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Leben nach dem Tod? Nach einer Studie glauben bis zu 60 Prozent der Probanden, dass sie “Kontakt” mit ihren verstorbenen Partnern hatten

Nach einer Studie in Italien, glauben bis zu 60 Prozent der Probanden, dass sie "Kontakt" mit ihren verstorbenen Partnern hatten (Bild: L. A. Fischinger)
Nach einer Studie in Italien glauben bis zu 60 Prozent der Probanden, dass sie “Kontakt” mit ihren verstorbenen Partnern hatten (Bild: L. A. Fischinger)

Seien wir mal ehrlich: Irgendwie wünschen oder hoffen wir doch allem, dass es nach dem Leben irgendeiner Art und Weise “weiter geht”?! Sei es nun durch eine Wiedergeburt (Reinkarnation), ein Leben nach dem Tod in einem “Paradies”, einer Existenz im “Jenseits” oder was man sich gerne wünscht (oder die jeweilige Religion lehrt). Eine Untersuchung mit verwitweten Menschen in Italien hat nun gezeigt, dass bis zu 60 Prozent der Probanden glauben, dass sie auf die ein oder andere Art und Weise Kontakt mit ihren verstorbenen Partnern hatten. Wunschdenken, Posttraumatischen Belastungsstörung oder ein Blick ins Jenseits?

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das “Journal of Affective Disorders” veröffentlichte jüngst die Ergebnisse einer Befragung zum Thema “Leben nach dem Tod?”. Augenmerk dieser Untersuchung waren Witwen und Witwer und deren Erfahrungen bzw. Erlebnisse nach dem Tod deren Partner.

Tatsächlich hat die Befragung ergeben, dass bis 60 Prozent der Hinterbliebenen nach dem irdischen Ableben deren Partner bzw. Partnerinnen glauben, irgendwie “Kontakt” mit diesen gehabt zu haben. Sei es, dass sie “gespürt” oder sogar “gesehen” wurden. Die Zeitung “Cronaca Milano” zitiert am 16. März 2016 dazu:

“Alles deutet darauf auf eine auffallend hohe Prävalenz von halluzinatorischen Erfahrungen – im Bereich von 30 % bis 60 % – nach dem Verlust unter den verwitweten Personen hin, was dem Phänomen eine Beständigkeit und Legitimität verleiht.”

Wunschdenken, Stress, Wahrnehmungsstörungen oder das “echte Jenseits”?

Wie ist diese Untersuchung bei dem Thema “Sind wir alle unsterblich?” zu bewerten? Denn Studien, Umfragen oder dokumentierte Berichte zu diesen Thema gibt es quasi jeden Monat. Dies zeige ich sehr detailliert in meinem Buch “Der TOD: Irrtum der Menschheit? – PSI-Phänomene, Nah-Tod-Erfahrungen, UFOs und das Leben nach dem Leben“, in dem auch auch auf eine ganze Reihe von Widersprüchen bei diesen sensiblen Themen verweise. Aber auch auf scheinbar mehr als erstaunliche Zusammenhänge …

Interessant ist vielleicht hierbei auch der Umstand, dass nach derartigen Studien solche Nach-Tod-Kontakte wesentlich verbreiteter sind, als die berühmten Nah-Tod-Erfahrungen (NTE), die oftmals als eine Art von “Blick ins Jenseits” in der Grenzwissenschaft angesehen werden. Während keine 10 Prozent der Menschen in den westlichen Ländern eine NTE erfahren haben (oder sich nur nicht mehr daran erinnern), sind es bei Befragungen zu Nach-Tod-Kontakten bis weit über 70 Prozent.

Alles zum Buch "Der Tod - Irrtum der Menschheit / Hängt alles mit allem zusammen?" von Lars A. Fischinger (Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger
Alles zum Buch “Der Tod – Irrtum der Menschheit / Hängt alles mit allem zusammen?” von Lars A. Fischinger (Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger

Bis zu 61% der Hinterbliebenen in den Industrienationen berichten nach dem Tod ihrer Partner eben von solchen Nach-Tod-Kontakten. Bei den Eltern von verstorbenen  Kindern sind es sogar weit mehr. Für eine solche Studie 2004 wurden beispielsweise 162 Hinterbliebene befragt, von denen nahe Angehörige oder Freunde an Aids, Krebs oder durch Selbstmord plötzlich und vollkommen unerwartet starben. 75 Prozent dieser Menschen berichteten bei dieser Befragung von derartigen Nach-Tod-Erfahrungen mit den Verstorbenen (hier).

Ich bin sicher, dass fast jeder Menschen kennt, die solche Erfahrungen gemacht haben oder machen. Oder persönlich gemacht haben. Auch ich selber habe bereits vor Jahrzehnten im Freundeskreis davon gehört. Und der verstorbene Prä-Astronautik-Autor Peter Krassa schilderte 1993 in seinem Buch “Die Palmblatt-Bibliothek” sogar die Nach-Tod-Erfahrungen mit seiner verstorbene Katze.

Die Frage ist nur: Sind solche Erlebnisse oder Erfahrungen reale Einwirkungen aus einer Art “Jenseits”? Oder nur Wunschdenken der Trauernden, die vielleicht verständlicherweise unter einer Stressstörung durch den Verlust (zeitweise) leiden? Mein Kollege Fernando Calvo der Internetseite “Terra Mystica” ergänzte in seiner Meldung vom 15. März 2016 zu der italienischen Studie, dass Dr. Jacqueline Hayes von der University of Roehampton (London) das Phänomen ebenso seit Jahren untersuche. Dr. Hayes benutzt für diese Erfahrungen den Begriff “Experiences of Continued Presence” (“Erfahrungen von fortgesetzter Anwesenheit”) und beschreibt sie so:

„Die Leute schildern Visionen, Stimmen, taktile Empfindungen, Gerüche sowie etwas, das wir das Gefühl einer Anwesenheit nennen und nicht unbedingt mit einem unserer fünf Sinne in Verbindung steht. Sie geschehen unbeabsichtigt und nicht während jemand bewusst in Erinnerungen schwelgt. Sie sind für die Hinterbliebenen stets sehr bedeutend und setzen einige Aspekte der Beziehung zu dem geliebten Menschen fort. Manchmal verstärken sie sie sogar noch.”

VIDEO: Gibt es Parapsychologische Phänomene, ein Leben nach dem Tod und Geister? (Bild: L. A. Fischinger)(Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Gibt es Parapsychologische Phänomene, ein Leben nach dem Tod und Geister? (Bild: L. A. Fischinger)

Kritiker und Psychologen sehen bei diesen Erlebnissen meistens natürlich keinen “Wink des Himmels”, sondern eher eine Posttraumatische Belastungsstörung. Dr. Hayes wiederum glaubt nicht an eine Belastungsstörung, sondern, dass sich hier bei den Hinterbliebenen mehr offenbart, als reine Psychologie. So schreibt der Mystery-Jäger Calvo auf seinem Blog zusammenfassend dazu:

“(Dr. Hayes) argumentiert, dass dieses Phänomen auch erst viele Jahre nach dem Tod des geliebten Partners auftreten kann und somit nicht mit einem Trauma erklärt werden kann, das durch die Trauer unmittelbar nach dem Verlust des Menschen ausgelöst wurde.”

Leben nach dem Tod? Der Glaube daran schwindet!

Ob es eine Weiterexistenz nach dem Leben, wie wir es kennen, geben wird … das wird sich jeder Mensch irgendwann im Leben sicher mal fragen. Die Religionen der Welt liefern dazu natürlich spirituelle Antworten, da diese Frage zweifellos der Grundpfeiler deren Daseinsberechtigung ist!

Doch auch dieser Glaube an ein Leben nach dem Leben schwindet offensichtlich. Das belegte zum Beispiel das Institut “Emnid” in einer aktuellen Umfrage für das evangelische Magazin “Chrismon”, die vom 19. bis 21. Januar 2016 unter 1007 Männer und Frauen in Deutschland durchgeführt wurde. Nach dieser repräsentativen “Emnid”-Umfrage sagen 33 Prozent der Befragten zwischen 14 und 29 Jahren, dass mit dem Tod alles zu Ende sei. Jene Probanden über 60 Jahre hingegen glauben dies zu 49 Prozent. Von den über 60jährigen glauben übrigens nur verschwindet geringe 4 Prozent an eine Hölle und einen Himmel, wie es auch das Christentum lehrt.

Meinungsumfrage: Mehr Deutsche glauben an UFOs und Außerirdische als an das Jüngste Gericht. Ein Alarmzeichen für die Kirche? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Mehr Deutsche glauben an UFOs und Außerirdische als an das Jüngste Gericht. Ein Alarmzeichen für die Kirche? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Das bestätigt auch sehr eindrucksvoll eine Umfrage, über die ich am 11. November 2015 berichtet habe. Demnach glauben wesentlich mehr Deutsche, Briten und US-Amerikaner an Außerirdische als an das ewige Leben oder das Jüngste Gericht.

Auch der Kölner Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki bemängelte den mangelhaften Glauben an die Lehren des C hristentums in der Gesellschaft. Die Lehren der Kirche haben sich, so Kardinal Woelki, unlängst in Wohlwollen aufgelöst. Die Christen glauben einfach nicht mehr an das, was die Kirche lehrt. Und das ist für den Kardinal mehr als beunruhigend, wie ich ihn in meinem Artikel zierte:

Dass nur ein Drittel der Deutschen an die Auferstehung Christi glaubt, müsste die Kirchen schon einigermaßen beunruhigen, wenn doch nach Aktenlage zwei Drittel Christen sind. (…)

Selbst unter den Gläubigen werden zentrale Inhalte der christlichen Botschaft massenhaft abgelehnt. 60 Prozent glauben nicht an ein ewiges Leben. Diese Form der Diaspora ist allerorten unsere pastorale Realität.“

Nun – irgendwann “wissen” wir es alle, ob es ein Danach gibt oder nicht. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt …

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Polizei NRW auf Geisterjagd: Geschnapptes Einbrecher-Trio wurden bei ihrer Tat von einem Geist verjagt! Ein kurioses Internet-Fundstück

Polizei NRW auf Geisterjagd: Geschnapptes Einbrecher-Trio wurden bei ihrer Tat von einem Geist verjagt (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Polizei NRW auf Geisterjagd: Geschnapptes Einbrecher-Trio wurden bei ihrer Tat von einem Geist verjagt (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

“Die Polizei , Dein Freund und Helfer”. Ich betone dies immer wieder gerne. In diesen Tagen sind die Polizeikräfte von NRW aufgrund der Straftaten Silvester in Köln in aller Munde. Doch die Polizei in in NRW hatte es kurz vor Jahreswechsel noch mit einem einem ganz anderen Fall zu tun: Sie ging auf Geisterjagd. Drei in Ennepetal gefasste Serieneinbrecher gaben an, sie seien bei ihrer letzten Tat von einem Geist verjagt worden – und gestanden gleich weitere Taten im Angesicht des “Unfassbaren”.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 27. Dezember begannen drei junge Männer in einem Industriegebiet bei Ennepetal ihr Unwesen. Durch eine Zeugenaussage konnte die Polizei die Täter schnell fassen und staunten, was die drei Ganoven ihnen bei der Vernehmung auftischten.

Als das Trio in einen Imbiss-Kiosk einsteigen und die dortigen Tabakwaren stehlen wollte, sei ihnen ein Geist erschienen! Nachdem die Drei mit einem Stein die Scheibe ein warfen erschien am Fenster drüber ein Geist, der zu ihnen sprach. Eine Art “weiße Frau”, die in der Parawissenschaft in der Tat als Spuk-Phänomen sehr bekannt ist.

Die drei Einbrecher flohen.

Nach der Ergreifung durch die Polizei gestanden die jungen Männer im Verhör, dass sie vor der Geistererscheinung derart Angst bekamen, dass sie Beine in die Hand nahmen. Sie gestanden nicht nur den Einbruchsversuch in den Imbiss, sondern sogleich auch andere Straftaten. Die Polizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis schreibt in ihrer Pressemitteilung vom 30. Dezember 2015:

Gibt es Parapsychologische Phänomene, Leben nach dem Tod und Geister? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO-Interview: Gibt es Parapsychologische Phänomene, Leben nach dem Tod und Geister? (Bild: L. A. Fischinger)

In ihrer Vernehmung räumen die Diebe ein, dass sie nach dem Einwurf der Glasscheibe einen Geist gesehen hätten und nach dem Schreck geflohen wären. Wie von Geisterhand gaben sie dann noch weitere Einbrüche in Gartenlauben und einen versuchten Büroeinbruch zu. Ob es sich um den verspäteten Geist der Weihnacht handelt, der die Einbrecher nun geläutert hat, bleibt abzuwarten. .

Nachdem sich die Beamten auf “Geisterjagd” zum Tatort begaben, entpuppte sich dieser “Geist” als die Inhaberin des Geschäftes. Sie sei durch den Lärm der zerborstenen Scheibe in einen weißen Bademantel an ihr Wohnungsfenster über dem Imbiss-Kiosk gegangen und habe von dort das Trio angesprochen …

Bei dieser Polizei-Meldung fragte ich mich sofort: Wie kommt man auf die Schnaps-Idee, nachdem man eine Scheibe eingeworfen hat, dass in der Wohnung darüber ein Geist erscheint und irgendwas sagt?!

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Umfrage: Mehr Deutsche glauben an Außerirdische als an das Jüngste Gericht und ewiges Leben. Über die Karteileichen der katholischen Kirche

Meinungsumfrage: Mehr Deutsche glauben an UFOs und Außerirdische als an das Jüngste Gericht. Ein Alarmzeichen für die Kirche? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Die Deutsche glauben lieber an Aliens als an das Ende aller Tage! (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Nach einer repräsentativen Meinungsumfrage von “YouGov” im September 2015 in Deutschland, den USA und Großbritannien 52 bis 56 Prozent der Befragten an außerirdisches Leben im Universum. Angesicht der gewaltigen Fortschritte bei der Suche nach Außerirdischen, ist das nicht weiter verwunderlich. Doch zeitgleich kritisierte die katholische Kirche bei der Bischofskonferenz in Fulda den “Mangel an christlichem Glauben in der Gesellschaft”, da deren Lehren “massenhaft angelehnt werden”. Auch und vor allem von den Christen selber, die es zumindest laut Aktenlage sind. Millionen kirchliche Karteileichen und Papier-Christen haben wir inzwischen in Deutschland, was die Kirche schon unlängst selber alamiert hat. Wie und warum, das lest Ihr hier.


Update 23. Dez. 2018

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen

Aliens statt Jesus

Umfragen zu außerirdischen Leben, UFOs, Aberglauben oder auch Religionen sind für einen Mystery-Forscher sehr oft spannend, wie ich es an anderer Stelle bereits umfangreich zeigte. Auch die Thematik “Außerirdische vs. Kirche” ist interessant, wie es auf diesem Blog bereits mehrfach Thema war.

Nun hat “YouGov” im September 2015 eine Umfrage zu außerirdischen Leben publiziert, die zeigte, dass mehr als die Hälfte der Deutschen, US-Amerikaner und Briten an Aliens im Kosmos glauben. Dabei gehen aber die meisten Befragten (bis zu 59 %) davon aus, dass diese intelligenten Wesen zu weit weg seine, als dass diese hierher kommen. Auch haben wir laut dieser Umfrage einfach nicht die Technologie mit den “Anderen” Kontakt aufzunehmen, wie bis zu 57 % glauben. Obwohl natürlich ein Kontakt mit Wesen von den Sternen schon morgen Realität sein kann. Auch physisch. Wir wissen es nur nicht.

22 % der Deutschen glauben übrigens, dass Außerirdische “die Erde kontaktiert oder besucht (haben), allerdings lange bevor es Menschen gab.” Und nur 17 % der Deutschen glauben an eine Verschwörung der Regierung(en) zu diesem Thema. In den USA sind es 30 %.

Eigentlich hat die Kirche und der Vatikan mit intelligenten Außerirdische unlängst kein Problem mehr. Beispielsweise HIER, HIER, HIER & HIER sowie in diesem Video HIER habe ich das bereits darlegte. Auch wenn der Götterschock und eine Art “Kollaps der Religionen” dennoch durchaus Realität werden kann!

Aber die katholische Kirche hat ein ganz anders Problem, wie es ziemlich zeitgleich zu der “YouGov”-Meinungsumfrage bei der deutschen Bischofskonferenz in Fulda erläutert wurde: Der Kirche laufen in Massen die Gläubigen weg. Oder besser gesagt: “Christen” haben keine Lust mehr an die Glaubensvorgaben der Kirche aus Rom zu glauben.

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Kirche mehr als nur in Not

Der neue Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki bemängelte bei der herbstlichen Bischofskonferenz in Fulda den mangelhaften Glauben an die Lehren der Christenheit in der Gesellschaft. Die Lehren der Kirche haben sich, so Kardinal Woelki im Dom zu Fulda, unlängst in Wohlwollen aufgelöst. Die Christen glauben einfach nicht mehr an das, was die Kirche als Dogma lehrt.

Und Kardinal Woelki ist angesichts dieser Tatsache mehr als besorgt:

Dass nur ein Drittel der Deutschen an die Auferstehung Christi glaubt, müsste die Kirchen schon einigermaßen beunruhigen, wenn doch nach Aktenlage zwei Drittel Christen sind. (…)

Selbst unter den Gläubigen werden zentrale Inhalte der christlichen Botschaft massenhaft abgelehnt. 60 Prozent glauben nicht an ein ewiges Leben. Diese Form der Diaspora ist allerorten unsere pastorale Realität.”

Das sind nicht nur deutliche und klare Worte über den Zustand der Christen, sondern es dürften aus Sicht des Vatikan erschreckende Zustände sein! 60 Prozent – also fast Zweidrittel! – der “Gläubigen” glauben nicht ans das ewige Leben. Das muss man sich vergegenwärtigen, denn das ewige Leben bzw. die Auferstehung Jesus Christus ist das Fundament des Christentum.

Was nun, Kirche? Ich persönlich bin schon seit Jahrzehnten fest davon überzeugt, dass der Mensch sich seit langer Zeit sehr oft ganz individuell seinen eigenen Glauben zurecht zimmert. Nicht nur, dass zum Beispiel in Lateinamerika christliche Lehren mit dem alten “Heidentum” vermischt werden, sondern auch in den Industrienationen glauben sicher die meisten Menschen an “irgendwas”.

Millionen Karteileichen und Papier-Christen

“Gläubige” bedienen sich einfach aus einem Fundus von spirituellen Vorstellungen und erfinden so ihren ganz eigenen Religions-Mix. Gleichgültig was der Papst im Rom, die Bibel, der Katechismus oder der lokale Dorfpriester sagen und lehren. Sofern man überhaupt davon Kenntnis hat. Christlich geboren, getauft usw. ist keine Garantie, dass man nicht (wie die meisten) als verstaubte Karteileiche der katholischen Kirche endet. Und von diesen gibt es folglich Millionen.

Diese Papier-Christen bleiben nämlich in der Kirche. Sie bleiben Mitglieder, zahlen ihre Kirchensteuer und sind damit laut Aktenlage Christen. Vielleicht picken sie sich einige schöne Bräuche des Christentums heraus, da sie ihnen gefallen. Etwa und vor allem Weihnachten oder diverse Oster-Traditionen. Mehr auch nicht.

Das weiß die Kirche mit Sicherheit auch selber. Zumal dann, wenn sie hierzulande in ihre leeren Kirchen schaut. Außer natürlich zu Weihnachten. Schließlich besucht man dann “als Christ” die Kirche, da man das halt so macht. Die mit Papier-Christen überfüllten Kirchen zu den Weihnachtsfeiertagen oder Heilig Abend zeigen das jedes Jahr erneut. Eigentlich eine Beleidigung aller wirklich gläubigen Christen!

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Anruferin bei Jürgen Domian: Wenn die Besessenheit nach Verschwörungstheorien die Familie zerstört (Video)

Verschwörungen sind weltweit beliebt. Aber bitte in Maßen (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)
Verschwörungen sind weltweit beliebt. Aber bitte in Maßen (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)

Über Jürgen Domian und seine Radio/TV-Anrufer-Sendung “Domian” bei dem Kölner Radiosender “1live” habe ich Anfang Februar 2014 bereits einmal berichtet. Dort können nachts um 1 Uhr eine Stunde lang Zuhörer und Zuschauer des “Nachtfalken” anrufen und über Gott und die Welt mit ihm sprechen. Eine Sendung, die es schon Jahrzehnte gibt und in der immer wieder auch sehr schräge Vögel anrufen. Am 30. April 2014 nun rief eine 66 Jahre alte “Elke” an, deren Schwester von Verschwörungstheorien im Internet “besessen” ist ...

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich bin seit Teenager-Tage einen Fan von Jürgen Domian auf “1live” bzw. unlängst auch dem WDR-Fernsehen. Domian hatte im Laufe seiner Karriere als “Telefon-Talker” mit Sicherheit bereits die verrücktesten Leute “am Ohr” (hier). Kürzlich jedoch rief eine “Elke” an, die ihm ihr Leid bezüglich ihrer drei Jahre jüngeren Schwester aus Berlin klagte.

Diese sei mehr als nur fasziniert von all den Verschwörungstheorien, die sich sich Tag und Nacht im Internet in Videos (vielleicht hier …?) ansieht und über die sie dort liest. Von den Anschlägen vom 11. September 2001 über den Mythos der Kondensstreifen “Chemtrails” bis hin zu einem kommenden Zusammenbruch des globalen Wirtschaftssystems wäre alles dabei, so die Anruferin “Elke” zu Domian.

Doch das sei nicht das eigentliche Problem, so die Anruferin weiter, das eigentliche Ärgernis sei der Umstand, dass “Elkes” Schwester alles Wort für Wort für wahr halten würde. Sie habe überhaupt kein anderes Gesprächsthema mehr und darunter leide unlängst der Familienfrieden. Auch wenn die Geschwister weiter auseinander wohnen und damit der reale Kontakt unregelmäßig sein. Mehr noch: “Elke” habe ihrer Schwester schon lange einen Brief geschrieben, dass sie sie doch bitte mit all den Themen verschonen solle. Vergebens.

Domian selber vergleicht das Verhalten mit einer Art “Sektenwesen”. Persönlich finde ich das schon ein starkes Wort für blinde Verschwörungstheorie-Freunde. Doch der “Nachtfalke” grenzt es dahingehend ein, dass er damit wohl meint, dass man mit diesen Menschen nicht diskutieren kann. Sie lassen eben keine Gegenargumente zu. Das kennen aber eigentlich alle “Mystery-Fans” auf die ein oder andere Art und Weise. Entweder, dass man an “Hardcore-Believer” der einen oder anderen Art (Pro oder Contra) verzweifelt, oder dass Themen der Mysterien der Welt anderen schlicht nicht interessieren.

Doch bei der Anruferin “Elke” geht das sogar soweit, dass sie das Dauerthema ihrer Schwester “zermürben” würde und sie es einfach leid ist. Und deshalb würde “Elke” erst einmal den Kontakt mit ihrer Schwester in Berlin ruhen lassen bzw. abbrechen. Das muss dann aber schon tatsächlich eine extreme Verschwörungs-Schwester sein!

Einfach mal umgekehrt denken, liebe Schwester von „Elke“ in Berlin: Stell Dir mal vor, Dich quatscht bei jedem Treffen oder jedem Telefonat jemand mit Themen voll, die Dich absolut anöden und langweilen …

Hier nun das Video mit dem Telefonat mit Jürgen Domian:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos (von mir) hier.

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Jürgen Domian – Der “Nachtfalke” des WDR: Anruf eines Außerirdischen vom Sirius (Video)

Der Sterne Sirius
Der Sterne Sirius (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)

Der Radio-Talkmaster und “Nachtfalke” Jürgen Domian vom Radiosender 1live des WDR ist seit Jahrzehnten bekannt. Unlängst wird seine Sendung “Domian” auch auf dem WDR nachts live am TV gezeigt. Von “schrägen Vögeln” bis zu Anruferinnen und Anrufern mit bewegenden Geschichten ist hier alles vertreten. Am 14. Januar 2014 bekam Domian einen Anruf eines Mannes, der überzeugt ist, dass er eigentlich aus dem Sirius-System stamme …

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YouTube-Video: PSI-Phänomene, Spuk und das Leben nach dem Tod: Ein Interview mit dem Parapsychologen Christian Wellmann

Gibt es Parapsychologische Phänomene, Leben nach dem Tod und Geister? (Bild: L. A. Fischinger)
Gibt es Parapsychologische Phänomene, Leben nach dem Tod und Geister? (Bild: L. A. Fischinger)

Gibt es Parapsychologische Erscheinungen (PSI-Phänomene), ein Leben nach dem Tod und Geister/Spuk-Erscheinungen? Was mag hinter den sog. “Spukorten” stecken und sind wir letztlich alle unsterblich? Dazu führte ich ein spontanes Interview mit dem Parapsychologen Christian Wellmann, mit dem ich zuvor an einem solchen Ort des Spuks in Köln einen TV-Dreh hatte. Das Interview findet Ihr nun auf meinem YouTube-Kanal rund um die Rätsel der Menschheit.

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Vortrag von Exopolitik Deutschland: Die außerirdische Präsenz auf der Erde

Plakat
Am kommenden Samstag hält Robert Fleischer in Köln einen Vortrag über die außerirdische Präsenz auf der Erde
Inhalt:

Offiziell gibt es sie nicht – UFOs. Und wenn sie gesehen werden, sind es nur asiatische Himmelslaternen. Das zumindest wird uns immer wieder in den Massenmedien versichert.

Hinter den Kulissen sieht die Lage ganz anders aus: Regierungen, Militärs und Geheimdienste nehmen das Phänomen sehr viel ernster, als sie öffentlich zugeben wollen. Davon zeugen hunderte Geheimdokumente aber auch militärische Radarbilder, die Berichte von geschulten Augenzeugen und die Untersuchungen physikalischer Wechselwirkungen zwischen den unidentifizierten Flugobjekten und ihrer Umgebung. Robert Fleischer, Koordinator von Exopolitik Deutschland, gibt einen Überblick über die überzeugendsten Fakten, die auf eine außerirdische Präsenz hinweisen.

WANN?   Samstag, 14. Januar 2012, 15 Uhr
WO?  Filmpalette Köln, Lübecker Str. 15, 50668 Köln
Eintritt: 10 €, ermäßigt 7 € für Aktivisten, Schüler, Studenten sowie Rentner mit Ausweis
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Boom bei der DEGUFO e.V. durch den 1. Vorsitzenden Knörr

 

Nach den beiden Presseartikeln über den 1. Vorsitzenden der DEGUFO Alexander Knörr erlebt die DEGUFO momentan einen wahren Boom an Anfragen, Sichtungsmeldungen und sonstigen Eingaben. So erreichen die DEGUFO unter anderem mehrere Sichtungsmeldungen, auch ein Zeuge der Phänomene vom 24.08.1990 in Greifswald meldete sich. Zudem liefen auch mehrere Interviewanfragen auf und selbst ein Fernsehportrait wurde angeboten. Auslöser dieser erfreulichen Situation waren die beiden Zeitungsartikel in der Rheinpfalz sowie dem Kölner Stadtanzeiger. Der Vorstand zeigt sich sehr zufrieden mit der Entwicklung, war die DEGUFO doch in den letzten Jahren presseöffentlich wenig bis gar nicht wahrnehmbar.
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