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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #37: “Rette sich wer kann – die Welt wird untergehen!” +++ Video +++

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #37: Rette sich wer kann - die Welt wird untergehen! (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #37: Rette sich wer kann – die Welt wird untergehen! (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Die ewige Lust am Weltuntergang – sie sitzt offensichtlich tief in uns Menschen! Denn vorhergesagte oder befürchtete Weltuntergänge können sich seit Jahrtausenden die Klinke in die Hand geben. Die  Menschheit wartete – zum Glück – immer vergeblich auf irgendein angekündigtes Ende der Welt. Nichts wird so gerne verschoben wie die Apokalypse. So war es auch zum Jahreswechsel 1999/2000, als nicht wenige Menschen den Untergang der Welt befürchteten. So wie in Folge Nr. #37 der Grenzwissenschaft Classic Videos mit einer Talkshow aus dem Jahr 1999. Eine streckenweise mehr als bizarre Sendung, in der Themen von UFOs über Wahrsager und Horoskope bis Aliens auf der Erde angeschnitten werden. Ein Spiegelbild der damaligen Talkshows, die sich eben auch solchen Themen annahmen.


Immer wieder: Weltuntergang!

Tief in uns Menschen schlummert irgendwie eine Lust am Weltuntergang! Und das nicht erst seit dem letzten angeblichen Ende der Welt 2012, sondern diese „Veranlagung“ scheint tief in unserem Inneren verwurzelt zu sein.

Immerhin: Schon die Bibel sagt, dass das Ende aller Tage – die Apokalypse, wie man es auch bezeichnet – kommen wird. Und hat nicht schon ein Weltuntergang stattgefunden, der als Sintflut weltweit in den Mythen und Überlieferungen zu finden ist – einschließlich der Bibel?!

Zum Jahrtausendwechsel 1999 / 2000 fürchteten einige Menschen ebenso ein Ende der Welt. Sogar Prophezeiungen sollen dies vorhergesagt haben, hieß es vor über 20 Jahren. Natürlich blieb auch dieser „Doomsday“ aus. Dennoch herrschte Ende der 1990ger Jahre eine kleine Endzeitangst, die mit zahllosen anderen Themen aus Esoterik, Mystery und Grenzwissenschaft vermischt wurde.

Vor allem von den Mainstreammedien und dem Boulevard-TV. So wie in Folge Nr. #37 der Grenzwissenschaft Classic Videos mit einer Talkshow aus dem Jahr 1999. Eine streckenweise mehr als bizarre Sendung, in der Themen von UFOs über Wahrsager und Horoskope bis Aliens auf der Erde angeschnitten werden.

Ein Spiegelbild der damaligen Talkshows, die sich eben auch solchen Themen annahmen.

Und – falls Ihr es nicht bemerkt habt – er letzte Weltuntergang fand erst vor einigen Wochen statt, wie in diesem YouTube-Video HIER kürzlich erklärt …

Bleibt neugierig …

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Nach der Freigabe von UFO-Videos der US-Navy durch das Pentagon: Seltsame Reaktionen und irreführende Behauptungen in den deutschsprachigen Medien

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Nach der Freigabe von UFO-Videos der US-Navy durch das Pentagon: Seltsame und falsche Aussagen in den Medien (Bild: US-Navy/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Nach der Freigabe von UFO-Videos der US-Navy durch das Pentagon: Seltsame und falsche Aussagen in den Medien (Bild: US-Navy/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Nachdem das Pentagon vor wenigen Tagen drei UFO-Videos von Piloten der US-Navy freigab und veröffentlichte, berichten auch die Medien erneut über das Thema. Allerdings mehr als zurückhaltend. Zumindest was die deutschsprachige Presselandschaft angeht. Ein Umstand, der bei vielen am UFO-Phänomen interessierten Menschen durchaus Verwunderung auslöst. Nicht nur aufgrund der Tatsache, da das US-Verteidigungsministerium diese Videos bzw. die dort zu sehenden “Objekte” weiterhin als “nicht identifiziert” bezeichnet. Schaut man sich auch die wenigen Medienberichte dazu genauer an, sieht man schnell, dass hier offenbar Fake-News in diesem Zusammenhang verbreitet werden, wie Ihr hier lesen werdet. Und blickt man genau auf das Verhalten und die Aussagen des Pentagon, sieht man deutlich, dass hier etwas nicht stimmen kann. Was das ist, was die UFO-Videos zeigen könnten, und warum das Pentagon in keinem gutem Licht dasteht, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Was zeigen die UFO-Videos der Navy?

Am 27. April hat das “Department of Defense” der USA drei UFO-Videos der US-Navy offiziell freigegeben und veröffentlicht, wie kürzlich in diesem Video HIER berichtet.

Nach Meinung des Verteidigungsministeriums zeigen diese eindeutig UFOs bzw. UAPs (etwa: “unidentifizierte Phänomene im Luftraum”), wie sie das Pentagon nennt. Videos, die in der UFO-Community lange bekannt sind und seit einigen Jahren für viel Diskussionsstoff sorgen (Videos dazu findet Ihr auf meinem YouTube-Kanal HIER).

Da bisher unklar ist, was die Piloten der US-Navy von ihren Maschinen aus mittels Infrarot-Technologie aufgezeichnet haben, zeigen die Videos zweifellos UFOs. Also unbekannte Flugobjekte, die grundsätzlich erst mal nichts mit Außerirdischen oder “Raumschiffe von Aliens” zu tun haben, wie jeder UFO-Forscher weiß. Natürlich hat auch die US-Navy oder das Pentagon im Zusammenhang mit diesen UFO-Videos nie von irgendwelchen außerirdischen Objekten oder Aliens gesprochen. Oder auch nur, dass jemand “da drin” sitzt und diese Objekte direkt steuert. Stichwort: Drohnen.

Was das Pentagon aber zugab, ist, dass man dort keine Ahnung hat, was auf den Aufnahmen zu sehen ist. Offiziell zumindest heißt es:

Die in den Videos beobachteten Luftphänomene bleiben als ‘nicht identifiziert’ gekennzeichnet.

Ein eindeutiges Zugeständnis der angeblich mächtigsten Streitmacht der Welt, dass entweder

a) eine andere Nation Technologien entwickelt hat und nutzt, die die “Supermacht Nr. 1” bisher nicht kennt und die auch deren Spionageapparat scheinbar entgangen ist.

b) sie selber geheime Technologien nutzen, über die intern längst nicht alle informiert sind.

c) Außerirdische die Erde besuchen.

d) die Technologie ihrer Kampfflugzeuge fehlerhaft ist, falsche Daten liefert und die Piloten zum Narren hält.

e) die Piloten (und spätere Ermittler und Analytiker der Daten) selbst mangelhaft ausgebildet sind, da sie diese Funktionsstörungen in der Elektronik nicht erkennen.

Vertuschung?

Punkt b wäre sicher die einfachste Erklärung für die Videos. Besser eigene Geheimtechnologien vor der Welt verschweigen und weiter als “UFO” deklarieren, als diese Entwicklungen zuzugeben. Eine Vorgehensweise, die alles andere als neu ist, wie es die Geschichte der UFO-Forschung belegt. Auch im Kalten Krieg wurden geheime Flugzeug-Entwicklungen, deren Tests von Zeugen als “UFO” gemeldet wurden, lieber nicht aufgeklärt.

Vielmehr war es sogar gewünscht, dass entsprechende Zeugen lieber von irgendwelchen UFOs und sogar Außerirdischen sprachen. Sie konnten so der Lächerlichkeit preisgegeben werden, wie es die UFO-Historie zeigt. Immer noch besser als öffentlich die eine oder andere geheime Raketen- und Flugzeug-Entwickung öffentlich bekannt zu machen. Schließlich lauschte der “Klassenfeind” UdSSR und der Kommunismus überall.

Warum sollte es in diesem Fall anders sein?

Ebenso wäre es für das Pentagon wohl nicht hinnehmbar zuzugeben, dass ihre militärischen Technologien versagt haben. Oder sogar ihre Piloten selber, da sie zum Beispiel Überbelichtungen oder Bewegungsparallaxen nicht erkannten, wie es sehr gut ein Artikel auf syfy.com erklärt. Schließlich war es nicht nur ein Fall sondern mehrere, die weltweit längst bekannt waren. Verschweigen und vertuschen konnte man diese UFO-Videos längst nicht mehr. Und irgendeine der 5 rein hypothetisch angenommenen Erklärungen oder Ursachen für diese Sichtungen einzugestehen, wäre verständlicherweise für das Pentagon undenkbar.

Da bleibt man lieber bei der Aussage, dass sie eben “nicht identifiziert” sind. Auch wenn es auf die “Supermacht Nr. 1” ein fragwürdiges Licht wirft, da sie offensichtlich nicht mal selber weiß, was am Himmel ihrer Piloten oder in deren Flugzeugtechnologie selbst vor sich geht. Wie super ist da die Supermacht eigentlich …?

Ein Thema für die Weltpresse?

Gleichgültig welche Erklärung oder Interpretation man für die UFO-Videos bevorzugt, alle lassen das US-Militär und das Pentagon nicht sonderlich gut aussehen. Zugleich stellt sich die Frage, ob es sich bei dem freigegeben Material um Einzelfälle handelt. Sehr wahrscheinlich nicht. Zugegeben und freigeben wurde nur das, was seit Jahren durch die Medien und UFO-Forschung geht.

Ein Thema für die Weltpresse, sollte man meinen. Tatsächlich haben nach der Freigabe international die Medien über diese UFO-Videos mehr oder weniger umfangreich berichtet. Meistens waren es nur kleine Meldungen der Online-Redaktionen. In den Jahren zuvor war es ähnlich, wenn es um die UFO-Forschung des Pentagon und eben diese Videos ging. Auch wenn es natürlich Ausnahmen gab.

Diese Ausnahmen waren und sind aber bisher nicht in den deutschen Mainstreammedien zu finden. Im Gegenteil, denn die deutsche Nachrichtenlandschaft ist (und war!) auffallend still. Warum das so ist, kann man nur raten. Wie jeder weiß, bestimmt schon lange das Corona-Virus (COVID-19) die mediale Welt der News und Berichterstattungen. In den TV-Nachrichten fand sich rein gar nichts über diesen Schritt des Pentagon. Mit Ausnahme einer Meldung früh am Morgen in den TV-Nachrichten von SAT1.

Soweit ich persönlich das mitbekommen habe, da ich täglich fast alle TV-Nachrichten oder TV-News sehe. Was übrigens immer einen schönen Vergleich dieser zulässt …

Online sieht es da schon anders aus, da hier einige wenige “etablierte Medien” dieses Thema aufgriffen haben. Dort war es scheinbar von “allgemeinen Interesse”. Die dortigen Meldungen oder Berichterstattungen halten sich allerdings sehr in Grenzen. Bis auf Boulevardmedien wird auch dort meistens geschwiegen. Der “Spiegel” als einer der bekanntesten Nachrichtenplattformen Deutschlands ist eine der wenigen Ausnahmen und ignorierte das Thema zum Beispiel nicht. Dort wurde ein kleines News-Video am 28. April online gestellt.

Fake-News in den Medien

Beim “Spiegel” hieß es, dass das Pentagon die UFO-Videos veröffentlichte, da man dadurch “auf Hinweise zur Identifikation der Objekte” hofft. Eine Aussage, die sich in einer ganzen Reihe von Meldungen wiederholt. Nur stimmt sie nicht, da davon kein Wort in der Erklärung des Pentagon steht (s. a. Video HIER).

Selbst auf mimika.at, einer Webseite, die es sich eigentlich zur Aufgabe gemacht hat, Fake-News etc. im Netz richtig zustellen, ist zu lesen:

Das Wichtigste zu Beginn: Durch die Veröffentlichung der Videos möchte die US-Navy herausfinden, ob diese echt sind und was genau hinter den Aufnahmen steckt. Besuche durch Außerirdische schließen Militär und Geheimdienste aus.

Sue Gough, Sprecherin des Pentagon, erklärt, dass das von der Navy veröffentlichte Material von drei UFO-Sichtungen helfen soll, festzustellen, ob die Videos echt seien und was genau hinter den Aufnahmen stecke.”

Als Quelle benennt “mimika” einen Artikel auf “Der Standard” vom 28. April. Dort ist in der Tat in der Überschrift zu lesen, dass sich das Militär “von Verbreitung der unscharfen Aufnahmen Hinweise auf Ursprung und Natur der ‘ungeklärten Luftphänomene'” erhofft. Und weiter:

Das nun von der Navy offiziell veröffentlichte Material von drei weiteren UFO-Sichtungen soll nach Angaben der Pentagon-Sprecherin Sue Gough dabei helfen, Antwort auf die Frage zu finden, ob die Videos echt seien und ob noch mehr hinter den Aufnahmen stecke.”

Quasi als “Beleg” wird von “mimika” und “Der Standard” aus dem Statement des US-Verteidigungsministeriums zur der Veröffentlichung der Videos zitiert, in dem es nach ihren Worten heißt:

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Die in den Videos beobachteten Luftphänomene bleiben als ‚unidentifiziert‘ charakterisiert. Nach einer gründlichen Überprüfung hat die Abteilung festgestellt, dass die autorisierte Veröffentlichung dieser nicht geheimen Videos keine sensiblen Informationen enthalten und keine nachfolgenden Untersuchungen von militärischen Luftraumverletzungen durch nicht identifizierte Luftphänomene beeinträchtigt.”

Kein einziges Wort davon, dass sich das Pentagon mit der Freigabe “Hinweise zur Identifikation der Objekte” (“Spiegel”) erhofft. Vielmehr heißt es nur einen Satz weiter in deren Statement selbst:

DOD ( “Department of Defense”, Anm. LAF) veröffentlicht die Videos, um etwaige Missverständnisse der Öffentlichkeit darüber auszuräumen, ob das im Umlauf befindliche Filmmaterial echt war oder ob die Videos mehr enthalten oder nicht.”

Das ist eine vollkommen andere Aussage als jene, die von diversen Nachrichten-Portalen verbreitet wurde und wird!

Vielmehr möchte das Verteidigungsministerium nach dieser nicht zitierten Aussage für die Öffentlichkeit klarstellen, dass die Videos echt sind. Nicht dem Pentagon soll geholfen werden, sondern der Öffentlichkeit, sofern sie Zweifel an dem Videomaterial hat. Ein kleiner aber sehr feiner Unterschied zu der Behauptung, dass das Pentagon damit quasi die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Identifizierung bittet. Denn so kann man die kursierenden Behauptungen eindeutig verstehen.

“UFOs und Corona”

Unter dieser Überschrift erschien am 3. Mai ein Beitrag in der “Saarbrücker Zeitung”.

In diesem wird der Frage nachgegangen, was UFOs in den USA “in Zeiten von Corona” eigentlich bedeuten. Auch wenn es keine Nachrichtenmeldung ist, sondern klar als “Glosse”, also eine Art satirische Meinung, gekennzeichnet ist, ging dieser vollends daneben. Zumal die “Saarbrücker Zeitung” im Vorfeld überhaupt keinen Beitrag zu den Pentagon-Video-Freigaben veröffentlichte. Lediglich ältere Meldungen zum Thema sind dort zu finden. Zum Beispiele vom 17. Dezember 2017, nachdem die UFO-Forschung des Pentagon öffentlich wurde.

Das war ja klar. Ausgerechnet jetzt, wo Kontaktbeschränkungen gelten, kommen die Außerirdischen zu Besuch. Auch das noch! So zeigten jetzt Videos der US-Marine angeblich Flugobjekte, die UFOs sein könnten. Allerdings gibt es angesichts der unklaren Bilder noch Hoffnung. Vielleicht handelt es sich ja doch nur um einen herumschwirrenden Gedanken des US-Präsidenten, der von der Schwerkraft der Logik befreit durchs All schwebt.

So die Glosse der “Saarbrücker Zeitung”. Falls “tatsächlich Außerirdische im Anflug” sind, heißt es dort weiter, “müssen Regelungen her”. Und zwar Abstandsregeln zu den Aliens. Sofern “es sich um verirrte Exemplare wie E.T. handelt” sei auch fraglich, ob deren “nach Hause telefonieren” nicht Videokonferenzen im derzeit viel genutztem Home Office stören würde.

Es soll sich zwar um “Satire” handeln, aber welches Bild wirft das auf die Leser der “Saarbrücker Zeitung”, wenn sich ansonsten kein Beitrag dazu dort findet? Satirische Kommentare sind eigentlich eher eine Kolumne, die parallel zu entsprechenden News-Meldungen oder Artikeln erscheinen. Hohn und Spott sieht man so oder so in zahllosen Kommentaren auf den Online-Seiten diverser Medien unter entsprechenden Beiträgen reichlich genug. Etwa unter dem kurzen Video des “Spiegel“.

Ob die Navy-Videos letztlich nur Fehlfunktionen der Bordtechnologie der Flugzeuge sowie mangelhafte Kenntnisse des Militärpersonals sind, oder eigene geheime Entwicklungen der USA, wird sich so schnell wohl nicht eindeutig aufklären. Zumindest aber bleibt das Thema spannend. Auch wenn niemand, weder das Pentagon noch die seriöse UFO-Forschung, hier von Außerirdischen spricht.

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Lars A. Fischinger

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UFO-Skeptiker Donald Trump äußert sich erneut zu den UFO-Videos der US-Navy (+ Videos)

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UFO-Skeptiker Donald Trump äußert sich erneut zu den UFO-Videos der US-Navy (+ Videos)
UFO-Skeptiker Donald Trump äußert sich erneut zu den UFO-Videos der US-Navy (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei/US-Navy / Collage: Fischinger-Online)

Kürzlich veröffentlichte das US-Verteidigungsministerium drei UFO-Videos, die Piloten der US-Navy von ihren Kampfflugzeugen mittels Infrarotkameras auf gemacht haben. Nachdem diese bereits seit Jahren bekannt waren, wurden sie erst im September 2019 offiziell als “echt” bestätigt.  Und “um etwaige Missverständnisse der Öffentlichkeit darüber auszuräumen, ob das im Umlauf befindliche Filmmaterial echt war oder ob die Videos mehr enthalten oder nicht”, wurden diese jetzt auch offiziell veröffentlicht, wie auf diesem Blog berichtet. Ein Eingeständnis, dass die USA nicht die stärkste Militärmacht der Erde ist. Nun hat sich auch Donald Trump erneut zu diesen UFO-Videos seiner Armee knapp geäußert.


UFOs und das Pentagon

Wie kürzlich berichtet hat das Pentagon die seit Jahren vor allen in der UFO-Szene bekannten Navy-UFO-Videos jetzt auch selber offiziell veröffentlicht. Drei Videos, die Objekte zeigen, die laut US-Verteidigungsministerium auch weiterhin als “nicht identifizierte ” Objekte gelten.

Im 1. Video unten erfahrt Ihr dazu die Hintergründe und könnte auch die entsprechenden Videos am Ende in voller Länge sehen.

Obwohl keinerlei Zweifel an der Echtheit und Quelle der UFO-Videos bestanden, wollte das Pentagon nach eigenen Aussagen damit letzte Zweifel an der Authentizität des Materials beseitigen. Es sollte damit auch der Versuch unternommen werden zu belegen, dass es die Videos nicht “noch mehr enthalten”. Womit wohl gemeint sein soll, dass diese seit Jahren im Umlauf befindlichen Videos nicht noch mehr UFOs zeigen oder sie möglicherweise länger gehen. Wären sie länger, könnten diese UFO-Videos auch weitere “Flugmanöver” der Objekte dokumentiert haben.

Ob das vom Pentagon freigegeben Video-Material allerdings wirklich vollständig ist, kann nicht gesagt werden. Mann kann es dem Verteilungsministerium nur glauben …

Trump: “Ein verdammt gutes Video”

Glauben ist das Stichwort. denn US-Präsident Donald Trump selber glaubt nicht wirtlich an UFOs. Er wurde zwar einst zum Thema UFOs gebrieft und glaubt auch, dass das die US-Navy-Piloten irgendwas gefilmt und gesehen haben, aber mit der UFO-Thematik scheint der US-Präsentiert selber nicht viel anfangen zu können. Er glaube “nicht besonders” an solche UFO-Sichtungen und von abgestürzten UFOs, die in geheimen Basen in den USA versteckt liegen, weiß er auch nichts (s. 2. und 3. Video unten).

Man “könne ja nie wissen” was hinter UFOs stecke, so Trump in einem früheren Interview. Wirklich umfassend geäußert hatte er sich dazu bis nie. Auch nicht gegenüber der Nachrichtenagentur “Reuter” in einem neuen Interview.

“Reuters” führte dieses nach der Freigabe der UFO-Videos durch das Pentagon und deren Zugeständnis, dass man nicht weiß, was das für “Dinger” sind, mit Trump im Weißen Haus. Vor allem ging es darin um die aktuelle Lage rund um das Corona-Virus in den USA und das Verhältnis zu China. “Reuters” schreibt dazu:

Am Ende des halbstündigen Interviews machte Trump unbeschwerte Bemerkungen zu einem neu veröffentlichten Navy-Video, das angeblich ein unbekanntes Flugobjekt zeigt.

‘Ich frage mich nur, ob es echt ist’, sagte er.Das ist ein verdammt gutes Video.’

Welches Video für Trump so “verdammt gut” sein soll, verrät die Nachrichtenagentur nicht. Immerhin gab das Pentagon drei UFO-Videos der Navy frei, auf denen unbekannte Flugobjekte zu sehen sind.

Die USA sind offiziell nicht die stärkste Macht der Erde!

In der deutschen Medienlandschaft wurde das Thema erneut fast totgeschwiegen. Meldungen über die Freigabe und das Eingeständnis des Pentagon erschienen fast nur online bei Boulevardzeitungen. Die “etablierten Mainstreammedien” ignoriertes es. Eine Meldung kam allerdings in den TV-Frühnachrichten von Sat1. Nachfragen von mir bei verschiedenen Sendern blieben übrigens unbeantwortet.

Dabei ist die Aussage des Verteidigungsministeriums der USA zur Freigabe der Videos zwischen den Zeilen eindeutig! In ihrer Erklärung schrieben hieß es unter anderem:

Die in den Videos beobachteten Luftphänomene bleiben als ‚nicht identifiziert‘ gekennzeichnet.

Die angeblich mächtigste, stärkste und fortschrittlichste Streitmacht der Erde – eben das Militär der USA – gesteht hier ein, dass jemand “mächtiger” als sie ist. Nicht die USA hat die “Führungsrolle” in entsprechender Technologie, sondern jemand anders. Vielleicht China, könnte man spekulieren. Über eine außerirdische Herkunft von Aliens spricht offiziell natürlich niemand. Eher davon, dass die Infrarotspuren bzw. zu sehende Wärmeabstrahlungen von irgendeiner Geheimtechnologie eines andere Staates stammen.

Woher sie auch immer kamen, ob von der Erde oder aus dem All: Die USA können sie (bisher!) nicht identifizieren. Damit hat die “Weltpolizei” USA hoch-offiziell zugegeben, nicht die stärkste Macht dieses Planeten zu sein. Wie anders sind die Aussagen des Pentagon sonst zu deuten?

Video-Auswahl zum Thema von Fischinger-Online

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Video vom 29. April 2020 auf Fischinger-Online

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Video vom 7. Juli 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 18. Juni 2019 auf Fischinger-Online

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Grenzwissenschaft und Mystery Classics, Folge #35: Visionen der Zukunft, Geister, UFOs von Greifswald und Paranormale Phänomene +++ Video +++

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #35: Mysteries - Geister Phänomene UFOs Kraftorte (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #35: Mysteries – Geister, Phänomene, UFOs, Kraftorte und mehr (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Themen zu “Mystery”, wundersame Erscheinungen, UFOs und Aliens, Paranormale Phänomene und alles, was irgendwie “nicht von dieser Welt” zu sein scheint, waren in den 1990ger Jahren allgegenwärtig. Auf dem Buchmarkt, in den Mainstreammedien der Presse sowie im Fernsehen. Gerade am TV erfreuten sich diese Themen besonders großer Beliebtheit. Die Folge Nr. #35 meiner Grenzwissenschaft Classics Videoszeigt, ähnlich wie die kürzlich online gestellte Folge #33, eine dieser damaligen TV-Reihen aus dem Jahr 1997. Eine damals überaus beliebte und bekannte Sendereihe, die in zahlreichen Folgen gesendet wurde. In dieser Show wurde Woche für Woche dem Zuschauer unterschiedliche Themen aus Esoterik, Grenzwissenschaft und Parapsychologie  präsentiert. Heute eine wahre Fundgrube für alle Mystery-Fans, wie Ihr sehen werdet.


Geister, UFOs von Greifswald und Paranormale Phänomene und mehr!

Themen aus der Grenzwissenschaft hatte in den 1990ger Jahren Hochkonjunktur. Es waren regelrechte Boomjahre.

Ob UFOs, Geister, Kontakt mit dem Jenseits, Leben nach dem Tod und andere “spirituelle Themen”, Aliens und Prä-Astronautik, Paranormale Phänomene … alle Themen aus der Welt des Unfassbaren waren überaus beliebt. Auf dem Buchmarkt ebenso wie in den Mainstreammedien von Presse und Fernsehen. Eine Zeit, in der auch und vor allem am TV entsprechende Sendungen, Talkshows, Dokus und Berichte sich großer Beliebtheit erfreuten.

Die Folge Nr. #35 meiner Classics-Videos zeigt eine dieser damaligen TV-Reihen aus dem Jahr 1997. Eine damals sehr beliebte und bekannte Sendereihe, die in zahlreichen Folgen gesendet wurde (einige Teile sind in der “Classic”-Playlist bereits zu finden).

In dieser Folge geht es neben vielen anderen Themen schwerpunktmäßig auch um die legendären UFOs von Greifswald aus dem Jahr 1990. Eine Formation seltsamer Lichterscheinungen über der Ostsee, die von mehreren Kameras damals gefilmt wurde. Bis heute sicher ein Klassiker der deutschen UFO-Forschung.

Euch damit viel Spaß mit Folge Nr. #35 der “Grenzwissenschaft und Mystery Files Classics Videos“.

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Grenzwissenschaft Classics, Folge #33: Mysteries: Astralreisen, Geister, Leben nach dem Tod und UFOs +++ Video +++

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #33: Von Leben nach dem Tod und Astralreisen bis UFOs und Geister (Bilder: PixaBay / Montage: Fischinger-Online)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #33: Von Leben nach dem Tod und Astralreisen bis UFOs und Geister (Bilder: PixaBay / Montage: Fischinger-Online)

Themen rund um Mystery, UFOs und Aliens, Paranormale Phänomene und alles, was irgendwie “nicht von dieser Welt” zu sein scheint, waren in den 1990ger Jahren allgegenwärtig. Auf dem Buchmarkt ebenso wie in den Mainstreammedien von Presse und Fernsehen, wo sie sich besonders großer Beliebtheit erfreuten. Die Folge Nr. #33 meiner Grenzwissenschaft Classics Videoszeigt eine dieser damaligen TV-Reihen aus dem Jahr 1997. Eine damals sehr beliebte und bekannte Sendereihe, die in zahlreichen Folgen gesendet wurde. Dem Zuschauer wurden Woche für Woche darin unterschiedliche Themen aus Esoterik, Grenzwissenschaft und Parapsychologie  präsentiert. Heute eine wahre Fundgrube für alle Mystery-Fans, wie Ihr sehen werdet.


Geister, UFOs und die Welt des Paranormalen

Themen aus der Grenzwissenschaft hatte in den 1990ger Jahren Hochkonjunktur. Es waren regelrechte Boomjahre.

Ob UFOs, Geister, Kontakt mit dem Jenseits, Leben nach dem Tod und andere „spirituelle Themen“, Aliens und Prä-Astronautik, Paranormale Phänomene … alle Themen aus der Welt des Unfassbaren waren überaus beliebt. Auf dem Buchmarkt ebenso wie in den Mainstreammedien von Presse und Fernsehen.

Eine Zeit, in der auch und vor allem am TV entsprechende Sendungen, Talkshows, Dokus und Berichte sich großer Beliebtheit erfreuten.

Die Folge Nr. #33 meiner Classics-Videos zeigt eine dieser damaligen TV-Reihen aus dem Jahr 1997. Eine damals sehr beliebte und bekannte Sendereihe, die in zahlreichen Folgen gesendet wurde (einige Teile sind in der „Classic“-Playlist HIER bereits zu finden).

In der TV-Reihe wurde damals Folge für Folge die unterschiedlichsten Themen aus der Grenzwissenschaft und Parapsychologie den Zuschauern präsentiert. Eine wahre Fundgrube für alle Mystery-Fans und damit Euch viel Spaß mit Teil #33 der „Grenzwissenschaft Classics“.

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Erich von Däniken und das Corona-Virus: Was macht der Astronautengötter-Jäger eigentlich in Zeiten der COVID-19-Krise? (+ Video)

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Erich von Däniken und das Corona-Virus: Was macht der Astronautengötter-Jäger eigentlich in Zeiten der COVID-19-Krise? (Bilder: gemeinfrei & Screenshot YouTube / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Erich von Däniken und das Corona-Virus: Was macht der Astronautengötter-Jäger eigentlich in Zeiten der COVID-19-Krise? (Bilder: gemeinfrei & Screenshot YouTube / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Der Corona-Virus (COVID-19) greift weiter um sich. Das sehen wir seit einigen Wochen jeden Tag gefühlt rund um die Uhr am Fernsehen. Aber auch in sämtlichen anderen Medien und Kommunikationskanälen – von Sozialen Netzwerken und YouTube bis zum privaten Umfeld. Und mehr oder weniger betrifft es jenen persönlich ganz individuell. Vor allem trifft es auch zahlreiche Menschen, die nicht mehr wie gewohnt ihrer Arbeit nachgehen können. Einer von ihnen ist auch der Götterjäger Erich von Däniken. Auch er musste seine Pläne aufgrund des Corona-Virus weitreichend ändern, was dabei auch mich selbst sehr früh betraf. Was von Däniken in Zeiten der Corona-Krise macht und wo ihm COVID-19 einen “Strich durch die Rechnung” machte, erfahrt Ihr von ihm selbst in diesem YouTube-Video.


Corona vs. Erich von Däniken

Vor Corona, dem Virus COVID-19, ist seit Wochen niemand mehr sicher. Vor allem nicht der Medienkonsument. Dabei spielt es keine Rolle ob man Mainstreammedien, alternative Medien, Soziale Netzwerke, Presse oder auch YouTube konsumiert bzw. als Informationsquelle nutzt. Corona ist überall.

Und ohne Zweifel betrifft es unzählige Menschen direkt. Auch wenn sie kerngesund sind. Kleinunternehmer, Firmen und Selbstständige ebenso wie ganz normale Angestellte. Vor allem auch Künstler oder Schriftsteller, worüber beispielsweise der “Verband Deutscher Schriftsteller” bereits vor Wochen seine Mitglieder informierte. Denn viele Autoren halten auch Lesungen oder Vorträge über ihre Arbeit, die ein fester Teil ihrer Tätigkeiten sind. Nicht wenige benötigen aufgrund der Krise deshlab nun Unterstützung , so der Verband, der zur Gewerkschaft “VER.DI” gehört.

So auch Erich von Däniken. Bekanntlich geht er zweimal im Jahr mit Vorträgen im deutschen Sprachraum auf Tournee. Vorträge, die immer sehr gut besucht sind, und die er neben seiner normalen Tätigkeit als Autor und seiner zahlreichen weiteren Reisen in alle Welt hält. Zum Beispiel zur Recherche oder den Besuch diverser Tagungen und Kongresse. Auch aktuell wäre er mit einer Vortragsreihe in Deutschland auf Reise.

Eigentlich, denn Erich von Däniken musste diese Tour aufgrund der Corona-Krise abbrechen. Er und Ramon Zürcher, seine rechte Hand, Freund und Sekretär, kehrten daraufhin in die Schweiz zurück. Fraglos sehr zum Bedauern der zahlreichen Däniken-Fans, die sich bereits auf einen Vortrag von ihm in dieser oder jener Stadt gefreut haben. Auch ich selber war mit von Däniken und Zürcher Anfang März in diesem Rahmen verabredet. Geplant war unter anderem ein Interview mit von Däniken, dass auf meinem MysteryFiles-YouTube-Kanal erscheinen sollte.

“Aufgrund behördlicher Auflagen”, so erfuhr ich von Däniken/Zürcher, wurde es leider abgesagt. Wie alle folgenden Vorträge des Altermeisters der Prä-Astronautik und Ancient Aliens auch. Viele der Vorträge konnten dabei auf neue Termin verschoben werden, die zum Teil bis in das kommende Jahr reichen. Die Termine findet Ihr HIER.

Video von Erich von Däniken

Untätig sind von Däniken und Zürcher deshalb in der Schweiz nicht, wie er es selber in diesem jüngst erschienen Video berichtet. Wie von Däniken, der am 14. April übrigens 85 Jahre alt wird, betont, sind er und Ramon Zürcher auch gesund und wohlauf.

In seinem Video erzählt er seinen treuen Fans und Lesern nicht nur, “was er während der Corona-Krise tut, was ihn gerade interessiert und woran er arbeitet”. Gleichfalls informiert er darüber, welche Reisen bzw. Projekte er aufgrund des grassierenden Virus absagen bzw. verschieben musste. Immerhin war und ist von Däniken die meiste Zeit des Jahres in aller Welt unterwegs.

Ungebremster Tatendrang, den jetzt die zahlreichen Beschränkungen aufgrund von COVID-19 doch bremsten. Zumindest für eine Zeit lang …

Video von Erich von Däniken vom 31. März 2020

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Religiöse Verschwörungstheorien: Corona (COVID-19) als Strafe Gottes für China und die Welt – oder als Teil der “jüdischen Weltverschwörung”

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Religiöse Verschwörungstheorien: Corona (COVID-19) als Strafe Gottes für China und die ganze Welt (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Religiöse Verschwörungstheorien: Corona (COVID-19) als Strafe Gottes für China und die ganze Welt (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Offensichtlich gibt es in den Medien längst kein anderen Thema mehr: Corona bzw. COVID-19. Das Corona-Virus hat die Welt, die Mainstreampresse, die Sozialen Netzwerke und die alternativen Medien fest im Griff. Scheinbar kennt die Öffentlichkeit und die ganze Welt kein anderes Thema mehr, wie diese Pandemie. Das hat natürlich längst auch Verschwörungstheorien auf den Plan gerufen, die nicht nur im Netz kursieren. Neben klassischen Fake-News haben sich auch überaus verstörende Behauptungen zu Corona verbreitet. Vor allem auch von der religiösen Seite her. Von einer unter Führung der USA und der „zionistische Lobby“ arrangierte Reduzierung der Bevölkerung bis zu einer Verschwörung gegen den Islam oder eine Rache Gottes ist alles dabei. Was hinter diesen zum Teil unheimlichen Verschwörungstheorien steckt erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Corona (COVID-19) hält die Welt in Atem

In den Medien und der Öffentlichkeit gibt es derzeit fast kein anders Thema als das Corona-Virus. Egal ob Mainstreammedien, unzählige Sondersendungen am TV, alternative Medien, Soziale Netzwerke, Boulevardpresse, der Nachbar von Nebenan oder die Mainstreampresse Corona bzw. COVID-19 ist gefühlt rund um die Uhr in aller Munde.

Vor allem die unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie bestimmten dabei den Alltag der Berichterstattung. Und natürlich auch die direkten und langfristigen Folgen der COVID-19-Pandemie. Die Frage woher das Virus eigentlich kam, wann und wo es ausbrach, ist längst zweitrangig geworden. Es war Ende Dezember 2019 und der Januar 2020 in der Stadt Wuhan in China, wo es sich zu einer Epidemie ausbreitete.

Für die Medien damals durchaus von Interesse. Doch nicht zu vergleichen mit der aktuellen Situation, seit die Virus-Erkrankung zu einer Pandemie wurde.

Ereignisse mit weltweiten oder weitreichenden Konsequenzen für die Gesellschaft ziehen häufig auch Verschwörungstheorien nach sich. Das zeigt uns die Geschichte seit Jahrtausenden. Nicht anders ist es beim Thema Corona. Wobei man momentan sieht, dass die Mainstreammedien sehr, sehr schnell dabei sind, sämtliche kursierende Fake-News dazu als „Verschwörungstheorie“ zu bezeichnen. Selbst vollkommen belanglose und harmlose Sprüche und Aussagen, die sich vornehmlich in Sozialen Netzwerken oder via Messangerdiensten wie WhatsApp verbreiten.

Eine globale Seuche, eine Pandemie, die längst weltweit zahlreiche Tote forderte wirkt sich aber auch in anderer Hinsicht aus. Und zwar auf religiöse Vorstellungen von Menschen überall um den Globus. Das war schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben.

Seuchen als Strafe Gottes

Der Mensch hat schon immer Seuchen aller Art religiös interpretiert. Als „Strafe Gottes“ für Menschen, Ungläubige oder sogar die ganze Menschheit. Man denke an die Millionen Toten, die durch eingeschleppte Krankheiten bei der Eroberung der amerikanischen Kontinente unter den Ureinwohner zu beklagen waren. Oder die „Spanische Grippe“ am Ende des 1. Weltkrieges. Vor allem aber die verschiedenen Ausbrüche der Pest im Mittelalter in Europa mit Millionen Opfern.

Denn vor allem in den Jahrhunderten, in denen immer wieder Pest-Epidemien in Europa wüteten, brachten die Menschen dies mit Gott in Verbindung. Eine Strafe Gottes sei über sie gekommen und allerorts predigten Geistliche und selbsternannte Endzeit-Propheten Buße und Umkehr. Die „Geißel Gottes“ entvölkerte ganze Gebiete in Europa. Tot und Elend war in den Zentren der Epidemien die Folge, und niemand kannte die wahre (biologische) Ursache davon. Also muss Gott sie gesandt haben …

Viele Jahrhunderte sind seit der Pest vergangen. Und die allermeisten Menschen – auch und vor allem die religiösen Gläubigen – haben sich längst von dieser Art Aberglauben abgewandt. Fast niemand sieht in der Pest oder „modernen Seuchen“ etc. noch eine Strafe Gottes für eine ungläubige oder sündige Menschheit. In der Regel auch nicht in der Corona-Pandemie.

Aber keine Regel ohne Ausnahme! Im Fall Corona sind einige (wenige) Verschwörungstheorien im Umlauf, woher dieser Virus „in Wahrheit“ stammen soll. Von Gott heißt es da durchaus ebenso wie von mächtigen dunklen Eliten.

Bill Gates steckt dahinter!

Zum Beispiel kursiert die Idee, dass „Microsoft“-Mitgründer Bill Gates hinter all dem stecken würde. Immerhin habe er schon im März 2015 erklärt, dass eine neue Seuche kommen werde. Das sei nur eine Frage der Zeit und „für den nächsten Ausbruch sind wir nicht vorbereitet“, so Gates damals. Hierbei bezog er sich auf den Ausbruch von Ebola 2014, der „dank Tausender selbstloser Helfer“ nicht zu einer globalen Pandemie wurde.

„Es besteht kein Grund zur Panik“, so Gates, „aber wird müssen anfangen“ uns auf einen zukünftigen Seuchenausbruch vorzubereiten. Vor allem auch mit der Erforschung von Impfstoffen. Und jetzt, wo weltweit Corona um sich greift, vermelden Medien, dass seine Stiftung „Gates Foundation“ 100 Millionen US-Dollar zur Erforschung und Bekämpfung von COVID-19 spendet.

Hauptziel ist natürlich die Entwicklung eines Impfstoffes. Immerhin hat Gates schon am 28. Februar 2020 im „New England Journal of Medicine“ gewarnt, dass sich der Corona-Ausbruch zu einer Jahrhundertseuche entwickeln kann. Hat Gates also diese Seuche selber lanciert, um ach letztlich an ihr (noch mehr) zu bereichern, so einige dunkle Überlegungen.

Folglich, so wird dabei unterstellt, seien Gates Millionen eigentlich keine „Spende“ im eigentlichen Sinn zum Wohle der Menschheit. Vielmehr wäre das Geld eine wohl durchdachte Investition des Milliardärs.

Es geht aber noch unheimlicher in Sachen Corona-Verschwörung. In Wahrheit, so zum Beispiel einige Spekulationen im Iran, ist Corona eine Biowaffe der USA. Absichtlich freigesetzt um Menschen zu töten, was ja auch fast immer der Zweck biologischer Kampfstoffe ist.

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So makaber es sich anhören mag: Für eine biologische Waffe ist der COVID-19-Virus viel zu harmlos. Im Vergleich zu der Anzahl der weltweit infizierten sterben recht wenige Menschen daran. Für Anhänger dieser Verschwörung wäre das sicher kein Problem. Dann wäre diese Corona-Biowaffe halt absichtlich als eine leichte und abgeschwächte Waffe konzipiert worden. Vielleicht, damit sie eben nicht als eine solche erkannt wird.

Corona ist eine jüdische Verschwörung

Im Irak hat diese Verschwörungstheorie der Politologe Muhammad Sadeq Al-Hashemi bereits am 26. Februar 2020 verbreitet. Die „zionistische Lobby“ und die USA wollen mit der Freisetzung des Virus „die Weltbevölkerung reduzieren“, so Al-Hashemi. Dabei würden sie auch nicht vor den eigenen US-Bevölkerungen halt machen, da die jüdische Weltverschwörung Platz für das eigene Volk haben will.

Die jüdische Familie Rothschild habe auch vor, so der irakische Verschwörungstheoretiker weiter, ein Drittel der Bevölkerung Schottlands auszurotten. Dazu besäße der reiche Familien-Clan ein Monopol an entsprechenden geheimen Laboratorien, in denen entsprechende biologische und sogar nukleare Waffen entwickelt würden, behauptet Al-Hashemi. Vor allem zähle auch das gefährliche Anthrax („Milzbrand“) seiner Meinung dazu (in der Tat wurde der Kampfstoff auf der schottischen Insel Gruinard Island 1942 bis 1942 an ca. 80 Schafen getestet).

Sehr ähnliches hat auch Dr. Taha Al-Mutawakkil, der Houthi-Gesundheitsminister des Jemen, behauptete. In seiner am 20. März 2020 im Fernsehen gesendeten Freitagspredigt, schob er den USA die Schuld an Corona in die Schuhe. „Amerika ist in der Lage, alle Nationen der Welt zu massakrieren“ und habe auch „nichts dagegen, seine eigenen Bürger zu töten“. Schließlich hätten sie mit den Anschlägen am 11. September 2001 bereits getan, so Al-Mutawakkil „im Namen“ Allahs.

Bechir Ben Hassen, ein in Frankreich lebender Geistliche aus Tunesien, sind in Covid-19 die Rache Allahs. „Nichts im Himmel oder auf Erden“ können diese Seuche Gottes aufhalten, da auch dieser Virus zu seinen „Soldaten“ gehöre. Für Hassan ist klar, dass dies eine Rache des Himmels gegen die Chinesen selber sei, da sie die muslimischen Volksstamm der Uiguren unterdrücken:

Das Virus ist ein Soldat in Allahs Armee. Heute stürzt es Menschen, als wären sie Insekten. Die chinesischen Behörden haben eine Million uigurischer Muslime belagert, und jetzt werden 50 Millionen Chinesen wegen des Virus belagert, und sie können kein Heilmittel dafür finden, weil dies Gottes Wille ist.“

Die Rache Allahs

„Nachdem China eine Million Uiguren isoliert hat, isoliert Allah China von der Welt“, stimmte der ägyptische Geistliche Ahmed Issa al-Maasrawi von der Al-Azhar-Universität Hassen zu. Scharfe Kritik kam in einem Onlinekommentar eines Gläubigen zu diesen Behauptungen:

Versetze dich nicht an Allahs Stelle. Allah rächt sich nicht kollektiv an einer ganzen Gemeinschaft. Er verbrennt den Weizen nicht mit der Spreu. Wenn du deine Religion gegenüber der Welt verteidigen willst, benimm dich wie ein Mensch.“

Tatsächlich bereitet der Gedanken an einer Strafe des Himmels „muslimischen Geistlichen besondere Probleme, da das Virus in muslimischen Ländern“ bereits weit verbreitet ist. Diese Länder wären im Vergleich darauf auch vielfach westlich schlechter vorbereitet und dagegen ausgerüstet, so Zvi Bar’el in einem Artikel auf „Haaretz“ am 11. März 2020. Corona mache dabei „keinen Unterschied zwischen Sunniten und Schiiten oder zwischen arabischen und nicht-arabische Muslimen“.

Vielleicht sei es aber nur eine Verschwörung gegen den Iran selbst, wie es Präsident Hassan Rohani glaubt:

Unsere Feinde wollen den Iran aus Angst vor dem Coronavirus zu schließen. Dies ist eine Verschwörung unserer Feinde, und wir dürfen nicht zulassen, dass sie Erfolg haben.“

Christliche Bibelfundamentalisten sehen katastrophale Ereignisse aller Art überaus gerne als Zeichen der Apokalypse. Auch sie sind dabei genauso in der Minderheit, wie fundamentale Prediger im Islam. Es mag allerdings durch auch Bibelfundamentalisten geben, die von der einen oder anderen Art einer Verschwörung sprechen. Überwiegend sehen es aber Anhänger des Christentums „gelassen“, wie es scheint.

Also nicht als Strafe Gottes oder Ähnlichem. Inklusive dem Papst als deren geistliches Oberhaupt im Vatikan.

Ein „geistlicher Corona-Virus“

Der Virus sei wie die „Sünde“. Und wie die Sünde breitet sich auch die Pandemie unter den Menschen aus, sagt zum Beispiel die Webseite „Bibelpraxis“ in einem Podcast. Also soll man sich vor Corana ebenso „schützen und fernhalten“, wie es ein Christ auch von der Sünde tun sollte. Denn die Sünde sei ein „geistlicher Corona-Virus“, doch keine Strafe oder ähnliches von Gott.

In einem Artikel zum Virus heißt auf der christlichen Internetseite auch:

„Die Bibel spricht im Blick auf die Endzeit von Seuchen und Plagen. Die aktuelle Situation zeigt, wie realitätsnah diese biblischen Hinweise sind.

(…) Das ist nicht die einzige Plage, die uns Menschen aktuell beschäftigt. Zurzeit fallen Milliarden von Heuschrecken über Ostafrika und Pakistan her. Die Felder der Bauern sind inzwischen zum Teil vollkommen verwüstet. (…)

Vielleicht sollen das Coronavirus und die Heuschrecken dich aufwecken, damit du in deinem Leben eine geistliche Katastrophe verhinderst.“

Recht ähnlich sieht es auch Reinhold Scharnowski in einem Artikel auf „Livenet“, dem „Webportal von Schweizer Christen“:

Also: Lassen Sie sich grippeimpfen, waschen Sie die Hände gut und husten Sie in den Ellbogen – aber um Gottes willen, heben Sie dann den Kopf hoch! Gott hat die Kontrolle nicht verloren. Das Beste kommt erst noch.“

Es sei zwar verständlich, „dass diese ‚Zeichen der Zeit‘ gern Angst erzeugen, so Scharnowski, aber das hat nichts mit einer „Endzeit“ zu tun. Von einer Verschwörung sprechen so oder so die wenigstens Christen.

So zeigt sich wieder einmal sehr deutlich, dass einschneidende Ereignisse sehr schnell allerlei Verschwörungstheorien nach sich ziehen. Im Fall Corona scheint es aber so zu sein, dass neben den „üblichen Verdächtigen“ auch der Zorn des Himmels eine Rolle zu spielen scheint.

Fehlt eigentlich nur noch die Behauptung, dass COVID-19 von Außerirdischen geschickt wurde. Als Teil einer Alien-Invasion

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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UFO-Absturz von Roswell 1947: Major Jesse Marcel soll einige UFO-Trümmer zu Hause versteckt haben

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Roswell 1947: Major Jesse Marcel soll UFO-Trümmer zu Hause versteckt haben (Bilder gemeinfrei / Archiv Fischinger-Online)
Roswell 1947: Major Jesse Marcel soll UFO-Trümmer zu Hause versteckt haben (Bilder gemeinfrei / Archiv Fischinger-Online)

Im Sommer dieses Jahres ist es genau 73 Jahre her, dass unweit von Roswell in New Mexiko ein UFO abgestürzt sein soll. Am 8. Juli 1947 machte die Lokalzeitung “Roswell Daily Record” dieses Fund offiziell bekannt und berichtete, dass die US-Army eine abgestürzte “fliegende Untertasse” geborgen habe. Doch nur um es kurz darauf wieder zu dementieren. Damit war der UFO-Absturz von Roswell auch in der UFO-Forschung geboren. Seit dem reißen die Spekulationen, Verschwörungstheorien und “Enthüllungen” dazu nicht mehr ab. So auch aktuell in der Boulevardzeitung “The Sun”, die eine exklusive Story zum UFO-Absturz von Roswell brachte. Was also gibt es nach über 70 Jahren Neues?


Der UFO-Absturz von Roswell

Der UFO-Absturz von Roswell im Sommer 1947 ist seit Jahrzehnten eines der Themen der UFO-Forschung. Nicht nur das, denn zahlreiche Menschen auch außerhalb der UFO-Szene haben zumindest schon einmal beiläufig davon gehört.

Im Kern ist die Geschichte schnell erklärt: Demnach habe der Rancher William “Mac” Brazel knapp 100 Kilometer von dem Ort Roswell entfernt am 14. Juni 1947 auf seinem Land seltsame Trümmerteile gefunden. Hier schien etwas abgestürzt zu sein. Also meldete es seinen Fund den Behörden bzw. der US-Army, die Anfang Juli 1947 eine offizielle Presseerklärung zu dem Vorfall herausgab.

Darin hieß es, dass es gelungen sei, eine “Fliegende Unterasse” bei Roswell zu bergen und diese in dem Armeestützpunkt von Fort Worth, Texas, in Sicherheit zu bringen. “RAAF erbeutet fliegende Untertasse auf einer Ranch in der Gegend von Roswell” war daraufhin am 8. Juli 1947 die Titelstory der Zeitung “Roswell Daily Record”. Heute wohl der bekannteste UFO-Bericht einer Zeitung überhaupt. In den USA wurde diese Story von vielen anderen Zeitungen übernommen, so dass sich die Army gezwungen sah, einzugreifen.

Bei einer Pressekonferenz unter General Roger Ramey in Fort Worth wurde daraufhin alles zu einem Irrtum erklärt. Die Trümmer stammen nicht von einem UFO, sondern lediglich von einem Wetterballon mit Folie und Radarreflektor. Für die anwesende Presse wurden entsprechen Trümmer gezeigt und das Thema “UFO-Crash von Roswell” war damit vom Tisch.

Erstmal. Denn Jahrzehnte später entdeckten UFO-Forscher das Thema. Vor allem die Autoren Charles Berlitz und William Moore machten 1980 den Fall mit ihren Buch “Der Roswell-Zwischenfall” weltweit bekannt. Eine Kernthema war schon damals die Aussage von Major Jesse Marcel. Er sprach von einer Vertuschung durch die US-Regierung. Vor allem betonte er immer wieder, dass die echten gefundenen Trümmer nicht von einem Wetterballon stammten. Und das, was man der Presse in Fort Worth als die mit einem UFO verwechselten Trümmer präsentierte, sei nichts weiter als eine Lüge gewesen.

Auch wenn die USA offiziell später diese Lüge zugab und davon sprach, dass es bei Roswell in Wahrheit das Spionageprojekt MOGUL abstürzte, ist das Thema in der UFO-Szene längst nicht vom Tisch.

Enthüllungen

Grund dafür, dass der UFO-Absturz von Roswell auch 73 Jahre nach den Ereignissen noch immer diskutiert wird, sind immer neue Aussagen und vermeintlichen Enthüllungen zu dem Thema. Bücher mit immer neuen “Augenzeugen” ebenso wie TV-Serien, Spielfilme und Dokumentationen. Roswell ist längst in der Allgemeinheit angekommen. Das zeigt auch der Umstand, dass die Mainstreammedien den Fall immer wieder gerne aufnehmen. Vor allem die Boulevardmedien, wie jetzt die Zeitung “The Sun” am 5. Februar 2020.

In dem dortigen Artikel heißt es, dass Major Marcel “Teile des berüchtigten Roswell-UFO-Absturzes in seinem Warmwasserbereiter zu Hause” versteckt habe, “nachdem die Regierung versucht hatte, alles zu vertuschen”. Marcel habe, so die Zeitung unter Berufung auf den UFO-Forscher Philip Mantle, Teil des abgestürzten Objektes mit zu sich nach Hause genommen. Dort zeigte er unter anderem seinem Sohn Jesse Marcel Jr. die gefundenen Trümmerstücke.

Nicht von dieser Welt seine diese Trümmer gewesen, heißt es. Vor allem wird in diesem Zusammenhang immer wieder eine Folie erwähnt, die sich von selbst wieder glättete, wenn man sie zusammenknüllte. Die Schilderungen und Ereignisse sind nicht neu. Auch Marcel Jr. – 1947 noch ein Kind – hat das immer wieder gesagt.

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Neu ist aber, dass Mantle laut “The Sun” einen Zeugen aufgespürt hat, der von Major Marcel persönlich noch mehr über diese Geschichte erfuhr. Dieser Ohrenzeugen ist Calvin Parker, der Jesse Marcel Anfang der achtziger Jahre insgesamt dreimal getroffen hat, um mit ihm auch über UFOs zu sprechen. Parker:

Er erzählte mir direkt, dass ein UFO abgestürzt war und die US-Regierung versucht hatte, es zu vertuschen. Er behauptete, die Regierung habe gefälschte Informationen über den Ort des UFO-Absturzes herausgegeben, damit niemand wisse, wo es tatsächlich passiert sei. Marcel sagte mir, dass ihm befohlen wurde auszusagen, dass es nur ein Wetterballon war, der abgestürzt war. Als guter Soldat hat er diese Befehle ausgeführt.

Versteckte UFO-Trümmer?

Auch Parker gegenüber habe der Major betont, dass die Trümmerstücke “nichts von dieser Welt” gewesen wären. Nach dem Absturz sei “irgendeine Art von speziellen Militärtruppen in das Gebiet gebracht worden, um alle Trümmer des abgestürzten UFO aufzunehmen”, so Parker.

Informationen bzw. Aussagen also, die in jedem UFO-Buch zu Roswell stehen. Neu ist aber die Behauptung von Parker, dass Major Marcel ihm anvertraut habe, dass er drei sonderbare Metallstücke von der Absturztatelle heimlich behalten und vor dem Zugriff des Militärs versteckt habe:

Sie waren oben in seinem Warmwasserbereiter in seinem Haus versteckt. Alles, was Sie tun mussten, war die beiden oberen Schrauben am Warmwasserbereiter zu lösen und den Deckel abzunehmen.

So erinnerte sich Calvin Parker gegenüber Philip Mantle. Sollte es so einfach sein? Nicht bei Roswell oder UFOs allgemein, denn Parker sagte weiter, dass dann plötzlich ein unerwarteter Gast zu Marcel kam und er gehen musste. Noch bevor Parker die Möglichkeit hatte selber nach den versteckten Stücken zu sehen. Diese ergab sich auch später nicht, da Jesse Marcel verstarb, bevor er die Gelegenheit hatte ihn erneut zu treffen – und vor allem nach den Trümmerteilen zu schauen …

Jesse Marcel Jr., so UFO-Forscher und Autor Mantle, wusste angeblich nichts von diesen versteckten Objekten:

Ich habe Dr. Jesse Marcel Jr. mehrmals getroffen, und obwohl er 1947 mit den UFO-Trümmern fertig wurde, gab sein Vater an, dass er das Material nach dieser Nacht nie wieder gesehen habe.

Könnten die drei Stücke UFO-Trümmer noch da sein? Nun, dass Haus ist es.

Vergessene UFO-Beweise?

Major Marcel hat also die angeblichen UFO-Beweise entweder vergessen oder wollte sie nie jemanden vorlegen. Nichtmal seiner Familie. Eine sonderbare Geschichte, die Calvin Parker hier behauptet.

Allerdings ist es kein Geheimnis, dass Jesse Marcel Teile des Absturzes von Roswell mit zu sich nach Hause nahm. Mitten in der Nacht habe er seinen Sohn geweckt, damit er sich diese Trümmer ansehen kann. Sinngemäß mit den Worten, dass sein Sohn solche Stücke nie wieder sehen wir, wie es Marcel Jr. vielfach aussagte.

Dass Parker mit dem UFO-Forscher Philip Mantle zusammengearbeitet hat, wie es in “The Sun” ersichtlich ist, ist nicht allzu verwunderlich. Mantle hat einige Bücher über UFOs geschrieben und auch Parker selber hat seine UFO-Erfahrungen in Büchern veröffentlicht. Mantle schrieb dafür die Vorworte. Nur macht es die seleltsamen Aussagen von Parker nicht glaubwürdiger. Auch wenn Major Jesse Marcel tatsächlich dergleichen zu ihm gesagt haben soll.

Menschlich wäre ein solches Verhalten von Major Marcel 1947 durchaus nachzuvollziehen. Also, dass er heimlich Beweise für die Trümmer, die seiner Meinung nach “nicht von dieser Welt” stammten, beiseite schaffte und versteckte.

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Lars A. Fischinger

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UFOs und die UFO-Forschung: Der Paradigmenwechsel des öffentlich-rechtlichen TV in 25 Jahren (+ Video)

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UFOs und UFO-Foschung: Der Paradigmenwechsel des öffentlich-rechtlichen TV (Bilder: WikiCommons & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFOs und UFO-Forschung: Der Paradigmenwechsel des öffentlich-rechtlichen TV (Bilder: WikiCommons & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

UFOs und Mainstreammedien – das war eigentlich noch nie eine gute Kombination. Meistens zumindest, denn Themen aus der UFO-Forschung werden von den “etablierten Medien” selten neutral behandelt. Entweder sie werden vollkommen überzogen oder sie werden geradezu verspottet. Vor genau 25 Jahren ereignete sich dazu ein Tiefpunkt im öffentlich-rechtlichen TV. 1994 lief überaus erfolgreich eine TV-Doku zur besten Sendezeit auf ARD, die ein großes Echo bekam, so dass kurz darauf ein Talksendung dazu folgte. Für viele UFO-Forscher damals ein Tiefpunkt aufgrund eines beteiligten Wissenschaftlers aus der Sendung “Quarks”. Doch es hat sich offensichtlich genau dort viel getan. Sehr viel, wie Ihr in diesem Beitrag erfahren werdet!


UFOs und das Fernsehen

Die Welt und Gesellschaft wandeln sich stetig. Es gibt und gab nie einen Stillstand, denn Änderungen gehören zu unserer Kultur und Zivilisation. Mal sehen Menschen diese Wandel als Rückschritt oder negativ, mal aber auch als Fortschritt und damit positiv.

Selbstverständlich gilt das auch für die Welt der UFO-Forschung und UFO-Themen an sich. Nicht nur in der Hinsicht wie die Gesellschaft diesen Themen begegnet, sondern auch wie die Mainstreammedien damit umgehen. Die Liste an erschreckenden Beispielen ist dabei unendlich lang! Nur wenige Berichte oder Sendungen aus dem Bereich UFOs fallen in den “etablierten Medien” wirklich positiv auf. Dabei spielt es erst mal keine Rolle ob diese “für” oder “gegen” das Thema sind.

Einen der absoluten Tiefpunkte im öffentlich-rechtlichen Fernsehen hierbei wurde vor genau 25 Jahren erreicht. Jene Mystery-Jäger und UFO-Forscher, die damals schon aktiv waren, erinnern sich daran bis heute nur zu gut.

Doch was war geschehen? Dies (und andere TV-UFO-Themen) diskutierte ich 1999 in dem Buch “Begleiter aus dem Universum” sehr ausführlich:

“UFOs – und es gibt sie doch”

ARD, 24. Oktober 1994: Heinz Rode geht mit der Dokumentation “UFOs – und es gibt sie doch” auf Sendung. Eine Dokumentation, die vor allem die UFO-Sichtungen um 1991 im Belgien und die legendären Greifswald-UFOs (24. August 1990) zum Schwerpunkt hatte. Zeugen wurde befragt, vor Ort recherchiert und Wissenschaftler wie zum Beispiel Illobrand von Ludwiger, Autor des damaligen Standarterkers “Der Stand der UFO-Forschung” interviewt.

Eine Sendung, die der ARD traumhafte Einschaltquoten bescherte (acht Millionen), und die UFO-Forschung durchaus erfreute. Und selbst die legendäre Boulevardzeitung “Bild” kündigte am 14. Oktober 1994 diese Sendung mit der Überschrift “TV will beweisen: UFOs gibt es doch” an. Es war die Hochzeit grenzwissenschaftlicher Themen wie UFOs, Aliens, Rätsel der Welt und Prä-Astronautik in den Medien und vor allem auf dem Buchmark.

Doch, wie sollte es anders sein, es hagelte Kritik! Wie kann Rode in einer Doku behaupten, dass es UFOs gibt – und das im öffentlich-rechtlichen Fernsehen? Eine Art “Gegentalk” war am 27. Oktober 1994 auf ARD die Folge, bei dem verschiedene Personen versuchten Rodes Ergebnisse zu widerlegen, zu diskutieren und sogar ins Lächerliche zu ziehen (s. Video unten).

Dieser Talk ist bis heute ein wunderbares Beispiel der teilweisen Engstirnigkeit der Menschen bei der Konfrontation mit dem UFO-Phänomen. Die Sendung, mit dem Titel “UFOs – gibt es sie wirklich?”, wurde damals von dem Soziologen Peter Gatter moderiert, der neben – natürlich – Rode auch Illobrand von Ludwiger, Harald Lesch und den TV-Wissenschaftler des WDR, Ranga Yogeshwar, eingeladen hatte.

Ein TV-Wissenschaftler in Rage!

Die festgefahrene und geradezu militante Meinung Yogeshwars zur UFO-Forschung in dieser Talk-Sendung auf ARD war erstaunlich!

Immer wieder wurde von ihm der gesamten UFO-Forschung pseudowissenschaftlichkeit und sektiererische Untertöne vorgeworfen. Die Spitze seiner Angriffe war die Aussage, dass er Illobrand von Ludwiger, Physiker und Systemanalytiker, als unseriösen Forscher bzw. Lügner bezeichnete. Und relevante Forschungsergebnisse, die dem UFO-Phänomene eine Realität bezeugen, wurden erst gar nicht angehört. “Sie schwindeln ihnen (den Menschen) was vor”, so Yogeshwar. Die UFO-Forschung sei, so Yogeshwar, ein “Rücktritt in ein Mittelalter”:

Was wir heute haben ist ein Rückschritt in ein Mittelalter. Davor warne ich!

Er sei “zornig”, so Yogeshwar weiter, und “wir haben eine Verantwortung”. Damit meinte er das öffentlich-rechtliche TV. Denn die Menschen seien so oder so aufgrund allerlei neuen Technologien etc. “verunsichert” und so würden man ihnen mit UFOs quasi eine Art Glauben vorsetzten. Er verglich es explizit mit Sekten.

Ranga Yogeshwar,  damals sehr bekannt durch die TV-Sendung “Quarks & Co.”, wehrte sich energisch gegen die unseriöse Erforschung des UFO-Phänomens und stellt diese teilweise mit esoterischen Schnickschnack gleich. Zum Teil hat Yogeshwar hier ohne jeden Zweifel recht, doch zu behaupten, es besteht kein Forschungsbedarf in Richtung UFOs ist wohl mehr als voreilig. Denn alle anderen Gäste antworteten auf die Frage des Moderators Gatter, ob ein Forschungsbedarf zu UFOs bestünde, mit einem klaren Ja. Auch der damals noch eher unbekannte Harald Lesch, der aus der heutigen TV-Landschaft nicht mehr wegzudenken ist.

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Unverständlich erschien schon 1994 die Aufregungen, die der Ausstrahlung der Doku vom 24. Oktober 1994 folgten. Und der “ARD-Wissenschaftler” Yogeshwar hat sich mit seinen Aussagen im anschließenden Talk mehr lächerlich gemacht, als sachlich diskutiert, wie Ihr im Video unten sehen könnt.

Interessant am Rande um die Ereignisse vor 25 Jahren ist aber auch das: Nur einen Tag nach Rodes UFO-Sendung, also am 25. Oktober 1994, und damit zwei Tage vor der erwähnten ARD-Diskussion lief ein UFO-Talk-Show, die alle typischen Kriterien einer öden Gesprächsrunde erfüllte: Die Sendung “Fliege” und diese lief – auf ARD!

Darin kamen unterschiedliche Zeugen mit ihren privaten UFO-Sichtungen zu Wort. Von einfachen Sichtungen bis nahen Begegnungen mit fremden Wesen waren fast sämtliche Aspekte der UFO-Kontakte vertreten. Ein gut ausgesuchter Kreis von Gästen. Immerhin, die Sendung lief auf ARD, kurz nach Rodes angeblicher Pseudo-UFO-Sendung.

Bei dem Talk vom 27. Oktober wurde diese ARD-Sendung nicht erwähnt, und dass, obwohl Yogeshwar nicht genug von seiner angeblichen Pseudowissenschaftlichkeit der UFO-Berichte und -Sichtungen reden konnte …

Paradigmenwechsel bei der ARD

Der Auftritt von 1994 war sicherlich keine Glanzleitung von Ranga Yogeshwar. Doch der Diplomphysiker ist auch weiterhin am TV aktiv, wo er bereits ab 1987 als Wissenschaftsredakteur bei ARD und Moderator tätig ist. In den Jahren 1995 bis 2005 war er dort sogar stellvertretender Leiter und später Leiter der Programmgruppe “Wissenschaft Fernsehen”. Auch die von ihm (mit)entwickelten Sendung “Quarks” von damals gibt es noch immer.

Während 1994 die Wissenschaftssendung “Quarks” eigentlich nur von Yogeshwar bestimmt war, ist bes heute anders. Und auch das UFO-Thema wird dort heute offensichtlich ganz anders gesehen. Man könnte, mit Blick auf die Talkrunde von 1994, hier sogar von einem Paradigmenwechsel sprechen.

Zumindest wenn man sich den Artikel “Das wissen wir über UFOs” anschaut, der auf der Internetseite von “Quarks” am 6. Dezember 2019 erschienen ist. In dem sachlich-neutral verfassten Artikel werden vor allem auch die Arbeiten der deutschen UFO-Forschungsorganisationen vorgestellt.

“Eine sachliche Debatte ist nötig”

Drei davon gibt es in Deutschland und dazu heißt es:

Alle drei haben wissenschaftliche Grundsätze erarbeitet, nach denen sie sich bei ihrer Arbeit richten. In diesen sind Datenschutzregeln festgehalten und auch die Tatsache, dass sie alle ‘wissenschaftlich-kritisch’ nach Erklärungen für UFO-Sichtungen suchen, die ihnen gemeldet werden. Sie sind erst einmal skeptisch allen Alien-Theorien gegenüber, da diese bislang nicht wissenschaftlich belegt werden konnten. Die Vereine sehen sich vor allem als Anlaufstelle für die Menschen, die Antworten suchen und die melden wollen, wenn sie ein Objekt am Himmel sehen, das sie nicht zuordnen können.

Dafür führen die drei Vereine gemeinsam die ‘UFO-Sichtungsdatenbank’, in der alle Sichtungen zusammenlaufen.”

Weiter berichtet der “Quarks”-Artikel über die offiziellen UFOs der US-Navy, die auf Fischinger-Online bereits in verschiedenen YouTube-Videos Thema waren (s. Link HIER).

“Ufologie ist keine ausgewiesene akademische Wissenschaft”, so lesen wir dort ganz richtig, und “UFOs haben zunächst nichts mit Aliens oder außerirdischem Leben zu tun”. Abschließend stellt die “Quarks”-Autorin Annika Witzel klar fest: “Eine sachliche Debatte ist nötig” – Eine Aussage, die von Hans-Werner Peininger, 1. Vorsitzende der “Gesellschaft der Erforschung des UFO-Phänomens” (GEP e.V.) in dem Beitrag klar unterstrichen wird.

Ein solcher Artikel und derartige Aussagen waren vor 25 Jahren offiziell bei “Quarks” wohl undenkbar! Das Problem ist nur, dass ein Online-Artikel weit weniger Menschen erreicht, als die damalige TV-Sendung …

Ändert sich etwas in der Gesellschaft bzw. den Mainstreammedien, oder ist eher eine Ausnahme?

Video zum Thema

Die ARD-Talk-Sendung vom 27. Oktober 1994 auf YouTube

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