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Der mysteriöse “See unter der Cheops-Pyramide”: Von Fakten, Märchen und Schwindeleien um das Osiris-Grab von Gizeh +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Der mysteriöse "See unter der Cheops-Pyramide": Von Fakten, Märchen und Schwindeleien (Bild & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Der mysteriöse “See unter der Cheops-Pyramide”: Von Fakten, Märchen und Schwindeleien um das Osiris-Grab von Gizeh (Bild & Montage: Fischinger-Online)

Da stehen sie nun seit Jahrtausenden in Ägypten: die Pyramiden von Gizeh. Bis heute geben die gewaltigen Monumente vielfach Anlass zu Spekulationen, neuen Forschungen und Entdeckungen und natürlich zu allerlei Mysterien. Vor allem natürlich die Pyramide des Pharao Cheops. In der Grenzwissenschaft ebenso wie in der „etablierten Archäologie“, erregt gerade sie oftmals die Gemüter. Doch wie war das noch gleich mit dem „See unter der Cheops-Pyramide“, der vor rund 20 Jahren in über 30 Metern Tiefe entdeckt worden sein soll – inkl. einer „Insel“ und Sarkophagen darin? In diesem YouTube-Video erfahrt Ihr alle Fakten und Spekulationen zum See bzw. dem „Osiris-Grab“ von Gizeh. Aber auch Erstaunliches aus den alten Überlieferungen rund um Pharao Cheops und seiner Pyramide!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine Entdeckung, die bis heute viel diskutiert wird und von der angeblich schon der Historiker Herodot vor ca. 2.500 Jahren sprach. Heute bekannt unter den Namen „Osiris-Grab“ oder „Osiris-Schacht“.

Obwohl der Fund in Gizeh eine archäologische Realität ist, vermengen sich bis heute Fakten und Fiktionen. In diesem Video erfahrt Ihr alle Fakten und Spekulationen rund um den See bzw. das „Osiris-Grab“ von Gizeh – aber auch Erstaunliches udn Seltsames aus den alten Überlieferungen rund um Pharao Cheops und seiner Pyramide!

Bleibt neugierig …

Video vom 6. Oktober 2018 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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Das “Osiris-Grab” von Gizeh: Wie Ägyptens letzter Pharao Dr. Zahi Hawass einen Jahrzehnte bekannten Fund in seine Entdeckung ummünzte

ARTIKEL: Das Grab des Osiris von Gizeh: Wie Ägyptens letzter Pharao Zahi Hawass einen fast 100 Jahre alten Fund als seine Entdeckung präsentierte (Bild: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Das Grab des Osiris von Gizeh: Wie Ägyptens letzter Pharao Zahi Hawass einen fast 100 Jahre alten Fund als seine Entdeckung präsentierte (Bild: L. A. Fischinger)

Ägypten ist seit geraumer Zeit wieder als Land der Pharaonen mit seiner Jahrtausende alten Geschichte im Fokus der Medien. Grund sind mutmaßlich Geheimkammern, die sich im Grab des Pharao Tutanchamun in Tal der Könige nahe Luxor befinden könnten. Im Zuge dieser Berichterstattungen bot “Focus Online” in einem Video & Artikel den ehemaligen “Pyramiden-Chef” Dr. Zahi Hawass wieder eine mediale Plattform. Und zwar mit einer alter Aussage von ihm, in der er sich selber als Entdecker des schon legendären “Osiris-Grab” von Gizeh feierte. Nur leider schmückte sich Hawass hier mit der Entdecker-Krone eines anderen, denn das “Osiris-Grab” wurde schon 1933/34 von jemanden anderem entdeckt. Und das wusste Hawass mit Sicherheit. Die genauen Hintergründe zu dem Schwindel von Ägyptens letzten Pharao Zahi Hawass erfahrt Ihr hier.


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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Bei den Namen Dr. Zahi Hawass sträuben sich zahlreichen Archäologen und auch Grenzwissenschaftlern die Nackenhaare. Obwohl der Archäologe offiziell schon lange nicht mehr das Amt des Chef der ägyptischen Antikenverwaltung innehat, so zieht der doch im Hintergrund immer wieder die Fäden. Das zeigte sich beispielsweise beim Cheops-Skandal um die Deutschen Stefan Erdmann und Dr. Dominque Görlitz, über den hier vielfach berichtet wurde.

Dr. Hawass und “die aufregendste Entdeckung meines Lebens”, die “er” in Gizeh machte

Der Archäologe Dr. Hawass, spätestens seit der inszenierten „Live-Öffnung“ des Sperrstein am Ende des Gantenbrink-Schacht der Cheops-Pyramide im September 2002 spöttisch mit „Indianer Jones“ verglichen, sorgte durch eine andere Entdeckung ebenso für Schlagzeilen. Auch wenn ihn die TV-Show 2002 weltweit bekannt machte, so war und ist der Ägyptologe immer wieder für fragliche Überraschungen gut. Beispielsweise im Sommer 2015, als sich Hawass bei einem Vortrag von Graham Hancock in Beschimpfungen gegen den Autor Robert Bauval verlor. Und er dabei ganz nebenbei behauptet, dass es die sensationellen Ruinen von Göbekli Tepe in der Türkei nicht gibt bzw. wenn, dass sie niemals 12.000 Jahre alt sein können. Zum Vergleich: Die Cheops-Pyramide in seinem Land ist “erst” rund 4.500 Jahre alt.

Dr. Zahi Hawass: Er kennt als Archäologe die sensationelle Ruinen von Göbekli Tepe nicht! (Bild: gemeinfrei/WikiCommons / L.A. Fischinger)
VIDEO: Dr. Zahi Hawass: Er kennt als Archäologe die sensationelle Ruinen von Göbekli Tepe (angeblich) nicht! (Bild: gemeinfrei/WikiCommons / L.A. Fischinger)

Aber eine Sensation hatte Dr. Zahi Hawass schon vor bald zwei Jahrzehnten zu melden. Er persönlich habe, so ließ er es 1999 verkünden, einen fast 30 Meter tiefen, senkrechten Schacht „genau in der Mitte zwischen der Chephren-Pyramide und der Sphinx“ gefunden.[i] Im inneren des unterirdischen Systems lagen eine Reihe von Kammern verborgen, die Hawass als „Osiris-Grab“ bezeichnete und die Anlass zu Spekulationen gaben und noch immer geben. Immerhin war auch Hawass mehr als begeistert über den Grabfund, den er “die aufregendste Entdeckung meines Lebens” nannte.

Die Spekulationen um das seltsame Grab eines Gottes reißen weiterhin nicht ab. Auch wenn mehrere Vor-Ort-Besuche die ganze Sache weniger spektakulär erscheinen lassen und eine ganze Reihe Irrtümer in der Diskussion über die Grabanlage offenbaren, wie ich 2015 in meinem Buch “Rebellion der Astronautenwächter” berichtete. Auch gab es unlängst Untersuchungen der “National Research Institute of Astronomy and Geophysics” in Kairo mit dem “Ground Penetrating Radar” (GPR) dieses und anderer Gebiete auf dem Plateau von Gizeh. Diese zeigten noch weitere “Geheimkammern” usw. um die Pyramiden von Gizeh. Verborgene Räume und Schächte, die zu einem Großteil sicher Grabanlagen aus der Zeit nach den großen Pyramiden sein werden. Von diesen finden sich auf dem Plateau unzählige und auch das “Osiris-Grab” gehört dazu, da es fast 2.000 Jahre nach der Cheops-Pyramide gebaut wurde.

Diese Schachtanlage liegt auch nicht – wie sehr oft behauptet wird! – in oder unter einer Pyramide sondern unter dem Auffweg der Chephren-Pyramide. Etwa zwischen dieser und der Sphinx, was Hawass aber immer korrekt angab und es damit nicht auf “seinem Mist gewachsen” ist. Das Grab des Osiris ist folglich keine Geheimkammer in einer Pyramide, sondern liegt ein ganzes Stück weiter von ihnen entfernt.

Dennoch hieß 2006 in dem Untersuchungsbericht über die GPR-Forschungsergebnisse zum Beispiel:

Die Ergebnisse dieser Studien unterstützen die Möglichkeit der Präsenz unentdeckter Relikte von hohem Wert.” [ii]

Wenigstens etwas …

Doch schon früher waren Dr. Hawass solche Schachtanlagen unter der Erde von Gizeh und anderswo mit Sicherheit bekannt. In einer Fernsehdokumentation von 1995 beispielsweise führt er das TV-Team selber in unterirdischen Räumen herum.[iii] Am 2. März 1999 brachte der TV-Sender “FOX” sogar das Live-Spezial “Öffnung des verlorenen Grabes – Live aus Ägypten” um die Entdeckung der Kammern/Schächte und präsentierte einem erstaunten Publikum die unterirdische Welt von Gizeh.[iv]

Wie Dr. Zahi Hawass die Entdeckung von jemand anderem in seine eigene ummünzte!

Damit sind versteckte Kammern, Tunnel, Schächte und Räume bei den Pyramiden von Gizeh eine Realität. Doch zu oft werden diese aufgebauscht und es wird dabei verschwiegen, dass es auf/in Gizeh eben von Gräbern aus unterschiedlichen Zeiten nur so wimmelt. Das Plateau ist ein Schweizer Käse. Das “Osiris-Grab” wiederum hebt sich fraglos von anderen ab, steht aber archäologisch nicht allein dar.

Und hier kommt Ägyptens letzter Pharao ins Spiel:

Zahi Hawass persönlich foppte die Medienwelt mit der Aussage, er selber habe das unterirdische Grab des Gottes Osiris gefunden. Eben jene bis heute heiß diskutierte Anlage, die ich erstmals im Februar 2006 aufsuchte, als dort die oben genannten Radar-Messungen durchgeführt wurden. Diese Hawass-Behauptung wurde erst am 4. Mai 2016 von “Focus online” in einem Online-Video und dem zugehörigen Artikel “Archäologische Sensation in Pyramide gefunden” neu belebt. Im Zusammenhang mit den Untersuchungen im Grab des Tutanchamun haben verschiedene Mainstream-Medien über diverse Themen der Ägyptologie berichtet. So eben auch der “Focus” über Hawass “seine” spektakuläre Entdeckung vor etwa 20 Jahren.

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Hawass im erneut zitierten Interview zu dem Fund der Grabanlage:

“Ich habe mit diesem Schacht zwei wichtige Entdeckungen gemacht, die erste ist, das es sich um das Grab handelt, dass Herodot beschrieben hat. Niemand ahnte, dass es tatsächlich existierte, bis ich es ausgegraben habe und den Sarkophag fand. Die zweite Entdeckung ist, dass es sich um ein symbolisches Grab für den Totengott Osiris handelt, Osiris der auch über das unterirdische Labyrinth von Gizeh regierte. Ich muss sagen das Osiris Grab ist wirklich die aufregendste Entdeckung meines Lebens.

Bravo, Herr Dr. Hawass, für diese dreisten Lügen damals! Beim Bart des Pharao und bei Hut von Indiana Jones – die Ehre der Entdeckung gebührt einem anderen Ägyptologen. Hawass sagte rund um die Umstände der Entdeckungen nicht die Wahrheit.

Es war der Ägyptologe Professor Dr. Selim Hassan, der das “Osiris-Grab” schon bei seinen Grabungen in den Jahren 1933 und 1934 entdeckte und dokumentierte und nicht Hawass.[v] Dr. Hassan war es übrigens auch schon, der die Grabanlage damals auf etwa 600 vor Christus datierte. Das muss einem Ex-Chef der Antikenverwaltung, Ägyptologe und einstmals Wächter der Grabungen und Forschungen in Gizeh und ganz Ägypten bei seinen Interviews um 1999 bekannt gewesen sein.

Hawass und die jüdische Weltverschwörung

Wohlwollend könnte man annehmen, dass Zahi Hawass tatsächlich nichts von den Entdeckungen seines früheren Kollegen Selim Hassan wusste. Ob das aber irgendwie glaubhaft erscheint, ist fraglich. Dr. Hawass als Teil der ehemaligen Elite unter der Regierung von Präsident Muhammad Husni Mubarak glaubt so oder so an eine Verschwörung gegen ihn, weshalb er im Juli 2011 seine Ämter endgültig verlor. Selbst an eine jüdische Weltverschwörung glaubt Hawass, wie er es beispielsweise in einem TV-Interview am 11. Februar 2009 im ägyptischen Fernsehen erzählte.

Dr. Dominique Görlitz und Lars A. Fischinger im Interview zu den Rätseln der Cheops-Pyramide und dem "Cheops-Projekt" (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Dr. Dominique Görlitz und Lars A. Fischinger im Interview zu den Rätseln der Cheops-Pyramide und dem “Cheops-Projekt” (Bild: L. A. Fischinger)

Auch Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz sowie Robert Bauval gehören dieser geheimen Weltherrschaft der Juden an. So zumindest seine haarsträubenden Aussagen im Rahmen der Kontroversen um den Cheops-Skandal. Hawass unterstellte ihnen nämlich, dass sie die Cheops-Pyramide neu und älter datieren und die Juden zu den Bauherren erklären wollen. Die beiden Deutschen bzw. alle alle Drei wollen mit ihrem “Cheops-Projekt” nichts anders, als belegen, dass vor 15.000 Jahre die Juden die mächtigen Monumente von Gizeh erbaut hätte, so Zahi Hawass.

Dass das Unfug ist, wird allein schon durch die Tatsache belegt, dass es vor 15.000 Jahren noch gar keine Juden gab. Noch sehr lange nicht, weshalb es wohl mehr als schwer sein würde, diesem Volk den Bau der Pyramiden von Gizeh vor 15 Jahrtausenden zuzusprechen. Aber vielleicht ist dies dem Ägyptologen ebenso entgangen, wie die (anerkannten) Ausgrabungen und Forschungen in Göbekli Tepe in Anatolien, die vor allem von dem 2014 verstorbenen Archäologen Dr. Klaus Schmidt seit 1995 durchgeführt wurden. Einem Deutschen übrigens …

Immerhin glaubt Hawass an geheime Kammern in der Cheops-Pyramide. Hin und wieder zumindest, da er diesen Glauben auch gerne mal ändert. So sagte er zum Beispiel bei seiner weltweiten Vortragstournee im Juni 2013 gegenüber “LiveScience”:

Ich glaube wirklich, dass die Kammer des Cheops noch nicht entdeckt wurde und alle drei Kammern nur da sind, um die Diebe zu täuschen. Die Schätze des Cheops sind immer noch in der Großen Pyramide versteckt.

Wirklich eine schillernde Figur der Ägyptologie.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Fußnoten

[i] Insel in der Unterwelt, Spiegel online, 30. Oktober 2000 (und Nr. 44/2000) & Hawass, Zahi, in: Newspaper Extra Bladet (Kopenhagen), vom 31. Januar 1999, „Sandpit Of Royalty“, von Dorte Quist

[ii] z. B.: Abbas, Mohamed (u. a.): Uncovering the Pyramids Plateau – Giza Plateau in a Search for Archaeological Relics by Untilizing Ground Penetrating Radar, in: NRIAG Journal of Geophysics, Special Issue, National Research Institute of Astronomy and Geophysics, Cairo 2006, S. 2

[iii] The Mystery of the Sphinx, NBC 1995

[iv] Opening The Lost Tombs, Fox TV, 2. März 1999

[v] Hassan, Selim: Excavations at Giza, vol. V: 1933-1934. Kairo 1944, S. 193ff.

 

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+++ YouTube-Video +++ Das Mysterium des “Osiris-Grab” von Gizeh: Ein See und unerforschte Tunnel und Kammern unter der Cheops-Pyramide?

Video: Das Mysterium des  Osiris-Grab von Gizeh: Ein verstecktes Gang-System unter der Cheops-Pyramide? (Bilder: L. A. Fischinger / Archiv / gemeinfrei)
Video: Das Mysterium des Osiris-Grab von Gizeh: Ein verstecktes Gang-System unter der Cheops-Pyramide? (Bilder: L. A. Fischinger / Archiv / gemeinfrei)

Was liegt in der Erde Ägyptens verborgenen? Sehr oft bekomme ich eMails, Nachrichten und mehr zu unterschiedlichen Themen rund um die Mysterien der Welt. Dafür danke ich Euch sehr! So kam es auch, dass ich dieser Tage wieder mit einer Interessierten das Thema “geheimer See unter der Pyramide des Cheops” diskutierte. Gemeint ist damit das schon legendäre “Grab des Osiris” oder einfach “Osiris-Grab” von Gizeh in Ägypten. Da bereits das Video “Geheimkammern in Gizeh?” auf meinem Kanal bei YouTube auf großes Interesse stieß, findet sich nun ein 2. Teil zum Thema. Darin geht es auf meinem Channel des Unfassbaren nun speziell um das geheimnisvolle “Osiris-Grab” von Gizeh. Alles weitere hier.


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Das Thema des seltsamen Grabes des Osiris auf oder besser in dem Plateau von Gizeh in Ägypten fasziniert Medien wie Mystery-Interessierte zugleich. In diesem Grabschacht, so weiter, findet sich in einem über 30 Meter tiefen Schacht mit drei Ebenen ein See mit einer “Insel” in der Mitte. Auf dieser Insel wiederum steht ein Sarkophag.

Was hat das zu bedeuten? Das “wahre Grab des König Cheops”, wie es oft heißt? Hat Dr. Zahi Hawass alias “Ägyptens letzter Pharao” vor über zehn Jahren wirklich unter der Großen Pyramide von Gizeh ein Mysterium gefunden?

Nicht ganz – denn dieser “See” und somit auch tiefe Schacht an sich ist seit rund 80 Jahren bekannt und diese liegen auch nicht unter den Pyramiden von Gizeh.

Alle Informationen zu diesem Thema in meinem neuen Video bei YouTube:

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Geheimnis Cheops-Pyramide: Die verschollenen Bücher und Schriften der Pyramiden-Bauer +++ Artikel +++

Geheimnis Cheops-Pyramide: Die verschollenen Bücher der Pyramiden-Bauer (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Geheimnis Cheops-Pyramide: Die verschollenen Bücher und Schriften der Pyramiden-Bauer (Bilder: L. A. Fischinger & gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Keine Bauwerke der Vergangenheit regen so sehr zu Spekulationen, Thesen und immer neuen Überlegungen über deren Sinn und Zweck an, wie die Pyramiden von Gizeh in Ägypten. Mächte Monumente einer längst versunkenen Zeit, die noch heute Archäologen, “Laien-Forscher”, Autoren und Besucher faszinieren. Allerlei Geheimnisse sagt man den Bauwerken nach, die laut einigen Berichten sogar schon vor der Sintflut erbaut worden sein sollen. Und man vermutet in ihrem Inneren immer wieder “geheime Dinge”, die hier vor Jahrtausenden verborgen wurden. Was bei diesen Hypothesen allerdings kaum bis gar nicht beachtet wird, ist die Tatsache, dass die Pyramiden-Bauer in ihren Monumenten angeblich auch hunderte von geheimen Büchern versteckt haben. Schriften, die teilweise sogar von den Bauherren selber geschrieben wurden. Und ein berühmter und viel zitierter Geschichtsschreiber will sogar Jahrtausende später noch ein solches Buch persönlich besessen haben. Die Quelle seines Wissens, wie es heißt. In diesem Blog-Artikel soll den Spuren und Aussagen über diese verschollenen Bücher und Schriften der Pyramiden-Bauer einmal genauer nachgegangen werden. Denn diese sind mehr als erstaunlich,wie Ihr hier lesen werdet!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Schatzkammern in den Pyramiden

In den vergangenen Jahrtausenden haben sich eine Fülle an Sagen, Legenden, Mythen, Spekulationen und Geheimnisse um die Pyramiden in  Ägypten angesammelt. Vor allem um die Pyramiden von Gizeh – und hier speziell um die Cheops-Pyramide. Wohl auch deshalb, dass sie mit ihren rund 147 Metern Höhe die größte ihrer Art in ganz Ägypten ist.

Nicht nur über den Sinn und Zweck oder die Erbauung an sich kursieren verschiedene Überlieferungen, wie man sie von dem griechischen Geschichtsschreiber Herodot (490 – 430 vor Christus) oder aus dem mittelalterlichen „Hitat“ des arabischen Historikers Muhammad Al-Makrizi (1364 – 1442 nach Christus) kennt. Auch zahlreiche Geschichten wurden überliefert, die nicht nur davon erzählen, dass allerlei wundersame und wertvolle Dinge in der Pyramide verborgen wurden. Sie berichten auch davon, dass innerhalb der Cheops-Pyramide (oder allgemein in den Gizeh-Pyramiden) geheime Bücher und Schriften versteckt worden sein sollen.

Legendär wurde hierbei längst eine Behauptungen des „Hitat“, die hier nur zusammengefasst wiedergegeben soll. Denn darin heißt es, dass ein König mit Namen Saurid 300 Jahre vor der Sintflut in Träumen die nahe Katastrophe kommen sah. Wasser und Feuer werde die Erde vernichten, so seien Vision. So ließ er daraufhin die 130 „Obersten seiner Wahrsagen aus allen Provinzen Ägyptens“ zu sich kommen, um seine Träume zu interpretieren.

In einer „geheimen Besprechung“ mit König Saurid wurde untereinander diskutiert, was zu tun sei. Einstimmig habe man daraufhin den Bau der Pyramiden zur Rettung von Wissen und Weisheit beschlossen. Und so lesen wir im „Hitat“ über das Ergebnis dieser geheimen Tagung der Weisen mit dem König unter anderem:

Darauf ließ er in der westlichen Pyramide 30 Schatzkammern aus farbigen Granit angelegen; die wurden angefüllt mir reichen Schätzen, mit Geräten und Bildsäulen aus kostbaren Edelsteinen, mit Geräten aus vortrefflichen Eisen, wie Waffen, die nicht rosten, mit Glas, das sich zusammenfalten lässt, ohne zu zerbrechen, mit seltsamen Talismanen, mit verschiedenen Arten der einfachen und der zusammengesetzten Heilmittel und mit tödlichen Giften.“

In kaum einen „alternativen Geschichtsbuch“ über die Rätsel der Pyramiden fehlt diese Aussage. Ob sie in irgendeiner Form der Wahrheit entspricht, weiß niemand. Ebenso wenig kann niemand sagen, ob die Araber im 9. Jahrhundert irgendwas davon gefunden haben. Denn sie sollen es unter dem Kalifen Al-Mamun um 820 nach Christus gewesen sein, die „erstmals“ die Cheops-Pyramide  aufbrachen. In der Tat, wie umfangreich in meiner Artikel-Serie HIER aufgezeigt, machten sie dabei eine ganze Reihe von Funden.

Von den so wundersamen Dingen, wie oben zitiert, fanden sie aber scheinbar nichts.

Zauber- und Geheimbücher

Für Archäologen klingen diese Aussagen verständlicherweise so oder so viel zu phantastisch. Obwohl der Gesamtkontext noch weitaus phantastischer ist. Was im Zusammenhang mit dieser Geschichte häufig übersehen wird, ist aber eine spätere Aussage in dieser „Hitat“-Überlieferung:

In die farbige Pyramide endlich ließ er die Leichname der Wahrsager in Särgen aus schwarzem Granit bringen; neben jedem Wahrsager lag ein Buch, in dem seien wunderbaren Künste und Werke, sein Lebenslauf, was er zu seiner Zeit verrichtet hatte, und was vom Anfang bis zum Ende der Zeiten war und sein wird, beschrieben war. (…) Auch gab es keine Wissenschaft, die er (Saurid, Anm. LAF) nicht niederschreiben und aufzeichnen ließ.“

Letztlich wurde für die nachfolgenden Generationen noch eine Art „Bedienungsanleitung“ für alle diese Wissenschaften beigelegt:

Dazu kam eine Beschreibung jeder Fähigkeit, sowie der Art ihrer Ausführung und dessen, was sich dafür brauchen lässt.“

Demzufolge hat der Baumeister von Gizeh – in diesem Fall Saurid – mindestens 130 Bücher mit Geheimwissen in nur einer Pyramide verstecken lassen. Gut behütet von den Mumien ebenso vieler Weissager, denen noch dazu „die Schätze der Gestirne, die diesen als Geschenk dar gebracht worden waren“, mit ins Grab gelegt wurden.

Wo sind all diese Zauber- oder Geheimbücher der Pyramiden-Bauer? Wer hat den Weisen des Saurid „Schätze der Gestirne“ geschenkt – und was soll das gewesen sein? Gerade dies verlockt heute durchaus zu vielen Interpretationen und Deutungen, die von Meteoren bis außerirdischen Dingen reichen könnten …

Obwohl verschiedene Chronisten im „Hitat“ behaupten, dass innerhalb der Cheops-Pyramide unter Al-Mamun Schriftrollen oder Schriften gefunden worden sein sollen, schweigt es in Details. Die Ägyptologie kennt ebenso keine authentischen „Original-Funde“ dieser Art.

Eine gefundene Schriftrolle

Zumindest eines dieser Bücher wurde aber nach den Erzählungen des „Hitat“ tatsächlich gefunden. Oder besser gesagt, es soll erhalten geblieben sei. Im Laufe der Jahre sei dieses ominöse Werk aus der Pyramide immer wieder abgeschrieben und kopiert worden, so dass es die Zeiten überdauerte. Ursprünglich stamme die erste Kopie sogar von einem ägyptischen Überlebenden der Sintflut. So haben man die Schrift „in ununterbrochener Folge von ihm geerbt“, vermerkt der Historiker Kadi Abu Abdallah al-Kuda im „Hitat“.

Eines Tages dann habe ein Ägypter, der „eifrig nach den alten Büchern und Schatzquellen dort forscht“, das geheime Buch wiedergefunden. Ursprünglich stamme es nämlich tatsächlich aus der Cheops-Pyramide, die an dieser „Hitat“-Stelle dem Hermes zugeschrieben wird:

Was die Pyramiden betrifft, so gruben Leute ein Grab im Kloster von Abu Hirmis und fanden darin ein einen Toten in Leichentücher eingehüllt. Auf seiner Brust lag eine Papyrusrolle, die in ein Stück Zeug gewickelt war, als sie die aus dem Stück Zeug heraus nahmen, erblickten sie eine ihnen unbekannte Schrift.“

Was auf dieser Papyrusrolle gestanden haben soll, wird in der arabischen Chronik ebenfalls umfangreich rezitiert. Es war eben die Geschichte des Herrschers Saurid, der von einer Sintflut träumte und daraufhin die Pyramide(n) erbaute. Angefüllt mit Wissen, Weisheit, heiligen Büchern und Schätzen.

„Er habe die beiden Pyramiden in einem Zeitraum von sechs Monaten erbaut“, heißt es im „Hitat“ unter anderem zu dieser gewaltigen Leistung. Für die Ewigkeit war das ganze Projekt allerdings gar nicht gedacht. Nach den Legenden sollten die Pyramiden bzw. ihre „von oben bis unten mit eng zusammenstehenden, parallel laufenden Zeilen in der Schrift ihres Erbauers beschrieben“ Außenverkleidungen „in 600 Jahren zerstört werden“.

All diese angeblichen Bücher oder Schriften und geheimnisvollen Dinge sind heute lange verschollen. Ebenso wie die Außenverkleidungen der Pyramiden. Wobei es interessant ist, dass Ägyptologen wie Mark Lehner in diesen nicht zu entziffernden Inschriften „wahrscheinlich Graffiti von Besuchern, zum Teil sogar aus pharaonischer Zeit“ vermuten.

Es würde an dieser Stelle zu weit führen, all die überlieferten Geschichten über das Pyramiden-Inventar und andere derartige Mysterien umfangreich zu durchleuchten. Das wir an einer anderen Stelle nachgeholt, denn hier soll sich auf die geheimem Schriften und Bücher konzentriert werden. Immerhin waren sie ein fester und zugleich wichtiger Teil dieser Schätze.

Die Pyramiden-Baumeister

Bezeichnungen wie „Zauberbücher“ oder „Bücher der Weisheit“ sind eigentlich vollkommen nichtssagend. Wie will man sagen, was in ihnen stand oder wer sie überhaupt geschrieben hat? Bis auf die oben zitierte Ausnahme, wissen wir davon nichts. Es gibt jedoch noch ein Ausnahme-Buch in den alten Überlieferungen, das angeblich sogar vom Erbauer der Pyramiden persönlich geschrieben wurde.

Und hier wird es kompliziert.

Es finden sich in der mittelalterlichen Chronik „Hitat“ sowie in anderen Quellen eine ganze Palette an Namen des Pyramiden-Baumeisters genannt. Einige scheinen dieselbe (mythische?) Person zu meinen, andere verwirren mehr, als das sie nutzen. Eine Auswahl aus dem „Hitat“ und anderer Chroniken:

  • Cheops
  • Henoch
  • Saurid b. Sahluk (Saurid b. Sahluk b. Sarjak)
  • („der erste“) Hermes
  • Gannad
  • Idris
  • „Die Ägypter“
  • Agathodaimon
  • Saddad b. Ad
  • Utarid
  • „Die Amalekiter“
  • Souphis

Dass im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende immer mehr Geschichten und damit Namen mit den Pyramiden in Verbring gebracht werden, ist nicht verwunderlich. „Märchenonkel“ Herodot war im 5. Jahrhundert vor Christus mit seinen „Historien“ einer der ersten Chronisten, der bekanntlich Cheops als Auftraggeber nennt. Obwohl er (heute) nachweislich Unwahrheiten über diesen Pharao überliefert hat. Man denke hier an das Heer der Sklaven-Arbeiter, die angeblich die Pyramide bauten. Heute ist das längst widerlegt.

Alle anderen Namen erschienen zum Teil 1.500 und mehr Jahre nach Herodot auf der geschichtliche Bühne der Mythen.

Wusste Manetho mehr?

Schon kurz nach Herodot widersprach ihm jedoch schon ein anderer Geschichtsschreiber mit Namen Manetho. Er lebte um die Mitte des 3. Jahrhundert vor Christus und gilt bis heute als ein ausgezeichneter Chronist, der zu Lebzeiten Zugang zu einem enormen Fundus an Quellenmaterialien gehabt haben muss. Auch wenn seine vollständigen Texte und Werke als verschollen gelten.

In seinem von vielen Historikern kopiertem und zitiertem Werk „Aegyptiaca“ wiederum findet sich auch eine interessante Chronologie der ägyptischen Dynastien. Inklusive der Herrschaft von Göttern und Halbgöttern. Zur 4. Dynastie schreibt er, dass die große Pyramide von Gizeh von einem König mit Namen Souphis erbaut wurde. Dies sei 4.300 Jahre vor dem Perserkönig Kambyses II. (558 bis 522 vor Christus) gewesen. Damit grob zwischen 2838 bis 2802 vor Christus. Ein Unterschied zur Regierungszeit von Cheops von mehreren Jahrhunderten, die von ca. 2620 bis 2580 vor Christus datiert wird. Dieser König Souphis habe auch nicht etwa 23 Jahre wie Cheops regiert, sondern 63 Jahre, wie Manetho schreibt.

Trotzdem setzt die Ägyptologie diesen Souphis mit Cheops gleich. Kleine Abweichungen seien Geschichtsschreibern wie Manetho halt gestattet. So lange sie nicht gleich alles vor die Sintflut verlegen, wie wir es im „Hiat“ gesehen haben, könnte man denken.

Es gibt hierbei ein Problem. Zu finden in der Manetho-Abschrift über die „Vierte Dynastie von acht Königen von Memphis, aus einer anderen Linie“ von dem byzantinischer Mönch und Geschichtsschreiber Georgios Synkellos aus dem 8. Jahrhundert. In seiner Weltchronik „Ekloge chronographias“ lesen wir über Souphis:

Er errichtete die Große Pyramide, die laut Herodotos unter Cheops erbaut wurde.

Er wurde auch gottverachtend und verfasste das heilige Buch. Dies habe ich in Ägypten erworben, weil es ein großer Schatz war.“

Allerhand!

Nicht nur deshalb, da offenbar Cheops und Souphis eben nicht als ein und dieselbe Person beschrieben sind. Zumindest kann man die Aussage zu Herodot so interpretierten. Nein, dieser Bauherr habe auch noch ein Buch verfasst, dass Manetho selber „in Ägypten erworben“ haben will. Kein Wunder also, dass man bis heute dem Geschichtsschreiber ein umfangreiches Quellenwissen zugesteht. Trotz chronologischer Fehler.

Ein Buch von Cheops selbst

Auch wenn Souphis = Cheops entspricht, was war das heilige Buch des „gottverachtenden“ Herrschers? Welche Informationen standen in dem „großen Schatz“ des Manetho niedergeschrieben? Oder hat er sich dieses uralte Buch des Pharao nur als Quelle ausgedacht, um seiner Geschichtsschreibung einen weiteren Anstrich von Seriosität zu verleihen?

Zumindest den berühmten jüdisch-römische Geschichtsschreiber Flavius Josephus (ca. 37 bis 100 nach Christus) beeindruckte er damit sehr. Josephus, der wichtigste Autor über die jüdische und frühe christliche Geschichte des 1. Jahrhundert, wollte Manetho in Sachen Quellenstudium in nichts nachstehen. Wie sein Vorbild wollte auch er Quellen aus erster Hand. In „Chronologie des Manetho“ (1867) schreibt Georg F. Unger über diese Bemühungen:

„Seine Berühmtheit als Historiker bei den Bibelgelehrten verdankt Manetho dem Josephus (… von dem) sich der Besitz und die Benutzung seines Werkes mit Grund behaupten lässt. (…) Dieselben Motive und der Vorgang des Josephus, in dessen Fußtapfen Africanus als Geschichtsschreiber der Juden trat, machten diesen auf Manetho aufmerksam und bewogen ohne Zweifel den wissbegierigen Sammler, der seinen Aufenthalt in Ägypten, wie er sich rühmt, dazu benutzte, das berühmte Werk des Königs Cheops zu erwerben, auf Manethos Werk zu fahnden. Die Chronographen nach ihm kannten Manetho wahrscheinlich nur aus Africanus. Dies und die Entstehung mehrerer unächter Auszüge und Schriften beweist, dass sein Werk selten und frühzeitig verschollen war.

Trotz alledem sind die dürftigen Auszüge aus Manetho, schon bei dem Mangel eines zweiten vollständigen Kanons der ägyptischen Geschichte, von höchstem Wert. (…) im Ganzen und Großen hat er die Vorzuge, welche man von einem Geschichtsschreiber aus dem Lande, das die Wiege der Historie ist, erwarten darf, vermehrt durch andere, welche er dem Vorbild des Berosus verdankte.“

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Der Erbauer der Großen Pyramide ist damit wohl der einzige ägyptischer Herrscher in all den Jahrtausenden gewesen, der selber ein Buch – ein „heiliges Buch“ – geschrieben hat oder haben soll. Wo es heute ist, weiß natürlich niemand mehr.

Oder vielleicht doch?

Pharao Cheops, wenn wir ihm die Autorenschaft des ominösen Buches zubilligen wollen, starb vor rund 2.600 vor Christus. Etwa 2.300 Jahre später (Manethos Lebzeiten sind nicht bekannt, man datiert ihn zwischen 285 – 246 vor Christus) soll folglich noch ein Buch aus seiner Feder existiert haben, dass Manetho schließlich „in Ägypten erworben“ habe. Und das, obwohl angeblich erst über 1.000 Jahre nach ihm die Cheops-Pyramide durch die Araber „erstmals“ geöffnet und geplündert wurde.

Wer hat wo das Buch des Pyramiden-Bauers so lange verwahrt?

Der Prophet Henoch als “König von Ägypten”

Es geht in diesem Zusammenhang aber noch länger, sehr viel länger. In der Sammlung „Hitat“ des Al-Mamun wird bekanntlich von einigen (wenigen) Chronisten bzw. an verschiedenen Stellen der Bau der Gizeh-Pyramiden vor der Sintflut angenommen. Durch den vor allen in der Grenzwissenschaft viel zitierten Propheten Henoch, zu dem sich folgende Aussage findet:

Es gibt Leute, die sagen: Der erste Hermes, welcher der ‚dreifache‘ in seiner Eigenschaft als Prophet, König und Weiser genannt wurde (es ist der, den die Hebräer Henoch, den Sohn des Jared, des Sohnes des Mahalalel, des Sohnes des Henan, des Sohnes des Enos, des Sohnes Seths, des Sohnes Abraham – über ihm sei Heil – nennen, und das ist Idris), der las in den Sternen, dass die Sintflut kommen werden. Da ließ er die Pyramiden bauen und in ihnen Schätze, gelehrte Schriften und alles, worum er sich sorgte, dass es verloren gehen und verschwinden könnte, bergen, um die Dinge zu schützen und wohl zu bewahren.

Die ist die einzige Stelle im „Hitat“, in der Henoch explizit als Hermes und Baumeister genannt wird. Wobei nicht übersehen werden darf, dass über 30 weitere Historiker in dieser Chronik zu finden sind. Und bei ihnen kommt eine direkte und unmissverständliche Gleichsetzung der vorsintflutliche Personen Henoch und König Saurid nicht vor. Auch wenn König Saurid mehrfach als Herrscher vor der Sintflut bekannt wurde.

Hermes ist bekanntermaßen eine Gottheit. Auch der in Auflistung oben genannte Baumeister „Utarid“ entspricht diesem Gott Hermes. Nach dem „Hitat“-Historiker al-Warrak ist Utarid der, der „in der Sprach der Chaldäer Hermes genannt wurde“. Utarid sei „einer der sieben Torwächter gewesen, die zur Hut der sieben Planeten-Häuser bestellt waren“ und wurde aus „irgendwelchen Gründen“ König von Ägypten.

Demzufolge wäre Henoch alias Hermes einst König von Ägypten gewesen?! Das klingt nicht sehr glaubhaft.

Die Kopten

Obwohl die Mehrzahl der arabischen Historiker vollkommen uneins sind, wer letztlich die Pyramiden erbaut habe (die meisten nennen sogar den arabischen Herrscher Saddad b. Ad, der natürlich Jahrtausende nach Cheops lebte!) sprechen sie immer wieder von diesen „geheimen Büchern“. Wäre Henoch eine reale Person vor der Sintflut gewesen, die die Pyramiden erbaute, müsste er der Autor des von Manetho in Ägypten gefundenen Buches sein.

Tatsächlich gibt es alte Bücher, die Henoch als Autor nennen. Der Prophet lebte laut Bibel vor der Sintflut und schrieb laut den Henoch-Büchern tatsächlich unzählige Bücher auf Anweisungen des „Höchsten“ und seiner „Engel“. Historiker datieren diese Bücher Henochs natürlich lange nach dem Bau der Pyramiden. Sie wurden bereits unter christlichen Einfluss verfasst und stammen in den vorliegenden Fassungen mit Sicherheit nicht aus dem Zeitalter der Pyramiden-Bauer.

Manetho war wohl der letzte, der ein echtes Buches dieser Epoche besaß. Sofern er die Wahrheit sagte. Allerdings beruft sich das „Hitat“ an nicht wenigen Stellen auf die Kopten in Ägypten. Eine christliche Strömung, die naturgemäß erst nach Christus nach Ägypten kam. Im 3. Jahrhundert entstand das Koptische aus dem Ägyptischen heraus, und angeblich seien einige „Hitat“-Überlieferungen Übersetzungen aus koptischen Texten. Der christliche oder biblische Einfluss auf das gesamte „Hitat“ ist zumindest unverkennbar. Auch die in einem „Grab im Kloster von Abu Hirmis“ gefundene Schriftrolle soll in koptisch verfasst gewesen sein.

Sie aber können nicht die Autoren „Bücher der Pyramiden-Bauer“ gewesen sein. Ein koptischer Text, den man in einem Grab in der Cheops-Pyramide, dem Kloster Hermes („Abu Hirmis“), gefunden haben will, kann unmöglich Jahrtausende alt sein. Zumal an einigen Stellen von nicht zu lesenden Schriften gesprochen wird.

In der arabischen Zeit Ägyptens und vor allem in den Tagen der „Hitat“-Historiker waren das alte Ägyptisch und die Hieroglyphen unlängst in Vergessenheit geraten. Nicht ausgeschlossen, dass einige Gelehrte diese Sprache noch lesen und übersetzen konnten. Waren sie es, die alte Bücher und Schriften übersetzten bevor die Ur-Quellen verloren gingen? Stammen diese Quellen wirklich aus den großen Pyramiden und haben eine derart lange Zeit überstanden? Sind damit die gefunden Texte nur Beigaben wesentlich späterer Bestattungen? Ist deren Inhalt in irgendeiner Form korrekt?

Die Geheimbücher des Propheten

Die alten Chronisten sind sich dahingehend einig, dass sie sich nicht einig sind. Zusammenfassend gesagt erzählen sie, man habe die Pyramiden von Gizeh irgendwann zwischen den Tagen vor der Sintflut und Noah mit seiner Arche und Saddad b. Ad errichtet. Saddad b. Ad. ist eine literarische Figur der frühen Araber bei der der Eroberung Ägyptens, der zu einem mythischen Helden wurde. Dementsprechend ist dieser Held vor erst ca. 1.400 Jahre im Land der Pyramiden aktiv gewesen. Der Einfall der Muslime in Ägypten begann schließlich erst ab 640 nach Christus.

Wohl niemand will bestreiten, dass zu diesem Zeitpunkt die Pyramiden alle schon Jahrtausende standen.

Obwohl der Prophet Henoch, der schon laut Bibel „Umgang mit Gott pflegte“, als Bauherr im „Hitat“ die absolute Ausnahme ist, ist er der einzige, von dem bis heute Bücher vorliegen. Geschrieben wurden sie laut Bibelforschung zwischen dem 3. Jahrhundert vor und dem 1. Jahrhundert nach Christus. Auch da standen die Pyramiden schon längst. Die Sintflut, vor der Henoch gelebt haben soll, war da auch schon eine gefühlte Ewigkeit vorbei. Egal ob man sie jetzt 10.000 oder 5.000 vor Christus datiert, als lokales Ereignis (zum Beispiel in Mesopotamien), als Hirngespinst oder als globale Katastrophe.

Es existieren bis heute keine derart alte Schriften/Bücher oder Ur-Quellen, die man den Pyramiden-Baumeistern zusprechen könnte. Auch nicht von Henoch. Obwohl der Autor des slawischen Buch Henoch im 1. Jahrhundert über ihn Spannendes wusste:

Da rief der Herr den Bretil, einen seiner Erzengel, ihn, der weise ist und alle Werte des Herrn aufschreibt. Und der Herr sprach zu Bretil: Nimm die Bücher aus den Behältern! Gib Henoch eine Feder und diktiere ihm die Bücher an! Da brachte mit Bretil eilends die Bücher, die nach Myrrhen duften, und gab mit seine Feder.

Und er beschrieb mir alle Dinge im Himmel, auf Erden und im Meer, die Läufe und Orte aller Elemente, die Jahreszeiten, der Tage Läufe und Änderungen, die Gebote und die Lehren. Und Bretil sprach zu mir dreißig Tage und Nächte; seine Lippen redeten unaufhörlich. Auch ich schrieb, ohne auszuruhen, den ganzen Inhalt nieder. Als ich fertig war, hatte ich 360 Bücher geschrieben.“ (slawisches Buch Henoch, 22,11-23,6)

Da der vorsintflutliche Patriarch Henoch für die Bibelforschung nur ein mythische und keine reale Person war, hat er auch dies gerade mal knapp 2.000 Jahre alte Buch nicht selber geschrieben. Auch wenn hier in der 1. Person gesprochen wird. Von den 360 Büchern mit himmlischem Wissen will die Bibelforschung schon gar nichts hören. Auch dies sei reine Phantasie eines frühchristlichen Autors, der nur Henoch als Urheber nannte, um seinen Werken eine gewisse Glaubwürdigkeit zu verleihen. Man denke hier an die fünf Bücher Moses des Alten Testament, die ebenso nicht von Moses geschrieben wurden. (detailliert zu den Überlieferungen und Büchern von Henoch HIER)

Noch mehr Widersprüche

Historisch authentisch ist das mittelalterliche „Hitat“ in keinem Fall. Dafür sind die Widersprüche der einzelnen Chronisten bzw. deren Überlieferungen viel zu gravierend. Wer aber mag Fakt und Fiktion darin zu unterscheiden, da auch offenkundige Tatsachen darin zu finden sind. Beispielsweise wird darin auch von dem Versuch des Sultan von Ägypten berichtet, eine Pyramide von Gizeh abzureisen. Wie heute jeder an der Nordseite der Mykerinos-Pyramide sehen kann, wurde das auch versucht.

Übeltäter und Verursacher der 8 Meter tiefen Beschädigung war Al-Aziz Uthman bin-Yusuf (1171 bis 1198), der eigentlich ganz Gizeh abreißen wollte. Als er aber acht Monate lang kaum Fortschritte machte, seine Arbeiter nur ein bis zwei Steine pro Tag fortschaffen konnten und die Kosten für die Zerstörung explodierten, ließ er von seinem Vorhaben ab. Was ihm aber gelungen sein soll, war die Zerstörung von Nebenpyramiden und der Verkleidungssteine der großen Pyramiden.

Was das „Abrisskommando“ des Sultans aber nicht überlieferte ist die Art der Inschriften eben auf diesen Außenverkleidungen. Ob die „von oben bis unten mit eng zusammenstehenden, parallel laufenden Zeilen in der Schrift ihres Erbauers“ angebrachten Texte wirklich nur Besucher-Graffiti waren, ist eine reine Vermutung der Archäologie. Ausschließen, dass Besucher auf den Pyramiden herum schmierten, kann wohl niemand. Waren das aber wirklich die einzigen „unlesbaren Texte“?

Sehr interessant ist eine weitere Aufzeichnung der arabischen „Hitat“-Chronisten. Es heißt in dieser, dass die Wände der Pyramiden „mit griechischer Schrift bedeckt waren“. Einige berichten, sie seien Gräber, doch die sind nichts Derartiges“, heißt es. Man habe sie zum Schutz vor der Flut gebaut, dass alles, „was nicht Schutz in solchen Bauwerken fände“ auf Erden vernichtet werden würde. Also ließ der Baumeister „seine Schätze und seinen Besitz“ in die Pyramiden schaffen.

Als sich schließlich die Sintflut wieder „verlaufen hatte“ wurden die Kostbarkeiten – was immer es auch gewesen sein mag – wieder aus den Pyramiden genommen und einer Person mit Namen Bisir oder Bisar übergeben. Es sei der „Sohn Miriams, des Sohnes Harns, des Sohnes Noah“ gewesen. Demnach wohl ein Enkel bzw. Nachkomme Noahs, die wir im 1. Buch Moses in Kapitel 10 finden.

Pyramiden-Schätze in Kornspeichern?

Wo aber sind diese Dinge dann hingekommen? „Spätere Könige brachten sie in ihren Kornspeichern unter“, sagt das „Hitat“ über deren Verbleib. „Und Gott weiß es am besten“. Informationsgehalt ist hier wieder einmal Mangelware. Eher scheint es sich hierbei um eine verschwommene Aussage zu handeln, die sich um den biblischen Stammvater Josef und seinem Aufenthalt in Ägypten dreht. Nachzulesen im 1. Buch Moses ab Kapitel 37. Josef habe einst laut Buch Genesis dem Pharao Träume gedeutet, dass sieben Jahre des Wohlstandes kommen, denen sieben Jahre des Hungers folgen werden.

Also ließ der Pharao vorsorglich dank der Traumdeutung des Josefs in den sieben „fetten Jahren“ einen Teil des Getreides für die Jahre des Hungers einlagern. Wie angeblich von Gott beschlossen brach daraufhin die Hungersnot über Land und Volk herein, und so „öffnete Josef alle Speicher und verkaufte Getreide an die Ägypter“ (Genesis, Kapitel 41).

Auch wenn es kaum zu glauben ist, aber genau diese Kornspeicher des Josef sollen die Pyramiden gewesen sein. Ein Märchen, das man sich jahrhundertelang über diese Monumente auch in Ägypten selber erzählte. Vor allem nachdem der römische Autor Julius Honorius (um 500 nach Christus) in „Cosmographia“ und der französische Bischof und Historiker Gregory von Tours in „History of the Franks“ (594 nach Christus) dies behaupteten.

Die Ägypter hätten einfach von oben durch ein Loch in der Spitze das Getreide in die Pyramiden gefüllt. Ein Mythos, der wohl erst durch den frommen deutschen Pilger Bernhard von Breydenbach nach einem persönlichen Besuch 1484 in Gizeh endgültig beendet wurde. In seinem mittelalterlichen Besteller „Peregrinatio in terram sanctam“ schrieb er nämlich 1486, dass diese Idee „eindeutig falsch ist, da diese Pyramiden innen nicht hohl sind“.

Obwohl heute jedem klar sein sollte, dass diese „Kornspeicher-Hypothese“ vollkommener Nonsens ist, vertrat sie beispielsweise der US-Präsidentschaftskandidat Dr. Ben Carson 2015 noch immer.

Die „Kern-Information“ dieser Legende erscheint letztlich recht dürftig. Sie könnte darin bestehen, dass nach der Flut die Nachfahren der Überlebenden (hier Noah), diese Schätze und damit wohl auch Schriften an sich nahmen. Diese „späteren Könige“ hüteten daraufhin das kostbare Erbe, in dem sie es an unbekannten Orten (hier Kornspeicher) verbargen …

Der Vollständigkeit halber sei hier noch einmal Henoch genannt. Die Henoch-Bücher sowie jüdische Sagen über ihn berichten, dass er seine Schriften seinen Nachfahren übergab. Dazu zählt natürlich auch Noah. Sie sollten sie sicher verwahren, da die große Flut naht. So kamen diese Werke mit auf die Arche und überstanden auf diesem Weg die Vernichtung.

Diese und weitere Überlieferungen führten auch zu der Überlegung, dass die Cheops-Pyramide in Wahrheit die Arche Noah war. Dazu finden Ihr HIER auch ein Video auf YouTube.

Fragen, Fragen, Fragen

In diesem Beitrag sollte der Fokus der seltsamen „Hitat“-Erzählungen auf die verschollenen Bücher der Pyramiden-Bauer oder „Weisen“ gerichtet werden. Diese mittelalterlichen Erzählungen sind, wie auch HIER gezeigt, natürlich weitaus komplexer. Und so ergeben sich zusammenfassend viele „Solls“ und „Wenns“, die sich ausnahmslos alle nicht belegen lassen:

  • Die über 30 Chronisten des „Hitat“ sowie andere Historiker widersprechen sich, wer die Gizeh-Pyramiden baute.
  • Wenige sagen, dass sie vor der Flut erbaut wurden und in ihnen Bücher und geheime Schriften verborgen waren.
  • Die Araber sollen im Zuge der „ersten“ Öffnung der Cheops-Pyramide im 9. Jahrhundert tatsächlich Texte oder Schriftrollen gefunden haben.
  • Wenn dem so ist, kann niemand sagen woher sie stammen oder wie alt sie waren.
  • Es soll auch ein Grab (im „Hermes-Kloster“) gefunden worden sein, in dem man eine Schriftrolle fand.
  • Diese sei in Koptisch verfasst gewesen (und von König Saurid und der Sintflut etc. berichtet haben).
  • Das Koptische ist eine relativ „moderne“ Schrift in Ägypten. Damit können die geheimnisvollen Bücher in ihrer Ur-Version nicht in koptisch verfasst worden sein.
  • Der Historiker Manetho soll der letzte Mensch gewesen sein, der angeblich ein authentisches Buch vom Baumeister der Pyramide in seinem Besitz hatte. Mutmaßlich geschrieben von Pharao Cheops selber.
  • Der Prophet Henoch wird mit einem Gott (Hermes) gleichgesetzt, wird allerdings (nur) einer „Hitat“-Stelle konkret als Pyramiden-Bauer (Saurid) genannt.
  • Mindestens 130 geheime Bücher mit Weisheiten sollen in der Pyramide im Auftrag von Saurid vor der Sintflut versteckt worden sein.
  • Henoch schrieb nach einem Buch mit seinem Namen aus dem 1. Jahrhundert nach Christus sogar 360 Bücher mit göttlichen Weisheiten und Wissen. Auch vor der Flut.
  • Wenn irgendwelche Bücher davon jemals existieren, sind sie ausnahmslos alle verschollen. Ob vor der Flut geschrieben oder „klassisch“ in der 4. Dynastie von Pharao Cheops, spielt dabei keine Rolle.
  • Wenn diese Schriften angeblich in koptisch verfasst gewesen sind, warum waren dann andere nicht zu entziffern?

Verschollen, versteckt, vernichtet – wer kann das schon mit reinem Gewissen sagen? Die Suche nach den Mysterien der Vergangenheit wird wohl noch dann faszinieren, wenn das heute bereits lange Vergangenheit ist.

Video-Auswahl zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Video vom 26. Aug. 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Video vom 28. Sep. 2017 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Video vom 6. Okt. 2018 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Die Cheops-Pyramide und das Geheimnis der unterirdischen Kammer +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Cheops-Pyramide: Das Geheimnis der unterirdischen Kammer (Bild: gemeinfrei)
VIDEO: Die Cheops-Pyramide und das Geheimnis der unterirdischen Kammer (Bild: gemeinfrei)

Die Cheops-Pyramide gilt als eines der geheimnisvollsten Bauwerke der Antike. Und so ranken sich seit Jahrtausenden Gerüchte, Spekulationen und Märchen um die Große Pyramide von Cheops. “Etablierte Archäologen” sind ebenso von ihr fasziniert wie “Laien-Forscher” und natürlich Grenzwissenschaftler im Allgemeinen. Immer wieder in ihrem Inneren Geheimkammern oder verborgene Räume und Gänge vermutet. Was aber beim Blick auf die Geheimnisse der Pyramide vielfach zu kurz kommt ist die Felsenkammer tief unter der Pyramide. Auch “Unvollendete Grabkammer” genannt. Auch und vor allem um sie ranken sich rätselhafte Überlieferungen und Geschichten sowie zum Teil sehr sonderbare Begebenheiten. Welches das sind und was diesen Raum so spannend macht, berichte ich Euch in diesem YouTube-Video.


Zweifellos gilt die Cheops-Pyramide als eines der geheimnisvollsten Bauwerke der antiken Welt.

Seit Jahrtausenden ranken sich unzählige Gerüchte, Spekulationen und Märchen um die große Pyramide von Cheops. Archäologen und Historiker sind ebenso von ihr fasziniert wie “Laien-Forscher” und natürlich Grenzwissenschaftler im Allgemeinen (s. a. Blog-Artikel-Serie HIER).

Vielfach werden in der Cheops-Pyramide auch Geheimkammern und versteckte Räume vermutet.

Was aber bei der Diskussion um die Geheimnisse der großen Pyramide vielfach zu kurz kommt, ist die Felsenkammer tief unter der Pyramide. Auch Unvollendete Grabkammer genannt. Denn auch und vor allem um sie ranken sich rätselhafte Überlieferungen und Geschichten sowie zum Teil sehr sonderbare Begebenheiten.

Mehr darüber berichte ich Euch in diesem Video auf YouTube.

Bleibt neugierig …

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Die Pyramide von Austerlitz und ihre (angeblichen) Geheimnisse: Eine “Ägyptische Stufenpyramide” in den Niederlanden +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Die Pyramide von Austerlitz in den Niederlanden - Ägyptisches in Holland (Bild: Fischinger-Online)
VIDEO: Die Pyramide von Austerlitz in den Niederlanden – Ägyptisches in Holland (Bild: Fischinger-Online)

Pyramiden und pyramidenartige Bauwerke aller Art gibt es weltweit. Zu allen Zeiten haben Menschen solche Monumente errichtet. Und so finden sich “echte” und “falsche” Pyramiden von Mexiko über Peru und Ägypten bis nach China und Fernost. Doch nicht alle davon sind Jahrtausende alt. Die meisten dieser Bauwerke halten auch keinem Vergleich mit den uralten Pyramiden in Ägypten stand. Zum Beispiel jenen drei Monumenten in Gizeh. Aber auch in den Niederlanden steht eine Pyramide. Genauer gesagt eine Stufenpyramide aus Erdreich. Diese Pyramide von Austerlitz in Holland ist zwar erst knapp über 200 Jahre alt, aber sie hat mehr mit Ägypten und Gizeh zu tun, als man vielleicht spontan annehmen mag. Ich bin für Euch einmal hingefahren und berichte in diesem YouTube-Video über die Hintergründe – und Verschwörungstheorien


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Eine Stufenpyramide in den Niederlanden?

In der Tat steht auch dort eine moderne Pyramide, die heute restauriert für Besucher freigegeben ist. Ähnlich wie die Pyramide von Rapa in Polen, über die ich Mitte Januar 2019 in diesem Video HIER berichtet habe.

Ich bin einmal für Euch hingefahren und berichte in diesem YouTube-Video von den Hintergründen zu dieser “ägyptischen Pyramide in Holland”.

Aber auch über die Spekulationen und (wilden) Verschwörungstheorien zu diesem Bauwerk bei Austerlitz.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 25. April 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Ein internationales Wissenschaftler-Team löst das Rätsel um den Bau der Cheops-Pyramide – Stimmt es aber, was im Netz darüber berichtet wird?

Wissenschaftler lösen mal wieder (fast) das Rätsel des Pyramiden-Bau in Ägypten
Wissenschaftler lösen mal wieder (fast) das Rätsel des Pyramiden-Bau in Ägypten (Bild: Fischinger-Online)

In Ägypten, der Literatur und natürlich der archäologischen Fach- und Laien-Welt geben sich jene Menschen, die die Geheimnisse um den Bau der Pyramiden gelöst haben wollen, das Maßband in die Hand. Und das seit Jahrhunderten wenn nicht Jahrtausenden. So auch am 1. November in Kairo. Internationale Forscher wollen durch Feldforschungen im Steinbruch Hatnub nahe Tel el-Amarna Hinweise und Belege gefunden haben, “wie die alten Ägypter vor 4.500 Jahren tonnenschwere Steine bewegen konnten”. Dr. Mustafa Waziri, Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung, und die beteiligten Archäologen aus Großbritannien und Frankreich sind überzeugt, dass diese Entdeckungen auch den Bau der Pyramiden zum Teil erklären könnten. Was sie dort entdeckt haben, warum die Presse mal wieder Aliens in Spiel springt, ob das Rätsel tatsächlich gelöst wurde und was die Forscher wirklich sagten, erfahrt Ihr hier.


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Jahrtausende Rätselraten

Eigentlich ist das Problem der Ägyptologen, Hobby-Forscher und “alternativen Historiker” zum Bau der Pyramiden in Ägypten überaus simpel zu beschreiben:

Über 100 große, mittlere und kleine Pyramiden stehen am Nil verteilt. Riesige uralte Bauten wie die Cheops- oder Chephren-Pyramide in Gizeh ebenso, wie kleine Bauwerke, die heute mehr an Schutthaufen von wenigen Metern Höhe als an echten Pyramiden erinnern. Und besonders faszinieren hierbei natürlich die großen Pyramiden von Gizeh oder auch jene in Daschur.

Denn obwohl es in Ägypten an zum Teil uralten Schriften und Inschriften wimmelt, suchen die Forscher bis heute vergeblich nach Texten zum Bau dieser Monumente für die Ewigkeit. Die wenigen Zeugnisse, die heute vorliegen, sind entweder von den Araber notierte “Märchen” und “Legenden” – oder sie verraten nichts darüber, wie genau man diese Berge aus Stein errichtet hat.

Genau das lässt seit Jahrhunderten ungeahnte Spielräume für Spekulationen und Ideen. Teilweise reichen diese bekanntlich von Atlantis bis zu den Sternen. Und ebenso bekanntlich werden in schöner Regelmäßigkeit seit vielen Jahren die Pyramiden-Rätsel angeblich gelöst, entzaubert oder durch neue Ideen in diese oder jene Richtung vermeintlich belegt. Eine endlose Liste …

Da aber bis dato nichts von den Alten Ägyptern gefunden wurden, auf denen sie festhielten, wie genau sie ihre Pyramiden errichtet haben, stehen Forscher vor einem Dilemma. Es gibt inzwischen eine Vielzahl ein eindeutigen Hinweisen, klaren Belegen und harten Fakten zum Bau der Pyramiden. Aber im Detail stehen auch die Ägyptologen hierbei vor einem ungelösten Rätsel der Antike.

Die Aliens waren es (nicht)

Beliebt ist natürlich die Spekulation, dass die Astronautengötter aus dem Kosmos die großen Pyramiden in Ägypten erbaut haben oder haben lassen. Nur hat diese Idee absolut nichts mit der Ägyptologie zu tun, die heute von tausenden Forschern der “etablierten Archäologie” vor Ort durchgeführt wird. Eigentlich nimmt nicht ein einziger von ihnen solche Alien-Pyramiden-Thesen ernst oder würdigt sie überhaupt eines Blickes.

Aus diesem Grunde verwundern die aktuelle Neuigkeiten aus Ägypten, von denen verschiedene englische Zeitungen oder auch die englischsprachige “Luxor Times” (30. Oktober 2018) berichten. Keine davon spricht irgendwie von Aliens, die die Pyramiden angeblich erschaffen haben, und was nun durch die neuen Funde in Tell Amarna widerlegt sei. Auch nicht Dr. Mustafa Waziri in seiner Funktion als Chef der ägyptischen Altertümerverwaltung, die auf Facebook am 31. Oktober dazu eine offizielle Meldung brachte.

Alle sprechen von den “alten Ägyptern” oder ähnlich. Das News-Portal “Earth-Cronicles” schrieb beispielsweise am 2. November:

Die Wissenschaftler hoffen, dass ein gründliches Studium dieser Entdeckung es ermöglicht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, da alle frühen Menschen die Pyramiden bauten.

Sehr ähnliche Worte fand auch “Science Alert” am 1. November zum Thema. Keine Spur von Alien-Architekten aus dem All.

Wer aber die Ancient Aliens ins Spiel brachte,  sind mal wieder (bisher wenige) die Boulevardmedien; die Regenbogenpresse. Es scheint heute wohl schon auszureichen, dass archäologische Meldungen und Neuigkeiten von “alten Ägyptern” oder auch “Menschen” von damals sprechen, um zu sagen: Alien-Pyramiden-These widerlegt. Ein Unding, da niemand ernsthaft annehmen oder glauben sollte, dass Außerirdische die Pyramiden gebaut haben.

“Spunik News” ist eine der wenigen Seiten im deutschen Netz, die auch die Aliens in Spiel bringt. Auch wenn sie in den Berichten aus Ägypten keine Erwähnung fanden, titeltet “Sputnik” am 1. November sogleich: “Doch keine Aliens: Forscher entschlüsseln Rätsel des Pyramiden-Baus”

So kann man durchaus warnend prophezeiten, dass weitere “Alien-Meldungen” folgen werden, auch wenn es zu den Entdeckungen und ersten Berichten keinerlei Zusammenhang gibt.

Doch was genau sind die neuen Erkenntnisse, die den Bau der mysteriösen Pyramiden erklären oder erklären sollen?

“Ägyptens Große Pyramide: Mysterium endgültig gelöst!”

Die neuseeländisch”NZ Herald” schrieb am 1. November in ihrer Headline, dass das Rätsel um den Bau der Cheops-Pyramide jetzt “endgültig gelöst” sei. Viele ähnliche Titel kurieren aktuell. Etwa “IFL Science”, wo von einer “finalen Entdeckung” geschrieben wird. Ausnahmslos alle Meldungen dieser Art sind überzogen!

In, um oder an der Großen Pyramide von Gizeh wurde zuerst mal überhaupt nichts gefunden oder entdeckt. Ja, nicht einmal überhaupt auf dem Plateau von Gizeh. Es handelt sich um Forschungsergebnisse, die im Rahmen eines internationalen Projektes des “Französischen Institut für orientalische Archäologie” (“Institut français d’archéologie orientale”, IFAO) in Zusammenarbeit mit der Universität Liverpool gemacht wurden.

Hierbei wurden unter anderem “die Felsinschriften von Hatnoub”, einem Alabaster-Steinbruch 18 Kilometer südöstlich von Tel el-Amarna, untersucht und dokumentiert. Ebenso der 1891 von Percy Newberry und dem legendären Howard Carter entdeckte Steinbruch und die dortigen Hinterlassenschaften der früheren Arbeiter an sich. Datiert wird der Steinbruch auf das Alte und Mittlere Reich Ägyptens und vor allem auch auf die Zeit des Pharao Cheops.

Dr. Yannis Gourdon und Dr. Roland Enmarch und ihr Team hofften durch ihre Forschungen im Steinbruches und der einst dort angewandten Techniken Erkenntnisse darüber, wie die alten Ägypter vor Jahrtausenden mit tonnenschweren Steinen hantieren und arbeiten konnten. Und genau das soll ihnen in dem Steinbruch gelungen sein.

Rampen, Schlitten und Hebel im Steinbruch

Obwohl das Hauptbaumaterial für die Pyramiden Kalkstein war”, schreibt zum Beispiel  “Science Alert”, “wurde etwas Alabaster als Bodenbelag sowie für Statuen und Särge verwendet”. Die alten Baumeister sollen diese schweren Steinblöcke mittels einfacher Rampen aus den Steinbrüchen geholt haben, was die Untersuchungen in Hatnub belegen.

Da dieser Steinbruch aus den Tagen der Cheops-Pyramide stammt, so das Forscher-Team, können man auch dort sowie an anderen Baustellen/Steinbrüchen ähnlich gearbeitet haben. Das gilt für den Abbau von Bausteinen ebenso wie für Statuen und alles andere, was die Ägypter in ihren Steinbrüchen produzierten. Bekanntlich war das nicht gerade wenig.

Dr. Yannis Gourdon in der “Luxor Times” dazu:

Die Mission entdeckte erfolgreich ein einzigartiges System, um die Steinblöcke vom Boden des Steinbruchs zu ziehen und zu transportieren. Nachdem die Trümmer entfernt wurden (…) kann dies auf die Regierungszeit von König Khufu der 4. Dynastie datiert werden. Das Bewegungssystem besteht aus der zentralen Rampe, die von zwei Treppenstufen umgeben ist, und enthält Stangenlöcher, die das Anheben des Alabaster-Steinblocks durch eine mindestens 20% -ige (damit ist die Steigung der Rampe gemeint, Anm. LAF) Grobrampe unterstützen.

Es wurden mindestens 100 Inschriften entdeckt, die an pharaonische Expeditionen in die Alabaster-Steinbrüche von Hatnub vom Alten Reich bis zum Neuen Reich erinnern.

Die Entdeckung dieses Hebel- und Rampen-Systems in Hatnoub sei “von großer Bedeutung, die unser Verständnis des Bauwerkes völlig verändert” schreibt die ägyptischen Altertümerverwaltung unter Dr. Waziri auf Facebook. Es sei das erste Mal, dass ein System entdeckt wurde …

…um Blöcke aus Steinbrüchen zu bewegen und zu transportieren, und wie die Alten Ägypter die tonnenschweren Blöcke während der Bauzeit der Großen Pyramide mit primitiven Rampen angehoben haben.

Ist der Pyramiden-Bau und die bisher unbekannten Techniken dahinter damit geklärt? Es gibt jedoch viele Meinungsverschiedenheiten darüber, mit welchen Methoden genau dies erreicht wurde”, schrieb zum Beispiel “Newsweek” am 1. November ganz richtig. Nur leider ist die fraglos interessante und spannende Steinbruch-Entdeckung der Archäologen sicher keine Erklärung des Pyramiden-Baus.

Eigentlich sollte das auch jedem einleuchten, der von diesen neuen Erkenntnissen liest oder schreibt.

Keiner sprach von “Mysterium gelöst”

Heute (2. November 2018) veröffentlichte auch die Universität Liverpool einen Artikel über die Arbeit ihrer Wissenschaftler in Ägypten. In dieser heißt es unter anderem:

Uraltes Rampen-System für Steinbrüche hat den Arbeitern möglicherweise beim Bau der großen Pyramiden in Ägypten geholfen.

Wissenschaftler der Universität von Liverpool haben entdeckt, was möglicherweise die Überreste eines 4.500 Jahre alten Rampen-Systems sind, um die riesigen Alabasterblöcke zu transportieren, die beim Bau der großen Pyramiden in Ägypten verwendet wurden.”

Ägyptologe Dr.Roland Enmarch betont, dass der Steinbruch von Hatnub eine “prestigeträchtigste Quelle für ägyptischen Alabaster” vor 4.500 Jahren war. Viele der gefundenen Inschriften, so der Forscher, zeigen zudem auf, wie “das Personal und die Logistik der Organisation von Expeditionen zu diesen Wüstensteinbrüchen” damals funktionierte. Die gesamte Landschaft lässt die Strukturen aus der Bronzezeit, “die mit der Gewinnung und dem Transport von Steine zu tun haben”, erkennen. Von den Hütten der Arbeiter bis zu einer hervorragend erhaltenen Straße, die bis zum Nil, führt.

Die “äußerst gut erhaltene Rampe” in dem Steinbruch zeige mit ihren Spuren von Pfostenlöchern, wie “die alten Technologien des Steintransportes und der Gewinnung” funktioniert haben könnte. Durch Schlitten und den beiden neben der Rampe nachgewiesenen Treppenaufgängen konnten die Arbeiter die schweren Steinblöcke geradezu bequem herausziehen. “20 Prozent oder mehr” Steigung seien hier möglich gewesen. Und weiter:

Da diese Rampe auf die Herrschaft von Cheops datiert, bieten unsere Untersuchungen die aufregende Möglichkeit, weitere Einblicke in die Logistik und die Technologien zu bieten, die beim Bau dieser erstaunlichen Konstruktion verwendet wurden.

Spätestens an dieser Stelle sollte jedem klar sein, dass von einer Lösung des Mysteriums Bau der Cheops-Pyramide eigentlich keine Rede sein kann.

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Was wurde tatsächlich entdeckt?

Hatnub als ein beliebter Steinbruch vor bis zu 4.500 oder sogar mehr Jahren … ist natürlich keine Pyramide. Schon gar nicht die Cheops-Pyramide oder die Pyramide des Chephren daneben. So wurde auch überhaupt nicht geklärt, wie die alten Baumeister ihre riesigen Monumente für die Ewigkeit gebaut haben. Es wurde ein fehlendes Mosaiksteinchen im Puzzle der Fragen ergänzt. Unterbewerten sollte man das aber auch nicht, um dies an dieser Stelle zu unterstreichen.

Wenn in Hatnub die Arbeiter diese Technik aus Rampen, Treppenaufstiegen, Seilen und Schlitten nutzten, nutzten sie diese sicher auch anderswo. Was funktioniert, sprach sich fraglos auch bei den Pharaonen und ihren Architekten herum. So konnten die Bauherren diese oder jene Bausteine schlagen und mittels Rampe aus den jeweiligen Steinbrüchen schaffen. Von da ging es für den auserwählten Stein weiter über Straßen bis zum Nil oder einen eigenes dafür geschaffenen Kanal, dort auf einen Lastenkahn und so kam dieser letztlich am Ort seiner  Bestimmung an.

Ein Kraftakt von Organisation, Planung , Technologie und Logistik, dem die Archäologen nun weiter auf die Spur gekommen sind.

Es waren dabei aber immer “Ausnahme-Steine”. Die bei Weitem meisten Bausteine der Pyramiden von Gizeh sind weicher Kalkstein, der direkt vor Ort abgebaut wurde. Noch heute kann man überall vor Ort sehen, woher diese Steinen genau kamen. Auch Spuren der Werkzeuge sind für jeden sichtbar auf dem ganzen Plateau vorhanden.

Eine Rampe – nicht die Rampe

Beim Wort “Rampe” im Zusammenhang mit “Pyramide” schüttelt es die meisten Grenzwissenschaftler oder auch Hobby-Historiker. Zurecht. Es schütteln sich dabei aber auch die etablierten Archäologen des Mainstream. Wirklich niemand behauptet, dass die Pyramiden mit gigantischen Rampen erbaut wurden, auf denen die Arbeiter die Steine auf Schlitten bis an die Spitze zogen. Welch absurde Vorstellung und gewaltiger Arbeitsaufwand der Bau so einer Rampe ist, wissen sicher alle Mystery- und Pyramiden-Fans.

Wobei der Vollständigkeit halber nicht unerwähnt bleiben darf, dass es nachweislich Reste von Rampen in Gizeh gibt. Da der weit größte Teil der verbauten Steine einer Pyramide sich im unteren Bereich befindet, werden die Bauherren hier wohl ihre Rampen angebaut haben. Nur: Wie dann weiter? Das ist eben – unbewiesen!

Die Rampen-Technik von Hatnub sagt nur aus, dass man so Bausteine aus dem Steinbruch heraus bekommen konnte. Wie diese dann aber wirklich an ihrem vorgesehenen Platz an oder in eine Pyramide kamen, sagt die nicht. Damit ist der Bau der großen Pyramiden auch durch diese neuen Erkenntnisse der Forschung nicht geklärt. Und das haben die beteiligten Ägyptologen auch gar nicht behauptet.

Das behaupten nur Headlines und Artikel im Netz, die von den Arbeiten um Yannis Gourdon, Roland Enmarch & Co. berichten.

Was denkt Ihr? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Umfrage und Diskussion im Netz: “Was haltet ihr von den Theorien der Prä-Astronautik?” – mit erstaunlichen Ergebnissen

Umfrage und Diskussion im Netz: "Was haltet ihr von den Theorien der Prä- Astronautik?" (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Umfrage und Diskussion im Netz: “Was haltet ihr von den Theorien der Prä- Astronautik?” (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Im Internet findet sich (zum Glück?) alles. So stieß ich jüngst auf ein Netzfundstück mit einer Umfrage und Diskussion zum Thema Ancient Aliens und außerirdische Götter aus dem All. Sprich: “Was haltet ihr von den Theorien der Prä-Astronautik Paläo-SETI)?” Eine sicher nicht repräsentative Umfrage unter Laien, deren bisherige Umfrage-Ergebnisse etc. ich Euch hier einmal vorstellen möchte. Zumal es praktisch direkt nach Erstellung der Frage umgehend zu Streitereien und Vorwürfen kam, so dass der Ersteller der Umfrage nur zwei Tage später “kapitulieren” musste. Für alle Prä-Astronautik-Interessierte ein Paradebeispiel bei dem Thema im Netz.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Prä-Astronautik: Ja, Nein, Vielleicht

Schon seit Jahrzehnten scheiden sich die Geister an der Frage, ob die Idee, dass die Götter der Vergangenheit reale Aliens von den Sternen waren, zutrifft oder nicht. Viele Menschen sind bis heute von diesen Überlegungen begeistert und halten es möglich oder denkbar. Viele andere wiederum sehen in der gesamten Prä-Astronautik nichts weiter als Unsinn.

Das zeigt sich auch in einer Online-Umfrage, die vor wenigen Tagen gestellt wurde. “Was haltet ihr von den Theorien der Prä-Astronautik?” möchte der Ersteller dieses Netzfundstückes wissen, und führte dazu weiter aus:

Habe in letzter Zeit viel über die Thematik gelesen und gesehen. Glaubt ihr das uns extraterrestisches Leben in der Vergangenheit besucht haben und uns geholfen haben den Technischen Fortschritt so zu erweitern wie er heute ist?

Kann man einige Zitate der Bibel tatsächlich mit Besuch von außerirdischen Besuchern vergleichen? (z. B. Ezechiel oder Henoch) oder verschiedenster Bauwerke, die angeblich nicht von Menschen stamme kann? Machu Pichu oder Nasca-Linen oder Inka-Mauer in Cusco? Würde gerne eure Meinung dazu hören.

Diese Umfrage auf “GuteFrage.net” ist natürlich alles andere als irgendwie repräsentativ. Der Ersteller der Frage wird vermutlich die TV-Serie “Ancient Aliens” kennen, die ihn zu seiner Umfrage animiert hat. Und doch ist das bisherige Ergebnis für alle Fans der Prä-Astronautik oder auch der US-Doku-Reihe wenig erfreulich:

  • 64 Prozent sagen: “Schwachsinn”
  • 35 Prozent sagen: “Könnte möglich sein”
  • 0 Prozent antworteten mit “Ja, sie haben uns besucht”

Wo das fehlende 1 Prozent ist, kann ich nicht sagen.

“Ausreden um Unwissenheit und Unverständnis zu kaschieren”

Natürlich folgte eine Diskussion zu dieser kleinen Umfrage. So kommentierte zum Beispiel ein User sofort , dass die Prä-Astronautik “nichts weiter als Ausreden, um Unwissenheit und Unverständnis zu kaschieren”, seien. Immerhin “beschäftige und informiere (ich) mich gerne vielseitig”, so der Kritiker.

Ein anderer User glaubt, dass es “durchaus möglich” sein könnte, während ein weiteres Mitglied der dortigen Community daraufhin sogleich nach Beweisen fragt. “Den ‘Beleg’ findest du in alten Schriften rund um den Erdball”, ergänzt ein anderer Teilnehmer. Beweise gäbe es nirgendwo, “außer bei den Blütenträumern von Däniken & Co.“, wieder ein anderer User. Was “Blütenträumer” sind, kann ich allerdings nicht sagen.

Der Umfrage-Erstelle glaubt, dass all die Bauten der Vergangenheit wohl “irgendwie” mit den Göttern aus dem All zusammenhängen könnten. Alle diese Monumente wie von den Inka in Peru können seiner Meinung nicht einfach so erschaffen worden sein. Aussagen, die man zweifellos als Jahrzehnte alte Klassiker der Prä-Astronautik bezeichnen kann.

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Fake-News in Buchform?

Ein Nutzer mit Namen “warehouse14” sieht das alles etwas distanzierter. Er (oder sie) spekuliert, dass vielleicht eine “andere (irdische) Spezies” die Schöpfer sind. Eine intelligente Rasse, die vielleicht die Erde verlassen hat. “Es ist alles eine Frage der Interpretation”, ist er sich sicher, womit er dort viel Gegenwind bekam.

Richtig Mühe gab sich die Userin “uteausmünchen” in ihrem Kommentar. Sie stimmte nicht nur mit “Schwachsinn” ab, sondern sieht hinter dem Thema Prä-Astronautik eine Manipulation von Erich von Däniken und anderen Autoren:

Däniken und andere Verkünder der Prä-Astronautik leben davon, dass Otto-Normalverbraucher ein sehr – seeeeehr – oberflächliches Wissen alter Kulturen hat. Der durchschnittliche Leser dieser Bücher ist fasziniert von der Vorstellung, merkt aber eben nicht, wo Däniken & Co. die Sachverhalte völlig falsch darstellen.

Bücher der Prä-Astronautik sind nach dieser Aussage also so etwas wie Fake-News in Buchform. Populärwissenschaftliche Sachbücher ohne den Ansprich auf Wirtschaftlichkeit sind es natürlich alle, aber “uteausmünchen” machte sich auch die Mühe Beispiele zu benennen.

“Winzige Details” von “viel größeren bildhaften Darstellungen” würden gezielt herausgegriffen und dabei dem Leser unterschlagen, “dass er nur ein Detail zu sehen bekommt”. Das Gesamtbild, das dem Leser eben vorenthalten wird, würde in Wahrheit aber ” die Deutung der Prä-Astronauten halt gar nicht mehr unterstützt”. Leider erfahren wir nicht, an welche Abbildungen und Bilder die Kritikerin hier denkt.

“Echte archäologische Erklärung der Darstellungen” würden Erich von Däniken & Co. absichtlich “unterschlagen”. Die Unkenntnis der Leserschaft nutze man so aus, der Gesamtkontext der “suggestiv gewählten Bilder” würde nicht genannt und ebenso “anders aussehende  Vorstufen” von diesen. Auch hier wird kein Beispiel genannt, aber auf einen Artikel des Däniken-Kritikers Dr. Florian Freistetter verlinkt, der Teil einer kleinen Serie anlässlich des EvD-Buches “Was ich jahrzehntelang verschweigen habe” ist.

In “Erich von Däniken packt aus: ‘Ägyptische Verbindungen’ und die geheimen Kammern der Pyramiden” vom 5. Januar 2016 schreibt Freistetter von “Argumentum ad ignorantiam”, dem “Argument durch Nichtwissen”, dass er von Däniken vorwirft. Nachzulesen HIER.

Immer wieder Ägypten!

Als dritten Kritikpunkt führt “uteausmünchen” an, dass “schlicht falsche Angaben gemacht” werden. “Etwa über die angebliche Exaktheit bearbeiteter Blöcke, über Zahlenangaben…”. Was sie meint, kann ich nicht sagen. Ich vermute, dass “Ute” hier an die angeblich so perfekten und exakten Pyramiden und ihre Bausteine in Ägypten dachte. Tatsächlich wird in der Welt der Grenzwissenschaft und Mystery Files gerne über die so “exakten” Bausteine und die so perfekte Bauweise der Cheops-Pyramide geschwärmt. Allerdings ist das zu 99 Prozent falsch.

Vor Ort in Ägypten oder auch durch eine einfache Bildersuche im Netz sieht man sehr schnell, dass die allermeisten Pyramiden-Bausteine eher Schutt und grobe Brocken sind. Von einer Perfektion (des Kernmauerwerk!) kann hier überhaupt keine Rede sein – man kann in die Fugen sogar bequem den Kopf hinein stecken. Und selbst die bekannten Granit-Blöcke in der Königskammer der Cheops-Pyramide sind zum Teil alles andere als perfekt bzw. “fugenlos” verlegt. Auch das sieht man allein auf Fotos, ohne selber vor Ort gewesen zu sein.

Für andere Pyramiden in Ägypten, etwa die Rote Pyramide von Daschur, gilt das ebenso. Anders sieht es allerdings bei den Granit-Steinen in dem Tempeln am Fuß der Gizeh-Pyramiden nahe der Sphinx aus. Hier steht der Besucher tatsächlich staunend vor der perfekten Bearbeitung und Verarbeitung der Monolithen!

Als viertes und letztes Beispiel nennt die Prä-Astronautik-Kritikerin “Ute” Dinge, die “als für Experten erklärbar verkauft” werden, doch in Wahrheit doch erklärbar sind. Hier verlinkt sie auf einen Artikel des Däniken-Kritikers Andreas Bühler, in dem es um die “technischen” Abbildungen auf einem Deckenbalken im Totentempel Sethos I. von Abydos in Ägypten geht (Helikopter, U-Boot etc.). Mehr dazu erfahrt Ihr in diesem Artikel HIER auf diesem Blog.

Geldquelle Astronautengötter?

“Prä-Astronautik ist eine Geldquelle”, resümiert “uteausmünchen”. Man würde mit Büchern und DVD den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen, “weil sie die Idee faszinierend finden”. Damit sei das Thema Prä-Astronautik keine Frage einer Meinung, sondern ganz einfach Lug und Trug. Ein “josef050153” sieht das ähnlich, da auch er meint: “es ist eine gute Möglichkeit, um Geld zu verdienen”.

Natürlich ist der Geld-Machen-Vorwurf genauso Unsinn, wie viele angebliche Mysterien der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik an sich. Autoren, Verlage, DVD-Produzenten oder Mystery-Forscher an sich wissen ganz genau, dass man mit solchen Themen kein Geld verdienen kann! Kosten und Einnahmen stehen hier in keinerlei Relation zueinander. “Eine gute Möglichkeit, um Geld zu verdienen” … ist damit nichts weiter als reine Fantasie der Kritiker. Eine Art Totschlagargument, das aber – wenn überhaupt – nur den Szene-Laien beeindrucken kann.

Erich von Däniken ist jedoch tatsächlich eine Ausnahme. Er selber sagte und sagt immer wieder von sich, dass er gut davon leben kann. Er sei einer der ganz wenigen, wie er es oft unterstreicht. Wo heute niemand mehr für Informationen (Bücher, Videos, Magazine etc.) bezahlen will, geht Geld verdienen anders. Auch mit anderen Themen für populärwissenschaftliche Bücher. Eine endlose Geschichte, über die viel gesagt werden könnte …

Zu dem dem Vorwurf, dass sich Mystery-Forscher mit Online-Arbeiten eine goldene Nase verdienen, könnt Ihr übrigens HIER die wahren Fakten erfahren. Auch wenn dieser nicht explizit bei “GuteFrage.net” genannt wurde.

Ein User mit Namen “feldsalat01” kommentiert dies mit folgenden Worten:

Was Däniken angeht, respektiere ich Ihn und alle andersdenkende Forscher/innen. (…)

Was diese lächerlichen finanziellen Anspielungen fortlaufend angeht, kann mir hier bitte Jemand plausibel erklären, welche menschen-gemachte Unternehmung auch immer, keine finanziellen Vorteile einbringen soll? Parteien? Religionen? Universitäten? Gesundheitssystem? Länder? usw.

Und was sagt Kritikern “Ute” dazu? Der Kommentar “strotzt von Unkenntnis über wissenschaftliches Arbeiten”, kommentiert sie. Allerdings erhebt kein Prä-Astronautiker den Anspruch, dass er wissenschaftlich arbeitet. Das genaue Gegenteil ist der Fall.

Spekulationen, auf Alien komm raus

“Reviloone95”, jener User, der die Umfrage eingangs erstellte, musste schon zwei Tage nach seinem Posting quasi kapitulieren. Er schreibt:

Mhmm… Klingt wirklich so, als würde der gute alte Däniken uns wirklich auf dem Arm nehmen wollen. Eigentlich schade muss ich sagen. Ich empfand es als ein sehr spannendes Thema und vor allem mal zum umdenken. Die Medien haben es herausgefunden und uns Zuschauer suggeriert das jedes Bauwerk, jede Hieroglyphe, einige Höhlenmalerei auf Außerirdische zurückzuführen ist.

Jedoch ist es mal wieder so, dass die Einschaltquoten steigen sollen wie zum Beispiel die Serie Ancient Aliens. Es wird uns jeden Mist erzählt was wir hören wollen. Das ist mal wieder typisch. Danke für die Aufklärung.

Und da haben wir wieder das Problem: Der User wurde von der TV-Serie “Ancient Aliens” auf diese Themen gebracht, in der ohne Frage überall Astronautengötter vermutet werden. Es wimmelt bekanntlich in der erfolgreichen TV-Reihe an Hinweise auf die Astronauten aus dem All, worauf auf diesem Blog sehr oft hingewiesen wurde.

Der Fragesteller “Reviloone95” resignierte aber nach meinem Geschmack viel zu schnell. Nur weil in “Ancient Aliens”, die er augenscheinlich kostenlos am TV gesehen hat, “auf Alien komm raus” spekuliert wird – ist das Thema Prä-Astronautik damit nicht nur Unsinn. Offenbar hat sich “Reviloone95” auch nicht die Mühe gemacht, irgendwelche Thesen und Aussagen rund um die Aliens der Antike selber zu überprüfen. Vielleicht sogar durch den Kauf von Büchern, die eben Geld kosten.

Ehrlicherweise muss man aber sagen, dass es dadurch nicht einfach getan ist. Man müsste schon tief hinter die Thematik einsteigen, um Fakten und Fiktionen zu trennen. Das kostet nicht nur viel Zeit und Geld, sondern ist viel zu oft ernüchternd.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Bedroht durch Grundwasser: Die riesige Grabanlage von Kaiser Nintoku in Japan soll wissenschaftlich untersucht werden

Bedroht durch Grundwasser: Das Riesengrab von Kaiser Nintoku in Japans soll untersucht werden (recht zum Vergleich die Cheops-Pyramide) (Bilder: Google Earth)
Bedroht durch Grundwasser: Das Riesengrab von Kaiser Nintoku in Japans soll untersucht werden (rechts zum Vergleich die Cheops-Pyramide) (Bilder: Google Earth)

In Japan liegt die riesige Grabanlage des Kaisers Nintoku, die an ihrer schmalsten Seite noch fast dreimal so breit wie die Pyramide des Cheops in Gizeh in Ägypten ist. Eine gigantische Grab-“Pyramide” von ca. 320.000 Quadratmetern Grundfläche, die aus der Luft an ein Schlüsselloch erinnern. Unzählige solcher Gräber gibt es in Japan, doch die des Kaiser Nintoku ist bei weitem die größte Anlage dieser Art, wie HIER und HIER bereits berichtet. Doch das Riesen-Grab von Osaka ist von Grundwasser bedroht, so dass es  jetzt erstmalige wissenschaftlich genau untersucht werden soll. Zumal das Grab und weitere Anlagen dieser Art in Japan als Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen werden sollen. Das hat nun auch die kaiserliche Familie in Japan eingesehen, denen das Grab des Herrscher Nitoku gehört.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Kaiser Nintoku

Anhand des Titelbildes dieses Beitrags kann man die Dimensionen des kaiserlichen Grabes von Nintoku aus dem vierten Jahrhundert bereits erahnen. Rechts im Bild ist die Cheops-Pyramide zu sehen, die immerhin bereits eine Kantenlänge von rund 230 Meter hat. Unvergleichlich größer ist da das Grab von Kaiser Nintoku, über das Ihr alles in dem unten eingebundenen YouTube-Video von mir vom April 2017 erfahrt.

Über 160.000 solcher Grabhügel wurden bei einer Erfassung in Japan gezählt. Eine gewaltige Menge, von denen natürlich die meisten Gräber wesentlich keiner sind als das des Herrschers Nintoku. Immerhin hat es eine Länge von ca. 840 Metern und ist an seiner Basis 660 Meter breit. Zumindest wenn man es inklusive der äußeren Umrandung des umgebenen See mit Google Earth vermisst:

Das Riesengrab von Kaiser Nintoku (Bild: Google Earth)
Das Riesengrab von Kaiser Nintoku (Bild: Google Earth)

Ein gigantisches Monument, das Daisenryō-Kofun bzw. Daisen Kofun bekannt ist und in Sakai im Süden Japans liegt. Umgeben von zahlreichen (kleineren) Monumenten in dieser “Schlüsselloch-Bauart”.

Interessant ist bei diesem Riesen-Grab auch der Umstand, dass es nicht belegt ist, ob Nintoku eine historische Person war.  Vielleicht gehört er in das Reiche der Legenden um die mythischen Herrscher von Japan.

Die Kaiserfamilie lenkte ein

Wie andere Grabanlage um Sakai auch gehören diese der kaiserlichen Familie von Japan. Sind sind Familienbesitz, in denen ihre (direkten oder indirekten= Vorfahren ihre letzte Ruhe gefunden haben. Darum hat die kaiserliche Haushaltsagentur Japans jegliche Grabungen, Forschungen oder Untersuchungen der Grabstätten untersagt. Die Würde und der ewige Friede der dort begrabenen Ahnen gilt als Unantastbar.

Doch die kaiserlichen Besitzer und Verwalter mussten jetzt einlenken. Grundwasser hat inzwischen die gewaltige Grabalge von Kaiser Nintoku unterspült und teilweise sogar ausgehöhlt. Japanische Wissenschaftler verlangten deshalb von kaiserliche Haushaltsagentur genaue Untersuchungen der Anlage, die auch und vor allem dem Erhalt dienen sollen.

Hier hatten die kaiserlichen Inhaber und Nachfahren letztlich ein Einsehen. Sie erlaubten Experten vor Ort Untersuchungen der heiligen Grabstätte. Ausschlaggebendes Argument war, dass die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Arbeiten dafür genutzt werden können, weitere Schäden und Zerstörungen abzuwenden. Zum Beispiel durch Baumaßnahmen, die die Grabanlage verstärken und gegen das Grundwasser absichern.

Am 16. Oktober 2018 schrieb “The Japan Times” dazu:

Die Forderung nach einer gemeinsamen Untersuchung unter Akademikern und anderen wurde laut, da der Hügel durch das Wasser in den umgebenden Wassergräben allmählich erodiert. (…)

Die Agentur hat es als notwendig erachtet, mit lokalen Behörden zusammenzuarbeiten, die sich seit langem für den Schutz des Kulturgutes einsetzen, sagte einer seiner Beamten.”

Auch wenn es ein “Grab der kaiserlichen Familie ist, wo Frieden und Heiligkeit bewahrt werden müssen”, geht hier doch der Schutz der beeindrucken Grabanlagen vor. So bleibt zu hoffen, dass eine weitere Zerstörung der Grabstätte verhindert werden kann.

 

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Interview mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken: “Ich möchte eine Brücke schlagen!” +++ YouTube-Video +++

Video-Interview von "Hangar18B" mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken (Bild: YouTube-Screenshot "Hangar18B")
Video-Interview von “Hangar18B” mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken (Bild: YouTube-Screenshot “Hangar18B“)

Der Kult- und Bestsellerautor Erich von Däniken aus der Schweiz wurde 1968 mit seinem ersten Buch schlagartig weltbekannt. Seit dem Buch “Erinnerungen an die Zukunft” folgten rund 40 weitere Titel von EvD, der nunmehr 50 Jahre rund um die Welt unterwegs ist. Stets auf den Spuren der Astronautengötter der Vorzeit und den ungelösten Rätseln der Vergangenheit. Doch hinter von Däniken stehen noch weitere Personen: Seine Mitarbeiter. Einer von ihnen ist Ramon Zürcher, dessen Gesicht der ein oder andere “normale Däniken-Vortrag-Besucher” sicher schon gesehen hat. Die Mystery-Plattform “Hangar 18B” aus der Schweiz hat jetzt ein Interview mit Zürcher auf YouTube online gestellt, das Ihr gesehen haben solltet. Warum lest und seht Ihr in diesem Beitrag und Kommentar!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Erich von Dänikens freier Rücken

Man muss wahrlich kein Experte für Grenzwissenschaft & Mystery Files sein, kein “Promi-Kenner” oder auch irgendwie ein Insider irgendeiner VIP-Cummunity: Als Autor oder als TV-Sternchen der Neuzeit braucht man Menschen im Hintergrund, die einem dem Rücken freihalten. Gerade auch Autoren und Schriftsteller, für die Störungen und Ablenkungen bei ihrer Arbeit geradezu “tödlich” sind.

Ist man dann noch ein erfolgreicher Sachbuchautor des Phantastischen, der wie Erich von Däniken um die Welt reist und von dem unzählige Menschen irgendwas wollen, brauch man den legendären freien Rücken. Genau dafür ist unter anderem Erich von Däniken sein Mitarbeiter Ramon Zürcher zuständig. Eine Person, die die Allgemeinheit vielleicht als Sekretär von EvD kennt.

Prä-Astronautik-Interessierte, die in den letzten rund 15 Jahren einen Vortrag von von Däniken besuchten, kennen zumindest sein Gesicht. Zürcher ist jener junge Mann, der beispielsweise mit am Däniken-Büchertisch bei diesem Vorträgen sitzt. Andere die von Däniken bzw. die Welt der Prä-Astronautik etc. genau kennen, kennen Ramon Zürcher natürlich.

Er ist nicht einfach der “Sekretär” des Prä-Astronautik-Pioniers von Däniken, der irgendwelche Tätigkeiten im Sekretariat des Autoren zu erledigen hat. Ein “Sekretär” für von Däniken ist alles, nur kein “Nine to Five-Job”! Denn welcher normale Schreibtisch-Arbeiter im Sekretariat ist jedes Jahr an die 200 Tage nicht im Büro, sondern irgendwo mit seinem Chef in der Welt unterwegs, um unter anderem irgendwelche Mysterien der Vergangenheit nachzugehen?

Ramon Zürcher, der Torwächter

Genauso ist es bei Zürcher und Erich von Däniken.

Neben anderen Mitarbeitern, etwa EvD seine Agentin/Managerin Sabine Nass, ist sein Job alles andere als normal. Grundsätzlich müsste man sagen, dass “Mitarbeiter von Däniken” eine ganz eigene Beruftsbezeichnung sein müsste. Nicht nur den Rücken des Autors vor Störungen, Post, Anfragen usw. freihalten gehört dazu.

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Zürcher ist eine Art “Torwächter” von EvD, wie er es in dem unten eingebundenen Video sehr schön darlegt. “Ich arbeite für einen Freund”, so Zürcher, über den all die unzähligen wichtigen und unwichtigen Dinge laufen, die an seinem Chef herangetragen werden. Wer, wie ich, Ramon und seine Arbeit besser kennt, kann davon ein Lied singen. Vermutlich wird jeder grenzwissenschaftliche Laie jedoch ahnen, dass aus der ganzen Welt Menschen irgendwas von Erich von Däniken wollen. Ob sie jetzt ein UFO gesehen haben, von dem sie von Däniken berichten wollen, oder eine vermeintlich sensationelle Erkenntnis entdeckt haben …

Für die eigentlich Arbeit bliebe dem Ancient-Alien-Autoren da keine Zeit. Das gilt für alle Autoren.

Darum finde ich persönlich das Interview von “Hangar 18B” mit Ramon Zürcher spannend und unbedingt sehenswert. Vor allem natürlich für all jene, die hinter von Dänikens Rücken und hinter seine Arbeit sehen möchten. Das nähre Umfeld ist bekannt, aber wohl nicht der viel zitierten neuen Generation der an diesen Themen interessierten Menschen.

Ramon Zürcher, der Brückenbauer

Neben all den Details und Ausführungen von Zürcher zu seiner Arbeit für von Däniken (von Koffer-Wächter bis Post-Kontrolleur), schilder er auch viele persönliche Erfahrungen und Eindrücke. “Auf unserer ‘Mission’ ohne Rechthaberei”, gibt es schließlich immer was zu tun. Rund 15 Jahre ist er nun Mitarbeiter von EvD und mit ihm immer unterwegs. Trotz der Jahrzehnte an Verleugnungen und Angriffe gegen seinen Chef und Freund Erich, wird er nicht müde bei seiner “Mission”.

“Ich möchte eine Brücke schlagen”, so Zürcher im Interview, und meint damit eine Brücke zwischen den Gegenrationen. Ein halbes Jahrhundert ist von Dänikens erstes Buch nun schon her und viele der jungen Menschen kennen die Person von Däniken überhaupt nicht mehr. Vor allem jene jungen Menschen, die mit dem Internet aufwachsen, meint er hier. Wobei ich das etwas anders sehe: Wenn sich jemand für (Ancient) Aliens, UFOs, Grenzwissenschaft, Rätsel der Vergangenheit etc. zu interessieren beginnt – wird er früher oder später auf Erich von Däniken stoßen.

Ob er dann aber seine Bücher aus echtem Papier kauft und liest, steht auf einem anderem Blatt (Papier)!

So schildert Ramon Zürcher in dem Interview auch ausführlich das Online-Projekt “RAMAR”, das ich HIER vorgestellt habe. Es gäbe so viele Informationen und vor allem auch Desinformationen zu grenzwissenschaftlichen Themen im Netz, dass diese kaum mehr zu unterscheiden sind. So in Etwa seine vollkommen richtige Grundaussage. “RAMAR” wurde von Zürcher und einigen Freunden eben deshalb aus der Taufe gehoben, um auf dieser Plattform Fakt und Fiktion in der Grenzwissenschaft zu trennen.

Zu viel “absoluter Bullshit”

Eine Anlaufstelle und eine Brücke des Phantastischen wäre damit “RAMAR”, auf der durch nachprüfbare Quellenangaben diese Thematiken zu finden sind. Ein Vorhaben und eine Motivation, die wohl redlicher nicht sein könnte. Treuer Freunde all meiner Offline- und Online-Arbeiten wissen, dass ich voll und ganz hinter solchen Ideen stehe.

Zu viel “absoluter Bullshit”, so Zürcher, kursiere heute. Vieles, “dass einfach nicht stimmt – und niemand kontrolliert es; der eine schreibt vom anderen ab”. Das es “niemand kontrolliert” ist allerdings so nicht richtig. Viele meiner YouTube-Videos, unzählige Beiträge auf diesem Blog oder auch einige meiner Bücher zeigen deutlich, dass sehr wohl auch Bullshit innerhalb der Mysterien der Welt aufgezeigt werden.

Nur macht man sich als Jäger des Phantastischen damit wesentlich mehr Feinde als Freunde. Selbst wenn man überzeugter Prä-Astronautiker ist! (s. zum Beispiel HIER, HIER, HIER, HIER oder auch HIER)

Es fehlt eine einheitlichen Anlaufstelle für die Grenzwissenschaft, die nicht nur die Prä-Astronautik an sich umspannt. Zürcher und seine “RAMAR”-Mitstreiter sehen das genauso, wie es in dem Interview unten klar herausklingt. Und selbst die Kritiker und Skeptiker der Idee der Götter aus dem All & Co. teilen durchaus dieses Konzept und diesen Schritt. All die eigenen Süppchen, die von Autoren wie Interessierte gekocht werden, unter einem Nenner zu bringen, ist aber vorsichtig ausgedrückt – schwierig.

Zur Erinnerung: Ramon Zürcher ist in diesem Jahr 200 Tage mit seinem Chef, Freund, Partner und “Inspirator” Erich von Däniken unterwegs gewesen. 2017 waren es nur zwei Wochen weniger. Wo ist da die Zeit sich intensiv einem solchen Projekt zu widmen, wie es Zürcher im Gespräch mit “Hangar 18B” erläutert? 50 Jahre von Dänikens Bücher mit all ihren Themen, plus nicht zu zählende andere Veröffentlichungen und Aussagen sowie tagtägliche Fake- und Fakt-Rätsel im Netz, sollten jedem die Flut an Material deutlich werden lassen.

Kritiker der Grenzwissenschaft, Prä-Astronautik und Mysterien sollten genau das bedenken, wenn sie derartige Vorhaben zum Beispiel als Blödsinn ansehen sollten …

Übrigens: Der Spruch “hinter jedem erfolgreichen Mann, steht eine Frau” gilt auch bei Erich von Däniken, wie Ihr es in diesem Video-Interview HIER erfahrt.

“Hangar 18B” im Interview Ramon Zürcher

Interview vom 12. Oktober 2018 von 'Hanagar 18B' mit Ramon Zürcher, Freund und rechte Hand von Erich von Däniken

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