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Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan? Ein “zweites Nazca” mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Video)

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Zweite Nazca in Kasachstan (Bilder: Google Earth)
Zweite Nazca in Kasachstan (Bilder: Google Earth)

Sensationelle Entdeckung im Norden von Kasachstan? In der Tat: derzeit berichten verschiedenen Internetseiten, dass Wissenschaftler eine Art “zweites Nazca” mit Dutzenden Geoglyphen (Bodenbilder) mit Hilfe von Google Earth/Satellitenbildern gefunden haben. Doch ganz neu ist die Entdeckung nicht – aber spannend. Details auf meinem Video-Kanal “Ancient Aliens & Mystery Files” bei YouTube.

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Von Lars A. Fischinger

HALLO, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Scharrbilder der Hochebene von Nazca sind seit Erich von Däniken weltweit bekannt. Vor allem bei Archäologen und natürlich im Kreise der Prä-Astronautik. Doch auch in Asien (und anderswo) existierenden ähnliche Bodenbilder und Geoglyphen. Liegt hier ein “zweites Nazca”, das auch schon in Südafrika mit eher fraglichen Hinweisen vermutet wurde?

Forscher um Irina Shevnina und Andrerw Logvin rätseln jedoch seit Jahren über Herkunft, Zweck und Alter der sonderbaren Funde in Nord-Kasachstan.

Alles weitere in diesem Video. “Teilen” und/oder verbreiten ist natürlich erwünscht und Ihr könnte den Kanal auch gerne abonnieren:

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Also, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen, ran an die Tasten! Postet mir weiter Eure Fragen, Kommentare & Meinungen dazu.

Und schon jetzt danke ich Euch für Eure “LIKEs” und wenn ihr meinen Kanal weiter empfehlen würdet, ihn abonniert und meine Videos verlinkt.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Eine Entführung und Zeitreise mit dem Volk der Zwerge: Parallelen zu modernen UFO-Entführungen in Märchen +++ Artikel +++

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ne UFO-Entführung und Zeitreise mit dem Volk der Zwerge ... (Bilder: L. A. Fischinger & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Eine UFO-Entführung und Zeitreise mit dem Volk der Zwerge … (Bilder: L. A. Fischinger & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Märchen, Sagen und die Erzählungen der Folklore sind für viele Menschen heute nichts weiter als eben – Märchen. Irgendwelche vermeintlich unwahren Geschichten, die unsere europäischen Vorfahren sich über Jahrhunderte und Jahrtausende erzählten, aber letztlich doch alle nicht wahr sind. Heute würde man sie in unserer digitalen Welt wohl Fake-News nennen. Trotzdem können sich heute nicht nur kleine Kinder für die “klassischen Märchen” begeistern. Auch UFO-Forscher und Grenzwissenschaftler finden derartige Sagen und Märchen zum Teil überaus spannend. Denn fraglos erkennen wir in diesem “Gedächtnis der Vergangenheit” Erzählmotive und Kernaussagen, die heute auch im UFO-Phänomen zu finden sind, wie auf diesem Blog oftmals berichtet. So auch in einem erstaunlichen Märchen aus Brandenburg, in dem Ähnlichkeiten zu “modernen” Phänomenen geradezu heraus stechen, wie Ihr in diesem Blog-Artikel lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Märchen: Erinnerungen der Menschheit

In Büchern, Artikeln und auf diesem Blog habe ich immer wieder das Thema aufgriffen, dass Märchen und Sagen teilweise deutliche Ähnlichkeiten mit dem “modernen” UFO-Phänomen haben.

Das sieht der “Märchen-Laie” sicherlich nicht so. Denn die meisten Menschen kennen Märchen aus ihrer Kindheit und denken bei dem Thema an die Klassiker der Gebrüder Grimm. Obwohl, wie in diesem Blog-Artikel HIER dargelegt, auch die Gebrüder Grimm eine überaus interessante Sage aus dem Böhmerwald überliefert haben.

Nichtsdestotrotz hört das Wissen der meisten Menschen bei den Geschichten über über Dornröschen, Frau Holle, Aschenputtel & Co. auf. Dabei ist das Feld solcher alten und uralten Erzählungen weitaus größer, als man es auch auf dem zwei Blick ahnt. Märchen sind längst Teil einer wissenschaftlichen Forschung geworden, die dabei auch zeigt, dass derartige Überlieferungen in ihren Kernen bis in die vorzeitliche Mythologie der Menschheit zurück reichen.

Märchenforschung

So etwa haben der Anthropologe Jamshid J. Tehrani und die Völkerkundlerin Sara Graça da Silvav am 1. Januar 2016 im Journal der “Royal Society open Science” eine Studie veröffentlicht, die genau das belegt. Die Forscher untersuchten für ihre Arbeit 2.000 Märchentypen aus 200 verschiedenen Gesellschaftskreisen und kamen zu dem eindeutigen Ergebnis:

“Einige dieser Geschichten reichen viel weiter zurück als ihre erste literarische Aufzeichnung und sogar weiter zurück als bis zur klassischen Mythologie. Manche Versionen tauchen in lateinischen und griechischen Texten auf – aber was wir herausgefunden haben, legt nahe, dass sie noch viel älter sind.

Wir finden es bemerkenswert, dass diese Geschichten so lange überlebt haben, ohne aufgeschrieben worden zu sein. Sie wurden erzählt, bevor es Englisch, Französisch und Italienisch überhaupt gab. Möglicherweise wurden sie in einer ausgestorbenen indoeuropäischen Sprache erzählt.

Schon die Gebrüder Grimm haben genau das vermutet. Märchen sind Teil der frühesten Erinnerungen der Menschheit! Auch wenn sie später, was an zahllosen Beispielen deutlich zu erkennen ist, durch das Christentum “verwässert” und beeinflusst wurden.

Archetypen, Aliens und der “rote Faden”

Genre spricht man in der Märchenforschung davon, dass Märchen einem Archetyp des “kollektiven Unterbewusstseins” der Menschheit folgen oder entsprechen. Das heißt, dass in diesen Erzählungen psychische oder psychophysische Erfahrungen und Erlebnisse der Menschen verarbeitet wurden. Diese reichen von Träumen über Visionen bis hin zu spirituellen Erfahrungen oder sogar psychosomatischen Krankheiten mit Halluzinationen. Letztlich sogar bis zum Glauben an Gott.

Fast immer jedoch wird keine reale Ursache angenommen.

Anders in der UFO-Forschung oder zumindest bei einigen Teilen der UFO-Forscher und -Interessierten. Hier wird vermutet, dass, wenn wirklich Außerirdische oder Fremde aus anderen Welten uns besuchen, diese seit Jahrtausenden hier sein könnten. Dann aber müssten sich, so der Gedanken weiter, Hinweise auf diese Aliens quer durch die Geschichte finden lassen. Die grenzwissenschaftlichen Themen UFO-Forschung und Prä-Astronautik/Ancient Aliens wären demnach nicht zwei getrennt zu betrachten Bereiche, sondern stünden in Verbindung.

Und eine Art “Brücke” zwischen diesen Mysterien der Menschheit wären eben Märchen und Sagen von fremden Wesen wie Zwerge, Feen, Trolle und andere mehr. Das sehe ich persönlich genauso.

Allerdings darf man sich hierbei nichts vormachen: Heutige Berichte aus dem Bereich der UFO-Forschung inklusive UFO-Entführungen, Mythologien etc. der Prä-Astronautik und Märchen weisen untereinander auch erhebliche Unterschiede auf. Zugleich existieren natürlich auch Märchen, in denen sich nicht der Hauch einer Spur auf irgendwelche Astronautengötter finden lassen …

Der berühmte “rote Faden” zwischen uralten Überlieferungen von göttlichen Wesen vom Himmel und mutmaßlichen Aliens in UFOs ist lediglich etwas rötlich.

“Die goldene Wiege”

Diese Ausführungen und Argumente muss man immer im Hinterkopf behalten, wenn man sich auf Spurensuche nach den Besucher aus dem All begibt.

Doch ein deutsches Märchen aus Brandenburg (oder woher es ursprünglich auch immer kommen mag) ist bei der Jagd nach dem Unfassbaren bemerkenswert. Gefunden hat es meine Kollegin Kati Pfau in den Aufzeichnungen ihres Heimatdorfes Wünsdorf südlich von Berlin und mich darauf aufmerksam gemacht. So finden sich in der Erzählung “Die goldene Wiege” bereits auf dem ersten Blick Elemente, die aufhorchen lassen.

“Als noch im Mühlenberg bei Wünsdorf die Zwerge wohnten”, beißt es darin, lebte bei Wünsdorf eine junge Magd, die gerade mit der Arbeit beschäftigt war. Doch dann bekam sie unverhofft Besuch:

Da stand plötzlich ein Zwerg vor ihr. Er zog höflich den Hut und bat das Mädchen, es sollte doch um Mitternacht zum Mühlenberg kommen und bei einem kleinen Zwergenkind Gevatter stehen. Die Magd fürchtete sich und erzählte ihrer Herrschaft von der Einladung des Zwerges. Der Bauern und die Bäuerin redeten ihr zu, der Einladung zu folgen.

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Weil der Bauer und seine Frau befürchteten, dass “die Zwerge nicht rächen würden”, wenn die Magd der Einladung nicht folgt, “machte sich das Mädchen auf den Weg und stand kurz vor Mitternacht am Berg”. Punkt Mitternacht “öffnete sich plötzlich der Berg” und gab den Eingang für die Magd frei.

Das Märchen erzählt uns, was dann geschah:

Ein heller Gang führte ins Innere. Zahlreiche Zwerge geleiteten sie in die Tiefe, bis sie endlich in einem großen Saal standen, dessen Wände und Gold und Edelstein funkelten. Mitten im Saal stand eine goldene Wiege, in der ein Zwergenkind lag. Die Magd musste sich auf einen goldenen Stuhl setzen. Eine prächtig gekleidete Zwergenkönigin nahm das Kindlein aus der Wiege und legte es der Magd in den Schoß. Nun musste sie dem Kind einen Namen geben, und dann wurde das Kind wieder in die Wiege gelegt.

Dann wurde es Zeit zu feiern. Ein üppiger Festschmaus wurde serviert und danach “tanzten die Zwerge bis zum frühen Morgen”. Dann wollte die Magd eigentlich wieder heim, aber die Zwerge hatten noch lange genug getanzt und gefeiert und baten die Magd, “dass sie noch drei Tage bleiben sollte”. Schließlich willigte sie ein und “drei Tage feierten die Zwerge” weiter. In der Welt der Sagen und Märchen sind solche Feste mit Feen oder Zwergen nicht ungewöhnlich.

Obwohl ein Tag schöner wie der andere war, hieß es für die Magd dann letztlich doch Abschied nehmen von den Zwergen.

Ein Abschied mit Folgen

Die Magd danke den Zwergen für die vorzügliche Bewirtung und wurde von ihren Gastgebern wieder “aus dem Berg geleitet”:

Schnell eilte sie nach dem Haus, in dem sie diente. Doch es kam ihr alles so fremd im Orte vor. Auch das Haus ihrer Herrschaft war ihr ganz fremd. Sie ging in den Flur, nahm den Reisigbesen und begann den Flur zu fegen.

Nach einiger Zeit kam die Wirtin, aber das war ja nicht mehr die Frau, von der sie vor drei Tagen weggegangen war. Auch der Wirt und die Knechte und Mägde waren ganz anders. Das Mädchen erkannte keinen von ihnen, sie schauten die Magd auch ganz erstaunt an.

Überall im Ort sprach es sich daraufhin wie ein Lauffeuer herum, dass dieses Mädchen ins Dorf gekommen sein. “Doch niemand hatte das Mädchen je gesehen”, heißt es dazu. Der alte Schäfer des Ortes war schließlich der einzige Bewohner, der sich zumindest entfernt einen Reim über das fremde Mädchen machen konnte:

Der wusste sich zu erinnern, dass ihm seine Urahn in seiner Kindheit erzählt habe, dass, als sein Vater noch Kind war, einmal eine Magd zu den Zwergen gegangen und nie wiedergekommen sei. Das müsse mindestens 200 Jahre her sein. Da wurde aus der schönen jungen Magd ein uraltes Mütterlein. Es fiel um und war tot.

Die Zwerge sind längst fortgezogen. Doch die goldene Wiege haben sie im Berg gelassen. Schon viele haben danach gesucht, doch keiner hat sie gefunden.

Von einem guten und märchenhaften Ende der Geschichte kann hier wohl kaum eine Rede sein.

Erstaunliche Erlebnisse

Was die Magd in Wünsdorf erlebt haben soll, ist mit der moderne Brille gelesen erstaunlich. Dass hier tagelang mit den fremden Wesen gefeiert und geschlemmt wurde, allerdings weniger. Erzählungen dieser Art rund um Zwerge und Feen beinhalten diesen Kern erstaunlich oft! Nicht minder häufig anzutreffen ist auch die Aussage, das sich all das in einen “Hügel”, “Berg” oder “Feenhügel” abgespielt haben soll, wozu auf diesem Blog eine Reihe Beispiele zu finden sind. Sie waren so was wie der Einstieg in die Anderswelt der Anderen.

Vielfach wird dieser Eingang in diese fremde Welt als leuchtend beschrieben. Wie Gold, Silber, Edelsteine oder die Sonne seine diese gewesen, erzähl die Sagenwelt. Das aber erzählen auch Menschen, die von UFO-Entführungen sprechen. Auch sie erinnern sich an helle leuchtende Räume oder Hallen, die heute auch mit OP-Räumen verglichen werden. Verglichen mit der früheren dunklen Welt des Alltags ohne unser heute allgegenwärtiges Kunstlicht war diese Welt geradezu strahlen oder blendend.

Was in dem Beispiel “Die goldene Wiege” besonders heraus sticht ist aber eben genau diese Wiege!

In dem Märchen soll ein Magd ein darin befindliches Zwergenkind bemuttern und einen Namen geben. Eine Reihe derartiger Erzählungen kennt dieses Element mit Babys oder Kindern der Fremden. Diesen Mythos nennt man “Wechselbalg” und ist in diversen Variationen in der Folklore bekannt. Kurz gesagt ist es bei diesem Wechselbalg-Geschichten so, dass Menschen die Kinder von Feen oder Zwergen pflegen, bemuttern, stillen oder sogar austragen müssen. Oder – in der männlichen Version – zum Teil sogar zeugen sollen.

In einer verbreiteten Variante tauschen die fremde Wesen auch ihre Nachkommen mit denen von Menschen aus, um sie später wieder zurück zu tauschen. Eben ein “Wechsel-Kind”. Ebenso bekannt sind Geschichten, bei denen Menschen von den Bewohnern der Anderswelt lediglich ihre Kindlein gezeigt bekommen. Vergleichbar mit diesem Märchen von der goldenen Wiege.

Mischwesen

UFO-Forscher kennen seit Jahrzehnten exakt dasselbe aus den Berichten von UFO-Entführten. Auch hier finden solche Erlebnisse mit Kindern und Babys statt. Abgesehen davon, dass erzählt wird, dass Aliens Frauen künstlich schwängern oder ihre Embryonen bzw. Eizellen stehlen, schildern auch männliche UFO-Entführte vergleichbare Erfahrungen. Zum Beispiel die Entnahme von Sperma durch fremde Kreaturen.

Weiter heißt es bei solchen UFO-Phänomenen, dass Entführte bei einer später erneut erfolgten Entführung Babys oder Kinder von den Aliens gezeigt bekommen. Diese werden dabei als deren Nachkommen bezeichnet – aber als Mischwesen, als Hybride, zwischen Mensch und Alien. Bei den UFO-Entführungen wird hierzu auch geschildert, dass die Entführten diese Hybride auch auf den Arm oder Schloss nahmen oder ihnen sogar einen Namen gaben.

Ungeachtet was bei diesen Phänomen physisch wahr ist, was Einbildung und was vielleicht sogar absichtlich von den Fremden suggeriert wurde, ist das Thema auch unter UFO-Forschern sehr umstritten. Solche pseudomedizinischen Experimente oder sogar Genmanipulationen mit Menschen sind aber seit Jahrzehnten fester Bestandteil der UFO-Thematik.

Für einige Forscher sind es klare Hinweise, dass hier eine Hybridrasse durch Außerirdische gezüchtet oder erschaffen werden soll. Andere lehnen das Thema UFO-Entführung grundsätzlich ab. Wieder andere vermuten rein psychische Ursachen bei den Betroffenen selbst. Einige glauben sogar an reine Sex-Phantasien dieser Personen (und verbreiten dies zur besten Sendezeit am öffentlich-rechtlichen TV, s. HIER).

Es bleibt die Tatsache, dass auch das Märchen genau dieses Element enthält. Entführungen durch Feen, Zwerge und Elfen sind gleichsam Teil zahllosen Märchen.

Zeitreisen

Spannend ist für einen Mystery-Jäger auch das Motiv der Zeitreise in diesem Märchen aus Brandenburg. Auch das findet sich in Sagen und alten Überlieferungen immer wieder in den unterschiedlichsten Ausprägungen, wie zum Beispiel HIER, HIER, HIER und HIER berichtet.

Im Fall der unbescholtenen Magd waren es angeblich 200 Jahren, die sie in nur drei Tagen in die Zukunft reiste. Niemand habe sie mehr im Dorf erkennt, als sie aus der Anderswelt der Zwerge heim kam. Das erinnert sehr Stark an ein anderes Märchen, in dem ein Mädchen nicht minder verwirrt von einem Zwerg in die Zukunft versetzt wurde und orientierungslos wieder in ihr Heimatdorf kam. Ebenso an “meinen Klassiker” mit Abimelech aus biblischen Tagen, der von Gott nahe Jerusalem 66 Jahre in die Zukunft versetzt wurde.

Aber es erinnert auch an die Berichte von UFO-Entführten über Zeitverluste und Zeitanomalien während des Geschehens. “Fehlende Zeit” nennt die Forschung dieses heute, wobei der Name hier Programm ist. Wirklich in die Zukunft reist dabei jedoch kein Mensch. Schon gar nicht Jahrhunderte, wie in dieser Geschichte. Die UFO-Forschung bezeichnet dabei lediglich den Zeitverlust von UFO-Zeugen, den sie während ihrer Begegnung erfuhren. Fehlende Stunden, an die sich die jeweiligen Personen nicht mehr erinnern können.

Fehlende Zeit

Ihnen wird also keine Zeit geschenkt, sondern eher genommen. Eine zeitliche Lücke, die sie sich nicht erklären können, und in denen nach der klassischen Vorstellung das UFO-Erlebnis oder die Entführung stattfand. Auch der sogenannte “Oz-Faktor”, der ein Art Verzerrung der Wahrnehmung von Zeit, Umgebung und Raum bei einer UFO-Begegnung bezeichnet, gehört grundsätzlich thematisch dazu.

Schilderungen von Zeitreisen oder Zeitdehnungen in der Märchenwelt könnten sehr wohl mit dieser fehlenden Zeit der UFO-Forschung in Zusammenhang stehen. Sie sind auch nicht immer gradlinig in diesen Erzählungen zu finden, sondern auch umgekehrt. Das heißt, dass die Person in dem Märchen nicht nur kurze Zeit bei den Anderen verbringt und dann in der Zukunft wieder heim komm. Sie glaubt in diesen Fällen Tage, Wochen oder Monate bei ihnen gewesen zu sein, um dann bei der Rückkehr aus der Anderswelt festzustellen, dass vielleicht sogar nur wenige Minuten vergangen sind.

Auf das UFO-Phänomen übertragen hieße das, dass aus der “modernen” unerklärlich fehlenden Zeit bei unseren Vorfahren und im Volksmund derartige Zeitreisen wurden.

Als noch Zwerge lebten

Natürlich ist vieles Spekulation und Vermutung und kann nicht belegt werden. Wie auch, da wir die Magd noch sonst jemanden aus der Wünsdorfer Sage befragen können. Es ist nicht mal sicher, dass der in dem Märchen genannte Ort auch der wirklich ursprüngliche Ort des Geschehens war. Und wann es sich ereignet haben soll, ist nicht minder fraglich.

Die Kollegin Kati Pfau schrieb mit zu dieser Sage aus ihrer Heimat, dass es dort überhaupt keinen Mühlberg gibt, den die Geschichte nennt. Wohl einen “Mühlenweg” und in unmittelbarer Nähe die Straße “Am Mühlberg” nahe von zwei Seen. Die Märchenkennerin Pfau meint auch, dass Sagen “oft nur noch Bruchstücke” seien und eher “ausgeschmückte Historie überliefern” darstellen. Dennoch sei eine Besiedlung des heutigen Wünsdorf “seit mindestens 20.000 Jahren gesichert”. Im Zweiten Weltkrieg seien durch die Kriegsschauplätze dort rund um Berlin auch vielen Spuren verloren gegangen.

Seit der Kaiserzeit über die Wehrmacht bis zu den Russen in Zeiten der DDR sei das Gebiet militärisch genutzt worden. “Der Wald ist untertunnelt und überall findet man Reste von militärischen Anlagen”, so Pfau, und “keiner weiß so genau, was wo ist und vor allem, wie alt es ist”. Das Oberkommando der sowjetischen Ost-Truppen hatte dort seinen Sitz und bis 1994 war es Sperrgebiet.

Dennoch standen wohl bis zum Zweiten Weltkrieg Mühlen an diesem Ort.

Zwerge brauchen kein Gebirge

Mit Blick auf Erzählungen über Zwerge ist die geografische Lage aber durchaus interessant. “Keine Berge, kein Bergbau, kein Gebirge, keine Höhlen” finden sich dort. Nur Sand, Wald, Seen und Moor. Das ist nicht gerade das, was man als typisches Gebiet für Sagen und Märchen von kleinen fremdartigen Zwergenwesen betrachtet! Eher das Gegenteil.

Eine Legende aus einer dunklen Vergangenheit, als an verschiedenen Orten in der Welt “noch die Zwerge wohnten”. Vielleicht hat die UFO-Forschung tatsächlich recht, wenn sie Zwergenwesen aller Art mit den “Kleinen Grauen” Aliens des UFO-Phänomen in Zusammenhang bringt. Allerdings macht ein anders vermeintliches Märchen genau das ebenso, wenn es darin heißt, dass “Wichtel” die Kunde von “Wesen von einem anderen Stern” den Menschen überbracht haben. Nachlesen könnt Ihr das in diesem Artikel HIER.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Auf den Spuren der großen Rätsel von Nazca in Peru: Das Crowdfunding-Projekt “Nazca III” (+ Videos)

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Auf den Spuren der Rätsel von Nazca in Peru: Das Crowdfunding-Projekt "Nazca III" (Bilder: D. Renner / E. v. Däniken / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
Auf den Spuren der Rätsel von Nazca in Peru: Das Crowdfunding-Projekt “Nazca III” (Bilder: D. Renner / E. v. Däniken / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Die Nazca-Linien von Peru gehören seit Jahrzehnten zu den großen Rätseln und Themen der Prä-Astronautik. Archäologen, Grenzwissenschaftler und Laien sind fasziniert von den Scharrbildern, Linien, Pisten und Figuren auf der Hochebene in den Anden von Südamerika. Vor allem Erich von Däniken machte diese Nazca-Linien weltweit und außerhalb der archäologischen Community bekannt. Und so plant die Erich von Däniken-Stiftung zur interdisziplinären Erforschung der Anomalien der Wüstenfläche von Nazca ein drittes Forschungsprojekt mit den Namen “Nazca III”. Die Erich von Däniken-Stiftung möchte neueste wissenschaftliche Untersuchungen in Auftrag geben. Die Stiftung hat bisher zwei Nazca-Expeditionen finanziert. Durchgeführt von einem internationalen Team von Wissenschaftlern, verbunden über die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Und die dabei von den Experten entdeckten Anomalien sollen mit dem Projekt “Nazca III” weiter erforscht werden. In diesem Beitrag erfahrt Ihr alle Details zu diesem Forschungsprojekt: Die Ziele, die Fragestellungen an Nazca, die teilnehmenden Institute und die Forschungsergebnisse der beiden vorherigen Untersuchungsprojekte.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Forschungsprojekt Nazca III”

Das geplante Projekt “Nazca III” wird eine umfangreiche Untersuchung der Rätsel, Anomalien und Mysterien der Hochebene von Nazca sein. Ein drittes Forschungsprojekt, dass Erich von Däniken zu diesem Thema ins Leben gerufen hat.

Die bisherigen Forschungsergebnisse findet ihr HIER als PDF-Dokument kostenlos online. Ebenso detailliert in der Veröffentlichung “Also doch: In Nazca stimmt was nicht”, die Ihr kostenlos HIER als PDF-Dokument findet.

Doch Forschung ist teuer, sehr teuer. Und so sucht die Erich von Däniken-Stiftung weitere 65.000 Euro zur Realisierung der Untersuchungen und Analysen. Ein Großteil der Kosten ist bereits durch die beteiligten Institute, Universitäten und Organisationen abdeckt. Jedoch nicht alles. Deshalb soll der Rest der anfallenden Forschungskosten durch Crowdfunding mittels des renommierten Anbieters “Startnext” gesammelt werden.

Aber was will sie Stiftung mit 65.000 Euro? Und was sind die Ziele?

Worum geht es in dem Projekt?

Nazca fasziniert. Denn Nazcas gigantische Landschaftsmarkierungen sind viele Jahrhunderte alt. Hier wurde das Wissen einer untergegangenen Kultur eingraviert in den dunklen, ockerfarbenen Untergrund nahe der Pazifikküste Perus. Diese Tierdarstellung von mehr als 60 Metern Größe, Trapezformen mit zwei Kilometern Länge, rätselhafte Markierungen, schnurgerade Linien hinweg über Bodenspalten und einplanierte Bergspitzen haben ihr Geheimnis noch immer nicht preisgegeben.

Die Erich von Däniken-Stiftung möchte jetzt neueste wissenschaftliche Untersuchungen in Auftrag geben.

Was um alles in der Welt ist denn in Nazca so wichtig? Zuerst einmal: Dieses Nazca ist rätselhaft, geheimnisvoll und unheimlich. Die Wüste von Nazca ist überschaubar und undurchsichtig zugleich. Sie ist zauberhaft, verführerisch, logisch und gleichzeitig absurd. Die Botschaft von Nazca ist verhüllt und verworren, viele Theorien darüber sind widersprüchlich. Für Nazca gibt es keine einfachen Lösungen. Die Wissenschaft – in Nazca die Archäologie – versucht, unser gegenwärtiges Wissen und Denken auf Menschen zu übertragen, die vor langer Zeit lebten und deren Weltbild nicht das unsrige war. Über Jahrzehnte entstanden Nazca-Theorien, die am Ende allesamt nichts Überzeugendes aussagten.

Wer Nazca näher kommen will, muss umdenken. Eine andere Fragestellung muss her – eine an die Naturwissenschaften. Nur so können wir hinter die Geheimnisse der Linien und Figuren in der Steinwüste kommen.

Fragen an die Hochebene von Nazca

Deshalb finanzierte die Erich von Däniken-Stiftung bisher zwei Nazca-Expeditionen. Durchgeführt von einem internationalen Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Frau Dr. K. Hartsch und Prof. Dr. G. Reppchen, verbunden über die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Die Wissenschaftler entdeckten neben Anomalien des Magnetfeldes auch geoelektrische Unregelmäßigkeiten. Über Elektroden im Boden wurden schwache Impulse von Wechselstrom ausgestrahlt. Dann wurde der elektrische Widerstand gemessen.

Und siehe, an den Schnittstellen von Linien und elektrischen Messprofilen übertrafen die Messwerte das erwartete Resultat gleich um das Vielfache. Bald war klar: In Nazca gibt es Anomalien. Doch weshalb?

  • Aus welchem Material bestehen die breiten, pistenähnlichen Linien?
  • Gibt es unterschiedliche Minerale oder geochemische Elementverbindungen zwischen dem Wüstenboden und den “las Pistas”?
  • Existieren Hinweise auf irgendeine verborgene Technologie, die bei den bisherigen Untersuchungen nicht entdeckt wurde, weil gar nicht danach gesucht wurde?
  • Gibt es Informationen, die sich unterhalb der Scharrlinien und Figuren im Wüstenboden befinden?
  • Sollten neue Messinstrumente eingesetzt werden?

Jetzt hat sich ein wissenschaftliches Team aus drei Ländern gefunden, das den alten Rätseln mit neuen Methoden auf den Grund gehen will. Welche Hochschulen forschen mit? Wer ist beteiligt?

  1. Pontificia Universidad Catolica del Peru (Mineralogie und Geochemie)
  2. Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld (Geophysik)
  3. Universität Lausanne, Schweiz (Geochemie und Altersdatierungen)
  4. Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (Photogrammetrie, Satellitenbild- Auswertung)
  5. IPRO-Consult Dresden GmbH (Geowissenschaftliche Leitung)
  6. Erich von Däniken-Stifung (Auftraggeber und Fragesteller).

Was sind die Ziele? Wer ist die Zielgruppe?

Das Thema “Anomalien” der Hochebene von Nazca soll auf unterschiedlichen Ebenen eingehend analysiert werden:

  • Der stofflichen (Geochemie und Mineralogie),
  • Der räumlichen (in der Vertikalen und Horizontalen – Bezug 1: Linien und Pistas. Bezug 2: Upscaling, s. weiter unten.)
  • Die zeitliche Einordnung (Altersdatierungen).

Die Zielgruppe sind alle Menschen, welche Antworten über die ungelösten Rätsel in Nazca wünschen. Seit Jahrzehnten wimmelt es von Spekulationen und archäologischen Meinungen zu Nazca, zum Sinn und Zweck seiner Bodenbilder und den gewaltigen Planierungsarbeiten. Was fehlt, sind wissenschaftlich messbare Daten. Und genau diese sollen mit “Nazca III” endlich erbracht werden.

Warum sollte jemand das Projekt unterstützen?

Die Archäologie konnte das Rätsel Nazca nie lösen, weil ausschließlich nach archäologischen Denkmustern vorgegangen wurde. Exakte wissenschaftliche Forschungen, welche messbare und jederzeit wiederholbare Daten liefern, die belastbar und transparent sind, fehlen weitgehend. Dies soll durch unser Projekt Nazca III geschehen. Bislang ist keine derartige Initiative ergriffen worden.

Deshalb tun wir es – außer uns tut es ohnehin niemand, und die alte Schwärmereien geistern weiter herum. Helfen Sie mit, dieses einzigartige Projekt zu verwirklichen. Es wird ein Meilenstein in der Erforschung Nazcas werden, dem großen Weltkulturerbe der Menschheit.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das gesamte Projekt “Nazca III”, wird 208.800 Euro kosten!

Zwei Drittel dieser Summe wurden von den beteiligten Hochschulen verbindlich zugesagt. Es fehlen 65.000 Euro, welche über die Erich von Däniken-Stiftung durch Crowdfunding generiert werden sollen.

Die beteiligten Wissenschaftler von Projekt “Nazca III”, die über drei Länder hinweg kooperieren, werden methodisch-systematisch das Gebiet von Nazca erforschen. Sie werden:

  • Geophysikalische Messungen vornehmen, und auch das neue “Gesteinsradar” soll zum Einsatz kommen.
  • Laboruntersuchungen der Bodenchemie, Bodenphysik und der Mineralogie durchführen.
  • Altersdatierungen erstellen.
  • Sogar die Luft-und Satellitenbildauswertung einsetzen. Auch deshalb, um verschiedene Zeitepochen der letzten 70 Jahre miteinander zu vergleichen und zu erfahren, ob Einflüsse von Klimaveränderungen, Umweltverschmutzungen und Massentourismus auf die sensiblen Bodenzeichnungen zu erkennen sind. Unter anderem wird Upscaling eingesetzt. Das heißt, durch modernste Berechnungsverfahren wird die Bildqualität oder Bildstärke hochskaliert. Zum Beispiel bei der Pampa de Nasca.

Wer steht hinter deinem Projekt?

Die Forschungsaufgaben übernehmen:

  • Die Fakultät für Geochemie und Mineralogie der Pontificia Universidad Catolica del Peru, Lima, Peru.
  • Die Fakultät für Geochemie und Altersdatierungen der Universität Lausanne, Schweiz.
  • Die Fakultät für Geoinformation der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Deutschland.
  • Die Fakultät für Geophysik der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld, Deutschland.

Für die wissenschaftliche Leitung, Planung und Koordination zuständig ist die IPRO-Consult Dresden GmbH aus Deutschland. Die Erich von Däniken-Stiftung, Schweiz, ist Auftraggeber und Fragesteller.

Erich von Däniken schreibt dazu (PDF HIER):

Die Archäologie hat das Rätsel Nazca nie lösen können, weil nur nach archäologischen Denkmustern vorgegangen wurde. Das wollen wir ändern und wissenschaftlich unanfechtbare Daten ermitteln. Außer uns tut es ohnehin niemand, und alles bleibt beim Alten. Helfen Sie mit, dieses wichtige Projekt möglich zu machen. Es wird ein Meilenstein in der Forschung von Nazca werden.”

Das Projekt findet Ihr bei “Startnext” HIER.

(Text von Startnext, Links von Fischinger-Online)

Videos zum Thema Nazca

Video von Erich von Däniken zum Projekt Nazca III auf YouTube

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Nazca und die Prä-Astronautik: Längst von Archäologen widerlegt? YouTube-Video auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Euer Jäger des Phantastischen

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Gerichtsstreit um die Entlassung einer Hochschul-Professorin: Aber was haben die Anunnaki und Harald Lesch damit zu tun?

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Gerichtsstreit um die Entlassung einer Hochschul-Professorin: Aber was haben die Anunnaki und Harald Lesch damit zu tun? (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Gerichtsstreit um die Entlassung einer Hochschul-Professorin: Aber was haben die Anunnaki und Harald Lesch damit zu tun? (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Dass Themen aus den Gebieten Grenzwissenschaft und Mystery Files vielfach sehr umstritten sind, wissen die meisten Interessierten. Konflikte zwischen “Parawissenschaft” und der etablierten “Mainstream-Wissenschaft” sind geradezu vorprogrammiert. Das ist nichts Neues. Aber in der letzten Woche wurde in einigen Medien versucht die (private) Beschäftigung mit grenzwissenschaftlichen Themen einer Hochschul-Professorin negativ auszulegen. Grund war, dass das Düsseldorfer Landesarbeitsgericht die fristlose Kündigung von Prof. Karin Kaiser als unwirksam beurteilte. Zwischen den Zeilen der entsprechenden Medienberichte gelesen, stößt man aber dabei auf wirklich seltsame Vorwürfe gegen die Professorin, die den Bereich Grenzwissenschaft betreffen. Welche absurden Behauptungen das sind, was in der Presse zu lesen war, wie man versuchte Prof. Kaiser zu damit zu diskreditieren lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Hochschule Niederrhein feuerte Professorin

Unterschiedliche Medien haben vergangene Woche über die juristischen Sieg der Professorin Karin Kaiser der Hochschule Niederrhein berichtet. Ihre Entlassung sei ungerechtfertigt gewesen, urteilte das Landesarbeitsgericht in Düsseldorf. Verschiedene Spekulationen wurden in der Presse laut, warum Kaiser von ihren Arbeitgeber entlassen wurde oder warum man sie “loswerden wollte”.

Diese Spekulationen reichten von unentschuldigten Fehlen, über ihre Nähe zur Partei AfD bis zu “Diffamierung anderer Mitarbeiter” oder einem angeblich unerlaubten Nebenerwerb. Für das Gericht und zum Teil Prof. Kaiser selber unsinnige Behauptungen und teilweise auch Falschdarstellungen.

Streitereien vor Arbeitsgerichten sind alltäglich und für einen Jäger des Phantastischen uninteressant.  Interessant aber wird es dann, wenn in der Presse Prä-Astronautik und andere Mystery Files-Themen in diesem Zusammenhang genannt werde. Scheinbar nur, um die Professorin zu diskreditieren, da sie selber entsprechende Postings in Sozialen Netzwerken online stellte.

Der “ungewöhnliche” Prof. Harald Lesch

Während sich die meisten Medienberichte über Karin Kaiser auf ihre politischen Aussagen bzw. Postings konzentrieren, sah es bei “Epoch Times” anders aus. In deren Bericht vom 24. Januar heißt es, dass sie “auf ihrem Fecebook-Accout ungewöhnliche Posts” verbreiten würde. Gemeint sind hier nicht ihre dortigen Urlaubsfotos, Katzenvideos oder eBay-Auktionen, sondern:

So empfiehlt Kaiser Bücher des Astrophysikers Harald Lesch, der seit Jahr und Tag als öffentlich-rechtlicher Gewährsmann für die These von einer ,menschengemachten Erderwärmung’ gilt.

Ich habe mir alle Facebook-Posts bis zurück zum September 2017 bei ihr angesehen. Buchtipps zu Lesch fand ich nicht.

In der Tat finden sich bei Kaiser allerdings viele Postings zum Thema Klimawandel, Umweltschutz und Erderwärmung. Beispielsweise hat sie am 16. September 2018 einen Bericht von “National Geographic” geteilt, in dem es um Kampf gegen Plastik geht. Am 1. Oktober 2018 einen Link zum ZDF zu Professor Harald Lesch und seiner Sendung “Faszination Universum: Die Schwerkraft – Dirigentin der Welt”.

Was ist daran ein “ungewöhnlicher Post”? Mehr Mainstream als das ZDF und Harald Lesch wohl kaum mehr geht.

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“Epoch Times” wirft ihr im dortigen Artikel auch vor, dass sie sich mit “Turbo-Kapitalismus” befassen würde. Auch das zweifellos ein Mainstream-Thema. Zu diesem “globalen Kapitalismus” hat sie zum Beispiel eine Folge der (Mainstream) ZDF-Sendung “Aspekte” vom 18. November 2016 geteilt. Auch habe die Professorin “Bedenken hinsichtlich einer ‘Bevölkerungsexplosion'”, schreibt die “Epoch Times” vorwurfsvoll.

“Epoch Times” vergaß allerdings zu erwähnen, das diese Bedenken einer irgendwann überbevölkerten Erde Wissenschaftler der ganzen Welt teilen. Inklusive der weltweit gefeierte und geachtete und kürzlich verstorbene Prof. Stephen Hawking 

Von den Anunnaki und Zecharia Sitchin

Nun ist es ist aber nicht nur so, dass vollkommen harmlose Posts zu “Mainstream-Professor Lesch” oder dem ZDF gegen Kaiser ausgelegt werden. Es wird – nicht ganz zu unrecht! – denn es in dem Artikel der “Epoch Times” noch kurioser. So heißt es in der “Epoch Times”:

Dazu halte sie ‘eine umfassende (wissenschaftliche) Diskussion der auf den Übersetzungen von sumerischen Tontafeln basierenden Veröffentlichungen von Michael Tellinger ‚Sklavenrasse der Götter‘ und von Zecharia Sitchin‘ für dringend notwendig.”

Das hat Prof. Kaiser sinngemäß tatsächlich geschrieben. Aber nicht auf Facebook, sondern am 8. Januar 2016 in einer handvoll Tweets auf Twitter. Zum Beispiel:

Wenn die sumerischen Tontafeln richtig übersetzt worden sind, dann sind die Ursachen für die Religionskonflikte die Machtkämpfe der Anunnaki.

Wann werden die Übersetzungen der alten sumerischen Tontafeln von Zecharia Sitchin endlich in breiter Öffentlichkeit diskutiert?

Wie sieht es mit der Stabilität unserer Atmosphäre aus? Haben wir ähnliche Probleme wie die Anunnaki von sumerischen Tontafeln?

Sind wir Menschen als Sklavenrasse von den außerirdischen Anunnaki geschaffen worden?

Offensichtlich hat sie das Buch “Sklavenrasse der Götter” von Tellinger da gerade gelesen, schließlich verlinkt sie es auch. Ungeachtet der Tatsache, dass “Anunnaki” nicht sumerisch ist, dass Sitchin seinen von Aliens bewohnten Planeten Nibiru, zahllose Aussagen darüber und den Anunnaki-Goldabbau auf Erde nur erfunden hat (was viele Gläubige nicht hören wollen): Was haben solche privaten Tweets mit dem Verfahren vor dem Arbeitsgericht in Düsseldorf zu tun?

Diskreditierung

Der Versuch der Diskreditierung von Prof. Kaiser gehen in dem Artikel noch weiter. So schriebt die “Epos Times” zu Kaisers Interesse weiter:

“Diesen zufolge sei die Menschheit ‘als neue Rasse durch Genveränderungen der auf der Erde lebenden Geschöpfe von den außerirdischen Anunnaki nach ihrem Ebenbilde, aber von geringerer Intelligenz’ geschaffen worden, um Gold auf der Erde abzubauen, was diese brauchten, um die Atmosphäre ihres Heimatplaneten Nibiru zu stabilisieren.

Auch wenn suggeriert wird das sei ein Zitat von Kaiser, ist es offenbar keines. Es stammt aus Wikipedia (USA) zu Zecharia Sitchin und seinen Nibiru-Erfindungen. Und Michael Tellingers Buch ist dabei nur eines von immer zahlreicher werdenden Büchern zu den Anunnaki und Nibiru, die Sitchins Erfindungen einfach ungeprüft übernommen haben.

Sich hierzu Gedanken machen und zu fragen, wann dies “endlich in breiter Öffentlichkeit diskutiert” wird, ist sicherlich nicht “ungewöhnlich”! Außer für die “Epoche Times”, natürlich. Immerhin bleibt die Tatsache (s. z. B. HIER, HIER, HIER & HIER), dass, wenn man Sitchins unbelegte Erfindungen und reinen Phantasien allesamt herausstreicht, dass …

… himmlische Wesen mit Namen Anunnaki in babylonischen oder auch akkadischen Überlieferungen existieren.

… der Mensch in einigen Mythen dieser Kulturen als “Diener” oder “Arbeiter” der Götter erschaffen wurde.

… natürlich auch die Sumerer an Götter und Schöpfer aus dem Himmel glaubten.

Ist es wirklich verwerflich, dass sich jemand für diese Themen interessiert und entsprechende Bücher liest? Wohl kaum. Das hier selbst versucht wurde den Vorzeige-Wissenschaftler Harald Lesch sowie das Mainstream-TV  in das Boot angeblich “ungewöhnlicher Post” zu holen, ist absurd. Nur ein Versuch, Prof. Kaiser als extrem verschroben darzustellen. Welchen internen Grund ihre Kündigung auch immer hatte.

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die kaum erforsche Machalilla-Kultur von Ecuador und ihre Schädeldeformationen: Deutsche Forscher auf den Spuren eines 3.500 Jahre alten Volkes

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Die kaum erforschte Machalilla-Kultur von Ecuador: Deutscher Forscher auf den Spuren des 3.500 Jahre alten Volkes (Bilder: gemeinfrei & .thousandwonders.net/T. Ellis)
Die kaum erforschte Machalilla-Kultur von Ecuador: Deutsche Forscher auf den Spuren des 3.500 Jahre alten Volkes (Bilder: gemeinfrei & thousandwonders.net/T. Ellis)

Wissenschaftler des “Deutschen Archäologischen Instituts” (DAI) erforscht an der Küste von Ecuador die Spuren der kaum bekannten Machalilla-Kultur. Eine erst 1958 entdeckte Kultur an der Pazifikküste Südamerikas, von der die Forscher bis heute kaum etwas wissen. Die letzten Reste der Machalilla zeigen aber schon jetzt eine weit vernetzte Kultur, deren Beziehungen vor 3.500 Jahren bis nach Peru reichten, wie es das DAI in einer aktuellen Pressmitteilung mitteilte. Was die Archäologen über dieses unbekannte Volk jedoch wissen, ist, dass auch die Machalilla einem weltweitem Trend folgten: Denen der Schädeldeformationen. Mehr über diese bisher fast unerforschte Kultur von Ecuador lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die kaum bekannte Machalilla-Kultur

Erstmals entdeckt und beschrieben wurde die Machalilla-Kultur erst im Jahr 1958 von Emilio Estrada. Einem Archäologen aus Ecuador, der die Spuren dieses Volkes im heutigen Nationalpark Machalilla der Erde entlockte. Ein Naturreservart entlang der ecuadorianischen Küste am Pazifik mit einem kleinen Fischerdorf namens Machalilla.

Hier fand Estrade die erste Spuren und Artefakte dieser rund 3.500 Jahre alten Kultur aus der Frühzeit Südamerikas. Eine Art Zwischen-Volk, das aus der bis zu 5.900 Jahre alten Valdivia-Kultur hervorging und ab rund 1300 vor Christus in der Kultur der Chorrera aufging. Wobei die Abgrenzungen dieser drei Zivilisationen für Archäologen nicht immer klar zu ziehen sind (die Figur de Titelbildes zeigt ein Kunstwerk der Chorrera). Sie sind oftmals fließend, wobei 1800 vor Christus als Beginn der Machalilla-Kultur angehen wird.

Sie selber bestand nur rund 500 Jahre und wurde ab etwa 1300 vor Christus von den Chorrera abgelöst bzw. ging in dieser auf. In diesen 500 Jahren haben die Machalilla verhältnismäßig wenige Spuren hinterlassen, da das dieses Volk aus Südamerika bis heute wenig erforscht ist. Das “Deutsche Archäologische Institut” in Bonn möchte das mit einem “Team der Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen des DAI ändern”, heißt es in einer entsprechenden Presseerklärung vom 9. Januar 2019.

Darin heißt es:

Auf der Spur einer 3.500 Jahre alten Kultur an der Küste Ecuadors

DAI-Team erforscht die letzten Reste der kaum bekannten.

Die sogenannte Machalilla-Kultur (1.400-800 v. Chr.) ist bisher fast unerforscht. Sie breitete sich entlang der Küste Ecuadors aus und hatte Beziehungen bis ins Hochland und an die nordperuanische Küste. Ihren Namen erhielt sie 1958 vom ecuadorianischen Archäologen E. Estrada, der eine neuartige Keramik im heutigen Machalilla entdeckte. Viel mehr ist bisher nicht bekannt.

Das möchte ein Team der Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen des DAI ändern. Gemeinsam mit der Päpstlichen Universität in Quito (PUCE) haben die Archäolog*innen an zwei Fundorten in der Bucht von Machalilla gegraben. Der erste ist der namengebende Fundort, der zweite Fundplatz gehört zur sogenannten Chorrera-Kultur, die sich über mehrere Jahrhunderte parallel zur Machalilla-Kultur im gleichen Gebiet entwickelte. Auch das Verhältnis der beiden Kulturen zueinander steht im Fokus der archäologischen Untersuchungen.

Mittels einer Drohne und der Auswertung von Luftbildern wurde zunächst eine Gesamtkarte für die Bucht von Machalilla und die beiden ca. 2 km voneinander entfernten Fundorte erstellt . Parallel begannen die Grabungsarbeiten, die sich vor allem am namensgebenden Fundplatz aufgrund zahlreicher rezenter Gräber als sehr schwierig erwiesen. Dennoch stellte das Grabungsteam zahlreiche Funde sicher, die nun im Labor der PUCE genauer untersucht werden.

Anhand von verkohlten organischen Resten an den Innenseiten von Keramikfragmenten konnte der namengebende Fundort in die Zeit zwischen 1.380-1.000 v. Chr. datiert werden. Überraschend war, dass sich nicht eine einzige Scherbe des Keramiktyps ‘Ayangue Incised’ fand, der bisher in der Literatur als Leitfossil der Machalilla-Kultur gilt. Im Gegensatz dazu kamen am zweiten Fundort erstmals zahlreiche Fragmente von Figurinen zu tage, die bisher der Bahia-Kultur zugeordnet wurden. Da sie nun erstmals in gesichertem Fundzusammenhang nachgewiesen sind, muss ihre Zuordnung vermutlich komplett neu überdacht werden. Neben den Figurinen legte das Grabungsteam vor allem Objekte aus Meeresschnecken (Mollusken) wie Angelhaken oder Knöpfe in sämtlichen Bearbeitungsstufen frei.

Es bleiben noch viele Fragen und Auswertungen offen, die in den kommenden Kampagnen geklärt werden sollen.

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Rätsel alter Weltkulturen

Die Arbeiten der Archäologe in Ecuador sowie die DAI-Presseerklärung zeigt es uns mal wieder sehr deutlich: Auf der ganze Erde finden wird auch in der heutigen Zeit noch immer verwehte und verborgene Spuren, Relikte und Hinweise auf unbekannte Kulturen und Zivilisationen. Die Rätsel alter Weltkulturen sind noch lange nicht alle entdeckt oder sogar erforscht.

Machalilla waren vor Jahrtausenden Fischer, Ackerbauern und Jäger. Nicht unüblich für diese Zeit. Sie waren aber auch Anhänger eines bizarren Kultes oder eines bizarren Schönheitsideals. Denn auch die Machalilla-Kultur verformte absichtlich die noch weichen Schädelknochen ihrer Kinder. Solche Schädeldeformationen finden sich auf der ganzen Welt und vor allem auch in Südamerika. Etwa in der gesamten Region der Anden und den Gebieten zischen Pazifik und Hochanden.

Mittels Brettern, Bandagen und – wie im Fall der Machalilla – Steingewichten wurden von den Anhängern dieses “Kultes” hierbei der noch weiche Schädelknochen von Säuglingen verformt. Oftmals in schon gruselig aussehende Formen und Größen. Beispielsweise, wenn der Hinterkopf der noch wachsenden Kinder enorm in die Länge und Höhe “gepresst” wurde und diese Menschen dann ihr Leben lang mit “Turmschädel” herumliefen.

Schädeldeformationen

Ein für uns heute unheimlicher Brauch, der mit Sicherheit auch nicht ohne Schmerzen für die Heranwachsenden von statten ging! Über Jahre hinweg mussten die Kinder das über sich ergehen lassen. Und doch sahen sich weltweit Kulturen und Völker dazu veranlasst die Schädel ihrer Kinder auf solche Weisen zu verformen. Auch noch in Historischen Zeiten, etwa im 19. Jahrhundert in Afrika. Sonderbar ist dabei die Tatsache, dass dies nahezu weltweit praktiziert wurde. Von Deutschland über die Steppen Asiens bis Amerika und Afrika folgte man diesem vermeintlichen Schönheitsideal. Selbst unserer ehemaliger Mitmensch, der Neandertaler, tat dies seinen Kindern an.

Warum … wissen wir ganz einfach nicht.

Archäologen, Historiker und auch Ethnologen verweisen hierbei auf dem Umstand, dass vollkommen unterschiedliche Kulturen diesen Brauch pflegten. Und war solche, die nicht nur viele tausend Kilometer voneinander getrennt existieren, sondern auch solche, die Jahrtausende trennen. Untereinander können diese also niemals in Kontakt gestanden und der eine von den anderen abgeguckt haben. In direktem Kontakt über die Zeiten hinweg ist hier natürlich gemeint, denn geographische Kontakte zwischen “den Welten” gab es wahrscheinlich schon vor Jahrtausenden.

Bei der bis dato noch fremden Machalilla-Kultur ist das etwas anders. Immerhin haben nahezu alle Kulturen in Südamerika Schädeldeformationen an ihren Kindern durchgeführt. Kultureller Austausch, Handel und gegenseitige Beeinflussungen sind hier nicht nur zu erwarten sondern auch belegt. Immerhin haben auch die Machalilla Beziehungen bis in den Norden von Peru unterhalten, wo Schädeldeformationen geradezu Alltag waren. Nur eines der unzähligen Mysterien in Südamerika.

Natürlich haben diverse Forscher auch diverse Deutungen dieses Kultes der verformten Schädel. Etwa, dass es eben ein Schönheitsideal sei. Oder auch, dass die Menschen mit solch extrem verformten und lang gezogenen Schädeln Mitglieder einer höher gestellten Gruppe bzw. Gesellschaft angehörten. Vielleicht aber auch um Reichtum zu zeigen, da die noch nicht ausgewachsenen Kinder so zeigten, dass sie beispielsweise nicht hart arbeiten mussten. Schulpflicht gab es bekanntlich nicht und jedes Familienmitglied musste seinen Teil zum Familienauskommen beitragen.

Schönheit für die Götter

All das sind aber letztlich nur Vermutungen der “Mainstream-Wissenschaft“.

An derer Stelle habe ich das Thema der Schädeldeformationen bereits genauer behandelt. Denn immerhin gibt es auch die phantastische Deutung im Sinne der Prä-Astronautik. Demnach sahen die Menschen Götter von den Sternen, deren Schädel sich von den irdischen Menschen in dieser Form unterschieden. Sie waren größer und/oder länger und ähnelten diesen “Turmschädeln”. Um zumindest diesen Astronautengöttern etwas ähnlich zu sehen, erfand man die Technik der Schädeldeformationen an den Nachkommen.

Vielleicht ganz einfach zu ihren Ehren. Als sichtbares Zeichen ihrer Verbindung zu den Göttern.

Durchaus denkbar, dass eben genau solche Familien oder Gruppen aus hören sozialen oder religiösen Positionen dies taten. Man denke an geistige und religiöse Führer, Priesterkasten und Herrscherfamilien. Zumindest aber würde diese Hypothese sehr elegant erklären, dass Menschen zu unterschiedlichen Zeiten und in weit voneinander entfernten Regionen Schädeldeformationen durchführten. Schließlich kann – und sollte – man bei der Prä-Astronautik davon ausgehen, dass die “Götter” nicht nur einmal und nicht nur zu einem eng umrissenen Gebiet der Erde kamen …

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Mythen, Megalithen und Mysterien”: Vortrag von Lars A. Fischinger am 1. Mai 2019 – alle Infos und Videos zum Thema

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Mythen, Megalithen und Mysterien: Vortrag von Lars A. Fischinger am 1. Mai 2019 (Bild: Fischinger-Online)
“Mythen, Megalithen und Mysterien”: Vortrag von Lars A. Fischinger am 1. Mai 2019 (Bild: Fischinger-Online)

Ein ganzes Netz voller Mythen, Megalithen und Mysterien aus der Vorzeit umspannt unseren Planeten. Und Sylt ist ein Teil dieses faszinierenden Netzwerkes aus der rätselhaften Vorgeschichte der Menschheit. In seinem reich bebilderten Vortrag führt Lars A. Fischinger die Besucher zu den versunkenen Rätseln der Archäologie und Mythologie. Hier findet Ihr alle Infos zum Vortrag am 1. Mai 2019 im “kursaal³” in Wenningstedt-Braderup/Sylt sowie YouTube-Videos zum Thema.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mythen, Megalithen und Mysterien

Ein ganzes Netz voller Mythen, Megalithen und Mysterien aus der Vorzeit umspannt unseren Planeten. Und die Insel Sylt ist ein Teil dieses faszinierenden Netzwerkes aus der rätselhaften Vorgeschichte der Menschheit.

Auf der ganzen Welt finden sich oft unerklärliche Monumente und Bauten aus einer weit zurückliegenden Epoche – die zum Teil 4.000, 5.000 oder weit mehr Jahre in die Vergangenheit zurück reichen. In eine uns heute vollkommen fremde Zeit der Menschheit, in der die Kulturen der Römer oder Griechen erst Jahrtausende später auf der Bildfläche der Geschichte erschienen.

Es war die Zeit, als plötzlich Steinzeitmenschen anfingen mit riesigen Megalithen gewaltige und bis heute rätselhafte Bauten zu erschaffen. Hinterlassenschaften, die sich in Nordeuropa ebenso finden, wie auf Inseln im Mittelmeer, im fernen Asien oder im Nahen Osten.

Bis heute erzählen fast nur noch Mythen und Legenden von diesen Zeiten und den damaligen kulturellen Anfängen der Menschheit. Von Riesen und Zwergen ist die Rede, die in dieser dunklen Vergangenheit existiert haben sollen. Aber auch von Göttern aus dem Himmel, um die sich ganze Religionen und Zivilisationen entwickelten.

Selbst von einer versunkenen Urheimat der Menschheit berichten diese Überlieferungen. Einige nennen sie Atlantis – und einige glauben sogar, dass das heutige Sylt einst ein Teil dieser untergegangenen Welt war. Tatsächlich gibt es uralte Legenden aus dem östlichen Mittelmeerraum, die von einem Land „jenseits der Nordwinde“ erzählen. Ein Gott sei von dort regelmäßig in den hohen Norden geflogen …

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Andere verweisen auf Tempel oder sogar Pyramiden, die auf dem Grund der Ozeane an vielen Orten auf der Welt gefunden worden sein sollen.

Sind es tonnenschwere Spuren einer uralten Zivilisation, von der die Historiker heute nichts mehr wissen? Untergegangen nach der letzten Eiszeit? Und was ist mit all den “Göttern”, Riesen und Zwergenwesen, die einst existiert haben sollen? Könnten die Erzählungen über sie einen realen Kern haben?

Genau dorthin, zu den versunkenen Rätseln der Archäologie und Mythologie, führt Sie die reich bebilderte Vortrags-Präsentation von Lars A. Fischinger.

  • Lars A. Fischinger (geb. 1974 im Münsterland) ist einer der bekanntesten Journalisten und Autoren zu Themen wie Geheimnisse der Archäologie, Grenzwissenschaft und Mysterien der Geschichte. Der “Jäger des Phantastischen” befasst sich seit über 25 Jahren mit den großen und kleinen Rätseln der Menschheit, ist Autor zahlreicher erfolgreicher Sachbücher und betreibt zu diesen Themen den erfolgreichen YouTube-Video-Kanal “Grenzwissenschaft & Mystery Files”.

Veranstaltungsort

kursaal³

Strandstraße 25

25996 Wenningstedt-Braderup

Telefon: 04651-44718

Webseite: www.kursaal3-sylt.de

Karten & Details

Karten an allen Vorverkaufsstellen, online und an der Abendkasse: Direkt-Link HIER

Termin: Mittwoch den 1. Mai 2019 ab 20:15 Uhr

Einlass: 19:30 Uhr

Dauer: ca. 2 Std. mit anschließender Diskussion

Veranstaltung bei Facebook HIER

Veranstalter: Tourismus-Service Wenningstedt-Braderup GmbH & Co. KG

Meine Hotel-Empfehlung auf Sylt

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Hotel Kiose

Berthin-Bleeg-Straße 15

25996 Wenningstedt-Braderup

Telefon: 04651-98470

Webseite: www.hotel-kiose.de

E-Mail: info@hotel-kiose.de

Nur 5 Minuten (ca. 400 Meter) Fußweg vom Veranstaltungsort entfernt

Karte HIER


Video-Auswahl von Grenzwissenschaft & Mystery Files zum Thema

Das Steinzeiträtsel: Megalithanlagen und ihre Mysterien - Von Sylt bis Korea, YouTube-Video vom 23. Sep. 2018

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Götter, Germanen, Gotteshäuser: Odin und das Christentum auf Sylt, YouTube-Video vom 18. Okt. 2017

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Monster, Mythen und Mysterien: Urlaubsinsel Sylt jenseits von Promis, Party & Prosecco, YouTube-Video vom 14. Sep. 2015

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Lars A. Fischinger

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Hellblauer Nachthimmel über New York sorgte für Spekulation im Netz: Laut New Yorker Polizei waren es keine Aliens …

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Hellblauer Nachthimmel über New York waren keine Aliens laut New Yorker Polizei (Bild: twitter.com/EdgewaterNJCom)
Ein hellblauer Nachthimmel über New York sorgte für Spekulationen im Netz: Laut New Yorker Polizei waren es keine Aliens (Bild: twitter.com/EdgewaterNJCom)

Erstaunt blickten gestern am späten Abend die Menschen in New York in den Himmel: Der Nachthimmel über den Stadtteil Queens erschien plötzlich in einem hellen Blau und dabei irgendwie fremdartig und unheimlich. Sofort verbreiteten sich im Netz Gerüchte über UFOs, eine Alien-Invasion oder auch  “nur” ein starkes Nordlicht. Doch die Polizei von New York konnte schnell via Twitter Entwarnung geben – die Ursache war eine ganz einfache und rein irdische.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Alien-Invasion in New York

Hollywood hat die Augen und Phantasien der Kino- und TV-Zuschauer offenkundig extrem sensibilisiert, was UFO- oder Alien-Invasionen angeht. Denn als am späten Abend des 27. Dezember der Nachthimmel über New York plötzlich hellblau leuchtete und mehr als befremdlich aussah, schlugen die Spekulations-Wellen im Netz hoch.

Schnell wurde bei Twitter, Facebook und anderen Sozialen Medien von UFOs und Aliens in New York spekuliert, die für den hellblauen Himmel verantwortlich sind. Vielleicht auch nur ein harmloses Nordlicht. Aber auf jeden Fall etwas Ungewöhnliches, so der Tenor, von dem vor allem heute in den Medien berichtet wird.

Eigentlich kein Wunder. Immerhin gehört New York als eine der bekanntesten Städte der USA und der Welt in vielen Hollywood-Filmen über Alien-Invasionen mit zum Ziel der bösen Außerirdischen. Man denke nur an den SF-Film “Independence Day” und die darin vernichtete Stadt New York. Auch wenn die meisten Menschen ihre Postings zu irgendwelchen Alien-Invasionen über New York wohl sicher eher als Scherz dachte (hoffe ich zumindest), war das himmlische Spektakel dennoch faszinieren.

New Yorker Polizei gibt Alien-Entwarnung

Auf Twitter konnte die Polizei von New York aber schnell Entwarnung geben. Der Energieversorger “Con Edison” sei für den blauen Himmel verantwortlich, hieß es. Ein Feuer in einer elektrischen Umspannstation in Astoria in Queens sei für das Spektakel am Himmel verantwortlich. Die New Yorker Polizei twitterte dazu:

Die Bestätigung des Vorfalls in Astoria war das Ergebnis einer Transformatorexplosion. Keine Verletzungen, kein Feuer, keine Anzeichen von außerirdischer Aktivität.

Die “Astoria Borealis – eine Anspielung auf “Aurora Borealis”, wie das Nordlicht bzw. Polarlicht wissenschaftlich heißt – war also nichts weiter als ein technischer Fehler bei einem Energieversorgen. Allerdings zeigt der Vorfall mit dem fraglos sehr ungewöhnlichen Nachthimmel, wie schnell, sich heute in Zeiten von Sozialen Netzwerken Meldungen verbreiten. Noch bevor es von irgendwelchen Stellen Verlautbarungen gibt, weiß die Welt schon Bescheid, dass da “irgendwas” passiert ist.

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Global vernetzte Katastrophen

Meiner Meinung nach ist die globale Vernetzung und der Umstand, dass Bilder, Videos und Informationen auch aus weit entlegenen Region der Erde in Sekundenbruchteilen um die Welt gehen, auch einer der Gründe dafür, dass viele Menschen von einem gewaltigen Anstieg von Katastrophen etc. sprechen. Jede große und kleine natürliche und menschliche Katastrophe ist umgehend in Wort und Bild auf der ganzen Welt verfügbar.

Ist es möglich, dass diese vernetzte Informationsflut den Eindruck erweckt oder verstärkt, dass heute weit mehr schlimme Dinge in der Welt geschehen? Von Erdbeben über Vulkanausbrüche bis zu technischen Unglücken.  Einst dauerte es sogar Wochen bis vielleicht eine kleine Zeitungsmeldung ohne ein einziges Bild irgendwo erschien. Heute Millisekunden, bis wir alles als Video sehen können.

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Nazca-Linien, Ancient Aliens und Prä-Astronautik: Erich von Däniken von Archäologen längst widerlegt? Im Gegenteil! +++ YouTube-Video +++

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Nazca-Linien, Ancient Aliens und Prä-Astronautik: von Archäologen ständig widerlegt? Im Gegenteil! (Bild: E v. Däniken/History Channel / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Nazca-Linien, Ancient Aliens und Prä-Astronautik: von Archäologen ständig widerlegt? Im Gegenteil! (Bild: E v. Däniken/History Channel / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Die Hochebene von Nazca in Peru, die dortigen legendären Scharrbilder, Posten und Linien, sind legendär. Seit Anbeginn der Prä-Astronautik (Ancient Aliens) gehören diese Nazca-Linien zu einem der „Kern-Mysterien“ des Themas „waren die Götter Astronauten“. Auch die Archäologie ist von den rund 1.500 Bildern und Formen in der Wüste fasziniert. Was mögen vor rund 2.000 Jahren die Menschen von Nazca damit bezweckt haben? Doch für die Archäologie sind all die Thesen von Astronautengöttern in Nazca lange widerlegt, und der Mainstream wiederholt dies seit Jahrzehnten ständig in Presse und TV. Mainstream-Presse und –TV haben nach Jahrzehnten der Wiederholung noch immer nicht gemerkt, dass sie ihrem Publikum das genaue Gegenteil verkaufen! In diesem Video auf meinem YouTube-Channel erfahrt Ihr, warum Archäologen unbeabsichtigt die Prä-Astronautik-Thesen zu den Nazca-Linien nicht „widerlegt“ sondern „belegt“ haben.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Für viele Prä-Astronautiker ist Nazca ein klarer Hinweis auf die „Götter am/vom Himmel“. Hier in Peru haben Menschen einen Stempel für die Astronautengötter hinterlassen, sind viele Menschen überzeugt.

Archäologen sehen das im wahrsten Sinne des Wortes trocken: Nichts mit Außerirdischen vor Jahrtausenden. Kein „Weltraumbahnhof für UFOs“ und kein „Flughafen der Ancient Aliens“. Dies sei alles längst durch archäologische Forschungen widerlegt worden. Deshalb wissen man inzwischen genau, dass das alles nichts mit (realen) Göttern der Sterne zu tun hat.

Gebetsmühlenartig wiederholen Archäologen, dass die Nazca-Linien nichts mit irgendwelchen phantastischen Thesen von Aliens in der Antike zu haben. Alles sei „Kult“ und „Religion“ der Nazca-Kultur gewesen. Die Massenmedien des Mainstream wiederholen diese Ansichten nun schon an die 20 Jahre im TV und in Presse-Artikeln.

Was die ständigen Wiederholungen im Mainstream aber verschweigen … ist, dass die archäologischen Forschungen die Prä-Astronautik zu Nazca nicht widerlegt haben. Das Gegenteil ist der Fall: Sie haben sie eigentlich bestätigt. Selbst die Medienberichte sagen das „zwischen den Zeilen“ immer wieder – nur erkennen sie es mangels Kenntnisse der Thematik selber nicht.

In diesem YouTube-Video erfahrt Ihr, warum Archäologen unbeabsichtigt die Thesen der Astronautengötter oder auch von Erich von Däniken zu den Nazca-Linien nicht „widerlegt“ sondern „belegt“ haben. Absichtlich provokant ausgedrückt!

Mainstream-Presse und –TV haben nach Jahrzehnten der Wiederholung der archäologischen „Widerlegungen“ noch immer nicht gemerkt, dass sie ihrem Publikum das genaue Gegenteil verkaufen

Bleibt neugierig …

Nazca und die Prä-Astronautik: Längst von Archäologen widerlegt? YouTube-Video auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Die “geheime UFO-Sekte” der Rael-Bewegung: “Eine der gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt”? (mit Video)

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Die UFO-Sekte Rael-Bewegung: "Eine der gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt"? (Bilder: rael.org & gemeinfrei Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
Die UFO-Sekte Rael-Bewegung: “Eine der gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt”? (Bilder: rael.org & gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Sekten, neu-religiöse Glaubensgemeinschaften und  religiöse Sondergruppen gab es weltweit schon immer und wird es immer geben. Es gibt dabei nichts, was nicht geglaubt, gelehrt oder angebetet wird. Eine dieser Glaubensgruppen ist die UFO-Sekte Rael-Bewegung (= Raelianer), die auch auf Grenzwissenschaft & Mystery Files und an anderen Stellen immer wieder Thema war. Diese Gruppe ist eine Prä-Astronautik- und UFO-Sekte, die in den 1970ger Jahren ausschließlich aus den Themen rund um die Astronautengötter aus dem All entstanden und bis heute sehr aktiv ist. Doch ist sie wirklich eine der “drei gefährlichsten Sekten der Welt”, wie jetzt in einem Video behauptet wurde? Die Raelianer um ihren Alien-Gott-Führer Claude Vorilhon, die Aliens als Götter preisen und die in deren Auftrag unter anderem Menschen als “Auserwählte” klonen wollen, eine Gefahr für die Menschheit? Lassen wir in diesem Beitrag die UFO-Kirche im Dorf – und schauten einmal auf die Fakten.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Erlöser aus dem All

UFO-Sekten aller Art und vor allem Unart gibt es seit vielen Jahrzehnten.

Eigentlich seit den ersten Tagen der “Fliegenden Untertassen” nach dem Zweiten Weltkrieg, als die ersten Menschen behaupteten, Sprecher dieser Aliens in ihren UFOs zu sein. “Kontaktler” wurden diese genannt, da sie eben mit den angeblichen Außerirdischen in Kontakt stünden. In deren Auftrag seien sie auserwählt allerlei “Lehren” und “Weisheiten” der Aliens der gesamten Menschheit zu offenbaren …

Das mag heute fast schon “niedlich” erscheinen, doch das Gegenteil war und ist der Fall!

Jeder am Thema UFOs, Prä-Astronautik oder eben Aliens Interessierte wird sich sicherlich denken können, dass solche “Sprecher der Außerirdischen” sowie deren Anhänger und Gläubige dem Thema in der Öffentlichkeit schaden. Einer der Gründe, warum auf diesem Blog solche UFO-Sekten immer wieder zum Thema gemacht werden. Denn diese Gruppen gibt es in verschieden starken Ausprägungen und mit sehr unterschiedlich großen Anhängerschaften bis heute. Sind sind Teil der Thematik.

Wobei jede dieser UFO-Sekten unterschiedliche Alien-Lehren verbreitet, die sich dabei natürlich alle widersprechen. Ein Grundtenor ist aber, dass diese Fremden von den Sternen in Sorge um die Menschheit und unseren Planten sind. Sie wollen uns helfen oder sogar erlösen.

Eine dieser Sekten ist ist die Gruppe der Raelianer um ihren Guru Claude Vorilhon, die vor allem auch als Real-Bewegung bekannt ist. Sicher eine der bekanntesten Alien-Religionen, die sich in den 1970ger Jahre im Zuge des weltweit ausgebrochenen Prä-Astronautik-Fiebers um die Bücher von Erich von Däniken und anderen gründete. Sehr zum Ärger von EvD selber, wie er immer wieder betont.

Immerhin behauptete der Sekten-Gründer Claude Vorilhon damals, dass diese Ancient Aliens, wie sie heute heißen, mit ihm persönlich Kontakt aufgenommen haben. Mehr noch: Er selber sei am 25. Dezember 1945 von den göttlichen Außerirdischen gezeugt worden. Grund genug für den Auserwählten Weihnachten doppelt zu feiern:

“Natürlich haben wir Weihnachten gefeiert, denn es ist der Tag meiner Zeugung. Meine Mutter empfing mich am 25. Dezember 1945 durch einen Außerirdischen. An Weihnachten feiere ich zugleich meine Zeugung und den Geburtstag meines Bruders Jesus, denn wir haben denselben Vater.

So Claude Vorilhon beispielsweise in einem Interview am 30. Dezember 2002.

Die drei “gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt”?

Als überzeugter Prä-Astronautiker und Mystery-Jäger verfolge ich die Aktivitäten und Tätigkeiten solcher UFO-Gruppen und -Sekten seit nunmehr bald 30 Jahren. Ein Ergebnis war dabei bereits 1999 mein Buch “UFO-Sekten“, das ich zusammen mit dem Kollegen Roland M. Horn veröffentlicht habe. Eine sehr umfangreiche Analyse solcher Alien-Sekten, Kontaktler und UFO-Religionen.

Spätestens nach dem Massenselbstmord der UFO-Sekte “Heavens Gate” 1997 sowie den Massensuizid der (Alien-)Sekte der “Sonnentempler” 1994 und anderer Ereignisse, war das ganz einfach notwendig. Zumindest sahen und sehen das mein Coautor Roland M. Horn und ich so. In meinem Nachwort schrieb ich 1999 dazu unter anderem:

“Wenn die Medien das Thema ‘Sekten’ aufgreifen, werden fast immer die selben Gruppen ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Esoterische UFO-Kulte sind praktisch unbekannt, und doch sind sie in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Sie sind ‘im Hintergrund’ des öffentlichen Interesses vertreten und könnten potentielle Gefahren bergen.

Nicht unbedingt für Leib und Leben, aber dennoch für den gesunden Menschenverstand.”

Das sehe ich bis heute nicht anders als vor 20 Jahren. Und verwundert mich doch, was ein Video mit dem Titel “Geheime UFO-Sekte betet Außerirdische an – Die 3 gefährlichsten Sekten der Welt” vom 31. Oktober 2018 bei YouTube behauptet (s. unten). In diesem möchte der YouTube-Kanal “MULTI” …

Drei Sekten vorstellen, die zu den gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt gehören.

Zu diesen drei Gruppen gehört laut dem YouTube-Channel die Rael-Bewegung, als “geheime UFO-Sekte, die Außerirdische anbetete”. Die anderen beiden Sekten in dem Video sind die Sekte “AUM” (eigentlich “Ōmu Shinrikyō”) aus Japan und “Boko Haram” aus Nigeria.

Die Kirche im Dorf lassen

Ich bin wahrlich kein Freund der UFO-Sekte der Raelianer und ihrer wirren und verrückten Alien-Lehren um ihren “Gott-Guru” Claude Vorilhon. Im Gegenteil. Doch man sollte die Kirche im Dorf lassen, wenn man solche Gruppen zum Thema macht. Das unten eingebundene Video schießt hier bei weitem über das Ziel hinaus und wirft die Rael-Bewegung in einen Topf mit zwei Terror-Sekten, auf deren Konto unzählige Tote gehen.

So wurde die Sekte “AUM” (heute “Aleph”) weltbekannt, als diese Gruppe um ihren Führer Shōkō Asahara am 20. März 1995 in der U-Bahn von Tokio einen Giftgas-Anschlag mit dem Nervengift Sarin verübte. 13 Menschen verloren ihr Leben, über 6.000 wurde verletzt und 12 Führer von “Ōmu Shinrikyō” wurden daraufhin zum Tode verurteilt.

“Boko Haram” aus Nigeria bzw. Afrika wiederum ist eine bis heute immer mal wieder in den Medien erscheinende islamistische Terrororganisation. Eine fundamentalistische Vereinigung des Terrors,der Gewalt und des Hasses auf “Andersgläubige”, die durch zahlreiche (Massen-)Morde und Terroranschläge traurige Berühmtheit erlangt hat.

Die Rael-UFO-Sekte mit den Mördern und Terroristen von “Ōmu Shinrikyō” und “Boko Haram” in einem Atemzug zu nennen, ist in keinster Weise irgendwie gerechtfertigt.

Die “High-Tech-Spinner” der Rael-Bewegung

“Geheim”, wie es das Video unten suggeriert, ist die Rael-Bewegung auch nicht. Im Gegenteil, denn sie pflegt seit Jahrzehnten eine überaus intensive Öffentlichkeitsarbeit. Spektakuläre Behauptungen und Mitteilungen wie jene vom Sommer 2001, dass sie Adolf Hitler und Jesus Christus klonen wollen oder angeblich in ihrem Genlabor “Clonaid” die ersten Klon-Menschen erschaffen haben, gehören dazu. Selbst Dracula sollte nach Meldungen der UFO-Sekte vom Mai 2002 geklont werden.

Hitler sollte übrigens nur aus dem Grund geklont werden, damit man ihn vor Gericht stellen kann. “Ich halte diesen Mann für größenwahnsinnig. Er muss gestoppt werden”, kommentierte dieses Vorhaben damals Michael Fürst, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden Niedersachsens (“Der Spiegel”, 4. August 2001).

Als “High-Tech-Spinner” bezeichnete am 2. August 2001 “Kulturzeit” des Senders 3sat die Vorhaben oder besser Behauptungen der UFO-Sekte und ihre Klon-Phantasien. Denn die Real-Bewegung konnte nicht mal belegen, dass sie wirklich den ersten Menschen namens “Eve” gentechnisch erschaffen haben. “Science-Fiction-Klamauk” von “Monstermachern” nannte es “Der Tagesspiegel” am 14. Juni 2001 und auch die “Bild-Zeitung” berichtete damals in großen Aufmachungen von diesen Klon-Ideen der Alien-Sekte.

Ergänzt durch eine überaus umfangreiche Präsenz im Internet in dutzenden Sprachen und natürlich den Bemühungen ein “Botschaftsgebäude für Außerirdische” bauen zu wollen. Immerhin, so sind sich Claude Vorilhon und seine Gläubigen sicher, sollen die göttlichen Aliens als wahre Schöpfer der Menschheit bis zum Jahr 2035 wieder auf die Erde kommen. Ein angemessenes Botschaftsgebäude der Raelianer zu ihrem Empfang sei deshalb mehr als nötig, glauben sie …

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Nichts als “harmlose” Werbung

Ethische Bedenken einmal außen vorgelassen: Die ganzen Klon-Behauptungen der Sekte waren nichts als PR für deren Alien-Religion. Das bestätigte der Sekten-Chef jubelnd selber, in dem er in einem internen Schreiben seiner “Bischöfin” Brigitte Boisselier (Chefin von “Clonaid”) für ihre PR-Arbeit dankt. Vorilhon schrieb darin unter anderem (“Berliner Zeitung”, 23. Januar 2003):

Wenn ihr das Experiment wirklich gelungen ist, hat sie eine historische Leistung vollbracht, für die sie den Nobelpreis verdient. Wenn es ihr nicht gelungen ist, hat sie auch eine historische Leistung vollbracht, weil der ganze Planet nun über unsere Religion und unsere Botschaften informiert ist. Wir sind in jedem Fall die Gewinner.

Seit dem Tag hatten wir mehr als 30 Millionen Hits auf unserer Webseite. Brigitte und ich haben hunderte von Interviews gegeben. Die Zahl unserer Mitglieder ist in zwei Wochen um zehn Prozent gestiegen. Einem kanadischen Experten zufolge haben wir ein Äquivalent von 500 Millionen Dollar kostenloser Werbung erhalten.

“Wenn” es gelungen ist sagt schon alles. Nichtmal der UFO-Guru selber war demnach informiert, ob das Klonen des ersten Menschen “Eve” überhaupt erfolgreich war.

Ernsthaft an dem UFO- und Alien-Thema interessierte Menschen können über die Rael-Sekte nur müde lächeln. Auch wenn sie dem öffentlichen UFO-Bild ohne Zweifel immer wieder geschadet hat. Aber sie als als eine Gefahr wie die beiden Terror-Sekten “Ōmu Shinrikyō” und “Boko Haram” anzusehen, ist unfair. Selbst der energischste Kritiker sollte das zugestehen.

Geheime UFO-Sekte betet Außerirdische an - Die 3 gefährlichsten Sekten der Welt

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Lars A. Fischinger

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Netzfundstück: Die Steinscheiben von Baian-Kara-Ula und die Dropa: “Stammen Chinesen von Aliens ab?” +++ Artikel zu einem YouTube-Video +++

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Netzfundstück: Video "Verbotene Archäologie: Dropa Steine - Stammen Chinesen von Aliens ab?" (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Netzfundstück: Video “Verbotene Archäologie: Dropa Steine – Stammen Chinesen von Aliens ab?” (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Ob einstmals tatsächlich Außerirdische auf der Erde waren und von unsere Vorfahren für vermeintliche “Götter” gehalten wurden, dafür gibt es keine handfesten Beweise oder Belege. Was es aber gibt sind spannende Hinweise und Spekulationen für diese Idee. Ebenfalls gibt es im Bereich der Prä-Astronautik klassische Themen, die schon viele Jahrzehnte immer wieder diskutiert werden. Ein solches Thema sind die “Steinscheiben von Baian-Kara-Ula” in China. In diesem Gebirge nahe Tibet seine angeblich vor 12.000 Jahren Aliens mit Namen “Dropa” abgestürzt, wovon eben diese Steinscheiben berichten sollen. Jetzt hat ein grenzwissenschaftlicher YouTube-Kanal genau dieses Thema erneut aufgenommen. Grund genug sich das Netzfundstück rund um die “Alien-Skelette der Dropa”, das entsprechende Video und das Thema an sich einmal etwas genauer anzusehen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFO-Absturz vor 12.000 Jahren

Die Geschichte, dass vor 12.000 Jahren in China Außerirdische mit einem UFO in China abgestürzt sind, habe ich an anderen Stellen ausführlich dargelegt und Fakten von Fiktionen getrennt. Darum hier nur eine möglichst kurze Zusammenfassung:

Es heißt diesem Klassiker der Prä-Astronautik, dass 1938 eine archäologische Expedition in dem chinesischen Gebirge Baian-Kara-Ula (auch Bayan-Kara-Ula) eine mehr als mysteriöse Entdeckung machte. Der Archäologe Tschi Pu-tei und sein Team haben dabei Skelette gefunden, die nur maximal 130 Zentimeter groß waren und bei denen diese 716 “Steinteller” lagen.

Auf den “Tellern” aus Granit wiederum befanden sich seltsame Schriftzeichen, die schlussendlich übersetzt werden konnten. Diese Übersetzungen sollen von eben diesen Aliens mit Namen “Dropa” künden, die mit ihrem Raumfahrzeug im Baian-Kara-Ula abstürzten und so quasi auf der Erde gestrandet waren. Tschi Pu-tei und sein Kollege Professor Tsum Um-Nui sahen sich so einer Sensation gegenüber, die unsere gesamte Geschichtsschreibung auf den Kopf stellte!

Außerirdische, die vor 12.000 Jahren “mit ihren Luftfahrzeugen aus den Wolken herab glitten”, wie es angeblich auf den Steinschreiben unter anderem zu lesen war, im fernen China? Für die Prä-Astronautik eine mehr als spannende Geschichte, für die es bis heute keinen einzigen Beweis gibt. Mehrheitlich sehen Kritiker und Fans sie allerdings als Fake, Schwindel, Fälschung oder Witz an.

“Stammen Chinesen von Aliens ab?”

Die Story von den “Dropa” ist spannend, keine Frage. Aber nunmehr bereits Jahrzehnte ohne neue Hinweise oder Belege dann und wann in der Prä-Astronautik erneut zu finden. Vor allem natürlich bei den Kritikern und Skeptikern, die aber immer wieder die “Sachlage” falsch darstellen. Wie durch “Copy & Past” hat sich unlängst auch bei ihnen ein Wiederholungs-Fehler eingeschlichen, der permanent weitergegeben wird.

So auch in einem kritischen YouTube-Video zu den “Dropa-Aliens”, das am 1. Oktober 2018 hochgeladen wurde, und das ihr HIER online findet. Das Video “Verbotene Archäologie – Dropa Steine – Stammen Chinesen von Aliens ab” stammt von einem YouTuber mit Namen “Eburd”, der seinen Kanal unter anderem mit folgenden Worten vorstellt:

Science-Fiction Filme handeln immer wieder um gleiche Themen. Das stört mich denn es gibt tausende interessante Stories die man super verfilmen könnte. Mein Ziel ist es, packende Videos zu machen über Science-Fiction Themen die im Kino selten oder nie gezeigt werden. Leider ist es notwendig dies zu erwähnen, aber einige Menschen scheinen nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden zu können. Eburd ist ein Unterhaltungskanal bei dem es hauptsächlich um Zeitreisen geht. (…)

Natürlich gibt es auf Eburd neben Zeitreisen auch andere beliebte Science-Fiction Themen zu rätselhaften Phänomenen und Geheimnissen. Ich bediene mich dabei verschiedenster dramaturgischer und filmischer Elemente.”

In der Tat hat “Eburd” eine ganze Reihe entsprechender Videos online, die allerdings nur teilweise Prä-Astronautik über Mysterien der Vergangenheit behandeln. Hierbei werden Prä-Astronautik-Interessierte allerdings auch Themen finden, die mit Sicherheit viele nicht folgen können. Zum Beispiel, dass die Cheops-Pyramide 800.000 Jahr alt ist etc.

“Eburd” geht in seinem knapp über 20 Minuten gehenden Video zu den “Steinscheiben von Bayan-Kara-Ula” auf nahezu alle Aspekte des Themas an. Macht aber einige Aussagen, die grundsätzlich falsch sind und eigentlich eher einen neuen Teil-Mythos des Themas bilden.

Die außerirdischen “Dropa” und ihre Herkunft

YouTuber “Eburd” beginnt leider mit der unrichtigen Aussage, dass die Story aus dem Buch “Sungods in Exile” aus dem Jahr 1978 stammt.

Darin habe David A. Gamon unter dem Pseudonym “David Agamon” die Geschichte in die Welt gesetzt. In dem Buch wird von einem Forscher mit Namen Dr. Karyl Robin-Evans erzählt, der einst von der “Dropa”-Geschichte erfahren habe und sich deshalb ab 1947 selber auf den Weg ins Baian-Kara-Ula nach China machte. Dr. Robin-Evans wollte vor Ort Nachforschungen über diese abgestürzten Aliens anstellen – und wurde er laut dem Buch von Agamon tatsächlich auch fündig.

Das Buch “Sungods in Exile” ist aber reine Fiktion, so “Eburd”. Und auch der vor rund 40 Jahren darin genannte Dr. Karyl Robin-Evans ist eine reine Phantasiefigur. Ihn hat es nie gegeben und damit auch all seine Forschungen, Ergebnisse, und Expeditionen nicht. David Agamons sein Buch ist reine Unterhaltung und kein Sachbuch, berichtet “Eburd” weiter, sei aber die Quelle der Geschichte des UFO-Absturzes vor und Aliens 12.000 Jahre in China in der Prä-Astronautik.

Leider stimmt das aber in keinster Weise!

“Sungods in Exile”

Praktisch kein einziger Autor der Ancient Aliens-Thematik nutze “Sungods in Exile: Secrets of the Dzopa of Tibet” als Quelle. Das Buch mit seinen unwahren Geschichten um die Forschungen des imaginären “Dr. Karyl Robin-Evans” aus dem Jahre 1978 machte damit die Story auch keineswegs in der GreWi-Szene bekannt. Das wäre auch gar nicht möglich, denn als das Buch erschien, waren die “Dropa” und ihr angeblich Crash vor 12.000 Jahren schon mehr als 15 Jahre bekannt und veröffentlicht.

“Eburd” fasst in seinem Video den Inhalt von “Sungods in Exile” zwar umfangreich zusammen, begeht aber eben den weit verbreiteten Fehler der Kritiker zu behaupten, dass das die Quelle der Story sei. Schon Erich von Däniken hat aber 1968 in seinem ersten Buch darüber geschrieben. Andere folgten, wobei hier an erster Stelle ganz klar der Wieder Autor Peter Krassa zu nennen ist.

Krassa veröffentlichte Beispielsweise schon 1973 das Buch “Als die Gelben Götter kamen” oder auch 1984 sein Buch “…und kamen auf feurigen Drachen“. Weitere Bücher zu China folgten im Laufe der Jahre von ihm. In diesen beiden genannten Büchern ging es unter anderem um verschiedene Prä-Astronautik-Themen, die eben vor allem im fernen China zu finden seinen. Natürlich auch die Steinteller der Dropa. So berichtet Krassa bereits 1973 von seinen Bemühungen im Mai 1972 vor Ort in China mehr über dieses Mysterium zu erfahren. Im März 1973 flog er deshalb sogar nach Moskau in die UdSSR, um sich mit der Prä-Astronautik-Legende Alexander Kasanzew zu treffen.

Quellen?

Kasanzew selber hegte gegenüber Peter Krassa damals selber Zweifel, dass sie von seinem Freund und Kollegen Wjatscheslaw Saizew (auch Vyacheslav Zaitsev) bereits 1968 in dem Magazin “Sputnik” veröffentlichte Geschichte authentisch sei. Und genau dieses Magazin “Sputnik” (Nr. 1/1968) mit dem Artikel “Wissenschaft oder Phantasie?” war die erste Ur-Quelle der Geschichte, die Ihr vollständig HIER auf diesem Blog findet. Nicht das Fantasy-Buch “Sungods in Exile”, das zehn Jahre später in englisch erschien!

Spätere Nachforschungen durch den Kollegen Jörg Dendl erbrachten letztlich auch den “Urtext” des Berichtes ans Licht: Das Magazin “Das vegetarische Universum”. Von dem war zwar bekannt, dass hier in der Juli-Ausgabe 1962 über die “Dropa” & Co. in allen bekannten Details berichtet wurde, aber aufzufinden war diese Quelle im Original vorerst nicht. Auch Wjatscheslaw Saizew selber hat in seinem Artikel “Wissenschaft oder Phantasie?” im Jahre 1968 “Das vegetarische Universum” namentlich genannt und zitiert.

Darüber hinaus erschien der Artikel von Saizew vor der deutschen Ausgabe von “Sputnik” 1967 in der englischen und auch französischen Ausgabe des Magazins (Nr. 1/1967, S. 106 – 119). Über die Magazine “Sputnik”, “Das vegetarische Universum”, “UFO-Nachrichten” (Juli 1964) sowie die belgische UFO-Zeitschrift “BUFOI” (4/1965) begann der Siegeszug der seltsamen Story.

Falsche Quellenangaben

Jene Leser, die in den 1960ger Jahren “Sputnik” in Deutsch oder auch Englisch lasen, kannten sicher die Geschichte. Selbst die Menschen, die in den USA russische Magazine lasen.

Denn trotz des Kalten Krieges gab es in Amerika russischsprachige Zeitungen. So etwa das russische Magazin “Current Digest of the Russian Press”, in der der UFO-Absturz vor 12.000 Jahren angeblich bereits in der Ausgabe des 30. März 1960 (vol. 12, Nr. 9., ab S. 24) zu finden war. Geschrieben von Valentin Isaakovich Rich und Mikhail Borisovy Chernenko. Der Artikel von Rich und Chernenko trug den Titel “Hypothesen, Annahmen und Vermutungen: Führt der Weg ins All?”

Da er aber 1960 erschien, müssen diese Übersetzungen da schon bekannt gewesen sein, sagen die Kritiker. Zumindest dann, wenn die Quellenangabe, wie sie beispielsweise in dem Buch “The Mammoth Book of Unexplained Phenomena” (2013) von Roy Bainton zu finden ist, zutreffend wäre.

Ist sie aber – nicht!

Die in dem Buch von Bainton oder auch in einem Artikel von 2011 auf der Kritiker-Seite “Bad Archaeology” genannte Veröffentlichung von Rich und Chernenko aus dem Jahre 1960 erwähnt die Baian-Kara-Ula-Story mit keiner Silbe. Das fand der Historiker Jörg Dendl heraus, als es ihm gelang, auch diese Publikation zu überprüfen. Dendl wies mich am 3. Oktober 2018 darauf hin, und schrieb unter anderem:

Die Artikel von 1960 haben ich alle vorliegen und habe sie auch übersetzen lassen, es fand sich keine Hinweis auf Baian Kara Ula. Behauptet wird das lediglich auf einer amerikanischen Website, ist aber Unsinn.”

Auch dieses Beispiel zeigt, wie mangelhaft die Quellenlage bei diesem Thema ist. Und leider auch, dass sie durch falsche oder fehlerhafte Behauptungen – wie sie eben in diesem Posting aufgezeigt werden sollen – mit Sicherheit nicht besser wird.

Die “Steinscheiben” und die “Dropa” werden weltberühmt!

Weltbekannt wurde das Thema erst durch das zweite Buch von Erich von Däniken, das 1969 unter dem Titel “Zurück zu den Sternen” erschien. Es wurde sofort ein internationaler Bestseller. In diesem Buch schildert von Däniken ausführlich die “Dropa”-Geschichte und führt als Quelle den Artikel von Wjatscheslaw Saizew aus “Sputnik” (Nr. 1/1968) an.

Ebenso schildert von Däniken seinen Besuch bei Alexander Kasanzew in Moskau, von dem er sich zu den angeblichen “Alien-Funden” von 1938 austauschte. Mehr erfahren konnte EvD aber nicht, wie Peter Krassa im März 1973 bei Kasanzew, der Krassa gegenüber auch sein Treffen mit von Däniken erwähnte. Nachdem dann von Däniken in seinem dritten Weltbesteller “Aussaat und Kosmos” 1972 seine Recherchen zum Baian-Kara-Ula-Thema in China und Taiwan schildert, war das Mysterium fest in der Prä-Astronautik etabliert.

Der Roman “Sungods in Exile: Secrets of the Dzopa of Tibet” war da noch Zukunftsmusik und ist damit als Quelle ganz einfach falsch.

Verwirrende Kritik

In dem Video des YouTubers “Eburd” sind diese Fakten aber nicht alle unerwähnt geblieben. So sagt er im Video zum Beispiel ab Minute 9:45 selber, dass schon 1962 “Das vegetarische Universum” diese Geschichte veröffentlichte. Auch von Däniken, Peter Krassa und Hartwig Hausdorf werden von ihm im Video genannt. Dass keiner der drei Autoren einst den Roman von David Agamons als Quelle nahm, bleibt leider in dem Video vollkommen unerwähnt.

Ab Minute 13:55 erwähnt “Ebuird” aber einen Umstand, den er ebenso unrichtig wiedergibt. Er sagt, dass von Däniken “mit Geologen” nachgewiesen habe, dass die Granit-Teller “einen hohen Gehalt an Kobalt und Metall haben” würden. Das hat EvD natürlich nie nachgewiesen und auch nie behauptet, dass er das nachgewiesen habe. Vielmehr ist das eine Aussage, die schon bei Saizew und den anderen ersten Quellen steht. Auch müsste von Däniken damit selber eine oder mehrere der angeblich 716 “Steinscheiben” aus dem Baian-Kara-Ula in den Händen gehalten haben. Zumindest Proben von diesem.

Wie aber in den ersten Büchern von Erich von Däniken (oder auch Peter Krassa) zu lesen ist, scheiterten ausnahmslos alle Versuche vor Ort echte Exemplare der angeblich 1938 gefunden Granit-Objekte zu finden. Wie kann dann überhaupt irgendein Mystery-Autor eine Untersuchung verlasst haben, wie es das Video auf YouTube sagt?

Analysen in von Dänikens Auftrag?

Woher die Behauptung von “Eburd” kommt, ist nicht ganz klar. Allerdings vermute ich einen Irrtum, da von Däniken 1972 in “Aussaat und Kosmos” auf Seite 101 schreibt:

Analysen von Geologen wiesen einen erheblichen Gehalt an Kobald und Metall nach (…).”

Eine Aussage aus dem Artikel von Wjatscheslaw Saizew von 1968, den EvD ja als Quelle im Anhang angeführt hat. Ebenso ist es damit natürlich eine Behauptung aus dem Vegetarier-Magazin von 1962, in dem es unter anderem hieß:

Man hat Gersteinspartikel von den Schrifttellern geschabt und zur Analyse mit einer Kohlestoffuhr nach Moskau geschickt. Dabei wurde eine sensationelle Entdeckung gemacht: Die Rillenplatten sind stark kobald- und metallhaltig.

Beim ohnehin fragwürdigen Thema der “Steinscheiben von Baian-Kara-Ula sollte man jede Aussage und Behauptung durchaus auf die berühmte Goldwaage legen. Irrtümer oder falsche Informationen dazu machen diesen Mythos nicht gerade salonfähiger! Das gilt auch und vor allem für die von den Kritikern immer weitere verbreitete Falschaussage, dass erst der Roman “Sungods in Exile” aus dem Jahr 1978 die kosmischen “Dropa” und ihr Schicksal auf der Erde bekannt machte. Der Autor David Agamon nahm nur ein schon Jahre verbreitetes und bekanntes Thema der Grenzwissenschaft und Mystery Files, um daraus seine Story um die Phantasiefigur “Dr. Karyl Robin-Evans” zu schaffen.

Bekannt war das Buch von Agamon übrigens auch nicht in der Prä-Astronautik-Szene. Zumindest soweit ich es weiß.

Und die Fakten?

“Keinen einzigen physischen Beweis” habe man für den UFO-Absturz vor 12.000 Jahren in China, den angeblich gefunden Alien-Skeletten oder von den Scheiben vorliegen, resümiert YouTuber “Eburd” in seinem Video. Und damit hat er vollkommen recht.

Er zweifelt – wie die meisten Skeptiker – auch die Existent der beiden Hauptpersonen Tschi Pu-tei und Tsum Um-Nui an. Sie habe es seiner Meinung nach wohl niemals gegeben. In der Tat sind diese beiden Wissenschaftler udn Professoren ein Mythos. Sie kommen zwar schon in den ersten Berichten und allen folgenden Wiedergaben vor, aber nicht selten in unterschiedlicher Schreibweise. Das liegt nach meiner Überzeugung aber an den “hin-und-her-Übersetzungen” der Geschichte. Belgisch, Russisch, Deutsch, Englisch … und wieder zurück. Hinzu kommen angeblich noch Japanisch und natürlich Chinesisch.

Allerdings kann man pauschal nicht sagen, dass “Das vegetarische Universum” sich diese beiden Personen aus den Fingern gesogen hat.

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So ist es mir gelungen die Existenz eines chinesischen Archäologen und eines Geologen nachzuweisen, die in einer anderen seltsamen Geschichte aus China vorkommen. Auch diese wurde von “Das vegetarische Universum” im September 1961 verbreitet und sorgt seit Jahrzehnten für Spekulationen. Darin hieß es, dass in China ab 1959 “Rundpyramiden” am Dongting-See gefunden wurden, die angeblich 45.000 Jahre alt und einst über 300 Meter hoch gewesen sein sollen. Hier wird ein Archäologe mit Namen Professor Tschi Pen-lao (in leicht variierenden) Schreibeisen immer genannt. Dieser habe die Ruinen und die dort angeblich gemachten seltsamen Funde untersucht und erkundet etc.

Obwohl auch dieser Professor Tschi Pen-lao laut Kritiker ein Fantasieprojekte und damit die ganze Dongting-See-Geschichte erstunken und erlogen sein soll,  gab es diesen Mann. Ebenso den Geologen mit Namen Thuinli Lynn aus Taiwan, der später durch das Buch “Aussaat und Kosmos” von von Däniken in diesem Zusammenhang ins Spiel gebracht wurde. Wie ich es in meinem entsprechenden eBook “Rätsel um den Dongting-See” 2017 nachgewiesen habe, gab es beide Personen zur fraglichen Zeit in der entsprechenden Position tatsächlich (s. a. Video HIER).

Ergänzend dazu konnte Jörg Dendl belegen, dass schon drei Jahre bevor “Das vegetarische Universum” 1961 die Dongting-See-Geschichte mit den Pyramiden “erfunden” hat, diese bereits 1958 veröffentlicht wurde.

Zwei verschollene Forschungsberichte?

Was bedeutet das für “Eburd” und seinem kritischen YouTube-Video zu den “Dropa-UFO-Absturz” vor 12 Jahrtausenden? Grundsätzlich erstmal – nichts! Es zeigt aber, dass vielleicht doch eines Tages neue Fakten zu diesem Mysterium auftauchen könnten. Wer weiß, ob beispielsweise die in der Story handelnden chinesischen Forscher/Archäologen nicht doch lebten. Oder, ob nicht in einem verstaubtem Archiv in China, Japan oder der ehemaligen UdSSR die echten Quellen gefunden werden.

Denn was oftmals übersehen wird, ist folgende Behauptung von “Das vegetarische Universum”: “In ersten chinesischen Archäologie-Gutachten” seien die Skelette als “ausgestorbene Gebirgsaffenart” bezeichnet worden und “im Jahre 1940 ist der Archäologe Tschi Pu-tei für diese Theorie in ganz Asien verhöhnt worden”. Tschi Pu-tei habe sich dahingehend geäußert, dass die 716 “Rillenschriftplatten” erst von einer späteren Kultur in jene Höhle gelegte wurden, in der sich die Affen-Skelette befanden.

Ferner heißt es weiter, dass es über 10 Jahre dauerte, bis die Schriften auf den Scheiben übersetzt werden konnten. Der Inhalt der Übersetzung, eben die Überlieferung der Abgestürzten Aliens, sei aber so erstaunlich gewesen …

… dass die Akademie für Vorgeschichte in Peking den Bericht des Gelehrten Prof. Tsum Um-nui anfangs gar nicht veröffentlichen wollte. Dann tat sie es doch. Mit vier Kollegen kam Archäologe Tsum Um-nui überein (…).”

Folgerichtig muss es zwei Veröffentlichungen in China dazu geben geben haben. Eine aus dem Jahr 1940 von Tschi Pu-tei mit seiner These der Affen-Skelette, die ihm sogar angeblich “in ganz Asien” Hohn und Spott einbrachte. Und eine zweite Publikation der chinesischen “Akademie für Vorgeschichte”, die der Archäologe Tsum Um-nui “mit vier Kollegen” veröffentlicht habe.

Das geschah frühestens 1958, da es “über zwei Jahrzehnte” dauerte “bis Archäologen und Wissenschaftler alter Schriften und Hieroglyphen die Schriftrillen entziffern konnten”.

Verlacht “in ganz Asien”?

Und gibt es Spuren dieser Forschungsberichte? Nein. Zum Beispiel haben schon Erich von Däniken und Peter Krassa vor Ort in China nach diesen angeblich existierenden Veröffentlichungen gesucht. Doch sie waren und sind verschollen. Oder gingen im Chaos der kommunistischen Kulturrevolution schlicht verloren bzw. wurde wie so vieles damals zerstört. Auch das wurde schon vor Jahrzehnten nicht ganz unbegründet vermutet.

Oder ganz einfach: Sie hat es nie gegeben. Klar vor Augen halten sollte man sich nämlich auch, dass Tschi Pu-tei 1940 “in ganz Asien” wegen seiner Veröffentlichung verlacht worden sein soll. Wenn dem so gewesen sein soll, muss “ganz Asien” auch davon gewusst und gelesen haben. Zum Beispiel durch Artikel in chinesischen Zeitungen oder sogar durch entsprechende Berichte in anderen asiatischen Ländern. Wo aber sind diese Quellen, die Asien damals so amüsierten?

Man kann heute – sage und schreibe 80 Jahre nach den mutmaßlichen Erkundungen 1938 in der ominösen Gebirgshöhle! –  noch immer keine Fakten und Belege dazu vorlegen. An Bemühungen scheiterte es nicht, nur verliefen bisher alle im Sande. Das macht das Mysterium für einen Jäger des Phantastischen nicht minder spannend  … und wer weiß, eines Tages …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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