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Der zeitreisende Oldtimer: Zeitreisen durch die Anderswelt oder Schwindel? (Artikel)

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Portale in die Anderswelt? Der zeitreisende Oldtimer (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Portale in die Anderswelt? Der zeitreisende Oldtimer (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In der Science-Fiction sind Zeitreisen ein überaus beliebtes Thema. Film, Fernsehen und Literatur spielen immer wieder mit allerlei Szenarien von Reisen durch Raum und Zeit. Selbst Wissenschaftler erliegen in diversen Büchern dem Reiz des Themas. Dabei gab es schon vor hunderten und tausenden von Jahren entsprechende Erzählungen über Zeitreisen in oder durch die Anderswelt. Und solche Schilderungen gibt es noch immer, wie dieses Beispiel zeigt.


Zeitreisen und die Anderswelt

Zeitreisen und Reisen durch die Dimensionen von Raum und Zeit sind seit dem Klassiker „Die Zeitmaschine“ von H. G. Wells ein beliebtes Motiv in Filmen und Büchern. Meistens aus dem Bereich Science-Fiction oder Fantasie.

Denn schon Wells unlängst verfilmtes Buch über Zeitreisen gehörte diesem Genre an. Und erschien bereits im Jahr 1895, womit dem Autor ein bahnbrechendes Werk gelang. Obwohl das Thema Zeitreisen an sich grundsätzlich tausende von Jahren alt ist. Denn schon alten Sagen, Mythologien und Legenden berichten von solchen „Reisen“ und Zeitverschiebungen. Meist im Kontext mit Begegnungen mit fremden und überirdischen Wesen, die einer Anderswelt angehörten. Seltener sollen auch nur bestimmte Orte und Plätze solche „Zeitanomalien“ von sich aus bei Menschen hervorrufen können. Ohne Zutun anderer Wesenheiten.

Solche Blicke in die Anderswelt oder dem Verschwimmen der Realitäten sind ein spannendes Welt für Mystery-Jäger. Auf Mystery Files wurde das in zahlreichen Beiträgen bereits thematisiert.

Denkt man an ein Verbindung von Zeitreisen und Auto, fällt jedem wohl nur ein Beispiel ein: Die Zeitmaschine von Dr. Emmett L. „Doc“ Brown aus dem Film „Zurück in die Zukunft“ (1985) und seinen beiden Fortsetzungen. Dort steckt die Zeitmaschine in einem Auto vom Typ „DeLorean DMC-12“. Die Filme sind längst Kult und erfreuen sich einer großen Fangemeinde.

Ein Auto, das durch die Zeit reisen kann, war ein kurioser Einfall in „Zurück in die Zukunft“. Und obwohl auch Wissenschaftler sagen, dass Zeitreisen theoretisch sehr wohl möglich sind, setze Hollywood hier nur Unterhaltung vor.

Begegnung auf dem Highway 167

Dabei soll ein zeitreisendes Auto schon Jahrzehnte zuvor tatsächlich von Zeugen gesehen worden sein. Mit zwei großen Unterschieden. Dieses soll aus der Vergangenheit gekommen sein und nicht aus eigener Kraft als Zeitmaschine wie von „Doc Brown“ genutzt worden sein. Es ist eine jener kuriosen und leider auch nicht belegbaren Berichte aus der Welt der Unerklärlichen Phänomene, über die ich an anderer Stelle bereits berichtete.

Erstmals veröffentlicht wurde sie im damals sehr bekannten „Strange Magazine“ schon 1988 (Nr. 2/1988). Darin berichtete der Autor Ken Meaux in seinem Artikel „Time Traveller“ von einem unheimlichen Erlebnis eines langjährigen Freundes. Meaux schrieb damals einleitend, dass er sich zumindest für den Zeugen verbürgen könne, dessen Namen er nämlich nicht preisgab:

Ich freue mich, ihnen den folgenden Vorfall mitteilen zu können, da ich einen der Beteiligten persönlich interviewt habe und den Vorfall in den letzten sechs Jahren wiederholt mit ihm besprochen habe. L.C. (seine echten Initialen) ist seit fünfzehn Jahren mein Freund, aber als wir uns vor ungefähr sechs Jahren eines Tages zusammen trafen, erzählte er mir von diesem erstaunlichsten Ereignis in seinem Leben, das ihn bis heute verfolgt.“

In dem Bericht heißt es, dass „L. C.“ am 20. Oktober 1969 gegen 13:30 Uhr mit seinem Geschäftspartner „Charlie“ (Pseudonym) zwischen den Orten Abberville und Lafayette im US-Bundesstaat Louisiana den Highway 167 in Richtung Lafayette befuhr.

Es sei ein strahlend schöner Tag gewesen, bis ihnen 24 Kilometer vor Lafayette in einiger Entfernung ein ungewöhnliches Auto in einiger Entfernung auffiel. Es war ein sehr langsam fahrender Oldtimer, der sich beim Näherkommen als perfektes Stück Geschichte erwies. Er sah aus, als sei er neu oder wenigstens in liebevoller Arbeit von Grund auf restauriert worden. Als stamme es aus einem Ausstellungsraum, obwohl es Jahrzehnte alt war, wie sie laut Meaux anmerkten.

Der verschwundene Oldtimer

Die beiden fuhren langsamer, um einen Blick auf die Kostbarkeit zu werfen und stellten überrascht fest, dass das Nummernschild die Jahresangabe 1940 zeigte. „Dies war höchst ungewöhnlich und wahrscheinlich illegal“, heißt es dazu weiter.

Als „Charlie“ und „L.C.“ den langsamen Oldtimer überholen wollten, sah „L. C.“ vom Beifahrersitz aus, dass eine ebenso altmodisch gekleidete Frau mit Pelzmantel und Federhut den Wagen steuerte. Auf dem Soziussitz stand ein ebenso sonderbar bekleidetes Kind. „Möglicherweise ein kleines Mädchen.“




„L. C.“ und sein Fahrer überholten nun den Wagen. Als sie mit ihrem Auto auf gleicher Höhe waren, blickte „L. C.“ zu der Fahrerin herüber und sah, dass diese scheinbar vollkommen aufgelöst war. Sie blickte hin und her und schien große Angst zu haben. Sie konnten „den lebhaften Ausdruck von Angst und Panik im Gesicht der Frau“ deutlich erkennen, da sie „fast kriechend neben ihr her fuhren“. „L. C.“ rief ihr zu, ob sie Hilfe brauche und er ihr irgendwie helfen könne.

Als die Dame am Steuer des Oldtimers nickte, wies „L. C.“ sie an, sie möge an den Straßenrand fahren. Tatsächlich fuhr sie zum Rand der Straße und machte Anstalten dort zu halten. „L. C.“ und sein Kollege hielten an. Doch als sie sich nach dem antiken Wagen umsahen, war er fort. Nirgends war er zu sehen, weder am Rand noch auf der Straße selbst:

Zu ihrem Erstaunen war das Auto jedoch nicht zu sehen. Denken sie daran, dies war auf einem öffentlichen Highway ohne Nebenstraßen in der Nähe. Kein Ort, um ein Auto zu verstecken. Es und seine Insassen waren einfach verschwunden.

L.C. und Charlie blickte zurück auf den leeren Highway. Als sie gebannt und verwirrt im Auto saßen, war ihnen klar, dass eine Suche vergeblich sein würde.“

Zeitreisen vor Augenzeugen?

Einen Augenblick später hielt ein weiterer Wagen, dem ein Mann entstieg. Dieser fragte „L. C.“ und seinem Kollegen, wo der Oldtimer denn geblieben sein. „Er rannte zu L.C. und Charlie und verlangte verzweifelt eine Erklärung, was aus dem Auto vor ihm geworden war“, so Meaux. Eindeutig konnte er aus einiger Entfernung sehen, wie der Wagen von „L. C.“ neben einem Oldtimer langsam über die Straße fuhr. Seiner Meinung nach schien es, als würden beide Fahrzeuge anhalten wollen. Als aber der Oldtimer den Wagen von „L. C.“ kurz verdeckte, verschwand der Oldtimer spurlos von der Straße:

Vor ihm blieb nur der neue Wagen auf dem Seitenstreifen der Autobahn. Verzweifelt, diesem unglaublichen Anblick Logik zuzuordnen, nahm er sofort an, dass sich ein Unfall ereignet hatte. Tatsächlich hatte sich kein Unfall ereignet (…)“

Keiner der drei Männer konnte sich dieses Erlebnis irgendwie erklären. Niemand schien zu wissen, was geschah und vor allem, wo der alte Wagen mit der Dame und dem Kind geblieben war. Eine Stunde lang suchten die drei Männer nach dem antiken Fahrzeug. Vergeblich.

Erst dachte man daran, die Polizei zu alarmieren, der der dritte Mann „fühlte, dass es sich um eine ‚vermisste Person‘ handelte. Die anderen zwei hielten diese Idee jedoch für unangebracht. So tauschten sie ihre Adressen und Telefonnummern aus und setzten ihre Wege fort:

Jahrelang blieb er mit ihnen in Kontakt, rief nur an, um über seinen Vorfall zu sprechen und noch einmal zu bestätigen, dass er gesehen hatte, was er hatte.

Zeitreisen durch Zufall?

Dieses seltsame Erlebnis der drei Männer erweckt den Anschein, dass sie durch eine „Pforte“ in die Vergangenheit gelangt sind. Oder zumindest in eine frühere Zeit blicken. Oder umgekehrt. Dass also die Frau und das Kind in die Zukunft schauten oder sogar „versetzt“ wurden. Beide Spekulationen über solche Zeitreisen setzten natürlich die Möglichkeit einer „höheren Dimension“, einer Überwelt, voraus, durch die es möglich ist, Zeitbarrieren zu überwinden oder zu überblicken.

Eine Halluzination ist eher unwahrscheinlich, da auch ein hinter „L. C.“ und seinem Kollegen befindlicher Autofahrer die Szene sah. Dies würde bedeuten, dass zwei Menschen identische „Visionen“ hatten, die von einem ihnen bis dahin fremden und weiter entfernt fahrenden Mann ebenfalls gesehen wurden.

Die banalste Erklärung, nämlich, dass der Oldtimer schlicht ein liebevoll restauriertes Liebhaberstück war, dessen Fahrerin passend zu ihrem Wagen gekleidet war, ist ebenfalls unzureichend. Zwar sind solche Sammlerwagen auch mit entsprechend gekleideten Insassen auf den Straßen nicht unbekannt, aber eine Erklärung dafür, dass der dritte Zeuge den Wagen hat verschwinden sehen und niemand ihn danach auf der Straße oder daneben fand, ist dies nicht.

Portale durch die Anderswelt und schlechter Witz?

Noch banaler ist, wie bei so vielen Berichten dieser Art, dass hier ganz einfach ein Schwindel vorliegt. Entweder, weil Ken Meaux sie sich für das Magazin ausgedacht und seinen Freund „L. C.“ erfunden hat. Oder aber, Meaux wurde von seinem langjährigen Freund selber auf die Schippe genommen. Hierbei stellt sich die Frage, warum der Zeuge noch immer anonym ist (soweit ich weiß)?

Parallele Universen? Reisen vorwärts und rückwärts in der Zeit? Fake-News oder Schwindel? Portale durch die Anderswelt? Blicke durch die Zeit? Erfahren werden wir es wohl nie. Doch schon Meaux hatte in seinem Artikel 1988 abschließend interessante Gedanken dazu:

Was wäre, wenn sie aus der Vergangenheit stammte und in der Zeit vorwärts ging und sie jetzt eine alte Dame ist, die noch heute lebt (…)

Was wäre, wenn sie aus der Vergangenheit gekommen war, in der Zukunft aufgetauchte und nicht in ihre Vergangenheit zurückgekehrt war. Die Zeitungen von 1940 würden über das Verschwinden einer Mutter und ihres Kindes an einem kalten Oktobertag rätseln (…)“

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Eine Zeitreise am Rhein: Der zeitreisende Mönch vom Kloster Heisterbach im Siebengebirge

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Eine Zeitreise am Rhein: Der zeitreisende Mönch vom Kloster Heisterbach im Siebengebirge (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Eine Zeitreise am Rhein: Der zeitreisende Mönch vom Kloster Heisterbach im Siebengebirge (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten denken Physiker über das Thema „Zeitreisen“ nach. Sie sind sicher, dass theoretisch Zeitmaschinen und damit Reisen durch die vierte Dimension möglich sind. Ein Thema, dass eigentlich vor allem aus der Science-Fiction bekannt, aber längst daraus entwachsen ist. Doch Zeitreisen, Zeitmanipulationen oder schlicht Reisen durch „andere Dimensionen“ kennt die Menschheit seit tausenden von Jahren. In Überlieferungen, Legenden, Sagen und Märchen wird darüber bis heute berichtet. Ausgelöst wurden diese durch die „Macht Gottes“ oder durch „fremde Wesen“. So wie in einer Sage aus dem Siebengebirge am Rhein, wie Ihr es in diesem Beitrag erfahrt.


Zeitreisen

Zeitreisen sind nicht erst sein Albert Einstein bekannt und ein Thema. Vor allem in der Science-Fiction gehören Zeitreisen längst zum festen Bestandteil vieler derartiger Geschichten. Beginnend natürlich mit dem Klassiker „Die Zeitmaschine“ von H. G. Wells aus dem Jahr 1895. Und seit Jahren machen sich theoretische Physiker Gedanken darüber, ob und wie wir eines Tages Zeitmaschinen bauen könnten.

Prinzipiell sind Reisen durch die vierte Dimension möglich. Auch wenn uns heute eine praktische Anwendung mittels einer Art Maschine vor (noch?) ungeahnte Aufgaben und Herausforderungen stellt. In der Vergangenheit sahen das unsere Vorfahren ein wenig anders. Denn es gibt in Sagen, Legenden, alten Texten und Märchen eine Vielzahl an Erzählungen von Menschen, die angeblich durch die Zeit gereist sein sollen.

Bei diesen Berichten war es aber nicht die Leistung eines Menschen selbst, sondern diese Zeitreisen oder Zeitververschiebungen wurden durch „fremde Wesen“ ausgelöst. Zum Beispiel durch den biblische Gott oder Sagengestalten wie Feen oder Zwerge, die dafür verantwortlich waren. Auf Fischinger-Online finden sich zu solchen Reisen durch andere Dimensionen zahlreiche Beiträge und Artikel mit entsprechenden Beispielen aus der Vergangenheit (s. a. HIER) …

Viele dieser altertümlichen Zeitreise-Erzählungen ähneln sich im Kern. Und eigentlich immer heißt es in den entsprechenden Märchen, dass der unfreiwillige Zeitreisende von der eigentlichen Zeitverschiebung nichts mitbekam. Erst im Nachhinein wurden diesen „Temponauten“ bewusst, was mit ihnen geschehen war, und dass sie sich durch die Zeit bewegten. Oft sind es spannende und interessanten Erzählungen, die vor allem in der Grenzwissenschaft aufhorchen lassen.

Kloster Heisterbach und das sagenhafte Siebengebirge

So wie die Legende eines zeitreisenden Mönches aus dem Siebengebirge am Rhein südlich von Bonn.

Dort steht bei Königswinter das heutige Kloster Heisterbach sowie die Ruinen des ursprünglichen Klosters Heisterbach. Eine von dem Orden der Zisterzienser 1189 gegründet Klosterabtei, dessen aufgegebenes Gebäude sie von dem Orden der Augustiner übernahmen. Sogleich begannen umfangreiche Bautätigkeiten, Erweiterungen, Renovierungen und Umzüge der frommen Ordensbrüder.

Erst 1327 war die vollständige Anlage des Klosters fertig. Auf einem heiligen Boden, worauf der frühere Name schließen lässt. Denn das neu erbaute Kloster entstand in Heisterbach, das sie „Tal des heiligen Petrus“ nannten. Ihr Kloster selber nannten sie „Maria im Peterstal in Heisterbach“. Bis heute existiert das Kloster. In einer Landschaft, in der es seit jeher von Sagen und Legenden nur so wimmelt. Etwa über die dort lebenden „Heinzelmännchen„.

Die berühmteste ist hierbei sicher die Sage über einen dort lebenden Drachen auf dem „Drachenfels“ am Rheinufer, die auch mit der legendären Nibelungensage in Zusammenhang gebracht wird. Bis zu sieben Drachen sollen hier einst gehaust haben, so die Legenden.

Heute sind dort die „Burg Drachenfels“, die „Nibelungenhalle“ oder der „Siegfriedfels“ beliebte Wander- und Ausflugsziele. Touristisch erschlossen, gut ausgebaut und selbstverständlich mit einem neu gebauten Ausflugslokal namens „Drachenfelsrestaurant“. Und wer nicht wandern möchte oder kann, der kann seit 1883 mit der „Drachenfelsbahn“ gemächlich von Königswinter den Berg hinauf fahren. Soweit bekannt … sind alle heutigen Touristen auch wohlbehalten von ihrem Ausflug ins Siebengebirge zurückgekommen.

Anders sah es im Mittelalter aus.

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Durch Raum und Zeit

In einer Legende über einen Mönch des Klosters Heisterbach wird erzählt, dass dieser in der Zeit des Kölner Erzbischof Engelbert I. von Berg plötzlich verschwunden sei. Das war also irgendwann zwischen 1215 und 1225. Der fromme Mönch, der in einigen Versionen der Sage den Namen Ivo trägt, ging damals in der Umgebung des Klosters spazieren, um im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt nachzudenken.

Ivo – bleiben wir bei dem Namen – sinnierte darüber, was die Bibel wohl damit meinen könnte, dass für Gott 1.000 Jahre nur wie ein Tag wären. Eine Aussage, die sich im Neuen wie im Alten Testament findet, wo es heißt:

Und ihr sollt wissen, liebe Freunde, dass ein Tag für den Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.“ (2. Petrus 3,8)

Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache.“ (Psalm 90,4)

Genau über diese rätselhaften Aussagen zu Gott habe der fromme aber zweifelnde Mönch nachgedacht, als er im Garten des Klosters spazieren ging. Plötzlich aber vernahm der Mönch eine vollkommen unbekannten Vogelstimme. Wie ein Regenbogen habe der Vogel ausgesehen und er folgte ihm immer weiter – bis hinaus in den Wald. Dabei habe er eine Tür des Klosters durchschritten, die ihm bisher nie aufgefallen war.

Gedanken machte er sich nicht und so geriet er immer weiter in den Wald hinein. Entspannt kauerte er sich schließlich unter einem Baum – bis der regenbogenfarbige Vogel mit seinem so lieblichen wie befremdlichen Gesang verstummte. Was er jetzt hörte alarmierte ihn. Es waren die Glocken des Klosters in der Ferne, die zum Gebet riefen. Er muss wohl eingeschlafen sein, wie er dachte.

300 Jahre in die Zukunft

Eilig lief er zurück zum Kloster, konnte aber die Tür, aus der er zuvor hinaus in den Wald ging, nicht mehr finden. Also nahm er den Haupteingang der Abtei, den ein ihm vollkommen fremder Ordensbruder öffnete. Etwas verdutzt lief er weiter in die Klosterkirche, um mit den anderen und bereits alle versammelten Brüdern zu beteten.

Doch auf seinem angestammten Platz saß bereits jemand. Und auch ihn kannte Ivo nicht; er hatte ihn noch nie zuvor gesehen. Als er nun in die Gesichter all der anderen zum Gebet anwesenden Mönche blickte, muss dies ihm einen Schock versetzte haben. Nicht einen einzigen der in der Abtei anwenden Personen kannte er. Und so stellte er sich erst mal den fremden Mönchen mit Namen vor. Womit er für Unruhe unter den frommen Ordensbrüdern gesorgt haben dürfte.

Denn einer der Anwesenden erklärt ihm, dass es in den Tagen von Erzbischof Engelbert von Berg aus Köln einen Mönch mit diesen Namen tatsächlich im Kloster gab. Das sei aber 300 Jahre her. Man wüsste über den Mönch nur, dass er ein gottesfürchtiger aber auch zweifelnder Mann war, der eines Tages im Wald spurlos verschwunden sei. Nie wieder habe man von ihm etwas gehört oder gesehen, wie es auch im Klosterbuch vermerkt sei.

Bis zu diesem Tag, wie die Sage abschließt. Der Mönch habe nun erkannt, dass Gott der Herr über Raum und Zeit ist und sei noch in der Kirche friedlich verstorben. Er war ein Zeitreisender. „Da wird ein großes Gotteswunder klar“, wie es Wolfgang Müller von Königswinter 1881 in Gendichtform schrieb. Denn „er ist’s, der drei Jahrhunderte verschwand“.

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Frag den Lesch: „Ich hatte Außerirdische zu Besuch in meinem Garten – beweisen Sie, dass ich lüge!“ Harald Lesch über Generationenraumschiffe der Aliens

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Frag den Lesch: "Ich hatte Außerirdische zu Besuch in meinem Garten" (Bild: Screenshot ZDF-Infothek / Bearbeitung & Montage: Fischinger-Online)
Frag den Lesch: „Ich hatte Außerirdische zu Besuch in meinem Garten“ (Bild: Screenshot ZDF-Infothek / Bearbeitung & Montage: Fischinger-Online)

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender haben seit Jahren den Astrophysiker Prof. Harald Lesch unter Vertrag, der dort zahlreiche bekannte Wissenschaftssendungen moderiert und realisiert. Eine davon ist die beliebte TV-Reihe „Frag den Lesch“, in der dieser wissenschaftliche Fragen und Themen in knapp über zehn Minuten thematisiert und diskutiert. Fragen rund um das Thema „Außerirdische“ kommen hierbei häufiger vor. Doch eine Folge von „Frag den Lesch“, die bereits vor sechs Jahren ausgestrahlt wurde, ist mir als Jäger des Phantastischen dabei bisher entgangen. Darin wurde gefragt, ob Lesch beweisen kann, „dass die Aussage, ein Alien sei im Vorgarten gelandet, nicht stimmt“. Eine spannende Frage, die Harald Lesch in seiner Sendung zu beantworten versuchte – und damit an dieser Stellte ein klarer Fall für ein neues Mystery-Review von mir.


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Außerirdische zu Besuch: Der Alien im Garten

Was wären die GEZ-Sender – allen voran natürlich das ZDF und die angegliederten Fernsehsender, ohne Harald Lesch als „TV-Wissenschaftler“? Als bekennender Lesch-Fan wäre es schlicht öde, da seine lockere und sympathische Art viele Menschen fraglos begeistern kann. Auch wenn man bei seinen Aussagen vorsichtig sein sollte, da sie auch mal vollkommen aus der Luft gegriffen (erfunden) sein können. Zumindest, wenn es sich außerhalb seines Fachgebietes bewegt.

Weltraum/Astronomie und damit auch Aliens und Leben im All sind häufige Themen des Astrophysikers Lesch in seinen verschiedenen Sendereihen. So auch in einer Folge von „Frag den Lesch“, die am 2. März 2015 erstmals ausgestrahlt wurde und die bis zum 1. März 2020 noch in der Mediathek des ZDF online zu sehen war. Dazu heiß es in der Kurzbeschreibung:

Außerirdische zu Besuch – Lüge, Wahrheit, Wirklichkeit: Kann Lesch beweisen, dass die Aussage, ein Alien sei im Vorgarten gelandet, nicht stimmt? Ein Fall für eine auf naturwissenschaftlicher Grundlage geführte Ermittlung.“

Grundlage der Alien-Ermittlungen in dieser Folge von Lesch war die Frage eines Zuschauers „Björn S.“. Dieser fragte bzw. schrieb:

„Hallo, Herr Lesch!

Gestern habe ich einen Außerirdischen in meinem Harten gesehen. Vor vielen Generationen ist ein ,Generationenraumschiff‘ mit annähernd Lichtgeschwindigkeit von einem entfernten Planten losgeflogen. Die Nachkommen der ersten Besatzung sind jetzt auf der Erde gelandet.

Können Sie beweisen, dass ich lüge?

Kann er?

Herr Prof. Lesch, ermitteln Sie!

ARTIKEL: Dauerstreitthema Flüchtlingskrise: Aber bekommen eigentlich auch echte Aliens im Sinne von Außerirdischen bei uns Asyl? Interessante Spekulationen … (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Dauerstreitthema Flüchtlingskrise: Aber bekommen eigentlich auch Aliens bei uns Asyl? Interessante Spekulationen … (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Auf den ersten Blick eine sehr spannende Frage an Harald Lesch. Ob sie nun von der Redaktion oder einem echten „Björn S.“ stammt (oder überhaupt ernst gemeint ist) spielt dabei übrigens keine Rolle. Auf dem zweiten Blick ist die Frage allerdings ganz einfach dumm.

„Außergewöhnliche Behauptungen benötigen außergewöhnliche Beweise“, so oder so ähnlich sagen vor allem auch Kritiker der Grenzwissenschaft und UFO-Forschung immer wieder sehr gerne. So hat es sich auch bei dieser Alien-Frage an Lesch.

Nicht Lesch muss die reine Behauptung des „Björn S.“ widerlegen, sondern dieser muss sie belegen. Jede x-beliebige Behauptung muss belegt oder untermauert werden, da eine reine Aussage gar nicht widerlegt werden kann. Man kann sie vielleicht glauben – wenn man mag -, aber dann kann man auch in die Kirche gehen.

Ich habe keinerlei Zweifel daran, dass der Wissenschaftler und einstige Däniken-Fan Harald Lesch das auch weiß. Und so geht es in dieser Folge von „Frag den Lesch“ auch vielmehr um eine auf  „naturwissenschaftlicher Grundlage geführte Ermittlung“, die sich vor allem um das in der Frage genannte Generationenraumschiff bezieht. Einem Alien-Fahrzeug , dass „mit annähernd Lichtgeschwindigkeit“ von einem fernen Planeten gekommen sein soll. Genau hier setzt Lesch mit seinen Ermittlungen an.

Die „absurdeste Vorstellung überhaupt“

In seiner gekonnten Art und Weise äußert Lesch in der Sendung seine Bedenken und vor allem seine Fakten, die für ihn als Astrophysiker gegen ein solches „mit annähernd Lichtgeschwindigkeit“ fliegenden Generationenraumschiff sprechen. Vor allem argumentiert er, dass vollkommen unbekannt und unklar sei, mit welcher Art von Energiequelle ein solches Raumfahrzeug der Aliens sich so schnell durch das All bewegen soll. Es seien, so Lesch weiter, überhaupt keine geeigneten Energiequellen auch nur irgendwie in Aussicht, die man dafür nutzen könnte. Auch wenn er natürlich die Antimaterie nennt, die aber dennoch wohl unzureichend wäre.

Das ZDF und Harald Lesch “Aliens: Der erste Kontakt”- ein Mystery-Review der “Terra X”-Folge vom 9. 10. von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger
Das ZDF und Harald Lesch “Aliens: Der erste Kontakt”- ein Mystery-Review der “Terra X”-Folge vom 9. 10. von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

Die Zeitverschiebung zwischen Startpunkt und dem mit fast Lichtgeschwindigkeit rasenden Raumschiff wird ebenfalls angeführt. Die Aliens müssen auch auf der Erde und vor allem in unserer Atmosphäre überleben können, so Lesch weiter. „Im Prinzip“ könnte ein solches Generationen-UFO tatsächlich existieren, aber das wäre nach ihm dann „absolut haarsträubend“ und die „absurdeste Vorstellung überhaupt“.

Der Grund sei eben, dass weder eine Energiequelle für den Antrieb, noch für die Versorgung der außerirdischen Insassen in dem Raumfahrzeug bekannt ist. Lesch dazu:

Für beide Energiequellen gibt es momentan überhaupt keine Anzeichen. (…) Für uns nicht. Und wahrscheinlich für die Außerirdischen auch nicht.

Die Gegenargumente für ein so schnelles Generationenraumschiff führt Harald Lesch sehr gut in der Sendung aus. Aber viele Punkte übersieht er, reißt sie nur an oder sie gehen in der kurzen Folge von knapp über 10 Minuten ganz einfach unter.

Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch

Harald Lesch ist natürlich auf die Aussage des „Björn S.“ festgelegt, dass die Aliens mit fast Lichtgeschwindigkeit durch den Kosmos gereist seien. Wäre es so, „hätte es unglaubliche Konsequenzen“, da dies beweisen würde, dass unsere wissenschaftlichen Vorstellung von real nutzbaren Energiequellen schlicht und einfach falsch wären.

Das stimmt. Aber was in der „Frag den Lesch“-Folge untergeht, da es nur eher am Rande erwähnt wird, ist die Frage nach langsamen Generationenraumschiffen.

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Lesch spricht zwar solche knapp an und erwähnt, dass diese Art von Raumfahrzeugen einige Kilometer oder reinige Zehnkilometer riesig sein müssten, aber auch diese sind für ihn nicht denkbar. Für andere übrigens schon – und für Lesch war es auch mal denkbar, als er den Film „Independence Day“ kommentierte.

VIDEO: Käme es es zu einem UFO-Absturz in Deutschland - das “Technische Hilfswerk” (THW) wäre vorbereitet! (Bild: L. A. Fischinger / THW / WikiCommons)
VIDEO: Käme es es zu einem UFO-Absturz in Deutschland – das “Technische Hilfswerk” (THW) wäre vorbereitet! (Bild: L. A. Fischinger / THW / WikiCommons)

Harald Lesch bezieht sich hier vor allem auf den Umstand, dass „der Außerirdische auch nur ein Mensch ist“ und diese Aliens schlicht und einfach nicht über Generationen in solchen Raumschiffen überleben würden. Ganz genau gesagt, dass sie darin nicht überleben wollen. „Wir essen auch nicht alles“, so Lesch. Und so zweifelt er, dass Aliens wirklich über unbekannt lange Zeiträume in derartigen Weltraumarchen reisen.

Selbstverständlich kennt Lesch als Astrophysiker die theoretischen Überlegungen, wie wir Menschen ein solches Raumschiff bauen, bestücken, bebauen und betreiben könnten. Schon Jahrzehnte gibt es solche Überlegungen und Konzepte, die ausdrücklich Landwirtschaft etc. zur Ernährung der Insassen mit einschließen. Pure Science-Fiction, sicher, aber in Zukunft eben doch möglich.

Der Professor und Autor wendet vollkommen richtig ein, dass Maschinen/Roboter, die bekanntlich nicht essen, trinken, schlafen, mal maulig sind oder sich unwohl fühlen, die besseren Raumfahrer sind. Biologische Lebewesen würden deshalb kaum auf diese Art durch das Universum fliegen. Ausschließen kann er es nicht – wie auch? – aber Lesch vermutet, dass Aliens eher ihre DNA durch das Universum schicken würden. Auch das kann sein. Oder natürlich eine autonome KI, eine „Künstliche Intelligenz„, mit Robotern.

Der Außerirdische ist eben kein Mensch

Was Lesch aber eben nicht wissen kann ist, wie biologische Aliens sich ernähren, wie sie miteinander sozial interagieren, warum sie überhaupt ein Generationenraumschiff nutzen würden, wie sie sich sich Fortpflanzen, wie alt sie werden etc. etc. Der Außerirdische ist eben nicht „auch nur ein Mensch“, wie Lesch es nach seinem gleichnamigen Buch immer sagt. Es wäre „eine wahnsinnige Überraschung“ und hätte „unglaubliche Konsequenzen“, wenn Aliens mit fast Lichtgeschwindigkeit reisen würden, da eben unsere Physik hier kapitulieren muss.

Aber sie müssen ja nicht. Die hypothetischen Außerirdischen könnten auch nur einen Bruchteil der Lichtgeschwindigkeit mit ihrem riesigen Raumfahrzeug nutzen, aber dennoch andere Planeten erreichen. Der Energieaufwand für so „langsame Fahrzeuge“ im All ist natürlich ungleich geringer. Selbst die gesamte Galaxis hätten sie schon besiedeln können, bevor es unter Zivilisation überhaupt gab. Das zeigen entsprechende Berechnungen (s. a. Video HIER).

Die Angehörigen dieser außerirdischen Super-Zivilisation, die mit eine solchen Weltraumarche starteten, sterben vielleicht nach 100 oder 1000 Jahren oder sogar noch mehr Jahren in ihrem Raumschiff. Für sie eine Reise ohne Wiederkehr, die aber vielleicht so oder so nicht möglich war, da deren Heimatwelt unbewohnbar wurde. Doch wer mag sich ausmalen, welche Gründe diese Wesen für ihr Tun haben könnten?!

Außerirdisches Heimweh

Alien-Invasion: Wer bezahlt mir eigentlich meine Schäden, wenn Außerirdische die Erde angreifen oder mir ein UFO auf das Hausdach fällt? (Bild: gemeinfrei)
Alien-Invasion: Wer zahlt meine Schäden, wenn Aliens die Erde angreifen oder mir ein UFO auf das Hausdach fällt? (Bild: gemeinfrei)

Doch schon die nächste Generation, die in dem Generationenraumschiff geboren und aufgewachsen ist, kennt überhaupt nichts anders als ihre Weltraumarche. Allzu „menschliches Heimweh“ ist für diese und alle folgenden Generationen ganz einfach fremd! Heimweh können sie nicht haben, das sie daheim sind. Besteht ein solches Alien-Fahrzeug die Reise, ohne dass zum Beispiel ein Loch in der Außenhülle alle tötet (was auch Lesch erwähnt), kommt es irgendwann am Zielort an. Ob es nun die Erde sein muss, steht auf einem anderen Blatt …

Da der Alien eben kein Mensch ist, wissen wir aber so oder so nicht im Geringsten, was diese Wesen dazu antreiben würde, ein Generationenraumschiff zu bauen. Auch wenn sie mit diesem mit nur wenigen Prozent der Lichtgeschwindigkeit durch den Kosmos zu tuckern. Unsere Vorstellungen von Intelligenzen im All sind ausnahmslos immer von uns Menschen hergeleitet. Wir haben schließlich auch keine andere Spezies zum Vergleich.

„Menschliche Schwächen“ wie Neid, Hass, Missgunst, Liebe, Eifersucht, Gier, Religion usw., die der Bevölkerung einer Weltraumarche im Wege stehen könnten, müssen nicht auch Außerirdische erliegen sein.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Entführt von „Wesen aus dem kleinen Volk“, eine Reise durch die Raumzeit und der Zauberer von Oz +++Artikel+++

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Entführt von kleinen fremden Wesen - in eine Anderswelt: Gibt es Parallelen zum "modernen" UFO-Phänomen (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Entführt von kleinen fremden Wesen – in eine Anderswelt: Gibt es Parallelen zum „modernen“ UFO-Entführungen (Bild: gemeinfrei / Symbolbild / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

UFO-Entführungen und die Sagenwelt der Folklore – immer wieder ein spannendes Betätigungsfeld für einen Jäger des Phantastischen. Auch wenn sich vermeintliche Sagen und Märchen wohl kaum wörtlich so zugetragen haben, wie sie heute erzählt werden, so ist es dennoch legitim Ähnlichkeiten zu Phänomen rund um UFOs herauszuschälen. Was heute Aliens und Außerirdische sind waren einst Feen, Zwerge, Trolle, Elfen & Co. Wesen einer Anderswelt, die den alten Berichten nach tatsächlich auch realen Kontakt mit den Menschen hatten. So auch eine vermeintliche „Fantasiegeschichte“, die von der Entführung eines Jungen durch kleine und fremde Wesen und einer Zeitverschiebung zwischen ihrer und unseren Welt erzählt. Eine sonderbare Überlieferung, die am 21. Oktober in dem Video „UFOs und fremde Wesen im Mittelalter“ auf meinem YouTube-Kanal bereits angesprochen wurde und an dieser Stelle genauer ausgeführt werden soll.

 

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Sind UFO-Entführungen wirklich nur neumodischer Science-Fiction?

Wenn wir heute offen spekulieren, was der Grund für diese Art von „Märchen-Erzählungen“ unserer Vorfahren ist, können wir prinzipiell zwei Erklärungen annehmen Erstens, dass alle diese Geschichten eine Art mündliche Belletristik sind, die nur der Unterhaltung dienen und von vorne bis hinten ausgedacht sind. Und zweitens, dass fremde Wesen in der Vergangenheit anders – aber dennoch mit denselben Motiven – agierten, bzw. die „Erfinder“ dieser Märchen so ihre eigenen Erlebnisse in der heute vorliegende Form verarbeitet haben. Ob es also frühe Berichte sind, die wir heute unter dem modernen Mystery-Begriff UFO-Entführungen in der Grenzwissenschaft kennen.

Geschichten der Folklore über Kinder, die von fremdem Wesen gestohlen oder vertauscht werden, sind sicher interessant, um herauszufinden, ob wirklich Außerirdischen hier an „genetischen Dingen“ arbeiten. Eine Spekulation der UFO-Forschung, die aufgrund des Themas der UFO-Entführungen vor allem in den 1990er Jahren populär war. Aber neben solche Geschichten sind auch ganz andere Erzählungen in der Welt der Sagen und Märchen zu finden. Und zwar solche von Entführungen durch fremdartige Kreaturen in eine fremd „Anderswelt“. Ein Phänomen, das nicht nur auf die Folklore Europas beschränkt ist, wie es in diesem Artikel gezeigt wurde.

Seltsame „Wesen vom kleinen Volk“

YouTube-Video: UFOs und fremde Wesen im Mittelalter und seit Jahrtausenden: Das UFO-Phänomen ist uralt ... und keine moderne Erfindung einer "Phantasten"! (Bild & Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: UFOs und fremde Wesen im Mittelalter und seit Jahrtausenden: Das UFO-Phänomen ist uralt … und keine moderne Erfindung einer „Phantasten“! (Bild & Montage: L. A. Fischinger)

UFO-Entführungen also schon vor Jahrhunderten, nur mit anderen Erdzählmotiven? Zum Beispiel ebene jene Geschichte aus dem Video von Marie von 21. Oktober auf meinem YouTube-Channel.

Sie handelt von der Entführung eines 12 Jahre jungen Knaben erzählt, der eines schönen Sommertages in den Bergen eine rätselhafte Begegnung hatte. Guter Laune machte sich der Junge am frühen Morgen im Juni auf den Weg zu einem Berg „Frenne fawr“, um dort bei schönem Wetter die Schafherde seine Vaters grasen zu lassen. In dem keltischen Märchen aus Wales, Großbritannien, heißt es dann weiter:

Da sah er in einiger Entfernung eine große Abteilung Soldaten, die mit etwas beschäftigt waren, woraus er zuerst nicht klug wurde.

,So zeitig am Morgen können doch noch keine Soldaten hier oben im Gebirge sein’, überlegte er und ging zur Spitze einer kleinen Erhebung, und von dort aus erkannte er, dass die Gestalten für Soldaten viel zu klein waren.

,Könnte es vielleicht eine Feenfamilie sein?’ sprach er zu sich. Er hatte oft von Feen reden gehört und war an ihren Ringen vorbeigekommen, aber er hatte nie jemanden vom kleinen Volk zu Gesicht bekommen. (…) Er (…) entschloss (…) sich, so nahe heranzugehen, wie er nur konnte. Und tatsächlich kam er ihnen recht nahe und konnte genau beobachten, was sie da trieben.

Sie waren kleine Wesen beiderlei Geschlechts, so schön anzusehen, wie er nie einen Menschen gesehen hatte. Einige von ihnen tanzten. (…) Ihre Kleider waren unterschiedlich in den Farben, einige waren weiß, andere scharlachrot. Die kleinen Männer trugen Kappen mit drei Spitzen und die Frauen einen Kopfschmuck, der weithin glitzerte.“

Das klingt interessant. Kleine Wesen, die bunt gekleidet und seltsam „geschmückt“ fraglichen Tätigkeiten nachgehen!? Was mag auch die Behauptung meinen, dass der Junge schön öfters „an ihren Ringen vorbeigekommen“ sei?

Nach den Folkloristen sind diese Ringe schlichte „Feenringe“, in denen die Feen gerne im Kreis tanzten und sangen; also erschienen. Oder waren es nur Pilze und andere Pflanzen, die bis heute dann und wann in einem Kreis wachsen und auch Feenringe (auch Hexenringe) genannt werden?

Interview mit Lars A. Fischinger: „Vielleicht sind wir ein intergalaktischer Zoo … und ein abschreckendes Beispiel für die Kinder der Ancient Aliens“ (Bild: L.A. Fischinger)
Interview mit Lars A. Fischinger: „Vielleicht sind wir ein intergalaktischer Zoo … und ein abschreckendes Beispiel für die Kinder der Ancient Aliens“ (Bild: L. A. Fischinger)

Tatsächlich sind in Europa mehr als 60 Pilzarten bekannt, die in solchen Kreisen wachsen können. Bescheidene 20 Zentimeter bis gewaltige 150 Meter Durchmesser können diese „Hexenringe“ bei erreichen. Aber wieso nennt man kreisförmig wachsende Pflanzen überhaupt unter anderem „Feenring“ oder „Feenkreis“? Eben weil in der Folklore geglaubt wurde, dass sich an solchen und ähnlichen Orten die Fremden versammeln und man diese nicht betreten darf.

In die Anderswelt entführt

Der Junge in dieser Geschichte erlebte aber noch weit mehr. Offenbar wurde er entführt, denn als er einen Fuß in den Kreis der Feenwesen setzte wurde er von der bekannten „Feenmusik“ eingelullt. „Und etwas drängte ihn, noch weiter in den Kreis hineinzugehen“:

Als er diesem Verlangen nachgab, fand er sich nicht länger in einem Feenring am Abhang des Gebirges, sondern in einem prächtigen Palast, in dem es vor Gold und Perlen nur so funkelte.“

Auch in der Anderswelt der kleinen Leute bzw. der Feen gingen die sonderbare Erlebnisse des Jungen weiter. Er wurde dort bewirtet, feierte Partys und lebte in Saus und Braus. Alles gemeinsam mit dem Volk der Fremden, die ihn zuvor verschleppt hatten. Derartige Schilderungen aus der Vergangenheit im Zusammenhang mit Entführungen durch Feen & Co. sind häufig zu finden. Der junge Schafhirte war lange nicht der einzige Mensch, der solche Erlebnisse in der Anderswelt gemacht haben soll.

Kleine Graue und der Zauberer von Oz

Die Geschichte endete mit der Rückkehr des Buben in seine eigene Welt der Menschen. Als er aus einer „verbotenen Quelle“ (so auch der Name des Märchens) innerhalb der fremden Zwergen-Feen-Welt trank, verschwand plötzlich der ganze Feenpalast mit all den „Wesen aus dem kleinen Volk, denen er zuvor noch nicht begegnet war“:

Er stand wieder im Gebirge, eben an der Stelle, an der er in den Feenring eingetreten war. Die Schafe grasten noch dort, wo er sie verlassen hatte. Der Nebel über den Bergen hatte sich kaum bewegt. Er meinte viele Jahre fort gewesen zu sein, aber es waren nur wenige Minuten vergangen.“

UFO-Sichtung schon 1884: Ein berühmter Lama sah schon vor über 130 Jahren UFOs am Himmel (Bild: L. A. Fischinger /WikiCommons)
UFO-Sichtung schon 1884: Ein berühmter Lama sah schon vor über 130 Jahren UFOs am Himmel (Bild: L. A. Fischinger /WikiCommons)

Es klingt wie ein Bericht über die Entführung durch Außerirdische – aus einer anderen Epoche der Menschheit. Inklusive den vermeintlichen „kleinen Grauen“ (das kleine Volk), einer fremdartigen Umgebung und einem Zeitverlust oder genauer gesagt einer Zeitdilatation.

Gleichzeitig finden wir hier vor allem auch den „OZ-Faktor“ aus der dem Forschungsgebiet rund um UFOs wieder. Eine Bezeichnung, die von der UFO-Forscherin Jenny Randles stammt.

Damit wird der Umstand bezeichnet, dass UFO-Augenzeugen sowie Menschen aus dem Umfeld der UFO-Entführungen das Gefühl haben, dass die Welt und die Zeit um sie herum „verschwimmt“ oder „andersartig“ erscheint. Die Realität und die eigene Wahrnehmung der jeweiligen Personen scheinen sich zu verändern. Es wäre also ein traumartiger Zustand bzw. traumhaftes Empfinden während eines derartigen Erlebnisses, in dem das Raum-Zeit-Gefühl schwindet, verzerrt, ausdehnt oder verkürzt. Eben ähnlich wie beim Namensgeber „Der „Zauberer von Oz“ von Lyman Frank Baum, der 1900 in seinem Kinderbuch das Mädchen Dorothy Gale und ihren Hund Toto von den USA aus in eine fremdartige und „verrückte“ Anderswelt „teleportieren“ lässt.

Eigentlich gilt der „OZ-Faktor“ zumindest teilweise auch bei Menschen mit paranormalen Erfahrungen.

Realitäten-Vermischung

Leider können wir nicht im Geringsten vermuten, was der Hirtenknabe aus dem Märchen im Kern tatsächlich erlebt hat. Ob hier von UFO-Entführungen und Aliens gesprochen wird, wissen wir auch nicht. Ebenso wissen wir nichts über das genaue Alter der Geschichte, woher sie wie ursprünglich stammt oder wer überhaupt in welcher Form der Zuge/Betroffene war. Das gilt für die allermeisten Märchen der Welt. Mehrere Jahre, wie es die Geschichte behauptet, wird der Knabe sicher nicht fort gewesen sein (oder doch, nach der Raumzeit der Fremden?). Aber rauschende Feste mit unserem heutigen Bild von Feen hat er wohl ebenso wenig erlebt.

Ein mysteriöser Text gibt Rätsel auf: Eine Zeitreise vor 2.500 Jahren? (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Ein mysteriöser Text gibt Rätsel auf: Eine Zeitreise vor 2.500 Jahren? (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)

Ich vermute, dass die immer wieder erwähnten Feste, Bewirtungen und Tänze im Reiche der Feenwesen nur durch zwei Punkte zufriedenstellend erklärt werden können. Sofern es natürlich den berühmten „wahren Kern“ innerhalb solcher Überlieferungen gibt:

1.: „Ausschmückungen“ des Opfers selbst oder späterer Weitererzähler, um die „fehlende Zeit“ des Zeugen zu „füllen“. Also um die Spanne zwischen Entführung und Rückkehr zu überbrücken.

2.. Suggerierte Szenarien, die für die Menschen nicht als quasi-reale Ereignisse wahrgenommen wurden, sondern von ihnen als vermeintlich tatsächlich erlebte (und sehr schöne!) Erfahrungen erkannt wurden. (Das wird heute auch bei UFO-Entführungen vielfach angenommen, woraus letztlich der Begriff  „OZ-Faktor“ entstand.)

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Video: Erich von Däniken stellt die A.A.S. (Gesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI) vor

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Das Ziel der A.A.S. – Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI* – ist es, einen anerkannten Beweis für ehemalige Besuche von Ausserirdischen auf unserer Erde zu erbringen. Dabei wollen wir den Grundregeln des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns folgen, uns aber nicht von bestehenden Dogmen oder Paradigmen eingrenzen lassen. Wird ein derartiger Beweis von uns oder anderen Forschern gefunden, sehen wir unsere Aufgabe darin, Verbindungen zwischen der Wissenschaft und der Öffentlichkeit herzustellen. Wir sind auch bereit, ein Institut für „Paläo-SETI“ einzurichten.

*SETI = Search for Extraterrestrial Intelligence (Suche nach ausserirdischer Intelligenz)

Unsere Adresse

Für weiteres Informationsmaterial:

A.A.S. – Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI
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CH-3803 Beatenberg (Schweiz)

Telefon: (0041) (0)33 / 841 20 80
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e-Mail: info@sagenhaftezeiten.com

Der Forschungsbereich

Seit Erich von Dänikens Bestseller ERINNERUNGEN AN DIE ZUKUNFT (1968) wird auf der ganzen Welt eine faszinierende Idee diskutiert: Haben ausserirdische Wesen vor Jahrtausenden die Erde besucht? Haben diese Ausserirdischen dabei Spuren hinterlassen, die wir noch heute in Form von rätselhaften Bauwerken, seltsamen Artefakten und insbesondere von erstaunlichen Beschreibungen in uralten Texten auffinden können?

Eine Fülle von Indizien aus aller Welt ist mittlerweile von vielen Forschern (Wissenschaftlern wie Laien) zusammengetragen und publiziert worden. Dieser populär als Prä-Astronautik bezeichnete Bereich wird im wissenschaftlichen Sprachgebrauch durch den von Dr. Johannes Fiebag geprägten Begriff als Paläo-SETI-Hypothese bezeichnet. Sollte sich die Idee eines vor- und frühgeschichtlichen Besuches von Ausserirdischen beweisen lassen, wird dies unweigerlich und zwangsläufig zu einer völligen Neuinterpretation unserer Geschichte führen. Umfrageergebnisse der letzten Jahre zeigen die zunehmende Tendenz in der Öffentlichkeit, sich mit derartigen Gedanken auseinanderzusetzen und einen Kontakt mit ausserirdischen Intelligenzen nicht nur in einer fernen Zukunft, sondern bereits in unserer Vergangenheit für wahrscheinlich zu halten.

Die Idee von „Paläo-SETI“ eröffnet neue Möglichkeiten, bislang rätselhafte Ereignisse unserer Vorgeschichte zu betrachten und anders als bisher einzuordnen. „Diese Theorie“, schreibt zum Beispiel der Wissenschaftsphilosoph Prof. Dr. Luis Navia von der New York University, „wirft mehr Licht auf die gesammelten Unterlagen menschlicher Frühgeschichte als manch andere, erklärende Hypothese. Mit ihr haben wir ein aussergewöhnliches Werkzeug in Händen und können so den roten Faden durch das verwirrende Labyrinth der menschlichen Entwicklung auf diesem Planeten erkennen“.

Unsere Geschichte

Die A.A.S. in ihrer heutigen Gestalt basiert auf der Ancient Astronaut Society, einer Gesellschaft, die der amerikanische Rechtsanwalt Dr. Gene Phillips 1973 gründete. Seit damals organisiert die A.A.S. viele Reisen zu archäologischen Stätten, die in der Hypothese um einen Besuch aus dem All eine Rolle spielen. Die A.A.S. veranstaltet in verschiedem Jahresrhythmus Weltkonferenzen und seit 1980 im deutschsprachigen Raum jährliche „One-day-meetings“. Die von der A.A.S. herausgegebene Zeitschrift SAGENHAFTE ZEITEN (ursprünglich ANCIENT SKIES) wandelte sich in den vergangenen 30 Jahren vom Info-Blatt zu einem professionell gestalteten Magazin, das im Zwei-Monatsrhythmus Beiträge zahlreicher Forscher auf diesem Sektor veröffentlicht.

Die A.A.S. blickt somit inzwischen auf eine Geschichte von mehr als einem Vierteljahrhundert zurück. In den vergangenen Forschungsjahren konnte eine Fülle an Indizienmaterial gesammelt und präsentiert werden. Und für die Kenner der Szene wurde immer deutlicher: Ein Besuch von ETs in der tiefen Vergangenheit der Menschheit ergibt mehr vernünftige Erklärungen als viele bisherigen Lehrmeinungen!

Was wollen wir?

Wir möchten zur Popularisierung einer Idee beitragen, die in der üblichen Wissenschaftsliteratur und -diskussion bislang nur ansatzweise zu finden ist. Wir suchen nach neuen Antworten, weil die alten weitgehend unbefriedigend sind. Nachfolgend einige Punkte, die uns als Forschungsgebiet interessieren:

  • Die Entstehung des Lebens im Universum und auf der Erde
  • Die Entstehung von Intelligenz auf der Erde
  • Die wirklichen Gründe für den Ursprung der Religionen
  • Die Ursachen global überlieferter Mythen
  • Die Götterbeschreibungen in alten Texten
  • Die Schilderungen göttlicher Strafgerichte
  • Die minutiösen Beschreibungen technischer Gerätschaften und technischer Vorgänge in alten Texten rund um die Welt
  • Die Cargokult-ähnlichen Verhaltensmuster frühgeschichtlicher Völker
  • Die erstaunlichen astronomischen und anderen Kenntnisse einfacher Stammesgemeinschaften
  • Die legendären Urgötter, „himmlischen Kaiser“ oder Urväter in den Religionen vieler Völker
  • Das Verschwinden zahlreicher religiöser und mythologischer Gestalten „in den Himmel“
  • Das Wiederkunftsversprechen derartiger Gestalten in vielen Religionen und Kulturen
  • Die in mehreren alten Texten erwähnten Zeitverschiebungseffekte
  • Die Motivation für zahlreiche unerklärliche Bauten der Antike
  • Die Entstehung religiöser Symbole und Kulte
  • Die erstaunlichen Übereinstimmungen in vorgeschichtlichen Ritzzeichnungen rund um die Welt
  • Die Symbolik von Götterfiguren und Götterdarstellungen
  • Die weltweite Anlage riesiger Scharr- und Felsbilder (die man nur aus der Luft erkennen kann)

Wir behaupten einerseits nicht, Patentlösungen für alle Fragen zu haben oder gar in jeder Hinsicht letztgültige Antworten zu besitzen. Andererseits bleibt es unbestreitbar, dass die Einbeziehung ausserirdischer Intelligenzen in unsere Vorgeschichte viele offenen Fragen befriedigend zu klären vermag.

Unsere Aufgabe

Es ist unser Ziel, einen anerkannten Beweis für ehemalige Besuche von Ausserirdischen auf unserer Erde zu erbringen. Dabei wollen wir den Grundregeln des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns folgen, uns aber nicht von bestehenden Dogmen oder Paradigmen eingrenzen lassen. Ist ein derartiger Beweis von uns oder anderen Forschern gefunden, sehen wir unsere Aufgabe darin, Verbindungen zwischen der Wissenschaft und der Öffentlichkeit herzustellen. Wir sind auch bereit, ein Institut für „Paläo-SETI“ einzurichten.

Was leisten wir?

Im Zweimonatsrhythmus geben wir die Zeitschrift SAGENHAFTE ZEITEN© heraus. Diese Publikation bringt interessante Artikel aus unserem Fachgebiet, deckt neue Querverbindungen auf und dient als Sprachrohr aller Abonnenten. SAGENHAFTE ZEITEN© wird allen A.A.S.lern zugestellt.
Alle drei Jahre organisieren wir eine Weltkonferenz. Damit ist ein internationales Forum für Wissenschaftler, Forscher, Autoren und interessierte Laien geschaffen worden. Hier werden neue Befunde und neue Interpretationen aus unserem Bereich vorgestellt und diskutiert. Zu diesen Konferenzen werden neben den A.A.S.-ForscherInnen auch die Öffentlichkeit und die internationale Presse eingeladen.
Zusätzlich werden jährliche Treffen im deutschsprachigen Raum organisiert, bei denen A.A.S.ler und alle an unserer Forschungsgesellschaft Interessierten ihre persönlichen Forschungsergebnisse vorstellen können.
Wir führen Studienreisen zu interessanten archäologischen Stätten durch. Diese Touren werden von qualifizierten A.A.S.-Fachkräften geführt. Bislang wurden viele Reisen von Erich von Däniken geleitet.
Wir organisieren themenbezogene eintägige Seminare. Hier haben A.A.S.-ForscherInnen und Interessierte die Gelegenheit, intensiv mit den neuesten Forschungsergebnissen bekannt gemacht zu werden und eigene Ideen und Vorstellungen in die Diskussion einzubringen.
Etwa alle zwei bis drei Jahre erscheint unter dem Serientitel KOSMISCHE SPUREN ein neuer Band auf dem deutschprachigen Buchmarkt, der die interessantesten Beiträge aus SAGENHAFTE ZEITEN© einem grossen Publikum näherbringt. Bislang sind vier derartige Bände erschienen. Als Herausgeber wirkt hier Erich von Däniken.
Eine eigene Homepage im Internet (http://www.sagenhaftezeiten.com) mit den DAILY NEWS (und einer sehr grossen Gratis-Datenbank bei den NEWS) gibt den jeweils aktuellen Einblick in das weltweite Geschehen, eröffnet die Möglichkeit, andere Forscher kennenzulernen, mit anderen von der A.A.S. über die Treffpunktseite zu kommunizieren oder von den Links zu verschiedenen Foren Gebrauch zu machen bzw. die jeweils neuesten Ausgaben Zeitschrift SAGENHAFTE ZEITEN© vorgestellt zu bekommen.

Redaktionsadresse:
Redaktion Sagenhafte Zeiten
A.A.S. GmbH
Postfach
CH-3803 Beatenberg
redaktion@sagenhaftezeiten.ch

Die Homepage bietet neben weiteren Features auch einen Daily News Service auf der englischen A.A.S. R.A. legendarytimes.com Page an. Beide Homepages (deutsch / englisch) zählen inzwischen zu den weltweit am häufigsten aufgerufenen Internetseiten. Die deutschsprachigen sind auch über den URL:
www.sagenhaftezeiten.com
www.sagenhaftezeiten.de
www.sagenhaftezeiten.ch
www.sagenhaftezeiten.at
zugänglich.
Jugendliche, die sich für die Thematik interessieren, finden sich auf der ebenfalls sehr vielseitig gestalteten HomePage www.jaas.de, wo Diskussionen stattfinden, gemeinsame Reisen organisiert werden u.v.m.
Schliesslich informiert die A.A.S. über Sachbücher und Multimedia von Erich von Däniken und anderen Autoren.

Interessierte können sich online via

Bibliographie auf der A.A.S. Page

oder

Bibliographie auf der daniken.com Page“ infomieren. Ein sehr reichhaltiges Angebot an internationaler Literatur und Multimedia zu Paläo-SETI, Erich von Däniken und anderen Themen mit online-Bestellmöglichkeit bieten der Bookstore der englischsprachigen A.A.S. R.A.

www.legendarytimesbooks.com

Was sind wir?

Wir sind eine Gesellschaft nach Schweizer Recht. Der Name unserer Organisation und unserer Zeitschrift ist international geschützt.
Wir sind Wissenschaftler aus vielen Fakultäten und Laien aus allen Berufen, die eine gemeinsame Idee verbindet.
Wir sind Menschen mit einem offenen und forschenden Verstand.

Was sind wir nicht?

Wir sind kein Verein mit Statuten, Vereinsabstimmungen und Wahlen.
Wir sind keine religiöse Gemeinschaft, keine Sekte und keine politische Vereinigung.

Was leisten wir nicht?

Aus Datenschutzgründen verschicken wir keine Abonnentenangaben oder Adressen.
Wir führen keine Korrespondenz über Einzelfragen. Wir leiten Ihre diesbezüglichen Fragen oder Anregungen aber gerne an die entsprechenden Fachleute weiter.
Wir verleihen keine Bücher, Videos und DVD’s.

Stimmen zur A.A.S. Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI

„Die A.A.S. erwartet nicht mehr von der Welt, als dass ihr das Recht zugestanden wird, ihre Ideen im gleichen Geiste wie die Wissenschaft verfolgen zu dürfen, und dass ihre Funde mit der gleichen respektvollen Aufmerksamkeit aufgenommen werden wie diejenigen anderer Wissenschaften.“
Prof. Dr. Pasqual Schievella, Präsident des „National Council for Critical Analysis USA“

„Es ist denkbar, dass unser Heimatplanet in der Vergangenheit von Extraterrestriern besucht wurde. Den Beweis dafür hat die A.A.S. zu liefern. Wer sonst?“
Prof. Dr. Harry Ruppe, Ordinarius für Weltraumtechnologie, Technische Universität, München, Deutschland

„Untersucht man die A.A.S.-Hypothese mit einer unvoreingenommenen und offenen Haltung, erkennt man bald, dass nichts in dieser Hypothese selbst den strengsten Regeln der Wissenschaft oder unserem Verständnis des Universums entgegensteht.“
Prof. Dr. Luis E. Navia, Lehrstuhlinhaber für Philosophie am New York Institute of Technology, New York, USA

„Die A.A.S.-Hypothese wird eine zunehmende Einwirkung auf die Gesellschaft, die Wissenschaft, die Literatur und die Kunst ausüben. Zudem trägt sie zur Lösung irdischer Probleme bei. Die Forschung nach ausserirdischer Intelligenz ist ein Anliegen, das die gesamte Menschheit betrifft.“
Dr. Vladimir Ivanovich Avinsk, Geologe, Kuibyschew, UdSSR

„Aus alt-indischen Texten lässt sich eindeutig belegen, dass die Erde in grauer Vergangenheit von Ausserirdischen besucht und beeinflusst wurde.“
Prof.Dr. Dileep Kumar Kanjilal, Ordinarius für Sanskrit und Indologie am Sanscrit College, Calcutta, Indien

„Durch die gesamte Erd- und Lebensgeschichte hindurch bis in die Zeit historischer Aufzeichnungen lassen sich die Spuren ausserirdischer Intelligenzen auf unserem Planeten deutlich machen. Es ist eine grossartige Aufgabe, jetzt, nachdem wir dies erkannt haben, die wahren Hintergründe so zahlreicher historischer Rätsel aufzuspüren und die Geschichte der Menschheit neu zu beleuchten.“
Dr. Johannes Fiebag, Geologe, Bad Neustadt, Deutschland. (1999 verstorben)

„Bislang kamen wir recht gut ohne ET’s aus. Angesichts der Fülle von literarischem und archäologischem Material, das unsere Vorfahren vor Jahrtausenden anhäuften, täten wir besser daran, uns erneut auf die ET’s einzustellen.“
Dr.h.c. Erich von Däniken, Autor von 26 Sachbüchern zur A.A.S. – Thematik, Beatenberg, Schweiz.

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