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ISS Kosmonaut filmt 5 UFOs über der Erde: Weltraumschrott, Satelliten, Asteroiden, “Starlink” oder …? +++ Video +++

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VIDEO: ISS-Kosmonaut filmt UFOs über der Erde (Bilder: I. Vagner / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: ISS-Kosmonaut filmt UFOs über der Erde (Bilder: I. Vagner / Montage: Fischinger-Online)

Immer wieder wird in der UFO-Community davon berichtet, dass Astronauten oder Kosmonauten UFOs im Welttraum sahen. Selbst Fotos und Videos dieser “§Un bekannten Objekte” sollen davon gemacht worden sein. Zum Beispiel von Bord der Internationalen Raumstation ISS aus. Deren Bordkameras haben in der Vergangenheit immer wieder für vermeintlichen “UFO-Alarm” gesorgt. Ähnlich wie vor einiger Zeit, als der Kosmonaut Ivan Vagner selber ein solches “UFO-Video” verbreitet. Aufgenommen hatte er es von Bord der ISS aus. Was ist darauf zu sehen? Mehr über dazu erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


UFOs im All und an ISS

UFOs kommen – wenn sie denn wirklich außerirdischen Ursprunges sind – per Definition aus dem Weltraum. “Andere Dimensionen” einmal außen vor gelassen …

Was liegt da näher, als dass es im Weltraum rund um die Erde auch und vor allem zu UFO-Sichtungen kommt? Kommen sollte. In der UFO-Forschung kursieren tatsächlich zahlreiche Berichte von UFO-Sichtungen und auch UFO-Fotos im Erdorbit. Von Astronauten ebenso wie von Kosmonauten. Immer wieder sollen sie “Unbekannte Flugobjekte” gesehen und zum Teil sogar gefilmt haben.

Derartige UFO-Sichtungen im All sind heute zahlreicher denn je. Grund ist, dass die NASA und andere Weltraumagenturen wesentlich mehr Fotos und auch Videos aus dem Orbit (und von anderen Planeten) vorliegen haben und veröffentlichen. Dazu kommen Live-Streams aus dem All, die beispielsweise von der Internationalen Raumstation ISS aus gesendet werden.

Auf all diesen Dokumenten glauben immer wieder Menschen UFOs zu erkennen. Versehentlich aufgenommen und zur Erde gesandt. Fast immer sind es dabei nur irgendwelche Lichtpunkte, die zum Teil in der UFO-Szene als “echte UFOs” gedeutet werden. Für Skeptiker sind solche UFOs nichts weiter als Weltraumschott, Reflexionen in der Kamera oder im Fenster, Eis/Eiskristalle, Satelliten usw.

Kosmonaut heizte Spekulationen selber an

Diese UFO-Kritiker betrachten nicht selten all jene, die nach solchen unbekannten Objekten auf Aufnahmen aus dem All suchen, mit einem müden Lächeln. Doch jetzt hat der Russische Kosmonaut Ivan Vagner selber ein solches “UFO-Video” aus dem All verbreitet. Aufgenommen von Bord der ISS aus.

Zwar sieht man auch hier nur “Lichtpunkte”, die in gleichem Abstand in einer Reihe durch das Bild zu fliegen scheinen, doch der Kosmonaut reizte selber zu Spekulationen. Denn seinen Aussagen nach weiß er selber nicht, was er da gefilmt hat und weitere Untersuchungen wären eingeleitet worden. Handelt es sich vielleicht einfach um die “Starlink”-Satelliten von Elon Musk, die Ivan Vagner (warum auch immer!) nicht erkannte. Darauf verwies bereits der YouTuber “Apaiss” in einem Video.

In der Tat sind diese Satelliten immer wieder Auslöser für UFO-Meldungen – hier auf der Erde.

Was sagt Ihr zu diesen Punkten, die der Kosmonaut von Bord der ISS filmte? Und was denkt Ihr, warum hat Ivan Wagner auf Twitter diese Aufnahmen veröffentlicht?

Alles dazu in diesem Video auf YouTube.

Bleibt neugierig …

Video vom 20. August 2020 auf Fischinger-Online

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Grenzwissenschaft Classics Folge #15: Satelliten der Götter – Astronautengötter, Pyramiden und Mysterien im alten China. TV-Interview mit Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa (1996)

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #15: Satelliten der Götter - Astronautengötter, Pyramiden und Mysterien im alten China. Interview mit dem Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa von 1996 (Bildmontage: L. A. Fischinger / Archiv / P. Krassa)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #15: Satelliten der Götter – Astronautengötter, Pyramiden und Mysterien im alten China. Interview mit dem Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa von 1996 (Bildmontage: L. A. Fischinger / Archiv / P. Krassa)

Außerirdische Spuren im „Reich der Mitte“? Hinweise auf Astronautengötter im alten China? Pyramiden und andere Rätsel der Vergangenheit in den Weiten Chinas? Kein anderer Autor der Paläo-SETI hat sich mit diesen Fragen schon so früh und intensiv befasst, wie der Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa aus Wien. Er legte nicht nur bereits 1973 als erster Mystery-Autor ein Prä-Astronautik-Buch speziell zu China vor, sondern war bis zu seinem Tode 2005 einer der aktivsten Forscher dieser Materie. In dieser Folge der „Grenzwissenschat classics Videos“ auf YouTube präsentiere ich Euch ein TV-Interview mit Krassa aus dem Jahr 1996. Anlass war sein damals erschienenes Buch „Satelliten der Götter“ (mit Hartwig Hausdorf) über die Rätsel im alten China.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mein sehr geschätzter Forscher-Kollege und Freund Peter Krassa zählt unzweifelhaft nach Erich von Däniken zu einem der großen Pioniere der Prä-Astronautik. Bereits im Jahr 1973 legte er sein Sachbuch „Als die gelben Götter kamen“ vor, in dem sich Krassa als erster Autor auf die Mysterien und Rätsel im alten China konzentrierte. Ebenso reiste er damals schon persönlich hinter den „eisernen Vorhang“ nach China, um dort seine Recherchen nachzugehen. Immer auf den Spuren der Götter aus dem All.

Auch als Biograph von Erich von Däniken, machte sich der Österreicher Krassa in der frühen Prä-Astronautik einen Namen. Krassa war aber nicht nur der erste Mystery-Autor, der über kosmische Spuren im fernen Reich der Mitte recherchierte und berichtete, sondern auch Coautor des Buches „Das Licht der Pharaonen“ aus dem Jahr 1992. Darin schildern er und sein Mitautor Reinhard Habeck die heute in der Grenzwissenschaft wohl jedem bekannten „Glühbirnen von Dendera“ in Ägypten. Eher weniger bekannt ist dabei wohl, dass Habeck und Krassa diese Ideen von „elektrischem Strom im alten Ägypten“ schon 1982 in ihrem gemeinsamen Buch „Licht für den Pharao“ publizierten – dem Vorläufer ihres Paläo-SETI-Bestsellers von 1992.

Dem Gebiet „Astronautengötter in China?!“ blieb der 1938 geborene Jäger des Unfassbaren bis zu seinem Tode 2005 treu und lieferte weitere Bücher zu diesen Themen. Pyramiden in China, „fliegende Drachen der Götter“ und die sog. „Steinscheiben vom Baian-Kara-Ula“ waren die „Steckenpferde“ von Peter Krassa.

Ich freue mich aufgrund meiner persönlichen Verbundenheit mit Peter, Euch in dieser Folge der „Classics“ ein kleines Interview mit ihm präsentieren zu können. Anlass dieses TV-Interview war sein damals neues Buch „Satelliten der Götter – In Chinas verbotenen Zonen“, das Krassa 1995 mit Hartwig Hausdorf veröffentlichte.

Viel Spaß mit der neuen Grenzwissenschaft Classics Folge Nr. #15!

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen hier bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen 😉 +++

(Bitte seht mir nach, dass in der Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ teilweise die Filmqualität zum Beispiel aufgrund des Alters der VHS-Quellen nicht optimal sein kann. Danke.)

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Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

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UFO-Sichtungen in New York City haben 2020 stark zugenommen

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UFO-Sichtungen in New York stark gestiegen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFO-Sichtungen in New York stark gestiegen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie bereits Ende Juli berichtet, ist es in Nordamerika (Kanada) im ersten Halbjahr 2020 zu einem sprunghaften Anstieg von UFO-Meldungen gekommen. Bis zu 50 Prozent mehr UFO-Sichtungen, die die UFO-Forscher vor allem auf “Starlink” und “Corona” (= mehr Zeit in den Himmel zusehen) zurückführten. Jetzt meldetet auch das “National UFO Reporting Center” (NUFORC) aus den USA einen Anstieg entsprechender Meldungen. Vor allem für den Bereich New York City. Was einen recht seltsamen Medienbericht zur Folge hatte, wie Ihr hier erfahrt.


Zunahme von UFO-Sichtungen

UFO-Organisationen und entsprechenden Gruppierungen arbeiten in zahllosen Ländern der Welt. Selbst in Deutschland gibt es mehrere derartiger UFO-Forschungsgruppen. In den USA ist das 1974 gegründete “National UFO Reporting Center” (NUFORC) eine von ihnen. Leiter der Organisation ist Peter B. Davenport.

Wie die meisten UFO-Forschungsgruppen führt auch das NUFORC Statistiken über eingegangene UFO-Meldungen. Anhand dieser Datensätze kann der Interessierte beispielsweise seine eigen Sichtung an einem bestimmten Tag vergleichen. Oder der UFO-Forscher sich verschiedene Fälle bzw. Meldungen ansehen und deren mögliche Erklärungen auswerten. So geschehen aktuell für den Bereich New York City.

Hier kam es in den ersten neun Monaten des Jahres zu einem nicht unerheblichen Anstieg der UFO-Meldungen. Insgesamt waren es 184. Im Vergleich wurden nur 149 Sichtungen im gesamten Jahr 2019 von dort dem NUFORC gemeldet. Was sind hinter den einzelnen Sichtungen und Meldungen verbringt, verraten solche Zahlen erst mal nicht. Nicht wenige UFO-Forscher machen vor allem auch das Satelliten-Projekt “Starlink” von Elon Musk dafür verantwortlich, wie Ende Juli HIER berichtet.

Erstaunlich allerdings, was ein News-Portal mit Namen “New York aktuell” auf dieser Zunahme von UFO-Meldungen im Gebiet von New York machte. “Die Außerirdischen kommen”, wurde dort getitelt.

“Weltraumbesucher” über New York

Weiter heißt es in dieser Meldung:

Der Touristenboom ist wegen COVID-19 erst einmal vorbei, aber Außerirdische besuchen die Stadt mehr denn je. (…)

Gemäß Berichten, die das NURC (gemeint ist das NUFORC, Anm. LAF) aus New York erhielt, benutzten die Weltraumbesucher Raumschiffe in den verschiedensten Formen. Manche waren silberfarben und zigarrenförmig, andere waren mehr helle grüne Kugeln, oder sternhelle, weiße Punkte. Manche hatten die klassische Untertassenform.”

In nur zwei Sätzen wird hier praktisch jede registrierte UFO-Meldung als Besuch von Aliens aus dem All “identifiziert”! Hier wird von “Raumschiffen”, “Außerirdischen” und “Weltraumbesuchern” gesprochen, die New York besuchen. Selbst der überzeugendste “UFO-Anhänger” wird angesichts derartiger Aussagen wohl die Hände über den Kopf zusammenschlagen.

Auch NUFORC-Chef Peter Davenport wird abschließend zitiert:

Wir werden regelmäßig von UFOs besucht, wahrscheinlich täglich. Die Machthaber lügen uns an oder verschweigen uns UFO-Sichtungen einfach.

Wahrscheinlich eine Anspielung auf “offizielle” UFO-Sichtungen. Das heißt Meldungen von Militärs bzw. der US-Navy, die ja seit rund drei Jahren in der UFO-Forschung für Gesprächsstoff sorgen. Schließlich sehen genug Zivilpersonen und sogenannte normale Menschen unbekannte Objekte und melden diese dann auch. Die werden also alles andere als “verschwiegen”.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Löwenzahn” Classics von 1998 und 1984: “Peter sucht die grünen Männchen” – und fälscht UFO-Fotos: Off topic Videos des Phantastischen für alle Fans

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"Löwenzahn" Classics von 1998: "Peter sucht die grünen Männchen" (Bilder: ZDF & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
“Löwenzahn” Classics von 1998: “Peter sucht die grünen Männchen” (Bilder: ZDF & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Im März 1981 startete die deutsche Kinder-Wissenschaftssendung “Löwenzahn” mit dem Moderator Peter Lustig. Eine Weiterentwicklung der Sendung “Pusteblume”, die bereits ab 1979 auf dem Sender ZDF lief. Bis heute hat die Sendung um den 2016 verstorbenen Moderator Lustig ihre Fans. Auch wenn Lustig bereits 2006 seinen Bauwagen an seinen Nachfolger “Flitz Fuchs” (Guido Hammesfahr) übergab, so laufen die alten Folgen bis heute als “Löwenzahn Classics” im Fernsehen. Eine Folge aber scheint “untergegangen” zu sein. In dieser macht Peter Lustig Jagd auf UFOs und sucht die “grünen Männchen”. Also die Außerirdischen. Ein Klassiker vor allem für die “alten Fans”, der hier mehr oder weniger off topic vorgestellt werden soll. Ebenso ein zweiter Klassiker von 1984, der sich konkret auch mit UFOs beschäftigt.


“Löwenzahn” und Peter Lustig suchen Außerirdische

“Löwenzahn” mit Peter Lustig hat bis heute eine sehr treue Fangemeinde. Zwar ist es eine 1981 gestartete Wissenschaftssendung für Kinder, aber auch die Kinder von einst sind heute – als Erwachsene – nicht selten noch immer Fans der Serie. Und ich bin sicher, dass wohl kaum jemand diese beliebte Sendereihe mit dem Kult-Moderator nicht kennt.

Weniger bekannt (oder in Erinnerung) dürfte dahingehend vielleicht eine ganz bestimmte Folge der Serie sein. Die Folge 134 von “Löwenzahn”, die erstmals am 1. März 1998 im ZDF lief. “Peter sucht die grünen Männchen” war darin das Thema. Also die Suche nach Außerirdischen und auch UFOs, die das ZDF damals mit folgenden Worten ankündigte:

Es könnte doch sein, dass wir nicht die einzigen intelligenten Wesen im All sind. Mit einem Fernrohr und einer selbstgebauten Satellitenschüssel forscht Peter Lustig im nächtlichen Nachthimmel nach Außerirdischen. Langsam findet Peter sich in diesen unzähligen Sternen zurecht – er sieht Sternbilder und erfährt viel über unser Planetensystem und entfernte Galaxien.

Plötzlich macht er eine sensationelle Entdeckung: Es scheint dort oben doch intelligente Wesen zu geben! Das muss Peter sofort der Bärstädter Sternwarte mitteilen.”

Wie in dem Konzept der Serie typisch, macht sich Peter Lustig nun auf eine naive und vor allem begeisterte Art und Weise an das Thema. Immerhin glaubt er ja, wie es schon der Pressetext der Folge verrät, Außerirdische entdeckt zu haben. Konkret ein Fernsehsignal von Aliens, die Lustig bei dem Stern Sirius vermutet.

Peter Lustig entdeckt Alien-Signale

Diese Folge “Löwenzahn” fängt auch für den (heute) erwachsenden Fan interessant an, weshalb ich sie für Euch unten eingebunden habe. Auch wenn diese Kindersendung sicher nicht zu den “Grenzwissenschaft Classics Videos” gehört, die bei Fischinger-Online auf YouTube zu finden sind.

Es beginnt schon bei ca. Minute 0:50, in der “Löwenzahn” kurz ein UFO-Foto zeigt. Und dieses hat nicht etwa Peter lustig selber gemalt, sondern es ist ein “echtes” UFO-Foto. Es stammt von dem UFO-Kontaklter George Adamski aus den USA, der ab den 1950ger Jahren behauptete, dass er Kontakt mit Bewohnern der Venus hat. Besagtes Foto wiederum stammt aus seiner Sammlung von angeblich “echten” UFO-Bildern, die der berühmte UFO-Kontaktler gemacht haben will. Ein Mutterschiff aus dem All, wie Adamski damals behauptete … (mehr HIER)

Im weiteren Verlauf erklärt Lustig quasi das Universum. Den Stern Sirius, den Andromeda-Nebel, Sternbilder wie Orion und den Großen Wagen, den Mars sowie Sonnen und Planeten an sich. Natürlich wird auch der Mond thematisiert, auf dem es überhaupt kein Wasser geben soll.  Inzwischen wissen wir es aber besser, da Wasservorkommen auf unserem Trabanten gefunden wurden. Ebenso erklärt er den Zuschauern was SETI ist. Also die Suche nach außerirdischen Signalen durch Radioteleskope, die heute jeder Weltraum-Interessierte kennt.

Optimistisch wie er ist, will nun auch Lustig alle Monde und Planeten nach diesen Aliens absuchen. Und wird schnell fündig, da er glaubt ein Signal von Außerirdischen empfangen zu haben, dass vom Sirius zu ihm nach “Bärstadt” gelangte. Sogleich erklärt Lustig seine Entdeckung zur “Geheimsache”, damit niemand anderes ihm die Lorbeeren wegschnappt. Das “Teleskop der Bärstädter Sternwarte” muss hier helfen, denn er schwärmt schon von großen Schlagzeilen in der Presse:

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Hobbyforscher Lustig entdeckt außerirdische Lebensform auf einem Sirius-Planeten.

So stellte er sich bereits die Titelstory über ihn vor. Doch leider, man ahnt es schon, stellte sich die sensationelle Entdeckung in der “Bärstädter Sternwarte” schnell als Irrtum heraus. Lustig hat nur eine rein menschliche Übertragung eines Satelliten empfangen. Doch vielleicht gab es sogar schon vor Millionen von Jahren intelligente Außerirdische, die heute längst ausgestorben sind, resümiert Peter Lustig.

UFOs bei “Löwenzahn”

Eine noch heute für die “großen Kinder” interessante Folge von “Löwenzahn“. Was der echte Fan aber hier schmerzlich vermissen wird, ist der Nachbar von Peter Lustig. Der “Herr Paschulke”, dargestellt von dem 2019 verstorben Helmut Krauss, der bereits seit Beginn 1981 dabei war. Eine Figur, die nicht weniger “kultig” als die Sendung an sich ist.

Kramt man aber in den Tiefen der einzelnen Folgen von “Löwenzahn”, so findet man eine weitere Folge zum Thema Aliens und Außerirdische aus dem Jahr 1984. Es ist die Folge “Peterchens Mondfahrt”,  in der Lustig sein Nachbar auch erstmals einen Namen bekam (“Herr Opitz” damals noch). Sie lief erstmals am 8. April 1984 auf ZDF und beschäftigt sich konkret mit dem Thema UFOs und ist unten an zweiter Stelle zu sehen.

Was ist denn das? Ein Foto von einer echten fliegenden Untertasse? Gibt es wirklich UFOs? Wie entstehen solche Aufnahmen, und wer kann sie machen? Stolz zeigt Peters Nachbar ein Foto und erzählt eine merkwürdige Geschichte von kleinen, grünen Männchen.

Aber auch Peter hat Erfahrungen mit einem Himmelskörper: Der Mond scheint nachts in den Bauwagen und Peter kann nicht schlafen. Wie es da oben wohl aussieht? Bestimmt hat der Mond ein Gesicht. Ein Käsegesicht? Peter bastelt ein Fernrohr. Nun kann er dem Mond ins Gesicht sehen.

Hauptthema ist der Mond, den Peter Lustig mit einem selbst gebastelten Fernrohr genauer erkunden möchte. Während also der emsige Bastler und Tüftler an seinem Bauwagen dabei ist, sich aus einem Papprohr ein Teleskop zu basteln, kommt der immer aufgeregte “Herr Opitz/Paschulke” herbeigeeilt. Mit einer Zeitung, deren Titelstory über “geheimnisvolle Lichter über Castrop-Rauxel” und “Besuch aus dem Weltraum” berichtet.

Der Herr Nachbar ist sicher: Jetzt kommen sie, er habe nur darauf gewartet. Selbst seine Schwiegermutter hat sie schon gesehen – sie seien “nicht von dieser Welt“.

Peter Lustig als UFO-Fälscher

Nur kurz darauf hat der Nachbar für Peter Lustig direkt einen UFO-Beweis in den Händen. Als er seine neue Kamera ausprobieren wollte, habe er sie aus dem Fenster gehalten und dabei zufällig ein UFO fotografiert. Extra für Lustig hat er “das Ding” vergrößern lassen. Das beeindruckt Peter Lustig allerdings überhaupt nicht. Er spekuliert, dass die Kamera defekt sein könnte oder das es ein Filmfehler ist. Vielleicht auch einfach ein “Topfdeckel”.

Nicht für den Herrn Nachbarn. Mit erhobenen Zeigefinger klärt dieser auf:

Ich sage ihnen, Herr Lustig, das ist nicht von dieser Welt. Ein Fluggerät ist das. Genauer gesagt ein schnell rotierenden Raumschiff. Ich hätte es ja selber nicht geglaubt, wenn ich nicht kurz danach diese andere Entdeckung gemacht hätte. Es war so 20:15 Uhr gleich nach der ‘Tagesschau’, da habe ich sie gesehen. So kleine grüne Männchen. Ich hab einen solchen Schreck bekommen, ich hab mich gleich auf den Boden geworden, und bin erst nach zwei Minuten wieder hochgekommen – und da waren sie schon weg.

Peter Lustig nimmt seinen Nachbarn nicht ernst. Seine Mimik und Kommentare verraten das mehr als deutlich. “So was muss man doch schließlich melden”, ist indes der Nachbar überzeugt, weshalb er das Bild zur Zeitung bringen will. Derweil heckt Lustig den Plan aus, wie er selber so “aufregende Fotos” von UFOs machen kann. So schmeißt er allerlei Gegenstände durch die Luft und fotografiert sie dabei. Versuch gelungen.

“Wie so was gemacht wird, das habt ihr ja jetzt gesehen”, so Lustig zu den Zuschauern. “Probierts doch auch mal”, ermutigt er die jungen UFO-Faker vor dem Fernseher. Damit scheint bei “Löwenzahn” das Thema UFOs entzaubert zu sein. Auch das Rätsel um die “kleinen grünen Männchen”, die der Nachbar “Herr Opitz/Paschulke” gesehen hat, klärt sich auf. Es waren verkleidete Nachbarskinder.

Was Lusigs Nachbar wirklich fotografiert hat, oder ob er selber UFO-Foto-Fälscher war, wird übrigens nicht aufgeklärt …

Videos

Peter sucht die grünen Männchen

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Peterchens Mondfahrt

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Über 50 Prozent mehr UFO-Meldungen in Kanada im 1. Halbjahr 2020 – Grund: Corona und “Starlink”

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Bis zu 50 Prozent mehr UFO-Sichtungen in Kanada 2020 - Grund - Corona und Starlink! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
50 Prozent mehr UFO-Sichtungen in Kanada 2020 – Grund – Corona und Starlink! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wer hätte das gedacht: Während in Kanada die gemeldeten UFOs seit Jahren zurück gehen und 2019 einen Tiefstand erreichten, sind UFO-Meldungen 2020 sprunghaft angestiegen. Bis zu 50 Prozent allein im ersten Halbjahr, wie kanadische UFO-Forscher melden. Zwei Gründe für den Anstieg lieferten die Forscher gleich mit. Die Menschen haben durch Corona (COVID-19) “zu viel Zeit” und das Projekt “Starlink” von Elon Musk. Die Hintergründe erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


UFO-Meldungen und Statistiken

UFO-Forscher und -Organisationen in aller Welt führen selbstverständlich auch Statistiken über ihre UFO-Meldungen. Datensammlungen, in denen nicht nur die Anzahl der gemeldeten “unbekannten Flugobjekte” erfasst werden, sondern zahlreiche weitere Parameter. Diese reichen von der Art der Sichtung bis zur erfolgten oder nicht erfolgten Identifizierung einer Sichtung oder eines Objektes.

In den Massenmedien spielt – wenn überhaupt – dabei fast immer nur der “Grundwert” eine Rolle. Also wie viele UFOs gemeldet wurden und ob diese Meldungen anstiegen oder abnahmen. Zum Beispiel im Vergleich zum Vorjahr. Wirklich aussagekräftig sind diese Daten nicht immer. Das liegt daran, dass in unterschiedlichen Ländern auch unterschiedliche UFO-Forschungsoragansiationen aktiv sind, die nicht immer zusammenarbeiten und ihre Daten miteinander abstimmen.

So kann es sein, dass die eine Organisation mehr UFOs gemeldet bekommt, während die andere einen Rückgang ihrer Meldungen verzeichnet. Das Zeugen ihre Sichtung auch gleichzeitig verschiedenen Gruppen melden, kommt hier noch hinzu.

Eine solche “Gruppe” ist die kanadische “Ufology Research” des UFO-Forschers Chris Rutkowski, der derzeit Schlagzeilen in der englischsprachigen Presse macht.

UFO-Meldungen explodieren

Rutkowski veröffentlichte am 13. Juli die neusten Zahlen von UFO-Sichtungen in der “kanadischen UFO-Umfrage” (PDF) 2019. “Die Anzahl der im Jahr 2019 gemeldeten UFO-Sichtungen ist die niedrigste seit 2009“, so der Bericht. Wobei ein Abwärtstrend schon seit einigen Jahren zu erkennen war So wurden beispielsweise 2018 937 Sichtungen gemeldet, während es 2019 nur noch 849 waren. 2012 war mit 1982 Meldungen ein Höhepunkt.

Drei Prozent der im vergangenen Jahr gemeldeten UFO-Sichtungen blieben übrigens ungeklärt.

Es seine, so schreibt Rutkowski, die “Anzahl der UFO-Sichtungen, die offiziellen Behörden und zivilen Organisationen in Kanada gemeldet wurden”. Und das trotz der enorm gestiegenen “Aufmerksamkeit von UFO-Fans und einer zunehmenden Berichterstattung in den Medien über das Eingeständnis des US-Militärs, dass einige Navy-Piloten” ebenfalls UFOs gesehen haben (mehr dazu in diesen Artikeln und Videos HIER).

Dabei verweist Rutkowski aus seinem Bog uforum.blogspot.com auch auf weitere UFO-Organisationen und deren eingegangen Meldungen. So habe beispielsweise das “Mutual UFO Network” (MUFON) zwischen Januar und Juni 2020 ” einen Anstieg der UFO-Meldungen um etwa 55 Prozent” verzeichnet. Das “National UFO Reporting Center” (NUFORC) in den USA im gleichen Zeitraum sogar um 70 Prozent! Rutkowski:

Die kanadische UFO-Umfrage von 2019 ergab, dass etwa 40 Prozent aller UFO-Sichtungen einfache Lichter am Himmel waren. Vergleichsweise wenige hatten etwas mit Struktur oder endgültigen Formen. Nur 23 Fälle oder etwa 2,8 Prozent wurden als enge Begegnungen eingestuft, von denen die meisten entweder nicht genügend Informationen für die Bewertung enthielten oder auf andere Weise mögliche Erklärungen hatten.

Erklärungen

Rutkowski sieht für dieses Jahr schon jetzt einen Trend der Meldungen nach oben. “In den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Fälle um 30 bis 50 Prozent gestiegen”, schreibt “Global News” am 27. Juli unter Berufung auf den UFO-Forscher.

Gründe dafür seinen die “Starlink”-Satelliten, die das Unternehmen SpaceX von Elon Musk gestartet hat. Tausende von Mini-Satelliten sollen in Zukunft die Erde umrunde und so global für ein schnelles Internet sorgen, was auch hierzulande immer wieder für mediale Aufmerksamkeit sorgte und sorgt. “Wir erhalten Berichte aus ganz Kanada” über diese Satelliten, so Rutkowski.

Ebenfalls werden auch deutschen bzw. europäischen UFO-Organisationen Sichtungen dieser “Starlink”-Satelliten als UFOs gemeldet. Wie Perlen an einer Schnur erscheinen sie als Lichtpunkte am Nachthimmel, was bereits vielfach für Irritationen sorgte. Auch in Sozialen Netzwerken wie Facebook waren vor allem vor einigen Monaten unzählige Postings zu finden, in denen die User fragten, was sie da am Himmel gesehen haben könnten.

Ein weiterer Grund für den enormen Anstieg der UFO-Meldungen sei nach Rutkowski die Corona-Pandemie. Seit COVID-19 grassiert und weltweit für Entlassungen, Zeitarbeit und Homeoffice sorgt, haben viele Menschen mehr Zeit. Sie blicken folglich auch öfter zum Himmel und sehen damit auch öfter etwas.

Der Komet Neowise (a. Artikel HIER), der mit bloßem Auge am Himmel zu beobachten ist, ist ein dritter Auslöser für den Anstieg der gemeldeten UFOs. Nicht Neowise selber, sondern viele Menschen schauen nachts bzw. am frühen Morgen bewusst und vermehrt in den Himmel, um ihn zu sehen. So sehen sie auch mehr UFOs, die daraufhin gemeldet werden.

Wie lange der Trend 2020 noch anhalten wird, ist schwer zu sagen. Naturgemäß wird eine vollständige Statistik für dieses Jahr erst 2021 vorliegen können.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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SETI und die Suche nach Außerirdischen: “Breakthrough Listen” veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (+ Videos)

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SETI und die Suche nach Außerirdischen: Breakthrough Listen veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (Bilder: gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)
SETI und die Suche nach Außerirdischen: Breakthrough Listen veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (Bilder: gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)

Die Suche nach Leben im All – sie macht gigantische Fortschritte. Nicht nur bei der Suche nach bewohnbaren Exoplaneten (einer “Erde 2.0”) oder bei der Fahndung nach möglichem Leben in unserem eigenen Sonnensystem. Auch bei SETI, der Suche nach außerirdischer Intelligenz mittels Radioteleskopen und anderen Technologien. Wie berichtet, ist das ehrgeizigste SETI-Projekt derzeit die privat finanzierte Forschungsinitiative “Breakthrough Listen“. Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, die systematisch das Universum nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen absuchen. Jetzt hat “Breakthrough Listen” ihre bisher gewonnenen Daten ihrer Suche nach den Außerirdischen öffentlich zugänglich gemacht. Und die Menge der Daten ist gigantisch!


Außerirdische und SETI

Seit Jahrzehnten sucht die Menschheit mit Radioteleskopen nach Signalen aus dem All, die von intelligenten Außerirdischen stammen. Diese Projekte unter dem Kürzel SETI (“Search for Extraterrestrial Intelligence”) gehen dabei von drei ganz einfachen Voraussetzungen aus:

  1. Es gab oder gibt technologische außerirdische Zivilisationen im Universum
  2. Diese Außerirdischen nutzten oder nutzten zumindest zeitweise Radiowellen
  3. Da Radiowellen sich mit Lichtgeschwindigkeit im All ausbreiten, könnte man diese auf der Erde mit Radioteleskopen empfangen

Über 50 Jahre horcht die Menschheit nun ins All und fand – nichts. Absolutes Schweigen im Universum. Kein Signal aus den Tiefen des Kosmos konnte je eindeutig einem intelligenten außerirdischem Absender zugeordnet werden. Doch vielleicht haben haben wir die Signale der Außerirdischen auch nur verpasst. Um 100, 1.000 oder 100.000 Jahre.

Es besteht unter SETI-Astronomen aber ungebremster Optimums, dass doch eines Tages ein derartiger Beweis für Intelligenzen im All empfangen wird. Man muss nur lange und intensiv genug danach suchen. Um so mehr Sterne und Funkfrequenzen man abhört, um so wahrscheinlicher wird es, dass der große Treffer dabei sein wird. Eine Mammutaufgabe angesichts der Größe des Kosmos und der Vielzahl an möglichen Frequenzen.

Hinzu kommt natürlich der Faktor Zeit. Das Signal muss (absichtlich oder unabsichtlich) in Richtung Erde geschickt worden sein, dass es genau jetzt bei der Menschheit ankommt. Eine außerirdische Zivilisation in 100 Lichtjahren Entfernung, die vor 10.000 Jahren Funksignale in das All und vor allem Richtung Erde abstrahlte, finden wird nicht. Deren Signal wäre vor 9.900 Jahre an unserem Planten angekommen …

“Breakthrough Listen”

Breakthrough Listen“, ins Leben gerufen von dem russische Milliardär Milner, soll diese Signale der Aliens finden. Mit mehreren Radioteleskopen sucht das Projekt den Himmel nach diesen ab. Geleitet von der Hoffnung, dass der große Treffer dabei ist, und wir den ersten Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation haben. Dieser “Kontakt” würde zwar recht einseitig ausfallen, da beispielsweise ein Absender in 1.000 Lichtjahren Entfernung unsere Antwort erst in 1.000 Jahren empfangen könnte, doch immer wüsste wir dann, dass wir nicht allein sind.

Die Initiative hat in den letzten vier Jahren bei ihrer intensiven Suche nach diesen Signalen gigantische Datenmengen angesammelt. Dank der fortgeschrittenen Technologie ist SETI heute nicht mehr mit entsprechenden Projekten zu vergleichen, die in den 1960ger oder auch 1990ger Jahren durchgeführt wurden. Die Automatisierung hat hier längst Einzug gehalten.

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Und so hat “Breakthrough Listen” jetzt bekannt gegeben, dass sie die Öffentlichkeit bei der Auswertung der gewonnenen Datenmengen mit einbeziehen will. Nicht nur ein paar Astronomen und “Künstliche Intelligenz” (KI). Unglaubliche zwei Milliarden Megabyte (= zwei Petabyte) gilt es auszuwerten und nach künstlichen Signalen von Außerirdischen hin abzusuchen. Gleichzeitig muss diese Datenmenge auch von Störsignalen “gesäubert” werden. Also jene Daten, die nicht von Aliens stammen können, da sie beispielsweise von Satelliten und astrophysikalischen Phänomenen stammen (s. a. Video unten).

Damit sind die gewonnen Daten auch für die Astrophysik spannend, die darin beispielsweise natürliche Radioquellen nachweisen können. “Fast Radio Burst” zum Beispiel. Sich sehr schnell und periodisch wiederholende “Radioblitze”, die Astronomen noch immer vor ein Rätsel stellen. Über 70 solcher schnellen “Radioblitzen” haben die Forscher bereits gefunden. Systemadministrator Matt Lebfosky dazu:

Seit der ersten Veröffentlichung der Breakthrough Listen-Daten im vergangenen Juni haben wir die Menge der erfassten und öffentlich verfügbaren Daten verdoppelt”, sagte Matt Lebfosky, leitender Systemadministrator von Breakthrough Listen. “Wir sind begeistert von den vielen Anwendungsfällen für diese Informationen und hoffen, dass diese Datensätze letztendlich neue Erkenntnisse liefern – sei es ein Beweis für ein anderes intelligentes Leben im Universum oder noch unentdeckte natürliche astronomische Phänomene.

Der Großteil der Daten stammt von dem Parkes-Observatorium in Australien und dem Radioteleskop von Green-Bank in den USA, wie “Breakthrough Listen” dazu mitteilte. Sie umfassen ein Frenquenzbreite zwischen 1 und 12 Gigahertz.

Riesige Datenmengen aus dem All

Das Green-Bank-Observatorium ist hierbei so was wie eine Legende der SETI-Forschung. Dort fand 1961 der erste Konferenz zum Thema SETI und die Suche nach Leben im All der Geschichte statt. Auf dieser Tage entwickelte der Astronomen Frank Drake die nach ihm bekannte “Drake-Gleichung” oder “Drake-Formel”, mit der man theoretisch die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen berechnen kann. Die Gleichung ist heute ebenso Legende, wie der SETI-Pionier Frank Drake selber (s. a. HIER, HIER & HIER).

“Das ist die größte Veröffentlichung von SETI-Daten in der Geschichte”, so Andrew Siemion von der Universität von Kalifornien und Chefwissenschaftler von “Breakthrough Listen”. Und auch Juli Milner ist begeistert:

Für die gesamte Menschheitsgeschichte hatten wir eine begrenzte Datenmenge, um nach Leben jenseits der Erde zu suchen. Daher konnten wir nur spekulieren. Jetzt, wo wir eine große Menge Daten erhalten, können wir echte Wissenschaft betreiben – und mit der Bereitstellung dieser Daten für die breite Öffentlichkeit auch jeder, der die Antwort auf diese tiefe Frage wissen möchte .

“SETI@home” von der Universität von Kalifornien in Berkeley kann ebenso zur Auswertung der Daten genutzt werden, so Siemion. Dazu bedarf es nur einen Computer mit Internetzugang, der irgendwo auf diesem Planeten steht. Da aber die gewonnenen Datenmassen so umfangreich sind, können diese nicht mehr so einfach online über das Internet an die Nutzer von “SETI@home” verschickt werden. Supercomputer rechnen diese erst herunter, ohne dass die Sensibilität im Signalspektrum verringert würde, wie die “Breakthrough Listen” mitteilte.

Seit der ersten Veröffentlichung der Breakthrough Listen-Daten im Juni letzten Jahres haben wir die Menge der erfassten und öffentlich zugänglichen Daten verdoppelt. Wir sind begeistert von den vielen Anwendungsfällen für diese Informationen und hoffen, dass diese Datensätze letztendlich neue Erkenntnisse liefern – sei es ein Beweis für ein anderes intelligentes Leben im Universum oder noch unentdeckte natürliche astronomische Phänomene.

 “Wir haben noch keine Außerirdischen gefunden, aber wir setzen dem Vorhandensein einer technologisch fähigen Spezies sehr strenge Grenzen, indem wir zum ersten Mal nach Daten zwischen 4 und 8 Gigahertz im Funkspektrum suchen”, so Siemion.

Ob sich jetzt darunter ein Signal von Aliens befindet – wird sich zeigen.

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Video vom 20. Juni 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 29. Jan. 2019 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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Video-Interview mit Erich von Däniken: Von Däniken über die neuen Forschungen in Nazca in Peru und die Hintergründe

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Video-Interview mit Erich von Däniken 2019 (Bilder: E. v. Däniken & Hangar 18b / Montage: Fischinger-Online)
Video-Interview mit Erich von Däniken 2019 (Bilder: E. v. Däniken & Hangar 18b/Screenshot / Montage: Fischinger-Online)

Ende Oktober 2019 fand in Hannover die Jahrestagung der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) statt. Neben zahlreichen weiteren Referenten aus dem Bereich der Prä-Astronautik war natürlich auch Erich von Däniken dabei. Er hielt nicht nur traditionell den Abschlussvortrag, sondern gab auch den Kollegen von “Hangar 18b” ein kurzes Interview. Vor allem über die von ihm mit initialisierten neuen Forschungen auf der Hochebene von Nazca in Peru. Dieses Video-Interview ist jetzt online und soll hier mit weiteren Hintergrundinformationen vorgestellt werden.


Erich von Däniken und Nazca

Wie jedes Jahr Ende Oktober hat die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) auch 2019 ihres Jahrestagung veranstaltet (s. Link HIER). Im vergangenen Jahr fand diese in Hannover statt. In diesem Jahr soll das sogenannte “One-Day-Meeting” des Vereins sie in Leipzig stattfinden.

Mit bei dem Treffen 2019 waren auch die geschätzten Kollegen von “Hangar 18b“. Unter anderem hat das Team von “Hangar 18b” alle Vorträge der Tagung gefilmt und kostenlos auf ihren YouTube-Kanal online gestellt. Ihr findet diese all für jeden kostenlos HIER.

Im Rahmen der Tagung fand aber auch Erich von Däniken Zeit für ein Interview, das Ihr unten angefügt findet. Geführt hat es “Prisma TV”. Von Däniken berichtet in diesem vor allem über die neuen Fragen an das alte Nazca. Jene rätselhafte Wüste in Peru, die von Linien, Pisten und Figuren übersät sind, und seit ihrer Entdeckung für Spekulationen und Rätselraten sorgen. Deshalb hat Erich von Däniken bzw. die “von Däniken Stiftung” ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen.

Dieses Projekt, genannt “Nazca III”, soll vor Ort in Peru Untersuchungen, Messungen und Forschungen in Nazca durchführen, und wird von verschiedenen Forschungsinstituten und Wissenschaftlern begleitet. Ein Forschungsprojekt, dass mit ganz anderen Fragen an die Hochebene von Nazca herangeht, als es die klassische Archäologie macht. So unterstreicht es von Däniken auch in diesem Interview.

Bekanntlich ist die Hochebene von Nazca seit Jahrzehnten ein fester Teil der Thesen und Ideen von Däniken. Kaum ein anderes Thema zieht sich so sehr durch seine Bücher, Vorträge und TV-Dokumentationen wie diese seltsame Landschaft in Südamerika.

“Nazca III”

In diesem Beitrag HIER auf Fischinger-Online wurde das Projekt “Nazca III” und die gesetzten Ziele bereits vorgestellt. Um diese kostspieligen Forschungen in Peru realisieren zu können wurde ein Teil der Kosten mittels Crowdfunding gesammelt. Und es gelang auch die Finanzierung zu sichern, nachdem die “Däniken-Stiftung” in den Jahren zuvor bereits zwei Nazca-Expeditionen in die Tat umsetzte.

Vor allem sollen mit “Nazca III” folgende Fragestellungen untersucht werden:

  • Aus welchem Material bestehen die breiten, pistenähnlichen Linien?
  • Gibt es unterschiedliche Minerale oder geochemische Elementverbindungen zwischen dem Wüstenboden und den “las Pistas”?
  • Existieren Hinweise auf irgendeine verborgene Technologie, die bei den bisherigen Untersuchungen nicht entdeckt wurde, weil gar nicht danach gesucht wurde?
  • Gibt es Informationen, die sich unterhalb der Scharrlinien und Figuren im Wüstenboden befinden?
  • Sollten neue Messinstrumente eingesetzt werden?

Ein überaus ehrgeiziges und vor allem umfangreiches Projekt, dass Erich von Däniken in dem unten stehenden Interview in der Kürze der zeit nicht umfassend vorstellen konnte. Denn das Team der internationalen Wissenschaftler, die sich an “Nazca III” beteiligen, hat viel vor:

  • Geophysikalische Messungen vornehmen, und auch das neue “Gesteinsradar” soll zum Einsatz kommen.
  • Laboruntersuchungen der Bodenchemie, Bodenphysik und der Mineralogie durchführen.
  • Altersdatierungen erstellen.
  • Luft-und Satellitenbildauswertung einsetzen. Auch deshalb, um verschiedene Zeitepochen der letzten 70 Jahre miteinander zu vergleichen und zu erfahren, ob Einflüsse von Klimaveränderungen, Umweltverschmutzungen und Massentourismus auf die sensiblen Bodenzeichnungen zu erkennen sind. Unter anderem wird Upscaling eingesetzt. Das heißt, durch modernste Berechnungsverfahren wird die Bildqualität oder Bildstärke hochskaliert. Zum Beispiel bei der Pampa de Nasca.

Auf die Ergebnisse dieser neuen Forschungen können wir gespannt sein. Denn die beiden vorherigen Projekte in Nazca erbrachten “Anomalien des Magnetfeldes auch geoelektrische Unregelmäßigkeiten”. Ebenfalls konnten erheblich abweichende Ergebnisse bei elektrischen Messungen zwischen den Pisten der Ebene und der Umgeung gemessen werden. “In Nazca stimmt etwas nicht”, so von Däniken.

Interview mit Erich von Däniken

Video vom 1. Jan. 2020 auf dem Kanal von Hangar 18b

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