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Grenzwissenschaft Classics Videos Folge #4: Alle drei Monate kommen außerirdische und liebevolle Wesen der Plejaden zur Erde um einen UFO-Guru in der Schweiz zu treffen! TV-Sendung von ca. 1991

Grenzwissenschaft CLASSICS #4: Alle 3 Monate kommen Aliens der Plejaden zur Erde! TV-Bericht 1991 (Bild: L.A. Fischinger)
Grenzwissenschaft CLASSICS #4: Alle 3 Monate kommen Aliens der Plejaden zur Erde! TV-Bericht 1991 (Bild: L.A. Fischinger)

Grenzwissenschaft Classics Videos – die retro Mystery-Serie: Teil #4. In der Vergangenheit boomte nicht nur das UFO-Themen in Talkshows und diversen Fernsehsendungen, sondern es boote auch das Thema zwielichtiger UFO-Sekten. Diese gab es schon seit den Anfängen des eigentlichen UFO-Phänomens, wie wir es kennen, aber es gibt sie noch immer. In diesem Teil der YouTube-Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ geht es um eine derartige UFO-Gruppe aus der Schweiz.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die TV-Sendung stammt etwa aus dem Jahr 1991. Einer Zeit vor rund 25 Jahren, als alle Themen rund um Außerirdische, UFOs, Phantastisches boomten. In diesem Video geht um die UFO-Gruppe FIGU in der Schweiz, die rund um ihren Guru Billy Meier einen wahren Kult aufbaute. Gleichzeitig wird „erklärt“, warum angeblich Aliens von den Plejaden hierher kommen und wie in „Wahrheit“ Erdbeben entstehen …

Viel Spaß mit diesem Beitrag der Classics-Video-Reihe.

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(Bitte seht mir nach, dass in der Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ teilweise die Filmqualität zum Beispiel aufgrund des Alters der VHS-Quellen nicht optimal sein kann. Danke.)

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Grenzwissenschaft Classics, Folge #29: UFOs aus dem Baumarkt: Die UFOs und Alien-Kontakte von Billy Meier +++ Video +++

Grenzwissenschaft Classics, Folge #29: UFOs aus dem Baumarkt: Die UFOs und Alien-Kontakte von Billy Meier (Bilder: gemeinfrei/Fischinger-Online)
Grenzwissenschaft Classics, Folge #29: UFOs aus dem Baumarkt: Die UFOs und Alien-Kontakte von Billy Meier (Bilder: gemeinfrei/Fischinger-Online)

Seit rund 70 Jahren rätseln Menschen über das UFO-Phänomen. Personen, die in der UFO-Forschung aktiv sind ebenso, wie Laien und auch Wissenschaftler. Dabei ist für einige Menschen die Sache mit den “Fliegenden Unterassen” längst klar. Denn sie behaupten, dass sie in Kontakt mit den UFOs und Aliens stehen, von diesen”Botschaften” bekommen und für die Außerirdischen sogar sprechen. “Kontaktler” nennt man diese UFO-Gurus, die teilweise ganze UFO-Sekten um sich versammeln. Einer der berühmtesten in Billy Meier aus der Schweiz, der angeblich seit Jahrzehnten Kontakt mit Aliens hat. Und dafür hat er “Beweise”. Was von diesen zu halten ist, erfahrt Ihr in Folge #29 der Video-Reihe “Grenzwissenschaft Classics Videos” aus dem Jahr 1999.


Die angeblichen UFOs und Aliens des Gurus Billy Meier

Die Themen UFOs, Leben im All, Außerirdische, Aliens und die UFO-Forschung an sich sind überaus vielschichtig. Und das seit weit über einem halben Jahrhundert. Teil des Gesamtbildes der UFO-Szene und –Thematiken sind dabei auch die sogenannten Kontaktler.

Jene Menschen, die von sich behaupten, dass sie in Kontakt mit Außerirdischen und deren UFOs stehen würden. Diese gab es schon in den 1950ger und 1960ger Jahren. Hier bestimmten diese UFO-Gurus und sogar UFO-Sekten sehr oft das öffentliche Bild des Thema UFOs und Aliens. Doch auch in den Jahrzehnten danach gab es diese UFO-Kontaktler und UFO-Gruppen mit schon „religiösen Ansichten“.

Auf diesem Blog findet Ihr HIER zahlreiche Informationen, Videos und Artikel zu diesem Thema. Denn solche UFO-Sekten und –Gurus gibt es bis heute. Große wie kleine, die praktisch alle kein gutes Licht auf das Bild der UFO-Forschung werfen.

Ein besonderes Beispiel ist die Gruppe FIGU um den Guru Billy Meier in der Schweiz. Ein Mann, der behauptet, dass er seit Jahrzehnten in physischen Kontakt mit Aliens von den Plejaden steht. All dies dokumentierte er mit der Kamera, wie er und seine Anhänger behaupten. Sein berühmtestes UFO-Foto schaffte es dabei sogar die Serie „Akte X“, wo es das Poster des Agenten Fox Mulder mit der Aufschrift „I want to believe“ ziert … (s. Posting HIER)

Die Folge Nr. #29 der Video-Reihe „Grenzwissenschaft Classics Videos“ aus dem Jahre 1999 ist in diesem Zusammenhang einmalig. Fast schon ein Zeitdokument der UFO-Forschung und vor allem der UFO-Sekten und ihrer „Propheten“.

Bleibt neugierig …

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“Akte X” lässt grüßen: UFO-Fotos von Billy Meier bei Sotheby’s unter dem Hammer – mit sehr hohen Gewinnerwartungen!

UFO-Fotos von Billy Meier bei Sotheby's unter dem Hammer: mit sehr hohen Erwartungen! (Bilder: Sotherby's & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFO-Fotos von Billy Meier bei Sotheby’s unter dem Hammer: mit sehr hohen Erwartungen! (Bilder: Sotherby’s & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten werden nicht nur UFOs gesehen, sondern sie werden auch fotografiert. Einige der bekanntesten UFO-Fotos stammen dabei zweifellos aus dem Zeitalter vor der Digitalisierung und sind rein analoge Aufnahmen. Heute vielfach Klassiker der UFO-Forschung, auch wenn sie vielfach reine Fälschungen sind. Zu diesen Klassikern gehören auch die UFO-Fotos des Eduard “Billy” Meier aus der Schweiz. Der Gründer der UFO-Sekte FIGU lieferte über Jahrzehnte hinweg hunderte UFO-Fotos, da er angeblich mit Aliens von den Plejaden in Kontakt steht, die ihn immer wieder besuchten. Seine Fotos schafften es bis auf das legendäre Poster “I want to Believe” aus der TV-Serie “Akte X”. Und genau aus dieser UFO-Bilderreihe bietet jetzt das weltbekannte Auktionshaus Sotheby’s Originale zum Verkauf. Im Rahmen von zahlreichen historischen NASA-Fotos mit Meilensteinen der Raumfahrt und zu Höchstpreisen! Ob falsch oder echt – das weiß Sotheby’s dabei selber nicht. Was es damit auf sich hat und warum die Bilder von Billy Meier weit mehr kosten als die der NASA, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Billy Meier und die UFOs

Seit es das UFO-Phänomen gibt, gibt es auch UFO-Fotos. Bereits seit Jahrzehnten kursieren diverse Aufnahmen von UFOs oder vermeintlichen UFOs in der UFO-Forschung, die zum Teil heute echte „Klassiker“ sind. Dazu gehöre zweifellos die Fotos des Kontaktlers Eduard „Billy“ Meier aus der Schweiz. Dort gründete der die UFO-Sekte FIGU, die „Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschafter und Ufologiestudien“ bzw. heute auch schlicht „Freie Interessengemeinschaft Universell“.

Billy Meier, heute über 80 Jahre alt, behauptet, dass er „bereits seit seinem fünften Altersjahr persönliche und telepathische Kontakte mit zwei Außerirdischen“ habe. Ab Januar 1975 kamen weitere angebliche Aliens hinzu, von denen seine „Außerirdischen“ mit Namen Semajse und Ptaah in den folgenden Jahrzehnten in UFO-Kreisen durchaus bekannt wurden. Zumal Meier mit seinen Anhängern in der Schweiz das „Semjase-Silver-Star-Center“ als Hauptsitz der UFO-Sekte FIGU gründete.

Von diesem Zentrum aus verbreitete Billy Meier mit seinen Anhängern fortan eine gewaltige Anzahl von Botschaften und Mitteilungen dieser Aliens. Angeblich stammen sie von den Plejaden und würden Meier immer wieder in ihren UFOs besuchen. Vor allem mit dem Aufkommenden Internet in den 1990ger Jahren fanden diese Mitteilungen der angeblichen Außerirdischen über ihr auserwähltes Sprachrohr Billy Meier viel Aufmerksamkeit. Auch die zahlreichen UFO-Fotos von ihm, die er zum Teil schon in den 1970ger Jahren machte, aber fortan durch das Netz Verbreitung fanden.

Abenteuer mit Aliens

Für die meisten UFO-Forscher ist und war Meier mit seiner UFO-Sekte FIGU nichts weiter als ein Scharlatan. Seine angeblich „eigenen“ Erlebnisse in UFOs und mit seinen Aliens wurden vielfach eher belächelt als ernst genommen. Etwa Zeitreisen, Reisen ins All und zum Mond oder in geheimen riesigen UFO-Hangars unter der Cheops-Pyramide. Selbst bei Jesus Christus persönlich will er bei einer solchen Zeitreise getroffen haben, von dem er „wichtige Lehren empfangen durfte“, wie es in seiner Biografie noch heute zu lesen ist.

Die Fotos, die er bei seinen Abenteuern mit den Aliens gemacht haben will, zum Beispiel von lebenden Dinosauriern oder Alien-Frauen, sorgten dabei eher für Erheiterung bei vielen UFO-Forschern.

Zumal als sich seine Alien-Frauen als abfotografierte Tänzerinnen aus dem US-Fernsehen und Saurier als unscharf fotografierte Gemälde herausstellten. Der Fund von Mülltonnendeckel, die mehr als nur entfernt einem seiner fotografierten „UFO-Typen“ ähnelten, machte es nicht besser. Ebenso wenig als sein Sohn Methusalem in öffentlichen Briefen und Interviews seine Machenschaften und Fälschungen anprangerte. Seine Exfrau ebenso.

Trotzdem gehören die hunderte von UFO-Fotos von Billy Meier zu den Klassikern.

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Das legendäre Poster aus der TV-Serie „Akte X“ mit einem UFO am Himmel und der Aufschrift „I want to Believe“ ist zum Beispiel von ihm. Der Agent Fox Mulder der TV-Serie hatte dies in den ersten Staffeln in seinem FBI-Büro hängen und so wurde das Motiv zum Kult. UFO-Guru Meier passte dies damals jedoch ganz und gar nicht, da er auf sein Urheberrecht bestand. Deshalb wurde das Poster wieder entfernt und erst 2016 wieder – mit dem OK von Meier – in die Serie aufgenommen

Die komplexen Hintergründe zu Billy Meier haben meine Kollege Roland M. Horn und ich in unserem Buch „UFO-Sekten“ detailliert dargelegt.

UFO-Fotos unter dem Hammer

Auch wenn heute jeder UFO-Interessierte zumindest einige der über 500 UFO-Fotos von Meier zumindest am Sehen her aus dem Netz kennt, gibt es natürlich auch Originale davon. Und genau von diesen werden einige bei dem weltberühmten Auktionshaus Sotheby’s nun versteigert. Im Rahmen einer ganzen Serie von alten Fotos aus den 1960ger Jahren zum Thema Raumfahrt, Mond bzw. Mondlandungen und Weltraum.

Als sei das nicht erstaunlich genug, werden die drei Serien der Meier-Fotos dabei sogar sehr hoch gehandelt! Weit höher als beispielsweise Original-Fotos vom/am Mond.

So etwa gehen Startgebote der UFO-Fotos teilweise bei 3.000 Dollar los und es werden Verkaufspreise bis zu 9.000 Dollar pro Bilderserie vom Auktionshaus erwartet. Zum Vergleich: Einige Fotos des ersten Weltraumspazierganges der NASA 1965 von „Gemini IV“ starten ab 300 Dollar und sollen laut Sotherby’s bis 3.000 Dollar bringen. Andere frühe NASA-Fotos mit Meilensteinen der Raumfahrt starten schon ab 50 Dollar und sollen letztlich nur 1.200 Dollar einbringen. Zumindest nach den Schätzungen des Hauses …

Die von UFO-Fotos von Billy Meiner stammen aus den Jahren 1975 und 1976. Der „angebliche außerirdische Kontaktmann und Gründer der UFO-Religion“ FIGU, wie Sotheby’s schreibt, habe auch das berühmte „Akte X“-Bild mir um Angebot.

Die “Originale von Akte X”

In der Beschreibung heißt es dazu unter anderem:

Diese Bilder zeigen einen interstellaren Besuch eines Raumfahrzeugs vom Planeten Erra (…)

Die vorliegende Fotoserie gehört zu den bekanntesten und am besten dokumentierten Bildern von UFO-Phänomenen, die jemals aufgezeichnet wurden. Insbesondere eine der Fotografien im vorliegenden Los ist möglicherweise eines der berühmtesten und berüchtigtsten UFO-Bilder aller Zeiten (…)“

In den USA hat am 27. November selbst der Nachrichtensender Fox News von diesen Fotos berichtet. Fraglos steigerte das den Preis der UFO-Fotos (aber auch der dort angebotenen NASA-Fotos vom Mond usw.). Auch Fox News schreibt zu den „Akte X“-Bildern und der Beschriebung bei Sotheby’s:

Der Verkauf umfasst auch zwei Meier-Fotos, die im Serien-Trailer für den Neustart der Show 2016 verwendet wurden.

Das Bild wurde verwendet, um das berühmte ‚I want to Believe‘-Poster zu erstellen, das in den ersten drei Staffeln von ‚The X-Files‘ zu sehen war.“

UFOs, Ancient Aliens und Mystery sind in den USA derzeit überaus beliebt. Man kann schon von einem neuen Boom dieser Themen sprechen, wie in diesem Video HIER dargelegt. Da kommt der Verkauf der UFO-Fotos genau zur passenden Zeit. Da es sich um die „Original Akte X Fotos“ handelt, erklärt sich die extrem hohe Verkaufserwartung der Bilder zumindest etwas.

Wer also ein echter Fan mit genügend Kleingeld ist oder ein Weihnachtsgeschenk für einen solchen Fan sucht, kann noch bis zum 3. Dezember bieten …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Ausstellung von UFO-Bildern aus Russland in Köln – für die Presse eine “Nerd-Kultur” eines Netzwerkes von Fälschern

Ausstellung von fragwürdigen UFO-Bildern aus der ehemaligen UdSSR in Köln
Ausstellung von fragwürdigen UFO-Bildern aus der ehemaligen UdSSR in Köln – Beispielbild der Ausstellung (Bild: Courtesy Delmes & Zander, Köln)

Derzeit ist in einer Kölner Kunstgalerie eine Ausstellung zum Thema UFOs zu sehen. Gezeigt werden rund 100 Fotos und Zeichnungen von UFOs aus den 1950er bis frühen 2000er Jahren, die alle aus Russland stammen sollen. Die Hintergründe und genaue Herkunft der Bilder der Ausstellung “Enemies and Friends: A Russian Collection of Paranormal Observations” sei unbekannt, heißt es dazu. Lediglich, dass sie in Russland gesammelt wurden und aus einer Privatsammlung stammen. Wahrscheinlich aus dem Bestand einer UFO-Forschungsgrupppe aus Sowjettagen. Und obwohl die genauen Hintergrunde zu den den einzelnen Motiven vollkommen unklar ist, hat jetzt sogar eine große deutsche Tageszeitung über die Ausstellung berichtet. Was von den Bildern zu halten ist, wie einmal mehr der Mainstream ohne jegliches Hintergrundwissen das Thema ins Lächerliche zieht, lest Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFO-Bilder als Kunst

Es mag befremdlich erscheinen, dass eine Kölner Galerie eine Ausstellung mit Fotos, Zeichnungen und anderen Bildern zu UFOs zeigt. Datiert seien die “Kunstwerke” von den 1950er bis 200er Jahre. Und doch kann man diese rund 100 in der Galerie “Delmes & Zander” präsentierten UFO-Bilder durchaus unter einem künstlerischen Aspekt betrachten. Denn viele der präsentierten Motive sind offenkundig Zeichnungen von UFO-Augenzeugen, die damit ihre Sichtung illustriert haben.

Das ist ein ganz normaler Vorgang bei einer UFO-Meldung bis auf den heutigen Tag. Jede UFO-Organisation hat auch heute noch entsprechende Meldebögen, in denen der Melder oder Zeuge sogar ausdrücklich darum gebeten wird seine Beobachtung in einer Skizze festzuhalten. Natürlich zusätzlich zu sämtlichen anderen Informationen zur Sichtung oder sogar Fotomaterial.

Dazu schriebt die Galerie “Delmes & Zander” in ihrem Begleittext zu ihrer am 25. Mai eröffneten Ausstellung in Köln unter anderem:

Delmes & Zander zeigt in der Ausstellung ENEMIES AND FRIENDS: A Russian Collection of Paranormal Observations Fotografien und Zeichnungen aus einer umfangreichen russischen Privatsammlung, die sich mit der Dokumentation und Darstellung paranormaler Phänomene befasst. Die rund 100 Fotografien, rückseitig datiert von den 1950er bis hin zu den frühen 2000er Jahren, lassen vermuten, dass die Sammlung über einen langen Zeitraum hinweg zusammengetragen wurde. Von beinahe perfekten fotografischen Inszenierungen bis hin zu Aufnahmen von außerirdischen Sichtungen, entnommen aus Publikationen oder aus dem Fernseher, ist die Sammlung historisch faszinierend und gleichzeitig visuell beeindruckend.

Herkunft? Unbekannt!

Über die Herkunft dieser Bilder hüllt sich die Galerie in Schweigen. Lediglich, dass sie scheinbar von der UFO-Organisation “Institut 22” der UdSSR stammen sollen, erfährt der Kunstliebhaber. Über die einzelnen UFO-Fälle, den exakten Hintergrund der Meldungen und Zeugen oder auch wie und ob davon irgendwas bewertet oder untersucht wurde, ist auch nichts zu erfahren. Allerdings bestünde …

… das Ziel des ‘Institute 22’ in der analytischen und wissenschaftlichen Erforschung des UFO-Phänomens und diente somit zur Klärung, ob die mysteriösen Objekte am Himmel eine Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellen könnten. In den darauf folgenden Jahren und bis zum Ende der Sowjetzeit sammelte das ‘Institut 22’ Fotografien von UFO-Sichtungen, dokumentiert von Privatpersonen, getrieben von dem Glauben an das außerirdische Leben.

Ein “Netzwerk von Fälschern”

Demnach könnte man die ca. 100 Bilder und Fotos und ihre Motive einfach so hinnehmen, wie die die Galerie auch präsentiert: Als Kunst. Ohne genauen Hintergrund und weiterer Informationen sind sie schlicht “wertlos”. Zumindest für die UFO-Forschung, die sich hier lediglich einen Abriss auf 50 Jahren UFOs anschauen kann. Offensichtlich auch nicht nur aus der ehemaligen UdSSR, wie es das Titelbild der Ausstellung belegt. Denn dieses zeigt ein UFO aus der umfangreichen Foto-Sammlung des UFO-Gurus Billy Meier aus der Schweiz. Ein Mann, der angeblich direkten und engen Kontakt mit Aliens von den Plejaden pflegt …

Trotz der mangelnden Hintergründe zu den einzelnen Bildern, Fotos, Zeichnungen und Gemälden der Ausstellung, hat “Die Welt” am 18. Juni in einem Artikel alle Motive als Betrug bezeichnet. So schreibt “Die Welt”-Autorin in ihrem Artikel “Diese UFO-Bilder sind wahre Kunst” zum Beispiel pauschal:

Sie tauchen als Leuchtkörper in naiver Malerei auf. Es gibt verblüffend echt wirkende Fotos von nackten Aliens mit aufgeblähten Bäuchen auf dem Seziertisch. Aufnahmen von abstrakt-bunten Lichtphänomenen und mysteriösen Schatten, die sich ins häusliche Umfeld eingeschlichen haben. Es sind enorm erfinderische Bilder, bewusst manipuliert, aber mit Hingabe und Feingefühl komponiert. Fälschungen, deren Urheber zu einem Netzwerk gehören, das an außerirdisches Leben glaubt.

Hier wird also ohne irgendwelche weiteren Hintergrundinformationen direkt von einem ganzen Netzwerk von Fälschern gesprochen. Egal ob Fotos oder gemalte Bilder – alles sei Betrug. Und das, obwohl im “Welt”-Artikel selber klar darauf verwiesen wird, dass man eben nichts weiß: “Auch wer sie gemacht hat, weiß man nicht.”

Alles Fakes für UFO-Nerds …

Es geht aber noch dreister, indem es in dem Artikel heißt:

Warum schafft jemand künstliche Belege für etwas, von dem er weiß, dass es nicht existiert? Glaubt er selbst an das, was er fälscht? Welcher Wille steckt dahinter? Und wieso fasziniert einen bis heute, was dem Zeitalter von Raumfahrt, Atomkraft und Kaltem Krieg entsprungen ist und doch ganz offensichtlich als Humbug gilt?

Für die Autorin der “Welt” ist die Thematik nichts weiter als “Humbug”, den eifrige Fälscher mit neuem Material versorgen. Damals genauso wie heute:

Fakes – mal eindeutig zusammengeschustert, mal raffiniert gemacht, aber von höchstem visuellem Anspruch – werden von Eingeweihten für Eingeweihte produziert. Sie schüren Aberglauben und Verschwörungstheorien. Auch heute noch werden UFO-Bilder getauscht und gepostet. Auf Webseiten stehen Berichte, wer wann wo was gesehen hat.

Das Ganze hat etwas von einem geheimen Ritual, bei der die Faszination für das Unerklärliche alle vereint. Es erinnert an Folk Art, zu der jeder etwas beisteuern kann. Genau das ist interessant an UFOs: Sie sind Nerd-Kultur, aber gehören zum Mainstream.

Solche irreführenden Unterstellungen und Verallgemeinerungen der “Welt”-Autorin

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

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Die “geheime UFO-Sekte” der Rael-Bewegung: “Eine der gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt”? (mit Video)

Die UFO-Sekte Rael-Bewegung: "Eine der gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt"? (Bilder: rael.org & gemeinfrei Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
Die UFO-Sekte Rael-Bewegung: “Eine der gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt”? (Bilder: rael.org & gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Sekten, neu-religiöse Glaubensgemeinschaften und  religiöse Sondergruppen gab es weltweit schon immer und wird es immer geben. Es gibt dabei nichts, was nicht geglaubt, gelehrt oder angebetet wird. Eine dieser Glaubensgruppen ist die UFO-Sekte Rael-Bewegung (= Raelianer), die auch auf Grenzwissenschaft & Mystery Files und an anderen Stellen immer wieder Thema war. Diese Gruppe ist eine Prä-Astronautik- und UFO-Sekte, die in den 1970ger Jahren ausschließlich aus den Themen rund um die Astronautengötter aus dem All entstanden und bis heute sehr aktiv ist. Doch ist sie wirklich eine der “drei gefährlichsten Sekten der Welt”, wie jetzt in einem Video behauptet wurde? Die Raelianer um ihren Alien-Gott-Führer Claude Vorilhon, die Aliens als Götter preisen und die in deren Auftrag unter anderem Menschen als “Auserwählte” klonen wollen, eine Gefahr für die Menschheit? Lassen wir in diesem Beitrag die UFO-Kirche im Dorf – und schauten einmal auf die Fakten.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Erlöser aus dem All

UFO-Sekten aller Art und vor allem Unart gibt es seit vielen Jahrzehnten.

Eigentlich seit den ersten Tagen der “Fliegenden Untertassen” nach dem Zweiten Weltkrieg, als die ersten Menschen behaupteten, Sprecher dieser Aliens in ihren UFOs zu sein. “Kontaktler” wurden diese genannt, da sie eben mit den angeblichen Außerirdischen in Kontakt stünden. In deren Auftrag seien sie auserwählt allerlei “Lehren” und “Weisheiten” der Aliens der gesamten Menschheit zu offenbaren …

Das mag heute fast schon “niedlich” erscheinen, doch das Gegenteil war und ist der Fall!

Jeder am Thema UFOs, Prä-Astronautik oder eben Aliens Interessierte wird sich sicherlich denken können, dass solche “Sprecher der Außerirdischen” sowie deren Anhänger und Gläubige dem Thema in der Öffentlichkeit schaden. Einer der Gründe, warum auf diesem Blog solche UFO-Sekten immer wieder zum Thema gemacht werden. Denn diese Gruppen gibt es in verschieden starken Ausprägungen und mit sehr unterschiedlich großen Anhängerschaften bis heute. Sind sind Teil der Thematik.

Wobei jede dieser UFO-Sekten unterschiedliche Alien-Lehren verbreitet, die sich dabei natürlich alle widersprechen. Ein Grundtenor ist aber, dass diese Fremden von den Sternen in Sorge um die Menschheit und unseren Planten sind. Sie wollen uns helfen oder sogar erlösen.

Eine dieser Sekten ist ist die Gruppe der Raelianer um ihren Guru Claude Vorilhon, die vor allem auch als Real-Bewegung bekannt ist. Sicher eine der bekanntesten Alien-Religionen, die sich in den 1970ger Jahre im Zuge des weltweit ausgebrochenen Prä-Astronautik-Fiebers um die Bücher von Erich von Däniken und anderen gründete. Sehr zum Ärger von EvD selber, wie er immer wieder betont.

Immerhin behauptete der Sekten-Gründer Claude Vorilhon damals, dass diese Ancient Aliens, wie sie heute heißen, mit ihm persönlich Kontakt aufgenommen haben. Mehr noch: Er selber sei am 25. Dezember 1945 von den göttlichen Außerirdischen gezeugt worden. Grund genug für den Auserwählten Weihnachten doppelt zu feiern:

“Natürlich haben wir Weihnachten gefeiert, denn es ist der Tag meiner Zeugung. Meine Mutter empfing mich am 25. Dezember 1945 durch einen Außerirdischen. An Weihnachten feiere ich zugleich meine Zeugung und den Geburtstag meines Bruders Jesus, denn wir haben denselben Vater.

So Claude Vorilhon beispielsweise in einem Interview am 30. Dezember 2002.

Die drei “gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt”?

Als überzeugter Prä-Astronautiker und Mystery-Jäger verfolge ich die Aktivitäten und Tätigkeiten solcher UFO-Gruppen und -Sekten seit nunmehr bald 30 Jahren. Ein Ergebnis war dabei bereits 1999 mein Buch “UFO-Sekten“, das ich zusammen mit dem Kollegen Roland M. Horn veröffentlicht habe. Eine sehr umfangreiche Analyse solcher Alien-Sekten, Kontaktler und UFO-Religionen.

Spätestens nach dem Massenselbstmord der UFO-Sekte “Heavens Gate” 1997 sowie den Massensuizid der (Alien-)Sekte der “Sonnentempler” 1994 und anderer Ereignisse, war das ganz einfach notwendig. Zumindest sahen und sehen das mein Coautor Roland M. Horn und ich so. In meinem Nachwort schrieb ich 1999 dazu unter anderem:

“Wenn die Medien das Thema ‘Sekten’ aufgreifen, werden fast immer die selben Gruppen ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Esoterische UFO-Kulte sind praktisch unbekannt, und doch sind sie in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Sie sind ‘im Hintergrund’ des öffentlichen Interesses vertreten und könnten potentielle Gefahren bergen.

Nicht unbedingt für Leib und Leben, aber dennoch für den gesunden Menschenverstand.”

Das sehe ich bis heute nicht anders als vor 20 Jahren. Und verwundert mich doch, was ein Video mit dem Titel “Geheime UFO-Sekte betet Außerirdische an – Die 3 gefährlichsten Sekten der Welt” vom 31. Oktober 2018 bei YouTube behauptet (s. unten). In diesem möchte der YouTube-Kanal “MULTI” …

Drei Sekten vorstellen, die zu den gefährlichsten und angsteinflössesten Sekten der Welt gehören.

Zu diesen drei Gruppen gehört laut dem YouTube-Channel die Rael-Bewegung, als “geheime UFO-Sekte, die Außerirdische anbetete”. Die anderen beiden Sekten in dem Video sind die Sekte “AUM” (eigentlich “Ōmu Shinrikyō”) aus Japan und “Boko Haram” aus Nigeria.

Die Kirche im Dorf lassen

Ich bin wahrlich kein Freund der UFO-Sekte der Raelianer und ihrer wirren und verrückten Alien-Lehren um ihren “Gott-Guru” Claude Vorilhon. Im Gegenteil. Doch man sollte die Kirche im Dorf lassen, wenn man solche Gruppen zum Thema macht. Das unten eingebundene Video schießt hier bei weitem über das Ziel hinaus und wirft die Rael-Bewegung in einen Topf mit zwei Terror-Sekten, auf deren Konto unzählige Tote gehen.

So wurde die Sekte “AUM” (heute “Aleph”) weltbekannt, als diese Gruppe um ihren Führer Shōkō Asahara am 20. März 1995 in der U-Bahn von Tokio einen Giftgas-Anschlag mit dem Nervengift Sarin verübte. 13 Menschen verloren ihr Leben, über 6.000 wurde verletzt und 12 Führer von “Ōmu Shinrikyō” wurden daraufhin zum Tode verurteilt.

“Boko Haram” aus Nigeria bzw. Afrika wiederum ist eine bis heute immer mal wieder in den Medien erscheinende islamistische Terrororganisation. Eine fundamentalistische Vereinigung des Terrors,der Gewalt und des Hasses auf “Andersgläubige”, die durch zahlreiche (Massen-)Morde und Terroranschläge traurige Berühmtheit erlangt hat.

Die Rael-UFO-Sekte mit den Mördern und Terroristen von “Ōmu Shinrikyō” und “Boko Haram” in einem Atemzug zu nennen, ist in keinster Weise irgendwie gerechtfertigt.

Die “High-Tech-Spinner” der Rael-Bewegung

“Geheim”, wie es das Video unten suggeriert, ist die Rael-Bewegung auch nicht. Im Gegenteil, denn sie pflegt seit Jahrzehnten eine überaus intensive Öffentlichkeitsarbeit. Spektakuläre Behauptungen und Mitteilungen wie jene vom Sommer 2001, dass sie Adolf Hitler und Jesus Christus klonen wollen oder angeblich in ihrem Genlabor “Clonaid” die ersten Klon-Menschen erschaffen haben, gehören dazu. Selbst Dracula sollte nach Meldungen der UFO-Sekte vom Mai 2002 geklont werden.

Hitler sollte übrigens nur aus dem Grund geklont werden, damit man ihn vor Gericht stellen kann. “Ich halte diesen Mann für größenwahnsinnig. Er muss gestoppt werden”, kommentierte dieses Vorhaben damals Michael Fürst, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden Niedersachsens (“Der Spiegel”, 4. August 2001).

Als “High-Tech-Spinner” bezeichnete am 2. August 2001 “Kulturzeit” des Senders 3sat die Vorhaben oder besser Behauptungen der UFO-Sekte und ihre Klon-Phantasien. Denn die Real-Bewegung konnte nicht mal belegen, dass sie wirklich den ersten Menschen namens “Eve” gentechnisch erschaffen haben. “Science-Fiction-Klamauk” von “Monstermachern” nannte es “Der Tagesspiegel” am 14. Juni 2001 und auch die “Bild-Zeitung” berichtete damals in großen Aufmachungen von diesen Klon-Ideen der Alien-Sekte.

Ergänzt durch eine überaus umfangreiche Präsenz im Internet in dutzenden Sprachen und natürlich den Bemühungen ein “Botschaftsgebäude für Außerirdische” bauen zu wollen. Immerhin, so sind sich Claude Vorilhon und seine Gläubigen sicher, sollen die göttlichen Aliens als wahre Schöpfer der Menschheit bis zum Jahr 2035 wieder auf die Erde kommen. Ein angemessenes Botschaftsgebäude der Raelianer zu ihrem Empfang sei deshalb mehr als nötig, glauben sie …

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Nichts als “harmlose” Werbung

Ethische Bedenken einmal außen vorgelassen: Die ganzen Klon-Behauptungen der Sekte waren nichts als PR für deren Alien-Religion. Das bestätigte der Sekten-Chef jubelnd selber, in dem er in einem internen Schreiben seiner “Bischöfin” Brigitte Boisselier (Chefin von “Clonaid”) für ihre PR-Arbeit dankt. Vorilhon schrieb darin unter anderem (“Berliner Zeitung”, 23. Januar 2003):

Wenn ihr das Experiment wirklich gelungen ist, hat sie eine historische Leistung vollbracht, für die sie den Nobelpreis verdient. Wenn es ihr nicht gelungen ist, hat sie auch eine historische Leistung vollbracht, weil der ganze Planet nun über unsere Religion und unsere Botschaften informiert ist. Wir sind in jedem Fall die Gewinner.

Seit dem Tag hatten wir mehr als 30 Millionen Hits auf unserer Webseite. Brigitte und ich haben hunderte von Interviews gegeben. Die Zahl unserer Mitglieder ist in zwei Wochen um zehn Prozent gestiegen. Einem kanadischen Experten zufolge haben wir ein Äquivalent von 500 Millionen Dollar kostenloser Werbung erhalten.

“Wenn” es gelungen ist sagt schon alles. Nichtmal der UFO-Guru selber war demnach informiert, ob das Klonen des ersten Menschen “Eve” überhaupt erfolgreich war.

Ernsthaft an dem UFO- und Alien-Thema interessierte Menschen können über die Rael-Sekte nur müde lächeln. Auch wenn sie dem öffentlichen UFO-Bild ohne Zweifel immer wieder geschadet hat. Aber sie als als eine Gefahr wie die beiden Terror-Sekten “Ōmu Shinrikyō” und “Boko Haram” anzusehen, ist unfair. Selbst der energischste Kritiker sollte das zugestehen.

Geheime UFO-Sekte betet Außerirdische an - Die 3 gefährlichsten Sekten der Welt

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Das schweizer Tösstal in der Presse: Ein Sammelpunkt für UFO- und Jesus-Gläubige und Zentrum einer UFO-Sekte

Das schweizer Tösstal: Ein Sammelpunkt von UFO- und Jesus-Gläubigen aller Art und Unart (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Das schweizer Tösstal: Ein Sammelpunkt von UFO- und Jesus-Gläubigen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Unzählige Menschen glauben an Jesus Christus und haben auf der ganzen Welt entsprechende “Hotspots” der Verehrung. Von Wallfahrtsorten bis hin zu spirituellen Glaubensgemeinschaften oder Orden, in denen man mehr oder weniger unter sich ist. Gleiches gilt aber auch für UFOs und Aliens, an die auch Millionen Menschen mehr oder weniger stark “glauben”. Auch wenn hierbei “Hotspots von Gläubigen” eher die Ausnahme sind, gibt es diese. Und einer davon ist das Tösstal, über das deshalb aktuell eine angesehene Zeitung aus der Schweiz berichtet hat. Das Tal in den schweizer Bergen hat sich zu einem Sammelpunkt zahlreicher Glaubensgemeinschaften entwickelt, “wo UFO-Gläubige und Jesus-Fans ihr Glück suchen”. Doch warum? Was in diesem als “Bibelgürtel Zürichs” bezeichneten Tösstal vor sich geht, und warum es seit Jahrzehnten direkten Einfluss auf die internationale UFO-Forschung hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Von Freikirchen und Bibelfundamentalisten

Religiöse Fundamentalisten und “freie Glaubensgemeinschaften” gibt es nicht nur im Islam, wobei deren Ruf in unserer westlichen Medienlandschaft bekanntlich kaum schlechter sein könnte. Auch im Christentum gibt es derartige Glaubensgemeinschaften, die bei uns allerdings eher selten in den Fokus der Öffentlichkeit gelangen.

Anders beispielsweise in den USA, wo quasi jeder Kurzentschlossene eine Freikirche oder Religion gründen oder sich zu einem “Priester” ernennen kann. Die USA – aber auch andere Länder der Erde – sind da eine Hochburg der religiösen Vielfalt wie auch Einfalt. In einigen Regionen von Amerika ist das stärker ausgeprägt, als in anderen. Weltweit finden sich derartige Hotspots von religiösen Sinnsuchenden und Gemeinschaften. Oftmals gemischt mit Bibelfundamentalisten, esoterischen oder okkulten Ansichten, fernöstlichen Weisheiten oder sogar dem Glauben an UFOs und außerirdische Heilspringer. Sprich: UFO-Sekten

Neben der Insel Teneriffa als eine Art spiritueller Ausstiegs-Ort gilt auch der “Bibelgürtel von Zürich” Tösstal in der Schweiz als ein solcher in Europa. “Zahlreiche Freikirchen haben sich dort angesiedelt – von exotisch bis fromm”, so die “Neue Zürcher Zeitung” in einem Artikel am 6. Juni 2018 über diesen “Bibelgürtel”. Darin machte sich die angesehene “NZZ” auf die “Spuren dreier Glaubensgemeinschaften” im Tösstal, von der eine ganz besonders heraus sticht: Die “Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und Ufologiestudien”, abgekürzt FIGU.

FIGU und der UFO-Guru Billy Meier

Der UFO-Verein FIGU wurde bereits 1975 von Eduard Albert Meier gegründet und hat seinen Sitz im sogenannten “Semjase-Silver-Star-Center” in Hinterschmidrüti. Dieser Meier, der in der UFO-Forschung als “Billy Meier” sehr weit bekannt ist, ist fraglos ein Phänomen. Seit Jahrzehnten behauptet er, dass er mit Aliens in Kontakt stünde, die von den Plejaden gekommen seien und dessen Botschafter er ist. Auch die “Basis” der Gruppe ist nach einem dieser Aliens bekannt: Nach der Außerirdischen “Semjase”

Grenzwissenschaft Classics, #23: Ein TV-Bericht über die angeblichen UFO-Kontakte des Gurus Billy Meier von 1934 (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: Grenzwissenschaft Classics, #23: Ein TV-Bericht über die angeblichen UFO-Kontakte des Gurus Billy Meier von 1994 (Bilder: gemeinfrei / Montage Fischinger-Online)

Diese (und andere) Außerirdischen hätten den heute 81-jährigen im zarten Alter von fünf Jahren erstmals kontaktiert und bis heute pflegt er Kontakte zu diesen Aliens. Unzählige “Kontaktberichte” bzw. “FIGU-Bulletin” sind dazu erschienen, in denen diese Fremden aus dem All über ihren Kontakt Meier zahllose verschiedene Themen behandeln. Meier allein, das betont er immer wieder, sei der einzige Mensch, der wirklich Kontakt mit Außerirdischen habe. Alle anderen UFO-Gurus diverser UFO-Sekten seien seinen Worten nach ganz einfach Lügner und Schwindler!

Vor allem sind all jene Betrüger, die angeben, dass sie auch Kontakt mit Wesen von den Plejaden haben. Dass habe ein entsprechender Alien mit Namen “Ptaah” Billy Meier höchst selbst bei einem Gespräch darüber bestätigt. “Scharlatanerie und Mauschelei”, “Behauptungen und Machenschaften”, “irre Phantasie”, “Unsinn”, “Lüge” der auch “Faseleien” sei nach den Worten des Aliens “Ptaah” zu Meier alles, was andere Menschen über ihren Kontakt mit den Plejaden behaupten. Das gilt aktuell und auch in Zukunft, da ausschließlich er der auserwählte Kontaktler sei.

So bereits nachzulesen im “FIGU-Bulletin” Nr. 8 vom August 1996 von Billy Meier.

Der “alleinigen Propheten der Neuzeit”, wie seine Gläubigen den UFO-Meister nennen, handele mit seinen Alien-Kontakten und -Botschaften im Dienst der ganzen Menschheit. Das habe er quasi schon immer getan, da Meier bereits als Inkarnation der Propheten Mohammed  Elija, Jesaja, Jeremia, Immanuel und Henoch auf der Erde lebte und wirkte. Sogar Jesus Christus habe er bereits im Rahmen einer Zeitreise getroffen …

Die “NZZ” bei der FIGU

Billy Meier lebt heute im hohen Alter verständlicherweise eher zurück gezogen. Dennoch ist seine UFO-Sekte im “Semjase-Silver-Star-Center” in Hinterschmidrüti weiterhin aktiv. Mit all diesen Freikirchen und christlichen Sondergruppen im “Bibelgürtel Zürichs” hat seine Gruppe allerdings nichts zu tun.

Das stellte auch die “NZZ” fest, die im Tösstal zwei der dortigen Glaubensgemeinschaften plus die FIGU besuchte. “Eingeladen” wird man von der FIGU bereits im Vorfeld des “Semjase-Silver-Star-Center” auf einer Tafel mit  den Worten:

Neugierige Gaffer, Sektierer, Rassisten, Fremdenhasser sowie sonstige Irre und Anormale sind unerwünscht!

Ausnahmsweise verständlich, denn ein Stammsitz einer UFO-Gruppe mit einem Propheten der Aliens zieht mit Sicherheit genau solche Menschen an. Dazu weiter unten mehr.

VIDEO: Grenzwissenschaft CLASSICS #4: Alle 3 Monate kommen Aliens der Plejaden zur Erde! TV-Bericht 1991 (Bild: Fischinger-Online)
VIDEO: Grenzwissenschaft CLASSICS #4: Alle 3 Monate kommen Aliens der Plejaden zur Erde! TV-Bericht 1991 (Bild: Fischinger-Online)

Eingeladen waren aber Reporter der “NZZ”. Der Senior Christian Frehner der UFO-Sekte FIGU erklärte den Zeitungs-Reporter Florian Schoop und Jan Hudec bei ihrem Besuch die Welt der Gruppe und ihres Führers Meiers. Frehner erklärte dabei auch, wie sich die Außerirdischen dem Billy Meier zeigen bzw. wie sie ihn kontaktieren:

Sie materialisieren sich jeweils in seinem Büro, wie bei Star Trek.”

Solche und die unzähligen weiteren Aussagen des Billy Meier glauben rund 400 Mitglieder der UFO-Sekte bis heute. “Die FIGU ist mit Sicherheit die exotischste Glaubensgemeinschaft im Tösstal”, so in die “NZZ” in ihrem Artikel resümierend. Fraglos ist sie das nicht nur dort, sondern auch im Bereich der UFO-Sekten. Wenn man bei diesen UFO-Bereich überhaupt noch von “exotisch” und “weniger exotisch” sprechen kann und sollte.

Es ist zwar in der öffentlichen Wahrnehmung stillt um die Gruppe FIGU und ihrem UFO-Papst Billy Meier geworden, doch es gibt sie weiterhin. Praktisch unverändert wie eh und je, wie es der “NZZ”-Bericht und die darin enthalten Aussagen des Anhängers Frehner zeigen. Weiterhin ist ein sehr wichtiger Themenschwerpunkt zum Beispiel die Überbevölkerung der Erde, vor der die Aliens von den Sternen der Plejaden über ihren Auserwählten Billy Meier seit jeher warnen …

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Kritiker unerwünscht!?

Roland M. Horn und ich haben 1999 das Standartwerk “UFO-Sekten” veröffentlicht, dessen Buchtitel Programm war. Auch die FIGU um ihr UFO-Kontakler Meier kamen darin selbstverständlich überaus umfassend in einem eigenen Kapitel vor. Auch der Kritiker Kal K. Korff wird darin genannt, der Mitte der 1990er Jahre wohl der größte und bekannteste Zweifel an Meier, seinen Aliens und seiner FIGU war.

Es waren genau jene Jahre, in denen nicht nur das Thema UFOs an sich erneut boomte, sondern zugleich auch die damit verbundenen esoterischen Gruppen und “Gurus”. Eine mediale Hochzeit für Grenzwissenschaft jedweder Art, UFO-Forschung und der damit immer einhergehenden ufologischen Esoterik.

Korff veröffentlichte genau in diesen Boom-Jahren 1995 sein Buch “Spaceships of the Pleiades: The Billy Meier Story“, in dem, wie kaum anders zu erwarten, die Meier-UFO-Sekte und deren Gläubige mehr als schlecht weg kam. In deutsch erschien dieses Buch nicht, aber trotzdem holte die FIGU damals in einer “Online-Rezension” zum Gegenschlag aus.

Auf der damaligen Homepage der UFO-Sekte auf dem Sever alien.de befand sich ein Pro- und Kontra-Bereich mit Meinungen zur FIGU.

Die “Rezension” von Korffs Buch war jedoch mehr als Angriff auf Korffs Person zu verstehen und selbst das Äußere und die Schriftgröße der Danksagung des Buches wurde dort bemängelt Kal K. Korff selber wurde gleich zu Beginn des Online-Beitrages der FIGU als “dreckiger und feiger Lügner” und als Mensch mit “hinterlistigen und heimtückischen Charakter” betitelt (der bezogene Link war am 9. Juli 1998 dieser HIER)

Warum?

Unter falschen Namen

Kern des Gegenschlages der FIGU waren Aussagen Korff über Billy Meier und sein “Semjase-Silver-Star-Center”, das er unter falschen Namen für seien Recherchen besucht hat. Nicht also wie die Reporter der “NZZ” für ihren aktuellen Artikel.

Das passte der UFO-Gruppe im Nachhinein ganz und gar nicht, so dass die oben genannte Schildaufschrift der Gruppe verständlich wird. In unserem Buch “UFO-Sekten” schrieben Horn und ich dazu unter anderem:

Da die Autoren nicht wie Korff unter falschen Namen in diesem Esoterik-Center waren, können wir die Behauptungen der Sekten- und der Korff-Seite aber nicht beurteilen.

ARTIKEL: Die Sekte “Fiat Lux” und die kaum beachteten UFO- und Alien-Lehren der Führerin “Uriella” (Bild: YouTube-Screenshot/KEYSTONE Video / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Die UFO-Sekte “Fiat Lux” und die kaum beachteten UFO- und Alien-Lehren der Führerin “Uriella” (Bild: YouTube-Screenshot/KEYSTONE Video / Montage: Fischinger-Online)

Diesen Satz haben viele Meier-Fans und -Gläubige in unserem Buch wohl übersehen. Besser gesagt, es wurde nach erscheinen von “UFO-Sekten” versucht mir daraus einen “Strick zu drehen”. Warum nicht meinem Coautor und Kollegen Roland M. Horn (der übrigens den meisten Text des Meier-Kapitels schrieb, was der Leser natürlich nicht wissen kann), ist eine andere Frage.

So tauchte schnell eine Diskussion über Billy Meier, Lars A. Fischinger und “UFO-Sekten” der Anhänger auf. Grund war vor allem, dass ich nicht selber vor Ort im “Semjase-Silver-Star-Center” in der Schweiz im Zuge der Recherchen war. Eine Aussage, die stimmte. Nur war es so, dass ich vor Erscheinung des Buches versucht habe in Kontakt mit Billy Meier bzw. der FIGU zu treten, aber meine Anfragen gar nicht erst beantwortet wurden!

Diese Anfragen gingen zum einen an das “Semjase-Silver-Star-Center” in der Schweiz selber und zum anderen an den damaligen UFO-Forscher Michael Hesemann. Letzteren deshalb, da er in Kontakt mit Meier stand, ein Vorwort zu einem seiner Bücher verfasste und damals Chefredakteur eines UFO-Magazins war, das auch über Meier berichtete.

Von beiden Seiten erfolgte keine Antwort auf meine Faxe. Aber: Nachdem “UFO-Sekten” auf dem Markt war und die Meier-Gläubigen online hitzig ihre Unzufriedenheit darüber freien Lauf ließen hieß es im Netz: Ich können gerne mal vorbei kommen ….

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Grenzwissenschaft Classics, Folge #23: “Einstein war außerirdischen Ursprungs!” Die angeblichen UFO-Kontakte des Billy Meier in der Schweiz +++ YouTube-Video +++

Grenzwissenschaft Classics, #23: Ein TV-Bericht über die angeblichen UFO-Kontakte des Gurus Billy Meier von 1994 (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Grenzwissenschaft Classics, #23: Ein TV-Bericht über die angeblichen UFO-Kontakte des Gurus Billy Meier von 1994 (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

In der Schweiz gibt es eine UFO-Gruppe, die sich „Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und UFOlogiestudien“ (kurz FIGU). Ein höchst zweifelhafte Gemeinschaft, die sich um den UFO-Guru – und Propheten Eduard Albert Meier bzw. „Billy Meier“ gegründet hat. Dieser Billy Meier behauptet schon jahrzehntelang, dass er in Kontakt mit Außerirdischen von den Plejaden steht, die ihn erstmals 1975 besucht haben sollen. Von diesem angeblichen Botschafter der Aliens und seiner FIGU handelt die 23. Folge der Reihe Grenzwissenschaft Classics Video auf meinem YouTube-Channel


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vielen sind dieser Billy Meier als „Botschafter der Außerirdischen“ und seine FIGU in der UFO-Forschung ein (meist unangenehmer) Begriff. Und genau um diese UFO-Sekte und ihren Guru Billy Meier geht es in der 23. Folge der Grenzwissenschaft Classics Videos von 1994.

Ebenfalls mit dabei ist Meiers rechte Hand Guido Moosbrugger, der unter anderem von den mehr als fragwürdigen „Beweisen“ für die UFO-Kontakte und Besuche der Aliens berichtet …

Viel Spaß mit der neuen Folge der beliebten GreWi Classics Videos.

Bleibt neugierig …

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Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wenn UFO-Sekten wahnsinnig werden und der Alien-Glaube in den Massenselbstmord führt: Die UFO-Sekte “Heavens Gate” 1997 – eine Analyse

Screenshot der Webseite der UFO-Sekte Heavens Gate von 1997 (Bild: Archiv)
Screenshot der Webseite der UFO-Sekte Heavens Gate von 1997 (Bild: Archiv)

Das spezielle UFO-Randthema der UFO-Sekten im Bereich der “Fliegenden Untertassen” und Außerirdischen ist eigentlich immer aktuell. UFO-Kulte und gewissen UFO-Alien-Esoteriker mit den wildesten Phantastereien bringen mit diesen seit je her auch die Prä-Astronautik und die UFO-Forschung in Verruf, da sich gerade diese Verrückten in den (modernen) Medien tummeln und ggf. Mainstream-Schlagzeilen machen. Besonders erschreckend war dies 1997 mit einer dieser UFO-Sekten: “Heavens Gate”. Hier eine umfangreiche Aufarbeitung der Ereignisse vor 20 Jahren rund um den Massensuizid des Alien-Kultes.

Wenn UFO-Sekten wahnsinnig werden und der Alien-Glaube in den Massenselbstmord führt: Die UFO-Sekte “Heavens Gate” 1997 – eine Analyse weiterlesen

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+++Artikel+++ Die UFO-Sekte “Ashtar Command” und die “Galaktische Föderation des Lichts”: Wie man an einen imaginären Alien-Gott glaubt

Die UFO-Sekte "Ashtar Command": wir folgen einem imaginären Alien-Gott (Bild: NASA/JPL / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Die UFO-Sekte “Ashtar Command”: wir folgen einem imaginären Alien-Gott (Bild: NASA/JPL / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Sekten kenne wir alle. Seien es die “Siebenten Tag Adventisten”, “Sonnentempler” oder die “Zeugen Jehovas” und die “Mormonen”. Sie Liste ist schier endlos lang. Aber innerhalb solcher Gruppen es gibt leider auch die Alien- und UFO-Sekten, die sich wie andere solche Vereinigungen auch in viele Unter-Sekten bzw. -Gruppen spalten. Eine dieser UFO-Sekten ist das “Ashtar Command”, die an einen Alien-Gott mit Namen “Ashtar Sheran” und seine UFO-Flotte glauben. In dem Buch “UFO-Sekten” haben mein Coautor Roland M. Horn und ich 1999 umfassend darüber berichtet und aufgeklärt. Doch auch im Internet finden sich heute immer wieder sehr interessante Beiträge über diese Alien-Sekte und ihren Heiland Ashtar Sheran aus dem All. Darum heute ein kurzer Blick auf diese UFO-Gruppe, ein paar Worte zu UFO-Sekten und interessante Links dazu.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Als mein Freund und Mystery-Kollege Roland M. Horn und ich vor fast 20 Jahren an unserem gemeinsamen Sachbuch “UFO-Sekten” schrieben, ahnten wir noch nicht, wie sich das Internet entwickeln wird. Inzwischen kennt es jedes Kind. Im Guten und Interessanten und auch im Schlechten. Und selbstverständlich ist das Netz seit Jahren ein Tummelplatz für Spinner, Propaganda jeder Art und eine digitale Sintflut an Unsinn aus dem dem Bereich der Grenzwissenschaft.

Das gilt selbstverständlich auch für UFO-Sekten bzw. deren Anhänger/Gläubige, da diese in Millisekunden ihren Behauptungen und Lehren um den Erdball senden können.

Wir huldigen einem Alien-Heiland und seiner UFO-Flotte

Der UFO-Sekte um den angeblichen blonden Alien-Schönling Ashtar Sheran haben Roland M. Horn und ich in unserem 1999 erscheinenden Buch “UFO-Sekten” ein umfangreiches eigenes Kapitel gewidmet. Und ich bin sicher, dass der ein oder andere Mystery-Interessierte schon irgendwo auf diese Gruppierung im Netz gestoßen ist.

Darum in diesem ursprünglich vom 28. Mai 2013 stammenden Posting ein paar Warte dazu.

Grundsätzlich sind die Lehren, Weisheiten und der Glaube dieser esoterischen UFO-Gläubigen seit Jahrzehnten unverändert. Noch immer finden sich beispielsweise bei Facebook und auch in YouTube-Videos Gläubige dieser Gruppe (bzw. der “Galaktischen Föderation des Lichts” oder “Lichtarbeiter”), die von diesem Alien Ashtar Sheran und seiner Göttlichkeit fabulieren. Auch auf diesem Blog habe ich immer mal von diesem Alien-Gott und seiner UFO-Flotte berichtet. Aber auch von anderen UFO-Sekten, die quasi in Aliens Erlöser sehen. Auch Ashtar Sheran ist eine Art Heiland, Weltretter oder Erlöser der Menschheit in den Augen seiner Anhängerschaft!

Das war und ist für die Grenzwissenschaft und UFO-Forschung eine echte Bedrohung. Eine Bedrohung deshalb, da solche esoterischen UFO-Gläubigen damals wie heute vielfach die öffentliche Meinung bestimmen. In den 1990gern taten sie es auch mit trauriger Regelmäßigkeit in den Talk Shows am Fernsehen. Davon könnt Ihr Euch in YouTube-Videos meiner Film-Reihe “Grenzwissenschaft Classics Videos” selber ein Bild machen. Ebenso in einem zusammenfassenden Artikel von meinem Kollegen Roland M. Horn, den ich im Rahmen einer Meldung über das Ashtar Command im Oktober 2012 auch auf diesem Blog stellte.

Ashtar Sheran ist unser Erlöser

UFO-Sekten - bis heute ein Irrsinn (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)
ARTIKEL: UFO-Sekten – bis heute ein Irrsinn (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)

Selbstverständlich ist das Internet heute “Fluch und Segen zugleich”, wie es nicht nur eine digitale Weisheit sagt. Das Netz ist Recherchequelle Nummer 1 bei jeglicher Art von Themen und gleichzeitig auch Unfug-Quelle Nummer 1. Doch was den Glauben an einen liebevollen Alien mit seiner gewaltigen UFO-Flotte angeht, habe ich einen spannenden Artikel über dieses Ashtar Command gefunden. Mit einer klaren Aussage, die schon von 2013 stammt:

Da kann man auch gleich einer ,Star Trek’-Religion beitreten, wobei diese noch wesentlich mehr Tiefgang hätte und obendrein mehr wissenschaftlich orientiert als esoterisch wäre.”

So schreibt der Autor in seinem sehr gut zusammengefassten Artikel über die UFO-Sekte um den Alien-Heiland Ashtar Sheran etwa:

“Eine der ältesten und bekanntesten UFO-Sekten ist das ,Ashtar Command’, welches auf die in den 1930ern gegründete ,I Am-Bewegung’ des US-Amerikaners Guy Ballard (1878-1939) sowie seiner Frau Edna zurückgeht.

(…)

Im Gegensatz zu anderen Sekten steht kein Guru im Zentrum, sondern der fiktive Santiner Ashtar Sheran, ein menschlich wirkender Alien mit hellblonden Haaren und blauen Augen. Er soll Kommandant einer Raumschiffflotte der Galaktischen Föderation des Lichts sein und die Erde vor bösen Einflüssen schützen.”

Seit ich mich mit der Grenzwissenschaft befasse, verfolge ich sehr aufmerksam die Szene der UFO-Sekten und ihrer “Mönche”. Vom Ashtar Command bis zur Sekte um Astronautengötter mit Namen Rael-Bewegung. Letztere hat allerdings einen Guru aus Fleisch und Blut und war ebenso vielfach Thema dieser Webseite.

Ashtar, lass Hirn vom Himmel fallen!

Göttingen soll einen UFO-Landeplatz bekommen (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)
“UFO-Mönch” will einen UFO-Landeplatz bauen (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)

Wohl kaum ein anderer Autor der Grenzwissenschaft, der von den Ideen der Götter aus dem All und von anderen Mysterien persönlich überzeugt ist, weiß um die Flut der UFO-Sekten, wie ich. UFO-Sekten damals wie heute. Wobei heute diese Gruppen mehr “im Verborgenen” handeln. Das heißt im Internet und oftmals auch unter Pseudonymen, was im Web aber durchaus normal ist. Dennoch sind sie präsent und meiner Meinung nach oft zu sehr. Und zwar aus dem Grund, da ich aus Erfahrung weiß, dass deren Lehren und Ideen leider in den Köpfen von vielen Menschen “hängen bleiben”. Nur leider sind es genau jene Personen, die nur ganz beiläufig mal was von UFOs und Außerirdischen hören. Und schon haben diese ein vollkommen verzerrtes Bild der Themen, die uns Mystery-Fans interessieren!

Ich weiß durch zahllose Zuschriften von Euch und durch Gespräche mit Mystery-Fans, dass man im privaten Umfeld diese Themen nicht ernst nimmt. Viele von Euch beklagen sich immer wieder, dass außerhalb des Internet oder abseits von Treffen mit Gleichgesinnten Ihr als “Spinner” angesehen werdet. Nur, weil man sich für solche Themen interessiert. Aber von Alien-Spinnerei und UFO-Sekten sollte man sich klar abgrenzen und vor allem auch abgrenzen können. Deshalb ist Hintergrundwissen zu solchen “Alien-Religionen” mit Sicherheit nicht falsch.

Selbst in dem Magazin “Sagenhafte Zeiten” der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” – quasi der Verein um die Ideen von Erich von Däniken – habe ich einst (2001) einen entsprechen Artikel veröffentlicht. In dem Beitrag “UFO-Sekten – eine notwendige Distanzierung” warnte ich ausdrücklich, dass derartige esoterische Ansichten dieser Gruppen nur der Grenzwissenschaft schaden. Das ist bis heute offenkundig unverändert.

Darum verweise ich gerne auf den oben genannten Artikel als Zusammenfassung – hier speziell zum Ashtar Command. Genauer gehe ich in diesem Blog-Artikel auf das Thema UFO-Sekten ein. Ich finde, dass man als Interessierter an Themen wie Aliens & Co. inklusive UFOs auch über solche Gruppen, UFO-Sekten, Vereine, Glaubensvorstellungen etc. informiert sein sollte. Am umfassendsten könnt Ihr dies durch das weiterhin aktuelle Buch “UFO-Sekten” von Roland M. Horn und mir. Da es unlängst ausverkauft ist, findet Ihr es beispielsweise sehr günstig gebraucht bei amazon.de.

Vor genau 20 Jahren: Die Katastrophe der „Sonnentempler“-Sekte. Massenmord und Gruppensuizid um in eine neue Welt beim Stern Sirius zu reisen.

ARTIKEL: Die “Sonnentempler” und der Massenmord in der Schweiz vor 20 Jahren (Bild: gemeinfrei / L. A. Fischinger)

Auch die Grenzwissenschaft hat Grenzen

In “UFO-Sekten” resümierte ich 1999 in meinem Nachwort unter anderem:

Nun, dieser Band handelte von Menschen und Gruppen und deren Anhänger, die nach meiner Meinung ohne jeden Zweifel Unsinn verbreiten. Es sind Personen, die offensichtlich aus finanziellen Gründen Phantastereien an die Öffentlichkeit tragen, sich so wichtig machen und wahrscheinlich hierdurch eine innere Befriedung erlangen.

Diesen Menschen ist es egal, was sie berichten. Sie erfinden Geschichten, die nicht nachprüfbar sind, und die nur von leichtgläubigen Menschen wirklich als real angesehen werden. Seriöse Forscher und kritische Informationen stören diese eoterisch-verblendeten Irrläufer nicht. Sie lieben es, den Medien ihre Lügengeschichten aufzutischen und freuen sich wahrscheinlich tief in ihrem Innersten, dass es tatsächlich Menschen auf dieser Welt gibt, die einen solchen wirren Mumpitz für bare Münze nehmen.

Die Organisatoren der esoterischen Channel-UFOlogie, die in keinem Fall auch nur annähernd etwas mit der seriösen Erforschung des unbekannten Phänomens zu tun haben, werden sich sicher auch des lieben Geldes wegen entschlossen haben, die Menschheit mit wahnwitzigen Philosophien zu foppen.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Erich von Däniken im Interview zu den angeblichen Enthüllungen des Boyd Bushman: “Area 51 ist ein Mythos in UFOlogen-Kreisen”

Die "UFO-Enthüllungen" des Boyd Bushman: Erich von Däniken im Interview dazu (Bild: L. A. Fischinger)
Die “UFO-Enthüllungen” des Boyd Bushman: Erich von Däniken im Interview dazu (Bild: L. A. Fischinger)

Kürzlich machte ein YouTube-Video die Runde, in dem der verstorbene Weltraum-Wissenschaftler Boyd Bushman vor seinem Tode davon sprach, dass in der “Area 51” Aliens und UFOs versteckt würden. Die USA selber sollen dort sogar mit den Außerirdischen zusammen arbeiten. Nun hat das Magazin “Focus” Erich von Däniken zu seiner Meinung dazu befragt. Doch das Magazin deutet noch dazu eine Art Verschwörung an, denn das Video-Interview mit den “Sensations-Enthüllungen” ist inzwischen “verschwunden”.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vor kurzem wurde auch auf diesem Mystery-Blog das Thema des Video-Interview des im August 2014 verstorbenen Raumfahrt-Ingenieurs Boyd Bushman aufgenommen. Auch andere Webseiten hatten dieses Thema bereits und natürlich folgte auch die “BILD” und andere Massenmedien.

Nun aber hat Focus online einen mir unbekannten “UFO-Guru” (Insider verstehen es schon) Erich von Däniken zu diesen Bushman-Aussagen befragt. So etwa lesen wir dort:

“Die Mär vom UFO in der Area 51

Und dann ist da noch der Ort, an dem Boyd Bushman die Aliens getroffen haben will: Area 51, die geheime Militärbasis, auf der die Amerikaner angeblich ein UFO  versteckt hatten, das 1947 Jahren nahe der US-Kleinstadt Roswell abgestürzt sein soll. ,Area 51 ist ein Mythos in UFOlogen-Kreisen’, wiegelt von Däniken ab. Zwar habe es die Gerüchte gegeben, doch alle US-Regierungen hätten sie stets dementiert. (…)

,Es muss außerirdisches Leben geben!’

Auch wenn er den Schilderungen des verstorbenen Amerikaners wenig Glauben schenkt: Erich von Däniken ist nach wie vor überzeugt, dass die Erde nicht der einzige bewohnte Planet ist. ,Heutzutage weiß man, dass es außerirdisches Leben geben muss’, sagt er. So habe das Hubble-Teleskop bewiesen, dass es alleine in der Milchstraße fünf Milliarden erdähnliche Planeten gebe. ,Damit ist es nur eine Frage der Wahrscheinlichkeit, dass es auf einem von ihnen Leben gibt.’ Allerdings, so räumt er mit einem weiteren Mythos auf: ,Keiner der Alien-Lehrmeister-‘Götter’, die vor Jahrtausenden unsere frühe Menschheit besuchten und beeinflusst haben, haben die ägyptischen Pyramiden oder vergleichbare Gebäude gebaut. Das taten immer die Menschen zu Ehren ihrer Kulturbringer.'” (Hier weiter….)

Die "Area 51" - angeblich arbeiten dort Aliens mit der USA zusammen (Bild: WikiCommons / Space Imaging, München / Llyd Pye)
Die “Area 51” – angeblich arbeiten dort Aliens mit der USA zusammen (Bild: WikiCommons / Space Imaging, München / Llyd Pye)

Und die Verschwörung? tatsächlich – das Video mit dem Bushman-Interview ist (momentan) auf YouTube nicht mehr abrufbar. “Dieses Video wurde vom Nutzer entfernt“, lesen wir dort. “Focus” schrieb dazu treffend am 6. November 2014:

Überzeugte UFOlogen werden von Dänikens Skepsis wohl eher nicht teilen. Zumal die neuesten Entwicklungen Verschwörungstheorien neuen Auftrieb geben. So sind die beiden Videos, in denen Boyd Bushman seine Alien-Begegnung schildert, bei YouTube inzwischen nicht mehr aufrufbar.

Ich hoffe nicht, dass Mystery-Fans hier eine Verschwörung oder ähnliches herauf diskutieren. Es könnte profane Gründe haben – zum Beispiel wäre es denkbar, dass der Hochlader vielleicht YouTube keine Genehmigung zum Upload des Filmes nachweisen konnte. Ich bin selber YouTuber und kenne viele Kanäle und Videos dort. So was kann passieren. Aber natürlich ist es auch so, dass das Video mit den Aussagen von Bushman bei anderen YouTube-Usern immer noch online zur Verfügung steht. Auch nur Ausschnitte davon. Zu finden war es gerade zum Beispiel hier und hier.

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