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Zerstörte die UdSSR 1979 eine Basis der USA auf dem Mond? Die Spekulationen zu einem sonderbaren Datensatz auf WikiLeaks

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Die UdSSR zerstörte 1979 eine Basis auf dem Mond? Ein seltsames WikiLeaks-Dokument (Bilder: WikiLeaks / NASA)
Die UdSSR zerstörte 1979 eine Basis auf dem Mond! Behauptet ein seltsames WikiLeaks-Dokument (Bilder: WikiLeaks / NASA)

Vor einiger Zeit tauchte auf der bekannten Enthüllungsplattform WikiLeaks ein Dokument bzw. Datensatz auf, in dem Erstaunliches behauptet wird. Demnach habe die Sowjetunion 1979 eine Mond-Basis der USA zerstört! Eine Aussage, die allem widerspricht, was man aus der offiziellen Raumfahrtgeschichte kennt. Doch diese  WikiLeaks-Veröffentlichung wirft weit mehr Fragen auf, als die beantwortet. Vor allem aufgrund des nicht vorhandenen Inhalt der fragwürdigen Veröffentlichung. Ein bisher nicht beachtetes zweites und thematisch identisches Dokument trägt auch nicht zu Klärung bei. Wie soll man diese “Enthüllung” sowie die von einigen Autoren zusätzlich angeführten Dokumente bewerten? Diesen und anderen Fragen wird in diesem Artikel einmal genau nachgegangen.


WikiLeaks

Vor über 10 Jahren ging die Enthüllungsplattform WikiLeaks online. Eine unlängst weltweit bekannte Webseite, auf der anonym und ohne „Filter“ inzwischen Millionen von Dokumenten hochgeladen wurden. Geheimhaltung, nationale Sicherheit oder auch Vertraulichkeiten zählen hier nicht. Und unter der treibenden Kraft Julian Assange wurde WikiLeaks zu einem Politikum. Bis heute.

Inzwischen kennt diese Plattform als eine Art der Geburtsstunde von Whistleblowern jeder. Und viele Politiker und Regierungen fürchten sie. Wie sich in der Vergangenheit zeigte auch nicht umsonst. Daran änderten auch zahllose Sperrungen diverser Domains und andere Versuche nichts, dem Treiben von WikiLeaks Einhalt zu gebieten.

Politisch ist diese Plattform seit Jahren immer wieder Thema im Mainstream. Denn nicht selten lösten Enthüllungen auf WikiLeaks handfeste Skandale und Krisen aus. Doch auch abseits der Millionen politischen Papiere dort ist die Plattform auch immer mal wieder für Mystery-Jäger ein Thema. Obwohl die „Ausbeute“ an relevanten Informationen in diesem Bereich sehr mager ist.

Angesichts der Tatsache, welchen Umfang WikiLeaks inzwischen angenommen hat, ist das eigentlich überaus erstaunlich!

Sowjets zerstören Mond-Basis der USA

Ein Dokument bei WikiLeaks macht aber in der grenzwissenschaftlichen Community dann doch seit einiger Zeit immer wieder von sich reden. Es ist eine Veröffentlichung, die den erstaunlichen Titel trägt: „Bericht, dass die SU geheime US-Basis auf dem Mond zerstörte“. SU steht hier für die Sowjetunion. Datiert ist es auf den 24. Januar 1979 (s. Bild).

Zweifellos lässt dieses Dokument mit der Nummer P790011-1247_e schon allein mit diesen Angaben aus folgenden einfacher Gründe aufhorchen:

  • Es hat nie eine Mond-Basis der USA gegeben.
  • Die Amerikaner haben nach „Apollo 17“ im Jahr 1972 alle Mondlandungen eingestellt.
  • Die Sowjetunion war niemals mit bemannten Flügen auf oder am Mond.
  • Es gab keine Missionen der NASA, die Baumaterial und Ausrüstungen für eine solche Mond-Basis in den 1970ger Jahren hätten zum Mond bringen können.
  • Von der damaligen UdSSR sind keine Informationen darüber bekannt.
  • Nie hat es Waffen oder Ähnliches im All gegeben, mit der man sogar auf Mond eine Basis hätte vernichten können.

Dies sind die offiziellen Lesarten der Raumfahrtgeschichte. Das Dokument bei WikiLeaks widerspricht also allein schon in der Überschrift diesem offiziellen Bild der Geschichte. Und sicherlich könnte man noch mehr Punkte anführen.

Für Verschwörungstheorien aller Art ist diese Veröffentlichung aber ohne Zweifel prädestiniert wie kaum eine andere. Immerhin ist es weithin bekannt, dass schon seit vielen Jahren über geheime Raumfahrtprogramme spekuliert wird. Basen auf dem Mond und auch Mars inklusive, wobei auch Außerirdische in diesem Zusammenhang immer wieder genannt.

Das fragwürdige WikiLeaks-Dokument (Bild: WikiLeaks)
Das fragwürdige WikiLeaks-Dokument (Bild: WikiLeaks)

Geheime Weltraumprogramme?

Nachdem das Papier an die Öffentlichkeit kam, drehen sich auch genau darum die meisten Spekulationen. Inhaltlich sind diese Veröffentlichungen im Prinzip alle gleich. Kernaussage ist dabei, dass diese Aussage im Grunde vielen Whistleblowern (bzw. solche, die es sein wollen!) Recht gibt, die von solch einer geheimen Raumfahrt sprechen. Es sind nicht wenige. Sie werden auch in den entsprechenden Artikeln zu diesem WikiLeaks-Datensatz immer wieder rezitiert.

Gleichfalls wird auf eine Reihe inzwischen frei verfügbarer Dokumente der 1960ger und 70ger Jahre verwiesen, die zum Beispiel von Mond-Basen sprechen. Zum Beispiel eine Aussage von HON. George P. Miller in diesem Papier vom 26. April 1966; also noch vor der 1. Landung der Amerikaner auf dem Mond. Unter anderem heißt es darin, dass Miller selber keinen Zweifel hat, dass die Mondlandung vor 1970 auch gelingen wird. Wie von Präsident John F. Kennedy gefordert.

Sein „eigenes Vertrauen in unsere rasch fortschreitende Wissenschaft und Technologie ist jedoch so groß“, schreibt Miller weiter, „dass ich mir viele weitere dramatische Erfolge vorstellen kann“. Hier nennt er insgesamt sechs Punkt, und führt unter Punkt 1 an:

Die Erforschung der Mondoberfläche und möglicherweise die Errichtung einer oder mehrerer ständiger Stützpunkte.“

Weitere Punkte sind regelmäßige Fähren in den Weltraum, die Einrichtung zahlreicher Weltraumbahnhöfe in den USA, bessere, günstigere und wiederverwendbare Raumfahrzeuge, neue  Antriebstechniken sowie letztlich Raumsonden und vielleicht sogar bemannte Missionen zu anderen Planeten.

Mit dem, was sich der Autor Miller hier 1966 „vorstellen kann“, war er aber alles andere als allein. Angefangen von den ersten Raketenpionieren, Wissenschaftlern und Weltraumträumern sind solche Vorstellungen bis heute allgegenwärtig. Daran ist nichts geheim. Im Gegenteil, denn die Träume rund um zukünftige Raumfahrt waren schon vor über einem halben Jahrhundert hoch gesteckt.

Mond-Basis der Russen

Dies gilt auch für Aussagen in anderen Dokumenten, auf die im Zusammenhang der WikiLeaks-Veröffentlichung oft verwiesen sind. Und zwar jene, die sich teilweise schon in den 1960ger Jahren mit Überlegungen befassen, wie man im All Waffen stationieren kann.

Auch ein von der CIA selber freigegebenes CIA-Dokument vom 13. September 1965 ist da kaum hilfreich. In diesem „Memorandum für den Direktor“ geht es um die „Überprüfung der Einschätzung einer sowjetischen bemannten Mondlandung“ und es entstand mitten mit Kalt Krieg während des Wettlaufs der Supermächte ins All. Folglich ein zu erwartendes Papier, von denen es ähnliche fraglos in allen US-Behörden gibt.

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Augenmerk wird in dieser Einschätzung vor allem auf den 11. Punkt gerichtet. In diesem heißt es, dass nach einem Erfolg der UdSSR mit einer bemannten Landung auf dem Mond diese daraufhin auch eine „Mond-Basis etablieren“ könnten. Zumindest habe die Sowjetunion zusätzlich zur Mondlandung die Absicht, hieß es von der CIA in dem Memorandum 1965. Dass aber die Spione der USA eben nur von den Plänen und Wünschen der UdSSR für ihre zukünftige Raumfahrt berichteten, ist deutlich. Noch heute sind das Ziele in der Raumfahrt.

Damit kann man schlecht die behauptete Zerstörung einer Mond-Basis der USA durch den Klassenfeind im Osten irgendwie untermauern!

Das Problem ist ganz einfach, dass das WikiLeaks-Dokument eigentlich bis auf die Überschrift und natürlich das Datum überhaupt keinen Inhalt hat. Es existiert zwar tatsächlich auf WikiLeaks – aber das war es leider schon. Dies wiederum ist durchaus ungewöhnlich, denn die allermeisten Veröffentlichungen im dortigen Bereich „Public Library of US Diplomacy“ sind sehr wohl vollständige Dokumente. Mehr als 2 Millionen waren es 2015. Nur dieses (für den Mystery-Interessierten so spannende) Papier ist leer.

Lapidar heißt es dazu auf der Plattform:

Dieses Dokument ist kein elektronisches Dokument, daher ist nicht der gesamte Inhalt online verfügbar. Es wurden jedoch einige Metadaten zur Verfügung gestellt, die Sie für Ihre Forschungs- und FOIA-Zwecke verwenden können.“

Ein zweites Dokument mit gleicher Inhalt

Aufgrund der Bekanntheit von WikiLeaks und den dortigen Enthüllungen verwundert es nicht, dass Verschwörungstheoretiker hierzu viel spekulieren. Zumal vom genannte Absender Samuell Devine weitere Dokumente dort auffindbar sind. Jedoch keine mit einem ähnlich brisanten Inhalt wie der Datensatz mit der Nummer P790011-1247_e. Hinzu kommt, dass dieses Papier als „unklassifiziert“ benannt ist.

Sucht man bei WikiLeaks aber nach weiteren Informationen über diese von den Russen zerstörte Mond-Basis der USA, sucht man vergeblich. Fast vergeblich, denn es gibt ein weiteres Dokument dazu, das bisher wohl in den zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema übersehen wurde. Aufzufinden über die Detailsuche der „Public Library of US Diplomacy“.

Es trägt den sehr ähnlichen Titel „Geheime US-Mond-Basis von der US zerstört“ und ist auf den 11. Januar 1979 datiert. Also noch vor dem im Internet kursierenden Dokument. Wie dieses stammt auch die zweite Veröffentlichung von Samuel Devine und es trägt die Nummer P790005-1028_e.

Inhaltlich liefert auch dieses grundsätzlich nicht mehr als Datum und Überschrift. Auch hier gibt es keinen Inhalt. Allerdings stammen beide Enthüllungen, wenn wir sie so nennen wollen, vom 17. Dezember 2012 und von Sheryl P. Walter.

Folglich kann man mit diesen überaus seltsamen WikiLeaks-Funden nichts anfangen. Außer dann, wenn man den Worten diverser „Insider“ vertraut, die von eben solchen Geheimprojekten im All immer wieder sprechen. Belege hatte bis jetzt aber – niemand.

Das zweite fragwürdige WikiLeaks-Dokument (Bild: WikiLeaks)
Das zweite fragwürdige WikiLeaks-Dokument (Bild: WikiLeaks)

Wilde Phantasien!

Seit diese WikiLeaks-Aussage mit der zerstörten US-Basis erstmals im Internet diskutiert wurde, ist einige Zeit vergangen. Inhaltlich geändert hat sich die Quelle dabei nicht. Sie bleibt so gut wie leer. Was sich aber änderte ist das, was einige in diesen gelesen haben wollen. Ein Beispiel (von “Pravda TV”):

Laut eines von Wikileaks-Dokuments mit dem Namen ‚Report this UR Destroyed Secret US Base on Moon‘, das auf den 24. Januar 1979 datiert ist, bauten die Vereinigten Staaten mit Unterstützung der Familie Rockefeller in den 1960er Jahren an einer geheimen Basisstation auf dem Mond; kurz vor der Fertigstellung soll sie aber von der der ehemaligen Sowjetunion mit einer Teilchenstrahlenwaffe zerstört worden sein.“

Das ist reine Erfindung, die sich nicht annähernd aus der WikiLeaks-Quelle „herauslesen“ lässt!

Entspräche der knappe Inhalt den Tatsachen, ist es natürlich ein klarer Beweis für ein geheimes Weltraumprogramm. Und zwar in Ost und West. Daran besteht kein Zweifel. Was bei den hitzigen Spekulationen um die WikiLeaks-Enthüllung kaum oder gar nicht beachtet wird, ist die Frage nach dem Grund der Veröffentlichung.

Desinformant oder echter Whistleblower ?

Im Eigenverständnis sieht sich WikiLeaks spätestens seit 2007 als Plattform für die Informationsfreiheit. Eine Plattform für Themen und Angelegenheiten von „öffentlichem Interesse“, die anonym und verschlüsselt hochgeladen werden. Ein System „für die massenweise und nicht auf den Absender zurückzuführende Veröffentlichung von geheimen Informationen und Analysen“, heißt es in der Selbstbeschreibung. Insgesamt seien so bereits „mehr als 10 Millionen Dokumente und zugehörige Analysen veröffentlicht“ worden. Man habe sich dabei auf geheimen und zensierten „offiziellem Material spezialisiert, das mit Krieg, Spionage und Korruption zu tun hat“.

Die „Informationen“ über die Zerstörung der Mond-Basis 1979 brechen offensichtlich aus den Reihen dieser Datensätze aus. Anonym „verratene Geheimnisse“ … oder wollte hier jemand absichtlich die Leser in die Irre führen? Zu welchem Zweck sollte dies geschehen sein? Der angebliche Whistleblower scheint eher eine Art „Fakeblower“ zu sein. Was aber das Thema nicht minder sonderbar macht, da diese Quelle weiterhin online bei WikiLeaks zu finden ist.

Hinzu kommt, dass man auch bei offiziellen Stellen eindeutige Fake-Enthüllungen findet. Wie ein CIA-Papier über einen UFO-Abschuss der Russen, über das in diesem Video HIER ausführlich berichtet wurde.

Es stellt sich auch die Frage, warum gerade eine solche Story „enthüllt“ wurde. Warum keine spektakuläre Aussagen zum Thema UFOs und Außerirdische? Immerhin scheint dies thematisch auf mehr Interesse zu stoßen, als eine Mond-Basis. Vermutlich zumindest.

Die immer wieder geäußerte Vermutung, dass „dunkle Mächte“ absichtlich Desinformationen streuen, scheint zumindest durch diese WikiLeaks-Daten wahrscheinlich. Genauso wahrscheinlich wie ein Witzbold.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Auf der Suche nach Mokele-Mbembe”: Kongress für Kryptozoologie im Oktober 2019 im Galileo-Park – alle Infos hier

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"Auf der Suche nach Mokele Mbembe": Kongress für Kryptozoologie im Oktober 2019 (Bilder: Galileo-Park)
“Auf der Suche nach Mokele-Mbembe”: Kongress für Kryptozoologie im Oktober 2019 (Bilder: Galileo-Park)

Gibt es heute noch Lebewesen, die eigentlich als ausgestorben gelten? Oder Tiere, die bislang noch niemand kennt bzw. klassifiziert hat? Vielleicht sogar überlebende Dinosaurier, wie der legendäre Mokele-Mbembe in Zentralafrika? Mit solchen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich das Forschungsgebiet der Kryptozoologie. Dabei geht dieser Zweig der Zoologie weit über die üblichen “Bestien” wie Nessie, Bigfoot oder dem Yeti hinaus. Über den Stand der Forschung werden am 12. Oktober 2019 Kryptozoologen auf einem Kongress im Galileo-Park in Lennestadt berichten. In diesem Beitrag erfahrt Ihr dazu alle Details und weitere Tipps zur kommenden Veranstaltung auf den Spuren unbekannter Tierarten.


Kryptozoologie auf der Suche nach Mokele-Mbembe

Sind die Dinosaurier wirklich ausgestorben?

Eine Frage, der es eigentlich keiner weiteren Antwort bedarf, geht es nach vielen Fachleuten aus den verschiedensten wissenschaftlichen Bereichen. Natürlich sind die Dinosaurier vor ca. 65 Millionen Jahren ausgestorben heißt es da und nur die heutigen Vögel sind die unmittelbaren Nachfahren dieser phantastischen Tiere.

Doch warum gibt es dann heute noch so viele Berichte über Begegnungen mit Wesen, deren Beschreibungen manchmal so beginnen: “…es sah aus, wie ein Dinosaurier! …”? Wenn die Dinosaurier ausgestorben sind, dann stellt sich doch aber die Frage, welches so seltsam anmutende Wesen verbirgt sich dann dahinter?

Es gibt viele Orte auf unserer Erde, wo angeblich heute noch solche Zusammentreffen von Menschen und seltsamen Kreaturen stattfinden. Eine solche Gegend ist das Gebiet des heutigen Kamerun und des Kongo in Afrika.

Der französische Kryptozoologe und Forscher Michel Ballot ist dort seit vielen Jahren unterwegs, neben anderen Forschern aus der ganzen Welt. Sie suchen in den undurchdringlichen Wäldern und Sümpfen nach stichhaltigen Beweisen für die Existenz solcher Tiere, die der Wissenschaft noch nicht bekannt sind.

Auf dieser Veranstaltung im Galileo-Park Lennestadt berichtet er über seine Expeditionen und seine Vermutungen, um was es sich bei diesen seltsamen Wesen handeln könnte.

Andy McGrath aus England berichtet in seinem Vortrag über weitere ähnliche Wesen und deren Beobachtung auf dem afrikanischen Kontinent.

Auch deutsche Forscher haben auf ihren Expeditionen durch Afrika von solchen dinosaurierähnlichen Wesen gehört und haben zum Teil auch danach gesucht. Hans-Jörg Vogel berichtet in seinem Vortrag über die zoologischen Forschungen zweier deutscher Afrikareisender, Hauptmann Freiherr von Stein zu Lausnitz und Hans-Schomburgk, die ebenfalls nach unbekannten und rätselhaften Tieren suchten.

Programm

(Änderungen vorbehalten)

Beginn der Veranstaltung 10 Uhr. Ende ca. 18 Uhr.

  • H.-J. Vogel, Deutschland: Mwe-Mwe und Mokélé Mbembé – Deutsche Forscher auf der Suche nach seltsamen Lebewesen in Afrika – Freiherr Stein zu Lausnitz und Hans Schomburgk (Deutsch)
  • Michel Ballot, Frankreich: Dinosaurier haben bis heute überlebt – Auf Expedition in Kamerun (Englisch oder Französisch)
  • Thomas Piotrowsky, Deutschland: Auswertung von Satellitenbildern – Ist Mokélé Mbembé auf Satellitenfotos zu sehen? (Deutsch)
  • Wolfgang Schmidt, Deutschland: Indizien für die Co-Existenz von Menschen & Dionsauriern? (Deutsch)

Abschließende Diskussion mit den Referenten

Details und Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:

GALILEO-PARK
Sauerland-Pyramiden 4-7
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon: 02723-8080
Fax: 02723-808180
E-Mail: Info@Galileo-Park.de
Webseite: www.Galileo-Park.de

Der gesamte Park ist barrierefrei.

Weitere Info auch HIER.

Veranstalter:

Das “Netzwerk für Kryptozoologie” und der”Galileo-Park”.

Karten:

Tickets 35 Euro – erhältlich im Online-Shop des Galileo-Park HIER.

Tipps:

Sofern Ihr in Lennestadt übernachten wollt, ist das “Hotel Schweinsberg” sehr zu empfehlen:

Hotel und Restaurant Schweinsberg
Fredeburger Straße 23
57368 Lennestadt–Langenei
Telefon 02723–80990
Telefax 02723– 809964
E-Mail: hotel.schweinsberg@t-online.de
Webseite: hotel-schweinsberg.de

Dort werden sich die meisten Kongressteilnehmer treffen und übernachten.

Derzeit befinden sich im Galileo-Park Ausstellungen rund um Themen wie 50 Jahre Mondlandung, Raumfahrt und Zukunft der Raumfahrt, Außerirdische und Leben im All sowie die Faszination Universum. Der Besuch der Ausstellungen und Attraktionen ist für die Kongressteilnehmer kostenlos.

Details zu den Ausstellungen erfahrt Ihr in diesem Beitrag HIER auf diesem Blog. Ebenso in diesem YouTube-Video HIER, das ich während eines Besuches der aktuellen Ausstellungen kürzlich für Euch gemacht habe. Auf diesem Blog findet Ihr ebenso einen Artikel zum Thema “Mokele-Mbembe”: Das Phantom aus dem Dschungel von Afrika: Der Mythos vom Mokele-Mbembe

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Ancient Aliens und die Erich von Däniken-Forschung: Vortrag von Ramon Zürcher 2019 +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Ancient Aliens und die Erich von Däniken-Forschung - Vortrag von Ramon Zürcher 2019 (Bild: R. Zücher / E. v. Däniken)
VIDEO: Ancient Aliens und die Erich von Däniken-Forschung – Vortrag von Ramon Zürcher 2019 (Bild: R. Zücher / E. v. Däniken)

Wie in diesem YouTube-Video HIER berichtet, besuchte ich kürzlich aus aktuellem Anlass den Galileo-Park in Lennestadt. Neben den aktuellen Ausstellungen rund um die Themen 50 Jahre Mondladung, Weltraum, Außerirdische und Raumfahrt hielt an diesem Tag dort auch Ramon Zürcher seinen Vortrag “Paläo-SETI und die A.A.S.”. Zürcher, die rechte Hand und der ständige Begleiter von Erich von Däniken auf seinen Reisen, berichtete darin über zahlreiche Themen rund um die Däniken-Forschung sowie über die Arbeit der “Forschungsgesellschaft und Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.). Von Legenden über Landungen auf dem Mond vor Jahrtausenden, über scheinbar künstliche Strukturen auf anderen Himmelskörpern und “missverstandene Technologie” der Ancient Aliens, bis hin zu Cargo-Kulten und versunkenen Stätten der Vergangenheit. Ein einstündiger Vortrag aus der Welt des Phantastischen. Mit freundlicher Genehmigung von Zürcher habe ich sein Video des Vortrages für Euch auf meinen YouTube-Kanal online gestellt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ramon Zürcher ist als “Sekretär und rechte Hand” von Erich von Däniken 200 und mehr Tage im Jahr mit dem Altmeister der Prä-Astronautik auf Reisen. Auf Recherchen, Vorträgen, Kongressen oder Veranstaltungen.

Daneben kennt man Zürcher aber auch aus der Redaktion des Magazin “Sagenhafte Zeiten” der A.A.S – der “Forschungsgesellschaft und Archäologie, Astronautik und SETI”. Dem einzigen Journal im deutschsprachigen Raum, dass sich ausschließlich mit “Däniken-Forschung” und Prä-Astronautik befasst. Auch das Online-Projekt “RAMAR”(“Research of Ancient Mysteries and Anomalies for Reevaluation”), das sich der “Erforschung vorzeitlicher Mysterien und Anomalien für eine Neubewertung” widmet, entstand unter anderem durch Zürcher.

Seltener hält Zürcher selber auch Vorträge. So wie am 24. Juli 2019, als der Däniken- und Prä-Astronautik-Kenner im Galileo-Park Lennestadt seinen Vortrag “Paläo-SETI und die A.A.S.” präsentierte.

Mit freundlicher Erlebnis von Zürcher habe ich sein Vortrags-Video für Euch jetzt exklusiv auf meinem YouTube-Kanal online gestellt.

Bleibt neugierig …

Video & Vortrag vom 24. Juli 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Mond(f)lüge: 50 Jahre Mondlandung, Leben im All, Verschwörungen und mehr +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Die Mond(f)lüge - 50 Jahre Mondlandung und mehr (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Die Mond(f)lüge – 50 Jahre Mondlandung und mehr (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Genau 50 Jahre ist es nun her, da landeten erstmals Menschen auf dem Mond. Das Zeitalter der Mondlandungen und der ersten Begeisterung für Raumfahrt und alles “Kosmische” war angebrochen. Ein Ereignis, dass heute mehr denn je von Skeptikern und Verschwörungstheoretikern bezweifelt wird – und natürlichen in diesen Tagen auch vielfach gefeiert und geehrt wird. So auch in den diesjährigen Ausstellungen im Galileo-Park Lennestadt, die sich voll und ganz dem Themen 50 Jahre Mondlandung, Raumfahrt, Leben im All und Aliens widmen. Ich habe für Euch kürzlich die “Sauerland-Pyramiden” besucht und dort dieses YouTube-Video zum Thema gemacht.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Genau 50 Jahre ist es nun her, da landeten erstmals Menschen auf dem Mond. Das Zeitalter der Mondlandungen und der ersten Begeisterung für Raumfahrt und alles “Kosmische” war angebrochen. Ein Ereignis, dass heute mehr denn je von Skeptikern und Verschwörungstheoretikern bezweifelt wird. Und natürlichen in diesen Tagen auch vielfach gefeiert und “geehrt” wird.

So auch in den diesjährigen Ausstellungen im Galileo-Park Lennestadt. Die Ausstellungen in den “Sauerland-Pyramiden” widmen sich voll und ganz dem Thema 50 Jahre Mondlandung, Raumfahrt, Leben im All und Aliens.

Ich habe für Euch kürzlich den Galileo-Park besucht und dort dieses Video zum Thema gemacht.

Bleibt neugierig …

Video vom 24. Juli 2019 auf Grewzwissenschaft und Mystery Files

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50 Jahre Erich von Däniken und “Erinnerungen an die Zukunft”: Das sagen seine Fans und Leser heute (+ Videos)

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50 Jahre Erich von Däniken und "Erinnerungen an die Zukunft": Das sagen seine Fans und Leser heute (Bilder: L. A. Fischinger & Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)
50 Jahre Erich von Däniken und “Erinnerungen an die Zukunft”: Das sagen seine Fans und Leser heute (Bilder: L. A. Fischinger & Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)

Im Februar 1968 publizierte der ECON Verlag in Düsseldorf das Buch “Erinnerungen an die Zukunft” eines bis dato unbekannten Schweizer Autoren mit Namen Erich von Däniken. Damit wurde von Däniken und mit ihm die Idee der Astronautengötter der Antike schlagartige weltberühmt (detailliert HIER). Über 50 weitere Bücher folgten und der “Vater der Prä-Astronautik” hat bis heute in aller Welt treue Leser und Fans. Vor allem in den USA ist von Däniken ein regelrechter Superstart der “Alien-Szene”. Viele Menschen wurden durch ihn inspiriert, sich mit Grenzwissenschaft und Ancient Aliens auseinander zu setzen. Nicht wenige wurde selber Autoren und Forscher des Unfassbaren. Ein halbes Jahrhundert später denken zum Jubiläum des Weltbestsellers “Erinnerungen an die Zukunft”, Freunde, Weggefährten, Kollegen und Autoren zurück. Was sie heute zum Ideengeber von Däniken sagen, worauf sie zurück blicken und wie seine Bücher von vielen das weitere Leben veränderten und bestimmten, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


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Däniken die “Hämorrhoide am Hintern der Archäologie”

Es war im vergangenen Jahr 50 Jahre her, dass “Erinnerungen an die Zukunft – Ungelöste Rätsel der Vergangenheit” von Erich von Däniken in Deutschland erschien. Die Folge war die viel zitierte “Dänikenites”, wie es US-Medien nannten. Ein Hype und Run auf von Däniken und sein 1. sowie die folgenden Bücher.

Damit war die Prä-Astronautik zwar nicht geboren, aber plötzlich weltweit bekannt. Jeder sprach nun über die Idee, ob vielleicht die mythologischen Götter usw. in Wahrheit nicht leibhaftige Außerirdische gewesen sein könnten. Götter der Sterne, die in längst vergangenen Zeiten die Erde unserer Vorfahren besuchten. Wesen aus dem Universum also, die hier auf der Erde in menschlichen Mythen, Religionen, Überlieferungen, Bauwerken oder auch Bildnissen ihre Spuren hinterlassen haben.

Fraglos ein spannender Gedanke, der damals Millionen Menschen elektrisierte. Es war das Zeitalter der Mondlandungen und der Auflehnung der jungen Generation gegen das alte Establishment. Von Däniken seine Bücher trafen den Nerv der Zeit – und der etablierten Archäologie, Theologie und Geschichtsforschung vor dem Kopf. Der bekannte Professor Harald Lesch meinte deshalb in einem Interview anlässlich des 80. Geburtstag von von Däniken 2015 (s. Blog-Artikel HIER):

“Erich von Däniken ist eine der Hämorrhoiden am Hintern der Wissenschaft gewesen. Er hat immer wieder gezwickt und damit die Archäologie und die gesamten historischen Wissenschaften ein bisschen herausgefordert. Und das hat ja offenbar das Publikum sehr gemocht.”

Das mag das Publikum immer noch. Vor allem in den USA, wo das Thema Götter aus dem All vor allem durch die TV-Serie “Ancient Aliens” wieder weithin bekannt wurde. Dort ist von Däniken ein Star, dem zehntausende Fans begeistert zuhören, wie er es vor einiger Zeit in diesem sehr interessanten Interview ebenfalls erzählte. Junge und alte Menschen finden seien Ideen spannend und nicht wenige halten sie für durchaus denkbar oder möglich.

Ein halbes Jahrhundert Erich von Däniken und die Götter aus dem All

All das wurde 1968 mit nur einem Buch erstmals ausgelöst. Es folgten rund 55 weitere Bücher des Götter-Jägers. Sachbücher, wenige (Sach-)Romane zum Thema und eine Reihe Anthologien, die er herausgegeben hat. Praktisch alle Autoren, die neben von Däniken heute über Prä-Astroanautik schreiben, wurden irgendwann durch ihn “angefixt”. Nicht unbedingt bereits vor 50 Jahren, doch auch die “junge Generation” kam irgendwann mit dem Schweitzer in Berührung.

Ich persönlich zum Beispiel im September 1989, als ich zufällig zwei Dokumentationen von und mit von Däniken im TV sah. Mein ganz persönlicher “Einstig in die Materie”, wie ich es sehr detailliert in meiner Autoren-Vita HIER schildere.

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Was liegt also näher, als anlässlich 50 Jahre “Erinnerungen an die Zukunft” Kommentare und Statements von Menschen zu sammeln, deren Leben durch dieses (oder ein folgendes) Buch verändert wurde?

Genau das hat die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) getan, und nach und nach in dem Magazin “Sagenhafte Zeiten” veröffentlicht. Einige Dutzend dieser Erinnerungen hat die A.A.S. inzwischen als PDF auf deren Internetseite für jedermann veröffentlicht. Für jeden Däniken-Fan und -Leser ein spannender Abriss der unterschiedlichsten Werdegänge. Und obwohl alle Erinnerungen an die “Erinnerungen” unterschiedlich sind, ähneln sie sich doch sehr.

Kritiker, Fans und Ignoranten

Unter den Statements befindet sich auch eines von mir:

Seit Kindesbeinen begeisterten mich der Weltraum, Aliens, Science Fiction, fremde Kulturen und alles ‘Phantastische’.

Doch dann jener Tag im September 1989: Im TV liefen die Dokus ‘Erinnerungen an die Zukunft’ und ‘Botschaft der Götter’ von und mit unserem EvD, von dem ich als Teenager bis dato noch nie etwas vernommen hatte. Ich war von dem, was der Herr mit dem komischen Dialekt dort berichtete, augenblicklich elektrisiert! Umgehend wurde ‘Erinnerungen an die Zukunft’ als mein erstes Buch zum Thema (analog) bestellt und die VHS-Aufzeichnungen der Doku-Wiederholungen von ‘Pro7’ immer wieder angesehen. Weitere EvD-Titel und Bücher anderer Autoren folgten. Wenig später dann die UFOs, die damals in aller Munde waren (belgische UFO-Welle).

Die Begeisterung an den Rätseln der Welt ließ mich von da an nie wieder los. Bis heute, wo ich als Autor und Mystery-Jäger aktiver bin denn je. Danke, Erich!

Es blieb nicht aus, dass bereits vor 50 Jahren Dänikens Bücher von vielen Seiten her hart und harsch attackiert und kritisiert wurden. Das lag und liegt in der Natur der Sache, da in diesen nicht weniger als die gesamte Weltgeschichte auf den Kopf gestellt wird: Aliens kamen zur Erde, wurden von unseren technologisch primitiven Vorfahren gesehen und für Götter gehalten, die Anwesenheit der Fremden fand Niederschlag in der globalen Mythologie, in sakralen Bauten sowie den Weltreligionen und letztlich ist Gott ein Außerirdischer.

Durch die “Dänikenites”, und da die ersten Bücher von Däniken die Bestsellerlisten anführten, mussten Medien und “etablierte Wissenschaften” reagieren. Was folgte war von der einen Seite ein jahrzehntelanger Shitstorm, wie man es heute nennt, und von der anderen Seite pure Begeisterung. Kritiker, Hater, Neider, Fans, “Ungläubige” und “Gläubige” gaben ihr Stelldichein. Andere wiederum ignorierten es einfach. Aus mangelndem Interesse oder da es in ihren Augen eh Unsinn ist.

Auf der Suche nach mehr “Input”

Eigentlich war es damals nicht anders als heute. Der einzig Unterschied bestand nur darin, dass all die Debatten und auch Schlammschlachten über Pro und Contra analog ausgefochten wurden. Recherchen waren überaus mühsam und Quellenmaterial schwer zu bekommen. Vor allem für den Laien war es eine langwierige und auch kostenintensive Arbeit. Und für mehr “Input” in Sachen Astronautengötter und Rätsel der Vergangenheit musste man auf neue Däniken-Bücher, Magazine oder TV-Sendungen warten.

Nicht wenige Sendungen und Medienberichte nahmen sich den Däniken-Aussagen an. Meistens kritisch, in dem dieser oder jener Experte oder Professor gegen die Idee der Prä-Astronautik aussprach. Aber auch von Däniken selber wurde schnell zu einem gefragten Gast im TV oder für Interviews.

Wollte jedoch ein Fan oder Kritiker die Aussagen, Behauptungen und Materialien überprüfen oder selber studieren, wurde es noch schwerer. Und teurer. Immerhin reiste von Däniken stetig in der Welt herum und lieferte spannende Bilder und Geschichten, von denen der Ottonormalverbraucher noch nie etwas gehört hatte. Entsprechende Fachliteratur gab es höchstens durch Fernleihe an Bibliotheken oder Universitäten, die dann womöglich noch in einer Fremdsprache war.

Bei all den Ländern, Kulturen, Stätten, Religionen, Mythen, Völkern, Göttern und vielem mehr, die in den Büchern von Däniken bis heute vorkommen, konnte damals niemand wirklich selber aus erster Hand forschen. Obwohl es schon früh erste kritische Bücher zu den Thesen Erich von Dänikens auf dem Markt gab. Doch die “etablierte Wissenschaft” hatte wahrscheinlich schlichtweg auch keine Lust und Zeit all die unzähligen Einzelthemen zu überprüfen oder sogar zu widerlegen.

Die “Input-Flut”

Heute ist das anders. Ganz anders!

Kritiker wie Fans finden in den Weiten des Internet buchstäblich alles Relevante zu nahezu allen Themen. Und ist es nicht direkt in digitaler Form am PC verfügbar, findet man schnell heraus, wo man es bekommt. Nicht minder schnell findet man auch neuen “Input” zu diesem oder jenem oder einem ganz anderen Rätsel der Welt (oder solche, die es sein sollen) und sehr zügig Gleichgesinnte für einen Austausch.

Das ist bekanntlich Fluch und Segen zugleich.

Aufgrund der heutigen “Input-Flut” im Netz – inklusive unzähliger Fakes, Halbwahrheiten und Falschbehauptungen! – spielt sich die Auseinandersetzung mit von Däniken und der Prä-Astronautik online ab. Meistens anonym prügelt hier die eine Seite auf die andere ein. Neueinsteiger in die Themen werden überschüttet mit angeblichen Mysterien und “Fakten” zur Grenzwissenschaft und die Mystery Files der Welt. Überprüft wird fast nie, genau gelesen oder nachgelesen ebenso wenig. Zur Bildung einer Meinung und zum Erhalt von “Wissen” reicht vielen Menschen allein die Headline eines Beitrages oder Artikels.

Wichtig ist heute oftmals: Bitte wenig Text. Und wenn, dann bitte ganz einfach verfasst. Quellen, sachliche Fußnoten oder sogar der Hinweis auf Bücher sind überflüssig. All das muss spektakulär und vor allem vollkommen kostenlos (und werbefrei) sein. Sensationelle “Enthüllungen” sind gefragt – nicht Fakten!

Wen wundert es da, dass viele Fans und frühe Leser von Erich von Däniken heute fast schon wehmütig auf die “gute alte Zeit” zurückblicken? Das zeigen auch die von der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” veröffentlichten Statements zu 50 Jahren “Erinnerungen an die Zukunft” sehr gut.

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Video-Auswahl zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

YouTube-Video vom 21. Nov, 2015

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YouTube-Video vom 27. Okt. 2014

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Verschwörungstheorien sind fantastisch oder dramatisch”: Radio-Interview mit dem Skeptiker Holm Gero Hümmler (und die Frage: warum das alles)

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"Verschwörungstheorie sind fantastisch oder dramatisch": Radio-Interview mit dem Skeptiker Holm Gero Hümmler
“Verschwörungstheorie sind fantastisch oder dramatisch”: Radio-Interview mit dem Skeptiker Holm Gero Hümmler (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Verschwörungen und Verschwörungstheorien gibt es seit Jahrhunderten in allen erdenklichen Bereichen. So ist es kein Wunder, dass auch und vor allem in der Grenzwissenschaft oder anderen “Parawissenschaften” solche großen und kleinen Verschwörungstheorien gibt. Auffällig ist hierbei allerdings, dass es scheinbar immer mehr Menschen und sogar ganze Vereine gibt, die gegen solche Thesen und Spekulationen “kämpfen”. Einer von ihnen ist der Physiker und Autor Holm Gero Hümmler, der jetzt dem “Hessischen Rundfunk” ein Radiointerview zu diesen Themen gab. Anlass war sein neues Buch, in dem Hümmler “mit naturwissenschaftlichen Argumenten und Spaß aufklären will”. Was der Skeptiker zu verschiedenen Verschwörungstheorien zu sagen hat, lest und hört Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Verschwörungstheorien

Verschwörungstheorien sind prinzipiell überall um uns herum. Und es ist kein Geheimnis, dass es reale Verschwörungen schon immer gab und wohl auch immer geben wird. Die Frage ist nur, wann ist was genau eine Verschwörungstheorie? Und – wie in diesem Beitrag HIER im März 2015 bereits gefragt – ab wann ist man selber ein Verschwörungstheoretiker?

Ein überaus komplexes und vor allem kontroverses Thema. Das liegt in der Natur der Sache. Denn Kern einer Verschwörung ist es ja, dass man sich im Geheimen für dieses oder jenes zusammenfindet und bespricht und das dann im Verborgenen in die Tat umsetzt. Sei es jetzt, dass man Julius Cäsar plant zu ermorden, die Mondlandungen der NASA fälscht, den 11. September inszeniert, den Planeten Nibiru vor der Öffentlichkeit vertuscht oder die in Wahrheit flache Erde vor der Menschheit verschweigt.

Dabei ist der Übergang von echter Geheimhaltung, Falschinformationen, Fake-News, Lügen und Irrtum fließend. Einheitlich ist allerdings wohl der Umstand, dass man gerne an Verschwörungen gewaltigen Ausmaßes glauben will. So fühlt man sich als Teil und Eingeweihter von etwas Großem, von dem die breite Masse eben keine Ahnung hat. Man selber hingegen schon, da man “aufgewacht” sei und sich “informiert” habe.

Und genau hier beginnt das grundlegende Problem zwischen Skeptikern, Kritikern und Verschwörungstheoretikern. Informationen, Quellen, Studien, Literatur usw. der einen Seite wird von der anderen Seite nicht anerkannt oder schlicht ignoriert. Eine endlose Debatte ist die Folge, die damit wohl niemals enden wird. Und durch die Vermischung und Verbindung verschiedener Verschwörungstheorien ist prinzipiell für jeden etwas dabei.

Man muss sich nur seine individuelle Verschwörung heraussuchen und eventuell noch mit anderen Aussagen und Thesen vermischen. Videos dazu findet Ihr auf meinem YouTube-Kanal Grenzwissenschaft und Mystery Files.

Skeptiker vs. Verschwörungstheoretiker

Persönlich hatte und habe ich an den meisten der sogenannten Verschwörungstheorien noch nie Interesse. Sie interessieren mich einfach nicht. Was aber auffällig ist, ist der Umstand, dass gefühlt immer mehr Gruppen, Vereine und Personen (Wissenschaftler wie Laien) diversen Theorien dieser Art “den Kampf angesagt” haben. Einer von ihnen ist Physiker Dr. Holm Gero Hümmler, der dazu den Blog “Relativer Quantenquark” betreibt und einige Bücher veröffentlichte.

Hümmlers Blog und Arbeit richtet sich dabei gegen “Esoterik, Verschwörungsmythen und Spekulatives unter dem Mäntelchen der Physik”, wie er schreibt. Denn viele Anhänger diverser Verschwörungen nutzen einen wissenschaftlichen klingenden Wortschatz und berufen sich auf diverse etablierte Wissenschaftler. “Bewusst oder fahrlässig” werden von diesen eine “falsche Verwendung physikalischer Begriffe und Konzepte” genutzt:

Wer sich auf Einstein, Heisenberg oder Schrödinger beruft, beansprucht wissenschaftliche Seriosität und schreckt unangenehme Fragen ab. Was steckt aber wirklich hinter den Theorien der modernen Physik, und wie viel Überirdisches lässt sich damit tatsächlich erklären? Wo entstehen Missverständnisse durch missglückte Wissenschaftskommunikation, und wo machen sich Physiker selbst zu Kronzeugen zweifelhafter Glaubenssysteme?

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Deshalb wolle Hümmler mit seinem in der Freizeit betriebenen Blog “auf Missstände aufmerksam machen”und schreibe als Hobby Bücher dazu. Sein neues Buch “Verschwörungsmythen – Wie wir mit verdrehten Fakten für dumm verkauft werden” ist hierbei seine jüngste Veröffentlichung. Es ist auch der Anlass, warum Hümmler unter anderem “hr-iNFO” ein Radinterview rund um Verschwörungstheorien gab, dass am 26. Juni als Podcast online gestellt wurde.

Dazu heißt es:

Die Zutaten einer Verschwörungstheorie sind meist fantastisch oder dramatisch: Nazis im ewigen Eis der Antarktis, ausgestattet mit Wunderwaffen; Außerirdische, die im Kern unserer Erde leben; giftige Wolken, die von Flugzeugen über unseren Köpfen versprüht werden. Der studierte Physiker Holm Gero Hümmler beschäftigt sich intensiv mit solchen ‘Theorien’ und will ihnen etwas entgegensetzen.

Das klingt nach klassischen Verschwörungstheorien, denen sich der Skeptiker Hümmler annimmt. Und so ist es auch.

Die neuen Klassiker

Schaut man auf dem Blog oder in das neue Buch des Kritikers Hümmler fällt eines schnell auf: Er setzt sich fast nur mit den bekanntesten Verschwörungen auseinander, die im Internet und Sozialen Netzwerken kursieren. Zum Beispiel, wobei der Umfang der Themen stark schwankt:

Bei all den organisierten und nicht organisierten Skeptikern, die in den letzten Jahren zweifellos enormen Zuwachs bekamen, ist das schon eine Art “Spezialisierung”. Verschwörungen und Unsinn zum Thema UFOs, Aliens, Prä-Astronautik oder versunkene Ur-Kulturen sucht man bei Hümmler vergeblich. Das verwundert mich als überzeugter Prä-Astronautiker und Mystery-Autor schon sehr. Immerhin kursieren in diesem Bereich zahllose wilde Verschwörungen, Falschbehauptungen und Spekulationen, auf die ich bekanntlich seit 1999 immer wieder hinweise.

Allerdings scheinen hier “neue Klassiker” unter den Verschwörungstheorien unlängst Fuß gefasst zu haben. Und es scheint sich inzwischen tatsächlich zu lohnen, sich gegen allerlei Verschwörungstheorien aus dem Internet zu stellen. Der Buchmarkt bietet in Sachen Mystery und Verschwörungen keine Plattform mehr. Wohl aber der Seite der Skeptiker. Eine durchaus erstaunliche Entwicklung.

Holm Gero Hümmler selber ist allerdings in der “Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften” (GWUP) seit den 1990er Jahren organisiert. Im Podcast mit dem “Hessischen Rundfunk” sagt er dazu, dass diese “skeptische Szene” etwa 1.700 Personen umfasst, womit er wohl die GWUP meint. Ein Verein von Skeptikern, der selbst bei einigen anderen Kritikern als “ideologisch” und “hardcore” gilt.

Wobei es interessant ist, dass bereits einige der aktiven GWUP-Mitglieder Bücher gegen Verschwörungstheorien und allerlei “Aberglaube” veröffentlicht haben. Zum Teil sogar mehrere, die auch in den großen und etablierten Verlagen erschienen.

Ein seltsames Völkchen

Skeptiker werfen diversen Verschwörungstheoretikern und Autoren gerne vor, dass diese immer wieder dasselbe veröffentlichen und sagen. Es gäbe nichts wirklich spannendes Neues, was beispielsweise die Prä-Astronautik und UFOs betrifft. Alles sei schon mal da gewesen, weshalb auch die großen Publikumsverlage solche Bücher bekanntlich kaum mehr verlegen wollen. Allerdings sei der Vollständigkeit halber betont, dass grenzwissenschaftliche und esoterische Bücher, die mit den wildesten und “sensationellsten” Enthüllungen und “Thesen” daher kommen, auch in Kleinverlagen reißenden Absatz finden …

Da man meiner Meinung nach immer beide Seiten beachten und lesen sollte, ist es anders herum aber sehr ähnlich. Die Frage muss erlaubt sein, wie oft man noch online und offline diverse Verschwörungstheorien “widerlegen” will?! Denn auch bei den Skeptikern und “etablierten Wissenschaftlern” wiederholen sich die Themen immer wieder. Doch die Leserschaft scheint ein seltsames Völkchen zu sein, da sie scheinbar diese oftmaligen Wiederholungen dennoch gerne liest.

Was bei praktisch allen Kritikern, Skeptikern und Anti-Verschwörungstheorie-Autoren sowie entsprechenden Gruppen und Vereinen immer gleich ist, ist nicht minder seltsam: Immer geben diese an, dass sie mit ihrer Arbeit und ihren Publikationen gegen allerlei Unsinn und Verschwörungen kämpfen wollen. Sie möchten durch ihre Veröffentlichungen und ihr Arrangement erreichen, dass die Menschen nicht jeden Mumpitz glauben und wollen so “Fakten” und “Wissenschaft” dagegen stellen.

Das klingt erst mal sehr gut … und das kann auch so stehen lassen.

Das Problem ist nur, dass genau diese Skeptiker eigentlich ausnahmslos im gleichen Atemzug sagen, dass man überzeugte Verschwörungstheortiker mit Wissenschaft, Belegen und Argumenten so oder so nicht überzeugen kann. Sie würden diese als “Teil der Verschwörung” rund weg ablehnen und als Kritiker redetet man quasi gegen die Wand. Fakten interessieren sie nicht. Und wenn, dann werden sie nur von der eigenen Seite gelesen.

Warum aber dann dieser ständig sich wiederholende Kampf gegen diverse wilde Thesen?

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Apollo 11-Astronaut Buzz Aldrin fordert von Donald Trump und den USA den Mars zu kolonisieren! +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Apollo 11-Astronaut Buzz Aldrin fordert von Trump und den USA den Mars zu kolonisieren! (Bilder: NASA/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Apollo 11-Astronaut Buzz Aldrin fordert von Trump und den USA den Mars zu kolonisieren! (Bilder: NASA/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Der NASA-Astronaut Edwin Buzz Aldrin war 1969 nach Neil Armstrong mit der Mission “Apollo 11” der zweite Mann auf dem Mond. Doch seit den Mondlandungen hat die Menschheit keine derart ehrgeizigen Ziele mehr in der Raumfahrt konkret verfolgt. Bis jetzt. Denn die USA hat unlängst angekündigt wieder zum Mond fliegen zu wollen. Für den “Apollo”-Astronauten Aldrin ein längst überfälliger Schritt, wie er es in einem flammenden und patriotischen Artikel schrieb. Aldrin wünscht sich darin nicht nur “mehr davon”, sondern auch, dass die USA und die Regierung von Präsidenten Donald Trump endlich den Weg zum Mars wagt. Und zwar dauerhaft – in Form einer Besiedlung des Planeten Mars. Was der Buzz Aldrin in seinem Plädoyer an die US-Regierung und die Amerikaner noch alles forderte, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit einem halben Jahrhundert hat es keine wirklich ehrgeizigen Pläne in der Raumfahrt mehr gegeben. Zumindest in der Praxis. Das könnte sich ändern, denn die Ankündigung der USA, dass sie wieder zurück zum Mond wollen, entfachte bei einigen ein neues Raumfahrtfieber.

Wie bei Buzz Aldrin von der Mondlande-Mission “Apollo 11”. In einem mehr als feurigen Artikel in der “Washington Post” fordert er von US-Präsidenten Donald Trump und den gesamten Vereinigen Staaten, dass nicht nur der Mond sondern vor allem der Mars ins Visiert der Raumfahrt genommen werden muss.

Eine “nationale Priorität” sollte es seiner Meinung nach sein, dass die USA die ersten Schritte zu einer dauerhaften Besiedlung des Mars in die Tat umsetzt.

Was der NASA-Astronaut ein halbes Jahrhundert nach den Mondlandungen von den USA fordert und welche Pläne er sich wünscht, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 10. Mai 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der Umgang mit Leben im All und Alien-Zivilisationen: Interessante Richtlinien und Überlegungen im irdischen Paragraphen-Dschungel

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Irdische Gesetzte zum "Umgang" mit Leben im All und außerirdischen Zivilisationen (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Irdische Gesetzte zum “Umgang” mit Leben im All und außerirdischen Zivilisationen (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Mitte Mai 2018 erschien auf Grenzwissenschaft & Mystery Files derArtikel “Wem gehört eigentlich der Mond?“, in dem es um “lunare Ländereien, irdische Weltraumverträge und Wildwest im All” ging. Vor allem wurde darin auch der Frage nach gegangen, wie und ob die Menschheit ihre Aktivitäten in der Raumfahrt untereinander geregelt und vertraglich abgesichert hat. Und solche Regelungen und Absprachen bestehen durchaus. Aber sie existieren auch für ein anderes Gebiet der Weltraumforschung: Für außerirdisches Leben! Auch hier gibt es Bestimmungen, Konzepte und Vorgaben, wie man sich gegenüber Leben im All verhalten soll. Das gilt für Mikroorganismen innerhalb unseres Sonnensystems ebenso, wie für intelligente Außerirdische aus dem Weiten des Kosmos. Wie sich Wissenschaftler über Verhaltensrichtlinien im Umgang mit außerirdischen Zivilisation und Aliens den Kopf zerbrechen, erfahrt Ihr in diesem Blog-Artikel.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Leben im All

Ob es irgendeine Art von Leben im All gibt, wissen wir nicht mit Bestimmtheit zu sagen und zu belegen. Es ist mehr als Wahrscheinlich, dass es existiert. Und es ist ebenso wahrscheinlich, dass es auch intelligente Zivilisation im Universum gibt. Vielleicht sogar hunderttausende oder Millionen Völker von Außerirdischen im Kosmos.

Gleichfalls besteht sogar die Chance, dass wir innerhalb unseres eigenen Sonnensystems außerirdisches Leben finden könnten. Auf verschiedenen Monden oder auch dem Mars.

Exobiologen und Astronomen sind unlängst von diesen Aussagen überzeugt. Das Thema “Aliens” hat lange schon sein Schattendasein im Bereich der Verschwörungstheoretiker, UFO-Forscher, Science-Fiction und Grenzwissenschaft und Mystery Files verlassen. Es ist in der sogenannten seriösen und etablierten Wissenschaft in sehr weiten Teilen angekommen.

Natürlich war das nicht immer so. Und der Unterschied zu irgendwelchen Mikroorganismen im All und dem Thema UFOs als “Alien-Fahrzeuge” oder Prä-Astronautik ist dabei weiterhin gewaltig.

Trotzdem hat die wissenschaftliche Community zum Teil bereits vor Jahrzehnten Regellungen beschlossen, die man mit diesem Leben im All oder sogar intelligenten Aliens umzugehen gedenke. Das gilt für versehentlich auf der Erde eingeschleppte Bakterien, wie in diesem Posting HIER dargelegt, ebenso wie für Intelligenzen aus dem All.

Sorgen um die Menschheit

Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins wurden am 20. Juli 1969 zu Legenden, als sie mit “Apollo 11” der NASA auf dem Mond landeten. Während Collins im Mutterschiff von “Apollo 11” verblieb, landeten Armstrong und Aldrin der Landefähre “Eagle” auf dem Mond. Am 21. Juli 1969 um exakt 02:56:20 UTC (= koordinierte Weltzeit) betrat dann Armstrong unseren Erdtrabanten. Aldrin folgte etwas später.

Diese offiziellen Fakten werden auch ein halbes Jahrhundert danach noch als Triumph der Menschheit gefeiert. Die Namen Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins brannten sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit.

Was den Amerikanern auf dem Mond erwartete, war der NASA im Vorfeld durch andere Weltraummission weitestgehend bekannt. Zumindest im Groben, denn wirklich zu 100 Prozent konnte das kein Wissenschaftler der Welt sagen. Und hier kommt ein vierter Name der “Apollo 11”-Mondlandung ins Spiel, den heute niemand kennt: General Samuel Choran Phillips.

Ein Mann der NASA, der sich im Zuge der Mondlandungen Sorgen um den Fortbestand des irdischen Lebens machte.

Killerbakterien vom Mond

Obwohl unbekannt, war General Phillips in den Jahren 1964 bis 1969 Direktor des “Apollo Manned Lunar Lander Program”. Und er war nicht nur um das Wohlergehen der Astronauten an sich besorgt, sondern um das der gesamten Menschheit. So verfasste Phillips am 8. Juli 1969 einen 51-seitigen “Mission Operation Report” über die “Apollo 11”-Mission und veranlasste darin unter anderem eine Quarantäne für Besatzung und Material nach der Heimkehr zur Erde (mehr dazu in diesem Blog-Artikel HIER).

Im Report mit der Nummer M-932-69-11 heißt es dazu:

Um das Risiko einer Kontamination der Biosphäre der Erde durch Mondmaterial zu minimieren, werden Quarantäne-Maßnahmen durchgeführt. Die Besatzung wird für etwa 21 Tage nach dem Start von der Mondoberfläche unter Quarantäne gestellt.

Außerdem wird das CM (Kommando-Modul, Anm. LAF) nach der Landung unter Quarantäne gestellt. Die Beendigung der CM-Quarantänezeit hängt von den Ergebnissen der Mondprobenanalyse und den Beobachtungen der Besatzung ab.

“Kontamination der Biosphäre” unseres Planeten durch Killerbakterien vom Mond? Theoretisch: Ja! Damit war diese Vorsichtsmaßnahme 1969 sicherlich mehr als angebracht. Immerhin, so schrieb es beispielsweise “Time” am 25. Juli 1969, besteht “die entfernte Möglichkeit, dass sie unbekannte Mondorganismen beherbergen, die das Leben auf der Erde gefährden könnten”.

Die Quarantäne und Dekontamination begann sofort nach der Landung von “Apollo 11” am 24. Juli. Nachdem die Kapsel mit den Astronauten im Pazifik wasserte wurde noch im Wasser damit begonnen. Danach flog man die Astronauten zu dem 24 Kilometer entfernt wartenden US-Schiff “Hornet”. Hier “sperrte” man sie drei Wochen lang in eine mobile Quarantäneeinrichtung.

Die Erde ist (vorerst) sicher

Heute wissen natürlich, dass all diese Vorsichtsmaßnahmen unbegründet waren, da auf dem Mond keine Mikroorganismen existieren, die hätten unseren Planeten verseuchen können. Aber hätte es sie gegeben – hätten sie im schlimmsten Fall jeden Menschen des Planeten umbringen können (s. a. HIER).

Ende April 1971 gab Dr. George Michael Low von der NASA nach drei erfolgreichen Mondlandungen endgültig Entwarnung. So hieß es im “Albuquerque Journal” am 30. April 1971 dazu:

Auf der Grundlage dieser Analyse [der Quarantäne-Informationen von Apollo 14 sowie der Ergebnisse der Apollo 11- und 12-Flüge] haben wir festgestellt, dass es keine Gefährdung für Menschen, Tiere oder Pflanzen im Mondmaterial (…) gibt. Der Ausschuss hat empfohlen, dass weitere Mondmissionen nicht unter Quarantäne gestellt werden dürfen.

Es mag 50 Jahre später naiv erscheinen, was die NASA im Rahmen ihrer Mondlandungen da für einen Aufwand zum Schutz der Erde betrieb. Doch es war alles andere als naiv, sondern das genaue Gegenteil. Erstaunlich ist jedoch der Umstand, dass die NASA erst nach zwei weiteren Landungen sowie der Untersuchung und Quarantäne der beteiligten Astronauten etc. Entwarnung geben konnte.

Das bedeutet nämlich, dass die Flüge von “Apollo 12”, “Apollo 13” (auch wenn nicht auf dem Mond gelandet) und “Apollo 14” durchgeführt wurden, obwohl man da noch immer nicht sicher war, dass dadurch unser Planet nicht kontaminiert wird. Statt abzuwarten, was die “Apollo 11”-Raumfahrer vom Mond theoretisch mitgeschleppt haben könnten, folgte eine bemannte Mondmission nach der anderen …

Die Gesetzgeber in den USA nahmen einst diesen Kontakt mit außerirdischem Leben (gleich welcher Art) ebenso ernst. Sie nahmen 1969 das “Extra-Terrestrial Exposure Law” in den “Code of Federal Regulations” (14 C.F.R. 1211) auf, und übertrugen der NASA damit weitreichende Befugnisse. Mit dieser Regelung konnten Menschen, Tiere, privates Eigentum, Pflanzen oder ganz einfach alle Dinge, die mit etwas Außerirdischem in Kontakt kamen, unter eine Zwangs-Quarantäne gestellt werden.

Anwendung fand dieses Gesetzt offiziell nie und wurde bereits 1977 außer Kraft gesetzt. Ganz gestrichen wurde es aber erst 1991. Ob aber nicht irgendwann doch die Erde mit außerirdischem Material kontaminiert wird, kann definitiv niemand ausschließen.

Weltraumhygiene

Für “irre Gesetzte” ist die USA durchaus bekannt. Doch verschiedene Regelungen und Vereinbarungen sollen nicht nur das irdische Leben und unseren Planeten von irgendwelchen außerirdischen Einflüssen schützen.

Das bekannte Beispiel ist sicher die “Weltraumhygiene”. Denn so kann man die Abkommen der Raumfahrt betreibenden (und anderer) Nationen durchaus bezeichnen, die Raumsonden auf andere Himmelskörper im All schicken. Im Grunde genommen ist es ein ganz einfacher Kodex, der besagt, dass niemand Sonden oder Raumfahrzeuge auf andere Planeten oder Monde landen darf, die nicht bis in den kleinsten Winkel sterilisiert wurden. Möglichst alle irdischen Mikroorganismen müssen vor dem Start einer solchen Missionen abgetötet werden, um eine irdische Kontaminationen fremder Welten zu verhindern.

Ein überaus nachvollziehbarer Schritt. Wenn beispielsweise der Mars oder der Jupiter-Mond Europa eine Biosphäre und damit Leben beherbergen, können diese durch irdische Mikroben irreparabel zerstört werden. Zumindest aber eben kontaminiert und dadurch auch beeinflusst.

Im eigenen Interesse der Forscher wird das auch getan. Beispielsweise wurden die Mars-Landesonden von den beiden NASA-Missionen “Viking” Mitte der 1970ger Jahre mit größter Sorgfalt steril gehalten. Über Stunden wurden sie unter anderem in Öfen geradezu gebacken. Schließlich will kein Exobiologe nach Jahren der Vorbereitung am Ende bei der Suche nach Leben im All eingeschleppte irdische Bakterien finden.

Erste Hygienevorschriften

Solche Vorkehrungen zur Weltraumhygiene werden in diesem Jahr bereits 55 Jahre alt. Im Jahr 1964 hat das “Komitee für Weltraumforschung (COSPAR) die Resolution Nummer 26 veröffentlicht, in der es unter anderem heißt:

Die Suche nach außerirdischem Leben ist ein wichtiges Ziel der Weltraumforschung. Der Planet Mars bietet in absehbarer Zeit die einzige mögliche Möglichkeit, diese Suche durchzuführen. Eine Kontamination dieses Planeten würde eine solche Suche erheblich erschweren und möglicherweise sogar verhindern. 

(Es müssen) alle praktischen Schritte unternommen werden, um sicherzustellen, dass der Mars bis zu dem Zeitpunkt, an dem diese Suche zufriedenstellend durchgeführt wurde, nicht biologisch kontaminiert ist, und dass die Zusammenarbeit bei der richtigen Planung von Experimenten und dem Einsatz angemessener Sterilisationstechniken für Raumfahrzeuge gewährleistet ist. Dies wird allen Startbehörden für Weltraumsonden vorgeschrieben, um eine solche Kontamination zu vermeiden.

Im Jahr 1964 war zwar an Landungen auf dem Mars technisch noch nicht zu denken, doch sie waren absehbar. Die Raumsonde “Mars 3” der UdSSR schaffte dann auch 1971 die erste Landung auf dem Roten Planten. Fünf Jahre später folgten “Viking 1 & 2” der USA.

Nur drei Jahre nach dieser Resolution wurde auch der schon legendäre Weltraumvertrag der Vereinten Nationen beschlossen. Ein Vertrag, der sämtliche Aktivitäten im Weltraum und auf anderen Himmelskörpern regeln sollte. Von Besitzansprüchen bis zur besagten Weltraumhygiene. Immerhin haben dieses Regelwerk fast 130 Nationen unterzeichnet und knapp über 100 Staaten ratifiziert.

In Artikel IX des Weltraumvertrages heißt es, dass “die Vertragsstaaten nach dem Grundsatz der Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützung” handeln und “alle ihre Tätigkeiten im Weltraum (…) unter gebührender Berücksichtigung der entsprechenden Interessen aller anderen Vertragsstaaten” ausrichten. Und über den Schutz anderer Welten sowie der irdischen Umwelt selbst heißt es darin:

Die Vertragsstaaten führen Untersuchungen des Weltraums – einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper – durch und erforschen sie. Um ihre schädliche Kontamination und auch nachteilige Veränderungen der Umwelt der Erde infolge der Einführung von außerirdischem Material zu vermeiden, werden alle erforderlichen und geeigneten Maßnahmen getroffen.”

Weltraumethik

Grundsätzlich herrscht in der wissenschaftlichen Community also die Meinung, dass jegliche Art von außerirdischem Leben vor irdischer Kontamination bewahrt werden muss. Für zukünftige Forschungen und Forschergenerationen ebenso wie “aus ethischen Gründen”. Wobei man sich fragen muss, was das für “ethische Gründe” sein sollen. Immerhin sitzt die ethische Messlatte bei Leben aller Art auf unserem eigenen Planeten mehr als nur etwas weit unten.

Mit Blick auf diese Bemühungen ist die Aussage des Physikers Dr. Claudius Gros von der Universität Frankfurt eigentlich sehr erstaunlich. Gros, der sich mit Themen wie Leben im All und interstellare Raumfahrt befasst, sagte Anfang März 2019 in einem Interview unter anderem:

Wenn wir zu einem Planeten, auf dem es nur primitive prokaryotische Bakterien gibt, Bakterien von der Erde bringen, erhöhen wir die Chance, dass sich dort komplexes Leben entwickelt, gewaltig. Das wäre die Sache also wert.”

Mit dieser Aussage warf Dr. Gros einfach mal alle Ansichten und Bemühungen der bisherigen Raumfahrt über den Haufen, wie in diesem Blog-Beitrag HIER dargelegt. Auch wenn man argumentieren kann, dass irgendwelche Bakterien auf dem Mars oder sogar fernen Exoplaneten eben nur Bakterien sind, sollte man mit diesem Thema keinesfalls so leichtfertig umgehen.

Lippenbekenntnisse?

Prinzipiell hat Artikel IX des Weltraumvertrages auch solche Vorhaben geregelt. Denn laut dem Abkommen können die Unterzeichner-Staaten gegen derartige Aktivitäten Beschwerde einlegen. Gleichfalls bei den Vereinten Nationen “eine Konsultation bezüglich der Aktivität oder des Experiments beantragen”, um diese abzuklären. Weiter heißt es:

Wenn ein Vertragsstaat Grund zu der Annahme hat, dass eine von ihm oder seinen Staatsangehörigen geplante Aktivität oder ein von ihm geplantes Experiment im Weltraum, einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper, potenziell schädliche Störungen der Aktivitäten anderer Vertragsstaaten bei der friedlichen Erkundung und Nutzung des Weltraum hervorrufen würde (…), führt sie geeignete internationale Konsultationen durch, bevor sie mit solchen Aktivitäten oder Experimenten fortfährt.”

Vernünftige und mehr als sinnvolle Regelungen. Ob sie aber das Papier wert sind, auf dem diese und andere Regeln des Weltraumvertrages stehen, steht auf einem anderen Blatt. Wohlwollende Lippenbekenntnisse, deren wirkliche Überprüfbarkeit und Durchführung in der Realität schwierig sein dürfte. Zieht man dann noch diverse Verschwörungstheorien hinzu, wäre der Weltraumvertrag an sich schlicht ein Witz.

Immerhin, so die unterschiedlichsten Spekulationen, soll es nicht nur geheime Mondlandungen gegeben haben, sondern es soll längst Mars-Basen und auch Stationen auf dem Mond geben. Einige Spekulationen gehen soweit zu behaupten, dass auch Außerirdische hier ihre Finger mit im Spiel haben. Also, dass Aliens mit Menschen hier gemeinsam geheime Weltraumaktivitäten durchführen. Dadurch wären alle (irdischen!) Vereinbarungen, Verträge und Abkommen hinfällig …

Die Menschenwürde der Außerirdischen

Dass der Mensch nicht möchte, dass außerirdische Mikroben unseren Planeten verseuchen und uns als Spezies dabei vielleicht sogar auslöschen, ist nur allzu verständlich. Nicht minder nachvollziehbar ist es, dass für die zukünftige Wissenschaft und Forschung alle Himmelskörper im Sonnensystem und darüber hinaus vor irdischer Kontamination bewahrt werden müssen. Doch im All gibt es mit Sicherheit weit mehr als als nur Mikroorganismen oder fliegende Schleimpilze. Es wir auch intelligentes Leben geben.

Und auch über deren Schutz wird seit Jahrzehnten debattiert. Vor allem natürlich seit dem sich SETI als Suche nach außerirdischer Intelligenz weithin verbreitet hat.

Der Anwalt Andrew G. Haley war vor knapp 60 Jahren der erste, der “gesetzlichen Regeln, die die Beziehungen zwischen verschiedenen Rassen im Universum regeln”, in einem Gesetzt zusammenfasste, dass als “Metalaw” bekannt ist. Veröffentlicht am 8. November 1956 unter dem Titel “Space law and Metalaw – A Synoptic View” in “Harvard Law Record” Nr. 23, als Außerirdische und Zivilisationen im All eigentlich nur Thema bei UFO-Freaks und Science-Fiction-Fans war.

Auch wenn Haley selber und andere dieses Metalaw immer wieder neu formulierten und in Details umarbeiteten, gelten nach diesem universellen Gesetzt folgende Grundprinzipien “des strengen Konzeptes der absoluten Gerechtigkeit”:

  1. Menschen dürfen Außerirdische keinen Schaden zufügen.
  2. Alle Rassen im Universum haben das Recht auf Selbstverteidigung.
  3. Außerirdische haben das Recht auf einen sicheren Lebensraum im All.

Im Kern soll das Metalaw allen außerirdischen Zivilisationen und Spezies unsere irdischen Menschenrechte zubilligen. Ob diese Außerirdischen sich jetzt in einer Entwicklungsstufe von Höhlenaliens befinden oder unendlich weit voraus sind, spielt dabei keine Rolle. Alle Aliens sind vor dem Meta-Gesetzt gleich und haben alle die gleichen Rechte.

Zum Wohle der Außerirdischen

Selbstverständlich gab und gibt es bis heute Kritiken an diesem Metalaw.

Einige Kritiker bemängeln, dass hier das Konzept von “Gut” und “Böse” auf alle Spezies im All angewandt wird. Andere meinen, dass es unsinnig wäre darüber nachzudenken, da niemand sagen kann, ob sich irgendwelche Aliens auch daran halten. Wieder andere argumentieren, dass diese kosmischen Gesetzte uns und unsere Vorstellungen, Ethik und Weltanschauungen in den Mittelpunkt stellen (Anthropozentrismus).

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Alles sicher nicht zu widerlegende Kritikpunkte. Doch darüber nachdenken und philosophieren ist mit Sicherheit nicht falsch. Obwohl wir auf unserer eigenen Welt solche oder ähnliche Regen nicht einmal Ansatzweise bei unserer eigenen Spezies anwenden. Auch vor dem Hintergrund, dass die Menschen nicht mal wissen, wer bei einem Kontakt mit Aliens für “uns” sprechen wird, scheint so ein Metalaw grotesk. Denn auch das ist eine bisher vollkommen ungelöste Frage, wie in diesem Blog-Artikel HIER und diesem Vortrags-Video bei YouTube HIER dargelegt.

Dennoch wurde bereits 1960 das “Internationale Institut für Weltraumgesetz” (IISL) gegründet. Dieses “International Institute of Space Law” vergibt seit 1961 auch Preise an Personen, die in einem von fünf verschiedenen Bereichen zum Thema Weltraumgesetz Besonders geleistet haben. Und einer dieser Preisträger war 1963 aus Österreich stammende Jurist Dr. Ernst Fasan, der bis heute als Autorität auf dem Gebiet Weltraumrecht gilt.

11 Regeln für alle Alien-Rassen

Fasan hat 1970 das Metalaw von Andrew G. Haley aus dem Jahr 1956 umfangreich neu formuliert, angepasst und erweitert und 11 Kerngesetze ausgearbeitet. Diese diskutiert er in seiner Veröffentlichung “Relations with Alien Intelligences – The Scientific Basis of Metalaw” und fasst sie in folgenden Punkten zusammen:

  1. Jegliche Handlung, die einer anderen Rasse Schaden zufügt, muss vermieden werden.
  2. Jede Rasse hat das Recht, sich gegen jegliche schädliche Handlung einer anderen Rasse zu verteidigen.
  3. Alle intelligenten Rassen im Universum haben prinzipiell die gleichen Rechte und Werte.
  4. Jeder Partner von Metalaw hat das Recht auf Selbstbestimmung.
  5. Das Prinzip, eine Rasse zu erhalten, hat Vorrang vor der Entwicklung einer anderen Rasse.
  6. Es ist kein legaler, sondern ein ethischer Grundsatz, dass eine Rasse der anderen durch ihre eigenen Aktivitäten hilft.
  7. Im Schadensfall hat der Verursacher die Unversehrtheit des Geschädigten wiederherzustellen.
  8. Kein Partner von Metalaw darf eine Unmöglichkeit verlangen.
  9. Es muss keine Regelung des Metalaw eingehalten werden, wenn die Einhaltung zu einem praktischen Selbstmord für die verpflichtete Rasse führen würde.
  10. Metalaw-Vereinbarungen und -Verträge müssen eingehalten werden.
  11. Jede Rasse hat einen Anspruch auf ihren eigenen Lebensraum.

Auch dieser Kodex klingt nicht nur nach Science-Fiction, er ist es auch. Obwohl dahinter keine Science-Fiction-Fans oder UFO-Enthusiasten stecken. Es sind vielmehr ernsthafte wissenschaftliche Überlegungen, die zu derartigen “Gesetzten” führten. Und genauso wie alle anderen Weltraumgesetze, die irgendwelche anderen Spezies im All einschließen, sind sie letztlich doch nur Wunschdenken.

Science-Fiction und Wissenschaft sind natürlich keine sich widersprechende Gebiete, sondern beeinflussen sich gegenseitig. Träumerei und Vordenken ist hier Alltag. Doch ob es jetzt 11 oder 1.111 Regelungen über ein Miteinander der Alien-Rassen mit noch so fundierten, logischen und wissenschaftlichen Argumenten erdacht werden, sind sie wahrscheinlich am Tag X so oder so unnütz …

Interstellare Handesgesetze

Blickt man als an Themen wie Leben im All, Aliens und Grenzwissenschaft & Mystery Files Interessierter auf die etablierte wissenschaftliche Community, wundert man sich nicht selten über deren Arbeiten und Veröffentlichungen. Zynisch ausgedrückt muss man sich teilweise fragen, womit diese eigentlich so alles ihre Zeit und (Steuer-)Gelder verschwenden.

Zum Beispiel auch mit “der Theorie des interstellaren Handel”, deren Regelungen, Besteuerung und Durchführbarkeit. Veröffentlicht hat diese theoretischen Überlegungen der Wirtschaftsprofessor Paul R. Krugman bereits im Juli 1978. Immerhin ein sehr bekannter Experte für Wirtschaft und Handel, der 2008 den Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften verliehen bekam.

In seiner Studie “Die Theorie des Interstellaren Handel” geht Krugman vor allem auch der Frage nach, wie aufgrund der gigantischen Distanzen im Universum ein solcher Handel funktionieren könnte. Viele Lichtjahre müssten hierbei überbrückt werden und damit wäre es “eine sehr zeitaufwändige Investition”. Preis-Leitung eines derartigen Handel wäre innerhalb des Sonnensystems möglicherweise rentabel. “Ist diese Transaktion profitabel”, wenn es um Handel zwischen den Sternen geht, fragt Krugman zurecht.

Handessbeziehungen mit Außerirdischen schloss Krugman vor rund 40 Jahren in seine Überlegungen ebenso mit ein. Er nennt es “Interspezies Transaktionen” von Waren und Kapital. Doch das alles sei “nicht so einfach”, solange wir die Entfernungen im All nicht wesentlich schneller oder mit anderen Technologien überwiesen können. Etwa wie bei “Star Trek”.

Was in seinen Berechnungen und Gedankengängen aber fehlt, sind genaue Ausführungen, ob irgendwelche anderen Zivilisationen mit der Erde überhaupt Handel treiben wollen. Und womit eigentlich. Ebenso, ob Aliens überhaupt Interesse an Kapitel und damit Geld haben. Dies wissen wir heute ebenso wenig wie 1978.

Wenn ich einen Alien töte …

Vor fast fünf Jahren bin ich in diesem Blog-Artikel HIER auf eine andere spekulative aber durchaus spannende Frage eingegangenen: Was droht “gesetzlich gesehen” einem Menschen, der ein UFO mit Aliens landen sieht – und die Außerirdischen daraufhin tötet?

Eine seltsame Frage, die aber letztlich darauf hinauslaufen würde, dass man straffrei davon kommt. Es fehlt ganz einfach in Deutschland die Gesetzesgrundlage, da “die Delikte ‘Mord’ und ‘Totschlag’ jeweils den Tod eines anderen Menschen voraussetzen”, wie damals jemand kommentierte. Außerirdische sind eben keine Menschen und sind im Strafgesetzbuch schlicht und einfach irrelevant. So heiß es damals in einem Kommentar weiter:

Denn tatsächlich gilt, dass eine Strafbarkeit die Existenz eines entsprechenden Gesetzes vor dem Ausüben der Tat voraussetzt.”

So unwahrscheinlich es auch ist, dass jemand gelandete Außerirdische antrifft und dann tötet, es ist ein interessanter Gedanke. Mich erinnert das an “Tötung eines Wirbeltieres” oder auch, dass etwa Hunde juristisch als “Sache” betrachtet werden. Ermorde ich also einen Alien, weil mir zum Beispiel seine ggf. nicht vorhandene Nase nicht passt (juristisch also: “Mordlust”), wäre das Sachbeschädigung?

Auch das ist fraglich, denn muss zur Strafverfolgung eine “Sache” nicht jemanden gehören?

Alien-Invasion und die Folgekosten

Im Juli 2016 befasste sich der Jurist Klaus Hempel für den Sender SWR mit einer nicht minder spekulativen und Frage, wie in diesem Blog-Beitrag HIER berichtet:

Wer zahlt eigentlich wenn Außerirdische angreifen?

Eine Alien-Invasion ist nach den Vorstellungen von Hollywood bekanntlich immer mit enormen bis gigantischen Schäden verbunden. Vermutlich war auch der Film “Independence Day 2: Wiederkehr” der Ideengeber, dass sich der SWR damals die Frage nach den Folgekosten einer solchen Invasion stellte. Zerschießen die Außerirdischen dabei mein Haus oder eines ihrer UFOs stürzt beim Kampf in mein Dach, ist es erstmal ein Fall für die Versicherung, so Hempel.

Weiter schrieb er:

“In Frage kommt zunächst einmal eine Haftung durch die Gebäudeversicherung. Das Problem besteht erst einmal darin, dass es sich bei einem Angriff von Aliens nicht um einen klassischen Fall von Naturgewalt handelt. Insofern bringt es mir nichts, wenn ich mich gegen sogenannte Elementarschäden versichert habe. In den Geschäftsbedingungen der Versicherer ist außerdem vielfach geregelt, dass eine Haftung bei kriegerischen Angriffen von außen nicht besteht, aber: wir haben es hier mit einem Sonderfall zu tun.

Wenn beispielsweise ein UFO versehentlich auf dem Dach landet und dadurch die Immobilie beschädigt wird, liegt ein sogenannter Anprallschaden vor. Der ist in der Regel vom Versicherungsschutz umfasst. Und gleiches gilt auch für den Absturz von unbemannten Flugkörpern. Und im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung kann da eigentlich nichts anderes gelten, wenn mein Haus von einem UFO beschossen wird. Für Beschädigungen an der Inneneinrichtung, also Möbel usw., kann man dann konsequenterweise die Hausratversicherung in Anspruch nehmen. Und wer sich voll umfänglich versichert hat, der kann sogar die Kosten für die Aufräumarbeiten geltend machen.”

Wer hätte das gedacht? Ob bei einer unwahrscheinlichen aber theoretischen möglichen Alien-Invasion dann aber wirklich Gelder von den Versicherungen fließen, sei einmal dahingestellt. Sofern diese den Angriff überstanden, wären sie so oder so ruiniert …

Spekulationen und SETI

Viele – sehr viele – Spekulationen. Das steht außer Frage. Aber dieser Ausflug in die Welt der Vorschriften und vertraglichen Regelungen von uns Menschen zeigt mehr als deutlich, dass man sich seit Jahrzehnten Gedanken über so was wie eine einheitliche Richtlinie bei diesen Themen macht.

Diverse Bereiche haben hierbei durchaus konsequente Bestimmungen was Leben  im All betrifft. Allen voran die SETI-Forscher. Also jene Astronomen und Wissenschaftler, die mir Radioteleskopen und anderen Technologien nach Signalen von außerirdischen Zivilisation suchen. Irgendwo und irgendwann muss es andere Intelligenzen im All geben oder gegen haben, davon sind sie überzeugt. Man muss deren Signale und Spuren im Universum “nur” finden.

Auch wenn SETI-Astronomen seit Jahrzehnten vergeblich nach diesen eindeutigen Botschaften von Aliens suchen, haben sie längst Regelungen für den Tag X getroffen. Keiner der Beteiligten darf beim Empfang eines Signales einer Alien-Zivilisation diese Information einfach eigenmächtig an die Öffentlichkeit geben. Erst nach einer mehrfachen Bestätigung des Signals durch weiterer Teleskope und Astronomen und nach Absprache untereinander. Der gesamte Vorgang ist klar strukturiert und gegliedert.

Was aber in unserer Welt wohl nicht zu regeln sein wird ist, wer diesen Aliens in Namen der Menschheit was antwortet. Jeder Staat, jede Gruppe, jede Religion und jede Gesellschaft hat mit Sicherheit hierzu ihre eigenen Ansichten und Wünsche.

Ich denke jedoch, dass ausnahmslos alle Gesetzte, Regelungen und jeder Kodex und jeder guter Wille eines Tages im Sand verlaufen werden …

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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(Primitives) Leben auf Exoplaneten mit irdischen Bakterien “befruchten”? “Das wäre die Sache wert”, sagt ein deutscher Physiker

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(Primitives) Leben auf Exoplaneten mit irdischen Bakterien "befruchten" - "Das wäre die Sache wert", sagt ein deutscher Physiker (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
(Primitives) Leben auf Exoplaneten mit irdischen Bakterien “befruchten” – “Das wäre die Sache wert”, sagt ein deutscher Physiker (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Noch wissen wir nicht mit Sicherheit, ob es im Kosmos bewohnte/belebte Planeten gibt. Wir kennen zwar inzwischen tausende von Exoplaneten – haben aber gleichzeitig nicht mal in unserem eigenen Sonnensystem außerirdisches Leben gefunden. Das hindert Forscher wie Laien nicht daran über über Leben auf fernen Planeten zu spekulieren. So auch jüngst ein deutscher Physiker in einem Interview. Darin äußert er sich dahingehend, dass es sich eines sehr fernen Tages lohnen würde primitives Leben auf Exoplaneten quasi mit irdischen Bakterien einen Anstoß für deren Evolution zu geben. Wie er das meint und warum scheinbar “ethische Bedenken” nicht im ganzen Kosmos gelten, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Exoplaneten und die zweite Erde

Tausende Planeten außerhalb unseres Sonnensystems sind heute der Wissenschaft bekannt. Unzählige Welten mehr warten auf ihre Entdeckung. Und so sprechen Weltraumforscher unlängst von einem “goldenen Zeitalter der Entdeckungen” in der Astronomie. Womit sie zweifellos recht haben, denn auch die Entdeckung einer “zweiten Erde” – auch “Erde 2.0” genannt – wird kommen.

Medienberichte in der Vergangenheit haben immer wieder Schlagzeiten verbreitet, dass eine zweite Erde im All gefunden wurde. Ausnahmslos alle diese Meldungen waren natürlich falsch bzw. vollkommen übertrieben! Kein einziger Exoplaneten ist auch nur annähernd eine “Erde 2.0”. Wohl aber haben wir Cousins unserer Erde im Universum gefunden. Ebenso “erdähnliche Planeten”, auf denen theoretisch primitives Leben existieren könnte.

Bei all diesen Meldungen der Mainstreammedien und Regenbogenpresse wird aber immer gerne eines übersehen: Auch der Mars und die Venus sind “erdähnliche Planeten”. Und bei diesen wird niemand von einer “zweiten Erde” sprechen. Von intelligenten Außerirdischen dort so oder so nicht.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir bereits Exoplaneten kennen, auf denen möglicherweise flüssiges Wasser und Mikroorganismen existieren. Hier fehlt der Nachweis. Bedenkt man, dass wir seit fast 50 Jahren auf dem vor unserer Haustür liegenden Mars vergeblich nach Leben suchen, wird schnell deutlich, wie schwer diese Belege zu finden sind. Exoplaneten sind milliardenfach weiter von uns entfernt, als der Rote Planet nebenan.

Die Menschheit ist nicht in der Lage mal eben Raumsonden auf Exoplaneten zu senden um dort nach Bakterien zu suchen. Selbst die Suche nach vermuteten Leben auf dem Jupiter-Mond Europa stellt uns vor gewaltige Herausforderungen. Die aber noch im aktuellen “goldenen Zeitalter der Entdeckungen” gemeistert werden.

Irdische Bakterien im All

Vieles in der Raumfahrt und vor allem bei entsprechenden theoretischen Überlegungen klingt für den “Ottonormalverbraucher” wie pure Science-Fiction. Themen wie “Leben auf dem Mars” oder eben auf fernen Exoplaneten sind für sie pure Phantasie, um es freundlich auszudrücken. Wenn dann noch davon gesprochen wird, dass man solches außerirdisches Leben vor irdischen Einflüssen schützen muss, schaltet der “Ottonormalverbraucher” auf taub …

Obwohl seit über einem halben Jahrhundert bodenständige und ernste Wissenschaftler genau davon sprechen. Nicht nur das, denn diese haben auch allerlei Konzepte, Vorschriften und Regelungen auf internationaler Ebene entworfen, um solche Außerirdischen vor irdischen Einflüssen zu bewahren. Allerdings auch umgekehrt, wie man an den ersten Mondlandungen von “Apollo” sehen konnte. Die Mondfahrer mussten bei ihrer Rückkehr vom Mond in Quarantäne. Es galt auf diesem Weg auszuschließen, dass die Männer außerirdische Mikroorganismen auf die Erde bringen (s. a. HIER, HIER & HIER).

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Diese Vorsichtsmaßnahmen waren zum Glück unnötig, wie es sich herausstellte.

“Weltraum-Hygiene” ist aber bis heute ein enorm wichtiges Thema. Zu Beispiel die beiden Lander der NASA-Raumsonden “Viking” Mitte der 1970er Jahre. Die auf dem Mars gelandeten automatischen Labore von “Viking” 1 und 2 wurden vor ihrem Start auf der Erde bis ins Kleinste sterilisiert. Kein einziges Bakterium der Erde sollte mit den beiden Wikingern auf dem Mars gelangen. Nicht nur die Forschungsergebnisse der Lander bei ihrer Suche nach Leben auf dem Mars zu verfälschen, sondern auch um mögliches Mars-Leben nicht zu kontaminieren.

Und so wurden die “Viking”-Lander nicht nur mit allerlei Chemikalien in den Laboren der NASA behandelt, sondern auch in gewaltigen Öfen bei 110 Grad Celsius gebacken. Vorsichtsmaßnahmen, die bis heute alle Lander und auch Rover vor ihrem Start über sich ergehen lassen müssen.

Der Evolution im All einen Schups geben …?

Grundsätzlich herrscht in der wissenschaftlichen Community die einheitliche Meinung, dass jegliche Art von außerirdischem Leben vor irdischer Kontamination bewahrt werden muss. Für zukünftige Forschungen und Forschergenerationen ebenso wie “aus ethischen Gründen”.

Wobei man sich durchaus fragen darf, was das für “ethische Gründe” sein sollen. Immerhin sitzt die ethische Messlatte bei Leben jeglicher Art auf unserem eigenen Planeten mehr als nur etwas weit unten. Was machen da schon ein paar Mikroben aus dem Mars …?

Aufgrund dieser internationalen Bedenken zum Schutz von außerirdischen Leben verwundert ein Interview mit dem Physiker Dr. Claudius Gros. Der Forscher der Universität Frankfurt beschäftigt sich nicht nur mit der Frage nach Leben im All, sondern auch damit, wie man dieses erreichen kann. Genau dazu gab Professor Gros vom Institut für Theoretische Physik dem Magazin “Technology Review” am  8. März 2019 ein Interview.

“Wir sind zwar immer noch weit davon entfernt, Sonden zu anderen Sternen zu schicken, aber das ist keine Science-Fiction mehr”, so der Forscher im Interview.  Allerdings würde ein solche Mission einige Jahrtausende dauern, so dass Prof. Gros “über diesen großen Zeitraum (…) keinen Nutzen für die Wissenschaft definieren” könne. Deshalb meint er:

Wenn wir zu einem Planeten, auf dem es nur primitive prokaryotische Bakterien gibt, Bakterien von der Erde bringen, erhöhen wir die Chance, dass sich dort komplexes Leben entwickelt, gewaltig. Das wäre die Sache also wert.

Damit würde die Menschheit also die Entwickelung des Leben auf anderen Welten anstoßen. Nichts anders bedeutet das. Obwohl das Zukunftsmusik ist, hat Hollywood diese Szenarien unlängst durchgespielt. Man denke an die “Prometeus”-Filme, in denen Aliens die Evolution der Erde mit ihrer DNA befruchten. Oder auch “Star Trek” bzw. “Raumschiff Enterprise”. Hier gibt es eine Episode, in der mehrere Spezies der TV-Serie feststellen, dass sie letztlich von einer “Ur-Alien-Rasse” abstammen, die ihre Gene im All verbreitete.

“Ethisch vertretbar”?

Letztlich erinnert das auch an die (gerichtete) Panspermie-Hypothese des Biologen und Physikers Francis Crick von 1973. Er erhielt 1962 den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung der Molekularstruktur der DNA. Die gerichtete Panspermie-Hypothese besagt grundsätzlich nichts weiter, als dass eine außerirdische Zivilisation absichtlich DNA von ihrem Heimatplaneten im gesamten All verteilt. In der Hoffnung, dass irgendwo im Weltraum dieser Gen-Code auf eine bewohnbare Welt trifft und sich dort entwickelt kann. Hunderte, tausende oder zehntausende mit ihrer (oder anderer) DNA beladene Raumsonden reisen so durch den Kosmos – und wenigstens einige werde an entsprechend lebensfreundliche Welten angekommen.

So die Panspermie-Spekulationen und damit die Hoffnungen dieser theoretischen Aliens.

Doch ist das “ethisch vertretbar” oder “die Sache wert”, wie es Claudius Gros ausdrückt? Auch wenn es Jahrtausende in der Zukunft liegt, würde die natürliche Biologie und damit das Leben dieser Exoplaneten zerstört werden. Eine “reine Zerstörung wäre ethisch natürlich nicht zu verantworten”, so Gros im Interview weiter. Primitives außerirdisches Leben durch irdische Bakterien einen Stoß zur Entwicklung von höherem Leben zu geben demnach schon.

Claudius Gros seine Veröffentlichungen in diesem Bereich der interstellaren Raumfahrt sind natürlich Theorie. Auch wenn – wie in diesem Beitrag HIER berichtet – die Breakthrough-Initiative Raumsonden zu unserem Nachbarnstern Alpha Centauri senden will, wie es auch Gros im Interview erwähnt. Doch nur weil eine Beeinflussung von Leben auf Exoplaneten noch sehr ferne Zukunftsmusik ist … sollten hier nicht die selben “ethischen Bedenken” greifen, die man beispielsweise Mars-Mikroben zugesteht?

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Mondlandung: News zum YouTube-Video über seltsame Foto-Details von “Apollo 11” auf dem Mond (+ Videos)

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Neues zu meinem YouTube-Video zur Mondlandung von Apollo 11 und den seltsamen Fotos der Landefähre Eagle
Neues zu meinem YouTube-Video zur Mondlandung von “Apollo 11” und den seltsamen Fotos der Landefähre (Bild: NASA / Fischinger-Online)

Vor etwa zwei Wochen, am 4. Juli 2018, stellte ich auf meinem YouTube-Kanal mein Video “Apollo 11 und die Mondlandung: Seltsame Fotos der Landefähre Eagle vom Mond” (HIER) online. Darin ging es um sonderbare Details, die man auf NASA-Fotos vom Mond an der Landefähre der ersten Mondlandung erkennt (aber auch auf “Apollo 12”-Fotos). Irgendwas Seltsames schien sich hier in den Fenstern zu spiegeln. Mehr noch: es scheint, als könne man sogar die US-Flagge sehen, bevor sie eigentlich aufgestellt wurde. Wie kann das sein, stimmt hier was nicht? – fragte ich im genannten Video auf Grenzwissenschaft und Mystery Files. Heute stellte dazu ein anderer Mystery-YouTuber eine Art Antwort-Video online, das ich Euch an dieser Stelle auf keinen Fall vorenthalten möchte!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Stimmt das was nicht mit “Apollo 11”?

Vor einiger Zeit habe ich mir einige Original-Fotos der NASA der 1. Mondlandung von „Apollo 11“ 1969  zufällig einmal angesehen. Und dabei fiel mir etwas überaus Seltsames auf, dass – wenn es denn so wäre! – überhaupt nicht sein kann.

So schrieb ich am 4. Juli auf diesem Blog in meinem Video-Posting zu den “Apollo 11”-Fotos. Das entsprechende Video von mir habe ich weiter unten nochmals eingebunden.

Mein YouTube-Abonnent Alexander P. schrieb mir dazu in einer E-Mail am heutigen Morgen. Darin hieß es, dass der YouTuber “Quipus Paranormal Scanner” heute um 16 Uhr ein Antwort- bzw. Erklärungs-Video auf seinen Kanal hochladen wird. In diesem Video wolle “Quipu” die von mir aufgezeigten (mutmaßlichen) Unstimmigkeiten auf den “Apollo 11”-Fotos der Mondlandung einmal genauer unter die Lupe nehmen.

Am Ende findet Ihr das interessante Video von “Quipus Paranormal Scanner” von mir eingefügt.

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Fake-Aufdecker “Quipu” bei YouTube

Bis heute morgen kannte ich den Kanal des YouTubers “Quipu” nicht, der sich nach eigenen Worten unter anderem so beschreibt:

Mein Kanal ‘Quipus Paranormal Scanner’ befasst sich mit den auf YouTube auftauchenden, angeblich echten Geistervideos und ähnlichen Filmen wie Dämonen-, Engel-, Monster-, Außerirdischen- und Poltergeist-Videos. Ich werde diese – meist kurzen Clips – auf zwei Ebenen betrachten: Der Logik und der Film- bzw. Fotoanalyse, um die Fakes schonungslos aufzudecken.

In der Tat finden sich auf seinem Mystery-Kanal viele Videos, die für die Themen Grenzwissenschaft, Mystery, Paranormales & Co. wirklich interessant sind. Denn, und ich werde nicht müde, es seit Jahren zu wiederholen, die Fakes in diesem Bereichen fluten schon lange das Netz. Eben auch YouTube.

“Quipu” kennt sich nach eigenen Worten mit Bildbearbeitungen, Fotografie usw. aus. Genau das sei der Grund, warum er mit seinem Channel eben solche “Fakes schonungslos aufzudecken” gedenkt. Angesichts der Fülle solcher Videos im Netz ist dies allerdings eine Aufgabe, für die ein Leben nicht ausreicht.

Hier die Videos

Mein Video vom 4. Juli 2018

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Video-Antwort vom 19. Juli 2018: 'Lars A. Fischinger fragt, Quipu antwortet ...'

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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