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Neue Datierungen zum Ende der Neandertaler schreiben die Geschichte um! +++ Video +++

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VIDEO: Neue Datierungen zum Ende der Neandertaler schreiben die Gesichtsbücher um! (Bilder: gemeinfrei & Fischinger-Online)
VIDEO: Neue Datierungen zum Ende der Neandertaler schreiben die Gesichtsbücher um! (Bilder: gemeinfrei & Fischinger-Online)

Über Jahrtausende lebte der Neandertaler gemeinsam mit uns, dem Homo Sapiens, zusammen in Europa und Asien. Dann verschwand unserer Verwandter aus der Geschichte. Warum das geschah, darüber streiten sich die Forscher bis heute. Recht einig war man sich aber, wann das in Notwest Europa geschah. Dies ließ sich anhand von Radiokarbondatierungen von Knochen unserer Vetter mehr oder weniger genau nachweisen. So dachte man zumindest bisher. Denn neue Alterbstimmungen werfen dieses Bild über den Haufen, wie Ihr in diesem Video erfahrt.


Das Rätsel der Neandertaler

Erstaunliche Neuigkeiten zum Neandertaler, unseren Verwandten der Eiszeit und Steinzeit! Lange schon ist bekannt, dass der Neandertaler tausende Jahre in Europa mit uns Menschen gemeinsam lebte. Die Vertreter des Homo Sapiens kamen hier an und trafen überall in Europa auf unseren Vetter.

Doch dann verschwand der Neandertaler von der Bühne der Geschichte: Er starb aus. Warum das geschah ist bis heute unklar. Als gesichert hingegen galt bisher, wann der Neandertaler ausgestorben ist. Das zeigten verschiedene Radiokarbondatierungen aus Nordwest Europa an Knochen unserer Verwandten.

Ganz sicher war man sich dann aber doch nicht, da diese Altersbestimmungen mittels C14 zum Teil erhebliche Unterschiede an den gleichen Kochen zeigten. Deshalb wurden jetzt Überreste der Neandertaler erneut mittels Radiokarbon datiert. Mit dem erstaunlichen Resultat, dass wir die Geschichte umschreiben müssen! Der Neandertaler starb nach dieser Studie wesentlich früher im Nordwesten von Europa aus, als bisher angenommen. Mehr dazu in diesem Video vom 12. März 2021.

Bleibt neugierig …

 

Video vom 12. März 2021 auf Mystery Files

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Sensationelle Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien +++ Video +++

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VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)
VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)

Wann bauten Menschen die ersten Kultstätten zu ehren einer überirdischen Macht? Ist die sensationelle Entdeckung von Göbekli Tepe bis bis zu 13.000 Jahren in Anatolien wirklich das älteste Bauwerk der Welt? Die Antworten erstaunen! Denn schon der Neandertaler baute und Rumänien und Frankreich (einfache) Kultstätten, die rund 165.000 Jahre(!) älter sind, als alles, was bisher bekannt war. Unglaubliche Funde, die die Geschichte neu schrieben, wir Ihr hier erfahrt.


Die Neandertaler: Sensationelle Entdeckungen

Wann wurde der Mensch intelligent und vor allem „spirituell“? Wo liegt der Ursprung der menschlichen Kulte und wie alt ist das Verlangen des Menschen Kultstätten zu errichten?
Diese Fragen beschäftigen Wissenschaftler seit Jahrzehnten. Und dabei datieren sie die Anfänge solcher Kulte oder sogar ganzer Kultbauten immer weiter in die Vergangenheit. Damit auch die Anfänge von dem, was man heute Religion nennen würde. Bekanntestes Beispiel ist hier sicher Göbekli Tepe in Anatolien.

Eine riesige Kultstätte, die über 10.000 Jahre alt ist. Von 13.000 Jahren wird hier sogar gerne gesprochen. Gebaut aus gewaltigen Megalithen, die in Steinkreisen errichtet wurde. Eine archäologische Sensation – aber keineswegs die älteste.

Ungleich ältere Kultstätten erbaute schon der Neandertaler. Sie sind aufgrund ihres Alters bei weitem spektakulärer als alle Monumente oder Megalithbauten, die spätere Zivilisationen erbauten. Von Göbekli Tepe über die Pyramiden in Ägypten bis Megalithanlagen aus der Steinzeit wie Stonehenge oder Carnac. Sie alle wurden im Vergleich zu den Kultbauten der Neandertaler ausnahmslos alle erst gestern gebaut! Auch wenn man diese natürlich nicht in ihrer Art und Weise direkt vergleichen kann und darf!

Die ältesten Kultstätten der Erde

Längst ist den Archäologen bekannt, dass vor über 40.000 Jahren unsere Ahnen schon wundervolle Kunstwerke an die Wände zahlreiche Höhlen malten. Galerien der Eiszeit, die vor allem vor 20.000 bis 30.000 Jahren entstanden und den Forschern bis heute Rätsel aufgeben. Irgendeine Art „Kult“ wird dahinter vermutet. Gerne in Form eines „Jagdzaubers“. Was man aber nie fand waren Bauwerke dieser „Höhlenmenschen“.

Das änderte sich durch einen Fund in Rumänien. Hier stieß man tief in einer Höhle auf eine primitive Kultstätte der Neandertaler, die aus bewusst platzierten Knochen bestand. Ein „spiritueller Ort“, der bis zu 85.000 Jahre alt ist! Als sei das nicht erstaunlich genug wurde kurz darauf in Südfrankreich ein weiterer Fund gemacht, über den ich bereits in einem Vortrag 2019 berichtete, den Ihr HIER findet.

Es ist die bisher älteste Kultstätte der Erde – errichtet von Neandertalern in Form von Steinkreise aus Tropfsteinen in einer tiefen, dunklen Höhle. Alter: rund 165.000 Jahre(!) älter als die Steinkreise von Göbekli Tepe. Sensationelle Funde, über die in der Öffentlichkeit praktisch nichts bekannt ist, wie Ihr in diesem Video vom 6. Oktober 2020 erfahrt.

Bleibt neugierig…

Video vom 6. Oktober 2020 auf Mystery Files

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“Highway zu den Sternen”: Tagungsband des Jahresmeeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” 2020 erschienen – alles zum Buch und der Tagung

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"Highway zu den Sternen": Tagungsband des Jahresmeeting der "Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI" 2020 erschienen - alles zum Buch und der Tagung
“Highway zu den Sternen”: Tagungsband des Jahresmeeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” 2020 erschienen

Am Wochenende um den 25. Oktober 2020 fand in Leipzig das alljährliche One-Day-Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) statt. Auch ich war vor Ort und hielt einen Vortrag. Jährlich erscheint nach diesen Tagungen auch der “Tagungsband”, in dem alle Vorträge bzw. entsprechende Buchbeiträge der Forscher und Autoren dazu noch einmal nachgelesen werden können. Dieser ist nun im Ancient Mail Verlag von Werner Betz erschienen. Alle Details und mehr zu der Tagung erfahrt in diesem Beitrag.


Corona versus Ancient Aliens

Das Jahrestreffen der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) fand Ende Oktober 2020 in Leipzig unter “erschwerten Bedienungen” statt. Da aufgrund der andauernden Corona-Situation die Teilnehmerzahl begrenzt war und entsprechende Auflagen von Hotel und Veranstalter erfüllt werden mussten. Und wurden. Dennoch war die Veranstaltung bis auf den letzten Platz ausgebucht und verlief reibungslos. Für die Organisatoren im Vorfeld eine zermürbende Arbeit. Wir alle wissen, unter welchen ständig wechselnden und uneinheitlichen Einschränkungen derzeit viele Lebensbereiche zu leiden haben.

Auch beim A.A.S.-Meeting im vergangenen Jahr mussten einige Referenten “wegen Corona” absagen. Zum Teil nur wenige Tage vorher. Für diese sprangen andere Referenten aus dem Bereich Mystery Files und Prä-Astronautik ein. Selbst der Moderator der Tagung, Andreas Kirchner aus Wien, der in den vergangenen Jahren hervorragend durch das Programm der Meetings führte, musste wegen Quarantäne dem Treffen fern bleiben.

Um so erfreulicher war es für die A.A.S., dass am 25. Oktober 2020 das Jahrestreffen dennoch umgesetzt werden konnte. Aktuell wäre das undenkbar. Zugelassen waren aber nur 250 Teilnehmer, weshalb die A.A.S. längst nicht allen Interessierten Karten verkaufen konnte. Unter den “damaligen” Pandemie-Voraussetzung lief der gesamte “Ancient Aliens-Kongress” dennoch reibungslos. Nicht zuletzt haben das die Teilnehmer dem A.A.S.-Team um Erich von Däniken zu verdanken: Ramon Zürcher, Gisela Ermel, Sabine Nass, Ulrich Dopatka, Claudia und Peter Fiebag, Karola July, Pascal Troxler…sind einige von ihnen. “Hinter den Kulissen” weiß man um die Arbeit, die dahinter steckt.

Auch das Team des Penta-Hotel Leipzig hatte alle Hände voll zu tun. Natürlich ist das “deren Job”, doch wie die Pandemie zeigt (und noch lange zeigen wird), erfordern außergewöhnliche Situationen außergewöhnliche Maßnahmen. So verlief auch von Seiten des Hotels zumindest nach meinem Gefühl vor Ort meistens alles rund. Selbst wenn ein Referent, der auf der Tagung einen Vortrag über die “Steine von Ica” hielt, mit den “Spaghetti Bolognese” des Hotels zum Erstaunen der Kellnerin dahingehen nicht so zufrieden war, da sie “nicht wie bei Mutter schmeckten” …

Vorträge des Phantastischen

Die Vorträge selber drehten sich – natürlich – um die Rätsel der Geschichte und die Prä-Astronautik. Insgesamt zehn entsprechende Referate wurden gehalten, wobei Erich von Däniken in alter Tradition den Abschlussvortrag hielt. Der Referent Friedhelm Krämer, der über einen neuen Mini-Roboter sprechen wollte, der die Cheops-Pyramide erforscht, war eine Ausnahme unter den Vortragenden. Er wurde via Livesteam zugeschaltet und zeigte auch einen entsprechend produzierten Film dieses Roboters.

Was wohl niemand der interessierten Teilnehmer direkt oder auf Anhieb bemerkte, war die physische Abwesenheit des Technik-Verantwortlichen Patrick Wenger. Er befand sich in Frankreich und durfte wegen der Pandemie nicht nach Deutschland einreisen. Also steuerte er die Technik und die entsprechenden Präsentationen etc. von dort via Internet aus. Bemerkt hat es wohl niemand, so reibungslos gelang diese “Improvisation”.

Mitgefilmt wurden die Vorträge auch alle. Unter anderem von mir selbst, von denen einige auf meinem Euch wohl bekannten YouTube-Kanal erscheinen werden. Das Team von “Hangar 18b” stellt diese nach und nach vollständig auf deren Video-Channel online, den Ihr HIER finden. Natürlich kostenlos. Die geschätzten Kollegen aus der Schweiz haben bereits eine Reihe der Vorträge hochgeladen. So können auch all jene, die nicht an der Tagung teilnehmen konnten, diese Referate sehen.

Und natürlich kann sie ab jetzt auch jeder nachlesen. Im neuen Tagungsband “Highway zu den Sternen” des Meeting 2020.

Alljährlich erscheinen diese im Verlag Ancient Mail des Verlegers, Autors und Mystery-Jägers Werner Betz. Der übrigens erst kürzlich zusammen mit seiner Coautorin Sonja Ampssler sein neues Buch “Portale” veröffentlichte, das ich Euch HIER vorgestellt habe. Kurz nach dem Meeting erschien bei Ancient Mail übrigens auch mein neues Buch “Nazca und der ‘Flughafen der Außerirdischen’“, das von der A.A.S. als “Research Paper” Nr. 2 herausgegeben wurde (mehr dazu auch HIER).

“Highway zu den Sternen”

Der Tagungsband “Highway zu den Sternen” enthält von allen zehn Referenten die Vorträge. Beziehungsweise Beiträge, die die vorgetragenen Themen behandeln. Zusätzlich ein Vorwort von Peter Fiebag, in dem dieser wunderbar schildert, unter welchen Voraussetzungen das A.A.S.-Meeting 2020 umgesetzt werden musste. Auch ich bin natürlich dort mit dem Beitrag “Das Depot des Dr. Cabrera” vertreten. Darin vertiefe ich mein Vortragsthema (s. Video unten) auf rund 30 Textseiten und führe weitere Details und die genauen Quellen an, was während eines ca. 30-minütiugen Vortrages schwerlich möglich ist.

Für all jene, die sich für die Rätsel der Vergangenheit und speziell die Ideen der Astronautengötter interessieren, ist dieses Buch ein wertvolles Nachschlagewerk in der heimischen Bibliothek.

 

Inhalt von “Highway zu den Sternen”

  • StD Dipl.-Hdl Peter Fiebag: Vorwort
  • StD Dipl.-Hdl Peter Fiebag: “Highway zu den Sternen – Chavín de Huántar und das Geheimnis der Anden”
  • Lars A. Fischinger: “Das Depot des Dr. Cabrera” (s. dazu das Video unten)
  • Hartwig Hausdorf: “Gegenwind für die Paläo-SETI”
  • Dipl.-Ing. Friedhelm Krämer: “Neuer Mini-Roboter erforscht Cheops-Pyramide”
  • Désirée Neff: “Coguiton & Biringan – Die verzauberte und die unsichtbare Stadt”
  • Friedrich Bude: “Katastrophe aus dem All”
  • Dr. Dominique Görlitz: “Schilfbootexpedition ABORA IV – Die Argonauten der Steinzeit”
  • Dieter Bremer: “Atomexplosionen vor Äonen”
  • Ramon Zürcher: “Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern”
  • Erich von Däniken: “Alles Evolution – oder was? – Intelligent Design versus Mutter Natur”

Highway zu den Sternen: 1Day-Meeting 2020 Leipzig A.A.S. Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI

  • Ancient Mail Verlag
  • ISBN 978-3-95652-296-3
  • Paperback
  • Zahlr. Abbildungen und Fotos
  • 191 Seiten
  • 12,50 Euro

Video zum Thema

YouTube-Video des Vortrags vom 25. Oktober auf Mystery Files

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Corona: Große Sonderausstellung “Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra – Neue Horizonte” wird auf 2021 verschoben (+ Videos)

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Corona: Große Ausstellung "Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra - Neue Horizonte" wird auf 2021 verschoben (Bilder: gemeinfrei/PixaBay / Montage: Fischinger-Online)
Corona: Große Ausstellung “Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra – Neue Horizonte” wird auf 2021 verschoben (Bilder: gemeinfrei/PixaBay / Montage: Fischinger-Online)

Die 1999 auf dem “Mittelberg” nahe des Ortes Nebra in Sachsen-Anhalt gefundene “Himmelsscheibe von Nebra” gehört mit ihren mindestens 3.700 Jahren zu einem der bedeutendsten Funde der Archäologie. Nach dem das durch Raubgräber gefundene Artefakt 2002 in den Besitz der Landesarchäologie von Sachen-Anhalt in Halle überging, ist es Gegenstand zahlreicher Untersuchungen, Debatten und Forschungen. Und auch Herzstück diverser Ausstellungen. Doch jetzt gab das “Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt “bekannt, dass die geplante Sonderausstellung “Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra – Neue Horizonte” für 2020 abgesagt wurde. Grund sei das Corona-Virus (COVID-19). Auch der weitere Verlauf einer Ausstellungsplanung in Kooperation mit dem Britischen Museum in London sei ungewiss. Alle Einzelheiten erfahrt Ihr hier.


Sonderausstellung zur “Himmelsscheibe von Nebra”

Am 20. November 2020 sollte feierlich die Ausstellung “Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra – Neue Horizonte”  im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) eröffnet werden. Geplant war sie bis zum 16. Mai 2021. Danach sollte die “Himmelsscheibe” im Britischen Museum in London ausgestellt werden, wie es bereits 2019 ausgehandelt wurde.

Als Gegenleistung sollten wertvolle Artefakte und Ausstellungsstücke des berühmten Londoner Museums nach Deutschland kommen und in Halle gezeigt werden. Zu der seit Jahren gelpanten Sonderausstellung heißt es vom “Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie”:

Wir präsentieren die Ergebnisse der Forschungen rund um die Himmelsscheibe der vergangenen 20 Jahre, in einer einzigartigen Verknüpfung von Naturwissenschaft, Archäologie, Gesellschaftstheorie und Kunst.

Neue Funde und Befunde aus Sachsen-Anhalt werden durch hochrangige Objekte von über 50 Leihgebern aus dem In- und Ausland (wie zum Beispiel dem goldenen Cape von Mold oder dem Goldhut von Schifferstadt) ergänzt und in bewährt exklusiver Gestaltung in Szene gesetzt. Den roten Faden bildet die zeitliche Ordnung des archäologischen Kulturguts vom Ende der Steinzeit bis in die mittlere Bronzezeit, etwa 1.400 Jahre Menschheitsgeschichte.

Eine mehr als lohnende Ausstellung für alle an der Archäologie und der Geschichte unserer Vorfahren interessierten Menschen. Schwerpunkte sollen “das Ende der Steinzeit”, die “Himmelsscheibe” an sich sowie die Handesnetze und -Wege unserer damaligen Vorfahren sein. Ein Fernhandel von Zinn, Gold, Kupfer und Bernstein über tausende Kilometer, der von Skandinavien über Deutschland bis Mesopotamien und Ägypten reichte.

Damit einher ging der Austausch von Ideen, Weltanschauungen und religiösen oder spirituellen Vorstellungen, die sich zum Teil auch auf der “Himmelsscheibe von Nebra” niederschlugen.

Corona-Absage der “Himmelsscheiben-Ausstellung” für dieses Jahr

Daraus wird nun leider vorerst nichts, wie die Archäologen aus Halle mitteilten. Schuld ist auch hier das Corona-Virus, dass bereits die archäologische Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und Halle an der “Kreisgrabenanlage von Pömmelte” nahe Magdeburg behindert. Dem 115 Meter großen “Stonehenge von Deutschland”, wie in diesem Beitrag HIER Anfang April berichtet.

So sahen sich die Verantwortlichen dazu gezwungen die Sonderausstellung der “Himmelsscheibe” und anderer Funde in Halle auf das kommende Jahr zu verschieben. Sie soll nach den derzeitigen Plänen Ende Mai oder Anfang Juni 2021 eröffnet werden und bis zum Januar 2022 gehen. In einer Pressemitteilung vom 22. April hieß es zu dieser Entscheidung:

Angesichts der Tatsache, dass vielerorts Großveranstaltungen bis weit in den Herbst hinein abgesagt werden müssen, hat sich das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle in enger Abstimmung mit seinen Partnermuseen entschlossen, die große Landesausstellung zur Erforschung der Himmelsscheibe von Nebra zu verschieben.

Bei dem zu erwartenden starken öffentlichen Interesse an der Schau ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht absehbar, inwieweit die notwendigen Sicherheitsbestimmungen Einschränkungen für die Besucher erfordern würden.

Zudem erschwert der international wie national stark eingeschränkte Personen- und Warenverkehr derzeit auch die für eine Ausstellung nötige Logistik erheblich. Momentan ist die rechtzeitige Verfügbarkeit vieler herausragender Ausstellungsexponate nicht zu gewährleisten. Hier sind insbesondere die zahlreichen Leihgaben aus verschiedenen Museen des Vereinigten Königreiches, Italiens und Frankreichs zu nennen. Sie bieten einen umfassenden und einzigartigen Einblick in die Welt der Himmelsscheibe von Nebra vor über 3.600 Jahren – mit Fundstücken, die teilweise noch nie in Deutschland zu sehen waren.

Ein notwendiger Schritt, denn was nützt eine Sonderausstellung, bei der die Exponate nicht gezeigt werden können, oder die keiner besuchen kann?

Video-Auswahl zum Thema auf YouTube

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Video vom 26. Feb. 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 28. Aug. 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 23. Sep. 2019 auf Fischinger-Online

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Religiöse Verschwörungstheorien: Corona (COVID-19) als Strafe Gottes für China und die Welt – oder als Teil der “jüdischen Weltverschwörung”

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Religiöse Verschwörungstheorien: Corona (COVID-19) als Strafe Gottes für China und die ganze Welt (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Religiöse Verschwörungstheorien: Corona (COVID-19) als Strafe Gottes für China und die ganze Welt (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Offensichtlich gibt es in den Medien längst kein anderen Thema mehr: Corona bzw. COVID-19. Das Corona-Virus hat die Welt, die Mainstreampresse, die Sozialen Netzwerke und die alternativen Medien fest im Griff. Scheinbar kennt die Öffentlichkeit und die ganze Welt kein anderes Thema mehr, wie diese Pandemie. Das hat natürlich längst auch Verschwörungstheorien auf den Plan gerufen, die nicht nur im Netz kursieren. Neben klassischen Fake-News haben sich auch überaus verstörende Behauptungen zu Corona verbreitet. Vor allem auch von der religiösen Seite her. Von einer unter Führung der USA und der „zionistische Lobby“ arrangierte Reduzierung der Bevölkerung bis zu einer Verschwörung gegen den Islam oder eine Rache Gottes ist alles dabei. Was hinter diesen zum Teil unheimlichen Verschwörungstheorien steckt erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Corona (COVID-19) hält die Welt in Atem

In den Medien und der Öffentlichkeit gibt es derzeit fast kein anders Thema als das Corona-Virus. Egal ob Mainstreammedien, unzählige Sondersendungen am TV, alternative Medien, Soziale Netzwerke, Boulevardpresse, der Nachbar von Nebenan oder die Mainstreampresse Corona bzw. COVID-19 ist gefühlt rund um die Uhr in aller Munde.

Vor allem die unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie bestimmten dabei den Alltag der Berichterstattung. Und natürlich auch die direkten und langfristigen Folgen der COVID-19-Pandemie. Die Frage woher das Virus eigentlich kam, wann und wo es ausbrach, ist längst zweitrangig geworden. Es war Ende Dezember 2019 und der Januar 2020 in der Stadt Wuhan in China, wo es sich zu einer Epidemie ausbreitete.

Für die Medien damals durchaus von Interesse. Doch nicht zu vergleichen mit der aktuellen Situation, seit die Virus-Erkrankung zu einer Pandemie wurde.

Ereignisse mit weltweiten oder weitreichenden Konsequenzen für die Gesellschaft ziehen häufig auch Verschwörungstheorien nach sich. Das zeigt uns die Geschichte seit Jahrtausenden. Nicht anders ist es beim Thema Corona. Wobei man momentan sieht, dass die Mainstreammedien sehr, sehr schnell dabei sind, sämtliche kursierende Fake-News dazu als „Verschwörungstheorie“ zu bezeichnen. Selbst vollkommen belanglose und harmlose Sprüche und Aussagen, die sich vornehmlich in Sozialen Netzwerken oder via Messangerdiensten wie WhatsApp verbreiten.

Eine globale Seuche, eine Pandemie, die längst weltweit zahlreiche Tote forderte wirkt sich aber auch in anderer Hinsicht aus. Und zwar auf religiöse Vorstellungen von Menschen überall um den Globus. Das war schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben.

Seuchen als Strafe Gottes

Der Mensch hat schon immer Seuchen aller Art religiös interpretiert. Als „Strafe Gottes“ für Menschen, Ungläubige oder sogar die ganze Menschheit. Man denke an die Millionen Toten, die durch eingeschleppte Krankheiten bei der Eroberung der amerikanischen Kontinente unter den Ureinwohner zu beklagen waren. Oder die „Spanische Grippe“ am Ende des 1. Weltkrieges. Vor allem aber die verschiedenen Ausbrüche der Pest im Mittelalter in Europa mit Millionen Opfern.

Denn vor allem in den Jahrhunderten, in denen immer wieder Pest-Epidemien in Europa wüteten, brachten die Menschen dies mit Gott in Verbindung. Eine Strafe Gottes sei über sie gekommen und allerorts predigten Geistliche und selbsternannte Endzeit-Propheten Buße und Umkehr. Die „Geißel Gottes“ entvölkerte ganze Gebiete in Europa. Tot und Elend war in den Zentren der Epidemien die Folge, und niemand kannte die wahre (biologische) Ursache davon. Also muss Gott sie gesandt haben …

Viele Jahrhunderte sind seit der Pest vergangen. Und die allermeisten Menschen – auch und vor allem die religiösen Gläubigen – haben sich längst von dieser Art Aberglauben abgewandt. Fast niemand sieht in der Pest oder „modernen Seuchen“ etc. noch eine Strafe Gottes für eine ungläubige oder sündige Menschheit. In der Regel auch nicht in der Corona-Pandemie.

Aber keine Regel ohne Ausnahme! Im Fall Corona sind einige (wenige) Verschwörungstheorien im Umlauf, woher dieser Virus „in Wahrheit“ stammen soll. Von Gott heißt es da durchaus ebenso wie von mächtigen dunklen Eliten.

Bill Gates steckt dahinter!

Zum Beispiel kursiert die Idee, dass „Microsoft“-Mitgründer Bill Gates hinter all dem stecken würde. Immerhin habe er schon im März 2015 erklärt, dass eine neue Seuche kommen werde. Das sei nur eine Frage der Zeit und „für den nächsten Ausbruch sind wir nicht vorbereitet“, so Gates damals. Hierbei bezog er sich auf den Ausbruch von Ebola 2014, der „dank Tausender selbstloser Helfer“ nicht zu einer globalen Pandemie wurde.

„Es besteht kein Grund zur Panik“, so Gates, „aber wird müssen anfangen“ uns auf einen zukünftigen Seuchenausbruch vorzubereiten. Vor allem auch mit der Erforschung von Impfstoffen. Und jetzt, wo weltweit Corona um sich greift, vermelden Medien, dass seine Stiftung „Gates Foundation“ 100 Millionen US-Dollar zur Erforschung und Bekämpfung von COVID-19 spendet.

Hauptziel ist natürlich die Entwicklung eines Impfstoffes. Immerhin hat Gates schon am 28. Februar 2020 im „New England Journal of Medicine“ gewarnt, dass sich der Corona-Ausbruch zu einer Jahrhundertseuche entwickeln kann. Hat Gates also diese Seuche selber lanciert, um ach letztlich an ihr (noch mehr) zu bereichern, so einige dunkle Überlegungen.

Folglich, so wird dabei unterstellt, seien Gates Millionen eigentlich keine „Spende“ im eigentlichen Sinn zum Wohle der Menschheit. Vielmehr wäre das Geld eine wohl durchdachte Investition des Milliardärs.

Es geht aber noch unheimlicher in Sachen Corona-Verschwörung. In Wahrheit, so zum Beispiel einige Spekulationen im Iran, ist Corona eine Biowaffe der USA. Absichtlich freigesetzt um Menschen zu töten, was ja auch fast immer der Zweck biologischer Kampfstoffe ist.

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So makaber es sich anhören mag: Für eine biologische Waffe ist der COVID-19-Virus viel zu harmlos. Im Vergleich zu der Anzahl der weltweit infizierten sterben recht wenige Menschen daran. Für Anhänger dieser Verschwörung wäre das sicher kein Problem. Dann wäre diese Corona-Biowaffe halt absichtlich als eine leichte und abgeschwächte Waffe konzipiert worden. Vielleicht, damit sie eben nicht als eine solche erkannt wird.

Corona ist eine jüdische Verschwörung

Im Irak hat diese Verschwörungstheorie der Politologe Muhammad Sadeq Al-Hashemi bereits am 26. Februar 2020 verbreitet. Die „zionistische Lobby“ und die USA wollen mit der Freisetzung des Virus „die Weltbevölkerung reduzieren“, so Al-Hashemi. Dabei würden sie auch nicht vor den eigenen US-Bevölkerungen halt machen, da die jüdische Weltverschwörung Platz für das eigene Volk haben will.

Die jüdische Familie Rothschild habe auch vor, so der irakische Verschwörungstheoretiker weiter, ein Drittel der Bevölkerung Schottlands auszurotten. Dazu besäße der reiche Familien-Clan ein Monopol an entsprechenden geheimen Laboratorien, in denen entsprechende biologische und sogar nukleare Waffen entwickelt würden, behauptet Al-Hashemi. Vor allem zähle auch das gefährliche Anthrax („Milzbrand“) seiner Meinung dazu (in der Tat wurde der Kampfstoff auf der schottischen Insel Gruinard Island 1942 bis 1942 an ca. 80 Schafen getestet).

Sehr ähnliches hat auch Dr. Taha Al-Mutawakkil, der Houthi-Gesundheitsminister des Jemen, behauptete. In seiner am 20. März 2020 im Fernsehen gesendeten Freitagspredigt, schob er den USA die Schuld an Corona in die Schuhe. „Amerika ist in der Lage, alle Nationen der Welt zu massakrieren“ und habe auch „nichts dagegen, seine eigenen Bürger zu töten“. Schließlich hätten sie mit den Anschlägen am 11. September 2001 bereits getan, so Al-Mutawakkil „im Namen“ Allahs.

Bechir Ben Hassen, ein in Frankreich lebender Geistliche aus Tunesien, sind in Covid-19 die Rache Allahs. „Nichts im Himmel oder auf Erden“ können diese Seuche Gottes aufhalten, da auch dieser Virus zu seinen „Soldaten“ gehöre. Für Hassan ist klar, dass dies eine Rache des Himmels gegen die Chinesen selber sei, da sie die muslimischen Volksstamm der Uiguren unterdrücken:

Das Virus ist ein Soldat in Allahs Armee. Heute stürzt es Menschen, als wären sie Insekten. Die chinesischen Behörden haben eine Million uigurischer Muslime belagert, und jetzt werden 50 Millionen Chinesen wegen des Virus belagert, und sie können kein Heilmittel dafür finden, weil dies Gottes Wille ist.“

Die Rache Allahs

„Nachdem China eine Million Uiguren isoliert hat, isoliert Allah China von der Welt“, stimmte der ägyptische Geistliche Ahmed Issa al-Maasrawi von der Al-Azhar-Universität Hassen zu. Scharfe Kritik kam in einem Onlinekommentar eines Gläubigen zu diesen Behauptungen:

Versetze dich nicht an Allahs Stelle. Allah rächt sich nicht kollektiv an einer ganzen Gemeinschaft. Er verbrennt den Weizen nicht mit der Spreu. Wenn du deine Religion gegenüber der Welt verteidigen willst, benimm dich wie ein Mensch.“

Tatsächlich bereitet der Gedanken an einer Strafe des Himmels „muslimischen Geistlichen besondere Probleme, da das Virus in muslimischen Ländern“ bereits weit verbreitet ist. Diese Länder wären im Vergleich darauf auch vielfach westlich schlechter vorbereitet und dagegen ausgerüstet, so Zvi Bar’el in einem Artikel auf „Haaretz“ am 11. März 2020. Corona mache dabei „keinen Unterschied zwischen Sunniten und Schiiten oder zwischen arabischen und nicht-arabische Muslimen“.

Vielleicht sei es aber nur eine Verschwörung gegen den Iran selbst, wie es Präsident Hassan Rohani glaubt:

Unsere Feinde wollen den Iran aus Angst vor dem Coronavirus zu schließen. Dies ist eine Verschwörung unserer Feinde, und wir dürfen nicht zulassen, dass sie Erfolg haben.“

Christliche Bibelfundamentalisten sehen katastrophale Ereignisse aller Art überaus gerne als Zeichen der Apokalypse. Auch sie sind dabei genauso in der Minderheit, wie fundamentale Prediger im Islam. Es mag allerdings durch auch Bibelfundamentalisten geben, die von der einen oder anderen Art einer Verschwörung sprechen. Überwiegend sehen es aber Anhänger des Christentums „gelassen“, wie es scheint.

Also nicht als Strafe Gottes oder Ähnlichem. Inklusive dem Papst als deren geistliches Oberhaupt im Vatikan.

Ein „geistlicher Corona-Virus“

Der Virus sei wie die „Sünde“. Und wie die Sünde breitet sich auch die Pandemie unter den Menschen aus, sagt zum Beispiel die Webseite „Bibelpraxis“ in einem Podcast. Also soll man sich vor Corana ebenso „schützen und fernhalten“, wie es ein Christ auch von der Sünde tun sollte. Denn die Sünde sei ein „geistlicher Corona-Virus“, doch keine Strafe oder ähnliches von Gott.

In einem Artikel zum Virus heißt auf der christlichen Internetseite auch:

„Die Bibel spricht im Blick auf die Endzeit von Seuchen und Plagen. Die aktuelle Situation zeigt, wie realitätsnah diese biblischen Hinweise sind.

(…) Das ist nicht die einzige Plage, die uns Menschen aktuell beschäftigt. Zurzeit fallen Milliarden von Heuschrecken über Ostafrika und Pakistan her. Die Felder der Bauern sind inzwischen zum Teil vollkommen verwüstet. (…)

Vielleicht sollen das Coronavirus und die Heuschrecken dich aufwecken, damit du in deinem Leben eine geistliche Katastrophe verhinderst.“

Recht ähnlich sieht es auch Reinhold Scharnowski in einem Artikel auf „Livenet“, dem „Webportal von Schweizer Christen“:

Also: Lassen Sie sich grippeimpfen, waschen Sie die Hände gut und husten Sie in den Ellbogen – aber um Gottes willen, heben Sie dann den Kopf hoch! Gott hat die Kontrolle nicht verloren. Das Beste kommt erst noch.“

Es sei zwar verständlich, „dass diese ‚Zeichen der Zeit‘ gern Angst erzeugen, so Scharnowski, aber das hat nichts mit einer „Endzeit“ zu tun. Von einer Verschwörung sprechen so oder so die wenigstens Christen.

So zeigt sich wieder einmal sehr deutlich, dass einschneidende Ereignisse sehr schnell allerlei Verschwörungstheorien nach sich ziehen. Im Fall Corona scheint es aber so zu sein, dass neben den „üblichen Verdächtigen“ auch der Zorn des Himmels eine Rolle zu spielen scheint.

Fehlt eigentlich nur noch die Behauptung, dass COVID-19 von Außerirdischen geschickt wurde. Als Teil einer Alien-Invasion

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Der 10.000 Jahre alte “Mondkalender von Warren Field” in Schottland: Wirklich der älteste Kalender der Welt?

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Der 10.000 Jahre alte Kalender von Warren Field in Schottland: wirklich der älteste Kalender der Welt? (Bilder: V. Gaffney / Montage: Fischinger-Online)
Der 10.000 Jahre alte Kalender von Warren Field in Schottland: wirklich der älteste Kalender der Welt? (Bilder: V. Gaffney / Montage: Fischinger-Online)

Wann haben unsere Vorfahren wo den ersten Kalender der Menschheit erfunden oder sogar gebaut? Und wofür diente dieser dann unseren Ahnen? Diese Frage ist bis heute nicht eindeutig beantwortet. Es gibt jedoch Kandidaten, die als erste Mondkalender der Welt angesehen werden. Einer davon liegt in Schottland und wurde nach seiner Entdeckung 2004 auf ein Alter von 10.000 Jahre datiert. Wozu dieser Kalender von Warren Field aber genau diente ist unklar. Ebenso, ob die archäologische Stätte tatsächlich der erste Kalender der frühzeitlichen Kultur war. Andere Funde sind bis zu 30.000 Jahre alt und werden unter anderem auch als Mondkalender gedeutet. Wo und warum nahm also die “Zeitrechnung” ihren Anfang? Eine bis dato noch immer ungeklärte Frage, wie Ihr in diesem Artikel erfahrt.


Wann begann die Zeitrechnung?

Wann begannen unsere Vorfahren die Zeit zu messen und zu erfassen? Und wann wurden die ersten Kalender zur exakten Bestimmung von zeitlichen Abläufen und Zyklen von den Menschen geschaffen?

So einfach wie diese Fragen auch sind, so schwer lassen diese sich eindeutig beantworten. Denn periodische Abläufe der Natur und der Umwelt haben unsere Ahnen sicher schon vor zehntausenden von Jahren beobachtet und auch gekannt. Beobachtungen der Natur, der Sonne und des Mondes sowie der Sterne am Firmament zeigten schon den frühesten Jäger und Sammlern sehr schnell, dass hier regelmäßige Zyklen ablaufen.

Dass die Jahreszeiten immer wieder kommen und gehen, entging auch den primitivsten Vorfahren nicht. Ebenso wenig wie die Bahnen der Sonne und des Mondes. Irgendwann aber begannen unsere Vorfahren damit diese wiederkehrenden Abläufe festzuhalten und aufzuzeichnen. Der Kalender war geboren.

Weshalb genau sie das taten, ist unklar. Warum sie vor Jahrtausenden auch Bauwerke errichteten, die verschiedene Kalenderdaten enthalten, ist ebenso unbekannt. Die einfachste Erklärung ist die, dass die Menschen damit einen „Kalender für die Landwirtschaft“ – für Aussaat und Ernte – schaffen wollten. Oder, dass sie in „kultischen Handlungen“ Sonne und Mond damit verehrten als eine Art frühe Form von Religion.

Solche Interpretationen der Archäologie sind zumindest teilweise falsch. Und zwar deshalb, da die Menschen der Vorzeit derartige „Kalenderbauten“ schon errichteten, als diese noch überhaupt keine Landwirtschaft betrieben. Eher waren es „Kultbauten“ für Jäger und Sammler, die damit die Himmelkörper verehrten.  Spirituelle Zentren, die den Eingeweihten Vorhersagen über die Abläufe des Jahres erlaubten. Damit fraglos auch Zentren der Macht einer Elite.

Der älteste Mondkalender der Menschheit?

Als eine der ältesten Kalender der Menschheit überhaupt gilt eine unscheinbare archäologische Stätte in Schottland. Warren Field nahe Crathes Castle in der Grafschaft Aberdeenshire (s. a. HIER & Video HIER). Hier entdeckten Archäologen der „Royal Commission on the Ancient and Historical Monuments of Scotland“ 2004 auf Luftbildaufnahmen eine im Erdreich verborgene Anlage. Daraufhin grub der Archäologe Vincent Gaffney mit seinem Team die aus der Luft gesichteten Überreste auszugraben und zu dokumentieren.

Bei dem Fund handelte es sich um 12 tiefe Löcher oder Gruben von unterschiedlicher Größe. Sie erstrecken sich in einem leichten Bogen über eine Gesamtlänge von rund 50 Metern, wobei die größten Vertiefungen in der Mitte liegen. Schnell ergab die Datierung der Ausgrabung, dass der Fund 10.000 Jahre alt ist. Ein durchaus enormes Alter für eine Anlage, die scheinbar nur aus sinnlosen Löchern in der Erde besteht.

Den Sinn und Zweck der Vertiefungen verstanden die Forscher zuerst nicht. Bis Gaffney die These formulierte, dass dies ein uralter Mondkalender sein könnte. Die 12 entdeckten Gruben würden damit den 12 Zyklen des Mondes entsprechen, so seine Überlegung. Und da die größten Gruben in der Mitte des mutmaßlichen Kalenders liegen, symbolisieren alle Löcher in Reihe betrachtet den zunehmenden bzw. abnehmenden Mond.

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Auch eine „Linie“ innerhalb der Ansammlung der Löcher steht damit im Zusammenhang, so Gaffney. Sie ist auf den Sonnenaufgang der Wintersonnenwende hin ausgerichtet und dienten den Baumeistern als eine Korrektur. Da ein Jahr rund 11 Tage länger als 12 Mondzyklen ist, habe man mit Hilfe dieser Peillinie während der Wintersonnenwende den Kalender „resetet“.

Die Ausgrabungen und Thesen von Gaffney sind überaus interessant. Mit einem Alter von 10.000 Jahren wäre die Anlage von Warren Field etwa doppelt so alte wie Stonehenge in Südengland. Jener legendäre „Kalender der Steinzeit“, der als ein Paradebeispiel entsprechender Bauten gilt. Vergleichen kann man Warren Field und Stonehenge allerdings nur bedingt. Allein die Unterschiede in der Architektur zeigend das überdeutlich. Sofern man bei Warren Field überhaupt von Architektur sprechen kann.

Auch ein Vergleich mit dem rund 7.000 Jahre alten Sonnenobservatorium von Goseck in Sachen-Anhalt (s. Video HIER) hält der Kalender in Schottland nicht stand. Und doch zeigt Warren Field sehr überzeugend, dass bereits um 8.000 vor Christus dort Menschen die Zeit in einem Bauwerk messen wollten. Warum ist auch hier unklar. Landwirtschaft hat es nach der gängigen Geschichtsschreibung in jener fernen Vergangenheit in diesem Gebiet nicht gegeben. Deshalb kann auch ihr Entdecker Gaffney über den Sinn nur spekulieren.

„Kultische Zwecke“, die in der Verehrung des Mondes wurzelten, können der Grund sein. Vielleicht verbunden mit einem spirituellen Treffpunkt der damaligen Menschen. Oder einen reinen gesellschaftlichen Nutzen für die Jäger und Sammler, um dadurch zu bestimmten Zeiten zu Versammlungen zu kommen.

30.000 Jahre alte Kalender der Steinzeit?

Wobei man sich bei der letzteren Idee fragen muss, warum die weit verstreut lebenden Menschen sich zu bestimmten „Mond-Zeiten“ genau an diesem Ort einfanden, an dem sie erst die entsprechende Zeit ablesen konnten. Und ein Blick auf den beispielsweise zunehmenden Mond weit von Warren Field entfernt zeigt ja, dass es „Zeit wird“. Umgekehrt also: Warum dann am Treffpunkt noch einen Kalender anlegen? Unwahrscheinlich ist es auch, dass die vorzeitlichen Bewohner Schottlands vor 10.000 Jahren mal eben zu ihrem Mondkalender liefen, „um auf die Uhr zu sehen“. Ein Blick in den Nachthimmel reicht.

Ob Warren Field aber wirklich der älteste Kalender der Welt ist, ist ebenso unklar. Wie in diesem Blog-Artikel HIER umfangreich dargelegt, gibt es bis zu 30.000 Jahre alte Fundstücke, die als Vorzeit-Kalender interpretiert werden. Zum Beispiel ein gravierter Knochen, der 1950 entdeckt wurde und ca. 20.000 Jahre alt ist. Die dort zu sehenden Einkerbungen werden als Mondkalender interpretiert. Gleiches gilt für ein nur 5 Zentimeter kleine Knochenstück aus Dordogne in Frankreich, das vor 30.000 Jahren jemand mit 69 Zeichen gravierte. Auch das ein Mondkalender, so einige Thesen.

Solche und ähnlich uralte Objekte der frühen Steinzeit könnten in Wahrheit die ersten Kalender der Menschheit sein. Anders als Warren Field wären diese unabhängig von einem festen Ort oder Kultplatz. Jeder frühe Steinzeitmensch konnte sie mit sich führen. Kritiker der Interpretation, dass hier Mondzyklen vor zehntausenden von Jahren eingekerbt wurden, eher „einen Fall von Wunschdenken“. So zum Beispiel Francesco D’Errico in „Current Anthropology“ (Nr. 1/1989). Andere deuten diese Gravuren schlicht als frühzeitliche Kunst oder Verzierungen.

Der wissenschaftlich eindeutige Beweis für einen ersten Kalender der Menschheit steht also noch aus. Dass Warren Field zumindest einer der ersten Mondkalender der Menschheit ist, ist jedoch sehr wahrscheinlich. So lange bis noch ältere Stätten oder Artefakte eindeutig als „erster Kalender der Menschheit“ identifiziert werden.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Video mit Erich von Däniken: “Meine Geschichte” – Von Däniken über seinen Weg zum Autor der Prä-Astronautik

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Erich von Däniken: "Meine Geschichte" - Der Weg von Dänikens zum Autor der Prä-Astronautik (Bilder: Screenshot YouTube / E. v. Däniken / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Erich von Däniken: “Meine Geschichte” – Der Weg von Dänikens zum Autor der Prä-Astronautik (Bilder: Screenshot YouTube / E. v. Däniken / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Vor allem seit die TV-Dokureihe “Ancient Aliens” aus den USA seit über 10 Jahren so erfolgreich läuft, gibt es eine Art neuen Boom um Erich von Däniken. Damit verbunden natürlich ein großes Interesse an den Thesen, Spekulationen und Ideen der Prä-Astronautik. Also jener Überlegung, dass die “Götter” der Vergangenheit in Wahrheit außerirdische Astronauten waren. Von Däniken machte sie mit seinem 1. Buch “Erinnerungen an die Zukunft” 1968 schlagartig weltberühmt (detailliert in diesem Artikel HIER). Wie es aber genau dazu kam, wissen im Internetzeitalter die neuen Generationen der Fans und Interessieren eher weniger. Genau das erzählt von Däniken in diesem spannenden Video auf YouTube. Mit einer scheinbar “überheblichen” Aussage, die vor allem seine Kritiker “sauer aufstoßen” könnte. Welche das ist und warum er damit schlicht und einfach Recht hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Der lange Weg des Erich von Däniken

Die Prä-Astronautik lebt heute fast ausschließlich von den sogenannten “neuen Medien” und vom Fernsehen- Vor allem seit rund 10 Jahren durch die US-Serie “Ancient Aliens”, die auch in Deutschland erfolgreich läuft.

Interessierte und Fans der Prä-Astronautik und damit untrennbar verbunden Erich von Däniken informieren sich heute (fast nur) online. Durch TV-Dokumentationen, Internetartikel oder YouTube-Videos, da diese kostenlos jederzeit verfügbar sind. Das kommt der “Generation Kostenlos” sehr entgegen. Auch von Däniken selber hat das erkannt. So ging er im April 2019 mit einem eigenen offiziellen YouTube-Kanal online, wie HIER berichtet.

Die Anfänge der Prä-Astronautik sahen natürlich vor über 50 Jahren ganz anders aus. Schlagartig wurde durch von Däniken diese Idee weltweit bekannt und ein Hit auf dem Buchmarkt.

Bis zum aufkommen des Internet folgten unzählige Bücher aus dem Bereich der “Astronauten aus dem All”. Und auch heute noch ist von Däniken als Autor der Prä-Astronautik aktiv. Da nützt es nichts, dass Kritiker immer wieder mit erhobenen Zeigefinger darauf verweisen, dass schon vor von Däniken andere Autoren Ideen der Prä-Astronautik in ihren Büchern publizierten.

Es bleibt unbestritten, dass erst von Däniken diese Thesen und Spekulationen berühmt machte, wie in diesem Blog-Artikel HIER detailliert nachzulesen.

Wie es dazu kam, dass ein Hotelier in der Schweiz ein erfolgreicher Bestsellerautor wurde, wissen im Detail heute wenige der “neuen Fans”. Auch wenn es zum Beispiel in diversen Bibliographien über ihn auf dem Buchmarkt nachgelesen werden kann. Denn Hintergründe sind, sofern man sich für diese Themen interessiert, immer sehr spannend. Und was könnte dabei spannender sein, als den Altmeister der Prä-Astronautik selber zuzuhören, wie er davon berichtet?

Genau das macht er in dem unteren eingebundenen Video.

Erich von Däniken und Nazca

Das Video “Erich von Däniken – Meine Geschichte” auf seinem offiziellen Kanal ist recht kurz. Es geht nur 15 Minuten. Angesichts dessen, was von Däniken zu den Anfängen seiner Arbeit als Prä-Astronautik-Autor zweifellos noch alles hätte erzählen können. Er beschränkte sich beim Dreh auf das wesentliche seiner Tätigkeit, bis im Februar 1968 sein 1. Buch auf dem Markt kam.

Anhand der Kommentare unter dem Video sieht man deutlich, dass auch nach einem halben Jahrhundert die Faszination an seinen Gedanken und vor allem an seiner Art, von diesen zu erzählen, noch immer die Fans begeistert. Zurecht!

Doch dann eine Aussage im Video, die ohne Zweifel vor allem Kritiker und Skeptiker “sauer aufstoßen” könnte:

Nur wegen mir ist Nazca weltberühmt geworden!

Ein gefundenes Fressen für seine Gegner und vielleicht auch Neider, da es mehr als überheblich klingt. Entspricht aber absolut den Tatsachen, was auch von Seiten der Archäologie zähneknirschend anerkannt wird. Natürlich nicht immer.

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Von Däniken hat selbstverständlich die Hochebene von Nazca und die weltbekannten Linien und Pisten von Nazca nicht selber entdeckt. Die waren schon Jahrhunderte zuvor von dem spanischen Eroberer Pedro de Cieza de León erstmals in “Chronik von Peru” 1553 erwähnt worden. Er glaubte hier Straßen oder Wegweiser der Inka vor sich zu haben. “In einigen Gebieten in der Wüste sind Zeichen zu sehen, damit sie den Weg finden, den sie nehmen müssen”, so de León.

Erst in den 1920ger und 1930ger Jahren folgte die wirklich Entdeckung vom Flugzeug aus. 1926 und 1927 erfolgten durch den US-Anthropologen Alfred Kroeber und dem peruanischen Archäologen Toribio Mejía Xesspe die ersten wissenschaftlichen Beschreibungen und Forschungen. Es folgte ab 1946 die Deutsche Maria Reiche, die gut 50 Jahre in Nacza blieb um die Bodenzeichnungen zu erforschen und zu dokumentierten.

Heute ist die 1998 verstorbene Forscherin eine Legende der Erforschung der Nazca-Linien.

Dass die Eben von Nazca aber weltberühmt wurde, ist in der Tat Erich von Däniken zu seinen “phantastischen Ideen” zu verdanken. Ebenso auch den Büchern des Franzosen Robert Charroux. Vor durch sein Werk “Das Rätsel der Anden”, dass erstmals 1974 in Frankreich erschien. Diese spektakulären Thesen über Zeichen für Außerirdische auf der Ebene im fernen Peru, machten die Region letztendlich im öffentlichen Bewusstsein erst bekannt.

“Ihre phantastischen Idee”

Die Autoren Dietrich Schulze und Viola Zetzsche schreiben in ihrer Reiche-Biographie “Bilderbuch der Wüste” (2005) zu Däniken und Charroux:

Ihre phantastischen Ideen wirkten auf die Pampa wie das Licht eines Scheinwerfers.

Fraglos klingt es viel faszinierender, dass die Bilder, Linien und Pisten von Nazca für Besucher aus dem All gedacht waren, als dass sie ein “astronomischer Kalender” waren, wie es Reiche annahm. Von Däniken wiederum hat 1968 in seinem 1. Weltbesteller Reiche nicht (direkt) erwähnt. Was er aber schrieb, war:

Uns vermittelt die 60 km lange Ebene von Nazca – aus der Luft betrachtet – eindeutig die Idee eines Flugplatzes!

Damit war die Geschichte, von Däniken hält die Ebene in Peru für einen UFO-Flughafen der Vorzeit, geboren. Eigentlich ist das aber eine Aussage von – Maria Reiche! Nicht von ihm, wie ich es 2009 in einem meiner Bücher ausgeführt habe. Das mag viele Prä-Astronautik-Interessierte an dieser Stelle verwundern, ist aber eine Tatsache.

Von Däniken selber hat in seinem 1. Buch im Anhang zwei Veröffentlichungen von Reiche aufgeführt. Das von ihr erstmals 1949 in drei Sprachen im Eigenverlag veröffentlichte Büchlein “Mystery on the Desert” ist eine davon. Darin heißt es von ihr zu den Pisten und Ebenen von Nazca:

Einige könnte man für Flugplätze halten.

Eine Aussage, die man kennt. Kern des Mythos vom “UFO-Flughafen”.

In Peru wiederum sind auch von Dänikens Werke und die damit verbundene Puplicity für Nazca geehrt worden. 1981 von der Stadt Nacza sowie dem Ort Ica. Damit ist seine Aussage im unten stehenden Video nicht überheblich, sondern wahr. Auch in Reiche sieht bzw. sah er, wie gerne behauptet wird, kein “Feindbild”.

In seinem Nazca-Buch “Zeichen für die Ewigkeit” (1997) nennt er sie “die große alte Dame von Nazca”, würdigt mehrfach ihre “epochale Leistung” und schreibt:

Maria Reiche hat sich redlich alle Verdienste erworben, die in Peru nur möglich sind.

Video mit Erich von Däniken

YouTube -Video vom 20. Feb. 2020 von Erich von Däniken

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Lars A. Fischinger

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Deutsche UFO-Forscher der Organisation DEGUFO veröffentlichen ihre Ergebnisse im “UFO-Jahrbuch 2018”

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Deutsche UFO-Forscher der Organisation DEGUFO veröffentlichen UFO-Jahrbuch 2018 (Bilder: DEGUFO & PixaBay/gemeinfrei)
Deutsche UFO-Forscher der Organisation DEGUFO veröffentlichen UFO-Jahrbuch 2018 (Bilder: DEGUFO & PixaBay/gemeinfrei)

Seit sieben Jahrzehnten werden unbekannte Sichtungen und Objekte am Himmel nunmehr als UFOs bezeichnet. Und mindestens genauso lange gibt es auch Gruppen, Forscher und Organisationen, die sich mit der Erforschung des UFO-Phänomen beschäftigen. Im deutschsprachigen Raum ist die “Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung” (DEGUFO e.V.) eine der bekanntesten UFO-Forschungsorganisationen. Deren UFO-Forscher und -Ermittler haben kürzlich ihre neusten Forschungsergebnisse in einem “Jahrbuch 2018” veröffentlicht.


UFOs in Deutschland

Es gibt weltweit zahllose Gruppen und Vereinigungen, die sich mit dem Thema UFOs und UFO-Forschung beschäftigen. Auch in Deutschland. Wobei im deutschen Sprachraum keine Handvoll derartiger Gesellschaften existieren, die wirkliche Organisationen sind.

Allerdings sind mittlerweile die Übergänge und Grenzen dieser UFO-Forschungsorganisationen fließend und nicht klar umrissen. Zum Glück für die UFO-Forschung in Deutschland, denn diese Vereinen arbeiten unlängst zusammen.

Eine davon ist die “Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung” (DEGUFO e.V.), die sich seit rund 25 Jahren mit der UFO-Thematik beschäftigt. Deren Forscher haben im Oktober ihr “DEGUFO Jahrbuch 2018” veröffentlicht, zu dem der 1. Vorsitzende und Herausgeber Marius Kettmann auf der Facebook-Seite der DEGUFO schreibt:

Es ist ein wirklich lesenswerter Band geworden. Insgesamt haben sich acht AutorINNen beteilgt, welche insgesamt sechs Artikel und acht Rezensionen beigetragen haben.

Mit 224 Seiten ist das Buch umfangreich geworden. Die Einnahmen kommen wie immer weder den Autoren noch dem Herausgeber zu Gute, sondern gehen ausschließlich an die DEGUFO und damit direkt in die Erforschung des Phänomens.

Als Herausgeber bleibt mir ein Dank an die AutorINNen und den NIBE Verlag, welcher das Buch sponsort und lediglich Druckkosten abrechnet. Ich würde mich sehr freuen, wenn das Buch von vielen gelesen wird.

“Was wissen wir wirklich über UFOs und was sagt die Wissenschaft?” – so die DEGUFO. Weiter heißt es über das Jahrbuch 2018 der UFO-Forscher unter anderem:

Im Jahrbuch 2018 erfahren Sie den neuesten Stand der UFO-Forschung und bekommen neben Fallschilderungen und Untersuchungsberichten auch einen umfangreichen Überblick über Fragestellungen und Forschungsmethoden sowie eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit den neuesten Publikationen zur UFO-Thematik.

Das Buch ist leider nicht über amazon erhältlich, sondern nur über den Online-Shop des Nibe-Verlages. Unter diesem Link HIER sind alle weiteren Details der neuen UFO-Publikation zu finden.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Flugwagen des König Salomon und wie die Bundeslade nach Äthiopien flog +++ Video +++

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VIDEO: Die Flugwagen des Salomon und wie die Bundeslade nach Äthiopien flog (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Die Flugwagen des Salomon und wie die Bundeslade nach Äthiopien flog (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Sie gilt als eines der größten Rätsel der Bibel und des Glaubens: Die Bundeslade. Jenes Heiligtum, das die Hebräer laut dem Alten Testament beim Exodus aus Ägypten anfertigten, um darin unter anderem die Zehn Gebote zu verwahren. Letztlich bekam die Lade ihren Platz im Salomonischen Tempel von Jerusalem, von wo sie eines Tages spurlos verschwand. Fast spurlos – denn das Nationalepos von Äthiopien, das Kebra Nagast, erzählt eine ganz andere Geschichte rund um die Bundeslade und König Salomon. Demnach sei das größte Heiligtum der Hebräer nach Äthiopien verschleppt worden. Doch unter welchen Umständen dieser Diebstahl im Detail geschehen sein soll, wird oft übersehen. In diesem YouTube-Video erfahrt Ihr die unglaublichen Hintergründe.


Tatobjekt: Bundeslade

Der Exodus der Hebräer aus Ägypten, Moses, die Bundeslade, der weise König Salomon und sein legendärer Tempel in Jerusalem, die Königin von Saba … all das ist Stoff, aus dem Legenden sind. Vor allem seit vor mindestens ca. 2.600 Jahren die heilige Bundeslade aus Jerusalem spurlos verschwand.

Die einen sagen sie sei bei der Zerstörung des Salomonischen Tempels und der Stadt durch die Babylonier ebenfalls vernichtet worden (s. Video HIER). Andere sagen, eine Lade des Bundes hat es nie gegeben. Wieder andere vermuten sie irgendwo in einer Höhle in Israel; vielleicht sogar sicher versteckt im Tempelberg von Jerusalem selber. Vielleicht auch in Jordanien, in Südafrika, auf/in einer Insel in Kanada, in Ägypten, im Vatikan, in Südfrankreich oder eben in der Stadt Axum in Äthiopien.

Denn genau dort soll die “echte Bundeslade” verborgen sein. Versteckt vor der Weltöffentlichkeit in einer kleinen Kapelle und für niemanden zu sehen. Diese Legende entstammt aus dem mittelalterlichen Buch Kebra Nagast aus Äthiopien und wurde vor allem durch den Autor Graham Hancock 1992 durch seinen Besteller “The Sign and the Seal” weltberühmt. Im Kebra Nagast steht detailliert geschrieben, dass die Bundeslade aus dem Besitz von König Salomon gestohlen wurde.

So sei sie über Ägypten nach Äthiopien gekommen, wo sie sich bis heute befinden soll …

Ein Mythos über die Lade Gottes, den viele Menschen inzwischen wenigstens im Ansatz kennen. Was aber sehr gerne hierbei übersehen wird, sind die Begleitumstände dieses Diebstahls und was dem mythischen Herrscher Salomon noch alles zugesprochen wurde.

Genau diese erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Mehr Videos zum Thema Bundeslade HIER.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 29. Sep. 2019 auf Fischinger-Online

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Lars A. Fischinger

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Das Atlantis der Karibik: Die Rätsel von Bimini +++ Artikel +++

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ARTIKEL: Atlantis der Karibik: Die Rätsel von Bimini (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Atlantis der Karibik: Die Rätsel von Bimini (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Überall auf der Welt suchen Menschen das versunkene Atlantis. Dabei reichen die Thesen zur Lokalisierung der mutmaßlichen Ur-Kultur von Südamerika über das Mittelmeer bis zum Himalaja und sogar in den Weltraum. Vor 50 Jahren kam eine weitere Überlegung zu Atlantis hinzu, als in der Karibik bei den Bahamas (Bimini) mutmaßlich künstliche Strukturen im Meer gefunden wurden, die von Atlantis oder einer Kolonie der Atlanter stammen sollen. Eine Entdeckung, die Jahre zuvor “prophezeit” wurde und der weitere Funde folgten. Für die Mehrheit der Geologen sind diese Gebilde auf dem Meeresboden natürlichen Ursprungs. Andere sehen hier Hinterlassenschaften von Menschenhand, deren Ursprung einige hundert bis Jahrtausende zurück liegen soll. Ein umstrittenes Thema, in dem sich Phantasie und Realität nur allzu oft zu mischen scheinen, wie Ihr es in diesem Artikel lesen könnt.


Atlantis in der Karibik

Rund um die Erde finden Archäologen, Abenteuer oder einfach ganz gewöhnliche Leute immer wieder Spuren aus längst vergessenen Tagen der Menschheit. Hinterlassenschaften unserer im Dunkeln der Vergangenheit verschwundenen Vorfahren. Es ist fast keine Region der Erde bekannt, in der nicht Hinweise auf die Entwicklung der Zivilisation zu finden sind. Und nicht wenige dieser Spuren auf frühe Gesellschaften und sogar Zivilisationen finden sich auch in den Gewässern der Weltmeere.

Ein Ort der Erde mit möglichen Spuren einer versunkenen Kultur ist bei all den interessanten Beispielen fast schon in Vergessenheit geraten: die heutigen Bahamas bzw. Bimini, das knapp über 80 Kilometer südöstlich von Miami im Atlantik liegt.

In der Grenzwissenschaft ist die Meeresregion um Bimini ein fester Begriff. Vor allem Autoren und Mystery-Jäger, die sich mit dem Thema Atlantis beschäftigen, kennen die Entdeckungen von Bimini praktisch auswendig. Aber auch jene Menschen, die vom so genannten Bermuda-Dreieck fasziniert sind, ist Bimini ein Begriff. Vor allem seit Charles Berlitz, Autor der Bestseller „Das Bermuda-Dreieck“ (1974) und „Spurlos“ (1977) , in seinen Büchern die Rätsel um die Bahamas weltweit bekannt machte.

Allein sein Weltbestseller „Das Bermuda-Dreieck“ verkaufte sich fast 15 Millionen mal in mehr als 20 Sprachen und führte auch in Deutschland die Bestsellerlisten an. Und obwohl es still um das „Bimin-Rätsel“ geworden ist, lohnt sich eine nähere Auseinandersetzung mit dem Thema. Was war also geschehen?

Atlantis: “Prophezeit” und gefunden?

Seit Jahrzehnten kursieren Gerüchte, das in den seichten Gewässern um die Bahamas in der Karibik künstliche Strukturen wie Tempel, Grundmauern von Gebäuden und Straßen verborgen liegen. Selbst Pyramiden sollen dort im Meer verborgen liegen, wie zum Beispiel HIER und HIER oder auch HIER berichtet. Sind all das Spuren einer versunkenen Kultur oder sogar Ur-Kultur?

Im Jahre 1968 nahmen diese Gerüchte erstmals konkrete Gestalt an. Jacques Mayol und andere entdeckten damals vor im Gebiet der Bahamas eine rechteckige Struktur auf dem Meeresgrund. Offensichtlich schien die Struktur von Menschen geschaffen worden zu sein, und so sorgte diese Entdeckung für Furore. Vor allem deshalb, da sie angeblich von einem “Seher” vorhergesagt worden sein soll.

In den USA lebte der Seher Edgar Cayce, der bis zu seinem Tode 1945 eine Vielzahl von „Prophezeiungen“ in einer Art Trance diktierte. Inhaltlich beziehen sich seine unzähligen Informationen vor allem auf das Thema Atlantis, Reinkarnation und Astrologie. In einer seiner so genannten „Readings“ in Trance am 2. Dezember 1933 sprach er davon, dass man Reste des sagenhaften Inselreichs Atlantis nahe Bimini im Meer finden wird. Sieben Jahre später wurde er konkreter, und gab an, dass 1968 oder 1969 die ersten Teile von Atlantis genau dort wieder entdeckt werden.

Und genau 1968 tauchten der mutmaßliche Tempel bzw. die Strukturen auf dem Meeresboden auf. Ein Zufall? Oder eine in Erfüllung gegangene Prophezeiung des  sogenannten „schlafenden Propheten“ Cayce?

Man muss hier aber kritisch bleiben. Denn wer waren die Entdecker eigentlich? Es waren zwei Piloten/Mitglieder der „Association for Research an Enlightenment Inc.“ (ARE). Die ARE wurde 1947 gegründet, hat ihren Hauptsitz in Virginia Beach, USA –  und ist die Oberorganisation der „Edgar Cayce Zentren“, die sich in 25 Ländern der Erde finden. Damit steht diese Organisation dem „schlafenden Propheten“ Cayce natürlich sehr nahe. So mag man geneigt sein zu vermuten, dass genau deshalb die Entdeckung auf das vorhergesagte Jahr 1968 fiel. Also quasi um die Prophezeiung zu erfüllen.

Tauchausflüge zur “Bimini Straße”

Dennoch ändert das nichts an der Tatsache, dass die Gewässer reich an interessanten Funden sind.

Manson Valentine war einer der Forscher der ersten Stunden. Der Meeresbiologe und Cayce-Anhänger entdeckte auf der großen Bahama-Bank eine Vielzahl von Plätzen auf dem Meeresgrund, an denen er (seiner Meinung nach) künstliche Konstruktionen identifizierte. Dreiecke, Rechtecke mit 100 Metern Kantenlänge, gerade Mauern und Gebilde und natürlich die berühmte „Straße von Bimini“ mit ihren rechteckigen großen Gesteinsblöcken.

Letztere wurde jedoch schon im Jahre 1957/59 durch den Unterwasserforscher Dimitri Rebikoff entdeckt. Er wurde von einheimischen Fischern auf die heute als „Bimini Straße“ bekannte Struktur aufmerksam gemacht, die sich in nur wenigen Metern Meerestiefe befindet. Erstaunlicherweise hat diese „Straße“ dabei bis heute eine Länge von rund 800 Metern.

Doch der Anfang war gemacht und die Neugier der Forscher und Taucher auf Bimini war geweckt.

So ist es nicht verwunderlich, dass in den Folgejahren die Entdeckungen vermeintlich menschlicher Spuren im Meer der Bahama-Bänke anstiegen. Auch Steinsäulen von 15 Metern Höhe, in dessen Umgebung seltsame „Zahnräder“ zutage gefördert wurden, machten die Runde. Das Hauptinteresse der zahlreichen Tauchexpeditionen galt jedoch bis auf den heutigen Tag den „Strassenpflastern“ im Schlick der Karibik.

Die in zwei Reihen angeordneten Wege bestehen aus Steinblöcken, die drei bis sogar sechs Meter Kantenlänge haben. Sie zeigen sich eben, glatt und sorgfältig wie von Menschenhand verlegt. Sie vermitteln jedem Taucher den deutlichen Eindruck, dass hier einstmals eine unbekannte und versunkene Kultur am Werk war. Denn heute ist die „Straße“ längst zu einem beliebten Ausflugsziel für Hobbytaucher geworden.

Nichts als versteinerter Strand?

Kritiker wenden bis heute ein, diese angeblichen Straßen seien nichts weiter als versteinerte Küstenlinien. Sie verweisen auf die Tatsache, dass an den heutigen Stränden der Inseln auf den Bahama-Bänken noch heute solche Formationen zu finden sind. Sie bestehen aus gepresstem und versteinertem Strandsand. Das ist Fakt, doch die am Strand trockenen Fußes zu sehenden Anordnungen sind wesentlich kleiner. Sie bestehen aus Blöcken, die um die einen Meter Kantenlänge haben. Verglichen mit jenen „Straßen“ auf dem Grund der See sind sie somit mehr als klein.

Doch unumstößliche Beweise, dass die „Bimini Straße“ von Menschen geschaffen wurde, fehlen weiterhin.

Die ersten Tauchexpeditionen, wie etwa jene durch Cayce-Anhänger Valentine zusammen mit dem legendären Apnoe-Taucher Jacques Mayol und Robert Angove, fanden aber auch „handliche“ Blöcke der „Bimini Road“. Doch auch wenn die Straßen natürlichen Ursprungs sind, geben andere Entdeckungen bis heute durchaus Rätsel auf. Beispielsweise kreisrunde Anordnungen von Steinen, die vor Andros im Meer liegen und gerne mit den steinzeitlichen Anlagen in England und Frankreich verglichen werden. Sollten auch sie natürlich entstanden sein?

Ganz besonders spannend wird es, wenn es um dort versunkene Pyramiden geht, die sogar mittels Sonar vermessen worden sein sollen. Darüber wurde aber bereits an anderen Stellen umfangreich berichtet.

Pyramiden im Meer?

Die erste Meldung von versunkenen Pyramiden ging im Jahr 1970 durch die Presse. Ein Ray Brown berichtete damals, dass er vor den Berry-Inseln eine Pyramide entdeckt habe, dessen Spitze nur 12 Meter unter dem Wasserspiegel liegt. Auch berichtete Brown von Ruinen, die von einem Sturm freigelegt wurden.

Sieben Jahre später nahmen die vermuteten Pyramiden im Meer Gestalt an (s. a. HIER). Auslöser war 1977 eine Fischfangexpedition eines Don Henry in den Gewässern der Cay Sal Bank, die exakt südlich der Florida Keys liegt. Also nahe der Bahamas.

Während die Expedition Echlotmessungen durchführte, zeichnete das Gerät in 200 Metern Tiefe eine klar erkennbare Pyramide auf. Das seltsame Objekt hat eine Höhe von rund 140 Metern und eine Kantenlänge von 150 Metern. Damit ist sie ohne weiteres mit der großen Pyramide von Gizeh zu vergleichen, die etwa 147 Meter hoch war und rund 120 Meter Kantenlänge besitzt. Mehrfach wurde die Stelle überfahren und immer zeigte das Sonar eindeutig eine sehr regelmäßige Erhebung in Form einer Pyramide auf dem Grund.

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Sollte es eine Laune der Natur sein, die zufällig auf dem sonst so ebenen Meeresboden liegt? Vielleicht ein Vulkankegel? Oder ist diese Entdeckung, die vor allem durch Charles Berlitz bekannt wurde, nur das, was wir heute Fake-News nennen? Man muss sich nämlich auch fragen, warum diese angebliche Pyramide nie wieder entdeckt und vor allem dokumentiert wurde. Zumal sie so dicht unter dem Meeresspiegel liegen soll.

Bimini verbirgt durchaus eine Flut an seltsamen Spuren. Einige Atlantis-Autoren sehen in all diese Entdeckungen Hinweise oder sogar Beweis für eine frühe Zivilisation. Vielleicht war Bimini vor 12.000 Jahren eine Art Kolonie der Kultur von Atlantis so argumentieren sie. Bekanntlich lagen bis zum Ende der Eiszeit nachweislich große Teile der Bahama-Bänke und der Umgebung trocken. Erst nach dem Ende der letzten Eiszeit stieg der Meeresspiegel und überflutete die heute Rätsel aufgebenden Strukturen. Um wie viel Meter sich der Meeresspiegel hob, ist aber unsicher. Meist spricht man von rund 100 bis 120 Metern.

Eine versunkene Kultur?

All das klärt nicht die Frage, ob es sich um künstliche Gebilde von Menschenhand handelt. Bis heute ist – erstaunlich genug! – für viele diese Frage nicht geklärt. Obwohl es seit 1971 zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen durch Taucher, Meeresbiologen, Archäologen und Geologen gab, die sich vor allem der „Straße von Bimini“ angenommen hatten. So wurde schon sehr früh von diesen Expeditionen erklärt, dass diese Struktur natürliche Gesteinsformationen sind. Eben versteinerter Strand, den man in der Geologie „Beachrock“, also „Strandstein“, nennt.

Unwidersprochen blieben diese natürlichen Erklärungen natürlich nicht. Verschiedene Autoren und Forscher bezweifelten, dass hier keine Menschen am Werk gewesen sind. Die „Straße“ oder der „Wall“ könnten vielleicht sogar die Reste eines Hafens sein, wie sie schon Rebikoff vor nunmehr 50 Jahren interpretierte.

Bei den zahlreichen Autoren, die sich schon früh mit den Rätseln der Karibik beschäftigt haben, ist vor allem auch Dr. David Zink zu nennen. Zink, der 1976 von der „International Explorer Society“ den Titel „Explorer of the Year“ bekam, legte dazu 1978 ein interessantes Buch vor. Darin berichtet er von seinen eigenen Forschungsexpeditionen in die karibische See und zu den Bimini-Funden, die er nicht als natürlich ansieht. Er ist der Überzeugung, dass die Mauern, Steinkreise, Straßen und Gebäudereste um Bimini künstlich sind und im Zusammenhang mit dem legendären Atlantis stehen müssen.

Zink führte detaillierte Forschungen unter Wasser durch und machte sich über Jahre hinweg auf immer neue Expeditionen. Bei seinen Untersuchungen bediente er sich auch angeblich hellsichtigen „Medien“, weshalb seine Ergebnisse von vielen Kritiker von vornherein als unglaubwürdig angesehen wurden und werden.

Zumindest erhoffte sich der Forscher von diesen „Sensitiven“, das sie mittels ihrer übersinnlichen Fähigkeiten mehr Informationen usw. über die Strukturen liefern. In der Tat, so zumindest Zink, lieferten diese Parapsychologen korrekte Informationen, die ihm bei seinen Forschungen vor Ort halfen.

Das alles hat die Diskussion nicht beendet. Auch wenn Zink und sein Team, zu dem teilweise auch einige andere Forscher der ersten Stunde angehörten, nach zehn Expeditionen angeblich bewiesen haben wollen, dass um Bimini eine versunkene Welt liegt. Zink schreibt beispielsweise von einem menschlichen Kopf aus Marmor, den er aus sechs Metern Tiefe bergen konnte. Auch dieser Fund ist leider kein Beweis, da er auch nur schwer als menschlicher Kopf zu erkennen ist.

“Strahlungen” von Atlantis?

David Zink war auch einer der ersten, die von „Strahlungen“ oder ähnlichem in den Gebiet berichteten. So etwa bei einer steinernen Säule auf dem Meeresgrund. Diese „Strahlungen“ waren auch von dem Seher Edgar Cayce beschrieben worden. Cayce erzählte diesbezüglich in seinen „Visionen“ von seltsamen Kristallen, die angeblich im Besitz der Bewohner von Atlantis waren. Diese „Kristalle“ wiederum seien eine Art Energiequelle gewesen, die den hohen Stand der atlantischen Zivilisation erst ermöglichte.

In Kreisen einiger Esoteriker und auch UFO-Autoren werden diese Ideen teilweise bis heute gerne übernommen. Auch die Spekulation kursiert, dass diese „Kristalle“ bis heute aktiv sind und für das Verschwinden von Mensch und Material im berüchtigten Bermuda-Dreieck verantwortlich sind. Man kann sich das etwa als hoch effizienten Generator vorstellen, der vom Meeresboden aus die Technik der Schiffe und Flugzeuge stört und sie so „verschwinden“ lässt.

Auch der Autor Pierre Carnac nahm sich bereits 1978 in einem Buch der Bimini-Funde an. Er behauptet in seinem Buch „Geschichte beginnt in Bimini“, dass die megalithischen Zeugnisse des frühen Europa ihren Ursprung in der Karibik haben. Nicht umgekehrt, wie von grenzwissenschaftlichen Autoren oder „alternativen Historikern“ vielfach vermute wird.

Diese gewaltigen Steinanlagen in Europa, die sich von Schottland bis Afrika und in den Nahen Osten erstrecken, wurden bereits sehr oft mit Atlantis (im Atlantik) in Verbindung gebracht. Vor allem auch aufgrund der Tatsache, dass sich diese uralten Anlagen an den Küsten Europas konzentrieren und zum Teil 5.000 oder auch 8.000 Jahre alt sind (mehr HIER).

Carnac, dessen Name übrigens ein Pseudonym ist und von einer gewaltigen Steinanlage nahe dem Ort Carnac in der Bretagne abgeleitet wurde, behauptet, dass die Kunst mit diesen Megalithen in Europa zu hantieren aus dem Westen kam – aus der Karibik. Nachweislich finden sich auch im Nordosten Amerikas Steinsetzungen, so genannte Dolmen, die eigentlich als typisch für die Steinzeit Europas gelten. Die Frage nach einem Kontakt der beiden „Welten“ liegt daher durchaus nahe.

Dr. Zink wiederum greift in einem Buch auch das Thema Plejaden auf. Das 380 Lichtjahre entfernte Sternbild der Plejaden („Siebengestirn“) ist bei vielen Autoren etwas ganz besonderes. Sie sehen hier zum Beispiel die Heimat der außerirdischen Götter, die in der Vergangenheit vom Himmel kamen. Fraglos hat diese auffällige Sternkonstellation in der Mythologie unserer Vorfahren festen Bestand. Bis heute wird von UFO-Kontaktlern und ebenso von anderen Menschen behauptet, Aliens der Plejaden seien auf die Erde gekommen. Hier driften die meisten Autoren in wüste Spekulationen ab.

Bauten von chinesischen Seefahrern?

Die Bahamas wurden nach Altamerika-Forschern erst im 4. Jahrhundert nach Christus besiedelt. Folglich, so die Argumentation, können die Strukturen nicht Jahrtausende alt sein und von irgendeiner Ur-Kultur wie Atlantis stammen. Dies ist aber ein Zirkelschluss, da diese angeblich unbekannte versunkene Ur-Zivilisation eben unbekannt ist.

Der Autor und ehemaliger U-Boot-Kommandant der Royal Navy, Rowan Gavin Paton Menzies, sieht das Thema wiederum ganz anders. Er vermutet, dass diese Gebilde im Meer Spuren von Seefahrern aus China sind, die schon vor Kolumbus im Jahre 1421 dort waren. Der Kaiser Zhu Di (auch Yongle, 1360 bis 1424) habe diese Expedition befohlen und so entdeckten und kartographierten die chinesischen Seefahrer angeblich fast alle Teile der Welt.

Damit sind nach Ansicht Menzies die Bimini-Gebilde zwar künstlich, aber nur einige Jahrhunderte alt.

Die Seefahrer des Kaisers gab es unter dem Kommando des legendären Entdeckers Zheng Hes tatsächlich. Seine sogenannte „Schatzflotte“ befuhr weiterer Strecken der Ozeane und brachte beispielsweise aus Afrika Tiere mit nach China. Ob sie aber Amerika erreichte, ist ungewiss. Der Historiker Robert Finlay sah im „Journal of World History“ (Nr.2/2004) in dieser Idee eine reine Phantasie von Menzies. Zumal die Chinesen von Osten durch den Indischen Ozean an Afrika vorbei durch den Atlantik hätten segeln müssen, um die Karibik zu erreichen. Oder durch den gesamten Pazifik und dann entlang der Westküste Südamerikas, weiter an Feuerland vorbei (durch die 1520 entdeckte Magellanstraße) in den Atlantik und von dort in Richtung Norden bis Mittelamerika …

Ein endloser Streit …

Obwohl die Mehrzahl der Geologen schon lange überzeugt ist, dass hier in der Karibik keine versunkenen Bauten zu finden sind, reißt die Diskussion darüber nicht ab. Zum Beispiel 2005 als der Atlantis-Forscher Greg Little und der Unterwasser-Archäologe William M. Donato ihre Ergebnisse zu den Strukturen veröffentlichten. Sie verweisen in „Underwater Stone Formation at Bimini: Ancient Harbor Evidence“ darauf, dass frühere Forscher absichtlich irreführende Ergebnisse publiziert hätten.

Little und Donato bezogen in ihrer Arbeit auch jene Strukturen im Meer mit ein, die wahrscheinlich der Hurrikan „Wilma“ 2005 freilegte, und kommen so zu dem Schluss, dass diese von Menschen geschaffen wurden. Frühere Untersuchungen bezeichnen sie als „Bimini Hoax“ und werfen vor allem dem Archäologen Marshall McKusick und dem Geologen Eugene A. Shinn eine Falschdarstellung der Fakten vor. Denn vor allem Shinn war es, der schon in den 1970ger Jahren die These des versteinerten Strandes vertrat.

Wobei jedoch schon 1978 diese Erklärung der Steingebilde in der karibischen See von Shinn kritisiert wurde. Zum Beispiel von William R. Corliss in einem Beitrag in „Science Frontiers“ (Nr. 4 vom Juli 1978), wo er unter anderem zu der Erklärung schreibt:

Ein Geheimnis bleibt jedoch in diesem entlarvenden Artikel (von Shinn, Anm. LAF). Das ist die unbeantwortete Frage, wie die Bimini-Felsen 15 Fuß unter Wasser gelangten, wenn erhebliche Beweise darauf hindeuten, dass in den letzten 2.200 Jahren keine derartigen Veränderungen des Meeresspiegels stattgefunden haben.“

Diese frühe und „leichte Kritik“ ging eher unter. Zumal Corliss selber kein Geologe war, sondern Physiker. Vor allem aber war er Sachbuchautor von dutzenden Büchern, die sich vielfach auch mit der Welt des Paranormalen befassten.

All das ändert nichts an der Tatsache, dass das Bimini-Rätsel bis heute noch immer ungelöst ist. Zumindest für all jene, die die etablierten Deutungen ablehnen und in diesem Zusammenhang auf die unterschiedlichsten Funde im dortigen Meer verweisen.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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