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Nazca-Linien, Ancient Aliens und Prä-Astronautik: Erich von Däniken von Archäologen längst widerlegt? Im Gegenteil! +++ YouTube-Video +++

Nazca-Linien, Ancient Aliens und Prä-Astronautik: von Archäologen ständig widerlegt? Im Gegenteil! (Bild: E v. Däniken/History Channel / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Nazca-Linien, Ancient Aliens und Prä-Astronautik: von Archäologen ständig widerlegt? Im Gegenteil! (Bild: E v. Däniken/History Channel / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Die Hochebene von Nazca in Peru, die dortigen legendären Scharrbilder, Posten und Linien, sind legendär. Seit Anbeginn der Prä-Astronautik (Ancient Aliens) gehören diese Nazca-Linien zu einem der „Kern-Mysterien“ des Themas „waren die Götter Astronauten“. Auch die Archäologie ist von den rund 1.500 Bildern und Formen in der Wüste fasziniert. Was mögen vor rund 2.000 Jahren die Menschen von Nazca damit bezweckt haben? Doch für die Archäologie sind all die Thesen von Astronautengöttern in Nazca lange widerlegt, und der Mainstream wiederholt dies seit Jahrzehnten ständig in Presse und TV. Mainstream-Presse und –TV haben nach Jahrzehnten der Wiederholung noch immer nicht gemerkt, dass sie ihrem Publikum das genaue Gegenteil verkaufen! In diesem Video auf meinem YouTube-Channel erfahrt Ihr, warum Archäologen unbeabsichtigt die Prä-Astronautik-Thesen zu den Nazca-Linien nicht „widerlegt“ sondern „belegt“ haben.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Für viele Prä-Astronautiker ist Nazca ein klarer Hinweis auf die „Götter am/vom Himmel“. Hier in Peru haben Menschen einen Stempel für die Astronautengötter hinterlassen, sind viele Menschen überzeugt.

Archäologen sehen das im wahrsten Sinne des Wortes trocken: Nichts mit Außerirdischen vor Jahrtausenden. Kein „Weltraumbahnhof für UFOs“ und kein „Flughafen der Ancient Aliens“. Dies sei alles längst durch archäologische Forschungen widerlegt worden. Deshalb wissen man inzwischen genau, dass das alles nichts mit (realen) Göttern der Sterne zu tun hat.

Gebetsmühlenartig wiederholen Archäologen, dass die Nazca-Linien nichts mit irgendwelchen phantastischen Thesen von Aliens in der Antike zu haben. Alles sei „Kult“ und „Religion“ der Nazca-Kultur gewesen. Die Massenmedien des Mainstream wiederholen diese Ansichten nun schon an die 20 Jahre im TV und in Presse-Artikeln.

Was die ständigen Wiederholungen im Mainstream aber verschweigen … ist, dass die archäologischen Forschungen die Prä-Astronautik zu Nazca nicht widerlegt haben. Das Gegenteil ist der Fall: Sie haben sie eigentlich bestätigt. Selbst die Medienberichte sagen das „zwischen den Zeilen“ immer wieder – nur erkennen sie es mangels Kenntnisse der Thematik selber nicht.

In diesem YouTube-Video erfahrt Ihr, warum Archäologen unbeabsichtigt die Thesen der Astronautengötter oder auch von Erich von Däniken zu den Nazca-Linien nicht „widerlegt“ sondern „belegt“ haben. Absichtlich provokant ausgedrückt!

Mainstream-Presse und –TV haben nach Jahrzehnten der Wiederholung der archäologischen „Widerlegungen“ noch immer nicht gemerkt, dass sie ihrem Publikum das genaue Gegenteil verkaufen

Bleibt neugierig …

Nazca und die Prä-Astronautik: Längst von Archäologen widerlegt? YouTube-Video auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Jo Wood: “Ich liebe Aliens und habe UFOs gesehen!” Erneut berichtet ein “V.I.P.” von eigenen UFO-Erfahrungen – und was die Anunnaki damit zu tun haben

Jo Wood: "Ich liebe Aliens und habe UFOs gesehen" (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Jo Wood: “Ich liebe Aliens und habe UFOs gesehen” (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Immer wieder fallen Prominente, Sternchen und Stars bzw. solche, die es sein wollen oder mal waren, in den Medien dadurch auf, dass sie von ihren eigenen UFO- und Alien-Erlebnisse berichten (s. a. HIER & HIER). So auch aktuell Jo Wood, die Ex-Frau des legendären “Rolling Stones”-Gitarristem Ronnie Wood. Die “TV-Persönlichkeit” (Wikipedia) erzählte in einem Interview von ihren UFO-Sichtungen, die sie zusammen mit ihrem früheren Mann in Brasilien machte. Seit dem sei sie vom Thema Aliens “besessen”, und setzte sich mehr und mehr für die Rettung unserer Erde ein. Was Jo und Ronnie Wood Unheimliches gesehen haben wollen, was die kosmischen Anunnaki und die TV-Serie “Ancient Aliens” damit zu tun haben, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Jo … wer?!

Die britischen Boulevardzeitung “Mirror” veröffentlichte am 20. Oktober 2018 ein Interview mit Jo Wood, in dem sie “verrät, wie eine bizarre Alien-Begegnung sie dazu brachte, den Planeten zu säubern”. Und das natürlich nicht ohne Grund:

Die Ex-Frau der Rolling Stones-Legende Ronnie Wood hat nach der gruseligen Erfahrung ihren eigenen Podcast namens Jo’s Alien Nation veröffentlicht.”

Jo Wood als Ex-Gitarristen-Frau war als Modell das “Gesicht 1972” der Zeitung “The Sun” und heiratete am 2. Januar 1985 den Musiker Ronnie Wood der “Rolling Stones“. Heute sind beide geschieden. Und wäre Josephine Wood, geborene Karslake, einst nicht mit einer “Rolling Stones”-Legende verheiratet gewesen, würde sie heute wohl niemand mehr kennen.

Heute ist sie jedoch durch diverse TV-Auftritte und Charity-Projekte mehr oder weniger bekannt. Durch diese Wohltätigkeiten und ihr Engagement für die Umwelt erfährt sie durchaus positives Feedback in der Öffentlichkeit.

Aber, so erzählte sie dem “Mirror” im Gespräch, zusammen mit Ronnie Wood habe sie einst etwas mehr als Rätselhaftes in Brasilien gesehen.

“UFO überfällt Brasilien”

Jo ist sicher, dass es etwas Außerirdisches war, das sie und ihre damaliger Noch-Ehemann Ronnie Wood sahen. Wood:

“Ich liebe Aliens. Ich habe in Brasilien ein UFO gesehen. Mit Ronnie war ich dort und eines Nachts sagt er ‘Jo, da sind einige komische Lichter über dem Meer.’ Ich ging raus und dachte ‘Was hat er?’ Dann drehten sich die Lichter nach oben und verschwanden im Himmel. Ich sagte ‘Oh sch…’

In der Zeitung stand am nächsten Tag ‘UFO überfällt Brasilien’. Hunderte von Menschen hatten das Gleiche gesehen, also wusste ich, dass ich nicht verrückt war.

Es wäre mehr als spannend zu erfahren, wann und wo das in Brasilien gewesen sein soll. Wenn hunderte Menschen dieses “komischen Lichter” auch sahen, könnte sicher mehr über diesen UFO-Fall sagen. Zum Beispiel durch eine Recherche in den rund 760 freigegeben brasilianischen UFO-Akten im “Sistema de Informações do Arquivo Nacional” (HIER). Doch dazu gleich mehr.

Das Ehepaar Wood hatte aber noch eine weitere UFO-Begegnung, wie Jo Wood im Interview erzählt:

Ein anderes Mal flogen wir über Brasilien. Ich sah nach unten und diese grünen Himmelskörper kamen direkt hoch und flogen an unserem Fenster vorbei.

Seitdem bin ich von Aliens besessen. Wir können nicht die einzigen Wesen im Universum sein.

Jo Wood hat es sich seit dem zur Aufgabe gemacht, den Planeten zu säubern und zu retten. Im Interview mit dem “Mirror” klingt es fast so, als haben die Aliens ihre quasi dazu den Auftrag erteilt. Aber ist das alles nur Quatsch oder Werbung, um als Ex-Frau eines Superstarts mal wieder in die Medien zu kommen?

“Ich sehe Ancient Aliens jede Nacht im Fernsehen”

Jo Wood “hat eine Leidenschaft für Aliens und hält immer Ausschau nach UFOs”, so hieß es bereits am 14. März 2015 einem Interview mit ihr. In diesem umfangreichen Interview erzählt sie aber auch, warum sie von Aliens und UFOs so begeistert ist. Grund sei nämlich die TV-Serie “Ancient Aliens” des History Channel:

Ich habe eine Leidenschaft für Außerirdische – ich bin besessen von den Annunaki und bin davon überzeugt, dass wir uns nicht weiterentwickelt haben, wir sind auf diesen Planeten gekommen. Ich sehe Ancient Aliens jede Nacht im Fernsehen und in einem Flugzeug habe ich gerne einen Fensterplatz, um ein UFO zu entdecken.

Alles begann vor acht oder neun Jahren, als ich in Recife, Brasilien, ein UFO sah, von dem am nächsten Tag in den Zeitungen berichtet wurde. Ich würde gerne nach Machu Pichu in Peru und nach Bolivien fahren, um noch mehr UFO-Sichtungen zu machen.

Die TV-Dokureihe “Ancient Aliens” ist also die Ursache ihrer Faszination für Außerirdische und UFOs. Und die Anunnaki, die mesopotamischen Götterwesen, die in der Prä-Astronautik meistens als Götter aus dem All angesehen werden. Und natürlich in der TV-Serie “Ancient Aliens”. Beides Themen, die auf Grenzwissenschaft und Mystery Files in zahlreichen Beiträgen und YouTube-Videos Thema waren.

Wenn aber “hunderte von Menschen das Gleiche” wie die Woods am Himmel über Brasilien sahen, kann man davon ausgehen, dass hier nicht der Wunsch Vater des Gesehenen war. Auch wenn Jo Wood offensichtlich ein Fan der Serie “Ancient Aliens” und den rätselhaften Anunnaki ist.

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Hunderte Zeugen?

Im derzeit kursierenden Interview mit Jo Wood über ihre UFO-Begegnungen erfahren wir keine Details. Kein wann und wo zu diesen UFOs. Allerdings sagte sie im britischen Frühstücksfernsehen “The Morning” in einem anderen Interview, dass sich diese UFO-Sichtung in Recife an der Ostküste von Brasilien im Jahr 2007 ereignete.

Zu diesem Zeitpunkt sei sie mit ihrem Mann und den Kindern dort im Urlaub gewesen. Mehrfach haben die Medien zum Beispiel im Mai 2017 über diese Aussagen von Jo Wood berichtet. Für einen Mystery-Jäger sind solche Aussagen und Interviews immer recht interessant.

Ob “echter Promi” oder nur “Sternchen”: Was steckt hinter deren UFO-Sichtungen? Leider kann man das auch im Fall der Woods an dieser Stelle nicht sagen. In den bisher freigegeben brasilianischen UFO-Akten findet such bei einer Online-Suche nichts um das Jahr 2007 bei Recife. Obwohl hunderte Menschen diese Lichter über den Meer gesehen haben sollen, und auch die Presse darüber berichtete.

Da diese Lichter “nach oben” verschwunden sein sollen, war es wohl kein Weltraumschott oder ein Asteroid. So kann man an dieser Stelle Jo Woods Alien-UFO-Überzeugung teilen – oder auch nicht. Doch auch “diese grünen Himmelskörper”, die Wood bei einer zweiten Gelegenheit gesehen haben will, und die von unten herauf geflogen kamen, sollten eigentlich auch andere Flugzeuginsassen beobachtet haben …

Wer mehr weiß, kann sich gerne HIER bei mir melden.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Fatima – Das letzte Geheimnis”: Die Marienerscheinungen von 1917 kommen als Doku-Spielfilm in die Kinos +++ Artikel und Review +++

"Fatima - Das letzte Geheimnis": Die Marienerscheinungen von 1917 kommen in die Kinos (Bild: fatimathedocumentary.com)
“Fatima – Das letzte Geheimnis”: Die Marienerscheinungen von 1917 kommen in die Kinos (Bild: fatimathedocumentary.com)

1917 kam es in Fatima in Portugal zu bis heute viel diskutierten sonderbaren Erscheinungen: Drei Kindern hatten mehrere Marienerscheinungen und zehntausende Pilger und Neugierige strömten in der Folge jeden Monat nach Fatima, um weiteren “Erscheinungen der Mutter Gottes” beizuwohnen, die von ihr den Kindern angekündigt wurden. Fatima wurde so zu einem der größten Wallfahrtsorte der Christenheit und von der katholischen Kirche offiziell auch als solcher anerkannt. Hier habe sich demnach wirklich der Himmel, die Mutter Maria bzw. Gott selber den Menschen der Erde mit Botschaften und Erscheinungen offenbart! Eine spanische Filmproduktionsfirma hat 2017 das 100-jährige Jubiläum der Erscheinungen zum Anlass genommen, und den schon jetzt gefeierten Film “Fatima. Das letzte Geheimnis” in die Kinos gebracht. Auch in die deutschen. Mehr zu Fatima 1917 und dem Kinofilm,  erfahrt Ihr in diesem Mystery-Review.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Fatima, Portugal, 1917

Es wäre von vornherein zum Scheitern verurteilt, an dieser Stelle die Ereignisse, Erscheinungen, Botschaften, Kritiken, Wunder und all die vielschichtigen Facetten rund um die Marienerscheinungen von Fatima 1917 darzulegen. Sie sind nicht nur viel zu umfangreich und komplex, sondern können auch und vor allem mit Sicherheit niemals vollständig aufgezeigt werden.

Fatima und die Erscheinungen der Gottesmutter, die drei Botschaften der Seherkinder sowie das “Sonnenwunder” etc. waren allerdings auf Grenzwissenschaft und Mystery Files in der Vergangenheit immer mal wieder Thema. Grundsätzlich kann man es in einfachen Worten wie folgt zusammenfassen, was hier in Portugal vor 100 Jahren geschehen sein soll:

Drei einfache Kinder sahen bzw. hörten mehrfach in Fatima die Erscheinungen der Mutter Maria des Himmels. Jeden Monat ab dem 13. Mai 1917 zu einem festgelegten Termin kam es erneut zu diesen Marienerscheinungen und diese Geschichte verbreitete sich schon 1917 wie ein Lauffeuer. Monat für Monat strömten immer mehr Menschen nach Fatima, um diesen Erscheinungen beizuwohnen.

Bis es zum himmlischen Höhepunkt der Marienerscheinungen kam: Das “Sonnenwunder von Fatima” am 13. Oktober 1917, über das Ihr zum Beispiel in diesem Artikel HIER alles erfahrt. Bis zu 100.000 Menschen sollen angeblich an diesem denkwürdigen Tag in Fatima anwesend gewesen sein. Wobei andere Schätzungen wohl realistischer von 30.000, 50.000 oder 75.000 Anwesenden sprechen …

Was aber außer Zweifel steht ist, dass die drei Kinder Lucia Santos, Jacinta Marto und Francisco Marto zu gefeierten Sprachrohren des Himmels innerhalb der katholischen Kirche wurden. Bis heute. Vor allem aber die kleine Lucia, da sie als die Hauptkontaktperson während der Marienerscheinungen vor 100 Jahren angesehen weder kann. Hinzu kommen die legendären “drei Botschaften von Fatima”, die von der Erscheinung des Himmels an die ganze Menschheit über die Seherkinder überbracht wurden.

Was dann folgte waren Pilgermassen und die Anerkennung des Vatikan, die Fatima zu einem der größten Wallfahrtsorte der christlichen Welt machten. Hier war also den ganzen Sommer 1917 drei armen und einfachen Kindern die Jungfrau Maria erschienen, um allen Menschen des Planeten himmlische Botschaften zu überbringen.

Das kann man glauben, muss man aber nicht!

Kritiker, Gläubige, Katholiken

Über der Steineiche schwebte eine Dame, ganz in Weiß gekleidet, strahlender als die Sonne. Sie verbreitete ein noch helleres Licht als die hellsten Sonnenstrahlen, die durch ein mit Wasser gefülltes Kristallglas scheinen.“

Die wunderbare Frau schien 15 bis 18 Jahre alt zu sein. Sie war nur 1,20 Meter groß und hatte schwarze Augen. Ihr Kleid war weiß wie der Schnee; es war am Halse mit einer goldenen Schnur geschlossen und reichte bis zu den Füßen, welche die Blätter der Steineiche kaum berührten. Ein weißer, goldumsäumter Mantel umhüllte den Kopf und die ganze Gestalt.

Von den Händen, die sie vor der Brust gefaltet hielt, hing ein Rosenkranz aus weißen Perlen mit einem silbernen Kreuzlein herab. Heller Lichtschein umstrahlte das Antlitz; doch die reinen, unendlich zarten Züge schienen von Traurigkeit überschattet. Die Dame blickte auf die Kinder. Lucias frommes Herz ahnte, dass es die Muttergottes sei, aber sie wagte nicht, es zu glauben.“

Mit solchen Worten wurde damals beschrieben, was die Kinder bzw. Lucia gesehen haben. Eine strahlende Erscheinung. Eine winzige junge Frau, so dass “Lucias frommes Herz ahnte, dass es die Muttergottes” sein müsse, die sich hier offenbare.

Viele Christen glauben das. Viele andere wiederum nicht. Und wieder andere Christen/Katholiken sind die ein Jahrhundert zurück liegenden Ereignisse fremd udn fremdartige oder schlicht egal. Immerhin ist die überwiegender Mehrheit der Christen hierzulande nur irgendwie “auf dem Papier” Christ. Vielmehr sind es “Karteileichen in der katholischen Kirche”, wie ich sie in diesem Blog-Artikel HIER 2015 nannte. Man geht dann wann wann mal in die Kirche, weil man das so macht, und kennt – wenn überhaupt! – die Bibel nur vom Hörensagen …

Hinzu kommen die Kritiker innerhalb der Kirche. Nicht nur all jene, die diesen Ganzen “Götzenkult” um Marien- und Heiligenverehrungen der katholischen Kirche ablehnen. Auch die, die mit solchen Dogmen und Lehren des Vatikan ganz einfach nichts anzufangen wissen. Warum soll sich der allmächtige Gott in Form seiner vor 2000 Jahren verstorbenen irdischen Mutter drei einfachen Kindern vom Lande in einem Nest namens Fatima offenbaren, fragen viele.

Nüchterne Skeptiker von Marienerscheinungen an sich sehen das nicht ganz so. Gleich welche Erscheinungen an welchen Orten auch immer. Sie fragen eher nach Fakten, Beweisen, empirischen Belegen und handfesten Tatsachen.

Marienerscheinungen von Fatima und Außerirdische

Keinesfalls ungenannt bleiben darf an dieser Stelle natürlich auch nicht die “moderne Interpretationen” diverser Marienerscheinungen. Allen voran auch Fatima und das damalige “Sonnenwunder” dort. Nicht wenige Autoren der Prä-Astronautik und UFO-Forscher sehen die Ereignisse 1917 vollkommen anders als die Kirche. Sie glauben, dass hier nichts weiter als Außerirdische am Werk waren, die sich unter dem “Deckmantel Gott” den Menschen offenbarten.

Schon Erich von Däniken hat in seinem Buch “Erscheinungen” aus dem Jahr 1974 solche These vertreten (s. auch mein Video-Interview HIER). Ein Buch des Bestsellerautoren, das heute eher unbekannt ist. Auch die in der Prä-Astronautik und UFO-Thematik bekannten Autoren Johannes und Peter Fiebag vertraten diese Überlegungen in einigen Büchern. Nicht wenige internationale grenzwissenschaftliche Autoren sehen das sehr ähnlich.

In Deutschland ist der Autor Hubert Berghaus alias “Judas Aries” in dieser Hinsicht mit zahlreichen Büchern und Vorträgen sehr aktiv. So schreibt er beispielsweise in seinem Buch “Fatima: Wozu braucht Gott Fluggeräte?“:

Vergessen wir also den Begriff ‘Sonnenwunder’. Wir sprechen hier inszenierte Flugtage für die Öffentlichkeit. (…) Während dieser Termine zeigten sich die bereits erwähnten Flugobjekte mit all dem beschrieben Beiwerke, und zwar im Auftrag des prominentesten Außerirdischen auf unserer Erde, namentlich Gott.

Ein “3D-Lichttheater” haben die Aliens hier 1917 am Himmel über Fatima vollführt, so Berghaus. In einem weiteren seiner Bücher (“Das Unternehmen Gott” 2009) untermauert Berghaus klar, dass er den drei Seherkindern keine bösen Absichten, Lügen oder Betrug unterstellt. Ihre Erfahrungen seien real gewesen – aber eben nicht von Gott gekommen. So schreibt er auf Seite 409:

Doch meines Erachtens finden wir keine zureichenden Anhaltspunkte dafür, Lucia habe die exklusiven ‘Gottermutter-Kontakte’ ausgeschmückt und mit Unwahrheiten versehen. Hingegen werden uns Fakten überliefert, deren genauere Betrachtung die Aussagen der späteren Schwester Lucia glaubwürdig erscheinen lässt.

Exakt das ist der Schnittpunkt zwischen religiöser und außerirdischer Deutung der Erscheinungen von Fatima. Aber auch der einzige. Fatima-gläubige Christen weltweit laufen Sturm gegen die Behauptung, dass hier nicht Gott bzw. die Jungfrau Maria vor 100 Jahren erschien, sondern Aliens sich offenbarten. Immerhin ist Fatima vom Vatikan anerkannt und damit von der höchsten religiösen Instanz des katholischen Glaubens als echte und stattgefundene Offenbarungen Gottes für alle Gläubigen abgesegnet.

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Verständlich, dass sich Erscheinungen von Außerirdischen aus Fleisch und Blut nicht mit Erscheinungen des wahren metaphysischen Gottes und Schöpfers von Allem vereinbaren lässt!

Fatima: Das letzte Risiko?

Wie ist das eigentlich, wenn man selber überzeugter Christ bzw. Katholik ist, an Jesus Christus, die Auferstehung und all die Lehren der Bibel und des Vatikan glaubt, aber Marienerscheiungen für Quatsch hält? Gläubige, die in Fatima & Co. Unsinn, Hirngespinste, Märchen, Irrtümer, Massenhalluzinationen usw. sehen, sollten doch eigentlich mit Papst und Kirche in Konflikt geraten? Tun sie das?

Eigentlich eine endlose Geschichte. Denn eigentlich kann sich der Gläubige nicht einfach aus dem Fundus der kirchlichen Lehren bedienen, wie es ihm beliebt. “Das gefällt mir, das glaube ich gerne. Das das aber wieder nicht!” – ist keine Option. Meiner Meinung nach eines der ganz großen Probleme der modernen Kirche mit ihren Anhängern.

Kommen dann Autoren und Prä-Astronautiker, die sagen, dass hier niemals der wahre Gott des Universums wirkte, sondern Außerirdische, ist ein Streit vorprogrammiert. Sofern natürlich die Gläubigen diese Thesen überhaupt ernst nehmen oder sich mit ihnen befassen. Ein Beispiel zeigt das deutlicher als alle anderen, die man nennen könnte: Die US-Serie “Ancient Aliens” des “History Channel”, die jeder Prä-Astronautik-Fan heute kennt (s. a. HIER, HIER, HIER, HIER & HIER).

Kernkritik an der amerikanischen Doku-Reihe ist die Tatsache, dass in “Ancient Aliens” geradezu alles und jedes irgendwie mit den Astronautengöttern der Vorzeit in Verbindung gebracht wird. Kritiker der Prä-Astronautik an sich sehen das ebenso wie die Anhänger dieser Ideen. Aber keine Regel ohne Ausnahme. Denn schaut man sich die fast 150 Teile der Serie von 2009 bis jetzt zum Beispiel einmal HIER an, fällt auf, dass ein Thema fehlt: Fatima!

Obwohl die US-Serie vielfach Themen aus der Bibel inkl. einer Folge mit dem Titel “Engel und Außerirdische” im Programm hat, fehlen die Marienerscheinungen von Fatima völlig (Jesus Christus übrigens auch). Und das, obwohl die Ereignisse von 1917 in Portugal mit Sicherheit wesentlich mehr Potential für eine “Ancient Aliens”-Folge haben, als so manch anders Thema in der Serie. Dass das Thema (bisher) vollkommen fehlt, ist aber nicht die “Schuld” des Senders oder der Produktionsfirma, da man dieses Risiko nicht eingehen möchte.

Fatima oder andere Marienerscheinungen in Verbindung mit Ancient Aliens zu bringen, ist die “History Channel” zu heiß. Die (zum Teil extrem) gläubige Nation der Amerikaner wäre durch eine solche Sendung wie vor dem Kopf gestoßen. Zu riskant für den in den USA sehr bekannten Sender und seine erfolgreiche TV-Serie.

Francisco Mourão Corrêa, portugiesischer UFO- und Mystery-Forscher von der Universität Fernando Pessoa in Porto, berichtete 2017 Ähnliches in diesem Zusammenhang. Auch Corrêa befasste sich mit den Fatima-Erscheinungen und war “an einer Produktion des History Channel über die Vorfälle von Fatima beteiligt, die jedoch nie ausgestrahlt wurde – angeblich aus Respekt vor den religiösen Gefühlen der Zuschauer”.

Zumindest ist es sehr auffällig, dass das Thema “Fatima und Ancient Aliens” bis dato nicht von der US-Doku-Reihe aufgegriffen und auch ausgestrahlt wurde.

“Fatima – Das letzte Geheimnis”

Fatima war und ist in aller Welt zuerst einmal ein rein religiöses Thema oder Phänomen. Gezeigt hat sich das natürlich 2017, als die Kirche 100 Jahre Fatima feierte und zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema erschienen. So auch der Kinofilm “Fatima – Das letzte Geheimnis” der spanischen Produktionsfirma “Goya Producciones” in Madrid. Premiere hatte der Film unter der Regie von Andrés Garrigóin in Deutschland am 7. Oktober 2018 in Bonn.

Es ist aber nicht noch ein Spielfilm, der die Ereignisse von 1917 nachzeichnet, sondern ein Dokumentarfilm, wie es der Trailer unten schon klar zeigt. Eine Mischung aus Spielfilm, Interviews, Dokus und Spielszenen, die in den letzten Jahren bekanntlich immer beliebter werden und auch in den Lichtspielhäusern laufen:

Ein Dokumentarfilm über die weltgeschichtliche Bedeutung der Marienerscheinungen von Fatima. Hat Fatima die Geschichte der Welt verändert?

Eine Reihe merkwürdiger Umstände scheinen darauf hinzuweisen, dass die geheimnisvollen Erscheinungen von Fatima den Lauf der Geschichte innerhalb der letzten 100 Jahre verändert haben. (…) Basierend auf Tatsachen und den Meinungen internationaler Experten, schildert dieser Film bislang unbekannte Ereignisse und bietet eine spannende ganzheitliche Sicht auf unsere Geschichte.

So oder ähnlich lesen sich die Ankündigungen des Filmes. Ein Doku-Spielfilm, der die Ereignisse also historisch, religiös und weltgeschichtlich betrachtet. Von den Thesen über UFOs und Außerirdische vor 100 Jahren findet der Zuschauer darin selbstverständlich nichts. Vielmehr soll der Film “Fatima – Das letzte Geheimnis” exakte Recherchen aufzeigen:

Diese detailgetreuen Nachforschungen wurden in eine fiktive Rahmenhandlung verpackt und durch Szenen bereichert, die die Erscheinungen der Muttergottes 1917 nachstellen.

“Ist Fatima immer noch relevant für die heutigen Probleme?”, fragt der Film. Und gleichfalls auch, ob “ein Zusammenhang zwischen Fatima und dem Islam” besteht und was geschehen wird, “wenn die Welt die Warnungen der Jungfrau Maria ignoriert”. Klammert man als Mystery-Jäger einmal aus, wer nun wirklich hinter den Erscheinungen damals steckte, klingen diese Ankündigungen ohne Zweifel spannend.

Ob von Gott oder durch Aliens gegeben sind die Folgen und Auswirkungen der Ereignisse in den letzten 100 Jahren hier von Bedeutung. Das sagte selbst UFO-Forscher Francisco Mourão Corrêa am Ende seines UFO-Fatima-Vortrag am 27. Mail 2017 in Leipzig. Ein Vortrag, der selbstverständlich alles andere als unumstritten ist, wie es entsprechende Kommentare im Netz zeigen.

Was ist ein “letztes Geheimnis”?

Der Kinofilm heißt “Fatima – Das letzte Geheimnis” und läuft nicht regulär im Kino (geplante Vorführungen HIER). Nur was ist das eigentlich, ein “letztes Geheimnis”? Und wird dieses in dem Film gelüftet, so dass 100 Jahre nach Fatima kein solches Geheimnis mehr existiert? Wohl kaum. Dafür ist das Thema an sich nicht nur zu komplex, sondern es wird ständig neu und aus anderen Winkeln beachtet und interpretiert (s. a. die Buchtipps am Ende).

Ein einziges “letztes Geheimnis” wird es nie geben. Das unterscheidet die Wunder und Erscheinungen von Fatima damit nicht im Geringsten von anderen Mysterien der Welt und der Geschichte. Neue Fragen und Ereignisse der Zeit werfen nun mal neue Fragestellungen auf und wollen neue Antworten. Egal ob es sich dabei um die Marienerscheinungen und Botschaften von Fatima handelt, oder Themen aus ganz anderen Bereichen der Geschichte und Gesellschaft.

Der Kirchenhistoriker Michael Hesemann, Autor zahlreicher Bücher über kirchliche Mysterien, Reliquien, Geschichte und natürlich Fatima, sieht das sehr ähnlich. Nicht nur in verschieden Interviews 2017, wie etwa mit “Kirche in Not” oder dem katholischen Portal “One Peter five”. Hesemann veröffentlichte 2016 sein Buch “Das letzte Geheimnis von Fatima“, bei dem es sich um eine erweiterte, überarbeitete und aktualisierte Ausgabe seines Buches “Das Fatima Geheimnis” von 2002 und 2005 handelt.

Beleg dafür, dass auch 100 Jahre nach den eigentlichen Ereignissen in Portugal das Thema nicht stillsteht. Im Gegenteil, denn es wächst unaufhörlich. So schreibt Hesemann in seinem Buch “Das letzte Geheimnis von Fatima”:

Tatsache ist: Bei den Erscheinungen von Fatima, gipfelnd in einem großen Sonnenwunder mit 70.000 Augenzeugen, handelte es sich um den machtvollsten Eingriff Gottes in die Geschichte der Gegenwart. (…)

Papst Franziskus, der am Fatima-Tag gewählt wurde, weihte der Gottesmutter sein Pontifikat – und betonte damit die Aktualität der marianischen Botschaft auch und gerade in den Krisen unserer Zeit. Noch ist es möglich, die prophezeite Katastrophe zu verhindern.”

Aus religiöser Sicht spielen alle Päpste bei Fatima eine Rolle. Vor allem und in ganz besondere Weise natürlich Johannes Paul II., in dem es in dem Film “Fatima – Das letzte Geheimnis” deshalb auch in weiten Strecken geht. Und natürlich auch Papst Franziskus.

Fatima und Johannes Paul II.

Nach einem Attentat auf Johannes Paul II. am 13. Mai 1981 wurde Fatima erneut in das Bewusstsein der Menschen gerückt. Es war der Gedenktag der Fatima-Erscheinungen, als auf den Papst in Rom von einem Attentäter geschossen wurde. So schrieb der glühende Marienverehrer Johannes Paul II. sein Überleben damals eben der Jungfrau Maria zu.

Mehr noch: Der Papst reiste nach seiner Genesung in einer Wallfahrt selber nach Fatima, um vor Ort der Gottes Mutter für seine himmlische Rettung zu danken. Die Kugel des Attentäters, die die Ärzte ihm aus dem Bauch entfernten, brachte er dabei gleich mit. Sie wurde vergoldet und in eine Krone eingefasst, die der Madonnafigur in Fatima als Dankesgeschenk vom Papst “überreicht” wurde.

Göttliche Rettung durch Maria, Zufall oder medizinisches Können der Ärzte in Rom?! Auch das eine Sache des Glaubens.

Der Attentäter war 1981 der Türke Mehmet Ali Ağca, der schon zuvor in der Türkei in Morde, Schießereien und Straßenkämpfe verwickelt war. Warum er den Papst ermorden wollte, darüber machte Ağca die unterschiedlichsten Angaben. Kommunistische Geheimdienste oder auch die Stasi wurden ins Spiel gebracht. Aber auch Allah, da der iranische Ajatollah Chomeini Ağca den Mord in Namen Allahs persönlich befohlen habe. Vor Gericht erzählte Ağca 1985 jedoch auch, dass er der “wiedergeborene Christus” sei, weshalb er sich den Jahrestag von Fatima für seinen Mordplan an dem irdischen Stellvertreter Christus auswählte …

2009 meldeten dann die Medien, dass Mehmet Ali Ağca zum Katholizismus konvertiert sei. Ein Jahr später, Ende 2010, folgten dann Meldungen, dass er sich wieder zum Islam bekenne. Aber ist das alles eine Rechtfertigung, Fatima und den Islam miteinander zu verbinden, da in allen Ankündigungen des Filmes “Fatima – Das letzte Geheimnis” auch vom muslimische Glauben gesprochen wird?

Ich denke nicht!

Fatima und der Islam

Auf der Internetseite “Texte zum Film” wird in einer Kritik zu dem Fatima-Film aber noch eine andere Begründung genannt. Dort heißt es unter anderem:

Als besonders aktuell nimmt sich außerdem der Zusammenhang zwischen Fatima und dem Islam aus. Dazu führt Regisseur und Produzent Garrigó aus:

‘Warum hat unsere himmlische Mutter sich dazu entschieden, im einzigen Ort Portugals zu erscheinen, der denselben Namen trägt wie die Tochter Mohammeds? Die Erklärung einer unserer Experten ist sehr interessant:

Die Muslime hatten Spanien und Portugal erobert und die Portugiesen kämpften, um ihr Land von den Mauren zu befreien. Während der Schlacht wurde eine junge Frau namens Fatima gefangen genommen. Sie war jung und einer der Soldaten, ein portugiesischer Adliger, verliebte sich in sie und sie heirateten. Sie wurde Katholikin.

Der Ort, wo sie begraben liegt, wurde nach ihr benannt: Fatima. Fatima ist also ein arabischer Name und die Anhänger des Islam haben große Achtung vor Unserer lieben Frau von Fatima, nicht nur, weil sie denselben Namen trägt wie Mohammeds Tochter, sondern auch, weil im Koran die Jungfrau Maria als die Mutter Jesu, eines Propheten, verehrt wird.’

Wer der Experte sein soll, wird hier nicht verraten.

Ich vermute der Thologieprofessor Manfred Hauke aus der Schweiz war hier gemeint, da dieser als Mitwirkender an “Fatima – Das letzte Geheimnis” explizit aufgeführt ist. Und Professor Hauke hat sich bereits am 19. April 2017 in dem Interview mit dem Bistum Regensburg mit dem Titel “Fatima: Der Marienerscheinungsort, der Muslime neugierig machen könnte” genau dahingehend umfassend geäußert.

Islam ist also das/ein “letzte Geheimnis” um Fatima? Eine vermeintlich neue Antwort auf eine vermeintlich neue Frage der Zeit im Zwist der Religionen? Wenn, dann sicher nur solange, bis neue Geschehnisse neue “letzte Geheimnisse” der Marienerscheinungen von 1917 offenbaren. Zumindest hiervon kann man sicher ausgehen. Kern bleibt dabei wohl immer die Botschaft des Friedens.

Fatima-Forscher und -Autor Michael Hesemann sieht das in seinem Buch “Das letzte Geheimnis von Fatima” sehr ähnlich. Der “Verein zur Förderung des internationalen christlichen Films” (VficF) zitiert ihn mit den Worten:

Ich habe diesen Dokumentarfilm gesehen und bin darüber zutiefst beeindruckt. Ich hatte tatsächlich Tränen in meinen Augen! Was für ein
wunderbarer Film und welch perfekter Weg, die Botschaft von Fatima bekannt zu machen!

Möge Gott und Unsere Frau all jene segnen, die dieses Meisterstück zustande gebracht haben.

Ob man dem Thema skeptisch, religiös, mystisch oder sogar gleichgültig gegenüber steht, sollte man sich dennoch diesen Film ansehen. (Mögliche) Verbindungen von wundersamen Erscheinungen und Botschaften von vor 100 Jahren mit der Gegenwart, sind immer ein interessantes Thema.

Und was sind schon zehn Jahrzehnte im Vergleich zu Querverbindungen, die über Jahrtausende hinweg gehen, wie sie beispielsweise aus der Bibel heraus interpretiert und gezogen werden?

Trailer 'Fatima - Das letzte Geheimnis' auf YouTube

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Lars A. Fischinger

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Die TV-Serie “Ancient Aliens” und die Prä-Astronautik in der Kritik des österreichischen ORF – Ein Mystery-Review

Die TV-Serie "Ancient Aliens" und die Prä-Astronautik in der Kritik des ORF (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die TV-Serie “Ancient Aliens” und die Prä-Astronautik in der Kritik des ORF (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Dass die Themen und Thesen der Prä-Astronautik rund um die Götter aus dem All seit Jahrzehnten in der Kritik stehen, ist sicherlich kein Geheimnis. Heute hat sich diese Kritik jedoch längst in das Internet verlagert und steht damit nicht mehr so sehr im Fokus der breiten Öffentlichkeit. Zum Beispiel durch Mainstream-TV-Beiträge, auch wenn es solche durchaus immer mal wieder gibt. Aktuell hat aber der österreichische TV-Sender ORF einen kritischen Artikel zu der TV-Serie “Ancient Aliens” und der Prä-Astronautik an sich veröffentlicht. Einen Online-Beitrag mit einer Archäo-Astronomin aus Wien, der in diesem Mystery-Review einmal genauer unter die “GreWi-Lupe” genommen werden soll.


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“Hobbyisten” suchen Antworten

“Wie wurden die Pyramiden nun gebaut und was genau meinen alte Texte wirklich, wenn darin Himmelsgefährte mit unbekannten Wörtern beschreiben werden? (…)

Die Antwort auf die oben genannten Fragen ist für manche längst sonnenklar: Aliens. Antike Außerirdische Astronauten, die die Erde besucht haben, sollen mit ihren fortgeschrittenen Technologien unmöglich scheinende Monumentalbauwerke geschaffen und alte Legenden inspiriert haben.

So schreibt es Isabella Ferenci von Ö1-Wissenschaft in ihrem Artikel “Zwischen Wissenschaft und Fantasie”, in dem sie sich mit der US-TV-Serie “Ancient Aliens” befasst. Bleibt die “akademische Welt eindeutige Antworten schuldig”, so Ferenci, “springen gerne Hobbyisten ein” und versuchen sich in Deutungen und Erklärungen. Und hier meint sie konkret jene Protagonisten, die eben in der Serie “Ancient Aliens” zu sehen sind. Eine TV-Reihe des “History Channel”, die längst Kultstatus erreicht hat, wie sie richtig bemerkt.

Auch in Deutschland kennt diese Fernsehserie wohl inzwischen jeder, der an Grenzwissenschaft & Mystery Files interessiert ist oder auch die Bücher von Erich von Däniken liest. Denn auf von Dänikens Werken beruht grundsätzlich diese Doku-Reihe, wie es auch die ORF-Autorin Isabella Ferenci bemerkt. In einem Satz bringt sie diese Ideen auf dem Punkt:

Im Kern drehen sie sich darum, dass frühe Kulturen von außerirdischen Wesen besucht und geprägt worden sein sollen – und diese Geschehnisse dann zu Göttergeschichten verklärt wurden.

Ist aber die amerikanische Serie “Ancient Aliens” wissenschaftlich – oder steht sie der etablierten Wissenschaft sogar “feindlich” gegenüber?

Ist “Ancient Aliens” wissenschaftsfeindlich?

Der ORF-Beitrag vom 6. August 2018 fragt einleitend unter anderem:

Wie viel Wissenschaftsfeindlichkeit oder wie viel aufrichtige Neugier steckt aber hinter solchen oft als ‘Verschwörungstheorien’ weitererzählten Geschichten?

Eine Fragestellung, die eher eine Unterstellung ist. “Wissenschaftsfeindlichkeit” der US-Serie hier quasi zu unterstellen, ist nicht fair. Unwissenschaftlich ist die Doku-Reihe auf jeden Fall, was eigentlich auch niemand bestreiten wird. Aber sie soll ja auch keine strenge und trockene wissenschaftliche Fernsehserie sein. Im Gegenteil, wie Ihr es in diesem YouTube-Interview mit dem “Ancient Aiens-Guy” Giorgio Tsoukalos und mir erfahrt. Es ist eben eine von vielen Doku-Reihen der typisch amerikanischen TV-Machart.

Doris Vickers, hauptberuflich Programmleiterin der Volkshochschulen Wiener, wird in dem ORF-Beitrag als kritische Expertin in Sachen Prä-Astronautik zitiert. Wie es die Webseite von Vickers verrät ist sie auch Mitglied der GWUP, der “Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften”. Einer Skeptiker-Organisation, der selbst Grenzwissenschaft-Kriker nicht selten eine geradezu “militante” Skepsis vorwerfen.

Zu Erich von Däniken wiederum sagt Vickers wohlwollend:

Er hat die Archäologie an die Öffentlichkeit gezwungen. Die Archäologen haben früher schon viel gebuddelt und publiziert – und keiner hat’s gelesen. Es hat eigentlich nie jemand viel erfahren, außer über die großen, wertvollen Funde wie das Grab von Tut-Ench-Amun. Heute findet man oft Berichte über verschiedenste Funde auch in den Medien.“

Natürlich hat auch das nichts mit “Wissenschaftsfeindlichkeit” zu tun. Auch wenn von Seiten “der Prä-Astronautik” oft und gern “die Wissenschaft” angegriffen wird. Natürlich auch von von Däniken, wobei diese Angriffen so gut wie immer auf die “Engstirnigkeit” der etablierten Wissenschaft zielt. Das heißt, dass ihnen vorgeworfen wird nicht über den Tellerrand zu blicken oder sogar eben Astronauten der Antike in Betracht zu ziehen.

Legitime Fragen – Problematische Antworten

Die Archä-Astronomin Vickers sagt, dass die bei “Ancient Aliens” gestellten Fragen “teilweise legitim” seien. Es sei aber in ihren Augen problematisch, dass dabei sogleich als Antwort die Außerirdischen geliefert werden. Zuschauer der TV-Serie – egal ob pro oder contra Prä-Astronautik – werden das vor allem auch hierzulande sicherlich so unterschreiben.

“Aliens!” – als Lösung für quasi alles in der Doku-Serie verhalfen ihr aber auch zu dem jetzigen Kultstatus.

Es gehöre aber in der Forschung dazu, dass man nicht alles weiß und wissen kann, so heißt es in dem Artikel weiter. Auch was den Bau der Cheops-Pyramide angeht, die vom ORF als Beispiel herausgesucht wurde. Beim ORF heißt es:

Dass es mitunter keine definitive Antwort gibt, sei keine Lücke der Wissenschaft, sondern ein Teil des wissenschaftlichen Prozesses.

Bei der Deutung von alten Texten und Überlieferungen im Sinne der Prä-Astronautik sei es ganz ähnlich, so Vickers. Was darin ist eine Metapher, was nur Poesie, was ein faktischer Bericht und was steht in der Originalsprache wirklich, fragt sie. In der Tat ist das natürlich ein Problem bei den Interpretationen, da eben tatsächlich meistens “nur” mit Übersetzungen gearbeitet wird. Allerdings zeigen diese dennoch mögliche Spuren der Götter aus dem All – oder eben nur Phantasie unserer Vorfahren aus aller Welt …?

ORF-Kritik auch am Radio

Der kritische Online-Artikel vom ORF fußt in einem Radiobeitrag des Senders, der am 31. Juli auf Ö1 ausgestrahlt wurde. Im weitesten Sinne ging es darin mit der Redakteurin Barbara Riedl-Daserum und eben Doris Vickers um “Verschwörungstheorien”, Erich von Däniken und natürlich die Serie “Ancient Aliens”.

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In dem Radiobeitrag von “Wissen aktuell”, der noch HIER abrufbar ist (etwas vorspulen), wirft Vickers von Däniken vor, dass er voreingenommen ist. Er gehe an eine Fragestellung mit dem Wissen heran, dass die Antwort “Außerirdische” sein müsse, wie sie sagt. Ebenso wirft sie “Ancient Aliens” vor, dass in der Reihe das Können und das Wissen unserer Ahnen herab gewürdigt werde. Unsere Vorfahren waren schlau genug um gewaltige Monumente wie eben die Cheops-Pyramide auch ohne Aliens selber zu errichten, wie Vickers im Radio betonte.

Hier spricht die Archä-Astronomin einen Punkt an, der schon sehr viele Jahre Anlass von zum Teil heftigen Kritiken und Diskussionen zur Prä-Astronautik ist. Nämlich, dass diese oder jene Kultur zu “dumm” war, als dass sie aus eigener Kraft und mit eigenem Wissen dieses oder jenes bauen oder schaffen konnten. Dieser Vorwurf ist zum Teil durchaus berechtigt. Jedoch muss man hier meiner Meinung nach klar differenzieren!

Selbstverständlich waren die Menschen früherer Völker oder Ur-Kulturen ebenso intelligent wie wir heute. Mehr noch, denn ich bin überzeugt, dass sie in vielen Teilen intelligenter waren, was diverse Problemlösungen und den Ideenreichtum angeht. In unserer technologischen und deshalb einfachen Welt haben Menschen der Industrienation schon lange Lösungswege etc. mit den einfachsten Techniken vergessen. Wir brauch sie heute auch nicht mehr.

Auch beim immer wieder vom ORF zitierten Beispiel der Cheops-Pyramide zeigt sich das. Die sehr häufige Behauptung der “perfekten Bausteine” des Monumentes ist beispielsweise Unsinn, da die Steinblöcke der Pyramide alles andere als perfekt sind. Zum Teil sind es sogar eher grobe Felsen oder Blöcke mit nicht gerade kleinen Zwischenräumen, Fugen und Lücken. Was aber nicht auf die bis zu 75 Tonnen schweren Granitsteine in der Kammer des Königs oder jene in den Tempeln zu Füßen der Pyramiden zutrifft!

Vielmehr könnten eben die Besuche von Astronautengöttern die Auslöser für Mythologien über Himmlische und für den Bau spiritueller und religiöser Bauwerke aller Art sein. Zu Ehren der Götter des Himmels ist schließlich keine Arbeit zu mühselig.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Ancient Aliens” im deutschen Free-TV: Ein mediales Feedback, etablierte Wissenschaftler und die Laien der Grenzwissenschaft

Ancient Aliens im deutschen Free TV und das mediale Feedback
Ancient Aliens im deutschen Free TV und das mediale Feedback (Bilder: gemeinfrei)

Wer sich für die Rätsel der Menschheit, die Mysterien der Vergangenheit und die Frage “Waren die Götter Astronauten?” interessiert, kommt an dieser TV-Serie nicht vorbei: “Ancient Aliens”. Eine 2009 auf dem “History Channel” in den USA gestartete Fernsehreihe, die sich ursprünglich ausschließlich mit eben der Prä-Astronautik befasst hat. Wie auf diesem BLOG berichtet, wird die Serie inzwischen auch im deutschen Free-TV gesendet. Eine Historikerin und ein Soziologe und Wissenschafts- & Medienforscher der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt haben dies scheinbar zum Anlass genommen, sich die US-Serie etwas genauer anzusehen. Was die beiden Wissenschaftler zu “Ancient Aliens” sagen und wie genau sie die Serie einschätzen, erfahrt Ihr hier. Aber auch, wie der Laie oft solchen Themen begegnet.


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Ancient Aliens: Die Geburt

In den USA ist die TV-Serie “Ancient Aliens” rund um Prä-Astronautik und anderer Rätsel der Welt schon seit vielen Jahren überaus erfolgreich. Trotzdem kam sie eigentlich recht spät auch in das deutsche (kostenfreie) Fernsehen.

Erst vor einem Jahr, am 24. Januar 2017, konnte ich in einem Beitrag auf diesem Blog dann berichten, dass die US-Serie nun auch ins deutsche Free-TV kommt: “Der relativ neue Privatsender ,Kabel 1 Doku’ startete am 23. Juli mit der Doku-Serie”, war zu vermelden. Damit ist die Mysterie-Serie jetzt also rund ein halbes Jahr für jeden bei uns zu sehen.

Kaum jemand aus dem Bereich Grenzwissenschaft kennt die Serie des “History Channel” nicht.

Die Historikerin Stefanie Bauer und der Soziologe und Medienforscher Joachim Allgaier veröffentlichten nach dem Deutschland-Start von “Ancient Aliens” hierzulande den ersten Beitrag zu der US-Serie. Zumindest den ersten Beitrag aus “wissenschaftlicher Sicht”. Schon vorher gab es auch im deutschen Sprachtraum Kritiken rund um die Serie, da sie zuvor natürlich von vielen Menschen über das Pay-TV und diverse TV-Packte zu sehen war.

“Wie Pseudowissenschaft auf dem History Channel an Glaubwürdigkeit gewinnt”, titelten die Autoren Bauer und Allgaier am 26. Dezember 2017 in ihrer Einschätzung. Sie schrieben gleich zu Beginn ihrer Medien-Kritik:

Dass aus Überlegungen und Träumereien die kuriosesten Dinge entstehen können, sei einmal dahingestellt. Ein bedenkliches Kuriosum unserer Zeit stellt jedoch das TV-Format Ancient Aliens dar, erstmals ausgestrahlt im Jahre 2010 auf dem History Channel. (…)

Der History Channel präsentiert 5 Gründe warum Außerirdische im Alten Ägypten gewesen sein sollen (Bild/Montage: L. A. Fischinger)
Der History Channel präsentiert 5 Gründe warum Außerirdische im Alten Ägypten gewesen sein sollen (Bild/Montage: L. A. Fischinger)

Die Serie selbst basiert auf den Büchern und Ideen des Präastronautikers, des so genannten UFO- und Alienexperten, Erich von Däniken.

“Ein bedenkliches Kuriosum”, warum das? Hier muss man kurz etwas ausholen.

In der Tat nahm die Serie am 20. April 2010 in den USA ihren richtigen Anfang. Sie wurde aus einem TV-Spezial vom 8. März 2009 unter dem gleichnamigen Titel des “History Channel” heraus geboren.

Der Erfolg des Spezial 2009 führte dazu, dass “Ancient Aliens” weiter zu eben der heute bekannten Reihe ausgebaut wurde und es bis dato in 12 Staffeln 134 Folgen gibt. Nicht alle sind aber bisher auf deutsch.

Ein gewaltiger Erfolg rund um die Ideen der Astronauten aus dem All und des Erich von Däniken, keine Frage. Während das TV-Spezial 2009 “klassische Themen” der Prä-Astronautik wie Cheops-Pyramide, Osterinsel oder die Linien von Nazca in Peru behandelte, ist die der Doku-Reihe schon lange darüber hinaus gewachsen.

Grundsätzlich kann man sagen, dass alle Themen aus der Welt der Grenzwissenschaft und Mystery Files inzwischen in “Ancient Aliens” thematisiert werden. Egal ob Seemonster wie Nessie oder moderne UFOs.

Genau diese Vielfalt an scheinbar vollkommen unterschiedlichen Themen der Grenzwissenschaft führen hierzulande auch innerhalb der Prä-Astronautik-Interessierten zu teils heftiger Kritik. All diese werden in der US-TV-Reihe sehr oft “irgendwie mit Ancient Aliens in Verbindung” gebracht, was für die Mehrzahl der hiesigen Interessierten viel zu weit geht.

Auch wenn diese Kritik innerhalb der Pro-Szene der Prä-Astronautiker kaum einer offen und laut ausspricht.

Prä-Astronautik-Buch: “Rebellion der Astronautenwächter” – Spuren der Götter aus dem All rund um die Erde von Lars A. Fischinger
Mehr zum Thema auch in dem Prä-Astronautik Buch “Rebellion der Astronautenwächter” von Lars A. Fischinger

Die Kritiken im deutschen Raum sind vielfältig, so dass ich diese in diesem Beitrag einmal detailliert ausgeführt habe. Etwa, dass das Thema “kamen die Götter aus dem All?” durch die Serie enormen Schaden nehmen würde. Auch durch den “wissenschaftlichen Anstrich”, den die Doku-Reihe hat. Und genau den bemängeln Allgaier und Bauer in ihrem Artikel.

“Methoden der Manipulation”?

Stefanie Bauer und Joachim Allgaier blicken natürlich von einer ganz anderen Seite auf die Fernsehserie. Sie sind ja keine Anhänger, Fans oder Interessierte der Prä-Astronautik, sondern nüchterne Wissenschaftler. Beide haben keinen grenzwissenschaftlichen oder eben prä-astronautischen Hintergrund, so dass sie die Themen an sich überhaupt nicht kennen.

Vielmehr haben sie sich die Reihe nur angesehen und “mit einer Auswahl von in der Serie aufgetretenen Wissenschaftlern” darüber gesprochen, wie sie schreiben.

So meinen sie beispielsweise auch, dass man die Serie nicht einfach als Spinnerei von Träumern abtun kann,

…da sich hier Pseudowissenschaft, Halbwissen und Wissenschaft begegnen und zu einer Sendung vermischt werden. Besonders auffällig ist jedoch der Missbrauch von Wissenschaft, um Theorien und Ansichten der Präsastronautik zu legitimieren, was sich auch im englischen Titel ‘Ancient Aliens – Science and Mythology’ widerspiegelt.”

Bauer und Allgaier bemängeln an “Ancient Aliens” nicht die behandelten Themen in ihrem Kern an sich. Dazu wären sie auch auf oben genannten Gründen als “Mystery-Laien” überhaupt nicht in der Lage. Vielmehr bemängeln sie, dass die schnellen Videoschnitte, der Wechsel zwischen Statements und Interviews von Wissenschaftlern und eben “Pseudowissenschaftlern” oder auch die “Flut von Bildern” den Laien überfordern:

Die Serie "Ancient Aliens" ist ein Quotenhit. Aber zurecht? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die TV-Serie “Ancient Aliens”: Ein Kommentar und Mystery-Review des Prä-Astronautik-Autoren Lars A. Fischinger (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Für Laien, die in der Welt der Wissenschaft nicht sonderlich bewandert sind, wird es dadurch fast unmöglich herauszufiltern, was nun Fakt und was Fiktion ist bzw. wo die Wissenschaft endet und die Pseudowissenschaft und die reine Spekulation beginnt.

(…)

Die schnelle Dynamik und das Wechseln der Sprecher macht es sehr schwer, die einzelnen pseudowissenschaftlichen Ansätze genau herauszufiltern und zu unterscheiden.

Hier sprechen Bauer und Allgaier von “Methoden der Manipulation” der Zuschauer. “Manipulation” ist ein starkes Wort, das ich in diesem Zusammenhang etwa problematisch finde. Es suggeriert, dass die Macher der Doku-Reihe absichtlich das Publikum in die Irre führen wollen, um so eine Art “neue Weltanschauung” zu etablieren. Andersherum stimmt der Vorwurf dann doch wieder, da der unbedarfte Zuschauer zwischen Fakt und Fiktion, zwischen Tatachse und Annahme, nicht mehr unterscheiden kann.

Ancient Aliens und die Wissenschaftler

Ohne echte akademische Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen kommt “Ancient Aliens” nicht aus. Das ist keine Eigenart dieser TV-Produktion, sondern Teil aller Sendungen rund um Phänomene und Mysterien. Dokumentationen in der nur “wilde Phantasten und Träumer” auftreten, sind auch in den USA bzw. auf dem History Channel zum Scheitern verurteilt.

Bauer und Allgaier nennen nicht konkret die Namen der Wissenschaftler aus “Ancient Aliens”, mit denen sie gesprochenen haben:

Einige der befragten Wissenschaftler sagten aus, dass sie keine Ahnung hatten, um was genau es sich bei der Serie Ancient Aliens eigentlich handelte und sie gingen einer Interviewanfrage des Formats nach wie vielen anderen auch. Einige hatten das Ergebnis bis dato noch nicht angesehen, wiederum andere waren jedoch mit ihren Ausführungen und ihrem Auftritt in der Serie äußerst zufrieden.

Es war eine gewisse Zufriedenheit bei den Befragten zu erkennen, dass ihre eigenen wissenschaftlichen Ausführungen in der TV-Serie korrekt wiedergegeben wurden. Der Inhalt der restlichen Episode schien sie jedoch nicht weiter zu interessieren.

Ancient Aliens im deutschen Free TV (Bild: History Channel/USA)
“Ancient Aliens” kommt ins deutsche Free-TV! (Bild: History Channel/USA)

Das wäre in Deutschland nicht denkbar.

Etablierte Forscher aus Mitteleuropa in einer Sendung dieser Art würden hier wohl nur Hohn und Spot hervorrufen. Hierzulande sind Fernsehsendungen aus dem Bereich Wissenschaft eher trocken und langweilig. Erscheint bei uns ein “etablierter Wissenschaftler” wie auch immer im Zusammenhang mit einer “Mystery-Sendung”, wie jedes Wort von ihm im Nachhinein durchleuchtet. Da besteht kein Zweifel.

Anders in Amerika:

Besonders im angloamerikanischen Raum ist es für Wissenschaftler sehr hilfreich, wenn sie eine gewisse Fernsehpräsenz aufweisen können. Wo und in welcher Sendung dies geschieht, ist dabei (fast) irrelevant, so lange es sich um einen Sender mit großer Reichweite handelt.

Die einzelnen Auftritte der Wissenschaftler in Ancient Aliens sind zum Teil sogar auf den Webseiten von Universitäten neben oder unter den wissenschaftlichen bzw. akademischen Werken und Errungenschaften aufgeführt.

Man stelle sich vor, dass irgendeiner unserer deutschen Wissenschaftler seinen Auftritt in einer TV-Dokumentation nach Art “Ancient Aliens” als Referenz in seine Vita aufnehmen würde. Die Medienpräsenz unserer einheimischen “Wissenschafts-Starts” beschränkt sich auf Sendungen und Dokus des öffentlich-rechtlichen TV. Kein Vergleich zu den USA, was nicht nur auf “Ancient Aliens” beschränkt ist.

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Bauer und Allgaier resümieren ziemlich ernüchternd:

Ein von uns interviewter Wissenschaftler, der in Ancient Aliens zu Wort kommt, hegte beispielsweise die etwas naive Hoffnung, mit seinen Ausführungen vielleicht zumindest ein paar Menschen für die Wissenschaft begeistern zu können.

Die Frage muss jedoch erlaubt sein, wie Medienkonsumentinnen und Medienkonsumenten sich für Wissenschaft begeistern sollen und diese von phantastischen Spekulationen unterscheiden können, wenn Pseudowissenschaft und Wissenschaft in dem betreffenden Format als etwas Gleichwertiges dargestellt werden.

Grenzwissenschaft, UFOs, Erich von Däniken ... auch als Thema in der Schule - Sinn oder Unsinn? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)
VIDEO: Grenzwissenschaft, UFOs, Erich von Däniken … auch als Thema in der Schule – Sinn oder Unsinn? (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Ein sehr gutes Argument – aus Sicht der etablierten Wissenschaft!

Die Zuschauer von “Ancient Aliens” sollen sich für Grenzwissenschaft interessieren. Es soll das Interesse an der Idee der Götter aus dem All geweckt werden. Was tatsächlich auch gelingt. Problematisch ist dabei nur die Tatsache, dass in den aktuell 134 Folgen neben uralten und auch falschen Themen der GreWi und Prä-Astronautik eben andere Phänomene des Phantastischen vorkommen.

Der Laien-Zuschauer wird überflutet von Rätseln der Welt, die er vor dem TV erst mal überhaupt nicht unterscheiden kann. Die Zuordnung der einzeln Themen verschwimmen.

Steigt dann ein begeisterter Fan der Reihe in die Thematik ein, finden er kaum mehr einen ersten Ansatz. Wo soll man hier quasi in den Thematik der Astronautengötter oder überhaupt der Rätsel der Menschheit einsteigen? Ich selber bekomme jeden Tag Nachrichten, Fragen und Anfragen zu diesen und ähnlichen “Themen-Gemisch”.

Welcher Neueinsteiger will diese trennen? Und bleibt dieser bei dem Thema, wenn sich dieses und jenes “Mysterium” in Wohlgefallen auflöste …?

Ancient Aliens und der Laie

“Ancient Aliens” ist scheinbar auch im deutschen Free-TV recht erfolgreich. Zumindest aber so beliebt, dass zum Jahreswechsel 2017/18 “Kabel 1 Doku” einen “Ancient Aliens-Marathon” sendete. Als Mystery-Jäger verwies ich auf meiner Facebook-Seite auf diese Sendetermine und bekam später eher beiläufig dazu eine Art Feedback aus dem privaten Umfeld.

Durch Zufall kam meine Bekannte Angelika R. beim Fernsehen auf diesen Sende-Marathon am 31. Dezember und wies mich via Handy darauf hin. “Interessant das mal zu sehen”, schrieb sie, “und das mit den Kornkreisen fand ich höchst interessant und gut analysiert”. Allerdings sei sie “auch nur Laie”, was diese Themen angeht, so Angelika R.

"Grenzwissenschaft und Mystery Files" von Lars A. Fischinger auf YouTube
“Grenzwissenschaft und Mystery Files” von Lars A. Fischinger auf YouTube

Laien oder Anfänger sind wohl die allermeisten Menschen, die Sendungen wie “Ancient Aliens” oder irgendwelche UFO-Dokumentationen auf den privaten TV-Sendern sehen. Nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt.

Aber auch “Anfänger” interessieren sich häufig für “rätselhafte Dinge” oder Themen. Gleich welche es genau sind, so haben doch viele Menschen mehr oder weniger starkes Interesse an Phantastischen Phänomenen. Fraglos aber, das habe ich in diesem Blog-Beitrag umfangreich diskutiert, gibt es keine klare Grenze zwischen “Anfängern” und “Anerkannten” bei diesen Interessen.

Es gibt aber bei den Mysterien der Welt dahingehend einen Unterschied, ob man solche Themen bewusst/intensiv zum Beispiel im Internet sucht sowie Bücher dazu kauft, diese eher zufällig am TV als Doku entdeckt oder “hin und wieder mal” im Netz sich solche Mysterien etc. anschaut und liest.

Beispielsweise meine Bekannte Iwonka K., die ebenfalls zu meinem privaten Umfeld gehört und damit auch keine “anerkannte Mystery-Jägerin” ist.  Sie machte mich Anfang September 2016 auf ein von ihr zufällig im Netz gefundenes “Alien-Video” aufmerksam, worüber ich dann auch in diesem Artikel berichtete.

Allerdings ist meine Freundin Iwonka K. bei sich bietender Gelegenheit auch Zuschauerin der Reihe “Ancient Aliens” oder anderer Dokumentationen zu Rätseln und Phänomenen.

Mitte September 2017 sprach ich dann durch Zufall mit meinen privaten Bekannten Kai O. und Sebastian T. Sie hatten “am Fernsehen” etwas über die Geheimnisse der Cheops-Pyramide gesehen – und dass Außerirdische irgendwie an ihrem Bau beteiligt gewesen sein sollen. Was dahinter stecken würde und ob tatsächlich Aliens hier auf der Erde gewesen waren, interessierte Kai O. und Sebastian T. “Du bist doch so der UFO-Typ.” …

Das “Erich von Däniken-Institut”: wo kann ich Prä-Astronautik studieren um Prä-Astronautiker zu werden? Interessantes Fundstück aus dem Netz (Bild/Montage: L. A. Fischinger / Hörsaal: gemeinfrei)
ARTIKEL: Wie wird man “anerkannter Prä-Astronautiker”? (Bild/Montage: L. A. Fischinger / Hörsaal: gemeinfrei)

Sicher ließen sich diese Beispiel endlos fortsetzen. Jeder, dessen privates Umfeld weiß, dass man sich “irgendwie mit Aliens und so was” beschäftigt, wird das kennen.

Und exakt in diese Interessen-Nieschen springt die US-Fernseh-Serie “Ancient Aliens” seit Jahren mit großem Erfolg. Sie zeigt in einer überaus ansprechenden Aufmachung unglaubliche Phänomene und Mysterien, die Laien wie auch Halb-Laien faszinieren. Ein Umstand, den ich sehr ausführlich in diesem Artikel zur Serie “Ancient Aliens” dargelegt habe.

Der Begriff “Laie” stammt vom griechischen Wort laós („Volk“) und laikós, was lediglich „zum Volk gehörig“ bedeutet. Allgemein bezeichnet das Wort heute eine Person, die auf einem bestimmten Themengebiet keine oder kaum Fachkenntnisse hat.

Schauen wir aber auf die vielfältigen Inhalte der Ancient Astronauts-Serie aus den Staaten, wird eines sehr schnell klar: Hier kann niemand ein echter Fachmann und richtiger Experten zu Allem sein. Dafür beinhalte und streift die Reihe viel zu viele wissenschaftliche Disziplinen.

Folglich sind wir eigentlich alle Laien des Phantastischen …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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6.000 Löcher hintereinander: Das rätselhafte “Band der Löcher” in Peru – ist hier tatsächlich alles geklärt?

Das rätselhafte "Band der Löcher" in Peru: ist hier tatsächlich alles geklärt? (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)
Das rätselhafte “Band der Löcher” in Peru: ist hier tatsächlich alles geklärt? (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)

Wenn es um Mysterien und Rätsel der Vergangenheit in Südamerika geht, fällt den meisten Menschen umgehend die Eben von Nazca in Peru ein. Ein Gebiet in den Anden mit zum Teil riesigen Linien, Figuren und geometrischen Formen, die inzwischen weltberühmt sind. Obwohl solche gewaltigen Scharrbilder (Geoglyphen) in vielen Teilen der Welt vorkommen und für Rätselraten sorgen, wird ein archäologisches Phänomen in Peru oftmals übersehen: Das “Band der Löcher” in den peruanischen Bergen. Abertausende Löcher wie ein Lochstreifenband in der Erde, deren Sinn und Zweck für eine Reihe von Archäologen als geklärt gilt. Aber sind diese Erklärungen der Wissenschaft tatsächlich so sicher, wie vielfach behauptet wird?


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Scharrbilder in der Erde existieren in ganz Peru und weit darüber hinaus. Die Ebene von Nazca ist kein Einzelfall aber mit Sicherheit die “Königin der Geoglyphen”, die immer wieder Menschen faszinierend. Auch und vor allem die Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik kennt diese Bilder in der Wüste, die nun schon Jahrzehnte für Spekulationen sorgen.

Weniger bekannt aber dennoch den meisten Mystery-Interessierten ein Begriff, ist der “Dreizack von Pisco” an der Pazifikküste von Peru. Dieser liegt auf der Halbinsel Paracas, auf der einst die Kultur der Paracas beheimatet war. Ein Volk, dass fast 3.000 Jahre in die Vergangenheit reicht und das heute vor allem auch durch seine gruseligen Mumien bekannt ist. Überaus viele dieser Mumien sorgen in der Prä-Astronautik aufgrund der Tatsache, dass diese auffallende Schädeldeformationen aufweisen, immer wieder für Gesprächsstoff.

Der etwa 170 Meter lange “Candelabro de Paracas (= Kerzenleuchter von Paracas) wird jünger datiert, als die Zeichnungen auf der Nacza-Ebene und deren Umgebung. Dennoch ist er durchaus als eines der bekanntesten Symbole für die archäologischen Rätsel Perus bzw. Südamerikas zu sehen.

Genau das kann man von den ca. 48 Kilometer Luftlinie nordöstlich des “Kerzenleuchters” gelegenen “Band der Löcher” leider nicht sagen. Obwohl dieses “Band” bis dato nicht minder spannend ist.

Ein “Lochstreifenband” ohne Sinn?

Dieses “Band der Löcher” liegt scheinbar sinnlos in der Erde Perus im Tal von Pisco und kann am Besten aus der Luft in seiner Vollständigkeit bestaunt werden. Zum Beispiel bequem mit Google Earth unter den am Ende angefügten Koordinaten, da die Ausmaße der Löcher heute noch zu gewaltig sind. Immerhin, so die Schätzungen, besteht das Band aus bis zu 6.000 oder sogar 7.000 Löchern oder Gruben.

Das "Band der Löcher" in Peru: Dieses Foto machte den Ort weithin bekannt (Bild: American Museum of Natural History)
Das “Band der Löcher” in Peru: Dieses Foto von 1931 machte den Ort weithin bekannt (Bild: American Museum of Natural History)

Das Band verläuft in Nord-Süd-Richtung, ist ca. 1,5 Kilometer lang und ist durchschnittlich um die 20 Meter breit. Die schmalste Stelle der Lochstreifen misst aber immerhin noch 14 Meter. Jede der tausende von Gruben für sich betrachtet, ist vollkommen unspektakulär. Ein jedes der Löcher hat nur eine Tiefe von 50 bis 100 Zentimetern, ist nur einen Meter im Durchmesser und wurde einst durch Steine und Geröll an den Rändern “verstärkt”. Erst die Menge und Anordnung der Gruben in dem unwegsamen Gelände machen sie zu einem Rätsel der Archäologie.

Wie auch die Linien von Nazca wurde auch das Lochband im Pisco-Tal erst durch die moderne Fliegerei weithin bekannt. Der Pilot Robert Shippee war es, der 1933 in “National Geographic” (Nr. 63) das erste weltweit bekannt gewordene Luftbild (von 1931) des Bandes in seinem Artikel “Air Adventures in Peru” veröffentlichte. Seitdem wird um diese “seltsamen und geheimnisvolle Pockennarben”, die Shippee sie nannte, gestritten.

Deutungen der Löcher in Peru gibt bzw. gab es in der Archäologie inzwischen einige. Sie reichen von Lagerstätten, Grabanlagen, Verteidigungsstellungen für Inka-Krieger, Gruben von Grabräubern, Probegrabungen nach Edelmetallen oder auch unbenutzte, also vorbereitete, Gräber. Richtig zufriedenstellend erklärt klingt das nicht. Gefunden wurde innerhalb dieser sonderbaren Löcher bisher auch nichts.

Der Archäologe John Hyslop schrieb zum Beispiel in seinem Standartwerk “The Inka Road System” 1984, dass diese Gruben für “die für die Lagerung verwendet wurden”. Hyslop schrieb dazu:

Wenngleich deren Rolle unbestimmt ist, ist eine Hypothese für die Forschung, dass sie für die Lagerung verwendet wurden. Sie befinden sich zwischen zwei wichtigen Inka-Stätten (Tambo Colorado und Lima la Vieja) und ganz in der Nähe der Stelle, wo die Inka-Küstenstraße die Straße zum Hochland kreuzt. Sie könnten einer der größeren Lagerstätten des Imperiums sein.

Also ist das 1,5 Kilometer lange Lochstreifenband ein Speicher oder eine Lagerstätte er alten Inka von Peru?

Ein Anruf beim Professor

Ich habe noch nie etwas ähnliches gesehen. Es ist wirklich einzigartig.”

Mit diesen Worten kommentierte der Archäologe Prof. Charles Stanish , ein Experte für Peru, Chile und Bolivien von der Universität Kalifornien in Los Angeles, das Gruben-Band in Peru. Das erstaunliche dabei ist, dass Stanish, obwohl er selber seit 30 Jahren in der Region arbeitet, von diesen Löchern bis 2014 noch nie gehört hatte. Ebenso erstaunlich ist, dass das Loch-Band keine 20 Kilometer von seinen eigenen Ausgrabungen im Chincha-Tal in Peru entfernt liegt.

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Das erstaunlichste ist für einen Grenzwissenschaftler aber, wie der Archäologe auf dieses Band der Löcher aufmerksam wurde. Nicht durch das Studium verstaubter Fachliteratur in Bibliotheken, sondern durch einen Zuschauer der US-Serie “Ancient Aliens”. Eine Prä-Astronautik-TV-Reihe, die sicher jeder Mystery-Fan kennt.

In dem Artikel “An Overlooked Inca Wonder” von Eric A. Powell in dem Magazin “Archaeology” vom 5. April 2016 heißt es dazu:

Ancient Aliens im deutschen Free TV (Bild: History Channel/USA)
“Ancient Aliens” jetzt auch im deutschen Free TV (Bild: History Channel/USA)

Vor zwei Jahren erhielt Stanish einen Anruf von einem Mann aus Pittsburgh, der gerade ein Programm sah, in dem behauptet wurde, dass Aliens eine große Rolle im Leben der frühen Menschen spielten. Er war daran interessiert, dass Stanish sicher einer bestimmten peruanische Stelle annahm, von der behauptet wurde, dass sie von Außerirdischen gemacht wurde. ‘Ich versuche immer nett zu den Leuten zu sein’, sagt Stanish. ‘Aus welchem Grund sie sich auch immer für die alte Vergangenheit interessieren, ich teile ihnen mit, was die Archäologen über das Thema wissen.’

In diesem Fall fragte der Mann Stanish, was er über die Idee denkt, dass Außerirdische die seltsam ausgerichteten Gruben bauten, die im Volksmund als Band der Löcher in Perus Pisco-Tal bekannt seien. Obwohl er mehr als 30 Jahren in der Gegend gearbeitet hat, hatte Stanish noch die von dieser Stelle gehört.”

Die Neugier von Prof. Stanish an diesem archäologische Stätte war dank der Serie “Ancient Aliens” geweckt, so dass er selbe vor Ort Nachforschungen anstellen wollten. Tatsächlich wurde er vor Ort nicht enttäuscht und bot später auch eine Erklärung oder besser Interpretation des Bandes der Löcher an.

Alles geklärt?

Zehn Arbeiter, so rechnete es Charles Stanish durch, hätten das gesamte “Band” mit allen Gruben in 300 Tagen bauen können. 100 Arbeiter in nur einem Monat. Angesicht der Art und Weise, wie diese doch recht niedrigen und kleinen Löcher in die Erde gegraben wurden, ist das grundsätzlich keine Meisterleistung.

Der Archäologe fand bei seinen Untersuchungen vor Ort auch Reste einer Straße der Inkas sowie einige Ruinen von “Colas”. Das Waren Lagerhäuser der Inkas, in dessen Umfeld Stanish auch Töpfereien der Inka fand. Ausgehend von diesen Funden vermutete Stanish, dass das Lochband aus dem 15. Jahrhundert stammen könnte, als das Imperium der Inka das Volk der dortigen Chincha unterwarf.

VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)
VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)

Das Inkareich war in Südamerika bekannt dafür, dass sie zahlreiche andere Völker und Stämme eroberten und sich ihrem eigen Reich einverleibten. So vermutete Stanish, dass “die Löcher einmal verwendet wurden, um etwas zu speichern, aber genau das und warum war noch nicht klar”, so Eric A. Powell in seinem Artikel 2016. Erst ein Vortrag des Archäologen Gary Urton von der Harvard Universität schien Stanish weiter zu helfen.

In diesem Vortrag berichtete Urton von schachbrettartigen Rechtecken, in denen Bauern Tribute für die Inkas abliefern mussten. Tatsächlich hatten Urton und seine Kollegen in diesen als Khipus bekannten Strukturen die Reste von landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Nüssen gefunden. Mit Hilfe dieser “Schachbretter” konnte dann ein Steuereintreiber bzw. Buchhalter die genaue Menge des Tribut bestimmen, die ein Bauer, eine Sippe oder oder Familie entrichtet hat.

Charles Stanish zu den Vermutungen von Urton:

Sie hatten eine wirklich gute Erklärung dafür, wie diese Quadrate verwendet wurden, um Tribute zu messen. Es erschien mir wahrscheinlich, dass die Löcher am Monte Sierpe auch dafür verwendet worden sein könnten, um Tribut zu messen.”

Die Abgabe von Steuern in Form von Naturalien an die Herrscherkasten der Inka war für alle eroberten Völker zwingend. Eigentlich nicht anders wie 1.500 Jahre führer bei den Römern oder bei “modernen Expansions-Imperien”.

Obwohl die Idee der “Mess-Löcher für Tributzahlungen” inzwischen als Erklärung des Löcher-Bandes vielfach akzeptiert wird, ist das keineswegs gesichert! gt werden muss.Selbst Charles Stanish betont, dass das bisher nur eine Spekulation ist, die erst noch belegt werden muss. Erst Pollen oder Kieselsäure von pflanzlichen Materialien innerhalb diesen Löchern könnte das beweisen, so der Archäologe. “Es ist spekulativ” aber es könnte der Anfang eines “ganz neuen Verständnisses der Buchhaltung der Inka sein”.

YouTube-Video: Waren Schwarz-Afrikaner lange vor Kolumbus bei den Maya in Mittelamerika? (Bild: M. Warnholtz/Lübbe Verlag / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: Waren Schwarz-Afrikaner lange vor Kolumbus bei den Maya in Mittelamerika? (Bild: M. Warnholtz/Lübbe Verlag / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Obwohl das Imperium der Inka in den Anden-Gebieten Südamerikas im 15. und 16. Jahrhundert gewaltige Ausmaße und zehntausende Kilometer befestigter Straßen hatte, ist die Verwaltung des Reiches tatsächlich bis heute rätselhaft. Die Inka hatten keine Schrift und konnte folglich auch nicht schreiben. Alles, was wir heute beispielsweise schriftlich über die Mythologie, das Leben und Region der “Könige der Sonne” haben, ist von den spanischen Eroberern aufgezeichnet worden.

Es fehlt also (bisher) der Beweis, dass das spektakuläre Lochstreifenband einst tatsächlich als ein Hilfsmittel zur Mengenbestimmung von Abgaben an die Inka diente.

Zum Beispiel hat Jean-Pierre Protzen, ein Kenner der Architektur der Inka an der Universität von Kalifornien, so seine eigenen Theorien zu dem Gruben-Band. Vielleicht waren es auch Lagerstätten für Guano, also Dünger für die Landwirtschaft, so Protzen. In den oft kargen Gegenden der Region ist Dünger zweifellos überaus wichtig, “aber wir wissen noch nicht viel darüber”.

Vorteilhaft an diesen Thesen zum Lochband von Peru ist, dass sie sich verhältnismäßig leicht überprüfen lassen. Laboratorien können von Archäologen genommene Proben aus den Gruben mir recht wenig Aufwand auf Pollen, Sporen, Pflanzen- und Samenreste oder Guano-Spuren untersuchen. Auch Prof. Charles Stanish hofft, dass zukünftige Forscher genau das machen werden.

  • Googel Earth Koordinaten des “Bandes der Löcher”: 13°42’28.96″S / 75°52’30.56″W

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Das Phantom aus dem Dschungel von Afrika: Der Mythos vom Mokele-Mbembe +++ Artikel +++

Dinosaurier im Dschungel Afrikas – noch heute? Der Mythos vom Mokele-Mbembe (Bild: Mystikum Magazin)
So etwa soll er aussehen: Der Mokele-Mbembe aus Zentralafrika (Bild: Mystikum.at)

Meldungen, dass irgendwo in Nordamerika wieder ein Bigfoot gesehen worden sein soll, kommen regelmäßig an die Öffentlichkeit. Und Videos bei YouTube, die angeblich Filme oder Bilder von solchen Wesen präsentieren, erreichen die Interessierten beinahe täglich. Viele Kryptozoologen, die auf der Suche nach unbekannten Lebewesen sind, ermüden solche “Belege” inzwischen nicht selten. Doch in vielen Regionen der Erde soll es angeblich Lebewesen geben, die aus grauer Vorzeit stammen können. In diesem Beitrag, der 2010 in ähnlicher Form in einem Buch von mir erschien, soll es genau um so eine Kreatur gehen: Den Mokele-Mbembe aus Zentralafrika, den viele für einen leibhaftigen noch lebenden Dinosaurier aus der Urzeit halten …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Kryptozoologie” ist die Suche nach Tieren, die als ausgestorben gelten oder heute schlicht (noch) nicht bekannt sind. Eine durchaus seriöse und ernstzunehmende Wissenschaft, die sich eben keineswegs nur auf den Bigfoot beschränkt.

Auch wenn Bigfoot, Nessie und der Yeti in der Öffentlichkeit als die Top drei der unbekannten “Monster” der Welt gelten, so gibt es eigentlich hunderte weiterer Wesen, die die Kryptozoologie kennt. “Kennt” ist vielleicht das falsche Wort, da man sie eben nicht kennt. Lediglich Berichte und Erzählungen über diese fremdartigen Geschöpfe kursieren und faszinieren so die Jäger des Phantastischen.

Eines dieser Lebewesen ist der Mokele-Mbembe aus Afrika.

Mokele-Mbembe: der lebende Dinosaurier

Anders als der Bigfoot oder der Schneemensch, die vielfach als eine voreiszeitliche Menschenaffen-Art gedeutet werden, handelt es ich bei diesem Mokele-Mbembe um etwas vollkommen anderes. Denn im Dschungel Zentralafrikas soll es Berichten nach noch heute einen leibhaftigen und quicklebendigen Dinosaurier geben. Eine Kreatur, die das Aussterben seiner Art vor etwa 65 Millionen Jahren damit verpasst hat und im Bereich des Kongo eine Lebensraumnische gefunden haben soll. Und das, obwohl das Tier groß wie ein Elefant sei!

Im undurchdringlichen Dickicht des afrikanischen Dschungels entdeckten Zoologen zwar immer neue Lebewesen, aber diese sind wenig spektakulär. Spektakulär sind allerdings die abenteuerlichen Legenden der lokalen Bewohner und einiger Forscher, die beweisen sollen, dass dort eine Art Saurier lebt. Eine dieser Kreaturen, so heißt es, wurde sogar getötet und verspeist.

Das große Tier habe nach den Schilderungen einen sehr langen und etwa 30 Zentimeter dicken Hals und darauf einen recht kleinen Kopf. Wie die bekannten Sauropoden der Urzeit habe auch der Mokele-Mbembe einen langen Schwanz und läuft auf vier stämmigen Beinen. Die männlichen Mokele-Mbembe haben außerdem auf ihren Köpfen so etwas wie ein Horn.

Ein Brontosaurus: so ähnlich (nur kleiner) soll der Mokele-Mbembe in Zentralafrika aussehen (Bild: gemeinfrei)
Ein Brontosaurus: so ähnlich (nur kleiner) soll der Mokele-Mbembe in Zentralafrika aussehen (Bild: gemeinfrei)

Ein Tier also, das fraglos einem längst ausgestorbenen Dinosaurier ähnelt. Und ein Tier, dass zum Beispiel für die Bangombe, einem dort lebenden Pygmäenstamm, vollkommen real ist. Aber ist es auch real?

Aber von Anfang an, denn die Geschichten um den „Nyamala“, wie Ortsansässige diese Kreatur auch nennen, könnten tatsächlich einem Abenteuerroman entsprungen sein.

Der Mythos vom Mokele-Mbembe

Es dauerte Jahrzehnte, Jahrhunderte, bis das Phänomen dieser zentralafrikanischen Sumpfgegend auch bis in die zoologische Gilde Europas drang.

Die vermutlich erste Erwähnung eines „unbekannten Wesens“ in den Sümpfen Zentralafrikas (Kongo-Becken) stammt wahrscheinlich von dem Franzosen Abbe Liévin Bonaventure Proyart. Dieser hat 1776 berichtet, dass in den Likouala-Sümpfen gigantische, nicht erklärbare Fußabdrücke gefunden wurden, die von einem unbekannten Riesentier stammen sollen.

Stütze seiner Behauptung waren vor allem Berichte von Missionaren, die den Urwald durchzogen um Eingeborene zum Christentum zu bekehren. In diesen einsamen Gebieten lagen im feuchten Boden (Fuß?)Abdrücke von fast einem Meter Umfang in einem Abstand von rund 2,50 Metern. Keiner der Missionare konnte damals diese Spuren deuten. Selbst eine Höhlenzeichnung wurde bei diesen Expeditionen entdeckt, die eine fremdartige Kreatur mit ihrem langen Hals zeigt. Diese Abbildung habe Ähnlichkeit mit den „Drachen“, die das Ischtar-Tor aus Babylon, Irak, (heute in Berlin) schmücken. Und tatsächlich sind Abbildungen und Figuren solcher “Drachen” praktisch aus allen Teilen der Welt bekannt. Aber wurden diese Kreaturen auch von Menschen wirklich gesehen?

Drache“ ist ein gutes Stichwort:

Die berühmte Zoolegende und Tierfänger Carl Hagenbeck (1844 bis 1913) berichtet in seinem Tier-Buch „Von Tieren und Menschen“ 1909 von dem Untier in Afrika. Hagenbeck, der zahllose exotische Wildtiere nach Europa holte, schreibt darin, dass er und Kollegen oft von Eingeborenen Berichte von unbekannten Tieren bekam. Das führte nach „gewissenhafter Prüfung ihrer Berichte häufig zu neuen Entdeckungen“. Ab 1871 erhielt er auch von europäischen Reisenden Berichte, die von Eingeborenen Afrikas stammen. Sie handelten von einem Ungeheuer, „halb Elefant, halb Drache“, das „in den unzugänglichen Sümpfen hauste“. Der Zoologe berichtete auch, dass Eingeborene zahlreiche Bilder davon „auf die Wände von Höhlen gemalt“ hätten.

Hagenbeck glaubte aufgrund der Vielzahl der Berichte, dass das Biest wirklich dort lebt. Weiter schrieb er, dass „es sich nur um eine Art Brontosaurus handeln“ könne. Unter enormen Kosten sandte er eine Expedition aus, um den von ihm vermuteten afrikanischen Dinosaurier zu fangen. Doch „Fieberanfälle“ und „sehr tückische Eingeborene“ ließen das Vorhaben scheitern.

Das war sicher spannend für den Abenteurer, der weltweite Expeditionen durchführte um wilde Tiere zu fangen.

In den Jahren vor dem ersten Weltkrieg war der Lebensraum des Monsters die belgischen Kolonie Kamerun (heute gehört dies Gebiet zum Norden und Westen des Kongo). Der der deutsche Offizier Ludwig Freiherr von Stein zu Lausnitz (1868 bis 1934) führte in den Jahren 1913 und 1914 eine Expedition an, die den Auftrag hatte, die lebensfeindliche Region näher zu erkunden.

Artikel: Sind die Wikinger “Dinosauriern” begegnet? Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen über Menschen und Saurier … (Bild: gemeinfrei / F. Calvo/Terra-Mystica.jimdo.com / Montage: L. A. Fischinger)
Artikel: Seltsames Fundstück: Sind die Wikinger “Dinosauriern” begegnet? (Bild: gemeinfrei / F. Calvo/Terra-Mystica.jimdo.com / Montage: L. A. Fischinger)

Er verfolgte dabei im Flussgebiet des Likouala-aux-herbes bewusst auch Hinweisen auf Mokele-Mbembe, die er von den einheimischen Pygmäen bekam. Sein in die Hauptstadt Berlin geschickter Bericht enthält einige interessante Punkte. So berichtet zu Lausnitz, dass zwischen den Flüssen Sangha und Likouala-aux-herbes ein großes und rätselhaftes Tier lebe, das von den Eingeborenen immer wieder gesehen wurde.

Das Wesen, so Lausnitz, wird von den Einheimischen “Mokele-Mbembe” genannt und soll mindestens so groß wie ein Elefant sein. Darauf deutet auch der Name hin, der soviel wie „Der den Lauf des Flusses anhält“ in der Sprache des Stammes der Bangombe bedeutet. Der Mokele-Mbembe habe sogar zahlreiche Menschen angegriffen und getötet, diese jedoch nie gefressen. Auch berichteten die Einheimischen, dass das Untier dann und wann ihre Kanus umwirft und so für Angst und Schrecken sorgt.

Vor allem nach diesem Bericht mit seinen phantastischen Erzählungen, haben sich zahlreiche Expeditionen auf die Suche nach dem letzten noch lebenden Dinosaurier gemacht. Fast alle mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Wo ist der “Der den Lauf des Flusses anhält”?

In den Jahrzehnten nach Freiherr von Lausnitz wurde es vorerst mehr oder weniger still um die monströsen Kreaturen in Zentralafrika. Hin und wieder wurden aber aus verschiedenen Teilen der Region erneute Begegnungen mit dem unerklärlichen Saurier gemeldet. So berichtet zum Beispiel der Kryptozoologe Karl P. N. Shuker in seinem 1996 veröffentlichten Buch „In Search of Prehistoric Survivors: Do Giant ‚Extinct’ Creatures still exist?“ („Auf der Suche nach prähistorischen Überlebenden: Haben riesige ,ausgestorbene‘ Kreaturen überlebt?“) über verschiedenen Berichte aus den vergangenen Jahrzehnten.

Im Mai 1954 etwa verbrachte ein englischer Arbeiter aus dem heutige Sambia seinen Angelurlaub am Bangweulu-See, als er plötzlich einen langen, rund 30 Zentimeter starken Hals aus dem Wasser ragen sah, der einen schlangenähnlichen Kopf trug. Andere Zeugen gaben an, sie konnten beobachten wie langhalsige Wesen aus dem Wasser stiegen.

Ein mehr als erstaunlicher Bericht besagt, dass etwa 1959 die lokalen Fischer die ewigen Störungen durch das Biest nicht länger hinnehmen wollten. Es galt dem Wesen eine Falle zu stellten. Man errichtete um eine Lagune, in der die Kreaturen lebten, eine Palisade aus angespitzten Baumstämmen, so dass die Mokele-Mbembes am Verlassen ihres Quartiers gehindert wurden. Als eines dennoch versuchte, sein Gefängnis zu verlassen, wurde es mit Lanzen erstochen und – verspeist.

Keiner derer, die von seinem Fleisch aßen, habe dies überlebt. Heißt es…

In den 20ger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde ebenfalls im heutigen Sambia ein Monster mit dicken Beinen, langem Hals und großen Körper beobachtet, das größer als ein Mann war. Die prähistorisch erscheinende Kreatur befand sich nahe eines Sumpfes, wo später tatsächlich seltsame Fußstapfen und eine etwa 1,50 Meter breite Schneise im Dickicht gefunden wurden. Shuker vermutet, dass es sich bei diesen Beobachtungen durchaus um den Mokele-Mbembe gehandelt haben könnte.

Aufregung und Panik in einem Dorf in Indien über nachts aufgetauchte Fußspuren - waren es Aliens oder der Bigfoot? (Bild: WikiCommons / Archiv / L. A. Fischinger)
Video: Aufregung und Panik in Indien: waren es Aliens oder der Bigfoot? (Bild: WikiCommons / Archiv / L. A. Fischinger)

Vor fast 40 Jahren startete die ehrgeizigste Expedition, die sich auf die Suche nach Mokele-Mbembe und dem (wahrscheinlichen identischen) „Nyamala“ aus Gabun machte. Der „Monsterjäger“ Professor Roy P. Mackal lernte nach einem Vortrag über die kryptozoologische Forschung James Powell kennen, der ihm von den afrikanischen Sauriern berichtete. Mackal war fasziniert. James Powell, der 1976 in Gabun lebte und dort die Geschichten aus erster Hand von den Einheimischen erfuhr, und Mackal beschlossen gemeinsam eine Forschungsreise in die Gegend der mutmaßlichen Saurier zu unternehmen. James Powell reiste im Januar 1979 vorerst alleine zurück nach Gabun, von wo er interessante Neuigkeiten für seinen Kollegen mitbrachte.

So gelang es Powell einen Schamanen kennenzulernen, dem er eine Reihe von Bildern von verschiedenen Tieren des Urwalds vorlegte. Ganz ähnlich, wie man heute Bilder unserer humanoiden Vorfahren mutmaßlichen Yeti-Zeugen im Himalaja vorlegt. Der Schamane erkannte alle, bis auf einen Bären, denn dieser lebt nicht in der Gegend. Doch ein Bild des Saurier Diplodocus identifizierte er als – „Nyamala“.

Andere Bilder mit anderen Saurier der Urzeit konnte der Ureinwohner jedoch nicht zuordnen. Powell wiederholte diese Versuche an verschiedenen Orten mit verschiedenen Zeugen, immer mit denselben Ergebnissen. Auch wurde Powell bei seinen Recherchen gesagt, dass Tier sei zehn Meter lang, lebe in Flüssen oder Seen und ernähre sich von den Früchten des Waldes. Mokele-Mbembe wären demnach ein Pflanzenfresser.

Der Fall war für Powell und Mackal klar: Man wollte den mysteriösen Mokele-Mbembe finden, ihn fangen oder wenigstens ein Foto von ihm schießen. So machten sich beide mit einem Team am 30. Januar 1980 von Chicago aus auf die Suche im Dschungel des Kongos. Die Expedition der beiden überzeugten Kryptozoologen erbrachte leider nicht den Beweis für die Existenz des Sauriers. Aber Powell und Mackal konnten eine Reihe zum Teil faszinierender Zeugenaussagen sammeln und auswerten. Deutlich zeigten ihre Auswertungen, dass sich zahlreiche der Aussagen der angeblichen Zeugen glichen.

Waren es wirkliche Augenzeugen? Oder waren es nur „Ohrenzeugen“, die lokale Geschichten über die Kreatur hörten und weitererzählten? Mokele-Mbembe – nichts als ein Wandermärchen?

Rund 30 Zeugenaussagen wurde von Mackal und seinem Team 1980 gesammelt. Die Forscher sichteten Spuren und notierten penibel, was die Eingeborenen in Afrika ihnen erzählten. Immer wieder war von Fußspuren wie die eines Elefanten die Rede und man beschrieb das Wesen immer sehr ähnlich. Handfeste Beweise gab es keine und Mackal selber hat den Mokele-Mbembe nie selbst gesehen. Nur einmal fast. Da war er mit einem Kanu auf dem Fluss Likouala unterwegs, als er ein lautes „Plop“ neben ihm Wasser vernahm. Sein einheimischer Begleiter schrie sofort „Mokele-Mbembe! – Mokele-Mbembe!“ und tatsächlich konnte Mackal „etwas“ unter der Wasseroberfläche erkennen. Aber: was?

Ebenfalls 1980 berichte das Ehepaar Kia und Herman Regusters, dass sie von Oktober bis Dezember seltsame Laute und Bewegungen des Wassers sahen. Ein großes Tier war ihrer Meinung nach die Ursache, von dem sie einen langen Hals aus dem Wasser ragen sahen.

Auf Dino-Jagd

Inzwischen folgten der Suche von Mackal und seinen Leuten mehr als ein Dutzend weitere Expeditionen.

Mokele-Mbembe, das Phantom Zentralafrikas: Neue Suchexpedition geplant (Bild: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)

So etwa unternahm der aus dem Kongo stammende Biologe und einst Begleiter vom Mackal, Marcellin Agnagna, 1983 seine eigene Forschungsreise auf der Suche nach dem “Urvieh” des Urwaldes. Dabei will er im Tele-See das Wesen für 20 Minuten selber gesehen haben. Obwohl er eine Kamera dabei hatte und auch Fotoapparate (schließlich befand er sich auf eine Suchexpedition nach dem angeblichen Tier), konnte er später nichts vorzeigen. Kritiker unterstellen ihm deshalb, er habe überhaupt nichts gesehen. Angeblich seien die Einstellungen seiner Kameras falsch gewesen, argumentierte Agnagna dagegen. Der noch dazu mehrfach seine Aussagen änderte. Beweise? Also keine! Man kann ihm glauben oder nicht.

Die Expedition „Operation Kongo“ brachte von Januar bis Juni 1986 tatsächlich Beweise für fremde Tiere im Tele-See. Doch dies waren große Schlangen und Krokodile sowie Schildkröten. Den mutmaßlichen Saurier fand die Expedition auch nicht.

Die Japaner haben bis heute mehrere Expeditionen unternommen. So machte sich beispielsweise auch 1992 eine japanische Filmcrew um Tatsuo Watanabe auf die Suche nach dem Ding aus dem Sumpf. Auch diese Expedition wurde am Tele-See mutmaßlicher weise fündig. Mit einem kleinen Flugzeug kurvten sie über dem Gewässer, um Aufnahmen für ihre Dokumentation zu machen. Plötzlich sahen sie einen großen „Körper“ im Wasser und der Kameramann belichtete 15 Sekunden Film, bevor das Etwas für immer im See verschwand. Was es war, weiß man nicht.

Das Filmmaterial an sich ist sehr ruckartig und unscharf, scheint aber mit gutem Willen ein Wesen mit langem Hals zu zeigen. In einer Sequenz glaubt man auch einen Schwanz zu erkennen und die Geschwindigkeit der Bewegung entspricht in keinem Fall einem Boot ohne Motor, wie etwa einem Kanu. Irgendwie erinnerte mich der Film an die zahllosen Filme mit Nessie – kurz, unscharf, mehrdeutig, verschwommen…irgendwie nichtssagend.

Das Rätsel um dieses “saurierähnliches Urvieh“ ist bis heute nicht wirklich gelöst.

Auch eine Expedition von 2009 unter Leitung von Bill Gibbons für die „History Channel“-Serie „Monster Quest“ und wieder mit Professor Dr. Roy Mackal, blieb den Beweis schuldig. Obwohl zahlreiche Augenzeugen von ihren Erfahrungen mit dem Mokele-Mbembe berichten, gibt es keine Beweise. Daran ändern auch Gipsabdrücke angeblicher Fußspuren des Monsters nichts, wie sie zum Beispiel auch die Kryptozoologen Milt Marcy, Peter Beach und Rob Mullin bei ihren Nachforschungen 2006 im Kongo genommen haben.

Mokele-Mbembe vs. Nessie

Einige Kryptozoologen lehnen die Existenz der Kreatur nicht kategorisch ab. Doch es fehlten, wie bei vielen anderen „Rätsel“ oder „Entdeckungen“ in der Welt des Unerklärlichen, auch hier eindeutige Belege. Zeugenaussagen sind Hin-weise aber keine Be-weise.

Die Beschreibungen der einheimischen Ureinwohner erinnern durchaus an einen Sauropoden. Wenn auch in einer kleineren Version, da diese Urzeit-Geschöpfe zum Teile riesig wurden. Geschätzt mehr als 30 Meter Länge und 73 Tonnen Gewicht erreichte zum Beispiel die Art Argentinosaurus, die vor knapp 95 Millionen Jahren ausstarb. Sie waren die größten Landlebewesen, die jemals über unseren Planten streiften.

Popobawa - Das Batman-Monster von Afrika
Artikel: Der Mothman und das „Batman-Monster“ Popobawa von Sansibar (Bilder: gemeinfrei / mothmanfestival.com / CNN.com / Montage: L. A. Fischinger)

Auch wenn die Wissenschaft inzwischen über 150 Arten solcher Sauropoden kennt, waren es alle Tiere, die das Aussterben der Dinosaurier vor rund 65 Millionen Jahren eigentlich nicht überlebt haben sollten. Kein Mensch kann demnach eigentlich jemals einen lebenden Sauropoden gesehen haben. Unsere Spezies betrat erst dutzende Millionen Jahren später die Bühne des Lebens auf der Erde.

Fossilienfunde belegen aber, dass auch in Afrika diese Urzeitgattung vor Jahrmillionen heimisch war. Allerdings ist Afrika da keine Ausnahme, da auf der ganzen Welt ihre Fossilien gefunden werden. Sauropoden waren eine weltweite Gattung, die etwa in der Zeit vor 228 bis 65 Millionen Jahren lebten und am Ende der Kreidezeit vom Antlitz des Planeten verschwanden.

Wenn man einen leibhaftigen Dinosaurier in Zentralafrika vermutet, muss man auch folgendes bedenken. Es kann nicht nur einen solchen Mokele-Mbembe in den Urwäldern Mittelafrikas geben. Es muss dort eine ganze Population solcher bisher unbekannter Tiere leben, damit die genetische Vielfalt gegeben ist. Wäre es tatsächlich eine kleine Dinosaurier-Gruppe, wäre diese ganz einfach von Inzucht und ihrem genetischen Ende bedroht. Sie würden aussterben. Also würde diesen Lebewesen in Afrika genau das widerfahren, dass eigentlich allen Sauropoden am Ende der Kreidezeit widerfahren ist.

Dieses Problem wird bei fast allen Tieren aus dem Bereich der Kryptozoologie oft vollkommen übersehen. Zum Beisiel auch bei Nessie, dem Ungeheuer von Loch Ness in Schottland. Auch Nessie, wäre es ein überlebender Saurier oder ein bisher unentdecktes Lebewesen der Vorzeit, würde als Population im Loch Ness genetisch kaum überlebensfähig sein.

Große Populationen von Nessies und natürlich von Mokele-Mbembes müssten aber auch Knochen und Kadaver in ihrem Lebensraum hinterlassen. Da sollte man meinen, dass solche längst gefunden wurden. Sie sind es aber bisher nicht. Skeptiker denken eher an Verwechslungen mit Nashörnern, Flusspferden, Elefanten oder afrikanische Seekühen (Manati genannt). Solche Berichte vermischten sich im afrikanischen Aberglauben, vielleicht vermengt durch schlechte Sicht bei der Beobachtung und Weitererzählungen, zum Mokele-Mbembe.

Ob aber das stimmt, wissen wir auch nicht. Bereits vor über 100 Jahren hatte schon Hagenbeck die Hoffnung, dass die Zoologie den Beweis eines Tages erbringen wird.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Prä-Astronautik-Serie “Ancient Aliens” aus den USA kommt ins deutsche Free-TV – auch im ZDF

Ancient Aliens im deutschen Free TV (Bild: History Channel/USA)
“Ancient Aliens” im deutschen Free TV (Bild: History Channel/USA)

Mit Sicherheit kennt jeder Prä-Astronautik-Interessierte und Mystery-Fan die US-Serie “Ancient Aliens“, die seit vielen Jahren au dem History Channel mit großem Erfolg läuft. Zumindest hat man von dieser Serie gehört, die in den USA inzwischen schon in der 12. Staffel ausgestrahlt wird. Ein TV-Erfolgskonzept rund um die Frage “Waren die Götter Astronauten?”, das sich aber schon lange auch anderen Themen aus der Grenzwissenschaft angenommen hat. Jetzt kommt die Doku-Reihe aus den USA nach Jahren auch in das deutsche Free-TV. Selbst das öffentlich-rechtliche Fernsehen plant die Serie zu senden. Mehr zu den Hintergründen und Terminen erfahrt Ihr hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die TV-Erfolgsserie “Ancient Aliens” aus den USA war einst als eine kleine Doku-Reihe mit ein paar Folgen rund um die Prä-Astronautik und die Ideen von Erich von Däniken geplant.

Doch in Übersee wurde das Konzept zu einem Erfolg und so vom History Channel thematisch in nun bereits 12 Staffeln enorm ausgeweitet. Längst geht es in der Reihe nicht mehr nur um die Frage, ob vor Jahrtausenden Außerirdische hier auf der Erde waren …

Während die 1. Staffel (an der auch ich einst mitwirken sollte) damals im Vergleich zu heute geradezu “zaghaft” Themen der Prä-Astronautik präsentierte, ist die Serie heute in den USA ein Selbstläufer. Ein Art “Kult-Serie”, deren Gesicht unlängst der Kollege Giorgio A. Tsoukalos ist.

Bei uns in Deutschland konnten nur vergleichsweise wenige TV-Zuschauer die Reihe “Ancient Aliens” sehen. Sie lief und läuft zwar auch hierzulande auf dem History Channel in Deutsch, aber dieser ließ sich nicht ohne ein Abo empfangen. Und das auch nicht immer. Ich selber zum Beispiel habe ein Abo von “Sky” und bekomme den History Channel nicht. So kenne ich auch nur einige wenige der bereits über 120 gesendeten Folgen der Reihe.

Astronautengötter für Alle!

Die Fernsehlandschaft steht nicht still. Natürlich auch nicht bei uns in Deutschland. Und so kann der deutsche TV-Konsument die US-Serie “Ancient Aliens” seit wenigen Tagen auch bei uns im Free-TV sehen. Der relativ neue Privatsender “Kabel 1 Doku” startete am 23. Juli mit der Doku-Serie und wird sie zukünftig mehrmals die Woche senden (1. Termine HIER).

Aber auch das GEZ-TV der öffentlich-rechtlichen Sender scheint auf den Zug der Astronautengötter aufzuspringen. Zumindest finden sich im Programmkatalog von “ZDF Enterprises” die ersten vier Straffen der Serie mit insgesamt 46 Folgen gelistet. Dazu schreibt das ZDF:

Die Dokumentarserie geht der Frage nach, ob es möglich ist, dass intelligente Lebensformen bereits vor vielen tausend Jahren die Erde besuchten und mit ihren Technologien die Geschichte und Entwicklung der Menschheit spürbar beeinflussten. Immer wieder tauchen an verschiedenen Orten der Erde Indizien auf, die Rückschlüsse auf außerirdische Einflüsse zulassen und Forschern Rätsel aufgeben.

Seien es antike Höhlenzeichnungen von unbekannten Kreaturen, Überreste von Landepisten in Peru oder indische Texte, die die ,fliegenden Maschinen der Götter’ beschreiben. In der Sendung werden Berichte über Sichtungen unbekannter Flugobjekte analysiert, mysteriöse Orte wie das Bermuda Dreieck oder die ,Zone der Stille’ in Mexiko untersucht und rätselhafte Bauwerke vorgestellt, deren Errichtung durch Menschenhand unmöglich erscheint.

Geplante Sendetermine oder den genauen Sender nennt “ZDF Enterprises” allerdings nicht. Jedoch kann sich der Zuschauer im Programmkatalog zwei Trailer von “Ancient Aliens” ansehen. Zum Beispiel zu der Folge “Engel und Außerirdische” (Staffel 2, Folge 7), deren inhaltliche Beschreibung sich so ließt:

In biblischen Texten und alten Überlieferungen ist häufig die Rede von geflügelten Geschöpfen, die Nachrichten aus dem Himmel übermitteln. Wenn Engel tatsächlich existieren, woher kommen sie? Nicht nur in christlichen, sondern auch in islamischen und indianischen Texten werden derartige Wesen erwähnt.

In unzähligen Geschichten werden sie zugleich als Beobachter und Beschützer beschrieben. Aber sie gelten auch als Krieger, die Frieden bringen. Engel könnten Geschöpfe des Himmels sein, die uns von verschiedenen Planeten aus bereisen.”

VIDEO-Interview: Giorgio A.Tsoukalos, der „Ancient Aliens Guy“ im Interview (Bild: L. A. Fischinger)

Das ist, wie ich finde, für das öffentlich-rechtliche Fernsehen thematisch schon mehr als gewagt. Für Prä-Astronautiker wie mich natürlich nicht.

Deshalb bin ich mehr als gespannt, ob es nach dem Start von “Ancient Aliens” bei einem der TV-Sender von “ZDF Enterprises” ein Echo in der Presse und den Medien geben wird …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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