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29. & 30. Sep. 2018: Kongress “Rätsel Pyramiden – weltweit” und Erich von Däniken “50 Jahre Erinnerungen an die Zukunft” im Galileo-Park Lennestadt

Kongress Rätsel Pyramiden weltweit und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt
Kongress “Rätsel Pyramiden weltweit” und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt (Bilder: Galileo-Park)

In den letzten Jahren organisierte der Galileo-Park, die “Sauerland-Pyramiden” in Lennestadt, immer wieder spannende Ausstellungen, Tagungen und Kongresse. So auch in diesem Herbst. Ende September finden im Galileo-Park bzw. in Lennestadt-Meggen erneut zwei spannende Veranstaltungen zu Themen aus der Welt der Grenzwissenschaft und Mystery Files statt. Ein “Pyramiden-Kongress” sowie am gleichen Wochenende eine Art Spezial von und mit Erich von Däniken anlässlich von 50 Jahren “Erinnerungen an die Zukunft”. Dem ersten Buch der Prä-Astronautik-Legende, das 1968 erschien. In diesem Posting habe ich für Euch sämtliche Informationen, das Programm, die Referenten und mehr zu beiden Veranstaltungen zusammengefasst.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die “Sauerland-Pyramiden” laden ein

Vielfach habe ich in der Vergangenheit auf Veranstaltungen etc. des Galileo-Park in Lennestadt auf meinem Blog hingewiesen. Sie sind immer wieder ein Highlight in einer faszinierenden Umgebung. Eben den “Sauerland-Pyramiden”. Auch Marie L. Sievers und ich haben das fünfjährige Bestehen meines YouTube-Kanal Grenzwissenschaft und Mystery Files 2017 im Galileo-Park mit einer Tagung mit Euch begangen. Mehr dazu findet Ihr HIER, HIER und in meinem Video HIER.

Am Wochenende um den 29. September 2018 lädt nun der Park zu einer neuen Veranstaltung in den “Sauerland-Pyramiden” auf den Spuren des Unfassbaren. Eigentlich zwei Meetings, denn der Park hat präsentiert auch Erich von Däniken mit einer Art “Jubiläums-Vortrag” zu “50 Jahren Erinnerungen an die Zukunft” im Pädagogischen Zentrum von Lennestadt-Meggen.

1.: Kongress “Rätsel Pyramiden – weltweit”

29. September 2018

Die großen Pyramiden von Gizeh – das letzte existierende Weltwunder der Antike. Scheinbar mühelos trotzten sie dem Zahn der Zeit und sind auch heute noch das vermutlich bedeutendste Baudenkmal der Welt. Unzählige Generationen von Forschern und Besuchern haben in den letzten 4.600 Jahren versucht, ihre Rätsel zu ergründen. Doch selbst heute gibt es noch zahlreiche Fragen: Wer waren die Erbauer und wie wurden sie errichtet? Warum wurden sie gebaut? Gibt es noch unentdeckte Kammern?

Aber nicht nur die ägyptischen Pyramiden geben uns Rätsel auf. Weltweit gibt es Pyramiden, die den meisten Menschen gänzlich unbekannt sein dürften. Die Pyramiden von Gizeh kennt wohl fast jeder. Und auch die Stufenpyramiden der Maya in Lateinamerika sind vermutlich den meisten bekannt.

Aber wer – außerhalb der Archäologie – hat denn schon von Cahokia Mounds der riesigen Erdpyramiden-Anlage im Mittleren Westen der USA gehört?  Oder von den großen Pyramiden Chinas, die an Größe und Volumen die Ägyptens sogar noch übertreffen. Geschweige denn von Pyramiden auf den Kanaren, den Azoren…?

VIDEO & E-Book: 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden in China? Neue Fakten zum Rätsel des Dongting-See (Bild: R. Habeck / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO & E-Book: 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden in China? Neue Fakten zum Rätsel des Dongting-See (Bild: R. Habeck / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Der Kongress „Rätsel Pyramiden – weltweit“ beschäftigt sich mit dem Phänomen, dass wir fast überall auf der Erde Pyramiden oder pyramidenähnliche Gebäude finden. Standen die antiken Kulturen schon viel früher in Kontakt mit einander und haben sie einfach voneinander „abgekupfert“? Oder stammt das Konzept der Pyramiden von einer früheren Hochzivilisation, die alle späteren beeinflusst hat? Unabhängig von der Antwort, lösen wir die Rätsel des weltweiten Pyramiden-Phänomens, müssen wir vermutlich unsere Geschichtsschreibung ändern.

Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass wir diese Geheimnisse während des Kongresses lösen werden. Aber die verschiedenen Vorträge, der Austausch von Informationen und Meinungen, Fragen und Antworten könnte dabei helfen, der Lösung des Rätsels näher zu kommen.

Der Kongress „Rätsel Pyramiden  – weltweit“ bietet allen, die sich für Ägypten, Pyramiden, Geschichte oder Rätsel der Antike interessieren, die Gelegenheit, von Ägyptologen, Forschern und Sachbuchautoren neue Forschungsergebnisse oder Theorien zu erfahren, sie persönlich kennen zu lernen oder sich von Ihnen Bücher signieren zu lassen.

Um den Kongressbesuch möglichst vielen Interessierten zu ermöglichen, wurde er als Tageskongress (10:30 bis 18:00 Uhr, An- und Abfahrt am gleichen Tag)  mit niedrigem Eintritt (s. weiter unten!) konzipiert.

Viel Spaß bei einem Tag des Staunens. Wegen begrenzter Sitzplätze empfehlen wir, Karten im Vorverkauf zu erwerben.

(Text: Galileo-Park / Links: LAF)

Vorträge und Referenten:

Veranstaltungsort am 29. September 2018:

Kulturgemeinde Hundem-Lenne e.V.
Auf’m Ohl 12
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon 02723-608403
Fax 02723-60899403

Oder alternativ:
Galileo-Park
Sauerland Pyramiden 4-7
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon: 02721-60077-10

Zeiten:

  • Beginn/Einlass ca. 10.00 Uhr
  • Ende der Veranstaltung: ca. 18:00 Uhr

Eintritt:

  • 25,- Euro Vorverkauf
  • 30,- Euro Tageskasse

Tickets:

  • Erhältlich im Online-Shop des Galileo-Park oder direkt unter: 02721-6007710
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2.: Erich von Däniken “50 Jahre Erinnerungen an die Zukunft”

30. September 2018

Im Februar 1968 erschien Erich von Dänikens Sachbuch “Erinnerungen an die Zukunft”. Sechs Wochen später stand der Titel auf Platz eins sämtlicher deutscher Bestsellerlisten. Und dies für Monate. Das Buch wurde in 32 Sprachen übersetzt, in den USA brach – so die “New York Times” – ein neuer Virus aus: Dänikenitis.

50 Jahre sind vergangen, Erich von Däniken (EvD) publizierte 40 weitere Titel in denen es stets um denselben Grundgedanken ging: Erhielten unsere Urväter Besuch aus dem Weltall? Entstanden unsere Religionen aus einem Missverständnis – weil die Steinzeitmenschen annahmen, jene ETs seien „Götter“? Welche Indizien, welche Beweise unterstützen EvDs Hypothese?

Blog-Serie: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Erich von Däniken" (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Erich von Däniken” (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)

Seine Gedanken sind inzwischen weltumspannend geworden. TV-Serien und Filme entstanden, andere Autoren behandelten das Thema. Die weltweite Auflage aller Titel zur liegt heute bei über 250 Millionen Exemplaren: Der US-History Chanel produzierte bereits 150 Fortsetzungen der Serie “Ancient Aliens” (Auch in deutscher Sprache).

Das Thema ist aktuell geworden, es geht um die Welt. Von Däniken präsentiert ein Feuerwerk seiner Indizien.

Der Besuch von ET`s in Indien. Hesekiel aus dem Alten Testament – ein biblischer Prophet beschreibt seine Begegnung mit den Fremden. Abraham fliegt um die Erde. Missverstandene Technologien – so genannte „Cargo-Kulte“ – rund um den Globus. Künstliche Mutationen – genetische Veränderungen – bei vereinzelten Vorfahren. Was stimmt nicht mit der großen Pyramide in Ägypten? Jährlich werden neue Räume, Schächte und Gänge darunter entdeckt.

Und wie sehen die wahren Bilder aus Nazca in Peru aus? Jene beeindruckenden Aufnahmen mit abgeschnittenen Bergkuppen und künstlich angelegten Pisten? Bilder, die der Öffentlichkeit nie gezeigt werden. Und was ist mit diesen UFOs und Kornkreisen? Alles nur Fälschungen? Mit welchen technischen Mitteln sollen Außerirdische die Distanzen im Weltall zurückgelegt haben. Und weshalb sollen die Fremden auch noch menschenähnlich sein?

Was immer Erich von Däniken präsentiert wird mit Bildern, Filmausschnitten und Computeranimationen untermauert. Die Zuschauer lernen das Staunen wieder. Was einst unvernünftig schien wird Wirklichkeit.

Eine Präsentation, die für jeden Besucher unvergesslich bleibt.

(Text: Galileo-Park / Links: LAF)

Veranstaltungsort am 30. September 2018 mit EvD:

Kulturgemeinde Hundem-Lenne e.V.
Auf’m Ohl 12
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon 02723-608403
Fax 02723-60899403

Zeiten:

  • Einlass: 17:00 Uhr
  • Beginn: 18.00 Uhr
  • Ende der Veranstaltung: ca. 21:00 Uhr

Eintritt:

  • 19,50- Euro Vorverkauf
  • 23,50,- Euro Abendkasse

Tickets:

  • Erhältlich im Online-Shop des Galileo-Park oder direkt unter: 02721-6007710

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die verschwundene Pyramide von Nizza: Archäologische Mysterien an der Côte d’Azur und Pyramiden in Frankreich +++ YouTube-Video +++

Die verschwundene Pyramide von Nizza: Archäologische Mysterien an der Côte d'Azur (Bild: Archiv LAF / gemeinfrei)
Die verschwundene Pyramide von Nizza: Archäologische Mysterien an der Côte d’Azur (Bild: Archiv LAF / gemeinfrei)

Denkt man die Pyramiden – denkt man als allererstes an Ägypten, dem „Land der Pyramiden“. Doch pyramidenartige Bauwerke haben nicht nur die Pharaonen vor fast 5.000 Jahren am Nil gebaut, sondern weltweit finden sich derartige Monumente. Bauwerke, die man landläufig als „Pyramiden“ bezeichnet, und die versunkene Kulturen von Peru über China bis in den Pazifikraum errichteten. So auch in Europa, hier speziell in Frankreich. Doch hier ist eine ca. 50 bis 60 Meter hohe “Stufenpyramide” Mitten in Nizza – verschwunden! Was hier geschehen hat und die Hintergründe erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Channel.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine rund 50 Meter hohe Stufenpyramide mitten in der berühmten französischen Stadt Nizza an der Côte d’Azur ist heute – spurlos verschwunden? Pyramiden in Frankreich?

Tatsächlich ist das so. Lediglich auf alten Fotos sieht man den treppenförmig bearbeiteten Berg noch …

Was aber ist hier geschehen und wieso existiert die Pyramide von Nizza heute nicht mehr? Eine spannende und zugleich sehr traurige Geschichte auf den Spuren des Phantastischen, wie Ihr es in diesem YouTube-Video von Grenzwissenschaft & Mystery Files sehen werdet!

Bleibt neugierig …

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Lars A. Fischinger

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Glühbirnen und elektrischer Strom im Alten Ägypten – woher kommt die Idee? Auf Spurensuche in der Grenzwissenschaft +++ YouTube-Video +++

Eines der Wandreliefs aus dem Hathor-Tempel von Dendera: Elektrische Lampen im Alten Ägypten (Bild: F. Dörnenburg /Pyramidengeheimnisse.de/)
Eines der Wandreliefs aus dem Hathor-Tempel von Dendera: Elektrische Lampen im Alten Ägypten (Bild: F. Dörnenburg /Pyramidengeheimnisse.de)

„Das Licht der Pharaonen“ und die Grenzwissenschaft: Stimmt es, dass einst in Ägypten ein Darstellung gefunden wurde, die eine Art elektrische Glühlampe zeigt? Hatten demnach also die Alten Ägypten bereits Kenntnisse von elektrischem Strom und haben dies in Wandbildern in einem Tempel auch dargestellt? Tatsächlich gibt es diese Abbildungen der „Glühbirnen von Dendera“ – einer Tempelanlage 55 Kilometer nördlich von Luxor in Ägypten. Im dortigen Hathor-Tempel finden sich diese in unterirdischen Kammern an den Wänden und sorgen immer wieder für Diskussionen. In diesem YouTube-Video begebe ich mich auf Spurensuche nach diesen „Glühbirnen von Dendera“ und berichte Euch, woher diese Idee eigentlich ursprünglich her kommt …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Abbildungen elektrische Lampen im Hathor-Tempel von Dendera in Ägypten? Eine Idee von Erich von Däniken, wie man denken könnte.

Doch nicht Erich von Däniken hat diese Bilder entdeckt und bekannt gemacht, wie oft behauptet wird. Auch nicht die Autoren Reinhard Habeck und Peter Krassa, die darüber zwei Bücher schrieben.

In diesem YouTube-Video gehe ich auf Spurensuche nach diesen „Glühbirnen von Dendera“ und schildere Euch die gesamte Geschichte der Idee von elektrischem Licht bei den Pharaonen.

Bleibt neugierig …

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Lars A. Fischinger

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Der History Channel nennt 5 Gründe, warum Außerirdische im Alten Ägypten gewesen sein sollen – und vergisst den wichtigsten Punkt

Der History Channel präsentiert 5 Gründe warum Außerirdische im Alten Ägypten gewesen sein sollen (Bild/Montage: L. A. Fischinger)
Außerirdische im Alten Ägypten? Der History Channel präsentiert 5 Gründe (Bild/Montage: L. A. Fischinger)

Schon ein halbes Jahrhundert glauben viele Leser und Fans von Erich von Däniken und der Prä-Astronutik, dass in der Vergangenheit Außerirdische auf der Erde waren. “Neudeutsch” hat sich für diese Idee der antiken Raumfahrer aus dem Kosmos die Bezeichnung “Ancient Aliens” weit verbreitet, die von der gleichnamigen US-TV-Serie des Senders History Channel stammt. In dieser erfolgreichen Fernsehserie geht es (neben inzwischen vielen anderen Themen) vor allem eben um diese Astronautengötter der Vorzeit. Jetzt hat der TV-Sender fünf “Gründe, warum Ägypten mit Außerirdischen in Verbindung gebracht werden”, auf seinen News-Seiten online gestellt. Fünf Gründe, die deshalb erstaunen, da der wichtigste Grund vom History Channel überhaupt nicht erwähnt wird. Welcher das ist, erfahrt Ihr hier …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Überzeugte Prä-Astronautiker sind grundsätzlich der Meinung, dass Spuren der früheren Besuche von Außerirdischen sich weltweit in Mythen, Überlieferungen und Sagen aller Völker und aller Kulturen niedergeschlagen haben. Hinweis, die bis heute zu finden sind, wenn in diesen alten Schriften und Mythologien von den fremden “Göttern” gesprochen wird.

Durch die TV-Reihe “Ancient Aliens” des amerikanischen History Channel ist die Idee der Alien-Götter vor allem in den USA zu einer neuen Blüte erwacht. Auch im deutschen Free-TV ist sie seit einiger Zeit zu sehen. Und so präsentiert der TV-Sender online Gründe, warum diese Astronautengötter auch im alten Ägypten gewesen sein sollen. Es heißt dazu:

UFO-Experten und Anhänger von Verschwörungstheorien glauben, dass es eine Verbindung zwischen dem Alten Ägypten und Außerirdischen gibt. Hier findest du fünf Gründe für diese verbreitete Annahme.”

UFO-Experten und Verschwörungstheoretiker klingt schon etwas sehr überzogen. “Viele Prä-Astronautiker” wäre wohl richtiger.

Aber die Gründe, auf die ich nur zufällig durch ein Facebook-Posting meines Mystery-Freundes Klaus K. in der Facebook-Gruppe “Die EvD-Thesen” stieß, haben mich dann doch schon verblüfft. Besser gesagt: Das Fehlen eines Grundes in der Prä-Astronautik.

Fünf Gründe für Aliens im Alten Ägypten

Die vom History Channel sehr knapp angeführten Gründe sind zusammenfassend:

  1. Die Pyramiden: “Für viele” sei klar, dass solche Bauten nur von Astronauten aus dem All errichtet worden sein können.
  2. Hieroglyphen: Einige sollen Flugkörper zeigen, wobei es auch weniger phantastische Erklärungen gibt.
  3. Sir William Petrie (auch Flinders Petrie, er starb 1942): “Manche selbsternannte Experten” würden davon ausgehen, dass der Archäologe Alien-Mumien in seiner Privatsammlung versteckte. Heute seien sie in Jerusalem im Museum versteckt.
  4. Elektrizität: Die Ägypten haben angeblich vor Jahrtausenden elektrischen Strom genutzt. “Für diese krude Theorie wurde jedoch nie auch nur der Funken eines Beweises erbracht”, heißt es allerdings dazu beim TV-Sender.
  5. Tulli-Papyrus: Auf diesem Papyrus soll “eine UFO-Sichtung zu Lebzeiten des Pharaos Thutmose III.” (Thutmosis III., ca. 1486 bis 1425 vor Christus) beschrieben sein.

Der TV-Sender listet diese Punkte durchaus kritisch auf. Beispielsweise heißt es zum “UFO-Papyrus des Thutmosis”, dass dieser von viele für eine Fälschung gehalten wird.

Allerdings hat der History Channel den wichtigsten Punkt schlicht vergessen: Die Mythologie der alten Ägypter! Die über Jahrtausende hinweg im Land der Pyramiden aufgezeichneten Vorstellungen ihrer Götter und Himmelswesen. Ihre zahllosen und auch oft unterschiedlichen religiösen Überlieferungen, in denen das Volk der Ägypter von ihrer Götterwelt erzählt.

Ist es aber nicht genau das, was im Rahmen der Prä-Astronautik und der Ancient Aliens immer wieder diskutiert wird und zu Spekulationen um Wesen aus dem All anregt? Ich denke schon. Da die Serie “Ancient Aliens” eben genau auf diesem US-TV-Sender läuft, verwundet es mich als Prä-Astronautiker schon sehr, dass das nicht genannt wurde. Immerhin sind die Götter-Mythen & Co. aus dem alten Ägypten selbstverständlich immer wieder Thema der TV-Reihe.

Kein Weltuntergang für einen Mystery-Jäger, aber schon erstaunlich für eben diesen Sender …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Überraschung in Ägypten: Reste einer 3.700 Jahre alten Pyramide gefunden – doch die Presse widerspricht sich!

Neue Entdeckung in Dahschur, Ägypten: Archäologen fanden die Reste einer 3.700 Jahre alten Pyramide (Bild: Gizeh - L. A. Fischinger)
Neue Entdeckung in Dahschur, Ägypten: Archäologen fanden die Reste einer 3.700 Jahre alten Pyramide (Bild: Gizeh – L. A. Fischinger)

Ägypten wird als “Land der Pyramiden” bezeichnet und jeder Laie kennt die gewaltigen Pyramiden von Gizeh unweit der Hauptstadt Kairo. Da mag es verwundern, dass Archäologen noch heute neue Pyramiden in Ägypten finden. Doch das kann vorkommen, da längst nicht alle Pyramiden dort derart große Monumente bis fast 150 Metern Höhe wie die von Gizeh sind. Und tatsächlich haben Wissenschaftler südlich der Metropole Kairo und damit südlich von Gizeh die Reste einer neuen Pyramide gefunden, die rund 3.700 Jahre alt sein soll. Aber warum widerspricht sich die Presse bei ihren Berichten zu dieser Entdeckung zum teil so stark?

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Liste der ägyptischen Pyramiden wächst erneut.

Weit über 100 Pyramiden gibt es in Ägypten, von denen einige imposant in der Landschaft stehen und andere heute eher traurige Reste von kleinen Pyramiden sind. Oder es sind sogar niemals echte Pyramide gewesen, da sie noch während des Baus aufgegeben wurden und heute quasi nur “Pyramiden-Baustellen” des Altertums sind.

Die unbekannte Pyramide

Kürzlich war es wieder soweit, dass aus Ägypten archäologisch interessante Neuigkeiten gekommen sind:

Die Internetseite von Aljazeera.com meldete am 3. April 2017 die Entdeckung einer 3.700 Jahre alten Pyramide in der Nekropole von Dahschur. Das ist jenes Gebiet 30 – 40 Kilometer südlich von Kairo in der Wüste, in dem auch die berühmte “Knickpyramide” und unweit davon die “Rote Pyramide” stehen. Bauwerke, die dem Pharao Snofru, dem 1. Herrscher der IV. Dynastie um 2670 bis 2620 vor Christus, zugeschrieben werden. Ein Pyramiden-Feld, in das sich üblicherweise kaum ein Tourist verirrt.

Artikel-Serie & YouTube-Video von Lars A. Fischinger: "Cheops-Pyramide - Mumien Grabräuber und Mysterien"
Artikel-Serie & YouTube-Video von Lars A. Fischinger: “Cheops-Pyramide – Mumien Grabräuber und Mysterien”

Mahmoud Afifi, der derzeitige Leiter der ägyptischen Altertümerverwaltung hat am Montag, so “Aljazeera” unter Berufung auf die Agentur AP weiter, am Montag diese Entdeckung bekannt geben. Die neu entdeckte Pyramide bzw. die Reste dieser liege nördlich der “Knickpyramide” von Snofru und stamme aus der XIII. Dynastie. 3.700 wäre das Bauwerk alt und es heißt weiter zu der Ruine:

Adel Okasha, der Leiter der Dahshur-Nekropole, sagte, dass die Überreste zur inneren Struktur der Pyramide gehören, einschließlich eines Korridors. Andere Reste enthalten Blöcke, die die Innenarchitektur der Pyramide zeigen.”

Ebenso seien an den Resten Hieroglyphen gefunden worden und die einstige Höhe wäre noch unklar, wie andere Medien berichten. Die “BBC News” schrieb zum Beispiel am 3. März, dass ein Alabaster Stein gefunden wurde, auf dem zehn senkrechte Inschriften zu sehen seien. Pyramiden der IV. Dynastie haben alle keine Inschriften. Diese kamen erst ab der V. Dynastie “in Mode” und die Neuentdeckung in Dahschur stammt sogar erst aus der XIII. Dynastie. Obwohl die Nekropole, wo diese neue Pyramide liegt, wesentlich älter ist.

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Widersprüche in der Presse

Neben diesen scheinbaren Fakten widersprechen sich aber die Presseberichte zu dieser neuen Entdeckung von Dahschur teilweise erheblich. Schon die Nachrichtenseite “Aljazeera” schreibt in ihrer 2. Überschrift, dass diese Pyramide “Ägyptens erster Versuch gewesen sein könnte, eine Pyramide mit glatten Außenseiten zu bauen”. Das habe ein “Offizieller” gesagt.

Die Knickpyramide (oben) und die perfekte "Rote Pyramide" von Dahschur von der "Knickpyramide" ausgesehen (Bilder: L. A. Fischinger)
Die Knickpyramide (oben) und die perfekte “Rote Pyramide” von Dahschur von der “Knickpyramide” ausgesehen (Bilder: L. A. Fischinger)

Auch bei einer entsprechenden Meldung in der “International Business Times” vom 4. April findet sich dieser Fehler. Zumindest aber sind in einer ganzen Reihe von Berichten die Formulierungen so, als sei die Neuentdeckung dieser “erste Versuch” glatte Außenseiten zu bekommen.

Das ist natürlich Unsinn, der eventuell nur auf einem Missverständnis beruht! Sich aber durch eine Vielzahl an Presseberichten zieht.

Warum ist schnell erklärt: Die neuen Pyramiden-Funde sollen schließlich aus der Zeit um (grob von heute) 1680 vor Christus stammen, da sie 3.700 alt sind. Da standen in Ägypten schon etwa seit 1.000 Jahren(!) Pyramiden mit glatten Außenseiten im ganzen Land herum. Wahrscheinlich wurde hier die benachbarte “Knickpyramide”, die ja tatsächlich 1.000 Jahre früher eben ein solcher Versuch gewesen sein soll, gemeint. “Aljazeera”, auf die viele Berichte nun verlinken, hat mit der 2. Headline etwas aus dem Zusammenhang gerissen.

Übrigens steht in Sichtweite von dieser Pyramide mit ihrem berühmten Knick die “Rote Pyramide” mit perfekt glatten Seiten (s. Bild oben). Beide stammen ja von ein und demselben Pharao, dem König Snofru, und sind ca. 4.680 Jahre alt. Auch an der Originalquelle, die Meldung von “The Associated Press” vom 3. April, erkennt man klar, dass sich der “erste Versuch” auf die “Knickpyramide” bezieht.

Damit aber nicht genug. Am 4. April titelte “The Huffington Post“, dass in Ägypten eine neue “Pyramide, älter als Gizeh” entdeckt worden sei. Und das, obwohl sie das Alter der Neuentdeckung sogar korrekt angeben. Die Pyramiden von Gizeh sind jedoch rund 4.600 Jahre alt …

Wo genau “nördlich” der “Knickpyramide” letztlich die neuen Entdeckungen gemacht wurden und wie groß sie sind, ist bisher offen. Ihr könnt ja einmal selber auf die Suche gehen – die Pyramide mit ihrem Charakter-Knick findet Ihr bei Google Earth unter den Koordinaten

29°47’24.73″N

31°12’34.63″E

Viel Erfolg!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

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Ungläubiges Staunen in der Presse und bei Facebook: Wurden uralte Pyramiden im Eis der Antarktis entdeckt? (Update)

Aufruhr in der Presse und bei Facebook: Wurden Pyramiden im Eis der Antarktis gefunden?
Aufruhr in der Presse und bei Facebook: Wurden Pyramiden im Eis der Antarktis gefunden? (Bilder: Screenshot YouTube)

In den englischen Medien sorgt eine erstaunliche Entdeckung für großes Aufsehen. Das durch die Erderwärmung auch in der Antarktis schwinde Eis habe eine oder mehre Pyramiden “freigelegt”, die auf eine uralte und vollkommen fremde Zivilisation am Südpol hindeuten. Diese Pyramiden in der Antarktis ähneln nicht nur jene berühmten Pyramiden in Gizeh in Ägypten, sondern sind dabei annähernd doppelt so breit. Nachdem auch das bekannte Nachrichtenmagazin “Focus” online über diese Strukturen in der Antarktis berichtet hat, sorgen diese auch im deutschsprachigen Facebook unter Mystery-Interessierte für Staunen – und Kopfschütteln. Eine Analyse der “Pyramiden in der Antarktis” und einige spannende und verblüffende Hintergründe zu diesem Thema erfahrt Ihr hier.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Dass es auch unseren Planeten von Pyramiden nur so wimmelt, ist ein offenes Geheimnis. Selbst in China stehen mehr Pyramiden in Ägypten, an das wohl jeder bei solchen Bauwerken denken muss.

Auch wenn Skeptiker unermüdlich davon sprechen, dass es “echte Pyramiden” nur und ausschließlich in Ägypten gibt, faszinieren Pyramiden-Bauten schon immer die Menschen. Selbst wenn sie eben nicht perfekte geometrische Formen wie eben jene in Ägypten haben. Und sogar dann noch, wenn nicht mal annähernd eine eine Pyramidenform zu erkennen ist, wie es die “Pyramide vor Japans Küste” (Yonaguni-Monument) zeigt.

Pyramiden in der Antarktis

Nachdem seit einigen Tagen in unzähligen (vor allem englischen) Medien über die Entdeckung der Pyramiden in Antarktis berichtet wurde, hat auch “Focus online” am 22. November das Thema aufgenommen. “Schneepyramiden in der Antarktis entdeckt – muss die Geschichte umgeschrieben werden?”, fragt das Magazin. Immerhin sollen “Wissenschaftler auf der ganzen Welt” über diese Fund verblüfft sein.

VIDEO auf YouTube: Sensation oder Phantasie: Die Antarktis auf einer Weltkarte von 1508? (Bild: L.A. Fischinger / Google Earth)
VIDEO auf YouTube: Sensation oder Phantasie: Die Antarktis auf einer Weltkarte von 1508? (Bild: L. A. Fischinger / Google Earth)

Die verschiedenen Berichte zu diesen Pyramiden fragen sich nun, ob hier einst Menschen lebten, die diese Monumente erbaut haben. Auch Außerirdisch, die Ancient Aliens der Prä-Astronautik, sind hierbei unlängst im Gespräch. Ebenso die Nazis und irgendwelche Geheimbasen im Sonne von Neuschwabenland & Co.

Vielleicht existierte hier eine Zivilisation, als die Antarktis noch warm und bewohnbar war, so die Spekulationen weiter. Ein Volk, von wir heute nichts mehr wissen. “Focus online” etwa zitiert dazu Dr. Vanessa Bowmann vom”British Antarctic Survey” mit den Worten:

Vor 100 Millionen Jahren war die Antarktis mit üppigen Regenwäldern überdeckt, ähnlich denen, die es heute in Neuseeland gibt. Die Temperaturen konnten dort bis auf 20 Grad Celsius klettern. Dass der Klimawandel eine ernste Auswirkung auf die Umwelt hat, steht schon lange fest. Wenn sich diese Pyramiden allerdings als künstlich erweisen, verändert das die Geschichte, wie wir sie kennen.”

“Vor 100 Millionen Jahren”? Also dutzende von Millionen Jahren vor den ersten primitiven Menschen! Das würde selbstverständlich die bekannte Geschichte verändern. Wenn denn die Pyramiden der Antarktis auch wirklich solche sind.

Ihr könnt Euch mit Google Earth dieses “Gebilde” unter den Koordinaten -79.977277 und dem Breitengrad -81.961749 selber einmal ansehen. Achtet dabei auch mal auf die alles andere als gleichmäßigen Kanten. Gut auch zu sehen bei diesem Bild (anklicken zur Großansicht):

Ist das wirklich eine Pyramide im Eis der Antarktis? (Bild: Google Earth)
Ist das wirklich eine Pyramide im Eis der Antarktis? (Bild: Google Earth)

Antarktis = Atlantis?

Eine versunkene Kultur am Südpol? Das sind keine neuen Überlegungen.

Nicht wenige Autoren und Forscher, die sich der Suche nach Atlantis verschrieben haben, deuteten bereits unseren Südkontinent als dieses gesucht Reich der Vorzeit. Vor allem die Autoren Rand und Rose Flem-Ath haben diese Idee in ihrem Buch “Atlantis: Der versunkene Kontinent unter dem ewigen Eis” 1996 weithin bekannt gemacht. Ihre Überlegungen haben später auch andere Autoren aufgriffen oder weiter ausgeführt.

Wichtigtuer oder Whistleblower? Ein ehemaliger US-Navy-Pilot will während seines Dienstes in der Antarktis UFOs und eine Alien-Basis gesehen haben (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons)
Wichtigtuer oder Whistleblower? Ein ehemaliger US-Navy-Pilot will während seines Dienstes in der Antarktis UFOs und eine Alien-Basis gesehen haben (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons)

Beispielsweise wurde eine plötzliche Verschiebung der Kontinente als Ganzes als Grund für das Ende der Kultur von Atlantis-Antaktis angeführt. Darum habe man auch alte Landkarten, die die Antarktis zeigen sollen, obwohl man sie damals noch gar nicht gekannt haben soll.

Die Ursache dafür könnte der gewaltige Eispanzer am Nordpol während der letzten Eiszeit gewesen sein. Durch das gigantische Gewicht des Eises und die Rotation der Erde habe dieser Eisschild die gesamte Erdkruste “ruckartig” und plötzlich als Ganzes verschoben.

Die Folgen waren Sintfluten, extreme Klimaveränderungen und letztlich, dass Atlantis zur Antarktis wurde. R. und R. Flem-Ath haben mit diesen Spekulationen vor rund 20 Jahren durchaus viel Aufsehen erregt. Etwa zusammen mit dem bekannten Autoren Graham Hancock, die sich beispielsweise auch auf die weltbekannte Landkarte des Piri Reis stützten.

Die Pyramiden sind längst bekannt

Bei Facebook findet sich die Meldung zu diesen Pyramiden am Südpol in vielen Gruppen und auf vielen Seiten, die sich mit Mystery und Grenzwissenschaft befassen. Was auch nachvollziehbar ist, da in solchen Gruppen eben genau solche Themen zu finden sind. Dafür sind sie schließlich da. Auch ich selber wurde bei Facebook mehrfach auf diese Berichte hingewiesen.

Doch neu ist diese vermeintliche Sensation lange nicht. Nicht nur, dass sie bereits vor einigen Monaten hier und dort erschienen ist, sondern sogar schon vor Jahren. Inklusive den jetzt kursierenden Fotos und YouTube-Videos. Ein Video bei YouTube mit dem Titel “Ancient Pyramids found in Antarctica?” stammt sogar schon vom 2. September 2012. Auch die “Sputnik News” berichteten im Sommer 2013 darüber – und verhalfen so diesen angeblichen Pyramiden zu erster Bekanntheit.

Natürlich kann man mit “guten Willen” hier eine Pyramide erkennen wollen. Etwa 450 mal 420 Meter groß ist dieser “Eisberg” und nimmt somit mehr Fläche als die Cheops-Pyramide in Gizeh mit rund 230 Metern Seitenlänge ein. Und von der Form her sieht der Berg eben aus wie eine Pyramide. Obwohl schon die Bilder zeigen, dass hier natürlicher Fels zu erkennen ist.

VIDEO auf YouTube: UFO-Absturz in der Antarktis entdeckt? Über „Das Ding aus einer anderen Welt“ bei Google Earth (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO auf YouTube: UFO-Absturz in der Antarktis entdeckt? Über „Das Ding aus einer anderen Welt“ bei Google Earth (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Aber der gute Wille hilft eben nicht weiter bei der Jagd nach dem Phantastischen. Man denke dabei an die unzähligen Pyramiden im Meer und Alien-Basen, die angeblich schon mittels Google Earth gefunden wurden. Oder das abgestürzte UFO in der Antarktis. Dies befindet sich übrigens rund 950 Kilometer von der vermeintlichen Pyramide entfernt.

Alien vs. Predator

Pyramiden in der Antarktis als Werk von Aliens, wie es zu diesen Strukturen auch spekuliert wird? Das hatten wir schon mal im Jahr 2004 in einer durchaus spannenderen Variante.

Damals kam im Internet ein sehr sonderbares Gerücht auf, das von der Entdeckung einer Pyramide im ewigen Eis unseres Südkontinentes sprach. Es war vor der Zeit von Facebook & Co. und so wurde die kurze Meldung vor allen in Diskussionen und per E-Mail verbreitet. Das spannende dabei war vor 12 Jahren, dass es Fotos von dieser Pyramide bzw. aus deren Inneren gab. Es waren (trotz der mehr als schlechten Qualität der Bilder) darauf eindeutig künstliche Darstellungen zu erkennen, die aus dieser Pyramide stammen sollen. Einer unbekannten und damit rätselhaften Schrift nicht unähnlich.

Auch bei einem Kongress zur Prä-Astronautik wurde damals diese Internet-Meldung in einigen Pausengesprächen teils hitzig diskutiert. Doch, wenn ich mich recht erinnere, stieß diese “Top-News” auf überaus große Skepsis.

Zurecht, wie sich herausstellte, da sie ein Fake war. Und zwar haben damals die Macher des Hollywood-Filmes “Alien vs. Predator” dieses Gerücht absichtlich im Internet gestreut, um die Werbetrommel für ihren Science-Fiction-Film zu rühren. Denn die Entdeckung einer uralten Pyramide in der Antarktis ist in “Alien vs. Predator” von 2004 der Kern oder Aufhänger, um den sich der Film aufbaut …

Ergänzung 25. November 2016:

Mein Facebook- und Mystery-Freund Alex Schlee hat mich während einer Diskussion zu diesem Thema bzw. diesem Posting auf ein sehr interessantes Video vom 15. März 2016 hingewiesen. Und zwar auf das YouTube-Video “Gibt es Pyramiden in der Antarktis?” von ihm selber, dass Ihr auf seinem grenzwissenschaftlichen Kanal “MOHRsrclik” findet.

Schlee nimmt sich darin genau diesen “Pyramiden” in der Antarktis an. Und das sehr aufschlussreich, wie Ihr hier sehen könnt:

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die „Gizeh-Mauer“ – Mythos und Wahrheit: Warum wurden die Pyramiden vor 15 Jahren „eingemauert“? +++Artikel++

Warum wurden die Pyramiden von Gizeh vor rund 15 Jahren vollständig mit einer Mauer umgeben? Steckten oder stecken wirklich "dunkle Machenschaften" dahinter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Warum wurden die Pyramiden von Gizeh vor rund 15 Jahren vollständig mit einer Mauer umgeben? Steckten oder stecken wirklich “dunkle Machenschaften” dahinter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Gizeh – immer wieder ein spannendes Thema. Noch immer verbergen sich in den rund 4.500 Jahre alten Pyramiden der Pharaonen Cheops, Chephren und Mykerinos zahlreiche Geheimnisse. Und noch immer sind viele Fragen rund um die Monumente der Pharaonen ungeklärt. Vor allem die größte Pyramide in Gizeh, die Cheops-Pyramide, ist hierbei zugleich auch der größte „Zankapfel“ zwischen alternativen Geschichts-Forschern, Archäologen und natürlich Grenzwissenschaftlern. Und so bekam der „Mythos Gizeh“ vor rund 15 Jahren eine weitere Facette hinzugefügt, über die ich vor Jahren bereits in Artikeln und Büchern berichtete: Die „Gizeh-Mauer“. Was es damit auf sich hatte und hat, soll hier nochmals genauer beleuchtet werden.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Plateau von Gizeh westlich von Kairo hat wesentlich mehr zu bieten, als „nur“ die Pyramiden. Während sich die meisten Mystery-Autoren verständlicherweise auf die großen Monumente der Pharaonen konzentrieren, fanden unbemerkt vom öffentlichen Interesse ab/um das Jahr 2002 ganz andere Arbeiten rund um die Pyramiden statt. Die Gerüchteküche der Netzgemeinde kochte damals heiß und auch heute noch ist sie teilweise nicht ganz abgekühlt.

Meldungen wie „Gizeh wird geschlossen!“, „Die Pyramiden werden heimlich eingemauert!“ und ähnlich klingende Berichte machten die Runde. Immer wieder kamen solchen Meldungen über meinen Schreibtisch. Berichte voller Mutmaßungen und Spekulationen, die zu einem großen Teil von dem Autoren Rico Paganini aus der Schweiz geschürt wurden. Ebenso damals von Bestsellerautor Robert Bauval. Aber so sonderbar diese Neuigkeiten aus Ägypten über eine „Einmauerung von Gizeh“ auch klangen, sie hatten tatsächlich einen wahren Kern und waren grundsätzlich nicht erfunden!

Was war also genau vor rund 15 Jahren in Ägypten geschehen?

Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten

Das gesamte Plateau wurde damals tatsächlich von einer kilometerlangen und Meter hohen Mauer umzäunt. Schnell erhielt dieses Bauwerk den (treffenden) Namen „Gizeh-Mauer“ und Spekulationen über ihren Sinn schlossen wie Pilze aus dem Boden.

Einige Internet-Nutzer wollten es nicht wahrhaben und glaubten an ein Fake oder eine Presse-Ente. Andere wiederum sprachen klipp und klar von einem Gerücht – und dass diese Mauer gar nicht existiert. Wieder andere User in Internet-Foren usw. unterstellten den ägyptischen Archäologen, sie wollen die Welt von Gizeh fernhalten. Sie warfen den Ägyptologen, der ägyptischen Regierung oder auch diversen „geheimen Mächten“ vor, sie würden in Gizeh „sensationelle Entdeckungen“ gemacht haben und „geheime Forschungen“ betreiben. Alles verborgen vor der Öffentlichkeit und schlussendlich soll eine Mauer um das gesamte Plateau dieser „verbotenen Archäologie“ eine uneingeschränkte und unbemerkte Arbeit ermöglichen. Munkelte man.

Ortstermin in Gizeh

Die "Gizeh-Mauer" (Bild: L. A. Fischinger)
Die “Gizeh-Mauer” (Bilder: L. A. Fischinger)

Ich flog damals erneut nach Ägypten – da so oder so eine Reise ins Land der Pharaonen auf meiner Liste stand – um mir dabei auch diese Mauer genauer anzusehen. Die Mauer steht. Das wurde sofort klar. Sie ist aus Beton und trägt oben auf eine Art Zaun von mindestens drei Metern Höhe. Nicht nur gewisse Bereiche des Plateaus wurden mit dieser Mauer umgeben, sondern sie zieht sich an den bewohnten Straßen von Gizeh im Osten ebenso entlang wie durch die Wüste im Süden. Das Plateau kann so nur noch durch drei offizielle Eingänge betreten werden. Der eine Eingang liegt im Osten in der Nähe der Sphinx, der zweite im Norden (Haupteingang) und einer in der südlichen Wüste.

Der Pauschaltourist, der mit dem Bus nach Gizeh fährt, dort ein hübsches Bild an der Sphinx aufnimmt, dann mit dem Bus über das Plateau zum Touristen-Aussichtspunkt fährt um noch ein letztes Bild der Bauten zu machen, sieht von der „Gizeh Mauer“ nichts. Vielleicht zwei Stunden halten sich diese Touristen dort auf um dann ihr Ägypten-Schnell-Programm fortzuführen. Ist also diese Ummauerung Teil einer Verschwörung, nur weil sie nicht klar zu sehen ist?

Auch der Besucher, der sich einen ganzen Tag in Gizeh aufhält, sieht diese Mauer nicht unbedingt. Die Pyramiden sind nicht direkt eingezäunt, sondern die Mauer verläuft „unsichtbar“ bis zu 800 Meter von den Monumenten entfernt. Also eine „Ummauerung der Pyramiden“ existierte damals wie heute nicht. Dennoch warf man mir im Internet schon Ende 2005 vor: „Ich war gerade in Gizeh, da steht keine Mauer!“ Wenn man nicht gezielt danach sucht, findet man sie auch nicht. Bustouristen, in kurzen Hosen, mit ihren Kameras in der Hand und ihrem straffen Zeitplan im Nacken, werden sie eben nicht sehen!

Gerüchte und „verbotene Archäologie“

Im Internet kursieren schon seit Baubeginn der Gizeh-Mauer die wildesten Gerüchte über dieses Bauprojekt. Schon zu Baubeginn kamen die ersten Fragen auf, da der ein oder andere von dem Gerücht gehört habe, das Plateau würde ummauert oder sogar komplett geschlossen werden. Nachdem bekannt wurde, dass die Ägypter ihren Nationalstolz von Gizeh nun tatsächlich eingemauert haben, kam selbstredend die Frage nach dem Sinn und Zweck eines solchen nicht gerade billigen Bauvorhabens auf. Die Mauer selber sieht aus wie das T-Rex-Gehege in dem Film „Jurassic Park“ und wirkt damit irgendwie bedrohlich bis befremdlich. Schätzungsweise acht Quadratkilometer des Plateaus sind so „abgeschottet“ von der Außenwelt.

Angeblich sechs Millionen US-Dollar hat der Bau dieser Eingrenzung gekostet. Schon hier erhoben die ersten Interessierten ihre Stimmen: Woher kommt das Geld für ein solches Vorhaben eigentlich? Hat das alles die ägyptische Antikenverwaltung bezahlt, die damals doch so intensiv nach Geldquellen suchte, um das neue Ägyptische Museum zu bauen? Die ersten Verschwörungstheorien kamen auf und sprachen sehr schnell von „geheimen Organisationen“ und dunklen Geldquellen. Auch ein Zweck für die Errichtung dieser Sperre wurde schnell laut. Man sprach und spricht zum Teil weiterhin von geheimen Forschungen auf dem Plateau, die von der Öffentlichkeit unbedingt verborgen werden müssen. Heimliche Ausgrabungen oder vor den Augen der Öffentlichkeit verborgene Erkundungen könnten hier vor sich gehen. Oder vielleicht gibt es bereits sensationelle Entdeckungen auf dem Plateau, die durch ein derartiges Bollwerk vertuscht werden sollen, spekulierten nicht wenige.

"Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien": Video-Zusammenfassung der Artikel-Serie von Lars A. Fischinger auf YouTube (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien“: Video-Zusammenfassung der Artikel-Serie von Lars A. Fischinger auf YouTube (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

In der Tat graben Archäologen täglich in Gizeh und es werden immer wieder neue Funde gemacht. Möglich, dass es „verborgene Forschungen“ auch wirklich gibt. Das möchte ich nicht abstreiten. Wobei hier zu fragen wäre, ob eine Forschung gleich „geheim“ ist, nur weil davon nichts in der Regenbogenpresse oder den Mainstreammedien steht.

Berühmt ist in diesem Sinne vor allem auch das senkrecht in den Boden verlaufende „Osiris-Grab“, das zwischen Sphinx und Chephren-Pyramide liegt. Eine Entdeckung, die jedoch bald 100 Jahre alt ist. Auch wimmelt es auf dem gesamten Areal von Gizeh an Gräbern. Unzählige Schächte führen senkrecht in den Boden und einigen Spekulationen nach soll es ein ganzes Labyrinth unter der Erde von Gizeh geben.

Verschwörungstheorien sprechen weiter auch davon, dass Archäologen dort im Geheimen unbekannte Gräber und auch Kammern innerhalb der Pyramiden erforschen wollen. Der Inhalt dieser Geheimkammern sei dabei von einer solchen Brisanz, dass die Öffentlichkeit davon nichts erfahren darf. Selbst irgendwelche Geheimgesellschaften werden hinter der Mauer und den angeblichen Geheimprojekten vermutet. Vielleicht sogar die Illuminaten, die hinter allerlei Verschwörungen, Rätseln und Machenschaften stecken sollen. Ebenso fiel der Bau der Mauer zeitlich sehr nahe an der unlängst legendären TV-„Live-Öffnung“ des Sperrsteins am Ende eines der Schächte in der Königinnenkammer der Cheops-Pyramide zusammen. Wir erinnern uns: Das war jene Fernseh-Show des damaligen ägyptischen Antikenchefs Dr. Zahi Hawass und dem „National Geographic Chanel“, bei dem ein Loch in diesen Stein gebohrt wurde. Anschließend steckte man eine Kamera hindurch und die Fernsehzuschauer auf der ganzen Welt konnten einen Block hinter diesen etwa 20 x 20 Zentimeter kleinen Stein erhaschen …

Video: Mysterium um das Osiris-Grab von Gizeh (Bilder: L. A. Fischinger / NSA/JPL)
VIDEO: Mysterium um das Osiris-Grab von Gizeh (Bilder: L. A. Fischinger / NSA/JPL)

Tatsächlich finden zum Beispiel innerhalb der Pyramide des Cheops immer wieder Untersuchungen satt. Ebenso Instandsetzungsarbeiten. Das ist eigentlich kein Geheimnis. Aber muss man dafür deshalb ganz Gizeh „sperren“? Und würde aufgrund irgendwelcher angeblicher geheimen Aktivitäten dort das gesamte Areal für Besucher gesperrt werden, würde nicht gerade genau das die Aufmerksamkeit der Welt auf Gizeh lenken? Ist es nicht gerade Sinn und Zweck einer „geheimen Forschung“ eben im Verborgenen stattzufinden? Würden die Eingänge geschlossen, die Besucher wieder heim geschickt und kein Mensch hätte Zugang zum siebten Weltwunder, müsste sich die ägyptische Altertümerverwaltung mit Sicherheit zahlreichen Fragen stellen. Also wäre das Gegenteil von „heimlich“ erreicht. Ausgrabungen auf dem Gelände fanden und finden bisher vor den Augen der Öffentlichkeit statt. Und mutmaßliche Ausgrabungen unter der Erde sind für die Besucher so oder so nicht zu sehen. Auch nicht ohne Mauer.

Darum eine Mauer!

Die Pyramiden von Gizeh stehen unter dem Schutz der UNESCO und gehören zum Weltkulturerbe der Menschheit. Und die UNESCO unterstützt den Erhalt des Weltkulturerbes (nicht nur Gizeh) natürlich auch mit finanziellen Mitteln. Könnte also die UNESCO die sechs Millionen Dollar teure Mauer mitfinanziert haben? Dient sie etwa dem Schutz des Plateaus und nicht irgendwelchen Geheimprojekten, wie es im Internet kursiert? Die Antwort ist: Ja.

Kairo und Gizeh, auch „klein Kairo“ genannt, sind ein Moloch mit 18 Millionen Einwohnern. Eine gigantische Metropole, die ständig wächst und sich ausbreitet, und deren genaue Einwohnerzahl so richtig eigentlich keiner kennt. Der Besucher von Gizeh, der beispielsweise im Osten am Sphinx-Tempel steht, kann deutlich sehen, dass bis an die Grenze des Plateaus bereits die Wohnhäuser von Gizeh heran reichen. Deutlich sieht man es beispielsweise auch auf Luftaufnahmen der östlichen Plateau-Region, die man mit Hilfe der Software „Google Earth“ betrachten kann (Koordinaten zum Beispiel: 29°58’30,65“ Nord und 31°08’19,40“ Ost). Es scheint, als wolle der moderne Städtebau die uralte Metropole der Pharaonen geradezu verschlingen.

Müllkippe und Freizeitpark Gizeh (Bilder: L. A. Fischinger / St. Eggers
Müllkippe und Freizeitpark Gizeh (Bilder: L. A. Fischinger / St. Eggers

Es ist in Ägypten auch so, dass Menschen dort wild ihre Häuser bauen, wo sie gerade wollen. Und wenn ein Haus „über Nacht“ einmal steht, darf es ebenso wenig abgerissen werden, wie heimlich angelegte Felder der Landwirtschaft. Dieser Bauboom hat unlängst auch die archäologischen Stätten von Gizeh erreicht. Die Pyramiden stehen nicht einsam in der Wüste – wie es Postkartenbilder gerne vermuten lassen –, sondern sie stehen fast schon mitten in der Stadt!

Die „Gizeh Mauer“ nun schützt das Gelände vor illegalen Bauaktivitäten der Bevölkerung. Bis zur Mauer…dann ist Schluss. Doch die Mauer erfüllt noch mehr und ganz profane Zwecke. Das gesamte Gizeh-Plateau ist eine riesige Müllhalde. Wohin man geht und blickt, überall wimmelt es an Plastikmüll, leeren Cola-Dosen und Flaschen und allerlei anderem Dreck. Die schon erwähnten Grabschächte die man dort findet, werden bedenkenlos als Müllkippen genutzt. In den senkrechten Stollen türmt sich der Wohlstandsmüll und Unrat. Auch rund um die Pyramiden selber liegt der Müll herum und Plastiktüten werden an den Seiten der Pyramiden vom Wind hoch geweht. Mülleimer gibt es dort praktisch nicht.

Ebenso benutzen die zahlreichen Wächter und „Touristenjäger“ des Plateaus die Gräber der alten Pharaonen als Toilette. Sie verrichten ihre Notdurft in den Eingängen zu Grabanlagen und Schächten. Pferde, Kamele und Menschen hinterlassen ihre Extremente auf dem gesamten Plateau. Dieser Müll stammt ausnahmsweise nicht nur von den Touristenmassen, die täglich die Monumente bewundern wollen. Er stammt zu einem großen Teil von den Einheimischen, die das Plateau unter anderem als großen Vergnügungspark nutzen.

Ägypten ist ein islamisches Land und was bei uns der freie Sonntag ist, ist dort der Freitag. Ströme von Großfamilien mit Sack und Pack, mit Kind und Kegeln und Tüten voll Picknick-Utensilien eilen auf das Plateau. Dort verbringen sie den Freitag und zurück bleibt der Müll in allen Ecken der Heiligtümer. Für die Kinder ist es ein Abenteuerspielplatz. Sie klettern auf die Königinnen-Pyramiden neben den Hauptpyramiden und die Wächter von Gizeh kapitulieren angesichts dieses Andranges.

Die Gizeh-Mauer nun verhindert, dass von allen Seiten die Einheimischen unkontrolliert das Plateau betreten und leider auch arg verschmutzen. Vor dem Bau der Mauer war Gizeh eine Kloake und jeder Kameltreiber ohne Lizenz konnte dort auf Touristen-Jagd gehen. Kontrolle? Keine!

Doch auch die Schutzmauer hatte schon kurz nach ihrer Fertigstellung Löcher. Die Anwohner haben den oberen Zaun aufgerissen und sich teilweise sogar kleine Rampen gebaut, um diese Absperrung zu überwinden. Dennoch bleibt die Tatsache, dass die Besucher des Plateaus (legal) nur durch die Eingänge das Gebiet betreten können.

Bakschisch

Doch nicht nur zahllose einheimische Besucher überfüllen das Plateau, sondern vor allem auch die unzähligen Geschäftemacher und Andenkenhändler. Überall auf dem Plateau wimmelt es von Einheimischen, die den Touristen dies und das zeigen oder auf irgendeine Art und Weise helfen wollen. Natürlich gegen ein kleines Trinkgeld, das legendäre „Bakschisch“. Zahlreiche dieser, sich selber „Guide“ nennenden, Menschen bevölkern das Areal. Zum Teil hartnäckig und aufdringlich belästigen sie die zahlenden Besucher. Ebenso die zahlreichen Kameltreiber und Pferdebesitzer, die gegen ein Entgelt ihre Tiere zum Reiten anbieten, Kutschfahrten anpreisen oder fotografiert werden wollen.

Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / L.A. Fischinger / YouTube Screenshot)
VIDEO: Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / L.A. Fischinger / YouTube Screenshot)

Auch diese eigentlich zum Bild von Gizeh dazugehörenden Menschen sind teilweise überaus aufdringlich. Beispielsweise gibt es den Trick, dass sich der Besucher kostenlos auf einem Kamel fotografieren lassen kann – möchte man aber wieder herunter gelassen werden, muss man zahlen.

Ein unkontrollierter Andrang von legalen und illegalen Geschäftsleuten ist dank der Mauer nun nicht mehr so einfach möglich.

Terror in Ägypten

Die Antikenverwaltung rechtfertigte die Errichtung der Mauer rund um Gizeh auch mit dem Schutz der Besucher vor Terroranschlägen. Leider ist es Tatsache, dass auch in Ägypten die Gefahr des Terrorismus allgegenwärtig ist. Man denke vor allem auch an das Massaker am Hatschepsut-Tempel in Luxor am 17. November 1997. Damals erschossen sechs Terroristen 62 Menschen. Bekanntlich wurde aber auch das Land der Pyramiden vom „arabischen Frühling“ überrollt, der einen gewaltigen Rückgang der Touristen nach sich zog.

So ist es heute natürlich auch rund um die Gizeh-Pyramiden westlich leerer geworden. In diesen Tagen der Aufruhr, der Veränderung und des Umbruch in Ägypten stand die Gizeh-Mauer bereits. Doch bei deren Planung konnte niemand ahnen, dass der „arabische Frühling“ in der stattgefundenen Art und Weise über das Land rollen wird…und so auch die Besucher wegbleiben. Eben genau  jene Touristen, die die Mauer schützen sollte.

Schon vor den Unruhen in Ägypten wurde am Eingang zum Plateau jeder Besucher von Wächtern kontrolliert und man muss selbstverständlich durch einen Metalldetektor gehen. Auch wimmelte und wimmelt es in Ägypten an Touristenpolizei, was eine direkte Folge des Attentates 1997 am Hatschepsut-Tempel ist. Egal ob an Hotels, Ägyptischen Museum, Gizeh, Sakkara, Luxor oder sonst wo – die Touristenpolizei ist sehr stark vertreten und allgegenwärtig. Durch die Errichtung einer Mauer um das Gizeh-Plateau können nun all jene Personen, die das Gebiet betreten wollen, von diesen Wachmannschaften durchsucht und kontrolliert werden.

Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)

Natürlich ist die Gefahr eines Anschlages durch die Mauer alles andere als vollkommen ausgeschlossen, doch sie erlaubt eine Zugangskontrolle der Menschen. Zumindest theoretisch, da für potentielle Attentäter die ohnehin löchrige Sperre nicht wirklich unüberwindbar sein wird. auch wenn sie als Abschreckung vielleicht psychologische Wirkungen haben mag. Das gilt auch für „normale Ganoven“ wie Taschendiebe oder Trickbetrüger. Aber Wirkung zeigte diese Ummauerung und Einzäunung eigentlich sehr schnell. Beispielsweise dadurch, dass (offenbar illegale) Andenkenhändler und Postkartenverkäufer ihre Waren an geeigneten Stellen durch den Zaun hindurch zu kauf anpreisen. Etwa im Bereich der Sphinx am Fuße des Plateaus.

Mein Autoren- und Mystery-Kollege Armin Risi wies mich in diesem Zusammenhang bereits am 11. Februar 2010 auf etwas sehr Interessantes hin. Wie er erfuhr, so sagte er mir, stand schon in ägyptischen Reiseführern der 1970er Jahre die Forderung nach einer Mauer um Gizeh. Jahrzehnte vor der Gizeh-Mauer wurde darin bereits von der Zerstörung und Verschmutzung der Metropole berichtet, der mit einer solchen Absperrung Einhalt geboten werden könne. Nun, seit rund 15 Jahren ist dieser Wunsch also Realität.

Der Mythos lebt zum Teil weiter

Die geheimnisvolle Gizeh-Mauer dient letztlich drei vollkommen simplen Hauptzwecken:

  1. Kontrolle über legale und illegale Händler und Geschäftsleute aller Art auf dem Plateau.
  2. Schutz vor einer ausufernden Expansion der Siedlungen am Fuße von Gizeh.
  3. Schutz vor Terroranschlägen und Attentaten (heute sicher aktueller denn je).

Von Verschwörungen, geheimen Forschungen und nebulösen Machenschaften dunkler Mächte in Gizeh – keine Spur. Von einer Art Abschottung der Pyramiden ebenso wenig. Das war um das Jahr 2002 so und ist heute nicht viel anders.

Mehr Themen rund um die Mysterien der Welt, findet Ihr auf meinem Grenzwissenschaft-Kanal bei YouTube
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Vielmehr ist die Mauer um das siebte Weltwunder ein rein profaner Zweckbau zum Schutz der Heiligtümer und der Besucher. Auch erfolgten die Bauarbeiten an dieser Absperrung nicht „in aller Heimlichkeit und Stille“, wie es Gerüchte besagten. Jeder Besucher der Pyramiden konnte den Bauvorgang der Mauer direkt an den Wohnhäusern von Gizeh beobachten und auch unbehelligt fotografieren. Natürlich nur, wenn er sich von den Pyramiden und den Touristenplätzen entfernt und auch das Umfeld des Plateaus in Augenschein nahm. Sonst sieht man die weitläufige Gizeh-Mauer tatsächlich nicht. Auch wäre es überhaupt nicht möglich gewesen, eine derartige Sperr-Konstruktion heimlich und unbemerkt hochzuziehen …

 

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Grenzwissenschaft Classics Folge #15: Satelliten der Götter – Astronautengötter, Pyramiden und Mysterien im alten China. TV-Interview mit Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa (1996)

Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #15: Satelliten der Götter - Astronautengötter, Pyramiden und Mysterien im alten China. Interview mit dem Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa von 1996 (Bildmontage: L. A. Fischinger / Archiv / P. Krassa)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #15: Satelliten der Götter – Astronautengötter, Pyramiden und Mysterien im alten China. Interview mit dem Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa von 1996 (Bildmontage: L. A. Fischinger / Archiv / P. Krassa)

Außerirdische Spuren im „Reich der Mitte“? Hinweise auf Astronautengötter im alten China? Pyramiden und andere Rätsel der Vergangenheit in den Weiten Chinas? Kein anderer Autor der Paläo-SETI hat sich mit diesen Fragen schon so früh und intensiv befasst, wie der Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa aus Wien. Er legte nicht nur bereits 1973 als erster Mystery-Autor ein Prä-Astronautik-Buch speziell zu China vor, sondern war bis zu seinem Tode 2005 einer der aktivsten Forscher dieser Materie. In dieser Folge der „Grenzwissenschat classics Videos“ auf YouTube präsentiere ich Euch ein TV-Interview mit Krassa aus dem Jahr 1996. Anlass war sein damals erschienenes Buch „Satelliten der Götter“ (mit Hartwig Hausdorf) über die Rätsel im alten China.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mein sehr geschätzter Forscher-Kollege und Freund Peter Krassa zählt unzweifelhaft nach Erich von Däniken zu einem der großen Pioniere der Prä-Astronautik. Bereits im Jahr 1973 legte er sein Sachbuch „Als die gelben Götter kamen“ vor, in dem sich Krassa als erster Autor auf die Mysterien und Rätsel im alten China konzentrierte. Ebenso reiste er damals schon persönlich hinter den „eisernen Vorhang“ nach China, um dort seine Recherchen nachzugehen. Immer auf den Spuren der Götter aus dem All.

Auch als Biograph von Erich von Däniken, machte sich der Österreicher Krassa in der frühen Prä-Astronautik einen Namen. Krassa war aber nicht nur der erste Mystery-Autor, der über kosmische Spuren im fernen Reich der Mitte recherchierte und berichtete, sondern auch Coautor des Buches „Das Licht der Pharaonen“ aus dem Jahr 1992. Darin schildern er und sein Mitautor Reinhard Habeck die heute in der Grenzwissenschaft wohl jedem bekannten „Glühbirnen von Dendera“ in Ägypten. Eher weniger bekannt ist dabei wohl, dass Habeck und Krassa diese Ideen von „elektrischem Strom im alten Ägypten“ schon 1982 in ihrem gemeinsamen Buch „Licht für den Pharao“ publizierten – dem Vorläufer ihres Paläo-SETI-Bestsellers von 1992.

Dem Gebiet „Astronautengötter in China?!“ blieb der 1938 geborene Jäger des Unfassbaren bis zu seinem Tode 2005 treu und lieferte weitere Bücher zu diesen Themen. Pyramiden in China, „fliegende Drachen der Götter“ und die sog. „Steinscheiben vom Baian-Kara-Ula“ waren die „Steckenpferde“ von Peter Krassa.

Ich freue mich aufgrund meiner persönlichen Verbundenheit mit Peter, Euch in dieser Folge der „Classics“ ein kleines Interview mit ihm präsentieren zu können. Anlass dieses TV-Interview war sein damals neues Buch „Satelliten der Götter – In Chinas verbotenen Zonen“, das Krassa 1995 mit Hartwig Hausdorf veröffentlichte.

Viel Spaß mit der neuen Grenzwissenschaft Classics Folge Nr. #15!

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen hier bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen 😉 +++

(Bitte seht mir nach, dass in der Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ teilweise die Filmqualität zum Beispiel aufgrund des Alters der VHS-Quellen nicht optimal sein kann. Danke.)

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Sam Osmanagich: “Die Pyramiden von Bosnien & auf der ganzen Welt”

Die größten und ältesten Pyramiden der Welt – mitten in Europa?

Warum wir unsere Geschichtsschreibung ändern müssen

Pyramiden mitten in Europa?

Nördlich von Sarajevo, nicht weit entfernt vom früheren Sitz der bosnischen Könige, ragt eine geheimnisvolle Gesteinsformation in den Himmel. Es handelt sich um den mehr als 220 Meter hohen Berg Visocica, der über dem Städtchen Visoko thront. Die etablierte Archäologie hat die Vermutung, dass es sich um eine Pyramide handeln könnte, lange Zeit belächelt. Bis der bosnische Unternehmer und Star-Archäologe Dr. Sam Osmanagich unwiderlegbare Beweise dafür liefern konnte. Mittlerweile wurden fünf Pyramiden entdeckt, die mindestens 12.000 Jahre alt sind. Sie blieben wegen ihrer bewachsenen Oberflächen unerkannt, obwohl die Bewohner Visokos schon immer von den “Pyramidenbergen” sprachen – selbst der Name des Städtchens bedeutet “hoch”.

Vorfahren der Illyrer, die wahrscheinlich vor 27.000 Jahren im heutigen Bosnien-Herzegowina siedelten, sollen die Pyramiden errichtet haben. Unter den Pyramiden fand man kilometerlange Tunnelsysteme, die alle vier miteinander verbinden – mit Holzresten, die sogar 36.000 Jahre alt sind. Die Tunnel enthalten den reichsten vorgeschichtlichen Keramikfund aller Zeiten, und Messungen ergaben, dass noch heute ein Energiestrahl aus der Spitze der größten Pyramide aufsteigt.

Wieso verändert das unser Wissen über die Frühgeschichte Europas?

  1. Dies sind die ersten in Europa entdeckten Pyramiden.
  2. Die Anlage umfasst den größten Pyramidenbau der Welt: die bosnische Sonnenpyramide mit über 220 Metern; die Große Pyramide Ägyptens misst nur 147 Meter.
  3. Sie hat die präziseste Ausrichtung zum kosmischen Norden, mit einer Abweichung von lediglich 0 Grad, 0 Minuten und 12 Sekunden.
  4. Sie ist vollständig mit künstlich hergestellten Betonblöcken überzogen, die laut mehrerer Institute für Materialwissenschaft denen moderner Betonmaterialien weit überlegen sind.
  5. Die Pyramiden sind mit Erde bedeckt, deren Alter zwischen 12.000 und 15.000 Jahren beträgt, wobei sie bereits vor 24.000 Jahren existierten.
  6. Unter dem Tal der Pyramiden befindet sich ein umfangreicher, unterirdischer Tunnel mit einem Netzwerk von Kammern, der sich über mehr als 16 Kilometer erstreckt.
  7. In dem unterirdischen Labyrinth wurden Keramikskulpturen mit einem Gesamtgewicht von bis zu 18.000 Pfund entdeckt: der bisher reichste vorgeschichtliche Fund.

Ein umfangreicher Teil des Buches ist den Pyramiden in China, Bolivien, El Salvador, Guatemala, Beliz, Kambodscha, Korea, Indonesien und Griechenland sowie auf Sardinien, Sizilien, Mauritius und den Kanaren gewidmet.

Pyramidenforscher Dr. Sam Osmanagich:

“Vielleicht können wir unsere Gegenwart und Zukunft positiv beeinflussen, indem wir unsere Ursprünge erkennen oder doch lernen, sie besser zu verstehen.”

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Kongress zu Ägyptens Mysterien: “The Secret of the Sphinx” – Mit Robert Bauval, Robert Schoch, David Rohl, Dominique Görlitz und Stefan Erdmann

Wie alt ist der Sphinx von Gizeh wirklich –  und was stimmt nicht in der Cheops-Pyramide?

Es ist eine der großen ungelösten Fragen der Ägyptologie, wie alt der Sphinx zu Füßen der Cheops-Pyramide von Gizeh tatsächlich ist.

Nach der offiziellen Datierung wurde er in der 4. Dynastie während der Herrschaft von Pharao Chephren (um 2.520 bis 2.494 v. Chr.) aus dem Fels geschlagen. Der Amerikaner John Anthony West bezweifelte als einer der ersten diese Datierung. Er geht davon aus, dass der legendärer “Wächter der Pyramiden” nicht um etwa 2.500 v. Chr., sondern etwa 5.000 Jahre früher von einer Vorgängerkultur der pharaonischen Ägypter erbaut wurde.

International bekannte Wissenschaftler, wie Prof. Dr. Robert Schoch, Robert Bauval und der Ägyptologe David Rohl, waren zum Fachkongress im Galileo-Park geladen, um gemeinsam mit Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann spannende Vorträge über die Geheimnisse der Sphinx und die altägyptische Kulturgeschichte zu halten.

Tipps:

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