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Seit 1977 tragen die Raumsonden “Voyager” Botschaften und Musik an Aliens durch das All: Jetzt will eine Plattenfirma sie für die Menschheit veröffentlichen

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Die Raumsonde "Voyager": sie trägt Musik und Botschaften an Außerirdische seit 40 Jahren durch das All (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die Raumsonde “Voyager”: sie trägt Musik und Botschaften an Außerirdische seit 40 Jahren durch das All (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Weltraum-Fans aufgepasst: Vor 40 Jahren schickte die NASA die beiden Raumsonden “Voyager 1” und “Voyager 2” hinaus in das All, die ferne Planeten in unserem Sonnensystem erforschen sollten. Mit an Bord haben diese irdischen Raumfahrzeuge allerdings auch Nachrichten, Geräusche, Botschaften und Musik an Außerirdische, die auf einer goldenen Schallplatte gespeichert sind. Da diese irdischen Botschaften an fremde Intelligenzen kaum jemals wirklich in die Hände von Aliens fallen werden, möchte jetzt ein US-Plattenfirma diese Audiodateien der legendären “Golden Record” für den irdischen Markt veröffentlichen.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die NASA auf dem Weg zu ET

Als 1977 die Raumsonden des NASA-Projektes “Voyager” starteten, hatte die US-Raumfahrtbehörde mit diesen Raumfahrzeugen überaus ehrgeizige Pläne. Die Wissenschaftler wollten mit dieser Mission die äußeren Planeten – die sog. Gasriesen – wie Saturn und Jupiter sowie deren Monde erforschen. Was den verantwortlichen Ingenieuren und Forschern des “Voyager”-Projektes auch mehr als erfolgreich gelang.

Da die Sonden eines sehr fernen Tages unser Sonnensystem verlassen werden oder könnten, entschloss man sich, ihnen auch Botschaften an Außerirdische mitzugeben. Unter Federführung des weltberühmten Astronomen Carl Sagan  (1934 – 1996) wurde so die “Golden Record” entworfen. Eine Schallplatte mit Musik und Botschaften an Außerirdische, die rein theoretisch diese Sonden tatsächlich eines Tages im All zufällig finden könnten. In 55 Sprachen sind die Nachrichten der Erde gesprochen.

Diese goldene Schallplatte, über dessen Inhalt in diesem Blog-Posting bereits genauer berichtet wurde, steckt dabei in einer ebenso goldenen Hülle. Auf dieser befindet sich eine Art Genrauchanweisung für die außerirdischen Finder, wie sie die Daten der Platte abrufen können. Immerhin müssen diese Aliens erst einmal Plattenspieler etc. besitzen/bauen, um unsere Musik, Töne und Grußbotschaften auf den Platten hören zu können. Ohren müssen sie natürlich auch haben.

“Alien-Musik” auch für die Menschheit

ARTIKEL: “Hallo zusammen” und “Wie geht´s Dir?”: Was für Töne, Bilder und Grüße die Menschheit 1977 mit zwei Raumfahrzeugen der NASA an Außerirdische schickte. (Bild: NASA/JPL/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: “Hallo zusammen” und “Wie geht´s Dir?”: Was für Töne, Bilder und Grüße die Menschheit 1977 mit zwei Raumfahrzeugen der NASA an Außerirdische schickte. (Bild: NASA/JPL/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Ohren haben natürlich wir Menschen. Und obwohl einige der Klänge der “Voyager“-Platte inzwischen online abrufbar und hörbar sind, möchte eine Plattenfirma in San Francisco in Kalifornien diese “Alien-Musik” als Schallplatten und CDs für die irdischen Musikliebhaber veröffentlichen.

Im Sommer 2017 startete die Plattenfirma “Ozma Records” deshalb eine entsprechende Crowdfounding-Kampagne und war über die enorme Nachfrage überrascht. Nach Angaben der Firma kamen rund 1,4 Millionen US-Dollar für diese außergewöhnliche und außerirdische Idee zusammen und so steht einer Herstellung für die Menschheit nichts mehr im Wege.

David Pescovitz von “Ozma Records” sagte der “Washington Post” am 27. November 2017 gegenüber, dass bereits Ende Januar 2018 die Produktion der irdischen Version der goldenen Schallplatten der “Voyager” fertig sein wird. Für 98 US-Dollar kann dann eine limitierte Sammlerbox mit drei goldenen Vinyl-Platten bei der Plattenfirma “Ozma Records” bestellt werden.

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Mit dabei gibt es in der Fan-Box einen Bildband, das die Geschichte der “Voyager”-Mission der NASA erklärt und beschreibt. Außerdem wird es die “Alien-Musik” auch als Doppel-CD sowie weitere “Voyager”-Fanartikel im Online-Shop der Produktionsfirma geben.

Anfang 2018 kann sich also jeder Weltraum- Musik- Alien- und Platten-Fan diese Scheiben von 1977 selber kaufen. Das ist wahrscheinlich wesentlich schneller, als dass irgendwelche Außerirdische die Raumsonden finden. Es wird noch rund 40.000 Jahre dauern, bis “Voyager 1” einem anderen Stern nahe kommt. Es wird der Stern Gliese 445 sein, den die Sonde dann aber immer noch in einem riesigen Abstand von 1,6 Lichtjahren passieren wird. Ob es dort intelligentes Leben gibt, ist wiederum eine andere Frage.

ET, bitte melden: Projekt “Ozma”

Raumfahrt-Freunde werden an der Veröffentlichung dieser goldenen Schallplatte durch “Ozma Records” mit Sicherheit ihre Freude habe. Es sind halt, wie ich finde, wirklich schön gestaltete Sammlerstücke für Weltraum-Begeisterte.

Alien-Suche bei “Wer wird Millionär?” und der spannende Hintergrund der eine Millionen Euro-Frage bei Günther Jauch (Bild: rtl-now.rtl.de / Montage: L. A. Fischinger)
Alien-Suche bei “Wer wird Millionär?” und der spannende Hintergrund der eine Millionen Euro-Frage bei Günther Jauch (Bild: rtl-now.rtl.de / Montage: L. A. Fischinger)

Aber auch die US-Plattenfirma an sich ist wie kaum eine zweite ihrer Art für diese Crowdfounding-Kampagne und die Realisierung der “Voyager Records” geeignet. Hier ist der Name Programm: “Ozma”.  Und “Projekt Ozma” war das erste SETI-Projekt, das am 21. April 1960 versuchte Radiosignale von Außerirdischen aufzufangen. Der “Zauberer von Oz” diente hier als Namensgeber.

Damals belauschte Astronom und SETI-Legende Frank Drake (Cornell Universität) mit dem 26-Meter-Radioteleskop des Green-Bank-Observatoriums die beiden Sterne Tau Ceti und Epsilon Eridani. Alien-Signale fand er während seiner 150 Stunden andauernden Beobachtung der beiden Sterne nicht.

Damit war SETI, wie wir es heute kennen, war geboren. Nur ca. 1,5 Jahre später fand unter Drake und anderen Astronomen am Green-Bank-Observatorium bereits die erste SETI-Konferenz statt.

Es war zugleich die Geburtsstunde der weltberühmten “Drake-Formel” oder  “Green-Bank-Gleichung“, mit der die theoretische Anzahl von außerirdischen technischen Zivilisationen im All bestimmt werden kann oder soll. Mit bei dieser ersten SETI-Konferenz der Geschichte im November 1961 war auch Carl Sagan, der Jahre später die goldenen Schallplatten von “Voyager” entwarf.

Der Kreis schließt sich …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Eines der großen Rätsel der Menschheit: Wohin verschwand die Bundeslade am 16. März 597 v. Chr.? +++YouTube-Video+++

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Eines der großen Rätsel der Menschheit: Wohin verschwand die Bundeslade am 16. März vor 2614 Jahren? (Bild: L. A. Fischinger)
Eines der großen Rätsel der Menschheit: Wohin verschwand die Bundeslade am 16. März vor 2614 Jahren? (Bild: L. A. Fischinger)

Am 16. März 594 vor Christus geschah in Jerusalem eine Katastrophe: Der Tempel des König Salomon und die ganze Stadt wurden durch die Babylonier geplündert, das Volk Israel ging in das babylonische Exil und die heilige Bundeslade verschwand für immer aus der Geschichte der Menschheit. Was geschah hier vor 2614 Jahren in Jerusalem und wieso wurde die sagenhafte Bundeslade ab diesem Zeitpunkt nie mehr geschehen? Wurde sie von Wesen aus dem Himmel mit sich genommen, wie es ein alter Text behauptet? In meinem neuen YouTube-Video werfe ich einen phantastischen  Blick auf die Ereignisse des 16. März vor mehr als zweieinhalb Jahrtausenden … Continue reading Eines der großen Rätsel der Menschheit: Wohin verschwand die Bundeslade am 16. März 597 v. Chr.? +++YouTube-Video+++

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Die Vertreibung aus dem Paradies und der Sündenfall der Menschheit: Klarer Freispruch für Eva im Garten Eden! +++Artikel+++

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Adam und Eva und der Sündenfall im Garten Eden – die erste Frau der Menschheit ist zu 100 Prozent unschuldig an der angeblichen Erbsünde! (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Diese Geschichte aus der Bibel kennt jedes Kindergartenkind: Einstmals lebten in einem Paradies die ersten Menschen Eva und Adam glückselig in den Tag hinein, bis Eva eine „verbotene Frucht“ vom Baum nahm und die ersten Menschen deshalb von Gott aus dem Garten Eden vertrieben wurden. Der berühmte “Sündenfall”. Die Gefährtin des Adam aus dem Alten Testament ist jedoch vollkommen unschuldig! Wissenschaftler haben einen uralten Text entschlüsselt, der diese Geschichte 800 Jahre vor dem Alten Testament erzählt. Jedoch mit einigen Unterschieden, die auch einen klaren “Freispruch” für die erste Frau enthalten, durch deren Tat die Sünde in die Welt gekommen sein soll.

 

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(Posting vom 24. Mai 2014 / Update: 8. März 2017)

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Erzählungen der Bibel und vor allem die Geschichten aus der Urzeit im Alten Testament sind für viele Menschen durchaus spannende Überlieferungen. Seltsame Mythologie von der Erschaffung der Welt und der Menschheit, einer Flut, einem Exodus und viele andere Dinge mehr erwarten dort den Leser. Kein Bibelforscher der Welt streitet heute mehr ab, dass diese Überlieferungen der Heiligen Schrift einzigartig und einmalig sind.

Schon lange ist die Bibel-Forschung sicher, dass es zum Teil viel ältere Mythologie gibt, die von den Autoren und Kopisten der Bibel übernommen, verändert, umgeschrieben und passend integriert wurden. Das beste Beispiel dafür sind die Geschichten von der großen Sintflut und der Arche Noah, zu denen Ihr auf meinem YouTube-Kanal inzwischen einige Videos findet.

Gott der Botaniker

Eine Kernaussage des 1. Buch Moses ist nach der Erschaffung des Menschen durch den Herrn auch, dass Adam und Eva in einem „Garten im Osten“ lebten – dem Garten Eden. Dort, so heißt es im 2. Kapitel des Buchs Genesis, standen zwei Bäume mitten im Garten, die Gott selber gesetzt habe. Ein „Baum des Lebens“ und ein „Baum der Erkenntnis (des Guten und Bösen)“, zu dem Gott den Adam sagte:

Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allen Bäumen des Gartens, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welchen Tages du davon issest, musst du unbedingt sterben!“ (Gen. 2,16f.)

Sah schon die biblische Eva ein UFO? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)
Video: Sah schon die biblische Eva ein UFO? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)

So lebte denn Adam einsam im Garten Eden bis der Herr ihn seine Gefährtin Eva formte, da es „nicht gut“ sei, dass der erste Mann so alleine durch das Paradies laufe. Adam war daraufhin sehr zufrieden, dass Gott ihm dieses Geschenk machte, und so lebten Mann und Frau eine unbestimmte Zeit nackig in Eden „und schämten sich nicht“ voreinander, wie es Vers 25 sagt.

Doch dann der Sündenfall! Die Ursünde der ganzen Menschheit – die bis heute nachwirkende „Erbsünde“ aller Menschen der Erde, die wir dem Weibe Eva zu verdanken haben. Eine entsetzliche und unentschuldbare Tat, glauben wir dem Dogma der christlichen Lehren.

Eva … die Mutter aller Sünden

Eine Geschichte, die jedes Kind kennt und x-mal gehört hat. Dass daran durchaus erhebliche Zweifel bestehen, habe ich schon 1997 in meinem Buch „Götter der Sterne“ umfangreich dargelegt. Tatsächlich sind auch einige Bibel-Forscher der Meinung, dass diese „Erbsünde“ in das Alte Testament nur „hinein gelesen“ wurde. Sprich: erfunden!

Aber was war genau geschehen und was hat der der nun neu entzifferte Text damit zu tun?

Im Alten Testament heißt es im 1. Buch Moses ab Kapitel 3, Vers 1:

Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hatte; und sie sprach zum Weibe: Hat Gott wirklich gesagt, ihr dürft nicht essen von jedem Baum im Garten? Da sprach das Weib zur Schlange: Wir essen von der Frucht der Bäume im Garten, aber von der Frucht des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbet!

Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet sicherlich nicht sterben! Sondern Gott weiß: welchen Tages ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. Als nun das Weib sah, dass von dem Baume gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen und ein wertvoller Baum wäre, weil er klug machte, da nahm sie von dessen Frucht und aß und gab zugleich auch ihrem Mann davon, und er aß.“

Der Glaube der Bibel-Fundamentalisten der "12 Stämme" (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Die Bibel wortwörtlich genommen: Der Glaube der Bibel-Fundamentalisten der “12 Stämme” (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Die ersten Menschen und ersten Veganer der Erde sind also an der „Erbsünde“ schuld?! Genauer gesagt: die erste Frau der Menschheit. Gott bemerkte später natürlich diesen Frevel und verfluchte und verjagte im Folgenden Adam und Eva aus Eden …

Zwei bis drei Punkte fallen hier auf:

Erstens hat Gott nicht zu Eva gesagt, dass sie die Frucht (die kein Apfel war!) nicht kosten darf, sondern zu Adam. Eva gab es da nämlich laut Bibeltext überhaupt noch nicht. Vielleicht würde man heute dazu jedoch sagen “Unwissenheit schützt vor Strafe nicht”.

Und zweitens hat die „Schlange“ ja Eva dazu getrieben. Diese Schlage wiederum ist eigentlich sogar “göttlichen Ursprungs“, da sie in diesem Text als eine Schöpfung von Gott höchst selbst erwähnt wurde. In Kapitel 3, Vers 13, rechtfertigt sich die erste Frau dann auch genauso gegenüber dem Höchsten:

Da sprach Gott der Herr zum Weibe: Warum hast du das getan? Das Weib antwortete: Die Schlange verführte mich, dass ich aß!

In seinem Zorn und damit die Menschen „nicht auch noch seine Hand ausstrecken und vom Baume des Lebens nehmen und essen und ewiglich leben“, verjagte Gott Adam und Eva aus Eden. Rückkehr: ausgeschlossen.

Die erste Frau der Menschheit – wirklich die Mutter aller Sünden?

Diese Überlieferung hat, schaut man sich sie genauer und vollständig an (hier natürlich eine Kurzform), viel Potenzial für Deutungen und Querverbindungen. In aller Welt findet sich das Motiv von ersten und von einer „hören Macht“ geschaffenen Menschen und einem Park, (Paradies bedeutet „umzäunter Park“) oder Reich der Glückseligkeit. Das Buch Genesis scheint aber – und Jahrtausende der Geschichte zeigen das bis heute – dem Weibe die alleinige Schuld dafür zu geben, dass die Sünde in die Welt kam, wir in keinem Paradies mehr leben und vieles andere mehr.

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Zweifellos beeinflusst durch Überlieferungen anderer Kulturen des Nahen Ostens haben uns die Autoren der Bibel hier aber einen theologischen Bären aufgebunden.

Noah, der Film (2014) von Darren Aronofsky - Ein Mystery Review (Bild: L.A. Fischinger / UPI/Paramount)
VIDEO: Noah, der Film (2014) von Darren Aronofsky – Ein Mystery Review (Bild: L.A. Fischinger / UPI/Paramount)

Das bestätigen jetzt auch die neuen Forschungen, die nun einen Text entziffert haben, der die Geschichte anders erzählt und durchaus als Vorlage für Adam und Eva und dem „Sündenfall des Menschen“, wie das biblischen Kapitel fast immer genannt wird, gedient haben kann. Gefunden wurde der in Keilschrift verfasste Text auf Tontafeln in Syrien in den Jahren 1928/29 und wurde bereits in den 1970ger Jahren erstmals übersetzt.

Der „1. Adam und Eva-Bericht“ ist auf Ugaritisch (nach dem Königreich Ugarit, ab 2400 v. Chr.) verfasst und stammt aus dem 13. Jahrhundert vor Christus. Einer Sprache und Kultur, die auch ältere Versionen der biblischen Sintflut kennt.

Die niederländischen Wissenschaftler Professor Marjo C. Korpel und Professor Johannes de Moor von der Protestantischen Theologischen Universität von Amsterdam haben sich diesen Text erneut vorgenommen und mit anderen Schriftzeugnissen der Region in einem Zusammenhang gesetzt. Sie sind in ihrem Buch “Adam, Eve, and the Devil: A New Beginning” sicher, dass hier eine Urversion des vermeintlichen „Sündenfall“ der Bibel vorliegt, in dem Adam ein Gott war und Eva vollkommen unschuldig ist.

Demnach eine der im Alten Testament nicht gerade selten anzutreffenden Erstfassungen einer Überlieferung. Einer Mythologie, die biblische Autoren von ihren Nachbarvölkern übernahmen und ihrem Glaubensbild angepasst haben. Die Schriften der Bibel wimmeln geradezu von diesen älteren aber “modernisierten” theologischen und mythologischen Weltanschauungen naher sowie auch älter Völker des Nahen Osten. Diese Tatsache bestreitet kein Bibelforscher.

In diesem vor-biblischen Text wiederum heißt es, dass der Gott El und seine Gemahlin Asherah in einem Paradies lebten und die Gottheit Horon sich an ihnen rächen wollte. Rache nehmen dafür, dass er vom Berg der Götter verjagt wurde. Dieser Garten Eden von El und Asherah in dem Ugarit-Text lag angeblich am Fuße des berühmten Berges Ararat, der vor allem durch die Sintflut-Geschichte des Alten Testament berühmt wurde. Dort „im Gebirge Ararat“ soll nach der Flutkatastrophe Noah mit seiner Arche gestrandet sein. Bis heute suchen dort zahlreiche Menschen die Reste der Arche Noah.

Als aber der zornige Gott Horon nun Rache nehmen wollte, so die Überlieferung weiter, verzaubert er den „Baum des Lebens“ im Garten von El und Asherah in eine Art „Baum des Todes“ und ließ giftige Nebelwolken über die Welt kommen. Doch damit nicht genug. Horon verwandelte sich daraufhin in eine Schlange und raubte El durch einen Biss seine göttliche Unsterblichkeit, als dieser das Leben der Erde neu aufblühen lassen wollte. Aber das misslang dem zürnenden Gott Horon, da El fortan mit seiner Frau Asherah nun selber Kinder zeugte und auf diese Weise das Leben erhalten und verbreiten konnte.

Eva: eine Göttin?

 VIDEO: Der Turm von Babylon - himmelhoch! (Bild: WikiCommons, L. A. Fischinger / NASA/JPL)
VIDEO: Der Turm von Babylon – himmelhoch! (Bild: WikiCommons, L. A. Fischinger / NASA/JPL)

Diese Überlieferung über El und Asherah klingt zu stark an die Geschichte von Adam und Eva an, als dass sie nur Zufall sein kann. Auch sind der Bibelforschung natürlich auch die Namen “El “und “Asherah” lange nicht fremd. Die „Götterfigur“ El ist der Gott des Alten Testaments bzw. eine Art Wurzel des biblischen Gottes (Jahwe). Dadurch tauchen hier und dort auch immer wieder vermeintlich sensationelle Meldungen und Veröffentlichungen auf, die dem biblischen Gott Jahwe eine (frühere) Frau zusprechen. Eben diese Asherah/Aschera, die jedoch im Laufe der biblischen Geschichte mehr und mehr verdrängt wurde. Für Bibelforscher ein alter Hut.

Diese göttliche Verbindung wiederum geht bis auf die Kultur der alten Sumerer am Persischen Golf im Süd-Irak und deren Schöpfergott An und seine Gemahlin zurück. In der Bibel finden wir diese Aschera etwa drei Dutzend mal erwähnt. Vor allem auch als Symbol für ein „heidnisches“ Götzenbild einer Muttergottheit. Und im 2. Buch der Könige (23,4) steht sogar mehr als deutlich, dass der israelische König Joschija durch seinen Hohepriester Hilkeja unter anderem Objekte zu Ehren der Göttin Aschera aus dem Tempel von Jerusalem schaffen und verbrennen ließ.

Diese Weisung des israelischen Königs in Jerusalem zeigt klar, dass Gott in seinem Allerheiligsten mit einem weiblichen “Gegenstück” verehrt wurde. Und das nicht in irgendwelchen “geheimen Büchern der Bibel” sondern ganz offizielle in der Bibel, wie sie jeder daheim hat.

Archäologische Funde – wie zum Beispiel hunderte von Figuren und Statuen – im Nahen Osten bewiesen zusätzlich, dass Jahwe und Aschera als Paar verehrt wurden. Sogar Lobes-Hymnen aus dem 8. bis 7. Jahrhundert wurden gefunden, die „Jahwe und seine Aschera“ preisen (s. auch das Buch von Israel Finkelstein & Neil A. Silbermann “Keine Posaunen vor Jericho” München 2002).

Das Thema ist natürlich überaus weitläufig und historisch komplex. Etwa was die Überlegungen betrifft, warum sich das Volk mehr dem männlichen Gott zuwandte und seine Partnerin gleichzeitig immer weiter in der Bedeutungslosigkeit verschwand. Es zeigt aber einmal mehr, dass die Studien von Marjo C. Korpel und Johannes de Moor in den Niederladen erneut belegen, dass die Autoren der Bibel umfassend im bereits vorhandenen Fundes älterer Mythen, Überlieferungen und Gottesbilder benachbarter Kulturen schöpften. Erst im Babylonischen Exil, in das auch die Texte der Bücher Moses datiert werden, verschwand die Frau Jahwes im Glauben der Juden/Hebräer. Warum ist ein anderes Thema.

Freispruch! Die erfundene Sünderin Eva

Und erst da, im Exil im Babylon, wurde Eva zur “Sünderin”, die an allem Schuld ist. Sein soll, besser gesagt!

Doch die Urfassung der Garten Eden-Geschichte ist auch in einem anderen Punkt ebenfalls mit dem Buch Genesis und dem Paradies zu vergleichen: In Ugarit wurde erzählt, dass El und Asherah in ihrem Eden unsterblich waren. Horon nahm Adam alias El in Form der Schlange diese durch einen Biss und erst dann zeugten sie Nachkommen, sprich: Kinder. Im Alten Testament ist der Kern absolut identisch, da auch dort das ewige Leben genommen bzw. „verhindert“ wird und erst dann das erste Menschenpaar Kinder zeugte.

Aber noch etwas ist überaus spannend bei den Forschungen der niederländischen Wissenschaftler: Der zornige Gott Horon selber, der in Eden als Schlange erscheint und vom „Berg der Götter“ vertrieben wurde. Auch dieses Motiv eines vertriebenen Gottes oder ähnlichem Wesen findet sich in aller Welt, wie ich es in einst im Sinne der Prä-Astronautik darstellte. Und so ist diese uralte Geschichte der Menschheit auch in der Bibel und den Mythologien des Nahen Ostens zu finden.

Aber wieso ein vertriebener Gott? Warum und von wem “vertriebe” … Rebellierte etwa jemand im Reich der Götter …?

Fazit: Im Namen der Menschheit ergeht folgendes Urteil: Die Angeklagte Eva wird vom Vorwurf der Erbsünde freigesprochen.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger
(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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“Star Wars – Rogue One”: Ein “Auftragswerke der US-Regierung”, um die Menschheit auf den Kontakt mit Aliens vorzubereiten?

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"Star Wars - Rogue One": In Wahrheit ein Filmprojekt der US-Regierung - um die Menschheit auf den Kontakt mit Aliens vorzubereiten? (Bilder: WikiCommons / Montage: L. A. Fischinger)
“Star Wars – Rogue One”: In Wahrheit ein Filmprojekt der US-Regierung – um die Menschheit auf den Kontakt mit Aliens vorzubereiten? (Bilder: WikiCommons / Montage: L. A. Fischinger)

Heute lief in den deutschen Kinos der neue Film aus dem Universum von “Start Wars” an: “Star Wars – Rogue One”. Es ist “a Star Wars Story”, die zeitlich zwischen Episode III und Episode IV spielt und mit Sicherheit für allen Fans Pflicht ist. Doch kann es sein, dass die Regierung der USA hier ihre Finger mit im Spiel hatte, um mittels “Star Wars – Rogue One” die Menschheit allmählich auf den Kontakt mit realen Außerirdischen vorzubereiten? Ist “Stars Wars” folgerichtig eine Art geheimes Regierungsprojekt zur Manipulation der Massen? Zumindest behaupten das zwei UFO-Forscher in der Boulevardpresse. Aber gibt es dafür tatsächlich Hinweise?

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der heute in Deutschland angelaufene Kinostreifen “Star Wars – Rogue One” steht sicher bei allen Fans des Krieg der Sterne auf dem Terminplan. Obwohl es kein Film der eigentlichen Reihe der Filme von “Star Wars” ist, von dem zuletzt Episode VII Ende 2015 in den Kinos lief, gehört er grundsätzlich dazu.

So erzählt der Film nämlich, wie es den Rebellen der Filme gelang den Baupläne des legendären “Todesstern” zu bekommen. Die eigentlich Vernichtung dieses Waffe des Bösen war eine wichtige Kernerzählung in dem Film “Star Wars – Episode IV”, mit dem im Jahr 1977 alles begann. Es gibt sogar die Idee, dass dieser Film von 1977 dafür verantwortlich ist, dass UFO-Zeugen dreieckige UFOs am Himmel sehen oder gesehen haben wollen. Grund seien die dreieckigen Riesenraumschiffe in “Star Wars – Episode IV”, die uns auch im neuen Film wieder begegnen werden. Nähers dazu in einem Video von mir bei YouTube hier.

Krieg der Sterne

Meldungen von Dreieck-UFOs: Ist STAR WARS IV von 1977 schuld? (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL/ESA)
VIDEO: Meldungen von Dreieck-UFOs: Ist STAR WARS IV von 1977 schuld? (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL/ESA)

Jeder Fan weiß genau, worum es in dem neuen Film “Star Wars – Rugue one” eigentlich genau geht und welche Geschichte dort erzählt wird. Doch für allen Nicht-Fans oder Laien eine sehr kurze Zusammenfassung. Diese sollte man kennen, wenn man über Frage, ob die US-Regierung an dem Film ihre Finger (und warum) im Spiel hatte, ernsthafte debattieren will.

1977 begann der Boom und die Leidenschaft von “Star Wars” mit Teil IV. Darin jagt das böse galaktische Imperium eine Horde Rebellen, die in den Besitz der “technischen Unterlagen des Todessterns” (so Prinzessin Leia in dem Film) gekommen sind. Die Rebellen wollen “eine Schwäche finden und sie ausnutzen”. Das gelingt auch “durch die von Prinzessin Leia überbrachten Pläne” und die Waffe des Imperiums wird vernichtet.

Wie es den Spionen und Rebellen nun gelungen ist, diese Pläne zu bekommen, erzählt “Star Wars – Rugue one”. Ein in sich abgeschlossener Film und ein Kriegsfilm, der im Universum spielt.

Vorbereitung auf den Kontakt mit Aliens?

Es wäre vergebliche Liebesmüh das Universum von “Star Wars” mit den bisherigen Episoden I bis VII (“Das Erwachen der Macht“) hier zusammenzufassen. Jeder Fan kennt es und alle Nicht-Fans haben zumindest von diesen Science-Fiction-Filmen schon gehört oder mal das ein oder andere davon gesehen.

Neues Video: Erich von Däniken im Interview zum neuen „Star Wars VII – Das Erwachen der Macht“. Und was EvD vor Begeisterung vergessen hat.(Bild: E v. Däniken)
Neues Video: Erich von Däniken im Interview zum neuen „Star Wars VII – Das Erwachen der Macht“. Und was EvD vor Begeisterung vergessen hat. (Bild: E v. Däniken)

Jetzt habe ich als eingefleischter Fan von “Star Wars” und als Jäger des Phantastischen eine scheinbar bizarre Aussage in der Zeitung “Kronen Zeitung” aus Österreich gelesen. In dem kleinen Artikel vom 14. Dezember geht es um die UFO-Forscher und -Zeugen Waltraud Kaliba und Jürgen Trieb aus Österreich (s. hier), die darin vorgestellt werden. In der UFO-Szene selber sind die beiden sicher vielen bekannt, zum Beispiel auch über die spannenden UFO-Forschungen meines Kollegen Gerhard Gröschel.

Aber was sollen “Star Wars” und die UFO-Forschung gemeinsam haben? Dazu schreibt die “Kronen Zeitung” am 14. Dezember unter anderem:

“Blockbuster wie der eben erst angelaufene ‘Star Wars’Ableger ‘Rogue One’ seien nach Ansicht der beiden Steirer ‘Auftragswerke der US-Regierung’, um die Bevölkerung auf den ‘ersten Kontakt’ vorzubereiten. ‘Damit auf unserer Erde nicht eine Massenpanik ausbricht’ …

Im Auftrag der US-Regierung …

Auch wenn ich Waltraud Kaliba und Jürgen Trieb bereits auf der ein oder Tagung zur UFOs und Grenzwissenschaft schon getroffenen habe und auch Gerhard Gröschel kenne, klingt diese Idee der Alien-Vorbereitung nicht nur abwegig sondern absurd. Aber warum?

Die Idee, dass die Medien und das Kino die Menschheit nach und nach auf dem ersten Kontakt mit Aliens vorbereiten oder heranführen wollen, ist an sich nicht undenkbar. Ich habe selber zum Beispiel in diesem Video oder diesem Video darüber spekuliert. Vor allem habe ich auf diesem Blog immer wieder das Thema des ersten Kontakt und der Vorbereitung der Menschheit auf intelligentes Leben im All (oder sogar deren Ankunft bei uns auf der Erde) diskutiert. Mit dem Ergebnis, dass die Menschheit als Ganzes absolut unvorbereitet auf diesen ist.

Einzelne Menschen und Nationen werden Aliens eher verkraften als andere Menschen. Gesellschaftlicher Kollaps scheint aber wohl unausweichlich zu sein! Auch wenn dieser Kollaps von Region zu Region auf diesem Planten anders aussehen wird, wird die Menschheit da wohl nicht drumherum kommen..

VIDEO: Wie viel Wahrheit steckt im neuen Hollywood-Film von Roland Emmerich? (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: Wie viel Wahrheit steckt im neuen Hollywood-Film von Roland Emmerich? (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Eine schrittweise Vorbereitung wäre die einzige Lösung. Aber ist “Star Wars” hier wirklich ein geeignetes Instrument, dass noch dazu ein “Auftragswerk der US-Regierung” sein soll? Mit Sicherheit nicht!

Fast alle Science-Fiction-Filme erzählen uns von bösen Aliens, die der Menschheit nichts Gutes wollen. Zuletzt in dem Alien-Invasions-Film “Independence Day II” von 2016. Sind Massen an Toten und quasi Zerstörungen im Sekundentakt wirklich dazu geeignet die Bevölkerung auf Außerirdische vorzubereiten?

Vorbereitung seit Jahrzehnten?

Nicht nur Hollywood hat seit den 1940er Jahren tausende von Science-Fiction-Filmen produziert, von denen schon vor Jahrzehnten gesagt wurde, sie dienen der Vorbereitung auf die Ankunft der UFOs. Grundsätzlich ist das Schema da immer gleich: Böse Aliens kommen, die Erde und Menschheit ist in höchster Gefahr, der Kampf beginnt und – wir Menschen siegen. Das war schon in dem Klassiker “Der Krieg der Welten” von H. G. Wells so, der schon 1898 erschien. Und im Prinzip ist es auch bei “Star Wars” genauso.

Selbstverständlich, und damit hätten Waltraud Kaliba und Jürgen Trieb durchaus recht, sind Science-Fiction-Fans bei der Frage nach UFOs bzw. außerirdischen Zivilisationen mit Sicherheit wesentlich aufgeschlossener als “normale Menschen”. Science-Fiction-Anhänger oder auch Grenzwissenschaftler muss man aber deshalb nicht auf den ersten Alien-Kontakt vorbereiten. Den erwarten diese (inklusive ich selbst) sicher schon sehr lange.

Würde die US-Regierung mit “Star Wars” und anderen Filmen “Auftragswerke” für den Erstkontakt in die Kinos “geschmuggelt” haben, sollten wir uns ernsthaft fragen: Würde dann nicht jeder, der solche und ähnliche Filme mal gesehen (es müssen ja nicht nur die Fans sein) und die “Botschaft” erreicht hat, alles andere als ruhig und friedlich den Erstkontakt freudig begrüßen …?

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

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“Die ABORA-Saga – Die wahre Geschichte und wie alles begann”: Kinoabend am 26. Oktober in Wiesbaden mit Dominique Görlitz

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"Die ABORA-Saga - Die wahre Geschichte und wie alles begann": Kinoabend am 26. Oktober in Wiesbaden (Bild: D. Görlitz)
“Die ABORA-Saga – Die wahre Geschichte und wie alles begann”: Kinoabend am 26. Oktober in Wiesbaden (Bild: D. Görlitz)

“Die ABORA-Saga” – Dieser Film erzählt die Geschichte des Abenteurers und Experimentalarchäologen Dr. Dominique Görlitz, der schon als Kind die Vision hatte, mit einem Schilfboot die Ozeane zu befahren. Eine Vision, die niemand für möglich hielt. Angetrieben von Forschungsdrang, Neugierde und der Frage nach der Entdeckung der früheren Welt, begibt er sich auf eine Reise, die ihn Jahrtausende zurück in die Vergangenheit brachte. Immer auf den Spuren der ersten Seefahrer der Menschheit. Am 26. Oktober 2016 wird der Film “Die ABORA-Saga” von und mit Dominique Görlitz im großen Saal des Hilde-Müller-Haus in Wiesbaden zu sehen sein.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Dr. Dominique Görlitz zog in die Welt aus, um mit seinen Schilfbootexpeditionen das Vermächtnis des berühmten Forscher und Abenteurers Thor Heyerdahl zu erfüllen. Mit viel Unterstützung durch seinen Freunde hat er das Unmögliche geschafft: ABORA I startete 1999 im zentralen Mittelmeer von Sardinien mit Kurs in Richtung Kanaren. Mit der ABORA II gelang ihm zum ersten Mal in der Neuzeit eine Hin- und Rückreise mit einem Schilfboot. Von Alexandria aus überquerte die Mannschaft das Ostmittelmeer und kreuzte über 600 Kilometer von Zypern zurück zum Ausgangspunkt.

Mit seinem bisher ehrgeizigsten Projekt, der ABORA III, trat er den Versuch an, den für unbefahrbar gehaltenen Nordatlantik mit einem Steinzeitsegler zu überqueren. Diese Expedition wurde zu einem der spannendsten Abenteuer seit Thor Heyerdahl den Atlantik überquerte. Die größte Herausforderung bestand nicht in der Überwindung der zahllosen Stürme, sondern dem Golfstrom mit seinen tückischen Wasserwirbeln in Richtung Europa zu folgen.

Dabei beleuchtet der Film die rätselhaften Tabak- und Kokain-Funde in ägyptischen Mumien ebenso wie das Vermächtnis prähistorischer Felsmalereien, die vermutlich hochseetüchtige und voll manövrierfähige Seefahrzeuge darstellen. Des Weiteren führt Sie der Film die erstaunlichen Navigationsmethoden vorzeitlicher Seefahrer, insbesondere in die Geheimnisse der Astronavigation, mit Hilfe der Sternbilder die Wege über die Ozeane auch ohne Kompass und GPS zu finden.

In der ABORA SAGA werden auch erstmals unveröffentlichte Aufnahmen von Dominique Görlitz und Thor Heyerdahl gezeigt. Auch der Sohn des berühmten Norwegers meldet sich zu Wort und fordert die ABORA Projektgruppe für die Fortsetzung der Hochseeexperimente auf.

Begleiten Sie in diesem 107 min. langen Film von Dr. Dominique Görlitz auf seinen Abenteuern, die Sie zu den Anfängen unserer Zivilisation führen wird.

(Text: Abora.eu)

"Die ABORA-Saga - Die wahre Geschichte und wie alles begann": Kinoabend am 26. Oktober in Wiesbaden (Bild: D. Görlitz)
Filmplakat: “Die ABORA-Saga” (Bild: D. Görlitz)

Termin:

26. Oktober 2016

Hilde-Müller-Haus

Walluferplatz 2

Großer Saal im 2. OG

65199 Wiesbaden

Eintritt: 12 Euro

 

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“Hallo zusammen” und “Wie geht´s Dir?”: Was für Töne, Bilder und Grüße die Menschheit 1977 mit zwei Raumfahrzeugen der NASA an Außerirdische schickte.

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Künstlerische Darstellung der Raumsonde "Voyager" - sowie die an Bord angebrachte goldene Schallplatte mit Botschaften an Außerirdische (Bild: NASA/JPL/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Künstlerische Darstellung der Raumsonde “Voyager” – sowie die an Bord angebrachte goldene Schallplatte mit Botschaften an Außerirdische (Bild: NASA/JPL/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Im August und September 1977 startete die NASA ihr Programm “Voyager”. Zwei baugleiche Raumsonden wurde in das All geschossen, die unter anderem die Planeten Saturn und Jupiter und einige ihrer Monde untersuchen sollten. Für die Raumfahrt und die NASA an sich einer der erfolgreichsten Missionen der Geschichte. Aber die Raumfahrtzeuge “Voyager 1” und “Voyager 2” sind just heute  nicht nur 20,11 bzw. 16,56 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt, sondern haben auch Botschaftern an Außerirdisch mit an Bord. Darunter Musik, Grüße in dutzenden Sprachen an die Aliens und Sounds der Erde. Dabei befinden sich auch recht “sonderbare” Botschaften der Menschheit. Welche zum Teil “seltsamen” Töne, Grüße, Musik, Bilder und Geräusche die NASA im Namen der Menschheit an die fremden Außerirdischen schickte, erfahrt Ihr hier.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die NASA feiert bis heute den grandiosen Erfolg ihrer beiden Raumsonden “Voyager”. Die Daten und Bilder, die diese Raumfahrzeuge von den äußeren Planten wie Saturn und Jupiter und verschiedenen Monden zur Erde schickte, sind bis heute für die Astronomie unschätzbare Quellen. Aber zugleich hat sich die NASA bei der Entwicklung der Sonden auch über Außerirdische Gedanken gemacht, die diese Fahrzeuge der Menschheit eines Tages einmal im All finden könnten. Und so wurden Botschaften an diese Unbekannten im Kosmos mit an Bord der Sonden gegeben.

Jedes Kind, das sich für Astronomie interessiert, kennt die Missionen der “Voyager”-Sonden von 1977. Auch zahlreiche TV-Dokumentation zu den Themen Raumfahrt und auch Leben im All kommt nicht um diese Sonden herum.

Botschaften an die Außerirdischen

Die “Goldene Schallplatte” der Raumsonden mit den Botschaften der Menschheit an Aliens sind schon lange legendär. Neben zahlreichen Fotos von Menschen, der Erde und Tieren befinden sich an Bord der Sonden auch wissenschaftliche Darstellungen, die mutmaßliche Außerirdische verstehen sollten. Etwa Darstellungen unserer Planten im Sonnensystem, unsere DNA, mathematische und chemische Modelle und vielem mehr.

Aktiv SETI - Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufnehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
Aktiv SETI – Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufnehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
Mit an Bord ist auch Musik aus vielen Teilen der Welt. Die außerirdischen Empfänger dieser Botschaften können sich mit Kompositionen von Bach oder Beethoven über Musik aus Peru oder Indien bis “Jonny B. Goode” von Chuck Berry beschallen lassen, währen sie sich Bilder unserer Heimat ansehen. Oder sich am Klang eines brüllenden Schimpansen oder dem Rattern und Hupen eines Zuges erfreuen. Scheinbar haben die NASA und die mitwirkenden Wissenschaftler an alles gedacht, um den Aliens unsere Welt umfassend darzustellen. Auch wenn es vielleicht die Fremden verirren wird, wenn sie Bilder des Gebäude der UN in New York mit dem einer Buschhütte in der Savanne Afrikas vergleichen …

“Herzliche Grüße an alle!”

Viele Freundinnen und Freunde des Phantastischen werden auch die Grußbotschaft “Hello from the children of planet Earth” kennen, die sich auf der Platte der Raumfahrzeuge befindet. Sie wird seit Jahrzehnten immer wieder in entsprechenden Sendungen am Fernsehen wiedergegeben. Dabei handelt es sich um die Stimme des sechsjährigen Nick Sagan, dem Sohn des legendären Astronomen Carl Sagan. Dieser war maßgeblich an der Entwicklung dieser Botschaften der Sonden “Voyager” sowie der Sonden “Pioneer”, die ebenfalls Botschaften der Menschheit enthalten, beteiligt. Aber auch an der SETI-Botschaft des Arecibo Radioteleskops auf der Insel Puerto Rico, die am 16. November 1974 an außerirdische Empfänger geschickt wurde, war Sagen (neben SETI-Legende Frank Drake natürlich) beteiligt. Auch der Science-Fiction-Film “Contact” mit Jodie Foster von 1998, in dem die Menschheit durch das SETI-Programm Kontakt mit Außerirdischen herstellt, basiert auf einer Novelle von Carl Sagen von 1985.

Da sollte es nicht verwundern, dass der Sohn des 1996 verstorbenen Sagen das “Hallo von den Kindern des Planeten Erde” sprach und dieses mit auf die goldene Schallplatte(n) von “Voyager” kam. Insgesamt sind jedoch Grußworte in 55 verschiedenen Sprachen auf der nun fast vier Jahrzehnte andauernden Reise der Sonden durch das All unterwegs. Nicht nur in Englisch. Diese kann man man sich bei der NASA wie eine Auswahl der andere Sounds und Klänge ebenso anhören.

Wissenschaftler starten einen Aufruf an die Menschheit: Eine Million Dollar Preisgeld für die beste SETI-Nachricht an Außerirdische ausgeschrieben!
Wissenschaftler starten einen Aufruf an die Menschheit: Eine Million Dollar Preisgeld für die beste SETI-Nachricht an Außerirdische ausgeschrieben! (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Diese kleinen Kurzbotschaften sind im Grunde genommen nichts weiter als Grüße. Keine tiefgreifenden philosophischen oder spirituellen Botschaften, oder was jeder für sich sehr gerne Aliens sagen möchte. Die Deutsche Grußbotschaft auf den Raumfahrzeugen zum Beispiel lautet “Herzliche Grüße an alle.” Die Grüße in Französisch sind da schon mehr als knapp: “Hallo zusammen” und polnisch ist etwa mit den Worten “Willkommen, Kreaturen hinter der äußeren Welt” vertreten.

Hallo Aliens, wie geht´s?

Es ist wirklich recht amüsant, was da alles in den unterschiedlichsten Sprachen an Grüßen durch das All fliegt. In Hebräisch etwa brauch man scheinbar nicht viele Worte, denn in dieser Sprache reist nur das Wort “Frieden” zu den Sternen. Auf Türkisch wiederum wird es problematisch einen entsprechenden Empfänger im Universum zu finden, da diese Botschaft an “Liebe Türkisch sprechende Freunde” gerichtet ist. Koreanisch ist ebenso vertreten – mit einem einfachen “Wie geht´s Dir?”, währen arabisch der Wunsch ausgedrückt wird, dass man eines Tages diesen Aliens auch begegnet. Wie auch auf Indonesisch, wo es heißt, dass man sich “demnächst sieht”. Auch in Gujarati, einer Sprache in Indien, heißt es “Bitte Kontakt”.

Schaut und hört man sich diese Nachrichten bzw. “Grüße an das Universum” an, stellt man sich sicherlich die Frage, was würde man selber für einen kurzen Gruß an ET in eine solche Raumsonde wie “Voyager” packen? Natürlich ist es technisch heute einfacher als 1977 mit den goldenen Schallplatten, aber dennoch regen solche Botschaften sicherlich sehr zum Nachdenken an. Wie eigentlich alle Informationen, die diese Platten beinhalten. Auch wenn es mehr als fraglich ist, ob diese Sonden jemals von irgendwelchen Aliens gefunden werden.

Wenigstens finden sich keine Grüße wie “Ich grüße alle, die mich kennen” oder “Was geht?!” an Bord der Sonden …

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Anonymous, “die wahre Herkunft der Menschheit” und die Ancient Aliens: Ein fragwürdiges Video bei YouTube will “die große Lüge des Systems” über unsere Vergangenheit bloßstellen

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Anonymous, die “Wahrheit über unsere Vergangenheit” und die Ancient Aliens aus dem All (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger / WikiCommons)

Unter dem Namen “Anonymous” tauchen ja unlängst die verschiedensten Aussagen, Videos, Aktionen usw. in aller Welt auf. Ob dahinter jeweils tatsächlich “Anonymous” als eine Art Gruppe oder Kollektiv steckt, ist dabei mehr als fraglich. Ebenso fraglich wie bei einem Video auf YouTube unter diesem Namen, das dort seit Sommer 2012 “die wahre Herkunft der Menschheit” offenbaren will. Tatsächlich sei laut Aussage dieses Videos unsere Vergangenheit eine “große Lüge des Systems” und die Ankunft von Außerirdischen in der Vergangenheit (Ancient Aliens) werde bewusst verschwiegen.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

In diesen Tagen wies mich einer meine Mystery-Freunde auf Facebook (danke Torsten D.) auf das unten eingebundene Video “Anonymous – Die wahre Herkunft der Menschheit” hin, das bereits am 8. Juli 2012 hochgeladen wurde. Zu diesem auch in einigen weiteren Webseiten eingebundenen Video heißt es:

Die Geschichte der Menschheit ist anders verlaufen, als man uns bis heute weismacht. Hier sind Informationen zusammengetragen worden von Renegaten, die sich der Verbreitung der Wahrheit verschrieben haben. Diese Informationen sind keine Desinformation oder Fake. Wir wissen nicht, wie lange dieses Video online sein wird. Wir bitten alle, dieses Video downzuloaden und weiterverbreiteten. Stoppt die große Lüge des Systems – Findet die Wahrheit über die Herkunft des Menschen. Wir sind das Volk!

Und nein – Wir haben nichts mit Scientology oder irgend einer anderen Religion oder Sekte zu tun. Sekten und Religionen missbrauchen den Glauben der Menschen für ihre eigenen Zwecke und dies ist nicht zu unterstützen.”

Inhaltlich geht das fast 13 Minuten lange Video ausschließlich um die Prä-Astronautik und der Idee, dass die Götter der Vergangenheit Außerirdische waren. Auch wenn in der Videobeschreibung steht, dass “diese Information (…) keine Desinformation oder Fake” sei, werden Kenner der Materie sehr schnell feststellen, dass sich hier unter dem Namen “Anonymous” wohl jemand mit beiden Händen am Fundus der Prä-Astronautik bediente. Von UFO-Abstürzten vor Jahrtausenden, über Pyramiden-Mysterien und ägyptischen Göttermythen bis “sexuellen Kreuzungen aus Menschen und Astronautengöttern” ist tatsächlich hier eine Fülle ein Ideen der Ancient Aliens eingeflossen. Thematisch konzentriert sich dabei das Video sehr auf Ägypten und etwa der “Orion-Theorie” der Autoren Robert Bauval und Adrian Gilbert, die sie 194 in ihrem Buch “Das Geheimnis des Orion” veröffentlichten. Die Geschichte eines UFO-Absturzes vor Jahrtausenden in dem YouTube-Video erinnert wiederum stark an die sehr fragwürdige Story von den “Dropa“, die vor 12.000 Jahren in China notlanden mussten. Auch sie sollen damals angeblich nicht mehr in der Lage gewesen sein, die Erde mit ihrem Ancient UFO zu verlassen. Wie es das “Anonymous-Video” auch erzählt – nur nach Anatolien verlegt …

Alles in allem ein Schmerztiegel der Prä-Astronautik, der nicht viel mit einer “Wahrheit über die Herkunft des Menschen” zu tun hat.

Außer: Man nimmt diese fragwürdige YouTube-Video als Anlass sich selber mit der Prä-Astronautik und den Mysterien der Vergangenheit zu befassen …

Hier das Video:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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Active SETI und der Kontakt mit Aliens: Führende Experten tagen in den USA, ob die Menschheit Botschaften an Außerirdische senden sollte

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Aktiv SETI - Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufnehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
“Active SETI”: Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufzunehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])

Wenn sich die Außerirdischen schon nicht bei uns melden, dann könnten die Projekte von SETI (“Suche nach außerirdischer Intelligenz”) ja aktiv den ersten Schritt tun: Als “Aktive SETI”. Das heißt, dass Menschen selber Nachrichten und Informationen von der Erde selber in das Universum senden, um intelligente Aliens auf uns aufmerksam zu machen. Genau das wollen SETI-Wissenschaftler nun tun. Aber wäre das wirklich eine gute Idee – oder könnte das unser aller Ende sein?

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Astronomen von SETI in den USA suchen nun schon Jahrzehnte nach intelligenten Radiosignalen aus dem All. Nun wollen sie die “Suche” ausweiten und selber “für die Menschheit” eine Botschaft an die Außerirdischen senden. Diese soll in einem Umkreis von 20 Lichtjahren um unseren Mutterplaneten von mutmaßlichen Intelligenzen im Kosmos zu empfangen sein.

Dabei stellen sich aber eigentlich drei Fragen:

  1. Haben die Forscher des SETI-Projektes eigentlich das Recht, für die ganze Menschheit zu sprechen und für die Erde eine Nachricht in das Universum zu schicken?
  2. Was soll eigentlich diese Botschaft der Menschheit an die Außerirdischen beinhalten?
  3. Setz sich die Erde mit dieser SETI-Botschaft nicht der Gefahr einer Alien-Invasion oder ähnlichen Szenarien aus?

“Active SETI” könnte das Ende der Menschheit bedeuten

Eine Botschaft der Menschheit an intelligente Aliens im Kosmos kann ohne Zweifel “nach hinten los gehen”. So, wie es Astronomie-Legende Prof. Dr. Stephen Hawking unlängst sagte, als er den Kontakt mit Außerirdischen mit der Ankunft der Europäer in Amerika und dem Schicksal der dortigen Ureinwohner verglich. Die Geschichte hat zu allen Zeiten in allen Teilen der Welt gezeigt, dass die Ankunft der Europäer in jedem Winkel der Erde das Schicksal der dortigen Urbevölkerung besiegelte. Sei es durch Gewalt, durch eingeschleppte Krankheiten wie die Pocken oder einer Mischung aus beiden (etwa in Peru). Mehr als fraglich ist auch, ob die Menschheit oder die Religionen der Welt auf einen derartigen Kontakt vorbereitet sind und diesen verkraften.

Botschaft an die Außerirdischen (Bild: L.A. Fischinger / NASA)
YouTube-Video über SETI und “Botschaften an Außerirdische” (Bild: L.A. Fischinger / NASA)

“Active SETI” ist nicht neu. Man denke an die Nachrichten auf der NASA-Raumsonde der “Voyager”, die theoretisch in hunderttausenden von Jahren auf Aliens treffen könnte. Oder auch an die Radiobotschaft, die 1974 vom Radioteleskop auf Puerto Rico an “die da draußen” gesendet wurde.

Die “American Association for the Advancement of Science” (AAAS) veranstaltet zusammen mit hochkarätigen Wissenschaftlern ab dem 12. Februar 2015 (auch) zu Fragen rund um SETI und eben Active SETI ein Meeting in San Jose in Kalifornien. Natürlich ist auch Dr. Seth Shostak als Direkter des SETI-Institutes dabei. Doch auch Fragen rund um Ethik und Religion stehen dabei auf dem Programm.

Ob bei der Konferenz verbindliche Ergebnisse zu den drei oben gestellten Fragen ausgearbeitet werden, wage ich zu bezweifeln. Ebenso ist es natürlich fraglich, ob intelligente Aliens nun gute und böse Mitbewohner des Universums sind und was sie an der Erde (wenn) für ein Interesse haben könnten

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“Der Tod – Irrtum der Menschheit”: Buch von Lars A. Fischinger: Auszüge, Details & Infos (Update März 2021)

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Lars A. Fischinger: "Der Tod - Irrtum der Menschheit" (Bilder: gemeinfrei / LAF / Montage: Fischinger-Online)
Lars A. Fischinger: “Der Tod – Irrtum der Menschheit” (Bilder: gemeinfrei / LAF / Montage: Fischinger-Online)

Kommunikation mit Überwelten, Multiversen, Todesvorstellungen in aller Welt, Nah-Tod-Erfahrungen, Botschaften aus dem Jenseits, Erlebnisse außerhalb von Zeit und Raum, PSI-Erscheinungen, UFO-Phänomene, Leben nach dem Tod, Reinkarnation, Geister …Sind alle diese “Para-Phänomene” der Grenzwissenschaft unabhängig zu betrachten? Oder hängen diese alle mit einander zusammen? JA! – alles hängt mit allem zusammen!


Wir alle sind unsterblich!

Das zumindest vermutet bzw. glaube ich persönlich das als Mystery-Autor. In meinem umfangreichen Buch “Der Tod – Irrtum der Menschheit” versuche ich aufzuzeigen, warum ich das glaube.

In diesem Buch lege ich dar, dass die Welt des Unerklärlichen wesentlich komplexer und auch vernetzter ist, als es bei oberflächlicher Betrachtung den Anschein zu haben scheint.

Zwischen all diesen “Phänomenen” aus der Welt der Grenzwissenschaft, Paranormalen und  auch UFOs gibt es Parallelen und Zusammenhänge – aber auch bisher nicht zu deutende Fragen. Etwa, ob “Außerirdische in Raumschiffen” (UFOs) tatsächlich das sind, als was sie im Allgemeinen meistens angenommen werden…und warum diese Phänomene dann mit dem mutmaßlichen “Leben nach dem Tod” zusammenhängen könnten?

Oder auch der Umstand, dass der weit verbreitete Glaube an eine Wiedergeburt (Reinkarnation) offensichtlich dem Glauben an ein Leben im “Jenseits”  widerspricht. Ebenso rätselhafte die Tatsache, dass einige Menschen mit Nah-Tod-Erfahrungen im Nachhinein davon sprechen, dass diese alles andere als “friedlich”, “paradiesisch”, “liebevoll” oder “glücklich” war: Denn sie sahen die “Hölle”!

Gibt es sie also doch?

Fragen, Antworten, Rätsel und Mysterien, die ausnahmslos jeden einzelnen Menschen angehen!

Als E-Book und neu auch als Print-Ausgabe erschienen!


Auszüge aus “Der Tod – Irrtum der Menschheit

Inhaltsverzeichnis

  • Auftakt
  • Vorwort des Autors: Freuen Sie sich auf ihren Tod?
Lars A. Fischinger: "Der TOD: Irrtum der Menschheit?" - Cover der Printausgabe, November 2020
Lars A. Fischinger: “Der TOD: Irrtum der Menschheit?” [Großansicht]

Teil 1 – Der Tod

  • Wie dachten vergangene Kulturen und Völker über den Tod? Wie die Religionen der Welt über Tod und Jenseits? Gibt es sogar eine Wiedergeburt der menschlichen Seele und damit einen Kreislauf des Lebens?

Teil 2 – Dem Tod ein Schnippchen geschlagen: Nah-Tod-Erfahrungen

  • Ist es Tatsache, dass Menschen an der Schwelle zwischen Leben und Tod einen Blick in das „Jenseits“ werfen konnten? Kann ein Mensch seinen toten Körper verlassen?

Teil 3 – Zeichen und Einflüsse von der „anderen Seite“?

  • Können die Toten uns Menschen beeinflussen und begegnen? Vermitteln sogar tote Künstler den Lebenden ihr Können aus dem Drüben und gibt es so „Berührungen zwischen den Welten“?

Teil 4 – Transkommunikation: Wenn das „Jenseits“ anruft

  • Sind die Jenseitigen in der Lage mittels Radio, Fernsehen, Telefon etc. Signale in die Welt der Lebenden zu schicken? Gibt es stützende Indizien für diese Annahme?

Teil 5 – PSI-Phänomene jenseits von Raum und Zeit

  • „Sehen“ Menschen Geschehnisse der Vergangenheit und der Zukunft? Haben prophetische Vorhersagen Wahrheitswert, und wenn ja: Ist das Leben vorherbestimmt?

Teil 6 – UFOs, PSI und Nah-Tod-Erlebnisse: Hängt alles mit allem zusammen?

  • Warum zeigen UFO-Entführungen Parallelen zu den Nah-Tod-Erfahrungen und anderen PSI-Erscheinungen? Sind solche scheinbar vollkommen unterschiedliche Erscheinungen miteinander verwoben?

Teil 7 – Anhang

  • Nachwort des Autors: Ich bin dann mal tot – ein Multiversum voller Überwelten?
  • Klassische Einwände zur Realität von Nah-Tod-Erfahrungen und deren Kontra
  • Zusätzliche Literaturauswahl.
  • Glossar
  • Zum Autor
  • Fußnoten
<strong>Neu 2018 und 2020</strong>, auf vielfachen Wunsch jetzt auch <em>außerhalb</em> von Amazon überall als E-Book und Printausgabe erhältlich!
E-Book: Lars A. Fischinger: "Der Tod - Irrtum der Menschheit" neue Version 2018 - Cover
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Der Tod – Irrtum der Menschheit

PSI-Phänomene, Nah-Tod-Erfahrungen, UFOs und das Leben nach dem Leben

  • Format: ePUB via NeoBooks
  • Dateigröße: 1057 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: ca- 550 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • EAN: 9783742739117
  • Erschienen: 7. Mai 2018
  • Preis: nur 9,99 Euro

+++ Jetzt auch erhältlich u. a. bei Thalia, bücher.de, Weltbild, eBook.de, Hugendubelbol … und natürlich weiterhin bei amazon Kindle +++


Neu 2020 als Paperback:

  • Verlag: Independently publishe
    Lars A. Fischinger: "Der TOD: Irrtum der Menschheit?" - Cover der Printausgabe, November 2020
    Lars A. Fischinger: “Der TOD: Irrtum der Menschheit?” [Großansicht]
  • Format: Paperback
  • Seitenzahlen: ca. 626 Seiten
  • Größe: ca. 13.97 x 3.58 x 21.59 cm
  • Erschienen: 18. November 2020
  • ISBN-10 : 1520102992
  • ISBN-13: 978-1520102993
  • Preis: Nur 18,50 Euro

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Vorwort des Autors: Freuen Sie sich auf Ihren Tod?

Es gibt auf der Welt und darüber hinaus vieles, was Menschen faszinieren. Das vorliegende Buch handelt von einem speziellen Thema dieser Faszination: Was wird mit uns geschehen, wenn wir gestorben sind? Gibt es andere Dimensionen des Seins?

Dieses Buch ist das Ergebnis einer langen Jahre andauernden Beobachtung, Recherche, Beschäftigung und Auseinandersetzung mit den Thematiken der Nah-Tod-Erlebnisse (= NTE), Geister- und Spukphänomenen, mutmaßlichen Transkommunikationen, Reinkarnationsforschungen und auch mit angeblichen Prophezeiungen sowie anderen paranormalen Erscheinungen mehr.

Die Auseinandersetzung mit diesen Themen der parapsychologischen Erforschung der Welt ist schwierig. Um nicht zu sagen: äußerst zeitaufwendig und zumeist (leider!) wenig erfolgreich.

Es ist ein „lästiges Übel“, sich auch mit diesen Fragen der Welt beschäftigen zu wollen. Nicht nur, dass es jeden Menschen betrifft bzw. einmal betreffen wird, sondern die Welt der Parapsychologie ist ein Sammelsurium von wirren Ideen, Scharlatanerie, Fakten und ernsthaften Forschungen. Ein Problem, dem man auch in der UFO-Forschung gegenüber steht. Und doch zeichnet sich im Verlauf näherer Analysen ein spannendes Bild ab:

Der Mensch ist nicht an seinen Körper gebunden – das Leben ist eine Vorstufe zu einem Leben im Jenseits, in einer anderen, fremden und höheren Dimension. Das menschliche Bewusstsein ist nach dem Tode weiter existent. Es kann vom „Drüben“ in die Welt der Lebenden eindringen und es kann uns aus dem sogenannten Jenseits kontaktieren. Es ist möglich, zukünftige oder auch vergangene Erscheinungen und Szenen zu sehen oder „erleben“. Schlicht: unsere Welt, wie wir sie wahrnehmen, ist nur die Spitze einer Realität, dessen Tiefe wir heute nur erahnen können. Ein Kosmos voller paralleler Universen, die doch alle Realität sein könnten.

Para-normal?

Doch was ist schon für den Menschen im Universum „para-normal“? „Para“ – vom griechischen παρά – heißt schlussendlich nur „neben“. Neben der uns bekannten Realität bzw. was wir allgemein für die ganz „normale Tatsächlichkeit“ halten.

Die Menschheit ist sich seit der bewussten Erkenntnis ihres Selbst klar, dass jeder Mensch auf der Erde nur einige Jahrzehnte leben wird. Bereits die frühesten Gesellschaftsformen des intelligenten Menschen begannen ihre Verstorbenen zu bestatten. Dieser frühe Ritus wird heute als Indiz dafür gewertet, dass der denkende Mensch seit Beginn seiner selbst von einem „Leben nach dem Leben“ überzeugt ist. Diese Überzeugung lässt sich bei allen Kulturen und Zivilisationen der Geschichte in der einen oder anderen Form klar nachweisen.

Eine Antwort auf diese Frage aber hat es in den Jahrtausenden der menschlichen Entwicklung nicht gegeben. Und doch zeigt die Moderne erstaunliche Erkenntnisse zum Thema Tod, Jenseits und PSI-Erscheinungen wie Geister. Wir haben hier ein komplexes Themenfeld vor uns, das Erfahrungen in der nebulösen Welt zwischen Leben und Tod ebenso einschließt, wie technische Kommunikation mit Toten, Manifestationen Verstorbener und sogar UFO-Entführungen.

In diesem Buch werden Phänomene und Berichte geschildert, diskutiert und verglichen, die die Idee nahe legen, dass wir alle „unsterblich“ sind. Damit einher geht die Erkenntnis, dass es in bzw. neben unserer Welt eine Welt gibt, die sich in einer höherdimensionalen Ebene des Seins befindet.

Diese „Überwelt“ ist die Welt der Geister, des sogenannten Paranormalen und auch der UFOs.

Es ist erstaunlich, aber die Resultate der in diesem Buch zu diskutierenden Phänomene der Nah-Tod-Erfahrungen und Geistererscheinungen weisen Parallelen zum ebenso undurchsichtigen UFO-Entführungsphänomen auf! Menschen, die angaben, sie seien gegen ihren Willen in ein UFO verschleppt worden, berichten von Erlebnissen, die zum Teil jenen frappierend ähneln, die auch Personen mit Nah-Tod-Erfahrungen schildern.

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Was mag dies zu bedeuten haben? Sind NTE und Entführungen durch angebliche Aliens ein und dasselbe?

Doch auch ein anderes Phänomen ist für unser Leben von großer Bedeutung: Die Prophezeiungen bzw. die Vorhersagen, die zukünftige Dinge und Ereignisse des Menschen betreffen. Gewisse Personen wollen Geschehnisse bewusst oder unbewusst „schauen“, die dann tatsächlich Realität werden. Ist also das Leben des Menschen vor dem bewussten und irdischen Tode unabdingbar vorherbestimmt? Können wir eventuell überhaupt nichts gegen den Verlauf unseres Lebens unternehmen? Es ist wie es ist?

Wie steht es mit dem Glauben an eine Wiedergeburt? Ist dies ein Widerspruch zum Glauben, der Mensch zieht nach seinem Tode ins „Jenseits“ ein? Sind die Berichte über Menschen, die angebliche Beweise für frühere Leben haben, ernst zu nehmen und wenn dem so ist, wie ist sich eine Wiedergeburt vorzustellen?

Die Welt der Lebenden ist ebenso faszinierend, wie es die Welt der Toten ist. Und beide Welten existieren nebeneinander, wobei die Welt „von Drüben“ auf uns Menschen Einfluss nehmen kann. Es sind Parallelwelten.

Es geht jeden an!

Dieses eBook diskutiert Themen, die jeden von uns angehen! Angehen wird. Jeder von uns wird sich einmal die Frage stellen müssen: Was geschieht mit mir nach dem Tod? Diese und auch zahlreiche andere Fragen sollen hier diskutiert werden. Und es zeigt sich schnell eine phantastische Welt zwischen Leben und Tod und zwischen Parapsychologie und anderen Phänomenen der Welt. Ein Universum – ein Multiversum! – der ungeahnten Realitäten.

Es wäre ein Unding, nicht nur das Thema „Tod“ weit von sich zu stoßen – sondern auch die sehr breit gefächerten Facetten und „Subphänomene“ der eigentlichen Frage „Gibt es ein Jenseits?“ nicht zu beachten. Die Fragen und damit auch die mögliche Antworten auf diese Themen sind weit vielschichtiger als nur zu sagen Ja! oder eben Nein!

Ich bin eigentlich kein Freund pauschaler Lösungen in der Welt der Rätsel und Mysterien! Selig zu glauben „nach dem Tod geht es irgendwie weiter“ oder eben, salopp ausgedrückt, „Ende aus – Micky Maus“, ist mir zu einfach.

Denn es hängt alles mit allem zusammen …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens: Wie die Ancient Aliens wurden, was sie sind +++Artikel von Lars A. Fischinger+++

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ARTIKEL: Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens: Wie die Ancient Aliens wurden, was sie sind (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)
Erich von Däniken und die Prä-Astronautik – die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)

Februar 1968: Ein junger Schweizer mit dem wohlklingenden Namen Erich Anton Paul von Däniken veröffentlicht nach einer Odyssee durch dutzende von Deutschen Verlagen im Düsseldorfer ECON-Verlag sein kleines Büchlein “Erinnerungen an die Zukunft” mit einer Startauflage von 6.000 Exemplaren. Der Herausgeber ließ bei dem Thema Vorsicht walten. Doch schon im Dezember 1968 wurden rund 120.000 Bücher in etwa zehn Neuauflagen nachgedruckt, und 1970 waren 30 Auflagen mit über 600.000 Bücher längst überschritten. Ein “Mystery-Kult” war im Mainstream geboren, der “Kult” der Prä-Astronautik – der Ancient Aliens. Doch wie kam es dazu? Hier erfahrt Ihr die ganze  Geschichte der Idee der Götter aus dem All – und wie der mittlerweile über achtzigjährige Erich von Däniken mit dem Thema Astronautengötter einen Boom ins Leben rief.

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