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Geheimnis Cheops-Pyramide: Die verschollenen Bücher und Schriften der Pyramiden-Bauer +++ Artikel +++

Geheimnis Cheops-Pyramide: Die verschollenen Bücher der Pyramiden-Bauer (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Geheimnis Cheops-Pyramide: Die verschollenen Bücher und Schriften der Pyramiden-Bauer (Bilder: L. A. Fischinger & gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Keine Bauwerke der Vergangenheit regen so sehr zu Spekulationen, Thesen und immer neuen Überlegungen über deren Sinn und Zweck an, wie die Pyramiden von Gizeh in Ägypten. Mächte Monumente einer längst versunkenen Zeit, die noch heute Archäologen, “Laien-Forscher”, Autoren und Besucher faszinieren. Allerlei Geheimnisse sagt man den Bauwerken nach, die laut einigen Berichten sogar schon vor der Sintflut erbaut worden sein sollen. Und man vermutet in ihrem Inneren immer wieder “geheime Dinge”, die hier vor Jahrtausenden verborgen wurden. Was bei diesen Hypothesen allerdings kaum bis gar nicht beachtet wird, ist die Tatsache, dass die Pyramiden-Bauer in ihren Monumenten angeblich auch hunderte von geheimen Büchern versteckt haben. Schriften, die teilweise sogar von den Bauherren selber geschrieben wurden. Und ein berühmter und viel zitierter Geschichtsschreiber will sogar Jahrtausende später noch ein solches Buch persönlich besessen haben. Die Quelle seines Wissens, wie es heißt. In diesem Blog-Artikel soll den Spuren und Aussagen über diese verschollenen Bücher und Schriften der Pyramiden-Bauer einmal genauer nachgegangen werden. Denn diese sind mehr als erstaunlich,wie Ihr hier lesen werdet!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Schatzkammern in den Pyramiden

In den vergangenen Jahrtausenden haben sich eine Fülle an Sagen, Legenden, Mythen, Spekulationen und Geheimnisse um die Pyramiden in  Ägypten angesammelt. Vor allem um die Pyramiden von Gizeh – und hier speziell um die Cheops-Pyramide. Wohl auch deshalb, dass sie mit ihren rund 147 Metern Höhe die größte ihrer Art in ganz Ägypten ist.

Nicht nur über den Sinn und Zweck oder die Erbauung an sich kursieren verschiedene Überlieferungen, wie man sie von dem griechischen Geschichtsschreiber Herodot (490 – 430 vor Christus) oder aus dem mittelalterlichen „Hitat“ des arabischen Historikers Muhammad Al-Makrizi (1364 – 1442 nach Christus) kennt. Auch zahlreiche Geschichten wurden überliefert, die nicht nur davon erzählen, dass allerlei wundersame und wertvolle Dinge in der Pyramide verborgen wurden. Sie berichten auch davon, dass innerhalb der Cheops-Pyramide (oder allgemein in den Gizeh-Pyramiden) geheime Bücher und Schriften versteckt worden sein sollen.

Legendär wurde hierbei längst eine Behauptungen des „Hitat“, die hier nur zusammengefasst wiedergegeben soll. Denn darin heißt es, dass ein König mit Namen Saurid 300 Jahre vor der Sintflut in Träumen die nahe Katastrophe kommen sah. Wasser und Feuer werde die Erde vernichten, so seien Vision. So ließ er daraufhin die 130 „Obersten seiner Wahrsagen aus allen Provinzen Ägyptens“ zu sich kommen, um seine Träume zu interpretieren.

In einer „geheimen Besprechung“ mit König Saurid wurde untereinander diskutiert, was zu tun sei. Einstimmig habe man daraufhin den Bau der Pyramiden zur Rettung von Wissen und Weisheit beschlossen. Und so lesen wir im „Hitat“ über das Ergebnis dieser geheimen Tagung der Weisen mit dem König unter anderem:

Darauf ließ er in der westlichen Pyramide 30 Schatzkammern aus farbigen Granit angelegen; die wurden angefüllt mir reichen Schätzen, mit Geräten und Bildsäulen aus kostbaren Edelsteinen, mit Geräten aus vortrefflichen Eisen, wie Waffen, die nicht rosten, mit Glas, das sich zusammenfalten lässt, ohne zu zerbrechen, mit seltsamen Talismanen, mit verschiedenen Arten der einfachen und der zusammengesetzten Heilmittel und mit tödlichen Giften.“

In kaum einen „alternativen Geschichtsbuch“ über die Rätsel der Pyramiden fehlt diese Aussage. Ob sie in irgendeiner Form der Wahrheit entspricht, weiß niemand. Ebenso wenig kann niemand sagen, ob die Araber im 9. Jahrhundert irgendwas davon gefunden haben. Denn sie sollen es unter dem Kalifen Al-Mamun um 820 nach Christus gewesen sein, die „erstmals“ die Cheops-Pyramide  aufbrachen. In der Tat, wie umfangreich in meiner Artikel-Serie HIER aufgezeigt, machten sie dabei eine ganze Reihe von Funden.

Von den so wundersamen Dingen, wie oben zitiert, fanden sie aber scheinbar nichts.

Zauber- und Geheimbücher

Für Archäologen klingen diese Aussagen verständlicherweise so oder so viel zu phantastisch. Obwohl der Gesamtkontext noch weitaus phantastischer ist. Was im Zusammenhang mit dieser Geschichte häufig übersehen wird, ist aber eine spätere Aussage in dieser „Hitat“-Überlieferung:

In die farbige Pyramide endlich ließ er die Leichname der Wahrsager in Särgen aus schwarzem Granit bringen; neben jedem Wahrsager lag ein Buch, in dem seien wunderbaren Künste und Werke, sein Lebenslauf, was er zu seiner Zeit verrichtet hatte, und was vom Anfang bis zum Ende der Zeiten war und sein wird, beschrieben war. (…) Auch gab es keine Wissenschaft, die er (Saurid, Anm. LAF) nicht niederschreiben und aufzeichnen ließ.“

Letztlich wurde für die nachfolgenden Generationen noch eine Art „Bedienungsanleitung“ für alle diese Wissenschaften beigelegt:

Dazu kam eine Beschreibung jeder Fähigkeit, sowie der Art ihrer Ausführung und dessen, was sich dafür brauchen lässt.“

Demzufolge hat der Baumeister von Gizeh – in diesem Fall Saurid – mindestens 130 Bücher mit Geheimwissen in nur einer Pyramide verstecken lassen. Gut behütet von den Mumien ebenso vieler Weissager, denen noch dazu „die Schätze der Gestirne, die diesen als Geschenk dar gebracht worden waren“, mit ins Grab gelegt wurden.

Wo sind all diese Zauber- oder Geheimbücher der Pyramiden-Bauer? Wer hat den Weisen des Saurid „Schätze der Gestirne“ geschenkt – und was soll das gewesen sein? Gerade dies verlockt heute durchaus zu vielen Interpretationen und Deutungen, die von Meteoren bis außerirdischen Dingen reichen könnten …

Obwohl verschiedene Chronisten im „Hitat“ behaupten, dass innerhalb der Cheops-Pyramide unter Al-Mamun Schriftrollen oder Schriften gefunden worden sein sollen, schweigt es in Details. Die Ägyptologie kennt ebenso keine authentischen „Original-Funde“ dieser Art.

Eine gefundene Schriftrolle

Zumindest eines dieser Bücher wurde aber nach den Erzählungen des „Hitat“ tatsächlich gefunden. Oder besser gesagt, es soll erhalten geblieben sei. Im Laufe der Jahre sei dieses ominöse Werk aus der Pyramide immer wieder abgeschrieben und kopiert worden, so dass es die Zeiten überdauerte. Ursprünglich stamme die erste Kopie sogar von einem ägyptischen Überlebenden der Sintflut. So haben man die Schrift „in ununterbrochener Folge von ihm geerbt“, vermerkt der Historiker Kadi Abu Abdallah al-Kuda im „Hitat“.

Eines Tages dann habe ein Ägypter, der „eifrig nach den alten Büchern und Schatzquellen dort forscht“, das geheime Buch wiedergefunden. Ursprünglich stamme es nämlich tatsächlich aus der Cheops-Pyramide, die an dieser „Hitat“-Stelle dem Hermes zugeschrieben wird:

Was die Pyramiden betrifft, so gruben Leute ein Grab im Kloster von Abu Hirmis und fanden darin ein einen Toten in Leichentücher eingehüllt. Auf seiner Brust lag eine Papyrusrolle, die in ein Stück Zeug gewickelt war, als sie die aus dem Stück Zeug heraus nahmen, erblickten sie eine ihnen unbekannte Schrift.“

Was auf dieser Papyrusrolle gestanden haben soll, wird in der arabischen Chronik ebenfalls umfangreich rezitiert. Es war eben die Geschichte des Herrschers Saurid, der von einer Sintflut träumte und daraufhin die Pyramide(n) erbaute. Angefüllt mit Wissen, Weisheit, heiligen Büchern und Schätzen.

„Er habe die beiden Pyramiden in einem Zeitraum von sechs Monaten erbaut“, heißt es im „Hitat“ unter anderem zu dieser gewaltigen Leistung. Für die Ewigkeit war das ganze Projekt allerdings gar nicht gedacht. Nach den Legenden sollten die Pyramiden bzw. ihre „von oben bis unten mit eng zusammenstehenden, parallel laufenden Zeilen in der Schrift ihres Erbauers beschrieben“ Außenverkleidungen „in 600 Jahren zerstört werden“.

All diese angeblichen Bücher oder Schriften und geheimnisvollen Dinge sind heute lange verschollen. Ebenso wie die Außenverkleidungen der Pyramiden. Wobei es interessant ist, dass Ägyptologen wie Mark Lehner in diesen nicht zu entziffernden Inschriften „wahrscheinlich Graffiti von Besuchern, zum Teil sogar aus pharaonischer Zeit“ vermuten.

Es würde an dieser Stelle zu weit führen, all die überlieferten Geschichten über das Pyramiden-Inventar und andere derartige Mysterien umfangreich zu durchleuchten. Das wir an einer anderen Stelle nachgeholt, denn hier soll sich auf die geheimem Schriften und Bücher konzentriert werden. Immerhin waren sie ein fester und zugleich wichtiger Teil dieser Schätze.

Die Pyramiden-Baumeister

Bezeichnungen wie „Zauberbücher“ oder „Bücher der Weisheit“ sind eigentlich vollkommen nichtssagend. Wie will man sagen, was in ihnen stand oder wer sie überhaupt geschrieben hat? Bis auf die oben zitierte Ausnahme, wissen wir davon nichts. Es gibt jedoch noch ein Ausnahme-Buch in den alten Überlieferungen, das angeblich sogar vom Erbauer der Pyramiden persönlich geschrieben wurde.

Und hier wird es kompliziert.

Es finden sich in der mittelalterlichen Chronik „Hitat“ sowie in anderen Quellen eine ganze Palette an Namen des Pyramiden-Baumeisters genannt. Einige scheinen dieselbe (mythische?) Person zu meinen, andere verwirren mehr, als das sie nutzen. Eine Auswahl aus dem „Hitat“ und anderer Chroniken:

  • Cheops
  • Henoch
  • Saurid b. Sahluk (Saurid b. Sahluk b. Sarjak)
  • („der erste“) Hermes
  • Gannad
  • Idris
  • „Die Ägypter“
  • Agathodaimon
  • Saddad b. Ad
  • Utarid
  • „Die Amalekiter“
  • Souphis

Dass im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende immer mehr Geschichten und damit Namen mit den Pyramiden in Verbring gebracht werden, ist nicht verwunderlich. „Märchenonkel“ Herodot war im 5. Jahrhundert vor Christus mit seinen „Historien“ einer der ersten Chronisten, der bekanntlich Cheops als Auftraggeber nennt. Obwohl er (heute) nachweislich Unwahrheiten über diesen Pharao überliefert hat. Man denke hier an das Heer der Sklaven-Arbeiter, die angeblich die Pyramide bauten. Heute ist das längst widerlegt.

Alle anderen Namen erschienen zum Teil 1.500 und mehr Jahre nach Herodot auf der geschichtliche Bühne der Mythen.

Wusste Manetho mehr?

Schon kurz nach Herodot widersprach ihm jedoch schon ein anderer Geschichtsschreiber mit Namen Manetho. Er lebte um die Mitte des 3. Jahrhundert vor Christus und gilt bis heute als ein ausgezeichneter Chronist, der zu Lebzeiten Zugang zu einem enormen Fundus an Quellenmaterialien gehabt haben muss. Auch wenn seine vollständigen Texte und Werke als verschollen gelten.

In seinem von vielen Historikern kopiertem und zitiertem Werk „Aegyptiaca“ wiederum findet sich auch eine interessante Chronologie der ägyptischen Dynastien. Inklusive der Herrschaft von Göttern und Halbgöttern. Zur 4. Dynastie schreibt er, dass die große Pyramide von Gizeh von einem König mit Namen Souphis erbaut wurde. Dies sei 4.300 Jahre vor dem Perserkönig Kambyses II. (558 bis 522 vor Christus) gewesen. Damit grob zwischen 2838 bis 2802 vor Christus. Ein Unterschied zur Regierungszeit von Cheops von mehreren Jahrhunderten, die von ca. 2620 bis 2580 vor Christus datiert wird. Dieser König Souphis habe auch nicht etwa 23 Jahre wie Cheops regiert, sondern 63 Jahre, wie Manetho schreibt.

Trotzdem setzt die Ägyptologie diesen Souphis mit Cheops gleich. Kleine Abweichungen seien Geschichtsschreibern wie Manetho halt gestattet. So lange sie nicht gleich alles vor die Sintflut verlegen, wie wir es im „Hiat“ gesehen haben, könnte man denken.

Es gibt hierbei ein Problem. Zu finden in der Manetho-Abschrift über die „Vierte Dynastie von acht Königen von Memphis, aus einer anderen Linie“ von dem byzantinischer Mönch und Geschichtsschreiber Georgios Synkellos aus dem 8. Jahrhundert. In seiner Weltchronik „Ekloge chronographias“ lesen wir über Souphis:

Er errichtete die Große Pyramide, die laut Herodotos unter Cheops erbaut wurde.

Er wurde auch gottverachtend und verfasste das heilige Buch. Dies habe ich in Ägypten erworben, weil es ein großer Schatz war.“

Allerhand!

Nicht nur deshalb, da offenbar Cheops und Souphis eben nicht als ein und dieselbe Person beschrieben sind. Zumindest kann man die Aussage zu Herodot so interpretierten. Nein, dieser Bauherr habe auch noch ein Buch verfasst, dass Manetho selber „in Ägypten erworben“ haben will. Kein Wunder also, dass man bis heute dem Geschichtsschreiber ein umfangreiches Quellenwissen zugesteht. Trotz chronologischer Fehler.

Ein Buch von Cheops selbst

Auch wenn Souphis = Cheops entspricht, was war das heilige Buch des „gottverachtenden“ Herrschers? Welche Informationen standen in dem „großen Schatz“ des Manetho niedergeschrieben? Oder hat er sich dieses uralte Buch des Pharao nur als Quelle ausgedacht, um seiner Geschichtsschreibung einen weiteren Anstrich von Seriosität zu verleihen?

Zumindest den berühmten jüdisch-römische Geschichtsschreiber Flavius Josephus (ca. 37 bis 100 nach Christus) beeindruckte er damit sehr. Josephus, der wichtigste Autor über die jüdische und frühe christliche Geschichte des 1. Jahrhundert, wollte Manetho in Sachen Quellenstudium in nichts nachstehen. Wie sein Vorbild wollte auch er Quellen aus erster Hand. In „Chronologie des Manetho“ (1867) schreibt Georg F. Unger über diese Bemühungen:

„Seine Berühmtheit als Historiker bei den Bibelgelehrten verdankt Manetho dem Josephus (… von dem) sich der Besitz und die Benutzung seines Werkes mit Grund behaupten lässt. (…) Dieselben Motive und der Vorgang des Josephus, in dessen Fußtapfen Africanus als Geschichtsschreiber der Juden trat, machten diesen auf Manetho aufmerksam und bewogen ohne Zweifel den wissbegierigen Sammler, der seinen Aufenthalt in Ägypten, wie er sich rühmt, dazu benutzte, das berühmte Werk des Königs Cheops zu erwerben, auf Manethos Werk zu fahnden. Die Chronographen nach ihm kannten Manetho wahrscheinlich nur aus Africanus. Dies und die Entstehung mehrerer unächter Auszüge und Schriften beweist, dass sein Werk selten und frühzeitig verschollen war.

Trotz alledem sind die dürftigen Auszüge aus Manetho, schon bei dem Mangel eines zweiten vollständigen Kanons der ägyptischen Geschichte, von höchstem Wert. (…) im Ganzen und Großen hat er die Vorzuge, welche man von einem Geschichtsschreiber aus dem Lande, das die Wiege der Historie ist, erwarten darf, vermehrt durch andere, welche er dem Vorbild des Berosus verdankte.“

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Der Erbauer der Großen Pyramide ist damit wohl der einzige ägyptischer Herrscher in all den Jahrtausenden gewesen, der selber ein Buch – ein „heiliges Buch“ – geschrieben hat oder haben soll. Wo es heute ist, weiß natürlich niemand mehr.

Oder vielleicht doch?

Pharao Cheops, wenn wir ihm die Autorenschaft des ominösen Buches zubilligen wollen, starb vor rund 2.600 vor Christus. Etwa 2.300 Jahre später (Manethos Lebzeiten sind nicht bekannt, man datiert ihn zwischen 285 – 246 vor Christus) soll folglich noch ein Buch aus seiner Feder existiert haben, dass Manetho schließlich „in Ägypten erworben“ habe. Und das, obwohl angeblich erst über 1.000 Jahre nach ihm die Cheops-Pyramide durch die Araber „erstmals“ geöffnet und geplündert wurde.

Wer hat wo das Buch des Pyramiden-Bauers so lange verwahrt?

Der Prophet Henoch als “König von Ägypten”

Es geht in diesem Zusammenhang aber noch länger, sehr viel länger. In der Sammlung „Hitat“ des Al-Mamun wird bekanntlich von einigen (wenigen) Chronisten bzw. an verschiedenen Stellen der Bau der Gizeh-Pyramiden vor der Sintflut angenommen. Durch den vor allen in der Grenzwissenschaft viel zitierten Propheten Henoch, zu dem sich folgende Aussage findet:

Es gibt Leute, die sagen: Der erste Hermes, welcher der ‚dreifache‘ in seiner Eigenschaft als Prophet, König und Weiser genannt wurde (es ist der, den die Hebräer Henoch, den Sohn des Jared, des Sohnes des Mahalalel, des Sohnes des Henan, des Sohnes des Enos, des Sohnes Seths, des Sohnes Abraham – über ihm sei Heil – nennen, und das ist Idris), der las in den Sternen, dass die Sintflut kommen werden. Da ließ er die Pyramiden bauen und in ihnen Schätze, gelehrte Schriften und alles, worum er sich sorgte, dass es verloren gehen und verschwinden könnte, bergen, um die Dinge zu schützen und wohl zu bewahren.

Die ist die einzige Stelle im „Hitat“, in der Henoch explizit als Hermes und Baumeister genannt wird. Wobei nicht übersehen werden darf, dass über 30 weitere Historiker in dieser Chronik zu finden sind. Und bei ihnen kommt eine direkte und unmissverständliche Gleichsetzung der vorsintflutliche Personen Henoch und König Saurid nicht vor. Auch wenn König Saurid mehrfach als Herrscher vor der Sintflut bekannt wurde.

Hermes ist bekanntermaßen eine Gottheit. Auch der in Auflistung oben genannte Baumeister „Utarid“ entspricht diesem Gott Hermes. Nach dem „Hitat“-Historiker al-Warrak ist Utarid der, der „in der Sprach der Chaldäer Hermes genannt wurde“. Utarid sei „einer der sieben Torwächter gewesen, die zur Hut der sieben Planeten-Häuser bestellt waren“ und wurde aus „irgendwelchen Gründen“ König von Ägypten.

Demzufolge wäre Henoch alias Hermes einst König von Ägypten gewesen?! Das klingt nicht sehr glaubhaft.

Die Kopten

Obwohl die Mehrzahl der arabischen Historiker vollkommen uneins sind, wer letztlich die Pyramiden erbaut habe (die meisten nennen sogar den arabischen Herrscher Saddad b. Ad, der natürlich Jahrtausende nach Cheops lebte!) sprechen sie immer wieder von diesen „geheimen Büchern“. Wäre Henoch eine reale Person vor der Sintflut gewesen, die die Pyramiden erbaute, müsste er der Autor des von Manetho in Ägypten gefundenen Buches sein.

Tatsächlich gibt es alte Bücher, die Henoch als Autor nennen. Der Prophet lebte laut Bibel vor der Sintflut und schrieb laut den Henoch-Büchern tatsächlich unzählige Bücher auf Anweisungen des „Höchsten“ und seiner „Engel“. Historiker datieren diese Bücher Henochs natürlich lange nach dem Bau der Pyramiden. Sie wurden bereits unter christlichen Einfluss verfasst und stammen in den vorliegenden Fassungen mit Sicherheit nicht aus dem Zeitalter der Pyramiden-Bauer.

Manetho war wohl der letzte, der ein echtes Buches dieser Epoche besaß. Sofern er die Wahrheit sagte. Allerdings beruft sich das „Hitat“ an nicht wenigen Stellen auf die Kopten in Ägypten. Eine christliche Strömung, die naturgemäß erst nach Christus nach Ägypten kam. Im 3. Jahrhundert entstand das Koptische aus dem Ägyptischen heraus, und angeblich seien einige „Hitat“-Überlieferungen Übersetzungen aus koptischen Texten. Der christliche oder biblische Einfluss auf das gesamte „Hitat“ ist zumindest unverkennbar. Auch die in einem „Grab im Kloster von Abu Hirmis“ gefundene Schriftrolle soll in koptisch verfasst gewesen sein.

Sie aber können nicht die Autoren „Bücher der Pyramiden-Bauer“ gewesen sein. Ein koptischer Text, den man in einem Grab in der Cheops-Pyramide, dem Kloster Hermes („Abu Hirmis“), gefunden haben will, kann unmöglich Jahrtausende alt sein. Zumal an einigen Stellen von nicht zu lesenden Schriften gesprochen wird.

In der arabischen Zeit Ägyptens und vor allem in den Tagen der „Hitat“-Historiker waren das alte Ägyptisch und die Hieroglyphen unlängst in Vergessenheit geraten. Nicht ausgeschlossen, dass einige Gelehrte diese Sprache noch lesen und übersetzen konnten. Waren sie es, die alte Bücher und Schriften übersetzten bevor die Ur-Quellen verloren gingen? Stammen diese Quellen wirklich aus den großen Pyramiden und haben eine derart lange Zeit überstanden? Sind damit die gefunden Texte nur Beigaben wesentlich späterer Bestattungen? Ist deren Inhalt in irgendeiner Form korrekt?

Die Geheimbücher des Propheten

Die alten Chronisten sind sich dahingehend einig, dass sie sich nicht einig sind. Zusammenfassend gesagt erzählen sie, man habe die Pyramiden von Gizeh irgendwann zwischen den Tagen vor der Sintflut und Noah mit seiner Arche und Saddad b. Ad errichtet. Saddad b. Ad. ist eine literarische Figur der frühen Araber bei der der Eroberung Ägyptens, der zu einem mythischen Helden wurde. Dementsprechend ist dieser Held vor erst ca. 1.400 Jahre im Land der Pyramiden aktiv gewesen. Der Einfall der Muslime in Ägypten begann schließlich erst ab 640 nach Christus.

Wohl niemand will bestreiten, dass zu diesem Zeitpunkt die Pyramiden alle schon Jahrtausende standen.

Obwohl der Prophet Henoch, der schon laut Bibel „Umgang mit Gott pflegte“, als Bauherr im „Hitat“ die absolute Ausnahme ist, ist er der einzige, von dem bis heute Bücher vorliegen. Geschrieben wurden sie laut Bibelforschung zwischen dem 3. Jahrhundert vor und dem 1. Jahrhundert nach Christus. Auch da standen die Pyramiden schon längst. Die Sintflut, vor der Henoch gelebt haben soll, war da auch schon eine gefühlte Ewigkeit vorbei. Egal ob man sie jetzt 10.000 oder 5.000 vor Christus datiert, als lokales Ereignis (zum Beispiel in Mesopotamien), als Hirngespinst oder als globale Katastrophe.

Es existieren bis heute keine derart alte Schriften/Bücher oder Ur-Quellen, die man den Pyramiden-Baumeistern zusprechen könnte. Auch nicht von Henoch. Obwohl der Autor des slawischen Buch Henoch im 1. Jahrhundert über ihn Spannendes wusste:

Da rief der Herr den Bretil, einen seiner Erzengel, ihn, der weise ist und alle Werte des Herrn aufschreibt. Und der Herr sprach zu Bretil: Nimm die Bücher aus den Behältern! Gib Henoch eine Feder und diktiere ihm die Bücher an! Da brachte mit Bretil eilends die Bücher, die nach Myrrhen duften, und gab mit seine Feder.

Und er beschrieb mir alle Dinge im Himmel, auf Erden und im Meer, die Läufe und Orte aller Elemente, die Jahreszeiten, der Tage Läufe und Änderungen, die Gebote und die Lehren. Und Bretil sprach zu mir dreißig Tage und Nächte; seine Lippen redeten unaufhörlich. Auch ich schrieb, ohne auszuruhen, den ganzen Inhalt nieder. Als ich fertig war, hatte ich 360 Bücher geschrieben.“ (slawisches Buch Henoch, 22,11-23,6)

Da der vorsintflutliche Patriarch Henoch für die Bibelforschung nur ein mythische und keine reale Person war, hat er auch dies gerade mal knapp 2.000 Jahre alte Buch nicht selber geschrieben. Auch wenn hier in der 1. Person gesprochen wird. Von den 360 Büchern mit himmlischem Wissen will die Bibelforschung schon gar nichts hören. Auch dies sei reine Phantasie eines frühchristlichen Autors, der nur Henoch als Urheber nannte, um seinen Werken eine gewisse Glaubwürdigkeit zu verleihen. Man denke hier an die fünf Bücher Moses des Alten Testament, die ebenso nicht von Moses geschrieben wurden. (detailliert zu den Überlieferungen und Büchern von Henoch HIER)

Noch mehr Widersprüche

Historisch authentisch ist das mittelalterliche „Hitat“ in keinem Fall. Dafür sind die Widersprüche der einzelnen Chronisten bzw. deren Überlieferungen viel zu gravierend. Wer aber mag Fakt und Fiktion darin zu unterscheiden, da auch offenkundige Tatsachen darin zu finden sind. Beispielsweise wird darin auch von dem Versuch des Sultan von Ägypten berichtet, eine Pyramide von Gizeh abzureisen. Wie heute jeder an der Nordseite der Mykerinos-Pyramide sehen kann, wurde das auch versucht.

Übeltäter und Verursacher der 8 Meter tiefen Beschädigung war Al-Aziz Uthman bin-Yusuf (1171 bis 1198), der eigentlich ganz Gizeh abreißen wollte. Als er aber acht Monate lang kaum Fortschritte machte, seine Arbeiter nur ein bis zwei Steine pro Tag fortschaffen konnten und die Kosten für die Zerstörung explodierten, ließ er von seinem Vorhaben ab. Was ihm aber gelungen sein soll, war die Zerstörung von Nebenpyramiden und der Verkleidungssteine der großen Pyramiden.

Was das „Abrisskommando“ des Sultans aber nicht überlieferte ist die Art der Inschriften eben auf diesen Außenverkleidungen. Ob die „von oben bis unten mit eng zusammenstehenden, parallel laufenden Zeilen in der Schrift ihres Erbauers“ angebrachten Texte wirklich nur Besucher-Graffiti waren, ist eine reine Vermutung der Archäologie. Ausschließen, dass Besucher auf den Pyramiden herum schmierten, kann wohl niemand. Waren das aber wirklich die einzigen „unlesbaren Texte“?

Sehr interessant ist eine weitere Aufzeichnung der arabischen „Hitat“-Chronisten. Es heißt in dieser, dass die Wände der Pyramiden „mit griechischer Schrift bedeckt waren“. Einige berichten, sie seien Gräber, doch die sind nichts Derartiges“, heißt es. Man habe sie zum Schutz vor der Flut gebaut, dass alles, „was nicht Schutz in solchen Bauwerken fände“ auf Erden vernichtet werden würde. Also ließ der Baumeister „seine Schätze und seinen Besitz“ in die Pyramiden schaffen.

Als sich schließlich die Sintflut wieder „verlaufen hatte“ wurden die Kostbarkeiten – was immer es auch gewesen sein mag – wieder aus den Pyramiden genommen und einer Person mit Namen Bisir oder Bisar übergeben. Es sei der „Sohn Miriams, des Sohnes Harns, des Sohnes Noah“ gewesen. Demnach wohl ein Enkel bzw. Nachkomme Noahs, die wir im 1. Buch Moses in Kapitel 10 finden.

Pyramiden-Schätze in Kornspeichern?

Wo aber sind diese Dinge dann hingekommen? „Spätere Könige brachten sie in ihren Kornspeichern unter“, sagt das „Hitat“ über deren Verbleib. „Und Gott weiß es am besten“. Informationsgehalt ist hier wieder einmal Mangelware. Eher scheint es sich hierbei um eine verschwommene Aussage zu handeln, die sich um den biblischen Stammvater Josef und seinem Aufenthalt in Ägypten dreht. Nachzulesen im 1. Buch Moses ab Kapitel 37. Josef habe einst laut Buch Genesis dem Pharao Träume gedeutet, dass sieben Jahre des Wohlstandes kommen, denen sieben Jahre des Hungers folgen werden.

Also ließ der Pharao vorsorglich dank der Traumdeutung des Josefs in den sieben „fetten Jahren“ einen Teil des Getreides für die Jahre des Hungers einlagern. Wie angeblich von Gott beschlossen brach daraufhin die Hungersnot über Land und Volk herein, und so „öffnete Josef alle Speicher und verkaufte Getreide an die Ägypter“ (Genesis, Kapitel 41).

Auch wenn es kaum zu glauben ist, aber genau diese Kornspeicher des Josef sollen die Pyramiden gewesen sein. Ein Märchen, das man sich jahrhundertelang über diese Monumente auch in Ägypten selber erzählte. Vor allem nachdem der römische Autor Julius Honorius (um 500 nach Christus) in „Cosmographia“ und der französische Bischof und Historiker Gregory von Tours in „History of the Franks“ (594 nach Christus) dies behaupteten.

Die Ägypter hätten einfach von oben durch ein Loch in der Spitze das Getreide in die Pyramiden gefüllt. Ein Mythos, der wohl erst durch den frommen deutschen Pilger Bernhard von Breydenbach nach einem persönlichen Besuch 1484 in Gizeh endgültig beendet wurde. In seinem mittelalterlichen Besteller „Peregrinatio in terram sanctam“ schrieb er nämlich 1486, dass diese Idee „eindeutig falsch ist, da diese Pyramiden innen nicht hohl sind“.

Obwohl heute jedem klar sein sollte, dass diese „Kornspeicher-Hypothese“ vollkommener Nonsens ist, vertrat sie beispielsweise der US-Präsidentschaftskandidat Dr. Ben Carson 2015 noch immer.

Die „Kern-Information“ dieser Legende erscheint letztlich recht dürftig. Sie könnte darin bestehen, dass nach der Flut die Nachfahren der Überlebenden (hier Noah), diese Schätze und damit wohl auch Schriften an sich nahmen. Diese „späteren Könige“ hüteten daraufhin das kostbare Erbe, in dem sie es an unbekannten Orten (hier Kornspeicher) verbargen …

Der Vollständigkeit halber sei hier noch einmal Henoch genannt. Die Henoch-Bücher sowie jüdische Sagen über ihn berichten, dass er seine Schriften seinen Nachfahren übergab. Dazu zählt natürlich auch Noah. Sie sollten sie sicher verwahren, da die große Flut naht. So kamen diese Werke mit auf die Arche und überstanden auf diesem Weg die Vernichtung.

Diese und weitere Überlieferungen führten auch zu der Überlegung, dass die Cheops-Pyramide in Wahrheit die Arche Noah war. Dazu finden Ihr HIER auch ein Video auf YouTube.

Fragen, Fragen, Fragen

In diesem Beitrag sollte der Fokus der seltsamen „Hitat“-Erzählungen auf die verschollenen Bücher der Pyramiden-Bauer oder „Weisen“ gerichtet werden. Diese mittelalterlichen Erzählungen sind, wie auch HIER gezeigt, natürlich weitaus komplexer. Und so ergeben sich zusammenfassend viele „Solls“ und „Wenns“, die sich ausnahmslos alle nicht belegen lassen:

  • Die über 30 Chronisten des „Hitat“ sowie andere Historiker widersprechen sich, wer die Gizeh-Pyramiden baute.
  • Wenige sagen, dass sie vor der Flut erbaut wurden und in ihnen Bücher und geheime Schriften verborgen waren.
  • Die Araber sollen im Zuge der „ersten“ Öffnung der Cheops-Pyramide im 9. Jahrhundert tatsächlich Texte oder Schriftrollen gefunden haben.
  • Wenn dem so ist, kann niemand sagen woher sie stammen oder wie alt sie waren.
  • Es soll auch ein Grab (im „Hermes-Kloster“) gefunden worden sein, in dem man eine Schriftrolle fand.
  • Diese sei in Koptisch verfasst gewesen (und von König Saurid und der Sintflut etc. berichtet haben).
  • Das Koptische ist eine relativ „moderne“ Schrift in Ägypten. Damit können die geheimnisvollen Bücher in ihrer Ur-Version nicht in koptisch verfasst worden sein.
  • Der Historiker Manetho soll der letzte Mensch gewesen sein, der angeblich ein authentisches Buch vom Baumeister der Pyramide in seinem Besitz hatte. Mutmaßlich geschrieben von Pharao Cheops selber.
  • Der Prophet Henoch wird mit einem Gott (Hermes) gleichgesetzt, wird allerdings (nur) einer „Hitat“-Stelle konkret als Pyramiden-Bauer (Saurid) genannt.
  • Mindestens 130 geheime Bücher mit Weisheiten sollen in der Pyramide im Auftrag von Saurid vor der Sintflut versteckt worden sein.
  • Henoch schrieb nach einem Buch mit seinem Namen aus dem 1. Jahrhundert nach Christus sogar 360 Bücher mit göttlichen Weisheiten und Wissen. Auch vor der Flut.
  • Wenn irgendwelche Bücher davon jemals existieren, sind sie ausnahmslos alle verschollen. Ob vor der Flut geschrieben oder „klassisch“ in der 4. Dynastie von Pharao Cheops, spielt dabei keine Rolle.
  • Wenn diese Schriften angeblich in koptisch verfasst gewesen sind, warum waren dann andere nicht zu entziffern?

Verschollen, versteckt, vernichtet – wer kann das schon mit reinem Gewissen sagen? Die Suche nach den Mysterien der Vergangenheit wird wohl noch dann faszinieren, wenn das heute bereits lange Vergangenheit ist.

Video-Auswahl zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Mehr Videos dazu HIER.

Video vom 26. Aug. 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Video vom 28. Sep. 2017 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Video vom 6. Okt. 2018 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die riesige “Geheimkammer” der Cheops-Pyramide: Was wurde aus der Entdeckung? – Der neuste Stand +++ YouTube-Video +++

Ende 2017 wurde ein riesiger Hohlraum in der Cheops-Pyramide entdeckt, der weltweit für Schlagzeilen sorgte. Aber was wurde aus der Entdeckung? Der Stand der Dinge in diesem Video! (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Ende 2017 wurde ein riesiger Hohlraum in der Cheops-Pyramide entdeckt, der weltweit für Schlagzeilen sorgte. Aber was wurde aus der Entdeckung? Der Stand der Dinge in diesem Video! (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Ab Ende 2017 machte die Cheops-Pyramide in Ägypten weltweit Schlagzeilen: Internationale Forscher des Projekt „Scan Pyramids“ hatten mit modernsten Technologien in der Großen Pyramide einen bisher unbekannten Hohlraum entdeckt. Eine „Geheimkammer“ von 30 Metern Länge, die sich direkt oberhalb der Großen Galerie der Pyramide befindet. Aber was wurde aus der „archäologischen Sensation des Jahrhunderts“? In diesem YouTube-Video fasse ich für Euch die Entdeckungen nochmal zusammen und berichte über den aktuellen Stand. Denn das Thema bleibt auch 2019 mehr als aktuell, wie Ihr erfahren werdet.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Weltweit berichtete die Presse Ende 2017/Anfang 2018, dass man in Ägypten eine sensationelle Entdeckung machte: Denn internationale Forscher des Projektes „Scan Pyramids“ in der Großen Pyramide von Gizeh einen bisher unbekannten Hohlraum entdeckt! Modernste Technologien kamen dabei zum Einsatz.

Was daraufhin folgte waren sich zum Teil mit Spekulationen überschlagende Presseberichte in aller Welt. Auch ich habe auf Grenzwissenschaft & Mystery Files sowie in YouTube-Videos mehrfach darüber berichtet (HIER, HIER und Videos HIER , HIER & HIER).

Doch was wurde aus der „archäologischen Sensation des Jahrhunderts“ – der riesigen unbekannten Kammer der Cheops-Pyramide? Immerhin ist es inzwischen rund ein Jahr still um sie geworden.

In diesem YouTube-Video fasse ich für Euch die Entdeckungen nochmal zusammen. Ebenso berichte ich über den aktuellen Stand rund um den riesigen Hohlraum der Cheops-Pyramide. Denn das Thema ist noch lange nicht zu Ende.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 10. März 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Ein internationales Wissenschaftler-Team löst das Rätsel um den Bau der Cheops-Pyramide – Stimmt es aber, was im Netz darüber berichtet wird?

Wissenschaftler lösen mal wieder (fast) das Rätsel des Pyramiden-Bau in Ägypten
Wissenschaftler lösen mal wieder (fast) das Rätsel des Pyramiden-Bau in Ägypten (Bild: Fischinger-Online)

In Ägypten, der Literatur und natürlich der archäologischen Fach- und Laien-Welt geben sich jene Menschen, die die Geheimnisse um den Bau der Pyramiden gelöst haben wollen, das Maßband in die Hand. Und das seit Jahrhunderten wenn nicht Jahrtausenden. So auch am 1. November in Kairo. Internationale Forscher wollen durch Feldforschungen im Steinbruch Hatnub nahe Tel el-Amarna Hinweise und Belege gefunden haben, “wie die alten Ägypter vor 4.500 Jahren tonnenschwere Steine bewegen konnten”. Dr. Mustafa Waziri, Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung, und die beteiligten Archäologen aus Großbritannien und Frankreich sind überzeugt, dass diese Entdeckungen auch den Bau der Pyramiden zum Teil erklären könnten. Was sie dort entdeckt haben, warum die Presse mal wieder Aliens in Spiel springt, ob das Rätsel tatsächlich gelöst wurde und was die Forscher wirklich sagten, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Jahrtausende Rätselraten

Eigentlich ist das Problem der Ägyptologen, Hobby-Forscher und “alternativen Historiker” zum Bau der Pyramiden in Ägypten überaus simpel zu beschreiben:

Über 100 große, mittlere und kleine Pyramiden stehen am Nil verteilt. Riesige uralte Bauten wie die Cheops- oder Chephren-Pyramide in Gizeh ebenso, wie kleine Bauwerke, die heute mehr an Schutthaufen von wenigen Metern Höhe als an echten Pyramiden erinnern. Und besonders faszinieren hierbei natürlich die großen Pyramiden von Gizeh oder auch jene in Daschur.

Denn obwohl es in Ägypten an zum Teil uralten Schriften und Inschriften wimmelt, suchen die Forscher bis heute vergeblich nach Texten zum Bau dieser Monumente für die Ewigkeit. Die wenigen Zeugnisse, die heute vorliegen, sind entweder von den Araber notierte “Märchen” und “Legenden” – oder sie verraten nichts darüber, wie genau man diese Berge aus Stein errichtet hat.

Genau das lässt seit Jahrhunderten ungeahnte Spielräume für Spekulationen und Ideen. Teilweise reichen diese bekanntlich von Atlantis bis zu den Sternen. Und ebenso bekanntlich werden in schöner Regelmäßigkeit seit vielen Jahren die Pyramiden-Rätsel angeblich gelöst, entzaubert oder durch neue Ideen in diese oder jene Richtung vermeintlich belegt. Eine endlose Liste …

Da aber bis dato nichts von den Alten Ägyptern gefunden wurden, auf denen sie festhielten, wie genau sie ihre Pyramiden errichtet haben, stehen Forscher vor einem Dilemma. Es gibt inzwischen eine Vielzahl ein eindeutigen Hinweisen, klaren Belegen und harten Fakten zum Bau der Pyramiden. Aber im Detail stehen auch die Ägyptologen hierbei vor einem ungelösten Rätsel der Antike.

Die Aliens waren es (nicht)

Beliebt ist natürlich die Spekulation, dass die Astronautengötter aus dem Kosmos die großen Pyramiden in Ägypten erbaut haben oder haben lassen. Nur hat diese Idee absolut nichts mit der Ägyptologie zu tun, die heute von tausenden Forschern der “etablierten Archäologie” vor Ort durchgeführt wird. Eigentlich nimmt nicht ein einziger von ihnen solche Alien-Pyramiden-Thesen ernst oder würdigt sie überhaupt eines Blickes.

Aus diesem Grunde verwundern die aktuelle Neuigkeiten aus Ägypten, von denen verschiedene englische Zeitungen oder auch die englischsprachige “Luxor Times” (30. Oktober 2018) berichten. Keine davon spricht irgendwie von Aliens, die die Pyramiden angeblich erschaffen haben, und was nun durch die neuen Funde in Tell Amarna widerlegt sei. Auch nicht Dr. Mustafa Waziri in seiner Funktion als Chef der ägyptischen Altertümerverwaltung, die auf Facebook am 31. Oktober dazu eine offizielle Meldung brachte.

Alle sprechen von den “alten Ägyptern” oder ähnlich. Das News-Portal “Earth-Cronicles” schrieb beispielsweise am 2. November:

Die Wissenschaftler hoffen, dass ein gründliches Studium dieser Entdeckung es ermöglicht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, da alle frühen Menschen die Pyramiden bauten.

Sehr ähnliche Worte fand auch “Science Alert” am 1. November zum Thema. Keine Spur von Alien-Architekten aus dem All.

Wer aber die Ancient Aliens ins Spiel brachte,  sind mal wieder (bisher wenige) die Boulevardmedien; die Regenbogenpresse. Es scheint heute wohl schon auszureichen, dass archäologische Meldungen und Neuigkeiten von “alten Ägyptern” oder auch “Menschen” von damals sprechen, um zu sagen: Alien-Pyramiden-These widerlegt. Ein Unding, da niemand ernsthaft annehmen oder glauben sollte, dass Außerirdische die Pyramiden gebaut haben.

“Spunik News” ist eine der wenigen Seiten im deutschen Netz, die auch die Aliens in Spiel bringt. Auch wenn sie in den Berichten aus Ägypten keine Erwähnung fanden, titeltet “Sputnik” am 1. November sogleich: “Doch keine Aliens: Forscher entschlüsseln Rätsel des Pyramiden-Baus”

So kann man durchaus warnend prophezeiten, dass weitere “Alien-Meldungen” folgen werden, auch wenn es zu den Entdeckungen und ersten Berichten keinerlei Zusammenhang gibt.

Doch was genau sind die neuen Erkenntnisse, die den Bau der mysteriösen Pyramiden erklären oder erklären sollen?

“Ägyptens Große Pyramide: Mysterium endgültig gelöst!”

Die neuseeländisch”NZ Herald” schrieb am 1. November in ihrer Headline, dass das Rätsel um den Bau der Cheops-Pyramide jetzt “endgültig gelöst” sei. Viele ähnliche Titel kurieren aktuell. Etwa “IFL Science”, wo von einer “finalen Entdeckung” geschrieben wird. Ausnahmslos alle Meldungen dieser Art sind überzogen!

In, um oder an der Großen Pyramide von Gizeh wurde zuerst mal überhaupt nichts gefunden oder entdeckt. Ja, nicht einmal überhaupt auf dem Plateau von Gizeh. Es handelt sich um Forschungsergebnisse, die im Rahmen eines internationalen Projektes des “Französischen Institut für orientalische Archäologie” (“Institut français d’archéologie orientale”, IFAO) in Zusammenarbeit mit der Universität Liverpool gemacht wurden.

Hierbei wurden unter anderem “die Felsinschriften von Hatnoub”, einem Alabaster-Steinbruch 18 Kilometer südöstlich von Tel el-Amarna, untersucht und dokumentiert. Ebenso der 1891 von Percy Newberry und dem legendären Howard Carter entdeckte Steinbruch und die dortigen Hinterlassenschaften der früheren Arbeiter an sich. Datiert wird der Steinbruch auf das Alte und Mittlere Reich Ägyptens und vor allem auch auf die Zeit des Pharao Cheops.

Dr. Yannis Gourdon und Dr. Roland Enmarch und ihr Team hofften durch ihre Forschungen im Steinbruches und der einst dort angewandten Techniken Erkenntnisse darüber, wie die alten Ägypter vor Jahrtausenden mit tonnenschweren Steinen hantieren und arbeiten konnten. Und genau das soll ihnen in dem Steinbruch gelungen sein.

Rampen, Schlitten und Hebel im Steinbruch

Obwohl das Hauptbaumaterial für die Pyramiden Kalkstein war”, schreibt zum Beispiel  “Science Alert”, “wurde etwas Alabaster als Bodenbelag sowie für Statuen und Särge verwendet”. Die alten Baumeister sollen diese schweren Steinblöcke mittels einfacher Rampen aus den Steinbrüchen geholt haben, was die Untersuchungen in Hatnub belegen.

Da dieser Steinbruch aus den Tagen der Cheops-Pyramide stammt, so das Forscher-Team, können man auch dort sowie an anderen Baustellen/Steinbrüchen ähnlich gearbeitet haben. Das gilt für den Abbau von Bausteinen ebenso wie für Statuen und alles andere, was die Ägypter in ihren Steinbrüchen produzierten. Bekanntlich war das nicht gerade wenig.

Dr. Yannis Gourdon in der “Luxor Times” dazu:

Die Mission entdeckte erfolgreich ein einzigartiges System, um die Steinblöcke vom Boden des Steinbruchs zu ziehen und zu transportieren. Nachdem die Trümmer entfernt wurden (…) kann dies auf die Regierungszeit von König Khufu der 4. Dynastie datiert werden. Das Bewegungssystem besteht aus der zentralen Rampe, die von zwei Treppenstufen umgeben ist, und enthält Stangenlöcher, die das Anheben des Alabaster-Steinblocks durch eine mindestens 20% -ige (damit ist die Steigung der Rampe gemeint, Anm. LAF) Grobrampe unterstützen.

Es wurden mindestens 100 Inschriften entdeckt, die an pharaonische Expeditionen in die Alabaster-Steinbrüche von Hatnub vom Alten Reich bis zum Neuen Reich erinnern.

Die Entdeckung dieses Hebel- und Rampen-Systems in Hatnoub sei “von großer Bedeutung, die unser Verständnis des Bauwerkes völlig verändert” schreibt die ägyptischen Altertümerverwaltung unter Dr. Waziri auf Facebook. Es sei das erste Mal, dass ein System entdeckt wurde …

…um Blöcke aus Steinbrüchen zu bewegen und zu transportieren, und wie die Alten Ägypter die tonnenschweren Blöcke während der Bauzeit der Großen Pyramide mit primitiven Rampen angehoben haben.

Ist der Pyramiden-Bau und die bisher unbekannten Techniken dahinter damit geklärt? Es gibt jedoch viele Meinungsverschiedenheiten darüber, mit welchen Methoden genau dies erreicht wurde”, schrieb zum Beispiel “Newsweek” am 1. November ganz richtig. Nur leider ist die fraglos interessante und spannende Steinbruch-Entdeckung der Archäologen sicher keine Erklärung des Pyramiden-Baus.

Eigentlich sollte das auch jedem einleuchten, der von diesen neuen Erkenntnissen liest oder schreibt.

Keiner sprach von “Mysterium gelöst”

Heute (2. November 2018) veröffentlichte auch die Universität Liverpool einen Artikel über die Arbeit ihrer Wissenschaftler in Ägypten. In dieser heißt es unter anderem:

Uraltes Rampen-System für Steinbrüche hat den Arbeitern möglicherweise beim Bau der großen Pyramiden in Ägypten geholfen.

Wissenschaftler der Universität von Liverpool haben entdeckt, was möglicherweise die Überreste eines 4.500 Jahre alten Rampen-Systems sind, um die riesigen Alabasterblöcke zu transportieren, die beim Bau der großen Pyramiden in Ägypten verwendet wurden.”

Ägyptologe Dr.Roland Enmarch betont, dass der Steinbruch von Hatnub eine “prestigeträchtigste Quelle für ägyptischen Alabaster” vor 4.500 Jahren war. Viele der gefundenen Inschriften, so der Forscher, zeigen zudem auf, wie “das Personal und die Logistik der Organisation von Expeditionen zu diesen Wüstensteinbrüchen” damals funktionierte. Die gesamte Landschaft lässt die Strukturen aus der Bronzezeit, “die mit der Gewinnung und dem Transport von Steine zu tun haben”, erkennen. Von den Hütten der Arbeiter bis zu einer hervorragend erhaltenen Straße, die bis zum Nil, führt.

Die “äußerst gut erhaltene Rampe” in dem Steinbruch zeige mit ihren Spuren von Pfostenlöchern, wie “die alten Technologien des Steintransportes und der Gewinnung” funktioniert haben könnte. Durch Schlitten und den beiden neben der Rampe nachgewiesenen Treppenaufgängen konnten die Arbeiter die schweren Steinblöcke geradezu bequem herausziehen. “20 Prozent oder mehr” Steigung seien hier möglich gewesen. Und weiter:

Da diese Rampe auf die Herrschaft von Cheops datiert, bieten unsere Untersuchungen die aufregende Möglichkeit, weitere Einblicke in die Logistik und die Technologien zu bieten, die beim Bau dieser erstaunlichen Konstruktion verwendet wurden.

Spätestens an dieser Stelle sollte jedem klar sein, dass von einer Lösung des Mysteriums Bau der Cheops-Pyramide eigentlich keine Rede sein kann.

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Was wurde tatsächlich entdeckt?

Hatnub als ein beliebter Steinbruch vor bis zu 4.500 oder sogar mehr Jahren … ist natürlich keine Pyramide. Schon gar nicht die Cheops-Pyramide oder die Pyramide des Chephren daneben. So wurde auch überhaupt nicht geklärt, wie die alten Baumeister ihre riesigen Monumente für die Ewigkeit gebaut haben. Es wurde ein fehlendes Mosaiksteinchen im Puzzle der Fragen ergänzt. Unterbewerten sollte man das aber auch nicht, um dies an dieser Stelle zu unterstreichen.

Wenn in Hatnub die Arbeiter diese Technik aus Rampen, Treppenaufstiegen, Seilen und Schlitten nutzten, nutzten sie diese sicher auch anderswo. Was funktioniert, sprach sich fraglos auch bei den Pharaonen und ihren Architekten herum. So konnten die Bauherren diese oder jene Bausteine schlagen und mittels Rampe aus den jeweiligen Steinbrüchen schaffen. Von da ging es für den auserwählten Stein weiter über Straßen bis zum Nil oder einen eigenes dafür geschaffenen Kanal, dort auf einen Lastenkahn und so kam dieser letztlich am Ort seiner  Bestimmung an.

Ein Kraftakt von Organisation, Planung , Technologie und Logistik, dem die Archäologen nun weiter auf die Spur gekommen sind.

Es waren dabei aber immer “Ausnahme-Steine”. Die bei Weitem meisten Bausteine der Pyramiden von Gizeh sind weicher Kalkstein, der direkt vor Ort abgebaut wurde. Noch heute kann man überall vor Ort sehen, woher diese Steinen genau kamen. Auch Spuren der Werkzeuge sind für jeden sichtbar auf dem ganzen Plateau vorhanden.

Eine Rampe – nicht die Rampe

Beim Wort “Rampe” im Zusammenhang mit “Pyramide” schüttelt es die meisten Grenzwissenschaftler oder auch Hobby-Historiker. Zurecht. Es schütteln sich dabei aber auch die etablierten Archäologen des Mainstream. Wirklich niemand behauptet, dass die Pyramiden mit gigantischen Rampen erbaut wurden, auf denen die Arbeiter die Steine auf Schlitten bis an die Spitze zogen. Welch absurde Vorstellung und gewaltiger Arbeitsaufwand der Bau so einer Rampe ist, wissen sicher alle Mystery- und Pyramiden-Fans.

Wobei der Vollständigkeit halber nicht unerwähnt bleiben darf, dass es nachweislich Reste von Rampen in Gizeh gibt. Da der weit größte Teil der verbauten Steine einer Pyramide sich im unteren Bereich befindet, werden die Bauherren hier wohl ihre Rampen angebaut haben. Nur: Wie dann weiter? Das ist eben – unbewiesen!

Die Rampen-Technik von Hatnub sagt nur aus, dass man so Bausteine aus dem Steinbruch heraus bekommen konnte. Wie diese dann aber wirklich an ihrem vorgesehenen Platz an oder in eine Pyramide kamen, sagt die nicht. Damit ist der Bau der großen Pyramiden auch durch diese neuen Erkenntnisse der Forschung nicht geklärt. Und das haben die beteiligten Ägyptologen auch gar nicht behauptet.

Das behaupten nur Headlines und Artikel im Netz, die von den Arbeiten um Yannis Gourdon, Roland Enmarch & Co. berichten.

Was denkt Ihr? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der mysteriöse “See unter der Cheops-Pyramide”: Von Fakten, Märchen und Schwindeleien um das Osiris-Grab von Gizeh +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Der mysteriöse "See unter der Cheops-Pyramide": Von Fakten, Märchen und Schwindeleien (Bild & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Der mysteriöse “See unter der Cheops-Pyramide”: Von Fakten, Märchen und Schwindeleien um das Osiris-Grab von Gizeh (Bild & Montage: Fischinger-Online)

Da stehen sie nun seit Jahrtausenden in Ägypten: die Pyramiden von Gizeh. Bis heute geben die gewaltigen Monumente vielfach Anlass zu Spekulationen, neuen Forschungen und Entdeckungen und natürlich zu allerlei Mysterien. Vor allem natürlich die Pyramide des Pharao Cheops. In der Grenzwissenschaft ebenso wie in der „etablierten Archäologie“, erregt gerade sie oftmals die Gemüter. Doch wie war das noch gleich mit dem „See unter der Cheops-Pyramide“, der vor rund 20 Jahren in über 30 Metern Tiefe entdeckt worden sein soll – inkl. einer „Insel“ und Sarkophagen darin? In diesem YouTube-Video erfahrt Ihr alle Fakten und Spekulationen zum See bzw. dem „Osiris-Grab“ von Gizeh. Aber auch Erstaunliches aus den alten Überlieferungen rund um Pharao Cheops und seiner Pyramide!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine Entdeckung, die bis heute viel diskutiert wird und von der angeblich schon der Historiker Herodot vor ca. 2.500 Jahren sprach. Heute bekannt unter den Namen „Osiris-Grab“ oder „Osiris-Schacht“.

Obwohl der Fund in Gizeh eine archäologische Realität ist, vermengen sich bis heute Fakten und Fiktionen. In diesem Video erfahrt Ihr alle Fakten und Spekulationen rund um den See bzw. das „Osiris-Grab“ von Gizeh – aber auch Erstaunliches udn Seltsames aus den alten Überlieferungen rund um Pharao Cheops und seiner Pyramide!

Bleibt neugierig …

Video vom 6. Oktober 2018 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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Feedback, Interviews und Video-Zusammenfassung vom Kongress “Rätsel Pyramiden – weltweit” im Galileo-Park +++ YouTube-Video +++

Feedback zum Kongress "Rätsel Pyramiden weltweit" und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt von NuoViso.tv (Bilder: Galileo-Park / Montage: Fischinger-Online)
Feedback vom Kongress “Rätsel Pyramiden weltweit” und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt von NuoViso.tv (Bilder: Galileo-Park / Montage: Fischinger-Online)

Am Wochenende um den 30. September 2018 fand im Galileo-Park in Lennestadt der Mystery-Kongress “Rätsel Pyramiden weltweit” statt. Als eine Art Rahmenprogramm und zweiten  Höhepunkt hielt Erich von Däniken am Tag nach dem Kongress unweit des Galileo-Park seinen Vortrag “50 Jahre Erinnerungen an die Zukunft”. Ein Kamerateam von NuoViso.tv um Frank Höfer war ebenfalls vor Ort, um die Vorträge der Tagung für eine spätere DVD zu filmen. Vorab hat NuoViso schon jetzt ein fast einstündiges Video zum Kongress mit Interviews, Ausschnitten, Gesprächen und Feedbacks veröffentlicht, das ich Euch an dieser Stelle vorstellen möchte!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Rätselhafte Pyramiden und mehr!

Am 8. Juni 2018 habe ich in dem Blog-Beitrag “Kongress ‘Rätsel Pyramiden – weltweit’ und Erich von Däniken ’50 Jahre Erinnerungen an die Zukunf’” im Galileo-Park Lennestadt” auf die Tagung und das Programm bereits hingewiesen.

Diese ist jetzt Vergangenheit und war ein voller Erfolg in den “Sauerland-Pyramiden”. Nur wer wer online bereits eine Karte geordert hatte, kam auch hinein. Der Kongress im Galileo-Park war schnell ausverkauft und auch an der Abendkasse gab es keine Eintrittskarten mehr. Das lag zum einen an den spannenden Thema und Vorträgen an sich, sowie aber auch daran, dass Erich von Däniken am Tag darauf in Lennestadt einen Vortrag hielt.

Ein halbes Jahrhundert “Erinnerungen an die Zukunft” war das Thema des unermüdlichen Astronautengötter-Jägers von Däniken, den er am 30. September in Lennestadt-Meggen hielt. Was die wenigstens Teilnehmer gewusst haben dürften, ist der Umstand, dass von Dänikens erst am Vortrag (nachts) aus Ägypten zurück kam. Vom Flughafen Frankfurt am Main ging es mit dem Auto direkt nach Lennestadt …

Viele Menschen bewundern von Däniken deshalb, da er im Alter von 83 Jahren nicht müde wird den Göttern der Vergangenheit in aller Welt nachzujagen. Zurecht, wie selbst viele Kritikern anerkennend zugestehen müssen. Zehn Tage zuvor erschien dazu noch sein inzwischen 41. Buch mit dem Titel “Neue Erkenntnisse”, das ich Euch HIER vorgestellt habe.

Der Galileo-Park als feste Anlaufstelle des Phantastischen

Hauptthema des Kongress waren die Mysterien der weltweiten Pyramiden, wie es der Titel schließlich verriet. Dr. Dominique Görlitz ist in diesem Zusammenhang unlängst zu einer festen Adresse im dortigen Galileo-Park geworden. Bereits in den Jahren zuvor hatte er dort verschiedene Kongresse rund um die Rätsel der Welt sowie natürlich der Cheops-Pyramide durchgeführt. Natürlich immer mit weiteren Referenten, wie auf Grenzwissenschaft & Mystery Files entsprechend berichtet wurde.

Selbst eine Ausstellung rund um die Rätsel der Pyramiden und anderen offenen Fragen der Vergangenheit konnten hier bei einer Tagung die Zuschauer besuchen. Darüber findet Ihr Videos auf meinem Yoube-Kanal HIER, die ich bei diesen Tagungen machte.

So sollte es nicht verwundern, dass die Initiatoren des Galileo-Park immer wieder für jeden grenzwissenschaftlich oder geschichtlich Interessierten Tagungen, Ausstellungen und Vorträge realisieren. Der Erfolg des Kongresses “Rätsel Pyramiden weltweit” am letzten Septemberwochenende gibt ihnen hier erneut recht. Die dort gehaltenen Vorträge waren im Einzelnen:

  1. Dr. Kai-Helge Wirth, Forscher & Sachbuchautor: “Pyramiden weltweit”
  2. Prof. Dr.-Ing. Dr. phil. Frank Müller-Römer, Ägyptologe & Sachbuchautor: “Der Bau der Pyramiden im Alten Reich aus Sicht der aktuellen Forschung”
  3. Dr. Dominique Görlitz, Biologe & Experimentalforscher: “Neue Theorien zum Bau der Cheops-Pyramide”
  4. Gernot L. Geise, Privatforscher: “Steinbearbeitung im alten Ägypten”
  5. Dr. Dominique Görlitz, Biologe & Experimentalforscher: “Rätselhafte Pyramiden auf den Azoren”

Es gab also einige Programmänderungen zu den ersten Ankündigungen.

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Feedback, Interviews und Video-Zusammenfassung

Auch auf dem jetzt vergangenen Kongress war wieder ein Kamerateam von NuoViso.tv um Frank Höfer vor Ort, um die Vorträge zu filmen. Bereits in der Vergangenheit hat NuoViso die verschiedenen Tagungen mit der Kamera begleitet und sie anschließend als DVD veröffentlicht. So auch jetzt.

Dazu veröffentlichte Höfer heute einen “Trailer” zu der kommenden DVD, den ich unten eingebunden habe. “Trailer” ist aber mit Sicherheit das falsche Wort, da das Video mit Interviews, Gesprächen und vielen Backgrundinformationen bereits über 50 Minuten geht. NuoViso.tv schreibt dazu unter anderem:

Das Rätsel der weltweiten Pyramiden – NuoViso News #30

Am letzten Septemberwochenende war die NuoViso Crew erneut in Lennestadt im Galileo-Pyramiden-Park unterwegs. Dieses mal fand der Fachkongress „Rätsel Pyramiden Weltweit statt“, welchen wir natürlich in voller Länge aufgezeichnet haben.

Die großen Pyramiden von Gizeh – das letzte existierende Weltwunder der Antike. (…) Doch selbst heute gibt es noch zahlreiche Fragen: Wer waren die Erbauer und wie wurden sie errichtet? Warum wurden sie gebaut? Gibt es noch unentdeckte Kammern?

Aber nicht nur die ägyptischen Pyramiden geben uns Rätsel auf. Weltweit gibt es Pyramiden, die den meisten Menschen gänzlich unbekannt sein dürften. Die Pyramiden von Gizeh kennt wohl fast jeder. Und auch die Stufenpyramiden der Maya in Lateinamerika sind vermutlich den meisten bekannt. Aber wer – außerhalb der Archäologie – hat denn schon von Cahokia Mounds der riesigen Erdpyramiden-Anlage im Mittleren Westen der USA gehört? Oder von den großen Pyramiden Chinas, die an Größe und Volumen die Ägyptens sogar noch übertreffen. Geschweige denn von Pyramiden auf den Kanaren, den Azoren…?

Der Kongress ‘Rätsel Pyramiden – weltweit’ beschäftigt sich mit dem Phänomen, dass wir fast überall auf der Erde Pyramiden oder pyramidenähnliche Gebäude finden. Standen die antiken Kulturen schon viel früher in Kontakt mit einander und haben sie einfach voneinander ‘abgekupfert’? Oder stammt das Konzept der Pyramiden von einer früheren Hochzivilisation, die alle späteren beeinflusst hat? Unabhängig von der Antwort, lösen wir die Rätsel des weltweiten Pyramiden-Phänomens, müssen wir vermutlich unsere Geschichtsschreibung ändern.

Bereits Mitte Oktober 2018 soll die DVD übrigens HIER erhältlich sein.

Mehr dazu in diesem “Trailer” von NuoViso, der eigentlich keiner ist

Video vom 4. Oktober 2018 'Das Rätsel der weltweiten Pyramiden' von NuoViso

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Lars A. Fischinger

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29. & 30. Sep. 2018: Kongress “Rätsel Pyramiden – weltweit” und Erich von Däniken “50 Jahre Erinnerungen an die Zukunft” im Galileo-Park Lennestadt

Kongress Rätsel Pyramiden weltweit und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt
Kongress “Rätsel Pyramiden weltweit” und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt (Bilder: Galileo-Park)

In den letzten Jahren organisierte der Galileo-Park, die “Sauerland-Pyramiden” in Lennestadt, immer wieder spannende Ausstellungen, Tagungen und Kongresse. So auch in diesem Herbst. Ende September finden im Galileo-Park bzw. in Lennestadt-Meggen erneut zwei spannende Veranstaltungen zu Themen aus der Welt der Grenzwissenschaft und Mystery Files statt. Ein “Pyramiden-Kongress” sowie am gleichen Wochenende eine Art Spezial von und mit Erich von Däniken anlässlich von 50 Jahren “Erinnerungen an die Zukunft”. Dem ersten Buch der Prä-Astronautik-Legende, das 1968 erschien. In diesem Posting habe ich für Euch sämtliche Informationen, das Programm, die Referenten und mehr zu beiden Veranstaltungen zusammengefasst.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die “Sauerland-Pyramiden” laden ein

Vielfach habe ich in der Vergangenheit auf Veranstaltungen etc. des Galileo-Park in Lennestadt auf meinem Blog hingewiesen. Sie sind immer wieder ein Highlight in einer faszinierenden Umgebung. Eben den “Sauerland-Pyramiden”. Auch Marie L. Sievers und ich haben das fünfjährige Bestehen meines YouTube-Kanal Grenzwissenschaft und Mystery Files 2017 im Galileo-Park mit einer Tagung mit Euch begangen. Mehr dazu findet Ihr HIER, HIER und in meinem Video HIER.

Am Wochenende um den 29. September 2018 lädt nun der Park zu einer neuen Veranstaltung in den “Sauerland-Pyramiden” auf den Spuren des Unfassbaren. Eigentlich zwei Meetings, denn der Park hat präsentiert auch Erich von Däniken mit einer Art “Jubiläums-Vortrag” zu “50 Jahren Erinnerungen an die Zukunft” im Pädagogischen Zentrum von Lennestadt-Meggen.

1.: Kongress “Rätsel Pyramiden – weltweit”

29. September 2018

Die großen Pyramiden von Gizeh – das letzte existierende Weltwunder der Antike. Scheinbar mühelos trotzten sie dem Zahn der Zeit und sind auch heute noch das vermutlich bedeutendste Baudenkmal der Welt. Unzählige Generationen von Forschern und Besuchern haben in den letzten 4.600 Jahren versucht, ihre Rätsel zu ergründen. Doch selbst heute gibt es noch zahlreiche Fragen: Wer waren die Erbauer und wie wurden sie errichtet? Warum wurden sie gebaut? Gibt es noch unentdeckte Kammern?

Aber nicht nur die ägyptischen Pyramiden geben uns Rätsel auf. Weltweit gibt es Pyramiden, die den meisten Menschen gänzlich unbekannt sein dürften. Die Pyramiden von Gizeh kennt wohl fast jeder. Und auch die Stufenpyramiden der Maya in Lateinamerika sind vermutlich den meisten bekannt.

Aber wer – außerhalb der Archäologie – hat denn schon von Cahokia Mounds der riesigen Erdpyramiden-Anlage im Mittleren Westen der USA gehört?  Oder von den großen Pyramiden Chinas, die an Größe und Volumen die Ägyptens sogar noch übertreffen. Geschweige denn von Pyramiden auf den Kanaren, den Azoren…?

VIDEO & E-Book: 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden in China? Neue Fakten zum Rätsel des Dongting-See (Bild: R. Habeck / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO & E-Book: 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden in China? Neue Fakten zum Rätsel des Dongting-See (Bild: R. Habeck / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Der Kongress „Rätsel Pyramiden – weltweit“ beschäftigt sich mit dem Phänomen, dass wir fast überall auf der Erde Pyramiden oder pyramidenähnliche Gebäude finden. Standen die antiken Kulturen schon viel früher in Kontakt mit einander und haben sie einfach voneinander „abgekupfert“? Oder stammt das Konzept der Pyramiden von einer früheren Hochzivilisation, die alle späteren beeinflusst hat? Unabhängig von der Antwort, lösen wir die Rätsel des weltweiten Pyramiden-Phänomens, müssen wir vermutlich unsere Geschichtsschreibung ändern.

Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass wir diese Geheimnisse während des Kongresses lösen werden. Aber die verschiedenen Vorträge, der Austausch von Informationen und Meinungen, Fragen und Antworten könnte dabei helfen, der Lösung des Rätsels näher zu kommen.

Der Kongress „Rätsel Pyramiden  – weltweit“ bietet allen, die sich für Ägypten, Pyramiden, Geschichte oder Rätsel der Antike interessieren, die Gelegenheit, von Ägyptologen, Forschern und Sachbuchautoren neue Forschungsergebnisse oder Theorien zu erfahren, sie persönlich kennen zu lernen oder sich von Ihnen Bücher signieren zu lassen.

Um den Kongressbesuch möglichst vielen Interessierten zu ermöglichen, wurde er als Tageskongress (10:30 bis 18:00 Uhr, An- und Abfahrt am gleichen Tag)  mit niedrigem Eintritt (s. weiter unten!) konzipiert.

Viel Spaß bei einem Tag des Staunens. Wegen begrenzter Sitzplätze empfehlen wir, Karten im Vorverkauf zu erwerben.

(Text: Galileo-Park / Links: LAF)

Vorträge und Referenten:

Veranstaltungsort am 29. September 2018:

Kulturgemeinde Hundem-Lenne e.V.
Auf’m Ohl 12
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon 02723-608403
Fax 02723-60899403

Oder alternativ:
Galileo-Park
Sauerland Pyramiden 4-7
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon: 02721-60077-10

Zeiten:

  • Beginn/Einlass ca. 10.00 Uhr
  • Ende der Veranstaltung: ca. 18:00 Uhr

Eintritt:

  • 25,- Euro Vorverkauf
  • 30,- Euro Tageskasse

Tickets:

  • Erhältlich im Online-Shop des Galileo-Park oder direkt unter: 02721-6007710
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2.: Erich von Däniken “50 Jahre Erinnerungen an die Zukunft”

30. September 2018

Im Februar 1968 erschien Erich von Dänikens Sachbuch “Erinnerungen an die Zukunft”. Sechs Wochen später stand der Titel auf Platz eins sämtlicher deutscher Bestsellerlisten. Und dies für Monate. Das Buch wurde in 32 Sprachen übersetzt, in den USA brach – so die “New York Times” – ein neuer Virus aus: Dänikenitis.

50 Jahre sind vergangen, Erich von Däniken (EvD) publizierte 40 weitere Titel in denen es stets um denselben Grundgedanken ging: Erhielten unsere Urväter Besuch aus dem Weltall? Entstanden unsere Religionen aus einem Missverständnis – weil die Steinzeitmenschen annahmen, jene ETs seien „Götter“? Welche Indizien, welche Beweise unterstützen EvDs Hypothese?

Blog-Serie: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Erich von Däniken" (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Erich von Däniken” (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)

Seine Gedanken sind inzwischen weltumspannend geworden. TV-Serien und Filme entstanden, andere Autoren behandelten das Thema. Die weltweite Auflage aller Titel zur liegt heute bei über 250 Millionen Exemplaren: Der US-History Chanel produzierte bereits 150 Fortsetzungen der Serie “Ancient Aliens” (Auch in deutscher Sprache).

Das Thema ist aktuell geworden, es geht um die Welt. Von Däniken präsentiert ein Feuerwerk seiner Indizien.

Der Besuch von ET`s in Indien. Hesekiel aus dem Alten Testament – ein biblischer Prophet beschreibt seine Begegnung mit den Fremden. Abraham fliegt um die Erde. Missverstandene Technologien – so genannte „Cargo-Kulte“ – rund um den Globus. Künstliche Mutationen – genetische Veränderungen – bei vereinzelten Vorfahren. Was stimmt nicht mit der großen Pyramide in Ägypten? Jährlich werden neue Räume, Schächte und Gänge darunter entdeckt.

Und wie sehen die wahren Bilder aus Nazca in Peru aus? Jene beeindruckenden Aufnahmen mit abgeschnittenen Bergkuppen und künstlich angelegten Pisten? Bilder, die der Öffentlichkeit nie gezeigt werden. Und was ist mit diesen UFOs und Kornkreisen? Alles nur Fälschungen? Mit welchen technischen Mitteln sollen Außerirdische die Distanzen im Weltall zurückgelegt haben. Und weshalb sollen die Fremden auch noch menschenähnlich sein?

Was immer Erich von Däniken präsentiert wird mit Bildern, Filmausschnitten und Computeranimationen untermauert. Die Zuschauer lernen das Staunen wieder. Was einst unvernünftig schien wird Wirklichkeit.

Eine Präsentation, die für jeden Besucher unvergesslich bleibt.

(Text: Galileo-Park / Links: LAF)

Veranstaltungsort am 30. September 2018 mit EvD:

Kulturgemeinde Hundem-Lenne e.V.
Auf’m Ohl 12
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon 02723-608403
Fax 02723-60899403

Zeiten:

  • Einlass: 17:00 Uhr
  • Beginn: 18.00 Uhr
  • Ende der Veranstaltung: ca. 21:00 Uhr

Eintritt:

  • 19,50- Euro Vorverkauf
  • 23,50,- Euro Abendkasse

Tickets:

  • Erhältlich im Online-Shop des Galileo-Park oder direkt unter: 02721-6007710

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die verschwundene Pyramide von Nizza: Archäologische Mysterien an der Côte d’Azur und Pyramiden in Frankreich +++ YouTube-Video +++

Die verschwundene Pyramide von Nizza: Archäologische Mysterien an der Côte d'Azur (Bild: Archiv LAF / gemeinfrei)
Die verschwundene Pyramide von Nizza: Archäologische Mysterien an der Côte d’Azur (Bild: Archiv LAF / gemeinfrei)

Denkt man die Pyramiden – denkt man als allererstes an Ägypten, dem „Land der Pyramiden“. Doch pyramidenartige Bauwerke haben nicht nur die Pharaonen vor fast 5.000 Jahren am Nil gebaut, sondern weltweit finden sich derartige Monumente. Bauwerke, die man landläufig als „Pyramiden“ bezeichnet, und die versunkene Kulturen von Peru über China bis in den Pazifikraum errichteten. So auch in Europa, hier speziell in Frankreich. Doch hier ist eine ca. 50 bis 60 Meter hohe “Stufenpyramide” Mitten in Nizza – verschwunden! Was hier geschehen hat und die Hintergründe erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Channel.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine rund 50 Meter hohe Stufenpyramide mitten in der berühmten französischen Stadt Nizza an der Côte d’Azur ist heute – spurlos verschwunden? Pyramiden in Frankreich?

Tatsächlich ist das so. Lediglich auf alten Fotos sieht man den treppenförmig bearbeiteten Berg noch …

Was aber ist hier geschehen und wieso existiert die Pyramide von Nizza heute nicht mehr? Eine spannende und zugleich sehr traurige Geschichte auf den Spuren des Phantastischen, wie Ihr es in diesem YouTube-Video von Grenzwissenschaft & Mystery Files sehen werdet!

Bleibt neugierig …

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Mystery Files-Gerüchteküche, Folge #5: Soll ein Luftschiff eine “Geheimkammer” in der Cheops-Pyramide erkunden? +++ YouTube-Video +++

Schon gehört? Neues aus der Mystery Files-Gerüchteküche, Teil #5: Luftschiff soll Geheimkammer in der Cheops-Pyramide erkunden? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Schon gehört? Neues aus der Mystery Files-Gerüchteküche, Teil #5: Luftschiff soll Geheimkammer in der Cheops-Pyramide erkunden? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Im Spätherbst 2017 machte die Meldung Schlagzeilen, dass ein Team internationaler Forscher einen gewaltigen Hohlraum in der rund 4.500 Jahre alten Cheops-Pyramide in Ägypten gefunden haben. Die “verborgene Kammer” sei riesig – um die 30 Meter groß – und liegt oberhalb der berühmten Großen Galerie in der Pyramide des Cheops. Seit der Entdeckungen dieser “Geheimkammer“ wird viel drüber spekuliert, was die Messgeräte der Experten in der Pyramide tatsächlich gefunden haben. Zum Beispiel, dass ein “Luftschiff” diesen Raum erforschen soll. Was genau dahinter steckt, erfahrt Ihr wie immer von mir in einem Video auf meinem YouTube-Kanal …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Auf diesem Blog, auf YouTube und auch bei „Grenzwissenschaft & Mystery Files“ bei Facebook habe ich bereits mehrfach über die Entdeckung dieses gewaltigen Hohlraums in der Großen Pyramide von Gizeh berichtet (s. a. HIER, HIER und HIER).

Eine fraglos interessante Entdeckung des “Scan Pyramids” Projektes, das in Ägypten Pyramiden und andere Altertümer mit der neusten Technologie erforscht.

In diesem Video der Reihe “Neues aus der Mystery-Gerüchteküche” greife ich das Thema der “verborgenen Geheimkammer” erneut auf. Denn es wird gemunkelt, dass ein “Luftschiff” oder “Zeppelin” diesen Hohlraum in der Cheops-Pyramide nun erforschen soll.

Wie das gehen soll und was hinter diesem Gerücht im Detail wirklich steckt … all das erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

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Ist in der Cheops-Pyramide der exakte Wert der Lichtgeschwindigkeit codiert? +++ YouTube-Video +++

Steht die Pyramide des Cheops auf einen Breitengrad steht, der den „exakten Wert der Lichtgeschwindigkeit“ entspricht? (Bild: L. A. Fischinger)
Steht die Pyramide des Cheops auf einen Breitengrad steht, der den „exakten Wert der Lichtgeschwindigkeit“ entspricht? (Bild: L. A. Fischinger)

Über kein anders Bauwerk der Vergangenheit wird so viel spekuliert und diskutiert wie über die Cheops-Pyramide von Gizeh in Ägypten. Für die einen ist sie das über 4.500 Jahre alte Grab des Pharao Cheops, für die anderen ein Relikt von Atlantis und wieder andere vermuten hier eine Art „überirdischen Sinn“ hinter. Vielleicht sogar eine Art „Botschaft“, die mit Hilfe der Ancient Aliens, der Astronautengötter aus dem All, erschaffen wurde. Speziell eine solche „Botschaft“ stelle ich Euch in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal einmal vor …

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Es heißt seit einigen Jahren, dass die Pyramide des Cheops auf einen Breitengrad steht, der den „exakten Wert der Lichtgeschwindigkeit“ entspricht.Vor allen auf englischsprachigen Webseiten wird dieses Thema zum Teil hitzig debattiert.

Ein Jahrtausende altes Bauwerk aus dem Alten Ägypten steht mit der Geschwindigkeit des Lichtes im Zusammenhang? Einem Wert, den wir erst seit dem Jahr 1983 kennen.

Wie kann es dann sein, dass die über 4.500 Jahre alte Cheops-Pyramide als eine Art “verborgenen Code” den Zahlenwert der Lichtgeschwindigkeit in sich verborgen halten soll?

Alle Details zu dieser erstaunlichen Behauptung in diesem YouTube-Video!

Bleibt neugierig …

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Die Cheops-Pyramide und der neu entdeckte Hohlraum: Soll hier etwas vertuscht und zensiert werden?

Die Cheops-Pyramide und der unbekannte Hohlraum: was wird hier vertuscht? (Bilder gemeinfrei & L. A. Fischinger)
Dr. Zahi Hawass vor der Cheops-Pyramide: Wir hier wirklich etwas verschwiegen? (Bilder gemeinfrei & L. A. Fischinger)

Vor bald zwei Wochen wurde öffentlich bekannt, dass ein Team von Physikern des Forschungsprojekt “Scan Pyramids” in der Pyramide des Cheops in Ägypten einen möglicherweise 30 Meter riesigen und bisher unbekannten Hohlraum entdeckt hat. Für viele Menschen eine Sensation oder zumindest eine spannende Entdeckung in der Ägyptologie, über die derzeit noch nicht viele Daten vorliegen, da weitere Untersuchungen notwendig sind. Trotzdem wird inzwischen laut davon gesprochen, dass die Ägyptologen hier etwas vertuschen, verheimlichen, zensieren oder unter den Tisch kehren wollen. Die Archäologen in Ägypten, allen voran Dr. Zahi Hawass, wären bemüht, diese Entdeckung zu verheimlichen oder zu dementieren. Welche Argumente angeführt werden, die eine solche Archäologie-Verschwörung vermuten lassen, zeigt detailliert dieser Beitrag.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Nach der Bekanntgabe des “Pyramid Scan” Projekt, dass durch modernste Untersuchungsmethoden ein 30 Meter riesiger Hohlraum in der Cheops-Pyramide gefunden wurde, dauerte es nur einen gefühlten Wimpernschlag, bis erste “Verschwörungs-Vermutungen” ausgesprochen wurden.

Die bisherige Faktenlage zu diesem bisher unbekannten und nicht geöffneten Hohlraum über der Großen Galerie der Pyramide habe ich in einem Blog-Beitrag bereits umfangreich vorgestellt. Das ist erst wenige Tage her und geändert an den wissenschaftlichen Befunden der Untersuchungen hat sich bis heute – nichts.

Was sich aber änderte, ist das Bild dieser Entdeckung in der Netz-Gemeinde, die sich für solche Forschungen und Funde interessiert. Also speziell der Grenzwissenschaft und der “alternativen Historiker“, oder wie man sie nennen mag. Also all jene, die offizielle Meinungen, Lehren und Aussagen der etablierten Archäologie bezweifeln, auch ohne irgendwelche Astronautengötter hinzuzuziehen. Und das sind nicht wenige.

Zensur durch die Ägyptologen?

Ein gemeinsamer Tenor nach Bekanntwerden des Fundes eines gewaltigen Hohlraumes in der Pyramide des Cheops, war in der Netzgemeinde sehr schnell zu erkennen: Ein toller Fund des “Scan Pyramid” Projekt, der unbedingt genau erforscht werden muss. Doch die Ägyptologen und/oder die verantwortlichen Behörden würden das sicher zu verhindern wissen. Allen voran natürlich der unbeliebte Dr. Zahi Hawass.

“Scan Pyramids” und das Rätsel der Cheops-Pyramide: Erste Ergebnisse der Pyramiden-Forscher sorgen für Spekulationen: “an den Pyramiden scheint etwas nicht normal”! (Bild: CNN-Sceenshot / L. A. Fischinger)
“Scan Pyramids” und das Rätsel der Cheops-Pyramide (Bild: CNN-Sceenshot / L. A. Fischinger)

So in Etwa kann man die vorherrschenden Meinungen umschreiben. Das liegt auch an den Aussagen, wie sie eben beispielsweise Zahi Hawass machte, nachdem in dem Magazin “Nature” die Ergebnisse rund um diesen großen Hohlraum veröffentlicht wurden (s. Artikel HIER).

Immerhin war Hawass alles andere als begeistert, nachdem weltweit die Medien von diesem rund 30 Meter riesigen Hohlraum berichteten. Auch wenn es eventuelle mehrere Hohlräume hintereinander sein könnten, viele Fragen noch vollkommen offen sind und bisher nicht mal die exakte Lage bestimmt werden kann, passte Hawass so einiges nicht. Natürlich auch nicht, dass die Resultate am 2. November 2017 in dem Magazin “Nature” publiziert wurden und er bzw. das zuständige Ägyptologen-Team scheinbar dazu kein OK gab.

Das ist nichts neues bei Dr. Zahi Hawass, der mit aufbrausenden Kommentaren und Aussagen immer wieder auffällt. Allerdings verbreiten sich nach und nach immer mehr Meinungen im Internet, die spekulieren, dass die Ägyptologen diese Entdeckung “unter den Tisch kehren wollen“. Für diese Vermutungen sind verschiedenste Gründe genannt worden, die an sich recht vielschichtig sind. Kurz gesagt heißt es an vielen Stellen im Netz, dass die Ägyptologen diese angebliche geheime Kammern in der Großen Pyramide zensieren und damit verschweigen wollen.

Was (wenn) vertuschen die Archäologen?

Zwei oder drei Aussagen, die eine Vertuschung des Fundes belegen sollen, sind immer wieder anzutreffen. Da wäre einmal die Tatsache, dass diese faszinierende Entdeckung nicht in den Nachrichten am Fernsehen vorgekommen sei. ARD oder ZDF hätten eigentlich berichten sollen oder sogar müssen, so heißt es zum Beispiel in Diskussionen auf einigen Facebook-Seiten.

VIDEO: “Scan Pyramids Mission”: Technologischer Großangriff bei der Suche nach "Geheimkammern" in Ägyptens Pyramiden (Bild: ScanPyramids.org / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: “Scan Pyramids Mission”: Technologischer Großangriff bei der Suche nach “Geheimkammern” in Ägyptens Pyramiden (Bild: ScanPyramids.org / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Tatsächlich haben die TV-Nachrichten der “etablierten TV-Sender” meines Wissens nach am Fernsehen nicht darüber berichtet. Allerdings hat “ZDF heute” bereits am 2. November online sehr wohl darüber eine Meldung veröffentlicht. “Forscher vermuten Hohlraum in Cheops-Pyramide”, titelte “heute” und schrieb beispielsweise:

Forscher vermuten im Herzen der Cheops-Pyramide in Ägypten einen riesigen Hohlraum. Rund 4.500 Jahre lang sei die Kammer völlig unberührt geblieben, hieß es.

Über den Fund berichtet das Fachmagazin ,Nature’. Der Hohlraum habe die Größe einer Passagiermaschine mit 200 Plätzen, sagte einer der Co-Autoren, Mehdi Tajubi. Um was es sich bei dem Hohlraum genau handelt, werde noch untersucht.”

Auch die Online-Seiten von zahlreichen als “Mainstream-Medien” bezeichneten Zeitungen haben ausnahmslos alle über diesen Hohlraum berichtete. Hier eine Auswahl von deutschen und englischen Artikeln zum Thema, die sich beliebig (auch international) erweitern ließe:

Los Angeles Times” (2. November), Frankfurter Allgemein Zeitung” (6. November), “Forbes” (4. November), “Science Magazine” (2. November), “Die Welt” (2. November),FOCUS online” (8. November), “The Guardian” (2. November) “Spektrum der Wissenschaft” (6. November), “Egypt Independent” (4. November) “Süddeutsche Zeitung” (2. November), “New York Post” (2. November), “STERN” (6. November), “NBC News (7. November), “BILD” (2. November), “Bild der Wissenschaft” (2. November), “National Geographic” (2. November), “N-TV” (2. November), “Reuters” (7. November), “Wall Street Journal” (2. November), “The Times” (2. November) …

Angesichts der Flut an Berichten, Artikeln und Meldungen rund um diese vermeintliche Geheimkammer, kann wohl niemand wirklich von einer Zensur oder einer Verschwörung der Archäologie sprechen. Die Ägyptologen können diese Entdeckung überhaupt nicht “unter den Tisch kehren”, wie es beispielsweise zusammenfassend dieses kurze YouTube-Video vom 9. November 2017 behauptet.

Aber …

Verschweigt Dr. Zahi Hawass etwas?

Dr. Zahi Hawass - "Ägyptens letzter Pharao" (Bild: Montage L. A. Fischinger)
Dr. Zahi Hawass – “Ägyptens letzter Pharao” (Bild: Montage L. A. Fischinger)

Eine weitere Aussage, die die Vermutung nahe legen soll, dass in Ägypten etwas vertuscht werden soll, bezieht sich auf Dr. Zahi Hawass selber. Er war, wie ich es in diesem Artikel berichtet habe, ziemlich sauer, dass die Ergebnisse des Projektes “Scan Pyramids” quasi ohne seine und die Zustimmung des Wissenschaftlers Rates veröffentlicht wurden. Also, dass man hinter seinem Rücken damit an die Öffentlichkeit gegangen sei.

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Erst, so Hawass, hätte man die Ergebnisse mit den beteiligten Wissenschaftlern bzw. Archäologen auswerten müssen. Und so wird eine Aussage, die Zahi Hawass in diesem Zusammenhang tätigte, momentan sehr gerne als Beleg für eine Verschwörung oder Vertuschung angeführt:

Sie fanden nichts. Die Veröffentlichung bring der Ägyptologie nichts. Null.

Diese Behauptung von Hawass stammt aus der “New York Times” vom 2. November. Aber sie hat nichts mit einer Vertuschung des Fundes durch ihn zu tun, wie es der zusammenhänge Artikel in der “News York Times” zeigt. Hawass und andere Archäologen schimpfen darüber, dass es lange bekannt ist, dass die Baumeister der Pyramiden überall auch Hohlräume ließen. Dies wüsste die Archäologie schon sehr lange und sei damit auch kein Mysterium. Geheimkammern wären sie deshalb noch lange nicht.

Eben genau einen solchen Hohlraum haben die Physiker von “Scan Pyramids” um Mehdi Tayoubi vom Heritage Innovation Preservation Institute (Paris) um Kunihiro Morishima (Nagoya University, Japan) jetzt gefunden. Mehr nicht, so Hawass und andere Archäologen. Hawass streitet die Existenz des Hohlraumes überhaupt nicht ab, im Gegenteil. Er sagt ja selbst, dass es nicht verwundert, dass  solche “Räume” gefunden werden. Er sagt aber auch, dass weitere Untersuchungen notwendig wären, um hier auch nur ansatzweise von einer echten Kammer reden zu können.

Bauten die Pharaonen die Cheops-Pyramide bereits mit Eisenwerkzeugen? (Bild: L. A. Fischinger)
Streitthema: Bauten die Pharaonen die Cheops-Pyramide bereits mit Eisenwerkzeugen? (Bild: L. A. Fischinger)

Allerdings sprechen auch die Entdecker selber in ihrer Veröffentlichung nicht von einer “echten Geheimkammer” oder auch nur “Kammer”, sonder von einer “großen Lücke” oder “Leere” (“big void”). Mit der Aussagen “sie fanden nichts” meint Hawass also nicht, dass überhaupt nichts gefunden wurde und damit diese Entdeckung praktisch ein Irrtum oder Fake sei, sondern, dass das Team “nichts Besonders” fand. Folgerichtig zum jetzigen Zeitpunkt “nichts von wissenschaftlichem Wert”.

Ich persönlich sehe das allerdings anders, da ein solcher Hohlraum zumindest für die Architektur und die Bauweise der Cheops-Pyramide von Interesse sein könnte.

Warum wird nicht gebohrt?

Die dritte Aussage, die einige Interessierte an der Wahrhaftigkeit der Aussagen der Ägyptologen zweifeln lassen, ist der Umstand, dass niemand einfach mal ein Loch in diese “Kammer” bohrt und hinein sieht. Das ist mit einfachen Aufwand und einer kleinen Kamera kein Problem, argumentieren viele Menschen.

Vollkommen richtig! Von der 46 Meter langen Galerie aus, über der dieser Hohlraum oder diese Hohlräume liegen, kann man bohren und nachschauen. Ein sicheres Arbeitsgerüst wird zwar notwendig sein – immerhin ist die Galerie zwischen rund 8,50 bis 8,75  Meter hoch! –  aber daran wird es wohl kaum scheitern. Nur gibt es bei dieser grundsätzlich sehr einfachen Methode einige Probleme.

Die Forscher des Teams “Scan Pyramids”, die mittels der kosmischen Teilchen diesen Hohlraum ausfindig gemacht haben, wissen viel zu wenig über diesen Raum. Anhand ihrer bisherigen Daten können sie nicht mal exakt bestimmen, ob es eine oder mehre Kammern sind.

Die Große Galerie in der Cheops-Pyramide auf einer Aufnahme von 1910 (Bild: gemeinfrei)
Die Große Galerie in der Cheops-Pyramide auf einer Aufnahme von 1910 (Bild: gemeinfrei)

Ebenso wenig wissen die Physiker zum jetzigen Zeitpunkt, wo sich dieser Hohlraum genau befindet oder welche tatsächlichen Abmessungen (L, B, H) er überhaupt hat. Sie wissen nicht mal sicher, ob diese “Anomalie” exakt waagrecht oder irgendwie schräg verläuft. Zum Beispiel aufsteigend, wie die Große Galerie darunter.

Wo soll man da den Bohrer ansetzen?

Die “Hauruck-Methode” des 18. und 19. Jahrhunderts in der Ägyptologie ist lange vorbei. Man denke hier auch und vor allem an die Zahi Hawass-Fernsehshow, als dieser 2002 den Sperrstein am Ende des Gantenbrink-Schachtes in der Cheops-Pyramide durchbohren ließ. Damals ging ein Aufschrei durch die Archäologie, die eben die Methode und das damit zu erwartende Ergebnis mehr als nur bemängelten. Immerhin ist die Pyramide des Cheops damit unwiederbringlich beschädigt worden.

Obwohl die Bohrungen in den Schächten der Kammer der Königin wohl niemals ein Mensch mit einigen Augen sehen wird, da niemand in die 20 Zentimeter breiten Schächte hinein kommt, sind sie zerstört. Nur minimal, keine Frage. Aber die Archäologen sind sehr vorsichtig, geradezu pingelig, wenn es um solche “Hauruck-Methoden” geht. Und einen Hohlraum anzubohren, von dem man nicht einmal weiß wo und wie er genau liegt, ist unsinnig. Wie viele Löcher sollten gebohrt werden, bis man ihn trifft?

Hier müssen zuvor weitere Daten ermittelt und zusätzlich Untersuchungen durchgeführt werden, wenn man tatsächlich bohren will. Genau das wiederum sagen die Wissenschaftler um Tayoubi und Morishima in der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse in dem Magazin “Nature” ebenso.

Stellt sich aber in Zukunft die genaue Lager heraus und vor allem auch, dass hier tatsächlich eine verborgene Kammer und kein architektonischer Leerraum liegt, wird irgendwer sicher hier nachsehen. Wer und wann auch immer das sein mag. Blind drauf los bohren kann eigentlich auch nicht im Sinne des eingefleischtesten Grenzwissenschaftlers sein, oder?

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Lars A. Fischinger

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