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Der Bibel ist zu glauben! Von Fake-Propheten, echten Gottesworten und der Inspiration und Manipulation durch Gott

Fake-News der Bibel sind zu glauben und Folge zu leisten! Aber wer ist der Urheber und bestimmt das? (Bild: Fischinger-Online / gemeinfrei)
Fake-News der Bibel sind zu glauben und Folge zu leisten! Aber wer ist der Urheber und bestimmt das? (Bild: Fischinger-Online / gemeinfrei)

In einem früheren Posting ging es um die Frage, ob Jesus Christus einem Menschen an Buch diktiert haben kann und er damit auch das Urheberrecht daran hat. Eine “spitzfindige Frage”, wenn man es so nennen mag, die eher aus dem Bereich Esoterik stammte. Und doch führt diese zu wesentlich weiter reichenden Überlegungen, Spekulationen, Problemen und  Ideen, wenn wir auf die Bibel, Jesus und die Propheten darin blicken. Woher kommen diese Inhalte und Aussagen, wie hat Gott die Bibel aus theologischer Sicht “geschrieben” und wer bestimmt das eigentlich wie? Und was sagt der biblische Herr zu den viel zitierten “falschen Propheten”? Spannende Gedanken mit nicht minder interessanten und zugleich erschreckenden Antworten, wie Ihr es in diesem Artikel erfahren werdet …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 16. April 2018 berichte ich auf diesem Blog über ein Gerichtsverfahren 2014 in Deutschland, in dem es zu klären galt: “Wenn Jesus Christus mir ein Buch diktiert: Haben dann er oder ich das Copyright?”

Ein Thema bzw. juristischer Streit am Oberlandesgericht Frankfurt am Main, was sich fraglos absurd anhören mag. Genauer betrachtet war diese Urheberrechtsfrage um ein angeblich von Jesus selbst einem Mensch “spirituell” als Stimme im Kopf diktierst Buch aber durchaus sehr aufschlussreich, wie es der Beitrag zeigte.

Wenn Jesus Christus, Gott und Heiliger Geist (was nach Dreifaltigkeit-Lehre Eins ist) aber irgendwas “diktieren” oder “aufschreiben” lassen, kommt man an der Bibel nicht herum. Wie sieht es mit deren angeblich vom Herrn stammenden Inhalten aus?

Die Bibel: „Alle Rechte vorbehalten“?

“Die Bibel ist das Buch Gottes”, “Die Bibel hat der Herr geschrieben” oder sie ist “Das Wort Gottes” – das haben sicher viele Menschen bereits gehört. Bibelfundamentalisten glauben das teilweise genau so. Eben, dass das Buch der Bücher die unveränderlichen Worte Gottes und natürlich Jesus Christus enthält. Eine Art Faktenbuch, diktiert vom Herrn an seine Propheten und Schreiber.

Theologen, Bibelforscher, Kirchen-Kritiker, Historiker und viele andere Menschen sehen das vollkommen anders. Eben als das, was die Bibel auch wirklich ist: Ein Sammelsurium von Texten, Textabschnitten und Büchern, die zu unterschiedlichen Zeiten von unterschiedlichen Autoren verfasst und später “zusammengesetzt” wurden. Ein Sammelband von älteren und in der Bibel veränderten Überlieferungen anderer Religionen, “Märchen”, Tatsachen und “Gleichnissen”.

Das heilige Buch ist zwar durchaus das “Wort Gottes”, nicht aber von ihm geschrieben. Es wäre auch eine absurde und mittelalterliche Vorstellung, das anzunehmen!

(c) Copyright by Gott?

"Waren die Götter der Heiden wirklich Astronauten?" fragt sich ein Bibelfundamentalist in einem Vortrag (Bilder: gemeinfrei/L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
“Waren die Götter der Heiden wirklich Astronauten?” fragt sich ein Bibelfundamentalist (Bilder: gemeinfrei/L. A. Fischinger / Montage: Fischinger-Online)

“Wort Gottes” wird von den Theologen aber nicht unbedingt als Worte aus Gottes Mund an des Menschen Ohr verstanden. Sie sehen darin Niederschriften, die der Schreiber durch Gottes Hilfe und Eingebung “empfangen” hat. Also als eine indirekte Beeinflussung der Schreiber und Propheten durch himmlische Mächte. In diesem Zusammenhang wird in der Theologie von der Inspiration der Propheten durch den heiligen Geist des Herrn gesprochen.

Beispielsweise wurde aber im 16. Jahrhundert auch der Standpunkt vertreten, dass die Bibel das unfehlbare “Gotteswort” sei. So etwa bilden Kunstwerke jener Epoche die vier anerkannten Evangelisten nicht bloß als Augenzeugen der Himmelfahrt Jesus Christus ab, sondern legten ihnen gleich Schreibzeug und Bücher in die Hände. Die Evangelisten haben nach dieser Vorstellung das unmittelbar Gesehene direkt notiert, wobei ihre Hände teilweise – auf den Gemälden –  von einem Engel geleitet wurden.

Erst am 24. April 1870 wurde auf der dritten Sitzung des ersten vatikanischen Konzils ausdrücklich festgelegt, dass nur Schriften, die “unter Eingebung des heiligen Geistes geschrieben, Gott zum Urheber haben und als solche der Kirche übergeben worden sind” (EB 77) als “heilig”, sprich echt, gelten dürfen. Also hat nach diesen Worten auch eine inspirativ erlangte Erkenntnis, die sich eben in der Bibel wiederfinden soll, “Gott zum Urheber”.

Ist dies der Fall, müssen, so, als hätte Gott persönliche gesprochen, die Berichte und Ereignisse dennoch von Gott stammen. So heißt es dazu im Beschluss des ersten vatikanischen Konzils vom 24. April 1870, EB 79:

Wenn einer die Bücher der Heiligen Schrift, vollständig mit all ihren Teilen, wie sie die heilige Kirchenversammlung von Trient aufgezählt hat, als heilig und kanonisch nicht annimmt oder wenn er leugnet, dass sie göttlich inspiriert sind (divinitus inspiratos esse), so sei er im Banne!

Klipp und klar sagt dies auch ein theologisches Handbuch zum Alten Testament, das ich in einem Buch 1997 bereits zitierte:

Gott ist Verfasser der heiligen Schrift.

Die göttliche Urheberschaft macht die heilige Schrift zum Wort Gottes, und die Kirche hat sie immer als solche betrachtet; dieser Aspekt der Bibel ist in letzter Instanz Ursache ihrer absoluten Geltung und unfehlbaren Wahrheit. Es kann daher gesagt werden, dass die heilige Schrift auf die Weise inspiriert ist, dass Gott ihr Verfasser ist (…)”

Biblische Fake-News sind zu glauben

Hinsichtlich des Alten und Neuen Testament, den Worten von Jesus Christus, den Propheten und all den anderen Inhalten der heutigen Bibel, ist der Fall also eindeutig: Die katholische Kirche hat nicht nur bestimmt, was genau in die Bibel hinein gehört und was nicht, sondern auch, dass der Inhalt in Gott seinen Ursprung hat.

VIDEO: Die Vatikanverschwörung: Geld, Intrigen, Macht und Sex: dunkle Machenschaften am Heiligen Stuhl in Rom? ( (Bild: WikiCommons / S. Ampssler / Fischinger-Online)
VIDEO: Geld, Intrigen, Macht und Sex: dunkle Machenschaften am Heiligen Stuhl in Rom? (Bild: WikiCommons / S. Ampssler / Fischinger-Online)

Die Schreiber, Propheten und alle dazugehörigen Redakteure der Heiligen Schrift standen bei ihrer Arbeit und in ihrem Handeln unter “geistigem Einfluss” Gottes. Dieser habe sie spirituell, wie man heute sagen würde, kontaktiert und sie veranlasst dieses oder jenes zu tun und zu schreiben.

All dies ist heute von ganz oben in der Kirche im Vatikan in Rom wortwörtlich abgesegnet. Und glaubt eine Person nicht an die göttliche Herkunft und Urheberschaft der Heiligen Schrift, “so sei er im Banne”! Sagt die Kirche.

Starke Worte, zweifellos. Folgerichtig muss der Gläubige auch alle in der Bibel zu findenden Fake-News als vom Himmel gegeben, eingegeben oder inspiriert anerkennen. Einem Dogma oder einer Vorgabe dieser Art und Weise ist aber nicht nur in diesem Fall zwingend Folge zu leisten. Praktisch ausnahmslos alle Sekten und Religionen bedienen sich dieser manipulativen Vorgehensweise. Entweder glauben oder – untergehen.

Selbst bei Themen der Grenzwissenschaft und Mystery Files ist das so. Viele Interessierte glauben bereitwillig alles, was sie hören. Vor allem natürlich bei UFO-Sekten. Teilt man nicht deren Alien-Lehren, ist man “im Banne” oder wird zu Saulus. Wie erst vor einiger Zeit ich selber, als man mir das in einem Kommentar zu meinem YouTube-Video zur Alien-Relgion um Ashtar Sheran vorwarf …

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Ein Fall für die Psychiatrie

In der Copyright-Streitigkeit um das Buch “A Course in Miracles” von Helen Cohn Schucman bzw. Jesus Christus war die Rechtslage klar. Das Oberlandesgericht  Frankfurt am Main sah in Jesus als angeblichen Urheber des Buches ein “außerirdisches Wesen”. Das stimmt per Definition schon, da Jesus eben nicht in oder auf dieser Welt physisch lebt und damit außerirdisch ist. “Überirdisch” eben, der seiner angeblich auserwählten Schreiberin Schucman seine Worte spirituell eingab oder diktierte.

Wenn Jesus Christus mir ein Buch diktiert - Haben dann er oder ich das Copyright ? (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Wenn Jesus Christus mir ein Buch diktiert – Haben dann er oder ich das Copyright? (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Nach Ansicht von Schucman habe sie also Kontakt mit dem Himmel und Jesus Christus bzw. Gott, dem Herrn. Das sagten und behaupteten auch all die Propheten in der Bibel. Die, wie oben dargelegt, einer göttlich inspirierten Eingebung folgten, wodurch “Gott ihr Verfasser” wäre. Wer aber kann das überprüfen? Niemand!

Hier bestimmen Glaube und kirchliche Lehren und Dogma die “Wahrheit”.

Warum aber haben wir heute keine Propheten mehr, die mit dem Herrn sprechen oder die Gott inspiriert? Ist Gott tot, nachdem Jesus vor 2.000 Jahren in Jerusalem starb? Oder hat Gott alles gesagt oder besser schreiben lassen, was von Bedeutung ist?

Oder ganz anders: Sitzen die “echten Propheten Gottes” heute alle in der Psychiatrie, da sie behaupten, dass Gott mit ihnen spricht oder sie beim Schreiben ihrer Werke inspiriert?

Schucman behauptete nur, dass sie eine himmlische Korrespondenz mit Jesus pflegte. Eine Stimme in ihrem Inneren habe angeblich mit ihr gesprochen, die sich dann als Christus zu erkennen gab. Oder sie hatten Erscheinungen des Himmels, die ursprünglich von Gott kamen.

Das behaupteten tatsächlich nicht wenige Menschen auf der ganzen Welt. Nicht nur in fernen biblische Zeiten oder in vergangenen Jahrhunderten, sondern bis heute ist das so. Extremfälle steigern sich sogar soweit in ihren angeblichen Kontakt mit dem Himmel hinein, dass sie sich letztlich selber für Jesus halten. Ein trauriges  und sehr bekanntes Beispiel waren die “Branch Davidians” (“Davidianer”) um Vernon Wayne Howell, der sich später David Koresh nannte. Im Februar 1993 kamen über 80 Davidianer in Waco, Texas, nach einer Belagerung des Anwesens durch die US-Behörden um …

Nimmt sich der Heilige Stuhl in Rom aber all dieser Schriften und Texte von heute und der Vergangenheit an, die von Gott “inspiriert” sein sollen? Überprüft die Kirche sie grundsätzlich überhaupt, um deren Inhalte auf ihre von Gott inspirierte Herkunft zu überprüfen? Wohl eher weniger.

Propheten, Verrückte und das Konsortium der Heiligen

Unzählige solcher Schriften existierten und werden seit Jahrhunderten geschrieben. Befinden sich darunter auch “echte Worte Gottes”?

Das "Blutwunder" des heiligen Januarius von Neapel: Es trat auch 2017 ein (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Das “Blutwunder” des heiligen Januarius von Neapel: Es trat auch 2017 ein (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Vielleicht möchte der “Heilige Geist” heute überhaupt keine neuen Propheten berufen – oder sie sitzen alle als Verrückte in der Psychiatrie, da wir sie nicht erkennen? Wo sind die neuen Propheten des Herrn, wenn es sie gibt? Und gab und gibt es sich nicht: warum gibt es sie nicht?

Es ist schon ein sehr verlockender Gedanke, über den sich wunderbar debattieren und spekulieren lässt. Bekanntlich sind in den letzten 2.000 Jahren zahllose Personen als Gottes Sprachrohr und des Herrn Schreibknecht aufgetreten. Bis heute sind diese “falschen Propheten” der Nährboden für allerlei Sekten, Kulte und religiöse Untergruppen, wie es das traurige Beispiel von David Koresh 1993 zeigte.

Die katholische Kirche hat ein mehr als breit gestreutes Konsortium an sogenannten “Heiligen” im Angebot. Ein Fundus an verstorben Menschen,die in den Augen des Vatikan heilig und gottergeben in ihren Taten, Werken und Worten waren.

Auch diese “heiligen Menschen” haben nicht selten Schriften hinterlassen, die inhaltlich selbstverständlich den Lehren des Vatikan entsprechen. Sonst wären sie in den Augen der Kirche auch nicht heilig. Hier kann sich der gläubige Mensch in einem umfangreichen Katalog einen oder mehrere Heilige aussuchen und diese verehren, anbeten sowie deren eventuell vorhandenen Texte lesen.

Für jeden ist etwas dabei und der Gläubige kann frei wählen und deren entsprechenden Feiertage ehren (auch wenn diese nicht überall gleich sind). Das beste Beispiele ist hier natürlich der Heilige Nikolaus am 6. Dezember und natürlich die Heiligen Drei Könige am 6. Januar, obwohl es von diesen keine vom Herrn inspirieren Texte gibt.

Ist Gott tot?

Man könnte durchaus die kirchlichen Heiligen als die neuen Propheten Gottes ansehen. Sofern sie Bücher und Schriften verfasst haben, wären das folglich die neuen vom Heiligen Geist inspirierten Worte Gottes. In die Bibel kommen diese natürlich nicht, da diese quasi “voll” ist. So wie viele andere Evangelien und biblische Bücher (= Apokryphen), die zum Teil 2.000 Jahre und älter sind. Solche uralten Texte außerhalb der Bibel sind angeblich nicht von Gott inspiriert, da sie kirchlichen Ansichten teils entschieden widersprechen …

Setzten wir aber einmal mit kindlichem Gemüt Folgendes voraus:

Der biblische Gott, sein Heiliger Geist und Jesus Christus in der kirchlich behaupteten “Dreifaltigkeit” ist der wahre Gott ist. So, wie man sich ihn vorstellt, wenn man an ein solches metaphysisches Wesen als Schöpfer glaubt. Nehmen wir weiter an, dieser Herr von Allem inspiriert und beruft heute einen Menschen als Schreiber und Sprachrohr auf unserem Planeten.

ARTIKEL: "Das Alien-Grey-Dämonen-Evangelium" der UFOs und Astronautengötter: Wie Erich von Däniken bin auch ich ein dämonischer Verführer mit meinen Lehren (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: “Das Alien-Grey-Dämonen-Evangelium”! Angeblich bin ich ein satanischer Verführer mit meinen “Alien-Lehren” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wer würde diesem Menschen seine göttliche Mission und himmlische Inspiration glauben? Und warum sollte man der Person eigentlich nicht glauben?

“Falsche Propheten” ist hier der biblische und kirchliche Slogan- Ein Blick in das Neue Testament offenbart sehr schnell, dass es hier vor Warnungen vor diesen “falschen Propheten” nur so wimmelt. Jesus selber und andere Propheten warnen an sehr vielen Stellen in der Bibel vor diesen Verführern.

“Es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten” (Mk 12,22), heißt es da beispielsweise. Oder auch „böse Menschen aber und Betrüger werden es immer schlimmer treiben, indem sie verführen und sich verführen lassen“ (2Tim 3,13).

Beliebig ließen sich diese Warnungen und Mahnungen fortsetzten. Ein geschickter Schachzug der Heiligen Schrift und damit auch der Kirche. So etwa soll Jesus zu seinen Anhängern folgende wichtige Aussage zu den Fake-Christussen und Fake-Propheten gemacht haben:

Ihr aber, habt acht! Siehe, ich habe euch alles vorhergesagt.“ (Mk 13,23).

Mit dieser “Prophezeiung”, dass Menschen kommen werden, die seine Lehren in Frage stellen, leugnen oder auch “ausbauen”, hat sich Jesus abgesichert. Jeder zukünftige Mensch dieser Art ist ein (vom Satan gesandter) Verführer. Man muss kein Prophet sein, um so eine Weissagung zu machen. Aber schon sehr schlau, um allen Anhängern zu sagen, dass niemand nach ihm kommen wird, der auch wirklich von Gott gesandt und inspiriert ist.

Ist also Gott seit der Kreuzigung tot? Warum kommt kein Prophet mehr, der in seinem Namen handelt?

Tod den Ungläubigen

Bereits im Alten Testament heißt es nach dem Vorfall mit dem “Goldenen Kalb” am Berg Sinai (mehr HIER, HIER & HIER), das all jene, die versuchen Gläubige vom Herrn abzubringen, ermordet werden müssen. Egal ob die eigenen Kinder oder auch die Mutter. So lesen wir im 5. Buch Moses (12,7-11):

Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine Frau in deinen Armen oder dein Freund, der dir so lieb ist wie dein Leben, heimlich überreden würde und sagen: Lasst uns hingehen und andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter, von den Göttern der Völker, die um euch her sind, sie seien dir nah oder fern, von einem Ende der Erde bis ans andere, so willige nicht ein und gehorche ihm nicht.

Auch soll dein Auge ihn nicht schonen, und du sollst dich seiner nicht erbarmen und seine Schuld nicht verheimlichen, sondern sollst ihn zum Tode bringen. (…) Du sollst ihn zu Tode steinigen, denn er hat dich abbringen wollen von dem Herrn (…)”

Das gilt auch für Bewohner ganzer Orte und Städte inklusive den Tieren darin, die nach getaner “Arbeit” dann vollständig abgebrannt werden sollen. Sagt Gott.

VIDEO: Jahwe der Kriegsherr! Das geheime “Buch der Kriege Gottes”: Verschollen oder versteckt?(Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Jahwe der Kriegsherr! Das geheime “Buch der Kriege Gottes”: Verschollen oder versteckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Gott ist aber nicht tot, denn auch dafür wurde im Zusammenhang mit den “falschen Propheten” gesorgt. Und das, wie ich finde, auf eine ganz und gar perfide Art und Weise von Paulus selber. Also von eben jenem Paulus von den Jüngern Jesus, auf dessen “Stuhl” bis heute die Päpste in Rom sitzen.

Im 2. Brief des Paulus an die Thessalonicher im Neuen Testamt steht diese interessante Warnung vor dem “Mensch der Bosheit” und den teuflischen Verführern. Gesetzlose und Abgefallene würde der Herr bei seiner herrlichen Wiederkehr durch den “Hauch seines Mundes vernichten”, heiß es darin (2. Th, 2,1-12).

Und weiter, dass jene, die die Wahrheit Jesu durch Satans Verführungskünste nicht annahmen, verloren und verdammt seien:

“(…) ihn, dessen Ankunft gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben.”

Gott ist nicht tot!

Warne Aussagen dieser Art sind typisch für die Bibel und auch anderen Religionen. Schließlich führt der Weg zum ewigen Leben und zu Gott durch Jesus, wie er selber gesagt haben soll. Nicht durch Satan oder seinen Helfern. Fällt man von diesen Lehren ab, und begibt sich auf einen dunklen Pfad, ist man verloren und damit verdammt. Aus religiöser Sicht ist das nachvollziehbar und logisch.

Was dann aber kaum mehr nachzuvollziehen ist, ist der Vers nach diesem über die “Verdammten”. Denn Gott höchst selber sendet eine “Kraft”, damit Menschen eben genau diesen Irrlehren, vor denen Jesus und die Bibel warnt, glauben. Sie sollen es durch die Kraft Gottes, damit sie alle verdammt werden. Es heißt:

Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit.

"Grenzwissenschaft und Mystery Files" von Lars A. Fischinger auf YouTube
“Grenzwissenschaft und Mystery Files” von Lars A. Fischinger auf YouTube

Gott ist also auch nicht tot. Nein, er ist vielmehr damit beschäftigt bis zum Jüngsten Gericht bzw. seiner Rückkehr “eine wirksame Kraft des Irrwahns” oder Irrglaubens zu senden, um die von ihm so manipulierten Menschen dann zu richten!

Mit der oft rezitierten biblischen Aussage “an ihren Taten sollt ihr sie erkennen” kommt man demnach auch nicht weiter. Woher will das gläubige Individuum denn auch wissen, dass man nicht durch die “Kraft des Irrwahns” von dem Herrn manipuliert wurde?!

Unglaublich, dass Anhänger von eben diesen neuen und falschen Propheten und boshaften Menschen durch des Herrn mit Absicht “falsch inspiriert” werden. Durch seine magische Zauberkraft, “dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben”.

Folglich ist die weiter oben genannte göttliche Kraft der Inspiration ein zweischneidiges Schwert. Der Herr inspiriert “echte Schreiber” und gleichzeitig bis heute auch Menschen, damit sie den falschen Lehren folgen …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Das “Raumschiff des Propheten Ezechiel” in der Bibel: Billig-Technologie der Astronautengötter vor 2500 Jahren? +++YouTube-Video+++

Das "Raumschiff des Ezechiel": Warum besaßen sie Ancient Aliens vor 2.500 Jahren derartige "Billig-Technik"? (Bild/Montage: L. A. Fischinger / gemeinfrei / E. v. Däniken)
Das “Raumschiff des Ezechiel”: Warum besaßen sie Ancient Aliens vor 2.500 Jahren derartige “Billig-Technik”? (Bild/Montage: L. A. Fischinger / gemeinfrei / E. v. Däniken)

“Geiz ist geil!”, redet uns die Werbung eines Elektronik-Marktes ein. Gilt oder galt dieses Motto auch bei den Ancient Aliens, die vor Jahrtausenden hier auf der Erde gewesen sein könnten? Denn bei dem fraglosen Klassiker-Thema der Prä-Astronautik, dem “Raumschiff des Propheten Ezechiel” aus dem Alten Testamt, scheint ebenfalls “Geiz geil” gewesen zu sein. Nach vielen Meinungen innerhalb der Grenzwissenschaft, beschriebt der Prophet Ezechiel in seinen Texten ein außerirdisches Raumschiffes der Astronautengötter. Eine Art “Zubringer-Raumfahrzeug”, wie es 1973 der Ingenieur Josef F. Blumrich rekonstruiert haben will. Wenn dem so ist, warum erscheint uns diese Technologie der Götter der Sterne selbst heute so primitiv? Mehr zu diesen und anderen Fragen rund um das “Raumschiff des Ezechiel” in einem neuen Video auf meinem Grenzwissenschaft-Kanal bei YouTube. Continue reading Das “Raumschiff des Propheten Ezechiel” in der Bibel: Billig-Technologie der Astronautengötter vor 2500 Jahren? +++YouTube-Video+++

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Weltuntergangs-Propheten haben in NRW Hochsaison

Die Sekteninfo NRW zieht Bilanz. Die Zahl der Scientology-Opfer geht zurück. Dagegen boomt die unsichtbare Welt der Engel und Geister , der Handaufleger und Wunderheiler. Auch Weltuntergangs-Prognosen nehmen zu – obwohl die letzte bekanntlich daneben lag.

Von Martin Tochtrop

Der Weltuntergang 2011 fiel aus. Heilsbringer hatten zwar den 21. Mai als Termin für das Ende der Menschheit auserkoren. Aber daraus wurde bekanntlich nichts. Die Zahl fundamentalistischer Christen mit Endzeiterwartung nimmt trotzdem zu in NRW – aber nicht eklatant. Und sie ist nicht zu vergleichen mit der großen Zahl der Hellseher, die voraussagten, dass die Tage der Landesregierung gezählt sind. Das Sekteninfo NRW zog gestern Bilanz und unterstrich damit seine Bedeutung – auch für die Zukunft.
Also sowas! ICH komme auch aus NRW – mich fragte keiner! 😉
Weder Weltuntergang – noch irgend etwas 2012!

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Das “Raumschiff des Ezechiel” aus der Bibel und seine “Vorläufer” vor der Prä-Astronautik +++ Video +++

VIDEO: Das Raumschiff des Ezechiel - noch vor der Prä-Astronautik (Bilder: gemeinfrei / J. Blumrich / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Das Raumschiff des Ezechiel – noch vor der Prä-Astronautik (Bilder: gemeinfrei / J. Blumrich / Montage: Fischinger-Online)

Seit Mitte der 1970ger Jahre ist es nicht mehr aus der Prä-Astronautik wegzudenken: Das sogenannte “Raumschiff des Ezechiel”. Im Alten Testament beschreibt der Prophet Ezechiel wie er vor rund 2.500 Jahren die “Herrlichkeit des Herrn” auf seinem “Thronwagen” hat kommen sehen. In einem “Sturmwind” sei dieser hell und feurig strahlend gekommen, um Ezechiel zu berufen. Schon früh wurde dieser Bericht als ein “UFO der Bibel” gedeutet. Und nachdem der Ingenieur Josef F. Blumrich anhand des Bibeltextes dieses Fluggerät rekonstruiert haben will, kennt jeder Prä-Astronautiker diesen Flugwagen des Propheten. Doch es es ganz interessante und heute vollkommen vergessene Veröffentlichungen, die scheinbar einen erheblichen Teil dazu beitrugen, dass Blumrich später dieses “Fahrzeug der Außerirdischen” technisch rekonstruierte und deutete. Vergessene Fakten der Prä-Astronautik. Welche das sind – erfahrt Ihr detailliert in diesem YouTube-Video.


Das “Raumschiff des Ezechiel”

Das sogenannte Raumschiff des Ezechiel (auch Hezechiel) ist seit rund einem halben Jahrhundert ein fester Bestandteil der Prä-Astronautik bzw. Ancient Aliens.

Es ist jenes seltsame Fluggerät mit Raketen- und Helikopter-Antrieben, dass einst der NASA-Ingenieur Josef F. Blumrich anhand der Texte aus dem Buch Ezechiel im Alten Testament der Bibel rekonstruiert haben will. Seit Mitte der 1970ger Jahre ist es auf der Thematik “Waren die Götter Außerirdische?” kaum mehr wegzudenken. Vor allem seit Erich von Däniken dies weltberühmt machte.

In der Bibel beschreibt der Prophet Ezechiel wie er vor über 2.500 Jahren in „Visionen“ die „Herrlichkeit des Herrn“ kommen sah. Den bekannten „Thronwagen Gottes“, der in der Prä-Astronautik technisch interpretiert wird. Also als Fluggerät der Astronautengötter.

Heute kennt jeder Interessierte diese „Raumschiff des Ezechiel“ bzw. hat es schon mal gesehen oder davon gehört. Auf diesem Blog gibt es dazu bereits eine Reihe von Beiträgen dazu. Ebenso einige Videos zum Thema auf meinem YouTube-Kanal.

Dabei war der Weg zu diesem „Raumschiff des Propheten“ eigentlich sehr lang. Und vor allem war er überaus spannend, wenn man weit in die Prä-Astronautik zurückblickt. Denn lange bevor durch Prä-Astronautik-Pionier Erich von Däniken die Begegnung Ezechiels mit dem seltsamen „Gefährt“ berühmt wurde, spekulierten bereits andere um das „UFO der Bibel“.

Und dabei gibt es ganz erstaunliche und heute vollkommen vergessene Veröffentlichungen, die offenbar einen erheblichen Teil dazu beitrugen, dass später Blumrich dieses „Fahrzeug der Außerirdischen“ technisch rekonstruierte und deutete.

Vergessene Fakten der Prä-Astronautik. Welche das sind – erfahrt Ihr detailliert in diesem YouTube-Video vom 16. Mai 2020.

Bleibt neugierig …

Video vom 16. Mai 2020 auf Fischinger-Online

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Voynich-Code geknackt”: Deutsches Museum meldet “Durchbruch in der Entzifferung des Voynich-Manuskript” – Die Hintergründe

"Voynich-Code geknackt": Deutsches Museum meldet "Durchbruch in der Entzifferung des Voynich-Manuskript" (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
“Voynich-Code geknackt”: Deutsches Museum meldet “Durchbruch in der Entzifferung des Voynich-Manuskript” (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Es gilt als die geheimnisvollste Handschrift der Welt: Das Voynich-Manuskript. Ein seltsames Buch, das 1912 der Antiquar Wilfrid Michael Voynich erwarb, wodurch es der Öffentlichkeit bekannt wurde. Einst war es Teil der umfangreichen Sammlung von Rudolf II., Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, und seit Jahrhunderten versuchen sich Experten an seiner Entschlüsslung. Eines der großen Mysterien der letzten Jahrhunderte, das sogar schon mit Außerirdischen in Verbindung gebracht wurde. Niemand konnte es bisher lesen oder die zahlreichen darin enthaltenen Zeichnungen interpretieren. Bis jetzt, denn das Roemer- und Pelizaeus-Museums in Hildesheim gab bekannt, dass es dem Ägyptologen Prof. Dr. Rainer Hannig gelungen sei den “Voynich-Code” zu knacken, wie es einige Medien berichten. Stimmt das? Und was sind die Hintergründe dieses mutmaßliches Durchbruchs? Alles dazu erfahrt Ihr hier.


Das Voynich-Manuskript

Zahllose Menschen haben sich bereits an dem legendären Voynich-Manuskript die Zähne ausgebissen. Eine Handschrift, die nach Radikarbondatierungen (C14) möglicherweise zwischen 1404 und 1438 angefertigt wurde. Vielleicht auch schon Mitte bis Ende des 13. Jahrhunderts.

Wer genau das Werk verfasst hat, ist bis heute unklar. Ebenso unklar, was überhaupt in dem Buch geschrieben steht. Die Handschrift des Voynich-Manuskript konnte bisher nie jemand eindeutige Entschlüssen und übersetzten. Es ist nicht einmal geklärt, welche Sprache der Verschlüsslung des Textes zugrunde liegt. Erschwerend kommt hinzu, dass das gesamte Manuskript mit teilweise sehr detailreichen Bilder illustriert wurde, die gleichfalls niemand sicher deuten kann.

Dargestellt sind beispielsweise astrologische Bilder und in großem Umfang botanische Illustrationen. Die dargestellten Pflanzen – Blumen wie Kräuter – sind jedoch unbekannt. Anhand der im Buch enthaltenen Bilder ist man sich allerdings recht einig, dass das Maunsknip in sechs Hauptteile gegliedert werden kann. Sie reichen von Kräuterkunde über Kosmologie bis zur mutmaßlichen Rezepten, die aus diesen Pflanzen hergestellt werden können.

Sicher ist das nicht, da hier nur von den Bilder auf den Inhalt des Textes geschlossen wird. Auch wenn der Aufbau der Handschrift und die Art der Bilder dieses Schluss sehr nahelegen. Damit wäre das Voynich-Manuskript ein medizinisches Kräuterbuch, wie es im Mittelalter und auch später unzählige gab. Spekuliert wird in diesem Zusammenhang dahingehend, das der Autor des Werkes sein Wissen über Kräuterkunde, Astrologie usw. bei der Niederschrift codiert hat. Durchaus nicht unüblich, um diese Kenntnisse und Erkenntnisse vor der Konkurrenz zu schützen. Und natürlich vor dem Einfluss der katholischen Kirche auf diese “ketzerischen Wissenschaften”.

Eine Fälschung?

Unzählige Forscher versuchen sich seit dem daran, diesen Code zu knacken. Immer wieder wurden dabei in der Presse Meldungen verbreitet, dass dies dem einen oder anderen auch gelungen sei. Wirklich beweisen, dass eine Entschlüsselung und vor allem sinnvolle Übersetzung des Manuskriptes gelungen sein, konnte bisher niemand.

Dieser Umstand führte zu allerlei verwehenden Spekulationen und Interpretationen des geheimnisvollen Buches der Welt. So wurde etwa die Vermutung laut, dass das ganze Manuskript ein Schwindel sei. Fake-News, die irgendwer irgendwann einmal zu Pergament brachte. Selbst Wilfrid Voynich selber wurde verdächtigt, der als Buchsammler und Händler wertvoller Werke hier das schnelle Geld witterte.

Inhaltlich wäre der Text dann vielleicht sogar nichts weiter als eine Phantasie-Sprache. Obwohl “eine echte Botschaft” in dem Buch vermutet wird und sogar Künstliche Intelligent (KI) bei der Entschlüsslung helfen soll, wie auf Fischinger-Online HIER 2018 berichtet.

Wäre es eine Fälschung, wovon die wenigsten heute ausgehen, hat der Betrüger mit dem Werk eine gewaltige Arbeit geleistet. Die Qualität der genutzten Farben und ihrer Verwendung  beeindruckte bei Analysen nicht weniger, wie das hochwertige Pergament selbst. Für einen Betrug hätte der Autor neben viel Zeit auch sehr viel Geld investiert werden müssen. Scheinbar arbeitete der Verfassen auch ganz allein an seinem Werk. Ob nun als Fälscher oder weiser Kräuter-Doktor. Darauf ließe die durchgehend gleichbleibende Qualität der Arbeit schließen, wie es Forscher der Universität Arizona und des McCrone Forschungsinstituts in Chicago heraus fanden. Jene Experten, die auch eine C14-Datierung durchführen ließen.

Verlorenes Wissen?

Selbst Erich von Däniken widmete sich in seinem Buch “Falsch informiert!” (2007) umfangreich dem Voynich-Manuskript. Als Autor der “Götter aus dem All” ist Däniken bekannt dafür, dass überall mutmaßlichen Spuren dieser Astronautengötter nachjagt. So auch im Voynich-Code. Wobei er unter anderem darauf hinweist, dass sich in dem Buch keinerlei christliche Symbole oder ähnliches finden. Offenbar ein ganz und gar unchristliches Werkt …

Vielleicht sei das Werk sogar immer wieder abgeschrieben worden und in Wahrheit uralt. Und es könnte irgendwie direkt oder indirekt eine Verbindung mit dem Propheten Henoch aus dem Alten Testament bestehen. Bekanntlich hat dieser Henoch im Auftrag des Höchsten hunderte Bücher verfasst, die heute verschollen sind. Umfangreich dazu aber HIER und HIER.

Es “tauchen unzählige Pflanzen auf, die aus der Erde nicht existieren”, schreib von Däniken ganz richtig. “Als ob die Botanik bis zum Molekül hinter dargestellt werde”, so von Däniken weiter zu dieser Flora. Tatsächlich liegt bei einigen der abgebildeten Pflanzen der Gedanke nahe, dass diese Abbildungen etwas zeigen, dass der Autor unter einem Mikroskop sah. Das wiederum offiziell erst rund 200 Jahre nach der angenommenen Niederschrift (ab 1404 nach C14) erfunden wurde.

Ob von Däniken mit seiner Spekulation in die richtige Richtung wies, ist natürlich wiederum unklar. Wie so vieles an dem Buch. Doch auch der Mainstream verschweigt diese Ähnlichkeit keineswegs. Beispielsweise diskutieren dies auch Klaus T. Steindl und Andreas Sulzer in der TV-Dokumentation “Das Voynich-Rätsel – Die geheimnisvollste Handschrift der Welt” (2009) des Senders ORF. Sie begleiteten die Arbeiten der Wissenschaftler Universität Arizona und des McCrone Forschungsinstituts in Chicago, in deren Verlauf  das Buch auch datiert wurde.

Voynich-Manuskript “entziffert”

Obwohl niemand das Manuskript übersetze und lesen kann bzw. je eine sinnvolle Übersetzung davon publizierte, wollen es einige decodiert haben. So auch der Ägyptologe Professor Dr. Rainer Hannig, wie am, 15. Juni das Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim in einer Presseerklärung bekannt gab. Darin heißt es:

Nach jahrelanger Forschung ist es dem renommierten Ägyptologen Prof. Dr. Rainer Hannig gelungen, das geheimnisvolle Voynich-Manuskript zu entziffern.

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Prof. Hannig gilt als herausragender Experte der altägyptischen Sprache und ist seit vielen Jahren als wissenschaftlicher Berater und zeitweiliger Mitarbeiter am Roemer- und Pelizaeus-Museums in Hildesheim tätig. In diesem Zusammenhang forscht er nicht nur zu ägyptischen Hieroglyphen, sondern auch zu anderen alten Schriften und ihrer Entzifferung. Seit 2017 beschäftigt er sich intensiv mit dem geheimnisvollen Voynich-Manuskript, das als die rätselhafteste Handschrift unserer Zeit gilt. Jetzt ist es ihm gelungen, die Schriftzeichen zu entziffern, die Sprache des Voynich (wie schon von einigen Forschern vermutet) als Hebräisch zu identifizieren und die ersten Textpassagen zu übersetzen.

Das aus dem frühen 15. Jahrhundert stammende Voynich-Manuskript wurde nach einem seiner früheren Besitzer, Wilfrid Michael Voynich, benannt, der es 1912 erwarb. Heute befindet es sich in der Beinecke Rare Book & Manuscript Library der Universität Yale, USA. Das Buch ist reich illustriert mit Pflanzendarstellungen, Abbildungen verschiedener Wurzelsorten, Tierkreiszeichen sowie astronomischen und kosmologischen Motiven. Die Schrift ist einzigartig und hat sich bisher allen Entzifferungsversuchen widersetzt.

Die einzelnen Schriftzeichen sind gut zu erkennen und ästhetisch eindrucksvoll. Sie bestehen aus einer Kombination aus lateinischen Buchstaben, arabischen Ziffern und unbekannten Zeichen. Da sie wie eine Geheimschrift wirkt, sind insbesondere Kryptologen aus der ganzen Welt von ihr fasziniert. Trotz unzähliger Entzifferungsversuche ist es bislang jedoch nicht ge- lungen, die Schrift zu entziffern, die dadurch vermittelte Sprache zu ermitteln und den Inhalt des Manuskriptes zu entschlüsseln.

Am Anfang Hannigs Arbeit stand die Bestimmung der Sprache des Manuskripts. Nach Analyse der Wortstruktur, Wortlänge und Vokalbestimmung konnte er die Sprache durch den Vergleich mit europäischen und außereuropäischen Sprachen als semitisch bestimmen. Dadurch kamen Arabisch, Aramäisch und Hebräisch in die engere Auswahl, die im Mittelalter als Sprachen der Gelehrten in Europa gebräuchlich waren.

Voynich-Manuskript: Wirklich decodiert?

Obwohl bisher nur wenige Medien diesen neuen Decodierungsversuch von Hannig aufgriffen haben, sind diese Meldungen teilweise stark übertrieben! Der Experte für ägyptische Hieroglyphen hat das Voynich-Manuskript nicht übersetzt oder entschlüsselt. Weder Hannig noch das Roemer- und Pelizaeus-Museum haben dies auch behauptet. Hannig schuf jedoch einen neuen Ansatz, den Voynich-Code zu knacken, wie es der eigentlichen Presseerklärung klar zu entnehmen ist:

Dies war die Grundlage zur Entzifferung der ersten Texte, die auch inhaltlich Sinn machen und den Anfang einer vielversprechenden Übersetzungsarbeit darstellen, um dem alten Manuskript doch noch seine Geheimnisse zu entlocken.

Hannig hat mit seiner Methode bisher auch nur zwei winzige Textpassagen mit wenigen Zeilen entziffert. Entziffert in dem Sinne, dass er in diesen eine mehr oder weniger sinnvolle Aussage finden konnte. Verständlich werden dieser aber erst durch den “Versuch einer interpretativen Übersetzung”, wie er in seiner dazu veröffentlichten Arbeit “Voynich-Hebräisch: Der Weg zur Entzifferung” schreibt. In diesem Artikel legt er nicht nur seinen Weg zur Decodierung dar, sondern verweist auch auf bislang nicht entzifferte Buchstaben in der Handschrift.

Dennoch ist der Weg durch seine Studien und Veröffentlichung frei, “die geheimnisvollste Handschrift der Welt” in Zukunft vollständig zu entzaubern. Wenn es sich nicht letztlich wieder als Sackgasse erweist. Möglicherweise wird der Code auch niemals geknackt.

Haben zum Beispiel die beiden Botaniker Arthur O. Tucker und Rexford H. Talbert recht, die in einer Studie 2013 vermuten, dass die abgebildeten Pflanzen aus Mittelamerika stammen, wäre es aussichtslos. Dann wäre das Buch in Mittelamerika anfertigt und möglicherweise in einer lokalen Sprache geschrieben worden. Eine Sprache, die heute längst nicht mehr existiert.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Xavier Naidoo und seine Außerirdischen, die eigentlich ja gar keine sind: Seltsame Verschwörungstheorien und das Buch Henoch (+ Videos)

Xavier Naidoo und seine Außerirdischen, die eigentlich ja gar keine sind (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Xavier Naidoo und seine Außerirdischen, die eigentlich ja gar keine sind (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Verschwörungstheorien und solche, die es sein sollen, haben immer Konjunktur. Mal mehr, mal weniger. Dabei kann die Hausfrau von nebenan ebenso an diverse Verschwörungsideen glauben, wie ein in den Medien vertretener Prominenten. Und der bekannte deutsche Musiker Xavier Naidoo ist dabei wohl das bekannteste Beispiel, da er es immer wieder schafft mit diversen Aussagen zu Verschwörungen aller Art mediale Aufmerksamkeit zu bekommen. So wie aktuell, in dem er im Internet erneut Aussagen und Thesen verbreitet, die von der Presse nur allzu gern aufgenommen werden. Auch über Außerirdische, die seiner Meinung nach gar keine “echten” Außerirdische sind. Was genau der Sänger sagte und was offensichtlich das der Community von Fischinger-Online sehr gut bekannte Buch Henoch damit zu tun hat, erfahrt Ihr detailliert hier.


Xavier Naidoo und die Verschwörungen

Xavier Naidoo wurde in seiner bisherigen Karriere als Musiker und Sänger mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnet, die seinen musikalischen Erfolg belegen.In den letzten Jahren macht Naidoo aber immer wieder Schlagzeilen in den Medien und der Boulevardpresse, die weniger mit seiner Arbeit als Künstler zu tun haben.

Vielmehr verbreitet er im Internet über verschiedene Plattformen diverse Verschwörungstheorien und “alternative Weltsichten”, deren Inhalte in der Presse immer wieder für Aufsehen sorgen. Diese reichen von politischen und religiösen Ansichten über krude Spekulationen um Verschwörungen und Geschichte bis zu Außerirdischen. Inklusive der Trend-Verschwörungstheorie, die die Erde in Wahrheit eine Scheibe sei.

Diesbezüglich scheint er den aus dem TV sehr bekannten Wissenschaftler Harald Lesch zu einer Art “persönlichen Feind” auserwählt zu haben, wie es diverse Aussagen von  Naidoo auf seinem “Telegram”-Account zeigen. Selbst als “Übel der Menschheit” und “Dreck” wird Lesch dort bezeichnet, der “Lügen bis zum Tode” wird.

Für diverse Magazine im Fernsehen und Online-Portale ein gefundenes Fressen. Sobald der Sänger eine neue “obskure Verschwörungstheorie” verbreitet, werden seine Aussagen dankend in verschiedene Promi-News diskutiert. Sei es beim Frühstücksfernsehen des Senders Sat1 oder auf der bekannten Musik- und Medien-Webseite rollingstone.de. Kein Wunder, da Xavier Naidoo als Musiker allein auf der Sozial Media-Plattform “Telegram” rund 750.ooo Follower bzw. “Fans” hat.

Und genau dort verbreitet er immer wieder seine sonderbaren Ansichten, Postings und Verschwörungstheorien. Aussagen, die in Kreisen grenzwissenschaftlich Interessierter hinlänglich bekannt sind. Man denke an die Trend-These, dass die Erde in Wahrheit keine Kugel sei, sondern eine Scheibe, auf dessen Oberfläche wir leben. Auch dies findet sich in den Texten von Naidoo auf “Telegram”.

Außerirdische sind Dämonen aus dem Inneren der Erde!

Viele der dort gemachten Aussagen des Sängers wird die übliche Gemeinde “der Grenzwissenschaftler” nicht interessieren. Wenn es um das Thema Außerirdische geht sieht das schon etwas anders aus. Und so postete er am 24. Mai auf “Telegram”:

Aliens sind nicht außerirdischen-, sie sind unterirdischen-Ursprungs. Es gibt keinen Weltraum. Es sind Dämonen und Gefallene. Lasst Euch nicht den nächsten Bären aufbinden.

Dass Außerirdische – besser gesagt: UFOs – Dämonen oder schlicht Handlanger des Satan sein sollen, ist ein alter Hut. Interessant ist, dass Naidoo hier behauptet, dass sie aus dem Inneren der (flachen) Erde kommen sollen und “Gefallene” sind, womit er wohl die christliche “Hölle” mein. Aber “Gefallene”? Spätestens hier sollte jeder aufhorchen, der sich für die Prä-Astronautik interessiert. Denn damit meint der Musiker zweifellos die biblischen “gefallenen Engel“, die bekanntlich in der Prä-Astronautik als Außerirdische gedeutet werden.

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Die bisher umfangreichste Veröffentlichung, die zu diesem Thema erhältlich ist, erschien 2015 unter dem Titel “Rebellion der Astronautengötter“. Deshalb soll an dieser Stelle auf die genauen Details dieser Interpretationen verzichtet werden. Immerhin setzte Naidoo nur rund eine halbe Stunde später diesen Post auf “Telegram” ab:

Als Lektüre: Buch des Enoch (Er ist übrigens nicht gestorben). Seltsam, dieses Buch hat es nicht in ‘unsere’ Bibel geschafft. Warum wohl?

Damit ist klar, was er gelesen hat, als ihm diese Gedanken kamen. Das außerbiblische Buch Henoch, das den Namen des Propheten Henoch aus dem Alten Testament trägt. Eine rätselhafte biblische Figur, über die in diesem Blog-Artikel HIER alle Hintergründe und mehr erfahrt. Die Behauptung, dass Henoch nicht gestorben sei, stimmt dabei sogar. Zumindest laut Bibel und ähnlicher Überlieferungen, da Henoch lebendig nach seiner Erdenmission vor der Sintflut in den Himmel geholt worden sein soll. So ist es dort nachzulesen.

Spätestens hier zeigt sich der Unsinn, den Naidoo verbreitet hat. Er sagt zwar nicht, welches Buch Henoch er mit seinem Lesetipp meint (es gibt mindestens drei), aber hätte er diese Texte wirklich gelesen, wüsste er, dass er seinen “Fans” Falschaussagen vorsetzte.

“Gefallene” – vom Himmel

“Gefallene” sind in den Bücher Henoch die “gefallenen Gottessöhne”. Auch “Wächter” oder “Himmlische” darin genannt. Wesen, die sich im Himmel gegen ihren Führer, den “Höchsten”, auflehnten, und so von dort zur Erde kamen. Aussage, die sich in wenigen Worten auch im Buch Genesis finden. Diese “Gefallenen” wandten sich von ihrem himmlische Chef ab, dessen Hofstaat sie einstmals angehörten. So kamen sie auf unseren Planeten, ins unsere Welt, hernieder.

Das Christentum hat sie später zu Dämonen gemacht, aus der die Tradition der “gefallenen Engel” entstand.

In der Deutung der prä-astronautik waren es Außerirdische,m die vor Jahrtausenden zur Erde kamen. Die Bücher Henochs sprechen ausnahmslos in unzähligen Versen davon, dass diese “Gefallenen” aus dem Reich des “Höchsten” kamen und damit eindeutig der Himmel gemeint war. Auch Henoch selber hat nach diesen Schriften, die Naidoo immerhin seinen Followern als Lektüre empfiehlt, mehre Reisen in diesen Himmel angetreten, um dort mit dem Höchsten und seinen Getreuen zu sprechen. Bis er letztlich für immer dort aufgenommen wurde.

Wie können sie dann “unterirdischen-Ursprungs” sein, wie Naidoo behauptet? Nur um zu seiner Aussage “es gibt keinen Weltraum” zu passen?

Es ist kein Geheimnis, dass der Musiker seine religiösen Ansichten ebenso verbreitet. “Christen, die an einen Globus glauben, lesen am falschen Ende der Bibel”, beteuerte er zum Beispiel am 23. Mai in einem Posting. Denn die “Alien-Agenda funktioniert nur wenn Du an ein Weltall glaubst”, propagierte er nur einen Tag später. Darum sollen man sich vor dem Alien-Thema “hüten”, da “all dieser Kram von Betrügern” kommt,  wie Naidoo am 18. Mai auf “Telegram” schrieb.

Ob die abtrünnigen “Gottessöhne” aus dem Buch Genesis, den Büchern Henochs und anderen Texten nun reale Wesen waren oder nicht: Sie sollen vom Himmel und nicht aus der Erde gekommen sein. Egal ob sie jetzt eine Scheibe ist, die von einer “Glocke” umgeben ist und es damit keinen Weltraum geben würde …

Video-Auswahl zum Thema auf Fischinger-Online

Mehr Videos dazu findet Ihr auf meinem YouTube-Kanal HIER. Lasst gerne ein Abo & Daumen hoch da …

YouTube-Video vom 3. Nov. 2016 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

YouTube-Video vom 24. Jan. 2015 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Polizei nimmt Randalierer in Bayern fest: Er handelte in Auftrag von Außerirdischen – kurioses Netzfundstück

Polizei nimmt Randalierer in Bayern fest: er handelte in Auftrag von Außerirdischen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Polizei nimmt Randalierer in Bayern fest: er handelte in Auftrag von Außerirdischen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Ein Mann geht in eine Polizeidienststelle – um zu melden, dass “Aliens einen Altkleidercontainer gestohlen hätten”. Unglaublich, aber laut einem Polizeibericht aus Bayern tatsächlich vor einigen Tagen so geschehen. Das war aber nur der Anfang, denn der besorgte Bürger erwies sich ein Randalierer, der nach eigenen Angaben von Außerirdischen zu seinen Taten mit Sachschaden verleitet wurde. Ein kurioses Fundstück aus dem Netz, wie Ihr hier lesen werdet.


Drogen, Gott und Aliens

Wer vor Jahrtausenden “Visionen” hatte und dabei mit Gott oder anderen himmlischen Mächten sprach, der wurde zum Propheten. Selbst dann, wenn er unter Drogeneinfluss stand und seinen Gott so nur im Rausch gesehen und gehört haben will.  So zumindest eine These, die vor Jahren die Erscheinungen Gottes im Alten Testament und Moses Kontakte mit seinem Herrn erklären wollte, wie 2012 in diesem Video HIER berichtet.

Um mit Gott, spirituellen Mächten, Ahnen, Geistern oder sonst welchen überirdischen Kräften, Wesen und Mächten in Kontakt treten zu können, waren und sind Drogen immer beliebt gewesen. In der Moderne aber kommen angebliche Außerirdische dazu, mit denen Personen unter Drogen Kontakt haben wollen.

Außerirdische stahlen einen Altkleidercontainer

So wie vor einigen Tagen ein junger Mann in Bayern, wie es die Polizei Oberstaufen am 4. Mai meldete:

Am 1. Mai 2020 beschäftigte ein 26-jähriger Mann die Polizei Oberstaufen. Der Mann erschien gegen 12.15 Uhr auf der Polizeistation und teilte mit, dass ‘Aliens’ einen Altkleidercontainer in Oberstaufen gestohlen hätten. Sein E-Bike hatte er zuvor an der Felge des vor dem Dienstgebäude abgestellten Streifenwagens festgekettet.

Der selbe Mann nötigte am Nachmittag zwei Autos zum Anhalten. Bei einem der beiden Fahrzeuge schlug er mit der Faust den Außenspiegel an der Fahrerseite ein, wobei ein Sachschaden in Höhe von 150 Euro entstand. Der Mann wurde daraufhin aufgesucht und zur Dienststelle verbracht. Dort wurde ein freiwilliger Drogentest durchgeführt, welcher positiv auf Amphetamin reagierte.

Nach Belehrung räumte er die Taten ein. Er habe auf außerirdische Weisung hin gehandelt.

Am 3. Mai 20 erstattete die Pfarrgemeinde Peter und Paul Anzeige, dass ein junger Mann auf einem E-Bike mit einem Stein ein Fenster in der Kirche eingeworfen hatte. Der Sachschaden beträgt ca. 500 Euro. Der Verdacht richtete sich auch bei diesem Vorfall gegen den 26-Jährigen. Auch hier zeigte er sich geständig. Neben der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wird auch das Gesundheitsamt in Kenntnis gesetzt.

Die Polizei, Dein Freund und Helfer

Da sieht man mal, welche Verrückten “Ideen” solche Substanzen auslösen können. Dass jemand persönlich bei der Polizei den Diebstahl eines Altkleidercontaines durch Außerirdische meldet, nahmen sicher auch die Beamten nicht mehr als Meldung eines “besorgten Bürger” ernst.

Dass vermeintliche Aliens hin und wieder auch der Polizeit zu schaffen machen, kam in den letzten Jahren immer wieder mal vor. Etwa der Fall einer Frau, die nach eigenen Angaben von Außerirdischen verfolgt wurde. Oder eine Person, die sich selber für einen Alien hielt und zur “Rettung der Erde” hier sei. Und dann war da noch der 2014 jener Mann in Augsburg, der in seiner eigenen Wohnung “gegen Außerirdische kämpfen musste”, so damals die Polizei nach der Ingewahrsamnahme des “Kämpfers”.

Selbst auf Geisterjagd musste sich die Polizei NRW Ende 2015 schon begeben.  Nachdem die Beamten damals Einbrecher schnappte, gaben diese an, dass sie bei ihrem Einbruch von einem Geist, einer “weißen Frau”, gestört und in die flucht getrieben wurden …

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