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“Was erwartet man von Gutmenschen-TV?”: UFO-Forscher Gerhard Gröschel vom “Institut für technische UFO-Forschung” im TV-Interview

"Was erwartet man von Gutmenschen-TV?": UFO-Forscher Gerhard Gröschel im TV-Interview (Bild: G. Gröschel / L. A. Fischinger)
UFO-Forscher Gerhard Gröschel vom “Institut für technische UFO-Forschung” (Bild: G. Gröschel / L. A. Fischinger)

Es gibt sie überall auf unserem Planeten: UFO-Forscher. Jene Menschen, die oft mit viel Leidenschaft und persönlichen Engagement in ihrer Freizeit versuchen hinter die Geheimnisse des UFO-Phänomens zu kommen. Obwohl niemand nicht mal die Anzahl dieser Forscher bei uns in Deutschland kennt, ist einer von ihnen Gerhard Gröschel. Gröschel betreibt seit Jahren mit viel technischem Aufwand und mit eigenen Mitteln das “Institut für technische UFO-Forschung”, um dem Geheimnis auf dem Grund zu gehen. Grund genug für den TV-Sender “SWR” kürzlich mit und über den UFO-Forscher zum Thema zu berichten. Doch der UFO-Fernsehbeitrag mit Gerhard Gröschel sorgt einmal mehr Diskussionen und Ärger. Warum genau, das erfahrt Ihr in diesem neuen Mystery-Review.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

TV-Sender “SWR” trifft UFO-Forscher

Gerhard Gröschel ist wie jeder andere Forscher dieser Thematik auch, ein “selbsternannter UFO-Forscher“. Warum das so ist, habe ich am 11. Januar 2017 in diesem Blog-Beitrag genau erklärt.

Jetzt ist es aber so, dass hin und wieder TV-Sender bei UFO-Forschern und anderen Mystery-Jägern anklopfen, und um ein Interview beteten. Im Rahmen irgendeiner Fernsehsendung wolle man über das UFO-Phänomen oder sogar die Person selber berichten. Meistens sei die TV-Redaktion über das Internet auf den jeweiligen Mystery- oder UFO-Forscher gestoßen und würde mit dieser gerne einen TV-Dreh machen.

Obwohl vor allem in den 1990ger Jahren solche TV-Anfragen praktisch alltäglich waren, kenne das die meisten Mystery-Forscher (wie ich) noch heute. Und so trat der Sender “SWR” an den UFO-Forscher Gerhard Gröschel heran. Der GEZ-TV-Sender plante einen Bericht über seine Arbeit mit dem “Institut für technische UFO-Forschung“, der inzwischen auch gesendet wurde.

Der entsprechende Beitrag des “SWR” sorgt momentan innerhalb der Gemeinde der Grenzwissenschaft-Interessierten allerdings für Debatten. Obwohl er nur sehr kurz ist (siehe Video unten), wird praktisch jede Sekunde der Sendung kritisiert. Vor allem natürlich auf Sozial Media-Plattformen wie Facebook oder eben YouTube. Und das vollkommen zu Unrecht!

Technische UFO-Forschung am Fernsehen

Gröschel geht als Elektrotechniker mit technischem Equipment auf “UFO-Jagd”. Neben Anerkennung für seine (selbst finanzierte) Arbeit gibt es auch Kritik an dieser. Das ist innerhalb der UFO-Forschung normal. So dachte sich Gröschel dann auch sicher nichts “böses”, als er mit dem “SWR” besagten Beitrag zum Thema drehte.

VIDEO: Erich von Däniken bei Frank Elstner beim Sender SWR (Bild: Screenshot SWRMediathek.de)
VIDEO: Erich von Däniken bei Frank Elstner beim Sender SWR (Bild: Screenshot SWRMediathek.de)

Doch das Ergebnis, gesendet am 29. November am Ende der “Landesschau Baden-Württemberg”, fiel mehr als ernüchternd aus. So schrieb der UFO-Forscher auf seinem eigenen YouTube-Kanal zu dem TV-Beitrag der “SWR Landesschau” am  1. Dezember 2017:

Das Ergebnis von 3,5 Stunden Zusammenarbeit. WOW!!! Was für eine Verschwendung von Zeit und Geld.

Genau so ist es auch!

In der Anmoderation des “Landesschau”-Beitrages erzählt die Moderatorin, dass einige Leute in den Himmel schauen, um UFOs zu finden. Nicht etwa, um sich Wolken oder Schneeflocken anzusehen, so das “SWR“:

Andere suchen in den unendlichen Weiten des Weltalls ganz andere Dinge. Fliegende Untertassen, zum Beispiel.

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Der Beitrag geht keine 1,5 Minuten. Mehr blieb nicht von den 3,5 Stunden Dreharbeiten, die laut Gröschel die Zusammenarbeit dauerte. Ignoriert der Interessierte aber den Sprecher und die unsägliche Begleitmusik heraus, kann man dem UFO-Forscher Gröschel keinen Vorwurf machen.

Dazu sind die Mystery-Reviews auf diesem Blog auch gedacht: “Zwischen den Zeilen den Kern sehen.”

Jeder, der mal mit dem Fernsehen zusammengearbeitet hat, ist am Ende unzufrieden mit dem Ergebnis. Hier ist es nicht anders verlaufen. Man erschreckt sich selber, was aus den Dreharbeiten letztlich zusammengeschnitten wurde. Auch ich kennen das. Somit kann man auch in diesem Fall Gröschel als beteiligten UFO-Forscher keinen Vorwurf machen.

In den Kommentaren zum YouTube-Kanal von Gröschel heißt es dann auch treffend:

“Was erwartet man von Gutmenschen-TV? Es macht überhaupt keinen Sinn diese Thematik ins TV zu bringen – die bescheuerte Journale hat den Auftrag diese längst bewiesenen ET’s zu ridikulisieren – weltweit, das weiß doch jeder. Wie sagte mal ein Huff Post Lügenknecht (US)? Ihr könnt mir hier einen toten Grey auf den Schreibtisch legen – wir werden nicht darüber berichten. sagt alles. Ansonsten bitte weitermachen und TV meiden!

Oder auch knapp auf dem Punkt gebracht:

Deine Arbeit ist sehr wertvoll!!! Das die Mainstream es denunzieren und der Sache keine erste Beachtung schenken, kennen wir ja nicht anders.”

Niemand wird erwarten, dass in einer kurzen Sendezeit das Thema und die Arbeit im Bereich UFO-Forschung dargelegt wird. Oder auch nur kann.

Blickt man auf die unzähligen TV-Berichte über UFOs & Co. der letzten Jahrzehnte, waren dieser immer eher – bescheiden. Das meistens eben nicht an den jeweiligen Interviewpartnern!

Hier das Video aus der Sendung vom 29. November:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Fußball-WM 2014 und das TV: Patriotische Berichterstattung für die Deutsche Nationalmannschaft in ARD & ZDF nicht mehr zeitgemäß?

Fussball WM 2014: Patrioten verboten (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)
Fußball WM 2014: Patrioten verboten? (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)

Gestern fegte die Deutsche Nationalmannschaft in Brasilien die Gastgeber mit 7 : 1 vom Platz. Ein Spiel, so sind sich die Sport-Experten am TV alle einig, dass Geschichte machte. “Fiiiinaaaaleeee!!!” ist der Ruf dieser Tage und der WM-Titel rückte so in greifbare Nähe. Doch die angeblich “einseitige Berichterstattung” der TV-Sender ARD und ZDF für unsere Nationalmannschaft gefällt einem hier lebenden Migranten ganz und gar nicht …

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Diesmal ein kleiner “off Topic”-Beitrag auf diesem Blog des Phantastischen.

Ich bin mit Sicherheit kein Fußballfan und war es auch nie. Aber natürlich kommt man in diesem Sommer an der Weltmeisterschaft in Brasilien in den Medien nicht vorbei. Kein Problem – denn ein “WM-Fan” bin ich wie sehr viele andere Deutsche dann doch wohl. Auch wenn mich mein (nicht vorhandenes) “Fußballwissen” bei diesem und jenem Spiel eher planlos durch die Nacht bringen.

Das Spiel Deutschland – Brasilien mit dem denkwürdigen Ausgang 7 zu 1 habe ich jedoch am 8. Juli 2014 “mit einem Auge” bei der Arbeit im Büro natürlich auch verfolgt, wie es einige von Euch auch auf meinem Facebook-Profil mitbekommen haben …

Doch nun stieß ich auf einen “Offenen Brief” vom 7. Juli 2014 an das ZDF und die ARD, in dem sich der Autor über die “einseitig sympathisierende und parteiische” Berichterstattung des GEZ-TV “immer zugunsten der deutschen Nationalmannschaft” beschwert. Immerhin seien nicht alle Deutschen Fußballfans und nicht alle Einwohner Deutschlands auch Deutsche.

Ich hoffe mal, dass dieser Brief als eine Art Satire gemeint ist …

Offener Brief an
Lutz Marmor (Vorsitzender ARD)
Thomas Bellut (Intendant ZDF)
den ARD-Rundfunkrat und den ZDF-Fernsehrat

Berlin, den 7.7.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF übertragen zurzeit die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien gemäß ihres Auftrages aus § 4 des Rundfunkstaatesvertrags zur Übertragung von Großereignissen.

Hierbei fällt auf, dass Sie bei Fußballspielen, an denen die deutsche Nationalmannschaft beteiligt ist – und auch jenseits der eigentlichen Spielübertragung -, in drastischer Form einseitig sympathisierend und parteiisch berichten, nämlich immer zugunsten der deutschen Nationalmannschaft. Dies verstößt eindeutig gegen § 11(2) des Rundfunkstaatsvertrages, nachdem Sie zur „Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung“ sowie der „Meinungsvielfalt“ verpflichtet sind.

In Deutschland leben 7,6 Millionen Menschen ohne deutschen Pass und weitere 9 Millionen Deutsche mit Migrationshintergrund. Auch sind längst nicht alle deutschen Staatsbürger automatisch Fans der deutschen Nationalmannschaft, wie Sie, aus welchem Grund auch immer, voraus zusetzen scheinen. Es sind ja auch nicht alle Bayern Fans des FC Bayern München. Auch die vielen Millionen, die bei der WM nicht der deutschen Mannschaft die Daumen drücken, zahlen Rundfunkgebühren. Mit welchem Recht wird diese Gruppe von Fernsehzuschauern völlig übergangen? Wer entscheidet, dass ARD und ZDF in Gänze immer zur deutschen Nationalmannschaft halten?

Laut Rundfunkstaatsvertrag § 11(1), sollen ARD und ZDF auch „die internationale Verständigung“ fördern. Dies wird mit Sicherheit nicht dadurch bewerkstelligt, dass Sie bei der WM ungebremst deutschen Patriotismus und Nationalismus verbreiten, immer die deutsche Mannschaft unterstützen und damit automatisch auch das Ausscheiden der gegnerischen Mannschaft zum gemeinsamen, quasi gesellschaftlichen Ziel erklären – und zwar nicht nur durch die Spiel-Kommentatoren und Expertengespräche, sondern auch in den Nachrichtensendungen, bei An- und Abmoderationen politischer Magazine und sogar bei der Sendung mit der Maus.

Dass die Mehrheit der Fernsehzuschauer in Deutschland womöglich (Hat das überhaupt schon mal jemand erhoben? Gibt es da Zahlen?) Fans der deutschen Mannschaft sind, kann kein Argument für Ihre vollkommen einseitige Berichterstattung und Kommentierung sein, denn dann müssten Sie bei der Bundesligaübertragung auch immer parteiisch für Bayern München sein, weil dieser Verein die meisten Mitglieder hat. Doch während Sie bei der Bundesligaberichterstattung Wert auf fußballerische Neutralität legen, tun Sie das bei Fußballweltmeisterschaften nicht, obwohl es dabei um genau denselben Sport geht. Nirgendwo im Rundfunkstaatsvertrag steht, dass es Ihr Auftrag ist, die deutsche und zudem die nichtdeutsche Bevölkerung zu deutschen Patrioten zu erziehen. Einen anderen Grund für Ihre hartnäckige Einseitigkeit kann ich aber nicht erkennen.

Ich fordere Sie deshalb hiermit auf, Ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen, und im weiteren Verlauf der WM endlich objektiv zu berichten und auch den Minderheiten unter Ihren Zuschauern und somit auch dem Auftrag aus dem Rundfunkstaatsvertrag gerecht zu werden.

Ivo Bozic, Journalist


Ich danke Euch – Euer Jäger des Phantastischen

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Das Milliardengeschäft mit der Esoterik, "Astro TV" & Co.

Die Zeitung “WAZ” hat sich in einem Artikel dem Boom der Esoterik in Deutschland angenommen. Mit Engel, “Heilungen”, Weissagungem, Esoterik-Messen und dem TV-Sender “ASTRO TV” & Co. werden rund 25 Milliarden Euro im Jahr umgesetzt. Nur in Deutschland. Ein Thema, das seit sehr vielen Jahren auch immer wieder übel aufstoßen lässt.

von Lars A. Fischinger

Den Sender “ASTRO TV” (hier) sehe ich persönlich oft am TV. Wenn Serien wie “Mitten im Leben”, “Verklag mich doch”, Familien im Brennpunkt” & Co. nicht dämlich genug sind – schalte ich zu meiner Belustigung halt auf den Wahrsage-Sender…

Auch online ist er live zu sehen und “best of ASTRO TV Unsinn” findet sich sehr zahlreich bei “Youtube”. Der Sender und sein Shop ist ein widerlich-peinliches Übel im Bereich Esoterik! Wie auch viele Dinge auf Esoterik-Messen an sich, wie ich immer wieder sage (z.B. hier oder hier).


Laut dem “WAZ”-Artikel “Engel, UFOs, ASTRO TV – Warum Esoterik Milliarden bringt” (hier), arbeiten bei “ASTRO TV” rund 2500 “Berater” und der Sender macht mit seinem Blödsinn angeblich einen Jahresumsatz von 60 Millionen Euro.

Seit Jahrzehnte sage und schreibe ich (hier oder hier): “Lass die Leute ihre Hartcore-Esoterik – wenn es ihnen Spass macht.” Aber ich sage auch: “Vorsicht wenn es zum bestimmenden Lebensinhalt wird.”

Die “WAZ” schreibt zum Beispiel:

Esoterik ist ein Milliardengeschäft. Nach Schätzungen des Heidelberger Zukunftsforschers Eike Wenzel beziffert sich der Umsatz, der mit Esoterik in Deutschland gemacht wird, auf 25 Milliarden Euro im Jahr. Er sieht voraus, dass diese Zahl in den kommenden zehn Jahren auf 35 Milliarden steigen wird. Dabei handelt es sich nicht immer um harmlose Freizeitbeschäftigung: Manche Esoterikgläubige flüchten sich von Heilsversprechen zu Heilsversprechen, stürzen sich in Schulden oder geraten in Panik vor bösen Flüchen. Oder meinen gar, dass ihr neu gefundener Glaube den Arztbesuch ersetzt.

25 Milliarden Euro allein in Deutschland, das ist ein dicker Batzen. Im Jahr 2004 soll der Umsatz bei schlanken 10 Milliarden gelegen haben. Zum Vergleich: Den, wohlgemerkt weltweiten, Umsatz mit Pornografie schätzt man auf 60 Milliarden Euro.”

Hier weiter …

Das Problem ist aber:
Alles im Bereich “Mystery” usw. ist heute einfach und pauschal: Esoterik! 
 
Links zum Thema:
Zum Thema

    Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”
    (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
    www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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    10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Die TV-Serie “Ancient Aliens” +++ Blog-Serie, Teil #4 +++

    Blog-Serie, Teil #4: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über die TV-Serie "Ancient Aliens" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
    Blog-Serie, Teil #4: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über die TV-Serie “Ancient Aliens” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

    “10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss” – vierter Teil meiner Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. Teil #4 der erstaunlichen “10 Dinge, die man wissen muss”, widmet sich diesmal der TV-Doku-Reihe “Ancient Aliens”. Eine US-Serie des History Channel, die seit nunmehr 10 Jahren in bald 200 Folgen über Themen aus der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik berichtet. Und die einen neuen Boom dieser Ideen und Spekulationen auslöste.

    Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über die TV-Serie Ancient Aliens wissen muss”!


    10 (erstaunliche) Dinge, die man über die TV-Serie “Ancient Aliens” wissen muss

    Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

    1.:

    Die US-Doku-Serie „Ancient Aliens“ wird von dem Produzenten und Regisseur Kevin Burns für den History Channel produziert. Burns gründete im März 1999 die Produktionsfirma „Prometheus Entertainment“, die seit 10 Jahren „Ancient Aliens“ produziert. Ein überaus passender Name, denn Prometheus ist eine sehr bekannte Figur der griechischen Mythologie.

    Sein Name bedeutet so viel wie „der Vorausdenkende“ und er gehört dem Geschlecht der Titanen oder Riesen an. In den zahlreichen Legenden und Mythen ist Prometheus der Lehrmeister der Menschheit, der auch das Feuer zu den Menschen brachte. Einige Variationen erzählen über das göttliche Himmelswesen, dass er die Menschheit sogar erschaffen habe.

    Ein Lehrmeister aus dem Himmel also, die in der Prä-Astronautik bzw. in der Serie „Ancient Aliens“ als Astronautengötter interpretiert werden. Auch in den Science-Fiction-Filmen „Prometheus“, die zur berühmten „Alien“-Reihe gehören, ist die Idee der Astronauten der Vorzeit eine Kernaussage der Filme.

    2.:

    Die erste Folge der Serie „Ancient Aliens“ lief in den USA am 8. März 2009 auf dem beliebten History Channel.

    Doch sie war gar nicht als Serie geplant, sondern die erste Folge war ein TV-Spezial des Senders zu den Thesen rund um die Astronauten der Antike und die Ideen von Erich von Däniken. Es war eher eine „klassische Prä-Astronautik-Doku“ mit Themen wie die Nazca-Linien, die Cheops-Pyramide, biblischen Mythen und andere Rätsel der Archäologie und Mythologie rund um von Däniken.

    Ausgestrahlt wurde dieses Spezial unter dem Titel „Chariots, Gods & Beyond“, angelehnt an den englischsprachigen Titel „Chariots of the Gods“ von Dänikens Weltbestseller „Erinnerungen an die Zukunft“ aus dem Jahr 1968. Durch den gewaltigen Erfolg dieses TV-Spezial ermuntert wurde die eigentliche Serie „Ancient Aliens“ produziert.

    Die eigentlich erste Folge der Staffel 1 kam dann am 20. April 2010 mit dem Titel „The Evidence“ („Hinterlassenschaften“ in der deutschen Version) in das US-Fernsehen. Mehr oder weniger passend zu Erich von Dänikens 75. Geburtstag am 14. April 2010.

    3.:

    Der History Channel war vor rund 10 Jahren noch recht „vorsichtig“ mit ihrer neuen Serie. Die erste Staffel, in den USA ausgestrahlt von April bis Mai 2010, war nur fünf Folgen lang. Jedoch dauerten diese damals noch jeweils 88 Minuten. Erst ab Staffel 2 wurden sie auf je 44 Minuten halbiert, wie sie bis heute zu sehen sind.

    Da der Sender mit der Doku-Reihe aber ein Millionenpublikum erreichte, war eine Fortsetzung schnell beschlossen. Mitte Dezember 2010 sahen beispielsweise über zwei Millionen Zuschauer eine “Ancient Aliens”-Folge.

    Was folgte waren im Zuge des Erfolges zahlreiche und oft sehr harsche Kritiken von Seiten der etablierten Wissenschaften an der Serie und am History Channel an sich. Am 11. November 2011 nahm auch die bekannte und sehr beliebte Satiereserie “South Park” die Doku-Reihe scharf aufs Korn (s. Blog-Beitrag HIER).

    4.:

    Jeder Fan oder Interessierte verbindet mit der Serie „Ancient Aliens“ heute untrennbar den History Channel.

    Doch die Serie lief nicht immer dort. Nach den ersten drei Staffeln startete die vierte Staffel auf dem Sender H2 (History 2), wo sie bis zur Mitte der siebten Staffel ausgestrahlt wurde. Am 10. April 2015 war die Serie aber wieder zurück beim History Channel, wo sie bis heute geliebten ist.

    5.:

    Schon im ersten TV-Spezial von 2009 waren neben von Däniken selber die „üblichen Verdächtigen“ in der Serie vertreten. Allen voran natürlich Giorgio A. Tsoukalos, David Childress und Philip Coppens.

    Ab der ersten regulären Folge 2010 jedoch auch noch deutsche Autoren und Prä-Astronautiker auf. Zum Beispiel Peter Fiebag und Algrund Eenboom.

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    6.:

    Giorgio A. Tsoukalos ist zweifellos das Gesicht der Serie und der „Ancient Aliens Guy“, der in keiner Folge fehlen darf.

    In den USA wurde er durch seine Mitarbeit bei „Ancient Aliens“ sehr schnell zu einer Art Kultfigur. Zahlreiche der vor allem im englischen Internet sehr beliebte sogenannte „Memes“ verbreiteten sich daraufhin mit/über ihm.

    Das dabei genutzte Bild von Tsoukalos ist ein Schnappschuss, der bereits in der zweiten Folge der Staffel 1 vom 27. April 2010 von ihm gemacht wurde. Es hat sich geradezu unauslöschlich in Zusammenhang mit ihm und der Serie „viral eingebrannt“ – und wird längst für Fan-Artikel genutzt.

    Und trotz des Alters des Bildes erkennt man ihn immer noch …

    7.:

    Erich von Däniken, dessen Ideen und Spekulationen die Grundlage der Erfolgsserie des History Channel sind, ist vom Erfolg der Serie natürlich begeistert.

    Er hat jedoch immer wieder betont, dass er längst nicht alle in der Serie gemachten Aussagen usw. teilt. Sie seine „nicht auf seinen Mist“ gewachsen und er halte diverse Spekulationen und Behauptungen, die darin gemacht werden, für „bekloppt“. (s. a. HIER , HIER HIER) Um es freundlichen auszudrücken.

    Ebenso beinhalten inzwischen sehr viele Folgen Themen, die zwar daraus zur Grenzwissenschaft allgemein gehören, aber mit der Prä-Astronautik an sich nichts mehr zu tun haben. Einige der letzten Folgen der 14. Staffel vom November 2019 zeigen dies erneut sehr gut (Exoplaneten, Sturm auf die Area 51 …).

    8.:

    Der „Ancient Aliens Guy“ Giorgio A. Tsoukalos tauchte in den USA nicht plötzlich aus dem Nichts als Prä-Astronautiker in der Serie auf. Quasi als „gekaufter Experte“. Das wird bis heute sehr gerne über ihn behauptet. Er ist in Luzern in der Schweiz geboren und war schon Anfang der 1990ger Jahre in der Prä-Astronautik aktiv. Von fast 30 Jahren begegnete ich ihm bereits in der „Szene“ und lernte ihn so gut kennen.

    Nach seinem Studium in New York und seiner Auswanderung in die USA übernahm er dort auch die Redaktion des Prä-Astronautik-Magazins „Legendary Times“. Im deutschen Sprachraum als „Sagenhafte Zeiten“ bekannt, die zuvor unter dem Titel „Ancient Skies“ des Vereins „Ancient Astronaut Society“ erschien. Dieses Magazin brachte auf den letzten Seiten auch englische Beiträge und wurde ab der Ausgabe 1/1998 in ein deutschsprachiges und englisches Magazin geteilt.

    In der Ausgabe 2/1998 von „Sagenhafte Zeiten“ wurde diese Veränderung ebenso umfangreich vorgestellt, wie die Person Tsoukalos selber. Denn dieser übernahm fortan der englischen Ableger der A.A.S., der „Forschungsgesellschaft für Archäologie und SETI“ (wie sie seit dem heißt), der dafür von Ulrich Dopatka und Tsoukalos am 17. Juni 1998 in den USA gegründet wurde.

    Sitz war damals noch Ithaca im US-Bundesstaat New York, wo der „Ancient Aliens Guy“ studierte. Heute ist das Clendale im Großraum Los Angeles in Kalifornien.

    Als verantwortlicher der amerikanischen A.A.S. in unmittelbarer Nähe zum Film-Mekka Los Angeles sollte sein Mitwirken eigentlich niemanden mehr wundern.

    9.:

    Die zahlreichen in verschiedenen Folgen der Doku-Serie zu sehenden Wissenschaftler haben sehr oft mit Prä-Astronautik nichts zu tun. Sie entstammen der sogenannten etablierten Wissenschaft und geben Statements zu bzw. aus ihren jeweiligen Fachgebieten ab, die zum Thema der jeweiligen Folge passen.

    Der Gesamtkontext der ganzen Serie ist dabei einigen erst später klar geworden. Andere sind mit ihren Auftritten sehr zufrieden und wieder andere kritisieren, dass durch den Schnitt der Eindruck erweckt wird, dass sie die Thesen von „Ancient Aliens“ teilen. Einige fügten ihre dortigen Auftritte auch in ihre wissenschaftliche Vita ein.

    In Dokumentationen aus den USA ist ein solches TV-Format für Wissenschaftssendungen allerdings vollkommen normal (wie mehrfach auf diesem Blog ausgeführt). Es ist auch von Vorteil, dass Wissenschaftler des „Mainstream“ Präsenz in den dortigen TV-Medien zeigen. Ein Umstand, der sich auch in Deutschland offensichtlich mehr und mehr verbreitet.

    10.:

    Heute umfasst die Serie „Ancient Aliens“ inkl. des TV-Spezial von 2009, 180 Folgen in 14 Staffeln. Insgesamt 8.184 Minuten der Reihe wurden bereits gesendet, was rund 136,5 Stunden entspricht. Etwa 5,7 Tage Zeit benötigt man, um alle Folgen hintereinander ohne Pause und Unterbrechung zu sehen.

    Dazu kommen zehn Folgen der Sonder-Reihe „Auf den Spuren der Aliens“ von und mit Tsoukalos mit 400 Minuten Umfang, sowie acht Episoden der Serie „Ancient Aliens – Neue Erkenntnisse“ von 2015 mit 328 Minuten Spieldauer. Mehr als 148,5 Stunden pausenloses TV-Vergnügen für den Fan …

    Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

    Euer Jäger des Phantastischen

    Lars A. Fischinger

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    Erich von Däniken im Interview zu Gott, Jesus und die Bibel: “Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!”

    Erich von Däniken im Interview: "Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!" (Bilder PixaBay/gemeinfrei & E. v. Däniken/sagenhaftezeiten.com)
    Erich von Däniken im Interview: “Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!” (Bilder PixaBay/gemeinfrei & E. v. Däniken/sagenhaftezeiten.com)

    Seit nunmehr einem halben Jahrhundert schreibt Erich von Däniken Bücher, gibt Interviews, hält Vorträge und ist in TV-Sendungen und -Dokus zu sehen. Zählen kann diese längst niemand mehr. Auch nicht seine Interviews der letzten 50 Jahre, die in Zeitungen, Magazinen, Fernsehen oder bei YouTube erschienen sind. Viele der darin enthalten Aussagen und Meinungen von Erich von Däniken kennen seine Leser, Fans und auch Kritiker. Entweder aus anderen Interviews, oder, da sie seine Bücher gelesen haben. Obwohl viele Interviews mit von Däniken meist recht kurz und allgemein sind, gibt es Ausnahmen. So ein Interview vom November 2013, in dem er sich zum Teil recht umfangreich und klar äußerte. Vor allem auch zum Thema Religion(en), Jesus Christus und Katholische Kirche. “Alles Mist”, so von Däniken. Warum er das so sieht, und was die „Erbsünde“ damit zu tun hat, erfahrt ihr in diesem Beitrag.


    Erich von Däniken

    Erich von Däniken ist seit nunmehr 50 Jahren aktiv auf der Suche nach den Spuren der Astronautengötter. Über 40 Bücher erschienen bereits von ihm, Tausende Vorträge hat er in er in aller Welt gehalten und nicht mehr zu zählende Interviews gab er bereits. Auch auf Fischinger-Online sind diese immer wieder Thema. Zu Recht bezeichnet man von Däniken deshalb als Urgestein und auch Vater der Prä-Astronautik (s. a. HIER).

    In den unzähligen Interviews mit von Däniken der letzten Jahrzehnte finden seine Fans und vor allem emsigen Leser immer wieder bekannte Aussagen. Bekannt aus seinen Büchern, Vorträgen und TV-Dokumentationen sowie aus der Doku-Serie „Ancient Aliens“ aus den USA. Auch wenn die meisten Interviews mit dem „Götter-Jäger“ meistens sehr kurz ausfallen.

    Doch in einem durch Zufall gefundenen Interview vom November 2013 äußerte sich von Däniken zum Teil sehr umfangreich zu verschiedenen Themen. Vor allem auch zum Thema Religion, Jesus Christus und Katholische Kirche und ihre Lehren.

    In dem Interview mit Jakob Buhre spricht von Däniken anfangs vor allem über seine Ansichten bzw. dem ewigen Streit zwischen diesen und der etablierten Wissenschaft. Ebenso über die unterschiedliche Art und Weise, wie in Europa im Vergleich zu anderen Teilen der Welt (etwa Südamerika oder den USA) seinen Ideen und der Prä-Astronautik begegnet wird. Zum Beispiel im „akademischen Betrieb“, wie es Buhne im Interview formuliert.

    Interessante Aussagen und Erklärungen, die viele thematisch Interessierte kennen dürften. Auch von entsprechenden Beiträgen und Artikeln hier bei Fischinger-Online.

    “Grauenhaftes Heidentum”

    Spannend wird es in der zweiten Hälfte des Interviews, da sich hier von Däniken ungewohnt scharf und konkret zum Thema Kirche, Jesus Christus und die Lehren des Neuen Testamentes bzw. des Vatikan äußert. „Also, ich habe meinen christlichen Glauben längst verloren“, so von Däniken. Er sei durchaus gläubig an einen „Geist der Schöpfung“ hinter allem, was er in zahlreichen anderen Interviews bereits betonte, doch er möchte mit Religion „möglichst nichts“ zu tun haben. „Ich halte nichts davon“, so der Prä-Astronautiker.

    Da verwundert es natürlich nicht, dass auch Kirchenbesuche für von Däniken nur hin und wieder eine gesellschaftliche Verpflichtung sind. „Ich gehe nur, wenn ich muss, bei einer Hochzeit oder einer Beerdigung“, womit von Däniken mit Sicherheit nicht allein ist. Denn, wie in diesem Beitrag HIER detailliert ausgeführt, besteht die katholische Kirche so oder so aus unzähligen Karteileichen. Menschen, die auf dem Papier Christen sind, und plötzlich zu Weihnachten in die Kirchen strömen – „da sich das so gehört“ …

    Für Erich von Däniken kommen auch weihnachtliche Kirchgänge nicht in Frage:

    Wenn ich christliche Weihnachtslieder höre, dann frage ich mich immer: ‚Wie können Menschen so einen Mist singen und so einen Mist glauben?‘“

    Der Niedergang, wenn man es so bezeichnen möchte, der Katholischen Kirche in den Industrienationen belegt, dass von Dänikens Ansicht mehr und mehr Menschen teilen. Weiter sagt er dazu ungewohnt scharf für ein Interview:

    Nach christlichem Denken soll Jesus gekommen sein, um uns Menschen zu erlösen. Aber von was zu erlösen? Von einer sogenannten Erbsünde. Was soll denn das sein?

    Da gab es mal nach christlichem Denken etwas, das nennt man Gott. in seiner unendlichen Güte zwei Menschen geschaffen: Adam und Eva. Er hat sie in ein angebliches Paradies gesetzt, hat ihnen gesagt: ‚Ihr dürft alles machen, nur von diesem Apfel essen, dürft ihr nicht.‘ Prompt machen sie, was er in seiner Zeitlosigkeit sowieso vorher weiß. Jetzt ist er aber tödlich beleidigt, obschon er das auch selber inszeniert hat, jagt die beiden Stammeltern aus dem Paradies und belastet die ganze Nachkommenschaft, die nichts dafür kann, mit einer sogenannten Sünde.

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    Nach Jahrtausenden schickt der allmächtige Gott dann seinen eigenen Sohn. Der wird Fleisch. Und was machen diese Trottel auf der Erde? Sie verstehen nicht, was er sagt, sie foltern ihn, sie töten ihn, sie nageln ihn ans Kreuz. Und jetzt ist Gott versöhnt.

    Das ist der Grundgedanke: Das Opfer des Unschuldigen für die Sünden der Schuldigen – das ist ein grauenhaftes Heidentum. Wie kann man so einen Schmarren… an Weihnachten singen wir das: ‚Himmlische Heere, jauchzen dir Ehre…‘

    Das ist nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann.“

    Welche “Erbsünde”?

    Kein Wunder, dass Erich von Däniken als bekannte und öffentliche Person aufgrund solcher Überzeugungen von tief religiösen Menschen wortwörtlich verteufelt wird (mehr dazu z.B. HIER & HIER). Immerhin gilt die angebliche „Erbsünde“ als ein Grunddogma der Katholischen Kirche. Dass die „Erbsünde“ aber frei erfunden ist, so nicht in der Legende von Adam und Eva und dem „Sündenfall“ vorkommt, habe ich an dieser Stelle bereits sehr detailliert aufgezeigt.

    Erst der berühmte Kirchenvater Augustinus von Hippo (354 – 430 nach Christus) formulierte das Dogma der vererblichen Sünde. Die eigentliche Lehre von einer „Erbsünde“ wurde wiederum erst auf 5. Sitzung des Konzils von Trient (1545 – 1563) im Jahr 1546 zu einem amtlichen Glaubensgrundsatz der Kirche

    Die Interpretationen von Augustinus gingen auch noch von einer falsch übersetzten Bibeltextstelle im Paulusbrief an die Römer aus (Röm. 5,12-21). Die hebräische Überlieferung des „Sündenfalls“ kennt weder Worte wie „Sünde“ oder „Sündhaftigkeit“ noch den „Sündenfall“ an sich.

    Prof. Robin Lane Fox, ein herausragender Experte für die Schriften der Bibel, dessen geschichtliche Arbeiten mehrfach preisgekrönt wurden, beschreibt diese Tatsache in seinem Buch „Im Anfang war das Wort (1995) sehr deutlich. Auf Seite 30 heißt es bei Prof. Fox unter anderem dazu:

    Augustinus’ Interpretation basierte auf einem Text, der fälschlicherweise lautet: ,Der Tod gelangte zu allen Menschen wegen Adam, durch den alle sündigten.’ Die Erbsünde wurde also in die Genesis hinein gelesen und dann infolge eines Übersetzungsfehlers mit dem Paulusbrief in Zusammenhang gebracht.“

    Eine Kirche ohne Wert(e)?

    Erich von Däniken lehnt die von der christlichen Kirche vermittelten Werte natürlich nicht rund weg ab. Immerhin seien durchaus „auch gute Werte dabei“, wie er es in dem Interview unterstreicht. Allerdings:

    Aber der Glaube dahinter, der liebe Gott habe seinen Sohn geschickt, wir haben ihn abgeschlachtet, um uns zu erlösen: Das ist ein absolutes Heidentum. Das ist ein grauenhafter Gedanke.“

    Solche Werte, etwa die klassischen Zehn Gebote der Alten Testament, „funktionieren auch ohne Jesus“, so von Däniken ganz richtig. „Seit Jahrtausenden haben wir Krach und Streit, vorwiegend auch um Religionen“, erzählt von Däniken weiter, „die hauen sich aus religiöser Rechthaberei und Rassismus gegenseitig die Schädel voll“. Deshalb ist er überzeugt, dass der Kontakt mit Außerirdischen oder sogar deren physische Ankunft zu einem neuen Denken der Menschheit als Ganzes führen würde.

    Eine Ansicht, die ich seit nunmehr 30 Jahren ebenso teile. Wobei hinzugefügt werden muss, dass anfänglich fraglos ein Chaos in diesem „Denken“ herrschen wird. Auch und vor allem unter religiösen Menschen, gleich welcher Sekte, Religion oder Glaubensrichtung. Viele werden daraufhin Religionen plötzlich auch als „Unsinn“ betrachten. Sofern sie es nicht bereits heute tun, wie es vor allem bei naturwissenschaftlich interessierten und gebildeten Menschen zu sehen ist.

    Und wegen dem Unsinn haben sich unsere Väter die Schädel eingeschlagen, Kriege geführt mit Millionen von Toten. Das ist bekloppt.“

    Untergang der Religionen

    So Erich von Däniken. Natürlich kann auch der Prä-Astronautiker nicht in die Köpfe der Menschen und ganzen Menschheit sehen. Fraglos gibt es in jeder Religion „seichte“ und „harte“ Gläubige. Zumindest unter jene Personen, die von sich selber sagen, dass die angeblich gläubig sind. Diese könnten sich mutmaßlich „anpassen“, wenn sie erkennen, dass religiöse Dogmen und Texte ihnen nur etwas vorgegaukelt haben.

    Wobei von Däniken Themen wie Prä-Astronautik und Außerirdische im Islam eher als sinnlos ansieht:

    Mit denen kannst du ja nicht reden. Über unsere Bibel kannst du debattieren, da kannst du streiten. Im arabischen Raum kannst du über den Koran oder Mohammed nicht streiten. Das ist sinnlos, komplett intolerant.“

    Da niemand in die Zunft sehen kann, wird sich zeigen, wie die Menschheit als Ganzes und einzelne Gruppen, Religions-Strömungen und Personen reagieren werden. Es ist dennoch offensichtlich, dass „die“ Gesellschaft mehr und mehr kirchlichen Dogmen rund um die Bibel oder Jesus nicht mehr folgen kann oder will. Die deutlichen Worte und berechtigten Kritiken von Erich von Däniken in diesem nunmehr sechs Jahre alten Interview unterstreichen das.

    Vielleicht ein willkommener Anlass selber einmal genauer diverse Lehren und Dogmen zu hinterfragen und in den biblischen Texten nachzulesen …

    Interview von Fischinger-Online mit Erich von Däniken

    YouTube-Video vom 21. November 2015 auf Fischinger-Online

    Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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    “Auf Tour mit Erich von Däniken”: Interview mit EvD vom schweizer TV (und warum es für ihn von 24.000 Menschen standing ovations gab)

    "Auf Tour mit Erich von Däniken": Video von und mit EvD vom schweizer TV (Bild: Screenshot TeleBärn)
    “Auf Tour mit Erich von Däniken”: Video von und mit EvD vom schweizer TV (Bild: Screenshot TeleBärn)

    200 Tage und mehr ist Erich von Däniken jedes Jahr in der Welt unterwegs und damit nicht daheim in der Schweiz. Trotzdem nahm er sich jüngst für den schweizer Regional-TV-Sender “TeleBärn” Zeit für ein knapp 23minütiges Interview. Eine Fernsehsendung, die am 4. Dezember 2018 ausgestrahlt wurde und jetzt online gestellt wurde. Das Interview mit von Däniken hebt sich nicht nur aufgrund seiner Länge von über 20 Minuten von all den zahllosen TV-Sendungen von, mit und über ihn ab. Warum lest und seht Ihr in diesem Mystery-Review auf “Grenzwissenschaft & Mystery Files“.


    Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

    “Auf Tour mit Erich von Däniken”

    Interviews im TV und der Presse mit Erich von Däniken kennt man seit 50  Jahren. Mal umfangreich, mal sachlich-langweilig und mal auch nur kurz und knapp. Anders ein Interview des lokalen TV-Senders “TeleBärn” von der Journalistin Michelle Renaud von Anfang Dezember 2018.

    “TeleBärn” besuchte von Däniken in seinem Büro und filmte dort in einer lockeren Atmosphäre – weit abseits trockener Fernsehstudios oder Talk-Shows. Offenbar ohne klares “Drehbuch”, was das unten verlinkte Interview für jeden Prä-Astronautik- bzw. EvD-Fan zu einem Muss macht. Sofern man dem dort gesprochenen Schwizerdütsch auch folgen kann …

    Auf der Webseite des Senders heißt es zu diesem Interview kurz und knapp:

    83 Jahre alt und noch immer auf Alien-Mission. Erich von Däniken.

    Im Ausland bejubelt, hier wissen die Menschen kaum, was er macht. Außerirdische Gedanken in der heiligen Zeit, diesen Dienstagabend auf TeleBärn in der Sendung ‘Renaud Tour’ — Echt und ehrlich.

    Und so ist es auch. In Ländern wie Brasilien oder vor allem auch den USA ist Erich von Däniken längst wieder “kult” geworden. 50 Jahre nachdem sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” 1968 erschien und das Thema der Astronautengötter aus dem Kosmos weltbekannt mache.

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    Jubelnde Fans und ein gut gelaunter von Däniken

    Hierzulande – in Europa – ticken da die Mystery-Uhren ganz anders!

    Bei uns gibt es keine Kongresse, Vorträge oder Tagungen, in denen der “Vater der Prä-Astronautik” mit standing ovations empfangen wird. Hier gibt es keine Stadien, in denen von Däniken von 24.000 begeisterten Gästen jubelnd empfangen wird – so wie in den USA. Der Zeitgeist sei bei uns ein anderer, so EvD. Natürlich freut er sich über solche standing ovations der ausländischen Fans, wie er gerne zugibt.

    Einer der Gründe für den Erfolg seiner Person und des Themas sei vor allem die US-Serie “Ancient Aliens”, über die auf “Grenzwissenschaft & Mystery Files” immer wieder gepostet wurde.

    In dem Interview mit “TeleBärn” geht von Däniken auch auf die Nazca-Linien ein wenig ein. Er findet es ein Unding, dass fast immer nur die Figuren von Tieren hierzulande gezeigt werden, die sich auf der Hochebene in Peru finden. Nicht aber die zum Teil gewaltigen Pisten und Linien, die eben das Rätsel von Nazca überhaupt erst ausmachen, so EvD (dazu findet Ihr HIER ein aktuelles Video von mir auf meinem YouTube-Channel).

    Auf die “Alien-Mumien von Nazca”, über die von Däniken auch in seinem aktuellen Buch “Neue Erkenntnisse” schreibt, geht er ebenso ein. Das sind jene angeblich außerirdischen Körper, die bei Nazca in Peru gefunden wurden und von denen ihm eine zum Kauf angeboten wurde. Mehr dazu erfahrt Ihr in diesem Video HIER von mir.

    Ramon Zürcher, die rechte Hand von Erich von Däniken (s. a. Video HIER), kommt gegenüber “TeleBärn” ebenfalls zu Wort. Aalles in allem für mich als “alten Hasen” der Pä-Astronautik ein überaus erfrischendes Interview mit einem gut gelaunten Erich von Däniken und einer nicht minder gut gelaunten Michelle Renaud.

    Das vollständige Interview ist auf der Webseite des Senders HIER zu finden.

    Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

    Euer Jäger des Phantastischen

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    “Tatort”-Star Miroclav Nemec ist jetzt als Mystery-Jäger mit einer Doku-Reihe am TV: Hintergründe in diesem Mystery-Review

    Tatort-Star Miroclav Nemec jetzt als Mystery-Jäger mit eigener Doku-Reihe am TV (Bild: dmax.de)
    “Tatort”-Star Miroclav Nemec jetzt als Mystery-Jäger mit eigener Doku-Reihe am TV (Bild: dmax.de)

    Statt Mörder und Verbrecher im “Tatort” des Senders ARD jagt der Schauspieler Miroclav Nemec auf dem Sender DMAX aktuell ganz Anderem hinterher. Dort sieht man den beliebten “Tatort”-Star jetzt in der Sendereihe “Spurlos verschwunden”, in der er als Jäger des Phantastischen “ungelösten Mysterien” der Welt nachgeht. Wie kommt der TV-Kommissar zu diesem vollkommen anderen Fernsehformat, wie steht er dazu und welche Rätsel der Welt möchte der Sender DMAX in der Doku-Reihe genau lüften? All das udn die Hintergründe der TV-Reihe erfahrt Ihr in diesem Mystery-Review.


    Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

    Mystery-Kommissar Miroclav Nemec

    TV-Reihen und Doku-Serien, die sich mit den Mysterien der Welt befassen, gibt es in Massen. Eine ganze Industrie des Phantastischen beliefert die TV-Zuschauer mit unzähligen Sendungen rund um die ungelösten Geheimnisse der Menschheit, die vor allem aus den USA in unsere Fernseher kommen. Von der Suche nach Riesen, Monstern, UFOs, Aliens und Ancient Aliens über die Rätsel Ägyptens und Atlantis bis zur Fahndung nach verborgenen Schätzen ist alle dabei.

    Ein schier längst gesättigter Markt, wie man denken könnte.

    Da mag es seltsam vorkommen, dass ein durch den “Tatort” der ARD bekannter Schauspieler wie Miroclav Nemec plötzlich auf dem doch eher kleinen TV-Sender DMAX mit eben einer solchen Doku-Serie startet. “Ungelöste Mysterien, die der Wissenschaft bis heute Rätsel aufgeben”, so der Fernsehsender, will der Schauspieler in der Reihe “Spurlos verschwunden – Ungelöste Mysterien mit Miroslav Nemec” nachgehen. Dazu heißt es:

    Bei schwierigen Fällen läuft ‘Tatort’-Star Miroslav Nemec zu Hochform auf. Dann werden in der Krimiserie Spuren analysiert, Alibis überprüft und DNA-Abgleiche herangezogen. Um den Täter zu überführen, drehen die Kommissare jeden Stein um. Doch manche Rätsel der Menschheitsgeschichte lassen sich auch mit großem Aufwand und modernen Ermittlungsmethoden nur sehr schwer lösen.

    Wenn Schiffe, Flugzeuge, Menschen und sogar Orte wie vom Erdboden verschluckt sind, tappen erfahrene Experten bei der Aufklärung im Dunkeln.

    Warum verschwand der Malaysia-Airlines-Flug MH370 im März 2014 mit 227 Passagieren und zwölf Besatzungsmitgliedern an Bord plötzlich vom Radar? Wie lassen sich die Geheimnisse um das versunkene Inselreich Atlantis entschlüsseln und wo befand sich das sagenumwobene Goldland ‘Eldorado‘? In ‘Spurlos verschwunden’ präsentiert der renommierte Schauspieler ungelöste Mysterien, die der Wissenschaft bis heute Rätsel aufgeben.

    Das klingt nicht nur nur nach einer “klassischen Doku-Reihe” zu den Rätseln der Welt, es ist auch eine.

    Gestartet ist die die Serie bereits am 30. November mit einer Folge, die sich mit dem Verschwinden des Fluges MH370 2014 befasst. Darüber habe ich in diesem Video und einem weiteren Video bereits auf meinem Grenzwissenschafts-YouTube-Kanal berichtet. Schaut man sich die auch online zu findende Folge um den Flug MH370 an, sieht man schnell, das hier die Machart der zahlreichen Dokumentationen der USA offensichtlich Pate standen.

    Nicht nur das.

    Made in USA

    Auch die Szenen und (englischen) Interviews und Statements stammen aus Übersee. Der deutsche Sprecher in Spurlos verschwunden” ist übrigens jene Stimme, die man aus der US-TV-Reihe “Ancient Aliens” rund um die Prä-Astronautik kennt. Miroclav Nemec übernimmt hierbei soviel wie ein Kommentator und Moderator in Zwischenszenen. Das kennt man aus vielen anderen TV-Formaten, die unter anderem auch DMAX selber im Programm hat.

    Letztlich ist das alles auch kein Wunder, denn die DMAX-Sendung wurde in den USA eingekauft und der Original-Moderator durch unseren “Tatort”-Ermittler ersetzt.

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    Eigentlich handelt es sich bei der Doku-Reihe nämlich um eine US-Serie des Senders Science Channel U.S., die dort erstmals am 28. August 2017 ausgestrahlt wurde. Eine Staffel mit 8 Folgen gibt es von dieser Serie, und der amerikanische Original-Sender ist der Medienmogul der Discovery Gruppe. Also genau einer jener Sender, von denen eine Vielzahl der in Deutschland zu sehenden Dokus stammt. Von UFOs bis zu Tieren.

    Im Original ist der Moderator Terry O`Quinn. Ein bekannter Schauspieler, der durch zahlreiche Spielfilme und Serien berühmt wurde. Auch durch Mystery-TV-Serien wie “Roswell”, “Lost”, “Falling Skies” oder “Akte X“. Seinen Platz nahm in Deutschland eben Mircolav Nemec ein. Mehr steckt grundsätzlich nicht hinter der Aussage, dass Nemec nun im deutschen Fernsehen den Mysterien der Menschheit auf den Grund geht.

    Vom “Tatort” zu Mystery

    Welche Themen, außer den oben in der Beschreibung genannten, die Doku-Reihe von DMAX noch aufgreifen wird, ist damit klar. Folgen zu UFOs, Aliens, Rätsel der Vergangenheit bzw. Archäologie und ähnliche Bereiche wird man aber leider nicht finden. “Spurlos verschwunden” konzentriert sich offenkundig auf genau das, was der Titel sagt: Themen von rätselhaften Verschwinden. Fraglos gehören die “verschwundene Insel Atlantis” ebenso dazu, wie der verschollene Flug MH370 oder auch das Bermuda-Dreieck.

    Auszusetzen gibt es daran nichts.

    Miroclav Nemec und der Sender DMAX rührten natürlich vor dem Start der Serie die Werbetrommel. So gab Nemec unter anderem dazu ein Interview, das Ende November in verschiedenen Medien erschien. In diesem erklärte Nemec, den man ja eigentlich nur aus dem “Tatort” kennt, auch, was für ihn “die Faszination an solchen Storys” ausmacht. Memec dazu am 30. November:

    Ich war schon als Kind von solchen Sachen fasziniert und bin hauptsächlich daran interessiert, sie aufzuklären. Der Mensch mag das Mystische, es regt die Fantasie an. Mir ist es daran gelegen, Dinge zu klären, damit ich weiß, was da passiert ist – zum Beispiel am Djatlow-Pass, ein Ereignis, das mich sehr beeindruckt hat.

    Und weiter:

    Ich glaube nicht daran, dass UFOs und Außerirdische gekommen sind. Es gibt ja immer sehr interessante Spekulationen, die ich schon von Erich von Däniken kenne, der die Theorie hatte, dass Außerirdische Bauwerke in Ägypten erschaffen haben.”

    Nemec sieht derartige Themen des Unfassbaren offenkundig sehr nüchtern. Er möchte mir seiner Show verschiedene Erklärungen oder Deutungen der Themen dem Zuschauer vorstellen. Beispielsweise, dass Atlantis nur ein Traum und damit Phantasie war. Oder auch, dass das legendäre Bermuda-Dreieck durch “Magnetfelder oder Schwefel, der aufsteigt”, zu erklären sei. Letzteres kann zumindest ich nicht nachvollziehen.

    Wir wissen – nichts!

    Nur weil irgendwelche Mysterien der Menschheit für uns heute nicht zu erklären sind, müssen sie nicht immer unerklärlich oder sogar übernatürlich sein. So die Meinung von Nemec zu seiner Sendung. Eine bodenständige Meinung, die ich so unterschreiben würde. Wie sicher die meisten Grenzwissenschaft und Mystery Files-Fans auch.

    Bei all diesen Dingen gibt es aber auch Menschen, die uns erzählen, dass etwas Übernatürliches passiert ist oder es Außerirdische gibt. Aber das heißt ja nur, dass wir nicht wissen, was im Kosmos passiert. Wenn man an Zeitlöcher und schwarze Löcher denkt, dann wissen wir, dass wir nichts wissen.

    So Nemec im Interview. Und da er seit Kindertagen “von solchen Sachen fasziniert” sei, ist auch die dieses TV-Format für ihn spannend. Zweifellos aber auch deshalb, da kein Schauspieler bis zum Sankt-Nimmleins-Tag beim “Tatort” bzw. der ARD und ZDF bleiben kann. Auch wenn es augenscheinlich grundsätzlich möglich ist …

    Auf die Frage, ob diese Doku-Reihe eine “gelungene Abwechslung” oder vielleicht sogar ein Modell für die Zukunft für ihn sein könnte, antwortete Nenec:

    Ich fand das super, es hat mir gut gefallen. Wir hatten ein großartiges Team und es war eine inspirierende Arbeit. Ich habe etwas gelernt, denn ich habe mich mit Dingen beschäftigt, mit denen ich das sonst nicht so ausführlich tun würde – weil ich natürlich auch Hintergrundinformationen haben möchte. Die Arbeit war sehr angenehm und jetzt bin ich gespannt, wie das Ergebnis geworden ist.

    Das wird sich in der Tat zeigen. Denn “Spurlos verschwunden” ist eben nichts weiter als einer der ungezählten Doku-Importe aus Übersee. Da wird in Deutschland aber keinen Terry O`Quinn als Moderator haben, ist der Schauspieler Miroclav Nemec meiner Meinung eine gute Wahl. Oder welches TV-Gesicht sollte man sonst hier vor die Kamera stellen, ohne das die gesamte Sendung schon im Voraus zu einer Groteske wird?

    Was denkt Ihr – oder wen hättet Ihr lieber als Moderator auf DMAX gesehen? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

    Euer Jäger des Phantastischen

    Lars A. Fischinger

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    “Ancient Aliens” und der History Channel als Satire in der TV-Cartoon-Serie “South Park”: Ein Mystery-TV-Review

    Ancient Aliens” und der History Channel als Satire in South Park (Bild: Screenshot southpark.de)

    Im April 2010 starte in den USA auf dem History Channel die erfolgreiche TV-Serie “Ancient Aliens”. Bis heute läuft diese Doku-Reihe rund um die Prä-Astonautik und zahlreiche andere Mysterien und Grenzwissenschaft am US-TV und auch bei uns in Deutschland. “Ancient Aliens” ist mit seinen fast 140 Folgen unlängst zu einer Art “Kult” in der Öffentlichkeit geworden. Was von den meisten Prä-Astronautik-Interessierten allerdings eher negativ gesehen wird. Ebenso kult ist die satirische US-Cartoon-Serie “South Park”, die seit rund 20 Jahren läuft und der eigentlich nichts “heilig ist”. So auch 2011, als “South Park” die Serie “Ancient Aliens” in einer Folge auf die Schippe nahm, die ich Euch in diesem Mystery-Review vorstellen möchte.


    Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

    Die TV-Serie “Ancient Aliens”

    Am 8. März 2009 strahlte das “History Network” aus den USA die Pilot-Folge von “Ancient Aliens” aus. Damit löste sie einen US-Boom in Sachen Prä-Astronautik und später allerlei andere Themen der Grenzwissenschaft (und darüber hinaus) aus, der bis heute anhält.

    Vor allem hierzulande ist “Ancient Aliens” bei den allermeisten Menschen, die sich für Astronautengötter, Prä-Astronautik, Aliens usw. interessieren, aber eine Art “rotes Tuch”. Kaum einer, das zeigen persönliche Gespräche ebenso, wie die unzähligen Diskussion in Sozialen Netzwerken und im Internet dazu eindeutig, nimmt die US-Serie irgendwie ernst (siehe z. B. die Beiträge HIER, HIER, HIER, HIER, HIER & HIER dazu).

    Das war zu Beginn der regulären TV-Reihe auf dem History Channel ab dem 20. April 2010 noch anderes. Doch da in den bereits 13 Staffeln mit sage und schreibe 147 Folgen geradezu jedes Thema “mystifiziert” wird, lehnen zumindest die meisten deutschsprachigen Alien- und UFO-Freunde diese Serie schlicht ab. Vor allem in Debatten bei Facebook stellt man immer wieder fest, dass viele die Serie “Ancient Aliens” sogar klar als Schaden für die Idee der Götter aus dem All ansehen.

    Den Erfolg tut das keinen Abbruch, wie man es umgangssprachlich sagt. Ebenfalls ist der Serienname “Ancient Aliens” an sich schon längst eine feste Bezeichnung für die Prä-Astronautik bzw. eben die Astronauten vor Jahrtausenden geworden.

    Erfolgreich ist aber auch die US-Serie “South Park”, die bereits 20 Jahre Erfolge feiert. Eine in sehr weiten Teilen bitter-böse Cartoon-Reihe von Trey Parker und Matt Stone, die 1997 startete und 1999 nach Deutschland kam. Darin wird wirklich alles und jeder durch den Kakao gezogen, wenn die 4 Jungen Stan Marsh, Kyle Broflovski, Eric Cartman und Kenny McCormick in dem Ort “South Park” ihr Unwesen treiben.

    “Wegen des sehr aggressiven Humors und der kontroversen Inhalte wird South Park stellenweise heftig kritisiert; dies führte zum Teil bis zum Verbot von einzelnen Folgen”, schiebt zum Beispiel Wikipedia zu der Animationsserie. Die trotz aller Kritik auch überaus viel Lob bekommt und zahllose Fans in aller Welt hat. Man mag sie, oder hasst sie …

    “Ancient Aliens” bei “South Park”

    Es sollte nicht verwundern, dass die Macher von “South Park” auch die TV-Serie “Ancient Aliens” in einer Folge aufs Korn genommen haben. Das war schon am 9. November 2011 in der Folge “Erntedank und Doku-Drama” der Fall, auf die ich bereits vor einigen Jahren auf diesem Blog verwies.

    In dieser Folge der 13. Staffel sollen die Jungs Stan, Kyle, Eric und Kenny einen Aufsatz zu “Thanksgiving” für die Schule verfassen. Das US-Amerikanische Gegenstück zu unserem “Erntedank”, dass in den USA und Kanada m Oktober bzw. November gefeiert wird. In den USA wird meistens das Fest auf den Herbst 1621 zurückgeführt, als die legendären Pilgerväter in bei Plymouth Rock in Massachusetts ankamen. Hier feierten sie zusammen mit den einheimischen Wampanoag-Indianern ein Erntedankfest.

    Und hier setzt die Satire von “South Park” an der Serie “Ancient Aliens” an.

    Bequem wie die Jungs in der Serie sind, schalten sie History Channel an, um dort in Dokus mehr über “Thanksgiving” und die Pilgerväter zu erfahren. “Warum Bücher wälzten, wenn es den Histoy Channel gibt?”, so Rädelsführer Eric Cartman in der Folge. Sogleich stoßen sie auf die Serie “Ancient Aliens” und die imaginäre Folge “Uralte Außerirdische an Thanksgiving”.

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    Ein gefundenes Fressen, wie die Jungs. Immerhin wird der History Channel in der Folge von einem TV-Sprecher mit den Worten “Sie sehen die Histoy Channel. Hier ist die Wahrheit Geschichte!” präsentiert. Sogleich bahn sich eine Sensation an, denn vor 1621 gab es keine Truthahn-Füllungen beim US-Erntedankfest. Nirgendwo finden sich eine Erwähnung, also muss sie aus dem All kommen!

    Mehr noch, denn die Ureinwohner und die Pilgerväter waren vielleicht selber Außerirdische. Nirgendwo, so sagt es der History Channel, findend sich eine Aufzeichnung aus der Zeit, dass sie nicht aus dem All kamen. Also kamen sie aus dem All ... da man es nicht widerlegen kann.

    Die Satire geht bei “South Park” so weit, dass der Junge Kyle, der sich fortlaufend über die Sendung aufregt, selber als “Professor für Thanksgiving” auf dem History Channel landet. Nur, da er die Idee der Ureinwohner und/oder Pilgerväter von den Sternen sarkastisch in einem Interview bejahte. Also war damit bei “South Park” die Sache ein Fakt. Selbst die als “Men in Black” auftretenden Mitarbeiter des History Channel können es selber nicht glauben, das Professor Kyle alles darüber wusste.

    Da nutzt es auch nichts, dass der Junge Kyle immer wieder zu den TV-Sender-Leuten sagt, dass er sein “Wissen” von deren eigenem Sender habe. Auch wenn Plymouth Rock ein Wurmloch-Portal zu den Ancient Aliens letztlich ist.

    Letztlich werden landesweit die Truthahn-Füllungen knapp, die Aliens geraten im Streit um den Abbau der Füllungen und ein Pilgervater selber kommt auf die Erde. Satire eben, die aber noch weiter ging. So heißt es gegen Ende der Folge zu einer neuen Sensation:

    Es gibt garantiert keine Beweise dafür, dass das erste Thanksgiving-Mahl nicht von Geistern heimgesucht wurde.

    Also waren laut History Channel 1621 sicher Geister bei Plymouth Rock anwesend.

    Alien-Satire

    “South Park” hat in einigen Folgen zum Teil mehr als deftigen Humor, den man mögen kann oder ebne nicht. Die Folge um “Ancient Aliens” von 2011 gehört da eher zu den harmlosen Varianten.

    Der derbe überspitze Humor macht die Serie eben aus und das ist eben Satire. Wer als Mystery-Fan die TV-Serie “Ancient Aliens” oder andere solcher Doku-Formate aus dem amerikanischen Fernsehen kennt, der wird mit Sicherheit bei “South Park”-Folge um die Pilgerväter aus dem All viele wiedererkennen.

    Ansehen könnt Ihr Euch die Folge kostenlos HIER.

    Euer Jäger des Phantastischen

    Lars A. Fischinger

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    TV-Interview mit Lars A. Fischinger von 2008 rund um die Mysterien der Welt und die Grenzwissenschaft +++ YouTube-Video / Neuschnitt +++

    TV-Interview mit Lars A. Fischinger von 2008 rund um die Mysterien der Welt und die Grenzwissenschaft (Bilder: gemeinfrei / Fischinger-Online)
    TV-Interview mit Lars A. Fischinger von 2008 rund um die Mysterien der Welt und die Grenzwissenschaft (Bilder: gemeinfrei / Fischinger-Online)

    Im Jahre 2008 lud mich ein TV-Sender aus NRW zu einem Interview rund um die Grenzwissenschaft, Rätsel der Welt, UFOs und Mystery Files ein. Dieser TV-Talk ist nun schon 10 Jahre her, und ich habe mich entschlossen, ihn in einer neuen und verbesserten Schnittfassung für Euch auf meinen YouTube-Kanal online zu stellen. Eine lockerer TV-Talk, in dem es um das Thema “Das Wunder von Guadalupe“, dem Papst, Aliens & UFOs und die Prä-Astronautik an sich geht.


    Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

    Grund für die Einladung des TV-Senders war unter anderem mein damals aktuelles Buch „Das Wunder von Guadalupe“. Um dieses Thema und meine Audienz bei Papst Benedikt XVI. aufgrund des besagten Buches geht es im 1. Teil des TV-Interviews mit mir.

    Im 2. Teil geht es um zahlreiche weitere Themen aus der Welt der Phänomene. Angefangen von UFOs und Aliens über Erich von Däniken, der Prä-Astronautik (Ancient Aliens) bis hin zur angeblichen UFO-Basis „Area 51“ in den USA.

    Eine lockerer Talk, der Euch trotz des Alters von 10 Jahre hoffentlich gefällt.

    Bleibt neugierig …

    TV-Interview (2008) mit Grenzwissenschaft & Mystery Files

    Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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    Lars A. Fischinger

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    Die TV-Serie “Ancient Aliens” und die Prä-Astronautik in der Kritik des österreichischen ORF – Ein Mystery-Review

    Die TV-Serie "Ancient Aliens" und die Prä-Astronautik in der Kritik des ORF (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
    Die TV-Serie “Ancient Aliens” und die Prä-Astronautik in der Kritik des ORF (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

    Dass die Themen und Thesen der Prä-Astronautik rund um die Götter aus dem All seit Jahrzehnten in der Kritik stehen, ist sicherlich kein Geheimnis. Heute hat sich diese Kritik jedoch längst in das Internet verlagert und steht damit nicht mehr so sehr im Fokus der breiten Öffentlichkeit. Zum Beispiel durch Mainstream-TV-Beiträge, auch wenn es solche durchaus immer mal wieder gibt. Aktuell hat aber der österreichische TV-Sender ORF einen kritischen Artikel zu der TV-Serie “Ancient Aliens” und der Prä-Astronautik an sich veröffentlicht. Einen Online-Beitrag mit einer Archäo-Astronomin aus Wien, der in diesem Mystery-Review einmal genauer unter die “GreWi-Lupe” genommen werden soll.


    Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

    “Hobbyisten” suchen Antworten

    “Wie wurden die Pyramiden nun gebaut und was genau meinen alte Texte wirklich, wenn darin Himmelsgefährte mit unbekannten Wörtern beschreiben werden? (…)

    Die Antwort auf die oben genannten Fragen ist für manche längst sonnenklar: Aliens. Antike Außerirdische Astronauten, die die Erde besucht haben, sollen mit ihren fortgeschrittenen Technologien unmöglich scheinende Monumentalbauwerke geschaffen und alte Legenden inspiriert haben.

    So schreibt es Isabella Ferenci von Ö1-Wissenschaft in ihrem Artikel “Zwischen Wissenschaft und Fantasie”, in dem sie sich mit der US-TV-Serie “Ancient Aliens” befasst. Bleibt die “akademische Welt eindeutige Antworten schuldig”, so Ferenci, “springen gerne Hobbyisten ein” und versuchen sich in Deutungen und Erklärungen. Und hier meint sie konkret jene Protagonisten, die eben in der Serie “Ancient Aliens” zu sehen sind. Eine TV-Reihe des “History Channel”, die längst Kultstatus erreicht hat, wie sie richtig bemerkt.

    Auch in Deutschland kennt diese Fernsehserie wohl inzwischen jeder, der an Grenzwissenschaft & Mystery Files interessiert ist oder auch die Bücher von Erich von Däniken liest. Denn auf von Dänikens Werken beruht grundsätzlich diese Doku-Reihe, wie es auch die ORF-Autorin Isabella Ferenci bemerkt. In einem Satz bringt sie diese Ideen auf dem Punkt:

    Im Kern drehen sie sich darum, dass frühe Kulturen von außerirdischen Wesen besucht und geprägt worden sein sollen – und diese Geschehnisse dann zu Göttergeschichten verklärt wurden.

    Ist aber die amerikanische Serie “Ancient Aliens” wissenschaftlich – oder steht sie der etablierten Wissenschaft sogar “feindlich” gegenüber?

    Ist “Ancient Aliens” wissenschaftsfeindlich?

    Der ORF-Beitrag vom 6. August 2018 fragt einleitend unter anderem:

    Wie viel Wissenschaftsfeindlichkeit oder wie viel aufrichtige Neugier steckt aber hinter solchen oft als ‘Verschwörungstheorien’ weitererzählten Geschichten?

    Eine Fragestellung, die eher eine Unterstellung ist. “Wissenschaftsfeindlichkeit” der US-Serie hier quasi zu unterstellen, ist nicht fair. Unwissenschaftlich ist die Doku-Reihe auf jeden Fall, was eigentlich auch niemand bestreiten wird. Aber sie soll ja auch keine strenge und trockene wissenschaftliche Fernsehserie sein. Im Gegenteil, wie Ihr es in diesem YouTube-Interview mit dem “Ancient Aiens-Guy” Giorgio Tsoukalos und mir erfahrt. Es ist eben eine von vielen Doku-Reihen der typisch amerikanischen TV-Machart.

    Doris Vickers, hauptberuflich Programmleiterin der Volkshochschulen Wiener, wird in dem ORF-Beitrag als kritische Expertin in Sachen Prä-Astronautik zitiert. Wie es die Webseite von Vickers verrät ist sie auch Mitglied der GWUP, der “Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften”. Einer Skeptiker-Organisation, der selbst Grenzwissenschaft-Kriker nicht selten eine geradezu “militante” Skepsis vorwerfen.

    Zu Erich von Däniken wiederum sagt Vickers wohlwollend:

    Er hat die Archäologie an die Öffentlichkeit gezwungen. Die Archäologen haben früher schon viel gebuddelt und publiziert – und keiner hat’s gelesen. Es hat eigentlich nie jemand viel erfahren, außer über die großen, wertvollen Funde wie das Grab von Tut-Ench-Amun. Heute findet man oft Berichte über verschiedenste Funde auch in den Medien.“

    Natürlich hat auch das nichts mit “Wissenschaftsfeindlichkeit” zu tun. Auch wenn von Seiten “der Prä-Astronautik” oft und gern “die Wissenschaft” angegriffen wird. Natürlich auch von von Däniken, wobei diese Angriffen so gut wie immer auf die “Engstirnigkeit” der etablierten Wissenschaft zielt. Das heißt, dass ihnen vorgeworfen wird nicht über den Tellerrand zu blicken oder sogar eben Astronauten der Antike in Betracht zu ziehen.

    Legitime Fragen – Problematische Antworten

    Die Archä-Astronomin Vickers sagt, dass die bei “Ancient Aliens” gestellten Fragen “teilweise legitim” seien. Es sei aber in ihren Augen problematisch, dass dabei sogleich als Antwort die Außerirdischen geliefert werden. Zuschauer der TV-Serie – egal ob pro oder contra Prä-Astronautik – werden das vor allem auch hierzulande sicherlich so unterschreiben.

    “Aliens!” – als Lösung für quasi alles in der Doku-Serie verhalfen ihr aber auch zu dem jetzigen Kultstatus.

    Es gehöre aber in der Forschung dazu, dass man nicht alles weiß und wissen kann, so heißt es in dem Artikel weiter. Auch was den Bau der Cheops-Pyramide angeht, die vom ORF als Beispiel herausgesucht wurde. Beim ORF heißt es:

    Dass es mitunter keine definitive Antwort gibt, sei keine Lücke der Wissenschaft, sondern ein Teil des wissenschaftlichen Prozesses.

    Bei der Deutung von alten Texten und Überlieferungen im Sinne der Prä-Astronautik sei es ganz ähnlich, so Vickers. Was darin ist eine Metapher, was nur Poesie, was ein faktischer Bericht und was steht in der Originalsprache wirklich, fragt sie. In der Tat ist das natürlich ein Problem bei den Interpretationen, da eben tatsächlich meistens “nur” mit Übersetzungen gearbeitet wird. Allerdings zeigen diese dennoch mögliche Spuren der Götter aus dem All – oder eben nur Phantasie unserer Vorfahren aus aller Welt …?

    ORF-Kritik auch am Radio

    Der kritische Online-Artikel vom ORF fußt in einem Radiobeitrag des Senders, der am 31. Juli auf Ö1 ausgestrahlt wurde. Im weitesten Sinne ging es darin mit der Redakteurin Barbara Riedl-Daserum und eben Doris Vickers um “Verschwörungstheorien”, Erich von Däniken und natürlich die Serie “Ancient Aliens”.

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    In dem Radiobeitrag von “Wissen aktuell”, der noch HIER abrufbar ist (etwas vorspulen), wirft Vickers von Däniken vor, dass er voreingenommen ist. Er gehe an eine Fragestellung mit dem Wissen heran, dass die Antwort “Außerirdische” sein müsse, wie sie sagt. Ebenso wirft sie “Ancient Aliens” vor, dass in der Reihe das Können und das Wissen unserer Ahnen herab gewürdigt werde. Unsere Vorfahren waren schlau genug um gewaltige Monumente wie eben die Cheops-Pyramide auch ohne Aliens selber zu errichten, wie Vickers im Radio betonte.

    Hier spricht die Archä-Astronomin einen Punkt an, der schon sehr viele Jahre Anlass von zum Teil heftigen Kritiken und Diskussionen zur Prä-Astronautik ist. Nämlich, dass diese oder jene Kultur zu “dumm” war, als dass sie aus eigener Kraft und mit eigenem Wissen dieses oder jenes bauen oder schaffen konnten. Dieser Vorwurf ist zum Teil durchaus berechtigt. Jedoch muss man hier meiner Meinung nach klar differenzieren!

    Selbstverständlich waren die Menschen früherer Völker oder Ur-Kulturen ebenso intelligent wie wir heute. Mehr noch, denn ich bin überzeugt, dass sie in vielen Teilen intelligenter waren, was diverse Problemlösungen und den Ideenreichtum angeht. In unserer technologischen und deshalb einfachen Welt haben Menschen der Industrienation schon lange Lösungswege etc. mit den einfachsten Techniken vergessen. Wir brauch sie heute auch nicht mehr.

    Auch beim immer wieder vom ORF zitierten Beispiel der Cheops-Pyramide zeigt sich das. Die sehr häufige Behauptung der “perfekten Bausteine” des Monumentes ist beispielsweise Unsinn, da die Steinblöcke der Pyramide alles andere als perfekt sind. Zum Teil sind es sogar eher grobe Felsen oder Blöcke mit nicht gerade kleinen Zwischenräumen, Fugen und Lücken. Was aber nicht auf die bis zu 75 Tonnen schweren Granitsteine in der Kammer des Königs oder jene in den Tempeln zu Füßen der Pyramiden zutrifft!

    Vielmehr könnten eben die Besuche von Astronautengöttern die Auslöser für Mythologien über Himmlische und für den Bau spiritueller und religiöser Bauwerke aller Art sein. Zu Ehren der Götter des Himmels ist schließlich keine Arbeit zu mühselig.

    Euer Jäger des Phantastischen

    Lars A. Fischinger

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