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Aus Respekt vor Corona-Opfern: “UFO-Tag” in Indonesien abgesagt: Was aber steckt hinter diesem “Feiertag” im fernen Asien?

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Aus Respekt vor Corona-Opfern: "UFO-Tag" in Indonesien abgesagt (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Aus Respekt vor Corona-Opfern: “UFO-Tag” in Indonesien abgesagt (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Denkt man an einen “UFO-Tag” oder sogar “Welt-UFO-Tag” als eine Art Feiertag im Sinne der Unbekannten Flugobjekten, denkt man mit Sicherheit direkt an die USA. Doch solche Veranstaltungstage gibt es nicht nicht nur dort. Weltweit findet man diese, auch wenn nicht alle am gleichen Datum stattfinden. So auch im asiatischen Inselstaat Indonesien, wo dieser jetzt aufgrund von “Corona” ausgefallen ist. Doch dort steckt noch mehr hinter dem “indonesischen UFO-Tag”, als man es auf den ersten Blick vermutet. Was, das erfahrt Ihr hier.


Ein Tag in Zeichen der UFOs

Ein “UFO-Tag” als “Feiertag” für das UFO-Phänomen?! Vor allem Kritiker halten das nicht nur für absurd, sondern für vollkommenen Unsinn. Obwohl es in vielen Ländern der Erde solche “UFO-Tage” für die Interessierten gibt, sind diese natürlich keine wirklichen Gedenktage. Denn daran denken sicher die meisten Menschen, wenn sie von einem “Feiertag” lesen. Vielmehr sind es Tage, an denen sich Veranstaltungen rund um das Thema konzentrieren.

Tagungen, Kongresse, Vorträge und Ausstellungen sind der Kern solcher Tage. Je nach Land finden sie zu unterschiedlichen Tagen statt. Wie etwa in Japan, worüber kürzlich diese Video HIER bei Mystery Files auf YouTube online ging.

Das Bild solcher “UFO-Tage” bestimmt hierzulande natürlich der “UFO-Tag” in den USA. Wie könnte es auch anders sein? Dort gibt es grundsätzlich zwei solcher Tage – einmal der 24. Juni (UFO-Sichtung von Kennteh Arnold) und einmal der 2. Juli (UFO-Absturz von Roswell). Vor allem deutsche UFOlogen aus der kritischen Ecke sprechen hierbei von reinem Kitsch und Kommerz, da an diesen Tagen in den USA vorherrscht. Was bis zu einem gewissen Grad auch absolut zutreffend ist!

Andere Länder begehen oder feiern ihren “UFO-Tag” weniger bunt und schrill, wie die Amerikaner. Etwa Indonesien. Ein Land, dass in Sachen UFO-Forschung oder UFOs an sich wohl die wenigstens “auf dem Schirm haben”. Auch dort gibt es diesen “Gedenktag”, der hier auf den 21. Juli fällt. Und jetzt aus Respekt von den Opfern der Corona-Pandemie in ihrem Land abgesagt bzw. verschoben wurde, wie es am 22. Juli in einer Pressemitteilung aus Yogyakarta hieß.

Dass in Indonesien das UFO-Phänomen oder allgemein Weltraum-Themen eher Nebensache sind, war der Grund dafür, dass der dortige Tag der UFOs ins Leben gerufen wurde. Allerdings unter ganz anderen Voraussetzungen wie etwa in den USA, wo das Phänomen an sich oftmals gefeiert wird.

Ein “Indonesischer UFO-Tag”

In Indonesien wurde vor wenigen Jahren die “Indonesia Space Science Society “(ISSS) gegründet. Die erste Gesellschaft dort, die es sich zum Ziel gemacht hat, interdisziplinär Themen der Astronomie und des Weltalls für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Weltraumforschung, SETI oder auch das UFO-Phänomen sind Teil davon. Aus Veranstaltungen, in Vorträgen und Publikationen wollen die Wissenschaftler wie Laien der ISSS die indonesische Bevölkerung für solche Themen begeistern.

Immerhin sei das Land in Sachen Astronomie rückständig, was die ISSS-Mitglieder durch ihr Engagement ändern wollen.

Selbst eine staatliche Weltraumforschungsbehörde namens LAPAN wurde dort bereits gegründet. Sie plant den Bau eines modernen Observatorium auf einem dortigen Archipel. Die ISSS will UFO-Fans, Laien und Astronomen als ein Treffpunkt miteinander verbinden. Deshalb finden auch alljährlich Treffen statt, “bei dem Informationen ausgetauscht und Ansichten und Entwicklungen in allen Bereichen ausgetauscht werden, in denen sie tätig sind”. So VenzhaChrist, der Direktor des ISSS.

Durch die Initiative des “Indonesia UFO Network” (IUN) in Yogyakarta entstand daraus der indonesische “UFO-Tag”. Das IUN gründetet sich erst im Mai 2019 und konnte im Juli 2019 bereits landesweit Institute und Gemeinden zu einem Kongress zusammenbringen. Ein Jahr später entstand aus dem Tag der Veranstaltung der dortige “UFO-Day” am 21. Juli. Der nun ausfallen musste. Dazu Venzha Christ in einer Pressemitteilung vom 22. Juli:

Dieses Mal wurde vereinbart, es abzuschaffen, um die steigende Zahl von Covid-19-Opfern in Indonesien zu respektieren und auch an der Unterstützung der laufenden Notfall-PPKM-Periode teilzunehmen.

Man wolle den Tag 2021 nicht ganz ausfallen lassen, so Christ. Im Dezember soll dieser mit dem geplanten Astronomie- und UFO-Kongress nachgeholt werden. Sofern es die Corona-Lage in Indonesien zulässt …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Texas 1878, nahe Dallas: Die wahre Geburt der ersten “Fliegenden Unterasse”? +++ Video +++

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Texas 1878: Die wahre Geburt der “Fliegenden Unterassen” (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Texas 1878: Die wahre Geburt der “Fliegenden Unterassen” (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Das Jahr 1947 ist für jeden UFO-Forscher ein ganz besonders Jahr. Damals begann durch die UFO-Sichtung von Kenneth Arnold das moderne Zeitalter der “Fliegenden Unterassen”, der UFOs. Auch wenn es zuvor längst Berichte über unbekannte Objekt am Himmel gab, war der Mythos geboren. Doch der Begriff “Untertasse” bei der Arnold-Sichtung war nicht das erste Mal, das dieser für eine ungewöhnliche Sichtung benutzt wurde. Das geschah schon rund 70 Jahre zuvor im Jahr 1878. Eine heute fast vergessene und immer falsch zitierte UFO-Sichtung, die man sich zweimal und vor allem genauer ansehen sollte. Warum erfahrt Ihr in diesem Video.


Eine “Fliegende Unterasse” schon 1978?

Der 24. Juni 1947 ist heute in der UFO-Forschung längst ein legendären Tag. Wenn nicht sogar DER UFO-Tag überhaupt – der Anfang von allem! Der Tag X.

Denn an diesem Tag sah der Amerikaner Kenneth Arnold nahe dem Mount Rainier im US-Bundesstaat Washington seltsame Flugobjekte von seinem Flugzeug aus. Neun an der Zahl, die er sich nicht erklären konnte. Angeblich ähnelte ihre Flugbewegung Untertassen, die man über das Wasser wirft oder hüpfen lässt. Auch wenn Arnold im Nachgang seinen Bericht in Details revidierte und sich vor allem gegen den gewaltigen Pressehype nach seiner Sichtung wehrte: Der Begriff “Fliegende Untertassen” war geboren und ist nie wieder vergessen worden.

Seit Jahrtausenden werden natürlich unbekannte Flugobjekte am Himmel gesehen und beschrieben. Auch solche in Form von Scheiben. Und auch vor Arnold seiner UFO-Sichtung gab es längst Sichtungsberichte von Augenzeugen in den Medien. Doch keiner erfuhr die Aufmerksamkeit wie jener von Kenneth Arnold. Aber war er wirklich der erste UFO-Zeuge, der bei seiner Beschreibung den Begriff “Untertasse” nutze?

Nein. Rund 70 Jahre vor ihm hat jemand ganz anderes bereits das Bild “Untertasse” (Saucer) benutzt, um seine Sichtung eines “seltsamen Phänomens” zu beschreiben. Nicht als vergleichende Form – was Arnold ja auch nicht tat! – aber er tat es.

Ein heute längst vergessener UFO-Bericht aus dem Jahr 1878, der seit 70 Jahren immer mal wieder zitiert wird. Und dabei wurde seit mindestens 1950 jedes mal falsch voneinander abgeschrieben, wie Ihr in diesem YouTube-Video vom 21. Dezember 2020 erfahrt. Und obwohl Skeptiker diesen frühen “UFO-Fall” nur müde als “Unsinn” beiseite schieben wollen, ist er dennoch interessant…

Bleibt neugierig …

Video vom 21. Dezember 2020 auf Mystery Files

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Erstkontakt mit außerirdischen Zivilisationen: Was dann? Podcast der ARD Tagesschau über Außerirdische (+ Videos)

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Erstkontakt mit Außerirdischen - Was aber dann? - Podcast der ARD Tagesschau (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Erstkontakt mit Außerirdischen – Was aber dann? Podcast der ARD “Tagesschau” (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Wann finden wir Leben im All? Entweder in Form von Mikroben in unserem Sonnensystem oder sogar durch eine Erstkontakt mit Außerirdischen? Und was hätte diese Entdeckung für Folgen für die Menschheit? Wie unterschiedlich könnten diese Folgen sein – je nachdem, wie genau diese Entdeckung von Aliens aussieht? Über solche und ähnlichen Fragen berichte ich seit Jahrzehnten und offensichtlich inzwischen auch immer mehr etablierte Wissenschaftler. Nun hat auch die “Tagesschau” der ARD sich dieses Themas in einem Podcast angenommen, den ich Euch hier vorstellen möchte. Ein “Mystery-Review” mit Aussagen und Ergebnissen, die interessierte “Insider” fraglos bekannt vorkommen.


Leben im All, Außerirdische und UFOs

Sich in der Öffentlichkeit oder auch nur im Freundes- und Bekanntenkreis dazu zu bekennen, dass man sich mit Leben im All, Aliens oder außerirdische Zivilisationen beschäftigt, war bis vor einigen Jahren ein “rotes Tuch”. Im Handumdrehen wurde man von der Öffentlichkeit oder all jenen Personen, die keine Ahnung von der Materie haben, als “Spinner” stigmatisiert.

Für etablierte Wissenschaftler durchaus eine heikle Gratwanderung, da schnell der gute Ruf in Gefahr war. Schnell wurde das Thema Außerirdische oder Leben im All mit UFOs in einen Topf geworfen. Obwohl es grundsätzlich zwei vollkommen verschiedene Themen sind, worauf auf diesem Blog in den letzten Jahren immer wieder hingewiesen wurde.

Dass sich schon seit Jahrzehnten auch sogenannte ernsthafte Forscher, Institute und Organisationen mit dieser Materie beschäftigen, ist allerdings alles andere als ein Geheimnis. Nur war dies nicht im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Bis heute haben Außerirdische das Stigmata von Science-Fiction und UFOs für den Laien. Und tatsächlich ist es auch so, dass beispielsweise Astronomen und Forscher, die Leben im All oder außerirdische Zivilisationen suchen, mit UFO-Forschung nichts zu tun haben (wollen).

Eine interessante Tatsache ist dabei übrigens , dass der berühmte Astronom Dr. Carl Sagan dem Thema UFOs in den 1960ger Jahren noch anders begegnete, wie in diesem Video HIER darlegt.

Es ist in den letzten Jahren auch verstärkt zu beobachten, dass immer mehr Forscher sich öffentlich Gedanken darüber machen, wie ein Erstkontakt mit Aliens aussehen könnte. Wie Menschen und die Menschheit an sich reagieren oder wie genau dieser erste Kontakt aussehen, ablaufen und zustande kommen könnte. Was wären die Reaktionen in der Politik und hat diese Vorbereitungen für den Fall der Fälle? Welche wirtschaftlichen Auswirkungen wären denkbar und wie handelt die internationale Gemeinschaft?

Überlegungen, über die ich seit Jahrzehnten berichte. In Büchern ebenso, wie in einer Reihe Online-Beiträge. Schließlich lassen sich bei derartigen Fragestellungen die vielfältigsten Szenarien durchspielen, die durchaus nicht nur reine Spekulationen und Phantastereien sind!

Außerirdische im Mainstream

Solche Überlegungen sind seit einigen Jahren aber auch im Mainstream der Wissenschaft angekommen. Obwohl es sie schon vor Jahrzehnten gab – etwa im Rahmen diverser SETI-Projekte -, werden diese inzwischen auch in populärwissenschaftlich Büchern und TV-Dokumentationen vorgestellt und durchgespielt. Vorbei die Zeiten, in denen solche Hypothesen ein Fall für Grenzwissenschaftler, Science-Fiction-Fans, Hollywood oder UFO-Freaks waren.

Im Grunde ist der Grundtenor dabei immer identisch: Die Menschheit ist nicht vorbereitet. Die Regierung von Deutschland ebenso wenig, wie die anderer Staaten oder der UN an sich. Im Fall der Bundesrepublik ist es dabei so, dass diese auf politische Anfragen mehrfach selber betonte, keinerlei Pläne oder ähnliches für den “Ernstfall” hat, wie ich es in diesem Buch HIER 2010 aufzeigte.

Auch die “Tagesschau” der ARD hat das Thema nun für sich entdeckt. Als “Flaggschiff der Nachrichten” wurde dort am 2. Juli 2020 der PodcastErstkontakt zu Aliens? Was dann?” veröffentlicht, zum des einleitend heißt:

Mal angenommen, wir entdecken außerirdisches Leben. Wie reagieren die Menschen darauf, panisch oder neugierig? Können wir uns überhaupt verständigen? Und was, wenn uns die Aliens nicht wohlgesonnen sind? Ein Gedankenexperiment.

Zwar sind es nur “Gedankenexperimente im neuen Tagesschau-Podcast”, die passend zum “Welt-UFO-Tag” von den Journalisten Vera Wolfskämpf und Justus Kliss vom ARD-Hauptstadtstudio in Berlin veröffentlicht wurde, doch der Podcast lohnt sich auch für den Kenner der Materie. Aufgrund des Umstandes, dass in den vergangenen Jahren recht viel Material rund um dieses Thema publiziert wurde, fasst der etwa 25-minütige Podcast dieses sehr gut zusammen und spricht deshalb mit einigen Experten.

Die “Tagesschau” auf Alien-Jagd

Der Podcast beginnt mit einer imaginären “Tagesschau”-Meldung, die im Prinzip schon vieles auf dem Punkt bring. Darin heißt es, dass es ein Signal von Außerirdischen empfangen worden sei, dass nach einigen Jahren endlich decodiert werden konnte. Doch diese Botschaft sei bereits 10.000 Jahre alt, heißt es weiter, da sie aus 10.000 Lichtjahren Entfernung gekommen ist. Damit wäre für die Experten unklar, ob diese außerirdische Zivilisation überhaupt noch existiert.

Bekanntlich kann in 10 Jahrtausenden sehr viel passieren. Und sicher auch bei irgendwelchen außerirdischen Zivilisationen.

Weiter heißt es, dass sich die UN nicht einigen kann, ob die Erde eine Antwort senden soll. Die übrigens dann mit Lichtgeschwindigkeit erneut 10.000 Jahren unterwegs wäre. Die imaginäre “Tagesschau”-Sendung bemerkt auch, dass die USA nun im Alleingang eine Antwort an die Aliens schicken würden. Also für sich alleine entschied, dass sie für die Menschheit als Ganzes sprechen kann …

Nachdem der Podcast das Prinzip und die Schwierigkeiten von SETI erklärt, kommt auch der SEIT-Astronom Seth Shostak per Telefoninterview zu Wort. Erneut betont er auch hier, dass ein intelligentes Signal die “Nadel im Heuhaufen” ist, aber es seiner Meinung nach binnen der kommenden 25 Jahren entdeckt werden wird. Das Universum sei einfach zu gigantisch, so die ARD-Sendung. Irgendwo wird es sie schon geben.

Dabei verweist der Podcast auch auf die jüngst veröffentlichte Studie, nach der es theoretisch 36 außerirdische und technologische Zivilisationen allein in unserer Mischstraße geben könnte. Eine reine Zahlenspielerei, wie in diesem Video HIER auf meinem YouTube-Kanal dargelegt (s. 1. Video unten). Recht interessant ist an dieser Studie auch, dass zur Ermittlung dieser Alien-Völker wie üblich die Drake-Gleichung von Frank Drake (s. z. B. HIER) von den Wissenschaftlern herangezogen wurde.

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Eine sehr flexible Formel, wenn man so will.

Zum Beispiel ergaben Berechnungen des Astronomen Duncan Forgan von der Universität Edinburgh mit einer “verfeinerten” Version dieser Formel 2008 etwas ganz anders. Im “International Journal of Astrobiology” bzw. seiner Studie ermittelte und berechnete er die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen in unserer Galaxis mit 37.964,97. Ein “leicht” anders Ergebnis als bescheidene 36 Zivilisationen in unserer Milchstraße, wie man sieht …

Was tun, wenn Außerirdische anklopfen?

Shostak erklärt auch, wie SETI-Wissenschaftler reagieren sollen, wenn ein Alien-Signal empfangen wird. Ob das auch so ablaufen wird, bezweifelt er. Man sollte auch bedenken, dass entsprechende Pläne für SETI-Astronomen auch nur das sind: Für SETI. Für die Gesellschaft gelten diese längst nicht. Ebenso gelten auch keine entsprechenden Vorschriften oder Vorbereitungen für die Regierung der Bundesrepublik.

Diese existieren nämlich überhaupt nicht, da ein solches Szenario zu “unwahrscheinlich” sei, wie es der ARD-Podcast betont:

Für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischen Leben gibt es keine Protokolle oder Pläne.

Wie die Sendung sehr deutlich macht, ist sogar die zuständige Behörde vollkommen unklar. Die ARD-Redakteure habe regelrechtes “Ministerium-Hopping” betrieben, um überhaupt jemanden zu finden, der als Ansprechpartner zur Verfügung stand. Meiner Meinung ein eklatantes Versäumnis. Egal wie unwahrscheinlich es auch sein mag, dass Aliens hier ankommen, ein außerirdisches UFO in Deutschland abstürzt, ein Alien-Objekt entdeckt wird (auf der Erde oder außerhalb) oder eine Botschaft aus dem All empfangen wird.

Rationales Verhalten kann man von Menschen (weltweit) in Ausnahmesituationen nicht erwarten! Der Corona-Hype hat das einmal mehr beweisen. Schon hier hat die internationale Gemeinschaft sowie die Bevölkerung der Länder nicht (immer) an einem Strang gezogen. Details dazu sahen und sehen wir tagtäglich am Fernsehen.

Von Panik bis Begeisterung reicht auch laut dem Soziologen und Autor Michael Schetsche von der Universität Freiburg das Verhalten der Menschen nach dem Erstkontakt, wie er im Podcast-Interview ganz richtig erklärt.

Schetsche hat sich in mehreren Veröffentlichungen mit solchen Fragen und Szenarien befasst, weshalb er gerne als “Exosoziologe” bezeichnet wird. Wobei seine spannenden Gedankenexperimente und Veröffentlichungen fast ausschließlich auf die europäische Gesellschaft bzw. die Industrienationen Anwendung finden. Wirklich global kann einen Erstkontakt niemand annähernd seriös einschätzen, wie ich immer gerne betone.

Sie sind da!

Ob Schetsche oder wer auch immer, einige sind sich dahingehend alle, dass die Menschheit mehr als schlecht vorbereitet ist (s. a. 2. Video unten). Und dabei kommt es auch und vor allem auf die Art des Erstkontakt an, wie auch der ARD-Podcast unterstreicht. Funde von Mikroben auf dem Mars, die vielleicht seit Milliarden Jahren dort leben,  haben ein ganze anders “Gewicht”, als eine außerirdische Raumsonde, die seit 100 Jahren auf dem Mars liegt. Von physisch hier eintreffenden Außerirdischen ganz zu schweigen.

Hinzu kommt die Absicht der Aliens. Was mögen sie wollen? Wie ist die Rechtslage, wenn jemand ein Alien-Objekt zum Beispiel auf dem Mond findet, fragt sich auch Schetsche im Podcast mit der ARD. Grundsätzlich gibt er eine kompakte Zusammenfassung seines Buches “Sie sind da” wieder, das erst Anfang 2020 erschien. In dem er auch UFOs im sinne von Alien-Fahrzeugen und Prä-Astronautik-Ideen thematisiert.

Obwohl UFOs als hypothetische außerirdische Objekte unter einem Bann oder Tabu in der etablierten Astronomie stehen, werden sie von der ARD am Rande erwähnt. Nicht alle Sichtungen von UFOs seinen zu erklären, so die Journalistin Wolfskämpf, doch sei dies nicht Thema der Sendung, wie sie betont. Immerhin.

In jedem Fall sähe ein Erstkontakt mit Außerirdischen für die Menschheit übel aus, so Schetsche. Die Frage ist nur, wie übel genau? Dies richtet sich nach der Art und Weise des ersten Kontakt und damit an der Intensität dieses Ereignisses. Wobei natürlich diese Verhaltensweise nicht eins zu eins auf alle irdischen Gesellschaften, Länder, Regionen, Religionen und Gruppen zu übertragen ist.

Alles in allem ein interessanter Podcast, der in der kurzen Zeit das komplexe Thema gut darlegt. Gerichtet allerdings an den Laien, der sonst mit irgendwelchen Aliens oder der Suche nach Leben im All nichts zu tun hat. Es ist immer problematisch solche Thematiken in den Massenmedien darzustellen. Aber noch mehr Mainstream als die “Tagesschau” der ARD geht wohl nicht mehr (s. d. a. Artikel & Video HIER).

Video-Auswahl zum Thema

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Video vom 23. Juni 2020 auf Fischinger-Online

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Video vom 4. Feb. 2019 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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2. Tagung der GEgP (Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene) am 25. Juni 2016 in Erfurt: Infos, Referenten und Programm

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Am 25. Juni 2016 findet in Erfurt der 2. Kongress der GEgP statt (Bild: Ch. Wellmann / L. A. Fischinger)
Am 25. Juni 2016 findet in Erfurt der 2. Kongress der GEgP statt (Bild: Ch. Wellmann / L. A. Fischinger)

Im Sommer 2015 fand in Erfurt die erste Tagung der GEgP, der “Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene”, statt. Auch in diesem Jahr wird es einen Kongress der GEgP in Erfurt rund um die Themen Paranormale Phänomene (PSI-Phänomene), UFO-Forschung, Spuk- und Geister-Erscheinungen und die Welt des Unerklärlichen geben. Das Programm der Tagung, zahlreiche weitere Informationen rund um diese sowie detaillierte Hintergrundinformationen findet Ihr hier nun online. Zusammengefasst hat sie der Mystery-Jäger Alexander Knörr, der neben dem Parapsychogen Christian Wellmann Mitorganisator des 2. Kongresses der GEgP ist.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Alexander Knörr

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wer mich kennt weiß, dass ich schon immer meine Finger irgendwie bei der Organisation von grenzwissenschaftlichen Fachtagungen im Spiel hatte. Früher hatte ich ja auch beruflich mit der Organisation von Events zu tun und da war es schon immer von Vorteil meine Erfahrungen auch in der Organisation von derlei Tagungen mit einzubringen.

Von der reinen UFO-Tagung und Jubiläumskongressen mit internationalen Referenten bis hin zu kleineren oder größeren Vortragsevents habe ich schon viele Events ins Leben gerufen oder unterstützt.

Da liegt es als Mitglied dieses Netzwerkes nahe, dass ich auch die Tagungen der interdisziplinär agierenden GEgP (“Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene“) mit organisiere.

In diesem Jahr veranstaltet die GEgP schon das zweite Mal ihre Tagung im wunderschönen Erfurter Steigerwald. Mit dem Gasthof Schloss Hubertus in der Arnstädter Chaussee 9, 99096 Erfurt wurde eine andere Location als im letzten Jahr gewählt, die über einen ausgewiesenen Tagungsbereich und entsprechende Erfahrung bei solchen Veranstaltungen verfügt. So wird die Fischer Gastronomie den ganzen Tag die Veranstaltung unterstützen und sämtliche Tagungsgetränke wie Kaffee und alkoholfreie Getränke sind im Tagungspreis beinhaltet.

Aber was ist denn eigentlich die GEgP und was ist ihr Anliegen?

Nun, die GEgP ist kein Verein, wie es in den Grenzwissenschaften so üblich ist, sondern ein Netzwerk an grenzwissenschaftlichen Forschern, die unabhängig und ohne große vereinspolitische Hürden wirklich an ihren Themengebieten aktiv forschen und sich untereinander unterstützen und austauschen. Dabei steht der rege Austausch untereinander und interdisziplinär im Vordergrund. Denn immer wieder legen die Fakten eines grenzwissenschaftlichen Ereignisses oder Erlebnisses es nahe, dass viele verschiedene Forschungsdisziplinen ihren Anteil daran haben und durch ein Miteinander dem Phänomen vielleicht erfolgreicher auf den Grund gegangen werden kann. Beispielsweise gibt es UFO-Sichtungsfälle, deren Charakteristik auch psychologische oder parapsychologische Aspekte und physikalische Wechselwirkungen mit einbeziehen. Oder es wird an Spukorten auch immer wieder von Vorkommnissen berichtet, die auch geomantische und physikalische Beeinflussungen nahe legen. Hier müssen die Forscher aus verschiedenen Disziplinen enger zusammenarbeiten und auch Vor-Ort-Recherchen zusammen durchführen. Dies ist jedoch nur ohne die vereinspolitischen Scheuklappen möglich. Und dies versucht die GEgP mit ihrem Netzwerk und ihren Untersuchungen zu arrangieren. Der Parapsychologe Christian Wellmann ist Gründer der GEgP und hat bereits entsprechende Erfahrungen mit derlei interdisziplinären Untersuchungen sammeln können.

VIDEO: Gibt es parapsychologische Phänomene, Leben nach dem Tod und Geister? Interview mit Christian Wellmann von der GEgP
VIDEO: Gibt es parapsychologische Phänomene, Leben nach dem Tod und Geister? Interview mit Christian Wellmann von der GEgP (Bild: L. A. Fischinger)

Und aus diesem Grund sind die Tagungen der GEgP eben auch querbeet durch die Grenzwissenschaften ausgelegt. Es gibt Schwerpunkte, wie beispielsweise in diesem Jahr die Parapsychologie und die UFO-Forschung, aber trotzdem sind verschiedenste Themen dort willkommen.

Wie gesagt, ist einer der Schwerpunkte in diesem Jahr die Parapsychologie! Wer könnte dann als Referent besser geeignet sein, als Dr. Walter von Lucadou, der an der Universität Freiburg den parapsychologischen Lehrstuhl von Hans Bender übernahm, und in Freiburg die parapsychologische Beratungsstelle gründete und leitet. Von Lucadou war schon jeher Verfechter eines eigenständigen und unorthodoxen Ansatzes zur Erklärung parapsychologischer Phänomene, der eben psychologische wie physikalische Erklärungsmuster vereint. Genau die Herangehensweise, für die auch die GEgP steht. Von Lucadou gibt den Teilnehmern einen Einblick in den aktuellen Stand der parapsychologischen Forschung.

Auch die anderen Referenten stehen für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und arbeiten auch schon bei Recherchen eng miteinander.

Beispielsweise Gerhard Gröschel, der bekannt dafür ist, dass er mit Hilfe seines von ihm entwickelten Magnetfeldsensors, gekoppelt mit einer Reihe ausgeklügelter Kamerasysteme auf der Jagd nach unerklärlichen Himmelsphänomenen ist. Gröschel hat eine seiner Überwachungsstationen seit mehr als einem Jahr an dem UFO-Hotspot Hessdahlen stehen und gibt uns auf der Tagung einen exklusiven Einblick in seine Vor-Ort-Untersuchungen und die bisherigen Ergebnisse.

Der Letteraner Mystery-Forscher Lars A. Fischinger verschafft den Teilnehmern in seinem Vortrag einen Einblick in die seltsamsten Mysterien der Grenzwissenschaft und regt auch hier eine gemeinschaftliche interdisziplinäre Herangehensweise bei der Erforschung dieser Phänomene an.

ARTIKEL: Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb „STAR WARS“ direkt zum Satan führt … (Grafik: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb „STAR WARS“ direkt zum Satan führt … (Grafik: L. A. Fischinger)

Der Initiator der GEgP, Christian Wellmann, ist bekanntlich selbst in der parapsychologischen Forschung tätig und gibt gleich zwei Vorträge in Erfurt zum Besten. Als erstes widmet er sich in seinem Vortrag “Parapsychologie meets Hollywood” der immer wieder auftretenden Vermengung von realen Phänomenen und den dahinter stehenden Geschichten mit der Fiktion, die in Hollywoodfilmen daraus entsteht. Dabei werden wir teilweise bekannte, aber noch vielmehr bisher unbekannte Verbindungen gezeigt bekommen. In seinem zweiten Vortrag behandelt er den Exorzismus der Anneliese Michel und zeigt ungeschönt, was damals diesem jungen Mädchen widerfahren ist. Seine Ausführungen begleiten originale Tondokumente, die erschreckend sind! Aus diesem Grund ist dieser Teil der Tagung auch nur für ein Publikum ab 18 Jahren zugänglich!

Zu guter Letzt referiere ich selbst in meinem Beitrag “Die Wahrheit über Deutschlands UFO-Akten” über diese und meine Recherchen rund um dieses Thema, und stelle überdies noch meine spektakulärsten und besten UFO-Sichtungsfälle aus 26 Jahren aktiver Forschung vor.

Insgesamt erwartet die Teilnehmer ein höchst attraktives und informatives Programm mit komplett neuen Sichtweisen und bisher unveröffentlichtem Material!

Grenzwissenschaftlicher Kongress der GEgP 2016 in Erfurt: Flyer zum Download [hier] (Bild: Ch. Wellmann)
Grenzwissenschaftlicher Kongress der GEgP 2016 in Erfurt: Flyer zum Download [hier] (Bild: Ch. Wellmann)

Veranstaltungsort der GEgP-Tagung

Vorläufiges Programm

  • 09:00 Uhr Begrüßung
  • 09:05 Uhr Christian Wellmann und Alexander Knörr – wer sind wir und was
    wollen wir (Vorstellung der GEgP, unserer Projekte und was wir bezwecken)
  • 09:30 Uhr Gerhard Gröschel – UFO-Forschung in Hessdalen
  • 10:30 Uhr Pause
  • 10:45 Uhr Christian Wellmann – Parapsychologie meets Hollywood
  • 12:00 Uhr Mittagspause
  • 14:00 Uhr Alexander Knörr – Die Wahrheit über Deutschlands UFO-Akten und
    die besten Fälle aus 26 Jahren aktiver UFO-Forschung
  • 14:45 Uhr Pause
  • 15:00 Uhr Christian Wellmann – Besessen! – Der Exorzismus der Anneliese
    Michel – mit exklusivem Tonbandmaterial – ACHTUNG ab 18 Jahren!
  • 16:00 Uhr Pause
  • 16:15 Uhr Dr. Walter von Lucadou – Der Stand der parapsychologischen
    Forschung
  • 17:15 Uhr Diskussion mit Walter von Lucadou und Christian Wellmann
  • 17:45 Uhr Pause
  • 18:00 Uhr Lars A. Fischinger – Bizarr! Die seltsamsten Mysterien der
    Grenzwissenschaft
  • 18:45 Uhr Verabschiedung und Ende der Veranstaltung

Hotelliste

Aufruf von Lars A. Fischinger auf YouTube: Habt Ihr bereits paranormale Erfahrungen gemacht? (Bild: S. & L. A. Fischinger)
Aufruf von Lars A. Fischinger auf YouTube: Habt Ihr bereits paranormale Erfahrungen gemacht? (Bild: S. & L. A. Fischinger)

Diese Liste stellt nur eine Empfehlung dar. Wir übernehmen keine Garantie für eine Verfügbarkeit bei Buchung.

Victors Residenz Hotel Erfurt

Häßlerstraße 17

99096 Erfurt

0361/65330

www.victors.de

Pension Wegerich

Windthorststraße 29

Auch in der ehemaligen DDR gab es Mystery-Interessierte und Paranormale Phänomene. (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)
Okkulte DDR: In Ostdeutschland gab es einen „grenzwissenschaftlichen Untergrund“. Ein Forschungsprojekt zum Thema Paranormales in der DDR soll diesen jetzt aufarbeiten (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)

99096 Erfurt

0361/3457558

www.pension-wegerich.de

Carat Hotel

Hans-Grundig-Straße 40

99099 Erfurt

0361/34300

www.hotel-carat-erfurt.de/

Hotel Zumnorde am Anger

Weitergasse 26

99084 Erfurt

Videos aus der Welt des Paranormalen und Phantastischen (Bild: L.A. Fischinger / YouTube)
Videos aus der Welt des Paranormalen und Phantastischen auf dem YouTube-Kanal von Fischinger-Online (Bild: L.A. Fischinger / YouTube)

0361/56800
www.hotel-zumnorde.de/Hotel-Erfurt

Hotel Zum Bismarckturm

Am Tannenwäldchen 28

99096 Erfurt

0361/3405740

www.bismarckturm-erfurt.de

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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8. Juli 1947: Das US-Militär verkündet den Fund eines UFO: Google UK widmet dem Ereignis ein "Doodle-Online-Spiel"

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Heute vor genau 66 Jahren: In der Kleinstadt Roswell in New Mexiko in den USA wird durch das US-Militär verkündet, dass man eine “Fliegende Untertasse” gefunden habe. Diese sei auf dem Feld eines Farmers abgestürzt. Grund genugt für den Internet-Giganten “Google” dazu eines seiner legendären “Doodle” zu machen. Diesmal aber mit einem dahinter versteckten Mini-PC-Game.


Von Lars A. Fischinger

Liebe Freundinnen und Freunde! Wundert Euch nicht, wenn Ihr unter google.de dies Doodles (hier) UFO-Spiel nicht findet. Es findet sich auf der britischen Seite von “Google”, die Ihr hier findet.

Ziel des Mini-Game ist es, dass der User einen kleinen Alien helfen muss, der in mit seinem UFO abgestürzt ist und wieder in das Universum möchte. Viel Spaß.

66 Jahre Roswell also schon … die Zeit rennt.
Der diesbezügliche Welt-UFO-Tag am 2. Juli ist ja auch gerade gewesen (hier). Was mag die US-Army vor 66 Jahren dort in der Wüste von New Mexico gefunden haben? Ein Raumschiff von Außerirdischen, wie es die UFO-Seite meint (hier)? Oder nur ein Geheimprojekt der USA, wie die “konservative” Seite bzw. die USA/US-Army heute selber sagt (hier und hier)?

Auch wenn heute vor 66 Jahren die lokale Zeitung “Roswell Daily Record” unter der Schlagzeile “RAAF erbeutet fliegende Untertasse in der Gegend von Roswell” brachte und das Militär unter General Roger Ramey am gleichen Tag noch in Fort Worth zurückruderte (“Wetterballon”) – war der Grundstein eines Mythos gelegt.

Erst ab 1980 jedoch wurde dieser UFO-Fall von Roswell durch den Welt-Bestseller “Der Roswell-Zwischenfall. Die UFOs und die CIA” von Charles Berlitz und William L. Moore weltberühmt … und inspiriert bis auf den heutigen Tag zahllose Autoren in Film, Buch, Funk und Fernsehen. Doch die Enthüllungen und Aussagen zum Thema “UFO-Absturz 1947 bei Roswell” werden weniger. Der Grund ist natürlich auch die Tatsache, dass die Zeitzeugen zum Fall bzw. aus dem Ort Roswell selber sterben.

Viel Aufsehen erregte etwa auch der veröffentlichte 1995 der “Santilli-Film”, der damals in den USA auf “FOX” gezeigt wurde. Am selben Tag (28. August) zeigte ihn auch “RTL” in der Sendung “Extra” und löste spätestens damit auch in Deutschland einen Boom des Themas aus. Zu sehen soll eine Autopsie eines echten Aliens sein sowie angeblich “Wrackteile” inkl. “Schriftzeichen” (wovon übrigens auch ich eines besitze) des abgestürzten UFOs. Auch wenn inzwischen bekannt ist, dass der Film nicht echt war, ist er dennoch hin und wieder in der Diskussion (hier).

“Touristisch erschlossen” ist der Ort Roswell natürlich auch (hier und hier).

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Zum Thema

      Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”
      (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)

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      Neues zum angeblichen "Ende der UFO-Forschung" (Teil 3): Die Hintergründe der Medienente

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      Die UFO-Forschung soll ja mal wieder, so hieß es kürzlich aus Großbritannien, am Ende sein bzw. in einer Krise stecken. Während die Medien auch in Deutschland diese UFO-Tagung-Mitteilunge aus Großbritannien zum “Ende der UFOs” aufnahmen, ist es offensichtlich, dass diese Meldung schlicht eine Ente war. Die Aussage vom einem “Ende der UFOs” lösten hitzige Debatten in der UFO-Szene aus – und war (wie vermutet) nur PR. Teil 3


      Vor wenigen Tagen erschien in gleich drei auflagenstarken Zeitungen (Hamburger Abendblatt, Die Welt, Berliner Morgenpost), die Meldung, dass Ende der Ufologie sei absehbar. Wer aber behauptet das eigentlich? Und auf welcher Grundlage beruht diese Einschätzung?

      Ein Kommentar von Tobias Berg

      Ende der Ufologie?

      Wikipedia bezeichnet Ufologie als eine Protowissenschaft, die sich mit der Untersuchung und dem Studium von UFO-Sichtungen und den damit zusammenhängenden Phänomenen beschäftigt. Trotz der eventuell negativen Assoziationen die mit den Begriffen ‚Ufologie‘ und ‚Protowissenschaft‘ behaftet sind, verwende ich den Begriff dennoch als Synonym zur wissenschaftlichen UFO-Forschung, da er immer wieder in den Artikeln verwendet wird um die es hier gehen soll. Die Frage die sich an diese Begriffsklärung anschließt ist: Wie kommt die Mainstreampresse dazu das Ende dieses Wissenschaftszweiges nahezu unkritisch zu propagieren? Die Hintergründe hierzu sollen im folgenden Artikel beleuchtet werden.


      Die Artikel der ‚Welt‘, der ‚Berliner Morgenpost‘ und des ‚Hamburger Abendblattes‘ stammen alle von einem einzigen Autor und beziehen sich im wesentlichen auf eine Meldung des britischen ‚Telegraph‘. Der Telegraph zitiert in seinem Artikel einen gewissen Dave Wood, welcher als Koryphäe auf dem Gebiet der Ufologie gepriesen wird, mit den Worten: “In zehn Jahren könnte das Ganze [die Ufologie] tot sein, das Ausbleiben jeglicher bewiesener Vorkommnisse lässt die Vermutung zu, dass da draußen nichts ist“. Eine kritische Distanz und alternative Sichtweisen, wie sie in dem Artikel des Telegraph noch ansatzweise durch den ehemaligen Leiter des UFO-Büros des britischen Verteidigungsministeriums, Nick Pope, vertreten werden, lassen die hier in Deutschland erschienenen Artikel vermissen.


      Wirft man einmal einen Blick auf die Seite der ASSAP (Verband zur wissenschaftlichen Erforschung anormaler Phänomene), wird schnell deutlich, dass sich die Behauptung, die ASSAP sei die „bedeutendste Ufologen-Vereinigung“, wie es in einem der Artikel heißt, kaum halten lässt. Tatsächlich beschäftigen sich weder die ASSAP noch ihr Vorsitzender Dave Wood schwerpunktmäßig mit UFOs. Auf der Webseite heißt es: “Daves Forschungsinteressen sind Spukphänomene, Glaube an das Paranormale, Erfahrungspsychologie und photographische Anomalien.“ Nichts auf der Webseite deutet darauf hin, dass die ASSAP über eine besondere Expertise in Sachen UFO-Forschung verfügt. Auch die Behauptung des derzeitigen Präsidenten der ASSAP, Lionel Fanthorpe, im Journal ‚Anomaly‘; „König Arthur wäre ein Außerirdischer gewesen, der die Erde vor feindlichen extraterrestrischen Wesen beschützt hätte“, trägt nicht gerade zur Glaubwürdigkeit der ASSAP bei.

      Weniger Sichtungen, weniger Vereine?



      Als Begründung für die Einschätzung, der Ufologie würde ihr baldiges Ende bevorstehen, führt Wood die sinkende Rate von UFO-Sichtungen, die schwindende Anzahl der UFO-Organisationen sowie die starke Beschäftigung mit Fällen an, die weit in der Vergangenheit liegen.

      Hier stellt sich als erstes die Frage, wie die ASSAP überhaupt an UFO-Sichtungsberichte kommt. Bei der Google-Suchanfrage „wem melde ich ein UFO (who do I report a UFO to)“, taucht die ASSAP nicht auf den ersten drei Trefferseiten auf, was verdeutlicht, dass die ASSAP nicht gerade die erste Anlaufstelle für potentielle UFO-Zeugen in Großbritannien darstellen dürfte. Sollte die ASSAP neben der eigenen Datenbank noch weitere nutzen, so bleibt sie diese Information schuldig.

      Die Aussage, UFO-Sichtungen würden generell abnehmen, rief unter UFO-Forschern heftigen Widerspruch hervor. So reagierte der Direktor der größten amerikanischen UFO-Organisation MUFON, David McDonald, auf die Einschätzung Woods mit den Worten: „Die Ufologie ist lebendig und erfreut sich bester Gesundheit“. Diese Einschätzung wird von der Tatsache gestützt, dass sich UFO-Sichtungen in vielen Ländern, den USA eingeschlossen, auf einem Rekordhoch befinden. Das Mittel für 2012 beziffert MUFON mit etwa 700 Fällen im Monat. Aber auch aus anderen Ländern wie Kanada, Argentinien, Finnland und Australien wird eine vermehrte Sichtung von unidentifizierten Objekten gemeldet.

      Auch hierzulande sieht die Sache anders aus. Zur Frage ob deutsche UFO-Forscher den von Wood festgestellten Trend auch für Deutschland bestätigen könnten, erwiderte der 1. Vorsitzende der DEGUFO (Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung e.V.) gegenüber Exopolitik Deutschland: „Das UFO-Phänomen ist ein weltweites Phänomen, das nicht regional einzuordnen ist und das auch regional unterschiedlich präsent ist.
      So hatten wir in der Vergangenheit schon UFO-Wellen unabhängig voneinander in Deutschland, Belgien, den USA, Großbritannien und auch in Südamerika.
      Und zurzeit ist, das kann ich am Beispiel der DEGUFO sagen, das Thema präsenter als noch z. B. letztes Jahr. Wir haben in diesem Jahr bisher mehr als 300 Sichtungsmeldungen erhalten, obwohl wir im letzten Jahr gerade einmal um die 50 erhalten hatten. Von einem Aussterben der UFO-Forschung kann man hier sicherlich nicht sprechen.“

      Die abnehmende Anzahl der UFO-Organisationen selbst sieht David McDonald von der amerikanischen MUFON eher in einem Mangel an finanziellen Mittel begründet als in fehlenden Forschungsgegenständen oder einem schwindenden Interesse. Ein weiterer Faktor könnte hierbei der mit dem Internetzeitalter einhergehende, weit einfachere Informationsaustausch sein, der eine Mitgliedschaft in einer UFO-Forschungsgruppe nicht mehr zwingend notwendig macht, um an Informationen über das UFO-Thema zu gelangen.

      Die starke Beschäftigung mit zeitlich in der Vergangenheit liegenden Fällen hat Ursachen, die weit vielschichtiger sind, als dies auf den ersten Blick den Anschein haben mag. So ist eine Beweisführung, die auf der Freigabe von vormals geheimen Militärakten beruht, meist erst viele Jahre später über Aktenfreigaben von Dokumenten, die durch das Informationsfreiheitsgesetz (FOIA) erwirkt wurden oder das Ausscheiden von Militärpersonal aus dem aktiven Dienst möglich. Zum anderen entwickeln sich auch die älteren, gut etablierten Fälle meist durch zusätzliche Freigabe von Akten oder Aussagen zusätzlicher Zeugen weiter.

      Ein Gegenbeispiel für den von Wood prognostizierten Trend, stellt zudem die Präsentation des ehemaligen Generals der chilenischen Luftwaffe und Direktor der CEFAA (Komitee zur Untersuchung von anomalen Luftphänomenen) Ricardo Bermúdez auf einem amerikanischen Kongress 2012 dar. Bermúdez ging während seiner Präsentation auf gleich drei Fälle von aktuellen UFO-Sichtungen ein, die sich zwischen den Jahren 2010 und 2011 ereigneten. Auch die amerikanische UFO-Forschungsorganisation MUFON beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit einer aktuellen Sichtungswelle, die sich 2008 im texanischen Stephenville abspielte, und hat dazu erst kürzlich eine Analyse der Radardaten veröffentlicht. Nicht zuletzt sei angemerkt, dass mehrere Staaten erst in kürzerer Zeit staatliche UFO-Untersuchungsstellen gegründet haben, wie zum Beispiel Argentinien im Mai 2011. Längst gehen vor allem südamerikanische Länder auch Kooperationen bei der staatlichen UFO-Forschung ein, wie Chile und Uruguay. Insgesamt haben mehr als 20 Länder bereits ihre ehemals geheimen UFO-Akten freigegeben und/oder betreiben aktive Forschung.

      UFOs und journalistische Sorgfaltspflicht

      Auf eine faire und neutrale Berichterstattung der großen Medien zum UFO-Thema hofft man in Deutschland leider vergeblich. Viel zu tief scheint das Thema tabuisiert zu sein, als dass sich einmal ganz ernsthaft darüber berichten ließe. Das ‚Robertson Panel‘, quasi eine mediale Kriegserklärung gegenüber der ernsthaften UFO-Berichterstattung in den Medien, hat möglicherweise auch in Deutschland Spuren hinterlassen. So warten die erwähnten Artikel neben einem ironischen Unterton mit absurden Schlussfolgerungen und einem erkennbaren Unwillen auf, sich ernsthaft und unvoreingenommen mit der Materie auseinanderzusetzen.

      So werden beispielsweise zwei interessante Fälle von UFO-Sichtungen – ‚Rendlesham Forrest‘ 1980 und die ‚belgischen UFO-Welle’ 1989-1990 erwähnt. Dass es neben Dokumenten(1, 2), welche die Faktizität der beiden Fälle belegen, eine große Zahl von glaubwürdigen Zeugen gab, deren Aussagen zum Teil frei verfügbar sind, wird in den Artikeln aber leider unterschlagen.

      Belgische UFO-Welle

      Während der Jahre 1989-1990 sahen gleich hunderte von Augenzeugen (650 Zeugenaussagen wurden schriftlich festgehalten) über mehrere Monate hinweg große dreiecksförmige Objekte im belgischen Luftraum. Anstatt diese Fakten neutral wiederzugeben suggeriert die, in den Artikeln dargebotene Schilderung der Ereignisse durch die Überbemühung des Konjunktivs sowie des Wortes ‚angeblich’ den Leserinnen und Lesern sie hätte es hier wahrscheinlich mit einem großen Schwindel zu tun. So geht der Autor sogar soweit, die belgische Ufo-Welle von 1989-90 einem ausgedehnten Aprilscherz zuzuschreiben. Zielführender und ehrlicher wäre es gewesen, dem interessierten Leser die Aussage von Wilfried de Brouwer, dem ehemaligen Generalmajor der belgischen Luftwaffe sowie Stabschef der Luftstreitkräfte zugänglich zu machen und den Leser selbst über die Glaubwürdigkeit des Falles urteilen zu lassen.

      Werbung für Konferenz

      Vermutlich ist das ursprüngliche Statement von Dave Wood lediglich der Tatsache geschuldet, dass die ASSAP eine ihrer Konferenzen ‚Seriously Unidentified – A Summit on the Future of UFOlogy‘ promoten wollte und die auf die Pressemitteilung folgenden Schlagzeilen und Diskussionen gerne in Kauf nahm, um für die Veranstaltung zu werben. Schwerer wiegt dagegen das sich ständig wiederholende Versäumnis der Mainstreampresse, unvoreingenommen und wahrheitsgemäß über das Thema UFOs zu berichten.

      Siehe auch:

      Links:

      Zum Thema:

      Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.
      (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)

      www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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      Neues zum angeblichen "Ende der UFO-Forschung" und der angeblich 100 Prozent-UFO-Aufklärungsrate (2)

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      Die UFO-Forschung soll ja mal wieder, so hieß es kürzlich aus Großbritannien, am Ende sein. Während die Medien auch in Deutschland die PR-UFO-Tagung-Mitteilungen von dort zum Ende der UFOs aufnahmen, gab es auch UFO-Vorträge in Deutschland. “BILD Leipzig” berichtete heute kurz nach Mitternacht online darüber. Darin wird nicht nur dargelegt, dass die UFO-Forschung eigentlich am Ende sei – sondern auch, dass 100 Prozent der UFO-Meldungen zu erkären seien. Diese und andere Aussagen lösten hitzige Debatten in der UFO-Szene aus. Teil 2

      Leserbrief von Christan Czech der DEGUFO e.V., der deutschen UFO-Datenbank und der GEP e.V. an die “BILD” bzg. dieses Artikels
      (dort auch die Kommentare beachten)

      • Betr.: Ihr Artikel in der Bild Zeitung, Regionalausgabe Leipzig
      • Bez.: Webartikel: Bild beim Leipziger UFO-Kongress: Haben die noch alle Untertassen im Schrank?


      Sehr geehrte Damen und Herren,

      ich habe soeben Kenntnis von Ihrem oben genannten Artikel bekommen und komme leider nicht drum herum, einige Anmerkungen hierzu zu verfassen.

      Zunächst fällt dem sachkundigen UFO-Forscher gleich im ersten Absatz ein Fehler auf: Das UFO-Phänomen beginnt nicht erst 1947, sondern fand schon bis 21.000 v. Chr. statt. Das sog. moderne UFO-Phänomen hatte seinen Anfang am 24.06.1947, als Kenneth Arnold über dem Mt. Rainier Objekte sah, die er als fliegende Untertassen beschrieb. Dieser Fall wurde als erster großflächig presseöffentlich, weswegen man hier den Beginn des modernen UFO-Phänomens sieht. Richtig ist aber, das bereits in den Monaten zuvor UFOs gesichtet wurden.

      Die Begrifflichkeit “Fliegende Untertasse” ist ebenso falsch, veränderten sich mit fortschreitenem Phänomen auch die Formen der Objekte, exemplarisch seien die Zigarren und Dreiecke genannt. Selbst wenn die Überschrift eher scherzhaft gemeint war, unterstreicht diese nicht die seriöse Absicht der Berichterstattung.

      Eine konkrete Richtigstellung muss aber bei der Aussage Ihres Skeptikers erfolgen. Die Aussage, dass 100% aller Sichtungen erklärbar sind, ist falsch. In der seriösen UFO-Forschung wird ein Wert erreicht, der zwischen 94 und 96% pendelt. Das, was dann übrig bleibt sind Fälle, die in den Bereich Problematic UFO und Good UFO fallen. Das bedeutet, dass es sich um Fälle handelt, die derzeit nicht mit irdischen Phänomenen erklärt werden können. Gleichzeitig heißt dies aber auch, dass die Möglichkeit besteht, dass es sich um noch unbekannte, irdische Phänomene handeln kann. Eine Außerirdische Hypothese wird erst dann in Betracht gezogen, wenn die bislang unbekannten Phänomene ebenfalls ausgeschlossen werden können.

      Im Übrigen sei angemerkt, dass Ihr Skeptiker der offiziellen Statistik seines eigenen Clubs widerspricht, dort findet sich ebenfalls eine Summe, die bei über 95% liegt. Wir (die seriöse deutsche UFO-Forschung) beobachten seit einigen Jahren eine Verzerrung der Wirklichkeit hin zu diesen Aussagen, gepaart mit endlosen Angriffen auf eben diese seriöse UFO-Forschung, wie ein Blick in den Blog dieses Clubs zeigt. Aus jenem Grund haben sich im letzten Jahr alle deutschen UFO-Vereine (e.V.) hiervon distanziert. Die Begründung mit Beispielen der Arbeitsweise dieses Clubs finden Sie auf der Homepage der GEP e.V. ( http://www.ufo-forschung.de). Mittlerweile fand auf den von mir erwähnten Blog auch eine Berichterstattung über die Vorträge statt und sie wurde (wie auch nicht anders zu erwarten) nicht der Realität entsprechend dargestellt.

      Sollten Sie also das nächste Mal eine Berichterstattung über die UFO-Forschung planen, empfehle ich Ihnen, sich kompetente Ansprechpartner zu suchen, die Ihnen auch korrekte Angaben macht. Hierzu empfehle ich Ihnen die Kollegen der DEGUFO e.V., GEP e.V. und MUFON-CES e.V. Wenn Sie Informationen zum Fallgeschehen in Deutschland suchen, lege ich Ihnen die UFO-Datenbank unter http://www.ufo-datenbank.de ans Herz.

      Es ist eben nicht alles seriös, was sich als solches ausgibt, das gilt auch für die UFO-Szene.

      Viele Grüße

      Christian Czech

      Vorstandsmitlied DEGUFO e.V. und GEP e.V.
      Fallermitter DEGUFO e.V. und GEP e.V.
      Administrator UFO-Datenbank.de
      Fachbereichsleiter und Archivar Abt. UFO im DEGUFO-Archiv

      Links:

      Zum Thema:

      Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.
      (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)

      www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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      Neues zum angeblichen "Ende der UFO-Forschung" und der angeblich 100 Prozent-UFO-Aufklärungsrate (1)

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      Die UFO-Forschung soll ja mal wieder, so hieß es kürzlich aus Großbritannien, am Ende sein. Während die Medien auch in Deutschland die PR-UFO-Tagung-Mitteilungen von dort zum Ende der UFOs aufnahmen, gab es auch UFO-Vorträge in Deutschland. “BILD Leipzig” berichtete heute kurz nach Mitternacht online darüber. Darin wird nicht nur dargelegt, dass die UFO-Forschung eigentlich am Ende sei – sondern auch, dass 100 Prozent der UFO-Meldungen zu erkären seien. Diese und andere Aussagen lösten hitzige Debatten in der UFO-Szene aus.

      Leserbrief von Marius Kettmann der DEGUFO e.V. an die “BILD” bzg. dieses Artikels
      (dort auch die Kommentare beachten)

      Sehr geehrte Bild-Redaktion,
      sehr geehrte Frau Dollmeyer,

      ich habe heute im Leipziger Regionalteil von Bild.de Ihren Artikel mit dem Titel: „Bild beim Leipziger UFO-Kongress: Haben die noch alle fliegenden Untertassen im Schrank?“ gelesen und möchte Ihnen meine Meinung zu diesem nicht vorenthalten.

      Bereits in Ihrer Einleitung, ist Ihnen ein Fehler unterlaufen. Tatsächlich sah der Pilot Kenneth Arnold am 24. Juni 1947 9 fliegende Objekte im US-Staat Washington, die er nicht identifizieren konnte. Durch seine Beschreibung des Flugmusters, nicht wie oft fälschlicherweise behauptet der Objektform, war er zwar in gewisser Weise der „Schöpfer“ des Begriffs „Fliegende Untertasse“, jedoch nicht der erste Sichter unidentifizierter fliegender Objekte.

      Das UFO-Phänomen entstand nicht, wie von Ihnen beschrieben, in der Nachkriegszeit. Zusammenfassungen von Wissenschaftlern wie Dr. Jacques Vallée zeigen, dass es UFO-Sichtungen in allen Menschheitsepochen gab.

      Ihre Aussage, dass die „Untertassen-Forscher“, wie sich übrigens die Untersucher des UFO-Phänomens nicht bezeichnen, in einer Krise stecken, ist zu ungenau und zu pauschalisierend. Er betrifft in erster Linie eine UFO-Forschungsvereinigung in Großbritannien und bezieht sich in deren Äußerungen, auf die geeigneten Methoden der Erfassung, Untersuchung und Auswertung von eingehenden Sichtungsmeldung und der Verifizierung von Erklärungshypothesen. Diese Aussage ist nicht unisono auf andere Vereinigungen zu übertragen und auch nicht auf das Phänomen oder seine Erforscher.

      In einem weiteren Absatz kommen Sie zu der falschen Aussage, dass der anerkannte Diplom-Physiker Illobrand von Ludwiger UFO-gläubig wäre. Diese Aussage zeigt allenfalls öffentlich vorherrschende Fehlurteile zum Untersuchungsobjekt, die jedoch an der Realität vorbeigehen. In einem Falle der „Gläubigkeit“, müssten sie bei anderen Forschern z.B. zu folgenden Aussagen gelangen: „Der Blitz-und-Donner-gläubige Jörg Kachelmann…“, „Der Sonnen-gläubige Stephen Hawking…“ oder „Der verstorbene Sternen-gläubige Carl Sagan…“. Dem Subjekt UFO kann nicht mit einer Glaubenseinstellung begegnet werden. Da es sich um eine neutrale Abkürzung handelt, welche vom Geheimdienst der US-amerikanischen Luftwaffe, Air Force Intelligence Agency (ATIC), in den 1950er Jahren entwickelt wurde. Diese Abkürzung steht für: „Unidentified Flying Object“ – auf Deutsch: „Unidentifiziertes Flugobjekt“. Sämtliche Meldungen die bei UFO-Vereinigungen eingehen, von Objekten die im Luftraum von Personen beobachtet wurden und die von diesen Personen nicht erklärt werden können, sind sogenannte UFOs im weiteren Sinne (UFOs i.w.S.). Diese Meldungen enthalten nichts, woran man glauben kann oder müsste. Der Begriff des Glaubens hat bei der wissenschaftlichen Untersuchung keine Relevanz. Die Titulierung „UFO-gläubig“ hätte dann auch die Untersucher der US Air Force getroffen, die gerade aus wissenschaftlichen Gründen diese neutrale Definition eingeführt hatte. Die Fälle die auch nach der Untersuchung durch UFO-Forscher und Wissenschaftler keine Aufklärung finden, werden UFOs im engeren Sinne (UFOs i.e.S.) genannt. Diese Fälle haben jedoch ebenfalls nichts mit Glauben zu tun. Lediglich die Personen, die hinter den unidentifizierten Fällen bestimmte Erklärungsthesen postulieren, können an diese nur „glauben“ bis diese Thesen durch wissenschaftliche Untersuchungen verifiziert oder falsifiziert wurden. Reine UFO-Sichtungen und die Behandlung nach genau dieser Definition haben mit Glauben jedenfalls nichts zu tun.

      Die von Ihnen gebrachte Aussage, dass Illobrand von Ludwiger nur „alte Zeitungsartikel, CIA-Berichte aus den 1950ern und krakelige Zeichnungen“ präsentiert, ist nicht vollzählig. Neben den von ihnen genannten bildlichen Darstellungsformen, wurden auch Radaraufnahmen gezeigt. Diese sind von der militärischen Luftraumüberwachung zur Verfügung gestellte offizielle, von Radargeräten gespeicherte Flugbewegungen, die keinem bekannten Auslöser zugeordnet werden konnten. Die meist mit sehr großer Sorgfalt und Detailtreue angefertigten Objektskizzen als „krakelig“ zu bezeichnen, mag Ihre subjektive Meinung wiederspiegeln, hat aber in einem neutralen journalistischen Beitrag nichts zu suchen.

      Die größten Falschaussagen kommen jedoch von dem von Ihnen zitierten „Skeptiker“ Jens Lorek, die Sie scheinbar ohne nähere Prüfung übernommen haben. Bei Herrn Lorek, der in keinem der drei in Deutschland ehrenamtlich betriebenen und im Vereinsregister eingetragenen gemeinnützigen Vereinen zur UFO-Forschung, namentlich DEGUFO, GEP und MUFON-CES, Mitglied ist und somit an der Erforschung des Phänomens gar nicht beteiligt ist, handelt es sich offenbar um den einzigen Menschen auf der Welt, der hundert Prozent aller UFO-Sichtungen aufklären kann. Es gibt unterschiedliche Aufklärungsquoten von UFOs i.w.S. – meist liegen diese zwischen 80 und 95 Prozent. Keine der staatlich/wissenschaftlich geführten UFO-Studien in den USA, der ehemaligen Sowjetunion und Frankreich, keine der staatlich/militärisch geführten UFO-Untersuchungen z.B. in den USA, Frankreich, Großbritannien und keine der weltweit aktiven privaten UFO-Untersuchungsgruppen, konnte eine hundertprozentige Aufklärungsquote erreichen. Bei allen blieben und bleiben stets Fälle übrig, die zu UFOs i.e.S. werden. Mehr noch, gerade Fälle in denen sich die Objekte besonders nah an den Zeugen befanden und in denen die Zeugenanzahl besonders groß war, gibt es oft keine natürliche Erklärung.

      Um was es sich bei UFOs i.e.S. handelt bzw. um was es sich nicht handelt, lässt sich von Niemandem genau sagen. An dem Punkt, an welchem ein Objekt identifiziert ist, wird es zum IFO und bleibt kein UFO mehr. Wenn Herr Lorek aussagt, dass er alles irdisch erklären kann (womit er wahrscheinlich meint ohne exotische Ursachen), dann ist dies wissenschaftlich gesehen genauso unhaltbar, wie die Aussage von Personen, die UFOs als außerirdische Raumschiffe identifizieren. Die klare Aussage ist: das man im Moment nicht sagen kann, um was es sich bei UFOs i.e.S. handelt. UFO ist kein Synonym für außerirdische Flugobjekte. Das dies scheinbar in der deutschen Skeptiker-Szene auch im Jahre 2012 noch nicht durchgedrungen ist, ist äußerst kritisch zu sehen. Hingegen der wissenschaftlich orientierten UFO-Forschung in den Vereinen DEGUFO, GEP und MUFON-CES, in welchem keine Aussagen über die Herkunft von UFOs i.e.S. getätigt wird, scheint Herr Lorek, der sich selbst „Alien-Anwalt“ nennt, keine kritische Trennung seiner eigenen Meinung vom tatsächlichen Untersuchungsobjekt vornehmen zu können.

      Die Aussage es gebe nichts Neues, ist ebenso falsch. Allein der DEGUFO wurden im Jahr 2012 ca. 300 Sichtungen gemeldet, was immerhin ca. eine Meldung pro Tag bedeutet.

      Ihre Umfrage hat ebenfalls den Kern der UFO-Forschung komplett verfehlt, weil Sie UFOs als Synonym für außerirdische Raumschiffe verwenden, was wissenschaftlich nicht haltbar ist.

      Ich nehme nicht an, dass Sie meinen Leserbrief veröffentlichen werden, da die gesamte Darstellung des Themas in Ihrem Bild.de Beitrag scheinbar bewusst in eine falsche Ecke gerückt werden sollte, jedoch möchte ich an ihre journalistische Sorgfaltspflicht appellieren, in der es unter anderem heißt: „Bei Konflikten sind die Positionen beider Seiten darzustellen.“ Gerade bei kontroversen Themen, sollten und können Sie sich nicht auf Aussagen einzelner Verlassen, sondern sollten bewusst investigativ vorgehen. Warum Sie sich, obwohl Sie die Möglichkeit besaßen, mit keinem der Referenten unterhielten, bleibt mehr als fraglich.

      Sollten Sie sich hingegen meiner Annahme, doch für eine Veröffentlichung dieses Leserbriefes entscheiden, würde dies sicher die Sachlichkeit des Themas und Ihrer eigenen Glaubwürdigkeit hervorheben.

      Mit freundlichen Grüßen

      Marius Kettmann
      Militärhistoriker
      2. Vorsitzender der DEGUFO
      Mitglied der MUFON-CES

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