Eine "genormte" Massenproduktion gab es schon vor 45.000 Jahren! (Bilder: envato & J. Gennai / Montage: Fischinger )

Funde in Jordanien: Eine „genormte“ Massenproduktion gab es schon in der Steinzeit vor 45.000 Jahren!

Erneut machten Archäologen eine verblüffende Entdeckung aus der Steinzeit. Diesmal in Jordanien. Dort fanden sie in großen Mengen kleine Steine, die sie für Reste hielten, die bei der Herstellung von Steinwerkzeugen anfielen. Nun stellten sie in einer neuen Studie fest, dass es sich dabei in Wahrheit um eine vorzeitliche Massenproduktion standardisierter Ausrüstungsteile der Steinzeitmenschen handelte. Mit direkten Folgen für die Ausbreitung des Menschen vor zehntausenden von Jahren.

Video: 9000 Jahre alte rituelle Jagd-Ruinen in der Wüste von Jordanien entdeckt! (Bild: SEBAP)

Video: „Älteste bekannte Großbauwerk der Welt“: 9000 Jahre altes Jagd-Kult-Bauwerk in Jordanien entdeckt – doch stimmt das so?

Internationale Forscher haben in der Wüste von Jordanien einen „spektakulären und beispiellosen Fund“ gemacht: 9000 Jahre alte Ruinen, die sie seit fast 10 Jahren ausgraben. Wie sich nun herausstellte handelt es sich hierbei um ein Art steinzeitlichen Schlachthof. Im industriellen Maßstab wurden hier Tiere geschlachtet.

Video: "Soziales Netzwerk" der Steinzeit in Afrika - Austausch und Kontakte über tausende Kilometer vor 50.000 Jahren (Studie) (Bilder: J. M. Miller/Nature / Montage: Fischinger)

Video: „Soziales Netzwerk“ der Steinzeit in Afrika – Austausch und Kontakte über tausende Kilometer vor 50.000 Jahren! (Studie)

Erstaunliche Entdeckung der Archäologie: In Afrika gefundene Schmuckstücke sind nicht nur nur die ältesten der Menschheit. Eine Studie zeigt nun, dass die an verschiedenen Orten des Kontinents gefunden Objekte von den Menschen der Steinzeit vor zehntausenden von Jahren über tausende Kilometer untereinander ausgetauscht wurden. Eine erste Form eines Sozialen Netzwerkes, wie es in der Studie heißt.

Meteore könnten künstlich erschaffene Legierungen von Aliens enthalten - so eine neue Untersuchung (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger)

Außerirdische Legierungen? Meteore könnten Technologie von Aliens enthalten – so eine neue Studie (+ Video)

Wie kommen die Legierungen Heideit und Brezinait in auf der Erde gefundenen Meteoriten aus dem All? Denn es sind moderne Stoffe, die wir Menschen in Laboren erst seit wenigen Jahrzehnten künstlich herstellen können. Eine jetzt vorlegte Studie geht dieser Frage „offen und sogar provokativ“ nach. Und stellt dabei vor allem die Frage, ob diese Legierungen Technosignaturen sein könnten. Außerirdische Technologie, die von zerstörten Fahrzeugen wie Sonden oder Raumschiffen stammt.

Rätselhafte Kugeln und Götter: Das Mysterium der Steinkugeln von Costa Rica und anderswo (Bilder: A. Kramer & S. K. Lothop)

Rätselhafte Kugeln und bizarre Götter: Das Mysterium der Steinkugeln von Costa Rica und anderswo

Schon seit Jahrzehnten spekulieren Archäologen wie auch Mystery-Autoren über die rätselhaften Steinkugeln von Costa Rica in Mittelamerika. Hunderte von ihnen sind heute noch bekannt, die über das ganze Land verteilt liegen. Einige mit einem Durchmesser von mehr als 2 Metern und fast perfekt von Menschenhand vor Jahrtausenden geschaffen. Doch die spektakulären Kugeln sind nur ein Teil der Rätsel von Costa Rica und sind nicht unbedingt einzigartig. Denn die Forschung hat im Zusammenhang mit diesen „Bällen“ längst noch andere, überaus bizarre Funde gemacht. Und selbst viele tausend Kilometer von Costa Rica entfernt finden sich Parallelen.

Raubgräber plündern eine laufende Ausgrabung nahe Ingolstadt in Bayern (+ Video)

Raubgräber plündern eine laufende Ausgrabung nahe Ingolstadt in Bayern (+ Video)

Erneut haben Raubgräber mit Metalldetektoren wieder zugeschlagen. Diesmal bei einer laufenden Ausgrabung in einer berühmten keltischen Ansiedlung nahe Manching unweit von Ingolstadt. Dort haben die Diebe haben an mehr als 140 Stellen in der bis zu 2.300 Jahre alten Kelten-Stadt zugeschlagen. Was dabei von den illegalen Sondengängern, den schwarzen Schafen dieser Freizeitbeschäftigung, gefunden und gestohlen wurde, ist schwer einzuschätzen.

Video: Die "Heilige Landschaft" der Steinzeit um Stonehenge - Sie war schon tausende Jahre vorher beliebt (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Video: Die „Heilige Landschaft“ der Steinzeit um Stonehenge: Sie war schon tausende Jahre vorher beliebt

In der Grafschaft Wiltshireim Südwesten von England liegt die berühmteste Megalithanlage der Welt: Stonehenge. Gut sichtbar in einer weitläufigen Landschaft, die einstmals von durchgängigen Wäldern bedeckt gewesen sein soll. Wie jetzt eine Studie zeigte, wurde dieses Gebiet schon vor 10.000 Jahren bei den Jägern und Sammlern geschätzt. Und offenbar sah sie nicht so aus, wie bis heute immer angenommen wird. Doch gilt das auch tausende Jahre später noch, als um 3000 vor Christus mit dem Bau des Ur-Stonehenge begonnen wurde?

Video: "Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern" - Vortrag von Ramon Zürcher (Bild: R. Zürcher & R. Rupert)

Video: Versunkene Spuren und Megalithen einer fremden Vorzeit: Die „Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern“ – Vortrag von Ramon Zürcher

In vielen fernen Ländern stößt man an ebenso vielen Orten auf beeindruckende Spuren einer längst vergangenen Zeit. Oft sind es Spuren in Form von Megalithen und steinernen Monumenten, die von einer vergessenen Vergangenheit zeugen. Doch solche Spuren der Vorzeit findet man auch bei uns, in unseren heimische Wäldern. Der Mystery-Jäger Ramon Zürcher begab sich auf Spurensuche und berichtet in diesem Vortrag von seinen Entdeckungen.

Die Himmelsscheibe von Nebra zieht weiter: von London kommt sie in die Niederlande (Bilder: gemeinfrei & Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt/J. Lipták / Montage: Fischinger-Online)

Die „Himmelsscheibe von Nebra“ zieht weiter: von London kommt sie in die Niederlande (+ Videos)

Noch bis Mitte Juli 2022 befindet sich die „Himmelsscheibe von Nebra“ als Teil der Sonderausstellung „Die Welt von Stonehenge“ in Britischen Museum in London. Doch danach kommt sich noch nicht wieder heim nach halle in Sachsen-Anhalt. Ab Anfang August wird sie ein Highlight in einer niederländischen Sonderausstellung im „Drents Museum“ Assen.

Überraschende Funde der Steinzeit in Niedersachsen: 4000 Jahre alt Kreisgrabenanlage und riesige Langhäuser bei Bauarbeiten entdeckt (Bilder: GoogleEarth & Landkreis Grafschaft Bentheim)

Funde der Steinzeit in Niedersachsen: 4000 Jahre alt Kreisgrabenanlage und Häuser bei Bauarbeiten entdeckt (+ Videos)

So wie es im Krimi den „Kommissar Zufall“ gibt, so gibt es auch in der Altertumsforschung den „Archäologen Zufall“. Denn immer wieder werden archäologische Funde zum Beispiel unverhofft bei Bauarbeiten gemacht. So wie seit einiger Zeit in dem kleinen Ort Hoogstede in Niedersachsen. Dort tauchten bei der Erschließung von Baugebieten zahlreiche Spuren der Vergangenheit auf, die bis in die Steinzeit vor 4000 Jahren zurück reichen. Ein attraktiver Siedlungsplatz bis heute, wie es der Ausgrabungsleiter formulierte. Sehr zum Leidwesen der Bauherren, die seit Monaten warten müssen.