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Christliche Ängste: Hinter Außerirdischen und UFOs stecken Dämonen – vielleicht in Kooperation mit „in die Wissenschaft des Dämons eingeweihte Menschen“

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Dämonen stecken hinter dem UFO-Phänomen - und vielleicht "in die Wissenschaft des Dämons eingeweihte Menschen" (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Dämonen stecken hinter dem UFO-Phänomen – und vielleicht „in die Wissenschaft des Dämons eingeweihte Menschen“ (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Da bekanntlich seit geraumer Zeit das UFO-Thema wieder für mediale Aufmerksamkeit sorgt, horcht nicht nur die UFO-Forschung auf. Auch gewisse christliche Kreise blicken erneut auf das Thema UFOs und Aliens. Doch mit großer Sorge, denn für diese „wahren Christen“ sind UFOs, Aliens und Außerirdische nichts weiter als Dämonen des Satans! Und selbst der Vatikan habe hier seine Finger im Spiel, wie Ihr in diesem Beitrag erfahrt.


UFOs, Aliens und der Satan mit seinen Dämonen

Die theologische Spekulation, dass hinter dem UFO-Phänomen, Aliens und Außerirdische in Wahrheit Dämonen stecken, ist alles andere als neu. Schon lange vermuten einige christliche Gruppierungen oder Gläubige das. Satan habe bei den „neuzeitlichen UFOs“ seine Finger im Spiel, so die Ansicht jener, die von sich behaupten, wahre Christen zu sein. Jene Kreaturen, die in der UFO-Szene gerne als Aliens angesehen werden, allen voran die „Kleinen Grauen“, sind dabei natürlich auch keine Außerirdischen. Sie sind nichts weiter als die Handlanger des Satan, so deren Überzeugung.

In den vergangenen Jahren wurde das Thema auch auf diesem Blog immer mal wieder aufgriffen.

Kernaussage ist bei den entsprechen Publikationen dieser „wahre Christen“ dabei immer, dass der Teufel mit dem Phänomen der UFOs und seiner Dämonenhelfer in Alien-Form in die Menschheit verführen will. Und manipulieren. Durch „falsche Wunder“ (eben UFO-  und Alien-Erscheiunungen). Es wäre ein Mittel um die Menschheit vom wahren Glauben an Gott abzubringen und sie auf die Seite des Satan zu ziehen. Menschen, die sich ernsthaft mit dem UFO-Phänomen befassen oder sogar dazu veröffentlichen, sind in den Augen dieser „wahren Christen“ längst dem Satan verfallen und seine Diener.

Ein Behauptung, die auch ich selber in den vergangen Jahren immer wieder hören musste. Etwa durch meine Mystery-Videos auf meinem YouTube-Kanal. Gerne fabulieren hier „Kritiker“ von solchen satanischen und okkulten „Glauben“.

„UFOs und Außerirdische sind Erscheinungen der Dämonen“

Solche „wahren Christen“ sehen die neue Popularität der UFOs mit großem Unbehagen. Sie haben schlicht Angst, dass der Satan mit seinen UFO-Alien-Dämonen mehr und mehr die Welt manipuliert und auf seine Seite zieht. Nahezu überall sieht man das mehr oder weniger verborgene Wirken des Bösen. Was natürlich längst nicht alle Menschen befürchten, die sich als Christen bezeichnen.

Eine christlich-spirituelle Internetseite, die „Weltgeschehen aus katholischer Sicht“ zeigen will, ist für diesen Dämonen-UFO-Alien-Glauben sehr beispielhaft. Denn hier erschien am 21. Juli 2021 der Artikel „Außerirdische sind Erscheinungen der Dämonen“, deren Titel Programm ist. „Die ungläubige Welt ist jedoch nicht in der Lage den Satz zu akzeptieren“, heißt es dort bereits einleitend: „UFOs und Außerirdische sind Erscheinungen der Dämonen“. Dies würde auch bei der aktuellen Debatte zu dem Thema, die vor allem in der USA geführt wird, vollkommen ignoriert. So eine eher indirekte Aussage in dem Beitrag.

Allerdings wird in dem Artikel die falsche Behauptung verbreitet, dass „viele“ glauben, „dass außerirdische Aliens kommen werden, um die Menschheit vor einer bevorstehenden Katastrophe zu ‚retten'“. Angeblich sei das ein „verbreiteter Glaube“ heißt es dann zu dieser Falschaussage weiter. Auch wenn hier konkret UFO-Sekten genannt werden, auf die das in der Tat zutraf und noch immer zutrifft. Allerdings würden das auch „Anhänger von UFOs“ glauben, wie behauptet wird. Wer diese „Anhänger“ sind, wird ebenso verschwiegen, wie ein Beleg für diese absurden Behauptung.

Doch dann diese vollkommen der Phantasie entsprungenen Behauptung des Artikels:

Die Leute, die sich mit nicht identifizierten Flugobjekten beschäftigen, wenn auch nur aus vorübergehendem Interesse, enden oft dann auch bei okkulten Praktiken.

Eingriffe des Satan

Hier wird tatsächlich die Aussage erfunden, dass UFO-Interessierte selbst nach kurzzeitigen Beschäftigung mit dem Thema „oft“ bei irgendwelchen „okkulten Praktiken“ enden. Folglich scheinbar als Ergebnis der Manipulation des Satan. Was natürlich Unsinn ist, wie wohl 99,9 Prozent der Interessierten bestätigen werden! Noch dazu ist es eine boshafte Unterstellung, die all jene diskreditiert, die sich mit dem Thema beschäftigen. Auf welche Art auch immer.

Es werden aber in dem Artikel auch Beispiele von UFOs und Aliens aus der Vergangenheit angeführt. „Um die These des dämonischen Ursprungs zu untermauern“, wie es heißt.

Der wäre etwa Joseph Smith, der Gründer der Mormonen in den USA. Dieser hatte, wie in diesem Blog-Artikel HIER ausführlich berichtet, seltsame Erscheinungen von fremden Wesen. Sie trugen ihn mehr oder weniger auf eine neue Religion zu gründen, was in den Augen vieler Christen in der christlichen Sekte der Mormonen endete. Schon im 19. Jahrhundert warf man Smith und seinen Anhängern solch ein Sektentum vor. Von Aliens, die dem Religionsgründer erschienen sein sollen, sprach damals natürlich noch niemand.

Andere dort genannt Beispiele sind an dieser Stelle weniger interessant. Es sind mehr oder weniger „klassische“ Kontakte mit angeblichen Außerirdischen, die für die Betroffenen alles andere als „positiv“ verlaufen sein sollen. Interessant mag das erwähnte Beispiel von Aleister Crowley sein. Einem regelrechten Hardcore-Okkultisten, der bis zum seinem Tode 1947 behauptete Kontakt mit fremden Wesen zu haben. „Lam“ wurde dieses Wesen oder diese außerirdische Rasse genannt, und ein gemaltes Bild von diesem „Lam“ erinnert durchaus an die „Kleinen Grauen“ unserer Tage.

Satans neuer „Stern von Bethlehem“

Sehr interessant ist dort das genannte Beispiel einer Erscheinung im 16. Jahrhundert, die über dem Schiff des spanischen Entdeckers Juan de Guyalva (Juan de Grijalva) beobachtet wurde. Grijalva ist bis heute eine Legende der Entdeckungs- und Eroberungsgeschichte Mittelamerikas. Er war es, der am 19. Juni 1518 als erster (dokumentierter) europäischer Seefahrer das Reich der Azteken im heutigen Mexiko betrat. Die Folgen sind bekannt: Die Spanier fielen in das Reich ein und vernichtete das mächtige Imperium innerhalb kürzester Zeit (mehr HIER).

Unter Berufung auf das bereits 1969 erschienende Buch „Soucoupes volantes et civilisations d’outre-espace“ von Guy Tarade heißt es in dem Artikel weiter:

„(…) ein Objekt in Form eines Sterns überflog sein Schiff, entfernte sich sodann unter Aussendung von Feuern und blieb über einem Dorf der Provinz Yucatán stehen. Drei Stunden lang warf dieses Objekt Lichtstrahlen auf die Erde und verschwand anschließend.

Diese Himmelserscheinung sei „gewissermaßen die Umkehrung des Sterns von Bethlehem“ im damaligen Zeitalter der Entdeckungen gewesen. Die satanische Manifestation habe damals den Europäern „den neuen Tempel der Menschheit, die Pyramiden von Yucatán, die Wiege der alten und neuen Götter“ gezeigt. Solche „christlichen“ Aussagen bedeuten, dass der Teufel den Europäern damals den Weg zu ihrem neuen, antichristlichen Glauben wies. Wie der Stern von Bethlehem durch Gott angeblich laut Bibel den Weg zum Jesus-Kind.

Ob sich diese Erscheinung tatsächlich so zu trug, ist zumindest mir unbekannt. Dass das spanischen Eroberer die Pyramiden und Tempel der „Heiden“ in Mexiko bzw. Mittelamerika aber alles andere als verehrten und achteten, zeigt die Geschichtsschreibung. Sie überzogen die Region mit Gewalt und Zerstörung und vernichteten alles „heidnische“, was ihnen begegnete …

Als der Papst mit Aliens sprach …

Auch wenn der „christliche Artikel“ sich vor allem auf sogenannte UFO-Kontaktler und ähnliche Person aus der UFO-Geschichte beruft, geht es in ihm letztlich auch um den Vatikan. Längst sei der Vatikan von dämonischen und dunklen Mächten unterwandert, heißt es darin. Hier herrsche der Satan, nicht mehr das echte Christentum, so eine Grundsatzbehauptung in dem Artikel. Die ebenfalls alles andere als neu ist.

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Angefangen habe das im Juli 1961 als Papst Johannes XXIII. auf Außerirdische traf, die mit einem UFO in der päpstlichen Urlaubsresidenz Castel Gandolfo landeten! Das belege ein Dokument von Msgr. Loris Capovilla, der damals Privatsekretär von Johannes XXIII. war. „Ein seltsames Wesen“ sie dieser Alien gewesen, das einem Menschen ähnelte. „Außer, dass es von einem goldenen Licht umgeben war und große, längliche Ohren hatte.“ Mit diesem Außerirdischen habe sich der Papst 20 Minuten unterhalten, wie es in der argentinischen Zeitung „Diario Popular“ vom 27. April 2014 hieß.

Nicht nur, dass der Papst angeblich ein Freimaurer war und von seinen Logenbrüdern geschickt in das Amt des Stellvertreters Christi gehoben wurde. Sei dem soll auch der Vatikan zusammen mit der NASA im Geheimen nach Außerirdischen forschen. „An einem sehr geheimen Ort in einer Art verstecktem Forschungszentrum“ arbeiten sie gemeinsam daran, diese Wesen und ihre UFOs zu verfolgen.

Dass dann auch noch Gabriel Funes, der Leiter der vatikanischen Sternwarte, vor wenigen Jahren öffentlich bekannt gab, dass Außerirdische unsere Brüder seien, sei ein weitere Beweis für Satans Unterwanderung. Mehr dazu in diesen Beiträgen HIER.

Hierzu würde nach diesen theologischen Spekulationen auch passen, dass bei Weltjugendtag 2013 ein „Altar in Form einer ‚Fliegenden Untertasse'“ geplant war. Inklusive zwei angeblicher Hörner im hinteren Bereich direkt hinter dem Altartisch. Zum Entsetzen einiger Katholiken/Christen fehlte am geplanten Kreuz des Campus Fidei sogar „die Figur unseres Erlösers“. Genutzt wurde die Bühne und der Altar 2013 dann aber doch nicht, da zuvor ein Unwetter den Platz unbenutzbar machte. Ein Wunder und Zeichen Gottes …

„Außerirdische sind der Teufel“

Die Dämonen passen sich unserem Zeitgeist an, wird ebenso behauptet. Früher waren es beispielsweise Drachen, heute im Zeitalter der Technologie UFOs. Eine Überlegung, die auch UFO-Forscher schon vor Jahrzehnten veröffentlichten. Jedoch ohne Dämonen, sondern vielmehr mit einer außerirdischen Intelligenz, die sich bei ihrer Erscheinung anpasst. grundsätzlich aber wären das alles Scheinwunder des Teufels und seiner Gesellen, wie es die „wahren Christen“ behaupten:

Sind für den Vatikan die Außerirdischen ihre Brüder, wie Gabriel Funes formulierte, so sind sie für Katholiken dämonische Erscheinungen. (…) Das UFO-Phänomen hat zum Urheber den Dämon (…)

Wir Katholiken glauben deshalb, dass diese Außerirdischen Teufel sind. Sie bereiten vielleicht einen riesigen Bluff für die Menschen vor, damit ihr Fürst Satan von möglichst vielen Menschen angebetet wird. Solche Außerirdische sind außerdem leicht als Produkt des satanischen Weltplans zu identifizieren.

Jetzt ist die Stunde des Dämons.“

So die warnenden Worte der „echten Katholiken“. „Durch Scheinwunder wird sich die Religion des Dämons in den Geist der Menschen einschleichen“, heißt es mahnend. Darum werde die Zukunft noch „eine Unmenge von verblüffenden Scheinwundern für uns“ bereithalten. Satan und das Okkulte sind folglich weltweit auf dem Vormarsch und das UFO-Phänomen vernebelt nur unsere Sinne für den wahren Glauben an Jesus und Gott.

Menschen im Dienst der UFO-Dämonen

Und so verwundert es nicht, dass es laut diesem „frommen Artikel“ vielleicht sogar für einige Menschen bereits zu spät ist. Sie könnten längst mit diesen Dämonen zusammenarbeiten:

Hinsichtlich der in unseren Tagen vollbrachten Scheinwunder wie den UFOs kann man sich mit Recht fragen, ob sie nicht am Ende das Werk auch von Menschen sind, die durch den Dämon selbst in die Wissenschaft des Dämons eingeweiht worden sind. Außerdem könnten die Dämonen auf den Dienst bestimmter Menschen zurückgreifen, um ihre Scheinwunder zu vollbringen. Man denke nur an die Magier des Pharaos zur Zeit von Moses.

Wir können deshalb eine direkte Intervention bestimmter Menschen in die Erzeugung des UFO-Phänomens nicht von vorne herein ausschließen.

Obwohl diese erstaunliche Behauptung eher schwammig formuliert wurde, erkennt man klar dessen Aussage. Demnach arbeiten Menschen mit Satans Dämonen zusammen und unterstützen diese bei der Erschaffung von Scheinwundern. Mehr noch, denn angeblich könnten sogar Menschen, die von Dämonen entsprechend geschult wurden, hinter UFOs stecken.

Mir ist nicht ganz klar, wie das in der Realität aussehen soll. Wie sollen „in die Wissenschaft des Dämons“ bewanderte Menschen für das UFO-Phänomen verantwortlich sein? Etwa durch absichtliche Fälschungen von Fotos und Videos? Oder eben jene, die angeblich Kontakt mit Aliens haben und deren „Botschaften“ verbreiten – wie diverse UFO-Sekten?

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Abtei von Glastonbury: Halfen Phänomene aus dem Jenseits einem Archäologen bei seinen erfolgreichen Ausgrabungen? (Artikel)

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Die angeblichen Geister der toten Mönche von Glastonbury - helfen einem Archäologen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die angeblichen Geister der toten Mönche von Glastonbury – helfen einem Archäologen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Glastonbury Abby in Großbritannien gilt als einer der mystischen Orte des Landes. Wenn nicht der ganzen Welt. Hier sei angeblich Jesus als Kind gewesen, der Heilige Gral liege dort und auch der legendäre König Artus sei dort bestattet. Ein angeblicher Kraftort voller Sagen und Geschichten. Dabei ist ein erstaunliches Ereignis eher in Vergessenheit geraten: Die erfolgreichen Ausgrabungen eines Archäologen vor knapp 110 Jahren, der angab, dass er aus dem „Jenseits“ Informationen bekomme. Aus einer anderen Welt oder sogar von verstorbenen Mönchen der Glastonbury Abtei, die ihm „sagten“, wo er graben soll. Was damals geschehen ist, was die Kirche als Auftraggeber der Grabungen letztlich dazu sagte und welche Kritiken es schon früh gab, lest Ihr in diesem Blog-Artikel.


Glastonbury: Ort der Sagen und Legenden

Einer der der mystischsten und legendären Orte in Großbritannien überhaupt, sind sicher die Ruinen der Abteil von Glastonbury und das berühmte Glastonbury-Tor in Somerset in England. Ein alter Ort, um den sich zahllose uralte und moderne Sagen und Legenden ranken.

So heißt es etwa, dass der berühmte Josef von Arimathäa mit samt dem Jesuskind vor 2.000 Jahren in Glastonbury gewesen sei. Dabei habe dieser sogar nach dem Tod von Jesus in Jerusalem den Heiligen Gral per Schiff nach Glastonbury gebracht haben. Bis heute sucht man dort nach dem Heiligen Gral oder Beweisen, dass tatsächlich Jesus als junger Knabe hier war. Glastonbury Abby selber wiederum soll durch Jünger von Jesus Christus gegründet worden sein.

Als Josef von Arimathäa, so die Legenden über ihn weiter, dort angekommen sei, habe er einen Stab in den Boden gerammt, der in nur einer Nacht zu einem Baum heranwuchs. Der legendäre „Heiligen Dornbusch von Glastonbury“, der im Mittelalter viele fromme Pilger anzog. Glastonbury sei ein wundersamer Kraftort, heißt es bis heute.

Nicht viel anders als die Legenden um König Artus. Diese identifizieren (unter anderem) Glastonbury als Avalon aus der berühmten Sage um König Artus, dem wundersamen Zauberer Merlin und den Rittern der Tafelrunde. Tatsächlich behaupteten im 12. Jahrhundert fromme Mönche der Abtei von Glastonbury, dass man das Grab des nebulösen wie weltberühmten Königs Artus dort gefunden habe. Das damals entdeckte Grab wird bis heute als Grab von Artus ausgegeben und von zahllosen Touristen besucht.

Glastonbury, Avalon und König Artus

Glastonbury, der Heilige Gral, Avalon und die Artus-Saga  wird heute immer wieder von modernen Grals-Autoren ins Blickfeld gerückt. Vor Ort selber werden die Legenden für die Touristen durchaus gepflegt. Etwa, dass auf dem rund 160 Meter hohen, pyramidenartigen Hügel, wo heute das Glastonbury-Tor aus dem 14. Jahrhundert steht, einst Avalon lag. Damals sei dies eine Insel gewesen. Tatsächlich wurde der Hügel schon in der Steinzeit genutzt und vor fast 2.500 Jahren siedeln an seiner Spitze bereits Kelten. Ob dies später Avalon von König Artus war – niemand weiß es. Zumindest will man in Glastonbury selber der wahre Ort von Artus sein.

Auch sollen unterirdische Kraftlinien, die bekannten Ley-Lines, sich an diesem Platz treffen, kreuzen und schneiden. Ein magischer Ort mit einer bewegten Geschichte durch das Mittelalter hinweg. Archäologen wollen von solchen Sagen nichts wissen. Sie datieren die Anfänge der Ruinen der Abtei auf frühestens das 6. Jahrhundert nach Christus. Wer sich mit mythischen Orten in Großbritannien beschäftigt, kommt dennoch nicht um Glastonbury Abby herum. Auch wenn die dortigen Ruinen und sagenhaften Ereignisse viele tausend Jahre jünger sind, als die zahlreichen Megalithanlagen und vorzeitlichen Stätten der britischen Inseln.

Legenden sind nicht selten dazu da, um an ihnen weiter zu stricken. Aus einer Sage wird so schnell ein ganzer Sagenschatz, dem immer neue Details hinzugefügt werden. Oder aus dem weitere seltsame Geschichten und Erzählungen hervorgehen. Bei Glastonbury war es ganz genauso. Und selbst mit der versunkenen Welt von Atlantis wurde dieser Ort schon in Verbindung gebracht., Wie so viele andere Plätze und Regionen der Erde.

In Vergessenheit geriet bei all den Sagen und Geschichten um die Abtei von Glastonbury nicht minder unheimlicher Bericht. Es geht um die archäologischen Arbeiten des englischen Architekten, Archäologen und „Mystery-Forscher“ Frederick Bligh Bond. Einem verwandten Nachfahren des berühmten Kapitän William Bligh, auf dessen Schiff „Bounty“ es 1789 wohl zur berühmtesten Meuterei zur See der Weltgeschichte kam.

Ausgrabungen in Glastonbury-Abby

Bond sprach bereits 1899 dafür aus, dass Glastonbury nach einer heiligen und verborgenen Geometrie erbaut wurde. Auch andere Bauwerke, so Bond in einer Veröffentlichung 1917, beruhen auf dieser geheimen Architektur, die heute weithin als „heilige Geometrieb“ bekannt ist. Für die englische Kirche war er damit scheinbar der richtige Mann für Ausgrabungen in Glastonbury. So wurde er 1908 zu Grabungsleiter der Glastonbury-Abtei ernannt. Ein lohnendes Forschungsprojekt, das die Kirche bereits 1539 unter Herrschaft von König Henry VIII. völlig zerstört und nie wieder aufgebaut.

Als die englische Kirche im Jahr 1907 für 36.000 Pfund das Gelände erwarb, kannte man die Lage der einzelnen Bauelementente schon lange nicht mehr. Die gesamte Abtei war in einem erschreckenden Zustand und Vandalismus hatte ihr gleichsam schwer zugesetzt.

Nun aber wurde Bond mit der Ausgrabung der Abtei beauftragt. Bond war aber nicht nur ein begnadeter Architekt, sondern befasste sich nebenher auch intensiv mit der Parapsychologie. Doch dies hielt er damals noch mehr oder weniger geheim. Immerhin war sein Auftraggeber die britische Kirche, und die würde seine Aktivitäten im Bereich okkulter Praktiken sicher nicht befürworten.

Seine Befürchtungen stellten sich später als wohlbegründet heraus …

Da Bond praktisch ohne große Geldsummen seine Arbeit beginnen musste, war er auf schnelle Erfolge angewiesen. Und so beschloss er, mit dem Schreibmedium John Allan Bartlett zusammenzuarbeiten. Einem pensionierten Kapitän der Marine mit angeblich übersinnlichen Fähigkeiten. Solche angeblich medial begabten Menschen gab es damals durchaus sehr zahlreich. Es sind Personen, die angeblich medial Kontakt mit dem Jenseits oder „anderen Dimensionen“ haben. In „Trance“ schreiben diese dann die empfangenen Informationen nieder. Unter der Bezeichnung „automatisches Schreiben“ kennt man dies bis heute in der Parapsychologie. Was übrigens auch nicht nur auf Schreiben begrenzt ist. Auch Malen und Komponieren gehört dazu, wie HIER ausführlich dargelegt.

Hilfe aus dem Jenseits

Am 7. November 1907 trafen sich die Bond und Bartlett in Bristol zu einer ersten Séance, die gleichzeitig den Anfang einer unglaublichen Geschichte darstellte. Die Sitzung selber verlief im Grunde genommen sehr einfach. Bond legte leicht seinen Finger auf die Hand des Mediums Bartlett und dieser begann sich zu konzentrieren. Dabei hielt er einen Stift in der Hand, der locker auf einem leeren Blatt ruhte. So wollte man einfach versuchen mit dem angeblichen Jenseits in Kontakt zu treten, um etwas über die Abtei von Glastonbury zu erfahren. Auf die Frage „Könnt ihr (die Geister, Anm. LAF) uns irgendetwas über Glastonbury sagen?“ begann das Schreibmedium langsam eine Grundrisskarte zu zeichnen. Es stellte sich schnell heraus, dass dieser die besagte Abtei darstellte.

Am östlichen Ende jedoch zeichnete das Medium ein längliches Rechteck, das Bond nicht einordnen konnte. Er forderte nun seine paranormalen Quellen auf, ihm mehr zu diesem Teil der Karte zu sagen. So zeichnete Bartlett nun einen zweiten Grundriss, diesmal von dem östlichen Teil, und schnell erkannte Bond, dass es sich hierbei um eine Kapelle handeln müsse. Auch die Frage nach dem Erbauer dieser unbekannten Kapelle bekam Bond eine Antwort, denn es soll der Abt Bere gewesen sein.

Nachdem Bond und sein Medium Bartlett am 11. November eine zweite Séance hielten, die von ebenso erfolgreichen Informationen begleitet wurde, beschloss er fortan regelmäßig mit diesem Medium zu arbeiten.

1908 gab es endlich die für die Ausgrabungen erforderlichen Gelder von der Kirche, so dass 1909 damit begonnen werden konnte. Bond wollte als erstes versuchen, die Informationen seines Schreibmediums zu überprüfen. Dabei stellte sich heraus, dass diese tatsächlich zutrafen. Die Kapelle existierte wirklich. Der „Informant“ aus dem „Jenseits“, der sich als Ego Johannes Bryant vorstellte, gab aber auch mittels Medium an, dass sich in der Nähe der Kapelle zwei Türme befanden. Als Bond im Mai 1909 mit den konkreten Ausgrabungen begann, fand er auch diese zwei Türme. Niemand hatte erwartet, an dieser Stelle die Überreste solcher Bauten zu finden. Seine Geldgeber waren mehr als zufrieden.

Paranormale Aktivitäten: Ein Schock für die Kirche

Bond arbeitete heimlich auch weiter mit dem Medium Bartlett zusammen und führte eine Reihe spiritistischer Sitzungen durch. Sämtliche Informationen des Schreibmediums erwiesen sich bei den nachfolgenden Grabungen als zutreffend. So erfuhr Bond zum Beispiel, dass die Decke der Edgar-Kapelle einstmals golden bemalt und verziert war und die Scheiben in einem untypischen azurblau gefasst waren. Die Grabungen legten Reste goldener Bemalung ebenso frei, wie Splitter azurblauer Fenster.

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Frederick Bond startete eine beispiellose, aber sehr kurze, Karriere. Seine Arbeitgeber waren mit den Ergebnissen seiner Arbeit mehr als zufrieden und staunten immer wieder über seinen Spürsinn, an Orten fündig zu werden, an denen andere nie gesucht hätten.

Nachdem auch andere Informationen der angeblich paranormalen Art sich als korrekt erwiesen, entschloss sich Bond, mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. So veröffentlichte er 1918 das Buch „The Gate of Remembrance“, in dem er die Quelle seiner sensationellen Erfolge bei den Grabungen preisgab. Es seit die „Geschichte eines parapsychologischen Experimentes“ mit samt den Ergebnissen und Entdeckungen, die daraus resultierten, wie er schrieb. Das Vorwort schrieb Bartlett.

Mit diesem Schritt waren die beispiellose Karriere und der gute Ruf Bonds zerstört. Vor allem mit seinem Arbeit- und Auftraggebern der katholischen Kirche, die mit solchen okkulten Praktiken nichts zu tun haben wollen. Kontakt mit dem Jenseits und Botschaften von „Drüben“? Das war zu viel für die Kirche. Bond, dessen Grabungen in Glastonbury Abby in der Archäologie durchaus geschätzt werden, wurden die Gelder gestrichen und er durch alle erdenklichen Hürden bei seiner Arbeit behindert. Man setzte ihn nun dafür ein, Funde zu reinigen und zu katalogisieren, bis man ihn 1922 endgültig von den Grabungen in Glastonbury ausschließen ließ und entließ.

Natürlich wurden auch seine Bücher, darunter Arbeiten, die nichts mit seinem paranormalen Jenseitsaktivitäten zu tun hatten, aus den Regalen genommen. Der Versuch, durch andere Geldgeber seine Ausgrabungen wieder zu beleben, wurde durch die Kirche vereitelt.

Kontakt mit anderen Welten oder historische Aufzeichnungen?

Bond selber war immer der Auffassung, er würde nicht mit Wesen im Jenseits kommunizieren, sondern sich einer Art „kollektivem Gedächtnis der Menschheit“ bedienen. Auch immer wieder verstorbene Mönche der Abtei genannt werden, die aus dem „Drüben“ ihr Wissen übermittelten. In diesem „Kollektivgedächtnis“ jedenfalls sollen alle Ereignisse aus allen Zeiten gespeichert sein. Eine übersinnliche Bibliothek des Wissens aus Vergangenheit, Gegenwart und sogar Zukunft. Vergleichbar mit der „Akasha-Chronik“ aus esoterischen und okkulten Kreisen, die man als übersinnliches Gedächtnis des Universums bezeichnen könnte. „Weise Meister“ oder „spirituelle Menschen“ sollen in der Lage sein, diese anzuzapfen.

War das auch vor über 100 Jahren in Glastonbury durch Bartlett so?

Das sah natürlich nicht nur die Kirche in Großbritannien anders, sondern auch die Kritiker. Schon 1922 veröffentlichte der Geistliche H. J. Wilkins eine erste Kritik zu den Behauptungen von Bond und Bartlett („The Spectator“, 9. Juni 1922). Die beiden haben ganz einfach „falsche parapsychologische Behauptungen“ aufgestellt, wie Wilkins Veröffentlichung überschrieben war. Denn, so war sich der Skeptiker sicher, alle Informationen konnten auf vollkommen irdischem Wege erlangt werden. Bond habe demnach die Situation vor Ort ausgezeichnet eingeschätzt und in einer emsigen Fleißarbeit sämtliche vorhandenen alten Aufzeichnungen studiert:

Alles, was in der Schrift (gemeint ist das Buch von Bond, Anm. LAF) wahr ist, konnte aus historischen Daten gewonnen oder durch intelligente Beobachtung bestehender Fakten und Bedingungen vernünftigerweise vermutet werden. Die historischen Daten für die Edgar-Kapelle und die Loretto-Kapelle waren für erfolgreiche Ausgrabungen ausreichend (…)“

„Alles Mist“

Heute teilt auch der Archäologe Kenneth L. Feder diese Ansichten. Historische Dokumente und Zeichnungen der Abtei, die „Bond mit ziemlicher Sicherheit bereits gesehen hat“, hätten ihn den Weg gezeigt, wo er graben soll. Bei dem übersinnlichen Aufzeichnungen selber der beiden habe es damals auch „keinerlei wissenschaftliche Kontrollen“ gegeben. Wer weiß da schon, wie und ob diese Kontakte mit dem Jenseits stattfand, so Feder in einem Beitrag in dem Werk „The Encyclopedia of the Paranormal.“ (1996).

Feder als Professor für Archäologie ist zumindest im englischen Sprachraum sehr bekannt. Nicht nur als Autor von Büchern, die sich gegen die Ideen der Prä-Astronautik, entsprechende „Betrügereien“, „Pseudarchäologie“ und Erich von Dänikens Bücher richten. Und, dies am Rande, selbst als Lehrbuch für einige Studiengänge verwendet werden.

Auch in zahlreichen TV-Dokumentationen trat er bereits auf, um gegen diese Spekulationen und wilden Ideen zu argumentieren.  Es sei „Mist“ und machte ihn „richtig sauer“, wie er in seinem Buch „Frauds, Myths, and Mysteries: Science and Pseudoscience in Archaeology“ schon 1990 schrieb. Seit dem erschien sein persönliches Standartwerk in mehreren, immer erweiterten Auflagen. Ebenso ist er Mitglied in einer Reihe Skeptiker-Organisationen.

In diesem Video HIER auf Mystery Files habe ich über Feder und eine seiner „Kritiken“ zu einer Prä-Astronautik-Idee bereits vor Jahren berichtet. Sie stammt aus einer britischen TV-Dokumentation, sie seit vielen Jahren auch im deutschen Fernsehen immer mal wieder zu sehen ist. Ihr werdet staunen …

Dennoch haben die Kritiker der Arbeiten von Bond natürlich damit Recht, das er nicht belegen kann, dass er Hilfe aus einem Anderswo bekam. Niemand hat die spiritistischen Sitzungen mit dem „automatischen Schreiben“ wissenschaftlich dokumentiert oder sie beobachtet. Stammen die Informationen also tatsächlich aus historischen Aufzeichnungen, die Bond in einer Fleißarbeit auszuwerten verstand? Verbunden mit purem Glück?

Ein Leben für das Paranormale

Bond selber scheint jedenfalls bis zu seinem Tode 1945 von der Welt des Paranormalen überzeugt gewesen zu sein. Schon vor seinen Ausgrabungen in Glastonbury war er Mitglied entsprechender Gruppen und Vereine, die sich mit  Okkultismus und grenzwissenschaftlichen Phänomenen beschäftigten. 1889 wurde er sogar bereits Freimaurer und 1895 Mitglied der bekannten „Theosophischen Gesellschaft“. Von 1921 bis 1926 war Blond auch Herausgeber einer entsprechenden Zeitschrift, die noch heute unter den Namen „Psychic Science“ existiert. Dann ging er in die USA, wo er bereits im Jahr 1930 das „Journal of the American Society for Psychical Research“ herausbrachte und auch in entsprechenden Vereinigungen Mitglied war. 1933 wurde er sogar zum Bischof der „Old Catholic Church of America“ geweiht (schon sein Vater war Geistlicher).

Ein Lebenslauf der darauf schließen lässt, dass Bond an die Macht und Welt des Übersinnlichen glaubte. Ob er in diesem Zusammenhang aber glaubte, dass das Jenseits ihn bei seinen Ausgrabungen unterstützte, wissen wir natürlich nicht. Hat er vielleicht tatsächlich jene Aufzeichnungen von Glastonbury gesehen, von denen die Skeptiker immer sprachen, und diese „Informationen“ dann (unbewusst) bei den Séancen seinem Scheibmedium buchstäblich an die Hand gegeben? Oder hat er ganz einfach betrogen, obwohl er sicher sein konnte, dass er seinen Job verliert?

Wir wissen es nicht. Fragen können wir da wohl nur das Jenseits …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“

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Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“ (Bilder: NASA & R. M. Horn / Montage: Fischinger-Online)
Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“ (Bilder: NASA & R. M. Horn / Montage: Fischinger-Online)

Auf diesem Blog oder in Videos auf meinem YouTube-Channel fällt immer mal wieder der Name Roland M. Horn. Mit ihm veröffentlichte ich 1999 gemeinsam ein Buch. Doch wer genau  steckt hinter den Namen „Roland M. Horn„? Womit beschäftigt sich der Sachbuchautor und Mystery-Forscher noch? Da erst vor einiger Zeit das neue Buch „Die UFO-Fallakten“ von Horn erschien, möchte ich ihn in diesem Interview selber einmal zu Wort kommen lassen.


Interview mit Roland M. Horn

1999 veröffentlichte ich mein Buch „UFO-Sekten“, das ich in Videos auf YouTube oder auch auf diesem Blog immer mal wieder erwähne. Ein Standartwerk rund um „UFO-Gurus“, bei dem der bewusst provokant gewählte Titel Programm ist. Dabei fällt auch immer der Name Roland M. Horn, mit dem ich damals das Buch geschrieben habe. Aber wer verbirgt sich hinter den Namen und womit beschäftigt sich der Sachbuchautor und Mystery-Forscher Horn noch?

Da kürzlich das neue Buch „Die UFO-Fallakten“(s. HIER) von Roland M. Horn erschien, möchte ich ihn in diesem Interview selber einmal zu Wort kommen lassen.

„Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“

Roland, wir kennen uns schon eine gefühlte Ewigkeit. Als ich 1989/90 in die Materie der „Rätsel der Welt“ und  Grenzwissenschaft einstieg, warst Du schon als Autor dabei. Wie kam es dazu, dass Du Dich solchen fraglos umstrittenen Themen zugewandt hast?

Oh je, das ist ja schon eine gefühlte Ewigkeit her.

Schon als Kind habe ich mich insbesondere für Astronomie interessiert und in ziemlich frühen Alter meine Mutter gefragt, warum der Mond nicht vom Himmel fällt. Später versuchte ich das und mehr zu ergründen. Übers Astronomie-Thema kam ich dann zum UFO-Komplex, angeregt durch einen Anhang in einem Astronomie-Buch. Dann begann ich mich mit Parapsychologie zu beschäftigen und so ging es immer weiter. Was mich dazu veranlasst, mich so sehr der Grenzwissenschaft zu verschreiben, weiß ich letztlich nicht. Vielleicht ist es meine ADHS, vielleicht mein Sternzeichen…

Vor einiger Zeit erschien ein Buch von Dir, das den provokativen Titel „Hitler – UFOs – Okkultismus: Die unheilvolle Verbindung“ trägt. Was haben diese Begriffe Deiner Meinung nach miteinander zu tun?

Im Laufe meiner Ermittlungen bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass wir nicht allein auf dieser Erde sind, sondern außer uns eine okkulte Macht existiert, die von jeher verantwortlich ist für eine große Zahl der UFO-Sichtungen und die Entstehung von Kulten, die sich z. T. um UFOs und angebliche Außerirdische drehen, aber auch für Kulte anderer Art. Kulte sind in der Regel irrational, irgendjemand oder irgendetwas wird angebetet, und eine Gesellschaft bildet sich um diesen Fokus. (Über das Thema Kulte im UFO-Bereich haben wir beide ja vor nun bereits 22 Jahren (!) zusammen das Buch „UFO-Sekten“ geschrieben.)

Okkultismus wird generell als etwas Negatives gesehen, und einige religiöse Zeitgenossen sehen hier den Satan und seine Dämonen wirken, während andere hier eine unbestimmte unheimliche dunkle Kraft wittern. Zu diesen Kulten gehören auch die Ariosophie und der aus ihr hervorgegangene Hitlerismus. Diese okkulte Macht ist weiter verantwortlich für die Entstehung der NWO, die ihrerseits wieder Hitler und andere Persönlichkeiten beeinflusst. So sind die Komponenten „Hitler“, „UFOs“ und „Okkultismus“ Teile einer unheilvollen Verbindung …

Ein weiteres Buch von Dir heißt „Die Rückkehr zum Mars“. Was ist an diesem Thema so reizvoll, da Du Dich mit diesem „Marsgesicht“ und anderen Rätseln des Roten Planeten schon in verschiedenen Büchern auseinander gesetzt hast? Ist das Thema „Marsgesicht“ nicht schon lange ausgelutscht, und hast Du selbst die Künstlichkeits-These nicht zwischenzeitlich verworfen?

Ja, das hatte ich, aber da wusste ich auch noch nicht, dass eines der neueren Bilder, auf dem das Marsgesicht für mich wie ein Schotterhaufen aussieht, in Wirklichkeit von der NASA gewissermaßen manipuliert wurde, in dem es verkehrt herum und leicht winkelverändert ins Internet gestellt wurde. Wenn die Absicht dieser Manipulation es war, die Betrachter des Bildes und Leser des Begleittextes von der Künstlichkeitsthese abzubringen, dann hat es zumindest bei mir funktioniert … Aber das Marsgesicht und die umliegenden Strukturen, die im Übrigen weit mysteriöser sind, als es ursprünglich den Anschein hatte, sind nur ein Teil, genauer gesagt: ein Kapitel des Buchs.

Interessant sind vor allen Dingen die Funde von technischen Artefakten, fließendem Wasser und Seen auf dem Mars und und und, die ich in diesem Buch auf über 100 Bildern dokumentiere. Letztlich aber enthüllt das Buch die letzten großen Geheimnisse des Roten Planeten: Eine uralte menschliche Zivilisation war schon einmal auf dem Mars. In einer Zeit, in der wir beginnen, selbst (wieder) Raumsonden zum Mars zu schicken, stellen wir fest, dass allem Anschein nach ein zweites verborgenes Raumfahrtprogramm läuft, das uns verheimlicht wird. Während wir unentwegt Beweise für flüssiges Wasser, Spuren von Vegetation, Fossilien und biologisches Leben auf dem Roten Planeten finden und auf Geschehnisse in der fernen Vergangenheit des Mars wie eine einstige dichtere Atmosphäre, deutliche Hinweise auf eine einstige Verschiebung des Marsäquators und sogar einen Atomkrieg auf dem Mars stoßen, beschleicht das unheimliche Gefühl des Déjà-vu: Wir waren schon einmal dort!

Thematisch bist Du mit Deiner Arbeit weit aufgestellt. So geht es in weiteren Büchern von Dir um die UFO-Forscher John A. Keel und Jacques Vallée und deren Thesen sowie um Reinkarnation. Also die Wiedergeburt. Was gibt es dazu zu sagen?

Ja, bei „Angriff aus das Superspektrum: John A. Keel und der Stein der Weisengeht es zum Einen um das Theoriengebilde von Keel – dem enfant terrible der UFO-Forschung, wie er in den USA genannt wird, der aber in deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannt ist. Er hat eine Alternative zur Extraterrestrier-These vorgestellt, nachdem die UFOs – und nicht nur die – vereinfacht ausgedrückt aus dem für uns nicht zugänglichen Bereich des elektromagnetischen Spektrums stammen. Diese Lebensform nennt Keel die „Ultraterrestrier“. Darüber hinaus analysiere ich in diesem Buch auch klassische UFO-Sichtungen, die ich auf die von Keel angebotenen Erklärung abklopfe.

In „UFOs, Roswell und der letzte Vorhang: Jacques Vallée auf der Spur des UFO-Phänomens“ geht es weitgehend um drei Bereiche: Den Großteil des Buches nehmen die Thesen und Untersuchungsergebnisse des genialen Querdenkers der UFO-Forschung, Jacques Vallée, ein. Der stellt zahlreiche Argumente in den Raum, die nahelegen, dass die Annahme UFOs seien materielle außerirdische Raumschiffe schlicht zu einfach und die These, dass es in Wirklichkeit gar keine UFOs gibt, schon gar nicht zu halten ist.

Im zweiten Schwerpunkt des Buchs geht es um Enthüllungen zum Roswell-Fall, die erschütternd sind und nicht verschwiegen werden dürfen, auch wenn sich herausstellt, dass keine Aliens hinter dem Ereignis standen – die Enthüllungen sind weitaus spannender und brisanter: Allem Anschein nach basiert die Legende vom UFO-Absturz bei Roswell auf Experimente inklusive Menschenversuche, auch an behinderten Menschen, die in der Nachkriegszeit durchgeführt wurden. Möglicherweise bedarf es nicht nur einer Erklärung für das UFO-Phänomen, und vielleicht sind insbesondere die bekannten UFO-Sichtungen aus den Jahren 1947 und 1948 – einschließlich Kenneth Arnolds berühmter Sichtung der „Fliegenden Untertassen“, die das „moderne UFO-Zeitalter“ einleitete – letztendlich auf geheime Experimente zurückzuführen.

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Der dritten Säule des Buches liegt die verblüffende Erkenntnis zugrunde, dass die Themen „UFOs“ und „Nahtod-Erfahrungen“ unmittelbar miteinander verbunden zu sein scheinen und wir dadurch möglicherweise einer Antwort auf die Frage nach dem „Leben nach dem Tod“ näherkommen. Das Thema „Zeitreisen“ wird auch kurz gestreift, aber darüber habe ich ja bereits früher zwei Bücher geschrieben: „Sie kamen aus der Zukunft“ und „Geheimagenten aus der Zukunft“.

Bei „Reinkarnation –Kommen wir mehrmals auf die Welt?“ handelt es sich um eine Bestandsaufnahme zum Thema, aus der hervorgeht, dass es ein Leben nach dem Tod und die „Seelenwanderung“ tatsächlich zu geben scheint. Weiter wird die Frage erörtert ob, und wenn ja, wie, die im Westen vorherrschende Lehre von der Auferstehung von den Toten mit der ursprünglich hauptsächlich im Osten geprägten Reinkarnationsthese in Einklang gebracht werden kann.

Das Thema „Leben nach dem Tod“ bzw. „Nahtod-Erfahrungen“ im Kontext mit dem UFO-Phänomen sehe ich sehr ähnlich. Etwa in meinen Büchern „Der Tod – Irrtum der Menschheit“ oder „Begleiter aus dem Universum“. Siehst Du in diesem Zusammenhang auch Parallelen zu sogenannten Geistererscheinungen oder allgemein angeblichen Kontakten mit dem Jenseits, sofern Du Dich damit auseinander gesetzt hast?

Ich habe eine Menge von Ideen, aber keine konkrete Antwort. Grundsätzlich halte ich es für denkbar, dass die „Außerirdischen“ oder vielleicht eher „Außerzeitlichen„, „Ultraterrestrier“, „Außerdimensionale“ oder was sie auch immer sein mögen, auf einer irgendwie „höheren“ Existenzebene als wir existieren und auch nach unserem Tod noch mit uns interagieren können und ihre Spielchen mit uns danach immer noch weiter treiben. „Ultraterrestrier“ könnten sowohl für Geistererscheinungen als auch für UFO-Sichtungen verantwortlich sein. Doch dies ist nur eine meiner Ideen…

Was hat es mit Deinem Buch „Menschheitsrätsel reloaded“ auf sich?

Bei diesem Buch geht es um die ganze Palette von Menschheitsrätseln, über die ich bereits vorher hier und dort geschrieben habe: Das UFO-Phänomen, Spukerscheinungen, Atlantis, Lemuria, das Bermuda-Dreieck, das Sirius-Rätsel, Das Geheimnis alter Zivilisationen und der Pyramiden, das Philadelphia-Experiment, das Marsgesicht, die Frage nach der Reinkarnation, aber auch „moderne“ Themen: Die rasante Zunahme von Erdbeben in unserer Zeit, Klimaänderungen und die Frage nach einer nahenden Polverschiebung.

Aber auch zu den „alten“ Themen erhielt ich kurz vor Fertigstellung des endgültigen Manuskripts noch äußerst interessante neue Informationen und glaubhafte Theorien!

Dein Buch „Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel“ weicht ziemlich von Deinen vorherigen Publikationen ab, und außerdem ist es provokativ ausgesprochen pro-zionistisch. Was macht dich so sicher, dass du mit Deiner Sicht richtig liegst?

Sowohl aus historischer als auch auf biblischer, archäologischer und politischer Sicht muss gesagt werden, dass Israel eine Herzensangelegenheit ist, die polarisiert. Kaum jemand kann ohne Emotionen an dieses Thema herangehen. Entweder man ist Israel-Gegner oder -Befürworter. Israel-Gegner treten oft scheinheilig auf. Sie akzeptieren großzügig das „Existenzrecht“ des jüdischen Staates. Während eingefleischte Israel-Hasser und ganze Staatsregierungen wie die des Iran ganz offen die Auflösung des Staates Israel fordern, gestehen andere dem jüdischen Staat nur eine Art „Minimal-Existenzberechtigung“ mit starken Einschränkungen zu. Schließlich sei ja der Staat Israel ein künstliches von den bösen Zionisten, die bekanntlicherweise die ganze Welt beherrschen, in einem arabischen Land namens Palästina gegründetes Gebilde, dessen „ursprüngliche Bevölkerung“ bestialisch vertrieben worden sei, die seither auf den Tag der Rückkehr in „ihr“ Land warte, das ihnen weggenommen worden sei.

Viele versuchen ihre Meinung so zu kaschieren, dass beide „Völker“ in dieser Frage gleichberechtigt seien und sich einigen müssten, wie das Staatsgebiet Israels zwischen diesen beiden Völkern aufzuteilen ist. Zu dieser Frage äußern sich quasi alle Staaten und Institution der Welt. Das Schicksal des „palästinensischen Volkes“ (das es in Wirklichkeit gar nicht gibt!) scheint allen am Herzen zu liegen. Und wenn Israel von sogenannten Palästinensern angegriffen wird und es wagt, sein Gebiet zu verteidigen, wird Zeter und Mordio geschrien. Aber an Holocaust-Gedenkstätten wird Mitleid geheuchelt, bis der Arzt kommt!

Sowohl die dargelegten Beweise als auch meine Intuition sind es, die mich so sicher machen, dass ich mit dem Inhalt dieses Buches richtig liege!

Ein weiteres  Buch von Dir trägt den erstaunlichen Titel „Freimaurer im Weltraum“. Freimauer kennen wir natürlich alle – aber wie kommen Freimaurer in den Weltraum und was haben sie dort zu suchen?

Ein Teil dieses Buches ist quasi die Fortsetzung von Die Rückkehr zum Mars. Ich lege Bilder mit glasklaren Beweisen dafür vor, dass es auf dem Mars einst menschliche Aktivitäten gab und scheinbar z. T. heute noch gibt.

So findet sich im marsianischen Gebiet Aram Chaos auf einem hochauflösendem Bild ein Torbogen, der die Aufschrift „Atlas“ trägt – und laut Plato war Atlas einer der ersten Herrscher von Atlantis. Intuitiv überkommt mich der Gedanke, dass die Anbringer dieser Aufschrift sagen wollten: „Wir sind wieder da. Grüße aus Atlantis.“

Aber um auf Deine Eingangsfrage zurückzukommen, muss festgestellt werden, dass die NASA offensichtlich von Mitgliedern eines Freimaurer-Ordens unterwandert wurde und spätere Raumfahrer dieses Ordens bestimmte dort übliche Riten auf dem Mond ausführten. Ganze Manöver hatten offensichtlich mit freimaurerischem Gedankengut zu tun! Darüber hinaus konnte ich Whistleblower interviewen, die angeblich im Rahmen eines geheimen militärischen Programms im Weltraum gewesen waren und nach ihrer Mission wieder in die Zeit vor ihr zurückversetzt wurden.

An diesen ganzen Unternehmungen sollen verschiedenen Rassen von Außerirdischen beteiligt gewesen sein. Klingt absolut unglaubwürdig, doch die Zeugen machten einen glaubwürdigen Eindruck auf mich. Bei einem besonders interessanten Skype-Interview mit einem solchen angeblichen Agenten hatte ich Schwierigkeiten, ihm zu folgen: Er sprach sehr schnell und in einem typisch amerikanischen Slang. Er sagte mir zu, mir das Ganze noch einmal schriftlich zukommen zu lassen, doch kurz nach dieser Zusage verstarb er unerwartet…

Ein weiterer Schwerpunkt dieses Buches sind Hinweise darauf, dass es tatsächlich lange vor der NASA eine gewissermaßen hoch entwickelte (Flug)-Technologie auf der Erde gab, die bis ins Preußen des 19. Jahrhunderts zurückreicht! Ich versuche in diesem Buch herauszufinden, was wirklich hinter dem allem steckt.

Dann hast Du erst vor kurzem noch ein Buch mit dem Titel „Die UFO-Fallakten“ auf den Markt gebracht. Ich hatte es auf meinen Blog bereits HIER vorgestellt. Worum geht es dabei, was sind das für Fallakten?

Hier geht es einmal um einige erstaunliche UFO-Fälle, die ich in meiner „Endzeit“ in der deutschen UFO-Szene untersucht und zum zweiten über klassische Entführungsfälle, mit denen ich mich ausführlich beschäftigt habe.

Insbesondere um Travis-Walton-Fall habe ich einige Menge Material gesammelt. Einiges scheint gegen die Authentizität seiner Aussagen zu sprechen, einiges aber auch dafür. Letztlich komme ich zu einem Urteil, dass man mit „im Zweifel für den Zeugen“ umschreiben könnte, doch damit ist noch nicht gesagt, WER KONKRET hinter der Entführung – und anderen – steckt. Der erste Teil enthält Fälle, die ich noch für die GEP e. V. (in der ich sehr lange Mitglied und Falluntersucher war) und ich der DEGUFO (in der ich kurzzeitig 2. Vorsitzender war) untersucht habe.

Mittlerweile habe ich mich enttäuscht aus der deutschen UFO-Szene zurückgezogen, was ganz und gar nicht heißt, dass ich mich aus dem UFO-Feld zurückziehe. Im ersten Teil des Buches werden Fälle beschrieben, mit denen ich mich z. T. selbst persönlich getroffen habe, und in einem der Fälle könnte der berühmte Oz-Faktor beschrieben sein. Der persönliche Kontakt mit einem anderen Zeuge führen mich auch die Spur der „Freien Energie“.

Zu den von mit untersuchten Fällen, kommt einer, der einst von Illobrand von Ludwiger untersucht wurde – Der Langenargen-Incident. Der Debunker Rudolf Henke meinte im „Journal für UFO-Forschung“ der GEP die Sichtung auseinander nehmen zu müssen, und ich führe seine Argumentation ad absurdum.

Ich habe Signale dafür, dass der gleiche Verlag, in dem „Die UFO-Fallakten“ erschienen sind, auch ein Buch aus meiner Feder zum Thema „Lemuria“ veröffentlicht wird. Neben eigenen Ideen und Kommentaren entstammt der Inhalt des Buches in der Hauptsache dem Erbe des jüngst verstorbenen Atlantis- und Lemuria-Forschers Bernhard Beier.

Bernhard Beier ist ein gutes Stichwort, denn er ist leider kürzlich verstorben. Auch ihn kannte ich viele Jahre und schätzte seine Arbeit sehr. Vor allem als Redaktionsleiter von Atlantisforschung.de, dessen Herausgeber Du ja bist. Wie geht es dort nach dem viel zu frühen Tod des Kollegen Bernhard weiter? Immerhin ist Atlantisforschung.de ein Mammutprojekt nach Wikipedia-Art.

Zunächst habe ich kommissarisch die Redaktionsleitung selbst übernommen. Ich hoffe, dass ich irgendwann einen ambitionierten Atlantisforscher finde, der sich mit der Wiki-Software auskennt oder bereit ist, sich darin einzuarbeiten und bereit ist, für Bernhard in die Bresche zu springen, doch ehrlich gesagt habe ich da wenig Hoffnung.

Ich hoffe, dass unsere Gastautoren in der nächsten Zeit vermehrt Artikel schicken, denn Bernhards Schreibwut kann ich allein bei weitem nicht kompensieren!

Anfang 2019 hast du neben Deinen bereits bestehenden verhältnismäßig vielen Webseiten noch einen Blog online gestellt, der zunächst aus ziemlich lockeren, man könnte sagen, fast schon umgangssprachlich geschriebenen, Beiträgen bestand. Das Profil hat sich inzwischen aber etwas geändert. Wie kam es dazu?

Auf meinem neuen Blog auf https://blog-roland-m-horn.de mit dem ungewöhnlichen Namen „Der Papa bloggt das schon“ wollte ich mich ursprünglich hauptsächlich meinen potentiellen Lesern von einer anderen, persönlicheren, Seite zeigen. Bisher kennen mich die meisten meiner Leser nur aus Fachartikeln und Büchern und wissen nicht, wie der Typ, der dahinter steckt, ansonsten so tickt.

Dieses Wissen versuchte ich auf diesem Blog dem Leser zu vermitteln. Mittlerweile ist es aber tatsächlich so, dass der Blog beinahe ausschließlich aus Fachartikeln besteht, von denen nur ein Teil grenzwissenschaftlicher Natur ist. In den meisten Beiträgen geht es um Israel und den Zionismus, und zwangsläufig fühlte ich mich genötigt, mich auch in die Corona-Thematik einzuklinken. Insbesondere zu den letzten beiden Themen stammen die meisten Artikel von anderen Autoren, die ich freundlicherweise übernehmen durfte. Dazu kommen aber auch Auszüge aus meinen Büchern, insbesondere „Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel“, aber auch zu anderen Werken.

Vorhin erwähntest Du beiläufig „Lemuria“ und dass dazu in Zukunft wohl ein Buch von Dir kommen wird. Ich kenne Lemuria und Dich als Atlantis-Autor natürlich. Dich was hat es mit diesem „Lemuria“ auf sich?

In dem Buch spielen die Arbeiten von Bernhard Beier eine wichtige Rolle. Meine Beweisführung fußt größtenteils auf seinen Artikeln zu Themen wie den naturwissenschaftlichen Ursprung und die mythologischen Grundlagen der Lemuria-Hypothese sowie die geologischen, ozeanischen und archäologischen Grundlagen der These. Dazu kommt eine ausführliche Betrachtung der esoterischen Darstellungen zum Thema. Doch zumindest eine in dem Buch genannte Idee stammt von mir selbst und ist meine Herleitung aus Otto Mucks weithin unbekannten Buch „Geburt der Kontinente“.

Einiges spricht dafür, dass der „Lemuria-Gegner“ Muck Lemuria selbst entdeckt, aber nicht als solches erkannt hat. Weiter setze ich mich mit dem Mythos vom „verlorenen Kontinent Pan“ auseinander, der ebenfalls im Pazifik verortet wird. Die Argumente dazu stammen zwar von einer Anthropologin, fußen jedoch auf dem ominösen Buch „Oaspe – The New Bible“, das 1882 durch die Technik des Automatischen Schreibens entstand. Auch die wissenschaftliche Beweisführung der Autorin haut hinten und vorne nicht hin.

Weiter kommt in dem Buch Yonaguni zur Sprache, jüngst gefundene Hinweise auf einstigen uralten bisher unbekannten Kontinent um Mauritius und das Kasskara der Hopis, das ja ebenfalls in Pazifik gelegen haben soll. Letztlich bleibt als Resümee die Aussage, dass es Lemuria gegeben haben muss, nur Lage und Größe sowie die Art seines Untergangs bleiben weitgehend im Dunkeln.

Hier kann ich nur mehrere Ansatzpunkte geben.

Danke, Roland. Ich wünsche ich Dir viel Erfolg mit Deinen Büchern, Projekten und Webseiten!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Rückschlag für die „Parapsychologische Beratungsstelle“ in Freiburg i. Br.: Das Land Baden-Württemberg hat die Fördergelder gestrichen!

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Rückschlag für die "Parapsychologische Beratungsstelle" in Freiburg i. Br.: Das Land Baden-Württemberg hat die Fördergelder gestrichen! (Bilder: gemeinfrei & SWR / Montage: Fischinger-Online)
Rückschlag für die „Parapsychologische Beratungsstelle“ in Freiburg i. Br.: Das Land Baden-Württemberg hat die Fördergelder gestrichen! (Bilder: PixaBay/gemeinfrei & SWR / Montage: Fischinger-Online)

Menschen die glauben, dass es bei ihnen spukt, sie von Geistern besucht werden oder sonst etwas „nicht mit rechten Dingen“ zugeht, suchen zum Teil Hilfe und Beratung aufgrund dieser Erfahrungen. Neben den unzähligen Geisterjägern und entsprechenden Gruppen, die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen, gibt es in Deutschland auch „offizielle Ansprechpartner“ für solche Fälle: Die „Parapsychologische Beratungsstelle“ in Freiburg, deren bekanntester Vertreter Dr. Walter von Lucadou ist. Bezahlt vom Bundesland Baden-Württemberg. Doch jetzt wurde der Beratungsstelle der Geldhahn zugedreht und die Förderung gestrichen. Ein herber Rückschlag für die dortigen „Geisterjäger“, wie Ihr in diesem Beitrag erfahrt. Denn eine solche Institution ist wichtiger denn je!


Geisterjäger

In den letzten Jahren boomen Geisterjäger und „Ghosthunter-Gruppierungen“ in den westlichen Ländern. Auch bei uns im deutschsprachigen Raum, wo es unzähliger solcher Geisterjäger-Vereine oder -Gruppen gibt.

Alle diese Gruppierungen bestehen aus Laien und Hobbyforschern, die sich in ihrer Freizeit auf die Spuren von Paranormalen Phänomenen, Spuk und Geistern begeben. Oftmals handelt es sich dabei um mehr oder weniger lockere Zusammenschlüsse von Interessierten, die von solchen Themen aus der Welt der Unfassbaren oer schlicht der Frage nach einem Leben nach dem Tod begeistert sind.

So wollen sie mit ihren „Untersuchungen“ den Phänomenen dahinter auf die Spur kommen.

Die Herangehensweise und Untersuchungen der einzelnen Gruppen und Geisterjäger ist dabei teils sehr unterschiedlich. Einige besuchen alte Gebäude, Spukorte und Spukhäuser, um dort mit diversen technischen Instrumenten unerklärlichen Phänomenen oder Erscheinungen auf die Spur zu kommen.

Andere gehen die Nachforschungen eher „spirituell“ an. Sie versuchen auf „geistigem Wege“ mehr über mögliche Spuk-Erscheinungen oder sogar Geistern zu erfahren. Meistens jedoch bedienen sich die Geisterjäger allen Möglichkeiten, von denen sie sich Ergebnisse versprechen. Von medialen Kontakten mit der Geisterwelt bis zur Messung von Störungen des Magnetfeldes der Erde an einem Spukort mit technischen Messgeräten.

Daran auszusetzen ist grundsätzlich nichts. Und, dass alle diese Erforscher des Paranormalen Laien und Freizeitforscher sind, ist natürlich klar. Eine anerkannte Ausbildung oder ein Studium an einer Universität zum Geisterjäger kann schließlich niemand machen. Ebenso wenig wie zum UFO-Forscher oder Prä-Astronautiker

„Parapsychologische Beratungsstelle“

Die einzigen Geisterjäger, die quasi „staatlich anerkannt“ sind, sind die Mitarbeiter der „Parapsychologischen Beratungsstelle“ in Freiburg. Eine Institution, die 1989 von der „Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Förderung der Parapsychologie e.V.“ (WGFP) in Freiburg mit einem klaren Ziel gegründet wurde. Die Beratungsstelle möchte „auf dem Gebiet der Parapsychologie / ungewöhnliche Erfahrungen gezielte und sachgerechte Aufklärung zu betreiben“, wie sie sich auf ihrer Webseite vorstellen.

Weiter heißt es:

Aufgabe der Parapsychologischen Beratungsstelle ist es, Menschen Hilfestellung anzubieten, die durch ungewöhnliche Erfahrungen oder den Umgang mit Psychotechniken, okkulten Glaubenssystemen oder Psychogruppen Probleme bekommen haben. Ziel ist es, sie in die Lage zu versetzen, ihre Probleme selbst zu lösen. Hierzu gehört auch die gezielte psychotherapeutische Beratung von ‚Aussteigern‘ aus sogenannte Psychosekten.

Die Beratungsstelle führt Fortbildungsveranstaltungen für psychologische, psychiatrische und pädagogische Fachkräfte durch und unterstützt diese bei ihrer Arbeit. Sie betreibt eine gezielte und breit gefächerte Öffentlichkeitsarbeit und bietet Vorträge und Seminare an Schulen, Volkshochschulen, Fachhochschulen und Universitäten an.“

Damit ist diese Anlaufstelle in Freiburg seit Bestehen weit mehr als nur eine Gruppe von Geisterjägern, die man rufen kann, wenn es bei einem daheim spukt. Das betont auch Dr. Dr. Walter von Lucdadou immer wieder, der durch seine Medienpräsenz das „Aushängeschild“ der Beratungsstelle ist. „Deutschlands berühmtester Geisterjäger“, wie ihn die Presse schon mal nennt.

Denn es gibt immer Menschen, die aufgrund ihrer ungewöhnlichen Erfahrungen oder Kontakte zu „alternativen Heimethoden“ der Esoterik Rede- und Beratungsbedarf haben:

Die Parapsychologische Beratungsstelle bietet ein umfassendes Beratungsangebot für Menschen, die ungewöhnliche, paranormale, okkulte oder unerklärliche Erfahrungen gemacht haben und kompetente Gesprächspartner brauchen oder Hilfestellung für den Umgang mit ihren Erfahrungen benötigen.

Gleichzeitig berät und informiert die Parapsychologische Beratungsstelle auf wissenschaftlicher Basis über alle Angebote des Marktes der alternativen Heilmethoden und von esoterischen Anbietern.“

Geisterjagd auf Staatskosten

Der Umfang der Tätigkeiten und Beratungen des Teams um den Physiker und Psychologen von Lucadou ist überaus umfangreich. Sie stehen für zahllose Einzelgebiete beratend oder für Veranstaltungen zur Verfügung. Allein 3.000 telefonische Nachfragen erhält die Beratungsstelle nach eigenen Angaben jedes Jahr. Das zeigt deutlich, dass diese Art der „staatlichen Geisterjagd“ offensichtlich notwendig ist.

Denn Menschen in „spirituellen Notlagen“ oder mit Geistererfahrungen wird es immer geben.

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Dies sieht das Land Banden-Württemberg nach drei Jahrzehnten jetzt allerdings nicht mehr so. Zu Beginn des Jahres 2020 wurde die finanzielle Förderung der Beratungsstelle ersatzlos gestrichen. Es bestünde kein Bedarf, wie es das Land der Beratungsstelle mitteilte. Walter von Lucadou schreibt dazu:

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport von Baden-Württemberg hat die institutionelle Förderung der ‚Parapsychologischen Beratungsstelle‘ mit Ablauf des Jahres 2019 eingestellt. Als Grund hierfür wurde mitgeteilt, dass keine Haushaltsmittel mehr zur Verfügung stünden, weil eine ‚Ressortzuständigkeit‘ für die gegebenen Fragestellungen nicht mehr vorhanden sei.

Alle bisherigen Versuche, die konstruktive und auf gegenseitigem Vertrauen beruhende, erfolgreiche Kooperation mit dem Ministerium, die seit 30 Jahren unzähligen Menschen in schwierigen Lebenssituationen wirkungsvolle Hilfe ermöglichte, aufrecht zu erhalten, hat sich als fruchtlos erwiesen.

Dass kein Bedarf mehr an einer solchen Art Beratungsstelle bestünde, sieht von Lucadou natürlich anders. Und das ist verständlich – nicht nur da er der Leiter des Institutes ist. Auch deshalb, da die dort angebotenen Hilfen, Beratungen, Untersuchungen und Aufklärungen nicht einfach plötzlich nicht mehr benötigt werden.

Allein gelassene „Sinnsuchende“?

Eher ist das Gegenteil der Fall. Die Arbeit der „Parapsychologischen Beratungsstelle“ ist in der Vergangenheit offensichtlich wichtiger geworden. Nicht unbedingt deshalb, da es mehr Menschen gibt, die glauben, dass bei ihnen seltsame Dinge vor sich gehen oder sie von Geistern heimgesucht werden. Vielmehr gibt es immer mehr „Sinnsuchende“.  Menschen, die sich in spirituellen Notlagen befinden und damit anfällig für die unterschiedlichsten angebotenen „Lösungen“ sind.

Diese „Lösungen“ und „Hilfen“ können dabei aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen, die von „sanfter Esoterik“ bis Sekten und Okkultismus reichen. Vor allem leider auch in Negativen. An wen sollen sich diese Menschen wenden?

Eigentlich sind die Kirchen und ihre Geistlichen in solchen Fällen gefragt. Priester und andere Geistliche der Kirche sind die klassischen Ansprechpartner für jede Art von Lebenskrise. Durchaus auch und vor allem in spirituellen Belangen, die auch Spuk oder Geister mit einschließen. Schließlich glauben viele Betroffene, dass diese Erscheinungen in direkten Zusammenhang mit ihnen selber oder nahen (verstorbenen) Angehörigen oder Freunden stehen.

Die letzten Jahre und Jahrzehnte beweisen aber, dass sich die Kirchen selbst in einer deutlichen Krise befinden. Sie verlieren scharenweise ihr Schäfchen, haben mehr und mehr Autoritär verloren und vielfach ihr Vertrauen verspielt. Menschen mit entsprechenden Erfahrungen und Krisen wenden sich überall hin – nur nicht mehr an die Kirche, in denen mehr und mehr Menschen keinen Sinn mehr sehen.

Das große Kirchensterben, das verlorene Vertrauen und natürlich die Tatsache, dass den Lehren der Institution Kirche immer weniger Menschen folgen wollen, beweist dies seit Jahren. Menschen, die nicht oder nicht mehr an irgendwelche angeblich „göttlichen Wege“ glauben, suchen sich andere Ansprechpartner im Fall des Falles.

Und jetzt?

Natürlich kann eine Beratungsstelle wie jene in Freiburg keine Kirche ersetzten. Doch sie kann eben diese „verlorenen Schäfchen“ oder deren Angehörigen beraten. Typische Geisterjagd ist schließlich nur eine von vielen Angeboten der „Parapsychologischen Beratungsstelle“!

Da aber das Land Baden-Württemberg die Förderung eingestellt hat, wird auch das Institut von Walter von Lucadou in absehbarer Zeit in eine Krise geraten. Dieser Umstand zeichnet sich schon jetzt ab, da von Lucadou dazu schreibt:

Um unsere Beratungsarbeit fortsetzen zu können, sehen wir uns daher leider gezwungen, für die Beratung einen Unkostenbeitrag in Höhe von 60 Euro pro Beratungsstunde zu verlangen. Durch eine Spende, die steuerabzugsfähig ist, können Sie ebenfalls mithelfen, dass die Beratungsstelle weiterhin existieren kann.

60 Euro pro Stunde ist alles andere als wenig. Und bei Geld hört bekanntlich nicht nur die Freundschaft auf. Personen, die sonst vielleicht in Freiburg angerufen und nach Beratung oder einen Termin gebeten hätten, werden sich das jetzt nicht nur zweimal überlegen. Zumal es kaum mit nur einer einzigen Stunde getan sein wird, was aber von Fall zu Fall fraglos variiert.

Im schlimmsten Fall wenden sich die Ratsuchenden dann lieber obskuren und auf den ersten Blick kostenlosen „Experten“ zu. Niemand ist leichter zu manipulieren wie Menschen in Lebenskrisen aller Art. Im weniger schlimmen Fall kontaktieren sie dann doch kirchliche Institutionen, die ja kostenlos sind bzw. von den Kirchensteuern getragen werden.

Natürlich ist die Beratungsstelle alles andere als ein Kirchenersatz. Aber doch eine wichtige Anlaufstelle! Übrigens auch für die Forschung im Bereich Paranormale Phänomene & Co. und damit Grenzwissenschaft:

Die Beratungsstelle sammelt für Forschungszwecke Berichte und Erfahrungen aus diesem Gebiet und betreibt eigene parapsychologische Forschungsprojekte.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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„Die fremde Macht: MKULTRA, Mind Control, rituelle Gewalt und eine globale Agenda“ / Vortrag von Dr. Marcel Polte, 2019 +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: "Die fremde Macht: MKULTRA, Mind Control, rituelle Gewalt und eine globale Agenda" / Vortrag von Dr. Marcel Polte, 2019 (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: „Die fremde Macht: MKULTRA, Mind Control, rituelle Gewalt und eine globale Agenda“ / Vortrag von Dr. Marcel Polte, 2019 (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Dunkle Machenschaften der Geheimdienste, okkulter Kreise und der US-Army, die dabei mit dem Thema  UFOs und Außerirdische in Verbindung stehen? Genau das vermutet der Autor und UFO-Entführungsforscher Dr. Marcel Polte nach seinen Recherchen über das CIA-Programm MKULTRA. Bei seinen Nachforschungen wertet er nicht nur freigegebene Geheimdienstunterlagen und Ermittlungsakten aus, sondern auch Protokolle von Gerichtsverhandlungen, Senatsanhörungen und eines von Präsident Bill Clinton eingesetzten Untersuchungsausschusses sowie die Aussagen der Überlebenden und ihrer Therapeuten. Eine systematische Manipulation einer „fremden Macht“, wie es Marcel Polte in diesem Vortrag vom 17. August 2019 darlegt, den ich Euch auf meinen YouTube-Kanal online gestellt habe.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit den 1950er Jahren foltern und missbrauchen US-Militär und Geheimdienste systematisch Kinder.

Ihr Ziel: die Erschaffung bewusstseinskontrollierter Sklaven, die für Kinderprostitution (Erpressung), Kinderpornografie, Drogenhandel und Attentate eingesetzt werden. Ein natürlicher Schutzmechanismus macht dies möglich. Wird die Qual unerträglich, koppelt das Opfer Teile seiner Wahrnehmung ab (Dissoziation). In der extremsten Form bedeutet das: die Persönlichkeit des Kindes spaltet sich auf. Die neue Innenperson kann dann von den Tätern nach Belieben programmiert werden.

Was sich nach einer grausamen Horrorgeschichte anhört, ist nach den Recherchen von Dr. Marcel Polte erschreckende Realität: Das unmenschliche Programm der CIA namens Project MKULTRA.

Bei seinen Nachforschungen wertet er nicht nur freigegebene Geheimdienstunterlagen und Ermittlungsakten aus, sondern auch Protokolle von Gerichtsverhandlungen, Senatsanhörungen und eines von Präsident Bill Clinton eingesetzten Untersuchungsausschusses sowie die Aussagen der Überlebenden und ihrer Therapeuten.

Dabei zeigt sich eine verstörende Verbindung: die Opfer stammen häufig aus alten satanischen Familien, und deren Kulte sind nicht nur international vernetzt, sie wenden dieselben hochkomplexen Mind Control-Techniken wie die CIA an. Hinzu kommen – von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt – Rituale, Menschenopfer und Kannibalismus, auch in Deutschland.

Der Frage, was hinter all dem stecken könnte, geht Marcel Polte in diesem Vortrag vom 17. August 2019 nach, den ich für Euch auf meinen YouTube-Kanal online gestellt habe.

Bleibt neugierig …

Video/Vortrag vom 17. Aug. 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der Geist, der mit dem Zug kam: Ein unheimliches „Phantom“ 1936 in Großbritannien? +++ Artikel +++

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Der Geist, der mit dem Zug kam: 1936 soll ein Geist oder Phantom am Bahnhof Exeter erschienen sein ... (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Der Geist, der mit dem Zug kam: 1936 soll ein Geist oder Phantom am Bahnhof Exeter erschienen sein … (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Ein Phänomen, dem Mystery-Forscher aus dem Bereich „Paranormale Phänomene“ immer wieder begegnen, sind Erscheinungen von „Krisen-Geister“. Wenn man sie so nennen mag. Dabei berichten Menschen in diesen Fällen, dass sie den „Geist“ oder „Astralkörper“ einer Person sahen, die sich zum fraglichen Zeitpunkt mindesten in einer Krisensituation befanden. Oder, im schlimmsten Fall, dass diese just im Augenblick der Begegnung ums Leben kamen. Oft hunderte Kilometer entfernt und ohne, dass es der Freund oder Familienangehörige über den Tod informiert gewesen sein konnte. Ein solcher interessanter Fall soll sich beispielsweise 1936 in Großbritannien ereignet haben. Ein unheimlicher Bericht, der gleichzeitig viele Fragen aufwirft, wie Ihr in diesem Artikel lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

„Krisen-Geister“

Ein Phänomen, dem Mystery-Forscher aus dem Bereich „Paranormale Phänomene“ immer wieder begegnen, sind Erscheinungen von „Krisen-Geister“. Wenn man sie so nennen mag.

Dabei berichten Menschen in diesen Fällen, dass sie den „Geist“ oder „Astralkörper“ einer Person sahen, die sich zum fraglichen Zeitpunkt mindesten in einer Krisensituation befanden. Oder, im schlimmsten Fall, dass diese just im Augenblick der Begegnung ums Leben kamen. Oft hunderte Kilometer entfernt und ohne, dass es der Freund oder Familienangehörige über den Tod informiert gewesen sein konnte.

Die Berichte über derartige Phänomene sind sehr interessant und erstaunlich weit verbreitet. Kern ist dabei immer, dass der jeweilige Zeuge nicht wissen konnten, was in diesem Augenblick tatsächlich mit der ihm nahestehenden Person geschah.

Ein solcher interessanter Fall soll sich beispielsweise 1936 in Großbritannien ereignet haben (dazu am Ende mehr):

Der Geist, der mit dem Zug kam

Im Juni 1936 erhielt Dr. John Rowley aus Exeter einen Brief seines langjährigen Freundes Dr. Arthur Sherwood aus London. Sherwood war ein in London praktizierender Kollege, weshalb Rowley ihn lange nicht mehr gesehen hatte. Doch das Schreiben war erfreulich, denn darin sagte Sherwood der Einladung zu einem Besuch bei Rowley in Exeter zu. Er würde um 10:30 Uhr am Bahnhof ankommen und gerne einige Zeit bei seinem Freund bleiben.

Rowley traf alle Vorbereitungen und machte sich sehr früh auf, um seinen Freund vom Bahnhof abzuholen. Unterwegs traf er an einer Haltestelle seinen Bekannten Francis Grafton, der dort auf eine Gelegenheit wartete, ins Stadtzentrum fahren zu können. John Rowley lud ihn ein mitzufahren, wollte jedoch zuerst seinen Freund Sherwood vom Bahnhof abholen.

Danach würde er Grafton umgehend in der Stadt absetzten, wo Grafton ein Architekturbüro hatte.

Einige Minuten vor 10:30 Uhr betraten die beiden den Bahnhof und gingen auf eine Gleisüberführung. Nur rund 15 Meter vom Bahnsteig entfernt. Von dort wollten sie Sherwood bei seiner Ankunft begrüßen. Nur kurze Zeit später fuhr dann der Zug ein, dem nur drei Männer und eine Frau entstiegen. Einer der Männer war Arthur Sherwood und Rowley rief ihm freudig von der Überführung aus zu.

Der Mann stellte seine Reisetasche ab, blickte herauf und winkte ebenfalls seinem alten Freund. Rowley und Grafton liefen hinunter, um den Besucher am Bahnhofsausgang in Empfang zu nehmen. Doch sie erlebten Erstaunliches.

Zwei Männer und die junge Frau passierten den Fahrkartenschalter – doch von Dr. Sherwood keine Spur. Rowley informierte sich beim zuständigen Kontrolleur, ob der Mann bereits den Schalter passiert habe. Doch der Beamte erwiderte, dass lediglich das Mädchen und zwei Männer durchgekommen seien. Als Beleg zeigte er die entsprechenden Fahrkarten der Kunden. John Rowley und sein Freund Francis Grafton erhielten daraufhin die Erlaubnis, das Bahngelände abzusuchen, mussten aber nach 30 Minuten resigniert aufgeben Sherwood war nirgends zu finden und so fuhren beide verstört wieder zurück.

Die unangenehme Überraschung erwartete Dr. Rowley jedoch, als er wieder zu hause war. Ein Bote überbrachte ihm ein Telegramm, dem zu entnehmen war, dass sein Freund auf dem Weg zum Bahnhof in London bei einem schweren Unfall ums Leben gekommen war. Ungläubig ließ er sich die schreckliche Meldung telefonisch bestätigen: Ja, tatsächlich, Dr. Arthur Sherwood war vor Antritt der Reise nach Exeter tödlich verunglückt.

Was war hier geschehen?

Hatten sich Rowley und sein Freund Francis Grafton einfach nur am Bahnhof geirrt? Oder sahen beide ein „Phantom“ bzw. hatten sie schlicht eine Halluzination? Ein Hinweis auf ein Leben nach dem Tod?

Man könnte einwenden, dass Dr. Rowley einen anderen Mann mit seinem Freund aus London verwechselte. Grafton ihn deshalb dann auch, da er Sherwood nicht kannte und so den Fremden ebenso für den erwarteten Gast hielt. Doch dies erklärt nicht das Verschwinden des Mannes vom Bahngelände. Und auch nicht die Tatsache, dass die Person auf die Begrüßung des John Rowley eindeutig reagierte.

Francis Grafton indes war sich sicher, dass er sich in keinem Fall getäuscht hatte und gab eine Erklärung an Eides statt ab:

Es war gegen 10.30 Uhr, als ich den Doktor zum Bahnhof  begleitete. Die Sonne schien, und die Lichtverhältnisse waren ausgezeichnet. Wir standen auf der Brücke, knapp 15 Meter vom Bahnsteig entfernt, und warteten auf den Zug. Diesem entstiegen mit absoluter Gewissheit vier Reisende – drei Männer und eine Frau. Ich bin mir dessen völlig sicher. Der älteste von ihnen war ein Mann mit einem Bowler-Hut, der einen Koffer trug.

Dr. Rowley machte mich auf ihn aufmerksam. Es war der Mann, den er erwartete. Als Dr. Rowley ihm zuwinkte, lächelte der Reisende und erwiderte den Gruß auf die gleiche Weise. Wir begaben uns zur Sperre, die allerdings nur drei Personen passiert hatten.

Ich bin sehr skeptisch und glaube nicht an okkulte Dinge. Nichtsdestoweniger fühle ich mich völlig außerstande, diesen Vorfall rational zu erklären. Ich gebe zu, vor einem unlösbaren Rätsel zu stehen.“

Eines ist nach diesem Vorfall sicher deutlich: Dr. John Rowley wird sich kaum einen Scherz erlaubt haben. Zudem hätte er vom Tod seines Freundes wissen müssen. Und wenn wäre es noch immer mehr als fraglich, ob er sich dann einen solchen „Scherz“ erlauben würde.

Fraglich ist auch, dass hier eine Verwechselung vorgelegen hat. Warum sollte der Mann, den Rowley für seinen Freund hielt, seinen Gruß erwidern, wenn sich der Zeuge nur irrte? Auch war Rowley nicht der einzige Zeuge der unheimlichen Begegnung – er hat also nicht einfach nur halluziniert …

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Ist die Geschichte auch wahr?

Hatte John Rowley in Exeter demnach eine Begegnung jenseits der unsrigen Welt? Eine jener paranormalen Erscheinungen, wie sie in zahllosen Beispielen der PSI-Forschung zu finden ist?

Derartige Geister-Erscheinungen von „frisch verstorbenen Menschen“ sind in der einschlägigen Literatur vielfach zu finden.. Zum Beispiel von Angehörigen der Soldaten im 1. und 2. Weltkrieg, deren Lieben zum Zeitpunkt ihres Todes erschienen sein sollen. Und ich bin sicher, dass der ein oder andere Grenzwissenschaft und Mystery Files-Leser im nähren oder familiären Umfeld selber solche Geschichten kennt. An anderer Stelle habe ich umfangreich darüber berichtet

Dieses spezielle Beispiel von 1936 hat der 2008 verstorben Mystery-Autor Ernst Meckelburg in seinem Buch „Traumsprung“ beschrieben. Aber ist die wirklich so geschehen und woher stammt die Quelle? Meckelburg hat in seinem Buch überhaupt keine Quellenangaben genannt. Zu keinem Thema. Das macht eine Bewertung äußert schwierig, zumal Meckelburg mit seinen zahlreichen Büchern immer als recht umstrittener Autor galt und gilt (s. a. Beispiel HIER).

Den Fall aus Exeter nennt er auch in keinem anderen seiner Bücher aus der Welt des Phantastischen und Paranormalen. Einige Themen und Fälle sind bei ihm in mehreren seiner Veröffentlichungen zu finden, so dass darin nach einer Quelle gesucht werden könnte. „Traumsprung“ ist auch dahingehend eine Ausnahme seiner Bücher, da in anderen Werken immer Quellenverzeichnisse zu finden sind.

Auch andere Bücher internationaler Autoren aus dem Bereich Paranormale Phänomene scheinen keinen Dr. Arthur Sherwood und Dr. John Rowley zu kennen. Zumindest fand ich keine zweite oder primäre Quelle.

Woher mag also dieser unheimliche Bericht stammen? Woher die auch hier wiedergegeben Eidesstattliche Erklärung des Francis Grafton? Ist es 1936 wirklich so oder so ähnlich in Exeter geschehen?

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Atlantis +++ Start der neuen Blog-Serie +++

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Blog-Serie: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Atlantis" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie: „10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Atlantis“ (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

„10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss“, so der Titel dieser neuen Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. In Zukunft werdet Ihr in unregelmäßigen Abständen auf Fischinger-blog.de diese „10 Dinge-Reihe“ zu den unterschiedlichsten Themen aus der Mystery-Welt und darüber hinaus finden. Kurzweilige und zusammenfassende Postings zum jeweiligen Thema, die sich an Laien und Neueinsteiger dieser Gebiete ebenso richten, wie an die Experten und Kenner. Auf eine Bewertung der individuellen „10 Dinge, die man wissen muss“, wird im jeweiligen Teil der Blog-Reihe ausdrücklich verzichtet.

Hier also „10 (erstaunliche) Dinge, die man über Atlantis wissen muss“!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

10 (erstaunliche) Dinge, die man über Atlantis wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Platon, ein Griechischer Philosoph, schrieb um das Jahr 360 vor Christus erstmals die Geschichte des versunkenen Reich Atlantis auf. Aber sie soll aber in Wahrheit aus Ägypten stammen.

Dort habe sie einige Jahrhunderte vor Platon der athenische Staatsmann und Lyriker Solon (ca. 640 v. Chr. – 560 v. Chr.) in der Stadt Sais von einem Priester erfahren. Dieser Priester der Göttin Neith, eine Muttergöttin und auch Schöpferin, habe die Atlantis-Geschichte aus „heiligen Texten“ vorgelesen. Schriften, die bisher in Ägypten nie gefunden wurden.

2.:

Im „Kritias“ schreibt Platon, dass in der Mitte der Insel Atlantis eine riesige Ebene gelegene habe. Diese sei 3.000 mal 2.000 „Stadien“ groß gewesen, was 540 mal 360 Kilometer betragen würde, da ein „Station“ bei den Griechen 180 Meter sind. Wären jedoch ägyptische „Stadien“ gemeint (= rund 211 Meter), wäre die Atlantis-Ebene sage und schreibe 633 mal 422 Kilometer groß gewesen.

Dort lag auch die Hauptstadt, die von ringförmigen Kanälen umgeben war, die bis zum Meer führten.

3.:

Nach den Schriften von Platon sei Atlantis etwa 9.600 vor Christus binnen 24 Stunden versunken. Eine Datierung, die bis heute für Streitigkeiten unter den Atlantis-Forschern sorgt, da Platon weiter schreibt, dass die Bewohner von Atlantis Krieg mit Athen führten: Athen und andere Städte Griechenland gab es vor rund 11.600 Jahren noch sehr lange nicht.

4.:

Fast alle Historiker sehen den Mythos von Atlantis als Erfindung Platons an. Eine solche Zivilisation habe es nach deren Meinung nie gegeben. Aber: Platon hat alle seine erfundenen Schriften immer ausdrücklich als „Mythos“ und damit erdacht ausgegeben. In den Atlantis-Schriften betont er hingegen immer wieder, dass diese Ereignisse „logos alēthēs“ (= „ein wahrer Bericht“) seien.
VIDEO: Liegt im Meer vor den Azoren eine Pyramide unter Wasser? Atlantis im Atlantik, die Pyramide auf dem Meeresgrund und andere Mysterien … (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)
VIDEO: Liegt im Meer vor den Azoren eine Pyramide unter Wasser? (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)

5.:

Nach der Entdeckung Amerikas bzw. der versunkenen Kultur der Maya in Mexiko kamen Ideen auf, dass diese Nachfahren der Atlanter waren. Überlebende, die sich nach Mittelamerika retten konnten, und so den dortigen „Primitiven“ die Kultur brachten. Tatsächlich aber fand diese Idee erst 1882 durch das Buch eines US-Kongressabgeordneten weltweite Beachtung.

Der 1901 verstorbene Ignatius Loyola Donnelly war es, der in seinem Bestseller „Atlantis, the Antediluvian World“ diese Thesen aufstellte. Atlantis sei versunken, die Azoren seien der Rest davon und weltweit haben die Flüchtlinge von Atlantis andere Völker „befruchtet“. Bis heute werden die Kernaussagen von Donnelly in der Atlantis-Forschung diskutiert.

6.:

Als einer der großen Mythen der Menschheit haben sich inzwischen zahllose Privatforscher und Autoren auf die Suche nach Atlantis gemacht. So existieren bis heute bereits über 100 Hypothesen, wo es einst gelegen haben soll oder könnte.

Diese Lokalisierungs-Hypothesen reichen von der Antarktis über Nigeria bis zum Nordpol. Und von Indonesien über Spanien und den Atlantischen Ozean bis Chile in Südamerika. Die meisten Menschen suchen die untergegangene Welt allerdings in Europa, dem Mittelmeerraum und im Atlantik.

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7.:

Es gibt bis heute Menschen, die behaupten sie stammen selber ursprünglich aus Atlantis. Ebenso solche, die angeben, dass sie Kontakt mit Atlantern haben. Solche angeblichen „Kontakte“ finden entweder über die „geistige Ebene“ statt oder aber ganz real und physisch, da die überlebenden Atlanter heute im Inneren der Erde wohnen sollen.

Einige halten sie auch für Außerirdische – und Atlantis sei eine irdische Kolonie dieser Aliens gewesen. Das sind moderne Formen der Esoterik und des Okkultismus, da bereits im 19. Jahrhundert Menschen von ähnlichen „Kontakten“ erzählten.

8.:

In dieser Zeit kam auch die antisemitische und rassistische „Völkische Bewegung“ auf. Im Zuge dieser Lehren von den „Übermenschen“ und Ariern wurde auch Atlantis vereinnahmt und als Urheimat der „arisch-germanischen Rasse“ angesehen.

So kam es auch, dass der Okkultismus-gläubige Heinrich Himmler in seiner Funktion als SS-Reichsführer 1938 und 1939 im Gebiet der Insel Helgoland nach Beweisen für Atlantis suchen ließ. Diese deutsche Insel (aber auch die Insel Sylt) galt als ein Rest des versunkenen Reiches der „Ur-Arier“ in Nordeuropa.

VIDEO: Haben James Cameron und ein TV-Team von National Geographic Atlantis entdeckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Haben James Cameron und ein TV-Team von National Geographic Atlantis entdeckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

9.:

Der deutsche Autor Johannes von Buttlar vermutete (wie andere auch), dass Atlantis und das Paradies bzw. der Garten Eden der Bibel in Zusammenhang stehen. Von Buttlar lokalisierte diese Welt auf einen anderen Planeten zwischen Mars und Jupiter. Heute existiert dieser nicht mehr und der dortige Asteroidengürtel seien die Reste dieses Atlantis-Paradieses.

Walter Cloos, ebenfalls ein deutscher Autor, siedelte diese versunkene Welt auf einen inzwischen nicht mehr vorhandenen Mond der Erde an. Der Autor Dieter Bremer aus Deutschland wiederum sieht in Atlantis eine Raumstation von frühen Außerirdischen, die auf die Erde stürzte.

10.:

Atlantis wird in Popkultur und Hollywood gerne als eine versunkene Stadt dargestellt, was aber nicht den Texten des Platons entspricht. Im „Kritias“ schreibt dieser, dass Atlantis größer als Asien und Libyen zusammen gewesen sein soll. Vor rund 2.400 Jahren galt Vorderasien, soweit man es kannte, als „Asien“ und ganz Nordafrika mit Ausnahme von Ägypten als „Libyen“.

Trotz dieser kleinen Abstriche wäre das Reich „vor den Säulen des Herkales“ (Meerenge von Gibraltar = Atlantik) damit riesig gewesen. Da eine so gewaltige Insel im Atlantik, wo sie laut Platon lag, kaum Platz hat, vermuten einige, dass hier Kolonialgebiete mitberechnet wurden.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wer UFOs für real hält, liest auch Science-Fiction, hält Astrologie für wahr und glaubt an das Okkulte. Sagt „die Psychologie“ …

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UFOs und die Psychologie: "UFOs als real zu sehen korreliert mit dem Lesen von Science-Fiction, weil man glaubt, dass die Astrologie genau ist und an das Okkulte glaubt." (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFOs und die Psychologie: „UFOs als real zu sehen korreliert mit dem Lesen von Science-Fiction, weil man glaubt, dass die Astrologie genau ist und an das Okkulte glaubt.“ (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Frage, ob es Leben im All gibt, beantworten die meisten entsprechenden Wissenschaftler mit einem klaren Ja. Ob dieses Leben irgendwo im Kosmos aber auch intelligent ist, beantworten auch die meisten Astronomen mit Ja. Doch ob diese Außerirdischen bereits hier auf der Erde waren oder heute in Form von UFOs sogar sind, davon halten die Experten nicht viel. Anders als UFO-Forscher und Laien, die das nicht ausschließen wollen oder können. Ist es also ein Aberglaube, vergleichbar mit vielen anderen „Paranormalen Phänomenen“? Genau das fragte sich jüngst ein Psychologe in einer Veröffentlichung, die vor unsinnigen Behauptungen und Unterstellungen geradezu strotzt. Warum ich das als Grenzwissenschaftler so sehe, erfahrt Ihr hier !


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Jagd nach UFOs

Ein „UFO“ ist nichts weiter als ein „nicht identifiziertes Flugobjekt“. Jeder UFO-Laie weiß grundsätzlich um die Bedeutung und Herkunft dieses Kürzels, was auf diesem Blog auch hinlänglich ausgeführt wurde.

Trotzdem polarisieren diese drei Buchstaben wie kaum ein anderer Begriff. Denn obwohl ausnahmslos alles am Himmel, was der Beobachter sich nicht erklären kann, folglich ein „nicht identifiziertes Flugobjekt“ ist, steht „UFO“ schon lange als Synonym für „Alien-Raumschiff“. Was allein schon vom Grundsatz her falsch ist.

Auch wenn nun schon mehr als ein halbes Jahrhundert die Jagd nach den UFOs im vollen Gange ist, gibt es dafür keine nachprüfbaren Beweise. Selbst die unzähligen UFO-Enthüllungen und -Aussagen „hochrangiger Personen“ sind keine solchen Beweise, wie sie wissenschaftlich anerkannt werden würden. Erst etwas wirklich Handfestes und Greifbares wäre ein echter Fakt!

Dass das UFO-Phänomen existiert, daran zweifelt niemand ernsthaft. Zweifel bestehen allerdings darin, dass sich hinter diesem Mysterium tatsächlich etwas Unbekanntes wie eben Aliens verbergen. Neben all den als Irrtum oder Verwechselung zu erklärenden Sichtungen bleibt der legendäre Rest, der nicht erklärt werden kann.

Dieser „unerklärliche Rest“ von UFO-Sichtungen muss aber ebenso wenig ein UFO i.e.S. („im eigentlich Sinn“) sein. Also beispielsweise ein Fahrzeug von Außerirdischen, Satans Handlanger, Zeitreisenden oder Erscheinungen aus anderen Welten/Dimensionen oder was auch immer.

Ist es aber nun ein Aberglaube, wenn Menschen hinter diesem Rest der UFO-Meldungen etwas wie Aliens vermuten? Das fragte sich natürlich auch die Psychologie immer wieder. Obwohl Psychologie selber keine handfeste Wissenschaft ist, sondern Psychologen und Psychiater nichts weiter als Interpreten und Deuter des Geistes sind.

„Ist es paranormal zu glauben, dass UFOs real sind?“, fragt denn auch einer dieser Geistes-Deuter, und macht dabei einige grundlegende Schnitzer.

UFOs und die Psychologie

Diese angedeuteten Schnitzer sind für mich als „alten Hasen der Grenzwissenschaft“ immer wieder ein Dorn im Auge. Vor allem wenn sie von Geist-Deutern wie eben Psychologen kommen.

Auf der Website „Psychologie Welt“ finden sich eine Fülle an Artikeln und Berichten zu psychologischen Themen. Sie reichen von der Frage, ob Rassisten geisteskrank sind, über Zwangsstörungen bis  zum Umgang mit Teenagern und Ehe und Sexualität. Der Artikel „Ist es paranormal zu glauben, dass UFOs real sind?“ dort ist grundsätzlich sehr spannend.

Nur leider sieht man schnell, woran man hier ist, wenn es im ersten Absatz bereits heißt:

Einige UFOs werden schließlich identifiziert und entpuppen sich als nichts anderes als der Planet Venus, Sumpfgas, Wetterballons, Nordlichter oder ein Scherz.“

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Ich frage mich, wie man diese Beispiele heute noch ernsthaft anführen kann?! Einen großen Teil des Artikels widmet sich der Autor oder die Autorin der Frage, ob es Leben im All gibt, dass (statistisch) viele Menschen an UFOs glauben und dass es …

keine denkbaren Beweise, die präsentiert oder sogar vorgestellt werden könnten, die alle oder sogar die meisten engagierten UFO-Anhänger davon überzeugen könnten, dass Weltraumkreaturen die Erde nicht besucht haben. (…) Wenn hundert widerlegt werden, werden die Ufologen noch hundert mehr haben. Es gibt keine Möglichkeit, alle zu widerlegen.

UFO-Forscher stimmen hier fraglos zu. Da aber „noch kein solcher Beweis existiert, ist eine solche Behauptung oder ein solcher Glaube paranormal?“, heißt es allerdings ebenso in dem Beitrag. Und hier wird es meiner Meinung nach problematisch.

UFOs, Jesus, Engel, Okkultismus …

In dem anonymen Psychologie-Artikel heißt es weiter:

Manche Menschen haben eine Denkweise, die anomale Reize betrachtet, die paranormale Phänomene verifizieren. Andere stoßen auf die gleichen Reize und nehmen an, dass es sich um einen konventionellen oder routinemäßigen Ursprung handeln muss. So wie fromme Katholiken ein Wunder in einer Form oder Formen sehen, die Maria oder Jesus ähnelt, sehen Ufologen ein außerirdisches Raumschiff in Lichtern oder ungeklärten Objekten am Himmel.

UFOs als real zu sehen korreliert mit dem Lesen von Science-Fiction, weil man glaubt, dass die Astrologie genau ist und an das Okkulte glaubt.

Mit diesen Aussagen wird klipp und klar unterstellt, dass UFO-Forscher auch an Astrologie und okkulte Dinge glauben. Selbstverständlich lesen sie auch Science-Fiction und sind so quasi „vorbelastet“ mit dem Thema Außerirdische. Mehr noch, denn in dem gesamten Beitrag wird kaum ein Unterschied zwischen UFO-Forschern und UFO-Zeugen gemacht.

Menschen, die an UFOs i.e.S. glauben, glauben auch an zahllose weitere seltsame Dinge. Diese Menschen passen „ihre eigene Version der Realität“ an und glauben unter anderem auch an „Manifestationen der Realität, die von konventionellen Naturwissenschaftlern nicht bemerkt oder erklärt werden“ können.

In einer Studie, die ich unter meinen Studenten durchgeführt habe, fand ich eine beständige Beziehung zwischen dem Glauben an die Realität von UFOs und der Akzeptanz einer Vielzahl von paranormalen Behauptungen. (…)

Befragte, die der UFO-Frage zustimmten, stimmten dem ebenfalls signifikant häufiger zu: Das Loch Ness Monster ist real; König Tuts Fluch ist echt; Astrologie ist gültig und wahr; Manche Leute haben ESP; Geister sind real; Engel existieren; der Teufel ist real; und Gott schuf die Erde in sechs Tagen, wie es in der Bibel berichtet wird.“

„Signifikant häufiger“ wurde demnach von UFO-Überzeugten auch den anderen zur Auswahl stehenden „Mystery-Themen“ zugestimmt. Eine sehr irreführende Aussage, die im Kontext des Artikels geradezu eine Unterstellung ist …

Abergläubischer Einheitsbrei?

Fraglos ist es so, dass „UFO-Gläubige“ auch mehr an andere Themen der Grenzwissenschaft glauben. Das können sicher viele Freundinnen und Freunde des Phantastischen bestätigen können. Hier, in diesem Psychologie-Artikel, erweckt es beim Leser den Eindruck, dass sei das alles ein abergläubischer Einheitsbrei.

Leider ist die genannte Studie ebenso wenig genannt, wie der Autor des Artikels selber. Jedoch sind solche Aussagen auf einer Internetseite mit dem Namen „Psychologie Welt“ (die übrigens selber anonym in Panama registriert ist) überaus verwirrend. Wenn man es so ausdrücken mag. Es wird sogar suggeriert, dass Menschen, die an UFOs i.e.S. glauben, auch glauben, dass Gott die die Erde in sechs Tagen schuf. Oder auch von der Existenz von Engeln bzw. Schutzengeln überzeugt sind.

Psychologie ist keine empirische Wissenschaft. Es ist das Betätigungsfeld von Geist-Deutern, die vielfach nicht mal die gleiche Herangehensweise haben. Sie interpretieren nur nach ihren besten Möglichkeiten. Dass aber UFO-Interessierte „signifikant häufiger“ an andere Themen des „Paranormalen“ glauben, kann man fraglos durch Studien und Umfragen wiederholbar belegen.

Zumindest interessierten sich viele Menschen neben dem UFO-Phänomen durchaus auch für andere Gebiete der Grenzwissenschaft. Es ist bedauerlich, dass die „Studie, die ich unter meinen Studenten durchgeführt habe“ in dieser Form in dem Artikel zusammengefasst wird. Ich bin sicher, dass die Umfrageergebnisse im Detail betrachtet, nicht ein solches Bild eines quasi an alles glaubenden „UFOlogen“ zeigen würden!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #18: Das gefährliche Spiel mit dem Übersinnlichen +++YouTube-Video+++

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #18: Das gefährliche Spiel mit dem Übersinnlichen (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #18: Das gefährliche Spiel mit dem Übersinnlichen (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Gefährliche Spiele mit dem Übersinnlichen, Satanismus, Geisterbeschwörungen, Okkultismus und Esoterik?! Dieser Frage geht diese Talkshow nach und lässt Menschen zu Wort kommen, die unschöne Erfahrungen auf diesen Gebieten gemacht haben. Von „Gläserrücken“ bis zu „dämonischen Stimmen“, die ein Talk-Gast gehört haben will, ist in dem neuen Video meiner YouTube-Filmreihe  „Grenzwissenschaft Classics Videos“ wirklich alles dabei!

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

„Die guten alten 1990er Jahre“ – die Zeit des Talkshow-Boom. Hier konnte quasi jeder seine Geschichten, Erfahrungen und Berichte zu allen möglichen und vor allem unmöglichen Themen zum Besten geben.

Medialer Seelen-Striptease auf den privaten TV-Sendern, der später durch die Gerichtsshows abgelöst wurde. In dem Teil 18 der YouTube-Video-Reihe „Grenzwissenschaft Classics Videos“ geht es diesmal in einer solchen Show um „das gefährliche Spiel mit dem Übersinnlichen“. (Durchaus bis heute eine reale psychische Gefahr.)

Viel Spaß!

(Bitte seht mir nach, dass in der Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ teilweise die Filmqualität zum Beispiel aufgrund des Alters der VHS-Quellen nicht optimal sein kann. Danke.)

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Neues Buch der GEP e.V.: „Vorsicht Verschwörung! Verschwörungstheorien, UFOs, Atlantis und Paläo-SETI im Lichte rechtsextremer Unterwanderung“ von André Kramer

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Neuer Sonderband der GEP: "VORSICHT VERSCHWÖRUNG" (Bild: GEP e.V.)
Neuer Sonderband der GEP: „VORSICHT VERSCHWÖRUNG!“ (Bild: GEP e.V.)

„Nur so, indem man auch die grenzwissenschaftliche Szene selbst anspricht, lassen sich Effekte erzielen und es besteht die Chance auf eine gewisse Aufklärung. Solange die Behauptungen aus entsprechenden Kreisen weiterhin als nicht widerlegt und potenziell plausibel dastehen (unabhängig vom Grad des tatsächlich Irrationalen), solange werden sie weiterhin Anhänger finden und ihre Vertreter können diesen Aspekt fortführend für ihre Belange betonen.“ So schreibt es der Autor und UFO-Forscher André Kramer der GEP e.V. („Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“) in seiner neuen Veröffentlichung „Achtung Verschwörung!“. Eine Sonderpublikation des UFO-Forschungsvereins GEP, die sich gegen die Themen der „Nazi-UFOs“ und der „braunen Esoterik“ in der Grenzwissenschaft stellt.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Endlich ist es erschienen, die neue Publikation des Mystery-Autoren und UFO-Forschers André Kramer: „Vorsicht Verschwörung! Verschwörungstheorien, UFOs, Atlantis und Paläo-SETI im Lichte rechtsextremer Unterwanderung“. Ein Buch, das sich auf 188 Seiten dem Themenkreis der „rechten Esoterik“ in der Mystery-Forschung widmet. Da, so eine Grundaussage von Kramer, dieses braune Gedankengut unlängst in der Grenzwissenschaft festgesetzt hat. Von UFOs bis Atlantis finden sich teilweise immer wieder „rechtslastige Thesen“ und Aussagen, die einer nur scheinbar vor 70 Jahren untergegangenen Ideologie entstammen.

Von „brauner Esoterik“ …

Der UFO-Forscher Danny Ammon stellte am 16. Februar 2015 die Veröffentlichung auf der Webseite der UFO-Organisation GEP e.V. vor, bei der André Kramer unter anderem Vorstandsmitglied ist. Zusammenfassend schreibt Ammon:

Alle Forscher und Organisationen, die sich mit dem Themengebiet der Anomalistik befassen, sehen sich dem Problem einer zunehmenden Verbreitung brauner Esoterik und rechtsextremer Verschwörungstheorien gegenüber. Auch in den Bereichen UFOs und Außerirdische werden immer wieder Spekulationen laut, die sich in diesen Kontext einordnen lassen. Es liegt daher in der Verantwortung seriöser Anomalistik- und UFO-Forschung, derartigem Gedankengut entgegenzutreten, und zwar nicht mit leichtfertigem Abtun, sondern mit gezielter Aufklärung über Inhalte und Widerlegungen entsprechender Behauptungen.

VIDEO: Neuschwabenland & Nazi-UFOs: Von der hohlen Erde, Nazi-Basen am Südpol, Raumfahrt unter Adolf Hitler & Reichsflugscheiben (WikiCommons / L. A. Fischinger)
VIDEO: Neuschwabenland & Nazi-UFOs: Von der hohlen Erde, Nazi-Basen am Südpol, Raumfahrt unter Adolf Hitler & Reichsflugscheiben (WikiCommons / L. A. Fischinger)

Bereits vor drei Jahren hat die GEP in einer Stellungnahme ihre Position zu rechter Esoterik mit Verweisen auf inhaltliche Auseinandersetzungen mit der Thematik klargestellt. In einer neuen Sonderpublikationen lassen wir dieser ersten Stellungnahme eine genauere und umfangreichere Veröffentlichung folgen.

Unser Vorstandsmitglied André Kramer hat eine lesenswerte Auseinandersetzung mit zahlreichen Ideen, Autoren und Sachverhalten aus der rechten Esoterik verfasst, die insbesondere mit den Themen Aliens, UFOs und Paläo-SETI / Prä-Astronautik verknüpft sind und klärt darin unter anderem über folgende Fragen auf:

  • Steckt hinter UFOs und UFO-Entführungen ein »Zuchtprogramm der Nazis?«
  • Waren die Götter aus alten Überlieferungen »arische Astronauten?«
  • Ist Atlantis real und die »arische Urheimat?«
  • Welche Rolle spielten Geheimbünde und Okkultismus im Dritten Reich?
  • Tobt der Zweite Weltkrieg noch immer?
  • Hat Hitler den Krieg überlebt?
  • Was hat es mit den Reichsflugscheiben auf sich?
  • Wer ist Jan van Helsing und welche Thesen hat er veröffentlicht?
  • Welche weiteren Autoren rechter Esoterik gibt es und welche Thesen brachten sie hervor?
  • Woher kommt der Erfolg derartiger Verschwörungstheorien?

Mit Antworten zu diesen Themen soll das Buch eine Handreichung für jeden an Grenzwissenschaften Interessierten sein, um kritische Untersuchungen zu diesen Inhalten zu kennen, aber auch für jeden in der Anomalistik und insbesondere UFO-Forschung oder Paläo-SETI Aktiven, um irrationalen Spekulationen mit fundierten Argumenten entgegentreten zu können.“

André Kramer
Vorsicht Verschwörung!
Verschwörungstheorien, UFOs, Atlantis und Paläo-SETI im Lichte rechtsextremer Unterwanderung

188 Seiten, broschiert, DIN A5, 39 Abb.
ISBN 978-3-923862-43-6, 15,00 € – Hier erhältlich

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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