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Marsmond Phobos und die Götter aus dem All: Eine angebliche Raumstation und sogar ein „Krieg der Sterne“ um den Mars

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Marsmond Phobos und die "Götter aus dem All": Eine Raumstation und ein Krieg der Sterne? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger)
Marsmond Phobos und die „Götter aus dem All“: Eine Raumstation und ein Krieg der Sterne? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger)

Der Planet Mars regte schon immer die Fantasie der Menschen an. Nicht minder wie seine beiden kleinen Monde, die erst 1877 entdeckt wurde. Denn vor allem der Phobos genannte Mond sorgte schon vor Jahrzehnten für Spekulationen. Sogar in unter etablierten Astronomen. Denn es wurde aufgrund der seltsamen Eigenschaften des Marsmondes nicht  nur die These aufgestellt, dass er hohl und vielleicht eine Raumstation von Außerirdischen ist. Ebenso wird spekuliert, ob 1989 diese Außerirdischen für den plötzlichen Verlust einer sowjetischen Raumsonde verantwortlich waren, die Phobos erkunden sollte. Kurz vor dem Verlust habe sie mehr als seltsame Fotos von dort zur Erde gesandt.


Mars, Phobos und Deimos

Im August 1877 entdeckte der US-Astronom Asaph Hall zwei winzige Himmelskörper, die den Planeten Mars umrunden. Schnell stellte sich dabei heraus, dass es sich um Monde handelt. Sie bekamen die Namen Deimos und Phobos. Viele Daten konnte Hall damals nicht über dioe beiden neuen Himmelskörper des Sonnensystems ermitteln.

Heute wissen wir mehr über diese Trabanten des Mars, als noch 1877. Deimos, der kleinere der beiden Monde, sieht aus wie eine Kartoffel und ist nur rund 15 x 12 x 10 Kilometer winzig. Auch Phobos ist verhältnismäßig klein und unförmig. Er misst nur etwa 28 x 22 x 18 Kilometer und hat an einer Seite einen gewaltigen Einschlagskrater namens „Stickney“. Neben vielen anderen Kratern auch, die beide Monde tragen.

Mit unserem Erdmond lassen sich die unförmigen, kleinen Himmelskörper nicht vergleichen. Vielmehr wird vermutet, dass es eingefangene Asteroiden sein könnten, die aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter stammen. Auch die These, dass es Reste eines größeren Marsmondes sind, steht im Raum. Vielleicht, so eine weitere Idee, entstanden sie auch, als ein gewaltiger Einschlag auf dem Mars Material seiner Oberfläche in den Orbit schleuderte. Aus diesen Trümmern formten sich dann Phobos und Deimos.

Phobos, ein sonderbarer Mond

Schon bald nach ihrer Entdeckung 1877 sorgten beide Monde des Mars für Erstaunen. Denn verschiedene Autoren hatten zum Teil Jahrhunderte zuvor deren Existenz „vorhergesagt“. Etwa Jonathan Swift bereits 1726 in seinem berühmten Werk „Gullivers Reisen“. Swift wiederum ließ sich wahrscheinlich von dem legendären Astronom Johannes Kepler inspirieren. Dieser schrieb 1610 in „Gespräch mit dem Sternenboten“ von zwei Monden des Mars, die damals niemand kannte. Heute wird meist angenommen, dass Kepler dies vermutete, da für ihn alles im Kosmos einer gewissen „Harmonie“ folge. Da die Erde einen Mond habe und beim Jupiter damals vier Monde bekannt waren, sollte der Mars zwei besitzen.

Solche Umstände verleiten sicher zu mancherlei Spekulationen und Interpretationen. Hinzu kommt, dass beide Mars-Trabanten sehr nahe den Mars umrunden. Der Orbit von Phobos etwa liegt wenige tausend Kilometer vom Mars entfernt. Zum Vergleich: Unser riesiger Mond hat einen Abstand von rund 380.000 Kilometern. Wobei sich der Mond der Erde und der Marsmond Phobos eigentlich grundsätzlich nicht vergleichen lassen.

Derart ungewöhnliche Monde weckten natürlich schnell auch das Interesse der Raumfahrt. Vor allem der Mond Phobos. So wurden schon 1971 erste Fotos von Phobos von der US-Raumsonde „Mariner 9“ der NASA, die den Mars erkunden sollte, zur Erde gesandt.

Die Sowjets wollten zu Phobos

Überaus ehrgeizig ging später die damalige Sowjetunion die Erforschung des Mondes Phobos an. Sie schickte im Juli 1988 die Raumsonden „Phobos 1“ und „Phobos 2“ (auch „Fobos“) auf dem Weg zum Mars und zu seinem seltsamen Mond. Sie sollten nicht nur den Mond fotografieren, sondern sogar Landemodule auf ihn absetzten. Es wäre ein Triumph für die damals bereits im Umbruch befindliche UdSSR gewesen.

Soweit kam es allerdings nicht. Die erste Sonde ging bereits auf dem Weg dorthin durch einen Programmierfehler verloren, während die zweite Sonde Anfang 1989 den Mars und Phobos erreichte. Doch bevor die Sonde „Phobos 2“ endgültig vom Mars in Richtung seines Mondes Phobos fliegen und später dort ein Landegerät absetzten sollte, brach der Kontakt ab. Am 27. März 1989 ging die Sonde beim Anflug auf den Mond verloren. Bis auf 188 Kilometer (hierzu gibt es auch andere Behauptungen) konnte sie sich Phobos dabei nähren und Fotos während des Anfluges zur Erde funken. Bis der Funkkontakt abbrach.

Das sorgte bereits wenige Tage später für erste Spekulationen. Denn es tauchten Fotos der Sonde auf, die sie kurz vor dem Totalverlust zur Erde schickte. Besonders ein Foto, das einen sehr langen leuchtenden und geraden „Strich“ neben dem Mond zeigt, wurde dabei viel diskutiert. Nicht minder wie ein gigantisches Etwas von 20 Kilometern Länge und 1,5 Kilometern Breite, dass am 25. März 1989 von der Sonde über dem Mond Phobos fotografiert wurde.

Ein „Schatten“, der schnell für ein gigantisches zylindrisches Raumschiff von Außerirdischen gehalten wurde. Verschiedene Berichte in der Presse griffen das Thema der seltsamen Bilder und des Verlustes von „Phobos 2“ auf.

Ein „Krieg der Sterne“ am Mars?

Fotos von Raumfahrtmissionen, ob bemannt oder unbemannt, die UFOs zeigen sollen, sind nichts Ungewöhnliches. In diesem Fall jedoch schon. Denn 1989 erschien in den USA das Buch „Genesis Revisited“ des Prä-Astronautik-Autors Zecharia Sitchin.

Sitchin ist jener Autor, der die Idee in die Welt setzte, dass es in unserem Sonnensystem einen weiteren und bisher unentdeckten Planeten namens Nibiru gibt. Auf diesem Nibiru leben intelligente Außerirdische, die er Anunnaki nannte und die schon vor hunderttausenden von Jahren Raumfahrt betreiben konnten. Diese Anunnaki seine nicht nur auf unserer Erde gewesen, sondern auch auf dem Mars. Und wären, so Sitchin nicht nur in diesem besagten Buch, noch immer dort.

Der Mars diene den Außerirdischen als eine Art Basis oder Relaisstation für ihre Raumflüge in unserem Sonnensystem. Gleichzeitig sei der Rote Planet für diese Wesen hervorragend geeignet, um die Menschheit zu beobachten und leichter die Erde zu besuchen. Immerhin, so die Idee von Sitchin, umkreise ihre Heimatwelt Nibiru in rund 3600 Jahren die Sonne und ist hierbei die meiste Zeit weit draußen im äußeren Sonnensystem. Teilweise noch hinter Pluto. Da verkürzt eine Basis auf dem Mars die Reisezeit zu Erde gewaltig. Sofern sie nicht von Raumssonden der Menschen dort entdeckt werden, haben sie dort auch Ruhe.

Und genau das wäre 1989 beinahe durch „Phobos 2“ geschehen, behauptete Sitchin im selben Jahr in „Genesis Revisited“. Er spekulierte hierbei, dass es keine Panne der Sonde war, sondern womöglich ein „Krieg der Sterne“, wie er es nannte. Die Außerirdischen hätten absichtlich „Phobos 2“ zerstört, damit die Sowjetunion und damit die Menschheit sie dort nicht entdeckt. Allerdings konnten die dort stationiert Anunnaki dabei nicht verhindern, dass die Sonde mehr oder weniger im letzten Augenblick noch Bilder machen konnte. Eben jene, die damals für Rätselraten und Spekulationen sorgten.

Eine Weltraumbasis der Anunnaki

Der Autor Zecharia Sitchin verwies in seinem Buch unter anderem auch auf die nach dem Verlust der Sonde folgenden Berichterstattungen in Magazinen und Zeitungen. Er witterte eine Vertuschung, da in Wahrheit „Phobos 2“ von den Anunnaki mit voller Absicht zerstört wurde. „Der Beweis für die Richtigkeit meiner Vermutung, dass Mars in der Vergangenheit den Anunnaki als Raumstation gedient hat, ist erbracht“, war er in der Folge sogar sicher.

Er glaubte auch, dass die Verantwortlichen der Mission sehr wohl wussten oder zumindest ahnten, dass sich hier etwas Außerirdisches verbirgt. Darum wären die „Phobos“-Sonden auch entsprechend ausgerüstet gewesen, um diese Aliens zu finden. Außerdem ist der Mond Phobos aufgrund seiner geringen Schwerkraft und seiner Nähe zum Mars ganz ausgezeichnet als Basis für bemannte Missionen zum Mars geeignet. Das sehen tatsächlich auch etablierte Raumfahrtwissenschaftler bis heute so.

Sitchin wurde schon damals, 1989, sehr viel gelesen. Sein Buch „Genesis Revisited“ erschien in vielen Ländern als Übersetzung und in Deutsch erstmals 1991 unter dem Titel „Am Anfang war der Fortschritt“. Ab 2004 erfolgten Neuauflagen des Buches unter dem Titel „Die Hochtechnologie der Götter“. Und zwar in einem Verlag, der eine große Reichweite mit Büchern aus dem Bereich der Mysterien der Welt hat. Als bekannter Autor der Prä-Astronautik machte er so den Mythos Phobos weithin bekannt. Und doch geht dieser noch viel weiter zurück. Denn auch Sitchin verwies auf die Idee, dass der Mond Phobos es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat: Er wäre möglicherweise hohl und in Wahrheit eine riesige Raumstation.

Science-Fiction-Fans und Raumfahrt-Pioniere sind schon lange von der Idee begeistert, dass man Asteroiden als Raumstationen nutzen kann. Vielleicht sogar als riesige Raumschiffe. Selbst Hollywood hat noch 2022 mit dem Science-Fiction-Film „Moonfall“, in dem unser eigener Mond in Wahrheit eine Alien-Raumstation ist, diese Idee weiter gesponnen.

Ein hohler Mond?

Doch die Behauptung, dass Phobos hohl und vielleicht im Inneren eine Raumstation ist, kam nicht von ungefähr. Hierbei muss man jedoch immer im Hinterkopf haben, dass es sich hierbei um einen ganz anderen und wesentlich kleineren Himmelskörper handelt, der nicht mit unserem Mond vergleichbar ist.

Die Idee stammt von dem russischen Astronom Iosif Shklovsky aus der UdSSR. Ein hoch angesehener Wissenschaftler, der bis zu seinem Tode 1985 zahlreiche Auszeichnungen für seine Arbeiten bekamen. Ebenso war er Mitglied einer ganzen Reihe renommierter wissenschaftlicher Akademien und Gesellschaften und seit einigen Jahren verleiht die „Russische Akademie der Wissenschaften“ sogar einen Preis mit seinem Namen. Das Gelingen der sowjetischen Mond-Missionen „Luna 1“ und „Luna 2“ 1959 war unter anderem maßgeblich sein Verdienst durch eine von ihm entwickelte Technik zur Navigation im All.

Dieser Pionier und Vordenker der Raumfahrt scheute aber auch nicht vor unkonventionellen Ideen zurück. Außerirdische in der Vergangenheit zog er ebenso in Betracht, wie SETI. Mit dem bis heute weltbekannten und bewunderten Astronomen Carl Sagan veröffentlichte Shklovsky 1966 sogar gemeinsam das Buch „Intelligent Life in the Universe“ zu diesen Themen. Eine Pionierarbeit auch im Sinne der Prä-Astronautik, wie Ihr in diesem Mystery Files-Video HIER seht. Ein Buch, in dem sogar Themen von Zecharia Sichtin und Erich von Däniken vorweggenommen wurden.

Ein Wissenschaftler mit tadellosen Ruf und einer großartigen Karriere, was mit dieser Zusammenfassung seines akademischen Lebens unterstrichen werden sollte. Der aber dennoch die Idee in die Welt setzte, Phobos ist eine Raumstation und innen hohl.

Phobos: Eine außerirdische Raumstation?

Darauf kam Shklovsky recht früh in seiner Karriere, als er versuchte herauszufinden, warum sich der Mond Phobos jährlich um einige Zentimeter den Mars nährt. Eines Tages wird der Mond auf die Oberfläche des Mars stürzen. Sofern er vorher nicht im Orbit zerbricht.

Shklovsky war bekannt, dass die ersten Satelliten, die damals in den Erdorbit geschossen wurden, nicht ihre Umlaufbahnen halten konnten. Auch sie nährten sich wieder der Erde und kamen so vom Kurs ab. Nicht anders wie heute. Die Ursache war damals schnell gefunden und lag unter anderem an der Reibung der Satelliten mit der Erdatmosphäre. Diese hört nicht einfach abrupt auf. Noch in großen Abständen um die Erde finden sich Spuren unserer Atmosphäre, die Sonden oder Satelliten abbremsen oder ihre Bahnen stören. Je weiter von der Erde entfernt, je weniger.

Diese Tatsache übertrug Shklovsky von der Erde zum Mars und seinem Mond Phobos. Auch dort vermutete er, dass die Atmosphäre des Mars, so dünn sie auch sein mag, den Mond aus seiner Umlaufbahn lenkt. Zu seinem Erstaunen passte das aber nicht. Die Atmosphäre unseres Nachbarplaneten ist zu dünn, als das sie die gemessene Abbremsung von Phobos hätte verursachen können.

Eine andere Lösung für das Mysterium musste gefunden werden. Und Shklovsky fand sie 1959 darin, dass seine Berechnungen aufgehen würden, wenn Phobos hohl wäre. Und damit der Mond möglicherweise von einer außerirdischen Zivilisation stammt oder von ihnen als Raumstation umgebaut wurde. Vielleicht sogar von früheren Bewohnern des Mars. Denn schon damals war ein hohler Mond oder Asteroid in der etablierten Astronomie kaum vorstellbar.

Offene Wissenschaftler – damals

Darüber berichtete er unter anderem in seinem 1962 in der UdSSR erschienenen Buch „Вселенная, жизнь, разум“ beziehungsweise „Universe, Life, Mind“. Aus diesem Buch entstand 1966 zusammen mit Carl Sagen das oben genannte Werk „Intelligent Life in the Universe“, das schon damals als Standardwerk zu Thema Außerirdische galt.

Bereits 1964 nahm sich der Astronom Ernst Öpik der Phobos-These von Shklovsky in einem Beitrag im „Irish Astronomical Journal“ (vol. 6, September 1964) an, dessen Herausgeber Öpik selber war. Darin diskutierte er die Frage „ist Phobos künstlich?“ und kam zu dem Schluss, dass die Gravitation zwischen Mars und dem Mond für die Umlaufbahn verantwortlich sein könnte. Also keine Raumstation von Aliens?

In dem Buch „Intelligent Life in the Universe“ nahm Shklovsky mit Coautor Sagan das Thema „künstlicher Phobos“ in einem ganzen Kapitel 1966 erneut auf. Shklovsky diskutiert darin verschiedene Erklärungsmöglichkeiten und die Argumente der Kritiker (Öpik allerdings nicht) und verteidigt seine Hypothese. Unter anderem mit zahlreichen Berechnungen zur Umlaufbahn, Dichte des Mondes oder auch der Marsatmosphäre. Zu damaligen Stand der Forschung sei es sehr wohl möglich, das Phobos wie auch Deimos von früheren Marsbewohnern stammen könnten. So schreibt er:

Die Mehrheit der Wissenschaftler war skeptisch, eine Reaktion, die natürlich völlig verständlich ist. Es wurde jedoch kein einziges wissenschaftliches Argument gegen die Hypothese vorgebracht.“

Er verwies sogar auf einen „Artikel des amerikanischen Astronomen G. M. Clemence vom U.S. Naval Observatory in der amerikanischen Presse“, der von fehlerhaften Daten sprach. Es würde neue Phobos-Daten geben, was, wie Shklovsky schnell heraus fand, damalige Fake-News waren.

(Wissenschaftliche) Spekulationen von einst

Natürlich konnte auch Shklovsky damals nicht beweisen, dass es auf dem Mars eine längst versunken Zivilisation gab, und die Marsmonde künstliche oder hohle Körper sind. Er selber verwies auf zukünftige Forschungen und Daten aus der kommenden Raumfahrt. Doch 1966 schrieb er zu seiner Interpretation unter anderem folgendes:

Könnte Phobos tatsächlich äußerlich starr sein – aber innen hohl? Ein natürlicher Satellit kann kein hohles Objekt sein. Daher liegt die Vermutung nahe, dass Phobos – und möglicherweise auch Deimos – künstliche Satelliten des Mars sein könnten.

(…)

Die Idee, dass die Marsmonde künstliche Satelliten sind, mag auf den ersten Blick fantastisch erscheinen. Meiner Meinung nach ist sie jedoch eine ernsthafte Überlegung wert. Eine technische Zivilisation, die unserer eigenen weit voraus ist, wäre sicherlich in der Lage, massive Satelliten zu bauen und zu starten. Da der Mars keinen großen natürlichen Satelliten wie unseren Mond besitzt, wäre der Bau großer, künstlicher Satelliten für eine fortgeschrittene Marszivilisation bei ihrer Expansion in den Weltraum von relativ großer Bedeutung.

Der Start massiver Satelliten vom Mars wäre wegen der geringeren Schwerkraft auf dem Mars etwas einfacher als auf der Erde. Es ist denkbar, dass der Einfang und die Aushöhlung eines kleinen Asteroiden technisch einfacher zu bewerkstelligen ist als der Bau eines künstlichen Satelliten in der Umlaufbahn aus Material, das von der Oberfläche stammt.“

War es so, dann läge das alles schon sehr lange in der Vergangenheit. Und so lehnt er auch den „bizarren Vorschlag“ des sowjetischen Autoren F. Zigel ab. Dieser spekulierte, „dass die Marsmonde zwischen 1862 und 1877 in die Umlaufbahn gebracht wurden“. Also erst wenige Jahre vor ihrer Entdeckung 1877. Denn Zigel wunderte sich, dass die Monde nicht schon 1862 bei einer günstigen Mars-Stellung zur Erde von dem Astronomen John Herschel entdeckt wurden. Erst 15 Jahre später fand diese Hall mit einem kleineren Teleskop.

Neue Missionen, neue Bilder

All das ist Jahrzehnte her. Doch die Überzeugung, dass auf Phobos „irgendwas nicht stimmt“ ist heute noch weit verbreitet. Auch wenn als Erklärung, warum sich der Mond dem Mars immer weiter nährt, in der Astronomie allgemein akzeptiert worden zu sein scheint, dass die Gezeitenkräfte zwischen Planet und Mond dafür verantwortlich sind. Dennoch wollen Weltraumforscher auch weiterhin natürlich mehr über die Phobos (und Deimos) wissen. Erste beeindruckende Bilder von Phobos machte beispielsweise schon 1978 die NASA-Mission „Viking“, die auch zwei Landemodule auf dem Mars absetzte.

2011 wollten Russland und China mit einer Mission auf Phobos sogar landen. Unter anderem sollten Bodenproben des Mondes eingesammelt werden. Doch die Mission „Phobos-Grunt“ schaffte es nicht mal aus dem Erdorbit heraus, da ein Triebwerk versagte. Sie verglühte im Januar 2012 in der Atmosphäre.

Wesentlich erfolgreicher war die 1996 gestartete NASA-Mission „Mars Global Surveyor“ (MGS), die 11 Jahre ihre Arbeit am Mars verrichtete. Sie landete nicht, sondern erkundete den Planeten aus einem Orbit heraus, um ihn unter anderem zu kartieren. Während dieser Mission machte  MGS auch mehrfach Fotos von Phobos und seiner Oberfläche. 2003 sogar hochauflösende Aufnahmen des Mondes in nie gekannter Qualität.

Erst die 2005 gestartete und bis heute aktive NASA-Mission „Mars Reconnaissance Orbiter“ (MRO) übertraf diese Fotos zum Teil. Obwohl Phobos nicht das Ziel der Mission war, sondern der Mond der Sonde zur Orientierung diente (wie auch Deimos). Auch die 2003 zum Mars geschickte Mission „Mars Express“ (MEX) der europäischen ESA lieferte in all den Jahren immer wieder detaillierte Fotos der Marsmonde. Unter anderem in 3D und mit genauen Bahnbeobachtungen und Analysen der Monde. Immerhin plant die ESA eine Mission, die dort landen soll.

Der „Phobos-Monolith“

All diese Phobos-Bilder, ob von „Mariner“, „Viking“, MGS, MEX oder MRO, zeigen einen gewöhnlichen Asteroiden. Nichts ist zu erkennen, dass sich im inneren eine Basis oder Station von Außerirdischen befindet. Ob von einer untergegangen Mars-Zivilisation, den Anunnaki oder anderen. Wobei man aber durchaus annehmen darf, dass es einer solchen Zivilisation nicht schwer fallen dürfte entsprechenden „Eingänge“ zu tarnen. (Warum das eine Mars-Zivilisation vor Urzeiten vor Beginn der Menschheit getan haben sollte, ist eine andere Frage.)

Doch bekanntlich steht das Auge der Phantasten nie still. So auch bei den Bildern von Phobos, auf denen 1998 etwas Merkwürdiges auftauchte. Aufgenommen hatte das Foto der MGS nahe des Kraters „Stickney“ und es zeigt einen deutlich sich von der Umgebung abheben „Monolithen“. Klar erkennt man auf dem Foto, wie dieses winklig erscheinende „Fels“ einen Schatten über die Oberfläche des Mondes wirft. Was könnte das sein? Auswurf aus dem Krater „Stickney“, der mit seiner Größe das Aussehen des Mondes dominiert? Oder doch etwas Künstliches?

Beeindruckend ist zumindest die Größe des Objektes, die vom „Jet Propulsion Laboratory“ (JPL) der NASA mit rund 85 Metern Durchmesser angegeben wird. Damit wäre der „Monolith“ wohl fast 100 Meter hoch. Was dieses Gebilde auf Phobos wirklich ist, ist bisher unbekannt. Zumindest wurde es sogar zweimal fotografiert (MGS-Bilder SPS252603 und SPS255103). Seit dem wird darüber spekuliert, dass es das Werk von Außerirdischen sein könnte, wie zum Beispiel in diesem Mystery Files-Video HIER schon 2020 dargelegt.

Befeuert werden solche Ideen sicher auch durch eine angedachte Landung in der Region um den „Monolithen“. Geplant wird die Mission „Phobos Reconnaissance and International Mars Exploration“ (PRIME) von Kanada, doch es ist bisher offen, ob diese realisiert werden kann. Selbst  NASA-Astronaut Buzz Aldrin, einer der Mondfahrer von „Apollo 11“ 1969, zeigte sich in einem Interview beeindruckt von Phobos und seinem „Monolithen“, wie im oben verlinkten Video gezeigt.

Nach all den Jahrzehnten der Spekulationen und Geheimnisse der Marsmonde, vor allem um Phobos, wird es wohl noch dauern, bis wir alle seine Mysterien ergründet haben. Und wenn eines fernen Tages Menschen dort selber landen und in den Mond hinein bohren – wer weiß, was sie da finden.

Video-Auswahl zum Thema auf Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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VIDEO: Hat die NASA tatsächlich einen UFO-Crash auf dem Mars fotografiert? Kuriose Anomalie sorgt für Spekulationen um Aliens! (re-Upload/Neuschnitt)

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VIDEO: Hat die NASA tatsächlich einen UFO-Crash auf dem Mars fotografiert? Kuriose Anomalie sorgt für Spekulationen um Aliens! (Bilder: NASA / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Hat die NASA tatsächlich einen UFO-Crash auf dem Mars fotografiert? Kuriose Anomalie sorgt für Spekulationen um Aliens! (Bilder: NASA / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Immer wieder sollen auf anderen Himmelskörpern wie dem Mars oder dem Mond und sogar Asteroiden rätselhafte „Anomalien“ entdeckt und fotografiert worden sein. Sehr viele davon auf dem Mars, da bekanntlich zahlreiche Sonden und Rover unlängst unseren Nachbarplaneten erkunden und fotografieren. Ein sehr weites Feld für oft die wildesten Deutungen und Spekulationen, über die Mystery Files immer mal wieder berichtet. So wie bei einer Aufnahme des Mars von 2006. Darauf sieht man auf den ersten Blick etwas, das an ein abgestürztes, scheibenförmiges Flugobjekt erinnert, das eine „Schleifspur“ hinter sich hergezogen hat. Kann das sein, ein UFO-Crash aus dem Mars? Die Bilder, Fakten und Quellen zeige ich Euch in diesem Video vom Sommer 2019. Als neu geschnittenen re-Upload vom 15. Dezember 2021.


Anomalien, UFOs und Aliens auf Mars, Mond & Co.

Spätestens seit die Mars-Sonden „Viking“ der NASA Mitte der 1970ger Jahre in der Cydonia-Region auf dem Mars vermeintliche „Pyramiden“ und das legendäre „Marsgesicht“ fotografiert haben, suchen UFO- und Mystery-Forscher weltweit nach solchen Anomalien auf anderen Himmelskörpern. Durch die inzwischen zahlreichen Raumsonden, Rover und Lander steht bei dieser Suche auch eine Flut an Bildmaterial zur Verfügung. Und das vor allem online in oftmals nie gekannter Qualität.

So verwundet er nicht, dass in den letzten Jahrzehnten eifrige Jäger des Phantastischen unter anderem auf Fotos vom Mars immer wieder derartige Anomalien gefunden haben wollen. Dabei  handelt es sich um Strukturen oder Gebilde, die nach deren Meinung künstlich sind. Allerdings muss man bei vielen dieser vermeintlichen Eindeckungen von Mars-Anomalien mehr als nur zweimal hinsehen, um auf den Bildern überhaupt mit viel Phantasie irgendwas „komisches“ zu erkennen.

Ein abgestürztes UFO auf dem Mars?

Und doch gibt es einige wenige Bilder vom Mars, die durchaus interessant aussehen. So wie eine „Mars Reconnaissace Orbiter“-Aufnahme von Ende 2006. Auf dieser erkennt man unschwer ein scheibenförmiges oder halb-rundes Etwas, dass an ein abgestürztes „Alien-Fahrzeug“ erinnert. Inklusive einer hunderte Meter lange „Bremsspur“ des Crash im Marsboden, wie ebenso zu sehen ist. Viel wird seit dem spekuliert, oft ohne echte Quellen zu nennen oder sich die Umgebung der vermeintlichen Absturzstelle genauer anzusehen.

Mich erinnert das übrigens an eine sehr ähnliche Entdeckung via Google Earth auf Erde. Ebenfalls mit „Schleifspur“ durch den Sand mit einem „UFO“ im „STAR WARS-Look“ am Ende. Dazu findet Ihr HIER ein Video von 2016 auf Mystery Files.

Doch was mag das auf dem Mars sein? Schaut selbst in diesem Video vom 1. August 2019, das ich im Dezember 2021 für Euch mit zusätzlichen Bildmaterial neu geschnitten und hochgeladen habe.

  • Die Koordinaten des angeblichen UFO-Crash für Google Mars: 6°25’43.04″S / 76°53’53.01″W
  • Das Originalbild des „Mars Reconnaissace Orbiter“ mit der „Anomalie“ ist die NASA-Bildarchivnummer: PSP_001984_1735

Bleibt neugierig …

Video vom 28. Juli 2019 auf Mystery Files - Neuschnitt und re-Upload 15. Dezember 2021

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Mars könnte voller Leben sein! Für dessen (unverfälschte) Entdeckung ist es vielleicht bald zu spät – warnt eine SETI-Forscherin

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Der Mars könnte voller Leben sein! Für dessen (unverfälschte) Entdeckung ist es vielleicht bald zu spät - warnt eine SETI-Forscherin (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Der Mars könnte voller Leben sein! Für dessen (unverfälschte) Entdeckung ist es vielleicht bald zu spät – warnt eine SETI-Forscherin (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Der Mars ist derzeit vielfach Thema. So auch aktuell in einem Bericht in der Boulevardpresse. Dort ist zu erfahren, dass eine „Alien-Forscherin“ in einer Studie vermutet, dass der Mars „voller Leben“ sei, und „es sogar jede Menge Aliens auf dem roten Planeten geben könnte“. Reine Sensationsgier in den Überschriften, wie sich schnell herausstellt. Es geht zwar um Leben auf dem Mars, aber in einem anderen Kontext, wie Ihr es hier erfahren könnt.


Leben auf dem Mars

In meinem ersten Buch schrieb ich 1996, noch vor der Bekanntgabe angeblicher Bakterien-Hinweise in dem Mars-Meteoriten ALH 84001, zum Thema Leben auf dem Mars:

Diese ‚Bewohner‘ sind aber keine humanoiden Lebewesen, sondern, wenn überhaupt, kleinste Bakterien im Wüstenboden.

Verfasst hatte ich diese Zeilen einige Jahre zuvor Anfang der 1990er Jahre. Denn noch lebende Mikroorganismen werden seit Jahrzehnten in „biologischen Nischen“ und unter der Marsoberfläche vermutet und gesucht. Angefangen mit den Missionen „Viking“ der NASA, die 1976 auf dem Mars landeten und nach diesen Mars-Leben suchten. Jene Mission, die auch das „Marsgesicht“ erstmals aus dem Orbit heraus fotografierte.

Seit „Viking“ der NASA sind genau 45 Jahre vergangen und erstaunlicherweise wissen wir immer noch nicht, ob es auf dem Mars Leben gibt oder gab. Trotz zahlreicher weitere Missionen, Landungen und der ganzen Flotte von Rovern, die auf der Oberfläche des Mars fahren oder fuhren. Ausgestattet mit der allerneusten High-Tech, die die Menschheit zu bieten hat, suchen diese fahrenden Labore bis heute nach diesem Mars-Leben. Aktuell natürlich die Mission „Mars 2020“ mit dem Rover Perseverance”, über die ich auf diesem Blog und in Videos bei YouTube immer wieder berichtete (Link HIER).

HIER findet Ihr zum Thema Mars und auch die aktuelle Mission Videos auf meinem Kanal.

„Aliens auf dem Roten Planeten“

Die Wissenschaftler sind hartnäckig und offensichtlich sehr geduldig, bei der Beantwortung der Frage nach „Mars-Bewohnern“. Fast niemand will deren Existenz auch von Vornherein ausschließen. Ein immer wiederkehrender Streitpunkt in der Debatte ist natürlich die Frage, ob dieses Leben vor Milliarden Jahren mal existierte, ober heute noch auf dem Mars lebt. Möglich ist beides.

Davon ist auch die Astrobiologin Dr. Nathalie A. Cabrol vom „Carl Sagan Center for Research“ (CSC) am berühmten SETI-Institut überzeugt. Dort sucht man bekanntlich auf wissenschaftlichen oder „professionellen Wege“ nach außerirdischem Leben, wobei deren SETI-Projekte fraglos die medienwirksamsten sind. Also die Suche nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen mittels Radioteleskopen und anderen Technologien. Insgesamt arbeiten dort über 75 Wissenschaftler in verschiedenen Gebieten, die alle mit der Frage nach Leben im All zu tun haben. Etwa Exoplaneten, Astrobiologie oder Klimaforschung.

Cabrol ist dabei nicht irgendwer. Sie ist die Direktorin des „Carl Sagan Center for the Study of Life in the Universe“, die hunderte anerkannte Publikationen zur ihren Forschungen vorweisen kann. Die mehrfach ausgezeichnete Wissenschaftlerin konzentriert sich dabei auch auf Leben unter Extrembedienungen. Hier auf der Erde oder auch außerhalb dieses Planeten. Wie auf dem Mars. Für die Webseite „Tag24„wurde sie deshalb zu einer „Alien-Forscherin“, die „behauptet, der Mars ist voller Leben, aber nicht ans der Oberfläche“. „Aliens auf dem Roten Planeten“ oder „wenn es also auf dem Mars Außerirdische gibt“, sind nur einige der irreführenden Formulierungen bei „Tag24“.

Leben auf dem Mars schützen

Denn zur Frage nach Leben auf dem Mars veröffentlichte Cabrol in der März-Ausgabe des angesehen Magazins „Nature Astronomie“ einen Artikel. Der allerdings in der Hauptsache eindringlichen Warnungen enthält, dass wir dieses Leben schützen müssen. In diesem Beitrag, bei dem es sich nicht um eine „Studie“ handelt, steht nicht die Aussage im Vordergrund, dass der Mars voller Leben ist.

Die Erforschung der Hypothese, dass das Leben heute auf dem Mars vorhanden ist“, so Cabrol, stehe an einem entscheidenden Wendepunkt. Damit meint sie ausdrücklich die Frage nach dem Schutz der mutmaßlichen Biosphäre auf dem Mars vor Kontamination durch irdische MikroorganismenDie Uhr tickt, um unverfälschte Proben zurückzubringen, bevor Menschen die Umwelt unwiderruflich verändern“, warnt sie.

Was damit gemeint ist, ist unmissverständlich. Lander oder sogar eines Tages Menschen auf dem Mars haben theoretisch das Potential irdisches Mikro-Leben einzuschleppen. Ein Problem, dass seit Jahrzehnten diskutiert wird, auch wenn Lander auf Mond oder Mars in allen Ecken und Kanten zuvor sterilisiert werden, wie zum Beispiel in diesem Blog-Artikel HIER ausgeführt (s. a. Link HIER). Welcher Wissenschaftler will schon in einer Probe vom Mars irdische Mikroorganismen entdecken? Oder Bakterien der Erde, die sich veränderten, um in der Umgebung des Mars zu überleben?

Cabrol ist in ihrem Artikel sicher, dass der Mars vor 3,5 bis 3,9 Milliarden Jahren erdähnlich war, womit auch dort Leben entstanden sein kann. Die meisten Astrobiogen und Planetenforscher teilen diese These, für die es immer mehr Anzeichen gibt. Nur noch keine Belege. Möglich, dass es dieses Leben bis heute auf dem gesamten Planeten gibt. Vor allem unter der Oberfläche, wo ja auch der aktuelle Rover „Perseverance“ nach diesen suchen soll. Wenn erst Menschen auf dem Mars landen, so Cabrol weiter, könnte es mit dem urtümlichen Mars-Leben schnell vorbei sein. Ein kontaminierter Planet wäre die Folge.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Perseverance” und Mars-Landungen: Ist die NASA wirklich auf dem Mars – oder gibt es dort längst geheime Basen? +++ Video +++

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Ist die NASA wirklich auf dem Mars – oder gibt es dort sogar längst eine geheime Mars-Basis? (Bilder: Gemeinfrei & NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)
Ist die NASA wirklich auf dem Mars – oder gibt es dort sogar längst eine geheime Mars-Basis? (Bilder: Gemeinfrei & NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)

Der Mars ist seit der Landung des Rovers “Perseverance” der NASA Mitte Februar wieder in aller Munde. Zugleich belebte die Mission “Mars 2020” aber auch wieder eine seit Jahrzehnten kursierende Verschwörungstheorie. Diese besagt, dass in Wahrheit alles Fake sei! Niemand sei je auf dem Roten Planeten gelandet. Alle NASA-Bilder von dort sind Fälschungen und entstanden auf der Erde. Dazu im Widerspruch steht die Aussage, dass die NASA-Verschwörung viel weiter geht. Dass nämlich längst Menschen in geheimem Basen dort leben. Was mag stimmen? Alles dazu erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


(re-Post)

Die NASA auf dem Mars(?)

Am 18. Februar 2021 landetet im Rahmen der Mission “Mars 2020” der Rover “Perseverance” erfolgreich auf dem geheimnisvollen Planeten. Sagt zumindest die NASA. Details zu der Missionen findet Ihr in diesem Video HIER.

Denn schon lange wird der Weltraumorganisation der USA nachgesagt, dass sie uns alle schamlos täuscht und hinters Licht führt. In Wahrheit sei die NASA überhaupt nicht auf unserem Nachbarplaneten gelandet. Weder aktuell mit “Perseverance” noch bei früheren Missionen. All die Lander und Rover, die in der Vergangenheit seit den 1970er Jahre mit der erfolgreichen Mission “Viking” zum Mars geschickt wurden, seien Täuschungen, Fakes und Teil einer riesen Verschwörung. Inszeniert in Studios und mittels Computer manipuliert und animiert.

Andere Stimmen sehen das vollkommen anders. Sie sprechen eher vom genauen Gegenteil. Nämlich, dass die NASA (oder wer auch immer konkret) längst Menschen auf den Mars geschickt hat. Selbst geheime Basen oder Stationen auf dem Roten Planeten gäbe es schon lange, so die Behauptungen. Vielleicht arbeiten diese Menschen dort sogar mit Außerirdischen zusammen an irgendwelchen Projekten. Alles vor uns verborgen in einem streng geheimen Weltraumprogramm.

Was davon mag stimmen? Mehr dazu in diesem Video vom 8. März 2021.

Bleibt neugierig …

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Erneute Debatte und Uneinigkeit in der Kirche: Was ist wenn „Perseverance“ auf dem Mars Leben findet – oder wir eines Tages intelligentes Leben im All? (+ Video)

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Debatte und Uneinigkeit in der Kirche: Was ist wenn Perseverance auf dem Mars Leben findet - oder wir eines Tages intelligentes Leben im All? (Bilder: NASA & PixaBay / Montage: Fischinger-Online)
Debatte und Uneinigkeit in der Kirche: Was ist wenn „Perseverance“ auf dem Mars Leben findet – oder wir eines Tages intelligentes Leben im All? (Bilder: NASA & PixaBay / Montage: Fischinger-Online)

Am 18. Februar landete der neue NASA-Rover „Perseverance“ erfolgreich auf dem Mars. Die Suche nach aktuellem oder einstigen Leben auf dem Mars kann beginnen. Und vielleicht wird die Mission „Mars 2020“ der NASA tatsächlich Erfolg haben, und wir wissen bald alle, dass es Leben im All gibt. Für Naturwissenschaftler und alle Weltraum-Freunde eine enorm spannende Mission. Doch das ist sie auch für gewissen Kreise der katholischen Kirche, die sich immer wieder die Frage stellen muss, was ist, wenn es außerirdisches Leben oder sogar andere Intelligenzen im Kosmos gibt? Welche Auswirkungen hat das auf deren Lehren, den Gedanken des Jesus als Erlöser oder die Stellung der Menschheit? Dazu erschien jüngst ein aufschlussreiches Interview, dass diese Probleme deutlich macht. Und doch nur an der Oberfläche kratzt, wie Ihr hier lesen könnte. Brauch die Kirche eines Tages sogar Missionare im All?


Leben auf dem Mars – Leben überall?

Wohl in keinem Gebiet des menschlichen Geistes kann man soviel spekulieren, wie bei der Frage nach Leben im Universum, andere Zivilisationen und Aliens allgemein. Immerhin ist der Kosmos groß genug und bietet damit reichlich Platz für die kühnsten Ideen und Phantasien. Von grandiosen Science-Fiction bis zu Feststellung, das wir vollkommen alleine im All sind. Letztere Ansicht teilen wohl die wenigstens naturwissenschaftlich informierten Menschen.

Erneut steht bekanntlich wieder der Mars im Fokus der Suche nach den Aliens. Mit der Mission „Mars 2020„, über die ich bereits im Januar 2020 in diesem YouTube-Video HIER berichtete. Dieser Mars-Mission der NASA mit ihrem Rover „Perseverance“ könnte es tatsächlich gelingen zu beweisen, dass es auf dem Planeten Mars Leben gibt. Oder einstmals gab. Allerdings wurde das auch schon Mitte der 1970er Jahre von den beiden Missionen „Viking“ der NASA gesagt, die auf dem Roten Planeten erfolgreich landeten. Auch diese Lander, stationäre Labore ohne Rover, suchten nach Leben oder wenigstens Spuren von diesem. Vergeblich, wie zumeist gesagt wird.

Findet „Perseverance“ Leben auf unserem Nachbarplaneten, ändert das grundsätzlich erstmals alles. Alles in dem Sinne, dass der wissenschaftliche Beweis erfolgt ist, dass es auch außerhalb er Erde Leben gibt oder gab. Spätere Missionen könnten zusätzlich belegen, dass es auch an anderen Orten in unserem Sonnensystem Leben gibt. Etwa auf dem Jupiter-Mond Europa. Doch das ist noch Zukunftsmusik und könnte eines Tages wieder alles ändern.

Für die katholische Kirche und das Christentum mit ihren Heilslehren und biblischen Dogmen ändert die Entdeckung von Leben auf dem Mars ebenso alles. Obwohl es dort natürlich keine Alien-Zivilisationen gibt, sondern dieses Leben nur aus Mikroorganismen bestünde. Dennoch würde die Kirche vom Grundsatz her zwei Fragen stellen, die sich identisch wohl auch die Wissenschaft oder NASA stellen würden:

  1. Stammt dieses Mars-Leben ursprünglich von der Erde, oder entwickelte es sich unabhängig von unserer Welt? (Oder kommt das irdischen Leben sogar vom Mars? Denn auch das ist möglich.)
  2. Ist also Leben – auch intelligentes – der Normalfall im riesigen Kosmos, wenn schon mindestens zwei Welten in nur einem System Leben tragen oder trugen?

Mars-Leben: Ein Problem für Christen?

Hitzige Debatten werden dem Nachweis von Leben auf dem Mars folgen, die genau diese Fragen behandeln.

Naturwissenschaftler wie Exobiologen werden jubeln. Schlaue Köpfe werden wiedereinmal die Drake-Gleichung heranziehen, mit der theoretisch die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen berechnet werden kann, und neue statistische Wahrscheinlichkeiten errechnen. Immerhin kann man mit dieser Formen oder Gleichung grundsätzlich jede Anzahl von Zivilisationen im All berechnen. Von nur einer, uns hier auf der Erde, bis Millionen bewohnter Welten. Ein Nachweis von Mars-Leben macht entsprechende Berechnungen aber durchaus genauer. Schließlich sind die meisten der Faktoren der Drake-Formel reine Schätzwerte.

Als eine Art „Faustformel“ muss man immer bedenken, dass es ein gewaltiger Schritt von Mikroorganismen auf dem Mars oder einem Mond bis zur einer außerirdischen, intelligenten Spezies ist. Eine lebendige Bakterie im kargen Wüstenboden des Mars ist noch kein intelligenter Außerirdischer auf einem anderen Planeten, der vielleicht sogar in einem UFO herum fliegt.

So fragte auch das „Domradio“ aus Köln, ein vor allem in Deutschland sehr bekannter christlicher Radiosender, ob es zwischen Leben auf dem Mars und dem Christentum „ein Problem“ geben würde. In einem Interview am 24. Februar mit Dr. Christian Weidemann, dem wissenschaftlichen Mitarbeiter am Lehrstuhl für philosophisch-theologische Grenzfragen der Ruhr-Universität in Bochum. Wenn „Perseverance“ Leben finden würde, so Weidemann, würde das für den christlichen Glauben ersteinmal „gar nichts bedeuten“. Immerhin könnte es sein, „dass sich das Leben mit Meteoriten im Sonnensystem verteilt hat“. Damit hätten irdisches Leben und Mars-Leben vielleicht „einen gemeinsamen Ursprung“. Theologisch und philosophisch sei dies kein Problem für die Gläubigen der Kirche, meint Weidemann.

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Doch auch wenn sich dieses Leben unabhängig entwickelt hätte, wäre es nicht allzu problematisch. Selbst wenn dies bedeuten würde, dass „Leben im Universum relativ weit verbreitet ist“. Weidemann:

Die Verbreitung von Leben als solchem ist theologisch auch noch relativ unverdächtig. Man hätte dann vielleicht eine Erklärung, warum das Universum so groß ist.

Wenn es überall Leben gibt, kann man sagen, Gott hat vielleicht gewollt, dass es ein sehr vielfältiges Leben gibt, das sich im Universum verteilt. Aber man hätte auch ein Argument dafür, dass auch intelligentes Leben im Universum verbreiteter ist. Intelligentes Leben wirft theologisch eine Reihe von Problemen auf.

Und genau diese „Reihe von Problemen“ sind jene nach der Frage nach Erlösung, Sünde und Jesus als Erlöser dieser Aliens, die ich bereits in einem früheren Artikel HIER ausführlich diskutiert habe. War Jesus etwa auch auf anderen Planeten in Alien-Form? Auch Weidemann sieht das in seinem Interview sehr ähnlich. Er geht davon aus, dass auch außerirdische Intelligenzen „Sünder“ sind, die „erlöst“ werden müssen. Darin würden sie den Menschen ähneln:

Es gibt wenig Grund anzunehmen, dass – wenn es anderes intelligentes Leben gibt – es sich dabei nicht auch um Sünder handelt. Und wenn es sich um Sünder handelt, dann ist dieses Leben auch erlösungsbedürftig. Dann haben wir das Problem, dass nach christlicher Vorstellung Jesus Christus für die gesamte ‚Welt‘ gestorben ist.

Sündige Außerirdische

Mit „Welt“ könnte nach Weidemann „Kosmos“ gemeint gewesen sein. Dies würde bedeuten, dass Jesus Christus vor 2.000 Jahren auf irgendeinem Planeten in irgendeiner Galaxis in irgendeiner Stadt (Jerusalem) durch seine Kreuzigung das gesamte Universum erlöst hat? Wissen die Außerirdischen überhaupt davon? Denn auch Weidemann sieht die offensichtlichen Probleme mit dieser Heilslehre eines Erlösers namens Jesus. „Aber wenn der Kosmos eng besiedelt ist, wäre es sehr unwahrscheinlich, dass das Heil des gesamten Kosmos von der Erde ausgeht“, gibt er ganz richtig zu bedenken.

Nach Meinung von Weidemann sei dies ein Rückfall in den Geozentrismus. Also die Lehre, dass die Erde und damit die Menschheit der Mittelpunkt des Universums sind. Eigentlich wurde diese seit Kopernikus ad acta gelegt. Natürlich nicht bei allen Menschen und bei allen Gläubigen. Dazu später mehr. Weidemann spricht in diesem Kontext von einem „Heils-Geozentrismus“, den er für unplausibel hält, wie den eigentlich Geozentrismus an sich. Fraglos werden die meisten Mystery Files-Leser dem uneingeschränkt zustimmen. Weidemann führt aus:

Was ist mit dem Heil von Menschen, die nie von Jesus erfahren haben und zwar ohne eigene Schuld? Also entweder, weil sie zu früh gelebt haben oder weil sie an zu entfernen Stellen der Erde gelebt haben. Was ist mit der Erlösung von diesen Menschen?

Da hat die Kirche sich ja auch schon bewegt. Das heißt, dass die Kenntnis der Heiligen Schrift oder die Kenntnis des Lebens Jesu Christi wird nicht für das individuelle Heil als notwendig erachtet. Da hat man dogmatisch schon Justierungen vorgenommen. Man müsste ähnliche, vielleicht aber noch radikalere Justierungen vornehmen, wenn man tatsächlich intelligentes Leben im Universum fände, oder zumindest falls man gute Anhaltspunkte hätte, dass es sehr, sehr weit verbreitet ist im Universum.“

Erstaunliche Aussagen, die es früher in der Kirche so nicht gab. Man denke nur an die Eroberungen der Kontinente und vieler anderer Regionen der Welt im Zeichen des Kreuzes (und Schwertes). Hier wollte man mit Bibel und Schwert den „Heiden“ das Christentum lehren, um diese „zu erlösen“. Jetzt also brauch ein Mensch gar nichts mehr von Jesus und der Bibel wissen, um sein Seelenheil zu finden. Eine radikale Kehrtwende zu früheren Ansichten der Kirche.

Alien-Erlöser Jesus Christus?

Im Zuge der anstehenden ersten Mondlandungen wurde damals sogar die Frage laut, ob wir eines Tages christliche Missionare im All benötigen, um die Außerirdischen zu erlösen. Darüber berichtete ich schon 2015 in einem Video auf YouTube, das ich am Ende nochmal angefügt habe.

Zumal schon der gesunde Menschenverstand einem sagen muss: Wenn ein Mensch am Tag der Geburt von Jesus Christus stirbt, hat er seine angebliche „Erlösungslehre“ nie erfahren. Er konnte es gar nicht. Wäre dieser also „verdammt“?

Der Theologe Dr. Hannes Bräutigam sieht diese Probleme sehr ähnlich. Er schrieb seine Doktorarbeit mit dem Titel „Das Kreuz mit den Aliens“ genau zu diesen Fragen. „Nicht jedes Selbstverständnis des christlichen Glaubens ist mit außerirdischer Intelligenz vereinbar“, ist sich Bräutigam sicher. So stelle sich die fundamentale Frage, ob die Kreuzigung Jesus als Erlösung der Menschen tatsächlich der einzige Weg zur Erlösung ist oder überhaupt sein kann. Genau das ist aber die Kernlehre der katholischen Kirche. Jesus wäre dann nicht mehr der einzige Erlöser und Heilsbringer. Oder Jesus ist auch auf anderen Planeten erschienen. Oder wird es noch. Vielleicht war es auch jemand ganz anders, der diese Außerirdisches erlöst hat.

Wahrscheinlich würden einige Dogmen der kirchlichen Heilslehre, etwa die (erfundene) Erbsünde von Adam und Eva, auf anderen Welten überhaupt nicht mehr greifen, ist auch Bräutigam sicher. Immer vorausgesetzt, dass Außerirdische „Sünder“ sind …

Ein Schock für Christen?

Als 2020 Spekulationen aufkamen, dass in der Atmosphäre der Venus vielleicht Leben existiert (s. Videos HIER), berichtete auch das christliche Magazin „pro“ darüber. Befragt wurde dazu am 16. September 2020 auch der Theologe Thorsten Dietz von der Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg: „Was würde es für Christen ändern, wenn es auch anderswo Leben gäbe?“ Dietz ist sicher, dass außerirdisches Leben für Christen ein Schock wäre. Auch wenn, so führte er damals aus, es niemals zu einem Kontakt mit anderen Intelligenzen kommen würde. Das All sei zu groß, die Lichtgeschwindigkeit eine Grenze und deshalb „wird es niemals das Jahr des ersten Kontakts geben“, sagte Dietz pessimistisch. Ob er damit Recht hat, ist mehr als zweifelhaft!

Einige Gläubige werden die Sache mit intelligentem Leben im All recht einfach handhaben. Diese Außerirdischen werden in deren Augen schlicht Dämonen sein. Sie wären keine Geschöpfe Gottes, sondern Handlager des Teufels, womit man sich auch keine Gedanken machen muss, ob Jesus diese erlöst habe. So erstaunlich es klingt, aber einige Christen oder „Gläubige“ sehen das schon jetzt als Tatsache, wenn sie auf das Thema UFOs und Aliens blicken. UFOs sind dämonische Manifestationen des Satan, glauben diese. Mutmaßlich Aliens in diesen Objekten damit auch nur Dämonen des Bösen und Kreaturen, die die Menschen in die Irre leiten wollen. Erde und Mensch bleiben das Zentrum von allem. Mir selber als Autor, YouTuber und Blogger wird genau das immer vorgeworfen, da ich mich bekanntlich seit 31 Jahren mit dieser Thematik beschäftige.

Eine ganz einfache „Lehre“ dieser angeblichen Christen. Damit wäre das Thema andere Wesen im All bequem abgeschmettert und diese Menschen müssen sich keine Gedanken über ihre biblischen Lehren und Heilsversprechungen mehr machen. Oder sie sogar hinterfragen.

Video zum Thema

Video vom 28. Januar 2015 auf Mystery Files

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UFO-Crash auf dem Mars? Eine seltsame Anomalie bei „Google Mars“ +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: UFO-Crash auf dem Mars? Eine seltsame Anomalie bei Google Mars (Bilder: Google Earth / Fischinger-Online)
VIDEO: UFO-Crash auf dem Mars? Eine seltsame Anomalie bei Google Mars (Bilder: Google Earth / Fischinger-Online)

Spätestens seit die Mars-Sonden „Viking“ der NASA Mitte der 1970ger Jahre in der Cydonia-Region auf dem Mars vermeintliche „Pyramiden“ und das legendäre „Marsgesicht“ fotografiert haben, suchen UFO- und Mystery-Forscher weltweit nach solchen Anomalien. Durch die inzwischen zahlreichen Raumsonden, Rover und Lander steht bei dieser Suche auch eine Flut an Bildmaterial zur Verfügung. Und das vor allem online in oftmals nie gekannter Qualität. Mit zum Teil sehr viel Phantasie und guten Willen erkennt man auf den meisten dieser Bildern von Mars-Anomalien irgendetwas „ungewöhnliches“. Und doch gibt es einige wenige Mars-Bilder, die durchaus interessant aussehen. So wie eine Orbiter-Aufnahme von Ende 2006. Auf dieser erkennt man unschwer ein scheibenförmiges oder halbrundes Etwas, dass an wie ein abgestürztes UFO aussieht. Inklusive einer hunderte Meter lange „Bremsspur“ des UFO-Crash im Marsboden. Was mag das sein? Schaut selbst in diesem Video bei YouTube!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Spätestens seit die Mars-Sonden „Viking“ der NASA Mitte der 1970ger Jahre in der Cydonia-Region auf dem Mars vermeintliche „Pyramiden“ und das legendäre „Marsgesicht“ fotografiert haben, suchen UFO- und Mystery-Forscher weltweit nach solchen Anomalien. Durch die inzwischen zahlreichen Raumsonden, Rover und Lander steht bei dieser Suche auch eine Flut an Bildmaterial zur Verfügung. Und das vor allem online in oftmals nie gekannter Qualität.

So verwundet er nicht, dass in den letzten Jahrzehnten eifrige Jäger des Phantastischen unter anderem auf Fotos vom Mars immer wieder Anomalien gefunden haben wollen. Strukturen oder Gebilde, die nach deren Meinung künstlich sind oder sein sollen. Spuren einer untergegangen oder fremden Zivilisation, wie es heißt.

Bei vielen dieser vermeintlichen Eindeckungen von Mars-Anomalien muss man mehr als nur zweimal hinsehen, um da überhaupt mit viel Phantasie irgendwas „komisches“ zu erkennen.

Und doch gibt es einige wenige Bilder vom Mars, die durchaus interessant aussehen. So wie eine Orbiter-Aufnahme von Ende 2006. Auf dieser erkennt man unschwer ein scheibenförmiges oder halbrundes Etwas, dass an wie ein abgestürztes UFO aussieht. Inklusive einer hunderte Meter lange „Bremsspur“ des UFO-Crashs im Marsboden.

Was mag das sein? Schaut selbst!

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(Die Koordinaten auf dem Mars sind: 6°25’43.04″S / 76°53’53.01″W)

Video vom 28. Juli 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Kongress zum Marsgesicht von Dr. Detlef Hoyer im „Galileo-Park“ Lennestadt: Wissenschaftler präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse und faszinierende Eindrücke

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30. Juli 2016: Kongress "Marsgesicht" von Dr. Detlef Hoyer im "Galileo-Park" Lennestadt (Bild: NASA / Galileo-Park.de)
30. Juli 2016: Kongress „Marsgesicht“ von Dr. Detlef Hoyer im „Galileo-Park“ Lennestadt (Bild: NASA / Galileo-Park.de)

Am 30. Juli findet im Galileo-Park in den Sauerland-Pyramiden ein Themenkongress „Marsgesicht“ statt. Anlass ist das 40. Jubiläum der Entdeckung des „Marsgesichtes“, einer besonderen und bisher rätselhaften Gesteinsformation auf dem roten Planeten. Veranstalter und Referent ist der Ingenieur, Physiker und Marsforscher Dr. Detlef Hoyer. Seit Jahrzehnten forscht Hoyer zusammen mit anderen Experten am Marsgesicht sowie an der Ricci-Raumkrümmung in der Relativitätstheorie. Seine neusten Erkenntnisse schildert er eindrucksvoll im Galileo-Park. Der Themenkongress richtet sich an Fachleute, aber auch an interessierte Laien. Anhand eines 3D-Modells werden die aktuellen Forschungsergebnisse präsentiert und für jedermann eindrucksvoll nachvollziehbar.

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Pressemitteilung

Seit Jahren streitet sich die Wissenschaft über die Entstehung des „Marsgesichtes“. Viele Erklärungen stehen im Raum. Erstmals fotografiert wurde die außergewöhnliche Bergformation im Jahr 1976.

Bilder vom Mars gibt es bereits seit 1964, seit die Raumsonde Mariner 4 erste Aufnahmen aus dem Vorbeiflug zur Erde funkte. Sie hatten der Zeit entsprechend aber nur eine ähnliche Qualität wie die Fernsehbilder der Mondlandung. Nur sehr große Strukturen sind darauf erkennbar und der Name des riesigen Grabensystems Valles Marineris stammt von diesem Mars-Programm. 1971 schwenkte Mariner 9 als erster künstlicher Satellit in eine Marsumlaufbahn ein und machte Aufnahmen von der gesamten Marsoberfläche. 1976 erreichte die Raumsonde Viking I die Marsumlaufbahn und setzte am 20. Juli einen Lander auf der Marsoberfläche ab. Der Orbiter von Viking I machte weiter Aufnahmen aus der Umlaufbahn von der Marsoberfläche, um für den Lander von Viking II einen Landeplatz zu finden. Dabei wurde am 25. Juli in der Region Cydonia in den örtlichen Abendstunden ein Berg fotografiert, der bei flachem Sonnenstand durch das Spiel von Licht und Schatten den Eindruck eines Gesichts machte und seit dem Marsgesicht genannt wird.

Bis weitere Aufnahmen von diesem Berg gemacht werden konnten vergingen mehr als zwei Jahrzehnte. Weitere Aufnahmen stammen aus den Jahren 1998, 2001, 2006 und 2007. Seit nun mehr 40 Jahren gibt es eine Kontroverse, ob der Berg in der Cydonia-Region nun zufällig oder absichtlich wie ein Gesicht aussieht und wenn er nicht zufällig wie ein Gesicht aussieht, wer ihn dann bearbeitet haben könnte.

Die spärlichen weiteren vier existierenden Aufnahmen brachten keine Klärung. Sie zeigen Felsen, Abhänge und viel Geröll. Viele sind der Meinung, weil es niemanden gibt, der ihn bearbeitet haben könnte, kann er nur zufällig wie ein Gesicht aussehen oder dass er gar nicht mehr wie ein Gesicht aussieht.

Das Marsgesicht in 3D

Sind bereits Menschen auf dem Mars? (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Barbeitung L. A. Fischinger)
Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin behauptet, dass bereits Menschen auf dem Mars sind! (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)

Wenn man die alten oder die neuesten Aufnahmen betrachtet, fallen einem immer die Ränder der Abhänge auf, die teilweise kreisbogenförmig oder schnurgerade verlaufen zu scheinen. In welcher Relation stehen diese Ränder zueinander und welche Proportionen kann man feststellen? Um das zu untersuchen, wurden zwei der Bilder als Stereo-Paar zusammengesetzt und ein genaues 3D-Modell der Landschaftsformation erstellt. An dieses Modell wurden dann Linien und Kreisbögen angepasst und Proportionen bestimmt. Das Ergebnis lässt den Cydonia-Berg sehr ungewöhnlich erscheinen. Um diese und andere Phänomene rund um das „Marsgesicht“ soll es beim Themenkongress im Galileo-Park gehen. Auch das 3D-Modell wird zu sehen sein und kann mittels einer rot-grün-Brille dreidimensional erfasst werden.

Start des Themenkongresses von Dr. Detlef Hoyer ist am 30. Juli um 11.00 Uhr. Das Ende ist für 17.00 Uhr geplant. Geboten werden vier Fachvorträge zum Thema, die sich mit den 40 Jahren der Erforschung des „Marsgesichtes“ beschäftigen, mit der Erstellung des 3D-Modells, der Analyse der Proportionen des Berges und mit den Deutungen der optischen Täuschungen rund um das Phänomen „Marsgesicht“. Alle vier Vorträge werden auch von Detlef Hoyer gehalten und bauen aufeinander auf. Tickets für die Teilnahme kosten 12,- Euro im Vorverkauf und 15,- Euro an der Tageskasse. Im Preis enthalten sind auch der Besuch der aktuellen Ausstellungen und aller anderen Highlights im Galileo-Park. Weitere Informationen über den Referenten, die Veranstaltung sowie die aktuellen Ausstellungen und Events gibt es unter www.galileo-park.de. Dort können auch Tickets erworben werden.

Die Veranstaltungsinformationen in Kürze:

Veranstaltungstitel:     „3 neue Analysen und die Highlights aus 40 Jahren ‚Marsgesicht‘“

Termin:                       Samstag, 30. Juli 2016 von 10.30 bis circa 17.00 Uhr

Veranstalter:               Dr. Detlef Hoyer

Veranstaltungsort:      Show-Pyramide, Galileo-Park (Sauerland-Pyramiden, 57368 Lennestadt)

Eintritt:                         12,- Euro im Vorverkauf, 15 Euro an der Tageskasse; inkl. Galileo-Park

Einlass:                       ab 10.00 Uhr

Weitere Infos unter:    www.galileo-park.de oder www.mountains-on-mars-in-3d.net

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Die „Wikinger auf dem Mars“ waren nur ein Anfang: Die Suche nach außerirdischem Leben bei unseren Nachbarn

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Die Suche nach außerirdischem Leben - ist es gleich nebenan? (Bild: JPL/NASA)
Die Suche nach außerirdischem Leben – ist es gleich nebenan? (Bild: JPL/NASA)

Seit Jahrzehnten sucht die Menschheit intensiv und wissenschaftlich nach außerirdischem Leben in den Weiten des Universums. Der Erfolg blieb dabei bisher aus, keine Außerirdische meldeten sich – auch bei den „besten Kandidaten“ wie jüngst der Stern KIC 8462852. SETI-Forscher fanden bisher kein Signal der (intelligenten) Aliens. Doch auch in unserem eigenen Sonnensystem kreisen einige Himmelskörper, die tatsächlich Leben tragen könnten. Doch intelligentes Leben wird man in unserem solaren System nicht finden …

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Einst dachte die wissenschaftliche Community und die normale Bevölkerung, dass Planeten wie Venus oder Mars und sogar unser Mond selber Leben tragen. Intelligentes Leben sogar, mit dem man vielleicht auch in Kontakt treten könnte. Heute wissen wir dank Raumfahrt und Technik das diese außerirdischen Völker in unserem Sonnensystem nicht gibt.

Also die Hoffnung aufgeben?

Jahrzehntelang suchen Radioastronomen inzwischen nach Zivilisationen im All mit Hilfe von Radioteleskopen. Signale dieser kosmischen Völker blieben bisher aus. Durch die mediale Berichterstattung der letzten Jahre ist inzwischen auch allgemein bekannt, dass die Astronomen in scheinbar sehr naher Zukunft einen Planeten wie die Erde zu finden glauben. Ein Planet, der auch bewohnt sein könnte.

Doch die „Alien-Jäger“ an sich suchen nicht nur in den unfassbaren Weiten des Universums nach fremden Leben (und Zivilisationen). Auch die Suche nach Außerirdischen in unserem eigenen Sonnensystem ist längst nicht vom Tisch. Im Gegenteil!

Aliens in unserem Sonnensystem? Könnte sein!

Grob genommen gibt es zwei Arten von Außerirdischen:

1.: Kleinstlebewesen/Bakterien

2.: Intelligente Lebewesen

Die NASA glaubt: in 10 - 20 Jahren finden wir außerirdisches Leben (Bild: Mission zum Saturnmond Europa / NASA)
Die NASA glaubt: in 10 – 20 Jahren finden wir außerirdisches Leben (Bild: Mission zum Saturnmond Europa / NASA)

Letzteres finden wir natürlich nicht in unserem eigenen Sonnensystem, da unsere planetare Nachbarschaft dafür keine erforderlichen Bedienungen bietet. Als Ausnahme könnte man jedoch mit etwas gutem Willen den dritten Planeten von der Sonnen anführen …

Sogenannte „Exobiologen“ sind aber der Überzeugung, dass es durchaus in unserem Sonnensystem bakterielles Leben geben könnte. Zum Beispiel könnte der Mars bis heute solche Aliens beherbergen. Oder der Jupiter-Mond Europa.

Europa soll einen gewaltigen Ozean unter seiner Eisschicht besitzen, in dem es sogar komplexere Lebensformen geben könnte. Nicht nur einfache Einzeller. Selbst die glühend heiße Venus trägt vielleicht in ihren oberen Schichten der Atmosphäre Leben. Dazu gibt auch bereits erste Ideen, wie man zum Beispiel mit (unbemannten!) Biolaboren, die an Ballonen in der Vernus-Atmosphäre treiben, diese Frage untersuchen könnte.

Obwohl der Mond Europa (oder auch die Monde Io oder Ganymed) in den eisigen Bereichen des äußeren Sonnensystems seine Bahnen zieht, trägt auch dieser vielleicht Leben. Nicht nur unsere warme Erde nahe der Sonne.

Die Astrophysikerin Athena Coustenis vom „Laboratoire d’études spatiales et d’instrumentation en astrophysique“ (Paris) zum Beispiel spekuliert über Europa:

Jupiter verfügt mit Europa über einen Mond, auf dem es den größten Ozean des gesamten Sonnensystems geben dürfte. Man müsste halt einmal hin fliegen und nachsehen, ob dort etwas schwimmt.“

Tatsächlich will die europäische Weltraumorganisation ESA dieser Frage nachgehen. Die Mission „Juice“ (= „JUpiter ICy moons Explorer“) mit Kosten von fast 351 Millionen Dollar soll 2022 starten und ab 2030 am fernen Riesen-Planeten Jupiter nach außerirdischem Leben suchen.

Sind bereits Menschen auf dem Mars? (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Barbeitung L. A. Fischinger)
Seltsamer Anruf beim Radio: Angeblich sind bereits Menschen auf dem Mars! (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)

Doch auch der Mars bleibt weiter im Fokus der Forschung. Zahlreiche Missionen der NASA haben bereits nach Leben auf unserem Nachbarplanten gesucht. Angefangen mit den Lander-Missionen „Viking 1“ und „Viking 2“ der NASA Mitte der 1970er Jahre.

Es bleibt also spannend. Auch der Nachweis von winzigen Mikroben außerhalb der Erde wäre epochal. Die ganzen „könnte“, „vielleicht“ und“möglicherweise“ wären damit passé. Damit wäre ebenso belegt, dass sich Leben überall da entwickelt, wo es entsprechende Bedingen findet. Die Spekulation, dass es auch Intelligenz im All gibt, wäre damit immer wahrscheinlicher.

Die „Los Angeles Times“ zitierte zu dieser Frage bereits am 7. April 2015 die NASA-Chef-Wissenschaftlerin Ellen Stofan mit den optimistischen Worten:

Ich glaube, wir werden starke Hinweise auf Leben außerhalb der Erde im nächsten Jahrzehnt und den definitiven Beweis in den nächsten 10 bis 20 Jahren haben. Wir wissen, wo wir schauen müssen, wie wissen wie wir schauen müssen und in den meisten Fällen haben wir die Technologie.

(…)

Wir sprechen nicht von kleinen grünen Männchen. Wir sprechen über kleine Mikroben.

Persönlich vermute ich, dass jedoch zuerst eine „zweite Erde“ im All gefunden wird, bevor irgendeine Art von Leben in unserem Sonnensystem nachgewiesen werden kann. Die Vorplanungen und Dauer solcher Sonden-Missionen sind einfach zu lang. Aber wer weiß …

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Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin erzählt in der Mystery-Radio-Tratschbude „Coast to Coast“, dass sie 1979 „Menschen auf dem Mars“ gesehen habe

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Sind bereits Menschen auf dem Mars? (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Barbeitung L. A. Fischinger)
Sind bereits Menschen auf dem Mars? (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)

Als „Lars vom Mars“ – so kündigte mich Peter Kaschel beim meinem Vortrag beim Treffen der A.A.S. 2014 in Bremen an. Angeblich hatte er dabei sogar nicht ganz unrecht, denn bereits im Spätsommer 2014 berichtete eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin, dass sie 1979 bei der legendären und sehr erfolgreichen NASA-Marsmission „Viking“ tätig war und dabei mit anderen angeblichen „Zeugen“ Menschen auf dem Mars laufen sah. Nun haben auch einige deutsche Medien diese Meldung aufgegriffen, hinter der jedoch kaum mehr als ein Witz steckt.

 

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Bei Facebook wurde ich kürzlich von meinem Rätsel der Welt-Freund „Hend Rik“ auf eine Meldung im Internet aufmerksam gemacht, dass eine angebliche Ex-Mitarbeiterin der NASA behauptet habe, sie sei 1979 bei der Mission „Viking 1 & 2“ im Kontrollzentrum gewesen, und habe die Aktivitäten der Lander der „Viking“-Mission auf der Marsoberfläche beobachtet bzw. kontrolliert. Dabei jedoch habe diese Dame leibhaftige Menschen auf dem Mars herumlaufen sehen! Sechs weitere angebliche „Zeugen“ seien mit ihr im Raum gewesen, die all das ebenso gesehen hätten, bevor NASA-Vorgesetzten das verhindern und vertuschen konnten.

Das klingt sehr spannend, da seit vielen Jahren der NASA „geheime Weltraummissionen“  unterstellt werden. Bemannte Weltraumflüge nur bis zum Mond, ist nur das, was die Öffentlichkeit offiziell weiß. Während wieder andere – wie bekannt – schon die Mond-Missionen der NASA abstreiten. Erst dachte ich, dass sei ein neues Thema für meinem Mystery-Channel bei YouTube, wo bereits einige Mars-Videos online stehen. Aber da der Mars ständig mobil macht, auf dem Mars alles vermutet wird und angeblich sogar außerirdische Leichen von der NASA dort schon gefunden worden sind, reicht doch ein Posting dazu.

Spannend war die Mission „Viking“ mit ihren beiden Sonden „Viking 1“ und „Viking 2“ vor 35 Jahren ohne jeden Zweifel. Zumal damals aus dem Orbit des Mars die weltberühmten ersten Bilder des „Marsgesicht“ und der „Pyramiden“ in der Region Cydonia fotografiert wurden. Aber natürlich auch für die Astronomie/Weltraumforschung an sich. Nun aber will diese angebliche NASA-„Zeugin“ gleich Menschen auf Monitoren der NASA gesehen habe, die von dem Lander der Mission gefilmt wurden und dort oben herumgelaufen seien. Das berichtete zumindest eine Anruferin der Radiosendung „Coast to Coast„. Eine in den USA sehr bekannte Mystery-Sendung, in der auch Anruferinnen und Anrufer ihre Geschichten des Unfassbaren erzählen. So auch eine Anruferin mit Namen „Jackie“. Nachdem vor allem die „Daily Mail“ und „Metro“ diesen einige Zeit zurückliegenden Anruf der „Zeugin“ bzw. deren Story jüngst verbreitet haben, ziehen viele und auch Deutsche Medien nach.

Was die anonyme Anruferin „Jackie“ vor geraumer Zeit der Mystery-Tratschbude „Coast to Coast“ am Telefon erzählte, klingt verrückt: Bevor Vorgesetzte die angeblichen „Live-TV-Bilder“ (gab es bei „Viking“ nur nicht ….) der Mission „Viking“ abstellten, sahen sie und die anderen Personen im Raum „zwei Männer über den Horizont auf die Viking-Raumsonde zugehen“. Die NASA-Oberen hätten dann umgehend sogar, eben um alles zu vertuschen, die Monitore zugeklebt. Alles in allem eine schöne und vollkommen anonyme Unterhaltungsgeschichte, wie man glauben kann oder nicht. Aber leider nicht mehr.

Beim Anruf der „Zeugin“ und angeblich ehemaligen Mitarbeiterin der NASA-Mission habe ich mich direkt zu Beginn ihrer Geschichte gefragt, wieso sie von einem „Rover“ des „Viking“-Landers erzählt, der auf dem Mars herum gefahren sei, bevor die zwei Menschen auf dem Mars ins Bild traten?! So einen unlängst zum Standard gehörender Rover von Mars-Missionen hat es 1979 lange nicht gegeben … erst fast 20 Jahre später. Und sicher hätte die NASA einen Rover, der den Lander auf der Oberfläche verlassen würde usw., mit Sicherheit schon im Vorfeld von „Viking“ 1979 nicht verschwiegen. Eher hätte sie damit angegeben und der Konkurrenz aus der UdSSR, die in jeden Tagen viel Pech mit ihren Mars- und vor allem Venus.-Missionen hatte,  die lange Nase gezeigt …

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