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Frage: “Gibt es eine Religion, welche Außerirdische anbetet?” – ein interessantes Netzfundstück und warum Milliarden Menschen zu Aliens beten

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Gibt es Menschen, die Außerirdische anbeten? - eine interessante Frage aus dem Netz (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Gibt es Menschen, die Außerirdische anbeten? – eine interessante Frage aus dem Netz (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Jesus Christus, Gott, Allah, Heilige, Buddha, die Mutter Gottes, Engel, Shiva, Jehova … die Palette an Namen ist lang, zu denen Menschen heute beten und die sie verehren. Dabei haben die drei großen “Buchreligionen”, Christentum, Judentum und Islam, ein und denselben Gott, zu denen die Gläubigen beten. Der Gott der Thora, der Bibel inkl. Jesus und des Koran ist demnach eine Art “Hauptgott” der Menschheit auf diesem Planten, da Milliarden Menschen an diesen glauben. Aber längst nicht alle Menschen der Erde glauben an diesen Gott. Und so tauchte im Netz kürzlich eine scheinbar seltsame Frage auf: Die Frage, ob es Menschen gibt, die Aliens “anbeteten”. Eine kleine Frage, die durchaus Sprengstoff birgt! Warum und was es mit dieser Frage genau auf sich hat, erkläre ich hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Netzfundstücke sind grundsätzlich nichts besonders. Je nachdem, wofür sich eine Person im Internet interessiert, findet diese zu seinem Interesse immer interessante Fundstücke im Netz.

Doch auf diesem Blog geht es um die Grenzwissenschaft und die Mystery Files, die bekanntlich auch Mythen, Religionen, Aliens, Götter-Sagen, Sekten und Überlieferungen einschließen. Und so stieß ich bei meinen “Streifzügen auf den Spuren des Unfassbaren” kürzlich wieder auf die Webseite gutefrage.net. Das ist jene Internet-Seite, auf der immer mal wieder auch ein Mystery-Jäger interessante Fragen und dazugehörigen Antworten/Diskussionen findet. Beispielsweise jene, wie man ein UFO erkennt und was man dann machen soll. Oder auch die Frage nach einem “Erich von Däniken-Instiut” und wo man Prä-Astronautik studieren kann.

Obwohl auf dieser Webseite praktisch aus allen erdenklichen Bereichen Fragen an die dortige Community gestellt werden, ist eine vom 2. August 2017 sehr spannend für einen Grenzwissenschaftler:

Gibt es eine Religion, welche Außerirdische anbetet?

Das klingt auf den ersten Blick mehr als bizarr! Aber nur auf dem ersten Blick, da diese Frage wie kaum eine andere in der Mystery-Welt Sprengstoff birgt.

Menschen, die Aliens “anbeten”?

Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als „Ancient Aliens Sekte“
ARTIKEL: Die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als „Ancient Aliens Sekte“ (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)

Im Jahr 1999 veröffentlichten mein Freund und Autorenkollege Roland M. Horn und ich unser gemeinsames Erfolgsbuch “UFO-Sekten”. Darin schildern wir sehr umfangreich esoterisch-religiöse Strömungen innerhalb der UFO-Szene, in denen (teilweise) tatsächlich Außerirdische angebetet wurden. Und werden. Solche UFO-Sekten waren und sind deshalb auch immer wieder Thema auf diesem BLOG und bei meiner Arbeit als Mystery-Jäger.

Diese sektenartigen UFO-Gruppen sind “ein Irrsinn”, wie ich es bereits 1998/99 in meinem Buch “Begleiter aus dem Universum” in einem entsprechenden Kapitel ausführte. Leider gibt es also tatsächlich Menschen, die Außerirdische quasi “vergöttlichen” und anbeten. Keine Religionen im eigentlich Sinn, aber Gruppen und Menschen, die in solchen Aliens weit mehr als nur Wesen aus Fleisch und Blut sehen.

Ein Problem, dass sich auf die gesamte Szene der UFO-Forschung und Grenzwissenschaft negativ auswirkt. So schrieb ich in einem Artikel für das Magazin “Sagenhafte Zeiten” (Nr. 1/2002) vor über 15 Jahren zu solchen UFO-Sekten warnend:

Die rasant wachsende Anzahl derartiger und zahlreicher anderer Weltanschauungen in den letzten Jahren hat leider zur Folge, dass nicht nur immer mehr Menschen diesen Gruppen verfallen, sondern das die breiten Medien eben vorzugsweise über eben jene Anhänger dieser Lehren berichten. TV-Sendungen und vor allem die Massenprintmedien schildern meist genau diese wirren Thesen.

Die breite Öffentlichkeit muss aufgrund dieser irrationalen Aussagen in den Medien zu der Meinung kommen, die Thesen der UFO-Forschung und der Prä-Astronautik sind nichts als Unfug! Leider ist die Wirkung der Medien auf die Meinungsbildung der Öffentlichkeit enorm. Vor allem deshalb, da es offensichtlich keinerlei Unterscheidung der jeweiligen Redaktionen zwischen seriöser Beschäftigung und esoterischen UFO-Gruppierungen gibt.”

Damit ist klar, dass es Menschen gibt, die in Außerirdischen geradezu “Götter” sehen und sie entsprechend verehren. Jedoch auf den unterschiedlichsten Art und Weisen und dabei selten sogar gefährlich. Aber diese Gruppen sind höchstens Sekten und damit keine “echten” Religionen. Obwohl nicht selten auch Jesus, Moses, Buddha oder welche religiöse Person in deren außerirdischen Weltanschauung integriert sind.

Auch bei gutefrage.net kam eine entsprechende Antwort auf die oben zitierte Frage. Darin heißt es:

Es gibt eine sehr hoch intelligente Spezies,die mit Gott in Verbindung steht,und irgendwann zur seiner Zeit werden sie dabei helfen, die Erde zu evakuieren.”

Damit ist die Lehre der UFO-Sekte Ashtar Command gemeint. Eine mehr fragwürdige UFO-Gruppe, die an göttliche Außerirdische glaubt, die eines Tages die Menschheit retten und über die auf diesen Seiten bereits mehrfach berichtet wurde. Folglich eine Gruppierung, die UFOs, Aliens und Gott/Jesus miteinander vermischt hat.

Dumme Frage? Dumme Antwort?

"Das Alien-Grey-Dämonen-Evangelium" der UFOs und Astronautengötter: Wie Erich von Däniken bin auch ich ein dämonischer Verführer mit meinen Lehren (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Das “teuflische Evangelium der Aliens” und “die dämonischen Lehren der Prä-Astronautik” (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Die Frage nach “Religion, welche Außerirdische anbeteten” in der gutefrage.net-Community mag kindisch klingen. Ist sie aber ganz und gar nicht.

So sind auch die Antworteten dort bisher frei Hohn und Spott gegen den Fragesteller. Eine Antwort nennt beispielsweise “so ziemliche jede” Religion:

Weil alles was da so vorkommt ist doch (außerirdisch) Engel z. B. kommen ja nicht von hier…

Mehrere Antworten nennen die Scientology als eine Religion, deren Mitglieder Aliens anbeten. Ein User ist sogar überzeugt:

Aliens haben die Religionen erfunden, um die Masse zu kontrollieren.

Doch eine Antwort sticht in der dortigen Community heraus. Sie wird von der Online-Plattform derzeit auch als “Hilfreichste Antwort” zu der Frage geführt. Obwohl es darin nur kurz und knapp heißt, dass “alle drei monotheistischen Religionen” Außerirdische anbeten. Folglich, dass gläubige Juden, Christen und Muslime in Wahrheit zu Aliens beten.

Mit Blick auf die Ideen der Prä-Astronautik, der Ancient Aliens-Überlegungen der Astronautengötter, ist das sogar vollkommen – richtig.

Allerdings ist dieser Umstand so etwas wie ein “rotes Tuch” innerhalb der Vertreter der Idee, dass die Götter aus dem All kamen. Zwar ist jedem überzeugten Prä-Astronautiker dies bewusst, aber so wirklich direkt und unmissverständlich beim Namen nennen mag man es dann doch nicht.

Gott ist ein Außerirdischer und Jesus war ein Alien-Mensch-Hybrid

Als in den 1960er Jahren Erich von Däniken mit seinem Manuskript zu seinem ersten Buch “Erinnerungen an die Zukunft” auf der Suche nach einem Verlag war, hagelte es Absagen. Das kennen alle Autoren bis heute. Bekanntlich erschien dieses Buch im Jahr 1968  im ECON Verlag in Düsseldorf letztlich doch noch und wurde ein Erfolg.

+++YouTube-Video+++ Erich von Däniken im TV-Interview 1978 über die Manna-Maschine, die Bundeslade, Astronauten in der Bibel und seine Suche nach der Wahrheit
VIDEO: EvD im TV-Interview 1978 über die Manna-Maschine, die Bundeslade und Astronauten in der Bibel (Bild: YouTube-Screenshot / Archiv / Montage: L. A. Fischinger)

Das wissen die Fans und Leser von EvD. Weniger bekannt ist aber die Tatsache, dass “Erinnerungen an die Zukunft” damals von einem Redakteur bearbeitet wurde. Dieser hieß Wilhelm Roggersdorf und ist auch vorne in den jeweiligen Büchern namentlich benannt. Das ist also kein Geheimnis. Doch noch weniger bekannt ist, dass ursprünglich in dem Manuskript von Erich von Däniken auch das Thema Jesus Christus und Außerirdische Thema war. Also das Neue Testament als “Spurengeben” auf außerirdische Götter.

“Zu heikel” hieß es damals – und so wurden Jesus und die Astronautengötter gestrichen. Zu vielen Menschen wäre das damals viel zu weit gegangen, da es ein direkter und ungeschönter Angriff auf ihren Glauben gewesen wäre. Jesus…der Sohn von Aliens? Ein beispielloses Sakrileg. Obwohl von Dänikens Erstling  zur Hochzeit der Weltraum-Begeisterung und auch der Hippie-Ära erschien, waren solche Ideen viel heikel. Man denke beispielsweise auch an den Jahrzehnte später erschienenen Roman “Sakrileg” von Dan Brown. Obwohl “Sakrileg” ein Roman ist, was das Echo der Medien und auch der Kirche gewaltig.

Allerdings, dies sei der Vollständigkeit halber erwähnt, veröffentlichte der Prä-Astronautiker Gerhard R. Steinhäuser im Zuge des “Däniken-Boom” 1973 sein Buch “Jesus Christus – Erbe der Astronauten Die Religion aus der Retorte”. Hier war der Titel Programm.

Aber nur weil ein Thema zu irgendeiner Zeit als “zu heikel” angesehen wurde, um es zu publizieren, verschwindet es nicht einfach. Es steht im Raum. Die obige Aussage, dass “alle drei monotheistischen Religionen” Aliens anbeten, ist von Seiten der Prä-Astronautik ganz einfach wahr. Milliarden Menschen auf diesem Planten glauben an einen Gott, der keiner ist.

In den meisten Büchern über vorzeitliche Raumfahrer von den Sternen finden sich Zitate oder Verweise auf Überlieferungen des Alten Testament. Mal mehr und mal weniger umfangreich werden in diesen Veröffentlichungen verschiedene Berichte der Bibel über “Gott” und seine “Engel” als mythologische Zeugen der einstigen Astronautengötter benannt. Der Gott es Alten Testament war demnach nicht der Gott, wie ihn der Großteil der Menschheit heute verehrt. Nein! – er war ein Außerirdischer.

Da “alle drei monotheistischen Religionen” im Alten Testamt wurzeln, die Prä-Astronautik in dem Gott dieser Texte nicht den Gott sieht, beten Juden, Muslime und Christen demzufolge Außerirdische an.

Jesus wiederum, der nach dem Neun Testament auf wundersame Weise von Maria empfangen wurde, war ein Hybridwesen. Das ist ganz einfach die logische Konsequenz, wenn man als Prä-Astronautiker im Alten Testament das Wirken von Astronautengöttern sieht.

VIDEO: Sah schon die biblische Eva ein UFO? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: Sah schon die biblische Eva ein UFO? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)

Der Jesus aus dem Neuen Testament wurde von einer Menschenfrau geboren, wie es die Weihnachtsgeschichte erzählt. Aber er wurde von Außerirdischen “in” diese Menschenfrau mit Namen Maria “eingepflanzt”. Klar sagt das Neue Testament schließlich, dass sein Vater kein Mensch war.

Jesus war damit eine Kreuzung aus Mensch und Alien. Weltweit gibt es Überlieferungen von Personen, die eine irdische Mutter und einen göttlichen Vater gehabt haben sollen. Frühere Religionen kennen diese Geschichten zu alten Zeiten rund um die Welt. Und das schon Jahrtausendelang. Jesus Christus reiht sich da nur ein.

In der Konsequenz ist der Fall eindeutig: Alle Muslime, Juden, Christen und wer sich sonst noch auf das Alte Testament beruft, beten nicht zu Gott, sie beten zu Außerirdischen. Zum Beispiel preisen auch die Zeugen Jehovas oder die Mormonen in ihren Gebeten einem Alien bzw. Aliens. Und wer zu Engel betet, etwa um von ihren Schutz zu erbitten, bittet in Wahrheit Außerirdische um Beistand, die einst auf der Erde waren.

Das alles setzt natürlich voraus, dass die Spekulationen der Prä-Astronautik um vorzeitliche Besuche von Wesen aus dem All, auch stimmt …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Das “teuflische Evangelium der Aliens”: Ein Video will zeigen, dass ich durch “die dämonischen Lehren der Prä-Astronautik” zum Satan verführe

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"Das Alien-Grey-Dämonen-Evangelium" der UFOs und Astronautengötter: Wie Erich von Däniken bin auch ich ein dämonischer Verführer mit meinen Lehren (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
“Das Alien-Grey-Dämonen-Evangelium” der UFOs und Astronautengötter: Wie Erich von Däniken bin auch ich ein dämonischer Verführer mit meinen “Lehren” (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Es ist wahrlich nicht neu, dass die Themen UFO-Phänomen, Außerirdische und natürlich Prä-Astronautik (Ancient Aliens) sehr umstritten sind. Ebenso ist es nicht neu, dass Skeptiker und Kritiker den Befürwortern der Grenzwissenschaft & Co. neben sachlichen auch oftmals allerlei vollkommen unsinnige Vorwürfe machen. Sei es zum Beispiel, dass ich und mein YouTube-Kanal bezahlte Desinformation von Illuminaten, Freimauer oder wem auch immer ist, oder, dass ich mit dem “Teufel im Bunde” stehe. Nun aber stieß ich auf ein Video im Internet, das an Vorwürfen mir und anderen Autoren der Grenzwissenschaft gegenüber nicht zu überbieten ist! Oder besser gesagt: unterbieten. Ich habe mir das ungewöhnliche Schmäh-Video eines angeblichen “Christen” einmal genau angesehen und stell es Euch hier umfassend vor.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wer sich, wie ich, mit augenscheinlich sehr “sonderbaren Themen” beschäftigt, gilt ganz schnell als Spinner. Das stört mich nicht im Geringsten, da jene Personen, die solche Aussagen treffen, von meiner Tätigkeit, meinen Aussagen und meine Themen keinen Funken Ahnung haben. Schlimmer noch, denn diese Tölpel haben nie etwas von mir genau gelesen etc.

Das macht nichts. Warum soll man etwas lesen, dass einen nicht interessiert? Da stehen die meisten Autoren oder Grenzwissenschaftler ganz einfach drüber. Vor allem ist natürlich hier Erich von Däniken zu nennen, da er seit 1968 neben sachlicher Kritik auch die wildesten Vorwürfe zu hören bekommt.

Teufelszeug!

Selbstverständlich ist es oft einfach zum Lachen, was “Skeptiker” in ihrem Wahn alles behaupten. Oft wird mir vorgeworfen, dass ich irgendwie von einer Geheimgesellschaft in und bezahlte Desinformationen bei YouTube in meinen Videos verbreite. Oder aber auch, dass Leute wie EvD und ich Teufelszeug verbreiten, wenn es um Raumfahrer im Altertum oder auch um UFOs geht.

Was solls?! Solche “Kritiken” prallen zumindest an mir ab, wie vom Körper abgestoßene Biomasse an einer Marmorsäule.

Doch kürzlich fand ich im Internet ein etwa halbstündiges Video das “der Wahrheit entspricht”. Es sei “eine wahre Begebenheit – Erfahrungen mit den Lehren der Greys”, die unter anderem mich persönlich als Verbreiter satanischer und dämonischen “Lehren” bezeichnet. Ich sei damit eine “Gefahr” für alle Menschen!

Ich habe mir das Video einmal ganz genau angehört und möchte es Euch auf keinen Fall vorenthalten. Vor allem, da sich mit Sicherheit viele von Euch durchaus unterhalten fühlen werden …

Das “Evangelium der Aliens” und die Lehren des Lars A. Fischinger

Das Video von dem YouTube-User “Ökumene Kritik” ging am 12. April 2017 online. Darin wird vorgeworfen, dass ich – wie Erich von Däniken oder auch Zecharia Sitchin – ein “Evangelium der Grauen”, also der Aliens, lehre und verbreite. Dieses “Alien-Grey-Dämonen-Evangelium”, wie des in der Beschreibung des Videos heißt, habe vor allem von Däniken verbreitet und ich sei als eine Art “Schüler” dieser Lehren nun selber ein solcher teuflischer Lehrer geworden.

So heißt es in der Beschreibung in Etwa:

Kann man Lehrern dieser Prä-Astronautiker wie (…) Lars A. Fischinger vertrauen? Wo sind Lügen darin zu finden? Welche Gefahren stecken in diesem Phänomen?”

Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als „Ancient Aliens Sekte“
Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als „Ancient Aliens Sekte“

Weiter lesen wir dort:

Wer wegklickt hat Angst vor der Wahrheit. Wer die Wahrheit liebt hört bis zum Ende zu.

Das habe ich freudig getan und fühlte mich nett unterhalten.

Dieser Quatsch von einer (Alien-)”Lehre”, die verbreitet wird, zieht sich durch das ganze Video. Immer wieder wird von dem (angeblich!) “gläubigen Christen” in seinem Schmäh-Vortrag fabuliert, dass Leute wie Däniken und ich “Lehren” verbreiten. Also quasi mit einer Alien-Religion missionieren und eben das Evangelium der Greys verbreiten.

Schlimmer noch ist aber eine weitere Falschaussage, die sich durch das gesamte Video zieht: Der Einsteller spricht die ganze Zeit unzählige Male davon, das die Prä-Astronautik die Außerirdischen der Vorzeit als Götter ansehen. Götter im Sinne von echten Göttern, als die Götter eben. Hier zeigt sich, dass der “Kritiker” überhaupt gar nichts von der Prä-Astronautik verstanden hat. Nichts.

Und das, obwohl er selber einleitend davon spricht, sich einst intensiv mit UFOs, Esoterik, Aliens der Antike usw. befasst habe. Das ging so weit, dass er selber verzweifelt versuchte, dass die Alien-Götter ihn doch auch mal entführen. Was der angeblich “christliche Kritiker” aber versteht ist übrigens, wie man ungefragt Bilder von mir und diesem Blog sowie anderen Seiten nimmt und in seine “christlichen” Videos einbaut. Wie sagte Gott im Alten Testamt noch gleich? – “Du sollst nicht stehlen!”

Nur ist es vollkommener Unsinn, dass ich (oder wer auch immer) die Astronautengötter als echten Gott oder ähnlich ansehen! Die Ahnen, so heißt es nach der Idee der Prä-Astronautik, begegneten Wesen aus Fleisch und Blut aus dem All und diese wurden für überirdisch (göttlich) gehalten. Es ist völlig absurd zu behaupten, dass EvD oder ich jemals etwas anders sagten oder schrieben.

“Die Außerirdischen sind unsere Götter”, wie es im Video unterstellt wird, behauptet kein einziger Grenzwissenschaftler. Außer jene, die der UFO-Sekte Rael-Bewegung angehören. “Ökumene Kritik” zeigt damit mehr als deutlich, dass er von UFO-Forschung und Prä-Astronautik nichts versteht. Nichtmal die Grundidee hinter den Überlegungen zu Astronautengöttern oder auch UFOs.

Erst sein angeblicher Weg zu Jesus und, wie er es am Ende erzählt, eine vergebliche versuchte Verführung durch den Satan oder einen seiner Handlanger auf einem Autobahnrastplatz, brachte ihn zu diesen Erkenntnissen. Die versuchte Verführung durch den Teufel sah übrigens so aus, dass ein Mann, eine Art “Men in Black”, wie er sagt, ihn an der Autobahn davon abriet von ihm gemalte Bilder von Aliens in den Müll zu werfen … dennoch tat er es.

Aber es wird noch absurder:

Dämonische Lehren, teuflische Verführungen, okkulte Machenschaften

UFOs und Prä-Astronautik sind eine “Götterlehre”, wie es “Ökumene Kritik” dank seinem Glauben zu Jesus Christus wissen will. Ein falsches Evangelium, dass von Satan persönlich ausgeht, da es auch “wissenschaftlich erwiesen” sei, dass Aliens niemals die Erde erreichen können. Also sind und waren sie nicht hier und folglich steckt der Teufel und seine Dämonen hinter all diesen Phänomene bzw. Themen. Das schließt nach Meinung des “Kritikers” Kornkreise explizit mit ein.

Und hier wird es wieder unsinnig. Ausgiebig wird davon gesprochen, dass Kornkreise sehr oft okkulte, esoterische oder dämonische Symbole zeigen würden. Damit sei klar, dass diese von Satans Schergen angefertigt werden, die damit die Menschheit verführen wollen. Die Dämonen würden sich heute ganz einfach “modern” in Form von Aliens präsentieren, um so Menschen zu verführen und von Gott und Jesus Christus zu trennen.

“The Mowing Devil” von Hartfordshire 1678 (Bild: gemeinfrei)

Als Beispiel wird in dem Video das bekannte Bild “The Mowing Devil” von 1678 genannt, auf dem zu sehen ist, wie der Teufel mit seiner Sense ein Feld mäht. Diese Abbildung wird heute in der Kornkreis-Thematik häufiger als ein Indiz für mittelalterliche Kornkreise angesehen. Wenn aber damals der Teufel solche Kornmuster geschaffen hat … dann macht er es auch noch heute, glaubt mein “Kritiker” in seinem Beitrag. Nur ist der Höllenfürst von damals heute up to date und präsentiert sich als Alien

Wer also sich mit den Themen der Grenzwissenschaft beschäftigt und diese “lehrt” (wie auch immer man dies “lehren” kann), gehört zu diesem okkulten Zirkel. Auch ich bin damit ein Verführer im direkten oder indirekten Auftrag des Satan.

Es würde zu weit gehen darzulegen, warum und weshalb eine Beziehung zwischen dem Glauben an überirdische Wesen wie Dämonen, Feen, Zwerge oder eben den Teufel im Mittelalter mit den “Aliens von heute” in Verbindung stehen könnte. Auf diesem Blog, in Videos und in Büchern habe ich das Thema immer wieder aufgegriffen. Gleichfalls habe ich in einem Buch sehr umfassend und detailliert dargelegt, wer Satan eigentlich gewesen sein könnte und warum es ihn als Bestie in einer Hölle nicht gibt.

Trotzdem ist sich der “christliche” Mann sicher, dass hinter Kornkreisen der Satan steckt. Dass solche Bilder in den Feldern der ganzen Welt in Massen von ganz normalen Menschen gefälscht werden, erwähnt er jedoch mit keiner Silbe. Vielmehr verweist er in seinem Vortrag auf einige Kornkreise hin, die seine satanische Herkunftsidee belegen sollen. Ob sie von Menschen als Gag angefertigt sein könnten, zieht er nicht mal in Erwägung.

Dämonen in UFOs und der Verführer Fischinger

UFOs sind ebenso auch ganz einfach Manifestationen des Satans und seiner Dämonen. Eine Aussage, die nicht neu ist. Doch der religiös erfüllte “Kritiker” vermutet dahinter noch weit mehr. Es könnte sein, so sagt er, dass Geheimdienste mit dem Teufel und seinen höllischen Kreaturen gemeinsame Sache machen. Die UFOs seine zwar materielle und damit physische Objekte, aber von Menschen und Höllenwesen zusammen gebaut worden.

“Es ist ein dämonisches Ding”, das hier zwischen Mensch und Satan laufen könnte, heißt es in dem Video. Das würde dann auch die “Men in Black” erklären, die nach Meinung des Ex-Esoterikers eben auch Dämonen sind. Immerhin habe er ja einen solchen “Men in Black-Dämon” selber an der Autobahn mit einem dicken Wagen der Marke “Audi” getroffen. Wenn es nicht sogar Luzifer selber war.

“Ich werde Euch nachher noch ein Zeugnis geben”, so kündigt er übrigens seine Erzählung von seiner Autobahn-Begegnung an. Dies alles diene ausschließlich dazu, die Menschheit zum Gehörten zu verführen oder zu leiten. So sagt er in seinem “Kritik-Video” zum Beispiel über UFOs, Prä-Astronautik, Aliens etc. ab etwa Minute 10:33:

Ich glaube, dass dieses Gedankengut, dieses Konstrukt, dieses Evangelium der Grauen ein okkult-dämonisches Evangelium ist und damit Menschen verführt werden, Kontakt zur dämonischen Welt aufzubauen.

UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)

Wer also von den Freundinnen und Freunden des Phantastischen durch meine Veröffentlichungen bereits versucht hat “Kontakt zur dämonischen Welt aufzubauen” (= Außerirdische), möge sich bitte bei mir melden.

Die Greys, die Grauen, von denen “Ökumene Kritik” dauernd spricht, sind aber auch in Sachen UFOs an dieser Stelle sehr interessant. Diese Wesen sind heute sicher jeden bekannt und werde als Aliens angesehen. Beispielsweise eben beim UFO-Phänomen sollen diese gesehen worden sein. Vornehmlich bei UFO-Entführungen. Diese Greys sind nach Lesart dieser Video-“Kritik” ganz einfach Dämonen und keine Wesen aus dem All.

Man könne allerdings diese Greys und ihre UFOs aber zum Glück dadurch vertreiben, dass man bei einer solchen Begegnung zu Gott und Jesus Christus betet. Solche Fälle kenne er selber, wird im Video gesagt.

Was aber mit keiner einzigen Silbe in dem Video erwähnt wird, sind andere angebliche “Alien-Typen”. Die “kleinen Grauen” sind fraglos sehr bekannt, jedoch lange nicht die einzigen Wesen, die gesehen worden sein sollen. Auch engelhafte Geschöpfe oder blonde und große Menschen kennt die UFO-Forschung. Sind auch diese – wenn sie real sind – Dämonen oder nur teuflische Kreaturen, die sich in anderen Körpern tarnen?

Das Video schweigt darüber. Es schweigt aber selbstverständlich nicht darüber, woher diese UFO-Alien-Verführer eigentlich kommen.

Schon in der Bibel seien diese Wesen des Luzifer erwähnt. Interessanterweise wird dazu in der Videobeschreibung das 1. Buch Moses (6,1-7) zitiert, in dem von den Gottessöhnen und den Menschenfrauen berichtet wird. Knappe Verse, die ich beispielsweise in meiner “satanischen Lehre” vor allem HIER sehr umfangreich interpretiert und hinterfragt habe. Nur waren diese weder echte Götter, im eigentlichen Sinn, noch irgendwie überirdische Wunderwesen eines Satans, der in der Hölle wohnt. Zumal nach meinem Verständnis eines “Dämon” dieser wohl kaum mit einer Menschendame Babys zeugen kann.

Genau das sagt aber der von diesem “Kritiker” selber zitierte Text aus der Bibel selber … (mehr HIER)

Meine “Lügen” und die “Lügen” der anderen …

Nun wird es ganz besonders spannend:

Der Meister der “Alien-Dämonen-Religion” ist selbstverständlich Erich von Däniken, heißt es von dem “christlichen” YouTuber. Er ist der Meister dieses “Evangelium der Grauen” und ich war oder bin einer seiner Schüler. Bis ich dann eines Tages selber zu einem solchen “Lehrer” des Okkulten und Bösen wurde. Folglich bin ich von der dunklen Seite in der Welt verführt worden.

Der satanische Lehrer und sein Schüler: Erich von Däniken und Lars A. Fischinger
Der satanische Lehrer und sein Schüler: Erich von Däniken und Lars A. Fischinger

EvD ist “der große Lehrer der dämonischen Lehre der Prä-Astronautik”, wie es auch Armin Risi oder Zecharia Sitchin seien. Letzter habe die teuflischen Lehren des Planten Nibiru, der außerirdischen Anunnaki “und blabla” (Zitat) verbreitet. Doch von Däniken als Vorreiter der Astronautengötter-Idee habe schon seine Laufbahn als Lehrer des Satans auf fiese Machenschaften begründet, berichtet das Video.

So hat EvD angeblich sogar eine Art Artefakt in Form eines UFOs gefälscht, um seine “Lehren” damit zu belegen. Was bzw. welches Objekt damit gemeint ist, weiß ich an dieser Stelle allerdings auch nicht.

Als geradezu sensationelle Enthüllung stellt der “gottesfürchtige Kritiker” seine Ausführungen zu von Däniken dar, dass dieser einst im Gefängnis war. Das würde gerne “verschwiegen” und sei erst viel später herausgekommen, so flunkert er weiter als “Christ”.

Das ist ebenso falsch, wie die Behauptung, in den 1980er Jahren sei der Schweizer Autor mit seinen “Missionierungen” angefangen. Richtig ist nämlich, dass EvD vor Gericht und ins Gefängnis kam, als ihn bereits alle Welt durch sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” von 1968 kannte. “Verschwiegen” wurde da nichts. Im Gegenteil, da es ein mediales Spektakel war! Und es wäre bei dem Hype um seine Person damals auch unmöglich gewesen, da die Presse in aller Welt von seiner Verhaftung berichtete.

Dass die Verurteilung von EvD wegen Betrug zu einem Großteil eine reine Show der Justiz war und vor allem nichts mit seinem Thema der Götter aus dem All zu tun hatte, wurde übrigens von “Ökumene Kritik” verschwiegen. Oder er weiß es nicht, was ich eher denke. Schließlich weiß der “Kritiker” vieles nicht, wie es schon das mangelnde Wissen um die Grundannahme der Prä-Astronautik oben zeigte.

Ein “Kritiker”, der keine Ahnung hat

Da verwundert es auch nicht, dass seine Behauptungen zu mir schlichte Lügen des “frommen Christen” sind. Zumindest zeugen sie von purer Unwissenheit und es wurden so manipulativ in dem Schmäh-Video erzählt, das man nur die Hände über den Kopf zusammen schlagen kann.

So suggeriert der unwissende “Christ” ab ca. Minute 8:35 folgenden Unfug über mich:

Die Akte 2012 reloaded - Weltuntergang, Nibiru, Maya-Kalender und anderen Unsinn zum 21. Dezember 2012
Die Akte 2012 reloaded – Weltuntergang, Nibiru, Maya-Kalender und anderen Unsinn zum 21. Dezember 2012

Ich hätte verbreitet, dass der Maya-Kalender im Jahre 2012 das Ende der Welt vorhersagen würde – und würde mich nun “plötzlich” davon distanzieren. Wie auch andere nicht genannte Autoren. So sagt er etwa in seiner Unwissenheit:

Und machen blabla, als hätte das gar nicht gestimmt. Aber vorher haben sie kräftig damit Geld gemacht und ihre Bücher verkauft.”

An Dummheit ist “Ökumene Kritik” damit in diesem Zusammenhang kaum mehr zu überbieten. Weder hat er mein Buch “Die Akte 2012” gelesen, noch meine zahllosen (kostenlosen) Blog-Postings und YouTube-Videos zu 2012  gelesen bzw. gesehen. Als Autor wurde gerade ich in diesem Zusammenhang nicht müde, gegen diesen 2012-Hype zu arbeiten. Der “Kritiker” lügt folglich bei dieser Behauptung ganz einfach oder hätte es gerne, dass es so ist. “Du sollst nicht lügen!”

Man sollte hierbei noch unterstreichen, dass fast kein Esoteriker und ausnahmslos kein Prä-Astronautiker Bücher publizierte, dass 2012 der Weltuntergang kommt. Das ist reines Wunschdenken dieses “Kritiker”, da es so wunderbar in sein teuflisches Weltbild der bösen Alien-Fans passt. Bei der Sintflut an esoterischen 2012-Büchern damals war sogar genau das Gegenteil der Fall: Diese fabulierten in ihren Veröffentlichungen vom “Aufstieg der Menschheit”, einem “goldenen Zeitalter” oder “spirituellen Wandel” usw. Grundsätzlich also von positiven Geschehen in den Augen dieser 2012-Esoteriker.

Auch der “große Meister des Bösen” von Däniken hat nie davon gesprochen

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

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Wenn UFO-Sekten wahnsinnig werden und der Alien-Glaube in den Massenselbstmord führt: Die UFO-Sekte “Heavens Gate” 1997 – eine Analyse

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Screenshot der Webseite der UFO-Sekte Heavens Gate von 1997 (Bild: Archiv)
Screenshot der Webseite der UFO-Sekte Heavens Gate von 1997 (Bild: Archiv)

Das spezielle UFO-Randthema der UFO-Sekten im Bereich der “Fliegenden Untertassen” und Außerirdischen ist eigentlich immer aktuell. UFO-Kulte und gewissen UFO-Alien-Esoteriker mit den wildesten Phantastereien bringen mit diesen seit je her auch die Prä-Astronautik und die UFO-Forschung in Verruf, da sich gerade diese Verrückten in den (modernen) Medien tummeln und ggf. Mainstream-Schlagzeilen machen. Besonders erschreckend war dies 1997 mit einer dieser UFO-Sekten: “Heavens Gate”. Hier eine umfangreiche Aufarbeitung der Ereignisse vor 20 Jahren rund um den Massensuizid des Alien-Kultes.

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+++Artikel+++ Die UFO-Sekte “Ashtar Command” und die “Galaktische Föderation des Lichts”: Wie man an einen imaginären Alien-Gott glaubt

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Die UFO-Sekte "Ashtar Command": wir folgen einem imaginären Alien-Gott (Bild: NASA/JPL / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Die UFO-Sekte “Ashtar Command”: wir folgen einem imaginären Alien-Gott (Bild: NASA/JPL / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Sekten kenne wir alle. Seien es die “Siebenten Tag Adventisten”, “Sonnentempler” oder die “Zeugen Jehovas” und die “Mormonen”. Sie Liste ist schier endlos lang. Aber innerhalb solcher Gruppen es gibt leider auch die Alien- und UFO-Sekten, die sich wie andere solche Vereinigungen auch in viele Unter-Sekten bzw. -Gruppen spalten. Eine dieser UFO-Sekten ist das “Ashtar Command”, die an einen Alien-Gott mit Namen “Ashtar Sheran” und seine UFO-Flotte glauben. In dem Buch “UFO-Sekten” haben mein Coautor Roland M. Horn und ich 1999 umfassend darüber berichtet und aufgeklärt. Doch auch im Internet finden sich heute immer wieder sehr interessante Beiträge über diese Alien-Sekte und ihren Heiland Ashtar Sheran aus dem All. Darum heute ein kurzer Blick auf diese UFO-Gruppe, ein paar Worte zu UFO-Sekten und interessante Links dazu.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Als mein Freund und Mystery-Kollege Roland M. Horn und ich vor fast 20 Jahren an unserem gemeinsamen Sachbuch “UFO-Sekten” schrieben, ahnten wir noch nicht, wie sich das Internet entwickeln wird. Inzwischen kennt es jedes Kind. Im Guten und Interessanten und auch im Schlechten. Und selbstverständlich ist das Netz seit Jahren ein Tummelplatz für Spinner, Propaganda jeder Art und eine digitale Sintflut an Unsinn aus dem dem Bereich der Grenzwissenschaft.

Das gilt selbstverständlich auch für UFO-Sekten bzw. deren Anhänger/Gläubige, da diese in Millisekunden ihren Behauptungen und Lehren um den Erdball senden können.

Wir huldigen einem Alien-Heiland und seiner UFO-Flotte

Der UFO-Sekte um den angeblichen blonden Alien-Schönling Ashtar Sheran haben Roland M. Horn und ich in unserem 1999 erscheinenden Buch “UFO-Sekten” ein umfangreiches eigenes Kapitel gewidmet. Und ich bin sicher, dass der ein oder andere Mystery-Interessierte schon irgendwo auf diese Gruppierung im Netz gestoßen ist.

Darum in diesem ursprünglich vom 28. Mai 2013 stammenden Posting ein paar Warte dazu.

Grundsätzlich sind die Lehren, Weisheiten und der Glaube dieser esoterischen UFO-Gläubigen seit Jahrzehnten unverändert. Noch immer finden sich beispielsweise bei Facebook und auch in YouTube-Videos Gläubige dieser Gruppe (bzw. der “Galaktischen Föderation des Lichts” oder “Lichtarbeiter”), die von diesem Alien Ashtar Sheran und seiner Göttlichkeit fabulieren. Auch auf diesem Blog habe ich immer mal von diesem Alien-Gott und seiner UFO-Flotte berichtet. Aber auch von anderen UFO-Sekten, die quasi in Aliens Erlöser sehen. Auch Ashtar Sheran ist eine Art Heiland, Weltretter oder Erlöser der Menschheit in den Augen seiner Anhängerschaft!

Das war und ist für die Grenzwissenschaft und UFO-Forschung eine echte Bedrohung. Eine Bedrohung deshalb, da solche esoterischen UFO-Gläubigen damals wie heute vielfach die öffentliche Meinung bestimmen. In den 1990gern taten sie es auch mit trauriger Regelmäßigkeit in den Talk Shows am Fernsehen. Davon könnt Ihr Euch in YouTube-Videos meiner Film-Reihe “Grenzwissenschaft Classics Videos” selber ein Bild machen. Ebenso in einem zusammenfassenden Artikel von meinem Kollegen Roland M. Horn, den ich im Rahmen einer Meldung über das Ashtar Command im Oktober 2012 auch auf diesem Blog stellte.

Ashtar Sheran ist unser Erlöser

UFO-Sekten - bis heute ein Irrsinn (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)
ARTIKEL: UFO-Sekten – bis heute ein Irrsinn (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)

Selbstverständlich ist das Internet heute “Fluch und Segen zugleich”, wie es nicht nur eine digitale Weisheit sagt. Das Netz ist Recherchequelle Nummer 1 bei jeglicher Art von Themen und gleichzeitig auch Unfug-Quelle Nummer 1. Doch was den Glauben an einen liebevollen Alien mit seiner gewaltigen UFO-Flotte angeht, habe ich einen spannenden Artikel über dieses Ashtar Command gefunden. Mit einer klaren Aussage, die schon von 2013 stammt:

Da kann man auch gleich einer ,Star Trek’-Religion beitreten, wobei diese noch wesentlich mehr Tiefgang hätte und obendrein mehr wissenschaftlich orientiert als esoterisch wäre.”

So schreibt der Autor in seinem sehr gut zusammengefassten Artikel über die UFO-Sekte um den Alien-Heiland Ashtar Sheran etwa:

“Eine der ältesten und bekanntesten UFO-Sekten ist das ,Ashtar Command’, welches auf die in den 1930ern gegründete ,I Am-Bewegung’ des US-Amerikaners Guy Ballard (1878-1939) sowie seiner Frau Edna zurückgeht.

(…)

Im Gegensatz zu anderen Sekten steht kein Guru im Zentrum, sondern der fiktive Santiner Ashtar Sheran, ein menschlich wirkender Alien mit hellblonden Haaren und blauen Augen. Er soll Kommandant einer Raumschiffflotte der Galaktischen Föderation des Lichts sein und die Erde vor bösen Einflüssen schützen.”

Seit ich mich mit der Grenzwissenschaft befasse, verfolge ich sehr aufmerksam die Szene der UFO-Sekten und ihrer “Mönche”. Vom Ashtar Command bis zur Sekte um Astronautengötter mit Namen Rael-Bewegung. Letztere hat allerdings einen Guru aus Fleisch und Blut und war ebenso vielfach Thema dieser Webseite.

Ashtar, lass Hirn vom Himmel fallen!

Göttingen soll einen UFO-Landeplatz bekommen (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)
“UFO-Mönch” will einen UFO-Landeplatz bauen (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)

Wohl kaum ein anderer Autor der Grenzwissenschaft, der von den Ideen der Götter aus dem All und von anderen Mysterien persönlich überzeugt ist, weiß um die Flut der UFO-Sekten, wie ich. UFO-Sekten damals wie heute. Wobei heute diese Gruppen mehr “im Verborgenen” handeln. Das heißt im Internet und oftmals auch unter Pseudonymen, was im Web aber durchaus normal ist. Dennoch sind sie präsent und meiner Meinung nach oft zu sehr. Und zwar aus dem Grund, da ich aus Erfahrung weiß, dass deren Lehren und Ideen leider in den Köpfen von vielen Menschen “hängen bleiben”. Nur leider sind es genau jene Personen, die nur ganz beiläufig mal was von UFOs und Außerirdischen hören. Und schon haben diese ein vollkommen verzerrtes Bild der Themen, die uns Mystery-Fans interessieren!

Ich weiß durch zahllose Zuschriften von Euch und durch Gespräche mit Mystery-Fans, dass man im privaten Umfeld diese Themen nicht ernst nimmt. Viele von Euch beklagen sich immer wieder, dass außerhalb des Internet oder abseits von Treffen mit Gleichgesinnten Ihr als “Spinner” angesehen werdet. Nur, weil man sich für solche Themen interessiert. Aber von Alien-Spinnerei und UFO-Sekten sollte man sich klar abgrenzen und vor allem auch abgrenzen können. Deshalb ist Hintergrundwissen zu solchen “Alien-Religionen” mit Sicherheit nicht falsch.

Selbst in dem Magazin “Sagenhafte Zeiten” der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” – quasi der Verein um die Ideen von Erich von Däniken – habe ich einst (2001) einen entsprechen Artikel veröffentlicht. In dem Beitrag “UFO-Sekten – eine notwendige Distanzierung” warnte ich ausdrücklich, dass derartige esoterische Ansichten dieser Gruppen nur der Grenzwissenschaft schaden. Das ist bis heute offenkundig unverändert.

Darum verweise ich gerne auf den oben genannten Artikel als Zusammenfassung – hier speziell zum Ashtar Command. Genauer gehe ich in diesem Blog-Artikel auf das Thema UFO-Sekten ein. Ich finde, dass man als Interessierter an Themen wie Aliens & Co. inklusive UFOs auch über solche Gruppen, UFO-Sekten, Vereine, Glaubensvorstellungen etc. informiert sein sollte. Am umfassendsten könnt Ihr dies durch das weiterhin aktuelle Buch “UFO-Sekten” von Roland M. Horn und mir. Da es unlängst ausverkauft ist, findet Ihr es beispielsweise sehr günstig gebraucht bei amazon.de.

Vor genau 20 Jahren: Die Katastrophe der „Sonnentempler“-Sekte. Massenmord und Gruppensuizid um in eine neue Welt beim Stern Sirius zu reisen.

ARTIKEL: Die “Sonnentempler” und der Massenmord in der Schweiz vor 20 Jahren (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Auch die Grenzwissenschaft hat Grenzen

In “UFO-Sekten” resümierte ich 1999 in meinem Nachwort unter anderem:

Nun, dieser Band handelte von Menschen und Gruppen und deren Anhänger, die nach meiner Meinung ohne jeden Zweifel Unsinn verbreiten. Es sind Personen, die offensichtlich aus finanziellen Gründen Phantastereien an die Öffentlichkeit tragen, sich so wichtig machen und wahrscheinlich hierdurch eine innere Befriedung erlangen.

Diesen Menschen ist es egal, was sie berichten. Sie erfinden Geschichten, die nicht nachprüfbar sind, und die nur von leichtgläubigen Menschen wirklich als real angesehen werden. Seriöse Forscher und kritische Informationen stören diese eoterisch-verblendeten Irrläufer nicht. Sie lieben es, den Medien ihre Lügengeschichten aufzutischen und freuen sich wahrscheinlich tief in ihrem Innersten, dass es tatsächlich Menschen auf dieser Welt gibt, die einen solchen wirren Mumpitz für bare Münze nehmen.

Die Organisatoren der esoterischen Channel-UFOlogie, die in keinem Fall auch nur annähernd etwas mit der seriösen Erforschung des unbekannten Phänomens zu tun haben, werden sich sicher auch des lieben Geldes wegen entschlossen haben, die Menschheit mit wahnwitzigen Philosophien zu foppen.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Video: UFOs, Kontakte und die lieben Außerirdische: 1970 ein Thema im Österreichischen TV. Ein interessanter Rückblick der UFO-Szene

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Aliens, UFOs und Kontakte 1970 im Österreichischen TV (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Aliens, UFOs und Kontakte 1970 im Österreichischen TV (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Das Thema der “fliegenden Untertassen” (UFOs) begann 1947 in den USA – auch wenn es fraglos “UFO-Hinweise” vor diesem Jahr der vermeintlichen Geburt des UFO-Phänomens gibt. Spannend und interessant ist für den Mystery-Jäger und -Interessierten von heute dabei auch immer ein Blick in die vergangenen Jahrzehnte der UFO-Thematik und auch der Prä-Astronautik. Sei es in Printmedien oder Filmberichten zu diesen Themen. Und so ist auch ein Fernsehbeitrag aus dem Jahr 1970 aus Österreich zu “Aliens und Planetarier” interessant, den ich Euch hier vorstellen möchte.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Thema “UFO” hat seine Hochs und Tiefs in der breiten Öffentlichkeit, in den Mainstream-Medien, bei uns Autoren des Rätsel und Phänomene und durchaus auch in den Reihen der Mystery-Fans selbst. Dabei ist es immer wieder erfrischend, sich von Zeit zu Zeit auch mal alte oder sogar sehr alte Fernsehberichte zu Themen wie Außerirdische, Prä-Astronautik oder auch UFOs anzusehen. Dazu bedarf es heute nicht unbedingt einem umfangreichen VHS/Film-Archiv, wie es die meisten Jäger des Phantastischen sicher besitzen, sondern das Zauberwort heißt heute unter anderem “YouTube”.

Mein Mystery-Freund Andreas F. hat mich vor einigen Tagen bei Facebook auf ein Video bei YouTube aufmerksam gemacht, das aus einer Fernsehsendung aus dem Jahre 1970 stammt. Darin widmete sich die Sendung “Panorama” (laut Einblendung) aus Österreich den Themen “UFOs” und “Kontakte mit Aliens”. Hoch geladen wurde das TV-Video von einem User mit den bezeichnenden Namen “SchmunzelTV”, der eine Reihe alter Fernsehbeiträge auf seinem Kanal hat.

So auch das Video des UFO-Zeitgeist um 1970 mit zahlreichen Interviews zum Thema “Planetarier” (= Außerirdische in UFOs).

Mein lieber Gott Ashtar Sheran …

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Bei etwa Minute 1:15 wird beispielsweise ein Gemälde eines angeblichen Alien eingeblendet und dazu bemerkt, dass die “Planetarier” angeblich so aussehen. Diese Außerirdischen würden unlängst unerkannt unter uns Menschen auf der Erde leben, heißt es im Film dazu. Das im Video gezeigte Bild kennen UFO-Forscher mit Sicherheit, da es sich dabei um den Außerirdischen “Ashtar Sheran” handelt. Ein angebliches Super-Wesen von den Sternen und Kommandant von Millionen von UFOs und Aliens, der eine Art Oberchef des sogenannten Ashtar Kommando ist.

Von diesem Ashtar Sheran und seinem Kommando etc. habe ich an anderer Stelle bereits umfangreich berichtet.

Auch das Thema der “UFO-Entführungen” kommt in diesem Fernsehbeitrag vor. So heißt es etwa, dass die zu entführenden Menschen von den Aliens erst getestet werden. Ihre “Schwingungen” usw. müssten passen, da die Fremden aus dem Kosmos sonst die entsprechende Person nicht in ihrem UFO mitnehmen können. Das UFO-Entführungs-Thema, so umstritten es bis heute ist, wird interessanterweise in den Interviews dieses Filmes durchweg positiv dargestellt. Heute ist das Gegenteil der Fall.

Das ist damit zu erklären, dass in dieser rund 45 Jahre alten UFO-Sendung über den UFO-Themen sogenannten “Kontaktler” berichtet wird. Diese “UFO-Kontakler” wollen nach ihren eigenen Angaben und Behauptungen meistens bewusst und absichtlich mit UFO-Leuten in Kontakt stehen. “UFO-Kontaktler” sind seit Beginn des modernen UFO-Zeitalters ein fester Bestandteil der UFO-Szene, der vor allem ab den 1960ger Jahren eine Hochzeit erlebte. Jedoch sind auch im Jahr 2014 angebliche Kontaktler noch immer in der UFO-Szene präsent. Der Fernsehbericht unten zeigt, dass hier Menschen mit dem Hang zu Ashtar Sheran bzw.. dem Ashtar Command gefilmt wurden. Diese “Lichtarbeiter” oder “Starpeople” – die Bezeichnungen variieren hierbei – sind eben auch heute noch aktiv und aktuell.

Ich möchte nur eine kleines Wort sagen zum Abschluss: Drosta.” Hier das Video von 1970:

 Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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vor 20 Jahren in Sachsen: Der Alien “Jimmy”, die UFO-Landung der Trigonier und “Außerirdische raus!”: Bizarres aus der UFO-Welt +++ Artikel +++

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Die UFO-Landung der Trigonier 1997 in Deutschland (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Die UFO-Landung der Trigonier 1997 in Deutschland (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

In einem meiner Bücher ging ich im 2010 der Frage nach, ob die deutsche Regierung oder irgendwer in unserem Land eigentlich auf die Landung eines UFOs aus dem All in irgendeiner Art und Weise vorbereitet ist. Gibt es hierzulande Pläne oder Maßnahmen für ein solches spektakuläres Ereignis, das auch immer wieder Thema auf diesem Blog ist? Der Grund meiner Recherchen zu diesem Thema waren damals offizielle Anfragen verschiedener Abgeordneten an den Deutschen Bundestag genau zu diesen (und anderen) Fragen. Offiziell vorbereitet ist die Regierung nach eigenen Angaben allerdings nicht. Was aber geschehen kann wenn Privatpersonen mit Unterstützung der Medien behaupten, sie haben Kontakt mit Aliens und diese werden zu einer bestimmten Zeit landen, haben mein Kollege Roland M. Horn und ich bereits 1999 in einem gemeinsamen Buch geschildert. Es ging um den Fall einer 1997 angekündigten UFO-Landung in Sachsen, die quasi “aus dem Ruder lief”. Eine bizarre Geschichte, die an dieser Stelle noch einmal erzählt werden soll …

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Liebe Freundinnen und Freunde des Phantastischen!

Wie unterschiedlich Aussagen über die “Ankunft der Aliens” seien können, zeigt ein Beispiel von 1997 aus Deutschland. Ein Beispiel, das auch wundervoll in meine YouTube-Video-Reihe “Grenzwissenschaft Classics Videos” passt, die Ihr HIER findet.

Es war eine verrückte Geschichte, die wie kaum eine Zweite hier in Deutschland zeigt(e), dass Personen, die behaupten mit Aliens in Kontakt zu stehen, wirklich kaum jemand ernst nimmt. Doch gleichzeitig zeigt dieser UFO-Fall vor nun genau 20 Jahren auch deutlich, dass irgendwelche Behauptungen von UFO-Fans über die Ankunft der Aliens (die es immer und immer wieder gab und gibt!) nicht mit einem plötzlich “aus dem Nichts” kommenden und realen Alien-Besuch zu vergleichen sind. Also die echte Ankunft von Außerirdischen, die plötzlich vor “unserem Planten stehen”.

Dabei ist es vollkommen belanglos wie groß die Wahrscheinlichkeit eines Besuches von intelligenten Außerirdischen auf der Erde ist: man kann diese nicht grundsätzlich ausschließen.

Was war also 1997 in Sachsen geschehen? Roland M. Horn und ich gingen der Sache 1998/1999 einmal nach.

Aliens und UFOs im Fernsehen der 1990er Jahre

In zahlreichen Talkshows waren sie in den 90gern zu Gast, um über die Botschaften eines Außerirdischen mit dem Namen “Jimmy” zu berichten. Er gehört der Alien-Rasse der “Trigonier” an und spracht damals nur durch das Esoterik-Paar Erika und Wolfgang Ressler. Unermüdlich sprach Erika Ressler im Deutschen TV als “Jimmy”, als Medium eines Aliens. Und doch: In den beliebten Talkshows, in denen die Resslers auftraten, hatten sie kein Geld gefordert – sie schienen selbst an ihre Story zu glauben.

"Grenzwissenschaft Classics Videos": die retro Mystery-Serie von Lars A. Fischinger
YouTube-Video-Reihe: “Grenzwissenschaft Classics Videos”: die retro Mystery-Serie von Lars A. Fischinger

Bis zu jenem Tag, als der angebliche Alien seine Landung mit einem UFO bei den Resslers in Sachsen ankündigte!

Schon Anfang 1995 wurde die Bulevardpresse auf das Ehepaar Ressler aufmerksam. “Forscher sicher: Bald landen UFOs im Tegeler Fließ”, berichtete beispielsweise die “Bild” Berlin am 2 Januar 1995. Dort erfuhren wir, dass Wolfgang Ressler ein Jahr zuvor seine Heimat bei Detmold verlassen habe, um sich in Seifhennersdorf in Sachsen anzusiedeln. Aber nicht aus beruflichen oder ähnlichen Gründen:

Weil hier in Kürze erstmals UFOs landen! Bei einem telepathischen Kontakt 1993 haben sie’s mir verraten.”

In klaren Vollmondnächten stand Wolfgang Ressler auf dem Westhang des 43 Meter hohen Jockelberges. Er verwendete dabei 50 Meter lange Aluminiumstreifen, um so die Einflugschneise seiner erwarteten UFO-Raumschiffe zu markieren. “30 Jahre spüre ich schon Kraftfelder von Außerirdischen auf!”, sagte Ressler gegenüber der Berliner “Bild”. Ressler sei ferner sicher, dass Außerirdische seit 15 Millionen Jahren die Erde besuchen.

Neben Seifhennersdorf sollen auch Collmberg bei Oschatz und das Tegeler Fließ potentielle UFO-Landestellen sein. Der Bergsporn nahe Heftstett in Sachsen-Anhalt soll seiner Meinung nach sogar seit mindestens 8.000 Jahren von UFOs angeflogen werden. Und im Boifiner Wald bei Bützow in Mecklenburg-Vorpommern sollen fünf Steinringe die Landestelle eines UFOs aus dem Jahr 600 vor Christus markieren.

Wolfgang Ressler wusste auch Interessantes über die „wahre Entstehung“ des Riesenkraters “Nördlinger Ries” (rund 25 Kilometer Durchmesser) in der fränkischen Alb zu berichten. Vor 14 Millionen Jahren haben Außerirdische ihn als Platz für eine ganze Raumflotte in die Erde gesprengt![i]

Heute weiß jedoch jeder Geologe: Hier schlug ein gigantischer Meteorit aus den Tiefen des Alls ein, was der bekannte Geologe Eugene M. Shoemaker – der Mitentdecker des sensationellen Kometen “Shoemaker-Levy 9”, der auf Jupiter 1994 einschlug – bereits in den 60ger Jahren nachweisen konnte.[ii]

Auffallend ist, dass in diesem ersten Zeitungsbericht ausschließlich von Wolfgang Ressler gesprochen wurde, während spätere Medienmeldungen immer angaben, seine Frau Erika sei das eigentliche Medium.

So trat etwa in der Talkshow “Vera am Mittag” des Senders “SAT 1” Erika Ressler als telepathische Kontaktperson auf. Die hypnotische Kontaktaufnahme zu dem in Oregon, USA, lebenden Trigonier mit Namen “Jimmy” sei sicherer und billiger als ein Telefonat. So Erika Ressler.[iii]

Das UFO kommt – und die Polizei!

Dann kam die Stunde, zu der sich die Prophezeiung von der Ankunft der UFOs und Aliens erfüllen sollte: Die Nacht vom 12. auf den 13. April 1997. Die Bewohner des Planeten Trigon wollten nach dem angeblich durch Erika Ressler sprechenden Alien “Jimmy” im Lausitzort Seifhennersdorf landen. Und ganz Deutschland wusste durch die medialen Auftritte der beiden darüber Bescheid!

Ravensburgerin von der Polizei aufgegriffen, da sie angeblich von Außerirdischen verfolgt wurde! (Bild: Wappen & historische Ansicht von Ravensburg/gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Ravensburgerin von der Polizei aufgegriffen, da sie angeblich von Außerirdischen verfolgt wurde! (Bild: Wappen & historische Ansicht von Ravensburg/gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

400 Schaulustige warteten dort nun auf das versprochene UFO. Doch es kam einfach nicht und die Anwesenden wurden langsam unruhig. Es kam zu Gewalttätigkeiten. 15 Jugendliche machten sich sogar auf, um das Haus des Ehepaares Ressler zu stürmen. Sie warfen Fenster ein und brachen sogar die Tür auf. Es dauerte nicht lange, bis die Polizei eingreifen musste und auch der Bundesgrenzschutz gerufen wurde. Es kam so zu einem Großeinsatz der Ordnungskräfte wegen einer “UFO-Landung”, die aber freilich ausblieb …

Damit aber nicht genug:

Als alle noch auf das UFO warteten, liefen Verhandlungen zwischen den Resslers und Fernsehsendern: “RTL” erhielt wie auch “PRO 7” eine Absage und “SAT 1” kaufte die Exklusivrechte für die kommende Landung der Außerirdischen. Der Sender erhielt den Zuschlag aufgrund seiner schnellen und unbürokratischen Reaktion.

Der zuständige Redakteur soll gleich einen Vertrag über eine Summe über fünf Millionen DM sowie einen Verrechnungsscheck über 1.000 DM dabei gehabt haben. Bedingung war allerdings, dass die Trigonier auch wirklich auf der Erde landen würden. Wären es also tatsächlich zur Landung der Außerirdischen gekommen, dann wären die Bilder des ersten Kontaktes zwischen Menschen und außerirdischen Besuchern selbstverständlich weit mehr wert gewesen. Was die TV-Sender natürlich wussten.

Die ungewöhnlich gute Zusammenarbeit zwischen “SAT 1” und “RTL” ließ damals jedoch durchaus darauf schließen, dass beide Sender nicht so richtig an die bevorstehende UFO-Landung glaubten. Sicher kann es ihnen auch niemand verübeln. Man half sich gegenseitig bei der Ausleuchtung des Grundstücks und “SAT 1” pochte nicht wirklich auf die Exklusivrechte, die sie sich zuvor vertraglich gesichert hatten.

“RTL” wiederum tat alles, um die dortige Stimmung unter den Schaulustigen anzuheizen. Man warf eine Nebelmaschine an und führte diverse Interviews in mystisch-esoterischer Atmosphäre. Auch junge Mädchen mit Plakaten, die die Aufschrift “Herzlich willkommen, Jimmy” trugen, fielen in der Menge auf. Und die Menge skandierte fröhlich “UFO! UFO! UFO!”.

Kurz nach Mitternacht zogen 15 grün gekleidete Männchen mit Gasmasken vor Resslers Grundstück auf. Es war der lokale Karnevalsverein, der mit einem selbst gebastelten Blech-UFO anrückte. Unter den Schaulustigen herrschte eine regelrechte Volksfeststimmung – man machte einfach Party. Als das echte UFO jedoch ausblieb, konnten auch der Verein die Stimmung nicht mehr retten.

Das “Zeitprotokoll” der Aliens

Wieso kamen die Außerirdischen eigentlich nicht? Was sagten die Resslers selber dazu, dass die Aliens nicht kamen? In der “Dresdner Morgenpost” vom 14. April 1997 finden wir die Auskunft, die “Jimmy” durch Frau Ressler in “Trance” gab, als Protokoll abgedruckt. Darin heißt es als vermeintliche Erklärung oder außerirdische Entschuldigung:

13.07 – Okay – Anflug 0.00 Uhr

21.37 – Vorschau auf das bevorstehende Ereignis: Zigarrenförmiges, mehrere hundert Meter langes Mutterschiff (ca. 100 Trigonier an Bord) tritt in den Luftraum ein. Kleines rundes Boot (Durchmesser zwölf Meter) löst sich, parkt über Resslers Grundstück. Kraftfeldtreppe (gleißendes Licht) wird zu Resslers Terrasse aufgebaut. Luke öffnet sich, ein Trigonier steigt aus. Jimmys folgt in menschlicher Gestalt, für Interviews 60 Minuten Zeit.

22.38 – Anweisung an TV-Teams: ,Gegenlicht aufstellen, bessere Aufnahmen möglich.’

22.58 – ,Gehe soeben in Oregon/USA an Bord eines Shuttles’.

"So rasch wie der Wind": Eine UFO-Entführung vor Jahrhunderten in Irland? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: “So rasch wie der Wind”: Eine UFO-Entführung vor Jahrhunderten in Irland? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung & Montage: L. A. Fischinger)

23.01 – ,Bin im Anflug!’

23.06 – ,Ja, unsere Waffen sind euren weit überlegen. Wir haben kein Interesse, sie einzusetzen.’

23.18 – ,Viele Menschen auf dem Weg zu Euch.’

23.53 – ,Alles o.k., 40 Minuten.’

0.13 – ,Ich bin so aufgeregt, ein wichtiges Ereignis für Euch und unsere Geschichte.’

0.37 – ,Leiten Countdown ein. Etwa zehn Minuten.’

0.47 – ,Stellt bitte ein Glas Leitungswasser bereit.’

0.53 – ,Die Leute vorm Haus werden sich gleich beruhigen!’

0.57 – ,Fragt mich nicht nach Minuten. Für uns ist das eine schwierige Operation.’

0.59 – ,Wir stehen jetzt Südost.’

1.03 – ,Müssen stoppen. Zu viel negative Energie bei Euch!’

1.05 – ,Negative Energie!’

1.06 – ,Sorry, wir können das Volk da unten nicht beruhigen!’

1.09 – ,Sichert Euch selbst!’

1.23 – ,Wir drehen kurz ab.’

1.39 – ,Gleich wird sich das bei Euch beruhigen, wir warten.“

1.50 – ,Kann bis sechs dauern, es muss Ruhe herrschen.’

2.03 – ,Sorry, was bei Euch passiert ist. Es ist mir entglitten.’

2.59 – ,Wir warten noch!’

3.22 – ,Gut, das Polizei da ist. Sind aber bewaffnet. Wir prüfen.’

3.25 – ,Würden wir unsere Waffen einsetzen, wäre euer Garten ein riesiger Aschenbecher.’

3.37 Uhr – ,Heute nicht mehr berechenbar. Es sieht schlecht aus.’

ARTIKEL: Die UFO-Sekte “Ashtar Command” und die “Galaktische Föderation des Lichts”: Wie man an einen imaginären Alien-Gott glaubt (Bild: NASA/JPL / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Die UFO-Sekte “Ashtar Command” und die “Galaktische Föderation des Lichts”: Wie man an einen imaginären Alien-Gott glaubt (Bild: NASA/JPL / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)

3.53 – ,Zu viel negative Energie. Tut mir leid, es ist gelaufen.’

“Die Leute vorm Haus werden sich schon beruhigen”, meinte der nette Außerirdische alias Erika Ressler. Leider beruhigten sie sich nicht; im Gegenteil.

“Deutschland den Deutschen – Außerirdische raus!”

Bereits um 0.43 Uhr, als die Resslers von der Masse noch stürmisch gefeiert wurden, flog die erste leere Flasche, die von einem Skinhead geworfen wurde. Später eskalierte die Situation mehr und mehr: Noch harmlose Zurufe wie “UFO vor, noch ein Tor!” werden von Parolen wie “Hängt die Lügenschweine!” abgelöst. “Sieg Heil!” tönte es zum Hitlergruß und mit den Worten „Reißt die Bude ein!“ warfen die offensichtlich alkoholisierten Rechtsradikalen drei Fensterscheiben der Resslers ein.

Die Scheinwerfer der Fernsehsender wurden nach und nach auf dieselbe Art “ausgeschossen”. “Deutschland den Deutschen – Außerirdische raus”, brüllten die Skinheads im Chor.

Als Erika Ressler schließlich die Polizei rief, wurde sie zunächst nicht ernst genommen. So musste Christian Görzel von “RTL” die Polizei beschwören, hier doch einzugreifen. Als die Polizei um 1.30 Uhr endlich mit Blaulicht, Kampfausrüstung und 15 Beamten eintraf, war nur noch der harte Kern der 15 Randalierer anwesend, und so konnte es schnell zur Deeskalation kommen.

Der Dienst habende Leiter der Polizeidirektion Görlitz fuhr sogar persönlich zum Einsatzort, um Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs einzuleiten. Nachdem die Geschichte von Polizei-Obermeister Eichner aufgenommen und mit einem schlichten “Na ja!” kommentiert worden war, löste der Polizeidirektionsleiter Reinhard Herwig die Menge auf und bat die Presse, nach Hause zu gehen. Mittlerweile war es zehn Minuten vor vier Uhr morgens.

Resultat der ufologischen Aktion: 3.000 DM Sachschaden und 15 Ermittlungsverfahren (hauptsächlich wegen Landfriedensbruch).[iv]

“Trigon”, die Heimatwelt der Außerirdischen

Der Planet Trigon, von dem “Jimmy” und sein Volk stammen sollen, hat laut Erika Ressler nur ein Zwölftel der Erdmasse, und soll sich in der „übernächsten Galaxie“ befinden. Innerhalb der nächsten 10 Jahre wird das Leben auf Trigon unmöglich sein, denn eine Klimakatastrophe bedroht “Jimmys” Heimatplaneten. Da sich die Trigonier mit einem Vielfachen der Lichtgeschwindigkeit fortbewegten sollen, bräuchten sie für die Strecke Trigon – Erde lediglich fünf Jahre.

ARTIKEL: Dauerstreitthema Flüchtlingskrise: Aber bekommen eigentlich auch echte Aliens im Sinne von Außerirdischen bei uns Asyl? Interessante Spekulationen … (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Dauerstreitthema Flüchtlingskrise: Aber bekommen eigentlich auch echte Aliens im Sinne von Außerirdischen bei uns Asyl? Interessante Spekulationen … (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Außer den Trigoniern soll es derzeit vier weitere Alien-Zivilisationen geben, von denen zwei feindlich gesinnt und aggressiv seien. Die Trigonier suchen auf der Erde Asyl, weil die Erde ihrem Heimatplaneten klimatisch am ähnlichsten sei. 70 Trigonier leben nach Erika Ressler bereits getarnt auf der Erde, davon zwei in Deutschland. “Jimmy” – ein Farmer aus Oregon, USA – sei dabei der Sprecher dieser intergalaktischen Agentengruppe. Er ist mit einer menschlichen Frau verheiratet und hat zwei Kinder. Allerdings musste er sie aus der Schule nehmen, weil sie zu klug waren und so seine Tarnung gefährdeten

Die Kommunikation unter den Trigoniern funktioniert natürlich telepathisch. Die Verwendung von Sprachen ist dort nicht nötig. Jeder kann mit jedem – auch über größere Entfernungen hinweg – Kontakt aufnehmen. Die Trigonier sind laut Resslers etwas kleiner als wir Menschen der Erde und haben einen größeren Kopf als wir. Es gibt auch dort zwei Geschlechter und die Lebenserwartung der Trigonier beträgt zwischen 150 und 180 Jahren. Wobei ich mich hier frage, wie es nach dieser Beschreibung mit dem Tarnen vor der Menschheit klappen soll.

Auf Trigon gibt es auch keinerlei Hierarchie. Entscheidungen werden durch das “Trigon-Network” getroffen – es besteht aus den gesammelten Gedanken aller (nur!) fünf Millionen Bewohner des Planeten. Aufgrund der Klimakatastrophe ist die Bevölkerungsdichte dort stark rückläufig, so dass vermutlich nur noch drei Millionen von ihnen übrigbleiben werden, die dann auf der Erde Asyl beantragen.

Nach der Landung in Seifhennersdorf hätten die Trigonier ein Jahr lang die Reaktion der Menschheit beobachten wollen. Erst nach dieser Probe-Phase wäre ein Folgetreffen auf Regierungsebene von den Aliens eingeleitet worden. Ein von ihnen, also den kosmischen Asylanten, geplantes Forschungszentrum im Zittauer Gebirge hätte die Menschen dann in den geistigen Fähigkeiten der Trigonier geschult.

“Stinknormale Leute” im UFO-Fieber

Die Resslers, die diese Geschichte intensiv verbreiten, bezeichnen sich selbst als “stinknormale Leute”.

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Erika Ressler war zum Zeitpunkt des Geschehens 42 Jahre alt, ihr Mann zwei Jahre älter. Bereits 17 Jahre vor der nicht eingetroffenen UFO-Landung begannen sich die beiden nach eigenen Aussagen mit den Fähigkeiten des Geistes, der Parapsychologie, Hypnose und Heilpraktiken zu beschäftigen. Sie hatten eine wachsende Fangemeinde, doch in ihrem kleinen Dorf in Sachsen galten sie schlicht und einfach als Spinner. Sie trösteten sich jedoch – insbesondere nach dem Fiasko jener denkwürdigen Nacht 1997 – damit, dass Galilei und Kopernikus auch auf Unverständnis gestoßen waren.

Der angebliche Kontakt zu “Jimmy” bestand 1997 bereits seit fünf Jahren. Er war es, der ihre Geisteskräfte entdeckte, als sie sich medial ins “Trigon-Network” einklinkten. Die Geistes-Fähigkeiten des Paares sollen denen der meisten Menschen überlegen sein, wonach sie quasi “auserwählt” seien. Die UFO-Landung war für die Resslers damit die Hoffnung schlechthin:

Wenn Jimmy nicht kommt, können wir uns erschießen oder nach Arnsdorf in die Klapse begeben.

ARTIKEL: Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als „Ancient Aliens Sekte“ (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)
ARTIKEL: Die absurden UFO-Sekten und die Vorwürfe gegen die Prä-Astronautik als „Ancient Aliens Sekte“ (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)

So wurden die Resslers damals von der “Dresdner Morgenpost” zitiert.

Tatsächlich erlitt Erika Resslers nach der missglückten Landung einen Nervenzusammenbruch. Ihr Mann meinte, die Trigonier würde jetzt vermutlich nach einem anderen Ort suchen, an dem sie von den Menschen friedfertiger empfangen würden. Die Redakteure der “Dresdner Morgenpost” waren dabei der Meinung, dass die Geschichte der Trigonier schlicht unglaubhaft, aber auch nicht auszuschließen sei. Sie schrieben außerdem, dass die Angaben der Resslers von Wissenschaftlern weder bestätigt noch widerlegt werden konnten.[v]

UFO-Kindergarten

Das ist alles viel zu einfach bzw. man macht es sich hier viel zu einfach!

Natürlich ist es für die Wissenschaft schwierig mit äußerst laienhaften Angaben wie “übernächste Galaxie” etwas anzufangen. So kann “die Wissenschaft” natürlich auch überhaupt nichts widerlegen. Allerdings scheint es in meinen Augen sehr unglaubwürdig, dass ein mit Überlichtgeschwindigkeit Raumfahrt betreibendes, hoch intelligentes und mit sich mit Telepathie verständigendes Volk Ausdrücke wie “übernächste Galaxie” verwendet. Zumal es eine übernächste Galaxie nicht gibt, da es immer auf den Standpunkt des Beobachters ankommt.

Wenn man sich die gesamte Geschichte ansieht, dann scheint es sich hier aber auch nicht um ein astrophysikalisches, sondern viel eher um ein psychologisches (vermutlich sogar psychiatrisches) und soziologisches Phänomen zu halten, das auch eine politische Komponente hatte.

Die Beobachtung der “Dresdner Morgenpost”, dass die Resslers „eine anwachsende Fan-Gemeinde“ hatte, deutet auch in diesem Fall auf die Entwicklung zu einer sektenartigen Gemeinschaft hin. Sollten die Resslers tatsächlich in Zukunft “Gläubige” um sich scharen können? Hätte es so kommen können?

Eine Woche nach der Nacht, in der die Aliens laut dem Ehepaar hätten landen sollen, waren jene übrigens gegenüber dem “FOCUS” schon wieder voller Hoffnung:

In drei Monaten kommen die wieder. Hundertprozentig! Wir haben Bescheid gekriegt.”[vi]

Aber auch diese Frist verstrich ereignislos und das UFO kam nicht. Und doch hatte das Ehepaar Ressler ihre Publicity und stand für einen kurzen Augenblick im Mittelpunkt des (lokalen) Geschehens. Die oben im Protokoll zitierten “Erklärungen” und “Begründungen” für den Rückzug von “Jimmy” , die ja immerhin von den Außerirdischen stammen sollen, klingen wohl mehr nach einer einfachen Ausrede …

Das Ehepaar Ressler war der festen Überzeugung (zumindest behaupteten sie es), dass das UFO eben nur wegen der unglücklichen Situation am Tag der vermeintlichen Landung nicht kam. Er werden aber sicher kommen, waren sie rund 1,5 Jahre später noch überzeugt. Wohl im Frühjahr 1999, wie sie es in einem TV-Interview mit “RTL 2” am 7. Oktober 1998 erzählten.[xi]

ARTIKEL: Die Sekte “Fiat Lux” und die kaum beachteten UFO- und Alien-Lehren der Führerin “Uriella” (Bild: YouTube-Screenshot/KEYSTONE Video / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Die Sekte “Fiat Lux” und die kaum beachteten UFO- und Alien-Lehren der Führerin “Uriella” (Bild: YouTube-Screenshot/KEYSTONE Video / Montage: L. A. Fischinger)

Doch wo die Aliens landen werden, schien schon damals eher in den Sternen zu stehen. Nach den Ereignissen am Haus der Resslers meldete die “Bild” Hamburg im Juni 1997[xii] unter der Überschrift “Abkassiert und in Luft aufgelöst”, dass die Resslers ihren UFO-Heimathafen verlassen hätten. Obwohl die Resslers angebliche Heilseminare für bis zu 2.000 DM veranstalteten, hatten sie 10.000 DM Mietschulden und verschwanden, bevor der Gerichtsvollzieher kam. Grund waren sicher auch Drohbriefe gegen die selbsternannten UFO-Kenner, die nach dem 12./13. April 1997 bei dem Ehepaar eingingen …

Eigentlich auch verständlich …

Ergänzung 20. Okt. 2017: Auffällig finde ich rückblickend Folgendes: Mitte der 1990er Jahre waren nicht nur große Boom-Jahre für Themen wie UFOs, Aliens, Grenzwissenschaft usw., in denen geradezu Massen an solchen Geschichten, Berichten und Behauptungen aufkamen. Es war genau die Zeit, in der sich das Internet geradezu schlagartig verbreitete. Auch die Aliens der Resslers hatten ein Netzwerk, das sie “Trigon-Network” nannten. Kaum jemand vor dem Internet hätte solch eine Formulierung benutzt.

Gleichfalls waren es Jahre, in denen zahlreiche Asylanten nach Deutschland kamen. Auch die Aliens um “Jimmy” wollten Asyl. Es kam in jenen Jahren auch zu einer weitreichenden Ernüchterung nach der Wiedervereinigung und dem Zusammenbruch des Ostblock, der in weiten Teilen des Landes offenen Rechtsradikalismus inklusive Anschlägen nach sich zog. Vor allem auch in der ehemaligen DDR, wo unzählige Firmen durch die Gesellschaft “Treuhand” (Treuhandanstalt) schlicht “abgewickelt” wurden und so zahllose Menschen auf der Straße landeten. Die von Bundeskanzler Helmut Kohl versprochenen “blühenden Landschaften im Osten” ließen auf sich warten.

Dieser zum Teil ganz offene Rechtsradikalismus erklärt, warum es 1997 bei den Resslers zu diesen Szenen mit “Neonazis” gab.

In diesen Jahren waren auch Umweltthemen überall in den Medien. Vor allem auch dadurch, dass in der DDR Umwelt- und Klimaschutz eigentlich keine Rolle spielte, was nach der Wiedervereinigung jedem vor Augen geführt wurde. Ein ökologisches Problem, das laut den Resslers auch die Aliens auf ihrem gesamten Planeten haben oder hatten.

Damit spiegelt dieses UFO-Beispiel meiner Meinung nach auch sehr gut den damaligen Zeitgeist wider.

Ein Einzelfall? Nein!

ARTIKEL: Die Katastrophe der “Sonnentempler”-Sekte. Massenmord und Gruppensuizid um in eine neue Welt beim Stern Sirius zu reisen. (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger/bearbeitet)
ARTIKEL: Die Katastrophe der “Sonnentempler”-Sekte. Massenmord und Gruppensuizid um in eine neue Welt beim Stern Sirius zu reisen. (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger/bearbeitet)

Die Ereignisse von 1997 in Sachsen sind kein Einzelfall in der Welt der UFOs. Mitnichten, denn dieser UFO-Fall, wenn man überhaupt so nennen kann, reiht sich nahtlos in eine schier endlose Liste bizarrer UFO-Geschichten nein. Ein Beispiel aus meinem Archiv solle das veranschaulichen.

Paul Kuhn – ein selbst ernannter Prophet aus der Schweiz – sagte einst einen Weltuntergang inl. dem Kommen von Aliens für den Muttertag 1988 voraus. Ganz ähnlich, wie zahllose UFO-Freunde der Geschichte auch immer wieder einen solchen Untergang prophezeien.

Kuhn sprach von einem festen Termin der kommenden UFO-Landung, wie es die Resslers auch 1997 taten. UFO-Mutterschiffe hätten nach den Aussagen von Kuhn damals in dem schweizer Dorf Dozwil, Thurgau, landen und die Kinder der Sekte an einen “wunderschönen Ort” evakuieren sollen.[vii]

Aber schon 30 Jahre vor 1988 hatte der „ehemalige Gärtner und Gemüsehändler, Hypnotiseur, Telepath und Magier“ seine “St. Michaels-Vereinigung” gegründet. Seine Eingebungen will er durch ein zwischenzeitlich verstorbenes Medium erhalten haben. Später verwendete er eine Sekundärschülerin als Medium. Paul Kuhn hielt sich für einen “vom Himmel geweihten Priester” und seine Fan-Gemeinde bestand immerhin aus rund 3.000 Anhängern in der Schweiz und in Süddeutschland. Als Zweck der Bewegung wurde “Vereinigung, Versöhnung und Toleranz auf ökumenischer Basis” angegeben. Seine Aufgabe sah Kuhn darin “vor kommenden Ereignissen zu warnen” … und seine aufsehenerregendste Prophezeiung war eben jene, dass am Muttertag alle Kinder von UFOs abgeholt würden.

Rund ein Drittel der Dozwiler galten als Anhänger Paul Kuhns, und die übrigen Einwohner hatten sich entweder arrangiert oder sogar Gegentreffen abgehalten.

Die offiziellen Geistlichen des Ortes störten sich verständlicherweise an der Panikmache, die von Kuhns UFO- und Endzeit-Prophezeiung ausging. So etwa sagte  er für den Sommer 1988 kriegerische Auseinandersetzungen voraus, die von Russland, China und den anderen Ostblockstaaten ausgehen würden. Nur ein elitärer Kreis von Menschen würde dabei gerettet werden. Über die Kinder hatte Kuhn gesagt:

Diese reinen und unschuldigen Geschöpfe Gottes werden nicht den Heuschrecken und den Skorpionen ausgesetzt werden, die euch quälen werden, fünf Monate lang. Die Auserwählten unter euch, die mit den Kindern geholt werden, werden mit unseren Helfern für sie sorgen.“

Die Kinder erzählten in der Schule begeistert, dass ihnen nichts geschehen würde, und der örtliche Pfarrer befürchtete, sie könnten Paul Kuhn – der angeblich eine “wahnsinnige Macht” und große “magische Kraft” habe – mittlerweile hörig sein. Möglicherweise sei er dazu fähig, eine Massenhysterie zu erzeugen, die zu Todesopfern führen könnte. Und tatsächlich waren nicht alle Kinder entzückt über Kuhns Botschaft. Ein Mädchen soll sogar beim Lesen der Botschaften des Gurus in einen schüttelfrostähnlichen Zustand verfallen sein …

Die UFO-Sekte “Rael-Bewegung” will die Bundesregierung um Land für ein Botschaftsgelände für Außerirdische bitten  (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / L.A. Fischinger / RealPress)

Vorsorglich wies Guru Kuhn allerdings darauf hin, dass er keine Drohungen, sondern Botschaften – die übrigens an alle schweizer Pfarrer gingen – verschickt habe. Und Warnungen seinen ja auch schon von den biblischen Aposteln ausgesprochen worden, verteidigte er sich. Es ginge ihm nicht um Leid, sondern um die “Hoffnung, die Reinigung und die Erlösung”. Derartige Erklärungen lies Paul Kuhn grundsätzlich über seinen Rechtsanwalt verbreiten, was eigentlich schon erstaunlich ist.

Vom Weltuntergang habe er auch nie gesprochen, betonte der ehemalige Gemüsehändler. Der Esoterik-UFOloge verwies darauf, dass der Papst schließlich auch einst selber zu den Gläubigen der Kirche gesagt habe, der Mensch müsse sich auf große “Prüfungen” gefasst machen, und er betonte ausdrücklich:

Nach Gottes Plan sollen alle Kinder gerettet werden, auch die hoffnungslosen.“[viii]

Quasi ein Rattenfänger nach den Plan des Herren also. Nach Polizeiangaben kam es am Samstag vor dem entscheiden Tag, am 7. Mai 1988, zu Ausschreitungen gegenüber Angehörigen der seltsamen “St. Michaels-Vereinigung”. Sogar Sachbeschädigungen wurden gemeldet.

Am gleichen Tag verbreitete die Sekte ein Kommuniqué, in dem es hieß, dass niemals ein bestimmter Tag für das prophezeite Ereignis genannt worden sei. Vielmehr sei der 8. Mai als “ein internes Datum” zu betrachten, an dem Paul Kuhn „mit dem Verschwinden der Kinder rechne“. (Ein alter Trick, der bereits von den Zeugen Jehovas mit Erfolg angewendet worden war. Zunächst macht man durch die Nennung eines Datums auf sich aufmerksam, und wenn sich das Datum nähert, weist man so langsam darauf hin, dass man ja nie ein konkretes Datum genannt habe. Diesbezügliche Aussagen werden relativiert. UFO-Sekten wie die UFO-Gruppe “Fiat Lux” und auch viele andere mehr reihen sich hier nahtlos ein.)

“Wie kann das Volk so dumm sein?”

Am darauf folgenden Sonntag reisten hunderte von Ausflüglern aus der gesamten Schweiz nach Dozwil. Die Besucher warteten auf das angekündigte Raumschiff von den Sternen, das die Kinder in ein UFO-Mutterschiff im Erdorbit bringen sollte. Vor dort aus wären sie dann an den “wunderschönen Ort” gelangt, an dem diese Kinder auf ihre nachkommenden Eltern warten würden.

Für die Dozwiler Kinder war damit klar: Nach dem 8. Mai würden sie nicht mehr zur Schule gehen und so war bis zum Sonntagmittag der Ort Dozwil von Menschen überlaufen. Die Feuerwehr hatte die Straße zu dem einer Sporthalle ähnelnden Tempel der Gruppe mit einem Gitter abgesperrt, und ein Feuerwehrmann trug dafür Sorge, dass nur Fußgänger passieren konnten. Und diese versammelten sich auch recht zahlreich um den Tempel. An der Hauptstraße wurden Bratwürste verkauft und die Dorfstraßen waren komplett zugeparkt. Es herrschte auch hier eine Jahrmarktsatmosphäre. Alles wartete auf die Ankunft der Außerirdischen.

Grenzwissenschaft Classics Folge #16: UFO-Landeplätze in Österreich und die Evakuierung der Menschheit +++YouTube-Video+++
Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #17: UFO-Landeplätze in Österreich und die Evakuierung der Menschheit

Am Abend kam es dann allerdings zu ungewollten Ausschreitungen rund um die Gemeinschaft des Kuhn. Angetrunkene Jugendliche warfen beispielsweise mit Flaschen nach den Sektenanhängern – ähnlich wie es die Resslers knapp zehn Jahre später zu spüren bekamen. Das Sektenanwesen wurde verwüstet und Autos der St. Michaelaner zum Teil schwer beschädigt. Vier Sektengegner wurden festgenommen, wodurch eine Eskalation der Ereignisse verhindert werden sollte und wohl auch  konnte. Die Sektenanhänger hätten sich laut Polizeiangaben dennoch ruhig verhalten und lediglich mit Menschenketten und Autos den Zugang zum Tempelareal verbarrikadiert.[ix]

Nach diesem denkwürdigen Wochenende – die Raumschiffe waren natürlich nicht erschienen – entspannte sich die Lage in Dozwil wieder. Die Festgenommenen wurden auf freien Fuß gesetzt und der UFO-Prophet Paul Kuhn hielt keine weiteren Messen mehr ab. Er befürchtete weitere Ausschreitungen. Der Dodzwiler Gemeindeamtmann Alfred Bauman erklärte gegenüber der “Basler Zeitung” vom 10. Mai 1988:

Ich habe bei weitem nicht damit gerechnet, dass es so weit kommen würde und dass das Volk so dumm sein kann.“[x]

Wie wir wissen, war diese Geschichte jedoch nicht die einzige ihrer Art. Alfred Baumann kann folglich beruhigt sein. Nicht nur die Schweizer waren damals so dumm. Auch in Deutschland, den USA und in vielen anderen Ländern der Welt spielten und spielen sich wiederholt ähnliche Geschichten ab. Leider …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

Interessantes zum Thema:

Fußnoten


[i] CENAP-Report Nr. 224, S. 43
[ii] von Rétyi 1997, S. 127ff.
iii CENAP-Report Nr. 242, S. 28
[iv] Skeptiker, Nr.10/1997, S, 144
[v] Dresdner Morgenpost, 14. April 1997, S. 1, 22 u. 23
[vi] Focus vom 21.April 1997
[vii] Magin 1991, S. 78
[viii] Basler Zeitung vom 7. Mai 1988
[ix] Basler Zeitung vom 9. Mai 1988
[x] Basler Zeitung vom 10. Mai 1988
[xi] Von Aliens entführt? – Der ganz normale UFO-Wahnsinn, RTL2, 7. Oktober 1998
[xii] 23. Juni 1997

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Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als “Ancient Aliens Sekte”

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UFO-Sekten - bis heute ein Irrsinn (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)
UFO-Sekten – bis heute ein Irrsinn (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)

Die Beschäftigung mit den Gebieten der Prä-Astronautik – den “Ancient Aliens” – und auch der UFO-Forschung konfrontiert uns Journalisten des Unfassbaren und Mystery-Autoren immer wieder mit sehr fraglichen Gruppen, Aussagen und Weltanschauungen aus der esoterischen Sparte: der UFO-Sektierer. Und leider sind es schon immer genau diese Menschen, die das Bild der Öffentlichkeit in Sachen “Rätsel & Mysterien der Welt” bilden. Nicht alle, die sich mit diesen Themen befassen, sind aber auch “Verrückte”. Und die wenigstens überzeugten Menschen sehen in der Prä-Astronautik eine Art “Heilslehre”. Ebenso ist Erich von Däniken als bekannteste Person der Idee der Götter aus dem All kein Guru einer wie auch immer gearteten UFO- oder Alien-Sekte. Dieser Vorwurf steht immer wieder im Raum der Skeptiker. Warum erklärt dieser Artikel.

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Rückschlag für die UFO-Sekte “Ashtar Command”: Die göttlichen Aliens sind weg

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Logo der UFO-Sekte "Ashtar Command" - immer wieder ein Ärgernis in der Grenzwissenschaft (Bild: L.A. Fischinger)
Logo der UFO-Sekte “Ashtar Command” – immer wieder ein Ärgernis in der Grenzwissenschaft (Bild: L.A. Fischinger)

In der UFO-Welt tummeln sich zahllose Fans, Interessierte und auch Skeptiker. Aber auch “religiöse UFO-Alien-Fans” mit zum Teil extrem wirren und kindischen Aussagen, Ideen, Weltanschauungen, Thesen und Sekten-Glauben. Das “Ashtar Command” und ihre “Lichtarbeiter” etc. gehören zum Schaden der seriösen UFO-Forschung ohne Frage dazu. Aber nun scheint es einen Rückschlag der Sekte gegeben zu haben: Die lieben Aliens sind weg geflogen und haben die Menschheit schlicht auf den Arm genommen!

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“Ich klage an!”: Der angebliche Außerirdische Ashtar Sheran vom “galaktischen Kommando” von Aliens klagt über die Menschheit und Erde

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Ashrar Sheran, der angebliche Alien-Kommandeur von Millionen UFOs: "Ich klage an!" (Bilder: gemeinfrei / NASA / Montage: Fischinger-Online)
Ashrar Sheran, der angebliche Alien-Kommandeur von Millionen UFOs: “Ich klage an!” (Bilder: gemeinfrei / NASA / Montage: Fischinger-Online)

Der angebliche Alien Ashtar Sheran ist schon seit Jahrzehnten eine “Kultfigur” von UFO-Sekten. Ein imaginärer Außerirdischer eine kosmischen Föderation oder eines intergalaktischen Kommandos, der die Menschheit immer mit Botschaften voller “Licht und Liebe” kontaktiert. Angeblich, da alle seine “Botschaften” natürlich nur von entsprechenden Ashtar-Alien-Gläubigen medial empfangen werden können. Jetzt hat der angebliche Außerirdische erneut eine Nachricht an die Menschheit gesendet, um deren Wohlergehen er und seine außerirdischen Kammeranden so besorgt sind. Ashtar Sheran klagt an, da unter anderem seine Worte unterdrückt und diskriminiert werden. Von dem “Großen Widersacher”, wie Ihr es hier erfahrt …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine Anklage des “Alien” Ashtar Sheran

Da ich nicht in der Lage bin, meine Worte weltweit zu veröffentlichen, bin ich auf die Zuverlässigkeit meiner bewährten Freunde angewiesen. Ich weiß, dass der GROSSE WIDERSACHER gegen mich ist und alles daran setzen wird, meine Worte zu unterdrücken oder zu diskriminieren. Doch ich stehe im Lager des großen, unendlichen SCHÖPFERS.

Dieser Kampf ist nicht allein ein Kampf des Geistes, der Intelligenz und Einsicht, sondern zugleich ein heißer Kampf auf der materiellen Ebene, also ein Kampf, der mit allen Mitteln der Technik und der wissenschaftlichen Erkenntnis durchgeführt wird.

Das Ziel meiner Mission ist: FRIEDE ÜBER ALLE GRENZEN! Ich klage an!

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Lars A. Fischinger

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+++ Artikel +++ Die Sekte “Fiat Lux”, die kaum beachteten UFO- und Alien-Lehren der Führerin “Uriella” und was aus aus ihr wird …

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Die Sekte Fiat Lux - die kaum beachteten UFO-Lehren der Uriella (Bild: YouTube-Screenshot/KEYSTONE Video / Montage: L. A. Fischinger)
Die Sekte Fiat Lux – die kaum beachteten UFO-Lehren der Uriella (Bild: YouTube-Screenshot/KEYSTONE Video / Montage: L. A. Fischinger)

1999 veröffentlichte ich nach langen und intensiven Recherchen zusammen mit Roland M. Horn das  umfangreiche Buch “UFO-Sekten“. Teil dieser Arbeit ist auch der “Orden Fiat Lux” aus der Schweiz, der bisher in der Öffentlichkeit nicht richtig interpretiert wurde. Bis heute steht der “Orden” in einschlägigen Sekten-Lexikons und Online-Quellen als “Neuoffenbarungs-Sekte” gelistet, was zwar zutreffend aber nicht vollständig ist. Vollkommen ignoriert werden scheinbar bis heute die intensiven und pseudo-religiösen UFO-Lehren von Fiat Lux. Diese Gruppe gehört damit offensichtlich auch zu den UFO-Sekten – und übernahm dabei sogar in weiten Teilen den Glauben einer anderen Alien-Sekte. Warum das so ist und welchen UFO-Glauben die Sekten-Führer propagieren, fasst dieser Artikel zusammen.

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