Suchergebnisse: Suche nach Leben im All

Entdeckung bei der Suche nach Leben im All: Wasserdampf-Atmosphäre bei einer “Super-Erde” nachgewiesen +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Neue Entdeckung bei der Suche nach Leben im All: Wasserdampf-Atmosphäre bei einer "Super-Erde" nachgewiesen! (Bild: NASA)
VIDEO: Neue Entdeckung bei der Suche nach Leben im All: Wasserdampf-Atmosphäre bei einer “Super-Erde” nachgewiesen! (Bild: NASA)

Forscher haben bei dem bereits 2015 durch das Weltraumteleskop Kepler entdeckten Exoplanten K2-18b eine bahnbrechende Entdeckung gemacht. Weitere Untersuchungen der “Super-Erde” in ca. 110 Lichtjahren Entfernung erbrachten den Nachweis, dass in der Atmosphäre dieses fernen Planeten Wasserdampf vorkommt. Bei einem “erdähnlichen Planeten” wie K2-18b fehlte dieser Nachweis bisher. Da dieser Gesteinsplanet sich dabei auch in der habitablen Zone um seinen Sterne befindet, sehen die Wissenschaftler ihn ihn den bisher “vielversprechendste Kandidat” bei der Suche nach Leben im All. Alles zu dieser Entdeckung erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Spannende Entdeckung bei der Suche nach Leben im All und bewohnbaren Exoplaneten! Wissenschaftler des „University Collage London“ um Angelos Tsioras haben bei dem Exoplaneten K2-18b Wasserdampf in der Atmosphäre nachgewiesen.

Dies ist bisher bei keinem erdähnlichen Planeten gelungen!

Der Exoplanet K2-18b wurde bereits 2015 entdeckt und ist rund 110 Lichtjahre von uns entfernt. Er gehört zur Klasse der Super-Erden und bewegt sich in der habitablen – also lebensfreundlichen – Zone seiner Sonne. Es ist der bisher „vielversprechendste Kandidat“ für Leben im All, so die Forscher.

Alles über diese spannende Entdeckung erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 12. Sep. 2019 auf Fischinger-Online

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Suche nach Leben im All: Laut SETI-Astronomen haben wir in nur 20 Jahren Kontakt mit Außerirdischen!

Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Jahrzehnte schon suchen Astronomen mit dem SETI-Projekt nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen, um deren Existenz zu beweisen. Doch gefunden haben sie bisher nichts, dass eindeutig von Aliens aus dem All stammt. Dennoch geben die SETI-Astronomen ihre Suche noch lange nicht auf. Im Gegenteil: der berühmte Astronom Dr. Seth Shostak vom SETI-Institute in Kalifornien würde sogar darauf wetten, dass wir innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte Kontakt mit Außerirdischen haben werden, wie er jüngst in einem Interview erklärte. Wie hoch sein Wetteinsatz ist und warum es an mehr als einem halben Dutzend Orten in unserem eigenen Sonnensystem außerirdischen Leben geben könnte, erfahrt Ihr hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seth Shostak vom kalifornischen SETI-Institut ist sicher der bekannteste Astronom, der sich aktiv mit der Suche nach außerirdischen Zivilisationen befasst. Dabei ist SETI als Projekt zur Suche nach Radiosignalen von Außerirdischen mit Hilfe von Radioteleskopen auf der Erde eine durchweg “etablierte Wissenschaft”.

Ein Bereich der Astronomie, der zwar seine Kritiker hat, aber eben nichts mit UFO-Forschung zu tun hat, die bis heute  alles andere als “etabliert” angesehen wird.

Nur noch 20 Jahre!?

Shostak ist nach eigener Aussage sicher, dass es nur noch 20 Jahre dauern wird, bis die Menschheit ein Signal von intelligenten Außerirdischen empfängt. Von Aliens irgendwo in den Weiten des Alls, die zumindest technologisch so weit entwickelt sind, dass sie Radiosignale in das Universum senden können. Oder besser gesagt so weit entwickelt waren.

Würde dieses Signal von einem Stern kommen, der 10.000 Lichtjahre entfernt ist, wäre auch die “Botschaft” 10.000 Jahre alt. So wie wir diesen Stern sehen, wie er vor 10.000 Jahren aussah. Diese Zeitspanne benötigt sein Licht um die Erde zu erreichen und damit wäre auch ein Radiosignal der Aliens so lange zu uns unterwegs. Auch Radiosignale bewegen sich nur mit Lichtgeschwindigkeit durch das All und machen so grundsätzlich eine echte Kommunikation mit Aliens mehr als nur schwierig.

Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich vorher alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Darum werden wir niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich vorher alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Seth Shostak zu diesem Problem:

Wenn sie 500 Lichtjahre von uns entfernt sind, würden wir ein Signal hören, das 500 Jahre alt ist. Und wenn wir zurücksenden: ‘Hi, wir sind  Erdlinge, wie geht es euch?’, dann würde es 1000 Jahre dauern, bis wir wieder von ihren hören. Falls wir von ihnen hören. Es ist also kein wirklicher Kontakt, aber zumindest wüssten wir, dass sie da sind.

Nach Shostak könnten wir binnen der kommenden zwei Jahrzehnte wissen, “dass sie da sind”. Für alle Astronomen sowie Weltraum- und Alien-Fans eigentlich eine erfreuliche Nachricht des SETI-Astronomen, die allerdings einen faden Beigeschmack hat.

Auch Seth Shostak kann die Zeit des ersten Kontakt mit Außerirdischen nur raten. Obwohl durch den technologischen Fortschritt auch SETI immer effizienter wird, beruhen alle “First Contact-Schätzungen” nur auf Spekulationen. Niemand kann verbindlich sagen, ob es in einem Jahr oder 200 Jahren soweit sein wird.

Und so ist auch der Wetteinsatz von Shostak nicht allzu hoch:

Ich wette mit jedem um eine Tasse Kaffee, dass wir innerhalb der nächsten 20 Jahre intelligentes Leben finden werden.

7 mal Leben in unserer Nachbarschaft?

Wie die meisten Astronomen und Planetenforscher auch, ist auch Shostak überzeugt, dass wir Menschen zuerst Leben in unserem eigenen Sonnensystem finden könnten. Mikroorganismen, die auf Planeten und Monden in unserer Nachbarschaft existieren könnten. Der Mars steht hier beispielsweise hoch im Kurs bei der Suche nach Leben im All.

Aber auch der Zwergplanet Pluto, die Jupiter-Monde Europa, Ganymed und Callisto sowie die Saturn-Monde Titan und Enceladus sind als Kandidaten für Leben in der Diskussion.

Shostak dazu im September 2017:

Es gibt mindestens sieben weitere Orte in unserem Sonnensystem, also praktisch vor unserer Haustür, die man mit einer Rakete erreichen kann und auf denen es mikrobiologisches Leben geben könnte.

SETI und die Suche nach Leben im All: Neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)
Wo sind die Aliens? Forscher stellen neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen vor (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)

Ein verlockendes Ziel für die Suche nach primitiven Aliens ist nach Meinung von Shostak und anderen Astronomen der Saturn-Mond Enceladus mit seinen riesigen Geysiren:

Er schießt Geysire in den Weltraum. Man muss dort also nicht landen und man muss keine Bohrungen durchführen. Man schnappt sich einfach ein wenig von diesem Geysir-Schleim, bringt ihn zurück auf die Erde und vielleicht findet man darin Aliens.”

Doch Leben im All muss es einfach geben, so der SETI-Forscher. Das Weltall sei einfach zu groß, als dass es nicht existiert:

Es gibt eine Menge Grundstücke da draußen, richtig? Es gibt eine Billionen Planeten in der Milchstraße. Wir können eine Billion andere Galaxien sehen, jede mit einer Billion Planeten. Wenn sie nicht da draußen sind, dann sind alle diese Leute hinter uns (die beim Gespräch Anwesenden, Anm. LAF) ganz besonders.”

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Jagd nach Erde 2.0: NASA verkündet Entdeckungen bei der Suche nach Leben im All! Alle Fakten dazu in einem neuen YouTube-Video

Die Jagd nach Erde 2.0: NASA verkündet sensationelle Entdeckung bei der Suche nach Leben im All! Alle Fakten dazu in einem neuen YouTube-Video (Bild: NASA/JPL)
Die Jagd nach Erde 2.0: NASA verkündet sensationelle Entdeckung bei der Suche nach Leben im All! Alle Fakten dazu in einem neuen YouTube-Video (Bild: NASA/JPL)

Am 22. Februar 2017 gab die NASA eine mit Spannung erwartete Pressekonferenz, um neue Ergebnisse bei der Suche nach Leben im All bzw. nach lebensfreundlichen Planten bekannt zu geben. Tatsächlich waren die dort präsentierten Forschungsergebnisse zu der Suche nach Exoplaneten und einer „Erde 2.0“ der NASA nicht nur für Astronomen und Weltraum-Fans eine Sensation. Alles und noch mehr dazu in meinem neuen YouTube-Video.

Die Jagd nach Erde 2.0: NASA verkündet Entdeckungen bei der Suche nach Leben im All! Alle Fakten dazu in einem neuen YouTube-Video weiterlesen

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“Netzwerk der Alien-Jäger” und ein neuer Ansatz bei der Suche nach Leben im All und den Folgen: Das “Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz” gegründet.

"Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz" gegründet (Bild: NASA / L.A. Fischinger / eti-research.net)
“Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz” gegründet (Bild: NASA / L.A. Fischinger / eti-research.net)

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Wissenschaft und Technik den Beweis erbringen, dass es Leben außerhalb der Erde gibt. Ebenso ist es für viele Wissenschaftler wie auch Laien nur eine Zeitfrage, bis intelligentes außerirdisches Leben in den Tiefen des Alls nachgewiesen wird. Seit Jahren häufen sich die Hinweis darauf. Doch in den Medien werden diese oft sehr irreführend und auch falsch dargestellt, wie es jüngst die angebliche “Entdeckung einer Erde 2.0” zeigte. Doch es gibt ein Projekt, dass solche Themen, Fragen und Forschungen auch für die Öffentlichkeit besser machen möchte: Das “Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz”. Was genau  das “Netzwerk der Alien-Jäger” anstrebt, erfahrt Ihr hier.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Verschiedene Entdeckungen der Astrophysik, Astronomie und Astrobiologie in den letzten beiden Jahrzehnten belegen, dass es in unserer Galaxie extrasolare, teilweise sogar erdähnliche Planeten gibt und dass Leben auch unter extremen Bedingungen möglich ist. Vor diesem Hintergrund erscheint es heute wahrscheinlich, dass die Erde nicht der einzige ‚belebte’ Planet und die Menschheit womöglich auch nicht die einzige intelligente Spezies im Universum ist. Ein Kontakt zu einer außerirdischen Zivilisation könnte also unerwartet auf verschiedenste Art eintreten.

Mit diesen Worten stellt sich das bisher noch deutsche “Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz” online vor. Weiter heißt es (Fettschrift von mir):

Die erlangte Gewissheit über die Existenz außerirdischer Zivilisationen würde tiefgreifende Auswirkungen auf unser Bild von der Stellung des Menschen im Kosmos haben – die Folgen für Wissenschaft, Philosophie, Religion, Kultur usw. sind noch gar nicht abzusehen. Daher können die damit verbundenen Fragen nur im Zusammenwirken von Natur- und Kulturwissenschaften erörtert werden. Das Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz möchte hierfür eine Plattform bieten.

Genau dies sind Punkte, die ich auf diesen Blog und in Videos auf meinem YouTube-Channel immer wieder betont habe. Es würde schon bei den Religionen und religiösen Menschen auf der ganzen Wert anfangen, wie ich es beispielsweise in diesem Artikel dargelegt habe.

Das neue “Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz” möchte dies kompetent und sachlich ändern. So etwa heißt es in deren Positionspapier mit Stand 3. April 2015 deutlich:

Sind die Weltreligionen auf Außerirdische vorbereitet? (Bild: L. A. Fischinger)
Artikel: Sind die Weltreligionen auf Außerirdische vorbereitet? (Bild: L. A. Fischinger)

Dies (die Hinweise auf mögliches Leben im All, Anm. L.A.F.) macht eine systematische Beschäftigung mit der Frage nach möglichen außerirdischen Zivilisationen, nach Kommunikationsoptionen und nach kulturellen Folgen verschiedener Kontaktszenarien dringend erforderlich. Dies ist eine Aufgabe, der sich  eine wissenschaftliche Disziplin allein nicht stellen kann – hier sind Kultur- und Naturwissenschaften, Philosophie und Theologie gefragt; die Zusammenarbeit der unterschiedlichsten Professionen ist unabdingbar, um die Voraussetzungen verschiedener Kontaktszenarien analysieren und deren mögliche Konsequenzen abschätzen zu können.

Ein Plan, wie man die Menschheit über Leben im All und andere Intelligenzen aufklären könnte?

Das Positionspapier enthält dazu derzeit 12 Programmpunkte, die allesamt das enthalten, was sich auch einige Personen (wie ich) aus der Grenzwissenschaft seit langem wünschen. Diese sind dort:

  1. die Zusammenarbeit zwischen Natur- und Kulturwissenschaften auf dem Forschungsfeld ‚Menschen und Außerirdische’ vorantreiben und in diesem Zusammenhang eine Infrastruktur für den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Austausch bieten;
  2. die wissenschaftliche Forschung zu den Voraussetzungen der Entstehung und Entwicklung intelligenten Lebens (einschließlich postbiologischer Zivilisationen) anregen und kritisch begleiten;
  3. die anthropozentrischen und kulturellen Vorannahmen bei der Suche nach außerirdischen Intelligenzen hinterfragen;
  4. die öffentlichen Diskussionen über die aktuellen Befunde der Astrowissenschaften zur Wahrscheinlichkeit außerirdischen Lebens fördern;
  5. das klassische SETI-Paradigma um weitere denkbare Kontaktszenarien mit außerirdischen Intelligenzen ergänzen;
    Die Außerirdischen kommen - zumindest am TV (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / NASA/JPL/DLR / gemeinfrei)
    VIDEO: Werden wir alle durch die Medien auf Intelligenzen im All vorbereitet? (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / NASA/JPL/DLR / gemeinfrei)
  6. Forschungen zu Chancen und Risiken des Kontakts zwischen der Menschheit und außerirdischen Zivilisationen vorantreiben und deren Ergebnisse öffentlich bekannt machen;
  7. das wissenschaftliche, zivilgesellschaftliche und politische Nachdenken über die kulturellen Folgen des Kontakts der Menschheit mit einer außerirdischen Zivilisation fördern;
  8. die Schwierigkeiten einer Kommunikation mit einer außerirdischen Spezies ausloten;
  9. die entscheidende Rolle der Medien bei der öffentlichen Wahrnehmung von Forschungsinitiativen zu analysieren;
  10. wissenschaftliche Forschungstabus in diesem Bereich kritisch hinterfragen und der Stigmatisierung von Forschern und Forscherinnen in diesem Feld aktiv entgegentreten;
  11. die kulturellen Hemmnisse für die unvoreingenommene wissenschaftliche und öffentliche Diskussion zu den genannten Forschungsbereichen untersuchen und daran mitwirken, diese abzubauen;
  12. die wissenschaftlichen, politischen und medialen Leitlinien und Zuständigkeiten im Umgang mit potenziellen Hinweisen auf die Existenz einer außerirdischen Intelligenz ergründen.

Selbstverständlich ist es bisher unbekannt, ob es irgendwo außerhalb der Erde tatsächlich Leben in irgendeiner Form gibt. Der wissenschaftliche Nachweis der “etablierten Wissenschaft” fehlt ebenso wie der Nachweis von Ancient Aliens oder UFOs als “Raumfahrzeuge von Außerirdischen”.

Meiner Erfahrung nach, die ich in über 20 Jahren als Jäger des Phantastischen und seit Jahren vor allem als Blogger und YouTube-Vlogger, gesammelt habe, sind alle genannten Punkte ausnahmslos sinnvoll! Da ich tagtäglich Meinungen, Diskussionen, Berichte, News usw. zu diesen Themen lese und auch täglich Leser-Feedback bekomme, weiß ich, dass eben viele “Alien-Themen” zu unreflektiert vermengt werden.

Kontakt mit Aliens

Wann haben wir den ersten Kontakt mit den Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL / R. Habeck / L.A. Fischinger / Bearbeitung L.A. Fischinger)
Wann haben wir den ersten Kontakt mit Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL / R. Habeck / L.A. Fischinger / Bearbeitung L.A. Fischinger)

Dabei geht es nicht mal unbedingt so sehr um die Frage, wer, wann, wie und wo der Menschheit beispielsweise den Kontakt mit intelligenten Außerirdischen bekannt geben soll. Ebenso geht es nicht um die Frage, wer zum Beispiel mittels SETI-Radiosignal möglichen Aliens “im Namen der Menschheit” antworten soll und darf (und ob überhaupt geantwortet werden soll!).

Es geht allein schon um die Details und “Mosaiksteine”, die seit Jahren auf der Suche nach außerirdischen Leben gefunden werden. Hierbei sind eben auch Soziologen etc. gefragt, die dass Netzwerk ganz bewusst mit im Boot hat. Meiner Meinung aber auch Geistliche, die offenbar im Team des Forschungsnetzwerk noch fehlen.

Das jüngste Medien-Beispiel, dass das Weltraumteleskop “Kepler” angeblich eine “Erde 2.0” mit dem Namen “Kepler-452b” im Universum gefunden hat, zeigte das deutlich. Die Meldungen, Spekulationen und irreführenden Berichte rund um diesen “Cousin der Erde” in 1400 Lichtjahren Entfernung ließen die Fakten der Entdeckung in (legitimen) Spekulationen und auch falschen und zum Teil wirren Aussagen verschwimmen. Wenn dann eines (nahen) Tages intelligente Aliens gefunden werden – sind wahrscheinlich die globalen Folgen so oder so kaum absehbar.

Darum ist dieses “Netzwerk der Alien-Jäger”, um es flapsig auszudrücken, für mich eine hervorragende Sache. Sofern es denn auch die Massen wie geplant erreichen wird …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Die Suche nach der Erde 2.0 und Leben im All – sie macht Fortschritte: Die NASA hat neue und vielversprechende Ergebnisse der Kepler-Mission bekannt gegeben

Die Suche nach der Erde 2.0 und Leben im All: NASA gibt neue Ergebnisse der Kepler-Mission bekannt (Bild: NASA)
Die Suche nach der Erde 2.0 und Leben im All: NASA gibt neue Ergebnisse der Kepler-Mission bekannt (Bild: NASA)

Wenn die NASA ankündigt, dass sie spannende oder sogar sensationelle Entdeckungen veröffentlichen wird, kocht die Gerüchteküche immer hoch. Selbstverständlich bei Astronomen aber auch bei all jenen, die sich für Leben im All und fremde Planeten interessieren. So war es auch bei der der vorab angekündigten NASA-Bekanntgabe am Abend des 10. Mai. Zwar wurde keine Erde 2.0 oder sogar außerirdisches Leben im Kosmos gefunden, aber dafür durch die Kepler-Mission 1284 weiterer Exoplanten. Seit 20 Jahren steigt die Anzahl der gefunden Planten um ferne Sonnen immer stärker an. Tausende wurden bereits gefunden. Aber diesmal gab die NASA bekannt, dass neun “erdähnliche” Exoplanten nachgewiesen wurden, auf denen es theoretisch Leben geben könnte.

 

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Nein, am heute am 10. Mai hat die die NASA nicht bekannt gegeben, dass sie Leben im All gefunden hat. Sie hat auch kein intelligentes Leben oder eine zweite Erde gefunden. Aber sie hat bei der Suche danach erneut große Fortschritte gemacht. Dem Weltraumteleskop Kepler sei dank.

Das Teleskop Kepler startete 2009 in einen Erdorbit und sollte neue Planeten im All finden. Wie die NASA heute verkündet hat, erledigte das Teleskop diese Arbeit auch mehr als gut. 1.284 neue Planten wurden mit dem hoch empfindlichen Teleskop nach der Datenauswertung erneut entdeckt, wie die Weltraumbehörde in einem Live-Stream sowie auf “Twitter” bekannt gab. Damit sind inzwischen annähernd 5.000 fremde Welten und fremde Sonnen bekannt. Wobei hier die Angaben immer sehr schwanken!

Und natürlich gab es im Vorfeld die wildesten Spekulationen, was die NASA Spannendes der Welt mitzuteilen habe. In Sozialen Netzwerken wurde ebenso emsig spekuliert, wie in verschiedenen Online-Medien. Selbstverständlich auch über Aliens. Zumal die Kepler-Mission auch für die spannenden Meldungen rund um den “Fund” einer außerirdischen Super-Zivilisation bei dem Stern KIC 8462852 verantwortlich ist, über die ich auf meinem YouTube-Kanal ein Video online stellte.

Die Hoffnung auf eine weitere Erde steigt auch bei der NASA stetig!

Das "Giant Magellan Telescope" (Bild: gmto.org)
Auch dass “Giant Magellan Telescope” in Chile soll Erden im All suchen (Bild: gmto.org)

Inzwischen wissen wir, was die NASA entdeckt hat: Planeten!

Von den über 1.200 Exoplanten, die nach der Analyse der von Kepler übermittelten Daten jetzt zusätzlich bestätigt wurden, befinden sich 550 Planeten mit einer erdähnlichen Oberfläche. So die Angaben der NASA auf ihrer Presskonferenz. Das heißt, dass diese Objekte Gesteinsplanten sind und keine Gasriesen, die aufgrund ihrer schnellen Umlaufbahn um ihre Sonnen und ihrer Größe bereits zahlreich gefunden wurden. Leben wir wir es kennen, ist auf diesen “Hot Jupiters” genannten Exoplanten mehr als unwahrscheinlich.

Von diesen Gesteinsplaneten wiederum sind rund 100 in ihrer Größe mit unserer Heimatwelt Erde zu vergleichen. Von diesen 100 Exoplanten wiederum befinden sich 9 in der habitablen Zone um ihre jeweiligen Sonnen. Also jenen Bereich der Sonnensysteme, in dem Wasser in flüssiger Form existieren könnte. Genau diese Planten suchen die Wissenschaftler, womit die heutigen NASA-Neuigkeiten der Suche nach einer Erde 2.0

Dies ist je nach Größe und Energieabstrahlung einer Sonne unterschiedlich. Bei einem Stern vom Typ eines “Roten Zwerg” läge diese lebensfreundliche Zone beispielsweise nähre an dem Zentgralgestirn als in unserem Sonnensystem.

Von allen Planeten, die die Astronomie bisher kennt, hat allein das Teleskop Kepler 2.325 gefunden. 150.000 Sterne suchte Kepler dafür in vier Jahren ab. Insgesamt 21 dieser Exoplanten liegen damit in jener Zone, die Leben ermöglichen könnte, so die NASA am 10. Mai (s. Grafik unten). Diese Ergebnisse sagen aber grundsätzlich nichts darüber aus, ob es dort Aliens in welcher Art und Weise auch immer gibt. “Nur”, dass es dort theoretisch Leben geben könnte.

Bisher bekannte Exoplanten in der lebensfreundlicher Zone (Bild: NASA)
Bisher bekannte Exoplanten in der lebensfreundlicher Zone [zur Großansicht anklicken] (Bild: NASA Ames/N. Batalha and W. Stenzel)
Auf der Presskonferenz der NASA in Washington sagte Timothy Morton von der Princeton University in New Jersey, einer der Hauptautoren der entsprechenden Studie im “Astrophysical Journal”:

Das ist die größte Zahl von Exoplaneten, die je auf einmal bekanntgeben worden sind.

Und NASA-Chefwissenschaftlerin Ellen Stofan ergänzte hoffnungsvoll:

Das macht uns Hoffnung, dass wir irgendwann da draußen bei einem Stern ähnlich unserem eigenen eine weitere Erde entdecken.”

Vielleicht wird der Nachfolger des überaus erfolgreichen Planetenjägers Kepler, das kommende NASA-Teleskop “TESS” (“Transiting Exoplanet Survey Satellite”), einen Planeten wie unsere Heimatwelt finden. Mehr als 200.000 Sterne soll “TESS” dabei unter die Lupe nehmen und wer weiß, was nach dem für Juni 2018 angesetzten Start der Mission diesem neuen Planetenjäger im All vor die Linse kommt …

In der Tat: wir lebe in einer spannenden Zeit!

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Erich von Däniken im Interview zu Gott, Jesus und die Bibel: “Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!”

Erich von Däniken im Interview: "Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!" (Bilder PixaBay/gemeinfrei & E. v. Däniken/sagenhaftezeiten.com)
Erich von Däniken im Interview: “Nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann!” (Bilder PixaBay/gemeinfrei & E. v. Däniken/sagenhaftezeiten.com)

Seit nunmehr einem halben Jahrhundert schreibt Erich von Däniken Bücher, gibt Interviews, hält Vorträge und ist in TV-Sendungen und -Dokus zu sehen. Zählen kann diese längst niemand mehr. Auch nicht seine Interviews der letzten 50 Jahre, die in Zeitungen, Magazinen, Fernsehen oder bei YouTube erschienen sind. Viele der darin enthalten Aussagen und Meinungen von Erich von Däniken kennen seine Leser, Fans und auch Kritiker. Entweder aus anderen Interviews, oder, da sie seine Bücher gelesen haben. Obwohl viele Interviews mit von Däniken meist recht kurz und allgemein sind, gibt es Ausnahmen. So ein Interview vom November 2013, in dem er sich zum Teil recht umfangreich und klar äußerte. Vor allem auch zum Thema Religion(en), Jesus Christus und Katholische Kirche. “Alles Mist”, so von Däniken. Warum er das so sieht, und was die „Erbsünde“ damit zu tun hat, erfahrt ihr in diesem Beitrag.


Erich von Däniken

Erich von Däniken ist seit nunmehr 50 Jahren aktiv auf der Suche nach den Spuren der Astronautengötter. Über 40 Bücher erschienen bereits von ihm, Tausende Vorträge hat er in er in aller Welt gehalten und nicht mehr zu zählende Interviews gab er bereits. Auch auf Fischinger-Online sind diese immer wieder Thema. Zu Recht bezeichnet man von Däniken deshalb als Urgestein und auch Vater der Prä-Astronautik (s. a. HIER).

In den unzähligen Interviews mit von Däniken der letzten Jahrzehnte finden seine Fans und vor allem emsigen Leser immer wieder bekannte Aussagen. Bekannt aus seinen Büchern, Vorträgen und TV-Dokumentationen sowie aus der Doku-Serie „Ancient Aliens“ aus den USA. Auch wenn die meisten Interviews mit dem „Götter-Jäger“ meistens sehr kurz ausfallen.

Doch in einem durch Zufall gefundenen Interview vom November 2013 äußerte sich von Däniken zum Teil sehr umfangreich zu verschiedenen Themen. Vor allem auch zum Thema Religion, Jesus Christus und Katholische Kirche und ihre Lehren.

In dem Interview mit Jakob Buhre spricht von Däniken anfangs vor allem über seine Ansichten bzw. dem ewigen Streit zwischen diesen und der etablierten Wissenschaft. Ebenso über die unterschiedliche Art und Weise, wie in Europa im Vergleich zu anderen Teilen der Welt (etwa Südamerika oder den USA) seinen Ideen und der Prä-Astronautik begegnet wird. Zum Beispiel im „akademischen Betrieb“, wie es Buhne im Interview formuliert.

Interessante Aussagen und Erklärungen, die viele thematisch Interessierte kennen dürften. Auch von entsprechenden Beiträgen und Artikeln hier bei Fischinger-Online.

“Grauenhaftes Heidentum”

Spannend wird es in der zweiten Hälfte des Interviews, da sich hier von Däniken ungewohnt scharf und konkret zum Thema Kirche, Jesus Christus und die Lehren des Neuen Testamentes bzw. des Vatikan äußert. „Also, ich habe meinen christlichen Glauben längst verloren“, so von Däniken. Er sei durchaus gläubig an einen „Geist der Schöpfung“ hinter allem, was er in zahlreichen anderen Interviews bereits betonte, doch er möchte mit Religion „möglichst nichts“ zu tun haben. „Ich halte nichts davon“, so der Prä-Astronautiker.

Da verwundert es natürlich nicht, dass auch Kirchenbesuche für von Däniken nur hin und wieder eine gesellschaftliche Verpflichtung sind. „Ich gehe nur, wenn ich muss, bei einer Hochzeit oder einer Beerdigung“, womit von Däniken mit Sicherheit nicht allein ist. Denn, wie in diesem Beitrag HIER detailliert ausgeführt, besteht die katholische Kirche so oder so aus unzähligen Karteileichen. Menschen, die auf dem Papier Christen sind, und plötzlich zu Weihnachten in die Kirchen strömen – „da sich das so gehört“ …

Für Erich von Däniken kommen auch weihnachtliche Kirchgänge nicht in Frage:

Wenn ich christliche Weihnachtslieder höre, dann frage ich mich immer: ‚Wie können Menschen so einen Mist singen und so einen Mist glauben?‘“

Der Niedergang, wenn man es so bezeichnen möchte, der Katholischen Kirche in den Industrienationen belegt, dass von Dänikens Ansicht mehr und mehr Menschen teilen. Weiter sagt er dazu ungewohnt scharf für ein Interview:

Nach christlichem Denken soll Jesus gekommen sein, um uns Menschen zu erlösen. Aber von was zu erlösen? Von einer sogenannten Erbsünde. Was soll denn das sein?

Da gab es mal nach christlichem Denken etwas, das nennt man Gott. in seiner unendlichen Güte zwei Menschen geschaffen: Adam und Eva. Er hat sie in ein angebliches Paradies gesetzt, hat ihnen gesagt: ‚Ihr dürft alles machen, nur von diesem Apfel essen, dürft ihr nicht.‘ Prompt machen sie, was er in seiner Zeitlosigkeit sowieso vorher weiß. Jetzt ist er aber tödlich beleidigt, obschon er das auch selber inszeniert hat, jagt die beiden Stammeltern aus dem Paradies und belastet die ganze Nachkommenschaft, die nichts dafür kann, mit einer sogenannten Sünde.

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Nach Jahrtausenden schickt der allmächtige Gott dann seinen eigenen Sohn. Der wird Fleisch. Und was machen diese Trottel auf der Erde? Sie verstehen nicht, was er sagt, sie foltern ihn, sie töten ihn, sie nageln ihn ans Kreuz. Und jetzt ist Gott versöhnt.

Das ist der Grundgedanke: Das Opfer des Unschuldigen für die Sünden der Schuldigen – das ist ein grauenhaftes Heidentum. Wie kann man so einen Schmarren… an Weihnachten singen wir das: ‚Himmlische Heere, jauchzen dir Ehre…‘

Das ist nicht zu fassen, wie eine Milliarde Menschen so einen Blödsinn glauben kann.“

Welche “Erbsünde”?

Kein Wunder, dass Erich von Däniken als bekannte und öffentliche Person aufgrund solcher Überzeugungen von tief religiösen Menschen wortwörtlich verteufelt wird (mehr dazu z.B. HIER & HIER). Immerhin gilt die angebliche „Erbsünde“ als ein Grunddogma der Katholischen Kirche. Dass die „Erbsünde“ aber frei erfunden ist, so nicht in der Legende von Adam und Eva und dem „Sündenfall“ vorkommt, habe ich an dieser Stelle bereits sehr detailliert aufgezeigt.

Erst der berühmte Kirchenvater Augustinus von Hippo (354 – 430 nach Christus) formulierte das Dogma der vererblichen Sünde. Die eigentliche Lehre von einer „Erbsünde“ wurde wiederum erst auf 5. Sitzung des Konzils von Trient (1545 – 1563) im Jahr 1546 zu einem amtlichen Glaubensgrundsatz der Kirche

Die Interpretationen von Augustinus gingen auch noch von einer falsch übersetzten Bibeltextstelle im Paulusbrief an die Römer aus (Röm. 5,12-21). Die hebräische Überlieferung des „Sündenfalls“ kennt weder Worte wie „Sünde“ oder „Sündhaftigkeit“ noch den „Sündenfall“ an sich.

Prof. Robin Lane Fox, ein herausragender Experte für die Schriften der Bibel, dessen geschichtliche Arbeiten mehrfach preisgekrönt wurden, beschreibt diese Tatsache in seinem Buch „Im Anfang war das Wort (1995) sehr deutlich. Auf Seite 30 heißt es bei Prof. Fox unter anderem dazu:

Augustinus’ Interpretation basierte auf einem Text, der fälschlicherweise lautet: ,Der Tod gelangte zu allen Menschen wegen Adam, durch den alle sündigten.’ Die Erbsünde wurde also in die Genesis hinein gelesen und dann infolge eines Übersetzungsfehlers mit dem Paulusbrief in Zusammenhang gebracht.“

Eine Kirche ohne Wert(e)?

Erich von Däniken lehnt die von der christlichen Kirche vermittelten Werte natürlich nicht rund weg ab. Immerhin seien durchaus „auch gute Werte dabei“, wie er es in dem Interview unterstreicht. Allerdings:

Aber der Glaube dahinter, der liebe Gott habe seinen Sohn geschickt, wir haben ihn abgeschlachtet, um uns zu erlösen: Das ist ein absolutes Heidentum. Das ist ein grauenhafter Gedanke.“

Solche Werte, etwa die klassischen Zehn Gebote der Alten Testament, „funktionieren auch ohne Jesus“, so von Däniken ganz richtig. „Seit Jahrtausenden haben wir Krach und Streit, vorwiegend auch um Religionen“, erzählt von Däniken weiter, „die hauen sich aus religiöser Rechthaberei und Rassismus gegenseitig die Schädel voll“. Deshalb ist er überzeugt, dass der Kontakt mit Außerirdischen oder sogar deren physische Ankunft zu einem neuen Denken der Menschheit als Ganzes führen würde.

Eine Ansicht, die ich seit nunmehr 30 Jahren ebenso teile. Wobei hinzugefügt werden muss, dass anfänglich fraglos ein Chaos in diesem „Denken“ herrschen wird. Auch und vor allem unter religiösen Menschen, gleich welcher Sekte, Religion oder Glaubensrichtung. Viele werden daraufhin Religionen plötzlich auch als „Unsinn“ betrachten. Sofern sie es nicht bereits heute tun, wie es vor allem bei naturwissenschaftlich interessierten und gebildeten Menschen zu sehen ist.

Und wegen dem Unsinn haben sich unsere Väter die Schädel eingeschlagen, Kriege geführt mit Millionen von Toten. Das ist bekloppt.“

Untergang der Religionen

So Erich von Däniken. Natürlich kann auch der Prä-Astronautiker nicht in die Köpfe der Menschen und ganzen Menschheit sehen. Fraglos gibt es in jeder Religion „seichte“ und „harte“ Gläubige. Zumindest unter jene Personen, die von sich selber sagen, dass die angeblich gläubig sind. Diese könnten sich mutmaßlich „anpassen“, wenn sie erkennen, dass religiöse Dogmen und Texte ihnen nur etwas vorgegaukelt haben.

Wobei von Däniken Themen wie Prä-Astronautik und Außerirdische im Islam eher als sinnlos ansieht:

Mit denen kannst du ja nicht reden. Über unsere Bibel kannst du debattieren, da kannst du streiten. Im arabischen Raum kannst du über den Koran oder Mohammed nicht streiten. Das ist sinnlos, komplett intolerant.“

Da niemand in die Zunft sehen kann, wird sich zeigen, wie die Menschheit als Ganzes und einzelne Gruppen, Religions-Strömungen und Personen reagieren werden. Es ist dennoch offensichtlich, dass „die“ Gesellschaft mehr und mehr kirchlichen Dogmen rund um die Bibel oder Jesus nicht mehr folgen kann oder will. Die deutlichen Worte und berechtigten Kritiken von Erich von Däniken in diesem nunmehr sechs Jahre alten Interview unterstreichen das.

Vielleicht ein willkommener Anlass selber einmal genauer diverse Lehren und Dogmen zu hinterfragen und in den biblischen Texten nachzulesen …

Interview von Fischinger-Online mit Erich von Däniken

YouTube-Video vom 21. November 2015 auf Fischinger-Online

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Paranormales im Münsterland? Der WDR unterwegs mit Geisterjägern im Wasserschloss Senden

Paranormales im Münsterland: Der WDR begleitet Geisterjäger im Wasserschloss Senden (Bild: Schloss-Senden.de)
Paranormales im Münsterland: Der WDR begleitet Geisterjäger im Wasserschloss Senden (Bild: Schloss-Senden.de)

Viele Menschen glauben an Phänomene wie Geister, Spuk oder paranormale Erscheinungen. Oftmals in Verbindung mit der Überzeugung, dass es ein Leben nach dem Tod oder schlicht ein “Danach” gibt. Einige von ihnen wollen über solche Phänomene und Erscheinungen aber mehr erfahren und sie dokumentieren und erforschen. Sie nennen sich treffend Geisterjäger und suchen an Spukorten und anderen prädestinierten Plätzen unter anderem mit technischen Hilfemitteln dem Unerklärlichen. So auch kürzlich eine Gruppe aus Nordrhein-Westfalen, die zusammen mit einem Reporter des WDR das Wasserschloss in Senden im Kreis Coesfeld besuchten. Diese WDR-Sendung wurde jetzt online gestellt. Alles weitere dazu erfahrt Ihr hier.


Geisterjäger auf den Spuren des Paranormalen

Alte Burgen, Schlösser, Ruinen oder auch verlassenen Anwesen vielerlei Art gibt es in Deutschland sehr zahlreich. Auch im Münsterland in Nordrhein-Westfalen. Eine Region die aufgrund ihrer zahllosen Wasserschlösser auch weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist. Aber gibt es in diesen alten Gemäuern auch Paranormale Phänomene wie Spuk oder Geistererscheinungen?

Solchen Fragen gehen auch hierzulande verschiedene Gruppe und Vereine in ihrer Freizeit nach. Sie besuchen verschiedene historische Orte – mal verlassene und mal weiterhin bewohnte – an denen es angeblich zu solchen Phänomen kommen soll. „Geisterjäger“ nennt man diese Mystery-Interessierten allgemein. Und von denen gibt es auch in Deutschland erstaunlich viele.

Eine dieser Gruppierungen sind die in Wuppertal gegründeten „Ghosthunter-NRWUP & RLP“. Ein Team von rund einem Dutzend Mitgliedern, die sich zum Teil nach eigenen paranormalen Erlebnissen zusammengefunden hatten. Seit dem bieten sie auch all jenen Menschen, die glauben, dass bei ihnen „Seltsames“ vor sich geht, ihre Hilfe an. Wie die meisten Geisterjäger kostenlos.

Auf ihrer Internetseite schreiben sie dazu unter anderem:

Bei unseren paranormalen Untersuchungen kommt qualitativ hochwertiges Fotoequipment zum Einsatz, welches fachmännisch entsprechend unserer Anforderungen modifiziert wurde, so dass wir in unterschiedlichen Wellenbereichen Foto- und Videoaufnahmen machen können. Auch arbeiten wir mit den üblichen Ghosthunter-Gerätschaften (Mess-/Diktiergeräte) und eigenen weiter entwickelten unterschiedlichen Verfahren.

Wir sind Ihr seriöser, offener und erfahrener Ansprechpartner, wenn es um die Aufklärung von möglichen paranormalen Vorfällen in Ihrem Umfeld geht. Vertrauensvolle und diskrete Bearbeitung Ihres ‚Falles‘ ist uns sehr wichtig!

Spuk und ähnliche Erscheinungen sind fraglos das sensibelste Thema innerhalb der Grenzwissenschaften. Wenn Personen „Stimmen und das Lieblingsparfum eines Verstorbenen wahrnehmen“, wie es die NRW-Geisterjäger schreiben, ist Diskretion fraglos ein oberstes Gebot. Immerhin, so eine Studie vor einigen Jahren, “fühlten” 60 Prozent der Probanden, dass sie “Kontakt” mit ihren verstorbenen Partnern hatten.

Das Wasserschloss Senden

Geisterjäger werden aber nicht nur von Betroffenen oder Zeugen gerufen. Sie besuchen in ihrer Freizeit auch all jene Orte, von denen Menschen behaupten, dass es dort spuken soll oder sie einen Geist gesehen haben. Die Leidenschaft für das Thema treibt diese Mystery-Jäger an. Und so besuchte die „Ghosthunter-NRWUP & RLP“ zusammen mit dem Radiosender WDR 5 vor einiger Zeit im Münsterland das Wasserschloss Senden im Kreis Coesfeld. Nicht um dort gemeldeten Spuk zu „vertreiben“, sondern um diesen Ort erstmals zu untersuchen.

Das Wasserschloss in Senden hat dabei eine eher traurige Geschichte. Zumindest was die Historie der Neuzeit betrifft. Ludeke Droste (1405 – 1466), Spross eines adeligen Rittergeschlechts, und sein Sohn Sander II. Droste zu Senden erbauten das später mehrfach erweiterte Wasserschloss vor rund 600 Jahren. Im Laufe der Geschichte widerfuhr dem Anwesenden mehrfach Plünderung, Zerstörung und Brandschatzung. Zuletzt gegen Ende des 2. Weltkrieg, als britische Soldaten es plünderten und zum Teil zerstörten.

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Es folgten Nutzungen als Hotel, Internat, Künsterschule und Altenheim sowie ein Brand des Daches. Fortan verfiel das leerstehende Schloss Senden zusehends, so dass der Eigentümer 2014 drohte es vollständig abzureisen. Die Kosten für den Erhalt und die Sanierung (6 – 9 Millionen Euro!) waren schlicht und einfach nicht zu bezahlen. Private Vereine, Initiativen, Denkmalschutz-Stiftungen und Fördermittel des Landes und Bundes konnten schließlich das Schlimmste verhindern. 2018 wurde es sogar „Denkmal des Jahres“.

Leben nach dem Tod

Ein Wasserschloss diese Art zieht Geisterjäger natürlich magisch an. Ob es dort Geschichten von unerklärlichen Vorgängen gibt oder nicht. Bei den „Ghosthunter-NRWUP & RLP“ war es nicht anders, als ihre Mitglieder Tom O. und Hagen M. die Burg zusammen mit dem WDR 5- Radio-Reporter Jean-Pierre Fellmer besuchten.

Zuvor nur für eine Erstbegehung, um den Ort erst einmal kennenzulernen, wie sie am 31. Oktober 2019 in der Radiosendung „Auf Geisterjagd im Münsterland“ berichten.

Bei einem 2. Besuch in Senden folgte dann eine Art „paranormale Untersuchung“, bei denen zwei weitere Teammitglieder anwesend waren. Mit diversen technischen Hilfsmitteln erkundeten die Geisterjäger daraufhin das Wasserschloss und erklärten ihre Gerätschaften. Reporter Fellmer selber hat keine „Anzeichen für paranormale Aktivitäten bemerkt“. Doch das Thema bzw. diese Phänomene stimmten ihn durchaus nachdenklich, wie er berichtet.

Vor alle als einige Woche später der Geisterjäger Tom sich erneut bei ihm meldete. Auch einem Tonbandmitschnitt aus dem Schloss glauben er und andere Mitglieder des Teams eine Stimme zu hören. Kein Beleg für irgendwelche Geister, wie Tom selber sagt, aber ein Beweis für die Faszination an diesem Thema. Denn auch er ist (wie eigentlich alle Geisterjäger oder jene Menschen, die sich mit dem Thema beschäftigen) davon überzeugt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. “Es wird von uns irgendwas geben, wenn der leiblicher Körper nicht mehr ist”, so Geisterjäger Tom im WDR.

Ihr findet den Radiomitschnitt des Sendung in der WDR-Mediathek HIER online.

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“Pioniere der Meere”: Kongress über die frühen Anfänge der Seefahrt im November 2019 im Galileo-Park – Alle Infos hier

"Pioniere der Meere": Kongress über die frühen Anfänge der Seefahrt 2019 (Bilder: Silberfalke.media & Galileo-Park)
“Pioniere der Meere”: Kongress über die frühen Anfänge der Seefahrt 2019 (Bilder: Silberfalke.media & Galileo-Park)

Wann begannen die Menschen die Meere und Ozeane systematisch und geplant für die Seefahrt zu nutzen? Neue Forschungen und Expeditionen zeigen, dass dies viel früher geschah und auch viel intensiver war, als bisher von der etablierten Geschichtsschreibung vermutet wurde. Hierbei reichen die älteste Hinweise bis in die Epoche der letzten Eiszeit zurück. Mindestens. Pioniere der Meere, wie Thor Heyerdahl, aber auch Tim Severin und Dominique Görlitz zeigen, dass vorzeitliche Seefahrer zu fernen Ufern aufbrachen, um Völker und Länder miteinander zu verbinden. Aus diesem Grund veranstalten der Galileo-Park in Lennestadt und die ABORA-Projektgruppe am 23. November 2019 den Kongress “Pioniere der Meere”, auf dem die neustesten Ergebnisse aus der Entdeckergeschichte des Menschen  präsentiert werden sollen. In diesem Beitrag erfahrt Ihr dazu alle Details und weitere Tipps zur kommenden Veranstaltung auf den Spuren unserer unbekannten Vergangenheit.


Seefahrt in der Vorzeit

Jeder weiß, dass die ‘Anfänge der Zivilisation’ im Osten des Mittelmeers, im Vorderen Orient liegen. Aber nicht gleich von Beginn war das Meer dafür verantwortlich – Jahrtausende lang blieb es leer, öder als selbst die Wüste, ein Hindernis und nicht eine Verbindung zwischen den Menschen, obschon diese sehr früh an seinen Gestaden lebten…

Diese Worte des französischen Historikers Fernand Braudel drücken die Meinungen vieler Wissenschaftler über die frühe Seefahrt und deren Bedeutung für die Entstehungen der ältesten Hochkulturen aus: Der prähistorische Mensch war kein Seefahrer.

Er hatte Furcht, keine besonderen technischen Fertigkeiten und erst recht keine Erfahrung mit der Befahrung der Ozeane. Nach Ansicht vieler Wissenschaftler muss diese Menschenleere auf den Meeren über Zehntausende von Jahren angehalten haben, bis der Mensch mit dem Beginn unserer Zivilisation vor 5.000 Jahren plötzlich gelernt hatte, steuerbare Schiffe zu bauen, um die öde Wasserwüste erfolgreich zu überwinden.

Neue Forschungen und Expeditionen zeigen jedoch heute auf, dass die Seefahrt viel früher entstand und auch viel intensiver war. Älteste Hinweise stammen aus Nordspanien, welche bis vor die letzte Eiszeit zurückreichen. Außerdem belegen neue DNA-Sequenzierungen, dass im Zuge dieser maritimen Wanderungen auch domestizierte Pflanzen und Tiere verschleppt wurden. Aus diesem Grund veranstalten der Galileo-Park in Lennestadt und die ABORA-Projektgruppe den Mystery Kongress, um neuste Ergebnisse aus der Entdeckergeschichte des Menschen zu präsentieren.

Pioniere der Meere, wie Thor Heyerdahl, aber auch Tim Severin und Dominique Görlitz zeigen, dass vorzeitliche Seefahrer zu fernen Ufern aufbrachen, um Völker und Länder miteinander zu verbinden. Die Vorträge sollen dieses spannende Thema aufgreifen, um angesichts der anstehenden neuen Expedition ABORA IV über das Schwarze Meer das Abenteuer Seefahrt zu dokumentieren.

Programm am 23. November 2019

(Änderungen vorbehalten)

9:30 Uhr: Einlass in den Galileo-Park

10:00 Uhr: Dr. Dominique Görlitz, Experimentalarchäologe: Die Argonauten der Steinzeit (s. a. HIER)

11:00 Uhr: Prof. Dr. Frank Müller-Römer, Ägyptologe: Handelsschifffahrt in der Bronzezeit im Mittelalter

12:00 Uhr: Prof. Dr. Manfred Buchroithner, Kartographiehistoriker: Weltkarten aus der Antike?

12:45 – 14:00 Uhr: Mittagspause

14:00 Uhr: Andreas Otte, Privatforscher: Das Rätsel der südamerikanischen Chachapoya-Kultur – ihr Ursprung im antiken Spanien

15:00 Uhr: Prof. Dr. Havva İşkan, Archäologin: Über die Geschichte und Bedeutung des antiken Patara

16:00 – 17:00 Uhr: Pause

17:00 – 18:00 Uhr: Podiumsdiskussion mit den Referenten

Ab ca. 19:00 Uhr: Gemeinsames Zusammensein im Tagungshotel “Schweinsberg” (s. unten).

Details und Veranstaltungsort

Termin:

23. November 2019, 10 bis 18 Uhr

Veranstaltungsort:

GALILEO-PARK
Sauerland-Pyramiden 4-7
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon: 02723-8080
Fax: 02723-808180
E-Mail: Info@Galileo-Park.de
Webseite: www.Galileo-Park.de

Der gesamte Park ist barrierefrei.

Weitere Info auch HIER.

Karten:

Tickets: 25 Euro – erhältlich im Online-Shop des Galileo-Park HIER.

Tipps:

Sofern Ihr in Lennestadt übernachten wollt, ist das “Hotel Schweinsberg” sehr zu empfehlen:

Hotel und Restaurant Schweinsberg
Fredeburger Straße 23
57368 Lennestadt–Langenei
Telefon 02723–80990
Telefax 02723– 809964
E-Mail: hotel.schweinsberg@t-online.de
Webseite: hotel-schweinsberg.de

Dort werden sich die meisten Kongressteilnehmer treffen und übernachten.

Derzeit befinden sich im Galileo-Park Ausstellungen rund um Themen wie 50 Jahre Mondlandung, Raumfahrt und Zukunft der Raumfahrt, Außerirdische und Leben im All sowie die Faszination Universum. Der Besuch der Ausstellungen und Attraktionen ist für die Kongressteilnehmer kostenlos.

Details zu den Ausstellungen erfahrt Ihr in diesem Beitrag HIER auf diesem Blog. Ebenso in diesem YouTube-Video HIER, das ich während eines Besuches der aktuellen Ausstellungen kürzlich für Euch gemacht habe. Auf diesem Blog und meinem YouTube-Channel findet Ihr zum Beispiel HIER und HIER weitere Artikel, Videos und Postings zum Thema.

 

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Jagd nach Mokele Mbembe: Haben Dinosaurier bis heute überlebt? (Kryptozoologie Kongress 2019) +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Mokele Mbembe - Haben Dinosaurier bis heute überlebt? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Mokele Mbembe – Haben Dinosaurier bis heute überlebt? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Existiert im dichten Dschungel von Zentralafrika ein großes und bisher unentdecktes Tier, dass von den Ureinwohner Mokele Mbembe genannt wird? Ein Lebewesen, das nach den Beschreibungen wie ein überlebender Dinosaurier – ein kleiner Sauropod – aussehen soll, und von dem seit Jahrhunderten berichtet wird. Für die Kryptozoologie ein ebenso spannendes wie schwieriges Forschungsgebiet, über das sie kürzlich auf dem Kongress für Kryptozoologie im Galileo Park in Lennestadt berichtet haben. Ich war für Euch auf der Tagung der Kryptozoologen. Alle Details dazu erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Forschungsbereich der Kryptozoologie ist jener, der weltweit nach verborgenen und noch unerkannten Tieren sucht. Auch solche, die von der Wissenschaft als ausgestorben angesehen wurden oder werden. In der Tat finden Naturwissenschaftler wie Zoologen oder eben Kryptozoologen immer wieder Tiere, die der Wissenschaft bis dato vollkommen unbekannt waren.

Doch in der Kryptozoologie wird auch nach Lebewesen gesucht, die viele für pure Phantasie halten. Das fängt bei Bigfoot an und hört bei Mokele Mbembe in Afrika auf.

Dieser Mokele Mbembe im Dschungel von Zentralafrika (Kongo) ist faszinierend. Nach den Beschreibungen von Ureinwohnern ähnelt dieses bisher unentdeckte Tier einem Dinosaurier. Einer Art Brontosaurus in klein, der sich bis heute im dichten Urwald Afrikas verborgen halte.

Ein Sauropod, der der Wissenschaft entgangen ist?

Genau zu diesem „Biest“ Mokele Mbembe fand kürzlich vom Netzwerk für Kryptozoologie (s. a. HIER) und dem Galileo-Park Lennestadt ein Kongress statt, wie bereits HIER berichtet.

Ich war für Euch dort und berichte Euch in diesem YouTube-Video von der Veranstaltung auf den Spuren des „Dinosauriers in Afrika“ und unbekannter Tiere.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 12. Okt. 2019 auf Fischinger-Online

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Wie die Götter den Bootsbau auf die Fidschi-Inseln brachten – und dann im Zorn die Sintflut

Artikel: Wie die Götter den Bootsbau auf die Fidschi-Inseln brachten – und dann im Zorn die Sintflut (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Artikel: Wie die Götter den Bootsbau auf die Fidschi-Inseln brachten – und dann im Zorn die Sintflut (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Denkt man die faszinierende Inselwelt der Südsee mit ihren tausenden von Atollen und Inseln, denken viele Menschen an Sonne, Strände, wundervolles Meer und paradiesisches Leben. Die Welt Ozeaniens ist Projektionsfläche unzähliger Träume und Sehnsüchte. Und mitten in dieser endlosen Weite des Pazifik liegen die bekannten Fidschi-Inseln. Ein Paradies für viele Touristen, das aber eine sehr dunkle Vergangenheit hat. Zumindest nach einer Mythologie der Ureinwohner, in der überliefert wird, wie die Kunst des Bootsbau auf die Inseln kam. Ein Gott habe ihnen diese und andere Dinge gelehrt, bevor sich die Menschen gegen ihren Lehrmeister auflehnten und dieser letztlich die Sintflut kommen ließ! Eine phantastische Überlieferung mit erstaunlichen Parallelen zu anderen dieser Art, wie Ihr in diesem Artikel erfahren werdet.


Südseezauber und Sintflut

Unzählige Inseln und Atolle liegen im Pazifik verstreut. Große und zum Teil winzige Inseln, weshalb die Region im Südwesten des größten aller Ozeane auch „Ozeanien“ nennt. Ein riesiges Gebiet der Erde mit allein mehr als 7.500 (meist unbewohnten) Inseln, das rund 70 Millionen Quadratkilometer Fläche umfasst. Fast alles ist Meer, denn nur etwas über ein Siebzigstel davon ist tatsächlich auch Land.

Ein Region, wie geschaffen für Mythen und Mysterien aller Art. Man denke hier an die in der Grenzwissenschaft sehr bekannten „Cargo-Kulte“ der sogenannten Südsee. Zum Beispiel der Kult um den vermeintlichen Gott „John Frum“ aus dem mythischen Reich „USA“ auf der Insel Tanna, über den in diesem Blog-Artikel HIER sehr umfangreich berichtet wurde.

Rund 1.000 Kilometer östlich von Tanna mit dem seltsamen Kult liegt die Inselgruppe Fidschi. Ein Inselstaat mit 332 Inseln, der auch bei westlichen Touristen mit Fernweh und entsprechenden Geldbeutel beliebt ist, da von diesen nur 110 bewohnt sind. Was der Besucher zwischen Südseetraum, Palmen und Cocktails am Strand eher weniger erfahren dürfte, ist die unheimliche Vergangenheit des Inselparadieses. Hinterlassen in den Mythen der Ureinwohner des Inselstaates.

Ein Staat, der rund 3.500 Kilometer südöstlich der legendären und viel diskutierten Ruinenstätte Nan Madol liegt. Dem “Venedig der Südsee”, wie man diesen rätselhaften Ort auch nennt.

Auch die fidschianischen Bewohner überliefern Ereignisse aus der dunklen Vorzeit, die weltweit sehr ähnliche Parallelen hat. Denn auch hier gab es einen Streit mit himmlischen Mächten, der letztlich eine durch einen Gott geschickte Sintflut zur Folge hatte.

Der liebevolle Lehrmeister

Dort heißt es, dass einstmals eine friedliche Zeit herrschte und ein mächtiger Schlangengott über die Geschicke der Menschen wachte. „Auf dem Berge Kau-wandra steht der Tempel“ dieses Gottes mit Namen Dengei, heißt es in der Überlieferung. Alle Menschen hatte Respekt vor diesem Gott, und „sie lebten sehr einfach und bedürfnislos“. Jeder Stamm in seinem Gebiet und in Ehrfurcht vor dem Wohnsitz ihres Gottes:

In alten Zeiten fürchteten die Fidji-Leute den Ort und zollten ihm Verehrung, denn dort wohnte die Große Schlange, die von ihnen angebetet wurde.“

Eines Tages jedoch hatte die Gottheit „Mitleid mit ihnen“, da die Menschen nicht einmal Boote bauen konnten. Für Ozeanien, dessen Inseln durch Boote besiedelt wurden, und wo Wassergefährte aller Art Alltag sind, war das ein Unding!

Also suchte sich Dengei einen Stamm aus und lehrte ihnen den Bootsbau. Von weit her kamen fortan die Menschen, um diesem Stamm zu dienen und von ihnen zu lernen. Selbst Land auf dem Gottesberg bekamen sie von Dengei geschenkt, auf dem sie sich eine Stadt erbauten. Hin und wieder kam sogar der mächtige Gott persönlich dort vorbei, und es heißt über diese Besuche in der Mythologie:

Häufig erschien auch der Gott und unterhielt sich mit ihnen; er lehrte sie viele Dinge, so dass sie klüger wurden als die übrigen. Das war eine schöne Zeit; sie lebten in Frieden und Überfluss.“

Durch das Monopol über den Bootsbau und durch die „vielen Dinge“, die ihr Gott ihnen lehrte, wurde dieses Volk „im Laufe der Zeit stolz und hochmütig und gehorchten der Großen Schlange nicht“ mehr. Ihr Lehrmeister drückte aber ein Augen zu und „war nachsichtig, denn er hatte sie lieb“.

Vorerst, denn es kam, wie es kommen musste.

Aufstand gegen einen Gott

Der Schlangengott hatte in seinen Tempel auf dem Berg eine schwarze Taube als Gehilfen. Offenbar ebenfalls göttlichen Ursprungs denn sie wachte über ihren Herren und weckte ihn jeden Morgen. Schlief der Gott, wurde es Nacht. Drehte er sich um, gab es Erdbeben. Öffnete er wieder die Augen, brach der Morgen an. Dann hieß es auf Geheiß von Dengei für das Volk der Bootsbauer wieder an die Arbeit zu gehen.

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Genau das missfiel dem „Häuptling der Bootbauer Rokola und sein Bruder Kausam-baria“, da sie „stolz und faul“ geworden waren. Sie hasste die Taube in ihrer Funktion als Wecker ihres mächtigen Gottes und führten sich wie seine Sklaven. Schnell beschlossen die beiden Brüder daraufhin sich nachts zum Tempel ihres Lehrmeisters zu schleichen und den Vogel zu töten.

Und genau das taten sie.

Natürlich erkannte Dengei schnell, wer für diese schändliche Tat verantwortlich ist. Er schwor Rache, denn mit dem Zorn eines Gottes ist bekanntlich wahrlich nicht zu spaßen.

Die Brüder und ihr Stamm rüsteten sich nun für den Kampf. Sie bauten Verteidigungsanlagen und verhöhnten dabei fortwährend ihren Ex-Gott. „Baut euren Wall nur recht stark, führt ihn bis zum Himmel auf, ein Gott ist euer Feind“, spottete dieser zurück. Als die Menschen es letztlich sogar wagten, Dengei offen zum Kampf aufzufordern, machte er kurzen Prozess. Er ließ eine Sintflut kommen:

Jetzt kannte die Wut des Gottes keine Grenzen; er schleuderte seine Keule hoch in den Himmel hinein; die Wolken barsten, und eine unheimliche Regenflut ergoss sich über die Erde. Der Regen hielt viele, viele Tage an – es war kein Regen, wie er heute auf die Erde herab kommt, es goss in wahren Strömen –, auch das Meer stieg und überflutete das Land; o, es war ein schreckliches Schauspiel.

Höher und höher stiegen die Fluten – und endlich wurde auch der Kriegswall der Bootbauer samt der Stadt und allen Menschen fort gespült. Rokola und viele andere ertranken; doch eine große Menge – es sollen gegen zweitausend Menschen gewesen sein – trieb auf Bäumen, Flößen und Booten fort; sie schwammen auf den Wassern hier hin und dort hin; schließlich landeten sie, die einen hier und andere da, auf den Bergspitzen, die aus den Fluten herausragten; und bei den Menschen, die vor dem Wasser dorthin geflohen waren, bettelten sie um ihr Leben.

Als das Meer wieder zurücktrat, nahm man sie mit in die Täler der verschiedenen Königreiche hinab; dort wurden sie die Sklaven der Häuptlinge und bauen ihnen bis zum heutigen Tage die Boote.“

Die Sintflut als Strafe des Himmels

Trotz der Tragik – eine schöne Geschichte aus dem Reich der Mythen und Legende der Vorzeit. Könnte man fraglos denken. Wenn nicht die Tatsache wäre, dass im Prinzip dieselbe Kerngeschichte überall auf Erde erzählt wurde oder wird. In praktischer keiner Religion der Welt bzw. bei den dortigen Völkern, Religionen und Kulturen fehlt diese „mythische Erinnerung“. Bekannt heute natürlich vor allem aus dem Alten Testament und verwandter Schriften sowie Mythen aus Mesopotamien.

Menschen werden von Gott, Göttern oder himmlischen Wesen in Wissen, Fertigkeiten und „vielen Dingen“ unterwiesen, woraufhin sie sich von diesen abwenden. Sie werden eitel, boshaft, ignorant oder schlicht hochmütig. Daraufhin folgt ein Riss zwischen Menschen und Gott und den Götter und letztlich die Rache des Himmels. Meistens in Form einer Sintflut, die auch von anderen Katastrophen wie Feuersbrünste einhergehen kann.

Natürlich gibt es bei diesen im Kern identischen bis gleichen Elementen immer auch Überlebende des Zorns der Götter. Muss es ja auch geben, immerhin gibt es noch immer Menschen. Vielfach überleben diese in einem Boot, das auch mal, wie in einem Mythos aus Brasilien, ein ausgehöhlter Baum sein kann. Selbst die winzigsten Völkern der Erde wissen von einem solchen Ereignis.

Etwa die heute so gut wie ausgestorbenen Großen Andamanesen, die Ureinwohner der Andamanen im Indischen Ozean. Auch hier erwiesen sich die ersten Menschen gegenüber der Gottheit PuIuga als widerspenstig und ungehorsam:

Die Nachkommen des ersten Menschen erregten den Zorn Pulugas, des Schöpfers. Da schickte er eine große Flut, welche alles Lebende vernichtete. Mit Ausnahme zweier Männer und zweier Frauen, welche sich in einem Kanu befanden.

Als sie landeten, fanden sie alles vernichtet, doch Puluga erbarmte sich ihrer, er rief die Tiere wieder ins Leben.“

Viele Kritiker solcher weltweiten Parallelen über eine Flut oder die göttliche Strafe und Vernichtung einer (ersten) Menschheit sehen keine wirklichen Zusammenhänge unter ihnen. Sie argumentieren oftmals, dass die Kunde dieser Ereignisse durch Reisende verbreitet wurde. Dies erkläre auch die eindeutigen Parallelen solcher Überlieferungen in jedem Winkel des Planeten. Vielleicht, so heißt es weiter, wurden so auch lokal bereits vorhandene Mythologien über eine Flut oder ähnliches durch diese eingeschleppten Berichte kontaminiert.

Sind aber wirklich nur Abenteurer, Entdecker, Seefahrer, Missionare oder andere Europäer mit der Bibel in der Hand im 16. oder 17. Jahrhundert dafür verantwortlich?

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