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Forscher entdeckten gleich zwei “neue Erden” in unserer direkten Nachbarschaft! (+ Videos)

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Forscher entdeckten gleich zwei "neue Erden" in unserer direkten Nachbarschaft
Forscher entdeckten gleich zwei “neue Erden” in unserer direkten Nachbarschaft (Bild: Universität Göttingen/M. Zechmeister)

Die Jagd nach Exoplaneten geht voran. Und damit auch die Suche nach einer zweiten Erde oder “Erde 2.0“. Also einem bewohnbaren Planeten, der “wie unsere Erde” ist oder ihr zumindest sehr ähnelt. Wissenschaftler haben jetzt bekanntgegeben, dass sie nach drei Jahren Suche gleich zwei solcher erdähnlichen Exoplaneten in unsere direkten Nachbarschaft im Kosmos gefunden haben. Sie umkreisen in nur 12,5 Lichtjahren Entfernung den Roten Zwerg “Teegardens Stern” in der lebensfreundlichen Zone und sind bisher die erdähnlichsten Planeten, die Astronomen aufgeführt haben. Alles zu dieser Entdeckung und über die Spekulationen der beiden “neuen Erden”, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Exoplaneten und zweite Erden

In den letzten rund 20 Jahren haben Astronomen tausende Exoplaneten gefunden, die um ferne Sterne ihre Bahnen ziehen. Von riesigen Gasplaneten, wilden Exoten bis zu theoretisch lebensfreundlichen Planeten ist alles dabei. Und auch wenn in den vergangenen Jahren in der Presse immer wieder von der Entdeckung einer “neuen Erde”, einer “Erde 2.0” oder sogar (wie aktuell) von “Erdzwillingen” gesprochen wurde, wurde bisher kein solcher Exoplanet gefunden.

Alle Meldungen in diese Richtung waren maßlos übertrieben und haben meistens die Fakten der jeweiligen “neuen Erden” ignoriert. Auf Grenzwissenschaft und Mystery Files wurde darüber immer wieder berichtet.

Dieser Umstand ändert aber nichts an der Tatsache, dass Forscher eine Vielzahl Planeten und fremde Sonnen nachgewiesen haben, die potentiell Leben beherbergen könnten. Sie werden pauschal als “erdähnlich” bezeichnet. Das heißt, dass es sich um relativ kleine Gesteinsplaneten handelt, die in der lebensfreundlichen Zone (habitablen Zone) um ihre Sonne kreisen. In dieser Zone ist es nicht zu kalt und nicht zu heißt, so dass hier flüssiges Wasser existieren kann. Die Voraussetzung für Leben, wie wird es kennen.

Der Erde ähnlich …

In unserem eigenen Sonnensystem liegen Venus, Erde und Mars als innere Gesteinsplaneten in dieser Zone. Und so sind auch die Planeten Mars und Venus “erdähnlich”, wie viele der gefundenen Exoplaneten. Allerdings spricht niemand bei diesen beiden Planeten von “Erden” oder sogar “Erdzwillingen”, wie es bei einer Reihe von Exoplaneten getan wird. Schon allein die Umlaufbahnen diverser als “neue Erde” bezeichneter Exoplaneten zeigt, dass diese alles andere als Erden sind.

Beispielsweise unser Nachbar Proxima Centauri b im ca. 4.3 Lichtjahre entfernen Sternsystem Alpha Centauri. Auch dieser Planet wird als “neue Erde” gehandelt, auf dem es Leben geben könnte, wie in dem Video unten berichtet. Das Problem ist nur, dass hier ein Jahr etwa 11 Tage dauert. Von einer zweiten Erde kann damit wohl keine Rede sein. Andere inzwischen gefundenen bewohnbare “Erden” im All haben teilweise sogar eine Jahreslänge von nur vier Tagen. Und obwohl sie in der bewohnbaren Zone liegen, sind es eben keine Planeten wie unserer Erde (mehr HIER, HIER & HIER)!

Entdeckung in der Nachbarschaft

Die Tatsache, dass bisher keine andere Erde im All entdeckt wurde, bremst die Euphorie der Astronomen und Medien keineswegs. Immerhin macht die Jagd nach einer bewohnbaren (oder sogar bewohnten) zweiten Erde gewaltige Fortschritte. Das zeigt sich auch bei der aktuellen Entdeckung von gleich zwei neuen Exoplaneten um “Teegardens Stern” in nur 12,5 Lichtjahren Entfernung von unserer Heimatwelt.

Gelungen ist der Nachweis dieser beiden Exoplaneten einem Forscherteam um Mathias Zechmeister von der Universität Göttingen, wie sie im Fachmagazin “Astronomy & Astrophysics” am 12. Juni berichteten. Demnach haben die Forscher drei Jahre lang mit Hilfe des Spektrografen am Calar-Alto-Observatorium in Spanien drei Jahre lang nahe Rote Zwerge auf Planeten untersucht. Mit dieser Technik können die Astronomen “Taumelbewegungen” von Sternen messen, die von der Schwerkraft von sie umgebenen Planeten verursacht wird. Ähnlich wie unser Mond Auswirkungen auf die Erde hat.

“Teegardens Stern und seine “Erden”

Heute sind Wissenschaftler in der Lage solche minimalem Schwankungen von Sternen von der Erde aus zu entdecken. Anders als bei der Transit-Methode, bei der Exoplaneten vor ihrem Mutterstern herziehen, und ihn so minimal verdunkeln. Vergleichbar mit einer Sonnenfinsternis oder dem Venus-Transit vor der Sonne in unserem System.

Bei “Teegardens Stern” handelt es sich um einen sogenannten Roten Zwergstern. Einen kühlen und sehr kleinen Stern, der nur die 0,08-fachen Masse unserer Sonne hat. Doch Rote Zwerge sind die häufigsten Sterne im All. Nach Schätzungen gehören rund dreiviertel aller Sterne im Universum dieser Klasse an. Da diese Sterne so klein sind und nur wenig Energie abstrahlen, befindet sich auch deren bewohnbare Zone sehr nah um sie herum. Planeten, auf denen flüssiges Wasser existieren kann, umkreisen deshalb Rote Zwerge in einem enorm engen Orbit und in nur wenigen tagen (s. Video unten).

So auch bei den beiden erdähnlichen Planten, die das Team um Zechmeister jetzt gefunden hat. Diese “zweiten Erden” sind zwar die bisher erdähnlichen Planeten und sind auch in Etwa so groß wie unsere Erde, haben aber sehr nahe Umlaufbahnen. Auf ihnen dauert ein Jahr 4,91 bzw. 11,4 Tage und sie haben 1,25 bzw. 1,33 Erdmassen. Dass es dort Leben – in welcher Form auch immer – ist, ist theoretisch sehr wohl möglich.

“Erdzwillinge”

Die Astronomen schrieben zu ihrer Entdeckung unter anderem:

Diese beiden Planeten sind damit unter den masseärmsten Planeten, die bisher entdeckt worden sind. Planet b erhält fast die gleiche stellare Einstrahlung wie die Erde.

Die Exoplaneten um Teegardens Stern sind in gleich mehrerer Hinsicht bemerkenswert. Sie sind die ersten Planeten, die mit der Radialgeschwindigkeits-Methode um einen solchen ultrakühlen Zwergstern aufgespürt wurden. Zudem besitzen beide Planeten eine Minimalmasse nahe der der Erde und wahrscheinlich erdähnliche Radien. Außerdem liegen sie nahe oder in der engeren habitablen Zone ihres Sterns – sie sind damit potenziell lebensfreundlich.

Auch wenn sich der Rote Zwerg “Teegardens Stern” gewaltig von unserer Sonne unterscheidet, sind die beiden jetzt dort gefundenen Welten dennoch die erdähnlichsten Planeten, die wir derzeit kennen. “Potenziell lebensfreundlich”, wie die Forscher schreiben, ist auch dahingehend interessant, da “Teegardens Stern” rund 8 Milliarden Jahre alt ist. Unsere Welt ist erst ca. 4,5 Milliarden Jahre alt. Damit hatte die mögliche Entwicklung von Leben um diesen Roten Zwerg Milliarden Jahre länger Zeit gehabt, als auf unserer Heimatwelt.

Aktuell berichten diverse einschlägige Medien über die Entdeckung der beiden neuen Planeten in unserer Nachbarschaft. Einige sprechen von “Erdzwillingen”. Andere von “neuen Erden”. Wie gezeigt – ist das irreführend und schlicht falsch! Nicht nur deshalb, da dort aufgrund der Klasse ihres Heimatsterns und deren enger Orbit von wenigen Tagen andere Bedingungen herrschen. Auch wissen wir nichts über eine Atmosphäre oder deren Zusammensetzung.

Die Entdeckung einer “zweite Erde” dauert wohl noch etwas …

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Erderwärmung, Treibhausgase und Klimawandel: Experten warnten bereits vor über 100 Jahren vor dem Treibhaus Erde

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Erderwärmung und Klimawandel: Experten warnten bereits vor mehr als 100 Jahren! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Erderwärmung und Klimawandel: Experten warnten bereits vor mehr als 100 Jahren! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

US-Präsident Donald Trump hält ihn für eine Erfindung (der Chinesen) oder zumindest für nicht von Menschen verursacht: Den Klimawandel und die Erderwärmung. Endlose Debatten ziehen sich seit Jahren dahin, wie die Menschheit die Erwärmung der Erde stoppen oder verhindern kann. Ein Klimaabkommen hier, eine gute Willenserklärung da –  doch beim Thema Treibhausgase udn Klimawandel steht die Staatengemeinschaft mehr oder weniger still. Dabei haben schon vor über 100 Jahren(!) Experten vor Treibhausgasen durch die Verbrennung von fossiler Brennstoffe gewarnt. Noch vor dem 1. Weltkrieg warnten sie vor einer Treibhaus-Erwärmung der Erde, wie Ihr es hier lesen werdet.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Klimawandel und Erderwärmung

Dass unsere Erde mit ihrem sensiblen Klima und der scheinbar so stabilen Umwelt nicht immer der Planet war, der er heute ist, belegt die Vergangenheit. Unzählige Klimawandel hat es in den vergangenen Millionen und Milliarden Jahren bereits gegeben. Teils drastische Eiszeiten nicht kaum zu zählender Anzahl und nicht minder dramatische Hitzezeiten.

Klima-Experten streiten keinesfalls ab, dass solche Klimawandel vollkommen natürliche Prozesse des Planeten sind. Zahlreiche Faktoren spielen hierbei eine Rolle. Ein sehr neuer Faktor soll aber der Mensch und seine unlebendige Gier nach Energie sein. Billiarden Tonnen Abgase – sogenannte Treibhausgase – wurden bereits in die Umwelt geblasen und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Staatengemeinschaft schachert hier um jedes Zehntel-Grad Erderwärmung, das zu viel ist.

Uneins ist man hingegen durchaus darin, wie weit die Menschheit und ihre Industrie zur Erwärmung unseres Heimatplaneten beiträgt. Einige zweifel sogar zur Gänze an, dass der Mensch überhaupt eine Mitschuld am Klimawandel hat. Hier wird eher eine Klima-Verschwörung vermutet.

Ungeachtet der endlosen Klima-Debatten und -Abkommen unserer modernen Welt gab es diese Diskussionen bereits vor über 100 Jahren. Und das ist ohne Frage mehr als erstaunlich. Im Zeitalter der rasant boomenden Industrialisierung vor dem 1. Weltkrieg machte sich eigentlich niemand über solche Belanglosigkeiten wie Klimawandel und Erderwärmung Gedanken. Fraglich, ob sich überhaupt jemand derart zukünftige Szenarien vorstellen konnte.

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Eine wärmende Decke für die Erde

Anders sah es zum Beispiel am 17. Juli 1912 im “The Braidwood Dispatch and Mining Journal” aus. Da erschien unter der eindeutigen Überschrift die Meldung “Kohleverbrauch beeinflusst das Klima”. In dieser, auch von anderen Zeitungen gebrachten Meldung, hieß es:

Die Öfen der Welt verbrennen momentan etwa 2.000.000.000 Tonnen Kohle pro Jahr. Wenn diese verbrannt wird, indem es sich mit Sauerstoff verbindet, fügt es der Atmosphäre jährlich etwa 7.000.000.000 Tonnen Kohlendioxid hinzu. Dies tendiert dazu, die Luft zu einer effektiveren Decke für die Erde zu machen und ihre Temperatur zu erhöhen. Die Wirkung kann in einigen Jahrhunderten beträchtlich sein.

Auch die Australische Zeitung “Rodney and Otamatea Times” brachte diesen warnenden Beitrag wortgetreu am 14. August 1912. Eine “effektive Decke für die Erde” die einen Temperaturanstieg zur Folge hat, ist nichts anderes als der Treibhauseffekt. Verursacht durch die Verbrennung von Kohle.

Mit Blick auf die derzeitigen Streitigkeiten in Sachen Kohleausstieg oder Braunkohleabbau am Tagebau Hambach, eine Warnung, die aktueller wohl nicht sein könnte. Auch wenn sie 106 Jahre alt ist.

Diese kurze Meldung vom Sommer 1912 hatte aber auch einen Ursprung, der genauer auf die Klimaprognosen damals einging. Es war ein Artikel von Fancis Molena in dem Magazin “Popular Mechanics” vom März 1912. Unter der Überschrift “Bemerkenswertes Wetter von 1911: Die Wirkung der Kohleverbrennung auf das Klima – Was Wissenschaftler für die Zukunft vorhersagen” wird dort auf mehreren Seiten unter anderem eine düstere bzw. warme Zukunft der Erde prophezeit.

Auf Seite 341 findet sich eine Illustration, die die Luftverpestung durch Kohlenutzung drastisch veranschaulicht. Genau diese Bildunterschrift ist es, die von verschiedenen Zeitungen 1912 als eigene Meldung veröffentlicht wurde:

Erderwärmung und Treibhausgase: Wissenschaftler warnten bereits vor über 100 Jahren in dem Magazin "Popular Mechanics"
Erderwärmung und Treibhausgase: Wissenschaftler warnten bereits vor über 100 Jahren in dem Magazin “Popular Mechanics”

Dieser Beitrag ist zwar kein Thema zu Grenzwissenschaft und Mystery Files, zeigt aber eines mehr als deutlich und gehört somit doch dazu: Man kann nur aus der Vergangenheit lernen!

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Lars A. Fischinger

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Müssen alle unsere Religionsbücher umgeschrieben werden, wenn wir Aliens finden oder Kontakt mit ihnen haben?

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Müssen alle Religionsbücher umgeschrieben werden - wenn wir Aliens finden? Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Müssen alle Religionsbücher neu geschrieben werden – wenn wir eines Tages Kontakt mit Aliens haben? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Drei Fragen bewegen Menschen immer wieder: Gibt es Gott? Gibt es intelligente Außerirdische? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Alle Religionen der Welt kombinieren die erste und dritte Frage in ihren Heilslehren, Dogmen und Weltanschauungen. Die Angst vor dem Tod und einem möglichen “Danach” ist das Fundament aller Religionen, gleich wie genau sie dieses angebliche Leben nach dem Tod jeweils ihren Anhängern verkünden. Aber brächte die direkte oder indirekte Entdeckung von anderen Zivilisationen im All diese Glaubenslehren ins Wanken? Müssten die Religionsbücher “neu geschrieben” werden, wenn wir eines Tages Aliens entdeckten? Wichtige Fragen, die ich in diesem zusammenfassenden Artikel beantworte.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Suche nach den Aliens

Noch haben wir sie nicht gefunden, die Aliens, die Außerirdischen. Bisher sind wir allein auf unserem Planeten Erde und wissen nicht, ob und wo sich andere intelligente Spezies im Universum befinden. Aber wir vermuten oder glauben, dass es sie gibt!

Heutige Astronomen leben und arbeiten in einem für sie unfassbar faszinierenden Zeitalter der Entdeckungen im All. Nicht nur, da unlängst die allermeisten sicher sind, dass es irgendwo auch andere Intelligenzen und Zivilisationen im Universum gibt. Begeistert sind viele “Weltraumforscher” auch deshalb, da sie sicher sind, dass noch zu unseren Lebzeiten diese Aliens gefunden werden.

Ob wir jetzt Mikroben auf anderen Himmelskörpern unseres Sonnensystems finden, ein Radiosignal einer Alien-Zivilisation durch SETI empfangen oder einen bewohnten Exoplaneten finden werden: Wir werden anders Leben im All finden. Wenn die fremden Wesen nicht eines Tages plötzlich mit ihren Raumfahrzeugen die Erde besuchen, suchen Astronomen weltweit eben nach diesen “Anderen”.

Das sind nüchternen Fakten. Wobei natürlich der Unterschied zwischen gefundenen Mikroben irgendwo in unserem eigenen Solarsystem und einer fremden Intelligenz irgendwo im All natürlich gewaltig sind.

Was aber würden die Weltreligionen dazu sagen, wenn wir eines Tages (SETI-)Kontakt mit einer anderen Rasse aus dem Weltraum haben werden? Stampfen sie dann ihre Religionsbücher ein oder werden diese “umgeschrieben” und erscheinen dann als “Bibel 2.0” oder “Cosmic Koran”? Spannende Fragen, die ich schon seit Jahren auf Grenzwissenschaft und Mystery Files in Artikeln und Postings immer wieder behandel.

So auch aus “aktuellem Anlass” zusammenfassend an dieser Stelle.

Update der Religionsbücher?

Auf der Webseite “Gutefrage.net”, auf der ich immer wieder Themen meiner Kategorie “Netzfundstück” finde, erschien vor zwei Tagen die Frage:

Müssen alle Religionsbücher umgeschrieben werden, wenn Radiosignale von Außerirdischen die Erde erreichen oder wenn sogar Außerirdische auf der Erde landen?

Eine einfache Frage die man grundsätzlich ganz einfach beantworten kann: Nein!

Man kann sie aber auch wesentlich umfassender beantworten und diskutieren, wenn man die Konsequenzen dieser Entdeckung für Religionen mit in die Antwort einbezieht. Eben so, wie ich es in vielen Blog-Postings getan habe (z. B. HIER, HIER, HIER, HIER & HIER uvm.). Die Folgen für Religion und Gesellschaft und vor allem auch für die individuellen Gläubigen dieser Religionen wären weltweit kaum fassbar. Von katastrophal bis ignorant.

“Umschreiben” kann man aber Religionsbücher deshalb nicht. Ob Koran, Bibel oder externe Religionsbücher zu den verschiedenen religiösen Texten, sie alle stehen fest. Der Inhalt der Bibel vor allem ist seit Jahrhunderten zumindest im großen Kern festgelegt. Obwohl es unzählige Schriften außerhalb der Bibel gibt, die nicht in die Bibel aufgenommen wurden. Das gilt für Evangelien ebenso wie für Propheten-Bücher oder Apokalypse.

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Zusätzlich ist die Bibel nicht das Wort Gottes, sondern wurde im Laufe der Jahrtausende immer und immer wieder verändert, wie in diesem Artikel dargelegt. Sollten jetzt also SETI-Signale von intelligenten Aliens empfangen werden oder die Fremden gleich hier landen – kann man nicht einfach die Religionsbücher “umschreiben”.

Mit diesem “umschreiben” der heiligen Schriften inkl. ihrer Sekundärliteratur ist natürlich gemeint, dass man diese korrigieren und ergänzen würde. Das würde bei Texten und Büchern, die teilweise Jahrtausende alt sind, überhaupt nicht gehen. Wer sollte sich beispielsweise hinsetzten, das heute jedem bekannte Neue Testamt in die Hand nehmen und dort Ergänzungen vornehmen? Zum Beispiel um irgendwelche Aussagen zu außerirdischem Leben hinzuzufügen, die dann vielleicht sogar Jesus Christus zugesprochen werden …

Natürlich gilt das auch für die jüdische Thora und den Koran. Kein Rabbiner oder Imam würde es auch nur wagen in den Schriften etwas umzuschreiben und zu ändern,”nur” weil jetzt Außerirdische gefunden wurden. Eher wäre das Gegenteil der Fall.

Das Ende der Religionen?!

Religiöse Schulbücher könnte man selbstverständlich einfach erweitern. Einfügungen in dem Sinne, dass der Herr überall im Kosmos Leben erschaffen hat, wären hier durchaus realistisch. Gleiches gilt für all die zahllosen Bücher, die Gott und seine Texte interpretieren etc., die es bekanntlich ja auch von verschiedenen Päpsten gibt.

Alles andere wäre auch naiv, schließlich sind Außerirdische in diesem Gedankenexperiment ja eindeutig bewiesen oder sogar hier. Vielmehr werden die Religionen der Welt statt ihre Bücher “umzuschreiben” diese für ihre Anhänger neu deuten und auslegen. Der Vatikan hat zum Beispiel kein Problem mit anderen Völkern im All. Sofern diese Aliens nie von Jesus besucht worden wären, da es nach deren Ansicht nur hier auf der Erde Jesus als Erlöser gab.

Viele Religions-Fanatiker werden sicherlich die Außerirdischen dämonisieren und verteufeln. Für mich steht das außer Frage. “Normale” Anhänger dieser oder jener Religion werden aber sicher auf entsprechende Aussagen und Deutungen ihrer geistigen und spirituellen Führer warten und hören. Immerhin finden sich in Thora, Bibel und auch Koran keine klaren Aussagen für die gläubigen Leser, dass es noch andere Wesen im All gibt. Aber auch keine dagegen. Auch bei “Gutefrage.net” wird dies in einer Reihe von Antworten richtigerweise betont.

Ob das nicht dennoch das Ende vieler Religionen sein wird, steht auf einem anderen Blatt.

Betrachtet man aber diese heiligen Bücher modern und im Sinne von Außerirdischen im All, wird man durchaus an vielen Stellen fündig. Man muss dabei nicht einmal ein Prä-Astronautiker oder allgemein Grenzwissenschaftler sein, der (wie ich) solche Schriften nach Astronautengötter-Spuren der Vergangenheit hin untersucht. Solche Stellen, Verse oder Aussagen sind dann für die geistigen Oberhäupter quasi “Hintertürchen” für ein neue bzw. erweiterte Deutung der religiösen Bücher.

Religiöse Hintertüchern für die Gläubigen

Nehmen wir den ersten Satz der Bibel und damit der Thora im Buch Genesis:

Am Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.

Schon hier haben wir ein Hintertürchen. Auch wenn in vielen modernen Bibeln nicht mehr “die Himmel” steht, sondern nur “den” , so schuf der Herr doch mehre Himmel. Für die Neuauslegung nach dem Kontakt mit Außerirdischen ist schon das wunderbar dazu geeignet, den Gläubigen zu sagen: “Seht her, es gibt noch andere Himmel und damit Welten.”

Beispiele für solche Textstellen, die aufgrund der Entdeckung von Aliens neu interpretiert werden können, gibt es viele in der Bibel.

Einfacher haben es da aber die Muslime mit dem Koran, denn hier könnte der Imam zum Beispiel auf folgende Verse verweisen:

Seht ihr nicht, wie Allah sieben Himmel erschuf, einen über dem anderen (…)“ (71. Sure, “Noah”, Vers 16)

Und er (Allah, L.A.F.) bildete in zwei Tagen zu sieben Himmel und teilte jedem Himmel seine Aufgabe zu, und wir schmückten den untersten Himmel mit Leuchten aus und stellten ein Wache hin.“ (41. Sure, “Die deutliche Erklärung“, Vers 13)

Natürlich können auch die Christen die angeblichen Worte von Jesus “In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen” (Joh. 14,2) in dieser Hinsicht deuten. Es steht ja nicht geschrieben, dass diese “Wohnungen” nur Menschen vorbehalten sind.

Die zahllosen Gläubigen in Indien und Asien, die ihrem National-Epos Mahabharata treu sind, finden darin ähnliche Aussagen. So etwa über die hinduistische Gottheit Indra, in deren Zusammenhang auch von einem “Weltenhüter” gesprochen wird. Was sind oder waren das für “Welten”, die Heimatwelten von Außerirdischen?

In jüdischen Schriften außerhalb der Bibel (Apokryphen) sowie in den weltbekannten Schriftrollen von Qumran gibt ebenso viele Alien-deutbare Verse für die Gläubigen. Im rund 2.000 Jahre alten “Genesis-Apokryphon” (früher “Lamech-Rolle” genannt) aus Qumran lesen wir zum Beispiel in 1QapGen II  bis V Aussagen wie diese über Gott:

Ich möchte, dass du schwörst, beim Allerhöchsten, beim obersten Herrn, dem König aller Welten, dem Führer der Söhne des Himmels (…)“

Ich schwöre es du durch den Heiligen Großen, den König der Himmel (…)”

König “aller Welten” und “der Himmel” ist problemlos als Gott oder Schöpfer von anderen Planeten und deren Bewohner auszulegen.

Auch wenn nach der Entdeckung von Aliens sicher keine Religionsbücher “umgeschrieben” werden müssen (oder können), werden viele Gläubige trotzdem fragend in den Himmel blicken. Ob zu den Außerirdischen oder ihrem jeweiligen Gott sei mal dahingestellt. Sicher wird aber eine nicht geringe Anzahl der Gläubigen ihre spirituellen Führer fragen, warum sie nicht viel früher ihre heiligen Schriften dahingehend betrachtet haben.

“Jetzt, wo die fremden Wesen im All gefunden wurden, könnt ihr uns viel erzählen!” So oder so ähnlich könnte ich mir deren Vorwürfe und Zweifel vorstellen.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Jagd nach einer “zweiten Erde” im All: Euphorie über die Entdeckung des “lebensfreundlichen Planeten” Ross 128b

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Die Jagd nach Leben im All: Über euphorische Medienberichte und eine dabei untergegangene Meldung (Bild: NASA/R. Ramirez)
Die Jagd nach Leben im All: Über euphorische Medienberichte und eine dabei untergegangene Meldung (Bild: NASA/R. Ramirez)

Dass sich hin und wieder Meldungen und Berichte auf dem Bereich Grenzwissenschaft & Mystery Files “überschlagen”, ist nicht neu. Ebenso wenig ist es nicht neu, dass sich daraufhin oftmals auch Spekulationen und Diskussionen häufen und sehr gerne ausufern. Beispielsweise in den Sozialen Netzwerken aber auch in der Presseberichterstattung selbst. Die jüngsten Entdeckung rund um den nur 11 Lichtjahre entfernten Exoplaneten “Ross 128b” ist ein solches Beispiel, da es auf diesen erdähnlichen Planeten sogar außerirdisches Leben geben könnte. “Sensations-Fund” und “neue Erde entdeckt!” sind einige der Schlagzeilen dieser Tage. Was es genau mit dieser wissenschaftlich spannenden Entdeckung des Planeten “Ross 128b” auf sich hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Sensationsfund: “Zweite Erde Ross 128b”

Vorweg: Es wurde keine “Zweite Erde” in 11 Lichtjahren Entfernung um den roten Zwergstern Ross gefunden. Es wurde dort im Sternbild Jungfrau ebenso kein Planet mit Leben entdeckt. Die Astronomen haben bei dem jetzt gefundenen Exoplaneten “Ross 128b” auch nie davon gesprochen, dass es ein “Planet wie die Erde” ist.

All diese Behauptungen sind nichts weiter als unsachlich aufgebauschte Aussagen der Presse. Die britische Boulevardzeitung “The Sun”, die aufgrund ihrer großen medialen Verbreitung einer der Auslöser für diesen neuerlichen “Erde 2.0-Boom” ist, titelte beispielsweise am  15. November:

Ist das draußen jemand? Der erdähnliche Planet Ross 128b könnte ein ,komfortables’ Zuhause für außerirdisches Leben sein und kommt von  Tag zu Tag näher. Astronomen entdecken eine mysteriöse Welt, die die endgültige Antwort auf die Frage geben könnte, ob wir alleine im Universum sind.

Das klingt überaus spannend und ist es auch. Aber eine “neue Erde” oder etwas ähnliches ist der Planet “Ross 128b” längst nicht. Und selbst die Sensationszeitung “The Sun” schreibt:

Es ist unklar, ob dort Wasser existiert, aber das chilenische La Silla-Observatorium baut jetzt ein extrem-großes Teleskop, um ihn auf Lebenszeichen zu untersuchen, die als Biomarker angehen werden.

Ein Planet wie die Erde, von dem unbekannt ist, ob es dort Wasser gibt?

Die NASA glaubt, dass sie in 20 Jahren außerirdisches Leben finden wird (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Die NASA glaubt, dass sie in 20 Jahren außerirdisches Leben finden wird (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Das klingt unter den sensationellen Schlagzeilen doch eher ernüchternd. Es stimmt übrigens auch nicht, dass das La Silla-Observatorium in Chile, das zur Europäischen Südsternwarte (ESO) gehört, jetzt nur deshalb ein riesiges Teleskop baut, um Spuren von Leben auf dem Planeten “Ross 128b” zu suchen. Die ESO baut dort nämlich schon länger an solchen Teleskopen und dabei ist auch das genannte “Extremely Large Telescope“, das laut Plan 2024 fertig gestellt sein soll.

Planet “Ross 128b”: Alle 10 Tage Silvester

Abseits der weit verbreiteten Boulevardmedien wie eben “The Sun” findend man natürlich auch Berichte, die sich auf die bisherigen Fakten zu “Ross 128b” konzentriert haben. Erschienen sind diese Fakten in einer Studie am 8. November 2017 in “Astronomy & Astrophysics” (Pdf HIER). Darin berichten die ESO-Forscher des La Silla-Observatoriums, dass der Planet “Ross 128b” ein “erdähnliches Klima” haben könnte.

Nach den Untersuchungen der internationalen Astronomen der Europäischen Südsternwarte mit dem “High Accuracy Radial velocity Planet Searcher” (HARPS) seien sie sicher, dass auf diesem nahen Exoplaneten Temperaturen von minus 60 bis plus 20 Grad Celsius herrschen könnten. Das sind für das Vorhandensein von Wasser in flüssiger Form sehr gute Voraussetzungen. Ob es dort aber auch tatsächlich existiert, das wissen die Forscher um Xavier Bonfils von der Universität Grenoble Alpes (Frankreich) selber nicht:

Allerdings ist es unklar, ob der Planet innerhalb, außerhalb oder an der Grenze der habitablen Zone liegt, innerhalb der flüssiges Wasser auf der Oberfläche eines Planeten existieren kann.

Auch das klingt nicht wie eine “Zweite Erde”. Auch die Umlaufbahn des Planeten ist alles andere, als mit unserer Erde zu vergleichen. “Ross 128b” umkreist seinen Stern auch in einem sehr geringen Abstand, der etwa nur 5 Prozent des Abstandes Erde-Sonne beträgt. Und obwohl es sich um einen Gesteinsplaneten wie die Erde handelt, hat er die 1,35-fache Masse unserer Heimat im All und kann deshalb keine “Erde 2.0” sein. Aufgrund des sehr geringen Abstandes zu seinem Zentralgestirn dauert dort ein Jahr auch nur 9,9 Tage.

Das Böse im All heißt "Hercólubus oder roter Planet": Was uns die Alcione-Gesellschaft sagen will (Bilder: NASA / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Das Böse im All heißt “Hercólubus oder roter Planet”: Was uns die Alcione-Gesellschaft sagen will (Bilder: NASA / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Man stelle sich also vor, dass ein irdisches Jahr nicht 365 Tage sondern 10 Tage dauert. Das Klima wäre dann alles andere als angenehm und stabil und wohl niemand möchte gern auf einer solchen Welt leben. Auch wenn es wie unsere Erde ein Gesteinsplanet ist, ist dieser Exoplanet eben nur erdähnlich. Das sind auch unsere beiden Nachbarplaneten Venus und Mars. Auch diese beiden Welten aus Gestein in unserem eigenen Solarsystem sind erdähnlich, können aber unterschiedlicher wohl kaum sein!

Wohl niemand würde Mars oder Venus auch als “neue Erde” bezeichnen …

Die Vermutung, dass es auf “Ross 128b” flüssiges Wasser und damit die Voraussetzung für außerirdisches Leben geben könnte, hat vor allem auch mit seinem Zentralgestirn zu tun. Der ferne Planet umrundet zwar seine Sonne in einem derart extrem nahen Orbit, aber diese ist dabei lediglich ein massearmer Roter Zwergstern.  Diese Art Stern katalogisieren Astronomen als eine “Spektraltyp M4-Sonne” und der Rote Zwerg von “Ross 128b” habt dabei nur 0,3 Prozent der Leuchtkraft unserer eigenen Sonne.

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Wie Eis in der Sonne …

Nichtmal ein halbes Prozent der Energie unseres Heimatstern also geht von dieser Sonne aus. Damit ist der Rote Zwerg extrem schwach, woraus folgt,, dass sich die dortige habitable Zone sehr, sehr nahe um ihn befindet. Das heißt, das jener Bereich um diese Sonne, in denen theoretisch die Möglichkeit für flüssiges Wasser und damit Alien-Leben existiert, mit unserer heimatlichen Lebenszone der Erde überhaupt nicht zu vergleichen ist. Wäre unsere Sonne ein solcher schwach strahlender Roter Zwerg, wäre es hier auf unserer Erde eiskalt und es gäbe hier kein menschliches Leben.

Bei “Ross 128b” ist das anders, da er eine enge Kreisumlaufbahn um seinen Stern hat, also der Radius des Orbit zwischen ihm und dem Roten Zwerg viel kleiner ist. Darum dauert dort ein volles Jahr auch nur rund 10 Stunden. Aufgrund dieser nahen Umlaufbahn bekommt “Ross 128b” aber die 1,4-fache Sonneneinstrahlung wie unsere Erde von unserem Fixstern ab. Also, so das wissenschaftliche Team um Xavier Bonfils, liegt der Planet in der bewohnbaren Zone seiner Sonne und könnte flüssiges Wasser und sogar einfaches Leben tragen. Hier schmilzt das Eis sprichwörtlich in der Sonne

Gibt es eine "Erde 2.0" im Sonnensystem Alpha Centauri? Ein privates Forschungsprojekt will sie finden (Bild: NASA)
Gibt es eine “Erde 2.0” im Sonnensystem Alpha Centauri? Ein privates Forschungsprojekt will sie finden (Bild: NASA)

Vollkommene Laien der Astronomie können sich das sehr vereinfacht so vorstellen:

Man nehme eine 100 Watt-Glühbirne als unsere wärmende Sonne und halte bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt einen Eiswürfel als Erde in einiger Entfernung vor die Lampe. In dem Abstand, wo dieser Eiswürfel schmilzt und damit flüssig wird, befindet sich die habitable Zone mit unserem Planten.

Nun nimmt man eine winzige Kerze oder noch besser eine Glühbirne mit einer Leistung von bescheidenen 0,3 Watt als den Roten Zwergstern und einen zweiten Eiswürfel als Exoplaneten “Ross 128b” und wiederholt das “Experiment”. In der Entfernung von dieser “Mini-Sonne”, wo dann auch dieser Eiswürfel schmilzt und zu Wasser wird, liegt die diese angebliche “zweite Erde”.

Planet mit Kurs auf die Erde? Ja, aber ..

Das ist natürlich kein wissenschaftlicher Versuchsaufbau aber veranschaulicht doch, um was es sich bei “Ross 128b” und seinem Mutterstern handelt. Trotzdem ist die Entdeckung mit dem Spektrografen HARPS der Astronomen der Europäischen Südsternwarte sehr spannend. Viele Medien überschlugen sich in den letzten Tag mit sensationell klingenden Überschriften zu dieser Entdeckung. Neben den Stichworten “Zweite Erde” und “Aliens” bzw. “bewohnbarer Planet im All” hieß es auch, dass sich dieser Planet auf Erde zu bewegen würde.

“,Erde 2′ rast auf unsere Erde zu – mit Aliens?” schrieb etwa heute.at am 16. November. “Erdähnlicher Planet nährt sich unserem Sonnensystem” titelte eine Zeitung (“Die Welt“, 16. November) und die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” schrieb entsprechend am 16. November, dass ein “Planet mit Kurs auf die Erde” entdeckt wurde, auf dem es vielleicht Leben gibt. Und bei “InTouch” klang es dann am 16. November geradezu schockierend: “Neue Erde nimmt Kurs auf uns – darauf könnten Aliens leben!”

Bewohnbarer Planet vor unserer kosmischen Haustür gefunden? Die Gerüchte um eine “Erde 2.0” um den Stern Proxima Centauri brodeln … (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Neue Erde direkt in unserer Nachbarschaft um den Stern Proxima Centauri gefunden? (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Solche Headlines, die sich weltweit in ähnlicher Form in den Medien finden, klingen irgendwie nach drittklassigen Science-Fiction B-Movies aus Hollywood der 1960er Jahren. Mit dem Unterschied, dass sie prinzipiell sogar stimmen.

“Der soll nur kommen”, schrieb ich vor einigen Tagen auf meiner Facebook-Seite zu einem entsprechen Posting von mir. Und das macht er auch, wobei es allerdings noch zehntausende Jahre dauern wird, bis “Ross 128b” bei uns ist. “Bei uns” wird er dann aber auch nicht sein, obwohl sich das ganze Sternsystem auf uns zu bewegt.

Das Sonnensystem wird in etwa 79.000 Jahren, so schätzen es die Astronomen in ihrer Studie, in dem Sinne “bei uns” sein, dass es dann unser nächster Nachbarstern im All sein könnte. Das ist derzeit der berühmte Stern Proxima Centauri in nur 4,24 Lichtfahren Entfernung, der in den letzten Jahren bei der Suche nach erdähnlichen Planeten und Leben im All immer wieder für spannende Diskussionen sorgte. Der Rote Zwergstern “Ross 128” und seine “Erde 2.0” würden bei ihrer kosmischen Wanderung demnach in rund 80.000 Jahren Proxima Centauri den Titel “nächster Nachbar der Erde” streitig machen.

Um das ferne Jahr 81.000 nach Christus wäre er dann natürlich immer noch Lichtjahre von unserer Heimat entfernt … auf der es dann möglicherweise nicht mal mehr Menschen gibt.

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Lars A. Fischinger

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Die NASA sucht jemanden, der die Erde vor Aliens beschützt. Aber warum eigentlich? +++ YouTube-Video +++

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Sucht die NASA wirklich jemanden, der die Erde vor Außerirdischen beschützt? Und was macht dieser Mitarbeiter genau? (Bild: NASA)
Sucht die US-Weltraumbehörde wirklich jemanden, der die Erde vor Außerirdischen beschützt? Und was macht dieser Mitarbeiter genau? (Bild: NASA)

Vor einiger Zeit machte eine offizielle Stellenausschreibung der NASA Schlagzeilen in der Presse. Darin wurde ein neuer „Planetenschutzbeauftragter“ gesucht, der unsere Erde „vor Aliens beschützen“ soll. Ein Jobangebot, das auf den ersten Blick recht seltsam erscheint und doch überaus ernste Hintergründe hat. Welche spannenden Hintergründe sich hinter dem Job als „Planetenschutzbeauftragter“ im Dienst der US-Raumfahrtbehörde stecken, erkläre ich Euch in diesem YouTube-Video.

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Ein „Planetenschutzbeauftragter“ bei der NASA klingt nach einer spannenden Aufgabe. Ein “Guardian of the Galaxy”, der unsere Erde vor bösartigen Außerirdischen verteidigt, mag man denken.

Das klingt sehr nach Science-Fiction und irgendwie überhaupt nicht nach einem seriösen Stellenangebot der Raumfahrtbehörde in den USA. Befürchten die Wissenschaftler etwa eine Invasion von Aliens auf unseren Planten? Muss deshalb ein Mitarbeiter für den Schutz der Erde eingestellt werden?

So “einfach” ist die ausgeschriebene Stelle dann doch nicht, wie Ihr in meinem neuen Video auf meinem YouTube-Channel erfahrt.

Bleibt neugierig …

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Eine “schockierende Entdeckung”: Archäologen fanden in China eine 2.000 Jahre alte “ägyptische Pyramide” im Mini-Format

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Archäologen fanden in China eine 2.000 Jahre alte "ägyptische Pyramide" im Mini-Format (Bild: YouTube-Screenshot / Varbage)
Archäologen fanden in China eine 2.000 Jahre alte “ägyptische Pyramide” im Mini-Format (Bild: YouTube-Screenshot / Varbage)

Das weltweite Vorkommen von Pyramiden aus zahlreichen Kulturen der Geschichte fasziniert schon lange die Forschung. Sowohl Grenzwissenschaft, “alternative Geschichtsschreibung” wie auch die etablierte Archäologie begeistern sich über solche Funde und Monumente, die sehr oft als Grabmale gedient haben. Seit Mitte März 2017 berichten vor allem englische Medien inzwischen verstärkt über den Fund einer neuen Pyramide, die in China gefunden wurde. Es sei eine “schockierende” Entdeckung, schreiben die einen. Während andere das Bauwerk schlicht als “strange” – also merkwürdig oder sonderbar – bezeichnen. Der Grund ist, dass diese rund 2.000 Jahre alte Pyramide in China jenen Bauten in Ägypten stark ähnelt. Was genau ist von der sehr interessanten Entdeckung der chinesischen Archäologen zu halten?

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Das auf dem ganzen Planeten Pyramiden stehen ist kein Geheimnis oder eine fixe Idee von irgendwelchen Verschwörungstheoretikern, sondern eine Tatsache.

Tatsache ist dabei auch auch, dass quasi jeder Steinhaufen oder Erdhügel irgendwo aus der Welt sehr gerne sogleich “Pyramide” genannt wird. Auch solche, die dabei nicht mal auf dem zweiten oder dritten Blick einer Pyramiden auch nur entfernt ähneln. Wie beispielsweise das Felsgebilde von Yonaguni im Meer vor der Küste Japans.

Pyramiden in China – und die Kritiker

Pyramiden in China sind lange bekannt und es sind unzählige davon mehr oder weniger gut dokumentiert. Mehr chinesische Pyramiden als Pyramiden in Ägypten soll es sogar geben. Und obwohl man durchaus sehr skeptisch sein muss, was heute alles als “Pyramide” angesehen wird, sagen Kritiker immer wieder gerne, dass die Pyramiden in China keine Pyramiden sind.

Gerne werden sie einfach als Hügel aus gestampfter Erde oder Erdaufschüttungen bezeichnet. So, als wollen Skeptiker die Pyramiden in China als “minderwertig” oder sogar “Dreckhügel” disqualifizieren.

Es ist Tatsache, dass richtige “echte Pyramidenformen” aus Stein mit einer Spitze nur in Ägypten durch gewaltige Arbeitsleistungen erbaut wurden. Jedoch ist es auch ein Fakt, dass diese “geometrisch perfekten Pyramiden” von Ägypten im weltweiten Vergleich eine Ausnahme sind. Dieser Umstand schmälert aber nicht die Arbeitsleistung anderer Völker. Etwa die der späteren mittelamerikanischen Maya und Azteken oder eben auch die der Chinesen.

Die “ägyptische Pyramide” in China

Seit am 14. März 2017 die britische Boulevardzeitung “The Sun” über den Fund einer Pyramide in einer Grabanlage in China berichtet hat, folgten einige andere Medien auf dem Fuße. So schrieb “The Sun” ungewohnt sachlich zum Beispiel:

Ein seltsames pyramidenförmiges Grab wurde unter einer Baustelle im Zentrum von China ausgegraben. (…)

Chinesische Medien haben den Grab den Namen ,Pyramide von Zhengzhou’ gegeben. Aber es ist kein Konkurrent der Ägyptens Hauptartaktionen.”

Auch Zeitungen wie etwa “New York Post” einen Tag später bleiben bei ihren Berichten rechts sachlich. Ebenso die britische “Independent” am 17. März, die die Grabanlage bzw. die Pyramide darin nur “mysteriös” fand.

Anders sah es dann bei verschiedenen englischen YouTube-Videos aus. Sie sprachen teilweise bei dem Grab von einer “schockierenden Entdeckung”, da das Bauwerk ägyptischen Pyramiden so sehr ähneln würde.  Ohne Zweifel ähnelt sie vom Aussehen auch wirklich Pyramiden in Ägypten.

Jedoch ist das auch eigentlich fast schon alles.

Die Pyramide von Zhengzhou

Grundsätzlich hat die Berichterstattung eines gemeinsam: sie nennen auch die Fakten der “Pyramide von Zhengzhou”. Gefunden wurde die Grabanlage bei Bauarbeiten in Zhengzhou der Provinz Henan im östlichen China. Das Grab selber wird auf die Han Dynastie datiert, also zwischen ca. 202 vor bis 220 nach Christus und es ist damit gut 2.000 Jahre alt. Ägyptische Pyramiden sind mehr als doppelt so alt.

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Das Grab besteht aber nicht nur auf dieser winzigen Pyramide “im ägyptischen Baustil”, also aus Stein mit einer mehr oder weniger spitzen Spitze. Daneben liegt ein zylindrisches Bauwerk, das von der Form her an eine Art rundlichen Flugzeughangar erinnert. Das gesamte Grab selber wird mit einer Größe von etwa 30 Metern Länge und 11 Metern Breite angegebenen und sei in Ost-West-Richtung ausgerichtet.

Innerhalb dieser Grabanlage wiederum befindet sich die Pyramide im Stil des alten Ägypten und der längliche Nebenbau. Auf Bildern, die chinesische Medien am 11. März von diesen Ausgrabungen veröffentlichten, kann man das sehr schön sehen. Was man gleichfalls ebenso schön sehen kann, ist, wie mini diese “Pyramide von Zhengzhou” eigentlich ist.

Vielfach ist in der Presse oder in diversen Online-Videos und -Veröffentlichungen zu der Pyramide deren Größe aber gar nicht genannt. Sie ist nur rund 1,83 Meter (6 Fuß) hoch und damit schon eine Art Pyramide für den Vorgarten oder Weihnachtspyramide für die gute Stube. Wobei ich persönlich daran zweifel, dass diese überhaupt so hoch ist. Zumindest wenn man ihre Höhe auf diesem Bild mit dem Mann daneben vergleicht:

Die "schockierende Entdeckung" aus China: Mehr als nur mini (Bild: YouTube-Screenshot / Varbage)
Die “schockierende Entdeckung” aus China: Mehr als nur mini (Bild: YouTube-Screenshot / Varbage)

Ungewöhnlich ist die Pyramide aber vor allem auch dadurch, dass sie nicht all den anderen chinesischen Pyramiden ähnelt. Dieser Mini-Bau stand nicht, wie alle die anderen Pyramiden, über der Erde in der Landschaft herum. Sie ist zusammen mit dem kuppelförmigen Bauwerk daneben im Erdreich in einer Grabkammer unterirdische angelegt und dann als Teil der Gesamtanlage zugeschüttet worden. Und die “Pyramide von Zhengzhou” wurde eben auch nicht aus Erde gebaut, sondern ist aus Steinen gemauert worden.

Eine Reihe von Online-Texten zu dieser archäologischen Zufallsentdeckung verweisen auch auf die “Weiße Pyramide” in China. Jene Pyramide, die angeblich mindestens 300 Meter hoch sein soll und bisher nie gefunden wurde.

Auch wenn ich nicht glaube, dass diese riesige “Weiße Pyramide” in China existiert, so ist ein anderes Pyramiden-Rätsel aus dem Reich der Mitte mehr als spannend. Ein Mysterium, das schon vor Jahrzehnten in der Grenzwissenschaft bzw. Prä-Astronautik für Diskussionen und Spekulationen sorgte, und zu dem ich jüngst in einem neuen E-Book neue Fakten vorstellte.

Auf meiner kommenden Mystery-Tagung am 10. Juni im Galileo-Park in Lennestadt erfahrt Ihr dazu mehr.

Mehr auch in diesem Video von mir auf meinem YouTube-Channel:

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Wenn UFO-Sekten wahnsinnig werden und der Alien-Glaube in den Massenselbstmord führt: Die UFO-Sekte “Heavens Gate” 1997 – eine Analyse

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Screenshot der Webseite der UFO-Sekte Heavens Gate von 1997 (Bild: Archiv)
Screenshot der Webseite der UFO-Sekte Heavens Gate von 1997 (Bild: Archiv)

Das spezielle UFO-Randthema der UFO-Sekten im Bereich der “Fliegenden Untertassen” und Außerirdischen ist eigentlich immer aktuell. UFO-Kulte und gewissen UFO-Alien-Esoteriker mit den wildesten Phantastereien bringen mit diesen seit je her auch die Prä-Astronautik und die UFO-Forschung in Verruf, da sich gerade diese Verrückten in den (modernen) Medien tummeln und ggf. Mainstream-Schlagzeilen machen. Besonders erschreckend war dies 1997 mit einer dieser UFO-Sekten: “Heavens Gate”. Hier eine umfangreiche Aufarbeitung der Ereignisse vor 20 Jahren rund um den Massensuizid des Alien-Kultes.

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Grenzwissenschaft Classics Folge #16: Geheimnisvolle Löcher in der Erde – das Werk von Aliens? TV-Bericht von 1992

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Grenzwissenschaft Classics Videos: Folge #16: Geheimnisvolle Löcher in der Erde - sind sie ein Werk von Aliens und UFOs? (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Grenzwissenschaft Classics Videos: Folge #16: Geheimnisvolle Löcher in der Erde – sind sie ein Werk von Aliens und UFOs? (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Sonderbare Löcher in der Erde, die sich von einem Tag auf den anderen öffnen? Teilweise riesige und kreisrunde „Gruben“, die aussehen, als habe hier jemand das Erdreich einfach herausgebeamt? Dieses Phänomen gibt es in aller Welt und wird meistens mit unterirdischen Einstürzen oder Absenkungen erklärt. Nicht so in diesem TV-Bericht von 1992/93 der Serie „Ungelöste Geheimnisse“ zu solchen Löchern in der Schweiz, in dem auf einige seltsame Begebenheiten dieser Öffnungen aufmerksam gemacht wird.  stecken sogar UFOs und Aliens hinter dem Phänomen? Das erfahrt Ihr in Teil 16 der YouTube-Video-Reihe „Grenzwissenschaft Classics Videos“ …

 

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Dass der Schweizer Käse Löcher hat, sollte jedem bekannt sein. Doch in diesem rund 25 Jahre alten  Fernsehbeitrag geht es um Löcher im Boden der Schweiz selber, für die es angeblich keine rationale Erklärung gibt.

Obwohl solche Einbrüche in aller Welt mit unterirdischen Einstürzen, Bergwerken oder geologischen Verwerfungen erklärt werden, haben die Protagonisten in diesem TV-Bericht Zweifel an diesen Deutungen. Vielleicht stecken sogar forschende Außerirdische dahinter, die Bodenproben mit UFOs aus der Erde nehmen?

Doch schaut selbst – und viel Spaß mit der neuen Grenzwissenschaft Classics Folge Nr. 16.

(Bitte seht mir nach, dass in der Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ teilweise die Filmqualität zum Beispiel aufgrund des Alters der VHS-Quellen nicht optimal sein kann. Danke.)

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Wahlkampf in den USA: Hillary Clinton will die UFO-Geheimhaltung beenden, sollte sie Präsidentin werden +++YouTube-Videos+++

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Hillary Clinton will die UFO-Geheimhaltung beenden wenn sie US-Präsidentin wird (Bild: gemeinfrei / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Hillary Clinton will die UFO-Geheimhaltung beenden wenn sie US-Präsidentin wird (Bild: gemeinfrei / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

(Update) In dieser Woche ist es soweit und wir werden wissen, ob Hillary Clinton oder Donald Trump in das Weiße Haus einziehen kann. Doch bereits am 30. Dezember 2015 hat Hillary Clinton in einem Interview während ihres Wahlkampfes auch das Thema UFO-Vertuschungen der USA angesprochen: Gewinne sie die US-Präsidentschaft, werde  sie auch die UFO-Geheimhaltung beenden, die UFO-Akten offen legen und den Legenden um „Area 51“ und den angeblichen Aliens dort auf den Grund gehen. Clintons Wahlkampfleiter hat dies später in einem Interview erneut betont. Es sei keine Wahlkampfmasche – sondern ernsthafter Wille von Hillary Clinton sei. Mehr dazu an dieser Stelle in zwei YouTube-Videos und einem Artikel

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Posting vom 8. März 2016 / Update: 7. November 2016


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 14. Januar 2016 habe ich auf meinem YouTube-Video-Kanal das Video “Das Ende der UFO-Geheimhaltung? Hillary Clinton verspricht UFO-Aufklärung und glaubt (scheinbar) auch an Ancient Aliens.” online gestellt.

Damals hatte sich Hillary Clinton während ihres Wahlkampfes zum ersten weiblichen Präsidenten der USA dahingehend geäußert, dass sie bei einem Wahlsieg der UFO-Geheimhaltung ein Ende bereiten wird. Das UFO-Phänomen bzw. das Wissen der US-Regierung darüber wolle sie offen legen. Inklusive der Geheimnisse der Militärbasis „Area 51“ in Nevada.

Das entsprechende Video habe ich am Ende nochmals eingefügt. Ebenso ein Video zu diesen Themen und entsprechenden Aussagen von Ex-Präsident Bill Clinton dazu.

Ob Hillary Clinton,die angeblich nicht mal ein Mensch sondern ein Alien ist, oder Donald Trump die US-Präsidentenwahl gewinnt, wissen wir in wenigen Tagen …

Das Ende der UFO-Geheimhaltung sei für die Menschen wichtig!

John Podesta, Wahlkampfmanager von Hillary Clinton, auf dem ich im unten stehenden Video genauer eingehe, gab jüngst genau zu dieser Aussage von Clinton dem Sender “KLAS TV” in Las Vegas/Nevada ein Interview.

VIDEO: Ex-Präsident Bill Clinton über die Area 51, Leben im All, UFOs und die Ankunft der Außerirdischen – was sagte Clinton tatsächlich in einer TV-Talkshow?(Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger)
VIDEO: Ex-Präsident Bill Clinton über die Area 51, Leben im All, UFOs und die Ankunft der Außerirdischen (Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger)

In der Nachrichtensendung “8 News NOW Las Vegas” betonte Podesta am 1. März dieses Jahres, dass Hillary Clinton ihre Aussage von Ende 2015 keineswegs als Witz gemeint habe. Beispielsweise hat damals “CNN” am 4. Januar in einem Kommentar auf Twitter geschrieben, dass Clinton das wohl als Scherz meine. UFOs sind für sie jedoch ein ernstes Thema, so Podesta im Interview, und kein Witz. Auch er selber teile die Ansicht und das Interesse. Es könnte vielleicht sogar eine Art Top Secret Akte der Regierung zum Thema UFOs & Co. geben, spekulierte der Wahlkampfmanager bei “KLAS TV” weiter.

Gleichfalls seien aber auch die Bürger der USA durchaus imstande mit der Wahrheit über UFOs umzugehen. Und auch darum sollten und könnte man die UFO-Akten durchaus alle veröffentlichen. John Podesta:

Ich habe mit Hillary darüber gesprochen. Es ist eine kleine Herzensangelegenheit von mir. Die Menschen wollen wissen, was die Regierung tatsächlich weiß.

(…)

Ich glaube, ich habe sie davon überzeugen können, dass wir uns bemühen müssen, so viele dieser Akten wir möglich freizugeben, denn die Menschen sollten auf ihre berechtigten Fragen endlich Antworten bekommen. Unbekannte Himmelsphänomene sollten sehr viel mehr und sehr viel freier öffentlich diskutiert werden, ohne dass Menschen, die im Licht der Öffentlichkeit stehen und dieses machen, dafür diskreditiert werden.

(…)

Ich denke, das amerikanische Volk ist in der Lage, mit der Wahrheit umzugehen.”

Clintons Wollkampfmanager Podesta ist, wie Ihr im Video unten sehen werdet, auch kein “Neuling” in Sachen UFOs und Geheimhaltung der US-Regierung. Selbst ein Vorwort zu einem Buch zum Thema UFO-Enthüllungen hat Podesta bereits geschrieben …

“Das haben schon ganz andere versucht”

Wird Hillary Clinton - wenn sie Präsidentin der USA werden sollte - die UFO-Geheimhaltung wirklich beenden? (Bild: Gemeinfrei/WikiCommons / Montage: L. A. Fischinger)
Wird Hillary Clinton die UFO-Geheimhaltung wirklich beenden? (Bild: Gemeinfrei/WikiCommons / Montage: L. A. Fischinger)

In zahlreichen Kommentaren bei YouTube zu meinem unten stehenden Video zu dieser Aussage von Hillary Clinton kam immer wieder ein Tenor durch: Alles Propaganda und schon andere haben dies versprochen. So sehe ich das auch. Sollte sie tatsächlich in dieser Woche die Wahl gewinnen und erste Präsidentin der USA werden, ist es doch sehr zweifelhaft, ob sich in der UFO-Politik der Amerikaner irgendwas ändern wird!

Die Aussage von John Podesta als Wahlkampfmanager von Hillary Clinton bei “KLAS TV” während des laufenden Wahlkampfes war im März 2016 nur das: eine Aussage bzw. Ankündigung. Mehr nicht.

Man denke zum Beispiel an folgende Aussage unserer Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel von 2008, der wohl eigentlich nichts hinzuzufügen ist:

“Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt, und wir müssen damit rechnen, dass das in in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.”

YouTube-Videos zum Thema:

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Die Erde ist eine Scheibe, Hillary Clinton ein Reptiloid-Alien und alles wird vertuscht … erklärt ein Anrufer bei Jürgen Domian im Radio

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Die Erde ist eine Scheibe, Clinton ein Reptiloiden-Alien und NASA & Co vertuschen alles ... erklärt zumindest ein Anrufer bei der Call-in-Sendung "Domian" im Radio
Die Erde ist eine Scheibe, Clinton ein Reptiloiden-Alien und NASA & Co vertuschen alles … erklärt zumindest ein Anrufer bei der Call-in-Sendung “Domian” im Radio (Bild: 1live/YouTube-Screenshots / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Die Call-in-Radio-Sendung von “Domian” von Jürgen Domian auf dem Radiosender “1live” des WDR ist seit Jahrzehnten belebt. Unlängst weit über die Grenzen von Nordrhein-Westfalen hinweg, da sie inzwischen nachts auch am Fernsehen zu sehen ist. Der Autor und Moderator Domian gibt dabei meistens Themen vor, die in der Vergangenheit immer wieder durch die Anrufer/Innen für Spaß, Entsetzen, Bewunderung und auch Zündstoff sorgten. In einer seiner Sendung mit einer “freien Themenwahl” rief jüngst ein Verschwörungstheoretiker an, der in der Sendung erklärte, dass die Erde in Wahrheit eine Scheibe sei. Auch wären “Mächtige” in aller Welt echsenartige Außerirdische, die die Menschheit quasi unterjochen wollen – die sogenannten “Reptiloide“. Die Eliten des Planten wissen das, doch ebenso wie die NASA alles vertuscht und fälscht, werden wir auch von diesen betrogen. “Man muss nur recherchieren”, so der Anrufer bei “1live”. Das Video der Call-in-Sendung “Domian” ist jetzt online zu sehen.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit einer gefühlten Ewigkeit gibt es die Radiosendung “Domian” mit Jürgen Domian. Zuvor auf “WDR 1”, der heute “1live” ist, nur als Radioshow und bereits viele Jahre auch als Video-Stream auf dem TV-Sender WDR. Der “Nachtfalke”, wie man Domian auch nennt, geht mit seiner Show nachts um 1 Uhr auf Sendung und wird von seine Fans geliebt.

Was sich der Moderator in all den Jahren an Wahnsinn anhören musste, ist legendär! In seiner Sendung geben sich Irrsinn und ernsthafte Themen den Hörer in die Hand. Selbst ein “echter” Außerirdischer vom Sirius hat bereits beim ihm angerufen.

Am 29. Oktober 2016 wurde ein Video der Sendung “Domian” vom WDR in das Netz gestellt, in dem “ein wahrlich verrückter Anrufer” in der Sendung angerufen hat. So die Worte des Uploaders. Gemeint ist ein Verschwörungstheoretiker, in seinem etwa 14,5 Minuten langen Gespräch mit Jürgen Domian seine Sicht der Welt erklärt. Seit zwei Jahre habe es sich mit diesen Spekulationen befasst, da er eigentlich die Idee der flachen Erde widerlegen wollte …

Die flache Erde und die Reptiloide

VIDEO: Sogar ein Hollywood-Film wurde schon als „Vorbereitung“ auf die Reptiloide und den Planten Nibiru angesehen! (Bild: NASA / Archiv / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: Sogar ein fragwürdiger Hollywood-Film wurde schon als „Vorbereitung“ auf die Reptiloide und den Planten Nibiru angesehen (Bild: NASA / Archiv / Montage: L. A. Fischinger)

Der Anrufer ist überzeugt, dass die Erde in Wahrheit eine Scheibe sei. Alle Fotos und Filmaufnahmen unseres Planten sind rund weg Fälschungen der NASA, die an der geheimen Weltverschwörung einer flachen Erde natürlich beteiligt ist! Andere Fotos, die die Krümmung der Erde zeigen, oder auch eigene Beobachtungen sind optische Täuschungen. Sie entstehen nur dadurch, da Kameraobjektive und das menschliche Auge rund bzw. gebogen sind.

Auch der Mond ist nicht das, was wir zu sehen glauben. Er könnte vielleicht sogar nichts weiter als “eine Projektion” sein und eine wirkliche Kugel ist er schon mal gar nicht …

Vielen an der Welt der Mysterien der Menschheit wird vielleicht aufgefallen sein, dass die Idee der flachen Erde in der letzten Zeit vermehrt verbreitet wird. YouTube oder auch Facebook sind voll mit derartigen Ideen und Verschwörungs-Ideen. Auch der Anrufer bei Domian erwähnt oftmals, dass man nur recherchieren muss, um diese “Wahrheit” einer Erde als Scheibe zu erkennen. Und zwar im Netz und bei YouTube, obwohl es auch dort, so der Anrufer Manuel, Fälschungen gibt.

Doch mehr noch! Die Menschheit ist schon lange von Aliens unterwandert, die menschliche Gestalt annehmen können. In Wirklichkeit sind viele Menschen aus Politik, Wirtschaft und Medien überhaupt keine Menschen. Es sind Reptiloide. Außerirdische in Form von “menschlichen Reptilien”, die ihre Gestalt verändern können und so nur wie Menschen aussehen. Das erinnert nicht nur Jürgen Domian in der Sendung an Science-Fiction, wie er anmerkt. “Man muss nur recherchieren”, weiß aber der Anrufer, dann findet man die Wahrheit.

Sie leben!

Auch Hillary Clinton sei beispielsweise ein solcher Reptilien-Alien. Aber selbst die bekannten Sängerinnen Katy Perry und Miley Cyrus sind in Wahrheit überhaupt keine Menschen, da auch sie Reptiloide seien. Selbst Neuseelands Premier John Key bestätigte 2014 aufgrund einer Anfrage, dass er kein Alien-Reptiloid sondern ein echter Mensch sei. Auch die Menschheit wolle er keineswegs versklaven.

Offiziell: Neuseelands Premier John Key ist kein Alien-Reptoid (Bilder: WikiCommons / gemeinfrei)
Offiziell: Neuseelands Premier John Key ist kein Alien-Reptoid (Bilder: WikiCommons / gemeinfrei)

Übrigens könne man bei einigen Video-Aufnahmen an den Augen sehen, ob jemand Mensch oder Alien ist. Ein Thema, das schon lange in der Grenzwissenschaft kursiert. Und eigentlich eine mehr als schlechte Tarnung dieser kosmischen Echsenwesen.

In dem Science-Fiction-Klassiker “Sie leben!” (1988) von John Carpenter benötigte man wenigstens noch ein Spezialbrille um die außerirdischen Invasoren und Manipulatoren in Menschengestalt zu erkennen. Heute reichen hier schon YouTube-Videos in oftmals schlechter Qualität, um bequem von daheim aus bei einem Kaffee und in Sicherheit, diese unheimliche Weltverschwörung der Reptiloide aufzudecken.

Diese Reptilien aus dem All wollen die Menschheit vernichten, ist der Anrufer sicher. Vielleicht hätte sie keine andere Möglichkeit, als sich in Menschengestalt unter die Menschheit zu mischen um diesen Plan in die Tat umzusetzen, glaubt zumindest er. Er glaubt aber auch, dass die US-Sportlerin und Olympia-Teilnehmerin im Turnen Simone Biles wahrscheinlich durch einen Klon ersetzt wurde. Weil es “physikalisch unmöglich” sei, wie die Turnerin sich bewegen könne, wie es ein Physiker herausgefunden haben soll.

Wie meistens hört sich Jürgen Domian in aller Ruhe die Geschichten und Themen einer Anrufer/Innen an. Aber ihm überkommt da ein schleichendes Gefühl:

Ich hab immer so den Eindruck, dass Leute, die sich in solche Theorien so versteigen…den muss es sehr langweilig sein, in ihren Leben.

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Das Video:

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