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Neues aus der Archäologie der Steinzeit: Forscher lösen (ein) Rätsel von Stonehenge +++ Video +++

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VIDEO: Neues aus der Archäologie der Steinzeit: Forscher lösen (ein) Rätsel von Stonehenge (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Neues aus der Archäologie der Steinzeit: Forscher lösen (ein) Rätsel von Stonehenge (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Das Rätsel von Stonehenge ist gelöst. So heißt es in verschiedenen Pressemeldungen, die über neue Entdeckungen zu diesem Steinzeiträtsel berichten. Blickt man allerdings hinter die Überschriften dieser Berichte, sieht es wieder etwas anders aus. Vielmehr wurde von Forschern nur ein Rätsel von Stonehenge gelöst, wie sie selber in ihrer Studie berichten. Was aber für die Archäologie dieser berühmten Megalithanlage nicht minder spannend ist, wie Ihr es in diesem YouTube-Video auf Fischinger-Online erfahrt.


Stonehenge: Rätsel gelöst – tatsächlich?

Wieder wurde “das Rätsel von Stonehenge gelöst”. Zumindest wenn wir verschiedenen Medienberichten über dieses Steinzeitmonument Glauben schenken wollen, die von neuen Entdeckungen aus der Archäologie berichten.

Denn zumindest nach diesen Meldungen sei das weltberühmte Monument aus der Steinzeit im Süden von England “entzaubert” worden. Jene Megalithanlage aus der Steinzeit, mit deren ersten Bau bereits um ca. 3100 vor Christus begonnen wurde. Und die bis heute viele Menschen fasziniert. Kaum ein anderes Bauwerk aus der fernen Vergangenheit regt bis heute die Phantasie an. Vergleichbar höchstens mit den Pyramiden von Gizeh in Ägypten, dessen Errichtung erst nach der Grundsteinlegung von Stonehenge begann.

Schaut man sich aber mehr als die Überschriften diverser Berichte an (was heute nach meiner Erfahrung selten geworden ist!), ist es nicht so. Vielmehr wurde nur eines der Rätsel von Stonehenge gelöst. Was aber in der Archäologie nicht minder spannend ist, wie Ihr es in diesem YouTube-Video erfahrt.

Bleibt neugierig …

Video vom 31. Juli 2020 auf Fischinger-Online

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Die rätselhafte Sanxingdui-Kultur in China: Forscher geben neue Entdeckungen bekannt (+ Videos)

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Die rätselhafte Sanxingdui-Kultur in China: Forscher geben neue Entdeckungen bekannt (Bilder: Xinhua News / Montage: Fischinger-Online)
Die rätselhafte Sanxingdui-Kultur in China: Forscher geben neue Entdeckungen bekannt (Bilder: Xinhua News / Montage: Fischinger-Online)

Vor knapp 100 Jahren tauchten Provinz Sichuan in China die ersten Fundstücke einer bis dato unbekannten Zivilisation auf. Objekte von großer Kunstfertigkeit sowie Fremdartigkeit. Inzwischen haben Archäologen dadurch die Sanxingdui-Kultur entdeckt, die seit einigen Jahrzehnten ausgegraben wird. Wie 2019 und 2021 auf Mystery Files berichtet mit erstaunlichen Fundstücken. Jetzt gaben die Forscher in China hunderte weitere Funde der rätselhaften Kultur bekannt.


Eine unbekannte Zivilisation in China

Vor rund 100 Jahren entdeckten Bauern in der Provinz Sichuan im Südwesten von China immer wieder archäologische Relikte auf ihren Feldern. Sie landeten meist auf dem Schwarzmarkt und etwa 50 Jahre lang versuchten Archäologen den Ursprung der Funde ausfindig zu machen. Die gefundenen Objekte aus Ton, Gold, Bronze, Elfenbein und vor allem Jade ließen die chinesischen Forscher schnell vermuten, dass ihr Ursprung  in einer bisher unbekannte Kultur liegen muss.

Vor allem die Einzigartigkeit in der Gestaltung und Ausarbeitung ließ Archäologen hoffen, dass eine große Entdeckung auf sie wartet. Irgendwo in den weiten Chinas. Das bestätigte sich erst 1986 als weiterer Funde dieser Art gemacht wurden. So konnte eine bis dato unbekannte Kultur identifiziert werden, die nach dem Fundort Sanxingdui-Kultur genannt wurde. Eine 4.500 Jahre alte Hochkultur, deren künstlerische Gestaltung und die Anzahl der Relikte bis heute die Archäologen in China begeistert. Es sind tausende, die bereits ein eigens Museum bekommen haben.

Hierzulande ist diese Zivilisation in der Öffentlichkeit gänzlich unbekannt. 2019 habe ich in diesem Artikel HIER bereits über die versunkene Kultur von Sanxingdui berichtet. Ebenso im Mai 2021 in diesem Beitrag HIERDenn es lässt sich bei dieser neu entdeckten Zivilisation sogar eine Verbindung zur chinesischen Mythologien ziehen.

Mythische Wesen voller Einfallsreichtum

Die Ausgrabungen in China werden sich sicher noch über Jahrzehnte hinziehen. So haben die Forscher vor Ort in den vergangenen Monaten sechs weitere Gruben ausgegraben, die sie für Opfergruben halten. Über 500 weitere Relikte konnten sie bisher aus diesen bergen, wie China.com.cn jetzt mitteilte. Prunkvolle Masken aus Gold ebenso wie Figuren, Masken und Gefäße aus Bronze und Objekte aus Jade und Elfenbein.

Alle erneut mit einem befremdlichen Aussehen, als stammen sie von einem anderen Planeten.

Auch “mythologische Figuren” und Drachen gruben die Forscher vor Ort aus. Die “Demonstration von Kreativität und Einfallsreichtum beeindruckt” die Archäologen, wie die Verwaltung des Kulturerbes der Provinz Sichuan am 9. September bekannt gab. Begeistert zeigte sich auch Tang Fei, der Leiter des Forschungsinstituts für Kulturrelikte und Archäologie der Provinz Sichuan:

Die neuen Entdeckungen zeigen einmal mehr, dass die Vorstellungskraft und Kreativität der alten Chinesen bei weitem übertraf, was die Menschen heute erwartet hatten.

Und schaut man in die Gesichter oder besser Fratzen diese einzigartigen Figuren, kann man Tang Fei nur zustimmen. Diese archäologisch einmaligen Funde ähneln mehr Göttern oder mythischen Dämonen, als wirklichen Menschen. Oder den angeblichen “Urkaiser” und “Himmelswesen”, auf die sich das chinesische Volk beruft. Jene sagenhaften Kulturbringer, die vom Himmel zur Erde kamen und am Ursprung des alten China gestanden haben sollen …

HIER findet Ihr eine Auswahl der Funde.

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Video vom 27. März 2021 auf Mystery Files

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Video vom 15. Februar 2021 auf Mystery Files

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Rätselhafter Grabfund in Mexiko: Waren römische Seefahrer vor rund 2.000 Jahren in Mittelamerika? (+ Videos)

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Waren römische Seefahrer vor fast 2000 Jahren schon im alten Mexiko? (Bilder: gemeinfrei/Archiv / Montage: Fischinger-Online)
Waren römische Seefahrer vor fast 2000 Jahren schon im alten Mexiko? (Bilder: gemeinfrei/Archiv / Montage: Fischinger-Online)

Im Jahr 1933 wurde bei offiziellen archäologischen Ausgrabungen von Gräbern in Zentralmexiko ein ungewöhnliche Grabbeigabe gefunden. Ein kleiner Kopf aus Ton, der bei späteren Untersuchungen als “ohne Zweifel römisch” bezeichnet wurde. In einem Stil der Römer vor rund 2.000 Jahren. Wie aber kam er in ein Grab, das noch vor der Ankunft der spanischen Eroberer in Mexiko angelegt wurde? Die Deutungen der Forscher sind vielschichtig und sehr widersprüchlich. Sie reichen von Betrug eines Archäologen, bis zu einem gestrandeten Schiffswrack aus Europa. Was es mit diesem spannenden Fundobjekt auf sich hat, erfahrt Ihr in diesem Blog-Artikel.


Globale Seefahrt vor Jahrtausenden – bis nach Amerika

Nicht wenige „alternative Historiker“ und Autoren nehmen heute an, dass lange vor Kolumbus bereits Seefahrer der Alten Welt in Amerika waren. Eine Idee, die eine Reihe von Forschern unlängst als Tatsache ansehen. Dabei sind nicht die Wikinger gemeint, die nachweislich schon vor 1.000 Jahren im Osten von Kanada den Kontinent betraten.

Auch Seefahrer der Antike oder sogar aus der Steinzeit vor 15.000 und mehr Jahren könnten bereits den Atlantik als Wasserstraße genutzt haben. Und solche Kulturkontakte gab es immer wieder. Wobei hier immer wieder auf Parallelen und auch Verbindungen zwischen der Neuen und der Alten Welt hingewiesen wird. Bei archäologischen Funden ebenso, wie in Mythologien oder auch in der Biologie und Botanik. In meinen Publikationen „Historia Mystica“ (2009) und jüngst in „Globale Seefahrt vor Jahrtausenden“ (2020) dokumentierte ich bereits eine Reihe solcher Hinweise.

Als klassische Beispiele kennt der Laie meist nur den immer wieder vorgebrachten Hinweis, dass es in Amerika ebenso Pyramiden gibt, wie in Ägypten. Hier wurde schon im 18. und 19. Jahrhundert ein Zusammenhang vermutet. Auch wenn heute längst bekannt ist, dass Jahrtausende zwischen diesen Monumenten für Ewigkeit liegen.

Doch es müssen nicht immer riesige pyramidenartige Bauten sein, die auf eine Seefahrt im Altertum deuten. Eine gewaltige Anzahl von Funden und Artefakten wird heute von den Befürwortern hochgehalten, die solche Kontakte belegen sollen. Sehr viele davon sind umstritten und gelten in Kreisen der etablierten Archäologen als Irrtum oder sogar absichtlicher Betrug. Was sicher ein Grund dafür ist, dass sie in der grenzwissenschaftlichen Community bis heute diskutiert werden und deshalb weithin bekannt sind.

Fuhren etwa frühe Christen mit ihren Schiffen bis nach Nord- und Mittelamerika, wird hierbei vielfach gefragt.

Römer in Mexiko vor 2.000 Jahren?

Fast nicht bekannt ist bei dieser Diskussion ein überaus interessantes Fundobjekt, dass ich deshalb in „Globale Seefahrt vor Jahrtausenden“ wieder „aus der Versenkung“ geholt habe: Ein kleiner Tonkopf, der 1933 in Mexiko entdeckt wurde.

Damals wurden in Tecaxic-Calixtlahuaca (rund 65 Kilometer von Mexico-City entfernt) von dem Archäologen José García Payón 37 Gräber aus der Zeit zwischen 1476 und 1510 entdeckt. Eine relativ junge Epoche aus dem Zeitalter der bekannten Azteken, die nur kurz vor der Ankunft der spanischen Eroberer 1519 in Mexiko liegt. Unter den Grabbeigaben in einem der Gräber, das unter einer pyramidenartigen Struktur entdeckt wurde, befand sich ein 2,5 Zentimeter winziger Tonkopf (s. Abbildung), der sich stark von allen anderen Fundstücken unterschied.

Der Tecaxic-Calixtlahuaca Kopf: Waren römische Seefahrer vor fast 2000 Jahren im alten Mexiko?
Der Kopf aus Tecaxic-Calixtlahuaca: Waren römische Seefahrer vor fast 2000 Jahren im alten Mexiko?

Der kleine Kopf weist augenscheinlich keinerlei Ähnlichkeiten mit aztekischer Kunst aus dem Fundgebiet auf. Anders die weiteren Grabbeigaben aus diesem Grab, die aus Keramik, Gold, Muscheln, Kupfer, Bergkristall, Türkis oder auch Knochen bestanden. Scheinbar genoss die hier bestattete Person zu Lebzeiten ein respektables Ansehen und gehörte nicht einer unteren sozialen Schicht an.

Die naturrealistische Kopfdarstellung selbst wiederum trägt einen Bart und die Gesichtszüge eines Europäers. Auf dem Kopf hat sie einen „Pileus“, eine Filzkappe, die im klassischen Altertum hauptsächlich von Fischern und Seeleuten getragen wurde. Sehen wir hier also einen Seemann aus der Alten Welt der Antike, der bis nach Mexiko kam?

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Das Fundstück wurde auf dem 35. Amerikanisten-Kongress 1962 als „Römerkopf“ präsentiert, konnte aber erst 1995 an der FS Archäometrie in Heidelberg mithilfe der Thermolumineszenzmethode datiert werden. Demnach stammt die Arbeit aus einer Zeit zwischen dem 9. Jahrhundert vor Christus und der Mitte des 13. Jahrhunderts nach Christus. Eine recht grobe zeitliche Einordnung, über die die Forscher Peter Schaaf und Günther A. Wagner in dem Fachmagazin „Ancient Mesoamerica“ (vol. 12, Issue 1, Januar 2001) berichteten.

“Ohne Zweifel römisch”

Romeo H. Hristov von der Universität von New Mexico und Santiago Genovés T. von der Universität von Mexiko erklärten nach ihren Untersuchungen beim 66. Treffen der „Society of American Archaeology“ in New Orleans am 22. April 2001, dass sie den seltsamen Kopf als eindeutig römischen Ursprunges identifiziert haben. „Ohne Zweifel römisch“ und ein „Werk aus dem 2. Jahrhundert nach Christus“, so Bernard Andreae, emeritierter Direktor des Deutschen Instituts für Archäologie in Rom.

„Die Form des Bartes zeigt die typischen Merkmale der Zeit der Severianischen Kaiser“, womit die Figur zwischen 193 bis 235 nach Christus eingeordnet werden kann. Eine Zeit, in der, soweit wir wissen, kein einziger Römer in Mittelamerika gewesen sein kann oder soll.

Wie Hristov und Genovés T. schon 1999 in einem Artikel über diesen Kopf in „Ancient Mesoamerica“ (vol. 10, Issue 2, Juli 1999) betonten, schleißen sie auch einen Schwindel aus. Oder, dass er später irgendwie in das Grab gelangt sein könnte. Denn anders als bei vielen „mysteriösen Artefakten“, wurde dieses bei einer dokumentierten Ausgrabung gefunden. Die beiden Forscher schrieben dazu:

Dieses Ergebnis räumt die Zweifel an der kolonialen Herstellung des Artefakts aus und macht die Hypothese der römischen Herkunft – neben anderen Möglichkeiten – anwendbar. (…)

Eine Untersuchung der Feldnotizen des mit der Ausgrabung beauftragten Archäologen sowie der Fundstelle selbst hat dagegen in beiden Fällen keine Hinweise auf mögliche Störungen des Kontextes ergeben.

Aber wie konnte das kleine Objekt nach Mexiko gelangen?

Handel über den Atlantik?

Einen Handel zwischen Rom und Amerika wird es kaum gegeben haben, dafür sind die Funde und Hinweise zu spärlich. Hiervon hätten auch die römischen Chronisten sicherlich umfassend berichtet. Auch wenn aufgrund anderer archäologische Objekte (um Beispiel ein „Kult“ um menschengemachte Steinkugeln enormer Größe – siehe Video HIER) in der Alten und in der Neuen Welt durchaus über einen regelrechten kulturellen Austausch spekuliert werden darf.

Unter der Vielzahl an Funden in den beiden Amerikas, denen ein europäischer oder afrikanischer Ursprung zugeschrieben wird, waren auch verschiedene Münzen. Unter anderem aus der Römerzeit. Stammen auch sie, wie der Kopf von Tecaxic-Calixtlhuaca, von Seefahrern, die lange vor den Wikingern und Kolumbus Amerika betraten?

Doch gerade die verschiedenen Funde von Münzen in Amerika aus präkolumbischer Zeit gelten bei den meisten Archäologen als Irrtum oder sogar Betrug. Für sie gab es keine Entdeckung Amerikas vor Kolumbus, abgesehen von den kurzen Besuchen der Wikinger.

Bei dem Kopf aus Mexiko ist man sich da nicht so einig, obwohl auch hier die Deutung eines Scherzes im Raum steht. So soll Hugo Moedano, ein an den Ausgrabungen um Payón beteiligter Archäologe, 1933 den Kopf heimlich in der Grabstätte platziert haben. Er wollte damit dem Chefausgräber Payón einen Streich spielen, da dieser so oder so bei der Ausgrabung überhaupt nicht vor Ort gewesen sein soll. Diese Gerüchte wurden nie überprüft (die beteiligten Personen leben auch nicht mehr), weshalb sie für Hristov auch nur als solche anzusehen sind. Zugleich zog er aber auch die These in Betracht, dass der Kopf keinen Römer darstellt, sondern einen Wikinger. Spekulationen, dass die Nordmänner nicht nur in Nordosten von Kanada an Land gingen, sondern bis Mexiko segelten, gibt es schon lange.

Ein Schiffswrack aus der Alten Welt?

Gleichfalls wurde die Anwesenheit des Kopfes damit erklärt, dass es ein Zufallsfund der Ureinwohner in Amerika war. Vielleicht sogar in Mexiko selber. Nach dieser These wäre ein havariertes Schiff nach langer Reise über den Atlantik in der Neuen Welt gestrandet. Auf diesem befand sich (unter anderem) der Kopf, der dann irgendwann als Grabbeigabe dem Verstorbenen mitgegeben wurde. Das angetriebene Schiffswrack muss dabei nicht mal bis Mexiko gekommen sein. Gut möglich, dass es andernorts in Amerika strandete und der Kopf durch Tauschhandel nach Zentralmexiko kam.

Durchaus eine nachvollziehbare Überlegung. Auf diesem Geisterschiff muss auch niemand mehr an Bord gelebt haben, doch für die Einheimischen wäre das Wrack mit seinem Inventar sicher eine Goldgrube gewesen. Nahezu jedes noch so unscheinbare Objekt an Bord avancierte aufgrund seiner Einmaligkeit zu einem begehrten Tauschobjekt unter den Ureinwohnern. Auch andere umstrittene Funde in Amerika könnten zumindest zum Teil so gedeutet werden.

Einen zielgerichteten Handel oder geplante Entdeckungsreisen nach Amerika aus der Alten Welt schließt die Schiffswrack-Interpretation damit aus. Verunglückte Schiffe, die bis nach Amerika getrieben werden, wo sie letzten strandeten, betrieben keinen funktionierenden Handel. Wären da nicht die zahlreichen Hinweise der Vergangenheit, dass man lange vor Kolumbus von diesen Ländern „im Westen“ längst Bescheid wusste. Folglich muss von dort jemand zurückgekommen sein, der davon berichtete …

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Von Mumien bis Gold: ALLE (angeblichen) Funde aus dem Inneren der Cheops-Pyramide bei der “1. Öffnung” +++ Video +++

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VIDEO: Alle (angeblichen) Funde aus dem Inneren der Cheops-Pyramide (Bilder & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Alle (angeblichen) Funde aus dem Inneren der Cheops-Pyramide (Bilder & Montage: Fischinger-Online)

Im 9. Jahrhundert öffneten die Araber angeblich zum ersten Mal die Cheops-Pyramide. Davon berichtet umfangreich das mittelalterliche Geschichtswerk Hitat. Jene Chronik, die vielfach von “alternativen Historikern” bis heute als Quelle herangezogen wird. Doch was dabei meist überlesen wird, ist die Tatsache, dass die Araber bei ihrem Eindringen zahllose Artefakte und Objekte im Inneren der Pyramide gefunden haben sollen. Sie war alles andere als leer, wie Ihr hier erfahrt.


Die Cheops-Pyramide und ihre Schätze

Nichts, rein gar nichts, fand man in der Großen Pyramide von Gizeh, der Cheops-Pyramide. Weder Mumien, noch Schätze, noch irgendwas anders. So heißt es in nahezu jedem Buch über Rätsel der Archäologie, Mysterien der Pyramiden oder auch Grenzwissenschaft.

Das stimmt jedoch nicht. Zumindest wenn wir der mittelalterlichen Chronik des Hitat Glauben schenken wollen. Es ist genau jenes Werk, auf dem sich gerne berufen wird, dass die Pyramiden vor der Sintflut von Saurid alias Henoch erbaut wurden. Tatsächlich wird das von den über 30 im Hitat zu findenden Chronisten gesagt. Einmal. Denn die meisten nennen – wenn – Cheops als Baumeister oder andere.

Im Hitat finden sich aber zahllose phantastische Berichte rund um Pharaonen, die vielfach auf meinem Blog und hier in Videos bereits Thema waren. (Link dazu HIER und eine Auswahl in der Video-Beschreibung bei YouTube). Auch und vor allem über die Öffnung der Cheops-Pyramide im Jahr 832 nach Christus durch die Araber unter Kalif al-Mamun. In der Archäologie werden diese so gut wie nicht ernst genommen. Sie sind zu phantastisch.

Doch auch die immer wiederkehrende Aussage, dass nichts im Inneren der Cheops-Pyramide gefunden wurde, stimmt laut Hitat nicht. Im Gegenteil, denn die Eindringlinge entdeckten fast schon unzählige Dinge im Inneren der Großen Pyramiden. Von Mumien über Statuen bis zu Gold.

Ich habe für Euch einmal alle angeblich dort gemachten Funde und Fundstücke herausgesucht, über die die arabischen Chronisten im Hitat berichtet haben. Denn wenn man die “Henoch-Geschichte” glaubt, muss man auch den anderen Ausführungen des Hitat glauben. Zumindest teilweise …

Was bei der angeblich ersten Öffnung alles im Detail gefunden wurde, erfahrt Ihr in diesem Video vom 4. Januar 2021.

Bleibt neugierig …

Video

Video vom 4. Januar 2021 auf Mystery Files

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“Alle haben sich geirrt!”: Das Rätsel um den Riesen von Cerne Abbas – bleibt vorerst ungelöst +++ Video +++

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VIDEO: Alle haben sich geirrt - Das Rätsel des Riesen von Cerne Abbas - bleibt ungelöst (Bild: Google Earth)
VIDEO: Alle haben sich geirrt – Das Rätsel des Riesen von Cerne Abbas – bleibt ungelöst (Bild: Google Earth)

Überall auf der Welt haben unsere Ahnen zum Teil gigantische Erdbilder und geometrische Figuren angelegt. Meistens nennt man diese Bilder in der Landschaft Geoglyphen oder auch Scharrbilder, die teilweise viele tausend Jahre alt sind. Vor allem aber geben sie immer wieder Rätsel auf. Eines davon ist der “Cerne Abbas Giant” in Großbritannien. Ein nakliger Riese, dessen Alter, Herkunft und Bedeutung unklar ist. Wie in einem ersten Video auf Mystery Files 2020 berichtet, wollten Archäologen nun das Rätsel des Giganten lösen. Doch trotz erlangter Antworten bleibt das Rätsel für die Forscher bestehen, wie Ihr in diesem Video erfahrt.


Cerne Abbas und rätselhafte Geoglyphen

Scharrbilder bzw. Geoglyphen gibt es auf der ganzen Welt. Eines davon ist der Riese von Cerne Abbas in Großbritannien, der seit Jahrhunderten Rätsel aufgibt. Jetzt haben ihn Archäologen datiert, um seine Geheimnisse zu entschlüsseln. Doch der Riese gibt sie nicht preis.

Solche zum Teil gigantische Darstellungen findet man von dem weltbekannten Nazca in Peru über die USA, die Gebiete der ehemaligen UdSSR bis nach Großbritannien. Selbst in Saudi-Arabien findet sich ähnliche “Gebilde”, wie in diesem Video HIER berichtet, die viele, viele tausend Jahre alt sind.

Alle diese Geoglyphen, den seltsamen “Erdzeichnungen”, haben gemeinsam, dass man sie nur aus der Luft vollständig sehen kann. Oder von einem in der Nähe befindlichen Berg. Was ihre Schöpfer damit im Einzelnen ausdrücken oder bezwecken wollten, ist meistens vollkommen unbekannt. Bekannt ist aber das Alter zahlreicher dieser Scharrbilder und Erdzeichnungen.Es sind geradezu klassische Rätsel der Archäologie.

Zum Teil wurden sie bereits vor vielen Jahrtausenden angelegt. Teilweise aber erst vor wenigen Jahrhunderten. Und bei nicht wenigen ist das genaue Alter noch vollkommen unbekannt.

Der Riese von Cerne Abbas

Wie bei dem Riesen in Südengland. Dem als “Cerne Abbas Giant” über die Grenzen von Großbritannien hinaus bekannten riesigen nackten Mann. Aufzeichnungen über diesen Giganten gehen nur bis in das 17. Jahrhundert zurück – doch wurde er da auch erst erschaffen?

Wie in einem ersten Video über diesen nakeligen Riesen im Frühjahr 2020 berichtet, sollte das nun geklärt werden. Britische Archäologen wollte mit wissenschaftlichen Methoden das Bild datieren. Stammt aus es der Steinzeit, da es in England tatsächlich tausende Jahre alt Bodenbilder gib? Oder von den Römern? Oder sogar erst aus einer Zeit nach dem Mittelalter, wie auch angenommen wurde.

Das jetzt veröffentlichte Ergebnis zeigt: “Alle haben sich geirrt!”, wie es ein beteiligter Archäologe formulierte. Das Rätsel um den Riesen von Cerne Abbas bleibt auch eines, wie Ihr in diesem Video vom 1. Juni 2021 erfahrt.

Bleibt neugierig …

Video vom 1. Juni 2021 auf Mystery Files

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Neue Entdeckungen der rätselhaften Sanxingdui-Kultur in China: Stehen diese sogar in Verbindung mit der chinesischen Mythologie?

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Neue Entdeckungen der rätselhaften Sanxingdui-Kultur in China (Bild: german-xinhuanet.com
Neue Entdeckungen der rätselhaften Sanxingdui-Kultur in China (Bild: german-xinhuanet.com)

Bereits vor einigen Jahren wurde im Südwesten von China eine rätselhafte Kultur entdeckt, die als Sanxingdui-Kultur bekannt wurde. Seit dem graben Archäologen in den Ruinen und machen immer neuen Funde, über die auf diesem Blog bereits berichtet wurde. Überaus bizarr erscheinende “Götzen” und Opferbeigaben, die laut chinesischen Forschern zu einer der größten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts gehören. Jetzt gaben die Wissenschaftler ihre neuen Funde und Entdeckungen bekannt. Stehen diese sogar in Verbindung mit der chinesischen Mythologie?


Sanxingdui in China: Fremdartig und unbekannt

In der Provinz Sichuan im Südwesten von China fanden lokale Bauern vor fast 100 Jahren bei Arbeiten zufällig Relikte in der Erde. Vor allem Objekte aus Jade (s. a. Video HIER), die auf eine versunkene archäologische Stätte schließen ließen. Um ihre Funde in klingende Münze umzusetzen, verkauften die Finder ihre Kostbarkeiten. So wurden sie in alle Winde unter Privatsammlern verstreut. Ein Problem für die später in dieses Gebiet kommenden Archäologen. Sie suchten das Gebiet rund 50 Jahre ohne Erfolg ab.

Das änderte sich ab 1986 als erneut durch Zufall weitere Funde gemacht wurden. Objekte aus Gold, Ton und Bronze kamen zutage, die die Archäologen zuvor in dieser Fülle und Gestaltung noch nie gesehen hatten. Schnell wurde deutlich, dass hier eine versunkene Kultur des alten China verborgen lag. Nach und nach kamen tausende Artefakte von einer nie dagewesenen Kunstfertigkeit und einem vollkommen unbekannten Stil ans Licht des modernen China. Man hatte die Sanxingdui-Kultur gefunden.

Die Wurzeln dieser in ganz China einmaligen Kultur reichen weit zurück. Bis zu fast 5.000 Jahre in die Vergangenheit. Dank der bis heute anhaltenden Ausgrabungen ist man sich sicher, dass sogar das mythische Volk der Shu mit diesen Ruinen in Zusammenhang stehen könnte. Eine Art von Ur-Dynastie des alten China mit weitreichenden Einflüssen.

2019 habe ich in diesem Artikel HIER bereits über die Sanxingdui-Kultur berichtet. Denn vor allem die tausenden von fremdartigen Figuren, Masken und “Fratzen” mit ihren unbekannten Darstellungsform erinnern an Wesen, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Astronautengötter, von denen es in China heißt, dass diese “Himmelswesen” oder “Ur-Kaiser” einst aus den Wolken kamen und die ersten Dynastien gegründeten. Vor allem fand man diese Artefakte in Opfergruben. HIER ein Beispielbild.

Sanxingdui und die Geburt Chinas

Verglichen mit westlichen Kulturen und Ruinenstätten ist Sanxingdui in unseren Breiten kaum bis gar nicht bekannt. Obwohl Ausstellungen mit Fundstücken dieser Kultur schon Anfang und Mitte der 1990er um die Welt gingen. Auch in verschiedenen Städten in Deutschland stießen damals die rätselhaften Objekte aus dem fernen China auf Interesse beim Publikum. In New York (1998) oder auch Singapur (2007) war es nicht anders.

Zeitgleich eröffnete 1997 in Guanghan nahe der Ruinen auch das “Sanxingdui-Museum”, in dem heute die meisten der Funde und Artefakte zu besichtigen sind. Genau dort, so meldete es die Nachrichtenagentur Xinhua aus China am 27. Mai, wurden gestern die neuesten Entdeckungen der Ausgrabungen der Öffentlichkeit präsentiert. Mehr als 1.000 neue Relikte konnten die Forscher der Öffentlichkeit präsentieren. Sie stammen vor allem aus sechs Opfergruben, die seit 2020 vor Ort ausgegraben werden. Laut Tang Fei, dem Direktor des “Forschungsinstituts für kulturelle Relikte und Archäologie” der Provinz Sichuan, komme man bei den aktuellen Grabungsarbeiten sehr gut voran.

Deshalb wolle man “die neuesten Errungenschaften einschließlich der archäologischen Arbeiten an der Ausgrabungsstätte vorstellen und bedeutende Projekte präsentieren, die die Bekanntheit der Sanxingdui-Kultur weltweit fördern sollen”, so Xinhu. Denn laut den Chinesen soll es sich bei den Ruinen um eine der “größten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts” handeln. Die Archäologen erhoffen sich, dass die Forschungen in Sanxingdui ” den gemeinsamen, vielfältigen Ursprung der chinesischen Zivilisation näher beleuchten können”.

Angesichts der Fremdartigkeit der dargestellten Gesichter und Figuren in ihrem Aussehen und ihrer kulturellen Umgebung, fragt man sich als Mystery-Jäger aber auch, ob die Chinesen dabei auch ihre eigene Mythologie mit in Betracht ziehen …

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Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät? ABORA-Sonderausstellung in Sassnitz auf Rügen ab Juni 2021

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Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät? ABORA Sonderausstellung in Sassnitz vom 18. Juni bis 19. September 2021 (Bild: D. Görlitz / abora.eu)
Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät? ABORA-Sonderausstellung in Sassnitz vom 18. Juni bis 19. September 2021 (Bild: D. Görlitz / abora.eu)

Der Experimentalarchäologe Dr. Dominique Görlitz wurde vor allem als “Steinzeit-Segler” bekannt. Mit seinen Schifffahrtsexpeditionen ABORA wollte er aufzeigen, dass es schon in der Vorzeit möglich war mit einfachen Booten die Weltmeere und Ozeane zu befahren. Jetzt platz er zusammen mit der Stadt Sassnitz auf Rügen eine Sonderausstellung zu seinen Forschungen und Expeditionen.


Mit ABORA auf den Spuren vorzeitlicher Seefahrt

Seit Jahren versucht der deutsche Forscher Dr. Dominique Görlitz nachzuweisen, dass vor tausenden von Jahren unsere Ahnen bereits über die Ozeane und Meere hinweg Kontakt hatten. Lange, bevor Christoph Kolumbus die “Neue Welt” entdeckte, waren seiner Meinung nach bereits Seefahrer des Altertums dort. Eine These, die seit Jahrzehnten diskutiert wird.

Seine Expeditionen mit dem “Steinzeit-Booten” ABORA” I bis IV sorgten dabei immer wieder für Schlagzeilen. Im “Fahrwasser von Thor Heyerdahl” sucht Görlitz nach Belegen, dass es Kulturkontakte über die Meere zu einer Zeit gab, als dies nach üblicher Geschichtsschreibung nicht möglich war. Dazu findet Ihr HIER einige Video auf meinen YouTube-Kanal. Auch Videos mit Dominique Görlitz – zum Beispiel HIER.

Jetzt plant der “Seefahrt-Forscher” eine Sonderausstellung auf der Insel Rügen an der Ostsee.  In der Stadt Sassnitz soll diese ab dem 18. Juni ihre Tore öffnen. Görlitz und sein Team von ABORA planen dabei nicht nur eine “trockene Ausstellung”. Die Besucher können bei bestimmten Gelegenheiten auch selber eines der “Steinzeit-Boote” in Aktion auf der Ostsee erleben. Ein Testsegler namens DILMUN S werde dafür in See stecken.

Sonderausstellung zu ABORA in Sassnitz

Dazu heißt es in einer Presseerklärung und der Ausstellungsbeschreibung von Dominique Görlitz unter anderem:

Die Kulturvölker der Frühzeit lebten in einer Welt, die ihnen unendlich erschien. Die Erde als All. Und sie im Mittelpunkt. Die Frage, die sich daraus ergibt, ist: Hatten die Völker untereinander Kontakt?

Alle Funde, wenn wir sie richtig interpretieren, beweisen uns, dass es schon transozeanische Kontakte in der Zeit vor den großen Kulturen des Altertums gab. Die frühen Völker segelten über die Ozeane rund um die Welt, von und nach Amerika – lange vor Kolumbus. Die Ozeane trennten diese Kulturen nicht, sondern verbanden sie miteinander. Dies zeigt die neue ABORA-Sonderausstellung vom 18. Juni bis 19. September 2021 im Molenfussgebäude Sassnitz.

Die Darstellung dieser archäologischen und maritimen Zusammenhänge ist das Ziel dieser neuen Wissensschau. Aus dem hier gezeigten Material ergibt sich zwingend, dass die Neue Welt lange vor Kolumbus entdeckt worden war. Zu bestimmten Events wird auch der Testsegler DILMUN S mit dem ABORA-Team Segel setzen, um die Manövrierfähigkeit eines vorzeitlichen Schilfseglers vor vielen Besuchern zu dokumentieren. Wieder in der Ausstellung integriert ist ein Eventkino, das neben erfolgreichen alten Dokumentationen auch die völlig neue Fahrt der ABORA IV vom Schwarzen ins Mittelmeer präsentiert.

Wir öffnen die Ausstellung in Kooperation mit der Stadt Sassnitz sowie der dem Speedboot Skipper Freiherr Constantin von Hodenberg vom 18. Juni bis 19. September 2021. Kommen Sie vorbei und segeln Sie mit im Kielwasser prähistorischer Seefahrer!

(…)

Die Ausstellung thematisiert Görlitz’ Experimentalreisen im Mittelmeer und auf dem windigen Nordatlantik mit den vorzeitlichen Schilfbooten ABORA I bis IV. Er ist einem der ungelösten Rätsel der Archäologie auf der Spur: Standen die Hochkulturen der Neuen Welt in einem Kulturaustausch?

Mehr Informationen über die kommende Ausstellung findet Ihr auf der Internetseite www.Schilfsegelboot-Sassnitz.de HIER.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Eine elektrische Spule aus der Urzeit entdeckt? Ein angeblich seltsamer Fund im Kosovo sorgt für Kontroversen +++ Video +++

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VIDEO: Eine elektrische Spule aus der Urzeit? Angeblich seltsamer Fund im Kosovo. (Bild: YouTube-Screenshot / UFOvni2012)
VIDEO: Eine elektrische Spule aus der Urzeit? Angeblich seltsamer Fund im Kosovo. (Bild: YouTube-Screenshot / UFOvni2012)

In der Grenzwissenschaft und der “Welt des Unerklärlichen” tauchen im wieder seltsame Funde und Artefakte auf. Angeblich seien diese vielfach nicht herkömmlich zu erklären oder würden sogar “die Geschichte neu schreiben”. So wie ein seltsames Objekt aus dem Kosovo, bei dem es sich angeblich um eine 20.000 Jahre alte Spule bzw. einen Transformator handeln soll. Die dazu kursierenden Aussagen von Kritikern wie Befürwortern werfen allerdings mehr Fragen auf, als sie beantworten.


Seltsames aus dem Kosovo?

Seltsame und rätselhafte Funde und Artefakte gibt es überaus zahlreich. Vor allem in der Prä-Astronautik und Grenzwissenschaft sorgen diese Objekte immer wieder für Diskussionen. So wie eine angeblich elektrische Spule, die zehntausende Jahre alt sein soll und im Kosovo gefunden wurde.

Zum Teil sorgen solche Funde oder Artefakte schon seit Jahrzehnten, ohne dass das eine oder andere seltsame Objekt eindeutig geklärt oder erklärt werden konnte. Oder sogar überhaupt identifiziert wurde. Sie gelten vielfach als Rätsel der Archäologie. Auch wenn sie fast immer nicht von Archäologen bei “regulären Ausgrabungen” gefunden wurden.

Solche Artefakte aus der Archäologie und vor allem durch (angeblichen) Zufall gefundene Objekte sind hin und wieder durchaus sehr interessant. Für Spekulationen innerhalb der Grenzwissenschaft sorgen hingegen alle. Und viele werden auch schnell wieder vergessen, sobald vor allem durch das Internet neue Funde die Runde machen. Sehr oft werden sie dann mit Außerirdischen der Antike in Zusammenhang gebracht.

Ein solches Artefakt stammt aus dem Kosovo. Wie viele andere auch, so soll auch dieser Zufallsfund die “Geschichte neu schreiben”. Es handelt sich um eine elektrische Spule, einen Transformator oder ein ähnliches Bauteil der Elektrotechnik, dass scheinbar von festem Gestein umschlossen ist. Alter: Angeblich 20.000 Jahre!

Das Fundstück sei allerdings, so Kritiker, als modern identifiziert worden. Doch stimmt das überhaupt? Viele Fragen bleiben bei diesem zweifellos fragwürdigen “Sensationsfund” offen, wie Ihr in diesem Video vom vom 16. Juli 2020 erfahren werdet. Denn auch die gelieferte “Erklärung” und “Identifizierung” der Skeptiker stimmt nicht.

Bleibt neugierig …

Video vom 16. Juli 2020 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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Lars A. Fischinger

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Auf den Spuren der Götter aus dem All: Erich von Däniken startet eigenen Podcast mit Gästen auf YouTube (+ Video)

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Auf den Spuren der Götter aus dem All: Erich von Däniken startet eigenen Podcast mit Gästen (Bild: Screenshot E. v. Däniken / YouTube)
Auf den Spuren der Götter aus dem All: Erich von Däniken startet eigenen Podcast mit Gästen (Bild: Screenshot E. v. Däniken / YouTube)

Erich von Däniken hat sich “neu erfunden”. In kürze startet der Altmeister der Prä-Astronautik auf seinem YouTube-Kanal eine eigene Podcast-Reihe. Zum ersten Mal in seinem Leben will von Däniken in dieser selber Gäste interviewen, die thematisch etwas mit seiner Arbeit, Außerirdischen und den Rätsel der Welt zu tun haben. Wann es los geht und was geplant ist, erfahrt Ihr hier.


Erich von Däniken mit eigenem Podcast

Vor zwei Jahren startete Erich von Däniken zusammen mit Medienpartner seinen eigenen, offiziellen YouTube-Kanal “Erich von Däniken Official”. Seit dem erschienen dort bereits dutzende Videos rund um “seine Themen” bzw. der Prä-Astronautik.

Jetzt aber hat sich der Altmeister der Götter aus dem Kosmos wieder “neu erfunden”. In einem seiner Archiv-Räume haben er und seine rechte Hand Ramon Zürcher in den vergangenen Wochen ein Filmstudio eingerichtet. Von hier aus plant von Däniken mit einer eigenen Podcast-Reihe online zu gehen, die auf seinem YouTube-Kanal online gestellt werden soll. Geplant sind  Interviews mit Forschern, Autoren, Wissenschaftlern und all jenen, die bei ihren Arbeiten Themen aus der Welt der Prä-Astronautik und Außerirdische berühren.

Keine stundenlangen Gespräche, so von Däniken in dem Podcast-Trailer, den ich unten eingebunden habe, sondern jeweils etwa eine halbe Stunde. Und “es wird Spaß machen”, wie der ruhe- und rastlose Götterjäger betont. Das er selber Interviews führen wird, sei hierbei “zum ersten Mal in meinem Leben”, so von Däniken. “Spannende Gespräche, eine breite Palette von Themen, brillante Forscher, Autoren, Wissenschaftler und Akademiker” sollen dabei seine Gäste werden. Professor Avi Loeb nennt von Däniken hier als Beispiel.

Loeb ist jener Astrophysiker, der hinter dem interstellaren Objekt Oumuamua eine außerirdische Technologie vermutet, wie mehrfach auf diesem Blog und in Videos auf meinem YouTube-Kanal berichtet. Kürzlich erschien von Loeb dazu auch das Buch “Außerirdisch”, das ich Euch in diesem Video HIER vorgestellt habe.

Diskussionen des Phantastischen

In der aktuellen Ausgabe des Magazin “Sagenhafte Zeiten” (Nr. 2/2021) der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI (A.A.S.) berichtet auch Zürcher von Erich von Dänikens Podcast-Projekt. “Ich möchte hier keinen Namen ‘spoilern'”, so Zürcher in seinem Bericht, “aber wir haben eine Liste von über 70 möglichen und auch ‘unmöglichen’ Namen erarbeitet”. Ein solcher “unmöglicher” Gast sei der Dalai Lama. “Mal schauen, ob er sich für ein nettes Gespräch hinreichen lässt.”

Am 23. April 2021 geht die erste Folge des Podcast online. Zu Gast ist dabei Steve Mera aus Großbritannien. Ein Autor, UFO-Forscher, Filmproduzent und Parapsychologe, der auch für das sehr bekannte “Phenomena Magazine” verantwortlich ist. Ein sehr auflagenstarkes Magazin zur Grenzwissenschaft, das kostenlos in mehreren Sprachen als PDF erschient! Mit ihm wird von Däniken “über altes Mana (auch bekannt als Monatomic Gold), die Bundeslade und die Riesen der Vorzeit” diskutieren, wie es in der Ankündigung heißt.

Wir können also gespannt sein, welche Gäste aus der Welt des Unfassbaren Erich von Däniken in seiner Podcast-Reihe haben wird.

Video

Video von Erich von Däniken vom 20. April 2021

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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Angeblich mal wieder gelöst: Das Rätsel der Linien von Nazca in Peru – Was steckt dahinter?

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Angeblich mal wieder gelöst: Das Rätsel der Linien von Nazca in Peru (Bilder: E. v. Däniken & Project Save Nazca)
Angeblich mal wieder gelöst: Das Rätsel der Linien von Nazca in Peru (Bilder: E. v. Däniken & Project Save Nazca)

In Peru liegen die weltberühmten Nazca-Linien oder Scharrbilder von Nazca. Bekannt sind sie zum Teil seit Jahrhunderten, doch erst seit knapp über 50 Jahren sind diese riesigen Linien, Trapeze, Pisten und Figuren in der Wüste Gegenstand der Forschung. Und von Diskussionen und Spekulationen über deren Sinn. Jetzt wollten Forscher nach Jahren der Untersuchungen nach eigenen Angaben das Rätsel um die Linien von Nazca gelöst haben. Was steckt dahinter?


Das Geheimnis von Nazca

Das Rätsel von Nazca zählt heute zu den sogenannten großen Rätseln der Welt. Auch wenn sie vor knapp 100 Jahren erst durch Luftbildaufnahmen aus dem Flugzeug heraus mehr und mehr in den Fokus des wissenschaftlichen Interessen rückten. Heute kennt jeder Zuschauer von diversen TV-Dokumentationen diesen Linien, Pisten und Figuren im Boden der Wüste von Peru. Und in diesen oft kurzweiligen TV-Sendungen werden immer wieder neueste Forschungsergebnisse und Spekulationen über das “größte Bilderbuch der Welt” präsentiert. Wer hat diese Bilder und Linien zu welchem Zweck angelegt? – ist dabei die Kernfrage aller Wissenschaftler wie Laien.

Gerne wird auch versucht das Rätsel von Nazca als gelöst und längst erklärt darzustellen. Im Fernsehen, in Büchern, Artikeln oder anderen Veröffentlichungen. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ging das vor einigen Jahren “nach hinten los”, als die dem Publikum vorgetragene Erklärung des Nazca-Rätsels die Thesen der Prä-Astronautik zu diesem Mysterium prinzipiell bestätigte. Dazu finden Ihr HIER ein YouTube-Video von mir.

Teilweise wird bei solchen “Widerlegungen” bewusst gelogen oder es werden Aussagen zu Nazca erfunden, um diese dann stolz zu “widerlegen”. Selbst von Archäologen, wie ich es in meinem jüngsten Buch “Nazca und der ‘Flughafen der Außerirdischen'” belegen konnte. Denn vor allem die Ideen des Erich von Däniken (und anderer vor und nach ihm), dass Nazca etwas mit den Göttern aus dem All zu tun hat, wird von Seiten der Archäologie und Medien immer wieder auf- und angriffen. Eben auch durch Falschaussagen. Auch wenn der “Mythos vom ‘UFO-Flugplatz in Peru”‘ älter, vielschichtiger und in der Tat bizarrer ist, wie im besagten Buch dargelegt (ausführlich dazu HIER).

“Geheimnis der Nazca-Linien enthüllt

Viele wollen das Rätsel von Nazca schon gelöst haben. Etablierte Wissenschaftler ebenso wie Laienforscher oder sogar UFOlogen der 1950ger Jahre und früher. So sorgt seit kurzem vor allem in englischsprachigen Internet erneut eine Meldung für Schlagzeilen, die es unlängst bis in die Boulevardpresse schaffte: “Neue Entdeckungen über die legendären Nazca-Linien von Peru: Das Geheimnis der Nazca-Linien enthüllt!” So titeln die meisten Meldungen dazu, die sich auf eine Pressmitteilung berufen. In dieser heißt es zu der angeblichen Lösung des Nazca-Rätsels unter anderem:

Das Team von Salvar Nazca unter der Leitung von Ingenieur Carlos Hermida entdeckt, dass die berühmten Geoglyphen Perus ein komplexes System von Bewässerungskanälen sind.

Der spanische Ingenieur Carlos Enrique Hermida García wird im Februar 2021 zusammen mit seinem Team eine der größten Entdeckungen in der Welt der Archäologie auf internationaler Ebene präsentieren. Nach seinen Worten ‘haben wir nicht nur das Geheimnis mit zahlreichen und schlüssigen Beweisen enthüllt, sondern auch ein System entdeckt, das Millionen von Menschenleben auf der ganzen Welt retten kann’.

Die mit Tiefbauverfahren durchgeführten Untersuchungen zeigen, dass die Nazca-Linien tatsächlich ein komplexes Kanalsystem für die Bewässerung großer Wüstengebiete sind, eine Prä-Inka-Technik, die bereits als Wassernutzung bekannt ist. Eine Entdeckung, die ein Vorher und Nachher in der Vorstellung markiert, die die Welt von dieser archäologischen Stätte Perus hatte, einige enorme Geoglyphen, die heute zu einer der Haupttouristenattraktionen des Andenlandes geworden sind.

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Salvar Nazca, das internationale multidisziplinäre Team, das für die Entdeckung verantwortlich ist, wird von Carlos E. Hermida geleitet, der Hauptmitautor ist der peruanische Forscher Luis Cabrejo, und es wird von der Tourismuswissenschaftlerin und Ärztin für Kunstgeschichte Ana Mafé García und der Ingenieur für Straßen, Kanäle und Häfen, Xosé Manuel Carreira Rodriguez.

Das Projekt wird von Dr. Ana Mafé und Carlos E. Hermida auf dem VII. Internationalen Wissenschaftlichen Fachkongress für Kulturtourismus vorgestellt, der unter der Leitung von Dr. und Professor M ª Genoveva Millán Vázquez de la Torre als der beste in der Branche in Europa gilt. und wird am kommenden 17., 18. und 19. Februar (2021) in Cordoba (Spanien) online mit dem Artikel ‘Archäologischer Tourismus in Peru: Die Nazca-Linien als immenses Bewässerungssystem für die Ernte wasserintensiver Pflanzen’ abgehalten.

Die Offenlegung dieser Studie wird uns von nun an dazu führen, die berühmten Nazca-Linien als ein komplexes System des Wassermanagements für die Bewässerung großer Wüstengebiete zu verstehen, das das Ziel hatte, sie zu kontrollieren und in den verschiedenen Jahreszeiten zu nutzen des Jahres angesichts derart wechselnder Luftfeuchtigkeitsbedingungen in dieser Region.

Salvar Nazca ist ein Projekt zur Vereinigung von Synergien zwischen verschiedenen Fachleuten und Forschern, das seit mehr als acht Jahren Feldarbeit leistet. Die Studie wurde in dem Gebiet durchgeführt, in dem sich die Pampa de Jumana in der Nazca-Wüste befindet. Es mussten 3750 Satellitenbilder gesammelt und ein Mosaik aus 75 Zeilen und 50 Spalten erstellt werden. Das Gebiet umfasst eine Studie von 2500 Quadratkilometern. Jede Geoglyphe, Linie und Struktur des Gebiets wurde unter Berücksichtigung und Vergleich der offiziellen Kartographie des Departements Ica untersucht.

Bewässerungskanäle?

Das die Linien die Reste eineskomplexen Systems von Bewässerungskanälen” sind, ist keine neue Idee. Darüber wurde schon vor Jahrzehnten spekuliert. Die derzeitige Nazca-Forschung der “Mainstream-Archäologen” sieht ebenso einen Zusammenhang mit Wasser bzw. Fruchtbarkeit durch Wasser. Nicht aber ein “immenses Bewässerungssystem” in Form von Kanälen, da die meisten Forscher von dieser Idee abgerückt sind. Eher sieht man in den Linien, Flächen und Trapezen “Aktionsflächen”, wie es die Archäologen nennen. Auf ihnen fanden ihrer Meinung nach “Kulthandlungen” zu Ehren der Götter des Himmels statt, von denen man sich Wasser (Regen) erbat. Unabdingbar für das Überleben eines Volkes in dieser sich mehr und mehr verödenden Landschaft. Tatsächlich gibt es noch heute vor Ort ein unterirdisches Wasserkanal-System mit entsprechenden Brunnen.

Das Team um Carlos Hermida scheint den derzeitigen Bericht nach also diese alte These der Bewässerungsgräben wieder aufgenommenen zu haben. Sie sind sogar sicher, dass Rätsel gelöst zu haben und sprechen dabei bescheiden von einer “der größten Entdeckungen in der Welt der Archäologie“. Eine, die “Millionen von Menschenleben auf der ganzen Welt retten kann”, und die mit klaren Beweisen belegt werden könne.

Aufgrund solcher Superlativen sollte es wenig verwundern, dass die beispielsweise via Twitter verbreitete Presseerklärung ein solch großes mediales Echo gestoßen ist. Zwar nicht im deutschen Sprachraum, aber im englischen. Interessant ist bei einigen Berichten über die erneute Lösung des Rätsel von Nazca aber, dass auf neu entdeckte Linien und Formen in Peru verwiesen wird. Diese sollen sich nahe Cahuáchi befinden, einem einstigen Macht- und Kultzentrum der versunkenen Nazca-Kultur, das Archäologen sehr gut kennen. Sie graben dort schon seit über 40 Jahren.

Cahuáchi ist rund 2.000 Jahre alt und liegt keine 30 Kilometer westlich von der Stadt Nazca entfernt. Nur wenig südlich davon liegen im Wüstenboden ebenfalls zahllose Linien und trapezförmige Scharrbilder, von denen sich einige über viele Kilometer hinziehen. Wie im “klassischen” Nazca. Was allerdings nicht verwundert, dass diese ganz einfach dazu gehören und schon seit langer Zeit bekannt sind.

Warten wir mal ab, was in nach der Präsentation der Ergebnisse nach der Konferenz vom 17. bis 19. Februar folgen wird …

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