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ISS Kosmonaut filmt 5 UFOs über der Erde: Weltraumschrott, Satelliten, Asteroiden, “Starlink” oder …? +++ Video +++

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VIDEO: ISS-Kosmonaut filmt UFOs über der Erde (Bilder: I. Vagner / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: ISS-Kosmonaut filmt UFOs über der Erde (Bilder: I. Vagner / Montage: Fischinger-Online)

Immer wieder wird in der UFO-Community davon berichtet, dass Astronauten oder Kosmonauten UFOs im Welttraum sahen. Selbst Fotos und Videos dieser “§Un bekannten Objekte” sollen davon gemacht worden sein. Zum Beispiel von Bord der Internationalen Raumstation ISS aus. Deren Bordkameras haben in der Vergangenheit immer wieder für vermeintlichen “UFO-Alarm” gesorgt. Ähnlich wie vor einiger Zeit, als der Kosmonaut Ivan Vagner selber ein solches “UFO-Video” verbreitet. Aufgenommen hatte er es von Bord der ISS aus. Was ist darauf zu sehen? Mehr über dazu erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


UFOs im All und an ISS

UFOs kommen – wenn sie denn wirklich außerirdischen Ursprunges sind – per Definition aus dem Weltraum. “Andere Dimensionen” einmal außen vor gelassen …

Was liegt da näher, als dass es im Weltraum rund um die Erde auch und vor allem zu UFO-Sichtungen kommt? Kommen sollte. In der UFO-Forschung kursieren tatsächlich zahlreiche Berichte von UFO-Sichtungen und auch UFO-Fotos im Erdorbit. Von Astronauten ebenso wie von Kosmonauten. Immer wieder sollen sie “Unbekannte Flugobjekte” gesehen und zum Teil sogar gefilmt haben.

Derartige UFO-Sichtungen im All sind heute zahlreicher denn je. Grund ist, dass die NASA und andere Weltraumagenturen wesentlich mehr Fotos und auch Videos aus dem Orbit (und von anderen Planeten) vorliegen haben und veröffentlichen. Dazu kommen Live-Streams aus dem All, die beispielsweise von der Internationalen Raumstation ISS aus gesendet werden.

Auf all diesen Dokumenten glauben immer wieder Menschen UFOs zu erkennen. Versehentlich aufgenommen und zur Erde gesandt. Fast immer sind es dabei nur irgendwelche Lichtpunkte, die zum Teil in der UFO-Szene als “echte UFOs” gedeutet werden. Für Skeptiker sind solche UFOs nichts weiter als Weltraumschott, Reflexionen in der Kamera oder im Fenster, Eis/Eiskristalle, Satelliten usw.

Kosmonaut heizte Spekulationen selber an

Diese UFO-Kritiker betrachten nicht selten all jene, die nach solchen unbekannten Objekten auf Aufnahmen aus dem All suchen, mit einem müden Lächeln. Doch jetzt hat der Russische Kosmonaut Ivan Vagner selber ein solches “UFO-Video” aus dem All verbreitet. Aufgenommen von Bord der ISS aus.

Zwar sieht man auch hier nur “Lichtpunkte”, die in gleichem Abstand in einer Reihe durch das Bild zu fliegen scheinen, doch der Kosmonaut reizte selber zu Spekulationen. Denn seinen Aussagen nach weiß er selber nicht, was er da gefilmt hat und weitere Untersuchungen wären eingeleitet worden. Handelt es sich vielleicht einfach um die “Starlink”-Satelliten von Elon Musk, die Ivan Vagner (warum auch immer!) nicht erkannte. Darauf verwies bereits der YouTuber “Apaiss” in einem Video.

In der Tat sind diese Satelliten immer wieder Auslöser für UFO-Meldungen – hier auf der Erde.

Was sagt Ihr zu diesen Punkten, die der Kosmonaut von Bord der ISS filmte? Und was denkt Ihr, warum hat Ivan Wagner auf Twitter diese Aufnahmen veröffentlicht?

Alles dazu in diesem Video auf YouTube.

Bleibt neugierig …

Video vom 20. August 2020 auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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Grenzwissenschaft Classics Folge #15: Satelliten der Götter – Astronautengötter, Pyramiden und Mysterien im alten China. TV-Interview mit Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa (1996)

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #15: Satelliten der Götter - Astronautengötter, Pyramiden und Mysterien im alten China. Interview mit dem Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa von 1996 (Bildmontage: L. A. Fischinger / Archiv / P. Krassa)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #15: Satelliten der Götter – Astronautengötter, Pyramiden und Mysterien im alten China. Interview mit dem Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa von 1996 (Bildmontage: L. A. Fischinger / Archiv / P. Krassa)

Außerirdische Spuren im „Reich der Mitte“? Hinweise auf Astronautengötter im alten China? Pyramiden und andere Rätsel der Vergangenheit in den Weiten Chinas? Kein anderer Autor der Paläo-SETI hat sich mit diesen Fragen schon so früh und intensiv befasst, wie der Prä-Astronautik-Pionier Peter Krassa aus Wien. Er legte nicht nur bereits 1973 als erster Mystery-Autor ein Prä-Astronautik-Buch speziell zu China vor, sondern war bis zu seinem Tode 2005 einer der aktivsten Forscher dieser Materie. In dieser Folge der „Grenzwissenschat classics Videos“ auf YouTube präsentiere ich Euch ein TV-Interview mit Krassa aus dem Jahr 1996. Anlass war sein damals erschienenes Buch „Satelliten der Götter“ (mit Hartwig Hausdorf) über die Rätsel im alten China.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mein sehr geschätzter Forscher-Kollege und Freund Peter Krassa zählt unzweifelhaft nach Erich von Däniken zu einem der großen Pioniere der Prä-Astronautik. Bereits im Jahr 1973 legte er sein Sachbuch „Als die gelben Götter kamen“ vor, in dem sich Krassa als erster Autor auf die Mysterien und Rätsel im alten China konzentrierte. Ebenso reiste er damals schon persönlich hinter den „eisernen Vorhang“ nach China, um dort seine Recherchen nachzugehen. Immer auf den Spuren der Götter aus dem All.

Auch als Biograph von Erich von Däniken, machte sich der Österreicher Krassa in der frühen Prä-Astronautik einen Namen. Krassa war aber nicht nur der erste Mystery-Autor, der über kosmische Spuren im fernen Reich der Mitte recherchierte und berichtete, sondern auch Coautor des Buches „Das Licht der Pharaonen“ aus dem Jahr 1992. Darin schildern er und sein Mitautor Reinhard Habeck die heute in der Grenzwissenschaft wohl jedem bekannten „Glühbirnen von Dendera“ in Ägypten. Eher weniger bekannt ist dabei wohl, dass Habeck und Krassa diese Ideen von „elektrischem Strom im alten Ägypten“ schon 1982 in ihrem gemeinsamen Buch „Licht für den Pharao“ publizierten – dem Vorläufer ihres Paläo-SETI-Bestsellers von 1992.

Dem Gebiet „Astronautengötter in China?!“ blieb der 1938 geborene Jäger des Unfassbaren bis zu seinem Tode 2005 treu und lieferte weitere Bücher zu diesen Themen. Pyramiden in China, „fliegende Drachen der Götter“ und die sog. „Steinscheiben vom Baian-Kara-Ula“ waren die „Steckenpferde“ von Peter Krassa.

Ich freue mich aufgrund meiner persönlichen Verbundenheit mit Peter, Euch in dieser Folge der „Classics“ ein kleines Interview mit ihm präsentieren zu können. Anlass dieses TV-Interview war sein damals neues Buch „Satelliten der Götter – In Chinas verbotenen Zonen“, das Krassa 1995 mit Hartwig Hausdorf veröffentlichte.

Viel Spaß mit der neuen Grenzwissenschaft Classics Folge Nr. #15!

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen hier bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen 😉 +++

(Bitte seht mir nach, dass in der Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ teilweise die Filmqualität zum Beispiel aufgrund des Alters der VHS-Quellen nicht optimal sein kann. Danke.)

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Wenn am Brocken die rote Sonne im Wald versinkt: Stimmt die astronomische Ausrichtung der Himmelsscheibe von Nebra? ( + Videos)

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Wenn am Brocken die rote Sonne im Wald versinkt: Stimmt die astronomische Ausrichtung der Himmelsscheibe von Nebra? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Wenn am Brocken die rote Sonne im Wald versinkt: Stimmt die astronomische Ausrichtung der Himmelsscheibe von Nebra? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Rund 4.000 Jahre alte “Himmelscheibe von Nebra” soll genau das sein, was ihr Name sagt: Eine Art Darstellung des Himmels, ein Kalender mit astronomischen Ausrichtungen und Daten. “Justiert” wurden diese von ihrem Fundort aus am Brocken im Harz. Doch eine scheinbar vollkommen übersehende Meldung bestreitet jetzt diese Ausrichtung der “Himmelsscheibe von Nebra”.


Mythos “Himmelscheibe von Nebra”

Über die 1999 von Raubgräbern gefundene “Himmelsscheibe von Nebra” (rund 4.000 Jahre alt) wurden auf diesem Blog und auch in Videos auf meinem YouTube-Kanal schon vielfach berichtet. Einige der Videos findet Ihr am Ende angeführt. Nicht zuletzt sorgte vor einigen Monaten eine veröffentlichte Untersuchung für Aufsehen, die den deutschen Jahrtausendfund aus Sachsen-Anhalt um eben diese 1.000 Jahre jünger datierte.

Ein Expertenstreit entbrannte, über den zum Beispiel HIER, HIER und in diesem Video HIER berichtet wurde (s. 1. Video unten). Einher mit dieser “Neudatierung” ging  auch die daraus resultierende Aussage, dass es eine Art “Königreich” um diese Himmelsscheibe damit auch nie gegeben haben kann. Selbst die Beifunde wie Schwerter und Schmuck wurden in Zweifel gezogen. Für den Landesarchäologen Harald Meller aus Halle geradezu eine Provokation gegen ihn persönlich. Immer war er es, der die Scheibe für die Archäologie zugänglich machte und unter anderem von ihr sein “Reich” um die Himmelsscheibe herleitete. Ein Königreich der Bronzezeit in Sachen-Anhalt.

Ob es so etwas wirklich gab, ist fraglich. Zumindest nach den Vorstellungen, die wir alle mit einem Königreich verbinden.

Anders ist es bei den astronomischen Ausrichtungen, Daten und Informationen, die anhand der Himmelsscheibe abgelesen wurden. Obwohl die “Himmelscheibe von Nebra” auf rund 3.600 Jahre datiert wird und in mehreren Etappen erweitert und umgestaltet wurde, ist man sich sicher, dass sie älteste Darstellung des Himmels überhaupt ist. Betont wird hierbei aber meistens, dass die älteste konkrete Darstellung sei. Denn es gibt Himmelsdarstellungen, die zehntausende Jahre älter sind.

Wenn am Brocken die Sonne im Wald versinkt …

Vor allem Sonnenwenden lassen sich an der Scheibe ablesen und Bestimmen. So die vorherrschende Meinung. Dies lässt sich an beiden goldenen Bögen, “Horizontbögen” genannt, ablesen, die in einem Winkel von 82 Grad an den Seiten der Scheibe angebracht sind. Dabei spielt der Brocken im Harz eine entscheidende Schlüsselrolle. Jener mythische Berg, der seit jeher von Sagen und Legenden umrankt ist.

Nach der üblichen Lesart der Archäologen, wurde die Scheibe vom Mittelberg in Nebra aus anhand des weit entfernten Brocken justiert. Exakt an jenem Platz, wo sie 1999 auf gefunden wurde und wo sich heute ein 30 Meter hoher Aussichtsturm befindet. Er ist Teil des Besucherzentrums “Arche Nebra” und der archäologischen Tourismusroute “Himmelswege”. Dort sind für Besucher auch entsprechende Visirlinien angebracht, die von der Himmelsscheibe übertragen wurden.

Bei Sonnenuntergang am Tag der Sommersonnenwende geht die Sonne über den ca. 85 bis 90 Kilometer entfernten Brocken unten. Um die “Himmelsscheibe von Nebra” zu justieren, richtet man sie an diesem Tag waagerecht so aus, dass eine Seite des neben der mutmaßlichen “Mondsichel” liegenden Goldbogens exakt auf den Sonnenuntergang am Brocken weist. Den unteren “Peilpunkt” bildet ein Ende des zweiten Bogen. Das Titelbild zeigt diese Justierung am 21. Juni.

Auf der Internetseite der “Himmelswege” heißt es dazu:

Ein senkrechter Schnitt teilt das Bauwerk und markiert die Sichtachse zum Harzmassiv mit dem Brocken. Auch heute kann man beobachten, wie hinter dieser markanten Landmarke zur Sommersonnenwende, am längsten Tag des Jahres, die Sonne untergeht. Auf diese Weise ließ sich wohl schon vor 3.600 Jahren die Himmelsscheibe einordnen und als Sonnenkalender nutzen. Vom Aussichtsturm aus lassen sich so auch über die heutigen Baumkronen hinweg die bronzezeitlichen Himmelsbeobachtungen wieder nachvollziehen.”

Solche und ähnliche Erklärungen finden sich in allen Veröffentlichungen, die sich mit der “Himmelsscheibe von Nebra” befassen. Es ist ein Fundament der astronomischen Untersuchungen der Scheibe. Stimmt das aber auch?

Falsche Ausrichtung?

Zweifel an der Ausrichtung aus den Brocken scheint kaum jemand zu haben. Er gilt als “markante Landmarke”, die in 85 Kilometern Entfernt von unseren Ahnen am Mittelberg angepeilt wurde. Wie aber konnte man von dort durch die Wälder den Brocken vor Jahrtausenden überhaupt sehen, um diesen anzupeilen? Gar nicht.

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Heute versperren die dichten Wälder den Blick zum höchsten Berg des Harz. die natürlich zur Sommersonnenwende und damit am Tag der Ausrichtung der Scheibe am 21. Juni in dicht belaubtem Grün standen. Ebenso versperren Hügel im Vordergrund den freien Blick zum Brocken, wie es “Deutschlandfunk” in einer Meldung vom 12. März schreibt. Selbst wenn damals das Gebiet nicht bewaldet war, “war der Brocken damals sicher keine auffällige Horizontmarke”. Und vom heutigen Aussichtsturm “ist der Brocken nur vage auszumachen”, wie es bei “Deutschlandfunk” weiter heißt. Weiter heißt es:

Zum einen geht die Sonne zur Sommersonnenwende vom Mittelberg aus nicht genau hinter dem Brocken unter, sondern etwa zwei Grad weiter links.

Zum anderen ist der 85 Kilometer entfernte Brocken von dort praktisch nicht zu sehen. Ihn verdecken Hügel im Vordergrund. Das zeigt der Anblick vom Mittelberg, der sich mit Hilfe von dreidimensionalen Geländekarten simulieren lässt. Sie basieren auf den metergenauen Daten von Radarsatelliten.

Dies sind erstaunliche Aussagen, die bisher scheinbar übersehen wurden. Meiner Meinung nach ist bei astronomischen Thesen über Kalender etc. von uralten Stätten (wie Stonehenge und andere) viel zu selten die Lage bedacht worden. In Artikeln oder Vorträgen verwies ich immer wieder auf den Umstand, dass bei “Kalenderbauten für die Landwirtschaft” und ähnlichen Deutungen scheinbar die Umwelt zu wenig beachtet wird. Jahrzehntelang den Himmel beobachten, wenn Wolken, Wetter, Bäume und mehr diese Bobachtungen oft unmöglich machen – nur für einen Kalender …?

Quelle?

“Der Brocken ist vom Mittelberg aus kaum zu erkennen und die Sonne ging auch schon vor fast 4.000 Jahren deutlich links von ihm unter”, schreibt der Autor Dirk Lorenzen in seinem Beitrag bei “Deutschlandfunk“. Dazu wird eine einfache Grafik gezeigt, deren Quelle mit “OpenStreetMap-Mitwirkende/ESA/Stellarium” angeben wurde. Weitere Quellen oder Personen, die diese Ausrichtung überprüft haben, finden sich nicht.

“Stellarium” ist eine sehr verbreitete und beliebte Astronomie-Software, die ich selber vor Jahrzehnten nutzte. Die ESA ist bekannt und “OpenStreetMap” findet Ihr HIER. Vielleicht kein ein Mystery-Fan, der diese oder andere Software nutzt und beherrscht, diese Angaben einmal überprüfen und sich bei mir melden?

Stutzig sollte man bei der Meldung von “Deutschlandfunk” durchaus werden. Zumal es schon zahlreiche Publikationen gab, die sich eben genau mit den astronomischen Bezügen der Scheibe befassten. Nicht umsonst heißt sie ja “Himmelscheibe”. Etwa auch Theodor Schmidt-Kaler und Wolfhard Schlosser in diversen Veröffentlichungen, die unter anderem in “Archäologie in Sachsen-Anhalt” oder auch in der “Jahresschrift für Mitteldeutsche Vorgeschichte” erschienen.

Hat die Präzession die Himmelsscheibe “verstellt”?

In der Untersuchung “Zur astronomischen Deutung der Himmelsscheibe von Nebra” wies Schmidt-Kaler beispielsweise bereits 2006 auf geringe Abweichungen der Ausrichtung hin.

Schmidt-Kaler ist aber auch sicher, dass durch die , dem “Schwanken” der Erdachse ca. alle 25.784 Jahre, eine Art “Kalenderreform” nachzuweisen ist. Durch das Eintreten der Sonne in das Sternbild der Plejaden, wie er schreibt. “Dementsprechend dürfte die Nebra-Scheibe sicher um oder nach 2320, aber deutlich vor 1700 v. Chr. geschaffen worden sein”, ist er sich in seiner Studie sicher.

Die kleine Meldung über Zweifel an der astronomischen Ausrichtung der Scheibe scheint irgendwie allein im weiten Raum der Nebra-Veröffentlichungen zu stehen. Auch wird an keiner Stelle erwähnt, ob die Präzession überhaupt bei der Feststellung, dass die Sonne “etwa zwei Grad weiter links” am 21. Juni untergeht, berücksichtigt wurde. Deshalb bleibt wohl der einzige Zweifel, der Umstand, dass der Brocken durch die Wälder und/oder Entfernung vom Fundort in Bodennähe aus kaum bis gar nicht sehnen kann.

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5.500 Jahre alt und dutzende Gräber: Bei einem Dorf in Polen wurde ein einmaliger Friedhof der Steinzeit entdeckt

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5500 Jahre alt: In Polen wurde einer der größten Steinzeitfriedhöfe entdeckt (Bilder: J. Bulas/Nauka w Polsce)
5500 Jahre alt: In Polen wurde einer der größten Steinzeitfriedhöfe entdeckt (Bilder: J. Bulas/Nauka w Polsce)

Archäologen haben in der Gemeinde Świętokrzyskie in Działoszyce in Polen zufällig auf Luftbildaufnahmen einen riesigen Grabkomplex aus der Steinzeit entdeckt. Nach ersten Grabungen sind sich die Forscher sicher, dass hier dutzende Gräber verborgen liegen, deren Alter mit 5.500 Jahren angeben wird. Ein systematisch angelegter Friedhof-Kompelx, der bisher beispiellos sei. Nähers über den überraschenden Fund erfahrt Ihr hier.


Überraschende Funde der in Polen

Die Luftbildarchäologie und damit die klassische Archäologie an sich feiert seit dem Anbeginn der Fliegerei einen Erfolg nach dem anderen. Unzählige archäologische Stätten, Gebäude und Spuren wurden seit dem in aller Welt aus einem Flugzeug oder Helikopter heraus entdeckt. Heute nutzt man dazu auch Drohnen und Satelliten im All und jeder Hobbyforscher kann daheim mittels “Google Earth” sich auf die Suche nach uralten, versunkenen Ruinen und Stätten machen. Oftmals sind es nur “Schatten” im Erdreich, die dem geschulten Auge aber weit mehr verraten, als es zuerst den Anschein hat.

Solche Spuren sind für den Archäologen immer klare Hinweise, dass sich an diesen Stellen im Erdreich versunkene Bauten oder andere künstliche Werke finden. Sie können beispielsweise von den Römern stammen. Etwa die Reste von Häusern, Bauernhöfen oder alte Straßen, die heute niemand mehr kennt. Am Boden selber sieht man davon nichts. Je nach Jahreszeit sowie vor allem Größe und Art der Vegetation erkennt man derartige Spuren mal mehr, mal weniger klar aus der Luft. Beispielsweise wurde so auch das berühmte Sonnenobservatorium von Goseck in Sachsen-Anhalt entdeckt. Eine Ringwallanlage aus der Steinzeit, die später als Rekonstruktion wieder aufgebaut wurde. Archäologen datieren die Kreisgrabenanlage auf rund 7.000 Jahre.

Überraschende Funde sind bei solchen Forschungen von oben immer garantiert. Das Erdreich ist voll mit Hinterlassenschaften unserer Ahnen in jedem Teil der Erde, die bis weit in die Steinzeit zurückgehen. Sie alle archäologisch zu erfassen, zu dokumentieren und letztlich auszugraben ist unmöglich. Hier wägen die Archäologen genau ab, was aktuell ein lohnenswertes Ziel für Grabungskampagnen sein könnte, und was hinten anstehen muss. Genau so geschieht es aktuell bei dem Dorf Dębiany in Provinz Świętokrzyskie im Südosten von Polen. Rund 50 Kilometer nordöstlich von Krakau.

5.500 Jahre alter Steinzeit-Friedhof

Hier fanden sich auf Luftbildaufnahmen von Feldern ungewöhnliche Verfärbungen bzw. Strukturen im Boden. Entdeckt hatte sie der Krakauer Archäologe Jan Bulas auf entsprechenden Aufnahmen, wodurch er schnell sicher war, dass diese “Schatten” auf archäologische Stätten im Erdreich zurückzuführen sein könnten. Vor allem eine viereckige Verfärbung ließ darauf schließen. Felduntersuchungen vor Ort mit geophysikalischen Messungen bestätigen die Vermutung, dass hier etwas verborgen liegt. Eine steinzeitliche bzw. megalithische Grabstätte, so die ersten Deutungen.

Verblüfft waren die Ausgräber hingegen von dem Ausmaß der versunkenen Konstruktionen, da im Umfeld dutzende weitere Gräber gefunden wurden. Die folgenden Ausgrabungen des Teams um den Archäologen Marcin M. Przybyła übertrafen daraufhin die Erwartungen der Forscher, wie “Nauka w Polsce” am 2. März in einer Pressemitteilung veröffentlichte. Demnach sei die Anlage nicht nur rund 5.500 Jahre alt, sondern auch recht ungewöhnlich. Anders als in vielen Teilen Polens und Europas wurden die Gräber dort nicht aus Megalithen gebaut, sondern aus Holz.

Jedes Grab wurde mit Holzpfosten ausgekleidet und verstärkt und unter einem Grabhügel in Trapezform verborgen. Um diese Hügel von 40 bis 50 Metern Länge errichteten die Steinzeitmenschen Gräben und eine Palisade aus Holzpfosten, die heute längst verwittert sind. Die Pfostenlöcher selber sind bis heute erhalten und zu erkennen. Nach den ersten Ausgrabungen ist sich Przybyła sicher, dass dieser Friedhof der Steinzeit lange in Gebrauch war, und immer wieder rituell genutzt wurde. Wahrscheinlich sogar bis in das 10. bis 9. Jahrhundert vor Christus, also bis in die späte Bronzezeit.

Eine einmalige Anlage

In dieser Zeit haben die Menschen dort eine quadratische Verteidigungsanlage errichtet, die nach Einschätzung der Archäologen möglicherweise ein vorübergehendes Militärlager war. Ob zu dieser Zeit den dort Bestatteten noch in irgendeiner Art rituellen Kult gedacht wurde, ist natürlich fraglich. Eine solche Anlage an sich sei in Polen aber bisher nicht bekannt, betonen die Forscher:

Es war nicht dauerhaft bewohnt. Vielleicht diente es als Militärlager oder als Gegenstand religiöser oder sozialer Rituale. Es ist erwähnenswert, dass ein ähnlicher Ort in Polen unbekannt ist.”

Wirkliche Grabbeigaben oder wertvolle Artefakte wurden nach Aussage von Marcin M. Przybyła bisher nicht entdeckt. Geplündert seien die Gräber allerdings auch nicht, wie der Forscher betont:

Leider wurden die meisten Überreste des Verstorbenen und die Ausrüstung von diesen Bestattungen entfernt, während der Friedhof in Betrieb war. Es war ein rituelles Verhalten, dem wir auf Friedhöfen aus dieser Zeit häufig begegnen.”

Einige der entdeckten Gräber weichen von den Holzkonstruktionen ab, da sie aus Kalksteinblöcken erbaut wurden. Ebenso würden “die kurzen Ostmauern den Eingang zu einer Art Grabkapelle – einem Vestibül – enthalten”, so Przybyła. Weitere monumentale Grabanlagen wurden bereits vor einigen Jahren nördlich und südlich der Befestigungsanlage nachgewiesen. Bei ersten Ausgrabungen im Sommer 2019 und 2020 mit Geldern des “Landesamtes für Denkmalschutz” in Kielce wurden diese bereits erstmals untersucht.

Marcin M. Przybyła betont, dass diese einmaligen Steinzeit-Funde von hoher archäologischer Bedeutung sind. Deshalb werden auch in den kommenden Jahren hier noch weitere Ausgrabungen folgen. Mit Unterstützung der Einheimischen und des Grundbesitzers, wie er gegenüber “Nauka w Polsce” unterstreicht.

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Landung von “Perseverance” auf dem Mars: Der Fallschirm enthält eine geheime Botschaft (+ Video)

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Landung von "Perseverance" auf dem Mars: Der Fallschirm enthält eine geheime Botschaft (Bild: NASA)
Landung von “Perseverance” auf dem Mars: Der Fallschirm enthält eine geheime Botschaft (Bild: NASA)

Seit rund 10 Tagen in die NASA-Mission “Mars 2020” mit dem Rover “Perseverance” jetzt auf dem Mars. Und schon wenige Minuten nach der Landung (eigentlich schon weit davor) machten Verschwörungstheorien die Runde. Allen voran, dass die Mission ein Fake ist und nur “Idioten” glauben, dass die NASA auf dem Mars gelandet sei. Doch tatsächlich enthält die Mars-Mission ein Geheimnis, das in dem ungewöhnlichen Durcheinander des Farbmusters auf dem Landefallschirm von “Perseverance” codiert ist. Diese wurde nun entschlüsselt. Welche das ist, erfahrt Ihr hier.


“Perseverance”, der Mars und Verschwörungen

Sicher haben auch viele der Leser von Mystery Files am Abend des 18. Februar die Landung des Rovers “Perseverance” von “Mars 2020” auf dem Mars verfolgt. Mit Spannung wartete man auf das erste Bild, das dann auch direkt einige Zuschauer enttäuschte. Es kam nur ein unklares Bild in schwarz-weiß, auf dem nichts Spannendes zu sehen war. Futter für all jene Verschwörungstheoretiker, die schon im Vorfeld der Landung glaubten, dass die NASA diese Mission zum Mars gefaket hat.

Warum das erste Bild so aussah, wie es aussah, habe ich in diesem Beitrag HIER erklärt.

In “Wahrheit”, so diese Verschwörungstheorie, habe überhaupt keine Mars-Landung stattgefunden. Alles Betrug, heißt es. Damit auch die Fotos, die wir vom Mars bisher zu sehen bekamen und noch zu sehen bekommen werden. Sie alle sind Computersimulationen bzw. am Computer bearbeitete irdische Landschaften, mit der Absicht Mars-Landungen vorzutäuschen. Nicht nur bei der aktuellen Mission “Mars 2020” sei das so – keine einzige Mars-Mission (oder auch andere Missionen) seien echt. Glauben zumindest die Anhänger solcher Ideen. Warum aber die NASA solche Bilder und damit Missionen fälschen soll, kann bis heute keiner von ihnen wirklich beantworten.

Einige Zeit nach der Landung und des ersten Bildes von der Oberfläche des Mars (oder eines Feldweges kurz hinter Bakersfield…) erreichten weitere Bilder die Interessierten. Jetzt auch hochauflösende Fotos von anderen Kameras des Rovers in Farbe. Unter anderem auch ein Foto vom Abstieg des Rovers  bzw. der Landeeinheit mit “Perseverance” mit dem Landefallschirm. Einige werden verblüfft über das farbliche Design des Fallschirm gewesen sein. Auch ich staunte über das scheinbare Durcheinander von Rot und Weiß auf dem Landeschirm. Machte mir aber wie die meisten anderen sicher auch darüber keine weiteren Gedanken oder schaute genauer hin. Irgendwas mit “Systemüberwachung” des Fallschirms oder der Kameras wird wohl der Grund sein, dachte ich.

Immerhin waren schon die erste Fallschirme der ersten NASA-Missionen “bunt”. So kann man an den Fallschirmen der Rückkehrkapseln von Apollo wunderbar das rot-weißes Streifenmuster erkennen. Es dient vor allem dazu, schnell zu erkennen, ob sich der Schirm ordnungsgemäß und ganz geöffnet hat. Verdreht sich dort etwas, sieht man das daran sofort. Auch “zivile” Fallschirme haben dann und wann solche Art Muster.

Die codierte Botschaft von “Perseverance”

Bei “Perseverance” allerdings sieht das Muster aus Rot und Weiß direkt so aus, als sei hier wirklich alles verdreht und “verheddert”. Oder aus Flicken zusammengeschusters. Auf dem Titelbild dieses Beitrages seht Ihr es ausgezeichnet.

Dahinter steckte eine Absicht der NASA und des bekannten “Jet Propulsion Laboratory” (JPL) der Weltraumorganisation. Das JPL baut und steuert für die NASA Satelliten und Weltraumsonden wie eben bei der Mission “Mars 2020”. Genau dieses “Kuddelmuddel” auf dem Fallschrim wurde jetzt mit einer Aussage der NASA während der Live-Übertragung der Landung in Verbindung gebracht:

Manchmal hinterlassen wir in unserer Arbeit Botschaften für andere. Also laden wir Sie alle ein, sich daran zu versuchen und zu zeigen, was sie gefunden haben.

Damit war keine Plakette auf dem Mond gemeint, sondern eine versteckte, codierte oder verborgene Botschaft, die Fans herausfinden und entschlüsseln können. So stellte ein User auf der Plattform Reddit.com denn auch die Frage, ob der Fallschrim genau diese “Botschaft” enthalten könnte. Sogleich begannen “Hobby-Kryptographen” diese Geheimbotschaft der NASA auf dem Fallschirm zu suchen und vor allem zu knacken. Und wurden gleich zweimal fündig!

Nach diesen sind die Streifen ein Binärcode, den man aus der Computertechnologie kennt. Ohne einen solchen Code, der nur aus Einsen und Nullen besteht, würde in unserer Gesellschaft heute praktisch gar nichts mehr funktionieren. Er ist allgegenwärtig. Im Fall “Perseverance” steht Rot für 1 und Weiß für 0. Die Segmente oder Ringe des Schirmes entsprächen dann je einem Wort oder Codeteil. Diesen Code kann man daraufhin in Zahlenwerte und dann wieder in Buchstaben übersetzten, was sich ASCII-Code nennt. Jedem Computer-Fan ist diese Standart-Codierung von EVD-Systemen ein Begriff.

Decodierungsmöglichkeit Nummer Zwei des Fallschirm-Musters ist uralt und sogar schon bei biblischen Wörtern im Alten Testament zu finden. Hierbei wird der Binärcode einfach in seine Zahlenwerte umgerechnet und jeder Zahl ein Buchstaben zugeordnet. So wäre 7 wäre ein L, 1 ein A und 6 ein F. Beide Möglichkeiten liefern das gleiche Ergebnis bei der Dechiffrierung der “geheimem Botschaft der NASA”:

Dare Mighty Things

Dass bedeutet in Etwa viel wie “mächtige Dinge wagen”, “wage gewaltige Dinge” oder schlicht “Großes wagen”. Das ist das Motto des “Jet Propulsion Laboratory”! Der äußere Ring des Fallschirms, der schon augenscheinlich nach einem Binärcode aus 1 und O, An oder Aus, aussieht, ist der zweite Teil des Rätsels. Es sind keine Worte, sondern die Koordinaten des JPL bei Pasadena in Kalfiformien. Bei “Google Earth” zu finden unter: 34°11’58” N 118°10’31” W.

Video zum Thema “Perseverance”

YouTube-Video vom 18. Januar 2020

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Mission “Mars 2020” der NASA auf dem Roten Planeten gelandet: Doch warum sendete der Rover “Perseverance” ein unklares schwarz-weiß Bild?

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Mars 2020 der NASA auf dem Roten Planeten gelandet: Doch warum sendet der Rover Perseverance schwarz-weiß Bilder? (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)
Mars 2020 der NASA auf dem Roten Planeten gelandet: Doch warum sendet der Rover Perseverance schwarz-weiß Bilder? (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)

Gestern war es nach Monaten des Wartens soweit: Die am 30. Juli 2020 gestartete NASA-Mission “Mars 2020” landete erfolgreich auf dem Mars. Wenige Minuten später schickte der Rover “Perseverence” auch das erste Bild von der Mars-Oberfläche am Landeort – und enttäuschte damit viel. Denn das Foto ist in schwarz-weiß und man erkennt nur eine unklare Sand- oder Wüstenlandschaft. Warum aber ist das so?


“Mars 2020” und “Perseverence”

Rund 10 Jahre haben die Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker der NASA an der Mission “Mars 2020” gebaut und geplant. Kurz vor 22 Uhr mitteleuropäischer Zeit landete die Mission gestern am 18. Februar 2021 sicher und erfolgreich auf dem Mars. Ziel war ein ehemaliges Flussdelta im Jezero-Krater. Das Bangen während der sieben Monaten andauernden Reise durch das All zum Mars hatte ein Ende. Die heiße Phase, die eigentliche Landung bzw. Absetzung des Rovers “Perseverence”, verlief problemlos. Ein neues mobiles Labor steht bereit.

Vollgestopft mit den neuesten Technologien solle der Rover auf dem Mars unter anderem nach Spuren von Leben suchen. Vergangenem oder aktuellen Leben. Erstmals mit dabei ist auch ein Mini-Hubschrauber, eine Drohe, mit dem der Aktionsradius der Mission enorm ausgeweitet werden kann. Auch wenn dieser Helikopter mit Namen “Ingenuity” keine wissenschaftlichen Analyseaufgaben im eigentlichen Sinn hat, sondern eher der Erprobung derartiger Technologie dient.

Alles in allem eine Mars-Mission, die das Potential hat, Leben aus dem Mars nachzuweisen, wie ich es bereits am 18. Januar 2020 im unten stehenden YouTube-Video ausführte.

Verschwörung der NASA und Fake-Missionen zum Mars

Gebannt saßen nicht nur die NASA-Verantwortlichen am Abend des 18. Februar vor den Bildschirmen. Auch zahlreiche Interessierte, Weltraum-Fans und -Forscher verfolgten die Landung von “Perseverence”. Sei es am heimischen Fernseher oder in einem der Live-Streams im Netz. Alle warteten auf das erste Bild vom Mars, dass aufgrund der enormen Entfernung einige Minuten benötigt, bin es hier auf der Erde empfangen werden kann.

Dann kam für einige die Enttäuschung: Das erste Mars-Foto dieser Mission zeigte nichts anders als eine sandige, öde Wüstenlandschaft mit Felsen in schwarz-weiß. Noch dazu unklar. Eben die Landschaft des Mars, wie wir sie von zahllose anderen Missionen her kennen. Ebenso gut könnte es aber “auf einem Feldweg kurz hinter Bakersfield” aufgenommen worden sein.

Tatsächlich sind schon seit vielen Jahren einige Menschen skeptisch, wenn es um irgendwelche Missionen oder Fotos der NASA geht. Einige behaupten, dass es auf dem Mars überhaupt keine Rover oder gelandete Raumsonden gibt, die von dort Daten und Bilder zur Erde senden. Alles sei Fake, Betrug. Was übrigens wieder andere Verschwörungstheoretiker ganz anders sehen. Sie glauben, dass es längst Menschen und bewohnte Stationen auf dem Mars gibt, die dort oben im Geheimen das eine oder andere machen. Auch mit Außerirdischen in Kooperation, wird zum Teil behauptet.

Gegenteiliger und widersprüchlich können diese Verschwörungstheorien nicht sein. Grundsätzlich muss man aber sagen, dass das erste Bild der Mission “Mars 2020” von der Mars-Oberfläche tatsächlich nichts beweist. TV-Kommentatoren in den diversen Sendungen und Nachrichten sprachen am 18. Februar wären der “Live”-Übertragungen vielfach davon, dass man nur auf den “Beweis” der Landung in Form einer ersten Aufnahme wartet. Zum Beispiel der ehemalige deutsche ESA-Astronaut Thomas Reiter bei dem Nachrichtensender NTV. Auch Reiter kann nicht belegen, dass das unklare schwarz-weiß Bild von “Perseverence”, das uns die NASA stolz präsentierte, wirklich vom Mars stammt.

Der Staub der Wüste

Warum aber sieht das sehnlichst erwartete Bild vom Mars der neuen Mission so aus, wie es aussieht? Konnte man vor dem Start 2020 keine bessere Kamera einbauen? Oder muss die NASA das Bild erst nachkolorieren, da es eben gefälscht wurde? Denn auch solche Vorbehalte gibt es, die besagten, dass die NASA ihre Missionen und Landungen fälscht.

Letzte Frage ist eigentlich vollkommener Blödsinn. Würden diverse Mars-Landungen und die entsprechenden Bilder von Rovern im Studio aufgenommen, so könnte man sie gleich in Farbe anfertigen. Was auch für angebliche Fake-Bilder gilt, die am PC entstanden sein sollen. Ernst nehmen kann man solche “Kritiken” nicht.

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Interessanter ist, warum das Bild der trostlosen Wüstenlandschaft so unklar oder undeutlich ist. Wir alle kennen gestochen-scharfe Mars-Bilder seit Jahrzehnten. Auch in schwarz-weiß. Hier liegt die Ursache der “Trübung” ganz einfach an den Umständen wann das Foto entstand. Es ist direkt nach der Landung aufgenommen worden, als die Marsathmospähre – die Luft – am Landeplatz noch voller Staub war. Aufgewirbelt von dem abgesetzten Rover selber und vermutlich auch von den Bremstriebwerken der Abstiegsstufe, an dem der Rover hing. Aufgrund der geringeren Schwerkraft auf dem Mars, etwa ein Drittel der Erdanziehung, dauert es auch wesentlich länger, bis sich der gesamte Staub auf dem Mars wieder abgesetzt hat.

Aufgenommen wurde das Foto auch nicht von einer der Hauptkameras. All die oft brillanten Bilder, die wir aus der Vergangenheit von Mars-Rovern von der Oberfläche kennen, wurden meistens von den sogenannten “Mast-Cams” aufgenommen. Enorm wichtige Kameras jedes Rovers, die selbstverständlich auch “Perseverence” zweimal mit an Bord hat. Insgesamt befinden sich auf dem Roboter-Fahrzeug sogar 23 Kameras mit unterschiedlichen Funktionen und Aufgaben. Inklusive Rückfahrkameras. Das besagte Schwarz-Weiß-Bild wurde mit einer der beiden Navigations-Kameras aufgenommen, die man kurz “Navcam” nennt.

“Navcams”

Bei diesen “Navcams” handelt es sich um zweifarbige Stereo-Kameras, die hoch oben im Mast in einem Abstand von 42 Zentimetern montiert sind. Sie dienen den NASA-Ingenieuren den Rover über den Mars zu steuern und sollen jedes Hindernis weit im Vorfeld erkennen. Die NASA beschriebt deren Aufgabe so:

Sie können ein Objekt sehen, das so klein wie ein Golfball ist, aus einer Entfernung von 25 Metern. Bevor Perseverance ‘blind fährt’, sorgen die Navigationskameras zunächst für einen sicheren Weg. Der Blind Drive-Modus tritt auf, wenn Ingenieure dem Rover befehlen, eine bestimmte Strecke in eine bestimmte Richtung zu fahren, und das Computer-‘Gehirn’ des Rovers berechnet die Entfernung anhand der Raddrehungen ohne den Radschlupf zu überprüfen.

Mit “Schlupf” bezeichnet man den “Reibekontakt” der Räder und die damit abweichende Geschwindigkeit. Der sandige Wüstenboden des Mars sorgt hier immer wieder für unliebsame Überraschungen und ist natürlich auch nicht überall gleich. Wird durch diesen “Schlupf” die Fahrstrecke und Geschwindigkeit vom Rover falsch berechnet, könnte er im schlimmsten Fall buchstäblich im Graben landen oder vor ein Hindernis fahren.

Schwarz-Weiß-Aufnahmen haben den Vorteil, dass man auf ihnen weit mehr erkennt, als auf Farbbilder. Deshalb sind die einzelnen Archiv- und Foto-Seiten der NASA auch voll von solchen Aufnahmen. Parallel zu farbigen Aufnahmen. Aus Schattierungen (Kontraste) lassen sich weit mehr Informationen “herausholen”, als auf einer normalen Farbaufnahme. Die Analyse von Details – und das ist bei Kameras für die Navigation besonders wichtig – ist in schwarz-weiß einfacher und genauer.

Auch NASA-Rover müssen booten

Luftaufnahmen von Flugzeugen oder Spionage-Satelliten sind nicht umsonst meistens in schwarz-weiß. Und wer schon einmal mit dem PKW geblitzt wurde, weiß, dass er kein Farbfoto von sich von der Behörde zugeschickt bekommt. Auch hier kommt es im Zweifelsfall (unter anderem, auch die Geschwindigkeit der Aufnahme spielt eine Rolle) darauf an, die Person eindeutig zu identifizieren.

Noch etwas kommt hinzu: Nach der Landung des Rovers steht das Gerät nicht fix und fertig und in voller Funktion auf dem Mars-Boden einsatzbereit dar. Erst nach und nach werden Schritt für Schritt die einzelnen Systeme hochgefahren. Erst das eine, und sobald es sicher läuft, das andere. Man kann schließlich nicht mal eben ein mögliches Problem vor Ort lösen. Die “Mastcams” waren nach der Mars-Landung beispielsweise nicht nur offline sondern zum Schutz noch verdeckt. Sie konnten also überhaupt keine ersten Fotos aufnehmen.

Diesen Job übernahmen die “Navcams” bzw. eine von ihnen. Sicher ist aber, dass sich unzählige Mars-Fans ein “schöneres” erstes Bild gewünscht haben (mich eingeschlossen). Wir hätten darauf aber nichts gesehen, was wir nicht schon auf zahllosen Fotos früheren Missionen gesehen haben. Eben eine steinige Wüste.

Video zum Thema

YouTube-Video vom 18. Januar 2020

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Lars A. Fischinger

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Angeblich mal wieder gelöst: Das Rätsel der Linien von Nazca in Peru – Was steckt dahinter?

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Angeblich mal wieder gelöst: Das Rätsel der Linien von Nazca in Peru (Bilder: E. v. Däniken & Project Save Nazca)
Angeblich mal wieder gelöst: Das Rätsel der Linien von Nazca in Peru (Bilder: E. v. Däniken & Project Save Nazca)

In Peru liegen die weltberühmten Nazca-Linien oder Scharrbilder von Nazca. Bekannt sind sie zum Teil seit Jahrhunderten, doch erst seit knapp über 50 Jahren sind diese riesigen Linien, Trapeze, Pisten und Figuren in der Wüste Gegenstand der Forschung. Und von Diskussionen und Spekulationen über deren Sinn. Jetzt wollten Forscher nach Jahren der Untersuchungen nach eigenen Angaben das Rätsel um die Linien von Nazca gelöst haben. Was steckt dahinter?


Das Geheimnis von Nazca

Das Rätsel von Nazca zählt heute zu den sogenannten großen Rätseln der Welt. Auch wenn sie vor knapp 100 Jahren erst durch Luftbildaufnahmen aus dem Flugzeug heraus mehr und mehr in den Fokus des wissenschaftlichen Interessen rückten. Heute kennt jeder Zuschauer von diversen TV-Dokumentationen diesen Linien, Pisten und Figuren im Boden der Wüste von Peru. Und in diesen oft kurzweiligen TV-Sendungen werden immer wieder neueste Forschungsergebnisse und Spekulationen über das “größte Bilderbuch der Welt” präsentiert. Wer hat diese Bilder und Linien zu welchem Zweck angelegt? – ist dabei die Kernfrage aller Wissenschaftler wie Laien.

Gerne wird auch versucht das Rätsel von Nazca als gelöst und längst erklärt darzustellen. Im Fernsehen, in Büchern, Artikeln oder anderen Veröffentlichungen. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ging das vor einigen Jahren “nach hinten los”, als die dem Publikum vorgetragene Erklärung des Nazca-Rätsels die Thesen der Prä-Astronautik zu diesem Mysterium prinzipiell bestätigte. Dazu finden Ihr HIER ein YouTube-Video von mir.

Teilweise wird bei solchen “Widerlegungen” bewusst gelogen oder es werden Aussagen zu Nazca erfunden, um diese dann stolz zu “widerlegen”. Selbst von Archäologen, wie ich es in meinem jüngsten Buch “Nazca und der ‘Flughafen der Außerirdischen'” belegen konnte. Denn vor allem die Ideen des Erich von Däniken (und anderer vor und nach ihm), dass Nazca etwas mit den Göttern aus dem All zu tun hat, wird von Seiten der Archäologie und Medien immer wieder auf- und angriffen. Eben auch durch Falschaussagen. Auch wenn der “Mythos vom ‘UFO-Flugplatz in Peru”‘ älter, vielschichtiger und in der Tat bizarrer ist, wie im besagten Buch dargelegt (ausführlich dazu HIER).

“Geheimnis der Nazca-Linien enthüllt

Viele wollen das Rätsel von Nazca schon gelöst haben. Etablierte Wissenschaftler ebenso wie Laienforscher oder sogar UFOlogen der 1950ger Jahre und früher. So sorgt seit kurzem vor allem in englischsprachigen Internet erneut eine Meldung für Schlagzeilen, die es unlängst bis in die Boulevardpresse schaffte: “Neue Entdeckungen über die legendären Nazca-Linien von Peru: Das Geheimnis der Nazca-Linien enthüllt!” So titeln die meisten Meldungen dazu, die sich auf eine Pressmitteilung berufen. In dieser heißt es zu der angeblichen Lösung des Nazca-Rätsels unter anderem:

Das Team von Salvar Nazca unter der Leitung von Ingenieur Carlos Hermida entdeckt, dass die berühmten Geoglyphen Perus ein komplexes System von Bewässerungskanälen sind.

Der spanische Ingenieur Carlos Enrique Hermida García wird im Februar 2021 zusammen mit seinem Team eine der größten Entdeckungen in der Welt der Archäologie auf internationaler Ebene präsentieren. Nach seinen Worten ‘haben wir nicht nur das Geheimnis mit zahlreichen und schlüssigen Beweisen enthüllt, sondern auch ein System entdeckt, das Millionen von Menschenleben auf der ganzen Welt retten kann’.

Die mit Tiefbauverfahren durchgeführten Untersuchungen zeigen, dass die Nazca-Linien tatsächlich ein komplexes Kanalsystem für die Bewässerung großer Wüstengebiete sind, eine Prä-Inka-Technik, die bereits als Wassernutzung bekannt ist. Eine Entdeckung, die ein Vorher und Nachher in der Vorstellung markiert, die die Welt von dieser archäologischen Stätte Perus hatte, einige enorme Geoglyphen, die heute zu einer der Haupttouristenattraktionen des Andenlandes geworden sind.

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Salvar Nazca, das internationale multidisziplinäre Team, das für die Entdeckung verantwortlich ist, wird von Carlos E. Hermida geleitet, der Hauptmitautor ist der peruanische Forscher Luis Cabrejo, und es wird von der Tourismuswissenschaftlerin und Ärztin für Kunstgeschichte Ana Mafé García und der Ingenieur für Straßen, Kanäle und Häfen, Xosé Manuel Carreira Rodriguez.

Das Projekt wird von Dr. Ana Mafé und Carlos E. Hermida auf dem VII. Internationalen Wissenschaftlichen Fachkongress für Kulturtourismus vorgestellt, der unter der Leitung von Dr. und Professor M ª Genoveva Millán Vázquez de la Torre als der beste in der Branche in Europa gilt. und wird am kommenden 17., 18. und 19. Februar (2021) in Cordoba (Spanien) online mit dem Artikel ‘Archäologischer Tourismus in Peru: Die Nazca-Linien als immenses Bewässerungssystem für die Ernte wasserintensiver Pflanzen’ abgehalten.

Die Offenlegung dieser Studie wird uns von nun an dazu führen, die berühmten Nazca-Linien als ein komplexes System des Wassermanagements für die Bewässerung großer Wüstengebiete zu verstehen, das das Ziel hatte, sie zu kontrollieren und in den verschiedenen Jahreszeiten zu nutzen des Jahres angesichts derart wechselnder Luftfeuchtigkeitsbedingungen in dieser Region.

Salvar Nazca ist ein Projekt zur Vereinigung von Synergien zwischen verschiedenen Fachleuten und Forschern, das seit mehr als acht Jahren Feldarbeit leistet. Die Studie wurde in dem Gebiet durchgeführt, in dem sich die Pampa de Jumana in der Nazca-Wüste befindet. Es mussten 3750 Satellitenbilder gesammelt und ein Mosaik aus 75 Zeilen und 50 Spalten erstellt werden. Das Gebiet umfasst eine Studie von 2500 Quadratkilometern. Jede Geoglyphe, Linie und Struktur des Gebiets wurde unter Berücksichtigung und Vergleich der offiziellen Kartographie des Departements Ica untersucht.

Bewässerungskanäle?

Das die Linien die Reste eineskomplexen Systems von Bewässerungskanälen” sind, ist keine neue Idee. Darüber wurde schon vor Jahrzehnten spekuliert. Die derzeitige Nazca-Forschung der “Mainstream-Archäologen” sieht ebenso einen Zusammenhang mit Wasser bzw. Fruchtbarkeit durch Wasser. Nicht aber ein “immenses Bewässerungssystem” in Form von Kanälen, da die meisten Forscher von dieser Idee abgerückt sind. Eher sieht man in den Linien, Flächen und Trapezen “Aktionsflächen”, wie es die Archäologen nennen. Auf ihnen fanden ihrer Meinung nach “Kulthandlungen” zu Ehren der Götter des Himmels statt, von denen man sich Wasser (Regen) erbat. Unabdingbar für das Überleben eines Volkes in dieser sich mehr und mehr verödenden Landschaft. Tatsächlich gibt es noch heute vor Ort ein unterirdisches Wasserkanal-System mit entsprechenden Brunnen.

Das Team um Carlos Hermida scheint den derzeitigen Bericht nach also diese alte These der Bewässerungsgräben wieder aufgenommenen zu haben. Sie sind sogar sicher, dass Rätsel gelöst zu haben und sprechen dabei bescheiden von einer “der größten Entdeckungen in der Welt der Archäologie“. Eine, die “Millionen von Menschenleben auf der ganzen Welt retten kann”, und die mit klaren Beweisen belegt werden könne.

Aufgrund solcher Superlativen sollte es wenig verwundern, dass die beispielsweise via Twitter verbreitete Presseerklärung ein solch großes mediales Echo gestoßen ist. Zwar nicht im deutschen Sprachraum, aber im englischen. Interessant ist bei einigen Berichten über die erneute Lösung des Rätsel von Nazca aber, dass auf neu entdeckte Linien und Formen in Peru verwiesen wird. Diese sollen sich nahe Cahuáchi befinden, einem einstigen Macht- und Kultzentrum der versunkenen Nazca-Kultur, das Archäologen sehr gut kennen. Sie graben dort schon seit über 40 Jahren.

Cahuáchi ist rund 2.000 Jahre alt und liegt keine 30 Kilometer westlich von der Stadt Nazca entfernt. Nur wenig südlich davon liegen im Wüstenboden ebenfalls zahllose Linien und trapezförmige Scharrbilder, von denen sich einige über viele Kilometer hinziehen. Wie im “klassischen” Nazca. Was allerdings nicht verwundert, dass diese ganz einfach dazu gehören und schon seit langer Zeit bekannt sind.

Warten wir mal ab, was in nach der Präsentation der Ergebnisse nach der Konferenz vom 17. bis 19. Februar folgen wird …

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Lars A. Fischinger

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Schwerer Rückschlag für die NASA-Pläne einer bemannten Landung auf dem Mond!

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Schwerer Rückschlag für NASA-Pläne einer bemannten Landung auf dem Mond (Bild: NASA/gemeinfrei)
Schwerer Rückschlag für NASA-Pläne einer bemannten Landung auf dem Mond (Bild: NASA/gemeinfrei)

Die NASA bzw. die USA haben bekanntlich in den kommenden Jahren großes vor: Sie wollen wieder zum Mond. Nicht mit unbemannten Sonden, wie es beispielsweise China jüngst vormachte. Ziel sind bemannte Missionen im Rahmen des Programme “Artemis”. Doch jetzt musste sie einen Rückschlag einstecken, der die gesamten Pläne verzögern könnte.


Landung auf dem Mond

Die NASA bzw. die USA haben bekanntlich in den kommenden Jahren großes vor: Sie wollen wieder zum Mond. Nicht mit unbemannten Sonden, wie es beispielsweise China jüngst vormachte. Ziel sind bemannte Missionen im Rahmen des Programms “Artemis”.

Nach rund einem halben Jahrhundert sollen endlich wieder Menschen ihren Fuß auf unseren Trabanten setzten, so die ehrgeizigen Pläne der Amerikaner. Wann es soweit sein wird, ist noch vollkommen unklar. Voller Optimismus war bereits eine bemannte Mondlandung im Jahr 2024 von der NASA angepeilt worden. Ob dieses Datum realistisch ist und überhaupt eingehalten werden kann, bleibt zweifelhaft.

Vor allem nach dem letzten Test des neuen Trägersystems “Space Launch System” (SLS) der Weltraumbehörde NASA am 16. Januar. Eine Neuentwicklung und Quasi-Nachfolger der legendären Mondrakete “Saturn V”, die die Astronauten der “Apollo”-Missionen einst zum Mond brachte. Denn derzeit verfügt die NASA nicht über die notwendige Technologie um ihre ehrgeizigen Pläne einer Mondlandung von US-Astronauten auch Mitte der 2020er Jahre in die Realität umzusetzen. Um so verehrenden ist deshalb der gescheiterte Test des SLS-Raketensystems im “Stennis Space Center” der NASA in Mississippi. Die stärkste Rakete, die jemals entwickelt wurde.

Bei diesem Versuch sollten die Hauptriebwerke der Rakete auf dem Prüfstand alle gezündet und zusammen brennen. Auf diesem Prüfstand wurden damals schon die Raketen der legendären “Saturn V” getestet. Acht Minuten sollte der Versuch laufen, doch nach nicht mal einer Minute gab es mit einem der vier Raketentriebwerke Probleme. Es schlug Funken und versagte vollständig.

Fehlschläge und Katastrophen gab es seit Anbeginn der Raumfahrt. Alle raumfahrenden Nationen und Entwickler kennen das. Aufgegeben hat dabei niemand. Doch solche Fehlschläge verzögern immer bestimmte Missionen und Entwicklungen, gleich welches Ziel damit jeweils verfolgt wurde. In diesem Fall ist das Ziel überaus ehrgeizig und die ganze Welt schaut auf diese Pläne. Zumindest jener Teil der Welt, der überhaupt etwas von den neuen Mondlandungen weiß und sich dafür interessierter. Es ist durch den fehlgeschlagenen Triebwerkmotorentest nun noch unwahrscheinlicher geworden, dass die NASA ihre Zeitpläne einhalten kann.

Die Zeit wird knapp, sehr knapp

NASA-Chef Jim Bridenstine:

Ich habe absolut volles Vertrauen in das Team, um herauszufinden, was die Anomalie war, um herauszufinden, wie sie behoben werden kann, und um sie dann wieder zu beheben. Weil wir nicht versagen. Wir könnten einen Rückschlag erleiden, dann kommen wir zurück und mach es nochmal.”

Eigentlich sollte schon im November diesen Jahres mit der Mission “Artemis 1” die neue Eroberung des Mondes beginnen. Die NASA plante mit dieser offensichtlich noch nicht funktionierenden Rakete ein unbekanntes “Orion-Raumschiff” zum Mond zu schicken, dass dort in einen Orbit um den Trabanten einlenkt. Hierbei handelt es sich um eine Test-Missionen, bei der grundlegende Technologien getestet werden sollen. Sechs Tage soll dieses Raumschiff im Mondorbit verweilen, um dann erneut zu zünden und wieder zur Erde zu kommen.

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Wenn man schon vor Ort ist, führt “Artemis 1″auch verschiedene wissenschaftliche Instrumente mit an Bord, um den Mond weiter zu erkunden und zu erforschen. Unter anderem kleine Satelliten, die nach Wasservorkommen (Eis) und Wasserstoffvorkommen suchen sollen, die bei zukünftigen Missionen abgebaut und genutzt werden könnten. Selbst eine Landung ist geplant. Hierfür hat die Mission den japanischen Lander “Omotenashi” mit an Bord. den kleinsten Mondlander, der jemals entwickelt wurde. Das Landemudul der Japaner ist nur 34 x 23 x 10 Zentimeter klein und wiegt nur einige Kilogramm. Sogar ein Amateurfunksender wird sich an Bord befinden. Geplante Dauer der Mission: 25 Tage.

Ob diese Mission im November 2021 nach dem Testdesaster des SLS wie geplant stattfinden wird, ist offen. Die angepeilte Mondlandung 2024, die vor allem der Noch-Präsident Donald Trump ins Leben gerufen hat, wird immer unwahrscheinlicher.Gleiches gilt für den Traum einer Raumstation um den Mond. Ob und wann die Raumbasis “Deep Space Gateway” (DSG), mit deren Aufbau, wie HIER berichtet, in absehbarer Zeit begonnen werden sollte, kommen wir, ist noch fraglicher.

Kritiker für dieses Ziel gibt es schon lange, die vor allem auf die (noch) fehlende Technologie für dieses Programm verwiesen. Neben den horrenden Kosten, natürlich. Befürworter verwiesen allerdings auch darauf, dass das neue Mondlandprogramm Arbeitsplätze schafft. Nicht nur bei der NASA selbst, sondern bei den unzähligen Zulieferer Firmen, die bis zum Pizzabringdienst reichen dürften …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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UFO-Sichtungen in New York City haben 2020 stark zugenommen

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UFO-Sichtungen in New York stark gestiegen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFO-Sichtungen in New York stark gestiegen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie bereits Ende Juli berichtet, ist es in Nordamerika (Kanada) im ersten Halbjahr 2020 zu einem sprunghaften Anstieg von UFO-Meldungen gekommen. Bis zu 50 Prozent mehr UFO-Sichtungen, die die UFO-Forscher vor allem auf “Starlink” und “Corona” (= mehr Zeit in den Himmel zusehen) zurückführten. Jetzt meldetet auch das “National UFO Reporting Center” (NUFORC) aus den USA einen Anstieg entsprechender Meldungen. Vor allem für den Bereich New York City. Was einen recht seltsamen Medienbericht zur Folge hatte, wie Ihr hier erfahrt.


Zunahme von UFO-Sichtungen

UFO-Organisationen und entsprechenden Gruppierungen arbeiten in zahllosen Ländern der Welt. Selbst in Deutschland gibt es mehrere derartiger UFO-Forschungsgruppen. In den USA ist das 1974 gegründete “National UFO Reporting Center” (NUFORC) eine von ihnen. Leiter der Organisation ist Peter B. Davenport.

Wie die meisten UFO-Forschungsgruppen führt auch das NUFORC Statistiken über eingegangene UFO-Meldungen. Anhand dieser Datensätze kann der Interessierte beispielsweise seine eigen Sichtung an einem bestimmten Tag vergleichen. Oder der UFO-Forscher sich verschiedene Fälle bzw. Meldungen ansehen und deren mögliche Erklärungen auswerten. So geschehen aktuell für den Bereich New York City.

Hier kam es in den ersten neun Monaten des Jahres zu einem nicht unerheblichen Anstieg der UFO-Meldungen. Insgesamt waren es 184. Im Vergleich wurden nur 149 Sichtungen im gesamten Jahr 2019 von dort dem NUFORC gemeldet. Was sind hinter den einzelnen Sichtungen und Meldungen verbringt, verraten solche Zahlen erst mal nicht. Nicht wenige UFO-Forscher machen vor allem auch das Satelliten-Projekt “Starlink” von Elon Musk dafür verantwortlich, wie Ende Juli HIER berichtet.

Erstaunlich allerdings, was ein News-Portal mit Namen “New York aktuell” auf dieser Zunahme von UFO-Meldungen im Gebiet von New York machte. “Die Außerirdischen kommen”, wurde dort getitelt.

“Weltraumbesucher” über New York

Weiter heißt es in dieser Meldung:

Der Touristenboom ist wegen COVID-19 erst einmal vorbei, aber Außerirdische besuchen die Stadt mehr denn je. (…)

Gemäß Berichten, die das NURC (gemeint ist das NUFORC, Anm. LAF) aus New York erhielt, benutzten die Weltraumbesucher Raumschiffe in den verschiedensten Formen. Manche waren silberfarben und zigarrenförmig, andere waren mehr helle grüne Kugeln, oder sternhelle, weiße Punkte. Manche hatten die klassische Untertassenform.”

In nur zwei Sätzen wird hier praktisch jede registrierte UFO-Meldung als Besuch von Aliens aus dem All “identifiziert”! Hier wird von “Raumschiffen”, “Außerirdischen” und “Weltraumbesuchern” gesprochen, die New York besuchen. Selbst der überzeugendste “UFO-Anhänger” wird angesichts derartiger Aussagen wohl die Hände über den Kopf zusammenschlagen.

Auch NUFORC-Chef Peter Davenport wird abschließend zitiert:

Wir werden regelmäßig von UFOs besucht, wahrscheinlich täglich. Die Machthaber lügen uns an oder verschweigen uns UFO-Sichtungen einfach.

Wahrscheinlich eine Anspielung auf “offizielle” UFO-Sichtungen. Das heißt Meldungen von Militärs bzw. der US-Navy, die ja seit rund drei Jahren in der UFO-Forschung für Gesprächsstoff sorgen. Schließlich sehen genug Zivilpersonen und sogenannte normale Menschen unbekannte Objekte und melden diese dann auch. Die werden also alles andere als “verschwiegen”.

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“Löwenzahn” Classics von 1998 und 1984: “Peter sucht die grünen Männchen” – und fälscht UFO-Fotos: Off topic Videos des Phantastischen für alle Fans

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"Löwenzahn" Classics von 1998: "Peter sucht die grünen Männchen" (Bilder: ZDF & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
“Löwenzahn” Classics von 1998: “Peter sucht die grünen Männchen” (Bilder: ZDF & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Im März 1981 startete die deutsche Kinder-Wissenschaftssendung “Löwenzahn” mit dem Moderator Peter Lustig. Eine Weiterentwicklung der Sendung “Pusteblume”, die bereits ab 1979 auf dem Sender ZDF lief. Bis heute hat die Sendung um den 2016 verstorbenen Moderator Lustig ihre Fans. Auch wenn Lustig bereits 2006 seinen Bauwagen an seinen Nachfolger “Flitz Fuchs” (Guido Hammesfahr) übergab, so laufen die alten Folgen bis heute als “Löwenzahn Classics” im Fernsehen. Eine Folge aber scheint “untergegangen” zu sein. In dieser macht Peter Lustig Jagd auf UFOs und sucht die “grünen Männchen”. Also die Außerirdischen. Ein Klassiker vor allem für die “alten Fans”, der hier mehr oder weniger off topic vorgestellt werden soll. Ebenso ein zweiter Klassiker von 1984, der sich konkret auch mit UFOs beschäftigt.


“Löwenzahn” und Peter Lustig suchen Außerirdische

“Löwenzahn” mit Peter Lustig hat bis heute eine sehr treue Fangemeinde. Zwar ist es eine 1981 gestartete Wissenschaftssendung für Kinder, aber auch die Kinder von einst sind heute – als Erwachsene – nicht selten noch immer Fans der Serie. Und ich bin sicher, dass wohl kaum jemand diese beliebte Sendereihe mit dem Kult-Moderator nicht kennt.

Weniger bekannt (oder in Erinnerung) dürfte dahingehend vielleicht eine ganz bestimmte Folge der Serie sein. Die Folge 134 von “Löwenzahn”, die erstmals am 1. März 1998 im ZDF lief. “Peter sucht die grünen Männchen” war darin das Thema. Also die Suche nach Außerirdischen und auch UFOs, die das ZDF damals mit folgenden Worten ankündigte:

Es könnte doch sein, dass wir nicht die einzigen intelligenten Wesen im All sind. Mit einem Fernrohr und einer selbstgebauten Satellitenschüssel forscht Peter Lustig im nächtlichen Nachthimmel nach Außerirdischen. Langsam findet Peter sich in diesen unzähligen Sternen zurecht – er sieht Sternbilder und erfährt viel über unser Planetensystem und entfernte Galaxien.

Plötzlich macht er eine sensationelle Entdeckung: Es scheint dort oben doch intelligente Wesen zu geben! Das muss Peter sofort der Bärstädter Sternwarte mitteilen.”

Wie in dem Konzept der Serie typisch, macht sich Peter Lustig nun auf eine naive und vor allem begeisterte Art und Weise an das Thema. Immerhin glaubt er ja, wie es schon der Pressetext der Folge verrät, Außerirdische entdeckt zu haben. Konkret ein Fernsehsignal von Aliens, die Lustig bei dem Stern Sirius vermutet.

Peter Lustig entdeckt Alien-Signale

Diese Folge “Löwenzahn” fängt auch für den (heute) erwachsenden Fan interessant an, weshalb ich sie für Euch unten eingebunden habe. Auch wenn diese Kindersendung sicher nicht zu den “Grenzwissenschaft Classics Videos” gehört, die bei Fischinger-Online auf YouTube zu finden sind.

Es beginnt schon bei ca. Minute 0:50, in der “Löwenzahn” kurz ein UFO-Foto zeigt. Und dieses hat nicht etwa Peter lustig selber gemalt, sondern es ist ein “echtes” UFO-Foto. Es stammt von dem UFO-Kontaklter George Adamski aus den USA, der ab den 1950ger Jahren behauptete, dass er Kontakt mit Bewohnern der Venus hat. Besagtes Foto wiederum stammt aus seiner Sammlung von angeblich “echten” UFO-Bildern, die der berühmte UFO-Kontaktler gemacht haben will. Ein Mutterschiff aus dem All, wie Adamski damals behauptete … (mehr HIER)

Im weiteren Verlauf erklärt Lustig quasi das Universum. Den Stern Sirius, den Andromeda-Nebel, Sternbilder wie Orion und den Großen Wagen, den Mars sowie Sonnen und Planeten an sich. Natürlich wird auch der Mond thematisiert, auf dem es überhaupt kein Wasser geben soll.  Inzwischen wissen wir es aber besser, da Wasservorkommen auf unserem Trabanten gefunden wurden. Ebenso erklärt er den Zuschauern was SETI ist. Also die Suche nach außerirdischen Signalen durch Radioteleskope, die heute jeder Weltraum-Interessierte kennt.

Optimistisch wie er ist, will nun auch Lustig alle Monde und Planeten nach diesen Aliens absuchen. Und wird schnell fündig, da er glaubt ein Signal von Außerirdischen empfangen zu haben, dass vom Sirius zu ihm nach “Bärstadt” gelangte. Sogleich erklärt Lustig seine Entdeckung zur “Geheimsache”, damit niemand anderes ihm die Lorbeeren wegschnappt. Das “Teleskop der Bärstädter Sternwarte” muss hier helfen, denn er schwärmt schon von großen Schlagzeilen in der Presse:

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Hobbyforscher Lustig entdeckt außerirdische Lebensform auf einem Sirius-Planeten.

So stellte er sich bereits die Titelstory über ihn vor. Doch leider, man ahnt es schon, stellte sich die sensationelle Entdeckung in der “Bärstädter Sternwarte” schnell als Irrtum heraus. Lustig hat nur eine rein menschliche Übertragung eines Satelliten empfangen. Doch vielleicht gab es sogar schon vor Millionen von Jahren intelligente Außerirdische, die heute längst ausgestorben sind, resümiert Peter Lustig.

UFOs bei “Löwenzahn”

Eine noch heute für die “großen Kinder” interessante Folge von “Löwenzahn“. Was der echte Fan aber hier schmerzlich vermissen wird, ist der Nachbar von Peter Lustig. Der “Herr Paschulke”, dargestellt von dem 2019 verstorben Helmut Krauss, der bereits seit Beginn 1981 dabei war. Eine Figur, die nicht weniger “kultig” als die Sendung an sich ist.

Kramt man aber in den Tiefen der einzelnen Folgen von “Löwenzahn”, so findet man eine weitere Folge zum Thema Aliens und Außerirdische aus dem Jahr 1984. Es ist die Folge “Peterchens Mondfahrt”,  in der Lustig sein Nachbar auch erstmals einen Namen bekam (“Herr Opitz” damals noch). Sie lief erstmals am 8. April 1984 auf ZDF und beschäftigt sich konkret mit dem Thema UFOs und ist unten an zweiter Stelle zu sehen.

Was ist denn das? Ein Foto von einer echten fliegenden Untertasse? Gibt es wirklich UFOs? Wie entstehen solche Aufnahmen, und wer kann sie machen? Stolz zeigt Peters Nachbar ein Foto und erzählt eine merkwürdige Geschichte von kleinen, grünen Männchen.

Aber auch Peter hat Erfahrungen mit einem Himmelskörper: Der Mond scheint nachts in den Bauwagen und Peter kann nicht schlafen. Wie es da oben wohl aussieht? Bestimmt hat der Mond ein Gesicht. Ein Käsegesicht? Peter bastelt ein Fernrohr. Nun kann er dem Mond ins Gesicht sehen.

Hauptthema ist der Mond, den Peter Lustig mit einem selbst gebastelten Fernrohr genauer erkunden möchte. Während also der emsige Bastler und Tüftler an seinem Bauwagen dabei ist, sich aus einem Papprohr ein Teleskop zu basteln, kommt der immer aufgeregte “Herr Opitz/Paschulke” herbeigeeilt. Mit einer Zeitung, deren Titelstory über “geheimnisvolle Lichter über Castrop-Rauxel” und “Besuch aus dem Weltraum” berichtet.

Der Herr Nachbar ist sicher: Jetzt kommen sie, er habe nur darauf gewartet. Selbst seine Schwiegermutter hat sie schon gesehen – sie seien “nicht von dieser Welt“.

Peter Lustig als UFO-Fälscher

Nur kurz darauf hat der Nachbar für Peter Lustig direkt einen UFO-Beweis in den Händen. Als er seine neue Kamera ausprobieren wollte, habe er sie aus dem Fenster gehalten und dabei zufällig ein UFO fotografiert. Extra für Lustig hat er “das Ding” vergrößern lassen. Das beeindruckt Peter Lustig allerdings überhaupt nicht. Er spekuliert, dass die Kamera defekt sein könnte oder das es ein Filmfehler ist. Vielleicht auch einfach ein “Topfdeckel”.

Nicht für den Herrn Nachbarn. Mit erhobenen Zeigefinger klärt dieser auf:

Ich sage ihnen, Herr Lustig, das ist nicht von dieser Welt. Ein Fluggerät ist das. Genauer gesagt ein schnell rotierenden Raumschiff. Ich hätte es ja selber nicht geglaubt, wenn ich nicht kurz danach diese andere Entdeckung gemacht hätte. Es war so 20:15 Uhr gleich nach der ‘Tagesschau’, da habe ich sie gesehen. So kleine grüne Männchen. Ich hab einen solchen Schreck bekommen, ich hab mich gleich auf den Boden geworden, und bin erst nach zwei Minuten wieder hochgekommen – und da waren sie schon weg.

Peter Lustig nimmt seinen Nachbarn nicht ernst. Seine Mimik und Kommentare verraten das mehr als deutlich. “So was muss man doch schließlich melden”, ist indes der Nachbar überzeugt, weshalb er das Bild zur Zeitung bringen will. Derweil heckt Lustig den Plan aus, wie er selber so “aufregende Fotos” von UFOs machen kann. So schmeißt er allerlei Gegenstände durch die Luft und fotografiert sie dabei. Versuch gelungen.

“Wie so was gemacht wird, das habt ihr ja jetzt gesehen”, so Lustig zu den Zuschauern. “Probierts doch auch mal”, ermutigt er die jungen UFO-Faker vor dem Fernseher. Damit scheint bei “Löwenzahn” das Thema UFOs entzaubert zu sein. Auch das Rätsel um die “kleinen grünen Männchen”, die der Nachbar “Herr Opitz/Paschulke” gesehen hat, klärt sich auf. Es waren verkleidete Nachbarskinder.

Was Lusigs Nachbar wirklich fotografiert hat, oder ob er selber UFO-Foto-Fälscher war, wird übrigens nicht aufgeklärt …

Videos

Peter sucht die grünen Männchen

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Peterchens Mondfahrt

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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