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Eine “schockierende Entdeckung”: Archäologen fanden in China eine 2.000 Jahre alte “ägyptische Pyramide” im Mini-Format

Archäologen fanden in China eine 2.000 Jahre alte "ägyptische Pyramide" im Mini-Format (Bild: YouTube-Screenshot / Varbage)
Archäologen fanden in China eine 2.000 Jahre alte “ägyptische Pyramide” im Mini-Format (Bild: YouTube-Screenshot / Varbage)

Das weltweite Vorkommen von Pyramiden aus zahlreichen Kulturen der Geschichte fasziniert schon lange die Forschung. Sowohl Grenzwissenschaft, “alternative Geschichtsschreibung” wie auch die etablierte Archäologie begeistern sich über solche Funde und Monumente, die sehr oft als Grabmale gedient haben. Seit Mitte März 2017 berichten vor allem englische Medien inzwischen verstärkt über den Fund einer neuen Pyramide, die in China gefunden wurde. Es sei eine “schockierende” Entdeckung, schreiben die einen. Während andere das Bauwerk schlicht als “strange” – also merkwürdig oder sonderbar – bezeichnen. Der Grund ist, dass diese rund 2.000 Jahre alte Pyramide in China jenen Bauten in Ägypten stark ähnelt. Was genau ist von der sehr interessanten Entdeckung der chinesischen Archäologen zu halten?

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Das auf dem ganzen Planeten Pyramiden stehen ist kein Geheimnis oder eine fixe Idee von irgendwelchen Verschwörungstheoretikern, sondern eine Tatsache.

Tatsache ist dabei auch auch, dass quasi jeder Steinhaufen oder Erdhügel irgendwo aus der Welt sehr gerne sogleich “Pyramide” genannt wird. Auch solche, die dabei nicht mal auf dem zweiten oder dritten Blick einer Pyramiden auch nur entfernt ähneln. Wie beispielsweise das Felsgebilde von Yonaguni im Meer vor der Küste Japans.

Pyramiden in China – und die Kritiker

Pyramiden in China sind lange bekannt und es sind unzählige davon mehr oder weniger gut dokumentiert. Mehr chinesische Pyramiden als Pyramiden in Ägypten soll es sogar geben. Und obwohl man durchaus sehr skeptisch sein muss, was heute alles als “Pyramide” angesehen wird, sagen Kritiker immer wieder gerne, dass die Pyramiden in China keine Pyramiden sind.

Gerne werden sie einfach als Hügel aus gestampfter Erde oder Erdaufschüttungen bezeichnet. So, als wollen Skeptiker die Pyramiden in China als “minderwertig” oder sogar “Dreckhügel” disqualifizieren.

Es ist Tatsache, dass richtige “echte Pyramidenformen” aus Stein mit einer Spitze nur in Ägypten durch gewaltige Arbeitsleistungen erbaut wurden. Jedoch ist es auch ein Fakt, dass diese “geometrisch perfekten Pyramiden” von Ägypten im weltweiten Vergleich eine Ausnahme sind. Dieser Umstand schmälert aber nicht die Arbeitsleistung anderer Völker. Etwa die der späteren mittelamerikanischen Maya und Azteken oder eben auch die der Chinesen.

Die “ägyptische Pyramide” in China

Seit am 14. März 2017 die britische Boulevardzeitung “The Sun” über den Fund einer Pyramide in einer Grabanlage in China berichtet hat, folgten einige andere Medien auf dem Fuße. So schrieb “The Sun” ungewohnt sachlich zum Beispiel:

Ein seltsames pyramidenförmiges Grab wurde unter einer Baustelle im Zentrum von China ausgegraben. (…)

Chinesische Medien haben den Grab den Namen ,Pyramide von Zhengzhou’ gegeben. Aber es ist kein Konkurrent der Ägyptens Hauptartaktionen.”

Auch Zeitungen wie etwa “New York Post” einen Tag später bleiben bei ihren Berichten rechts sachlich. Ebenso die britische “Independent” am 17. März, die die Grabanlage bzw. die Pyramide darin nur “mysteriös” fand.

Anders sah es dann bei verschiedenen englischen YouTube-Videos aus. Sie sprachen teilweise bei dem Grab von einer “schockierenden Entdeckung”, da das Bauwerk ägyptischen Pyramiden so sehr ähneln würde.  Ohne Zweifel ähnelt sie vom Aussehen auch wirklich Pyramiden in Ägypten.

Jedoch ist das auch eigentlich fast schon alles.

Die Pyramide von Zhengzhou

Grundsätzlich hat die Berichterstattung eines gemeinsam: sie nennen auch die Fakten der “Pyramide von Zhengzhou”. Gefunden wurde die Grabanlage bei Bauarbeiten in Zhengzhou der Provinz Henan im östlichen China. Das Grab selber wird auf die Han Dynastie datiert, also zwischen ca. 202 vor bis 220 nach Christus und es ist damit gut 2.000 Jahre alt. Ägyptische Pyramiden sind mehr als doppelt so alt.

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Das Grab besteht aber nicht nur auf dieser winzigen Pyramide “im ägyptischen Baustil”, also aus Stein mit einer mehr oder weniger spitzen Spitze. Daneben liegt ein zylindrisches Bauwerk, das von der Form her an eine Art rundlichen Flugzeughangar erinnert. Das gesamte Grab selber wird mit einer Größe von etwa 30 Metern Länge und 11 Metern Breite angegebenen und sei in Ost-West-Richtung ausgerichtet.

Innerhalb dieser Grabanlage wiederum befindet sich die Pyramide im Stil des alten Ägypten und der längliche Nebenbau. Auf Bildern, die chinesische Medien am 11. März von diesen Ausgrabungen veröffentlichten, kann man das sehr schön sehen. Was man gleichfalls ebenso schön sehen kann, ist, wie mini diese “Pyramide von Zhengzhou” eigentlich ist.

Vielfach ist in der Presse oder in diversen Online-Videos und -Veröffentlichungen zu der Pyramide deren Größe aber gar nicht genannt. Sie ist nur rund 1,83 Meter (6 Fuß) hoch und damit schon eine Art Pyramide für den Vorgarten oder Weihnachtspyramide für die gute Stube. Wobei ich persönlich daran zweifel, dass diese überhaupt so hoch ist. Zumindest wenn man ihre Höhe auf diesem Bild mit dem Mann daneben vergleicht:

Die "schockierende Entdeckung" aus China: Mehr als nur mini (Bild: YouTube-Screenshot / Varbage)
Die “schockierende Entdeckung” aus China: Mehr als nur mini (Bild: YouTube-Screenshot / Varbage)

Ungewöhnlich ist die Pyramide aber vor allem auch dadurch, dass sie nicht all den anderen chinesischen Pyramiden ähnelt. Dieser Mini-Bau stand nicht, wie alle die anderen Pyramiden, über der Erde in der Landschaft herum. Sie ist zusammen mit dem kuppelförmigen Bauwerk daneben im Erdreich in einer Grabkammer unterirdische angelegt und dann als Teil der Gesamtanlage zugeschüttet worden. Und die “Pyramide von Zhengzhou” wurde eben auch nicht aus Erde gebaut, sondern ist aus Steinen gemauert worden.

Eine Reihe von Online-Texten zu dieser archäologischen Zufallsentdeckung verweisen auch auf die “Weiße Pyramide” in China. Jene Pyramide, die angeblich mindestens 300 Meter hoch sein soll und bisher nie gefunden wurde.

Auch wenn ich nicht glaube, dass diese riesige “Weiße Pyramide” in China existiert, so ist ein anderes Pyramiden-Rätsel aus dem Reich der Mitte mehr als spannend. Ein Mysterium, das schon vor Jahrzehnten in der Grenzwissenschaft bzw. Prä-Astronautik für Diskussionen und Spekulationen sorgte, und zu dem ich jüngst in einem neuen E-Book neue Fakten vorstellte.

Auf meiner kommenden Mystery-Tagung am 10. Juni im Galileo-Park in Lennestadt erfahrt Ihr dazu mehr.

Mehr auch in diesem Video von mir auf meinem YouTube-Channel:

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45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden in China? Neue Fakten zum Rätsel des Dongting-See! +Neues eBook & YouTube-Video+

Gibt es in China 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden? (Bild: R. Habeck / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Gibt es in China 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden? (Bild: R. Habeck / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Seit Jahrzehnten kursiert in der Prä-Astronautik und Grenzwissenschaft die Geschichte von einer unfassbaren Entdeckung: Vor rund 60 Jahren sollen Archäologen am Dongting-See in China die Reste von riesigen und uralten Pyramiden gefunden haben. 300 Meter seien sie hoch gewesen und wurden auf ein Alter von 45.000 Jahren datiert. Mehr noch: Auch ein gewaltiges (künstliches) Tunnellabyrinth haben die Forscher damals angeblich am und unter dem Dongting-See gefunden. Inklusive Spuren von Ancient Aliens. Kritiker sagen, dass die Story 1961 erfunden wurde und alles Lüge und Fake sei. Doch das ist falsch, wie ich es in einem neuen eBook und diesem YouTube-Video am Ende des Beitrages zeige. Es könnte mehr hinter dieser Geschichte stecken, wie es neu entdeckte Hinweise beweisen…

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+++YouTube-Video+++ 16.250 Tonnen schwer: Der gewaltigste Megalith der Welt liegt in China. Nur kennt ihn kaum einer …

16.250 Tonnen schwer! Der gewaltigste Monolith der Welt liegt in China. Nur kennt ihn kaum einer ...
16.250 Tonnen schwer! Der gewaltigste Megalith der Welt liegt in China. Nur kennt ihn kaum einer … (Bild: Lzy Cn / Panoramia / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Unsere Vorfahren haben in aller Welt und zu allen Zeiten gewaltige Steinbearbeitungen geleistet. Zahllose Völker haben gigantische Monolithen transportiert und noch gewaltigere Felsen bewegt. Hier denken die meisten Menschen zum Beispiel an Baalbek im Libanon, wo hunderte Tonnen schwere Bausteine (teilweise!) transportiert wurden. Aber der größte und schwerste jemals von Menschenhand bearbeitete Megalith liegt ganz woanders: Er liegt im Osten von China und wiegt sage und schreibe 16.250 Tonnen – bewegt wurde er aber nie! Alles über diesen steinernen Riesen der Vergangenheit erfahrt Ihr in diesem neuen Video auf meinem YouTube-Kanal.

 

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Als 2014 im Steinbuch von Baalbek (Heliopolis) ein riesiger Baustein mit rund 1.600 Tonnen Gewicht ausgegraben wurde, war die Fachwelt begeistert. Es sei der größte Megalith der Welt, der hier entdeckt wurde.

Die der „Stein des Südens“ mit ca. 1.000 Tonnen Gewicht in Baalbek wurde dieser neue Fund aber niemals bewegt: Auch er liegt bis heute im Steinbuch etwa 900 Meter von der Tempelanlage Baalbek entfernt. Doch niemals bewegt wurde (natürlich) auch nicht der wirklich größte Monolith der Welt, der in China zu finden ist. Ein Gigant, der von anderen beeindruckenden Felsbearbeitungen in Yangshan Quarryu mgeben ist und aus dem 15. Jahrhundert stammt.

In diesem Video stelle ich Euch diese hier im Westen quasi unbekannten Megalithanlage einmal vor.

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Grenzwissenschaft Classics Folge #15: Satelliten der Götter – Astronautengötter, Pyramiden und Mysterien im alten China. TV-Interview mit Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa (1996)

Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #15: Satelliten der Götter - Astronautengötter, Pyramiden und Mysterien im alten China. Interview mit dem Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa von 1996 (Bildmontage: L. A. Fischinger / Archiv / P. Krassa)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #15: Satelliten der Götter – Astronautengötter, Pyramiden und Mysterien im alten China. Interview mit dem Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa von 1996 (Bildmontage: L. A. Fischinger / Archiv / P. Krassa)

Außerirdische Spuren im „Reich der Mitte“? Hinweise auf Astronautengötter im alten China? Pyramiden und andere Rätsel der Vergangenheit in den Weiten Chinas? Kein anderer Autor der Paläo-SETI hat sich mit diesen Fragen schon so früh und intensiv befasst, wie der Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa aus Wien. Er legte nicht nur bereits 1973 als erster Mystery-Autor ein Prä-Astronautik-Buch speziell zu China vor, sondern war bis zu seinem Tode 2005 einer der aktivsten Forscher dieser Materie. In dieser Folge der „Grenzwissenschat classics Videos“ auf YouTube präsentiere ich Euch ein TV-Interview mit Krassa aus dem Jahr 1996. Anlass war sein damals erschienenes Buch „Satelliten der Götter“ (mit Hartwig Hausdorf) über die Rätsel im alten China.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mein sehr geschätzter Forscher-Kollege und Freund Peter Krassa zählt unzweifelhaft nach Erich von Däniken zu einem der großen Pioniere der Prä-Astronautik. Bereits im Jahr 1973 legte er sein Sachbuch „Als die gelben Götter kamen“ vor, in dem sich Krassa als erster Autor auf die Mysterien und Rätsel im alten China konzentrierte. Ebenso reiste er damals schon persönlich hinter den „eisernen Vorhang“ nach China, um dort seine Recherchen nachzugehen. Immer auf den Spuren der Götter aus dem All.

Auch als Biograph von Erich von Däniken, machte sich der Österreicher Krassa in der frühen Prä-Astronautik einen Namen. Krassa war aber nicht nur der erste Mystery-Autor, der über kosmische Spuren im fernen Reich der Mitte recherchierte und berichtete, sondern auch Coautor des Buches „Das Licht der Pharaonen“ aus dem Jahr 1992. Darin schildern er und sein Mitautor Reinhard Habeck die heute in der Grenzwissenschaft wohl jedem bekannten „Glühbirnen von Dendera“ in Ägypten. Eher weniger bekannt ist dabei wohl, dass Habeck und Krassa diese Ideen von „elektrischem Strom im alten Ägypten“ schon 1982 in ihrem gemeinsamen Buch „Licht für den Pharao“ publizierten – dem Vorläufer ihres Paläo-SETI-Bestsellers von 1992.

Dem Gebiet „Astronautengötter in China?!“ blieb der 1938 geborene Jäger des Unfassbaren bis zu seinem Tode 2005 treu und lieferte weitere Bücher zu diesen Themen. Pyramiden in China, „fliegende Drachen der Götter“ und die sog. „Steinscheiben vom Baian-Kara-Ula“ waren die „Steckenpferde“ von Peter Krassa.

Ich freue mich aufgrund meiner persönlichen Verbundenheit mit Peter, Euch in dieser Folge der „Classics“ ein kleines Interview mit ihm präsentieren zu können. Anlass dieses TV-Interview war sein damals neues Buch „Satelliten der Götter – In Chinas verbotenen Zonen“, das Krassa 1995 mit Hartwig Hausdorf veröffentlichte.

Viel Spaß mit der neuen Grenzwissenschaft Classics Folge Nr. #15!

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(Bitte seht mir nach, dass in der Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ teilweise die Filmqualität zum Beispiel aufgrund des Alters der VHS-Quellen nicht optimal sein kann. Danke.)

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YouTube-Video: Die schwebende Stadt von Foshan in China, Video Nr. 2: Ist das Rätsel wirklich gelöst?

YouTube-Video: Die schwebende Stadt von Foshan in China, Video Nr. 2: Ist das Rätsel wirklich gelöst?(YouTube-Screenshot / Montage: L. A. Fischinger)
Schwebende Stadt in den Wolken gesehen? (YouTube-Screenshot / Montage: L. A. Fischinger)

Schwebende Stadt in den Wolken gesehen?! „Was war da am 7. Oktober 2015 über der im Südosten von China gelegenen Stadt Foshan los?“, fragte ich in einem Video auf YouTube am 20. Oktober 2015. Denn die Medien in aller Welt haben berichtet, dass in der chinesischen Stadt Foshan tausende Menschen eine Art „fliegende Stadt“ in den Wolken gesehen haben. Da sie dabei gefilmt worden sein soll, sorgt das Thema für hitzigen Gesprächsstoff. Grund genug, dass nun ein zweites Video zum Thema auf meinem YouTube-Kanal online geht. diesmal nicht mit mir, sondern diesmal wieder mit Marie-Luise Sievers …

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Fall „schwebende Stadt über Foshan“ scheint nicht abgeschlossen zu sein. Es bleiben Fragen und Zweifel offen. Etwa, warum von den angeblich „tausenden Zeugen“ scheinbar nur einer von dem Phänomen eine Aufnahme machte. Ein Umstand, den ich in meinem ersten Video zu diesem Thema als Anmerkung nachgetragen habe.

Aber Marie hat in diesem zweiten Video zum Thema der fliegenden Stadt von Foshan noch mehr anzumerken. Vor allem auch, da nachdem mein erster Film dazu online war, angeblich eine weitere Stadt in den Wolken über Orange in Kalifornien, USA, fotografiert worden sein soll. Und kann es in China tatsächlich eine Luftspiegelung/Fata Morgana gewesen sein?!

Alles dazu in Maries Video des Unfassbaren zur der Stadt in den Wolken …

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Geisterstadt am Himmel über China gefilmt? Was ist die schwebende Stadt von Foshan? YouTube-Video

Geisterstadt am Himmel über China gefilmt? (Bild: YouTube-Screenshot / Montage: L. A. Fischinger)
Geisterstadt am Himmel über China gefilmt? (Bild: YouTube-Screenshot / Montage: L. A. Fischinger)

Was war da am 7. Oktober 2015 über der im Südosten von China gelegenen Stadt Foshan los? Die Medien berichten, dass dort tausende Menschen eine Art „fliegende Stadt“ in den Wolken gesehen haben. Und diese „Geisterstadt“ wurde dabei gefilmt und seit dem das chinesischen Fernsehen dieses Filmchen ins Netz gestellt hat, macht die „schwebende Stadt“ von Foshan im Internet die mediale Runde. Mehr dazu in einem neuen Video von mir auf YouTube.

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  • Update 22. Oktober 2015: Es ist ein zweites YouTube-Video zu diesem Thema in Planung!

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

„Städte am Himmel“ – das klingt für uns Prä-Astronautik-Forscher nach Hinweisen auf Astronautengötter in alten Mythen. Doch diesmal ist es eine „schwebende Stadt“ im fernen China, da für einige Minuten am Himmel über Foshan gesehen wurde.

Die Medien schreiben von Außerirdischen, einem Dimensionstor, dem „Project Blue Beam“ und einer Luftspiegelung. Die Palette der Deutungen des doch sehr schlechten Videos aus China ist lang.

Was steckt hinter diesem Phänomen der Luftspiegelungen und sind solche Naturphänomene für quasi alle Mysterien der Welt verantwortlich, wie ich es in einem eBook 2013 darlegte.

Und kann es eine Fata Morgana überhaupt über den Wolken geben …

Alles dazu in meinem Video des Unfassbaren.

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und bei YouTube kommentieren oder meinen grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

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China will auf dem Mond und dem Mars Gemüse anbauen – erste Versuche laufen bereits

Erdaufgang über den Mond: Werden Bauern der Zukunft einen solchen Ausblick haben? (Bild: NASA)

China baut seine Raumfahrt-Ideen immer weiter aus. Nicht nur Sonden und später auchn bemannte Missionen zum Mond oder auch Mars stehen auf der Liste, sondern auch der Anbau von Gemüse und mehr. Diese Science-Fiction-Ideen sind nicht neu – im Gegenteil sind sie sogar Jahrzehnte alt. Raumfahrer der Zukunft müssten so bei ihren Missionen im Kosmos nicht ihre gesamte Nahrung von der Erde mitnehmen. Nun will China auch solche Experimente in Angriff nahmen.

Chinesische Taikonauten wollen auf dem Mars und auf dem Mond einem Medienbericht zufolge frisches Gemüse anbauen.

Bei einem Probelauf in Peking seien bereits vier verschiedene Gemüsesorten in einem 300 Kubikmeter großen “ökologischen Lebensunterstützungssystem” angebaut worden, das Raumfahrer bei ihren Weltraummissionen mit Luft, Wasser und Essen versorgen solle, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Es werde erwartet, dass das System auch auf dem Mond oder dem Mars eingesetzt werde.

Links:

Zum Thema:
 

 “Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”

(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL

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Sie soll 300 Meter hoch sein: Bauten in Wahrheit die Türken die legendäre “Weiße Pyramide” in China?

Die “Weiße Pyramide” in China – in Wahrheit einst von den Türken erbaut? (Bild Archiv L. A. Fischinger / US Air Force)
Die “Weiße Pyramide” in China – in Wahrheit einst von den Türken erbaut? (Bild Archiv L. A. Fischinger / US Air Force)

In China soll eine sage und schreibe 300 Meter hohe Pyramide stehen, die als “Die Weiße Pyramide” weltweit bekannt wurde. Seit Jahrzehnten kursieren dazu zahlreiche Gerüchte und Spekulationen, wobei es sehr zweifelhaft zu sein scheint, dass dieses Monument überhaupt existiert. Doch in türkischen Medien hieß es schon 2010, dass in Wahrheit einst die Türken diese Pyramide(n) in China errichtet haben sollen. Kann das zutreffen?

Sie soll 300 Meter hoch sein: Bauten in Wahrheit die Türken die legendäre “Weiße Pyramide” in China? weiterlesen

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Mysteriöse Bauwerke: Welche Geheimnisse versteckt China in der Wüste Gobi?

Satellitenbilder zeigen angeblich, dass China seit Jahren mysteriöse Gebäude und Anlagen in der Wüste Gobi errichtet – im Internet ist in dem Zusammenhang mittlerweile nur noch von den „Gobi-Mysterien“ die Rede.

Und nun glaubt der ein oder andere an eine chinesische Area 51, in der geheime Projekte oder sogar UFOs erforscht werden.

Doch was steckt wirklich dahinter?

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Das Atlantis der Karibik: Die Rätsel von Bimini +++ Artikel +++

ARTIKEL: Atlantis der Karibik: Die Rätsel von Bimini (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Atlantis der Karibik: Die Rätsel von Bimini (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Überall auf der Welt suchen Menschen das versunkene Atlantis. Dabei reichen die Thesen zur Lokalisierung der mutmaßlichen Ur-Kultur von Südamerika über das Mittelmeer bis zum Himalaja und sogar in den Weltraum. Vor 50 Jahren kam eine weitere Überlegung zu Atlantis hinzu, als in der Karibik bei den Bahamas (Bimini) mutmaßlich künstliche Strukturen im Meer gefunden wurden, die von Atlantis oder einer Kolonie der Atlanter stammen sollen. Eine Entdeckung, die Jahre zuvor “prophezeit” wurde und der weitere Funde folgten. Für die Mehrheit der Geologen sind diese Gebilde auf dem Meeresboden natürlichen Ursprungs. Andere sehen hier Hinterlassenschaften von Menschenhand, deren Ursprung einige hundert bis Jahrtausende zurück liegen soll. Ein umstrittenes Thema, in dem sich Phantasie und Realität nur allzu oft zu mischen scheinen, wie Ihr es in diesem Artikel lesen könnt.


Atlantis in der Karibik

Rund um die Erde finden Archäologen, Abenteuer oder einfach ganz gewöhnliche Leute immer wieder Spuren aus längst vergessenen Tagen der Menschheit. Hinterlassenschaften unserer im Dunkeln der Vergangenheit verschwundenen Vorfahren. Es ist fast keine Region der Erde bekannt, in der nicht Hinweise auf die Entwicklung der Zivilisation zu finden sind. Und nicht wenige dieser Spuren auf frühe Gesellschaften und sogar Zivilisationen finden sich auch in den Gewässern der Weltmeere.

Ein Ort der Erde mit möglichen Spuren einer versunkenen Kultur ist bei all den interessanten Beispielen fast schon in Vergessenheit geraten: die heutigen Bahamas bzw. Bimini, das knapp über 80 Kilometer südöstlich von Miami im Atlantik liegt.

In der Grenzwissenschaft ist die Meeresregion um Bimini ein fester Begriff. Vor allem Autoren und Mystery-Jäger, die sich mit dem Thema Atlantis beschäftigen, kennen die Entdeckungen von Bimini praktisch auswendig. Aber auch jene Menschen, die vom so genannten Bermuda-Dreieck fasziniert sind, ist Bimini ein Begriff. Vor allem seit Charles Berlitz, Autor der Bestseller „Das Bermuda-Dreieck“ (1974) und „Spurlos“ (1977) , in seinen Büchern die Rätsel um die Bahamas weltweit bekannt machte.

Allein sein Weltbestseller „Das Bermuda-Dreieck“ verkaufte sich fast 15 Millionen mal in mehr als 20 Sprachen und führte auch in Deutschland die Bestsellerlisten an. Und obwohl es still um das „Bimin-Rätsel“ geworden ist, lohnt sich eine nähere Auseinandersetzung mit dem Thema. Was war also geschehen?

Atlantis: “Prophezeit” und gefunden?

Seit Jahrzehnten kursieren Gerüchte, das in den seichten Gewässern um die Bahamas in der Karibik künstliche Strukturen wie Tempel, Grundmauern von Gebäuden und Straßen verborgen liegen. Selbst Pyramiden sollen dort im Meer verborgen liegen, wie zum Beispiel HIER und HIER oder auch HIER berichtet. Sind all das Spuren einer versunkenen Kultur oder sogar Ur-Kultur?

Im Jahre 1968 nahmen diese Gerüchte erstmals konkrete Gestalt an. Jacques Mayol und andere entdeckten damals vor im Gebiet der Bahamas eine rechteckige Struktur auf dem Meeresgrund. Offensichtlich schien die Struktur von Menschen geschaffen worden zu sein, und so sorgte diese Entdeckung für Furore. Vor allem deshalb, da sie angeblich von einem “Seher” vorhergesagt worden sein soll.

In den USA lebte der Seher Edgar Cayce, der bis zu seinem Tode 1945 eine Vielzahl von „Prophezeiungen“ in einer Art Trance diktierte. Inhaltlich beziehen sich seine unzähligen Informationen vor allem auf das Thema Atlantis, Reinkarnation und Astrologie. In einer seiner so genannten „Readings“ in Trance am 2. Dezember 1933 sprach er davon, dass man Reste des sagenhaften Inselreichs Atlantis nahe Bimini im Meer finden wird. Sieben Jahre später wurde er konkreter, und gab an, dass 1968 oder 1969 die ersten Teile von Atlantis genau dort wieder entdeckt werden.

Und genau 1968 tauchten der mutmaßliche Tempel bzw. die Strukturen auf dem Meeresboden auf. Ein Zufall? Oder eine in Erfüllung gegangene Prophezeiung des  sogenannten „schlafenden Propheten“ Cayce?

Man muss hier aber kritisch bleiben. Denn wer waren die Entdecker eigentlich? Es waren zwei Piloten/Mitglieder der „Association for Research an Enlightenment Inc.“ (ARE). Die ARE wurde 1947 gegründet, hat ihren Hauptsitz in Virginia Beach, USA –  und ist die Oberorganisation der „Edgar Cayce Zentren“, die sich in 25 Ländern der Erde finden. Damit steht diese Organisation dem „schlafenden Propheten“ Cayce natürlich sehr nahe. So mag man geneigt sein zu vermuten, dass genau deshalb die Entdeckung auf das vorhergesagte Jahr 1968 fiel. Also quasi um die Prophezeiung zu erfüllen.

Tauchausflüge zur “Bimini Straße”

Dennoch ändert das nichts an der Tatsache, dass die Gewässer reich an interessanten Funden sind.

Manson Valentine war einer der Forscher der ersten Stunden. Der Meeresbiologe und Cayce-Anhänger entdeckte auf der großen Bahama-Bank eine Vielzahl von Plätzen auf dem Meeresgrund, an denen er (seiner Meinung nach) künstliche Konstruktionen identifizierte. Dreiecke, Rechtecke mit 100 Metern Kantenlänge, gerade Mauern und Gebilde und natürlich die berühmte „Straße von Bimini“ mit ihren rechteckigen großen Gesteinsblöcken.

Letztere wurde jedoch schon im Jahre 1957/59 durch den Unterwasserforscher Dimitri Rebikoff entdeckt. Er wurde von einheimischen Fischern auf die heute als „Bimini Straße“ bekannte Struktur aufmerksam gemacht, die sich in nur wenigen Metern Meerestiefe befindet. Erstaunlicherweise hat diese „Straße“ dabei bis heute eine Länge von rund 800 Metern.

Doch der Anfang war gemacht und die Neugier der Forscher und Taucher auf Bimini war geweckt.

So ist es nicht verwunderlich, dass in den Folgejahren die Entdeckungen vermeintlich menschlicher Spuren im Meer der Bahama-Bänke anstiegen. Auch Steinsäulen von 15 Metern Höhe, in dessen Umgebung seltsame „Zahnräder“ zutage gefördert wurden, machten die Runde. Das Hauptinteresse der zahlreichen Tauchexpeditionen galt jedoch bis auf den heutigen Tag den „Strassenpflastern“ im Schlick der Karibik.

Die in zwei Reihen angeordneten Wege bestehen aus Steinblöcken, die drei bis sogar sechs Meter Kantenlänge haben. Sie zeigen sich eben, glatt und sorgfältig wie von Menschenhand verlegt. Sie vermitteln jedem Taucher den deutlichen Eindruck, dass hier einstmals eine unbekannte und versunkene Kultur am Werk war. Denn heute ist die „Straße“ längst zu einem beliebten Ausflugsziel für Hobbytaucher geworden.

Nichts als versteinerter Strand?

Kritiker wenden bis heute ein, diese angeblichen Straßen seien nichts weiter als versteinerte Küstenlinien. Sie verweisen auf die Tatsache, dass an den heutigen Stränden der Inseln auf den Bahama-Bänken noch heute solche Formationen zu finden sind. Sie bestehen aus gepresstem und versteinertem Strandsand. Das ist Fakt, doch die am Strand trockenen Fußes zu sehenden Anordnungen sind wesentlich kleiner. Sie bestehen aus Blöcken, die um die einen Meter Kantenlänge haben. Verglichen mit jenen „Straßen“ auf dem Grund der See sind sie somit mehr als klein.

Doch unumstößliche Beweise, dass die „Bimini Straße“ von Menschen geschaffen wurde, fehlen weiterhin.

Die ersten Tauchexpeditionen, wie etwa jene durch Cayce-Anhänger Valentine zusammen mit dem legendären Apnoe-Taucher Jacques Mayol und Robert Angove, fanden aber auch „handliche“ Blöcke der „Bimini Road“. Doch auch wenn die Straßen natürlichen Ursprungs sind, geben andere Entdeckungen bis heute durchaus Rätsel auf. Beispielsweise kreisrunde Anordnungen von Steinen, die vor Andros im Meer liegen und gerne mit den steinzeitlichen Anlagen in England und Frankreich verglichen werden. Sollten auch sie natürlich entstanden sein?

Ganz besonders spannend wird es, wenn es um dort versunkene Pyramiden geht, die sogar mittels Sonar vermessen worden sein sollen. Darüber wurde aber bereits an anderen Stellen umfangreich berichtet.

Pyramiden im Meer?

Die erste Meldung von versunkenen Pyramiden ging im Jahr 1970 durch die Presse. Ein Ray Brown berichtete damals, dass er vor den Berry-Inseln eine Pyramide entdeckt habe, dessen Spitze nur 12 Meter unter dem Wasserspiegel liegt. Auch berichtete Brown von Ruinen, die von einem Sturm freigelegt wurden.

Sieben Jahre später nahmen die vermuteten Pyramiden im Meer Gestalt an (s. a. HIER). Auslöser war 1977 eine Fischfangexpedition eines Don Henry in den Gewässern der Cay Sal Bank, die exakt südlich der Florida Keys liegt. Also nahe der Bahamas.

Während die Expedition Echlotmessungen durchführte, zeichnete das Gerät in 200 Metern Tiefe eine klar erkennbare Pyramide auf. Das seltsame Objekt hat eine Höhe von rund 140 Metern und eine Kantenlänge von 150 Metern. Damit ist sie ohne weiteres mit der großen Pyramide von Gizeh zu vergleichen, die etwa 147 Meter hoch war und rund 120 Meter Kantenlänge besitzt. Mehrfach wurde die Stelle überfahren und immer zeigte das Sonar eindeutig eine sehr regelmäßige Erhebung in Form einer Pyramide auf dem Grund.

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Sollte es eine Laune der Natur sein, die zufällig auf dem sonst so ebenen Meeresboden liegt? Vielleicht ein Vulkankegel? Oder ist diese Entdeckung, die vor allem durch Charles Berlitz bekannt wurde, nur das, was wir heute Fake-News nennen? Man muss sich nämlich auch fragen, warum diese angebliche Pyramide nie wieder entdeckt und vor allem dokumentiert wurde. Zumal sie so dicht unter dem Meeresspiegel liegen soll.

Bimini verbirgt durchaus eine Flut an seltsamen Spuren. Einige Atlantis-Autoren sehen in all diese Entdeckungen Hinweise oder sogar Beweis für eine frühe Zivilisation. Vielleicht war Bimini vor 12.000 Jahren eine Art Kolonie der Kultur von Atlantis so argumentieren sie. Bekanntlich lagen bis zum Ende der Eiszeit nachweislich große Teile der Bahama-Bänke und der Umgebung trocken. Erst nach dem Ende der letzten Eiszeit stieg der Meeresspiegel und überflutete die heute Rätsel aufgebenden Strukturen. Um wie viel Meter sich der Meeresspiegel hob, ist aber unsicher. Meist spricht man von rund 100 bis 120 Metern.

Eine versunkene Kultur?

All das klärt nicht die Frage, ob es sich um künstliche Gebilde von Menschenhand handelt. Bis heute ist – erstaunlich genug! – für viele diese Frage nicht geklärt. Obwohl es seit 1971 zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen durch Taucher, Meeresbiologen, Archäologen und Geologen gab, die sich vor allem der „Straße von Bimini“ angenommen hatten. So wurde schon sehr früh von diesen Expeditionen erklärt, dass diese Struktur natürliche Gesteinsformationen sind. Eben versteinerter Strand, den man in der Geologie „Beachrock“, also „Strandstein“, nennt.

Unwidersprochen blieben diese natürlichen Erklärungen natürlich nicht. Verschiedene Autoren und Forscher bezweifelten, dass hier keine Menschen am Werk gewesen sind. Die „Straße“ oder der „Wall“ könnten vielleicht sogar die Reste eines Hafens sein, wie sie schon Rebikoff vor nunmehr 50 Jahren interpretierte.

Bei den zahlreichen Autoren, die sich schon früh mit den Rätseln der Karibik beschäftigt haben, ist vor allem auch Dr. David Zink zu nennen. Zink, der 1976 von der „International Explorer Society“ den Titel „Explorer of the Year“ bekam, legte dazu 1978 ein interessantes Buch vor. Darin berichtet er von seinen eigenen Forschungsexpeditionen in die karibische See und zu den Bimini-Funden, die er nicht als natürlich ansieht. Er ist der Überzeugung, dass die Mauern, Steinkreise, Straßen und Gebäudereste um Bimini künstlich sind und im Zusammenhang mit dem legendären Atlantis stehen müssen.

Zink führte detaillierte Forschungen unter Wasser durch und machte sich über Jahre hinweg auf immer neue Expeditionen. Bei seinen Untersuchungen bediente er sich auch angeblich hellsichtigen „Medien“, weshalb seine Ergebnisse von vielen Kritiker von vornherein als unglaubwürdig angesehen wurden und werden.

Zumindest erhoffte sich der Forscher von diesen „Sensitiven“, das sie mittels ihrer übersinnlichen Fähigkeiten mehr Informationen usw. über die Strukturen liefern. In der Tat, so zumindest Zink, lieferten diese Parapsychologen korrekte Informationen, die ihm bei seinen Forschungen vor Ort halfen.

Das alles hat die Diskussion nicht beendet. Auch wenn Zink und sein Team, zu dem teilweise auch einige andere Forscher der ersten Stunde angehörten, nach zehn Expeditionen angeblich bewiesen haben wollen, dass um Bimini eine versunkene Welt liegt. Zink schreibt beispielsweise von einem menschlichen Kopf aus Marmor, den er aus sechs Metern Tiefe bergen konnte. Auch dieser Fund ist leider kein Beweis, da er auch nur schwer als menschlicher Kopf zu erkennen ist.

“Strahlungen” von Atlantis?

David Zink war auch einer der ersten, die von „Strahlungen“ oder ähnlichem in den Gebiet berichteten. So etwa bei einer steinernen Säule auf dem Meeresgrund. Diese „Strahlungen“ waren auch von dem Seher Edgar Cayce beschrieben worden. Cayce erzählte diesbezüglich in seinen „Visionen“ von seltsamen Kristallen, die angeblich im Besitz der Bewohner von Atlantis waren. Diese „Kristalle“ wiederum seien eine Art Energiequelle gewesen, die den hohen Stand der atlantischen Zivilisation erst ermöglichte.

In Kreisen einiger Esoteriker und auch UFO-Autoren werden diese Ideen teilweise bis heute gerne übernommen. Auch die Spekulation kursiert, dass diese „Kristalle“ bis heute aktiv sind und für das Verschwinden von Mensch und Material im berüchtigten Bermuda-Dreieck verantwortlich sind. Man kann sich das etwa als hoch effizienten Generator vorstellen, der vom Meeresboden aus die Technik der Schiffe und Flugzeuge stört und sie so „verschwinden“ lässt.

Auch der Autor Pierre Carnac nahm sich bereits 1978 in einem Buch der Bimini-Funde an. Er behauptet in seinem Buch „Geschichte beginnt in Bimini“, dass die megalithischen Zeugnisse des frühen Europa ihren Ursprung in der Karibik haben. Nicht umgekehrt, wie von grenzwissenschaftlichen Autoren oder „alternativen Historikern“ vielfach vermute wird.

Diese gewaltigen Steinanlagen in Europa, die sich von Schottland bis Afrika und in den Nahen Osten erstrecken, wurden bereits sehr oft mit Atlantis (im Atlantik) in Verbindung gebracht. Vor allem auch aufgrund der Tatsache, dass sich diese uralten Anlagen an den Küsten Europas konzentrieren und zum Teil 5.000 oder auch 8.000 Jahre alt sind (mehr HIER).

Carnac, dessen Name übrigens ein Pseudonym ist und von einer gewaltigen Steinanlage nahe dem Ort Carnac in der Bretagne abgeleitet wurde, behauptet, dass die Kunst mit diesen Megalithen in Europa zu hantieren aus dem Westen kam – aus der Karibik. Nachweislich finden sich auch im Nordosten Amerikas Steinsetzungen, so genannte Dolmen, die eigentlich als typisch für die Steinzeit Europas gelten. Die Frage nach einem Kontakt der beiden „Welten“ liegt daher durchaus nahe.

Dr. Zink wiederum greift in einem Buch auch das Thema Plejaden auf. Das 380 Lichtjahre entfernte Sternbild der Plejaden („Siebengestirn“) ist bei vielen Autoren etwas ganz besonderes. Sie sehen hier zum Beispiel die Heimat der außerirdischen Götter, die in der Vergangenheit vom Himmel kamen. Fraglos hat diese auffällige Sternkonstellation in der Mythologie unserer Vorfahren festen Bestand. Bis heute wird von UFO-Kontaktlern und ebenso von anderen Menschen behauptet, Aliens der Plejaden seien auf die Erde gekommen. Hier driften die meisten Autoren in wüste Spekulationen ab.

Bauten von chinesischen Seefahrern?

Die Bahamas wurden nach Altamerika-Forschern erst im 4. Jahrhundert nach Christus besiedelt. Folglich, so die Argumentation, können die Strukturen nicht Jahrtausende alt sein und von irgendeiner Ur-Kultur wie Atlantis stammen. Dies ist aber ein Zirkelschluss, da diese angeblich unbekannte versunkene Ur-Zivilisation eben unbekannt ist.

Der Autor und ehemaliger U-Boot-Kommandant der Royal Navy, Rowan Gavin Paton Menzies, sieht das Thema wiederum ganz anders. Er vermutet, dass diese Gebilde im Meer Spuren von Seefahrern aus China sind, die schon vor Kolumbus im Jahre 1421 dort waren. Der Kaiser Zhu Di (auch Yongle, 1360 bis 1424) habe diese Expedition befohlen und so entdeckten und kartographierten die chinesischen Seefahrer angeblich fast alle Teile der Welt.

Damit sind nach Ansicht Menzies die Bimini-Gebilde zwar künstlich, aber nur einige Jahrhunderte alt.

Die Seefahrer des Kaisers gab es unter dem Kommando des legendären Entdeckers Zheng Hes tatsächlich. Seine sogenannte „Schatzflotte“ befuhr weiterer Strecken der Ozeane und brachte beispielsweise aus Afrika Tiere mit nach China. Ob sie aber Amerika erreichte, ist ungewiss. Der Historiker Robert Finlay sah im „Journal of World History“ (Nr.2/2004) in dieser Idee eine reine Phantasie von Menzies. Zumal die Chinesen von Osten durch den Indischen Ozean an Afrika vorbei durch den Atlantik hätten segeln müssen, um die Karibik zu erreichen. Oder durch den gesamten Pazifik und dann entlang der Westküste Südamerikas, weiter an Feuerland vorbei (durch die 1520 entdeckte Magellanstraße) in den Atlantik und von dort in Richtung Norden bis Mittelamerika …

Ein endloser Streit …

Obwohl die Mehrzahl der Geologen schon lange überzeugt ist, dass hier in der Karibik keine versunkenen Bauten zu finden sind, reißt die Diskussion darüber nicht ab. Zum Beispiel 2005 als der Atlantis-Forscher Greg Little und der Unterwasser-Archäologe William M. Donato ihre Ergebnisse zu den Strukturen veröffentlichten. Sie verweisen in „Underwater Stone Formation at Bimini: Ancient Harbor Evidence“ darauf, dass frühere Forscher absichtlich irreführende Ergebnisse publiziert hätten.

Little und Donato bezogen in ihrer Arbeit auch jene Strukturen im Meer mit ein, die wahrscheinlich der Hurrikan „Wilma“ 2005 freilegte, und kommen so zu dem Schluss, dass diese von Menschen geschaffen wurden. Frühere Untersuchungen bezeichnen sie als „Bimini Hoax“ und werfen vor allem dem Archäologen Marshall McKusick und dem Geologen Eugene A. Shinn eine Falschdarstellung der Fakten vor. Denn vor allem Shinn war es, der schon in den 1970ger Jahren die These des versteinerten Strandes vertrat.

Wobei jedoch schon 1978 diese Erklärung der Steingebilde in der karibischen See von Shinn kritisiert wurde. Zum Beispiel von William R. Corliss in einem Beitrag in „Science Frontiers“ (Nr. 4 vom Juli 1978), wo er unter anderem zu der Erklärung schreibt:

Ein Geheimnis bleibt jedoch in diesem entlarvenden Artikel (von Shinn, Anm. LAF). Das ist die unbeantwortete Frage, wie die Bimini-Felsen 15 Fuß unter Wasser gelangten, wenn erhebliche Beweise darauf hindeuten, dass in den letzten 2.200 Jahren keine derartigen Veränderungen des Meeresspiegels stattgefunden haben.“

Diese frühe und „leichte Kritik“ ging eher unter. Zumal Corliss selber kein Geologe war, sondern Physiker. Vor allem aber war er Sachbuchautor von dutzenden Büchern, die sich vielfach auch mit der Welt des Paranormalen befassten.

All das ändert nichts an der Tatsache, dass das Bimini-Rätsel bis heute noch immer ungelöst ist. Zumindest für all jene, die die etablierten Deutungen ablehnen und in diesem Zusammenhang auf die unterschiedlichsten Funde im dortigen Meer verweisen.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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