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UFO-Boom in Peru: Offizielles UFO-Büro der peruanischen Luftwaffe gegründet, die Linien von Nazca und die Prä-Astronautik +++ YouTube-Video +++

In Peru boomen die UFOs (Bild: E. v. Däniken/A.A.S. / L. A. Fischinger / WikiCommons)
In Peru boomen die UFOs (Bild: E. v. Däniken/A.A.S. / L. A. Fischinger / WikiCommons)

Im Jahre 2001 gründete Peru die offizielle UFO-Meldestelle OIFAA, das “Oficina de Investigación de Fenómenos Anómalos Aérea” (Büro zur Erforschung anomaler Phänomene im Luftraum), die nach einigen Jahren wegen Verwaltungsproblemen geschlossen werden musste. Doch aufgrund der wachsenden Zahl von UFO-Sichtungen und -Meldungen in dem südamerikanischen Land, wurde nun das Büro nun unter den Namen DIFAA, das “Departamento de Investigación del Fenómeno Anómalo Aérea” (Department zur Erforschung anormaler Phänomene im Luftraum), reaktiviert. Aber warum sind Archäologen beim DIFAA dabei? Und warum wurde bei der offiziellen Eröffnung des UFO-Büros ein Vortrag über die weltberühmten Linien von Nazca und Außerirdische gehalten? Mehr dazu auf meinem YouTube-Kanal.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die peruanische Luftwaffe hat wieder ein offizielles UFO-Büro – denn es herrscht eine Art UFO-Boom in Südamerika. Doch was haben die Ancient Aliens damit zu tun?

Ein offizielles UFO-Büro in Peru, das von der dortigen Luftwaffe geleitet wird, mag seltsam klingen. Aber auch Brasilien, Chile oder Agentinnen unterhalten solche staatliche Meldestellen für UFOs. In Südamerika begegnet man Themen wie „Außerirdische” und „UFOs” wesentlich offener als bei uns in Deutschland. Brauchen also auch wir ein derartiges Büro?

Schon Professor Harald Lesch forderte vor bald 20(!) Jahren ein derartiges “UFO-Büro”. Ein offizielles Institut in Deutschland, so Lesch in der “NDR”-UFO-Doku “UFOs, Erklärungen über Unerklärliches” (ich glaube vom 27. September 1994?!) des öffentlich-rechtlichen TV, an das sich Zeugen wenden können und das quasi “ehrenamtlich” arbeitet.

Doch wieso begleitete die offizielle UFO-Meldestelle-Eröffnung des Kommandos der Luftwaffe Perus am 18. Oktober 2013 ein derart „seltsamer Vortrag” zu Ancient Astronauts und den Linien von Nazca? Den Vortrag bzw. das Symposium „Las Lineas de Nazca y los Seres Extraterrestres” leitete der Archäologe Professor Manuel Aguirre („School of Archaeology”, Uni San Marcos) …

Alles dazu in diesem YouTube-Video auf Grenzwissenschaft und Mystery Files.

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Lars A. Fischinger

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Die UFO-Jagd des britischen Verteidigungsministeriums: Skurrile UFO-Zeichnungen und der Alien-Glaube von Winston Churchill (+ Videos)

Die UFO-Jagd des britischen Verteidigungsministeriums - Skurrile UFO-Zeichnungen des MoD in der Mainstreampresse (Bilder MoD/National Archives / Collage: Fischinger-Online)
Die UFO-Jagd des britischen Verteidigungsministeriums – Skurrile UFO-Zeichnungen des MoD in der Mainstreampresse (Bilder MoD/National Archives / Collage: Fischinger-Online)

UFO-Forschung ist in der Hauptsache eine Angelegenheit und Beschäftigung von Privatpersonen. Auch die meisten UFO-Forschungsgruppen weltweit sind keine “staatlichen Organisationen” oder “UFO-Behörden“, sondern privat geführte Gruppen. Trotzdem gab und gibt es  auch mehr oder weniger offizielle Stellen, die sich mit dem UFO-Phänomen beschäftigt haben. Mal im Verborgen – mal ganz offiziell. Viele der UFO-Akten dieser Organisationen sind heute frei zugänglich. So auch die des Jahrzehnte aktiven “UFO-Büro” des britischen Verteidigungsministeriums (MoD), dem aktuell eine deutsche Mainstreamzeitung einen umfangreichen Artikel widmet. Was dahinter steckt und was Kriegspremier Winston Churchill damit zu tun hatte, erfahrt Ihr hier.


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Das Verteidigungsministerium auf UFO-Jagd

“Skurrile UFO-Zeichnungen – Englands ausdauernde Suche im Nichts”, so titelte “Spiegel Online” am 26. Juni 2018 ihren Bericht über “die Geschichte einer seltsamen Jagd” des britischen Verteidigungsministeriums in Sachen UFO-Forschung.

Tatsächlich war die britische UFO-Behörde des “Ministry of Defence” (MoD) eine der am längsten Arbeiteten offiziellen Behörde, die sich UFO-Berichten angenommen hat. Von 1952 bis 2009 existierte “Englands seltsamste Behörde”, wie sie “Spiegel online” nennt. Dann sah der damalige Verteidigungsminister Bob Ainsworth in der Untersuchung von UFO-Meldungen keinen Sinn mehr und schloss das britische UFO-Büro.

Damals, vor rund zehn Jahren, jubelten auch einige deutsche UFO-Skeptiker angesichts der Schließung des UFO-Büros des britischen Verteidigungsministeriums. So sahen diese “Skeptiker” in diesem Schritt doch eine Bestätigung darin, dass an dem UFO-Thema “überhaupt nichts dran sei”. Wenn schon das MoD in Großbritannien nach fast 70 Jahren ihre UFO-Forschung einstellt, dann könne hinter dem Phänomen schlicht nichts stecken. So argumentierten 2009 viele UFO-Gegner.

“Spiegel online” lässt aktuell einige Fallbeispiele aus den britischen UFO-Akten (s. a. Video unten) im dortigen Artikel noch einmal Revue passieren. Und zeigt in einer Fotostrecke “skurrile UFO-Zeichnungen” aus den UFO-Akten des MoD. Das alles soll an dieser Stelle nicht so sehr interessieren, und kann dort nachgelesen werden.

Die “UFO-Task-Force” des Winston Churchill

Interessanter ist der Umstand, warum das britische Verteidigungsministerium überhaupt 67 Jahre lang ein offizielles UFO-Büro betrieben hat. “Spiegel Online” fasst das sehr treffend zusammen:

Denn seit 1952 schon überprüften britische Experten jede noch so abwegige Meldung besorgter Bürger. Manche behaupteten, Außerirdische hätten sie entführt. Andere schwadronierten von Verschwörungen und schwarzgekleideten Agenten, die sie zum Schweigen bringen wollten. Viele beschrieben auf Skizzen die Flugbahnen, Formen, Farben der UFOs und verzeichneten penibel Lichtsäulen und Antennen.

(…) Bis 2009 produzierten die MoD-Spezialisten Aktenberge, ihre Arbeit verschlang wohl mehrere Millionen Pfund.

Als Begründung wird in dem Artikel angeführt, dass der “Zeitgeist” im Zuge des Kalten Krieges für Hysterie am Himmel sorgten. Die Angst vor irgendwelchen dunklen Machenschaften oder Aktivitäten der UdSSR als “Reich des Bösen” habe zur Gründung dieses “UFO-Büro” geführt.

VIDEO: UFO-Boom in Peru: Offizielles UFO-Büro der peruanischen Luftwaffe gegründet (Bild: E. v. Däniken/A.A.S. / Fischinger-Online / WikiCommons)
VIDEO: UFO-Boom in Peru: Offizielles UFO-Büro der peruanischen Luftwaffe gegründet (Bild: E. v. Däniken/A.A.S. / Fischinger-Online / WikiCommons)

UFO-Berichte aus den USA haben einige Jahre nach dem zweiten Weltkrieg den früherer Kriegspremier Winston Churchill dazu veranlasst 1952 eine “UFO-Task-Force” ins Leben zu rufen. Daraus wurde eine Unterabteilung des Luftwaffenministeriums und ab 1964 eine Abteilung des Verteidigungsministeriums.

Auslöser war 1952 vor allem einen UFO-Welle in Washington in den USA. Im Juli des Jahres kam es zu einer ganzen Reihe von UFO-Sichtungen in der US-Hauptstadt und über oder an dem US-Kapitol. Am Anfang des Kalten Krieges, gerade mal sieben Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges und zu Beginn des Atombombenzeitalters waren das weltweit beachtete Vorkommnisse!

Winston Churchill sah sich deshalb geradezu gezwungen in seinem Land eine “UFO-Task-Force” zu gründen, um auch der wachsenden Zahl von UFO-Sichtungen in seinem Land nachzugehen.

Was viele dabei aber nicht wissen, ist der Umstand, dass Churchill schon vor ca. 80 Jahren glaubte, dass es Außerirdische gibt oder geben könnte. In einer einst verschollenen Abhandlung – siehe das Video dazu unten  – beschäftigte er sich mit der Frage nach Leben im All. Seiner Meinung nach sind wir nicht allein im Kosmos!

Die UFO-Akten des britischen MoD

Die heute auch online zur Verfügung stehenden UFO-Akten der Briten beweisen nicht, dass Churchill seine gegründete UFO-Forschung UFOs als “Alien-Fahrzeuge” oder ähnliches belegen konnte. Sie sind spannende Dokumente für jeden UFO-Forscher aber enthalten keine empirischen Beweise für ein Alien-Phänomen. Eigentlich wie ausnahmslos alle weltweit freigegeben UFO-Files.

Für den Autor und UFO-Forscher David Clarke (Sheffield Hallam University) waren die UFO-Akten des MoD aber Grund genau für ein recht außergewöhnliches Buch: “UFO Drawings From The National Archiv” (2018). Darin abgedruckt finden sich auf 128 Seiten unzählige der im Laufe der Jahrzehnten beim britischen Verteidigungsministerium eingegangene UFO-Zeichnungen und -Bilder von Zeugen. Teils sogar auf Doppelseiten wiedergegeben.

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Für Clarke spiegeln diese Zeugen-Skizzen in seinem Bilderbuch “ein soziales Phänomen, das aus dem Kalten Krieg stammt”, wieder. Keine echte UFO-Jagd nach irgendwelchen Aliens. Weiter sagte er “Spiegel Online” gegenüber:

Die Art, wie Menschen UFOs beschreiben und zeichnen, spiegeln immer zeitgenössische Ängste wider. Geschichten von UFOs befeuerten im Kalten Krieg die Sorgen und Wahnvorstellungen der Bürger über Regierungsverschwörungen und einen möglichen Atomkrieg.

95 Prozent der Meldungen kamen von gewöhnlichen Menschen: Schulkindern, Spaziergängern, Postboten, Hausfrauen.

VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: Fischinger-Online)

Die Art der UFO-Darstellungen in den MoD-UFO-Papieren sind sind aber kein alleiniges Phänomen der Briten. Aus aller Welt kennt man solche Zeugen-Skizzen, die von kunterbunden Gemälden bis einfachen Strichzeichnungen reichen. Clarke aber will in diesen “faszinierenden” und “wertvollen Quellen” vor allem auch ein Abbild der Psyche ganz normaler Menschen in Großbritannien erkannt haben.

Ebenso aber auch, dass sich unter den über 12.000 von ihm gesichteten UFO-Meldungen viele befanden, die man überhaupt nicht genauer untersucht hat. Zum einen, da das “UFO-Büro” aufgrund der Vielzahl der Berichte schlicht überfordert war. Zum anderen aber auch, da einige aufgrund der vollkommen ungenügenden Angaben der Melder gar nicht zu überprüfen waren. “Manche Hinweise waren so banal, dass sie ihnen gar nicht erst nachgingen”, so Clarke zum Inhalt der von ihm gesichteten 60.000 Seiten zu “Spiegel Online” im Interview. Eine mehr als mühsame UFO-Jagd.

“Bad UFO” vs. “Good UFO”

Das klingt auf den ersten Blick etwas seltsam, was in “Spiegel Online” da behauptet wird: Banale Hinweise in UFO-Meldungen, denen die Mitarbeiter des MoD überhaupt nicht erst nachgingen wollten?

In der Tat kennt aber jeder UFO-Forscher oder auch jede private Organisation diese Tatsache bei den Ermittlungen und Recherchen. Meldet jemand ein Licht am Himmel, dass einfach “hell wie ein Stern” ist, kann man damit nicht willkürlich etwas anfangen. Einige UFO-Forscher nutzen hier die Bezeichnung “Bad UFO”, also ein “schlechtes UFO”, um es so zu kategorisieren. Nichts weiter als mangelnde Informationen zu der gemeldeten UFO-Sichtung sind hier gemeint, die eine Aufklärung oder Identifizierung des UFOs unmöglich machen.

Auch das ist ein Grund, warum UFO-Organisationen ihre entsprechenden UFO-Meldebögen sehr umfangreich gestaltet haben. Auch in Deutschland, natürlich. Je mehr der Melden an Informationen mitteilen kann, je besser kann man damit arbeiten. Das ist mehr als einleuchtend. Ein “Bad UFO” ist damit auch keine “ungeklärte UFO-Sichtung” wie ein sogenanntes “Good UFO”. (s. a. HIER, HIER und HIER)

Solche Meldungen sind lediglich nicht geklärt, weil es mangels Informationen, Angaben und Details nicht möglich ist …

Videos zum Thema

YouTube-Video vom 17. Februar 2017 zum Thema

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YouTube-Video vom 17. Mai 2016 zum Thema

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+++YouTube-Video+++ UFO-Meldungen in einem Jahr fast halbiert! Die Hintergründe der UFO-Sichtungen in Belgien 2016

Warum haben sich die UFO-Sichtungen in den Benelux-Staaten 2016 fast halbiert? (Bild: Montage: L. A. Fischinger)
Warum haben sich die UFO-Sichtungen in den Benelux-Staaten 2016 fast halbiert? (Bild: Montage: L. A. Fischinger)

In Belgien, dem Land der legendären UFO-Welle um 1990, haben sich die UFO-Sichtungen bzw. UFO-Meldungen in nur einem Jahr fast halbiert. So Medienberichte aus Belgien. Aber wie kam es dazu? In meinem neuen Video auf meinem YouTube-Channel erkläre ich Euch die genauen Hintergründe, was hinter diesem Rückgang steckt.

 

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UFO-Forschungsorganisationen gibt es natürlich auch in Belgien. Und eine davon ist die UFO-Organisation “Belgisch UFO-Meldpunt”.

Doch diese Gruppe verzeichnet laut ihrem aktuellen Jahresbericht für 2016 eine Rückgang der UFO-Meldungen um fast die Hälfte.

Haben “die Aliens die Erde wieder verlassen”, um es überspitzt auszudrücken? Warum es zu diesem Rückgang kam, erkläre ich Euch in diesem Video.

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Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab 1960 ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg

Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)
Wie macht man perfekte UFO-Fotos? Die CIA gab vor ca. 55 Jahren ihren Mitarbeiten dazu 10 nützliche Tipps mit auf den Weg (Bild: gemeinfrei / Heimatverein Lette / Montage: L. A. Fischinger)

UFO-Akten und Dokumente zum Thema UFOs und unbekannte Flugobjekte gibt es in der UFO-Forschung inzwischen zu hunderttausenden. Auch und vor allem solche UFO-Dokumente, die einst als “Top Secret” von verschiedenen Regierungen und Behörden eingestuft waren. Auch der US-Geheimdienst CIA hat unlängst unzählige einstmals als “geheim” eingestufte UFO-Akten freigegeben. Eine dieser UFO-Akten der CIA aus dem Jahr 1960 ist dabei besonders interessant: Die Papiere enthalten Anweisungen und Tipps für die CIA-Mitarbeiter, wie diese die bestmöglichen UFO-Fotos machen können und was dabei zu beachten und zu dokumentieren ist.

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Eine Flut von UFO-Fotos und -Filmen durch Max Mustermann

“Die Jagd nach den UFOs ist eröffnet” so oder so ähnlich klingende Presseberichte habe ich in den letzten Jahrzehnten immer wieder gelesen. Doch in der Tat gibt es bis heute UFO-Jäger, die sich quasi auf die Lauer legen, um unbekannte Flugobjekte am Himmel zu fotografieren und zu filmen.

Legendär ist hier an erster Stelle sicher der “UFO-Hotspot” rund um die “Geheimbasis Area 51” zu nennen. Dort, in Nevada, USA, liegen seit den 1990er Jahren jeden Tag Menschen mit Fotoapparat und Filmkamera in der Wüste auf der Lauer nach UFOs am Himmel.

Das digitale Zeitalter, in dem unlängst mit einem Handy immer besser werdende Digitalfotos und Videos gemacht werden können, gibt es eine Schwämme an UFO-Material. Vor allem auch bei YouTube. Was immer im Einzelfall auch konkret gefilmt worden sein mag.

Vor Jahrzehnten war das anders. Ganz anders! Da hatten Fotos von unbekannten Objekten am Himmel noch eine Art “Aussagekraft”. Analoge UFOs-Fotos inklusive deren Negative waren etwas handfestes, das man analysieren konnte. Fälschungen waren ohne Frage immer möglich – aber im digitalen Zeitalter war es noch nie so leicht vermeintlich echte UFO-Fotos zu faken.

Obwohl auch Digitalfotos analysiert werden können, ist doch die wahre Sintflut an derartigem UFO-Material aufgrund der Verbreitung von Digitalkameras und Smartphones längst nicht mehr fassbar. Echte UFOs (die dem Ersteller des Filmes oder Bildes also wirklich unbekannt waren, aber dennoch beispielsweise nur ein rein irdisches Objekt gewesen sind) ebenso wie echte Schwindeleien.

CIA gibt Anweisungen für die perfekten UFO-Fotos

CIA-Papier von 1960: 10 Tipps für die perfekten UFO-Fotos (Bild: gemeinfrei)
CIA-Papier von 1960: 10 Tipps für die perfekten UFO-Fotos [Großansicht](Bild: gemeinfrei)
Der US-Geheimdienst CIA fertigte im Jahre 1960 eine Anweisung für die eigenen Mitarbeiter an, die ihnen bei der Dokumentation von UFO-Sichtungen helfen sollte.  Für den Falle der Sichtung eines UFO sollte diese Anleitung den Angestellten des Schnüffeldienstes dabei helfen, dieses unbekannte Flugobjekt in der bestmöglichen Art und Weise mit dem Fotoapparat zu dokumentieren.

Das CIA-Papier führte dazu 10 Punkte bzw. Tipps auf, die beim Fotografieren eines UFO zu beachten seinen. Dies liest sich in der “Anleitung um UFO zu fotografieren” so:

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  1. Setzen Sie den Fokus Ihrer Kamera auf ,unendlich’.
  2. Schnelle Film wie Tri-X sind sehr gut.
  3. Bei bewegten Objekten, keine Geschwindigkeit der Blende langsamer als eine Hundertstelsekunde verwenden. Blendenverschluss und Blendenstufen-Kombination ist abhängig von den Lichtbedingungen; Dämmerung; bewölkter Tag, Sonneneinstrahlung usw. Wenn Ihre Kamera nicht über diese Einstellungen verfügt, nehmen Sie einfache Bilder auf.
  4. Kamera während der Belichtung nicht bewegen.
  5. Machen Sie verschiedene Fotos des Objekts; so viele wie Sie können. Wenn Sie können, nehmen Sie auch etwas Erdoberfläche mit ins Bild des UFOs auf.
  6. Wenn das Objekt Ihnen zu nah erscheint, ein paar hundert Fuß oder näher, versuchen Sie, Ihre Position zu verändern, so dass einige Bilder oder jedes Bild aus einer anderen Perspektive erfolgt. Eine Veränderung der Position von 40 oder 60 Fuß ist gut (dies ermöglicht einen sogenannten Referenzpunkt zu erstellen und hilft bei der technischen Analyse Ihrer Fotografien). Wenn das Objekt zu weit weg erscheint, eine Meile oder so, bleiben Sie wo Sie sind und machen Sie weitere Bilder. Eine kleine Annäherung wird hier nicht helfen. Allerdings, wenn Sie ein Auto benutzen können, fahren Sie eine halbe bis ganze Meile heran und machen Sie eine weitere Serie von Bildern, das wäre hilfreich.
  7. Nachdem Sie die UFO-Aufnahmen gemacht haben, bleiben Sie, wo Sie sind. Nun, drehen Sie sich langsam um 360° und nehmen dabei aus Augenhöhe sich überlappende Bilder auf. Durch diese Technik wird auch die umliegende Landschaft fotografiert. Diese Aufnahmen sind für die Analyse des UFO, das Sie gerade fotografiert haben, sehr wertvoll.
    CIA-Papier von 1960: hier sollten weitere Angaben zu gemachten UFO-Fotos eingetragen werden
    CIA-Papier von 1960: hier sollten weitere Angaben zu gemachten UFO-Fotos eingetragen werden [Großansicht] (Bild: gemeinfrei)
  8. Ihre originalen Negative sind wertvoll. Stellen Sie sicher, dass sie mit Sorgfalt behandelt werden.
  9. Wenn Sie können, erstellen Sie ein weiteres Negativ vom Original.
  10. Jede Kopie, die Sie für die technische Untersuchung und Analyse gemacht haben, sollte vom ursprünglichen Negativ erstellt sein und der Ausdruck sollte alle Bilder zeigen, einschließlich der Ränder und es sollte auch die Löcher zeigen, wenn Ihr Film welche hat.

UFO-Bürokram für CIA-Agenten

Was wäre ein UFO-Foto ohne weitere Hintergrundinformationen zu der Aufnahme? Das wissen UFO-Forscher heute ebenso wie 1960 die CIA. Und so gab es zu dem oben zitierten “Guide” für Fotoaufnahmen von UFOs auch ein Informations-Papier, dass die Mitarbeiter auszufüllen haben. Darin (s. Bild rechts oben) finden sich 8 Punkte, die anzugeben oder auszuführen sind:

  1. Informationen zur benutzen Kamera wie Hersteller, Name, Typ etc.
  2. Datum der Aufnahmen.
  3. Datum und möglichst genau Uhrzeit der Aufnahmen.
  4. In welcher Himmelsrichtung die Aufnahmen gemacht wurden.
  5. Wo genau die Aufnahmen entstanden.
  6. Orientierungspunkte in einer 360 Grad Rundumsicht auf dem Boden, die auch auf einer Landkarte angegeben werden können.
  7. Details der Umgebung des Standortes bei der Aufnahme wie Gebäude oder Telefonzellen.
  8. Wo und wann wurden die originalen Negative entwickelt wurden.

Schaut man sich gängige UFO-Meldebögen der einschlägigen UFO-Forschungsgruppen an, sind fast alle Angaben der beiden CIA-Papiere auch heute noch aktuell.

„AKTE X – die unheimlichen Fälle des FBI“: Trailer & YouTube-Video zur Neuauflage der TV-Kultserie „X-Files“ um die FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulde.r (Ab 8. Feb. 2016 auf PRO7) (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: Mehr zu „AKTE X” rund um die FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulder. (Bild: L. A. Fischinger)

Haben aber nun die CIA-Mitarbeiter 1960 den Auftrag gehabt…UFOs und Außerirdische zu jagen, zu fotografieren und zu dokumentieren? Also eine Art frühes Gegenstück der TV-Serie “Akte X” mit den FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulder nur in der Realität? Nach diesen beiden Papieren zumindest nicht.

Die Bezeichnung “UFO” ist zwar praktisch immer gleichbedeutend mit “Aliens”, jedoch ist das schlicht und einfach falsch. Das wissen auch alle UFO-Forscher.

Ein UFO ist nicht mehr und nicht weniger als ein für den Zeugen bei der Beobachtung unbekanntes Objekt. Das können Flugzeuglichter ebenso sein wie ein Meteor. Ebenso “geheime Militär-Techniken” – und in diesem Beispiel vielleicht sogar der Sowjetunion, die sich 1960 mit der USA im “Kalten Krieg” befand …

(Danke an F. Calvo / Terra Mystica)

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Lars A. Fischinger

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Neues zum angeblichen "Ende der UFO-Forschung" (Teil 3): Die Hintergründe der Medienente

Die UFO-Forschung soll ja mal wieder, so hieß es kürzlich aus Großbritannien, am Ende sein bzw. in einer Krise stecken. Während die Medien auch in Deutschland diese UFO-Tagung-Mitteilunge aus Großbritannien zum “Ende der UFOs” aufnahmen, ist es offensichtlich, dass diese Meldung schlicht eine Ente war. Die Aussage vom einem “Ende der UFOs” lösten hitzige Debatten in der UFO-Szene aus – und war (wie vermutet) nur PR. Teil 3


Vor wenigen Tagen erschien in gleich drei auflagenstarken Zeitungen (Hamburger Abendblatt, Die Welt, Berliner Morgenpost), die Meldung, dass Ende der Ufologie sei absehbar. Wer aber behauptet das eigentlich? Und auf welcher Grundlage beruht diese Einschätzung?

Ein Kommentar von Tobias Berg

Ende der Ufologie?

Wikipedia bezeichnet Ufologie als eine Protowissenschaft, die sich mit der Untersuchung und dem Studium von UFO-Sichtungen und den damit zusammenhängenden Phänomenen beschäftigt. Trotz der eventuell negativen Assoziationen die mit den Begriffen ‚Ufologie‘ und ‚Protowissenschaft‘ behaftet sind, verwende ich den Begriff dennoch als Synonym zur wissenschaftlichen UFO-Forschung, da er immer wieder in den Artikeln verwendet wird um die es hier gehen soll. Die Frage die sich an diese Begriffsklärung anschließt ist: Wie kommt die Mainstreampresse dazu das Ende dieses Wissenschaftszweiges nahezu unkritisch zu propagieren? Die Hintergründe hierzu sollen im folgenden Artikel beleuchtet werden.


Die Artikel der ‚Welt‘, der ‚Berliner Morgenpost‘ und des ‚Hamburger Abendblattes‘ stammen alle von einem einzigen Autor und beziehen sich im wesentlichen auf eine Meldung des britischen ‚Telegraph‘. Der Telegraph zitiert in seinem Artikel einen gewissen Dave Wood, welcher als Koryphäe auf dem Gebiet der Ufologie gepriesen wird, mit den Worten: “In zehn Jahren könnte das Ganze [die Ufologie] tot sein, das Ausbleiben jeglicher bewiesener Vorkommnisse lässt die Vermutung zu, dass da draußen nichts ist“. Eine kritische Distanz und alternative Sichtweisen, wie sie in dem Artikel des Telegraph noch ansatzweise durch den ehemaligen Leiter des UFO-Büros des britischen Verteidigungsministeriums, Nick Pope, vertreten werden, lassen die hier in Deutschland erschienenen Artikel vermissen.


Wirft man einmal einen Blick auf die Seite der ASSAP (Verband zur wissenschaftlichen Erforschung anormaler Phänomene), wird schnell deutlich, dass sich die Behauptung, die ASSAP sei die „bedeutendste Ufologen-Vereinigung“, wie es in einem der Artikel heißt, kaum halten lässt. Tatsächlich beschäftigen sich weder die ASSAP noch ihr Vorsitzender Dave Wood schwerpunktmäßig mit UFOs. Auf der Webseite heißt es: “Daves Forschungsinteressen sind Spukphänomene, Glaube an das Paranormale, Erfahrungspsychologie und photographische Anomalien.“ Nichts auf der Webseite deutet darauf hin, dass die ASSAP über eine besondere Expertise in Sachen UFO-Forschung verfügt. Auch die Behauptung des derzeitigen Präsidenten der ASSAP, Lionel Fanthorpe, im Journal ‚Anomaly‘; „König Arthur wäre ein Außerirdischer gewesen, der die Erde vor feindlichen extraterrestrischen Wesen beschützt hätte“, trägt nicht gerade zur Glaubwürdigkeit der ASSAP bei.

Weniger Sichtungen, weniger Vereine?



Als Begründung für die Einschätzung, der Ufologie würde ihr baldiges Ende bevorstehen, führt Wood die sinkende Rate von UFO-Sichtungen, die schwindende Anzahl der UFO-Organisationen sowie die starke Beschäftigung mit Fällen an, die weit in der Vergangenheit liegen.

Hier stellt sich als erstes die Frage, wie die ASSAP überhaupt an UFO-Sichtungsberichte kommt. Bei der Google-Suchanfrage „wem melde ich ein UFO (who do I report a UFO to)“, taucht die ASSAP nicht auf den ersten drei Trefferseiten auf, was verdeutlicht, dass die ASSAP nicht gerade die erste Anlaufstelle für potentielle UFO-Zeugen in Großbritannien darstellen dürfte. Sollte die ASSAP neben der eigenen Datenbank noch weitere nutzen, so bleibt sie diese Information schuldig.

Die Aussage, UFO-Sichtungen würden generell abnehmen, rief unter UFO-Forschern heftigen Widerspruch hervor. So reagierte der Direktor der größten amerikanischen UFO-Organisation MUFON, David McDonald, auf die Einschätzung Woods mit den Worten: „Die Ufologie ist lebendig und erfreut sich bester Gesundheit“. Diese Einschätzung wird von der Tatsache gestützt, dass sich UFO-Sichtungen in vielen Ländern, den USA eingeschlossen, auf einem Rekordhoch befinden. Das Mittel für 2012 beziffert MUFON mit etwa 700 Fällen im Monat. Aber auch aus anderen Ländern wie Kanada, Argentinien, Finnland und Australien wird eine vermehrte Sichtung von unidentifizierten Objekten gemeldet.

Auch hierzulande sieht die Sache anders aus. Zur Frage ob deutsche UFO-Forscher den von Wood festgestellten Trend auch für Deutschland bestätigen könnten, erwiderte der 1. Vorsitzende der DEGUFO (Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung e.V.) gegenüber Exopolitik Deutschland: „Das UFO-Phänomen ist ein weltweites Phänomen, das nicht regional einzuordnen ist und das auch regional unterschiedlich präsent ist.
So hatten wir in der Vergangenheit schon UFO-Wellen unabhängig voneinander in Deutschland, Belgien, den USA, Großbritannien und auch in Südamerika.
Und zurzeit ist, das kann ich am Beispiel der DEGUFO sagen, das Thema präsenter als noch z. B. letztes Jahr. Wir haben in diesem Jahr bisher mehr als 300 Sichtungsmeldungen erhalten, obwohl wir im letzten Jahr gerade einmal um die 50 erhalten hatten. Von einem Aussterben der UFO-Forschung kann man hier sicherlich nicht sprechen.“

Die abnehmende Anzahl der UFO-Organisationen selbst sieht David McDonald von der amerikanischen MUFON eher in einem Mangel an finanziellen Mittel begründet als in fehlenden Forschungsgegenständen oder einem schwindenden Interesse. Ein weiterer Faktor könnte hierbei der mit dem Internetzeitalter einhergehende, weit einfachere Informationsaustausch sein, der eine Mitgliedschaft in einer UFO-Forschungsgruppe nicht mehr zwingend notwendig macht, um an Informationen über das UFO-Thema zu gelangen.

Die starke Beschäftigung mit zeitlich in der Vergangenheit liegenden Fällen hat Ursachen, die weit vielschichtiger sind, als dies auf den ersten Blick den Anschein haben mag. So ist eine Beweisführung, die auf der Freigabe von vormals geheimen Militärakten beruht, meist erst viele Jahre später über Aktenfreigaben von Dokumenten, die durch das Informationsfreiheitsgesetz (FOIA) erwirkt wurden oder das Ausscheiden von Militärpersonal aus dem aktiven Dienst möglich. Zum anderen entwickeln sich auch die älteren, gut etablierten Fälle meist durch zusätzliche Freigabe von Akten oder Aussagen zusätzlicher Zeugen weiter.

Ein Gegenbeispiel für den von Wood prognostizierten Trend, stellt zudem die Präsentation des ehemaligen Generals der chilenischen Luftwaffe und Direktor der CEFAA (Komitee zur Untersuchung von anomalen Luftphänomenen) Ricardo Bermúdez auf einem amerikanischen Kongress 2012 dar. Bermúdez ging während seiner Präsentation auf gleich drei Fälle von aktuellen UFO-Sichtungen ein, die sich zwischen den Jahren 2010 und 2011 ereigneten. Auch die amerikanische UFO-Forschungsorganisation MUFON beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit einer aktuellen Sichtungswelle, die sich 2008 im texanischen Stephenville abspielte, und hat dazu erst kürzlich eine Analyse der Radardaten veröffentlicht. Nicht zuletzt sei angemerkt, dass mehrere Staaten erst in kürzerer Zeit staatliche UFO-Untersuchungsstellen gegründet haben, wie zum Beispiel Argentinien im Mai 2011. Längst gehen vor allem südamerikanische Länder auch Kooperationen bei der staatlichen UFO-Forschung ein, wie Chile und Uruguay. Insgesamt haben mehr als 20 Länder bereits ihre ehemals geheimen UFO-Akten freigegeben und/oder betreiben aktive Forschung.

UFOs und journalistische Sorgfaltspflicht

Auf eine faire und neutrale Berichterstattung der großen Medien zum UFO-Thema hofft man in Deutschland leider vergeblich. Viel zu tief scheint das Thema tabuisiert zu sein, als dass sich einmal ganz ernsthaft darüber berichten ließe. Das ‚Robertson Panel‘, quasi eine mediale Kriegserklärung gegenüber der ernsthaften UFO-Berichterstattung in den Medien, hat möglicherweise auch in Deutschland Spuren hinterlassen. So warten die erwähnten Artikel neben einem ironischen Unterton mit absurden Schlussfolgerungen und einem erkennbaren Unwillen auf, sich ernsthaft und unvoreingenommen mit der Materie auseinanderzusetzen.

So werden beispielsweise zwei interessante Fälle von UFO-Sichtungen – ‚Rendlesham Forrest‘ 1980 und die ‚belgischen UFO-Welle’ 1989-1990 erwähnt. Dass es neben Dokumenten(1, 2), welche die Faktizität der beiden Fälle belegen, eine große Zahl von glaubwürdigen Zeugen gab, deren Aussagen zum Teil frei verfügbar sind, wird in den Artikeln aber leider unterschlagen.

Belgische UFO-Welle

Während der Jahre 1989-1990 sahen gleich hunderte von Augenzeugen (650 Zeugenaussagen wurden schriftlich festgehalten) über mehrere Monate hinweg große dreiecksförmige Objekte im belgischen Luftraum. Anstatt diese Fakten neutral wiederzugeben suggeriert die, in den Artikeln dargebotene Schilderung der Ereignisse durch die Überbemühung des Konjunktivs sowie des Wortes ‚angeblich’ den Leserinnen und Lesern sie hätte es hier wahrscheinlich mit einem großen Schwindel zu tun. So geht der Autor sogar soweit, die belgische Ufo-Welle von 1989-90 einem ausgedehnten Aprilscherz zuzuschreiben. Zielführender und ehrlicher wäre es gewesen, dem interessierten Leser die Aussage von Wilfried de Brouwer, dem ehemaligen Generalmajor der belgischen Luftwaffe sowie Stabschef der Luftstreitkräfte zugänglich zu machen und den Leser selbst über die Glaubwürdigkeit des Falles urteilen zu lassen.

Werbung für Konferenz

Vermutlich ist das ursprüngliche Statement von Dave Wood lediglich der Tatsache geschuldet, dass die ASSAP eine ihrer Konferenzen ‚Seriously Unidentified – A Summit on the Future of UFOlogy‘ promoten wollte und die auf die Pressemitteilung folgenden Schlagzeilen und Diskussionen gerne in Kauf nahm, um für die Veranstaltung zu werben. Schwerer wiegt dagegen das sich ständig wiederholende Versäumnis der Mainstreampresse, unvoreingenommen und wahrheitsgemäß über das Thema UFOs zu berichten.

Siehe auch:

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Zum Thema:

Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.
(Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)

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