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Strafe aus der “Anderswelt”? Elfen auf Island wehrten sich gegen unachtsame Bauarbeiten – und die Straßenbaubehörde musste reagieren

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Elfen wehren sich auf Island gegen unachtsame Bauarbeiten in ihrer "Siedlung" (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Elfen wehren sich auf Island gegen unachtsame Bauarbeiten in ihrer “Siedlung” (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Die Insel Island im Nordatlantik gilt als “Insel aus Feuer und Eis”. Gletscher, Vulkane und ein raues Klima, daran denken die meisten Menschen wenn sie von diesem dünn besiedelten Eiland hören. Andere wiederum verbinden die Insel mit einer Art “romantischen Glauben” an Wesen der Folklore, die bis heute dort leben sollen. Denn Feen, Gnome und andere Kreaturen der Sagen- und Märchen-Welt leben nach Ansicht von Teilen der einheimischen Bevölkerung bis heute ganz real auf Island unter ihnen. Nach einem Bericht einer isländischen Zeitung haben unachtsame Bauarbeiten an einem von Elfen bewohnten Ort im August 2015 die Wut eben dieser Fabelwesen nach sich gezogen. Das isländische Straßenbauamt musste in diese Woche darauf reagieren …

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Für den ein oder anderen Menschen ist beim Stichwort “Island” vielleicht noch seit der  Fußballeuropameisterschaft die isländische Nationalmannschaft im Gedächtnis. Seefahrthistoriker, Wikinger-Freunde und Fans der sogenannten “Sagas“, “Wotanisten” und Geschichtsinteressierte kennen Island vor allem aufgrund der Besiedlung durch die Wikinger, denen die Insel vor rund 1.000 Jahren als Zwischenstopp auf dem Weg nach Nordamerika diente. Und Naturliebhaber preisen die Schönheit der Landschaft und auch die dort lebenden Pferde.

Romantikern wird beim Namen der kalten Insel aber warm ums Herz: Auf der Vulkaninsel im Atlantik zwischen Schottland und Grönland ist bis heute bei Teilen der Einheimischen der Glaube an Fabelwesen vollkommen real und alltäglich. Gnome, Zwerge aller Art und Unart, Feen und andere Märchen-Gestalten sollen demnach bis heute auf Island vollkommen real quasi Tür an Tür mit den Menschen wohnen. Eine Folklore, die auf auf dem europäischen Kontinent fast ausgestorben ist.

Island – Insel der Elfen

Kontinental-Europäer blicken oft mit gerunzelter Stirn staunend drein, wenn sie erfahren, dass es auf Island Menschen gibt, die fest an die Existenz von Elfen und Naturgeistern glauben. Einem Aberglauben, den die Kirche in Jahrhunderten eigentlich ausgerottet hatte. Nicht aber auf Island, wo Menschen nicht nur an diese Wesenheiten glauben, sondern wo die Einheimischen auch um den Erhalt der vermeintliche Wohnstätten der Elfen und ihrer Freunde aus der sogenannten “Anderswelt” bemüht sind.

ARTIKEL: Das uralte UFO-Phänomen! Jahrhundertealte „UFO-Berichte“ und Begegnungen mit der Anderswelt (Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)
ARTIKEL: Das uralte UFO-Phänomen! Jahrhundertealte „UFO-Berichte“ und Begegnungen mit der Anderswelt
(Bild: gemeinfrei / Collage: L.A. Fischinger)

Die Eigenart, noch heute fest an die Realität von solchen Fabelwesen zu glauben, ist tief im kulturellen Erbe der Isländer verankert. Und wie ganz selbstverständlich gibt es Reiseführer, Wanderrouten und Karten zu den Wohnstätten, Plätzen und Versammlungsorten der dort lebenden Trolle, Elfen & Co.

Trotz unseres High-Tech-Zeitalters hat sich im kalten Nordatlantik auf dieser kargen (unlängst christlichen) Vulkaninsel diese Weltanschauung gehalten. In Zentraleuropa finden sich derartige Vorstellungen – wenn überhaupt – nur noch in der Esoterik und/oder individuell gestalteten persönlichen “Naturreligionen”. Das ist einer der Gründe, warum Island dieses Erbe pflegt und bemüht ist, Rücksicht auf die (meist?!) unsichtbaren Mitbewohner nimmt. Auch wenn diese in der “Anderswelt” leben, wie es seit Jahrhunderten in ganz Europa erzählt wurde.

Der Zorn der Elfen von Siglufjörður

Nach einem Zeitungsbericht vom 30. August 2016 der isländische Zeitung “Morgunbladit” ging diese Rücksicht auf die lokalen Elfen jedoch bei einem Bauvorhaben gründlich schief. Das Unglück auf Island begann bereits im August 2015 bei Bauarbeiten in Siglufjörður im Norden der Insel. Dort hatten Arbeiter beim Straßenbau unachtsam einen sogenannten “Elfen-Stein”, nach der Folklore eine Art Heimstätte oder Wohnort von Elfen, unter einer Ladung Sand, Dreck, Schutt und Erde verschüttet. Nicht wissend, was es mit diesem speziellen Felsen auf sich hat, sahen die Bauarbeiter in diesem nur einen gewöhnliches Hindernis. Jedoch begann damit “die Rache der Elfen” für diesen Frevel.

Die Zeitung “Morgunbladit” berichtet weiter,

Die in Siglufjörður letzten Sommer gebaute Straße nahe dem Elfen-Felsen “Álfkonusteinn” (“Elfen-Damen-Stein”) brachte der Insel kein Glück. Sveinn Zóphóníasson von der zuständigen Baufirma “Bass” erzählte, dass sich nach einem starken Regen im vergangenen Sommer eine Schlamm- und Gerölllawine an einem Hang der Straße löste und sie streckenweise verschüttete.

ARTIKEL: Johann Wolfgang von Goethe: er sah scheinbar ein UFO - und glaube auch an Naturgeister (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Johann Wolfgang von Goethe: er sah scheinbar ein UFO – und glaube auch an Naturgeister (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Bei den darauf folgenden Instandsetzungsarbeiten der Straße, so Zóphóníasson weiter, haben die Bauarbeiter auch versehentlich den Elfen-Felsen “Álfkonusteinn” verschüttet. Wohl unwissend, dass dort Elfen wohnen sollen, wie es die lokale Bevölkerung wusste. In der Folge kam es zu “mysteriösen Vorkommnissen” rund um den Felsblock. Die Straße sei überschwemmt worden, einer der Bauarbeiter stürzte und verletzte sich schwer, Maschinen und Bulldozer funktionierten plötzlich nicht mehr und sogar ein neugieriger Journalist des Fernsehsenders “RÚV” versank bis zum Bauch im Morast und musste befreit werden.

“Niemand hatte an den Felsen Álfkonusteinn gedacht”, sagte Zóphóníasson der Zeitung “Morgunbladit”. Obwohl es seit 2012 auf Island ein Gesetzt gibt, dass solche Plätze und magische Ort als “kulturelles Erbe” der Insel unter Schutz stellt. Das betonte beispielsweise auch 2014 Pétur Matthíasson von der isländischen Straßenbaubehörde, als Bauarbeiten eine “Elfen-Kirche” bedrohten „Das ist einfach Teil unseres kulturellen Erbes”, so Matthíasson damals.

Der Elfen-Wohn-Felsen wurde diese Woche im Auftrag des isländischen Straßenbauamts wieder freigelegt, damit es keine weitere Probleme mit den Naturwesen gibt. Nach der Freilegung, so eine weitere Meldung der Zeitung “Morgunbladit”, habe man den Elfen-Stein “Álfkonusteinn” von 10. bis 12.000 Kubikmeter Schlamm und Geröll bereit und anschließend durch die Feuerwehr mit Hochdruck-Löschwasser gereinigt.

Hoffen wir, dass die dort lebenden Elfen dadurch wieder besänftigt wurden …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Sind die Wikinger “Dinosauriern” begegnet? Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen über Menschen und Saurier … (Artikel)

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Sind die Wikinger Dinosauriern begegnet: Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen (Bild: gemeinfrei / F. Calvo/Terra-Mystica.jimdo.com / Montage: L. A. Fischinger)
Sind die Wikinger Dinosauriern begegnet: Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen (Bild: gemeinfrei / F. Calvo/Terra-Mystica.jimdo.com / Montage: L. A. Fischinger)

“Im Jahre 2012 hatte ein User mit dem Namen “gint5812” im großen Internetauktionshaus “eBay” eine Figur zum Verkauf angeboten, die zum Nachdenken anregt”, schreibt mein Mystery-Freund und -Kollege Fernando Calvo auf Terra-Mystica.jimdo.com. In der Tat regt diese Figur eines “Monsters” zu vielen Deutungen und Spekulationen an, da sie ursprünglich von den Wikingern stammen soll. Und wir alle wissen und bekommen es quasi jeden Tag in TV-Dokumentationen gesagt, dass die Saurier lange Zeit vor den Menschen ausgestorben sind. Was also könnte es mit diesem mutmaßlichen Wikinger-Fund für eine Bewandtnis haben und warum ist dieser nur die “Spitze des Eisberges” eines verwirrenden Mysterium?

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Haben die Wikinger Dinosaurier gesehen?” – das fragt Fernando Calvo auf seinem Mystery-BLOG “Terra Mystica” angesichts der figürlichen Darstellung des seltsamen “Monsters”, welches aus der Ära der Wikinger stammen soll. Weiter schreibt er über das Objekt:

Es soll sich angeblich um einen alten Anhänger aus dem Nachlass der Wikinger handeln. Er besteht aus Bronze, ist vom Kopf bis zur Schwanzspitze drei Zentimeter lang und scheint einen langhalsigen Dinosaurier darzustellen. Der lange Schwanz ist geringelt und bildet dadurch eine kleine Öse, um die man einen Draht oder Lederriemen durch stecken konnte, um es als dekorativen Anhänger zu tragen.”

Die Figur ähnelt einem Brachiosaurus (Armechse) der Gattung der Sauropoden aus dem Jura, som der Mystery-Forscher. Eine der größten Saurierarten, die jemals auf der Erde lebten und die spätestens seit dem Film “Jurasic Park” von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993 und den Nachfolgern unzähligen Menschen bekannt sein dürften. Nur: Diese Giganten der Urzeit sollen schon vor 65 Millionen Jahren ausgestorben sein. Einer Epoche der Erde, in der es noch nicht ansatzweise Menschen gab.

Was wurde da vor 3 Jahren bei “eBay” tatsächlich angeboten?

Abgesehen von dem Umstand, was diese Figur wirklich darstellen soll, ist auch die Herkunft offenbar nebulös. So schreibt Calvo in seinem Artikel:

VIDEO: Das Rätsel um den El Chupacabra: Der unheimliche Ziegensauger (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons / J. Maussan / J. Martín)
VIDEO & eBook: Auch ein Urzeittier? Das Rätsel um den El Chupacabra: Der unheimliche Ziegensauger (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons / J. Maussan / J. Martín)

Der Verkäufer veröffentlichte leider keine genaueren Informationen über die Figur und offenbar waren auch keine Interessenten da, die hellhörig wurden und nach hakten. Man weiß nur, dass der Verkäufer aus Lettland stammt und eine zweite – ebenfalls alte Wikingerfigur – zum Verkauf anbot. Diese ging seinerzeit für 140,00 US-Dollar an einen Käufer über.

Diese mangelhaften Informationen lassen natürlich genügend Raum für Spekulationen offen. So kann es sich tatsächlich um zwei antike Wikingerfigürchen handeln, die kryptoide Wesen handeln, welche die seefahrenden Wikinger bei ihren Ausflügen nach Nordamerika beobachteten.

Und das ist das Problem.

Ist die Figur vielleicht sogar ein Fake? Möglich. Nicht aber unbedingt des angeblichen aus Lettland stammenden Verkäufers selber, denn er könnte schließlich selber darauf “hereingefallen” sein. Oder dienten gefundene Saurierknochen dem Wikinger-Künstler als Vorlage?

Ebenso scheint der der einstige Verkäufer “gint5812” bei “eBay” (heute) nicht mehr aktiv zu sein, wie Calvo schreibt. Nachfragen, “um nähre Informationen zu erhalten”, scheitern deshalb. Ich habe selber bei “eBay” USA, Deutschland und Lettland nach diesem lettischen Verkäufer gesucht – ebenfalls vergeblich.

Der “Saurier der Wikinger” ist kein Einzelfall!

Fernando Calvo veröffentlichte seinen BLOG-Artikel auch bei Facebook in seiner Mystery-Gruppe. Daraufhin kommentierte dort die Leserin Silke Hahn beispielsweise am 20. Oktober 2015:

Vielleicht basieren ja die ganzen Drachen-Mythen tatsächlich auf Dinosaurier-Sichtungen/-Erlebnisse. Die Forschung hat sich schon so oft vertan bzw. weiß so vieles noch nicht – da kann es doch sein, dass es doch zeitliche Überschneidungen gegeben hatte.”

Die seltsame "Saurier-Figur der Wikinger" (Bild: F. Calvo / Terra Mystica)
Die seltsame “Saurier-Figur der Wikinger” (Bild: F. Calvo / Terra Mystica)

Trotz “Gegenwind”, die Hahn durch diese Vermutung bei Facebook bekam, ist der Gedanke nicht so abwegig. Aber in einer anderen Hinsicht, an die ich schon als junger Knabe dachte: Waren vielleicht von unseren Vorfahren gefundene und nicht verstandene Dinosaurier-Knochen die Vorlage für die Sagen und Mythen über Monster und Drachen?

Aufgrund der Unwissenheit unserer Ahnen von Erdzeitaltern, Aussterben von Tieren und der Evolution wurden solche Zufallsfunde von Dino-Resten eben als Monster und Drachen interpretiert. Eine Idee, die ich seit Jahrzehnten für sehr interessant halte. Irgendwie passen auch die “Dachenboote” der Wikinger sehr schön dazu …

Es gibt dabei aber ein Problem. Obwohl der “Dinosaurier der Wikinger” ungeklärter Herkunft ist, existieren auf der ganzen Welt solche Funde und Darstellungen von “Monstern”. Global gibt es Figuren und Abbildungen von Kreaturen, die deutlich an Dinosaurier erinnern. Hin und wieder so detailreich, dass es schwer fällt hier an einen “Drachen” zu denken, der anhand weniger und zufällig gefundener Saurier-Versteinerungen “rekonstruiert” wurde. Zumal in den allermeisten Fällen diese Funde auch nicht fix und fertig präpariert herumliegen. Es sind eben Versteinerungen im Gestein. Sind diese angeblichen Fabelwesen wirklich alle reine Phantasie?

Mensch vs. Dinosaurier?

Es gibt noch ein weiteres Problem bei dieser Debatte. Das Problem, dass es Darstellungen gibt, die “Monster” und Menschen gemeinsam zeigen. Von Felszeichnungen in Nordamerika bis zu Figuren.

Bei den Figuren denke ich da beispielsweise an die Dinosaurier von Acámbaro in Mexiko, die ab 1944 von dem Deutschen Waldemar Julsrud ausgegraben wurden. Diese “Figuren von Acámbaro” werden in der Archäologie alle als Fälschungen angesehen, während andere davon sprechen, dass diese 4000 oder mehr Jahre alt sind. Über 33.000 solcher Figuren aus Obsidian, gebrannter Keramik, Ton und Jade sind inzwischen bekannt … und sie wirken recht verstörend. Sind sie tatsächlich so alt – dann fragt man sich, woher die Vorlagen für diese Saurier-Figuren kamen.

Menschen in Zeiten der Saurier in Rumänien? (Bild: P. Krassa/L. A. Fischinger & WikiCommons: Edontasaurus/gemeinfrei/Ryanz720)
ARTIKEL: Menschen in Zeiten der Saurier in Rumänien? (Bild: P. Krassa/L. A. Fischinger & WikiCommons: Edontasaurus/gemeinfrei/Ryanz720)

Gab es also noch vor einigen 1000 Jahren noch solche Kreaturen, wie ich beispielsweise in meinem Buch “Verbotene Geschichte” im Zusammenhang mit diesen Funden darlege? Oder existieren sie sogar noch heute, wie das Monster “Mokele-Mbembe” in Zentralafrika?

Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass vor mindestens 65 Millionen Jahren schon intelligente Menschen existierten, diese Saurier sahen, von ihnen Abbildungen anfertigten und diese Bilder, Darstellungen und Figuren nach Jahrmillionen noch zu finden sind.

Wer weiß, ob es noch solche Tiere gibt (s. weiter unten). Und wer weiß, ob es sie zumindest vor nicht allzu lange Zeit noch gab. Genau diese Frage wirft auch die Figur der Wikinger auf, über die Fernando Calvo berichtete. So kommentiert Calvo bei der Facebook-Diskussion um seinen Artikel selber treffend:

Ich denke auch, dass es noch so einige exotische Land- und Wassertierarten geben könnte, deren kleine Populationen sich im Laufe der Jahrtausende und Jahrhunderte durch die immer höhere Besiedelungsdichte des Menschen immer mehr in entlegene Gebiete zurückgezogen hat oder ausgestorben ist.

Wenn ein Dinosaurier in Afrika (noch heute) sein Unwesen treibt …

Würde es zutreffen, dass nicht alle Urzeitmonster vor 65 Millionen starben, dann könnte es vielleicht auch den “Mokele-Mbembe” im Dschungel Afrikas geben. Zumindest behaupten das die lokalen Ureinwohner, die immer wieder von Begegnungen mit diesem saurierähnlichen Biest erzählen. Auch dieses Wesen ist den Geschichten nach eine Art Sauropode, der jedoch von den Bewohnern Zentralafrikas als wesentlich kleiner beschrieben wird. Obwohl erste Berichte dieser Kreatur in Europa schon 1776 durch den Franzosen Abbe Liévin Bonaventure Proyart bekannt wurden, fehlt bis heute jeder Beweis für dieses Tier. Trotz unzähliger Suchexpeditionen in Afrika und obwohl das Tier bereits Menschen angegriffen und getötet haben soll …

Rätsel und Sensationen um den Bigfoot - Meldungen gibt es immer wieder (Bild: L. A. Fischinger)
ARTIKEL & VIDEOs: Rätsel und Sensationen um den Bigfoot (Bild: L. A. Fischinger)

Der berühmte deutsche Zoolegende und Tierfänger Carl Hagenbeck (1844 bis 1913) berichtete in seinem Tier-Buch “Von Tieren und Menschen” bereits 1909 von dem Untier “Mokele-Mbembe” in Afrika. Hagenbeck, der zahllose exotische Wildtiere nach Europa holte, schreibt in seinem Buch, dass er und seine Kollegen oft von Eingeborenen Berichte und Tipps zu unbekannten Tieren bekamen. Das führte sie nach “gewissenhafter Prüfung ihrer Berichte häufig zu neuen Entdeckungen”.

Seit 1871 erhielt er auch von europäischen Reisenden Berichte, die von Eingeborenen Afrikas stammen. Sie handelten von einem Ungeheuer, “halb Elefant, halb Drache”, das “in den unzugänglichen Sümpfen hauste”. Hagenbeck schrieb, dass Eingeborene zahlreiche Bilder davon “auf die Wände von Höhlen gemalt” hätten. Er persönlich glaube aufgrund der Vielzahl der Erzählungen, dass “Mokele-Mbembe” wirklich dort existiert.

Hagenbeck spekulierte in seinem Buch 1909 auch, dass “es sich nur um eine Art Brontosaurus handeln” könne. Unter enormen Kosten sandte er selber eine Suchexpedition nach der unbekannten Spezies aus. Doch “Fieberanfälle” und “sehr tückische Eingeborene” ließen diese scheitern.

Und eigentlich sind alle Expeditionen bis auf den heutigen Tag gescheitert. Auch das ist einer der Gründe weshalb die Kritiker vermuten, dass s sich bei bei dem Tier um ein Legende handelt. Möglicherweise auch um Flusspferde, die verzerrt Einzug in diese lokalen Geschichten hielten. Selbiges kennt man zum Beispiel auch bei dem Thema “Monster von Loch Ness“. Hier sagen kritische Stimmen gerne, dass es sich um eine Vermischung aus Volksglaube und realen Sichtungen (etwa von dem Riesenfisch “Baltischer Stör”) handeln soll.

Dinosaurier vor ein paar 1000 Jahren …?

Angenommen, dass die “eBay”-Figur tatsächlich von den Wikingern stammt und diese eine lebende Vorlage für diese hatten, dann gab es noch in greifbarer Zeit derartige Kreaturen. Wo aber sind dann die quasi frischen Reste dieser Tiere? Wo die Kadaver von dem Saurier im Dschungel Afrikas? Wo die Leichen der Tiere, die vor 4000 Jahren in Mexiko Modell für die Dinosaurier-Figuren von Acámbaro standen?

In Acámbaro (Mexiko) gefundene Figur - wie alt mag sie sein? (Bild: L. A. Fischinger)
In Acámbaro (Mexiko) gefundene Figur – wie alt mag sie sein? (Bild: L. A. Fischinger)

Die Acámbaro-Figuren sind dabei ein “Sonderfall” bei diesem grenzwissenschaftlichen Thema. Untersuchungen der Figuren, die ich in “Verbotene Geschichte” erwähnte, sollen belegt haben, dass diese Objekte tatsächlich Jahrtausende alt sind. Das klingt erst einmal nicht sonderlich sensationell, da die Dinosaurier schließlich schon vor 65 Millionen Jahren ihr Ende fanden. Was sind da schon 4000 oder meinetwegen 10.000 Jahre? Zu behaupten, dass diese Statuen Millionen Jahre alt und damit ein Beweis für damalige Menschen sind, ist für mich absolut abwegig. Derart unbeschadet bleiben solche zerbrechlichen Handwerkarbeiten niemals über so lange Zeit.

Da aber die darstellten Tiere Sauriern ohne Zweifel sehr ähneln, müssen die Schöpfer der Figuren diese lebend gesehen haben. Lässt sich das beweisen?

Schwerlich, da es keine “neuzeitlichen” Kadaver dieser Tiere gibt. Man könnte die Figuren vielleicht wissenschaftlich Untersuchen lassen, um so auch den Vorwürfen der Fälschungen auf den Grund zu sehen. Für keinen etablierten Forscher der Welt sind diese Figuren bekanntlich authentisch.

Ich selber habe mich vor einiger Zeit bemüht ein echtes (= vor Ort aus Mexiko stammendes) Exemplar einer dieser Saurier-Figuren von Acámbaro datieren zu lassen. Mit Hilfe der Thermolumineszenz-Datierung, da diese Objekte kein organisches Material sind und die Radiokartondatierung (C14) somit nicht funktioniert. “Die Genauigkeit der Methoden liegt meist um ±10 %, und Zeiträume bis 100.000 Jahre, in seltenen Fällen auch weit mehr, können erfasst werden”, so schreibt etwa Spektrum.de auf ihre Website zu dieser Methode. Bei der fraglichen Figur  ist ein Stück beim Transport abgebrochen und dieses wäre für eine solche Untersuchung geeignet (s. Bild). Es scheiterte jedoch an den enormen Kosten einer derartigen Analyse.

Interessierte Unterstützer können sich gerne bei mir melden, da die fragliche Figur (und ein anderes Objekt) noch immer auf ihre Entschlüsselung wartet … DANKE! Siehe auch HIER

Menschen vor Millionen von Jahren …?

Problematisch wird das ganze Thema rund um Saurier und Menschen in der Grenzwissenschaft, wenn man bestimmte “unmögliche Funde der Archäologie” beachtet. Dabei handelt es sich um menschliche Fußspuren oder irgendwelche künstlichen Hinterlassenschaften, die scheinbar Millionen von Jahre alt sind. Teilweise wird dabei behauptet, dass diese Funde aber-dutzende von Millionen Jahre alt seien und so auf eine Epoche verweisen, als es noch keine Humanoiden geschweige denn Menschen gab. Folglich eben doch Menschen in den Tagen der Urzeitechsen existierten.

Gab es einst Giganten auf der Erde? (Collage aus alten Zeitungsberichten, Archiv L. A. Fischinger)
VIDEO: Gab es einst Giganten auf der Erde? (Collage aus alten Zeitungsberichten, Archiv L. A. Fischinger)

Derartige Funde sind in der Mystery-Forschung weithin bekannt. Aber um das Thema vollends verwirrend zu machen, dennoch ein Beispiel:

Als es ab etwa 1848 zu einem Goldrausch in Kalifornien kam, wurden den von Schätzjägern auch immer wieder kuriose Funde bei der Arbeit in den Stollen und Flüssen gemacht. So berichtete etwa die “Times“” aus London am 24. Dezember 1851, dass ein Glücksritter ein Stück goldhaltigen Quarz fallen lies und in diesem ein rostiger aber gerader Eisennagel zur Vorschein kam. Und das war nur ein Fund von vielen währen des Goldrausch.

Bald sah sich auch die Harvard Universität veranlasst, über die Vielzahl der “kuriosen Entdeckungen” einen Bericht auszuarbeiten. Damit beauftragt wurde Harvard-Professor J. D. Whitney, vom Staat Kalifornien bestellter Geologe, der daraufhin 1880 seinen Bericht “The Aufriferous Gravels of the Sierre Nevada of California” vorlegte. Berichte, Diskussionen und Vorträge, wie am 30. Dezember 1890 vor der Gesellschaft für Geologie, folgten zu diesen Funden. Ebenso legte das Smithsonian-Institute 1889 zu diesen “Kuriositäten” einen skeptischen Bericht vor. Der Streit über solche sonderbaren Funde begann und hält eigentlich bis heute (in der Grenzwissenschaft) an.

Doch die Bergleute fanden eben immer wieder Seltsames. Legendär wurde der “Table Mountain” in Tuolumne County (Kalifornien). Goldsucher durchlöcherten die Region mit teilweise hunderte Meter langen Tunneln und fanden plötzlich Löffel, Speerspitzen, Steinwerkzeuge und sogar menschliche Knochen. Selbst ein Mörser aus Stein wurde in einer Mine in 55 Metern Tiefe entdeckt. Auch eine Art Schmuck kam 1853 ans Tageslicht. In 38 Meter Tiefe tauchte der Zahn eines Mastodon (ausgestorbene Elefantenart) auf und ebenso ovale “Marmorperlen”, die etwa vier Zentimeter lang und 2,5 Zentimeter im Durchmesser waren. Sie zeigten gebohrte Löcher in ihrer Mitte.

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Gefunden wurde all das in 33 bis 55 Millionen Jahre alten Gestein und Schichten unter einer Lavakuppe, wie es Professor Whitney 1880 berichtete. Er selber habe sogar einige der Funde persönlich untersucht. Der Bericht „Antiquities from under Tuolumme Table Mountain in California“ der “Geological Society of America” (Bulletin Nr. 2/1891) resümiert über die Funde in Kalifornien sogar:

Für mich persönlich wäre es befriedigender gewesen, wenn ich diese Werkzeuge (die zahlreichen Steinmörser, Anm. LAF) selber ausgegraben hätte, doch kann ich keinen Grund entdecken, weshalb die Aussagen (der Minenarbeiter, Anm. LAF) nicht eben soviel Beweiskraft haben sollen wie meine eigenen. Er war ebenso kompetent wie ich, einen von der Oberfläche herab führenden Spalt zu erkennen oder irgendwelche alten Eingriffe, die der Bergmann sofort erkannt und aus tiefstem Herzen fürchtet.

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Seltsamer Kadaver in Kentucky gefunden – und wieder soll es ein Chupacabra sein. Kann die Facebook-Community das Rätsel lösen?

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Dieser seltsame Tierkadaver wurde in Kentucky gefunden (Bild: Ch. Neal / Facebook-Page)
Dieser seltsame Tierkadaver wurde in Kentucky gefunden (Bild: Ch. Neal / Facebook-Page)

“Kann mir jemand sagen, was das für ein Ding ist?” Mit dieser Frage wand sich eine Userin aus Lucas in Kentucky (USA) an ihre Facebook-Freunde. Sie habe einen sonderbaren Tierkadaver gefunden, der keine Vorderbeine hat, ein starkes Gebiss im Maul trägt und bis auf einige Borsten kein Fell besitzt. Die Netzgemeinde sprach teilweise (wie üblich) umgehen d von einem Chupacabra, einem Ziegensauger, während “Focus Online” sogleich die gesamte Kryptozoologie verunglimpft …

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Existenz von Bigfoot “endgültig, 100-prozentig, ganz sicher und definitiv wissenschaftlich bewiesen”! Sensation oder nur voreilige Medienberichte?

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Die Existenz von Bigfoot - 100 Prozent bewiesen? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Die Existenz von Bigfoot – 100 Prozent bewiesen? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Bigfoot alias Sasquatch wird seit Jahrzehnten in den Wäldern Nordamerikas gesucht. Immer wieder kamen dabei schon vor den Zeiten des Internet Melden in die Medien, dass die Existenz des “Affenmenschen” nun “belegt” sei. So auch aktuell jetzt: Das Projekt “The Sasquatch Genome Project” soll den wissenschaftlichen, genetischen Beweis erbracht haben, dass der Riesenaffe tatsächlich existiert. So titeln aktuell verschiedene Medien. Hier alle Fakten dazu.

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Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens: Wie die Ancient Aliens wurden, was sie sind +++Artikel von Lars A. Fischinger+++

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ARTIKEL: Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens: Wie die Ancient Aliens wurden, was sie sind (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)
Erich von Däniken und die Prä-Astronautik – die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)

Februar 1968: Ein junger Schweizer mit dem wohlklingenden Namen Erich Anton Paul von Däniken veröffentlicht nach einer Odyssee durch dutzende von Deutschen Verlagen im Düsseldorfer ECON-Verlag sein kleines Büchlein “Erinnerungen an die Zukunft” mit einer Startauflage von 6.000 Exemplaren. Der Herausgeber ließ bei dem Thema Vorsicht walten. Doch schon im Dezember 1968 wurden rund 120.000 Bücher in etwa zehn Neuauflagen nachgedruckt, und 1970 waren 30 Auflagen mit über 600.000 Bücher längst überschritten. Ein “Mystery-Kult” war im Mainstream geboren, der “Kult” der Prä-Astronautik – der Ancient Aliens. Doch wie kam es dazu? Hier erfahrt Ihr die ganze  Geschichte der Idee der Götter aus dem All – und wie der mittlerweile über achtzigjährige Erich von Däniken mit dem Thema Astronautengötter einen Boom ins Leben rief.

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Ungeheuer von Loch Ness: Nessie ist zurück

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Ein paar Jahre lang war es verdächtig still geworden um Nessie, das altbekannte Monster von Loch Ness. Viele Schotten fragten sich schon bang, ob etwas nicht stimme mit ihrem berühmten Fabelwesen. Jetzt aber schlägt, zum Glück, das legendäre Untier wieder kräftige Wellen. Gleich viermal ist es in den vergangenen neun Monaten gesichtet worden. Die Anwohner des Sees sowie Urlauber berichten von wunderlichen Dingen, die sie beobachtet haben wollen.

Von langen Hälsen, bizarren Schatten und jeder Menge schwarzer Buckel ist die aufgeregte Rede. Ein Fährkapitän will Nessie als weiße Sonarlinie unter seinem Boot, in 23 Meter Tiefe, identifiziert haben. Leser des „Inverness Courier“ sind eingeladen, mittels einer Online-Abstimmung bis März für die überzeugendste der jüngsten Nessie-Meldungen zu stimmen. Das Wettbüro William Hill hat, in Zusammenarbeit mit der Zeitung, als Preisgeld großzügig 1000 Pfund ausgesetzt. Es lädt zugleich zu einer Wette darüber ein, dass das Naturhistorische Museum in London bis Ende dieses Jahres Nessies Existenz endlich in aller Form anerkannt haben wird. Wer zehn Pfund einsetzt, kann bei dieser Wette 1000 gewinnen – solange nur das Museum seinem Herzen einen wissenschaftlichen Stoß gibt.

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