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2000 Jahre alte unterirdische Kammern unweit der Klagemauer und des Tempelberg in Jerusalem entdeckt

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2000 Jahre alte unterirdische Kammern unweit der Klagemauer in Jerusalem entdeckt! (Bild: E. Salman)
2000 Jahre alte unterirdische Kammern unweit der Klagemauer in Jerusalem entdeckt! (Bild: E. Salman)

Sensationeller Fund in Jerusalem! Archäologen fanden unweit der weltbekannten Klagemauer nahe des Tempelberg bisher verborgene unterirdische Räume und Kammern im Fels. Für die beteiligten Archäologen ist das über mehrere Stockwerke angelegte Raumsystem eine Sensation. Bisher ist nichts ähnliches an bzw. unter der Klagemauer bekannt. Die Ausgräber sind zudem sicher, dass der Fund aus der Zeit des zweiten Jerusalemer Tempels vor 2.000 Jahren stammt.


Jerusalem, der Tempel und die Klagemauer

Wohl kaum ein Platz der Erde ist so voller Geschichte, wie der Tempelberg von Jerusalem. Jener Ort, wo angeblich König Salomon seinen legendären und heute spurlos verschwundenen Tempel errichten ließ und wo die Bundeslade verwahrt wurde.

Eigentlich eine Fundgrube für die Archäologie.

Wäre da nicht die Tatsache, dass gerade der heilige Tempelberg und seine Umgebung seit Jahrtausenden ein Zankapfel von Religionen und Politik ist. Bis heute beklagen gläubige Juden dort an der sogenannten Klagemauer den Verlust ihres Heiligtums. Denn auch der zweite Tempel von Jerusalem wurde zerstört. Im Jahr 70 durch die Römer. Übrig blieb unter anderem die Klagemauer, als das zentrale Heiligtum des Judentums (sieht man von der Thora einmal ab).

Um so erstaunlicher ist der Fund, den Archäologen jetzt an oder besser gesagt unter der Klagemauer gemacht haben. Das Team um Barak Monnickendam-Givon entdeckte dort bei Ausgrabungen in einem Tunnel drei bisher unbekannte Räume im Gestein. Angelegt in drei Stockwerken, die durch einfach Treppen miteinander verbunden waren.

Ein “einzigartiger Fund”, so Monnickendam-Givon, da bisher ein solches unterirdisches Kammersystem im gewachsenen Felsgestein an der Klagemauer unbekannt war. Wie “Israel Antiquities Authority” am 19. April bekannt gab, wurden dieses Räume in der Zeit um den zweiten Tempel von Jerusalem vor seiner Zerstörung genutzt. Dieser Tempel war das Zentralheiligtum der Juden, in dem sich laut Neuen Testament auch Jesus aufhielt.

Über den unterirdischen Felsenkammern lagen Reste großen Gebäudes aus byzantinischer Zeit. Vermutlich erbaut vor rund 1.400 Jahren und 150 Jahre später umfassend umgebaut. Die Räume darunter waren da offensichtlich längst vergessen.

Rätselhafte Kammern

Für die Archäologen sind die Kammern ein Rätsel. Es sei unbekannt, warum Menschen vor 2.000 Jahren Räume in den gewachsenen Felsen unter der Erde meißelten, da zu jener Zeit Gebäude jeglicher Art ganz normal über der Erde gemauert wurden:

Die Frage ist, warum solche Anstrengungen und Ressourcen in das Hauen von Räumen unter der Erde im harten Grundgestein investiert wurden. Wir befinden uns im Herzen Jerusalems während der Römerzeit, am Vorabend der Zerstörung (des zweiten Tempels der Juden, Anm. LAF).

Wir kennen Ausgrabungen für Bestattungen, Wasserzisternen oder Ritualbäder, aber das ist hier nicht der Fall.”

Die Forscher um Monnickendam-Givon könen nur spekulieren, welchen Zweck diese “Geheimkammern” einstmals dienten. Vielleicht als Versteck, Lager oder Vorratskammer für ein heute nicht mehr vorhandenes Gebäude, so die ersten Vermutungen. Zumindest wiesen Funde von Türscharnieren, eingemeißelten Regale und Plätze für Öllampen darauf hin, dass diese Räume regelmäßig genutzt wurden. Vielleicht sogar täglich.

Ausgegrabene Alltagsgegenstände wie eben solche Öllampen und Steinbecher scheinen dafür zu sprechen, so die “Israel Antiquities Authority”. Möglicherweise standen die Räumlichkeiten auch mit rituellen Waschungen in Verbindung. Darauf würden gefundene Reste eines Ritual-Beckens zur Wasseraufbewahrung schließen lassen.

Wie kaum ein anderer Fund der letzten Jahrzehnte unweit des Tempelberges belegen diese Entdeckungen eindrücklich, welches archäologische Potential dort schlummert. Auf, neben, am und vor allem im Inneren des heiligen Tempelberg. Meistens vollkommen unerreichbar für die Archäologen, woran sich in absehbarer Zeit auch nichts ändern wird.

Und wer weiß: Vielleicht findet sich eines Tages dort in einer unterirdischen Kammer die verschollene Bundeslade! (Videos dazu finden Ihr HIER.)

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Cheops-Pyramide und das Geheimnis der unterirdischen Kammer +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Cheops-Pyramide: Das Geheimnis der unterirdischen Kammer (Bild: gemeinfrei)
VIDEO: Die Cheops-Pyramide und das Geheimnis der unterirdischen Kammer (Bild: gemeinfrei)

Die Cheops-Pyramide gilt als eines der geheimnisvollsten Bauwerke der Antike. Und so ranken sich seit Jahrtausenden Gerüchte, Spekulationen und Märchen um die Große Pyramide von Cheops. “Etablierte Archäologen” sind ebenso von ihr fasziniert wie “Laien-Forscher” und natürlich Grenzwissenschaftler im Allgemeinen. Immer wieder in ihrem Inneren Geheimkammern oder verborgene Räume und Gänge vermutet. Was aber beim Blick auf die Geheimnisse der Pyramide vielfach zu kurz kommt ist die Felsenkammer tief unter der Pyramide. Auch “Unvollendete Grabkammer” genannt. Auch und vor allem um sie ranken sich rätselhafte Überlieferungen und Geschichten sowie zum Teil sehr sonderbare Begebenheiten. Welches das sind und was diesen Raum so spannend macht, berichte ich Euch in diesem YouTube-Video.


Zweifellos gilt die Cheops-Pyramide als eines der geheimnisvollsten Bauwerke der antiken Welt.

Seit Jahrtausenden ranken sich unzählige Gerüchte, Spekulationen und Märchen um die große Pyramide von Cheops. Archäologen und Historiker sind ebenso von ihr fasziniert wie “Laien-Forscher” und natürlich Grenzwissenschaftler im Allgemeinen (s. a. Blog-Artikel-Serie HIER).

Vielfach werden in der Cheops-Pyramide auch Geheimkammern und versteckte Räume vermutet.

Was aber bei der Diskussion um die Geheimnisse der großen Pyramide vielfach zu kurz kommt, ist die Felsenkammer tief unter der Pyramide. Auch Unvollendete Grabkammer genannt. Denn auch und vor allem um sie ranken sich rätselhafte Überlieferungen und Geschichten sowie zum Teil sehr sonderbare Begebenheiten.

Mehr darüber berichte ich Euch in diesem Video auf YouTube.

Bleibt neugierig …

Video vom 26. August 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Geheimkammern und Tunnel unter der Sphinx könnten den Weg zu verborgenen Schätzen der Pharaonen weisen (+ Video)

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Geheimkammer unter der Sphinx könnte den Weg zu verborgenen Schätzen der Pharaonen weisen (Bild: Fischinger-Online)
Geheimkammer unter der Sphinx könnte den Weg zu verborgenen Schätzen der Pharaonen weisen (Bild: Fischinger-Online)

Derzeit sorgt die Sphinx von Gizeh in Ägypten wieder für Diskussionen und Spekulationen. Auslöser waren Aussagen der Historikerin Prof. Bettany Hughes in einer TV-Dokumentation des britischen Senders “Channel 5” von und mit ihr. Darin stellte sie den Zuschauern die größten Schätze des Alten Ägypten vor und berichtete auch über die rätselhafte Sphinx. Denn unterhalb der Figur befinden sich verborgene Kammern und  Tunnel, die vielleicht sogar zu versteckten Schätzen führen könnten. Möglicherweise sogar zu Geheimkammern, die mit der Cheops-Pyramide in Verbindung stehen, hieß es in der TV-Sendung. Was Hughes den TV-Zuschauern noch sagte und was genau sie gemeint haben könnte, erfahrt Ihr in diesem Beitrag. Ebenso in einem YouTube-Video wie diese geheimen Räume unter der Sphinx aussehen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Geheimkammern unter der Sphinx und verborgene Schätze

In englischsprachigen (Boulevard-)Medien, Diskussionsgruppen und diversen Videos auf YouTube sorgt derzeit eine Meldung für Schlagzeilen und  Aufregung. Demnach würden eine Geheimkammer oder versteckte Räume unterhalb der weltberühmten Sphinx von Gizeh entdeckt worden sein. Diese verborgenen unterirdischen Kammern unter der riesigen Statue auf dem Gizeh-Plateau könnten den Berichten nach zu den versteckten „Schätzen der Pharaonen“ führen.

So zumindest die Historikerin, Autorin und TV-Doku-Moderatorin Prof. Bettany Hughes in einer Sendung des britischen Senders „Channel 5“.

Hughes wiederum ist in TV-Dokumentationen rund um Geschichte und die Rätsel der Vergangenheit  keine Unbekannte. Sie wirkte bereits in zahlreichen entsprechenden Dokumentarfilmen für verschiedene TV-Sender mit. Aktuell hat sie auf „Channel 5“ die Sendung „Ägyptens größte Schätze“, die erstmals am 3. August 2019 ausgestrahlt wurde. Eine zweistündige Dokumentation, in der sie den Zuschauern „ihrer zehn wichtigsten Schätze des alten Ägypten“ in einem Countdown präsentiert. Zumindest stellt der TV-Sender diese so vor.

Ihre Schatzsuche in Ägypten führte die Forscherin bzw. Moderatorin dabei natürlich auch nach Gizeh. Hier präsentierte sie dem Fernsehpublikum unter anderem die mächtige Sphinx, die „Generationen von alten Ägypten fürchteten“ und verehrten. „Sie glaubten wirklich“, so Hughes weiter, „dass sie übernatürliche Kräfte besitzt“. Die „Faszination an der Sphinx“ habe bis heute nicht nachgelassen.

Nachdem sie ihren Zuschauern das Monument leidenschaftlich präsentiert hat, wird es in ihrer Dokumentation mysteriös. Ägyptologen würden ihrer Aussage nach „unter der Sphinx“ Untersuchungen durchführen, da es dort versteckte Räume geben soll. Und sie ist sogar sicher:

Die Sphinx steht direkt über einem Netzwerk von Kammern und Tunneln.

Die Wahrheit ist, wir haben absolut keine Ahnung, wofür diese verwendet wurden, aber es ist ein Rätsel, das Forscher derzeit zu lösen versuchen. Einige hoffen, dass diese verborgenen Tunnel uns zu neuen und unentdeckten Schätzen führen könnten.“

Der Einstieg in die Unterwelt der Sphinx

Bettany Hughes präsentiert in ihrer Sendung aber auch den oder einen Eingang in diese geheime Unterwelt unter der Sphinx. „ein tiefes Loch in der Nähe des Schwanzes der Sphinx“, sei der Einstieg in diese Geheimkammer. Von diesem Loch würde angenommen, dass es in eine große Kammer führen würde. Auch ein kleiner bisher unerforschter Raum unter den Pfoten des Bauwerkes würde existieren, so Hughes weiter.

Es sei aber weiterhin vollkommen unklar, wohin diese Tunnel und Räumlichkeiten letztlich führen würden. Vielleicht stünden sie mit der Cheops-Pyramide in Verbindung, wird von der Historikerin weiter vermutet, da sie sich ganz in der Nähe der Sphinx befindet.

Das sind durchaus erstaunliche Aussagen, der Archäologin bzw. Historikern, die sie auf „Channel 5“ tätigte. Alleine steht sie mit diesen Spekulationen – und nur solche sind es! – aber nicht. Schon sehr lange, seit Jahrhunderten, werden unter und an der Kolossalstatue auf dem Gizeh-Plateau verborgene Tunnel, Kammern und Räume vermutet. Einige sprechen sogar von der legendären „Halle der Aufzeichnungen“, die der 1945 verstorbene Amerikaner Edgar Cayce „prophezeit“ hat.

Cayce wurde unter dem Namen „Der schlafende Prophet“ bekannt, da er zu Lebzeiten in Trance angebliches Wissen einer versunkenen Welt offenbaren konnte. Dieses Atlantis sei nach seinen Worten vor rund 12.500 Jahren untergegangen und habe diese „Kammer des Wissens“ angelegt. Sie befinde sich unterhalb der Sphinx und warte nur auf ihre Entdeckung, so der Hellseher, der bis heute viele Anhänger hat. Denn gefunden wurde sie offiziell nie.

Ebenso wenig wie andere verborgene Tunnel und Kammern, von denen Bettany Hughes im TV sprach oder sie zumindest andeutete.

Die Ägyptologie weiß von nichts

Tatsächlich hat es sogar sehr viele offizielle Untersuchungen in diesem Bereich gegeben. Bohrungen in den felsigen Untergrund ebenso wie Georadarmessungen und andere geologische Untersuchungen. Die Ergebnisse sind für die meisten etablierten Ägyptologen ohne Relevanz. Es wurden zwar Hohlräume entdeckt (wie auf dem gesamten Plateau), aber diese seien natürlichen Ursprungs. Es seien Karsthöhlen, die durch Wasser und Erosion im Gestein entstanden sind, und damit alles andere als Geheimkammern. Was verständlich Weise von nicht wenigen Mystery-Jägern angezweifelt wird.

Unklar ist aber, warum Bettany Hughes in ihrer TV-Dokumentation diese Aussagen traf. Zum Beispiel ist das besagte Loch am hinteren Ende der Sphinx alles andere als irgendwie geheimnisvoll oder verborgen. Jeder noch so eilige Bus-Tourist kann es bei seinem Kurzbesuch für ein Foto an der Sphinx selber sehen. Nicht wenige waren auch schon im Inneren, wie in dem Video unten berichtet und gezeigt.

Nicht minder seltsam erscheint auch die Behauptung von Hughes von Schätzen und einer Verbindung zur Cheops-Pyramide bzw. Pharao Cheops. Nach den meisten Ägyptologen hat Pharao Chephren, der Nachfolgen von Cheops, die Sphinx erbauen lassen. Sie wird also ihm und seiner Pyramide und nicht der Cheops-Pyramide zugesprochen. Obwohl nicht alle Archäologen diese Meinung teilen. Einige sehen die Sphinx tatsächlich als Werk von Cheops, welches zu seinem Pyramiden-Komplex zu zählen sei. Die Statue würde auch den Kopf des Cheops und nicht des Chephren zeigen.

Bei anderen Deutungen und Spekulationen um die Sphinx spielt das allerdings überhaupt keine Rolle. Nach diesen hat weder Cheops noch Chephren das Löwenwesen geschaffen, sondern eine längst versunkene unbekannte Kultur. Jahrtausende vor den Pharaonen, die höchstens die bereits existierende Figur umgestalteten (s. auch Buchtipps unten).

Dass davon die klassische Geschichtsschreibung und Ägyptologie nichts wissen will, ist verständlich.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

YouTube-Video zum Thema auf Fischinger-Online

Video vom 28. Sep. 2017 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Das Mysterium von Agartha: Eine versunkene unterirdische Welt der Vorzeit – oder nichts weiter als Legenden? (+++Gast-Artikel+++)

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Das Mysterium von Agartha: Eine verlorene Welt oder Stadt aus grauer Vorzeit im Inneren der Erde? Oder nur eine Legende? (Bilder: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)
Das Mysterium von Agartha: Eine verlorene Welt oder Stadt aus grauer Vorzeit im Inneren der Erde? Oder nur eine Legende? (Bilder: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

Nach einer durch tibetanische Lamapriester überlieferten Legende soll es irgendwo an der Nordgrenze Afghanistans einen Eingang zu einer unterirdische Stadt geben, einem ausgedehnten Labyrinth gleich, mit kilometerlangen Tunnels, Gängen, Hallen, Kammern und Sälen in der unbekannten Tiefe der Erde, Agarthi/Agartha genannt. Nach einer indischen Legende soll es irgendwo unter dem Himalaya-Massiv eine unterirdische Stadt oder unterirdische Bibliothek mit dem Namen Agartha geben, die das gesamte Wissen der Menschheit seid Tausenden Jahren verbirgt und hütet.  Was könnte hinter solchen und ähnlichen Sagen und Legenden stecken? Dieser Frage geht der Mystery-Jäger Wilfried Stevens in diesem Gast-Artikel genauer auf den Grund.

 

 

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ein Gast-Artikel von Wilfried Stevens

Legenden über eine unterirdische Welt oder Stadt des Wissens, dessen Eingang sich irgendwo in den Bergen des Himalaja befindet? Tatsächlich erzählen ebenso die Bergleute im Himalaya-Gebiet, das eine alte verborgene Drachenstadt der ersten Menschheit, die noch mit Drachen zusammen lebte, tief unter den Bergen geben soll. Doch der Zugang ist unter einem See versteckt. Im Kaukasus erzählt man die Sage eines Volkes aus dem äußersten Süden, das Zuflucht im äußersten Norden suchte und nie mehr gesehen worden war.

Das Wissen der Menschheit

In dieser Stadt und/oder Bibliothek, so sind sich alle Legenden inhaltlich ähnlich, hätt­en­ sich­ Reste­ einer­ vorsintflutlichen Menschheit erhalten, die noch rechtzeitig von einem versunkenen Kontinent­ geflüchtet­ sei, der vor mehr als 9.000 Jahre unterging. ­Auch­ soll­ dieses Höhlensystem mit anderen Eingängen, in weit entfernten Gegenden, in Verbindung stehen. Das unterirdische Reich Agartha erstreckte sich einst über alle unterirdischen Gänge der Welt, so das Mysterium, doch als sich die Erde wandelte, wurde viele Eingänge verschüttet. In Nepal erklärte mir mal ein Schamane, das im tiefsten Innern das alte Wissen gehütet wird. Das der unbekannten und der bekannten Menschheit/en, das der unbekannten und der bekannten Welten, alle Antworten der unbekannten und der bekannten Fragen, bewacht von Dämonen, Drachen und Kriegern…irgendwann kommen sie zurück zur Oberfläche und werden unsere Richter sein ….

Wie auch immer welche Versionen mit mehr oder weniger Glaubensinhalten es gibt,­ tat­sächlich­ finden­ wir­ auf­ der­ ganzen Welt nicht nur viele unterirdische Anlagen und künstliche Höhlensysteme, sondern auch die vielen Mythen, Legenden und mündlichen Überlieferungen als ständige Begleiter, die das mythische Agartha immer wieder in unserem tiefsten Unbewussten ­aufleben ­lassen.

VIDEO: Im Erdinneren existiert eine uralte Hoch-Zivilisation! Neue Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden oder nur eine Ente? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)
VIDEO: Im Erdinneren existiert eine uralte Hoch-Zivilisation! Neue Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden oder nur eine Ente? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)

Noch immer gibt es keine endgültige neuen Erkenntnisse bezüglich der vielen Auffassungen und Theorien über Sinn und Zweck der bisher gefundenen Anlagen. Es muss hier wiederum in vieler Hinsicht kritisch differenziert­ werden.­ Vor­läufige­ Interpretationen wie „Schutzbauten“, „Fluchtstätten“, „Geheimbibliotheken“ usw. mögen wohl dem ursprünglichen Sinn solcher Anlagen noch immer am nächsten kommen, wenn man sich die Legenden von Agartha vor Augen führt.

Eine Wiederholung­ oder­ Auflistung­ der teils phantastischen Anlagen, z.B. in Südamerika, in der Türkei, in Südafrika, auf Borneo o.ä. sollte sich erübrigen. Jedermann kann darüber in einem kleinen Sortiment Literatur nach recherchieren. Doch auch dies sollte uns nicht zufrieden stellen. Ebenso wenig kann es uns nicht befriedigen, dass die Gebiete, in denen Agartha am Aussichtsreichsten­ zu­ finden­ wär­e,­ wenn es existiert hatte, noch immer wenig erforschte Gebiete sind: die Tekla-Makan-Wüste, das Altyn-Gebirge, das Kuenlun-Gebirge, die Wüste Gobi, Bhutan, und letztlich das unwirkliche Gebirgsland von Afghanistan. In all dieses Gegenden gibt es ähnliche Geschichten einer unterirdischen vergessenen Welt.

Ortswechsel: Tschufut-Kale

Eine der interessanten Anlagen ist die von Tschufut-Kale auf der Halbinsel Krim.

Die Höhlenstadt Tschufut-Kale gleicht einem Berg, der wie ein Termitenstock von Zellen und Gängen durchlöchert ist. Tschufut-Kale liegt in der Nähe des Ortes Bachtschissarai am Jaila-Gebirge. Zu dem Ort, der als eine urzeitliche Mysterien-Stätte gilt, gelangt man nur unter großer Mühe. Keine Spur von Vegetation scheint die Anlage einer menschlichen Siedlung an dieser Stelle zu rechtfertigen, und doch, so der Volksglaube, soll sich unter der Erde eine Stadt befinden. Nichts spiegelt die einstige zentrale Bedeutung dieses kleinen Areals wider. Sollte Tschufut-Kale nur eine Zufluchtsstätte­ gewesen ­sein,­ obwohl­ die Stadt über Jahrtausende weiter benutzt wurde? Ist Tschufut-Kale ein Vorläufer von Agartha oder gibt es hier einen Zugang?

VIDEO & ARTIKEL: UFO-Basis im Himalaya gefunden? Neues aus den „Google Earth X Akten“ und die Hintergründe. (Bild: Google Earth / L. A. Fischinger)
VIDEO & ARTIKEL: UFO-Basis im Himalaya gefunden? Neues aus den „Google Earth X Akten“ und die Hintergründe. (Bild: Google Earth / L. A. Fischinger)

Tartaren, Avaren, Chazaren, Ostgoten und die nordiranischen arischen Alanen haben hier zeitweise während der letzten beiden vorchristlichen Jahrtausende gehaust. Ebenso die Juden, woran noch der Name des Ortes „Tal Josaphat“ erinnert. Und vor den Juden waren es die Asen (nicht das Göttergeschlecht, mit dem dieses­ Volk­ häufig­ verwechselt­ wird),­ deren Ur-Heimat zu Füßen des Kaukasus am Asowschen Meer gelegen haben sollen. Noch immer ist Tschufut-Kale ein Rätsel und über die Erbauer wissen wir nichts. Selbst die alten Griechen fürchteten die Gegend, herrschte dort doch Totengott Hades.

In der Bibel finden wir einen Hinweis auf das Tal Josaphat. Es ist ein „symbolischer“ Ort, an dem der­ Tag­ des­ Gerichts­ statt finden­ soll.­ Christlich wird er mit dem Kidrontal identifiziert.­ In­ Joel,­ im­ Alten Testament, heißt es ab 3,3:

Ich werde wunderbare Zeichen wirken am Himmel und auf der Erde, Blut und Feuer und Rauchsäulen. Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des Herrn kommt, der große und schreckliche Tag.  (…) versammle ich alle Völker und führe sie hinab zum Tal Joschafat (ist identisch mit Josaphat). Die Völker sollen aufbrechen und heraufziehen zum Tal Joschafat. Denn dort will ich zu Gericht sitzen über alle Völker ringsum.

Ist dies vielleicht die Erklärung für einen solchen (Schutz-)Bau? Kann Tschufut-Kale das Tal Josaphat sein oder ist das nur die Urerinnerung an eine urzeitliche Katastrophe, die an das „Jüngste Gericht“ im Tal Josaphat erinnert?

Afghanistan – die Steine von Bamian

Aufbruch in die innere Erde: Deutsche Hohle Erde-Expedition in das Erdinnere wollte „Agartha“ finden – doch die Crowdfunding-Finanzierung scheiterte! (Bild: Google Earth / gemeinfrei / Montage L. A. Fischinger)
Aufbruch in die innere Erde: Deutsche Hohle Erde-Expedition in das Erdinnere wollte „Agartha“ finden – doch die Crowdfunding-Finanzierung scheiterte! (Bild: Google Earth / gemeinfrei / Montage L. A. Fischinger)

Wenn wir der Legende folgen, finden­ wir­ unter anderem im­ Norden­ von­ Afghanistan hochinteressante Spuren! In der Provinz Kapisa, nordwestlich von Kabul, befinden­ sich­ die­ Ruinen­ der­ Stadt­ Bamian (auch Bamiyn). Man schätzt, dass dort rund 12.000 Behausungen in den Fels gehauen wurden. In früheren Zeiten soll dieser Ort „Theben des Ostens“ genannt worden sein. Andere Quellen bezeichnen den Ort als „Theben des Orients“ (Ghulghuleh). Im Jahre 1221 wurde er durch Dschingis Khan geplündert und zerstört. Das ganze Tal, in dem die alte Stadt liegt, ist voller Höhlen und Grotten, in denen buddhistische Mönche viele Jahrhunderte gelebt und viele Manuskripte angehäuft haben. Diesen Texten gesteht man – wie vielen buddhistischen Schriften – ein hohes Alter zu.

Noch heute kann man respektvoll (wenn auch stark zerstört) staunend drei aus dem Felsen heraus gehauene Buddha-Kolossalstatuen betrachten. Die Legende berichtet, das diese Figuren einst anders aussahen und als die „Wächter“ der geheimnisvollen Stadt Bamian bezeichnet wurden, wo es eine Eingang zur Unterwelt geben soll. Die größte Statue ist 53 Meter hoch, also etwa zweieinhalb-mal so hoch wie die vertraute Sphinx von Gizeh. Die zweite Figur misst 35 Meter und die dritte Statue „nur“ noch zehn Meter. Angeblich sollen noch zwei weitere Statuen vorhanden gewesen sein; also insgesamt fünf „Wächter“.

Hier soll einst ein Lamapriester mit dem Namen Tourgout gelebt haben, der angeblich die unterirdische Stadt selber gesehen habe. Er erzählte von dieser geheimnisvollen Welt:

“… die große Bibliothek muss man erst durch 3 Tore, 3 Gänge und dann durch 3 Türen finden, aber nur ein wacher Geist schafft es zum tiefen Eingang…dort findest Du eine großen verlassenen Ort, Gänge und Stollen, für die man Tage braucht um sie zu durchgehen…eiserne Wächter durchwandern das alte Reich…das was Du siehst, wird Deinen Geist verwirren und wenn Du nicht schnell umkehrst, wirst Du den Tod finden…”

Das Tal von Bamian/Bamiyan - Eingang in eine verlorene Welt? (Bilder: gemeinfrei/WikiCommons)
Das Tal von Bamian/Bamiyan – Eingang in eine verlorene Welt? (Bilder: gemeinfrei/WikiCommons)

Die Umgebung von Bamian ist nicht weniger rätselhaft. Das nur wenige Kilometer entfernten Ajdartal birgt das Geheimnis einer 250 Meter langen, 80 Meter hohe und etwa zehn Meter dicke Mauer, die aus dem Fels gehauen wurde, und kaum als künstlich bearbeitet auffällt.

Oben in der Mitte klafft eine etwa 40 Zentimeter breite und sehr tiefe Längsspalte, die oft fälschlicherweise als Erdbebenriss erklärt wird. Tief im Innern der Mauer und außerhalb finden sich viele heiße Springquellen, die die einstigen, uns unbekannten Erbauer von Bamian zu nutzen wussten. Viele Kanäle und Spalten führen tief in die Erde, und niemand weiß, wer sie einst erbaut hatte.

Epilog

Agartha oder Agarthi, das unterirdische Reich, Stadt oder Bibliothek, bleibt­ ein­ Mysterium unserer unverstandenen Vergangenheit.

Doch unter der Berücksichtigung, das man vom Kaukasus, über Afghanistan bis nach Nepal die gleichen Legenden und Sagen hört, trotz mancher Ausschmückung, dann scheint es doch so zu sein, das alle auf einen Ort hinweisen, tief unter Erde, der noch unentdeckt scheint …

 

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Unterirdische Rätsel in Ägypten: Alles ein Werk der Pharaonen?

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Schacht-Ausgrabungen in Gizeh zwischen Cheops-Pyramide und Chephren-Aufweg (Fischinger)

Unter dem Wüstensand ist noch viel verborgen, nicht zuletzt auch in Ägypten. Im folgenden Bericht stellt Armin Risi drei Beispiele von unterirdischen Rätseln vor, die in der Öffentlichkeit und auch in Ägyptologiekreisen weitgehend unbekannt sind.

von Armin Risi (ca. 2008)

Die Megalith-Anlagen Ägyptens, angefangen mit den großen Pyramiden, sind Weltwunder, die auch heute noch mit vielen offenen Fragen verbunden sind. Weniger bekannt ist, daß es in Ägypten auch unterirdische Megalith-Bauwerke gibt, die nicht minder rätselhaft sind. Die meisten dieser ober- und unterirdischen Bauten sind ohne Inschriften, also anonym. Und wie die Bezeichnung “Megalith-Anlage” sagt, ist auch die Größe der verwendeten Steine ein auffälliges Merkmal, wobei viele dieser Mega-Quader mit einer maschinenhaft anmutenden Präzision “zugeschnitten” sind.

Im Herbst 2005 war es meiner Lebenspartnerin, Silvia Siegenthaler, und mir möglich, zwei unterirdische Anlagen zu besuchen, die weitgehend unbekannt und für die Öffentlichkeit, ja sogar für “gewöhnliche” Forscher verschlossen sind: die Monolithkammer bei der Unas-Pyramide von Sakkara und die Osiris-Krypta von Giza. Diese zwei unterirdischen Anlagen plus eine fast vergessene Entdeckung aus dem Jahr 1980 sollen im vorliegenden Artikel vorgestellt werden.


Die Kapitel des Artikels:

  • Die Schacht-Anlage bei der Unas-Pyramide
  • Das Größenproblem
  • Granit
  • Pyramiden – wirklich alles schon geklärt?
  • Steilhang und Granit vor der Sphinx
  • Die Osiris-Krypta von Giza
  • Die ersten zwei unterirdischen Ebenen
  • Keine Grabanlage!
  • Die dritte Ebene
  • Ein weiterer Gang?
  • Eine Hypothese zum Zweck dieser Anlagen
  • Wer waren die Erbauer?
  • Literatur

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Die Stufenpyramide von Sakkara und ihre rätselhafte Unterwelt: bald Ziel für den Massentourismus?+++ Video +++

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VIDEO: Die Stufenpyramide von Sakkara und die Unterwelt: Bald für Touristen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Die Stufenpyramide von Sakkara und die Unterwelt: Bald Ziel für Touristen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Südlich von Gizeh und der berühmten Cheops-Pyramide liegt die Stufenpyramide von Sakkara von Pharao Djoser. Mit etwa 4.700 Jahren offiziell nicht nur die älteste Pyramide in Ägypten sondern der Welt. Doch nach Sakkara reisen ungleich weniger Touristen wie zu den großen Pyramiden von Gizeh oder in das Tal der Könige bei Luxor. Die ägyptische Altertümerverwaltung möchte das ändern und gibt das Innere der Stufenpyramide jetzt für Besucher frei. Doch sicher nur einen winzigen Teil der riesigen und einzigartigen Unterwelt der Pyramide. Doch in oder besser unter Sakkara sollen sich noch weit mehr Rätsel und Mysterien befinden, wie Ihr in diesem YouTube-Video erfahrt.


Die Geheimnisse von Sakkara

Die Stufenpyramide von Sakkara in Ägypten gehört zu den berühmtesten Monumenten der Welt. Mit rund 4.700 Jahren auch zu den ältesten Bauwerken, die unsere Ahnen erbaut haben.

Und obwohl sie nur etwa 45 Autominuten südlich von Kairo und vor allem den legendären Pyramiden von Gizeh liegt, besuchen ungleich weniger Touristen die beeindruckenden Stätten von Sakkara.

Das will die ägyptische Altertümerverwaltung jetzt ändern. Nach vielen Jahren der Renovierung soll auch erstmals überhaupt das Innere der Stufenpyramide des Pharao Djoser für Besucher geöffnet werden. In der Hoffnung damit den Tourismus anzukurbeln, wie es aus Ägypten hieß.

Doch was dabei übersehen wird ist die Tatsache, dass wohl nur ein winziger Teil der Unterwelt dort für Touristen geöffnet wird. Das unterirdische Kammersystem der Stufenpyramide ist nämlich in ihren Außenmaßen und in ihrer Bauart einzigartig.

Ein wahres Labyrinth, das für normale Touristen zu gefährlich ist! Doch in oder besser unter Sakkara sollen sich noch weit mehr Rätsel und Mysterien befinden, wie Ihr in diesem YouTube-Video erfahrt.

Bleibt neugierig …

Video vom 19. Jan. 2020 auf Fischinger-Online

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Das Rätsel von Royston Cave: Tempelritter oder Steinzeit? Wer schuf diese seltsame Höhle? YouTube-Video

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Das Rätsel von Royston Cave: Woher stammt diese künstliche Höhle und wie alt ist sie tatsächlich? (Bild: gemeinfrei)
Das Rätsel von Royston Cave: Woher stammt diese künstliche Höhle und wie alt ist sie tatsächlich? (Bild: gemeinfrei)

Wir schreiben den August 1742: Bei Arbeiten in dem nördlich von London gelegenen Ort Royston wird ein kleiner Schacht gefunden, der ca. fünf Meter senkrecht in die Tiefe reichte. Doch da endete er nicht einfach, sondern führte in eine über fünf Meter hohe Kammer in Form einer Glocke, die über und über mit Felszeichnungen übersät ist. Was war diese unterirdische Geheimkammer, in der auch die legendären Tempelritter gewirkt haben sollen? Mehr zu diesem Mysterium der Archäologie in einem neuen YouTube-Video von mir.

 

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Eine unterirdische Kammer in Form einer Glocke mit einem unteren Durchmesser von fast acht Metern – das klingt spannend!

Ist sie aber wirklich erst in christlicher Zeit angefertigt worden? Etwa von den sagenumwobenen Tempelrittern, wie es heißt? Oder haben Christen wie eben die Templer sie nur für sich in Anspruch genommen?

Ein spannendes Mysterium der Archäologie aus Großbritannien.

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Archäologen fanden in Sakkara (erneut) dutzende ungeöffnete Sarkophage (+ Video)

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Archäologen fanden in Sakkara dutzende ungeöffnete Sarkophage (Bild: Fischinger-Online)
Archäologen fanden in Sakkara dutzende ungeöffnete Sarkophage (Bild: Fischinger-Online)

Am 3. Oktober gab der ägyptische Antikenminister Khalid al-Anani bekannt, dass Archäologen in der Nekropole von Sakkara fast 60 Sarkophage mit Mumien entdeckt haben. Der zweite Fund dieser Art innerhalb weniger Wochen. Sie waren fast 2.600 Jahre verborgen und ungeöffnet geblieben. Für die Ägyptologen eine Sensation. Was die Entdeckungen so spannend macht, was sie sind und was sie nicht sind, erfahrt Ihr hier.


Die Nekropole von Sakkara

Denkt man an Sakkara, dann denken die meisten Menschen an die dortige Stufenpyramide von Pharao Djoser. Sie gilt als ältestes Monument ihrer Art weltweit und als die erste Pyramide Ägyptens. Vielleicht hat der ein oder andere auch mal etwas vom unterirdischen Serapeum (s. a. Video unten) dort gehört.

Mehr weiß der Laie kaum von der Nekropole von Sakkara.

Sie liegt südlich von Kairo und den Pyramiden von Gizeh und kaum ein normaler Tourist verirrt sich hierher. Zumindest im Vergleich mit Gizeh und den dortigen Pyramiden und der Sphinx verschlägt es ungleich weniger Besucher nach Sakkara. In der Archäologie und der Erforschung der Geschichte Ägyptens wiederum kann diese Stätte nicht hoch genug eingestuft werden. Sie gilt als eine der wichtigsten und herausragendsten Stätten der gesamten Geschichte und Kultur des Landes überhaupt.

Deshalb sind hier seit Jahrzehnten Archäologen am Werk. Emsige Ausgräber, die wissen, dass Sakkara weit mehr zu bieten hat, als “nur” die dortige Stufenpyramide. Und sie wissen, dass sich die Nekropole in der Wüste vor allem durch Eines in nichts von den zahlreichen anderen Stätten dieser Art in Ägypten unterschiedet: Hier waren die alten Ägypter über Jahrtausende hinweg aktiv. Über Dynastien hinweg.

4.000 Jahre lang Kultstätte

Vor genau diesem Hintergrund muss man die neuen archäologischen Funde betrachten, die jetzt für Furore sorgen. Denn das Hauptgebäude, die eigentliche Stufenpyramide des Herrscher Djoser, stammt aus der 3. Dynastie und wurde um 2650 vor Christus erbaut. Damit ist sie nach Meinung der Ägyptologen die erste Pyramide im ganzen “Land der Pyramiden” am Nil überhaupt. Erst später folgten die Pyramiden von Gizeh in der darauf folgenden Dynastie.

Dabei wurde Sakkara im Volk jedoch nicht vergessen. Wie auch beispielsweise in Gizeh bauten auch Generationen später die Ägypter hier Gräber und weitere Pyramiden. In Sakkara alleine entstanden so im Laufe der Jahrtausende rund 20 Pyramiden und noch mehr Grabanlagen. Sie reichen vor allem bis in die 19. Dynastie hinein. Also in das sogenannte “Neue Reich”, das Ägyptologen auf die Zeit von ca. 1550 bis 1070 vor Christus datieren. Einige Gräber und einfache Pyramiden sind dort erst erbaut worden, als die Djoser-Pyramide schon rund 1.400 Jahre stand.

Verschiedene Anlagen und Bestattungen in Sakkara sind sogar noch jünger. Zum Teil erst aus der 26. Dynastie (etwa 664 bis 525 vor Christus) und damit aus der Spätzeit des Reiches. Unglaubliche 4.000 Jahre nachdem Djoser dort seine Pyramide bauen ließ.

Aufgrund dieser langen Nutzung des Gebietes sind immer neue Funde dort alles andere als ungewöhnlich. 2009 wurden beispielsweise eine Reihe bisher unbekannter und zum Teil riesiger Gräber der 26. Dynastie dort entdeckt. Erst Anfang 2009 fanden Archäologen 30 Mumien aus dieser Dynastie, die in einer Grabanlage der 6. Dynastie (ca. 2318 bis 2168 vor Christus) lagen. Sie wurden also in eine Grabkammer gelegt, die bereits fast 2.000 Jahre zuvor dort angelegt wurde. Auch das ist nicht ungewöhnlich.

Spektakuläre Mumien-Funde

So machen die Forscher dort immer wieder neue Funde aus verschiedenen Epochen. Wie aktuell jene Entdeckung von 59 Sarkophagen, die am 3. Oktober vom ägyptischen Antikenminister Khalid al-Anani bekannt gegeben wurde. Nach seinen Angaben seien diese etwa 2.500 bis 2.600 Jahre alt und wurden seit dem nicht wieder geöffnet. Er selber war bei der Öffnung eines Exemplars dabei, und zeigte sich sich begeistert über den Erhaltungszustand der darin befindlichen Mumie. “Als wäre sie erst gestern mumifiziert worden”, so al-Anani.

Sie reihen sich in einer ganzen Anzahl ähnlicher Funde ein, die bei aktuellen Ausgrabungen in Sakkara in den letzten Monaten gemacht wurden. Im August und September fanden die Archäologen bereits noch verschlossene Sarkophage aus dieser Zeit. Erst 13 Exemplare, dann weitere 14. Und im November 2019 stießen die Forscher dort auf eine ungewöhnliche Grabanlage, in der sich 75 Statuen von Katzen befanden. Eine ungewöhnlich hohe Anzahl, bei sich auch zahlreiche mumifizierte Tiere fanden.

Die Särge lagen unter fast neun Metern von Trümmern in rund 12 Metern Tiefe. Nach einer ersten Einschätzung der Archäologen könnte es sich um die Mumien von Beamten und Priestern handeln, die in Sakkara als heilige Nekropole die Kulte weiterführten. Bald vier Jahrtausende nach Pharao Djoser. Somit stehen die Funde – so spektakulär sie auch sind – nicht in direktem Zusammenhang mit der noch immer geheimnisvollen Stufenpyramide als das herausragende Monument von Sakkara.

Unendliche Arbeit für die Wissenschaft

Sie zeigen aber mehr als eindrücklich, was im Sand Ägyptens noch alles auf seine Entdeckung wartet. Auch die ägyptischen Archäologen sind mehr als stolz auf diese Funde. Vor allem, wie al-Anani und andere betonen, da sie nur von ägyptischen Wissenschaftlern gemacht wurden. Denn auch sie haben aufgrund von “Corona” mit weitreichenden Einschränkungen bei ihrer Arbeit zu kämpfen.

Die Zeitung “Arab News” zitierte am 4. Oktober al-Anani mit den Worten:

Wir hatten seit März aufgrund der COVID-19-Beschränkungen keine Gelegenheit mehr, eine Entdeckung anzukündigen, aber wir haben gegen solche Bedingungen gekämpft und seit August härter gearbeitet, um weitere Geheimnisse dieser großen Zivilisation zu graben und aufzudecken.

Für Ägyptologen bedeuten die neuen Funde noch viel Arbeit. Nicht nur, dass diese zumindest teilweise in das neue Ägyptische Museum bei Gizeh kommen sollen, sondern auch, da nach dem Fund immer vor dem Fund ist. Wie die Geschichte zeigt, haben die Wissenschaftler noch nicht mal genug Zeit alle neuen Funde zu untersuchen etc., bis der Sand Ägyptens schon die nächsten Entdeckungen preisgibt.

Video zum Thema

Video vom 19. Jan. 2020 auf Fischinger-Online

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Tennisstar Novak Djokovic zu Besuch bei den “Bosnischen Pyramiden” – denn die helfen laut ihrem Entdecker gegen Corona-Viren (+ Videos)

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Tennisstar Novak Djokovic zu Besuch bei den Bosnischen Pyramiden - denn die können Corona heilen (Bilder: gemeinfrei PixaBay & Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
Tennisstar Novak Djokovic zu Besuch bei den Bosnischen Pyramiden – denn die können Corona heilen (Bilder: gemeinfrei PixaBay & Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Novak Djokovic ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Tennisspieler der Welt. Ein Star, der zahlreiche große Turniere für sich entscheiden konnte. Nachdem er vor geraumer Zeit weltweit negative Schlagzeilen durch wilde Partys bei einer Adria-Tour machte – bei den auf jeglichen “Corona-Schutz” verzichtet wurde, wodurch es zu zahlreiche Infektionen kam -, ist er nun zurück in den Medien. Wieder mit Negativschlagzeilen. Denn er besuchte die “Bosnischen Pyramiden” bei Visoko in Bosnien und Herzegowina, die nach ihrem Entdecker Sam Osmanagich ein “Gegenmittel” gegen das Corona-Virus sind.


Novak Djokovic und die “Bosnischen Pyramiden”

Novak Djokovic ist ein großer Name im Sport. Im Profitennis sind seine Leistungen und zahlreichen Siege (unter anderem 17-mal Grand-Slam-Gewinner) unbestritten und schon legendär.

Vor einiger Zeit machte der Sportstar aber weltweit durch Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam. Bei einer Tour durch die Adria, bei der auch andere Größten des Sport (Tennis) anwesend waren, kam es zu einer ganzen Reihe von Corona-Infektionen. Ohne Schutzmaßnahmen, die wir seit Monate alle nur zu gut kennen, haben die Sportler und ihre Gäste bei dieser Reise gefeiert, so dass sich letztlich auch Djokovic mit COVID-19 infizierte.

Ein Aufschrei ging durch die Medienlandschaft. “Unverantwortlich” sei diese Adria-Tour gewesen, da war sich die Presse einig. Letztlich musste die Reise sogar abgebrochen werden. Der Tennisstar ist nun jedoch wieder wohlauf und genesen ä- und erneut in den Schlagzeilen.

Wie verschiedene Zeitungen und vor allem die Boulevardmedien berichten, besuchte Novak Djokovic die “Bosnischen Pyramiden“. Jene Berge unweit des Ortes Visoko, die von ihrem Entdecker (oder Promoter) Dr. Sam Osmanagich als archäologische Sensation angesehen werden. Grenzwissenschaftlich interessiere kennen diese “Pyramiden von Bosnien” bereits seit vielen Jahren. Und auch auf diesem Blog und meinem YouTube-Kanal wurde immer mal wieder über sie berichtet.

Inzwischen sind sie ein Magnet für Touristen. Der Fremdenverkehr um die “Pyramiden” boomt wie die zuvor, wie Ihr im 1. Video unten erfahrt. Nun hat sich auch Tennisstar Djokovic offensichtlich diesem Touristenstrom angeschlossen und gleich auch Fotografen mitgebracht. Mit auf dem Programm stand auch ein Treffen mit Osmanagich persönlich, der auch Bilder davon bei Facebook veröffentlichte.

Die “Pyramiden von Bosnien” als “Heilmittel” gegen Corona

Novak Djokovic sein Besuch bei Osmanagich und dessen “Bosnischen Pyramiden” ist offensichtlich rein privater Natur. Zumal der Sportler selber aus der Region stammt, da er 1987 in Belgrad geboren wurde. Damals noch die Hauptstadt von Jugoslawien, heute von der Republik Serbien.

“Der beste Tennisspieler der Welt, Novak Djokovic, besucht die Pyramiden in Visoko”, schrieb beispielsweise die “Sarajevo Times” am 13. Juli über diesen Besuch. Mit dabei seien seien Eltern und der Ausflug wäre bereits seit zwei Monaten geplant gewesen, so die Zeitung weiter. Worauf sich aber die Medien und die Boulevardpresse vor allem aktuelle stürzen, sind Aussagen von Osmanagich selber über die angebliche “Heilkraft” des Ortes.

Die Pyramiden und die dortigen Tunnel sollen “elektromagnetische, Ultraschall- und ionisierte Energien mit heilenden Eigenschaften haben”, wie es “Sarajevo Times” unter Berufung auf Osmanagich schreibt:

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Konzentration negativer Ionen, die die Atmosphäre von Bakterien und Viren befreien, im Tunnel signifikant höher ist als gewöhnlich, was die vorteilhafte Wirkung des Tunnels auf den menschlichen Körper erklärt.

Und Osmanagich wird mit den Worten zitiert:

Eine Heilkammer befindet sich 220 Meter vom Eingang zum unterirdischen Tunnellabyrinth Ravne entfernt. Menschen mit Problemen wie Asthma, Bluthochdruck, erhöhtem Zuckergehalt und ähnlichen Problemen können sie genau lösen, indem sie in dieser Heilkammer bleiben. Wenn wir den Tunnel betreten, hat unser Körper keine Feinde und unsere Zellen können in Ruhe arbeiten und unseren Körper ohne Störungen erneuern.

Damit nicht genug, denn Osmanagich behauptete in einem TV-Interview mit “FaceTV”, dass die “Pyramiden von Bosnien” ein “Heilmittel” gegen Corona sind.

Wir haben in Bosnien zwei Heilmittel gegen das Corona-Virus. Du (der TV-Moderator, Anm. LAF) sagst, das Virus habe keine Gegner. Das hat es aber. Der Fein des Virus sind negative Ionen.

 Sam Osmanagich: “Guru” und “Wunderheiler”?

Für verschiedene Zeitungsredakteure ist das Treffen von Osmanagich mit Djokovic damit ein gefundenes Fressen. Wie ein Blick in den Blätterwald zeigt, geht es nicht um die anderen Spekulationen des Osmanagisch um die Berge bei Visoko, sondern es wird sich auf diese “Heilungen” konzentriert. Auch wenn der Hinweis, dass Archäologen die “Pyramiden von Bosnien” als Unsinn ablehnen, nirgendwo fehlt.

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Sam Osmanagich sei ein“Guru” und “Wunderheiler”, so ist es den Berichten zu entnehmen. Fraglos klingt es auch mehr als fragwürdig, dass seien “Pyramiden” bzw. unterirdische “Heilkammer” solche Zauberkräfte besitzt. Zumal es mehr als unklar ist, was der “Guru” mit seinen “negativen Ionen” genau meint.

Ein Ion ist nichts weiter als ein Atom oder Molekül, dass entweder mehr oder weniger Elektronen hat, als im Normalzustand. Ionen mit ein oder mehr Elektronen zu wenig sind positiv geladen, während man bei zu vielen Elektronen von einer negativen Ladung spricht. Einfache Grundlagen der Physik aus der Schule. Warum aber Ionen mit zu vielen Elektronen Corona-Viren heilen oder besser gesagt unschädlich machen sollen, bleibt wohl das Geheimnis von Osmanagisch. Ein “Wunderheiler”, wie ihn die Presse bezeichnet, ist er damit meiner Meinung nach aber noch lange nicht.

“Ein Zufall, dass Djokovic den Ort nach seinem positiven Coronafall besucht”, fragt zum Beispiel die Zeitung “Blick” in diesem Zusammenhang. Immerhin ist den Meldungen zu entnehmen, dass der Tennisspieler bereits in der Vergangenheit “steile” oder “krude” Thesen verbreitet haben. Hierbei wird er vielfach mit dieser Aussage zitiert:

Ich kenne einige Leute, die durch energetische Transformationen, durch die Kraft von Gebeten, durch die Kraft von Dankbarkeit, das giftigste Essen oder vielleicht das giftigste Wasser in das Wasser mit der größten Heilkraft verwandelt haben, weil Wasser reagiert. Wissenschaftler haben bewiesen, dass die Moleküle im Wasser auf unsere Emotionen, auf das, was gesagt wurde, reagieren.

Fragelos eine Anspielung auf die “Heilkraft des Wassers“, wozu in den letzten Jahren immer wieder Bücher erschienen sind. Vor allem nach den Experimenten des “Alternativmediziner” Masuro Emoto aus Japan, der angeblich belegt haben will, dass Wasser “Gefühle” hat. Das sogenannte “belebte Wasser” ist hierbei ebenso in vielerlei Munde.

Wissenschaftlich anerkannt ist davon nichts. Vielmehr hat die Skeptiker-Gruppe “James Randi Educational Foundation” bereits 2003 eine Millionen Dollar Preisgeld für den wissenschaftlichen Nachweis für Emotos Behauptungen ausgeschrieben …

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Rätselhaftes Höhlensystem in Rumänien entdeckt: Trafen sich hier Dinosaurier und Menschen?

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Menschen in Zeiten der Saurier? Mysteriöse Berichte aus Rumänien (Bild: P. Krassa / gemeinfrei / Fischinger-Online)
Menschen in Zeiten der Saurier? Mysteriöse Berichte aus Rumänien (Bild: P. Krassa / gemeinfrei / Fischinger-Online)

Stellt ein “sensationeller Fund aus Rumänien die Geschichte auf dem Kopf”, wie es in einem Artikel in einem Magazin zur Prä-Astronautik vor rund 30 Jahren hieß? Damals berichtete der bekannte Phänomene-Jäger und Autor Peter Krassa von der rätselhaften Geschichte, das im Osten von Rumänien ein künstliches Tunnelsystem entdeckt wurde, das aus dem Zeitalter der Dinosaurier zu stammen schien. Nach der anerkannten Entwicklungsgeschichte des Menschen wäre das unmöglich und tatsächlich eine Sensation. Wie kam es zu dieser spektakulären Entdeckung und was genau könnten die Hintergründe sein? In bin der ganzen Sache in Rumänien einmal genauer nachgegangen. Die Hintergründe und Details erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

65 Millionen vor Christus

Es ist schon erstaunlich, was es in der Welt der Rätsel der Menschheit und der Grenzwissenschaft und Mystery Files alles für Fragen, Thesen und Themen gibt. Die Frage, ob Menschen und Dinosaurier sich einstmals real begegnet sind, gehört ohne Zweifel dazu. Zumal diese Annahme allem widerspricht, was fleißige Anthropologen und Evolutionsforscher über die Herkunft der Menschheit heute wissen.

Dennoch verweisen eine Vielzahl von Veröffentlichungen der Grenzwissenschaft seit Jahrzehnten auf Funde, die Menschen oder sogar “Riesen” in den Zeiten der Urzeitechsen belegen sollen. Von versteinerten Fußspuren bis hin zu Funden in uralten geologischen Erdschichten, ist alles dabei. Selbst die Krim-Krise zwischen Russland und der Ukraine soll genau darin ihre Ursachen haben: Angeblich wurden auf der Halbinsel Krim Pyramiden aus dem Zeitalter der Dinosaurier vor Millionen von Jahren gefunden worden sein. Mehr dazu in diesem YouTube-Video von mir HIER.

Eigentlich kann das so jedoch alles nicht sein.

Die Entwicklungsgeschichte der Menschheit sagt klipp und klar, dass der Einschlag eines Killer-Asteroiden im heutigen Mexiko vor rund 65 Millionen Jahren den Dinosauriern den Untergang brachte. Es war der letzte Todesstoß aus dem All für diese Urzeitmonster. Nach und nach verschwanden sie aufgrund der Folgen dieses Einschlages und wahrscheinlich anderer Faktoren. Das aber machte, so heißt es weiter, den Weg frei für Säugetiere auf diesem Planeten Erde und Millionen Jahren später betrat der Mensch die Bühne der Erdgeschichte.

Menschheit vs. Dinosaurier

Diese, als gesichert geltenden Aussagen der Wissenschaft, zweifeln immer wieder verschiedene Autoren der Mysterien der Welt an. Sie verweisen auf eben solche Funde, die dem Weltbild der Entstehung der Menschheit widersprechen sollen (s. auch YouTube-Video HIER).

Dinosaurier im Dschungel Afrikas – noch heute? Der Mythos vom Mokele-Mbembe (Bild: Mystikum Magazin)
ARTIKEL: Dinosaurier im Dschungel Afrikas – noch heute? Der Mythos vom Mokele-Mbembe (Bild: Mystikum Magazin)

Es stellen sich bei diesem fraglos spekulativen Thema eigentlich zwei einfache Fragen:

  1. Gab es eine “Menschheit” schon in den Zeitaltern der Dinosaurier?
  2. Gab es Dinosaurier noch in den Tagen der uns bekannten Kulturen und Völker (und gibt es solche “überlebende” Tiere vielleicht sogar noch heute)?

Ergänzen könnte man noch, dass die “anerkannten Datierungen” der Erdgeschichte vielleicht einfach falsch sind. Aber Saurier noch in historischer Zeit? Auch das wird gar nicht mal so selten diskutiert.

Nicht nur dahingehend, dass diese mutmaßlich noch existierenden Kreaturen als Vorlage für die weltweite “Drachen-Mythologie” Pate standen. Nein, auch, ob es vielleicht noch heute beispielsweise eine Art Urzeitechse in Zentralafrika gibt, die Mokele-Mbembe genannt wird (s. auch mein Buch HIER).

Unerwähnt darf in diesem Zusammenhang natürlich nicht das “Ungeheuer von Loch Ness” in Schottland bleiben. Als das berühmteste Monster der Welt, ist “Nessie” immer wieder Gegenstand von Spekulationen und Untersuchungen. Hierbei ist die Hypothese beliebt, dass “Nessie” ein überlebender Saurier sein könnte. Eine Kreatur der Gattung Plesiosaurus, die eigentlich mit den Dinosauriern ausgestorben sein sollen.

Beweise, harte Fakten, unwiderlegbare Funde oder wissenschaftliche Belege gibt es für keinen der beiden Punkte oben. Und wenn, dann wurden diese nie verifizierbar untersucht und vor allem in der wissenschaftlichen Community anerkannt.

Interessant ist dabei, was vor Jahren aus dem Osten von Rumänien zu erfahren war: Dort wurden angeblich Spuren und Abbildungen einer vollkommen fremden Zivilisation entdeckt, die im Zeitalter der Sauer dort existiert haben soll. Ähnlich, wie es Abbildungen auf der ganzen Welt zeigen, auf denen seltsame “Monster” und Menschen in Koexistenz zu sehen sind.

Eine rätselhafte Metallplatte

„Es begann mit einem Anruf“, so der Mystery-Autor Peter Krassa 1991 in dem Magazin „Ancient Skies“ (Nr. 1/1991). Einem Anruf, in dem jemand Krassa eine mehr als ominöse Geschichte erzählt.

Der Anrufer bei Krassa war der Rumäne Eugen Tanvuia, der damals von einer sensationellen Entdeckung berichtete, die in seinem Heimatland gemacht wurde. Bauarbeiter, so Tanvuia weiter, fanden im Herbst 1990 bei Arbeiten im Zentrum der rumänischen Stadt Jassy (Iaşi) die Hinterlassenschaften einer fremden Kultur. Eine unbekannte Menschheit, die vor Millionen von Jahren hier existiert haben könnte!

Es war ein Zufallsfund. Die Arbeiter in Iaşi waren mit Tätigkeiten an einem Gebäudefundament beschäftigt, als sie unvermittelt einen künstlichen Eingang ins Erdinnere fanden. Eine runde Metallplatte von ca. drei Metern Durchmesser lag auf diesem Eingang und versperrte so vorerst den Zugang zu einem unterirdischen Höhlensystem.

Artikel: Sind die Wikinger “Dinosauriern” begegnet? Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen über Menschen und Saurier … (Bild: gemeinfrei / F. Calvo/Terra-Mystica.jimdo.com / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Sind die Wikinger “Dinosauriern” begegnet? Seltsames Fundstück gibt Anlass zu Spekulationen (Bild: gemeinfrei / F. Calvo/Terra-Mystica.jimdo.com / Montage: Fischinge-Online)

Geologen sollen daraufhin verständigt worden sein, die sich der Funde annahmen. Doch die Experten standen hier selber vor einem Rätsel. Auch die Legierung der riesigen Metallplatte sei ebenso ein Rätsel, wie dem Prä-Astronautik-Pionier Krassa berichtet wurde. Laut dem Anrufer Tanvuia machten daraufhin in Rumänien Gerüchte die Runde, dass diese Metallplatte “mit unserer derzeitigen Technologie nicht hergestellt werden kann”.

Die runde Deckplatte war aber nicht kahl oder ohne Schmuckwerk. Vielmehr trug sie 14 rundliche Ornamente als Verzierung, die irgendwie wie nicht von dieser Welt aussahen.

Im Zentrum von vier dieser Schmuckwerke fand sich jeweils ein Menschenabbild mit einem Schwanz und in scheinbar fremdartiger Kleidung. Zwei Ringe sind um diese Wesen angebracht, von denen der innere eine Schrift darstellen könnte.

Der äußere Ring wiederum “zeigt Darstellungen saurierähnlicher Monster” wie Tanvuia später in Wien Peter Krassa berichtete. Im Zentrum der ganzen Szenerie  befindet sich eine einzelne Darstellung eines Menschen, die wie ein Roboter aussieht, der einen Schwanz und nur drei Finger hat.

Und weiter:

Was auch bei den mit den Untersuchungen befassten rumänischen Wissenschaftlern die Frage aufwarf: Wurden auf den Reliefs humanoide Wesen einer unbekannten Menschenrasse entdeckt, die gleichzeitig mit den Sauriern lebten?

Irgendwie erinnert der Stil dieser metallenen Abdeckplatte an Maya- oder Azteken-Kunst aus Mittelamerika.

Zeichnung der rätselhaften Metallplatte, wie Peter Krassa sie 1991 veröffentlichte (Archiv P. Krassa)
Zeichnung der rätselhaften Metallplatte, wie Peter Krassa sie 1991 veröffentlichte (Archiv P. Krassa)

Unbekanntes Höhlensystem in Rumänien

Als die Arbeiter in Iaşi die schwere Metallplatte mit einem Kran endlich beiseite schaffen konnte, wurde es erst richtig spannend.

Unter dem „Deckel“ führte ein senkrechter und mit Steinen aus Granit verkleideter Schacht zehn Meter tief ins Erdinnere. Einige neugierige Geologen ließen sich herab und fanden sich an dessen Ende in einen drei Meter hohen, 4,8 Meter langen und 3,6 Meter breiten Raum wieder. Auch dieser Raum sei mit Granit verkleidet gewesen, der”wie glasiert” wirkte und ohne Fugen gearbeitet war.

Von dort aus entdecken die Forscher aber schnell, dass es noch weiter ging:

In einer Wand zeigte sich ein 2,4 Meter hoher und 1,6 Meter breiter Tunnel, durch den die Wissenschaftler bequem in einem Neigungswinkel von 30 Grad 450 Meter weiter in die Tiefe laufen konnten. So kamen sie letztlich in 90 Metern Tiefe an – und standen erneut in einem künstlichen Hohlraum. Es war eine Art “Brunnenraum”. Zumindest fanden die Geologen nach den Berichten von Eugen Tanvuia in dieser Kammer einen Granitblock in einer Wand, aus dem durch ein Loch Wasser in eine Vertiefung floss.

800 Mio. Jahre alte Mumie in Sibirien gefunden? Eine Spurensuche (Bild: W. Da-Gang)
VIDEO: 800 Mio. Jahre alte Mumie in Sibirien gefunden? Eine Spurensuche (Bild: W. Da-Gang)

Angeblich haben Fachleute im “Labor für Bakteriologie und Virologie” in Iaşi Proben dieses Wassers umfassend untersucht. Ergebnis: eine wahre Wunder- und Zauberquelle! Mit Krebs infizierte Versuchstiere waren nach drei Tagen geheilt, Viren und Bakterien ließen sich abtöten und irgendwie würde es damit gelingen “in den Zellen ein Immunsystem zu schaffen und gewisse Anomalien zu korrigieren”. Was immer das auch heißen mag …

Letztlich wurde das Tunnelsystem mit einer Betonplatte verschlossen, um dadurch Neugierige abzuhalten. Immerhin glaubte man schließlich ein Wundermittel gegen Krebs gefunden zu haben.

Erstaunlich. Seltsam. Kurios. – Was “man” da 1990 fand.

Archäologische Sensation in Rumänien?

Was mag hinter der schwammigen und überaus sonderbaren Story stecken, die Eugen Tanvuia da einst dem bekannten Autoren und Grenzwissenschaftler Peter Krassa erzählte? Hat er ihm vor rund 30 Jahren einen Bären aus den rumänischen Karpaten aufgebunden?

Tanvuia war selber Rumäne, lebte aber schon 17 Jahre in Wien, bevor er Peter Krassa diese Sache berichtete. Er war Ingenieur im Schiffbau bei der Donau-Dampfschifffahrts-Gesellschaft in Wien und kam darum auch hin und wieder in seine alte Heimat Rumänien. Auch Krassa lebte und arbeitete in Österreichs Hauptstadt.

Lebte … denn mein Kollege und Freund Peter Krassa starb leider am 11. Oktober 2005. Von ihm ist demnach nichts weiter zu erfahren. In seinem Artikel 1991 über diesen mutmaßlichen „Sensationsfund“ berichtete er noch, dass er weitere Ergebnisse zu den Vorkommnissen 1990 in Iaşi bekommen würde. Ob er diese jemals erhielt, ist fraglich.

Ernüchterung machte sich auch bei meiner Suche nach dem Informanten Tanvuia breit. Tatsächlich tauchte sein Name in einem älteren Telefonregister von Wien auf. Doch das Einwohnermeldeamt Wien teilte mir auf Anfrage mit, dass auch Tanvuia inzwischen verstorben sei. Es galt also vor Ort in Rumänien mehr über die scheinbar sensationelle Story zu erfahren.

Was stimmt? Was nicht?

Die Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg ist der deutsche Partner der Alexandru-Ioan-Cuza Universität in Iaşi. Dort konnte mir Prof. h. c. Dr. Bernhard Schröder über Vermittlung des „International Office“ tatsächlich weiterhelfen und Kontakt nach Rumänien herstellen. Dr. Schröder hatte als Ehrensenator der Universität in Iaşi Kontakt mit Prof. Dr. Calina Gogalniceanu, die bei meiner umfangreichen Recherchen helfen konnte.

„Ruinen von sehr alten Gebäuden“

Interview mit Lars A. Fischinger: Streitfall “Aluminium-Objekt von Aiud” in Rumänien. Plus YouTube-Videos (Bild: Fischinger-Online)
Interview mit Lars A. Fischinger: Streitfall “Aluminium-Objekt von Aiud” in Rumänien. Plus YouTube-Videos (Bild: Fischinger-Online)

Ich schilderte den „verrückten Fall“ von 1990 in Rumänien und Prof. Gogalniceanu wusste bereits einige Tage später mehr. Es gäbe unter der Stadt tatsächlich sehr viele künstliche Tunnel, „die unterhalb der Stadt ein Netzwerk bildeten“. Auch wurden bei Arbeiten tatsächlich „Ruinen von sehr alten Gebäuden“ gefunden, die jedoch aus Geldmangel bisher in großen Teilen immer noch nicht ausgegraben wurden.

Die Tunnelanlagen, so war weiter zu erfahren, stammen wohl aus dem 16. Jahrhundert und einige dienten offenbar als Lager für Wein. Solche Bauwerke für Wein und andere Güter unter der Erde sind auch in Deutschland bekannt. Wobei bei anderen dieser “Erdställe” genannten Tunnelsystemen die Funktion und das Alter vollkommen unklar ist.

Die Iaşi-Tunnel sind auch schon lange bekannt. Nicht erst seit 1990, wie es der Bericht von Eugen Tanvuia vermuten lässt.

Zum Beispiel habe ein M. Radu Iacoban in den 1980ger Jahren bereits eine Dokumentation über die unterirdische Welt der Stadt gedreht. Was natürlich die Entdeckungen neuer Tunnel und Kammern explizit nicht ausschließt. Viele der bekannten Tunnel stehen voll Wasser aber “es gibt kein Wasser für eine Behandlung welcher Art auch immer” in diesen, war aus Rumänien zu erfahren. Lediglich schwefelhaltiges Wasser und entsprechender Schlamm, in dem im Sommer Rheuma-Patienten Linderung suchen, ist dort bekannt.

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Die Archäologin Stela aus Iaşi wurde von Prof. Gogalniceanu bei meinen weiteren Nachforschungen eingeschaltet, die zusammen mit dem Experten Emanuel Bruckner der Sache genauer nachging. In Rumänien begann das Rätselraten über den Bericht von 1991 und jene Skizze, die angeblich von diesem Fund stammt. Dr. Schröder meinte „die Sache erinnert mich an die Forschungen des wackeren Herrn Däniken vor einigen Jahrzehnten“.

Das war natürlich kein Wunder – stammte der Artikel doch von einem bekannten Prä-Astronautik-Autoren, der zurecht als ein Urgestein der Prä-Astronautik-Szene gilt.

Tunnel in ganz Rumänien, aber …

Nachdem ich zwischenzeitlich selber in Rumänien war, bekam ich die Resultate der dortigen Nachforschungen. So war unter anderem zu erfahren, dass unterirdische Tunnelsysteme in ganz Rumänien keine Seltenheit sind. Zum Beispiel sind sie auch in Transsylvanien zu finden, an das man beim Stichwort „Rumänien“ sicher schnell denkt. Auch sind uralte Hinterlassenschaften einer versunkenen Kultur in Teilen Rumäniens (und darüber hinaus auf dem Balkan) ebenso bekannt.

VIDEO: Moderne Raketentechnologien und -Ideen vor 500 Jahren: Drei-Stufen-Raketen und Raumfahrt-Visionen im Jahr 1555 (Bild: gemeinfrei)
VIDEO & ARTIKEL: Moderne Raketentechnologien und -Ideen 1555 in Rumänien! (Bild: gemeinfrei)

Was Unterwelten an sich angeht, so gibt es diese auf der ganzen Welt in großer Zahl und aus unterschiedlichen Epochen.

Heinrich und Ingrid Kusch haben zum Beispiel in ihrem Buch „Tore zur Unterwelt“ auch „das Geheimnis der unterirdischen Gänge aus uralter Zeit“ in Österreich dokumentiert. Ebenso gibt es eine gewaltige, fünf Stockwerke tiefe Unterwelt in Oppenheim bei Mainz. Das bekannte unterirdische Labyrinth dort stammt jedoch, wie mir Experten in Oppenheim erklärten, wohl aus dem frühen Mittelalter.

Zu diesen Erdställen ist in den letzten Jahren ein regelrechter “Mystery-Hype” ausgebrochen.

Wobei Tunnelsysteme aus „uralter Zeit“ schon etwas heikle werden können. Die Spuren der Kultur auf dem Balken etwa reichen bis vor den Bau der Pyramiden von Gizeh. Aber Tunnel oder unterirdische Lager aus dem Mittelalter oder solche aus „uralter Zeit“ sind immer noch eine ganze andere Kategorie, als solche aus den Tagen der Dinosaurier in der Kreidezeit.

“Nur Geschichten“?

Der Befund vor Ort in Rumänien viel dementsprechend ernüchternd aus – wie es aufgrund der schwammigen Quellenlage schon zu erwarten war. Es hieß unter anderem:

Sie (die Archäologin, Anm. L.A.F.) hat mich gebeten Ihnen zu sagen, dass sie Ihren Artikel gelesen und analysiert hat, und dass sie dazu sagen kann, dass die Informationen, die dort erwähnt sind, nicht real sind. Sie meint, dass es nach der Wende (d. h. nach Dezember 1989) mehrere solche Gerüchte (denn anders kann man sie nicht nennen) gab, aber die Situation ist nicht so wie sie in dem Artikel dargestellt ist. Frau Stela ist als Archäologin in Iaşi tätig, sie arbeitet seit mehreren Jahren auf diesem Gebiet und sie meint, dass der tiefste Aushub, den sie gesehen hat und wo sie auch bis vor kurzem dabei war, neun Meter tief war (…).

Bei einem Projekt, das zurzeit in der Stadtmitte gemacht wird und wo Frau Stela als Archäologin tätig ist, hat man bis zu 15 Meter Tiefe ausgehoben und dann hat man Lehm gefunden. Bei dieser Tiefe kann man Wasser finden. Es ist richtig, dass es ja Quellen mit heilendem Wasser gibt, aber kein solches allheilendes Wasser, wie es in dem Artikel erwähnt ist. Sie möchte auch erwähnen, dass es auch keinen solchen Tunnel gibt, genau dasselbe gilt auch für das Bild. (…)“

"Grenzwissenschaft und Mystery Files" von Lars A. Fischinger auf YouTube
“Grenzwissenschaft und Mystery Files” von Lars A. Fischinger auf YouTube

Das Ganze sei „nicht real sondern nur Geschichten“.

Tatsächlich kam es nach der Öffnung des Ostblocks zu vermehrten Berichten über „sonderbare Begebenheiten“ im Osten Europas. Von UFO-Berichten bis eben solchen Funden und Geschichten.

Fake-News aus dem Ostblock

Sind hier also die real vorhandenen Tunnel mit den real vorhandenen Wasserquellen heilsamer Natur vermengt worden

Die Interpretation, dass das Tunnelsystem aus den Tagen der Dinosaurier stammen soll, war mir schon 1991 vollkommen schleierhaft. Sie wurzelte wohl allein in dem Umstand, dass „dinosaurierähnliche Monster“- und Menschen-Abbildungen gefunden worden sein sollen. Fotos davon kamen auch nie an die Öffentlichkeit, anhand deren man vielleicht hätte mehr zu diesen Saurier-Monstern sagen können. Nur die oben abgebildete Zeichnung.

Und: Wäre ein mindestens 65 Millionen Jahre altes Tunnelsystem heute überhaupt noch so intakt, wie es der Bericht vermuten lässt? Mit einem Einstieg knapp unter dem heutigen Bodenniveau und Gängen und Tunneln, die man bequem erkunden konnte?

Ich denke eher weniger, da die Geologie der Erde einem steten Wandel unterzogen ist. All diese Relikte wären sicher unlängst in Millionen von Jahren zerstört worden.

VIDEO: Putin, die Ukraine & die Krim-Krise: sind Alien-Artefakte und Pyramiden aus der Saurierzeit der Grund für die Kämpfe? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Putin, die Ukraine & die Krim-Krise: sind Alien-Artefakte und Pyramiden aus der Saurierzeit der Grund für die Kämpfe? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Eine Tatsache, die beispielsweise auch im Fall einer 800 Millionen(!) Jahre alten Mumie zum Zuge kommt, die angeblich in Sibirien entdeckt wurde. Auch hier haben sich offensichtlich Fakten und Fiktionen zu einem neuen “Mysterium” vermischt, wie ich es in diesem YouTube-Video erläutere.

Oder ganz anders, um ein wenig zu spekulieren:

Haben mich die Experten in Rumänien dreist angelogen? Verschweigt man das System inklusive des „Wunderwassers“ bewusst vor neugierigen Journalisten? Solche Spekulationen sind mir eigentlich zu glitschig. Die Wahrheit bei speziell diesen “Tunneln” in Rumänien scheint tatsächlich eine Vermengung von Fakten und Phantasie zu sein.

Ein Problem, dass die gesamte Spurensuche der Grenzwissenschaft udn Mystery Files durchzieht. Leider.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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