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Rätselhafte Bodenzeichnungen und Geoglyphen in Schottland: Ein “Nazca Europas” und ein Rätsel der Archäologie? +++ YouTube-Video +++

Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen in Schottland? Ein "Nazca Europas" ...? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen und Geoglyphen in Schottland? Ein “Nazca Europas” …? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Liegt im Nordosten von Schottland ein Rätsel der Archäologie verborgen, dass bisher mehr oder weniger übersehen wurde? Mysteriöse Spuren der Vergangenheit, die aussehen wie die weltberühmten Scharrbilder in der Ebene von Nazca in Peru, die ebenso bis heute ein Mysterium sind? Man könnte tatsächlich daran denken, wenn man sich die zahllosen geometrischen Figuren, Strukturen, Bilder, Kreisformen usw. aus der Luft ansieht, die dort in der Landschaft liegen. Was sich genau kaum beachtet in Schottland befindet, was für Hintergründe, Erklärungen, Deutungen und Spekulationen es dazu gibt, erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal der Grenzwissenschaft & Mystery Files


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Ein „Nazca in Europa“? Ein Mekka für die Luftbildarchäologie und ein Rätsel der Archäologie? Oder nur Wikinger, Holzfäller mit Langeweile, mittelalterliche Bauern, “Barbaren-Stämme” ?

Zumindest könnte man daran denken, wenn man sich die zahllosen geometrischen Spuren, Bilder, Kreisformen usw. auf der Luft ansieht, die hier in Schottland im Norden Großbritanniens in der Landschaft liegen. Zum Teil überaus sonderbare Bodenzeichnungen, auf die mich über meine Facebook-Seite mein Mystery-Freund André Tetsch vor geraumer Zeit hingewiesen hat.

All das ist sehr gut via Google Earth zu bestaunen (zum Beispiel bei 57°33’6.99″ N / 3°16’28.37″ W).

Aber was mögen alle diese Geoglyphen dort bedeuten? Wie alt sind diese und wer fertigte sie wann in der uralten Kulturlandschaft Schottlands an? Die Experten selber wissen zum Teil nichts von diesen Bildern in der Landschaft – und Anwohner haben teilweise sehr „sonderbare Erklärungen“ …

Was sich hier bisher recht unbemerkt in Schottland befindet und was für Hintergründe, Erklärungen, Deutungen und Spekulationen es dazu gibt, erfahrt Ihr in diesem Video!

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Lars A. Fischinger

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6.000 Löcher hintereinander: Das rätselhafte “Band der Löcher” in Peru – ist hier tatsächlich alles geklärt?

Das rätselhafte "Band der Löcher" in Peru: ist hier tatsächlich alles geklärt? (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)
Das rätselhafte “Band der Löcher” in Peru: ist hier tatsächlich alles geklärt? (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)

Wenn es um Mysterien und Rätsel der Vergangenheit in Südamerika geht, fällt den meisten Menschen umgehend die Eben von Nazca in Peru ein. Ein Gebiet in den Anden mit zum Teil riesigen Linien, Figuren und geometrischen Formen, die inzwischen weltberühmt sind. Obwohl solche gewaltigen Scharrbilder (Geoglyphen) in vielen Teilen der Welt vorkommen und für Rätselraten sorgen, wird ein archäologisches Phänomen in Peru oftmals übersehen: Das “Band der Löcher” in den peruanischen Bergen. Abertausende Löcher wie ein Lochstreifenband in der Erde, deren Sinn und Zweck für eine Reihe von Archäologen als geklärt gilt. Aber sind diese Erklärungen der Wissenschaft tatsächlich so sicher, wie vielfach behauptet wird?


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Scharrbilder in der Erde existieren in ganz Peru und weit darüber hinaus. Die Ebene von Nazca ist kein Einzelfall aber mit Sicherheit die “Königin der Geoglyphen”, die immer wieder Menschen faszinierend. Auch und vor allem die Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik kennt diese Bilder in der Wüste, die nun schon Jahrzehnte für Spekulationen sorgen.

Weniger bekannt aber dennoch den meisten Mystery-Interessierten ein Begriff, ist der “Dreizack von Pisco” an der Pazifikküste von Peru. Dieser liegt auf der Halbinsel Paracas, auf der einst die Kultur der Paracas beheimatet war. Ein Volk, dass fast 3.000 Jahre in die Vergangenheit reicht und das heute vor allem auch durch seine gruseligen Mumien bekannt ist. Überaus viele dieser Mumien sorgen in der Prä-Astronautik aufgrund der Tatsache, dass diese auffallende Schädeldeformationen aufweisen, immer wieder für Gesprächsstoff.

Der etwa 170 Meter lange “Candelabro de Paracas (= Kerzenleuchter von Paracas) wird jünger datiert, als die Zeichnungen auf der Nacza-Ebene und deren Umgebung. Dennoch ist er durchaus als eines der bekanntesten Symbole für die archäologischen Rätsel Perus bzw. Südamerikas zu sehen.

Genau das kann man von den ca. 48 Kilometer Luftlinie nordöstlich des “Kerzenleuchters” gelegenen “Band der Löcher” leider nicht sagen. Obwohl dieses “Band” bis dato nicht minder spannend ist.

Ein “Lochstreifenband” ohne Sinn?

Dieses “Band der Löcher” liegt scheinbar sinnlos in der Erde Perus im Tal von Pisco und kann am Besten aus der Luft in seiner Vollständigkeit bestaunt werden. Zum Beispiel bequem mit Google Earth unter den am Ende angefügten Koordinaten, da die Ausmaße der Löcher heute noch zu gewaltig sind. Immerhin, so die Schätzungen, besteht das Band aus bis zu 6.000 oder sogar 7.000 Löchern oder Gruben.

Das "Band der Löcher" in Peru: Dieses Foto machte den Ort weithin bekannt (Bild: American Museum of Natural History)
Das “Band der Löcher” in Peru: Dieses Foto von 1931 machte den Ort weithin bekannt (Bild: American Museum of Natural History)

Das Band verläuft in Nord-Süd-Richtung, ist ca. 1,5 Kilometer lang und ist durchschnittlich um die 20 Meter breit. Die schmalste Stelle der Lochstreifen misst aber immerhin noch 14 Meter. Jede der tausende von Gruben für sich betrachtet, ist vollkommen unspektakulär. Ein jedes der Löcher hat nur eine Tiefe von 50 bis 100 Zentimetern, ist nur einen Meter im Durchmesser und wurde einst durch Steine und Geröll an den Rändern “verstärkt”. Erst die Menge und Anordnung der Gruben in dem unwegsamen Gelände machen sie zu einem Rätsel der Archäologie.

Wie auch die Linien von Nazca wurde auch das Lochband im Pisco-Tal erst durch die moderne Fliegerei weithin bekannt. Der Pilot Robert Shippee war es, der 1933 in “National Geographic” (Nr. 63) das erste weltweit bekannt gewordene Luftbild (von 1931) des Bandes in seinem Artikel “Air Adventures in Peru” veröffentlichte. Seitdem wird um diese “seltsamen und geheimnisvolle Pockennarben”, die Shippee sie nannte, gestritten.

Deutungen der Löcher in Peru gibt bzw. gab es in der Archäologie inzwischen einige. Sie reichen von Lagerstätten, Grabanlagen, Verteidigungsstellungen für Inka-Krieger, Gruben von Grabräubern, Probegrabungen nach Edelmetallen oder auch unbenutzte, also vorbereitete, Gräber. Richtig zufriedenstellend erklärt klingt das nicht. Gefunden wurde innerhalb dieser sonderbaren Löcher bisher auch nichts.

Der Archäologe John Hyslop schrieb zum Beispiel in seinem Standartwerk “The Inka Road System” 1984, dass diese Gruben für “die für die Lagerung verwendet wurden”. Hyslop schrieb dazu:

Wenngleich deren Rolle unbestimmt ist, ist eine Hypothese für die Forschung, dass sie für die Lagerung verwendet wurden. Sie befinden sich zwischen zwei wichtigen Inka-Stätten (Tambo Colorado und Lima la Vieja) und ganz in der Nähe der Stelle, wo die Inka-Küstenstraße die Straße zum Hochland kreuzt. Sie könnten einer der größeren Lagerstätten des Imperiums sein.

Also ist das 1,5 Kilometer lange Lochstreifenband ein Speicher oder eine Lagerstätte er alten Inka von Peru?

Ein Anruf beim Professor

Ich habe noch nie etwas ähnliches gesehen. Es ist wirklich einzigartig.”

Mit diesen Worten kommentierte der Archäologe Prof. Charles Stanish , ein Experte für Peru, Chile und Bolivien von der Universität Kalifornien in Los Angeles, das Gruben-Band in Peru. Das erstaunliche dabei ist, dass Stanish, obwohl er selber seit 30 Jahren in der Region arbeitet, von diesen Löchern bis 2014 noch nie gehört hatte. Ebenso erstaunlich ist, dass das Loch-Band keine 20 Kilometer von seinen eigenen Ausgrabungen im Chincha-Tal in Peru entfernt liegt.

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Das erstaunlichste ist für einen Grenzwissenschaftler aber, wie der Archäologe auf dieses Band der Löcher aufmerksam wurde. Nicht durch das Studium verstaubter Fachliteratur in Bibliotheken, sondern durch einen Zuschauer der US-Serie “Ancient Aliens”. Eine Prä-Astronautik-TV-Reihe, die sicher jeder Mystery-Fan kennt.

In dem Artikel “An Overlooked Inca Wonder” von Eric A. Powell in dem Magazin “Archaeology” vom 5. April 2016 heißt es dazu:

Ancient Aliens im deutschen Free TV (Bild: History Channel/USA)
“Ancient Aliens” jetzt auch im deutschen Free TV (Bild: History Channel/USA)

Vor zwei Jahren erhielt Stanish einen Anruf von einem Mann aus Pittsburgh, der gerade ein Programm sah, in dem behauptet wurde, dass Aliens eine große Rolle im Leben der frühen Menschen spielten. Er war daran interessiert, dass Stanish sicher einer bestimmten peruanische Stelle annahm, von der behauptet wurde, dass sie von Außerirdischen gemacht wurde. ‘Ich versuche immer nett zu den Leuten zu sein’, sagt Stanish. ‘Aus welchem Grund sie sich auch immer für die alte Vergangenheit interessieren, ich teile ihnen mit, was die Archäologen über das Thema wissen.’

In diesem Fall fragte der Mann Stanish, was er über die Idee denkt, dass Außerirdische die seltsam ausgerichteten Gruben bauten, die im Volksmund als Band der Löcher in Perus Pisco-Tal bekannt seien. Obwohl er mehr als 30 Jahren in der Gegend gearbeitet hat, hatte Stanish noch die von dieser Stelle gehört.”

Die Neugier von Prof. Stanish an diesem archäologische Stätte war dank der Serie “Ancient Aliens” geweckt, so dass er selbe vor Ort Nachforschungen anstellen wollten. Tatsächlich wurde er vor Ort nicht enttäuscht und bot später auch eine Erklärung oder besser Interpretation des Bandes der Löcher an.

Alles geklärt?

Zehn Arbeiter, so rechnete es Charles Stanish durch, hätten das gesamte “Band” mit allen Gruben in 300 Tagen bauen können. 100 Arbeiter in nur einem Monat. Angesicht der Art und Weise, wie diese doch recht niedrigen und kleinen Löcher in die Erde gegraben wurden, ist das grundsätzlich keine Meisterleistung.

Der Archäologe fand bei seinen Untersuchungen vor Ort auch Reste einer Straße der Inkas sowie einige Ruinen von “Colas”. Das Waren Lagerhäuser der Inkas, in dessen Umfeld Stanish auch Töpfereien der Inka fand. Ausgehend von diesen Funden vermutete Stanish, dass das Lochband aus dem 15. Jahrhundert stammen könnte, als das Imperium der Inka das Volk der dortigen Chincha unterwarf.

VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)
VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)

Das Inkareich war in Südamerika bekannt dafür, dass sie zahlreiche andere Völker und Stämme eroberten und sich ihrem eigen Reich einverleibten. So vermutete Stanish, dass “die Löcher einmal verwendet wurden, um etwas zu speichern, aber genau das und warum war noch nicht klar”, so Eric A. Powell in seinem Artikel 2016. Erst ein Vortrag des Archäologen Gary Urton von der Harvard Universität schien Stanish weiter zu helfen.

In diesem Vortrag berichtete Urton von schachbrettartigen Rechtecken, in denen Bauern Tribute für die Inkas abliefern mussten. Tatsächlich hatten Urton und seine Kollegen in diesen als Khipus bekannten Strukturen die Reste von landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Nüssen gefunden. Mit Hilfe dieser “Schachbretter” konnte dann ein Steuereintreiber bzw. Buchhalter die genaue Menge des Tribut bestimmen, die ein Bauer, eine Sippe oder oder Familie entrichtet hat.

Charles Stanish zu den Vermutungen von Urton:

Sie hatten eine wirklich gute Erklärung dafür, wie diese Quadrate verwendet wurden, um Tribute zu messen. Es erschien mir wahrscheinlich, dass die Löcher am Monte Sierpe auch dafür verwendet worden sein könnten, um Tribut zu messen.”

Die Abgabe von Steuern in Form von Naturalien an die Herrscherkasten der Inka war für alle eroberten Völker zwingend. Eigentlich nicht anders wie 1.500 Jahre führer bei den Römern oder bei “modernen Expansions-Imperien”.

Obwohl die Idee der “Mess-Löcher für Tributzahlungen” inzwischen als Erklärung des Löcher-Bandes vielfach akzeptiert wird, ist das keineswegs gesichert! gt werden muss.Selbst Charles Stanish betont, dass das bisher nur eine Spekulation ist, die erst noch belegt werden muss. Erst Pollen oder Kieselsäure von pflanzlichen Materialien innerhalb diesen Löchern könnte das beweisen, so der Archäologe. “Es ist spekulativ” aber es könnte der Anfang eines “ganz neuen Verständnisses der Buchhaltung der Inka sein”.

YouTube-Video: Waren Schwarz-Afrikaner lange vor Kolumbus bei den Maya in Mittelamerika? (Bild: M. Warnholtz/Lübbe Verlag / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: Waren Schwarz-Afrikaner lange vor Kolumbus bei den Maya in Mittelamerika? (Bild: M. Warnholtz/Lübbe Verlag / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Obwohl das Imperium der Inka in den Anden-Gebieten Südamerikas im 15. und 16. Jahrhundert gewaltige Ausmaße und zehntausende Kilometer befestigter Straßen hatte, ist die Verwaltung des Reiches tatsächlich bis heute rätselhaft. Die Inka hatten keine Schrift und konnte folglich auch nicht schreiben. Alles, was wir heute beispielsweise schriftlich über die Mythologie, das Leben und Region der “Könige der Sonne” haben, ist von den spanischen Eroberern aufgezeichnet worden.

Es fehlt also (bisher) der Beweis, dass das spektakuläre Lochstreifenband einst tatsächlich als ein Hilfsmittel zur Mengenbestimmung von Abgaben an die Inka diente.

Zum Beispiel hat Jean-Pierre Protzen, ein Kenner der Architektur der Inka an der Universität von Kalifornien, so seine eigenen Theorien zu dem Gruben-Band. Vielleicht waren es auch Lagerstätten für Guano, also Dünger für die Landwirtschaft, so Protzen. In den oft kargen Gegenden der Region ist Dünger zweifellos überaus wichtig, “aber wir wissen noch nicht viel darüber”.

Vorteilhaft an diesen Thesen zum Lochband von Peru ist, dass sie sich verhältnismäßig leicht überprüfen lassen. Laboratorien können von Archäologen genommene Proben aus den Gruben mir recht wenig Aufwand auf Pollen, Sporen, Pflanzen- und Samenreste oder Guano-Spuren untersuchen. Auch Prof. Charles Stanish hofft, dass zukünftige Forscher genau das machen werden.

  • Googel Earth Koordinaten des “Bandes der Löcher”: 13°42’28.96″S / 75°52’30.56″W

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Lars A. Fischinger

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Die Ruinen von Arkaim: das Stonehenge von Russland und die Ancient Aliens +++ YouTube-Video +++

Die Ruinen von Arkaim - das russische Stonehenge und die Ancient Aliens (Bild: TASS Russland / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Die Ruinen von Arkaim – das russische Stonehenge und die Ancient Aliens (Bild: TASS Russland / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Die Ruinen von Stonehenge in England kennt jedes Kind. Ein gewaltiger Steinkreis aus tonnenschweren Megalithen, der älter als die großen Pyramiden von Gizeh in Ägypten ist. Doch auch Russland hat ein „Stonehenge“: Arkaim im fernen Sibirien. Eine archäologische Stätte in Asien, die zumindest von den Medien so genannt wird. Ein 4.000 bis 6.000 Jahre alte Ruinenstätte, die ein vollkommen anderes Licht auf die frühen Bewohner dieser Region wirft. In diesem YouTube-Video berichte ich, warum Archäologen in Russland und Deutschland bei Arkaim von einer Sensation sprechen.

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Das „Stonehenge von Russland“ ist eine archäologische Sensation in den Steppen Asiens. Und doch hat die Archäologie inzwischen über 20 weitere solcher uralten Anlagen dort gefunden.

Warum durch die Ruinen von Arkaim die Geschichte der frühen Nomaden und Steppenvölker in Asien neu geschrieben werden muss, erfahrt Ihr in diesem Video.

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Eine “schockierende Entdeckung”: Archäologen fanden in China eine 2.000 Jahre alte “ägyptische Pyramide” im Mini-Format

Archäologen fanden in China eine 2.000 Jahre alte "ägyptische Pyramide" im Mini-Format (Bild: YouTube-Screenshot / Varbage)
Archäologen fanden in China eine 2.000 Jahre alte “ägyptische Pyramide” im Mini-Format (Bild: YouTube-Screenshot / Varbage)

Das weltweite Vorkommen von Pyramiden aus zahlreichen Kulturen der Geschichte fasziniert schon lange die Forschung. Sowohl Grenzwissenschaft, “alternative Geschichtsschreibung” wie auch die etablierte Archäologie begeistern sich über solche Funde und Monumente, die sehr oft als Grabmale gedient haben. Seit Mitte März 2017 berichten vor allem englische Medien inzwischen verstärkt über den Fund einer neuen Pyramide, die in China gefunden wurde. Es sei eine “schockierende” Entdeckung, schreiben die einen. Während andere das Bauwerk schlicht als “strange” – also merkwürdig oder sonderbar – bezeichnen. Der Grund ist, dass diese rund 2.000 Jahre alte Pyramide in China jenen Bauten in Ägypten stark ähnelt. Was genau ist von der sehr interessanten Entdeckung der chinesischen Archäologen zu halten?

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Das auf dem ganzen Planeten Pyramiden stehen ist kein Geheimnis oder eine fixe Idee von irgendwelchen Verschwörungstheoretikern, sondern eine Tatsache.

Tatsache ist dabei auch auch, dass quasi jeder Steinhaufen oder Erdhügel irgendwo aus der Welt sehr gerne sogleich “Pyramide” genannt wird. Auch solche, die dabei nicht mal auf dem zweiten oder dritten Blick einer Pyramiden auch nur entfernt ähneln. Wie beispielsweise das Felsgebilde von Yonaguni im Meer vor der Küste Japans.

Pyramiden in China – und die Kritiker

Pyramiden in China sind lange bekannt und es sind unzählige davon mehr oder weniger gut dokumentiert. Mehr chinesische Pyramiden als Pyramiden in Ägypten soll es sogar geben. Und obwohl man durchaus sehr skeptisch sein muss, was heute alles als “Pyramide” angesehen wird, sagen Kritiker immer wieder gerne, dass die Pyramiden in China keine Pyramiden sind.

Gerne werden sie einfach als Hügel aus gestampfter Erde oder Erdaufschüttungen bezeichnet. So, als wollen Skeptiker die Pyramiden in China als “minderwertig” oder sogar “Dreckhügel” disqualifizieren.

Es ist Tatsache, dass richtige “echte Pyramidenformen” aus Stein mit einer Spitze nur in Ägypten durch gewaltige Arbeitsleistungen erbaut wurden. Jedoch ist es auch ein Fakt, dass diese “geometrisch perfekten Pyramiden” von Ägypten im weltweiten Vergleich eine Ausnahme sind. Dieser Umstand schmälert aber nicht die Arbeitsleistung anderer Völker. Etwa die der späteren mittelamerikanischen Maya und Azteken oder eben auch die der Chinesen.

Die “ägyptische Pyramide” in China

Seit am 14. März 2017 die britische Boulevardzeitung “The Sun” über den Fund einer Pyramide in einer Grabanlage in China berichtet hat, folgten einige andere Medien auf dem Fuße. So schrieb “The Sun” ungewohnt sachlich zum Beispiel:

Ein seltsames pyramidenförmiges Grab wurde unter einer Baustelle im Zentrum von China ausgegraben. (…)

Chinesische Medien haben den Grab den Namen ,Pyramide von Zhengzhou’ gegeben. Aber es ist kein Konkurrent der Ägyptens Hauptartaktionen.”

Auch Zeitungen wie etwa “New York Post” einen Tag später bleiben bei ihren Berichten rechts sachlich. Ebenso die britische “Independent” am 17. März, die die Grabanlage bzw. die Pyramide darin nur “mysteriös” fand.

Anders sah es dann bei verschiedenen englischen YouTube-Videos aus. Sie sprachen teilweise bei dem Grab von einer “schockierenden Entdeckung”, da das Bauwerk ägyptischen Pyramiden so sehr ähneln würde.  Ohne Zweifel ähnelt sie vom Aussehen auch wirklich Pyramiden in Ägypten.

Jedoch ist das auch eigentlich fast schon alles.

Die Pyramide von Zhengzhou

Grundsätzlich hat die Berichterstattung eines gemeinsam: sie nennen auch die Fakten der “Pyramide von Zhengzhou”. Gefunden wurde die Grabanlage bei Bauarbeiten in Zhengzhou der Provinz Henan im östlichen China. Das Grab selber wird auf die Han Dynastie datiert, also zwischen ca. 202 vor bis 220 nach Christus und es ist damit gut 2.000 Jahre alt. Ägyptische Pyramiden sind mehr als doppelt so alt.

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Das Grab besteht aber nicht nur auf dieser winzigen Pyramide “im ägyptischen Baustil”, also aus Stein mit einer mehr oder weniger spitzen Spitze. Daneben liegt ein zylindrisches Bauwerk, das von der Form her an eine Art rundlichen Flugzeughangar erinnert. Das gesamte Grab selber wird mit einer Größe von etwa 30 Metern Länge und 11 Metern Breite angegebenen und sei in Ost-West-Richtung ausgerichtet.

Innerhalb dieser Grabanlage wiederum befindet sich die Pyramide im Stil des alten Ägypten und der längliche Nebenbau. Auf Bildern, die chinesische Medien am 11. März von diesen Ausgrabungen veröffentlichten, kann man das sehr schön sehen. Was man gleichfalls ebenso schön sehen kann, ist, wie mini diese “Pyramide von Zhengzhou” eigentlich ist.

Vielfach ist in der Presse oder in diversen Online-Videos und -Veröffentlichungen zu der Pyramide deren Größe aber gar nicht genannt. Sie ist nur rund 1,83 Meter (6 Fuß) hoch und damit schon eine Art Pyramide für den Vorgarten oder Weihnachtspyramide für die gute Stube. Wobei ich persönlich daran zweifel, dass diese überhaupt so hoch ist. Zumindest wenn man ihre Höhe auf diesem Bild mit dem Mann daneben vergleicht:

Die "schockierende Entdeckung" aus China: Mehr als nur mini (Bild: YouTube-Screenshot / Varbage)
Die “schockierende Entdeckung” aus China: Mehr als nur mini (Bild: YouTube-Screenshot / Varbage)

Ungewöhnlich ist die Pyramide aber vor allem auch dadurch, dass sie nicht all den anderen chinesischen Pyramiden ähnelt. Dieser Mini-Bau stand nicht, wie alle die anderen Pyramiden, über der Erde in der Landschaft herum. Sie ist zusammen mit dem kuppelförmigen Bauwerk daneben im Erdreich in einer Grabkammer unterirdische angelegt und dann als Teil der Gesamtanlage zugeschüttet worden. Und die “Pyramide von Zhengzhou” wurde eben auch nicht aus Erde gebaut, sondern ist aus Steinen gemauert worden.

Eine Reihe von Online-Texten zu dieser archäologischen Zufallsentdeckung verweisen auch auf die “Weiße Pyramide” in China. Jene Pyramide, die angeblich mindestens 300 Meter hoch sein soll und bisher nie gefunden wurde.

Auch wenn ich nicht glaube, dass diese riesige “Weiße Pyramide” in China existiert, so ist ein anderes Pyramiden-Rätsel aus dem Reich der Mitte mehr als spannend. Ein Mysterium, das schon vor Jahrzehnten in der Grenzwissenschaft bzw. Prä-Astronautik für Diskussionen und Spekulationen sorgte, und zu dem ich jüngst in einem neuen E-Book neue Fakten vorstellte.

Auf meiner kommenden Mystery-Tagung am 10. Juni im Galileo-Park in Lennestadt erfahrt Ihr dazu mehr.

Mehr auch in diesem Video von mir auf meinem YouTube-Channel:

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Ungläubiges Staunen in der Presse und bei Facebook: Wurden uralte Pyramiden im Eis der Antarktis entdeckt? (Update)

Aufruhr in der Presse und bei Facebook: Wurden Pyramiden im Eis der Antarktis gefunden?
Aufruhr in der Presse und bei Facebook: Wurden Pyramiden im Eis der Antarktis gefunden? (Bilder: Screenshot YouTube)

In den englischen Medien sorgt eine erstaunliche Entdeckung für großes Aufsehen. Das durch die Erderwärmung auch in der Antarktis schwinde Eis habe eine oder mehre Pyramiden “freigelegt”, die auf eine uralte und vollkommen fremde Zivilisation am Südpol hindeuten. Diese Pyramiden in der Antarktis ähneln nicht nur jene berühmten Pyramiden in Gizeh in Ägypten, sondern sind dabei annähernd doppelt so breit. Nachdem auch das bekannte Nachrichtenmagazin “Focus” online über diese Strukturen in der Antarktis berichtet hat, sorgen diese auch im deutschsprachigen Facebook unter Mystery-Interessierte für Staunen – und Kopfschütteln. Eine Analyse der “Pyramiden in der Antarktis” und einige spannende und verblüffende Hintergründe zu diesem Thema erfahrt Ihr hier.

 

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Dass es auch unseren Planeten von Pyramiden nur so wimmelt, ist ein offenes Geheimnis. Selbst in China stehen mehr Pyramiden in Ägypten, an das wohl jeder bei solchen Bauwerken denken muss.

Auch wenn Skeptiker unermüdlich davon sprechen, dass es “echte Pyramiden” nur und ausschließlich in Ägypten gibt, faszinieren Pyramiden-Bauten schon immer die Menschen. Selbst wenn sie eben nicht perfekte geometrische Formen wie eben jene in Ägypten haben. Und sogar dann noch, wenn nicht mal annähernd eine eine Pyramidenform zu erkennen ist, wie es die “Pyramide vor Japans Küste” (Yonaguni-Monument) zeigt.

Pyramiden in der Antarktis

Nachdem seit einigen Tagen in unzähligen (vor allem englischen) Medien über die Entdeckung der Pyramiden in Antarktis berichtet wurde, hat auch “Focus online” am 22. November das Thema aufgenommen. “Schneepyramiden in der Antarktis entdeckt – muss die Geschichte umgeschrieben werden?”, fragt das Magazin. Immerhin sollen “Wissenschaftler auf der ganzen Welt” über diese Fund verblüfft sein.

VIDEO auf YouTube: Sensation oder Phantasie: Die Antarktis auf einer Weltkarte von 1508? (Bild: L.A. Fischinger / Google Earth)
VIDEO auf YouTube: Sensation oder Phantasie: Die Antarktis auf einer Weltkarte von 1508? (Bild: L. A. Fischinger / Google Earth)

Die verschiedenen Berichte zu diesen Pyramiden fragen sich nun, ob hier einst Menschen lebten, die diese Monumente erbaut haben. Auch Außerirdisch, die Ancient Aliens der Prä-Astronautik, sind hierbei unlängst im Gespräch. Ebenso die Nazis und irgendwelche Geheimbasen im Sonne von Neuschwabenland & Co.

Vielleicht existierte hier eine Zivilisation, als die Antarktis noch warm und bewohnbar war, so die Spekulationen weiter. Ein Volk, von wir heute nichts mehr wissen. “Focus online” etwa zitiert dazu Dr. Vanessa Bowmann vom”British Antarctic Survey” mit den Worten:

Vor 100 Millionen Jahren war die Antarktis mit üppigen Regenwäldern überdeckt, ähnlich denen, die es heute in Neuseeland gibt. Die Temperaturen konnten dort bis auf 20 Grad Celsius klettern. Dass der Klimawandel eine ernste Auswirkung auf die Umwelt hat, steht schon lange fest. Wenn sich diese Pyramiden allerdings als künstlich erweisen, verändert das die Geschichte, wie wir sie kennen.”

“Vor 100 Millionen Jahren”? Also dutzende von Millionen Jahren vor den ersten primitiven Menschen! Das würde selbstverständlich die bekannte Geschichte verändern. Wenn denn die Pyramiden der Antarktis auch wirklich solche sind.

Ihr könnt Euch mit Google Earth dieses “Gebilde” unter den Koordinaten -79.977277 und dem Breitengrad -81.961749 selber einmal ansehen. Achtet dabei auch mal auf die alles andere als gleichmäßigen Kanten. Gut auch zu sehen bei diesem Bild (anklicken zur Großansicht):

Ist das wirklich eine Pyramide im Eis der Antarktis? (Bild: Google Earth)
Ist das wirklich eine Pyramide im Eis der Antarktis? (Bild: Google Earth)

Antarktis = Atlantis?

Eine versunkene Kultur am Südpol? Das sind keine neuen Überlegungen.

Nicht wenige Autoren und Forscher, die sich der Suche nach Atlantis verschrieben haben, deuteten bereits unseren Südkontinent als dieses gesucht Reich der Vorzeit. Vor allem die Autoren Rand und Rose Flem-Ath haben diese Idee in ihrem Buch “Atlantis: Der versunkene Kontinent unter dem ewigen Eis” 1996 weithin bekannt gemacht. Ihre Überlegungen haben später auch andere Autoren aufgriffen oder weiter ausgeführt.

Wichtigtuer oder Whistleblower? Ein ehemaliger US-Navy-Pilot will während seines Dienstes in der Antarktis UFOs und eine Alien-Basis gesehen haben (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons)
Wichtigtuer oder Whistleblower? Ein ehemaliger US-Navy-Pilot will während seines Dienstes in der Antarktis UFOs und eine Alien-Basis gesehen haben (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons)

Beispielsweise wurde eine plötzliche Verschiebung der Kontinente als Ganzes als Grund für das Ende der Kultur von Atlantis-Antaktis angeführt. Darum habe man auch alte Landkarten, die die Antarktis zeigen sollen, obwohl man sie damals noch gar nicht gekannt haben soll.

Die Ursache dafür könnte der gewaltige Eispanzer am Nordpol während der letzten Eiszeit gewesen sein. Durch das gigantische Gewicht des Eises und die Rotation der Erde habe dieser Eisschild die gesamte Erdkruste “ruckartig” und plötzlich als Ganzes verschoben.

Die Folgen waren Sintfluten, extreme Klimaveränderungen und letztlich, dass Atlantis zur Antarktis wurde. R. und R. Flem-Ath haben mit diesen Spekulationen vor rund 20 Jahren durchaus viel Aufsehen erregt. Etwa zusammen mit dem bekannten Autoren Graham Hancock, die sich beispielsweise auch auf die weltbekannte Landkarte des Piri Reis stützten.

Die Pyramiden sind längst bekannt

Bei Facebook findet sich die Meldung zu diesen Pyramiden am Südpol in vielen Gruppen und auf vielen Seiten, die sich mit Mystery und Grenzwissenschaft befassen. Was auch nachvollziehbar ist, da in solchen Gruppen eben genau solche Themen zu finden sind. Dafür sind sie schließlich da. Auch ich selber wurde bei Facebook mehrfach auf diese Berichte hingewiesen.

Doch neu ist diese vermeintliche Sensation lange nicht. Nicht nur, dass sie bereits vor einigen Monaten hier und dort erschienen ist, sondern sogar schon vor Jahren. Inklusive den jetzt kursierenden Fotos und YouTube-Videos. Ein Video bei YouTube mit dem Titel “Ancient Pyramids found in Antarctica?” stammt sogar schon vom 2. September 2012. Auch die “Sputnik News” berichteten im Sommer 2013 darüber – und verhalfen so diesen angeblichen Pyramiden zu erster Bekanntheit.

Natürlich kann man mit “guten Willen” hier eine Pyramide erkennen wollen. Etwa 450 mal 420 Meter groß ist dieser “Eisberg” und nimmt somit mehr Fläche als die Cheops-Pyramide in Gizeh mit rund 230 Metern Seitenlänge ein. Und von der Form her sieht der Berg eben aus wie eine Pyramide. Obwohl schon die Bilder zeigen, dass hier natürlicher Fels zu erkennen ist.

VIDEO auf YouTube: UFO-Absturz in der Antarktis entdeckt? Über „Das Ding aus einer anderen Welt“ bei Google Earth (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO auf YouTube: UFO-Absturz in der Antarktis entdeckt? Über „Das Ding aus einer anderen Welt“ bei Google Earth (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Aber der gute Wille hilft eben nicht weiter bei der Jagd nach dem Phantastischen. Man denke dabei an die unzähligen Pyramiden im Meer und Alien-Basen, die angeblich schon mittels Google Earth gefunden wurden. Oder das abgestürzte UFO in der Antarktis. Dies befindet sich übrigens rund 950 Kilometer von der vermeintlichen Pyramide entfernt.

Alien vs. Predator

Pyramiden in der Antarktis als Werk von Aliens, wie es zu diesen Strukturen auch spekuliert wird? Das hatten wir schon mal im Jahr 2004 in einer durchaus spannenderen Variante.

Damals kam im Internet ein sehr sonderbares Gerücht auf, das von der Entdeckung einer Pyramide im ewigen Eis unseres Südkontinentes sprach. Es war vor der Zeit von Facebook & Co. und so wurde die kurze Meldung vor allen in Diskussionen und per E-Mail verbreitet. Das spannende dabei war vor 12 Jahren, dass es Fotos von dieser Pyramide bzw. aus deren Inneren gab. Es waren (trotz der mehr als schlechten Qualität der Bilder) darauf eindeutig künstliche Darstellungen zu erkennen, die aus dieser Pyramide stammen sollen. Einer unbekannten und damit rätselhaften Schrift nicht unähnlich.

Auch bei einem Kongress zur Prä-Astronautik wurde damals diese Internet-Meldung in einigen Pausengesprächen teils hitzig diskutiert. Doch, wenn ich mich recht erinnere, stieß diese “Top-News” auf überaus große Skepsis.

Zurecht, wie sich herausstellte, da sie ein Fake war. Und zwar haben damals die Macher des Hollywood-Filmes “Alien vs. Predator” dieses Gerücht absichtlich im Internet gestreut, um die Werbetrommel für ihren Science-Fiction-Film zu rühren. Denn die Entdeckung einer uralten Pyramide in der Antarktis ist in “Alien vs. Predator” von 2004 der Kern oder Aufhänger, um den sich der Film aufbaut …

Ergänzung 25. November 2016:

Mein Facebook- und Mystery-Freund Alex Schlee hat mich während einer Diskussion zu diesem Thema bzw. diesem Posting auf ein sehr interessantes Video vom 15. März 2016 hingewiesen. Und zwar auf das YouTube-Video “Gibt es Pyramiden in der Antarktis?” von ihm selber, dass Ihr auf seinem grenzwissenschaftlichen Kanal “MOHRsrclik” findet.

Schlee nimmt sich darin genau diesen “Pyramiden” in der Antarktis an. Und das sehr aufschlussreich, wie Ihr hier sehen könnt:

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die “Weiße Stadt” von Honduras: Ist die “Stadt des Affengottes” Zeugnis einer versunkenen Zivilisation? Archäologen wollen das Rätsel nun lösen

Die "Weiße Stadt" von Honduras - Ist die "Stadt des Affengottes"Zeugnis einer versunkenen Zivilisation? (Bilder: gemeinfrei / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)
Die “Weiße Stadt” von Honduras – Ist die “Stadt des Affengottes” Zeugnis einer versunkenen Zivilisation? (Bilder [Pyramide zeigt Chichén Itzá der Maya]: gemeinfrei / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)

Es ist sage und schreibe schon rund ein halbes Jahrhundert her, da liefen und fuhren Menschen auf dem Mond herum. Seit Jahrzehnten landen immer wieder Sonden und sogar Rover-Fahrzeuge auf dem Mars. Und bereits vor 66 Jahren tauchte der belgische Tiefseeforscher Jacques Piccard mit einem U-Boot zum (fast) tiefsten Punkt der Erde im Marianengraben im Pazifik in fast 11 Kilometern Tiefe. Was soll der Mensch da schon auf unserem Planten noch Großes finden? Vielleicht eine versunkene Stadt und Zivilisation, wie es Anfang 2015 durch die Medien ging?! Diese “Weiße Stadt” oder “Stadt des Affengottes” im Urwald von Honduras machte vor einem Jahr Schlagzeilen in der Presse und soll nun Medienberichten nach detailliert ausgegraben und erforscht werden. Aber sind die Funde in Honduras tatsächlich die Reste einer vergessenen Zivilisation, von der schon 1554 berichtet wurde?


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine verlorene Stadt im Urwald

Die berühmten “weiße Flecken” gibt es auch unserem Planten eigentlich nicht mehr. Wohl kennen wir beispielsweise die Oberfläche des Mars oder Mond besser als den Grund unserer Ozeane, aber auf dem Festland scheint alles entdeckt worden zu sein. Heißt es.

So war es für all jene Menschen, die sich für die Geschichte der Menschheit und untergegangene Welten interessieren, mehr als spannend, als “National Geographic” am 2. März 2015 exklusive verkündete:

Verlorene Stadt im Regenwald von Honduras entdeckt: Auf der Suche nach legendären ,Stadt des Affengottes’ finden Entdecker die unberührte Ruinen einer untergegangenen Kultur.

Eine Expedition nach Honduras hat sich aus dem Dschungel mit dramatischen Neuigkeiten von der Entdeckung einer verlorene Stadt einer geheimnisvollen Kulturen gemeldet, die nie zuvor erforscht wurde. Das Team wurde durch langjährige Gerüchte in eine ferne und unbewohnte Region geführt, in der es Legen nach eine ,weiße Stadt’ geben soll, die auch ,Stadt des Affengottes” genannt wird.”

Die “National Geographic Society” gab jetzt bekannt, dass die “verlorene Stadt” nun mit einem Forscherteam rund um den Archäologen Chris Fisher (Colorado State University) systematisch erforscht und ausgegraben werden soll. Dazu wird in den kommenden Wochen ein detaillierter Forschungsplan ausgearbeitet.

Weltsensation in Scherben oder nur Sitz eines kleinen lokalen Häuptlings?

Pyramide im Meer gefunden - neue Beweise für Atlantis? (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: Pyramide im Meer gefunden – neue Beweise für Atlantis? (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Denkt man an “versunkene Städte” – denkt man meist an die vor rund 100 Jahren entdeckte Inka-Stadt Machu Picchu in den Anden von Peru. Anders ist es bei der schon 2012 auf Luftaufnahmen entdeckten Ruinenstätte von Honduras in der östlichen Region La Mosquitia. Hier fehlt es an derartigen Bauten wie in Machu Picchu.

An der (aufgrund von möglichen Plünderern geheim gehaltenen) Fundstätte der “Weißen Stadt” haben die ersten Grabungen allerdings vorerst nur Scherben, Tierdarstellungen und kleine Artefakte gefunden. Jedoch wird auch von “Resten einer Pyramide” gesprochen, die auf den Luftaufnahmen zu erkennen sein könnten. Geschätzt wird die neue Ausgrabungsstelle im Mittelamerika auf einen Zeitraum von 1000 bis 1500 nach Christus. Also “nur” bis zu 1000 Jahre alt.

Da sich aber die bisherigen Funkobjekte von denen der Maya, die diese Region lange Zeit dominierten, stark unterscheiden sollen, sprechen einige Forscher von einer vollkommen fremden Kultur.

Auch aus dem Grunde, da in dieser Epoche die Zivilisation der Maya in Mittelamerika unlängst ihren Niedergang erfuhr. So etwa ist zum Beispiel Virgilio Paredes, der Direktor des Anthropologischen Instituts von Honduras, sicher, dass es Spuren einer vergessenen Zivilisation zu sein scheinen.

Wissenschaftsminister Ramon Espinoza ist sogar derart begeistert, dass er davon sprach, dass in ganz Mittelamerika keinen ähnlichen archäologischen Fund existiert. Und Juan Orlando Hernández, seines Zeichens Präsident von Honduras, sprach nach einem Vor-Ort-Termin sogar von einer bedeutenden Entdeckung für die ganze Welt.

VIDEO: Forscher finden zehntausende unbekannte Stätten in Mittelamerika (Bild: Canuto & Auld-Thomas/PACUNAM & L. A. Fischinger / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Forscher finden zehntausende unbekannte Stätten in Mittelamerika (Bild: Canuto & Auld-Thomas/PACUNAM & L. A. Fischinger / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Man darf hier in der Tat sehr gespannt sein, ob diese bisher doch mageren Funde von Scherben und Malereien wirklich auf ein Zentrum einer “versunkenen Zivilisation” zurückzuführen sind.

Auch der Maya-Experte Professor Nikolai Grube von der Universität Bonn hatte bereits nach bekannt werden der Funde und der Veröffentlichung in “National Geographic” Anfang 2015 seine Zweifel an diesen Spekulationen. In einem Interview mit der Zeitung “Die Welt” sagte er am 3. März 2015:

Die ,Weiße Stadt’ ist das sicherlich nicht, sondern eine wichtige archäologische Fundstätte von einer großen menschlichen Siedlung, die vielleicht der Sitz eines Häuptlings gewesen sein könnte.”

“Das klingt ein bisschen nach Indiana Jones”, so Grube im Interview.  Und das stimmt, denn bereits die spanischen Eroberer haben von dem Mythos der “Weißen Stadt” berichtet. So vor allem Bischof Cristóbal de Pedraza von Honduras in einem Bericht an seinem Kaiser Karl V. im Jahr 1554.

Der Mythos der “Weißen Stadt” und seiner “fremdartigen Bewohner”

Ende April 2004 veröffentlichte ich einen Artikel über den Mythos der versunkenen “Weißen Stadt” im Urwald. Nur leider passen die jüngsten Funde in Honduras zumindest bis dato nicht zu einem kulturellen Zentrum einer Hochkultur, wie es diese legendäre Stadt eben gewesen sein soll.

Unter den von Mythen und Legenden umrankten versunkenen Städten sind vor allem das Inselreich Atlantis oder El Dorado berühmt. Irgendwo in den Anden von Südamerika soll El Dorado gelegen haben und von den Inkas in Peru mit unermesslichen Reichtümern ausgestattet worden sein. Gefunden wurde sie trotz zahlreicher Expeditionen – nie. Sowie Atlantis als “Mutter aller versunkenen Zivilisationen” auch nicht.

War Sardinien in Wahrheit Atlantis? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
Atlantis – Die “Mutter aller versunkenen Zivilisationen”: War Sardinien in Wahrheit Atlantis? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)

Ein Sinnbild für geheimnisvolle und im Urwald verlorene Städte ist die “Weiße Stadt” dennoch. Im Osten von Honduras kursieren tatsächlich Geschichten, Spekulationen und Legenden um diese verschollene Welt.

Zumindest die Legenden sprechen für die tatsächliche Existenz der “Ciudad Blanca”, obwohl definitive Beweise in Form von archäologischen Funden bislang fehlten. Alle Expeditionen zur “Weißen Stadt” scheiterten. Ob sich das nun durch die jüngsten Entdeckungen in der Region La Mosquitia von Honduras ändert, ist erst mal unklar.

Die “Weiße Stadt” soll in einer menschenleeren, schwer zugänglichen Gebirgsgegend im Gebiet von Las Mosquitias an der Ostküste von Honduras liegen. Teilweise findet man sie sogar auf Karten des Landes, obwohl niemand weiß, ob die Angaben auch nur annähernd stimmen oder pure Phantasie sind. Jagen die Archäologen einen Phantom aus der Vergangenheit nach? Einem Märchen, dass ein spanischer Bischof vielleicht sogar erfand?

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In dem Brief von Bischof Cristóbal de Pedraza an den spanischen König von 1554 finden sich die ungeheuerlichsten Schilderungen über die angebliche Metropole und ihr Volk. Östlich der Stadt Trujillo, so der Bischof, habe er eine Bergkette erreicht, hinter der ein sehr ausgedehntes und völlig unwegsames Dschungelgebiet lag. In diesem Tal entdeckte Cristóbal de Pedraza seinen Angaben nach ausgedehnte Siedlungen eines ihm unbekannten Volkes.

Die indianiaschen Begleiter von Pedraza konnten sich dennoch mit den Einheimischen dieser Region verständigen. So fremdartig kann es folglich nicht gewesen sein. Der Bischof erwähnt in seinem Bericht auch einige Merkwürdigkeiten der fremden Kultur. So zum Beispiel will er unter den Einwohnern der “Weißen Stadt” auch “weiße Indios von gleicher Hautfarbe wie die Spanier” gesehen haben.

Wer waren diese Menschen? Woher kamen sie? Warum waren sie weiß?

Weiter erzählte der Bischof in seinem Brief von einem aus seiner Sicht natürlich “heidnisches Ritual”. Bei diesem Brauch würden sich die Männer des Volkes an langen Lianen von der Spitze eines Turmes oder auch einer Pyramide herablassen, um auf diese Weise die Herabkunft ihrer Götter oder himmlischen Lehrmeister darzustellen.

Neuer Steinkreis gefunden - angeblich älter als Stonehenge
ARTIKEL: 5000 Jahre alte Sensation entdeckt: Forscher finden einen Steinkreis, der älter als Stonehenge sein könnte (Bild: gemeinfrei)

Pedraza berichtete, dass die Teilnehmer dieser Zeremonie in merkwürdige, den ganzen Körper bedeckende Gewänder gekleidet gewesen seinen und “Helme” aus einem seltsamen Metall trugen. Nur einen schmalen Sehschlitz ließen diese Kopfbedeckungen frei. Pedraza verglich diese Kleidung mit den Rüstungen der spanischen Konquistadoren, beschrieb sie damals aber als “sehr viel feiner gearbeitet”.

Seit regelmäßig Flugzeuge den Dschungel von Honduras überfliegen, gab es immer wieder Piloten, die aufgeregt von einer großen, weiß schimmernden Siedlung inmitten des Urwaldes berichteten. Ist sie jetzt gefunden? Im Gebiet von Las Mosquitia sind die Indios so oder so von der Existenz dieser “Stadt des Affengottes” überzeugt. Auch wenn sie fremden Neugierigen oder Abenteurern abraten, sich auf eine Expedition dorthin zu begeben …

Spekulationen …

Vor allem in Honduras deuten zahlreiche archäologische Befunde auf eine Zivilisation hin, die den Maya bekannt und ihnen kulturell verwandt war. Forscher wie George Haselmann vom Institut für Anthropologie und Geschichte in Honduras verweisen darauf, dass Funde, die in Honduras gemacht worden sind, und sich nicht dem Kulturkreis der Maya zuordnen lassen, auf die Existenz einer großen, eigenständigen Metropole hindeuten.

War dies die verlorene “Weiße Stadt” im Dschungel?

Möglicherweise ist die “Ciudad Blanca” sogar immer noch bewohnt – wenn es sie denn gibt. Jedenfalls deuten darauf die Beschreibungen der Piloten hin, welche die Stadt überflogen haben wollen. Sie sprachen in ihren Erzählungen von einem sehr guten bis ausgezeichneten Erhaltungszustand der Gebäude im Regenwald. Bei einer verlassenen Siedlung dürfte das nicht der Fall sein, sondern die Stadt wäre vom Urwald fast bis zur Unkenntlichkeit überwuchert und zerstört.

Ein solches Bild der Zerstörung bot sich auch den ersten europäischen Entdeckern, die sich im Tropenwald Mittelamerikas auf die Suche nach versunkenen Orten der Maya machen.

Chichén Itzá in Mexiko (Zeichnung von Catherwood, 1843): die Maya galten schon immer als "verwunschene Kultur) (Bild: gemeinfrei / Archiv L. A. Fischinger)
Chichén Itzá in Mexiko (Zeichnung von Catherwood, 1843): auch die Maya in Mexiko waren lange eine “versunkene Kultur” (Bild: gemeinfrei / Archiv L. A. Fischinger)

Sie fanden völlig vom Urwald überwucherte Tempel, Pyramiden, Paläste und Häuser die über Jahrzehnte hinweg ausgegraben werden mussten (s. Bild rechts). Aus der Luft erkennt man bis heute bei archäologisch nicht restaurierten Orten weiterhin nur überwucherte Hügel.

Damit dürfte es spannend sein, was nun die “Grüne Hölle” von Honduras freigeben wird. Von einer zentralen und wichtigen Metropole wie Machu Picchu kann bis heute keine Rede sein. Eher, wie es Professor Grube im Interview formulierte:

Sicherlich gibt es dort keine Steinarchitektur, diese hätte man schon früher gesehen, sondern das sind Erdhügel, Verteidigungsanlagen möglicherweise, und Bewässerungsanlagen. Was nicht bedeutet, dass uns das kalt lässt. Aber es ist nicht verwunderlich, dass es in Honduras Gesellschaften gegeben hat, die einen hohen Entwicklungsgrad erreicht hatten.

Das wissen wir aber bereits seit langer Zeit. Denn auch in anderen Teilen von Zentralamerika hat es immer schon weit entwickelte Gesellschaften gegeben. Das waren keine staatlich organisierten Gesellschaften, aber Zivilisationen, die Häuptlingstümer hatten, die in großen Dörfern lebten, künstliche Bewässerung kannten, Keramiken angefertigt haben und wo es auch Skulpturen gab. Jetzt wird das Bild vervollständigt: Auch in Honduras gibt es solche Anlagen.”

Euer Jäger des Phantastischen

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Video: Erich von Däniken, Alien-Forscher und Bestsellerautor: Der Götter-Jäger EvD im Interview mit dem “SWR” Fernsehen.

Erich von Däniken, Alien-Forscher und Bestsellerautor - EvD im SWR Fernsehen (Bilder: Kopp Verlag / SWR)
Erich von Däniken und sein neues Buch “Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe” (Bilder: Kopp Verlag / SWR)

Der weltbekannte Schriftsteller Erich von Däniken, die niemals ruhende Prä-Astronautik-Legende, veröffentlichte vor einigen Wochen sein neues Buch “Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe”, wie ich auf diesen Seiten berichtete. Sein inzwischen wohl 42. Buch auf den Spuren der Astronautengötter der Vorzeit. Im Rahmen seiner jährlich stattfinden Vortragsreisen war EvD am 3. November 2015  im “SWR”-Fernsehen in der “Landesschau Baden-Württemberg” zu Gast. Das Interview-Video ist nun online abrufbar.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Erich von Däniken, Alien-Forscher und Bestsellerautor”, mit diesem Worten hat das “SWR” den Studiogast vom 3. November auf ihrer Webseite vorgestellt. Derzeit ist von Däniken wie jedes Jahr auf Vortragstournee. Diesmal mit seinem neuen Vortrag “Unmögliche Wahrheiten” – namentlich nach seinem gleichnamigen Buch von 2013.

Aktuell erschien am 24. September 2015 sein bisher neueste Buch “Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe“, welches er auch in der Sendung “Landesschau Baden-Württemberg” vorstellte. In der Ankündigung des “SWR” heißt es unter anderem weiter zu Erich von Däniken:

Solche und ähnliche Hypothesen (Raumfahrt der Antik, Anm. L.A.F.) vertritt der Schweizer in seinen Büchern. Fast 40 davon hat er in den letzten Jahrzehnten veröffentlicht. Viele davon wurden Bestseller und zwei sogar verfilmt. 1968 veröffentlichte Erich von Däniken sein erstes Buch. Das 232-Seiten Werk ,Erinnerungen an die Zukunft’ löste ein wahres Science-Fiction-Fieber aus und hielt sich monatelang in den Bestsellerlisten. Sogar die New York Times sprach vom Ausbruch der ,Dänikenitis’.

Erich von Däniken und die Prä-Astronautik - die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Erich von Däniken und die Prä-Astronautik – die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)

(…)

Für viele seiner Ansichten und Hypothesen wurde er kritisiert und als Scharlatan verurteilt. Er ist zwar auch mit 80 Jahren noch von seinen Theorien überzeugt, doch gibt er zu, dass Teile seiner Bücher inzwischen überholt sind und auch, dass er teilweise Fehler gemacht hat. Er habe manches ungeprüft und kritiklos aus zweifelhaften Quellen übernommen.

Trotz aller Kritik sind die Menschen fasziniert von seinen Gedanken. Von Dänikens Bücher werden verschlungen und bei seinen Vorträgen und Lesungen füllt er noch immer große Säle.”

Das nicht ganz siebenminütige Video des “SWR” mit EvD ist ab sofort online in deren Mediathek zu finden:

Ansehen lohnt sich für alle Mystery-Fans sicherlich immer – egal ob “Profi” oder “Neueinsteiger” in der Prä-Astronautuik / Paläo-SETI-Thematik.

Das aktuelle Buch von Erich von Däniken

Mehr zu Erich von Däniken und den Ideen rund um die Grenzwissenschaft und den Göttern aus dem Universum natürlich auf meinem Video-Kanal bei YouTube.

Zweite Nazca in Kasachstan (Bilder: Google Earth)
VIDEO: Zweite Nazca in Kasachstan entdeckt! (Bilder: Google Earth)

Dort findet sich auch ein Video zu den Bodenzeichnungen von Kasachstan vom September 2014 von mir. Jene, die Erich von Däniken in dem “SWR”-Interview ansprach und die vor allem aus Nazca in Peru bekannt sind.

Übrigens:

Wie viele Bücher hat von Däniken eigentlich tatsächlich genau veröffentlicht? Zählen dazu bearbeitete Neuauflagen? Kann man die sehr bekannten Prä-Astronautik-Anthologien mit zählen, bei denen er nur als Herausgeber fungierte? Zählt auch sein eBook “Das Ende des Schweigens” vom Oktober 2014  dazu?

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Das “Auge Afrikas” in Mauretanien: ist die ca. 45 Kilometer riesige Kreisstruktur wirklich von Menschenhand?

Das "Auge Afrikas" in Mauretanien: ist die ca. 40 Kilometer riesige Kreisstruktur wirklich von Menschenhand? (Bild: Google Earth / static.panoramio.com)
Das “Auge Afrikas” in Mauretanien: ist die ca. 45 Kilometer riesige Kreisstruktur wirklich von Menschenhand? (Bild: Google Earth / static.panoramio.com)

“Google Earth” ist für “gute und schlechte” Entdeckungen aus dem gesamten Bereich der Grenzwissenschaft sehr von Nutzen. Seien es abgestürzte UFOs, die dann doch wieder keine sind (Link), oder um sich archäologische Stätten damit anzusehen. Noch spannender wird es aber dann, wenn Mysterien und vermeintliche Mysterien damit irgendwo auf der Welt aufgespürt werden, die so nicht allgemein bekannt sind. So auch bei einem kleinem Video des “Science Channel” auf Facebook vom 27. Oktober 2015 über die riesige Kreisstruktur “Auge der Sahara” oder “Auge Afrikas”  in Mauretanien. Doch irgendwie schießt das Video über das Ziel hinaus, wie Ihr nin diesem Beitrag erfahrt …


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Das “Auge Afrikas”

Ende Oktober lud der “Science Channel” auf seiner Facebook-Seite einen kurzen Film hoch, zu dem es dort heißt:

Nicht alle ungeklärten Geschichten kommen aus dem Weltraum. Einige werden aus dem Weltraum entdeckt.

Gemeint ist dabei das kreisförmige Gebilde “das Auge der Sahara” oder “Auge Afrikas” in Mauretanien im nordwestlichen Afrika. Eine Struktur von rund 40 Kilometern Durchmesser, die via “Google Earth” geradezu unnatürlich rund zu sein scheint.

Einsam und verlassen liegt sie dort in der Wüste und in dem Video bei Facebook wird spekuliert, dass die als “Richat-Struktur” durchaus bekannte Anomalie scheinbar “zu perfekt” ist, um nicht von Menschen gemacht worden zu sein.

Bei “Google Earth” unter den Koordinaten 21° 7’18.49″N / 11°23’58.57″W kann man die Struktur sehr gut sehen. Ebenso finden sich dort eine ganze Reihe von Fotos, die den Krater vom Boden aus zeigen. Auch erkennt man westlich des “Auges” und seiner Ringwälle eine weitere Kreisstruktur von etwa 5 Kilometern Durchmesser:

"Das Auge der Sahara" (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)
“Das Auge der Sahara” und ein weitere Krater (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)

Ich glaube kaum, dass hier irgendwas “mysteriöses” vorliegt.

Eine Laune der Natur

Viel mehr aber zeigt dieses Beispiel, dass auch die Natur runde Struktur schaffen kann. Wie hier etwa einen Krater, der zum Beispiel durch den senkrechten Einschlag eines Asteroiden/Kometen in die Erde gerissen wurde. Sieht man sich dagegen den Krater des Asteroiden von Mexiko an, der die Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren vernichtetet hat und weltweit sehr bekannt ist, so ist dieser (heute) zum Beispiel alles andere als “perfekt rund”.

Der mexikanische “Chicxulub-Krater” zeigt keine derart konzentrischen geologischen Ringe, die an eine Raumstation erinnern. Das “Auge” in Afrika indes schon. Aber: Werfen wir einen Stein senkrecht in das Wasser (oder einen Sandkasten) sehen wir auch konzentrischen Ringe, die vom Zentrum wegführen.

Das “Google Earth” für Jäger des Phantastischen spannend ist, ist eine Tatsache. Obwohl ich mich frage, warum der “Science Channel” sein nicht ganz eine Minute dauerndes Video bei Facebook derart auf Mystery getrimmt hat.

“Das Auge der Sahara” ist schließlich keine neue Entdeckung und schon bald 50 Jahre als Einschlagkrater bekannt. Selbst unsere Astronauten im All sollen diesen laut einem Wikipedia-Eintrag zur Orientierung nutzen. Wobei es in diesem Eintrag auch heißt, dass “die Entstehung dieser kreisförmigen Struktur ist nicht restlos geklärt” sei. Denn, dass hier ein kosmischer Einschlag stattgefunden hat, ist nur eine These.

Favorisiert wird von der Geologie heute eine Erosionsstruktur hinter dem “Auge”.

Wesentlich spannender sind da schon Entdeckungen, die Archäologen mit dieser Software machen und machen könnten. Oder solche, die der Laie entdeckt. Etwa eine mutmaßliche “Stufenpyramide in Äthiopien” oder sogar eine Art “Zweites Nazca in Kasachstan” wozu ich auf meinem YouTube-Kanal Videos online stellte.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Interview mit Lars A. Fischinger zur Prä-Astronautik, Göttern aus dem All und UFOs: “Vielleicht sind wir ein intergalaktischer Zoo … und total bescheuert in den Augen der Aliens”

Interview mit Lars A. Fischinger 2013 - Wir sind ein abschreckendes Beispiel für die Kinder der Ancient Aliens (Bild: L.A. Fischinger)
Interview mit Lars A. Fischinger 2013: “Wir sind ein abschreckendes Beispiel für die Kinder der Ancient Aliens” (Bild: L.A. Fischinger)

“Vergiss Gott, die Außerirdischen waren es!” – Interview mit mir vom November 2013, das über “Skype” mit dem Online-Magazin “VICE.com” geführt wurde. Dominik Schönleben von VICE hat sich “mit dem Parawissenschaftler Lars A. Fischinger darüber unterhalten, warum sich hochentwickelte Außerirdische dazu herablassen sollten, mit uns in Kontakt zu treten.” Und warum die Prä-Astronautik und Aliens keine Ersatzreligion sind und sein können. Hier das lockere Interview rund um die Ancient Aliens, die Mythen und Rätsel der Welt die vermeintlichen Götter und warum wir vielleicht in einem intergalaktischem Zoo leben …Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich hatte das Interview vom 19. November 2013 auf dem Online-Portal VICE mit mir schon fast vergessen. Aber nur fast, weshalb ich es hier nun ebenso publizieren möchte. Das Interview führten Dominik Schönleben und ich in lockerer Stimmung via Videochat per “Skype”. Dominik machte sich später dann die Arbeit unser Gespräch in Worte zu fassen. Dafür meinen Dank.

Einleitet schrieb Dominik Ende 2013:

Träumen wir nicht alle davon, nicht alleine im Universum zu sein? Von einer übernatürlichen Wesenheit, die uns helfend die Hand reichen wird, damit wir uns aus der eigenen Unmündigkeit erheben können? Wir mögen sie Gott oder Aliens nennen, doch vermutlich sind sie ein und dasselbe. Das zumindest behauptet die Ancient Aliens-Theorie, auch bekannt unter dem Namen Prä-Astronautik. Sie besagt, dass die Götter der Vergangenheit, die wir aus Mythen und Legenden, religiösen Schriften und Märchen kennen, gar keine spirituellen Wesen sind. Dass sie wahrhafte Wesen sind – nämlich Außerirdische, die uns vor Jahrtausenden besucht haben.

Bekannt ist dir diese These vermutlich noch am besten durch Giorgio A. Tsoukalos, über dessen Auftritt im History Channel sich heute noch das Internet lustig macht. Doch nicht nur Erich-von-Däniken-Fans mit Vogelnestfrisur beschäftigen sich mit dieser These.

Ein Mann, der sich in Deutschland seit fast zwanzig Jahre mit diesem Thema auseinander setzt, ist Lars A. Fischinger.

Ancient Aliens und Mystery Files mit Lars A. Fischinger - der Grenzwissenschaft Kanal bei YouTube
Ancient Aliens und Mystery Files mit Lars A. Fischinger – der Grenzwissenschaft Kanal bei YouTube

Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesem Phänomen auf den Grund zu gehen, mit dem sich ernsthafte Wissenschaftler nicht abgeben, weil sie Angst haben, ausgelacht zu werden. Nicht ohne Grund spricht Lars deshalb meist im Konjunktiv, wenn er von den Ancient Aliens spricht. Er hat wohl Angst, sonst als verrückter Spinner abgetan zu werden. Denn beweisen lässt sich die Theorie von den antiken Astronauten nämlich genau so wenig wie die Existenz von Gott.

Lars ist Parawissenschaftler und hat bereits zahlreiche Bücher zu diesem Thema veröffentlicht. In regelmäßigen Abständen veröffentlicht er außerdem seine neusten Erkenntnisse auf seinem YouTube-Channel.

Ich habe mich mit Parawissenschaftler Lars A. Fischinger darüber unterhalten, warum sich hochentwickelte Außerirdische dazu herablassen sollten, mit uns in Kontakt zu treten.” (Quelle)

Interview mit Lars A. Fischinger: “Vielleicht sind wir ein intergalaktischer Zoo … und bescheuert”

VICE: Welche Hinweise gibt es dafür, dass die Ancient Aliens-Theorie wahr ist?

Lars A. Fischinger: Unsere Vorfahren haben sich nicht irgendwelchen imaginären Firlefanz ausgedacht, um sich die Welt und den Himmel zu erklären. Wenn sie in ihren Mythen davon sprechen, dass irgendjemand vom Himmel kam – ein Lehrmeister uns den Ackerbau brachte oder die Götter das Königtum auf die Erde brachten – könnte es sein, dass diese Wesen echt gewesen sind.

Gibt es harte Fakten, die dieser Theorie Rückhalt geben?

Greifbare Beweise gibt es nicht. Andere Parawissenschaftler sagen, es gäbe Beweise, dass die Götter aus dem All waren, aber das ist anzuzweifeln. Aus der Vergangenheit unseres Planeten gibt es kein Objekt, das wirklich unstrittig als Beweis für diese Prä-Astronautik angesehen werden kann.

Wenn ich von Ancient Aliens höre, dann muss ich immer an die Batterie von Bagdad oder die Nazca-Linien denken. Schließt du die als Hinweise auf Außerirdische aus?

Die Mythen sind der Leuchtturm, der uns den Weg weisen könnte, wo wir suchen müssen. Die Batterie von Bagdad ist ein interessantes Thema. Auch wenn sie eine gewisse Spannung erzeugen konnte, dann ist das für mich kein Hinweis auf Außerirdische. Es kann natürlich auch eine früh entwickelte Hochkultur gewesen sein oder eine Zufallsentdeckung. Wenn wir uns die Vase ansehen, dann sieht das doch recht primitiv aus. Das ist keine außerirdische Batterie, wie ich sie mir vorstelle.

Und was ist mit den Nazca-Linien?

Zweite Nazca in Kasachstan (Bilder: Google Earth)
VIDEO: Gibt es in Kasachstan eine Art “zweites Nazca”? (Bilder: Google Earth)

Die meisten Fans der Ancient Aliens deuten Nazca dahin, dass hier ein Imitationskult vorliegt. Damals seien Astronautengötter gelandet und die Nazca-Kultur hat diese Linien dann kopiert als Zeichen oder Botschaften für die Götter. So wie diese überproportionalen Tierfiguren, die wir nur von Berghügeln oder aus der Luft sehen können. Eben als Hinweis: “Liebe Götter, kommt doch bitte wieder auf die Erde zurück.” Die Astronautengötter werden die Figuren nicht selber gemacht haben, sondern die Menschen in Erinnerung an den Besuch von Außerirdischen.

Hatten die Nazca also den ersten Cargo-Cult? Vergleichbar zu dem, was im Zweiten Weltkrieg passierte, als die USA mit ihren Flugzeugen auf einer Insel landeten und seitdem dort US-Soldaten von den Eingeborenen als Götter verehrt werden.

Das war 1945 in Papua Neuguinea im Pazifik. Solche Cargo-Kulte gibt es natürlich weltweit. Aber auch die Nazca-Linien werden natürlich so interpretiert. Ein Imitationskult, in dem Soldaten als wiedergekehrte Ahnen angesehen wurden oder eben als wiedergekehrte Götter. So kann auch Nazca im Sinne der Ancient Aliens-Theorie interpretiert werden.

Wenn solche hochentwickelten Wesen auf unsere Welt kommen, dann sind wir ja wie Tiere für die. Was könnte da die Motivation dahinter sein, dass sie sich mit uns abgeben?

Unsere Erde ist viereinhalb Milliarden Jahre alt. Unsere Zivilisation im eigentlichen Sinne 10.000 Jahre, wenn wir vom Aufkommen des Ackerbaus und der Viehzucht ausgehen. Nehmen wir an, die Evolution lief auch auf deren Planeten ab, egal, wo im Universum oder in einem Parallel-Universum. Nehmen wir an, die sind eine Million Jahre weiter in ihrer geistigen und technologischen Evolution. Dann sind wir tatsächlich – auch heute noch – völlig primitive Lebewesen. Da stellt sich tatsächlich die Frage, was soll so eine hochtechnologische Zivilisation schon vor 10.000 Jahren auf unserer Erde.

Der ultimative Beweis für die Astronautengötter - wo lässt er sich finden? (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Der ultimative Beweis für die Astronautengötter – was könnte das sein? (Vortrag) (Bild: L.A. Fischinger)

Da habe ich keine Antwort darauf. Vielleicht sind sie zufällig rumgejettet, fanden die Erde, kuckten mal ein bisschen herum, landeten hier, landeten dort und hauten wieder ab, weil sie uns für dämlich hielten. So haben sie ihre Spuren in unserer Mythologie hinterlassen. Das heißt noch lange nicht, dass sie nur uns besucht haben, wir sind ja nur ein Planet unter vielen.

Vielleicht sind wir ja einfach zum Naturschutzgebiet erklärt worden und deswegen kommen sie nicht mehr zu uns?

Ja, das stimmt! Vielleicht sind wir ein intergalaktischer Zoo. Kuckt euch mal an, wie die Evolution da verlaufen ist, da hätte echt was draus werden können. Aber jetzt sind die nach ihrer Kalenderrechnung schon nach dem Jahr 2000 und die sind immer noch total bescheuert. Also, wenn wir auf unserem Planeten die nächsten Sommerferien haben, dann können wir hinjetten und kucken, was aus diesen komischen Leuten geworden ist, die mit Steinwerkzeugen irgendwo rumhämmern. Vielleicht sind wir wirklich ein Naturschutzgebiet, oder das abschreckende Beispiel im Kosmos. Man muss uns erhalten, um zu zeigen: so nicht.

Aber viele Leute behaupten ja heute noch, dass sie von Außerirdischen entführt wurden. Wie ist das mit der Ancient Aliens-Theorie zu vereinbaren?

Wir haben solche Berichte auch aus der Folklore des Mittelalters. Trolle oder Feen haben Menschen in eine Anderswelt entführt, und wir haben auch jahrtausendealte Berichte, dass Menschen von den Göttern in den Himmel entführt wurden. Da könnte man einen Zusammenhang sehen.

Ich finde das nicht stimmig. Früher haben sie sich öffentlich gezeigt in den Mythen, heute findet das alles im Geheimen statt. Da stimmt doch irgendwas nicht?

Ja, ganz genau. Ich habe in meinem Buch “Begleiter aus dem Universum” versucht, einen roten Faden von der Vergangenheit in die Gegenwart zu ziehen. Aber da gibt es ganz klar Diskrepanzen, einen Widerspruch zwischen Ancient Aliens-Mythologien und dem UFO-Phänomen. Egal, wie man es hin- und herbiegen will, da gibt es einen klaren Unterschied. Heute landet kein vermeintlicher Gott mit Donner und Getöse auf der Erde und zeigt sich vielen Menschen, wie wir es in den Mythen lesen. UFO-Entführungen sind ein Phänomen, das ohne Zeugen statt findet.

Wie ist das zu bewerten?

Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)
VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)

Die einzige Lösung, wenn alle Berichte zutreffen, ist, dass es da ein Tarnverhalten gibt oder eben verschiedene Alien-Kulturen oder Rassen, die unabhängig voneinander auf unserem Planeten agieren. Wenn man über die Intentionen von Aliens spekulieren möchte, dann steht man schnell auf dem Schlauch. Wir haben keine Vergleichskultur außer unserer eigenen. Viele Fragen sind seit Jahrzehnten offen und immer wieder kommen sensationelle Ankündigungen für den Beweis von Ancient Aliens, aber alles verläuft im Nichts.

Enttäuscht dich das nicht, dass andere Experten der Parawissenschaft so dreist lügen und behaupten, sie hätten den Beweis endlich gefunden?

Es ist wirklich zum Kotzen. Gerade in den letzten zehn Jahren kann man jeden Tag im Internet sensationelle Enthüllungen von irgendwelchen Spezies sehen. Wenn solche Dinge dann in die Mainstream-Medien kommen und das entpuppt sich als Dreck, das schadet der Szene ganz enorm.

Denken wir mal an Ockhams Rasiermesser: Sind da nicht unglaublich viele Annahmen nötig, um auf Ancient Aliens zu schließen. Zuerst einmal die Existenz von intelligentem Leben auf einem anderen Planeten, dann müssen sie einen Antrieb bauen und dann brauchen sie auch noch eine Motivation, um überhaupt zu uns zu kommen. Ist die Ancient Aliens-Theorie unter diesen Gesichtspunkten überhaupt noch zu rechtfertigen?

Eigentlich nein. Die Grundannahme, dass die Götter aus den alten Mythen Außerirdische waren, ist natürlich spannend und interessant, braucht aber zahlreiche Voraussetzungen. Wir wissen ja noch nicht einmal, ob es überhaupt Leben im All gibt. All das nehmen wir Prä-Astronautiker als gegeben an. Die ganze Prä-Astronautik ist eine Spekulation.

Reicht es dann nicht einfach, daran zu glauben? Ist das nicht in Wirklichkeit eine Religion statt Wissenschaft?

Religion ist es nicht, aber auf jeden Fall eine Glaubenssache. Wir können glauben, dass der Gott auf den Berg Sinai niederfuhr und dieser Gott ein Alien war.

Wir könnten auch glauben, dass er tatsächlich ein Gott war? Das ist doch dann ähnlich unwahrscheinlich, oder?

UFO-Sekten - bis heute ein Irrsinn (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)
Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Die Prä-Astronautik eine „Ancient Aliens Sekte“? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)

Wir können auch glauben, dass es eine religiös interpretierte Vulkanaktivität von irgendwelchen hebräischen Vorfahren ist, die daraus eine Gottesstory gesponnen haben.

Was unterscheidet dann die Prä-Astronautik noch von Religion?

Sie ist keine religiöse Sache, weil wir keine Heilsversprechungen machen. Kein Prä-Astronautiker wird sagen: „Glaubt an meine Idee, dann werdet ihr ewiges Leben erlangen.“ Jede Religion verspricht ihren Anhängern – ihren Fans – das ewige Leben in irgendeiner Form, sei es Wiedergeburt oder das Himmelreich. Wenn es tatsächlich Astronautengötter gab auf unserer Erde, dann ist das eine coole Sache, aber davon werden wir nicht ewig leben.

Wenn jetzt aber tatsächlich morgen früh die Außerirdischen auf dem Alexanderplatz landen würden und behaupten, sie wären zum ersten Mal da?

Binnen zwei Tagen gäbe es dann im Internet die ersten Verschwörungstheorien, die sagen würden, dass selbst die Aliens lügen. Wie unsere Regierung.

(Übernommen von der VICE-Internetseite hier

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UFO-Boom in Peru: Offizielles UFO-Büro der peruanischen Luftwaffe gegründet, die Linien von Nazca und die Prä-Astronautik +++ YouTube-Video +++

In Peru boomen die UFOs (Bild: E. v. Däniken/A.A.S. / L. A. Fischinger / WikiCommons)
In Peru boomen die UFOs (Bild: E. v. Däniken/A.A.S. / L. A. Fischinger / WikiCommons)

Im Jahre 2001 gründete Peru die offizielle UFO-Meldestelle OIFAA, das “Oficina de Investigación de Fenómenos Anómalos Aérea” (Büro zur Erforschung anomaler Phänomene im Luftraum), die nach einigen Jahren wegen Verwaltungsproblemen geschlossen werden musste. Doch aufgrund der wachsenden Zahl von UFO-Sichtungen und -Meldungen in dem südamerikanischen Land, wurde nun das Büro nun unter den Namen DIFAA, das “Departamento de Investigación del Fenómeno Anómalo Aérea” (Department zur Erforschung anormaler Phänomene im Luftraum), reaktiviert. Aber warum sind Archäologen beim DIFAA dabei? Und warum wurde bei der offiziellen Eröffnung des UFO-Büros ein Vortrag über die weltberühmten Linien von Nazca und Außerirdische gehalten? Mehr dazu auf meinem YouTube-Kanal.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die peruanische Luftwaffe hat wieder ein offizielles UFO-Büro – denn es herrscht eine Art UFO-Boom in Südamerika. Doch was haben die Ancient Aliens damit zu tun?

Ein offizielles UFO-Büro in Peru, das von der dortigen Luftwaffe geleitet wird, mag seltsam klingen. Aber auch Brasilien, Chile oder Agentinnen unterhalten solche staatliche Meldestellen für UFOs. In Südamerika begegnet man Themen wie „Außerirdische” und „UFOs” wesentlich offener als bei uns in Deutschland. Brauchen also auch wir ein derartiges Büro?

Schon Professor Harald Lesch forderte vor bald 20(!) Jahren ein derartiges “UFO-Büro”. Ein offizielles Institut in Deutschland, so Lesch in der “NDR”-UFO-Doku “UFOs, Erklärungen über Unerklärliches” (ich glaube vom 27. September 1994?!) des öffentlich-rechtlichen TV, an das sich Zeugen wenden können und das quasi “ehrenamtlich” arbeitet.

Doch wieso begleitete die offizielle UFO-Meldestelle-Eröffnung des Kommandos der Luftwaffe Perus am 18. Oktober 2013 ein derart „seltsamer Vortrag” zu Ancient Astronauts und den Linien von Nazca? Den Vortrag bzw. das Symposium „Las Lineas de Nazca y los Seres Extraterrestres” leitete der Archäologe Professor Manuel Aguirre („School of Archaeology”, Uni San Marcos) …

Alles dazu in diesem YouTube-Video auf Grenzwissenschaft und Mystery Files.

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