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Neue Untersuchungen: In Angkor in Kambodscha lebten einst bis zu 900.000 Menschen!

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Neue Untersuchungen: In Angkor in Kambodscha lebten einst bis zu 900.000 Menschen (Bild: gemeinfrei)
Neue Untersuchungen: In Angkor in Kambodscha lebten einst bis zu 900.000 Menschen (Bild: gemeinfrei)

Angkor und vor allem der im Dschungel versunkene Tempel Angkor Wat Kambodscha ist weltbekannt. Hier errichteten die Khmer ein beeindruckendes Imperium mit bis heute beeindruckenden Tempelanlagen und Bauten. Hunderten davon existieren noch heute. Unklar blieb bisher, wie viele Menschen hier einst vor 1000 Jahren lebten. Genau das will eine neuen Studie nun herausgefunden haben.


Angkor – versunken im Urwald

Sucht man eine Kulisse für Abenteuerfilme nach Art von “Indiana Jones“, so sind die Tempelanlagen und Bauwerke von Angkor dafür  wie geschaffen. Vor allem der Tempel Angkor Wat im heutigen Kambodscha. Versunken im Dschungel ist er heute ein Sinnbild untergegangener Reiche und Zivilisationen. Romantischer und verwunschener geht es kaum. Heute ist er einer der bekanntesten Ausflugsziele für Touristen in Südostasien.

Das war vor 1000 und mehr Jahren anders. Als die das Reich der Khmer hier entstand, boomte dort die Kultur, Baukunst und Wirtschaft. Angkor wurde zu einem mächtigen Imperium, das etwa im 12. bis 13. Jahrhundert seine Blüte erlebte. Also im europäischen Mittelalter. Wie viele Menschen zu dieser Zeit in der antiken Großstadt lebten, war bisher unsicher. Geschätzt wurden aber bereits in der Vergangenheit, dass hier Hunderttausende Menschen gelebt haben müssen.

Im 15. Jahrhundert ging das Reich unter und die legendären Tempel versanken im Urwald. Erst im 19. Jahrhundert fanden Forscher aus Europa sie wieder bzw. machten die gewaltigen Anlagen der westliche Welt bekannt.

Eine neue Studie von Forschern um die Archäologin Sarah Klassen von der University of British Columbia (Kanada) konkretisierte nun diese Vermutungen. Wie die Wissenschaftler in dem Fachmagazin “Science Advances” vom Mai 2021 berichten, nutzten sie bei ihrer neuen “Einwohnerzählung” verschiedene Quellen und Hilfsmittel. Unter anderem die “Lidar” genannte Technologie, die Laserscans des Bodens in 3D ermöglicht. Damit wurden, wie in diesem Videos HIER und HIER berichtet, bereits in Mittelamerika tausende versunkene Stätten der Maya und anderer Völker entdeckt.

Das verschollene Großreich

Die Forscher werteten ebenso die Forschungsergebnisse und Daten der letzten 30 Jahre um Angkor aus. Zeitgenössische Karten, Radiokarbondatierungen und Hochrechnungen wurden ebenfalls berücksichtigt. So kommt das Forscherteam zu dem Schluss, dass Angkor einstmals 3.000 Quadratkilometer groß gewesen sein muss und in der Blütezeit hier bis zu 900.000 Menschen siedelten. Klassen und ihr Team sind sicher, dass ihre Methoden auch bei der Erforschung anderer antiker Städte angewandt werden kann.

In Angkor stehen Forscher vor demselben Problem, wie bei anderen untergegangenen Städten. Etwa Teotihuacan in Mexiko. Meist sind nur Tempel, Pyramiden oder Paläste aus Stein erbaut worden und das “einfache Volk” lebte in einfachen Häusern. Meist erbaut aus Holz oder Lehm, von denen sich heute kaum mehr Spuren finden.

Zuvor war noch keine umfassende demografische Untersuchung von Angkor abgeschlossen worden, da die nichtreligiösen architektonischen Strukturen der Stadt aus organischen Materialien hergestellt wurden, die vor langer Zeit verfallen sind.

So die Wissenschaftler um Klassen in ihrer Untersuchung. Tatsächlich eröffnen diese Methoden ungeahnte Möglichkeiten, wenn man auf all die versunkenen Städte der Welt schaut. Bei fast allen sind die Archäologen auf mehr oder weniger konkrete Schätzungen angewiesen, was die Ausdehnung und Bevölkerungsanzahl angeht.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Pyramiden in Bosnien”: Der TV-Sender MDR auf den Spuren der “Bosnischen Pyramiden” von Visoko (+ Videos)

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"Pyramiden in Bosnien":Der MDR auf den Spuren der Bosnischen Pyramiden von Visoko (Bild: Screenshot MDR)
“Pyramiden in Bosnien”: Der MDR auf den Spuren der Bosnischen Pyramiden von Visoko (Bild: Screenshot MDR)

Der Fernsehsender MDR widmete sich am 23. Januar 2021 in seiner Sendereihe “Heute im Osten” einem eher ungewöhnlichen Thema: Den “Pyramiden in Bosnien” nahe des Ortes Visoko. Was der MDR über diese “Pyramiden” in der knapp 15-minütigen Sendung zu berichten weiß und welche weiteren Hintergründe es dazu gibt, erfahrt Ihr in diesem neuen Mystery-Review-Beitrag.


“Bosnische Pyramiden”

Der Fernsehsender MDR widmete sich am 23. Januar 2021 in seiner Sendereihe “Heute im Osten” einem eher ungewöhnlichen Thema: “Pyramiden in Bosnien”. So de Titel des knapp 15-minütiges Berichtes, der noch bis zum 23. Januar 2022 online HIER zu sehen sein wird. Mit sehr beeindrucken Luftaufnahmen der Visoko-Berge in Bosnien und Herzegowina, die dank unserer Gebühren mittels Drohne gefilmt wurden.

In sehr knappen Worten heißt es zu der Sendung beim MDR:

Sie sollen vor 30.000 Jahren erbaut worden und damit die ältesten Pyramiden der Welt sein. Wissenschaftler halten die ‘bosnischen Pyramiden’ für einen Mythos. Dennoch locken sie viele Touristen an.

Natürlich habe ich mir die Sendung für Euch angesehen. Und im Grunde bestätigt der MDR-Bericht genau das, was bereits am 1. Februar 2020 in diesem YouTube-Video HIER auf Fischinger-Online dazu gesagt wurde: Der Tourismus rund um die Berge bei dem Ort Visoko boomt gewaltig (s. a. das erste Video unten). Sie sind zu einem Tourismusmagnet geworden. Etwas Neues erfährt der Kenner nicht. Ihr findet das Video dazu am Ende nochmals eingefügt.

Auch der MDR betont, dass Dr. Sam Osmanagich, der Entdecker der “Bosnischen Pyramiden”, nach eigenen Angaben 100.000sende Dollar in sein “Pyramiden-Projekt” bei Visoko in Bosnien investiert habe. Osmanagich ist überzeugt, dass hier sensationelle Pyramiden stehen, die möglicherweise 30.000 Jahre alt sind. Die ältesten der Welt und zugleich auch die höchsten. Bei einer Begehung auf dem Berg ist er sicher:

Wenn wir hier alle Vegetation und die Erde abtragen würden, dann würde die Pyramide zum Vorschein kommen.”

Der MDR wiederum begleitet eines Touristengruppe aus Deutschland und der Schweiz zu den “Pyramiden” und den dort gegrabenen Tunneln. Alle Grabungen geschahen und geschehen in Eigenleitung, betont auch der MDR, da es keinerlei staatliche Unterstützung für die Vorhaben von Sam Osmanagich gäbe. Da die Berge dort Staatseigentum sind, sind auch direkte private Ausgrabungen untersagt. Hunderte Freiwillige kommen jedes Jahr, um sich an diesen Grabungen zu beteiligen.

Ein Ort von “globaler Bedeutung”

“Dieser Ort wird von globaler Bedeutung sein”, prophezeit Osmanagich überzeugt. Auch sein “Pyramiden Park” dort boome deshalb. Bekanntlich sehen das etablierte Archäologen ganz anders, die beim Thema “Pyramiden von Bosnien” nur müde abwinken.

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Wie im ersten Video unten und diesem Blog-Artikel HIER auch ausgeführt, sehen das die Anwohner ganz anders. Sie sehen es gelassen bzw. mit Freude, was hier um die “Bosnischen Pyramiden” geschieht und entsteht. Ein Zentrum des Tourismus. Mehr als 2.000 Einwohner von Visoko sollen nach Angaben von Osmanagich bereits jetzt vom Tourismus leben. Visoko selber hat knall über 40.000 Einwohner. Solange Besucher angezogen werden, ist es der lokalen Bevölkerung auch egal, ob hier echte archäologische Sensationen im Berg stecken, oder diese eben doch rein natürliche Formationen sind. Wie sie auch augenscheinlich aussehen. Dazu der MDR:

In Visoko, der Stadt am Fuß der Berge, sind Semis Aktivitäten sehr willkommen. Wer kann, setzt hier jetzt auf den Tourismus. 2019 kamen schon über 50.000 Touristen.

Es haben sich “viele lokale Händler niedergelassen – sie verkaufen Souvenirs”, erfahren die MDR-Zuschauer. Osmanagich möchte den Menschen dort auch eine Perspektive geben, wie der Geschäftsmann und Hobby-Archäologe betont. In der Tat finden sich an den Bergen Händler, die vom Boom profitieren wollen. Ebenso wie an katholischen Wallfahrtsstätten von Marienerscheinungen wie Fatima in Portugal oder Guadalupe in Mexiko. Oder an archäologischen Orten wie Gizeh in Ägypten, den Stätten in Jerusalem oder Teotihuacán in Mexiko. Dort, wo Menschen aus welchen Gründen auch immer hin strömen, kommen die Händler und Geschäftemacher. Das war schon im Mittelalter so, wenn Andenken an an irgendwelchen Pilgerorten verkauft wurden oder dort Märkte stattfanden. Letzteres bevorzugt im Umfeld von Kirchen passend zur Messe.

Kitsch (nicht selten in extremen Formen!) und Kommerz an Händlerständen, die oftmals überaus verstörend wirken. Vor allem an heiligen Orten des Christentums oder anderer Religionen. Wer aber will es den lokalen Menschen – auch mit Blick auf die Berge bei Visoko – verübeln, dass sie nach Wegen suchen, ihr Auskommen zu bestreiten?

Alles in allem liefert der MDR-Bericht keine Neuigkeiten für alle jene, die sich für diese “Pyramiden” interessieren. Was auch nicht zu erwarten war, da es sich nicht um eine TV-Dokumentation handelt. Nur um einen kurzweiligen Bericht, der sich aber aufgrund der wundervollen Drohnen-Aufnahmen lohnt.

Videoauswahl zum Thema

Video vom 2. Feb. 2020 auf YouTube

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER
Video vom 17. März 2019 auf YouTube

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Lars A. Fischinger

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Sie soll 300 Meter hoch sein: Bauten in Wahrheit die Türken die legendäre “Weiße Pyramide” in China?

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Die “Weiße Pyramide” in China – in Wahrheit einst von den Türken erbaut? (Bild Archiv L. A. Fischinger / US Air Force)
Die “Weiße Pyramide” in China – in Wahrheit einst von den Türken erbaut? (Bild Archiv L. A. Fischinger / US Air Force)

In China soll eine sage und schreibe 300 Meter hohe Pyramide stehen, die als “Die Weiße Pyramide” weltweit bekannt wurde. Seit Jahrzehnten kursieren dazu zahlreiche Gerüchte und Spekulationen, wobei es sehr zweifelhaft zu sein scheint, dass dieses Monument überhaupt existiert. Doch in türkischen Medien hieß es schon 2010, dass in Wahrheit einst die Türken diese Pyramide(n) in China errichtet haben sollen. Kann das zutreffen?

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