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Sensationelle Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien +++ Video +++

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VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)
VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)

Wann bauten Menschen die ersten Kultstätten zu ehren einer überirdischen Macht? Ist die sensationelle Entdeckung von Göbekli Tepe bis bis zu 13.000 Jahren in Anatolien wirklich das älteste Bauwerk der Welt? Die Antworten erstaunen! Denn schon der Neandertaler baute und Rumänien und Frankreich (einfache) Kultstätten, die rund 165.000 Jahre(!) älter sind, als alles, was bisher bekannt war. Unglaubliche Funde, die die Geschichte neu schrieben, wir Ihr hier erfahrt.


Die Neandertaler: Sensationelle Entdeckungen

Wann wurde der Mensch intelligent und vor allem „spirituell“? Wo liegt der Ursprung der menschlichen Kulte und wie alt ist das Verlangen des Menschen Kultstätten zu errichten?
Diese Fragen beschäftigen Wissenschaftler seit Jahrzehnten. Und dabei datieren sie die Anfänge solcher Kulte oder sogar ganzer Kultbauten immer weiter in die Vergangenheit. Damit auch die Anfänge von dem, was man heute Religion nennen würde. Bekanntestes Beispiel ist hier sicher Göbekli Tepe in Anatolien.

Eine riesige Kultstätte, die über 10.000 Jahre alt ist. Von 13.000 Jahren wird hier sogar gerne gesprochen. Gebaut aus gewaltigen Megalithen, die in Steinkreisen errichtet wurde. Eine archäologische Sensation – aber keineswegs die älteste.

Ungleich ältere Kultstätten erbaute schon der Neandertaler. Sie sind aufgrund ihres Alters bei weitem spektakulärer als alle Monumente oder Megalithbauten, die spätere Zivilisationen erbauten. Von Göbekli Tepe über die Pyramiden in Ägypten bis Megalithanlagen aus der Steinzeit wie Stonehenge oder Carnac. Sie alle wurden im Vergleich zu den Kultbauten der Neandertaler ausnahmslos alle erst gestern gebaut! Auch wenn man diese natürlich nicht in ihrer Art und Weise direkt vergleichen kann und darf!

Die ältesten Kultstätten der Erde

Längst ist den Archäologen bekannt, dass vor über 40.000 Jahren unsere Ahnen schon wundervolle Kunstwerke an die Wände zahlreiche Höhlen malten. Galerien der Eiszeit, die vor allem vor 20.000 bis 30.000 Jahren entstanden und den Forschern bis heute Rätsel aufgeben. Irgendeine Art „Kult“ wird dahinter vermutet. Gerne in Form eines „Jagdzaubers“. Was man aber nie fand waren Bauwerke dieser „Höhlenmenschen“.

Das änderte sich durch einen Fund in Rumänien. Hier stieß man tief in einer Höhle auf eine primitive Kultstätte der Neandertaler, die aus bewusst platzierten Knochen bestand. Ein „spiritueller Ort“, der bis zu 85.000 Jahre alt ist! Als sei das nicht erstaunlich genug wurde kurz darauf in Südfrankreich ein weiterer Fund gemacht, über den ich bereits in einem Vortrag 2019 berichtete, den Ihr HIER findet.

Es ist die bisher älteste Kultstätte der Erde – errichtet von Neandertalern in Form von Steinkreise aus Tropfsteinen in einer tiefen, dunklen Höhle. Alter: rund 165.000 Jahre(!) älter als die Steinkreise von Göbekli Tepe. Sensationelle Funde, über die in der Öffentlichkeit praktisch nichts bekannt ist, wie Ihr in diesem Video vom 6. Oktober 2020 erfahrt.

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Video vom 6. Oktober 2020 auf Mystery Files

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Spektakuläre neue These: Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales? +++ Video +++

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Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales? (Bild: gemeinfrei)
Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales? (Bild: gemeinfrei)

Spektakuläre neue These: Stand Stonehenge einst ganz woanders? Fast 300 Kilometer westlich in Wales? Das behauptet jetzt eine neue Studie – und sorgt für hitzige Diskussionen aber auch Kritik. Alles zu dieser Studie und welche Anhaltspunkte es für einen “Umzug” von Stonehenge gibt, erfahrt Ihr in diesem Video.


Stand Stonehenge einst fast 300 Kilometer westlich in Wales?

Kürzlich war die Megalithanlage Stonehenge in England wieder im Gespräch. Zumindest in Großbritannien. Grund ist ein Tunnel, der nahe dem Steinkreis aus der Steinzeit gebaut werden soll, wie ich in diesem Video HIER berichtete.

 Besonders aktiv in Sachen Stonehenge-Forschung ist dabei der Archäologe Mike Parker Perarson, der deshalb auch mit dem Tunnelbau so gar nicht einverstanden ist. Doch seit gestern macht der Forscher erneut von sich reden. Denn nach ihm und seinen Team könnte die ursprüngliche Megalithanlage einst ganz woanders gestanden haben. Fast 300 Kilometer weiter im Westen in Wales in den Preseli-Bergen.

Von dort sollen die berühmten “Blausteine” des mächtigen Steinkreises gekommen sein. Studien und Ausgrabungen vor Ort zeigen seit Jahren, dass hier ein Steinbruch der Steinzeit lag. Doch Pearson ist in seiner Studie einen Schritt weiter gegangen. Er vermutet, dass die dort vorhandenen Reste eines Steinkreises namens Waun Mawn ein Proto-Stonehenge war.

Die Erbauer haben vor rund 5.000 Jahren aus unerfindlichen Gründen diesen abgebaut, die Steine eingepackt und die Gegend verlassen. So kamen sie dahin, wo heute Stonehenge steht. Hier errichteten sie die Steine erneut zu einem Ur-Stonehenge. Das bekanntlich in mehreren Phasen über sehr viele Jahrhunderte erbaut wurde, bis es zu dem wurde, was man heute kennt.

Eine sensationelle wie erstaunliche These, die Pearson und sein Team am 12. Februar in ihrer Studie vorstellen. Und die schon jetzt Kritiker hat. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Video vom 13. Februar 2021.

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Video vom 13. Februar 2021

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“Nazca von Saudi-Arabien”: Rätsel um 7.000 Jahre alte Bodenstrukturen in der Wüste Nefud +++ Video +++

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VIDEO: Das "Nazca von Saudi-Arabien":- Rätsel um die 7.000 Jahre alten Bodenstrukturen in der Wüste! (Bild: Google Earth)
VIDEO: Das “Nazca von Saudi-Arabien”: Rätsel um die 7.000 Jahre alten Bodenstrukturen in der Wüste! (Bild: Google Earth)

Bodenbilder oder Geoglyphen gibt es nicht nur in Nazca in Peru. Auch in dem riesigen Gebiet von Saudi-Arabien gibt es derartige „Erdbilder“, Scharrbilder, Linien und geometrische Formen. Hunderte wenn nicht tausende davon. Einige sind in den Boden gescharrt, andere durch die Beseitigung von Geröll und Steinen entstanden. Letzter findet man beispielsweise in der Wüste Nefud in Saudi-Arabien. Hunderte Rechtecke und Steinkreise, die man bisher vor allem durch Luftbilder kannte. Was steckt hinter diesen seltsamen Strukturen, die bis zu 7.000 Jahre alt sind? Mehr dazu in diesem Video auf YouTube.


Ein “Nazca in Saudi-Arabien”?

„Bodenbilder“ aller Art gibt es weltweit. Scharrbilder wie die Geoglyphen von Nazca in Peru ebenso wie aufgeschüttete oder durch Steinsetzungen umrandetet Strukturen und Bilder.

Sie findet man neben Peru und Chile auch in den USA, in dem Gebiet der ehemaligen UdSSR, in Großbritannien oder in Schottland. Zu letzterem und kaum bekannten Bodenzeichnungen (wenn es denn welche sind) findet Ihr HIER ein Video auf meinem Mystery-Kanal.

Doch auch in dem riesigen Gebiet von Saudi-Arabien gibt es derartige „Erdbilder“, Scharrbilder, Linien und geometrische Formen. Hunderte wenn nicht tausende davon. Einige sind in den Boden gescharrt, andere durch die Beseitigung von Geröll und Steinen entstanden.

Letzter findet man beispielsweise in der Wüste Nefud in Saudi-Arabien. Hunderte Rechtecke und Steinkreise, die man bisher vor allem durch Luftbilder kannte. Jetzt aber erschien erstmals eine Studie zu diesen geometrischen Formen in der Wüste. Insgesamt 104 dieser Rechtecke wurden dazu von Archäologen untersucht. Eine davon auf ein Alter von unglaublichen 7.000 Jahren datiert. Zum Vergleich: Nazca in Peru ist erst grob 2.000 Jahre alt!

Doch die Studie wirft weit mehr Fragen auf, als die Wissenschaftler bisher beantworten können. welche das sind und was die Archäologen bisher über diese rechteckigen Gebilde herausgefunden haben, dass erfahrt Ihr in diesem Video vom 22. August 2020.

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Zum Thema erschien im November 2020 dieses Buch von mir:

YouTube-Video vom 22. August 2020 auf Mystery Files

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Nordrhein-Westfalen bekommt 2021 einen eigenen Stonehenge-“Nachbau” (+ Videos)

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Nordrhein-Westfalen bekommt einen Stonehenge-"Nachbau"
Nordrhein-Westfalen bekommt einen Stonehenge-“Nachbau” (Bild: gemeinfrei)

Das LWL-Museum für Archäologie in Herne plant ab September 2021 eine Sonderausstellung zum Thema Stonehenge. Und kämpft noch mit einigen Problemen. Kern der Ausstellung wird ein acht Meter hoher Teilnachbau der steinzeitlichen Megalithanlage aus England. Ob sich ein Besuch lohnen wird, erfahrt Ihr hier.


Nachbauten von Stonehenge

Stonehenge im Süden von England ist einmalig auf der Welt. Ein Monument aus der Steinzeit, deren Baubeginn noch vor dem Bau der großen Pyramiden von Gizeh in Ägypten liegen soll. Und die sind immerhin rund 4.500 Jahre alt. Bis zu 5.100 Jahre könnte nach Radiokarbondatierungen die älteste Bauphase des Steinkreises alt sein. Zusammen mit den Pyramiden von Gizeh gehört die Megalithanlage von Stonehenge wohl zu den bekanntesten Monumenten der Vergangenheit überhaupt. Gemeinsam ist ihnen auch, dass Pyramide wie Stonehenge noch immer im Fokus der Archäologie und Forschung stehen, da noch längst nicht alle Rätsel um diese Bauten der Vorzeit gelüftet sind.

So wirklich einmalig ist Stonehenge dann aber doch wieder nicht. Gemeint sind hier nicht mehr oder weniger vergleichbare Anlagen der Steinzeit, sondern Nachbauten der Megalithanlage. Davon gibt es heute bereits einige, die sich mehr oder weniger exakt dem ursprünglichen Aussehen der Steinkreise von Stonehenge orientierten. Immer aber sind die aus modernen Baustoffen und selbst ein Nachbau aus Styropor wurde in Großbritannien bereits einmal in die Landschaft gesetzt. Zum Zwecke der Forschung, um astronomische Ausrichtungen visuell zu überprüfen. Doch auch im fernen Neuseeland finden sich eine “Stonehenge-Kopie”. Ebenso wie in Nordpolen bei Danzig, das ich für Euch im Sommer 2020 besuchte, wie Ihr es im 1. Video unten erfahrt.

Von den großen Pyramiden von Gizeh gibt es übrigens keinen eins zu ein Nachbau. Schon gar nicht aus authentischen Materialien. Stonehenge eignet sich hierfür besser, da hierfür weit weniger Bausteine angefertigt und aufgestellt werden müssen. Aus welchem Material sie letztlich dann auch bestehen werden. Teil-Nachbauten oder -Rekonstruktionen von Stonehenge gibt es wiederum sehr zahlreich. Beispielsweise im “Jungfraupark” in Interlaken in der Schweiz. Jenem Park, der ursprünglich dazu vorgesehen war, die Ideen rund um die Prä-Astronautik den Besuchern zu vermitteln, und dessen Initiator Erich von Däniken in dieser Region lebt (s. auch Video HIER).

Stonehenge in Herne – zumindest zum Teil

Ganz ähnliches plant auch das Landesmuseum für Archäologie in Herne in Nordrhein-Westfalen (s. auch Video HIER). Dort plant man ab September 2021 eine Sonderausstellung Thema Stonehenge, das neben Original-Artefakten auch einen teilweisen Nachbau der Megalithanlage dem Besucher präsentieren will. Hinter und um diese Megalithen wollen die Verantwortlichen den Rest der Gesamtanlage auf Bildflächen projizieren. Zu der Ausstellung schreibt das Museum auf seiner Webseite:

In der Ausstellung bewegen sich die Besucher*innen durch analoge und virtuell rekonstruierte Landschaften und begeben sich so auf eine Reise durch Raum und Zeit. Präsentiert werden Highlightfunde der englischen und westfälischen Archäologie. Gemeinsam mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) werden so die neuesten Forschungsergebnisse zur Geschichte des Steinkreises und der ihn umgebenden Landschaft präsentiert.

Stonehenge-Ausstellung in Herne ab 2021 (Bild: LWL-Museum für Archäologie Herne)
Stonehenge-Ausstellung in Herne ab 2021 (Bild: LWL-Museum für Archäologie Herne)

Wie viele andere auch, so hat aber auch das LWL-Museum für Archäologie in Herne derzeit Probleme, die unter anderem auf die Pandemie zurückzuführen sind. Es sei unklar, wann konkret die Sonderausstellung dort eröffnet werden kann, so Museumsleiterin Doreen Mölders gegenüber der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung”. Die Arbeiten daran laufen, “und ab April soll der Aufbau beginnen”, so Mölders. Bisher habe man insgesamt 10 Leihgeber, die unter anderem  authentische Ausstellungsobjekt aus England zur Verfügung stellen werden, wie mir das Museum am 12. Januar 2021 mittelte. Weitere werden aber folgen. Unter anderem vom archäologischen Museum in Münster. Zeitgleich bekommt aber auch die Dauerausstellung des Museums ein “Update”, da einige dort präsentierte Inhalte veraltet seien, wie Mölders betont.

Stonehenge im Wandel der Tageszeiten

Kern der Ausstellung ist sicherlich der Nachbau des inneren Steinkreises von Stonehenge. Dieser ist durch den hufeisenförmigen Kreis aus Megalithen bekannt, aus denen sich quer aufgesetzte Decksteine befinden. Trilithen werden diese genannt, und nach Meinung der Archäologie wurden diese erst bei einem Umbau der in verschiedenen Phasen erbauten Anlage Jahrhunderte nach der Grundsteinlegung errichtet. Etwa ab 2400 vor Christus begannen die Erbauer erst in Stonehenge Steine bzw. die heute bekannten Megalithen zu verbauen. Auch in Herne werden diese Rekonstruktionen acht Meter hoch werden. Passend dazu soll die jeweilige Tageszeit in der Ausstellung simuliert werden. Mölders:

Sonnenaufgang und und Sonnenuntergang werden simuliert. Die Besucherinnen und Besucher nehmen die Ausstellung abends anders wahr als vormittags und im Winter anders als im Sommer.

“In diesen Zeiten”, wie heute so leichtfüßig daher gesagt wird, haben nicht nur Einzelhandel oder Gastronomen zu kämpfen. Auch viele andere Menschen und eben auch Museen wie das LWL-Museum für Archäologie in Herne. Deshalb könne sich auch dort Interessierte online von echten Mitarbeitern des Museums mit Videokameras durch die Ausstellung führen lassen.”Wir setzen modernste Medien und Vermittlungstechniken ein, um Ihnen die spannenden Geschichten zu erzählen, die hinter den Exponaten stecken”, heißt es dazu vom Museum.

Wer das Angebot wahrnehmen möchte, findet es HIER.

Video-Auswahl zum Thema von Fischinger-Online:

Video vom 28. August 2020

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Video vom 31. Juli 2020

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Das Geheimnis von Stonehenge: Ein eins zu eins Nachbau der Megalithanlage in Polen +++ Video +++

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VIDEO: Das Geheimnis von Stonehenge - Ein eins zu eins Nachbau der Megalithanlage in Polen (Bild: Fischinger-Online)
VIDEO: Das Geheimnis von Stonehenge – Ein eins zu eins Nachbau der Megalithanlage in Polen (Bild: Fischinger-Online)

Denkt man an Megalithanlagen aus der Steinzeit wird vielen Menschen als erstes Stonehenge in England einfallen. Auch wenn man sich nicht mit mit dem Thema beschäftigt, kennt man diesen megalithischen Steinkreis in der ganzen Welt. Ein “Wunder der Vorzeit”, mit dessen Bau vor rund 5.000 Jahren begonnen wurde. Heute ist von der einstigen Gesamtanlage nicht mehr viele in Großbritannien über. Doch einen sehr guten Eindruck des einstigen Stonehenge vermittelt ein maßstabsgetreuer Nachbau der Anlage, der in Polen unweit von Danzig steht. Ich war für Euch vor Ort und berichte Euch in diesem Video auf YouTube von dieser Rekonstruktion und den Rätseln von Stonehenge.


Ein Nachbau von Stonehenge

Megalithanlagen wie Steinkreise, Dolmen oder andere Steinsetzungen der Steinzeit stehen weltweit. Auch wenn nicht alle wirklich tausende von Jahren alt sind und damit wirklich aus der Steinzeit stammen, wie wir sie alle kennen.

Die bekannteste Megalithanlage der sog. Megalithkultur oder Megalithiker ist dabei natürlich das rund 5.000 Jahre alte Stonehenge im Süden von England. Ein rätselhaftes Monument, um das sich viele Spekulationen und Thesen ranken.

Auch wenn heute nicht mehr viel von der eigentlichen udn ursprünglichen Megalithanlage über ist. Doch wusste Ihr, dass es maßstabsgetreue Nachbauten von Stonehenge gibt? Eine solche Rekonstruktion in Maßstab 1 zu 1 steht unweit von Danzig in Pommern im Norden von Polen. (Dieses Stonehenge ist nicht aus massiven Steinen.)

Ich war für Euch vor Ort und berichte Euch in diesem Video auf YouTube von den Rätseln von Stonehenge.

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Video vom 6. August 2020 auf Fischinger-Online

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Ringheiligtum Pömmelte, das “deutsche Stonehenge”: Ausgrabungen gehen trotz Corona noch diesen Monat in Deutschlands “sakraler Landschaft” weiter (+ Videos)

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Ringheiligtum Pömmelte, das "deutsche Stonehenge": Ausgrabungen gehen trotz Corona noch in diesem Monat weiter (Bild: WikiCommos / T. Maue / CC BY-SA 2.0)
Ringheiligtum Pömmelte, das “deutsche Stonehenge”: Ausgrabungen gehen trotz Corona noch in diesem Monat weiter (Bild: WikiCommos / T. Maue / CC BY-SA 2.0)

Trotz der zahlreichen Einschränkungen, die das grassierende Corona-Virus COVID-19 auf das öffentliche Leben derzeit hat, scheint das “Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt” in Halle davon nicht betroffen zu sein. Wie jetzt mitgeteilt wurde, startet noch im April die neue Ausgrabungssaison 2020 am bzw. um das Ringheiligtum Pömmelte nahe Magdeburg. Unweit der auch “deutsches Stonehenge” genannten Ringanlage haben die Archäologen bereits zuvor ein rund 4.000 Jahre Siedlung entdeckt, die nach Ansicht der Forscher mehr über den Gesamtkontext Anlage von Pömmelte und ähnlichen Bauten der Region verraten könnte. Auch über die “Himmelsscheibe von Nebra“. Was sich die Archäologen erhoffen, welche Entdeckungen bereits gemacht wurden und warum sie von einer mit Stonehenge vergleichbaren “sakralen Landschaft” sprechen, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte

Das “Kreisgrabenanlage von Pömmelte” genannte Ringheiligtum aus dem Ende des 3. Jahrtausend vor Christus wurde erst 2005/2006 durch Luftbildaufnahmen entdecken. Nachforschungen am Boden bestätigten, dass hier im Erdreich eine uraltes Heiligtum in Form einer Kreisanlage befindet, die daraufhin in den Folgejahren systematisch ausgegraben wurde. Wie auch die steinzeitliche Anlage von Goseck der Region (s. 1. Video unten) wurde auch die Ringanlage von Pömmelte 2016 als Rekonstruktion wieder aufgebaut.

Die Kreisanlage von Pömmelte geht bis in die Steinzeit zurück, hat 115 Meter Durchmesser und ist in sieben einzelne Ringanlagen unterteilt. Die bisherigen Ausgrabungen zeigten, dass dieser “Kultplatz” offensichtlich über sehr lange Zeiträume hinweg genutzt und auch umgebaut wurde. Knochen von Menschen, Tiere sowie Reste von Gefäßen und entdeckte Steinwerkzeuge lassen vermuten, dass hier nicht nur Bestattungen eines Totenkult vorgenommen wurden. Auch “rituell” sollen die Nutzer der Kreisgrabenanlage hier vor Jahrtausenden Gegenstände vergraben haben.

Als eine Art von Opfer an spirituelle, himmlische oder jenseitige Mächte und/oder Ahnen. Ein Brauch an sakralen Bauten und Plätzen, der weltweit nachweisbar ist. Von der Steinzeit bis heute. Der Kult an dem Heiligtum von Pömmelte sei allerdings mehr oder weniger einzigartig, da die entsprechenden vorgefunden Schachtlöcher erst am Ende der Bronzezeit und zum Beginn der Eisenzeit “in Mode” kamen.

Die Archäologen des “Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt” in Halle sowie britische Kollegen sind überzeugt, dass ab 2800 vor Christus hier ein heiliger Platz existierte. Eine Ringanlage, die an verschiedene Kulturen weitergegeben wurde, da durch die Ausgrabungen dessen Nutzung von unterschiedlichen Kulturen nachweisbar ist. Besonders auffällig ist dabei, dass in der Zeit zwischen 2135 bis 1985 vor Christus das Heiligtum gezielt abgebaut wurde. Warum unsere Vorfahren das taten, bleibt offen.

Ein deutsches Stonehenge für den “Kult”

Geklärt ist aber, dass auch diese Ringanlage einst astronomischen Zwecke diente. Auch hier wurden in der Architektur der umgebenen Palisaden spezielle Auf- und Untergängen der Sonne berücksichtigt. Ein Brauch, der bei nahezu allen archaischen Bauten dieser Art nachweisbar ist. Inklusive Stonehenge in England, als bekanntestes Beispiel aus der Steinzeit.

Wirklich verstehen, warum unsere Vorfahren in Mitteldeutschland und zahllosen anderen Orten derartige Heiligtümer errichteten, kann bis heute niemand. Irgendwelche “Kulte” waren sicher der Grund. Hier reichen die Interpretationen von Kultstätten für Verstorbene, dem Mond, die Sonne, dem Himmel mit den Sternen, dem Kalender bis zu spirituellen Machtplätzen einer Herrscherkaste. Letztes in dem Sinne, dass diese Eingeweihten durch solche Anlagen Himmelszeichen deuten und vorhersehen konnten.

Wahrscheinlich war der Sinn in den meisten Fällen eine Kombination aus alle diesen “kultischen Nutzungen”. Zumal solche Anlagen über Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende hinweg genutzt wurden. Auch von verschiedenen Kulturen, wie man es bei der “Kreisgrabenanlage von Pömmelte” belegen konnte. Weltanschauungen, Religionen und damit die Verwendung entsprechender Bauten ändern sich dadurch durchaus.

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Die gefundene Anlage von Pömmelte steht nach Ansicht der Archäologen auch nicht allein in der Gegend. Sie ist eingebettet in eine riesige “sakrale Landschaft”, wie es die Archäologen bezeichnen. Verschiedene Stätten seien Teil dieses fast schon religiösen Gebietes der Vorzeit, was damit die Forscher an das englische Stonehenge erinnert. Es sei einst “eine mit dem Umfeld von Stonehenge vergleichbare sakrale Landschaft” gewesen, die “hier irgendwo im heutigen Nirgendwo” vor tausenden von Jahren entstand, so Franziska Knoll von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Auch sei ein Vergleich von Pömmelte zu Stonehenge trotz der augenscheinlich vollkommen unterschiedlichen Bauweise durchaus gerechtfertigt. So schreibt “Deutsche Welle” unter Berufung auf die Archäologin Knoll:

Der Blick zum weltberühmten Monument in Südengland ist durchaus nachvollziehbar, denn beide Ringheiligtümer – Stonehenge wie Pömmelte – wurden von Vertretern der Glockenbecher-Kultur vor über 4.300 Jahren erbaut, also am Ende der Jungsteinzeit.

Beide Anlagen haben einen sehr ähnlichen Grundriss, in beiden wurden astronomische Bezüge entdeckt, in Stonehenge zur Winter- und Sommersonnenwende, in Pömmelte zu den Mittviertelfesten, Mitte Februar und Ende Oktober/Anfang November, wenn die Sonne in den zentralen Einlässen auf- bzw. unterging. Zwar fehlen in Pömmelte die tonnenschweren Steine, aber kulturhistorisch ist das Ringheiligtum Pömmelte südlich von Magdeburg durchaus mit Stonehenge vergleichbar.

Großflächige Ausgrabungen geplant

Da ein Vergleich mit Stonehenge und Umgebung nicht gescheut wird, arbeiten die deutschen Forscher auch mit Kollegen aus Großbritannien zusammen. Die Archäologen der der Universität Southampton arbeiten und graben seit Jahren im Gebiet von Stonehenge und so profitieren beide Seiten von der Zusammenarbeit. Ob sie allerdings in der jetzt beginnenden Saison 2020 so reibungslos funktioniert,  wie in den Jahren davor, ist noch unsicher. Durch die Corona-Pandemie sei es unklar, ob ab Juli auch Studenten der Universität Southampton in Deutschland bei den Ausgrabungen dabei sei können.

Dennoch startet dieser Tage die weitere Erforschung des Gebietes um die Ringanlage durch die deutschen Forscher. Hauptaugenmerk der Archäologen aus Halle liegt dabei auf eine Siedlung, die bereits vor einigen Jahren unmittelbar bei dem Heiligtum gefunden wurde. Das unterscheidet Pömmelte von Stonehenge, wie sie betonen. Denn in England liegen zwar zahllose Gräber, Grabhügel und weitere Anlagen um den Steinkreis verteilt, aber keine ganzen Dörfer wie hier.

Etwa 29.000 Quadratmeter sei nach Angaben der Archäologen diese Siedlung groß. Und 37 sogenannte “Langhäuser” Bewohner konnten bereit gefunden werden. Weiter werden sicher folgen, ist sich Knoll sicher. Für Mitteleuropa ist das bisher einzigartig. Wofür dieses Dorf aber errichtet wurde, sei weiterhin vollkommen unklar. Ebenso, was die Bewohner dort eigentlich machten. Vielleicht, so spekulieren die Ausgräber, “kümmerten sie sich um das Heiligtum oder versorgten Besucher des Ringheiligtums bei Ritualen”, so “Deutsche Welle”.

Offensichtlich wird es auch nicht die letzte große Grabung in diesem Gebiet sein, da auf Luftbildaufnahmen südlich der Ringanlage eine weitere Anlage dieser Art entdeckt wurde. Sie stamme von der Baalberger-Kultur und sei angeblich 6.000 Jahre alt. Unweit der rund 4.000 Jahre alten Kreisgrabenanlage bei Schönebeck, nur ca. 1,3 Kilometer von Pömmelte entfernt, wurden ebenfalls Umrisse von Gebäuden auf Luftbildern nachweisen. Auch die sollen jetzt genauer untersucht werden.

Auf den Spuren unserer eigenen Wurzeln in Pömmelte

Bereits 2019 schrieb Dr. Alfred Reichenberger vom “Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt” in einer Pressemitteilung zu den damaligen Ausgrabungen:

Auf eben jene Glockenbecher Leute geht die Anlage des Ringheiligtums zurück. Auch zeitgleiche Bestattungen konnten dokumentiert werden. Die Verstorbenen wurden teils aufwändig in Holzkammern oder Baumsärgen bestattet. (…) Auch Stonehenge wurde durch die Glockenbecher Leute erbaut. Sie trugen die Kenntnis über die Metallverarbeitung über ganz Europa und legten so den Grundstein für die Kommunikationsnetzwerke der folgenden Bronzezeit. 

Das Areal in und um das Ringheiligtum in Pömmelte bietet damit einen einzigartigen Einblick in das kulturelle Gefüge des 3. Jt.s v. Chr. Diese Epoche prägten Migration und Innovation maßgeblich. Eben jene Glockenbecher Leute und Schnurkeramiker verliehen uns heutigen Europäern einen Großteil unseres Gensatzes.

Die Befunde und Funde aus Pömmelte ermöglichen aber auch, das soziale und religiöse Umfeld der frühbronzezeitlichen Aunjetitzer Kultur, für das die Himmelsscheibe von Nebra das eindrücklichste Beispiel bietet, besser zu verstehen. Die wissenschaftlichen Untersuchungen in Pömmelte sind Teil des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Projektes ‘Kontextualisiertes Erleben der Himmelsscheibe von Nebra’. (…)

Das Ringheiligtum ist neben der unweit gelegenen Kreisgrabenanlage von Schönebeck Teil einer Rituallandschaft an der Elbe und spielt für das Verständnis der kulturgeschichtlichen Grundlagen am Ende der Jungsteinzeit und für den Beginn der sozialen Komplexität in der frühen Bronzezeit eine zentrale Rolle.”

Eine deutsche “Rituallandschaft”

Eine “Rituallandschaft an der Elbe” mitten in Deutschland. Vor wenigen Jahren noch hätte daran kein hiesiger Archäologe geglaubt. Von daher ist es auch wenig verwunderlich, dass Archäologen diese “Rituallandschaft” mit der “Himmelscheibe von Nebra” in Verbindung bringen. Als “Jahrtausendfund” der Archäologie mitten in eben genau diesem Gebiet wurde sie unlängst selbst zu einem “Heiligtum” der deutschen Archäologen.

Betrachtet man diese heilige Region in Sachsen-Anhalt in ihrer bisherigen Gesamtheit, wirft sie unzählige Frage auf. Von denen werden Archäologen viele wohl niemals eindeutige beantworten können. Das fängt bereits bei dem eigentlichen Grund an, warum Menschen der Steinzeit überhaupt damit anfingen solche Ringanlagen, Kreisbauten und Steinkreise zu errichten. Weiter stellt sich die Frage, warum sich dieser Brauch über ganz Europa und darüber hinaus ausbreitete. Auch wenn es lokale Abweichungen in der Art und Weise dieser Kathedralen der Steinzeit gibt.

Offen ist auch, warum tausende von Jahren an dieser “Religion” festgehalten wurde. Beispielsweise ist das immer wieder in diesem Zusammenhang genannte Sonnenobservatorium von Goseck als Teil dieser “Rituallandschaft” rund 7.000 Jahre alt. Die viel zitierte und nach Meinung der Archäologen dazugehörige “Himmelsscheibe von Nebra” indes nur 3.700 bis 4.100 Jahre. Die “Kreisgrabenanlage von Pömmelte” bis zu 4.800 Jahre. Und jene bei Schönebeck sogar nur 4.000 Jahre.

Dass die Parallelen beispielsweise zwischen Goseck und Pömmelte trotz des Altersunterschied eindeutig sind, steht außer Frage. Warum das so ist, wird sich wohl niemals belegen lassen.

Video-Auswahl zum Thema auf YouTube

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Video vom 26. Feb. 2019 auf Fischinger-Online

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Interview: Lars A. Fischinger im Gespräch mit Robert Stein von NuoViso über “Das Rätsel der Megalithkultur” +++ Video +++

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VIDEO: Interview mit Lars A. Fischinger: "Das Rätsel der Megalithiker" (Bilder & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Interview mit Lars A. Fischinger: “Das Rätsel der Megalithkultur” (Bilder & Montage: Fischinger-Online)

Ende Februar 2019 lud mich NuoViso.tv zu einem Interview für die Sendung “Steinzeit” von und mit Robert Stein ein. Wir nutzen die Gelegenheit und drehten dabei gleich zwei Video-Interviews. Das erste findet Ihr HIER online. In diesem geht es vor allem um meinen persönlichen “Weg in die Grenzwissenschaft” und um die Frage, was für mich bis heute die Faszination an den Mystery Files genau ausmacht. Ab sofort findet Ihr hier aber auch das zweite Video online. Ein Interview mit den Schwerpunkten Mysterien der Megalithkultur und das Steinzeiträtsel. Denn alles ist hierzu mit Sicherheit noch nicht gesagt!


Rätsel Megalithkultur und Megalithiker

Die unbekannten und geheimnisvollen Baumeister der Megalithkultur (oder besser: Kulturen) nennt man allgemein auch schlicht Megalithiker.

Es sind jene Menschen, die in der Steinzeit in vielen Gebieten Europas zum Teil gewaltige Megalithanlagen errichteten. Bauwerte, Grabanlagen, Steinkreise und “Kultplätze” sowie scheinbar sinnlos in der Landschaft stehende riesige einzelne Megalithen. Ein Kult, der auch in anderen Teilen der Welt zu finden ist …

All diese Monumente geben bis heute große und kleine Rätsel auf. Vor allem auch deshalb, da die Megalithiker in der “heidnischen Vorzeit” Europas uns keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen haben. Es sind Steinzeiträtsel, das viele Forscher, Laien und Archäologen faszinieren.

Über diese Rätsel der Vergangenheit sprach ich im Februar 2019 mit Robert Stein in seiner Sendung “Stein-Zeit” beim Onlineportal NuoViso.tv. Wir nutzen die Gelegenheit und drehten dabei auch noch ein zweites Interview. Dieses findet Ihr HIER auf Fischinger-Online bereits online.

Hier findet Ihr nun auch das zweite Interview.

Bleibt neugierig …

Video vom 16. Mai 2019 auf NuoViso.tv

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Schweizer Archäologen rätseln über einen mysteriösen Steinhügel im Zugersee (+ Videos)

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Schweizer Archäologen rätseln über einen mysteriösen Steinhügel im Zugersee (Bild: Kantonsarchäologie Zug/J. Reinhard / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Schweizer Archäologen rätseln über einen mysteriösen Steinhügel im Zugersee (Bild: Kantonsarchäologie Zug/J. Reinhard / Bearbeitung: Fischinger-Online)

2015 wurden im Bodensee über 170 seltsame Steinhügel entdeckt, die auf ein Alter um die 5.500 datiert wurden. Auf Fischinger-Online wurde darüber mehrfach berichtet. Mit Blick auf die Entdeckungen im Bodensee herrscht unter Schweizer Archäologen erneut Rätselraten, denn im Zugersee rückte eine kreisförmige Struktur von fast 40 Metern Durchmesser wieder in den Fokus der Forscher. Was könnte hier auf dem Grund des Sees liegen? Und gibt es noch weitere Steinbauten dieser Art?


Steinerne Hügel im Bodensee und anderswo

Nachdem 2015 unweit des Ufers bei Uttwil im Bodensee mehr als 170 Steinhügel in einer Reihe gefunden wurden, sprach die Presse schnell von einem “Stonehenge im Bodensee”. Eine spannende Entdeckung aus der Vorzeit Mitteleuropas, über die auf diesem Blog und in YouTube-Videos mehrfach berichtet wurde (s. Beiträge & Videos HIER).

Dazu sind am Ende Videos eingebunden.

Auch wenn die Bezeichnung “Stonehenge” für diese kleinen Steinhügel im Bodensee natürlich mehr als übertrieben ist, sind Archäologen in der Schweiz von diesen Funden begeistert. Vor allem nachdem weitere Untersuchungen und Datierungen zeigten, dass diese eindeutig von Menschen errichtet wurden und rund 5.500 Jahre alt sind.

Doch solche “Hügel” oder Kreisstrukturen scheint es mehr zu geben, als bisher angenommen wurde. Beispielsweise wurden erst im Sommer 2019 sechs solcher “Steinkreise” im Wörthersee in Österreich gefunden. Es sind Strukturen, die ca. 15 Meter Durchmesser haben und in etwa 4,5 Metern Tiefe liegen, wie ich es in diesem Vortrag HIER im August 2019 berichtet habe.

Spuren der Steinzeit im Zugersee?

Aufgrund der Funde im Bodensee richteten die Archäologen in der Schweiz ihren Blick auch auf den Zugersee. Dort wurde bereits vor 100 Jahren auf dem Grund ein runder Steinhügel gefunden, den man bisher jedoch kaum beachtet hatte. Trotz seiner nicht gerade geringen Größe und seiner Lage 150 Meter vom Ufer des Ortes Cham am Nordufer des Sees entfernt.

Stefan Hochuli, der Leiter des Amts für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug, dazu:

Kenntnis von diesem Steinhügel, der bemerkenswerte 36 Meter Durchmesser aufweist, haben wir seit etwa 1920.

Nachdem 2016 neue Messdaten des Seebodens erhoben wurden, wird auch der seltsame Steinhügel bei Cham genauer dokumentiert und untersucht. Auch erste Proben von innerhalb der Struktur gefundenen Holzpfählen konnten inzwischen genommen werden, so Hochuli:

Der Steinhügel wird seit November 2019 in Zusammenarbeit mit Sporttauchern erforscht.

Die Holzproben wurden der ETH in Zürich übergeben, die nun deren Alter bestimmen werden. Im Moment ist alles extrem rätselhaft. Es könnte sein, dass es sich um einen urgeschichtlichen Bestattungsort handelt oder dass der Hügel als Infrastrukturanlage im Zusammenhang mit der Fischerei diente.

Bisher stehe nur fest, dass der Hügel von Menschen errichtet wurde. Was die weiteren Untersuchungen ergeben, sei vollkommen offen, wie der Archäologe betont. Schon jetzt seien aber weitere ähnliche Kreishügel gefunden worden. Und die Forscher schließen nicht aus, dass auch in anderen Seen der Schweiz sich derartige Hinterlassenschaften finden könnten.

Vielleicht ergeben die weiteren Untersuchungen und Datierungen auch im Zugersee eine ähnliche Sensation wie im Bodensee, so Hochuli.

Videos zum “Stonehenge im Bodensee”

Video vom 2. Okt. 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 30. Okt. 2015 auf Fischinger-Online

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Das Atlantis der Karibik: Die Rätsel von Bimini +++ Artikel +++

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ARTIKEL: Atlantis der Karibik: Die Rätsel von Bimini (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Atlantis der Karibik: Die Rätsel von Bimini (Bilder: gemeinfrei & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Überall auf der Welt suchen Menschen das versunkene Atlantis. Dabei reichen die Thesen zur Lokalisierung der mutmaßlichen Ur-Kultur von Südamerika über das Mittelmeer bis zum Himalaja und sogar in den Weltraum. Vor 50 Jahren kam eine weitere Überlegung zu Atlantis hinzu, als in der Karibik bei den Bahamas (Bimini) mutmaßlich künstliche Strukturen im Meer gefunden wurden, die von Atlantis oder einer Kolonie der Atlanter stammen sollen. Eine Entdeckung, die Jahre zuvor “prophezeit” wurde und der weitere Funde folgten. Für die Mehrheit der Geologen sind diese Gebilde auf dem Meeresboden natürlichen Ursprungs. Andere sehen hier Hinterlassenschaften von Menschenhand, deren Ursprung einige hundert bis Jahrtausende zurück liegen soll. Ein umstrittenes Thema, in dem sich Phantasie und Realität nur allzu oft zu mischen scheinen, wie Ihr es in diesem Artikel lesen könnt.


Atlantis in der Karibik

Rund um die Erde finden Archäologen, Abenteuer oder einfach ganz gewöhnliche Leute immer wieder Spuren aus längst vergessenen Tagen der Menschheit. Hinterlassenschaften unserer im Dunkeln der Vergangenheit verschwundenen Vorfahren. Es ist fast keine Region der Erde bekannt, in der nicht Hinweise auf die Entwicklung der Zivilisation zu finden sind. Und nicht wenige dieser Spuren auf frühe Gesellschaften und sogar Zivilisationen finden sich auch in den Gewässern der Weltmeere.

Ein Ort der Erde mit möglichen Spuren einer versunkenen Kultur ist bei all den interessanten Beispielen fast schon in Vergessenheit geraten: die heutigen Bahamas bzw. Bimini, das knapp über 80 Kilometer südöstlich von Miami im Atlantik liegt.

In der Grenzwissenschaft ist die Meeresregion um Bimini ein fester Begriff. Vor allem Autoren und Mystery-Jäger, die sich mit dem Thema Atlantis beschäftigen, kennen die Entdeckungen von Bimini praktisch auswendig. Aber auch jene Menschen, die vom so genannten Bermuda-Dreieck fasziniert sind, ist Bimini ein Begriff. Vor allem seit Charles Berlitz, Autor der Bestseller „Das Bermuda-Dreieck“ (1974) und „Spurlos“ (1977) , in seinen Büchern die Rätsel um die Bahamas weltweit bekannt machte.

Allein sein Weltbestseller „Das Bermuda-Dreieck“ verkaufte sich fast 15 Millionen mal in mehr als 20 Sprachen und führte auch in Deutschland die Bestsellerlisten an. Und obwohl es still um das „Bimin-Rätsel“ geworden ist, lohnt sich eine nähere Auseinandersetzung mit dem Thema. Was war also geschehen?

Atlantis: “Prophezeit” und gefunden?

Seit Jahrzehnten kursieren Gerüchte, das in den seichten Gewässern um die Bahamas in der Karibik künstliche Strukturen wie Tempel, Grundmauern von Gebäuden und Straßen verborgen liegen. Selbst Pyramiden sollen dort im Meer verborgen liegen, wie zum Beispiel HIER und HIER oder auch HIER berichtet. Sind all das Spuren einer versunkenen Kultur oder sogar Ur-Kultur?

Im Jahre 1968 nahmen diese Gerüchte erstmals konkrete Gestalt an. Jacques Mayol und andere entdeckten damals vor im Gebiet der Bahamas eine rechteckige Struktur auf dem Meeresgrund. Offensichtlich schien die Struktur von Menschen geschaffen worden zu sein, und so sorgte diese Entdeckung für Furore. Vor allem deshalb, da sie angeblich von einem “Seher” vorhergesagt worden sein soll.

In den USA lebte der Seher Edgar Cayce, der bis zu seinem Tode 1945 eine Vielzahl von „Prophezeiungen“ in einer Art Trance diktierte. Inhaltlich beziehen sich seine unzähligen Informationen vor allem auf das Thema Atlantis, Reinkarnation und Astrologie. In einer seiner so genannten „Readings“ in Trance am 2. Dezember 1933 sprach er davon, dass man Reste des sagenhaften Inselreichs Atlantis nahe Bimini im Meer finden wird. Sieben Jahre später wurde er konkreter, und gab an, dass 1968 oder 1969 die ersten Teile von Atlantis genau dort wieder entdeckt werden.

Und genau 1968 tauchten der mutmaßliche Tempel bzw. die Strukturen auf dem Meeresboden auf. Ein Zufall? Oder eine in Erfüllung gegangene Prophezeiung des  sogenannten „schlafenden Propheten“ Cayce?

Man muss hier aber kritisch bleiben. Denn wer waren die Entdecker eigentlich? Es waren zwei Piloten/Mitglieder der „Association for Research an Enlightenment Inc.“ (ARE). Die ARE wurde 1947 gegründet, hat ihren Hauptsitz in Virginia Beach, USA –  und ist die Oberorganisation der „Edgar Cayce Zentren“, die sich in 25 Ländern der Erde finden. Damit steht diese Organisation dem „schlafenden Propheten“ Cayce natürlich sehr nahe. So mag man geneigt sein zu vermuten, dass genau deshalb die Entdeckung auf das vorhergesagte Jahr 1968 fiel. Also quasi um die Prophezeiung zu erfüllen.

Tauchausflüge zur “Bimini Straße”

Dennoch ändert das nichts an der Tatsache, dass die Gewässer reich an interessanten Funden sind.

Manson Valentine war einer der Forscher der ersten Stunden. Der Meeresbiologe und Cayce-Anhänger entdeckte auf der großen Bahama-Bank eine Vielzahl von Plätzen auf dem Meeresgrund, an denen er (seiner Meinung nach) künstliche Konstruktionen identifizierte. Dreiecke, Rechtecke mit 100 Metern Kantenlänge, gerade Mauern und Gebilde und natürlich die berühmte „Straße von Bimini“ mit ihren rechteckigen großen Gesteinsblöcken.

Letztere wurde jedoch schon im Jahre 1957/59 durch den Unterwasserforscher Dimitri Rebikoff entdeckt. Er wurde von einheimischen Fischern auf die heute als „Bimini Straße“ bekannte Struktur aufmerksam gemacht, die sich in nur wenigen Metern Meerestiefe befindet. Erstaunlicherweise hat diese „Straße“ dabei bis heute eine Länge von rund 800 Metern.

Doch der Anfang war gemacht und die Neugier der Forscher und Taucher auf Bimini war geweckt.

So ist es nicht verwunderlich, dass in den Folgejahren die Entdeckungen vermeintlich menschlicher Spuren im Meer der Bahama-Bänke anstiegen. Auch Steinsäulen von 15 Metern Höhe, in dessen Umgebung seltsame „Zahnräder“ zutage gefördert wurden, machten die Runde. Das Hauptinteresse der zahlreichen Tauchexpeditionen galt jedoch bis auf den heutigen Tag den „Strassenpflastern“ im Schlick der Karibik.

Die in zwei Reihen angeordneten Wege bestehen aus Steinblöcken, die drei bis sogar sechs Meter Kantenlänge haben. Sie zeigen sich eben, glatt und sorgfältig wie von Menschenhand verlegt. Sie vermitteln jedem Taucher den deutlichen Eindruck, dass hier einstmals eine unbekannte und versunkene Kultur am Werk war. Denn heute ist die „Straße“ längst zu einem beliebten Ausflugsziel für Hobbytaucher geworden.

Nichts als versteinerter Strand?

Kritiker wenden bis heute ein, diese angeblichen Straßen seien nichts weiter als versteinerte Küstenlinien. Sie verweisen auf die Tatsache, dass an den heutigen Stränden der Inseln auf den Bahama-Bänken noch heute solche Formationen zu finden sind. Sie bestehen aus gepresstem und versteinertem Strandsand. Das ist Fakt, doch die am Strand trockenen Fußes zu sehenden Anordnungen sind wesentlich kleiner. Sie bestehen aus Blöcken, die um die einen Meter Kantenlänge haben. Verglichen mit jenen „Straßen“ auf dem Grund der See sind sie somit mehr als klein.

Doch unumstößliche Beweise, dass die „Bimini Straße“ von Menschen geschaffen wurde, fehlen weiterhin.

Die ersten Tauchexpeditionen, wie etwa jene durch Cayce-Anhänger Valentine zusammen mit dem legendären Apnoe-Taucher Jacques Mayol und Robert Angove, fanden aber auch „handliche“ Blöcke der „Bimini Road“. Doch auch wenn die Straßen natürlichen Ursprungs sind, geben andere Entdeckungen bis heute durchaus Rätsel auf. Beispielsweise kreisrunde Anordnungen von Steinen, die vor Andros im Meer liegen und gerne mit den steinzeitlichen Anlagen in England und Frankreich verglichen werden. Sollten auch sie natürlich entstanden sein?

Ganz besonders spannend wird es, wenn es um dort versunkene Pyramiden geht, die sogar mittels Sonar vermessen worden sein sollen. Darüber wurde aber bereits an anderen Stellen umfangreich berichtet.

Pyramiden im Meer?

Die erste Meldung von versunkenen Pyramiden ging im Jahr 1970 durch die Presse. Ein Ray Brown berichtete damals, dass er vor den Berry-Inseln eine Pyramide entdeckt habe, dessen Spitze nur 12 Meter unter dem Wasserspiegel liegt. Auch berichtete Brown von Ruinen, die von einem Sturm freigelegt wurden.

Sieben Jahre später nahmen die vermuteten Pyramiden im Meer Gestalt an (s. a. HIER). Auslöser war 1977 eine Fischfangexpedition eines Don Henry in den Gewässern der Cay Sal Bank, die exakt südlich der Florida Keys liegt. Also nahe der Bahamas.

Während die Expedition Echlotmessungen durchführte, zeichnete das Gerät in 200 Metern Tiefe eine klar erkennbare Pyramide auf. Das seltsame Objekt hat eine Höhe von rund 140 Metern und eine Kantenlänge von 150 Metern. Damit ist sie ohne weiteres mit der großen Pyramide von Gizeh zu vergleichen, die etwa 147 Meter hoch war und rund 120 Meter Kantenlänge besitzt. Mehrfach wurde die Stelle überfahren und immer zeigte das Sonar eindeutig eine sehr regelmäßige Erhebung in Form einer Pyramide auf dem Grund.

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Sollte es eine Laune der Natur sein, die zufällig auf dem sonst so ebenen Meeresboden liegt? Vielleicht ein Vulkankegel? Oder ist diese Entdeckung, die vor allem durch Charles Berlitz bekannt wurde, nur das, was wir heute Fake-News nennen? Man muss sich nämlich auch fragen, warum diese angebliche Pyramide nie wieder entdeckt und vor allem dokumentiert wurde. Zumal sie so dicht unter dem Meeresspiegel liegen soll.

Bimini verbirgt durchaus eine Flut an seltsamen Spuren. Einige Atlantis-Autoren sehen in all diese Entdeckungen Hinweise oder sogar Beweis für eine frühe Zivilisation. Vielleicht war Bimini vor 12.000 Jahren eine Art Kolonie der Kultur von Atlantis so argumentieren sie. Bekanntlich lagen bis zum Ende der Eiszeit nachweislich große Teile der Bahama-Bänke und der Umgebung trocken. Erst nach dem Ende der letzten Eiszeit stieg der Meeresspiegel und überflutete die heute Rätsel aufgebenden Strukturen. Um wie viel Meter sich der Meeresspiegel hob, ist aber unsicher. Meist spricht man von rund 100 bis 120 Metern.

Eine versunkene Kultur?

All das klärt nicht die Frage, ob es sich um künstliche Gebilde von Menschenhand handelt. Bis heute ist – erstaunlich genug! – für viele diese Frage nicht geklärt. Obwohl es seit 1971 zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen durch Taucher, Meeresbiologen, Archäologen und Geologen gab, die sich vor allem der „Straße von Bimini“ angenommen hatten. So wurde schon sehr früh von diesen Expeditionen erklärt, dass diese Struktur natürliche Gesteinsformationen sind. Eben versteinerter Strand, den man in der Geologie „Beachrock“, also „Strandstein“, nennt.

Unwidersprochen blieben diese natürlichen Erklärungen natürlich nicht. Verschiedene Autoren und Forscher bezweifelten, dass hier keine Menschen am Werk gewesen sind. Die „Straße“ oder der „Wall“ könnten vielleicht sogar die Reste eines Hafens sein, wie sie schon Rebikoff vor nunmehr 50 Jahren interpretierte.

Bei den zahlreichen Autoren, die sich schon früh mit den Rätseln der Karibik beschäftigt haben, ist vor allem auch Dr. David Zink zu nennen. Zink, der 1976 von der „International Explorer Society“ den Titel „Explorer of the Year“ bekam, legte dazu 1978 ein interessantes Buch vor. Darin berichtet er von seinen eigenen Forschungsexpeditionen in die karibische See und zu den Bimini-Funden, die er nicht als natürlich ansieht. Er ist der Überzeugung, dass die Mauern, Steinkreise, Straßen und Gebäudereste um Bimini künstlich sind und im Zusammenhang mit dem legendären Atlantis stehen müssen.

Zink führte detaillierte Forschungen unter Wasser durch und machte sich über Jahre hinweg auf immer neue Expeditionen. Bei seinen Untersuchungen bediente er sich auch angeblich hellsichtigen „Medien“, weshalb seine Ergebnisse von vielen Kritiker von vornherein als unglaubwürdig angesehen wurden und werden.

Zumindest erhoffte sich der Forscher von diesen „Sensitiven“, das sie mittels ihrer übersinnlichen Fähigkeiten mehr Informationen usw. über die Strukturen liefern. In der Tat, so zumindest Zink, lieferten diese Parapsychologen korrekte Informationen, die ihm bei seinen Forschungen vor Ort halfen.

Das alles hat die Diskussion nicht beendet. Auch wenn Zink und sein Team, zu dem teilweise auch einige andere Forscher der ersten Stunde angehörten, nach zehn Expeditionen angeblich bewiesen haben wollen, dass um Bimini eine versunkene Welt liegt. Zink schreibt beispielsweise von einem menschlichen Kopf aus Marmor, den er aus sechs Metern Tiefe bergen konnte. Auch dieser Fund ist leider kein Beweis, da er auch nur schwer als menschlicher Kopf zu erkennen ist.

“Strahlungen” von Atlantis?

David Zink war auch einer der ersten, die von „Strahlungen“ oder ähnlichem in den Gebiet berichteten. So etwa bei einer steinernen Säule auf dem Meeresgrund. Diese „Strahlungen“ waren auch von dem Seher Edgar Cayce beschrieben worden. Cayce erzählte diesbezüglich in seinen „Visionen“ von seltsamen Kristallen, die angeblich im Besitz der Bewohner von Atlantis waren. Diese „Kristalle“ wiederum seien eine Art Energiequelle gewesen, die den hohen Stand der atlantischen Zivilisation erst ermöglichte.

In Kreisen einiger Esoteriker und auch UFO-Autoren werden diese Ideen teilweise bis heute gerne übernommen. Auch die Spekulation kursiert, dass diese „Kristalle“ bis heute aktiv sind und für das Verschwinden von Mensch und Material im berüchtigten Bermuda-Dreieck verantwortlich sind. Man kann sich das etwa als hoch effizienten Generator vorstellen, der vom Meeresboden aus die Technik der Schiffe und Flugzeuge stört und sie so „verschwinden“ lässt.

Auch der Autor Pierre Carnac nahm sich bereits 1978 in einem Buch der Bimini-Funde an. Er behauptet in seinem Buch „Geschichte beginnt in Bimini“, dass die megalithischen Zeugnisse des frühen Europa ihren Ursprung in der Karibik haben. Nicht umgekehrt, wie von grenzwissenschaftlichen Autoren oder „alternativen Historikern“ vielfach vermute wird.

Diese gewaltigen Steinanlagen in Europa, die sich von Schottland bis Afrika und in den Nahen Osten erstrecken, wurden bereits sehr oft mit Atlantis (im Atlantik) in Verbindung gebracht. Vor allem auch aufgrund der Tatsache, dass sich diese uralten Anlagen an den Küsten Europas konzentrieren und zum Teil 5.000 oder auch 8.000 Jahre alt sind (mehr HIER).

Carnac, dessen Name übrigens ein Pseudonym ist und von einer gewaltigen Steinanlage nahe dem Ort Carnac in der Bretagne abgeleitet wurde, behauptet, dass die Kunst mit diesen Megalithen in Europa zu hantieren aus dem Westen kam – aus der Karibik. Nachweislich finden sich auch im Nordosten Amerikas Steinsetzungen, so genannte Dolmen, die eigentlich als typisch für die Steinzeit Europas gelten. Die Frage nach einem Kontakt der beiden „Welten“ liegt daher durchaus nahe.

Dr. Zink wiederum greift in einem Buch auch das Thema Plejaden auf. Das 380 Lichtjahre entfernte Sternbild der Plejaden („Siebengestirn“) ist bei vielen Autoren etwas ganz besonderes. Sie sehen hier zum Beispiel die Heimat der außerirdischen Götter, die in der Vergangenheit vom Himmel kamen. Fraglos hat diese auffällige Sternkonstellation in der Mythologie unserer Vorfahren festen Bestand. Bis heute wird von UFO-Kontaktlern und ebenso von anderen Menschen behauptet, Aliens der Plejaden seien auf die Erde gekommen. Hier driften die meisten Autoren in wüste Spekulationen ab.

Bauten von chinesischen Seefahrern?

Die Bahamas wurden nach Altamerika-Forschern erst im 4. Jahrhundert nach Christus besiedelt. Folglich, so die Argumentation, können die Strukturen nicht Jahrtausende alt sein und von irgendeiner Ur-Kultur wie Atlantis stammen. Dies ist aber ein Zirkelschluss, da diese angeblich unbekannte versunkene Ur-Zivilisation eben unbekannt ist.

Der Autor und ehemaliger U-Boot-Kommandant der Royal Navy, Rowan Gavin Paton Menzies, sieht das Thema wiederum ganz anders. Er vermutet, dass diese Gebilde im Meer Spuren von Seefahrern aus China sind, die schon vor Kolumbus im Jahre 1421 dort waren. Der Kaiser Zhu Di (auch Yongle, 1360 bis 1424) habe diese Expedition befohlen und so entdeckten und kartographierten die chinesischen Seefahrer angeblich fast alle Teile der Welt.

Damit sind nach Ansicht Menzies die Bimini-Gebilde zwar künstlich, aber nur einige Jahrhunderte alt.

Die Seefahrer des Kaisers gab es unter dem Kommando des legendären Entdeckers Zheng Hes tatsächlich. Seine sogenannte „Schatzflotte“ befuhr weiterer Strecken der Ozeane und brachte beispielsweise aus Afrika Tiere mit nach China. Ob sie aber Amerika erreichte, ist ungewiss. Der Historiker Robert Finlay sah im „Journal of World History“ (Nr.2/2004) in dieser Idee eine reine Phantasie von Menzies. Zumal die Chinesen von Osten durch den Indischen Ozean an Afrika vorbei durch den Atlantik hätten segeln müssen, um die Karibik zu erreichen. Oder durch den gesamten Pazifik und dann entlang der Westküste Südamerikas, weiter an Feuerland vorbei (durch die 1520 entdeckte Magellanstraße) in den Atlantik und von dort in Richtung Norden bis Mittelamerika …

Ein endloser Streit …

Obwohl die Mehrzahl der Geologen schon lange überzeugt ist, dass hier in der Karibik keine versunkenen Bauten zu finden sind, reißt die Diskussion darüber nicht ab. Zum Beispiel 2005 als der Atlantis-Forscher Greg Little und der Unterwasser-Archäologe William M. Donato ihre Ergebnisse zu den Strukturen veröffentlichten. Sie verweisen in „Underwater Stone Formation at Bimini: Ancient Harbor Evidence“ darauf, dass frühere Forscher absichtlich irreführende Ergebnisse publiziert hätten.

Little und Donato bezogen in ihrer Arbeit auch jene Strukturen im Meer mit ein, die wahrscheinlich der Hurrikan „Wilma“ 2005 freilegte, und kommen so zu dem Schluss, dass diese von Menschen geschaffen wurden. Frühere Untersuchungen bezeichnen sie als „Bimini Hoax“ und werfen vor allem dem Archäologen Marshall McKusick und dem Geologen Eugene A. Shinn eine Falschdarstellung der Fakten vor. Denn vor allem Shinn war es, der schon in den 1970ger Jahren die These des versteinerten Strandes vertrat.

Wobei jedoch schon 1978 diese Erklärung der Steingebilde in der karibischen See von Shinn kritisiert wurde. Zum Beispiel von William R. Corliss in einem Beitrag in „Science Frontiers“ (Nr. 4 vom Juli 1978), wo er unter anderem zu der Erklärung schreibt:

Ein Geheimnis bleibt jedoch in diesem entlarvenden Artikel (von Shinn, Anm. LAF). Das ist die unbeantwortete Frage, wie die Bimini-Felsen 15 Fuß unter Wasser gelangten, wenn erhebliche Beweise darauf hindeuten, dass in den letzten 2.200 Jahren keine derartigen Veränderungen des Meeresspiegels stattgefunden haben.“

Diese frühe und „leichte Kritik“ ging eher unter. Zumal Corliss selber kein Geologe war, sondern Physiker. Vor allem aber war er Sachbuchautor von dutzenden Büchern, die sich vielfach auch mit der Welt des Paranormalen befassten.

All das ändert nichts an der Tatsache, dass das Bimini-Rätsel bis heute noch immer ungelöst ist. Zumindest für all jene, die die etablierten Deutungen ablehnen und in diesem Zusammenhang auf die unterschiedlichsten Funde im dortigen Meer verweisen.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Neues vom “Stonehenge im Bodensee”: Die versunkenen Hügel wurden von Menschen vor 5.500 Jahren gebaut +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Neues vom "Stonehenge im Bodensee": Die Hügel haben Menschen vor 5.500 Jahren gebaut (Bilder: PixaBay/gemeinfrei & Amt für Archäologie/Thurgau)
VIDEO: Neues vom “Stonehenge im Bodensee”: Die Hügel haben Menschen vor 5.500 Jahren gebaut (Bilder: PixaBay/gemeinfrei & Amt für Archäologie/Thurgau)

Mehrfach wurde auf diesem Blog bereits über die auf dem Grund des Bodensee entdeckten ca. 170 Steinhügel berichtet (s. HIER). Ein “Stonehenge im Bodensee”, wie es nach der Entdeckung vor einigen Jahren von der Presse genannt wurde. Jetzt gaben die Archäologen bekannt, dass sich die ersten Vermutungen über das Alter der Hügel durch neue Untersuchungen bestätigt haben. Demnach haben Menschen vor rund 5.500 Jahren die sonderbaren Strukturen errichtet. Doch Fragen bleiben offen. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

In diesem YouTube-Video HIER berichte ich im Oktober 2015, dass auf dem Grund des Bodensee rund 170 “Steinkreise” entdeckt wurden, die den Wissenschaftlern Rätsel aufgeben. Strukturen von bis zu 30 Metern Durchmesser, die sich wie die Perlen an einer Schnur 100 bis 200 Meter vom Ufer entfernt in rund 10 Metern Wassertiefe befinden.

Schnell wurde daraus in den Medien das “Stonehenge im Bodensee”. Seit dem erkunden Archäologen vom Amt für Archäologie Thurgau (Schweiz) die sonderbaren Gebilde, wie vielfach auf Grenzwissenschaft und Mystery Files berichtet (s. “Bodensee” HIER). Jetzt sind die Forscher sicher: Menschen der Steinzeit haben vor 5.500 Jahren die Steinhügel errichtet.

Ein “sensationelles Resultat”, so die Archäologen. Alles zu den Ergebnissen in diesem Video bei YouTube.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 29. Sep. 2019 auf Fischinger-Online

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