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Tenochtitlán – Die sagenhafte Hauptstadt der Azteken: Archäologen auf den Spuren ihrer Gründung (Artikel)

Das Allerheiligste im Zentrum von Tenochtitlan – Der sagenhaften Hauptstadt der Azteken (Bild: Fischinger-Online)
Das Allerheiligste im Zentrum von Tenochtitlan – Der sagenhaften Hauptstadt der Azteken (Bild: Fischinger-Online)

Dort, wo heute die riesige Metropole Mexiko-City liegt, erhob sich einst die Stadt Tenochtitlán. Die längst zerstörte Hauptstadt des mächtigen Reiches der Azteken, das im 16. Jahrhundert von den Spanien vernichtet wurde. Heute ist die versunkene Megacity der Azteken genauso zu einem Mythos geworden, wie die Geschichte über ihre Gründung. Doch jetzt haben Archäologen in Mexiko bekannt gegeben, dass sie Funde gemacht haben, die zumindest einige der Legenden über den Ursprung von Tenochtitlán in einem neuen Licht erscheinen lassen. Welche das sind und was die untergegangene Hauptstadt der Azteken bis heute zu einem Mythos machen, erfahrt Ihr in diesem Artikel.


Versunkenes Tenochtitlán

Mexiko-City und die umliegenden Regionen sind mit über 21 Millionen Einwohnern eine der Riesenstädte der Welt. Ein Moloch von Smog, chaotischen Verkehrsverhältnissen, Kriminalität, Armut, und Menschenmassen und mit einer überaus bewegten Vergangenheit. Denn genau dort lag einst die blühende Stadt Tenochtitlán – die frühere Hauptstadt der Azteken.

Heute tummeln sich an den Treffpunkten der Touristen die Straßenhändler und versuchen ihre Waren an den Mann oder die Frau zu bringen. Überall hupen Taxis und dröhnen Busse und LKWs durch die vollgestopften Straßen. Armut und Reichtum liegen hier, wie in vielen Städten der so genannten dritten Welt, eng beieinander. Die Region von Mexiko-City gehört heute zu den am schnellsten wachsenden Gebieten der Erde. Ein undurchsichtiges Knäuel an Menschenmassen und lärmenden Verkehrsmitteln.

Vom einstigen Glanz der Azteken-Hauptstadt ist nicht mehr viele geblieben.

Das Historische Zentrum der Stadt und der „Platz der Verfassung“ (Zócalo) und die berühmten Wassergärten im Stadtteil Xochimilco. Heute sind es die Touristenattraktionen und stehen seit 1987 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Dort, wo einst der Königspalast des legendären aztekischen Herrscher Moctezuma II. (1465 – 1520) stand, liegt heute der Verfassungsplatz Zócalo. Überragt von der 1573 und 1667 errichtete und weltbekannte Kathedrale von Mexiko-Stadt. Mexiko-Stadt ist seit den Zeiten von Bischof Juan Zumárraga, dem ersten Bischof Amerikas, auch Bischofssitz.

Doch die Stadt hat historisch sehr viel zu bieten. Nicht nur Museen und historische Schätze warten auf die Touristen, sondern auch Reste aztekischer Tempelbauten und Bauwerke der spanischen Eroberer. Berühmt ist vor allem das „Museo Nacional de Antropología” im Chapultepec-Park. Es beherbergt die wichtigste Sammlung des präkolumbischen Erbes Mexikos und zählt zu den bedeutendsten archäologischen Sammlungen der Welt überhaupt. Der Besucher dieser Stadt geht im wahrsten Sinne des Wortes auf historischen Boden.

Vor fast 500 Jahren aber sah die Region vollkommen anders aus. Hier standen stolz Tempel, Häuser, religiöse Zentren, Pyramiden-Tempel und Paläste der mächtigen Azteken. Mexiko-City ist heute ein kultureller Schmelztopf der Spaniern und der Kultur der Azteken.

Die Azteken

Als die Azteken von Norden her einwanderten, so besagt es eine Legende, würden sie einen Adler sehen, der auf einem Kaktus sitzt und in seinen Krallen eine Schlange festhält bzw. sie frisst. Genau dort sollten sie ihre Stadt gründen und siedeln. Das war auf der Insel im einstigen, heute längst verschwunden Texcoco-See. Dort gründeten die Einwanderer ihre Hauptstadt. Noch heute ist das Motiv des Adlers auf dem Kaktus mit der Schlange auf dem Münzgeld und der Flagge Mexikos zu finden.

Besiedelt wurde aber auch die kleinere Nachbarinsel mit Namen Tlateloco, auf der sich vor allem die Warenwirtschaft entwickelte. Dort blühten der Markt und der Handel mit weit entfernten Regionen und Völkern. Dieser Markt der indianischen Bewohner begeisterte auch Hernán Cortés (1485 – 1547), der spanische Eroberer Mexikos. An seinen Kaiser Karl V. schrieb er in einem Brief:

Unter uns sind Soldaten, die in der Welt weit herum gekommen sind, in Konstantinopel, in ganz Italien, sogar in Rom, und sie sagen, sie hätten niemals einen so geordneten, großen und so von Waren und Menschen überfüllten Markt gesehen.“

Dieser Markt war der Hauptmarkt der Azteken und zugleich der größte Marktplatz in ganz Mittelamerika. Zur Hauptzeit sollen auf dem Mark bis zu 30.000 Menschen ihren regen Tauschgeschäften nachgegangen sein. Begeistert schilderten die Spanier, dass in ganz Europa nichts Vergleichbares existiert.

Geschickt verstanden es die Azteken durch den Bau von Staudämmen die umliegenden Sümpfe aufzustauen und ihre stetig wachsende Hauptstadt so zu einer uneinnehmbaren Inselfestung zu machen. Mit Kanälen waren die einzelnen Wasserflächen verbunden und durch Zugbrücken konnte man sich vor Angriffen schützten.

Doch es mangelte schon damals an Nutzflächen für die Ernährung der Menschenmassen. So kamen die Azteken auf die geniale Idee Holzflöße in allen erdenklichen Größen zu bauen und mit Erde zu bedecken. Neben Blumen züchteten die Azteken dort auch Gemüse und andere Nahrungsmittel. Noch heute sind die „schwimmenden Gärten“ im Xochimilco-Park bekannt, der 1990 zum Ökologie-Park der Stadt erklärt wurde.

Die meisten der aztekischen Bauten wurden nicht nur durch den Einfall der Spanier zerstört, sondern die Spanier nutzten die Monumente als willkommene Steinbrüche für ihre eigenen Kathedralen und Bauwerke. Erst 1978 wurde bei Erdarbeiten für ein Kabel unweit der berühmten Kathedrale von Mexiko-Stadt der „Templo Mayor“ wieder entdeckt. Heute eine Attraktion für die zahlreichen Touristen in der Stadt.

Beeindruckte Eroberer

Im Zentrum der aztekischen Hauptstadt erhoben sich prachtvolle Pyramiden und Tempeltürme. Weithin sichtbare Zeichen der Macht, Stärke und Größe des aztekischen Imperiums. Der Reichtum der Stadt begründete sich nicht nur darin, dass die Azteken durch kriegerische Handlungen benachbarte Völker beraubten. Sie zwangen die besiegten Stämme, Sippen und Völker auch zu Tributzahlungen und vergrößerten so stetig ihren Reichtum.

Als 1519 Hermán Cortés mit einigen hundert Männern an der Ostküste Mexikos anlandete, befand sich Tenochtitlán auf dem Höhepunkt seiner Macht. Zwar durch innen- und außenpolitische Unruhen nicht gefestigt, aber dennoch die größte Nation auf dem gesamten amerikanischen Kontinent. Etwa 200.000 bis 300.000 Menschen lebt in dieser Stadt und Cortés gelang es durch Strategie, Mord und Verbindung mit den Azteken feindlich gesonnenen Stämmen schon am 13. August 1521 die Stadt einzunehmen.

Überwältigt standen die Spanier in einer gewaltigen Metropole, die den europäischen Städten mindestens ebenbürtig war. Das Zentrum der Stadt war anders als in heutigen Städten ein rein religiöses Zentrum. Kern des rechteckigen Bezirkes war eine Art Doppel-Pyramide, die den Götter Tlaloc und dem wichtigen Gott Huitzilopochtli geweiht war. Es war jener Tempel, zu dessen Einweihung 20.000 feindliche Krieger ihrer Leben in bestialischen Opferzeremonien verloren. Zumindest behauptete das die spanische Propaganda …

Mit 50 Metern Höhe überragte das Bauwerk den heiligen Bezirk von Tenochtitlán. Es waren zwei Stufenpyramiden, die entfernt an die Pyramide in Sakkara, Ägypten, und die Pyramiden in Mesopotamien erinnern. Oben standen auf dem Doppelbauwerk zwei den aztekischen Göttern geweihte Tempel und von der Westseite her führte eine gewaltige Treppe mit 112 Stufen hoch zur Spitze des Monumentes. Vor den Heiligtümer der Götter Tlaloc (Nordseite) und Huitzilopochtli (Südseite) auf der Spitze der Pyramiden stand jeweils ein Opferstein aus Jaspis. Dort vollzogen  die Hohenpriester grausam Menschenopfer.

Der heilige Bezirk von Tenochtitlán, vergleichbar mit der „verbotenen Stadt“ in China, war von der „Schlangenmauer“ umgeben. Etwa 400 Meter lang und 300 Meter breit war der Tempelbezirk, den diese Mauer umgab. Zu sehen ist davon praktisch kaum noch etwas.

Das Allerheiligste der Azteken

Lediglich karge Reste des Heiligtums können heute auf dem Plaza unweit der Kathedrale besichtigt werden. Dort, wo heute das Kreuz des Christentums herrscht, war das spirituelle Zentrum der aztekischen Hauptstadt und des ganzes Reiches. Hier in Mexiko wurde nicht anders verfahren, wie in allen anderen Teilen der Welt in den Jahrhunderten zuvor. Denn christliche Bauten sind in der Vergangenheit sehr oft über „heidnischen Heiligtümern“ errichtet worden. Die Erinnerung an die fremden Religionen und Kulte galt es auszumerzen und die ohnehin schon vorhanden heiligen Plätze für das Christentum zu vereinnahmen.

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Direkt gegenüber dem Doppelheiligtum stand eine sehr außergewöhnliche Pyramide. Ihre Front war wie eine Stufenpyramide errichtet, jedoch wurde die Rückseite rund gebaut. Auf der Spitze fand sich auch kein rechteckiger Tempel, wie bei allen anderen aztekischen Pyramidentempeln, sondern ein konischer Aufbau. Archäologen vermuten, dass dieser ungewöhnliche Bau einst den aztekischen Priestern, die gleichzeitig auch als Astronomen und Sterndeuter fungierten, als Sonnenobservatorium gedient haben könnte.

Tatsächlich wies A. F. Avenie in seinem Buch „Astronomy in Ancient Mesoamerica“ schon 1974 nach, dass an den Tagundnachtgleichen am 21. März und 21. September die Sonne exakt zwischen der Doppelpyramide aufging. Sie konnte so von dem genau gegenüberliegenden Bauwerk und dessen konisch geformter Spitze beobachtet werden. Ein Zufall war diese architektonische Eigenart der Anlage nicht. Die Erbauer haben den Ort ihrer Doppel-Pyramide folglich mit Bedacht gewählt und ausgerichtet.

Bernal Díaz del Castillo (1492 – 1581), ein spanischer Volksheld, der 1514 nach Amerika auswanderte und schon bei den ersten Entdeckungsfahrten nach Mexiko dabei war und der 119 Schlachten und Gefechte überlebte, schrieb ein halbes Jahrhundert nach der Eroberung des Aztekenreiches seine unzähligen Erinnerungen nieder. Er verglich den Grundriss der aztekischen Hauptstadt mit einem Schachbrett und war sprachlos über ihre Schönheit. Er notierte tief beeindruckt in seinen Erinnerungen über die Stadt:

Als wir diesen wunderbaren Anblick gewahrten, standen wir völlig sprachlos da und wussten nicht, ob das, was wir schauten, Wirklichkeit war. Auf der einen Seiten waren auf dem Lande große Paläste und noch mehr draußen aus dem See zu sehen, und es war da ein breiter Damm, unterbrochen von vielen Brücken, und vor uns lag die prächtige Stadt Tenochitlán, gleich der verzauberten Stadt, von der die Sage von Amadis erzählt, die aufsteige aus dem Wasser mit mächtigen Türmen und Steinpalästen.

Große Boote konnten vom See in die Gärten fahren. Alles war aus Stein und prachtvoll geschmückt mit Wandbildern; viele Monumente waren da, und ich dachte, dass nirgends auf der Welt ein schöneres Land wie dieses entdeckt werden würde. Von all diesen Wundern, die ich damals schaute, ist heute nichts mehr geblieben; alles ist vernichtet und verschwunden.

Die Spanier waren beeindruckt und sprachlos angesichts der Pracht der Stadt. Vernichteten und zerstörten letztlich aber doch alles.

Kampf gegen das Heidentum

Natürlich warfen sie im gleichen Atemzug den Azteken vor, sie beten dämonische Kreaturen der Unterwelt an und wissen nichts von dem wahren Gott und Jesus Christus. Deshalb ließ Cortés auf der Hauptpyramide einen steinernen Schrein mit einem Kreuz als Symbol des Christentums und einem Abbild der Madonna errichten.

Doch zur Verwunderung der Spanier war den Azteken das Symbol des Kreuzes als Zeichen göttlicher Herkunft nicht unbekannt. Abbildungen aztekischer Götter zeigen zum Beispiel den Gott Quetzalcoatl mit einem Kreuzsymbol. Auch kannten die Azteken einen allmächtigen Schöpfergott, dem alle anderen Götter unterstanden. Ein Glaube, der in vielen Völkern der Erde nachzuweisen ist.

Eine Parallele mag es auch zur legendären Bundeslade aus dem Alten Testament geben. Jenem tragbaren Heiligtum der Hebräer beim Auszug aus Ägypten, die laut Buch Exodus auf Befehl Gottes von Moses angefertigt wurde. Denn auch die Azteken trugen laut ihren Überlieferungen bei ihrer Wanderung vor der Gründung ihrer Hauptstadt eine solche „Bundeslade“ ihres Hauptgottes bei sich, wie in diesem Video HIER und Artikel HIER berichtet.

Erstaunlich auch, dass die Azteken eine Sintflut als Endpunkt einer vergangenen Zeit und gleichzeitig einem Neuanfang der Welt kannten. Solche Parallelen wurden zum Teil schon im 16. Jahrhundert als Hinweis auf Kontakte zwischen Europa und Amerika von der Vergangenheit gedeutet.

Der Dominikaner-Pater Diego Duran, der bereits 1542 nach Mexiko kam, war überzeugt, dass die Azteken mehr mit der Alten Welt zu tun haben, als angenommen. In seinem Buch „Historia de las Indias de Nueva España“ widmet er sich den scheinbaren Parallelen zwischen der Alten Welt und dem Glauben der Neuen Welt. Er vertrat sogar die Überzeugung, dass die Bewohner Mexikos hebräischer (biblischer) Abstammung sein könnten. Duran schrieb:

Diese Eingeborenen sind Nachkommen der zehn Stämme Israels, die der assyrische König Salmanassar I. gefangen genommen und nach Assyrien verschleppt hat.“

Das es Kontakte zwischen Europa und Amerika gab, ist Thema ungezählter Bücher. Dennoch bleibt die Tatsache, dass Cortés und seine Mannen in Mexiko auf ein hohes Kulturvolk und eine beeindruckende Hauptstadt stieß.

Im „Venedig Mexikos“ blühte Wissenschaft, Religion, Kultur und Handel. Geld jedoch war unbekannt. Die unterworfenen Stämme leisteten ihren Tribut an die Azteken in Waren und Gütern und trugen so maßgeblich zum Wachstum der Hauptstadt bei. Auch eine Art Schrift kannten die Azteken und ihr heiliges Zentrum zierten zahlreiche Symbole. Jedoch handelte es sich nicht um eine Schrift, die die spanischen Eroberer kannten. Es war vielmehr eine Art Comic ohne Sprechblasen. Symbole mit mehrfacher Bedeutung und bis heute befremdlichen Aussehen.

Die Gier nach Gold

Für die Spanier waren nicht nur der Glaube der Azteken und ihre sonderbaren Riten in der Hauptstadt dämonisches Treiben, sondern auch ihre Handschriften. Als „Teufelszeug“ verbrannt man die Dokumente und nahm so einem ganzen Volk ihre Identität.

Die Spanier kamen nicht als friedliche Überbringer des Christentums oder als Freunde nach Mexiko. Der Untergang des riesigen Reiches der Azteken war praktisch beschlossene Sache. Die Gier nach Gold trieb die Spanier immer weiter voran. Auch die Schönheit und Pracht der aztekischen Hauptstadt war dem Untergang geweiht und ein ganzes Volk verschwand von der Bildfläche der Geschichte. Cortés kam als kriegerischer Eroberer.

Das Bild der Spanier in den Augen der Indios war klar. Sie waren eiserne Männer, die nur und ausschließlich auf das Gold der Azteken aus waren. Sahagún, der rund 50 Jahre später die Berichte der Azteken aufschreiben ließ, berichtet dies in klaren Worten:

In Hafen kommen sie, wie ein Strom kommen sie, den Staub wirbeln sie auf (…) Ihr Eisenstab, ihr Fledermausstab gleichsam ein Meer von Glanz; und ihr Eisenschwert wie Wasserwellen und her gebogen (…) und einige bestehen ganz und gar aus Eisen, sind Eisenmänner geworden, glänzen. Darum wurden sie mit großer Scheu angesehen, daher wurden sie sehr gefürchtet, daher erregten sie starkes Entsetzten, (…) und Moctezuma entsendete ihnen (…) das Goldbanner, das Quetzalfederbanner und die goldenen Perlhalskette.

Und als sie es ihnen gegeben hatten, lachten sie Spaniern über das ganze Gesicht, freuten sich sehr; wie Affen griffen sie nach dem Golde, ihr ganzes Herz richtete sich gleichsam darauf, ihr Herz war gleichsam blank, ihr Herz war gleichsam kalt, denn danach dürsteten sie sehr, sie verlangten danach, sie hungern danach, suchen das Gold wie die Schweine.“

Auf der Jagd nach Gold zogen die Invasoren durch das Land. Doch die Zerschlagung des ganzes Reiches begann eigentlich schon mit der Anlandung der Spanier am der mexikanischen Ostküste.

Die erhaltenen Chroniken über die Vernichtung der Azteken und ihrer Stadt Tenochtitlán lassen keinen Zweifel über die Absichten der Spanier. An anderer Stelle wurde darüber bereits umfangreich berichtet.

Tenochtitlán wurde sehr schnell zu einem Mythos. Die Pracht und Größe war zwar vernichtet, doch in den Erinnerungen lebte diese mächtige Stadt weiter. Und immer wieder finden sich im gesamten Stadtgebiet des heutigen Mexiko-City archäologischen Spuren der Azteken. Wann und wie genau die Stadt gegründet wurde, ist allerdings schwer nachzuweisen. Außer in den Mythen der Azteken, die von ihren Wanderungen aus Norden kommend mit ihrer „Bundeslade“ des Gottes Huitzilopochtli erzählen.

Archäologen auf den Spuren eines Mythos

Nach vielen Jahren des Nomadendaseins soll es dann 1325 soweit gewesen sein. Inmitten des Texcoco-See erfüllte sich die Prophezeiung ihres Gottes, als sie dort den Adler mit der Schlange auf dem Kaktus sahen. Ein Gründungsmythos, dem auch auf dem zentralen Platz von Mexiko-City ein Denkmal errichtet wurde.

Ob diese Überlieferung den Tatsachen entspricht, kann natürlich niemand mit Bestimmtheit sagen. Es ist allerdings bezeichnet, dass es weitaus bessere Siedlungsgebiete gegen hätte, als kleine Inseln im See mit sumpfiger Umgebung. Deshalb spekulieren Forscher dahingehend, dass die Einwanderer sich diesen Ort im See nur deshalb aussuchten, da er sich gut verteidigen ließ. An Fisch und Wasser herrschte dabei natürlich auch kein Mangel.

Archäologen sind auch nicht sicher, wo genau die Grundsteinlegung von Tenochtitlan erfolgt sein könnte. Irgendwo unterhalb der Metropole Mexiko-City schlummern dafür die Beweise. Diese Spuren jedoch könnte ein Forscherteam des „Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte“ in Mexiko jetzt gefunden haben.

Im heutigen Stadtteil La Meced im Südosten des einstigen Zentrums von Tenochtitlan entdeckten sie Ruinen, die sie auf das 14. Jahrhundert datierten. Hier lag einst der Bezirk Temazcaltitlan der Azteken-Hauptstadt, der sich in unmittelbarer Nähe des einstigen Allerheiligsten befand. Der berühmte „Templo Mayor“ liegt praktisch nebenan und die Archäologen um Víctor Esperón Calleja sind sicher, dass dies der älteste Teil der versunkenen Metropole ist.

Die Forscher sind sicher, dass sie hier unter anderem die Reste von rituellen Bädern gefunden haben. Von genau diesen berichten auch Legenden der Azteken. Nach diesen wurde in Temazcaltitlan ein sogenanntes „Temazcal“ errichtet, um dort das heilige Mädchen Quetzalmoyahuatzin zu waschen und zu baden. Nach dem „Aubin Codex“ von 1576 wurde der Ort in der Folge zu einer Pilgerstätte. Auch und vor allem für schwangere Frauen, die hier ihre Kinder bekommen wollten.

Hernando de Alvarado Tezozomoc, ein Enkel des Aztekenkönigs Moctezuma II., schrieb 1598 in seiner „Crónica Mexicana“ dazu unter anderem:

Deshalb ließen sie sich dort nieder, wo der Tempel von San Pablo Itepotzco steht, wo sie das ‚Temazcal‘ errichteten, in dem sie die Mädchentochter der Mexikaner namens Quetzalmoyahuatzin badeten, die Mutter von Contzallan, weshalb Temazcaltitlan genannt wird. Sie badeten dort und ließen sich dort nieder und blieben dort.“

Dieser bisher als mythisch angesehene Ort der Gründung scheinen die Archäologen nun gefunden haben. Zumindest nach den Interpretationen und Forschungen von Calleja. Denn unter den Straßen von Mexiko-City warten noch unzählige Entdeckungen der sagenhaften Metropolen der Azteken …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Feedback, Interviews und Video-Zusammenfassung vom Kongress “Rätsel Pyramiden – weltweit” im Galileo-Park +++ YouTube-Video +++

Feedback zum Kongress "Rätsel Pyramiden weltweit" und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt von NuoViso.tv (Bilder: Galileo-Park / Montage: Fischinger-Online)
Feedback vom Kongress “Rätsel Pyramiden weltweit” und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt von NuoViso.tv (Bilder: Galileo-Park / Montage: Fischinger-Online)

Am Wochenende um den 30. September 2018 fand im Galileo-Park in Lennestadt der Mystery-Kongress “Rätsel Pyramiden weltweit” statt. Als eine Art Rahmenprogramm und zweiten  Höhepunkt hielt Erich von Däniken am Tag nach dem Kongress unweit des Galileo-Park seinen Vortrag “50 Jahre Erinnerungen an die Zukunft”. Ein Kamerateam von NuoViso.tv um Frank Höfer war ebenfalls vor Ort, um die Vorträge der Tagung für eine spätere DVD zu filmen. Vorab hat NuoViso schon jetzt ein fast einstündiges Video zum Kongress mit Interviews, Ausschnitten, Gesprächen und Feedbacks veröffentlicht, das ich Euch an dieser Stelle vorstellen möchte!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Rätselhafte Pyramiden und mehr!

Am 8. Juni 2018 habe ich in dem Blog-Beitrag “Kongress ‘Rätsel Pyramiden – weltweit’ und Erich von Däniken ’50 Jahre Erinnerungen an die Zukunf’” im Galileo-Park Lennestadt” auf die Tagung und das Programm bereits hingewiesen.

Diese ist jetzt Vergangenheit und war ein voller Erfolg in den “Sauerland-Pyramiden”. Nur wer wer online bereits eine Karte geordert hatte, kam auch hinein. Der Kongress im Galileo-Park war schnell ausverkauft und auch an der Abendkasse gab es keine Eintrittskarten mehr. Das lag zum einen an den spannenden Thema und Vorträgen an sich, sowie aber auch daran, dass Erich von Däniken am Tag darauf in Lennestadt einen Vortrag hielt.

Ein halbes Jahrhundert “Erinnerungen an die Zukunft” war das Thema des unermüdlichen Astronautengötter-Jägers von Däniken, den er am 30. September in Lennestadt-Meggen hielt. Was die wenigstens Teilnehmer gewusst haben dürften, ist der Umstand, dass von Dänikens erst am Vortrag (nachts) aus Ägypten zurück kam. Vom Flughafen Frankfurt am Main ging es mit dem Auto direkt nach Lennestadt …

Viele Menschen bewundern von Däniken deshalb, da er im Alter von 83 Jahren nicht müde wird den Göttern der Vergangenheit in aller Welt nachzujagen. Zurecht, wie selbst viele Kritikern anerkennend zugestehen müssen. Zehn Tage zuvor erschien dazu noch sein inzwischen 41. Buch mit dem Titel “Neue Erkenntnisse”, das ich Euch HIER vorgestellt habe.

Der Galileo-Park als feste Anlaufstelle des Phantastischen

Hauptthema des Kongress waren die Mysterien der weltweiten Pyramiden, wie es der Titel schließlich verriet. Dr. Dominique Görlitz ist in diesem Zusammenhang unlängst zu einer festen Adresse im dortigen Galileo-Park geworden. Bereits in den Jahren zuvor hatte er dort verschiedene Kongresse rund um die Rätsel der Welt sowie natürlich der Cheops-Pyramide durchgeführt. Natürlich immer mit weiteren Referenten, wie auf Grenzwissenschaft & Mystery Files entsprechend berichtet wurde.

Selbst eine Ausstellung rund um die Rätsel der Pyramiden und anderen offenen Fragen der Vergangenheit konnten hier bei einer Tagung die Zuschauer besuchen. Darüber findet Ihr Videos auf meinem Yoube-Kanal HIER, die ich bei diesen Tagungen machte.

So sollte es nicht verwundern, dass die Initiatoren des Galileo-Park immer wieder für jeden grenzwissenschaftlich oder geschichtlich Interessierten Tagungen, Ausstellungen und Vorträge realisieren. Der Erfolg des Kongresses “Rätsel Pyramiden weltweit” am letzten Septemberwochenende gibt ihnen hier erneut recht. Die dort gehaltenen Vorträge waren im Einzelnen:

  1. Dr. Kai-Helge Wirth, Forscher & Sachbuchautor: “Pyramiden weltweit”
  2. Prof. Dr.-Ing. Dr. phil. Frank Müller-Römer, Ägyptologe & Sachbuchautor: “Der Bau der Pyramiden im Alten Reich aus Sicht der aktuellen Forschung”
  3. Dr. Dominique Görlitz, Biologe & Experimentalforscher: “Neue Theorien zum Bau der Cheops-Pyramide”
  4. Gernot L. Geise, Privatforscher: “Steinbearbeitung im alten Ägypten”
  5. Dr. Dominique Görlitz, Biologe & Experimentalforscher: “Rätselhafte Pyramiden auf den Azoren”

Es gab also einige Programmänderungen zu den ersten Ankündigungen.

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Feedback, Interviews und Video-Zusammenfassung

Auch auf dem jetzt vergangenen Kongress war wieder ein Kamerateam von NuoViso.tv um Frank Höfer vor Ort, um die Vorträge zu filmen. Bereits in der Vergangenheit hat NuoViso die verschiedenen Tagungen mit der Kamera begleitet und sie anschließend als DVD veröffentlicht. So auch jetzt.

Dazu veröffentlichte Höfer heute einen “Trailer” zu der kommenden DVD, den ich unten eingebunden habe. “Trailer” ist aber mit Sicherheit das falsche Wort, da das Video mit Interviews, Gesprächen und vielen Backgrundinformationen bereits über 50 Minuten geht. NuoViso.tv schreibt dazu unter anderem:

Das Rätsel der weltweiten Pyramiden – NuoViso News #30

Am letzten Septemberwochenende war die NuoViso Crew erneut in Lennestadt im Galileo-Pyramiden-Park unterwegs. Dieses mal fand der Fachkongress „Rätsel Pyramiden Weltweit statt“, welchen wir natürlich in voller Länge aufgezeichnet haben.

Die großen Pyramiden von Gizeh – das letzte existierende Weltwunder der Antike. (…) Doch selbst heute gibt es noch zahlreiche Fragen: Wer waren die Erbauer und wie wurden sie errichtet? Warum wurden sie gebaut? Gibt es noch unentdeckte Kammern?

Aber nicht nur die ägyptischen Pyramiden geben uns Rätsel auf. Weltweit gibt es Pyramiden, die den meisten Menschen gänzlich unbekannt sein dürften. Die Pyramiden von Gizeh kennt wohl fast jeder. Und auch die Stufenpyramiden der Maya in Lateinamerika sind vermutlich den meisten bekannt. Aber wer – außerhalb der Archäologie – hat denn schon von Cahokia Mounds der riesigen Erdpyramiden-Anlage im Mittleren Westen der USA gehört? Oder von den großen Pyramiden Chinas, die an Größe und Volumen die Ägyptens sogar noch übertreffen. Geschweige denn von Pyramiden auf den Kanaren, den Azoren…?

Der Kongress ‘Rätsel Pyramiden – weltweit’ beschäftigt sich mit dem Phänomen, dass wir fast überall auf der Erde Pyramiden oder pyramidenähnliche Gebäude finden. Standen die antiken Kulturen schon viel früher in Kontakt mit einander und haben sie einfach voneinander ‘abgekupfert’? Oder stammt das Konzept der Pyramiden von einer früheren Hochzivilisation, die alle späteren beeinflusst hat? Unabhängig von der Antwort, lösen wir die Rätsel des weltweiten Pyramiden-Phänomens, müssen wir vermutlich unsere Geschichtsschreibung ändern.

Bereits Mitte Oktober 2018 soll die DVD übrigens HIER erhältlich sein.

Mehr dazu in diesem “Trailer” von NuoViso, der eigentlich keiner ist

Video vom 4. Oktober 2018 'Das Rätsel der weltweiten Pyramiden' von NuoViso

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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29. & 30. Sep. 2018: Kongress “Rätsel Pyramiden – weltweit” und Erich von Däniken “50 Jahre Erinnerungen an die Zukunft” im Galileo-Park Lennestadt

Kongress Rätsel Pyramiden weltweit und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt
Kongress “Rätsel Pyramiden weltweit” und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt (Bilder: Galileo-Park)

In den letzten Jahren organisierte der Galileo-Park, die “Sauerland-Pyramiden” in Lennestadt, immer wieder spannende Ausstellungen, Tagungen und Kongresse. So auch in diesem Herbst. Ende September finden im Galileo-Park bzw. in Lennestadt-Meggen erneut zwei spannende Veranstaltungen zu Themen aus der Welt der Grenzwissenschaft und Mystery Files statt. Ein “Pyramiden-Kongress” sowie am gleichen Wochenende eine Art Spezial von und mit Erich von Däniken anlässlich von 50 Jahren “Erinnerungen an die Zukunft”. Dem ersten Buch der Prä-Astronautik-Legende, das 1968 erschien. In diesem Posting habe ich für Euch sämtliche Informationen, das Programm, die Referenten und mehr zu beiden Veranstaltungen zusammengefasst.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die “Sauerland-Pyramiden” laden ein

Vielfach habe ich in der Vergangenheit auf Veranstaltungen etc. des Galileo-Park in Lennestadt auf meinem Blog hingewiesen. Sie sind immer wieder ein Highlight in einer faszinierenden Umgebung. Eben den “Sauerland-Pyramiden”. Auch Marie L. Sievers und ich haben das fünfjährige Bestehen meines YouTube-Kanal Grenzwissenschaft und Mystery Files 2017 im Galileo-Park mit einer Tagung mit Euch begangen. Mehr dazu findet Ihr HIER, HIER und in meinem Video HIER.

Am Wochenende um den 29. September 2018 lädt nun der Park zu einer neuen Veranstaltung in den “Sauerland-Pyramiden” auf den Spuren des Unfassbaren. Eigentlich zwei Meetings, denn der Park hat präsentiert auch Erich von Däniken mit einer Art “Jubiläums-Vortrag” zu “50 Jahren Erinnerungen an die Zukunft” im Pädagogischen Zentrum von Lennestadt-Meggen.

1.: Kongress “Rätsel Pyramiden – weltweit”

29. September 2018

Die großen Pyramiden von Gizeh – das letzte existierende Weltwunder der Antike. Scheinbar mühelos trotzten sie dem Zahn der Zeit und sind auch heute noch das vermutlich bedeutendste Baudenkmal der Welt. Unzählige Generationen von Forschern und Besuchern haben in den letzten 4.600 Jahren versucht, ihre Rätsel zu ergründen. Doch selbst heute gibt es noch zahlreiche Fragen: Wer waren die Erbauer und wie wurden sie errichtet? Warum wurden sie gebaut? Gibt es noch unentdeckte Kammern?

Aber nicht nur die ägyptischen Pyramiden geben uns Rätsel auf. Weltweit gibt es Pyramiden, die den meisten Menschen gänzlich unbekannt sein dürften. Die Pyramiden von Gizeh kennt wohl fast jeder. Und auch die Stufenpyramiden der Maya in Lateinamerika sind vermutlich den meisten bekannt.

Aber wer – außerhalb der Archäologie – hat denn schon von Cahokia Mounds der riesigen Erdpyramiden-Anlage im Mittleren Westen der USA gehört?  Oder von den großen Pyramiden Chinas, die an Größe und Volumen die Ägyptens sogar noch übertreffen. Geschweige denn von Pyramiden auf den Kanaren, den Azoren…?

VIDEO & E-Book: 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden in China? Neue Fakten zum Rätsel des Dongting-See (Bild: R. Habeck / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO & E-Book: 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden in China? Neue Fakten zum Rätsel des Dongting-See (Bild: R. Habeck / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Der Kongress „Rätsel Pyramiden – weltweit“ beschäftigt sich mit dem Phänomen, dass wir fast überall auf der Erde Pyramiden oder pyramidenähnliche Gebäude finden. Standen die antiken Kulturen schon viel früher in Kontakt mit einander und haben sie einfach voneinander „abgekupfert“? Oder stammt das Konzept der Pyramiden von einer früheren Hochzivilisation, die alle späteren beeinflusst hat? Unabhängig von der Antwort, lösen wir die Rätsel des weltweiten Pyramiden-Phänomens, müssen wir vermutlich unsere Geschichtsschreibung ändern.

Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass wir diese Geheimnisse während des Kongresses lösen werden. Aber die verschiedenen Vorträge, der Austausch von Informationen und Meinungen, Fragen und Antworten könnte dabei helfen, der Lösung des Rätsels näher zu kommen.

Der Kongress „Rätsel Pyramiden  – weltweit“ bietet allen, die sich für Ägypten, Pyramiden, Geschichte oder Rätsel der Antike interessieren, die Gelegenheit, von Ägyptologen, Forschern und Sachbuchautoren neue Forschungsergebnisse oder Theorien zu erfahren, sie persönlich kennen zu lernen oder sich von Ihnen Bücher signieren zu lassen.

Um den Kongressbesuch möglichst vielen Interessierten zu ermöglichen, wurde er als Tageskongress (10:30 bis 18:00 Uhr, An- und Abfahrt am gleichen Tag)  mit niedrigem Eintritt (s. weiter unten!) konzipiert.

Viel Spaß bei einem Tag des Staunens. Wegen begrenzter Sitzplätze empfehlen wir, Karten im Vorverkauf zu erwerben.

(Text: Galileo-Park / Links: LAF)

Vorträge und Referenten:

Veranstaltungsort am 29. September 2018:

Kulturgemeinde Hundem-Lenne e.V.
Auf’m Ohl 12
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon 02723-608403
Fax 02723-60899403

Oder alternativ:
Galileo-Park
Sauerland Pyramiden 4-7
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon: 02721-60077-10

Zeiten:

  • Beginn/Einlass ca. 10.00 Uhr
  • Ende der Veranstaltung: ca. 18:00 Uhr

Eintritt:

  • 25,- Euro Vorverkauf
  • 30,- Euro Tageskasse

Tickets:

  • Erhältlich im Online-Shop des Galileo-Park oder direkt unter: 02721-6007710
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2.: Erich von Däniken “50 Jahre Erinnerungen an die Zukunft”

30. September 2018

Im Februar 1968 erschien Erich von Dänikens Sachbuch “Erinnerungen an die Zukunft”. Sechs Wochen später stand der Titel auf Platz eins sämtlicher deutscher Bestsellerlisten. Und dies für Monate. Das Buch wurde in 32 Sprachen übersetzt, in den USA brach – so die “New York Times” – ein neuer Virus aus: Dänikenitis.

50 Jahre sind vergangen, Erich von Däniken (EvD) publizierte 40 weitere Titel in denen es stets um denselben Grundgedanken ging: Erhielten unsere Urväter Besuch aus dem Weltall? Entstanden unsere Religionen aus einem Missverständnis – weil die Steinzeitmenschen annahmen, jene ETs seien „Götter“? Welche Indizien, welche Beweise unterstützen EvDs Hypothese?

Blog-Serie: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Erich von Däniken" (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Erich von Däniken” (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)

Seine Gedanken sind inzwischen weltumspannend geworden. TV-Serien und Filme entstanden, andere Autoren behandelten das Thema. Die weltweite Auflage aller Titel zur liegt heute bei über 250 Millionen Exemplaren: Der US-History Chanel produzierte bereits 150 Fortsetzungen der Serie “Ancient Aliens” (Auch in deutscher Sprache).

Das Thema ist aktuell geworden, es geht um die Welt. Von Däniken präsentiert ein Feuerwerk seiner Indizien.

Der Besuch von ET`s in Indien. Hesekiel aus dem Alten Testament – ein biblischer Prophet beschreibt seine Begegnung mit den Fremden. Abraham fliegt um die Erde. Missverstandene Technologien – so genannte „Cargo-Kulte“ – rund um den Globus. Künstliche Mutationen – genetische Veränderungen – bei vereinzelten Vorfahren. Was stimmt nicht mit der großen Pyramide in Ägypten? Jährlich werden neue Räume, Schächte und Gänge darunter entdeckt.

Und wie sehen die wahren Bilder aus Nazca in Peru aus? Jene beeindruckenden Aufnahmen mit abgeschnittenen Bergkuppen und künstlich angelegten Pisten? Bilder, die der Öffentlichkeit nie gezeigt werden. Und was ist mit diesen UFOs und Kornkreisen? Alles nur Fälschungen? Mit welchen technischen Mitteln sollen Außerirdische die Distanzen im Weltall zurückgelegt haben. Und weshalb sollen die Fremden auch noch menschenähnlich sein?

Was immer Erich von Däniken präsentiert wird mit Bildern, Filmausschnitten und Computeranimationen untermauert. Die Zuschauer lernen das Staunen wieder. Was einst unvernünftig schien wird Wirklichkeit.

Eine Präsentation, die für jeden Besucher unvergesslich bleibt.

(Text: Galileo-Park / Links: LAF)

Veranstaltungsort am 30. September 2018 mit EvD:

Kulturgemeinde Hundem-Lenne e.V.
Auf’m Ohl 12
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon 02723-608403
Fax 02723-60899403

Zeiten:

  • Einlass: 17:00 Uhr
  • Beginn: 18.00 Uhr
  • Ende der Veranstaltung: ca. 21:00 Uhr

Eintritt:

  • 19,50- Euro Vorverkauf
  • 23,50,- Euro Abendkasse

Tickets:

  • Erhältlich im Online-Shop des Galileo-Park oder direkt unter: 02721-6007710

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Christian Brachthäuser: “Marspyramiden und Mondruinen”

Atlantis, Ruinen von Außerirdischen auf dem Mars & Mond und Ancient Aliens

Die unbekannten Pioniere der Prä-Astronautik-Idee

Edmond Hamilton, H. P. Lovecraft und Clark A. Smith gehören zweifelsohne zu den Großmeistern der Genres Science-Fiction und Fantastik. Völlig unterschätzt wird dabei ihre Funktion als literarische Wegbereiter der Paläo-SETI-Hypothese (Prä-Astronautik) und der Suche nach extraterrestrischen Artefakten (SETA) auf Himmelskörpern in unserem Sonnensystem.

Edmond Hamilton, Erfinder der erfolgreichen Weltraumsaga „Captain Future“, konstruierte zum Beispiel eine komplexe Kosmologie, nach der die Erde bereits zu prähistorischen Zeiten Besuch einer unbekannten Zivilisation erhielt. Seine „Space Opera“ verweist auf urzeitliche Ruinen auf dem Mond und den Trabanten  unserer Nachbarplaneten – allesamt Relikte einer sagenhaften Hochkultur aus den Tiefen des Universums.

H. P. Lovecraft wiederum thematisierte in seinen düsteren Erzählungen viele archäologische Mysterien, die auch heute noch Wissenschaftler auf der ganzen Welt faszinieren. Die Spekulationen um versunkene Kulturen wie Atlantis, Lemuria und Mu sowie Rätsel der Astronomie fädelte er geschickt in seinen pseudodokumentarischen „Cthulhu-Mythos“ um die Intervention außerirdischer Gottheiten im Verlauf des Erdaltertums ein.

Und Jahrzehnte vor Richard Hoagland und den kontroversen Diskussionen um das „Marsgesicht“ und einer vorgeschichtlichen „Mars-Ägypten-Connection“ war es Clark Ashton Smith, der in einem eigens kreierten „Mars-Zyklus“ uralte Stufenpyramiden, Obelisken und andere artifizielle Strukturen auf dem Roten Planeten popularisierte.

Wer waren die drei geheimnisvollen Autoren, die in ihren Werken bildgewaltig und mit visionärer Kraft die Idee der Prä-Astronautik vorwegnahmen?

„Marspyramiden und Mondruinen“ porträtiert drei außergewöhnliche Schriftsteller und deren Relevanz für die Paläo-SETI-Hypothese.

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Steinzeit-Rätsel auf Malta, Teneriffa und den Azoren – und das Fels-Mysterium von Perperikon in Bulgarien. Interview-Talk auf YouTube

VIDEO-Talk: Uralte Rätsel der Steinzeit auf Malta, Teneriffa, Azoren und auf dem Balkan (Bilder H.-D. Gau & Fischinger-Online)
VIDEO-Talk: Uralte Rätsel der Steinzeit auf Malta, Teneriffa, Azoren und auf dem Balkan (Bilder H.-D. Gau & Fischinger-Online)

Weltweit gibt es uralte Rätsel in Fels und Stein. Wahre Steinzeiträtsel, die man auch auf der Insel Malta, auf Teneriffa und auf den Azoren findet. Auf den Azoren sogar quasi identische Mysterien wie auf der Mittelleerinsel Malta. Doch auch in Bulgarien befindet sich eine megalithische Anlage mit Namen “Perperikon”, die nach offiziellen Angaben mindestens 7.500 Jahren alt ist. Dazu führte ich ein Interview-Talk mit dem Mystery-Jäger Hans-Dieter Gau, der sich all diese Steinzeiträtsel vor Ort angesehen hat. Der Talk ist nun auf meinem Grenzwissenschafts-Kanal bei YouTube online.


Liebe und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Cart Ruts”, parallele “Rillen” im Feldgestein, sind in der Grenzwissenschaft vor allem von der Insel Malta im Mittelmeer bekannt.

Dort, wo es rund zwei Dutzend uralte Tempel gibt, die (offiziell) 7.000 und mehr Jahre alt sein sollen. Aber diese “Rillen-Spuren” existieren auch auf den Inseln der Azoren im Atlantik, sie schon seit sehr lange Zeit sogar als “Reste von Atlantis” angesehen werden!

Besteht ein Zusammenhang? Und warum gibt es auf Inseln im Atlantik keine Stufenpyramiden-Plattformen?

Was hat es mit der uralten Fels-Anlage “Perperikon” in Bulgarien auf sich, die laut Meinung der Archäologen bereits vor 7.500 Jahren als “Kultplatz” diente? Wie steht – wenn überhaupt – Wein damit im Zusammenhang?

Dazu führte ich mit dem Grenzwissenschafts-Kollegen Hans-Dieter Gau am Rande des 20. Seminars “Phantastische Phänomene” in Bremen ein Interview. Dort sprach Gau in einem Vortrag über die Rätsel der uralten Anlage “Perperikon”, die er sich vor Ort ansah.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 10. März 2015 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

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