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Lars A. Fischinger: “Götter der Sterne – Bibel, Mythen und kosmische Besucher” (E-Book)

„Gott und seine Helfer waren Außerirdische – ,Götter der Sterne‘ ist überfällig gewesen!“

Lars A. Fischinger

Was wäre wenn – die Bibel doch recht hat?

Dieses Buch enthält genaue und kritische Untersuchungen der Aussagen und Rätsel der Bibel und der Apokryphen von der Schöpfung bis zu den Propheten. Lars A. Fischinger analysiert hier detailliert die Schriften des Alten Testament und andere sowie parallele Texte, Überlieferungen und Mythen. Erstaunliche Entdeckungen werden offenbart und liefern uns ein neues, phantastisches Bild der Bibel und der frühen Menschheit.

Besucher aus dem All kamen als “Götter” zur Erde, schufen den Menschen und vollbrachten hier Dinge, die uns zwar detailliert überliefert, aber bislang scheinbar unverstanden geblieben sind.

  • „Es bietet verblüffende, aber immer logisch begründete Antworten auf Fragen, die wohl schon gestellt wurden, seit es denkende Menschen gibt. Ich bin sehr froh darüber, dass es dieses Buch gibt. Es war überfällig, musste einfach geschrieben werden.“ Walter-Jörg Langbein, Mystery-Forscher und Theologe
  • „Das vorliegende Buch von Lars A. Fischinger vermag zahlreiche Hinweise auf die wahre Natur ,Jahwes’  und seiner ,Engel’ zu liefern.“ Dr. Johannes Fiebag, Schriftsteller, UFO-Forscher
  • “Großartig!” Peter Krassa, Prä-Astronautik-Forscher und Autor von “Gott kam von den Sternen”

Lars A. Fischinger:

“Es ist an der Zeit, in der Bibel, und vor allem im Alten Testament, einiges neu auszulegen, denn die Kirche bleibt mit ihren alten und eingefahrenen Lehren von der Allmacht des biblischen ,Gottes’ viele Antworten auf biblische Rätsel schuldig.”

+++ Auch als Buch erhältlich. +++

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War Gott ein Außerirdischer? Der Prä-Astronautik-Buchklassiker “Götter der Sterne” von Lars A. Fischinger als E-Book erschienen! (+++Plus YouTube-Video+++)

"Götter der Sterne" von Lars A. Fischinger als eBook erschienen! (Bild: Reichel Verlag / NASA / Montage: L. A. Fischinger)
“Götter der Sterne” von Lars A. Fischinger als E-Book erschienen! (Bild: Reichel Verlag / NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Auch und eigentlich vor allem die “Götter der Sterne” machen nicht vor dem Fortschritt der modernen Technologie halt. Doch wie “modern” unsere Techniken von heute sind, das fragen sich Prä-Astronautik-Autoren und -Forscher seit Jahrzehnten. So auch ich in meinem Buch “Götter der Sterne – Bibel, Mythen und kosmische Besucher” aus dem Jahr 1997. Damals mein zweites Sachbuch zu den Rätseln der Welt überhaupt und ein Klassiker der Thematik. Nun ist es dank des Reichel Verlages, der damals auch die Papierausgabe verlegt hat, genau 20 Jahre nach der 1. Ausgabe als E-Book erschienen. Im neuen Gewand aber noch immer auf den Spuren der Ancient Aliens des Alten Testamentes und paralleler Überlieferungen.

 

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Beginnen wir mit einer Geschichte aus dem Leben eines Mystery-Autoren.

Astronautengötter sind ko(s)misch …

Bei der Arbeit an “Götter der Sterne” bastelte ich vor nun rund 20 Jahren mit Bildmaterial der NASA auch die Idee des Buchcovers. Bildmaterial übrigens, das ich dank meines gepflegten Archivs für das leicht veränderte und mir sehr gut gefallene E-Book-Cover dem Reichel Verlag natürlich zwei Jahrzehnte später umgehend erneut liefern konnte …

Auch den Titel und Untertitel des Buches überlegte ich mir, und faxte meinen entsprechenden Vorschlag voller Begeisterung zum Verlagshaus. Die Antwort auf meine brillant erdachte Titel-Idee kam via Telefonanruf von meiner Verlegerin Frau G. Reichel. Doch dieser Anruf verwirrte mich!

Ob ich sie mit dem Buchtitel auf den Arm nehmen wolle, fragte sie mich höflich aber bestimmt am Telefon. Keineswegs, entgegnete ich natürlich – denn als Jungautor der Prä-Astronautik war ich auf mein kommendes zweites Sachbuch und selbstverständlich auf meinen mühsam erdachten Buchtitel mehr als stolz. Wie konnte da der Verlag bzw. meine Verlegerin Frau Reichel nur behaupten, ich wolle sie angesichts meines sorgsam ausgearbeiteten Titelvorschlages verschaukeln wollen?!

"Götter der Sterne" von Lars A. Fischinger 1997
“Götter der Sterne” von Lars A. Fischinger 1997

In Anbetracht dieser “verlegerischen Ungeheuerlichkeit” mir gegenüber war der Groschen während des Telefonats jedoch schnell gefallen: Es hatte sich der Fehlerteufel in meinen Untertitel von “Götter der Sterne” eingeschlichen. Statt richtigerweise “Bibel, Mythen und kosmische Besucher” schlug ich dem Reichel Verlag in meiner schreibenden Unachtsamkeit den Untertitel “Bibel, Mythen und komische Besucher” vor. Der Fehlerteufel schien den fehlenden Buchstaben “s” in ein Paralleluniversum gesogen zu haben …

Ein kosmisch-komischer Irrtum, über den langjährige Weggefährten von mir und ich immer wieder gerne lachen. Sicher hat jeder Autor so seine Geschichten und Erfahrungen sammeln können, die auf Tagungen/Meetings immer wieder für Heiterkeit sorgen.

Doch nun zu den sogenannten “Göttern” – den “Götter der Sterne”

Auf diesen Internetseiten oder auch auf meinem Kanal bei YouTube nenne ich die Ancient Aliens, Astronautengötter, Lehrmeister des Himmels etc. immer mal wieder auch “Götter der Sterne”. Grund ist eben diese Buchveröffentlichung von 1997, zu der thematisch 2015 eine sehr detaillierte weitere Veröffentlichung erschien.

Das Thema des E-Book ist schnell umrissen: “Gott und seine Helfer waren Außerirdische!”

Eine Spekulation, die schon seit den ersten Jahren der Prä-Astronautik im Raume steht. Bis “Götter der Sterne” 1997 erschien standen diese Ideen jedoch zusammenhanglos und ohne den legendären “roten Faden” im weiten Feld der Astronautengötter-Überlegungen, was ich eben mit diesem Buch ändern wollte. “,Götter der Sterne’ – meine 2. Arbeit – ist überfällig gewesen”, schrieb ich genau deshalb damals. Und weiter:

Cover: "Götter der Sterne" von Lars A. Fischinger als E-Book 2016
Cover: “Götter der Sterne” von Lars A. Fischinger als E-Book 2016

“Es behandelt in sehr detaillierter und analytischer Form das Alte Testament und viele andere Texte. Was ist der Sinn dieser Mythen? Viele Autoren der Grenzwissenschaft haben behauptet, die Bibel würde von Außerirdischen sprechen, aber keine lieferte hierzu eine detaillierte Arbeit. Ich denke, diese habe ich mir Götter der Sterne nun endlich vorgelegt!

 

Im Verlagstext liest sich das wie folgt:

Dieses Buch enthält genaue und kritische Untersuchungen der Aussagen und Rätsel der Bibel und der Apokryphen von der Schöpfung bis zu den Propheten. Lars A. Fischinger analysiert hier detailliert die alttestamentarischen Schriften und andere uralte Mythen. Erstaunliche Entdeckungen werden offenbart und liefern uns ein neues, phantastisches Bild der Bibel und der frühen Menschheit. Besucher aus dem All kamen als “Götter” zur Erde, schufen den Menschen und vollbrachten hier Dinge, die uns zwar detailliert überliefert, aber bislang unverstanden geblieben sind.

Bibeltexte, Mythen und entsprechende Überlieferungen sind zum Teil uralt. Deshalb ist auch der Inhalt des E-Book “zeitlos aktuell” bei der Jagt nach den Mysterien und Göttern der Vorzeit.

Einblick in die “Götter der Sterne“: Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Prolog

Teil I Mythen der Schöpfung, Überlieferungen der Urzeit

Kapitel I Genesis: Das Buch der Ursprünge

Sah schon die biblische Eva ein UFO? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: Sah schon die biblische Eva ein UFO? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)

I.1 Im Anfang war Etwas

I.2 Monotheismus oder Polytheismus in der Genesis?
I.3 Die Schöpfung der Himmel
I.4 „Lasset uns den Menschen machen…“ – die zweite Schöpfung
I.5 Adam und seine „Rippe“ Eva
I.6 Als der Mensch wie „Götter“ wurde
I.7 Die Vertreibung aus dem Garten der „Götter“
I.8 Lag das Paradies in Südmesopotamien?
I.9 Das himmlische Paradies und weitere Paradies-Schriften

Kapitel II Schöpfungsmythen anderer Völker

II.1 Mesopotamische Überlieferungen wissen mehr
II.2 Der Mensch aus dem Himmel
II.3 Parallelen in globalen Schöpfungslegenden!
II.4 Adams Kinder und erste Frau
II.5 Himmlische Schwangerschaften – sonderbare Abstammungen
II.6 „Monster“ – genetische Fehlversuche?
II.7 Adam und Eva – Mythos oder Wahrheit?
II.8 Problematische Überlieferungen

Kapitel III Als die Sintflut kam

III.1 Zeit der himmlischen Sünde – Sex mit den Gottessöhnen
III.2 Der „Herr“ greift ein
III.3 Die Arche des Helden Noah – ein unmögliches Projekt
III.4 Sintflut in mesopotamischen Mythen – die Urquellen
III.5 Die Welt trocknet
III.6 Turmbau zu Babel – ein neuer Anfang, der „Gott“ missfällt

Das uralte Buch "Die Apokalypse des Abraham" erzählt: Engel brachten Abraham in das "All". (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)
VIDEO: Die “Apokalypse des Abraham” erzählt: Engel brachten Abraham in das “All”. (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)

Kapitel IV Die Abraham-Apokryphe

IV.1 Abraham der Normade
IV.2 Engelkontakte
IV.3 „…bis an der Feuerflammen Grenzen“
IV.4 Der Thron „Gottes“
IV.5 Abraham sah „Verborgenes“
IV.6 Die Erde aus dem All
IV.7 Weitere Offenbarungen „Gottes“

Kapitel V Vernichtender Zorn „Gottes“

V.1 Spione der Zerstörung
V.2 Himmlische Reize
V.3 Der Countdown der Zerstörung läuft
V.4 Atomare Vernichtung vor Jahrtausenden?
V.5 Hinweise moderner Waffen in anderen Quellen
V.6 Archäologische Indizien

Kapitel VI Mose, ein Mann Gottes

VI.1 Ein Kind namens Mose
VI.2 Mord und Flucht in die Wüste
VI.3 Moses Berufung am Brennenden Dornbusch
VI.4 Ein Pharao wird erpresst
VI.5 Der Auszug – die Israeliten plündern Ägypten
VI.6 Marsch der „Wunder“
VI.7 Sinai – wichtige Ereignisse am heiligen Berg
VI.8 Israels Rückfall zum Götzendienst

VIDEO: Indiana Jones und der „Jäger des verlorenen Schatzes“ – ist das Aussehen der Bundeslade à la Hollywood eigentlich korrekt? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: Indiana Jones und der „Jäger des verlorenen Schatzes“ – ist das Aussehen der Bundeslade à la Hollywood eigentlich korrekt? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

VI.9 Die Lade Jahwes – eine bemerkenswerte Konstruktion
VI.10 Eigenschaften und Geschichte der Bundeslade

Teil II Propheten und himmlische Erscheinungen

Kapitel VII Die unverstandenen Worte Henochs

VII.1 Henoch – kein Prophet der Bibel
VII.2 Der Fall der Engel – wertvolle Ergänzungen zum Genesis!
VII.3 Diplomat zwischen Himmel und Erde
VII.4 Von Himmel zu Himmel zum „Herrn“
VII.5 Henoch starb nicht auf Erden

Kapitel VIII Elija, ein treuer Diener Jahwes

VIII.1 Elija, der wundersame Prophet ohne Vorleben
VIII.2 Ein Mann mit himmlischen Verbindungen
VIII.3 Flucht in Berge – Begegnung mit Jahwe
VIII.4 Der Mörder im Namen „Gottes“
VIII.5 Elijas Auftrag ist beendet – die Himmelfahrt
VIII.6 Abstecher zu anderen Himmelfahrtsberichten

Kapitel IX Der perfekte Berichterstatter: Ezechiel

IX.1 Historische Daten und ihre Probleme
IX.2 „Und ich sah, und siehe“ den Thronwagen Jahwes
IX.3 „Gott Gütiger“…?
IX.4 Ein Prophet mit Auftrag

Zeitreise vor 2500 Jahren?! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Zeitreise vor 2500 Jahren?! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)

Teil III Weitere Geschehnisse

III.1 Jesaja schaut den „Thronwagen Gottes“
III.2 Jakob, Hiob, Sacharja und Jeremia – alles Träumer?
III.3 Baruch, ein biblischer und apokrypher Prophet
III.4 Esdras himmlische Gesichte
III.5 Daniel, der visionierende Prophet
III.6 Politik des Todes
III.7 Johannes´ geheimnisvolle Offenbarungen
III.8 Fehlende Zeit

Teil IV Anhang

• Epilogische Schlußbetrachtung: Gott nur ein Wunschtraum?
• Nachwort von Dr. Johannes Fiebag
• Ein Dankeswort
• Quellen (Bibeln, allgemeine Quellen, Fachartikel und Zeitungen)
• Zeitschriften und Magazine zum Thema
• Bildnachweis (Abbildungen im Text und Bildteil)
• Namen- und Sachregister
• Biblisches Stellenregister
• Apokryphes Stellenregister
• Übriges Stellenregister (Koran, Gilgamesch-Epos, Sohar, Enuma Elisch und Mormon)

Alles weitere zum neuen E-Book plus YouTube-Video hier:

  • Produktform: E-Book
  • Auflage: 1. Auflage der EPUB Ausgabe
  • Seiten der gedruckten Ausgabe: 375
  • Verlag: Reichel Verlag
  • Erschienen: 23.02.2016
  • Format: 21,0 x 14,5 cm
  • ISBN-13: 978-3-946433-12-5
  • GTIN: 9783946433125

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Gott und die Berufung des Mose am “brennenden Dornbusch”: War in Wahrheit alles ganz anders? +++Artikel+++

Moses und der Brennende Dornbusch - War alles ganz anders ( Bild: Archiv W.-J. Langbein)
Fromme Darstellung von der Berufung des Mose am “Brennenden Dornbusch” ( Bild: Archiv W.-J. Langbein)

Mose ist mit Sicherheit eine der schillerndsten und wichtigsten Figuren der Bibel. Juden, Christen und Muslime berufen sich auf den Mann, dem den Namen nach die ersten fünf Bücher der Bibel und eine Reihe außerbiblischer Schriften zugesprochen werden. Er war es auch, den der Gott Jahwe erstmals seinen Namen verriet und der nach Jesus Christus wohl die Nummer 2 der biblischen Prominenten ist. Eine alttestamentarische Persönlichkeit, auf die sich Milliarden Menschen berufen und dessen geschichtliche Realität alles andere als bewiesen ist. Doch die Berufung und Offenbarung Mose am legendären „brennenden Dornbusch“ können auch in einem vollkommen anderen Licht gesehen werden.

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Jeder kennt Mose – doch nichts Genaues weiß man nicht

Die Geschichte des Mose beginnt mit seiner Aussetzung als Baby in einem Körbchen auf dem Nil in Ägypten (Ex. 2,3ff.). Eine Überlieferung, die Bibelforscher heute als Erfindung bezeichnen und sich darauf berufen, dass zum Beispiel der mesopotamische König Sargon von Akkad (um 2300 v. Chr.) ein sehr ähnliches Schicksal erlitt.

Er wurde nach den Überlieferungen von seiner Mutter in einem mit Pech abgedichteten Körbchen im Fluss Euphrat (Irak) ausgesetzt. Auch andere “große Persönlichkeiten” erlitten das Schicksal der Aussetzung. Folglich ist schon allein der Beginn der Geschichte des Moses fragwürdig und voller Mysterien.

Zahlreiche Fragen ranken sich um die Person Mose. War er ein ägyptischer Prinz? Hatte er tatsächlich einen Bruder mit Namen Aaron? Übernahm er die Idee des Glaubens an einen Gott (= Monotheismus) von Pharao Amenophis IV. (ca. 1364 – 1347 v. Chr.), der die ägyptischen Götter abschaffte, sich in Echnaton umbenannte und als alleinigen Gott Aton huldigte? War er sogar ein Priester oder Sohn von Echnaton? Gab es diesen Mann überhaupt?

Die Kindheit und Jugend von Mose ist unbekannt – die Bibel schweigt sich aus. Eines Tages jedoch, so erzählen es die alten Texte, erschlug er einen ägyptischen Sklaven-Aufseher, da dieser einen Hebräer misshandelte. Mose musste aus dem Land der Pyramiden fliegen (Ex. 2,11ff.). So kam er in das Land Midian, wo ein Priester mit Namen Jitro, Reguel, Hobab oder schlicht “Priester von Midian” – je nach Erzählung – ihm seine Tochter Zippora zur Frau gab.

Gott sei Dank: Ein epochales Ereignis!

Der brennende Dornbusch und Moses nach Sébastien Burning: War es wirklich so? (Bild: gemeinfrei)
Der brennende Dornbusch und Moses nach Sébastien Burning: War es wirklich so? (Bild: gemeinfrei)

Hier im fernen Midian übernahm Moses die Arbeit eines Schafhirten und lebte Jahrzehnte in der öden Region östlich des Golfs von Elat. Eine romantisch-friedliche Erzählung, die mit einem Mord an einem Ägypter seine erste dramatische Wendung nahm.

Eines Tages wird diese Story aber durch eines der wichtigsten Ereignisse des Alten Testamentes unterbrochen: Der Gott Jahwe erscheint dem Hirten in einem brennende Dornbusch und beruft Mose zu einem seiner Propheten, Diener und irdischen “Werkzeug”. Und: Jahwe verriet Mose seinen Namen.

Das Alte Testament erzählt dazu im Buch Exodus:

“Mose aber hütete die Schafe Jethros, seines Schwiegervaters, des Priesters von Midian, und trieb die Schafe hinter die Wüste und kam an den Berg Gottes, Horeb.

Und der Engel des Herrn erschien ihn in einer feurigen Flamme aus dem Busch. Und er sah, dass der Busch mit Feuer brannte und ward nicht verzehrt.

(Moses sprach:) Ich will dahin und beschauen dies große Gesicht, warum der Busch nicht verbrennt.” (Ex. 3,1-3)

Der einfache Hirte erblickte ein “großes Gesicht”, das in anderen Übersetzungen auch “seltsames Schauspiel” oder “außergewöhnliche Erscheinung” genannt wird. Und diese Erscheinung war göttlich! Denn plötzlich war “der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs” (Ex. 3,6) an diesem Ort zugegen und wandte sich an den staunenden Mose. Er solle, so trug es die Erscheinung ihm auf, seine Schuhe ausziehen, da er auf heiligen Boden stehen würde.

Hier bekommt Mose im Folgenden nun den Auftrag von Gott das Volk Israel aus der Knechtschaft des Frondienstes in Ägypten in die Freiheit nach Kanaan zu führen. Auch wird hier angeblich erstmals der Name Gottes genannt, nachdem Mose fragte, was er den Hebräern in Ägypten sagen solle, wer ihm eigentlich erschienen sei: „Ich bin, der ich bin“, „Ich bin der, der ich sein werde“, „Ich bin der, der ist“, „Ich werde sein, der ich sein werde“, „Ich bin der Daseiende“ …

Wo ist "Das Buch der Kriege Gottes"? (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: Jahwe war auch ein mächtiger Kriegsgott – doch wo ist “Das Buch der Kriege Gottes”? (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Übersetzungen und Deutungen dieses Höhepunktes des Alten Testamentes in Ex. 3,14 gibt es viele und der Gottesname Jahwe ist bis heute eigentlich nicht zu übersetzten. Von nun an jedoch kannten die Israeliten angeblich den Gottesnamen, den man meist mit Jahwe (JHWH) wiedergibt. Obwohl dieser den Israeliten schon vorher bekannt gewesen sein dürfte, wie es die Bibelforschung glaubt.

Ebenso lässt sich geschichtlich sehr gut nachvollziehen, wie sich Jahwe scheinbar aus lokalen Naturgottheiten heraus entwickelte. Keine Spur vom „wahren Schöpfergott“?!

Die Berufung, die Preisgabe des Gottesnamens und die Sendung des Mose nach Ägypten sind, wie viele Teile des Alten Testamentes, von drei verschiedenen Quellen oder Redakteuren zusammengeschrieben worden. Und zweifellos lässt die Offenbarung des Gottesnamen durch Jahwe selber an seinen Diener den eigentlichen „Dornbusch“ in den Schatten der Erzählung treten.
Was also hat damals der Schafhirte Mose im Gebirge gesehen?

Was geschah am heiligen Berg tatsächlich?

Das „Wunder“ des brennenden Busches erregte schon immer die Gemüter der Theologen und Wissenschaftler und ist ein beliebtes Motiv der Bibelmaler. Nach theologischen Ansichten könnte es sich zum Beispiel um ein reines Symbol handeln. Es soll beispielsweise das „brennende Gewissen“ oder der „Dorn in Moses Herzen“ versinnbildlichen, wie es schon Manfred Barthel in seinem Bestseller „Was wirklich in der Bibel steht“ 1980 schrieb.

Lars A. Fischinger: "Götter der Sterne - Bibel, Mythen und kosmische Besucher" (E-Book)
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Andere wiederum sehen die Ereignisse so, wie sie im Exodus stehen: Ein brennender, aber nicht verbrennender Busch durch das Wirken Gottes. Oder es wird schlicht als „Zeichen des Feuers“ angesehen, in dem sich der biblische Herr oftmals den Propheten präsentierte. Wieder andere glauben hier an ein „Erzählmotiv“ das „eine dem Elmsfeuer ähnliche elektrische Lichterscheinung“ gewesen sein dürfte, die auch heute noch in der Wüste beobachtet werden kann.

Natürlich nahmen sich auch Botaniker der sonderbaren Überlieferung an, da ein solches Gewächs schließlich in ihr Fachgebiet fällt. Als wenn die theologischen Deutungsversuche nicht ausreichen würden, haben Pflanzenkundler ihre eigene These. Denn es gibt in der Tat eine Pflanze, die von sich selbst aus brennen kann – die „Dictamnus albus“.

Diese Pflanze, bei uns als Spechtwutz bekannt, ist mit zahllosen Öldrüsen versehen, die bei großer Hitze ein Öl/Gas absondern, das sich bei starker Sonnenintensität und Windstille von selbst entzünden kann. Dieser natürliche Vorgang ist dabei so kurzzeitig, dass die nur etwa ein Meter kleine Pflanze dabei nicht verbrennt. Darauf hat bereits Werner Keller in seinem Weltbestseller „Und die Bibel hat doch recht“ im Jahr 1955 hingewiesen.

Ist damit das Rätsel des brennenden Busches des Moses gelöst? Eine Naturerscheinung, erhoben zu einer Offenbarung Gottes? Kaum. Aber um das Rätsel um dieses Gewächs perfekt zu machen, ist in den letzten Jahren noch eine geologische Deutung verstärkt hinzugekommen. So etwa in dem Buch mit dem treffenden Titel “Und der Dornbusch brannte doch” (2003/2007) von Colin J. Humphreys.

Auf der Jagd nach den Nephilim - Vortrag von 2015 (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Die “Söhne der Götter – Auf der Jagd nach den Nephilim. Vortrag von Lars A. Fischinger 2015 (Bild: L.A. Fischinger)

Wäre demnach der Gottesberg ein Vulkan gewesen, so diese Idee, könnte als Ursache für das Feuer Gottes ein Gasaustritt gewesen sein. Oder sogar nur normales Erdgas. Durch eine Spalte im Gestein sei dieses an die Oberfläche gedrungen und habe sich an, nahe oder unter dem Dornbusch entzündet. Warum die Pflanze dabei nicht verbrannte bleibt aber offen.

Von Engeln und Raumfahrzeugen

Mose sah zu Beginn der feurigen Erscheinung einen vermeintlichen „Engel“ bei diesem Dornbusch und nicht etwa Gott selber, der in den Feuerflammen des brennenden Gewächses erschien. Engel werden in der Prä-Astronautik auch als technische Gerätschaften gedeutet. Wie etwa bei dem Propheten Ezechiel, Jesaja und anderen. War also der seltsame Engel vom Himmel keiner der „Söhne Gottes“ oder „Söhne der Götter“, die erstmals direkt in Gen. 6,2 in der Bibel auftauchen? War der Engel des Moses ein technisches Gefährt und so der angeblich brennende Busch ein (feuriges) Leuchten des Fahrzeuges? Oder aber leuchtete der Busch nur im Schein eines „göttlichen“ Fahrzeuges?

Man könnte man sogar behaupten, eine Art „Strahlenschild“ des Fahrzeuges der Götter ließ die Umgebung und den Strauch „brennen“ und leuchten. Das vermutete zumindest schon 1974 der Prä-Astronautik-Forscher und Pionier der Astronautengötter-Idee Peter Krassa in seinem Klassiker „Gott kam von den Sternen“. Für diese Spekulation gibt es vielleicht in einem Buch außerhalb der Bibel einen weiteren Hinweis. So heißt es in der apokryphen Schrift „Esdras viertes Buch“ über dieses Ereignis:

Ich (= Gott) offenbarte mich am Dornbusch schon einmal und sprach mit Moses, als noch mein Volk in Knechtschaft in Ägypten war.“ (12,3)

Sah schon die biblische Eva ein UFO? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: Sah schon die biblische Eva ein UFO? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)

Nach diesem Text erschien Gott dem Moses nicht im feurigen Busch, sondern an diesem Busch. Also scheinbar in der Nähe, nachdem zuerst ein Engel des Herrn hernieder kam und sich daraufhin Jahwe offenbarte.

Doch der brennende Busch an sich liefert hier andere spannende Hinweise und Interpretationsmöglichkeiten. Die meisten Bibeln nennen ihn „Dornbusch“ und ältere Ausgaben gerne schlicht „Busch“. Folglich eine Pflanze. Ist das tatsächlich so?

War da wirklich was im Busch?

Seltsam erscheint die Tatsache, dass sich laut Bibel Gott dem Moses an oder im einen ordinären Strauch zeigte um ihn, als einem der Höhepunkte im Alten Testament, seinen Namen zu offenbaren und Moses als Befreier nach Ägypten zu senden. Spätere Propheten innerhalb und außerhalb des Alten Testamentes erfuhren ihre Berufungen und Offenbarungen immer in gewaltigen Erscheinungen mit viel Getöse und Tamtam. Sogar schon in den Tagen von Adam und Eva soll das der Fall gewesen sein.

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Im Buch Exodus und an einer entsprechenden Stelle im fünften Buch Moses (Dt. 33,16) wird der fragliche Busch im Original „snh“ – „sneh“ ausgesprochen – genannt. Damit ist aber etwas Spitzes gemeint, da das zugehörige Verb „anspitzen“, „schärfen“ oder „zuspitzen“ bedeutet.

Doch vom selben Wort existiert noch eine zweite Ableitung, die etwas anders ausgesprochen („schen“) wird. Diese bedeutet aber „Zahn“ oder auch „Berggipfel“, „Bergspitze“. Mit diesen zusätzlichen Bedeutungen und Übersetzungen weiter gedacht, erhält der Berufungstext des Moses am vermeintlichen Dornbusch eventuell eine vollkommen andere Bedeutung! Nicht ein strauchiges Gewächs mit Dornen brannte und verbrannte nicht, sondern möglicherweise ein „Berggipfel“.

Ein „(spitzer?) brennender Berggipfel“, der doch nicht verbrennt. Das klingt schon mal weit weniger mysteriös. Etwa vergleichbar mit einem „Alpenglühen“ durch die Sonne? Eigentlich eine Naturerscheinung, die dem Schafhirten Mose im kargen und gebirgigen Land Midian bekannt gewesen sein dürfte.

Waren Moses und die Israeliten alles Kiffer beim Exodus? (Bild: puplic domain / L. A. Fischinger
VIDEO: Waren Moses und die Israeliten alles Kiffer beim Exodus? Das behauptete ein Theologe! (Bild: puplic domain / L. A. Fischinger)

Würde er dieses „Glühen“ der Berge als „seltsames Schauspiel“ oder ähnlich bezeichnen? Oder ist es vergleichbar mit einem späteren Höhepunkt am Gottesberg? Nämlich die Landung Gottes während des Exodus am heiligen Berg und die Übergabe der zehn Gebote an das Volk.

Wir lesen in der Bibel dazu:

Als nun der dritte Tag kam und es Morgen war, da erhob sich ein Donner und Blitzen und ein dicke Wolke auf dem Berg und ein Ton einer sehr starken Posaune; das ganze Volk aber, das im Lager war, erschrak.

(…)

Der ganze Berg Sinai aber rauchte, darum dass der Herr herab auf den Berg fuhr mit Feuer; und sein Rauch ging auf wie ein Rauch vom Ofen, dass der ganze Berg sehr bebte.“ (Ex. 19,16-18)

Als der Herr Israels später erneut donnernd und rauchend auf dem Berg hernieder fuhr, heißt es im Buch Exodus weiter:

Und das Ansehen der Herrlichkeit des Herrn war wie ein verzehrendes Feuer auf der Spitze des Berges vor den Kindern Israel.

Hier ist von einer Bergspitze die Rede, nicht von einem Dornbusch. Und wie beim vermeintlichen Busch verbrennt dieses Feuer nichts, denn es sieht nur so aus „wie ein verzehrendes Feuer“. Hinlänglich sind diese feurigen und tosenden Erscheinungen Gottes der Bibel und der Apokryphen bekannt und im Sinne der Prä-Astronautik interpretiert worden. War es auch bei der Berufung des Exodus-Helden Mose ebenso?

Was ereignete sich an diesem schicksalhaften Tag im Lande Midian tatsächlich? Sah Mose eine helle, feurige, leuchtende und lodernde Erscheinung auf dem Gipfel des Berges, wie später das ganze Volk Israel währen ihrer Flucht? War es ein Wunder? Eine natürliche Erscheinung? Ist alles nur erfunden?

Exkurs: Der Thronwagen des Herrn (und Moses Reise in den Himmel?)

Die Erscheinung am Gottesberg vor dem gesamten Volk Israel beim Auszug aus Ägypten ist noch in anderer Hinsicht interessant. Die Erzählung sagt, dass Mose mehrfach auf den Berg stieg, um dort mit Gott zu sprechen, nachdem dieser mit auf dessen Gipfel hernieder gestiegen war. Hier wurde auch der berühmte „Bund mit Gott“ geschlossen (Ex. 34) und die Bundeslade gebaut.

UFOs in der Bibel? Die "fliegende Buchrolle" des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: UFOs in der Bibel? Die “fliegende Buchrolle” des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Mose selber verbrachte lange Tage auf dem Gipfel des Berges, und das Volk wurde angesichts der Ungewissheit über Moses Verbleibt mürrisch. Es forderte von Aaron letztlich sogar: „mache uns Götter, die vor uns her gehen“ (Ex. 32,1).

Die Bibel steigert die Ereignisse zum spannenden Drama um das legendäre „Goldene Kalb“, das vielleicht eine Erinnerung an ägyptische Stierkulte oder semitische Fruchtbarkeitsrituale darstellt.

Ein Kalb aus Gold als Götze für die fliehenden Hebräer? Das klingt sonderbar und verwirrend. Liest man die Geschichte des Auszuges, so wird mehrfach in der Bibel betont, dass der Herr immer sichtbar bei seinem Volk war. Er zog sogar vor ihnen her und zeigte den Weg. Und, wie ich es unter anderem in einem Video bei YouTube einmal ausführte, die Menschen sahen und hörten Gott auf dem Berg hernieder kommen.

Und nun soll ein Götze als Ersatz geschaffen werden, obwohl Jahwe sichtbar auf dem Berggipfel weilte? Wie ist das möglich, denn in eindrücklichen Worten beschreibt das Alte Testament, wie Gott auf dem Berg fuhr und dort den Bund mit Israel und die Gesetzte verkündete. Furcht und Angst erfüllte das Volk angesichts der tosenden vom Himmel kommenden Gotteserscheinung.

Das ist überaus widersprüchlich. Das Volk schien plötzlich kein sichtbares Gotteszeichen seiner Anwesenheit, eben die feurige Erscheinung auf der Bergspitze, mehr vor Augen zu haben. Auch beklagten sie Aaron gegenüber, dass sie nicht wissen was mit Mose auf dem Berg geschehen sei und ob er überhaupt noch lebt.

Die Lösung klingt erstaunlich: Mose wurde von Jahwe vom Berg in seinem Thronwagen in den Himmel entrückt! Dies schildert das nicht in der Bibel zu findende Buch „Ezechiel der Tragiker“ in eindrücklichen Worten:

Auf einer Bergspitze sah ich (= Moses) einen großen Thron, der bis zum Himmel reichte. Darauf saß ein Mann, dem edelsten Geschlecht entsprossen. Ein Diadem auf seinem Haupt (…) Ich stellt mich vor seinen Thron. Da reichte er mir das Zepter dar und ließ mich seinen großen Thron besteigen. Auch gab er mir sein königliches Diadem; er selber stieg herab.“ (Verse 68-76)

Mose und die Bundeslade (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Auch die Bundeslade soll während der Erscheinung Gottes auf dem Berg gebaut worden sein (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Nachdem Moses den Thronwagen des Herrn bestiegen hatte, reiste er in den Himmel und sah von dort die runde Erde. Die Überlieferung berichtet weiter:

Darauf erblickte ich der Erde ganze Rundung, zugleich der Erde Tiefen und des Himmels Höhen.“ (Verse 77-78)

Wenn nun die sichtbare und feurige Erscheinung Gottes sich von der Spitze des Berges mit Mose als Passagier in den Himmel erhob, war sie auch nicht mehr für das Volk am Fuß des Berges sichtbar. Israel war sprichwörtlich von Gott verlassen und auch ihr Führer war verschollen.

So wird verständlich, warum das missmutige Volk von Aaron einen Ersatz für ihren sonst immer präsenten Herrn forderte. Ein neuer Retter in Form eines Kalbes war geschaffen und Israel nahm es mit den Worten „das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägyptenland geführt haben“ (Ex.32,4) dankend an.

Bis Moses wieder zurückkehrte – denn da gab es ein „Donnerwetter“ …

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Neues Video auf YouTube: Jahwe der Kriegsherr! Das geheime “Buch der Kriege Gottes”: Verschollen oder versteckt?

Wo ist "Das Buch der Kriege Gottes"? (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Wo ist “Das Buch der Kriege Gottes”? (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Das Alte Testament gilt seit den ersten Büchern über die Rätsel der Welt und der Prä-Astronautik als eine wahre Fundgrube an Hinweisen auf die Ancient Aliens. Zum Beispiel das Buch Exodus oder (natürlich) das Buch Genesis. Doch nicht alle der einst geschriebenen Bücher sind heute Bestandteil der Bibel – es gibt auch die Apokryphen, „die verborgenen Bücher der Bibel“. Aber auch sie sind unvollständig? So wird in der Bibel ein Text mit dem erstaunlichen Namen „Buch der Kriege Gottes“ zitiert. Was hat es damit auf sich? Dieser Frage gehe ich in diesem neuen Video des Phantastischen auf meinem YouTube-Kanal nach.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Apokryphe Texte kennen die Leserinnen und Leser von Prä-Astronautik-Büchern mit Sicherheit zumindest in Auszügen einige. Texte „von“ Henoch und Abraham sind dabei schon Klassiker außerhalb der Bibel.

Doch das 4. Buch Moses zitiert ein Buch mit dem Titel „Das Buch der Kriege Gottes“ um die Kriegskunst des Herrn zu huldigen. Nur: Dieses Buch ist nirgendwo zu finden! Nicht in den Apokryphen und nicht in der Bibel. Warum nicht, wo es doch konkret ziertet wird?

Was mag in diesem „geheimen Buch“ über die Schlachten und Kriege des Herrn drin stehen? Ist es tatsächlich nur verschollen oder wird es uns aufgrund seiner Brisanz (Gott als Krieger) vorenthalten.

Mehr dazu in diesem YouTube-Video auf den Spuren des Phantastischen!

Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen bei YouTube.
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Erich von Däniken seine “Unmögliche Wahrheiten”: “Vieles erfährt die Öffentlichkeit nicht, weil es gegen die Vernunft ist.” Erfrischendes aus der Presse!

Erich von Däniken" Vieles erfährt die Öffentlichkeit nicht, weil es gegen die Vernunft ist." (Bild: D. Herper Fotografie / NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)
Erich von Däniken: “Unmögliche Wahrheiten” (Bild: Rock on Pix/D. Herper / Kopp Verlag / NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

Derzeit reist Erich von Däniken mit seinem neuen Prä-Astronautik-Vortrag “Unmögliche Wahrheiten” durch ganz Deutschland. Immer auf den Spuren der Götter aus dem All berichtet er darin über die Widersprüchlichkeiten der zahllosen Religionen der Welt, Überlieferungen über Begegnungen mit “Engeln”, “Göttern” und der “Mutter Gottes” sowie inzwischen auch über das UFO-Phänomen. Von Dänikens Vortrag in Friedrichshafen besuchte eine Journalistin des “Südkurier” und schilderte am 14. November 2015 erfrischend sachliche in der Zeitung ihre Eindrücke.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Den derzeit aktuellen Vortrag von Erich von Däniken kenne auch ich persönlich. So etwa vom Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) im Oktober 2014 in Bremen und während seiner Tournee jüngst in Düsseldorf (wozu ggf. ein YouTube-Video kommen wird). Und es ist durchaus sehr interessant für den gestandenen Prä-Astronautik-Kenner wie mich, dass EvD sich bei seinen Gedanken um die Astronautengötter auch des UFO-Themas angenommen hat.

Kenner und Leser wissen, dass  von Däniken sein Gebiet die Rätsel der Götter der Vergangenheit sind und sicher der Kern seiner Ideen bleiben werden. “wenn von Däniken kommt, rauschen die UFOs ab”, sagt von Däniken zum Beispiel seit vielen Jahren, wenn Journalisten ihn fragen, ob er selber schon ein UFO gesehen habe. Zum Beispiel in diesem alten TV-Interview von 1991, das Ihr auf meinem YouTube-Kanal findet.

Der Artikel im “Südkurier” vom 14. November zu Erich von Däniken seinem Vortrag “Unmögliche Wahrheiten” ist erstaunlich erfrischend. Mystery-Fans, die sich vor allem mit der Idee der Götter aus dem All befassen, wissen, dass das selten genug der Fall ist.

So lesen wir im “Südkurier“:

“(…)Doch stellt er in seinem Vortrag die Religionen der Wissenschaft, von der Schöpfungsgeschichte bis in die Gegenwart, auf eine Weise gegenüber, dass selbst Zweifler ins Grübeln kommen. Seines Erachtens wurden viele Bibeltexte falsch interpretiert, zum Beispiel das apokryphe Buch Henoch. Zur damaligen Zeit wurde Henochs Erlebnis religiös ausgelegt. Nach von Dänikens Deutung fuhr dieser nicht mit einem Feuerwagen in den Himmel, sondern mit einem Raumschiff auf einen anderen Planeten (eigentlich in eine Art Raumstation und nicht Planet, Anm. LAF). Es seien keine Götter gewesen, denen er begegnete, sondern Außerirdische. Auch hätte ihm nicht Gott die Hand geschüttelt, sondern der Kommandant des Raumschiffs.

Das uralte Buch "Die Apokalypse des Abraham" erzählt: Engel brachten Abraham in das "All". (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)
VIDEO: Das uralte Buch “Die Apokalypse des Abraham” erzählt: Engel brachten Abraham in das “All”. (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)

Im Buch Moses und den Abraham-Apokryphen gebe es ebenfalls Hinweise auf Kontakte mit Außerirdischen. Die Ägypter hätten von fliegenden Sonnenscheiben berichtet, auf Höhlenzeichnungen fänden sich undefinierbare Flugobjekte und Vieles mehr. (…)”

Hohn und Spott zu solchen “Unmöglichen Wahrheiten” oder zum Referenten selber im “Südkurier”? Fehlanzeige! Vielmehr wird von Däniken als “leidenschaftlich referierende Mann” beschrieben – auch wenn er für die Autorin keine “spektakuläre Neuheiten hat”.

„Vieles erfährt die Öffentlichkeit nicht”, so EvD ins einem Vortrag, “weil es gegen die Vernunft ist“. Damit meinte er UFO-Berichte und auch die Marienerscheinugen von Fátima in Portugal 1917, die ebenfalls vorurteilsfrei in diesem Zeitungsbericht rezitiert werden.

Für die Wiederkehr der Götter aber sieht von Däniken bekanntlich vorerst nur das schwarze im Sternenhimmel:

Die Zeit ist noch nicht reif, der Zeitgeist muss sich ändern.

Lese ich als überzeugter Prä-Astronautiker eben solche Berichte wie im “Südkurier”, dann macht die Arbeit als Mystery-Jäger gleich wieder doppelt Spaß. Thumb up!

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Zeitreisen schon vor 2500 Jahren? Wenn ein Mensch unwissentlich mehr als ein halbes Jahrhundert in die Zukunft reist! (Artikel)

Zeitreise vor 2500 Jahren?! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)
Zeitreise vor 2500 Jahren?! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)

„Missing Time“, die „Fehlende Zeit“, oder Zeitversetzungen sind schon lange feste Begriffe in der UFO- und PSI-Forschung. Im Zusammenhang mit dem Thema der UFO-Entführungen hat dieses „Missing-Time-Syndrom“ weltweite Berühmtheit erlangt. Vor allem seit den Büchern „Die unterbrochene Reise“ von John G. Fuller 1966 und natürlich dem Buch „Missing Time“ von Budd Hopkins 1981 zum Thema Entführungen durch Außerirdische. Doch gleichgültig ob das Phänomen als „neuzeitliche Hysterie“ belächelt wird, so sind auch in der Mythologie, der Märchen- und Sagenwelt und den heiligen Schriften unserer Ahnen solche Phänomene beschrieben und geschildert. So auch zu biblischen Zeiten, als ein Prophet angeblich durch die Zeit reiste – mit Hilfe Gottes.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Phänomen „Zeit“ und ihre Beeinflussung durch fremde Wesen (Engel, Feen, Elfen, „Götter“, Außerirdische etc.) ist in vielen globalen Überlieferungen zu finden. Die mittelalterliche Märchenwelt kennt dies genauso wie verschiedene andere Mythen oder Begegnungen mit „Geistern“ und ähnlichem. So auch der Prophet Baruch, der nach einem alten Text eine Zeitreise am eigenen Leibe erfahren haben will.

Es gibt heute zwei Versionen der nicht in der Bibel zu findenden Schriften „Apokalypse des Baruch“, die zu den sog. Apokryphen zählen. An dieser Stelle interessiert uns aber ein dritter Text, der den Namen des Propheten trägt und als „Restschrift“ des Propheten angesehen wird. Dieser Text wird „Reste der Worte Baruchs“ oder „Nachtrag zum Propheten Jeremias“ genannt. Diese jüdische Schrift ist heute in verschiedenen Sprachen wie unter anderem griechisch, äthiopisch und slawische überliefert und erzählt über das Leben des biblischen Propheten Jeremia (ca. 647 v. Chr. geboren) um die Zeit von Jerusalems Zerstörung. Trotz umfangreicher Quellen-Texte ist allerdings die genaue Entstehungszeit der Schriften bis heute ungewiss.

Wenn Engel hernieder fahren und Gott mit seinem Propheten einen Plan schmiedet

Die Propheten Baruch und Jeremia waren einst gute Freunde und gingen gemeinsam ihren prophetischen Weg im Heiligen Land. Kurz vor der Zerstörung Jerusalems, so heißt es in der „Restschrift“, trafen die beiden gottesfürchtigen Männer sich auf der Stadtmauer der Stadt. Möglicherweise, weil sie dort die Ankunft eines Himmlischen erwartet haben. Zumindest ertönte bei diesem Treffen plötzlich ein „Trompetenschall“ und …

„…aus dem Himmel kamen fromme Engel mit Fackeln in den Händen, und stellten sich auf die Stadtmauern.“ (3,2)

Baruch und sein Freund Jeremia waren sehr traurig über Jerusalems düstere Zukunft. So nutzten sie diese Gelegenheit, die göttlichen Wesen aus dem Himmel um eine persönliche Unterredung mit Gott zu bitten. Mit mehr oder minder guten Erfolg bzg. der Zukunft Jerusalems.

Im Folgenden gab Gott während dieser Besprechung den beiden Männern aber auch die Anweisung, die Heiligtümer des Tempels von Jerusalem vor den nahenden Eroberern zu verstecken.

Jeremia hingegen plagte noch eine weitere Sorge: Das Schicksal eines äthiopischen Mannes mit Namen Abimelech lag ihm persönlich sehr am Herzen. Der Prophet konnte es nicht ertragen, dass dieser Abimelech das nahende Ende Jerusalems mit ansehen muss, und bat Gott etwas zu unternehmen. Dieser zeigte durchaus Verständnis für die Bitte seines Propheten und erklärte ihm:

Modell der Bundeslade (Bild: L. A. Fischinger)
Modell der Bundeslade: Auch sie sollte gerettet werden! (Bild: L. A. Fischinger)

Schick ihn (Abimelech, LAF) zum Weinberg des Agrippa durch den Bergweg! Und ich verberge ihn, bis ich das Volk zur Stadt zurückgeführt.“ (3,10)

Es ist bereits hier zu erkennen, dass der Herr des Himmels einen Plan hatte, um diesen Abimelech vor dem Untergang zu bewahren. Ganz wie es Jeremia sich erhoffte. Aus diesem Grunde soll der Äthiopier in die nahen Berge geschickt werden, wo Gott ihn dann erwarten würde. Nachdem Jeremia mit dem Herrn diesen Plan abgemacht hatte, „ging der Herr von Jeremias in den Himmel“ (3,13) zurück und die zwei Propheten versteckten die Tempelschätze (Stichwort: Bundeslade …) in der Erde (3,14).

Die Zukunft kann kommen!

„Am anderen Morgen schickte Jeremias Abimelech fort“, so beginnt die eigentliche Überlieferung, die hier durchleuchtet werden soll. „Durch den Bergweg“ musste er einen Korb voll Feigen hohlen, um diesen den armen und kranken Einwohnern von Jerusalem zu geben (3,15-16). Also eine ganz normale Aufgabe für den Abimelech als Freund des Propheten. So sagt es auch der alte Text, in dem es heißt, ahnungslos „ging er weg, wie er ihn hieß“. Abimelech konnte auch nicht ahnen, dass sein Prophet Jeremia zuvor mit Gott einen Plan zu seinem eigenen Schutz geschmiedet habe. Dass in dieser Bergregion bereits Gott auf ihn wartete, konnte er nicht wissen.

Es wurde auch Zeit … und Abimelech verließ gerade noch rechtzeitig die Stadt, so dass er deren Zerstörung und Plünderung (inkl. des Tempels) nicht miterleben musste (4,1ff.). Jeremia wurde mit ins Exil nach Babylon verschleppt und Baruch blieb weinend und trauernd in Jerusalem zurück. Hier heißt es unter anderem, dass Engel des Himmels kamen und ihm „über alles Kunde“ brachten. Mit dieser Feststellung beginnt auch die Überlieferung in dem Buch der griechischen Apokalypse des Baruch ab Kapitel 1, Vers 3. Darin steht geschrieben, dass Abimelech irgendwie „durch Gottes Hand errettet ward“. Wie erfahren wir in dieser Schrift aber nicht …

Der Turm von Babylon - himmelhoch! (Bild: WikiCommons, L. A. Fishcinger / NASA/JPL)
VIDEO: Der weltberühmte Turm von Babylon – Zum Himmel hoch! (Bild: WikiCommons, L. A. Fischinger / NASA/JPL)

Anders in den „Resten“, wo wir mehr über die Ereignisse vor rund 2500 Jahre lesen. Dort wird ab Kapitel 5 berichtet, dass Abimelech weisungsgemäß die Feigen besorgte und sich anschließend erschöpft unter einen schattigen Baum „ein wenig ausruhen“ wollte. „Ein wenig“ ist in diesem Fall aber wohl mehr als untertrieben, denn Abimelech schlief mal eben mehr als ein halbes Jahrhundert. Wir erfahren:

Er legte auf den Korb dabei sein Haupt, und schlummerte so sechsundsechzig Jahre und wachte nicht ein einzig Mal aus seinem Schlafe auf.“ (5,2)

Wie soll man diese Aussage interpretieren, deuten, verstehen oder auslegen?

Zeitreisen können sehr verwirrend enden

An Abimelech selber jedenfalls war das Nickerchen von 66 Jahren spurlos vorüber gegangen. Mehr noch: Als er aufwachte wollte er sogar noch etwas weiter schlummern, da er sich noch immer nicht erholt fühlte. Ganz nebenbei warf er dabei einen Blick auf seine gesammelten Feigen. Zum Glück waren diese „noch saftig“, dass er eigentlich noch etwas hätte ruhen können (5,3-4). Jedoch bekam Abimelech Angst. Angst davor, dass Jeremia ihn bestrafen wird, wenn er nicht bald zurück sei, da er der Auftrag offenbar eilig war.

Also ging er nichts ahnend zurück in Richtung Jerusalem und dachte nicht im Traum daran, dass er 66 Jahre fort war. Doch dies sollte sich bald ändern. An Jerusalems Mauern angekommen machte er nämlich eine überaus verstörende Feststellung:

„Doch kennt er weder diese Stadt, noch ihre Häuser, noch seine eigene Familie. (…) Dies ist gar nicht die rechte Stadt.“ (5,7-8)

Was sollte er tun? Sicher zweifelte auch Abimelech langsam an seinem Verstand. Wo war Jerusalem?

Ich bin verwirrt, weil ich den Bergweg ging. Ich bin gerade aus dem Schlaf erwacht. Der Kopf ist mir noch schwer; ich habe noch nicht genug geschlafen; ich bin verwirrt. Verwunderlich! Wie kann ich nur vor Jeremias sagen, ich sei verwirrt!“ (5,9-11)

So, wie es wahrscheinlich jeder von uns in einem solchen Fall getan hätte, ging er vor die Stadtmauern und „schaute nach den Merkmalen der Stadt“. Da er seine Heimat natürlich gut kannte, bemerkte er aber sehr schnell, dass dieser Ort tatsächlich Jerusalem war. Die Stadt hatte er zweifellos an ihren architektonischen „Merkmalen“ identifiziert. Abimelech glaubte lediglich, dass er sich „verirrt“ haben muss. Also ging er wieder hinein und suchte seine Angehörigen. Doch das half ebenso nichts, da Abimelech kein einziges bekanntes Gesicht in Jerusalem antraf. Als seine Verzweiflung wuchs, ging er erneut vor die Stadt und wartete darauf, dass „der Herr mir diesen Schrecken nimmt“ (5,13-16).

Der durch die "Zeitreise" verwirrte Abimelech (Bild: Archiv W.-J. Langbein)
Der durch die “Zeitreise” verwirrte Abimelech und der alten Mann (Bild: Archiv W.-J. Langbein)

Als ein alter Mann sich dem traurigen Abimelech vor den Mauern der Stadt nährte, er den Greisen nach den Namen dieser Stadt und den Verbleib seiner Einwohner und der Propheten Baruch und Jeremia befragte, verstand er gar nichts mehr. Der Mann war über die scheinbar wirren Fragen mehr als erstaunt und entgegnete ihm, dass Jeremia und das Volk vor langer Zeit nach Babylon deportiert wurden. Ein Umstand, den natürlich jeder Bewohner kennt!

Die Antwort des Greisen gefiel Abimelech indes überhaupt nicht. Er musste sich sogar zügeln, den Mann nicht zu „beschimpfen“ und zu „verlachen“. Selbst wenn die „Wolkenbrüche“ auf die Erde gefallen wären, hätte die Zeit seiner Abwesenheit „für einen Marsch nach Babel einfach nicht gereicht“, so Kapitel 5 ab Vers 23. Abimelech erklärte dem alten Mann, dass er von Jeremia persönlich zum Feigen holen geschickt wurde, und nur in der Mittagshitze eingeschlafen sei. So war schlicht und einfach überhaupt keine Zeit, um das Volk nach Babylon zu verschleppen. Wie zum Beweis für seine Behauptung präsentierte er dem Greisen seinen Korb mit den immer noch saftigen Früchten. Und dieser war daraufhin mehr als nur erstaunt:

Sieh! Heute sind es sechsundsechzig Jahre, seitdem das Volk nach Babylon verschleppt worden ist. Damit du siehst, mein Sohn, dass dieses wahr, schau auf das Ackerland und sieh! Sie Samen keimen erst. Die Zeit für Feigen ist noch nicht gekommen. Bedenk es wohl!“ (5,30-31)

Bei Gott ticken die Uhren halt anders

Abimelech bemerkte laut dieser Überlieferung nicht, was eigentlich mit ihm geschehen war: Er war vor 66 Jahren in den Bergen unterwegs und schlief bei einer Pause ein. Für ihn war das einige wenige Stunden her. Als er wieder erwachte, war auch seine Ernte noch knackig und nichts schien an dem Nickerchen ungewöhnlich gewesen zu sein. Auf den Feldern der „neuen“ und ihm fremdartig erscheinenden Umgebung keimten das Saatgut jedoch erst Er reiste durch die Zeit.

Abimelech war fassungslos. Dankbar betete er zu Gott, bis ein Engel aus dem Himmelreich kam und ihn nach Baruch, der ja nicht im babylonischen Exil lebte, brachte. Unter Tränen sahen sie sich wieder und konnten nicht begreifen, was geschehen war (Ab Kapitel 6, Vers 1). Aber auch Jeremia, hunderte Kilometer von Jerusalem entfernt, sollte von diesem großartigen Ereignis erfahren. Baruch wusste natürlich nicht, wie er seinem Freund im Exil die frohe Nachricht schnell zukommen lassen konnte. Aber Gott wusste es.

Neues Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: "Rebellion der Astronautenwächter"
Engel waren alles andere als “Engel”: Neues Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: “Rebellion der Astronautenwächter” (Bild: L. A. Fischinger / Archiv / gemeinfrei / Amra Verlag)

So kam erneute „vom Herrn ein Engel“ hernieder, der dem unlängst greisen Propheten erklärte, dass er sich über den Transport der Nachricht keine Gedanken machen soll. Ein „Adler“ werde kommen, der die Botschaft nach Babylon bringen werde. In Kapitel 7, genannt „Der Adler“, ist uns dieser himmlische Botschafter, der übrigens ganz normal „mit Menschenstimme“ sprach, beschrieben. Dieses „Tier“ informierte Baruch, dass er hierher gekommen sei, um die Botschaft nach Babylon zu überbringen. Was er dann auch tat.

Die Erzählung über diese Zeitanomalie aus dem kleinen Baruch-Text ist überaus interessant. Auch und vor allem für uns Prä-Astronautik-Forscher und -Autoren. Leider finden sich in den entsprechenden Kommentaren keinerlei klärende Erläuterungen zu diesem Ereignis. Es bleibt ganz allein dem Leser dieser Schriften überlassen, was er davon hält. Frommes Märchen der jüdischen Mythologie oder eine Sage mit möglicherweise einem realen Kern, wie ich es als Mystery-Jäger vermute?!

Es steht jedoch absolut außer Frage, dass Überlieferungen über Zeitversetzungen etc. in der Mythologie uralt sind und auch in der mittelalterlichen Sagenwelt auftauchen. Bei Letzterem sogar überaus häufig im Zusammenhang mit der sog. „Anderswelt“ jenseits von Zeit und Raum und den Wesen der Folklore. Wenn man es ganz genau nehmen möchte, enthält schon die Bibel einen Hinweis auf eine andere Zeitlinie der Himmlischen. So heißt es im recht bekannten Psalm 90,4 über Gott:

Denn tausend Jahre sind für dich / wie der Tag, der gestrige, der verging, / wie eine Wache in der Nacht.

Abimelech wurde bewusst bei seiner Suche nach Obst von dem Herrn erwartet. Schließlich trug Gott seinem Propheten Jeremia persönlich auf, dass er ihn in die Berge schicken soll. Als der Äthiopier sich dann kurz hinsetzte und einschlief … entrückte der Herr ihn von der Erde oder „aus der Zeit“. Erst unglaubliche 66 Jahre später soll er dann wieder zurückgekommen sein. Für Abimelech waren es ein paar Stunden, für die Welt Jahrzehnte …

Das uralte Buch "Die Apokalypse des Abraham" erzählt: Engel brachten Abraham in das "All". (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)
VIDEO: Reiste zwar nicht durch die Zeit aber in das All: Stammvater Abraham. (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)

All dies – Reisen in der vierten Dimension – ist heute nicht mehr nur Spekulation, sondern inzwischen vertreten ernstzunehmende Wissenschaftler die Meinung, dass dies durchaus möglich sein könnte. Science-Fiction sind solche Ideen ohne jede Frage. Ebenso Überlegungen zu Zeitmaschinen. Wobei wir seit Einstein von der Relativität der Zeit wissen. Auch der Physiker und Mathematiker Prof. Stephen Hawking (Universität Cambridge) ist sicher, dass „Zeitreisen grundsätzlich möglich sind“, wie er seit Jahrzehnten sagt. „Grundsätzlich“.

Ob auch Hawking bei seinen Spekulationen und Theorien Baruch gelesen hat? Wie sagt das Buch Ezechiel so treffend:

Sie haben Augen um zu sehen, und sehen nichts“ (Ez. 12,2).

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Prä-Astronautik-Buch: “Rebellion der Astronautenwächter” – Spuren der Götter aus dem All rund um die Erde von Lars A. Fischinger

Neues Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: “Rebellion der Astronautenwächter”
Neues Prä-Astronautik Buch von Lars A. Fischinger: “Rebellion der Astronautenwächter”

“Engel” waren Kosmonauten – Außerirdische, die vor Jahrtausenden gegen ihre Anführer rebellierten und zu uns auf die Erde kamen. Erst die Sintflut vernichtete sie und die ersten Kulturen der Menschheit. Unglaublich? Nichts anderes haben unsere Vorfahren uns weltweit überliefert. Eine globale Spurensuche zeigt, dass solche Sagen und Mythen offensichtlich einen realen Kern haben: Die Prä-Astronautik. Jüngst ist dazu ein neues Buch von mir erschienen, das detailliert den mythologischen Spuren dieser Ancient Aliens nachgeht: “Rebellion der Astronautenwächter Gefallene Göttersöhne, die Sintflut und versunkene Ur-Kulturen“. Inhalt, Vorwort, ein YouTube-Video und weitere Informationen dazu sind hier zu finden.

Erschienen als Buch und E-Book – und auch als attraktives Angebot über meinen Online-Shop HIER erhältlich!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Was lange währt, wird endlich gut

So weiß es schon der Volksmund.

Rebellion der Astronautenwächter“: Eine weltweite Spurensuche nach einem möglichen wahren Kern der Mythologie unserer Ahnen, in denen es auf der ganzen Erde heißt, dass es einst eine “Rebellion der Götter der Sterne”, eine Sintflut und einen “Weltuntergang” gab.

Die Fahndung nach diesen Hinweisen ist und war mühsam und stellte sich sehr oft als Sackgasse heraus.

Trotz solcher Misserfolge sind sie aber in den Überlieferungen auf dem gesamten Erdball zu finden. Teilweise so erstaunlich ähnlich, dass in “Rebellion der Astronautenwächter” alle Aussagen durch rund 700 detaillierte Fußnoten belegt wurden.

Die detaillierte Betrachtung der Ursprungs-Quellen zeigt, dass solche Sagen und Mythen offenbar einen realen bzw. auffindbaren Kern haben. Anders als von allen Kritikern der „Raumfahrt im Altertum“-Idee immer behauptet wird. Alte Überlieferungen ergeben das schlüssige Bild einer Rebellion von Astronauten aus dem All, die weltweit Spuren hinterlassen hat.

So liegt nun erstmals in der Prä-Astronautik ein Sachbuch vor, in dem Skeptiker wie Befürworter alle Hinweise auf Astronautengötter im Detail prüfen können. Hinweise und Spuren, die bis heute zum Teil Milliarden Menschen kennen, aber offenkundig missverstehen

Aus dem Inhalt:

  • Die Erde als Planet der Sünde
    MEIN TOP ANGEBOT für Euch: Lars A. Fischinger: “Rebellion der Astronautenwächter” inkl. gratis Überraschungen & Versand!
    MEIN TOP ANGEBOT für Euch: “Rebellion der Astronautenwächter” inkl. gratis Überraschungen & Versand: Nur 11,11 Euro!
  • Die Pläne der Außerirdischen
  • Engel, Nephilim und die Anunnaki
  • Der Satan ist an allem schuld!
  • Eine versunkene, erste Zivilisation
  • Besuch beim höchsten Astronautengott
  • Sex mit den Göttern
  • Sintflut(en) und die Arche Noah
  • Die Missionen des Henoch
  • “Gottes” Kontrollverlust
  • Wer der Teufel wirklich war
  • Atlantis und archäologische Spuren
  • Bibelfanatiker und ihr Glaube
  • Geheime Kammern in den Pyramiden?
  • Riesen zwischen Mythen, Spekulationen und Fakten

Lars A. Fischinger: „Rebellion der Astronautenwächter: Gefallene Göttersöhne, die Sintflut und versunkene Ur-Kulturen" (E-Book)Rebellion der Astronautenwächter

Gefallene Göttersöhne, die Sintflut und versunkene Ur-Kulturen

  • Format: gebunden
  • Verlag: AMRA Verlag
  • Seitenzahl: 305
  • ISBN-10: 393937346X
  • ISBN-13: 978-3939373469
  • Preis: 19,95 Euro (mit ca. 50 % Rabatt nur HIER)

Auch als E-Book für 15,99 Euro erschienen (HIER)


Inhalt von “Rebellion der Astronautenwächter”

Einleitung des Autors

Teil I – Ungöttliche Zeiten

1 Sündenpfuhl Erde – Noah betritt die Bühne
2 Himmel, hilf!
3 Die Arche Noah
4 Sintflut-Mythen – Urquellen und Fragen
5 Die neue Weltordnung
6 Neuer Ärger: Das “Gottestor” KÄ.DINGIRKI
7 Der Satan ist an allem schuld!

Teil II – Kronzeuge Henoch

1 Henoch, “Schreiber der Gerechtigkeit”
2 Rebellion der Astronautengötter
3 Die Missionen des Henoch
4 Besuch beim höchsten Astronautengott
5 Das “Ende” des Parlamentärs Henoch

Teil III – Archäologische Beweise?

1 Denkfehler? Beweise?
2 Die Sintflut(en) fand(en) wirklich statt
3 Fluten, Überlebende und die Arche Noah
4 Eine versunkene erste Zivilisation?
5 Spurensuche in Ägypten
6 Riesen zwischen Mythen und Fakten

Teil IV – Anhang

Nachgedanken

Stammbaum von Adam & Eva bis Lot
Anmerkungen & Quellen
Danksagung
Über den Autor

_______________________________________________________________

Einleitung aus “Rebellion der Astronautenwächter”

“Kommen Sie mit, liebe Leserinnen und Leser!”

Mythen sind cool – Henoch ist cool.

Ich meine Henoch, den Sohn des Jared, Vater des legendären Metuschelach, der mit Gott wandelte und einst in den Himmel aufstieg – “und er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte”.

So die Bibel …

Das sind so ziemlich die einzigen Informationen, die das Alte und Neue Testament über den vorsintflutlichen Propheten und Patriarchen Henoch (= Enoch) bereithalten. Eine mythische Gestalt aus dem dunklen Nebel der sagenhaften Vergangenheit der Menschheit, die in der Bibel zur Ahnenreihe der Stammväter vor der großen Flut gezählt wird. Ein scheinbar belangloser Name in einer ganzen Liste von Patriarchen, der sich aber bei genauem Hinsehen erheblich von allen anderen genannten unterscheidet.

Henoch, so sagt die Bibel, “wandelte mit Gott” und starb nicht hochbetagt wie all die anderen Patriarchen vor der Flut. Während etwa Henochs Vater, der Erzvater Jered (Jared), nach der Bibel im greisen und sicher auch weisen Alter von 962 Jahren verschied, wird Henochs Alter mit “nur” 365 Jahren angegeben. Und er stieg auf in den Himmel Gottes und war von der Erde verschwunden »und wurde nicht mehr gefunden«. Von einem “normalen Tode” des Mannes keine Spur.

Seltsam.

Durch seinen innigen Glauben habe es Henoch erreicht, vom Herrn in den Himmel aufgenommen zu werden. Das will uns die Bibel erzählen. Mehr indes nicht. Wie sollen wir das nun verstehen, deuten, interpretieren? Dringen wir tiefer in die Materie rund um Henoch & Co. ein, dann berichten unsere Ahnen über den Patriarchen und seine rätselhafte Epoche vor Jahrtausenden wahrhaft Sensationelles.

“Verborgenen Bücher der Bibel”

Wie das möglich ist? Weil neben dem Alten Testament noch zahlreiche andere uralte Schriften und Mythen existieren. Es sind die “verborgenen Bücher der Bibel” – Ergänzungen und weitere Ausführungen nicht nur alttestamentarischer Ereignisse, sondern auch solcher des Neuen Testaments. Unter diesen als Apokryphen bezeichneten Werken, die nicht in die Bibel aufgenommen wurden, finden sich auch Bücher, die Henoch als Autoren ausweisen. Und sie sind eine eingehende Lektüre wert. Sie schildern Ereignisse, die sich vor, während und nach der legendären Sintflut zugetragen haben sollen.

In den gängigen Ausgaben der Bibel finden sich die Schriften des Propheten bis heute eher “versteckt”: Im ersten Buch Moses schildert das sechsten Kapitel sehr merkwürdige Dinge. Dort findet sich nicht nur die Sintflut-Geschichte, das Alte Testament nennt in wenigen Worten auch den wahren Grund für den göttlichen Zorn, der sie ausgelöst haben soll. Die Menschen seien boshaft, sündig, verderbt und das “Gedankengebilde ihres Herzens allzeit nur auf das Böse gerichtet” gewesen, heißt es darin. Im Himmel entschloss sich Gott deshalb, seine Schöpfung durch eine große Flut zu vernichten.

Doch wie kam es zu dieser Verderbtheit der von Gott nach “seinem Ebenbilde” geschaffenen Menschheit? Was war geschehen, dass scheinbar nur der Ausweg der völligen Vernichtung blieb? Auch hierüber berichtet die Genesis: Wesen des Himmels – die Söhne der Götter, die in der Mythologie auch “Wächter” heißen – seien auf die Erde gekommen, hätten sich Menschenfrauen nach Belieben gewählt und mit diesen Riesen-Kinder gezeugt. Die Menschheit sei durch diese Vermischung mit Wesen aus dem Himmel ihrem unausweichlichen Verderben entgegengerutscht.

So sagt es die Bibel

Ein mythischer, sehr kurzer biblischer Text, der sicher meist einfach überlesen wird und für sich genommen unverständlich bleibt. Bibeln mit unterschiedlichen Kommentaren und Anmerkungen moderner Theologen heben den Schleier leider auch nicht.

Es klafft eine Lücke zwischen der erstaunlichen Feststellung über die vom Himmel gekommenen Gottessöhne oder Engel und dem Ausbruch der Sintflut. Eben diese Lücke schließen die Schriften des Henoch und einige Überlieferungen des Nahen Ostens.

Sie schildern umfassend, was vor der Sintflut auf der Erde geschehen war, wie die “Wächter” vom Himmelsgewölbe hernieder stiegen, welche Namen sie trugen, was sie hier taten, was Gott darüber dachte und viele andere spannende Dinge mehr.

Dabei berichten die Bücher Henoch nicht etwa aus Sicht einer dritten, unbeteiligten Person, sondern Henoch selbst soll aktiv an den Geschehnissen dieser Urzeit teil gehabt haben. Sie schildern sogar, wie der Patriarch als Vermittler der “gefallenen Engel” auf der Erde und im Himmelreich Gottes eingesetzt wurde. Henoch diente dem Herrn sprichwörtlich als Zwischenhändler zwischen ihm und seinem Hofstaat sowie den rebellierenden Wächtern auf der Erde.

Das Fazit:

In den Zeiten vor der großen Flut brach eine Rebellion der Wächter oder Engel im Reich des Himmels, in den Gefilden der Glückseligkeit, aus. Einige Engel lehnten sich gegen Gott und seine Autorität auf, kamen auf die Erde und versündigten sich mit den Menschenfrauen.

Im Himmelreich konnten Gott und seine treu gebliebenen Engelwesen dies nicht verhindern. Aus der Verbindung von Menschenfrauen und Engeln des Himmels entwickelte sich eine Art “Mischrasse”. Das sollen Riesen gewesen sein, so steht es zum Teil noch heute in einigen Bibel-Ausgaben. Und diese Riesen oder Giganten kamen (fast!) alle in den Wogen der gewaltigen Flut um …

Schon seit Jahrhunderten suchen Menschen nach greifbaren, archäologischen Beweisen für eine solche Flutkatastrophe. Ob es diese gibt, soll hier ebenso diskutiert werden wie der überlieferte Hintergrund für die eigentliche Flut – nämlich der Fall einiger Wächter des Himmels und ihre Vermischung mit den Weibern der Menschenkinder.

Weibliche Engel gibt es nicht! Auch wenn das moderne Bild eines Engels gern mit einer Frau assoziiert wird, tragen doch alle Engelwesen in der Bibel und den außerbiblischen Apokryphen ausnahmslos männliche Namen. Engel sind auch nicht, wie es ungezählte Abbildungen und Figuren glauben machen wollen, asexuelle oder androgyne Wesen. Das beweisen ihre angeblichen Taten auf der Erde, wie wir sie in den heiligen Texten finden und in diesem Buch noch detailliert kennenlernen werden.

Die Geschichte hinter der Geschichte

Rebellion der Astronautenwächter von Lars A. Fischinger
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Die Rebellion der Astronautengötter ist zeitlich vor, während und nach der Sintflut anzusiedeln, und hier – im gleichnamigen Buch – wird die Geschichte hinter der Geschichte analysiert.

Kamen Wesen aus dem Himmel auf die Erde, wie es nicht nur Henoch und die Genesis sagen, sondern verschmolzen sie weltweit mit Völkern aller Religionen? Wer waren sie? Ging tatsächlich eine Kultur vor den uns bekannten Zivilisationen unter, etwa durch eine Flut? Wo sind gegebenenfalls deren Spuren zu finden? Gab es die legendären Riesen wirklich, von denen die Überlieferungen weltweit erzählen?

Zahlreiche Fragen leiten sich aus wenigen Versen im Buch Genesis ab – und ergeben ebenso zahlreiche erstaunliche Antworten und eine Flut an neuen Fragen.


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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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“Wissenschaft oder Phantasie? Sendboten aus dem Kosmos”: Der vollständige Kult-Artikel von Wjatscheslaw Saizew von 1968

Titelbild des Artikels "Wissenschaft oder Phantasie? Sendboten aus dem Kosmos" von Wjatscheslaw Saizew aus Sputnik 1/1967, Frankreich (Bearbeitung: Fischinger-Online)
Titelbild des Artikels “Wissenschaft oder Phantasie? Sendboten aus dem Kosmos” von Wjatscheslaw Saizew aus Sputnik 1/1967, Frankreich (Bearbeitung: Fischinger-Online)

Ein absoluter Klassiker ist dieser Artikel von Wjatscheslaw Saizew aus dem Jahr 1968. Zahllose Veröffentlichten der frühen Prä-Astronautik führten genau diesen Artikel im Quellenverzeichnis an. Angefangen von Erich von Däniken in “Zurück zu den Sternen” (1969) oder auch “Aussaat und Kosmos” (1972) bis Peter Krassa in “Als die Gelben Götter kamen” von 1973. Vor allem natürlich rund um die Steinteller aus dem Baian-Kara-Ula (auch Bajan-Kara-Ula), die dort neben “Alien-Skeletten” 1938 gefunden worden sein sollen. Ein Mythos – bis heute. Doch die Geschichte um die vor 12.000 Jahren angeblich auf der Erde abgestürzten Aliens mit Namen “Dropa” war in diesem Artikel vor 50 Jahren nur ein Thema von vielen. Saizew schrieb schon damals von biblischen “Engeln” in Raumschiffen, von UFO-Bildern auf christlichen Fresken im damaligen Jugoslawien, den rätselhaften Dogu-Figuren aus Japan, UFOs bei der Geburt Jesus Christus und vielem weiteren mehr. Doch lest selbst, denn hier findet Ihr diesen Kult-Artikel vollständig online.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ein absoluter Klassiker ist dieser Artikel von 1968 bis heute. Aus dem einfachen Grund, dass es genau dieser Artikel, von Wjatscheslaw Saizew in “Sputnik” Nr. 1/1968 war, der vor Jahrzehnten die Quelle vieler Spekulationen der Prä-Astronautik war. Vor allem natürlich rund um die Steinteller aus dem Baian-Kara-Ula (auch Bajan-Kara-Ula), die dort neben “Alien-Skeletten” 1938 gefunden worden sein sollen.

Zahllose frühe Veröffentlichten der Prä-Astronautik führten genau diesen Artikel im Quellenverzeichnis an. Angefangen von Erich von Däniken “Zurück zu den Sternen” (1969) oder auch “Aussaat und Kosmos” (1972) bis Peter Krassa “Als die Gelben Götter kamen” von 1973.

Ausgegraben hat den Artikel  einst mein Kollege Jörg Dendl aus Berlin bei seinen Recherchen.

Wie war das also zum Beispiel nochmal mit den “Steinscheiben von Baian-Kara-Ula” in China und den dort vor 12.000 Jahren angeblich abgestürzten Außerirdischen mit Namen “Dropa”? Ein Thema, das ich inzwischen eher als Ente denn als Fakt ansehe. Solange wir bei diesem Thema (seit mindestens 1968) praktisch auf der Stelle treten.

Zusammengefasst habe ich zum Beispiel  die “Dropa-Sache” 2010 in meinem Buch “Verbotene Geschichte”. Auch um die Aussagen dazu in meinem 1.  Buches von 1996 zu korrigieren. Ebenso mit zahlreichen weiteren Informationen in diesem Blog-Artikel HIER.

Die französische Version des Artikels von Wjatscheslaw Saizew, die bereits in “Sputnik” Nr. 1/1967 erschien, findet Ihr übrigens als Bilddateien im Netz HIER. Das Bild der Startgrafik dieses Postings ist von dort übernommen worden. Es ist übrigens ein Gemälde und keine authentische Höhlenzeichnung, wie oft zu lesen war und ist.

Mehr als nur die außerirdischen “Dropa”!

Wie in dem unten stehenden Artikel “Wissenschaft oder Phantasie?” zu lesen ist, war die Geschichte um die “Dropa” vor 50 Jahren darin nur ein Thema. Fraglos aber das bekannteste.

Allerdings schrieb Saizew schon damals von biblischen “Engeln” in Raumschiffen und damit von Ancient Aliens in der Bibel. Gleiches gilt für die These, dass der “Stern von Bethlehem” vor 2.000 ein UFO gewesen sein könnte, die legendären “Raumschiffbilder” im Kloster Desani, die auf einem Bild mit der Kreuzigung Jesu am Himmel fliegen und viele weitere Spekulationen mehr. Wir finden darin sogar bereits die seit einigen Jahren wieder aktuellen Felsbilder aus den Alpen in der Schweiz und Italien, die Astronauten aus dem All darstellen sollen oder eben könnten.

Wjatscheslaw Saizew hat all das in seinem Artikel damals sogar mit Fotos illustriert, die heute wohl jeder Grenzwissenschaft & Mystery Files-Interessierte in aller Welt kennt. Beispielsweise die “Steinzeit-Astronauten”, wie der Autorenkollege Reinhard Habeck sie in seinem gleichnamigen Buch zum Thema 2014 nannte, auf Felszeichnungen in den Alpen.

Dazu schrieb Saizew als Bildunterschrift vor einem halben Jahrhundert:

Vor 4.000 Jahren entstanden in den Schweizer Alpen die Felszeichnungen dieser Wesen mit eigenartigen Kopfhüllen, die wie kosmische Helme aussehen.

Doch lest selbst …


Wjatscheslaw Saizew: “Wissenschaft oder Phantasie? / Sendboten aus dem Kosmos”

(aus “Sputnik” Nr. 1/1968, S. 44 – 63)

Die Nachfahren der Marsbewohner sind unsere Nachbarn – Die Peruaner sahen vor 12.000 Jahren Raumschiffe – Anhand von Bibellegenden und Apokryphenforschungen stellt ein sowjetischer Wissenschaftler gewagteste Hypothesen auf!

Wjatscheslaw Saizew, Kandidat der philologischen Wissenschaften (Fachgebiet serbische Literatur) ist am Institut für Literatur der Akademie der Wissenschaften der Belorussischen SSR tätig.

Von Schriften der russischen Gelehrten Konstantin Ziolkowski und Nikolai Rynin angeregt, kam Saizew auf den Gedanken, dass unser Planet sich seit undenklichen Zeiten in der Sphäre innergalaktischer Kontakte befindet.

Dreißig Jahre lang trug Saizew Beweismaterial zusammen, das diesen Standpunkt bestätigt. 1959 stellte er in den Studien ‚Kosmische Reminiszenzen in alten Schriften‘ und ‚Die Evolution des Weltalls und die Vernunft‘ die Hypothese auf, dass die Erde von Abgesandten anderer Zivilisationen aufgesucht wurde.

Je umfassender unsere Erkenntnisse werden, je mehr wir die Welt erschließen, desto mehr Rätsel sehen wir uns gegenüber; ihre Zahl ist größer als die der Lösungen und Entdeckungen. Jedes gelüftetes Geheimnis bringt neue Zweifel.

Raumschiff auf dem Himalaja

Die Zeitschrift ‚Das vegetarische Universum’ berichtete 1964 über die Entdeckung eines chinesischen Archäologen. An der Grenze zwischen China und Tibet liegt die Gebirgsgegend Bajan-Kara-Ula mit ihren zahlreichen Höhlen. Seit etwa 25 Jahren finden Archäologen in diesem Gebiet seltsame Steinscheiben mit rätselhaften Mustern und Hieroglyphen. Vor Tausenden von Jahren dürften Höhlenbewohner mit unbekannten Werkzeugen diese Scheiben aus dem Stein gemeißelt haben; die Zahl der bisher aufgefundenen Werkzeuge beträgt 716 Stück.

Alle Scheiben haben wie Schallplatten ein Loch in der Mitte, von dem sich spiralförmig eine Doppelrille bis zum Rand hinzieht. ‚Das vegetarische Universum’ schreibt über diese Rillen. „Offenbar handelt es sich nicht um Tonrillen, sondern um Schriftzeichen, um die seltsamsten Hieroglyphen, die jemals in China, ja in der ganzen Welt entdeckt worden sind.“

Archäologen und Fachleute für alte Schriftzeichen zerbrachen sich 20 Jahre lang den Kopf, um hinter das Geheimnis dieser Spiralen zu kommen. Die Lösung erwies sich mittlerweile als so verblüffend, dass die Pekinger Akademie für Prähistorische Forschungen dem Professor zunächst untersagte, etwas darüber zu publizieren. Als der chinesische Archäologe schließlich die Erlaubnis erhielt, veröffentlichte er zusammen mit seinen vier Kollegen eine Abhandlung unter dem Titel ‚Rillenschriftzeichen, die über Raumschiffe berichten, die den Scheibeninschriften zufolge vor 12.000 Jahren existierten’.

In den Gebirgshöhlen von Bajan-Kara-Ula leben die kleinwüchsigen Volksstämme der Dropa und der Cham, deren Stammesangehörige nur etwa 1,30 m groß werden. Bisher konnte die Wissenschaft sie noch keiner ethnischen Gruppe zuordnen, zumal es über diese Stämme nur höchst spärliche Informationen gibt.

Bei der Entzifferung der Schriftzeichen auf den seltsamen Scheiben stießen der chinesische Archäologe und seine Kollegen auf eine Erwähnung der Dropa und der Cham: „Die Dropa glitten mit ihren Luftfahrzeugen aus den Wolken herab. Zehnmal bis zum Sonnenaufgang versteckten sich Männer, Frauen und Kinder in der Höhlen. Schließlich verstanden sie die Zeichen und sahen ein, dass diesmal die Dropa mit friedlichen Absichten gekommen waren…“

In einer deutschen Zeitschrift wird an dieser Stelle der Einwand erhoben, es sei wohl anzunehmen, dass ein Schriftkundiger aus dem Volksstamm der Cham sich einen Scherz über die Raumschiffe erlaubt habe; vielleicht sei das Ganze aber auch nur ein Aberglaube. Der Autor des Beitrags wiederlegt aber diese Mutmaßungen, denn es gibt noch andere Schriftzeichen der Cham, in denen das Bedauern über den Untergang ihrer Luftfahrzeuge bei der Landung in den unbewegsamen Bergen und darüber geäußert wird, dass es ihnen nicht gelingen wollte, neue Raumschiffe zu bauen!

Nach Ansicht der chinesischen Archäologen sind die Schriftzeichen von Bajan-Kara-Ula so geheimnisvoll, dass ihre Auslegung und wissenschaftliche Verwendung größter Umsicht bedürfen.

Um die Scheiben gründlicher zu erforschen, übersandte man Gesteinsproben zur Analyse nach Moskau. Hier wurde eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Die Scheiben enthalten viel Kobalt und ein anderes Metall. Weitere Untersuchungen ergaben einen ungewöhnlichen Vibrationsrhythmus, als seien die Scheiben geladen oder einer elektrischen Ladung angeschlossen worden.

Die Scheiben von Bajan-Kara-Ula sind immer noch ein Rätsel, das auf Geschehnisse vor 12.000 Jahren zurückgeht.

Alte chinesische Sagen künden von kleinen schmächtigen gelben Menschenwesen, die angeblich aus den Wolken herabgestiegen seien. Sie sollen äußerst hässlich gewesen sein: riesige Köpfe und spindeldürre Leiber. Ihre Hässlichkeit habe bei den irdischen Stämmen Abscheu erregt, sie seien von allen gemieden und von irgendwelchen „Menschen auf fliegenden Rossen“ sogar geprügelt worden.

Soweit die Sagen. Die Wirklichkeit gibt ihnen aber bis zu einem gewissen Grade recht: Archäologen und Höhlenforscher fanden in den Höhlen von Bajan-Kara-Ula Überreste von Grabstätten und Skeletten; ihr Alter wird auf 12.000 Jahre geschätzt. Das waren Menschen mit Riesenschädeln und schwachem Knochenbau. Die ersten chinesischen Expeditionen, die diese Grabstätten entdeckten, schrieben in ihren Berichten von einer „verschwundenen Affenart“. Bisher hat aber noch niemand Affengräber oder Scheiben mit Schriftzeichen prähistorischer Affen gefunden.

Daran ist zweifellos viel Sinnwidriges und Verworrenes. Hinzu kommt, dass die Höhlenwände vielerorts Darstellungen der aufgehenden Sonne, des Mondes und der Sterne aufweisen mit zahlreichen Punkten (oder kleinen Gegenständen?) von Erbsengröße dazwischen, die sich gleichsam nach und nach den Bergen und der Erdoberfläche nähern.

Himmlische Eier

In einer peruanischen Sage heißt es, dass einst Menschen des Landes aus bronzenen, goldenen und silbernen Eiern geboren wurden, die vom Himmel fielen.

Diese Sage wird von Jean Jacques Elisée Reclus in seinem bekannten Buch ‚Die Welt und die Menschen’ erwähnt, doch nicht erörtert.

Die Zeit brachte ein Pendant zu dieser Sage in der Malerei. Das berühmte „Eiersujet“ kommt in den berühmten Tassili-Fresken vor. Sie wurden im Inneren der Sahara von dem französischen Leutnant Brennan entdeckt. Auf seinen Spuren traf aus Frankreich eine spezielle Expedition unter der Führung von Henri Lhote ein, der später das Buch ‚Auf der Suche nach den Tassili-Fresken’ herausgab. Der französische Wissenschaftler entdeckte auf den Fresken neben Tierbildern und Jagdszenen seltsame Figuren mit skapahnderartigen Anzügen und runden Helmen. Auf den Fresken sieht man deutlich, wie die Helme mit den Skaphandern verbunden sind. Die Skaphander weisen aber keine Ähnlichkeit mit Ritual- oder Jagdkleidung auf, noch weniger mit Jägern, die Straußeneierschalen als Helme benutzten, wie einige Wissenschaftler annehmen. Ein Straußenei hat nämlich einen Durchmesser von höchstens 15 cm. Henri Lhote bezeichnete die rätselhaften Figuren bedingt als „Marsbewohner“.

Der französische Forscher, der die seltsamen Kompositionen in den Tassili-Höhlen beschreibt, hebt eine Zeichnung hervor. Sie stellt ein „Wesen“ dar, das einem eiförmigen, mit konzentrischen Kreisen bedeckten Gegenstand entsteigt, welche entweder an ein Ei oder – was wahrscheinlicher ist – an eine Schnecke erinnert.

Besteht hier wohl ein Zusammenhang zwischen der peruanischen Sage und den Tassili-Fresken?

Dabei hat es aber nicht sein Bewenden. Später fand diese Motiv in der altgriechischen Skulptur seinen Niederschlag. Die Dioskuren, Kastor und Pollux, sowie Helena und die Nemesis wurden von einigen Bildhauern mit Eierschalen auf dem Kopf dargestellt. In griechischen Sagen heißt es, dass diese Gestalten aus himmlischen Eiern geschlüpft seien.

Wie entstand die ungeheuerliche Vorstellung, dass ein Mensch aus deinem Ei schlüpfen könnte? Hatte jemals ein Mensch derartiges in der Natur beobachten können? Vielleicht entstand diese Vorstellung durch den Vergleich mit der Geburt von Vögeln oder Fischen? Was hat dann der Himmel, von dem die Eier gefallen seien, damit zu tun?

In einer Variante der südamerikanischen Sage heißt es, dass die Eier mit Löwenzahn vom Himmel gefallen seine…

Es gibt keine einzige Auslegung dieses Motivs, und deshalb kann man nur eine Variante annehmen, so phantastisch diese auf den ersten Blick auch scheinen mag.

Das Motiv er himmlischen Eier konnte wie jeder andere Mythos, jede Legende unter Mythos, jede Legende unter dem Eindruck konkreter Erscheinungen entstehen, die offensichtlich mit dem Himmelsraum zusammenhingen. Es ist anzunehmen, dass der Beobachter aus uralten Zeiten eine Kapsel mit einem Lebewesen vom Himmel herabsteigen sah. Man kann sich sogar vorstellen, was sich dieser Beobachter dabei dachte: Vor seinen Augen wurde ein Mensch aus einem himmlischen Ei geboren.

Die „Visitenkarten“ der Sendboten aus dem All

Bei zeitlich voneinander unabhängigen Ausgrabungen in den Präfekturen Aomori und Iwate stießen japanischen Archäologen auf kleine Figuren, die Menschen oder menschenähnlichen Wesen in seltsamen, skaphanderartigen Anzügen und mit großen Helmen darstellten. Die Helme zeigen deutlich eine mit Schlitzen versehene Schutzbrille, Atmungsfilter, Antennen und Hörvorrichtungen. Die Skaphander sind sogar mit „Visiergeräten“ ausgerüstet. Die Figuren sind als Dogu bekannt. Die Zeitschrift „Freie Welt“ (Heft 12/1966) brachte einen Beitrag über die jüngsten Erkenntnisse der sowjetischen kosmischen Wissenschaft und fasste eine Serie von Felszeichnungen und Dogu-Fotos unter dem Scherztitel „Visitenkarten“ zusammen. Das Blatt betrachtet diese Zeichnungen und Figuren als etwaige Zeugnisse von Sendboten aus dem Kosmos.

Wissenschaftler haben bis heute schon viele Höhlenzeichnungen entdeckt. Bekannt sind die Kosmonauten-Höhlenzeichnungen von Val Camonica (Schweizer Alpen), bei Fergana, in Australien, in der Nähe von Nawoi (Usbekistan).

Mag sein, dass sich auf unserer Erde viele Spuren von anderen Planeten finden ließen. Für gewöhnlich misst man ihnen aber keine Bedeutung bei, und wenn man sie schon beachtet, dann gibt man sich nicht die Mühe, sie zu erklären.

Besonders viele Rätsel, die vielleicht kosmische Aufschlüsse geben, sind in Sagen und Mythen enthalten. Volksmythen aus Australien, dem Nahen Osten, aus Süd- und Mittelamerika und dem Fernen Osten schildern die Herkunft von Göttern aus himmlischen Gefilden. Ihre Weltauffassung enthält viele Begriffe, Gestalten und Äußerungen, die sich auf herkömmliche Art nicht aufschlüsseln lassen. Betrachtet man sie aber unter „kosmischen“ Gesichtspunkten, so beflügeln sie die Phantasie.

Der Stern von Bethlehem

Diese Legende ist mindestens 2.000 Jahre alt. Man kann sich zu ihr unterschiedlich verhalten. Man kann sie als Dichtung, als abstrakte Konstruktion ohne materiellen Gehalten betrachten, man kann aber auch überlegen, ob in den Worten „Stern von Bethlehem“ nicht doch etwas Konkretes steckt. Schon vor 350 Jahren suchte der große deutsche Astronom Johannes Kepler diese Frage zu beantworten. Vor kurzem haben sich Wissenschaftler in einem internationalen Symposium mit dem Problem des „Sterns von Bethlehem“ auseinandergesetzt.

Aber weder der deutsche Astronom noch unsere Zeitgenossen konnten eine eindeutige Antwort geben. Betrachtet man jedoch das Problem von einer etwas ungewöhnlichen Seite, so ergeben sich einige Überraschungen.

Im Altertum und im Mittelalter wurde die Phantasie der Menschen von diesem Stern angeregt, der kein fixer Stern und auch keine Sternschnuppe, sondern ein gleitender, leitender Stern gewesen sein soll. Das Erstaunlichste daran ist, dass der Stern nicht nur leiten, sondern auch innehalten konnte. Hier sei uns eine Abschweifung auf die Apokryphen gestattet, d.h. die Schriften, die im Kanon nicht anerkannt wurden und die von der Kirchenzensur für den Gottesdienst oder für erbauliche Literatur nicht zugelassen sind. Darin äußert sich das forschende Denken von Menschen, die eine Erklärung für unerklärliche Rätsel des menschlichen Seins suchten. Die apokryphischen Schriften sind umfangreich, und einige enthalten Dinge, die sich von den kanonisierten Kirchenschriften stark unterscheiden.

Unter den Apokryphen aus der frühen Zeit des Christentums ist auch die Sage von den drei Magiern; das lateinische Original entstand offensichtlich um die Mitte des 3. Jh. Später wurde die Sage in verschiedene Sprachen übertragen. In der belorussischen Übertragung aus dem 15. Jh., also 500 Jahre vor dem Raumzeitalter, in dem wir jetzt leben, findet sich eine ungewöhnliche Interpretation des Sterns von Bethlehem.

Es heißt dort, dass der Stern in vielen orientalischen Ländern beobachtet worden sei; zu diesem Zweck seien auf den Bergen „Warten“ gebaut worden, in denen sich „Astronomen“ befanden. Das Nachts habe der Stern das ganze Firmament „einer Sonne gleich“ erleuchtet. Einen ganzen Tag sei der Stern, ohne die Luft zu erschüttern, über dem Berg Wans geschwebt. Als am Abend die Sterne aufflammten, habe der große Stern so hell geleuchtet, dass zwischen ihm und der Sonne kein Unterschied gewesen sei. Von seinem Abstieg auf dem Berg heißt es: „Leicht wie ein Adler glitt er auf den Berg hinab.“ Das Apokryph enthält den Hinweis auf „einige Bücher“, in denen behauptet wurde, dass Christus von diesem Stern gestiegen sei. „Jener Stern war aber nicht so, wie man ihn in unseren Ländern in den Kirchen malt, sondern, er hatte Schwingen wie ein Adler und viele lange Strahlen“, die den Stern „im Kreis bewegten“, als er auf dem Berg Wans niederging. Beim Lesen dieses Apokryphs drängt sich ein anderer Sinn auf als der, den man von den kanonischen Kirchenbüchern her kennt.

Diese Apokrpyhen-Lesart ist natürlich höchst phantastisch. Ist sie aber wirklich so viel phantastischer als die kanonische? Und worauf beruht die Phantasie des Autors dieser Lesart? Auch das ist ein Rätsel. Vielleicht würde eine kosmische Interpretation aber auch dieses Rätsel lösen helfen.

Engel in Raumschiffen

In Kosovo-Metohija (Südjugoslawien) steht das Kloster Desani (l. Hälfte 14. Jh.). Gegen 1350 wurde das Innere der Klosterkirche mit zahlreichen Fresken, hauptsächlich zu Themen des Alten und des Neuen Testaments, ausgemalt. Im Frühjahr 1964 wurde in Desani bisher unbekannte Fresken entdeckt. Die jugoslawische Zeitschrift „Svijet“ betitelt die Fotos dieser Fresken folgendermaßen: „Raumschiffe an der ‚Passion von Desani’?“, „Sputniks auf unseren Fresken“, „Sollten die Ikonenmaler in Desani Raumschiffe dargestellt haben?“. Diese Titel waren keine bloßen Hirngespinste jugoslawischer Journalisten. Es hat in der Tat den Anschein, dass die Fresken von Desani Engel darstellen, die mit Raumschiffen, modernen Sputniks gleich, fliegen.

Auf den Fresken sieht man zwei raumschiffähnliche Gebilde, die hintereinander von West nach Ost fliegen. Im ersten sitzt ein Wesen ohne Heiligenschein. Seine Hand ruht auf einem unsichtbaren Hebel: sein Blick ist nach hinten gerichtet, als achte es auf den Raumflieger hinter ihm. Dieser sieht dem ersten ähnlich und hat auch nichts mit den herkömmlichen Engelsfiguren gemein. Seine Hand liegt ebenfalls auf dem Steuer.

Die beiden Raumschiffe sind stromlinienförmig. Man sieht deutlich die Düsenspuren, die die große Geschwindigkeit noch mehr betonen. Die Zeitschrift meint: „In den Flugapparaten sitzen Heilige in den Posen von Piloten.“

Andere Engel, die den Flug von unten verfolgen, schrecken, die Hände schützend vor Augen und Ohren haltend, zurück, als fürchteten sie, dass dieser Anblick sie blind und das Rauschen der fliegenden Körper taub machen könnte.

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Darunter sind zwei Menschengruppen dargestellt. Aus ihren Gesichtern sprechen Bestürzung und Angst. In der Mitte die Figur des Gekreuzigten.

Seltsam wirkt auch die Freske „Auferstehung“ unterhalb der „Kreuzigung“. Die Zeitschrift meint dazu, im Augenblick der Auferstehung scheint der Messias in einer Rakete zu sitzen, die noch nicht abgeflogen ist. In der Tat, die Ähnlichkeit mit den Umrissen eines Raketenraumschiffs ist frappant; hinzu kommt, dass der obere Teil des Raumschiffs zwei Stabilisierungsflügel aufweist. Christus reißt mit der rechten Hand einen Menschen, der auf der Erde steht, mit zur Reise ins Himmelreich.

Als Fachleute die Mönche von Desani um Aufklärung über die „Raumschiffe“ ersuchten, sagten sie, dort seien wohl Sonne und Mond dargestellt. Im Neuen Testament heiße es, während der Kreuzigung Christi habe es eine Sonnenfinsternis gegeben. Die Frage, warum die Sonne im Westen aufgehe, konnten sie jedoch nicht beantworten.

Eine Publikation über das Wunder von Desani enthält einen Hinweis auf die Hypothese, Christus sei ein Sendbote aus dem Kosmos gewesen. Die Zeitschrift nennt derartige Ideen „zu gewagt“ und nimmt an, dass die Bestätigung dieser Hypothese die Christuslegende grundsätzlich verändern würde. Es wird ferner hervorgehoben, dass die Fresken sowohl für Laien als auch für Fachleute überraschend seien, da die Ähnlichkeit mit Erdsatelliten unverkennbar ist.

Das „Wunder von Desani“ ist keine Ausnahme. Im Kabinett für Kirchenarchäologie der Moskauer Geistlichen Akademie hängt die Ikone „Auferstehung“ aus dem 17. Jh. Sie stellt Christus in einem stromlinienförmigen Gehäuse dar, das an ein auf der Erde ruhendes Raumschiff erinnert. Das Gehäuse strömt unten zu beiden Seiten Dampf aus, der die Beine der flankierenden Engel verdeckt. Ebenso wie im Fresko von Desani zieht Christus mit seiner Rechten einen Menschen mit sich (nach der kirchlichen Lesart soll das Adam sein). Auf der anderen Seite wartet Eva, mitgenommen zu werden.

Diese Ikone ist zweifellos apokryphisch. Es ist anzunehmen, dass es ein schriftliches Apokryph gab, das die Auferstehung und die Himmelsfahrt Christi ganz anders als die kanonische Lesart behandelte. Was mit diesem Apokryph geschah, ist unbekannt. Es dürfte von der Kirchenzensur vernichtet oder einfach verschollen sein. Vielleicht wird es noch einmal irgendwo entdeckt werden. Dieses Apokryph könnte die Ikonen- und Kirchenfreskenmaler zu ihren kosmischen Sujets inspiriert haben. Jedenfalls lassen sich interessante Betrachtungen über die mögliche Interpretierung des Apokryphensujets anstellen.
Himmel ohne Mond

Einige Rätsel lassen sich durchaus analysieren, wenn man sie anhand moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse betrachtet.

In alten tibetanischen Chroniken, die von „vorsintflutlichen Zeiten“ handeln, heißt es, dass es einst am Firmament keinen Mond gab. Diese Betrachtung kommt auch in einigen slawischen Märchen vor. (‚Märchen und Erzählungen aus Podoli in Aufzeichnungen von 1850-1860, zusammengestellt von Nikola Lewtschenko’, Kiew. 1928. S. 6. Märchen Nr. 17)

Zur damaligen Zeit betrachtete man den Inhalt dieser Märchen als müßige Phantasterei. Jetzt bietet sich aber die Möglichkeit, den mythischen Hinweis auf das Fehlen des Mondes anders aufzufassen. Der österreichische Ingenieur und Mathematiker Hans Hörbiger hat ausgerechnet, dass der Mond ungefähr vor 12.000 Jahren durch die Anziehungskraft der Erde zum Trabanten wurde. Nach Hörbigers Ansicht hatte dieses Phänomen den Untergang von Atlantis und die Sintflut bewirkt, die vor kurzem noch als Ausgeburt der Phantasie aus alten Zeiten galten. Hörbigers Hypothese ist in dem Buch ‚Das Mythos von Atlantis’ von Henry Bellamy eingehend erörtert.

Kinder Gottes oder Enkelkinder des Mars?

Mit der Frage nach dem Ursprung des Menschengeschlechts hängt eine der geheimnisvollsten Probleme der Gegenwart zusammen. Es gibt dreierlei Antworten auf diese Frage: Der Mensch ist ein Ergebnis der Evolution auf Erden; der Mensch ist eine Schöpfung Gottes; der Mensch ist ein Kettenglied in der langwierigen Entwicklung, die einst auf einem anderen Planeten begann und auf der Erde fortgesetzt wurde.

Die erste Antwort ist logisch und wissenschaftlich fundiert. Sie hat aber eine Lücke, die bis heute noch nicht geschlossen ist: Sie betrifft den Zeitpunkt, in dem die Spezies Mensch sich aus dem Affenreich absonderte. Der berüchtigte Pithekanthropus ist ja immer noch nicht entdeckt worden.

Die zweite Antwort – der Mensch ist ein Geschöpf Gottes – lässt sich, vom heutigen Stand der Wissenschaft gesehen, wiederlegen. Es ist nahezu unmöglich, sie die Entstehung des Menschen als einen augenblicklichen Schöpfungsakt vorzustellen.

Es gibt eine dritte Antwort, die ebenso alt ist wie die zweite. Einigen Mythen zufolge hat der Mensch seine anfängliche Entwicklung auf einem anderen Planeten durchgemacht. Dann geriet er in irdischen Verhältnisse und veränderte sich auf Erden weiter. Übrigens besteht auch heute die Ansicht, dass unser Planet viel zu jung ist und die Evolution viel zu langsam vor sich geht, als dass das vernünftige Leben auf Erden sich spontan von den einfachsten bis zu den kompliziertesten Organismen entwickeln konnte.

In dem slawischen Märchen ‚Wie der Mensch auf Erden erschien’ heißt es, dass der Mensch „nicht auf Erden geschaffen wurde, sondern vor sehr langer Zeit irgendwo in einer anderen Welt. Und als diese Welt unterging, befahl Gott, um das Angedenken des Menschengeschlechts zu bewahren, den Engeln, einige Menschenpaare zu nehmen und auf die Erde zu bringen, damit sie sich vermehrten. Mag sein, dass Gott, wenn auch diese Welt vor dem Untergang steht, wieder einmal die Menschen irgendwohin bringen lässt, damit sie sich vermehren.“

Verblüffend in diesem Märchen ist der Rationalismus der Verfassers, wenn von einem Verfasser überhaupt die Rede sein kann. Kann man den Inhalt dieses Märchens als sinnlose Erfindung abtun? Erfindung wohl, aber sinnlos? Der Inhalt berechtigt zu der Annahme, dass die Menschheit in alten Zeiten eine Vorstellung von der Herkunft des Menschen hatte, die mit der kanonischen Ansicht nicht übereinstimmte. Man begnügte sich nicht mit dem fertigen Dogmen der Kirche und war bestrebt, seine Erkenntnis von der Welt zu erweitern. Schließlich enthält das Märchen die Gedanken, dass die Menschheit nicht das erste vernünftige Geschlecht auf Erden sei, dass vorher andere bestanden hätten, die jedoch durch Kataklysmen untergegangen seien.

Den alten Glauben von Völkern Süd- und Mittelamerikas zufolge habe es vor den Menschen auf Erden Wesen aus Ton und Holz gegeben. Eine Variante dieses Gedankens kommt auch in einem slawischen Apokryph vor, das sich in der Leningrader Bibliothek der Akademie der Wissenschaften befindet. Das Apokryph beginnt mit den Worten: „Es gab einen Menschen, der vor Adam erschaffen wurde.“ Es heißt dort, dieser Vorfahre Adams habe ein „Herz aus Holz“ gehabt.

Man darf nicht alle Einzelheiten dieses Mythos ernst nehmen. Erstaunlich ist aber, wie logisch der Grundgedanke und die Fragestellung ist, dass die Evolution eine Reihe von Versuchen und Fehlern ist, dass alles fließt und sich verändert, dass nichts ewig ist unter den Gestirnen, zumal der Mond selbst nicht von Urzeiten an am Firmament prangte, will man den alten Überlieferungen glauben.

Einstein war nicht der erste

Inwieweit kann man den Kenntnissen der Menschen von einst glauben? Wie soll man sich zu den alten Begebnissen im Licht der neuen Erkenntnisse verhalten? Es ist natürlich vorauszusetzen, dass die Kenntnisse, über die die Menschheit verfügt, nicht nur durch die Evolution des Menschengeschlechts und seine Geschichte entstanden. Es ist möglich, dass einige Tatsachen und Vorstellungen das Erbe einer vergangenen Zivilisation sind und ein Teil der Kenntnisse von Kontakten der Erdbewohner mit einer anderen, kosmischen Welt herrühren.

Auch die Vorstellung unserer Vorfahren von der Relativität des Zeitablaufs ist von der Wissenschaft stiefmütterlich behandelt worden. In alten Zeiten und im Mittelalter waren die christlichen Völker der Ansicht, dass im Himmel die Zeit langsamer dahinfließe als auf Erden. Der Volksmund drückte diesen Gedanken so aus: „Gottes Augenblick ist ein Menschenalter.“ In einem japanischen Märchen aus der Sammlung Nippon Mukashi Banashi heißt es, der Mensch sei von einer Himmelfahrt jung zurückgekehrt und habe daheim seine Nachfahren nicht mehr angetroffen. Ähnliches findet man auch in einem russischen Märchen aus der Sammlung von A.N. Afanasjew und in einem ukrainischen Märchen aus der obenangeführten Sammlung („Märchen und Erzählungen aus Podolien“, S. 65, Märchen Nr. 131 „Gottes dreihundert Jahre wie drei Jahre“).

Seltsam sind auch die Worte des Apokryphs von Enoch, über den es in den religiösen Schriften heißt, er sei zu Lebzeiten in den Himmel berufen worden: „Enoch lebte vor der Sintflut und ist noch heute am Leben.“

Ein gleiches ist auch in dem Apokryph „Die Geschichte Jesajas“ (2. oder 3. Jh.) zu lesen: Dem Propheten Jesajas kamen Zweifel über die Wahrheit seines Glaubens und die Größe des Allmächtigen, und er wurde auf dessen Willen in den Himmel berufen. Dort sah Jesajas, wie groß die Ewigkeit ist, und gestand seine Zweifel ein. Der Engel, der den Propheten in den Himmel gebracht hatte, wollte ihn auf die Erde zurückbringen. Jesajas wunderte sich: „Warum so schnell? Ich bin nur zwei Stunden hier gewesen.“ Der Engel antwortete: „Nicht zwei Stunden, sondern 32 Jahre.“

Der Prophet war ganz verblüfft. Er begriff, dass die Rückkehr auf Erden für ihn entweder den Tod oder tiefes Alter bedeuten würde, denn die 32 Jahre im Himmel waren im Nu verflogen. Und er fragte Bang: „Warum soll ich in mein jämmerliches Fleisch zurückkehren?!“ Und er ward traurig. Der Engel tröstete ihn jedoch: „Trauere nicht, du wirst nicht alt sein“.

Erst Anfang des 20. Jh. Erfuhren wir aus der Entdeckung Albert Einsteins von den etwaigen Kuriositäten der Zeit im Zusammenhang mit der Bewegung des Körpers mit lichtnahen Geschwindigkeiten. Diese These ist vorläufig nur anhand von Mesonen labormäßig bestätigt worden, utopische Schriftsteller (u.a. Jules Vernes) beschreiben aber schon längst Raumfahrten, bei denen die Helden ähnliches wie Jesajas erlebten.

Es ist anzunehmen, dass die uralten Vorstellungen von einer Unsterblichkeit des Menschen nicht nur von dem Sehnen nach ewigem Sein herrühren, sondern auch von der Ansicht, dass die Zeit unter gewissen Umständen ihren Ablauf verändert.

Wie wir die Ursachen des Entstehens derartiger Begriffe auch erklären mögen, wir müssen mit sehr vagen Annahmen vorliebnehmen, wenn wir nicht den kosmischen Koeffizient mit einbeziehen.

Was ist ein „Himmelstempel?“

In den religiösen Schriften kommt ein „Himmelstempel“ oder ein „Haus des Herrn“ vor. Die Kommentatoren der Heiligen Schrift verweisen das gewöhnlich in die Kategorie des Abstrakten, Überirdischen. In der judäischen und christlichen Literatur fällt aber eine „kosmische“ Auffassung des Himmels-“tempels“ auf. In der Offenbarung des Johannes (Kap. 11, 19) wird dieser „Tempel“ mit himmlischen Erscheinungen, mit Donner und Blitz in Zusammenhang gebracht: „Und der Tempel Gottes ward aufgetan im Himmel… Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel.“ Nach alten Überlieferungen soll im „Tempel“ Gott aus dem All herabgestiegen sein. Eine andere Bibelstelle lautet: „Da erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dichte Wolke auf dem Berg Sinai aber rauchte, darum, dass der Herr herab auf den Berg fuhrt mit Feuer, und sein Rauch ging auf wie ein Rauch von Ofen, dass der ganze Berg bebte.“ (Kap. 19, 16-18; 20, 18). Ebendort heißt es: „Und der Herr sprach zu Mose: ‚Und mache dem Volk ein Gehege umher und sprich zu ihnen, dass ihr nicht auf den Berg steiget, noch seine Ende anrühret, denn wer den Berg anrühret, soll des Todes sterben’“ (19, 12). „Steig hinab und bezeuge dem Volk, dass sie nicht durchbrechen zum Herrn, ihn zu sehen, und viele aus ihnen fallen“ (19, 21).

Eine „vulkanische“ Interpretation dieser Stellen kommt nicht in Frage, da darin nachdrücklich auf eine himmlische Herkunft hingewiesen wird. Ebenso kann auch von keiner Vision die Rede sein, da nicht der geringste Präzedenzfall vorhanden ist.

Man kann dem „Himmelstempel“ oder den „Tempel Gottes“ auch als eine Art Raumschiff auffassen, das die Menschen einst gesehen hatten. Es ist vielleicht sogar anzunehmen, dass die Vorstellung von dem „Himmelstempel“ in gewisser Hinsicht den Tempelbau beeinflusst hat. In alten Quellen ist der Gedanke an die Kontinuität des „himmlischen“ und des „irdischen“ Tempels sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Im 1 Paratipomenon (28 6, 11-12) heißt es, dass König David auf Gottes Geheiß seinen Sohn Salomon auftrug, auf Erden einen „Tempel Gottes“ nach der Gestalt des himmlischen zu erbauen. In einem Apokryph wird ausführlich dargelegt, wie David im Himmel das Bild eines Tempels gezeigt wurde. Der Bau des „Gottehauses“ war für den Fall vorgesehen, dass Gott auf Erden erscheinen könnte. „Wenn Gott zu uns kommt, dann wird er bei uns wohnen.“

Die Maya in Mexiko glaubten, dass die Götter einst auf Spinngeweben zu ihnen herabgestiegen seien. Darauf verwies seinerzeit N.A. Rynin (‚Interplanetarische Kontakte. Raumschifffahrt. Chronik und Bibliographie’. Leningrad, 1932, S. 110-111).

In indirekter Verbindung mit dieser Legende steht wohl auch Jakobs Traum vom Tempel Gottes auf dem Berge und den der Himmelsleiter im Kapitel 28 der Genesis.

Unter dem kosmischen Gesichtswinkel bieten sich Aufschlüsse über die Majalegenden und das alttestamentarische Sujet.

Nichts kann aus nichts entstehen

Ob richtig oder nicht. Hypothesen standen schon immer an der Wiege der Forschung. Die Hypothese von heute ist die Wissenschaft von morgen. Allerdings wird nicht jede Hypothese zur Theorie. Es gab solche, die drei Jahrhunderte hindurch nicht bewiesen werden konnten.

Selbst eine wiederlegte Hypothese ist nützlich, denn um etwas zu negieren, muss man viele positive Kenntnisse sammeln.

Die bekannte Hypothese von Sendboten aus dem Kosmos, davon, dass die Erde sich in der Sphäre intergalaktischer bzw. interplanetarischer Kontakte befindet, hat Chancen, mit der Zeit Theorie zu werden. Darüber kann man freilich bisher nur nach Legenden und Ausgrabungen urteilen und zunächst mag das unglaubwürdig erscheinen. Nil posse crean de nihilo: Nichts kann aus dem nichts entstehen. Diese alte Weisheit stimmt. Der chinesische Gelehrte Juan Ke schreibt: „Viele sind der Ansicht, dass Mythen eine Ausgeburt der Phantasie sind und mit der Wirklichkeit nicht gemein haben. Das ist ein schwerer Irrtum.“ Den gleichen Gedanken äußerte Maxim Gorki: „Überhaupt gibt es nichts Märchenhaftes auf der Welt. Alles, was wundersam zu sein scheint, hat in Wirklichkeit eine ganz bestimmte reale Grundlage. Es gibt nichts, was der Mensch erfunden hätte und was in der Wirklichkeit nicht begründet wäre.“

Es hat keinen Sinn, vor dem Rätsel des Mythos fassungslos dazustehen. Die Wissenschaft entwickelt sich und erhält immer mehr Möglichkeiten, uralte Geheimnisse zu enträtseln.

Da in den letzten Jahren der Mensch immer tiefer in den Weltraum vorstößt, wird die Hypothese von den Sendboten aus dem Kosmos immer beweiskräftiger. Mag sein, dass mit der Zeit diese Vermutungen widerlegt werden, es ist aber, um mit dem russischen Chemiker Mendelejew zu sprechen, „besser, sich an eine Hypothese zu halten, die vielleicht mit der Zeit berichtigt wird, als an gar keine“.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Neues vom "Riesenfinger" – dem "Relikt von Bir Hooker"?

Angeblicher Riese aus Südamerika (Rekonstruktion)

Neues zu Monströse Entdeckung: Gab es im alten Ägypten Riesen? ?

In einem Webforum meldete sich ein Herr zu Wort, der das Buch von Gregor Spörri mit dem “Riesenfinger” angeblich “betreut”. Er poste unter anderem zu diversen Vorwürfen:

“Hallo! Mein Name ist Ulrich Steiger. Ich kenne Gregor Spörri und seine Arbeit seit Jahren und habe mich deshalb anerboten, sein Buchprojekt »The Lost God« zu betreuen. Im Thread »Relikt von Bir Hooker« dieses Forums bin ich auf Aussagen zu den Motiven und zur Bewerbung des Buches gestoßen, die ich mit der Erlaubnis des Administrators gerne relativieren möchte.

Gregor Spörri stellt die unglaubliche Behauptung auf, 1988 in Ägypten einen mumifizierten Finger eines riesigen humanoiden Wesens gesehen, angefasst, so weit als möglich untersucht, mit einer vorliegenden Röntgenaufnahme verglichen und fotografiert zu haben.
Es gibt insgesamt über ein Dutzend Fotos dieses Relikts, die ich mir als großformatige Ausdrucke ansehen konnte. Da ich jedoch kein Fachmann bin auf diesem Gebiet, will ich dazu auch keine wertenden Aussagen machen. 


Was ich aber machen kann, ist etwas Licht ins Dunkel der Geschichte zu bringen. Wer ist dieser 56-jährige Unternehmer, und worin liegt seine Motivation, als unbekannter Autor ein Buch zu schreiben, es als Hardcover selber teuer zu produzieren und in einem kleinen Basler Verlag herauszugeben, obwohl sich damit auch nach mehreren Auflagen keine nennenswerten Gewinne werden realisieren lassen?

1988 besaß Gregor Spörri seit bereits 10 Jahren seine eigene Diskothekenausstattungs-Firma. Ein bekannter Basler Radiomann fragte ihn damals an, ob er daran interessiert sei, mit ihm zusammen in einem Gewerbegebiet die größte Schweizer Diskothek zu errichten. Spörris damalige Freundin war esoterisch interessiert und besaß mehrere Bücher zu den ägyptischen Pyramiden. Das brachte Spörri auf die Idee, die Disko in Form einer solchen Pyramide zu bauen. 
 
Im April 1988 reiste er über Thailand kommend nach Ägypten, um Eindrücke und Ideen zu sammeln für das Projekt. Zudem wollte er aus reiner Neugierde einige der in den Büchern seiner Freundin angeführten Experimente rund um die kosmischen Kräfte der Cheops-Pyramide durchführen.


Spörris Versuche gingen schief, dafür glaubte ein Einheimischer später im Hotel verstanden zu haben, er interessiere sich für den Kauf wertvoller ägyptischer Antiquitäten und lockte ihn zu einem Nachkommen einer Grabräuberfamilie nach Bir Hooker. Einhundert Kilometer außerhalb Kairos stellte sich dann schnell heraus, dass dem so nicht war. 


Als Spörri dem Grabräuber-Nachfahre über seine Experimente in und auf der Cheops-Pyramide berichtete und dabei die geheimnisvolle Felsenkammer 30 Meter unter dem Bauwerk erwähnte, in der er vergeblich auf kosmische Kräfte wartend Stunden verbracht hatte, wurde der Araber hellhörig und zeigte Spörri später das unverkäufliche Relikt aus dem Erbschatz seiner Familie.


Zurück in der Schweiz, nahm Gregor Spörri Kontakt auf zu seinem ehemaligen Biologielehrer, der auch im Basler Naturhistorischen Museum tätig war. Dr. Carl Bader verwarf zwar die Hände ob Spörris Aufnahmen, sagte, dass es so etwas unmöglich geben könne u.s.w. Dennoch nahm der Milbenforscher die Sache ernst genug um ihn einige Briefe verfassen zu lassen, die er zunächst ohne Fotos, aber mit einer Beschreibung des Relikts an befreundete Kollegen weiterleitete. Spörri erhielt jedoch nicht eine einzige Antwort auf seine Briefe, was ihn konsternierte.


Dafür drängte ihn der Basler Radiomann, eine freiwerdende Lokalität zu übernehmen und dort die neue Disko zu bauen, stellte sich das Pyramidenprojekt doch als finanziell nicht realisierbar heraus. Gregor Spörri nahm die Herausforderung an, worauf er mit seiner Firma über ein Jahr lang fast rund um die Uhr schuftete um den damals modernsten Club der Schweiz zu errichten. Sein Name: »Only One Megaclub«. In dieser Location verarbeitete Spörri sein Erlebnis von Bir Hooker – gestaltete riesenhafte Figuren und Videoheads. Fotos davon findet man auf seiner alten Firmenhomepage: http://www.z-productions.ch/bau-only-one-basel.htm Nach dem »Only One« folgten weitere Großprojekte, sodass Bir Hooker langsam aber sicher in Vergessenheit geriet.


2004 begann Spörri damit, seine Foto- und Diasammlung zu digitalisieren. Irgendwann gerieten ihm die Aufnahmen vom Relikt von Bir Hooker wieder in die Hände. Damals entstand die Idee für seinen Roman »The Lost God – Tag der Verdammnis«, an dem er von 2008 bis 2012 schrieb und recherchierte. Dabei ging er unter anderem den Hinweisen des alten Arabers nach, forschte mehrmals in der unvollendeten Kammer der Cheops-Pyramide, im Osiris-Schacht gleich daneben, und er machte sich erneut auf die Suche nach Nagib und seinem Relikt. Seine Nachforschungen dauern bis heute an. Dazu gehört auch der Kontakt zu ehemaligen Grabräubern.


Spätestens 2014 will Gregor Spörri seine bisherigen Kenntnisse und alle Fotos des Relikts in einem großformatigen Fotoband veröffentlichen. Er geht damit abermals ein finanzielles Risiko ein, dessen Erfolg ebenso unabsehbar bleibt wie der seines Romans. Von den Kosten für seine Recherchen will er erst gar nicht reden. Warum also tut er sich das an, wird seine Entdeckung doch im besten Fall milde belächelt.


Er selber sagt dazu: »Ich will eine Sache zu Ende bringen, die seit 24 Jahren in meinem Kopf herumgeistert. Ich will endlich einen Schlussstrich ziehen können unter etwas, dass ich bis zum heutigen Tag selber nicht vollständig verstehe.«

Zu Spörris Roman: »The Lost God – Tag der Verdammnis« ist ein Realtiy-Fiction-Thriller mit Mystery und Scifi-Elementen, in dem der Autor spekuliert, was wäre, wenn dieser mumifizierte Finger zu einem riesenhaften Wesen gehörte, wie sich solche seit Jahrhunderten und Jahrtausenden in der Bibel, der Thora, dem Koran, in apokryphen Schriften, Mythen und Märchen tummeln. Und er stellt sich vor, was wäre, wenn wir in der heutigen Zeit wieder auf sie treffen würden, oder besser gesagt, sie auf uns.
Spörris Werk ist vielschichtig und spannend, in allen Bereichen solide recherchiert, politisch ab und an unkorrekt und mit einigen bitterbösen Momenten gespickt. Auch pinkelt sich der Autor inmitten der Geschichte selber ans Bein und lässt auch einen Erich von Däniken nicht ungeschoren davonkommen.

Ich hoffe, mit meinem Beitrag den einen oder anderen neuen Gedanken zu Gregor Spörri und seinem Roman sowie dem Relikt von Bir Hooker eingebracht zu haben. 29. März 2012, U.S.(Quelle)

http://www.mysteries-magazin.com/


Und wenn Ihr schon immer mal wissen wolltet woher die ganzen “echten” Fotos von Riesen herkommen (und meine Bücher “Verbotene Geschichte” und “Die Akte 2012” nicht kennt) –

Dann klickt doch bitte hier

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