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Video: Im Jahr 2894 kommen die Anunnaki von Nibiru wieder zur Erde, heißt es – Ein Fakten-Check

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Video: Im Jahr 2894 kommen die Anunnaki wieder zur Erde (Bild: gemeinfrei)
Video: Im Jahr 2894 kommen die Anunnaki wieder zur Erde (Bild: gemeinfrei)

Anunnaki sind seit Jahrzehnten in der Mystery-Welt angebliche Außerirdische, die von dem Planeten Nibiru stammen sollen. Periodisch kamen sie vor Jahrtausenden von diesem bisher unbekannten Planeten in unserem eigenen Sonnensystem zur Erde. Doch wann kommen diese angeblichen Astronauten der Antike zurück?


Die Anunnaki und ihr Nibiru

Heute wird der akkadische Götterbegriff Anunnaki aus Mesopotamien (Zweistromland, Iran und Irak heute) gerne pauschal für Aliens der Antike benutzt. Jene fremden Wesen oder Astronautengötter, die vor tausenden von Jahren auf der Erde waren. Vor allem im Internet kursieren dazu die wildesten und verrücktesten Spekulationen und Falschaussagen. Auch zu dem Angeblichen Planeten Nibiru, von dem diese Außerirdischen stammen sollen.

Fast immer allerdings aufgrund mangelnder Recherchen und Hintergrundwissen. Genau dies kritisierte schon Zecharia Sitchin vor über 10 Jahren selber. Denn er war es, der ab 1976 die Idee in die Welt setzte, dass es einen weiteren bewohnten Planeten in unserem Sonnensystem gibt. Auf dieser Welt leben die Anunnaki, die seinen Spekulationen nach in regelmäßigen Abständen wieder zur Erde gekommen wären. Genau wie der Planet Nibiru an sich periodisch wieder in die Nähe unserer Erde kommen würde.

Rückkehr der Götter

Eine Thematik, über die ich auf diesem Blog bereits hunderte Postings und Artikel verfasst habe. Ebenso stellte ich dazu seit 2012 bereits zahlreiche YouTube-Videos online und berichtete ausführlich in 2 Büchern (HIER und HIER) darüber. Denn längst ist das Thema leider ein vollkommen unkritisch verbreiteter Selbstläufer. Ergänzt mit Phantasie ….

Um so interessanter ist es, dass der Erfinder Sitchin selber anmerkte, dass ihn seit seinem ersten Buch 1976 zahllose Leser fragten, wann mit einer Rückkehr zu rechnen sei. Dabei war das damals schon mehr oder weniger klar.

Auch wenn in einem Video das gesamte Spektrum der Spekulationen Sitchins nicht dargelegt werden kann – so schauen wir in diesem Video vom 8. Januar 2022 auf etwas auf die Hintergründe. Vielleicht sind diese nicht allen bekannt. Vor allem schauen wir wann genau die Rückkehr der Außerirdischen und des Nibiru nach Sitchins Ideen zu erwarten ist.

Bleibt neugierig …

Video vom 8. Januar 2022 auf Mystery Files

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Zecharia Sitchin, der Planet Nibiru und die Anunnaki: Nur ein Desinformant im Auftrag der Illuminaten und dunkler Eliten?

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Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin, Erfinder des Nibiru und der Anunnaki: War er ein Desinformant und Lügner im Auftrag der Illuminaten? (Bilder: tamilwin.com / gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin, Erfinder des Nibiru und der Anunnaki: War er ein Desinformant und Lügner im Auftrag dunkler Eliten? (Bilder: tamilwin.com / gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

War der 2010 verstorbene Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin mit seinen Anunnaki- und Nibiru-Ideen nur ein Handlanger dunkler Mächte? Ein Desinformant, der im Auftrag der Freimaurer und/oder der Illuminaten handelte und absichtlich falsche „Enthüllungen“ zum Thema Astronautengötter und Ancient Aliens verbreitet? Einige „Kritiker“ sind davon überzeugt. Sie sind der Meinung, dass Sitchin nur eine Marionette geheimer Gesellschaften und Machteliten war, der bewusste Desinformationen veröffentlichen sollte. Damit aber nicht genug – denn der bekannte Autor war vielleicht selber ein Alien und packtierte mit satanisch-okkulten Geheimgesellschaften auf unserem Planeten. Was Sitchin mit seinen Ideen des Planten Nibiru und der dortigen Aliens namens Anunnaki alles vorgeworfen wird und wie man das einordnen kann, erfahrt Ihr sehr umfangreich hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zecharia Sitchin, die Anunnaki und der Nibiru

Der US-Autor Sitchin ist auch knapp sieben Jahre nach seinem Tod in der Szene der Prä-Astonautik bzw. Ancient Aliens eine bekannte Größe. Wie ein Blick auf dem Buchmarkt beweist, sind es seine Außerirdischen mit Namen Anunnaki auch. Zahllose Bücher und Veröffentlichungen führen inzwischen den Begriff „Anunnaki“ im Titel, der mehr und mehr zu einem Synonym für „Astronauten der Antike“ wird (s. Buchtipps am Ende).

Ich selber habe auf diesem Blog in dutzenden Posting und Artikel über Zecharia Sitchin und seine Ideen des unbekanntem aber von Aliens bewohnten Planeten Nibiru (in unserem Sonnensystem!) berichtet. Gleichfalls auch in vielen Videos auf meinem YouTube-Kanal, weshalb ich an dieser Stelle auf detaillierte Wiederholungen verzichten möchte.

Was zum Thema „Planet Nibiru“, der von intelligenten Außerirdischen mit Namen Anunnaki bewohnt sein soll, zu sagen ist, könnte Ihr mehr als umfangreich auch in dem Buch „Die Akte 2012“ nachlesen. Die dortigen Ausführungen, Tatsachen und Fakten gelten natürlich auch weit über das Jahr 2012 hinaus. Jahrhunderte sogar …

Man kann Zecharia Sitchin seine Welt der Astronauten aus dem All aber in folgenden 5 Kernaussagen zusammenfassen:

  1. In unserem Sonnensystem existiert ein weiterer Planet, der sich in ca. 3.600 Jahren in einer starken Ellipse einmal um die Sonne dreht: Der Nibiru
  2. Dieser ist schon seit hunderttausenden von Jahren von einer außerirdischen Zivilisation bewohnt: Den Anunnaki
  3. Diese „Nibiruianer“ kamen vor grob 432.000 mit ihrer Raumfahrtechnologie zur Erde und wurden die Götter der Vorzeit.
  4. Auf der Erde haben die Anunnaki durch Gentechnologie die jetzige Menschheit erschaffen bzw. unsere Vorfahren „verbessert“.
  5. Der Planet der Anunnaki sorgt durch seinen Sonnenorbit (durch seine Gravitation) etwa alle 3,5 Jahrtausende für Naturkatastrophen auf der Erde.

All diese erstaunlichen Information will der Autor Zecharia Sitchin aus uralten Texten aus Mesopotamien erfahren haben. Überlieferungen und Schriften der Babylonier, Sumerer, Assyrer und anderer Zivilisationen des Nahen Ostens und in anderen Teilen der Welt würden nach Sitchin davon berichten.

Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)
Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger)

Sitchins erste Kritiker

Im Jahr 1976 veröffentlichte Sitchin sein erstes Buch „Der zwölfte Planet: Wann, wo, wie die Astronauten eines anderen Planeten zur Erde kamen und den Homo Sapiens schufen“. Ein Dutzend weitere Bücher zum Thema „Nibiru“ und „Anunnaki“ folgten von ihm.

Vor allem ab dem Beginn der 1990er Jahre, als UFOs, Aliens und Prä-Astronautik booten, nahm auch die Kritik an den zahlreichen Büchern und Thesen von Zecharia Sitchin zu. Diese Kritiken waren damals fast ausnahmslos in inhaltlichen Charakters. Eigentlich aber machte sich fast niemand der Leser die Mühe, die unzähligen Aussagen, Zitate angeblicher alter Texte, die Flut an Götternamen und behaupteter Querverbindungen, archäologischer Hinweise etc. auf deren Richtigkeit zu überprüfen.

Es waren und sind derer einfach zu viel.

Zumal fast immer Quellen oder genaue Angaben in den Büchern fehlten, da Sitchin vorgab, dass er all das selber übersetzt habe. Für die „normalen Leser“ seiner Werke ist das aber bin heute auch nicht sonderlich wichtig. Anders bei vielen Kritiken der 1990er Jahre, als auch ernsthaft die Behauptungen und „Übersetzungen“ von Sitchin überprüft wurden. Zeitgleich wurde auch seine wissenschaftliche Reputation hinterfragt, die in seinen Büchern immer genannt wurde. „Anerkannter Altertumsforscher und Experte für Semitische Sprachen“, wie zum Beispiel immer behauptet wurde und wird, war er nie. Er war Wirtschaftsjournalist.

Nur ein Handlanger des Bösen?

Die Themen von Sitchin haben dank des Internet schon sehr lange eine Form von Eigenleben entwickelt, die nicht mehr seinen Behauptungen entsprechen. Vielfach finden sie sich auch vollkommen losgelöst von seiner Person als Begründer der Anunnaki und des Nibiru wieder, so dass er selber nicht mal mehr erwähnt wird. Teilweise ist er sogar nicht einmal bekannt, wie ich etwa in „Die Akte 2012“ bemängelte (s. a. Blog-Posting HIER)!

Eine solche Entwicklung, den „Verlust der Quellen“, ist für einen Jäger des Phantastischen immer schade. Was aber jedem Mystery-Autoren und -Interessierten weit mehr Bauchschmerzen bereiten sollte, ist die Tatsache, welche Form der „Kritiken“ Zecharia Sitchin postum erfährt. Auch hier möchte ich mal 5 Kernaussagen zusammenfassen:

  1. Sitchin war Jude – also schon naturgemäß ein Lügner und Verschwörer.
  2. Sitchin war ein Handlanger der Freimauer.
  3. Sitchin war ein Handlanger der Illuminaten.
  4. Sitchin war ein Handlanger der Rothschilds.
  5. Sitchin war ein Handlanger der Neuen Weltordnung
  6. Sitchin war ein Handlanger der „Machteliten“
  7. Sitchin war ein Handlanger satanisch-okkulter Mächte.
  8. Sitchin war ein Handlanger der außerirdischen Reptiloide.
  9. Sitchin war selber ein Außerirdischer.
  10. Sitchin war alles zusammen und in deren Auftrag ein Desinformant.

Nicht wenige Seiten finde sich im Internet, die solche oder ähnliche „Kritiken“ an den Ideen von Sitchin verbreiten. Die Grundaussage ist dabei fast immer gleich: Er hatte zu Lebzeiten mit Geheimgesellschaften und „Eliten“ zu tun. In deren Auftrag schrieb er seine mit Lügen und Desinformationen voll gestopften Bücher. Die Manipulation der Massen durch Falschinformationen rund um das Thema der Götter aus dem Kosmos sei das Ziel dieser Machenschaften von Sitchin und seinen Hintermännern gewesen.

Sitchin habe als Jude selber diesen Kreis der „Machteliten“ oder „Neuen Weltordnung“ angehört und war damit Teil der großen Weltverschwörung. Damit reiht sich der Prä-Astronautik-Autor nahtlos in die Reihe anderer großer Massenmanipulationen ein, wie etwa US-Präsidenten und andere Mächtige aus Politik und Wirtschaft. Ein Handlanger des Bösen also …

Zecharia Sitchin und seine angeblichen Hintermänner

In der Biographie von Sitchin heißt es, dass er „London School of Economics“ (LSE) studierte oder ausgebildet wurde. Für einige ist das ein klares Zeichen, dass Sitchin einer der Verschwörer der Mächtigen gewesen sein muss. Denn diese ist „in der Welt der mächtigen globalen Elite und der dunklen Verschwörungen der Illuminierten/Freimaurer/Zionisten“ eine wichtige Adresse, wie es zum Beispiel heißt.

Und weiter lesen wir in dem Online-Artikel „Zecharia Sitchin: Lügner für die Illuminaten?“

Die London School of Economics ist ein Bestandteil der City of London, des finanziellen und faktischen Machtzentrums der westlichen Welt, beherrscht von der Illuminatenfraktion der Rothschilds; sie dient als Talentfabrik für ihre Wirtschaftsführer. Wir können mit Sicherheit annehmen, dass die meisten wenn nicht alle Studenten in den verschiedenen Graden der örtlichen Loge eingeweiht sind, in ihr ‚geheimes Wissen‘, in ihre okkulten Rituale und apokalyptischen Glaubenssysteme.

Tatsächlich ist die „London School of Economics and Political Science“ eine Elite-Schmiede ersten Ranges. „The Guardian“ bescheinigt ihr „mehr Einfluss auf die derzeitige politische Welt als jede andere Hochschule auf der Erde“ und hat damit zweifellos recht. Mehr als 40 ehemalige oder amtierende Staatsoberhäupter und Regierungschefs haben an der „London School of Economics“ studiert und dutzende Nobellpreisträge brachte sie hervor.

Kern ist dort Ökonomie und Wirtschaftswissenschaften. Alte Geschichte und Schriften wie eben Sumerisch, Sitchins „Hauptquelle“, kann man dort nicht studieren. Besonders aber stört den Kritikern, dass diese „Schule“ zweifellos eine der frühesten Kaderschmieden der Welt überhaupt ist. Sie ist Teil der sogenannte Gruppe „G-5“ von Super-Elite-Universitäten in Großbritannien und lehnt mit einer Aufnahmequote von nur 6,5 Prozent mehr Bewerber ab, als die Universitäten Oxford und Cambridge.

Das riecht für viele Menschen nach Geheimbünden oder sogar den Hintermännern der „Neuen Weltordnung“. Zumal sich unter den Absolventer der „London School of Economics“ Namen wie David Rockefeller, George Soros, John F. Kennedy, Janet Yellen (US-Notenbankpräsidentin), Kaushik Basu, (Chefökonom der Weltbank), eine ganze Reihe Berater von Barack Obama und viele andere schillernde Figuren der Welt-Macht-Eliten finden. Das diese Kreise der Mächtigen schon immer für allerlei Verschwörungen Pate standen, ist weithin bekannt.

Und genau diesen Kreisen der Weltverschwörer soll auch Zecharia Sitchin angehört haben. Damit kann er schon prinzipiell und vom Grundsatz her nur ein Desinformant und Lügner gewesen sein, argumentieren entsprechende Sitchin-Gegner.

Werkzeug dunkler Mächte und Geheimwissen

Als Mitglied elitärer Kreise soll Sitchin natürlich auch über Geheimwissen verfügt haben. Als Freimauer, Illuminat oder schlicht Manipulator der (Leser-)Massen für die Neue Weltordnung habe er dieses verborgene Wissen genutzt, um „ein völlig neues Weltbild aufzubauen, um korrekteren Weltbildern das Wasser abzugraben“, wie es beispielsweise heißt.

Es hat sich herausgestellt, dass Sitchin Hochgradfreimaurer war, insofern wurde er sicher nicht ‚benutzt‘, sondern spielte eine größere Rolle bei der Verteilung der luziferischen Desinformation.

Er ist möglicher Weise Werkzeug einer geheimen Macht gewesen, welche ja nicht dafür bekannt ist, den Menschen Wissen und Wahrheit zu vermitteln, sondern sie in Unwissenheit und Angst zu halten.“

Hinterhältig haben die überall aktiven Illuminaten demnach über die Arbeiten von Sitchin Falschinformationen über unserer Vergangenheit und besonders die Astronautengötter unter das Volk gebracht. Dabei sei das Ziel dieser Eliten des Bösen klar gewesen:

In dem ihrem Bestreben, eine globale Atmosphäre des Weltuntergangs zu schaffen, vollführten die Illuminaten einen schlauen Schachzug, indem sie die Geschichte von Nibiru in die UFO- und New-Age-Gemeinschaften einschleusten.

Das sind harte Vorwürfe, die sich so oder so ähnlich auf einer ganzen Reihe vor allem englischer Webseiten finden. Darauf komme ich weiter unten zurück.

Ob der Nibiru-Erfinder während seiner Zeit an der LSE mit irgendwelchen Geheimgesellschaften und somit mit Plänen von verschworenen und dunklen Eliten in Kontakt kam, ist vollkommen unklar. Natürlich kann man es nicht ausschließen, dass dem so war.

Sitchin, der Desinformant der Illuminaten

Doch bezweifeln kann man durchaus, dass diese Hintermänner hinter der Neuen Weltordnung und den angeblichen Illuminaten ihn sogleich zu ihren literarischen Desinformanten machten. Aus welchem Grund sollten sie gerade ihn nehmen? Und wann „erwählten“ die Verschwörer ihn eigentlich?

Der Sitchin-Kritiker Frank Dörnenburg, der sich online intensiv mit dem Inhalt von Sitchins Thesen befasst, hat erhebliche Zweifel an der wissenschaftlichen Vita von ihm. Auch wenn es dem Autoren Dörnenburg eher um den Umstand geht, dass es keinen Nachweis für die Sitchins Ausbildung als „anerkannten Altertumsforscher“ etc. geht, schreibt er etwas Interessantes:

Sitchin, so ergaben meine Nachforschungen, war zwischen Herbst 1938 und Frühjahr 1941 an der LSE eingeschrieben. In diesen knapp 3 Jahren kann man an der Schule den ersten ‚undergraduate degree‘ machen, den Bachelor. Dieser Abschluss ist der unterste mögliche anerkannte akademische Abschluss, bis zum englischen ‚Diploma‘ dauerte s noch eine ganze Weile.“

Am 11. Juli 1920 wurde Sitchin in Baku, Aserbaidschan (Sowjetunion), geboren und war damit im Herbst 1938 gerade 18 Jahre jung. Rund drei bescheidene Jahre verbrachte er an der Elite-Schmiede und verließ sie nach Dörnenburg im Frühjahr 1941. Also mit jungen 20 Jahren. War Sitchin da schon einer ausgesuchter Lügner für die geheimen Machteliten, mit denen er nach vielen Aussagen dort in Kontakt kam?

Wenn dem so ist: Warum hat er sein erstes Buch „Der zwölfte Planet“ mit seinen Ideen rund um Nibiru und die Aliens namens Anunnaki erst 1976 in den USA veröffentlicht – 35 Jahre später?

Reptiloide Aliens wollen/haben die Weltherrschaft

Die weiter oben aufgezählten 10 Punkte, was Sitchin so alles nach den „neuen Kritikern“ so sein soll, sind noch in ganz anderer Hinsicht spannend: Wenn er schon den dunklen Mächten à la Illuminaten & Co. angehört haben soll, so stand er sicher auch selber mit Außerirdischen in Verbindung.

Oder war er vielleicht selber einer?

Überaus beliebt ist es in der Welt der Verschwörungen die Führer der Erde sowie diverse Geheimbünde als Teil einer gigantischen Manipulation zwischen Aliens und Menschen anzusehen. Einige dieser Personen dieser Eliten sind sogar angeblich selber Aliens, die ihre äußere Erscheinungsform verändern können. Diese Außerirdischen werden oftmals genannt und waren auf diesem Blog bereits dann und wann mal Thema.

Kompakt gesagt sind diese satanische oder teuflische Außerirdische in Form von humanoiden Reptilien, die die Erde unterwandern. Hand in Hand mit eben den Eliten unserer Welt, von denen einige selber solche Reptilien-Aliens sind, ziehen sie hinter den Kulissen die Fäden der Macht.In Wahrheit sehen diese Außerirdischen wie eine Mischung aus Dinosaurier bzw. Echse und dem Homo sapiens aus, haben Schuppen und klassische Reptilien-Augen.

Allerdings sehen wir das meistens nicht, da sie ihr Erscheinungsbild verändern können und so von uns normalen Menschen nicht erkannt werden. Jedoch sollen ihre unheimlichen Reptilien-Augen sogar auf einigen – meist qualitativ minderwertigen – Video-Aufnahmen bei YouTube bei verschiedenen Führern zu erkennen sein. Beispielsweise diversen internationalen Politikern, Wirtschaftsbossen, Prominenten oder auch US-Präsidenten.

Vielfach wird hier von Gedankenmanipulation gesprochen, die diese Reptiloide ausüben können. Deshalb kann sie unser Gehirn nichts als das erkennen, was sie sind. Ihre wahre Identität und Herkunft bleibt so der Menschheit verborgen. Wer hier jetzt an den Science-Fiction-Film „Sie leben“ (1988) von John Carpenter aus der Traumfabrik Hollywood denkt, liegt da gar nicht so falsch. So kann man sich das in Etwa vorstellen – nur, dass die Anhänger dieser Alien-Echsen-Spekulation das Thema Reptiloide und Weltverschwörung überaus ernst nehmen.

Sitchin … der außerirdische „Gestaltwandler“

Schon lange wird in diesem Zusammenhang mit den Echten-Wesen gemunkelt, dass auch Zecharia Sitchin persönlich einer dieser bösen Außerirdischen war. Auch er war ein „Formwandler“ und erschien nur uns wie ein ganz normaler Mensch und Autor der Prä-Astronautik.

Auslöser für diese bizarre Vermutung ist ein Interview mit einer gewissen Arizona Wilder, das David Icke führte. Icke wiederum ist jener Autor, der die Ideen einer Weltverschwörung von Menschen und außerirdischen Reptilien-Aliens in seine Bücher populär machte. Ein Autor, der innerhalb der Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik mehr als umstritten ist und der von den meisten „Prä-Astronautikern“ aufgrund seiner Spekulationen auch abgelehnt wird (z. B. HIER).

Bei seiner Spurensuche nach diesen Reptilien-Aliens oder „Reptos“ traf sich Icke zum Video-Interview mit genau dieser Arizona Wilder, von der es heißt, sie sei eine ….

… ehemalige Hohepriesterin der satanischen Blutopferrituale der Elite, eine Insiderin insofern, als dass sie der ‚Hoch-Prominenz‘ zur Verfügung zu stehen hatte. Sie war dort, wo Fremde sonst niemals hinkommen, wo die Elite der Machthaber, die von Wesenheiten aus der vierten Dichte besetzt und überschattet werden, ihre grausamen Rituale durchführen.

Als Ex-Hohenpriesterin und Insiderin erzählte sie David Icke in dem besagten Interview, dass sie bei einem solchen blutigen Treffen der Eliten und Aliens auch Zecharia Sitchin gesehen habe. Bei dieser Gelegenheit offenbarte er sich als Gestaltwandler und zeigte somit der Hohepriesterin Wilder sein wahres und nicht menschliches Ich.

Arizona Wilder „bestätigte“ Icke in dem Interview auch, dass Sitchin ganz im Sinne der Illuminaten und Reptilien-Aliens desinformieren soll, da es seine Aufgabe als Prä-Astronautik-Autor sei. Waren dem Nibiru-Erfinder irgendwelche Personen bei seiner Arbeit hinderlich, so Wilder weiter, habe er diese durch seine guten Beziehungen dogar einfach beiseite schaffen lassen …

„Whistleblower“ Corey Goode

Ein Whistleblower (im deutschen Sprachraum zunehmend auch ‚Hinweisgeber‘, ‚Enthüller‘ oder ‚Skandalaufdecker‘), ist eine Person, die für die Allgemeinheit wichtige Informationen aus einem geheimen oder geschützten Zusammenhang an die Öffentlichkeit bringt.

So erklärt kurz und knapp das Online-Lexikon Wikipedia treffend die schon lange arg strapazierte Bezeichnung „Whistleblower“. Nachdem beispielsweise brisantes Material über die USA oder auch den Vatikan von solchen Enthüllern an die Öffentlichkeit gebracht wurden, sprießen überall Whistleblower zu allen möglichen Themen aus dem Boden. Vor allem natürlich wieder aus dem digitalen Boden des Internet, denn durch kein anderes Medium der Welt verbreiten sich Informationen schneller. Egal ob wahr oder unwahr.

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Ein solcher Whistleblower möchte auch Corey Goode gern sein, der über die Online-Interview-Serie „Cosmic Disclosure“ von David Wilcock in zahlreichen Videos-Interviews sein angebliches Geheimwissen preis gibt. Goode erzählt in den Videos mit Wilcock über Mars-Basen, Mond-Stationen und Bergbau auf dem Mond, Leben im Inneren der Erde, Raumfahrt- und Alien-Verschwörungen und vieles mehr. Alles, so der „Whistleblower“, sei wahr und zu seinem großen Teil von ihm persönlich und real selber erlebt.

Bei einer seiner Reisen zu der fremden Zivilisation im Erdinneren sprach Goode mit den Wesen dort auch über Zecharia Sitchin. Anlass war sein Besuch der „Bibliothek der Innererde“, in der der „Geheimnisträger“ Goode unter anderem Bücher von Zecharia Sitchin gesehen haben will. In dem Interview heißt es zum Beispiel über seinen Trip in die Bibliothek der hohlen Erde:

Goode : Nun, wir hielten an einer Stelle mit einem Haufen Bücher über das Thema alte Aliens.

Wilcock : Sahst du Bücher, die du von der Erdoberfläche her wieder erkanntest?

Goode : Ja.

Wilcock : Kannst du uns einige Beispiele nennen?

Goode : O ja, Zecharia Sitchins Bücher.

Natürlich fanden sich auch Bücher von Erich von Däniken in dieser Bibliothek. Und auch das Internet würden die Super-Wesen im Erdinneren „sorgfältig verfolgen“. Von Goode auf die Bücher von Sitchin angesprochen, soll dann das Wesen aus dem Erdinneren den Autor als Lügner bezeichnet haben. Goode dazu:

Und sie fuhr fort damit über alle diese Informationen zu sprechen, und sagte, auf Zecharia Sitchins Bücher zeigend, dass die ganzen Informationen darin weitgehend erfunden seien. (…)

Ich konnte das nicht bestreiten, wie soll man das auch tun, also hörte ich einfach zu. Und sie fuhr fort, dass es eine geheime Gesellschaft gebe, die diese Geschichte herausgebracht habe, sehr clever ausgedacht, um eine elitäre Religion zu bilden – eine elitäre Religion der Erdoberfläche auszuwählen und sie in die esoterische Community hineinzutragen.

Egal ob außerirdisch, innerirdisch, oberirdisch oder alles zusammen: Alle gegen Sitchin scheint inzwischen das Motto zu sein. „Sitchin ist nur der Frontmann eines Schreiberteams“ von Desinformanten, so David Wilcock in seinem Gespräch mit „Whistleblower“ Corey Goode.

Alles und jeder gegen Zecharia Sitchin!

Die Verschwörungstheorien über Reptilien-Aliens, Machteliten, Hohlwelt, Illuminaten oder schlicht der Neuen Weltordnung vermischen sich. Die Grenzen sind fließend und jeder Anhänger kocht sich sein eigenes Süppchen aus diesen Zutaten zusammen. Nun ist also auch Zecharia Sitchin als einer der bekanntesten Autoren der Ancient Aliens-Idee Teil dieses Verschwörungs-Süppchen geworden.

Vor allem „Cosmic Disclosure“ von David Wilcock kocht hier mit großer Hitze mit, was ein Blick auf die Themen seiner bisher 146 Folgen zeigt. Seine kostenpflichtige Video-Reihe liegt übrigens auf der Online-Plattform „Gaia“. Diese war/ist mit ihren dortigen Videos und Berichten auch für die große Verbreitung der Geschichten von der in Peru gefunden „Alien-Hand“ und „Alien-Mumien“ verantwortlich. Darüber hatte ich beispielsweise HIER, HIER, HIER und HIER berichtet.

Wie soll man als überzeugte Prä-Astronautiker, Grenzwissenschaftler und Mystery-Jäger solche wirren und bizarren Behauptungen begegnen? Dass Sitchin ein Desinformant war, er mit okkulten Mächten kooperierte oder satanische Irrlehren rund um Astronautengötter und UFOs verbreitete, kenne auch andere als Vorwürfe der „Kritiker“. Natürlich auch ich.

Leider allerdings kopieren User der Sozialen Netzwerke diese Behauptungen gegenüber Sitchin immer mal wieder gerne. Drückt man Sitchin (oder anderen) den Stempel „Desinformant“ oder „bezahlter XY“ auf, ist es einfach, sich nicht damit befassen zu müssen. Bequem, ganz im Sinne der modernen Faulheit, kann man so sagen: „Ach, alles Lüge. Muss ich nicht lesen.“ Und schon das Thema Sitchin vom Tisch.

Nur ist das falsch.

Ich selber hielt früher sehr viel von Sitchins Spekulationen und scheinbar unfassbaren Erkenntnissen zu den Göttern der Vorzeit. Heute halte ich fast alles in seinen Büchern für puren Unsinn und von ihm ausgedacht. Im eingangs erwähnten Buch „Die Akte 2012“ ist sauber und umfangreich aufgezeigt, was von Nibiru und den dortigen Außerirdischen sachlich zu halten ist: Nichts.

Gleichzeit aber habe ich in meinem Buch „Rebellion der Astronautenwächter“ 2015 klar belegen können, dass eine Reihe von Sitchins Grundideen und Kernaussagen eben doch wahr sind. Wahr in der Hinsicht, dass diese Überlieferungen, Texte usw. existieren und von diesen Astronautengöttern auch wirklich berichten. Das heißt, wenn man die Anunnaki und andere Wesen der Mythologie als solche Aliens ansieht und nicht als imaginäre Phantasiewesen unserer Vorfahren.

Durch Quellenmaterial, das nicht aus einer prä-astronautischen Quelle oder sogar von Sitchin selber „übersetzt“ wurde, habe ich das sehr deutlich dargelegt (s. a. das YouTube-Video HIER).

Warum also soll Zecharia Sitchin ab 1976 mit seinem Erstlingswerk ein von dunklen Geheimbünden wie den Freimaurern bezahlter Desinformant gewesen sein? Diese geheimen Eliten, Aliens oder Strippenzieher der Macht sollten doch wissen, dass Sitchins Arbeiten eines Tages vollkommen „zerlegt“ werden, wie es in den 1990er Jahren begann. Falschinformationen in seinen zahllosen Büchern kamen und kommen eben letztlich doch ans Licht. Kann man diese überprüfen, wird es auch jemand machen. Und so war und ist es ja auch!

Und damit sind wir bei einem Kernproblem dieser „Verschwörungs-Kritiker“

1976, das Jahr, in dem wir desinformieren werden

Zecharia Sitchin, Erich von Däniken und Lars A. Fischinger … alle drei verbreiten Falschinformationen, sind Desinformanten, bezahlte Schreiberlinge irgendwelcher Organisationen, gehören dunklen Logen und Gesellschaften an usw. Das höre und lese gerade ich selber vor allem über mich immer wieder. Nichts als dummes Zeug, der daher kommt, dass ich online persönlich sehr stark aktiv und vertreten bin. Gepaart mit der Bequemlichkeit, Fakten zu prüfen.

Von Däniken, als der Prä-Astronautiker schlechthin, ist im Netz persönlich nicht vertreten. Er mag das Internet sogar nicht mal, wie er immer wieder gerne in Interviews etc. betont. EvD hat vor rund 50 Jahren seinen Weg als desinformierender Autor der Eliten nach Meinung dieser „Kritiker“ durch seine Bücher begonnen. Welche Mühe es ihm damals kostete für sein erstes Buch 1968 einen Verlag zu finden, wie winzig seine erste Auflage war und wie viel Dutzend Absagen er zuvor bekam, das wird dabei gerne vergessen.

Erst nach dem Welterfolg von „Erinnerungen an die Zukunft“ wurde von Däniken der berühmte Autor mit weit über 60 Millionen verkauften Exemplaren.

Hätte von Däniken damals im Auftrag irgendwelcher geheimem elitären Gruppe gehandelt, warum halfen diese mächtigen Hintermänner ihm nicht bei der Suche nach einem Verlag? Der „ECON“ Verlag war damals ein eher kleiner Verlag und „Erinnerungen an die Zukunft“ erschien dort im Februar 1968 in einer winzigen Auflage von einigen hundert Exemplaren. Baut man so einen Schreiber auf,  der die Menschheit in die irre führen soll? Eher weniger.

Und Anunnaki-Autor Sitchin?

Weiter oben zitierte ich, dass die Illuminaten „in dem ihrem Bestreben, eine globale Atmosphäre des Weltuntergangs zu schaffen (…) die Geschichte von Nibiru in die UFO- und New-Age-Gemeinschaften einschleusten“. Das war dann 1976, als „Der zwölfte Planet“ von Sitchin erschien und bis heute ein erfolgreicher Titel der Prä-Astronautik ist. Rund 35 Jahre nach verlassen der Elite-Schmiede „London School of Economics“ begann also Sitchin seinen Auftrag als bezahlter Schreiberling und Manipulator nach diesen und ähnlichen Aussagen über ihn.

Bei erscheinen seines ersten Buches war der 1920 geborene Nibriu-Erfinder etwa 56 Jahre alt. Für einen Desinformanten im Auftrag von dunklen Welteliten, die er 35 Jahren zuvor auf der LSE kennen lernte, ein schon erstaunliches Alter. Warum erst 1976 und dann 1979 in Deutschland? Darüber geben die ersten Bücher von Sitchin selber Auskunft, in deren Werbe- und Rückentexten es oftmals heißt:

Sein Buch ist das Resultat von mehr als 30 Jahren Studiums alter Schriften (…).

Nach jahrzehntelangen, mühevollen Forschungen gibt der Altertumsforscher (…).

Das Produkt von 30 Jahren intensiven Forschungen.“

Damit soll suggeriert werden, dass Sitchin 30 Jahre oder mehr an seinem ersten Buch gearbeitet hat. Über drei Jahrzehnte studierte er folgerichtig alte Überlieferungen und Texte und ersann letztlich dadurch seinen Spekulation über den Planeten Nibiru und den dortigen Anunnaki. So konnte seine Karriere für die dunkle Seite der Macht beginnen.

Hier stimmt was nicht!

30 Jahre oder mehr würde zeitlich ausgezeichnet zwischen dem Verlassen der LSE und der Veröffentlichung von „Der zwölfte Planet“ 1976 in New York  passen. Passt es aber nicht. Sitchin selber zog im Jahr 1952 nach New York, der Hauptstadt der us-amerikanischen Verlage. Zuvor war er Journalist in Palästina/Israerl tätig und von seinen Arbeiten um Astronauten aus dem All war noch keine Spur zu sehen.

Wieso sollte Sitchin als geheimer Falschinformierer drei Jahrzehnte die Texte der Sumerer oder allgemein der Völker des Nahen Ostens „studieren“ und „erforschen“ wenn er doch Teil der manipulativen Weltmächte gewesen sein soll? Immerhin ist es es ja gerade das „geheime Wissen“ und allgemein der Zugang zu allerlei „Geheimnissen“, die eben diese verschworenen Illuminaten & Co. besitzen sollen. Das macht sie ja angeblich so mächtig.

Man kann nicht ernsthaft annehmen, dass Zecharia Sitchin und seine Hintermänner (ob irdisch oder außerirdisch) von der LSW 30 Jahren an seinem Buch mit den angeblichen Desinformationen gearbeitet haben! Des weiteren haben die Skeptiker und Kritiker seiner Thesen, gerade aus dem Bereich Altertumsforschung des Nahen Ostens und der Astronomie bzg. Nibiru eigentlich ein ganz leichtes Spiel, ihn zu widerlegen.

Und das nach 30 Jahren Arbeit mit Hilfe und für die Neue Weltordnung und die Verschwörer gegen die Menschheit? Das nenne ich mehr als schlampige Arbeit der dunklen Eliten.

Hier lohnt sich auch ein genauer Blick auf das Jahr 1976 und der Erstveröffentlichung von „The 12th Planet“ in den USA. Heute kennt jeder Prä-Astronautiker der Buch „Der zwölfte Planet“. Zum Beispiel die Ausgaben des KOPP-Verlages oder zuvor bei „Droemer Knaur“ oder „Ullstein“ sowie eventuell auch die englische Ausgaben von „Harper“ bzw. „Avon“ aus New York. „HarperCollins Publishers“ ist sogar der zweitgrößte Verlag der Welt und damit eine erste Adresse für Autoren.

Pleite trotz Hilfe der Illuminaten?

Kaum bekannt ist aber, dass Sitchin sein „The 12th Planet“ 1976 ganz woanders veröffentlichte, bevor es durch Lizenzen und Taschenbücher bei anderen US-Verlagen bekannt wurde. Zuerst erschien es im damals noch recht jungen Verlag „Stein and Day“ in New York, der 1962 von Sol Stein und seiner Frau Patricia Day gegründet wurde. 1989 ging „Stein and Day“ jedoch pleite.

1962 erschien in diesem Verlag das erste Buch mit dem Titel „America America“ von Elia Kazans, da später verfilmt wurde. In Deutschland kam der Roman als „Die Unbezwingbaren“ 1964 in die Kinos und erhielt eine Reihe von Auszeichnungen inklusive einen Oscar. Ein riesen Erfolg, dem sich weitere Erfolgsbücher bei „Stein and Day“ anschlossen und so ein thematisch überaus breit gestreutes Buchprogramm erhaben.

Beispielsweise erschien dort im selben Jahr wie Sitchin sein Erstling das Buch „My Story“ der Hollywood-Legende Marilyn Monroe. Ein weiteres Beispiel dieses bunten Verlagsprogramms ist das Buch „Backstage Passes: Rock ‚N‘ Roll Life in the Sixties“, das ein Jahr später von Musiklegende Al Kooper erschien. Kooper ist Musikproduzent und Musiker, der mit bekannten Musikgrößen wie „Jimi Hendrix“, den „Rolling Stones“ oder „The Who“ zusammenarbeitete.

Der Erfolg des Verlages kam aber nicht aus dem Nichts bzw. aus dunklen Kanälen: Day und Stein arbeiteten Tag und Nacht an Werbemaßnahmen für ihre Bücher, um sie so weithin bekannt zu machen. Allein an dem Buch „The Arrangement“ (1967) von Kazan arbeiten sie und Sol Stein fünf Monate ohne Unterbrechung, so die „New York Times“ am 12. März 1969.

Ebenfalls die „New York Times“ berichtete am 8. Januar 2010 nach einem Treffen und Interview über Sitchin seinen Erfolg ab 1976. Corey Kilgannon traf sich für diesen NYT-Artikel mit Sitchin in seiner Wohnung in New York und schrieb auch über den Werdegang des Nibiru-Autors. So heißt es etwa:

Sitchin studierte Wirtschaftswissenschaften in London und arbeitete als Journalist und Redakteur in Israel, bevor er 1952 nach New York zog. Hier war er leitender Angestellter bei einer Reederei und mit seiner 66 Jahre alten Frau (sie starb 2007), hat zwei Töchter großgezogen.“

Als Wirtschaftswissenschaften und Mitarbeiter einer Reederei, der in seiner Freizeit als Autodidakt „seine“ alten Überlieferungen studiert haben will, war Sitchin also alles andere als ein Prominenter, wie andere Autoren des Verlages „Stein and Day“. Er blieb, soweit ich weiß, in diesem Verlag auch der einzige Autor solcher Themen. Obwohl 1976 das Interesse an der Prä-Astronautik durch Erich von Däniken seine Weltbesteller fraglos auf dem Höhepunkt war. Auch und vor allem in den USA.

In den Vereinigen Staaten waren die Bücher von Dänikens und seine Vorträge wahre „Abräumer“. Doch die Bücher von EvD, der ja angeblich auch ein Desinformant der dunklen Weltverschwörer ist, erschienen während dieses Boom in einem anderen US-Verlag, als später Sitchins „12. Planet“.

Warum? Konnten die Illuminaten, Freimaurer oder Reptilien-Aliens hier in den USA keinen Einfluss nehmen? Offensichtlich hilflos waren Sitchins Hintermänner auch bei der Pleite des Verlages „Stein and Day“ 1989, der ein Jahr zuvor seine (älteren) Bücher aufgrund des Konkurses verkaufen musste.

Diese umfangreiche Darstellung von verschiedenen Hintergründen rund um das erste Buch von Zecharia Sitchin (und auch von Däniken) klingt alles andere als eine weltweite Verschwörung, die hinter ihm steckt(e).

Desinformant der Apokalypse

Jene Verschwörungstheoretiker, die Sitchin in die Schublade eines miesen Handlangers von Dunkelmännern schieben wollen, haben noch ein weiteres „Argument“: Den thematischen Inhalt seiner Bücher.

Sinngemäß behaupten diese, dass Sitchin Angst vor einem Ende der Welt in die UFO- und Alien-Szene der 1970er schleusen sollte. Bis zu seinem Tode 2010 habe er das auch angeblich erfolgreich mit seinen vielen Büchern getan. Damit war die Mission der Unterwanderung der UFO-Fans und -Interessierten erfolgreich unterwandert und von seinen Ideen infiltriert.

Solche Behauptungen sind aus mehreren Gründen ebenfalls Unfug. Auch wenn es Tatsache ist, dass Sitchin seit 1976 in praktisch allen seiner Büchern über Katastrophen und Apokalypsen schrieb, die sein Planet Nibiru ausgelöst haben soll. Zum Beispiel sie bekannte Sintflut, die von der Anziehungskraft des Nibiru bei der Annäherung an unseren Planeten ausgelöst worden sein soll. Alle 3.600 Jahre ist das der Fall, wie zu Beginn geschrieben. In allen Büchern von Sitchin finden sich zahllose Wiederholungen dieser Spekulationen von ihm dazu.

Nur hat er niemals behauptet, dass es bald soweit sein wird.

Genau das Gegenteil war der Fall. Sitchin hat schon in „Der zwölfte Planet“ durchaus für jeden ersichtlich geschrieben, wann sein Planet wieder in Erdnähe kommen soll. Diese „Nähe“ liegt noch Jahrhunderte in der Zukunft und ist relativ, da er uns nicht näher als der Mars kommen würde. Hier verweise ich nochmals auf das Buch „Die Akte 2012“, in dem auch das detailliert beleuchtet wurde.

Alle „Nibiru-Apokalyptiker“, die sehr oft – praktisch jährlich – sogar einen Zusammenstoß der Erde mit Nibiru erwarten, reden nur Unsinn, der sich vollkommen abseits von Sitchins Aussagen bewegt. Das gilt übrigens auch für die Anunnaki an sich.

Aber wie soll ein arrangierter Desinformant, der im Auftrag die Alien-UFO-Gemeinde unterwandern soll, diese Szene teuflisch und apokalyptisch verängstigen – wenn doch seine Weltuntergänge Jahrtausende zurück bzw. Jahrhunderte vor uns liegen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier ernsthaft Illuminaten und Echsen-Aliens sowie die geheime Weltregierung von Verschwörern gegen die Menschheit angenommen haben, dass in Jahrhunderten Sitchins Ideen noch ernst genommen werden.

Den Geheimgesellschaften sollte klar sein, dass Jahrhunderte nach Sitchins Büchern diese von allen möglichen Seiten widerlegt wurden.

Wozu die Anunnaki vom Nibiru?

Dazu kommt noch, dass seit Beginn des UFO-Zeitalters unzählige Bücher und Spielfilme über Außerirdische in fliegenden Untertassen veröffentlicht wurden. Jene Personen, die angeblich mit diesen Aliens in Kontakt stehen („Kontaktler“ genannt) überfluteten jahrzehntelang den Buchmarkt mit ihren phantastischen Geschichten von Kontakten mit Außerirdischen. Kernaussage praktisch aller dieser Veröffentlichung waren Warnungen der angeblichen Aliens vor einer – Apokalypse.

Das heißt, dass schon über Jahrzehnte hinweg die UFO-Alien-Gemeinde mit solchen apokalyptischen Ängsten von diesen Kontaktlern gefüttert wurde. Immerhin, so behaupteten es diese Autoren, stünden sie in Verbindung mit den Aliens, die immer wieder die Menschheit vor ihrem Untergang etc. warnten. Angst vor dem Weltuntergang war in diesen UFO-Büchern allgegenwärtig. In den Kinos ebenso, die damals wie heute Ängste vor den Fremden aus dem All in ihren UFOs unter die Massen bringen.

Da bedurfte es in den 1970gern keinen Sitchin mit seinen Anunnaki vom Nibiru. Der UFO-Buchmarkt und die Kinos waren voll mit apokalyptischen Ängsten.

Hier reiht sich noch ein weiteres „Problem“ ein: Die Behauptung, dass Sitchin seine Werke von den wahren Aliens und UFOs durch Falschaussagen ablenken sollen. Auch dieses „Argument“ ist absurd, sehr sogar. Wer die unzählige Literatur zu UFOs und Astronautengöttern von den 1950er Jahren über die Boomzeiten in den 70er und 80er und 90ger bis heute kennt, wird das wissen.

Seit über 50 Jahren haben die Autoren dieser Veröffentlichungen unterschiedliche Ansichten und Meinungen. Natürlich gibt es eine Vielzahl immer wiederkehrender Themen, aber jeder kocht seine eigenen Thesen-Süppchen zusammen. Schon in den 1970er Jahren, als Sitchin auf dem Markt erschien, war von einheitlichen oder sogar „wahren Aliens“ überhaupt keine Rede. Hinzu kommt, dass Sitchin überhaupt kein UFO-Autor war, sondern seine Außerirdischen in der Vergangenheit agierten.

Sitchin war eben ein Autor der Raumfahrt der Antike, der erst in späteren Büchern ein wenig auf das Thema UFOs einging. Wie Erich von Däniken vor ihm (der später dann auch UFOs zum Thema machte). Von Däniken, und das ist vielleicht ganz interessant, hat Sitchin in seinen Büchern übrigens nie als Quelle verwandt oder ihn genauer genannt. Obwohl 1976 längst die ganze Welt von ihm sprach und Sitchin inhaltlich mit seinen Astronautengöttern das gleich Thema hatte …

Wovon sollte Sitchin also im Auftrag von wem auch immer ablenken, wenn tausende Autoren in all den Jahrzehnten vor und nach seinem Erstling praktisch schrieben, was sie wollen?

Waren und sind alle auserwählte Desinformanten? Wohl kaum.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Neues von Nibiru und seiner Ankunft – Nr. 2: Weitere "geistige Botschaften" der Anunnaki an die Menschheit!

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„Anu von Nibiru erzählt“. So nennt eine esoterische Dame einen neuen Eintrag in ihrem Blog, der uns den „Weg zum Aufstieg“ weisen soll. Interessant, dass Nibiru „inzwischen (…) nicht mehr viel größer als euer Mond (ist). Er ist gasförmig und brennend.Wer mag da schon leben?


Unten stehende „Nachricht“ der Anunnaki des Nibiru stammt von einem BLOG, der wie folgt eingeleitet wird:

Dieser Blog beschäftigt sich mit dem Thema ,Aufstieg‘ unter einem persönlichen Gesichtspunkt. 

Seit 18 Jahren werde ich auf ein Ereignis vorbereitet, das jetzt kurz bevorsteht: eine umfassende Transformation meiner selbst und der Erdenmenschheit auf eine höhere Bewusstseinsstufe.

(…)

So kam es dazu, dass mir aufgetragen wurde, eine Botschaft aus der geistigen Welt an uns Erdenmenschen zu übermitteln. Weitere sollen folgen. Darum habe ich diesen Blog eröffnet. Ich wünsche, dass er der unvoreingenommenen Übermittlung von Information und, wenn von Lesern gewollt, fairem Austausch dient.



Die „Botschaft“ des Aliens Anu vom Planeten Nibiru:


Ich bin ANU, Sprecher der Bewohner von Nibiru

Es freut mich, dass unsere Botschaft bei euch angekommen ist. Skepsis und Misstrauen bei euch können wir verstehen. Die Zeit wird zeigen, wie ernst es uns mit der freundlichen Gesinnung euch gegenüber ist. Dank an alle, die uns Freundlichkeit bekundet haben.

Ich bin gern bereit eure Fragen zu beantworten. Als erstes erzähle ich euch etwas über Nibiru uns über die Anfänge des Kontakts mit euch aus unserer Sicht.

Unser Planet bewegt sich seit der Entstehung unseres gemeinsamen Sonnensystems auf einer weitläufigen elliptischen Bahn, auf der er in nicht ganz regelmäßigen Zeitabständen von Jahrtausenden die Bahnen der um die Sonne kreisenden Planeten kreuzt. Dabei kam es öfter zu Zusammenstößen oder nahen Begegnungen. Als das Sonnensystem noch unbelebt war, wurde eure Erde von Nibiru nahezu halbiert, und es entstand der Asteroiden-Gürtel. Auch unser Planet verlor durch die Zusammenstöße an Masse. Inzwischen ist er nicht mehr viel größer als euer Mond. Er ist gasförmig und brennend. 

 
(…)
Siehe auch hier, wo die „Botschfterin“ Maria mit den Worten zitiert wird:

Jetzt habe ich selber eine Botschaft bekommen, von den Anunnaki, die sich auf Nibiru in Richtung unserer Erde bewegen. Nach dem, was ich seit April diesen Jahres täglich sehe, gesagt und erklärt bekomme, sind es nur noch wenige Wochen, bis Nibiru an unserer Erde vorbeistreift….
Schlimmer geht es also immer: Kommen die Wesen des Nibiru / Planet X nicht sichtbar zur Erde – sind sie halt in einer anderen Dimension. Aber wenigstens freuen sich die Anunnaki auf uns Erdlinge …

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Neues von Nibiru und seiner Ankunft: Die Anunnaki senden nun schon "geistige Botschaften" an die Menschheit!

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„Botschaft der Anunnaki an die Erdenmenschheit“. So nennt eine esoterische Dame einen Eintrag in ihrem Blog, der uns den „Weg zum Aufstieg“ weisen soll. Sehr spannend an der Botschaft von Nibiru ist, dass – wenn wir ihre Ankunft in unseren drei Dimensionen nicht sehen – sie halt in der fünften Dimension oder „auf einer noch höheren Bewusstseinsebene“ kommen werden …

Unten stehende „Nachricht“ der Anunnaki des Nibiru stammt von einem BLOG, der wie folgt eingeleitet wird:
Dieser Blog beschäftigt sich mit dem Thema ,Aufstieg‘ unter einem persönlichen Gesichtspunkt. 
Seit 18 Jahren werde ich auf ein Ereignis vorbereitet, das jetzt kurz bevorsteht: eine umfassende Transformation meiner selbst und der Erdenmenschheit auf eine höhere Bewusstseinsstufe.
(…)
So kam es dazu, dass mir aufgetragen wurde, eine Botschaft aus der geistigen Welt an uns Erdenmenschen zu übermitteln. Weitere sollen folgen. Darum habe ich diesen Blog eröffnet. Ich wünsche, dass er der unvoreingenommenen Übermittlung von Information und, wenn von Lesern gewollt, fairem Austausch dient.



Die „Botschaft“:


„Wir, die Bewohner von Nibiru, grüßen euch Erdenmenschen.
Wir kommen in freundlicher Absicht.
Wir möchten eure Zivilisation nicht zerstören.
Es ist der Beschluss des Geistes unserer Galaxie, dass unser Planet und der eure einander begegnen.

Wir freuen uns sehr, euch wieder zu treffen, denen wir vor vielen Jahrtausenden unsere Zivilisation gebracht haben im Zweistromland Sumer.
Wir sind eure Vorfahren, denn ihr entstammt der Verbindung zwischen Männern von uns und frühmenschlichen Vorfahrinnen von euch.

Wir sind uns bewusst, dass der Kontakt mit uns euch viele Errungenschaften der Zivilisation beschert, aber auch sehr viel Leid gebracht hat.
Dafür bitten wir euch um Vergebung.
Dennoch hoffen wir auf eure Freundschaft und bitten euch darum.

Wir möchten euch in den nächsten Monaten mit einem Raumschiff besuchen, nachdem unser Planet an eurem vorübergezogen ist.
Wir wissen nicht, wie die Begegnung unserer Planeten ausgehen wird, niemand kann die Zukunft sicher vorhersagen. 
Wie auch immer  – wenn unsere Landung in der 3D nicht stattfinden kann, geschieht sie in der 5D oder auf einer noch höheren Bewusstseinsebene.

In  großer Vorfreude,
ANU,
Sprecher der Anunnaki“
Siehe auch hier, wo die „Botschfterin“ mit den Worten zitiert wird:

Jetzt habe ich selber eine Botschaft bekommen, von den Anunnaki, die sich auf Nibiru in Richtung unserer Erde bewegen. Nach dem, was ich seit April diesen Jahres täglich sehe, gesagt und erklärt bekomme, sind es nur noch wenige Wochen, bis Nibiru an unserer Erde vorbeistreift….
Schlimmer geht es also immer: Kommen die Wesen des Nibiru / Planet X nicht sichtbar zur Erde – sind sie halt in einer anderen Dimension. Aber wenigstens freuen sich die Anunnaki auf uns Erdlinge … 
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Außerirdische Anunnaki, der Nibiru und die Schöpfung der Menschheit durch Aliens: Besungen im Heavy Metal

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Die außerirdischen Anunnaki, der Nibiru und die Schöpfung der Menschheit des Zecharia Sitchin im Heavy Metal (Bilder: gemeinfrei & NASA / Montage: Fischinger-Online)
Die außerirdischen Anunnaki, der Nibiru und die Schöpfung der Menschheit des Zecharia Sitchin im Heavy Metal (Bilder: gemeinfrei & NASA / Montage: Fischinger-Online)

Die Astronautengötter, die Anunnaki, die Schöpfung des Menschen durch die „Götter“ aus dem All und der 12. Planet Nibiru alias „Planet X“ – all das sind feste Themen der Prä-Astronautik und der Ancient Aliens. Teilweise sind diese Themen seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Idee „kamen die Götter aus dem All?“ und werden bis heute diskutiert. Doch wir finden diese Themen auch auch in der Musik des Heavy Metal. Eine Musikrichtung, die in vielen Kreisen als „Teufelszeug“ gilt. Doch eine Band ragt bei der Frage nach den Anunnaki-Aliens heraus: „Running Wild“.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich mag Heavy Metal. Ich mochte (auch) diese Musik schon immer. Und so soll an dieser Stelle eine Metal-Band doch einmal Einzug auf Grenzwissenschaft & Mystery Files finden.

Metal bei Grenzwissenschaft & Mystery Files?

Natürlich ist Musik Geschmackssache; vor allem auch beim „bösen“ Heavy Metal (oder Schlager). Schon als kleiner Bub bekamen ich und meien Schwester als Metal-Konsumenten wohl auch das Buch „Wir wollen nur deine Seele – Rockszene und Okkultismus: Daten, Fakten, Hintergründe“ von Ulrich Bäumer von den besorgten Eltern. Herausgegeben von der „Christlichen Literaturverbreitung“ in Wuppertal und den Inhalt des Buches kann man sich wohl denken.

Zu allem „Übel“ gab es eine lokale „böse Disco“ mit entsprechender, dunkler und harter Musik. Selbst das „etablierte Fernsehen“ (WDR) sah sich damals hin und wieder veranlasst mit erhobenen Zeigefinder über das wüste Treiben der Disco zu berichten.

Eine dieser (natürlich „bösen“) Heavy Metal Bands ist die Gruppe „RUNNING WILD„. Eine deutsche Band, gegründet 1976 in Hamburg, die vor allem eine Art „Piraten-Image“ pflegte und die es noch immer gibt. Diese Band veröffentlichte am 24. März 1994 ihr Album „Black Hand Inn„, das es in sich hat. Und zwar für Freunde des angeblichen Planeten Nibiru, der dortigen Anunnaki-Aliens und des Autoren Zecharia Sitchin.  Für diese Interessierten enthält das Album nämlich ein interessantes Bonbon.

Nibiru und Anunnaki im Heavy Metal

Der 11. Titel des Albums ist „Genesis (The Making and the Fall of Man)“, in dem in über 15 Minuten die Thesen Sitchins besungen werden. Von den Anunnaki, über Vimana, den sumerischen Göttern, der Suche der Astronautengötter nach Gold für ihren Planeten Nibiru bis zur Schöpfung der Menschheit durch die Anunnaki-Aliens vom Nibiru usw.

Alles Themen aus dem ersten Buch von Zecharia Sitchin aus dem Jahre 1976: „Der zwölfte Planet„. Zugleich natürlich auch Themen, über die auch auf diesem Blog oftmals berichtet wurde und wird. (s. auch HIER).

Der Song-Text von „Genesis (The Making and the Fall of Man)“sagt eigentlich alles …

Hier der Original-Text des Songs

The question that on man’s mind science the beginning of time is
„Where do we come from, where do we go?“

Well, let me tell you a story which took place a long, long time ago.
450 000 years before our time, when the atmosphere on „Nibiru“
the 12th planet was getting worse and worse and when „Alalu“ the
sovereign of the „Annunaki-race“ was dethroned and dislodged by
his opponent „Anu“.

„Alalu“ had to flee in his „Vimana“ to save his life and he came down
to Earth and found something the „Annunaki“ could use to filter the
solar radiation to save their atmosphere from destruction.:

„GOLD“!!

And „Alalu“ revealed his discovery to „Anu“ and as reward for it
he could return to his own planet.

AND THEN IT ALL BEGAN!!

A reef of gold was the right offering
For soothing with a gift of right size
He handed it over to Anu the King
Alalu’s return had its price
Enki the scientist the son of Anu
Came down and dug for gold
Building a haven called Eridu
He mastered his task truely bold

No more gold, the volume decreased
The hair to the throne came down
Enlil brought Edin to seize
Ripping the gold of the ground
Annunaki men dug really hard
They worked their hands to the bone
A serious revolt for setting a mark
Cause the rage and discontent had grown

Hellbound, poisoned souls, in pain they’ll burn, no return
Mankind will never learn, their blinded pride, the evil side

The firestorm will rage on the day of the falling
Armaggeddon’s near it’s the end of the genesis
Dying by the flood, no way back, no recalling
The malice and the pride is the death and the fall of man

A daring test in the hour of need
An artificial bio-robot
Annunaki-essence for an exogamy
A fertilized ovum they had
An Annunaki woman was the one who gave birth
Adapa received his science
But Adapa was banned, he wasn’t it worth
Cause of malice and evil defiance

Hellbound, poisoned souls, in pain they’ll burn, no return
Mankind will never learn, their blinded pride, the evil side

The firestorm will rage on the day of the falling
Armaggeddon’s near it’s the end of the genesis
Dying by the flood, no way back, no recalling
The malice and the pride is the death and the fall of man

The gods created animals and plants
Adapa’s daughters they took their chance
They got married to Annunaki men
Enlil got furious from this wicked sin
He knew a huge tidal way would come
His command, no warning to none
He wanted to wipe out man from this place
He wanted to stop this conceited and evil race

As the conspirator Enki took part
Noah was charged to build up the arche
The water came deluding the spot
So, death flowed with the swallowing waves of the flood!!

Sodom and Gomorrah they fell from grace
But the gods, they had to see for themselves
Mankind was spreading demanding more space
Climbing the throne and its wealth

The gods had to prove, who was right, who was not
Who followed the laws that they gave
Only one called „Lot“ at the unholy spot
They saved him and his children from grave

Firewind blew, that unleashed the storm
Atomic explosions that raged
No more warning, no arousing alarm
Their power set an end to this age

A few good souls were sent by the gods
They tried to save mankind from fall
But the „M.en I.n B.lack“ were hatching a plot
Defence and malice’s their call
Grinding the earth, turning good into bad
They raged like a maniac beast
Exploiting the being, the evil did spread
Souls made for hellfire’s feast

Hellbound, poisoned souls, in pain they’ll burn, no return
Mankind will never learn, their blinded pride, the evil side

The firestorm will rage on the day of the falling
Armaggeddon’s near it’s the end of the genesis
Dying by the flood, no way back, no recalling
The malice and the pride is the death and the fall of man
The firestorm will rage on the day of the falling
Armaggeddon’s near it’s the end of the genesis
Dying by the flood, no way back, no recalling
The malice and the pride is the death and the fall of man

In the 7th month of the year 1999 an ancient god of wrath will return
bringing fire, water, death and destruction.
That is the day when man will be judged for all evil he has done
and he will be commanded into the eternal fire.
Only the good and righteous souls will be saved to live in eternal peace.

THIS IS THE WAR OF ARMAGGEDDON!

So it has bit written, so it shall be done?

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Der Song-Text in Deutsch

Die Frage, die jeden Menschen seit Anbeginn der Zeit beschäftigt, ist:
„Wo kommen wir her, wo gehen wir hin?“

Gut, lasst mich eine Geschichte erzählen, welche vor langer, langer Zeit sich zugetragen hat
450.000 Jahre vor unserer Zeit, als die Atmosphäre auf Nibiru
dem 12. Planeten, immer schlechter und schlechter wurde und als Alalu, der
Herrscher der Annunaki, entthront und vertrieben wurde, von
seinem Widersacher Anu.

Alalu musste in seiner Vimana fliehen, um sein Leben zu retten, und er kam herunter
zur Erde und er fand etwas, dass die Annunaki gebrauchen konnten, um die Sonnenstrahlung
zu filtern, um ihre Atmosphäre vor der Zerstörung zu retten.

„GOLD!!“

Und Alalu enthüllte Anu seine Entdeckung und als Belohnung dafür
konnte er zu seinem eigenen Planeten zurück kehren

UND DANN BEGANN ALLES!!

Ein Riff aus Gold war das richtige Angebot
Zur Beruhigung, mit einem Geschenk der richtigen Größe
Übergab er es an Anu, dem König
Alalus Rückkehr hatte ihren Preis
Enki, der Wissenschaftler und der Sohn von Anu
Kam herunter und grub nach Gold
Um einen Hafen namens Eridu zu bauen
Er meisterte seine kühne Aufgabe gar meisterlich

Kein Gold mehr, Die Ausbeute nahm ab
Der Thronerbe kam herunter
Enlil nahm Edin gefangen
Riss das Gold aus dem Boden
Die Annunaki buddelten wie die Verrückten
Sie schaufelten sich die Hände wund
Ein beachtlicher Aufstand setzte ein Zeichen
Denn die Wut und die Unzufriedenheit hatten zugenommen

Zur Hölle verdammt, vergiftete Seelen, in Schmerz werden sie brennen, keine Wiederkehr
Die Menschheit wird es nie lernen, ihr verblendeter Stolz, die böse Seite

Der Feuersturm wird am Tage des Falls wüten
Armageddon ist nahe, es ist das Ende der Schöpfung
Durch die Flut sterbend, kein Weg zurück, kein erinnern
Die Bosheit und der Stolz sind der Tod und der Fall der Menschheit

Ein kühner Test in der Stunde der größten Not
Ein künstlicher Bioroboter
Das Wesentliche der Annunaki für eine Befruchtung außerhalb der Rasse
Sie hatten eine befruchtete Eizelle
Eine Annunakifrau war es, die die Geburt ermöglichte
Adapa nahm seine Wissenschaft in Anspruch
Aber Adapa wurde verbannt, das war es nicht wert
Aufgrund von Bosheit und böser Missachtung

Zur Hölle verdammt, vergiftete Seelen, in Schmerz werden sie brennen, keine Wiederkehr
Die Menschheit wird es nie lernen, ihr verblendeter Stolz, die böse Seite

Der Feuersturm wird am Tage des Falls wüten
Armageddon ist nahe, es ist das Ende der Schöpfung
Durch die Flut sterbend, kein Weg zurück, kein erinnern
Die Bosheit und der Stolz sind der Tod und der Fall der Menschheit

Die Götter erschufen Tiere und Pflanzen
Adapas Töchter, sie nahmen ihre Chance wahr
Sie wurden mit Annunakimännern verheiratet
Enlil wurde wütend über diese gottlose Sünde
Er wusste, dass eine große Flutwelle kommt
Auf sein Kommando hin, keine Warnung, an niemanden
Er wollte die Menschheit hinwegfegen, von diesem Ort
Er wollte diese eingebildete und böse Rasse vernichten

Wie ein Verschwörer mischte Enki sich ein
Noah wurde damit betreut, die Arche zu bauen
Das Wasser kam, um diesen Ort zu überschwemmen
Und so kam der Tod mit den alles verschlingenden Wellen der Flut!!

Sodom und Gomorrah fielen in Ungnade
Aber die Götter, sie mussten auf sich selber achten
Die Menschheit war eine Rasse, die immer mehr Raum beanspruchte
Anspruch auf den Thron erhebt und auf seinen Reichtum

Die Götter mussten beweisen, wer im Recht war und wer nicht
Wer den Gesetzen folgte, die sie erließen
Nur einer, der Lot genannt wurde, an diesem unheiligen Ort
Sie erretteten ihn und seine Kinder vor dem Grab

Ein Feuersturm blies, der den Sturm entfesselte
Atomare Explosionen tobten
Keine Warnung mehr, kein aufrüttelnder Weckruf mehr
Ihre Macht setzte dieser Rasse ein Ende

Ein paar gute Seelen wurden von den Göttern ausgesandt
Sie versuchten, die Menschheit vor dem Fall zu retten
Aber die „Männer in Schwarz“, sie heckten einen Plan aus
Missachtung und Bosheit ist ihr Lockruf
Sie schinden die Erde, verdrehen das Gute zum Bösen
Sie wüteten wie eine wahnsinnige Bestie
Die Lebewesen ausgebeutet, das Übel verbreitet
Seelen, wie geschaffen, das Höllenfeuer zu füttern

Zur Hölle verdammt, vergiftete Seelen, in Schmerz werden sie brennen, keine Wiederkehr
Die Menschheit wird es nie lernen, ihr verblendeter Stolz, die böse Seite

Der Feuersturm wird am Tage des Falls wüten
Armageddon ist nahe, es ist das Ende der Schöpfung
Durch die Flut sterbend, kein Weg zurück, kein erinnern
Die Bosheit und der Stolz sind der Tod und der Fall der Menschheit
Der Feuersturm wird am Tage des Falls wüten
Armageddon ist nahe, es ist das Ende der Schöpfung
Durch die Flut sterbend, kein Weg zurück, kein erinnern
Die Bosheit und der Stolz sind der Tod und der Fall der Menschheit

Im 7. Monat des Jahres 1999 wird ein alter Gott des Zorns zurückkehren
Feuer, Wasser, Tod und Zerstörung bringend
Das ist der Tag, an dem die Menschheit für all das Böse, was sie getan hat, verurteilt wird
Und sie wird dem ewigen Feuer überantwortet
Nur die guten und rechtschaffenen Seelen werden gerettet und leben in ewigen Frieden

DIES IST DER KRIEG VON ARMEGEDDON!

So steht es geschrieben, so soll es geschehen?

Ab 1976 veröffentlichte Sitchin seine Thesen um die außerirdischen Anunnaki und Nibiru erstmals. Erst 1994 vertonten die Band „Running Wild“ diese auf ihrem Album „Black Hand Inn“. Also mitten in der medialen Hochzeit der Themen wie UFOs, Aliens und Prä-Astronautik und damit genau zum richtigern Zeitpunkt. Ob allerdings Leser von Sitchin und anderen Werken der Prä-Astronautik schon damals dieses Lied kannten bzw. bemerkten, ist natürlich ungewiss.

Heavy Metal ist und war bekanntlich alles andere als Mainsteam-Musik.

Für Fans der Astronauten aus dem All-Themen ist so ein Songtext dennoch sicher interessant. Auch wenn man die Musik nicht mag. Meines Wissens nach gibt es überaus wenige Lieder oder Musik-Alben, die sich konkret mit Spekulationen und Thesen aus dem Bereich der Astronautengötter auseinandersetzten.

Eigentlich sehr schade, wie ich finde.

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10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Den Planeten Nibiru +++ Blog-Serie, Teil #7 +++

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Blog-Serie, Teil #7: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über den Planeten Nibiru (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie, Teil #7: „10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über den Planeten Nibiru (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

„10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss“ – siebter Teil meiner Serie auf dem Mystery Files-Blog für Euch. Teil #7 der erstaunlichen „10 Dinge, die man wissen muss„, widmet sich diesmal dem angeblichen Planeten Nibiru. Dieser angeblich unentdeckte Planet unseres eigenen Sonnensystems kam 1976 in die Welt der Prä-Astronautik, da es dort intelligente Außerirdische geben soll. Wesen, die vor fast einer halben Millionen Jahren bereits erstmals auf der Erde waren. So behauptete es sein Erfinder, der US-Autor Zecharia Sitchin. Und prägte mit seinen oft wilden Spekulationen viele Themen der Prä-Astronautik bis heute.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über Nibiru wissen muss”!


10 (erstaunliche) Dinge, die man über den Planeten Nibiru wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Mit Stand 19. April 2022 sind offiziell 5.014 Exoplaneten bekannt und nachgewiesen. Hinzukommen noch weit mehr sogenannte „Kandidaten“, die das „NASA Exoplanet Archiv“ führt. Planeten außerhalb unseres Sonnensystems also, die noch nicht eindeutig bestätigt sind.

Der Planet Nibiru findet sich in keiner der dortigen, umfangreichen Datenbanken. Denn dieser soll kein Exoplanet sein, der sich außerhalb unseres Sonnensystems befindet. Vielmehr soll es sich bei Nibiru um einen Planeten handeln, der zu unserem eigenen Sonnensystem gehört. Bisher wäre dieser nur noch nicht (offiziell) entdeckt. Immerhin postulierte sein Promoter oder Erfinder ab 1976, dass sich diese Welt in rund 3.600 Jahren in einer starken Ellipse um unsere Sonnen drehen würde.

Dabei führt ihn sein Orbit weit hinaus hinter Neptun und Pluto, weshalb er so leicht nicht zu finden sei. Außerdem und vor allem wäre Nibiru von einer hochstehenden außerirdischen Zivilisation bewohnt. Dies mag ein Grund sein, warum man ihn bisher nicht entdeckt haben will, so glaubte der „Nibiru-Schöpfer“.

2.:

Dieser Nibiru-Erfinder war der US-Autor Zecharia Sitchin. Ein Autor der Prä-Astronautik, der 1976 sein erstes Buch mit dem Titel „The 12th Planet“ vorlegte. Bis heute ist das Buch ein Bestseller, das in dutzenden Sprachen und Auflagen erschien und dem zahlreiche weitere Bücher folgten. Selbst nach seinem Tode 2010 erschienen postum noch Werke von beziehungsweise über ihn.

Sitchin erschuf in seinen Büchern eine überaus komplexe und phantastische Welt. Kern dieser sind raumfahrende Außerirdische namens Anunnaki, die von eben diesem angeblichen Planeten Nibiru stammen und vor rund 450.000 erstmals auf unserer Erde waren. Diese Wesen beeinflussten hier nicht nur die Kultur und Entwicklung der Menschheit, sondern haben uns Menschen durch genetische Kreuzungen sogar erst „erschaffen“.

Die Spekulationen von Sitchin haben maßgeblichen Einfluss auf zahllose Ideen rund um Ancient Aliens, Prä-Astronautik oder allgemein Götter aus dem All gehabt. Zahllose seiner Behauptungen und Spekulationen um die Anunnaki und Nibiru wurden von nachfolgenden Autoren online wie offline übernommen. Sicher zum Bedauern des Autors Sitchin selber wird dabei seine Person als Erfinder und Urheber all dieser phantastischen Aussagen oft vergessen.

Er als Autor ist vielen jüngeren Interessieren nicht mal mehr ein Begriff.

Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)
Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)

3.:

Ebenso oft vergessen ist, dass der Planet Nibiru grundsätzlich dafür verantwortlich sein soll, dass es die Pyramiden von Gizeh überhaupt gibt.

Denn nach den Büchern von Sitchin haben die Bewohner des Nibiru regelmäßig unseren Planeten mit ihren Raumfahrzeugen besucht. Immer, wenn dieser sich während seines 3.600-Jahr-Zyklus der Erde nährte. Damit die außerirdischen Anunnaki hier sicher landen konnten, benötigten sie einen Einflugkorridor. Die Pyramiden dienten als Teil dieser Flugschneise. Als eine Art Leitsystem für die Raumschiffe von Nibiru.

In diesem Kontext war es auch Zecharia Sitchin, der in seinem zweiten Buch „The Stairway to Heaven“ im Jahr 1980 zu belegen versuchte, dass die berühmte Cheops-Kartusche in der Großen Pyramide vom Finder Howard Vyse 1837 gefälscht wurde. Diese Kartusche mit dem Namen des Pharao befindet sich in einer der Entlastungskammern in der Cheops-Pyramide und gilt in der Archäologie als einer der Beweise, dass Pharao Cheops (Khufu) dieses Monument erbaute.

Die These einer Fälschung, die bis heute diskutiert wird, geht demnach ursprünglich auf Sitchin und seinem Nibiru zurück. Sitchin selber wollte sogar einst mit Hammer und Meißen brachial eine Probe der legendären Kartusche nehmen, um seine Idee zu beweisen.

Mehr dazu in diesem Blog-Artikel HIER.

4.:

Als Sitchin erstmals seine Nibiru-Welt in Buchform veröffentlichte, nannte er sein Werk „Der 12. Planet“. Das war 1976, als der kleine Pluto hinter dem Gasplaneten Neptun noch als echter Planet geführt wurde. Heute ist der erst 1930 entdeckte Pluto kein Planet mehr, sondern wird seit August 2006 als „Zwergplanet“ gelistet. Bevor die „Internationale Astronomische Union“ Pluto den Planeten-Status aberkannte und ihn degradierte, galt dieser als 9. Planet unseres Sonnensystems.

Mit Sitchin seiner Welt Nibiru wären das aber dennoch nur 10 und keine 12 Planeten in unserem Sonnensystem. Dies erklärte Sitchin damit, dass einstmals der Mond und die Sonne mitgezählt wurden. Bei seinen außerirdischen Nibiru-Göttern ebenso, wie beim mesopotamischen Volk der Sumerer. Unter anderem von diesen will er seine Informationen aus Jahrtausende alten Texten „übersetzt“ haben.

Daher kam es zu seinem „12. Planeten“.



5.:

Die Erde ist der 3. Planet um unseren Fixstern. Nach Merkur und Venus. Daran hatte Sitchin zum Glück zwar nie Zweifel, aber er führte noch eine andere Zählung ein, die er anhand alter Texte über die Bewohner des Nibiru hergeleitet haben will. Denn diese kosmischen Astronautengötter zählten angeblich von ihrer Position auf Nibiru im Sonnensystem aus bis zur Erde hin.

Denn wenn deren Heimatplanet weit außen hinter Pluto und Neptun seine Bahnen zog, war nach deren Blickrichtung zur Sonne die Erde der 7. Planet. Nach Sitchin zählte man auf Nibiru demnach wie folgt:

  1. Pluto
  2. Neptun
  3. Urnaus
  4. Saturn
  5. Jupiter
  6. Mars
  7. Erde

Dass unser Mond, der ja angeblich bei den 12 Planeten als eben solcher mitgezählt wurde, bei seine Umlauf auch mal zwischen Erde und Mars liegt, spielte dabei scheinbar keine Rolle. Und wenn ja, dann gibt es noch das Problem der Zählweise von Nibiru aus, der eigentlich hierbei die Position 1 haben sollte.

6.:

Zecharia Sitchin war überzeugt: Sein bewohnter Planet Nibiru werde alsbald im Weltraum gefunden!

Zecharia Sitchin:" Der zwölfte Planet" - Cover der deutschen Erstausgabe
Zecharia Sitchin:“ Der zwölfte Planet“ – Cover der deutschen Erstausgabe

Nachdem die „New York Times“ am 30. Januar 1983 über die Suche nach einem „Planeten X“ berichtete, also einem bisher unentdeckten Planeten in unserem Sonnensystem, wollte Sitchin deshalb handeln. Denn die Zeitung zitierte einen Astronomen, der darauf verwies, dass dieser Planet ganz sicher sei und nun „nichts mehr übrig (bleibe), als ihm einen Namen zu geben“. Also schrieb Sitchin am Folgetag der „Planetarischen Gesellschaft“ in Pasadena, Kalifornien, einen entsprechenden Brief.

Denn „dem Entdecker eines neuen Himmelskörpers“ werde normalerweise „das Vorrecht eingeräumt, ihm einen Namen zu geben“, so Sitchin. Und da er „Planet X“ als Nibiru entdeckt habe, teilte er der „Planetarischen Gesellschaft“ unter anderem mit:

Nun, die Alten haben ihn bereits benannt: Nibiru aus sumerisch. Marduk aus babylonisch. Ich glaube, ich bin berichtigt, darauf zu bestehen, dass er so genannt wird.

Über diese Bemühungen um „Planet X“ und seinem Nibiru berichtete Sitchin schon 1990 in seinem Buch „Genesis Revisited“.

Gefunden wurde weder der eine, noch der andere Planet. Auch wenn die Suche nach einem weiteren Planeten im Sonnensystem, aktuell schlicht „Planet 9″/“Planet Nine“ genannt, weiterhin in der Astronomie aktuell ist. Dieser hat aber nichts mit Nibiru zu tun, auch wenn das immer wieder behauptet wird.

Mehr dazu zum Beispiel in diesem Mystery Files-Video HIER.

7.:

Wie viele Planeten Sonnensysteme haben können, ist in der Astronomie unbekannt. Wir haben nach dem Stand der Dinge 8 von ihnen und es ist fraglich, ob es eine Art „Obergrenze“ gibt. Doch vor Milliarden Jahren waren es um unsere Sonnen sogar 100 oder mehr. Dies waren kleine sogenannte „Protoplaneten“, aus denen sich durch Kollisionen erst noch unsere jetzigen Planeten bildeten. Unter ihnen war allerdings nicht der Himmelskörper Nibiru.

Nach der astronomischen Weltanschauung von Sitchin kam Nibiru einstmals von außerhalb des Sonnensystems hierher. Nach einem „kosmischen Billard“ und Kollisionen (unter anderem mit der Erde) vor undenklich lagen Zeiten nahm dieser letztlich seinen elliptischen Orbit von 3.600 Jahren ein.

Als Sitchin das 1976 erstmals in seinem Buch „Der 12. Planet“ publizierte, waren noch nicht mal Exoplaneten bekannt. Erst rund 20 Jahren später wurde der erste von ihnen gefunden, da deren Existenz wohl niemand bezweifelte. Woran kaum jemand dachte, waren Welten, die ohne eine Sonne alleine durch das Universum treiben. Einsame Planeten, die sich nicht in einer festen Bahn um ihren Stern drehen. Genau das also, was der Ur-Nibiru einst gewesen sein soll.

Inzwischen jedoch kennt die Astronomie tatsächlich solche Vagabunden im All.

8.:

Nibiru ist wahrlich ein Planet der Extreme, wie ihn Sitchin sich ausmalte. Denn er behauptete, dass sein Anunnaki-Planet in mehr oder weniger historisch greifbarer Zeit bei seinem Umlauf um die Sonne mit dem Riesenplaneten Uranus kollidierte!

Diese Katastrophe habe nicht nur die Umlaufzeit des Nibiru verändert (verkürzt) und die Achse des Uranus extrem gekippt. Vielmehr sei auch der Uranus-Mond Miranda möglicherweise ein Nibiru-Mond gewesen, den dieser bei der Kollision an Uranus verlor. Zumindest aber wurde Miranda bei diesem Ereignis stark beschädigt, wofür gewaltige „Schleifspuren“ auf seiner Oberfläche sprechen würden.

Die Bewohner des Nibiru, die Anunnaki, überlebten übrigens dieses verehrende Ereignis auf ihrer Welt.

Mehr dazu in diesem Blog-Artikel HIER und diesem Mystery Files-Video HIER.

Der Uranus-Mond Miranda und seine "Narben": Spuren einer Kollision mit Nibiru? (Bilder: NASA/gemeinfrei)
Der Uranus-Mond Miranda und seine „Narben“: Spuren einer Kollision mit Nibiru? (Bilder: NASA/gemeinfrei)

9.:

Da sich Nibiru die meiste Zeit extrem weit in den äußeren Bereichen des Sonnensystems bewegen soll, sind deren Bewohner angeblich in Sachen Raumfahrt bestens organisiert. Diese Außerirdischen konnten zwar angeblich schon vor fast einer halbem Millionen Jahren Raumfahrt betreiben, denn damals seien sie erstmals hier gewesen, aber irgendwelche futuristischen Super-Technologien haben sie dennoch nicht.

Die Raumfahrzeuge der Nibiru-Aliens Anunnaki, wie sie Sitchin in mehr als einem Dutzend Büchern schildert, sind den unseren nicht allzu weit voraus. Auch uralte Technik des Raketenantriebs würden diese Wesen nutzen. Für Flüge zwischen den Planeten ist das auch mehr oder weniger ausreichend. Um aber effizient zu sein, haben die Anunnaki auf dem Mars Basen und Zwischenstationen errichtet. Dort agieren sie im Verborgenen als Außenposten des Nibiru.

Selbst das berühmte „Mars-Gesicht“ zeige in Wahrheit das Antlitz eines Herrschers vom Nibiru, so Sitchin.

10.:

Obwohl Zecharia Sitchin der „Gründer“ der Nibiru-Idee ist, folgten ihm zahlreiche weitere Nibiru-Propheten. Denn so kann man es zum Teil durchaus formulieren. Nicht nur die zahllosen und weiter aktuellen Autoren, die Bücher über Anunnaki schreiben.

Vor allem ist hier Nancy Lieder aus den USA zu nennen, die schon Mitte der 1990er Jahre die Website „Zeta Talk“ ins Leben rief. Sie und ihre Anhänger verbreiten seit dem zahllose Botschaften zu Außerirdischen und Nibiru und vor allem über nahende Katastrophen durch diesen Planeten.

Andere setzten Nibiru mit Himmelskörpern gleich, die sie zum Beispiel „Nemesis“, „Tyche“ oder „Hercolubus“ nennen. Oder eben den auch teilweise von etablierten Astronomen gesuchten und vermuteten „Planet 9“. Einige dieser Nibiru-Alternativen werden dabei als Stern angesehen. Als ein Brauner Zwerg, der zu unserem System gehört und periodisch für Katastrophen wie Massenmaussterben auf der Erde verantwortlich ist. Damit wäre unser Sonnensystem also in Wahrheit ein Doppelsternsystem.

Natürlich kann auf einem Braunen Zwerg kein Leben existieren – es ist ja ein Stern. Mit dem Kern der Nibiru-Idee haben solche Spekulationen kaum mehr etwas gemeinsam.

Schon Sitchin selber wehrte sich bis zu seinem Tod gegen die Vereinnahmung seiner Aussagen in diese Richtungen. Vor allem in den Jahren vor dem 21. Dezember 2012 und dem „Ende“ des Kalenders der Maya. Ein Hochzeit für Phantasien um die Wiederkehr des Nibiru, wie in zahllosen Blog-Beiträgen und Mystery Files-Videos dargelegt. Sogar der Ausbruch des Kilauea auf Hawaii wurde später noch (2018) mit dem Kommen des Nibiru in Verbindung gebracht, wie HIER berichtet.

Denn eigentlich soll, nach dem Urheber Sitchin, der Planet erst im Jahre 2894 wieder in Erdnähe kommen, wie HIER und in diesem Video HIER gezeigt. Wenn es ihn geben würde.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Astronauten der Antike: Wann genau kommen eigentlich die außerirdischen Anunnaki wieder zur Erde? (+ Videos)

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Wann kommen die Anunnaki wieder zur Erde? In 73 Jahren? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
In 872 Jahren kommen die Anunnaki wieder zur Erde … (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In der Prä-Astronautik-Gemeinschaft erfreut sich seit Jahren eine „Alien-Spezies“ wachsender Beliebtheit. Die Anunnaki. Seit sie 1976 weithin bekannt gemacht wurden, haben sie heute längst als Boom-Thema ein Eigenleben entwickelt. Dabei taucht immer wieder die Frage auf, wann diese Außerirdischen von einem Planeten namens Nibiru wieder zur Erde kommen werden. Immerhin sollen sie schon mehrfach hier gewesen sein. Und einige rechnen quasi dauernd mit ihrer Rückkehr. Tatsächlich gibt es aber einen exakten Termin, den man schon 1976 hätte in Etwa ermitteln können. Wann konkret das sein soll, warum genau dann und woher man das angeblich weiß, erfahrt Ihr in diesem Blog-Artikel.


Anunnaki und Prä-Astronautik

In der Community der Prä-Astronautik, also unter all jenen, die sich für Ancient Aliens begeistern können, taucht immer wieder ein Begriff auf: Anunnaki. Diese Anunnaki sollen Außerirdische sein, die vor tausenden von Jahren hier auf der Erde waren. Maßgeblich seien genau diese Astronauten der Antike es gewesen, die die menschliche Entwicklung beeinflusst hätten. Dabei steht die akkadische Götter-Bezeichnung „Anunnaki“ heute längst mehr oder weniger pauschal für die Astronautengötter an sich.

Ein spannendes Thema für die Suche nach den Göttern der Vorzeit. Leider aber auch ein Thema, dass sich seit sehr, sehr vielen Jahren verselbstständigt hat. Grund dafür ist vor allem die Tatsache, dass unlängst kaum jemand mehr die einstiegen Hintergründe und Ursprünge dieser Thematik mehr kennt, nachliest oder recherchiert. Denn diese Aliens sollen angeblich von einem Planeten namens Nibiru stammen, der sich innerhalb unseres eigenen Sonnensystems befindet. Aber bisher nicht (offiziell) entdeckt wurde. Gerne wird er heutzutage auch mit „Planet 9″ verwechselt.

Vielfach wurden auf diesem Mystery Files-Blog und -Video-Kanal bei YouTube diese Anunnaki bereits thematisiert. In mehr als einem Jahrzehnt kamen so hunderte Beiträgen dazu zusammen. Ebenso waren sie schon 2015 detailliert Thema in dem Buch „Rebellion der Astronautenwächter„. Und dass es auf den genannten Nibiru ein solche Alien-Zivilisation seit hunderttausenden von Jahren gibt, wurde schon 2009 in dem Buch „Die Akte 2012“ klar widerlegt. Was allein schon durch die postulierten „Thesen“ des Nibiru-Erfinders möglich ist. Sofern man diese kennt.

Dieser war kein geringer als der Autor Zecharia Sitchin aus den USA. Ihm allein „verdankt“ die Prä-Astronautik die Spekulation um den Planeten Nibiru und den dort lebenden Anunnaki. In zahlreichen Büchern hat er diese Weltanschauung aus angeblich uralte Texten zusammengebaut. Es sind wichtige Quellen um das Thema zu verstehen. Die jedoch leider heute wohl keiner mehr wirklich liest, da vor allem im Netz die Thematik schon sicher 15 Jahre lang eine Art Selbstläufer ist. Was selbst Sitchin zu Lebzeiten kritisierte.

Die Heimatwelt der Anunnaki

Wie so oft gibt es aber auch bei den Anunnaki einen waren Kern. Selbst bei den wildesten Spekulationen findet sich fast immer dieses berühmte Körnchen Wahrheit. Hier geht dieser Kern aber kaum darüber hinaus, dass es Mythen und alte Schriften gibt, die diese Anunnaki tatsächlich erwähnen. Wobei man hierbei jedoch in entsprechende Texte schauen muss, die nicht Sitchin verbreitet/erfunden hat! Als Prä-Astronautiker, wie ich einer bin, ist es deshalb überaus verlockend entsprechende Überlieferungen zu durchleuchten.

Grundsätzlich ist es so, dass, wenn man der Meinung ist, dass Aliens vor Jahrtausenden hier waren, die Anunnaki dazu gehören. Prä-Astronautik-Forscher klammern entsprechende Mythen nicht aus, nur weil der Autor Sitchin das Thema derart kaputtgemacht hat. Dieser Meinung sind zum Glück einige. Sie sollten zumindest das Thema nicht ausklammern.

Ein sehr wichtiger Punkt bei den Träumereien um die Nibiru-Anunnaki war bei Sitchin die periodische Wiederkehr dieser Götter. Er nahm an, dass sie in regelmäßigen Zyklen unserer Welt besuchten. Diese Annahme kennen Ancient Aliens-Interessierte heute durchaus auch noch durch irgendwelche Online-Beiträge. Vielleicht auch, da sie Sitchins Werke zumindest teilweise selber lasen. Katastrophal war es vor über 10 Jahren in dieser Hinsicht. Unendlich viel Unsinn wurde im Zuge des Maya-Kalenders und den 21. Dezember 2012 im Vorfeld in die Welt gesetzt. Gerne auch die Wiederkehr der Anunnaki und ihres Planeten Nibiru.

Wie aber kann ein ganzer Planet wiederkommen? Das fußt eben auf Sitchins Ideen um die Heimatwelt seiner Anunnaki. Seinen Schriften nach bewegt sich bewohnte Nibiru ähnlich wie ein Komet um die Sonne. In einer starken Ellipse, wobei er rund 3.600 Jahre für eine Sonnenumrundung benötigen würde. Eine mehr als bizarre Idee, wie beispielsweise in diesem Artikel HIER umfassend aufgezeigt.

Nährt sich also diese bewohnte Nibiru-Welt wieder der Erde, so kommen nach Sitchin auch seine Anunnaki wieder. Durchaus logisch: Ist der Nibiru in Erdnähe, können die dortigen Aliens einfacher unserer Welt erreichen. Davon ging auch Sitchin aus.

Die Rückkehr der Götter (des Nibiru)

Dass eines Tages die Götter der Vorzeit wieder kommen wollen, ist längst keine neue Idee. Sitchin hat sie auch nicht erfunden. Wohl aber hat er in seinem ersten Buch „Der 12. Planet“, mit dem 1976 das Anunnaki-Thema begann, diesen „Wiederkunfts-Glauben“ detailliert aufgeführt. Eben im Sinne seiner Aussage, dass sie alle 3.600 Jahren hierher kamen. Aufgrund der Umlaufbahn ihrer Heimatwelt Nibiru, die sogar bis weit hinter Neptun und Pluto hinaus reichen soll …

Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)
Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)

Sitchin war schon in seinem Erstling überzeugt, dass deshalb alle 3.600 Jahre bei der Ankunft des fremden Planeten und seiner Bewohner etwas Epochales geschehen ist:

Es ist also keineswegs unwahrscheinlich, dass die Nefilim (= Anunnaki, Anm. LAF) den Fortschritt der Menschheit periodisch begutachteten (und weiterförderten), da sie sich jedes Mal, wenn sich der Zwölfte Planet der Erde nährte, damit befassen konnten.“

Von daher ist es wenig verwunderlich, dass auch heute noch immer wieder gefragt wird, wann die Anunnaki wiederkehren. Erst 2021 schrieb jemand in einer Facebook-Gruppe zur Prä-Astronautik:

Die Annunaki kommen erst in 73 Jahren wieder in unsere erdnahe Umlaufbahn! Wann checkt ihr das endlich?

Das wäre das Jahr 2094. Sofern sich hier nicht jemand vertippt hat, ist diese Behauptung aber vollkommen falsch oder pure Erfindung. Denn schon 1976 hätte man anhand Sitchins erstem Buch berechnen können wann nach seinen Ideen der Nibiru und damit die Anunnaki in Etwa wieder kommen werden. Man hätte nur seine angenommenen Daten, etwa für die Sintflut, die er mit Nibirus Erdnähe in Verbindung brachte, weiter rechnen müssen.

Zu finden sind diese auf Seite 204f. in der deutschen Erstausgabe. Um es sogar noch leichter zu machen, findet sich sogar auf den Seiten 328 und 329 eine tabellarische Auflistung der „Ereignisse“ bis zur Sintflut.

„Die Prophezeiungen von der Wiederkunft“

Nach Sitchin wäre das: ca. 11000 vor Christus die Sintflut und danach der Beginn der Kultur (Ackerbau), ca. 7400 vor Christus die „Phase der Töpferei“ und ca. 3800 vor Christus der Beginn der 1. Zivilisationen der Welt (Sumerer). „Die periodische Erdannährung des Zwölften Planeten stecken hinter den drei entschiedenen Phasen der nachsintflutlichen Zivilisation des Menschen“, ist sich Sitchin sicher.

Ob hier nun eine „Milchmädchenrechnung“ vorliegt oder nicht, soll nicht weiter interessieren. Spielen wir also die einfache Rechnung von Sitchin mit dem Zyklus von 3.600 Jahren weiter. Schließlich wird der Planet nicht plötzlich irgendwo hinter dem Pluto stehenbleiben. Das wäre dann: 3800 vor Christus + 3.600 Jahre Nibiru-Zyklus = 200 vor Christus. Erneut plus 3.600 Jahre Nibiru-Zyklus = 3400 nach Christus!

Das ist sehr weit weg von einer baldigen Wiederkehr der Anunnaki mit ihrem Heimatplaneten. Und so wirklich genau ist der Zeitpunkt von Sitchin auch nicht festgelegt worden. Das änderte sich erst in einem viel späteren Buch von ihm, dass 2007 auch in Deutschland unter dem Titel „Apokalypse“ erschien. Darin geht es auch und vor allem um „die Prophezeiungen von der Wiederkunft“, wie Sitchin schreibt. Denn, so der Autor weiter, in den drei Jahrzehnten nach erscheinen seinen ersten Bestsellers haben ihn unzählige Leser die entscheidende Frage nach der Rückkehr der außerirdischen Anunnaki und des Nibiru gestellt.

Sitchin vermutet in diesem Buch, dass der Gott An, der Herrscher des Nibiru, 4000 vor Christus auf der Erde war. So grob um diese Zeit oder 3800 vor Christus war auch sein 12. Planet in Erdnähe. Folgerichtig sind seine Berechnungen nach 30 Jahren grundsätzlich unverändert. Trotzdem geht Sitchin umfassend auf Nibiru und auch seine Wiederkunft nach dem ungefähren Jahr 4000 vor Christus ein. Er ist nach zahlreichen Berechnungen sicher, „dass die Anunnaki-Götter zwischen spätestens 610 v. Chr. bis etwa 560 v. Chr. nach und nach die Erde verließen“.

Der Mars diente dabei angeblich als „Zwischenstation der Anunnaki“.

Wir haben noch 872 Jahre Zeit

Zecharia Sitchin war also auch in seinem Buch von 2007 wie 30 Jahre zuvor überzeugt, dass Nibiru um 11000 vor Christus die Sintflut auslöse und auch um das Jahr 560 vor Christus in Erdnähe war. Abweichungen in seinen Berechnungen erklärt er damit, dass Nibiru bei seinem Lauf um die Sonne durchaus durch die Gravitation anderer Himmelskörper in seiner Umlaufbahn gestört wurde. Für einen von einer außerirdischen Zivilisation bewohnten Planeten eigentlich verehrend!

Der Umlauf des Alien-Planeten von 3.600 Jahren sei „immer ein mathematischer Mittelwert“, so gibt Sitchin zu bedenken. Er spekuliert weiter, dass es wohl zu einem Crash des Nibiru mit dem Planeten Uranus kam. Ja, dass vielleicht Sogar der Mond Miranda ein ehemaliger Mond des Nibiru ist. Das hätte den Umlauf des Nibiru auf rund 3.450 Jahre verkürzt. Ein Zusammenstoß des Nibiru mit dem Uranus? In der Tat glaubte das Zecharia Sitchin in seinem Buch. In diesem Artikel HIER wird genau drauf genauer eingegangen.

Der Prä-Astronautik-Autor macht daraufhin auf Seite 300 von „Apokalypse“ eine besonders wichtige Feststellung, wenn er schreibt:

Wenn es das ist, was geschah, würde es das ,frühe’ Erscheinen Nibirus 556 v. Chr. erklären – und darauf schließen lassen, dass mit seiner Wiederkunft um das Jahr 2900 n. Chr. zu rechnen ist (Hervorhebung LAF).“

Die Rechnung ist einfach: Nibirus Umlauf änderte sich vor einigen Jahrtausenden auf 3.450 Jahre +/- einige X Jahre. 4000 vor Christus war er hier. Also: 4000 vor Christus + 3.450 Jahre neuer Nibiru-Zyklus = 550 vor Christus. Erneut 3.450 Jahre addiert ergibt das Jahr 2900. Noch genauer, da Sitchin von 556 vor Christus spricht, 2894 nach Christus. Damit hat die Menschheit noch exakt 872 Jahre Zeit, bis Nibiru wieder in Erdnähe ist und die Anunnaki zurückkehren.

Bereits im Jahre 1995 habe ich in dem Magazin „New Scientific Times“ (Nr. 3/1995) darauf hingewiesen, dass der angebliche Planet erst in 800 Jahren kommen wird. Wobei das eigentlich weniger wünschenswert sein sollte. Immerhin habe der Planet nach der Kollision mit Uranus und durch seine Gravitation in Erdnähe einst die Sintflut ausgelöst, heißt es.

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Was machte eigentlich der „Nibiru-Autor“ und Prä-Astronautiker Zecharia Sitchin in der Cheops-Pyramide – mit Hammer und Meißel?! (+ Videos)

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Was machte eigentlich der "Nibiru-Autor" Zecharia Sitchin in der Cheops-Pyramide - mit Hammer und Meißel?! (Bilder: Sitchin.com & Fischinger-Online)
Was machte eigentlich der „Nibiru-Autor“ Zecharia Sitchin in der Cheops-Pyramide – mit Hammer und Meißel?! (Bilder: Sitchin.com & Fischinger-Online)

Vor einigen Jahren machte der „Cheops-Skandal“ um die Privatforscher Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz international Schlagzeilen. Angeblich hätten sie die Namenskartusche des Pharao Cheops in einer kleinen Kammer der Cheops-Pyramide beschädigt. Ein Aufschrei in den Medien folgte. Eine regelrechte Hetzjagd begann. Doch bereits Jahre zuvor hatte schon der bekannte Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin einen ganz anderen Plan. Er wollte auf illegalen Wege und mit voller Absicht die besagte Inschrift in der Pyramide beschädigen, um eine Probe herauszubrechen. Unverblümt und detailliert hat er selber dieses Vorhaben geschildert. Was dahin steckt und warum er meint, dass dabei ein  Attentat auf ihn verübt wurde, erfahrt Ihr in diesem Artikel. Ein Kaum bekanntes oder beachtetes Kapitel rund um Sitchin und die Cheops-Pyramide!


Zecharia Sitchin und die Prä-Astronautik

Ein Autor, der die heutige Prä-Astronautik wie kaum ein zweiter beeinflusst hat, war Zecharia Sitchin aus den USA.

Der 2010 verstorbene Prä-Astronautik ist jener, der die Außerirdischen Anunnaki „in die Welt setzte“. Heute längst ein Kampfbegriff in Sachen Ancient Aliens und Prä-Astronautik. In seinen zahlreichen Büchern verbreitete er die Spekulation, dass diese Anunnaki-Aliens einstmals von einem bisher unbekannten Planeten in unserem Sonnensystem kamen.

Diesen Planeten innerhalb unseres Sonnensystems taufte er Nibiru. Von hier sollen die Astronauten der Antike gekommen sein. Auch wenn nachweislich eine derartige außerirdische Zivilisation auf einen Planeten, wie Sitchin ihn sich erdachte, nicht existieren konnte.

Vielfach war der Autor Sitchin bereits Thema auf Fischinger-Online. Ebenso „seine Anunnaki“, die sich leider in den letzten Jahren immer mehr in der Prä-Astronautik und entsprechender Literatur ausbreiten. Fernab der Realität über diese Anunnaki vom Himmel, sondern längst bis ins Absurde gesteigert. Sogar fernab der von Sitchin selber dazu erfunden Geschichten. Das stellt längst eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema vor ungeahnte Probleme, wenn man sich für die Götter der Vergangenheit interessiert. Oder besser zu interessieren beginnt, worauf ich als Prä-Astronautiker immer wieder umfassend verweise (verweisen muss).

Zecharia Sitchin hat in seinen Büchern neben den Hautideen der Anunnaki vom Planeten Nibiru zahllose weitere Themen in der Prä-Astronautik bekannt gemacht. Themen, die heute vielfach isoliert von ihm als eigentliche Quelle weiterhin kursieren. Gern auch in abgewandelten Formen. Auch und vor allem gilt das für die Pyramiden von Gizeh in Ägypten.

Die Cheops-Pyramide und Sitchin

Vor allem die weit verbreitete Idee, dass die Entdeckung des Namens von Pharao Cheops als Beweis für die Archäologie innerhalb der Cheops-Pyramide ein Betrug sei, stammt von Sitchin. Dieser Name finden ich in der sogenannten Cheops-Kartusche in einer der Entlastungskammern in der Großen Pyramide. Es sind niedrige „Räume“, die sich oberhalb der Königskammer befinden, und die erst im 19. Jahrhundert entdeckt wurden.

Mittels Sprengstoff bahnten sich die Entdecker ihren Weg durch die Pyramide, bis sie auf besagte Kammern stießen. Dort finden sich Schriften auf den Steinen und unter ihnen eine Kartusche mit den Namen des Cheops. Hierzu heißt es bis heute, dass diese Inschrift bei ihrer Entdeckung 1837 durch Howard Vyse von ihm selber an die Wand gemalt wurde. Damit läge hier ein gewaltiger Betrug vor, den Vyse nur deshalb heimlich initiierte, damit er sich als großen Entdecker feiern lassen konnte.

Genau das brachte Sitchin 1982 in die Prä-Astronautik ein. Umfassend hat er es damals in seinem Buch „Stufen zum Kosmos“ versucht zu beweisen, da Sitchin die Gizeh-Pyramiden in seinen Büchern für eine Art Navigationshilfen für einfliegende Raumschiffe hielt. Und seit Jahren werde auch ich als Autor des Phantastischen immer mal wieder beim Thema „Pyramiden“ gefragt: „Warum nimmt niemand eine Probe der Kartusche, um das Thema Fake oder echt endlich ad acta legen zu können?“ Vor einigen Jahren löste genau dieses Thema aber den „Cheops-Skandal“ um Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann aus, über den HIER vielfach berichtet wurde.

Diese Frage steht seit Jahrzehnten im Raum und ist demnach mit Sicherheit nicht neu. Auch wenn beispielsweise eine Datierung der Farbe mit der Radiokarbon-Methode wohl nicht möglich wäre, da sie nicht organisch ist. Dennoch wurde dann und wann danach „verlangt“, dass man endlich eine Probe der Kartusche nimmt und diese datiert und analysiert. Stammt sie aus dem 19. Jahrhundert und ist damit ein Betrug – oder ist sie mindestens 4.500 Jahre alt?

Sitchins geheimer Plan

Auch Zecharia Sitchin selber dachte sich, dass ein Probe „seiner Kartusche“ des Cheops eine wunderbare Sache wäre. So könne er, sofern das Ergebnis zu seinen Gunsten ausfiele, endliche belegen, dass die Kartusche eine Fälschung sei. Und tatsächlich hatte Sitchin mit einem Kollegen vor, eine Probe der Königskartusche zu nehmen. Auf illegalem Wege und ohne Wissen der Behörden, wie er es selber zugab. Inklusive Beschädigung der Kartusche.

Vielen scheint diese Tatsache nicht bewusst zu sein. Und gerade im Zuge des „Cheops-Skandal“ vor einigen Jahren ist das nicht uninteressant. Wirft es doch erneut an fragwürdiges Licht auf Dr. Zahi Hawass. Es mag aber auch daran liegen, dass Sitchin selber diese Ereignisse um „seine Probe“ in einem Buch veröffentlichte. Und was heutzutage in Büchern und damit nicht erscheint, nehmen viele gar nicht mehr war …

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So schreibt Sitchin in „Journeys to the Mythical Past“ 2007, das 2010 als „Auf den Spuren alter Mythen“ in deutsch erschien, folgendes: Während einer Leserreise 1997 in Israel entschied er sich einen spontanen Abstecher von dort nach Ägypten zu machen. Er wolle schließlich schon lange „die Zeichen in Farbe untersuchen“, mit denen der Name des Pharao in einer Entlastungskammer geschrieben steht. Dafür sollte sein Mittelsmann Abbas schon vor der besagten Leserreise „seine gute Beziehungen zu Dr. Hawass nutzen“, um hier irgendwie Zugang zu den Kammern zu bekommen. Sitchin „drängte ihn“, wie er schreibt, da die die Lage vor Ort in Ägypten sehr schwierig machen würde.

Letztlich wurde von Hawass tatsächlich die Erlaubnis erteilt. Nie zuvor sei es Sitchin gelungen „den ‚Tatort‘ persönlich aufzusuchen“, an dem seiner Meinung nach der „große Pyramiden-Schwindel“ durch Vyse geschah.

Da kein geringerer als Dr. Zahi Hawass ihnen die Erlaubnis erteilte, die Entlastungskammern zu betreten, war Sitchin voller Hoffnung. Ein Leser mit Namen „Wallace M.“ („Wally“) begleitete ihn, da dieser seien Exkursion und möglichen Entdeckungen im Bild dokumentieren konnte.

Unter falschen Tatsachen in die Cheops-Pyramide

„Wally“ wurde daraufhin als Sitchins offizieller Fotograf ausgegeben. Sitchin schreibt weiter:

Abbas schrieb Wallys Namen auf die Liste, die er zuvor beim Büro des Direktors der Altertümer von Gizeh einreiche musste, und bezeichnete ihn als meinen Fotografen; tatsächlich aber hatte ich noch eine andere, vertrauliche Aufgabe für Wally, für die er einige seiner kleinen Werkzeuge mitnehmen sollte: Er sollte eine Probe der roten Farbe entnehmen, mit der die ,Steinmetzzeichen‘ an die Steinquader gemalt waren, damit wir sie auf ihr Alter hin untersuchen lassen konnten. Ich hielt dies für wichtig (…)“

Sitchin hielt diese „Datierung“ und heimliche und illegalen Probeentnahme in dem Sinne für wichtig, da er damit beweisen wollte, dass sein „Verdacht auf eine Fälschung richtig“ wäre.

Am 25. September 1997 gestatte es Hawass dann, in die Kammern über der Königskammer zu gehen. Besser gesagt zu klettern. „Aber es darf keine Fotos geben“, mahnte er, da jüngst an diesem Tag eine ägyptische Zeitung umfangreich berichtete, dass zahllose Ausländer „unter dem Deckmantel der Archäologie“ das Erbe der Ägypter zu besudeln. Mit Duldung der Behörden würden Atlantis– und Alien-Fans als „Archäologen“ sich an den Denkmälern Ägyptens zu schaffen machen. Ein Vorwurf, der tatsächlich (auch) Mitte der 1990ger Jahre absolut korrekt war.

Trotzdem erlaubte Hawass nach einigem hin und her in seinem Büro letztlich doch. Seine Angestellten halfen natürlich auch mit Leitern in der Pyramide aus, da die Entlastungskammern ohne Leiter nicht zu erreichen sind.

Zecharia Sitchin war gut vorbereitet und hatte sogar Kopien von Skizzen dabei, die die Positionen der roten Inschriften in den Kammern zeigten. Von diesen sollten Stücke heraus gebrochen werden. Aber soweit kam es nicht. Sitchin fiel beim Aufstieg über die Leiter ein schweres Stück Holz auf den Schädel, und er musste umgehend blutend in ein Krankenhaus. Er glaubte sogar schon, wie er es umfangreich in seinem Buch ausführt, dass es „sein Ende“ und sein Schädel gebrochen sei. Mehr noch, denn Sitchin spekuliert sogar, dass es ein Anschlag auf ihn war. Selbst Hawass wird zwischen den Zeilen als Auftraggeber des Attentates genannt.

Sitchin jedenfalls wollte „noch heute Nacht“ zurück in die USA, da er meinte, er sei in Ägypten nicht mehr sicher …

Ziel: Absichtlich und illegal die Cheops-Kartusche beschädigen!

„Wally“ wiederum schaffte es nach oben in die Kammer des Schreckens, nachdem „Anschlag“ auf Sitchin. Und so berichtete er Sitchin was weiter geschah:

Als wir in unser Hotel zurückkehrten, wartete Wally bereits auf mich; er hatte schon gehört, was mir zugestoßen war. Seine Hand war verbunden. ,Was ist mit DIR passiert?‘, fragte ich nach. Er beugte sich zu mir herüber und flüsterte mir ihn Ort: ,Ich versuchte, ein Stück aus dem Stein herauszubrechen, auf dem sich die Zeichen in roter Farbe befinden, doch stattdessen verletzte ich mich nur.‘

Es wurde also 1997 nichts, dass der Sitchin-Freund „Wally“ mit Hammer und Meißel ein Stück aus der Kartusche des geheimnisvollen Cheops heraus schlagen konnte.

Aber diese Ausführungen zu Zecharia Sitchins Bericht, zeigt eines mehr als deutlich: Dr. Zahi Hawass konnte viele Jahre zu privaten Anliegen „Ja und Amen“ oder „Nein und Tschüss“ sagen, wie es ihm beliebte. Natürlich wusste Hawass damals aber nicht, was dieser „Wally“ und Sitchin in Wahrheit mit der Kartusche des Pharao vor hatte. Und dieses Vorhaben von Sitchin und seinem Helfershelfern war eindeutig. Die absichtliche und illegale Beschädigung der Kartusche in der Cheops-Pyramide, nachdem man sich zuvor unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Zutritt zur besagten Entlastungskammer verschaffte.

Falsche Tatsachen deshalb, da „Wally“ als Sitchins Fotograf ausgeben wurde. Er aber eindeutig im Rahmen dieser angezettelten Verschwörung den Auftrag hatte für den Privatmann Sitchin „eine Probe der roten Farbe“ zu nehmen. „Herausbrechen“ wollte sie „Wally“ sogar, wie er seinem Auftraggeber Sitchin später erzählte.

Irgendeine Art von Aufschrei, nachdem Sitchin 2007 in seinem Buch diese Geschichte detailliert in dem Kapitel „Der verhängnisvolle Tag“ unverblümt schilderte, hat es nie gegeben. Obwohl dieses Kapitel durch das darin geschilderte „Attentat“ auf Sitchin in allen Ausgaben des Buches mit als Werbeaufmacher diente. Die Suche nach der Wahrheit und dem „größten Geheimnis der Pyramiden“ habe er „fast mit dem Leben bezahlt“, wie es darin heißt.

Kein Vergleich zum „Cheops-Skandal“ um Erdmann und Görlitz, nachdem diese Proben an einer ganz anderen Stelle der Großen Pyramide entnahmen. Legal übrigens …

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VIDEO: Das "Sumerische Rollsiegel mit Nibiru" und Mythen & Darstellungen der Prä-Astronautik: 10 Jahre vor Zecharia Sitchin und Erich von Däniken bereits Thema (Bild: Fischinger-Online/Archiv)
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Dieses Jahr ist ein Jubiläumsjahr: Vor genau 40 Jahren erschien das Buch „Der 12. Planet“ von dem Wirtschaftsjournalisten Zecharia Sitchin in deutscher Sprache. In diesem Buch behauptete Sitchin 1979 (engl. 1. Ausgabe 1976), dass Aliens mit Namen Anunnaki vor Urzeiten auf die Erde kamen. Sie wurden die Götter unserer Vorfahren. Gekommen seien sie von einem bewohnten Planeten in unserem Sonnensystem, den der Autor Nibiru taufte. Dort gab es schon vor über 400.000 Jahren Raumfahrt und so seien diese Anunnaki zur Erde gekommen … Ein kleines Rollsiegel des Volkes der Akkader diente Sitchin dabei als ein „Beweis“ seiner Spekulationen, da es alle Planeten plus seinen Nibiru zeigen soll. Und das vor viereinhalb Jahrtausenden. Allerdings war er nicht der erste, der die Abbildung als Sonnensystem deutete. Ein „Mainstsream-Astronom“ tat dies bereits zehn Jahre vor ihn. Und, wie Ihr in diesem YouTube-Video erfahrt, der Astronom nahm bereits Jahre vor der eigentlichen Prä-Astronautik gewisse Mythen, Themen und Bilder dieser Thematik vorweg.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Intelligenten Aliens gleich nebenan in unserem Sonnensystem auf einem Planeten namens Nibiru?

Ein „Beweis“ für seine Ideen von Nibiru sah Sitchin ach in einem 4.500 Jahre alten Rollsiegel, dass die Kultur der Akkader hinterlassen hat. Darauf erkenne man eine Abbildung des Sonnensystems mit Sitchins Planeten Nibiru (s. a. Blog-Artikel HIER & Video HIER).

Bis heute in der Grenzwissenschaft eine zum Teil viel beachtete und sehr bekannte Darstellung aus Mesopotamien.

Allerdings war Zecharia Sitchin nicht der erste, der diese Abbildung als Sonnensystem deutete. Das machte bereits der legendäre Astronom Carl Sagan 10 Jahre vor ihm. Und dabei hat die Astronomie-Ikone noch weitere „Klassiker der Prä-Astronautik“ vorweg genommen. Bevor Sitchin und auch Erich von Däniken diese übernahmen.

Auch wenn dies heute in der breiten Masse der Grenzwissenschaft und Ancient Aliens-Thematik praktisch unbekannt ist. Prä-Astronautik-Autoren werden dafür bis heute verlacht – der Kult-Astronom Carl Sagen wird bis heute in der „Schulwissenschaft“ gefeiert …

Messen mit zweierlei Maß? Alle Details dazu erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video auf meinem Channel.

Bleibt neugierig …

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