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Unsichtbare Riesen und „Wesen eines anderen Sterns“: Neue Spuren der Prä-Astronautik in der Sagenwelt und ein Whistleblower +++ Artikel +++

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Unsichtbare Riesen und die Wesen eines anderen Sterns (Bild: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Unsichtbare Riesen und die “Wesen eines anderen Sterns” (Bild: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Prä-Astronautik-Autoren wie ich suchen schon Jahrzehnte nach Spuren mutmaßlicher Astronautengötter in alten Schriften und Überlieferungen. Der Schwerpunkt liegt hier auf religiösen Mythen, die von “Wesen aus dem Himmel” erzählen. Aber auch Berichte über Riesen oder Giganten der Vorzeit, die laut weltweiter Mythologie einstmals auf der Erde lebten, finden in diesem Zusammenhang Beachtung in der Prä-Astronautik. Von dem nordischen  Gott Thor mit seinem Hammer “Mjölnir” über die Gewaltigen der Bibel bis zur Welt der Märchen und Überlieferungen verschiedenster Völker rund um den Erdball – überall wird von Riesen erzählt. Doch besonders spannend wird es für einen Mystery-Jäger, sobald diese Recken in der Sagenwelt konkret mit Außerirdischen in der Verbindung gebracht werden. Von genau solchen angeblichen “Märchen”  über Wesen von anderen Sternen und Riesen, die sich sogar unsichtbar machen konnten, sowie von einem “Whistleblower der Folklore” erfahrt Ihr in diesem Artikel …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 15. September 2017 veröffentlichte ich auf diesem Blog den Artikel „So rasch wie der Wind“. Darin geht es um mutmaßliche Zusammenhänge zwischen Geschichten von Feen und anderen Wesen aus Sagen und Märchen und der Prä-Astronautik bzw. UFO-Forschung. Konkret im genannten Artikel um ein Beispiel einer „Entführung“ eines Menschen durch Feenmänner.

Ich hatte das Thema „Unsichtbarkeit“ in Sagen, Mythen und Märchen darin bereits angesprochen und auch mit einem biblischen Beispiel etwas erweitert. Doch wie im Artikel bereits angekündigt, möchte ich an dieser Stelle daran anknüpfen.

Zumal auch der spätere Blog-Artikel „Die Wunder von Fatima 1917: Marienerscheinungen die (fast) keiner sah“ genau dies zum Thema hatte.

Unsichtbar

Sicher hat jeder Mensch sich schon einmal gewünscht unsichtbar zu sein. Einige wären gerne für andere nicht zu sehen um „Mäuschen zu spielen“ und wieder andere Menschen wären es gerne, um kriminellen Machenschaften nachzugehen. Auch Hollywood hat natürlich dazu mehr oder weniger schlechte Filme und Serien produziert, die mit diesen Träumereien spielen. Keine Person kann sich einfach so „unsichtbar“ machen; zumindest habe ich noch keinen Unsichtbaren gesehen …

Für das Militär wäre eine solche „Tarnkappe“ von ungeahntem Nutzen. Tatsächlich forscht man an derartigen Techniken, die nicht nur auf „feindlichem Radar“ Kriegsgerät unsichtbar machen sollen. Vielmehr soll eine optische Unsichtbarkeit eines physisch vor einem stehenden Objektes erreicht werden. Beispielsweise durch die Projektion der Rückseite auf die Vorderseite des Objektes, auf die gerade geschaut wird.

Das alles ist bis heute noch Utopie bzw. befindet sich in primitiven Anfangsstadien der Entwicklungen und theoretischen Überlegungen. Wie so oft war es aber in der Vergangenheit vollkommen anders. Da war diese „Technik“ fast schon alltäglich und wohl bekannt, da sich die unterschiedlichsten Wesen unsichtbar machen konnten. Die Wesen der Folklore konnten das ebenso wie Götter, Engelwesen oder Dämonen. Zumindest erzählen das unsere Vorfahren in ihren Mythologien und Überlieferungen.

Wunschdenken der Vergangenheit?

Unsichtbarkeit in alten Berichten vergangener Völker und Kulturen?! Warum, so kann man hier fragen, sollten unsere Vorfahren sich nicht auch wünschen, dass sie sich unsichtbar machen können?

VIDEO: Monster, Mythen und Mysterien: Urlaubsinsel Sylt jenseits von Promis, Party & Prosecco (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Monster, Mythen und Mysterien: Urlaubsinsel Sylt jenseits von Promis, Party & Prosecco (Bild: L. A. Fischinger)

Das ist eine berechtigte Frage und bestimmt haben sich Menschen vergangener Tag das auch mal gewünscht. Eben nicht anders als heute.

Dabei gibt es aber ein Problem: Durchforstet man all die Sagen und Märchen über Feen, Elfen, Trolle etc., in denen Unsichtbarkeit vorkommt, waren es genau diese Wesenheiten, die diese Fähigkeit bessern haben sollen. Bei Mythen oder religiösen Schriften der Vergangenheit sieht nicht anders aus. Auch hier waren es nicht Menschen, die sich unsichtbar machen konnten, sondern Gott & Co. Es gibt Ausnahmen, aber in der Regel war diese „Begabung“ ausschließlich ein Privileg von Wesen, die nicht von der Erde kamen oder besser gesagt keine Menschen waren.

Warum also sprechen solche Geschichten in den allermeisten Fällen diese Fähigkeit ausnahmslos anderen Wesen und nicht irgendwelchen Menschen zu? Es wäre eigentlich zu erwarten, wenn sich Menschen immer mal wieder gerne vorstellen, dass man sie nicht sehen kann …

Riesen und Außerirdische

Erzählungen und Texte über Riesen, Titanen, Hünen oder Giganten gibt es in allen Teilen der Erde und aus allen Zeiten der Menschheit. Geschichten über Riesen finden sich zahlreich in der Märchenwelt, sie finden sich in der Bibel, in skandinavischen Mythologien, in südamerikanischen Überlieferungen, im Glauben afrikanischer Völker oder auch in religiösen Erinnerungen der Griechen und Bewohner Ozeaniens. Selbst historische und reale Menschen wollen sie gesehen haben. Zum Beispiel Seefahrer und Entdecker.

In der Prä-Astronautik sind solche Recken der Urzeit immer wieder Thema der hitzigsten und wildesten Kontroversen. Grund dafür sind auch die immer wiederkehrenden Fotos von gefundenen Riesen, die allesamt nicht echt sind. Bilder, die oft schon rund 15 Jahre kursieren und mit denen ich mich bereits häufig befasst habe (z. B. HIER, HIER, HIER, & HIER). Gleiches gilt für das Thema „Gab es Riesen in der Vorzeit?“, wie Ihr beispielsweise HIER, HIER , HIER & HIER erfahrt.

Kern- oder Grundaussage beim Thema Riesen der Vergangenheit ist in der Prä-Astronautik, dass diese „irgendwas“ mit den Astronautengöttern zu tun haben. Ich selber teile diese Ansichten.

VIDEO: “Auf der Jagd nach den Nephilim” – Von Ancient Aliens, Riesen, Anunnaki und Göttersöhnen (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO/VORTRAG: “Auf der Jagd nach den Nephilim” – Von Ancient Aliens, Riesen, Anunnaki und Göttersöhnen (Bild: L.A. Fischinger)

Ist man (wie ich) Prä-Astronautiker und Jäger des Phantastischen, kennt man viele der ungezählten Geschichten der Vergangenheit über Titanen. Fast immer sollen sie böse gewesen sein und Angst und Schrecken verbreitet haben. Sünde und grob-dumme Gesellen, denen man nicht begegnen mag. So kann man das „klassische Bild“ von Riesen in der Sagenwelt umreißen.

Im Alten Testament werden im 1. Buch Moses unter anderem Riesen sogar für die Schlechtigkeit der gesamten Menschheit mit verantwortlich gemacht. Auch mit dem „Fall der Engel“ stehen diese im Zusammenhang und selbst Moses und die Hebräer sollen noch leibhaftige Riesen getötet haben.

Kein Wunder also, dass in der biblisch und jüdisch geprägten Welt diese Giganten den Ruf als „Bestien“ haben, die es auszurotten gilt.

Interessant ist aber, dass das in aller Welt so ist, in denen man Mythen über sie findet. Beispielhaft soll hier der nordische Gott Thor der skandinavischen Mythologie erwähnt werden. Thor hat nach Texten wie der Edda immer wieder gegen Riesen gekämpft oder die versucht zu töten. Wie in diesem Beispiel aus der Snorra-Edda aus dem 13. Jahrhundert (Gylfaginning, Kapitel 45, 279):

Aber um Mitternacht hörte Thor den Skrymir im Schlafe so laut schnarchen, dass der Wald widerhallte. Da stand er auf und ging zu ihm, schwang den Hammer hastig und heftig und schlug ihn mitten auf den Wirbel, so dass er merkte, wie das Hammerende ihm tief ins Haupt sank. In dem Augenblick erwachte Skrymir und fragte: Was ist mir? Ist mir eine Eichel auf den Kopf gefallen? Oder was ist mit dir, Thor?

Auch wenn die Giganten der Mythologie zum Beispiel eine außerirdische Herkunft haben sollten (zumindest zum Teil), wird ihnen eine Fähigkeit nicht zugesprochen: Sich unsichtbar machen.

Aber eine bemerkenswerte Sage aus dem Gebiet zwischen Emmerich und Düsseldorf macht genau das.

Unsichtbare Titanen der Urzeit

ARTIKEL: Stonehenge und das “Erbe der Giganten” in aller Welt (Bild: gemeinfrei)
ARTIKEL: Stonehenge und das “Erbe der Giganten” in aller Welt (Bild: gemeinfrei)

Eigentlich bringt kein Ancient Alien-Autor Riesen mit Unsichtbarkeit in Verbindung. Eher sollen Feen und ihren Kollegen solche Fähigkeiten besessen haben. Doch in der folgenden Geschichte finden sich dazu einige spannende Details.

So wird in dieser Rhein-Sage erzählt, dass ein Zwerg, ein „Wichtelmann“, sich einst nett mit einem Riesen unterhalten haben soll. Dabei beschlossen die beiden ihre Gestalt zu tauschen, nachdem sie „viel über die Menschen und über Unterschiede zwischen ihren Völkern und den Irdischen geredet“ hatten. Der Titan wiederum wird in der gesamten Erzählung als nett oder umgänglich beschrieben. Alles andere also, als man es aus Märchen gewohnt ist.

Erstaunlich ist dabei allerdings, woher die Informationen über den Wichtel und den Riesen eigentlich stammen sollen:

Es ist übrigens eine der Geschichten, die uns die Wichtelmänner selbst auf einem der kleinen, weißen Blätter hinterbracht haben, die das Völkchen mitunter in unseren großen Bibliotheken in alte Bücher legt.“

Wesen aus der Anderswelt geben Informationen an die Menschen? Unglaublich!

Das Märchen zieht inhaltlich konkret eine Verbindung zu einem anderen netten Riesen, dem ein Geistlicher begegnet sein soll. Auch dieser Recke war freundlich und damit keine boshafte Erscheinung, wie es die Erzählung herausstellt. Seine zweite Besonderheit wiederum war das Wissen über die „Technik“ sich unsichtbar machen zu können.

So heißt es zu der Begegnung mit dem Gewaltigen:

Ein Pfarrer am Niederrhein schildert, wie er einst einen solchen Riesen gewahr wurde. Er geht zu einer Abendstunde am Rheinuferentlang, um noch ein wenig frische Luft zu genießen, denn am anderen Tag heißt es früh aufstehen. Da sieht er auf einige Entfernung an einem Baum einen Mann lehnen, der ihm den Rückenzuwendet. Nun, der Pfarrer stapft weiter, obwohl ihm sehr unheimlich zu Sinn wird, und ihn dünkt, dass der Unbekannte bei jedem Schritt, den er ihm näher kommt, um zwei Ellen wächst.

Schließlich ist der Fremde groß wie ein junger Eichbaum. Gerade will der wackere geistliche Herr mit einem Stoßgebet an ihm vorüber, da wendet der Riese sich zu ihm um, schiebt sich ein Käppchen auf den Kopf, lächelt freundlich und ergeben, als bäte er um Entschuldigung, dass er sich sehen ließ, und zergeht langsam in Unsichtbarkeit.

(…) Bösartig sei der Hüne nicht gewesen, das hätte er an seinem Lächeln gesehen, sagt der Pfarrer.“

Die „Wesen eines anderen Sterns“

"So rasch wie der Wind": Eine UFO-Entführung vor Jahrhunderten in Irland? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: “So rasch wie der Wind” – Eine UFO-Entführung vor Jahrhunderten in Irland? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)

Ein Riese, der sich mit einem „Käppchen“ unsichtbar machen kann? Noch dazu einer, der offensichtlich alles andere als ein bösartiges Wesen beschrieben wird. Nur: Was war diese Kappe, die den Hünen im Nichts verschwinden ließ?

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Solche „Tarnkappen“ oder „Tarnumhänge“ kommen in der Märchenwelt öfter vor. Beispielsweise bei diversen Helden, die derartige Tarn-Techniken von den verschiedensten Fabelwesen bekommen haben sollen. In dieser Sage vom Niederrhein nutzt sie jedoch ein Hüne höchst-selbst um sich vor dem nahenden Pfarrer unsichtbar zu machen.

Das Märchen lässt uns aber auch über die Herkunft dieses Unsichtbarkeits-Zaubers nicht im Unklaren. Nicht nur, dass angeblich Zwergenwesen Informationen in Bibliotheken bringen, sondern Außerirdische brachten die Tarn-Techniken zu den Riesen. Es heiß:

Zwischen Düsseldorf und Emmerich sind die Riesen noch nicht ausgestorben, aber sie haben es von den Zwergen mitbekommen, dass sie sich unsichtbar machen können. Sie vermeiden gern, dass die Menschen sie erkennen, weil sie fürchten, dass sie ihnen hinter ihre Schliche kämen. Vielleicht haben die Hünen auch ihre Fähigkeit von den Wesen eines anderen Sterns erhalten und hüten sich deshalb, etwas zu verraten.“ (Unterstreichung von mir)

Was soll man hierzu sagen? Waren „Wesen eines anderen Sterns“ in jenen Tagen also bekannt? Nicht Elfen, Unterirdische oder Feen in ihren Feenhügeln, sondern klar Lebewesen von außerhalb der Erde.

Aber die Sagenwelt legt genau bei diesen außerirdischen Wesen sogar „noch eine Schippe drauf“, wie es umgangssprachlich gerne heißt …

Konspirative Treffen mit Aliens „von anderen Sternen“

Wesen von anderen Sternen sind schlicht und einfach Außerirdische. Daran gibt es nichts herumzudeuteln.

Die Frage nach (intelligentem) Leben im All ist heute ein alltägliches Thema, das auch für die Mainstreammedien unlängst salonfähig geworden ist. Daran war bei den Menschen vor Jahrhunderten eigentlich nicht zu denken. Wobei Leben im All und Außerirdische hier auf der Erde, wie es die Sage von den Hünen oben behauptet, zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Im Mainstream heute wird da ebenso scharf unterschieden, ob es irgendwo im Universum Leben oder Intelligenzen gibt, oder ob solche Aliens hier auf der Erde waren/sind. Auch die Astronomie zieht hier eine klare Trennlinie.

VIDEO/VORTRAG: Der ultimative Beweis für die Astronautengötter – wie lässt sich die Prä-Astronautik unwiderlegbar beweisen? (Bild: L.A. Fischinger / Tatjana Ingold)
VIDEO/VORTRAG: Der ultimative Beweis für die Astronautengötter – wie lässt sich die Prä-Astronautik unwiderlegbar beweisen? (Bild: L.A. Fischinger / Tatjana Ingold)

Die Prä-Astronautik geht davon aus, dass diese Aliens hier waren und in den alten Berichten und Aufzeichnungen Spuren hinterlassen haben. Eben exakt so, wie die genannten „Wesen von anderen Sternen“, die vielleicht den Riesen die Fähigkeit des „Unsichtbarmachens“ gebracht haben.

Und diese Außerirdischen haben in einem weiteren angeblichen Märchen eine nicht minder spannende Spur hinterlassen. In dieser überlieferten Geschichte vom Rhein bzw. aus dem Mündungsgebiet des Rheins (Niederlande) wird von einer Witwe nahe der niederländischen Stadt Utrecht erzählt. Eine unheimliche Witwe, die „in vielen Dingen der schwarzen Kunst wohlbeschlagen war“. Sie war also eine Hexe.

Ihrem treuen Knecht wiederum wurde die Zauberin irgendwann doch zu unheimlich, da er „über die Gewohnheiten seiner Herrin Bescheid“ wusste. Vor allem da sie „zu bestimmten Nächten in jedem Jahr aus ihrem Haus verschwand“ und der Knecht eines Tages sie dabei heimlich beobachtete. Sie sei durch die Luft mit Hilfe einer Handvoll Heu aus einer ganz bestimmten Pferdekrippe weg geflogen!

Nun nahm auch der „getreue Knecht“ dieses Zauberheu und flog seiner Meisterin damit heimlich nach. So reiste er „im nächsten Augenblick durch die Lüfte nach der Stadt Wyk, die nahe der Mündung des Rheins“ und landete dort in einem Keller. Eine Menge Leute hielten sich in diesem Kellerraum auf, die der Knecht bereits durch Besuche dieser Menschen bei seiner Herrin daheim kannte. Willkommen war er in der Runde aber nicht:

Dann sah er auch seine Meisterin. Die meisten Besucher schalten und waren ungehalten, dass ein Fremder unter ihnen war und dass die Frau auf ihre Pferdekrippe nicht acht gegeben hatte. Aber mit dem Knecht selbst hatten sie allesamt Mitleid, und als die Herrin vorschlug, ihn umzubringen, waren sie dagegen. Sie legten der Witwe von Oostbrock vielmehr auf, wenn der Mann Schweigen verspräche, ihn sicher heimzuführen.“

Es kam aber anders. Die Hexe warf ihren Knecht auf dem Rückflug niederträchtiger Weise in den Rhein, wo er später verletzt von einigen Bauern aufgefunden wurde. Die Retter des Mannes „horchten ihn aus und fuhren gleich bis Utrecht“, wo er diese Geschichte dem Bürgermeister berichten musste:

Der Knecht hat erlaubt, die Sache aufzuschreiben, und das ist geschehen.“

“Wir sahen kleine Leute im Wollaton Park”: Angebliche Begegnung mit “Gnomen” im Jahr 1979 soll erneut hinterfragt werden (Bild: Archiv Nottingham Post / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
“Wir sahen kleine Leute im Wollaton Park”: Die angebliche Begegnung mit “Gnomen” im Jahr 1979 (Bild: Archiv Nottingham Post / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Obwohl er zum Stillschweigen verpflichtet war, packte er also letztlich doch über das „Spukhaus in Wyk“ aus. Ein Whistleblower der Folklore, der eher versehentlich oder aus Neugier auf einem solchen konspirativen Treffen landetet. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Über solche Art von Geheimtreffen in ebenso geheimen Häusern waren die Menschen laut dem Ende der Sage aus Holland aber informiert. Man wusste von diesen Geheim-Meetings von Denkern und Gelehrten aus anderen Städten. Und man wusste auch, dass auch Außerirdische im Verborgenen daran teilnehmen. Das Märchen schließt mit den Worten:

Man hatte damals und vielleicht noch jüngst in allen großen Städten, wie Amsterdam und Hamburg, solche heimlichen Zauberhäuser, und es gibt Weise und Dichter, die dort gern gesehene Gäste waren und in den Büchern studierten und Gelehrte aus anderen Schichten und sogar von anderen Sternen empfingen. Dass auch in Wyk solch Haus bestand, hat man freilich erst aus dem Bericht des Bürgermeisters Culemberg erfahren.“ (Unterstreichung von mir)

Es klingt wie eine moderne Verschwörungstheorie: Eine Geheimgesellschaft aus vollkommen unterschiedlichsten Menschen, die sich im Geheimen an versteckten Orten treffen, um Wissen und Weisheit zu studieren … und an dem als „Krönung“ sogar „Gelehrte von anderen Sternen“ teilnehmen.

Also genau jene Wesen, die angeblich den Riesen der Urzeit die Fähigkeit gaben, sich unsichtbar zu machen, wie es die das andere Märchen vom Rhein weiß ….

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Kirche in meinem Heimatdorf: Ist sie ein Werk der Freimaurer oder sogar Illuminaten? +++YouTube-Video+++

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Meine Dorfkirche in Coesfeld-Lette: Ist sie ein Werk der Freimaurer oder sogar Illuminaten? (Bild: L. A. Fischinger)
Meine Dorfkirche in Coesfeld-Lette: Ist sie ein Werk der Freimaurer oder sogar Illuminaten? (Bild: L. A. Fischinger)

Was macht eine “Pyramide mit dem Allsehenden Auge” über einem Eingangstor meiner heimatlichen Dorfkirche im Münsterland? Ist die Kirche in Wahrheit ein Werk der Freimaurer oder sogar Illuminaten, die diese Kirche 1912 – 1914 in Coesfeld-Lette erbaut haben? In diesem Video auf meinem YouTube-Channel gehe ich der Frage einmal nach.

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das “Auge der Vorsehung” kennen praktisch alle Mystery-Fans. Denn diese “Pyramide mit Auge” wird immer wieder überaus gerne mit Freimaurern, dunklen Mächten, Illuminaten usw. in Verbindung gebracht. Es sei ein “geheimes Symbol” irgendwelcher Geheimgesellschaften und damit quasi etwas ganz unheilvolles.

Was aber hat das “Allsehende Auge” solcher angeblichen Geheimbünde über einem Eingang meiner Kirche in meinem Dorf Lette bei Coesfeld zu suchen? Meine Dorfkirche – Teil einer Verschwörung der NWO (Neue Weltordnung)?

Schaut selbst in diesem Video von mir auf meinem Kanal bei YouTube.

Bleibt neugierig …

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Lars A. Fischinger

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Das “teuflische Evangelium der Aliens”: Ein Video will zeigen, dass ich durch “die dämonischen Lehren der Prä-Astronautik” zum Satan verführe

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"Das Alien-Grey-Dämonen-Evangelium" der UFOs und Astronautengötter: Wie Erich von Däniken bin auch ich ein dämonischer Verführer mit meinen Lehren (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
“Das Alien-Grey-Dämonen-Evangelium” der UFOs und Astronautengötter: Wie Erich von Däniken bin auch ich ein dämonischer Verführer mit meinen “Lehren” (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Es ist wahrlich nicht neu, dass die Themen UFO-Phänomen, Außerirdische und natürlich Prä-Astronautik (Ancient Aliens) sehr umstritten sind. Ebenso ist es nicht neu, dass Skeptiker und Kritiker den Befürwortern der Grenzwissenschaft & Co. neben sachlichen auch oftmals allerlei vollkommen unsinnige Vorwürfe machen. Sei es zum Beispiel, dass ich und mein YouTube-Kanal bezahlte Desinformation von Illuminaten, Freimauer oder wem auch immer ist, oder, dass ich mit dem “Teufel im Bunde” stehe. Nun aber stieß ich auf ein Video im Internet, das an Vorwürfen mir und anderen Autoren der Grenzwissenschaft gegenüber nicht zu überbieten ist! Oder besser gesagt: unterbieten. Ich habe mir das ungewöhnliche Schmäh-Video eines angeblichen “Christen” einmal genau angesehen und stell es Euch hier umfassend vor.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wer sich, wie ich, mit augenscheinlich sehr “sonderbaren Themen” beschäftigt, gilt ganz schnell als Spinner. Das stört mich nicht im Geringsten, da jene Personen, die solche Aussagen treffen, von meiner Tätigkeit, meinen Aussagen und meine Themen keinen Funken Ahnung haben. Schlimmer noch, denn diese Tölpel haben nie etwas von mir genau gelesen etc.

Das macht nichts. Warum soll man etwas lesen, dass einen nicht interessiert? Da stehen die meisten Autoren oder Grenzwissenschaftler ganz einfach drüber. Vor allem ist natürlich hier Erich von Däniken zu nennen, da er seit 1968 neben sachlicher Kritik auch die wildesten Vorwürfe zu hören bekommt.

Teufelszeug!

Selbstverständlich ist es oft einfach zum Lachen, was “Skeptiker” in ihrem Wahn alles behaupten. Oft wird mir vorgeworfen, dass ich irgendwie von einer Geheimgesellschaft in und bezahlte Desinformationen bei YouTube in meinen Videos verbreite. Oder aber auch, dass Leute wie EvD und ich Teufelszeug verbreiten, wenn es um Raumfahrer im Altertum oder auch um UFOs geht.

Was solls?! Solche “Kritiken” prallen zumindest an mir ab, wie vom Körper abgestoßene Biomasse an einer Marmorsäule.

Doch kürzlich fand ich im Internet ein etwa halbstündiges Video das “der Wahrheit entspricht”. Es sei “eine wahre Begebenheit – Erfahrungen mit den Lehren der Greys”, die unter anderem mich persönlich als Verbreiter satanischer und dämonischen “Lehren” bezeichnet. Ich sei damit eine “Gefahr” für alle Menschen!

Ich habe mir das Video einmal ganz genau angehört und möchte es Euch auf keinen Fall vorenthalten. Vor allem, da sich mit Sicherheit viele von Euch durchaus unterhalten fühlen werden …

Das “Evangelium der Aliens” und die Lehren des Lars A. Fischinger

Das Video von dem YouTube-User “Ökumene Kritik” ging am 12. April 2017 online. Darin wird vorgeworfen, dass ich – wie Erich von Däniken oder auch Zecharia Sitchin – ein “Evangelium der Grauen”, also der Aliens, lehre und verbreite. Dieses “Alien-Grey-Dämonen-Evangelium”, wie des in der Beschreibung des Videos heißt, habe vor allem von Däniken verbreitet und ich sei als eine Art “Schüler” dieser Lehren nun selber ein solcher teuflischer Lehrer geworden.

So heißt es in der Beschreibung in Etwa:

Kann man Lehrern dieser Prä-Astronautiker wie (…) Lars A. Fischinger vertrauen? Wo sind Lügen darin zu finden? Welche Gefahren stecken in diesem Phänomen?”

Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als „Ancient Aliens Sekte“
Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als „Ancient Aliens Sekte“

Weiter lesen wir dort:

Wer wegklickt hat Angst vor der Wahrheit. Wer die Wahrheit liebt hört bis zum Ende zu.

Das habe ich freudig getan und fühlte mich nett unterhalten.

Dieser Quatsch von einer (Alien-)”Lehre”, die verbreitet wird, zieht sich durch das ganze Video. Immer wieder wird von dem (angeblich!) “gläubigen Christen” in seinem Schmäh-Vortrag fabuliert, dass Leute wie Däniken und ich “Lehren” verbreiten. Also quasi mit einer Alien-Religion missionieren und eben das Evangelium der Greys verbreiten.

Schlimmer noch ist aber eine weitere Falschaussage, die sich durch das gesamte Video zieht: Der Einsteller spricht die ganze Zeit unzählige Male davon, das die Prä-Astronautik die Außerirdischen der Vorzeit als Götter ansehen. Götter im Sinne von echten Göttern, als die Götter eben. Hier zeigt sich, dass der “Kritiker” überhaupt gar nichts von der Prä-Astronautik verstanden hat. Nichts.

Und das, obwohl er selber einleitend davon spricht, sich einst intensiv mit UFOs, Esoterik, Aliens der Antike usw. befasst habe. Das ging so weit, dass er selber verzweifelt versuchte, dass die Alien-Götter ihn doch auch mal entführen. Was der angeblich “christliche Kritiker” aber versteht ist übrigens, wie man ungefragt Bilder von mir und diesem Blog sowie anderen Seiten nimmt und in seine “christlichen” Videos einbaut. Wie sagte Gott im Alten Testamt noch gleich? – “Du sollst nicht stehlen!”

Nur ist es vollkommener Unsinn, dass ich (oder wer auch immer) die Astronautengötter als echten Gott oder ähnlich ansehen! Die Ahnen, so heißt es nach der Idee der Prä-Astronautik, begegneten Wesen aus Fleisch und Blut aus dem All und diese wurden für überirdisch (göttlich) gehalten. Es ist völlig absurd zu behaupten, dass EvD oder ich jemals etwas anders sagten oder schrieben.

“Die Außerirdischen sind unsere Götter”, wie es im Video unterstellt wird, behauptet kein einziger Grenzwissenschaftler. Außer jene, die der UFO-Sekte Rael-Bewegung angehören. “Ökumene Kritik” zeigt damit mehr als deutlich, dass er von UFO-Forschung und Prä-Astronautik nichts versteht. Nichtmal die Grundidee hinter den Überlegungen zu Astronautengöttern oder auch UFOs.

Erst sein angeblicher Weg zu Jesus und, wie er es am Ende erzählt, eine vergebliche versuchte Verführung durch den Satan oder einen seiner Handlanger auf einem Autobahnrastplatz, brachte ihn zu diesen Erkenntnissen. Die versuchte Verführung durch den Teufel sah übrigens so aus, dass ein Mann, eine Art “Men in Black”, wie er sagt, ihn an der Autobahn davon abriet von ihm gemalte Bilder von Aliens in den Müll zu werfen … dennoch tat er es.

Aber es wird noch absurder:

Dämonische Lehren, teuflische Verführungen, okkulte Machenschaften

UFOs und Prä-Astronautik sind eine “Götterlehre”, wie es “Ökumene Kritik” dank seinem Glauben zu Jesus Christus wissen will. Ein falsches Evangelium, dass von Satan persönlich ausgeht, da es auch “wissenschaftlich erwiesen” sei, dass Aliens niemals die Erde erreichen können. Also sind und waren sie nicht hier und folglich steckt der Teufel und seine Dämonen hinter all diesen Phänomene bzw. Themen. Das schließt nach Meinung des “Kritikers” Kornkreise explizit mit ein.

Und hier wird es wieder unsinnig. Ausgiebig wird davon gesprochen, dass Kornkreise sehr oft okkulte, esoterische oder dämonische Symbole zeigen würden. Damit sei klar, dass diese von Satans Schergen angefertigt werden, die damit die Menschheit verführen wollen. Die Dämonen würden sich heute ganz einfach “modern” in Form von Aliens präsentieren, um so Menschen zu verführen und von Gott und Jesus Christus zu trennen.

“The Mowing Devil” von Hartfordshire 1678 (Bild: gemeinfrei)

Als Beispiel wird in dem Video das bekannte Bild “The Mowing Devil” von 1678 genannt, auf dem zu sehen ist, wie der Teufel mit seiner Sense ein Feld mäht. Diese Abbildung wird heute in der Kornkreis-Thematik häufiger als ein Indiz für mittelalterliche Kornkreise angesehen. Wenn aber damals der Teufel solche Kornmuster geschaffen hat … dann macht er es auch noch heute, glaubt mein “Kritiker” in seinem Beitrag. Nur ist der Höllenfürst von damals heute up to date und präsentiert sich als Alien

Wer also sich mit den Themen der Grenzwissenschaft beschäftigt und diese “lehrt” (wie auch immer man dies “lehren” kann), gehört zu diesem okkulten Zirkel. Auch ich bin damit ein Verführer im direkten oder indirekten Auftrag des Satan.

Es würde zu weit gehen darzulegen, warum und weshalb eine Beziehung zwischen dem Glauben an überirdische Wesen wie Dämonen, Feen, Zwerge oder eben den Teufel im Mittelalter mit den “Aliens von heute” in Verbindung stehen könnte. Auf diesem Blog, in Videos und in Büchern habe ich das Thema immer wieder aufgegriffen. Gleichfalls habe ich in einem Buch sehr umfassend und detailliert dargelegt, wer Satan eigentlich gewesen sein könnte und warum es ihn als Bestie in einer Hölle nicht gibt.

Trotzdem ist sich der “christliche” Mann sicher, dass hinter Kornkreisen der Satan steckt. Dass solche Bilder in den Feldern der ganzen Welt in Massen von ganz normalen Menschen gefälscht werden, erwähnt er jedoch mit keiner Silbe. Vielmehr verweist er in seinem Vortrag auf einige Kornkreise hin, die seine satanische Herkunftsidee belegen sollen. Ob sie von Menschen als Gag angefertigt sein könnten, zieht er nicht mal in Erwägung.

Dämonen in UFOs und der Verführer Fischinger

UFOs sind ebenso auch ganz einfach Manifestationen des Satans und seiner Dämonen. Eine Aussage, die nicht neu ist. Doch der religiös erfüllte “Kritiker” vermutet dahinter noch weit mehr. Es könnte sein, so sagt er, dass Geheimdienste mit dem Teufel und seinen höllischen Kreaturen gemeinsame Sache machen. Die UFOs seine zwar materielle und damit physische Objekte, aber von Menschen und Höllenwesen zusammen gebaut worden.

“Es ist ein dämonisches Ding”, das hier zwischen Mensch und Satan laufen könnte, heißt es in dem Video. Das würde dann auch die “Men in Black” erklären, die nach Meinung des Ex-Esoterikers eben auch Dämonen sind. Immerhin habe er ja einen solchen “Men in Black-Dämon” selber an der Autobahn mit einem dicken Wagen der Marke “Audi” getroffen. Wenn es nicht sogar Luzifer selber war.

“Ich werde Euch nachher noch ein Zeugnis geben”, so kündigt er übrigens seine Erzählung von seiner Autobahn-Begegnung an. Dies alles diene ausschließlich dazu, die Menschheit zum Gehörten zu verführen oder zu leiten. So sagt er in seinem “Kritik-Video” zum Beispiel über UFOs, Prä-Astronautik, Aliens etc. ab etwa Minute 10:33:

Ich glaube, dass dieses Gedankengut, dieses Konstrukt, dieses Evangelium der Grauen ein okkult-dämonisches Evangelium ist und damit Menschen verführt werden, Kontakt zur dämonischen Welt aufzubauen.

UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)

Wer also von den Freundinnen und Freunden des Phantastischen durch meine Veröffentlichungen bereits versucht hat “Kontakt zur dämonischen Welt aufzubauen” (= Außerirdische), möge sich bitte bei mir melden.

Die Greys, die Grauen, von denen “Ökumene Kritik” dauernd spricht, sind aber auch in Sachen UFOs an dieser Stelle sehr interessant. Diese Wesen sind heute sicher jeden bekannt und werde als Aliens angesehen. Beispielsweise eben beim UFO-Phänomen sollen diese gesehen worden sein. Vornehmlich bei UFO-Entführungen. Diese Greys sind nach Lesart dieser Video-“Kritik” ganz einfach Dämonen und keine Wesen aus dem All.

Man könne allerdings diese Greys und ihre UFOs aber zum Glück dadurch vertreiben, dass man bei einer solchen Begegnung zu Gott und Jesus Christus betet. Solche Fälle kenne er selber, wird im Video gesagt.

Was aber mit keiner einzigen Silbe in dem Video erwähnt wird, sind andere angebliche “Alien-Typen”. Die “kleinen Grauen” sind fraglos sehr bekannt, jedoch lange nicht die einzigen Wesen, die gesehen worden sein sollen. Auch engelhafte Geschöpfe oder blonde und große Menschen kennt die UFO-Forschung. Sind auch diese – wenn sie real sind – Dämonen oder nur teuflische Kreaturen, die sich in anderen Körpern tarnen?

Das Video schweigt darüber. Es schweigt aber selbstverständlich nicht darüber, woher diese UFO-Alien-Verführer eigentlich kommen.

Schon in der Bibel seien diese Wesen des Luzifer erwähnt. Interessanterweise wird dazu in der Videobeschreibung das 1. Buch Moses (6,1-7) zitiert, in dem von den Gottessöhnen und den Menschenfrauen berichtet wird. Knappe Verse, die ich beispielsweise in meiner “satanischen Lehre” vor allem HIER sehr umfangreich interpretiert und hinterfragt habe. Nur waren diese weder echte Götter, im eigentlichen Sinn, noch irgendwie überirdische Wunderwesen eines Satans, der in der Hölle wohnt. Zumal nach meinem Verständnis eines “Dämon” dieser wohl kaum mit einer Menschendame Babys zeugen kann.

Genau das sagt aber der von diesem “Kritiker” selber zitierte Text aus der Bibel selber … (mehr HIER)

Meine “Lügen” und die “Lügen” der anderen …

Nun wird es ganz besonders spannend:

Der Meister der “Alien-Dämonen-Religion” ist selbstverständlich Erich von Däniken, heißt es von dem “christlichen” YouTuber. Er ist der Meister dieses “Evangelium der Grauen” und ich war oder bin einer seiner Schüler. Bis ich dann eines Tages selber zu einem solchen “Lehrer” des Okkulten und Bösen wurde. Folglich bin ich von der dunklen Seite in der Welt verführt worden.

Der satanische Lehrer und sein Schüler: Erich von Däniken und Lars A. Fischinger
Der satanische Lehrer und sein Schüler: Erich von Däniken und Lars A. Fischinger

EvD ist “der große Lehrer der dämonischen Lehre der Prä-Astronautik”, wie es auch Armin Risi oder Zecharia Sitchin seien. Letzter habe die teuflischen Lehren des Planten Nibiru, der außerirdischen Anunnaki “und blabla” (Zitat) verbreitet. Doch von Däniken als Vorreiter der Astronautengötter-Idee habe schon seine Laufbahn als Lehrer des Satans auf fiese Machenschaften begründet, berichtet das Video.

So hat EvD angeblich sogar eine Art Artefakt in Form eines UFOs gefälscht, um seine “Lehren” damit zu belegen. Was bzw. welches Objekt damit gemeint ist, weiß ich an dieser Stelle allerdings auch nicht.

Als geradezu sensationelle Enthüllung stellt der “gottesfürchtige Kritiker” seine Ausführungen zu von Däniken dar, dass dieser einst im Gefängnis war. Das würde gerne “verschwiegen” und sei erst viel später herausgekommen, so flunkert er weiter als “Christ”.

Das ist ebenso falsch, wie die Behauptung, in den 1980er Jahren sei der Schweizer Autor mit seinen “Missionierungen” angefangen. Richtig ist nämlich, dass EvD vor Gericht und ins Gefängnis kam, als ihn bereits alle Welt durch sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” von 1968 kannte. “Verschwiegen” wurde da nichts. Im Gegenteil, da es ein mediales Spektakel war! Und es wäre bei dem Hype um seine Person damals auch unmöglich gewesen, da die Presse in aller Welt von seiner Verhaftung berichtete.

Dass die Verurteilung von EvD wegen Betrug zu einem Großteil eine reine Show der Justiz war und vor allem nichts mit seinem Thema der Götter aus dem All zu tun hatte, wurde übrigens von “Ökumene Kritik” verschwiegen. Oder er weiß es nicht, was ich eher denke. Schließlich weiß der “Kritiker” vieles nicht, wie es schon das mangelnde Wissen um die Grundannahme der Prä-Astronautik oben zeigte.

Ein “Kritiker”, der keine Ahnung hat

Da verwundert es auch nicht, dass seine Behauptungen zu mir schlichte Lügen des “frommen Christen” sind. Zumindest zeugen sie von purer Unwissenheit und es wurden so manipulativ in dem Schmäh-Video erzählt, das man nur die Hände über den Kopf zusammen schlagen kann.

So suggeriert der unwissende “Christ” ab ca. Minute 8:35 folgenden Unfug über mich:

Die Akte 2012 reloaded - Weltuntergang, Nibiru, Maya-Kalender und anderen Unsinn zum 21. Dezember 2012
Die Akte 2012 reloaded – Weltuntergang, Nibiru, Maya-Kalender und anderen Unsinn zum 21. Dezember 2012

Ich hätte verbreitet, dass der Maya-Kalender im Jahre 2012 das Ende der Welt vorhersagen würde – und würde mich nun “plötzlich” davon distanzieren. Wie auch andere nicht genannte Autoren. So sagt er etwa in seiner Unwissenheit:

Und machen blabla, als hätte das gar nicht gestimmt. Aber vorher haben sie kräftig damit Geld gemacht und ihre Bücher verkauft.”

An Dummheit ist “Ökumene Kritik” damit in diesem Zusammenhang kaum mehr zu überbieten. Weder hat er mein Buch “Die Akte 2012” gelesen, noch meine zahllosen (kostenlosen) Blog-Postings und YouTube-Videos zu 2012  gelesen bzw. gesehen. Als Autor wurde gerade ich in diesem Zusammenhang nicht müde, gegen diesen 2012-Hype zu arbeiten. Der “Kritiker” lügt folglich bei dieser Behauptung ganz einfach oder hätte es gerne, dass es so ist. “Du sollst nicht lügen!”

Man sollte hierbei noch unterstreichen, dass fast kein Esoteriker und ausnahmslos kein Prä-Astronautiker Bücher publizierte, dass 2012 der Weltuntergang kommt. Das ist reines Wunschdenken dieses “Kritiker”, da es so wunderbar in sein teuflisches Weltbild der bösen Alien-Fans passt. Bei der Sintflut an esoterischen 2012-Büchern damals war sogar genau das Gegenteil der Fall: Diese fabulierten in ihren Veröffentlichungen vom “Aufstieg der Menschheit”, einem “goldenen Zeitalter” oder “spirituellen Wandel” usw. Grundsätzlich also von positiven Geschehen in den Augen dieser 2012-Esoteriker.

Auch der “große Meister des Bösen” von Däniken hat nie davon gesprochen

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Lars A. Fischinger

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Die „Gizeh-Mauer“ – Mythos und Wahrheit: Warum wurden die Pyramiden vor 15 Jahren „eingemauert“? +++Artikel++

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Warum wurden die Pyramiden von Gizeh vor rund 15 Jahren vollständig mit einer Mauer umgeben? Steckten oder stecken wirklich "dunkle Machenschaften" dahinter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Warum wurden die Pyramiden von Gizeh vor rund 15 Jahren vollständig mit einer Mauer umgeben? Steckten oder stecken wirklich “dunkle Machenschaften” dahinter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Gizeh – immer wieder ein spannendes Thema. Noch immer verbergen sich in den rund 4.500 Jahre alten Pyramiden der Pharaonen Cheops, Chephren und Mykerinos zahlreiche Geheimnisse. Und noch immer sind viele Fragen rund um die Monumente der Pharaonen ungeklärt. Vor allem die größte Pyramide in Gizeh, die Cheops-Pyramide, ist hierbei zugleich auch der größte „Zankapfel“ zwischen alternativen Geschichts-Forschern, Archäologen und natürlich Grenzwissenschaftlern. Und so bekam der „Mythos Gizeh“ vor rund 15 Jahren eine weitere Facette hinzugefügt, über die ich vor Jahren bereits in Artikeln und Büchern berichtete: Die „Gizeh-Mauer“. Was es damit auf sich hatte und hat, soll hier nochmals genauer beleuchtet werden.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Plateau von Gizeh westlich von Kairo hat wesentlich mehr zu bieten, als „nur“ die Pyramiden. Während sich die meisten Mystery-Autoren verständlicherweise auf die großen Monumente der Pharaonen konzentrieren, fanden unbemerkt vom öffentlichen Interesse ab/um das Jahr 2002 ganz andere Arbeiten rund um die Pyramiden statt. Die Gerüchteküche der Netzgemeinde kochte damals heiß und auch heute noch ist sie teilweise nicht ganz abgekühlt.

Meldungen wie „Gizeh wird geschlossen!“, „Die Pyramiden werden heimlich eingemauert!“ und ähnlich klingende Berichte machten die Runde. Immer wieder kamen solchen Meldungen über meinen Schreibtisch. Berichte voller Mutmaßungen und Spekulationen, die zu einem großen Teil von dem Autoren Rico Paganini aus der Schweiz geschürt wurden. Ebenso damals von Bestsellerautor Robert Bauval. Aber so sonderbar diese Neuigkeiten aus Ägypten über eine „Einmauerung von Gizeh“ auch klangen, sie hatten tatsächlich einen wahren Kern und waren grundsätzlich nicht erfunden!

Was war also genau vor rund 15 Jahren in Ägypten geschehen?

Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten

Das gesamte Plateau wurde damals tatsächlich von einer kilometerlangen und Meter hohen Mauer umzäunt. Schnell erhielt dieses Bauwerk den (treffenden) Namen „Gizeh-Mauer“ und Spekulationen über ihren Sinn schlossen wie Pilze aus dem Boden.

Einige Internet-Nutzer wollten es nicht wahrhaben und glaubten an ein Fake oder eine Presse-Ente. Andere wiederum sprachen klipp und klar von einem Gerücht – und dass diese Mauer gar nicht existiert. Wieder andere User in Internet-Foren usw. unterstellten den ägyptischen Archäologen, sie wollen die Welt von Gizeh fernhalten. Sie warfen den Ägyptologen, der ägyptischen Regierung oder auch diversen „geheimen Mächten“ vor, sie würden in Gizeh „sensationelle Entdeckungen“ gemacht haben und „geheime Forschungen“ betreiben. Alles verborgen vor der Öffentlichkeit und schlussendlich soll eine Mauer um das gesamte Plateau dieser „verbotenen Archäologie“ eine uneingeschränkte und unbemerkte Arbeit ermöglichen. Munkelte man.

Ortstermin in Gizeh

Die "Gizeh-Mauer" (Bild: L. A. Fischinger)
Die “Gizeh-Mauer” (Bilder: L. A. Fischinger)

Ich flog damals erneut nach Ägypten – da so oder so eine Reise ins Land der Pharaonen auf meiner Liste stand – um mir dabei auch diese Mauer genauer anzusehen. Die Mauer steht. Das wurde sofort klar. Sie ist aus Beton und trägt oben auf eine Art Zaun von mindestens drei Metern Höhe. Nicht nur gewisse Bereiche des Plateaus wurden mit dieser Mauer umgeben, sondern sie zieht sich an den bewohnten Straßen von Gizeh im Osten ebenso entlang wie durch die Wüste im Süden. Das Plateau kann so nur noch durch drei offizielle Eingänge betreten werden. Der eine Eingang liegt im Osten in der Nähe der Sphinx, der zweite im Norden (Haupteingang) und einer in der südlichen Wüste.

Der Pauschaltourist, der mit dem Bus nach Gizeh fährt, dort ein hübsches Bild an der Sphinx aufnimmt, dann mit dem Bus über das Plateau zum Touristen-Aussichtspunkt fährt um noch ein letztes Bild der Bauten zu machen, sieht von der „Gizeh Mauer“ nichts. Vielleicht zwei Stunden halten sich diese Touristen dort auf um dann ihr Ägypten-Schnell-Programm fortzuführen. Ist also diese Ummauerung Teil einer Verschwörung, nur weil sie nicht klar zu sehen ist?

Auch der Besucher, der sich einen ganzen Tag in Gizeh aufhält, sieht diese Mauer nicht unbedingt. Die Pyramiden sind nicht direkt eingezäunt, sondern die Mauer verläuft „unsichtbar“ bis zu 800 Meter von den Monumenten entfernt. Also eine „Ummauerung der Pyramiden“ existierte damals wie heute nicht. Dennoch warf man mir im Internet schon Ende 2005 vor: „Ich war gerade in Gizeh, da steht keine Mauer!“ Wenn man nicht gezielt danach sucht, findet man sie auch nicht. Bustouristen, in kurzen Hosen, mit ihren Kameras in der Hand und ihrem straffen Zeitplan im Nacken, werden sie eben nicht sehen!

Gerüchte und „verbotene Archäologie“

Im Internet kursieren schon seit Baubeginn der Gizeh-Mauer die wildesten Gerüchte über dieses Bauprojekt. Schon zu Baubeginn kamen die ersten Fragen auf, da der ein oder andere von dem Gerücht gehört habe, das Plateau würde ummauert oder sogar komplett geschlossen werden. Nachdem bekannt wurde, dass die Ägypter ihren Nationalstolz von Gizeh nun tatsächlich eingemauert haben, kam selbstredend die Frage nach dem Sinn und Zweck eines solchen nicht gerade billigen Bauvorhabens auf. Die Mauer selber sieht aus wie das T-Rex-Gehege in dem Film „Jurassic Park“ und wirkt damit irgendwie bedrohlich bis befremdlich. Schätzungsweise acht Quadratkilometer des Plateaus sind so „abgeschottet“ von der Außenwelt.

Angeblich sechs Millionen US-Dollar hat der Bau dieser Eingrenzung gekostet. Schon hier erhoben die ersten Interessierten ihre Stimmen: Woher kommt das Geld für ein solches Vorhaben eigentlich? Hat das alles die ägyptische Antikenverwaltung bezahlt, die damals doch so intensiv nach Geldquellen suchte, um das neue Ägyptische Museum zu bauen? Die ersten Verschwörungstheorien kamen auf und sprachen sehr schnell von „geheimen Organisationen“ und dunklen Geldquellen. Auch ein Zweck für die Errichtung dieser Sperre wurde schnell laut. Man sprach und spricht zum Teil weiterhin von geheimen Forschungen auf dem Plateau, die von der Öffentlichkeit unbedingt verborgen werden müssen. Heimliche Ausgrabungen oder vor den Augen der Öffentlichkeit verborgene Erkundungen könnten hier vor sich gehen. Oder vielleicht gibt es bereits sensationelle Entdeckungen auf dem Plateau, die durch ein derartiges Bollwerk vertuscht werden sollen, spekulierten nicht wenige.

"Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien": Video-Zusammenfassung der Artikel-Serie von Lars A. Fischinger auf YouTube (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien“: Video-Zusammenfassung der Artikel-Serie von Lars A. Fischinger auf YouTube (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

In der Tat graben Archäologen täglich in Gizeh und es werden immer wieder neue Funde gemacht. Möglich, dass es „verborgene Forschungen“ auch wirklich gibt. Das möchte ich nicht abstreiten. Wobei hier zu fragen wäre, ob eine Forschung gleich „geheim“ ist, nur weil davon nichts in der Regenbogenpresse oder den Mainstreammedien steht.

Berühmt ist in diesem Sinne vor allem auch das senkrecht in den Boden verlaufende „Osiris-Grab“, das zwischen Sphinx und Chephren-Pyramide liegt. Eine Entdeckung, die jedoch bald 100 Jahre alt ist. Auch wimmelt es auf dem gesamten Areal von Gizeh an Gräbern. Unzählige Schächte führen senkrecht in den Boden und einigen Spekulationen nach soll es ein ganzes Labyrinth unter der Erde von Gizeh geben.

Verschwörungstheorien sprechen weiter auch davon, dass Archäologen dort im Geheimen unbekannte Gräber und auch Kammern innerhalb der Pyramiden erforschen wollen. Der Inhalt dieser Geheimkammern sei dabei von einer solchen Brisanz, dass die Öffentlichkeit davon nichts erfahren darf. Selbst irgendwelche Geheimgesellschaften werden hinter der Mauer und den angeblichen Geheimprojekten vermutet. Vielleicht sogar die Illuminaten, die hinter allerlei Verschwörungen, Rätseln und Machenschaften stecken sollen. Ebenso fiel der Bau der Mauer zeitlich sehr nahe an der unlängst legendären TV-„Live-Öffnung“ des Sperrsteins am Ende eines der Schächte in der Königinnenkammer der Cheops-Pyramide zusammen. Wir erinnern uns: Das war jene Fernseh-Show des damaligen ägyptischen Antikenchefs Dr. Zahi Hawass und dem „National Geographic Chanel“, bei dem ein Loch in diesen Stein gebohrt wurde. Anschließend steckte man eine Kamera hindurch und die Fernsehzuschauer auf der ganzen Welt konnten einen Block hinter diesen etwa 20 x 20 Zentimeter kleinen Stein erhaschen …

Video: Mysterium um das Osiris-Grab von Gizeh (Bilder: L. A. Fischinger / NSA/JPL)
VIDEO: Mysterium um das Osiris-Grab von Gizeh (Bilder: L. A. Fischinger / NSA/JPL)

Tatsächlich finden zum Beispiel innerhalb der Pyramide des Cheops immer wieder Untersuchungen satt. Ebenso Instandsetzungsarbeiten. Das ist eigentlich kein Geheimnis. Aber muss man dafür deshalb ganz Gizeh „sperren“? Und würde aufgrund irgendwelcher angeblicher geheimen Aktivitäten dort das gesamte Areal für Besucher gesperrt werden, würde nicht gerade genau das die Aufmerksamkeit der Welt auf Gizeh lenken? Ist es nicht gerade Sinn und Zweck einer „geheimen Forschung“ eben im Verborgenen stattzufinden? Würden die Eingänge geschlossen, die Besucher wieder heim geschickt und kein Mensch hätte Zugang zum siebten Weltwunder, müsste sich die ägyptische Altertümerverwaltung mit Sicherheit zahlreichen Fragen stellen. Also wäre das Gegenteil von „heimlich“ erreicht. Ausgrabungen auf dem Gelände fanden und finden bisher vor den Augen der Öffentlichkeit statt. Und mutmaßliche Ausgrabungen unter der Erde sind für die Besucher so oder so nicht zu sehen. Auch nicht ohne Mauer.

Darum eine Mauer!

Die Pyramiden von Gizeh stehen unter dem Schutz der UNESCO und gehören zum Weltkulturerbe der Menschheit. Und die UNESCO unterstützt den Erhalt des Weltkulturerbes (nicht nur Gizeh) natürlich auch mit finanziellen Mitteln. Könnte also die UNESCO die sechs Millionen Dollar teure Mauer mitfinanziert haben? Dient sie etwa dem Schutz des Plateaus und nicht irgendwelchen Geheimprojekten, wie es im Internet kursiert? Die Antwort ist: Ja.

Kairo und Gizeh, auch „klein Kairo“ genannt, sind ein Moloch mit 18 Millionen Einwohnern. Eine gigantische Metropole, die ständig wächst und sich ausbreitet, und deren genaue Einwohnerzahl so richtig eigentlich keiner kennt. Der Besucher von Gizeh, der beispielsweise im Osten am Sphinx-Tempel steht, kann deutlich sehen, dass bis an die Grenze des Plateaus bereits die Wohnhäuser von Gizeh heran reichen. Deutlich sieht man es beispielsweise auch auf Luftaufnahmen der östlichen Plateau-Region, die man mit Hilfe der Software „Google Earth“ betrachten kann (Koordinaten zum Beispiel: 29°58’30,65“ Nord und 31°08’19,40“ Ost). Es scheint, als wolle der moderne Städtebau die uralte Metropole der Pharaonen geradezu verschlingen.

Müllkippe und Freizeitpark Gizeh (Bilder: L. A. Fischinger / St. Eggers
Müllkippe und Freizeitpark Gizeh (Bilder: L. A. Fischinger / St. Eggers

Es ist in Ägypten auch so, dass Menschen dort wild ihre Häuser bauen, wo sie gerade wollen. Und wenn ein Haus „über Nacht“ einmal steht, darf es ebenso wenig abgerissen werden, wie heimlich angelegte Felder der Landwirtschaft. Dieser Bauboom hat unlängst auch die archäologischen Stätten von Gizeh erreicht. Die Pyramiden stehen nicht einsam in der Wüste – wie es Postkartenbilder gerne vermuten lassen –, sondern sie stehen fast schon mitten in der Stadt!

Die „Gizeh Mauer“ nun schützt das Gelände vor illegalen Bauaktivitäten der Bevölkerung. Bis zur Mauer…dann ist Schluss. Doch die Mauer erfüllt noch mehr und ganz profane Zwecke. Das gesamte Gizeh-Plateau ist eine riesige Müllhalde. Wohin man geht und blickt, überall wimmelt es an Plastikmüll, leeren Cola-Dosen und Flaschen und allerlei anderem Dreck. Die schon erwähnten Grabschächte die man dort findet, werden bedenkenlos als Müllkippen genutzt. In den senkrechten Stollen türmt sich der Wohlstandsmüll und Unrat. Auch rund um die Pyramiden selber liegt der Müll herum und Plastiktüten werden an den Seiten der Pyramiden vom Wind hoch geweht. Mülleimer gibt es dort praktisch nicht.

Ebenso benutzen die zahlreichen Wächter und „Touristenjäger“ des Plateaus die Gräber der alten Pharaonen als Toilette. Sie verrichten ihre Notdurft in den Eingängen zu Grabanlagen und Schächten. Pferde, Kamele und Menschen hinterlassen ihre Extremente auf dem gesamten Plateau. Dieser Müll stammt ausnahmsweise nicht nur von den Touristenmassen, die täglich die Monumente bewundern wollen. Er stammt zu einem großen Teil von den Einheimischen, die das Plateau unter anderem als großen Vergnügungspark nutzen.

Ägypten ist ein islamisches Land und was bei uns der freie Sonntag ist, ist dort der Freitag. Ströme von Großfamilien mit Sack und Pack, mit Kind und Kegeln und Tüten voll Picknick-Utensilien eilen auf das Plateau. Dort verbringen sie den Freitag und zurück bleibt der Müll in allen Ecken der Heiligtümer. Für die Kinder ist es ein Abenteuerspielplatz. Sie klettern auf die Königinnen-Pyramiden neben den Hauptpyramiden und die Wächter von Gizeh kapitulieren angesichts dieses Andranges.

Die Gizeh-Mauer nun verhindert, dass von allen Seiten die Einheimischen unkontrolliert das Plateau betreten und leider auch arg verschmutzen. Vor dem Bau der Mauer war Gizeh eine Kloake und jeder Kameltreiber ohne Lizenz konnte dort auf Touristen-Jagd gehen. Kontrolle? Keine!

Doch auch die Schutzmauer hatte schon kurz nach ihrer Fertigstellung Löcher. Die Anwohner haben den oberen Zaun aufgerissen und sich teilweise sogar kleine Rampen gebaut, um diese Absperrung zu überwinden. Dennoch bleibt die Tatsache, dass die Besucher des Plateaus (legal) nur durch die Eingänge das Gebiet betreten können.

Bakschisch

Doch nicht nur zahllose einheimische Besucher überfüllen das Plateau, sondern vor allem auch die unzähligen Geschäftemacher und Andenkenhändler. Überall auf dem Plateau wimmelt es von Einheimischen, die den Touristen dies und das zeigen oder auf irgendeine Art und Weise helfen wollen. Natürlich gegen ein kleines Trinkgeld, das legendäre „Bakschisch“. Zahlreiche dieser, sich selber „Guide“ nennenden, Menschen bevölkern das Areal. Zum Teil hartnäckig und aufdringlich belästigen sie die zahlenden Besucher. Ebenso die zahlreichen Kameltreiber und Pferdebesitzer, die gegen ein Entgelt ihre Tiere zum Reiten anbieten, Kutschfahrten anpreisen oder fotografiert werden wollen.

Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / L.A. Fischinger / YouTube Screenshot)
VIDEO: Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / L.A. Fischinger / YouTube Screenshot)

Auch diese eigentlich zum Bild von Gizeh dazugehörenden Menschen sind teilweise überaus aufdringlich. Beispielsweise gibt es den Trick, dass sich der Besucher kostenlos auf einem Kamel fotografieren lassen kann – möchte man aber wieder herunter gelassen werden, muss man zahlen.

Ein unkontrollierter Andrang von legalen und illegalen Geschäftsleuten ist dank der Mauer nun nicht mehr so einfach möglich.

Terror in Ägypten

Die Antikenverwaltung rechtfertigte die Errichtung der Mauer rund um Gizeh auch mit dem Schutz der Besucher vor Terroranschlägen. Leider ist es Tatsache, dass auch in Ägypten die Gefahr des Terrorismus allgegenwärtig ist. Man denke vor allem auch an das Massaker am Hatschepsut-Tempel in Luxor am 17. November 1997. Damals erschossen sechs Terroristen 62 Menschen. Bekanntlich wurde aber auch das Land der Pyramiden vom „arabischen Frühling“ überrollt, der einen gewaltigen Rückgang der Touristen nach sich zog.

So ist es heute natürlich auch rund um die Gizeh-Pyramiden westlich leerer geworden. In diesen Tagen der Aufruhr, der Veränderung und des Umbruch in Ägypten stand die Gizeh-Mauer bereits. Doch bei deren Planung konnte niemand ahnen, dass der „arabische Frühling“ in der stattgefundenen Art und Weise über das Land rollen wird…und so auch die Besucher wegbleiben. Eben genau  jene Touristen, die die Mauer schützen sollte.

Schon vor den Unruhen in Ägypten wurde am Eingang zum Plateau jeder Besucher von Wächtern kontrolliert und man muss selbstverständlich durch einen Metalldetektor gehen. Auch wimmelte und wimmelt es in Ägypten an Touristenpolizei, was eine direkte Folge des Attentates 1997 am Hatschepsut-Tempel ist. Egal ob an Hotels, Ägyptischen Museum, Gizeh, Sakkara, Luxor oder sonst wo – die Touristenpolizei ist sehr stark vertreten und allgegenwärtig. Durch die Errichtung einer Mauer um das Gizeh-Plateau können nun all jene Personen, die das Gebiet betreten wollen, von diesen Wachmannschaften durchsucht und kontrolliert werden.

Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)

Natürlich ist die Gefahr eines Anschlages durch die Mauer alles andere als vollkommen ausgeschlossen, doch sie erlaubt eine Zugangskontrolle der Menschen. Zumindest theoretisch, da für potentielle Attentäter die ohnehin löchrige Sperre nicht wirklich unüberwindbar sein wird. auch wenn sie als Abschreckung vielleicht psychologische Wirkungen haben mag. Das gilt auch für „normale Ganoven“ wie Taschendiebe oder Trickbetrüger. Aber Wirkung zeigte diese Ummauerung und Einzäunung eigentlich sehr schnell. Beispielsweise dadurch, dass (offenbar illegale) Andenkenhändler und Postkartenverkäufer ihre Waren an geeigneten Stellen durch den Zaun hindurch zu kauf anpreisen. Etwa im Bereich der Sphinx am Fuße des Plateaus.

Mein Autoren- und Mystery-Kollege Armin Risi wies mich in diesem Zusammenhang bereits am 11. Februar 2010 auf etwas sehr Interessantes hin. Wie er erfuhr, so sagte er mir, stand schon in ägyptischen Reiseführern der 1970er Jahre die Forderung nach einer Mauer um Gizeh. Jahrzehnte vor der Gizeh-Mauer wurde darin bereits von der Zerstörung und Verschmutzung der Metropole berichtet, der mit einer solchen Absperrung Einhalt geboten werden könne. Nun, seit rund 15 Jahren ist dieser Wunsch also Realität.

Der Mythos lebt zum Teil weiter

Die geheimnisvolle Gizeh-Mauer dient letztlich drei vollkommen simplen Hauptzwecken:

  1. Kontrolle über legale und illegale Händler und Geschäftsleute aller Art auf dem Plateau.
  2. Schutz vor einer ausufernden Expansion der Siedlungen am Fuße von Gizeh.
  3. Schutz vor Terroranschlägen und Attentaten (heute sicher aktueller denn je).

Von Verschwörungen, geheimen Forschungen und nebulösen Machenschaften dunkler Mächte in Gizeh – keine Spur. Von einer Art Abschottung der Pyramiden ebenso wenig. Das war um das Jahr 2002 so und ist heute nicht viel anders.

Mehr Themen rund um die Mysterien der Welt, findet Ihr auf meinem Grenzwissenschaft-Kanal bei YouTube
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Vielmehr ist die Mauer um das siebte Weltwunder ein rein profaner Zweckbau zum Schutz der Heiligtümer und der Besucher. Auch erfolgten die Bauarbeiten an dieser Absperrung nicht „in aller Heimlichkeit und Stille“, wie es Gerüchte besagten. Jeder Besucher der Pyramiden konnte den Bauvorgang der Mauer direkt an den Wohnhäusern von Gizeh beobachten und auch unbehelligt fotografieren. Natürlich nur, wenn er sich von den Pyramiden und den Touristenplätzen entfernt und auch das Umfeld des Plateaus in Augenschein nahm. Sonst sieht man die weitläufige Gizeh-Mauer tatsächlich nicht. Auch wäre es überhaupt nicht möglich gewesen, eine derartige Sperr-Konstruktion heimlich und unbemerkt hochzuziehen …

 

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“Die goldene Stadt im Untersberg” – Video-Interview mit dem Mystery-Forscher Marcus E. Levski zu den Geheimnissen des mythischen Berges und seinem Buch

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Interview auf YouTube mit Marcus E. Levski zum Buch: "Die goldene Stadt im Untersberg" (Bild: M. Rank / W. Betz / Montage: L. A. Fischinger)
Interview auf YouTube mit Marcus E. Levski zum Buch: “Die goldene Stadt im Untersberg” (Bild: M. Rank / W. Betz / Montage: L. A. Fischinger)

Unweit von Salzburg liegt der legendäre Untersberg, um den sich zahllose Mysterien, Geschichten und Spekulationen ranken. Nicht nur “seltsame Kräfte” sollen dort herrschen (s. a. hier), sondern sogar Menschen in “andere Welten” gelangen können. Sogar von anderen Dimensionen und Zeitwahrnehmungen wird berichtet. Einer, der sich mit den Rätseln des Untersberg befasst hat, in der Mystery-Autor Marcus E. Levski. In seinem kommenden Roman “Die goldene Stadt im Untersberg” verarbeitet er nicht nur seine  eigenen paranormalen Erlebnisse an diesem seltsamen Ort, sondern möchte die Leser mit in eine faszinierende Welt des Unfassbaren nehmen. Grund genug, an dieser Stelle sein Buch und ein YouTube-Interview mit dem Autor Euch einmal vorzustellen.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vielleicht fragt Ihr Euch, warum auf Ancient Aliens & Mystery Files ein Roman und ein Interview mit dem Autoren vorgestellt wird, da es doch in den Bereich “Belletristik” gehört?!

Das ist schnell erklärt: hin und wieder war der Untersberg auch auf diesen Seiten Thema. Zum Beispiel in dem Video-Interview mit meinen Freunden und Kollegen Sonja Ampssler und Werber Betz, dass ich im Sommer 2015 online stellte. Ampssler und Betz sind – wie viele andere – ebenso den Mysterien dieses Berges nachgegangen. Jedoch mit “technischer Hilfe”, wie sie es in meinem YouTube-Video erläutern.

Am Untersberg vereinen sich zahlreiche Themen der Grenzwissenschaft und Esoterik. Etwa von “Portalen in andere Welten” wird erzählt. Oder auch von UFOs und Aliens, die irgendwie mit diesem Ort in Zusammenhang stehen. Selbst Adolf Hitler seine Schergen sollen hier mit “seltsamen Kräften und Techniken” befasst gewesen sein. Das bietet genug Stoff für einen Roman. Und diesen wird etwa im September 2016 der Autor Marcus E. Levski veröffentlichen.

Da aber Levski unter anderem auch in dem unten eingebundenen Video-Interview betont, dass auch reale Erfahrungen, Umstände und Erlebnisse in sein Buch  eingeflossen sind, können wir aus die Veröffentlichung gespannt sein …

“Die goldene Stadt im Untersberg”

Der Autor und der Ancient Mail Verlag, in dem das Buch erscheinen wird, fassen die Handlung wie folgt zusammen:

Auf über 350 Seiten ist die Geschichte vom Inhalt her – Spannung, Magie und Mystik pur. Sie fesseln den Leser und bringen Ihn in eine Welt wo Verschwörungen und Mystik wie Geheimnisse und Realität miteinander verschmelzen und so ein holistisches Bild einer anderen Denkweise erzeugen. Reale Recherchen wie Erfahrungen, Andersweltgeschichten und größtenteils reale Erlebnisse als Fundament und Inspiration.

Der Forscher Jürgen Draft und der berühmte Physiker Professor Claras begeben sich in ein waghalsiges und mystisches Abenteuer rund um den sagenumwobenen Untersberg. Getrieben von Wissensdurst und in Verschwörungen um den Illuminatenorden und andere Geheimgesellschaften verstrickt, erleben die beiden Freunde eine Realität, wie sie absurder und ferner der unseren nicht sein könnte.

Die Geheimnisse des Untersberg & der Bosnischen Pyramiden: seltsame Energien an uralten Kraftorten? (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO-Interview: Die Geheimnisse des Untersberg & der Bosnischen Pyramiden: seltsame Energien an uralten Kraftorten? (Bild: L.A. Fischinger)

Auf der Suche nach dem magischen und mystischen Kern, um den sich die Geschichten des Berges ranken, werden die beiden Abenteurer nicht nur in schockierender Weise mit ihren seelischen Schattenseiten konfrontiert, sondern stoßen auch an ihre persönlichen Grenzen wie auf den Zugang zum sagenhaften Land Agartha und zur darin befindlichen Goldenen Stadt.

Fasziniert und gefangen von den eigenen Forschungen und Erlebnissen, entdecken die beiden Freunde noch weitere geheimnisvolle Hinweise, die sie bis nach Rumänien und zu den Pyramiden von Gizeh führen. Am Ende geraten die beiden Forscher jedoch, anders als vermutet, an einen seltsamen Mönch der ihnen einen mächtigen, schwarz-violetten Stein als Schlüssel der Wahrheit übergibt.

Der Schlüssel zur Hohlen Erde wie der goldenen Stadt darin? Der Ursprung der mythischen Kraft des Berges? Oder ein in sich widersprechendes Paradox im Zusammenhang mit Wissenschaft, Gefühl und Spiritualität? Tauchen Sie ein in eine zu großen Teilen wahre Geschichte!

Hier das Interview mit Marcus E. Levski über die Hintergründe zu seinem Buch und seinen eigenen Erfahrungen am Untersberg:

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Videos von Lars A. Fischinger zu verschiedenen Themen aus der Welt der Mystery Files & mehr auf YouTube

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Verschiedene Mystery Files und Themen aus der Grenzwissenschaft
Verschiedene Mystery Files und Themen aus der Grenzwissenschaft

Playlist mit Videos von Lars A. Fischinger mit verschiedenen Themen aus der Welt der Mystery Files und darüber hinaus. Von “Ebola-Verschwörungen” und YouTube-Videos in eigener Sache über Spekulationen rund um Edward Snowden und Geheimgesellschaften bis hin zu Videos zu Kongressen und Tagungen zur GreWi.

 

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Verschwörungstheorien und warum nichts ist, wie es scheint…oder doch? Ab wann ist man eigentlich ein “Verschwörungs-Theoretiker”?

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Der Boom von Verschwörungstheorien (Bild: gemeinfrei / WikiCommons / L. A. Fischinger/ US Government / P. Krassa)
Der Boom von Verschwörungstheorien (Bild: gemeinfrei / WikiCommons / L.A. Fischinger / US Government / P. Krassa)

Verschwörungstheorien sind eigentlich so alt wie die Gesellschaft. Doch seit dem Eintritt der Menschheit in das medialen Zeitalter mit Internet & Co. boomen Verschwörungstheorien wie niemals zuvor. Ein ganze “Industrie” versorgt die Freundinnen und Freunde der alternativen Weltsichten und inzwischen soll sogar eine Radikalisierung der Anhängerschaft zu beobachten sein. Dazu erschien jüngst ein sehr interessanter Bericht in der Zeitung “Die Welt”.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Verschwörungstheorie” ist heute in der Grenzwissenschaft und natürlich in den Mainstreammedien eine Art Stempel des Unseriösen. Selbst “Google” hat unter anderem diesen “Halbwahrheiten” den Kampf angesagt, wie auf diesem Blog gestern berichtet.

Die Zeitung “Die Welt” veröffentlichte am 1. März 2015 einen umfangreichen Artikel zum Thema “Verschwörungen” und deren Faszination. So schreibt die Zeitung:

Was die Thesen so verführerisch macht, ist ihr Grundprinzip: Sie zerlegen das Weltgeschehen in einen binären Code aus Gut und Böse. Und wer diesen Code einmal dechiffriert hat, so das implizite Versprechen, der weiß die Zeichen zu lesen, die uns alle umgeben. Der lässt sich nicht mehr hinters Licht führen und besitzt in einem unübersichtlichen, multikausalen und chaotischen Umfeld den Schlüssel zu einem rar gewordenen Gut – Gewissheit.”

Klassiker der Verschwörung sind natürlich UFOs bzw. Aliens, der 11. September 2001 oder auch die Mondladen-Lüge. Durch das Internet werden heute quasi jeden Tag “Verschwörungen” geboren. Man denke hier an angebliche “Beweise für Außerirdische” auf Fotos vom Mars oder auch an sämtliche Belange der Weltpolitik. Von den Attentaten in Paris bis zum Ukraine-Konflikt – überall scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Dabei sind es aber nicht Verschwörungen im Sinne von Terroristen, die sich verschworen haben, denn meistens stecken angeblich die USA bzw. “geheime Weltmächtige” dahinter.

Fischinger-Online: Ein Illuminati?! Ein Freimaurer?! In einer Geheimgesellschaft?! (Bild: L. A. Fischinger)
Lars A. Fischinger auf YouTube: Ein Illuminati?! Ein Freimaurer?! Mitglied einer Geheimgesellschaft?! (Bild: L.A. Fischinger)

Die Welt” schickte zum Thema dunkle Geheimnisse in der Welt einen Reporter zu dem heutigen KOPP-Verlag-Autoren Andreas von Rétyi, der bereits zahllose Bücher mit grenzwissenschaftlichen Themen veröffentlichte. Von UFOs über Illuminaten bis zur Prä-Astronautik umfasste dabei das bisherige Spektrum des in der Szene sehr bekannten Autoren. Doch auch von Rétyi selber ist unlängst als Teil einer Verschwörung angesehen worden. Als ein Desinformant und ähnliches, der Lüge streue. Vor diesen wirren Vorwürfen ist kein Autor der Grenzwissenschaft sicher, wie ich es selber weiß. So schreibt “Die Welt”:

Auch Andreas von Rétyi berichtet kopfschüttelnd, dass er bereits verdächtigt worden sei, weil er in seinen Büchern Dinge nicht ganz so geschildert hatte, wie einige seiner Leser sich das vorgestellt oder gerne gewünscht hätten: ,Da hieß es dann plötzlich, >Der versucht ja selber, die Thematik zu infiltrieren<.’ Es gebe eben echte Verschwörungstheoretiker, doch auf beiden Seiten werde allgemein zu wenig differenziert. ,Wenn einige Leute meinen, die Apollo-Astronauten hätten den Mond nie betreten, dann ist das wirklich Verschwörungstheorie’, sagt von Rétyi. ,So etwas unterstütze ich nicht. Aber ich will nicht missionieren, auch nicht durch meine Publikationen.’ Er sei nur daran interessiert, ehrliche Arbeit zu leisten.”

Dem kann ich nur zustimmen.

Ohne Zweifel ist es vor allem im Internet der Fall, dass meist anonyme User ganz schnell mit irgendwelchen Verschwörungen um sich werfen. Passt die Meinung nicht ins jeweilige Weltbild, und sei sie noch so belegbar, ist mal schnell eine Marionette der dunklen Mächte und desinformiert in deren Auftrag.

Verschwörungen sind weltweit beliebt. Aber bitte in Maßen (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)
Verschwörungen sind weltweit beliebt. Aber bitte in Maßen (Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger)

Dass in der Welt, den Medien und in der Weltpolitik Geheimhaltung, Verschwörungen im Sinne von geheimen Plänen und Propaganda das Klima bestimmen, ist eigentlich kein Geheimnis. So haben meiner Meinung nach Verschwörungstheoretiker und dessen Theorien meistens durchaus ihre Daseinsberechtigung in der Grenzwissenschaft. Absurde Theorien unterhalten dabei sicher sehr oft – aber nicht jeder Zweifler ist zugleich ein Anhänger von Verschwörungstheorien. Der Übergang ist fließend und undurchsichtig wie eine Verschwörung selbst. Treffend schreibt “Die Welt”:

Nicht jeder, der einmal eine offizielle Darstellung bezweifelt oder Dinge hinterfragt, ist ein Verschwörungstheoretiker – das Spektrum reicht vom gelegentlichen Skeptiker bis hin zum Hardliner, der sich als einzig Aufgeklärten in einer Welt voller Ahnungsloser begreift. Die Grenzen zwischen dem, was noch als kritischer Zweifel gilt, und dem, was eine Verschwörungstheorie ausmacht, sind dabei genauso schwer greifbar und verschwommen wie die Argumente, mit denen hantiert wird. Aber es gibt eine Minimaldefinition dessen, was eine Verschwörungstheorie ist: Ein Gedankenkonstrukt um mindestens zwei beteiligte Personen, die sich verabredet haben, um im Geheimen ihre dunklen Ziele durchzusetzen. Und es gibt drei Maximen, die für nahezu jede Verschwörungstheorie gelten: Nichts ist, wie es scheint. Alles ist geplant worden. Und alles ist miteinander verbunden.

Und das klingt ähnlich einer von mir gerne zitierten Aussage des grenzwissenschaftlichen Autoren Walter-Jörg Langbein, der schon 1992 in seinem Buch “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre” schrieb:

Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Mache Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Alien-Implantate und UFO-Entführungen: Werden Millionen Menschen von Außerirdischen “überwacht” oder “manipuliert”?

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Entführen Aliens Menschen und pflanzen ihnen Implantate in den Körper? ["Objekt" von mir mit einem Grafikprogramm zur reinen Illustration eingefügt!] (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Entführen Aliens Menschen und pflanzen ihnen Implantate in den Körper? [“Objekt” von mir mit einem Grafikprogramm zur reinen Illustration eingefügt!] (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Zahlreiche Menschen aus aller Welt kennen das Thema „Entführungen durch Außerirdische“. Ein Thema, das selbst innerhalb der UFO-Forschung als sehr umstritten gilt und deshalb oft für Unbehagen sorgt. Ebenso für Unmut erregen bei diesen UFO-Entführungen Berichte von gefundenen „Alien-Implantaten“, die in den Körpern der Betroffenen entdeckt wurden. So von dem 2014 verstorben Chirurgen und UFO-Forscher Dr. Roger Leir (USA), der zu 95 Prozent sicher war, dass es sich bei diesen Implantaten um eine außerirdische Technologie handelt. Was hat es mit diesen Implantaten wirklich auf sich? Wozu sollen sie dienen und warum wird es wohl nie eine allgemein anerkannte Erklärung dieser Objekte geben? All dies erfahrt Ihr in diesem Blog-Artikel. (Update: 26. Juni 2020)


UFO-Entführungen – Entführungen durch Außerirdische?

Ab dem Jahre 1947 bekamen (durch einen Irrtum) unbekannte Erscheinungen am Himmel ihren bis heute festen Namen „UFO“ bzw. „Fliegende Untertassen“. Spätestens seit den 1950ger Jahren nun dem streiten sich UFO-Forscher, Skeptiker, Zeugen und Mystery-Autoren über die wahre Natur dieses Phänomens.

Aber das „Phänomen UFO“ ist in seiner Gesamtheit überaus vielschichtig. Etwa normalen Sichtungen von einem „Etwas am Himmel“, angebliche UFO-Landungen, die seltsamen Tierverstümmelungen oder sogar Kontakte mit Aliens und Entführungen durch diese. Schon in den 1960ger Jahren kamen in der UFO-Szene Gerüchte über eben diese Entführungen durch fremde Wesen in ein UFO auf. Damit einher gingen angeblich pseudo-medizinische Untersuchungen und andere Dinge mehr, die die Zeugen solchen UFO-Entführungen über sich ergehen lassen mussten.

Das Thema schlug weite Wellen. Etwa vergleichbar mit einem neuerlichen Medieninteresse an diesen Entführungen in den 1990ger Jahren.

Namen wie Budd Hopkins, Prof. Dr. John E. Mack, Raymond E. Fowler oder auch Prof. David M. Jacobs (a. a. Video HIER) sind bis heute bekannte UFO-Forscher, die sich den Entführungen angenommen haben bzw. hatten. Doch ein Teil dieser UFO-Entführungen ist besonders interessant, da hier die Chance bestehen könnte, das seltsame Phänomen zu beweisen: die mutmaßliche „Einpflanzung“ von Implantaten in die Entführten durch die Fremden.

Während einige UFO-Forscher sicher sind, dass die Entführten tatsächlich irgendwas erlebt haben, was weiterhin auf eine rationale Erklärung wartet, sind andere Menschen davon überzeugt, dass die Zeugen alle eine Art psychische Erkrankung haben. Wieder andere Menschen glauben, diese Entführten lügen alle mit Absicht und erfinden die Geschichten. Einige vermuten sogar reine “Sex-Phantasien” dahinter.

Andere glauben, dass hier echte Außerirdische am Werk sind, die irgendwelche Pläne mit ihrem Tun verfolgen. Vielleicht sogar schon seit Jahrtausenden. Und genau hier sind mutmaßliche Alien-Implantate in den Körpern der UFO-Entführten besonders interessant.

Alien-Implantate im Körper?

So erzählen einige der UFO-Betroffenen, dass diese Fremden sie nicht nur „untersuchten“, sondern ihnen auch Fremdkörper einpflanzten. Oder aber, dass bei Personen im Nachhinein diese Implantate eher durch Zufall im Körper entdeckt werden. Diese winzigen Objekte können dabei überall im Körper sitzen. Nicht nur, wie es der Science-Fiction-Film-Klassiker „Invasion vom Mars“ schon 1953 zeigte, im Nacken der Entführungsopfer.

Gerne deuten UFO-Interessierte diese Implantate als einen „Sender“ der fremden Besucher. Quasi wie es Tierforscher heute machen, um die Wege und Wanderungen verschiedener Tiere zu ergründen. “Big Brother aus dem All: Überwachen uns Aliens mit Funk-Implantaten?” nannte dies eine deutsche Boulevardzeitung im Sommer 2010.

Selbst als „Steuergerät“ zur direkten Manipulation der Betroffenen werden diese fremden Objekte im Körper interpretiert. Auch in dem Spielfilm „Invasion vom Mars“ haben die Marsmenschen ihren Opfern solche Geräte in den Nacken implantiert, um diese zu manipulieren und zu lenken. Das Titelbild dieses Postings ist daran angelehnt (und nicht echt). Ob an diesen Thesen und Spekulationen aber wirklich etwas dran ist – das kann niemand mit Bestimmtheit sagen und belegen …

UFO-Entführungen und der Doktor

Da aber eindeutig einige UFO-Entführte von solchen implantierten Fremdkörpern berichten bzw. diese auf Röntgenbildern später zu sehen sein sollen – ist es da nicht ganz einfach diese im Körper zu finden und sicherzustellen? Eine Reihe von Forschern ist sich sicher, dass dies auch unlängst gelungen sei. Doch sind diese Fremdkörper tatsächlich irgendeine Art außerirdischer Technologie? Oder sind es ordinäre irdische Objekte, die wie auch immer unbemerkt in den Körper der Patienten eingedrungen sind?

Die in der weiten Welt der UFO-Szene kursierenden Implantate sind winzig, nur wenige Millimeter klein. Eine offensichtliche (technische?) Funktion können wir kaum erkennen. Wir. Problematisch ist es vor allem auch, solche Stückchen wissenschaftlich untersuchen zu lassen. Wohl kein einzelner UFO-Forscher wird in der Lage sein, selber die Entfernung eines angeblichen Implantates und daraufhin eine genaue Analyse durchführen zu können.

Dr. Roger Leir aus Kalifornien war bis zum seinem Tod im März 2014 einer der wenigen, der auf eigene Faust solche Objekte aus den Körpern von Entführten entfernte. Doch auch der Chirurg Dr. Leir stand vor einem Rätsel, wie er es schon 1998 in seinem Buch “The Aliens and the Scalpel” schilderte. Ein entfernter Fremdkörper beispielsweise war magnetisch, konnte nicht „geöffnet“ werden und leuchtete unter UV-Licht gründlich. Zudem waren in dem Objekt Nervenenden eingeschlossen und der vier mal zwei Millimeter kleine Körper war mit einer Membran von Proteinen umgeben.

Sollte das Hightech von Aliens gewesen sein? Beweise für UFO-Entführungen? Oder doch nur ein eingewachsener Splitter dieser Erde? Er selber hatte keine Antwort auf die Frage, was das für ein Objekt genau sein könnte.

Was sind diese Dinger – Implantate von Außerirdischen?

Leir interessierte sich von Anbeginn (1947) an für UFO-Forschung und das Thema an sich. Im Laufe der Jahrzehnte wurde er zu dem Experten in Sachen „Alien-Implantate“ und UFO-Entführungen innerhalb der UFO-Szene. Insgesamt hat er fast 20 derartige Objekte in all den Jahren aus verschiedenen Menschen herausoperiert.

Roger Leir und sein Kollege Dr. Alex Moser waren sicher, dass sie zumindest teilweise wie nicht von der Erde wirkten. Vielmehr vermuteten sie, dass es vielleicht irgendwelche Technologien zur Kontrolle und Überwachung der jeweiligen Menschen sind, aus denen diese Objekte entfernt wurden. Der Metallurge Dr. Moser und Dr. Leir sprachen in diesem Zusammenhang von einer Art Funksignale, die diese Implantate auszusenden scheinen bzw. schienen. Ebenso von „Kohlenstoff-Nano-Röhren“, die sich bei starken Vergrößerungen zeigten.

Bei einer UFO-Konferenz unter Federführung von Stephen Bassett am 20. April 2009 im „National Press Club“ in Washington D.C. in den USA sprachen auch Moser und Leir über ihre Arbeiten. Es hieß dabei, dass nach einer Umfrage aus dem Jahr 2003 etwa zwei Prozent der US-Amerikaner mit „außerirdischen Entführungen zu tun“ hätten. Was an sich schon überaus erstaunlich zu sein scheint. Das wären bei einer Einwohnerzahl der USA von rund 317,24 Millionen Menschen über sechs Millionen Betroffene.

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Ob man diese Umfrage und das Ergebnis von 6,34 Millionen betroffenen US-Bürgern eins zu eins auf die Weltbevölkerung übertragen kann? Werden Millionen Menschen auf unseren Planeten von leibhaftigen Außerirdischen entführt? Wenn: wie viele dieser Erdenbürger haben solche Implantate? Fraglich …

Doch Leir und Moser hatten noch weit mehr zu berichten. Dr. Leir, der auch eine Reihe Bücher zur UFO-Thematik veröffentlichte, schildert beispielsweise, dass diese Objekte nicht nur irgendwie „Signale“ versenden, sondern sehr wahrscheinlich außerirdisch sind:

Es ist sehr wahrscheinlich, dass es (das Implantat, Anm. LAF) nicht irdischen Ursprungs ist. Ich sage zu 95 Prozent ist das sicher. (…) die elektromagnetischen Emissionen weisen zu 90 Prozent darauf hin, dass es sich um eine funktionelle Vorrichtung handelt.“

Beweis für eine fremde Technologie, die nicht von der Erde stammt? Das klingt ungeheuerlich.

“Fehldeutungen und Übertreibungen”

Auch wenn sich Dr. Leir in seinem Vortrag 2009 weitere und vor allem eindeutige Untersuchungen und Analysen wünschte, kam es bis heute nicht dazu. Seiner Meinung nach sind solcher Objekte “wissenschaftliche Beweise für nicht-terrestrische Experimente am Menschen”. Damit sind natürlich schlicht und einfach UFO-Entführungen gemeint. Zumindest einige seiner Objekte wurden vom “New Mexico Institute of Mining and Technology” untersucht. In diesen wurden unter anderem “häufig vorkommenden Elementen” wie Eisen oder Aluminium gefunden. Weiter verglich das Labor einige Elemente mit der Zusammensetzung von Meteoren.

Für Skeptiker ein eindeutiger Hinweis, dass Leir diesen Vergleich auf seine Außerirdischen übertragen hat.

Joe Nickell, seines Zeichens Skeptiker der gesamten UFO-Thematik und Grenzwissenschaft, bezweifelt in seinem Buch “Real-Life X-Files” (2001) diese “Alien-Implantate” grundsätzlich. Hierzu verweist er unter anderem auf Dr. Virgil Priscu aus Israel. “Kein Mysterium, keine Implantate”, so Priscu. Es seien nichts als Metallfragmente oder sogar Glassplitter, die zum Beispiel bei Stürzen oder beim Abstoßen unbemerkt in den Körper gelangten. Vielleicht sogar einfach nur durch barfuß laufen.

Bezeichnet ist es, dass nach Aussage von Priscu Leir und sein Team nicht an einer wissenschaftlichen Zusammenarbeit interessiert gewesen seien. Er habe Zwecks genauer Analysen der Stücke an einem forensischen medizinischen Institut Derrel Sims kontaktiert, der als Hypnotiseur für UFO-Entführte mit Leir arbeitete. Doch Proben oder Fotos der Implantate für eine Kooperation wurden abgelehnt. Weiter betont Nickell in seinem Buch, dass in Leirs Büro “UFO-Magazine zum Lesen für die Patienten” bereit liegen. Dazu sei es mit “Alien-Figuren mit Käfer-Augen” dekoriert.

Ein Versuch Leir zu diskreditieren oder nur der klare Hinweis, dass hier nicht “neutral” und “objektiv” gearbeitet wird? Nickell kommt zu dem Schluss, das alles “Fehldeutungen und Übertreibungen eines natürlichen Phänomens sind” und “Scherze wird es im Überfluss geben”. UFO-Entführungen an sich seien nach Nickell auch nicht real.

UFO-Entführungen, Verschwörungen und die Wissenschaft

Es gibt aber neben Irrtümern im Sinne von irgendwelchen Splittern usw. noch eine andere Interpretation dieser Fremdkörper. Einige Mystery- und Phänomene-Forscher gehen nämlich in eine ganz andere Richtung. Sie deuten diese Implantate tatsächlich als künstliche Objekte, die jedoch nicht von Aliens stammen, sondern von irdischen Geheimorganisationen, Militärs oder ähnlichem.

Demnach dienten diese Fremdkörper heimlichen Menschenversuchen, die es bekanntlich in der Vergangenheit tatsächlich sehr zahlreich gab. Hier wird eine (globale) Verschwörung vermutet, da diese Technologien der Implantate zum Beispiel der Manipulation von Menschen dienen könnten. Teilweise wird hier davon gesprochen, dass diese vermeintlich von Aliens entführten Menschen geradezu “gechipt” wurden. Von dunklen Mächten, die irgendwie mit einer “Neuen Welt Ordnung” (NWO) gemeinsame Sache machen. Vielleicht sogar, mit Blick auf die dann fraglos erstaunliche Nano-Technologie der Stücke, unter Mitwirkung von Aliens (s. a. Video HIER).

Solche Spekulationen ändern aber nichts an dem Umstand, dass Leir diese Objekte aus Menschen herausoperierte. Sie sind also erst mal da und durch eine Verschwörung von Geheimorganisationen auch nicht erklärt. Ebenso ändert diese „Verschwörungs-Deutung“ nicht viel an den Umstand, dass Dr. Roger Leir und sein Kollege Dr. Alex Moser nach ihren Untersuchungen zu 95 Prozent sicher sind, „dass es nicht irdischen Ursprung ist“.

Ob sie von Aliens aus dem Kosmos stammen oder von einer Geheimorganisation im Sinne einer NWO, spielt keine Rolle: In beiden Fällen wären sie technologisch. Ob sich unter den Glas- und Metallsplittern aus den Patienten wirklich echte Implantate befinden? Nur eine unabhängige Analyse oder wissenschaftliche Untersuchungskommission könnte das belegen. Meiner Meinung ist es fraglich, das so was jemals durch anerkannte Methoden, Institute und Experten in die Tat umgesetzt wird.

Und ein wissenschaftlich klares Ergebnis kann, je nachdem, wie es dann ausfällt, wieder als Teil einer Verschwörung interpretiert werden. Schnell wird es heißen: Die Untersuchungen und Resultate wurden manipuliert, um das eine oder andere Geheimnis von der Weltöffentlichkeit weiter zu verbergen …

Nachtrag vom 27. März 2014, 19:15 Uhr

Da man mir unterstellte, dass ich hier irrtümlich ein ungeprüftes Fake-Bild eines “Implantates” als Titelbild einfügte – obwohl im Artikel klar geschrieben wurde, dass das Bild nicht echt ist! – der Hinweis:

Das “Objekt” im Nacken des Schädels ist von mir selber zur reinen Illustration mit einem Grafikprogramm eingefügt worden. Es kann damit auch nicht irgendwo vorher im Zusammenhang mit dem Thema UFO-Entführungen aufgetaucht sein. Die Bildunterschrift habe ich dahingehend in [ ] angepasst.

Nun sollten eventuelle “Verwirrungen” (Unterstellungen) ausgeschlossen sein. Danke.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der etwas andere Lebenslauf – alles zum Jäger des Phantastischen Lars A. Fischinger

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Autoren Vita von Lars A. Fischinger
Autoren Vita von Lars A. Fischinger

Wer schreibt auf diesem Blog? Wer ist der “Mann hinter Grenzwissenschaft & Mystery Files” und dem thematisch entsprechenden YouTube-Channel? Das ist ausnahmsweise kein Mysterium und kein Geheimnis – es ist Lars A. Fischinger (geboren 1974 in LETTE, einem Dorf im Münsterland, NRW/BRD). Ein deutscher Sachbuchautor, freier Journalist, Vlogger auf YouTube und Blogger aus dem Bereichen Prä-Astronautik, Grenzwissenschaft allgemein, UFOs, Rätsel der Archäologie, Parawissenschaft, christliche Mystik und den Mysterien der Welt. Hier die umfangreiche Vita von LAF – der Autoren-Werdegang und alles zum “Jäger des Phantastischen”.


(Update: 25. Juli 2017)

LARS A. FISCHINGER / Wesselingstrasse 11a / D-48653 LETTE

Kurze Worte

Seit dem September 1989 befasst sich der Autor Lars A. Fischinger (heute 43 Jahre jung, ausgebildeter Energieelektroniker/Industrie) intensiv mit den Themen Rätsel der Welt, offene Fragen aus Mythologie, Archäologie, Religion, “Grenzwissenschaft”, Weltraumforschung, Geschichte, Bibel, Prä-Astronautik, “Ancient Aliens”, außerirdisches Leben, umstrittenen Funden, alten Kulten und Religionen und sehr vielem anderen mehr.

Fischingers erste “Forschungsreise” wurde – vereitelt

Schon in den frühesten Kindertagen interessierte sich der “Kult-Experte Lars A. Fischinger” (“Daily Record”, Glasgow, 9. August 2001 & “BILD”) für das Rätselhafte, Fremde und Fremdartige, Unglaubliche, Paranormale wie Geister und Spuk, Alte und Unbekannte, die Sterne und das Universum inkl. dem Universum von STAR WARS sowie Science-Fiction und entsprechende Filme.

Ein Welt des Phantastischen!

Nach dem Filmklassiker “Reise zum Mittelpunkt der Erde” nach dem Roman von Jules Verne machte sich der Autor aus dem münsterländischen Dorf LETTE auf seine erste “Expedition” auf den Spuren des Unentdeckten. Einen (bewohnten) Mittelpunkt der Erde – das war ein “Jules Verne-Mysterium”, das es bei dieser “Forschungsreise” zu finden und erkunden galt. Nicht mehr und nicht weniger.

Jules Verne um 1890
Jules Verne um 1890 (Bild: gemeinfrei)

Jedoch endete diese “bescheidene” und unternehmerisch nach bestem Wissen und Gewissen vorbereitete “Forschungsreise”, noch bevor sie eigentlich begann … denn damals war Fischinger erst 6 Jahre alt und wurde nach nur etwa einem Expeditions-Kilometer mit seinem Kettcar und Reisegepäck von Vater und Mutter wieder “eingesammelt”.

Doch damals steckte Welt (natürlich) voller Geheimnisse, die ein Knabe ergründen wollte. Und doch ist das noch heute so.

Spätestens von nun an wurde von dem jungen “Mystery-Jägerchen” jedes alte Gemäuer, jede Ruine und jede phantastische Geschichte in der Welt hinterfragt und neugierig verfolgt. Geglaubt wurden sie so oder so. Die Faszination für das Unentdeckte und Unbekannte war zweifellose spätestens da endgültig geboren. Verschlossene Türen in Museen, Burgen, Kellern und anderswo mussten einfach geöffnet werden.

Was mag sich dahinter verbergen – dort, wo der normale Besucher oder Tourist eben nicht hinter schauen kann? Ein Geheimversteck? Ein Schatz? Ist es vielleicht eine Gruseltür? Wohnen dort fremde Gestalten oder sogar unheimliche Gesellen? Wir hier etwas Geheimnisvolles vor uns versteckt?

Im selben jungen Alter besuchte der junge Lars auch erstmals den Ostblock; speziell das Land Ungarn. Das Interesse an diesen “fernen Welten im Osten” war entfacht und für ein Kind waren diese verborgenen Regionen (UdSSR/Russland und Ostblock) unseres Planeten nicht minder aufregend und geheimnisvoll. Allein der Blick auf den Globus und das teilweise Kyrillische zeugte von spannenden Gebieten. Das waren sie auch, denn reiste man an in die üblichen Orte im Ausland, traf man dort eigentlich doch nur auf deutsche Touristen.

Aber die Welt war schon damals weit mehr …

Von STAR WARS, UFO-Ladungen und Fischingers “archäologischen Ausgrabungen” …

Im gleichem Jahr der oben genannten (und von den Eltern verhinderten, “Expedition”, 1980) erzählte der nur wenig älterer Cousin Daniel B. dem jungen Lars auch etwas von einer nächtlichen “UFO-Landung” in einem Waldstück der Siedlung “Im Sanden” im Wohndorf LETTE des Autors. Er selber, so beteuerte der Cousin bei einem Familienspaziergang in diesem Forst, habe das UFO mit eigenen Augen gesehen – inklusive einer “blinkenden roten Lampe” auf der Oberseite der fliegenden Untertasse. Selbst auf die Frage, warum er nachts dort war oder sein dufte, hatte er Antworten. Little LAF war überzeugt! Einfach: phantastisch.

Die angebliche Landestelle des UFOs ist übrigens bis heute im Wald zu sehen – auch wenn sie lange Jahre als Kompost-Grube genutzt wurde und selbstverständlich die damals von dem Knaben Daniel B. erzählte Geschichte erfunden war.

Gleichzeitig fanden zu jener Zeit (tatsächliche) archäologische Ausgrabungen im Dorfzentrum der früheren Kirchen des Dorfes statt, die der (heutige) Autor täglich aufmerksam beobachtete. Immerhin kann das Heimatdorf Coesfeld-LETTE auf eine urkundlich nachweisbare Geschichte bis in das Jahr 890 nach Christus zurück blicken. Spannend war es für einen Knaben zu sehen, was die großen Erwachsen alles dem Erdreichen entlockten.

In diesen Jahren wuchs aber auch die Faszination an dem Universum und die Leidenschaft für “STAR WARS” in dem jungen Buben Lars heran. Durch das Fernsehen, durch kindgerechte Bücher rund um “Was ist Was?” in der Welt und auch durch einfache Atlanten, die teilweise Karten von den Sternen enthielten. Ebenso durch einen nur Golfball großen Globus, den sich der heutige Autor damals in Italien kaufte (und noch immer besitzt). Auf astronomische Nachfrage erklärte nämlich Fischingers Vater Bernfried mit diesem Anschauungsobjekt in einem Restaurant, wie weit die Sonne von der Erde weg sei und wie groß diese eigentlich im Vergleich ist.

Für ein Kind eine mehr als erstaunliche und unfassbare Information, die es irgendwie nachzuprüfen galt! So wurde damals auch das Planetarium in der nahegelegenen Domstadt Münster zur Pilgerstätte eines neugierigen Jungen.

Durch puren Zufall kam es viele Jahre später (1992), dass der Mystery-Freund mit Freunden und Nachbarkindern beim Graben von Erd-Hütten auf einer Wiese wenige Schritte neben seinem Elternhaus einen Urnenfriedhof der Steinzeit fand. Dieser enthielt bis zu 5.300 Jahre alte Funde der “Trichterbecher-Kultur” aus dem Neolithikum. Nach den offiziellen Grabungen der verständigten Archäologen sind diese Funde teilweise im Heimatmuseum von LETTE ausgestellt. Unter anderem aber auch im Landesmuseum für Archäologie in Herne, HIER.

Lars A. Fischinger und sein Hund "Prinzessin Leia" am Ort der Teenager-Grabungen (Feb. 2015 - Bild: M. L. Sievers))
Lars A. Fischinger und sein Hund “Prinzessin Leia” am Ort der Teenager-Grabungen (Feb. 2015 – Bild: M. L. Sievers)

“Heimliche Grabungen” an öffentlichen Baustellen von Fischinger und einigen Freunden noch als jünger Schüler in und um sein Heimatdorf brachten vor allem nur versteinerte Tiere (fast nur Seeigel usw.) ans Licht der Moderne. Rückblickend vollkommen unspektakulär, doch für einen Schüler mehr als faszinierend.

Auch am urkundlich erstmals im Jahre 890 nach Christus erwähnten Rittersitz “Haus Lette” (heute Grundschule und Schwimmhalle des Dorfes) grub der junge “Mystery-Jäger” mit seinen Schulfreunden Coung L., Frank St. heimlich nach “Schätzen”. Natürlich erst nach Feierabend der Bauarbeiter der damaligen Sanierungsarbeiten der dortigen Schwimmhalle. Die gefundenen “Schätze” waren jedoch erneut keine: an diesem Platz standen einst die Stallungen des “Haus Lette” und das Team von “Raubgräbern” fand sprichwörtlich nur Mist und Kuh-Knochen.

Ebenso unspektakulär waren die Funde bei (sehr anstrengenden) Grabungen des Teenager Fischinger und seinen Freunden im Wald der Dorf-Siedlung “Im Sanden”, wo sich einst eine Schießanlage befand (s. Bild). Wie es die jungen Schatzsucher aber erst später erfuhren. Nach den Arbeiten. Und eben zu dieser heute nur rund 80 Jahre alten Anlage gehörten die mühsam dem Waldboden entlockten Ruinen einer vermeintlich uralten versunken Welt … und folglich nicht zu einer versunkenen Kultur.

Es ist allerdings scheinbar ein Wald der vorgeblichen Mysterien, da sich unweit dieser Grabung auch die “UFO-Landung” ereignet haben soll, die viele Jahre zuvor ein Verwandter dem sechsjährigen Lars weismachen wollte. Geglaubt wurde die UFO-Geschichte damals mit 6 Jahren dennoch, wie in dem Buch “UFO-Sekten” von 1999 im Nachwort erzählt wurde.

Bis auf Ärger brachten aber auch die Grabungen an der fast 2.000 Jahre alten germanischen Fluchtburg/Ringwallanlage “Jansburg” in der Bauernschaft “Letter Bruch” keinen Schatz und kein “Out-of-place Artifact”.

Erich von Däniken und Pro7 sind an allem schuld!

Der wirkliche “Schritt” zu einem bis heute überzeugten Prä-Astronautiker begann aber eigentlich schon im September 1989:

Damals kam der heutige Autor durch zwei PRO7-Fernsehsendungen („Erinnerungen an die Zukunft“ und „Botschaft der Götter“) von und mit  Erich von Däniken erstmals in Kontakt mit den Thesen, Spekulationen & Ideen der Ancient Aliens, der Götter der Sterne – der Prä-Astronautik. In der Idee “Die Götter waren Astronauten!” sah der jugendliche LAF damals quasi alle seine Interessen vereint. Der intensive Einstieg in die Materie begann.

Und so erschien im Sommer 1996 nach jahrelanger und qualvoller Suche nach einem Verlag sein 1. Buch auf (eigene Kosten). Ein Flop und sogleich der erste Kontakt mit Betrügern in der Welt der Verlage/Literatur. Juristische Konsequenzen wurden gezogen und inhaltlich ist diese Arbeit heute in weiten Teilen lange überholt.

Aber das Interesse aufgeben oder das Thema an den Nagel der unliebsamen Erfahrungen hängen? Niemals!

Das Schreiben von Büchern und Artikeln und die Jagd nach Unfassbaren ist keine “Arbeit” im klassischen Sinn eines Broterwerbs – es ist vielmehr ein Vergnügen, eine Freude, eine Bereicherung des Wissens und gleichzeitig das Hobby und die leidenschaftliche “Berufung” des jetzigen Autors. Noch heute bietet die Welt der Moderne ungezählte spannende und phantastische Themen, die es zu entdecken gilt. Auch wenn die Erfahrung zeigt, dass viele Mysterien kein sind! Aber nicht nur als kleiner Junge war die Welt voller Geheimnisse, sondern sie ist bis heute eine faszinierende Welt geblieben.

Eine Welt, in der auch ganz reale Freundschaften mit den Kollegen entstanden. Und eine Welt, in der auch ein erwachsender Mensch fantasieren kann. Oder, sachlich formuliert, spekulieren kann.

Sekten – Papst – Aliens – Unterstellungen

 Papst Benedikt XVI. und Lars A. Fischinger
Papst Benedikt XVI. und Lars A. Fischinger

Jetzt wird es kurz etwas “nüchtern”:

Das überaus erfolgreiche Buch “UFO-Sekten” (1999) von Lars A. Fischinger und Roland M. Horn sorgte und sorgt noch immer für angespannte Diskussionen und galt schon kurz nach Erscheinen als Standartwerk. Eine Veröffentlichung, die damals neben dem mehrheitlichem Lob auch den ein oder anderen Hater hervorbrachte. So, wie es auch die jetzige Online-Arbeit von LAF macht, da dieser auch Lug, Irrtum und Trug beim Namen nennt.

Ebenso wurde aber auch das Prä-Astronautik-Buch “Götter der Sterne – Bibel, Mythen und Kosmische Besucher“ von 1997 zu einem Klassiker des Autors. Zu beiden sind neue Projekte im Hinterkopf. Im Januar 2015 erschien als eine Art Fortsetzung der “Götter der Sterne” das Buch “Rebellion der Astronautengötter”, bei dem vor allem sehr großen Wert darauf gelegt wurde, dass die Quellenlage sich abseits der bisherigen Prä-Astronautik-Literatur bewegt. Dennoch ist und bleibt die Idee, dass die Götter unserer Vorfahren, Mythen und Überlieferungen in Wahrheit Außerirdische aus dem Kosmos waren, eine Spekulation.

Ein Highlight war ohne Zweifel auch dieser Tag:

Im Dezember 2007 übergab der Autor Papst Benedikt XVI. auf Einladung des Vatikans sein damals aktuelles Buch “Das Wunder von Guadalupe” im Rahmen einer persönlichen Audienz (s. Bild). Der Papst lobte das Werk als „ausgesprochen interessant“ und die Begegnung mit dem damaligen Papst war ohne Frage eine tolle Erfahrung für den Jäger des Phantastischen. Eine Begegnung, die bis heute einen bleiben Eindruck hinterlassen hat. Zumal Fischinger als publizierender Prä-Astronautiker wohl der einzige seiner “Zunft” ist, der zu einer (viel zu kurzen) Begegnung mit dem Papst eingeladen wurde.

2010 erschien das erfolgreiche populärwissenschaftliche Sachbuch “Verbotene Geschichte” in der Verlagsgruppe Random House, München, als Fortsetzung des erfolgreich Titels “Historia Mystica” (2009) dort. Ein Folgeband sowie zahlreiche weitere Bücher und Projekte sind in Planung, im Hinterkopf oder in der Schublade. Mit dabei ist ein Buch zum Thema “Objekt M” bzw. “UFO aus der Eiszeit von Tallinn“, an dem der Autor seit seit sehr vielen Jahren (ab ca. 1995) recherchiert und das zum Teil als Schwindel von Lars A. Fischinger him self angesehen wird. Was natürlich absoluter Unfug der Kritiker/Hater ist!

Weitere dumme und häufige Hater-Unterstellungen einiger Spinner sind Behauptungen, LAF sei ein bezahlter Desinformant und/oder irgendein mysteriöses Mitglied einer Geheimgesellschaft … Pseudo-Kritiken, mit denen mal wohl leben muss.

Im Januar 2015 erschien mit über zwei Jahren Verzögerung das bisher letzte Sachbuch “Rebellion der Astronautengötter – Gefallene Himmelssöhne, die Sintflut und versunkene Ur-Kulturen” des Autors. Dazu hier mehr auf diesen Blog-Seiten.

Auswahl der bisherigen Bücher von Lars A. Fischinger (national)

Veröffentlichungen und publizistische Arbeiten

Seit 1994 regelmäßige Veröffentlichungen von Artikeln und Beiträgen in zahlreichen Fachmagazinen und Zeitschriften. Ebenso zahlreiche Beiträge in mehreren Buch-Sammelbänden; zuletzt bei meinem geschätzten Kollegen und Freund Erich von Däniken: “Neugierde verboten!: Fragen – Funde – Fakten“, 2014, sowie internationale Vorträge zu den Mysterien der Welt.

Erinnerungen an die Zukunft ... (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL)
Archiv-Fundstück: Der erste Pressebericht über mich – erschienen noch vor meinem ersten Buch zur Prä-Astronautik 1996 (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL)

Am 23. Juni 1996, nur zwei Tage nach der Veröffentlichung des ersten Buches, folgte bereits der erste Vortrag des Autors auf einer grenzwissenschaftlichen und sehr esoterischen Tagung im “Dorint Hotel” in Kamp-Lintfort. Veranstalter war das Mystery-Magazin “Jenseits des Irdischen”, bei dem Lars A. Fischinger damals Autor war.

Bislang publizierte Fischinger sicherlich über 2.000 derartige Veröffentlichungen (online & offline) unterschiedlicher Qualität.

1995 erstmals festes Reaktionsmitglied des Fachmagazins “DISCOVER” – später umbenannt in “New Scientific Times” – in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien. Zuvor allerdings schon bereist als Schüler erste Schritte als “Autor des Mysteriösen” in einer Schülerzeitung – thematisch sehr zum Ärger einiger Lehrer.

Ab 1995 ständige Mitarbeit in Redaktionen und als Autor bzw. Mitherausgeber und Herausgeber von Fachmagazinen. Etwa bei dem Magazin “Unknown Reality” des Freundes Mario R.

Ebenso Berater bzw. Ansprechpartner für verschiedene Zeitungen, Medien und Zeitschriften. All das geschah ehrenamtlich-leidenschaftlich, ohne Honorar. Um die Jahre 1998 bis 2000 gab der Mystery-Jäger das kostenlosen Internet-Magazin “PräO”, “Prä-Astronautik online”, heraus, das Interessierte über seine Internetseite als Offline-HTML-Magazin für den Browser herunterladen konnten.

“Tätigkeiten des Unfassbaren”

2010 Einstieg als Autor im sehr weit bekannten” P.M. Magazin”. Betreiber der Facebook-Seite “MYSTERY FILES“, die aus einer grenzwissenschaftlichen E-Book-Serie für Satzweiss.com geboren wurde.

Vorträge, Forschungsreisen (Vor-Ort-Recherchen) und Ganztagsseminare zu unterschiedlichsten Themenbereichen des Autors. Einst Mitarbeit bei der Mystery-Fernsehdokumentarserie „Research 200X“ bei Nippon TV (Tokio, Japan) sowie für die ZDF-Sendereihe “Expeditionen“ und (2009) den “History Channel” und der Reihe “Ancient Aliens” (USA, sowie andere.

Viele Jahre Autor, Berater und Ansprechpartner für Mystery-Freundinnen und -Freunde in den Bereichen “Paranormal”, “Wissenschaft” und anderen bei Freenet.de. Dort baute Lars A. Fischinger einst im Alleingang den Freenet-News-Bereich “Parawissenschaft” auf und betreute/füllte diesen als Publizist und Experte für die Mysterien der Welt.

Die neuesten Videos und Filme von & mit Lars A. Fischinger / Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube
“Grenzwissenschaft & Mystery Files” – Videos zur Grenzwissenschaft auf meinem YouTube-Kanal (Bild: L. A. Fischinger)

Bereits 2001 Eröffnung des vom Autor verwirklichten, gebauten und ausgestatteten “Mystery Museums“ in einem Rittergut in Kohren-Sahlis nahe Leipzig. Dies sollte Mittelalter (-Märkte) und Rätsel der Vergangenheit verbinden. Trotz internationaler Finanzgeber scheiterte es. Die Objekte des “Mystery Museum” befindet sich heute in einem UFO-Museum in Istanbul in der Türkei.

Ab Januar 2012 aktiver und durchaus auch kritischer News-Blogger zu den “Rätseln der Welt” und Betreiber (Vlogger) eines sehr erfolgreichen YouTube-Channel zu Themen der Grenzwissenschaft. Dieser thematisch entsprechende Blog mit dem System “WordPress” ist die Blog-Version 2.0, die im Februar 2014 online ging (alter Blog hier). Im Frühjahr startete zusätzlich Online-Shop zur Grenzwissenschaft und mehr, der jedoch mangels Unterstützung bisher wenig bekannt ist.

Diese Online-Arbeiten füllen die meiste Zeit von LAF und erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei den Freundinnen und Freunde des Phantastischen. Zieht aber auch sehr viele der bekannten Hater, Neider und Spinner an … Viele!

Der Autor hat durch seine zahlreichen Veröffentlichungen, harte Arbeit, festen Prinzipien und veröffentlichten Bücher einen festen und bekannten Namen bei der Leserschaft und den geschätzten Forscher- und Autorenkollegen der Grenzwissenschaft. Frühere Veröffentlichungen und diverse Themen sieht Fischinger inzwischen distanzierter. Ein Autor wächst mit seinen Aufgaben, neuen Ergebnisse der Welt der Mysterien und vor allem den Erfahrungen. Zumindest sollte er das.

Damit schließt er sich den Worten des geschätzten Freundes und Autorenkollegen Walter-Jörg Langbein an. Dieser schrieb schon 1992 in seinem Bestseller “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre“:

Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Mache Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”

Um jedoch gleichzeitig auch Justus von Liebig (1803 bis 1873, deutscher Chemiker) zuzustimmen:

Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört.“

Die nächsten Forschungsreisen, Vorträge, Bücher, Artikel und Projekte sind bereits in Planung.

Lars A. Fischinger privat

Fischinger interessierte sich nicht nur seit jüngsten Kinderjahren eben für jene “sonderbaren Themen” inklusive dessen “Unterthemen”, über die er heute publiziert. Jedoch überschneiden sich Hobby, Privatleben und Beruf alltäglich, da sie oftmals Eins sind. Ohne echte Leidenschaft kann wohl kein Jäger der Grenzwissenschaft diesen umstrittenen Themen wirklich treu bleiben!

Lars A. Fischinger Weihnachten 1985
Der junge Lars mit seinem Patenonkel Ernst F.  bei der Montage eines “AT-AT” von “Star Wars”, Weihnachten 1985

Ebenso sind seit der Kindheit auch weiterhin das Universum von “STAR WARS” (inklusive Sammlung…aber ohne “Clone Wars”, “LEGO” & EDV-Spiele), die Kriegsmarine (inklusive Modellbau bis 1945 …also nicht die moderne Marine) und Schiffe allgemein, Tiere und der ehemalige “Ostblock” die großen Interessen und Leidenschaften des Autors. Bei Thema Kriegsmarine – für die Interessierten – bevorzugt Fischinger jene des 2. Weltkrieg. Hier speziell Japans Marine.

Und übrigens: “STAR WARS” zeigt eigentlich ausschließlich eine Prä-Astronautik-Welt, wenn es zu Beginn der Filme heißt:

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis….“. (s. Video HIER)

Oder auch in einer Szene in Episode VI, als der Roboter “C3-PO” auf dem Waldmond “Endor” von den “Ewoks” als Gott angesehen wird …

Seit der Kindheit ist der inzwischen über vier Jahrzehnte alte “Mittelpunkt-der-Erde-Sucher” aber auch bis heute ein großer Fan von “B-Movies”. Also Sciene-Fiction- und Monster-Filmen der frühen Jahre dieser speziellen Kino-Welt. Die heute oftmals kindlich und naiv erscheinende Welt dieser Filme ist fast schon niedlich. “Fast” ist hierbei noch nett ausgedrückt. Sie waren aber dennoch für den Knaben Lars prägend.

In den Archiven von Lars A. Fischinger befinden sich derzeit um die 5.000 (Sach-)Bücher und noch wesentlich mehr Magazine, Papiere etc. Obwohl es E-Books von dem Rätsel-Jäger gibt, sind alle diese Bücher im Archiv aus Papier. Eine wirklich Freundschaft mit den modernen E-Books wurde von ihm bisher nicht geschlossen. Bis auf den heutigen Tag nicht.

Aber: kaum eine Hand voll Romane hat der Mystery-Freund in seinem Leben bisher gelesen. Für einen Autoren der Grenzwissenschaft wohl eher ungewöhnlich. Eigentlich sogar erstaunlich! Und das, obwohl schon seit 1998 von LAF angedacht war, eventuell auch Romane zur Prä-Astronautik zu verfassen. Teilweise wurden diese sogar begonnen und teilweise gibt es hier auch neue Planungen.

Prinzessin Leia und Mascka
Prinzessin Leia und Mascka im “Relax mode”

Lars A. Fischinger selber sieht sich selber als unpolitisch und ist parteilos. Ebenso gehört der Jäger des Unfassbaren keinerlei Organisationen, Vereinen oder “Geheimgesellschaften” (wie oft behauptet) an. Nichtmal einem Sportverein, da an Sport – wie etwa Fußball – noch nie ein Interesse bestand. Einzig und allein eine Mitgliedschaft in der DKMS,  publizistischen/gewerkschaftlichen Vereinigungen und dem lokalen Schützenverein LETTE besteht.

Auch glaubt der Autor trotzt oder gerade aufgrund seiner Überzeugung von der Prä-Astronautik an einen “Schöpfergott” des Universums, wie er es bereits 1997 in seinem 2. Buch ausführte.

Der Autor lebt und arbeitet heute weiterhin als populärwissenschaftlicher Journalist, Vlogger, Autor und Schriftsteller in seinem Geburtsdorf LETTE nahe (nicht in) 48653 Coesfeld im Münsterland, NRW. Aktuell unterstützen ihn bei seiner Arbeit die Jack Russel-Hündin Prinzesin Leia und die Katze Maschenka. Denn…wer in die Augen der Tiere sieht, sieht Welten!

Die Arbeit an dem Video-Kanal bei YouTube, dieser Webseite und alle anderen Online-Aktivitäten macht der Autor allein. Es steht keine Organisation dahinter … 😉

Ein Dank geht an dieser Stelle an alle Kollegen, Leser und Freunde für die Unterstützung. Gleich ob Pro oder Contra – ein Autor des Phantastischen kann natürlich nicht ohne die zuteil gewordene Unterstützung arbeiten …

Weitere Informationen, Texte und Bilder auf dem Mystery-YouTube-Channel von LAF und natürlich dieser Webseite des Autors.

Auf YouTube findet sich auf folgendes Vorstellungsvideo zu Fischinger-Online und dem Autor vom 26. Juni 2012:

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.
  • Anregungen sehr gerne an: FischingerOnline@gmail.com

KURZVITA

(am 5. Mai 2012 aus Wikipedia genommen und leicht geändert)

Lars A. Fischinger
Lars A. Fischinger

Lars A. Fischinger arbeitete als Energieelektroniker. Er war Mitherausgeber einer Zeitschrift “Unknown Reality”, Mitarbeiter der Magazine “OMICRON” und “New Scientific Times”, und ist seit 1994[1] Autor zu populärwissenschaftlichen Themen bei Fachmagazinen und dem “P.M. Magazin”.

Außerdem war er Mitarbeiter für eine Prä-Astronautik-Serie bei dem Fernsehsender On Air Tokyo.

Er ist seit 2002 als Schriftsteller und freier Journalist tätig.

Seine Buchveröffentlichung “Das Wunder von Guadalupe” fand Zuspruch bei Papst Benedikt XVI., der Fischinger am 5. Dezember 2007 in Audienz empfing.[2] Außerdem ist er Co-Autor bei einer Reihe von Anthologien der Grenzwissenschaft.

Lars A. Fischinger ist Mitglied im “Verband deutscher Schriftsteller” (VS in ver.di), im “Deutschen Journalisten-Verband”[3] und im Autorenforum “Montsegur“.

Einzelnachweise

↑ DISCOVER Nr. 4/1994 (Oktober 1994), S. 18

↑ http://www.tilma-von-guadalupe.de 1

↑ JOURNALIST Nr. 5/2010 (Mai 2010)

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Physik-Popstar Michio Kaku äußerte sich positiv zum UFO-Phänomen – und schon ist auch er ein teuflischer “Propaganda-Illuminat” (mit Video)

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Dr. Michio Kaku am US-TV zum Thema UFOs ... und sogleich ist auch er ein teuflischer Illuminat! (Bilder: gemeinfrei & mkaku.org / Montage/ Bearbeitung: Fischinger-Online)
Dr. Michio Kaku am US-TV zum Thema UFOs … und sogleich ist auch er ein teuflischer Illuminat! (Bilder: gemeinfrei & mkaku.org / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

(Update, 4. 11. 2018) Professor Dr. Michio Kaku ist nicht nur ein “normaler” Physiker. Längst ist er durch seine intensive Medienpräsenz zu einer Art “Kult-Physiker” oder Popstar der Physik avanciert, da Kaku in kaum einer entsprechenden Sendung nicht einen Kommentar abgibt. Das tat er auch im US-Fernsehen in einem Interview anlässlich eines bereit 2010 neu erschienenen Buches zum Thema Aliens und UFOs. Und zwar positiv! Die spätere Veröffentlichung des Interviews mit dem beliebten Physiker auf YouTube freute viele der treuen Fans, die ihn gerne als “Vordenker” sehen. Andre aber waren geradezu schockiert über Kakus Aussagen. Sie vermuten, dass der leibhaftige Teufel in dem Physiker stecken müsse. Ein dunkler Illuminat vielleicht der, von Luzifer persönlich beeinflusst, irgendwelche satanische Propaganda unter das Volk bringen will. Schauen wir uns an dieser Stelle sein Statement und die Pseudo-Vorwürfe an. Gleichfalls auch, warum es zu diesen kam und was der damalige Wahlkampfmanager von Hillary Clinton damit zu tun hatte.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Physik-Popstar Michio Kaku

Dr. Michio Kaku aus den USA ist bereits seit Jahrzehnten in der theoretischen Physik tätig. Nach einem Studium der Physik an der Harvard Universität promoviere er 1972 an der Universität von Kalifornien in Berkeley. Unter anderem eine Kaderschmiede der Physik und Technologie mit weltweitem Ruf.

1970 wandte sich Kaku bereits der “Stingtheorie” und der Welt der Subatomaren Teilchen zu und veröffentliche seit 1982 eine Vielzahl an populärwissenschaftlichen Büchern. Zeitreisen, andere Dimensionen des Kosmos, die Zukunft der Physik und Menschheit, Reisen durch das All und mehr sind die Themen des theoretischen Physikers.

Das TV-Publikum in den USA, in Deutschland und vielen Ländern ist er aber aufgrund seiner zahllosen Auftritte in Sendungen und Dokus zu diesen Thematiken ein fester Begriff. Inzwischen gibt es kaum mehr eine TV-Dokumentationen, die irgendwie etwas mit Science-Fiction, Außerirdischen, Physik, Raumfahrt und dem Weltall allgemein zu hat, in der wir nicht Michio Kaku sein Gesicht sehen.

Für US-Wissenschaftler sind solche TV-Auftritte allerdings ganz normal. Sie und ihre Arbeiten leben quasi von der Präsenz in der Öffentlichkeit, was bei uns ganz und gar nicht der Fall ist. Es sollte da nicht weiter verwundern, dass Kaku inzwischen (neben vielen anderen) eines der Standart-Gesichter in Dokumentationen geworden ist. In anderen Wissenschafts-Sendungen und Doku-Serien, etwa zum Thema Ägypten und Archäologie oder UFOs, gibt es solche “TV-Standart-Wissenschaftler-Gesichter” ebenso.

Es scheint keine TV-Sendung heute mehr ohne ihn und andere charismatische Köpfe auszukommen, wenn Forschung und Technik populärwissenschaftlich dargestellt werden soll.

Kaku und die Außerirdischen

Solche Art der wiederholten TV-Präsenz und -Auftritte von Wissenschaftlern wie Michio Kaku gefallen mir persönlich durchaus. Auch Wissenschafts-Popstar Kaku selber, was sicher auch daran liegt, dass er neben der trockenen Theorie seiner Arbeit auch bekennender Science-Fiction-Fan ist. Zwei Welten, die eigentlich so oder so zusammengehören. Eine seiner TV-Serien heißt dann auch treffend “Sci Fi Science: Physics of the Impossible”; also soviel wie “Science-Fiction Wissenschaft: Die Physik des Unmöglichen”.

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Kaku schließt natürlich auch nicht die Existenz von Leben im All und außerirdischen Zivilisationen aus. Wie könnte er es aufgrund seiner Arbeiten auch?! Deutsche TV-Doku-Zuschauer, die sich für Aliens/UFOs, Grenzwissenschaft und Mystery interessieren, sehen ihn deshalb auch immer wieder in entsprechenden Sendungen.

Im Jahr 2010 machte sich der Physiker für einige – sagen wir – sehr “seltsame Zeitgenossen” aber mehr als nur unbeliebt. In diesem Jahr erschien in den USA das bekannte Buch “UFOs” von Leslie Kean, zu dem Kaku dem kleinen US-Sender “MOX News” ein kurzes Interview gab. Eigentlich eher ein Online-TV-Sender. Besagtes Buch erschien im Januar 2012 unter dem Titel “UFOs – Generäle, Piloten und Regierungsvertreter brechen ihr Schweigen” auch in Deutschland (s. a. YouTube-Video HIER).

“Glauben sie an UFOs?”: Kaku und der Teufel

“MOX News” beginnt mit den Worten:

“Glauben sie an UFOs? Dann liegen sie damit vielleicht sogar richtig! Wir berichten heute über ein kürzlich erschienenes Buch, in dem Regierungsbeamte, Piloten und Wissenschaftler über ihre Nahebegegnungen mit UFOs berichten.

Genau deswegen zu Gast sei Michio Kaku, so der Moderator, von dem damals noch die TV-Reihe “Sci Fi Science” (2009 – 2010) lief. Das Video mit dem Kaku-Interview ist bereits seit 2010 im Original online zu sehen. Unmissverständlich stellt der Physiker darin nicht nur klar, das eindeutige Beweise für nicht zu erklärende UFO-Sichtungen “schlicht ignoriert” werden, sondern diese “ein völlige neues Verständnis der Physik bestätigen” würden.

Die weiteren Ansichten und eineindeutigen Aussagen von Kaku zum UFO-Thema seht Ihr im eingebundenen YouTube-Video unten. So erstaunlich diese auch sind, so erstaunlich auch der Inhalt des Buches von Kean ist, so erstaunlicher sind doch die Kommentare zu diesem Interview! Es dauerte nach dem ersten Uploads des kurzen Interviews nämlich nicht lange, und Kaku wurde wortwörtlich verteufelt.

“Propaganda-Illuminat”

Michio Kaku wurde aufgrund seiner Aussagen umgehend in den Kommentaren als “Propaganda-Illuminat” angegriffen. Was immer ein “Propaganda-Illuminat” in den Augen solcher Trolle und Hater auch sein soll – auch ich selber kennen diesen Unfug gegen meine Person. Ebenso den Quatsch einiger echter Online-Spinner, dass Kaku offenbar mit dem Teufel im Bunde ist. Auch das kenne ich – HIER nur ein Beispiel.

Dem Physik-Professor jedenfalls schlug wegen seinen Aussagen ein kleiner Shitstorm entgegen. Die mittelalterlichen Verschwörungs- und Religions-Trolle fühlten sich von Kaku in ihrem Weltbild gekränkt. Da ändert auch die Tatsache nichts, dass Kaku im Interview nach echten Beweisen für Aliens auf der Erde etc. verlangte. Zum Beispiel Alien-DNA

Das haben die Kaku-Hater wohl “versehentlich” überhört. Jedoch reichen wohl die wenigen Aussagen des Physikers, um ihn sogleich als vom Satan gelenkt oder manipulativer Illuminat und Gott weiß, was sonst noch alles, zu beschimpfen. Leider hat die Dummheit solcher Netz-Trolle seit dem UFO-Interview mit Kaku enorm zugenommen. Hierzu könnte sich nicht nur ich Bücher schreiben.

Kommentarfunktion geschlossen

Bei YouTube finden sich einige Uploads des Interviews von 2010, die zum Teil auch seit acht Jahren dort online sind. In allen finden sich solche Kommentare und Trollrein gegen seine Person, die oben erwähnt wurden. Nicht aber bei dem unten zu findenden Video in deutscher Übersetzt. Nicht mehr, denn hier hat der Uploader die Kommentarfunktion nach einiger Zeit geschlossen. Vermutlich aufgrund der “Propaganda-Illuminat”-Feedbacks und all dem anderen Unfug.

Als ich am 23. Mai 2013 die erste und wesentlich kürzere Version dieses Postings online stellte, war die Funktion noch offen. Schaut man sich aber die Kommentare unter den englischen Orginal-Videos an, wird es nicht besser. Ein Beispiel, was jemand vor sieben Jahren zu einem englischen Video schrieb:

Kaku weiß viel über Wissenschaft und Astronomie, aber ich habe vor allem mit all seinen Medienberufen das Gefühl bekommen, dass er über die Illuminaten und die NWO (“Neue Welt Ordnung“, Anm. LAF) Bescheid weiß.

Er hat bereits entschieden, auf welcher Seite er sich befindet. Wenn er das nicht tut, ist er wahrscheinlich immer noch blind, was auch nicht gut ist, da seine Arbeiten und Erkenntnisse den Illuminaten helfen.

Unsinn, Trolle, Hater, Verrückte und unsägliche Dummheiten nehmen leider im Gebiet der Grenzwissenschat und Mystery Files immer groteskere Züge an! Kampfbegriffe wie “Desinformat”, “NWO”, “Illuminaten”, “Mainstreammedien-XY”, “Teufelszeug” usw. usf.  machen mehr und mehr die Runde bei irgendwelchen Wirrköpfen. Schade für die Themen an sich!

Der Stein des Anstoßes

Nochmal zum Stein des Anstoßes an sich, dem besagten UFO-Buch von 2010:

Der Grund, warum Michio Kaku sich zum UFO-Phänomen in diesem Interview äußerte, war eben oben genannte UFO-Buch “UFOs” von Leslie Kean. Weil sich darin Vertreter von Regierungen, Militärangehörige und andere Personen von Rang und Namen zum Thema äußern, ist das Buch der Journalistin Kean bis heute erfolgreich.

Wenige aber wissen, wer sich hinter dem Autor des Vorwortes verbirgt.

Dieses wurde von John Podesta geschrieben. Er ist/war nicht nur ein Mitarbeiter des Weißen Hauses, sondern auch der Wollkampfmanager von Hillary Clinton bei ihrem Kampf um das Amt des US-Präsenten gegen Donald Trump. Clinton, die beim einem Sieg versprach die UFO-Geheimhaltung der USA zu beenden, wurde direkt von John Podesta dazu angehalten. Als “Herzensangelegenheit” bezeichnet Podesta das UFO-Thema, wie Ihr es in meinen YouTube-Vidos dazu HIER, HIER und vor allem HIER erfahrt.

Mehrfach hatte sich Podesta zu geheimen UFO-Akten der Regierung und dem Thema selbst positiv geäußert. Und wenn ein Wahlkampfmanager aus dem Weißen Haus ein überaus wohlwollendes Vorwort für ein UFO-Buch schreibt, dann kann sich auch eine stark in der Öffentlichkeit stehende Physiker-Ikone wie Dr. Michio Kaku zu dieser Veröffentlichung äußern. Ohne das er sogleich im Netz “vollgetrollt” wird. Denke ich.

Genau aus diesem Grund habe ich den über fünf Jahre alten Post an dieser Stelle einmal erneut nach vorne geholt und einem umfassenden Update unterzogen. Es geht – zumindest gefühlt – bei diesem Themen im Netz immer steiler bergab!

Was denkt Ihr darüber? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Das Interview mit Michio Kaku von 20120 mit deutscher Übersetzung

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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