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Von Freimaurern bis Kraftorte: Die seltsame Geschichte und die Geheimnisse der Pyramide von Rapa in Polen +++ YouTube-Video +++

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Video: "Die Pyramide von Rapa" - sie verbirgt bis heute viele Geheimnisse und hat eine interessante Hintergrundgeschichte (Bild: WikiCommons/gemeinfrei)
Video: “Die Pyramide von Rapa” – sie verbirgt bis heute viele Geheimnisse und hat eine interessante Hintergrundgeschichte (Bild: WikiCommons/gemeinfrei)

Pyramiden stehen nicht nur in Ägypten, auch wenn man natürlich beim Stichwort „Pyramide“ sicher als erstes an das Land am Nil denkt. Weltweit stehen Pyramiden, da zahllose Völker und Kulturen zu unterschiedlichen Zeiten pyramidenförmige Bauten errichteten. Doch längst nicht alle dieser Monumente sind auch uralt oder stammen aus einer fernen und dunklen Vergangenheit. So auch eine Pyramide im Osten von Polen. Denn diese “Pyramide von Rapa” hat eine sehr interessante Geschichte und verbirgt interessante Hintergründe. Welche das genau sind, erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Im Osten von Polen findet sich in einem einsamen Waldstück die erst knapp über 200 Jahre alte “Pyramide von Rapa”, die auch unter dem Namen “Mausoleum der Luschnitz” bekannt ist.

Eine auf den ersten Blick eher unscheinbare Pyramide aus der neueren Zeit. Kaum zu vergleichen mit den gewaltigen Bauwerken in Ägypten oder denen der Maya in Mexiko. Dennoch ist sie nicht minder spannend oder interessant. Es ist das Grabmal einer reichen Familie, dem einst ein wirklich sehr trauriges Schicksal widerfahren ist …

Genau diese polnische “Pyramide von Rapa” als eine Art “Lost Places” hat eine interessante Geschichte und verbirgt ebenso spannende Hintergründe. Sie reichen von Kraftorten und Freimaurern über Spukorte, Kraftlinien der Erde und den Sowjets bis zur Cheops-Pyramide in Gizeh und verschollenen Schätzen …

Welche das genau sind erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 17. Jan. 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Die Pyramide von Austerlitz und ihre (angeblichen) Geheimnisse: Eine “Ägyptische Stufenpyramide” in den Niederlanden +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Die Pyramide von Austerlitz in den Niederlanden - Ägyptisches in Holland (Bild: Fischinger-Online)
VIDEO: Die Pyramide von Austerlitz in den Niederlanden – Ägyptisches in Holland (Bild: Fischinger-Online)

Pyramiden und pyramidenartige Bauwerke aller Art gibt es weltweit. Zu allen Zeiten haben Menschen solche Monumente errichtet. Und so finden sich “echte” und “falsche” Pyramiden von Mexiko über Peru und Ägypten bis nach China und Fernost. Doch nicht alle davon sind Jahrtausende alt. Die meisten dieser Bauwerke halten auch keinem Vergleich mit den uralten Pyramiden in Ägypten stand. Zum Beispiel jenen drei Monumenten in Gizeh. Aber auch in den Niederlanden steht eine Pyramide. Genauer gesagt eine Stufenpyramide aus Erdreich. Diese Pyramide von Austerlitz in Holland ist zwar erst knapp über 200 Jahre alt, aber sie hat mehr mit Ägypten und Gizeh zu tun, als man vielleicht spontan annehmen mag. Ich bin für Euch einmal hingefahren und berichte in diesem YouTube-Video über die Hintergründe – und Verschwörungstheorien


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine Stufenpyramide in den Niederlanden?

In der Tat steht auch dort eine moderne Pyramide, die heute restauriert für Besucher freigegeben ist. Ähnlich wie die Pyramide von Rapa in Polen, über die ich Mitte Januar 2019 in diesem Video HIER berichtet habe.

Ich bin einmal für Euch hingefahren und berichte in diesem YouTube-Video von den Hintergründen zu dieser “ägyptischen Pyramide in Holland”.

Aber auch über die Spekulationen und (wilden) Verschwörungstheorien zu diesem Bauwerk bei Austerlitz.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 25. April 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Aktuelles vom Kölner Spukhaus “Haus Fühlingen” (Villa Oppenheim): Von Luxuswohnungen, Partys und der Polizei

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Aktuelles vom Kölner Spukhaus "Haus Fühlingen" (Bild: Fischinger-Online)
Aktuelles vom Kölner Spukhaus “Haus Fühlingen” (Bild: Fischinger-Online)

Überall gibt es Orte, an denen es “nicht ganz normal” zugeht, da es an diesen sogenannten Spukorten immer wieder zu paranormalen Erscheinungen und Phänomen kommen soll. Dort soll es “spuken”, wie es der Volksmund nennt. Einer dieser Orte ist die “Villa Oppenheim” in Köln, besser bekannt als “Haus Frühlingen”. Einem einst prächtigen Gebäude, von dem Zeugen immer wieder berichten, dass sie dort unerklärliche Erlebnisse erfahren hätten. Mehrfach war dieses Kölner Spukhaus auf diesem Blog bereits Thema (HIER, HIER & HIER). Doch kürzlich war ich mehr oder weniger zufällig erneut in Köln am “Haus Fühlingen”. Und so nutze ich die Gelegenheit vor Ort mit Passanten und der Polizei über die Spuk-Villa zu sprechen. Was dabei Aktuelles heraus kam, könnt Ihr hier lesen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Spukhaus “Haus Fühlingen”

In den vergangenen Jahren war ich bereits mehrfach am “Haus Frühlingen” in Köln, wo bzw. wozu ich auch die unten angehangenen YouTube-Videos zu machte.

Mein letzter Besuch ist ein paar wenige Jahre her. Damals war ich mit meinen Kollegen Christian Wellmann, Werner Betz, meiner Schwester Silke und anderen vor Ort. Wir drehten mit einem Kamerateam des ZDF einen TV-Bericht über das Kölner Spukhaus “Villa Oppenheim”. Eine im Nachhinein “heikle Sache”. Denn obwohl wir von den Eigentümern Genehmigungen und Schlüssel hatten, wollten diese dann doch die Ausstrahlung des Berichtes beim ZDF verhindern.

Die Eigentümer wollten nicht, dass wir vor laufenden Kameras von den “Geistergeschichten” rund um das Spukhaus in Köln erzählen. Sie dachten sich wohl, dass wir davon kein Wort sagen oder all die unheimlichen Berichte verschweigen. Eigentlich eine recht sonderbare Vorstellung, wenn man für das ZDF einen Bericht über ein Spukhaus dreht …

Erbaut wurde das Anwesen ab etwa 1880 als Herrenhaus mit Pferderennbahn und Gestüt von dem Kölner Eduard von Oppenheim. Einem Spross einer reichen Bankierfamilie, der später das “Gestüt Schlenderhan” am gleichnamigen Schloss (Bergheim bei Köln) als erstes privates Gestüt in Deutschland gründete. Bis heute gilt es als das bedeutendste deutsche Vollblutgestüt.

Spuk in Köln

Damit ist klar: In der Domstadt Köln steht ein Gebäude, in dem es spuken soll, wie Ihr es in den Videos unten genauer erfahrt. Das “Haus Fühlingen” reiht sich damit nahtlos in die Reihe der unzähligen anderen Spukorte in Deutschland und aller Welt ein. Mit dem Unterschied, dass dieses einst stattliche Villa im Kreise der Grenzwissenschaft und Mystery Files-Interessieren sehr weit bekannt ist. Vor allem natürlich bei Geisterjägern.

Kern all der unheimlichen Berichte rund um das Spukhaus Fühlingen sind dort geschehene Selbstmorde und ein geheimnisvolles Kind. Dieses Kind, ein kleines Mädchen, soll aus einer Affäre mit einem NS-Deutschen und einer osteuropäischen Zwangsarbeiterin entstanden sein. Ein kaum zu überbietendes Unding in den Tagen des 2. Weltkrieg und der Nazi-Diktatur! Das kleine Mädchen wurde daraufhin “beiseite geschafft”

Eine andere Version der Geschichte handelt von dem Zwangsarbeiter Edward M. aus Polen. Er habe im “Haus Fühlingen” Anfang 1943 eine heimliche Beziehung mit der noch minderjährigen Tochter des Besitzers gehabt. Dieser verriet ihn an die Gestapo, die den Polen ermordete. Ob die Affäre stimmt? Niemand weiß es genau. Doch Edward soll bis heute als arme Seele auf dem Anwesen nach seiner Geliebten suchen.

Auch andere Ermordete spuken angeblich in der “Villa Oppenheim”. Vor allem ehemalige “Deutsche Herren”, die von den Zwangsarbeiter nach der Befreiung im 2. Weltkrieg aus Rache ermordet wurden. Oder auch ein Richter aus der Nazi-Zeit, der sich 1962 dort erhängt habe.

Und so berichten bis heute immer wieder Menschen von Geistererscheinungen, “bösen Gefühlen”, seltsamen Lauten und Geräuschen oder sonderbaren Lichtern am und im Haus. Das alte Gemäuer steht unter Denkmalschutz und ist längst eine “Pilgerstätte” für Geisterjäger und andere Neugierige geworden. Dass erst am 13. August 2018 der “Merkur” wieder von dem Geisterhaus berichtete, macht die Sache nicht besser.

Erneut vor Ort in der Geister-Villa

Im Sommer 2018 war mein Freund und Kollege Werner Betz vom Ancient Mail-Verlag mit einer Lesergruppe eine Woche in Deutschland unterwegs. Am 30. Juli war deren Ziel die Ruinen von Hohensyburg (“Sigiburg “) bei Dortmund. Dort soll es, wie ich es in diesem Video HIER von dort berichtete, vor Jahrtausenden unter Kaiser Karl dem Großen zu einer UFO-Sichtung gekommen sein.

Kurzerhand nahm ich das Auto meiner Freundin Iwonka K. und fuhr zu Werner Betz und seiner Reisegruppe nach Dortmund.

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Von dort ging es weiter zu eben jenem Kölner Spukhaus in Fühlingen, das ich nach ein paar Jahren mir mal wieder ansehen wollte. Immerhin, dass macht seit sehr vielen Jahren die Runde, planen die neuen Inhaber aus Hannover dort den Bau von Luxuswohnungen in der “Villa Oppenheim”. Immobilien für die bessere Gesellschaft, wobei hier zum Teil von 32 in Planung befindlichen Wohnungen gesprochen wird!

Wer das Gebäude kennt – und sei er auch nur vor Jahren dort gewesen – wird das vielleicht erstaunen. Das “Haus Fühlingen” ist seit Jahren eine Ruine! Ende Juli dieses Jahres war es da nicht anders – im Gegenteil. Obwohl auf einer riesigen Tafel vor dem Eingangstor auf die Baupläne hingewiesen wird, ist auf dem Gelände und an dem Haus selber davon nicht zusehen. Seit Jahren ist das schon so.

Bekanntlich wird ein leerstehendes Gebäude nicht dadurch besser, dass man es einfach jahrelang unberührt lässt. So auch beim “Haus Fühlingen”, das sich inzwischen in einem erbärmlichen Zustand befindet. Seit meinem letzten Besuch vor ca. 4 Jahren ist der Verfall des einstmals so stolzen Hauses an vielen Teilen sehr weit fortgeschritten. Es ist eine Ruine, deren Substanz sich geradezu auflöst.

“Abreißen und neu aufbauen, statt renovieren!” Das war die einhellige Meinung von uns vor Ort.

Natürlich ist das Gelände umzäunt. Bei meinem letzten Besuch war das Haus von einem Bauzaun umgeben, der größtenteils allerdings umgeworfen war. Jetzt haben die Verantwortlichen das Gemäuer bereits an der Straße einzäunt. Drei verschiedene Schilder am Zaun warnen potentielle Eindringlinge, dass hier Lebensgefahr besteht. Beteten verboten oder auch Helm und Sicherheitsschuhe tragen, heißt es auf den Schildern. Auf einem sogar in Deutsch, Englisch und Arabisch.

Das Kölner Spukhaus heute

Ehrgeizige Pläne haben die Eigentümer mit ihren Luxuswohnungen in der Geistervilla. Getan hat sich seit Jahren rein gar nichts, so dass das Spukhaus von Köln nur noch ein trauriger Rest seiner selbst ist. Der Zahn der Zeit ist natürlich das Hauptproblem. Aber auch Neugierige und purer Vandalismus, weshalb es schließlich auch einzäunt ist. So was hält natürlich niemanden davon ab, dass Grundstück oder sogar das Haus zu betreten.

Obwohl der Platz vor dem Haus offensichtlich vor nicht allzu langer Zeit von Bewuchs befreit wurde, hat sich sonst nur eines getan: Alles wurde vergittert und verschlossen. Der Haupteingang ins Gebäude selber, zu dem wir damals den Schlüssel bekamen, zeigt das mehr als deutlich. Heute findet sich dort nicht mehr die Stahltür mit Klinke und Schloss, sondern sie wurde verschweißt. Ohne eine “Flex” kommt man dadurch nicht mehr ins Innere.

Eine Treppe zum Eingang gibt es übrigens auch nicht mehr. Jemand hat sie abgerissen…und von dort ein Loch in den Keller durchgebrochen. Hier kann aber niemand einfach durch schlüpfen, denn der Durchbruch ist mit einbetonierten Stahlstreben versperrt. Dieses Bild von mir zeigt es sehr deutlich:

Die Eingangstür vom Haus Fühlingen im Sommer 2018 (Bild: Fischinger-Online)
Die Eingangstür vom “Haus Fühlingen” im Sommer 2018 [Großansicht] (Bild: Fischinger-Online)
Man möchte keine Fremden und vor allem keine Vandalen in dem Gebäude. Verständlich. Nicht um etwas zu “vertuschen”, sondern um weitere mutwillige Zerstörungen zu verhindern. Denn derartige Spuren finden sich überall und werden immer mehr. Graffiti ist dabei nicht das Problem, sondern die Beschädigungen der Substanz.

Ob irgendwelche Vandalen die Eingangstreppe zerstört und ein Loch in den Keller gebrochen haben, kann ich nicht sagen. Vielleicht waren hier wirklich Arbeiter am Werk, die auf diesem Wege irgendwelchen Schrott aus dem Keller holten. Positiv gedacht. Zum Beispiel fanden sich bei meinem letzten Besuch noch Heizkessel, Kabel, Rohre usw. in den einzelnen Kellerräumen. Wenn eh eine neue Treppe kommt, dann halt auf diesem Wege den Kram aus dem Keller holen …

Geisterhaus unter Polizeischutz

Das Kölner Spukhaus liegt an einer viel befahrenen Hauptstraße in Köln, so dass jeder PKW vor dem Geisterhaus auffällt. So auch bei mir. Also dauerte es nicht lange, bis bei meinem Besuch die Polizei mit drei oder vier Beamten erschien. Wie bei dem letzten Besuch davor, als wir für das ZDF drehten (und unsere Genehmigungen vorzeigten).

Freundlich aber bestimmt kontrollierten die Beamten und wiesen eindringlich darauf hin, dass dort betreten verboten ist. Während mein Kollegen Werner Betz und seine Reisegruppe unlängst abgereist waren, suchte ich das Gespräch mit der Polizei. Zufällig seien sie nicht hier vorbei gekommen, versicherten sie mir. Täglich würde eine Streife dort vorbei fahren und am Wochenende und in den Schulferien sogar mehrfach.

Das Spukhaus sei ein gern genutztes Ausflugsziel für partyfreudige Teenager, so meinten sie. Was es ja eigentlich seit Jahren ist. Es gilt also das Haus gezielter vor Vermüllung und Vandalismus zu schützen, so die Polizei. Einer der Gründe sei der Umstand, dass das Haus unter Denkmalschutz steht. Egal in welch einem traurigem Zustand es auch ist.

Dass die “Partygäste” teilweise ohne Rücksicht auf Verluste hier feiern, sah ich auch auf dem Dachboden. Irgendwer hatte sich diesen einst ausgesucht um dort zu grillen. Nicht aber mit einem Grill, sondern die Grillkohle für Wurst & Co. wurde direkt auf den Holzboden gelegt und angezündet. Ergebnis: Ein Brandloch im Dachboden.

Nach Angaben der Polizeibeamten müssen sie in den Sommermonaten so gut wie jeden Tag jugendliche Eindringlinge von dort verjagen. Bei der Baufälligkeit des Gemäuers ist es auch zu deren eigenem Schutz.

Lost Party Place

Die “Spukvilla Oppenheim” ist nicht nur als Geisterort bekannt, sondern auch in der Gemeinde der “Lost Places”-Fans. Also jene Menschen, die gerne verlassene, einsame oder auch unheimliche Orte besuchen und vor allem fotografieren. Ein Trend, der seit Jahren anhält. In entsprechenden Foren im Internet wird bei diesen Fans auch “Haus Fühlingen” im er wieder genannt.

Mit ihren Kameras machen diese “Lost Places”-Freunde ja eigentlich nichts kaputt. Anders sieht es bei betrunkenen Jugendlichen aus, die laut Polizei eben das Problem dort sind. Nicht alle sitzen hier einfach herum und trinken ihre Biere, was sie eigentlich auch nicht dürften. Bei meinem Besuch waren ebenfalls zwei junge Leute dort auf dem Gelände.

Obwohl sie nur friedlich am Eingang herum saßen, sprach ich sie draußen einmal an, nachdem die Polizei sie kontrollierte.

Das junge Pärchen (beide knapp über 20) hatte leider keine Neuigkeiten über irgendwelche paranormalen Ereignisse zu erzählen. Wohl aber, dass eine ihrer Bekannten Stein und Bein schwört, dass sie im Spukhaus einmal eine Art Geist gesehen zu haben. Sie selber hatten von diesen Geschichten nur gehört, kommen jedoch öfter mit dem Bus hierher, um sich mit Freuden zu treffen. Es sei ein Treffpunkt und eigentlich gehen sie auch immer in das Haus hinein. Party würden sie hier dann und wann hier ebenfalls feiern.

Selbstverständlich nehmen sie dann aber immer ihren Müll wieder mit – und beschädigen auch nichts, wie sie mir versicherten …

Der oben auf dem Foto zu sehende Durchbruch unter der ehemaligen Eingangstreppe sei erst ganz neu vergittert worden. Zuvor habe man dadurch in die Gruselvilla gekonnt, so die beiden Besucher. Sie wussten auch, dass die Polizei hier immer mal wieder vorbei fährt. Ohne das Gelände und Haus zu betreten, sieht die Polizei von der Straße aus natürlich nicht jeden Menschen. Dafür ist es zu bewachsen und verwinkelt. Durch Wände kann auch die Kölner Polizei nicht sehen. Jemanden hinter dem Haus sieht man so erst recht nicht.

So hätten sie noch nie Ärger mit der Polizei gehabt, erzählten die Zwei weiter. Und genau das zeigte sich auch, als ich mich dort aufgehalten habe.

Rechts durch eine Lücke im Zaun stibitzte sich ein zweites Paar auf das Grundstück, und lief einen augenscheinlich viel benutzten Trampelpfad zum Haus. Diese beiden waren älter und offensichtlich sogenannte Gothic-Fans, da sie vollständig in entsprechender schwarzer, langer Kleidung kamen. Bei fast 40 Grad Hitze an diesem 30. Juli übrigens. Früher sagte man auch eher abwertend “Gruftis” dazu.

Diese beiden liefen am Haus vorbei auf die Rückseite und damit aus den Augen. Als danach die Polizei kam, schauten sie sich nach ihrer Kontrolle auch etwas auf dem Gelände um. Es hätten ja neben dem jungen Pärchen noch weitere Personen dort sein können. Und obwohl die Beamten zu dritt (oder sogar zu viert) waren, trafen sie das Gothic-Pärchen nicht an.

So bleibt fast alles beim Alten am Kölner Spukhaus “Haus Fühlingen”. Es löst sich immer rasanter in seine Bestandteile auf, Jugendlich feiern dort zum Teil Partys, die Eigentümer planen und planen angeblich immer noch und die Polizei darf beim Vorbeifahren einen Blick hinüber werfen …

YooTube-Videos zum Thema “Haus Fühlingen”

YouTube-Video vom 9. November 2013 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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YouTube-Video vom 10. Dezember 2013 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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Wenn “Eiserne Vögel” vom Himmel kommen und die Welt erschaffen: Seltsames aus der Mythologie Ungarns und dem Ural +++ Artikel +++

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Wenn "Eiserne Vögel" die Welt erschaffen: Seltsames aus der Mythologie (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Wenn “Eiserne Vögel” die Welt erschaffen: Seltsames aus der Mythologie (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Es gibt kein Volk der Erde, das in ihren Überlieferungen keine Mythologien über die Schöpfung besitzt. Gleichgültig ob bei kleinen Stämmen und Völkern oder in großen Kulturen und Gemeinschaften, wir finden solche Erzählungen überall. Oftmals in einer Vielfalt, die sich selbst innerhalb der einzelnen Regionen oder Kultur individuellen unterscheiden. So auch bei dem Volk der Mansen (“Wogulen”) aus dem nordöstlichen Ural. In dieser finno-ugrische Völkergruppe, die von West-Sibirien über Ungarn und Nordrussland reicht, findet sich eine besonders interessante wie auch seltsame Überlieferung vom Anbeginn der Welt: Vögel aus Eisen hätten sie geschaffen. Diese Mythologie wollen wir uns hier einmal genauer ansehen, da sie erstaunliche Spuren und Querverbindungen öffnet!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vom Ural bis Ungarn

Die finno-ugrische Völker oder auch die uralischen Völkerfamilie haben alle eine gemeinsame Urgeschichte. “Kerngebiet” dieser Menschen ist Nordrussland und vor allem das Gebiet des Ural-Gebirges im Westen von Sibirien. Jenes Gebirge, das oftmals als die Ost-Grenze Europas gilt.

Trotzt einer gemeinsamen Frühgeschichte schlugen die einzelnen (heutigen) Volksgruppen jedoch im Laufe der Geschichte vollkommen andere Wege ein. Ihre Siedlungsgebiete reichten beispielsweise bis in das heutige Ungarn, Finnland, Estland, Polen oder auch in den Norden des Schwarzen Meeres und dem Gebiet der heutigen Stadt Sankt Petersburg.

Die “Mansi”, wie sie sich selber nennen, und heute vor allem an Mansen bekannt sind, nannte man früher “Wogulen“. Heute haben diese Volksgruppen je nach Siedlungsgebiet zahlreiche Namen. Trotz ihrer frühzeitigen Verbreitung und Trennung über den Osten und Nordosten Europas haben sie gemeinsame Wurzeln. Auch und natürlich in ihrer Sprache und in ihren Mythologien, bei denen es bis heute Parallelen und Berührungspunkte zu finden gibt.

Möglicherweise kennt der ein oder andere Grenzwissenschaft & Mystery Files-Interessierte das Volk der Mansen aus dem Ural bereits. Es ist das Ur-Volk, dass im Ural in jenem Gebiet lebt, in dem 1959 der legendären “Dyatlov-Pass-Vorfall” mit 9 toten Studenten geschah (mehr dazu in den Videos HIER & HIER).

Und eine dieser Überlieferungen der “Mansi” wurde 1891 in den “Ethnologischen Mitteilungen aus Ungarn” aufgezeichnet, und erscheint uns heute fraglos sehr sonderbar.

“Eiserne Vögel vom Himmel”

In der Legende heißt es, dass ein Mann zusammen mit seiner Frau und einem “schneeweißen Raben” in eine m Haus lebten. Niemals verließen sie das Haus, dass nur von Wasser umgeben gewesen sei, da es noch keine fester Erde gab. “Die Außenwelt, wie sie gestaltet,” kannte der Mann nicht. Eine Art erstes Menschenpaar also, dass irgendwo am Anfang aller Zeiten gelebt haben soll. Bis dann eines Tages:

Wie sie so leben, erschallt auf einmal aus dem oberen Himmel irgendein Geräusch. Der Alte schaut zum Fenster hinaus: also von obenher aus dem Himmel kommt ein eiserner Tauchervogel. Erde zu suchen, taucht er ins Wasser. Er ging und ging umher, er tauchte auf, er hatte keine Erde gefunden. Er schöpfte Atem und tauchte wieder ins Wasser. Er ging und ging umher, er tauchte auf, wieder vergebens, Erde gibt es keine.

Ein wenig atmete er und tauchte zum dritten mal unter. Als er auftauchte, holte er so stark Atem, dass ihm unten die Kehle barst; an der Schnabelwurzel hatte er ein Bröcklein Erde. Er schwang sich auf und stieg damit gen Himmel.

Was ist ist “eiserner Tauchvogel”, der vom Himmel kam? Vögel, die in und unter das Wasser tauchen gibt es natürlich viele. Zum Beispiel machen das auch Enten bei der Suche nach etwas Essbaren. Aber warum diese Legende gleich von einem Tauchvogel aus Eisen spricht, ist seltsam. Mit “modernen Augen” denken hier sicher viele Mystery-Jäger an etwas Mechanisches oder Technisches …

Da aber dieser Metall-Vogel nur ein “Bröcklein Erde” bei seinem Tauchversuchen auf dem Meeresgrund finden konnte, war seine Mission offenkundig gescheitert. So kam es, dass am anderen Morgen ein zweiter Eisen-Vogel vom Himmel stieg, um erneut im Meer nach Erde zu suchen. In der Überlieferung heißt es dazu:

Morgens, als sie aufstehen, erschallt wieder ein Geräusch aus dem Himmel. Als der Alte hinaus schaut, steigt ein eisernes Seehuhn vom Himmel, taucht ins Wasser. Es ging und ging herum, als es auftauchte, hatte es nichts, ganz und gar nichts.

Nach dieses himmlische Seehuhn aus Eisen mehre Tauchversuche unternahm, konnte er tatsächlich “ein ziemliches Stückchen Erde” bergen. Das “eiserne Seehuhn vom Himmel” rieb daraufhin am Haus des Paares seinem Schnabel – “dann flog es gen Himmel” zurück. Wie durch ein Wunder stellte das Paar am anderen Morgen fest, dass über Nacht “die Erde fußsohlenbreit geworden” war. Das wiederholte sich in den Folgetagen, bis sich das Wasser der Welt “in Erde verwandelt” hatte.

Der “schneeweiße Rabe”

Sicherlich waren der Alte und seine Gemahlin überaus erfreut, als sie nach einigen Tagen feststellten, dass es um ihr Haus jetzt festes Land gab, so weit das Auge reichte. Wie weit genau diese Erde allerdings reichte, dass wussten sie nicht. So kam ihr Haustier, der “schneeweiße Rabe”, ins Spiel:

“(…) am dritten Tage, als die Frau und ihr Alter zum Fenster hinaus sehen, gibt kein Wasser, überall hatte es sich in Erde verwandelt. Zu seinem schneeweißen Raben sprach der Alte: ‘Geh nur, sieh, wie groß die Erde geworden!’ Der Rabe entfernte sich, blieb eine kleine Stunde weg, so groß war die Erde schon geworden.”

An den folgenden Tagen wiederholten die beiden Menschen dieses Prozedere mit ihren mysteriösen Raben. Immer länger blieb er fort und so wussten sie, dass die Erde immer weiter wächst bzw. sich das Wasser in Land verwandelte. Eines Tages kam der Rabe erst “zur Zeit des Niederlegens” zurück und war plötzlich nicht mehr weiß sondern ganz schwarz geworden. “Du hast auf deinem Fluge was angestellt!”, warf der Alte seinem Raben vor.

Sich keiner Schuld bewusst sprach der seltsame Rabe, dass er gesehen hat, dass ein Mensch gestorben sei. “Von dem habe ich gesessen, deshalb bin ich schwarz geworden.” Das erschreckte den Mann so, dass er seinen Vogel fortjagte und verfluchte:

“,(…) so fort mit dir von hinnen! Beim Eintritt der Welt des Menschenzeitalters sollst du allein nicht vermögen, Tiere des Waldes zu töten, sollst du nicht vermögen, Fische des Wassers zu töten; wo der Mensch irgendein Waldtier getötet, dort am blutigen Ort sollst du deinen Hunger stillen; an manchem Tage sollst du dich hungrig niederlegen.‘”

Vertrieben und verflucht von seinen Menschen zog der Rabe in Wald und lebte fortan dort. Bis heute als ein “Schnorrer” oder “Schmarotzer”, wie man sagen würde.

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Hier stimmt was nicht!

Klammern wir die Verbannung des Menschenfressenden Raben zunächst einmal aus, erzählt diese Mansen-Legende einige überaus spannende Details.

Zum einen haben wir da natürlich die Tatsache, dass zwei verschiedene “Tauchvögel” vom Himmel kamen, die aus Eisen bestanden haben sollen. Warum gerade Eisen, wird wohl immer ein Rätsel bleiben. Überlieferungen und natürlich Schöpfungsmythen weltweit beinhalten überaus häufig diverse Tiere, die ebenso diverse Taten oder Aufgaben erledigten. Aber sie sind in diesen Legenden immer aus “biologischen” oder “natürlichen Stoffen”, wenn sie nicht sogar ganz einfach als Tier bezeichnet werden.

Eisen ist zwar natürlichen Ursprungs, muss aber auf komplizierten Wege gewonnen und verarbeitet werden. Wer oder was hat also diese “Eisen-Vögel” geschaffen?

Einen weiteren seltsamen Punkt dieser Sage von den Anfängen erkennt man vielleicht nicht auf den ersten Blick: Es ist der Rabe des Paares selbst.

Ohne hier zu sehr ins Details gehen zu wollen (das wäre zu umfangreich!), ist der Rabe in globalen Legenden und auch Schöpfungsmythen immer wieder ein enorm wichtige “Figur” in diesen. Zum Teil so wichtig, dass ganze Überlieferungen ihm, den Raben, die Schöpfung der Welt und Menschheit zusprechen. In diesem Fall ist es aber offenbar ganz anders, da der Rabe von dem Menschen geradezu verflucht wurde. Grund war sein Verzehr von Menschenfleisch.

Aber woher kamen diese Menschen eigentlich?

Von der Sintflut und dem Raben

Menschen, die Vögel aus einem “Haus” aussenden, um von diesen nachsehen zu lassen, wie weit die Erde (das Land) schon “gewachsen” war, kenne wir alle. Denn Noah aus der Bibel tat zum Ende der von Gott geschickten Sintflut genau dasselbe aus seiner Arche heraus. Nach der biblischen Erzählung ab Genesis 8,1 schickte Noah dreimal eine Taube aus, als die Wassermassen der Sintflut langsam wieder zurück gingen. Die Vögel sollten für ihn und seine Familie prüfen, ob es schon irgendwo festes Land gibt (obwohl mal schon die ersten Berge sehen konnte).

Die dritte Taube kehrte bekanntlich nicht wieder zurück und so wussten die Insassen der Arche Noah, dass es Zeit ist, das Schiff zu verlassen. Was aber weniger bekannt ist, ist der Umstand, dass Noah vor den drei Tauben einen Raben losschickte, um nach Land zu suchen. Es heißt dazu im 1. Buch Mose 8,7:

Und er sandte den Raben aus; der flog hin und her, bis das Wasser auf Erden vertrocknet war.

Noahs Rabe flog folglich immer mal wieder zur wundersamen Rettungs-Arche zurück, um sich quasi auszuruhen, dann aber wieder fort zum fliegen. Gibt es hier einen tieferen Sinn oder sogar eine Parallele zwischen der Masen-Legende und der Sintflut-Geschichte der Bibel? Könnte demnach die Mansen-Überlieferung eine Art Sinflut-Erzählung sein, die bekanntlich auch in allen Teilen der Erde zu finden ist?

Möglicherweise ja. Denn bei einem Blick “hinter diese mythischen Zeilen” findet sich ein überaus interessanter Zusammenhang. So lesen wir im 3. Buch Mose (11,13-15) eine Auflistung von unreinen Tieren, die nicht gegessen werden dürfen und die es zu “verabscheuen” gilt. Darunter sind auch “alle Arten von Raben”. Dieses Gebot an die “Kinder Jahwes” wird im 5. Buch Mose in 14,14 sogar wiederholt.

In der Bibel wird an dieser Stelle das Wort “oreb” benutzt, was soviel wie “schwarz sein” bedeutet und für die gesamte Vogelgattung “Corvus” verwendet wird. Krähen gehören ebenso dazu, wie eben der Rabe. Dieser ist ein “unreines Tier”, da er sich von Aas ernährt bzw. ernähren kann. Demzufolge kann er kaum zu Gottes “reinen Tieren” gehören. Gerade deshalb soll, so einige Deutungen der biblischen Sintflut, Noah zuerst einen Raben aus der Arche geschickt haben. Er konnte sich ja von den überall herumtreiben Toten der Flut Gottes ernähren, heißt es …

Grundsätzlich erzählen die Mansen in der oben zitierten Überlieferung genau das. Auch darin wird ein Rabe entsandt, der dabei von einem Toten speist, den er irgendwo bei seinem Rundflug gefunden hatte. Ein Aasfresser eben. Trotzdem laut Bibel natürlich ein Wesen Gottes, da an verschiedenen Stellen betont wird, dass der Herr die Raben trotzdem ernährt. Schon Jesus sagte seinen Jünger in Lukas 12,24, dass Raben “nicht säen noch ernten, die weder Vorratskammer noch Scheune haben, und Gott ernährt sie” dennoch.

Der Teufel im Federkleid

Interpretationen biblischer Verse, Geschichten und Bildnisse sind vielschichtig. So auch beim unreinen Raben. Er soll beispielsweise als verdorbener Geist am Ende der Flut bewusst von Noah herausgeschickt worden sein, damit er sich an den Leichen der toten Sünder laben kann. Als symbolischer Satan, dem dann letztlich Gott bzw. Jesus als friedliche Taube folgte.

Selbst Babylon, die legendäre Stadt mit dem ebenso legendären Turm von Babel, wird in der Bibel damit in Verbindung gesetzt. In der Offenbarung lesen wir in 18,2, Babylon “ist eine Behausung von Dämonen geworden und ein Gefängnis jedes unreinen Geistes und ein Gefängnis jedes unreinen und gehassten Vogels”. Damit soll der Rabe gemeint gewesen sein und schlussendlich der Satan.

In der Ur-Version der Erzählung von der Arche Noah und der Sintflut ist es übrigens genau umgekehrt: Im Gilgamesch-Epos, dessen Sintflut-Überlieferung zweifellos von den biblischen Flut-Autoren übernommen und abgeändert wurde, strandet die dortige Arche ebenfalls an einem Berg. Das im Vergleich zur Bibel wesentlich ältere Epos aus Mesopotamien erzählt daraufhin auf Tafel XI weiter, dass Utnapischtim, wie Noah hier heißt, drei Vögel aus seiner Arche lässt.

Zuerst eine Taube, doch “kein Ruheplatz fiel ihr ins Auge, da kehrte sie um”. Daraufhin eine Schwalbe, die ebenso wieder zurück zur Arche kam, da sie keinen Ruheplatz finden konnte. Als drittes folgte – wen wundert es? – ein Rabe:

Einen Raben ließ ich hinaus; auch der Rabe machte sich fort; da er sah, wie das Wasser sich verlief, fraß er, scharrte, hob den Schwanz — und kehrte nicht um.

Im Gilgamesch-Epos ist der Rabe alles andere als ein teuflisches Tier. Letztlich war es ja er, der dem dortigen Noah Utnapischtim zeigte, dass das Land wieder erschienen war. Freudig über den dank des Raben erfahrenen Rückgang der Flut sagte Utnapischtim daraufhin “da ließ ich hinausgehen nach den vier Winden”. Die Arche wurde verlassen. Und wie in der Bibel auch, brachte der mesopotamische Sintflut-Held noch direkt am Berg der Landung ein Brandopfer für seine Götter dar.

In der Legende der Masen heißt es am Ende, dass der einst weiße Rabe in den Wald ging, wo er bis zum heutigen Tag lebt. Er wäre aber eben kein Jäger und müsste fortan Aas fressen, wie er es zuvor auch tat, als er einen Toten fand. Ich möchte bezweifeln, dass in einem Raben der Teufel oder ein unreiner und dämonischer Geist wohnt, wenn ich einen solchen Vogel sehe …

Allerdings war das an die 3.000 Jahre alte Epos des Gilgamesch mit der dortigen Flut-Legende dem Volk der Mansen wohl kaum bekannt. Erste Texte wurden im Jahr 1853 gefunden und erst 1872 in Großbritannien übersetzt. Unwahrscheinlich, dass der Inhalt dieses Epos in so kurzer Zeit in ihre Mythologie eingeflossen ist.

Ein netter “unreine Rabe” in der Bibel

In biblischen Zeiten gab es nicht nur Jahwe als Gott der Israeliten, sondern viele Götter. An dieser Stelle ist in diesem Zusammenhang besonders der Gott Baal zu nennen, der nicht nur als Götze sondern auch als Teufel galt. Der israelische König Ahab (etwa 871 bis 852 v. Chr.) leistete sich diesbezüglich einen ganz besonders gottlosen Frevel, als er die Verehrung dieses Baal und der Göttin Aschera zuließ und sogar förderte. Eine von dem Propheten Elija prophezeite Dürre werde deshalb die nächsten Jahre kommen, bis er als Diener Gottes sagt, dass es wieder regnen wird.

Fortan musste sich der Elija verstecken. In einer Höhle auf der anderen Seite des Jordan, die ihm sein Gott persönlich zugewiesen hatte, lebte der Prophet nun. Aber er litt weder Hunger noch Durst, denn auch dafür hatte sein Herr gesorgt. So erfahren wir im 1. Buch der Könige in 17,4-6 Erstaunliches:

‘Ich habe den Raben befohlen, dich dort mit Nahrung zu versorgen, und aus dem Bach kannst du trinken.’ Elija gehorchte dem Wort Jahwes, ging auf die andere Jordanseite und hielt sich im Tal des Krit auf. Morgens und abends brachten ihm die Raben Brot und Fleisch.

Schon seltsam, dass der Rabe als unreines und dämonisches Tier oder sogar der Teufel selbst, den treuen Diener und Kämpfer Gottes umsorgt haben soll. Das passt in dieser biblischen Mythologie nicht so ganz. Außer wir glauben der Deutung, dass hier gezeigt werden soll, dass Jahwe als Allmächtiger auch Macht über den Teufel hat, und ihm seinen Willen auferlegen kann. Warum der Herr allerdings heute dem Bösen, Unreinen und Teufel nicht mehr seine Befehle ausführen lassen kann, sagt diese Interpretation nicht.

Schamanismus und Mischregionen

Persönlich vermute ich, dass die 1891 in Ungarn aufgezeichnete Mansen-Legende eine verstümmelte oder kaum mehr erkennbare Sintflut-Überlieferung ist. Durchaus mit biblischen Einflüssen, da die Mansen zumindest auf dem Papier im 18. Jahrhundert zum Christentum “bekehrt” wurden. Dennoch ist ihre ursprüngliche Naturregion des Schamanismus und dem Glauben an Geister, spirituelle Wesen in allen natürlichen Dingen der Welt, nicht ausgestorben. Sie leben eine Art Mischregion.

So schreibt  etwa schreibt Winfried Dallmann in “Indigene Völker im Norden Rußlands” (“Gesellschaft für bedrohte Völker”, Bozen 1998):

Das Unverständnis der ‘modernen’ Welt, das weitgehend auch heute noch anhält, hat einen großen Teil dieses Wissens bereits verloren gehen lassen. Unter vielen sibirischen Völkern ist die Christianisierung weit weniger nachhaltig praktiziert worden (…)”

Wie viele Ur-Völker scheint demnach auch die uralischen Völkerfamilie christliche Elemente in ihre Religionen und Weltanschuungen eingewebt zu haben. Indigene Kulturen sahen immer in Tieren, wie eben Vögeln und damit Raben, beseelte Wesen oder sogar Mittler zwischen den Welten. Man denke hier als klassisches Beispiel an in amerikanischen Indianer.

Im skandinavischen Gebiet, einer Region, in dem auch uralische Völker ihre Heimat fanden, sind zwei Raben wiederum spannend. Sie heißen Hugin und Munin und sitzen auf den Schultern des Gottes Odin. Nicht als Satan oder böse Wesen, sondern als Verkünder und Ermittler von Wissen und Informationen für ihren Herren Odin. Obwohl natürlich auch hier die Traditionen und Legenden variieren, ist es bei diesen beiden Raben bezeichnet, dass sie bei Tagesanbruch über die ganze Erde fliegen und so für Odin Neuigkeiten besorgen.

In der Grímnismál, eine mythologische Liedersammlung der nordischen Edda, lesen wir:

Hugin und Munin müssen jeden Tag über die Erde fliegen. Ich (Odin) fürchte, dass Hugin nicht nach Hause kehrt; doch sorge ich mehr um Munin.

Warum befürchtet der mächtige Gott Odin, dass seine beiden Raben nicht wieder heim kommen? Sollte eine Verbindung zum Raben in der Legende über den alten Mann, seinem Frau und seinem Raben bestehen? Auch Heinrich Beck und Bernhard Maier schreiben in dem von Walter de Gruyter herausgegeben Standartwerk “Reallexikon der germanischen Altertumskunde” in Band 15 (New York 200):

Ungeklärt ist bis jetzt, warum der Gott die Nichtwiederkehr von Hugin und Munin befürchtet – und dies verstärkt bei Munin.

Das Phantastische!

Hinterfragt man als an den Mythen der Vorzeit Interessierter eben solche einmal etwas genauer, öffnen sich buchstäblich Welten! Eine scheinbare Legende von der Erschaffung der Welt könnte ebenso eine kaum mehr zu erkennende Überlieferung von der Sintflut sein. Inklusive Bezüge zur Arche Noah, dem biblisch unreinen Raben und letztlich dem Satan.

Das Phantastische daran ist – neben weltweiten Parallelen – dass die Mansen-Sage von “eisernen Vögeln” spricht. Wie soll man solche Eisen-Vögel verstehen? Auch wenn biblische Elemente hier eingeflossen sind, weichen diese enorm vom Alten Testamt und der dortigen Flut-Erzählung ab. Vögel aus Eisen, die mit einem “Geräusch aus dem Himmel” kommen, um im Meer nach Erde zu suchen, sind wohl kaum mit den Tauben des Noah zu vergleichen. Sofern man diese Verbindung ziehen möchte.

Warum erzählt die Überlieferung beispielsweise nicht einfach von Fischen, die Erdreich in ihren Mäulern vom Grunde des Wassers holen? Das ist für eine naturverbundene Schamanen-Religion mit Sicherheit weit logischer und nachvollziehbarer, als irgendwelche (künstlichen) Metall-Vögel

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Tierregen in China: Es regnete Seesterne, Schnecken und Garnelen vom Himmel – Über seltsame “Regenschauer”

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Tierregen in China: Es regnete Seesterne, Schnecken und Garnelen vom Himmel (Bild: Screenshot Twitter)
Tierregen in China: Es regnete Seesterne, Schnecken und Garnelen vom Himmel (Bild: Screenshot Twitter)

“Forteanische Phänomene”, so bezeichnet man verschiedene seltsame und mysteriöse Begebenheiten nach dem Pionier des Unerklärlichen Charles Fort. Zu diesen Erscheinungen gehört auch sonderbare Regenfälle, bei denen es plötzlich Tiere, Pflanzen oder allerlei unerwartete Dinge vom Himmel regnet. Solche “Tierregen” sind weltweit bekannt und es wird immer wieder von diesen berichtet. So auch aktuell aus China, wo es bei einem Unwetter vor einigen Tagen an der Ostküste Meerestiere auf die Stadt Qingdao regnete. Ein uraltes und immer wieder auftretendes Phänomen. Was in China vorgefallen ist und was es sonst noch für ungewöhnliche “Regenarten” in anderen Teilen der Welt gibt, lest Ihr in diesem Beitrag. Ergänzt durch ein Video von 2014 meines YouTube-Kanal zum Thema.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Meeresfrüchte vom Himmel

In diesem Augenblick regnet es in meinem Heimatdorf. Aber es kommt, soweit ich das sehen kann, ganz normales Wasser vom Himmel. Kein Fischregen. Anders war es vor wenigen Tagen in der Küstenstadt Qingdao im Osten von China. Denn dort fielen während eines Gewitters plötzlich verschiedene Meeresbewohner auf die Stadt nieder.

Schnecken, Garnelen (Crevetten) und Seesterne regneten auf die Hafenstadt, die bei diesem Vorfall von einem sehr schweren Unwetter heimgesucht wurde. Begleitet von Hagelkörnern, die so groß wie Golfbälle gewesen sein sollen. Für die Zeugen dieses “Niederschlag” in der riesigen Metropole Qingdao mit ihren fast acht Millionen Einwohnern ein sicherlich unvergessliches Ereignis.

Im Bereich Grenzwissenschaft und Mystery Files sind solche Tierregen bzw. Fischregen oder weitere Regen dieser Art alles andere als fremd und unbekannt. Auch wenn es bis heute vollkommen unklar ist, wie genau diese seltsamen Regen-Phänomene zu erklären sind, kamen und kommen sie weltweit vor. Es wird sicherlich eine natürliche Erscheinung sein, doch alle bisherigen Erklärungen haben ihre Schwächen, wie ich es an anderer Stelle 2009 darlegt habe.

Die gängigste Ursachen-Theorie ist die der Windhosen oder kleine Tornados während eines Unwetters. Diese Winde ziehen oder “saugen” die Tiere, Pflanzen oder Objekte in die Luft und lassen sie an anderer Stelle wieder fallen. In Qingdao scheint das während des schweren Unwetters tatsächlich der Fall gewesen zu sein.

Einleuchtend aber auch nicht einleuchtend

Man kann Mysterien der Welt und Rätsel der Menschheit “erfinden”. Keine Frage. So schrieb schon mein Freund und Autorenkollege Walter-Jörg Langbein 1992 in seinem Bestseller “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre“ treffend

Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Mache Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”

Letzte Aussage von Langbein trifft auf die Erklärung von derartigen Regenfällen als Ergebnis von Windhosen etc. zu (s. dazu Video unten). Immerhin, und Charles Fort hat das in seinen Büchern vor rund 100 Jahren schon belegt, gibt es da feines aber wichtiges Detail: Bei vielen solcher Tierregen & Co. fällt nur eine Art oder Sorte vom Himmel! Das heißt, dass ein kleiner Tornado beispielsweise nur Frösche vom Boden oder aus einem Gewässer “aufsaugt”, dabei aber andere Tiere und Pflanzen quasi liegen lässt. Auch beim Klassiker des Fischregen ist das so wenn nur eine Fischart vom Himmel fällt.

Aufregung und Panik in einem Dorf in Indien über nachts aufgetauchte Fußspuren - waren es Aliens oder der Bigfoot? (Bild: WikiCommons / Archiv / L. A. Fischinger)
VIDEO: Aufregung und Panik in einem Dorf in Indien über nachts aufgetauchte Fußspuren – waren es Aliens oder der Bigfoot? (Bild: WikiCommons / Archiv / Fischinger-Online)

Also nicht wie in aktuell in China, in dem es eine Auswahl ein Meereslebewesen gab. So, wie man es von einer starken Windhose auch erwarten sollte. Ein windiger Sog nach oben trifft auf der Erde keine Auswahl, was er denn nun alles mit sich reisen wird.

Fischregen und Phantastisches

Die Liste solcher “Mono-Regen” ist lang. Es sollen hier ein handvoll außergewöhnlicher Beispiele ausreichen:

In dem Dorf Rákóczifalva in der Puszta von Ungarn regnete es innerhalb einer Woche gleich zweimal Frösche! Am 18. und 20. Juni 2010. Laut der ungarischen Zeitung “Szoljon” vom 21. Juni war es ein “dreckiger gelber Regen”, was auf Sahara-Sand zurückzuführen sei. Es wurde darin auch spekuliert, dass “Tornados und dioe Wolken der letzten Tage” die Frösche in die Luft zogen. Aber zweimal in einer Woche und nur Frösche …?

Anfang Mai 2014 fielen laut “BBC News” vom 6. Mai 2014 hunderte wenn nicht tausende Fische auf der Insel Sri Lanka im Indischen Ozean vom Himmel. Betroffen war der Hafenort Chilaw, dessen Bewohner nach einem Unwetter die Tiere fanden. Das seltsame ist hierbei, dass die meisten der nur 5 bis 8 Zentimeter kleine Tierchen nach dem Fischregen noch lebten.

Eleanor Beal vom Police Department in Jennings im US-Bundesstaat Louisiana wurde am 11. Juli 2007 Zeugin, wie plötzlich Regenwürmer vom Himmel fielen. Erdwürmer die vom Himmel regnen kennt man aber auch in Norwegen, wo dies bereits mehrfach beobachtet wurde. “Ich sah Tausende von Regenwürmern auf der Schneeoberfläche liegen”, zitiert zum Beispiel “Independent” am 16. April 2015 den Zeugen Karstein Erstad.

David Ludlum, Herausgeber des Wettermagazins “Weatherwise” (USA) trug zahlreiche solcher Berichte zusammen. Beispielsweise stieß er auf einen Bericht über gefrorene Enten, die 1933 in Worcester, Massachusetts, plötzlich vom Himmel regneten! Und die Engländerin Sylvia Mowday erlebte am 12. Juni 1954 in einem Park in Sutton Coldfield, Birmingham, etwas Unglaubliches.

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Nachdem ein Gewitter aufzog suchten sie und ihre Kinder Schutz unter den Bäumen des Parks. Mowday berichtete:

Bei genauerem Hinsehen stellten wir erstaunt fest, dass es Frösche regnete. Sie vielen zu Hunderten vom Himmel, lagen auf dem Schirm und auf unseren Schultern, und als wir nach oben blickten, sahen wir sie wie Schneeflocken herunterkommen.

Der Boden ringsum war im Umkreis von etwa 40 Quadratmetern so dicht mit den Tieren bedeckt, dass wir Angst hatten, sie zu zertreten. Es waren lauter winzige, rund 1 bis 2 Zentimeter lange, wie frisch aus dem Laich geschlüpfte sandfarbene Frösche mit kleinen gelben Flecken.“

“It’s raining Men” …

“Es regnet Männer”, trällerten die “Weather Girls” in den 1980er Jahren. Das geschah zwar bisher (soweit bekannt) nicht, aber sehr bekannt ist hierzulande der Ausspruch “Es regnet Katzen und Hunde” für Starkregen und Unwetter. Woher diese Redensart kommt, ist nicht ganz geklärt. Aber in vielen Ländern und Sprachen der Erde gibt es recht kuriose Ausdrücke für starke Regengüsse.

Beispiele:

  • “Es regnet Stuhlbeine” (Griechenland)
  • “Es regnet alte Weiber mit Keulen” (Afrikaans/Afrika)
  • “Es regnet Nägel” (Frankreich)
  • “Es regnet Schubkarren” (Tschechien)
  • “Es regnet Bindfäden” (Deutschland)
  • “Es regnen Schuster-Lehrlinge” (Dänemark)
  • “Es regnet Frösche” – sagt man treffend in Polen und Rumänien

Schon die Historiker Plinius der Ältere (Mitte des 1. Jahrhundert) oder auch Athenäus bzw. Athenaeus (um 200 nach Christus) kennen solche Phänomene des Himmels wie eben Fischregen. Plinius der Ältere, ist unter anderem Autor des Mammutwerkes “Naturgeschichte” in 37 Büchern, das um 77 nach Christus verfasst wurde. Darin schildert der römische Gelehrte neben Fischregen sogar, dass im Jahr 49 vor Christus Wolle vom Himmel regnete. Und, damit nicht genug, selbst Backsteine.

Das fraglos natürlich erklärbare Ereignis in China zeigt uns einmal mehr, dass wird technologischen Menschen noch immer die Natur um uns herum nicht ganz verstehen.

Am 29. Juli 2014 nahm ich Hai-Hype um den Film “Sharknado” zum Anlass, um über “den wahren Kern” hinter dem C-Movie ein Video auf meinem YouTube-Kanal online zu stellen.

Eben ein Video über das Phänomen der Fisch- und Tierregen:

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb “STAR WARS” direkt zum Satan führt …

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Exorzismus in einem Frankfurter Hotel endet mit dem Tod (Grafik: L. A. Fischinger)
Angeblicher Exorzismus in einem Frankfurter Hotel endet mit dem Tod (Grafik: L. A. Fischinger)

Die Welt steckt voller Dämonen, teuflischer Gesellen und der Satan persönlich ist eine ständige Gefahr für die Menschheit. Das hilft nur ein Exorzismus! Das ist keine Glaubenslehre irgendwelcher “obskuren Kulte” in Afrika oder anderswo, sondern die offizielle Lehre der katholischen Kirche. Um dem Treiben des Teufels Einhalt zu gebieten hat der Vatikan dafür auch eigene Exorzisten. Nun aber ist ein Fall aus Frankfurt a. M. bekannt geworden, bei dem scheinbar eine Familie selber Exorzist spielte und eine “vom Teufel besessene” Frau zu Tode folterten.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Der Satan ist an allem schuld!” – so heißt ein Kapitel in meinem aktuellen analytischen  Prä-Astronautik-Buch “Rebellion der Astronautenwächter“. Doch Satan, Luzifer, Beelzebub etc. ist in meinen Augen jemand ganz anders als ein “Höllenfürst aus der Unterwelt” …

Dennoch ist die offizielle Lehre der katholischen Kirche davon überzeugt, dass es Menschen gibt, die von Dämonen oder gleich dem Teufel selber besessen sind. Aus diesem Grund hat die Kirche eine “Armee” eigener Exorzisten, die gegen diese teuflischen Machenschaften auf Erden kämpfen. Doch diese kirchlichen Exorzisten sind machtlos, wenn Gläubige quasi in “Heimarbeit” selber einen Exorzismus durchführen. Der auch mit dem Tod enden kann … und das kommt immer wieder vor.

Derartige Berichte tauchen immer mal als kleine Randnotizen in den Medien auf und geschehen dabei (meist) in fernen Ländern. Oder bei religiösen Fundamentalisten, wie es beispielsweise ein Fall aus Texas, USA, im Frühjahr 2015 zeigte.

Doch nun ereignete sich eine solche Tragödie erneut bei uns in Deutschland: Ein angeblicher Exorzismus-Fall in einem Hotel in Frankfurt am Main, der mit dem Tod der “Besessenen” und einem verletzten zweiten Opfer endete.

Zu Tode gefoltert

Was war gesehenen?

In einem Hotel in Frankfurt am Main hat die Polizei den Medienberichten nach die Leiche einer 41 Jahre alten Frau gefunden, die offenkundig über Stunden zu Tode gequält wurde. Geschehen oder Angefangen seien die Folterungen der Frau bereits am letzten Samstag (5. Dezember). Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat daraufhin fünf Personen festgenommen, die an der Verstorbenen quasi einen “familiären “Exorzismus” durchgeführt haben sollen. Denn alle Tatbeteiligten sind Familienangehörige der Toten – einer ihr 15 Jahre junger Sohn.

Der Autor Erich von Däniken soll von Satan manipuliert werden (Bild: S. Ampssler / L. A. fikschinger
Der Autor Erich von Däniken soll von Satan manipuliert werden (Bild: S. Ampssler / L. A. Fischinger

Die Familie kam vor nicht einmal zwei Monaten aus Südkorea nach Deutschland. Und brachten scheinbar einen fanatischen Glauben an Dämonen und den Teufel mit nach Frankfurt. Die Verstorbene wurde von ihrer Familie geknebelt und immer wieder mit Schlägen gegen Brust und Bauch bis zum Tode gefoltert. Sogar einen Kleiderbügel habe man ihr in den Rachen gesteckt.

Erst nach dem Tod der angeblich Besessenen riefen die Angehörigen einen katholischen Priester ins Hotel, der daraufhin Alarm schlug. “Ersticken infolge massiver Brustkorbkompression und Gewalteinwirkung auf den Hals” sei nach der Staatsanwalt die Todesursache. Zudem war die Leiche übersät mit zahllosen Blutergüssen und Hämatomen gewesen. Weiter zitiert zum Beispiel “Die Welt” am 9. Dezember die Behörden mit den Worten:

“Nach derzeitigem Kenntnisstand fügten die Beschuldigten dem Opfer über einen Zeitraum von mindestens zwei Stunden Schmerzen und Qualen zu, wobei ihr Handeln von einer gefühllosen und unbarmherzigen Gesinnung getragen war (…)”

Oberstaatsanwältin Nadja Niesen sieht hier eine außergewöhnliche und zugleich grausamen Tat. “So etwas habe ich noch nicht erlebt”, so zitiert die “Frankfurter Allgemeine” am 9. Dezember die Staatsanwältin.

Stundenlange Folterungen und ein zweiten Exorzismus der Familie?

Im Verhör der Polizei gestand die teuflische Familie schließlich noch am 5. Dezember, dass in ihrem Haus in Sulzbach ein weiteres Opfer sei. Hier entdeckten die Ermittler in der Garage des Hauses eine schwer verletzte und fast verdurste Frau, die in Frischhaltefolie eingewickelt und stark unterkühlt war. Aber zum Glück lebte. Auch ein Opfer eines derartigen Exorzismus?

Nach einem anderen Medienbericht lebte die Familie sehr zurück gezogen in Sulzbach und auch nur kurzzeitig. Die Koreaner hätten den Nachbarn auch immer wieder davon erzählt, dass in dem Haus Geister leben würden. So heißt es dazu:

Die Koreaner lebten in dem Haus in Sulzbach offenbar sehr zurückgezogen. Die Rollläden waren nach Angaben der Nachbarn so gut wie immer heruntergelassen, alle Bewohner hätten jeden Vormittag gemeinsam das Haus in Richtung S-Bahn verlassen. Anfangs, als noch viele Männer mit in dem von einem Hofheimer vermieteten Haus gewohnt hätten, sei nachts stundenlang Gekreische aus dem Keller zu hören gewesen.

Papst Benedikt XVI. und Lars A. Fischinger - Angeblich ist der Papst der Satan in Person (Bild: Archiv L.A. Fischinger)
Papst Benedikt XVI. und Lars A. Fischinger – Angeblich ist er Satan in Person (Bild: Archiv L.A. Fischinger)

Was mag dort Grausiges geschehen sein? Zogen die Koreaner vor kurzem versehentlich in ein “Spukhaus” und machten die beiden Opfer dafür verantwortlich? Hat die Familie im religiösen Wahn dann selber versucht, den beiden Frauen den vermeintlichen “Teufel auszutreiben”? Eine Meldung vom Januar 2014 auf diesem BLOG ist dazu vielleicht noch in Erinnerung. Darin hieß es, dass im November 2011 eine Familie in den USA ein Haus bezog, in dem angeblich über 200 Dämonen hausen sollen. Ein wahres Horrorhaus nach den Berichten damals.

Der Vatikan hat seine eigenen Exorzisten und ebenso strenge Regeln was einen Exorzismus angeht. So was macht man mal nicht nebenbei im Kreise der Familie. Eigentlich, egal für wie gläubig oder “fromm” man sich auch selber halten mag. Ich vermute, dass die Koreaner Christen sind, da sie nach der Tat im Hotel am vergangenen Samstag auch einen katholischen Pfarrer riefen. Da war es leider schon zu spät für eines der Opfer.

Nach den Lehren der Kirche bedarf es einer gründlichen Prüfung des Falles bevor ein Exorzismus durchgeführt werden kann oder soll. Auch einer medizinischen Untersuchung geht dem voran. Und eine solche “Teufelsaustreibung” muss daraufhin erst noch von dem verantwortlichen Bischof persönlich genehmigt werden. Diese Erlaubnis für einen Exorzismus gilt dabei auch nicht für jedermann, sondern für einen Priester/Exorzisten der Kirche selber.

Der Beelzebub boomt in Polen

Star Wars Episode VII von J.J. Abrams und Disney - Was kommt da auf uns zu?
VIDEO: “STAR WARS – Episode VII” von J.J. Abrams und Disney – Was kommt da auf uns zu? (Bild: L. A. Fischinger)

Im katholischen Polen beispielsweise arbeiten 130 Exorzisten. Der Teufel boomt dort. So können dort beispielsweise seit 2012 die Gläubigen das Magazin “Egzorcysta” (Der Exorzist) kaufen, und sich darin über den Kampf gegen Luzifer informieren. Monatlich werden davon 40.000 Exemplare gedruckt – angefangen mit 15.000 im Jahr 2012.

Besonders übel beim Teufels-Boom in Polen ist eine Nachricht für alle Fans von “STAR WARS” inkl. mir selber natürlich: Die Diözese Warschau-Praga hat einen Fragenkatalog verteilt, anhand dessen man überprüfen kann, ob man nicht vom Teufel besessen oder verführt ist. 60 Fragen enthält der Bogen. Und wer “böse Filme” wie eben “STAR WARS” oder auch “Indiana Jones” schaut, könnte dem Satan verfallen.

“Hello Kitty” ist nach diesen “analytischen Fragen” übrigens kein Teufelswerk …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Aufbruch in die innere Erde: Deutsche Hohle Erde-Expedition in das Erdinnere wollte “Agartha” finden – doch die Crowdfunding-Finanzierung scheiterte!

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Expedition in das (bewohnte) Innere der Erde scheiterte an der Finanzierung (Bild: Google Earth / gemeinfrei / Montage L. A. Fischinger)
Ist die Erde innen hohl und sogar bewohnt? Eine deutsche Expedition wollte das beweisen (Bild: Google Earth / gemeinfrei / NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

Jules Verne lässt grüßen: Schon seit langer Zeit kursiert immer wieder das Gerücht, dass unser Planet in Wahrheit innen hohl ist. Die Erde sei keine feste Kugel, so die Anhänger der Idee der Theorie der hohlen Erde (Hohlwelttheorie) aus dem 17. und 18. Jahrhundert, sondern ein Hohlkörper. Und diese innere Welt könne man durch Durchgänge in aller Welt und Öffnungen an den Polen erreichen. Das plante auch eine deutsche Expedition für den Sommer 2016 und versuchte durch Crowdfunding die Mittel dafür zu sammeln – und scheitere.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Jede Woche sehen wir am Fernsehen Sendungen über die Entstehung der Erde oder auch über den Aufbau unseres Planten. Davon, dass unsere blaue Kugel im Universum im Inneren hohl ist (und vielleicht sogar bewohnt!), erfahren wir am TV nichts. Für einige Menschen ist das Teil einer Verschwörung, die Wahrheit über das Erdinnere zu verschleiern.

Lediglich einschlägige Internetseiten oder Bücher spekulieren heute noch über die Idee der holen Erde, die erstmals 1692 von dem berühmten Astronomen Edmond Halley ins Gespräch gebracht wurde. Wer meine Autorenvita kennt, der weiß auch, dass meine “erste Expedition” vor langer Zeit in das Innere der Erde führen sollte. Auslöser war ein Spielfilm nach dem legendären Jules Verne und sein Abenteuerroman “Reise zum Mittelpunkt der Erde” von 1864/73.

Der Beweis für die Hohlwelttheorie lässt auf sich warten!

Tatsächlich hat die Idee der innen hohle Erde und der dort vielleicht sogar lebenden Menschen oder sogar einer anderen Menschenart bis heute seine Fans. So stieß ich bereits Ende September 2015 im Netz auf ein scheinbar sonderbares Crowdfunding-Projekt, das ich daraufhin aufmerksam beobachtet hatte. Obwohl es da nicht viel zu beobachten gab und die Unternehmung schlussendlich scheiterte.

Unsere Erde - was bringt die Zukunft unserer Zivilisation? (Bild: NASA/JPL / L.A. Fischinger)
Der Nordpol unsere Erde: Einstieg in eine “Innere Welt”? (Bild: NASA/JPL / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Ziel dieser deutschen Kampagne war eine Expedition inklusive dem erforderlichen Equipment zu finanzieren, um das Innere der Hohlwelt zu erreichen. Geplant war diese Unternehmung für den Sommer 2016 und der Startpunkt wäre Kiel, die Heimat des Projektleiters, gewesen.

Auf der Plattform “Kickstarter.com”  heißt es zu der Expedition vom Projektgründer “The SmokyGod” aus Kiel:

Liebe Unterstützer,

mein Name ist Maximilian ,und ich bin ein Teil einer Gruppe die vorhat die Verlorene Welt in inneren der Erde zu finden.

Was ist eigentlich die Hohl Welt?

Die Theorie der hohlen Erde ist eine wissenschaftliche Theorie, der zufolge die Erde nicht ein massiver Kugelkörper, sondern eine Hohlkugel ist, der Erdkern und (größtenteils) der Erdmantel also nicht existieren. Das Erdinnere soll demnach durch verschiedene Öffnungen, zum Beispiel große Öffnungen im Bereich der Pole, zugänglich sein. Indianerstämme aus dem Amazonas sowie der Segler Olaf Jansen und der Admiral Richard Evelyn Byrd berichten von dieser Welt.

Was wollen wir erreichen?

Unser Ziel ist es die Existenz Agarthas zu beweisen, und diese zu erforschen und ihre Geheimnisse zu entschlüsseln.Nach langen lesen von Büchern, Berichten und einer Reihe Befragungen, haben wir anscheinend die Genauen Koordinaten, die ein Eingang angeben der per Segelboot zu erreichen sein soll. Dazu benötigen wir ein Segelboot was groß genug für 4 bis 6 Mann ist, und die passende Ausrüstung (Für die kalten Regionen) und Proviant für die Reise. Dies haben wir im Sommer 2016 vor da der Sommer die einzige Jahreszeit ist, in der man eine solche Expedition machen kann. Wir wollen von Kiel aus nach Island (Breiðdalsvík) segeln, und von dort in Richtung Nordpol wo sich der Eingang befinden soll.

Was macht euch da so sicher?

Interview mit Lars A. Fischinger Oktober 2015
Aktuelles Interview mit Lars A. Fischinger vom Oktober 2015 (Bild: L. A. Fischinger)

Ganz einfach viele Vögel fliegen im Winter in Richtung der Pole, und warum sollten sie das tun wen es dort noch kälter ist? Genauso wurden Rote Eisberge Gefunden die ihre Färbung Blütenpollen zu verdanken haben und auch treibende Baumstämme wurden am Nordpol entdeckt. An den Küsten Sibiriens Wurden immer wieder Frische Mammut Stoßzähne gefunden, die an die Küste getrieben werden (Wie überraschend! Auch aus Richtung des Nordpols). Auch werden die Koordinaten des Eingangs erwähnt die komischerweise immer übereinstimmen.

Risiken und Herausforderungen

  • Die Reise dauert mehrere Tage.
  • Man ist mehrere Tage auf Seerouten unterwegs.
  • Am Nordpol herrschen extreme Minustemperaturen.
  • Scheitern der Expedition zum Eingang.

Wenn man an eine Hohlwelt tatsächlich glaubt, dann kling ein solches Vorhaben erst einmal ganz vernünftig. Auch gibt es sicher nichts daran auszusetzen die Mittel via Crowdfunding zu organisieren. Diese Form der Unterstützung ist trotz “Hohlwelt-Expedition” ohne Frage eine gute Sache.

  • Auch ich selber hatte bereits 2013/14 ein solche Kampagne geplant, um noch immer erforderliche Übersetzungen, Analysen usw. realisieren zu können (das ist auch weiterhin aktuell …)!

Kein Geld – keine Expedition. Oder nur ein Gag?

Die Expedition in das Erdinnere sollte laut Kampagnen-Beschreibung 32.310 Euro kosten, die aber nicht annähernd zusammen kamen. Nur insgesamt 4 Unterstützer steuerten währen der Laufzeit des Crowdfunding vom 25. September bis 25. Oktober 2015 lediglich 9,66 Euro bei. Die Teilnahme an der Tour selber hätte 6000 Euro und ein reales Treffen mit den Expeditionsleistern 1000 Euro gekostet – was jedoch auch niemand wollte. Selbst irgendwelche Kommentare oder Updates gab es auf der Seite der “Forschungs-Unternehmung” nicht.

Stürzte in der Antarktis ein UFO ab? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)
VIDEO: Stürzte in der Antarktis ein UFO ab? Auch am Südpol soll sich ein “Eingang in die Hohlwelt” befinden … (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)

Es gibt die wildesten Sachen, für die Menschen online um Unterstützung bitten. Meine angedachte Kampagne für Übersetzungskosten, Analysen usw. aus dem Bereich Mystery, Prä-Astronautik und Rätsel der Menschheit erscheint da schon absolut harmlos.

Im gleichen Atemzug muss man aber deutlich klarstellen, dass es zahllose absolut über jeden Zweifel erhabene Crowdfundings gibt. Selbst aus dem Bereichen der “etablierten Wissenschaft”, die dann schon mal in die Millionen Dollar oder Euro gehen können …

Was mich aber an dieser “Expedition in das Innere der Erde” schon von Anfang an stutzig machte, war die benötigte Zielsumme von exakt 32.310 Euro. Sieht man sich solche Projekte des Crowdfunding an, dann sind es immer runde Summe wie etwa 5000, 35.000, 80.0000 Euro/Dollar und mehr, die als Finanzierungsziel angegeben werden. Wieso kann Maximilian aus Kiel die Expeditionskosten auf den Euro genau bestimmen?

Das klingt sehr unwahrscheinlich. Außer er rechnete bei Ankunft mit einer weiteren Versorgung in Agartha im Erdinneren. Und so plante er auch nur das absolute Minimum unter Ausschluss des “Unabsehbaren” ein …

Ich finde es aber schon überaus sonderbar, dass diese Expedition in das Erdinnere mit einem Segelboot von Kiel aus starten sollte. Von Kiel in Norddeutschland wollte man, so die oben zitierte Beschreibung, nach Island segeln. Würde es nicht einfacher, zeitsparender und damit kostengünstiger sein zu fliegen und vor Ort ein Boot et. zu organisieren?

Ob nun tatsächlich geglaubt wurde, dass genug Menschen im Internet ein derart – sagen wir – “sonderbare” Expedition auf den Spuren des Jules Verne unterstützen würden, sei mal dahingestellt. Die vielen Plattformen für Crowdfunding haben in all den Jahren jedoch klar gezeigt, dass es Menschen gibt, die bereit sind, die ungewöhnlichsten Projekte/Dinge zu unterstützen.

Zur Hohlwelt-Idee habe ich Mitte Februar 2015 folgendes Video auf meinen YouTube-Kanal online gestellt. Damals hießt es, dass Whistleblower Edward Snowden mehr darüber weiß. Angeblich:

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Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

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Prä-Astronautik-Klassiker online zum Anhören: Hörspiele von 1978 & 1979 nach den Ideen von Erich von Däniken und der damaligen Comic-Serie “Die Götter aus dem All”.

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Ein Klassiker: Hörspiele und Comics nach den Ideen von Erich von Däniken (Bild: L.A. Fischinger / E. v. Däniken)
Ein Klassiker: Hörspiele und Comics nach den Ideen von Erich von Däniken (Bild: L.A. Fischinger / E. v. Däniken)

Zehn Jahre nachdem der Astronauten aus dem All-Autor Erich von Däniken 1968 sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” veröffentlichte, erschien auch eine Comic-Serie zu den Ideen des Autoren. Zu der bei Sammlern begehrten Comic-Serie “Die Götter aus dem All” erschienen aber gleichzeitig auch zwei Hörspiele, die nun online gestellt wurden.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Nachdem Erich von Däniken sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” 1969 mit nur 4000 Startexemplaren der ersten Auflage ein Weltbestseller wurde, folgten bis heute zahlreiche weitere Publikationen den Autoren. Auch andere Autoren schlossen sich seit damals den Themen von von Däniken an und legte zum Teil auch kritische Bücher vor. Das war die Geburtsstunde der Prä-Astronautik, wie wir sie heute kennen und Erich von Däniken feiert 2015 bereits seinen 80. Geburtstag.

Ab 1978 veröffentlichte dann der Bastei Verlag die Comic-Serie “Die Götter aus dem All”, die insgesamt acht Bände umfasste:

  1. 1978: “Landung in den Anden”
  2. 1978: “Atlantis – Experimente mit Menschen und Monstern”
  3. 1978: “Krieg der Feuerwagen – Report einer Invasion”
  4. 1978: “Revolte der Titanen”
  5. 1978: “Der Untergang von Atlantis – Die Rache der Götter”
  6. 1978: “Als Sodom und Gomorrha starben”
  7. 1982: “Das Geheimnis der Pyramide”
  8. 1982: “Als die Sonne still stand”

Ebenso erschienen 1970 bzw. 1976 die Filme “Erinnerungen an die Zukunft” und “Botschaft der Götter” nach den Büchern und Hypothesen von von Däniken. Im Jahr 1972 sogar die Schallplatte “Götter des Altertums – als fremde Kosmonauten?”.

Die Comics wurde damals von Arnold Mostowicz, Alfred Górny und Boguslaw Polch (Zeichnungen) als Polen realisiert. Und im Zuge dieser Unterhaltungs-Reihe zu den Ancient Aliens erschienen 1978 und 1979 zwei Hörspiele auf Kassetten. Genau diese Hörspiele “Ladung in den Anden” und “Atlantis – Experimente mit Menschen und Monstern” sind inzwischen auf YouTube hochgeladen worden.

Viel Vergnügen auf den Spuren der Götter:

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Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Neues eBook: Spuk in Deutschland – Was geht im "Haus Fühlingen" vor sich?

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Haus Fühlingen – “Die Geistervilla” (Bild: Christian Wellmann)

Der mysteriöse Grabstein eines Privatlehrers, der auf dem Grundstück liegt…eine geheimnisvolle Stahltür im Keller…verstörte Menschen, die im Haus aufgefunden wurden…Morde und unerklärliche Selbstmorde, die Ähnlichkeiten aufweisen…merkwürdige Zeitanomalien…und ein kleines Mädchen welches angeblich und offiziell nie existiert haben soll. Der Autor Christian Wellmann, Gründer der “Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene” (GEgP), begibt sich auf Spurensuche im bekanntesten Spukhaus Deutschlands. Spukt dort der Geist eines kleinen Mädchens, das nie existiert haben soll?

von Lars A. Fischinger

Mein Tipp an alle Leserinnen und Leser, die sich für “Paranormale Phänomene” udn “Spukorte” auch und vor allem in Deutschland interessieren:

Christian Wellmann
Spukorte Deutschlands
Erkundung des Hauses Fühlingen




Laut dem Kollegen Christian Wellmann wird dieses erste eBook der Start einer PSI-Serie zu  “Spukorten in Deutschland” sein, die beim Verlag “Ancient Mail” erscheinen wird.

Vorwort von Christian Wellmann

In der Grenzwissenschaft gibt es einen sehr bekannten Satz über den man immer wieder stolpert, wenn man sich mit der Materie befasst und zwar – „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“. Dabei sind unser gesamtes Universum und unser Planet voller Mysterien, die wir zum größten Teil noch nicht kennen, nicht verstehen und vor allem nicht erklären können. Aber diese Mysterien existieren und deshalb können wir sie nicht einfach beiseiteschieben und außer Acht lassen. Und nur weil wir etwas mit dem bloßen Auge nicht sehen können, bedeutet dies nicht, dass es nicht auch da ist.

Weltweit existieren Berichte von sogenannten „verlorenen Seelen“, die durch alte Gemäuer spuken sollen. Aber man muss gar nicht so weit fahren, um diesen Phänomenen begegnen zu können. Denn in Deutschland gibt es eine Vielzahl von bekannten und unbekannten Spukorten und der Untersuchung dieser Orte widmen wir uns.

Die Parapsychologie bietet ein breites Forschungsspektrum. Teilgebie-te sind unter anderem die Telepathie, Reinkarnation, Präkognition und natürlich Geistererscheinungen und Spukphänomene. Wir behandeln letzteres und widmen uns der Untersuchung des ortsgebundenen Spukes. Es gibt auch noch den personengebundenen Spuk , der auch unter der Bezeichnung „Poltergeist-Phänomen“ bekannt ist. Dieses ist aller Theorie nach allerdings kein Spuk, sondern ein telekinetisches Phänomen, welches die erlebenden Personen selber auslösen. Meist erleben Menschen dieses Phänomen, die sehr viel Stress aushalten müssen oder auch große Sorgen und Probleme haben. Bei einigen kann es dann passieren, dass sie sich selber dafür verantwortlich machen und die Wut darauf gegen sich selber richten. Dabei kann es dazu kommen, dass es bei einigen Menschen zu telekinetischen Fähigkeiten führt, ohne dass sie bemerken, dass sie selbst der Auslöser dafür sind, wenn sich z. B. Gegenstände wie von Geisterhand bewegen. Und nach heutiger Theorie hat dieses sogenannte „Poltergeist-Phänomen“ nichts mit dem eigentlichen Spuk zu tun.


Bei der Thematik des ortsgebundenen Spukes, begibt man sich schon eher in die Richtung von Geistern. Aber sind es denn wirklich Geister?! Oder steckt ein ganz anderes naturwissenschaftliches Phänomen dahinter?!


Schon seit der Antike existiert die Theorie der feinstofflichen und grobstofflichen Materie und diese Theorie hat es bis in die heutigen Parawissenschaften geschafft. Nach dieser Theorie wird zwischen der Seele (feinstoffliche Materie) und unserem Körper (grobstoffliche Materie) unterschieden. Die Bezeichnung „Seele“ stammt aus religiösen, philosophischen und mythischen Überlieferungen. Wir als Parapsychologen würden heute im wissenschaftlichen Sinne von Körperenergie sprechen. Und schon damals nahm man an, dass wenn ein Mensch verstirbt, es unter Umständen passieren kann, dass seine Körperenergie am Ort des Sterbens verbleibt. Denn die Körperenergie oder auch Seele verlässt den sterblichen Korpus beim Tode. Warum sie in manchen Fällen vor Ort verbleibt und dadurch ein sogenanntes Spukphänomen auftritt, darüber haben wir unsere eigene Theorie. Denn solche Spukphänomene stehen immer mit sehr viel Leid oder auch Trauer in Verbindung. Je leidvoller das Leben oder auch das Ableben eines Menschen war, desto größer ist die Chance, dass sich ein Spuk daraus ergibt. Sicher gibt es weltweit viele Menschen, die eine leidvolles Leben haben oder auch auf grausame Weise aus dem Leben geschieden sind, und sicher folgt nicht auf all diese Schicksale auch ein Spukphänomen. Aber in einigen Fällen scheint dies zu passieren und zwar aus Gründen, die wir bis heute noch nicht verstehen.
 

Nach der klassischen Lehre der Parapsychologie läuft ein ortsgebundener Spuk immer gleich ab, also man muss ihn sich wie einen Film vor-stellen. Als Beispiel nehmen wir die leider nicht mehr existierende „Villa Neizert“ oder von vielen auch „Villa Rasselstein“ genannt, da man mit ihr und den damaligen Phänomenen die Thematik sehr gut erklären kann. Die Villa wurde im Jahre 1888 gebaut und sie wurde immer wieder für verschiedenste Zwecke genutzt, bis sie im Jahre 2002 wegen Einsturzge-fahr abgerissen wurde. Was die Villa so einzigartig machte, war ein Spukphänomen, welches aus einem sehr tragischen Schicksal heraus entstand.

„Carl Remy bezog mit seiner Frau, seinen 2 Töchtern und einer Haushälterin die Villa. Als Herr und Frau Remy auf einer Geschäftsreise in Polen waren, brach in der Villa ein schwerer Brand aus, bei dem die beiden Töchter und die Haushälterin umkamen. Am selben Tag, geschah ein schwerer Unfall in Polen, bei dem Carl Remy verstarb. Seine Frau kehrte alleine in die ausgebrannte Villa zurück, kam aber über den schmerzlichen Verlust ihres Mannes und ihrer Töchter nie hinweg. Tag für Tag stand sie am Fenster und starrte auf die Hofeinfahrt und dies in der Hoffnung, dass ihr Mann und ihre Töchter hinaufgefahren kom-men. Ein Jahr später starb sie, weil sie ihren Lebenswillen verlor. Jahre danach konnte man immer wieder ihren Geist am Fenster stehen sehen.“
 

Ein wirklich trauriges Schicksal, welches die Familie Remy erleben musste. Aber anhand dieser Geschichte kann man sehr gut den ortsge-bundenen Spuk erklären. Frau Remy hat als Geist das getan, was sie in den leidvollsten Stunden ihres Lebens getan hat – und zwar in aller Hoffnung am Fenster zu stehen. Jetzt kann man sich die Frage stellen, ob wir in Bezug auf den ortsgebundenen Spuk wirklich nur eine Art Film sehen. Es gibt eine Theorie, die dies bestätigen könnte. Und zwar heißt es in der klassischen Parapsychologie, dass ortsgebundene Geister nicht mit uns Lebenden interagieren können, also sie nehmen uns nicht wahr und wir sie im Normalfall auch nicht. Aber auch hier bestätigen Ausnahmen die Regeln, denn nach unseren Erfahrungen kann es in gewissen Ausnahmefällen dazu kommen, dass sie doch mit uns interagieren. Und ebenso, dass wir sie mit eigenen Augen wahrnehmen, was allerdings auch ein Ausnahmefall ist.

Denn häufig kann der ortsgebundene Spuk nicht mit dem Auge wahr-genommen werden und dies hat mehrere Gründe. Zum einen liegt es an unseren Augen, denn die sehen in einer ganz anderen Frequenz und in einem anderen Spektrum, als sich die Phänomene befinden. Deswegen reagieren zum Beispiel Hunde und Katzen sehr stark auf paranormale Phänomene, weil ihre allgemeine Wahrnehmung viel größer ist, als bei uns Menschen. Aber es gibt noch einen anderen Faktor, der dazu beiträgt, und zwar unser Gehirn. Egal was unsere Augen sehen, am Ende ent-scheidet noch immer unser Gehirn was rationell ist und was nicht. Und wenn das Gehirn entscheidet, dass eine Information irrelevant oder nicht rationell ist, dann verwirft es die Information ins Unterbewusstsein und unser Verstand kommt gar nicht dazu, diese Information zu verarbeiten und wir können die Phänomene nicht bewusst wahrnehmen. Daher sind Kameras bei der Dokumentation von Phänomenen ein wichtiges Hilfsmittel. Denn Kameras wägen nicht ab, ob eine Information rationell verwertbar ist oder nicht und sie nehmen auf, was wirklich da ist. Zudem kann man mit verschiedenen Kameratypen ein breites Spektrum abtasten, zum Beispiel mit Infrarot-, Wärmebild- oder auch Spektralkameras.


Aber nicht nur die Kameratechnik kann hilfreich sein. Auch Laser können dazu dienen, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Dazu wird ein spezieller Aufsatz auf einen Laser geschraubt, der ganz viele Laserpunkte in den Raum wirft. Wenn sich etwas durch den Raum bewegt, was für das Auge nicht sichtbar ist, dann kann man dies mit dem Laser sichtbar machen. Und zwar verschwimmen die gestreuten Punkte ganz leicht, wenn sich etwas Unsichtbares hindurch bewegt. Denn man kann nur etwas mit den eigenen Augen sehen, wenn es auch Licht reflektiert. Tests mit der Methode waren erfolgreich und brachten interessante Aufnahmen zu Tage und anscheinend liefern Laser genau die richtige Frequenz, das Unsichtbare ins Licht zu holen und somit ein wenig sichtbar zu machen.
 

Was vielen wahrscheinlich bekannt ist, sind auch die sogenannten Tonbandstimmen oder auch EVP´s (Electronic Voice Phenomena). Bei diesen Aufnahmen werden die Umgebungsgeräusche aufgenommen oder auch Fragen an den anwesenden Geist gestellt. Beim Abhören dieser Tonauf-nahmen versucht man dann, Stimmen aus den Umgebungsgeräuschen oder auch Antworten auf die direkt gestellten Fragen zu filtern. Wir ste-hen dieser Methode doch eher skeptisch gegenüber, denn wenn man sich solche Aufnahmen oft und lang genug anhört, dann kommt es meist unweigerlich dazu, dass man in ein Geräusch eine Stimme hinein interpretiert. Interessant wird es dann, wenn man solche Stimmen mit den eigenen Ohren hören kann. Daher machen wir auch diese Aufnahmen, um uns abzusichern. Wenn wir etwas mit den eigenen Ohren wahrnehmen, nutzen wir die Aufnahmen dazu, um hinterher zu schauen, ob die Stimme oder das Geräusch wirklich da war und wir es uns nicht nur eingebildet haben.

Bei einer weiteren Messmethode werden Magnetfelder abgetastet und dies mit der Hilfe eines EMF-Detektors. Viele kennen diese Methode und sie ist allgemein bekannt. Allerdings wissen viele nicht WARUM man diese Felder eigentlich misst – und darunter sind auch einige Hobby-Geisterjäger, wenn ich sie mal so nennen darf. Man bringt nicht Geister mit Magnetfeldern in Zusammenhang, sondern es ist genau anders herum, denn Magnetfelder können laut Theorie ebenfalls für das Erleben paranormaler Phänomene verantwortlich sein. Starke Magnetfelder kön-nen nämlich beim Menschen verschiedene Bewusstseinszustände und Halluzinationen auslösen. Um solche Magnetfelder auszuschließen, macht man diese Messung. In sogenannten Ghosthunter-Shops im Internet kann man für wenig Geld solche Geräte kaufen. Aber viele Hobby-Geisterjäger wissen nicht, dass diese Geräte völlig ungeeignet sind. Denn um solche Magnetfelder ausschließen zu können, müssen mehrere Mes-sungen gemacht werden. Man unterscheidet hier zwischen elektromagne-tischen Feldern, magnetischen Feldern und Radiowellen, inklusive Mikrowellen. Und genau das können diese Geräte nicht, denn es gibt nur ein Messgerät weltweit, das dies kann. Daher sind alle bisher gemachten Messungen wertlos, denn es reicht nicht, nur ein Magnetfeld festzustellen und sich darauf zu berufen, dass es eine Anomalie ist. Es müssen erst alle möglichen und natürlichen Quellen diese Feldes ermittelt werden. Natürliche Felder können Strom- und Telefonleitungen oder Wasserrohre sein. Auch in der Nähe befindliche Funkmasten können dafür verantwortlich sein und ebenfalls das Handy, was man vergessen hat auszuschalten. Auch das schwankende Erdmagnetfeld muss berücksichtigt werden. Und nur dann, wenn man diese ganzen Messungen gemacht hat, kann man ein unnatürliches Magnetfeld nachweisen und somit das eventuelle Vorhandensein von paranormalen Phänomenen.


Sicher haben viele auch schon von sogenannten „Cold Spots“ gehört, die immer mit der Anwesenheit eines Geistes in Verbindung gebracht werden. „Cold Spots“ sind Bereiche inmitten eines Raumes, die eine kältere Temperatur aufweisen, als die Umgebungstemperatur. Erklärt wird dies damit, dass Geister bei der Materialisierung dem Raum Energie ent-ziehen, was dazu führt, dass es an der Stelle zu sogenannten kalten Stellen kommt. Gemessen werden diese Flecken mit einem Thermometer, aber auch an dieser Stelle muss ich sagen, dass die meisten Hobby-Geisterjäger das falsche Messinstrument benutzen. Denn ein Infrarot-Laser-Thermometer ist ungeeignet um „Cold Spots“zu messen. Diese Thermometer messen die Oberflächentemperatur von Gegenständen und nicht die Raumtemperatur. Aber dennoch werden diese Geräte in den einschlä-gigen Ghosthunter-Shops angeboten. Um die Spots zu messen, braucht man ein Thermometer, welches mit einem Luftfühler ausgestattet ist. Dieser Fühler tastet sekundenschnell den Bereich ab, in den man es hält. Allerdings ist diese Methode nicht überall anwendbar. Alte Gebäude die meist baufällig sind, sind oftmals der Witterung ausgeliefert und auch der Vandalismus trägt oftmals dazu bei, dass Fenster zerschlagen oder Wände und Türen aufgebrochen wurden. Daher zieht der Wind durch die Gebäude und es ist schwer einen „Cold Spot“nachzuweisen. Dazu muss das Gebäude noch nicht einmal stark beschädigt sein und oftmals reichen schon kleine Öffnungen im Gebäude aus, durch die der Wind zieht. Dabei entstehen für den Menschen kaum oder gar nicht fühlbare Luftströme im Haus, die durch die baulichen Gegebenheiten, kleine Verwirbelungen bilden. Diese Verwirbelungen sind dann kälter als ihre Umgebungsluft, haben aber mit den eigentlich gesuchten Spots nichts zu tun.


Wie wir sehen, gibt es eine Menge zu beachten und man darf bei all der Technik nicht vergessen, dass sie einem selbst auch eine Menge Streiche spielen kann. Nicht nur bei EVP´s kann man Stimmen in irgendwel-che Umgebungsgeräusche hinein interpretieren. Sondern Licht- und Schatteneffekte können auf Foto- und Videomaterial ebenfalls eine Ano-malie vorgaukeln. In erster Linie muss man unvoreingenommen an solch eine Untersuchung herangehen und erst einmal schauen, ob es nicht ganz natürliche Erklärungen für die Phänomene gibt, bevor man sie dem Paranormalen zuschreibt. Daher ist die persönliche Wahrnehmung ebenfalls ein wichtiger Punkt.


In einschlägigen Mysterien-Foren findet man viele Orte in Deutschland, die paranormal frequentiert sein sollen. Ansonsten ist dies Thema in unserem Land ein Tabu-Thema. Viele Menschen, die mit solchen Phäno-menen in Kontakt kommen, haben Angst davor, sich in der Öffentlichkeit darüber zu äußern. Der Grund für die Angst ist, dass sie befürchten als krank oder verrückt abgestempelt zu werden, obwohl sie es gar nicht sind. Daher habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Deutschlands Spukorte zu dokumentieren, denn sie gehören ebenso zu der Geschichte unseres Landes, wie alles andere auch, was nicht mit den Parawissenschaften zu tun hat. Viele Spukorte stehen in Verbindung mit Gebäuden und mittler-weile sind viele davon baufällig und stehen kurz vor dem Abriss. Ich möchte mit meiner gegründeten Gesellschaft, die „Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene“ die Geschichte dieser Gebäude und natürlich die dort auftretenden Phänomene dokumentieren, bevor sie durch Bagger und Abrissbirne im Nichts verschwinden.


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      Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”
      (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)

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      Interview (von 1999): Der "Roswell-Alien-Film" von Ray Santilli, die Puppe und die Progerie

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      Am 5. Mai 1995 zeigte der Filmemacher Ray Santilli aus London der Presse und UFO-Forschern einen scheinbar sensationellen Film: Den heute als “Santilli-Film” oder auch schlicht “Alien Autopsy” bekannten Streifen, der die Autopsie eines angeblich echten Außerirdischen durch das US-Militär zeigt. Sogleich schossen die wildesten Spekulationen dazu wie Pilze aus dem Boden. Zu einer dieser wilden Aussagen von damals fand ich in meinem Archiv ein Fundstück aus dem Jahre 1999…

      Von Lars A. Fischinger

      Ab 1995 wurde der “Alien-Film” von allen Seiten “niedergemacht” und mit zum Teil absurden “Erklärungen” wegdiskutiert. Zum Beispiel nannte man ihn sehr schnell auch “Roswell-Film”, da er einen Alien zeigen solle, der 1947 in Roswell, USA, angeblich mit seinem UFO abgestürzt sei. Dass Zeugen (oder jene, die es sein wollen) des Roswell-Vorfalles immer erzählten, die Aliens habe 1947 nur vier Finger gehabt – das wurde überhört. Denn der “Alien” von Ray Santilli hatte nämlich sechs Finger und die mutmaßlichen Roswell-Zeugen blieben auch nach dem Film von Santilli bei ihren Aussagen. Natürlich wurden auch Verschwörungstheorien laut.

      Erst im September 2012 erschien dazu erneut ein Buch:


      Doch dann platze die Blase: 2006 dann gestand Ray Santilli, dass der legendäre Film tatsächlich ein Schwindel war. Aber er gab auch an, dass er “echtes” Filmmaterial eben einer derartigen Alien-Autopsie wirklich besitzt. Aufgrund des Umstandes, dass dieses Material jedoch sehr zerstört sei, so Santilli weiter, habe er den Film einfach nachgespielt…sagt er.

      Gerne kursierte damals aber auch die Aussage, dass der “Alien” im Film ein krankes Kind sei. Ein Mädchen, dass an der genetischen Krankheit “Progerie” (Bilder hier) leide. Oder besser gesagt: gelitten hatte, da es ja auf dem Film tot war.

      Seltsam war nur. dass kleiner der Vertreter der “Progerie-These” mal dazu einen Experten befragte.

      Also tat ich es 1999 in dem folgenden Interview zu dem Puppenfilm (wie man heute weiß) von Ray Santilli:

      Lars A. Fischinger

      Frau Piper-Fietz, Sie sind 1. Vorsitzende des “Progeria Familiy Circle e.V.”. Schildern Sie doch kurz, was der Zweck dieser Organisation ist, seit wann diese besteht und wir Ihre Arbeit aussieht.

      Elke Piper-Fietz

      An den jährlich stattfindenden einwöchigen Treffen in den USA (erstmals 1981) der Progeria-Familien – organisiert durch die SUNSHINE FOUNDATION (eine Hilfsorganisation, die chronisch kranken und todkranken Kindern Träume und Wünsche erfüllt) – hat unsere Familie und die andere bekannte Familie in Deutschland erstmals 1994 teilgenommen.


      1996 waren bei dem Treffen in den USA insgesamt 16 weltweit bekannte Familien dabei. Heute sind es weltweit insgesamt 35 Familien aus den USA, Kanada, Mexiko Australien, Argentinien, Algerien, Vietnam, Venezuela, Puerto Rico, England, Niederlande, Frankreich, Deutschland, Polen, Jugoslawien, Türkei und Belarus (Werner-Syndrom). 


      Zu dieser Zeit wurde auch allen europäischen Familien bewußt, welchen “einzigen Lichtpunkt” diese jährlichen Zusammenkünfte in den USA (mit den anfallenden vielfältigen Problemen bei Progeria-Syndromen) für die betroffenen Familien darstellen. Und ebenso klar wurde es uns, daß noch keine “spezielle Lobby” für Menschen mit Progeria-Syndromen existierte (s. Anlage “Progerie-Syndrome”). 


      So gründeten die betroffenen europäischen Familien 1997 den PROGERIA FAMILY CIRCLE e.V., der aus der EUROPÄISCHEN AG für PROGERIA-KINDER im BKMF e.V. entstanden ist. In 1998 fand so erstmals zusätzlich zu dem Welttreffen in den USA ein weiteres Treffen der europäischen Progeria-Familien in den Niederlanden statt.
      Die Ziele des PROGERIA FAMILY CIRCLE e.V. wurden folgende: 

      1. Kontakt, Informationen, Beratung, Betreuung und Stärkung von Menschen mit Progerie- Syndrom und ihrer Familien 


      Da PROGERIE sehr selten auftritt, ist es äußerst schwierig, diese Familien zu finden. Dies liegt oft auch daran, das die Krankheit falsch, gar nicht bzw. sehr spät diagnostiziert wird. Die Kontakte der Familien zur SUNSHINE sind in der Regel “zufällig” entstanden.
      Der zweite schwere Schritt ist die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit oder durch die oft fassungslose Familie, die diese Diagnose erst einmal akzeptieren muß! Nicht selten hatten/haben die Betroffenen den Eindruck, sie seien die einzigen Menschen auf der Welt mit diesem Problem. 


      Doch klare Informationen, emotionale Betreuung und praktische unkomplizierte Hilfen für die Betroffenen kann zum jetzigen Zeitpunkt ausschließlich durch Selbsthilfe und von einigen wenigen Medizinern gewährleistet werden (Seltenheit der Krankheit). So sind die regelmäßigen Treffen der Familien (betroffenes Kind, Eltern und Geschwister) die wertvollste Hilfe, die wir in jeder Hinsicht unterstützen/organisieren wollen. Die komplette Finanzierung (für Anreise, Unterbringung, Verpflegung, Unternehmungen) dieser einwöchigen Treffen wird ausschließlich durch Spenden möglich! 

      2. Zusammenarbeit mit Personen aus dem Gesundheitswesen (Mediziner,Therapeuten) und Förderung der Integration von Menschen mit PROGERIE.

      Aufgrund der Seltenheit der Krankheit stellen falsche Informationen, falsche Diagnosen und falsche Behandlungen durch Personen aus dem Gesundheitswesen bei Progerie-Erkrankungen eher die Regel als die Ausnahme dar. Daraus ergeben sich – wie Sie sich bestimmt vorstellen können – oft dramatische familiäre Entwicklungen. 

      Wir möchten daher regelmäßige Kontakte zu diesen Personengruppen aufbauen. So tragen wir hoffentlich dazu bei, daß die Kommunikation untereinander – zum Wohle der Betroffenen – verbessert wird. 


      Hierzu gehört natürlich auch die Förderung sinnvoller therapeutischer/medizinischer Maßnahmen und die Unterstützung seriöser Mediziner/Biologen, die der Ursache dieser Krankheit auf die Spur kommen möchten, ohne daß betroffene Kinder als Versuchspersonen (Verabreichung von zusätzlich schädigenden Medikamenten im Rahmen von Versuchsreihen) durch ehrgeizige Wissenschaftler mißbraucht werden.
      Vor diesem beschriebenen Hintergrund und den verschiedenen Herkunftsländer, aus denen die Familien stammen – mit den so unterschiedlichen sozialen, politischen oder/und religiöse Gegebenheiten – ist die Integration betroffener Familien in den “normalen Alltag” oft schon ein großes Problem. Auch hier möchten wir Wege finden, den Betroffenen auf unkomplizierte Weise zu helfen.

      Öffentlichkeitsarbeit

      Die betroffenen Familien wurde alle irgendwann einmal mit “wenig sachlichen” bis hin zu “grauenhaften” (Alientheorie) bzw. schlicht erfundenen Informationen zum Thema PROGERIE konfrontiert. 

      Der Großteil (ca. 80 % ) der zur Zeit weltweit bekannten Familien hat aber andererseits durch Berichte in den Medien überhaupt erst erfahren, daß noch weitere Progeria-Familien auf der Welt existieren! Durch Fernsehberichte haben wir allein in 1999 Kontakte zu Familien aus Polen, den Niederlanden und der Türkei aufbauen können. 


      So sehen wir die Zusammenarbeit mit Medien als eine Chance, auf dem europäischen Kontinent das Thema PROGERIE sachlich richtig darstell
      en zu können und die Familien zu finden, die auf Unterstützung oft schon lange Zeit warten.

      L.A.F.

      Da Sie mit der Krankheit Progerie, bei der Menschen durch einen genetischen Defekt in sehr kurzer Zeit altern, genau vertraut sind, schildern Sie doch bitte das Krankheitsbild.
      E. P.-F.

      Neugeborene mit PROGERIE kommen überwiegend mit normalen Geburtsmaßen zur Welt, wobei sich nach kurzer Zeit auffällige Hautveränderungen in Form einer Trockenheit, Rötung im Bauchbereich zeigen können, die sich aber wieder zurückbilden. Hinzugezogene Hautärzte schätzen dieses Bild nicht selten als “Sklerodermie” bzw. sklerodermieartig ein. Die gesamte weitere Entwicklung des Babys verläuft bis zum 1. Lebensjahr meist unauffällig und altersgerecht. 

      Im Laufe der weiteren Entwicklung läßt sich der Kleinwuchs feststellen. Die normal lebhaften Kinder scheinen kaum noch an Gewicht zuzunehmen (langsamer Abbau des Unterhautfettgewebes) und wirken sehr zart. Auffällig ist das nunmehr klein wirkende Gesicht mit großen, etwas vorstehenden Augen und der kleine Kiefer, in dem die Zähne oft nicht recht Platz finden. 


      Typisch ist weiter der langsame Verlust der Kopfbehaarung und das somit entstehende spärliche, dünne Kopfhaar und die dünne, straffe und durchscheinende Haut, die mechanischen Belastungen gegenüber wenig widerstandsfähig ist (vermehrte Neigung zu Blutergüssen und Wunden). Die Blutgefäße – besonders im Bereich des Schädels – sind deutlich zu erkennen. Schattenringe unter den Augen und sog. Altersflecken (Pigmentveränderungen der Haut) werden bilden sich aus. 


      Zum Krankheitsbild gehören auch die kurzen und breiten Nägel sowie die deutliche Verkürzung und Zuspitzung der Fingerendglieder (Akroosteolysis). Typisch ist auch die Stellung der Beine – etwas steif, mit leicht gebeugtem Knie. Das bedeutet eine weitgehende Aufhebung des Winkels zwischen Schenkelhals und Oberschenkelknochen (Coxa valga) und die mangelhafte Entwicklung der seitlichen Schultergelenksknochen/Abschnitte der Schlüsselbeine. Dies kann röntgenologisch nachgewiesen werden. 


      Der weitere Verlauf der PROGERIE ist gekennzeichnet durch eine zunehmende Versteifung der Gelenke, wobei oft die Finger- und Kniegelenke vorrangig betroffen sind. Alternativ können sich auch eine Art “Gelenkverschleiß” oder rheumatische Beschwerden entwickeln. 


      Weiter ergeben sich im Laufe der Zeit kontinuierlich Gefäßveränderungen – ähnlich der Arteriosklerose, die zu Durchblutungsstörungen und den damit verbundenen Komplikationen, wie z. B. Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. An diesen Komplikationen sterben die Kinder dann in der Regel auch. Die durchschnittliche Lebenserwartung wird bei 15 Jahren angesetzt; die Hälfte der Kinder stirbt jedoch vor ihrem 13. Geburtstag. 


      Intelligenz und geistige Entwicklung der Kinder mit PROGERIE sind typischerweise normal. Nicht wenige dieser Kinder erscheinen der alters entsprechenden Entwicklung sogar voraus. Sie können durchaus Regelkindergärten und Regelschulen besuchen. Die seelische Entwicklung hängt maßgeblich davon ab, ob die Kinder sich in ihrer Einzigartigkeit akzeptieren und trotz aller körperlichen Probleme ihre Zuversicht beibehalten. 


      Progerie ist zur Zeit nach schulmedizinischen Erkenntnissen nur symptomatisch behandelbar.

      L.A.F.

      Vor einigen Jahren ging ein mysteriöser Film durch die Medien. Er soll zeigen, wie Ärzte des US-Militärs einen Außerirdischen sezieren. Wann haben Sie diesen Film wo zum ersten Male gesehen?

      E. P.-F.

      Wenn ich mich recht erinnere, habe ich den Film vor drei oder vier Jahren gesehen.

      L.A.F.

      Kritiker des “Santilli-Filmes” wendeten neben der Idee, das “Wesen” sei schlicht ein Puppe, auch ein, daß es sich um eine an Progerie erkrankte Frau handeln könnte. Als sie davon hörten, haben Sie als Kennerin der Krankheit sich sogleich den Film angesehen, um diese Aussage zu überprüfen?

      E.P.-F.

      Zu der Zeit, als ich diesen Film das erste Mal sah, stellte sich mir diese Frage überhaupt nicht. Erst durch die Arbeit für den PROGERIA FAMILY CIRCLE und Gespräche mit betroffenen Familien wurde ich wieder auf dieses Thema aufmerksam. 

      Den letzten Anstoß für eine Prüfung und Gegendarstellung bekam ich durch den “selbst ernannten Progerie-Spezialisten” Dr. Thomas Jansen (der weder bei Kollegen noch in der Elternschaft als solcher bekannt und anerkannt ist), der mit seiner Publikation in verschiedenen Medien (z.B. im SPIEGEL, Ufo-Interessengruppe) die Behauptung verbreitete, es handele sich in diesem Film um ein Progeria-Kind. 


      Erst daraufhin habe ich mir den Film bei Freunden noch einmal angesehen und mir Sanilli-Filmbilder aus dem Internet besorgt. Beides zeigt mir eindeutig, daß es sich auf keinen Fall um ein an Progerie erkranktes Kind handeln kann.


      L.A.F.

      Der Film ist aus den Medien verschwunden, auch die Diskussion scheint nach der “Progerie-These” beendet. Wird der Film erwähnt, dann nur noch im Zusammenhang mit der “Widerlegung” als Progerie-Kind. Hier stellt sich zuerst die Frage: Ist es medizinisch und wissenschaftlich überhaupt von Nutzen, einen Progerie-Patienten in der gezeigten Form zu “untersuchen”?

      E. P.-F.

      Nach medizinischen Gesichtspunkten ergibt solch eine Form der Untersuchung überhaupt keinen Sinn. Jeder seriöse Mediziner (vor allem Mediziner in den USA) weiß, daß sich ein an Progerie erkrankter Mensch anatomisch von einem “normalen Menschen” in keiner Weise unterscheidet. Es wird nämlich schon zu Lebzeiten eindeutig festgestellt, daß alle Progerie-Patienten weder “grünes Blut”, noch zwei Herzen in der Brust oder sechs Finger an der Hand haben! 

      Ausgenommen hiervon ist natürlich die von mir zum Thema Krankheitsbild bereits beschriebene äußerliche Erscheinung, die sich zwangsläufig nach und nach durch den Krankheitsverlauf ergibt, wie den Kleinwuchs, den Verlust der Behaarung und dem kontinuierlichen Abbau des Unterhautfettgewebes. 


      Eine wissenschaftliche Untersuchung eines Progerie-Kindes in dieser Form macht noch weniger Sinn, denn um wissenschaftlich genetisch brauchbare Werte zu erhalten, benötigen Wissenschaftler lebende Zellen. Diese Zellen bekommen sie ganz einfach und einmalig über das Blut (Blutentnahme) oder die Haut des lebendigen Patienten.

      L.A.F.

      Wenn es ein Patient mit Progerie wäre, der tatsächlich nach seinem Tod seziert wurde, wüßte Ihre Organisation davon?

      E.P.-F. 
       
      Ich möchte diese Frage einfach so beantworten: Die Begleitung eines Progeria-Kindes in seinem kurzen Leben bedeutet eine große emotionale Herausforderung für eine Familie, egal wo immer sie auf dieser Welt auch lebt. Jede Familie, die ich bisher kennengelernt habe, ist mit ganzem Herzen und aller Kraft bemüht, ihrem Kind ein würdevolles Leben und einen würdevollen Tod zu geben. Keine mir bekannte Familie hat/würde somit zustimmen, ihr Kind sezieren nach dem Tod zu lassen. Warum auch?

      L.A.F.

      Als Sie den Film sahen, welche Merkmale der Gestalt vielen Ihnen auf, die in keinem Fall mit Progerie zu erklären wären?

      E.P.-F.

      Die gesamte Gestalt des dargestellten Wesens ist im Vergleich zu einem Progerie-Kind im geschätzten Alter von 13 Jahren viel zu muskulös und kräftig (vor allen Dingen der Hals, die Arme und die Beine). Progeria-Kinder in diesem Alter bestehen fast nur noch aus “Haut und Knochen” wegen des fast nicht mehr vorhandenen Unterhautfettgewebes- sie wirken/sind daher außerordentlich zart. 

       
      Die Haut dieser Gestalt wirkt fest, gesund und es sind keine Blutgefäße sichtbar. Bei Progerie-Patienten ist die Haut durchsichtig und die Blutgefäße sind immer auffällig sichtbar am Kopf, den Armen, den Händen, den Beinen und den Füßen. 


      Die Gelenke dieser Gestalt wirken gesund und elastisch. Bei Progerie-Kindern sind die Gelenke (besonders am Knie) deutlich versteift. Die Kniegelenke wären niemals – wie sichtbar – durchgedrückt im liegenden Zustand. 


      Die Augen dieser Gestalt sind außergewöhnlich groß. Mir ist kein Progerie-Kind bekannt, daß derart große Augen hat, obwohl ihre Augen wegen der Zartheit des Gesichtes auch immer groß wirken. 


      Die Ohren dieser Gestalt sind unverhältnismäßig klein und wirken wie “angeklebt”. Bei Progeria-Kindern sind/wirken die Ohren eher unverhältnismäßig groß und stehen vom Kopf ab.
      Die Nase dieser Gestalt ist klein und wohlgeformt. Bei Progerie-Patienten im geschätzten Alter ist die Nase durch den fortgeschrittenen Abbau des Unterhautfettgewebes bereits in irgendeiner Art und Weise deformiert. 


      Progerie-Kinder haben/hatten nachweislich niemals sechs Finger an einer oder beiden Händen. 


      Das dargestellte Wesen wirkt “erwachsen”, also wesentlich älter als ein 13 Jahre altes Progerie-Kind.


      L.A.F.

      Nach Ihrer Meinung ist also das Wesen keine an Progerie verstorbene Frau?

      E.P.-F.

      Niemals!

      L.A.F.

      Das Wesen im Santilli-Film hat eindeutig sechs Finger. Ist ein solcher Defekt jemals bei einem Progerie-Patienten beobachtet worden? Steht dies überhaupt im Zusammenhang mit der Krankheit?

      E.P.-F.

      Überhaupt nicht – wie bereits mehrmals erwähnt.

      L.A.F.

      Einige Merkmale scheinen aber mit Progerie durchaus übereinzustimmen. Haben auch Sie dies feststellen können, und wenn ja, welche waren das?

      E.P.-F.

      Die einzigen Übereinstimmungen die wir feststellen konnten, sind die Kleinwüchsigkeit und die fehlende Körperbehaarung.

      L.A.F.

      Mehre Duzend Familien mit Progerie-Kindern sind in Ihrer Organisation vereint. Haben auch diese sich über den Film ausgetauscht?

      E.P.-F.

      Ja, soweit die Familien diesen Film kannten oder ihre Kinder auf andere Weise mit Aliens in Verbindung gebracht wurden, haben wir darüber gesprochen.

      L.A.F.

      Was war die mehrheitliche Meinung soweit Sie wissen, von anderen Progerie-Patienten, sofern sie den Streifen sahen?

      E.P.-F.

      Das einhellige Ergebnis dieser Gespräche war, daß es sich bei dem dargestellten Wesen auf keinen Fall um ein Progerie-Kind handelt. Eine unterschiedliche Auffassung gibt es allerdings darüber, ob es nun ein “echtes außerirdisches Wesen” ist oder schlicht und ergreifend eine mit Ketchup getränkte Puppe.

      L.A.F.

      Haben Sie, nachdem Sie die These des Progerie-Patienten als inkorrekt ablehnen, eine eigene Vermutung, was da auf dem Tisch liegen könnte?

      E.P.-F. 

      Nach meiner Meinung gibt es drei Möglichkeiten:

      1. Es ist wirklich ein außerirdisches Wesen: Irgendwelche Initiatoren haben die Progerie-Theorie in die Wege geleitet, um die Diskussion um Außerirdische bzw. die Diskussion um den Film zu unglaubwürdig zu machen und somit zu stoppen.
      2. Es ist eine Puppe: Irgendwelche fanatischen Initiatoren der Alien-Theorien haben sich einen groben Scherz erlaubt.
      3.  Es ist ein Mensch mit irgend einem anderen Kleinwuchssyndrom: Dieser Mensch wurde vielleicht nur zum Zwecke von Organtransplantationen seziert.

      © Fischinger/ Elke Piper-Fietz (PROGERIA FAMILY CIRCLE e.V.)
       
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      Zum Thema:

      Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.
      (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)

      www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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