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Juri Gagarin – eine Marionette der Russen? War der „Held der Sowjetunion“ 1961 tatsächlich der erste Mensch im All?

War Juri Gagarin 1961 wirklich der erste Mensch im All? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Juri Gagarin – ein Held der Raumfahrt. Aber war Juri Gagarin 1961 wirklich der erste Mensch im All? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Im Jahr 1961 ging der Sowjetbürger Juri Gagarin in die Geschichtsbücher ein. Er war der erste Mensch, der mit einem Raumfahrzeug die Erde verlassen hatte und die Erde umkreiste. Ein “Held der Sowjetunion” war mit diesem ersten bemannten Flug in das All geboren. Doch bis heute halten sich Gerüchte, dass die UdSSR bereits vor Gagarin seinem sensationellen Raumfahrt-Erfolg Menschen in den Kosmos schoss. Gagarin wäre demnach nicht der erste Mensch im All gewesen. Wohl aber der erste Mensch, der seinen Raumflug überlebte, währen andere Kosmonauten vor ihm dabei starben. Das alles wurde in den Jahren des Kalten Krieges zwischen der USA und der UdSSR vertuscht und verschwiegen. Feiert die Raumfahrt damit den später auf “mysteriöse Weise” umgekommenen Juri Gagarin zu Unrecht als ersten Menschen im All?


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„Held der Sowjetunion“

Auch Jahrzehnte nach dem Wettrennen der USA und der UdSSR in das All kursieren noch zahlreiche Gerüchte und Spekulationen über die Anfänge der Raumfahrt.

Die frühe Geschichte der Raumfahrt bietet reichlich Stoff für Mutmaßungen. Was nicht weiter verwundert, waren doch im Kalten Krieg zwischen den USA und der UdSSR Erfolge im All scharfe Propagandawaffen. Beide Seiten wollten  die ersten Erfolge bei der Eroberung des Kosmos für sich verbuchen und somit der Welt ihre Überlegenheit präsentieren.

Lief aber damals alles wirklich so ab, wie es die Medien bis auf den heutigen Tag berichten? Seite Jahren macht ein seltsam erscheinendes Gerücht die Runde: Die Russen waren viel eher mit einem Menschen im All, als es die Geschichtsschreibung uns heute sagt.

Offiziell feierten die Russen im April 1961 ihren sensationellen Erfolg des ersten bemannten Raumfluges der Geschichte. Juri Alexejewitsch Gagarin (1934 bis 1968) reiste als erster Mensch ins Weltall und kam sicher wieder auf die Erde zurück. Die UdSSR hatte einen neuen „Held der Sowjetunion“ zu feiern.

Doch war der Held der UdSSR wirklich der erste Mensch im All – oder gingen sie für ihren Sieg im „Kampf der Systeme“ buchstäblich über Leichen?

Die siegreiche UdSSR

"Neues" NASA-Foto von Apollo 17 aufgetaucht: hat die USA die Mondlandungen doch gefälscht? (Bild: NASA)
VIDEO: “Neues” NASA-Foto von Apollo 17 aufgetaucht: hat die USA die Mondlandungen doch gefälscht? (Bild: NASA)

Der 4. Oktober 1957 war in Russland ein Tag des Triumpfes über die USA. Der erste Satellit der Welt, der „Sputnik 1“, wurde von der UdSSR in eine Erdumlaufbahn geschossen. Die USA befand sich im Schockzustand, da fortan russische Technologie piepend über ihre Köpfen hinweg flog. Bis heute nennen Raumfahrthistoriker diesen Erfolg des Ostens den „Sputnik-Schock“ für die Amerikaner.

Nur rund einen Monat später verzeichnete die russische Raumfahrt erneut einen technologischen Sieg. Und während es noch ein Jahr dauern sollte, bis in den USA die NASA gegründet wurde, bauten die Russen ihren Vorsprung weiter aus: Mit der berühmten Hündin „Laika“ schickten sie das erste Lebewesen gezielt ins All.

Ihren größten Sieg feierten die Russen am 12. April 1961, als der Kosmonaut Juri Gagarin als erster Mensch mit seiner Raumkapsel „Wostok 1“ die Erde in knapp über 100 Minuten einmal umrundete. Sicher landete er daraufhin wieder im Gebiet der Wolga bei dem Ort Saratow.

Der erste Mensch im All – ein Sowjetbürger! Ein Nationalheld. Die UdSSR hatte die USA beim Wettlauf in das All ausgebootet und Partei- und Regierungschef Nikita Sergejewitsch Chruschtschow (1894 –1971) wusste diesen technologischen Erfolg propagandistisch auszuschlachten.

Sein Gegenpart, US-Präsident John F. Kennedy (1917–1963), zog sofort nach. Am 25. Mai 1961 verkündete er die Absicht der US-Regierung, noch vor Ablauf des Jahrzehnts eine bemannte Mondmission zu realisieren.

Soweit die scheinbar gesicherten historischen Fakten, die in jedem Schulbuch nachgelesen werden können.

Juri Gagarin – eine Marionette?

Doch Jahrzehnte nach den spektakulären Erfolgen der russischen Raumfahrttechnologie kamen Zweifel auf, dass Gagarin tatsächlich der erste Mensch im All gewesen ist. Zumindest natürlich der erste Mensch der Neuzeit, wenn für an die Prä-Astronautik denken.

War er nur der Erste, der dieses Abenteuer lebend überstand? Könnte es vielleicht sogar sein, dass er in Wahrheit nie auf eine Erdumlaufbahn geschickt wurde? Dass ihn die Partei- und Staatsführung der UdSSR der  Weltöffentlichkeit nur präsentierte, um von der Tatsache abzulenken, dass vorhergehende Weltraumunternehmungen tragisch gescheitert waren?

VIDEO: Moderne Raketentechnologien und -Ideen vor 500 Jahren: Drei-Stufen-Raketen und Raumfahrt-Visionen im Jahr 1555 (Bild: gemeinfrei)
VIDEO: Moderne Raketentechnologien und -Ideen vor 500 Jahren: Drei-Stufen-Raketen und Raumfahrt-Visionen im Jahr 1555! (Bild: gemeinfrei)

Der ungarische Autor István Nemere jedenfalls stellte diese Behauptung 1990 auf. Nemere wies auch darauf hin, dass es keinerlei Filmmaterial gibt, das den Start der „Wostok 1“-Rakete oder Gagarins Rückkehr zur Erde dokumentieren könnte. Gagarin sei nichts weiter als eine Propaganda-Marionette der Russen gewesen, so Nemere.

Das mutet in der Tat merkwürdig an. Ein historisch derart bedeutsames Ereignis sollte nicht in bewegten Bildern festgehalten worden sein? Und das von den Sowjets, die seit jeher Meister auf der Klaviatur der Eigenwerbung waren?

Heute können online verschiedene Filmaufnahmen der Gagarin-Mission von 1961 angesehen werden. Sollten sie alle Teil eines Fake der Russen während des Kalten Krieg sein?

Seltsam ist auch, dass die Wissenschaftler der Russen sich erst nach Tagen und einigen Verbesserungen auf die Flugdauer und die Bahndaten des Gagarin-Fluges einigen konnten. Und wieso starb der Pionier einige Jahre später auf (angeblich) nicht ganz zu erklärende Weise bei einem Flugzeugunglück? Die genauen Umstände seines Absturzes mit einer „MiG–15“ bei einem Übungsflug am 27. März 1968 sind bis heute nicht geklärt.

Mord! – rufen einige Verschwörungstheoretiker. Aber auch die sogenannten Mainstreammedien haben sich inzwischen mit den sonderbaren Todesumständen befasst. Die Erklärungen reichen von einem Flugfehler von Gagarin selber, über die Vermutung, er sei betrunken gewesen, bis zu der Aussage, dass er absichtlich abgeschossen wurde.

Wusste Gagarin zu viel, so dass man ihn beseitigen musste?

War Gagarin wirklich der erste Mensch im All?

Als Held der Sowjetunion hatte Juri Gagarin kühne Träume und Pläne. So sagte er nach seiner Mission auf einer Pressekonferenz in Moskau:

Das fliegen hat mir gefallen. Ich will noch zur Venus und zum Mars fliegen.“

Bis heute sind das mehr als ehrgeizige Ziele. Vom Mond sprach er seltsamerweise übrigens nicht …

Unheimlich und rätselhaft wurde es, als Gerüchte aufkamen, dass bereits vor Gagarin sowjetische Kosmonauten ins All geschickt wurden. Infrarotaufnahmen, die vor dem kritischen Datum, jenem 12. April 1961, von amerikanischen Spionageflugzeugen aus gemacht wurden, scheinen darauf hinzuweisen, dass das Erdreich an Stellen, an denen zuvor noch sowjetische Raketen gestanden hatten, verbrannt war.

Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin erzählt in der Mystery-Radio-Tratschbude “Coast to Coast”, dass sie 1979 “Menschen auf dem Mars” gesehen habe (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)
Angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin behauptet, dass sie 1979 “Menschen auf dem Mars” gesehen habe (Bild: Carl Sagen vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)

Wo waren diese Flugkörper geblieben? Waren sie ins All geschossen worden? Und wenn ja: Hatten sie Menschen an Bord?

Einem Gerücht zufolge kreist seit dem 11. Februar 1959 eine russische Raumkapsel mit der Leiche Serenty Schiborins durch den Orbit. 28 Minuten nach dem Start sollen Funker noch Signale des Kosmonauten aufgefangen haben. Dann verstummte der Kosmonaut und man hörte angeblich nie wieder etwas von ihm.

Das nächste menschliche Versuchskaninchen könnte Pjotr Dolgow gewesen sein, von dem es heißt, er habe am 11. Oktober 1960 auf Nimmerwiedersehen den Flug ins All angetreten. Chruschtschow persönlich soll ihn für diese Mission ausgewählt haben, behauptet István Nemere.

Ihm zufolge hatte Dolgow den Auftrag, von unterwegs aus eine Grußbotschaft an die Mitglieder der UNO zu richten. Doch dazu kam es nie. Auch dieser Kosmonaut schien spurlos in den Weiten des Kosmos verschwunden zu sein. Zwar soll es eine Zeitlang noch Funksprüche und sogar SOS-Signale gegeben haben, die möglicherweise von Dolgow stammten, doch er kam nie wieder auf die Erde zurück.

Zu einem ähnlichen Zwischenfall kam es angeblich am 2. Februar 1961, als in Turin von den Amateurfunkern Achille und Gian Battista Judica-Cordiglia Funksprüche eines Mannes, wahrscheinlich eines Russen, aufgefangen wurden. Dem Anschein nach von einem Menschen in höchster Not, worauf Erstickungsgeräusche schließen lassen. Dann brach der Kontakt mit dem mutmaßlichen Kosmonauten ab.

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War es ein russischer Kosmonaut, der in seiner Raumkapsel erstickte und dessen unglückliche Mission von der UdSSR verheimlicht wurde?

Die Aufnahmen wurden damals kontrovers diskutiert. Sogar als „gefälscht“ wurden sie angesehen, zum Beispiel von dem schwedischen Raumfahrtkenner Sven Grahn. (Auch in der Schweiz fing damals übrigens der Funkamateur Walter Kunz solche Funknachrichten aus dem All auf.)

Heute sind die Mitschnitte aus Italien für jedermann unter judicacordiglia.it zu finden. Ebenso wie der Funkkontakt mit einer Kosmonautin, die unbemerkt von der Öffentlichkeit nach Gagarin am 23. Mai 1961 mit ihrer Raumkapsel in der Erdatmosphäre verglüht sein soll.

Russen auf dem Mond?

1975 machte der spanische Schriftsteller und Journalist Juan José Benítez von sich reden, als er die Behauptung aufstellte, sogar schon einige Monate vor den Amerikanern hätten zwei Russen dem Mond einen Besuch abgestattet. In geheimer Mission wären sie auf der Rückseite unseres Trabanten gelandet, um seltsamen „Lichtsignalen“ („Moonblicks“ genannt) nachzugehen.

Hier könnte man spekulieren, dass Gagarin auf der oben genannten Pressekonferenz in Moskau deshalb nicht vom Mond sprach, da für unseren Trabanten bereits andere Kosmonauten vorgesehen waren. Darum wollte Gagarin „zur Venus und zum Mars fliegen“, wie er sagte.

Benítez behauptet aber noch weit mehr über diese verdeckte Mondmission der UdSSR:

Einer der Kosmonauten entdeckte (…) in der Nähe ihrer Landestelle so etwas wie Anlagen und Gebäude, die jedoch auf den ersten Blick verlassen schienen.“

VIDEO: Alien-Basis und/oder UFO auf dem Mond entdeckt? ( (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger)
VIDEO: Alien-Basis und/oder UFO auf dem Mond entdeckt? (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger)

Nachdem die beiden Männer der Bodenkontrolle von ihrer Beobachtung berichtet hätten, seien sie, so Benítez weiter, auf die scheinbar verlassene Alien-Basis zugegangen. Doch plötzlich nahmen sie dort eine Bewegung wahr. Scheinbar war die außerirdische Mond-Station doch nicht „aufgegeben“, wie zuvor angenommen.

So griff einer der Kosmonauten zur Waffe und schoss auf ein Lebewesen oder einen Roboter an dieser Mond-Alien-Basis. Das Geschoss prallte jedoch von seinem Ziel ab und der Kosmonaut kam dabei selbst ums Leben …

Da stellen sich zahllose Fragen.

War es damals überhaupt möglich, von der Rückseite des Mondes aus zur Erde zu funken? Ohne einen Mond-Satelliten der Sowjets, der die Funksignale weiter zur Erde leitet, funktioniert das nämlich nicht. Warum hätten die Kosmonauten eigentlich bewaffnet sein sollen? Und das sind nur die nächstliegenden Überlegungen bei dieser merkwürdigen Geschichte.

Was wusste der Westen?

Bereits am 14. Januar 1961 berichtete der angesehene britische „Observer” unter Berufung auf einen Paul Hickman vom „United States Armed Forces Industrial College Staff“ dass den USA der Name eines von zwei Kosmonauten bekannt sei, die vor Gagarin im All waren. Zwei Raumfahrern der Sowjetunion, die nie wieder auf der Erde zurück kamen und im Orbit starben.

Es gibt sogar einen ehemaligen Testpiloten, Helden der Sowjetunion und Kosmonauten, der bis zu seinem Tod 2010 behauptet: „Ich war vor Gagarin im All!“ Sein Name: Wladimir Sergejewitsch Iljuschin, hoch dekorierter Generalmajor, Rekordhalter und Jagdflieger des 2. Weltkriegs.

VIDEO & ARTIKEL: Der "Black Knight Satellit": Umkreis die Erde seit Jahrtausenden ein Beweis für die Astronauten der Antike? (Bild: NASA's Goddard Space Flight Center, Greenbelt, Md. / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO & ARTIKEL:Der Black Knight Satellit der Ancient Aliens und ein 1955 explodiertes UFO im Erdorbit: Die Fusion zweiter Mysterien zu einem (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Seinen Angaben zufolge startete er am 7. April 1961 (fünf Tage vor Gagarin) mit dem Raumschiff „Rossiya“, umrundete die Erde dreimal und landete dann wieder in China. Zwar schwer verletzt, aber er kam wenigstens zurück auf die Erde. Die Verletzungen von Iljuschin bei seinem Crash waren jedoch so schwer, dass er in er in China im Krankenhaus blieb. Offiziell wurde seine Abwesenheit mit einem Autounfall erklärt.

Fünfjährige Recherchen und Interviews mit Ilyuschin, die der TV-Produzent Dr. Elliott Haimoff für eine Dokumentation in der Reihe „Phenomenon – The Lost Archives“ durchführte, scheinen diese Behauptung zu bestätigen. Demnach wussten auch die USA davon.

Warum die Öffentlichkeit von diesen Pannen, sollten sie sich denn je ereignet haben, nichts erfuhr, lässt sich, glaube ich, leicht erklären. Raumfahrt war während des Kalten Krieges ein wichtiges Instrument der Weltpolitik. Und auf diesem Gebiet wäre in den Augen der Kontrahenten jede Schlappe einer ernst zu nehmenden Niederlage gleichgekommen.

Ist eine solche Geheimhaltung aber auch heute noch nötig? Wohl kaum. Wenn es vor Gagarin Menschen aus der UdSSR im All gab, liegen die Belege dafür sicher in den Archiv Russlands. Ganz zu schweigen von der behaupteten Mondlandung der Russen, von denen Juan José Benítez berichtete.

Vielleicht sind es nur Verschwörungstheorien. Die „Antworten“ auf entsprechende Anfragen, die ich 2010 an die NASA und dem Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt (DLR) richtete, machen es auch nicht besser: Keine.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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YouTube-Livestream der “Mysterybande”: Online-Talkrunde – unter anderem mit Lars A. Fischinger (+ Video)

VIDEO: YouTube-Livestream der "Mysterybande" - unter anderem mit Lars A. Fischinger (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: YouTube-Livestream der “Mysterybande” – unter anderem mit Lars A. Fischinger (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Auf der Videoplattform YouTube gibt es verschiedene Kanäle, die sich mit den Themen Grenzwissenschaft und Phänomene beschäftigen. Einige laden nur entsprechende TV-Dokus hoch, doch einige sind auch selber sehr aktiv. So auch der Kanal “Real Mystery”, der Teil eines Zusammenschlusses verschiedener solcher Channel dort ist. Die Gruppe nennt sich “Mystery Bande” und sendet bei YouTube regelmäßig auch Live-Sterams in Form von Talkrunden mit verschiedenen Gästen. Vor einiger Zeit war unter anderem Lars A. Fischinger von Grenzwissenschaft und Mystery Files bei einem dieser Live-Talks zu Gast. Diesen Talk findet Ihr ab sofort auch hier online.


Lars A. Fischinger zu Gast bei der “Mystery Bande”

Die “Mystery Bande” ist ein Konsortium des Phantastischen, Unfassbaren und Mysteriösen. Dahinter verbergen sich die drei drei YouTube-Kanäle von “Real Mystery”, “Mythen Metzger”  und “Quipus Paranormal Scanner”.

Anfang Mai 2019 habe ich “Real Mystery” bereits ein Interview gegeben, dass ihr HIER auf meinem Bog online findet.

Einige tage vor Weihnachten wurde ich von dem Team eingeladen an einem neuen Live-Talk bei YouTube teilzunehmen. Eine Art “Weihnachtsspezial”, bei dem es naturgemäß vor allem um Themen rund um Weihnachten, Jesus Christus, “Wunder der Kirche”, Marienerscheinungen etc. ging. Ein lockerer Live-Stream, der mehr als zwei Stunden ging, und den Ihr unten angefügt bei YouTube online findet.

Mit dabei waren neben den Moderatoren und mir auch die Gäste Mario Rank von der DEGUFO Österreich und “psoTV” vom gleichnamigen YouTube-Channel. Die “Mystery Bande” wird auch in Zukunft dieses Video-Talk-Format weitereführen. Nicht ausgeschlossen, dass auch ich erneut mit dabei sein werde.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 22. Dez. 2019 auf Real Mystery

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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Lars A. Fischinger

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Die “Goldflieger der Ancient Aliens” aus Kolumbien: Was weiß und sagt Wikipedia eigentlich darüber – und warum? (+ Video)

Die "Goldflieger der Ancient Aliens" aus Kolumbien: Was weiß und sagt Wikipedia eigentlich darüber? (Bilder: R. Habeck & Fischinger-Online)
Die “Goldflieger der Ancient Aliens” aus Kolumbien: Was weiß und sagt Wikipedia eigentlich darüber? (Bilder: R. Habeck & Fischinger-Online)

Jeder an der Prä-Astronautik und an den Ideen der Astronautengötter Interessierte kennt die “Goldflieger aus Kolumbien“. Jene Goldobjekte, die aussehen wie Flugzeuge, und von dem ich ein Exemplar oder ein “Typ” auch als Anhänger in meinen Videos bei YouTube trage. Vor allem ist es als Zeichen oder Logo der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) bekannt. Auch im Logo von Fischinger-Online ist es zu finden. Doch was hat es “offiziell” und in der Prä-Astronautik mit diesen “Goldfliegern” auf sich, die seit vielen Jahrzehnten in der Grenzwissenschaft bekannt sind? Und was schreibt Wikipedia als das Online-Lexikon schlechthin eigentlich über diese zum Teil fast 2.000 Jahre alten Fundstücke aus Südamerika?


Wikipedia und die Grenzwissenschaft

Über das Online-Lexikon Wikipedia kann man vortrefflich streiten. Vor alle auch in Bezug zu Themen rund um UFOs, Mystery Files, Grenzwissenschaft oder “Parawissenschaft”. Auf diesem Blog finden sich dazu auch eine ganze Reihe Beiträge und Postings, denn der ewige “Wiki-Streit” kennt kein Ende.

Immer wieder verweise ich allerdings auch darauf, dass ich Wikipedia für ganz eine hervorragende Erfindung und Quelle halte. An dieser Tatsache gibt es nichts zu rütteln und man kann sie nicht ernsthaft leugnen. Auch wenn es selbstverständlich Menschen gibt, die Wikipedia pauschal und komplett ablehnen. Ein großer Fehler, der lediglich von der mangelnden Bereitschaft herrührt, sich intensiver mit den dortigen Aussagen und vor allem Quellenangaben zu befassen!

Wikipedia muss man als Einstieg in eine Thematik verstehen. Die Quellenangaben der Fußnoten sowie er “verborgene” Diskussionsbereich zu den einzelnen Artikeln sind das A und O dort. Hierdurch kann man weit – sehr weit – tiefer in die jeweilige Materie einstiegen, wenn man es denn überhaupt will und diese Quellen denn auch beachtet. Wobei Quellenverweise seit Bestehen des Lexikons natürlich Streitthemen sind. Was für die einen nützliche Quellen sind, sind für andere unseriöse Verweise, die bei Wikipedia nichts zu suchen haben würden.

Darum lohnt sich eben ein Blick in die Diskussionen und auch die Bearbeitsungschronologie der individuellen Artikel dort.

Das löst natürlich nicht das Grundsätzliche Problem bei Wikipedia. Denn viele User sind ganz einfach zu faul nähre Quellen zu studieren, sich intensiver mit einem Gebiet oder einer Aussage auseinanderzusetzen. Es fehlt der Blick “hinter ein Thema”. Leider eben auch bei der Grenzwissenschaft mit all seinen Einzelthemen.

“Mal eben” bei Wikipedia nachlesen

Ein großes Problem ist es dann, wenn User nur beiläufig “mal eben” dort etwas nachlesen wollen.

Sie hörten mal von diesem oder jenem Mysterium oder Rätsel, suchen es daraufhin im Netz und landen bei einem entsprechenden Wikipedia-Beitrag. Schnell dort nachgelesen und man ist “informiert”. Grundsätzlich ist ein Lexikon ja genau dafür da. Es ist unrealistisch zu verlangen, dass sich jemand nach der Lexikon-Lektüre weiter und tiefer gehend informiert. Dies machen wohl nur wirklich Interessierte und dies gilt dabei fraglos für alle Themen. Nicht nur Mystery & Co.

Ärgerlich wird es für den Fan oder den wirklich auf mehr Informationen bedachten Leser, wenn Quellen zu Aussagen ganz fehlen. Ein Unding, dass bei diversen Behauptungen und Beiträgen zur Prä-Astronautik und Grenzwissenschaft vielfach vorgekommen ist oder noch vorkommt. Wikipedia hat sich aber in diesem Gebiet zum Teil sehr gebessert. Zum Teil aber auch nur in einer eher schwammigen und nichtssagenden Art und Weise. Man sollte das nicht ignorieren

Und diese hier zusammengefassten Probleme muss man im Hinterkopf behalten, wenn man sich das Thema “Goldflieger aus Kolumbien” bei Wikipedia anschaut.

Freunde des Phantastischen kennen eines dieser Objekte aus meinen YouTube-Videos und als Teil meines Logos. “Eines dieser Objekte” deshalb, da es zahlreiche verschiedene Ausführungen, Arten oder “Typen” dieser Goldflieger gibt. Das rechts im Titelbild zu diesem Beitrag eingefügte Objekt ist dabei zweifellos der Klassiker. Und es ist das Logo der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astrononautik und SETI” (A.A.S.).

A.A.S.-Mitglieder, Interessierte und natürlich Erich von Däniken selber tragen Repliken dieser Goldflieger seit Jahrzehnten als Anstecken oder Kettenanhänger. Vielen ist das bekannt, doch viele fragen zumindest mich doch immer wieder danach, “was es damit auf sich hat”.

Goldflieger und Prä-Astronautik

In der Archäologie sagt niemand zu den unterschiedlichen Arten dieser Goldstücke aus Südamerika “Goldflieger“. So heißen sie nur in der Grenzwissenschaft und eben der Prä-Astronautik. Weil sie eben zweifellos wie Flugzeuge aussehen. Egal welche “Bauart” man sich von diesen Goldfliegern ansieht: Flugzeugen ähneln sie alle. Deshalb stellen sich viele Prä-Astronautiker eben genau deshalb die Frage, ob es vielleicht solche darstellen sollten.

Das heißt, dass vor 1.500 bzw. fast 2.000 Jahren, denn so alt sind diese Grabbeigaben aus Gräbern in Kolumbien, Menschen solche Flugobjekte sahen und dann in Gold kopierten. Flugobjekte am Himmel, mit denen die Götter durch die Wolken oder über das Firmament flogen. Für den damaligen Menschen in Südamerika etwas, das sie nicht verstehen konnten. Es war göttlich oder himmlisch, weshalb man das Gesehene in Gold als kleine Kunstwerk kopierte. Denn Gold war als Metall der Götter oder Tränen, Blut oder Schweiß des Sonnengottes für solche Objekte gerade angemessen.

Die einzelnen Typen dieser Goldflieger sind dabei zum Teil recht klein. Einige nur um 2 Zentimeter lang, andere etwa 4,5 Zentimeter. Etwa der “klassische Flieger” vom Titelbild. Damit waren sie natürlich keine eins zu eins Kopien von echten Technologien, die die damaligen Menschen sahen. Sie sind auch alle keine technisch perfekten Kopien. Von maßstabsgerechten Repliken mit einem Anspruch auf Exaktheit kann keine Rede sein.

Zwar wird das – zumindest unterschwellig – hin und wieder behauptet, aber es entspricht nicht der Realität der vorhandenen Goldflieger-Flotte!

Prä-Astronautiker verwiesen auf drei einfache Fakten an diesen Objekten:

  • Sie sind alle (mehr oder weniger) aerodynamisch geformt.
  • Die “Schwanzflosse” bzw. “Heckflosse” ist senkrecht, und das habe kein Vogel oder Fisch.
  • An den Goldfliegern finden sich vier flache Flügel – zwei Große vorne, zwei Kleine hinten. Zum Teil in Form von Deltaflügel.

Goldflieger am Himmel

Hinzu kommt die Tatsache, dass Mitte der 1990er Jahre Nachbildungen dieser Goldflieger im Maßstab 1 : 16 mit Motoren versehen gebaut wurden und diese tatsächlich flogen (s. Titelbild). Realisiert wurde dies damals von Peter Belting und Algund Eenboom, die mehrfach ihre flugfähigen Modelle auf Tagungen oder im Rahmen von TV-Sendungen vorführten. Daraus entstand zusammen mit Peter Fiebag 2004 auch das Buch “Flugzeuge der Pharaonen“.

Viele Anhänger der Ancient Aliens-Idee waren und sind von diesen Versuchen bis heute begeistert. Zeigten sie doch ganz klar, dass diese Objekte tatsächlich fliegen konnten, sobald man sie mit einem Propellermotor versieht.

Bei Wikipedia werden diese Nachbauten erfreulich neutral mit Verweis auf das Buch “Flugzeuge der Pharaonen” auch erwähnt. Unter dem Punkt “Interpretation der Ingenieurwissenschaft” heißt es dort unter anderem:

Flugfähige Modelle bauten unter anderem Algund Eenboom und der Luftwaffenoffizier Peter Belting (Deutschland), weitere Untersuchungen fanden an der TU Bremen statt.

Kritiker winkten schon damals gelangweilt ab. Sie verwiesen darauf, dass alles, was nur mit einem Motor und Propeller ausgestattet wird, fliegen kann. Auch ein Rasenmäher, wie von den Kritikern dazu sehr gerne als Beispiel genannt wird.

Der Mystery-Autor Reinhard Habeck hat im Sommer 2019 erneut einen Nachbaut eines Goldfliegers präsentiert. “Geglückt ist das Projekt den ‘Aeroplane’-Konstrukteuren Erik Unger und Ramin Dalkouhi, beide Software-Entwickler aus der Steiermark”, so Habeck auf seiner Webseite. UFO-Forscher Mario Rank hat diesen Versuch in einem Video bei YouTube veröffentlicht.

Beim Jahresmeeting 2019 der oben genannten A.A.S. hat Habeck neben dem neuen Nachbau auch Ausschnitte aus dem Video präsentiert. Im Prinzip also wurden die Experimente der 1990ger Jahre damit erneut untermauert, dass das “Ding” eben tatsächlich fliegen kann. Aber ob diese Goldflieger deshalb auch tatsächlich religiös-vergöttlichte “Kopien” von Luftfahrzeugen der Götter im alten Kolumbien waren, belegt auch der neue Versuch nicht.

Goldflieger bei Wikipedia

Neben der wertneutral vorgestellten Interpretation der Goldstücke bei Wikipedia im Sinne der Prä-Astronautik, findet sich dort natürlich auch die “Interpretation der Natur- und Geisteswissenschaft”. Dort heißt es sehr knapp:

Es handelt sich um die Nachbildung flugfähiger Fische. Andererseits kann auch der Meerengel oder Engelshai in Frage kommen, der anatomisch einige Besonderheiten (z. B. die deltaförmigen Brustflossen) mit den Goldobjekten teilt.

“Fliegende Fische” (Exocoetidae) kennt sicher auch der biologische und zoologische Laie. Bei einem “Engelhai” (Squatina) oder “Meerengel” sieht es schon anders aus. Von diesen Tieren mit ihren extrem flachen Körper gibt es an die zwei Dutzend Arten, die an die bekannten Rochen erinnern. Hier verlinkt Wikipedia auch einen eigenen entsprechenden Eintrag zu “Engelhaien”, in dem sich auch zahlreiche Bilder und Abbildungen dieser Tierart im Commons-Bereich finden.

Ähnlichkeiten zwischen “Fliegenden Fischen” und “Engelhaien” mit den legendären Goldfliegern sind dabei nicht zu leugnen. Sollen also diese Goldobjekte eben solche Fische darstellen? Oder “fliegende Krokodile”, wie auch immer wieder angeführt wird? Vielleicht auch nur Mischwesen, die der Phantasie der frühen Kolumbianer entsprungen sind, wie von Seiten der Kritiker dann und wann auch angeführt wird?

Wikipedia führ hier unter anderem die Quelle “El Dorado. Das Gold der Fürstengräber” von 1994 an, in der vier diese Objekte als “Anhänger in Form von Mischwesen” bezeichnet werden. Artefakte, die sich im berühmten Goldmuseum (“Museo del Oro”) von Bogotá in Kolumbien befinden. Eine andere Quelle, der Katalog “The Gold of El Dorado” von 1978, wird ebenso benannt. In dieser werden sechs Objekte aus dem Museum in Bogotá mit den Worten “Anhänger, fischähnliche Formen. Besetzung Gold” vorgestellt. Herkunft sei die Kultur der Quimbaya aus der Region Qiundío in Kolumbien.

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In der Tat war die ab etwa dem 6. Jahrhundert vor Christus entstandene Quimbaya-Kultur für ihre Kunstfertigkeiten bei der Herstellung von Goldschmuck und anderen Objekten sehr bekannt. Viele ihrer Artefakte finden sich in den Museen der Welt. Darunter eben auch die Goldflieger, von denen man auch im “Überseemusem” Bremen, im “Humboldt Forum” des Berliner Schloss (dort aber im Archiv) und im “Metropolitan Museum of Art” in New York Exemplare bewundern kann.

Fliegende Fische und Mischwesen

Damit wären nach diesen Quellen aus Sicht der Archäologen die Goldflieger entweder schlicht “fischähnlich” oder “Mischwesen” (aus was auch immer). Ursprung seien die Goldschmiede der Quimbaya-Kultur.

Darauf haben schon Peter Fiebag, Algund Eenboom und Peter Belting vor rund 20 Jahren in ihrem Buch Flugzeuge der Pharaonen” sehr umfangreich hingewiesen. Die Autoren berichten darin auch von ihrem Besuch im “Überseemuseum” in Bremen 1996, wo neben vielen anderen Goldstücken auch die Goldflieger gerade neu ausgestellt wurden. Bis heute kann man sie dort bewundern.

Hier traf Eenboom auf die Museumsleiterin Dr. Viola König, der er die “moderne Interpretationen” der Goldflieger erklärte. Gleichfalls auch, dass Modelle davon angefertigt wurden.

König hatte aber keine wirklichen Informationen zu den “Fliegern” aus Kolumbien und ihre Bedeutung. Auf Seite 125 zitiert das Autorentrio sie mit den Worten:

Alle historischen Details finden Sie übrigens in dem Buch ‘El Dorado. Das Gold der Fürstengräber’. Mehr wissen wir nicht.

Also eben jene Quelle, die auch Wikipedia anführt, und in der diese Objekte als “Anhänger in Form von Mischwesen” gedeutet werden.

Eine wissenschaftliche oder archäologische Quelle ist das nicht. Es ist ein Katalog oder Museumsführer zu einer entsprechenden Ausstellung, die 1994 vom “Museums für Völkerkunde” in Berlin veröffentlicht wurde. Ab Seite 41 findet sich darin “Der Schatz der Quimbaya”, wozu diese Kunstwerke natürlich zählen. Eine Veröffentlichung in Buchform ist bei entsprechen Sonderausstellungen in Museen durchaus üblich. Man denke hier an die Ausstellungen zu Pharao Tutanchamun. Der Interessierte kann diese in den jeweiligen Shops der Museen kaufen.

Folglich ist die Interpretation als “Mischwesen” oder auch “fischähnlich” nicht in Stein gemeißelt. Es ist nicht mehr als eine Deutung, um diese Objekte irgendwie zu bezeichnen und zu katalogisieren. Wie so vieles in der Archäologie. Da die Goldflieger teilweise augenscheinlich Fischen wie dem “Engelhai” ähneln, kann man froh sein, dass sie nicht einfach nur als “Kultobjekte” geführt wurden. Mangels Alternativen wimmelt es in den Museen der Welt schon von diesen …

Dass die Handwerker der Quimbaya-Kultur vorzügliche Goldschmiede waren, belegen ihre Hinterlassenschaften sehr deutlich. Der Mythos von “El Dorado“, der legendären Stadt aus Gold irgendwo im Urwald von Südamerika, die verzweifelt von den goldgierigen Spaniern im 16. Jahrhundert gesucht wurde, fußt zumindest zum Teil in dieser Goldschmiedekunst der Quimbaya.

Die Religion der Fliegenden Fische

Aufgrund fehlender schriftlicher Zeugnisse aus erster Hand der südamerikanische Völker und Zivilisationen, herrscht Rätselraten bei vielen gefundenen “Kultobjekten”. Gleiches gilt für Funde in anderen Teile der Welt oder sogar aus der Steinzeit. Hier bedarf es der Interpretation der Archäologen und Wissenschaftler, was dieses oder jenes Objekt, Bild, Relief oder eine Statue bedeuten soll. Der Ermessensspielraum ist dabei zum Teil riesig.

Wen wundert es da, dass Archäologen auch vorgeworfen wird, sie saugen sich ihre Erklärungen, Deutungen und Identifizierungen “aus den Fingern”?

Die Quimbaya legten die Goldflieger zusammen mit anderen Gegenständen ihren Verstorbenen mit ins Grab. Natürlich nicht allen, sondern wohl eher Würdenträgern und hohen Persönlichkeiten der Gesellschaft. Eine “Gebrauchsanweisung”, was die jeweilige Beigabe aussagen oder bedeuten soll, fand sich nicht. Warum auch, wenn der Verstorbene so oder so weiß, was da in seinem Grab neben ihm liegt? In der Prä-Astronautik wird hier vielfach von einem Cargo-Kult gesprochen (mehr dazu HIER).

Es lässt sich sehr wohl vermuten, dass es etwas “Heiliges” war. In der Archäologie streitet dies auch niemand ab. Das hat verschiedene Gründe. Zum Einen waren diese Beigaben für den Toten und damit für das Jenseits oder das Leben nach dem Tod bestimmt, und damit nicht mehr “Teil dieser Welt”. Somit waren sie eineindeutig religiöser und göttlicher Natur bzw. Teil der Religion und der Verehrung.

Gold war für viele Kulturen Südamerikas göttlichen Ursprungs. Götter und Gold gehörten untrennbar zusammen. Es wird teilweise sogar vermutet, dass Gold überhaupt keinen materiellen Wert für diese Völker hatte. Erst die Spanier brachten diese Anschauung.

Viele Goldobjekte zeigen klar, dass hier Götter oder Ähnliches dargestellt wurde. Sie dienten Augenscheinlich der Verehrung und der Ehrfurcht vor den himmlischen und spirituellen Mächten. Dass die Goldflieger irgendwie einen anderen Zweck dienten, ist kaum denkbar! Wenn sie aber Fische darstellen sollen, gab es dann eine Religion oder einen Kult der “Fliegenden Fische”?

Oder symbolisierten sie genau diese Fische als Nahrung für das Jenseits, da der Verstorbene auf seine Leibspeise in den Sphären der Götter nicht verzichten wollte?

Ein Goldflieger im Windkanal

Wir werden nie eindeutig und belegbar erfahren, was diese Goldflieger wirklich darstellen sollten. So erstaunlich sie auch aussehen mögen.

Wikipedia weiß aber in dem dortigen Absatz über diese “Flugzeugmodelle” noch mehr zu berichten. Es ist dort zu lesen:

Untersuchungen im Windkanal am ‘Aeronautical Institute’, New York lassen nicht unbedingt auf Flugzeuge schließen, da ja neben den Vögeln auch Fische über einen aerodynamischen Aufbau verfügen (müssen), um sich optimal in ihrem Milieu bewegen zu können.

Zu diesen “Untersuchungen im Windkanal am ‘Aeronautical Institute'” in den USA findet sich keine direkte Quellenangabe. Es ist aber unter anderem im Backend von Wikipedia zu sehen, dass hier das Buch “Aussaat und Kosmos” von Erich von Däniken in einer Taschenbuchauflage aus dem Jahr 1990 wohl als Quelle diente. Und das ist eigentlich eine uralte Information.

Das besagte Buch ist einer der Däniken-Klassiker und war das dritte Buch von ihm. Erschienen ist es bereits 1972. Eines der umstrittensten (und spannendsten) Bücher von Erich von Däniken überhaupt, auf dessen Originalcover sich sogar schon ein Foto eines Goldfliegers befand.

“Ich habe drei prähistorische Modelle von Flugzeugtypen modernster Bauart gesehen”, schreibt von Däniken darin auf Seite 44. Unter anderem zeigte er damals zwei schlechte Fotos in schwarzweiß des “klassischen Goldfliegers” aus Bogotá, das “sich in keinen Fisch-Vogel-Kult einbauen” ließe, so von Däniken. “Es gab keinen.”

Weiter berichtet von Däniken, dass “Luftfahrtexperten” sich “das Ding angesehen” haben und schließlich “im Windkanal untersucht” hätten. “Sie halten es für ein Flugzeugmodell”, heißt es im Buch von 1972. Dazu zitiert von Däniken “Dr. Arthur Poyslee vom Aeronautical Institute, New York” auf S. 46:

Die Möglichkeit, daß der Gegenstand einen Fisch oder einen Vogel darstellen soll, ist höchst unwahrscheinlich. Nicht nur, daß dieses goldene Modell tief im Landesinneren Columbiens gefunden wurde und der Künstler nie einen Meerfisch zu Gesicht bekommen hat, sondern auch, weil man sich Vögel mit derartig präzisen Tragflächen und senkrecht hochgestellten Spannflossen nicht vorstellen kann.”

Spätestens damit war eine “Legende” vor fast 50 Jahren geboren. Legende deshalb, da diese Aussage des Dr. Arthur Poyslee seit dem in viele entsprechenden Publikationen zu finden ist. Es ist bis dato aber offen, woher genau diese Aussage des Luftfahrtexperten stammt und ob es weitere Unterlagen oder Berichte zu diesem Versuch in New York gibt.

Allerdings floß diese Information mit dem Windkanal-Test in New York sowie die beiden in “Aussat und Kosmos” dazu veröffentlichten Fotos schon früher in die Prä-Astronautik ein. Zischen dem 2. Däniken-Buch “Zurück zu den Sternen” 1969, in dem die Goldflieger noch kein Thema waren,  und dem Buch “Aussaat und Kosmos” 1972 erschien die berühmte Dokumentation “Erinnerungen an die Zukunft”.

Dieser Kultfilm wurde 1969 von Harald Reindl produziert und kam am 26. April 1970 in die Kinos des damaligen Westdeutschland. Er basierte auf den ersten beiden Däniken-Büchern und im Kommentar hieß es 1970 dazu im Film:

Die kleine goldene Nachbildung eines Flugkörpers stammt aus Kolumbien. Mehr als 1.000 Jahre alt.

Sie wurde im Windkanal getestet. Ihre aerodynamischen Eigenschaften entsprechen denen eines modernen Flugzeuges.

Hier werden gegen Ende erstmals die Goldflieger kurz präsentiert und damit einer sehr weiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Der vergessene Windkanal-Test

Mag sein, dass irgendwann um 1970 ein Goldflieger in den USA im Windkanal getestet wurde. Das ist lange her.

Inzwischen gab es aber längst einen neuen Test, um die “Flugfähigkeit” von diesen Artefakten zu überprüfen. Und obwohl dieser 2009 in Deutschland stattgefunden hat, ist er offensichtlich vergessen worden. Auf jeden Fall findet dieses Experiment heute keine Beachtung, was vielleicht auch an der Art und dem Zeitpunkt der Veröffentlichung liegen mag.

Diese war eine “Galileo”-Sondersendung mit dem Moderator Aiman Abdallah von Pro7, die am 8. August 2011 um 23 Uhr unter dem Titel “ProSieben Spezial: Leben Aliens längst unter uns?” ausgestrahlt wurde. Also einige Jahre nach dem Experiment.

Auf diese Sendung habe ich in diesem Beitrag HIER im September 2012 umfangreich verwiesen. Dort findet sich auch eine umfangreiche Stellungsnahme zu der Sendung von Erich von Däniken selber. Eine scharfe Kritik, da die Sendung manipulativ produziert worden sei, um ihn und seine Thesen “lächerlich zu machen”. “Die Verdreher der Sendung unterstellten mir Aussagen, die nie gefallen sind, und widerlegten anschließend die nie gemachten Aussagen”, so beispielsweise von Däniken nach der Ausstrahlung vor acht Jahren.

Leider ist die Sendung nicht mehr online auffindbar. Im oben verlinkten Posting war sie es damals noch auf der Plattform “MyVideo”.

In meiner persönlichen Erinnerung wurde damals ein Modell des “klassischen Goldfliegers” in einen Windkanal montiert und getestet. Weiter glaube ich, dass in den den folgenden Jahren Ausschnitte dieses Versuches in anderen Dokumentationen oder TV-Sendungen zum Thema gesehen zu haben. (Wer dazu mehr sagen kann, bitte Email an mich.)

Das Ergebnis 2009 war wie erwartet: Das Objekt hatte aerodynamische Eigenschaften und war damit durchaus stromlinienförmig. Fische sind das aber auch, da sie sich durch das Medium “Wasser” bewegen …

Der “moderne Fisch-Kult” der Prä-Astronautiker

Der ein oder andere zynische Kritiker mag einwenden, dass Prä-Astronautiker mit ihrem Goldflieger-Zeichen einen “modernen Fisch-Kult” betreiben. Tatsächlich kam das sinngemäß schon vor. Zum Beispiel in zwei, drei Kommentaren zu Videos auf meinem Kanal unter YouTube.com/FischingerOnline, da ich dort bekanntlich diesen Goldflieger trage.

Ob die besagten Objekte mit ihren unterschiedlichen Formen und “Typen” wirklich Fische darstellen sollten, ist nicht belegt. Natürlich ist auch unbewiesen, dass diese Fluggeräte der Götter aus dem All waren. Auch die Nachbauten dieser archäologischen Artefakte als flugfähige Modelle sind aus wissenschaftlicher Sicht natürlich kein Beweis für eine Hochtechnologie vor Jahrtausenden.

“Es war ein Sieg des des praktischen Verstandes über die akademischen Verurteile”, kommentierte Erich von Däniken beispielsweise diese Flugversuche in seinem Buch “Zeichen für den Ewigkeit” (1997). In der Tat könnte man, mit etwas guten Willen, diese Nachbauten mit experimenteller Archäologie vergleichen. Mit dem kleinen aber sehr feinen Unterschied, dass kein Archäologe annimmt, dass einstmals solche Geräte tatsächlich am Himmel flogen.

Und doch versinnbildlichen diese Goldflieger sicherlich wie kaum ein anders “Symbol” die Idee der Prä-Astronautik und gleichzeitig den “Konflikt” mit der etablierten Wissenschaft und Archäologie.

YouTube-Video zum Thema von Fischinger-Online

YouTube-Video vom 26. Nov. 2014 auf Fischinger-Online

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Vortrag von Erich von Däniken beim A.A.S.-Meeting 2018 kostenlos online (und mehr!) +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Vortrag von Erich von Däniken beim A.A.S.-Meeting 2018 (Bilder: D. Renner / Fischinger-Online)
VIDEO: Vortrag von Erich von Däniken beim A.A.S.-Meeting 2018 (Bilder: D. Renner / Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten veranstaltet die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) im deutschen Sprachraum eine Tagung rund um die Prä-Astronautik. Auf diesen Meetings tragen verschiedene Referenten jeweils unterschiedliche Themen rund um die Grenzwissenschaft und die Suche nach den Spuren der Ancient Aliens vor. Am 26. Oktober 2018 fand das sogenannte “1-Day-Meeting” der A.A.S. in Interlaken in der Schweiz statt und wurde traditionell mit einem Vortrag von Erich von Däniken beendet. Diesen Vortrag vom Altmeister der Prä-Astronautik kann sich nun jeder kostenlos ab dem 15. Februar online hier und bei YouTube ansehen. Doch nicht nur das, wie Ihr in diesem Beitrag lesen werdet.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Meeting zur Prä-Astronautik

Das traditionelle Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” von 2018 liegt nun schon einige Monate zurück. Das nächste Meeting der A.A.S. findet erst am 26. Oktober 2019 statt.

Anders als bei den “1-Day-Meetings” der A.A.S. wurden im vergangenen Jahr die Vorträge der Tagung von “Hangar 18b” mit gefilmt und nach und nach kostenfrei ins Netz gestellt. Eine Premiere für die “Däniken-Forschungsgesellschaft” und das Team von “Hangar 18b” an sich. Und so sind inzwischen alle Vorträge des Meetings vom Oktober 2018 bei YouTube zu sehen (s. unten). Für all jene Fans und Interessiere rund um die Prä-Astronautik, die nicht am Kongress teilnehmen konnten, eine wundervolle Gelegenheit, sich wenigstens die Vorträge im Nachhinein daheim anzusehen.

In Buchform nachlesen kann man die jeweiligen Vorträge kurze Zeit nach den Meetings ebenso. Der Ancient Mail Verlag von Werner Betz veröffentlicht jedes Jahr einen Tagungsband mit diesen, den Ihr HIER findet.

Erich von Däniken hat das letzte Wort

Was bisher von “Hangar 18b” fehlte war der Schlussvortrag der Tagung. Das Highlight, denn diesen Vortrag hält alljährlich Erich von Däniken selber. Als Pionier der Prä-Astronautik und der “Ancient Aliens” gebührt ihm zurecht das letzte Wort.

“Wir – Simon, Olli und Philip vom Hangar 18b Team – freuen uns riesig zusammen mit euch die Premiere von Erich von Dänikens Vortrag anzuschauen”, schreiben sie in ihrer Ankündigung. Denn diesmal nutzen sie eine neue Funktion bei YouTube, die ich beispielsweise auf meinem Video-Kanal noch nie nutzte: Die Premiere. Damit geht ein hochgeladenes Video erst an einem voreingestellten Tag zu einer bestimmten Zeit online. Zeitgleich mit dem Start des Videos – in diesem Fall 15. Februar um 20 Uhr! – können die User dort über das Video miteinander chatten. Ein Austausch während das Video also läuft.

In der Ankündigung heißt es zum Inhalt des Videos aber recht knapp nur:

“Erich von Däniken spricht unter anderem über die ‘Alien’ Mumien von Nazca in Peru, über die Fotos des Asteroiden Ceres, die vergangenen und zukünftigen Reisen, und vieles mehr.

Die genannten “Alien-Mumien” von Nazca wurde in zahlreichen Postings auf diesem Blog ebenfalls bereits thematisiert. Zuletzt umfangreich in diesem YouTube-Video HIER auf meinem Kanal. Erich von Däniken widmet sich auch in seinem neuesten Buch “Neue Erkenntnisse – Beweise für einen Besuch von Außerirdischen in vorgeschichtlichen Zeiten”, das ich Euch HIER vorgestellt habe, diesem Thema.

Der Vortrag von EvD wird dann hier zu sehen sein:

Abschlussvortrag von Erich von Däniken beim A.A.S.-Meeting 2018

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Weiter Vorträge zur Prä-Astronautik

Die bereits von “Hangar 18b” als Video online gestellten Vorträge sind nach Uploaddatum sortiert:

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Das kostenlose Internetmagazin “Mystikum” feiert Jubiläum: Ausgabe Nr. 100 erschienen. Ein Spezial mit Interviews und Gewinnspiel.

Mystikum Jubiläums-Ausgabe 100 erschienen
Mystikum Jubiläums-Ausgabe 100 erschienen: Dass seit 100 Ausgaben kostenlose Mystery-Magazin als PDF abseits des Mainstream! (Bild: Mystikum Magazin)

“Heute schenkt einem keiner mehr was”, kommt sicher jedem mal schnell über die Lippen. Doch die sogenannte “Generation Kostenlos” verlangt schon fast, dass alles frei im Internet zu bekommen sein sollte. Bücher, Fachmagazine und E-Books kosten Geld und sind deshalb oftmals für diese Mystery-Fans “langweilig”. Doch das Magazin “Mystikum” ist hier seit 8 Jahren jeden Monat eine Ausnahme: Das Magazin ist kostenlos und feiert inzwischen die 100. Ausgabe. Der Erfolg des Magazins wird unter anderem mit einem große Gewinnspiel gefeiert. Ebenso erhält die Jubiläumsausgabe zahlreiche Interviews mit Autoren des Magazins (unter anderem mit mir). Das Jubiläum nehme ich zum Anlass, Euch das Mystery-Magazin aus Österreich hier einmal vorzustellen.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zu einem YouTube-Video von “Kollektiv” von Mario Rank, UFO-Forscher der DEGUFO Österreich, gratuliert auch Rank “Mystikum” zur 100. Ausgabe. So schreibt er:

Zeitgleich wie ,Kollektiv‘ startete auch das kostenlose Internet-Magazin für Grenzbereiche des Wissens, ,Mystikum’ In mittlerweile 100 Ausgaben, werden neben Grenzwissenschaften, Spiritualität, Außerirdisches, Prä-Astronautik, alternative Gesundheitsthemen, Esoterik, Geheimbünde und Verschwörungen, Sagen und Mythen, archäologische Rätsel und vieles Mehr behandelt.

Kostenlos und doch erfolgreich

Mario Rank ist selber Rubrikautor von “Mystikum” und damit Teil der Erfolgsgeschichte des kostenlosen PDF-Magazins. In dem Editorial der Jubiläumsausgabe schreibt Herausgeber Karl Lesina zum “Projekt Mystikum” unter anderem:

“Liebe LeserInnen, vor über 8 Jahren wollten wir ein Magazin erschaffen, das einen frischen Wind in die Szene der feinfühligen, andersdenkenden und aufgeschlossenen Menschen bringen soll.

Die Vorgabe war, ein kostenloses Magazin mit gutem Service zu gestalten. Fachbeiträge von fachkundigen Autoren und diverse Rubriken sollen den Leser monatlich informieren. Vom Layout sollte das Magazin begeistern können und damit auch Menschen ansprechen, die sonst wenig mit Themen abseits des Mainstreams zu tun haben.

Und das, so zeigt es ja die mitteile 100. Ausgabe, ist gelungen.

Autoren in Mystikum

In der Jubiläumsausgabe finden sich auch mehrere Interviews von vielen Autoren des Magazins. Zum Beispiel sind mit dabei (alphabetisch):

Gisela Ermel, Lars A. Fischinger, Frank Grondkowski, Reinhard Habeck, Joachim Koch, Eva Laspas, Gundula Ledl, Gabriele Lukacs, Werner J. Neuner, Mario Rank, Raphael R. Reiter, Thomas Ritter, Roland Roth, Herwig Steinhuber, Raimund Stix, Karin Tag und Martin Zoller.

Interview mit Lars A. Fischinger 2016 - Mystikum Jubiläumsausgabe Nummer 100 (Bild: Mystikum)
Interview mit Lars A. Fischinger 2016 – Mystikum Jubiläumsausgabe Nummer 100 (Bild: Mystikum)

Mystikum-Gewinnspiel

“In Zusammenarbeit mit unseren Sponsoren, freuen wir uns, euch zur Jubiläumsausgabe ein großes Gewinnspiel mit zahlreichen schönen Preisen präsentieren zu dürfen”, schreibt die Redaktion zum Jubiläum. Alle Details natürlich in der 100. Ausgabe hier.

Rubriken in Mystikum:

  • Mystikum News: Mario Rank (DEGUFO Österreich) mit den monatlichen News über globale und aktuelle Themen des Außergewöhnlichen.
  • Rüssselmops-Comic: Buchautor und Karikaturist Reinhard Habeck illustriert uns den monatlichen Rüsselmops-Comic.
  • Buch-und Filmtipps: Neue Buch- und DVD-Tipps. Präsentiert von OSIRIS-Buchversand.
  • Maya-Kalender: Alles aktuelle rund um den Maya-Kalender präsentiert Euch Cornelius Selimov.
  • Planeten-Botschaft: Die Astrologie-Rubrik von Raphael R. Reiter.
  • UFO-Sichtung des Monats: Präsentiert von der DEGUFO-Österreich.
  • SciFi-Filmtipp: Der SciFi-Filmtipp des Monats wird Euch von Roland Roth präsentiert.

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Kongress-Tipp mit Erich von Däniken: “Mysterien unserer Welt” am 14. November in der Oberpfalz und warum es 2015 keinen “Däniken-Kongress” geben wird

"Mysterien unser Welt"-Kongress (Bild: M. Rank / W. Betz / L.A. Fischinger)
“Mysterien unser Welt”-Kongress (Bild: M. Rank / W. Betz / L.A. Fischinger)

Nach dem Kongress ist vor dem Kongress. So denken zahlreiche Mystery-Fans und alle, die sich für die Rätsel der Menschheit interessieren. Highlight ist dabei jedes Jahr das One-Day-Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik & SETI” (A.A.S.) von und mit Erich von Däniken. Doch dieses Jahr ist “alles anders”, denn es gibt 2015 keinen großen “Däniken-Kongress”. Warum und wieso erkläre ich Euch hier und zeige Euch eine Alternative.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit Jahrzehnten ist das Jahrestreffen der Prä-Astronautiker/Innen mit Erich von Däniken im Deutschen Sprachraum ein fester Termin für allen Fans der Astronautengötter. Jedes Jahr zum Ende Oktober findet dieses Treffen statt, das mit Sicherheit alle von Däniken-Leser und natürlich die A.A.S.-Mitglieder sehr gut kennen. 2014 war es zum Beispiel in Bremen, wo auch ich einen Vortrag gehalten habe. Nur 2015 gibt es kein One-Day-Meeting. Warum?

Erich von Däniken ist schuld!

EvD ist schuld? Natürlich nur ironisch gesagt, natürlich.

Aber: Beststellerautor Erich von Däniken ist dieses Jahr göttliche 80 Jahre alt geworden, was in Sindelfingen bei Stuttgart Mitte April dies mit einem sehr großen 2-Tages-Kongress des KOPP Verlag gefeiert wurde. Es war ein tolle und sehr sehr gut besuchte Veranstaltung, die von von Dänikens Verleger organisiert wurde. Dafür jedoch fällt das “Däniken-Meeting” der A.A.S. 2015 aus. Und das sehr zum Bedauern zahlloser Fans der Paläo-SETI/Prä-Astronautik/Mysterien, wie ich es beim Geburtstag-Kongress in Sindelfingen in zahlreichen Gesprächen Gesprächen bereits hörte.

Die Geheimnisse des Untersberg & der Bosnischen Pyramiden: seltsame Energien an uralten Kraftorten? (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO-Interview mit Werner Betz vom Ancient Mail Verlag: Die Geheimnisse des Untersberg & der Bosnischen Pyramiden: seltsame Energien an uralten Kraftorten? (Bild: L.A. Fischinger)

Der Verleger des Ancient Mail Verlag und Mystery-Forscher Werner Betz, den ich bei der Tagung “Das Cheops-Projekt” erst kürzlich für meinen YouTube-Channel interviewt habe (s. Video links), hat nun eine Alternative organisiert. Den ersten Kongress seines Ancient Mail Verlages, der am 14. November 2015 in der “Max Reger Halle” in Weiden in der Oberpfalz stattfinden wird.

Eine Reihe von bekannten Referenten werden auf dem Kongress “Mysterien unserer Welt” über eben jene sprechen und die Zuhörer zum Staunen bringen. Mit dabei sind Luc Bürgin, Reinhard Habeck, Walter-Jörg Langbein, Mario Rank, Dr. Dominique Görlitz, Alireza Zarei, Hartmut Großer, Werner Betz u. a.

Als “Spezialgast” ist auch Erich von Däniken dabei.

Veranstaltungsort ist:

Max Reger Halle Weiden

„Mysterien unserer Welt“ 14. November 2015
„Mysterien unserer Welt“ 14. November 2015

Dr.-Pfleger-Straße 17

D-92637 Weiden in der Oberpfalz

Ganztägig, Eintritt 49,00 Euro

Der Veranstalter ist der Ancient Mail Verlag:

Ancient Mail Verlag

Werner Betz

Europaring 57

D-64521 Groß-Gerau

ancientmail@t-online.de

Kongresshotel:

Hotel Stadtkrug

Daniel Pufke

Wolframstraße 5

D-92637 Weiden in der Oberpfalz

Tel. +49-(0)961-38890

Fax +49-(0)961-36268

info@hotel-stadtkrug.de

Wer also bei an den praktisch allen Kongressen dieser Art anschließend stattfinden gemütlichen Runde mit den Referenten, Autoren, Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie diesmal natürlich der Ancient Mail Crew Interesse hat, sollte bald dort sein Zimmer buchen.

Programm „Mysterien unserer Welt“ 14. November 2015:

  • Mario Rank: UFOs über den Alpen – Außerirdische? Hirngespinste? Geheime Mächte?
  • Walter-Jörg Langbein: Geheimnisse alter Kirchen
  • Hartmut Großer: Apollo 20 – Eine Mondlandung, die angeblich nie stattgefunden hat
  • Werner Betz: Historische Bauwerke und geheimnisvolle Kräfte
  • Reinhard Habeck: Wunderwerke, die es nicht geben dürfte
  • Alireza Zarei: Was wissen wir wirklich über die Exo-Planeten?
  • Dominique Görlitz: Neues vom Cheops-Projekt
  • Luc Bürgin: Neue Mysterien der Welt

Erich von Däniken präsentiert sein neues Buch

“Wir freuen uns natürlich ganz besonders, dass uns am Nachmittag Erich von Däniken besuchen wird”, so Werner Betz in der Tagungsankündigung. Betz weiter:

Er wird an einem Info-Stand der A.A.S. im Foyer unseren Gästen Fragen beantworten und Bücher signieren und natürlich sein brandneues Buch ,Was ich seit Jahrzehnten verschwieg’ im Gepäck haben.

Viel Spaß auf den Spuren der “Mysterien unserer Welt” …

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Videoreport: “Der Wald des Schreckens”. Besuch eines Spuk-Waldes bei Bremen, in dem sich seit einem Kindermord 2001 Unheimliches zutragen soll.

Der Wald des Schreckens - ein Videoreport (Bild: L.A. Fischinger / Kollektiv.org)
Der Wald des Schreckens – ein Videoreport (Bild: L.A. Fischinger / Kollektiv.org)

Gemeinsam mit dem Parapsychologen Christian Wellmann und den beiden UFO- und Mystery-Forschern Mario Rank und Alexander Knörr besuchte ich Ende Oktober 2014 spontan ein mysteriöses Waldstück südlich von Bremen. Dort soll es immer wieder zu seltsam schaurigen Vorkommnissen gekommen sein, so dass wir uns nach dem Meeting der A.A.S. spontan entschlossen, uns dieses Wäldchen einmal anzusehen. Mit dabei war natürlich auch Marie-Luise Sievers, die auf dem YouTube-Kanal “Ancient Aliens & Mystery Files” bereits mehrfach in Videos zu sehen war. Gefilmt hat Mario Rank aus Wien von Kollektiv.org.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Im Jahre 2001 wurde das junge Mädchen, Adelina P. in einem Müllbeutel tot in diesem “Spuk-Wald” abgelegt. Viele seltsame Baumformationen und rätselhafte Funde machen das Wäldchen noch heute gruselig und fragwürdig. Der schreckliche Mord an dem kleinen Mädchen wurde dem amtsbekannten Marc H. zugeschrieben, er soll angeblich einem Zellengenossen gestanden haben, das Kind getötet zu haben.

Bis heute konnte ihm die Tat allerdings nicht eindeutig nachgewiesen werden und im Internet kursieren die wildesten Gerüchte über Anomalien und Portale, die dort zu finden sein. Wir begaben uns auf Spurensuche und untersuchten den unheimlichen Wald.

Alles detailliert dazu in diesem “Gast-Video” von Mario Rank und eingeleitet von mir.
“Teilen”, kommentieren, liken und verbreiten ist natürlich wie immer erwünscht.

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Also, ran an die Tasten bei YouTube. Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

Wenn Ihr mögt, folgt mir doch auch bei Facebook und/oder Twitter. Ich freue mich, Euch, liebe Userinnen und User, auch dort begrüßen zu können.

Ich danke Euch – Euer Jäger des Phantastischen

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