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Invasion von Aliens: In unserer Milchstraße könnten vier „bösartige außerirdische Zivilisationen“ existieren – so eine Studie (+ Videos)

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Invasion von Aliens: In unserer Milchstraße könnten vier "bösartige außerirdische Zivilisationen" existieren - so eine Studie (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Invasion von Aliens: In unserer Milchstraße könnten vier „bösartige außerirdische Zivilisationen“ existieren – so eine Studie (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Hollywood macht es uns seit Jahrzehnten vor: Eine Invasion von Aliens auf unseren Planeten, die nichts Gutes im Schilde führen. Wie viele solcher boshaften Alien-Zivilisationen in unserer Galaxis aber tatsächlich existieren könnten, versuchte eine wissenschaftliche Studie zu berechnen. Ebenso die Wahrscheinlichkeit, dass diese Außerirdischen uns tatsächlich eines Tages angreifen oder sogar vernichten werden. Ein Thema voller Spekulationen, wissenschaftlichen Theorien und unendlichen Fragen.


Böse Außerirdische

Bösartige Außerirdische, die plötzlich an oder auf der Erde erscheinen, um unseren Planeten zu erobern und die Menschheit zu vernichten, sind seit über 100 Jahren in der Science-Fiction ein beliebtes Thema. Vor allem angefacht durch den Roman „Der Krieg der Welten“ von H. G. Wells aus dem Jahr 1898. Ein Klassiker des Science-Fiction, in dem aggressive Marsmenschen mit ihrem Raumschiffen beziehungsweise UFOs die Menschheit überfallen.

Seit dem ist der erste Kontakt der Menschheit mit den Außerirdischen ein beliebter Stoff. Und fast immer sind sie bösartig und der menschlichen Zivilisation weit überlegen. Gerne gipfelt es in Materialschlachten, die vor allem Hollywood bildgewaltig in Szene setzt. Die Gründe, warum die Aliens die Erde erobern oder unsere Spezies vernichten oder versklaven wollen, sind dabei vielschichtig.

Einige Videos zum Thema findet Ihr am Ende angehangen.

Und trotz der wenigen Ausnahmen von liebevollen oder friedlichen Besuchern aus dem Kosmos, ist das Bild recht einheitlich: Kommen eines Tages die Außerirdischen – steht es um uns schlecht! Stoff, aus dem Aktionfilme sind.

Wie „ticken“ Außerirdische?

Dabei haben vor allem unter etablierten Wissenschaftlern wie auch „Alien-Forschern“ solche Filme, Serien und Bücher durchaus zahlreiche Kritiker. Hauptargument ist hierbei vielfach, dass Außerirdische, die zu interstellare Reisen fähig sind, ihre „Gewalttätigkeit“ im Laufe ihrer Entwicklung längst abgelegt hätten. Sonst wären sie gar nicht im Stande solche Weltraumreisen durchzuführen, die einen gewaltigen Aufwand an Technologie und Ressourcen voraussetzten.

All das aber wissen wir nicht. Wir haben grundsätzlich nicht den Hauch einer Ahnung, wie außerirdische Zivilisationen im Kosmos „ticken“. Wir können nur „von uns auf andere schließen“. Wenn man an dieser Stelle die diversen Thesen, Aussagen und Überlegungen der UFO-Forschung, die hinter dem Phänomen eben solche Intelligenzen vermutet, einmal außen vor lässt. Hinzu kommt, dass vollkommen unbekannt ist, wie viele intelligente Alien-Zivilisationen im Weltraum überhaupt existieren.

Und von dieser unbekannten Anzahl an technologischen Zivilisationen wissen wir noch weniger, welche individuelle Entwicklung diese durchliefen. Oder wann (und ob) sie anfingen das Universum zu bereisen. Die einen vielleicht vor 100 Millionen Jahren – die anderen erst vor 100 Jahren. Im wahrsten Sinne des Wortes ein Universum voller Fragen. Eines scheint aber gewiss. Nämlich, dass diese fremden Spezies im All einen Grund haben müssen, um den Weltraum zu bereisen.

Generationsraumschiffe von Aliens

Genau bei dieser Frage setzt nicht nur Hollywood an, sondern auch die etablierte Wissenschaft. Denn aufgrund der gigantischen Entfernungen im Kosmos würden diese Völker hunderte oder tausende von Jahren im All in ihrem Raumschiffen unterwegs sein. Sofern sie nicht – was ebenso diskutiert wird – die Lichtjahre mit Hilfe „exotischer Antriebe“ in kürzester Zeit überwinden können. Dann kämen die Fremden mal kurz hier vorbei – und reisen dann wieder zurück …

Das gerne gewählte Mittel zur Fortbewegung im Weltraum ist hierbei ein Generationenraumschiff. Gigantische Weltraum-Archen, in denen Generationen von Aliens durch das Universum fliegen, bis sie eines Tages eine neue Welt für sich finden. Selbst „Alien-Forscher“ Erich von Däniken spricht seit Jahrzehnten davon, dass „seine“ außerirdischen „Götter“ auch mit solchen Generationenraumschiffen vor Jahrtausenden längst hier gewesen sein könnten. Theoretisch sogar vor Millionen von Jahren.

Warum aber sollten sie dann wieder verschwinden? Wenn diese Aliens in ihrem Weltraum-Archen hunderte oder tausende Jahre durch den leeren Raum reisen, dann endlich einen für sie attraktiven Planeten finden – würden diese dann wieder verschwinden und weiterziehen?

Es gibt nur sehr wenige Gründe, warum Außerirdische derartige Reisen antreten sollten. Vielleicht ist ihre Welt längst unbewohnbar. Jedenfalls wäre der Hauptgrund die Suche nach neuen Lebensraum und auch Ressourcen. Genau das, wo all die zahllosen Filme über Alien-Invasionen ansetzten. Träfen sie dann eines Tages genau mit solchen Raumfahrzeugen hier ein, dann stünde die Menschheit sicher im Weg.

Wie der Mensch, so der Außerirdische?

All dies sind Spekulationen, die Grenzwissenschaftler, UFO-Forscher, Hollywood wie auch Astronomen und Science-Fiction-Fans seit Jahrzehnten diskutieren. Einfache Forscher, außerirdische Ethnologen, reisen wohl nicht Jahrtausende durch das All. So wird meist argumentiert. Natürlich auch wieder ohne zu wissen, wie diese Wesen fühlen und denken.

Und ignoriert man die Überlegung, dass Aliens so was wie einen „Warp-Antrieb“ haben, um durch Abkürzungen von Raum und Zeit zu reisen, bleiben in der Tat nur Generationenraumschiffe. Und deren Besatzungen würden nicht einfach mal eben die Erde besuchen. Sofern unsere Welt für diese Wesen geeignet ist, würden sie sicher gerne bleiben wollen. Wir als Menschheit hätten das nachsehen. Dazu weiter unten mehr.

Genau diese Fragen stellte sich auch Alberto Caballero von der spanischen Universidade de Vigo in einer Studie. In dieser versucht er zu ermitteln, wie viele „bösartige außerirdische Zivilisationen“ in unserer Galaxis leben. Wie alle Forschern beziehungsweise „Alien-Theoretikern“ nimmt auch Caballero unsere Spezies als eine Art Ausgangspunkt. Er schreibt unter anderem:

In diesem Papier wird versucht, die Häufigkeit feindseliger außerirdischer Zivilisationen abzuschätzen, indem die Wahrscheinlichkeit extrapoliert wird, dass wir als menschliche Zivilisation einen bewohnten Exoplaneten angreifen oder erobern, sobald wir eine Zivilisation vom Typ 1 auf der Kardaschew-Skala geworden sind, die in der Lage ist, interstellare Reisen in der Nähe durchzuführen.

Die Schätzung basiert auf der weltweiten Geschichte der Invasionen im letzten Jahrhundert, den militärischen Fähigkeiten der beteiligten Länder und der globalen Wachstumsrate des Energieverbrauchs.

Nur vier „bösartige außerirdische Zivilisationen“

„Um die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer außerirdischen Invasion durch eine Zivilisation“ zu ermitteln, so Caballero, wird also unsere Vergangenheit bemüht. Natürlich auch verschiedene theoretische Berechnungen, wie viele technologischen Zivilisationen es überhaupt gibt. Allen voran werden diese mit der „Drake-Gleichung“ bestimmt. Gleichfalls aber auch unsere Bemühungen Radiosignale ins das All zu senden, um andere auf uns aufmerksam zu machen.

Denn die Ergebnisse seiner Studie „könnten als Ausgangspunkt für eine internationale Debatte über das Senden der ersten ernsthaften interstellaren Funksprüche an nahe gelegene, potenziell bewohnbare Planeten dienen“. Ein Thema, das auf diesem Blog und dem Mystery Files-Video-Kanal bereits viele Male behandelt wurde. Sollen wir Botschaften in das All senden und uns der Gefahr aussetzten, dass die falschen Außerirdischen sie empfangen? Ein Frage mit dem Potential noch über Generationen diskutiert zu werden.

In dem er aggressive und kriegerische Invasionen von Länder hier auf der Erde in andere Staaten in das All überträgt, kommt Caballero aber zu einem durchaus erfreulichen Resultat in seiner Untersuchung. Demnach gäbe es in unserer Galaxis nur vier kriegerische Alien-Zivilisationen, die für unser Spezies zu einer Bedrohung werden können. Und damit ist die Gefahr überaus gering:

Die Ergebnisse zeigen, dass diese Wahrscheinlichkeit um zwei Größenordnungen geringer ist als die Einschlagswahrscheinlichkeit eines Asteroiden, der einen Planeten zerstört.

Damit wäre unsere Existenz also kaum in Gefahr.

Vorsicht bei Signalen ins All!

Ob es nur vier solcher Zivilisationen gibt, oder letztlich doch 40, es wird kaum etwas daran ändern, wohin wir Botschaften in das All senden. Auch wenn Caballero meint, dass sein Ergebnis für eine Kontakt-Aufnahme der Menschheit mittels Funksignalen „an nahe gelegene, potenziell bewohnbare Planeten dienen“ könnte. Das ist mehr als nur vage.

Woher soll man im Vorfeld wissen, ob diese Welt von bösen Wesen bewohnt wird (oder überhaupt wem), um genau dorthin eben kein Signal zu senden? Und wie soll man solche Signale gezielt in den Kosmos senden, damit keine aggressive Spezies sie zufällig empfängt und von uns erfährt? Denn Warnungen, dass man sehr vorsichtig sein soll, was man in das All sendet, sind nicht neu. Und längst auch kein Thema mehr, dem sich nur Phantasten widmen.

Sitzen solche Invasoren in ihrem Generationenraumschiff und reisen durch das All, wissen wir nicht im Geringsten wo sie wann entlang fliegen. Oder ob eine dieser vier „Krieger-Rassen“ nicht längst auf dem Weg zum uns ist. Möglicherweise reist eine dieser Spezies schon seit 10.000 Jahren in ebenso vielen Weltraum-Archen durch unsere Galaxis. Ausgebreitet durch eine ständige Expansion und Invasion. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit enorm, dass an Bord eines dieser Raumschiff durch einen unglücklichen Zufall unsere ins All gesendete Visitenkarte der Menschheit und Erde entdeckt wird.

Auch wenn es nur vier Völker sind und damit wohl die meisten Außerirdischen uns nicht gleich versklaven oder ausrotten wollen, sind solche Spekulationen immer verlockend. Und es ist immer spannend zu sehen, wie immer wieder wissenschaftliche Studien oder Untersuchungen erscheinen, die im Grunde auch nur spekulieren können. Wenn auch auf einer mehr oder weniger wissenschaftlichen Grundlage. Denn ausnahmslos keine einzige solcher Publikationen kann alles berücksichtigen und bedenken.

Wie lang ist eine Generation?

Kommen wir nochmal zurück zu einem Generationenraumschiff.

Sobald eine Spezies den Plan fasst, dass sie ein solches Raumfahrzeug bauen will, steht sie vor einer riesen Aufgabe. Um tausende oder sogar hunderttausende ihrer Art in diesem Raumschiff das Überleben zu sicher, müssen sie quasi ihre Heimatwelt darin im Kleinen nachbauen. Sofern sie nicht alle in Tiefschlafkammern liegen, die man aus diversen Science-Fiction-Filmen kennt. Auch nicht, wenn diese Rasse längst technologische Lebewesen sind. Als „Roboter“ oder „Cyborgs“ wären unendliche lange Raumflüge bei weitem leichter zu überstehen, als für rein biologische Lebensformen.

Hier könnte man leicht spekulieren, dass diese überhaupt kein Interesse daran haben, einen erreichten Planeten als neue Heimat zu erobern. Ihre Welt in einem solchen Raumfahrzeug reicht ihnen. Gleiches gilt durchaus auch für biologische Lebensformen in einer derartigen Arche. Sinn und Zweck eines Generationenraumschiff ist es ja, dass dort Generationen geboren werden. Sie leben und sterben dort und eine neue Generation folgt.

Kommt dann aber eine der unzähligen Folgegenerationen an einer für sie bewohnbaren Welt vorbei, könnten diese längst kein Interesse mehr an einer Invasion oder ähnliches haben. Sie kennen als Heimat nur ihr Raumschiff. Hierbei spielt es auch eine Rolle, wie lange eine solche Spezies lebt. Werden diese Aliens 1.000 Jahre alt, ist es in Sachen „Generationen“ auch schon wieder ganz anders. Würden Menschen so alt und wir hätten ein solches Raumfahrtzeug, dass zum Beispiel mit nur einem Zehntel der Lichtgeschwindigkeit reist, dann wären wir in nur 43 Jahren bei unserem Nachbarsternsystem Alpha Centauri.

Für Aliens könnten derartige Reisezeiten absolut annehmbar sein.

Mehr als zwei Seiten der Medaille

Wenn Außerirdische solche Raumfahrzeuge bauen, da sie das All kolonisieren wollen oder ihre Heimat tatsächlich untergegangen ist, müssen sie dennoch nicht feindselig sein. Trotz dieses enormen Schrittes, den ihre Spezies damit geht.

Ja, sie müssen nicht einmal überhaupt in ihrer Entwicklung jemals aggressiv und feindselig gewesen sein. Krieg und Gewalt haben sie niemals gesehen und erfahren. Was wir Menschen als „Kolonisation“ verstehen, ist leider bekannt. Die Erschließung und Eroberung von neuem Lebensraum und neuen Rohstoffen, muss längst nicht auch hinter ihren Absichten stecken. Vorstellbar wäre es dennoch.

Doch sind sie vielleicht nicht schon lange hier im Sonnensystem angekommen? Einige denken das. Einige sogar, dass eine heimlicher Invasion längst im Gange ist, wie beispielsweise in diesem Mystery Files-Video HIER gezeigt.

Ein derart gigantisches Raumschiff kann sich durchaus seit tausenden oder Millionen von Jahren innerhalb unseres Sonnensystem vor unseren Augen verbergen. Beispielsweise eine Alien-Heimat von 10 Kilometern Länge, dass sich direkt vor unserer Haustür verborgen oder getarnt hält. In diesem Falle wären die Bewohner dieser kosmischen Arche offensichtlich nicht auf die Eroberung unserer Erde aus. Vielleicht könnten sie hier nicht mal dauerhaft überleben.

Oder ganz anders. Sie denken sich, warum sollten wir unser Raumfahrzeug verlassen, um die Menschheit zu beseitigen und auf der Erde zu leben, wenn es uns doch in unserer Archen-Welt glänzend geht? Wir sind Forscher, also bleiben wir und schauen mal, was aus denen da auf der Erde so wird.

Viele Wenns und Abers, was bei diesem höchst theoretischen Thema nicht ausbleibt. Dennoch hat, wie man an der Studie von Caballero erneut sieht, gerade bei diesem Thema die Medaille nicht nur zwei Seiten. Sie hat auch einen Rand, der sich drehen beziehungsweise rollen lässt. Und damit fast unendliche Möglichkeiten, Modelle und Meinungen zulässt.

Video-Auswahl zum Thema auf Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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Neue Studie: 36 außerirdische Zivilisationen in unserer Milchstraße – doch wie kommen die Astronomen zu diesem Ergebnis? +++ Video +++

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Video: Studie: 36 außerirdische Zivilisationen in unserer Milchstraße? Wie kommen Astronomen zu diesem Ergebnis? (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
Video: Studie: 36 außerirdische Zivilisationen in unserer Milchstraße? Wie kommen Astronomen zu diesem Ergebnis? (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Erneut haben sich Astronomen der Drake-Gleichung oder auch Drake-Formel angenommen. Jene Formel von 1961, mit dessen Hilfe man theoretisch berechnen kann, wie viele außerirdische Zivilisationen es in unserer Milchstraße gibt. Technologische Außerirdische, mit denen wir Menschen mutmaßlich kommunizieren oder in Kontakt treten können. Heraus kam in der Studie, dass es 4 bis 211 solcher Zivilisationen im All geben könnte – im Mittel sprechen die Forscher von 36. Doch wie kommen die Wissenschaftler auf eine scheinbar so exakte Zahl an Alien-Zivilisationen? Gibt aufgrund dieser neuen Studie zur Frage nach außerirdischen Zivilisationen „einen Grund zum Feiern“, wie es einige Headlines der Presse suggerieren? Wo ist die nächste dieser technologischen Zivilisationen? Und was hat die irdische Evolution damit zu tun? Alle Details und Hintergründe zu dieser Studie erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Außerirdische Zivilisationen

In unserer Galaxis, der Milchstraße, gibt es 36 außerirdische, technologische Zivilisationen. 36 fremde Zivilisationen in unserer Milchstraße, die einen technologischen Stand haben, der mindestens dem unseren irdischen ebenbürtig ist. Genauer gesagt: 4 bis 211 solcher Zivilisationen …

So das Ergebnis einer neuen Studie von Astrophysikern der Universität Nottingham um Tom Westby. Jüngst (15. Juni 2020) erschienen im „The Astrophysical Journal“.

Doch wie kommen die Wissenschaftler auf eine scheinbar so exakte Zahl an Alien-Zivilisationen? Gibt aufgrund dieser neuen Studie zur Frage nach außerirdischen Zivilisationen „einen Grund zum Feiern“, wie es einige Headlines der Presse momentan suggerieren? Wo ist die nächste dieser technologischen Zivilisationen? Und was hat die irdische Evolution damit zu tun?

Alle Details und Hintergründe zu dieser Studie erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

Video vom 16. Juni 2020 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens der Klimawandel zum Verhängnis? Das „Fermi-Paradoxon“ und der Nicht-Kontakt

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Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens Klimawandel und Umweltzerstörung zum Verhängnis? (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)
Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens Klimawandel und Umweltzerstörung zum Verhängnis? (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)

Wenn unsere Milchstraße und das Universum von außerirdischen Zivilisationen zumindest nach einigen Berechnungen nur so wimmelt: Wo sind diese dann alle? Warum finden wir sie scheinbar nicht und warum empfängt SETI kein Signal von Außerirdischen? Dazu gibt es einen ganzen Katalog von Erklärungsversuchen. Eine „neue“ These zu diesem „Fermi-Paradoxon“ genannten Umstand des Nicht-Kontaktes mit Aliens bringt jetzt ein Astrophysiker in Spiel: Klimawandel und Umweltzerstörung auf ihren Planeten würden die Entwicklung der Außerirdischen bremsen oder sogar stoppen. Wie genau das der US-Wissenschaftler meint, welche weiteren Faktoren eine außerirdische Zivilisation bedrohen und ob das als Erklärung des „Fermi-Paradoxon“ ausreicht, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zivilisationen im All

Seit wenigen Jahrzehnten erst hat sich unter Astronomen und Weltraumforschern die Überzeugung durchgesetzt, dass es im Universum von Leben nur so wimmelt. Intelligentes Leben und außerirdische Zivilisationen ausdrücklich eingeschlossen.

Eine Tatsache, die in der breiten Bevölkerung allerdings noch lange nicht angekommen ist. Außerirdische sind für viele Menschen mangels Bildung und Interesse in diesem Bereich weiterhin ein Thema für „Verrückte“, „Freaks“ oder „Spinner“. Vor allem auch aufgrund der allgemeinen und falschen Auffassung, dass das Thema Außerirdische dasselbe wie das Thema UFOs ist. Daran hat das Fernsehen und Hollywood eine erhebliche Mitschuld.

Allerdings haben auch all jene etablierten Wissenschaftler „schuld“, die von eben diesem Leben im All immer wieder sprechen. Seien es jetzt Mikroorganismen auf einem Mond oder dem Mars in unserem Sonnensystem, ferne und mutmaßliche bewohnbare Exoplaneten im All oder technologische Zivilisationen von Außerirdische: Nichts davon kann die Weltraumforschung bisher belegen.

Noch nicht. Denn sicher sind sind eigentlich alle, dass es „Sie“ da draußen geben muss. Wir müssen sie nur finden (oder sie uns).

Aliens wie Sand am Meer – wo denn?

Wie viele Planeten und Monde in unserer Galaxis oder im gesamten Universum Leben beherbergen, kann niemand auch nur annähernd seriös sagen. Nichteinmal grob schätzen kann man die Anzahl belebter Welten im All. Und das wird auch in fernster Zukunft aller Wahrscheinlich nach immer so bleiben. Wir kennen nicht alle Monde und Planeten im Kosmos, auf denen Leben entstanden sein könnte. Wir werden sie in der Unendlichkeit des Alls niemals alle kennen können. Gleichzeitig können wir auch nicht alle Kandidaten vor Ort untersuchen, um etwa Mikroben oder Alien-Fische nachzuweisen.

Das Universum ist dafür ganz einfach zu groß.

Bei außerirdischen Zivilisationen ist es zwar nicht ganz so aussichtslos, aber dennoch vergeblich. Doch auch hier sprechen Optimisten von „Aliens wie Sand am Meer“ im gesamten Kosmos. Und viele seien eben intelligent und haben eine technologische Zivilisation einwickelt. Einige dieser Spezies sind auf dem Stand von uns Menschen – andere vielleicht Millionen Jahre weiter entwickelt.

So nehmen gerne diverse Wissenschaftler die inzwischen schon sehr alte Drake-Gleichung aus den 1960er Jahren dafür vor. Eine Formel (mehr dazu auch HIER, HIER & HIER), mit der man theoretisch die Anzahl intelligenter Alien-Zivilisationen im All berechnen kann. Einige optimistische Ergebnisse dieser Berechnungen zeigen ein Universum, dass voller Zivilisationen ist.

Aber warum finden wir diese doch angeblich so zahllosen Außerirdischen einfach nicht? Obwohl wir beispielsweise seit rund einem halben Jahrhundert mit Radioteleskopen Signale von ihnen suchen schweigt der Kosmos!

Das „Fermi-Paradoxon“

Ein quasi überall bevölkertes Weltall, ohne, dass wir auf der Erde das mitbekommen? Warum?

Genau das fragte sich schon 1950 der berühmte Atomphysiker und Nobelpreisträger Enrico Fermi, nachdem zahlreiche Begriffe aus Wissenschaft und Forschung benannt sind. So auch das „Fermi-Paradoxon“, das eben genau das Problem des Nicht-Kontaktes mit anderen Zivilisationen beschriebt:

Fermi ging davon aus, dass es intelligentes außerirdisches Leben gibt, das technisch hochentwickelte Zivilisationen über Millionen von Jahren aufrecht erhalten kann. In dieser Zeitspanne sollte es mittels interstellarer und intergalaktischer Raumfahrt möglich sein, ganze Galaxien zu kolonisieren – und der Wahrscheinlichkeit nach sollte dies bereits geschehen sein. Dass dennoch die Suche nach den Spuren von Außerirdischen bisher erfolglos blieb, erschien ihm paradox und als Hinweis darauf, entweder die Annahmen oder die Beobachtungen zu hinterfragen.

Rund 70 Jahre ist dieses „Fermi-Paradoxon“ nun bekannt und in der Diskussion. Und es ist und bleibt paradox. Obwohl selbstverständlich in der Astronomie und Alien-Forschung verschiedene Parameter angeführt wurden, warum wir bisher alleine bzw. noch nicht besucht worden sind. Man sollte aber dabei aber auch beachten, dass nicht nur keine Alien-Kollonisten zu uns kamen, sondern diese „Anderen“ noch nicht mal irgendwas von sich hören ließen.

Das Problem des Nicht-Kontaktes

Beispiele:

  • Außerirdische betreiben ganz einfach keine oder räumlich nur sehr begrenze interstellare Raumfahrt. Aus technischen, wirtschaftlichen oder anderen Gründen – oder weil es für diese schlicht unnötig ist.
  • Alle außerirdischen Zivilisationen sind schon lange Vergangenheit. Es existieren keine mehr.
  • Die Menschheit ist vollkommen allein im All. Wir wären damit die erste „intelligente Spezies“.
  • Aliens leben von unserem Ort im Kosmos aus betrachtet alle zu weit weg. Sie haben uns als Ziel deshalb „nicht auf dem Schirm“.
  • Natürliche Katastrophen haben sie ausgelöscht.
  • Sie haben sich durch Kriege usw. selber ausgelöscht.
  • Die Planeten der Aliens haben eine derart starke Anziehungskraft („Super-Erden“), dass sie keine Raumfahrt entwickelt haben. Kosten und Ressourcenverbrauch, um erstmal langsam mit Raumfahrt wie Satelliten usw. zu beginnen, sind viel zu hoch (s. a. Video HIER).
  • Alle außerirdischen Zivilisationen ignorieren uns Erdlinge aus mangelnden Interesse absichtlich.
  • Außerirdische haben uns noch gar nicht entdeckt, und wissen nichts von der Menschheit.
  • Sie waren schon längst hier.
  • Die „Anderen“ sind schon längst hier.
  • Ab und zu kommen sie mal vorbei.
  • Außerirdische haben durch Weltraummüll eine „Barriere“ um ihre Welt geschaffen, so dass sie auf ihrer Welt „gefangen“ sind.
  • Alien-Zivilisationen wissen von uns, haben aber untereinander abgesprochen, dass sie uns in Ruhe lassen.
  • Wir erkennen sie gar nicht.
  • Keine außerirdische Zivilisation hat bisher den Sprung zu einer interstellaren Spezies geschafft.

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Wo die Wissenschaft nicht weiter weiß, beginnen die Spekulationen und Thesen. Die genannten Erklärungsversuche des „Fermi-Paradoxon“ zeigen dies sehr eindringlich. Obwohl vieles davon nach Science Fiction klingt, ist es das nicht. Science Fiction wird schließlich immer von der nüchternen Wissenschaft beeinflusst. Dann verpackten Hollywood, Autoren & Co. es für den Konsumenten.

Science Fiction vs. Wissenschaft

In der TV-Serie „Raumschiff Enterprise“ existiert beispielsweise eine „Oberste Direktive“. Damit ist in der Serie nichts weiter als eine Nichteinmischungsabsprache der handelnden Spezies gegenüber „primitiven Zivilisationen“ gemeint. Etwa wenn diese noch nicht die Technologie der interstellaren Raumfahrt erfunden haben, lässt man sie bei „Star Trek“ in Ruhe.

Vorstellbar, dass es so was im All wirklich gibt und wir deshalb vor dem „Fermi-Paradoxon“ stehen. Genauso vorstellbar aber auch, dass sie schon vor zum Beispiel 14 Millionen Jahren hier waren. Oder uns in 10, 100 oder 10.000 Jahren erst entdeckten. Vielleicht sind alle Außerirdischen in der Galaxis bisher auch nur Steinzeitaliens oder Mikroben …

Alles Thesen. Alles nicht belegbar. Und doch alles durchaus vorstellbar. Inklusive der mit Sicherheit unbeliebtesten Erklärung, dass wir ganz allein sind. Betrachtet man die Diskussionen um außerirdische Zivilisationen und des Problems, dass wir sie bisher einfach nicht finden, sind einige Hypothesen dabei sehr beliebt. Zumindest in den letzten Jahren. Obwohl auch diese nach irdischen Science Fiction klingen, muss es nicht überall so sein.

Zum wäre da die Annahme, dass sie schon lange hier sind, hier waren oder immer mal wieder hier „vorbei schauen“. Verbunden wird dies gerne auch mit der Überlegung, dass sie sich ganz einfach nicht (direkt) einmischen wollen. Wir Menschen sind vielleicht auch sowas wie ein „komischer Zoo“ im All: Hin und wieder interessant und unterhaltsam, letztlich aber doch bedeutungslos und langweilig (s. a. Interview mit Lars A. Fischinger HIER).

Eine andere beliebte Idee ist, dass Außerirdische ganz einfach zu weit weg und die Distanzen zwischen den Sternen auch für sie zu gigantisch sind. Vor allem Kritiker der Prä-Astronautik oder auch der UFOs im Sinne von Alien-Fahrzeugen führen das oft an.

Die dritte und überaus beliebte Erklärung des Nicht-Kontaktes ist, dass alle Alien-Zivilisationen inzwischen untergegangen sind. Wann genau ist dabei eher belanglos. Ob vor 1.000 Jahren die letzten Außerirdischen untergingen oder vor 5 Milliarden Jahren spielt dabei kein Rolle. Wir Menschen haben sie schicht und einfach zeitlich verpasst.

Der „Große Filter“

Theoretisch vorstellbar ist in der Unendlichkeit des Universums auch unendlich viel. Immerhin ist das All, soweit wir heute wissen, rund 14 Milliarden Jahre alt. Viel Zeit für viele Ereignisse und Dinge.

Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen betrachte sehr häufig die Entwicklung von solchen Zivilisationen an sich kritisch. Allen voran ist hier der Physiker Stephen Hawking sicher zu nennen. Sie gehen in ihren Thesen davon aus, dass eine außerirdische Spezies sich technologisch bis zu einer Art Scheidepunkt kontinuierlich weiter entwickelt. Irgendwann steht die technologische und parallel laufende biologische Evolution dieser Zivilisationen jedoch an einer Schelle.

Diese Entwicklungsschwelle gilt es zu überwinden, damit eine solche Spezies überhaupt weiter existieren kann. In der Diskussionen wird hier gerne das Risiko der Selbstvernichtung der Außerirdischen genannt. Durch Krieg, Atomaren Holocaust, Killerviren und zahlreiche andere (menschlich) denkbare Katastrophen. Natürlich auch durch verehrende Naturereignisse. Eine Spezies, die zwar einfache Raumfahrt betreibt, eben wie wir, kann beispielsweise einen Killer-Kometen oder riesigen Asteroiden auf Kollisionskurs nicht abwehren. Auch einem Gammestrahlenausbruch oder Supervulkanen wären diese Aliens schutzlos ausgeliefert.

Erst nachdem eine Spezies technologische all diese Hürden meistern und überwinden kann, ist ihre Überleben sicher. Hausgemachte und natürliche Untergänge müssen überwunden oder überwindbar sein. Wie soll eine Spezies den Schritt in den Kosmos schaffen, wenn sie plötzlich von einem Atomkrieg oder Killer-Asteroiden in die Steinzeit zurückgeworfen wird?

Vollkommen logische Überlegungen, die natürlich auch die Spezies Mensch betreffen.

Auch wenn Kriege aller Art gerade von uns Menschen der Erde überaus gerne geführt werden, kann das bei Aliens durchaus auch so sein. Falls nicht, bleiben die überall im Weltraum vorhandenen natürlichen Gefahren. Forscher sprechen hier auch von einem „Großen Filter“ in der Entwicklung von Zivilisationen. Einige Spezies überleben die Kinderkrankheiten ihrer Zivilisation und werden von kosmischen Ereignissen verschont, andere nicht.

Klimawandel bei den Außerirdischen

Haben Außerirdische sich nicht alle selber umgebracht oder in die Steinzeit zurück katapultiert und wurden auch von natürlichen Weltuntergängen verschont, steht ihnen das All offen. So die einhellige Meinung unter den Astronomen. Würde eine technologisch fortschrittliche Spezies dann von einem Kometen oder Asteroiden in ihrer Existenz bedroht, würden diese Aliens es verhindern können.

Um so weiter der Fortschritt, um so mehr können sie sich wehren und dadurch immer weiter entwickeln. Eine Aufwärtsspirale, wenn man so will. Denken wir den Extremfall, dass deren Sonne untergeht und die Atmosphäre ihrer Welt deshalb verbrennt, finden diese Super-Aliens auch dafür eine Lösung.

Der Astrophysiker Adam Frank ist mit seinem Buch „The Light of the Stars“ vom Juni 2018 bisher einer der letzten Forscher, die das Thema des „Großen Filters“ genauer betrachtet haben. Er führte den Klimawandel als einen weiteren Aspekt an, der allerdings keinesfalls neu ist. Frank beruft sich ausdrücklich auf vorherige Pioniere der Alien-Forschung wie etwa Frank Drake oder Carl Sagen.

Populär brachte Frank vor allem den Klimawandel unserer Erde mit Blick au außerirdische Zivilisationen ins Spiel. Wie es sein Untertitel „Außerirdisch Welten und das Schicksal der Erde“ schon verrät, zieht Frank eindeutige Verbindungen zur aktuellen Weltlage und potentiellen Alien-Welten. Denn auch ein Wandel das Klimas kann für die Entwicklung einer Zivilisation auf ihren Planeten ungeahnte und hinderliche Konsequenzen haben. Hier sei die Menschheit „kosmische Teenager“, so Frank.

Verwundern sollte das nicht. Ein Klimawandel, gleich ob von Menschenhand, Alienhand oder natürlich, kann für eine planetar gebundene Zivilisation das Aus bedeuten. Zumindest wird es für die betroffene Spezies weit Wichtigeres geben als groß angelegte Raumfahrt. Durchaus eine Aussage, die man schon heute bei Raumfahrt-Kritikern auf diesem Planeten antrifft.

Wer aber keine oder kaum Energien und Technologien in Raumfahrt & Co. investiert, wird im „Großen Filter“ des Kosmos stecken bleiben. Ergebnis mit Blick auf das „Fermi-Paradoxon“ wäre, dass diese Zivilisation vor uns verborgen bliebe. Zumindest bis diese vielleicht eines Tages ihren Klimawandel überwunden  oder sich nach einem Ende ihre „kosmischen Teenager-Zivilisation“ neu entwickelt hat.

Sind das wirklich Erklärungen?

Jeder einzelne Punkt der Interpretationen des „Fermi-Paradoxon“ ist nachvollziehbar und möglich. Und doch erklärt nicht einer davon das Problem des Nicht-Kontaktes und das Schweigen aus dem All wirklich zufriedenstellend.

Auch hier kommt wieder die gewaltige Größe des Weltraum ins Spiel. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass alle angeblich so zahllosen außerirdischen Zivilisationen noch zu primitiv sind, sich vernichteten, uns nicht gefunden haben, die Erde ignorieren usw. Auch die Annahme, dass eine Kombination aus allen Punkten für das „Fermi-Paradoxon“ verantwortlich ist, ist nicht unbedingt stichhaltig. Zumindest auf den ersten Blick.

Bei Milliarden und Abermilliarden Planeten im All sind die allermeisten unbewohnbare und lebensfeindliche Welten. Planeten deren Klima, Sonnenorbit und zahllose andere damit verbundene Faktoren die Entwicklung einer Zivilisation vollkommen unmöglich machen. Selbst der größte Alien-Fan kann diese Tatsache nicht ignorieren. Zum Glück bleiben aber immer noch genug Welten über, auf denen das sehr wohl möglich war oder ist.

Eine außerirdische Spezies um einen Stern in 10 Millionen oder sogar Milliarden Lichtjahren Entfernung ist für uns unfassbar. Allein den Stern dieser Aliens sehen wir so, wie er vor Millionen oder Milliarden Jahre einmal aussah. Da gab es diese Zivilisation vielleicht noch gar nicht bzw. nicht mehr. Wir haben aber auch Nachbarn im All, die nur einige dutzend oder ein paar hundert Lichtjahre von uns entfernt sind. Warum finden oder besser gesagt hören wir diese nicht?

Da SETI mit Teleskopen seit nunmehr über 50 Jahren das All nach Alien-Signalen vergeblich absucht, kann das nur Folgendes beuten.

Nachbarn im Kosmos und das „Fermi-Paradoxon“

Eine technologische Spezies in unserer Nachbarschaft kann zeitlich und räumlich nicht passend existieren. Wir müssten ihre Signale mit unseren irdischen Radioteleskiepen längst entdeckt haben.

Wären diese Aliens 100 Jahre von uns weg und haben zu dieser Zeit oder auch davor Signale von ihrer Welt in das All abgestrahlt, müssten wir sie längst empfangen haben. Auch unsere irdischen Signale sind bereits Jahrzehnte weit in das all vorgedrungen. Bei einer außerirdischen Zivilisation wäre das nicht anders. Längst hätten wir von diesen kosmischen Nachbarn etwas gehört. Haben wir aber nicht.

Pessimisten und vor allem SETI-Kritiker argumentieren genau so. Demnach wären die Fremden im All einfach viel zu weit weg, als das wir sie finden. Im Prinzip würde das auch das „Fermi-Paradoxon“ erklären. Allerdings nur bei oberflächlicher Betrachtung und damit letztlich auch wieder nicht.

Aliens, die nur 100 Jahre von uns weg sind, können sehr wohl unabsichtlich Signale ausgesendet haben, die auch die Erde erreichten. Wir haben sie ganz einfach nicht gehört. Vielleicht da wir auf einer anderen Frequenz gesucht haben. Auch möglich, dass wir überhaupt nicht im passenden Augenblick in deren Richtung lauschten. Immerhin hat SETI dank der rasenden Entwicklung der Technologie heute die Möglichkeit Millionen Frequenzen automatisiert gleichzeitig abzuhören. Das war natürlich nicht immer so.

Raum und Zeit

Bedenken muss man auch Folgendes: Wenn diese Zivilisation bereits seit 1.000 Jahren keine Radiosignale etc. mehr aussendet, da sie vollkommen anderen Technologien entwickelt haben, hören wir sie auch nicht mehr. Sie könnten in 100 Jahren Entfernung leben – uns technologische aber soweit voraus sein, dass wir absolut nichts mehr von ihren hören. Und ein Alien-Signal, dass vor Jahrhunderten unsere Erde erreichte, konnte natürlich auch niemand empfangen.

So kann es in der unmittelbaren Umgebung von uns zwar andere Zivilisationen geben, aber deren Technik können wir heute nicht mehr aufspüren. Existiert deren technologische Gesellschaft schon eine Millionen Jahre, da sie den „Großen Filter“ lange überwunden haben, haben wir überhaupt keine Vorstellung mehr, was diese tun und was nicht. Es wäre vermessen anzunehmen, dass alle Alien-Nachbarn Radiosignale zeitlich und räumlich so sendeten, so dass wir sie in den letzten Jahrzehnten auch empfangen konnten.

Und vielleicht sind sie ja schon lange hier und mischen sich nur nicht ein.

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Erstkontakt mit außerirdischen Zivilisationen: Was dann? Podcast der ARD Tagesschau über Außerirdische (+ Videos)

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Erstkontakt mit Außerirdischen - Was aber dann? - Podcast der ARD Tagesschau (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Erstkontakt mit Außerirdischen – Was aber dann? Podcast der ARD „Tagesschau“ (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Wann finden wir Leben im All? Entweder in Form von Mikroben in unserem Sonnensystem oder sogar durch eine Erstkontakt mit Außerirdischen? Und was hätte diese Entdeckung für Folgen für die Menschheit? Wie unterschiedlich könnten diese Folgen sein – je nachdem, wie genau diese Entdeckung von Aliens aussieht? Über solche und ähnlichen Fragen berichte ich seit Jahrzehnten und offensichtlich inzwischen auch immer mehr etablierte Wissenschaftler. Nun hat auch die „Tagesschau“ der ARD sich dieses Themas in einem Podcast angenommen, den ich Euch hier vorstellen möchte. Ein „Mystery-Review“ mit Aussagen und Ergebnissen, die interessierte „Insider“ fraglos bekannt vorkommen.


Leben im All, Außerirdische und UFOs

Sich in der Öffentlichkeit oder auch nur im Freundes- und Bekanntenkreis dazu zu bekennen, dass man sich mit Leben im All, Aliens oder außerirdische Zivilisationen beschäftigt, war bis vor einigen Jahren ein „rotes Tuch“. Im Handumdrehen wurde man von der Öffentlichkeit oder all jenen Personen, die keine Ahnung von der Materie haben, als „Spinner“ stigmatisiert.

Für etablierte Wissenschaftler durchaus eine heikle Gratwanderung, da schnell der gute Ruf in Gefahr war. Schnell wurde das Thema Außerirdische oder Leben im All mit UFOs in einen Topf geworfen. Obwohl es grundsätzlich zwei vollkommen verschiedene Themen sind, worauf auf diesem Blog in den letzten Jahren immer wieder hingewiesen wurde.

Dass sich schon seit Jahrzehnten auch sogenannte ernsthafte Forscher, Institute und Organisationen mit dieser Materie beschäftigen, ist allerdings alles andere als ein Geheimnis. Nur war dies nicht im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Bis heute haben Außerirdische das Stigmata von Science-Fiction und UFOs für den Laien. Und tatsächlich ist es auch so, dass beispielsweise Astronomen und Forscher, die Leben im All oder außerirdische Zivilisationen suchen, mit UFO-Forschung nichts zu tun haben (wollen).

Eine interessante Tatsache ist dabei übrigens , dass der berühmte Astronom Dr. Carl Sagan dem Thema UFOs in den 1960ger Jahren noch anders begegnete, wie in diesem Video HIER darlegt.

Es ist in den letzten Jahren auch verstärkt zu beobachten, dass immer mehr Forscher sich öffentlich Gedanken darüber machen, wie ein Erstkontakt mit Aliens aussehen könnte. Wie Menschen und die Menschheit an sich reagieren oder wie genau dieser erste Kontakt aussehen, ablaufen und zustande kommen könnte. Was wären die Reaktionen in der Politik und hat diese Vorbereitungen für den Fall der Fälle? Welche wirtschaftlichen Auswirkungen wären denkbar und wie handelt die internationale Gemeinschaft?

Überlegungen, über die ich seit Jahrzehnten berichte. In Büchern ebenso, wie in einer Reihe Online-Beiträge. Schließlich lassen sich bei derartigen Fragestellungen die vielfältigsten Szenarien durchspielen, die durchaus nicht nur reine Spekulationen und Phantastereien sind!

Außerirdische im Mainstream

Solche Überlegungen sind seit einigen Jahren aber auch im Mainstream der Wissenschaft angekommen. Obwohl es sie schon vor Jahrzehnten gab – etwa im Rahmen diverser SETI-Projekte -, werden diese inzwischen auch in populärwissenschaftlich Büchern und TV-Dokumentationen vorgestellt und durchgespielt. Vorbei die Zeiten, in denen solche Hypothesen ein Fall für Grenzwissenschaftler, Science-Fiction-Fans, Hollywood oder UFO-Freaks waren.

Im Grunde ist der Grundtenor dabei immer identisch: Die Menschheit ist nicht vorbereitet. Die Regierung von Deutschland ebenso wenig, wie die anderer Staaten oder der UN an sich. Im Fall der Bundesrepublik ist es dabei so, dass diese auf politische Anfragen mehrfach selber betonte, keinerlei Pläne oder ähnliches für den „Ernstfall“ hat, wie ich es in diesem Buch HIER 2010 aufzeigte.

Auch die „Tagesschau“ der ARD hat das Thema nun für sich entdeckt. Als „Flaggschiff der Nachrichten“ wurde dort am 2. Juli 2020 der PodcastErstkontakt zu Aliens? Was dann?“ veröffentlicht, zum des einleitend heißt:

Mal angenommen, wir entdecken außerirdisches Leben. Wie reagieren die Menschen darauf, panisch oder neugierig? Können wir uns überhaupt verständigen? Und was, wenn uns die Aliens nicht wohlgesonnen sind? Ein Gedankenexperiment.

Zwar sind es nur „Gedankenexperimente im neuen Tagesschau-Podcast“, die passend zum „Welt-UFO-Tag“ von den Journalisten Vera Wolfskämpf und Justus Kliss vom ARD-Hauptstadtstudio in Berlin veröffentlicht wurde, doch der Podcast lohnt sich auch für den Kenner der Materie. Aufgrund des Umstandes, dass in den vergangenen Jahren recht viel Material rund um dieses Thema publiziert wurde, fasst der etwa 25-minütige Podcast dieses sehr gut zusammen und spricht deshalb mit einigen Experten.

Die „Tagesschau“ auf Alien-Jagd

Der Podcast beginnt mit einer imaginären „Tagesschau“-Meldung, die im Prinzip schon vieles auf dem Punkt bring. Darin heißt es, dass es ein Signal von Außerirdischen empfangen worden sei, dass nach einigen Jahren endlich decodiert werden konnte. Doch diese Botschaft sei bereits 10.000 Jahre alt, heißt es weiter, da sie aus 10.000 Lichtjahren Entfernung gekommen ist. Damit wäre für die Experten unklar, ob diese außerirdische Zivilisation überhaupt noch existiert.

Bekanntlich kann in 10 Jahrtausenden sehr viel passieren. Und sicher auch bei irgendwelchen außerirdischen Zivilisationen.

Weiter heißt es, dass sich die UN nicht einigen kann, ob die Erde eine Antwort senden soll. Die übrigens dann mit Lichtgeschwindigkeit erneut 10.000 Jahren unterwegs wäre. Die imaginäre „Tagesschau“-Sendung bemerkt auch, dass die USA nun im Alleingang eine Antwort an die Aliens schicken würden. Also für sich alleine entschied, dass sie für die Menschheit als Ganzes sprechen kann …

Nachdem der Podcast das Prinzip und die Schwierigkeiten von SETI erklärt, kommt auch der SEIT-Astronom Seth Shostak per Telefoninterview zu Wort. Erneut betont er auch hier, dass ein intelligentes Signal die „Nadel im Heuhaufen“ ist, aber es seiner Meinung nach binnen der kommenden 25 Jahren entdeckt werden wird. Das Universum sei einfach zu gigantisch, so die ARD-Sendung. Irgendwo wird es sie schon geben.

Dabei verweist der Podcast auch auf die jüngst veröffentlichte Studie, nach der es theoretisch 36 außerirdische und technologische Zivilisationen allein in unserer Mischstraße geben könnte. Eine reine Zahlenspielerei, wie in diesem Video HIER auf meinem YouTube-Kanal dargelegt (s. 1. Video unten). Recht interessant ist an dieser Studie auch, dass zur Ermittlung dieser Alien-Völker wie üblich die Drake-Gleichung von Frank Drake (s. z. B. HIER) von den Wissenschaftlern herangezogen wurde.

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Eine sehr flexible Formel, wenn man so will.

Zum Beispiel ergaben Berechnungen des Astronomen Duncan Forgan von der Universität Edinburgh mit einer „verfeinerten“ Version dieser Formel 2008 etwas ganz anders. Im „International Journal of Astrobiology“ bzw. seiner Studie ermittelte und berechnete er die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen in unserer Galaxis mit 37.964,97. Ein „leicht“ anders Ergebnis als bescheidene 36 Zivilisationen in unserer Milchstraße, wie man sieht …

Was tun, wenn Außerirdische anklopfen?

Shostak erklärt auch, wie SETI-Wissenschaftler reagieren sollen, wenn ein Alien-Signal empfangen wird. Ob das auch so ablaufen wird, bezweifelt er. Man sollte auch bedenken, dass entsprechende Pläne für SETI-Astronomen auch nur das sind: Für SETI. Für die Gesellschaft gelten diese längst nicht. Ebenso gelten auch keine entsprechenden Vorschriften oder Vorbereitungen für die Regierung der Bundesrepublik.

Diese existieren nämlich überhaupt nicht, da ein solches Szenario zu „unwahrscheinlich“ sei, wie es der ARD-Podcast betont:

Für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischen Leben gibt es keine Protokolle oder Pläne.

Wie die Sendung sehr deutlich macht, ist sogar die zuständige Behörde vollkommen unklar. Die ARD-Redakteure habe regelrechtes „Ministerium-Hopping“ betrieben, um überhaupt jemanden zu finden, der als Ansprechpartner zur Verfügung stand. Meiner Meinung ein eklatantes Versäumnis. Egal wie unwahrscheinlich es auch sein mag, dass Aliens hier ankommen, ein außerirdisches UFO in Deutschland abstürzt, ein Alien-Objekt entdeckt wird (auf der Erde oder außerhalb) oder eine Botschaft aus dem All empfangen wird.

Rationales Verhalten kann man von Menschen (weltweit) in Ausnahmesituationen nicht erwarten! Der Corona-Hype hat das einmal mehr beweisen. Schon hier hat die internationale Gemeinschaft sowie die Bevölkerung der Länder nicht (immer) an einem Strang gezogen. Details dazu sahen und sehen wir tagtäglich am Fernsehen.

Von Panik bis Begeisterung reicht auch laut dem Soziologen und Autor Michael Schetsche von der Universität Freiburg das Verhalten der Menschen nach dem Erstkontakt, wie er im Podcast-Interview ganz richtig erklärt.

Schetsche hat sich in mehreren Veröffentlichungen mit solchen Fragen und Szenarien befasst, weshalb er gerne als „Exosoziologe“ bezeichnet wird. Wobei seine spannenden Gedankenexperimente und Veröffentlichungen fast ausschließlich auf die europäische Gesellschaft bzw. die Industrienationen Anwendung finden. Wirklich global kann einen Erstkontakt niemand annähernd seriös einschätzen, wie ich immer gerne betone.

Sie sind da!

Ob Schetsche oder wer auch immer, einige sind sich dahingehend alle, dass die Menschheit mehr als schlecht vorbereitet ist (s. a. 2. Video unten). Und dabei kommt es auch und vor allem auf die Art des Erstkontakt an, wie auch der ARD-Podcast unterstreicht. Funde von Mikroben auf dem Mars, die vielleicht seit Milliarden Jahren dort leben,  haben ein ganze anders „Gewicht“, als eine außerirdische Raumsonde, die seit 100 Jahren auf dem Mars liegt. Von physisch hier eintreffenden Außerirdischen ganz zu schweigen.

Hinzu kommt die Absicht der Aliens. Was mögen sie wollen? Wie ist die Rechtslage, wenn jemand ein Alien-Objekt zum Beispiel auf dem Mond findet, fragt sich auch Schetsche im Podcast mit der ARD. Grundsätzlich gibt er eine kompakte Zusammenfassung seines Buches „Sie sind da“ wieder, das erst Anfang 2020 erschien. In dem er auch UFOs im sinne von Alien-Fahrzeugen und Prä-Astronautik-Ideen thematisiert.

Obwohl UFOs als hypothetische außerirdische Objekte unter einem Bann oder Tabu in der etablierten Astronomie stehen, werden sie von der ARD am Rande erwähnt. Nicht alle Sichtungen von UFOs seinen zu erklären, so die Journalistin Wolfskämpf, doch sei dies nicht Thema der Sendung, wie sie betont. Immerhin.

In jedem Fall sähe ein Erstkontakt mit Außerirdischen für die Menschheit übel aus, so Schetsche. Die Frage ist nur, wie übel genau? Dies richtet sich nach der Art und Weise des ersten Kontakt und damit an der Intensität dieses Ereignisses. Wobei natürlich diese Verhaltensweise nicht eins zu eins auf alle irdischen Gesellschaften, Länder, Regionen, Religionen und Gruppen zu übertragen ist.

Alles in allem ein interessanter Podcast, der in der kurzen Zeit das komplexe Thema gut darlegt. Gerichtet allerdings an den Laien, der sonst mit irgendwelchen Aliens oder der Suche nach Leben im All nichts zu tun hat. Es ist immer problematisch solche Thematiken in den Massenmedien darzustellen. Aber noch mehr Mainstream als die „Tagesschau“ der ARD geht wohl nicht mehr (s. d. a. Artikel & Video HIER).

Video-Auswahl zum Thema

Mehr Videos zur Suche nach Leben im All und SETI HIER.

Video vom 23. Juni 2020 auf Fischinger-Online

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Video vom 4. Feb. 2019 auf Fischinger-Online

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Handbuch der NASA veröffentlicht: Die US-Weltraumbehörde will die Menschheit „auf den Kontakt mit außerirdischen Zivilisationen vorbereiten“

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Die NASA hat ein eBook zur Frage des "Kontakt mit Aliens" veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)
Die NASA hat ein eBook zur Frage des „Kontakt mit Aliens“ veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)

Seit rund 60 Jahren suchen Astronomen mit Hilfe von Radioteleskopen nach Signalen Außerirdischer. Gefunden haben sie bisher nichts, was eindeutig den Beweis für intelligente Aliens im Kosmos geliefert hat. Noch nicht?! Doch was geschieht bei einem Kontakt mit einer anderen Zivilisation im All und wie ist der Stand der Forschung? Nun hat die NASA ein 330 Seiten starkes „Handbuch“ herausgegeben, dass sich mit diesen Themen und den Arbeiten von SETI („Search for Extraterrestial Intelligence“) befasst. Laut Herausgeber des kostenlosen eBooks kann es die Menschheit auf diesen Tag des Kontakts „vorbereiten“.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich selber habe auch auf diesem BLOG in nicht sehr ferner Vergangenheit ebenfalls die Frage gestellt: „Was wird geschehen, wenn die Menschheit eindeutigen Kontakt mit einer anderen Intelligenz im Universum bekommt?“ (hier, hier & hier).

Das fragen sich inzwischen nicht nur „verschrobene Mystery-Jäger“ seit Jahrzehnten, sondern mehr und mehr auch Wissenschaftler, Soziologen, religiöse Institutionen, Astronomen und natürlich auch die NASA bzw. SETI-Forscher selber. Vorbereitet ist die Menschheit als Ganzes auf den Kontakt mit anderen Zivilisationen im Kosmos meiner Meinung nach noch lange nicht. Ganz zu schweigen davon, was sich daraus für Konsequenten für die Erdlinge ergeben oder ergeben könnten.

Nun hat die NASA das eBook „Archäologie, Anthropologie und interstellare Kommunikation“ herausgebracht, das sich genau mit diesen und mehr Fragen umfassend auseinander setzt. Die Autoren des kostenlosen Buches präsentieren darin in 15 Kapiteln den Stand der SETI-Forschung, wie man mit intelligenten Aliens kommunizieren könnte und diskutieren auch die Frage „Was wäre – wenn?!“. Mit seinen Folgen für die Menschheit.

Herausgeber und Editor des eBook ist Douglas Vakoch, der nicht nur das legendäre „Project Ozma“ von Professor Frank Drake vom 8. April 1960 als eigentlichen Beginn von SETI vorstellt, sondern auch die Entwicklung dieser Forschungen zusammenfasst. „Wann immer der Tag auch kommen mag“, so Vakoch, das NASA-eBook könnte zum Verständnis dieser neuen Dekade der Menschheit beitragen. Vakoch erwähnt aber auch, an wen sich diese Veröffentlichung richtet: An die etablierte Wissenschaft, die mit „enormen Herausforderungen konfrontiert sein wird“ wenn SETI „ein informationsreiches Signal aus einer anderen Welt“ nachweisen wird.

Warten wir also weiterhin ab … wenn die Außerirdischen nicht, wie Erich von Däniken jüngst in einem Interview spekulierte, selber in nicht allzu ferner Zukunft (wieder) hier auf der Erde landen werden.

Das kostenlose eBook könnt Ihr hier als PDF downloaden.

Ich danke Euch – Euer Jäger des Phantastischen
Fischinger-Online

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SETI: Wo sind die außerirdischen Superzivilisationen im Kosmos?

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SETI-Forscher auf der Suche nach neuen Strategien und Techniken.

Auf der vom SETI Institut ins Leben gerufenen SETICon II, die vom 22. bis 24. Juni im Hyatt Regency Hotel in Santa Clara (Kalifornien) abgehalten wird, trifft sich derweil die Crème de la Crème der US-SETI-Wissenschaftler (SETI=Suche nach außerirdischer Intelligenz). SETICon II versteht sich nicht als rein wissenschaftlich-technische Konferenz, sondern als „unique, entertaining and enlightening public event“, wie die Veranstalter betonen.

 
Drei Tage lang sollen Wissenschaftler, SF-Autoren, Künstler, Astronomen und Hobby-Astronomen sowie schlichtweg SETI-Fans oder Neugierige Ideen austauschen, diskutieren, feiern, lernen, sich unterhalten und hier und da über neue Konzepte und Ansätze nachdenken. Anlässlich dieser weltweit einzigartigen SETI-Veranstaltung thematisiert der folgende Beitrag einige Aspekte rund um und über SETI, von denen das Gros in Kalifornien zweifelsfrei zur Sprache kommen wird.

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Außerirdische Legierungen? Meteore könnten Technologie von Aliens enthalten – so eine neue Studie (+ Video)

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Meteore könnten künstlich erschaffene Legierungen von Aliens enthalten - so eine neue Untersuchung (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger)
Meteore könnten künstlich erschaffene Legierungen von Aliens enthalten – so eine neue Untersuchung (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger)

Wie kommen die Legierungen Heideit und Brezinait in auf der Erde gefundenen Meteoriten aus dem All? Denn es sind moderne Stoffe, die wir Menschen in Laboren erst seit wenigen Jahrzehnten künstlich herstellen können. Eine jetzt vorlegte Studie geht dieser Frage „offen und sogar provokativ“ nach. Und stellt dabei vor allem die Frage, ob diese Legierungen Technosignaturen sein könnten. Außerirdische Technologie, die von zerstörten Fahrzeugen wie Sonden oder Raumschiffen stammt.


Außerirdische Raumfahrzeuge

Dass Weltraumschott unserer Raumfahrt hin und wieder mal auf die Erde stürzt, ist allseits bekannt. Auch wenn er meistens in der Erdatmosphäre verglüht und nicht den Erboden erreicht. Was aber immer wieder auf die Erde fällt, sind Meteore. Asteroiden und andere außerirdische Brocken aus dem All, die heute längst begehrte Objekte der Forschung sind.

Solche Geschosse aus dem All regnen jeden Tag auf unseren Planeten. Mehre tausend Tonnen im Jahr an Staub und Meteoren aus dem Kosmos, so die Schätzungen. Doch stammen alle aus unserem Sonnensystem und sind rein natürliche Objekte? Oder gibt es auch Objekte unter ihnen, die keine natürlichen Eisen- oder Gesteins-Körper sind, sondern Technologien von Außerirdischen?

Mit Gewissheit kann das niemand sagen. Dennoch spekulierte bereits vor einigen Monaten der bekannte Professor Avi Loeb genau darüber. Denn ein 2014 in den Pazifik gestürztes Objekt aus dem All stellte sich als kein gewöhnlicher Asteroid des Sonnensystems heraus. Vielmehr wurde im April 2022 bestätigt, dass dieses Objekt von außerhalb des Sonnensystem zu uns kam. Somit handelt es sich um eine Art „interstellare Flaschenpost“.

Ähnlich wie der schon legendäre Besucher Oumuamua, der unser Sonnensystem 2017 durchzog. Und den Professor Loeb als außerirdische Technologie interpretierte, wie auf diesem Blog und dem Mystery Files-YouTube-Kanal vielfach berichtet. Folglich wäre Oumuamua ein künstliches Flugobjekt (oder der Rest davon), das irgendwann einmal von Aliens gestartet wurde.

Ähnliches vermutet Avi Loeb auch von dem Himmelskörper auf dem Grund des Pazifik, wie am 25. April 2022 in diesem Video HIER berichtet (s. unten). Loeb spielt mit dem Gedanken dieses Objekt aus dem Meer bergen zu lassen. Er wünscht sich Technologie von Außerirdischen zu finden – und „ein paar Knöpfe an einem funktionstüchtigen Gerät zu drücken“, dass von Aliens stammt, so Loeb enthusiastisch.

Außerirdische Legierungen?

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass von Außerirdischen geschaffene Objekte in der Vergangenheit bereits auf der Erde niedergegangen sind. Ebenso auf dem Mars oder dem Mond, wie beispielsweise in diesem Video HIER berichtet. Das kann gestern gewesen sein – oder vor einer Milliarde Jahren. Man muss diese außerirdischen Technologien beziehungsweise ihre Reste „nur“ finden.

Genau das könnte jetzt B. P. Embaid vom „Labor für Magnetismus“ an der Zentraluniversität von Venezuela gelungen sein. Zumindest wenn es nach seiner Studie über Legierungen in Meteoren geht, die er vorab auf arxiv.org veröffentlichte. Darin geht er dem „Rätsel der meteoritischen Minerale Heideit und Brezinait“ nach und spekuliert, ob diese Legierungen Technosignaturen sein könnten. Und demnach von Außerirdischen stammen.

Embaid schreibt einleitend zu seiner Studie dazu:

Diese Sulfide kommen auf der Erde nicht natürlich vor, und einige dieser Phasen wurden als Minerale in Meteoriten nachgewiesen (…) Andererseits könnte die Entstehung dieser meteoritischen Minerale einen kontrollierten und hochentwickelten Prozess erfordern, der in der Natur nicht leicht zu finden ist. Daher ist es wichtig, offen und sogar provokativ zu sein und die folgende Frage zu stellen: Handelt es sich bei diesen meteoritischen Mineralien um Proben extraterrestrischer Technosignaturen?

Der Gedanke liegt nahe, so Embaid in seiner Untersuchung. Denn Heideit und Brezinait sind moderne, künstliche Legierungen und so nicht auf der Erde zu finden. Warum aber finden sie sich dann in Meteoren? Hierzu hat er vor allem zwei Meteore im Blick, die 1852 in Indien („Bustee“ genannt – das Titelbild zeigt diesen) und 1980 im Jemen („Kaidun“ genannt) gefunden wurden. Doch auch andere gefundenen Objekte aus dem All enthalten diese Legierungen.

Technosignaturen in Meteoren?

Weiter heißt es in der Studie zu diesen „Supraleitern“:

Die oben erwähnten synthetisierten Sulfide kommen auf der Erde nicht natürlich vor und wurden erst Jahre später als Mineralien in Meteoriten entdeckt: FeTi2S4 wurde erstmals 1968 synthetisiert und dann 1974 als Mineral Heideite im Bustee-Meteoriten und 1995 im Kaidun-Meteoriten entdeckt. Die Grundstruktur Cr3S4 wurde erstmals 1957 synthetisiert und 1969 als Mineral Brezinait im Tucson-Meteoriten nachgewiesen.

Obwohl es natürlich möglich ist, dass es noch unverstandene Prozesse gibt, die zur Bildung dieser Minerale führen können, können wir auf dem kürzlich entstandenen Gebiet der möglichen neuen Interpretation einen Schritt voraus sein: Technosignaturen.“

Heideit und Brezinait sind von Menschen geschaffen und damit künstlich. Was haben sie dann in uralten Meteoren zu suchen, die Millionen oder Milliarden Jahre alt sind? Womöglich haben außerirdische Zivilisationen ebenso solche Legierungen geschaffen, diese in irgendeine Art Flugkörpern mit verbaut und so in das All gesandt, spekuliert Embaid.

Seiner Meinung nach könnte es sich hierbei um „zurückgelassene Technologie“ handeln. Überreste längst aufgegebener oder zerstörter Raumschiffe oder Sonden, die aus einer Vielzahl von Gründen herrenlos durch das Universum treiben. Diese mehr oder weniger zu Staub zermahlene Reste von außerirdischen Sonden oder anderen Fahrzeugen wären so im Laufe von kaum vorstellbaren Zeiträumen in Asteroiden eingebunden wurden. Und fanden so ihren Weg als Meteor auf unseren Planeten.

„Ausgediente Technologie“

Solche „ausgediente Technologie“ könnte aber durchaus bis in unser Sonnensystem gelangen, hier mit einem Asteroiden kollidieren und so entsprechendes Material an diesen abgeben. Damit wären diesen Legierungen der Außerirdischen für uns heute in diesen Himmelskörpern auffindbar, sobald zumindest Teile davon auf die Erde niedergehen und gefunden werden. Für den Mond oder den Mars gilt das ebenso.

Im Idealfall für all jene, die solche Alien-Technologien suchen (wie Loeb), erreicht sogar ein ganzes Stück Technik den Erdboden. Welche natürlichen Prozesse könnten für die Entstehung von Heideit und Brezinai als Erklärung dienen? Embaid sieht hier einen großen Forschungsbedarf und schreibt:

Wenn viele Versuche unternommen werden und diese Hypothese immer noch nicht widerlegt ist, dann können wir anfangen, uns über die Möglichkeit Gedanken zu machen, dass diese Mineralien durch industrielle Prozesse hergestellt wurden – mit anderen Worten, dass sie Technosignaturen sind.“

Die Studie von Embaid ist, wie so häufig, noch nicht wissenschaftlich abgesegnet („Peer-Review„-Verfahren) und damit eine Vorab-Studie. Dennoch klingen die Schlussfolgerungen überaus spannend. Auch wenn Embaid selber zugibt, dass man hierbei „offen und sogar provokativ“ sein muss. Was man aber gleichzeitig auch sein muss, ist optimistisch.

Es bedarf schon einer enormen Anzahl an Zufällen, dass in mehreren auf der Erde entdeckten Meteoren mutmaßliche Technosignaturen gefunden wurden. Stammen alle von einem einzigen, zerstörten außerirdischen Flugobjekt? Wie viele Millionen oder Milliarden Jahre lang trieben die Trümmer durch unser Sonnensystem, da nicht alle Meteore gleich alt sind? Warum stürzten sie auf unsere Erde, wo sie sogar entdeckt werden, und nicht auf dem Jupiter? Oder gibt auf anderen Himmelskörpern unseres Sonnensystems noch weit mehr Trümmerspuren?

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Video: Außerirdische haben Angst vor der Menschheit und sehen in uns ein Risiko – deshalb vermeiden sie Kontakt, so eine Studie

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Video: Außerirdische haben Angst vor der Menschheit - und vermeiden deshalb den Kontakt, behauptet ein Forscher (Bilder: gemeinfrei/PixaBay / Montage: Fischinger)
Video: Außerirdische haben Angst vor der Menschheit – und vermeiden deshalb den Kontakt, behauptet ein Forscher (Bilder: gemeinfrei/PixaBay / Montage: Fischinger)

Seit Jahrzehnten sucht der Mensch im Universum Außerirdische. Nicht nur einfaches leben im All, sondern vor allem auch außerirdische Zivilisationen. Warum aber finden wir die Aliens nicht? Warum melden sie sich nicht? Eine neue Studie behauptet nun, dass es einen einfachen Grund dafür gibt: Die Menschheit sei „extrem gefährlich“ und stelle „ein zu großes Risiko“ für andere Zivilisationen im Weltraum dar! Darum meidet man uns.


Der Mensch: „ein zu großes Risiko“ für Außerirdische?

Warum haben wir noch keine außerirdischen Zivilisationen im Universum gefunden? Wieso melden sich die Außerirdischen nicht bei uns? Offiziell sind oder waren Außerirdische niemals hier und man hat auch keine gefunden. Aus sehr guten Grund, wie jetzt ein Wissenschaftler meint: Sie haben Angst!

Das behauptet jetzt Dr. Gordon Gallup, Biopsychologe an der Universität von Albany, in einer Veröffentlichung im „Journal of Astrobiology“. Er ist der Meinung, „dass Menschen gefährlich und gewalttätig sind und sich unaufhörlich in endlose blutige Konflikte und Kriege verwickeln und ständig noch mächtigere Massenvernichtungswaffen entwickeln.“ Darum könnten Außerirdische den Kontakt mit uns lieber ganz aus dem Weg gehen.

Wir Menschen stellen „ein zu großes Risiko dar“ und seien „extrem gefährlich“, weshalb sie nicht von uns gefunden werden wollen. Plünderung, Krieg, Ausrottung, Zerstörung, Eroberung … all das und mehr zeichnet unsere Spezies auf der Erde aus. Unsere Vergangenheit (und Gegenwart) habe das genug den Aliens im Universum bewiesen. Und so einen Planeten lässt man lieber in Ruhe, so der Forscher.

Eine erstaunliche Spekulation eines Wissenschaftlers. Sie soll erklären, warum wir im Weltraum noch keine Spuren von außerirdischen Zivilisationen fanden. Mehr in diesem Mystery Files-Video.

Bleibt neugierig …

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Video: Außerirdische Technologie auf dem Meeresgrund? Harvard Professor träumt davon sie zu bergen

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Video: Außerirdische Technologie auf dem Meeresgrund - Harvard Professor träumt davon diese zu bergen (Bild: gemeinfrei)
Video: Außerirdische Technologie auf dem Meeresgrund – Harvard Professor träumt davon diese zu bergen (Bild: gemeinfrei)

Avi Loeb ist für seine unkonventionellen Ideen inzwischen weithin bekannt. Spätestens seit er hinter dem interstellaren Objekt Oumuamua Technologie von Außerirdischen vermutete. Jetzt träumt er davon solche Alien-Technologie hier auf der Erde zu finden. Und zwar auf dem Grund des Pazifik. Denn dort liegt seit einigen Jahren ein Objekt, dass ebenfalls nicht aus unserem Sonnensystem stammt! Für Loeb wäre es ein Traum, wenn dieser Meteor „eine Zusammensetzung aufweisen könnte, die eindeutig künstlichen Ursprungs ist“.


Außerirdische Technik im Ozean?

Auf dem Grunde des Pazifik liegt seit 2014 ein Objekt aus dem Universum, dass nicht aus unserem Sonnensystem stammt. Zu 99,999 % ist das sicher. Ein interstellarer Bote wie der legendäre Oumuamua. Und genau deshalb will Professor Avi Loeb dieses Objekt bergen.

Im Gegensatz zu Oumuamua ist das Objekt auf dem Meeresgrund nur einen Meter klein. Aber es stammt wie sein „großer Bruder“ von außerhalb unseres Sonnensystems. Ein Glücksfall für die Forschung. Sofern es gelingt, dieses zu finden und zu bergen.

Denn Avi Loeb, der hinter Oumuamua außerirdische Technologie vermutete, gelang der Nachweis, dass das 2014 abgestürzte Objekt ebenfalls nicht von hier ist. Das wurde am 6. April 2022 nun offiziell bestätigt. Interstellares Material vor unserer Haustür und damit eine Sensation für die Forschung.

Loeb aber geht in einem Artikel noch einen Schritt weiter. Er träumt davon, dass der Meteor „eine Zusammensetzung aufweisen könnte, die eindeutig künstlichen Ursprungs ist“. Er wünscht sich Technologie von Außerirdischen zu finden und „ein paar Knöpfe an einem funktionstüchtigen Gerät zu drücken“, dass von Aliens stammt.

Mehr über diese erstaunliche Entdeckung und den Träumereien von Loeb, erfahrt Ihr in diesem Mystery Files-Video vom 25. April 2022.

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