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Entdeckung bei der Suche nach Leben im All: Wasserdampf-Atmosphäre bei einer “Super-Erde” nachgewiesen +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Neue Entdeckung bei der Suche nach Leben im All: Wasserdampf-Atmosphäre bei einer "Super-Erde" nachgewiesen! (Bild: NASA)
VIDEO: Neue Entdeckung bei der Suche nach Leben im All: Wasserdampf-Atmosphäre bei einer “Super-Erde” nachgewiesen! (Bild: NASA)

Forscher haben bei dem bereits 2015 durch das Weltraumteleskop Kepler entdeckten Exoplanten K2-18b eine bahnbrechende Entdeckung gemacht. Weitere Untersuchungen der “Super-Erde” in ca. 110 Lichtjahren Entfernung erbrachten den Nachweis, dass in der Atmosphäre dieses fernen Planeten Wasserdampf vorkommt. Bei einem “erdähnlichen Planeten” wie K2-18b fehlte dieser Nachweis bisher. Da dieser Gesteinsplanet sich dabei auch in der habitablen Zone um seinen Sterne befindet, sehen die Wissenschaftler ihn ihn den bisher “vielversprechendste Kandidat” bei der Suche nach Leben im All. Alles zu dieser Entdeckung erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Spannende Entdeckung bei der Suche nach Leben im All und bewohnbaren Exoplaneten! Wissenschaftler des „University Collage London“ um Angelos Tsioras haben bei dem Exoplaneten K2-18b Wasserdampf in der Atmosphäre nachgewiesen.

Dies ist bisher bei keinem erdähnlichen Planeten gelungen!

Der Exoplanet K2-18b wurde bereits 2015 entdeckt und ist rund 110 Lichtjahre von uns entfernt. Er gehört zur Klasse der Super-Erden und bewegt sich in der habitablen – also lebensfreundlichen – Zone seiner Sonne. Es ist der bisher „vielversprechendste Kandidat“ für Leben im All, so die Forscher.

Alles über diese spannende Entdeckung erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

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YouTube-Video vom 12. Sep. 2019 auf Fischinger-Online

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Leben im All: Die Erde ist nicht ideal – Auf Exoplaneten könnte sich Leben “üppiger und aktiver” entwickeln +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Erstaunliches bei der Suche nach Leben im All: Exoplaneten könnten für die Entstehung von Leben besser geeignet sein als die Erde (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Erstaunliches bei der Suche nach Leben im All: Exoplaneten könnten für die Entstehung von Leben besser geeignet sein als die Erde (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)

Die Suche nach Leben im All und einem bewohnbaren Exoplaneten macht weiterhin Fortschritte. Inzwischen sind über 4.000 derartige Planeten außerhalb unseres Sonnensystems bekannt, die um fernen Sterne kreisen. Eine “zweite Erde” oder “Erde 2.0” war bisher nicht darunter. Immerhin galt unsere Heimatwelt vor Milliarden von Jahren als “idealer Ort” für die Entwicklung von Leben, So zumindest wurde es bisher immer angenommen. Doch jetzt zeigen Computersimulationen von Exoplaneten, dass auf anderen Welten im Universum weitaus bessere Lebensbedienungen herrschen könnten, als auf unserer Erde. Dies verblüffte selbst die beteiligten Wissenschaftler, wie Ihr es in diesem YouTube-Video erfahrt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Unsere Erde ist im Universum ein schöner Ort zum Leben. Das steht außer Frage.

Und unser Planet hatte vor Milliarden sehr viel Glück, dass hier Leben entstehen konnte. Viele “Zufälle“ seien hier glücklicherweise zusammen gekommen, heißt es immer aus der Astronomie, so dass sich schließlich auf der noch recht jungen Erde erste Lebewesen entwickelten.

Was genau die Voraussetzungen für diesen Sprung des Lebens auf der Ur-Erde waren, weiß niemand wirklich zu sagen. Einig ist man sich nur dahingehend, dass hier alles “optimal zusammen lief”.

Doch jetzt überrascht eine neue Untersuchung von Exoplaneten die Astrobiologen und Astronomen. Denn diese hat mittels Computersimulationen gezeigt, dass auf anderen Planeten die Bedingungen für die Lebensentwicklung weitaus besser sind, als vor Milliarden von Jahren auf der Erde!

Unsere Welt könnte “nicht optimal bewohnbar sein” und auf anderen Erden wären “viel bessere Bedingungen” als hier möglich. Ein “üppigeres und aktiveres Leben” wäre auf diesen Exoplaneten vorzufinden.

Eine Untersuchung, dessen Resultate selbst die verantwortlichen Wissenschaftler überraschte, wie Ihr es in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal erfahrt.

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Video vom 1. Sep. 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Die Mond(f)lüge: 50 Jahre Mondlandung, Leben im All, Verschwörungen und mehr +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Die Mond(f)lüge - 50 Jahre Mondlandung und mehr (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Die Mond(f)lüge – 50 Jahre Mondlandung und mehr (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Genau 50 Jahre ist es nun her, da landeten erstmals Menschen auf dem Mond. Das Zeitalter der Mondlandungen und der ersten Begeisterung für Raumfahrt und alles “Kosmische” war angebrochen. Ein Ereignis, dass heute mehr denn je von Skeptikern und Verschwörungstheoretikern bezweifelt wird – und natürlichen in diesen Tagen auch vielfach gefeiert und geehrt wird. So auch in den diesjährigen Ausstellungen im Galileo-Park Lennestadt, die sich voll und ganz dem Themen 50 Jahre Mondlandung, Raumfahrt, Leben im All und Aliens widmen. Ich habe für Euch kürzlich die “Sauerland-Pyramiden” besucht und dort dieses YouTube-Video zum Thema gemacht.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Genau 50 Jahre ist es nun her, da landeten erstmals Menschen auf dem Mond. Das Zeitalter der Mondlandungen und der ersten Begeisterung für Raumfahrt und alles “Kosmische” war angebrochen. Ein Ereignis, dass heute mehr denn je von Skeptikern und Verschwörungstheoretikern bezweifelt wird. Und natürlichen in diesen Tagen auch vielfach gefeiert und “geehrt” wird.

So auch in den diesjährigen Ausstellungen im Galileo-Park Lennestadt. Die Ausstellungen in den “Sauerland-Pyramiden” widmen sich voll und ganz dem Thema 50 Jahre Mondlandung, Raumfahrt, Leben im All und Aliens.

Ich habe für Euch kürzlich den Galileo-Park besucht und dort dieses Video zum Thema gemacht.

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Video vom 24. Juli 2019 auf Grewzwissenschaft und Mystery Files

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“Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All”: Nur sehen wir sie nicht! Interessantes Interview aus der Astrophysik

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"Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All" - nur sehen wir sie nicht (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
“Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All” – nur sehen wir sie nicht! (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In diesem Sommer trafen sich rund 35 Wissenschaftler aus der ganzen Welt im SETI-Institute in Kalifornien zu einem wissenschaftlichen Projekt rund um die Suche nach Leben im All und künstliche Intelligenz (KI). Über ganze zwei Monate hinweg debattierten hier Astrophysiker und KI-Experten über zukünftige Möglichkeiten und Wege um Leben im All, Exoplaneten und auch außerirdische Intelligenzen zu finden. Einer der Teilnehmer des NASA-Workshop war der “Alien-Jäger” Daniel Angerhausen, Astrophysiker und ehemalige NASA-Mitarbeiter von der Universität Bern. Jetzt gab Angerhausen ein überaus interessantes Interview zu diesem Workshop zum Thema Suche nach Außerirdischen & Co., bei dem auch Google und anderen Technologie-Unternehmen teilnahmen. Was der Astrophysiker nach seiner Teilnahme am “NASA Frontier Development Lab” erstaunliches zu Leben im Kosmos und auch dem UFO-Phänomen sagte, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Außerirdische, Exoplaneten und künstliche Intelligenz

Auf dem zweimonatigen NASA-Workshop “NASA Frontier Development Lab” traf sich eine scheinbar illustre Gästeliste an Forschern. Technik-Experten verschiedener Unternehmen wie Google, SETI-Forscher, Astrophysiker, Experten für künstliche Intelligenz und Exoplaneten-Jäger versammelten sich dazu im   “Silicon Valley” in Kalifornien.

Der Grund dieses Zusammentreffen war eigentlich ein ganz pragmatischer. Zum Beispiel, wie die immer effizienter werdende “künstliche Intelligenz” (KI) bei der Suche nach Leben im All eingesetzt werden könnte. Denn die gewaltigen Datenmengen, die Weltraumteleskope wie “TESS” oder “Kepler” sowie die SETI-Astronomen ansammeln, stellen die “Alien-Jäger” vor immer gewaltigeren Aufgaben.

Ein Grund ist eben auch die rasant wachsende und sich stetig gewaltig verbessernde Technologie, die Forscher bei ihren SETI-Projekten sowie bei der Suche nach Exoplaneten und letztlich außerirdischem Leben einsetzen.

Was bietet sich da besser an, als diese Datenmengen eben von solchen künstlichen Intelligenten und Systemen (mit) analysieren zu lassen? Genau das wird zwar unlängst getan, aber wie entwickeln sich solche Techniken weiter?

So ist es auch kein Wunder, dass die “Datenkrake Google” und andere High-Tech-Firmen bei diesem NASA-Workshop mit am Tisch der Astronomen, EDV-Experten, SETI-Technikern und Astrobilogen saßen.

Erde 2.0 und Leben im All

Der Astrophysiker Daniel Angerhausen aus Bern in der Schweiz war einer dieser Teilnehmer des Meetings. Ein junger Wissenschaftler, der aktuell in einem Interview mit dem Nachrichtenportal “swissinfo” einmal mehr zeigte, wie die neue Generation von Weltraumforscher dem Thema Aliens und Leben im  Kosmos gegenübersteht: Nämlich vollkommen offen!

So sagte Angerhausen zum Thema erdähnliche Exoplaneten und deren mögliche Bewohnbarkeit:

Und selbst wenn wir Zeichen von Leben finden, wird es immer einen Fehlerbalken geben. Wir müssten da schon eindeutige Zeichen sehen und nicht-biologische Quellen komplett ausschließen können.

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(…) Megastrukturen, welche das Licht beeinträchtigen, ein wiederkehrendes Signal, oder Stoffe in einer Atmosphäre, vor allem Fluorchlorkohlenwasserstoffe, die eine Präsenz von Leben vermuten lassen. Bei der Suche nach Aliens wird eine Vielzahl von Methoden und Maschinen angewandt.

Diese genannten “Fehlerbalken” gilt es eben durch zukünftige Technologien und den Einsatz von KI zu minimieren! Selbst “Megastrukturen, welche das Licht beeinträchtigen”, schließt der Experte nicht aus. Damit spielt er fraglos auf den angeblichen Megabau einer außerirdischen Super-Zivilisation an, der von diesen Super-Aliens um den Stern KIC 8462852 errichtet worden sein könnte.

Wie man zumindest zuerst spekulierte, als Forscher seltsame Lichtschwankungen um den Stern fanden, wie HIER, HIER oder auch die Videos HIER & HIER auf diesem Blog berichtet.

“Die Wahrscheinlichkeit, intelligentes Leben zu finden, doch sehr klein”, so Angerhausen in dem Interview vom 24. September 2018. Aber eben doch gegeben. Primitives Leben könnte vielleicht auch in unserem Sonnensystem existieren, ist sich auch Angerhausen sicher. Wie praktisch alle Astronomen von heute auch.

Primitives Leben oder ein “Unfall der Evolution”

Können wir überhaupt extrem weit entwickelte Außerirdische und Alien-Zivilisationen finden? Daniel Angerhausen ist sich da selber nicht so sicher, wenn er sagt:

Vielleicht gibt es längstens Spuren von außerirdischem Leben im All, aber wir detektieren sie mit unseren Instrumenten nicht. Oder wir sehen sie und denken, sie wären natürlich, ohne zu begreifen, dass sie einen Bezug zu Außerirdischen haben. Es wäre wie bei den Ameisen und uns Menschen: Ameisen verstehen ja auch nicht, was wir sind und tun.

Erstaunliche Worte eines seriösen Wissenschaftlers über Aliens. Noch vor 20 oder 30 Jahren hätte die wissenschaftliche Community ihn dafür geteert und gefedert, um es überspitzt auszudrücken. Wer aber heute noch für diese Worte gerne an den Pranger gestellt wird, ist Erich von Däniken. Er bediente oder bedient sich immer mal wieder genau dem Beispiel mit den Armasien und Menschen, wie es Angerhausen in diesem Interview tat. Dafür bekam von Däniken viel Gegenwind von seinen Skeptikern und Kritikern, die diese Veranschaulichung von ihm lächerlich und unseriös fanden …

Daniel Angerhausen geht aber noch einen Schritt weiter. Er antwortet auf die Frage, ob Intelligenz wie beim Menschen “quasi ein Fehler in der Evolution” sein  könnte, mit den Worten:

Das kann tatsächlich nur ein Unfall sein. Dinosaurier haben ja Millionen von Jahre gelebt, haben aber keine Handys oder Autos entwickelt. Vielleicht ist es alles andere als normal, dass Evolution intelligentes Leben hervorbringt.

Aber wenn einmal ein Status wie bei uns Menschen erreicht wird, dann ist die künstliche Superintelligenz nicht mehr weit weg. Deshalb denke ich, dass wir im Weltall am ehesten auf sehr primitives Leben oder aber auf sehr, sehr fortgeschrittenes, hoch technologisiertes stoßen werden.

Natürlich hoffen Astronomen wie auch Weltraum-Enthusiasten nicht, dass intelligentes Leben im All ein evolutionären Unfall auf diesem Planeten ist. Ausschließen kann man es zum jetzigen Zeitpunkt allerdings tatsächlich nicht.

UFOs

“Noch heute werden Menschen, die an Aliens glauben, belächelt”, heißt es im Interview in einer Frage an Angerhausen. Hat sich diese Meinung gewandelt?

Ich glaube schon, zumindest in der Wissenschaft. Gerade die NASA nimmt das Thema viel ernster als früher. Ich denke, das wird heute relativ offen diskutiert, es gibt kaum mehr Tabus hierzu.”

Hier zeigt sich sehr schön der Paradigmenwechsel in der etablierten Astronomie in Sachen Aliens. Angekommen ist dieser allerdings in der breiten Öffentlichkeit noch lange nicht. Zum Teil sehr lange nicht. Das können sicher viele Grenzwissenschaft und Mystery Files-Interessierte bestätigen, die es mal wagten in ihrem Umwelt das Thema “Leben im All” und Aliens angesprochen zu haben. Ob am Arbeitsplatz, in der Familie oder im Sportverein…sehr schnell ist man ein Alien-Freak.

Es nützt da auch nichts, irgendwelchen Gesprächspartner ohne jeglichem Hintergrundwissen auf SETI, Exoplaneten oder irgendeine Art von astronomischer Forschungen hinzuweisen. Im besten Fall kennen diese den Unterschied zwischen Astronomie und Astrologie. Schnell ist man verständlicherweise dabei auch beim Thema UFOs. Wie auch in dem Interview mit Daniel Angerhausen, der zum UFO-Phänomen meint:

Ich finde jedenfalls, dass UFOs untersucht werden sollten. Egal, ob die Ursache nun Außerirdische, Massen-Halluzinationen oder unbekannte Atmosphären-Effekte sind. Interessant ist das Phänomen auf jeden Fall, und ich finde, dass kein Wissenschaftler sagen sollte, dass hierzu nicht geforscht werden darf.

All die unzähligen UFO-Forscher oder UFO-Forschungsorganisationen sowie natürlich die am Thema interessierten Menschen sagen genau das. Hier sagt es ein Astrophysiker der Universität Bern und damit ein Forscher der etablierten Wissenschaften.

Wenn das nicht wie kaum ein anderes entsprechendes Interview mit der “Mainstream-Wissenschaft” den Meinungswandel zeigt, was dann?

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Lars A. Fischinger

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UFOs, Leben im All, außerirdische Eingriffe in der Vergangenheit & Co.: Eine staatliche Universität in der Türkei bietet Vorlesungen dazu +++ YouTube-Video +++

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"Staatlich geförderte Vorlesungen" zu UFOs, Aliens, Kornkreise & Co. - an einer Uni in der Türkei gibt es sie (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
“Staatlich geförderte Vorlesungen” zu UFOs, Aliens, Kornkreise & Co. – an einer Uni in der Türkei gibt es sie (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Intelligentes Leben im All, Außerirdische und das UFO-Phänomen oder die Ankunft von Aliens bei uns auf der Erde: Solche und ähnliche Themen der Grenzwissenschaft, Pseudowissenschaft oder auch Parawissenschaft sind spannend. Gleichfalls aber auch sehr umstritten. Und es sind eigentlich auch keine Wissenschaften, die man an Universitäten lernen oder studieren kann. Anders sieht es jetzt an einer stattlichen Universität in der Türkei aus. Hier kann man sich für viele verschiedene Vorlesungen zu Aliens, Prä-Astronautik, UFOs & Co. einschreiben. Um was es sich bei diesen “staatlichen Kursen” handelt, erfahrt Ihr wie immer in einem YouTube-Video von mir.

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Die Türkei fördert offiziell – also vom Staat aus – Vorlesungen über UFO-Forschung, Aliens, außerirdische Eingriffe in der Vergangenheit , Leben im All usw.? An einer Uni?

Das klingt überaus sonderbar. Zumindest angesichts der deutschen Medienberichte über Massenentlassungen von Staatsbediensteten und all die anderen Ereignisse dort.

Aber doch hat eine staatliche Uni in der Türkei genau solche Themen der Grenzwissenschaft quasi “auf dem Lehrplan“. Was das für „staatliche Studienkurse“sind, wer sich dahinter verbirgt sowie eine kleine Anekdote dazu:

Alles das berichte ich in diesem neuen YouTube-Video von Grenzwissenschaft & Mystery Files.

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Die Jagd nach einer “zweiten Erde” im All: Euphorie über die Entdeckung des “lebensfreundlichen Planeten” Ross 128b

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Die Jagd nach Leben im All: Über euphorische Medienberichte und eine dabei untergegangene Meldung (Bild: NASA/R. Ramirez)
Die Jagd nach Leben im All: Über euphorische Medienberichte und eine dabei untergegangene Meldung (Bild: NASA/R. Ramirez)

Dass sich hin und wieder Meldungen und Berichte auf dem Bereich Grenzwissenschaft & Mystery Files “überschlagen”, ist nicht neu. Ebenso wenig ist es nicht neu, dass sich daraufhin oftmals auch Spekulationen und Diskussionen häufen und sehr gerne ausufern. Beispielsweise in den Sozialen Netzwerken aber auch in der Presseberichterstattung selbst. Die jüngsten Entdeckung rund um den nur 11 Lichtjahre entfernten Exoplaneten “Ross 128b” ist ein solches Beispiel, da es auf diesen erdähnlichen Planeten sogar außerirdisches Leben geben könnte. “Sensations-Fund” und “neue Erde entdeckt!” sind einige der Schlagzeilen dieser Tage. Was es genau mit dieser wissenschaftlich spannenden Entdeckung des Planeten “Ross 128b” auf sich hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


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Sensationsfund: “Zweite Erde Ross 128b”

Vorweg: Es wurde keine “Zweite Erde” in 11 Lichtjahren Entfernung um den roten Zwergstern Ross gefunden. Es wurde dort im Sternbild Jungfrau ebenso kein Planet mit Leben entdeckt. Die Astronomen haben bei dem jetzt gefundenen Exoplaneten “Ross 128b” auch nie davon gesprochen, dass es ein “Planet wie die Erde” ist.

All diese Behauptungen sind nichts weiter als unsachlich aufgebauschte Aussagen der Presse. Die britische Boulevardzeitung “The Sun”, die aufgrund ihrer großen medialen Verbreitung einer der Auslöser für diesen neuerlichen “Erde 2.0-Boom” ist, titelte beispielsweise am  15. November:

Ist das draußen jemand? Der erdähnliche Planet Ross 128b könnte ein ,komfortables’ Zuhause für außerirdisches Leben sein und kommt von  Tag zu Tag näher. Astronomen entdecken eine mysteriöse Welt, die die endgültige Antwort auf die Frage geben könnte, ob wir alleine im Universum sind.

Das klingt überaus spannend und ist es auch. Aber eine “neue Erde” oder etwas ähnliches ist der Planet “Ross 128b” längst nicht. Und selbst die Sensationszeitung “The Sun” schreibt:

Es ist unklar, ob dort Wasser existiert, aber das chilenische La Silla-Observatorium baut jetzt ein extrem-großes Teleskop, um ihn auf Lebenszeichen zu untersuchen, die als Biomarker angehen werden.

Ein Planet wie die Erde, von dem unbekannt ist, ob es dort Wasser gibt?

Die NASA glaubt, dass sie in 20 Jahren außerirdisches Leben finden wird (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Die NASA glaubt, dass sie in 20 Jahren außerirdisches Leben finden wird (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Das klingt unter den sensationellen Schlagzeilen doch eher ernüchternd. Es stimmt übrigens auch nicht, dass das La Silla-Observatorium in Chile, das zur Europäischen Südsternwarte (ESO) gehört, jetzt nur deshalb ein riesiges Teleskop baut, um Spuren von Leben auf dem Planeten “Ross 128b” zu suchen. Die ESO baut dort nämlich schon länger an solchen Teleskopen und dabei ist auch das genannte “Extremely Large Telescope“, das laut Plan 2024 fertig gestellt sein soll.

Planet “Ross 128b”: Alle 10 Tage Silvester

Abseits der weit verbreiteten Boulevardmedien wie eben “The Sun” findend man natürlich auch Berichte, die sich auf die bisherigen Fakten zu “Ross 128b” konzentriert haben. Erschienen sind diese Fakten in einer Studie am 8. November 2017 in “Astronomy & Astrophysics” (Pdf HIER). Darin berichten die ESO-Forscher des La Silla-Observatoriums, dass der Planet “Ross 128b” ein “erdähnliches Klima” haben könnte.

Nach den Untersuchungen der internationalen Astronomen der Europäischen Südsternwarte mit dem “High Accuracy Radial velocity Planet Searcher” (HARPS) seien sie sicher, dass auf diesem nahen Exoplaneten Temperaturen von minus 60 bis plus 20 Grad Celsius herrschen könnten. Das sind für das Vorhandensein von Wasser in flüssiger Form sehr gute Voraussetzungen. Ob es dort aber auch tatsächlich existiert, das wissen die Forscher um Xavier Bonfils von der Universität Grenoble Alpes (Frankreich) selber nicht:

Allerdings ist es unklar, ob der Planet innerhalb, außerhalb oder an der Grenze der habitablen Zone liegt, innerhalb der flüssiges Wasser auf der Oberfläche eines Planeten existieren kann.

Auch das klingt nicht wie eine “Zweite Erde”. Auch die Umlaufbahn des Planeten ist alles andere, als mit unserer Erde zu vergleichen. “Ross 128b” umkreist seinen Stern auch in einem sehr geringen Abstand, der etwa nur 5 Prozent des Abstandes Erde-Sonne beträgt. Und obwohl es sich um einen Gesteinsplaneten wie die Erde handelt, hat er die 1,35-fache Masse unserer Heimat im All und kann deshalb keine “Erde 2.0” sein. Aufgrund des sehr geringen Abstandes zu seinem Zentralgestirn dauert dort ein Jahr auch nur 9,9 Tage.

Das Böse im All heißt "Hercólubus oder roter Planet": Was uns die Alcione-Gesellschaft sagen will (Bilder: NASA / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Das Böse im All heißt “Hercólubus oder roter Planet”: Was uns die Alcione-Gesellschaft sagen will (Bilder: NASA / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Man stelle sich also vor, dass ein irdisches Jahr nicht 365 Tage sondern 10 Tage dauert. Das Klima wäre dann alles andere als angenehm und stabil und wohl niemand möchte gern auf einer solchen Welt leben. Auch wenn es wie unsere Erde ein Gesteinsplanet ist, ist dieser Exoplanet eben nur erdähnlich. Das sind auch unsere beiden Nachbarplaneten Venus und Mars. Auch diese beiden Welten aus Gestein in unserem eigenen Solarsystem sind erdähnlich, können aber unterschiedlicher wohl kaum sein!

Wohl niemand würde Mars oder Venus auch als “neue Erde” bezeichnen …

Die Vermutung, dass es auf “Ross 128b” flüssiges Wasser und damit die Voraussetzung für außerirdisches Leben geben könnte, hat vor allem auch mit seinem Zentralgestirn zu tun. Der ferne Planet umrundet zwar seine Sonne in einem derart extrem nahen Orbit, aber diese ist dabei lediglich ein massearmer Roter Zwergstern.  Diese Art Stern katalogisieren Astronomen als eine “Spektraltyp M4-Sonne” und der Rote Zwerg von “Ross 128b” habt dabei nur 0,3 Prozent der Leuchtkraft unserer eigenen Sonne.

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Wie Eis in der Sonne …

Nichtmal ein halbes Prozent der Energie unseres Heimatstern also geht von dieser Sonne aus. Damit ist der Rote Zwerg extrem schwach, woraus folgt,, dass sich die dortige habitable Zone sehr, sehr nahe um ihn befindet. Das heißt, das jener Bereich um diese Sonne, in denen theoretisch die Möglichkeit für flüssiges Wasser und damit Alien-Leben existiert, mit unserer heimatlichen Lebenszone der Erde überhaupt nicht zu vergleichen ist. Wäre unsere Sonne ein solcher schwach strahlender Roter Zwerg, wäre es hier auf unserer Erde eiskalt und es gäbe hier kein menschliches Leben.

Bei “Ross 128b” ist das anders, da er eine enge Kreisumlaufbahn um seinen Stern hat, also der Radius des Orbit zwischen ihm und dem Roten Zwerg viel kleiner ist. Darum dauert dort ein volles Jahr auch nur rund 10 Stunden. Aufgrund dieser nahen Umlaufbahn bekommt “Ross 128b” aber die 1,4-fache Sonneneinstrahlung wie unsere Erde von unserem Fixstern ab. Also, so das wissenschaftliche Team um Xavier Bonfils, liegt der Planet in der bewohnbaren Zone seiner Sonne und könnte flüssiges Wasser und sogar einfaches Leben tragen. Hier schmilzt das Eis sprichwörtlich in der Sonne

Gibt es eine "Erde 2.0" im Sonnensystem Alpha Centauri? Ein privates Forschungsprojekt will sie finden (Bild: NASA)
Gibt es eine “Erde 2.0” im Sonnensystem Alpha Centauri? Ein privates Forschungsprojekt will sie finden (Bild: NASA)

Vollkommene Laien der Astronomie können sich das sehr vereinfacht so vorstellen:

Man nehme eine 100 Watt-Glühbirne als unsere wärmende Sonne und halte bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt einen Eiswürfel als Erde in einiger Entfernung vor die Lampe. In dem Abstand, wo dieser Eiswürfel schmilzt und damit flüssig wird, befindet sich die habitable Zone mit unserem Planten.

Nun nimmt man eine winzige Kerze oder noch besser eine Glühbirne mit einer Leistung von bescheidenen 0,3 Watt als den Roten Zwergstern und einen zweiten Eiswürfel als Exoplaneten “Ross 128b” und wiederholt das “Experiment”. In der Entfernung von dieser “Mini-Sonne”, wo dann auch dieser Eiswürfel schmilzt und zu Wasser wird, liegt die diese angebliche “zweite Erde”.

Planet mit Kurs auf die Erde? Ja, aber ..

Das ist natürlich kein wissenschaftlicher Versuchsaufbau aber veranschaulicht doch, um was es sich bei “Ross 128b” und seinem Mutterstern handelt. Trotzdem ist die Entdeckung mit dem Spektrografen HARPS der Astronomen der Europäischen Südsternwarte sehr spannend. Viele Medien überschlugen sich in den letzten Tag mit sensationell klingenden Überschriften zu dieser Entdeckung. Neben den Stichworten “Zweite Erde” und “Aliens” bzw. “bewohnbarer Planet im All” hieß es auch, dass sich dieser Planet auf Erde zu bewegen würde.

“,Erde 2′ rast auf unsere Erde zu – mit Aliens?” schrieb etwa heute.at am 16. November. “Erdähnlicher Planet nährt sich unserem Sonnensystem” titelte eine Zeitung (“Die Welt“, 16. November) und die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” schrieb entsprechend am 16. November, dass ein “Planet mit Kurs auf die Erde” entdeckt wurde, auf dem es vielleicht Leben gibt. Und bei “InTouch” klang es dann am 16. November geradezu schockierend: “Neue Erde nimmt Kurs auf uns – darauf könnten Aliens leben!”

Bewohnbarer Planet vor unserer kosmischen Haustür gefunden? Die Gerüchte um eine “Erde 2.0” um den Stern Proxima Centauri brodeln … (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Neue Erde direkt in unserer Nachbarschaft um den Stern Proxima Centauri gefunden? (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Solche Headlines, die sich weltweit in ähnlicher Form in den Medien finden, klingen irgendwie nach drittklassigen Science-Fiction B-Movies aus Hollywood der 1960er Jahren. Mit dem Unterschied, dass sie prinzipiell sogar stimmen.

“Der soll nur kommen”, schrieb ich vor einigen Tagen auf meiner Facebook-Seite zu einem entsprechen Posting von mir. Und das macht er auch, wobei es allerdings noch zehntausende Jahre dauern wird, bis “Ross 128b” bei uns ist. “Bei uns” wird er dann aber auch nicht sein, obwohl sich das ganze Sternsystem auf uns zu bewegt.

Das Sonnensystem wird in etwa 79.000 Jahren, so schätzen es die Astronomen in ihrer Studie, in dem Sinne “bei uns” sein, dass es dann unser nächster Nachbarstern im All sein könnte. Das ist derzeit der berühmte Stern Proxima Centauri in nur 4,24 Lichtfahren Entfernung, der in den letzten Jahren bei der Suche nach erdähnlichen Planeten und Leben im All immer wieder für spannende Diskussionen sorgte. Der Rote Zwergstern “Ross 128” und seine “Erde 2.0” würden bei ihrer kosmischen Wanderung demnach in rund 80.000 Jahren Proxima Centauri den Titel “nächster Nachbar der Erde” streitig machen.

Um das ferne Jahr 81.000 nach Christus wäre er dann natürlich immer noch Lichtjahre von unserer Heimat entfernt … auf der es dann möglicherweise nicht mal mehr Menschen gibt.

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Lars A. Fischinger

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Die Suche nach Leben im All: Laut SETI-Astronomen haben wir in nur 20 Jahren Kontakt mit Außerirdischen!

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Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Jahrzehnte schon suchen Astronomen mit dem SETI-Projekt nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen, um deren Existenz zu beweisen. Doch gefunden haben sie bisher nichts, dass eindeutig von Aliens aus dem All stammt. Dennoch geben die SETI-Astronomen ihre Suche noch lange nicht auf. Im Gegenteil: der berühmte Astronom Dr. Seth Shostak vom SETI-Institute in Kalifornien würde sogar darauf wetten, dass wir innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte Kontakt mit Außerirdischen haben werden, wie er jüngst in einem Interview erklärte. Wie hoch sein Wetteinsatz ist und warum es an mehr als einem halben Dutzend Orten in unserem eigenen Sonnensystem außerirdischen Leben geben könnte, erfahrt Ihr hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seth Shostak vom kalifornischen SETI-Institut ist sicher der bekannteste Astronom, der sich aktiv mit der Suche nach außerirdischen Zivilisationen befasst. Dabei ist SETI als Projekt zur Suche nach Radiosignalen von Außerirdischen mit Hilfe von Radioteleskopen auf der Erde eine durchweg “etablierte Wissenschaft”.

Ein Bereich der Astronomie, der zwar seine Kritiker hat, aber eben nichts mit UFO-Forschung zu tun hat, die bis heute  alles andere als “etabliert” angesehen wird.

Nur noch 20 Jahre!?

Shostak ist nach eigener Aussage sicher, dass es nur noch 20 Jahre dauern wird, bis die Menschheit ein Signal von intelligenten Außerirdischen empfängt. Von Aliens irgendwo in den Weiten des Alls, die zumindest technologisch so weit entwickelt sind, dass sie Radiosignale in das Universum senden können. Oder besser gesagt so weit entwickelt waren.

Würde dieses Signal von einem Stern kommen, der 10.000 Lichtjahre entfernt ist, wäre auch die “Botschaft” 10.000 Jahre alt. So wie wir diesen Stern sehen, wie er vor 10.000 Jahren aussah. Diese Zeitspanne benötigt sein Licht um die Erde zu erreichen und damit wäre auch ein Radiosignal der Aliens so lange zu uns unterwegs. Auch Radiosignale bewegen sich nur mit Lichtgeschwindigkeit durch das All und machen so grundsätzlich eine echte Kommunikation mit Aliens mehr als nur schwierig.

Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich vorher alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich vorher alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Seth Shostak zu diesem Problem:

Wenn sie 500 Lichtjahre von uns entfernt sind, würden wir ein Signal hören, das 500 Jahre alt ist. Und wenn wir zurücksenden: ‘Hi, wir sind  Erdlinge, wie geht es euch?’, dann würde es 1000 Jahre dauern, bis wir wieder von ihren hören. Falls wir von ihnen hören. Es ist also kein wirklicher Kontakt, aber zumindest wüssten wir, dass sie da sind.

Nach Shostak könnten wir binnen der kommenden zwei Jahrzehnte wissen, “dass sie da sind”. Für alle Astronomen sowie Weltraum- und Alien-Fans eigentlich eine erfreuliche Nachricht des SETI-Astronomen, die allerdings einen faden Beigeschmack hat.

Auch Seth Shostak kann die Zeit des ersten Kontakt mit Außerirdischen nur raten. Obwohl durch den technologischen Fortschritt auch SETI immer effizienter wird, beruhen alle “First Contact-Schätzungen” nur auf Spekulationen. Niemand kann verbindlich sagen, ob es in einem Jahr oder 200 Jahren soweit sein wird.

Und so ist auch der Wetteinsatz von Shostak nicht allzu hoch:

Ich wette mit jedem um eine Tasse Kaffee, dass wir innerhalb der nächsten 20 Jahre intelligentes Leben finden werden.

7 mal Leben in unserer Nachbarschaft?

Wie die meisten Astronomen und Planetenforscher auch, ist auch Shostak überzeugt, dass wir Menschen zuerst Leben in unserem eigenen Sonnensystem finden könnten. Mikroorganismen, die auf Planeten und Monden in unserer Nachbarschaft existieren könnten. Der Mars steht hier beispielsweise hoch im Kurs bei der Suche nach Leben im All.

Aber auch der Zwergplanet Pluto, die Jupiter-Monde Europa, Ganymed und Callisto sowie die Saturn-Monde Titan und Enceladus sind als Kandidaten für Leben in der Diskussion.

Shostak dazu im September 2017:

Es gibt mindestens sieben weitere Orte in unserem Sonnensystem, also praktisch vor unserer Haustür, die man mit einer Rakete erreichen kann und auf denen es mikrobiologisches Leben geben könnte.

SETI und die Suche nach Leben im All: Neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)
Wo sind die Aliens? Forscher stellen neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen vor (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)

Ein verlockendes Ziel für die Suche nach primitiven Aliens ist nach Meinung von Shostak und anderen Astronomen der Saturn-Mond Enceladus mit seinen riesigen Geysiren:

Er schießt Geysire in den Weltraum. Man muss dort also nicht landen und man muss keine Bohrungen durchführen. Man schnappt sich einfach ein wenig von diesem Geysir-Schleim, bringt ihn zurück auf die Erde und vielleicht findet man darin Aliens.”

Doch Leben im All muss es einfach geben, so der SETI-Forscher. Das Weltall sei einfach zu groß, als dass es nicht existiert:

Es gibt eine Menge Grundstücke da draußen, richtig? Es gibt eine Billionen Planeten in der Milchstraße. Wir können eine Billion andere Galaxien sehen, jede mit einer Billion Planeten. Wenn sie nicht da draußen sind, dann sind alle diese Leute hinter uns (die beim Gespräch Anwesenden, Anm. LAF) ganz besonders.”

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Jagd nach Erde 2.0: NASA verkündet Entdeckungen bei der Suche nach Leben im All! Alle Fakten dazu in einem neuen YouTube-Video

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Die Jagd nach Erde 2.0: NASA verkündet sensationelle Entdeckung bei der Suche nach Leben im All! Alle Fakten dazu in einem neuen YouTube-Video (Bild: NASA/JPL)
Die Jagd nach Erde 2.0: NASA verkündet sensationelle Entdeckung bei der Suche nach Leben im All! Alle Fakten dazu in einem neuen YouTube-Video (Bild: NASA/JPL)

Am 22. Februar 2017 gab die NASA eine mit Spannung erwartete Pressekonferenz, um neue Ergebnisse bei der Suche nach Leben im All bzw. nach lebensfreundlichen Planten bekannt zu geben. Tatsächlich waren die dort präsentierten Forschungsergebnisse zu der Suche nach Exoplaneten und einer „Erde 2.0“ der NASA nicht nur für Astronomen und Weltraum-Fans eine Sensation. Alles und noch mehr dazu in meinem neuen YouTube-Video.

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Das Ende der Welt: Die NASA ruft eine neue Abteilung ins Leben … um im schlimmsten Fall den Weltuntergang zu verhindern (Video)

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Das Ende der Welt – So will die NASA den Weltuntergang verhindern (Bilder: NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Das Ende der Welt – So will die NASA den Weltuntergang verhindern (Bilder: NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Immer wieder wollen mehr oder weniger fragwürdige Quellen einen Weltuntergang oder ein Jüngstes Gericht kommen sehen. Sei es durch das “Ende” des Kalenders der Maya im Dezember 2012, durch das Kommen des angeblichen Planeten Nibiru oder – wie jüngst erst – im Zuge der Wiederkunft Jesus Christus im Zusammenhang mit dem “Blutmond“. Doch die Gefahr, dass die Menschheit eines Tages vorzeitig ihr jähes Ende finden wird, ist trotz der zahlreichen Spekulationen real gegeben: Durch Asteroiden. Das Fernsehen/Kino hat diese Gefahr in zahlreichen Spielfilmen und Dokumentationen immer wieder aufgriffen. Aber auch die NASA beschäftigt sich schon seit langem mit der Frage, wie man den Einschlages eines “kosmischen Killers” verhindern kann. Nun hat die US-Weltraumbehörde dazu neue Pläne vorgestellt.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Tod aus dem All

Vor etwa 3 Jahren, am, 15. Februar 2013, raste eine Bombe aus dem All mit fast 70.000 Km/h auf die Erde zu. In etwa 24 Kilometern Höhe über der Stadt Tscheljabinsk (Russland) explodierte der Meteor mit der Wucht von 30 Hiroshima Atombomben, verletzte dabei ca 1500 Menschen und beschädigte 7000 Häuser.

Glück gehabt!

Denn die Detonation des Objektes in gut zwei Dutzend Kilometer Höhe verhinderte Schlimmeres auf der Erde. Der Asteroid war 2013 nur etwa 600 Kilogramm schwer und damit ein recht kleiner Vertreter seiner Art. Nicht zu gleichen mit der kosmischen Bombe, die vor 65 Millionen Jahren in Zentralamerika einschlug und die Saurier vernichtetet. Dieses Geschoss aus dem All soll um die 10 Kilometer Durchmesser gehabt haben und ist ein wahrer kosmischer Killer. Ein echter Planeten-Killer, der auch der Menschheit das Ende hätte bringen können. Ein Weltuntergang.

Die Gefahr, dass Objekte aus dem Kosmos auf unseren Planeten einschlagen, ist jeden Tag gegeben. So gruselig es auch klingen mag, schon morgen kann ein Asteroid die Erde treffen und für Chaos und Zerstörung sorgen.

Nicht alle Bomben aus dem All bringen auch gleich den Weltuntergang

Kleine Gesteinsbrocken sind keine wirkliche Gefahr für unseren Planeten oder uns als Menschheit. Jeden Tag treffen diese die Erde und nur wenige dieser Himmelkörper schaffen es überhaupt bis zur Erdoberfläche. Doch Objekten mit genügend Masse und Geschwindigkeit gelingt es dann doch. entweder schlagen sie tatsächlich auf der Erde auf oder (wenn kleiner und instabiler) sie explodieren über der Erdoberfläche.

"Das Auge der Sahara" (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: “Das Auge der Sahara” – Asteroiden-Krater oder von Menschen gemacht? (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)

Hier ist vor allem das Beispiel von Tunguska in Sibirien vom 30. Juni 1908 bekannt, bei dem tausend Quadratkilometer Waldfläche und 60 Millionen Bäume vernichtet wurden. Obwohl das Objekt nicht bis zur Erdoberfläche kam. Selbst 500 Kilometer vom Ereignis entfernt sah man den hellen Feuerschein der Detonation von Tunguska.

Was wäre geschehen, wenn das Objekt aufgeschlagen wäre? Was, wenn es über einer dicht besiedelten Stadt explodiert wäre? Nicht auszudenken …

Millionen Tote, unsägliche Verwüstung und der Zusammenbruch der (Welt-)Ordnung durch einen “kleinen” Asteroiden-Einschlag sind eine Sache. Das Ende der Welt eine ganz andere. Pauschal kann man sagen: Je größer die Bombe von den Sternen, je verehrender die Konsequenzen für die Menschheit. Von Klimaschwankungen, die auch Folge von große Vulkanausbrüchen sein können, bis zum Ende der Menschheit – alles ist denkbar.

Man muss nicht den Teufel an die Wand malen und gleich einen 10 Kilometer großen Planeten-Killer befürchten. Auch wesentlich kleinere Objekte können die gewohnte Zivilisation erheblich schädigen. Und das gilt es zu verhindern.

SOS Menschheit!

Was war das für ein Chaos, als auf Island 2010 der Vulkan Eyjafjallajökull ausbrach. Ein Chaos, das aber dennoch eigentlich fast nur den Flugverkehr in Europa betraf. Nun stelle man sich vor, ein Asteroid von 50, 500 oder sogar 5000 Meter kollidiert mit unserem Planeten. Das könnte im schlimmsten Fall das Ende der Menschheit bedeuten.

Das wissen auch Astronomen in aller Welt. Niemand leugnet die reale aber dennoch recht geringe Gefahr von oben. Den Sauriern fiel vor 65 Millionen Jahren plötzlich der Himmel auf dem Kopf und brachte ihnen unabwendbar das Ende. Zumindest aber war der Impakt damals ein wichtiger Faktor bei ihrem Untergang. Die Echten der Urzeit konnten das nicht verhindern. Wir Menschen heute aber daraus. Und dazu gibt es schon seit Jahrzehnten immer wieder theoretische Überlegungen, wie diese Rettung in der Realität umgesetzt werden könnte (das ist ein anderes Thema).

Die NASA will nun mit einer eigenes dazu ins Leben gerufenen Abteilung derartige Gefahren aus dem All abwenden. Tunguska soll sich nicht unverhofft wiederholen. Das nun gegründete “Planetary Defense Coordination Office” (= PDCO) der Weltraumbehörde soll uns davor bewahren. Ein, wie ich finde, schon längst überfälliger Schritte.

Am 24. September 2015 soll mal wieder der Weltuntergang kommen! (Bild: NASA/JPL / L.A. Fischinger)
VIDEO: Am 24. September 2015 soll(te) mal wieder der Weltuntergang kommen! (Bild: NASA/JPL / L.A. Fischinger)

Obwohl selbstverständlich die Chance gering ist, dass ein riesiger Planten-Killer die Menschheit bedroht, ist diese gegeben. Da aber selbst Geschosse von nur einigen Dutzend oder hundert Metern Größe eine unkalkulierbare Bedrohung sein können, sollen laut NASA im PDCO fortan alle Informatikion zu diesen Objekten zusammenlaufen.

Die NASA ist längst alarmiert

Untätig war die NASA bisher jedoch nicht, da die dortigen Wissenschaftler schon seit 1988 Asteroiden etc. beobachten und ihre Flugbahnen analysieren. Neu ist beim “Planetary Defense Coordination Office” vor allem, dass hier alle Informationen gebündelt gesammelt und untersucht werden. Gleichzeitaug auch, dass man sich bei der Entdeckung einer Bedrohung dort direkt Gedanken über die Gefahrenabwehr machen kann.

Als wären die Ideen zur Abwehr eines Asteroiden-Einschlages, die von sprengen bis an der Erde vorbei lenken reichen, nicht kompliziert genug, gibt es noch den Unsicherheitsfaktor “Zusammensetzung”. Die Beschaffenheit der einzelnen Kometen und Asteroiden in unserem Sonnensystem ist nicht einheitlich.

Ein geeignetes Mittel zu finden, wie die Menschheit einen potenzieller Killer von der Erde fernhalten kann, hängt auch mit der Materialzusammensetzung dieses zusammen. Wie porös ist das Objekt? Ist es ein Eisen-Asteroid oder ein Komet mit hohen Wasseranteil etc.? Unter anderem sind solche Fragen auch Teil verschiedener Weltraummissionen zu Kometen und Asteroiden gewesen bzw. werden Teil kommender Missionen der NASA.

Wie theoretisch eine Abwehr derartiger Himmelskörper aussehen könnte, hat die NASA Ende März 2015 in dieser Video-Animation gezeigt:

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