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“Jenseits unserer Fähigkeiten” und “verstörend”: Hält das Pentagon 23 Minuten (eindeutiges) UFO-Filmmaterial zurück?

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Hält das Pentagon 23 Minuten (eindeutiges) UFO-Filmmaterial zurück? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Hält das Pentagon 23 Minuten (eindeutiges) UFO-Filmmaterial zurück? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Vor wenigen Wochen erschien der lange erwartete “UFO-Bericht des Pentagon“. Viele waren angesichts des mehr als dürftigen Umfangs des Berichtes enttäuscht und vermuten weit mehr geheime Informationen zum UFO-Phänomen, als die Öffentlichkeit erfährt. Ebenso weiteres Bild- und Video-Material, als jene UFO-Filme von US-Piloten, die inzwischen bekannt sind. Luis Elizondo als ehemaliger Leiter der Pentagon-UFO-Forschung gab jetzt genau diesen Vermutungen neue Nahrung. Er sprach von eindeutigen UFO-Videos, die er selber gesehen habe. Sie blieben bisher unter Verschluss. Was er noch über dieses geheime Material sagte, erfahrt Ihr hier.


UFO-Akten und das Pentagon

Die Veröffentlichung des “UAP-Berichtes des Pentagon” zu UFOs liegt nun schon einige Wochen zurück. Nachdem UFO-Forscher und -Interessierte Monate auf dieses Papier gewartet haben, wurden dann doch viele enttäuscht. Grund ist der magere Umfang des Dokumentes von nur 9 Seiten, über das in diesem Mystery Files-Video HIER direkt nach der Veröffentlichung berichtet wurde.

Tatsächlich haben selbst Kritiker-UFOlogen, die bereits lange vor der eigentliche Freigabe des Papiers davon sprachen, dass man davon nichts zu erwarten habe, wohl nicht mit einem derart knappen Dokument gerechnet. Auch wenn sie im Vorfeld dagegen wetterten, ohne auch nur irgendwas aus dessen Inhalt zu kennen. Ein zeitnah zum Pentagon-Papier in Frankreich publizierter UFO-Bericht von mehreren hundert Seiten Umfang ging währenddessen nahezu unter. Im Mainstream wurde er vollständig ignoriert.

In diesem Video HIER erfahrt Ihr, worum es in diesem französischen UFO-Forschungsbericht geht. Denn dieser stellt die US-Version weit in den Schatten!

Natürlich haben nach der Veröffentlichung des Pentagon-Berichtes all jene, die am UFO-Phänomen interessiert sind, diesen hitzig diskutiert. Die entsprechenden Debatten dauern an. Eine der Kernaussagen ist die, dass die US-Regierung einen Teufel tun würde, irgendwelche sensiblen oder sogar sensationellen Fakten zu UFOs bzw. UAPs an die Öffentlichkeit zu geben. Was nachvollziehbar und sicher zutreffend ist. Gleich was genau in diesen Geheimpapieren stehen mag. Jahrzehnte schon werden solchen UFO-Akten in geheimen Archiven vermutet. Grundlage vieler spannender Spekulationen.

UFO-Videos des Pentagon

Da in den letzten Jahren bekanntlich einige UFO-Videos der US-Navy (s. a. Videos HIER & Beiträge HIER) durchsickerten, liegt die Vermutung sehr nahe, dass es hier noch weit mehr Material geben muss. Videos, die zum Beispiel von Angehörigen der US-Streitkräfte aufgenommen oder detektiert wurden. Vielleicht auch weit besseres Material, als jene Videos, die seit 2017 an die erstaunte Öffentlichkeit kamen.

Genau diesen Überlegungen hat nun der ehemalige Pentagon-Mitarbeiter Luis Elizondo erneut Nahrung gegeben. Schließlich ist vor allem auch Elizondo dafür verantwortlich, dass die neue UFO-Debatte durch die “Pentagon-UFOs” wieder Fahrt aufnahm. Seit dem ist er aus der UFO-Thematik nicht mehr wegzudenken. Zumal seit den ersten Enthüllungen über geheime UFO-Forschungen der USA und die Veröffentlichungen von entsprechenden Video-Material, bei ihm das Telefon wohl nicht mehr stillstehen wird. Zahllose Pressevertreter und sogenannte alternative Medien berufen sich auf ihn als “Verräter” dieser UFO-Geheimnisse Amerikas.

Kaum eine seiner UFO-Aussagen kann er handfest beweisen oder belegen. Als ehemaliger Leiter des “Advanced Aerospace Threat Identification Program” (AATIP), der UFO-Task Force des Pentagon, ist er fraglos ein Insider. Und er bestätigte nun einmal mehr, dass die USA noch weiteres UFO-Material unter Verschluss hält. Er selber habe, so sagte er es unter anderem in einem Interview auf dem YouTube-Kanal “Fade to Black“, insgesamt 23 Minuten UFO-Filmmaterial vorliegen.

UFOs “jenseits unserer Fähigkeiten”

Nach seinen Aussagen sei das Material eindeutig und zeige auch mehrere unbekannte Flugobjekte. Sie würden sich in Formation oder Mustern bewegen und währen wahrscheinlich zwischen 2008 und 2012 aufgenommen worden. Da war Elizondo noch selber Leiter des AATIP. Genaue Details wollte er allerdings nicht verraten, auch keine genaueren Fragen dazu beantworten. Scheinbar fürchtete er, dass er deshalb verhaften werden könne. Stichwort: Nationale Sicherheit.

Elizondo gab dennoch an, dass er das Video-Material Experten der ISR-Community (“Intelligence, Surveillance and Reconnaissance”) zur Analyse zukommen ließ. Von dieser Seite seien die Videos als echt bestätigt worden. Die Filme würden demnach echte UFOs zeigen. Obwohl er das UFO-Material scheinbar selber noch besitzt, scheint er kein Interesse an einer Veröffentlichung zu haben. Er hofft allerdings, dass die Videos für die Öffentlichkeit freigegeben werden, so dass sich jeder selbst ein Bild davon machen könne. Immerhin sei es “äußerst überzeugend”.

Die UFOs auf diesen Filmen würden “jenseits unserer Fähigkeiten” agieren, so Elizondo. “Extrem atemberaubend” war es für ihn, diese Aufnahmen zu sehen. Er beschreibt sie als “beunruhigend”, “verstörend” und “äußerst überraschend”. Außerdem wären sie groß genug gewesen, dass mehrere Menschen in den zu sehenden Objekten Platz finden würden.

Ob die Öffentlichkeit diese angeblich so spektakulären Videos zu sehen bekommt, wird sich zeigen. Dass solche Videos existieren, ist höchst wahrscheinlich. Die bisher bekannten UFO-Videos der US-Navy sind sicher nur die Spitze des Eisberges, was auch das UFO-Papier des Pentagon zu belegen scheint. Denn dort wird von weit mehr UFO-Aufzeichnungen gesprochen, als jene Piloten-Filmchen, die freigegeben wurden.

Was auf ihnen zu sehen sein wird, wird sich ebenso zeigen. Nicht minder wie die erstaunliche Aussage, dass das Material mehr oder minder eindeutig sein soll.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Woran erkenne ich ein UFO und was mache ich dann? “Es zu wissen schadet ja nicht!” Interessantes Fundstück aus dem Netz

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Woran erkenne ich ich ein UFO - und was soll ich machen, wenn ich eines sehe? (Bild: L. A. Fischinger)
Woran erkenne ich ich ein UFO – und was soll ich machen, wenn ich eines sehe? (Bild: L. A. Fischinger)

Hin und wieder präsentiere ich auf diesen Webseiten interessante “Netzfundstücke” aus den unendlichen Weiten des Cyberspace. So auch heute mal wieder – und wiedermal von der Internetseite “Gutefrage.net”. Dort stellte am 22. März 2016 ein User die nur scheinbar naive Frage, wie er ein UFO erkennen kann und was er dann machen solle. Die Antworten auf diese Frage der dortigen Community sind ein schönes Spiegelbild der UFO-Szene in Deutschland. Was soll man also tun, wenn man glaubt eine UFO-Sichtung gehabt zu haben? Interessanterweise kann diese einfache Frage gar nicht so pauschal beantwortet werden …

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Es gibt ja eigentlich keine schlechte Fragen, sondern nur schlechte Antworten.Zumindest sieht dies der Volksmund so.

Das dachte sich wohl jüngst auch ein User auf der Frage-Antwort-Onlineplattform “Gutefrage” und stellte folgende Frage an die dortige Community:

Woran erkenne ich ich ein UFO und was machen wenn ich eins sehe? Nur so zum wissen schadet ja nicht.”

UFO hier, UFO da, UFO überall!

Die Frage ist mit Sicherheit für den normalen Medienkonsumenten à la Max Mustermann erst mal verwirrend. Wenn nicht sogar totaler Unsinn, um es harmlos auszudrücken. Für den UFO-Forscher oder auch Kenner der UFO-Material ist eine solche Fragestellung jedoch existentiell und die Frage aller Fragen.

“UFO” ist kein Kürzel für “außerirdisches Raumschiff, in dem Aliens sitzen”. Jeder ernsthafte UFO-Forscher weiß das. Aber eben nicht Herr und Frau Mustermann, die durch die jahrzehntelange Medienpräsenz von UFO = Alien-Raumschiff diese drei Buchstaben eben genau damit verbinden. UFOs, Außerirdische oder Alien-Raumschiffe aus Hollywood sind praktisch überall präsent. Des weiteren wird “UFO” darum auch sogleich in der breiten Öffentlichkeit mit irgendwelchen UFO-Spinnern, Hollywood oder im schlimmsten Fall diversen UFO-Sekten in Zusammenhang gebracht.

Und genau aus diesem Grund ist die oben zitierte Frage eigentlich sehr vernünftig.

“Du UFO-Spinner!”

Wer keine Ahnung hat, hat nur eine Meinung: Den anderen mit Spott zu diskreditieren! Warum das so ist, ist leicht erklärt:

Das Thema “UFO” im Sinne der Erforschung von UFO-Sichtungen usw. ist in der Öffentlichkeit Quatsch und die Beschäftigung von irgendwelche Alien-Freaks. Dass aber ein UFO eben ein (Flug-)Objekt am Himmel ist, dass der Beobachter sich währen der Sichtung nicht selber erklären kann, weiß der Ottonormal-UFO-Medienkonsument nicht.

Wie viel Wahrheit steckt im neuen Hollywood-Film von Roland Emmerich? (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: Wie viel Wahrheit steckt im neuen Hollywood-Alien-Film von Roland Emmerich? (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Die Behauptung eines “Durchschnittsbürgers”, er habe ein UFO am Himmel gesehen, wird Hohn und Spott auf ihn ziehen. Er kann felsenfest die Wahrheit sagen, dass er etwas für ihn nicht erklärbares beobachtet hat – kaum jemand nimmt ihn ernst. Und das eben aufgrund der Tatsache, dass für die öffentliche Meinung ein UFO sogleich ein Raumschiff von Außerirdischen ist.

Obwohl in diesem Beispiel vielleicht ein beleuchtete Drohne den Zeugen sein UFO-Erlebnis gebracht hat. Diese Drohnen oder Quadrocopter sind in der Tat für den unbedarften Beobachter für ein echtes und unerklärliches Phänomen am Himmel zu halten.

Deshalb ist man kein Spinner. Tatsächlich sollte man schon allein mit dem Kürzel “UFO” heutzutage vorsichtig sein, wenn man nur um eine Erklärung des Gesehene bittet.  “Ich habe ein UFO gesehen!” geht ganz schnell nach hinten los. Das sah auch ein User bei “Gutefrage.net” so, der auf die Eingangsfrage vortrefflich antwortetet:

Wenn es ein Objekt ist wo du nicht kannst, dann ruf die 110 an. Achtung: Nicht durchdrehen und erzählen, dass es ein UFO ist wo von außerhalb ist. Einfach sagen das du ein Unidentifiziertes Flugobjekt siehst und versuche es dann zu beschreiben.

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So ist es.

Bei der Polizei arbeiten auch nur Menschen und man möchte dennoch mit seinem Erlebnis ernst genommen werden. Aber dennoch muss die Polizei eigentlich handeln, wenn es sich etwa um eine Gefahr für den Flugverkehr handeln könnte. Sei es auch nur, dass weitere Stellen informiert werden, wie es die “UFO-Sichtung am Flughafen Bremen” Anfang 2014 zeigte, wozu Ihr auch ein Video von mir auf meinem YouTube findet.

Verhaltensregeln bei einer UFO-Sichtung

Ich bin sicher, dass der User auf dieser Community-Plattform bei seiner Frage eigentlich ein echtes UFO meinte. Echt sind alle UFO-Sichtungen von Zeugen. Aber hier echt im Sinne von einem unbekannten Phänomen bzw. Alien-Fahrzeug.

Und dazu gibt ein weiterer User der Plattform quasi “Verhaltensregeln” für eine solche Begegnung. Allerdings scheint dieser User wohl eindeutig ein “Alien-Fan” zu sein, wie es anhand seiner Tipps zu erkennen ist. So lesen wir in seiner Antwort:

“1. Ein UFO kann alles sein das du nicht kennst, ich denke aber du meinst Raumschiffe.

Interview mit dem Astrophysiker Ben Moore über Außerirdische, den Sinn des Lebens und Science-Fiction: „Die meisten Aliens à la Hollywood sind jämmerlich“.(Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Interview mit einem Astrophysiker Außerirdische, den Sinn des Lebens und Science-Fiction: „Die meisten Aliens à la Hollywood sind jämmerlich“. (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

2. Diese erkennst du z.B. daran, dass sie sich ungewöhnlich bewegen oder ungewöhnlich schnell fliegen. Ein Flugzeug kann zum Beispiel nicht schnell vor und zurück und dann wieder hoch und runter fliegen. Das können aber Raumschiffe.

Dann natürlich noch durch das aussehen, falls es näher bei dir wäre.

3. Wenn du eines siehst kommt es darauf an wie weit es weg ist. Es kann sein, dass es einfach über dich hinweg fliegt und dann kannst du höchstens versuchen ein gutes Video zu machen, falls du ein Handy hast.

Wenn es jedoch in der Nähe von dir ist und du das Gefühl hat es hat dich im Fokus, dann solltest du besser versuchen da weg zu kommen. Und auf keinen Fall irgendwie durchdrehen und Angst haben. Das wird vielleicht schwer sein, aber Außerirdische sehen Menschen die so reagieren eher als Gebrauchsobjekte, da sie sich in dem Moment nicht kontrollieren können.

Da weg rennen sowieso meist nichts bringt, wenn sie dich wollen ist es also sinnvoller sich dem ganz offen zu stellen. Du kannst ihnen auch gerne Fragen stellen, das zeigt das du lernen willst und ein Gehirn dafür hast.”

Solche Regeln würden die verschiedenen UFO-Forschungsorganisationen (egal wo auf der Welt) wohl kaum als Ratschläge geben. Aber es scheint dennoch die erste und beste Regel zu sein, dass man Ruhe bewahrt. UFO-Zeugen sind fraglos Zeugen eines vorerst unbekannten Objektes.

Wie es beispielsweise ein Blick in die UFO-Datenbank.de zeigt, sind von diesen UFOs die allermeisten als irdische Objekte aufzuklären. Oder die Datenlange ist häufig mangelhaft. Und nur weil man beispielsweise die Raumstation ISS am Himmel als UFO meldet, ist man noch kein Spinner. Deshalb auch der oben zitierte Ratschlag, wenn man die 110 anrufen will: Ruhe bewahren.

Ein echtes UFO …

Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab ihren Mitarbeiten dazu 10 Tipps (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)

Und bei der Begegnung mit einem echten UFO mit echten “Fremden” darin? Hier gibt es zahllose Gedankenspiele, die letztlich alle auf ein Szenario deuten: Besser schweigen!? Doch die Polizei anrufen? Seinen individuellen religiösen Ansprechpartner kontaktieren?

Die öffentliche Diskreditierung ist schnell, erbarmungslos und unbarmherzig. Mit Sicherheit auch, wenn man in seiner “Notlage” die Polizei verständigt. Der “innere Mainstream-UFO-Schalter” wir sicher auch dort sehr schnell auf “Hollywood” oder “Spinner” umgelegt. Es gibt Ausnahmen, wie es die Belgische UFO-Welle um 1990 zum Beispiel beweist, aber das sind eben Ausnahmen.

Aber wer denkt, dass die Meldung und/oder Dokumentation sowie Aufklärung von UFO-Sichtungen das Feld einiger UFO-Forscher und Alien-Fans “mit einem an der Waffel” ist, irrt sich. Schon die CIA hat 1960 ihren Mitarbeitern Anweisungen gegeben, was bei UFO.-Sichtungen exakt zu tun sei. Dies hatte ich in einem Artikel im Februar 2016 auf diesem BLOG beschrieben.

Aus diesem Grund ist der zweite Teil der Eingangsfrage – “… und was machen wenn ich eins sehe?” – kaum verbindlich oder pauschal zu beantworten.

Vielleicht wäre die Meldung bei einer der privaten UFO-Organisationen am Sinnvollsten, die ich auf dieser Internetseite 2013 einmal zusammenstellte …

Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab 1960 ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg

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Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)
Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)

UFO-Akten und Dokumente zum Thema UFOs und unbekannte Flugobjekte gibt es in der UFO-Forschung inzwischen zu hunderttausenden. Auch und vor allem solche UFO-Dokumente, die einst als “Top Secret” von verschiedenen Regierungen und Behörden eingestuft waren. Auch der US-Geheimdienst CIA hat unlängst unzählige einstmals als “geheim” eingestufte UFO-Akten freigegeben. Eine dieser UFO-Akten der CIA aus dem Jahr 1960 ist dabei besonders interessant: Die Papiere enthalten Anweisungen und Tipps für die CIA-Mitarbeiter, wie diese die bestmöglichen UFO-Fotos machen können und was dabei zu beachten und zu dokumentieren ist.

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine Flut von UFO-Fotos und -Filmen durch Max Mustermann

“Die Jagd nach den UFOs ist eröffnet” so oder so ähnlich klingende Presseberichte habe ich in den letzten Jahrzehnten immer wieder gelesen. Doch in der Tat gibt es bis heute UFO-Jäger, die sich quasi auf die Lauer legen, um unbekannte Flugobjekte am Himmel zu fotografieren und zu filmen.

Legendär ist hier an erster Stelle sicher der “UFO-Hotspot” rund um die “Geheimbasis Area 51” zu nennen. Dort, in Nevada, USA, liegen seit den 1990er Jahren jeden Tag Menschen mit Fotoapparat und Filmkamera in der Wüste auf der Lauer nach UFOs am Himmel.

Das digitale Zeitalter, in dem unlängst mit einem Handy immer besser werdende Digitalfotos und Videos gemacht werden können, gibt es eine Schwämme an UFO-Material. Vor allem auch bei YouTube. Was immer im Einzelfall auch konkret gefilmt worden sein mag.

Vor Jahrzehnten war das anders. Ganz anders! Da hatten Fotos von unbekannten Objekten am Himmel noch eine Art “Aussagekraft”. Analoge UFOs-Fotos inklusive deren Negative waren etwas handfestes, das man analysieren konnte. Fälschungen waren ohne Frage immer möglich – aber im digitalen Zeitalter war es noch nie so leicht vermeintlich echte UFO-Fotos zu faken.

Obwohl auch Digitalfotos analysiert werden können, ist doch die wahre Sintflut an derartigem UFO-Material aufgrund der Verbreitung von Digitalkameras und Smartphones längst nicht mehr fassbar. Echte UFOs (die dem Ersteller des Filmes oder Bildes also wirklich unbekannt waren, aber dennoch beispielsweise nur ein rein irdisches Objekt gewesen sind) ebenso wie echte Schwindeleien.

CIA gibt Anweisungen für die perfekten UFO-Fotos

CIA-Papier von 1960: 10 Tipps für die perfekten UFO-Fotos (Bild: gemeinfrei)
CIA-Papier von 1960: 10 Tipps für die perfekten UFO-Fotos [Großansicht](Bild: gemeinfrei)
Der US-Geheimdienst CIA fertigte im Jahre 1960 eine Anweisung für die eigenen Mitarbeiter an, die ihnen bei der Dokumentation von UFO-Sichtungen helfen sollte.  Für den Falle der Sichtung eines UFO sollte diese Anleitung den Angestellten des Schnüffeldienstes dabei helfen, dieses unbekannte Flugobjekt in der bestmöglichen Art und Weise mit dem Fotoapparat zu dokumentieren.

Das CIA-Papier führte dazu 10 Punkte bzw. Tipps auf, die beim Fotografieren eines UFO zu beachten seinen. Dies liest sich in der “Anleitung um UFO zu fotografieren” so:

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  1. Setzen Sie den Fokus Ihrer Kamera auf ,unendlich’.
  2. Schnelle Film wie Tri-X sind sehr gut.
  3. Bei bewegten Objekten, keine Geschwindigkeit der Blende langsamer als eine Hundertstelsekunde verwenden. Blendenverschluss und Blendenstufen-Kombination ist abhängig von den Lichtbedingungen; Dämmerung; bewölkter Tag, Sonneneinstrahlung usw. Wenn Ihre Kamera nicht über diese Einstellungen verfügt, nehmen Sie einfache Bilder auf.
  4. Kamera während der Belichtung nicht bewegen.
  5. Machen Sie verschiedene Fotos des Objekts; so viele wie Sie können. Wenn Sie können, nehmen Sie auch etwas Erdoberfläche mit ins Bild des UFOs auf.
  6. Wenn das Objekt Ihnen zu nah erscheint, ein paar hundert Fuß oder näher, versuchen Sie, Ihre Position zu verändern, so dass einige Bilder oder jedes Bild aus einer anderen Perspektive erfolgt. Eine Veränderung der Position von 40 oder 60 Fuß ist gut (dies ermöglicht einen sogenannten Referenzpunkt zu erstellen und hilft bei der technischen Analyse Ihrer Fotografien). Wenn das Objekt zu weit weg erscheint, eine Meile oder so, bleiben Sie wo Sie sind und machen Sie weitere Bilder. Eine kleine Annäherung wird hier nicht helfen. Allerdings, wenn Sie ein Auto benutzen können, fahren Sie eine halbe bis ganze Meile heran und machen Sie eine weitere Serie von Bildern, das wäre hilfreich.
  7. Nachdem Sie die UFO-Aufnahmen gemacht haben, bleiben Sie, wo Sie sind. Nun, drehen Sie sich langsam um 360° und nehmen dabei aus Augenhöhe sich überlappende Bilder auf. Durch diese Technik wird auch die umliegende Landschaft fotografiert. Diese Aufnahmen sind für die Analyse des UFO, das Sie gerade fotografiert haben, sehr wertvoll.
    CIA-Papier von 1960: hier sollten weitere Angaben zu gemachten UFO-Fotos eingetragen werden
    CIA-Papier von 1960: hier sollten weitere Angaben zu gemachten UFO-Fotos eingetragen werden [Großansicht] (Bild: gemeinfrei)
  8. Ihre originalen Negative sind wertvoll. Stellen Sie sicher, dass sie mit Sorgfalt behandelt werden.
  9. Wenn Sie können, erstellen Sie ein weiteres Negativ vom Original.
  10. Jede Kopie, die Sie für die technische Untersuchung und Analyse gemacht haben, sollte vom ursprünglichen Negativ erstellt sein und der Ausdruck sollte alle Bilder zeigen, einschließlich der Ränder und es sollte auch die Löcher zeigen, wenn Ihr Film welche hat.

UFO-Bürokram für CIA-Agenten

Was wäre ein UFO-Foto ohne weitere Hintergrundinformationen zu der Aufnahme? Das wissen UFO-Forscher heute ebenso wie 1960 die CIA. Und so gab es zu dem oben zitierten “Guide” für Fotoaufnahmen von UFOs auch ein Informations-Papier, dass die Mitarbeiter auszufüllen haben. Darin (s. Bild rechts oben) finden sich 8 Punkte, die anzugeben oder auszuführen sind:

  1. Informationen zur benutzen Kamera wie Hersteller, Name, Typ etc.
  2. Datum der Aufnahmen.
  3. Datum und möglichst genau Uhrzeit der Aufnahmen.
  4. In welcher Himmelsrichtung die Aufnahmen gemacht wurden.
  5. Wo genau die Aufnahmen entstanden.
  6. Orientierungspunkte in einer 360 Grad Rundumsicht auf dem Boden, die auch auf einer Landkarte angegeben werden können.
  7. Details der Umgebung des Standortes bei der Aufnahme wie Gebäude oder Telefonzellen.
  8. Wo und wann wurden die originalen Negative entwickelt wurden.

Schaut man sich gängige UFO-Meldebögen der einschlägigen UFO-Forschungsgruppen an, sind fast alle Angaben der beiden CIA-Papiere auch heute noch aktuell.

„AKTE X – die unheimlichen Fälle des FBI“: Trailer & YouTube-Video zur Neuauflage der TV-Kultserie „X-Files“ um die FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulde.r (Ab 8. Feb. 2016 auf PRO7) (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Mehr zu „AKTE X” rund um die FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulder. (Bild: L. A. Fischinger)

Haben aber nun die CIA-Mitarbeiter 1960 den Auftrag gehabt…UFOs und Außerirdische zu jagen, zu fotografieren und zu dokumentieren? Also eine Art frühes Gegenstück der TV-Serie “Akte X” mit den FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulder nur in der Realität? Nach diesen beiden Papieren zumindest nicht.

Die Bezeichnung “UFO” ist zwar praktisch immer gleichbedeutend mit “Aliens”, jedoch ist das schlicht und einfach falsch. Das wissen auch alle UFO-Forscher.

Ein UFO ist nicht mehr und nicht weniger als ein für den Zeugen bei der Beobachtung unbekanntes Objekt. Das können Flugzeuglichter ebenso sein wie ein Meteor. Ebenso “geheime Militär-Techniken” – und in diesem Beispiel vielleicht sogar der Sowjetunion, die sich 1960 mit der USA im “Kalten Krieg” befand …

(Danke an F. Calvo / Terra Mystica)

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Interview mit dem UFO-Forscher und Betreuer der größten UFO-Meldestelle Deutschlands, der deutschen UFO-Datenbank, Christian Czech: “Das ,best UFO’ lässt weiter auf sich warten.”

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Warten auf ein "best UFO" (Bild: UFO-Datenbank.de / L.A. Fischinger)
Warten auf ein “best UFO” (Bild: UFO-Datenbank.de / L.A. Fischinger)

Alien.de ist der größte und meist gelesen UFO-Server des deutschsprachigen Internet. Im dortigen Diskussionsforum erschien jüngst ein Interview mit dem UFO-Forscher Christian Czech. Czech arbeitet nicht nur seit vielen Jahren aktiv in der UFO-Szene, sondern ist auch verantwortlich für das Projekt der sehr erfolgreichen aber auch arbeitsintensiven UFO-Datenbank der deutschen UFO-Ermittler. Für das Forum von Alien.de stand er nun Rede und Antwort.

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