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Entdeckungen in 30 Metern Meerestiefe: Über 10.000 Jahre alte Ruinen und riesige Monolithen vor der Küste Maltas? (+ Videos)

Über 10.000 Jahre alte Ruinen in 30 Metern Tiere vor der Küste Maltas entdeckt? (Bilder: Screenshot YouTube/Th. Morawietz & gemeinfrei)
Über 10.000 Jahre alte Ruinen in 30 Metern Tiere vor der Küste Maltas entdeckt? (Bilder: Screenshot YouTube/Th. Morawietz & gemeinfrei)

Die kleine Mittelmeerinsel Malta (sowie die Nachbarinsel Gozo) sind für “alternative Forscher” und Mystery-Entdecker schon seit Jahrzehnten ein spannendes Betätigungsfeld. Überall auf der Insel finden sich uralte Megalithbauten, die auch nach offizieller Lehrmeinung zum Teil über 7.000 Jahre alt sind. Ebenso ist Malta für die rätselhaften “Curt Ruts” bekannt, die überall auf der Insel zu finden sind. Seltsame parallele Rillen im Gestein, die aussehen wie Eisenbahnschienen. Und teilweise laufen sie direkt ins Meer und auf dem Meeresboden weiter. Jetzt haben neue Nachforschungen und Tauchexpeditionen auf dem Meeresboden vor Malta weitere Hinweise auf versunkene archäologische Stätten ergeben. Offenbar bearbeitete riesige Monolithen und weitere “Cart Ruts” in bis zu über 30 Metern Meerestiefe. Spuren einer versunkenen Welt? Alles zu den ersten Ergebnissen erfahrt Ihr in diesem Beitrag und entsprechenden Videos.


Rätselhaftes Malta

Malta ist den meisten Menschen höchstens als Urlaubsinsel für entspannte Wochen ein Begriff. Etwa eine Millionen Touristen besuchen jährlich die Insel und ca. nochmal so viele Menschen kommen kurzzeitig mit einem Kreuzfahrtschiff hier an.

Weitläufige Sandstände sucht man hier vergeblich. Malta und die Nachbarinsel Gozo sind eher “Felsen im Mittelmeer”, weshalb sonnenhungrige Strandtouristen meist andere Ziele wählen. Und obwohl der Tourismus für Malta ein wichtiger Wirtschaftszweig ist, übersehen die meisten Besucher die unzähligen Rätsel der keinen Insel.

Denn Malta und Gozo gehören trotz oder gerade aufgrund ihrer geringen Größe und Einzigartigkeit zu den großen Mysterien der Welt.

Überall auf den Insel stehen Tempel und Megalithanlagen aus der Steinzeit, die vor allem Grenzwissenschaftler faszinieren. Nicht nur aufgrund der hohen Anzahl derartiger Bauwerke dort, sondern auch aufgrund ihres gewaltigen Alters. Selbst die etablierte Archäologie datiert viele dieser Megalithanlagen auf ein Alter von rund 7.000 Jahren. Auch für Megalith-Tempel aus der Steinzeit ist das enorm. Dazu beeindrucken die dortigen archäologischen Stätten mit verbauten Megalithen, die bis zu einigen Dutzend Tonnen wiegen.

Auf meinem YouTube-Kanal findet Ihr HIER dazu einige entsprechende Videos.

Rätselhaft sind für viele Menschen auch die auf der gesamten Insel verteilten “Curt Ruts”. Parallel im Gestein verlaufene Rillen, die mal kerzengerade über den Boden verlaufen, um dann wieder elegante Kurven einzuschlagen. Selbst Spuren mit Abweichungen und Kreuzungen finden sich im Fels von Malta, weshalb man diese auch “Gleise” nennt. In der Tat haben sie oftmals eine fast schon genormte Spurbreite von über einem Meter und sehen an einigen Orten der Insel aus der Luft wie ein Güterbahnhof aus.

Ein Phänomen der Vorzeit, dass sich auch an anderen Orten der Welt in sehr ähnlicher Form findet, wie zum Beispiel in den Videos HIERHIER und HIER berichtet.

Spuren auf dem Meeresgrund

Seit Jahren vermuten immer wieder Autoren und Forscher, dass die archäologischen Rätsel von Malta und Gozo die Relikte einer versunkenen Hochkultur sein könnten. Auch das Stichwort “Atlantis” ist hierbei immer wieder im Gespräch, da die Insel fraglos Teil des Steinzeiträtsels sind.

Verwiesen wird dabei auch immer wieder auf die Tatsache, dass die “Gleise” von Malta und Gozo an einigen Küsten direkt ins Meer laufen. Hier enden sie allerdings nicht, sondern führen auf dem Meeresboden weiter in die Tiefe. Obwohl der Baumboom unzählige dieser Spuren längst zerstört hat, und diese auch an den Küsten oftmals einfach unter Beton verschwanden, findet man sie immer noch. Selbst mit bloßem Auge von einigen Steilküsten aus sind sie zu sehen, wenn man von dort ins Meer blickt.

Was ist hier wann versunken? – fragen deshalb viele Forscher. Was liegt auf den Grund des Meeres vor den Küsten der kleinen Inseln noch verborgen?

Schon vor Jahren hat hierzu der Autor und Malta-Forscher Hubert Zeitlmair verschiedene Entdeckungen und Berichte veröffentlicht. Zeitlmair, der sich in seinen Publikationen mit der Suche nach einer versunkenen Ur-Kultur befasst, ist sicher, dass Malta ein Zentrum von dieser war. Im Jahr 1999 gab er dazu die Entdeckung eines versunkenen Tempels auf dem Meeresboden vor Maltas Nordost-Küste bekannt, den er auf 12 bis 14.000 Jahren datierte. Nach weiteren Erkundungen der megalithischen Reste im Meer war sich Zeitlmair sicher, dass hier Menschen am Werk gewesen sein müssen.

Die gesamte Anlage muss nach seinen Überlegungen am Ende der letzten Eiszeit im Meer versunken sein, da deren höchste Erhebung heute rund 20 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Er taufte die Anlage “Gebel gol-Bahar” und verwies immer wieder darauf, dass die versunkene Megalithanlage den bekannten Tempeln auf Malta und Gozo ähnelt.

Das untergegangene Plateau, das Zeitlmair mit einer Größe von 900 x 500 Meter bestimmte, wäre folglich bei weitem der älteste Tempel der Mittelmeerinseln. Wenn nicht einer der ersten bekannten Bauten dieser Art der Menschheit überhaupt.

Modern oder uralt?

Gehör fand der Forscher bei den etablierten Archäologen ebenso wenig wie bei den Behörden. Trotz seiner Bemühungen um eine Zusammenarbeit bezweifelten sie den Fund vollständig. Genauer gesagt zweifelten sie an dem fraglos enormen Alter oder an der künstlichen Herstellungen der Monolithen an sich. Kritische Stimmen wandten ein, dass es vielleicht moderne Steine sind, die irgendwer irgendwann einmal illegal ins Meer gekippt habe. Andere Skeptiker meinten, dass es alles nur  Phantasie sei und Beweise fehlen.

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Professor Anthony Bonanno von der Universität Malta glaubte laut “Archaeology” vom 9. November 1999 auch nicht, dass man Maltas Tempel deshalb neu datieren müsse. Selbst wenn “Gebel gol-Bahar” auf dem Meeresgrund von Menschen gebaut sei:

Der archäologische Kurator der maltesischen Museumsabteilung, Ruben Grima, hat die Stätte besucht und war nicht überzeugt, dass die Steine auf dem Meeresboden tatsächlich ein Tempel sind, so der Archäologe Anthony Bonanno von der Universität von Malta. Bonanno selber steht dem Fund skeptisch gegenüber und bemerkte, dass Maltas Tempel nicht neu datiert werden müssen, auch wenn die Struktur untergegangen ist.

Eine etwas verwirrende Aussage von Bonanno nach diesem Bericht. Demnach sei eine Neubewertung der maltesischen Tempelanlagen nicht nötig, selbst wenn die Struktur im Meer von Menschen stammt? So könnte man es zumindest verstehen. Sofern der Fund rein natürlich ist, erübrigt sich selbstredend eine neue Datierung anderer archäologischer Stätten auf den Inseln. Stammt sie allerdings von unbekannten Menschen, sieht das etwas anders aus.

Ob aber deshalb die unzähligen Tempel und archäologischen Stätten auf Malta plötzlich wirklich alle falsch datiert wurden, ist nicht minder fraglich. Immerhin liegen Jahrtausende zwischen den Bauwerken auf den Inseln und dem mutmaßlichen Tempel “Gebel gol-Bahar” auf dem Meeresgrund. Lag die etablierte Archäologie bei ihren Forschungen wirklich bei allen Fundstätten derart daneben? Oder war die versunkene Anlage schlicht und einfach die erste ihrer Art auf Malta? Falls ja: Warum machte man tausende von Jahren Pause, bevor man weitere Tempel baute?

Neue Forschungen und Tauchgänge auf Malta

Der Streit über versunkene Stätten vor Malta (und durchaus auch anderswo) ist seit Jahren im Gange. Selbst Äußerungen sind unlängst laut geworden, die besagten, dass man diese Entdeckungen “unter den Teppich kehren” will …

Neue Tauchexpeditionen und Erkundungen sollen das Geheimnis um Maltas versunkene Welten weiter lüften. Ramon Zürcher kündigte bereits in einem Vortrag im August 2019 (Video des Vortrags findet Ihr HIER) an, das unter anderem er und Thorsten Morawietz auf Malta unter dem Meeresspiegel archäologischen Mysterien nachgehen wollen. Unter anderem durch Tauchgänge und mit einem eigens dafür angeschafften Tauchroboter.

Die ersten Ergebnisse wurden im Oktober 2019 auf dem Kongress der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) vorgestellt. Denn schon jetzt gibt es interessante Ergebnisse bzw. Aussagen, die Morawietz und Zürcher in ihrem Vortrag (s. unten) vorstellen konnten. Demnach fanden sie nicht nur weitere “Cart Cuts” auf dem Meeresboden, sondern auch Spuren von künstlichen Bearbeitungen an Monolithen im Meer:

Immer wieder konnten wir deutliche Spuren von künstlichen Bearbeitungen in Tiefe unter 30 Meter finden. Also ist die gesamte Anlage wohl deutlich älter als 10.000 Jahre.”

Besonderes Augenmerk richteten Zürcher und Morawietz in diesem Video unten auf einen riesigen Gesteinsblock, den sie als “gewaltigen rechtwinkligen Monolithen” bezeichnen. “Scharfe Kanten und überall rechte Winkel” finden sich auf diesem und anderen Steinen in der Umgebung. Der riesige “rechtwinklige Monolith” wiederum habe dazu “auf der Oberfläche überall rechtwinklige Muster eingekerbt” und sei ca. 20 Meter lang.

Ein 10.000 Jahre alter Tempel?

Wie man an den Aufnahmen der Tauchgänge sehen kann, ist der Megalith offenbar auch nicht mit dem Grundgestein verbunden. Zumindest augenscheinlich scheint dieser nachträglich an seinen Platz gekommen zu sein. Ob ihn jemand in der Neuzeit illegal ins Meer kippte – oder er seit 10.000 oder weit mehr Jahren dort liegt, verraten die Bilder natürlich nicht. Klar gegen einen modernen Baustein scheint aber das geschätzte Gewicht des Megalithen zu sein: Fast 2.000 Tonnen soll dieser Gigant wiegen!

In seinem Artikel “Der versunkene Tempel” schreibt Thorsten Morawietz auf seiner Seite dasversunkenekoenigreich.de zum Beispiel dazu:

Ist diese unterseeische Struktur tatsächlich künstlichen Ursprunges, so ist sie auf Gebieten erbaut, welche seit weit über 10.000 Jahren nach dem Ende der letzten Eiszeit unter dem Meeresfluten versunken ist, wäre also geradezu unglaublich alt und Zeugnis eines längst vergessenen Hochkultur auf Malta.”

Würde das stimmen, wäre dies einer der schwersten und auch ältesten Steinblöcke, die jemals von Menschen angefertigt wurden. In der Vergangenheit ebenso wie in der Neuzeit. Auch gäbe es auf Malta und Gozo nichts vergleichbares an den dort vorhandenen und restaurierten Tempelanlagen. Hier wiegen die schwersten Bausteine “nur” etwa 50 Tonnen. Dies ist sehr weit entfernt von den geschätzten fast 2.000 Tonnen.

Auf der Tagung der A.A.S. präsentierte Morawietz in seinem Vortrag aber auch eine erstaunliche Parallele zu Göbekli Tepe in Anatolien. Jene riesigen Ruinenstätte, die von der Archäologie auf ein Alter von fast 13.000 Jahren datiert und als Sensation der Archäologie gefeiert wird. Denn auch im Meer vor Malta fand sich ein scheinbar zerbrochener Monolith, der ursprünglich die Form eines “T” hatte.

Genauso wie die berühmten “T-Pfeiler” in den uralten Anlagen von Göbekli Tepe, wo es mehre hunderte von ihnen in dutzenden Kreisanlagen gibt. Auch wenn sie dort noch lange nicht alle ausgegraben wurden.

Damit bleiben vorerst die versunkenen Anlagen ein Fall für die Unterwasserarchäologie. es könnten Spuren eines “versunkenen Königreich” vor der Eiszeit sein, so Thorsten Morawietz. Anfang kommenden Jahres sollen die Forschungsergebnisse detailliert in dem Buch “Das versunkene Königreich” veröffentlicht werden. Auch weitere Tauchexpeditionen sind geplant. Etwa auf Sri Lanka.

YouTube-Videos zum Thema

Mehr Videos zum Thema Malta HIER auf Fischinger-Online bei YouTube.

Video vom Vortrag von Zürcher und Morawietz vom 26. Okt. 2019

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Video-Interview vom 26. Okt. 2019 mit Morawietz

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Akte X” lässt grüßen: UFO-Fotos von Billy Meier bei Sotheby’s unter dem Hammer – mit sehr hohen Gewinnerwartungen!

UFO-Fotos von Billy Meier bei Sotheby's unter dem Hammer: mit sehr hohen Erwartungen! (Bilder: Sotherby's & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFO-Fotos von Billy Meier bei Sotheby’s unter dem Hammer: mit sehr hohen Erwartungen! (Bilder: Sotherby’s & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten werden nicht nur UFOs gesehen, sondern sie werden auch fotografiert. Einige der bekanntesten UFO-Fotos stammen dabei zweifellos aus dem Zeitalter vor der Digitalisierung und sind rein analoge Aufnahmen. Heute vielfach Klassiker der UFO-Forschung, auch wenn sie vielfach reine Fälschungen sind. Zu diesen Klassikern gehören auch die UFO-Fotos des Eduard “Billy” Meier aus der Schweiz. Der Gründer der UFO-Sekte FIGU lieferte über Jahrzehnte hinweg hunderte UFO-Fotos, da er angeblich mit Aliens von den Plejaden in Kontakt steht, die ihn immer wieder besuchten. Seine Fotos schafften es bis auf das legendäre Poster “I want to Believe” aus der TV-Serie “Akte X”. Und genau aus dieser UFO-Bilderreihe bietet jetzt das weltbekannte Auktionshaus Sotheby’s Originale zum Verkauf. Im Rahmen von zahlreichen historischen NASA-Fotos mit Meilensteinen der Raumfahrt und zu Höchstpreisen! Ob falsch oder echt – das weiß Sotheby’s dabei selber nicht. Was es damit auf sich hat und warum die Bilder von Billy Meier weit mehr kosten als die der NASA, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Billy Meier und die UFOs

Seit es das UFO-Phänomen gibt, gibt es auch UFO-Fotos. Bereits seit Jahrzehnten kursieren diverse Aufnahmen von UFOs oder vermeintlichen UFOs in der UFO-Forschung, die zum Teil heute echte „Klassiker“ sind. Dazu gehöre zweifellos die Fotos des Kontaktlers Eduard „Billy“ Meier aus der Schweiz. Dort gründete der die UFO-Sekte FIGU, die „Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschafter und Ufologiestudien“ bzw. heute auch schlicht „Freie Interessengemeinschaft Universell“.

Billy Meier, heute über 80 Jahre alt, behauptet, dass er „bereits seit seinem fünften Altersjahr persönliche und telepathische Kontakte mit zwei Außerirdischen“ habe. Ab Januar 1975 kamen weitere angebliche Aliens hinzu, von denen seine „Außerirdischen“ mit Namen Semajse und Ptaah in den folgenden Jahrzehnten in UFO-Kreisen durchaus bekannt wurden. Zumal Meier mit seinen Anhängern in der Schweiz das „Semjase-Silver-Star-Center“ als Hauptsitz der UFO-Sekte FIGU gründete.

Von diesem Zentrum aus verbreitete Billy Meier mit seinen Anhängern fortan eine gewaltige Anzahl von Botschaften und Mitteilungen dieser Aliens. Angeblich stammen sie von den Plejaden und würden Meier immer wieder in ihren UFOs besuchen. Vor allem mit dem Aufkommenden Internet in den 1990ger Jahren fanden diese Mitteilungen der angeblichen Außerirdischen über ihr auserwähltes Sprachrohr Billy Meier viel Aufmerksamkeit. Auch die zahlreichen UFO-Fotos von ihm, die er zum Teil schon in den 1970ger Jahren machte, aber fortan durch das Netz Verbreitung fanden.

Abenteuer mit Aliens

Für die meisten UFO-Forscher ist und war Meier mit seiner UFO-Sekte FIGU nichts weiter als ein Scharlatan. Seine angeblich „eigenen“ Erlebnisse in UFOs und mit seinen Aliens wurden vielfach eher belächelt als ernst genommen. Etwa Zeitreisen, Reisen ins All und zum Mond oder in geheimen riesigen UFO-Hangars unter der Cheops-Pyramide. Selbst bei Jesus Christus persönlich will er bei einer solchen Zeitreise getroffen haben, von dem er „wichtige Lehren empfangen durfte“, wie es in seiner Biografie noch heute zu lesen ist.

Die Fotos, die er bei seinen Abenteuern mit den Aliens gemacht haben will, zum Beispiel von lebenden Dinosauriern oder Alien-Frauen, sorgten dabei eher für Erheiterung bei vielen UFO-Forschern.

Zumal als sich seine Alien-Frauen als abfotografierte Tänzerinnen aus dem US-Fernsehen und Saurier als unscharf fotografierte Gemälde herausstellten. Der Fund von Mülltonnendeckel, die mehr als nur entfernt einem seiner fotografierten „UFO-Typen“ ähnelten, machte es nicht besser. Ebenso wenig als sein Sohn Methusalem in öffentlichen Briefen und Interviews seine Machenschaften und Fälschungen anprangerte. Seine Exfrau ebenso.

Trotzdem gehören die hunderte von UFO-Fotos von Billy Meier zu den Klassikern.

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Das legendäre Poster aus der TV-Serie „Akte X“ mit einem UFO am Himmel und der Aufschrift „I want to Believe“ ist zum Beispiel von ihm. Der Agent Fox Mulder der TV-Serie hatte dies in den ersten Staffeln in seinem FBI-Büro hängen und so wurde das Motiv zum Kult. UFO-Guru Meier passte dies damals jedoch ganz und gar nicht, da er auf sein Urheberrecht bestand. Deshalb wurde das Poster wieder entfernt und erst 2016 wieder – mit dem OK von Meier – in die Serie aufgenommen

Die komplexen Hintergründe zu Billy Meier haben meine Kollege Roland M. Horn und ich in unserem Buch „UFO-Sekten“ detailliert dargelegt.

UFO-Fotos unter dem Hammer

Auch wenn heute jeder UFO-Interessierte zumindest einige der über 500 UFO-Fotos von Meier zumindest am Sehen her aus dem Netz kennt, gibt es natürlich auch Originale davon. Und genau von diesen werden einige bei dem weltberühmten Auktionshaus Sotheby’s nun versteigert. Im Rahmen einer ganzen Serie von alten Fotos aus den 1960ger Jahren zum Thema Raumfahrt, Mond bzw. Mondlandungen und Weltraum.

Als sei das nicht erstaunlich genug, werden die drei Serien der Meier-Fotos dabei sogar sehr hoch gehandelt! Weit höher als beispielsweise Original-Fotos vom/am Mond.

So etwa gehen Startgebote der UFO-Fotos teilweise bei 3.000 Dollar los und es werden Verkaufspreise bis zu 9.000 Dollar pro Bilderserie vom Auktionshaus erwartet. Zum Vergleich: Einige Fotos des ersten Weltraumspazierganges der NASA 1965 von „Gemini IV“ starten ab 300 Dollar und sollen laut Sotherby’s bis 3.000 Dollar bringen. Andere frühe NASA-Fotos mit Meilensteinen der Raumfahrt starten schon ab 50 Dollar und sollen letztlich nur 1.200 Dollar einbringen. Zumindest nach den Schätzungen des Hauses …

Die von UFO-Fotos von Billy Meiner stammen aus den Jahren 1975 und 1976. Der „angebliche außerirdische Kontaktmann und Gründer der UFO-Religion“ FIGU, wie Sotheby’s schreibt, habe auch das berühmte „Akte X“-Bild mir um Angebot.

Die “Originale von Akte X”

In der Beschreibung heißt es dazu unter anderem:

Diese Bilder zeigen einen interstellaren Besuch eines Raumfahrzeugs vom Planeten Erra (…)

Die vorliegende Fotoserie gehört zu den bekanntesten und am besten dokumentierten Bildern von UFO-Phänomenen, die jemals aufgezeichnet wurden. Insbesondere eine der Fotografien im vorliegenden Los ist möglicherweise eines der berühmtesten und berüchtigtsten UFO-Bilder aller Zeiten (…)“

In den USA hat am 27. November selbst der Nachrichtensender Fox News von diesen Fotos berichtet. Fraglos steigerte das den Preis der UFO-Fotos (aber auch der dort angebotenen NASA-Fotos vom Mond usw.). Auch Fox News schreibt zu den „Akte X“-Bildern und der Beschriebung bei Sotheby’s:

Der Verkauf umfasst auch zwei Meier-Fotos, die im Serien-Trailer für den Neustart der Show 2016 verwendet wurden.

Das Bild wurde verwendet, um das berühmte ‚I want to Believe‘-Poster zu erstellen, das in den ersten drei Staffeln von ‚The X-Files‘ zu sehen war.“

UFOs, Ancient Aliens und Mystery sind in den USA derzeit überaus beliebt. Man kann schon von einem neuen Boom dieser Themen sprechen, wie in diesem Video HIER dargelegt. Da kommt der Verkauf der UFO-Fotos genau zur passenden Zeit. Da es sich um die „Original Akte X Fotos“ handelt, erklärt sich die extrem hohe Verkaufserwartung der Bilder zumindest etwas.

Wer also ein echter Fan mit genügend Kleingeld ist oder ein Weihnachtsgeschenk für einen solchen Fan sucht, kann noch bis zum 3. Dezember bieten …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Axel Milberg: Wie der „Tatort“-Kommissar „Klaus Borowski“ als Schüler Erich von Däniken begegnete und plötzlich die Welt verstand

Axel Milberg: Wie der "Tatort"-Kommissar "Klaus Borowski" als Schüler Erich von Däniken begegnete - und mutmaßlich seinem ärgsten Kritiker (Bilder: ARD/NDR/Ch. Schroeder / Montage: Fischinger-Online)
Axel Milberg: Wie der “Tatort”-Kommissar “Klaus Borowski” als Schüler Erich von Däniken begegnete – und mutmaßlich seinem ärgsten Kritiker (Bilder: ARD/NDR/Ch. Schroeder/LAF / Montage: Fischinger-Online)

Viele Prominente wie Schauspieler, TV-Sternchen und Musiker haben inzwischen Bücher veröffentlicht. Sie werden gerne gekauft, so dass Publikumsverlage gerne auf diese Autoren zurückgreifen. So auch auf die Schauspieler der beliebten TV-Serie “Tatort”. Einer von diesen ist Axel Milberg, der im “Tatort” der ARD den Kommissar “Klaus Borowski” in Norddeutschland spielt. Tatsächlich ist Milberg in Kiel aufgewachsen, worüber er in seinem Buch “Düsternbook” schreibt. Und hier begegnete er als Schüler einst Erich von Däniken, der an Milbergs Gymnasium 1971 einen Vortrag hielt. Für Milberg ein einschneidendes Erlebnis seiner Jugend. Durchaus interessante Ausführungen des Schauspielers, in der sich jedoch offenbar sein Phantasie und “Erinnerung” mischen. Was und wie damals gesehen sein soll, und was der erste “Anti-Däniken-Autor” dieser Tage damit zu tun hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag!


Axel Milberg

Unlängst gehört es zum guten Ton, dass Prominente, Stars und Sternchen aus Fernsehen und Öffentlichkeit Bücher schreiben. Nicht wenige dieser Veröffentlichungen diverser „Promis“ und auch „Z-Promis“ werden dabei auch gekauft. Das wissen auch deutsche Schauspieler, wozu natürlich die verschiedenen Kommissare der beliebten Krimireihe „Tatort“ von ARD und ZDF zählen.

Einer von ihnen ist Axel Milberg, der im „Tatort“ den Kommissar „Klaus Borowski“ spielt. Er veröffentlichte 2019 sein Buch „Düsternbrook“, das wie zu erwarten ein Besteller in Deutschland wurde. Einen autobiographischen Roman über seine Kindheit und Jugend im Stadtteil Düsternbrook in Kiel. Eigentlich also kein Buch, das irgendwas mit Grenzwissenschaften und Mystery-Themen zu tun hat.

Könnte man meinen. Doch schon der Buchumschlag und die Werbetexte zeigen, dass es doch damit in Verbindung steht:

Als die populäre Theorie vom Wirken Außerirdischer die Stadt erreicht, scheint sie für Axel viele Merkwürdigkeiten zu erklären. Mit dem rätselhaften Verschwinden einiger Jungen wird die Heimat vollends unheimlich und der Wunsch auszubrechen übermächtig. (…)

Er folgt seinem heranwachsenden Helden, der die Welt mithilfe von Märchen, Mädchen, übersinnlichen Mächten und Erich von Däniken verstehen will (…).“

Wenn Erich von Däniken und Außerirdische schon in der Buchwerbung, auf dem Buchrücken und im Klappentext vorkommen, macht das einen Prä-Astronautiker neugierig. Immerhin kam nach Erscheinen des Buches in diversen Interviews mit Milberg auch darin immer wieder das Thema auf von Däniken.

Auch wenn natürlich der bei weitem größte Teil von „Düsternbrook“ nichts mit Aliens, Däniken & Co. zu tun hat, findet sich darin doch ein ganzes Kapitel zum Thema. In „Besuch aus der Schweiz“ schildert Milberg den für ihn denkwürdigen Tag des 6. September 1971, als Erich von Däniken in seinem damaligen Gymnasium einen Vortrag hielt. „Ein Schweizer Hochstapler, der gerade aus dem Gefängnis entlassen worden war“ habe die Aula des damaligen Schülers Milberg betreten.

Axel Milberg vs. Erich von Däniken

Seine Schulklasse sollte, so habe es der Lehrer ihnen damals gesagt, „ohne Vorurteile“ dem Vortrag von Erich von Däniken zuhören:

Hört euch das mal an, habt keine Vorurteile. Wir reden anschließend darüber, ob wahr oder falsch. Sammelt für beide Seiten Argumente, es ist wichtig, das ihr lernt, Lüge und Wahrheiten zu unterscheiden. Gute Unterhaltung wird es auf jeden Fall sein.“

Mit diesen Worten lauschten der junge Milberg und seine Mitschüler dem Däniken-Vortrag damals. Freundlich und in einer „gewinnenden Art“ trug von Däniken seinen Vortrag vor. „Wir trauten unseren Ohren nicht“, so Milberg weiter, und er zitiert im Folgenden Aussagen aus dem Vortrag. Eine Art Zusammenfassung der Idee der Prä-Astronautik.

Da dieser Vortrag 1971 stattgefunden hat, werden es wohl kaum mehr korrekte Wiedergaben der Worte von Däniken an der Schule sein. Zum Beispiel solche:

Es ist denkbar, dass vor vielen Jahrtausenden die Affen mit superintelligenten Astronautensperma gekreuzt und die misslungenen Fehlexemplare in einer Eiszeit beseitigt wurden.“

Egal ob Phantasie-Zitate des Autors Milberg in seinem Roman oder nicht, auf den folgenden Seiten geht genau diese mit ihm durch! Er schreibt, dass er damals von den Thesen des von Däniken überzeugt war. „Ich war überzeugt, dass dieser Gast aus der Schweiz recht hatte“, erinnert sich der „Tatort“-Kommissar weiter:

Gibt es nicht wirklich überall Spuren um uns, die von frühen Besuchern aus dem All erzählen? Die erklärten, was sonst unerklärlich wäre?

Alles hängt mit allem zusammen

Daraufhin habe Milberg damals alles hinterfragt und in Zusammenhang mit Außerirdischen und Verschwörungen gebrachte, behauptet er. Von „Geräuschen in der Nacht auf dem Dachboden“ bis zu den Hünengräbern, die in Norddeutschland bis heute recht häufig zu finde sind. Auch sein ständiges Nasenbluten habe etwas mit diesen Aliens zu tun, da in Büchern aus den USA von Sonden zu lesen war, die Außerirdische in Menschen implantieren.

„Alles hängt zusammen und alles macht plötzlich Sinn“, so Milberg in seinem Roman nach von Dänikens Besuch in Kiel. Und sogar er selbst könnte von diesen Fremden aus dem All ausgesucht worden sein, da diese „frische kleine Menschen“ benötigen. Auch das Autokennzeichen „KI“ von Kiel und die alte bzw. damalige Postleitzahl „23“ (West-2300) von Kiel stehen hiermit in Verbindung. KI sei „Künstliche Intelligenz“ und die Zahl 23 habe sowieso irgendwas mit den Illuminaten zu tun.

Also deutet alles auf einen frühen Besuch hin, Fremde aus dem All, in vorchristlicher Zeit. Kiel könnte einer dieser Orte sein, die für die Aliens eine große Rolle spielen.“

Natürlich darf man diese Aussagen und „Erinnerungen“ von Axel Milberg in seinem Roman nicht für bare Münze nehmen. Gut zu erkennen an seinen Erwähnungen von Künstlicher Intelligenz als „KI“, Alien-Implanten und den Illuminaten sowie der „23“. 1971 und in den Jahren danach waren dies längst keine bekannte Themen!

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Dass ihn als jungen Schüler Erich von Däniken mit seinem Vortrag, Ideen und Thesen faszinierte und begeisterte, kann man aber sehr wohl glauben. Das kennen sehr viele Fans und Leser des von Däniken von sich selber, die heute längst erwachsen und „vernünftig“ sind. Die einen finden es noch immer hoch spannend, die anderen haben diese „Jugendsünden“ längst begraben.

Der Däniken-Kritiker der ersten Stunde

Milberg schildert in seiner Autobiographie aber noch ein Detail im Zusammenhang mit Dänikens Vortrag an seinem Gymnasium. Denn nach diesem betrat ein Kritiker für einen zweiten Vortrag die Bühne, über den behauptet wird:

Danach betrat ein Abiturient die Bühne und nannte seinen Vortag ‚Erinnerungen an die Wahrheit‘. (…) Er machte sich lustig über den Scharlatan, der gut aussehende Mitschüler, er war bestimmt der Primus seiner Klasse.

Alle lachten nun über den Schweizer Gast, nur ich dachte, was für ein Wichtigtuer, dieser Primus, Glaubt, er ist klüger als Erich von Däniken.“

Da der junge Milberg durch seine Schule „zu Hause in der Antike“ war, war dieser Kritiker nur ein Schwätzer. Von Däniken habe Recht, nicht er. Ob es diesen Skeptiker aber wirklich 1971 dort in Kiel gab, wäre interessant. Denn der Titel des angeblichen Vortrages, „Erinnerungen an die Wahrheit“, erinnert frappierend an das erste „Anti-Däniken-Buch“.

Dieses erschien erstmals als Schreibmaschinen-Version 1969 in Berlin, wo es die „SLAN-Nachrichten“ als ihren Sonderband Nr. 2 weiter kopierten. Ab März 1971 brachte es das dann ein Verlag als kleines dünnes Taschenbuch mit dem Titel „Erinnerungen an die Wirklichkeit – Erich von Däniken und seine Quellen“ heraus. Autor des heute praktisch vergessenen Büchleins war Gerhard Gadow. Gedacht als „Ein Kommentar zum Däniken-Bestseller“, so der Untertitel der ersten Version von 1969. Allein im ersten Jahr nach Erscheinen des Taschenbuches 1971 haben sich davon über 50.000 Exemplare verkauft.

War dieser Gadow der Kritiker damals in Kiel?

“Erinnerungen an die Wirklichkeit”

In den 1970ger Jahren war Gadow aufgrund seiner „Erinnerungen an die Wirklichkeit“ kein Unbekannter. Was auch daran liegen mag, dass er der erste Autor überhaupt war, der sich gegen den Boom von Erich von Däniken stellte. Deshalb berichteten auch die Medien und Zeitungen über Gadow und von Däniken selber ist er bis heute in Erinnerung. Ich selber hatte ihn vor wenigen Jahren auf ihn angesprochen …

Gerhard Gadow machte laut seinem Buch im Jahr 1970 Abitur und studierte bei erscheinen „gegenwärtig an der FU Berlin Rechtswissenschaft“. Also ein Student am Tag des Kieler Däniken-Vortrages 1971. „Der Primus seiner Klasse“, wie Milberg ihn in seinem Buch nennt, muss nicht zwangsläufig sein Mitschüler gewesen sein. Sonst hätte ihn Milberg auch sicher gekannt.

In solchen „vergangenen Zusammenhängen“ zu stöbern ist durchaus zeitaufwendig. Aber für Mystery-Jäger durchaus sehr spannend. Gerade wenn es um den Kritiker der ersten Stunde geht, was Gerhard Gadow zweifelsohne war. Und auch wenn Däniken selber aus verschiedenen Gründen nicht gut auf seine Veröffentlichung „Erinnerungen an die Wirklichkeit“ zu sprechen ist, gibt es hier „verborgene Verbindungen“.

So nennt von Däniken ein Kapitel in seinem Buch „Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe“ von 2015. Dort heißt es über Gadow:

„(Er) studierte damals Jura an einer Berliner Hochschule. Wir trafen uns, und ich erfuhr, dass hinter dem Text wieder einmal ein Professor der Archäologie steckte. (…) Damals lud ich den Anti-Däniken-Autor Gerhard Gadow in die USA ein, und gemeinsam reisten wir für 20 Tage in den Vereinigen Staaten umher. Als zuverlässiger Begleiter betreute Gerhard die Technik bei meinen Vorträgen.“

Demnach wäre Gadow damals ein Ghostwriter eines Archäologie-Professors gewesen, der „Erinnerungen an die Wirklichkeit“ so gar nicht schrieb. Oder nur im Auftrag.

Hat Milberg diese Marionette des „Professor der Archäologie“ in 1971 Kiel in der Aula seiner Schule gesehen? Wer aber war dieser angebliche Archäologe, der Gadow anstifte, beauftragte oder sogar benutzte?

Eigentlich faszinierend: Nach Jahrzehnten der Prä-Astronautik hat es unlängst intern so einige eigene Mysterien und Rätsel, die es zu lösen gilt.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die “Goldflieger der Ancient Aliens” aus Kolumbien: Was weiß und sagt Wikipedia eigentlich darüber – und warum? (+ Video)

Die "Goldflieger der Ancient Aliens" aus Kolumbien: Was weiß und sagt Wikipedia eigentlich darüber? (Bilder: R. Habeck & Fischinger-Online)
Die “Goldflieger der Ancient Aliens” aus Kolumbien: Was weiß und sagt Wikipedia eigentlich darüber? (Bilder: R. Habeck & Fischinger-Online)

Jeder an der Prä-Astronautik und an den Ideen der Astronautengötter Interessierte kennt die “Goldflieger aus Kolumbien“. Jene Goldobjekte, die aussehen wie Flugzeuge, und von dem ich ein Exemplar oder ein “Typ” auch als Anhänger in meinen Videos bei YouTube trage. Vor allem ist es als Zeichen oder Logo der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) bekannt. Auch im Logo von Fischinger-Online ist es zu finden. Doch was hat es “offiziell” und in der Prä-Astronautik mit diesen “Goldfliegern” auf sich, die seit vielen Jahrzehnten in der Grenzwissenschaft bekannt sind? Und was schreibt Wikipedia als das Online-Lexikon schlechthin eigentlich über diese zum Teil fast 2.000 Jahre alten Fundstücke aus Südamerika?


Wikipedia und die Grenzwissenschaft

Über das Online-Lexikon Wikipedia kann man vortrefflich streiten. Vor alle auch in Bezug zu Themen rund um UFOs, Mystery Files, Grenzwissenschaft oder “Parawissenschaft”. Auf diesem Blog finden sich dazu auch eine ganze Reihe Beiträge und Postings, denn der ewige “Wiki-Streit” kennt kein Ende.

Immer wieder verweise ich allerdings auch darauf, dass ich Wikipedia für ganz eine hervorragende Erfindung und Quelle halte. An dieser Tatsache gibt es nichts zu rütteln und man kann sie nicht ernsthaft leugnen. Auch wenn es selbstverständlich Menschen gibt, die Wikipedia pauschal und komplett ablehnen. Ein großer Fehler, der lediglich von der mangelnden Bereitschaft herrührt, sich intensiver mit den dortigen Aussagen und vor allem Quellenangaben zu befassen!

Wikipedia muss man als Einstieg in eine Thematik verstehen. Die Quellenangaben der Fußnoten sowie er “verborgene” Diskussionsbereich zu den einzelnen Artikeln sind das A und O dort. Hierdurch kann man weit – sehr weit – tiefer in die jeweilige Materie einstiegen, wenn man es denn überhaupt will und diese Quellen denn auch beachtet. Wobei Quellenverweise seit Bestehen des Lexikons natürlich Streitthemen sind. Was für die einen nützliche Quellen sind, sind für andere unseriöse Verweise, die bei Wikipedia nichts zu suchen haben würden.

Darum lohnt sich eben ein Blick in die Diskussionen und auch die Bearbeitsungschronologie der individuellen Artikel dort.

Das löst natürlich nicht das Grundsätzliche Problem bei Wikipedia. Denn viele User sind ganz einfach zu faul nähre Quellen zu studieren, sich intensiver mit einem Gebiet oder einer Aussage auseinanderzusetzen. Es fehlt der Blick “hinter ein Thema”. Leider eben auch bei der Grenzwissenschaft mit all seinen Einzelthemen.

“Mal eben” bei Wikipedia nachlesen

Ein großes Problem ist es dann, wenn User nur beiläufig “mal eben” dort etwas nachlesen wollen.

Sie hörten mal von diesem oder jenem Mysterium oder Rätsel, suchen es daraufhin im Netz und landen bei einem entsprechenden Wikipedia-Beitrag. Schnell dort nachgelesen und man ist “informiert”. Grundsätzlich ist ein Lexikon ja genau dafür da. Es ist unrealistisch zu verlangen, dass sich jemand nach der Lexikon-Lektüre weiter und tiefer gehend informiert. Dies machen wohl nur wirklich Interessierte und dies gilt dabei fraglos für alle Themen. Nicht nur Mystery & Co.

Ärgerlich wird es für den Fan oder den wirklich auf mehr Informationen bedachten Leser, wenn Quellen zu Aussagen ganz fehlen. Ein Unding, dass bei diversen Behauptungen und Beiträgen zur Prä-Astronautik und Grenzwissenschaft vielfach vorgekommen ist oder noch vorkommt. Wikipedia hat sich aber in diesem Gebiet zum Teil sehr gebessert. Zum Teil aber auch nur in einer eher schwammigen und nichtssagenden Art und Weise. Man sollte das nicht ignorieren

Und diese hier zusammengefassten Probleme muss man im Hinterkopf behalten, wenn man sich das Thema “Goldflieger aus Kolumbien” bei Wikipedia anschaut.

Freunde des Phantastischen kennen eines dieser Objekte aus meinen YouTube-Videos und als Teil meines Logos. “Eines dieser Objekte” deshalb, da es zahlreiche verschiedene Ausführungen, Arten oder “Typen” dieser Goldflieger gibt. Das rechts im Titelbild zu diesem Beitrag eingefügte Objekt ist dabei zweifellos der Klassiker. Und es ist das Logo der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astrononautik und SETI” (A.A.S.).

A.A.S.-Mitglieder, Interessierte und natürlich Erich von Däniken selber tragen Repliken dieser Goldflieger seit Jahrzehnten als Anstecken oder Kettenanhänger. Vielen ist das bekannt, doch viele fragen zumindest mich doch immer wieder danach, “was es damit auf sich hat”.

Goldflieger und Prä-Astronautik

In der Archäologie sagt niemand zu den unterschiedlichen Arten dieser Goldstücke aus Südamerika “Goldflieger“. So heißen sie nur in der Grenzwissenschaft und eben der Prä-Astronautik. Weil sie eben zweifellos wie Flugzeuge aussehen. Egal welche “Bauart” man sich von diesen Goldfliegern ansieht: Flugzeugen ähneln sie alle. Deshalb stellen sich viele Prä-Astronautiker eben genau deshalb die Frage, ob es vielleicht solche darstellen sollten.

Das heißt, dass vor 1.500 bzw. fast 2.000 Jahren, denn so alt sind diese Grabbeigaben aus Gräbern in Kolumbien, Menschen solche Flugobjekte sahen und dann in Gold kopierten. Flugobjekte am Himmel, mit denen die Götter durch die Wolken oder über das Firmament flogen. Für den damaligen Menschen in Südamerika etwas, das sie nicht verstehen konnten. Es war göttlich oder himmlisch, weshalb man das Gesehene in Gold als kleine Kunstwerk kopierte. Denn Gold war als Metall der Götter oder Tränen, Blut oder Schweiß des Sonnengottes für solche Objekte gerade angemessen.

Die einzelnen Typen dieser Goldflieger sind dabei zum Teil recht klein. Einige nur um 2 Zentimeter lang, andere etwa 4,5 Zentimeter. Etwa der “klassische Flieger” vom Titelbild. Damit waren sie natürlich keine eins zu eins Kopien von echten Technologien, die die damaligen Menschen sahen. Sie sind auch alle keine technisch perfekten Kopien. Von maßstabsgerechten Repliken mit einem Anspruch auf Exaktheit kann keine Rede sein.

Zwar wird das – zumindest unterschwellig – hin und wieder behauptet, aber es entspricht nicht der Realität der vorhandenen Goldflieger-Flotte!

Prä-Astronautiker verwiesen auf drei einfache Fakten an diesen Objekten:

  • Sie sind alle (mehr oder weniger) aerodynamisch geformt.
  • Die “Schwanzflosse” bzw. “Heckflosse” ist senkrecht, und das habe kein Vogel oder Fisch.
  • An den Goldfliegern finden sich vier flache Flügel – zwei Große vorne, zwei Kleine hinten. Zum Teil in Form von Deltaflügel.

Goldflieger am Himmel

Hinzu kommt die Tatsache, dass Mitte der 1990er Jahre Nachbildungen dieser Goldflieger im Maßstab 1 : 16 mit Motoren versehen gebaut wurden und diese tatsächlich flogen (s. Titelbild). Realisiert wurde dies damals von Peter Belting und Algund Eenboom, die mehrfach ihre flugfähigen Modelle auf Tagungen oder im Rahmen von TV-Sendungen vorführten. Daraus entstand zusammen mit Peter Fiebag 2004 auch das Buch “Flugzeuge der Pharaonen“.

Viele Anhänger der Ancient Aliens-Idee waren und sind von diesen Versuchen bis heute begeistert. Zeigten sie doch ganz klar, dass diese Objekte tatsächlich fliegen konnten, sobald man sie mit einem Propellermotor versieht.

Bei Wikipedia werden diese Nachbauten erfreulich neutral mit Verweis auf das Buch “Flugzeuge der Pharaonen” auch erwähnt. Unter dem Punkt “Interpretation der Ingenieurwissenschaft” heißt es dort unter anderem:

Flugfähige Modelle bauten unter anderem Algund Eenboom und der Luftwaffenoffizier Peter Belting (Deutschland), weitere Untersuchungen fanden an der TU Bremen statt.

Kritiker winkten schon damals gelangweilt ab. Sie verwiesen darauf, dass alles, was nur mit einem Motor und Propeller ausgestattet wird, fliegen kann. Auch ein Rasenmäher, wie von den Kritikern dazu sehr gerne als Beispiel genannt wird.

Der Mystery-Autor Reinhard Habeck hat im Sommer 2019 erneut einen Nachbaut eines Goldfliegers präsentiert. “Geglückt ist das Projekt den ‘Aeroplane’-Konstrukteuren Erik Unger und Ramin Dalkouhi, beide Software-Entwickler aus der Steiermark”, so Habeck auf seiner Webseite. UFO-Forscher Mario Rank hat diesen Versuch in einem Video bei YouTube veröffentlicht.

Beim Jahresmeeting 2019 der oben genannten A.A.S. hat Habeck neben dem neuen Nachbau auch Ausschnitte aus dem Video präsentiert. Im Prinzip also wurden die Experimente der 1990ger Jahre damit erneut untermauert, dass das “Ding” eben tatsächlich fliegen kann. Aber ob diese Goldflieger deshalb auch tatsächlich religiös-vergöttlichte “Kopien” von Luftfahrzeugen der Götter im alten Kolumbien waren, belegt auch der neue Versuch nicht.

Goldflieger bei Wikipedia

Neben der wertneutral vorgestellten Interpretation der Goldstücke bei Wikipedia im Sinne der Prä-Astronautik, findet sich dort natürlich auch die “Interpretation der Natur- und Geisteswissenschaft”. Dort heißt es sehr knapp:

Es handelt sich um die Nachbildung flugfähiger Fische. Andererseits kann auch der Meerengel oder Engelshai in Frage kommen, der anatomisch einige Besonderheiten (z. B. die deltaförmigen Brustflossen) mit den Goldobjekten teilt.

“Fliegende Fische” (Exocoetidae) kennt sicher auch der biologische und zoologische Laie. Bei einem “Engelhai” (Squatina) oder “Meerengel” sieht es schon anders aus. Von diesen Tieren mit ihren extrem flachen Körper gibt es an die zwei Dutzend Arten, die an die bekannten Rochen erinnern. Hier verlinkt Wikipedia auch einen eigenen entsprechenden Eintrag zu “Engelhaien”, in dem sich auch zahlreiche Bilder und Abbildungen dieser Tierart im Commons-Bereich finden.

Ähnlichkeiten zwischen “Fliegenden Fischen” und “Engelhaien” mit den legendären Goldfliegern sind dabei nicht zu leugnen. Sollen also diese Goldobjekte eben solche Fische darstellen? Oder “fliegende Krokodile”, wie auch immer wieder angeführt wird? Vielleicht auch nur Mischwesen, die der Phantasie der frühen Kolumbianer entsprungen sind, wie von Seiten der Kritiker dann und wann auch angeführt wird?

Wikipedia führ hier unter anderem die Quelle “El Dorado. Das Gold der Fürstengräber” von 1994 an, in der vier diese Objekte als “Anhänger in Form von Mischwesen” bezeichnet werden. Artefakte, die sich im berühmten Goldmuseum (“Museo del Oro”) von Bogotá in Kolumbien befinden. Eine andere Quelle, der Katalog “The Gold of El Dorado” von 1978, wird ebenso benannt. In dieser werden sechs Objekte aus dem Museum in Bogotá mit den Worten “Anhänger, fischähnliche Formen. Besetzung Gold” vorgestellt. Herkunft sei die Kultur der Quimbaya aus der Region Qiundío in Kolumbien.

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In der Tat war die ab etwa dem 6. Jahrhundert vor Christus entstandene Quimbaya-Kultur für ihre Kunstfertigkeiten bei der Herstellung von Goldschmuck und anderen Objekten sehr bekannt. Viele ihrer Artefakte finden sich in den Museen der Welt. Darunter eben auch die Goldflieger, von denen man auch im “Überseemusem” Bremen, im “Humboldt Forum” des Berliner Schloss (dort aber im Archiv) und im “Metropolitan Museum of Art” in New York Exemplare bewundern kann.

Fliegende Fische und Mischwesen

Damit wären nach diesen Quellen aus Sicht der Archäologen die Goldflieger entweder schlicht “fischähnlich” oder “Mischwesen” (aus was auch immer). Ursprung seien die Goldschmiede der Quimbaya-Kultur.

Darauf haben schon Peter Fiebag, Algund Eenboom und Peter Belting vor rund 20 Jahren in ihrem Buch Flugzeuge der Pharaonen” sehr umfangreich hingewiesen. Die Autoren berichten darin auch von ihrem Besuch im “Überseemuseum” in Bremen 1996, wo neben vielen anderen Goldstücken auch die Goldflieger gerade neu ausgestellt wurden. Bis heute kann man sie dort bewundern.

Hier traf Eenboom auf die Museumsleiterin Dr. Viola König, der er die “moderne Interpretationen” der Goldflieger erklärte. Gleichfalls auch, dass Modelle davon angefertigt wurden.

König hatte aber keine wirklichen Informationen zu den “Fliegern” aus Kolumbien und ihre Bedeutung. Auf Seite 125 zitiert das Autorentrio sie mit den Worten:

Alle historischen Details finden Sie übrigens in dem Buch ‘El Dorado. Das Gold der Fürstengräber’. Mehr wissen wir nicht.

Also eben jene Quelle, die auch Wikipedia anführt, und in der diese Objekte als “Anhänger in Form von Mischwesen” gedeutet werden.

Eine wissenschaftliche oder archäologische Quelle ist das nicht. Es ist ein Katalog oder Museumsführer zu einer entsprechenden Ausstellung, die 1994 vom “Museums für Völkerkunde” in Berlin veröffentlicht wurde. Ab Seite 41 findet sich darin “Der Schatz der Quimbaya”, wozu diese Kunstwerke natürlich zählen. Eine Veröffentlichung in Buchform ist bei entsprechen Sonderausstellungen in Museen durchaus üblich. Man denke hier an die Ausstellungen zu Pharao Tutanchamun. Der Interessierte kann diese in den jeweiligen Shops der Museen kaufen.

Folglich ist die Interpretation als “Mischwesen” oder auch “fischähnlich” nicht in Stein gemeißelt. Es ist nicht mehr als eine Deutung, um diese Objekte irgendwie zu bezeichnen und zu katalogisieren. Wie so vieles in der Archäologie. Da die Goldflieger teilweise augenscheinlich Fischen wie dem “Engelhai” ähneln, kann man froh sein, dass sie nicht einfach nur als “Kultobjekte” geführt wurden. Mangels Alternativen wimmelt es in den Museen der Welt schon von diesen …

Dass die Handwerker der Quimbaya-Kultur vorzügliche Goldschmiede waren, belegen ihre Hinterlassenschaften sehr deutlich. Der Mythos von “El Dorado“, der legendären Stadt aus Gold irgendwo im Urwald von Südamerika, die verzweifelt von den goldgierigen Spaniern im 16. Jahrhundert gesucht wurde, fußt zumindest zum Teil in dieser Goldschmiedekunst der Quimbaya.

Die Religion der Fliegenden Fische

Aufgrund fehlender schriftlicher Zeugnisse aus erster Hand der südamerikanische Völker und Zivilisationen, herrscht Rätselraten bei vielen gefundenen “Kultobjekten”. Gleiches gilt für Funde in anderen Teile der Welt oder sogar aus der Steinzeit. Hier bedarf es der Interpretation der Archäologen und Wissenschaftler, was dieses oder jenes Objekt, Bild, Relief oder eine Statue bedeuten soll. Der Ermessensspielraum ist dabei zum Teil riesig.

Wen wundert es da, dass Archäologen auch vorgeworfen wird, sie saugen sich ihre Erklärungen, Deutungen und Identifizierungen “aus den Fingern”?

Die Quimbaya legten die Goldflieger zusammen mit anderen Gegenständen ihren Verstorbenen mit ins Grab. Natürlich nicht allen, sondern wohl eher Würdenträgern und hohen Persönlichkeiten der Gesellschaft. Eine “Gebrauchsanweisung”, was die jeweilige Beigabe aussagen oder bedeuten soll, fand sich nicht. Warum auch, wenn der Verstorbene so oder so weiß, was da in seinem Grab neben ihm liegt? In der Prä-Astronautik wird hier vielfach von einem Cargo-Kult gesprochen (mehr dazu HIER).

Es lässt sich sehr wohl vermuten, dass es etwas “Heiliges” war. In der Archäologie streitet dies auch niemand ab. Das hat verschiedene Gründe. Zum Einen waren diese Beigaben für den Toten und damit für das Jenseits oder das Leben nach dem Tod bestimmt, und damit nicht mehr “Teil dieser Welt”. Somit waren sie eineindeutig religiöser und göttlicher Natur bzw. Teil der Religion und der Verehrung.

Gold war für viele Kulturen Südamerikas göttlichen Ursprungs. Götter und Gold gehörten untrennbar zusammen. Es wird teilweise sogar vermutet, dass Gold überhaupt keinen materiellen Wert für diese Völker hatte. Erst die Spanier brachten diese Anschauung.

Viele Goldobjekte zeigen klar, dass hier Götter oder Ähnliches dargestellt wurde. Sie dienten Augenscheinlich der Verehrung und der Ehrfurcht vor den himmlischen und spirituellen Mächten. Dass die Goldflieger irgendwie einen anderen Zweck dienten, ist kaum denkbar! Wenn sie aber Fische darstellen sollen, gab es dann eine Religion oder einen Kult der “Fliegenden Fische”?

Oder symbolisierten sie genau diese Fische als Nahrung für das Jenseits, da der Verstorbene auf seine Leibspeise in den Sphären der Götter nicht verzichten wollte?

Ein Goldflieger im Windkanal

Wir werden nie eindeutig und belegbar erfahren, was diese Goldflieger wirklich darstellen sollten. So erstaunlich sie auch aussehen mögen.

Wikipedia weiß aber in dem dortigen Absatz über diese “Flugzeugmodelle” noch mehr zu berichten. Es ist dort zu lesen:

Untersuchungen im Windkanal am ‘Aeronautical Institute’, New York lassen nicht unbedingt auf Flugzeuge schließen, da ja neben den Vögeln auch Fische über einen aerodynamischen Aufbau verfügen (müssen), um sich optimal in ihrem Milieu bewegen zu können.

Zu diesen “Untersuchungen im Windkanal am ‘Aeronautical Institute'” in den USA findet sich keine direkte Quellenangabe. Es ist aber unter anderem im Backend von Wikipedia zu sehen, dass hier das Buch “Aussaat und Kosmos” von Erich von Däniken in einer Taschenbuchauflage aus dem Jahr 1990 wohl als Quelle diente. Und das ist eigentlich eine uralte Information.

Das besagte Buch ist einer der Däniken-Klassiker und war das dritte Buch von ihm. Erschienen ist es bereits 1972. Eines der umstrittensten (und spannendsten) Bücher von Erich von Däniken überhaupt, auf dessen Originalcover sich sogar schon ein Foto eines Goldfliegers befand.

“Ich habe drei prähistorische Modelle von Flugzeugtypen modernster Bauart gesehen”, schreibt von Däniken darin auf Seite 44. Unter anderem zeigte er damals zwei schlechte Fotos in schwarzweiß des “klassischen Goldfliegers” aus Bogotá, das “sich in keinen Fisch-Vogel-Kult einbauen” ließe, so von Däniken. “Es gab keinen.”

Weiter berichtet von Däniken, dass “Luftfahrtexperten” sich “das Ding angesehen” haben und schließlich “im Windkanal untersucht” hätten. “Sie halten es für ein Flugzeugmodell”, heißt es im Buch von 1972. Dazu zitiert von Däniken “Dr. Arthur Poyslee vom Aeronautical Institute, New York” auf S. 46:

Die Möglichkeit, daß der Gegenstand einen Fisch oder einen Vogel darstellen soll, ist höchst unwahrscheinlich. Nicht nur, daß dieses goldene Modell tief im Landesinneren Columbiens gefunden wurde und der Künstler nie einen Meerfisch zu Gesicht bekommen hat, sondern auch, weil man sich Vögel mit derartig präzisen Tragflächen und senkrecht hochgestellten Spannflossen nicht vorstellen kann.”

Spätestens damit war eine “Legende” vor fast 50 Jahren geboren. Legende deshalb, da diese Aussage des Dr. Arthur Poyslee seit dem in viele entsprechenden Publikationen zu finden ist. Es ist bis dato aber offen, woher genau diese Aussage des Luftfahrtexperten stammt und ob es weitere Unterlagen oder Berichte zu diesem Versuch in New York gibt.

Allerdings floß diese Information mit dem Windkanal-Test in New York sowie die beiden in “Aussat und Kosmos” dazu veröffentlichten Fotos schon früher in die Prä-Astronautik ein. Zischen dem 2. Däniken-Buch “Zurück zu den Sternen” 1969, in dem die Goldflieger noch kein Thema waren,  und dem Buch “Aussaat und Kosmos” 1972 erschien die berühmte Dokumentation “Erinnerungen an die Zukunft”.

Dieser Kultfilm wurde 1969 von Harald Reindl produziert und kam am 26. April 1970 in die Kinos des damaligen Westdeutschland. Er basierte auf den ersten beiden Däniken-Büchern und im Kommentar hieß es 1970 dazu im Film:

Die kleine goldene Nachbildung eines Flugkörpers stammt aus Kolumbien. Mehr als 1.000 Jahre alt.

Sie wurde im Windkanal getestet. Ihre aerodynamischen Eigenschaften entsprechen denen eines modernen Flugzeuges.

Hier werden gegen Ende erstmals die Goldflieger kurz präsentiert und damit einer sehr weiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Der vergessene Windkanal-Test

Mag sein, dass irgendwann um 1970 ein Goldflieger in den USA im Windkanal getestet wurde. Das ist lange her.

Inzwischen gab es aber längst einen neuen Test, um die “Flugfähigkeit” von diesen Artefakten zu überprüfen. Und obwohl dieser 2009 in Deutschland stattgefunden hat, ist er offensichtlich vergessen worden. Auf jeden Fall findet dieses Experiment heute keine Beachtung, was vielleicht auch an der Art und dem Zeitpunkt der Veröffentlichung liegen mag.

Diese war eine “Galileo”-Sondersendung mit dem Moderator Aiman Abdallah von Pro7, die am 8. August 2011 um 23 Uhr unter dem Titel “ProSieben Spezial: Leben Aliens längst unter uns?” ausgestrahlt wurde. Also einige Jahre nach dem Experiment.

Auf diese Sendung habe ich in diesem Beitrag HIER im September 2012 umfangreich verwiesen. Dort findet sich auch eine umfangreiche Stellungsnahme zu der Sendung von Erich von Däniken selber. Eine scharfe Kritik, da die Sendung manipulativ produziert worden sei, um ihn und seine Thesen “lächerlich zu machen”. “Die Verdreher der Sendung unterstellten mir Aussagen, die nie gefallen sind, und widerlegten anschließend die nie gemachten Aussagen”, so beispielsweise von Däniken nach der Ausstrahlung vor acht Jahren.

Leider ist die Sendung nicht mehr online auffindbar. Im oben verlinkten Posting war sie es damals noch auf der Plattform “MyVideo”.

In meiner persönlichen Erinnerung wurde damals ein Modell des “klassischen Goldfliegers” in einen Windkanal montiert und getestet. Weiter glaube ich, dass in den den folgenden Jahren Ausschnitte dieses Versuches in anderen Dokumentationen oder TV-Sendungen zum Thema gesehen zu haben. (Wer dazu mehr sagen kann, bitte Email an mich.)

Das Ergebnis 2009 war wie erwartet: Das Objekt hatte aerodynamische Eigenschaften und war damit durchaus stromlinienförmig. Fische sind das aber auch, da sie sich durch das Medium “Wasser” bewegen …

Der “moderne Fisch-Kult” der Prä-Astronautiker

Der ein oder andere zynische Kritiker mag einwenden, dass Prä-Astronautiker mit ihrem Goldflieger-Zeichen einen “modernen Fisch-Kult” betreiben. Tatsächlich kam das sinngemäß schon vor. Zum Beispiel in zwei, drei Kommentaren zu Videos auf meinem Kanal unter YouTube.com/FischingerOnline, da ich dort bekanntlich diesen Goldflieger trage.

Ob die besagten Objekte mit ihren unterschiedlichen Formen und “Typen” wirklich Fische darstellen sollten, ist nicht belegt. Natürlich ist auch unbewiesen, dass diese Fluggeräte der Götter aus dem All waren. Auch die Nachbauten dieser archäologischen Artefakte als flugfähige Modelle sind aus wissenschaftlicher Sicht natürlich kein Beweis für eine Hochtechnologie vor Jahrtausenden.

“Es war ein Sieg des des praktischen Verstandes über die akademischen Verurteile”, kommentierte Erich von Däniken beispielsweise diese Flugversuche in seinem Buch “Zeichen für den Ewigkeit” (1997). In der Tat könnte man, mit etwas guten Willen, diese Nachbauten mit experimenteller Archäologie vergleichen. Mit dem kleinen aber sehr feinen Unterschied, dass kein Archäologe annimmt, dass einstmals solche Geräte tatsächlich am Himmel flogen.

Und doch versinnbildlichen diese Goldflieger sicherlich wie kaum ein anders “Symbol” die Idee der Prä-Astronautik und gleichzeitig den “Konflikt” mit der etablierten Wissenschaft und Archäologie.

YouTube-Video zum Thema von Fischinger-Online

YouTube-Video vom 26. Nov. 2014 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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Erich von Däniken im Interview zu Gott, Jesus und die Bibel: “Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!”

Erich von Däniken im Interview: "Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!" (Bilder PixaBay/gemeinfrei & E. v. Däniken/sagenhaftezeiten.com)
Erich von Däniken im Interview: “Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!” (Bilder PixaBay/gemeinfrei & E. v. Däniken/sagenhaftezeiten.com)

Seit nunmehr einem halben Jahrhundert schreibt Erich von Däniken Bücher, gibt Interviews, hält Vorträge und ist in TV-Sendungen und -Dokus zu sehen. Zählen kann diese längst niemand mehr. Auch nicht seine Interviews der letzten 50 Jahre, die in Zeitungen, Magazinen, Fernsehen oder bei YouTube erschienen sind. Viele der darin enthalten Aussagen und Meinungen von Erich von Däniken kennen seine Leser, Fans und auch Kritiker. Entweder aus anderen Interviews, oder, da sie seine Bücher gelesen haben. Obwohl viele Interviews mit von Däniken meist recht kurz und allgemein sind, gibt es Ausnahmen. So ein Interview vom November 2013, in dem er sich zum Teil recht umfangreich und klar äußerte. Vor allem auch zum Thema Religion(en), Jesus Christus und Katholische Kirche. “Alles Mist”, so von Däniken. Warum er das so sieht, und was die „Erbsünde“ damit zu tun hat, erfahrt ihr in diesem Beitrag.


Erich von Däniken

Erich von Däniken ist seit nunmehr 50 Jahren aktiv auf der Suche nach den Spuren der Astronautengötter. Über 40 Bücher erschienen bereits von ihm, Tausende Vorträge hat er in er in aller Welt gehalten und nicht mehr zu zählende Interviews gab er bereits. Auch auf Fischinger-Online sind diese immer wieder Thema. Zu Recht bezeichnet man von Däniken deshalb als Urgestein und auch Vater der Prä-Astronautik (s. a. HIER).

In den unzähligen Interviews mit von Däniken der letzten Jahrzehnte finden seine Fans und vor allem emsigen Leser immer wieder bekannte Aussagen. Bekannt aus seinen Büchern, Vorträgen und TV-Dokumentationen sowie aus der Doku-Serie „Ancient Aliens“ aus den USA. Auch wenn die meisten Interviews mit dem „Götter-Jäger“ meistens sehr kurz ausfallen.

Doch in einem durch Zufall gefundenen Interview vom November 2013 äußerte sich von Däniken zum Teil sehr umfangreich zu verschiedenen Themen. Vor allem auch zum Thema Religion, Jesus Christus und Katholische Kirche und ihre Lehren.

In dem Interview mit Jakob Buhre spricht von Däniken anfangs vor allem über seine Ansichten bzw. dem ewigen Streit zwischen diesen und der etablierten Wissenschaft. Ebenso über die unterschiedliche Art und Weise, wie in Europa im Vergleich zu anderen Teilen der Welt (etwa Südamerika oder den USA) seinen Ideen und der Prä-Astronautik begegnet wird. Zum Beispiel im „akademischen Betrieb“, wie es Buhne im Interview formuliert.

Interessante Aussagen und Erklärungen, die viele thematisch Interessierte kennen dürften. Auch von entsprechenden Beiträgen und Artikeln hier bei Fischinger-Online.

“Grauenhaftes Heidentum”

Spannend wird es in der zweiten Hälfte des Interviews, da sich hier von Däniken ungewohnt scharf und konkret zum Thema Kirche, Jesus Christus und die Lehren des Neuen Testamentes bzw. des Vatikan äußert. „Also, ich habe meinen christlichen Glauben längst verloren“, so von Däniken. Er sei durchaus gläubig an einen „Geist der Schöpfung“ hinter allem, was er in zahlreichen anderen Interviews bereits betonte, doch er möchte mit Religion „möglichst nichts“ zu tun haben. „Ich halte nichts davon“, so der Prä-Astronautiker.

Da verwundert es natürlich nicht, dass auch Kirchenbesuche für von Däniken nur hin und wieder eine gesellschaftliche Verpflichtung sind. „Ich gehe nur, wenn ich muss, bei einer Hochzeit oder einer Beerdigung“, womit von Däniken mit Sicherheit nicht allein ist. Denn, wie in diesem Beitrag HIER detailliert ausgeführt, besteht die katholische Kirche so oder so aus unzähligen Karteileichen. Menschen, die auf dem Papier Christen sind, und plötzlich zu Weihnachten in die Kirchen strömen – „da sich das so gehört“ …

Für Erich von Däniken kommen auch weihnachtliche Kirchgänge nicht in Frage:

Wenn ich christliche Weihnachtslieder höre, dann frage ich mich immer: ‚Wie können Menschen so einen Mist singen und so einen Mist glauben?‘“

Der Niedergang, wenn man es so bezeichnen möchte, der Katholischen Kirche in den Industrienationen belegt, dass von Dänikens Ansicht mehr und mehr Menschen teilen. Weiter sagt er dazu ungewohnt scharf für ein Interview:

Nach christlichem Denken soll Jesus gekommen sein, um uns Menschen zu erlösen. Aber von was zu erlösen? Von einer sogenannten Erbsünde. Was soll denn das sein?

Da gab es mal nach christlichem Denken etwas, das nennt man Gott. in seiner unendlichen Güte zwei Menschen geschaffen: Adam und Eva. Er hat sie in ein angebliches Paradies gesetzt, hat ihnen gesagt: ‚Ihr dürft alles machen, nur von diesem Apfel essen, dürft ihr nicht.‘ Prompt machen sie, was er in seiner Zeitlosigkeit sowieso vorher weiß. Jetzt ist er aber tödlich beleidigt, obschon er das auch selber inszeniert hat, jagt die beiden Stammeltern aus dem Paradies und belastet die ganze Nachkommenschaft, die nichts dafür kann, mit einer sogenannten Sünde.

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Nach Jahrtausenden schickt der allmächtige Gott dann seinen eigenen Sohn. Der wird Fleisch. Und was machen diese Trottel auf der Erde? Sie verstehen nicht, was er sagt, sie foltern ihn, sie töten ihn, sie nageln ihn ans Kreuz. Und jetzt ist Gott versöhnt.

Das ist der Grundgedanke: Das Opfer des Unschuldigen für die Sünden der Schuldigen – das ist ein grauenhaftes Heidentum. Wie kann man so einen Schmarren… an Weihnachten singen wir das: ‚Himmlische Heere, jauchzen dir Ehre…‘

Das ist nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann.“

Welche “Erbsünde”?

Kein Wunder, dass Erich von Däniken als bekannte und öffentliche Person aufgrund solcher Überzeugungen von tief religiösen Menschen wortwörtlich verteufelt wird (mehr dazu z.B. HIER & HIER). Immerhin gilt die angebliche „Erbsünde“ als ein Grunddogma der Katholischen Kirche. Dass die „Erbsünde“ aber frei erfunden ist, so nicht in der Legende von Adam und Eva und dem „Sündenfall“ vorkommt, habe ich an dieser Stelle bereits sehr detailliert aufgezeigt.

Erst der berühmte Kirchenvater Augustinus von Hippo (354 – 430 nach Christus) formulierte das Dogma der vererblichen Sünde. Die eigentliche Lehre von einer „Erbsünde“ wurde wiederum erst auf 5. Sitzung des Konzils von Trient (1545 – 1563) im Jahr 1546 zu einem amtlichen Glaubensgrundsatz der Kirche

Die Interpretationen von Augustinus gingen auch noch von einer falsch übersetzten Bibeltextstelle im Paulusbrief an die Römer aus (Röm. 5,12-21). Die hebräische Überlieferung des „Sündenfalls“ kennt weder Worte wie „Sünde“ oder „Sündhaftigkeit“ noch den „Sündenfall“ an sich.

Prof. Robin Lane Fox, ein herausragender Experte für die Schriften der Bibel, dessen geschichtliche Arbeiten mehrfach preisgekrönt wurden, beschreibt diese Tatsache in seinem Buch „Im Anfang war das Wort (1995) sehr deutlich. Auf Seite 30 heißt es bei Prof. Fox unter anderem dazu:

Augustinus’ Interpretation basierte auf einem Text, der fälschlicherweise lautet: ,Der Tod gelangte zu allen Menschen wegen Adam, durch den alle sündigten.’ Die Erbsünde wurde also in die Genesis hinein gelesen und dann infolge eines Übersetzungsfehlers mit dem Paulusbrief in Zusammenhang gebracht.“

Eine Kirche ohne Wert(e)?

Erich von Däniken lehnt die von der christlichen Kirche vermittelten Werte natürlich nicht rund weg ab. Immerhin seien durchaus „auch gute Werte dabei“, wie er es in dem Interview unterstreicht. Allerdings:

Aber der Glaube dahinter, der liebe Gott habe seinen Sohn geschickt, wir haben ihn abgeschlachtet, um uns zu erlösen: Das ist ein absolutes Heidentum. Das ist ein grauenhafter Gedanke.“

Solche Werte, etwa die klassischen Zehn Gebote der Alten Testament, „funktionieren auch ohne Jesus“, so von Däniken ganz richtig. „Seit Jahrtausenden haben wir Krach und Streit, vorwiegend auch um Religionen“, erzählt von Däniken weiter, „die hauen sich aus religiöser Rechthaberei und Rassismus gegenseitig die Schädel voll“. Deshalb ist er überzeugt, dass der Kontakt mit Außerirdischen oder sogar deren physische Ankunft zu einem neuen Denken der Menschheit als Ganzes führen würde.

Eine Ansicht, die ich seit nunmehr 30 Jahren ebenso teile. Wobei hinzugefügt werden muss, dass anfänglich fraglos ein Chaos in diesem „Denken“ herrschen wird. Auch und vor allem unter religiösen Menschen, gleich welcher Sekte, Religion oder Glaubensrichtung. Viele werden daraufhin Religionen plötzlich auch als „Unsinn“ betrachten. Sofern sie es nicht bereits heute tun, wie es vor allem bei naturwissenschaftlich interessierten und gebildeten Menschen zu sehen ist.

Und wegen dem Unsinn haben sich unsere Väter die Schädel eingeschlagen, Kriege geführt mit Millionen von Toten. Das ist bekloppt.“

Untergang der Religionen

So Erich von Däniken. Natürlich kann auch der Prä-Astronautiker nicht in die Köpfe der Menschen und ganzen Menschheit sehen. Fraglos gibt es in jeder Religion „seichte“ und „harte“ Gläubige. Zumindest unter jene Personen, die von sich selber sagen, dass die angeblich gläubig sind. Diese könnten sich mutmaßlich „anpassen“, wenn sie erkennen, dass religiöse Dogmen und Texte ihnen nur etwas vorgegaukelt haben.

Wobei von Däniken Themen wie Prä-Astronautik und Außerirdische im Islam eher als sinnlos ansieht:

Mit denen kannst du ja nicht reden. Über unsere Bibel kannst du debattieren, da kannst du streiten. Im arabischen Raum kannst du über den Koran oder Mohammed nicht streiten. Das ist sinnlos, komplett intolerant.“

Da niemand in die Zunft sehen kann, wird sich zeigen, wie die Menschheit als Ganzes und einzelne Gruppen, Religions-Strömungen und Personen reagieren werden. Es ist dennoch offensichtlich, dass „die“ Gesellschaft mehr und mehr kirchlichen Dogmen rund um die Bibel oder Jesus nicht mehr folgen kann oder will. Die deutlichen Worte und berechtigten Kritiken von Erich von Däniken in diesem nunmehr sechs Jahre alten Interview unterstreichen das.

Vielleicht ein willkommener Anlass selber einmal genauer diverse Lehren und Dogmen zu hinterfragen und in den biblischen Texten nachzulesen …

Interview von Fischinger-Online mit Erich von Däniken

YouTube-Video vom 21. November 2015 auf Fischinger-Online

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Studie: Gibt es Spuren oder sogar Artefakte von außerirdischem Leben auf dem Mond? +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Studie: Gibt es Spuren und Artefakte von außerirdischem Leben auf dem Mond? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Studie: Gibt es Spuren und Artefakte von außerirdischem Leben auf dem Mond? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit dem interstellaren Objekt “Oumuamua”, das von außerhalb in unser Sonnensystem eindrang und für zahlreiche Spekulationen sorgte, wissen wir, dass interstellare Reisende dieser Art existieren. Und wahrscheinlich sogar weit mehr als bisher angenommen. Aber könnten diese auch Leben zwischen den Sternen transportieren, das durch Einschläge dieser Objekte auf dem Mond dort vielleicht sogar noch heute zu finden wäre? Diese Botschaften der Sterne lägen damit direkt vor unserer Haustür. Vielleicht sogar Artefakte von Außerirdischen, die hier einst niedergingen. Das zumindest vermutet der bekannte Astronom Prof. Abraham Loeb von der Harvard Universität. Eine spannende wissenschaftliche Spekulation, die in diesem YouTube-Video einmal genauer vorgestellt werden soll.


Außerirdische Spuren auf dem Mond?

Finden sich auf dem Mond Spuren außerirdischen Lebens? Nicht nur Hinweise auf Leben außerhalb der Erde, sondern auch von außerhalb unseres Sonnensystems? Und vielleicht sogar Artefakte von Außerirdischen?

Was auf den ersten Blick absurd klingen mag, ist es gar nicht. Im Gegenteil. Das zeigen nicht nur neue Untersuchungen des bekannten Astronomen Prof. Abraham Loeb von der Harvard Universität. Bekannt wurde Loeb vor allem durch seine Thesen rund um das interstellare Objekt “Oumuamua”, hinter dem er eine außerirdische Technologie vermutete. Mehr dazu in Videos und Blog-Beiträgen HIER.

Es sind sehr interessante Veröffentlichungen, die sich direkt auch mit der Idee der Prä-Astronautik in Verbindung bringen lassen.

Alles dazu erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 6. Okt. 2019 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Neues Buch von Erich von Däniken: “Die Bekenntnisse des Ägyptologen Adel H.: Was ein junger Grabräuber unter den Pyramiden von Sakkara entdeckte”

Neues Buch von Erich von Däniken erschienen: "Die Bekenntnisse des Ägyptologen Adel H. - Was ein junger Grabräuber unter den Pyramiden von Sakkara entdeckte" (Bild: Kopp Verlag)
Neues Buch von Erich von Däniken erschienen: “Die Bekenntnisse des Ägyptologen Adel H. – Was ein junger Grabräuber unter den Pyramiden von Sakkara entdeckte” (Bild: Kopp Verlag)

Erich von Däniken, der Altmeister der Prä-Astronautik und emsiger Jäger des Phantastischen, veröffentlichte soeben sein neues Buch: “Die Bekenntnisse des Ägyptologen Adel H.“, erschienen am 19. September im Kopp Verlag. Darin führt von Däniken seine Leser unter anderem in eine geheimnisvolle Unterwelt von Sakkara, in dem sein Informant, der Ägyptologe Adel H., in seiner Jugend  unbekannte “unterirdische Gänge und Räume” durchstreifte und dort “atemberaubende Dinge” vorfand. Ebenso widmet er sich in diesem Buch auch dem UFO-Phänomen. Denn von Däniken ist sicher: “Die Götter sind bereits zurückgekommen. Sie sind erneut herniedergestiegen. Gegenwärtig umkreisen sie unseren Planeten!” Alles zum neuen Buch erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Der neue Erich von Däniken

Verschollen im Pharaonengrab: Entdeckte ein 16-jähriger Grabräuber das mysteriöse Labyrinth der zwölf Könige unter den Pyramiden von Sakkara?

Wer hat eigentlich seit Jahrtausenden ein Interesse daran, Bücher zu vernichten? Und das seit der tiefen Vergangenheit bis in die Gegenwart? Zudem auf allen Kontinenten und durch sämtliche Kulturen? Dabei geht es nicht nur um ein paar Tausend, sondern gleich um Millionen von Büchern.

Erich von Däniken (EvD) dokumentiert in seinem neuen Buch die fanatische Zerstörungswut der Menschen und meint: Hätten wir nur noch ein Zehntausendstel der ehemaligen Schriften – die menschliche Frühgeschichte müsste völlig neu geschrieben werden.

Von Däniken vertritt die Ansicht, die Große Pyramide von Gizeh sei nichts anderes als eine gewaltige Bibliothek. Angelegt für die Menschen der Zukunft. Er belegt seine Behauptung durch Zitate aus den wenigen antiken Werken, die noch erhalten geblieben sind.

Und wo sind die verschwundenen Labyrinthe? Jenes von Kreta und das gigantische Labyrinth Ägyptens, über welches sämtliche antiken Historiker berichteten?

Im Land am Nil führte Erich von Däniken nächtelange Gespräche mit Adel H., einem studierten Ägyptologen, dessen Familienmitglieder als Grabräuber tätig waren. Als 16-jähriger Knabe war derselbe Adel H. tagelang unter der Stufenpyramide von Sakkara gefangen gewesen.

Geheimnisvolle Unterwelt

Auf seiner Suche nach einem Weg aus der Unterwelt hatte der Junge unterirdische Gänge und Räume durchstreift und atemberaubende Dinge gesehen, von denen die Fachwelt keine Ahnung hat. Adel erlebte Unheimliches, eine Mischung aus Geisterwelt und Realität, über die hier erstmals berichtet wird.

“Ägypten”, so Adel, “kennt zwei Geschichten. Die offizielle und eine unbekannte, die Jahrzehntausende alt sein muss.” Vor dem Hintergrund dieser Enthüllungen schlägt EvD den Bogen zu einem weiteren Schwerpunkt seines Buches. Zu einem Paradigmenwechsel bei der Frage, ob es außerirdisches Leben gibt:

Die Götter sind bereits zurückgekommen. Sie sind erneut herniedergestiegen. Gegenwärtig umkreisen sie unseren Planeten!

Die Mächtigen dieser Welt planen offenbar, die Menschen schrittweise auf einen Kontakt vorzubereiten. Darauf deuten außergewöhnliche Presseartikel und TV-Sendungen ebenso hin wie aktuelle UFO-Sichtungen und aufsehenerregende Zeugenaussagen.

Und so schildert Däniken auch spektakuläre Vorfälle aus dem Jahr 2019: zum Beispiel die UFO-Erlebnisse von US-Navy-Piloten, seltsame Muster in einem französischen Kornfeld oder Hinweise auf eine Flugbasis in der Antarktis, die von Menschen und Außerirdischen betrieben werden soll.

(Verlagstext und leicht dem Blog angepasst.)

Erschienen ist das Buch im Kopp Verlag, und kann unter anderem HIERÜBER direkt beim Verlag bestellt werden.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Erich von Däniken: “Die Bekenntnisse des Ägyptologen Adel H.: Was ein junger Grabräuber unter den Pyramiden von Sakkara entdeckte”

“Götter” der Vergangenheit und UFOs von heute

Geheimnisvolle Unterwelten

Der neue Erich von Däniken

Verschollen im Pharaonengrab: Entdeckte ein 16-jähriger Grabräuber das mysteriöse Labyrinth der zwölf Könige unter den Pyramiden von Sakkara?

Wer hat eigentlich seit Jahrtausenden ein Interesse daran, Bücher zu vernichten? Und das seit der tiefen Vergangenheit bis in die Gegenwart? Zudem auf allen Kontinenten und durch sämtliche Kulturen? Dabei geht es nicht nur um ein paar Tausend, sondern gleich um Millionen von Büchern.

Erich von Däniken (EvD) dokumentiert in seinem neuen Buch die fanatische Zerstörungswut der Menschen und meint: Hätten wir nur noch ein Zehntausendstel der ehemaligen Schriften – die menschliche Frühgeschichte müsste völlig neu geschrieben werden.

Von Däniken vertritt die Ansicht, die Große Pyramide von Gizeh sei nichts anderes als eine gewaltige Bibliothek. Angelegt für die Menschen der Zukunft. Er belegt seine Behauptung durch Zitate aus den wenigen antiken Werken, die noch erhalten geblieben sind.

Und wo sind die verschwundenen Labyrinthe? Jenes von Kreta und das gigantische Labyrinth Ägyptens, über welches sämtliche antiken Historiker berichteten?

Im Land am Nil führte Erich von Däniken nächtelange Gespräche mit Adel H., einem studierten Ägyptologen, dessen Familienmitglieder als Grabräuber tätig waren. Als 16-jähriger Knabe war derselbe Adel H. tagelang unter der Stufenpyramide von Sakkara gefangen gewesen.

Geheimnisvolle Unterwelt

Auf seiner Suche nach einem Weg aus der Unterwelt hatte der Junge unterirdische Gänge und Räume durchstreift und atemberaubende Dinge gesehen, von denen die Fachwelt keine Ahnung hat. Adel erlebte Unheimliches, eine Mischung aus Geisterwelt und Realität, über die hier erstmals berichtet wird.

“Ägypten”, so Adel, “kennt zwei Geschichten. Die offizielle und eine unbekannte, die Jahrzehntausende alt sein muss.” Vor dem Hintergrund dieser Enthüllungen schlägt Erich von Däniken den Bogen zu einem weiteren Schwerpunkt seines Buches. Zu einem Paradigmenwechsel bei der Frage, ob es außerirdisches Leben gibt:

Die Götter sind bereits zurückgekommen. Sie sind erneut herniedergestiegen. Gegenwärtig umkreisen sie unseren Planeten!

Die Mächtigen dieser Welt planen offenbar, die Menschen schrittweise auf einen Kontakt vorzubereiten. Darauf deuten außergewöhnliche Presseartikel und TV-Sendungen ebenso hin wie aktuelle UFO-Sichtungen und aufsehenerregende Zeugenaussagen.

Und so schildert Däniken auch spektakuläre Vorfälle aus dem Jahr 2019: zum Beispiel die UFO-Erlebnisse von US-Navy-Piloten, seltsame Muster in einem französischen Kornfeld oder Hinweise auf eine Flugbasis in der Antarktis, die von Menschen und Außerirdischen betrieben werden soll.

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Tagung der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” mit Erich von Däniken am 26. Oktober 2019: Programm & Infos

A.A.S. 1-Day-Meeting 2019 mit Erich von Däniken am 26. Oktober in Hannover - Das Programm & Infos (Bilder A.A.S./LAF)
A.A.S. 1-Day-Meeting 2019 mit Erich von Däniken am 26. Oktober in Hannover – Das Programm & Infos (Bilder A.A.S./Fischinger-Online)

Das diesjährige 1-Day-Meeting 2019 der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) rund um die Ideen und Themen von Erich von Däniken findet am Samstag, 26. Oktober in Hannover statt. Schriftsteller, Forscher, Menschen mit Neugier auf das Unbekannte und die Astronautengötter treffen sich dort zum A.A.S.-Meeting. Anreisetag ist Freitag, der 25. Oktober. Wie immer gibt es am Vorabend interessante Diskussionen und neue Bekanntschaften rund um die Prä-Astronautik und die Götter aus dem All. In diesem Beitrag habe ich alle Information zum Programm, Meeting und mehr für Euch zusammengestellt.


Ancient Aliens und Erich von Däniken

Nach über einem halben Jahrhundert Prä-Astronautik (Neudeutsch: Ancient Aliens) ist der Autor und “Götter-Jäger” Erich von Däniken weiterhin überaus aktiv. Wie kürzlich auf meinem YouTube-Kanal in diesem Video HIER berichtet.

Mit seinen Ideen und Überlegungen rund um die Frage, ob die Götter alter Mythologien reale Wesen von den Sternen gewesen sein könnten, inspirierte und faszinierte er zahllose Leser und Autoren. Und viele dieser Menschen treffen sich unter anderem jedes Jahr bei den jährlichen Meetings der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.). Einem Verein, der sich ausschließlich mit diesen Themen befasst und ein entsprechendes Magazin publiziert (s. a. Video dazu HIER).

Dies Jahr findet das Astronautengötter-Meeting in Hannover statt. Geplant sind insgesamt 11 Vorträge sowie eine Diskussionsrunde. Mit dabei ich natürlich auch von Däniken selber, der traditionell den Abschlussvortrag hält. Mit im Gepäck wird er sicherlich auch sein neues Buch haben – das inzwischen 43., wenn ich mich nicht irre …

Programm

  • 09:00 – 09:30 Uhr: Peter Fiebag – Eröffnungsvortrag: In Stein und Sand geborgen
  • 09:30 – 10:00 Uhr: Hansjörg Ruh: Iram – Die verschollene Stadt
  • 10:00 – 10:30 Uhr: Bernd Grathwohl: Saudiarabien von oben

Pause: 10:30 – 11:00 Uhr

  • 11:00 – 11:30 Uhr: Klaus Pionzik & Claude Bärtels: Wahrscheinlichkeiten in der Galaxis für Leben,  Intelligenz und Zivilisationen
  • 11:30 – 12:00 Uhr: Reinhard Habeck: Neue Paläo-SETI-Spuren in Ägypten

Pause: 12:00 – 14:00 Uhr

  • 14:00 – 14:30 Uhr: Dr. Marcel Polte: Native Americans und ihre Lehrmeister
  • 14:30 – 15:00 Uhr: Detlev Hoyer: Generationenraumschiff

Pause + Postersession 15.00 – 15:30 Uhr

  • 15:30 – 16:00 Uhr: Désirée Neff: Mythen der Philippinen
  • 16:00 – 16:30 Uhr: Thorsten Morawietz: Crowdfunding Expedition Malta – die Ergebnisse
  • 16:30 – 17:00 Uhr: Ramon Zürcher: Mondlegenden und digitale Updates
  • 17:00 – 17:30 Uhr: Diskussion/Podiumsgespräch (Leitung: Andreas Kirchner und Peter Fiebag)
  • 17:30 – 18:00 Uhr: Erich von Däniken: Schlussvortrag

Einen PDF-Fleyer zum Programm findet Ihr HIER.

Ein Video zu den einzelnen Referenten findet Ihr HIER.

Weitere Informationen sowie Hinweise zur Anreise auf der Seite der A.A.S. HIER.

Details und Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:

MARITIM Airport Hotel Hannover
Flughafenstr. 5
D-30669 Hannover
Telefon +49 (0) 511 9737-0
Fax +49 (0) 511 9737-590
E-Mail: hfl@maritim.de

Veranstalter:

“Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.)

Karten:

Tickets 79 Euro – erhältlich vor Ort sowie im Online-Shop der A.A.S. HIER.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß und interessante Stunden in Hannover.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die 7 größten ungelösten Rätsel der Grenzwissenschaft und Mysterien der Welt

Die 7 großen ungelösten Rätsel der Grenzwissenschaft (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die 7 großen ungelösten Rätsel der Grenzwissenschaft (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit Anbeginn der Menschheit steckt die Welt um uns herum (und darüber hinaus) voll Geheimnisse und Phänomene. Dank der Naturwissenschaft und des technologischen Fortschritt konnten viele dieser Mysterien gelöst und erklärt werden. Neben dieser etablierten Wissenschaft existiert noch die Grenzwissenschaft. Eine fast ausnahmslos von Laien betriebene Forschung ohne feste und einheitliche Strukturen, Ansätze und Aufgaben. Ein spannendes Feld an der Grenzen der Wissenschaft, das sich mit zahlreichen ungelösten Rätseln der Welt beschäftigt. Die 7 größten ungelösten Geheimnisse der Grenzwissenschaft sollen in diesem Beitrag vorgestellt werden.


Geheimnisse der Grenzwissenschaft

Die Grenzwissenschaft und Mystery Files-Thematik ist ein im Ganzen ein mehr als nur zweischneidiges Schwert! Praktisch jeder Interessierte möchte etwas anders glauben. Viele nehmen Spekulationen als Tatsachen oder sprechen sogar von Beweisen oder Belegen für dieses und jenes. Andere wiederum haben zwar Interesse daran, sehen aber all die angeblichen „Fakten“ als Unsinn an. Wieder andere glauben beinahe jede „Enthüllung“, während die andere Seite erneut „ihr eigenes Süppchen kocht“.

Ein einheitlicher Konsens existiert nicht.

Erschwerend kommt hinzu, dass es „die“ Grenzwissenschaft eigentlich überhaupt nicht gibt. Es ist ein Sammelbegriff, unter dem sich zahllose Einzelbereiche vereinen. Sie reichen von UFO-Forschung und Astronauten der Antike, über Paranormale Phänomene wie zum Beispiel Spukerscheinungen oder Kontakt mit dem Jenseits, bis zur Suche nach Atlantis, „Verschwörungen“ oder Kryptozoologie. Themen, die dann wieder in weitere „Untergruppen“ unterteilt sind.

Tatsachen die belegen, dass die folgenden großen ungelösten Rätsel der Grenzwissenschaft keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben (können). Ohne Zweifel gibt es wesentlich mehr, da man sicherlich unter jedem einzeln Punkt sieben weitere Unter-Rätsel nennen könnte.

Und doch sind sie da, die „verflixten Sieben“ – Alphabetisch:

1. Aliens und Außerirdische

Gibt es sie wirklich, die Aliens? Hiermit ist natürlich nicht allgemein Leben im All gemeint, sondern konkret Außerirdische, die hier auf unseren Planeten sind.

Viele Grenzwissenschaftler sind davon felsenfest überzeugt. Deren Spekulationen um die Anwesenheit von Aliens auf unseren Planeten sind wohl die umfangreichsten in der gesamten Welt der Rätsel der Menschheit. Eine Mehrheit darunter vermutet, dass wir tatsächlich von Fremden aus dem All besucht werden. Vielleicht schon seit Tausenden oder sogar Millionen von Jahren (s. unten)!

Damit einher geht oft die Idee, dass gewisse „Machteliten“ mit diesen Außerirdischen paktieren. Regierungen, Geheimdienste oder andere dunkle Institutionen arbeiten Hand in Hand mit diesen Aliens. All das werde nach diesen Überzeugungen vor der breiten Masse geheim gehalten.

Warum und seit wann eine andere Zivilisation aus dem All auf unseren Planeten sein soll, kann niemand sagen bzw. belegen. Auch nicht die Aussagen, dass verschiedene Spezies von den Sternen bei uns oder sogar mitten unter uns weilen. Bei diesen Fragen reichen die Spekulationen im wahrsten Sinne des Wortes bis in die Tiefen des Universums.

2. Astronautengötter

Einher mit dem Rätsel um Aliens und Außerirdische geht natürlich auch die Prä-Astronautik. Also die Idee, dass die Götter und überirdischen Wesen aus den Mythen und Überlieferungen unserer Ahnen in Wahrheit Außerirdische waren. Reale Individuen aus Fleisch und Blut, die rund um den Globus ihre Spuren hinterlassen haben.

Solche Spuren werden dabei nicht nur in alten Schriften und Mythologien gesucht. Auch sakrale Bauwerke und archäologische Hinterlassenschaften unserer Vorfahren werden teilweise mit diesen Astronautengöttern in Zusammenhang gebracht. Nicht unbedingt als Bauten und Relikte von diesen „Göttern“ direkt, sondern von Menschen zu deren Ehren.

Eine überaus umfangreiche Thematik innerhalb der Grenzwissenschaft, die seit rund zehn Jahren enorm an Beliebtheit zugenommen hat. Grund ist die US-Doku-Serie „Ancient Aliens“, wie kürzlich in diesem YouTube-Video HIER erneut berichtet.

Ob aber die Götter der Vorzeit tatsächlich ganz reale außerirdische Wesen waren, die zum Erstaunen unserer Ahnen vom Himmel kamen und die Erde betraten, weiß niemand.

3. Was und wo war Atlantis?

Seit Generationen Suchen Menschen das legendäre Inselreich Atlantis. Nach dem Griechen Platon war es ein mächtiges Reich außerhalb des Mittelmeeres, dass durch den Zorn der Götter vernichtet wurde. Ein versunkener Kontinent, den Atlantis-Sucher seit Jahrhunderten suchen. Ob Platon sich alles nur ausgedacht hat, wie Skeptiker oftmals argumentieren, weiß niemand. Ebenso wenig, ob der Philosoph durch ein reales Ereignis zu seiner Atlantis-Geschichte nur inspiriert wurde.

Gleichzeit ist aber auch unbekannt, ob das Reich Atlantis nicht doch existierte. Irgendwo auf der Erde, denn die Jäger dieser versunkenen Welt haben bereits dutzende Thesen zur Lokalisierung der versunkenen Welt präsentiert. Diese reichen buchstäblich rund um die Erde in alle Regionen des Planeten und sogar bis in den Weltraum oder auch anderen Planeten.

Die Suche nach Atlantis als eine untergegangene Mutterkultur der Zivilisation und Menschheit hat sich in den letzten Jahrzehnten aber gewandelt. Mehr und mehr Autoren und Forscher suchen nicht mehr nach einer geographisch eng begrenzten „Ur-Kultur“, sondern eher nach einer weltweit verbreiteten Zivilisation. Keine im Meer versunkene Insel, wie es Platon beschrieb.

4. Leben nach dem Tod

Die Frage, ob es ein Leben nach dem Leben gibt, ist sicher das sensibelste Gebiet der Grenzwissenschaft. Eben deshalb, da alles Leben eines Tages sterben wird. Aber was geschieht dann mit dem individuellen Selbst, das sehr viele Menschen schlicht Seele nennen? Niemand weiß es – obwohl es jede Person auf diesen Planeten betreffen wird.

Darum machen sich Menschen über dieses grenzwissenschaftliche Thema Gedanken, auch wenn sie andere Mysterien der Welt überhaupt nicht interessieren.

An irgendeine Form eines Weiterlebens nach dem irdischen Ende glauben die meisten Menschen der Erde. Gleichgültig welche religiöse Erziehung sie dabei erfuhren. Eine reine Sache des Glaubens, die bisher vollkommen unbewiesen ist. Obwohl diese Frage auch Thema naturwissenschaftlicher und medizinischer Untersuchungen und Forschungen ist. Empirische Belege fanden bisher niemand.

In diesem Zusammenhang gehört durchaus auch die Welt des Paranormalen, wie umfangreich HIER aufgezeigt. Also die Erforschung von Phänomenen wie Spuk oder Geister, die für viele Menschen mit der Frage nach einem Leben nach dem Tod zusammenhängen.

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5. Riesen

Haben in einer fernen Vergangenheit Riesen existiert, ist eine wachsende Frage in der Grenzwissenschaft. Ich behaupte mal, dass dieses ungelöste Rätsel in den letzten 15 bis 20 Jahren enorm an Interesse gewonnen hat.

Losgelöst von irgendwelchen Kindergeschichten von (meist bösen) Riesen fahnden weltweit Mystery-Jäger nach diesen Titanen. Immerhin kennen die Völker auf der ganzen Erde in ihren Überlieferungen Geschichten über solche riesenhaften Titanen. Sehr häufig wird ihre einstige Existenz darin mit den „Göttern“ in Verbindung gebracht, da sie von ihnen abstammen oder geschaffen worden sein sollen. Wie auch die Menschheit geschaffen wurde.

Hat es solche Titanen aber wirklich gegeben, oder entstammt alles der Phantasie unserer Vorfahren in aller Welt? Vielleicht wurden damalige Menschen durch Funde von Knochen ausgestorbene Tiere aus der Vor- und Urzeit zu diesen Erzählungen über Riesen animiert, vermuten nicht wenige Skeptiker.

Das Riesen-Rätsel vergrößert sich auch dadurch, dass in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder Presseberichte erschienen, dass Skelette von solchen Wesen bei Grabungen entdeckt wurden. Zum Beispiel in den USA, wo diese Überreste letztlich in diversen Museen und Instituten „verschwanden“ …

Auch diese Frage bleibt weiterhin vollkommen ungelöst, bis handfeste Belege vorzuzeigen sind. Auf meinem YouTube-Kanal HIER findet Ihr zu diesem Thema eine ganze Reihe Videos.

6. UFOs

Ein unendliches Rätsel der Welt ist ganz ohne Zweifel die Frage nach UFOs. Auch wenn niemand bezweifelt, dass das Phänomen „Unbekannte Flugobjekte“ existiert, wird bei keinem anderen Thema hitziger und leidenschaftlicher diskutiert, wie bei diesem.

Kritiker meinen, alle Meldungen von UFOs seien durch natürliche Phänomene, Irrtümer oder irdische Objekte zu erklären. Der Beobachter sah nur etwas für ihn Unbekanntes, was damit noch lange kein „exotisches Phänomen“ sei, heißt es. In der UFO-Forschung selber und unter UFO-Interessierten wird über das weltweite Phänomen stark gestritten. Einige sehen klar hinter UFOs die Präsenz von Außerirdischen oder Wesen aus anderen Dimensionen. Wenige vermuten sogar Zeitreisende dahinter, während ein paar wenige Menschen hier Dämonen und damit Abgesandte des Satan vermuten.

Befürworter des UFO-Phänomens als reales und exotisches oder nicht-irdisches Rätsel haben in Jahrzehnten unzählige „Beweise“ dafür vorgelegt. Sie reichen von Fotos und Videos, über einst geheime UFO-Akten, bis hin zu Aussagen von hohen Persönlichkeiten aus Politik und Militär.

Gerade bei Aussagen von Personen aus Geheimdiensten, Militär oder der Politik, die sich positiv zum UFO-Phänomen als exotisch oder sogar außerirdisch äußerten, horchen viele Interessierte auf. Fraglos sind deren Angaben und Behauptungen überaus spannend – nur lieferten sie in keinem Fall einen greifbaren Beweis. Auch Belege, dass UFO-Forschung auch von Regierungen im Geheimen durchgeführt wurde, beweisen nicht, dass hier Aliens am Himmel herum fliegen. Obwohl in inzwischen freigegeben UFO-Akten immer wieder in diese Richtung berichtet wurde.

Das Rätsel würde sich wohl erst dann eindeutig aufklären, wenn – wer auch immer – ein UFO präsentiert.

7. Unbekannte Wesen

Ähnlich hat es sich bei dem grenzwissenschaftlichen Gebiet der Kryptozoologie. Jene Forschung, die weltweit nach unbekannten und als ausgestorben geltenden Wesen sucht. Naturwissenschaftler wie Biologen und Zoologen sind hier ebenso aktiv, wie zahllose Laien-Forscher.

Anders als bei anderen Grenzwissenschaften kann die Kryptozoologie aber handfeste Beweise vorlegen. Immer wieder sind in der Vergangenheit unbekannte Tiere entdeckt worden, die der Wissenschaft zuvor fremd waren. Dabei reicht die Palette der Entdeckungen von Fischen aus der Urzeit bis zu großen Säugetieren.

Das Spektrum bei der Jagd nach unbekannten Tierarten schließt aber auch und vor allem einige Klassiker mit ein. Zum Beispiel weltweite Berichte über lebende „Affenmeschen“ wie Yeti, Bigfoot oder Alma sowie Monster der Tiefsee oder Nessie im Loch Ness und Kreaturen in anderen See (s. dazu Video HIER). Selbst die Bestie des Ziegensaugers, des Chupacabra, gehört durchaus hierzu. Ob Kreaturen wie der Bigfoot in Nordamerika existieren, ist bisher unbewiesen. Zwar existieren unzählige Zeugenaussagen und auch Fotos und Videos, aber einen Kadaver konnte bis dato niemand präsentieren.

Vielleicht nur noch nicht.

“Die” Grenzwissenschaft

Natürlich kann man über die sieben großen Mysterien „der“ Grenzwissenschaft herrlich streiten. Und so geschieht dies auch unter den einzelnen Vertretern und Interessierten innerhalb der entsprechenden Community.

Beispielsweise gibt es genügend Autoren und Forscher aus dem Bereich „Atlantis“, die mit Außerirdischen jeglicher Art nichts zu tun haben. Oder Kryptozoologen, die nichts mit der Frage nach Geistern und dem Leben nach dem Tod anfangen können. Nicht wenigen UFO-Interessierten ist der Teilbereich der UFO-Forschung, der sich mit UFO-Entführungen befasst, wiederum suspekt. Prä-Astronautik-Forscher wiederum interessiert meistens die Arbeit von Bigfoot-Jägern in Nordamerika nicht.

Diese sieben ungelösten Rätsel der grenzwissenschaftliche Themenwelt zeigt eines sehr deutlich: Auch wenn hier und dort die Übergänge fließen sind, gibt es nicht „die“ Grenzwissenschaft.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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