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Kornkreise: Paarungswillige Rehböcke sind die Ursache von Kornkreisen … neue alte “Erklärung” in den Medien +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Paarungswillige Rehböcke sind die Ursache von Kornkreisen - Neue alter Erklärung in den Medien (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Paarungswillige Rehböcke sind die Ursache von Kornkreisen – Neue alte Erklärung in den Medien (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Vor knapp über einem Monat berichte ich in einem YouTube-Video hier auf meinem Channel über den „sensationellen Kornkreis der Aliens in Uster“ in der Schweiz. Ein Fake, der bewusste angelegt wurde, um Kornkreis-Interessierte auf den Arm zu nehmen. Doch vor einigen Tagen fielen mir erneut Meldungen in der Presse zum Thema Kornkreise in die Hände, die (für mich) erneut Anlass zu einem Video gaben. Presseberichte, in denen es hieß, dass das „Kornkreis-Rätsel gelöst“ sei. Warum, das erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Balzendes Rehwild sei die Ursache für die Kornkreise, hieß es in diesen aktuellen Meldungen der Mainstreammedien.

Doch diese „Erklärung“ zum Thema Kornkreise ist nicht nur falsch, sondern wird sogar seit mindestens 1991 immer mal wieder von den Medien verbreitet. Ein Blick in mein grenzwissenschaftliches Archiv zeigt das mehr als deutlich, wie Ihr im Video unten seht.

Alles dazu in diesem „Aufreger-Video“ auf meinem YouTube-Channel.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 19. Juli 2018 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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UPDATE zum Posting “‘BILD’ berichtet über die ‘größten Alien-Rätsel auf der Erde’ und befragte Experten zum Thema” vom 26. Jan. 2018

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UPDATE: Die BILD ist auf den Spuren der größten Alien-Rätsel auf der Erde (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UPDATE: Die “BILD” ist auf den Spuren der größten Alien-Rätsel auf der Erde (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Ende Januar 2018 veröffentlichte ich einen Beitrag auf diesem Blog, in dem es um einen Artikel zum Thema UFOs und Außerirdische in der “BILD” ging. In diesem stellte die Zeitung die ihrer Meinung nach “größten Alien-Rätsel auf der Erde” vor, zu denen die “BILD” auch verschiedene Alien-Experten befragte. In meinem Artikel dazu vermutetet ich, dass die zitierten Antworten “der jeweiligen Experte zusammengebastelt” wurden. Und zwar aus alten Aussagen der Befragten von der “BILD”-Redaktion bzw. dem Autoren des Artikels selbst. Jetzt hat sich der verantwortliche Redakteur der “BILD-Zeitung” bei mir gemeldet und meine geäußerte Vermutungen bestritten. Wie und warum, erfahrt Ihr in diesem Update.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Best of Aliens und UFOs der “BILD”

Geht es um die “besten Mysterien der Welt” in den Massenmedien, werde ich als Kenner der Grenzwissenschaft immer sehr schnell hellhörig. Auch und vor allem, wenn es um UFOs und Aliens in einer so weit verbreiteten Boulevardzeitung wie eben die “BILD” geht. So war es auch in meinem Blog-Artikel “‘BILD’ berichtet über die ‘größten Alien-Rätsel auf der Erde’ und befragte Experten zum Thema (um deren Antworten selber zu geben?)” vom 26. Januar 2018.

Darin bezweifelte ich, dass der Autor Ingo Gentner in seinem Artikel “Die größten Alien-Rätsel auf der Erde” tatsächlich die dort genannte vier Experten zum Thema entsprechend befragte oder interviewte. Natürlich war auch Erich von Däniken als Prä-Astronautiker mit von der Partie.

Die zum Teil dort umfangreich zitierten Antworten kamen mir allesamt mehr als sonderbar vor. Ich schrieb dazu:

Als Jäger des Phantastischen kommen mir grundsätzlich alle von ‘BILD’ zitierten Antworten seltsam bzw. seltsam bekannt vor. Sollte der Autor Ingo Gentner sie erfunden oder via “Google” zusammengesucht haben? Oder anders gefragt, hat die Redaktion hier Zitate aus zum Teil viel frühen Aussagen oder Artikeln der jeweiligen Experte zusammengebastelt?”

Und weiter schrieb ich:

Ob die vier Alien-Experten überhaupt wissen, dass sie der ‘BILD’ drei Fragen beantwortet haben, ist zu bezweifeln. Auch wenn sie inhaltlich zur jeweiligen Person stimmen (mögen), sollte so was im Mainstream nicht vorkommen.

Auf Nachfrage der von mir als “Fake-Antworten” bezeichneten Zitate bei Erich von Däniken hieß es, dass “uns die Fragen tatsächlich nicht explizit gestellt wurde”. Jedoch seien sie inhaltlich richtig.

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Aufklärung durch die “BILD”

“BILD” fragt – “BILD” antwortet …?!

So meine Vermutung im oben genannten Posting auf Grenzwissenschaft und Mystery Files. Dem Verdacht der selber zusammengestellten Antworten hat nun der verantwortliche Autor Ingo Gentner entschieden widersprochen.

Er teilte mir mit, dass die von ihm zitierten Antworten der Interviews – “auch das mit Erich von Däniken” – keinesfalls von ihm “gefälscht” wurden. Also nicht von ihm, wie ich es vermutet hatte, zusammengestellt worden sind. Auch sei der Artikel schon recht alt und stamme vom Juni 2013, so Gentner weiter. Das gilt damit natürlich auch für die Interviews. Dies erklärt, warum der Inhalt und die Expertenaussagen so “seltsam” erschienen, da online kein Datum des Artikel zu finden ist. Rund fünf Jahre ist eine lange Zeit …

“BILD”-Autor Gentner schickte mir auch Belege seiner Interviews mit der freundlichen Bitte die “schweren Vorwürfe gegen mich zurückzunehmen”.

Was ich an dieser Stelle gerne mache.

Anhand von E-Mails vom Sommer 2013 zwischen ihm und von Däniken, die ich von Gentner in Kopie bekam, ist klar zu sehen, dass er in der “BILD” richtig zitiert hat. Nach rund 4,5 Jahren geriet das etwas in Vergessenheit.

Mein Dank an dieser Stelle ausdrücklich an Ingo Gentner, der sich die Mühe machte, meine Vermutungen und Vorwürfe zu entkräften. Sicher nicht üblich für große Mainstreammedien gegenüber einen kleinen privaten Mystery-Blog, wie dem diesen hier.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Juri Gagarin – eine Marionette der Russen? War der „Held der Sowjetunion“ 1961 tatsächlich der erste Mensch im All?

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War Juri Gagarin 1961 wirklich der erste Mensch im All? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Juri Gagarin – ein Held der Raumfahrt. Aber war Juri Gagarin 1961 wirklich der erste Mensch im All? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Im Jahr 1961 ging der Sowjetbürger Juri Gagarin in die Geschichtsbücher ein. Er war der erste Mensch, der mit einem Raumfahrzeug die Erde verlassen hatte und die Erde umkreiste. Ein “Held der Sowjetunion” war mit diesem ersten bemannten Flug in das All geboren. Doch bis heute halten sich Gerüchte, dass die UdSSR bereits vor Gagarin seinem sensationellen Raumfahrt-Erfolg Menschen in den Kosmos schoss. Gagarin wäre demnach nicht der erste Mensch im All gewesen. Wohl aber der erste Mensch, der seinen Raumflug überlebte, währen andere Kosmonauten vor ihm dabei starben. Das alles wurde in den Jahren des Kalten Krieges zwischen der USA und der UdSSR vertuscht und verschwiegen. Feiert die Raumfahrt damit den später auf “mysteriöse Weise” umgekommenen Juri Gagarin zu Unrecht als ersten Menschen im All?


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

„Held der Sowjetunion“

Auch Jahrzehnte nach dem Wettrennen der USA und der UdSSR in das All kursieren noch zahlreiche Gerüchte und Spekulationen über die Anfänge der Raumfahrt.

Die frühe Geschichte der Raumfahrt bietet reichlich Stoff für Mutmaßungen. Was nicht weiter verwundert, waren doch im Kalten Krieg zwischen den USA und der UdSSR Erfolge im All scharfe Propagandawaffen. Beide Seiten wollten  die ersten Erfolge bei der Eroberung des Kosmos für sich verbuchen und somit der Welt ihre Überlegenheit präsentieren.

Lief aber damals alles wirklich so ab, wie es die Medien bis auf den heutigen Tag berichten? Seite Jahren macht ein seltsam erscheinendes Gerücht die Runde: Die Russen waren viel eher mit einem Menschen im All, als es die Geschichtsschreibung uns heute sagt.

Offiziell feierten die Russen im April 1961 ihren sensationellen Erfolg des ersten bemannten Raumfluges der Geschichte. Juri Alexejewitsch Gagarin (1934 bis 1968) reiste als erster Mensch ins Weltall und kam sicher wieder auf die Erde zurück. Die UdSSR hatte einen neuen „Held der Sowjetunion“ zu feiern.

Doch war der Held der UdSSR wirklich der erste Mensch im All – oder gingen sie für ihren Sieg im „Kampf der Systeme“ buchstäblich über Leichen?

Die siegreiche UdSSR

"Neues" NASA-Foto von Apollo 17 aufgetaucht: hat die USA die Mondlandungen doch gefälscht? (Bild: NASA)
VIDEO: “Neues” NASA-Foto von Apollo 17 aufgetaucht: hat die USA die Mondlandungen doch gefälscht? (Bild: NASA)

Der 4. Oktober 1957 war in Russland ein Tag des Triumpfes über die USA. Der erste Satellit der Welt, der „Sputnik 1“, wurde von der UdSSR in eine Erdumlaufbahn geschossen. Die USA befand sich im Schockzustand, da fortan russische Technologie piepend über ihre Köpfen hinweg flog. Bis heute nennen Raumfahrthistoriker diesen Erfolg des Ostens den „Sputnik-Schock“ für die Amerikaner.

Nur rund einen Monat später verzeichnete die russische Raumfahrt erneut einen technologischen Sieg. Und während es noch ein Jahr dauern sollte, bis in den USA die NASA gegründet wurde, bauten die Russen ihren Vorsprung weiter aus: Mit der berühmten Hündin „Laika“ schickten sie das erste Lebewesen gezielt ins All.

Ihren größten Sieg feierten die Russen am 12. April 1961, als der Kosmonaut Juri Gagarin als erster Mensch mit seiner Raumkapsel „Wostok 1“ die Erde in knapp über 100 Minuten einmal umrundete. Sicher landete er daraufhin wieder im Gebiet der Wolga bei dem Ort Saratow.

Der erste Mensch im All – ein Sowjetbürger! Ein Nationalheld. Die UdSSR hatte die USA beim Wettlauf in das All ausgebootet und Partei- und Regierungschef Nikita Sergejewitsch Chruschtschow (1894 –1971) wusste diesen technologischen Erfolg propagandistisch auszuschlachten.

Sein Gegenpart, US-Präsident John F. Kennedy (1917–1963), zog sofort nach. Am 25. Mai 1961 verkündete er die Absicht der US-Regierung, noch vor Ablauf des Jahrzehnts eine bemannte Mondmission zu realisieren.

Soweit die scheinbar gesicherten historischen Fakten, die in jedem Schulbuch nachgelesen werden können.

Juri Gagarin – eine Marionette?

Doch Jahrzehnte nach den spektakulären Erfolgen der russischen Raumfahrttechnologie kamen Zweifel auf, dass Gagarin tatsächlich der erste Mensch im All gewesen ist. Zumindest natürlich der erste Mensch der Neuzeit, wenn für an die Prä-Astronautik denken.

War er nur der Erste, der dieses Abenteuer lebend überstand? Könnte es vielleicht sogar sein, dass er in Wahrheit nie auf eine Erdumlaufbahn geschickt wurde? Dass ihn die Partei- und Staatsführung der UdSSR der  Weltöffentlichkeit nur präsentierte, um von der Tatsache abzulenken, dass vorhergehende Weltraumunternehmungen tragisch gescheitert waren?

VIDEO: Moderne Raketentechnologien und -Ideen vor 500 Jahren: Drei-Stufen-Raketen und Raumfahrt-Visionen im Jahr 1555 (Bild: gemeinfrei)
VIDEO: Moderne Raketentechnologien und -Ideen vor 500 Jahren: Drei-Stufen-Raketen und Raumfahrt-Visionen im Jahr 1555! (Bild: gemeinfrei)

Der ungarische Autor István Nemere jedenfalls stellte diese Behauptung 1990 auf. Nemere wies auch darauf hin, dass es keinerlei Filmmaterial gibt, das den Start der „Wostok 1“-Rakete oder Gagarins Rückkehr zur Erde dokumentieren könnte. Gagarin sei nichts weiter als eine Propaganda-Marionette der Russen gewesen, so Nemere.

Das mutet in der Tat merkwürdig an. Ein historisch derart bedeutsames Ereignis sollte nicht in bewegten Bildern festgehalten worden sein? Und das von den Sowjets, die seit jeher Meister auf der Klaviatur der Eigenwerbung waren?

Heute können online verschiedene Filmaufnahmen der Gagarin-Mission von 1961 angesehen werden. Sollten sie alle Teil eines Fake der Russen während des Kalten Krieg sein?

Seltsam ist auch, dass die Wissenschaftler der Russen sich erst nach Tagen und einigen Verbesserungen auf die Flugdauer und die Bahndaten des Gagarin-Fluges einigen konnten. Und wieso starb der Pionier einige Jahre später auf (angeblich) nicht ganz zu erklärende Weise bei einem Flugzeugunglück? Die genauen Umstände seines Absturzes mit einer „MiG–15“ bei einem Übungsflug am 27. März 1968 sind bis heute nicht geklärt.

Mord! – rufen einige Verschwörungstheoretiker. Aber auch die sogenannten Mainstreammedien haben sich inzwischen mit den sonderbaren Todesumständen befasst. Die Erklärungen reichen von einem Flugfehler von Gagarin selber, über die Vermutung, er sei betrunken gewesen, bis zu der Aussage, dass er absichtlich abgeschossen wurde.

Wusste Gagarin zu viel, so dass man ihn beseitigen musste?

War Gagarin wirklich der erste Mensch im All?

Als Held der Sowjetunion hatte Juri Gagarin kühne Träume und Pläne. So sagte er nach seiner Mission auf einer Pressekonferenz in Moskau:

Das fliegen hat mir gefallen. Ich will noch zur Venus und zum Mars fliegen.“

Bis heute sind das mehr als ehrgeizige Ziele. Vom Mond sprach er seltsamerweise übrigens nicht …

Unheimlich und rätselhaft wurde es, als Gerüchte aufkamen, dass bereits vor Gagarin sowjetische Kosmonauten ins All geschickt wurden. Infrarotaufnahmen, die vor dem kritischen Datum, jenem 12. April 1961, von amerikanischen Spionageflugzeugen aus gemacht wurden, scheinen darauf hinzuweisen, dass das Erdreich an Stellen, an denen zuvor noch sowjetische Raketen gestanden hatten, verbrannt war.

Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin erzählt in der Mystery-Radio-Tratschbude “Coast to Coast”, dass sie 1979 “Menschen auf dem Mars” gesehen habe (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)
Angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin behauptet, dass sie 1979 “Menschen auf dem Mars” gesehen habe (Bild: Carl Sagen vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)

Wo waren diese Flugkörper geblieben? Waren sie ins All geschossen worden? Und wenn ja: Hatten sie Menschen an Bord?

Einem Gerücht zufolge kreist seit dem 11. Februar 1959 eine russische Raumkapsel mit der Leiche Serenty Schiborins durch den Orbit. 28 Minuten nach dem Start sollen Funker noch Signale des Kosmonauten aufgefangen haben. Dann verstummte der Kosmonaut und man hörte angeblich nie wieder etwas von ihm.

Das nächste menschliche Versuchskaninchen könnte Pjotr Dolgow gewesen sein, von dem es heißt, er habe am 11. Oktober 1960 auf Nimmerwiedersehen den Flug ins All angetreten. Chruschtschow persönlich soll ihn für diese Mission ausgewählt haben, behauptet István Nemere.

Ihm zufolge hatte Dolgow den Auftrag, von unterwegs aus eine Grußbotschaft an die Mitglieder der UNO zu richten. Doch dazu kam es nie. Auch dieser Kosmonaut schien spurlos in den Weiten des Kosmos verschwunden zu sein. Zwar soll es eine Zeitlang noch Funksprüche und sogar SOS-Signale gegeben haben, die möglicherweise von Dolgow stammten, doch er kam nie wieder auf die Erde zurück.

Zu einem ähnlichen Zwischenfall kam es angeblich am 2. Februar 1961, als in Turin von den Amateurfunkern Achille und Gian Battista Judica-Cordiglia Funksprüche eines Mannes, wahrscheinlich eines Russen, aufgefangen wurden. Dem Anschein nach von einem Menschen in höchster Not, worauf Erstickungsgeräusche schließen lassen. Dann brach der Kontakt mit dem mutmaßlichen Kosmonauten ab.

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War es ein russischer Kosmonaut, der in seiner Raumkapsel erstickte und dessen unglückliche Mission von der UdSSR verheimlicht wurde?

Die Aufnahmen wurden damals kontrovers diskutiert. Sogar als „gefälscht“ wurden sie angesehen, zum Beispiel von dem schwedischen Raumfahrtkenner Sven Grahn. (Auch in der Schweiz fing damals übrigens der Funkamateur Walter Kunz solche Funknachrichten aus dem All auf.)

Heute sind die Mitschnitte aus Italien für jedermann unter judicacordiglia.it zu finden. Ebenso wie der Funkkontakt mit einer Kosmonautin, die unbemerkt von der Öffentlichkeit nach Gagarin am 23. Mai 1961 mit ihrer Raumkapsel in der Erdatmosphäre verglüht sein soll.

Russen auf dem Mond?

1975 machte der spanische Schriftsteller und Journalist Juan José Benítez von sich reden, als er die Behauptung aufstellte, sogar schon einige Monate vor den Amerikanern hätten zwei Russen dem Mond einen Besuch abgestattet. In geheimer Mission wären sie auf der Rückseite unseres Trabanten gelandet, um seltsamen „Lichtsignalen“ („Moonblicks“ genannt) nachzugehen.

Hier könnte man spekulieren, dass Gagarin auf der oben genannten Pressekonferenz in Moskau deshalb nicht vom Mond sprach, da für unseren Trabanten bereits andere Kosmonauten vorgesehen waren. Darum wollte Gagarin „zur Venus und zum Mars fliegen“, wie er sagte.

Benítez behauptet aber noch weit mehr über diese verdeckte Mondmission der UdSSR:

Einer der Kosmonauten entdeckte (…) in der Nähe ihrer Landestelle so etwas wie Anlagen und Gebäude, die jedoch auf den ersten Blick verlassen schienen.“

VIDEO: Alien-Basis und/oder UFO auf dem Mond entdeckt? ( (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger)
VIDEO: Alien-Basis und/oder UFO auf dem Mond entdeckt? (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger)

Nachdem die beiden Männer der Bodenkontrolle von ihrer Beobachtung berichtet hätten, seien sie, so Benítez weiter, auf die scheinbar verlassene Alien-Basis zugegangen. Doch plötzlich nahmen sie dort eine Bewegung wahr. Scheinbar war die außerirdische Mond-Station doch nicht „aufgegeben“, wie zuvor angenommen.

So griff einer der Kosmonauten zur Waffe und schoss auf ein Lebewesen oder einen Roboter an dieser Mond-Alien-Basis. Das Geschoss prallte jedoch von seinem Ziel ab und der Kosmonaut kam dabei selbst ums Leben …

Da stellen sich zahllose Fragen.

War es damals überhaupt möglich, von der Rückseite des Mondes aus zur Erde zu funken? Ohne einen Mond-Satelliten der Sowjets, der die Funksignale weiter zur Erde leitet, funktioniert das nämlich nicht. Warum hätten die Kosmonauten eigentlich bewaffnet sein sollen? Und das sind nur die nächstliegenden Überlegungen bei dieser merkwürdigen Geschichte.

Was wusste der Westen?

Bereits am 14. Januar 1961 berichtete der angesehene britische „Observer” unter Berufung auf einen Paul Hickman vom „United States Armed Forces Industrial College Staff“ dass den USA der Name eines von zwei Kosmonauten bekannt sei, die vor Gagarin im All waren. Zwei Raumfahrern der Sowjetunion, die nie wieder auf der Erde zurück kamen und im Orbit starben.

Es gibt sogar einen ehemaligen Testpiloten, Helden der Sowjetunion und Kosmonauten, der bis zu seinem Tod 2010 behauptet: „Ich war vor Gagarin im All!“ Sein Name: Wladimir Sergejewitsch Iljuschin, hoch dekorierter Generalmajor, Rekordhalter und Jagdflieger des 2. Weltkriegs.

VIDEO & ARTIKEL: Der "Black Knight Satellit": Umkreis die Erde seit Jahrtausenden ein Beweis für die Astronauten der Antike? (Bild: NASA's Goddard Space Flight Center, Greenbelt, Md. / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO & ARTIKEL:Der Black Knight Satellit der Ancient Aliens und ein 1955 explodiertes UFO im Erdorbit: Die Fusion zweiter Mysterien zu einem (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Seinen Angaben zufolge startete er am 7. April 1961 (fünf Tage vor Gagarin) mit dem Raumschiff „Rossiya“, umrundete die Erde dreimal und landete dann wieder in China. Zwar schwer verletzt, aber er kam wenigstens zurück auf die Erde. Die Verletzungen von Iljuschin bei seinem Crash waren jedoch so schwer, dass er in er in China im Krankenhaus blieb. Offiziell wurde seine Abwesenheit mit einem Autounfall erklärt.

Fünfjährige Recherchen und Interviews mit Ilyuschin, die der TV-Produzent Dr. Elliott Haimoff für eine Dokumentation in der Reihe „Phenomenon – The Lost Archives“ durchführte, scheinen diese Behauptung zu bestätigen. Demnach wussten auch die USA davon.

Warum die Öffentlichkeit von diesen Pannen, sollten sie sich denn je ereignet haben, nichts erfuhr, lässt sich, glaube ich, leicht erklären. Raumfahrt war während des Kalten Krieges ein wichtiges Instrument der Weltpolitik. Und auf diesem Gebiet wäre in den Augen der Kontrahenten jede Schlappe einer ernst zu nehmenden Niederlage gleichgekommen.

Ist eine solche Geheimhaltung aber auch heute noch nötig? Wohl kaum. Wenn es vor Gagarin Menschen aus der UdSSR im All gab, liegen die Belege dafür sicher in den Archiv Russlands. Ganz zu schweigen von der behaupteten Mondlandung der Russen, von denen Juan José Benítez berichtete.

Vielleicht sind es nur Verschwörungstheorien. Die „Antworten“ auf entsprechende Anfragen, die ich 2010 an die NASA und dem Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt (DLR) richtete, machen es auch nicht besser: Keine.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“BILD” berichtet über die “größten Alien-Rätsel auf der Erde” und befragte Experten zum Thema (um deren Antworten selber zu geben?)

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Die "BILD-Zeitung" ist auf den Spuren der größten Alien-Rätsel auf der Erde (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die “BILD-Zeitung” ist auf den Spuren der größten Alien-Rätsel auf der Erde (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

(UPDATE 9. März 2018 HIER) Wenn es in den Medien um die größten Rätsel zu Themen wie Aliens, Mysterien der Vergangenheit, UFOs & Co. geht, werden viele Grenzwissenschaftler hellhörig. Vor allem dann, wenn diese “größten Alien-Rätsel” der Welt in der Mainstreampresse veröffentlicht werden und dadurch eine mediale Reichweite haben. So geschehen jüngst in der Online-Version der Boulevardzeitung “BILD”. Eine Zeitung, die fraglos nicht gerade zu den Fachmagazinen der Grenzwissenschaft & Mystery Files gehört. Was diese Veröffentlichung der “BILD”  jedoch interessant macht, sind “die verblüffenden Antworten” von Experten zu diesen Themen, die das Blatt dazu befragt haben will. Alles zu diesen großen “BILD”-Alien-Rätsel und den durchaus umfangreichen Antworten der Experten, beleuchte ich hier. Und zwar frei nach dem Motto: “BILD” fragt – “BILD” antwortet …?!


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Best of Alien-Rätsel …

Kurz gesagt, und das zeigt die Erfahrung, sind ausnahmslos alle Zusammenfassungen von irgendwelchen “größten Rätsel” zu Mystery- bzw. Alien-Themen sinnlos. Ein solche Auflistung kann überhaupt nicht erfolgen, da jeder hier seine Rätsel-Favoriten hat, die er bevorzugt.

Diese Bevorzugung gilt für Grenzwissenschaftler – wie eben UFO-Forscher – ebenso, wie für Autoren von derartigen Publikationen. Gleiches trifft auch auf die breite Masse der an den Themen interessierten Menschen zu. Auch hier hat jeder seine Lieblinge unter den Rätseln der Welt. Bei Journalisten und Autoren der Presse und Mainstreammedien ist das vollkommen anders, wie es sich immer wieder zeigt.

Journalisten nehmen einfach irgendwelche Themen, die zum geforderten Artikel redaktionell zu passen scheinen. Gerne auch aus dem eigenen Archiv der Redaktion, sofern diese bereits über solche berichtet hat.

Genau das trifft aktuell bei dem Artikel “Die größten Alien-Rätsel auf der Erde” von einem Autoren namens Ingo Gentner aktuell in der “BILD-Zeitung” zu.

Die größten Alien-Rätsel der “BILD”

Gentner leitet seinen Artikel mit den Worten ein:

Unheimlicher Schwindel oder unglaubliche Realität – was steckt dahinter? BILD beschreibt die größten Alien-Rätsel der Menschheits-Geschichte!

Was laut dem Online-Beitrag der “BILD” in der Menschheitsgeschichte so unfassbar ist, soll an dieser Stelle nicht im Detail ausdiskutiert werden. An anderen  Stellen wurden eine Reihe dieser Alien-Rätsel von mir bereits behandelt. Zusammenfassend sind es aber folgende außerirdische Mysterien der Erde, die angeblich zu den Größten zählen:

Das “Wesen von Metepec”, welches vor rund zehn Jahren in Mexiko in eine Rattenfalle getappt ist. Damals war es vor allem eben die “BILD-Zeitung”, die darüber in Deutschland immer wieder berichtete, und so einen Hype um diesen Kadaver schuf. In meinem Buch “Verbotene Geschichte” habe ich ausführlich darüber (über den Affen) berichtet.

ARTIKEL: Die drei besten Hinweise, dass wir von Aliens und UFOs beobachtet werden – gibt es eine solche “Top 3” tatsächlich? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Die drei besten Hinweise, dass wir von Aliens und UFOs beobachtet werden – gibt es eine solche “Top 3” tatsächlich? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Im besagten Buch habe ich auch umfangreich die angebliche Alien-Leiche des Atacama-Humanoiden, “Ata” genannt, diskutiert. Eine winzige Kreatur aus der Atacama-Wüste in Chile, die laut “BILD” ebenso zu den großen Alien-Rätseln gehört.

Mehr zu “Ata” auf diesem Blog, zum Beispiel HIER und in meinem YouTube-Video HIER.

UFOs gehören nach dem Autoren Ingo Gentner ebenfalls in die Liste der best of Alien-Rätsel. Eigentlich vollkommen klar, und so schreibt er denn auch:

Doch nicht immer können Experten schlüssig erklären, was Menschen am Firmament gesehen und fotografiert haben.”

Das sogenannte “WOW!-Signal” aus dem Jahre 1977 findet sich hier auch gelistet. Ein seltsames Funksignal, dass damals vom Radioteleskop der Ohio State University empfangen wurde und in der Tat bis heute Rätsel aufgibt. Immer wieder wird spekuliert, ob es vielleicht dich ein Signal von Außerirdischen war, das zufällig aufgefangen wurde. Schließlich suchen Wissenschaft mittels Radioteleskopen (SETI) schon jahrzehntelang nach derartigen Signalen als Beweis für außerirdische Zivilisationen!

Kornkreise gehören laut “BILD” auch in die Liste des Unfassbaren, zu denen es im Artikel heißt:

Stellen sie etwa Landebahnen für Aliens dar? Wegweiser für außerirdische Raumfahrer? Botschaften aus dem All?

Als letzten Punkt finden sich bei Gentners großen Alien-Rätsel “Mysteriöse Artefakte”. Hier werden beispielhaft drei ominöse und künstliche Objekte genannt, die scheinbar Millionen von Jahren alt sind und damit nicht von Menschen gemacht worden sein können. Woher möglichen sie stammen, fragt der Autor.

“Von früheren Zivilisationen, die auf unserem Planeten lebten”, so Gentner, “bis hin zu Besuchen aus dem All” würden die Spekulationen über deren Herkunft reichen. Nichts davon sei aber zu belegen.

Ein Fall für (Alien-)Experten, also:

Wir haben Experten gefragt, ob es Aliens überhaupt geben kann! Die verblüffenden Antworten!

“BILD” fragt Alien-Experten

Die Aliens sind unter uns! Die “Top Ten” der spektakulärsten Fälle aus Sicht eines deutschen Nachrichtenmagazins (Bild & Bearbeitung: L. A. Fischinger / Archiv)
Die Aliens sind unter uns! Die “Top Ten” der spektakulärsten Fälle aus Sicht eines deutschen Nachrichtenmagazins (Bild & Bearbeitung: L. A. Fischinger / Archiv)

Die größten Alien-Rätsel auf der Erde” von “BILD”-Autor Ingo Gentner sind vielen Menschen aus der Grenzwissenschaft natürlich bekannt. Obwohl sie zum Teil durchaus spannend sind, sind die “verblüffenden Antworten der von der Boulevardzeitung befragten Experten wesentlich interessanter!

Üblicherweise sind irgendwelche Statements, Kommentare, Antworten etc. in der Mainstreampresse zu diesem oder jenem Thema mehr als knapp. Vor allem auch bei der “Online-BILD“.

Nicht aber in diesem Fall, in dem vier Experten auf drei Fragen zum Thema jeweils teilweise recht umfangreiche Antworten gaben. Nicht wie oftmals üblich zwei oder drei “zerstückelte Sätze”, die irgendwie in dem jeweiligen Artikel zitiert werden.

Aus Erfahrung weiß ich, dass genau diese knappen und zerstückelten Zitate gerade in den Mainstreammedien und vor allem in der “BILD” oftmals heftige Kritiken nach sich zogen.

Die Experten sind in diesem Fall:

  • Ex-Astronaut Prof. Dr. Ulrich Walter
  • Prä-Astronautik-Legende Erich von Däniken
  • Planeten-Forscher Prof. Dr. Tilman Spohn
  • Mystery-Autor Hartwig Hausdorf

Namen, die man durchaus kennt.

Die drei Fragen, die jeder der Experten von “BILD” gestellt bekam, kennt man ebenso. Vor allem, da diese derart einfach und zugleich wieder umfangreich sind, dass eigentlich kein Mensch der Welt diese wirklich beantworten kann:

ARTIKEL: Dr. Steven Greer, die angebliche Alien-Mumie “Ata” aus der Wüste von Chile und das UFO-Filmprojekt “Sirius” (Bild: A. Kramer / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Die angebliche Alien-Mumie “Ata” aus der Wüste von Chile (Bild: A. Kramer / Montage: L. A. Fischinger)
  1. Gibt es nun Aliens oder nicht?
  2. Waren Außerirdische etwa schon auf der Erde?
  3. Was wartet auf die Menschheit im Universum?

Wenn an ehrlich ist, kann diese einfachen Fragen niemand definitiv und richtig beantworten. Auch die vier Externen nicht, die sich teilweise gegenüber “BILD” recht ausführlich dazu äußerten. Wenn die Antworten überhaupt in der zitierten Form auf zuvor gestellte Fragen von der Redaktion erfolgt sind (sieh unten).

Nicht unbegründet habe ich da Zweifel, was das zitieren von Statements und Aussagen in der “BILD-Zeitung” angeht.

Was wissen die “BILD-Experten” über Aliens?

Zur ersten Frage:

Der ehemalige Astronaut Ulrich Walter, der auch auf diesem Blog bereits öfter Thema war, zweifelt nicht, dass es Aliens gibt. “Jein”, so Walter. Der Kosmos sei so groß, dass es irgendwo in “vielen Millionen Lichtjahren” Entfernung diese fremden Zivilisationen geben könnte. Nichtmal in unserer eigenen Milchstraße würden wir andere Wesen außer uns finden, glaubt Walter …

Erich von Däniken sieht das naturgemäß vollkommen anders. “Es wimmelt von Zivilisationen dort draußen”, da Astronomen immer mehr Exoplaneten finden, wird EvD ziert. Unter diesen fernen Welten befinden sich eben auch solche, die theoretisch Leben tragen könnten. Theoretisch …

Tilman Spohn vom Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wiederum wäre “verwundert”, “wenn es nicht irgendwo auch belebte Planeten gäbe”. Im All gibt es so viele Milliarden Sterne, dass es auch möglicherweise intelligente Aliens geben könnte. All das sei aber noch immer nicht bewiesen, wie er betont.

Als vierten Alien-Experten hat die “BILD” Hartwig Hausdorf befragt. Auch er ist ein sehr bekannter Prä-Astronautik-Autor und war in den vergangenen Jahrzehnten nicht selten in der Zeitung selber vertreten. Eines seiner Bücher wurde sogar dank großer Berichte in der Print-“BILD” ein Bestseller.

Hausdorf meint, dass es “mittelalterlich” wäre, “noch zu glauben, wir wären die einzigen Intelligenten im All”.

“Waren Außerirdische etwa schon auf der Erde?”, so die zweite und zumindest mich persönlich mehr interessierende Frage:

“Nein”, da ist sicher Ulrich Walter sicher. “Wenn es andere gäbe, die hier in unserer Milchstraße sind, hätten sie schon hier gewesen sein müssen“, so Walter weiter. Er selber hat jedoch bisher keinen getroffen und außerdem seien die Distanzen im All viel zu weit, als das man diese überwinden könne.

Unsere Erde vom Mond aus gesehene: "In unserer Milchstraße sind wir wahrscheinlich die Einzigen", so der Ex-Astronaut und Wissenschaftler Ulrich Walter im Interview (Bild: NASA)
Prof. Ulrich Walter im Interview: “In unserer Milchstraße sind wir wahrscheinlich die Einzigen” (Bild: NASA)

Warum Walter aber die Frage, ob Aliens schon hier waren, mit “Nein” beantwortet, weil “sie schon hier gewesen sein müssen”, bleibt sein Geheimnis. Er geht nämlich davon aus, dass wir in unserer Galaxis vollkommen allein sind. Also war niemand hier …

Prä-Astronautiker Erich von Däniken ist da natürlich ganz anderer Meinung. “Definitiv waren Außerirdische vor Jahrtausenden auf der Erde”, was er in 30 Büchern “sauber belegt” habe. In der von “BILD online” erstaunlich lang zitierten(?) Antwort von EvD verweist dieser auf Beispiele von Himmelswagen, der Herniederkunft von “Gott” und den Himmlischen, dem religiösen Wiederkunftsgedanken usw.

Beispiele, die sicher von diesem Blog und entsprechenden Interviews bekannt sind. Zum Beispiel aus diesem YouTube-Video-Interview mit von Däniken und mir.

Planeten-Forscher Tilman Spohn verweist in seiner Antwort auf astronomischen Fakten. In diesem Fall, dass wir bis dato keine Signale von Aliens gefunden haben, die sich, gesetzt dem Fall, dass es sie gibt, mit Lichtgeschwindigkeit durch das All bewegen würden. Demzufolge waren auch keine Außerirdischen hier “und es wird auch keiner kommen”, so Spohn.

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Hartwig Hausdorf als Mystery- und Prä-Astronautik-Autor wiederum ist überzeugt, “dass Außerirdische auf der Erde waren”. Dies lies “sich anhand etlicher Artefakte belegen”, die nicht in die jeweilige Kultur passen, von der sie stammen oder stammen könnten. Auch verweist Hausdorf auf genetische Anomalien in uns selbst, die bisher “für die Genetiker absolut unerklärlich sind”. Das heißt, dass hier möglicherweise Alien-DNA in uns allen verborgen ist.

Was auf die Menschheit im All wartet, wollte die “BILD” als dritte Frage beantwortet haben.

Der Alien-Experte Ulrich Walter scheint hier irgendwie nicht ganz bei Sache gewesen zu sein. Denn er, zumindest zitiert die “BILD” ihn so, beantwortet die Frage dadurch, dass er über das theoretische Aussehen möglicher Aliens im Sinne der Biologie spekuliert.

Autor von Däniken scheint ebenfalls bei der Beantwortung nicht in dieser Welt gewesen zu sein. Noch nie habe er persönlich ein UFO gesehen, gibt er zu bedenken, und dennoch weiß er, dass “unsere gute alte Erde von Außerirdischen beobachtet wird”. EvD sein Statement ist übrigens nur ein Satz lang und er hat es in der Vergangenheit immer mal wiederholt.

Wissenschaftler senden eine Radio-Botschaft an Außerirdische – und bitten sie um eine Antwort zum 21. Juni 2043 (Bild: SETI Institute / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Wissenschaftler senden eine Radio-Botschaft an Außerirdische – und bitten sie um eine Antwort zum 21. Juni 2043 (Bild: SETI Institute / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Tilman Spohns Antwort ist vergleichsweise sehr ausführlich. Spohn verweist auf die Vielzahl von Exoplaneten, die bisher gefunden wurden, und einige potentiell irgendwie belebt sein könnten. Man wisse es nicht – und auch nicht, “welche Lebensformen im Weltall möglich wären” oder ob es auf dem Mars Leben gefunden wird.

Für die Menschheit wäre es bedeutsam, da man so beweisen könnte, dass es außerhalb der Erde Leben gibt. Natürlich nur bakterielles, aber immerhin.

Auch Hartwig Hausdorf antwortet dahingehend, dass Astronomen ständig neue Welten im All finden. Wie auch Spohn verweist Hausdorf darauf, dass es unter diesen Exoplaneten auch welche gibt, die in der “bewohnbaren Zone” um ihre Sonne kreisen. Also könnte es dort flüssiges Wasser und damit einfaches Leben geben.

“Ein neues Zeitalter spannender, ja unglaublicher Entdeckungen wartet auf uns”, sagt Hausdorf vollkommen richtig. Er meint, dass es ein der zeit ist, dass “die Verantwortlichen” auch all das öffentlich zugänglich machen müssen, was “bislang geheim gehalten wurde”.

Fake-Antworten in der “BILD-Zeitung”

Vielleicht habe ich die dritte und letzte Frage der “BILD-Zeitung” an die illustre Runde der Alien-Experten falsch verstanden. Trotzdem erscheinen mir ausnahmslos alle hier online zitierten Antworten schon sehr seltsam, um es so zu formulieren. Vor allem eben jene, die auf die Frage “Was wartet auf die Menschheit im Universum?” bei der Boulevardzeitung zu finden sind.

Irgendwie scheinen sicher nicht nur mir die Antworten der Experten gerade bei Nummer 3 vollkommen am Ziel vorbei zu schießen. Sie passen einfach nicht wirklich zur Frage.

Als Jäger des Phantastischen kommen mir grundsätzlich alle von “BILD” zitierten Antworten seltsam bzw. seltsam bekannt vor. Sollte der Autor Ingo Gentner sie erfunden oder via “Google” zusammengesucht haben? Oder anders gefragt, hat die Redaktion hier Zitate aus zum Teil viel frühen Aussagen oder Artikeln der jeweiligen Experte zusammengebastelt?

"Warum wird Erich von Däniken mundtot gemacht?": Interessantes Netzfundstück und das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (Bild: Fischinger-Online)
Erich von Däniken und Lars A. Fischinger im Interview: Wird von Däniken wirklich “mundtot gemacht”? (Bild: Fischinger-Online)

Ich glaube: Ja! (UPDATE beachten!)

Schon, dass hier bei dem Kollegen Hartwig Hausdorf gerade das Buch von ihm erwähnt wurde, mit dem er dank des Massenmediums “BILD” ab 2008 großen Erfolge hatte, spricht dafür. Von Hausdorf erschienen nach diesem Buch vor zehn Jahren noch eine ganze Reihe weiterer.

Grundsätzlich muss das nichts heißen, da beispielsweise in den Medien hin und wieder bei Erich von Däniken sein erstes Buch genannt wird. Und das erschien bekanntlich bereits vor 50 Jahren und diesem folgten dutzende weitere Bücher!

Ob die vier Alien-Experten überhaupt wissen, dass sie der “BILD” drei Fragen beantwortet haben, ist zu bezweifeln. Auch wenn sie inhaltlich zur jeweiligen Person stimmen (mögen), sollte so was im Mainstream nicht vorkommen. Der geflügelte Gag-Slogan “BILD sprach zuerst mit dem Toten” passt hier offenbar erneut vorzüglich.

Zu den Fake-Antworten in dem Artikel erhielt ich heute auf Nachfrage bei Erich von Däniken auch folgende Antwort per E-Mail:

Die Fragen wurden uns tatsächlich nicht explizit gestellt, außer es hat Ihn jemand angerufen, wovon ich nichts wüsste. Aber die Aussagen stimmen grundsätzlich, auch wenn die Antworten schon älter oder aus verschiedenen Interviews zusammengestellt wurden.

“BILD” fragt – “BILD” antwortet …?!

Update 9. März 2018

Wie ich inzwischen durch die “BILD” und den Autoren Ingo Gentner weiß, ich meine oben ausgesprochene Vermutung der “zusammengebastelten Experten-Antworten” wohl falsch! Alles dazu in diesem Update:

UPDATE: Die BILD ist auf den Spuren der größten Alien-Rätsel auf der Erde (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UPDATE: Die BILD ist auf den Spuren der größten Alien-Rätsel auf der Erde (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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News zum YouTube-Video “Interview mit einem Alien”: Ein Urheber hat sich gemeldet – aber nicht die CIA! Über den Fake und “krimineller Energie”

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Interessante Wendung zu meinem YouTube-Video "Interview mit einem Alien aus der Zukunft" (Bilder: Fischinger-Online / YouTube)
Interessante Wendung zu meinem YouTube-Video “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” (Bilder: Fischinger-Online / YouTube)

Dass sich die Welt und Themen der Grenzwissenschaft und Mystery Files schon seit Jahren einer Sintflut an Fakes, Betrug, Irrtümern und Schwindeleien gegenüber sieht, sollte kein Mysterium sein. Vieles entsteht aus Unwissenheit und völlig mangelhafter Recherche, wobei andere Dinge wieder mit Absicht gefälscht werden. So auch ein Video, dass angeblich ein Interview mit einem Außerirdischen zeigt, der im Rahmen des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Regierung 1964 vernommen wurde. Ein eindeutiger Fake, wie ich es für ein entsprechendes YouTube-Video 2016 detailliert recherchierte und darlegte. Jetzt aber gibt es zu diesem Schwindel Neuigkeiten von einem der “Urheber”, denen ich erneut genauer nachgegangen bin. Obwohl sich nicht CIA & Co. meldeten, so zeigte sich doch, mit welcher “kriminellen Energie” die Alien-Video-Hoaxer agiert haben, wie Ihr in diesem Posting erfahren werdet!


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Bereits am 3. August 2016 diskutierte ich auf meinem YouTube-Kanal rund um die Grenzwissenschaft und Mystery Files ein “unheimliches Alien-Videos”.

Darin ging es um ein Filmchen, in dem angeblich ein Außerirdischer von den USA interviewt wird. Ein fremdes Wesen, das sogar aus der Zukunft gekommen sein, wie es in dem entsprechenden Interview heißt.

Die ganze Sache war und ist natürlich “Top Secret” und sei angeblich irgendwie durch dunkle Kanäle in das Internet gelangt. Wie eigentlich alle derartigen “streng geheimen” Videos, die plötzlich im Netz auftauchen. In meinem YouTube-Video, das ich ich für Euch weiter unten erneut eingebunden habe, ging ich im Sommer 2016 diesem rätselhaften Film mit dem Alien-Interview einmal genauer nach.

Angeblich stamme die Aufzeichnung dieses Interviews mit dem dort zu sehenden Außerirdischen von dem US-Geheimdienst CIA. Mehr noch, denn wie behauptet wurde, “stammt das Video-Dokument von 1964 und wurde im Rahmen des bekannten UFO-Forschungsprojektes Blue Book der USA erstellt”.

Da dieses “Alien-Interview” 2016 innerhalb der Mystery-Szene weite Kreise im Netz zog, und ich damals zahlreiche Anfragen dazu von Euch bekam, nahm ich mich des Themas letztlich an.

Der Grund für meine Recherchen war auch, dass in dem Interview UFO-Papiere gezeigt wurden, die angeblich eben von diesem UFO-Forschungsprojekte “Blue Book” stammten. Gleich zu Beginn sollte diese UFO-Akte belegen, dass der danach zu sehende Außerirdische am 9. Juli 1964 im Rahmen von “Blue Book” interviewt bzw. verhört wurde.

Und dieses hoch-offizielle UFO-Projekt der US-Regierung gab es bekanntlich tatsächlich.

UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: Fischinger-Online)
UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: Fischinger-Online)

Schon hatten also die Macher des “Alien-Interviews” das Interesse von UFO- und Alien-Interessierten durch dieses kleine Detail geweckt. Der Plan ging auch dadurch auf, da sich der Film international (ohne kritische Analyse) im Internet verbreitete und viele Klicks und Kommentare folgten.

UFO-Faker und Alien-Witzbolde

Wie im unten eingebundenen YouTube-Film von mir deutlich wird, habe ich das “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” detailliert behandelt. Das Ergebnis meiner Vergleiche und Recherchen zeigte klar, dass es ein Fake von Alien-Witzbolden war. Es war kein super geheimes Interview mit einem Außerirdischen, der von der US-Regierung einem dunklen Raum (in Englisch) interviewt wurde.

Weiter ergaben die Recherchen auch, woher dieser Film eigentlich stammt – und das dieser ganz einfach von vorne bis hinten ein Schwindel ist.

Schon als der Film 2016 viral ging, sagten zum Glück fast alle Mystery-Fans, dass es ein Fake sei. Vor allem auch in den Sozialen Netzwerken und hier vor allem bei Facebook. Aber wirklich belegen konnte ausnahmslos niemand in den Kommentaren, dass das Video gefälscht wurde. Aussagen in Sinne von “das sieht man doch sofort” sind grundsätzlich erst mal kein Beweis für einen Fake.

Aber umgekehrt wären es auch kein Beleg für ein echtes Alien-Video, nur weil man “es doch sieht”. Nachdem ich in meinem YouTube-Video diesen kleinen Alien-Film mit dem Interview detailliert durchleuchtet hatte, folgten in der dortigen Community zahlreiche Kommentare. Die allermeisten Feedbacks waren eben im nichtssagenden Sinne von “sieht man doch sofort, dass es ein Fake ist”.

VIDEO: Pssst …! Angebliche Top Secret UFO-Akten des KGB über Aliens und deren Raumschiffe entdeckt und – veröffentlicht! (Bild: Marie L. Sievers / WikiCommons)
VIDEO: Pssst …! Angebliche Top Secret UFO-Akten des KGB über Aliens und deren Raumschiffe entdeckt und – veröffentlicht! (Bild: Marie L. Sievers / WikiCommons)

Viele Kommentaren lobten dabei auch die Mühe, die ich mir machte, um Genaues zu die Alien-Filmchen herauszufinden. Schließlich kann jeder schnell “Fälschung!” rufen und es als Computeranimation bezeichnen. Auch ich habe es allerdings von vornherein als Hoax angesehen.

Es gab aber noch eine dritte Gruppe von Meinungen. Und zwar jene, die weiterhin glaubten, dass dieses “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” möglicherweise doch echt sein könnte. Nach diesen wäre es also möglich, dass hier ein echtes Wesen zu sehen ist, das nicht von unserer Welt stammte, als es 1964 vor die Kamera gebeten wurde …

Copyright by CIA and Government of the United States?

Grundsätzlich ist es so oder so immer fraglich, wenn auf YouTube oder anderen Stellen im Netz streng geheime Fotos oder Videos auftauchen, die irgendwie von einer Regierung stammen sollen. Seien es nun Top Secret-Filme der NASA oder US-Regierung oder UFO-Dokumente, die angeblich ultra geheim sein sollen.

Warum aber stehen sie dann teilweise über Jahre hinweg online und sind damit für jeden zu sehen?

Das fragen sich nicht nur Kritiker der Grenzwissenschaft, sondern auch viele Pro-Mystery-Fans. Zumal vielfach dieses vorgebliche Top Secret-Material gerade auf YouTube unbehelligt zu finden ist. Diese Video-Plattform gehört zum Imperium von Google – und Google wird nicht umsonst als “Datenkranke” bezeichnet. Auch die USA (CIA, NSA & Co.) hat Zugriff auf das Google-Imperium.

VIDEO: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)
VIDEO: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)

Spätestens seit den ganzen Enthüllungen in Sachen Spionage, Abhörsandale, Edward Snowden oder der massenhafte Überwachung des Internet, sollte jedem klar sein, dass echtes brisantes Geheimmaterial niemals dauerhaft über YouTube verbreitet werden kann!

Jetzt habe ich es mir aber im August 2016 erlaubt, dass fragwürdige Alien-Interview in voller Länge in meiner entsprechenden Analyse bei YouTube einzubinden. Mein Video geht exakt 18 Minuten und das Interview mit dem Außerirdischen darin allerdings nur rund 4,5 Minuten.

Seit dem Upload am 3. August 2016 habe ich bis dato 204.765 Aufrufe und weit über 700 Kommentare dazu erhalten – doch die US-Regierung, das CIA oder wer auch immer schwieg. Man ließ mich also weiterhin das “streng geheime Video” innerhalb meines Filmes verbreiten.

Bis jetzt!

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Am 22. Januar bekam ich eine E-Mail von YouTube, dass jemand genau auf einen Teil dieser Sequenz mit dem Alien einen Urheberanspruch erhebt. Doch es war nicht die CIA, die Angst um irgendwelche Geheimnisse aus ihrem UFO-Projekt “Blue Book” hatte, sondern es war u. a. zu lesen:

Hallo Grenzwissenschaft und Mystery Files,

ein Urheberrechtsinhaber hat mit Content ID einen Anspruch auf Inhalte in deinem Video erhoben.

(…)

Videotitel: Interview mit einem ALIEN aus der Zukunft: Gruseliges Top Secret Video von Project Blue Book 1964″

Das ist durchaus kein ungewöhnliches Vorgehen seitens YouTube bzw. von Urhebern und auch vollkommen OK. Allerdings ist der Urheber ein User mit Namen “TuneCore” der im Auftrag von “Zenyth the Architect” handelt. Bei YouTube selber sieht das dann so aus, wenn ich mir im Dashboard meines Channel die Details dazu ansehe:

In deinem Video wurden urheberrechtlich geschützte Inhalte gefunden. Der Anspruchsteller lässt die Verwendung seiner Inhalte in deinem YouTube-Video zu. Es könnten allerdings Werbeanzeigen eingeblendet werden.

Urheber-Details zu meinem YouTube-Video "Interview mit einem Alien aus der Zukunft" (Ausschnitt)
Urheber-Details zu meinem YouTube-Video “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” [anklicken zur Großansicht] (Ausschnitt)

Hier wurde also bei diesem Fake-Alien Anspruch auf eine Tonaufnahme mit dem Titel “Offset Spacial Divergence” von einem Auftraggeber namens “Zenyth the Architect” erhoben. Ich kenne dieses Problem auch aus anderen Videos von mir, weshalb ich weiß, dass man den fraglichen Bereich mit dem Ton oder Sound auch automatisch entfernen lassen könnte.

In diesem Fall ist es exakt der Timecode 3:12 bis 4:41 meines Videos, in dem sich der Anfang des vermeintlichen “Alien-Interview” befindet. Der Anspruchssteller, der nun deshalb in meinem Video werben darf, ist auch nicht der Geheimdienst CIA sonder eben “Zenyth the Architect“. Diese Produktion sitzt in Kanada und produziert “Space-Sounds”, wenn man es so nennen möchte. Sie selber sagen zum Teil “Astral Hippie” dazu und haben sogar eine eigene Sound-Cloud mir ihren und anderen Werken.

+++Video+++ “Der Desinformant” – Vortrag von Lars A. Fischinger: Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens & Co. Desinformationen verbreite.
VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: “Der Desinformant” Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan … etc. Desinformationen verbreite (Bild: Fischinger-Online)

Recherchiert man in der Musik-Cloud von “Zenyth the Architect” findet man schnell auch den fraglichen Teil mit dem Alien-Interview. Also das Gespräch an sich zwischen “Alien” und “US-Agent”. Wobei dieser Sound dort über drei Minuten und zehn Sekunden geht. Nach dem “Interview” folgt eben “Space-Sound”, der von den Video-Hoaxern natürlich herausgeschnitten wurde …

Diskrepanzen und kriminelle Energie!

Vielleicht mag es dem ein oder anderen an diesem Fake bereits aufgefallen sein:

Der Film mit dem Alien geht in meinem YouTube-Video von ca. 3:10 bis 7:45, also rund 4 Minuten und 35 Sekunden. Anspruch erhebt “Zenyth the Architect” aber nur für etwa die ersten eineinhalb Minuten des Gesprächs. Wie kann das sein, wenn doch der “Alien” über 4,5 Minuten sein Interview gibt? Die Antwort zeigt wieder, welche Mühe sich die Video-Fälscher mit ihrem “Interview mit einem Außerirdischen” gegeben haben.

Der fragliche Sound, zu dem Anspruch gestellt wurde, heißt ganz genau genommen “Offset Spacial Divergence (Space Pilot II)” und ist damit offensichtlich ein zweiter Teil. Tatsächlich hat ein anderer Sound-Architekt bereits zuvor einen Teil 1 produziert, der inzwischen ebenso in der fragliche Cloud zu finden ist. Dieser geht rund 4,5 Minuten und gehört erstaunlicherweise nicht “Zenyth the Architect”.

Erstaunlich ist es deshalb, das sich in diesem Teil 1 der Rest des Alien-Interviews findet, den die Video-Fälscher von dort heraus geschnitten haben. Auch wenn es der erste Teil ist, handelt sich dabei um das Ende des Gespräches in dem fraglichen “Alien-Interview” und ist sicherlich auch eher produziert worden. Die Animationsfirma des Interview-Videos hat folglich schon regelrechte kriminelle Energie in diese Produktion gesteckt:

Neben der Erschaffung des Alien-Filmes an sich mussten die Hoaxer eine UFO-Akte von “Blue Book” für die Einleitung des Filmes fälschen. Letzteres kann natürlich jeder Laie.

VIDEO: Die Fake-News Jagd: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch zur Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger mit Nutzung der offiziellen Icons / WikiCommons/gemeinfrei)
VIDEO: Die Fake-News Jagd: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch zur Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei)

Nachdem das Video dann aber fertig geschnitten war, brauchten die Macher noch die richtige Tonkulisse für das Gespräch zwischen “US-Agent” und “Außerirdischen”. Dieses Gespräch schnitten sie aus zwei unterschiedlichen Musik-Titeln heraus, die von zwei ebenso unterschiedlichen Sound-Künstlern bzw. Musikern angefertigt wurden. Auch wenn beide die Stimmen von Mensch und Alien auf die selbe Art verzerrten.

Dann nahmen die Interview-Produzenten diese Sequenzen und schnitten sie inkl. “dramatischer Pausen” zu einem in sich stimmigen und flüssigen Interview zusammen und legten es über ihr Alien-Video. Natürlich zeitlich exakt auf ihren Film abgestimmt. Gut möglich ist jedoch auch, dass das Bildmaterial der zuvor zusammengebastelten Tonspur angepasst wurde.

Wie es auch immer genau im Detail geschah, so zeigt dieses Beispiel doch eines überaus deutlich: Video-Fälscher scheinen zu viel Zeit zu haben und stecken offenkundig nicht wenig Energie und Überlegungen in ihre Hoax hinein.

Als begeisterter Mystery-Jäger habe ich dies in diesem Posting zwar auch getan, doch aus anderen Beweggründen. Die detailreichen Ausführen in diesem Post sollen zeigen, was sich hinter so machen Mysterium alles verbergen kann, wenn man es nicht einfach mit einem “man sieht doch, dass es Fake ist” beiseite schiebt.

“Jäger des Phantastischen” sind schon ein sonderbarer Schlag Mensch, wenn man sich auch für nachgewiesene Fakes interessiert. Es ist jedoch Teil der Faszination Mystery, und einer der Gründe, warum ich im kommenden Jahr eigentlich schon 30 Jahre Grenzwissenschaft-Begeisterung feiern kann …

Hier meine Analyse des “Alien-Interview” vom Sommer 2016 bei YouTube:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Warum wird Erich von Däniken mundtot gemacht?”: Interessantes Netzfundstück und das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) des Heiko Maas

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"Warum wird Erich von Däniken mundtot gemacht?": Interessantes Netzfundstück und das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (Bild: Fischinger-Online)
Erich von Däniken und Lars A. Fischinger im Video-Interview: Wird von Däniken wirklich “mundtot gemacht”? (Bild: Fischinger-Online)

Das Netz ist ein Tummelplatz von Meinungen, Ideen, Spekulationen und Vermutungen rund um die Grenzwissenschaft. Obwohl sehr viele dieser Aussagen lediglich auf Missverständnisse und Fehlinformationen beruhen, so kann man doch fast immer auch von diesen lernen. So auch bei einer interessanten Fragestellung zu der Person Erich von Däniken, die ich Euch hier als neues Netzfundstück vorstellen möchte. Vor allem die Kommentare und Antworten einer Online-Community zur Frage, warum von Däniken in den Mainstreammedien “mundtot” gemacht wird, erstaunen sehr. Und zwar mit Blick auf das jüngst in Kraft getretene Netzwerkdurchsetzungsgesetz, wie Ihr hier erfahrt.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine “Däniken-Verschwörung” der Medien?

Bereits häufig habe ich auf diesem Blog interessante Netzfundstücke vorgestellt und auch diskutiert. Obwohl es nicht möglich ist, sich bei der Menge an solchen “Fundstücken” rund um die Grenzwissenschaft und Mystery Files auch nur mit einem Teil von diesen zu befassen, stechen einige doch immer wieder hervor.

So auch das Netzfundstück “Warum wird Erich von Däniken mundtot gemacht?”, das am 6. Januar 2018 einer Fragen-Community gestellt wurde:

Ein bekannter Physiker, der viele Sachen aufgedeckt hat, zum Beispiel, dass die Pyramiden von Außerirdischen erschaffen wurden. Er wird von den Fernsehanstalten nicht eingeladen, weil seine Theorien nicht in die Doktrin der Massenmedien passen.

Die Frage an sich ist eigentlich weniger interessant. Kenner der Prä-Astronautik und der Person EvD wissen, dass er kein Physiker ist und das natürlich auch nie behauptet hat. Gleichfalls ist von Däniken sehr wohl auch in den Massenmedien präsent. Und das seit 50 Jahren. Wobei natürlich die Hochzeit dieser TV-Auftritte usw. lange vor dem Internet, dem Privatfernsehen und den Smartphones war.

Vor allem die 1970ger und 1980ger Jahre waren das Zeitalter der Prä-Astronautik und der entsprechenden Bücher rund um diese Themen. Natürlich auch der Veröffentlichungen von EvD selber.

Was aber wesentlich interessanter als die Frage nach einer Art Verschwörung gegen von Däniken der Massenmedien ist, sind darauf folgenden Antworten der Community. Antworten, die eigentlich sprachlos machen sollten.

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Heiko Maas, übernehmen Sie!

ARTIKEL: Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens: Wie die Ancient Aliens wurden, was sie sind (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Erich von Däniken und die Geschichte der Prä-Astronautik (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)

Kürzlich trat das neue Mediengesetzt mit dem schönen Namen “Netzwerkdurchsetzungsgesetz” in Deutschland in Kraft. Vorgestellt wurde das “Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken”, das der Volksmund bereits “Facebook-Gesetz” nennt, bereits im Frühjahr 2017 durch den deutschen Justizminister Heiko Maas.

Kern dieses Gesetztes sei es, so das “Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz”, dass Online-Plattformen und Soziale Netzwerke wie eben Facebook dazu verpflichtet werden, Hasskommentare, Beleidigungen und “strafrechtlich relevante” Inhalte binnen eines Frist zu löschen.

Für viele Menschen gleicht das in vielen Teilen einer Zensur. Auch etablierte Journalisten sehen das zum Teil so und üben scharfe Kritik an diesem Gesetz. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) fordert sogar eine Rücknahme des Gesetzes.

Bei Facebook ist seit dem vielfach zu beobachten, wie sich dort User über die Löschung von Postings oder Kommentaren oder sogar Sperrungen ihres Accounts innerhalb der Facebook-Gemeinde beschweren. Harmlos erscheinende Kommentare werden entfernt – andere nicht, so die einhellige Meinung.

“Erich von Däniken ist tot”

Was dieses Gesetzt mit Erich von Däniken und dem oben zitierten Netzfundstück zu tun hat, wird schnell klar:

Bis dato bekam die Frage, warum EvD von den Mainstreammedien “mundtot gemacht” wird, 28 Antworten. Dazu kommen ein Dutzend Kommentare zu den jeweiligen Antworten der Netz-Gemeinde. Mehr als auffällig ist dabei, dass auf dieser Plattform das Netzwerkdurchsetzungsgesetz des Heiko Maas offensichtlich keine Anwendung findet.

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Es hagelt in den dortigen Antworten von Beleidigungen gegen die Person Erich von Däniken, die nach dem neuen “Zensur-Gesetzt” etwa bei Facebook samt und sonders entfernt würden! Zwei Beispiele:

“Erich von Däniken hätte Wimbledon-Gewinner oder Nobelpreisträger werden können” – EvD im Interview mit Deutschlandradio (Bilder: Archiv E. v. Däniken / Montage: L. A. Fischinger)
“Erich von Däniken hätte Wimbledon-Gewinner oder Nobelpreisträger werden können” – EvD im Interview mit Deutschlandradio (Bilder: Archiv E. v. Däniken / Montage: L. A. Fischinger)

Weil man Schwätzern ohne jeglichen wissenschaftlichen Hintergrund und scheinbar mit ein paar Schrauben zu locker, keine Bühne gibt.”

EvD ist ein Spinner, Parawissenschaftler und Löffelbieger der ersten Stunde.

Das Wort “Spinner” fällt hier oft.

Eigentlich reicht das im Sinne des Netzwerkdurchsetzungsgesetz, wie Justizminister Heiko Maas unlängst bekanntlich selber erfahren musste. Ein Posting bei Twitter, in dem Maas den Autoren und Politiker Thilo Sarrazin als “Idiot” bezeichnete, wurde von Twitter gelöscht. Obwohl dieser Tweet bereits am 6. November 2010 von Heiko Maas bei Twitter geschrieben wurde. Angeblich sei aber der Grund für die Löschung “unklar” – wer es glaubt.

Auch wenn das NetzDG wahrscheinlich gekippt oder zumindest massiv geändert wird, so sind die Postings bzg. von Däniken schon harter Stoff für dieses. Ein User verbreitet beispielsweise, dass EvD gar nicht mehr unter den Lebenden weile:

Erich von Däniken ist tot, das mal zuerst. Ihn kann niemand mehr, wohin auch immer, einladen.

Obwohl, es fallen neben solch absurden Aussagen auch sachliche Sätze dort. Etwa, dass von Däniken “in den 1980er Jahren eine richtige Medien-Euphorie” auslöste und er weiterhin in den Medien zu finden ist.

“Däniken-Bashing”?

Selbstverständlich sind die Spekulationen und Thesen rund um außerirdische Götter in der Vergangenheit mehr als strittig. Als “anerkannter Prä-Astronautiker und Mystery-Jäger” weiß ich das zu gut. Dabei richtet sich die Hauptkritik eben gegen von Däniken, da er nun schon seit 50 Jahren der bekannteste Autor und Vertreter der Prä-Astronautik ist.

Wie bereits an anderer Stelle berichtet, ist er es gewohnt, dass er von allen Seiten angegriffen und diffamiert wird. Das war nach seinem ersten Buches 1968 ebenso wie heute im Jahr 2018. Ein halbes Jahrhundert Kritik und Angriffe, die einige schon als “Däniken-Bashing” bezeichnen würden.

In der Tat gibt es noch (oder gerade!) heute im Netz viele “Däniken-Hater”. Auch viele Artikel oder Berichte in den “etablierten Medien” schlagen hier oftmals über die Stränge.

Aber hier von einem “Däniken-Bashing” zu sprechen … ist rund weg falsch. Und, dass Kritiker, Hater und Skeptiker auch unter der Gürtellinie “argumentieren” ist eben so und bleibt wohl auch immer so.

Online-Gelassenheit

Talk mit Erich von Däniken im Schweizer TV: “Nimmst Du Drogen oder hast Du Dich mal untersuchen lassen, da Du solche Ideen hast?”
VIDEO: Talk mit Erich von Däniken: “Nimmst Du Drogen oder hast Du Dich mal untersuchen lassen, da Du solche Ideen hast?” (Bild: Screenshot srf.ch/sendungen/schawinski)

Man kann es auch mit Humor nehmen. Das zeigen einige Antworten in der Community meines Netzfundstück, die dort auf eine andere Frage folgten. Gestellt hatte diese der selben User, der von einer Mundtodmachung von von Däniken sprach. So fragte dieser in einer zweiten Frage bei gutefrage.net am 8. Januar 2018:

Warum sind Erich von Dänikens Entdeckungen noch immer nicht Teil von Schulgeschichtsbüchern?

Eine interessante Frage, die ich kürzlich auch in diesem Video auf YouTube gestellt habe.

Obwohl auf diese Frage teilweise die selber User antworteten, die bei der Frage oben noch schimpften, kann man das alles eben auch gelassen angeben:

Sie werden in die neue Ausgabe von Grimms Hausmärchen aufgenommen.

Weil man mit dem Vorlesen von Märchen nach dem Kindergarten i.d.R. aufhört.

Kein Fall für Heiko Maas und seine “Zensur-Behörde”.

Und doch ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz mehr als fragwürdig. Beleidigungen in großen Netzwerken wie Facebook werden gemeldet und verschwinden (zurecht) – vor allem wohl aus Angst der Netzwerke vor Geldstrafen, die das NetzDG  vorsieht – aber in kleinen Communitys darf weiter “gehatet” werden …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Unsichtbare Riesen und „Wesen eines anderen Sterns“: Neue Spuren der Prä-Astronautik in der Sagenwelt und ein Whistleblower +++ Artikel +++

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Unsichtbare Riesen und die Wesen eines anderen Sterns (Bild: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Unsichtbare Riesen und die “Wesen eines anderen Sterns” (Bild: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Prä-Astronautik-Autoren wie ich suchen schon Jahrzehnte nach Spuren mutmaßlicher Astronautengötter in alten Schriften und Überlieferungen. Der Schwerpunkt liegt hier auf religiösen Mythen, die von “Wesen aus dem Himmel” erzählen. Aber auch Berichte über Riesen oder Giganten der Vorzeit, die laut weltweiter Mythologie einstmals auf der Erde lebten, finden in diesem Zusammenhang Beachtung in der Prä-Astronautik. Von dem nordischen  Gott Thor mit seinem Hammer “Mjölnir” über die Gewaltigen der Bibel bis zur Welt der Märchen und Überlieferungen verschiedenster Völker rund um den Erdball – überall wird von Riesen erzählt. Doch besonders spannend wird es für einen Mystery-Jäger, sobald diese Recken in der Sagenwelt konkret mit Außerirdischen in der Verbindung gebracht werden. Von genau solchen angeblichen “Märchen”  über Wesen von anderen Sternen und Riesen, die sich sogar unsichtbar machen konnten, sowie von einem “Whistleblower der Folklore” erfahrt Ihr in diesem Artikel …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 15. September 2017 veröffentlichte ich auf diesem Blog den Artikel „So rasch wie der Wind“. Darin geht es um mutmaßliche Zusammenhänge zwischen Geschichten von Feen und anderen Wesen aus Sagen und Märchen und der Prä-Astronautik bzw. UFO-Forschung. Konkret im genannten Artikel um ein Beispiel einer „Entführung“ eines Menschen durch Feenmänner.

Ich hatte das Thema „Unsichtbarkeit“ in Sagen, Mythen und Märchen darin bereits angesprochen und auch mit einem biblischen Beispiel etwas erweitert. Doch wie im Artikel bereits angekündigt, möchte ich an dieser Stelle daran anknüpfen.

Zumal auch der spätere Blog-Artikel „Die Wunder von Fatima 1917: Marienerscheinungen die (fast) keiner sah“ genau dies zum Thema hatte.

Unsichtbar

Sicher hat jeder Mensch sich schon einmal gewünscht unsichtbar zu sein. Einige wären gerne für andere nicht zu sehen um „Mäuschen zu spielen“ und wieder andere Menschen wären es gerne, um kriminellen Machenschaften nachzugehen. Auch Hollywood hat natürlich dazu mehr oder weniger schlechte Filme und Serien produziert, die mit diesen Träumereien spielen. Keine Person kann sich einfach so „unsichtbar“ machen; zumindest habe ich noch keinen Unsichtbaren gesehen …

Für das Militär wäre eine solche „Tarnkappe“ von ungeahntem Nutzen. Tatsächlich forscht man an derartigen Techniken, die nicht nur auf „feindlichem Radar“ Kriegsgerät unsichtbar machen sollen. Vielmehr soll eine optische Unsichtbarkeit eines physisch vor einem stehenden Objektes erreicht werden. Beispielsweise durch die Projektion der Rückseite auf die Vorderseite des Objektes, auf die gerade geschaut wird.

Das alles ist bis heute noch Utopie bzw. befindet sich in primitiven Anfangsstadien der Entwicklungen und theoretischen Überlegungen. Wie so oft war es aber in der Vergangenheit vollkommen anders. Da war diese „Technik“ fast schon alltäglich und wohl bekannt, da sich die unterschiedlichsten Wesen unsichtbar machen konnten. Die Wesen der Folklore konnten das ebenso wie Götter, Engelwesen oder Dämonen. Zumindest erzählen das unsere Vorfahren in ihren Mythologien und Überlieferungen.

Wunschdenken der Vergangenheit?

Unsichtbarkeit in alten Berichten vergangener Völker und Kulturen?! Warum, so kann man hier fragen, sollten unsere Vorfahren sich nicht auch wünschen, dass sie sich unsichtbar machen können?

VIDEO: Monster, Mythen und Mysterien: Urlaubsinsel Sylt jenseits von Promis, Party & Prosecco (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Monster, Mythen und Mysterien: Urlaubsinsel Sylt jenseits von Promis, Party & Prosecco (Bild: L. A. Fischinger)

Das ist eine berechtigte Frage und bestimmt haben sich Menschen vergangener Tag das auch mal gewünscht. Eben nicht anders als heute.

Dabei gibt es aber ein Problem: Durchforstet man all die Sagen und Märchen über Feen, Elfen, Trolle etc., in denen Unsichtbarkeit vorkommt, waren es genau diese Wesenheiten, die diese Fähigkeit bessern haben sollen. Bei Mythen oder religiösen Schriften der Vergangenheit sieht nicht anders aus. Auch hier waren es nicht Menschen, die sich unsichtbar machen konnten, sondern Gott & Co. Es gibt Ausnahmen, aber in der Regel war diese „Begabung“ ausschließlich ein Privileg von Wesen, die nicht von der Erde kamen oder besser gesagt keine Menschen waren.

Warum also sprechen solche Geschichten in den allermeisten Fällen diese Fähigkeit ausnahmslos anderen Wesen und nicht irgendwelchen Menschen zu? Es wäre eigentlich zu erwarten, wenn sich Menschen immer mal wieder gerne vorstellen, dass man sie nicht sehen kann …

Riesen und Außerirdische

Erzählungen und Texte über Riesen, Titanen, Hünen oder Giganten gibt es in allen Teilen der Erde und aus allen Zeiten der Menschheit. Geschichten über Riesen finden sich zahlreich in der Märchenwelt, sie finden sich in der Bibel, in skandinavischen Mythologien, in südamerikanischen Überlieferungen, im Glauben afrikanischer Völker oder auch in religiösen Erinnerungen der Griechen und Bewohner Ozeaniens. Selbst historische und reale Menschen wollen sie gesehen haben. Zum Beispiel Seefahrer und Entdecker.

In der Prä-Astronautik sind solche Recken der Urzeit immer wieder Thema der hitzigsten und wildesten Kontroversen. Grund dafür sind auch die immer wiederkehrenden Fotos von gefundenen Riesen, die allesamt nicht echt sind. Bilder, die oft schon rund 15 Jahre kursieren und mit denen ich mich bereits häufig befasst habe (z. B. HIER, HIER, HIER, & HIER). Gleiches gilt für das Thema „Gab es Riesen in der Vorzeit?“, wie Ihr beispielsweise HIER, HIER , HIER & HIER erfahrt.

Kern- oder Grundaussage beim Thema Riesen der Vergangenheit ist in der Prä-Astronautik, dass diese „irgendwas“ mit den Astronautengöttern zu tun haben. Ich selber teile diese Ansichten.

VIDEO: “Auf der Jagd nach den Nephilim” – Von Ancient Aliens, Riesen, Anunnaki und Göttersöhnen (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO/VORTRAG: “Auf der Jagd nach den Nephilim” – Von Ancient Aliens, Riesen, Anunnaki und Göttersöhnen (Bild: L.A. Fischinger)

Ist man (wie ich) Prä-Astronautiker und Jäger des Phantastischen, kennt man viele der ungezählten Geschichten der Vergangenheit über Titanen. Fast immer sollen sie böse gewesen sein und Angst und Schrecken verbreitet haben. Sünde und grob-dumme Gesellen, denen man nicht begegnen mag. So kann man das „klassische Bild“ von Riesen in der Sagenwelt umreißen.

Im Alten Testament werden im 1. Buch Moses unter anderem Riesen sogar für die Schlechtigkeit der gesamten Menschheit mit verantwortlich gemacht. Auch mit dem „Fall der Engel“ stehen diese im Zusammenhang und selbst Moses und die Hebräer sollen noch leibhaftige Riesen getötet haben.

Kein Wunder also, dass in der biblisch und jüdisch geprägten Welt diese Giganten den Ruf als „Bestien“ haben, die es auszurotten gilt.

Interessant ist aber, dass das in aller Welt so ist, in denen man Mythen über sie findet. Beispielhaft soll hier der nordische Gott Thor der skandinavischen Mythologie erwähnt werden. Thor hat nach Texten wie der Edda immer wieder gegen Riesen gekämpft oder die versucht zu töten. Wie in diesem Beispiel aus der Snorra-Edda aus dem 13. Jahrhundert (Gylfaginning, Kapitel 45, 279):

Aber um Mitternacht hörte Thor den Skrymir im Schlafe so laut schnarchen, dass der Wald widerhallte. Da stand er auf und ging zu ihm, schwang den Hammer hastig und heftig und schlug ihn mitten auf den Wirbel, so dass er merkte, wie das Hammerende ihm tief ins Haupt sank. In dem Augenblick erwachte Skrymir und fragte: Was ist mir? Ist mir eine Eichel auf den Kopf gefallen? Oder was ist mit dir, Thor?

Auch wenn die Giganten der Mythologie zum Beispiel eine außerirdische Herkunft haben sollten (zumindest zum Teil), wird ihnen eine Fähigkeit nicht zugesprochen: Sich unsichtbar machen.

Aber eine bemerkenswerte Sage aus dem Gebiet zwischen Emmerich und Düsseldorf macht genau das.

Unsichtbare Titanen der Urzeit

ARTIKEL: Stonehenge und das “Erbe der Giganten” in aller Welt (Bild: gemeinfrei)
ARTIKEL: Stonehenge und das “Erbe der Giganten” in aller Welt (Bild: gemeinfrei)

Eigentlich bringt kein Ancient Alien-Autor Riesen mit Unsichtbarkeit in Verbindung. Eher sollen Feen und ihren Kollegen solche Fähigkeiten besessen haben. Doch in der folgenden Geschichte finden sich dazu einige spannende Details.

So wird in dieser Rhein-Sage erzählt, dass ein Zwerg, ein „Wichtelmann“, sich einst nett mit einem Riesen unterhalten haben soll. Dabei beschlossen die beiden ihre Gestalt zu tauschen, nachdem sie „viel über die Menschen und über Unterschiede zwischen ihren Völkern und den Irdischen geredet“ hatten. Der Titan wiederum wird in der gesamten Erzählung als nett oder umgänglich beschrieben. Alles andere also, als man es aus Märchen gewohnt ist.

Erstaunlich ist dabei allerdings, woher die Informationen über den Wichtel und den Riesen eigentlich stammen sollen:

Es ist übrigens eine der Geschichten, die uns die Wichtelmänner selbst auf einem der kleinen, weißen Blätter hinterbracht haben, die das Völkchen mitunter in unseren großen Bibliotheken in alte Bücher legt.“

Wesen aus der Anderswelt geben Informationen an die Menschen? Unglaublich!

Das Märchen zieht inhaltlich konkret eine Verbindung zu einem anderen netten Riesen, dem ein Geistlicher begegnet sein soll. Auch dieser Recke war freundlich und damit keine boshafte Erscheinung, wie es die Erzählung herausstellt. Seine zweite Besonderheit wiederum war das Wissen über die „Technik“ sich unsichtbar machen zu können.

So heißt es zu der Begegnung mit dem Gewaltigen:

Ein Pfarrer am Niederrhein schildert, wie er einst einen solchen Riesen gewahr wurde. Er geht zu einer Abendstunde am Rheinuferentlang, um noch ein wenig frische Luft zu genießen, denn am anderen Tag heißt es früh aufstehen. Da sieht er auf einige Entfernung an einem Baum einen Mann lehnen, der ihm den Rückenzuwendet. Nun, der Pfarrer stapft weiter, obwohl ihm sehr unheimlich zu Sinn wird, und ihn dünkt, dass der Unbekannte bei jedem Schritt, den er ihm näher kommt, um zwei Ellen wächst.

Schließlich ist der Fremde groß wie ein junger Eichbaum. Gerade will der wackere geistliche Herr mit einem Stoßgebet an ihm vorüber, da wendet der Riese sich zu ihm um, schiebt sich ein Käppchen auf den Kopf, lächelt freundlich und ergeben, als bäte er um Entschuldigung, dass er sich sehen ließ, und zergeht langsam in Unsichtbarkeit.

(…) Bösartig sei der Hüne nicht gewesen, das hätte er an seinem Lächeln gesehen, sagt der Pfarrer.“

Die „Wesen eines anderen Sterns“

"So rasch wie der Wind": Eine UFO-Entführung vor Jahrhunderten in Irland? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: “So rasch wie der Wind” – Eine UFO-Entführung vor Jahrhunderten in Irland? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)

Ein Riese, der sich mit einem „Käppchen“ unsichtbar machen kann? Noch dazu einer, der offensichtlich alles andere als ein bösartiges Wesen beschrieben wird. Nur: Was war diese Kappe, die den Hünen im Nichts verschwinden ließ?

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Solche „Tarnkappen“ oder „Tarnumhänge“ kommen in der Märchenwelt öfter vor. Beispielsweise bei diversen Helden, die derartige Tarn-Techniken von den verschiedensten Fabelwesen bekommen haben sollen. In dieser Sage vom Niederrhein nutzt sie jedoch ein Hüne höchst-selbst um sich vor dem nahenden Pfarrer unsichtbar zu machen.

Das Märchen lässt uns aber auch über die Herkunft dieses Unsichtbarkeits-Zaubers nicht im Unklaren. Nicht nur, dass angeblich Zwergenwesen Informationen in Bibliotheken bringen, sondern Außerirdische brachten die Tarn-Techniken zu den Riesen. Es heiß:

Zwischen Düsseldorf und Emmerich sind die Riesen noch nicht ausgestorben, aber sie haben es von den Zwergen mitbekommen, dass sie sich unsichtbar machen können. Sie vermeiden gern, dass die Menschen sie erkennen, weil sie fürchten, dass sie ihnen hinter ihre Schliche kämen. Vielleicht haben die Hünen auch ihre Fähigkeit von den Wesen eines anderen Sterns erhalten und hüten sich deshalb, etwas zu verraten.“ (Unterstreichung von mir)

Was soll man hierzu sagen? Waren „Wesen eines anderen Sterns“ in jenen Tagen also bekannt? Nicht Elfen, Unterirdische oder Feen in ihren Feenhügeln, sondern klar Lebewesen von außerhalb der Erde.

Aber die Sagenwelt legt genau bei diesen außerirdischen Wesen sogar „noch eine Schippe drauf“, wie es umgangssprachlich gerne heißt …

Konspirative Treffen mit Aliens „von anderen Sternen“

Wesen von anderen Sternen sind schlicht und einfach Außerirdische. Daran gibt es nichts herumzudeuteln.

Die Frage nach (intelligentem) Leben im All ist heute ein alltägliches Thema, das auch für die Mainstreammedien unlängst salonfähig geworden ist. Daran war bei den Menschen vor Jahrhunderten eigentlich nicht zu denken. Wobei Leben im All und Außerirdische hier auf der Erde, wie es die Sage von den Hünen oben behauptet, zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Im Mainstream heute wird da ebenso scharf unterschieden, ob es irgendwo im Universum Leben oder Intelligenzen gibt, oder ob solche Aliens hier auf der Erde waren/sind. Auch die Astronomie zieht hier eine klare Trennlinie.

VIDEO/VORTRAG: Der ultimative Beweis für die Astronautengötter – wie lässt sich die Prä-Astronautik unwiderlegbar beweisen? (Bild: L.A. Fischinger / Tatjana Ingold)
VIDEO/VORTRAG: Der ultimative Beweis für die Astronautengötter – wie lässt sich die Prä-Astronautik unwiderlegbar beweisen? (Bild: L.A. Fischinger / Tatjana Ingold)

Die Prä-Astronautik geht davon aus, dass diese Aliens hier waren und in den alten Berichten und Aufzeichnungen Spuren hinterlassen haben. Eben exakt so, wie die genannten „Wesen von anderen Sternen“, die vielleicht den Riesen die Fähigkeit des „Unsichtbarmachens“ gebracht haben.

Und diese Außerirdischen haben in einem weiteren angeblichen Märchen eine nicht minder spannende Spur hinterlassen. In dieser überlieferten Geschichte vom Rhein bzw. aus dem Mündungsgebiet des Rheins (Niederlande) wird von einer Witwe nahe der niederländischen Stadt Utrecht erzählt. Eine unheimliche Witwe, die „in vielen Dingen der schwarzen Kunst wohlbeschlagen war“. Sie war also eine Hexe.

Ihrem treuen Knecht wiederum wurde die Zauberin irgendwann doch zu unheimlich, da er „über die Gewohnheiten seiner Herrin Bescheid“ wusste. Vor allem da sie „zu bestimmten Nächten in jedem Jahr aus ihrem Haus verschwand“ und der Knecht eines Tages sie dabei heimlich beobachtete. Sie sei durch die Luft mit Hilfe einer Handvoll Heu aus einer ganz bestimmten Pferdekrippe weg geflogen!

Nun nahm auch der „getreue Knecht“ dieses Zauberheu und flog seiner Meisterin damit heimlich nach. So reiste er „im nächsten Augenblick durch die Lüfte nach der Stadt Wyk, die nahe der Mündung des Rheins“ und landete dort in einem Keller. Eine Menge Leute hielten sich in diesem Kellerraum auf, die der Knecht bereits durch Besuche dieser Menschen bei seiner Herrin daheim kannte. Willkommen war er in der Runde aber nicht:

Dann sah er auch seine Meisterin. Die meisten Besucher schalten und waren ungehalten, dass ein Fremder unter ihnen war und dass die Frau auf ihre Pferdekrippe nicht acht gegeben hatte. Aber mit dem Knecht selbst hatten sie allesamt Mitleid, und als die Herrin vorschlug, ihn umzubringen, waren sie dagegen. Sie legten der Witwe von Oostbrock vielmehr auf, wenn der Mann Schweigen verspräche, ihn sicher heimzuführen.“

Es kam aber anders. Die Hexe warf ihren Knecht auf dem Rückflug niederträchtiger Weise in den Rhein, wo er später verletzt von einigen Bauern aufgefunden wurde. Die Retter des Mannes „horchten ihn aus und fuhren gleich bis Utrecht“, wo er diese Geschichte dem Bürgermeister berichten musste:

Der Knecht hat erlaubt, die Sache aufzuschreiben, und das ist geschehen.“

“Wir sahen kleine Leute im Wollaton Park”: Angebliche Begegnung mit “Gnomen” im Jahr 1979 soll erneut hinterfragt werden (Bild: Archiv Nottingham Post / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
“Wir sahen kleine Leute im Wollaton Park”: Die angebliche Begegnung mit “Gnomen” im Jahr 1979 (Bild: Archiv Nottingham Post / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Obwohl er zum Stillschweigen verpflichtet war, packte er also letztlich doch über das „Spukhaus in Wyk“ aus. Ein Whistleblower der Folklore, der eher versehentlich oder aus Neugier auf einem solchen konspirativen Treffen landetet. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Über solche Art von Geheimtreffen in ebenso geheimen Häusern waren die Menschen laut dem Ende der Sage aus Holland aber informiert. Man wusste von diesen Geheim-Meetings von Denkern und Gelehrten aus anderen Städten. Und man wusste auch, dass auch Außerirdische im Verborgenen daran teilnehmen. Das Märchen schließt mit den Worten:

Man hatte damals und vielleicht noch jüngst in allen großen Städten, wie Amsterdam und Hamburg, solche heimlichen Zauberhäuser, und es gibt Weise und Dichter, die dort gern gesehene Gäste waren und in den Büchern studierten und Gelehrte aus anderen Schichten und sogar von anderen Sternen empfingen. Dass auch in Wyk solch Haus bestand, hat man freilich erst aus dem Bericht des Bürgermeisters Culemberg erfahren.“ (Unterstreichung von mir)

Es klingt wie eine moderne Verschwörungstheorie: Eine Geheimgesellschaft aus vollkommen unterschiedlichsten Menschen, die sich im Geheimen an versteckten Orten treffen, um Wissen und Weisheit zu studieren … und an dem als „Krönung“ sogar „Gelehrte von anderen Sternen“ teilnehmen.

Also genau jene Wesen, die angeblich den Riesen der Urzeit die Fähigkeit gaben, sich unsichtbar zu machen, wie es die das andere Märchen vom Rhein weiß ….

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der Mothman und das „Batman-Monster“ Popobawa von Sansibar: Von fliegenden Bestien und Sex-Dämonen +++ Artikel +++

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Popobawa: Das Batman-Monster von Sansibar in Afrika (Bilder: gemeinfrei / mothmanfestival.com / CNN.com / Montage: Lars A. Fischinger)
Popobawa: Das Batman-Monster von Sansibar in Afrika (Bilder: gemeinfrei / mothmanfestival.com / CNN.com / Montage: L. A. Fischinger)

Berichte von Begegnungen mit fremden Wesen oder sogar dämonischen Kreaturen gibt es aus aller Welt und aus allen Zeiten. Viele dieser sonderbaren Gestalten gehören in den Mystery-Bereich der Kryptozoologie, die es sich zur Aufgabe gemacht hat bis dato unbekannte Tiere aufzuspüren. Seien die Erzählungen und die angebliche gesehenen “Tiere” noch so bizarr. Eines solcher Monster ist in unseren Breiten dabei eher weniger bekannt: Der “Popobawa” von der Insel Sansibar vor der Ostküste Afrikas. Eine geflügelte, menschenähnliche Kreatur, die an den berühmten Mothman aus den USA erinnert – dann aber doch wieder ganz anders ist. Warum der Popobawa so anders ist, was sich in Afrika über diesen Fledermaus-Dämon erzählt wird und was Adam und Eva damit zu tun haben, erfahrt Ihr hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Beschreibungen und Berichte von Kreaturen aller Art und Unart, die es zoologisch eigentlich gar nicht geben dürfte, sind aus vielen Teilen der Welt bekannt. Seien es jetzt „Seeungeheuer“ oder „dinosaurierähnliche Wesen“ – die Welt der Kryptozoologie bleibt auch im 21. Jahrhundert spannend.

Besonders spannend und zugleich seltsam wird es aber immer dann, wenn Menschen von Kreaturen berichten, die menschenähnlich ein sollen. Zumindest im weitesten Sinne als humanoid beschrieben werden. Während man beim Yeti, Bigfoot und anderen „Affenmenschen“ noch gut von „menschenähnlich“ oder „humanoid“ sprechen kann, sieht es bei anderen Wesen wieder ganz anders aus. Man denke hier nur an den „Ziegensauer“, den „Chupacabra“. Obwohl diese Bestie auf zwei Beinen laufen/springen und zwei Arme mit Händen haben soll, ähnelt sie einem Monster mehr als einem Menschen.

Der Mottenmann

Gleiches gilt für den schon legendären „Mothman“, der nur entfernt menschlich ist. Dieser „Mottenmann“ aus den USA (aber unlängst auch aus anderen Teilen der Welt) ist, wie es sein Name schon verrät, eine Mischung aus Fledermaus, Riesenmotte, Engel, Mensch und Riese. Die Beschreibungen der Zeugen, die diesen Mothman gesehen haben wollen, machen deutlich, dass die Kreatur zoologisch auf keinen Fall zugeordnet werden kann. Das heißt, wenn es ein solches „Biest“ auch wirklich gibt.

Der Mothman wurde vor allem durch John E. Keel bekannt. In seinem Buch „The Mothman Prophecies“ dokumentierte Keel bereits 1975 zahlreiche Augenzeugenberichte und Geschichten über diesen Mottenmann, die später sogar verfilmt wurden. Unheimliche Ereignisse, die sich vor allem ab Mitte November 1966 um den Ort Point Pleasant im US-Bundesstaat West Virginia ereignet haben sollen.

Keel schilderte 1975 in diesem Zusammenhang  auch Berichte über UFOs, die MIB (Men in Black) und Verschwörungstheorien. Skeptiker vermuten hinter den Sichtungen des Mothman eher Verwechselungen mit großen Kranichen und Eulen im Dunkeln sowie eine Anfeuerung des Themas durch Presseberichte …

Der Mothman-Mythos ist inzwischen durchaus „kultig“ geworden. So wird jedes Jahr in Point Pleasant ein „Mothman-Festival“ veranstaltet und vor Ort gibt es auch ein  „Mothman-Museum“. Alljährlich treffen sich hier Fans, Forscher und Freaks zum Fest, das dies Jahr am 16. und 17. September stattfinden wird. Begleitet wird diese Veranstaltung mit zahlreichen Vorträgen rund um Kryptozoologie, Geistererscheinungen, UFOs, Para-Phänomenen und natürlich dem Mottenmann selbst. Ebenso mit Live-Bands, Diskussionsrunden und „Cosplay“ aus Comic und Science-Fiction.

All das ähnelt dem jährlichen UFO-Festival in Roswell in New Mexiko, wo bekanntlich im Sommer 1947 ein UFO abgestürzt sein soll.

Diese Hintergrundinformationen sind dahingehend von Bedeutung um zu zeigen, dass Mythen wie der Mothman heute längst von dem eigentlichen Geschehen von damals getrennt in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Auch die UFO-Feste von Roswell schaffen es fast jährlich in die Medien und Presse und zeigen damit ein verzerrtes Bild des Themas. In den Mainstreammedien zu sehende UFO-Fest-Besucher, die als grüne Aliens mit Fühlern oder Antennen auf dem Kopf verkleidet feiernd durch Roswell laufen, sind natürlich ein Zerrbild der UFO-Thematik. Ein weit verbreitetes allerdings, dass in der öffentlichen Wahrnehmung schnell alle UFO-Interessierte als Spinner brandmarkt.

Der Teufel mit dem Wolfskopf

Fliegende „Mensch-Engel-Monster-Wesen“ werden, zumindest behaupten das Augenzeugen, in aller Welt gesehen. Selbst aus Deutschland meldeten sich nach einem YouTube-Aufruf 2012 Zeugen bei mir, die einen Mothman nach Art des Wesens aus Point Pleasant in den USA gesehen haben wollen.

Schnell fällt bei Berichten über „fliegende Monster“ auf, dass die Beschreibungen dieser Wesen aus einem Horrorfilm stammen könnten. Sie erinnern auch an Phantasiewesen auf Abbildungen aus dem Mittelalter, auf denen die Künstler Fabelwesen darstellten, die sie aus bekannten Tieren einfach zusammensetzten. Etwa, indem man einfach einem echten Fisch mit dem Kopf eines echten Vogels versah.

Der Phantasie war damals keine Grenze gesetzt. Doch teilweise vergleichen Menschen „ihre“ gesehenen Kreaturen noch immer mit allerlei unterschiedlichen Tieren, die real existieren. Womit sollten sie das Gesehene auch sonst vergleichend beschreiben – wenn nicht mit bekannten Tieren?!

Ein Beispiel:

Am 24. April 1994 war der damals achtzehnjährige Brian Canfield in seinem Wagen zwischen dem Ort Buckley südlich von Seattle und den Bergen von Mount Rainer im US-Bundesstaat Washington unterwegs.

Eine Region übrigens, die für Geschichten von Begegnungen mit sonderbaren Wesen geradezu „ein Händchen hat“, wie Ihr es in einem Video von mir HIER erfahrt.

Aber zurück zu Canfield. Es war tiefste Nacht, so der junge Mann damals weiter, und er sei an diesem Tage auf dem Weg nach Hause gewesen. Alles war ganz normal und auch die Autofahrt war wie jede andere auch. Bis plötzlich der Motor seines Kleinlasters abstirbt und Canfield so gezwungen wird, anzuhalten.

Doch plötzlich bemerkt der Zeuge, dass ganz in seiner Nähe ein wahres Monster lauert! Eine Kreatur von ca. 2,70 Metern Größe, das gelbe Augen, einen voluminösen Brustkorb, Flügel, einen kleinen Kopf und Klauen, wie die eines Raubvogels, hatte. „Vom Kopf her ähnelte er einem Wolf“, erinnert sich Brian Canfield später.

Als es ihm gelang, seinen „abgesoffenen“ Wagen wieder in Fahrt zu bringen, blickte er in den Rückspiegel und sah, wie das „Ding“ seine riesigen Flügel ausspannte. Sie waren so breit wie die Straße. Dann verschwand die Gestalt im Dunkeln des Nachthimmels.

Wieder daheim, fuhren Canfield und ein ortskundiger Freund mit Kamera und Gewehr bewaffnet wieder an den Ort des Geschehens. Doch sie fanden nichts – der gruselige „Teufel“ war verschwunden. Nach diesem erschreckenden Erlebnis beschwor Canfield der lokalen Zeitung „News Tribune“ gegenüber:

Es ist wirklich passiert! Darauf wette ich mein Leben! Ich habe immer noch das Bild in meinem Kopf von diesem Ding, ich kann es einfach nicht loswerden. Ich wünschte, es wäre nie passiert!

In der Tat ein Mischwesen-Monster aus uns bekannten Tierarten. Aber gleichzeitig nur eine Zeugenaussage, die man glauben kann oder eben nicht. Beweise konnte Canfield nicht liefern. Sofern der Zeuge tatsächlich eine solche ungewöhnliche Kreatur gesehen hat, wünscht sich sicher niemand mehr das belegen zu können, als er selber …

Das Monster von Sansibar

Tausende Kilometer vom Mottenmann entfernt soll ein weiteres „Flugmonster“ sein Unwesen auf einer Insel treiben: Auf Sansibar. Damit ist nicht das Lokal „Sansibar“ auf der Insel Sylt gemeint, sondern die Inselgruppe Sansibar (auch Zanzibar) im Indischen Ozean.

Auf dieser kleinen Inselgruppe vor der Küste von Tansania (Südost Afrika) berichten Menschen von einem Wesen, welches dem Mothman erstaunlich zu ähneln scheint. Die Bewohner der Inseln nennen die Kreatur Popobawa und beschreiben sie als eine Mischung aus Mensch und Fledermaus. Auch der Name Popobawa wurzelt in dem Aussehen des Monsters, da es aus der Swahili-Sprache (Suaheli) für „Fledermaus“ (= popo) und „Flügel“ (= bawa) zusammengesetzt ist. Auf der Insel Pemba, quasi das Kernland der Berichte über das Wesen, wird es auch als „Zain Haider“ bezeichnet. Angeblich abgeleitet vom arabischen Wort für „Löwe“ (= Haydar), was die Gefährlichkeit der geisterhaften Flugbestie unterstreichen soll.

Wie eben in anderen Berichten von fliegenden Wesen, so wird auch Popobawa als menschenähnlich beschrieben. Aber auch hier nur von der grundsätzlichen Statur des Untieres her. Popobawa sei etwa so groß wie ein ausgewachsener Mensch, hat aber nur ein (rotes) Auge mitten auf der Stirn, die Flügel und Krallen einer Fledermaus einen langen Schwanz und zwei Beine. Mit diesen Beinen könne der Geist oder Dämon auch laufen wie ein Mensch.

Das besonders Unheimliche an diesen Geschichten aus dem Indischen Ozean ist, dass Popobawa Menschen attackieren und verletzten soll. Anders als der legendären Mothman, der grundsätzlich niemanden angreift und schädigt(e).

Die ersten bekannten Begegnungen mit diesem „Dracula“ ereigneten sich ab etwa 1970/72 auf der Sansibar-Nachbarinsel Pemba. Nach einigen Wochen jedoch war der Spuk vorbei. Bis in die 1980er Jahre, als erneut Zeugen berichtete, dass sie das Wesen beobachtet hätten. Angst und Schrecken habe das Fledermaus-Monster verbreitet und sogar für einige Knochenbrüche bei Menschen gesorgt.

1995 kam Popobawa wieder auf die Insel zurück. Vor allem der Reporter Chris McGreal machte damals diese Sichtungswelle bzw. das Wesen an sich weit über die Grenzen Sansibars hinaus bekannt. Auslöser dafür war der Artikel „Zanzibar Diary“ zu den Vorfällen, den McGreal am 2. Oktober 1995 in der Zeitung „The Guardian“ veröffentlichte. Vor allem die Schilderungen des lokalen Farmers Mjaka Hamad sorgten dabei für hitzige Debatten.

Hamad war einer der ersten Zeugen, die eine Begegnung mit dem Wesen beschrieben. Angeblich, so Hamad, haben mehrere Bewohner seines Hauses den Popobawa tatsächlich gesehen. Ein Mann soll von dem Fledermausmenschen sogar zu Tode „gehackt“ worden sein!

Ein anders Opfer der Kreatur kam glimpflich davon. Er sei in das Landeshauptkrankenhaus eingeliefert worden, da ihm der Popobawa mehrere Rippen gebrochen und Quetschungen sowie andere Verletzungen zugeführt habe. Nach dieser schmerzhaften Begegnung sei das Biest ebenso schnell wieder verschwunden, wie es kam …

Sex mit dem Monster?

Erste Berichte über Begegnungen mit unheimlichen Wesen dieser Art stammen schon aus den 1960er Jahren. Diese Schilderungen lösten aber kein weit verbreitetes Interesse aus, da sie eher lokal erzählt wurden.

Bei den Ereignissen von 1995 hingegen wird gerne die Bezeichnung „Massenhysterie“ verwendet, da sich die Berichte auch auf andere Inseln ausbreiteten. Ebenso erfasste die Popobawa-Hysterie Städte und Orte an der Küste des Festlandes.

Vor allem die Männer des Archipels sahen sich in Gefahr, da der Popobawa ausschließlich Männer im Schlaf überfallen haben soll. So griffen die männlichen Bewohner zur Selbsthilfe, in dem sie nicht mehr alleine in ihren Hütten und Häusern schliefen, sondern die Nächte zusammen an offenen Feuern im Freien verbrachten. Die Gruppe sollte Schutz vor diesem bösen Dämon der Nacht bieten. Und die Männer glaubten auch, dass der Popobawa von ihnen etwas „sexuelles“ wollte.

So schilderte Mjaka Hamad seine unheimliche Begegnung mit den Worten:

Ich konnte es fühlen, dass etwas auf mich drückte und ich konnte mir nicht vorstellen, was mit mir geschieht. Du fühlst dich, als ob du ohne Stimme schreist. Es war wie ein Traum, aber da dachte ich, dass ist der Popobawa und er ist gekommen, um etwas Schreckliches mit mir zu tun. Etwas Sexuelles. Es ist schlimmer als das, was er mit Frauen macht.

Ich glaube nicht an Geister. Vielleicht hat er mich aber genau deshalb angegriffen. Vielleicht will es jeden angreifen, der nicht glaubt.“

Ein sexueller Angriff eines rätselhaften Monsters auf einen unbescholtenen Farmer im Schlaf? Kaum zu glauben, aber schon Jahrhunderte bekannt. Zumindest in der (europäischen) Folklore, wo dämonische Wesen mit Namen Inkubus und Sukkubus schlafende Frauen bzw. Männer sexuell überfallen haben sollen (mehr HIER). Diese Albe/Elbe/Elfen mit Namen Sukkubus würden nachts dem schlafenden Mann den Samen rauben und die Inkubus wiederum sich mit schlafenden Frauen paaren. Eben ein Alb-Traum.

Grundsätzlich sind das uralte Motive der Mythologie, die schon vor tausenden von Jahren (zum Beispiel in Mesopotamien) bekannt waren.

Als Anfang Februar 1995 die Sichtungswelle auf den Inseln ausbrach, sollen auch verschiedentlich solche Kreaturen von Menschen getötet worden sein. Etwa am 28. April in dem Ort Nungwi und am 3. April in Sansibar-Stadt. Doch dann endete die Welle ebenso schnell, wie sie über die Inseln herein brach. Vorerst.

Auch nach 1995 kam es immer wieder zu Berichten über den Popobawa. Teilweise enthielten diese Meldungen auch die „sexuelle Komponente“ rund um das Monster der Nacht. Beispielsweise brachte die BBC am 21. Februar 2007 die Meldung „Fledermaus-Dämon schuld an Sex-Attacken“. In den BBC News war zu lesen:

Männer in Teilen der Tansanias Hauptstadt Dar es Salaam leben in Angst vor einem nächtlichen Sex-Angreifer. (…) Manche Männer bleiben wach oder schlafen in Gruppen außerhalb ihrer Häuser. Andere beschmieren sich mit Schweine-Öl und glauben, dass dies die Angriffe abwehrt.

(…)

Die Geschichte sagt, dass die Fledermaus in der Lage sei, sich nachts in einen Mann zu verwandeln und sie wird auch für Vergewaltigungen von Frauen verantwortlich gemacht.

Scheich Yahya Hussein, ein prominenter Astrologe in Tansania, behauptet, dass der Dämon ein Geist ist, der von Hexen entfesselt wird, um ihre Gegner zu quälen.

Der Glaube an Hexerei und Aberglauben ist in Tansania weit verbreitet, vor allem in ländlichen Gebieten.“

Bei der BBC wurde übrigens schon 2001 über die Angriffe des Popobawa auf Sansibar berichtet. “Sex-wütiger ‘Geist’ erschreckt Zanzibaris” lautete am 19. Juli 2001 die Schlagzeile der BBC News. Darin war vor rund 16 Jahren unter anderem zu lesen:

Die Angst hat die Bewohner der Sansibar-Inseln geschlagen, nachdem Gerüchte über das Wiedererscheinen eines sexuell gefräßigen Geistes kursieren, der Menschen angreift, während sie nachts in ihren Betten schlafen.

(…)

Die Leute behaupten, dass seine Anwesenheit in einem Haus durch einen ätzenden Geruch und einen Hauch von Rauch zu erkennen sei. Die Opfer sprechen dann von einem Trance- oder traumhaften Zustand, in dem sie belästigt werden.

Bizarre Geschichten, die es am 28. Februar 2007 sogar in die deutsche „Tagesschau“ der ARD schafften. Auf die BBC-Meldung von 2001 komme ich weiter unten noch einmal zurück, da diese ein Detail enthält, das später von Interesse sein wird …

Folklore, Aberglaube und das Christentum

Wir Europäer sehen oder hören immer mal wieder davon, dass in Afrika irgendwelche „abergläubischen Kulte“ oder Ansichten existieren. Von Voodoo bis zum Glauben an böse Geister und Dämonen, die man ver- oder austreiben muss. So auch beim Popobawa vor und an Afrikas Ostküste, wie es die oben zierte Meldung der BBC aussagt?

Die Gebiete im Osten Afrikas waren einst Kolonien, wie es viele Teile der Erde waren. Im Zuge der Kolonisierung vieler Regionen der Welt durch „zivilisierten Menschen“ kamen auch neue Religionen zu den dortigen Urbevölkerungen. Traditionelle Kulte und Glaubensvorstellungen vermischten sich so mit den eingeschleppten Religionen der Eroberer zu den unterschiedlichsten religiösen Weltanschauungen.

In Südamerika beispielsweise haben sich auf diese Art das Christentum und einheimische Religionen zu ganz „neuen“ Religionen entwickelt. Ebenso in Afrika. Auch hier wurden archaische Glaubensvorstellungen von Geistern, Dämonen, Erdwesen, bösem Zauber usw. zum Teil mit in die christlichen Lehren der Eroberer übernommen.

Und das gilt auch für Tansania und Sansibar, wo eine Mischung aus drei Religionen existiert. Die dortige Urbevölkerung mischte im Zuge der Kolonisierung ihren vorhandenen Glauben mit dem Islam und dem Christentum der Neuankömmlinge. Der Glaube an Dämonen, böse Mächte & Co. ist dort bis heute tief verwurzelt.

Sind also alle Schilderungen über den Popobawa nichts weiter als Aberglaube, herüber gerettet aus jenen Tagen vor der Eroberung durch „zivilisierte Menschen“? Zumindest vermuten das viele Kritiker dieser und ähnlicher Berichte.

Auch bei den oben genannten Inkubus und Sukkubus der mittelalterlichen Sagenwelt Europas soll das der Fall sein. Auch diese „Dämonen der Nacht“ des Mittelalters sollen ihren Ursprung in der Epoche lange vor dem Christentum haben. Folglich ein Aberglaube der „heidnischen Völker“, der sich bis in das christliche Europa retten konnte. Auch wenn Überlieferungen solcher und ähnlicher Art Jahrtausende vor Christus bereits in anderen Teilen des Planeten bekannt waren. Nicht nur in Europa.

Skeptiker sehen in abergläubischen Erzählungen nichts weiter als eben Aberglaube. Fiktionen aus der Vergangenheit, denen keinerlei Realität zugrunde liegt. Das mag so sein. Wobei man sich fragen muss, ob es nicht doch einen realen Auslöser für den Glauben an solche Wesen gab. Andererseits ist es nicht von der Hand zu weisen, dass vor allem 1995 der Hype um den Popobawa mit Sicherheit durch die Medien „angefeuert“ wurde. Beim eingangs kurz erwähnten Monster des Chupacabra aus Mittelamerika beispielsweise war es meiner Meinung nach so. Auch wenn dieser Ziegensauer eine andere Art von Kreatur sein soll, die es vor allem auf das Blut von Tieren abgesehen hat.

Interessant ist vielleicht am Rande, dass die Chupacabra-Welle auf der Insel Puerto Rico im Jahr 1995 begann …

Von Geistern besessene Politiker und Al-Qaida

Alles also nur ein soziokulturelles Phänomen der Neuzeit? Blenden wir die Tatsache aus, dass schon vor Jahrhunderten und Jahrtausenden „Luftgeister“ und „Sex-Dämonen“ geschildert wurden, wird beim Popobawa noch eine andere Deutung der Ereignisse angeführt. Man könnte diese als „politische Deutung“ bezeichnen.

So erschien am 13. Dezember 2003 in „The Economist“ der Artikel „Terror, Tourism and Odd Beliefs“, der den bezeichneten Untertitel „Aberglaube als politisches Barometer“ trug. Darin hieß es, dass die Paniken und Wellen von Sichtungen um den Popobawa ein Spiegelbild der Bevölkerung vor sozialen Ängsten sei. Quasi ein „Ventil“ der abergläubischen Menschen der Region.

Weiter wurde in dem Artikel vermutet, dass die Sichtungswellen eine Art Prädiktor des Terrors sein könnten. Da Sansibar und seine paradiesischen Strände bei Touristen aus aller Welt sehr beliebt sind und die Terrorgruppe Al-Qaida Verbindungen hierher hat(te), sei der Popobawa Ausdruck der Angst vor Terroranschlägen auf Sansibar. Das Al-Qaida Anschläge auf touristische Ziele in aller Welt verübt, ist hinlänglich bekannt.

Ein Monster als abergläubischer Ausdruck politischer Unruhen, Unsicherheiten und der Angst vor Al-Qaida?

Auch frühere Popobawa-Paniken werden so interpretiert. Zum Beispiel verweist Martin Walsh von der Universität Cambridge in seiner Veröffentlichung „The Politicisation of Popobawa“ im „Journal of Humanities“ (Nr. 1/2009) darauf, dass diese Bestie immer während Zeiten der Unsicherheit und Veränderung erscheinen würde. Die Verbreitung derartiger Berichte über das Internet und Fernsehen trägt letztlich zur Entstehung eines Popobawa-Hype bei. Auch das ist mit dem Ziegensauer Mittelamerikas zu vergleichen.

Walsh führt allerdings auch Beispiele an, die durchaus zu denken geben. So zeigen die „Popobawa-Paniken im historischen Kontext“ in seiner Veröffentlichung, dass es vor den nationalen Wahlen 1995 und 2000 solche Paniken gegeben hat. Gleiches gilt zum Beispiel auch nach den Massenprotesten und Gewaltausbrüchen 2001 oder 1964 nach der Unabhängigkeit Sansibars von Großbritannien, der folgenden Revolution und der Union mit Tansania.

Selbst gegen politische Gegner wurde der Popobawa bereits instrumentalisiert.

So nennt Walsh in seiner Arbeit das Beispiel einer Frau von der Insel Pemba während des Wehrkampfes 1995. Sie habe gesagt, dass die Regierungspartei CCM hinter all dem stecken würden. Walsh:

Namentlich nicht genannte Politiker, Mitglieder der Regierungspartei CCM, haben 70 Geister auf die Insel geholt, um Menschen zu belästigen und sie abzulenken, dass sie nicht darüber sprechen und sich nicht in die Politik einbringen.“

Als Folge dieser Geister der Regierungspartei zweifelte die Oppositionspartei CUF an den konkurrierenden Politikern per se. Waren sie überhaupt Menschen oder waren sie dämonisch?

Die Parteien CCM und CUF befanden sich in dieser Zeit in einem erbitterteren Wahlkampf „und die Leute spekulierten über die Identität der CCM-Politiker, die von den Geistern angedeutet wurden“, von denen die Frau erzählt habe. Waren also die CCM-Politiker von Popobawa bessern? Der Bezirksausschuss von Wete schlug sogar vor, einen „Mganga“, eine Art Medizinmann oder Arzt, zu rekrutieren, der Medizin gegen den Popobawa vorbereiten soll. Dadurch wollen man die nächtlichen Angriffe der Bestien abwehren, die die CCM-Regierung beherrschten …

Dennoch ist es interessant, dass scheinbar in den Epochen des Wandels auf Sansibars Insel Monster-Wellen bevorzugt auszubrechen scheinen. Die Verfechter dieser „Politik-Panik-These“ glauben, dass das auch in Zukunft so sein wird. Nur scheinen die Bewohner der Inseln dieser These selber zu widersprechen. Zumindest nach der weiter oben erwähnten BBC-Meldung “Sex-wütiger ‘Geist’ erschreckt Zanzibaris” vom 19. Juli 2001. Denn in der oben teilweise zierten Meldung erfahren wir auch:

In den letzten Jahren behaupteten die Bewohner auf den halb autonomen tansanischen Inseln, dass Popobawa die Inselbewohner nur bei Wahlen besucht, wie etwa bei den umstrittenen Parlamentswahlen 1995 und 2000.

Aber zur Überraschung von vielen, ist dieser Geist gegenwärtigen wieder erschienen, obwohl es keine Wahlen irgendwelcher Art gibt.”

Ally Saleh, der selber auf Sansibar lebt und diese BBC-Meldung verfasste, widerspricht mit diesen Informationen eigentlich klar der „Politik-Panik-These“. Die Inselbewohner zeigen sich nach seinen Angaben selber überrascht, dass Popobawa wieder da sei …

Uralt – aber auch wahr?

Die tropischen Inseln vor der Ostküste Afrikas und ihrer Bewohner haben kulturell und geschichtlich vollkommen andere Hintergründe als wir. Bei uns in Deutschland stehen nun auch Wahlen vor der Tür. Soweit mir bekannt ist, hat bisher im Wahlkampf kein Oppositions-Politiker der Regierung vorgeworfen, sie habe böse Geister ins Land geholt oder sei sogar von ihnen besessen. Auch wenn von einigen Alien-Verschwörungstheoretikern behauptet wird, dass verschiedene Politiker in Wahrheit außerirdische Reptiloide sind. Kanzlerin Angela Merkel einschlossen.

Dämonen-Glaube und Hexerei sind in allen westlichen Gesellschaften praktisch kein Thema. Nur ist es fraglich, ob die weltweiten Berichte von geflügelten Kreaturen alle als „abergläubischer Ausdruck der Angst vor dem Wandel“ angesehen werden können. Der Mothman würde schon nicht in dieses Erklärungsmodell passen. Auch die mythischen Wesen der mittelalterliche Sagen- und Märchen-Welt fügen sich hier nicht ein.

Jedoch sind derartige Überlieferungen frühere Jahrhunderte zeitlich fast nie zu datieren. Auch deren genaue Herkunft (Land, Ort, Region, Kultur, Volk …) lässt sich unmöglich ermitteln. Somit kann man diese nicht mit irgendwelchen Zeiten in Kontext bringen, in denen sich die Menschen ungewissen Veränderungen gegenüber sahen.

Einzig und allein lässt sich belegen, dass schon vor 5.000 und mehr Jahren die Menschheit glaubte, dass es solche fliegenden Wesen gibt. Und – dies nur der Vollständigkeit halber – selbst die erste Frau des biblischen Adam reiht sich hier ein.

Vor dem Zusammenfinden des berühmten Paares Adam und Eva hatte der Mann bereits eine Frau, die in der jüdischen Mythologie Lilith genannt wird. Diese Ex-Frau des Adam wurde im Laufe der Zeiten zu einem Geist oder Dämon der Nacht und Lüfte, hat aber ihren Ursprung in den genannten und wesentlich älteren Mythen aus Mesopotamien. Hier war sie eine Göttin, die einst fliehen musste und später als ein weibliches Mischwesen mit Flügeln dargestellt wurde.

Später „teilte“ sich diese Lilith in den Überlieferungen und daraus wurden männliche und weibliche Nacht-Dämonen, die Lils und Lilits genannt wurden. Eben jene, die nachts schlafende Menschen heimsuchen, „sexuell missbrauchen“ und sogar Kinder töten …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Das “Erich von Däniken-Institut”: wo kann ich Prä-Astronautik studieren um Prä-Astronautiker zu werden? Interessantes Fundstück aus dem Netz

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Giorgio A. Tsoukalos von der TV-Serie "Ancient Aliens" und Lars A. Fischinger: Beides bekannte Prä-Astronautiker, aber "studieren" kann man Prä-Astronautik nicht - und jeder kann sich so nennen (Bild/Montage: L. A. Fischinger / Hörsaal: gemeinfrei)
Giorgio A. Tsoukalos von der TV-Serie “Ancient Aliens” und Lars A. Fischinger: Beide sind bekannte Prä-Astronautiker, aber “studieren” kann man Prä-Astronautik nicht – jeder kann sich so nennen (Bild/Montage: L. A. Fischinger / Hörsaal: gemeinfrei)

Seit Jahrzehnten kommt das Thema immer mal wieder auf: Wird die Prä-Astronautik, die Idee der Ancient Aliens, eines Tages ein Studienfach an der Universität? Ist die Thematik von Erich von Däniken um die Astronautengötter damit in Zukunft eine klar definierte Wissenschaft, die man studieren kann? Diese diese Frage ist grundsätzlich immer up to date. Auch ich werde hin und wieder gefragt, wie man “Prä-Astronautiker” wird und so die Prä-Astronautik zum Beruf macht. Genau zu dieser Frage stieß ich auf ein interessantes Fundstück im Internet, das ich Euch hier vorstellen möchte. Die Frage und die möglichen Antworten dazu werden Euch überraschen.

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(Posting vom 30. April 2013 / Update: 11. Januar 2017)

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich selber bin ein Prä-Astronautiker. Keine Frage. Auch bezeichne ich mich selber immer wieder so – denn verliehen bekommen habe ich den “Titel” nicht. Keiner der Kollegen dieser Materie bekam ihn verliehen.

Aber ich bin eigentlich auch weit mehr, da schon meine erste Webseite vor gefühlten 3.600 Jahren schlicht “Rätsel der Welt” hieß. Also nicht nur einfach “Prä-Astronautik” oder ähnlich.

Ebenso gehen meine Buchveröffentlichungen seit rund 20 Jahren auf weit mehr Mystery-Themen ein, als nur auf die Frage, ob die Götter der Vorzeit Astronauten aus dem Kosmos waren. Für diesen Blog, für Artikel, für Vorträge oder für meinen YouTube-Channel gilt das ebenso. Eben: Grenzwissenschaft.

Wie werde ich Prä-Astronautiker?

Dennoch fragt sich die Community der Prä-Astronautik sowie “Außenstehende” immer mal wieder, ob die Ideen des Kollegen Erich von Däniken eines Tages salonfähig werden. Wird es eines Tages ein Studienfach “Prä-Astronautik & UFOlogie” geben?

Auch ich werde seit vielen Jahren immer mal gefragt, wie man eigentlich “Prä-Astronautiker” wird und/oder wo man dies lernen und studieren kann. Oder einfacher gesagt, wie man eigentlich “Prä-Astronautik zum Beruf” macht. Doch an einer Universität kann man das nicht studieren.

Ebenso kann der Interessierte keine Ausbildung zu Aliens, UFOs, Prä-Astronautik, Mystery usw. in einem Betrieb oder einer Firma machen. Auch ein Fernstudium, eine Abendschule oder einen Lehrgang dafür gibt es nicht. Und selbst an einer Volkshochschule kann sich niemand als Prä-Astronautiker qualifizieren.

Eine Weiterbildung zum Prä-Astronautiker bieten auch die Arbeitsämter oder Handelskammern nicht an. Nichts ist demnach dafür Voraussetzung.

VIDEO: Noobaffairstalk im Interview mit Lars A Fischinger über die Area 51, Gott, Aliens und Geister (Bild: Noobaffairs / YouTube-Sceenshot)
VIDEO: Noobaffairstalk im Interview mit Lars A Fischinger über die Area 51, Gott, Aliens und Geister (Bild: Noobaffairs / YouTube-Sceenshot)

Es gibt für das Thema “Die Götter kamen aus dem All” auch keine feste Regeln, Kriterien oder Vorgaben. Eher das genaue Gegenteil ist bei der Prä-Astronautik der Fall.

Das “Erich von Däniken-Institut”

Vor geraumer Zeit jedoch kam im Netz die Frage nach einem Studium der Prä-Astronautik am “Erich von Däniken-Institut” (das es nicht gibt) bei gutefrage.net auf. In der durchaus sehr interessanten Frage hießt es dazu:

Ich weiß, dass dort (am “Erich von Däniken-Institut””, Anm. LAF) Wissenschaftler und Forscher zusammenarbeiten. Ich interessiere mich total für die Prä-Astronautik, was man aber soviel ich weiß leider nicht studieren kann. Wenn jemand weiß, ob man es doch studieren kann, bitte sagen! Das wäre wirklich toll! Jetzt habe ich mich gefragt ob man bei diesem Institut irgendwie einsteigen kann…?

Oder muss man schon selber etwas studiert haben und Forscher/Wissenschaftler sein und dann dort einsteigen? Oder sind das alles Privat-Forscher? Wenn ja, haha, weiß jemand von euch wie man das wird? Es ist wirklich total wichtig, ich würde mich über Antworten wirklich so freuen! Danke!!

Schade, dass es seit der Erstellung der Frage am 26. April 2013 erst vier Antworten/Kommentare zu der Frage dort gab. Obwohl es ein “Erich von Däniken-Institut” nicht gibt und auch nie gab, ist die Frage eigentlich sehr spannend.

Wie wird man also ein solcher Forscher?

Prä-Astronautiker wird man – aus dem Nichts!

Vermutlich meint der Fragesteller mit dem “Institut” des EvD die A.A.S. – die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik & SETI”. Vielleicht auch die “Erich von Däniken Stiftung” (hier).

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Obwohl die A.A.S. jeden Oktober ein großes Meeting zur Prä-Astronautik und auch Reisen mit von Däniken veranstaltet, hat das alles nichts mit einem Studium oder so etwas zu tun.

Erich von Däniken und die Prä-Astronautik - die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Erich von Däniken und die Prä-Astronautik – die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)

Es handelt sich um Treffen unter Interessierten mit zahlreichen Vorträgen und Diskussionen zum Thema Astronauten aus dem Kosmos. Nicht mehr – aber vor allem auch nicht weniger.

Eine fest geregelte Ausbildung oder ein Studium zu einem Prä-Astronautiker existierte noch nie. Weder an einer Universität noch bei der A.A.S. Es ist also im Grunde genommen ganz einfach diesen “Beruf” anzunehmen und ein Prä-Astronautiker zu werden: Man wird es einfach so.

Mystery-Forscher, Jäger des Phantastischen, Prä-Astronautiker, UFO-Forscher, Phänomene-Jäger, Grenzwissenschaftler, Parapsychologe oder wie auch immer kann sich jeder nennen. Da gibt es eigentlich nicht mal irgendwelche Kriterien zu beachten oder zu erfüllen.

Offen ist dabei aber, ab wann genau man selber ein solcher ist. Kritiker oder Mainstreammedien schreiben/sagen oftmals zu solchen Personen “der selbst ernannte XY” und scheinen so eine klare Bezeichnung der Tätigkeit zu haben. Doch auch diese erfinden sie eigentlich nur. Und der Zusatz “selbst ernannt” ist eigentlich vollkommen klar, denn wer soll eine Person beispielsweise zu einem UFO-Forscher ernennen? Trotzdem hat die Bezeichnung “selbst ernannter” einen faden Beigeschmack, da sie suggeriert “sieh her, das wäre er wohl gerne”.

Meine Autoren-Vita: so kam ich zur Prä-Astronautik und den Mysterien der Welt!
Meine Autoren-Vita: so kam ich zur Prä-Astronautik und den Mysterien der Welt!

Wenn überhaupt, ist es die Gemeinschaft der an diesen Themen interessierten Menschen selber, die jemanden diese oder jene Bezeichnung geben. Aber wie genau würde das ablaufen? Auch hier gibt es keine Regeln in der Gemeinde der Mystery- und Prä-Astronautik-Fans.

Ich bin überzeugt, dass es auf der Welt von Grenzwissenschaftlern nur so wimmelt, von denen wir noch nie etwas gehört oder gelesen haben. Muss man also etwas zur Prä-Astronautik veröffentlicht haben, um als Prä-Astronautiker zu gelten?

Grundsätzlich schon, da die private Beschäftigung – und sei sie noch so fruchtbar! – mit dem Thema im stillen Kämmerlein ja niemand mitbekommt. Kennt niemand einen, kann man auch auch keine “Berufsbezeichnung” von diesen Menschen bekommen …

Prä-Astronautiker wird man – durch die Medien!

Da es aber fraglos unzählige Menschen gibt, die auch Artikel, Bücher oder Internet-Texte zu Ancient Aliens & Co. publizierten, sind das alles eigentlich Mystery-Forscher bzw. Prä-Astronautiker. Ob diese jetzt “anerkannt” sind, ist eine andere Frage. Denn wie wird man “anerkannt”? Und von wem?

VIDEO: Giorgio A. Tsoukalos, der "Ancient Aliens Guy" und ein Prä-astronautiker im Interview mit Lars A. Fischinger (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Giorgio A. Tsoukalos, der “Ancient Aliens Guy” und ein Prä-astronautiker im Interview mit Lars A. Fischinger (Bild: L. A. Fischinger)

Muss man erst Millionen Bücher dazu verkauft haben, wie Erich von Däniken seit Jahrzehnten? Reicht vielleicht schon eine handvoll Artikel auf einem Internet-Blog, den aber fast niemand liest? Oder wird man “anerkannter Prä-Astronautiker” durch Medienpräsenz, wie der Kollege Giorgio A. Tsoukalos mit der TV-Serie “Ancient Aliens”?

Eine schwierige Überlegung.

Die ohne Frage interdisziplinäre Prä-Astronautik folgt natürlich auch keinem Schema F. Eigentlich ist das Thema sogar absolut und vollkommen wirr und durcheinander. Fast jeder große, keine, junge und alte Autor der Thematik hat andere Ideen und veröffentlicht andere Spekulationen. Immerhin, das wissen wir ja jetzt, sind wir vom Grundsatz her alle “selbst erkannte” Myster-Forscher.

Ausschließlich der Kern, dass die Götter aus dem All kamen, ist bei allen Ancient Astronauts-Publizisten gleich. Der Rest davon ist fast schon reine Privatsache, die bei einigen in vollkommen absurde und falsche Idee gipfeln.

Niemand beurteilt irgendwelche Veröffentlichungen zu den Astronautengöttern oder zur UFO-Forschung, um dann der Autorin oder dem Autoren das Prädikat UFO-Forscher oder Prä-Astronautiker zu verleihen. Wer sollte das auch machen?

Einige würden die Arbeit “anerkennen” oder “loben” und wieder andere vielleicht als “unseriös”, “zu weit hergeholt” oder “vollkommen falsch, weil…” ansehen, da sie selber andere Deutungen etc. haben.

VIDEO: Exklusiv-Interview mit Erich von Däniken: „Außerirdische beobachten uns!“ Und warum von Däniken kein UFO-Forscher war und ist. (Bild: T. Ingold/Pixel-Zauber.ch / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: Exklusiv-Interview mit Erich von Däniken: „Außerirdische beobachten uns!“ Und warum von Däniken kein UFO-Forscher war und ist. (Bild: T. Ingold/Pixel-Zauber.ch / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Angesicht der Flut an Meinungen, Kritiken, Gedanken und eigenen Spekulationen ist es unmöglich zu sagen, dass man ab diesem oder jenem Tag nun “ein echter Prä-Astronautiker” ist.

Der wahrscheinlichste Weg Mystery-Forscher der einen oder andere Art zu werden ist durch Medien und Presse. Und dafür muss man erst mal in diesen präsent sein; zum Beispiel durch Veröffentlichungen. Ob der mediale Stempel dann aber auch richtig gesetzt wurde, steht auf einem anderen Blatt.

Man denke nur wieder an von Däniken, der permanent in den Medien als “UFO-Forscher” bezeichnet wird, was er aber nicht ist. EvD hat nie UFO-Buch oder ähnliches geschrieben.

Wer also gerne ein Prä-Astronautiker sein möchte – der ist es einfach.

Euer selbst ernannter Prä-Astronautiker

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

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Taub – blind – faul: Die um sich greifende Faulheit und Bequemlichkeit in der Grenzwissenschaft – Mein “Brandbrief” zum Jahresende

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In der Grenzwissenschaft greift die Faulheit und Bequemlichkeit immer weiter um sich! (Bild: PixaBay/A. Santana/gemeinfrei)
In der Grenzwissenschaft greift die Faulheit und Bequemlichkeit immer weiter um sich! (Bild: PixaBay/A. Santana/gemeinfrei)

Bald schreiben wir das Jahr 2017. Wieder ist ein interessantes Jahr auf den Spuren des Unfassbaren und Unerklärlichen vergangen. Doch auch in diesem Jahr fiel es mir wieder auf – und das mehr als jemals zuvor: Die Gemeinschaft der an den Mysterien der Welt Interessierten wird immer fauler und bequemer und damit auch oftmals immer peinlicher! Die Bequemlichkeit breitet sich aus. Lesen und denken ist zu viel verlangt und sogar das bloße anschauen von Filmen zu grenzwissenschaftlichen Themen wird zu einem scheinbar unüberwindbaren Kraftakt. Woher ich das weiß und warum ich mir herausnehme das beurteilen zu können, erfahrt Ihr in diesem “Brandbrief” an die Community der Grenzwissenschaft.


Tschüss 2016!

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende und wir haben inzwischen Weihnachten. Plötzlich und unverhofft wie jedes Jahr.

Ich bin seit Herbst 1989 ein begeisterter und leidenschaftlicher “Grenzwissenschaftler”, der bis heute von den Rätseln der Welt überzeugt ist. Treue Leserinnen und Leser meiner Bücher, dieses Blog bzw. des davor betriebenen Blog bei Google sowie User meines seit Sommer 2012 existierenden YouTube-Kanal wissen mit Sicherheit eines: Ich “stänkere” auch mal mit der Welt des Unfassbaren und Grenzwissenschaft herum. Und das hat mir schon lange viele Feinde und Hater eingebracht. Aber noch mehr Freunde.

So möchte ich auch zum Ende dieses Jahres erneut ein wenig stänkern, da mir 2016 eines aufgefallen ist: Die Mystery-Szene wird immer fauler.

Es ist ein Problem in den Reihen der Mystery-Fans, das sich durch die gesamte grenzwissenschaftliche Community zieht. Es ist die pure Faulheit und Bequemlichkeit innerhalb der Mysterien-der-Welt-Gemeinde, die sich offenkundig immer weiter ausbreitet. Vielleicht ganz ähnlich wie die japanischen drei Affen, die sich heute bei der oder dem ein oder anderen daheim als Deko befinden. Mit dem Unterschied, dass in dieser Gemeinschaft das Motto ist: nichts hören – nichts sehen – aber viel sagen …

Eine Unart, die teilweise schon längst ungeahnte Züge angenommen hat.

Faul, bequem, peinlich

VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: "Der Desinformant" Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens, NWO etc. etc. Desinformationen verbreite ...
VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: “Der Desinformant” Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens, NWO etc. etc. Desinformationen verbreite … (Bild: L. A. Fischinger)

Schon seit sehr vielen Jahren ist der Buchmarkt für Grenzwissenschaft, UFO und Mysterien in Deutschland am Boden. Es gibt sehr wenige Ausnahmen. Aber es ist ein Tatsache, dass schon lange der Wille, Geld für ein echtes Buch oder auch  Magazin auszugeben, in diesen Bereichen kaum mehr vorhanden ist. Von der Beschäftigung mit den drin (hoffentlich!) genannten Quellen ganz zu schweigen.

Und hier tun sich unlängst wahre Abgründe auf, die ich als “Jäger des Phantastischen 2.0” durchaus genau beurteilen kann. Durch mein Online-Aktivitäten wie YouTube, Blog und auch dem täglichen lesen von Mystery-Themen und -Diskussionen im Netz schreit es mir alltäglich entgegen: Faulheit, Bequemlichkeit, Unlust und daraus entstehende wahre Peinlichkeiten innerhalb der grenzwissenschaftlichen Community.

Es gibt dazu überaus anschauliche Beispiele aus dem Alltag:

Jemand (wie ich) postet eine News, einen Beirtrag dieses Blog, eine Meldung oder auch einen Video-Link bei Facebook. Schnell finden sich irgendwo in diesem Sozialen Netzwerk Personen, die dieses und jenes daran zu motzen haben. Oftmals vollkommen zu Recht, aber es gibt dabei vermehrt “Kritiker” eines ganz anders Schlages. Der Grund: Diese haben nur die jeweiligen Überschriften gelesen oder im besten Fall die Texte grob überflogen und wissen nicht, was genau da drin steht oder worum es geht.

Sie sind schlicht und einfach zu faul, den Link anzuklicken und den Beitrag dahinter auch zu lesen! Dabei ist es vollkommen gleichgültig, wer welchen Beitrag zu welcher Internetseite auch immer postet.

Inhalt? Egal!

So kommt es sehr häufig vor, dass entweder über was gemotzt wird, dass überhaupt nicht im Posting steht … oder aber auf etwas als “Hinweis” verwiesen wird, dass eben schon darin steht. So reicht also vielen Menschen unlängst eine reine Überschrift. Inhalt? – egal! Die Medienindustrie, von Mainstreammedien bis zu Bloggern, könnte auch einfach nur Überschriften mit leeren Seiten veröffentlichen. Die spart Zeit und Arbeit.

Das ist bei sehr vielen Posting in den Sozialen Netzwerken zu sehen. Nicht nur bei meinen eigenen. Ein absolutes Unding, dass seltener auch bei Büchern zu Mystery-Themen zu beobachten ist. Auch diese werden hin und wieder (meist von Kritikern) nur Anhand des Titels und/oder der Inhaltsangabe beurteilt. Seltener übrigens deshalb, da Internet-Texte natürlich ungleich häufiger erscheinen als echte Bücher aus Papier …

Ein anders Beispiel ist YouTube, wo es mich als YouTuber jeden Tag graust.

Da stelle ich beispielsweise Videos auf meinen Kanal online und eigentlich jedes Mal gibt es Kommentare, die sich in Peinlichkeiten ergießen. Ich beobachte (ähnlich wie bei Sozialen Netzwerken und in Internet-Foren), dass diese User sich über Themen, Aussagen oder Fakten aufregen, die überhaupt nicht(!) in den jeweiligen Videos vorkommen. Es geht aber noch schlimmer: Nicht wenige sind derart faul, sich vor ihren Kommentar das entsprechende Video nicht mal anzusehen und zuzuhören.

Sonst würden solche Peinlichkeiten ganz einfach nicht möglich sein.

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Da wird dann gerne auch mal etwas fabuliert, wie man dieses oder jenes nur sagen oder behaupten kann, und beweist damit doch nur, wie faul man eigentlich selber ist. Denn oftmals wird in den Videos genau das Gegenteil gesagt oder das angesprochene Thema darin von mir als Unsinn dargelegt. Es kommen sogar Feedbacks, in denen geschimpft wird, das ich das und das nicht berücksichtige usw. obwohl genau das “bemängelte Thema” in dem entsprechenden Video diskutiert wird.

Unfassbar!  Doch so ergeht es natürlich nicht nur mir.

Singe mir ein Mysterium …

Die Jagd nach den Fake News ist eröffnet: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch in der Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Die Jagd nach den Fake News ist eröffnet: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch in der Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger)

Das beweist, dass viele Menschen inzwischen so unsagbar faul geworden sind, dass sie nicht mal mehr Videos (mit Ton) ansehen. Die Lese-Faulheit ist inzwischen bei einer “Sehen-und-hören-Faulheit” angekommen. Und die Themen vorzusingen … wäre wohl das Ende meines YouTube-Kanals … 😉

Es ist natürlich aufgrund so einer Bequemlichkeit und schlichten Faulheit klar, dass Menschen peinliche Feedbacks geben. Geradezu “erschüttert” war ich beispielsweise, als eines meiner Videos immer wieder von einem User (der seine Kommentare dann immer schön bearbeite!) als Unfug etc. bezeichnet wurde, weil ich einen gewissen Historiker überhaupt nicht beachtet habe.

Dabei ging es in diesem Video fast ausschließlich um diesen. So was kommt immer wieder vor.

Man stelle ich vor, jemand macht ein Video über Atlantis als bekanntes Thema und stellt dieses online. Daraufhin bekommt dieser Filmemacher Feedbacks in denen man ihm vorwirft, dass er das Thema Atlantis in seinem Video nicht berücksichtigt oder ob er schon mal was von dem Griechen Platon gehöre habe.

Ist das zu fassen?

Virale Bequemlichkeit

Nur wirkliche Hardcore-Fans der Grenzwissenschaft lesen Bücher, prüfen die Quellen, recherchieren selber oder ziehen weiteres Material hinzu. So wie ich, weshalb ich auch abertausende Bücher und Materialien im Archiv habe.

Eine Umstand übrigens, dem wieder einige der “bequemen Kritiker” nicht passt. Mehrfach habe ich in den letzten Jahren zu hören bekommen, dass meine Bücherwände im Hintergrund meiner Videos Angeberei seien. Die Mehrzahl all jener, die die Grenzwissenschaft fasziniert, lesen einfach darüber und sehen keine Grund zu einem Studium der Quellen. Das ist aber auch absolut OK und daran gibt es nichts auszusetzen.

Auszusetzen aber gibt es an die sich ausbreitende Faulheit. Nach meinem eigenen Empfinden scheint es, als wird die “Generation Facebook” immer und immer bequemer. Von Postings – und damit meine ich ausdrücklich nicht nur meine! – von verschiedenen Mystery-Fans werden nur noch die Überschriften gelesen und bei Videos im Netz reicht ebenso ein Titel. Obwohl man dort nicht mal mehr selber lesen muss. Die meisten YouTube-Videos haben unterhalb auch eine mehr oder wenige lange Beschreibung, die grundsätzlich viel über das Filmchen aussagt. Aber zu glauben, dass diese auch gelesen werden, ist ein Trugschluss.

Interview mit Lars A. Fischinger: "Die Prä-Astronautik ist keine Sekte oder Religion!" (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Lars A. Fischinger im Interview: Die Welt der Prä-Astronautik, die Skeptiker, der Papst und die „Ancient Aliens-Religion“ (Bild: L. A. Fischinger)

Das Ergebnis dieser viralen Bequemlichkeit sind peinliche Aussagen, Kommentare, Meinungen, Feedbacks & Co. Aus meiner täglichen Praxis kann ich unzählige Beispiele nennen. Wozu soll man Texte noch lesen oder Videos anschauen, wenn ich doch anhand des Titels schon alles (besser) weiß? Obwohl es Grenzwissenschaft-Themen sind, ist man schon hier zu bequem als “Fan” diese zu lesen bzw. sich anzusehen. Das gilt übrigens auch für Hinweise, Postings, Texte der Gegenseite; also der Skeptiker und Kritiker. Diese werden schon dreimal nicht genauer beachtet.

Die Szene der Grenzwissenschaft wird immer bequemer. Traurig, aber wahr.

Es gab einmal …

Obwohl eindeutig zu beobachten ist, dass die Szene immer fauler wird, ist noch nicht alles verloren.Und natürlich gibt es Ausnahmen unter den Interessierten. Das steht außer Frage. Sogar solche, die nicht jede Fake-News und jeden Quatsch zur Grenzwissenschaft schlucken. Ändern wird sich das meiner festen Überzeugung nach nicht mehr.

Lange Texte im Internet lesen war jedoch grundsätzlich noch nie beliebt. Obwohl sie im Gegensatz zu Büchern genauso kostenlos sind wie Videos – was die “Generation kostenlos” ja immer auch gerne verlangt. Das lange Texte unbeliebt sind, weiß ich beispielsweise von den Marketing-Strategen einer Internet-Firma, für die ich rund zehn Jahre als Autor arbeitete.

Ich selber lese sie auch nicht so gerne, das muss ich gestehen. Aber Videos?!

Einst gab es “nur” Autoren und Interessierte, die sich mit der Materie “Ungelöste Rätsel der Menschheit” befassten und darüber Bücher und Artikel geschrieben haben. Und die gibt es tatsächlich noch heute. Es gibt zum Glück noch immer Freundinnen und Freunde des Phantastischen, die sich intensiver mit den Themen beschäftigen. Erfreulicherweise denken sicher einige, denn von irgendwem müssen ja die Postings, Online-Artikel und Videos kommen, anhand dessen Überschriften die bequemen Mystery-“Fans” sich echauffieren können …

Euch allen tollen Weihnachten und ein noch tolleren Start in das Jahr 2017!

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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