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Der Curiosity Rover ist auf dem Mars – die Suche nach Leben: Alle Informationen und News hier

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Lars vom Mars 😉

Die neue NASA-Rover Mission “Curiosity” bei der Suche nach Leben auf dem Mars ist gelandet. Hier findet Ihr alle Informationen, Bilder, News und Links der NASA.

 
Der Rover
Literatur zum Thema

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Astronaut und ehemaliger ISS-Kommandant Chris Hadfield zum Thema Mars und UFOs: “Zu meinen es sind Außerirdische, ist die Höhe der Dummheit!”

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Astronaut und ehemaliger ISS-Kommandant Chris Hadfield zum Thema Mars und UFOs: "Zu meinen es sind Außerirdische, ist die Höhe der Dummheit!" (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Astronaut und ehemaliger ISS-Kommandant Chris Hadfield zum Thema Mars und UFOs: “Zu meinen es sind Außerirdische, ist die Höhe der Dummheit!” (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wenn aktive oder ehemalige Astronauten über UFOs sprechen, hören UFO-Interessierte und -Forscher meistens hin. Vor allem wenn diese in ihren Aussagen das Phänomen mehr oder weniger “bestätigen” oder sich positiv im UFO-Sinne äußern. Jetzt hat sich auch kanadische Astronaut Chris Hadfield zum UFO-Phänomen im Rahmen einer Anrufer-Frage-Runde des Senders CBC geäußert. Seine Antworten verraten, dass er nichts von all jenen hält, die Außerirdische hinter dem UFO-Phänomen vermuten.


Astronauten und UFOs

Chris Hadfield aus Kanada vor seiner Karriere als Astronaut und Kommandant der ISS in der Luftwaffe seines Landes und der USA. Im März 2013 übernahm er für zwei Monate den Posten des Kommandanten der Internationalen Raumstation. Wie so viele Astronauten aus ebenso vielen Ländern der Welt kennen ihn wohl die wenigsten Menschen beim Namen. es ist jener ISS-Astronaut, der mit einer Gitarre durch die Raumstation schwebte und David Bowies Hit “Space Oddity” aufnahm. Ein Bild, das medial durchaus in Erinnerung geblieben sein dürfte.

Natürlich hört man auf Astronauten, wenn diese sich in irgendeiner Form zu Astronomie, Raumfahrt, Leben im All, Außerirdische oder eben auch UFOs äußern. Mit “man” ist an dieser Stelle gemeint: Der Mainstream und die Öffentlichkeit. Nicht umsonst tauchen immer wieder Astronauten der NASA der ESA in entsprechenden TV-Dokumentationen auf. Oder so haben sogar selber ganze Doku-Reihen, in denen sie als Moderatoren erscheinen. Zum Beispiel in Deutschland.

Sprechen Astronauten aber in irgendeiner Form positiv von UFOs im Sinne eines unerklärlichen Phänomens, reagieren viele Menschen zurückhaltender. Hier scheint die offenbar pauschal den Raumfahrern entgegengebrachte Glaubwürdigkeit an ihre Grenzen zu stoßen. Um so spannendes ist das für die UFO-Forschung seit Jahrzehnten. Denn immer wieder haben sich Astronauten oder Kosmonauten positiv zum UFO-Phänomen geäußert.

Fraglos ist hier NASA-Astronaut Edgar Mitchell am bekanntesten. Er war als im Rahmen der US-Mondlandungen mit “Apollo 14” 1971 der sechste Mann auf dem Mond. Bis zu seinem Tode 2016 behauptete er, das 1947 in Roswell tatsächlich ein UFO abgestürzt sei und es bereits mehrfach Kontakt zwischen Menschen und Außerirdischen gab. Geheimorganisationen würde diese angeblichen Fakten bis heute vertuschen und eine strikte Geheimhaltung betreiben.

Echte Beweise hatte Mitchell dafür leider nie. Meist berief er sich auf “Kontakte” oder “Freunde” …

Astronaut Chris Hadfield und der Mars

Im Rahmen der Sendung “Cross Country Checkup: Ask Me Anything” des Radiosenders CBC in Kanada stand Astronaut Hadfield den Anrufer Rede und Antwort. Es ging hierbei vor allem auch um die Erforschung der Mars, die aktuellen Mars-Missionen und eine zukünftige bemannte Landung auf dem Roten Planeten. Die Erforschung unseres Nachbarplaneten ist auch für Hadfield entscheidend bei der Frage, ob es Leben außerhalb der Erde gibt. Bekanntlich könnte es dort einst Leben gegeben haben oder sogar noch heute existieren:

Warum versuchen wir auf dem Mars zu landen? Nun, ich denke, die grundlegende Frage ist, dass der Mars vor vier Milliarden Jahren der Erde sehr ähnlich war, als sich das Leben zum ersten Mal auf der Erde bildete.

Also, wenn es hier passiert ist, ist es dort passiert? Und es wird irgendwo in der Geologie ersichtlich sein.”

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Findet einer der Mars-Rover tatsächlich ein Fossil auf dem Mars, “werden wir wissen, dass wir im Universum nicht allein sind”, so Hadfield weiter. Auch deshalb soll eine Kontamination des Planeten oder anderer Himmelskörper mit irdischen Mikroorganismen auch dringend vermieden werden, unterstrich der Astronaut (mehr dazu z.B. HIER, HIER und HIER). Darum sei man “nach besten Kräften” bemüht alles zu sterilisieren, was man zum Mars schickt. “Damit es nicht versehentlich Leben auf den Mars bringt.”

Wie wohl jeder Astronaut oder Mitarbeiter in der Raumfahrt ist auch Hadfield sicher, dass eines Tages Menschen auf dem Mars landen werden. Er wäre gerne Teil des Teams, “dass das möglich macht”, schwärmte er bei CBC. Immerhin könnte so der definitive Beweis erbracht werden, dass die Erde keine Spezialanfertigung für Leben ist – und das gleich vor unserer Haustüre, wie ich es immer gerne betone.

Astronaut Chris Hadfield und die UFOs

Beim Thema UFOs sieht Chris Hadfield die Sache schon sehr viel skeptischer. So fragte der Anrufer Byron McDonald den Astronauten, ob er die wachsende Diskussion zum Thema UFOs verfolge.

Oft ein Tabuthema, ist die Präsenz von UFOs nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch in den Mainstream-Medien und sogar in den Korridoren der Macht in Washington, DC. zu einem heißen Thema geworden.

Wie es CBC beschreibt. Auch unter Verweis auf den offiziellen “UFO-Bericht” der USA, der im kommenden Monat vorgelegt und veröffentlicht werden soll. Mehr dazu in diesem Video HIER auf meinem YouTube-Kanal. Eine spannende Sache, von der sich einige viel und andere nichts erhoffen. Wie kürzlich in diesem Video HIER berichtet weiß auch der bis heute beliebte Ex-Präsident Barack Obama nicht wirklich, was hinter dem UFO-Phänomen steckt.

Hadfield verwies in seiner Antwort zwar darauf, dass er “unzählige Dinge am Himmel gesehen hat, die ich nicht verstehe”, doch mit irgendwelchen Außerirdischen habe das sicher nichts zu tun. Auch wenn es Leben irgendwo im All sicher geben wird. Er hält die Idee, dass UFOs außerirdischer Herkunft sind, schlicht für dumm:

Aber etwas am Himmel zu sehen, das man nicht versteht, und dann sofort zu dem Schluss zu kommen, dass es intelligentes Leben aus einem anderen Sonnensystem ist, ist die Höhe der Dummheit und des Mangels an Logik.

Deshalb  haben wir bis jetzt keinen “definitiv keinen Beweis für Leben gefunden”, dass nicht von der Erde stamme. Gesucht werde danach und er wundert sich auch nicht, dass die Diskussion um das UFO-Phänomen an Fahrt gewinnt. Sogar Spaß mache es, sich über die Idee, dass Aliens hinter UFOs stecken, Gedanken zu machen:

Es ist faszinierend und liegt am Rande zwischen Realität, Science-Fiction und Fantasie. Es macht also wirklich Spaß, darüber nachzudenken.”

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Mars könnte voller Leben sein! Für dessen (unverfälschte) Entdeckung ist es vielleicht bald zu spät – warnt eine SETI-Forscherin

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Der Mars könnte voller Leben sein! Für dessen (unverfälschte) Entdeckung ist es vielleicht bald zu spät - warnt eine SETI-Forscherin (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Der Mars könnte voller Leben sein! Für dessen (unverfälschte) Entdeckung ist es vielleicht bald zu spät – warnt eine SETI-Forscherin (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Der Mars ist derzeit vielfach Thema. So auch aktuell in einem Bericht in der Boulevardpresse. Dort ist zu erfahren, dass eine “Alien-Forscherin” in einer Studie vermutet, dass der Mars “voller Leben” sei, und “es sogar jede Menge Aliens auf dem roten Planeten geben könnte”. Reine Sensationsgier in den Überschriften, wie sich schnell herausstellt. Es geht zwar um Leben auf dem Mars, aber in einem anderen Kontext, wie Ihr es hier erfahren könnt.


Leben auf dem Mars

In meinem ersten Buch schrieb ich 1996, noch vor der Bekanntgabe angeblicher Bakterien-Hinweise in dem Mars-Meteoriten ALH 84001, zum Thema Leben auf dem Mars:

Diese ‘Bewohner’ sind aber keine humanoiden Lebewesen, sondern, wenn überhaupt, kleinste Bakterien im Wüstenboden.

Verfasst hatte ich diese Zeilen einige Jahre zuvor Anfang der 1990er Jahre. Denn noch lebende Mikroorganismen werden seit Jahrzehnten in “biologischen Nischen” und unter der Marsoberfläche vermutet und gesucht. Angefangen mit den Missionen “Viking” der NASA, die 1976 auf dem Mars landeten und nach diesen Mars-Leben suchten. Jene Mission, die auch das “Marsgesicht” erstmals aus dem Orbit heraus fotografierte.

Seit “Viking” der NASA sind genau 45 Jahre vergangen und erstaunlicherweise wissen wir immer noch nicht, ob es auf dem Mars Leben gibt oder gab. Trotz zahlreicher weitere Missionen, Landungen und der ganzen Flotte von Rovern, die auf der Oberfläche des Mars fahren oder fuhren. Ausgestattet mit der allerneusten High-Tech, die die Menschheit zu bieten hat, suchen diese fahrenden Labore bis heute nach diesem Mars-Leben. Aktuell natürlich die Mission “Mars 2020” mit dem Rover Perseverance”, über die ich auf diesem Blog und in Videos bei YouTube immer wieder berichtete (Link HIER).

HIER findet Ihr zum Thema Mars und auch die aktuelle Mission Videos auf meinem Kanal.

“Aliens auf dem Roten Planeten”

Die Wissenschaftler sind hartnäckig und offensichtlich sehr geduldig, bei der Beantwortung der Frage nach “Mars-Bewohnern”. Fast niemand will deren Existenz auch von Vornherein ausschließen. Ein immer wiederkehrender Streitpunkt in der Debatte ist natürlich die Frage, ob dieses Leben vor Milliarden Jahren mal existierte, ober heute noch auf dem Mars lebt. Möglich ist beides.

Davon ist auch die Astrobiologin Dr. Nathalie A. Cabrol vom “Carl Sagan Center for Research” (CSC) am berühmten SETI-Institut überzeugt. Dort sucht man bekanntlich auf wissenschaftlichen oder “professionellen Wege” nach außerirdischem Leben, wobei deren SETI-Projekte fraglos die medienwirksamsten sind. Also die Suche nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen mittels Radioteleskopen und anderen Technologien. Insgesamt arbeiten dort über 75 Wissenschaftler in verschiedenen Gebieten, die alle mit der Frage nach Leben im All zu tun haben. Etwa Exoplaneten, Astrobiologie oder Klimaforschung.

Cabrol ist dabei nicht irgendwer. Sie ist die Direktorin des “Carl Sagan Center for the Study of Life in the Universe”, die hunderte anerkannte Publikationen zur ihren Forschungen vorweisen kann. Die mehrfach ausgezeichnete Wissenschaftlerin konzentriert sich dabei auch auf Leben unter Extrembedienungen. Hier auf der Erde oder auch außerhalb dieses Planeten. Wie auf dem Mars. Für die Webseite “Tag24“wurde sie deshalb zu einer “Alien-Forscherin”, die “behauptet, der Mars ist voller Leben, aber nicht ans der Oberfläche”. “Aliens auf dem Roten Planeten” oder “wenn es also auf dem Mars Außerirdische gibt”, sind nur einige der irreführenden Formulierungen bei “Tag24”.

Leben auf dem Mars schützen

Denn zur Frage nach Leben auf dem Mars veröffentlichte Cabrol in der März-Ausgabe des angesehen Magazins “Nature Astronomie” einen Artikel. Der allerdings in der Hauptsache eindringlichen Warnungen enthält, dass wir dieses Leben schützen müssen. In diesem Beitrag, bei dem es sich nicht um eine “Studie” handelt, steht nicht die Aussage im Vordergrund, dass der Mars voller Leben ist.

Die Erforschung der Hypothese, dass das Leben heute auf dem Mars vorhanden ist”, so Cabrol, stehe an einem entscheidenden Wendepunkt. Damit meint sie ausdrücklich die Frage nach dem Schutz der mutmaßlichen Biosphäre auf dem Mars vor Kontamination durch irdische MikroorganismenDie Uhr tickt, um unverfälschte Proben zurückzubringen, bevor Menschen die Umwelt unwiderruflich verändern”, warnt sie.

Was damit gemeint ist, ist unmissverständlich. Lander oder sogar eines Tages Menschen auf dem Mars haben theoretisch das Potential irdisches Mikro-Leben einzuschleppen. Ein Problem, dass seit Jahrzehnten diskutiert wird, auch wenn Lander auf Mond oder Mars in allen Ecken und Kanten zuvor sterilisiert werden, wie zum Beispiel in diesem Blog-Artikel HIER ausgeführt (s. a. Link HIER). Welcher Wissenschaftler will schon in einer Probe vom Mars irdische Mikroorganismen entdecken? Oder Bakterien der Erde, die sich veränderten, um in der Umgebung des Mars zu überleben?

Cabrol ist in ihrem Artikel sicher, dass der Mars vor 3,5 bis 3,9 Milliarden Jahren erdähnlich war, womit auch dort Leben entstanden sein kann. Die meisten Astrobiogen und Planetenforscher teilen diese These, für die es immer mehr Anzeichen gibt. Nur noch keine Belege. Möglich, dass es dieses Leben bis heute auf dem gesamten Planeten gibt. Vor allem unter der Oberfläche, wo ja auch der aktuelle Rover “Perseverance” nach diesen suchen soll. Wenn erst Menschen auf dem Mars landen, so Cabrol weiter, könnte es mit dem urtümlichen Mars-Leben schnell vorbei sein. Ein kontaminierter Planet wäre die Folge.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Perseverance” und Mars-Landungen: Ist die NASA wirklich auf dem Mars – oder gibt es dort längst geheime Basen? +++ Video +++

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Ist die NASA wirklich auf dem Mars – oder gibt es dort sogar längst eine geheime Mars-Basis? (Bilder: Gemeinfrei & NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)
Ist die NASA wirklich auf dem Mars – oder gibt es dort sogar längst eine geheime Mars-Basis? (Bilder: Gemeinfrei & NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)

Der Mars ist seit der Landung des Rovers “Perseverance” der NASA Mitte Februar wieder in aller Munde. Zugleich belebte die Mission “Mars 2020” aber auch wieder eine seit Jahrzehnten kursierende Verschwörungstheorie. Diese besagt, dass in Wahrheit alles Fake sei! Niemand sei je auf dem Roten Planeten gelandet. Alle NASA-Bilder von dort sind Fälschungen und entstanden auf der Erde. Dazu im Widerspruch steht die Aussage, dass die NASA-Verschwörung viel weiter geht. Dass nämlich längst Menschen in geheimem Basen dort leben. Was mag stimmen? Alles dazu erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


(re-Post)

Die NASA auf dem Mars(?)

Am 18. Februar 2021 landetet im Rahmen der Mission “Mars 2020” der Rover “Perseverance” erfolgreich auf dem geheimnisvollen Planeten. Sagt zumindest die NASA. Details zu der Missionen findet Ihr in diesem Video HIER.

Denn schon lange wird der Weltraumorganisation der USA nachgesagt, dass sie uns alle schamlos täuscht und hinters Licht führt. In Wahrheit sei die NASA überhaupt nicht auf unserem Nachbarplaneten gelandet. Weder aktuell mit “Perseverance” noch bei früheren Missionen. All die Lander und Rover, die in der Vergangenheit seit den 1970er Jahre mit der erfolgreichen Mission “Viking” zum Mars geschickt wurden, seien Täuschungen, Fakes und Teil einer riesen Verschwörung. Inszeniert in Studios und mittels Computer manipuliert und animiert.

Andere Stimmen sehen das vollkommen anders. Sie sprechen eher vom genauen Gegenteil. Nämlich, dass die NASA (oder wer auch immer konkret) längst Menschen auf den Mars geschickt hat. Selbst geheime Basen oder Stationen auf dem Roten Planeten gäbe es schon lange, so die Behauptungen. Vielleicht arbeiten diese Menschen dort sogar mit Außerirdischen zusammen an irgendwelchen Projekten. Alles vor uns verborgen in einem streng geheimen Weltraumprogramm.

Was davon mag stimmen? Mehr dazu in diesem Video vom 8. März 2021.

Bleibt neugierig …

Video vom 8. März 2021 auf Mystery Files

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Landung von “Perseverance” auf dem Mars: Der Fallschirm enthält eine geheime Botschaft (+ Video)

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Landung von "Perseverance" auf dem Mars: Der Fallschirm enthält eine geheime Botschaft (Bild: NASA)
Landung von “Perseverance” auf dem Mars: Der Fallschirm enthält eine geheime Botschaft (Bild: NASA)

Seit rund 10 Tagen in die NASA-Mission “Mars 2020” mit dem Rover “Perseverance” jetzt auf dem Mars. Und schon wenige Minuten nach der Landung (eigentlich schon weit davor) machten Verschwörungstheorien die Runde. Allen voran, dass die Mission ein Fake ist und nur “Idioten” glauben, dass die NASA auf dem Mars gelandet sei. Doch tatsächlich enthält die Mars-Mission ein Geheimnis, das in dem ungewöhnlichen Durcheinander des Farbmusters auf dem Landefallschirm von “Perseverance” codiert ist. Diese wurde nun entschlüsselt. Welche das ist, erfahrt Ihr hier.


“Perseverance”, der Mars und Verschwörungen

Sicher haben auch viele der Leser von Mystery Files am Abend des 18. Februar die Landung des Rovers “Perseverance” von “Mars 2020” auf dem Mars verfolgt. Mit Spannung wartete man auf das erste Bild, das dann auch direkt einige Zuschauer enttäuschte. Es kam nur ein unklares Bild in schwarz-weiß, auf dem nichts Spannendes zu sehen war. Futter für all jene Verschwörungstheoretiker, die schon im Vorfeld der Landung glaubten, dass die NASA diese Mission zum Mars gefaket hat.

Warum das erste Bild so aussah, wie es aussah, habe ich in diesem Beitrag HIER erklärt.

In “Wahrheit”, so diese Verschwörungstheorie, habe überhaupt keine Mars-Landung stattgefunden. Alles Betrug, heißt es. Damit auch die Fotos, die wir vom Mars bisher zu sehen bekamen und noch zu sehen bekommen werden. Sie alle sind Computersimulationen bzw. am Computer bearbeitete irdische Landschaften, mit der Absicht Mars-Landungen vorzutäuschen. Nicht nur bei der aktuellen Mission “Mars 2020” sei das so – keine einzige Mars-Mission (oder auch andere Missionen) seien echt. Glauben zumindest die Anhänger solcher Ideen. Warum aber die NASA solche Bilder und damit Missionen fälschen soll, kann bis heute keiner von ihnen wirklich beantworten.

Einige Zeit nach der Landung und des ersten Bildes von der Oberfläche des Mars (oder eines Feldweges kurz hinter Bakersfield…) erreichten weitere Bilder die Interessierten. Jetzt auch hochauflösende Fotos von anderen Kameras des Rovers in Farbe. Unter anderem auch ein Foto vom Abstieg des Rovers  bzw. der Landeeinheit mit “Perseverance” mit dem Landefallschirm. Einige werden verblüfft über das farbliche Design des Fallschirm gewesen sein. Auch ich staunte über das scheinbare Durcheinander von Rot und Weiß auf dem Landeschirm. Machte mir aber wie die meisten anderen sicher auch darüber keine weiteren Gedanken oder schaute genauer hin. Irgendwas mit “Systemüberwachung” des Fallschirms oder der Kameras wird wohl der Grund sein, dachte ich.

Immerhin waren schon die erste Fallschirme der ersten NASA-Missionen “bunt”. So kann man an den Fallschirmen der Rückkehrkapseln von Apollo wunderbar das rot-weißes Streifenmuster erkennen. Es dient vor allem dazu, schnell zu erkennen, ob sich der Schirm ordnungsgemäß und ganz geöffnet hat. Verdreht sich dort etwas, sieht man das daran sofort. Auch “zivile” Fallschirme haben dann und wann solche Art Muster.

Die codierte Botschaft von “Perseverance”

Bei “Perseverance” allerdings sieht das Muster aus Rot und Weiß direkt so aus, als sei hier wirklich alles verdreht und “verheddert”. Oder aus Flicken zusammengeschusters. Auf dem Titelbild dieses Beitrages seht Ihr es ausgezeichnet.

Dahinter steckte eine Absicht der NASA und des bekannten “Jet Propulsion Laboratory” (JPL) der Weltraumorganisation. Das JPL baut und steuert für die NASA Satelliten und Weltraumsonden wie eben bei der Mission “Mars 2020”. Genau dieses “Kuddelmuddel” auf dem Fallschrim wurde jetzt mit einer Aussage der NASA während der Live-Übertragung der Landung in Verbindung gebracht:

Manchmal hinterlassen wir in unserer Arbeit Botschaften für andere. Also laden wir Sie alle ein, sich daran zu versuchen und zu zeigen, was sie gefunden haben.

Damit war keine Plakette auf dem Mond gemeint, sondern eine versteckte, codierte oder verborgene Botschaft, die Fans herausfinden und entschlüsseln können. So stellte ein User auf der Plattform Reddit.com denn auch die Frage, ob der Fallschrim genau diese “Botschaft” enthalten könnte. Sogleich begannen “Hobby-Kryptographen” diese Geheimbotschaft der NASA auf dem Fallschirm zu suchen und vor allem zu knacken. Und wurden gleich zweimal fündig!

Nach diesen sind die Streifen ein Binärcode, den man aus der Computertechnologie kennt. Ohne einen solchen Code, der nur aus Einsen und Nullen besteht, würde in unserer Gesellschaft heute praktisch gar nichts mehr funktionieren. Er ist allgegenwärtig. Im Fall “Perseverance” steht Rot für 1 und Weiß für 0. Die Segmente oder Ringe des Schirmes entsprächen dann je einem Wort oder Codeteil. Diesen Code kann man daraufhin in Zahlenwerte und dann wieder in Buchstaben übersetzten, was sich ASCII-Code nennt. Jedem Computer-Fan ist diese Standart-Codierung von EVD-Systemen ein Begriff.

Decodierungsmöglichkeit Nummer Zwei des Fallschirm-Musters ist uralt und sogar schon bei biblischen Wörtern im Alten Testament zu finden. Hierbei wird der Binärcode einfach in seine Zahlenwerte umgerechnet und jeder Zahl ein Buchstaben zugeordnet. So wäre 7 wäre ein L, 1 ein A und 6 ein F. Beide Möglichkeiten liefern das gleiche Ergebnis bei der Dechiffrierung der “geheimem Botschaft der NASA”:

Dare Mighty Things

Dass bedeutet in Etwa viel wie “mächtige Dinge wagen”, “wage gewaltige Dinge” oder schlicht “Großes wagen”. Das ist das Motto des “Jet Propulsion Laboratory”! Der äußere Ring des Fallschirms, der schon augenscheinlich nach einem Binärcode aus 1 und O, An oder Aus, aussieht, ist der zweite Teil des Rätsels. Es sind keine Worte, sondern die Koordinaten des JPL bei Pasadena in Kalfiformien. Bei “Google Earth” zu finden unter: 34°11’58” N 118°10’31” W.

Video zum Thema “Perseverance”

YouTube-Video vom 18. Januar 2020

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Erneute Debatte und Uneinigkeit in der Kirche: Was ist wenn “Perseverance” auf dem Mars Leben findet – oder wir eines Tages intelligentes Leben im All? (+ Video)

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Debatte und Uneinigkeit in der Kirche: Was ist wenn Perseverance auf dem Mars Leben findet - oder wir eines Tages intelligentes Leben im All? (Bilder: NASA & PixaBay / Montage: Fischinger-Online)
Debatte und Uneinigkeit in der Kirche: Was ist wenn “Perseverance” auf dem Mars Leben findet – oder wir eines Tages intelligentes Leben im All? (Bilder: NASA & PixaBay / Montage: Fischinger-Online)

Am 18. Februar landete der neue NASA-Rover “Perseverance” erfolgreich auf dem Mars. Die Suche nach aktuellem oder einstigen Leben auf dem Mars kann beginnen. Und vielleicht wird die Mission “Mars 2020” der NASA tatsächlich Erfolg haben, und wir wissen bald alle, dass es Leben im All gibt. Für Naturwissenschaftler und alle Weltraum-Freunde eine enorm spannende Mission. Doch das ist sie auch für gewissen Kreise der katholischen Kirche, die sich immer wieder die Frage stellen muss, was ist, wenn es außerirdisches Leben oder sogar andere Intelligenzen im Kosmos gibt? Welche Auswirkungen hat das auf deren Lehren, den Gedanken des Jesus als Erlöser oder die Stellung der Menschheit? Dazu erschien jüngst ein aufschlussreiches Interview, dass diese Probleme deutlich macht. Und doch nur an der Oberfläche kratzt, wie Ihr hier lesen könnte. Brauch die Kirche eines Tages sogar Missionare im All?


Leben auf dem Mars – Leben überall?

Wohl in keinem Gebiet des menschlichen Geistes kann man soviel spekulieren, wie bei der Frage nach Leben im Universum, andere Zivilisationen und Aliens allgemein. Immerhin ist der Kosmos groß genug und bietet damit reichlich Platz für die kühnsten Ideen und Phantasien. Von grandiosen Science-Fiction bis zu Feststellung, das wir vollkommen alleine im All sind. Letztere Ansicht teilen wohl die wenigstens naturwissenschaftlich informierten Menschen.

Erneut steht bekanntlich wieder der Mars im Fokus der Suche nach den Aliens. Mit der Mission “Mars 2020“, über die ich bereits im Januar 2020 in diesem YouTube-Video HIER berichtete. Dieser Mars-Mission der NASA mit ihrem Rover “Perseverance” könnte es tatsächlich gelingen zu beweisen, dass es auf dem Planeten Mars Leben gibt. Oder einstmals gab. Allerdings wurde das auch schon Mitte der 1970er Jahre von den beiden Missionen “Viking” der NASA gesagt, die auf dem Roten Planeten erfolgreich landeten. Auch diese Lander, stationäre Labore ohne Rover, suchten nach Leben oder wenigstens Spuren von diesem. Vergeblich, wie zumeist gesagt wird.

Findet “Perseverance” Leben auf unserem Nachbarplaneten, ändert das grundsätzlich erstmals alles. Alles in dem Sinne, dass der wissenschaftliche Beweis erfolgt ist, dass es auch außerhalb er Erde Leben gibt oder gab. Spätere Missionen könnten zusätzlich belegen, dass es auch an anderen Orten in unserem Sonnensystem Leben gibt. Etwa auf dem Jupiter-Mond Europa. Doch das ist noch Zukunftsmusik und könnte eines Tages wieder alles ändern.

Für die katholische Kirche und das Christentum mit ihren Heilslehren und biblischen Dogmen ändert die Entdeckung von Leben auf dem Mars ebenso alles. Obwohl es dort natürlich keine Alien-Zivilisationen gibt, sondern dieses Leben nur aus Mikroorganismen bestünde. Dennoch würde die Kirche vom Grundsatz her zwei Fragen stellen, die sich identisch wohl auch die Wissenschaft oder NASA stellen würden:

  1. Stammt dieses Mars-Leben ursprünglich von der Erde, oder entwickelte es sich unabhängig von unserer Welt? (Oder kommt das irdischen Leben sogar vom Mars? Denn auch das ist möglich.)
  2. Ist also Leben – auch intelligentes – der Normalfall im riesigen Kosmos, wenn schon mindestens zwei Welten in nur einem System Leben tragen oder trugen?

Mars-Leben: Ein Problem für Christen?

Hitzige Debatten werden dem Nachweis von Leben auf dem Mars folgen, die genau diese Fragen behandeln.

Naturwissenschaftler wie Exobiologen werden jubeln. Schlaue Köpfe werden wiedereinmal die Drake-Gleichung heranziehen, mit der theoretisch die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen berechnet werden kann, und neue statistische Wahrscheinlichkeiten errechnen. Immerhin kann man mit dieser Formen oder Gleichung grundsätzlich jede Anzahl von Zivilisationen im All berechnen. Von nur einer, uns hier auf der Erde, bis Millionen bewohnter Welten. Ein Nachweis von Mars-Leben macht entsprechende Berechnungen aber durchaus genauer. Schließlich sind die meisten der Faktoren der Drake-Formel reine Schätzwerte.

Als eine Art “Faustformel” muss man immer bedenken, dass es ein gewaltiger Schritt von Mikroorganismen auf dem Mars oder einem Mond bis zur einer außerirdischen, intelligenten Spezies ist. Eine lebendige Bakterie im kargen Wüstenboden des Mars ist noch kein intelligenter Außerirdischer auf einem anderen Planeten, der vielleicht sogar in einem UFO herum fliegt.

So fragte auch das “Domradio” aus Köln, ein vor allem in Deutschland sehr bekannter christlicher Radiosender, ob es zwischen Leben auf dem Mars und dem Christentum “ein Problem” geben würde. In einem Interview am 24. Februar mit Dr. Christian Weidemann, dem wissenschaftlichen Mitarbeiter am Lehrstuhl für philosophisch-theologische Grenzfragen der Ruhr-Universität in Bochum. Wenn “Perseverance” Leben finden würde, so Weidemann, würde das für den christlichen Glauben ersteinmal “gar nichts bedeuten”. Immerhin könnte es sein, “dass sich das Leben mit Meteoriten im Sonnensystem verteilt hat”. Damit hätten irdisches Leben und Mars-Leben vielleicht “einen gemeinsamen Ursprung”. Theologisch und philosophisch sei dies kein Problem für die Gläubigen der Kirche, meint Weidemann.

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Doch auch wenn sich dieses Leben unabhängig entwickelt hätte, wäre es nicht allzu problematisch. Selbst wenn dies bedeuten würde, dass “Leben im Universum relativ weit verbreitet ist”. Weidemann:

Die Verbreitung von Leben als solchem ist theologisch auch noch relativ unverdächtig. Man hätte dann vielleicht eine Erklärung, warum das Universum so groß ist.

Wenn es überall Leben gibt, kann man sagen, Gott hat vielleicht gewollt, dass es ein sehr vielfältiges Leben gibt, das sich im Universum verteilt. Aber man hätte auch ein Argument dafür, dass auch intelligentes Leben im Universum verbreiteter ist. Intelligentes Leben wirft theologisch eine Reihe von Problemen auf.

Und genau diese “Reihe von Problemen” sind jene nach der Frage nach Erlösung, Sünde und Jesus als Erlöser dieser Aliens, die ich bereits in einem früheren Artikel HIER ausführlich diskutiert habe. War Jesus etwa auch auf anderen Planeten in Alien-Form? Auch Weidemann sieht das in seinem Interview sehr ähnlich. Er geht davon aus, dass auch außerirdische Intelligenzen “Sünder” sind, die “erlöst” werden müssen. Darin würden sie den Menschen ähneln:

Es gibt wenig Grund anzunehmen, dass – wenn es anderes intelligentes Leben gibt – es sich dabei nicht auch um Sünder handelt. Und wenn es sich um Sünder handelt, dann ist dieses Leben auch erlösungsbedürftig. Dann haben wir das Problem, dass nach christlicher Vorstellung Jesus Christus für die gesamte ‘Welt’ gestorben ist.

Sündige Außerirdische

Mit “Welt” könnte nach Weidemann “Kosmos” gemeint gewesen sein. Dies würde bedeuten, dass Jesus Christus vor 2.000 Jahren auf irgendeinem Planeten in irgendeiner Galaxis in irgendeiner Stadt (Jerusalem) durch seine Kreuzigung das gesamte Universum erlöst hat? Wissen die Außerirdischen überhaupt davon? Denn auch Weidemann sieht die offensichtlichen Probleme mit dieser Heilslehre eines Erlösers namens Jesus. “Aber wenn der Kosmos eng besiedelt ist, wäre es sehr unwahrscheinlich, dass das Heil des gesamten Kosmos von der Erde ausgeht”, gibt er ganz richtig zu bedenken.

Nach Meinung von Weidemann sei dies ein Rückfall in den Geozentrismus. Also die Lehre, dass die Erde und damit die Menschheit der Mittelpunkt des Universums sind. Eigentlich wurde diese seit Kopernikus ad acta gelegt. Natürlich nicht bei allen Menschen und bei allen Gläubigen. Dazu später mehr. Weidemann spricht in diesem Kontext von einem “Heils-Geozentrismus”, den er für unplausibel hält, wie den eigentlich Geozentrismus an sich. Fraglos werden die meisten Mystery Files-Leser dem uneingeschränkt zustimmen. Weidemann führt aus:

Was ist mit dem Heil von Menschen, die nie von Jesus erfahren haben und zwar ohne eigene Schuld? Also entweder, weil sie zu früh gelebt haben oder weil sie an zu entfernen Stellen der Erde gelebt haben. Was ist mit der Erlösung von diesen Menschen?

Da hat die Kirche sich ja auch schon bewegt. Das heißt, dass die Kenntnis der Heiligen Schrift oder die Kenntnis des Lebens Jesu Christi wird nicht für das individuelle Heil als notwendig erachtet. Da hat man dogmatisch schon Justierungen vorgenommen. Man müsste ähnliche, vielleicht aber noch radikalere Justierungen vornehmen, wenn man tatsächlich intelligentes Leben im Universum fände, oder zumindest falls man gute Anhaltspunkte hätte, dass es sehr, sehr weit verbreitet ist im Universum.”

Erstaunliche Aussagen, die es früher in der Kirche so nicht gab. Man denke nur an die Eroberungen der Kontinente und vieler anderer Regionen der Welt im Zeichen des Kreuzes (und Schwertes). Hier wollte man mit Bibel und Schwert den “Heiden” das Christentum lehren, um diese “zu erlösen”. Jetzt also brauch ein Mensch gar nichts mehr von Jesus und der Bibel wissen, um sein Seelenheil zu finden. Eine radikale Kehrtwende zu früheren Ansichten der Kirche.

Alien-Erlöser Jesus Christus?

Im Zuge der anstehenden ersten Mondlandungen wurde damals sogar die Frage laut, ob wir eines Tages christliche Missionare im All benötigen, um die Außerirdischen zu erlösen. Darüber berichtete ich schon 2015 in einem Video auf YouTube, das ich am Ende nochmal angefügt habe.

Zumal schon der gesunde Menschenverstand einem sagen muss: Wenn ein Mensch am Tag der Geburt von Jesus Christus stirbt, hat er seine angebliche “Erlösungslehre” nie erfahren. Er konnte es gar nicht. Wäre dieser also “verdammt”?

Der Theologe Dr. Hannes Bräutigam sieht diese Probleme sehr ähnlich. Er schrieb seine Doktorarbeit mit dem Titel “Das Kreuz mit den Aliens” genau zu diesen Fragen. “Nicht jedes Selbstverständnis des christlichen Glaubens ist mit außerirdischer Intelligenz vereinbar”, ist sich Bräutigam sicher. So stelle sich die fundamentale Frage, ob die Kreuzigung Jesus als Erlösung der Menschen tatsächlich der einzige Weg zur Erlösung ist oder überhaupt sein kann. Genau das ist aber die Kernlehre der katholischen Kirche. Jesus wäre dann nicht mehr der einzige Erlöser und Heilsbringer. Oder Jesus ist auch auf anderen Planeten erschienen. Oder wird es noch. Vielleicht war es auch jemand ganz anders, der diese Außerirdisches erlöst hat.

Wahrscheinlich würden einige Dogmen der kirchlichen Heilslehre, etwa die (erfundene) Erbsünde von Adam und Eva, auf anderen Welten überhaupt nicht mehr greifen, ist auch Bräutigam sicher. Immer vorausgesetzt, dass Außerirdische “Sünder” sind …

Ein Schock für Christen?

Als 2020 Spekulationen aufkamen, dass in der Atmosphäre der Venus vielleicht Leben existiert (s. Videos HIER), berichtete auch das christliche Magazin “pro” darüber. Befragt wurde dazu am 16. September 2020 auch der Theologe Thorsten Dietz von der Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg: “Was würde es für Christen ändern, wenn es auch anderswo Leben gäbe?” Dietz ist sicher, dass außerirdisches Leben für Christen ein Schock wäre. Auch wenn, so führte er damals aus, es niemals zu einem Kontakt mit anderen Intelligenzen kommen würde. Das All sei zu groß, die Lichtgeschwindigkeit eine Grenze und deshalb “wird es niemals das Jahr des ersten Kontakts geben”, sagte Dietz pessimistisch. Ob er damit Recht hat, ist mehr als zweifelhaft!

Einige Gläubige werden die Sache mit intelligentem Leben im All recht einfach handhaben. Diese Außerirdischen werden in deren Augen schlicht Dämonen sein. Sie wären keine Geschöpfe Gottes, sondern Handlager des Teufels, womit man sich auch keine Gedanken machen muss, ob Jesus diese erlöst habe. So erstaunlich es klingt, aber einige Christen oder “Gläubige” sehen das schon jetzt als Tatsache, wenn sie auf das Thema UFOs und Aliens blicken. UFOs sind dämonische Manifestationen des Satan, glauben diese. Mutmaßlich Aliens in diesen Objekten damit auch nur Dämonen des Bösen und Kreaturen, die die Menschen in die Irre leiten wollen. Erde und Mensch bleiben das Zentrum von allem. Mir selber als Autor, YouTuber und Blogger wird genau das immer vorgeworfen, da ich mich bekanntlich seit 31 Jahren mit dieser Thematik beschäftige.

Eine ganz einfache “Lehre” dieser angeblichen Christen. Damit wäre das Thema andere Wesen im All bequem abgeschmettert und diese Menschen müssen sich keine Gedanken über ihre biblischen Lehren und Heilsversprechungen mehr machen. Oder sie sogar hinterfragen.

Video zum Thema

Video vom 28. Januar 2015 auf Mystery Files

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Das Rätsel des Phobos Monolithen: Seltsamer “Turm” auf einem der Monde des Mars +++ Video +++

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Das Rätsel des Phobos Monolithen: Seltsamer "Turm" auf einem der Monde des Mars (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)
Das Rätsel des Phobos Monolithen: Seltsamer “Turm” auf einem der Monde des Mars (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)

Mystery-Jäger oder UFO-Fans entdecken immer wieder auf NASA-Fotos aus dem All seltsame Anomalien. Auf Aufnahmen von Raumsonden aus dem All ebenso wie auf Fotos, die beisppielsweise Rover auf dem Mars gemacht haben. Dabei gibt es durchaus sehr interessante Anomalien im All und auf den Himmelskörpern in unserem Sonnensystem. Beispielsweise ein riesiger “Monolith”, der senkrecht von der Oberfläche des Mars-Mond Phobos in den Himmel ragt. Der “Phobos Monolith”, wie man ihn inzwischen nennt. Es ist ein Turm, der sich klar von seiner Umgebung abhebt und den jetzt ein mittels Computer dreidimensional “rekonstruiert” wurde. Ein spannendes Objekt – und ein spannender Mond, wie Ihr in diesem YouTube-Video vom 1. September 2020 erfahren werdet!


Anomalien auf Mars-Mond Phobos?

Auf Fotos von Raumsonden, Landern oder Rovern entdecken emsige Mystery-Jäger immer wieder (vermeintliche) Anomalien. Irgendwelche Objekte, die beispielsweise auf Bildern vom Mars oder Mond zu sehen sind. Und die eigentlich nicht dahin gehören.

Die Palette solcher angeblichen Anomalien ist lang. Sehr lang, wie in einigen Videos auf meinem YouTube-Kanal sowie Postings auf diesem Blog vielfach berichtet. Auch wenn der Klassiker sicher das sogenannte “Mars-Gesicht” der 1970ger Jahre auf dem Mars ist. Da unlängst unzählige Fotos vom Mars etc. heute für jedermann zur Verfügung stehen, werden auch immer wieder entsprechende Anomalien entdeckt.

Geht es nach diesem – ist gerade der Mars geradezu von Objekten, Artefakten und Dingen, die da nicht hingehören, zugemüllt! Von Pyramiden und Städten über Knochen und Tierfossilien bis Roboter, UFOs und Alien-Schädel wurde auf entsprechenden Fotos schon alles “identifiziert”. Vor allem auf Fotos der NASA, die dann diese außerirdischen Anomalien und “Belege” wohl vergessen hat zu retuschieren …

Dennoch gibt es durchaus interessante Anomalien im All und auf den Himmelskörpern in unserem Sonnensystem. So etwa auf dem winzigen Mars-Mond Phobos. Schon lange ist Phobos – wie auch der zweite Mars-Mond Deimos – für Mystery-Jäger ebenso interessant, wie für Astronomen. Selbst ein UFO soll 1989 bereits dort von einer Sonde der UdSSR gesichtet worden sein. Kur bevor diese auf “unerklärliche Weise” verschwand.

Gesichtet wurde aber durch eine Raumsonde der NASA etwas sehr seltsames. Ein riesiger Monolith, der senkrecht von der Oberfläche des Phobos in den Himmel ragt. Der “Phobos Monolith”, wie man ihn inzwischen nennt. Es ist ein Turm, der sich klar von seiner Umgebung abhebt und den jetzt ein mittels Computer dreidimensional “rekonstruiert” wurde.

Ein spannendes Objekt – und ein spannender Mond, wie Ihr in diesem YouTube-Video vom 1. September 2020 erfahren werdet!

Bleibt neugierig …

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UFO-Fan findet (mal wieder) auf NASA-Bildern außerirdische Bauwerke und UFOs auf dem Mars (+ Video)

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UFO-Fan findet mal wieder außerirdische Bauwerke auf dem Mars (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)
UFO-Fan findet mal wieder außerirdische Bauwerke auf dem Mars (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)

Fall in ferner Vergangenheit tatsächlich Außerirdische einst hier waren (oder sie noch hier sind), wäre es nicht abwegig anzunehmen, dass sie sich für einen längerfristigen Aufenthalt bei uns einrichteten. Was bietet sich da besser an als der Mars oder der Mond, auf denen diese Aliens dafür geheime Anlagen usw. bauen könnten? Hier wären sie sicher vor den Augen der Menschen versteckt. Zumindest nur solange, bis der Mensch auch diese Himmelskörper genauer beobachten und erforschen kann. Dann wären ihre Spuren nicht mehr unbedingt vor uns verborgen. So sieht es auch der UFO-Fan Scott C. Waring, der fast schon täglich “sensationelle Entdeckungen” in dieser Hinsicht macht. Und leider mit seinen wilden Phantasien immer wieder großen Anklang in den Boulevardmedien findet. So wie aktuell auch wieder, wie Ihr es in diesem Beitrag erfahrt.


Außerirdische und UFOs auf dem Mars

UFOs, Raumschiffe von Aliens, Außerirdische und geheime Basen und Bauwerke von ihnen sind in der UFO-Forschung und Grenzwissenschaft seit Jahrzehnten ein sehr beliebtes Thema. Vor allem dann, wenn diese mutmaßlichen Spuren der Außerirdischen eben wirklich außerirdisch sind. Das heißt, wenn sie nicht auf diesem Planeten entdeckt werden, sondern irgendwo in unserem Sonnensystem.

Favoriten sind dabei der Mond und der Mars, was einfache Gründe hat.

So sind vor allem beide Himmelskörper durch unzählige Weltraummissionen unzählige Male fotografiert worden. Hunderttausende Fotos von Mars und Mond wurden in den letzten Jahrzehnten geschossen und selbst hochauflösende Bilder von deren Oberflächen kann sich jedermann bequem am heimischen PC ansehen. Aufgenommen von Landern und Rovern, die dort landeten. Hinzu kommt, dass beide Nachbarn im All sehr nahe an der Erde sind. Sie eignen sich deshalb hervorragend für Außerirdische als Basen, auf denen sie “unbeobachtet” agieren können.

Zumindest so lange, bis die Menschheit die Technologien hat, diese Alien-Aktivitäten “dort oben” aufzuspüren.

Grundsätzlich ist der Gedanke, dass Aliens vor Jahrtausenden auf anderen Himmelskörpern Bauten, Basen und Stationen errichteten, naheliegend und nicht vollkommen unmöglich. Ob sie es heute machen würden, wo wir längst in der Lage sind, sie dort zu finden, steht auf einem anderen Blatt. Doch vor dem Beginn der Raumfahrt und mit der unbemannten Missionen zu anderen Planeten und Monden wären Aliens dort vor neugierigen Menschen sicher gewesen.

Und wenn diese Ancient Aliens die Spuren ihrer Aktivitäten dort nicht verwischt hätten, können wir sie finden. Wobei natürlich die Spekulation legitim und sehr verlockend ist, anzunehmen, dass die Außerirdischen auf dem Mars oder Mond weiterhin aktiv sind.

Ein Affe auf dem Mars

Genau das sieht auch der UFO-Fan Scott C. Waring so. Ein Alien- und UFO-Enthusiast, der wie kaum ein anderer den Name “Alien-Freak” verdient hat. Er findet alle paar Tage auf Fotos vom Mars, Mond oder anderen Himmelskörpern Spuren von außerirdischen Strukturen. Ebenso irgendwelche Alien-Raumschiffe mit oft gigantischen Dimensionen oder auch allerlei Artefakte auf der Mars-Oberfläche.

Erst kürzlich will er wieder auf NASA-Fotos von der Mars-Oberfläche Sensationelles gefunden haben: “Alien-Rohre”, die er als “Wasserleitungen” deutet. Noch “sensationeller” war eine seiner Entdeckungen 2016, als er auf einem Rover-Foto der NASA einen Affen erkannt haben will …

Waring berichtet über seine Funde auf seinem Blog und auf einem YouTube-Kanal und erreicht damit eine große Reichweite (s. a. Postings HIER). Dass dabei eigentlich immer seine Phantasie mit ihm durchgeht, ändern daran nichts. Auch nicht für englische Boulevardmedien, die seine “Entdeckungen” immer wieder aufgreifen und im Netz darüber berichten. Es hat den Anschein, dass er durch seine “Enthüllungen” von Alien- und UFO-Spuren auf Mars und Mond zu einer Kultfigur in diesem Bereich wurde.

Man kann sie schlicht nicht ernst nehmen! Und das ist bedauerlich, da Waring durch seine verrückten Behauptungen der Grenzwissenschaft zumindest im englischen Sprachraum schadet. Die Boulevardmedien haben daran erheblichen Anteil, durch ihre Verbreitung seiner irrwitzigen “Beweise”.

Nichts plus Phantasie

So wie seine jüngste Behauptung, dass er auf einem Bild der NASA-Mission “Mars Global Surveyor” von 1999 eine außerirdische Basis und ein riesiges UFOs gefunden habe! Er geht dabei sogar soweit auf seinem Blog “UFO Sightings Daily” zu behaupten, dass das außerirdische Raumschiff vielleicht in dem Mars-Krater “angedockt” habe, da es dort vor “Mikrometeoriten” sicher ist. Er schreibt weiter:

Die Mikrometeoriten werden dem Schiff nicht schaden. Aber wenn Reparaturen durchgeführt werden, können sie diejenigen verletzen, die die Reparaturen durchführen.

Unter dem unten von Waring eingefügten Video betont er, dass andere seine “Entdeckung” bitte nicht kopieren sollen. Es sei seine, und durch das kopieren seines Videos von anderen YouTubern würde seien harte Arbeit nicht “gewürdigt” und “anerkannt”, so der UFO-Fan. “Ich arbeite täglich hart für mein Publikum”, so dass andere Interessierte “ihre  eigenen Entdeckungen” machen sollen.

Wie man an dem YouTube-Video unten sehen kann, sollte das nicht schwer sein.

Jedes x-beliebige Foto von der Oberfläche des Mars (oder Mond) und ganz wenig Phantasie reichen dafür aus. Phantasie nur deshalb, damit man sich etwas spannendes ausdenken kann, was man dort sehen soll. “Die Videos, die ich mache, kommen oft in die Weltnachrichten”, so Waring stolz auf YouTube.

Was leider auch stimmt, denn so geht sei Unsinn viel zu oft viral und lenkt den Fokus sehr, sehr weit weg von einer ernsthaften Beschäftigung mit solchen Themen und Fotos.

Seht selbst:

Video vom 16. April 2020

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Mythos Mars: Die Marsianer, die Invasion vom Mars, die Science-Fiction +++ Artikel +++

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ARTIKEL: Mythos Mars: Invasion vom Mars, Marsianer und Science-Fiction (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Mythos Mars: Invasion vom Mars, Marsianer und Science-Fiction (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Kein anderer Planet in unserem Sonnensystem faszinierte und fasziniert die Menschen so sehr wie der Mars. Der Rote Planet ist von einer Aura des Geheimnisvollen umgeben und regte Astronomen einst zu den phantastischsten Spekulationen um Marsmenschen an. Eine Zivilisation, ähnlich wie die unsrige, die auf dieser fremden Welt lebt. Damit war im 19. Jahrhundert der Mars-Mythos geboren, der sich wie ein marsroter Faden bis heute zieht. In diesem Artikel wird genau diesem Faden rund um den Roten Planten nachgegangen. Von den um ihr Überleben kämpfenden Marsianern, über die Invasion vom Mars bis zur Science-Fiction von heute. Eine Reise durch eine spannende Welt, die auch die frühe UFO-Gemeinschaft berühmt.


Faszination Mars

Jahrtausende lang starrten die Menschen mit bloßem Auge gebannt in den Himmel und zum Planeten Mars herauf. Wirklich viel sahen sie dabei nicht.

Das änderte sich schlagartige ab dem Jahre 1608. In diesem Jahr entdecke der holländische Brillenmacher Hans Lippershey eher durch Zufall das Teleskop. Sein Lehrling, so erzählt er es der Mythos um diese Entdeckung, spielte in einer Pause mit den herumliegenden Brillenlinsen und hielt zwei davon in einem gewissen Abstand voreinander. Erschrocken sah er, dass der Kirchturm des Ortes plötzlich näher zu sein scheint. Lippershey erkannte sofort den Nutzen dieser Entdeckung.

Damit war das sogenannte “Galileo-Fernrohr” erfunden und das Zeitalter der wissenschaftlichen Erkundung des Himmels konnte beginnen.

Teleskope und ganze Teleskopanlagen waren die Folge dieser zufälligen Entdeckung. Fraglos hätte vor rund 400 Jahren der Lehrling des Brillenmachers Lippershey wohl niemals gedacht, dass längst Teleskope im All Routine sind. Und so, wie heute die Astronomen um die Wette Planeten in fremden Sonnensystemen suchen und finden, begann damals ein Wettlauf beim Aufspüren neuer Himmelskörper.

Zu einer Legende in der Astronomie wurde unter anderem der Astronom Percival Lowell. Ein emsiger Himmelsgucker, der auch nach noch unbekannten Planeten in unserem Sonnensystem suchte. Doch Lowell hat noch eine ganz andere Schwäche: Die legendären „Marskanäle“, die zu einem der großen Mythen über den Planeten Mars schlechthin wurden.

Alles begann im Jahre 1877

Der Mars hat – wie die anderen Planeten auch – eine exakt kreisrunde Bahn um die Sonne. Sie verläuft leicht elliptisch und bringt so den Planeten mal mehr und mal weniger nahe an uns heran. Das ist auch der Grund, warum 2003 der Mars eine wahre Invasion von irdischen Robotern ausgesetzt war, denn auch in diesem Jahr stand er der Erde sehr nahe. Die ist alle 15 Jahre der Fall und bietet dabei den neugierigen Beobachtern auf der Erde die besten Chancen ihn zu erkunden. Dies war auch 1877 der Fall und Asaph Hall entdeckte in diesem Jahr auch die kleinen Marsmonde Phobos und Deimos.

Der in Mailand tätige Astronom Giovanni Virginio Schiaparelli war ein international hoch geachteter Astronom. Seine Marsbeobachtungen galten als die besten astronomischen Informationen seiner Zeit. So nutze er die Chance der Mars-Nähe zu unserer Erde und fertigte eine detaillierte Karte des roten Planeten an. Die bis dato beste Karte der fremden Welt und eine erstaunliche Arbeit in den Anfängen er Astronomie. Routiniert zeichnete er helle und dunkelen Flecken des Mars in seine Karte und gab diesen Gebieten Bezeichnungen wie Meere, Ozeane oder Seen. Es mag verwundern, doch es ist üblich gewesen, solchen Gebieten derartige Bezeichnungen zu geben. Auch der Mond hat bei seiner Erforschung Meeren und Ozeanen erhalten. Apollo 11 landete beispielsweise im „Mare Tranquillitaris“, Apollo 15 und 17 nahe dem Meer „Mare Serenitatis“ und Apollo 12 sogar unweit des „Oceanus Procellarum“.

Dass die dunklen Gebiete echte Meere sind, glaubt natürlich niemand – auch wenn einst sogar Bewohner auf dem Mond vermutet wurden. So ist es kein Wunder, dass es auch dem Mars beispielsweise den „Daws Ocean“, die „Knobel Sea“ oder „Phillips Island“ gibt. In der Raumfahrt kamen sogar Namen wie „Dopey“ oder „Bashful“ aus der Welt von Walt Disney hinzu.

Zur damaligen Zeit gab es kein einheitliches System um geologische Gebiete auf anderen Himmelskörpern zu bezeichnen. So etwa hat Schiaparelli auch auf dem Mars (Südpolregion) geologischen Strukturen Namen der Odyssee von Ilias und der Reise der Argonauten benutzt. Die Beobachtungen Schiaparellis zeigten aber auch, dass diese „Meere“ auf dem Mars zum Teil durch dunkle, lange Strukturen verbunden waren.

Die Mars-Kanäle

Neben den „Meeren“, „Inseln“, „Kontinenten“ und „Ozeanen“ sah der Astronom in den länglichen Gebilden schlicht „canale“. Das italienische Wort bedeutet so viel wie „Rinne“, „Furche“ oder auch „Flussbett“. Die Astronomen der damaligen Zeit erkannten zahlreiche dieser Gebilde auf dem Mars, was heute als optische Täuschung durch die damals genutzten Teleskope erklärt wird.

Der Astronom Lowell wiederum sah sich in seiner Faszination vom Mars durch Schiaparelli mehr als bestätigt. Im englischen gibt es für „Kanal“ die Bezeichnungen „Channel“, beispielsweise für eine Meerenge und die Bezeichnung „Canal“ für eine künstliche Wasserstraße. Aus dem italienischen canale wurde daraufhin Canal – damit waren die künstlichen Mars-Kanäle geboren. Lowell war elektrisiert.

Schon zuvor beobachtete er selber, dass die Eiskappen des Mars mit den Jahreszeiten ihr Aussehen veränderten. Nun fragte er sich, was sind diese Kanäle wirklich? Besteht hier ein Zusammenhang?

Daraufhin widmete sich Lowell ab 1892 ganz dem Marsfieber. Er wollte herausfinden, was da vor sich geht und ob dort intelligentes Leben gibt. Immerhin waren die Kanäle nicht nur ihn künstliche Wasserstraßen der Marsmenschen. Auch andere spekulierten in diese Richtung und die Mars-Kanäle der Marsmenschen waren in aller Munde. Die Zivilisation dort, so mutmaßte man damals, scheint vom Untergang bedroht zu sein. In den damaligen Vorstellungen könnte der Heimatplanet der Marsmenschen langsam austrocknen, was das das Ende der dortigen Bewohner wäre. In ihrem Überlebenskampf haben sie ihren gesamten Planeten mit eben diesen Kanälen überzogen, um so das Schmelzwasser der Pole in ihrer Welt zu verteilen.

Zweifellos eine heute eher skurril erscheinende These einiger Astronomen dieser Zeit. Man muss sie jedoch auch vor dem Hintergrund sehen, dass im Jahre 1869 der Suezkanal eingeweiht wurde. Eine große künstliche Wasserstraße auf der Erde. Und im Jahre 1879 wurde in Paris die Entscheidung getroffen, den Panamakanal zwischen dem Atlantik und dem Pazifik zu bauen. Genau in dieser Zeit, als die Weltpresse permanent über das gewaltige Vorhaben des Panamakanals berichtete, fertigte Schiaparelli seine Karte des Mars an. Es war das Zeitalter der Technik- und Fortschritt-Euphorie unter den Menschen.

Alles schien möglich, warum also auch nicht bei den Bewohnern des Mars?

Im Jahr 1894 nährte sich der Mars erneut der Erde und Lowell sah die Chance, die Kanäle genauer zu erforschen. Hierzu errichte er im Norden Arizonas nahe dem Ort Flagstaff auf dem so genannten „Mars-Hügel“ sein 46 Zentimeter-Teleskop auf 2.300 Metern Höhe. Von hier hatte er gute Beobachtungsmöglichkeiten und fertigte im Zuge seiner Arbeiten insgesamt 917 Zeichnungen vom Mars an. Hunderte Kanäle und regelrechte „Oasen“ will Lowell dabei entdeckt haben. Das Marsfieber griff spätestens ab jetzt um sich.

Marsfieber

Auch wenn Kollegen von Lowell keine Mars-Kanäle erkennen konnten, so war er doch von seinen Ergebnissen überzeugt. Obwohl der auf dem „Mars-Hügel“ ebenfalls anwesende Astronom W. H. Pickering diese Kanäle nicht sehen konnte. Für Lowell gab es nach seinen Forschungen 1894 nur drei klare Schlussfolgerungen:

  1. Der Mars ist von einer intelligenten Lebensform bewohnt
  2. Der Mars hat eine dünne Atmosphäre und das Wasser sammelt sich an dem Polen
  3. Die Kanäle sind künstliche Bewässerungsanlagen in Gebieten mit Vegetation

Seine Thesen trug Lowell an die Öffentlichkeit und schon ein Jahr nach seinen Beobachtungen veröffentlichte er sein Buch „Mars“ in den USA. Trotz der massiven Kritik seiner Fachkollegen verbreitete Lowell seine Thesen weiter und die Presse nahm diese begierig auf. Auch wenn Lowell in den Reihen der Astronomen praktisch alleine mit seinen Ideen stand, nahm die breite Öffentlichkeit sie dank Zeitungsberichte fasziniert auf.

Hätte Lowell damals Bilder des angeblichen Marsgesichts der NASA aus den 1970ger Jahren in den Händen gehabt, so wäre er wohl zum „Missionar des Mars“ geworden. So eifernd vertrat er seine Ideen der Marsianer.

Einige Astronomen teilten allerdings durchaus die Ansicht, dass es sich bei den Linien auf dem Mars um künstliche Kanäle handelt. Auch sie gingen an die Öffentlichkeit und schrieben darüber Berichte und Artikel. Öl ins Feuer dieses frühen medialen Aliens-Hype der damaligen Massenmedien.

Es ist aus heutiger Sicht unverständlich, dass man vor über 100 Jahren (und später auch noch) annahm, dass es eine sterbende Mars-Zivilisation gibt, die in einem verzweifelten Kampf ums Überleben ihren Planeten derart umgestaltet. Doch man muss sich vor Augen führen, dass wir erst seit Sommer 1965 durch die US-Raumsonde Mariner 4 Nahaufnahmen des Mars haben. Aus 10.000 Kilometer Höhe machte sie einige wenige schwarzweiße Bilder und funkte sie zur Erde. Zuvor waren Spekulationen Tür und Tor geöffnet.

Doch mit den Kanälen von Marsmenschen, die heute als optische Täuschungen angesehen werden, war das Marsfieber noch lange nicht am Ende. Es fing in den späteren Jahren erst richtig an.

Marsmenschen

Das Marsfieber erfasste die Öffentlichkeit währen der industriellen Revolution und überall machte man sich Gedanken um die Lebewesen, die dort oben auf dem Mars wohnen. Viele Jahre wurde die Existenz dieser Marsmenschen ernsthaft in Betracht gezogen.

Im Jahre 1869 hatte beispielsweise der französische Physiker Charles Cros die Idee, in Europa riesige Spiegel in bestimmten Positionen anzuordnen um das Sonnenlicht auf den Mars zu lenken. Ein intelligentes Signal von der Erde für unsere Nachbarn im All.

1840 wollte der Astronom Joseph von Littrow aus Wien sogar 40 Kilometer riesige Löcher in der Sahara ausheben, mit Kerosin füllen und anzünden. So sollten geometrische Figuren die Bewohner des Sonnensystems aufmerksam gemacht werden.

Ähnliches wollte 20 Jahre vorher der Mathematiker Karl Gauss aus Göttingen. Er schlug vor in Sibirien riesige Wälder anzupflanzen, die intelligente Anordnungen wie den Satz des Pythagoras entsprechen. Intelligente Bewohner auf dem Mars oder Mond könnten diese sehen und würde so von uns Menschen erfahren.

Keine diese oder andere Idee wurde aber in die Tat umgesetzt. Sponsoren fanden sich auch nicht. Doch der Mars blieb das Thema.

Inspiriert durch die Mars-Spekulationen von Lowell und anderen schrieb 1897 der Schriftsteller Kurd Lasswitz sein Buch „Auf zwei Planeten“, in dem er die aktuelle Diskussion aufgriff. Über die Kanäle beispielsweise wusste Lasswitz:

Die nördliche Halbkugel besteht zum größten Teil aus unfruchtbaren Wüsten. Aber die Bevölkerung des Mars, der die von der Natur genügend bewässerte Region ihres Planeten längst zu klein geworden, wusste der kargen Natur neue Gebiete des Anbaus abzugewinnen. Sie durchzog das gesamte Wüstengebiet mit einem viel verzweigten Netz geradliniger breiter Kanäle und verteilte auf diese Weise zur Zeit der Schneeschmelze, im Beginn des Sommers einer jeden Halbkugel, das Wasser, welches sich in Gestalt von Schnee an den Polen angehäuft hatte, über den ganzen Planeten. Wie die Ägypter das Anwachsen des Nils benutzten, um der Wüste den fruchtbaren Boden des Niltals abzugewinnen, so tränkten die Marsbewohner durch ihre Kanäle beide Ufer derselben. Schnell schoss hier eine üppige Vegetation auf, und so wurde durch das Kanalnetz das ganze Wüstengebiet mit fruchtbaren, an hundert Kilometer breiten Vegetationsstreifen durchzogen, die eine ununterbrochene Kette blühender Ansiedlungen der Martier enthielten.

Lasswitz nahm damit lediglich die Diskussion über den Mars zum Anlass für einen Roman. Er schildert in phantasievollen Worten das Leben der Marsmenschen und andere Dinge mehr, die über 100 Jahre später Hollywood sogar in die Kinos brachte.

Die Invasion vom Mars

Im Jahr 1898 legte H. Georg Wells (s. Titelbild) nach und veröffentlichte sein Buch „Krieg der Welten“. Heute ebenfalls ein – wenn nicht der –  Klassiker zum Thema. Wells indes sah die Dinge in seiner Phantasie, wie es schon der Titel sagt, etwas anders. In seinem Buch griffen die Marsmenschen die Erde an, während bei Lasswitz die Marsianer keine Invasion auf der Erde durchführen. Lasswitz lässt die Wesen vom Mars am unerforschten Nordpol der Erde landen, wo ihre Station von zwei Polarforschern eines Tages entdeckt wird. Die Polarforscher werden von den netten Menschen vom Mars mit auf ihren Planeten genommen. Dort erleben und sehen die beiden Abenteurer die fremde Welt des roten Planeten und seiner Bewohner. Eine friedliche Welt also.

Ganz anders bei Wells. Eine Invasion vom Mars bedroht bei ihm die gesamte Menschheit der Erde. Auch wenn sein Roman nur in England spielt. Sein Mars-Kreaturen wollen uns an den Kragen, da sie von ihrer sterbenden Welt fliehen müssen. Sie brauchen schlicht und einfach Lebensraum und damit unseren Planeten.

Bis heute ist es üblich, den Außerirdischen, egal woher sie kommen, in Science-Fiction-Filmen böse Absichten zu unterstellen. Wells machte den Anfang unseres „modernen“ Alien-Bildes. Und er bediente sich dabei Motiven, die bis heute aktuell sind.

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In „Krieg der Welten“ landen Zylinder mit den Marsmenschen in vielen Teilen der Welt. Ihnen entstiegen Kreaturen mit Tentakeln, lederartiger Haut und schleimigen Mündern. Es waren Bestien ohne wirklichen Körper und Verdauungsorgane. Nur Köpfe, die sich von dem Blut anderer Wesen ernährten und dennoch von hoher Intelligenz beseelt waren. Sie wollen nicht weiter als die Welt unterjochen, um Lebensraum erobern. Also beginnen sie die Menschheit zu vernichten und nutzen sie auch gleich als Nahrung (in einer Neuverfilmung).

Die Menschheit hat gegen die Maschinen der Marsianer keine Chance. Sie fliegen durch die Luft und führen erbitterte Schlachten gegen die fast wehrlose Bevölkerung. Doch Hilfe für die Menschheit kam von ganz anderer Seite: Die Marsmenschen waren nicht immun gegen irdische Viren und Bakterien, denn auf ihrem Heimatplaneten gab es diese nicht. „Von dem Augenblick an, als jene Eindringlinge auf der Erde anlangten, als sie aßen und tranken, machten unsere mikroskopischen Verbündeten sich ans Werk, sie zu vernichten“, schreibt H. G. Wells in seinem Roman.

Der Grundstein des H. G. Wells

Damit war er „up to date“ in der Wissenschaft seiner Zeit, wie man heute sagen würde. Denn erst im Jahr des Erscheinens seines Buches entdeckte der russische Botaniker Dmitri Iossifowitsch Iwanowski und sein holländischer Kollege Martinus Willem Beijerinck unabhängig voneinander Viren.

Die Grundidee der Invasion aus dem All (vom Mars) wurde von Wells geboren und ist in unzähligen Romanen, Comics und Filmen zu finden. Es ist erstaunlich, aber auffallend am Kinofilm und Klassiker „Independence Day“ ist, dass sich auch dieser Film an das Schema von Wells hält. Schleimige Aliens kommen (hier natürlich nicht vom Mars) aus dem All, um die Erde zu erobern und auszubeuten. Sie bedrohten zeitgleich verschiedene Städte auf der Erde und die Menschheit ist ihnen schutzlos ausgeliefert. Doch Hilfe kommt unerwartet und recht einfach: von Computer-Viren. Auch bei dem Blockbuster „Independence Day“ liegen nachher die abgestürzten Raumschiffe der Invasoren überall auf der Erde herum. Wie bei Wells.

Eine Hommage an den großen H. G. Wells, so der Produzent Roland Emmerich.

Lasswitz beschreibt die Marsmenschen als recht menschliche Wesen und vor allem friedliche Geschöpfe des Alls. Die netten Nachbarn von nebenan. Sie nehmen sogar gastfreundlich zwei Menschen der Erde mit auf den Mars und zeigen ihnen dort allerlei zum Teil wundersame Sachen

Der Roman von Lasswitz erinnert in Teilen sehr stark an die phantasievollen Berichte der 1950ger Jahre, in denen Menschen erzählten, sie seien von Marsmenschen oder auch anderen Aliens in UFOs auf fremde Planeten gebracht worden. Mit dem großen Unterschied, dass diese Autoren, Kontaktler genannt, damals behaupten, dass ihre Bücher der Wahrheit entsprechen würden.

Doch auch andere Autoren widmeten sich dem Mars. Die Frage „gibt es Leben auf dem Mars?“ war damals für viele Menschen mit einem klaren „Ja“ zu beantworten. Von romantischen schönen Frauen bis hin zu widerlichen Monstern bot die damalige Zeit alles, was der menschliche Geist so hervorbringen konnte. Und immer schwamm die Idee mit, dass es auf unserem Nachbarplaneten wirklich eine Zivilisation gibt oder geben könnte.

Die Geschichte, die sich Wells rund um den Mars und seiner aggressiven fiesen Bewohner ausdachte, wurde 1938 zur Vorlage eines Radiohörspiels von CBS. Und damit zu einer weiteren Legende rund um den Mars.

 30. Oktober 1938

Orson Wells und Howard Koch und ihr „Mercury Theatre on the Air“ gingen am Abend des 30. Oktober 1938 mit diesem Hörspiel erstmals auf Sendung. Das Hörspiel war so aufgemacht, als berichtet der Reporter Carl Phillips live von einer Invasion der Marsianer, die bei einer Farm in Grovers Mill in New Jersey landeten. Sie zerstörten alles auf ihrem Wege und ihre Invasion bewege sich geradewegs auf New York zu. Der „Reporter“ des Hörspiels kam immer wieder zu Wort. Aufgeregt schilderte er das grausame Szenario, das sich ihm bot. Die Show war sehr realistisch – angeblich zu realistisch für einige der rund 2,6 Millionen Zuhörer, die sich erst später in die Sendung einschalteten.

Die erst einige Zeit später zugeschalteten Radiohörer trauten ihren Ohren nicht. Sie dachten, sie hören hier eine wirkliche reale Reportage. Gebannt und voll Schrecken vernahmen sie von den aufgeregten „Reportern“, wie die Marsmenschen nah Grovers Mill in zylindrischen UFOs landeten und mit Giftgas und Hitzestrahlen die Menschen niedermetzelten. Immer wieder wurde die laufende Musiksendung von neuen Meldungen unterbrochen. „Das Ende der Welt ist nahe“ war das eindringliche Resümee der gesamten „Reportage“.

Aber es begann schon spannend. Kurz zuvor habe man, so hieß es, auf dem Mars Explosionen beobachtet und so war klar, dass man hier einer Invasionsarmee der Marsianer gegenüber stehen würde. Im Hörspiel hieß es:

Meine Damen und Herren, wir unterbrechen die Tanzmusik mit einer Sondermeldung des Nachrichtenbüros Intercontinental Radio News. Professor Farell vom Mount-Jennings-Observatorium in Chicago hat 20 Minuten vor acht auf dem Planeten Mars eine Reihe starken, in regelmäßigen Abständen aufleuchtenden Gasexplosionen beobachtet. Im Spektroskop erwies sich das Gas als Wasserstoff, der mit ungeheurer Geschwindigkeit auf die Erde zukommt. Professor Pierson vom Princeton-Observatorium in New Jersey bestätigt Farells Beobachtung.

Danach folgte wieder Musik, immer wieder unterbrochen von den aktuellsten Geschehnissen. Etwa, dass die Regierung der USA die Observatorien des Landes anwies, den Mars genau zu beobachten.

Dann wurde es unheimlich. Eine erneute Unterbrechung der Musik verkündete, dass ein „Asteroid“ nahe Grovers Mill niederging, dessen Aufprall 65 Kilometer weit zu hören war. Tatsächlich machten sich, so die Zeitung „Newsweek“ später, im sechs Kilometer entfernten Princton Menschen in ihren Autos auf den Weg zum vermeintlichen Einschlagsort. Arthur F. Buddington von der geologischen Fakultät der Universität von Princton, war ebenfalls überzeugt am Radio die Wahrheit gehört zu haben. Auch er fuhr zum Ort des Geschehens um ein Stück des „Asteroiden“ zu bekommen.

Das Ende der Menschheit ist nahe!

Doch der „Reporter“ meldete kurze Zeit später, dass es ein außerirdisches Raumschiff von 30 Metern Durchmesser sei, das da niederging. Kein Naturereignis, kein Asteroid. Daraufhin kam es zu ersten angsterfüllten Reaktionen einiger unwissender Radiohörer. Überall trafen besorgte Anrufe ein; die „New York Times“ erhielt beispielsweise 875 Anrufe besorgter Bürger. Es wurde aber alles viele schlimmer für die Menschen laut der „Reportage“.

Es dauerte nicht lange, dann verkündete das Radio das Unglaubliche: Schleimige Aliens entstiegen dem Flugobjekt! Das nahmen viele für wahr und in Los Angeles, Salt Lake City, New York, San Franzisco und anderen Städten meldeten sich Freiwillige, um den Kampf aufzunehmen. Das Radio vermeldete indes, man habe die gesamte Region zum Kriegsgebiet erklärt.

Die Lage spitze sich zu und die Zuhörer vernahmen entsetzt, wie der „Reporter“ Phillips beschrieb, dass die Marsmenschen mit ihren überlegenden Waffen angriffen. Nur 20 Meter sei er vom Grauen entfernt – dann war Totenstille, es hatte den „Reporter“ Phillips offensichtlich erwischt. Die Lage in den USA spitze sich zu, als „Hauptmann“ Lansoing in Grovers Mill schilderte, wie 7.000 Mann seiner Armee von den Marsianer einfach „zermalmt oder mit seinen Hitzestrahlen in Asche verwandelt“ wurden. Die Straßen seien von „wild flüchtenden Autos verstopft“. Eine Aussichtslose Lage.

Schließlich kam sogar der „Innenminister“ zu Wort und versuchte die Bevölkerung zu beruhigen. Er rief zum Zusammenhalt angesichts der Bedrohung aus dem All auf. Aufgeregt schallt es aus dem Radio, wie die Armee versucht die Maschinen der Marsmenschen zu bekämpfen, als sie Sendung plötzlich wieder schweigt. Nur kurz, denn eine andere Stimme schildert plötzlich, dass Giftgas über das Land zieht.

Das war das Ende der Menschheit, glaubten die uninformierten Zuhörer des Hörspiels. Man rannte auf die Straßen, versuchte sich mit Tüchern vor dem Mund gegen das Gas zu schützen, versammelte sich zum Gebet, floh aus den Städten oder versuchte sogar selber zu kämpfen. Als das Radio verkündete, die Invasion haben den Hudson River erreicht und dies werde wohl die letzte Sendung sein war die Lage aussichtslos – im Hörspiel.

New York in Gefahr

Zahlreiche Menschen der Ostküste, vor allem natürlich in New Jersey und New York, rannten hinaus auf die Straßen. Sie bewaffneten sich und es kam zu panischen Tumulten. Angsterfüllt blickte man in den Himmel und suchte ihn nach den brutalen Marsbewohnern ab. Die Behörden wurden mit Anrufen überschüttet und verängstigte Menschen zogen aus, um die Menschheit zu verteidigen. Es gab Verletzte bei Tumulten. Das junge Kommunikationssystem der USA und das Verkehrsnetz brachen teilweise zusammen. Einige Menschen ergriffen schlicht die Flucht und andere beteten weinend zum Himmel und dachten, dass Ende der Welt sei gekommen. Auch Luftschutzkeller wurden teilweise aufgesucht. Der Kommandeur der Nationalgarde ließ in New York sogar Verhaltensmaßregeln an die Bevölkerung verteilen, um die Sache in den Griff zu bekommen.

Das es Marsmenschen gibt, war damals für nicht wenige Menschen ganz einfach eine Tatsache. Das Hörspiel scheint es zu belegen. Im Jahre 1900 wurde in Frankreich sogar ein Wettbewerb ausgeschrieben. Eine Zeitung versprach demjenigen, der zuerst nachweislichen Kontakt mit Außerirdischen hat, 100.000 France. Dabei zählte aber kein Kontakt zum Mars, denn das sei schlicht zu einfach. Unverständlich bleibt jedoch, warum die Menschen nicht hörten, als in der laufenden Sendung viermal und nach der Sendung fünfmal darauf hingewiesen wurde, dass es nur ein Hörspiel ist.

Orson Wells und auch andere waren im Nachhinein mehr als erstaunt über die Wirkung ihres Hörspiels. Ein Beweis, wie man Massen manipulieren kann und ein Studienobjekt für Psychologen bis auf den heutigen Tag. Obwohl, das darf nicht übersehen werden, der weitaus größte Teil der Zuhörer ganz genau wusste, dass hiervon nichts Realität ist. Ebenso kam es trotz Tumulten und der oben beschrieben Ereignisse nicht zu weit verbreiteten „Massenpaniken“ oder ähnlichen, wie heute hier und da zu lesen ist.

Wells selber entschuldigte sich vor laufenden Kameras für den angerichteten Schlamassel. Und sicher werden viele Menschen im Nachhinein sich ihrer naiven Verhaltensweise geschämt haben.

Doch man mag es wieder nicht glauben: Am 30. Oktober 1988, 50 Jahre später, strahlte ein Sender in Portugal das Hörspiel leicht geändert erneut aus. Diesmal landeten die Mars-Soldaten nahe der Stadt Braga im Norden des Landes und wieder kam es zu Tumulten. Wieder hielten einige das Hörspiel für eine wahrheitsgetreue Reportage. Auch andere Sender strahlen das Hörspiel aus, ob dabei jemand die Sache ernst nahm, ist allerdings nicht bekannt.

Marsianer-Invasion in den Kinos

Mit Orson Wells Hörspiel nahm der Mars-Mythos neue Formen an. Es folgten Filme in Anlehnung an H. G. Wells, weitere Neu-Versionen des Hörspiels und auch TV-Serien zum “Kampf” bzw.  Krieg der Welten”. Im Jahre 1953 wurde die Geschichte vom „Krieg der Welten“ von Byron Haskin erstmals fürs Kino verfilmt.  Dieser Film ist einer der Klassiker der Science-Fiction-Filme überhaupt und beeinflusste sogar einige Astronomen in ihrer Kindheit. Die Invasion spielt wieder in den USA und wie im Roman vernichten irdische Mikroben die Marsmenschen letztlich doch, nachdem das irdische Militär nichts ausrichten konnte.

Es folgten zahlreiche Fortsetzungen des Spielfilms, von denen an dieser Stelle nur “Mars Attacks!” von Tim Burton aus dem Jahr 1996 genannt werden soll. Und zwar aus dem Grunde, das er eine satirische Komödie zu dem Stoff von  H. G. Wells ist, der mehr als gekonnt mit den Klischees entsprechender Filme dieser Ära spielt.

1953 erschien auch der Film „Invasion vom Mars“ von William C. Menzies. In diesem Klassiker landet ein UFO mit grünen Marsmenschen in einem Sandhügel und wird dabei von einem kleinen Jungen beobachtet. Die Marsmenschen entführen daraufhin Menschen in ihr Raumschiff und implantieren ihnen „Sonden“ im Nacken um sie so zu kontrollieren. Der Grund für ihr Tun ist eine startbereite Rakete nahem dem Landeort des UFOs, die die Marsbewohner als Bedrohung für sich sehen. In diesem Film schaffen es letztlich die Soldaten, eine Bombe im Raumschiff der Marsmenschen zu legen und besiegen so die unfreundlichen Eindringlinge.

Auch in diesem Streifen aus Hollywood erkennt man Elemente, die später zahllose der oben genannten UFO-Kontaktler in ihren vermeintlichen Sachbüchern berichteten. Der Vollständigkeit halber soll an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass bis heute in der Grenzwissenschaft Außerirdische auf dem Mars vermutet werden. Etwa Basen dieser Fremden, die jedoch aus den Tiefen des Alls kommen. Dies soll hier jedoch nicht das Thema sein.

Sämtliche Science-Fiction-Filme jener Zeit, beispielsweise auch der damals sensationelle Film „Fliegende Untertassen greifen an“ von 1956, waren sehr einfach gestrickt. Auch endeten sie im Vergleich zu heutigen Filmen eigentlich dann, wenn sie erst richtig anfangen. Hauptdarsteller ist oft ein schlauer Wissenschaftler, der so allerlei über den Mars oder die Aliens weiß, sowie eine schöne Frau, die sich in ihn verliebt. Wundervoll auf die Schippe genommen in der genannten Komödie “Mars Attacks!”.

Aliens auf der Leinwand und UFOs

Den Absturz eines UFOs zeigt der Film „Flying Disc men from Mars“ (1951) von Fred Barnnon. Hier will ein Marsmensch die Invasion seiner Rasse vorbereiten und bedient sich der Hilfe eines schlauen Wissenschaftlers, um sein UFO zu reparieren. Doch dieser durchschaut letztlich den Plan des fremden Wesens.

Heute schmunzeln wir über diese sehr zahlreichen Filme, doch sie spiegeln einen Boom wieder, der sich auch in Comics niederschlug. Mars war überall und ein Verkaufsschlager. Auch in der frühen UFO-Literatur. Der Film „This Island Earth“ (1954), hier als „Metaluna 4 antwortet nicht“ bekannt, von Joseph Newman nimmt ebenso Motive der UFO-Thematik vorweg. Hier kommen die Außerirdischen zur Erde, da sie von den Menschen Hilfe brauchen. Zwei Wissenschaftler reisen deshalb später zur Alien-Heimat „Metaluna 4“, um dort den Fremden um zu helfen.

Aber warum ist der Mars in den Köpfen der meisten Menschen damals von „kleinen grünen Männchen“ bewohnt? Eine Vorstellung, die bis heute bei vielen Menschen zum Thema Aliens herumspukt. Fragen wir Kinder, wie denn Aliens sol aussehen, sind es vielfach eben solche grünen Wesen. Dann und wann sogar mit Antennen auf dem Kopf. Marsmännchen kennt heute jedes Kind. Selbst die Spielzeugindustrie bedient sich noch heute den Motiven des Science-Fiction der 50ger Jahren und des früheren Marsfiebers.

Wahrscheinlich wurden die grünen Marsbewohner von Edgar Rice Burroughs im Jahre 1911 geboren. Burroughs, der Erfinder des athletischen Helden „Tarzan“, veröffentlichte damals seinen Roman „Die Prinzessin vom Mars“, in dem er den Außerirdischen grüne Haut gab.

Eine neue Mars-Ära

Eine neue Ära der Mars-Filme wurde 1990 mit dem Film „Total Recall“ von Paul Verhoeven eingeleitet. Hier ist der Mars bereits besiedelt und die angeblich 1976 entdeckten „Pyramiden“ auf dem Mars, über die noch heute diskutiert wird, spielten hier eine wichtige Rolle. Die Helden des Filmes schaffen es eine uralte außerirdische Anlage in Gang zu bringen, die auf dem Planeten Mars eine Atmosphäre mit Sauerstoff freisetzt. Die Kolonisten können sich fortan sicher auf dem gesamten Planeten frei bewegen.

Andere Filme der neuen Mars-Ära waren zum Beispiel „Mission to Mars“ von Brian De Palma oder auch „Red Planet“ von Antony Hoffman (beide 2000). „Mission to Mars“ spielt ebenfalls mit dem Gedanken, dass Außerirdische auf dem Planeten waren und dort Bauwerke hinterließen. Im berühmten „Marsgesicht“ findet sich dort natürlich auch eine außerirdische Technologie. So erfahren die Zuschauer, dass vor langer Zeit ein Asteroid die Atmosphäre des Mars vernichtete, weshalb die Mars-Zivilisationen ihre Gene mit Raumfahrzeugen in das All schoss. Wir Menschen sind das Ergebnis.

Eine Story, die realen Spekulationen einiger Autoren entlehnt wurde.

Der Film „Red Planet“ ist da realistischer. Dort versucht man mittels Algen den Mars umzugestalten, da die Erde nur noch ein ökologisches Chaos ist. Terraforming nennt man diese Zukunftsvision, die ebenfalls einen realen Background hat. Selbst der Rover der NASA-Mission „Pathfinder“ wird in diesem Film erwähnt und als Notfunkzentrale genutzt. 50 Jahre nach seinem Einsatz. Doch auch hier geht es nicht ohne Action und so wird die erste bemannte Mars-Mission, die prüfen soll, warum die Algen vom Mars verschwunden sind, von Mars-Insekten und von einem selber mitgebrachten Roboter dezimiert.

Marsianer-Fieber

Marsfieber bricht in Schüben aus. Dies scheint deutlich zu sein. Und so dreht Hollywood bis heute Filme, die auf dem Mars spielen. Der Filme „Der Marsianer“ von Ridley Scott aus dem Jahr 2015 ist hier besonders zu nennen. Aus dem Grunde, da hier überhaupt keine Aliens oder außerirdische Objekte vorkommen. Vielmehr wird hier möglichst realistisch eine bemannte Mars-Mission von der Erde gezeigt, bei der ein Astronaut aufgrund einer Katastrophe aus dem Planeten zurückbleibt. Diesen gilt es im Laufe des Filmes zu Retten.

Einen „Robinson Crusoe auf dem Mars“ hat es zuvor in den Kinos jedoch auch schon gegeben. Im gleichnamigen Film von Byron Haskin aus dem Jahr 1964, der auch unter dem Titel „Notlandung im Weltraum“ bekannt ist, strandet ebenso ein Astronaut auf dem Mars. Zusammen mit einem Äffchen kämpft auch er ums Überleben und um seine Rückkehr zur Erde. Er bekommt aber Probleme mit Aliens, als er eines Tages UFOs und Außerirdische beobachtet, die eine Rasse von Weltraum-Menschen auf dem Mars zu Sklavenarbeit zwingen. Mit einem außerirdischen Sklaven, den der Held im Film „Freitag“ nennt, überleben sie letztlich bis zur Rettung von der Erde ….

Niemand glaubt heute mehr, dass auf dem Mars eine ganze Zivilisation existiert. Dass es dort bis heute Leben in Form von Mikroorganismen gibt, indes schon. So gilt der Mars bis heute in der Astronomie als Kandidat für außerirdisches Leben, dass es zu finden gilt. Solche Mikroorganismen bauen natürlich keine Mars-Kanäle, kommen in UFOs um Kontaktler zu besuchen oder greifen gleich die ganze Erde an.

Für Hollywood ist das kein Grund, nicht weiter an dem Mars-Mythos zu feilen. So geschehen in dem Film „Life“ von Daniél Espinosa von 2017. In diesem werden durch eine Raumsonde Bodenprobe vom Mars auf die Internationalen Raumstation ISS zur Untersuchung gebracht, in dem sich tatsächlich mikroskopisches Leben befindet. So weit, so realistisches, wie in diesem Artikel HIER, dargelegt. Mit dem Unterschied, dass sich in „Life“ dieses scheinbar primitive Mars-Leben in Windeseile zu einem großen und tödlichen Organismus entwickelt, der am Ende des Filmes zur Erde gelangt und damit die gesamte Menschheit bedroht.

Mal wieder …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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UFO-Crash auf dem Mars? Eine seltsame Anomalie bei “Google Mars” +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: UFO-Crash auf dem Mars? Eine seltsame Anomalie bei Google Mars (Bilder: Google Earth / Fischinger-Online)
VIDEO: UFO-Crash auf dem Mars? Eine seltsame Anomalie bei Google Mars (Bilder: Google Earth / Fischinger-Online)

Spätestens seit die Mars-Sonden “Viking” der NASA Mitte der 1970ger Jahre in der Cydonia-Region auf dem Mars vermeintliche “Pyramiden” und das legendäre “Marsgesicht” fotografiert haben, suchen UFO- und Mystery-Forscher weltweit nach solchen Anomalien. Durch die inzwischen zahlreichen Raumsonden, Rover und Lander steht bei dieser Suche auch eine Flut an Bildmaterial zur Verfügung. Und das vor allem online in oftmals nie gekannter Qualität. Mit zum Teil sehr viel Phantasie und guten Willen erkennt man auf den meisten dieser Bildern von Mars-Anomalien irgendetwas “ungewöhnliches”. Und doch gibt es einige wenige Mars-Bilder, die durchaus interessant aussehen. So wie eine Orbiter-Aufnahme von Ende 2006. Auf dieser erkennt man unschwer ein scheibenförmiges oder halbrundes Etwas, dass an wie ein abgestürztes UFO aussieht. Inklusive einer hunderte Meter lange “Bremsspur” des UFO-Crash im Marsboden. Was mag das sein? Schaut selbst in diesem Video bei YouTube!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Spätestens seit die Mars-Sonden “Viking” der NASA Mitte der 1970ger Jahre in der Cydonia-Region auf dem Mars vermeintliche “Pyramiden” und das legendäre “Marsgesicht” fotografiert haben, suchen UFO- und Mystery-Forscher weltweit nach solchen Anomalien. Durch die inzwischen zahlreichen Raumsonden, Rover und Lander steht bei dieser Suche auch eine Flut an Bildmaterial zur Verfügung. Und das vor allem online in oftmals nie gekannter Qualität.

So verwundet er nicht, dass in den letzten Jahrzehnten eifrige Jäger des Phantastischen unter anderem auf Fotos vom Mars immer wieder Anomalien gefunden haben wollen. Strukturen oder Gebilde, die nach deren Meinung künstlich sind oder sein sollen. Spuren einer untergegangen oder fremden Zivilisation, wie es heißt.

Bei vielen dieser vermeintlichen Eindeckungen von Mars-Anomalien muss man mehr als nur zweimal hinsehen, um da überhaupt mit viel Phantasie irgendwas “komisches” zu erkennen.

Und doch gibt es einige wenige Bilder vom Mars, die durchaus interessant aussehen. So wie eine Orbiter-Aufnahme von Ende 2006. Auf dieser erkennt man unschwer ein scheibenförmiges oder halbrundes Etwas, dass an wie ein abgestürztes UFO aussieht. Inklusive einer hunderte Meter lange “Bremsspur” des UFO-Crashs im Marsboden.

Was mag das sein? Schaut selbst!

Bleibt neugierig …

(Die Koordinaten auf dem Mars sind: 6°25’43.04″S / 76°53’53.01″W)

Video vom 28. Juli 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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