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UFO-Sichtungen in New York City haben 2020 stark zugenommen

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UFO-Sichtungen in New York stark gestiegen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFO-Sichtungen in New York stark gestiegen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie bereits Ende Juli berichtet, ist es in Nordamerika (Kanada) im ersten Halbjahr 2020 zu einem sprunghaften Anstieg von UFO-Meldungen gekommen. Bis zu 50 Prozent mehr UFO-Sichtungen, die die UFO-Forscher vor allem auf “Starlink” und “Corona” (= mehr Zeit in den Himmel zusehen) zurückführten. Jetzt meldetet auch das “National UFO Reporting Center” (NUFORC) aus den USA einen Anstieg entsprechender Meldungen. Vor allem für den Bereich New York City. Was einen recht seltsamen Medienbericht zur Folge hatte, wie Ihr hier erfahrt.


Zunahme von UFO-Sichtungen

UFO-Organisationen und entsprechenden Gruppierungen arbeiten in zahllosen Ländern der Welt. Selbst in Deutschland gibt es mehrere derartiger UFO-Forschungsgruppen. In den USA ist das 1974 gegründete “National UFO Reporting Center” (NUFORC) eine von ihnen. Leiter der Organisation ist Peter B. Davenport.

Wie die meisten UFO-Forschungsgruppen führt auch das NUFORC Statistiken über eingegangene UFO-Meldungen. Anhand dieser Datensätze kann der Interessierte beispielsweise seine eigen Sichtung an einem bestimmten Tag vergleichen. Oder der UFO-Forscher sich verschiedene Fälle bzw. Meldungen ansehen und deren mögliche Erklärungen auswerten. So geschehen aktuell für den Bereich New York City.

Hier kam es in den ersten neun Monaten des Jahres zu einem nicht unerheblichen Anstieg der UFO-Meldungen. Insgesamt waren es 184. Im Vergleich wurden nur 149 Sichtungen im gesamten Jahr 2019 von dort dem NUFORC gemeldet. Was sind hinter den einzelnen Sichtungen und Meldungen verbringt, verraten solche Zahlen erst mal nicht. Nicht wenige UFO-Forscher machen vor allem auch das Satelliten-Projekt “Starlink” von Elon Musk dafür verantwortlich, wie Ende Juli HIER berichtet.

Erstaunlich allerdings, was ein News-Portal mit Namen “New York aktuell” auf dieser Zunahme von UFO-Meldungen im Gebiet von New York machte. “Die Außerirdischen kommen”, wurde dort getitelt.

“Weltraumbesucher” über New York

Weiter heißt es in dieser Meldung:

Der Touristenboom ist wegen COVID-19 erst einmal vorbei, aber Außerirdische besuchen die Stadt mehr denn je. (…)

Gemäß Berichten, die das NURC (gemeint ist das NUFORC, Anm. LAF) aus New York erhielt, benutzten die Weltraumbesucher Raumschiffe in den verschiedensten Formen. Manche waren silberfarben und zigarrenförmig, andere waren mehr helle grüne Kugeln, oder sternhelle, weiße Punkte. Manche hatten die klassische Untertassenform.”

In nur zwei Sätzen wird hier praktisch jede registrierte UFO-Meldung als Besuch von Aliens aus dem All “identifiziert”! Hier wird von “Raumschiffen”, “Außerirdischen” und “Weltraumbesuchern” gesprochen, die New York besuchen. Selbst der überzeugendste “UFO-Anhänger” wird angesichts derartiger Aussagen wohl die Hände über den Kopf zusammenschlagen.

Auch NUFORC-Chef Peter Davenport wird abschließend zitiert:

Wir werden regelmäßig von UFOs besucht, wahrscheinlich täglich. Die Machthaber lügen uns an oder verschweigen uns UFO-Sichtungen einfach.

Wahrscheinlich eine Anspielung auf “offizielle” UFO-Sichtungen. Das heißt Meldungen von Militärs bzw. der US-Navy, die ja seit rund drei Jahren in der UFO-Forschung für Gesprächsstoff sorgen. Schließlich sehen genug Zivilpersonen und sogenannte normale Menschen unbekannte Objekte und melden diese dann auch. Die werden also alles andere als “verschwiegen”.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Hellblauer Nachthimmel über New York sorgte für Spekulation im Netz: Laut New Yorker Polizei waren es keine Aliens …

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Hellblauer Nachthimmel über New York waren keine Aliens laut New Yorker Polizei (Bild: twitter.com/EdgewaterNJCom)
Ein hellblauer Nachthimmel über New York sorgte für Spekulationen im Netz: Laut New Yorker Polizei waren es keine Aliens (Bild: twitter.com/EdgewaterNJCom)

Erstaunt blickten gestern am späten Abend die Menschen in New York in den Himmel: Der Nachthimmel über den Stadtteil Queens erschien plötzlich in einem hellen Blau und dabei irgendwie fremdartig und unheimlich. Sofort verbreiteten sich im Netz Gerüchte über UFOs, eine Alien-Invasion oder auch  “nur” ein starkes Nordlicht. Doch die Polizei von New York konnte schnell via Twitter Entwarnung geben – die Ursache war eine ganz einfache und rein irdische.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Alien-Invasion in New York

Hollywood hat die Augen und Phantasien der Kino- und TV-Zuschauer offenkundig extrem sensibilisiert, was UFO- oder Alien-Invasionen angeht. Denn als am späten Abend des 27. Dezember der Nachthimmel über New York plötzlich hellblau leuchtete und mehr als befremdlich aussah, schlugen die Spekulations-Wellen im Netz hoch.

Schnell wurde bei Twitter, Facebook und anderen Sozialen Medien von UFOs und Aliens in New York spekuliert, die für den hellblauen Himmel verantwortlich sind. Vielleicht auch nur ein harmloses Nordlicht. Aber auf jeden Fall etwas Ungewöhnliches, so der Tenor, von dem vor allem heute in den Medien berichtet wird.

Eigentlich kein Wunder. Immerhin gehört New York als eine der bekanntesten Städte der USA und der Welt in vielen Hollywood-Filmen über Alien-Invasionen mit zum Ziel der bösen Außerirdischen. Man denke nur an den SF-Film “Independence Day” und die darin vernichtete Stadt New York. Auch wenn die meisten Menschen ihre Postings zu irgendwelchen Alien-Invasionen über New York wohl sicher eher als Scherz dachte (hoffe ich zumindest), war das himmlische Spektakel dennoch faszinieren.

New Yorker Polizei gibt Alien-Entwarnung

Auf Twitter konnte die Polizei von New York aber schnell Entwarnung geben. Der Energieversorger “Con Edison” sei für den blauen Himmel verantwortlich, hieß es. Ein Feuer in einer elektrischen Umspannstation in Astoria in Queens sei für das Spektakel am Himmel verantwortlich. Die New Yorker Polizei twitterte dazu:

Die Bestätigung des Vorfalls in Astoria war das Ergebnis einer Transformatorexplosion. Keine Verletzungen, kein Feuer, keine Anzeichen von außerirdischer Aktivität.

Die “Astoria Borealis – eine Anspielung auf “Aurora Borealis”, wie das Nordlicht bzw. Polarlicht wissenschaftlich heißt – war also nichts weiter als ein technischer Fehler bei einem Energieversorgen. Allerdings zeigt der Vorfall mit dem fraglos sehr ungewöhnlichen Nachthimmel, wie schnell, sich heute in Zeiten von Sozialen Netzwerken Meldungen verbreiten. Noch bevor es von irgendwelchen Stellen Verlautbarungen gibt, weiß die Welt schon Bescheid, dass da “irgendwas” passiert ist.

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Global vernetzte Katastrophen

Meiner Meinung nach ist die globale Vernetzung und der Umstand, dass Bilder, Videos und Informationen auch aus weit entlegenen Region der Erde in Sekundenbruchteilen um die Welt gehen, auch einer der Gründe dafür, dass viele Menschen von einem gewaltigen Anstieg von Katastrophen etc. sprechen. Jede große und kleine natürliche und menschliche Katastrophe ist umgehend in Wort und Bild auf der ganzen Welt verfügbar.

Ist es möglich, dass diese vernetzte Informationsflut den Eindruck erweckt oder verstärkt, dass heute weit mehr schlimme Dinge in der Welt geschehen? Von Erdbeben über Vulkanausbrüche bis zu technischen Unglücken.  Einst dauerte es sogar Wochen bis vielleicht eine kleine Zeitungsmeldung ohne ein einziges Bild irgendwo erschien. Heute Millisekunden, bis wir alles als Video sehen können.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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+++YouTube-Video+++ Nicht erkannte Reste einer Megalithkultur an den Stränden von New York abgeladen…oder nichts als moderne Kunst?

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Liegen tatsächlich die Reste einer vergessenen Kultur achtlos an den Stränden von New York herum - oder sind sie moderne Herkunft? (Bild: gemeinfrei)
Liegen tatsächlich die Reste einer vergessenen Kultur achtlos an den Stränden von New York herum – oder sind sie moderne Herkunft? (Bild: gemeinfrei)

Liegen am Strand von New York in den USA achtlos abgeladene Relikte einer vergessenen Megalithkultur im Sand herum? Für jeden sichtbare archäologische Spuren eines versunkenen Volkes einer Kultur, die scheinbar auch moderne Felsbearbeitungsmethoden wie Kernlochbohrungen und Sägetechnik beherrschten? Zumindest behaupteten dies einige angesichts der Vielzahl an vermeintlich alten Fundobjekten wie in Fels gehauene Gesichter und Figuren, die einige sogar für Gottheiten der Wikinger oder Kelten halten. Oder sind die gut erhaltenen Abbildungen doch nichts weiter als „moderne Kunst“ im Gestein, die aus der Neuzeit stammen? Mehr erfahrt Ihr in einem neuen Video zur Grenzwissenschaft auf meinem YouTube-Channel.


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  • Update 27. Okt. 2017: Das Mysterium ist gelöst! Wie ich im Video vermutet habe, stammen die Abbildungen von einem modernen Künstler. Danke an meinen Kollegen Jörg Dendl!

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine Megalithkultur an der Ostküste der USA, deren Reste, Spuren und Hinterlassenschaften unbeachtet an den Stränden der Metropole New York City abgekippt wurden? Felsbearbeitungen, die sogar mit den Wikingern oder Kelten aus Europa vor Kolumbus in Verbindung stehen sollen, wie spekuliert wird?

Und das unbemerkt von der Archäologie und Geschichtsforschung am Brighton Beach (Coney Island) … Kann das wirklich sein? Denken wir an den tatsächlich rund 2.000 Jahre alten Steinkreis in Miami in Florida, den “Miami Circle“. Als dieser 1998 gefunden wurde, sorgte die Entdeckung für viele Spekulationen über Amerikafahrten von europäischen Völkern lange vor Christoph Kolumbus.

Diesen und weiteren Fragen zu den vermeintlichen Reste der Megalithkultur gehe ich in diesem Video genauer nach…

Bleibt also neugierig!

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Superstar Robbie Williams will in einer eigenen “Alien-Doku” über seine UFO-Erfahrungen berichten: Hintergründe & Fake-News

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Superstar Robbie Williams will in einer "Alien-Dokumentation" über seine UFO-Erfahrungen berichten (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Superstar Robbie Williams will in einer “Alien-Dokumentation” über seine UFO-Erfahrungen berichten (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Der britische Sänger und Entertainer Robbie Williams wurde als Teenieschwarm in den 1990er Jahren zum Superstar. In der Grenzwissenschaft und  Mystery Files fällt der vielfach ausgezeichnete Musiker aber weniger durch seine musikalischen Darbietungen auf, sondern eher durch seine Aussagen zu UFOs, Aliens und anderen Themen des Phantastischen. Wie jetzt bekannt wurde, will Williams zusammen mit einem US-TV-Sender eine Dokumentation über Außerirdische, UFOs und andere Phänomene wie Tierverstümmelungen produzieren. Inklusive seiner eigenen UFO-Erlebnisse, die ihn nach seinen Worten “verrückt und fett gemacht” hätten. Für diese Doku habe er “sogar seine musikalische Karriere auf Eis gelegt”, wie verschiedene Medien berichten! Wie genau der Musiker seine Alien-Doku plant, was mit seiner Karriere in Wirklichkeit ist und was vielleicht hinter dem Doku-Projekt stecken könnte, lest Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Robbie Williams und das Unfassbare

Ob man die Musik des preisgekrönten und gefeierten Sängers Robbie Williams mag oder nicht, ist Nebensache. Wie viele anderen Superstars hatte und hat aber auch Williams so seine Marotten, Skandale und Probleme. So etwa hat die britische Regenbogenpresse seine Drogen- und Alkoholprobleme einst mehr als ausführlich dokumentiert bzw. eher ausgeschlachtet.

Eben kaum ein Star ohne Skandale.

In der Grenzwissenschaft fiel Williams – wenn überhaupt – hin und wieder dadurch auf, dass er von UFOs und Aliens erzählte. Er selber habe bereits UFOs gesehen und glaubt durchaus auch an Außerirdische. Allerdings schien diese “UFO-Phase” des Sängers lange vorbei zu sein und in Medienberichten 2012 nach einem Interview mit “The Sun” hieß es, dass er seine UFO-Interesse inzwischen bereiten würde:

Es hat nicht funktioniert. Es hat mich nur verrückt gemacht und – zu der Zeit – auch fett. Ich war verrückt und fett und sah UFOs.”

“Die Situation war ein PR-Alptraum”, so Williams am 31. August 2012 zu “The Sun”. Einige Jahre zuvor sah das noch ganz anders aus. Da sprach Williams noch davon, dass er nach UFOs Ausschau halte und er sogar Besuch von Aliens bekam. Gerade als er an seinem Song “Arizona” arbeitete, in dem er über UFO-Entführungen singt …

International machten seine angeblichen UFO-Sichtungen und Alien-Geschichten Schlagzeilen in der Boulevardpresse. Ernsthaft überprüft, ob und was von ihm am Himmel gesehen wurde, hat aber meines Wissens nach kein UFO-Forscher oder -Verein. Seine Partyexzesse und Probleme mit Drogen, Medikamenten und  Alkohol ließen seine Behauptungen auch mehr als nur fragwürdig erscheinen!

Fett und verrückt durch UFOs …

Auch wenn Robbie Williams im Nachhinein sagt, dass seine “UFO-Phase” in damals verrückt und fett gemacht habe, wage ich das zu bezweifeln. Ich glaube da lagen die Ursachen wohl ganz woanders.

Obwohl der Sänger bereits vor Jahren sein Interesse für Aliens und UFOs öffentlich bereute, rudert er jetzt zurück. Er plant gleich eine ganze Dokumentation zum Thema Außerirdische, in der auch er selber seine Sichtungen und Erfahrungen schildern will. So zitiert der “Daily Star” am 6. August eine nicht genannte “Quelle” mit den Worten:

Robbie hatte eine Reihe von Begegnungen, die durch konventionelle Wissenschaft nicht erklärt werden können. Er stimmte dem Angebot, bei einem Film seines Freundes Georg mitzuwirken, direkt zu. Er schämt sich nicht für das, was er glaubt, gesehen zu haben.”

Das klingt nicht gerade danach, als habe Williams mit dem UFO-Thema abgeschlossen. Eine “Dokumentation im Akte X-Style” soll es sogar werden, die Williams mit seinem Freund George Knapp produzieren möchte. Beziehungsweise produziert hat.

Knapp wiederum ist Journalist beim US-TV-Sender “Channel 8”, der zusammen mit Jeremy Corbell die UFO-Doku “Hunt For The Skinwalker” mit Williams produzierte. Darin soll es natürlich nicht nur um die UFOs des Musikers gehen, sondern auch um andere UFO-Sichtungen sowie Tierverstümmelungen und Alien-Begegnungen auf einer Ranch in Utha.

Der Name der Williams-Alien-Dokumentation – “Hunt For The Skinwalker” – ist dabei mehr als nur Programm.

Robbie Williams “Auf der Jagd nach Gestaltwandlern”

Indianer in den fraglichen Gebieten erzählen von einer seltsamen Kreatur, die sie selber “Skinwalkers” nennen. Sehr frei übersetzt heißt das “Haut-Wanderer”, was nichts anders ist als ein “Gestalt-Wandler”. Also ein Wesen, das angeblich in der Lage ist sein Aussehen, eben seine Gestalt, zu verändern. Verschiedene Medienberichte nennen Williams deshalb schon “den neuen Akte X-Richter” im Sinne eines Mystery-Jägers und -Ermittlers wie Fox Mulder aus der TV-Erfolgsserie “Akte X”.

Natürlich ist das vollkommen überzogen. Und doch wird Williams Alien-Einsatz und UFO-Doku von einigen Seiten sogar bejubelt, heißt es zumindest in den meisten Medienberichten. In diesen wird der Autor und UFO-Forscher Michael Luckman vom (mir unbekannten) “Zentrum für extraterrestrische Forschung” in New York mit den Worten zitiert:

Robbie wird jetzt ein Point-Mann für den Kontakt mit Außerirdischen. Keine der Erfahrungen, die ich gesehen habe, sind in der gleichen Kategorie von dem, was Robbie erlebt zu haben scheint. Robbie könnte leicht verschwinden und dann wieder kommen.

Er ist der erste bekannte Promi, der tatsächlich nach draußen geht und aktiv nach außerirdischen Lebensformen sucht, ungewöhnlich aktiv ist und sogar seine musikalische Karriere auf Eis gelegt hat. Es ist bei ihm wahrscheinlicher Kontakt herzustellen, da er so spirituell ist – er macht es bis zum Maximum.”

Wie soll man diese erstaunliche Aussage von Luckman über den Superstar Williams und seine Alien-Jagd einordnen?

Williams legt seine Karriere für UFOs auf Eis?

Die Dokumentation “Hunt For The Skinwalker” von und mit Williams ist brand-aktuell. Die von zahllosen Medienberichten zitierte Aussage von Michael Luckman über ihn allerdings ganz und gar nicht. Sie ist im Gegenteil sogar recht genau zehn Jahre alt. Schon am 19. September 2008 brachte “Yahoo News” das Zitat, am 11. September 2008 “Focus-Online” oder auch am 19. September 2008 die Show-News-Seite “NME”.

Robbie Williams lässt seine Musikkarriere also nicht zu Gunsten von UFOs und Aliens ruhen, wie es die meisten Medienberichte durch das Luckman-Zitat oben suggerieren. Außerdem fielen die Worte von Luckman zu einer Zeit, in der Musiker so oder so eine “Auszeit” nahm (Anfang 2007 bis Mitte 2009), da es zuvor eben zu der negativen Presse durch seine Exzesse und UFO-Sichtungen kam.

Was bleibt ist die US-Alien-Doku “Hunt For The Skinwalker” mit Robbie Williams als fraglosen Star der Sendung. Nicht mehr und nicht weniger.

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Er ist aber in den USA mit dieser Doku auf den Spuren des Unfassbaren, der UFOs und der Außerirdischen in sehr guter Gesellschaft. In Amerika sind derartigem TV-Formate überaus beliebt und sehr erfolgreich, worüber ich auf diesem Blog immer mal wieder berichtet habe (s. zum Beispiel HIER, HIER & HIER). Die US-TV-Doku-Landschaft ist dort eine andere wie hier in Mitteleuropa oder Deutschland.

Und das ist eigentlich ein sehr geschickter Schachzug von Musik-Superstar Robbie Williams und seinem Management. Obwohl er in zahllosen Ländern der Welt ein gefeierter Musiker und Superstar ist, hat er in den USA mit seiner Musik nie wirklich Erfolg gehabt. Alle Bemühungen in den USA erfolgreich Fuß zufassen schlugen fehl. Das zeigt beispielsweise auch seine Diskografie der letzten 20 Jahre. An dieser sieht man, dass seine gefreiten und mit Platin-Auszeichnungen überhäuften Nummer 1-Alben in den USA praktisch überhaupt keine Beachtung in den Charts fanden.

Vielleicht gelingt Robbie Williams der Sprung in die US-Musik-Charts also “durch die Hintertür”, in dem er sich dort durch UFO-Dokus in das öffentliche Bewusstsein bringt. Im Sinne von “was singt dieser Williams eigentlich?” …

Immerhin nennen selbst etablierte Mainstram-Wissenschaftler in den USA ihre Mitwirkung bei der der TV-Reihe “Ancient Aliens” in ihrer offiziellen Biographie. Im amerikanischen Raum muss man auch als Wissenschaftler gesehen werden. Vielleicht haben sich das auch Robbie Williams und sein Management gedacht?

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Erstunken und erlogen: Die 311 verrücktesten Meldungen und Berichte der Zeitung “Weekly World News” aus Grenzwissenschaft, Politik und Gesellschaft

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Völlig verrückte Mystery-News aus den USA (Bild: Archiv L.A. Fischinger / "WWN")
Völlig verrückte Mystery-News aus den USA (Bild: Archiv L.A. Fischinger / “WWN”)

Wusstet Ihr, dass die USA den Familien der beim UFO-Absturz von Roswell 1947 umgekommenen Aliens Entschädigungen gezahlt hat? Oder, dass beim Untergang der Titanic 300 Eskimos auf dem Eisberg standen und alles mit ansahen? Dass die US-Behörden drei Engel Gottes gefangen halten, Hillary Clinton einst eine Affäre mit eine Außerirdischen hatte und die Arche Noah von japanischen Fischern gesehen wurde? Nicht? Dann kennt Ihr nicht die Zeitung “Weekly World News”, die Woche für Woche solche und noch verstecktere Meldungen veröffentlichte. Eine Zeitung, die einst sogar im Hollywood-Film “Men in Black” als Informationsquelle der  MiB-Agenten diente. Für diesen Beitrag habe ich über 300 der “spektakulärsten Enthüllungen” aus dieser Zeitung für Euch einmal zusammengefasst. Viel Spaß …


(Posting vom 21. Februar 2012)

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

In meinem Archiv geht nichts verloren. Auch nicht unzählige Druckausgaben der Zeitung “Weekly World News” (WWN) aus den USA, deren “spektakuläre Meldungen” sich teilweise bis heute in der Grenzwissenschaft im Netz wieder spiegeln. Und das, obwohl die letzte Ausgabe der US-Zeitung am 27. August 2007 erschien.

Elvis lebt!

Auch wenn wenige der vor allem “neuen Mystery-Fans” die Zeitung WWN aus den USA kennen dürften, kennt die ganze Welt eine Meldung von 1988 daraus: “Elvis lebt!”

Damals berichtete die WWN, dass “eine Hausfrau den King im Supermarkt” in Kalamazoo, Michigan, gesehen habe und prägte damit den weltweit bekannte Spruch “Elvis lebt”. Daraus entwickelte sich die Legende, dass Elvis Presley seinen Tod in Wahrheit nur vorgetäuscht hat, um aus der Öffentlichkeit zu verschwinden. Die Ausgabe der Zeitung mit dieser Schlagzeile wurde 1988 1,2 Millionen mal verkauft und war der größte Erfolg der “Kult-Zeitung”. Zuletzt hatte die “Weekly World News” noch eine Auflage von rund 80.000 Exemplaren, was natürlich auch mit dem grenzenlosen Erfolg von Nachrichten im Internet zu erklären ist. Alle Printmedien haben Leserinnen und Leser an die ständig verfügbaren Nachrichten im Internet verloren.

Aber nicht nur “Elvis lebt”, sondern zumindest in meinem Archiv die Schlagzeilen, Meldungen und Berichte der WWN.

Ich habe es in der Zeitung gelesen …

Die USS Eldridge und das Philadelphia-Experiment - 60 Jahre danach (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Vor genau 60 Jahren „enthüllt“: Das Philadelphia-Experiment. Über einen fragwürdigen Mythos der Grenzwissenschaft (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Ihr werdet unten an der von mir mühevoll zusammengetragenen Auswahl an Meldungen und Schlagzeiten der “Weekly World News” schnell erkennen, was diese Zeitung für ein “Kaliber” war. Dennoch glaubten in den USA nicht wenige Bibelfundamentalisten und Verschwörungstheoretiker diesen Berichten, während andere sie klar als Satire wahrnahmen. Der Stil der Meldungen war dabei so angelegt, dass beide Leserkreise sie auf ihre jeweils eigene Art und Weise lesen konnten. Denn auch ein ganz ganz wenig Realität findet sich in den Ausgabe. Etwa reale Namen. Oder auch bis ins Unerkennbare verzerrte Real-Ereignisse, die mit Spinnereien vermischt wurden.

“Wir holen uns die brand-heißen News”, sagt in Etwa in dem Film “Men in Black” einer der Agenten zu seinem MiB-Lehrling, gespielt von Will Smith, und holt daraufhin am Kiosk Zeitung. Diese News war hierbei sinngemäß die Schlagzeile “Außerirdische haben die Haut meines Mannes geklaut”. Das es sich dabei (und in einer Szene am Ende des Film) um die WWN handelte und diese Zeitung mit derartigen Schlagzeiten in den USA tatsächlich existierte, wussten die Kinobesucher wohl nicht. Zumindest nicht bei uns in Deutschland.

Erstunken und erlogen

Was alles in den USA in der Zeitung WWN für unfassbare, verrückte und schlicht irre News, Meldungen und Beiträge gedruckt wurden, kann man kaum in Worte fassen. Dennoch habe ich es unten versucht und über 300 vermeintliche Sensationen aus den “Weekly World News” für Euch zusammengetragen. Ich bin sicher, dass für jeden Fan des Phantastischen etwas dabei sein wird.

Und wer es (verständlicherweise) nicht glauben kann, dass derart unfassbare Meldungen tatsächlich in dieser Zeitung veröffentlicht wurden, für den habe ich jede einzelne Quelle angeben. Ich weise aber scharf darauf hin, dass nicht eine dieser “News” ernst genommen werden soll und darf.

Sicherlich wird auch der größte Mystery-Fan hier seine “Lieblings-Sensation” finden … und die Sache mit Humor nehmen.

Mystery-Toon Nr. #8 - die Grenzwissenschaft auf die Schippe genommen: ... neulich kam es zu einer Begegnung der dritten Art! (Bild: H. Stehr / Deep-Xcursion.de)
(Bild: H. Stehr / Deep-Xcursion.de)

Sensationen und Top-Meldungen aus den “Weekly World News”

  • Bigfoot: Erneut wurde einer der zotteligen Zeitgenossen von der Polizei in den USA erschossen. (WWN. 2. März 04)
  • Ein riesiger Wal ist beim LKW-Transport explodiert und hat einen ganzen Straßenzug versaut (s. oben)
  • Archäologen sind fassungslos: eine ägyptische Mumie mit sechs Armen ist gefunden worden! (s. oben)
  • Das Ende ist nahe: Die NASA hat versehentlich einen tödlichen Alien-Virus von den Sternen zur Erde gebracht! (s. oben)
  • Herr der Ringe ist – real! Forscher fanden „Mittelerde“ in New Jersey (WWN, 24. Feb. 04)
  • Prinzessin Dina lebt – auch Fotos existieren (s. oben)
  • Saddam ist frei! Er ist wohlauf vom CIA in Argentinien gesehen worden! (s. oben)
  • Die NASA hat Alien-Schädel auf dem Mars gefunden! Ebenso verlassene Orte und Müllhalden. (WWN, 17. Feb. 04)
  • Überlebende der Titanic sind eingefroren in ihrem Ruderboot im Atlantik gefunden worden. (WWN, 3. Feb. 04)
  • Geeeenau: Unter dem Parkplatz der WWN-Redaktion ist ein Alien-Grab gefunden worden. (s. oben)
  • Ein Asteroid in Form eines Alienkopfes ist im All gefunden worden (s. oben)
  • Bizarr: Saddam Hussein hat in den USA im Lotto gewonnen. (WWN, 20. Jan. 04)
    (Schon wieder) Pyramiden im Bermuda-Dreieck gefunden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
    Mysteriöse „Kristall-Pyramide“ im Bermuda-Dreieck (mal wieder) gefunden? Eine Zeitungsente von 1991 macht die Runde (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
  • Jetzt mal woanders: im Irak ist die Arche Noah gefunden worden – 40 Fuß unter einem Palast von Saddam. (WWN, 6. Jan. 04)
  • Ein im Jahre 1536 abgestürztes UFO ist in Peru gefunden worden. (s. oben)
  • Die Polizei in Montana hat einen Bigfoot erschossen (WWN, 30. Dez. 04)
  • Der Papst hat seinen Amtskollegen aus dem All getroffen (s. oben)
  • Medizinische Sensation: Ein seit 1945 im Eis gefrorenes Mädchen lebt wieder! (WWN, 16. Dez, 03)
  • Erschreckend: Japan erschafft eine Armee von 100 Fuß großen Godzillas um die USA anzugreifen! (s. oben)
  • Gefunden: Bin Laden und Saddams Gay-Heimvideos sind entdeckt worden! (WWN, 9. Dez. 03)
  • Die NASA ist schockiert: auf dem Mond und den Mars stehen kitschige Gartenzwerge herum (s. oben)
  • Panik in der Welt: Belgien ist von einem Asteroiden zerstört worden! (s. oben)
  • Außerirdische haben dem Marsgesicht eine Schönheitsoperation verpasst… (WWN, 2. Dez. 03)
  • Nette Spende: die USA hat Kanada für ihre Schlittenhunde 3.000 Feuerwehrhydranten gespendet (WWN, 25. Nov 03)
  • Osama bin Laden hat nun geklonte Hitlers in seiner Armee! (WWN, 18. Nov. 03)
  • Saddam spielt mit Menschen ein lebendes Schach. (s. oben)
  • In Nord Korea ist die Arche Noah entdeckt worden. (WWN. 11. Nov. 03)
  • Unter dem Sand der Wüste Sahara ist Atlantis gefunden worden (s. oben)
  • Ein Fall für Greenpeace: Außerirdische Touristen müllen den Mond zu! (WWN. 4. Nov. 04)
  • Saddam und bin Laden wollen ein Kind: also haben sie einen rasierten Affen adoptiert (WWN, 4. Nov. 03)
  • Satte 25 Prozent aller Erdbewohner sind in Wahrheit – Aliens! (WWN, 28. Okt. 03)
  • Sensationeller Fang: ein Angler hat am Loch Ness ein Nessie-Baby gefangen!! (WWN, 21. Okt. 03)
  • Kopfjäger am Amazonas haben die Atombombe! Bush ist in Panik. (s. oben)
  • Bin Laden und Saddam Hussein sind schwul und haben geheiratet (WWN, 7. Okt. 03)
  • Unter dem Weißen Haus in Washington ist Öl gefunden worden (s. oben)
  • Saddam muss derzeit in Bagdad die Toiletten putzen. (WWN, 23. Sep. 03)
  • Bin Laden bekommt nun mit seiner Familie eine eigene TV-Show! (s. oben)
  • Der „Bad Boy“ (Bild oben links) fliegt das Space Shuttle (s. oben)
  • Die USA hat der Familie der in Roswell getöteten Aliens Millionen von Dollar Schadenersatz gezahlt (s. oben)
  • In Wahrheit sind fliegende Untertassen die Frisbees von Engeln! (s. oben)
  • Aliens kommen auf die Erde um hier zum Zahnarzt zu gehen! (WWN, 16. Sep. 03)
  • Elvis lebt: er wurde im Rollstuhl gesehen! (s. oben)
  • Mal wieder: Elvis lebt – gähn! (WWN, 27. Mai 03)
  • 1200 Jahre alter Wikinger ist in einem gefrorenen Eisblock gefunden worden – die Geschichte muss neue Geschrieben werden. (s. oben)
  • Das geheime Tagebuch von Saddam Hussein ist entdeckt! (s. oben)
  • Der Eingang zum Garten Eden wird vom US Militär bewacht – und sie fanden ein religiöses Sternentor („religious stargate“) (s. oben)
  • SARS ist in Wahrheit eine Massenvernichtungswaffe der Chinesen! (s. oben)
  • Ärzte haben einem Mann Computeranschlüsse (inkl. Drucker) ins Gehirn gepflanzt. Bequem im Nacken zu erreichen. (WWN, 22. April 03)
  • Endlich: Ein Psychiater behandelt nun unglückliche Geister („tereats unhappy Ghosts“). (s. oben)
  • Ein Schock für die freie Welt: Saddam baut eine Zeitmaschine! (s. oben)
  • Der „Bat Boy“, das Maskottchen der WWN (Bild oben links), der fast in jeder Nummer zu finden ist, kämpft im Irak. (s. oben)
  • Öl auf dem Mond gefunden (die USA freut sich). (WWN, 15. April 03)
  • Supertermiten essen alles, auch Metall. (s. oben)
  • Riesige, gigantische und unheimliche Erdwürmer terrorisieren ganz Nevada! (s. oben)
    ARTIKEL: UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
    ARTIKEL: UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
  • Außerirdische schicken ihre Sprösslinge auf amerikanische Universitäten. (s. oben)
  • Die USA will mit „Killer-Affen“ im Irak-Krieg antreten. (s. oben)
  • Ein 16 Jahre alter Junge hat bei einer Internetauktion für 250 Dollar eine Atomrakete gekauft. Sie liegt nun beim auf dem Dach, denn im Garten ist kein Platz. (s. oben)
  • In Tennessee nimmt die Bigfoot Population dramatisch zu und so sind sie jährlich zwischen Juni und September zum Abschuss freigegeben. (WWN, 25. März 03)
  • Ein acht Jahre alter Junge hat einen Fisch mit menschlichem Gesicht gefangen! (s. oben)
  • Bin Laden – der „Madman“ – hat von Nord Korea die Atombombe gekauft. (s. oben)
  • „Shocking discovery in the Middle East“: Die US-Armee hat die Arche Noah gefunden! (WWN, 18. März 03 – komisch: weiter unten steht, sie schippert vor Japan rum)
  • In einem Casino in Las Vegas soll Bin Laden als Elvis Double arbeiten. (s. oben)
  • Gegen Parkgebühren: ein Spray das Autos unsichtbar macht ist erfunden! (s. oben)
  • Der Schädel eines einäugigen Zyklopen ist gefunden worden. (WWN, 11. März 03)
  • Neue Modedrogen: Kids in den USA schnüffeln Kuhfladen. (s. oben)
  • Der mumifizierte Kopf von Adolf Hitler wurde von einer Frau bei einem Garagenverkauf in New Jersey erstanden. (s. oben. Und in Südamerika soll der Schrumpfkopf von Bin Laden aufgetaucht sein…)
  • Wissenschaftler haben den ersten Menschen geklont. Als Vorlage diente Bill Clinton! (WWN, 4. März 03)
  • „Top Scientists say“: unter Roswell in New Mexiko liegt eine riesige UFO-Basis! Und dort geht es zu wie im Taubenschlag. (s. oben)
  • Doch weiter: die Black Box des 1947 abgestürzten UFO von Roswell hat es ergeben: das UFO ist abgeschossen worden! (s. oben)
  • Oh man: Ein 12.000 Jahre altes Magazin mit 48 Seiten (wie die WWN!) aus Atlantis ist von Archäologen gefunden worden. (s. oben)
  • Die Aliens sind wieder auf der Erde: sie wollen ihren Planeten von den Menschen zurück! (WWN, 25. Feb. 03)
  • Das hat sich gelohnt: ein Zeitreisender aus dem Jahr 2256 hat aus 800 Dollar 350 Millionen in zwei Wochen gemacht. (s. oben)
  • Der Vatikan ist entsetzt: ein geheimes Video zeigt, dass im Irak Christen den Löwen vorgeworfen wurden! (WWN, 18. Feb. 03)
  • Der Mythos Jack the Ripper ist geklärt: Es war ein Alien sind sich Experten sicher. (s. oben)
  • Adolf Hitler hat einen geheimen Sohn (Eric von Reinhard Hitler, „Son of Führer“)! Und dieser hat sich nun schriftlich bei den WWN über die Berichterstattung um seinen Vater beschwert. (s. oben)
  • Neue Prophezeiungen in den Rollen von Qumran kennen Bin Laden, Saddam Hussein, Michael Jackson usw. (WWN, 11. Feb. 03)
  • WWN-Meinungsmacher Ed Anger fordert: „Let´s make Iraq our 51st State!“ (s. oben)
  • Bin Laden hat den teuflischen Plan die ganze USA zu kaufen. (s. oben)
  • Ein Entenjäger in Jackson County hat beim Jagen einen Engel des Himmels erschossen. (WWN, 4. Feb. 03)
  • Durch DNS-Test bewiesen: eine Frauenstatue aus Salz war einst wirklich ein Mensch. (s. oben)
  • „Bomb North Korea back into the stone age”, verlangt Ed Anger, der WWN-Meinungsmacher. (s. oben)
  • Weltexklusiv: ein 12 Jahre alter Junge hat eine Weltraumkatze fotografiert als die auf der Erde landete. (s. oben)
  • Eine Alien-Mumie aus dem alten Ägypten erstaunt die Wissenschaft! Der Grey ist wie eine ägyptische Mumie mumifiziert und stammt von 1880 v. Chr. (s. oben)
  • Ein Farmer hat Dank freundlicher Alien-Hilfe Riesen-Mais gezüchtet. (WWN, 28. Jan. 03)
  • Weltsensation ohne gleichen! Eine 3-000 Jahre alte Mumie hat ein gesundes Kind geboren! (s. oben)
  • Hussein hat eine Weltuntergangs Waffe („Doomsday Weapon“) – auszulösen mit einem einzigen Knopfdruck! (WWN, 21. Jan. 03)
  • Vor Kalifornien schwimmt ein japanisches U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg, das seit 1945 35 Schiffe versenkte! “He´s still fighting WW2, too!“ (s. oben)
  • Die Arche Noah wurde im Meer vor Japan von Fischern gesehen (WWN, 14. Jan. 03)
  • Eine kleine Spielfigur für Kinder in Form von Jesus Christus ist ein Wunder: sie kann übers Wasser laufen! (WWN, 7. Jan. 03)
  • Geheime Prophezeiungen von Adolf Hitler sind entdeckt worden! Euro, Mondlandung, Jennifer Lopez usw. hat Hitler gewusst! (s. oben)
  • Eine Frau mit einer Nah-Tod-Erfahrung plauderte mit dem leibhaftigen Satan. (s. oben)
  • Krähen haben einem schlafenden Mann Löcher in den Kopf gehackt und sein Gehirn gegessen. (s. oben)
  • Ein Deutscher Wissenschaftler will die fünf berühmtesten US-Präsidenten klonen. (s. oben)
  • Die Russen haben eine „Regenmaschine“ erfunden, die prächtig funktioniert! (WWN, 31. Dez, 02)
  • Monsterschnecken von drei Metern Größe bedrohen die Camper in Oregon! (s. oben)
  • In Roswell wurde ein Alien-Schädel des UFO-Absturz von 1947 gefunden! (WWN, 24. Dez. 02)
  • Bin Laden hat Amerika eine „christliche Botschaft“ geschickt. Passend: es war die Weihnachtsausgabe der WWN. (s. oben)
  • Überall auf der Welt retten die Geister der umgekommenen NY Feuerwehrmänner vom 11. September Menschenleben! (s. oben)
  • Mutierte Insekten terrorisieren den US-Bundesstaat Louisiana! (s. oben)
    VIDEO auf YouTube: Im Erdinneren existiert eine uralte Hoch-Zivilisation! Neue Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden oder nur eine Ente? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)
    VIDEO auf YouTube: Im Erdinneren existiert eine uralte Hoch-Zivilisation! Neue Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden oder nur eine Ente? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)
  • Die USA will den Irak mit einer Armee von Robotern angreifen. (s. oben)
  • Der Irak wiederum hat „Super-Soldaten“, die Tage ohne Essen und Schlaf auskommen können. (s. oben)
  • Erstaunlich: 58 Jahre später erst stütze eine Nazi-Rakete in London vom Himmel! (WWN, 17. Dez. 02)
  • Sensationeller NASA-Fotobericht: 20 Meilen unter der Erde ist eine unterirdische Zivilisation entdeckt worden. (s. oben)
  • Aliens haben sich mit dem Amis verbündet um Bin Laden zu vernichten! (WWN, 10. Dez. 02)
  • In einem Eisblock aus der Antarktis ist ein riesiges Seemonster (120 Fuß lang) eingefroren. (s. oben)
  • Geheime medizinische Aufzeichnungen von Hussein sind gefunden worden: er hat Alzheimer! (s. oben)
  • Saddam Hussein hat sich mit dem leibhaftigen Satan verbündet, um den Angriff der USA abzuwehren. Tja, in einer späteren Ausgabe kündigte Satan den Vertrag … die Folgen sind bekannt (WWN, 3. Dez. 02)
  • Unfassbar: die Area 51 ist nichts weiter als ein Nudistencamp für hohe Offiziere der Armee! (s. oben)
  • Aktueller denn je – Stichwort Donald Trump: Die USA hat von China für 100 Billionen Dollar die chinesische Mauer für ihre Grenzen abgekauft. (WWN, 26. Nov. 02)
  • Millionen Frösche haben ein schreiendes Baby in Australien angegriffen. (s. oben)
  • Ein elektrisch geladener Mann bietet seine Dienste als Batterie an; etwa zum Überbrücken des Autos. (s. oben)
  • Eine süße Babykatze ist vom Satan besessen! (WWN, 19. Nov. 02)
  • Ein riesiges Loch im Atlantik wird Florida verschlingen. (s. oben)
  • Sensation im Vatikan: drei neue Gebote Gottes sind gefunden worden! (WWN, 12. Nov. 02)
  • Freundliche Außerirdische (offenbar Demokraten) wollen die USA im Irak-Krieg unterstützen (s. oben)
  • Wissenschaftler haben einen Auswurfknopf („Eject Button“) für die menschliche Seele gefunden. (s. oben)
  • Das erste organische Auto fährt nun über die Erde. (s. oben)
  • Die heiligen Sandalen von Jesus Christus sind gefunden worden! (WWN, 5. Nov. 02)
  • Wissenschaftler planen einen Riesen-Airbag für die Erde zum Schutz vor Asteroiden. (s. oben)
  • Ein Angler fängt Fische mit der Musik des Rappers Eminem. (s. oben)
  • Endlich: Eine „Einstein-Pille“ macht Kinder zu Genies! (s. oben)
  • Eine Meerjungfrau hat sich den Schwanz abnehmen lassen und nun menschliche Beine. (WWN, 29. Okt. 02)
  • Blutsaugende Schmetterlinge attackieren Menschen in ganz Südamerika! (s. oben)
  • Tausende UFOs sind um die Erde versammelt: die Menschheit muss sich ändern – oder sterben! (s. oben)
  • Ein Leser der WWN hat auf seinem Surfbrett das Gesicht von Satan und Jesus Christus entdeckt! (s. oben)
    Lag Atlantis nauf dem Mars? (Bild: NASA / WikiCommons L.A. Fischinger)
    Fundstück in Netz: Atlantis lag auf dem Mars, die Mars-Anomalien und Pharao Tutanchamun starb bei einem Shuttle-Absturz der Ancient Aliens (Bild: NASA / WikiCommons L.A. Fischinger)
  • Saddam Hussein hat in den WWN „selber“ einen Gastartikel geschrieben. Titel: “Warum ich Amerika liebe!” (s. oben)
  • Im Lake Michigan wurde ein irakisches U-Boot gesichtet. (WWN, 22. Okt. 02)
  • In den Sümpfen Floridas treibt eine Kreatur sein Unwesen: Halb Mensch, halb Fisch (s. oben)
  • Atlantis versank im Meer, da seine Bewohner zu viel aßen und zu schwer für die Insel wurden. (s. oben)
  • Das Monster von Loch Ness ist erschossen worden! (WWN, 15. Okt. 02)
  • Laute Musik ist in Wahrheit Schuld am Ozonloch waren Forscher! (s. oben)
  • Igitt: Ein Mann in den USA fand beim Biss in sein Fisch-Sandwitsch eine tote Mini-Meerjungfrau. (WWN, 22. Okt. 01)
  • Der Schädel des biblischen Riesen Goliath wurde gefunden – und es hat sich herausgestellt, dass er mit einer 38ger erschossen wurde! (s. oben)
  • Auf einem „sensationellen“ NASA-Foto der Apollo 11 Mission liegen Bierdosen auf dem Mond herum. (s. oben)
  • Ein neuer Boom: in den USA sind die neuen Haustiere hand-große Elefanten. (WWN, 18. Dez. 01)
  • Das berühmte, in Stein gehauene Bildnis von Präsident A. Lincoln hat zu sprechen angefangen! (s. oben)
  • AUA! Ein Einhorn hat sein Horn einem Mann in den Allerwertesten gerammt – und dann ist es auch noch abgebrochen! (WWN, 25. Dez. 01)
  • Die NASA hat einen Alien, der 53 Jahre in der Area 51 war, wieder zurück in das All gebracht. (s. oben)
  • Unglaublich! Mondstaub lässt Männern mit Glatze neue Haar wachsen. Eine wahre Marktlücke … (WWN, 11. Dez. 01)
  • Das tat weh! Ein Jäger hat den Schwanz des leibhaftigen Satan in seiner Bärenfalle gefunden. (s. oben)
  • Hillary Clinton hatte in New York eine heiße Nacht mit einem Alien verbracht – und ihr Mann Bill Clinton regt sich natürlich tierisch auf! (WWN, 25. Sep. 02)
  • Das hätte ins Augen gehen können: ein 12 Jahre junger Knabe hat beim fröhlichen Angeln eine Wasserstoffbombe „gefangen“. (s. oben)
  • Moderner Spuk, oder wie?! Das Fernsehhaus der TV-Serie „Waltons“ ist bewohnt – von den Geistern der Schauspieler. (WWN, 11. Sep. 01)
  • Über ein halbes Jahrhundert wurde es vertuscht! Die Sensation: Die USA hat Japan mit Atombomben angegriffen um den dort wütenden Godzilla zu töten. (s. oben)
  • Das ist eine Titelstory! Präsident Bush wurde geklont!! (s. oben)
  • Titanic, mal wieder: Im Atlantik ist nach 89 Jahren ein Rettungsring der Titanic gefunden worden. Und: in ihm saßen die Skelette von zwei Besatzungsmitgliedern aneinander gekuschelt. (WWN, 21. Aug. 01, es ist die Titelstory mit einem unglaublichen „Foto“ J)
  • Treffer: In Russland wurde eine über einen Meter große Heuschrecke erschossen. Eine wahre Landplage dort. (s. oben)
  • Das fehlte noch: eine Alien hat einen Astronauten der NASA entführt und verlangt ein Shuttle für den Heimflug sowie eine Mio. Dollar in bar. (WWN, 22. Jan. 02)
  • Allergisch auf Betäubungsmittel, kein Problem: Ein Mediziner in den USA haut einfach seine Patienten KO – fertig. (WWN, 5. Feb. 02)
  • Das war zu viel: ein Frauchen hat ihre Katze zu viel zu Futtern gegeben – sie ist letztlich explodiert! (WWN, 26. März 02)
  • Die Pop-Sensation des Jahrhunderts!! Britney Spears ist in Wahrheit ein Alien; so UFO-Forscher der WWN. (WWN, 12. Feb.02)
  • Nur ein Jahr vor Christoph Kolumbus landeten die afrikanischen Pygmäen in Amerika. (WWN, 19. Feb. 02)
  • Spannung pur: ein findiger Geschäftsmann lässt in Texas den Yeti und die Bigfoot gegeneinander ringen! (s. oben)
  • Ein super geheimes Foto der NASA erbrachte den Beweis: das Marsgesicht leidet an Akne. (WWN, 1. Jan. 02)
  • Der legendäre „Seher“ Edgar Cayce ist wieder geboren. Und zwar als Fliege mit magischen Kräften. (WWN, 15. Jan. 02)
  • Was eine Sauerei: Die Kanäle auf dem Mars sind nach NASA-Forschungen voll mit alten Autoreifen und Chemiemüll! (WWN, 5. März 02)
  • Wie praktisch: ein wahrlich wunderbarer Mann kann sich im Handumdrehen auf Miniform verkleinern und wieder vergrößern. (WWN, 12. März 02)
    VIDEO auf YouTube: Von einem Bigfoot entführt und handzahme Affenmenschen – bizarre Geschichten um den Sasquatch (Bild: L. A. Fischinger)
    VIDEO auf YouTube: Von einem Bigfoot entführt und handzahme Affenmenschen – bizarre Geschichten um den Sasquatch (Bild: L. A. Fischinger)
  • O. J. Simpson hat den wahren Mörder von Nicole um die Ecke gebracht. (s. oben)
  • Ein seit 1939 in einem Eisblock eingefrorenes Mädchen wurde wieder aufgetaut und lebt natürlich wieder. (s. oben)
  • Die Meldung musste kommen: Das Attentat vom 11. September in NY wurde von dem Seher Nostradamus vorhergesagt! (WWN, 9. Okt. 01)
  • „Mutter Theresa“ war, so „beweisen“ es Berichte und Bilder, einst vom Satan besessen! (s. oben)
  • Unglaubliche Mutationen: Ein Delphin mit Menschenarmen und eine Fledermaus mit einem menschlichen Gesicht wurden gefunden!! (WWN; 18. Sep. 02)
  • Genau! Ein Gentechniker hat die Nase von Adolf Hitler geklont. (WWN, 20. Nov. 01)
  • In Boston wurde Graf Dracula verhaftet (s. oben)
  • Eine sieben Meter große Maus hat einen Wissenschaftler verspeist. (s. oben)
  • Mit einem Vakuum-Reiniger hat ein Mann sich versehentlich das Gehirn ausgesaugt. (s. oben)
  • Sensation! Ein Alien wurde einfach von einem Astronauten der NASA geschwängert. (s. oben)
  • Sechs Stunden lang lief ein Alien durch Los Angeles – und keiner hat ihn beachtet. (WWN, 13. Nov. 01)
  • In Ägypten wurden 3.500 Jahre alte Musiktexte gefunden – und zwar RAP! (WWN, 4. Dez. 01)
  • OH Wunder! Eine Dame wusch ahnungslos ihren Ford – und hatte plötzlich einen BMW auf der Auffahrt stehen. (s. oben, dass sollten wir mal probieren, vielleicht wird aus meinem dreckigen BMW ja ein Fort…)
  • Bizarre Möbel: ein „Künstler“ macht aus Leichen Möbel: Tische, Lampen, Garderoben… (WWN, 27. Nov. 01)
  • Das „Ungeheuer von Loch Ness“ und Champ, eine gleiche Kreatur aus einem See in den USA, haben sich verliebt. (s. oben)
  • Kalt ist es geworden: Wissenschaftler fanden heraus, dass die Hölle eiskalt und gefroren ist. (s. oben)
  • Ein Wesen, halb Mensch halb Saurier, sucht dringend eine Frau bevor er „explodiert“! (WWN, 30. Okt. 02)
  • Ein Mann kann auf seinen Zähnen wie auf einem Xylophon spielen – von Blues bis Klassik. (s. oben)
  • Nun sind wir sicher: für ca. 20 Dollar können wir einen „Anti-Christ-Detektor“ kaufen!! (WWN, 6. Nov. 2001)
  • Bei einem Sturz in einen Fluss wurde ein 13 Jahre alter Junge von einem mehrere Meter großen Flusskrebs gerettet! (s. oben)
  • Mal wieder: das Gesicht auf dem Mars sendet Radiosignale zur Erde. (s. oben)
  • Vampire aus dem All kommen auf die Erde um den Menschen das Blut auszusaugen! (WWN, 15. Feb. 00)
  • In Peru wurde ein friedlicher Bürgen von einer “Strahlenkanone” eines UFOs mitten ins Gesicht geschossen! (s. oben)
  • Ein Wissenschaftler hat den ersten Baum “erfunden”, der singen kann. (s. oben)
  • Das wahre Geheimnis: Hitler war ein Vampir! Er schlich nachts durch die Straßen, trank Blut und hatte gewaltige Zähne (WWN, 28. März 00, ach so: weiter unten ist zu lesen, dass er eine Frau war …)
  • Der erste Kopf eines Menschen ist erfolgreich transplantiert worden. (s. oben)
  • Im Deutschen Bremen lebt eine Frau, die echte Eier legt. (s. oben)
  • Angeblich biblische Prophezeiungen werden wahr: Auf dem Mond wurde Blut gefunden. (s. oben)
  • Aus einer 50.000 Jahre alte DNA wurde ein Steinzeitmensch geklont. Und vier Babys. (s. oben)
  • Vor 40.000 Jahren rauchten unsere Ahnen Hasch. (s. oben)
  • In den USA werden nun auch ganz kleine Abdrücke des Bigfoot gefunden! (WWN; 11. April 00)
  • Lee Harvey Oswald, der angeblich tote Mörder von US-Präsident JFK, lebt und fühlt sich in Russland pudelwohl. (WWN, 4. April 00)
    Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin erzählt in der Mystery-Radio-Tratschbude „Coast to Coast“, dass sie 1979 „Menschen auf dem Mars“ gesehen habe (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)
    Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin erzählt, dass sie 1979 „Menschen auf dem Mars“ gesehen habe (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)
  • Computerhacker sind inzwischen in der Lage, auf Ihrem PC daheim eine Bombe zu machen! (s. oben)
  • Die Viking-Mission der NASA hat eine Alien-Basis auf dem Mars fotografiert und Warnende Signale übermittelt. (WWN, 29. Feb. 00)
  • Ein Delphin mit Menschenarmen ist geboren worden, er starb nach 20 Jahren. (s. oben)
  • Wieder Titanic: Der Eisberg der Katastrophe hat erneut ein (dänisches) Schiff versenkt!!! (s. oben)
  • Vorsicht: Ihr PC könnte von einem Dämon besessen sein. (s. oben)
  • Wieder sensationelle UFO-Welle im Heiligen Land (was für Bilder….). (WWN, 14. März 00)
  • In den USA breiten sich “Killer Bakterien” in Betten aus! (WWN, 7. März 00)
  • Pioniere aus dem Jahr 1851 gelangten durch einen Zeittunnel in die USA von 2000!! (s. Oben)
  • Im Jahr 1924 wurde ein Baby geboren, das auch heute noch ein Baby ist – “Fotos” beweisen das! (s. oben)
  • Ein im Jahr 1993 gefundenes Alien-Baby wollen die Eltern – natürlich auch nicht von dieser Welt – nun unbedingt zurück haben. (WWN, 22. Feb. 00)
  • Eine Ostsversetzung: Ein Mann plumpste in den Pool seines Hotel und kam acht Meilen weiter aus einem Brunnen gestiegen! (s. oben)
  • Der biblische Garten Erden wurde in Syrien entdeckt! In ihm: die Skelette von Adam und Eva in ihren Gräbern. (s. oben)
  • Die Bundeslade war in Wahrheit ein atomarer Reaktor von Aliens! (WWN, 8. Feb. 00, traurig, aber wahr: Die WWN schreibt in dicken Lettern über diesen Artikel, dass “UFO-Ermittler Erich von Däniken” dies sagt! Es soll in seinem Buch “Zeichen der Götter” stehen.)
  • Der “Tempel der kopflosen Jungfrauen” ist unter einer Maya-Pyramide gefunden worden. In ihm: 25.000 Skelette (s. oben)
  • Sensation: Auf dem Mond wurde ein Bomber aus dem 2. Weltkrieg gefunden. 11 Jahre studierten die Wissenschaftler das entsprechende Foto und sind ratlos. (WWN, 6. Juli 99)
  • Ein Pferd mit nur drei Beinen hat ein millionenschweres Rennen gewonnen. (s. oben)
  • Ein Mädchen, das im Bermuda-Dreieck geboren wurde, kann Gedanken lesen. (s. oben)
  • Der “Flug 19”, der im Bermuda-Dreieck 1945 angeblich verschwand, wurde beim Mars gesehen. (s. oben)
  • Ein UFO wurde in einem Eisberg gefunden. (s. oben)
  • Das Marsgesicht sendet Radiosignale zur Erde (s. oben)
  • Ein uraltes und natürlich echtes Foto von Jesus ist gefunden worden! (WWN, 9. Nov. 99)
  • Gott persönlich hat aus dem Himmel eine Warnung vor dem Y2K geschickt! (s. oben)
  • Wieder: Das Marsgesicht ist von Aliens geschaffen! (WWN, 1. Feb. 2000)
  • Wissenschaftler warnen: Hitler wird wiedergeboren werden! (s. oben – in WWN vom 23, Juli 98 lebte er noch, s. unten)
  • Der erste Alien hat eine Menschenfrau geheiratet! (Das Beweis-Bild in extrem schlecht…) (WWN, 19. Okt. 99)
  • JA! Atlantis ist im “Lake Erie” gefunden worden. (s. oben)
  • Wieder: Noahs Arche ist gefunden worden. Alter: 10.500 Jahre. (s. oben)
  • Bald ist die Erde futsch: Am 11. August 2000 verschluckt die ein schwarzes Loch! (WWN, 28. Dez. 99)
  • In einem brennenden Auto wurde der “Engel des Todes” fotografiert. (s. oben)
  • Die NASA hat Radiosignale empfangen, die aus dem Zentrum der Erde stammen. (s. oben)
  • Am 1. Januar 2000 wird die Erde stillstehen. (s. oben)
  • Die US-Armee hat Insekten zu Killern trainiert: sie sollen Feinde fressen. (s. oben)
  • Das Grab des biblisches Riesen Goliath ist gefunden worden! (s. oben)
  • Ein Werwolf hat 47 Menschen ermordet. (WWN, 7. Sep. 99)
  • Das Monster von Loch Ness ist gefangen worden – und bekam drei Monate später ein Baby. (s. oben)
  • Im Asche- und Gewitterwolken ist das Gesicht des Satans fotografiert worden. (s. oben)
  • Hitler war eine Frau. (s. oben)
  • Die Seele ist beim Verlassen des Körper fotografiert worden (s. oben)
  • Die erste Meerjungfrau ist Fischern ins Netz gegangen. (WWN, 5. Okt. 99)
  • Eine Familie in Idaho hat einen Bigfoot angefahren, der jetzt bei ihnen lebt. (s. oben)
  • Die Astronauten haben ein Grab mit einem Kreuz auf dem Mond gefunden. (WWN, 18. Jan. 00)
    Fundstück in Netz: Warum es keine Einhörner mehr gibt: Schlamperei bei der Arche Noah ist der Grund (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
    Fundstück in Netz: Warum es keine Einhörner mehr gibt: Schlamperei bei der Arche Noah ist der Grund (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
  • Aliens benutzen das TV zur Kontrolle der Gedanken des Menschen. (s. oben)
  • Vor 12.000 Jahre stürzte in China ein UFO ab – und die WWN beruft sich dabei sogar auf Hartwig Hausdorf und sein Buch “Die weiße Pyramide”. (WWN, 16. Nov. 99)
  • Ein Nagel vom Kreuz Jesus ist gefunden! (WWN, 14. Sep. 99)
  • Mein Gott: Ein Alien hatte Sex mit dem Auspuff einer Harley in den USA. (Mir fehlen die Worte…) (s. oben)
  • Das Wasser, das man auf dem Mond gefunden haben will, ist Astronautenpipi … (WWN, 2. Nov. 99)
  • Der Garten Eden ist gefunden worden, im Irak, Hunderte Meter unter Wasser. (WWN, 21. Sep. 99)
  • Der “Gottesstab” des Moses ist gefunden worden. (s. oben)
  • Die letzte Familie der Neandertaler ist im Nordatlantik aufgetaucht! (s. oben)
  • NASA weiß: Die Sonde “Mars Observer” ist von Marschmenschen abgeschossen worden. (WWN, 7. Dez. 99)
  • Im Januar 2000 hätte die Erde durch eine Asteroiden zerstört werden sollen. (WWN, 26. Okt. 99)
  • Handschriften von Gott, Aliens, Dämonen und Engel sind aufgetaucht. (s. oben)
  • 12.600 Pfund schwerer Hai gefangen. (WWN, 13. Juli 99)
  • Die Armee des Satans wird die USA überfallen. (s. oben)
  • Außerirdischer Schädel neben einem Dinosaurier gefunden. (WWN, 14. Dez. 99)
  • Die Erde hat einen Ring wie der Saturn. (s. oben)
  • Hunderte von toten Ägyptern wurden gefunden, die beim biblischen Meerwunder umkamen. (s. oben)
  • US-Air Force warnt: Einer von fünf Außerirdischen fliegt unter Drogen sein UFO…… (WWN, 4. Jan. 00)
  • Passagierflugzeug begegnet Engel mit Flügeln im Himmel. (s. oben)
  • Das Gesicht des Teufels ist in einer riesigen Wolke über dem US-Kapitol fotografiert worden. (s. oben)
  • Der “Rote Baron” hat 1917 ein UFO abgeschossen – Foto abgedruckt. (WWN, 31. Aug. 99)
  • Eine Katze kann die Bibel lesen! (WWN, 28. Sep. 99)
  • Clinton weiß vom Ende der Welt. (s. oben)
  • Ein eine Millionen Jahre alter Alien-Schädel ist entdeckt worden. (WWN, 21. Dez. 99)
  • Der Mond schrumpft in sich zusammen! (s. oben)
  • Zahllose Engel wurden im Heiligen Land gesehen und fotografiert. (s. oben)
  • Engel haben einem einbeinigen Mann ein neues Bein verpasst! (s. oben)
  • Die NASA hat ein SOS-Signal aufgefangen, dass von einem vor 80.000 Jahren explodierten Planeten aus dem Andromeda-Nebel stammt! (WWN, 15. Sep. 98)
  • Unglaublich: In Ägypten wurde eine 4.400 Jahre als Reliefdarstellung gefunden, die als die erste Abbildung von Homosexualität betrachtet wird, denn das Motiv ist XY. (s. oben)
  • Das Geschäft mit dem Tod: Ein Geschäftsmann verkauft für 800 Dollar Stücke des originalen Eisberges, mit dem die Titanic kollidierte. (s. oben)
  • Ein Insider hat ausgepackt: Saddam Hussein fühlt sich so hässlich, dass er sich gerne als Frau schminkt. (WWN, 9. Feb. 99)
  • Ein Bild von Jesus wurde in den Niederlanden in einer alten Bibel gefunden. Nicht nur das: Es hat unglaubliche magische Wirkungen. (WWN, 27. Okt. 98)
  • Wieder Jesus: Ein 2000 Jahre alter Brief von Jesus persönlich ist aufgetaucht. (WWN, Winter Spezial 98)
  • Die Zehn Gebote sind im Original in Israel von Dr. Johanson gefunden worden. (s. oben)
    Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb „STAR WARS“ direkt zum Satan führt … (Grafik: L. A. Fischinger)
    Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb „STAR WARS“ direkt zum Satan führt … (Grafik: L. A. Fischinger)
  • Der Vatikan war es leid: 300 Priester machten sich auf, um im Bermuda-Dreieck den “Teufel auszutreiben“. (s. oben)
  • Experten sind sich einig: ein dreijähriges Mädchen steht unter dem Schutz Gottes, denn sie hat einen Heiligenschein, der auf Foto gebannt wurde. (s. oben)
  • In Junkyard ist ein abgestürztes UFO gefunden worden. Die Fotos sind “offensichtlich”. (WWN, 5. Jan. 99)
  • Ein neuer (1. Sep. 98) Brief von Elvis an seinen Fans sagt es deutlich: “Ich lebe noch”. (WWN, 22. Sep. 98)
  • Wissenschaftlern ist es gelungen ein Fisch zu züchten, der wie ein Vogel lustig zwitschert. (s. oben)
  • Es ist bewiesen: Napoleon, der große Feldherr, war halb Man und halb Frau. (s. oben)
  • Durch den Test einer winzigen Miniatombombe sind in China 90.000 Menschen umgekommen. (WWN, 29. Sep. 98)
  • Mal anders herum: Bei Paul Rantala wachsen die Haare in den Schädel hinein. (s. oben)
  • Vor Floridas Küste ist der “Fliegende Holländer” gesichtet worden, wobei es hunderte Zeugen gab. (WWN, 13. Okt. 98)
  • Sensationell: Es wurde in Sibirien nicht nur ein abgestürztes UFO gefunden, sondern auch 31 tote Aliens und seltsam “Kräfte” nachgewiesen. (WWN, 3. Nov. 98)
  • Eine Frau hat selbstlos ihre Seele den Satan gegeben, um ihre kleine Tochter zu retten. (WWN, 17. Nov. 98)
  • Experten sind sich einig: Ein kleiner Junge ist die Reinkarnation eines bösen Nazis. (WWN, 24. Nov. 98)
  • Historiker sind der Überzeugung, dass das erste Weihnachtsfest der Menschheit ein regelrechtes Besäufnis war. (s. oben)
  • 1932 wurde westlich von Casper, USA, die 14 inches kleine Mumie eines Aliens gefunden. (WWN, 8. Dez. 98)
  • Ein satanisches Computerspiel dient dem Teufel dazu, das Ende der Welt heraufzubeschwören. (s. oben)
  • Auf zum Klonen: Ein eingefrorener und intakter 50 Fuß riesiger Dinosaurier ist endlich gefunden worden. Natürlich ein T. Rex. (WWN, 15. Dez. 98)
  • Anthropologen sind der Meinung, dass der Neandertaler(!) im Jahr 3000 die Erde regieren will und wird (s. oben)
  • In Israel sagen unzählige Zeigen den “Stern Jesus” kommen. Kommt der Messias zurück? (WWN, 22. Dez. 98)
  • Wieder Saddam Hussein: Wie bekannt wurde, hat der Diktator 60 Kisten Viagra bestellt. (WWN, 20. Okt. 98)
  • Der US-Geheimdienst baut nun einen Jumbo mit einem Laser mit dem Ziel , UFOs abzuschießen. (s. oben)
  • Medizinisches Wunder: Eine Frau hat sich vom Sperma ihres im 2. Weltkrieg gefallenen Mannes schwängern lassen – im Alter von 78 Jahren. (s. oben)
  • Ein Dr. Saunsbury hat anhand von NASA-Fotos eine Armada von UFOs entdeckt, die die Erde überfallen wollen (s. oben)
  • Eine neunzehnjährige Frau hat 1997 einen Bigfoot geboren! (WWN, 21. April 98)
  • Im März 1998 wurde in Chile Adolf Hitler im Alter von 109 Jahre bei bester Gesundheit fotografiert. (s. oben / WWN, 23. Juni 98)
  • Satan naht: Die NASA hat das Gesicht des Teufels auf einem 20 Meilen riesigen Asteroiden fotografiert, der sich der Erde nährt! (s. oben)
  • In Paris haben Reporter exklusiv den ersten Alien interviewt. Das Interview erschien inklusive Fotos in WWN. (s. oben)
  • Vermutungen bestätigt: Der Kapitän der Titanic, E. J. Smith, war in Wirklichkeit eine Frau! (s. oben)
  • Sensation ohne gleichen: In Ulm ist es gelungen, einen seit 1845 eingefrorenen Mann zum Leben zu erwecken! Er dachte, J. K. Polk sei US-Präsident. (s. oben)
  • UFOlogen warnen, dass bösen Aliens das Christentum und den Glauben an Jesus nutzen, um die Erde zu überfallen. (WWN, 12, Jan. 99)
  • In Argentinien gelang es, ein uraltes Ei eines Sauriers zu neuem Leben zu erwecken. (WWN, 26. Jan. 99)
  • Die Ängste haben sich bestätigt: Computerviren könne auch Menschen infizieren! (s. oben)
  • Das Ende der Welt ist von Tausenden Wissenschaftlern und Mutter Theresa angekündigt worden! (s. oben / WWN, 4. Aug. 98)
  • Skandal: Ein Shuttle der NASA hat heimlich ein außerirdisches Objekt auf die Erde gebracht. (WWN, 30. Juni 98)
  • Laune der Natur: Wissenschaftler fanden Wale, die wie Siamesische Zwillinge verwachsen sind. (s. oben)
  • Menschen auf dem Mars: Die USA hat seit langem eine Basis auf dem Mars und verheimlicht alles! (WWN, 23 Juni 98)
  • Die dritte Botschaft von Fatimá ist enthüllt und besagt, dass Satan im Jahr 2000 die Erde regieren wird. (s. oben)
  • Ein 2000 Jahre altes Schriftstück beweist, dass Jesus in Japan geboren wurde. (s. oben)
  • Etwas unglaubliches hat sich im Nordantlantik ereignet, denn dort wurde der Eisberg, der der Titanic den Untergang brachte gefunden. Mit Besatzungsmitgliedern. (WWN, 19. Mai 98)
    YouTube-Video: Sechs Alien-Leichen sollen auf dem Mars gefunden worden sein - Eine Analyse der Beweise (Bild NASA / Montage: L. A. Fischinger)
    YouTube-Video: Sechs Alien-Leichen sollen auf dem Mars gefunden worden sein – Eine Analyse der Beweise (Bild NASA / Montage: L. A. Fischinger)
  • Ein tragischer Beweis ist erbracht worden: Das Monster von Loch Ness hat einen Menschen ermordet – es wurde dabei fotografiert. (WWN, 12. Mai 98)
  • Das FBI hat es geschafft, drei Engel Gottes aus dem Himmel zu fangen und hält sie nun auch gefangen! (WWN, 2. Juni 98)
  • Die NASA hat den Beweis, dass es auf dem Mars Aliens gibt. Und das neue Marsgesicht-Bild ist falsch! (s. oben)
  • Wie Wissenschaftler nachweisen konnten, kommen auch Tiere in den Himmel durch einen langen Tunnel einem Licht entgegen usw. (s. oben)
  • Der Historiker Dr. Babman fand heraus, dass es bei der Titanic-Katastrophe “externe” Zeugen gab: Auf dem todbringenden Eisberg standen 300 Eskimos herum – aber diese kamen auch um! (WWN, 26. Mai 98)
  • Ein unheimliches Geheimnis verbirgt die US-Regierung, denn nach neuen Erkenntnissen ist jeder fünfte Abgeordnete ein Handlanger des Satan. (WWN, 21. Juli 98)
  • Ein junger Texaner musste im Krankenhaus behandelt werden, nachdem er innerlich nach dem Verzehr extrem scharfen Chillis anfing zu brennen! (WWN, 28, Juli 98)
  • Am 16. November 1998 sollte die neue Sintflut beginnen, deshalb hat ein Man in Florida eine Arche gebaut. (s. oben)
  • Das erste Baby wurde auf der Raumstation Mir geboren! Leider starb es nach drei Tagen. (WWN, 14. Juli 98)
  • Der Irak hat das Wasser der USA vergiftet und Tausende Amerikaner starben daran, so das Pentagon. (s. oben)
  • China wollte oder hat einen Tunnel bis zu den USA gebuddelt um die USA zu überfallen (WWN, 18. Aug. 98)

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Unfassbar?

Dieser Abriss durch die Welt der spektakulären “Weekly World News” macht  deutlich, dass es immer Menschen gibt, die alles glauben wollen. Auch wenn die jeweiligen Artikel von mir oben eher als Stichpunkte wiedergegeben sind. Und obwohl natürlich in den USA sicher genügend Menschen die Zeitung als Satire ansahen (hoffentlich).

Dennoch waren ausnahmslos alle Artikel in jeder der ca. 45 Seiten umfassenden Ausgaben nach diesem Schema aufgebaut. Der Erfolg des Blattes lag aber auch darin, dass diese “spektakulären Enthüllungen” so gut wie immer mit Fotos illustriert wurden. Selbstverständlich meistens mit Fotomontagen, die vor allem auch durch den Abdruck in schwarz-weiß echt erschienen. Wenn man es denn gerne glauben wollte. Aber auch dadurch, dass reale Fotos einfach thematisch vollkommen andere Berichte illustrierten …

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UFOs und das US-Militär: Deutsche Mainstreammedien können alles erklären – oder auch nicht (+ Videos)

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UFOs und das US-Militär - Deutsche Mainstreammedien können alles erklären (oder auch nicht)
UFOs und das US-Militär – Deutsche Mainstreammedien können alles erklären (oder auch nicht) (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Während in den USA verschiedene Mainstreammedien oder Leitmedien wie “CNN”, “New York Times” oder “Washington Post” ungewohnt offen über UFOs und UFO-Sichtungen von US-Piloten etc. berichten, schweigt die Presse in Deutschland weitestgehend dazu. Es liegt bekanntlich ein Tuch des Unseriösen und Lächerlichen über dem Thema UFO, das damit nichts für die “seriöse” Mainstreampresse ist. Kürzlich hat dennoch “Der Spiegel” online darüber in einem kleinen Video berichtet. Darin äußert sich ein Redakteur des “Spiegel” zu dem aktuellen UFO-Thema und hat auch gleich für scheinbar alles eine Erklärung. Was der “UFO-Forscher” des Politmagazins berichtete und warum er so angeblich mehr weiß als die US-Army, lest Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wenn Mainstreammedien das Thema UFOs und Sichtungen von unbekannten Objekten oder Erscheinungen annehmen, kommst so gut wie immer nichts Gutes dabei heraus. Das zeigen die letzte Jahrzehnten deutlich. Und das zeigt sich jetzt auch in einem kleinen Video, dass “Der Spiegel” am 14. Juni 2019 online gestellt hat.

In diesem Video berichtet der Redakteur “Marco Evers über UFO-Berichterstattung der New York Times – und den Umgang mit unerklärlichen Videos im Internet”. Also eine journalistische Reaktion des “Spiegel” auf die aktuell zahlreichen Presseberichte in den USA über das UFO-Phänomen. Ausgelöst durch die Ankündigung der US-Navy, dass deren Piloten und Angehörige tatsächlich UFOs sehen und das Phänomen vollkommen real sei.

Deshalb, so das Militär weiter, wolle man eine Art “einheitliches UFO-Meldesystem” bei der Navy einführen. Mehr dazu in diesem Video HIER und unten.

“Der Spiegel” und die UFOs

Der “Spiegel”-Redakteur Marco Evers ist beim Nachrichtenmagazin als “Science Reporter” tätig und demnach also für den Bereich Wissenschaft zuständig. Über die aktuelle UFO-Diskussion hat Evers bereits in einem (kostenpflichtigen) Artikel für den “Spiegel” berichtet, in dem er unter anderem titelt:

Eine Gruppe von Ufologen glaubt, Beweise dafür zu haben, dass Außerirdische die nationale Sicherheit der USA gefährden.

Darin heißt es zu Beginn weiter:

Die ‘New York Times’ und die ‘Washington Post’ gelten als beste Tageszeitungen Amerikas, wenn nicht gar der Welt. (…) Umso verblüffender ist, was beide jetzt allen Ernstes berichten: Hoch über den Vereinigen Staaten gingen mysteriöse Dinge vor sich.

Schon hier wird deutlich, dass “Spiegel”-Autor Evers die ganze Thematik und aktuelle UFO-Berichterstattung in den USA alles andere als ernst nimmt. Schon allein gleich “eine Gruppe von Ufologen” ins Spiel zu bringen, ist meiner Meinung nach eine Frechheit!

Natürlich ist Evers nur ein Redakteur bzw. Journalist. Das UFO-Thema ist mit Sicherheit nicht sein Gebiet und es ist darauf zu wetten, dass er sich nie damit wirklich befasst hat. Warum sollte er auch, wenn es ihn nicht privat interessiert? Besonders aber zeigt sich dieses Desinteresse in seinem oben genannten UFO-Video für den “Spiegel”. Denn in dem kurzen Film suggeriert der Redakteur in wenigen Minuten, dass schon er als vollkommener Laie die UFO-Sichtungen der US-Navy am heimischen PC erklären kann.

Ein Ufologe des “Spiegel” klärt auf …

Ganz richtig sagt Evers in seinem “Spiegel”-Film allerdings:

Im Internet finden sich Aufnahmen von UFOs, die sich sehr, sehr schnell selbst aufklären.

Dies stimmt ohne Zweifel. Man muss sich nur man die zahnlosen Videos mit “UFOs” bei YouTube ansehen, die von zahllosen Fakes über Irrtümer und einfach Lichtpunkte bis zu “das ist interessant” reichen. “Spiegel”-Ufologe Marco Evers allerdings zeigt in seinem Film anhand von Beispielen, dass Aufnahmen im Infrarotbereich aufgrund ihrer Fremdartigkeit schnell wie UFOs aussehen können. Die Technik, in der Wärmeabstrahlungen wie beispielsweise von Flugzeugtriebwerken wie massive Objekte erscheinen können, führe seiner Meinung nach oft zu UFO-Falschmeldungen. Oder zu falschen UFO-Videos, die dann im Netz die Runde machen.

Was das aber mit UFO-Meldungen von Piloten oder Angehörigen der US-Navy zu tun hat, verschweigt Evers. Vielmehr wird der eindeutige Eindruck erweckt, dass die Militärs unfähig seinen solche Infrarotaufnahmen richtig zu deuten. Obwohl solche Technologien Alltag sind und zur Routine der Piloten gehören. Würden die US-Navy-Piloten (oder andere) dieses absolute Grundwissen nicht beherrschen, dürften sie wohl kaum starrten dürfen!

Dennoch erweckt das Video des “Spiegel” den Anschein, dass es so ist!

Evers bemängelt aber auch die ungenügende Datenlage bei diesen Navy-UFO-Sichtungen. Welche konkret nennt er nicht. Dies ist ein Problem, dass bei vielen UFO-Meldungen vorliegt. Würden mehr Daten vorliegen, so ist Evers überzeugt, “könnte man ein außerirdisches UFO ausschließen”. Woher der “Spiegel”-Redakteur allerdings wissen will, dass die US-Army nicht genügend Daten zu den einzelnen Meldungen vorliegen hat, verrät er nicht. Was den Mangel an zusätzlichen Daten zu UFO-Videos im Internet angeht, hat Evers natürlich vollkommen recht.

Es gibt weitaus schlimmere Berichte zum UFO-Thema in den Medien und der Presse – positive/spekulative und negative/kritische. Doch dieses Video des Journalisten Marco Evers zeigt einmal mehr, dass das UFO-Thema für die Mainstreammedien in Deutschland schlicht nicht ernsthaft genug ist …

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

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Neue Entdeckungen der rätselhaften Sanxingdui-Kultur in China: Stehen diese sogar in Verbindung mit der chinesischen Mythologie?

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Neue Entdeckungen der rätselhaften Sanxingdui-Kultur in China (Bild: german-xinhuanet.com
Neue Entdeckungen der rätselhaften Sanxingdui-Kultur in China (Bild: german-xinhuanet.com)

Bereits vor einigen Jahren wurde im Südwesten von China eine rätselhafte Kultur entdeckt, die als Sanxingdui-Kultur bekannt wurde. Seit dem graben Archäologen in den Ruinen und machen immer neuen Funde, über die auf diesem Blog bereits berichtet wurde. Überaus bizarr erscheinende “Götzen” und Opferbeigaben, die laut chinesischen Forschern zu einer der größten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts gehören. Jetzt gaben die Wissenschaftler ihre neuen Funde und Entdeckungen bekannt. Stehen diese sogar in Verbindung mit der chinesischen Mythologie?


Sanxingdui in China: Fremdartig und unbekannt

In der Provinz Sichuan im Südwesten von China fanden lokale Bauern vor fast 100 Jahren bei Arbeiten zufällig Relikte in der Erde. Vor allem Objekte aus Jade (s. a. Video HIER), die auf eine versunkene archäologische Stätte schließen ließen. Um ihre Funde in klingende Münze umzusetzen, verkauften die Finder ihre Kostbarkeiten. So wurden sie in alle Winde unter Privatsammlern verstreut. Ein Problem für die später in dieses Gebiet kommenden Archäologen. Sie suchten das Gebiet rund 50 Jahre ohne Erfolg ab.

Das änderte sich ab 1986 als erneut durch Zufall weitere Funde gemacht wurden. Objekte aus Gold, Ton und Bronze kamen zutage, die die Archäologen zuvor in dieser Fülle und Gestaltung noch nie gesehen hatten. Schnell wurde deutlich, dass hier eine versunkene Kultur des alten China verborgen lag. Nach und nach kamen tausende Artefakte von einer nie dagewesenen Kunstfertigkeit und einem vollkommen unbekannten Stil ans Licht des modernen China. Man hatte die Sanxingdui-Kultur gefunden.

Die Wurzeln dieser in ganz China einmaligen Kultur reichen weit zurück. Bis zu fast 5.000 Jahre in die Vergangenheit. Dank der bis heute anhaltenden Ausgrabungen ist man sich sicher, dass sogar das mythische Volk der Shu mit diesen Ruinen in Zusammenhang stehen könnte. Eine Art von Ur-Dynastie des alten China mit weitreichenden Einflüssen.

2019 habe ich in diesem Artikel HIER bereits über die Sanxingdui-Kultur berichtet. Denn vor allem die tausenden von fremdartigen Figuren, Masken und “Fratzen” mit ihren unbekannten Darstellungsform erinnern an Wesen, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Astronautengötter, von denen es in China heißt, dass diese “Himmelswesen” oder “Ur-Kaiser” einst aus den Wolken kamen und die ersten Dynastien gegründeten. Vor allem fand man diese Artefakte in Opfergruben. HIER ein Beispielbild.

Sanxingdui und die Geburt Chinas

Verglichen mit westlichen Kulturen und Ruinenstätten ist Sanxingdui in unseren Breiten kaum bis gar nicht bekannt. Obwohl Ausstellungen mit Fundstücken dieser Kultur schon Anfang und Mitte der 1990er um die Welt gingen. Auch in verschiedenen Städten in Deutschland stießen damals die rätselhaften Objekte aus dem fernen China auf Interesse beim Publikum. In New York (1998) oder auch Singapur (2007) war es nicht anders.

Zeitgleich eröffnete 1997 in Guanghan nahe der Ruinen auch das “Sanxingdui-Museum”, in dem heute die meisten der Funde und Artefakte zu besichtigen sind. Genau dort, so meldete es die Nachrichtenagentur Xinhua aus China am 27. Mai, wurden gestern die neuesten Entdeckungen der Ausgrabungen der Öffentlichkeit präsentiert. Mehr als 1.000 neue Relikte konnten die Forscher der Öffentlichkeit präsentieren. Sie stammen vor allem aus sechs Opfergruben, die seit 2020 vor Ort ausgegraben werden. Laut Tang Fei, dem Direktor des “Forschungsinstituts für kulturelle Relikte und Archäologie” der Provinz Sichuan, komme man bei den aktuellen Grabungsarbeiten sehr gut voran.

Deshalb wolle man “die neuesten Errungenschaften einschließlich der archäologischen Arbeiten an der Ausgrabungsstätte vorstellen und bedeutende Projekte präsentieren, die die Bekanntheit der Sanxingdui-Kultur weltweit fördern sollen”, so Xinhu. Denn laut den Chinesen soll es sich bei den Ruinen um eine der “größten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts” handeln. Die Archäologen erhoffen sich, dass die Forschungen in Sanxingdui ” den gemeinsamen, vielfältigen Ursprung der chinesischen Zivilisation näher beleuchten können”.

Angesichts der Fremdartigkeit der dargestellten Gesichter und Figuren in ihrem Aussehen und ihrer kulturellen Umgebung, fragt man sich als Mystery-Jäger aber auch, ob die Chinesen dabei auch ihre eigene Mythologie mit in Betracht ziehen …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Ein moderner Henoch? Mormonen-Religionsgründer Joseph Smith Jr. und seine Kontakte mit “Lichtwesen” und dem außerirdischen Engel Moroni

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Der moderne Henoch - Joseph Smith Jr. und sein erster Kontakt mit dem außerirdischen Engel Moroni (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Der moderne Henoch – Joseph Smith Jr. und sein erster Kontakt mit dem außerirdischen Engel Moroni (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit tausenden von Jahren berichten Menschen, dass sie seltsame Erscheinungen hatten. Fremde Wesen vom Himmel oder aus anderen Sphären, die mal als Engel, mal als Feen, mal schlicht als Lichtwesen und mal auch gleich als Gott gedeutet werden. vielfach überbringen diese Fremden dabei auch Botschaften und erteilen den Auserwählten Aufträge. So wie bei Joseph Smith Jr., dem Gründer der Religion der Mormonen. Seine Erfahrungen und angeblichen Kontakte mit fremden Wesen sind auch für die Prä-Astronautik und UFO-Forschung überaus interessant, wie Ihr es in diesem Artikel erfahrt.


Der “moderne Henoch”

Ein guter Prä-Astronautiker schaut bei alten Überlieferungen und Texten aller Art immer zweimal hin. Mindestens. Denn nicht selten verbergen sich “zwischen den Zeilen” Hinweise darauf, dass hier “die Fremden” am Werk gewesen sein könnten. Spuren jener überirdischen Erscheinungen und Wesenheiten, die als antike Raumfahrer interpretiert werden. Ein faszinierendes Betätigungsfeld in den Tiefen uralter Mythologien und Aufzeichnungen , die dabei mal schnell viele tausend Jahre in die Vergangenheit reichen können.

Im Zusammenhang mit diesen Überlieferungen ist eine andere Geschichte durchaus sehr interessant. Vor allem deshalb, da sie sich in einem Punkt klar von den zahllosen Mythen der Vergangenheit um Götter, Himmelswesen, Lehrmeister aus dem All oder Engel unterscheidet. In diesem Fall kennen wir den Protagonisten. Wir wissen ganz genau, wer er war, wann er erlebte, was dieser zu Lebzeiten tat und auch, dass er seine angeblichen Kontakte mit fremden bzw. außerirdischen Wesen selber niederschrieb.

Die Rede ist natürlich von Joseph Smith Jr., dem Gründer der “Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage” (Mormonen), der 1844 in den USA starb. Hierzulande wird ihn kaum jemand kennen, doch Millionen Menschen bekennen sich heute vor allem in den USA zum “Mormonentum”. Eine vom Christentum hergeleitete Religion, die auf angebliche Kontakte des Gründers Smith mit außerirdischen Wesen zurück geht. Für ihn waren es Engel, keine Aliens. Denn auch “Religionen”, UFO-Sekten, die konkret auf reale Kontakte mit uns überlegenden Aliens gründen, gibt es bis heute.

Joseph Smith und das “Buch Mormon”

Smith ist der unangefochtene Gründer der Mormonen, wie man die Glaubensrichtungen dieser Religionen zusammenfassen nennt. Er ist zugleich der Verfasser des “Buch Mormon”, die als Bibel dieser Religionsgemeinschaft gilt. Angeblich habe nicht Smith dieses Werk selber geschrieben, sondern nur übersetzt. In Wahrheit, so die Lehre dieser Kirche, sei das Werk auf rätselhaften “goldenen Platten” in einer unbekannten Schrift vor langer, langer Zeit geschrieben und versteckt worden. Erst Smith  konnte sie mit Hilfe himmlischer Wesen wiederfinden. Sie wollten, dass er sie übersetzt, wozu ihm entsprechende Instrumente zur Übersetzung ebenfalls von den Engeln überlassen wurden.

Das Titelbild dieses Beitrages zeigte dieser Übergabe durch einen Engel namens “Moroni”.

Auf diesen Goldplatten, deren Existenz Zeugen schriftlich in eidesstattlichen Erklärungen bestätigten, habe das “Buch Mormon” gestanden. Ein Werk mit fraglos faszinierenden Inhalten, dessen Kernaussagen auf der Bibel beruhen. Etwa, dass in Zeiten des Alten Testamentes Hebräer nach Amerika kamen. Oder auch, dass Jesus nach der Wiederauferstehung in Amerika war. Grund dafür, dass Smith diese Überlieferungen und Erzählungen übersetzten sollte, war laut Aussage der Fremden des Himmels die Wiederherstellung des wahren Christentums. So erschien 1830 das “Buch Mormon” und Smith gründete mit einigen Weggefährten seine Kirche.

Bis heute sind die Mormonen überaus aktiv wenn es darum geht wissenschaftlich Belege für deren Geschichte(n) zu finden. Ganze Armeen von eigenen Historikern forschen und publizieren hierzu wissenschaftlich mehr oder weniger plausible Untersuchungen, Studien und Erkenntnisse. Setzt man sich mit diesen Veröffentlichungen und Forschungen intensiv auseinander, ist man schnell angesichts dieser Hartnäckigkeit beeindruckt.

Wenige Forscher der Prä-Astronautik haben sich bisher mit Smith und den zahlreichen Schilderungen rund um ihn, seine angeblichen Kontakte und seine Kirche auseinandergesetzt. Meistens wurde sich dabei auf die “Hauptkontakte” des Smith  mit den angeblichen Gottesboten konzentriert. Andere Schriften von Smith und rund um die Kirche wurden dabei praktisch nie beachtet. Ebenso wenig wie der Inhalt der Mormonen-Bibel. Bis auf Auszüge, von denen ich auch einige 1998 in “Götter der Sterne” anführte.

Die “Vision” des Joseph Smith

Als “Hauptkontakt” gelten vor allem die Erscheinungen, bei denen Smith angeblich die Gegenstände und Goldplatten bekam. Die Grundlage des “Buch Mormon”. Dabei hatte er nach eigenen Bekunden bereits am 21. September 1823 eine Begegnung mit einer fremden Erscheinung, die bis heute bei den Mormonen hoch angesehen ist. Bei den Anhängern dieser Kirche heißt sie schlicht “Vision”. Sie sei das “Zeugnis” des Joseph Smith, dass heute dem “Buch Mormon” meistens voran gestellt ist.

Widerfahren sei ihm während eines “flehentlichem Gebet” demnach angeblich unter anderem:

Am Abend des … 21. Septembers (1823) … wandte ich mich in flehentlichen Gebet an Gott den Allmächtigen…

Während ich so im Begriff war, Gott anzurufen, bemerkte ich, wie in meinem Zimmer ein Licht erschien, das immer stärker wurde, bis der Raum schließlich heller war als am Mittag. Gleich darauf wurden an meinem Bett eine Gestalt sichtbar, und der Betreffende stand in der Luft, denn seine Füße berührten den Boden nicht.“

Er hatte ein loses Gewand von außergewöhnlicher Weiße an. Es war weißer als alles, was ich auf Erden je gesehen hatte; auch glaube ich nicht, dass irgendetwas Irdisches derart gemacht werden kann, dass es so überaus weiß und hell leuchtend erscheint. Seine Hände waren unbedeckt, auch seine Arme bis knapp über dem Handgelenk; ebenso waren seine Füße nackt und auch die Beine bis knapp über den Knöcheln. Sein Haupt und sein Hals waren auch nicht bedeckt. Ich konnte erkennen, dass er außer diesem Gewand keine andere Kleidung trug, denn es war offen, sodass ich seine Brust sehen konnte.

Nicht nur sein Gewand war überaus weiß, sondern seine ganze Gestalt war unbeschreiblich herrlich und sein Antlitz leuchtend wie ein Blitz. Im Zimmer war es überaus hell, aber doch nicht so hell wie in seiner unmittelbaren Nähe. Als ich ihn erblickte, fürchtete ich mich zuerst; aber bald verließ mich die Furcht. Er nannte mich beim Namen und sagte zu mir, er sein ein Bote, aus der Gegenwart Gottes zu mir gesandt, und heiße Moroni; Gott habe eine Arbeit für mich (…)”

Der Prophet Henoch

Eine schwebende Lichtgestalt von einem geradezu leuchtenden Weiß sahen auch zahllose andere Menschen erscheinen oder vom Himmel kommen. Juan Diego, der Seher der Marienerscheinungen von Guadalupe in Mexiko 1531 ebenso, wie auch die Kinder von Fatima in Portugal vor rund 100 Jahren. Alle diese Boten kamen, da sie oder Gott eine “Arbeit” oder “Aufgabe” für den jeweiligen Menschen hatten.

Bei Smith war es nicht anders. Seine Aufgabe bestand unter anderem in der “Schaffung” des “Buch Mormon”

Jahrtausende bevor Smith diese Erscheinung an seinem Bett sah, erging es einem anderen Auserwählten allerdings bereits sehr ähnlich. Und zwar dem biblischen Propheten Henoch, dessen Bücher in der Prä-Astronautik seit Jahren zitiert werden. Nur wurde dabei häufig die eigentliche Berufung des Henoch überlesen, worauf ich kürzlich in diesem Artikel HIER verwies. Gerade mit Blick auf Joseph Smith ist diese aber besonders spannend. So erfahren wir im Slawischen Buch Henoch dazu:

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Ich war in großer Kümmernis und weinte; dann schlief ich ein. Da erschienen mit zwei sehr große Männer, wie ich nie auf Erden gesehen. Ihr Antlitz leuchtete wie die Sonne, ihr Augen wie brennende Fackeln; aus ihrem Munde sprühte Feuer: ihre Kleidung und ihr Gesang waren herrlich, ihre Arme wie goldene Flügel. Sie standen zu Häupten meines Bettes und riefen mich mit Namen.

Ich erwachte vom Schlaf und stand von meinem Lager auf; dann verneigte ich mich vor ihnen, mein Antlitz bleich vor Schrecken. Da sprachen die zwei Männer zu mir: Sei getrost, Henoch! Fürchte dich nicht! Der ewige Herr hat uns zu dir gesandt. Du sollst mit uns heute in den Himmel gehen. Gib deinen Söhnen und deinen Gesinde Anweisung für das, was sie in deinem Haus tun sollen! Keiner soll dich suchen, bis der Herr dich ihnen wieder zuführt!” (1,1-9)

Die Parallelen zu der Geschichte vom Smith sind zu augenfällig, als dass sie bloß Zufall sein können.

Hat Smith abgeschrieben?

Hat Joseph Smith etwa bei Henoch abgeschrieben? Wollte er so seiner phantastischen Geschichte mehr Glaubwürdigkeit verleihen? Studierte er die Texte von Henoch aufmerksam und fand dabei, dass dies auch gut in seine Vita als Religionsgründer passen würde? Gedanken, die aufgrund der Ähnlichkeit durchaus sehr nahe liegen. Aber doch wohl eher unwahrscheinlich sind.

Heute kann jeder das Slawische Henochbuch zum Beispiel in deutscher Übersetzung kaufen. Die ersten Ausgaben erschienen 1900 und 1928 durch Emil Kautzsch und Paul Rießler. Ein paar Klicks bei einem Online-Buchhändler oder der Besuch einer entsprechenden Bibliothek reichen aus, und schnell hat man diese Schriften selber vorliegen. Anders war es in Tagen des des Smith.

Zu seinen Lebzeiten Anfang des 19. Jahrhundert war dieser Text in der westlichen (englischen) Welt noch unbekannt. Es gab zwar im 10. oder 11. Jahrhundert wahrscheinlich Übersetzungen aus dem griechischen Original ins Bulgarische, aber der Rest der Welt erfuhr erst Ende des 19. Jahrhunderts von diesem Henochbuch. So dokumentiert es Christfried Böttrich in seiner Untersuchung des Slawischen Buch Henoch, die 1995 in “Jüdische Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit” (Bd. V, Lieferung 7: “Das slavische Henochbuch”, S. 800ff.) erschien.

Da lebte Joseph Smith schon nicht mehr und seine “Bibel” und sein “Zeugnis” erschienen bereits erstmals 1830. Es ist sehr fraglich, aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen, dass er Bulgarische Übersetzungen des “2. Henoch” hatte oder diese beschaffen konnte.

Wer aber waren dann dieses leuchtenden Wesen? Vielleicht gibt der weitere Verlauf der Ereignisse hierzu mehr Auskunft.

Riss in der Zeit?

Smith schreibt in seinem “Zeugnis” weiter:

Nach dieser Mitteilung sah ich, wie das Licht im Zimmer um ihn, der zu mir gesprochen hatte, sogleich zusammenzog, bis es im Raum wieder finster war, außer ganz nahe um ihn herum. In diesem Augenblick sah ich gleichsam einen Schacht sich bis in den Himmel öffnen, und der Besucher fuhr in die Höhe auf, bis er ganz verschwunden war; im Zimmer war es wieder so wie vorher, bevor das himmlische Licht sich gezeigt hatte.”

Und in seiner “Lebensgeschichte” beschreibt Smith das Wesen ergänzend mit folgenden Worten:

Nicht nur sein Gewand war überaus weiß, sondern seine ganze Gestalt war unbeschreiblich herrlich und sein Antlitz leuchtend wie ein Blitz. Im Zimmer war es überaus hell, aber doch nicht so hell wie in seiner unmittelbaren Nähe. Als ich ihn erblickte, fürchtete ich mich zuerst; aber bald verließ mich die Furcht.” (1,32)

Noch zutiefst beeindruckt von diesem Besuch, “stand derselbe Himmelsbote wieder an meinem Bett”, schreibt Smith weiter. Danach sogar direkt noch ein drittes Mal. “Ohne die geringste Abweichung” habe der leuchtende Himmlische ihm dabei dreimal dieselbe Botschaft überbracht. Als seien die drei direkt hintereinander erfolgten Besuche nicht erstaunlich genug, notierte Smith im Anschluss folgende spannende Bemerkung über diese:

Aber kaum war der Himmelsbote zum dritten Male von mir aufgefahren, da krähte der Hahn, und ich wurde gewahr, dass es Tag wurde. Diese Besuche mussten somit die ganze Nacht gedauert haben.”

Was hier beschrieben ist, ist ein offensichtlicher Zeitverlust. Smith selber erkannte erst bei Tagesanbruch, dass plötzlich “die ganze Nacht” um war. Während der Kontaktaufnahme durch den Boten war ihm das nicht klar. Ihm fehlte Zeit – was in der UFO-Forschung ein überaus bekanntes Phänomen ist. Geprägt als “Missing Time”, als “Fehlende Zeit”, von der zahllose UFO-Zeugen sprechen. Nicht nur beim Thema UFO-Entführungen. Zugleich ist es auch ein sehr häufiges Motiv in der Welt der Sagen, Mythen und Märchen, in denen von Begegnungen mit Wesen aus der Anderswelt gesprochen wird. Etwa mit Feen, Zwergen oder anderen überirdischen Wesen.

Seltsame Nachwirkungen der Begegnung

In derartigen phantastischen Geschichten “verloren” Menschen auf unerklärliche Weise Zeit, nachdem diese solchen Erscheinungen begegnet sind. Oder sogar von ihnen entführt wurden. Auf diesem Blog und in einer Reihe von Büchern habe ich dazu in den letzten Jahrzehnten zahllose Beispiele veröffentlicht und diskutiert. Ein gemeinsames Merkmal dieser nur scheinbar unterschiedlichen Phänomene, Erfahrungen und Erscheinungen sind auch die Nachwirkungen. Sie reichen von “Verwirrtheit” bis “Schwäche”. Bei Smith war es nicht anders, nachdem er plötzlich den Hahn krähen hörte:

Kurz darauf erhob ich mich von meinem Bett und ging wie gewöhnlich an die notwendige Tagesarbeit; als ich aber zu arbeiten anfing, war ich derart erschöpft, dass ich zu nichts fähig war. Mein Vater, der mit mir zusammen arbeitete, bemerkte, dass mit mir etwas nicht in Ordnung war, und schickte mich nach Hause. Ich machte mich auf und wollte zum Haus hingehen; als ich aber am Rande des Ackers, auf dem wir arbeiteten, den Zaun übersteigen wollte, verließen mich die Kräfte, und ich fiel hilflos zu Boden; eine Zeit lang war ich gänzlich bewusstlos.”

Jahrzehnte später erging es den Seher-Kinder von Fatima ebenso, als diese eine leuchtende Erscheinung hatten. Die “Jungfrau Maria”, wie bis heute geglaubt wird, die strahlend über den Boden schwebte, ohne ihn mit den Füßen zu berühren. Auch sie brachten vor Erschöpfung von ihrem “normalen Tagwerk” anschließend “kaum etwas zustande”, wie es der bekannte UFO-Forscher Dr. Jacques Vallée in seinem Buch “Dimensionen” vergleicht. Auch die indianische Seherin Odschi Wein Akwot Okwä, deren erstaunliche Berichte über Begegnungen mit fremden Wesen ich zum Beispiele HIER bereits darlegte, erging es ebenso. Auch sie war vollkommen matt, schwach oder, wie man heute sagen würde, ausgelaugt.

Ob Henoch irgendetwas in diese Art erlebt haben soll, ist hingegen unbekannt. Bekannt sind hingegen solche Lichtwesen durchaus bei nordamerikanischen Indianern. “Diese Leuchtenden Wesen erschienen den Indianern bei geheimen Ritualen, die an hochgelegenen Stellen oder auf heiligen Bergen abgehalten wurden”, schreibt etwa Jacques Vallée. “Solche Visionssuchen sind bei allen Indianern Amerikas bekannt, auch wenn sie bei manchen Stämmen auf die Priester und Initianden beschränkt sind.”

“Das größte Ereignis in der Geschichte der Menschheit”

Ob Lichtwesen aus der spirituellen Welt der nordamerikanischen Indianer (und anderer Völker) oder eine außerirdische Intelligenz, Smith sah darin Boten des biblischen Gottes. Wobei das eine das andere eigentlich nicht ausschließt! Man muss sich fragen, wo eigentlich genau der Unterschied liegt oder liegen soll? Sicherlich im berühmten “Auge des Betrachters”. Was die Mormonen natürlich bei ihren Religionsgründer ebenso sehen.

Die bei den Mormonen als “erste Vision” verehrte Begegnung des Smith – dazu gleich mehr –  wird von dieser Kirche als welthistorisch angesehen. Über dieses wichtigste Ereignis im Leben des Kirchenvaters Smith schrieb etwa Sonntagszeitung “Church News” der Mormone in Salt Lake City am 7. April 1990 bescheiden:

Die erste Vision – nicht die Landung von Menschen auf dem Mond – ist das größte Ereignis in der Geschichte der Menschheit seit der Auferstehung Christi.

Mit Sicherheit sehen das Andersgläubige mitnichten so, wie es die Mormonen lehren. Auch wenn man Zweifel an Smith Geschichten hat, seine Berufung und Erscheinungen stehen auf gleicher Ebene, wie all jene, die man aus anderen Religionen kennt. Davon ist unter anderem auch Vallée überzeugt, wenn er schreibt:

Der Wendepunkt im Leben dieses Mannes, die Sichtung des seltsamen Lichts und der Kontakt mit einem Wesen im Licht, steht meiner Ansicht nach gleichrangig neben den Berichten, die wir in anderen Religionen und in anderen Ländern finden können.

Die “Verwandlung eines gewöhnlichen Bauernjungen (…) in den unangefochtenen Anführer vieler Menschen”, sei eine “ungewöhnliche Tatsache”, so Vallée, “die unsere Aufmerksamkeit verdient”. Ich als Prä-Astronautiker und Mystery-Jäger sehe das genauso. Deshalb lohnt sich ein kurzer Blick auf diese “erste Vision” des Joseph Smith.

Die “erste Vision”

Offizielles Mormonen-Dogma dieser Erscheinung ist, dass Gott Vater und Jesus Christus an diesem Tage vom Himmel erschienen sind, da Smith an den Konfessionen zweifelte. Niedergelegt ist dieser anerkannte Bericht in der “Lebensgeschichte” von Smith in dem Buch “Die köstliche Perle“. Obwohl es verschiedene Darstellungen dieser Begegnung gibt, die zum Teil erheblich variieren. Auch von Smith selber sowie von verschiedenen Weggefährten. Die von den Mormonen anerkannte Version in Textform dieser Begegnung mit dem Unfassbaren stammt aus dem Jahr 1838.

Doch erst 1965 fand ein Student der Mormonen von der Brigham-Young-Universität in Provo in den “Church Archives” in Salt Lake City eine weitere Version der “Ersten Vision”. Das Dokument stammt aus dem Jahre 1832 und beinhaltet eine bis dato unveröffentlichte Fassung in der Handschrift von Smith. Sie wurde also von ihm persönlich verfasst und ist damit die bisher älteste Aussage über seine erste Begegnung mit himmlischen Mächten. Von den Historikern der Mormonen ist dieses Smith-Dokument als “echt” anerkannt.

In der fünfseitigen Handschrift findet sich keine Silbe davon, dass die Lehren der Kirchen “ein Gräuel” in Gottes Augen wären, wie es in anderen Versionen steht. Es heißt hier nur vorwurfsvoll, dass die Menschen sich nicht mehr als die Gebote Gottes halten. Grundsätzlich eine Aussage aller derartiger Erscheinungen christlicher bzw. biblischer Prägung, vom Alten Testament bis modernen Marienerscheinungen.

Des Weiteren berichtet Smith in dem Dokument nur von der Erscheinung von Jesus Christus. Kein Wort davon, das angeblich auch “Gott Vater” dabei war; also zwei “Personen” ihn kontaktierten. Diese gewaltige Diskrepanz verschweigen die Mormonen-Gläubigen jedoch nicht:

Die Mormonen bestätigen inzwischen die Tatsache, dass es mehrere inhaltlich nicht identische Schilderungen der ‚Ersten Vision‘ gibt, die J. Smith teils selbst verfasst, teils anderen diktiert habe. Sie erklären dies damit, dass er sein ‚Erlebnis‘ mehrfach und verschiedenen Adressaten mit unterschiedlichen Betonungen und anderen Schwerpunkten dargelegt habe.

So beispielsweise Hand Rech und Matthias Kleiminger im “Handbuch Religiöse Gemeinschaften und Weltanschauungen” (6. Auflage, 2006). Bezeichnend an den handschriftlichen Ausführungen von Smith ist, dass er selber aufgrund seiner Sünden an sich zweifelte. Deshalb habe er “die heiligen Schriften durchsucht” und festgestellt, dass die Menschheit “vom wahren und lebendigen Glauben abgefallen waren”.

“Eine Säule aus Licht”

Er selber – und nicht Gott und Jesus, wie in der offiziellen Version der Ereignisse dargelegt, beklagte also den Abfall vom “wahren Evangelium”. Ein im wahrsten Sinne des Wortes himmelweiter Unterschied. Auch wenn die “Erste Vision” nach Erscheinen ihn in dieser Ansicht beipflichtete. So widerfuhr Smith damals an diesem schicksalhaften Tag:

“(…) da kam eine Säule aus Licht über die Helligkeit der Sonne am Mittag von oben herab und ruhte auf mir, und ich war erfüllt vom Geist Gottes und der (Herr) öffnete den Himmel über mir und ich sah den Herrn und er sprach zu mir und sagte: Joseph (mein Sohn), deine Sünden sind dir vergeben. (…) ich bin der Herr der Herrlichkeit. Ich wurde für die Welt gekreuzigt, damit alle, die an meinen Namen glauben, ewiges Leben haben. (Siehe), die Welt liegt in Sünde und zu dieser Zeit und niemand tut Gutes, niemand, dem sie sich vom Evangelium abgewandt haben, und hält sich an (meine) Gebote (…).”

Die leuchtende Erscheinung gab sich als Jesus aus. Nicht namentlich, aber da sie “für die Welt gekreuzigt” worden sein soll, ist das deutlich. Wie genau dieses “Wesen” aus dem geöffneten Himmel kam, war Smith 1832, als er diesen Text niederschrieb, wohl nicht mehr ganz klar. Wie an der Handschrift zu erkennen ist, hatte er zuvor von “Feuer”, also eine Feuersäule, geschrieben. Das Wort strich er daraufhin durch und ersetzte es durch das Wort “Licht”.

Für die Mormonen ist das das alles kein Problem, da diese fünf Seiten handschriftlicher Text bei ihren eigenen Historikern natürlich Gegenstand der Forschung ist. Bei den Mormonen wird alles erforscht und analysiert, was irgendwie mit ihrem Glauben zu tun hat. So kann diese Gemeinschaft inzwischen auf eine ganz erstaunliche Fülle an entsprechenden Publikationen zu ihren entsprechenden Analysen blicken. So auch zu diesem Dokument.

Smith war nicht der erste – sagen die Mormonen

Dem “Institut for Religious Research” (IRR), einem Forschungsinstitut der Mormonen, entging dabei nicht, dass Joseph Smith längst nicht der erste war, der von solchen Begegnungen geschrieben hat. Unter dem Titel “Inventing Mormonism” erschien dazu von H. Michael Marquardt und Wesley P. Walters 1994 sogar eine entsprechende Veröffentlichung. “Traditionen und historische Aufzeichnungen” wurden darin untersucht und mit entsprechenden Beispielen aufgeführt.

So bemerkt auch das IRR in der Veröffentlichung “Changing First Vision Accounts – 1832 First Vision Account by Joseph Smith, Jr.” vom 26. Juli 2011:

“Viele Aspekte dieses Berichts entsprechen anderen visionären Berichten, die von jungen Männern veröffentlicht wurden, die aus Überzeugung der Sünden behaupteten, eine übernatürliche Begegnung mit Jesus Christus zu haben, in der ihnen Vergebung zugesichert wurde. Diese Berichte wurden in lokalen Nachrichtenquellen veröffentlicht und wären Joseph Smith zugänglich gewesen.”

Ein, wie ich finde, überaus beachtliches Eingeständnis der Mormonen-Kirche! Dazu schreibt der Mormonen-Historiker Dan Vogel in seiner Analyse “Early Mormon Documents” (Vol. 1, 1996) der frühsten Texte von Smith:

Es handelt sich also nicht nur um eine autobiografische Fassung, sondern um eine entschuldigende Einstellung, in der Smiths Referenzen als Führer der Kirche dargelegt werden. Die Geschichte (von Josephs Leben) enthält daher den frühesten Bericht über das, was als seine ‚erste Vision‘ bekannt ist, und die früheste Erwähnung von Priesterweihen des Engels.”

Somit hatte Smith nach eigenen Angaben nur Kontakt mit dem angeblichen Jesus. Dieser wurde später von dem himmlischen Boten Moroni abgelöst, dessen Erscheinungen grundsätzlich ähnlich lichtvoll und hell wie die “Erste Vision” verliefen.

Die Dogmatische “Erste Vision”

Keine Kirche ohne Dogma, festgelegte Glaubensbekenntnisse, grundlegende Lehren oder prinzipielle “Kernwahrheiten” deren Glauben. Die katholische Kirche hat neben der Bibel beispielsweise den “Katechismus der katholischen Kirche“. Und auch die Mormonen haben solche “Heiligen Schriften”, wie sie sie nennen, wozu auch das Werk “Die Köstliche Perle” gehört. Die darin in “Joseph Smith Lebensgeschichte” enthaltene Erzählung der “Erste Vision” gilt als Glaubensgrundsatz. Als wahres Dogma und damit Fundament dieser Religionsgemeinschaft.

Auch wenn verschiedene Versionen dieses Ereignisses bei den Mormonen bekannt sind – und von diesen auch in einer kaum überschaubaren Anzahl an Veröffentlichungen diskutiert werden. Anerkannt sind von dieser Kirche grundsätzlich (fast) alle. Variationen werden auf die unterschiedlichen Niederschriften zurückgeführt, die aber alle im Kern dasselbe besagen. So der Mormonen-Forscher Steven C. Harper in seiner Arbeit “Die erste Vision: Eine Schilderung anhand der Berichte von Joseph Smith” vom 27. April 2016. Demnach erlebte Smith etwas sehr Sonderbares:

Ich nahm aber alle Kraft zusammen und rief Gott an, er möge mich aus der Macht dieses Feindes befreien, der mich gepackt hatte; und gerade in dem Augenblick, als ich in Verzweiflung versinken und mich der Vernichtung preisgeben wollte – und nicht etwa einem eingebildeten Verderben, sondern der Macht eines wirklichen Wesens aus der Welt des Unsichtbaren, das eine so unglaubliche Macht hatte, wie ich sie nie zuvor bei irgendeinem Wesen verspürt hatte –, eben in diesem Augenblick höchster Angst sah ich gerade über meinem Haupt, heller als das Licht der Sonne, eine Säule aus Licht, die allmählich herab kam, bis sie auf mich fiel.

Kaum war sie erschienen, da fand ich mich auch schon von dem Feind befreit, der mich gebunden gehalten hatte. Als das Licht auf mir ruhte, sah ich zwei Personen von unbeschreiblicher Helle und Herrlichkeit über mir in der Luft stehen. Eine von ihnen redete mich an, nannte mich beim Namen und sagte, dabei auf die andere deutend: Dies ist mein geliebter Sohn. Ihn höre!” (1,16-17)

Die ist das unerschütterliche, offizielle Fundament der Gläubigen, das genau in dieser Form gelehrt wird. In der handschriftlichen Version aus dem Sommer 1832 von Smith selber, archiviert in den “The Church Historian’s Press: The Joseph Smith Papers” der Mormonen, erfahren wir:

Und der Herr hörte mein Rufen in der Wildnis, und als ich in meinem sechszehnten Lebensjahr zu ihm rief, kam eine Säule aus Licht herab, heller als die Mittagssonne, und ruhte auf mir; und ich wurde vom Geist Gottes erfüllt. Und der Herr öffnete mir die Himmel und ich sah den Herrn.

Sah Joseph Smith ein UFO?

Andere Übersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche nennen hier einen “Lichtbalken” der “langsam herab kam”, bis Smith dann die strahlenden Wesen “über mir in der Luft schweben” sah. Gedeutet werden von Smith seinen Anhängern alle Variationen der Lichtwesen als Gott und/oder Jesus Christus. Hollywood würde hier mit Sicherheit ein strahlendes UFO mit einem hellen Licht oder Lichtstahl sehen, in dem Aliens einem Zeugen erscheinen, um diesen Botschaften zu überbringen. Oder diesen zu entführen.

Film und Fernsehen haben das in den letzten Jahrzehnten auch in einem riesigen Ausmaß genauso dargestellt. Inspiriert durch die UFO-Forschung. Nicht etwa durch Smith und andere Propheten, Marienerscheinungen oder Erzählungen aus vermeintlichen “Märchen” mit dem Feenvolk. Smith selber konnte bei diesem Erlebnis mit irgendwelchen Außerirdischen in UFOs natürlich nichts anfangen. Das Thema lag zu seiner Zeit noch über 100 Jahre in der Zukunft. Wie anders sollte er also ein derartiges Phänomen interpretieren, das ihm genau dann erschien, als er im innigen Gebet zum biblischen Gott verbrachte?

Joseph Smith wurde durch diese fremden vom Himmel berufen. Nicht anders als all die zahllosen Propheten der Vergangenheit. Mit dem Unterschied, dass deren Lehren oder Schriften meistens von der Kirche als “Gotteswerk” anerkannt sind. Ich sehe da nun wirklich keinen Unterschied zu Smith. Gott oder Astronautengötter beriefen laut den Texten und Berichten aber (wahrscheinlich) nicht einfach so aus Spaß irgendwelche Menschen “zu Höherem”. Ausnahmslos allen wurde von den Himmlischen dabei eine Aufgabe gegeben, die sie fortan zu erfüllen haben. Die genaue Art dieser erteilten Aufgaben, Missionen oder für sie von dem Auserwählten zu erledigten Aufträge kann dabei vielfältiger nicht sein.

Aufgaben der Himmlischen

Angenommen, dass hinter Phänomenen der Erscheinungen von Engeln, Lichtwesen, Gott, Göttern, Aliens oder der Mutter Gottes tatsächlich eine außerirdische Intelligenz steckt, scheinen diese zu glauben, dass unsere Erde ein Planet von Verrückten ist. Das sage ich absichtlich überspitzt und voller Ironie, denn wer sich (wie ich) mit solchen “Wundern” intensiv auseinander gesetzte hat, stellt schnell die Sinnlosigkeit und vor allem Widersprüchlichkeit solcher “Aufgaben” fest.

Beispiele dafür würden Büchern füllen. So reichen die Aufträge, die übernatürliche Erscheinungen den von ihnen ausgesuchten Menschen erteilen, von “Baue mir genau hier eine Kapelle” über “warne die Menschheit vor der Apokalypse” bis “schreibe die Geheimnisse, die ich dir offenbare werde, in Büchern nieder und gibt sie der Nachwelt”. Hinzu kommen “Standard-Forderungen” wie, dass der Auserwählte die Menschen mahnend an den “rechten Weg des Glaubens” erinnern soll. Oder, dass er gleich eine ganze neue Religion etablieren müsse. Nicht erwähnt sind hier all die angeblichen UFO-Kontaktler, die plötzlich irgend eine Art “neue Physik” erfinden oder “Antigravitations-Warp-Triebwerke” und ähnliches konstruieren wollen …

Da habe ich es lieber mit den Befehlen der Fremden, dass die kontaktierten Propheten Bücher mit (angeblichen) Wissen und Weisheit für kommenden Generationen niederschreiben sollen. So wie es es unzählige Propheten der jüdisch-christlichen Schriften angeblich taten. So schrieb laut dem Apokryph “4. Buch Esdra” (12,38ff.) der Prophet Esdra 94 Bücher, nachdem er von himmlischen Wesen “Einsicht” und “Weisheit” verliehen bekam. Durch einen magischen Trank übrigens, den auch andere Propheten erwähnen. Ezechiel (Ez. 40,4) und Johannes (Off. 1,11 und Off. 1,19) hatten diese Mission ebenfalls. Und natürlich Henoch, wie es im Slawischen Henochbuch (22,11ff.) geschrieben steht. Mehr dazu erfahrt Ihr umfangreich HIER.

Hier ist zu erfahren, dass der “Höchste”, wie er genannt wird, dem Engel Bretil befahl, dass er im Himmel “die Bücher aus den Behältern” nehmen und Henoch diktieren soll. So tat es der himmlische Diener des “Höchsten” auch und Henoch schrieb alle Weisheiten und Dinge der Welt und des Universums nieder. “Als ich fertig war, hatte ich 360 Bücher geschrieben”, heißt es dazu im zweiten Buch Henoch.

Die 360 Bücher des Henoch

Nach dieser gewaltigen Arbeitsleistung war der Oberste der Himmlischen überaus zufrieden mit dem Werk des Henoch. Sein Auftrag war erledigt. Und so heißt es in “2. Henoch” weiter:

Henoch! Ich habe dir alles gesagt, und du hast alles auf Erden gesehen, und alles hast du in diese Bücher geschrieben. Ich habe die Erschaffung von all dem ersonnen; ich schuf vom Höchsten bis zum Niedrigsten. Mein Ratgeber war dabei (…)

Nimm dich zusammen, Henoch, und erkenne den, der mit dir spricht! Nimm die Bücher, die du geschrieben! Ich gebe dir die Engel Semiel und Rafuel und den, der dich zu mir gebracht. Seh auf die Erde hinab und sag deinen Söhnen alles, was ich dir erzählte, und alles was du gesehen vom unteren Himmel bis zu meinem Thron!” (33,3-6)

Die Worte des “Höchsten” besagen hier sogar deutlich, dass Henoch sich nicht auf der Erde befand, sondern darüber. Er soll auf die Erde herunter schauen, doch gleichzeitig auch erkennen, wer da mit ihm sprach. So als wolle “Gott” dem Erdling über seine wahre Identität aufklären. Nun bekam Henoch von diesem Himmelswesen einen Engel eingeteilt, die ihn wieder zur Erde bringen sollten. Dabei wurde ihm geboten, alles, was er erlebte und erfahren hatte, an seine Kinder weitergeben:

Gib ihnen die Bücher mit deiner Handschrift und die Kinder sollen sie den Kindern geben, die Verwandten den Verwandten, das Geschlecht dem Geschlecht! Henoch! Sei der Mittler meines Heerführers Michael! Denn deine Handschrift und die deiner Väter Adam und Seth werden nicht vernichtet bis zum Ende der Zeiten.” (33,8-11)

Wir wissen natürlich nicht, ob es diese 360 Bücher mit Geheimwissen des Himmels jemals gab oder wo sie heute sind. Hier öffnet sich sehr viel Spielraum für weitreichende Spekulationen. Wir wissen aber, dass Joseph Smith von seinem himmlischen Wesen grundsätzlich einen identischen Befehl oder Auftrag bekam.

“Gottes” Auftrag für die letzten Tage

Nach den Lehren der Mormonen und der überlieferten Entstehungsgeschichte des “Buch Mormon” entstand das Werk ebenfalls mit “übernatürlichen” Mitteln. Abgesehen davon, dass es auf mysteriösen Goldplatten in einer fremden Sprache geschrieben gewesen sein soll, die Smith übersetzte. Dazu nutze er magische “Steine” und eine seltsame “Brille”, die es ihm erst ermöglicht haben sollen, diese fremdartige Schrift zu lesen und zu verstehen. Sie habe, so damaligen Zeugen, ähnlich wie Hieroglyphen ausgesehen.

Die “Berufung” des Smith in jener Nacht, als er sich am folgenden Tag nicht mehr auf den Beinen halten konnte, verlief durchaus ungewöhnlich. Der “Bote”, wie Smith ihn nennt, sei ihm dreimal nachts am Bett erschienen. Am Folgetag kam das Wesen sogar nochmal vom Himmel. Smith sagte über die nächtliche Begegnung unter anderem in seinem “Zeugnis”:

Nach dieser Mitteilung sah ich, wie das Licht im Zimmer begann, sich unmittelbar um die Person dessen, der zu mir gesprochen hatte, zusammenzuziehen, und das setzte sich fort, bis es im Zimmer wieder finster war, außer ganz nahe um ihn herum. In diesem Augenblick sah ich gleichsam einen Schacht sich bis in den Himmel öffnen, und der Besucher fuhr in die Höhe auf, bis er ganz verschwunden war; und im Zimmer war es wieder so wie zuvor, ehe das himmlische Licht sich gezeigt hatte.

Diese “Mitteilung” bestand darin, dass bald die Zeit kommen werde, in dem seine göttliche Mission beginnt. Fortan wurde er angeblich regelmäßig von dieser Erscheinung geschult. Er “empfing von ihm bei jeder Unterredung Anweisungen und Auskunft darüber, was der Herr vorhabe und wie und auf welche Weise sein Reich in den letzten Tagen zu leiten sei”, so behauptete Smith. “Gott habe sie bereitet, damit das Buch übersetzt werden könne”, so der Mormonen-Prophet in seiner “Lebensgeschichte” (1,35) über die Hilfsmittel zur Übersetzung der Tafeln.

Der Auserwählte durfte fortan “keinen anderen Beweggrund haben als den, sein Reich aufzubauen”, so Smith weiter (“Lebensgeschichte”, 1,46). Nur die kommende Übergabe, Übersetzung und Verbreitung des “Buch Mormon” war fortan wichtig und bestimmend.

Machenschaften des Satan

Das “Buch Mormon” erschien im März  1830 in einer ersten, noch sehr kleinen Auflage. Finanziert durch einen Sponsor.Hierbei spielt die Person Oliver Cowdery eine entscheide Rolle. Ein Lehrer, der von den Platten in Smith seinem Besitz erfuhr, und der sich am 5. April 1829 erstmals bei Smith vorstelle. Schon am 7. April 1829 begannen Smith und Cowdery mit der Übersetzungsarbeit am “Buch Mormon”, wie es seine “Lebensgeschichte” (1,66f.) verrät. Smith übersetze, Cowders schrieb es nieder.

Ein gutes Team, wie es offenbar das Himmelswesen empfand. Denn angeblich kam schon am 15. Mai 1829 “ein Bote vom Himmel in einer Lichtwolke herab” und berief beide zu “Priestern”. Unter anderem durch eine Art neue Taufe, da sich der Bote als Johannes der Täufer aus dem Neuen Testament den beiden Männern vorstellt (“Lebensgeschichte”, 1,68ff.). Das war auch dringend notwendig, denn Joseph Smith erlitt zuvor einen schweren Rückschlag bei seiner Schreibarbeit. Sein frühere Schreiber, der Unterstützer Martin Harris, nahm das in Arbeit befindliche Manuskript mit heim, wo er es seiner Frau zeigen wollte. Da habe der Text des Buches bereits 116 Seiten umfasst.

Harris Frau war mit dem religiösen Treiben ihres Mannes und Smith ganz und gar nicht einverstanden. So soll, wie in “Lehre und Bündnis”, Abschnitt 10, der Mormonen gelehrt wird, das Manuskript “verloren gegangen” sein. “Der Satan stachelt schlechte Menschen dazu auf, sich dem Werk des Herrn zu widersetzen”, wie es darin heißt, womit die Frau von Harris gemeint ist. Angeblich habe sie das Manuskript beseitigt.

Schlimmer noch, denn nach dieser satanischen Untat habe Smith die Gabe und den Verstand zur Übersetzung der rätselhaften Schriften verloren. Die Arbeit an der “neuen Bibel” musste vorerst ruhen. Da kam Cowdery zur rechten Zeit …

Übersetzung aus dem Nichts?

Am 7. April 1829 begann die Übersetzung des religiösen Bestsellers von Smith und seinem neuen Schreiber Oliver Cowdery. Im Juni 1829 waren sie damit fertig, tippten eine Kopie für die Druckerei und im März 1830 erschien das Werk in New York.

Das sind gerade mal rund zwei Monate. Angesichts des Umfanges und des Inhaltes des “Buch Mormon” ist das überaus beachtlich! Zumal man sich vor Augen führen muss, dass der Inhalt zumindest von der Story her ein sehr komplexes und in sich stimmiges Ganzes ergibt. Auch wenn historisch, archäologisch oder auch theologisch darin natürlich zahlreiche Aussagen zu finden sind, die nicht dem Strand der Wissenschaft entsprechen. Etwa, dass es zu biblischen Zeiten Pferde in Amerika gab oder diverse Orte bis heute unbekannt sind. Grundsätzlich aber geht die Geschichte auf – wenn man sie als “Roman” ansehen würde.

Natürlich haben sich die zahllosen Wissenschaftler bzw. Historiker der Mormonen bereits mehrfach auch Gedanken über die eigentliche Niederschrift ihrer Bibel durch Smith und Cowdery gemacht. Sie untersuchen, analysieren und erforschen ausnahmslos alles, was irgendwie mit ihrem Glauben und ihrem Prophet zu tun hat. So etwa in der Analyse “Timing the Translation of the Book of Mormon: ‘Days [and Hours] Never to Be Forgotten'” des Moronen-Forschers John W. Welch. Darin untersucht Welch bis ins Detail wann die beiden was schrieben. Wie viele Worte die einzelnen Bücher des “Buch Mormon” haben, welche Leistung hier zugrunde liegen muss und an welchen Tagen diese erfolgt sein könnten. Grundlage sind auch hier wieder die zahlreichen archivierten Dokumente dieser Kirche.

269.510 Wörter umfasst das Werk, so Welch, und sei am 30. Juni 1829 fertig gewesen. Da ungefähr wurde auch das Vorwort verfasst, wie seine Untersucht ergab. Ohne die wundersamen Gegenstände, die der Engel Moroni leihweise übergeben haben soll, seiner Meinung nach kaum vorstellbar.

Götter vs. Glauben

Religion ist eine Sache des Glaubens. Das will niemand leugnen. Und schaut man auf die Thesen und Spekulationen der Prä-Astronautik, die hinter Kulten und solchen Religionen das Wirken von Außerirdischen vermuten, ergeben sich zahlreiche Fragen und Probleme. Vor allem dann, wenn diese außerirdischen Intelligenzen scheinbar ganz bewusst und nach Plan derartige “Bewegungen” etablieren.

Wenn bei den Mormonen solche Kontakte stattfanden: Was wollten die Fremden damit erreichen? Welche Ziele mögen diese Götter des Alls damit verfolgen? Was bringt es diesen Außerirdischen, dass sie einigen Auserwählten Botschaften übermitteln, die sich in sehr vielen Fällen auch untereinander widersprechen? Und das seit tausenden von Jahren.

Diese Probleme sind Forschern aus dem Bereich UFOs und Prä-Astronautik nicht neu. Eine Lösung hat bisher niemand wirklich liefern können. Höchstens für jene mutmaßlichen Kontakte, die von den Zeugen selber als religiöse Erfahrung gedeutet wurden. Eine Art “Masterplan” vermuten die allermeisten Autoren hinter diesen vollkommen undurchdringlichen Verhaltensmustern der Fremden. Die Frage ist nur, wann und ob wir diesen erkennen werden.

Ob die Erlebnisse und Aussagen des Joseph Smith und seines Buches, die hier natürlich nicht alle dargelegt wurden, der Wahrheit entsprechen, wissen wir letztlich nicht definitiv zu sagen. Warum aber sollten sie nicht?

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der Maler Edvard Munch “versteckte” eine Botschaft in “Der Schrei” – aber da war doch noch was …

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Edvard Munch versteckte eine Botschaft in "Der Schrei" - aber da ist noch was (Bild: gemeinfrei)
Edvard Munch versteckte eine Botschaft in “Der Schrei” – aber da ist noch was (Bild: gemeinfrei)

Das Bild “Der Schrei” des Malers Edvard Munch von 1893 gehört wohl den berühmtesten (und teuersten) Kunstwerken der Welt. Ein Gemälde aus einer Serie ähnlicher Bilder, des Künstlers, das seit über 100 Jahren von Kunstexperten erforscht, diskutiert und gedeutet wird. Wie sich jetzt herausstelle, hat Munch eigenhändig eine “verborgen” Botschaft in “Der Schrei” hinterlassen, die nun von Forschern in Oslo untersucht wurde. Eigentlich aber steckt noch mehr hinter dem Bild, wie Ihr hier lesen könnt.


Edvard Munch: “Der Schrei”

Über Kunst kann man streiten, keine Frage. Was für die einen Kunst oder sogar ein Meisterwerk ist, ist für andere “nichts Besonders”. Das gilt wie Gemälde ebenso wie für Plastiken oder auch Kinofilme. Man denke bei letzteren beispielsweise an den Science-Fiction “2001 – Odyssee im Weltraum”, worüber Ihr HIER ein Video von 2014 findet.

Bei dem Gemälde “Der Schrei” mag es ähnlich sein. Unbestritten aber ist, dass es eines der teuersten Bilder der Welt ist. So wechselte das 1893 entstandene Werk des norwegischen Malers Edvard Munch bei einer Auktion 2012 in New York für sagenhafte 120 Millionen US-Dollar den Besitzer. Zu diesem Zeitpunkt deuteten und erforschen Kunsthistoriker und Kenner jeglicher Art das Gemälde schon über 100 Jahre. Nahezu jeder Pinselstrich dieses Bildes sowie die anderen und zum Teil ähnlichen Werke der Bilder-Reihe von Munch wurden und werden analysiert. Ebenso natürlich was uns der Künstler damit sagten wollte und wo genau sich eigentlich die dargestellte Brücke befindet.

Beim dargestellten Zentralmotive des “schreienden Menschen” mit dem “Totenkopf-Gesicht” ist man sich einige. Es zeigt einen angsterfüllten Menschen mit weit aufgerissenen Augen und Mund, der die Hände beidseitig an den Kopf hält. Heutige “Künstler” leiteten von dieses Motiv des Schrei oder Entsetzens dieser Gestalt das schreiende oder entsetzte Emoji mit dem offenen Augen und Mund und den Händen am Kopf ab. Selbst die Maske des Killers aus der Horrorfilmreihe “Scream” soll von Munch seinem Bild inspiriert worden sein.

“Geheime” Botschaft von Edvard Munch

Kunstexperten entgeht bei Gemälden (meistens) nichts. So auch bei “Der Schrei”, denn auf diesem Gemälde fiel schon im Jahr 1904 bei einer Ausstellung in Kopenhagen auf, dass jemand auf dem Bild herumgeschrieben hat. “Kan kun være malet af en gal Mand!” (“Kann nur von einem Verrückten gemalt worden sein!”), schrieb jemand mit einem dünnen Beistift oben links in den Himmel. Dieser Schriftzug ist zwar klein und fein, aber mit bloßem Auge zu sehen. Eine “Geheimbotschaft” im eigentlichen Sinn ist das also nicht. Zumal sie in Dänisch verfasst wurde und damit Problem los zu “decodieren” ist.

Uneinig waren sich die Experten aber bisher, wann und von wem diese Zeilen auf das Bild geschrieben wurde. Jahrzehntelang hielt man sie für Vandalismus von jemanden, der ganz und gar nicht mit diesem Kunstwerk einverstanden war. Hier war zugleich aber der Künstler selber als Urheber im Gespräch. Nach einer Ausstellung in der Galerie Blomqvist in Oslo im Jahr 1895 entbrannte eine Diskussion über den Gesundheitszustand von Edvard Munch. Auslöser war vor allem die Behauptung eines Medizinstudenten, der an der psychischen Gesundheit des Malers zweifelte. Sogar der Kunstkritiker und Museumsdirektor Henrik Grosch schrieb, man kann den Künstler angesichts eines solchen Werkes “nicht mehr als vernünftige Person mit normalem Hirn betrachten”. viele teilten diese Meinung.

Wie man heute längst weiß nicht ganz zu Unrecht. Immer wieder kämpfte Munch mit seinen “inneren Dämonen“. Genie und Wahnsinn gehen nicht selten Hand in Hand …

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Dennoch war unklar, ob Munch tatsächlich als eine Art wütende Reaktion auf derartige Debatten diesen Satz auf sein Gemälde schrieb. Die Handschrift war nicht eindeutig zu identifizieren. Erst Untersuchungen des Nationalmuseums in Oslo haben jetzt belegen können, dass es tatsächlich Munch selber war, der auf seinem eigenen Gemälde schrieb. Mai Britt Guleng, die verantwortliche Kuratorin des Museums, ist indes sicher, dass dies nun nachgewiesen sei. Mittels Infrarotaufnahmen von der fraglichen Zeile auf “Der Schrei” konnte die Schrift genauer lesbar gemacht und eindeutig Munch zugeordnet werden.

Damit ist das fast 120 Jahre alt Rätsel um diesen sonderbaren Satz gelöst. Ungelöst bleibt natürlich Frage, wann und warum Munch das tat. Wahrscheinlich nur als Reaktion auf die Diskussion, ob er “nicht ganz dicht” sei. Man könne sie “als ironischen Kommentar, aber auch als Ausdruck der Verwundbarkeit des Künstlers” verstehen, so Guleng.

Während Kunstexperten über jeden Fleck, jeden Pinselstrich und jede Farbgebung eines Gemäldes Gedanken machen, rätseln andere wiederum über die jeweilige Inspiration eines Künstlers. Was trieb einen Maler zu diesem oder jenem Bild, was diente ihm als Vorlage und vorher stammt diese oder jene Idee, sind die häufigsten Fragen. Bei “Der Schrei” ist das auch für den archäologisch und historisch Interessieren durchaus sehr spannend.

“Der Schrei” und die Mumien aus Südamerika

Denn mehrere Untersuchungen oder besser gesagt vergleichende Analysen legen nahe, das Munch sich bei seinem Bild von Mumien der Inka aus Peru inspirieren ließ. Unter anderem auch solche aus der Prä-Inkazeit von Südamerika, die in Paris zu sehen sind. Vor allem in dem Museum für Vorgeschichte und Anthropologie “Musée de l’Homme”.

Dieses Museum wurde erst 11 Jahre vor Entdeckung von “Der Schrei” gegründet. Solche Mumien der Inka und frühere Völker aus Peru und anderen Teilen Südamerikas sind schon seit der spanischen Eroberung des Kontinentes bekannt. Auch in Europa kannte man im 19. Jahrhundert diese nicht selten gruselig aussehenden Mumien. Meist sind diese jedoch in hockender Postion oder Fötalposition mumifiziert worden. Damit sind an dieser Stelle ausdrücklich nicht die “Alien-Mumien von Nazca” oder “Weißen Mumien von Peru” gemeint, die seit einigen Jahren in der Grenzwissenschaft für Gesprächsstoff sorgen. Mehr dazu findet Ihr in Artikeln und Videos HIER.

Dennoch ist die Ähnlichkeit dieser viele Jahrhunderte alten Mumien mit der Zentralfigur von “Der Schrei” zum Teil ganz erstaunlich. Auch die Mumien aus Südamerika haben ihre Hände seitlich am Kopf, haben vielfach keine Kopfhaare mehr und offen stehende Münder und Augenhöhlen. Sie waren Andenken an die jeweiligen Verstorbenen, die bei südamerikanischen Völkern teilweise sogar daheim aufbewahrt wurden. Durch den Prozess der Mumifizierung und damit Austrocknung dieser Mumien sank auch der Unterkiefer nach und nach nach unten. Jene Mumien, deren Kiefer nicht mit Fäden fixiert wurde, wirken auf den Betrachter so, als würden diese schreien.

Auf diese Ähnlichkeit verwies bereits 1978 der in Kunstkreisen weithin bekannte Kunsthistoriker Robert H. Rosenblum. Ihr findet HIER und HIER zwei entsprechende Untersuchungen von “Der Schrei” und anderen Gemälden mit eindrücklichen Bildvergleichen zu südamerikanischen Mumien.

Welche Geheimnisse oder Hintergründe “Der Schrei” oder all die unzähligen anderen Kunstwerke in aller Welt in Zukunft noch offenbaren werden, bleibt abzuwarten.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Neue DNA-Studie veröffentlicht: Genetiker auf den Spuren versunkener Anden-Kulturen in Südamerika

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Genetiker auf den Spuren versunkener Anden-Kulturen in Südamerika: Neue DNA-Studie veröffentlicht (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Genetiker auf den Spuren versunkener Anden-Kulturen in Südamerika: Neue DNA-Studie veröffentlicht (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Der Ursprung und die Vermischung der zahlreichen Völker und Kulturen im Raum der Anden in Südamerika ist bis heute noch in vielen Teilen unbekannt. Mangels schriftlicher Aufzeichnen dieser ist die Forschung hier fast ausschließlich auf archäologische Befunde angewiesen. Helfen könnte hier die Genetik. So hat es in der Vergangenheit bereits einige genetische Untersuchungen dazu in der Anden-Region gegeben. Jetzt aber hat ein internationales Team von Forschern die bisher umfangreichste DNA-Untersuchung der Ur-Bevölkerung der Anden veröffentlicht. Genetisches Material von Nord-Peru bis hinunter nach Argentinien wurde ausgewertet, das aus der Zeit vor der Ankunft der Europäer in Südamerika stammt. Damit also “reine DNA” der präkolumbianischen Einwohner lieferte. Was die Untersuchungen ergaben und welche Fragen sich daraus für die Zukunft ergeben, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Die Rätsel der Anden

Woher kamen die einzelnen Völker und Kulturen in Südamerika, speziell im Gebiet der Anden an der Westküste des Kontinentes? Wie entwickelten und wanderten Angehörige der zahlreichen dort versunkenen Kulturen vor Jahrtausenden? Und wie verlief die Migration untereinander?

Genau solche und ähnliche Fragen versuchen Nicht nur Archäologen seit langer Zeit zu ergründen.

Auch Gen-Untersuchungen der heutigen und früheren Bevölkerung dienten den Wissenschaftlern immer wieder als Instrument der Forschung. Was sich in den letzten Jahren immer wieder als problematisch herausstellt, da durch die spanische Eroberung der Anden-Region im 16. und 17. Jahrhundert die lokalen Bevölkerungen mit den Europäern vermischten. Oder durch eingeschleppte Krankheiten gleich ganz ausstarben.

Jetzt hat internationales Forscherteam die Ergebnisse am 7. Mai in einer neuen DNA-Untersuchung veröffentlicht, die zur Klärung genau dieser Fragen in erheblichem Maß beiträgt. So die Überzeugung der beteiligten Experten aus Archäologie und Genforschung. Denn die größte bisher durchgeführte Untersuchung dieser Art konzentrierte sich auf genetisches Material, das aus präkolumbianischer Zeit aus der gesamten Andenregion stammt. Menschliche Überreste von Personen, die vor der Ankunft der Europäer in der Anden-Region lebten.

DNA der Ureinwohner der Anden

Das Team unter Leitung der „Harvard Medical School“ (HMS) und der Universität von Kalifornien analysierte dazu das Gen-Material von 89 Menschen, die in einem Zeitraum von vor 9.000 bis 500 Jahren lebten und starben. Gewonnen bei Ausgrabungen von Anden-Völkern von Nord-Peru bis hinunter nach Chile und Argentinien. Dabei wurde nicht nur bereits früher gewonnene DNA genutzt, sondern insgesamt 64 Proben mit einem Alter von 500 bis ca. 4.500 Jahre neu sequenziert.

Erstmals seien dabei auch Anden-Völker berücksichtigt worden, die bisher nicht genetisch umfassend beachtet wurden. Etwa jene von Tiahuanaco, Nazca oder den Moche. Der Hauptautor der Studie, Nathan Nakatsuka von der „Harvard Medical School“, nannte deshalb die Untersuchung „ein faszinierendes und einzigartiges Projekt“. Und Professor Lars Fehren-Schmitz der Universität Kalifornien ergänzt:

Es ist die erste detaillierte Studie zur Andenpopulationsgeschichte, die von vorkolonialen Genomen mit weitreichender zeitlicher und geografischer Abdeckung geprägt ist.

Stolz sind die beteiligten Wissenschaftler vor allem auch deshalb, da sich bisherigen genetische Studien dieser Art vor allem auf Europa und West-Asien konzentrierten (s. a. Video HIER). Die Entwicklung und Wanderung der Anden-Kulturen war hier eher ein weißer Fleck auf der genetischen Landkarte. Mangels schriftlicher Aufzeichnungen in Südamerika war man hier bisher auf archäologische Grabungen und entsprechende Funde angewiesen. Dazu kam die Vermischung mit den europäischen Eroberern:

In den Anden war die Rekonstruktion der Bevölkerungsgeschichte auf der Grundlage der DNA-Analyse heutiger Menschen eine Herausforderung, da sich seit dem Kontakt mit Europäern so viele demografische Veränderungen vollzogen haben. Mit alten DNA-Daten können wir eine detaillierte Rekonstruktion der Bewegungen von Menschen durchführen und wie diese sich auf Änderungen beziehen, die aus den archäologischen Aufzeichnungen bekannt sind.“

So Genetik-Professor David Reich vom Blavatnik-Institut der HMS.

Friedliche “Übernahmen”?

Nach den Ergebnissen dieser umfassenden Untersuchungen habe es bis vor 5.800 Jahren in den Anden verschiedene genetische Populationen. Sie entwickelten sich mehr oder weniger autark, bis dann zu diesem Zeitpunkt eine genetische Vermischung einsetzte. Sie dauerte 2.000 Jahre. Diese Wanderbewegungen reichten bis in das Gebiet des Amazonas du sogar von Nord-Peru bis in die südlichen Anden im, heutigen Argentinien. Fehren-Schmitz deutet dies als starkes Indiz, dass im Imperium der Inka ganze Personengruppen umgesiedelt wurden:

„Dies könnte als genetischer Beweis für die Umsiedlung von Personen unter Inka-Herrschaft angesehen werden, eine Praxis, die wir aus ethnohistorischen, historischen und archäologischen Quellen kennen.“

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Warum aber „genau diese Migrationen stattgefunden haben“ müssen zukünftige Untersuchungen zeigen, so Nakatsuka. Er verweist auch darauf, dass verschiedene Kulturen oder Völker dort offenbar nicht durch den Einfall anderer Gruppen untergingen. Für deren Aufstieg oder Untergang muss es andere Gründe geben:

Zu unserer Überraschung beobachteten wir während des Aufstiegs und Niedergangs vieler großer Andenkulturen wie Moche, Wari und Nasca eine starke genetische Kontinuität.

Unsere Ergebnisse legen nahe, dass der Fall dieser Kulturen nicht auf eine massive Migration in die Region zurückzuführen ist, z. B. durch eine eindringende Streitmacht, ein Szenario, das in einigen anderen Regionen der Welt dokumentiert wurde.“

Die legendären Stadt Tiahuanaco hoch in den Anden von Bolivien unweit des Titicaca -Sees scheint eine Ausnahme gewesen zu sein, so die Forscher. Hier scheinen Menschen unterschiedlichster Herkunft nebeneinander gelebt haben. Ähnlich, wie wir es „heute in Orten wie New York City und anderen Großstädten sehen“, so Nakatsuka.

Chachapoya – die rätselhaften „Wolkenmenschen“

Insgesamt entstammt das untersuchte Gen-Material von 22 verschiedenen Volksgruppen und Kulturen der Region. Nur eine Auswahl angesichts der Vielzahl von Völkern in Südamerika. Was in der Studie auffällt ist, was nicht in ihr steht. Und zwar scheinen die Wissenschaftler keine DNA-Untersuchungen der Chachapoya vorgenommen zu haben.

Jenem seltsamen Volk im Norden von Peru, dass die Inka „Wolkenmenschen“ oder „Nebelkrieger“ nannten, und deren kultureller Beginn noch weitestgehend unklar ist. Irgendwann zwischen 400 und 500 nach Christus sei die Chachapoya-Kultur entstanden, vermuten die Anden-Archäologen. Einige datierten sie 2.000 Jahre zurück.

Eine halbe Millionen Chachapoya lebten noch, als die mächtigen Inka etwa 1475 ihre Kultur unterwarfen. Das war bevor die Spanier in den Anden einfielen. Keine 20 Jahre nach der Ankunft der Eroberer dezimierten Krankheiten das Volk, so dass 1549 nur noch 90.000 von ihnen lebten. Von den „weißesten und schönsten Indianer Perus“, wie sie ein spanischer Chronist beschrieb, waren nur kurze Zeit später fast alle Tod.

Um genau dieses Volk aus den Bergen ranken sich aber zahlreiche Mythen. Denn, wie es vor allem der deutsche Autor und Kulturwissenschaften Hans Giffhorn zu belegen versucht, einige vermuten ihre Wurzel in Europa. Ihre Vorfahren waren nach diesen Thesen Kelten oder Seefahrer der Phönizier, die lange vor Kolumbus in Südamerika waren. Entlang der Flüsse des Amazonas zogen diese immer weiter in Richtung Westen, bis aus deren Nachfahren und indigenen Ureinwohnern die Kultur der Chachapoya in den Bergen von Peru erblühte.

Kelten lange vor Kolumbus in Südamerika?

Tatsächlich gibt es durchaus Parallelen zwischen den „weißen Indianern“ und der alten Welt Europa. Zum Beispiel in der Architektur ihrer Bauten. Selbst an Tuberkulose sollen Chachapoya bereits gestorben sein, bevor diese Krankheit überhaupt erst aus Europa nach Südamerika kam. Nachgewiesen sei das an entsprechenden Mumien und Verstorben der „Wolkenmenschen“.

So zumindest die Befürworter dieser These.

Es hat in der Vergangenheit einige genetische Untersuchungen an Überresten der Chachapoya gegeben. Befürworter der europäischen Abstammungsthese halten diese aber nicht für aussagekräftig genug, da es sich vor allem um Genmaterial handelt, das mütterlicherseits vererbt wird. Die mutmaßlichen Einwanderer aus West-Europa waren aber Männer, da solche „Expeditionen“ in der Vergangenheit immer von Männern durchgeführt wurde. Argumentiert beispielsweise Giffhorn in seinen Veröffentlichungen (z. B. HIER).

Somit sollte bei zukünftigen genetischen Forschungsprojekten der jetzt veröffentlichten Art durchaus die Kultur der Chachapoya genauer in den Fokus gerückt werden.

Was übrigens in der Studie vollkommen fehlt – und wohl niemanden wirklich wundern wird! – sind Gen-Analysen und –Vergleiche der angeblichen „Alien-Mumien aus Peru“ aus dem Gebiet Nazca. Jene ominösen Funde, über die auf diesem Blog und meinem YouTube-Kanal bereits vielfach beichtet wurde. Denn genetisches Material der präkolumbianischen Bevölkerung von Nazca wurde natürlich ebenso untersucht …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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