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Die riesige “Geheimkammer” der Cheops-Pyramide: Was wurde aus der Entdeckung? – Der neuste Stand +++ YouTube-Video +++

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Ende 2017 wurde ein riesiger Hohlraum in der Cheops-Pyramide entdeckt, der weltweit für Schlagzeilen sorgte. Aber was wurde aus der Entdeckung? Der Stand der Dinge in diesem Video! (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Ende 2017 wurde ein riesiger Hohlraum in der Cheops-Pyramide entdeckt, der weltweit für Schlagzeilen sorgte. Aber was wurde aus der Entdeckung? Der Stand der Dinge in diesem Video! (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Ab Ende 2017 machte die Cheops-Pyramide in Ägypten weltweit Schlagzeilen: Internationale Forscher des Projekt „Scan Pyramids“ hatten mit modernsten Technologien in der Großen Pyramide einen bisher unbekannten Hohlraum entdeckt. Eine „Geheimkammer“ von 30 Metern Länge, die sich direkt oberhalb der Großen Galerie der Pyramide befindet. Aber was wurde aus der „archäologischen Sensation des Jahrhunderts“? In diesem YouTube-Video fasse ich für Euch die Entdeckungen nochmal zusammen und berichte über den aktuellen Stand. Denn das Thema bleibt auch 2019 mehr als aktuell, wie Ihr erfahren werdet.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Weltweit berichtete die Presse Ende 2017/Anfang 2018, dass man in Ägypten eine sensationelle Entdeckung machte: Denn internationale Forscher des Projektes „Scan Pyramids“ in der Großen Pyramide von Gizeh einen bisher unbekannten Hohlraum entdeckt! Modernste Technologien kamen dabei zum Einsatz.

Was daraufhin folgte waren sich zum Teil mit Spekulationen überschlagende Presseberichte in aller Welt. Auch ich habe auf Grenzwissenschaft & Mystery Files sowie in YouTube-Videos mehrfach darüber berichtet (HIER, HIER und Videos HIER , HIER & HIER).

Doch was wurde aus der „archäologischen Sensation des Jahrhunderts“ – der riesigen unbekannten Kammer der Cheops-Pyramide? Immerhin ist es inzwischen rund ein Jahr still um sie geworden.

In diesem YouTube-Video fasse ich für Euch die Entdeckungen nochmal zusammen. Ebenso berichte ich über den aktuellen Stand rund um den riesigen Hohlraum der Cheops-Pyramide. Denn das Thema ist noch lange nicht zu Ende.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 10. März 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Ein internationales Wissenschaftler-Team löst das Rätsel um den Bau der Cheops-Pyramide – Stimmt es aber, was im Netz darüber berichtet wird?

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Wissenschaftler lösen mal wieder (fast) das Rätsel des Pyramiden-Bau in Ägypten (Bild: Fischinger-Online)
Wissenschaftler lösen mal wieder (fast) das Rätsel des Pyramiden-Bau in Ägypten – tatsächlich? (Bild: Fischinger-Online)

In Ägypten, der Literatur und natürlich der archäologischen Fach- und Laien-Welt geben sich jene Menschen, die die Geheimnisse um den Bau der Pyramiden gelöst haben wollen, das Maßband in die Hand. Und das seit Jahrhunderten wenn nicht Jahrtausenden. So auch am 1. November in Kairo. Internationale Forscher wollen durch Feldforschungen im Steinbruch Hatnub nahe Tel el-Amarna Hinweise und Belege gefunden haben, “wie die alten Ägypter vor 4.500 Jahren tonnenschwere Steine bewegen konnten”. Dr. Mustafa Waziri, Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung, und die beteiligten Archäologen aus Großbritannien und Frankreich sind überzeugt, dass diese Entdeckungen auch den Bau der Pyramiden zum Teil erklären könnten. Was sie dort entdeckt haben, warum die Presse mal wieder Aliens in Spiel springt, ob das Rätsel tatsächlich gelöst wurde und was die Forscher wirklich sagten, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Jahrtausende Rätselraten

Eigentlich ist das Problem der Ägyptologen, Hobby-Forscher und “alternativen Historiker” zum Bau der Pyramiden in Ägypten überaus simpel zu beschreiben:

Über 100 große, mittlere und kleine Pyramiden stehen am Nil verteilt. Riesige uralte Bauten wie die Cheops- oder Chephren-Pyramide in Gizeh ebenso, wie kleine Bauwerke, die heute mehr an Schutthaufen von wenigen Metern Höhe als an echten Pyramiden erinnern. Und besonders faszinieren hierbei natürlich die großen Pyramiden von Gizeh oder auch jene in Daschur.

Denn obwohl es in Ägypten an zum Teil uralten Schriften und Inschriften wimmelt, suchen die Forscher bis heute vergeblich nach Texten zum Bau dieser Monumente für die Ewigkeit. Die wenigen Zeugnisse, die heute vorliegen, sind entweder von den Araber notierte “Märchen” und “Legenden” – oder sie verraten nichts darüber, wie genau man diese Berge aus Stein errichtet hat.

Genau das lässt seit Jahrhunderten ungeahnte Spielräume für Spekulationen und Ideen. Teilweise reichen diese bekanntlich von Atlantis bis zu den Sternen. Und ebenso bekanntlich werden in schöner Regelmäßigkeit seit vielen Jahren die Pyramiden-Rätsel angeblich gelöst, entzaubert oder durch neue Ideen in diese oder jene Richtung vermeintlich belegt. Eine endlose Liste …

Da aber bis dato nichts von den Alten Ägyptern gefunden wurden, auf denen sie festhielten, wie genau sie ihre Pyramiden errichtet haben, stehen Forscher vor einem Dilemma. Es gibt inzwischen eine Vielzahl ein eindeutigen Hinweisen, klaren Belegen und harten Fakten zum Bau der Pyramiden. Aber im Detail stehen auch die Ägyptologen hierbei vor einem ungelösten Rätsel der Antike.

Die Aliens waren es (nicht)

Beliebt ist natürlich die Spekulation, dass die Astronautengötter aus dem Kosmos die großen Pyramiden in Ägypten erbaut haben oder haben lassen. Nur hat diese Idee absolut nichts mit der Ägyptologie zu tun, die heute von tausenden Forschern der “etablierten Archäologie” vor Ort durchgeführt wird. Eigentlich nimmt nicht ein einziger von ihnen solche Alien-Pyramiden-Thesen ernst oder würdigt sie überhaupt eines Blickes.

Aus diesem Grunde verwundern die aktuelle Neuigkeiten aus Ägypten, von denen verschiedene englische Zeitungen oder auch die englischsprachige “Luxor Times” (30. Oktober 2018) berichten. Keine davon spricht irgendwie von Aliens, die die Pyramiden angeblich erschaffen haben, und was nun durch die neuen Funde in Tell Amarna widerlegt sei. Auch nicht Dr. Mustafa Waziri in seiner Funktion als Chef der ägyptischen Altertümerverwaltung, die auf Facebook am 31. Oktober dazu eine offizielle Meldung brachte.

Alle sprechen von den “alten Ägyptern” oder ähnlich. Das News-Portal “Earth-Cronicles” schrieb beispielsweise am 2. November:

Die Wissenschaftler hoffen, dass ein gründliches Studium dieser Entdeckung es ermöglicht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, da alle frühen Menschen die Pyramiden bauten.

Sehr ähnliche Worte fand auch “Science Alert” am 1. November zum Thema. Keine Spur von Alien-Architekten aus dem All.

Wer aber die Ancient Aliens ins Spiel brachte,  sind mal wieder (bisher wenige) die Boulevardmedien; die Regenbogenpresse. Es scheint heute wohl schon auszureichen, dass archäologische Meldungen und Neuigkeiten von “alten Ägyptern” oder auch “Menschen” von damals sprechen, um zu sagen: Alien-Pyramiden-These widerlegt. Ein Unding, da niemand ernsthaft annehmen oder glauben sollte, dass Außerirdische die Pyramiden gebaut haben.

“Spunik News” ist eine der wenigen Seiten im deutschen Netz, die auch die Aliens in Spiel bringt. Auch wenn sie in den Berichten aus Ägypten keine Erwähnung fanden, titeltet “Sputnik” am 1. November sogleich: “Doch keine Aliens: Forscher entschlüsseln Rätsel des Pyramiden-Baus”

So kann man durchaus warnend prophezeiten, dass weitere “Alien-Meldungen” folgen werden, auch wenn es zu den Entdeckungen und ersten Berichten keinerlei Zusammenhang gibt.

Doch was genau sind die neuen Erkenntnisse, die den Bau der mysteriösen Pyramiden erklären oder erklären sollen?

“Ägyptens Große Pyramide: Mysterium endgültig gelöst!”

Die neuseeländisch”NZ Herald” schrieb am 1. November in ihrer Headline, dass das Rätsel um den Bau der Cheops-Pyramide jetzt “endgültig gelöst” sei. Viele ähnliche Titel kurieren aktuell. Etwa “IFL Science”, wo von einer “finalen Entdeckung” geschrieben wird. Ausnahmslos alle Meldungen dieser Art sind überzogen!

In, um oder an der Großen Pyramide von Gizeh wurde zuerst mal überhaupt nichts gefunden oder entdeckt. Ja, nicht einmal überhaupt auf dem Plateau von Gizeh. Es handelt sich um Forschungsergebnisse, die im Rahmen eines internationalen Projektes des “Französischen Institut für orientalische Archäologie” (“Institut français d’archéologie orientale”, IFAO) in Zusammenarbeit mit der Universität Liverpool gemacht wurden.

Hierbei wurden unter anderem “die Felsinschriften von Hatnoub”, einem Alabaster-Steinbruch 18 Kilometer südöstlich von Tel el-Amarna, untersucht und dokumentiert. Ebenso der 1891 von Percy Newberry und dem legendären Howard Carter entdeckte Steinbruch und die dortigen Hinterlassenschaften der früheren Arbeiter an sich. Datiert wird der Steinbruch auf das Alte und Mittlere Reich Ägyptens und vor allem auch auf die Zeit des Pharao Cheops.

Dr. Yannis Gourdon und Dr. Roland Enmarch und ihr Team hofften durch ihre Forschungen im Steinbruches und der einst dort angewandten Techniken Erkenntnisse darüber, wie die alten Ägypter vor Jahrtausenden mit tonnenschweren Steinen hantieren und arbeiten konnten. Und genau das soll ihnen in dem Steinbruch gelungen sein.

Rampen, Schlitten und Hebel im Steinbruch

Obwohl das Hauptbaumaterial für die Pyramiden Kalkstein war”, schreibt zum Beispiel  “Science Alert”, “wurde etwas Alabaster als Bodenbelag sowie für Statuen und Särge verwendet”. Die alten Baumeister sollen diese schweren Steinblöcke mittels einfacher Rampen aus den Steinbrüchen geholt haben, was die Untersuchungen in Hatnub belegen.

Da dieser Steinbruch aus den Tagen der Cheops-Pyramide stammt, so das Forscher-Team, können man auch dort sowie an anderen Baustellen/Steinbrüchen ähnlich gearbeitet haben. Das gilt für den Abbau von Bausteinen ebenso wie für Statuen und alles andere, was die Ägypter in ihren Steinbrüchen produzierten. Bekanntlich war das nicht gerade wenig.

Dr. Yannis Gourdon in der “Luxor Times” dazu:

Die Mission entdeckte erfolgreich ein einzigartiges System, um die Steinblöcke vom Boden des Steinbruchs zu ziehen und zu transportieren. Nachdem die Trümmer entfernt wurden (…) kann dies auf die Regierungszeit von König Khufu der 4. Dynastie datiert werden. Das Bewegungssystem besteht aus der zentralen Rampe, die von zwei Treppenstufen umgeben ist, und enthält Stangenlöcher, die das Anheben des Alabaster-Steinblocks durch eine mindestens 20% -ige (damit ist die Steigung der Rampe gemeint, Anm. LAF) Grobrampe unterstützen.

Es wurden mindestens 100 Inschriften entdeckt, die an pharaonische Expeditionen in die Alabaster-Steinbrüche von Hatnub vom Alten Reich bis zum Neuen Reich erinnern.

Die Entdeckung dieses Hebel- und Rampen-Systems in Hatnoub sei “von großer Bedeutung, die unser Verständnis des Bauwerkes völlig verändert” schreibt die ägyptischen Altertümerverwaltung unter Dr. Waziri auf Facebook. Es sei das erste Mal, dass ein System entdeckt wurde …

…um Blöcke aus Steinbrüchen zu bewegen und zu transportieren, und wie die Alten Ägypter die tonnenschweren Blöcke während der Bauzeit der Großen Pyramide mit primitiven Rampen angehoben haben.

Ist der Pyramiden-Bau und die bisher unbekannten Techniken dahinter damit geklärt? Es gibt jedoch viele Meinungsverschiedenheiten darüber, mit welchen Methoden genau dies erreicht wurde”, schrieb zum Beispiel “Newsweek” am 1. November ganz richtig. Nur leider ist die fraglos interessante und spannende Steinbruch-Entdeckung der Archäologen sicher keine Erklärung des Pyramiden-Baus.

Eigentlich sollte das auch jedem einleuchten, der von diesen neuen Erkenntnissen liest oder schreibt.

Keiner sprach von “Mysterium gelöst”

Heute (2. November 2018) veröffentlichte auch die Universität Liverpool einen Artikel über die Arbeit ihrer Wissenschaftler in Ägypten. In dieser heißt es unter anderem:

Uraltes Rampen-System für Steinbrüche hat den Arbeitern möglicherweise beim Bau der großen Pyramiden in Ägypten geholfen.

Wissenschaftler der Universität von Liverpool haben entdeckt, was möglicherweise die Überreste eines 4.500 Jahre alten Rampen-Systems sind, um die riesigen Alabasterblöcke zu transportieren, die beim Bau der großen Pyramiden in Ägypten verwendet wurden.”

Ägyptologe Dr.Roland Enmarch betont, dass der Steinbruch von Hatnub eine “prestigeträchtigste Quelle für ägyptischen Alabaster” vor 4.500 Jahren war. Viele der gefundenen Inschriften, so der Forscher, zeigen zudem auf, wie “das Personal und die Logistik der Organisation von Expeditionen zu diesen Wüstensteinbrüchen” damals funktionierte. Die gesamte Landschaft lässt die Strukturen aus der Bronzezeit, “die mit der Gewinnung und dem Transport von Steine zu tun haben”, erkennen. Von den Hütten der Arbeiter bis zu einer hervorragend erhaltenen Straße, die bis zum Nil, führt.

Die “äußerst gut erhaltene Rampe” in dem Steinbruch zeige mit ihren Spuren von Pfostenlöchern, wie “die alten Technologien des Steintransportes und der Gewinnung” funktioniert haben könnte. Durch Schlitten und den beiden neben der Rampe nachgewiesenen Treppenaufgängen konnten die Arbeiter die schweren Steinblöcke geradezu bequem herausziehen. “20 Prozent oder mehr” Steigung seien hier möglich gewesen. Und weiter:

Da diese Rampe auf die Herrschaft von Cheops datiert, bieten unsere Untersuchungen die aufregende Möglichkeit, weitere Einblicke in die Logistik und die Technologien zu bieten, die beim Bau dieser erstaunlichen Konstruktion verwendet wurden.

Spätestens an dieser Stelle sollte jedem klar sein, dass von einer Lösung des Mysteriums Bau der Cheops-Pyramide eigentlich keine Rede sein kann.

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Was wurde tatsächlich entdeckt?

Hatnub als ein beliebter Steinbruch vor bis zu 4.500 oder sogar mehr Jahren … ist natürlich keine Pyramide. Schon gar nicht die Cheops-Pyramide oder die Pyramide des Chephren daneben. So wurde auch überhaupt nicht geklärt, wie die alten Baumeister ihre riesigen Monumente für die Ewigkeit gebaut haben. Es wurde ein fehlendes Mosaiksteinchen im Puzzle der Fragen ergänzt. Unterbewerten sollte man das aber auch nicht, um dies an dieser Stelle zu unterstreichen.

Wenn in Hatnub die Arbeiter diese Technik aus Rampen, Treppenaufstiegen, Seilen und Schlitten nutzten, nutzten sie diese sicher auch anderswo. Was funktioniert, sprach sich fraglos auch bei den Pharaonen und ihren Architekten herum. So konnten die Bauherren diese oder jene Bausteine schlagen und mittels Rampe aus den jeweiligen Steinbrüchen schaffen. Von da ging es für den auserwählten Stein weiter über Straßen bis zum Nil oder einen eigenes dafür geschaffenen Kanal, dort auf einen Lastenkahn und so kam dieser letztlich am Ort seiner  Bestimmung an.

Ein Kraftakt von Organisation, Planung , Technologie und Logistik, dem die Archäologen nun weiter auf die Spur gekommen sind.

Es waren dabei aber immer “Ausnahme-Steine”. Die bei Weitem meisten Bausteine der Pyramiden von Gizeh sind weicher Kalkstein, der direkt vor Ort abgebaut wurde. Noch heute kann man überall vor Ort sehen, woher diese Steinen genau kamen. Auch Spuren der Werkzeuge sind für jeden sichtbar auf dem ganzen Plateau vorhanden.

Eine Rampe – nicht die Rampe

Beim Wort “Rampe” im Zusammenhang mit “Pyramide” schüttelt es die meisten Grenzwissenschaftler oder auch Hobby-Historiker. Zurecht. Es schütteln sich dabei aber auch die etablierten Archäologen des Mainstream. Wirklich niemand behauptet, dass die Pyramiden mit gigantischen Rampen erbaut wurden, auf denen die Arbeiter die Steine auf Schlitten bis an die Spitze zogen. Welch absurde Vorstellung und gewaltiger Arbeitsaufwand der Bau so einer Rampe ist, wissen sicher alle Mystery- und Pyramiden-Fans.

Wobei der Vollständigkeit halber nicht unerwähnt bleiben darf, dass es nachweislich Reste von Rampen in Gizeh gibt. Da der weit größte Teil der verbauten Steine einer Pyramide sich im unteren Bereich befindet, werden die Bauherren hier wohl ihre Rampen angebaut haben. Nur: Wie dann weiter? Das ist eben – unbewiesen!

Die Rampen-Technik von Hatnub sagt nur aus, dass man so Bausteine aus dem Steinbruch heraus bekommen konnte. Wie diese dann aber wirklich an ihrem vorgesehenen Platz an oder in eine Pyramide kamen, sagt die nicht. Damit ist der Bau der großen Pyramiden auch durch diese neuen Erkenntnisse der Forschung nicht geklärt. Und das haben die beteiligten Ägyptologen auch gar nicht behauptet.

Das behaupten nur Headlines und Artikel im Netz, die von den Arbeiten um Yannis Gourdon, Roland Enmarch & Co. berichten.

Was denkt Ihr? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der mysteriöse “See unter der Cheops-Pyramide”: Von Fakten, Märchen und Schwindeleien um das Osiris-Grab von Gizeh +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Der mysteriöse "See unter der Cheops-Pyramide": Von Fakten, Märchen und Schwindeleien (Bild & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Der mysteriöse “See unter der Cheops-Pyramide”: Von Fakten, Märchen und Schwindeleien um das Osiris-Grab von Gizeh (Bild & Montage: Fischinger-Online)

Da stehen sie nun seit Jahrtausenden in Ägypten: die Pyramiden von Gizeh. Bis heute geben die gewaltigen Monumente vielfach Anlass zu Spekulationen, neuen Forschungen und Entdeckungen und natürlich zu allerlei Mysterien. Vor allem natürlich die Pyramide des Pharao Cheops. In der Grenzwissenschaft ebenso wie in der „etablierten Archäologie“, erregt gerade sie oftmals die Gemüter. Doch wie war das noch gleich mit dem „See unter der Cheops-Pyramide“, der vor rund 20 Jahren in über 30 Metern Tiefe entdeckt worden sein soll – inkl. einer „Insel“ und Sarkophagen darin? In diesem YouTube-Video erfahrt Ihr alle Fakten und Spekulationen zum See bzw. dem „Osiris-Grab“ von Gizeh. Aber auch Erstaunliches aus den alten Überlieferungen rund um Pharao Cheops und seiner Pyramide!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine Entdeckung, die bis heute viel diskutiert wird und von der angeblich schon der Historiker Herodot vor ca. 2.500 Jahren sprach. Heute bekannt unter den Namen „Osiris-Grab“ oder „Osiris-Schacht“.

Obwohl der Fund in Gizeh eine archäologische Realität ist, vermengen sich bis heute Fakten und Fiktionen. In diesem Video erfahrt Ihr alle Fakten und Spekulationen rund um den See bzw. das „Osiris-Grab“ von Gizeh – aber auch Erstaunliches udn Seltsames aus den alten Überlieferungen rund um Pharao Cheops und seiner Pyramide!

Bleibt neugierig …

Video vom 6. Oktober 2018 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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Feedback, Interviews und Video-Zusammenfassung vom Kongress “Rätsel Pyramiden – weltweit” im Galileo-Park +++ YouTube-Video +++

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Feedback zum Kongress "Rätsel Pyramiden weltweit" und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt von NuoViso.tv (Bilder: Galileo-Park / Montage: Fischinger-Online)
Feedback vom Kongress “Rätsel Pyramiden weltweit” und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt von NuoViso.tv (Bilder: Galileo-Park / Montage: Fischinger-Online)

Am Wochenende um den 30. September 2018 fand im Galileo-Park in Lennestadt der Mystery-Kongress “Rätsel Pyramiden weltweit” statt. Als eine Art Rahmenprogramm und zweiten  Höhepunkt hielt Erich von Däniken am Tag nach dem Kongress unweit des Galileo-Park seinen Vortrag “50 Jahre Erinnerungen an die Zukunft”. Ein Kamerateam von NuoViso.tv um Frank Höfer war ebenfalls vor Ort, um die Vorträge der Tagung für eine spätere DVD zu filmen. Vorab hat NuoViso schon jetzt ein fast einstündiges Video zum Kongress mit Interviews, Ausschnitten, Gesprächen und Feedbacks veröffentlicht, das ich Euch an dieser Stelle vorstellen möchte!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Rätselhafte Pyramiden und mehr!

Am 8. Juni 2018 habe ich in dem Blog-Beitrag “Kongress ‘Rätsel Pyramiden – weltweit’ und Erich von Däniken ’50 Jahre Erinnerungen an die Zukunf’” im Galileo-Park Lennestadt” auf die Tagung und das Programm bereits hingewiesen.

Diese ist jetzt Vergangenheit und war ein voller Erfolg in den “Sauerland-Pyramiden”. Nur wer wer online bereits eine Karte geordert hatte, kam auch hinein. Der Kongress im Galileo-Park war schnell ausverkauft und auch an der Abendkasse gab es keine Eintrittskarten mehr. Das lag zum einen an den spannenden Thema und Vorträgen an sich, sowie aber auch daran, dass Erich von Däniken am Tag darauf in Lennestadt einen Vortrag hielt.

Ein halbes Jahrhundert “Erinnerungen an die Zukunft” war das Thema des unermüdlichen Astronautengötter-Jägers von Däniken, den er am 30. September in Lennestadt-Meggen hielt. Was die wenigstens Teilnehmer gewusst haben dürften, ist der Umstand, dass von Dänikens erst am Vortrag (nachts) aus Ägypten zurück kam. Vom Flughafen Frankfurt am Main ging es mit dem Auto direkt nach Lennestadt …

Viele Menschen bewundern von Däniken deshalb, da er im Alter von 83 Jahren nicht müde wird den Göttern der Vergangenheit in aller Welt nachzujagen. Zurecht, wie selbst viele Kritikern anerkennend zugestehen müssen. Zehn Tage zuvor erschien dazu noch sein inzwischen 41. Buch mit dem Titel “Neue Erkenntnisse”, das ich Euch HIER vorgestellt habe.

Der Galileo-Park als feste Anlaufstelle des Phantastischen

Hauptthema des Kongress waren die Mysterien der weltweiten Pyramiden, wie es der Titel schließlich verriet. Dr. Dominique Görlitz ist in diesem Zusammenhang unlängst zu einer festen Adresse im dortigen Galileo-Park geworden. Bereits in den Jahren zuvor hatte er dort verschiedene Kongresse rund um die Rätsel der Welt sowie natürlich der Cheops-Pyramide durchgeführt. Natürlich immer mit weiteren Referenten, wie auf Grenzwissenschaft & Mystery Files entsprechend berichtet wurde.

Selbst eine Ausstellung rund um die Rätsel der Pyramiden und anderen offenen Fragen der Vergangenheit konnten hier bei einer Tagung die Zuschauer besuchen. Darüber findet Ihr Videos auf meinem Yoube-Kanal HIER, die ich bei diesen Tagungen machte.

So sollte es nicht verwundern, dass die Initiatoren des Galileo-Park immer wieder für jeden grenzwissenschaftlich oder geschichtlich Interessierten Tagungen, Ausstellungen und Vorträge realisieren. Der Erfolg des Kongresses “Rätsel Pyramiden weltweit” am letzten Septemberwochenende gibt ihnen hier erneut recht. Die dort gehaltenen Vorträge waren im Einzelnen:

  1. Dr. Kai-Helge Wirth, Forscher & Sachbuchautor: “Pyramiden weltweit”
  2. Prof. Dr.-Ing. Dr. phil. Frank Müller-Römer, Ägyptologe & Sachbuchautor: “Der Bau der Pyramiden im Alten Reich aus Sicht der aktuellen Forschung”
  3. Dr. Dominique Görlitz, Biologe & Experimentalforscher: “Neue Theorien zum Bau der Cheops-Pyramide”
  4. Gernot L. Geise, Privatforscher: “Steinbearbeitung im alten Ägypten”
  5. Dr. Dominique Görlitz, Biologe & Experimentalforscher: “Rätselhafte Pyramiden auf den Azoren”

Es gab also einige Programmänderungen zu den ersten Ankündigungen.

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Feedback, Interviews und Video-Zusammenfassung

Auch auf dem jetzt vergangenen Kongress war wieder ein Kamerateam von NuoViso.tv um Frank Höfer vor Ort, um die Vorträge zu filmen. Bereits in der Vergangenheit hat NuoViso die verschiedenen Tagungen mit der Kamera begleitet und sie anschließend als DVD veröffentlicht. So auch jetzt.

Dazu veröffentlichte Höfer heute einen “Trailer” zu der kommenden DVD, den ich unten eingebunden habe. “Trailer” ist aber mit Sicherheit das falsche Wort, da das Video mit Interviews, Gesprächen und vielen Backgrundinformationen bereits über 50 Minuten geht. NuoViso.tv schreibt dazu unter anderem:

Das Rätsel der weltweiten Pyramiden – NuoViso News #30

Am letzten Septemberwochenende war die NuoViso Crew erneut in Lennestadt im Galileo-Pyramiden-Park unterwegs. Dieses mal fand der Fachkongress „Rätsel Pyramiden Weltweit statt“, welchen wir natürlich in voller Länge aufgezeichnet haben.

Die großen Pyramiden von Gizeh – das letzte existierende Weltwunder der Antike. (…) Doch selbst heute gibt es noch zahlreiche Fragen: Wer waren die Erbauer und wie wurden sie errichtet? Warum wurden sie gebaut? Gibt es noch unentdeckte Kammern?

Aber nicht nur die ägyptischen Pyramiden geben uns Rätsel auf. Weltweit gibt es Pyramiden, die den meisten Menschen gänzlich unbekannt sein dürften. Die Pyramiden von Gizeh kennt wohl fast jeder. Und auch die Stufenpyramiden der Maya in Lateinamerika sind vermutlich den meisten bekannt. Aber wer – außerhalb der Archäologie – hat denn schon von Cahokia Mounds der riesigen Erdpyramiden-Anlage im Mittleren Westen der USA gehört? Oder von den großen Pyramiden Chinas, die an Größe und Volumen die Ägyptens sogar noch übertreffen. Geschweige denn von Pyramiden auf den Kanaren, den Azoren…?

Der Kongress ‘Rätsel Pyramiden – weltweit’ beschäftigt sich mit dem Phänomen, dass wir fast überall auf der Erde Pyramiden oder pyramidenähnliche Gebäude finden. Standen die antiken Kulturen schon viel früher in Kontakt mit einander und haben sie einfach voneinander ‘abgekupfert’? Oder stammt das Konzept der Pyramiden von einer früheren Hochzivilisation, die alle späteren beeinflusst hat? Unabhängig von der Antwort, lösen wir die Rätsel des weltweiten Pyramiden-Phänomens, müssen wir vermutlich unsere Geschichtsschreibung ändern.

Bereits Mitte Oktober 2018 soll die DVD übrigens HIER erhältlich sein.

Mehr dazu in diesem “Trailer” von NuoViso, der eigentlich keiner ist

Video vom 4. Oktober 2018 'Das Rätsel der weltweiten Pyramiden' von NuoViso

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Lars A. Fischinger

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29. & 30. Sep. 2018: Kongress “Rätsel Pyramiden – weltweit” und Erich von Däniken “50 Jahre Erinnerungen an die Zukunft” im Galileo-Park Lennestadt

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Kongress Rätsel Pyramiden weltweit und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt
Kongress “Rätsel Pyramiden weltweit” und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt (Bilder: Galileo-Park)

In den letzten Jahren organisierte der Galileo-Park, die “Sauerland-Pyramiden” in Lennestadt, immer wieder spannende Ausstellungen, Tagungen und Kongresse. So auch in diesem Herbst. Ende September finden im Galileo-Park bzw. in Lennestadt-Meggen erneut zwei spannende Veranstaltungen zu Themen aus der Welt der Grenzwissenschaft und Mystery Files statt. Ein “Pyramiden-Kongress” sowie am gleichen Wochenende eine Art Spezial von und mit Erich von Däniken anlässlich von 50 Jahren “Erinnerungen an die Zukunft”. Dem ersten Buch der Prä-Astronautik-Legende, das 1968 erschien. In diesem Posting habe ich für Euch sämtliche Informationen, das Programm, die Referenten und mehr zu beiden Veranstaltungen zusammengefasst.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die “Sauerland-Pyramiden” laden ein

Vielfach habe ich in der Vergangenheit auf Veranstaltungen etc. des Galileo-Park in Lennestadt auf meinem Blog hingewiesen. Sie sind immer wieder ein Highlight in einer faszinierenden Umgebung. Eben den “Sauerland-Pyramiden”. Auch Marie L. Sievers und ich haben das fünfjährige Bestehen meines YouTube-Kanal Grenzwissenschaft und Mystery Files 2017 im Galileo-Park mit einer Tagung mit Euch begangen. Mehr dazu findet Ihr HIER, HIER und in meinem Video HIER.

Am Wochenende um den 29. September 2018 lädt nun der Park zu einer neuen Veranstaltung in den “Sauerland-Pyramiden” auf den Spuren des Unfassbaren. Eigentlich zwei Meetings, denn der Park hat präsentiert auch Erich von Däniken mit einer Art “Jubiläums-Vortrag” zu “50 Jahren Erinnerungen an die Zukunft” im Pädagogischen Zentrum von Lennestadt-Meggen.

1.: Kongress “Rätsel Pyramiden – weltweit”

29. September 2018

Die großen Pyramiden von Gizeh – das letzte existierende Weltwunder der Antike. Scheinbar mühelos trotzten sie dem Zahn der Zeit und sind auch heute noch das vermutlich bedeutendste Baudenkmal der Welt. Unzählige Generationen von Forschern und Besuchern haben in den letzten 4.600 Jahren versucht, ihre Rätsel zu ergründen. Doch selbst heute gibt es noch zahlreiche Fragen: Wer waren die Erbauer und wie wurden sie errichtet? Warum wurden sie gebaut? Gibt es noch unentdeckte Kammern?

Aber nicht nur die ägyptischen Pyramiden geben uns Rätsel auf. Weltweit gibt es Pyramiden, die den meisten Menschen gänzlich unbekannt sein dürften. Die Pyramiden von Gizeh kennt wohl fast jeder. Und auch die Stufenpyramiden der Maya in Lateinamerika sind vermutlich den meisten bekannt.

Aber wer – außerhalb der Archäologie – hat denn schon von Cahokia Mounds der riesigen Erdpyramiden-Anlage im Mittleren Westen der USA gehört?  Oder von den großen Pyramiden Chinas, die an Größe und Volumen die Ägyptens sogar noch übertreffen. Geschweige denn von Pyramiden auf den Kanaren, den Azoren…?

VIDEO & E-Book: 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden in China? Neue Fakten zum Rätsel des Dongting-See (Bild: R. Habeck / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO & E-Book: 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden in China? Neue Fakten zum Rätsel des Dongting-See (Bild: R. Habeck / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Der Kongress „Rätsel Pyramiden – weltweit“ beschäftigt sich mit dem Phänomen, dass wir fast überall auf der Erde Pyramiden oder pyramidenähnliche Gebäude finden. Standen die antiken Kulturen schon viel früher in Kontakt mit einander und haben sie einfach voneinander „abgekupfert“? Oder stammt das Konzept der Pyramiden von einer früheren Hochzivilisation, die alle späteren beeinflusst hat? Unabhängig von der Antwort, lösen wir die Rätsel des weltweiten Pyramiden-Phänomens, müssen wir vermutlich unsere Geschichtsschreibung ändern.

Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass wir diese Geheimnisse während des Kongresses lösen werden. Aber die verschiedenen Vorträge, der Austausch von Informationen und Meinungen, Fragen und Antworten könnte dabei helfen, der Lösung des Rätsels näher zu kommen.

Der Kongress „Rätsel Pyramiden  – weltweit“ bietet allen, die sich für Ägypten, Pyramiden, Geschichte oder Rätsel der Antike interessieren, die Gelegenheit, von Ägyptologen, Forschern und Sachbuchautoren neue Forschungsergebnisse oder Theorien zu erfahren, sie persönlich kennen zu lernen oder sich von Ihnen Bücher signieren zu lassen.

Um den Kongressbesuch möglichst vielen Interessierten zu ermöglichen, wurde er als Tageskongress (10:30 bis 18:00 Uhr, An- und Abfahrt am gleichen Tag)  mit niedrigem Eintritt (s. weiter unten!) konzipiert.

Viel Spaß bei einem Tag des Staunens. Wegen begrenzter Sitzplätze empfehlen wir, Karten im Vorverkauf zu erwerben.

(Text: Galileo-Park / Links: LAF)

Vorträge und Referenten:

Veranstaltungsort am 29. September 2018:

Kulturgemeinde Hundem-Lenne e.V.
Auf’m Ohl 12
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon 02723-608403
Fax 02723-60899403

Oder alternativ:
Galileo-Park
Sauerland Pyramiden 4-7
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon: 02721-60077-10

Zeiten:

  • Beginn/Einlass ca. 10.00 Uhr
  • Ende der Veranstaltung: ca. 18:00 Uhr

Eintritt:

  • 25,- Euro Vorverkauf
  • 30,- Euro Tageskasse

Tickets:

  • Erhältlich im Online-Shop des Galileo-Park oder direkt unter: 02721-6007710
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2.: Erich von Däniken “50 Jahre Erinnerungen an die Zukunft”

30. September 2018

Im Februar 1968 erschien Erich von Dänikens Sachbuch “Erinnerungen an die Zukunft”. Sechs Wochen später stand der Titel auf Platz eins sämtlicher deutscher Bestsellerlisten. Und dies für Monate. Das Buch wurde in 32 Sprachen übersetzt, in den USA brach – so die “New York Times” – ein neuer Virus aus: Dänikenitis.

50 Jahre sind vergangen, Erich von Däniken (EvD) publizierte 40 weitere Titel in denen es stets um denselben Grundgedanken ging: Erhielten unsere Urväter Besuch aus dem Weltall? Entstanden unsere Religionen aus einem Missverständnis – weil die Steinzeitmenschen annahmen, jene ETs seien „Götter“? Welche Indizien, welche Beweise unterstützen EvDs Hypothese?

Blog-Serie: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Erich von Däniken" (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Erich von Däniken” (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)

Seine Gedanken sind inzwischen weltumspannend geworden. TV-Serien und Filme entstanden, andere Autoren behandelten das Thema. Die weltweite Auflage aller Titel zur liegt heute bei über 250 Millionen Exemplaren: Der US-History Chanel produzierte bereits 150 Fortsetzungen der Serie “Ancient Aliens” (Auch in deutscher Sprache).

Das Thema ist aktuell geworden, es geht um die Welt. Von Däniken präsentiert ein Feuerwerk seiner Indizien.

Der Besuch von ET`s in Indien. Hesekiel aus dem Alten Testament – ein biblischer Prophet beschreibt seine Begegnung mit den Fremden. Abraham fliegt um die Erde. Missverstandene Technologien – so genannte „Cargo-Kulte“ – rund um den Globus. Künstliche Mutationen – genetische Veränderungen – bei vereinzelten Vorfahren. Was stimmt nicht mit der großen Pyramide in Ägypten? Jährlich werden neue Räume, Schächte und Gänge darunter entdeckt.

Und wie sehen die wahren Bilder aus Nazca in Peru aus? Jene beeindruckenden Aufnahmen mit abgeschnittenen Bergkuppen und künstlich angelegten Pisten? Bilder, die der Öffentlichkeit nie gezeigt werden. Und was ist mit diesen UFOs und Kornkreisen? Alles nur Fälschungen? Mit welchen technischen Mitteln sollen Außerirdische die Distanzen im Weltall zurückgelegt haben. Und weshalb sollen die Fremden auch noch menschenähnlich sein?

Was immer Erich von Däniken präsentiert wird mit Bildern, Filmausschnitten und Computeranimationen untermauert. Die Zuschauer lernen das Staunen wieder. Was einst unvernünftig schien wird Wirklichkeit.

Eine Präsentation, die für jeden Besucher unvergesslich bleibt.

(Text: Galileo-Park / Links: LAF)

Veranstaltungsort am 30. September 2018 mit EvD:

Kulturgemeinde Hundem-Lenne e.V.
Auf’m Ohl 12
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon 02723-608403
Fax 02723-60899403

Zeiten:

  • Einlass: 17:00 Uhr
  • Beginn: 18.00 Uhr
  • Ende der Veranstaltung: ca. 21:00 Uhr

Eintritt:

  • 19,50- Euro Vorverkauf
  • 23,50,- Euro Abendkasse

Tickets:

  • Erhältlich im Online-Shop des Galileo-Park oder direkt unter: 02721-6007710

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die verschwundene Pyramide von Nizza: Archäologische Mysterien an der Côte d’Azur und Pyramiden in Frankreich +++ YouTube-Video +++

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Die verschwundene Pyramide von Nizza: Archäologische Mysterien an der Côte d'Azur (Bild: Archiv LAF / gemeinfrei)
Die verschwundene Pyramide von Nizza: Archäologische Mysterien an der Côte d’Azur (Bild: Archiv LAF / gemeinfrei)

Denkt man die Pyramiden – denkt man als allererstes an Ägypten, dem „Land der Pyramiden“. Doch pyramidenartige Bauwerke haben nicht nur die Pharaonen vor fast 5.000 Jahren am Nil gebaut, sondern weltweit finden sich derartige Monumente. Bauwerke, die man landläufig als „Pyramiden“ bezeichnet, und die versunkene Kulturen von Peru über China bis in den Pazifikraum errichteten. So auch in Europa, hier speziell in Frankreich. Doch hier ist eine ca. 50 bis 60 Meter hohe “Stufenpyramide” Mitten in Nizza – verschwunden! Was hier geschehen hat und die Hintergründe erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Channel.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine rund 50 Meter hohe Stufenpyramide mitten in der berühmten französischen Stadt Nizza an der Côte d’Azur ist heute – spurlos verschwunden? Pyramiden in Frankreich?

Tatsächlich ist das so. Lediglich auf alten Fotos sieht man den treppenförmig bearbeiteten Berg noch …

Was aber ist hier geschehen und wieso existiert die Pyramide von Nizza heute nicht mehr? Eine spannende und zugleich sehr traurige Geschichte auf den Spuren des Phantastischen, wie Ihr es in diesem YouTube-Video von Grenzwissenschaft & Mystery Files sehen werdet!

Bleibt neugierig …

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Lars A. Fischinger

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Mystery Files-Gerüchteküche, Folge #5: Soll ein Luftschiff eine “Geheimkammer” in der Cheops-Pyramide erkunden? +++ YouTube-Video +++

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Schon gehört? Neues aus der Mystery Files-Gerüchteküche, Teil #5: Luftschiff soll Geheimkammer in der Cheops-Pyramide erkunden? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Schon gehört? Neues aus der Mystery Files-Gerüchteküche, Teil #5: Luftschiff soll Geheimkammer in der Cheops-Pyramide erkunden? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Im Spätherbst 2017 machte die Meldung Schlagzeilen, dass ein Team internationaler Forscher einen gewaltigen Hohlraum in der rund 4.500 Jahre alten Cheops-Pyramide in Ägypten gefunden haben. Die “verborgene Kammer” sei riesig – um die 30 Meter groß – und liegt oberhalb der berühmten Großen Galerie in der Pyramide des Cheops. Seit der Entdeckungen dieser “Geheimkammer“ wird viel drüber spekuliert, was die Messgeräte der Experten in der Pyramide tatsächlich gefunden haben. Zum Beispiel, dass ein “Luftschiff” diesen Raum erforschen soll. Was genau dahinter steckt, erfahrt Ihr wie immer von mir in einem Video auf meinem YouTube-Kanal …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Auf diesem Blog, auf YouTube und auch bei „Grenzwissenschaft & Mystery Files“ bei Facebook habe ich bereits mehrfach über die Entdeckung dieses gewaltigen Hohlraums in der Großen Pyramide von Gizeh berichtet (s. a. HIER, HIER und HIER).

Eine fraglos interessante Entdeckung des “Scan Pyramids” Projektes, das in Ägypten Pyramiden und andere Altertümer mit der neusten Technologie erforscht.

In diesem Video der Reihe “Neues aus der Mystery-Gerüchteküche” greife ich das Thema der “verborgenen Geheimkammer” erneut auf. Denn es wird gemunkelt, dass ein “Luftschiff” oder “Zeppelin” diesen Hohlraum in der Cheops-Pyramide nun erforschen soll.

Wie das gehen soll und was hinter diesem Gerücht im Detail wirklich steckt … all das erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

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Ist in der Cheops-Pyramide der exakte Wert der Lichtgeschwindigkeit codiert? +++ YouTube-Video +++

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Steht die Pyramide des Cheops auf einen Breitengrad steht, der den „exakten Wert der Lichtgeschwindigkeit“ entspricht? (Bild: L. A. Fischinger)
Steht die Pyramide des Cheops auf einen Breitengrad steht, der den „exakten Wert der Lichtgeschwindigkeit“ entspricht? (Bild: L. A. Fischinger)

Über kein anders Bauwerk der Vergangenheit wird so viel spekuliert und diskutiert wie über die Cheops-Pyramide von Gizeh in Ägypten. Für die einen ist sie das über 4.500 Jahre alte Grab des Pharao Cheops, für die anderen ein Relikt von Atlantis und wieder andere vermuten hier eine Art „überirdischen Sinn“ hinter. Vielleicht sogar eine Art „Botschaft“, die mit Hilfe der Ancient Aliens, der Astronautengötter aus dem All, erschaffen wurde. Speziell eine solche „Botschaft“ stelle ich Euch in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal einmal vor …

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Es heißt seit einigen Jahren, dass die Pyramide des Cheops auf einen Breitengrad steht, der den „exakten Wert der Lichtgeschwindigkeit“ entspricht.Vor allen auf englischsprachigen Webseiten wird dieses Thema zum Teil hitzig debattiert.

Ein Jahrtausende altes Bauwerk aus dem Alten Ägypten steht mit der Geschwindigkeit des Lichtes im Zusammenhang? Einem Wert, den wir erst seit dem Jahr 1983 kennen.

Wie kann es dann sein, dass die über 4.500 Jahre alte Cheops-Pyramide als eine Art “verborgenen Code” den Zahlenwert der Lichtgeschwindigkeit in sich verborgen halten soll?

Alle Details zu dieser erstaunlichen Behauptung in diesem YouTube-Video!

Bleibt neugierig …

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Die Cheops-Pyramide und der neu entdeckte Hohlraum: Soll hier etwas vertuscht und zensiert werden?

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Die Cheops-Pyramide und der unbekannte Hohlraum: was wird hier vertuscht? (Bilder gemeinfrei & L. A. Fischinger)
Dr. Zahi Hawass vor der Cheops-Pyramide: Wir hier wirklich etwas verschwiegen? (Bilder gemeinfrei & L. A. Fischinger)

Vor bald zwei Wochen wurde öffentlich bekannt, dass ein Team von Physikern des Forschungsprojekt “Scan Pyramids” in der Pyramide des Cheops in Ägypten einen möglicherweise 30 Meter riesigen und bisher unbekannten Hohlraum entdeckt hat. Für viele Menschen eine Sensation oder zumindest eine spannende Entdeckung in der Ägyptologie, über die derzeit noch nicht viele Daten vorliegen, da weitere Untersuchungen notwendig sind. Trotzdem wird inzwischen laut davon gesprochen, dass die Ägyptologen hier etwas vertuschen, verheimlichen, zensieren oder unter den Tisch kehren wollen. Die Archäologen in Ägypten, allen voran Dr. Zahi Hawass, wären bemüht, diese Entdeckung zu verheimlichen oder zu dementieren. Welche Argumente angeführt werden, die eine solche Archäologie-Verschwörung vermuten lassen, zeigt detailliert dieser Beitrag.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Nach der Bekanntgabe des “Pyramid Scan” Projekt, dass durch modernste Untersuchungsmethoden ein 30 Meter riesiger Hohlraum in der Cheops-Pyramide gefunden wurde, dauerte es nur einen gefühlten Wimpernschlag, bis erste “Verschwörungs-Vermutungen” ausgesprochen wurden.

Die bisherige Faktenlage zu diesem bisher unbekannten und nicht geöffneten Hohlraum über der Großen Galerie der Pyramide habe ich in einem Blog-Beitrag bereits umfangreich vorgestellt. Das ist erst wenige Tage her und geändert an den wissenschaftlichen Befunden der Untersuchungen hat sich bis heute – nichts.

Was sich aber änderte, ist das Bild dieser Entdeckung in der Netz-Gemeinde, die sich für solche Forschungen und Funde interessiert. Also speziell der Grenzwissenschaft und der “alternativen Historiker“, oder wie man sie nennen mag. Also all jene, die offizielle Meinungen, Lehren und Aussagen der etablierten Archäologie bezweifeln, auch ohne irgendwelche Astronautengötter hinzuzuziehen. Und das sind nicht wenige.

Zensur durch die Ägyptologen?

Ein gemeinsamer Tenor nach Bekanntwerden des Fundes eines gewaltigen Hohlraumes in der Pyramide des Cheops, war in der Netzgemeinde sehr schnell zu erkennen: Ein toller Fund des “Scan Pyramid” Projekt, der unbedingt genau erforscht werden muss. Doch die Ägyptologen und/oder die verantwortlichen Behörden würden das sicher zu verhindern wissen. Allen voran natürlich der unbeliebte Dr. Zahi Hawass.

“Scan Pyramids” und das Rätsel der Cheops-Pyramide: Erste Ergebnisse der Pyramiden-Forscher sorgen für Spekulationen: “an den Pyramiden scheint etwas nicht normal”! (Bild: CNN-Sceenshot / L. A. Fischinger)
“Scan Pyramids” und das Rätsel der Cheops-Pyramide (Bild: CNN-Sceenshot / L. A. Fischinger)

So in Etwa kann man die vorherrschenden Meinungen umschreiben. Das liegt auch an den Aussagen, wie sie eben beispielsweise Zahi Hawass machte, nachdem in dem Magazin “Nature” die Ergebnisse rund um diesen großen Hohlraum veröffentlicht wurden (s. Artikel HIER).

Immerhin war Hawass alles andere als begeistert, nachdem weltweit die Medien von diesem rund 30 Meter riesigen Hohlraum berichteten. Auch wenn es eventuelle mehrere Hohlräume hintereinander sein könnten, viele Fragen noch vollkommen offen sind und bisher nicht mal die exakte Lage bestimmt werden kann, passte Hawass so einiges nicht. Natürlich auch nicht, dass die Resultate am 2. November 2017 in dem Magazin “Nature” publiziert wurden und er bzw. das zuständige Ägyptologen-Team scheinbar dazu kein OK gab.

Das ist nichts neues bei Dr. Zahi Hawass, der mit aufbrausenden Kommentaren und Aussagen immer wieder auffällt. Allerdings verbreiten sich nach und nach immer mehr Meinungen im Internet, die spekulieren, dass die Ägyptologen diese Entdeckung “unter den Tisch kehren wollen“. Für diese Vermutungen sind verschiedenste Gründe genannt worden, die an sich recht vielschichtig sind. Kurz gesagt heißt es an vielen Stellen im Netz, dass die Ägyptologen diese angebliche geheime Kammern in der Großen Pyramide zensieren und damit verschweigen wollen.

Was (wenn) vertuschen die Archäologen?

Zwei oder drei Aussagen, die eine Vertuschung des Fundes belegen sollen, sind immer wieder anzutreffen. Da wäre einmal die Tatsache, dass diese faszinierende Entdeckung nicht in den Nachrichten am Fernsehen vorgekommen sei. ARD oder ZDF hätten eigentlich berichten sollen oder sogar müssen, so heißt es zum Beispiel in Diskussionen auf einigen Facebook-Seiten.

VIDEO: “Scan Pyramids Mission”: Technologischer Großangriff bei der Suche nach "Geheimkammern" in Ägyptens Pyramiden (Bild: ScanPyramids.org / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: “Scan Pyramids Mission”: Technologischer Großangriff bei der Suche nach “Geheimkammern” in Ägyptens Pyramiden (Bild: ScanPyramids.org / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Tatsächlich haben die TV-Nachrichten der “etablierten TV-Sender” meines Wissens nach am Fernsehen nicht darüber berichtet. Allerdings hat “ZDF heute” bereits am 2. November online sehr wohl darüber eine Meldung veröffentlicht. “Forscher vermuten Hohlraum in Cheops-Pyramide”, titelte “heute” und schrieb beispielsweise:

Forscher vermuten im Herzen der Cheops-Pyramide in Ägypten einen riesigen Hohlraum. Rund 4.500 Jahre lang sei die Kammer völlig unberührt geblieben, hieß es.

Über den Fund berichtet das Fachmagazin ,Nature’. Der Hohlraum habe die Größe einer Passagiermaschine mit 200 Plätzen, sagte einer der Co-Autoren, Mehdi Tajubi. Um was es sich bei dem Hohlraum genau handelt, werde noch untersucht.”

Auch die Online-Seiten von zahlreichen als “Mainstream-Medien” bezeichneten Zeitungen haben ausnahmslos alle über diesen Hohlraum berichtete. Hier eine Auswahl von deutschen und englischen Artikeln zum Thema, die sich beliebig (auch international) erweitern ließe:

Los Angeles Times” (2. November), Frankfurter Allgemein Zeitung” (6. November), “Forbes” (4. November), “Science Magazine” (2. November), “Die Welt” (2. November),FOCUS online” (8. November), “The Guardian” (2. November) “Spektrum der Wissenschaft” (6. November), “Egypt Independent” (4. November) “Süddeutsche Zeitung” (2. November), “New York Post” (2. November), “STERN” (6. November), “NBC News (7. November), “BILD” (2. November), “Bild der Wissenschaft” (2. November), “National Geographic” (2. November), “N-TV” (2. November), “Reuters” (7. November), “Wall Street Journal” (2. November), “The Times” (2. November) …

Angesichts der Flut an Berichten, Artikeln und Meldungen rund um diese vermeintliche Geheimkammer, kann wohl niemand wirklich von einer Zensur oder einer Verschwörung der Archäologie sprechen. Die Ägyptologen können diese Entdeckung überhaupt nicht “unter den Tisch kehren”, wie es beispielsweise zusammenfassend dieses kurze YouTube-Video vom 9. November 2017 behauptet.

Aber …

Verschweigt Dr. Zahi Hawass etwas?

Dr. Zahi Hawass - "Ägyptens letzter Pharao" (Bild: Montage L. A. Fischinger)
Dr. Zahi Hawass – “Ägyptens letzter Pharao” (Bild: Montage L. A. Fischinger)

Eine weitere Aussage, die die Vermutung nahe legen soll, dass in Ägypten etwas vertuscht werden soll, bezieht sich auf Dr. Zahi Hawass selber. Er war, wie ich es in diesem Artikel berichtet habe, ziemlich sauer, dass die Ergebnisse des Projektes “Scan Pyramids” quasi ohne seine und die Zustimmung des Wissenschaftlers Rates veröffentlicht wurden. Also, dass man hinter seinem Rücken damit an die Öffentlichkeit gegangen sei.

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Erst, so Hawass, hätte man die Ergebnisse mit den beteiligten Wissenschaftlern bzw. Archäologen auswerten müssen. Und so wird eine Aussage, die Zahi Hawass in diesem Zusammenhang tätigte, momentan sehr gerne als Beleg für eine Verschwörung oder Vertuschung angeführt:

Sie fanden nichts. Die Veröffentlichung bring der Ägyptologie nichts. Null.

Diese Behauptung von Hawass stammt aus der “New York Times” vom 2. November. Aber sie hat nichts mit einer Vertuschung des Fundes durch ihn zu tun, wie es der zusammenhänge Artikel in der “News York Times” zeigt. Hawass und andere Archäologen schimpfen darüber, dass es lange bekannt ist, dass die Baumeister der Pyramiden überall auch Hohlräume ließen. Dies wüsste die Archäologie schon sehr lange und sei damit auch kein Mysterium. Geheimkammern wären sie deshalb noch lange nicht.

Eben genau einen solchen Hohlraum haben die Physiker von “Scan Pyramids” um Mehdi Tayoubi vom Heritage Innovation Preservation Institute (Paris) um Kunihiro Morishima (Nagoya University, Japan) jetzt gefunden. Mehr nicht, so Hawass und andere Archäologen. Hawass streitet die Existenz des Hohlraumes überhaupt nicht ab, im Gegenteil. Er sagt ja selbst, dass es nicht verwundert, dass  solche “Räume” gefunden werden. Er sagt aber auch, dass weitere Untersuchungen notwendig wären, um hier auch nur ansatzweise von einer echten Kammer reden zu können.

Bauten die Pharaonen die Cheops-Pyramide bereits mit Eisenwerkzeugen? (Bild: L. A. Fischinger)
Streitthema: Bauten die Pharaonen die Cheops-Pyramide bereits mit Eisenwerkzeugen? (Bild: L. A. Fischinger)

Allerdings sprechen auch die Entdecker selber in ihrer Veröffentlichung nicht von einer “echten Geheimkammer” oder auch nur “Kammer”, sonder von einer “großen Lücke” oder “Leere” (“big void”). Mit der Aussagen “sie fanden nichts” meint Hawass also nicht, dass überhaupt nichts gefunden wurde und damit diese Entdeckung praktisch ein Irrtum oder Fake sei, sondern, dass das Team “nichts Besonders” fand. Folgerichtig zum jetzigen Zeitpunkt “nichts von wissenschaftlichem Wert”.

Ich persönlich sehe das allerdings anders, da ein solcher Hohlraum zumindest für die Architektur und die Bauweise der Cheops-Pyramide von Interesse sein könnte.

Warum wird nicht gebohrt?

Die dritte Aussage, die einige Interessierte an der Wahrhaftigkeit der Aussagen der Ägyptologen zweifeln lassen, ist der Umstand, dass niemand einfach mal ein Loch in diese “Kammer” bohrt und hinein sieht. Das ist mit einfachen Aufwand und einer kleinen Kamera kein Problem, argumentieren viele Menschen.

Vollkommen richtig! Von der 46 Meter langen Galerie aus, über der dieser Hohlraum oder diese Hohlräume liegen, kann man bohren und nachschauen. Ein sicheres Arbeitsgerüst wird zwar notwendig sein – immerhin ist die Galerie zwischen rund 8,50 bis 8,75  Meter hoch! –  aber daran wird es wohl kaum scheitern. Nur gibt es bei dieser grundsätzlich sehr einfachen Methode einige Probleme.

Die Forscher des Teams “Scan Pyramids”, die mittels der kosmischen Teilchen diesen Hohlraum ausfindig gemacht haben, wissen viel zu wenig über diesen Raum. Anhand ihrer bisherigen Daten können sie nicht mal exakt bestimmen, ob es eine oder mehre Kammern sind.

Die Große Galerie in der Cheops-Pyramide auf einer Aufnahme von 1910 (Bild: gemeinfrei)
Die Große Galerie in der Cheops-Pyramide auf einer Aufnahme von 1910 (Bild: gemeinfrei)

Ebenso wenig wissen die Physiker zum jetzigen Zeitpunkt, wo sich dieser Hohlraum genau befindet oder welche tatsächlichen Abmessungen (L, B, H) er überhaupt hat. Sie wissen nicht mal sicher, ob diese “Anomalie” exakt waagrecht oder irgendwie schräg verläuft. Zum Beispiel aufsteigend, wie die Große Galerie darunter.

Wo soll man da den Bohrer ansetzen?

Die “Hauruck-Methode” des 18. und 19. Jahrhunderts in der Ägyptologie ist lange vorbei. Man denke hier auch und vor allem an die Zahi Hawass-Fernsehshow, als dieser 2002 den Sperrstein am Ende des Gantenbrink-Schachtes in der Cheops-Pyramide durchbohren ließ. Damals ging ein Aufschrei durch die Archäologie, die eben die Methode und das damit zu erwartende Ergebnis mehr als nur bemängelten. Immerhin ist die Pyramide des Cheops damit unwiederbringlich beschädigt worden.

Obwohl die Bohrungen in den Schächten der Kammer der Königin wohl niemals ein Mensch mit einigen Augen sehen wird, da niemand in die 20 Zentimeter breiten Schächte hinein kommt, sind sie zerstört. Nur minimal, keine Frage. Aber die Archäologen sind sehr vorsichtig, geradezu pingelig, wenn es um solche “Hauruck-Methoden” geht. Und einen Hohlraum anzubohren, von dem man nicht einmal weiß wo und wie er genau liegt, ist unsinnig. Wie viele Löcher sollten gebohrt werden, bis man ihn trifft?

Hier müssen zuvor weitere Daten ermittelt und zusätzlich Untersuchungen durchgeführt werden, wenn man tatsächlich bohren will. Genau das wiederum sagen die Wissenschaftler um Tayoubi und Morishima in der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse in dem Magazin “Nature” ebenso.

Stellt sich aber in Zukunft die genaue Lager heraus und vor allem auch, dass hier tatsächlich eine verborgene Kammer und kein architektonischer Leerraum liegt, wird irgendwer sicher hier nachsehen. Wer und wann auch immer das sein mag. Blind drauf los bohren kann eigentlich auch nicht im Sinne des eingefleischtesten Grenzwissenschaftlers sein, oder?

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Cheops-Pyramide: Wissenschaftler fanden einen 30 Meter langen unbekannten Hohlraum! Ein Fakten-Check von Fischinger-Online

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In der Cheops-Pyramide wurde ein ca. 30 Meter langer Hohlraum nachgewiesen (Bilder: L. A. Fischinger/S. Ampssler)
In der Cheops-Pyramide wurde ein ca. 30 Meter langer Hohlraum nachgewiesen (Bilder: L. A. Fischinger/S. Ampssler)

Das Thema verborgene Kammern und unentdeckte Räume in der Pyramide des Cheops in Gizeh gehört zu den Mysterien der Welt wie die berühmte Frage nach dem Huhn und dem Ei. Aktuell ist die Medienlandschaft erneut von diesen Fragen elektrisiert, da es Wissenschaftlern gelungen ist, tatsächlich einen etwa 30 Meter langen und bisher unbekannten Hohlraum in der Großen Pyramide nachzuweisen. Eine spannende Entdeckung in Ägypten, die für angeregte Diskussionen im Netz sorgt. Dabei ist die Faktenlagen zum jetzigen Standpunkt eher dünn – aber sie ist zumindest da.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Nimmt man es ganz genau, so suchen schon seit Jahrtausenden Menschen in den Pyramiden von Ägypten nach versteckten Räumen und Geheimkammern. Immerhin haben bereits die ersten Grabräuber nach solchen Kammern gesucht.

Anders als Grabräuber auf der Suche nach Gold und Schätzen, suchen aber auch Forscher immer wieder auch in der rd. 4.500 Jahre alten Pyramiden des Cheops solche Räumen. Und so war es in den vergangenen Jahrzehnten auch immer wieder Thema in der Grenzwissenschaft, wozu ich auf meinem YouTube-Kanal bereits zahlreiche Videos online gestellt habe.

Doch in diesen Tagen sorgt der Nachweis einer solchen “verborgenen Kammer” innerhalb der Cheops-Pyramide für großes Aufsehen in gewissen Kreisen. Nicht nur die Bestätigung dieses Fundes sondern auch die Größe des Raumes von um die 30 Meter Länge erstaunen dabei.

Fakten um den riesigen Hohlraum

Über die Geschichte und die Spekulationen um verborgene Räume in der Cheops-Pyramide kann man Bücher schreiben. Wurden natürlich auch. Wenn aber ein Team von internationalen Forschern mit den modernsten technischen Mitteln nach solchen Räumen sucht und dabei fündig wurde, wird es spannend. Noch spannenden wird es dann, wenn dieses Team ihre Ergebnisse in einem weltweit renommierten Wissenschaftsmagazin veröffentlicht.

Was war geschehen?

Das Projekt “Scan Pyramids”, über das ich zum Beispiel bereits hier berichtete und über das ich auf YouTube dieses Video online stellte, sucht seit ca. zwei Jahren nach Hohlräumen in Ägyptens Bauwerken. Das Forscherteam von “Scan Pyramids” um Mehdi Tayoubi vom Heritage Innovation Preservation Institute (Paris) um Kunihiro Morishima (Nagoya University, Japan) gab jetzt bekannt, dass sie durch Messungen von kosmischen Strahlen nachgewiesen haben, dass es einen 30 Meter langen Hohlraum in der Pyramide des Cheops gibt.

Die Wissenschaftler maßen bei ihren Untersuchungen die sog. “Myonen” der kosmischen Hintergrundstrahlung. Das sind Elementarteilchen, die auch Gestein durchdringen und so durch ihre Verteilung in ihrer Flugbahn Räume, Kammern und Höhlen aufzeigen. Eine Art Röntgenstrahlungen für Gesteine, wenn man so will.

Tatsächlich fanden die Wissenschaftler mit ihren Messgeräten so einen um die 30 Meter langen und 3 bis 8 Meter hohen Hohlraum über der legendären großen Galerie in der Pyramide des Cheops. Diese große Galerie ist jener etwa 50 Meter lange und aufsteigende Gang, der hoch in die Kammer des Königs führt und ca. 8 Meter hoch ist. Und genau darüber in bis zu 70 Metern Höhe liegt der jüngst gefundene Hohlraum, den letztmalig vor mindestens 4.500 Jahren ein Mensch gesehen hat.

Für viele Menschen eine Sensation, die man aber bis zum jetzigen Zeitpunkt vorsichtig betrachten muss.

Hohlraum ist nicht gleich Hohlraum!

Die Physiker, die diese fraglos gewaltige “Anomalie” in der Cheops-Pyramide gefunden haben, sind selber mit ihren Interpretationen mehr als vorsichtig. Sie sprechen von einem “Hohlraum” und damit schlicht und einfach von genau dem, was es ist: Ein hohler Raum. Aber ist es eine Geheimkammer? Ist es eine echte Kammer, die als solche bewusst angelegt und dann versteckt wurde?

Der Hohlraum ist da. Und er ist groß. Um zu verstehen, um was es sich handelt, brauchen wir die Hilfe anderer Forscher.

So Mehdi Tayoubi, der mit seinem Team diesen Fund am 2. November in “Nature” veröffentlichte. Und ergänzt vollkommen richtig:

Wir glauben nicht, eine Interpretation zu haben. Wir sagen nur, dass es dort einen Hohlraum gibt.

Genau diese und ähnliche Aussagen haben die Forscher um Tayoubi getätigt. Nicht mehr. Von einer “Geheimkammern” oder ähnliches haben sie nicht gesprochen. Und als Physiker haben sich die Wissenschaftler auch einer Interpretation des Raumes enthalten. Trotzdem laufen Ägyptologen und auch Mystery-Interessierte Sturm. Ägyptologen wie Dr. Mark Lehner oder Dr. Zahi Hawass schimpfen beispielsweise darüber, dass die Untersuchungsergebnisse nicht vor der Veröffentlichung mit den zuständigen Stellen abgesprochen wurden.

VIDEO: Modern oder Jahrtausende alt? Ein mysteriöses Artefakt in der Cheops-Pyramide wirft Fragen auf: Was fand der Pyramid Rover 2002 tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / R. Gantenbrink/Cheops.org / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: Modern oder Jahrtausende alt? Ein mysteriöses Artefakt in der Cheops-Pyramide wirft Fragen auf! (Bild: L. A. Fischinger / R. Gantenbrink/Cheops.org / Montage: L. A. Fischinger)

Der bekannte Dr. Zahi Hawass ist hierbei besonders “sauer”. So sagte er am 2. November zu den neuen Entdeckungen, dass man hier sehr vorsichtig sein müsse, da die Cheops-Pyramide voller Hohlräume sei. Hawass weiter:

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Dieses Projekt sollte wissenschaftlich sein und keine Suche nach verborgenen Gängen und Kammern, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erregen und denen, die gerne behaupten, dass die Pyramiden von Aliens gebaut wurden. Ich habe einige von ihnen Pyramidiots genannt.

Wir als wissenschaftliches Komitee sind dafür verantwortlich, denn Zweck und die Bauweise der Großen Pyramide zu erklären – nicht Nicht-Ägyptologen.

Mostfa Waziri, Generalsekretär der Antikenverwaltung in Ägypten sagte, die Physiker hätten die Resultate ihrer Untersuchungen zuerst den Ägyptologen der wissenschaftlichen Kommission vorlegen müssen. Immerhin, so Waziri weiter, ist jedem Ägyptologen bekannt, dass die Cheops-Pyramide zahlreiche Hohlräume enthalte:

Diese Experten haben schon vorher gesagt, dass die Existenz von Hohlräumen in den Pyramiden nichts Neues ist, sondern eine unter Ägyptologen bekannte Tatsache.

“Das bring der Ägyptologie nichts!” – Wirklich?

Die “New York Times” zitiert Zahi Hawass am 2. November mit den Worten:

Sie fanden nichts. Die Veröffentlichung bring der Ägyptologie nichts. Null.

Dr. Hawass ist vielen nicht nur als “aufbrausend” bekannt, sondern seine Art und Weise als Selbstdarsteller und Ägyptens letzten Pharao ist nicht nur unter Ägyptologen mehr als unbeliebt. Natürlich gilt das auch für die Gemeinde der Grenzwissenschafts-Interessierten, die grundsätzlich kein gutes Haar auf Hawass lässt.

Aber, am Rande, was brachte eigentlich 2002 die Hawass-Show, als dieser “live” den Sperrstein am Ende des Gantenbring-Schachtes in der Cheops-Pyramide durchbohren lies? Stimmt – eine mediale Bühne für Hawass selbst.

Artikel-Serie in 5 Teilen von Lars A. Fischinger: Die Cheops-Pyramide: Mumien, Grabräuber und Mysterien (Bild: L. A. Fischinger)
Artikel-Serie in 5 Teilen von Lars A. Fischinger: Die Cheops-Pyramide: Mumien, Grabräuber und Mysterien (Bild: L. A. Fischinger)

Doch wie kann man diesen riesigen Hohlraum nun deuten, wenn er schon der Ägyptologie nichts bringen soll? Eigentlich sehr vielfältig und er bringt der Erforschung der Pyramide sehr wohl etwas. Für eine Geheimkammer mit Schätzen und Sensationen von außerhalb der Erde gibt es keinen einzigen Anhaltspunkt. Niemand weiß, was es ist und ob überhaupt irgendwas im Inneren verborgen liegt. Kein Mensch kennt bisher das Innere und so wird es vorerst auch wohl bleiben.

Für das Verständnis des Pyramiden-Bau und der Architektur der Großen Pyramide könnte dieser Raum (ich nenne ihn mal so) spannend sein. Der Pyramiden-Forscher Felix Arnold vom deutschen Archäologischen Institut in Madrid sagt hierzu beispielsweise:

Um eine weitere Grabkammer wird es sich nicht handeln. Obwohl natürlich bei den alten Ägyptern alles denkbar ist – etwa für die Bestattung eines weiteren Sonnenschiffes. Es spricht aber alles dafür, dass es sich um eine bislang nicht bekannte Entlastungskammer über der großen Galerie handelt, vergleichbar den Entlastungskammern über der königlichen Grabkammer. Überraschend wäre das nicht. Statisch oder konstruktiv erforderlich wäre eine solche Kammer nicht, aber das war den Baumeistern nicht unbedingt bewusst.“

Hany Helal von der Universität Kairo, einer der Co-Direktoren des Projekt “Scan Pyramids”, dazu:

So einen Hohlraum kann man nicht als Irregularität auffassen, die sich beim Bau zufällig ergeben hat. Vom Standpunkt des Ingenieurs aus gesehen, ist da definitiv eine Aussparung.”

Schutt und Schätze …

Entlastungskammern, wie sie eben oberhalb der Kammer des Königs zu finden sind, waren einst auch “verborgene Kammern”. Das steht außer Frage. Aber diese dienten nicht als Geheimkammern in denen die Baummeister irgendwas versteckt haben. Die bekannten Entlastungskammern wurden zum Beispiel auch erst im 19. Jahrhundert aufgesprengt und so durch Zufall gefunden, da diese keine Eingänge haben. Auch die 30 Meter lange “Kammer” über der großen Galerie hat keinen (bekannten) Eingang.

VIDEO: Im Inneren der Sphinx: Von Geheimkammern und rätselhaften Tunneln im Wächter von Gizeh (Bild:; L. A Fischinger)
VIDEO: Im Inneren der Sphinx: Von Geheimkammern und rätselhaften Tunneln im Wächter von Gizeh (Bild: L. A. Fischinger)

Handelt es sich tatsächlich um ein derartiges bautechnisches Element, wäre das trotzdem seine Sensation innerhalb der Pyramiden. Dabei spielt es wirklich keine Rolle, ob diese “statisch oder konstruktiv erforderlich” war oder nicht. Auch die Entlastungskammern über der Königskammer sind für die Forschung interessant und deren Entdeckungen war für die Ägyptologie ein Zugewinn. Das steht schon allein deshalb außer Frage, da sich in ihnen Schriftzeichen an den Wänden befinden und nicht ein einziges Buch eines Ägyptologen zum Pyramiden-Baum diese Kammern ignoriert!

Und wenn die Bauherren hier über der großen Galerie sogar nur einige Hohlräume gelassen haben – beispielsweise um sich die Arbeit leichter zu machen – ist das ebenso ein Zugewinn zur Forschung. Hierzu muss man wissen, dass die Cheops-Pyramide nicht nur aus den berühmten 2,5 Tonnen schweren Bausteinen erbaut wurde. Vielmehr haben die Baumeister der Pyramiden auch Schutt und verschiedene unförmige und kleine Gesteinsbrocken beim Bau verwendet.

Keiner der beteiligten Physiker sprach von einer versteckten Geheimkammer oder etwa einem riesigen Raum im Sinne der Kammer der Königin und die des Königs. Erstaunlicherweise machen das auch die internationalen Medien so gut wie nicht. Von sog. seriösen Medien bis zur Regenbogenpresse. Selbst die “Bild”, die in ihrer Headline am 2. November nur von einem “Hohlraum” sprach. “Bild” wäre aber eben nicht “Bild” wenn sie nicht doch eine Sensation wittert, in dem sie in einer zweiten Überschrift fragte: “Noch eine Grabkammer?”

Erst ein Blick in diese gefundene Höhlung wird letztlich zeigen, wie groß der Gewinn für die Erforschung der Pyramiden sein wird. Von Geheimkammer mit “Schätzen” über Entlastungsräume für die große Galerie darunter bis hin Baulücken um Zeit und Kosten zu sparen ist alles möglich.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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