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UFO-Sichtungen in New York City haben 2020 stark zugenommen

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UFO-Sichtungen in New York stark gestiegen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFO-Sichtungen in New York stark gestiegen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie bereits Ende Juli berichtet, ist es in Nordamerika (Kanada) im ersten Halbjahr 2020 zu einem sprunghaften Anstieg von UFO-Meldungen gekommen. Bis zu 50 Prozent mehr UFO-Sichtungen, die die UFO-Forscher vor allem auf „Starlink“ und „Corona“ (= mehr Zeit in den Himmel zusehen) zurückführten. Jetzt meldetet auch das „National UFO Reporting Center“ (NUFORC) aus den USA einen Anstieg entsprechender Meldungen. Vor allem für den Bereich New York City. Was einen recht seltsamen Medienbericht zur Folge hatte, wie Ihr hier erfahrt.


Zunahme von UFO-Sichtungen

UFO-Organisationen und entsprechenden Gruppierungen arbeiten in zahllosen Ländern der Welt. Selbst in Deutschland gibt es mehrere derartiger UFO-Forschungsgruppen. In den USA ist das 1974 gegründete „National UFO Reporting Center“ (NUFORC) eine von ihnen. Leiter der Organisation ist Peter B. Davenport.

Wie die meisten UFO-Forschungsgruppen führt auch das NUFORC Statistiken über eingegangene UFO-Meldungen. Anhand dieser Datensätze kann der Interessierte beispielsweise seine eigen Sichtung an einem bestimmten Tag vergleichen. Oder der UFO-Forscher sich verschiedene Fälle bzw. Meldungen ansehen und deren mögliche Erklärungen auswerten. So geschehen aktuell für den Bereich New York City.

Hier kam es in den ersten neun Monaten des Jahres zu einem nicht unerheblichen Anstieg der UFO-Meldungen. Insgesamt waren es 184. Im Vergleich wurden nur 149 Sichtungen im gesamten Jahr 2019 von dort dem NUFORC gemeldet. Was sind hinter den einzelnen Sichtungen und Meldungen verbringt, verraten solche Zahlen erst mal nicht. Nicht wenige UFO-Forscher machen vor allem auch das Satelliten-Projekt „Starlink“ von Elon Musk dafür verantwortlich, wie Ende Juli HIER berichtet.

Erstaunlich allerdings, was ein News-Portal mit Namen „New York aktuell“ auf dieser Zunahme von UFO-Meldungen im Gebiet von New York machte. „Die Außerirdischen kommen“, wurde dort getitelt.

„Weltraumbesucher“ über New York

Weiter heißt es in dieser Meldung:

Der Touristenboom ist wegen COVID-19 erst einmal vorbei, aber Außerirdische besuchen die Stadt mehr denn je. (…)

Gemäß Berichten, die das NURC (gemeint ist das NUFORC, Anm. LAF) aus New York erhielt, benutzten die Weltraumbesucher Raumschiffe in den verschiedensten Formen. Manche waren silberfarben und zigarrenförmig, andere waren mehr helle grüne Kugeln, oder sternhelle, weiße Punkte. Manche hatten die klassische Untertassenform.“

In nur zwei Sätzen wird hier praktisch jede registrierte UFO-Meldung als Besuch von Aliens aus dem All „identifiziert“! Hier wird von „Raumschiffen“, „Außerirdischen“ und „Weltraumbesuchern“ gesprochen, die New York besuchen. Selbst der überzeugendste „UFO-Anhänger“ wird angesichts derartiger Aussagen wohl die Hände über den Kopf zusammenschlagen.

Auch NUFORC-Chef Peter Davenport wird abschließend zitiert:

Wir werden regelmäßig von UFOs besucht, wahrscheinlich täglich. Die Machthaber lügen uns an oder verschweigen uns UFO-Sichtungen einfach.

Wahrscheinlich eine Anspielung auf „offizielle“ UFO-Sichtungen. Das heißt Meldungen von Militärs bzw. der US-Navy, die ja seit rund drei Jahren in der UFO-Forschung für Gesprächsstoff sorgen. Schließlich sehen genug Zivilpersonen und sogenannte normale Menschen unbekannte Objekte und melden diese dann auch. Die werden also alles andere als „verschwiegen“.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Hellblauer Nachthimmel über New York sorgte für Spekulation im Netz: Laut New Yorker Polizei waren es keine Aliens …

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Hellblauer Nachthimmel über New York waren keine Aliens laut New Yorker Polizei (Bild: twitter.com/EdgewaterNJCom)
Ein hellblauer Nachthimmel über New York sorgte für Spekulationen im Netz: Laut New Yorker Polizei waren es keine Aliens (Bild: twitter.com/EdgewaterNJCom)

Erstaunt blickten gestern am späten Abend die Menschen in New York in den Himmel: Der Nachthimmel über den Stadtteil Queens erschien plötzlich in einem hellen Blau und dabei irgendwie fremdartig und unheimlich. Sofort verbreiteten sich im Netz Gerüchte über UFOs, eine Alien-Invasion oder auch  „nur“ ein starkes Nordlicht. Doch die Polizei von New York konnte schnell via Twitter Entwarnung geben – die Ursache war eine ganz einfache und rein irdische.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Alien-Invasion in New York

Hollywood hat die Augen und Phantasien der Kino- und TV-Zuschauer offenkundig extrem sensibilisiert, was UFO- oder Alien-Invasionen angeht. Denn als am späten Abend des 27. Dezember der Nachthimmel über New York plötzlich hellblau leuchtete und mehr als befremdlich aussah, schlugen die Spekulations-Wellen im Netz hoch.

Schnell wurde bei Twitter, Facebook und anderen Sozialen Medien von UFOs und Aliens in New York spekuliert, die für den hellblauen Himmel verantwortlich sind. Vielleicht auch nur ein harmloses Nordlicht. Aber auf jeden Fall etwas Ungewöhnliches, so der Tenor, von dem vor allem heute in den Medien berichtet wird.

Eigentlich kein Wunder. Immerhin gehört New York als eine der bekanntesten Städte der USA und der Welt in vielen Hollywood-Filmen über Alien-Invasionen mit zum Ziel der bösen Außerirdischen. Man denke nur an den SF-Film „Independence Day“ und die darin vernichtete Stadt New York. Auch wenn die meisten Menschen ihre Postings zu irgendwelchen Alien-Invasionen über New York wohl sicher eher als Scherz dachte (hoffe ich zumindest), war das himmlische Spektakel dennoch faszinieren.

New Yorker Polizei gibt Alien-Entwarnung

Auf Twitter konnte die Polizei von New York aber schnell Entwarnung geben. Der Energieversorger „Con Edison“ sei für den blauen Himmel verantwortlich, hieß es. Ein Feuer in einer elektrischen Umspannstation in Astoria in Queens sei für das Spektakel am Himmel verantwortlich. Die New Yorker Polizei twitterte dazu:

Die Bestätigung des Vorfalls in Astoria war das Ergebnis einer Transformatorexplosion. Keine Verletzungen, kein Feuer, keine Anzeichen von außerirdischer Aktivität.

Die „Astoria Borealis – eine Anspielung auf „Aurora Borealis“, wie das Nordlicht bzw. Polarlicht wissenschaftlich heißt – war also nichts weiter als ein technischer Fehler bei einem Energieversorgen. Allerdings zeigt der Vorfall mit dem fraglos sehr ungewöhnlichen Nachthimmel, wie schnell, sich heute in Zeiten von Sozialen Netzwerken Meldungen verbreiten. Noch bevor es von irgendwelchen Stellen Verlautbarungen gibt, weiß die Welt schon Bescheid, dass da „irgendwas“ passiert ist.

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Global vernetzte Katastrophen

Meiner Meinung nach ist die globale Vernetzung und der Umstand, dass Bilder, Videos und Informationen auch aus weit entlegenen Region der Erde in Sekundenbruchteilen um die Welt gehen, auch einer der Gründe dafür, dass viele Menschen von einem gewaltigen Anstieg von Katastrophen etc. sprechen. Jede große und kleine natürliche und menschliche Katastrophe ist umgehend in Wort und Bild auf der ganzen Welt verfügbar.

Ist es möglich, dass diese vernetzte Informationsflut den Eindruck erweckt oder verstärkt, dass heute weit mehr schlimme Dinge in der Welt geschehen? Von Erdbeben über Vulkanausbrüche bis zu technischen Unglücken.  Einst dauerte es sogar Wochen bis vielleicht eine kleine Zeitungsmeldung ohne ein einziges Bild irgendwo erschien. Heute Millisekunden, bis wir alles als Video sehen können.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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+++YouTube-Video+++ Nicht erkannte Reste einer Megalithkultur an den Stränden von New York abgeladen…oder nichts als moderne Kunst?

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Liegen tatsächlich die Reste einer vergessenen Kultur achtlos an den Stränden von New York herum - oder sind sie moderne Herkunft? (Bild: gemeinfrei)
Liegen tatsächlich die Reste einer vergessenen Kultur achtlos an den Stränden von New York herum – oder sind sie moderne Herkunft? (Bild: gemeinfrei)

Liegen am Strand von New York in den USA achtlos abgeladene Relikte einer vergessenen Megalithkultur im Sand herum? Für jeden sichtbare archäologische Spuren eines versunkenen Volkes einer Kultur, die scheinbar auch moderne Felsbearbeitungsmethoden wie Kernlochbohrungen und Sägetechnik beherrschten? Zumindest behaupteten dies einige angesichts der Vielzahl an vermeintlich alten Fundobjekten wie in Fels gehauene Gesichter und Figuren, die einige sogar für Gottheiten der Wikinger oder Kelten halten. Oder sind die gut erhaltenen Abbildungen doch nichts weiter als „moderne Kunst“ im Gestein, die aus der Neuzeit stammen? Mehr erfahrt Ihr in einem neuen Video zur Grenzwissenschaft auf meinem YouTube-Channel.


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  • Update 27. Okt. 2017: Das Mysterium ist gelöst! Wie ich im Video vermutet habe, stammen die Abbildungen von einem modernen Künstler. Danke an meinen Kollegen Jörg Dendl!

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine Megalithkultur an der Ostküste der USA, deren Reste, Spuren und Hinterlassenschaften unbeachtet an den Stränden der Metropole New York City abgekippt wurden? Felsbearbeitungen, die sogar mit den Wikingern oder Kelten aus Europa vor Kolumbus in Verbindung stehen sollen, wie spekuliert wird?

Und das unbemerkt von der Archäologie und Geschichtsforschung am Brighton Beach (Coney Island) … Kann das wirklich sein? Denken wir an den tatsächlich rund 2.000 Jahre alten Steinkreis in Miami in Florida, den „Miami Circle„. Als dieser 1998 gefunden wurde, sorgte die Entdeckung für viele Spekulationen über Amerikafahrten von europäischen Völkern lange vor Christoph Kolumbus.

Diesen und weiteren Fragen zu den vermeintlichen Reste der Megalithkultur gehe ich in diesem Video genauer nach…

Bleibt also neugierig!

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Superstar Robbie Williams will in einer eigenen „Alien-Doku“ über seine UFO-Erfahrungen berichten: Hintergründe & Fake-News

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Superstar Robbie Williams will in einer "Alien-Dokumentation" über seine UFO-Erfahrungen berichten (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Superstar Robbie Williams will in einer „Alien-Dokumentation“ über seine UFO-Erfahrungen berichten (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Der britische Sänger und Entertainer Robbie Williams wurde als Teenieschwarm in den 1990er Jahren zum Superstar. In der Grenzwissenschaft und  Mystery Files fällt der vielfach ausgezeichnete Musiker aber weniger durch seine musikalischen Darbietungen auf, sondern eher durch seine Aussagen zu UFOs, Aliens und anderen Themen des Phantastischen. Wie jetzt bekannt wurde, will Williams zusammen mit einem US-TV-Sender eine Dokumentation über Außerirdische, UFOs und andere Phänomene wie Tierverstümmelungen produzieren. Inklusive seiner eigenen UFO-Erlebnisse, die ihn nach seinen Worten „verrückt und fett gemacht“ hätten. Für diese Doku habe er „sogar seine musikalische Karriere auf Eis gelegt“, wie verschiedene Medien berichten! Wie genau der Musiker seine Alien-Doku plant, was mit seiner Karriere in Wirklichkeit ist und was vielleicht hinter dem Doku-Projekt stecken könnte, lest Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Robbie Williams und das Unfassbare

Ob man die Musik des preisgekrönten und gefeierten Sängers Robbie Williams mag oder nicht, ist Nebensache. Wie viele anderen Superstars hatte und hat aber auch Williams so seine Marotten, Skandale und Probleme. So etwa hat die britische Regenbogenpresse seine Drogen- und Alkoholprobleme einst mehr als ausführlich dokumentiert bzw. eher ausgeschlachtet.

Eben kaum ein Star ohne Skandale.

In der Grenzwissenschaft fiel Williams – wenn überhaupt – hin und wieder dadurch auf, dass er von UFOs und Aliens erzählte. Er selber habe bereits UFOs gesehen und glaubt durchaus auch an Außerirdische. Allerdings schien diese „UFO-Phase“ des Sängers lange vorbei zu sein und in Medienberichten 2012 nach einem Interview mit „The Sun“ hieß es, dass er seine UFO-Interesse inzwischen bereiten würde:

Es hat nicht funktioniert. Es hat mich nur verrückt gemacht und – zu der Zeit – auch fett. Ich war verrückt und fett und sah UFOs.“

„Die Situation war ein PR-Alptraum“, so Williams am 31. August 2012 zu „The Sun“. Einige Jahre zuvor sah das noch ganz anders aus. Da sprach Williams noch davon, dass er nach UFOs Ausschau halte und er sogar Besuch von Aliens bekam. Gerade als er an seinem Song „Arizona“ arbeitete, in dem er über UFO-Entführungen singt …

International machten seine angeblichen UFO-Sichtungen und Alien-Geschichten Schlagzeilen in der Boulevardpresse. Ernsthaft überprüft, ob und was von ihm am Himmel gesehen wurde, hat aber meines Wissens nach kein UFO-Forscher oder -Verein. Seine Partyexzesse und Probleme mit Drogen, Medikamenten und  Alkohol ließen seine Behauptungen auch mehr als nur fragwürdig erscheinen!

Fett und verrückt durch UFOs …

Auch wenn Robbie Williams im Nachhinein sagt, dass seine „UFO-Phase“ in damals verrückt und fett gemacht habe, wage ich das zu bezweifeln. Ich glaube da lagen die Ursachen wohl ganz woanders.

Obwohl der Sänger bereits vor Jahren sein Interesse für Aliens und UFOs öffentlich bereute, rudert er jetzt zurück. Er plant gleich eine ganze Dokumentation zum Thema Außerirdische, in der auch er selber seine Sichtungen und Erfahrungen schildern will. So zitiert der „Daily Star“ am 6. August eine nicht genannte „Quelle“ mit den Worten:

Robbie hatte eine Reihe von Begegnungen, die durch konventionelle Wissenschaft nicht erklärt werden können. Er stimmte dem Angebot, bei einem Film seines Freundes Georg mitzuwirken, direkt zu. Er schämt sich nicht für das, was er glaubt, gesehen zu haben.“

Das klingt nicht gerade danach, als habe Williams mit dem UFO-Thema abgeschlossen. Eine „Dokumentation im Akte X-Style“ soll es sogar werden, die Williams mit seinem Freund George Knapp produzieren möchte. Beziehungsweise produziert hat.

Knapp wiederum ist Journalist beim US-TV-Sender „Channel 8“, der zusammen mit Jeremy Corbell die UFO-Doku „Hunt For The Skinwalker“ mit Williams produzierte. Darin soll es natürlich nicht nur um die UFOs des Musikers gehen, sondern auch um andere UFO-Sichtungen sowie Tierverstümmelungen und Alien-Begegnungen auf einer Ranch in Utha.

Der Name der Williams-Alien-Dokumentation – „Hunt For The Skinwalker“ – ist dabei mehr als nur Programm.

Robbie Williams „Auf der Jagd nach Gestaltwandlern“

Indianer in den fraglichen Gebieten erzählen von einer seltsamen Kreatur, die sie selber „Skinwalkers“ nennen. Sehr frei übersetzt heißt das „Haut-Wanderer“, was nichts anders ist als ein „Gestalt-Wandler“. Also ein Wesen, das angeblich in der Lage ist sein Aussehen, eben seine Gestalt, zu verändern. Verschiedene Medienberichte nennen Williams deshalb schon „den neuen Akte X-Richter“ im Sinne eines Mystery-Jägers und -Ermittlers wie Fox Mulder aus der TV-Erfolgsserie „Akte X“.

Natürlich ist das vollkommen überzogen. Und doch wird Williams Alien-Einsatz und UFO-Doku von einigen Seiten sogar bejubelt, heißt es zumindest in den meisten Medienberichten. In diesen wird der Autor und UFO-Forscher Michael Luckman vom (mir unbekannten) „Zentrum für extraterrestrische Forschung“ in New York mit den Worten zitiert:

Robbie wird jetzt ein Point-Mann für den Kontakt mit Außerirdischen. Keine der Erfahrungen, die ich gesehen habe, sind in der gleichen Kategorie von dem, was Robbie erlebt zu haben scheint. Robbie könnte leicht verschwinden und dann wieder kommen.

Er ist der erste bekannte Promi, der tatsächlich nach draußen geht und aktiv nach außerirdischen Lebensformen sucht, ungewöhnlich aktiv ist und sogar seine musikalische Karriere auf Eis gelegt hat. Es ist bei ihm wahrscheinlicher Kontakt herzustellen, da er so spirituell ist – er macht es bis zum Maximum.“

Wie soll man diese erstaunliche Aussage von Luckman über den Superstar Williams und seine Alien-Jagd einordnen?

Williams legt seine Karriere für UFOs auf Eis?

Die Dokumentation „Hunt For The Skinwalker“ von und mit Williams ist brand-aktuell. Die von zahllosen Medienberichten zitierte Aussage von Michael Luckman über ihn allerdings ganz und gar nicht. Sie ist im Gegenteil sogar recht genau zehn Jahre alt. Schon am 19. September 2008 brachte „Yahoo News“ das Zitat, am 11. September 2008 „Focus-Online“ oder auch am 19. September 2008 die Show-News-Seite „NME“.

Robbie Williams lässt seine Musikkarriere also nicht zu Gunsten von UFOs und Aliens ruhen, wie es die meisten Medienberichte durch das Luckman-Zitat oben suggerieren. Außerdem fielen die Worte von Luckman zu einer Zeit, in der Musiker so oder so eine „Auszeit“ nahm (Anfang 2007 bis Mitte 2009), da es zuvor eben zu der negativen Presse durch seine Exzesse und UFO-Sichtungen kam.

Was bleibt ist die US-Alien-Doku „Hunt For The Skinwalker“ mit Robbie Williams als fraglosen Star der Sendung. Nicht mehr und nicht weniger.

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Er ist aber in den USA mit dieser Doku auf den Spuren des Unfassbaren, der UFOs und der Außerirdischen in sehr guter Gesellschaft. In Amerika sind derartigem TV-Formate überaus beliebt und sehr erfolgreich, worüber ich auf diesem Blog immer mal wieder berichtet habe (s. zum Beispiel HIER, HIER & HIER). Die US-TV-Doku-Landschaft ist dort eine andere wie hier in Mitteleuropa oder Deutschland.

Und das ist eigentlich ein sehr geschickter Schachzug von Musik-Superstar Robbie Williams und seinem Management. Obwohl er in zahllosen Ländern der Welt ein gefeierter Musiker und Superstar ist, hat er in den USA mit seiner Musik nie wirklich Erfolg gehabt. Alle Bemühungen in den USA erfolgreich Fuß zufassen schlugen fehl. Das zeigt beispielsweise auch seine Diskografie der letzten 20 Jahre. An dieser sieht man, dass seine gefreiten und mit Platin-Auszeichnungen überhäuften Nummer 1-Alben in den USA praktisch überhaupt keine Beachtung in den Charts fanden.

Vielleicht gelingt Robbie Williams der Sprung in die US-Musik-Charts also „durch die Hintertür“, in dem er sich dort durch UFO-Dokus in das öffentliche Bewusstsein bringt. Im Sinne von „was singt dieser Williams eigentlich?“ …

Immerhin nennen selbst etablierte Mainstram-Wissenschaftler in den USA ihre Mitwirkung bei der der TV-Reihe „Ancient Aliens“ in ihrer offiziellen Biographie. Im amerikanischen Raum muss man auch als Wissenschaftler gesehen werden. Vielleicht haben sich das auch Robbie Williams und sein Management gedacht?

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Erstunken und erlogen: Die 311 verrücktesten Meldungen und Berichte der Zeitung „Weekly World News“ aus Grenzwissenschaft, Politik und Gesellschaft

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Völlig verrückte Mystery-News aus den USA (Bild: Archiv L.A. Fischinger / "WWN")
Völlig verrückte Mystery-News aus den USA (Bild: Archiv L.A. Fischinger / „WWN“)

Wusstet Ihr, dass die USA den Familien der beim UFO-Absturz von Roswell 1947 umgekommenen Aliens Entschädigungen gezahlt hat? Oder, dass beim Untergang der Titanic 300 Eskimos auf dem Eisberg standen und alles mit ansahen? Dass die US-Behörden drei Engel Gottes gefangen halten, Hillary Clinton einst eine Affäre mit eine Außerirdischen hatte und die Arche Noah von japanischen Fischern gesehen wurde? Nicht? Dann kennt Ihr nicht die Zeitung „Weekly World News“, die Woche für Woche solche und noch spektakulärere und Meldungen veröffentlichte. Eine Zeitung, die einst sogar im Hollywood-Film „Men in Black“ als Informationsquelle der  MiB-Agenten diente. Für diesen Beitrag habe ich über 300 der „spektakulärsten Enthüllungen“ aus dieser Zeitung für Euch einmal zusammengefasst. Viel Spaß …


(Posting vom 21. Februar 2012)

Elvis lebt!

In meinem Archiv geht nichts verloren. Auch nicht unzählige Druckausgaben der Zeitung „Weekly World News“ (WWN) aus den USA, deren „spektakuläre Meldungen“ sich teilweise bis heute in der Grenzwissenschaft im Netz wieder spiegeln. Und das, obwohl die letzte Ausgabe der US-Zeitung am 27. August 2007 erschien.

Auch wenn wenige der vor allem „neuen Mystery-Fans“ die Zeitung WWN aus den USA kennen dürften, kennt die ganze Welt eine Meldung von 1988 daraus: „Elvis lebt!“

Damals berichtete die WWN, dass „eine Hausfrau den King im Supermarkt“ in Kalamazoo, Michigan, gesehen habe und prägte damit den weltweit bekannte Spruch „Elvis lebt“. Daraus entwickelte sich die Legende, dass Elvis Presley seinen Tod in Wahrheit nur vorgetäuscht hat, um aus der Öffentlichkeit zu verschwinden. Die Ausgabe der Zeitung mit dieser Schlagzeile wurde 1988 1,2 Millionen mal verkauft und war der größte Erfolg der „Kult-Zeitung“. Zuletzt hatte die „Weekly World News“ noch eine Auflage von rund 80.000 Exemplaren, was natürlich auch mit dem grenzenlosen Erfolg von Nachrichten im Internet zu erklären ist. Alle Printmedien haben Leserinnen und Leser an die ständig verfügbaren Nachrichten im Internet verloren.

Aber nicht nur „Elvis lebt“, sondern zumindest in meinem Archiv die Schlagzeilen, Meldungen und Berichte der WWN.

Ich habe es in der Zeitung gelesen …

Die USS Eldridge und das Philadelphia-Experiment - 60 Jahre danach (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Vor genau 60 Jahren „enthüllt“: Das Philadelphia-Experiment. Über einen fragwürdigen Mythos der Grenzwissenschaft (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Ihr werdet unten an der von mir mühevoll zusammengetragenen Auswahl an Meldungen und Schlagzeiten der „Weekly World News“ schnell erkennen, was diese Zeitung für ein „Kaliber“ war. Dennoch glaubten in den USA nicht wenige Bibelfundamentalisten und Verschwörungstheoretiker diesen Berichten, während andere sie klar als Satire wahrnahmen. Der Stil der Meldungen war dabei so angelegt, dass beide Leserkreise sie auf ihre jeweils eigene Art und Weise lesen konnten. Denn auch ein ganz ganz wenig Realität findet sich in den Ausgabe. Etwa reale Namen. Oder auch bis ins Unerkennbare verzerrte Real-Ereignisse, die mit Spinnereien vermischt wurden.

„Wir holen uns die brand-heißen News“, sagt in Etwa in dem Film „Men in Black“ einer der Agenten zu seinem MiB-Lehrling, gespielt von Will Smith, und holt daraufhin am Kiosk Zeitung. Diese News war hierbei sinngemäß die Schlagzeile „Außerirdische haben die Haut meines Mannes geklaut“. Das es sich dabei (und in einer Szene am Ende des Film) um die WWN handelte und diese Zeitung mit derartigen Schlagzeiten in den USA tatsächlich existierte, wussten die Kinobesucher wohl nicht. Zumindest nicht bei uns in Deutschland.

Erstunken und erlogen

Was alles in den USA in der Zeitung WWN für unfassbare, verrückte und schlicht irre News, Meldungen und Beiträge gedruckt wurden, kann man kaum in Worte fassen. Dennoch habe ich es unten versucht und über 300 vermeintliche Sensationen aus den „Weekly World News“ für Euch zusammengetragen. Ich bin sicher, dass für jeden Fan des Phantastischen etwas dabei sein wird.

Und wer es (verständlicherweise) nicht glauben kann, dass derart unfassbare Meldungen tatsächlich in dieser Zeitung veröffentlicht wurden, für den habe ich jede einzelne Quelle angeben. Ich weise aber scharf darauf hin, dass nicht eine dieser „News“ ernst genommen werden soll und darf.

Sicherlich wird auch der größte Mystery-Fan hier seine „Lieblings-Sensation“ finden … und die Sache mit Humor nehmen.

Mystery-Toon Nr. #8 - die Grenzwissenschaft auf die Schippe genommen: ... neulich kam es zu einer Begegnung der dritten Art! (Bild: H. Stehr / Deep-Xcursion.de)
(Bild: H. Stehr / Deep-Xcursion.de)

Sensationen und Top-Meldungen aus den „Weekly World News“

  • Bigfoot: Erneut wurde einer der zotteligen Zeitgenossen von der Polizei in den USA erschossen. (WWN. 2. März 04)
  • Ein riesiger Wal ist beim LKW-Transport explodiert und hat einen ganzen Straßenzug versaut (s. oben)
  • Archäologen sind fassungslos: eine ägyptische Mumie mit sechs Armen ist gefunden worden! (s. oben)
  • Das Ende ist nahe: Die NASA hat versehentlich einen tödlichen Alien-Virus von den Sternen zur Erde gebracht! (s. oben)
  • Herr der Ringe ist – real! Forscher fanden „Mittelerde“ in New Jersey (WWN, 24. Feb. 04)
  • Prinzessin Dina lebt – auch Fotos existieren (s. oben)
  • Saddam ist frei! Er ist wohlauf vom CIA in Argentinien gesehen worden! (s. oben)
  • Die NASA hat Alien-Schädel auf dem Mars gefunden! Ebenso verlassene Orte und Müllhalden. (WWN, 17. Feb. 04)
  • Überlebende der Titanic sind eingefroren in ihrem Ruderboot im Atlantik gefunden worden. (WWN, 3. Feb. 04)
  • Geeeenau: Unter dem Parkplatz der WWN-Redaktion ist ein Alien-Grab gefunden worden. (s. oben)
  • Ein Asteroid in Form eines Alienkopfes ist im All gefunden worden (s. oben)
  • Bizarr: Saddam Hussein hat in den USA im Lotto gewonnen. (WWN, 20. Jan. 04)
    (Schon wieder) Pyramiden im Bermuda-Dreieck gefunden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
    Mysteriöse „Kristall-Pyramide“ im Bermuda-Dreieck (mal wieder) gefunden? Eine Zeitungsente von 1991 macht die Runde (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
  • Jetzt mal woanders: im Irak ist die Arche Noah gefunden worden – 40 Fuß unter einem Palast von Saddam. (WWN, 6. Jan. 04)
  • Ein im Jahre 1536 abgestürztes UFO ist in Peru gefunden worden. (s. oben)
  • Die Polizei in Montana hat einen Bigfoot erschossen (WWN, 30. Dez. 04)
  • Der Papst hat seinen Amtskollegen aus dem All getroffen (s. oben)
  • Medizinische Sensation: Ein seit 1945 im Eis gefrorenes Mädchen lebt wieder! (WWN, 16. Dez, 03)
  • Erschreckend: Japan erschafft eine Armee von 100 Fuß großen Godzillas um die USA anzugreifen! (s. oben)
  • Gefunden: Bin Laden und Saddams Gay-Heimvideos sind entdeckt worden! (WWN, 9. Dez. 03)
  • Die NASA ist schockiert: auf dem Mond und den Mars stehen kitschige Gartenzwerge herum (s. oben)
  • Panik in der Welt: Belgien ist von einem Asteroiden zerstört worden! (s. oben)
  • Außerirdische haben dem Marsgesicht eine Schönheitsoperation verpasst… (WWN, 2. Dez. 03)
  • Nette Spende: die USA hat Kanada für ihre Schlittenhunde 3.000 Feuerwehrhydranten gespendet (WWN, 25. Nov 03)
  • Osama bin Laden hat nun geklonte Hitlers in seiner Armee! (WWN, 18. Nov. 03)
  • Saddam spielt mit Menschen ein lebendes Schach. (s. oben)
  • In Nord Korea ist die Arche Noah entdeckt worden. (WWN. 11. Nov. 03)
  • Unter dem Sand der Wüste Sahara ist Atlantis gefunden worden (s. oben)
  • Ein Fall für Greenpeace: Außerirdische Touristen müllen den Mond zu! (WWN. 4. Nov. 04)
  • Saddam und bin Laden wollen ein Kind: also haben sie einen rasierten Affen adoptiert (WWN, 4. Nov. 03)
  • Satte 25 Prozent aller Erdbewohner sind in Wahrheit – Aliens! (WWN, 28. Okt. 03)
  • Sensationeller Fang: ein Angler hat am Loch Ness ein Nessie-Baby gefangen!! (WWN, 21. Okt. 03)
  • Kopfjäger am Amazonas haben die Atombombe! Bush ist in Panik. (s. oben)
  • Bin Laden und Saddam Hussein sind schwul und haben geheiratet (WWN, 7. Okt. 03)
  • Unter dem Weißen Haus in Washington ist Öl gefunden worden (s. oben)
  • Saddam muss derzeit in Bagdad die Toiletten putzen. (WWN, 23. Sep. 03)
  • Bin Laden bekommt nun mit seiner Familie eine eigene TV-Show! (s. oben)
  • Der „Bad Boy“ (Bild oben links) fliegt das Space Shuttle (s. oben)
  • Die USA hat der Familie der in Roswell getöteten Aliens Millionen von Dollar Schadenersatz gezahlt (s. oben)
  • In Wahrheit sind fliegende Untertassen die Frisbees von Engeln! (s. oben)
  • Aliens kommen auf die Erde um hier zum Zahnarzt zu gehen! (WWN, 16. Sep. 03)
  • Elvis lebt: er wurde im Rollstuhl gesehen! (s. oben)
  • Mal wieder: Elvis lebt – gähn! (WWN, 27. Mai 03)
  • 1200 Jahre alter Wikinger ist in einem gefrorenen Eisblock gefunden worden – die Geschichte muss neue Geschrieben werden. (s. oben)
  • Das geheime Tagebuch von Saddam Hussein ist entdeckt! (s. oben)
  • Der Eingang zum Garten Eden wird vom US Militär bewacht – und sie fanden ein religiöses Sternentor („religious stargate“) (s. oben)
  • SARS ist in Wahrheit eine Massenvernichtungswaffe der Chinesen! (s. oben)
  • Ärzte haben einem Mann Computeranschlüsse (inkl. Drucker) ins Gehirn gepflanzt. Bequem im Nacken zu erreichen. (WWN, 22. April 03)
  • Endlich: Ein Psychiater behandelt nun unglückliche Geister („tereats unhappy Ghosts“). (s. oben)
  • Ein Schock für die freie Welt: Saddam baut eine Zeitmaschine! (s. oben)
  • Der „Bat Boy“, das Maskottchen der WWN (Bild oben links), der fast in jeder Nummer zu finden ist, kämpft im Irak. (s. oben)
  • Öl auf dem Mond gefunden (die USA freut sich). (WWN, 15. April 03)
  • Supertermiten essen alles, auch Metall. (s. oben)
  • Riesige, gigantische und unheimliche Erdwürmer terrorisieren ganz Nevada! (s. oben)
    ARTIKEL: UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
    ARTIKEL: UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
  • Außerirdische schicken ihre Sprösslinge auf amerikanische Universitäten. (s. oben)
  • Die USA will mit „Killer-Affen“ im Irak-Krieg antreten. (s. oben)
  • Ein 16 Jahre alter Junge hat bei einer Internetauktion für 250 Dollar eine Atomrakete gekauft. Sie liegt nun beim auf dem Dach, denn im Garten ist kein Platz. (s. oben)
  • In Tennessee nimmt die Bigfoot Population dramatisch zu und so sind sie jährlich zwischen Juni und September zum Abschuss freigegeben. (WWN, 25. März 03)
  • Ein acht Jahre alter Junge hat einen Fisch mit menschlichem Gesicht gefangen! (s. oben)
  • Bin Laden – der „Madman“ – hat von Nord Korea die Atombombe gekauft. (s. oben)
  • „Shocking discovery in the Middle East“: Die US-Armee hat die Arche Noah gefunden! (WWN, 18. März 03 – komisch: weiter unten steht, sie schippert vor Japan rum)
  • In einem Casino in Las Vegas soll Bin Laden als Elvis Double arbeiten. (s. oben)
  • Gegen Parkgebühren: ein Spray das Autos unsichtbar macht ist erfunden! (s. oben)
  • Der Schädel eines einäugigen Zyklopen ist gefunden worden. (WWN, 11. März 03)
  • Neue Modedrogen: Kids in den USA schnüffeln Kuhfladen. (s. oben)
  • Der mumifizierte Kopf von Adolf Hitler wurde von einer Frau bei einem Garagenverkauf in New Jersey erstanden. (s. oben. Und in Südamerika soll der Schrumpfkopf von Bin Laden aufgetaucht sein…)
  • Wissenschaftler haben den ersten Menschen geklont. Als Vorlage diente Bill Clinton! (WWN, 4. März 03)
  • „Top Scientists say“: unter Roswell in New Mexiko liegt eine riesige UFO-Basis! Und dort geht es zu wie im Taubenschlag. (s. oben)
  • Doch weiter: die Black Box des 1947 abgestürzten UFO von Roswell hat es ergeben: das UFO ist abgeschossen worden! (s. oben)
  • Oh man: Ein 12.000 Jahre altes Magazin mit 48 Seiten (wie die WWN!) aus Atlantis ist von Archäologen gefunden worden. (s. oben)
  • Die Aliens sind wieder auf der Erde: sie wollen ihren Planeten von den Menschen zurück! (WWN, 25. Feb. 03)
  • Das hat sich gelohnt: ein Zeitreisender aus dem Jahr 2256 hat aus 800 Dollar 350 Millionen in zwei Wochen gemacht. (s. oben)
  • Der Vatikan ist entsetzt: ein geheimes Video zeigt, dass im Irak Christen den Löwen vorgeworfen wurden! (WWN, 18. Feb. 03)
  • Der Mythos Jack the Ripper ist geklärt: Es war ein Alien sind sich Experten sicher. (s. oben)
  • Adolf Hitler hat einen geheimen Sohn (Eric von Reinhard Hitler, „Son of Führer“)! Und dieser hat sich nun schriftlich bei den WWN über die Berichterstattung um seinen Vater beschwert. (s. oben)
  • Neue Prophezeiungen in den Rollen von Qumran kennen Bin Laden, Saddam Hussein, Michael Jackson usw. (WWN, 11. Feb. 03)
  • WWN-Meinungsmacher Ed Anger fordert: „Let´s make Iraq our 51st State!“ (s. oben)
  • Bin Laden hat den teuflischen Plan die ganze USA zu kaufen. (s. oben)
  • Ein Entenjäger in Jackson County hat beim Jagen einen Engel des Himmels erschossen. (WWN, 4. Feb. 03)
  • Durch DNS-Test bewiesen: eine Frauenstatue aus Salz war einst wirklich ein Mensch. (s. oben)
  • „Bomb North Korea back into the stone age”, verlangt Ed Anger, der WWN-Meinungsmacher. (s. oben)
  • Weltexklusiv: ein 12 Jahre alter Junge hat eine Weltraumkatze fotografiert als die auf der Erde landete. (s. oben)
  • Eine Alien-Mumie aus dem alten Ägypten erstaunt die Wissenschaft! Der Grey ist wie eine ägyptische Mumie mumifiziert und stammt von 1880 v. Chr. (s. oben)
  • Ein Farmer hat Dank freundlicher Alien-Hilfe Riesen-Mais gezüchtet. (WWN, 28. Jan. 03)
  • Weltsensation ohne gleichen! Eine 3-000 Jahre alte Mumie hat ein gesundes Kind geboren! (s. oben)
  • Hussein hat eine Weltuntergangs Waffe („Doomsday Weapon“) – auszulösen mit einem einzigen Knopfdruck! (WWN, 21. Jan. 03)
  • Vor Kalifornien schwimmt ein japanisches U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg, das seit 1945 35 Schiffe versenkte! “He´s still fighting WW2, too!“ (s. oben)
  • Die Arche Noah wurde im Meer vor Japan von Fischern gesehen (WWN, 14. Jan. 03)
  • Eine kleine Spielfigur für Kinder in Form von Jesus Christus ist ein Wunder: sie kann übers Wasser laufen! (WWN, 7. Jan. 03)
  • Geheime Prophezeiungen von Adolf Hitler sind entdeckt worden! Euro, Mondlandung, Jennifer Lopez usw. hat Hitler gewusst! (s. oben)
  • Eine Frau mit einer Nah-Tod-Erfahrung plauderte mit dem leibhaftigen Satan. (s. oben)
  • Krähen haben einem schlafenden Mann Löcher in den Kopf gehackt und sein Gehirn gegessen. (s. oben)
  • Ein Deutscher Wissenschaftler will die fünf berühmtesten US-Präsidenten klonen. (s. oben)
  • Die Russen haben eine „Regenmaschine“ erfunden, die prächtig funktioniert! (WWN, 31. Dez, 02)
  • Monsterschnecken von drei Metern Größe bedrohen die Camper in Oregon! (s. oben)
  • In Roswell wurde ein Alien-Schädel des UFO-Absturz von 1947 gefunden! (WWN, 24. Dez. 02)
  • Bin Laden hat Amerika eine „christliche Botschaft“ geschickt. Passend: es war die Weihnachtsausgabe der WWN. (s. oben)
  • Überall auf der Welt retten die Geister der umgekommenen NY Feuerwehrmänner vom 11. September Menschenleben! (s. oben)
  • Mutierte Insekten terrorisieren den US-Bundesstaat Louisiana! (s. oben)
    VIDEO auf YouTube: Im Erdinneren existiert eine uralte Hoch-Zivilisation! Neue Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden oder nur eine Ente? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)
    VIDEO auf YouTube: Im Erdinneren existiert eine uralte Hoch-Zivilisation! Neue Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden oder nur eine Ente? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)
  • Die USA will den Irak mit einer Armee von Robotern angreifen. (s. oben)
  • Der Irak wiederum hat „Super-Soldaten“, die Tage ohne Essen und Schlaf auskommen können. (s. oben)
  • Erstaunlich: 58 Jahre später erst stütze eine Nazi-Rakete in London vom Himmel! (WWN, 17. Dez. 02)
  • Sensationeller NASA-Fotobericht: 20 Meilen unter der Erde ist eine unterirdische Zivilisation entdeckt worden. (s. oben)
  • Aliens haben sich mit dem Amis verbündet um Bin Laden zu vernichten! (WWN, 10. Dez. 02)
  • In einem Eisblock aus der Antarktis ist ein riesiges Seemonster (120 Fuß lang) eingefroren. (s. oben)
  • Geheime medizinische Aufzeichnungen von Hussein sind gefunden worden: er hat Alzheimer! (s. oben)
  • Saddam Hussein hat sich mit dem leibhaftigen Satan verbündet, um den Angriff der USA abzuwehren. Tja, in einer späteren Ausgabe kündigte Satan den Vertrag … die Folgen sind bekannt (WWN, 3. Dez. 02)
  • Unfassbar: die Area 51 ist nichts weiter als ein Nudistencamp für hohe Offiziere der Armee! (s. oben)
  • Aktueller denn je – Stichwort Donald Trump: Die USA hat von China für 100 Billionen Dollar die chinesische Mauer für ihre Grenzen abgekauft. (WWN, 26. Nov. 02)
  • Millionen Frösche haben ein schreiendes Baby in Australien angegriffen. (s. oben)
  • Ein elektrisch geladener Mann bietet seine Dienste als Batterie an; etwa zum Überbrücken des Autos. (s. oben)
  • Eine süße Babykatze ist vom Satan besessen! (WWN, 19. Nov. 02)
  • Ein riesiges Loch im Atlantik wird Florida verschlingen. (s. oben)
  • Sensation im Vatikan: drei neue Gebote Gottes sind gefunden worden! (WWN, 12. Nov. 02)
  • Freundliche Außerirdische (offenbar Demokraten) wollen die USA im Irak-Krieg unterstützen (s. oben)
  • Wissenschaftler haben einen Auswurfknopf („Eject Button“) für die menschliche Seele gefunden. (s. oben)
  • Das erste organische Auto fährt nun über die Erde. (s. oben)
  • Die heiligen Sandalen von Jesus Christus sind gefunden worden! (WWN, 5. Nov. 02)
  • Wissenschaftler planen einen Riesen-Airbag für die Erde zum Schutz vor Asteroiden. (s. oben)
  • Ein Angler fängt Fische mit der Musik des Rappers Eminem. (s. oben)
  • Endlich: Eine „Einstein-Pille“ macht Kinder zu Genies! (s. oben)
  • Eine Meerjungfrau hat sich den Schwanz abnehmen lassen und nun menschliche Beine. (WWN, 29. Okt. 02)
  • Blutsaugende Schmetterlinge attackieren Menschen in ganz Südamerika! (s. oben)
  • Tausende UFOs sind um die Erde versammelt: die Menschheit muss sich ändern – oder sterben! (s. oben)
  • Ein Leser der WWN hat auf seinem Surfbrett das Gesicht von Satan und Jesus Christus entdeckt! (s. oben)
    Lag Atlantis nauf dem Mars? (Bild: NASA / WikiCommons L.A. Fischinger)
    Fundstück in Netz: Atlantis lag auf dem Mars, die Mars-Anomalien und Pharao Tutanchamun starb bei einem Shuttle-Absturz der Ancient Aliens (Bild: NASA / WikiCommons L.A. Fischinger)
  • Saddam Hussein hat in den WWN „selber“ einen Gastartikel geschrieben. Titel: „Warum ich Amerika liebe!“ (s. oben)
  • Im Lake Michigan wurde ein irakisches U-Boot gesichtet. (WWN, 22. Okt. 02)
  • In den Sümpfen Floridas treibt eine Kreatur sein Unwesen: Halb Mensch, halb Fisch (s. oben)
  • Atlantis versank im Meer, da seine Bewohner zu viel aßen und zu schwer für die Insel wurden. (s. oben)
  • Das Monster von Loch Ness ist erschossen worden! (WWN, 15. Okt. 02)
  • Laute Musik ist in Wahrheit Schuld am Ozonloch waren Forscher! (s. oben)
  • Igitt: Ein Mann in den USA fand beim Biss in sein Fisch-Sandwitsch eine tote Mini-Meerjungfrau. (WWN, 22. Okt. 01)
  • Der Schädel des biblischen Riesen Goliath wurde gefunden – und es hat sich herausgestellt, dass er mit einer 38ger erschossen wurde! (s. oben)
  • Auf einem „sensationellen“ NASA-Foto der Apollo 11 Mission liegen Bierdosen auf dem Mond herum. (s. oben)
  • Ein neuer Boom: in den USA sind die neuen Haustiere hand-große Elefanten. (WWN, 18. Dez. 01)
  • Das berühmte, in Stein gehauene Bildnis von Präsident A. Lincoln hat zu sprechen angefangen! (s. oben)
  • AUA! Ein Einhorn hat sein Horn einem Mann in den Allerwertesten gerammt – und dann ist es auch noch abgebrochen! (WWN, 25. Dez. 01)
  • Die NASA hat einen Alien, der 53 Jahre in der Area 51 war, wieder zurück in das All gebracht. (s. oben)
  • Unglaublich! Mondstaub lässt Männern mit Glatze neue Haar wachsen. Eine wahre Marktlücke … (WWN, 11. Dez. 01)
  • Das tat weh! Ein Jäger hat den Schwanz des leibhaftigen Satan in seiner Bärenfalle gefunden. (s. oben)
  • Hillary Clinton hatte in New York eine heiße Nacht mit einem Alien verbracht – und ihr Mann Bill Clinton regt sich natürlich tierisch auf! (WWN, 25. Sep. 02)
  • Das hätte ins Augen gehen können: ein 12 Jahre junger Knabe hat beim fröhlichen Angeln eine Wasserstoffbombe „gefangen“. (s. oben)
  • Moderner Spuk, oder wie?! Das Fernsehhaus der TV-Serie „Waltons“ ist bewohnt – von den Geistern der Schauspieler. (WWN, 11. Sep. 01)
  • Über ein halbes Jahrhundert wurde es vertuscht! Die Sensation: Die USA hat Japan mit Atombomben angegriffen um den dort wütenden Godzilla zu töten. (s. oben)
  • Das ist eine Titelstory! Präsident Bush wurde geklont!! (s. oben)
  • Titanic, mal wieder: Im Atlantik ist nach 89 Jahren ein Rettungsring der Titanic gefunden worden. Und: in ihm saßen die Skelette von zwei Besatzungsmitgliedern aneinander gekuschelt. (WWN, 21. Aug. 01, es ist die Titelstory mit einem unglaublichen „Foto“ J)
  • Treffer: In Russland wurde eine über einen Meter große Heuschrecke erschossen. Eine wahre Landplage dort. (s. oben)
  • Das fehlte noch: eine Alien hat einen Astronauten der NASA entführt und verlangt ein Shuttle für den Heimflug sowie eine Mio. Dollar in bar. (WWN, 22. Jan. 02)
  • Allergisch auf Betäubungsmittel, kein Problem: Ein Mediziner in den USA haut einfach seine Patienten KO – fertig. (WWN, 5. Feb. 02)
  • Das war zu viel: ein Frauchen hat ihre Katze zu viel zu Futtern gegeben – sie ist letztlich explodiert! (WWN, 26. März 02)
  • Die Pop-Sensation des Jahrhunderts!! Britney Spears ist in Wahrheit ein Alien; so UFO-Forscher der WWN. (WWN, 12. Feb.02)
  • Nur ein Jahr vor Christoph Kolumbus landeten die afrikanischen Pygmäen in Amerika. (WWN, 19. Feb. 02)
  • Spannung pur: ein findiger Geschäftsmann lässt in Texas den Yeti und die Bigfoot gegeneinander ringen! (s. oben)
  • Ein super geheimes Foto der NASA erbrachte den Beweis: das Marsgesicht leidet an Akne. (WWN, 1. Jan. 02)
  • Der legendäre „Seher“ Edgar Cayce ist wieder geboren. Und zwar als Fliege mit magischen Kräften. (WWN, 15. Jan. 02)
  • Was eine Sauerei: Die Kanäle auf dem Mars sind nach NASA-Forschungen voll mit alten Autoreifen und Chemiemüll! (WWN, 5. März 02)
  • Wie praktisch: ein wahrlich wunderbarer Mann kann sich im Handumdrehen auf Miniform verkleinern und wieder vergrößern. (WWN, 12. März 02)
    VIDEO auf YouTube: Von einem Bigfoot entführt und handzahme Affenmenschen – bizarre Geschichten um den Sasquatch (Bild: L. A. Fischinger)
    VIDEO auf YouTube: Von einem Bigfoot entführt und handzahme Affenmenschen – bizarre Geschichten um den Sasquatch (Bild: L. A. Fischinger)
  • O. J. Simpson hat den wahren Mörder von Nicole um die Ecke gebracht. (s. oben)
  • Ein seit 1939 in einem Eisblock eingefrorenes Mädchen wurde wieder aufgetaut und lebt natürlich wieder. (s. oben)
  • Die Meldung musste kommen: Das Attentat vom 11. September in NY wurde von dem Seher Nostradamus vorhergesagt! (WWN, 9. Okt. 01)
  • „Mutter Theresa“ war, so „beweisen“ es Berichte und Bilder, einst vom Satan besessen! (s. oben)
  • Unglaubliche Mutationen: Ein Delphin mit Menschenarmen und eine Fledermaus mit einem menschlichen Gesicht wurden gefunden!! (WWN; 18. Sep. 02)
  • Genau! Ein Gentechniker hat die Nase von Adolf Hitler geklont. (WWN, 20. Nov. 01)
  • In Boston wurde Graf Dracula verhaftet (s. oben)
  • Eine sieben Meter große Maus hat einen Wissenschaftler verspeist. (s. oben)
  • Mit einem Vakuum-Reiniger hat ein Mann sich versehentlich das Gehirn ausgesaugt. (s. oben)
  • Sensation! Ein Alien wurde einfach von einem Astronauten der NASA geschwängert. (s. oben)
  • Sechs Stunden lang lief ein Alien durch Los Angeles – und keiner hat ihn beachtet. (WWN, 13. Nov. 01)
  • In Ägypten wurden 3.500 Jahre alte Musiktexte gefunden – und zwar RAP! (WWN, 4. Dez. 01)
  • OH Wunder! Eine Dame wusch ahnungslos ihren Ford – und hatte plötzlich einen BMW auf der Auffahrt stehen. (s. oben, dass sollten wir mal probieren, vielleicht wird aus meinem dreckigen BMW ja ein Fort…)
  • Bizarre Möbel: ein „Künstler“ macht aus Leichen Möbel: Tische, Lampen, Garderoben… (WWN, 27. Nov. 01)
  • Das „Ungeheuer von Loch Ness“ und Champ, eine gleiche Kreatur aus einem See in den USA, haben sich verliebt. (s. oben)
  • Kalt ist es geworden: Wissenschaftler fanden heraus, dass die Hölle eiskalt und gefroren ist. (s. oben)
  • Ein Wesen, halb Mensch halb Saurier, sucht dringend eine Frau bevor er „explodiert“! (WWN, 30. Okt. 02)
  • Ein Mann kann auf seinen Zähnen wie auf einem Xylophon spielen – von Blues bis Klassik. (s. oben)
  • Nun sind wir sicher: für ca. 20 Dollar können wir einen „Anti-Christ-Detektor“ kaufen!! (WWN, 6. Nov. 2001)
  • Bei einem Sturz in einen Fluss wurde ein 13 Jahre alter Junge von einem mehrere Meter großen Flusskrebs gerettet! (s. oben)
  • Mal wieder: das Gesicht auf dem Mars sendet Radiosignale zur Erde. (s. oben)
  • Vampire aus dem All kommen auf die Erde um den Menschen das Blut auszusaugen! (WWN, 15. Feb. 00)
  • In Peru wurde ein friedlicher Bürgen von einer „Strahlenkanone“ eines UFOs mitten ins Gesicht geschossen! (s. oben)
  • Ein Wissenschaftler hat den ersten Baum „erfunden“, der singen kann. (s. oben)
  • Das wahre Geheimnis: Hitler war ein Vampir! Er schlich nachts durch die Straßen, trank Blut und hatte gewaltige Zähne (WWN, 28. März 00, ach so: weiter unten ist zu lesen, dass er eine Frau war …)
  • Der erste Kopf eines Menschen ist erfolgreich transplantiert worden. (s. oben)
  • Im Deutschen Bremen lebt eine Frau, die echte Eier legt. (s. oben)
  • Angeblich biblische Prophezeiungen werden wahr: Auf dem Mond wurde Blut gefunden. (s. oben)
  • Aus einer 50.000 Jahre alte DNA wurde ein Steinzeitmensch geklont. Und vier Babys. (s. oben)
  • Vor 40.000 Jahren rauchten unsere Ahnen Hasch. (s. oben)
  • In den USA werden nun auch ganz kleine Abdrücke des Bigfoot gefunden! (WWN; 11. April 00)
  • Lee Harvey Oswald, der angeblich tote Mörder von US-Präsident JFK, lebt und fühlt sich in Russland pudelwohl. (WWN, 4. April 00)
    Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin erzählt in der Mystery-Radio-Tratschbude „Coast to Coast“, dass sie 1979 „Menschen auf dem Mars“ gesehen habe (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)
    Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin erzählt, dass sie 1979 „Menschen auf dem Mars“ gesehen habe (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)
  • Computerhacker sind inzwischen in der Lage, auf Ihrem PC daheim eine Bombe zu machen! (s. oben)
  • Die Viking-Mission der NASA hat eine Alien-Basis auf dem Mars fotografiert und Warnende Signale übermittelt. (WWN, 29. Feb. 00)
  • Ein Delphin mit Menschenarmen ist geboren worden, er starb nach 20 Jahren. (s. oben)
  • Wieder Titanic: Der Eisberg der Katastrophe hat erneut ein (dänisches) Schiff versenkt!!! (s. oben)
  • Vorsicht: Ihr PC könnte von einem Dämon besessen sein. (s. oben)
  • Wieder sensationelle UFO-Welle im Heiligen Land (was für Bilder….). (WWN, 14. März 00)
  • In den USA breiten sich „Killer Bakterien“ in Betten aus! (WWN, 7. März 00)
  • Pioniere aus dem Jahr 1851 gelangten durch einen Zeittunnel in die USA von 2000!! (s. Oben)
  • Im Jahr 1924 wurde ein Baby geboren, das auch heute noch ein Baby ist – „Fotos“ beweisen das! (s. oben)
  • Ein im Jahr 1993 gefundenes Alien-Baby wollen die Eltern – natürlich auch nicht von dieser Welt – nun unbedingt zurück haben. (WWN, 22. Feb. 00)
  • Eine Ostsversetzung: Ein Mann plumpste in den Pool seines Hotel und kam acht Meilen weiter aus einem Brunnen gestiegen! (s. oben)
  • Der biblische Garten Erden wurde in Syrien entdeckt! In ihm: die Skelette von Adam und Eva in ihren Gräbern. (s. oben)
  • Die Bundeslade war in Wahrheit ein atomarer Reaktor von Aliens! (WWN, 8. Feb. 00, traurig, aber wahr: Die WWN schreibt in dicken Lettern über diesen Artikel, dass „UFO-Ermittler Erich von Däniken“ dies sagt! Es soll in seinem Buch „Zeichen der Götter“ stehen.)
  • Der „Tempel der kopflosen Jungfrauen“ ist unter einer Maya-Pyramide gefunden worden. In ihm: 25.000 Skelette (s. oben)
  • Sensation: Auf dem Mond wurde ein Bomber aus dem 2. Weltkrieg gefunden. 11 Jahre studierten die Wissenschaftler das entsprechende Foto und sind ratlos. (WWN, 6. Juli 99)
  • Ein Pferd mit nur drei Beinen hat ein millionenschweres Rennen gewonnen. (s. oben)
  • Ein Mädchen, das im Bermuda-Dreieck geboren wurde, kann Gedanken lesen. (s. oben)
  • Der „Flug 19“, der im Bermuda-Dreieck 1945 angeblich verschwand, wurde beim Mars gesehen. (s. oben)
  • Ein UFO wurde in einem Eisberg gefunden. (s. oben)
  • Das Marsgesicht sendet Radiosignale zur Erde (s. oben)
  • Ein uraltes und natürlich echtes Foto von Jesus ist gefunden worden! (WWN, 9. Nov. 99)
  • Gott persönlich hat aus dem Himmel eine Warnung vor dem Y2K geschickt! (s. oben)
  • Wieder: Das Marsgesicht ist von Aliens geschaffen! (WWN, 1. Feb. 2000)
  • Wissenschaftler warnen: Hitler wird wiedergeboren werden! (s. oben – in WWN vom 23, Juli 98 lebte er noch, s. unten)
  • Der erste Alien hat eine Menschenfrau geheiratet! (Das Beweis-Bild in extrem schlecht…) (WWN, 19. Okt. 99)
  • JA! Atlantis ist im „Lake Erie“ gefunden worden. (s. oben)
  • Wieder: Noahs Arche ist gefunden worden. Alter: 10.500 Jahre. (s. oben)
  • Bald ist die Erde futsch: Am 11. August 2000 verschluckt die ein schwarzes Loch! (WWN, 28. Dez. 99)
  • In einem brennenden Auto wurde der „Engel des Todes“ fotografiert. (s. oben)
  • Die NASA hat Radiosignale empfangen, die aus dem Zentrum der Erde stammen. (s. oben)
  • Am 1. Januar 2000 wird die Erde stillstehen. (s. oben)
  • Die US-Armee hat Insekten zu Killern trainiert: sie sollen Feinde fressen. (s. oben)
  • Das Grab des biblisches Riesen Goliath ist gefunden worden! (s. oben)
  • Ein Werwolf hat 47 Menschen ermordet. (WWN, 7. Sep. 99)
  • Das Monster von Loch Ness ist gefangen worden – und bekam drei Monate später ein Baby. (s. oben)
  • Im Asche- und Gewitterwolken ist das Gesicht des Satans fotografiert worden. (s. oben)
  • Hitler war eine Frau. (s. oben)
  • Die Seele ist beim Verlassen des Körper fotografiert worden (s. oben)
  • Die erste Meerjungfrau ist Fischern ins Netz gegangen. (WWN, 5. Okt. 99)
  • Eine Familie in Idaho hat einen Bigfoot angefahren, der jetzt bei ihnen lebt. (s. oben)
  • Die Astronauten haben ein Grab mit einem Kreuz auf dem Mond gefunden. (WWN, 18. Jan. 00)
    Fundstück in Netz: Warum es keine Einhörner mehr gibt: Schlamperei bei der Arche Noah ist der Grund (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
    Fundstück in Netz: Warum es keine Einhörner mehr gibt: Schlamperei bei der Arche Noah ist der Grund (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
  • Aliens benutzen das TV zur Kontrolle der Gedanken des Menschen. (s. oben)
  • Vor 12.000 Jahre stürzte in China ein UFO ab – und die WWN beruft sich dabei sogar auf Hartwig Hausdorf und sein Buch „Die weiße Pyramide“. (WWN, 16. Nov. 99)
  • Ein Nagel vom Kreuz Jesus ist gefunden! (WWN, 14. Sep. 99)
  • Mein Gott: Ein Alien hatte Sex mit dem Auspuff einer Harley in den USA. (Mir fehlen die Worte…) (s. oben)
  • Das Wasser, das man auf dem Mond gefunden haben will, ist Astronautenpipi … (WWN, 2. Nov. 99)
  • Der Garten Eden ist gefunden worden, im Irak, Hunderte Meter unter Wasser. (WWN, 21. Sep. 99)
  • Der „Gottesstab“ des Moses ist gefunden worden. (s. oben)
  • Die letzte Familie der Neandertaler ist im Nordatlantik aufgetaucht! (s. oben)
  • NASA weiß: Die Sonde „Mars Observer“ ist von Marschmenschen abgeschossen worden. (WWN, 7. Dez. 99)
  • Im Januar 2000 hätte die Erde durch eine Asteroiden zerstört werden sollen. (WWN, 26. Okt. 99)
  • Handschriften von Gott, Aliens, Dämonen und Engel sind aufgetaucht. (s. oben)
  • 12.600 Pfund schwerer Hai gefangen. (WWN, 13. Juli 99)
  • Die Armee des Satans wird die USA überfallen. (s. oben)
  • Außerirdischer Schädel neben einem Dinosaurier gefunden. (WWN, 14. Dez. 99)
  • Die Erde hat einen Ring wie der Saturn. (s. oben)
  • Hunderte von toten Ägyptern wurden gefunden, die beim biblischen Meerwunder umkamen. (s. oben)
  • US-Air Force warnt: Einer von fünf Außerirdischen fliegt unter Drogen sein UFO…… (WWN, 4. Jan. 00)
  • Passagierflugzeug begegnet Engel mit Flügeln im Himmel. (s. oben)
  • Das Gesicht des Teufels ist in einer riesigen Wolke über dem US-Kapitol fotografiert worden. (s. oben)
  • Der „Rote Baron“ hat 1917 ein UFO abgeschossen – Foto abgedruckt. (WWN, 31. Aug. 99)
  • Eine Katze kann die Bibel lesen! (WWN, 28. Sep. 99)
  • Clinton weiß vom Ende der Welt. (s. oben)
  • Ein eine Millionen Jahre alter Alien-Schädel ist entdeckt worden. (WWN, 21. Dez. 99)
  • Der Mond schrumpft in sich zusammen! (s. oben)
  • Zahllose Engel wurden im Heiligen Land gesehen und fotografiert. (s. oben)
  • Engel haben einem einbeinigen Mann ein neues Bein verpasst! (s. oben)
  • Die NASA hat ein SOS-Signal aufgefangen, dass von einem vor 80.000 Jahren explodierten Planeten aus dem Andromeda-Nebel stammt! (WWN, 15. Sep. 98)
  • Unglaublich: In Ägypten wurde eine 4.400 Jahre als Reliefdarstellung gefunden, die als die erste Abbildung von Homosexualität betrachtet wird, denn das Motiv ist XY. (s. oben)
  • Das Geschäft mit dem Tod: Ein Geschäftsmann verkauft für 800 Dollar Stücke des originalen Eisberges, mit dem die Titanic kollidierte. (s. oben)
  • Ein Insider hat ausgepackt: Saddam Hussein fühlt sich so hässlich, dass er sich gerne als Frau schminkt. (WWN, 9. Feb. 99)
  • Ein Bild von Jesus wurde in den Niederlanden in einer alten Bibel gefunden. Nicht nur das: Es hat unglaubliche magische Wirkungen. (WWN, 27. Okt. 98)
  • Wieder Jesus: Ein 2000 Jahre alter Brief von Jesus persönlich ist aufgetaucht. (WWN, Winter Spezial 98)
  • Die Zehn Gebote sind im Original in Israel von Dr. Johanson gefunden worden. (s. oben)
    Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb „STAR WARS“ direkt zum Satan führt … (Grafik: L. A. Fischinger)
    Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb „STAR WARS“ direkt zum Satan führt … (Grafik: L. A. Fischinger)
  • Der Vatikan war es leid: 300 Priester machten sich auf, um im Bermuda-Dreieck den „Teufel auszutreiben„. (s. oben)
  • Experten sind sich einig: ein dreijähriges Mädchen steht unter dem Schutz Gottes, denn sie hat einen Heiligenschein, der auf Foto gebannt wurde. (s. oben)
  • In Junkyard ist ein abgestürztes UFO gefunden worden. Die Fotos sind „offensichtlich“. (WWN, 5. Jan. 99)
  • Ein neuer (1. Sep. 98) Brief von Elvis an seinen Fans sagt es deutlich: „Ich lebe noch“. (WWN, 22. Sep. 98)
  • Wissenschaftlern ist es gelungen ein Fisch zu züchten, der wie ein Vogel lustig zwitschert. (s. oben)
  • Es ist bewiesen: Napoleon, der große Feldherr, war halb Man und halb Frau. (s. oben)
  • Durch den Test einer winzigen Miniatombombe sind in China 90.000 Menschen umgekommen. (WWN, 29. Sep. 98)
  • Mal anders herum: Bei Paul Rantala wachsen die Haare in den Schädel hinein. (s. oben)
  • Vor Floridas Küste ist der „Fliegende Holländer“ gesichtet worden, wobei es hunderte Zeugen gab. (WWN, 13. Okt. 98)
  • Sensationell: Es wurde in Sibirien nicht nur ein abgestürztes UFO gefunden, sondern auch 31 tote Aliens und seltsam „Kräfte“ nachgewiesen. (WWN, 3. Nov. 98)
  • Eine Frau hat selbstlos ihre Seele den Satan gegeben, um ihre kleine Tochter zu retten. (WWN, 17. Nov. 98)
  • Experten sind sich einig: Ein kleiner Junge ist die Reinkarnation eines bösen Nazis. (WWN, 24. Nov. 98)
  • Historiker sind der Überzeugung, dass das erste Weihnachtsfest der Menschheit ein regelrechtes Besäufnis war. (s. oben)
  • 1932 wurde westlich von Casper, USA, die 14 inches kleine Mumie eines Aliens gefunden. (WWN, 8. Dez. 98)
  • Ein satanisches Computerspiel dient dem Teufel dazu, das Ende der Welt heraufzubeschwören. (s. oben)
  • Auf zum Klonen: Ein eingefrorener und intakter 50 Fuß riesiger Dinosaurier ist endlich gefunden worden. Natürlich ein T. Rex. (WWN, 15. Dez. 98)
  • Anthropologen sind der Meinung, dass der Neandertaler(!) im Jahr 3000 die Erde regieren will und wird (s. oben)
  • In Israel sagen unzählige Zeigen den „Stern Jesus“ kommen. Kommt der Messias zurück? (WWN, 22. Dez. 98)
  • Wieder Saddam Hussein: Wie bekannt wurde, hat der Diktator 60 Kisten Viagra bestellt. (WWN, 20. Okt. 98)
  • Der US-Geheimdienst baut nun einen Jumbo mit einem Laser mit dem Ziel , UFOs abzuschießen. (s. oben)
  • Medizinisches Wunder: Eine Frau hat sich vom Sperma ihres im 2. Weltkrieg gefallenen Mannes schwängern lassen – im Alter von 78 Jahren. (s. oben)
  • Ein Dr. Saunsbury hat anhand von NASA-Fotos eine Armada von UFOs entdeckt, die die Erde überfallen wollen (s. oben)
  • Eine neunzehnjährige Frau hat 1997 einen Bigfoot geboren! (WWN, 21. April 98)
  • Im März 1998 wurde in Chile Adolf Hitler im Alter von 109 Jahre bei bester Gesundheit fotografiert. (s. oben / WWN, 23. Juni 98)
  • Satan naht: Die NASA hat das Gesicht des Teufels auf einem 20 Meilen riesigen Asteroiden fotografiert, der sich der Erde nährt! (s. oben)
  • In Paris haben Reporter exklusiv den ersten Alien interviewt. Das Interview erschien inklusive Fotos in WWN. (s. oben)
  • Vermutungen bestätigt: Der Kapitän der Titanic, E. J. Smith, war in Wirklichkeit eine Frau! (s. oben)
  • Sensation ohne gleichen: In Ulm ist es gelungen, einen seit 1845 eingefrorenen Mann zum Leben zu erwecken! Er dachte, J. K. Polk sei US-Präsident. (s. oben)
  • UFOlogen warnen, dass bösen Aliens das Christentum und den Glauben an Jesus nutzen, um die Erde zu überfallen. (WWN, 12, Jan. 99)
  • In Argentinien gelang es, ein uraltes Ei eines Sauriers zu neuem Leben zu erwecken. (WWN, 26. Jan. 99)
  • Die Ängste haben sich bestätigt: Computerviren könne auch Menschen infizieren! (s. oben)
  • Das Ende der Welt ist von Tausenden Wissenschaftlern und Mutter Theresa angekündigt worden! (s. oben / WWN, 4. Aug. 98)
  • Skandal: Ein Shuttle der NASA hat heimlich ein außerirdisches Objekt auf die Erde gebracht. (WWN, 30. Juni 98)
  • Laune der Natur: Wissenschaftler fanden Wale, die wie Siamesische Zwillinge verwachsen sind. (s. oben)
  • Menschen auf dem Mars: Die USA hat seit langem eine Basis auf dem Mars und verheimlicht alles! (WWN, 23 Juni 98)
  • Die dritte Botschaft von Fatimá ist enthüllt und besagt, dass Satan im Jahr 2000 die Erde regieren wird. (s. oben)
  • Ein 2000 Jahre altes Schriftstück beweist, dass Jesus in Japan geboren wurde. (s. oben)
  • Etwas unglaubliches hat sich im Nordantlantik ereignet, denn dort wurde der Eisberg, der der Titanic den Untergang brachte gefunden. Mit Besatzungsmitgliedern. (WWN, 19. Mai 98)
    YouTube-Video: Sechs Alien-Leichen sollen auf dem Mars gefunden worden sein - Eine Analyse der Beweise (Bild NASA / Montage: L. A. Fischinger)
    YouTube-Video: Sechs Alien-Leichen sollen auf dem Mars gefunden worden sein – Eine Analyse der Beweise (Bild NASA / Montage: L. A. Fischinger)
  • Ein tragischer Beweis ist erbracht worden: Das Monster von Loch Ness hat einen Menschen ermordet – es wurde dabei fotografiert. (WWN, 12. Mai 98)
  • Das FBI hat es geschafft, drei Engel Gottes aus dem Himmel zu fangen und hält sie nun auch gefangen! (WWN, 2. Juni 98)
  • Die NASA hat den Beweis, dass es auf dem Mars Aliens gibt. Und das neue Marsgesicht-Bild ist falsch! (s. oben)
  • Wie Wissenschaftler nachweisen konnten, kommen auch Tiere in den Himmel durch einen langen Tunnel einem Licht entgegen usw. (s. oben)
  • Der Historiker Dr. Babman fand heraus, dass es bei der Titanic-Katastrophe „externe“ Zeugen gab: Auf dem todbringenden Eisberg standen 300 Eskimos herum – aber diese kamen auch um! (WWN, 26. Mai 98)
  • Ein unheimliches Geheimnis verbirgt die US-Regierung, denn nach neuen Erkenntnissen ist jeder fünfte Abgeordnete ein Handlanger des Satan. (WWN, 21. Juli 98)
  • Ein junger Texaner musste im Krankenhaus behandelt werden, nachdem er innerlich nach dem Verzehr extrem scharfen Chillis anfing zu brennen! (WWN, 28, Juli 98)
  • Am 16. November 1998 sollte die neue Sintflut beginnen, deshalb hat ein Man in Florida eine Arche gebaut. (s. oben)
  • Das erste Baby wurde auf der Raumstation Mir geboren! Leider starb es nach drei Tagen. (WWN, 14. Juli 98)
  • Der Irak hat das Wasser der USA vergiftet und Tausende Amerikaner starben daran, so das Pentagon. (s. oben)
  • China wollte oder hat einen Tunnel bis zu den USA gebuddelt um die USA zu überfallen (WWN, 18. Aug. 98)

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Unfassbar?

Dieser Abriss durch die Welt der spektakulären „Weekly World News“ macht  deutlich, dass es immer Menschen gibt, die alles glauben wollen. Auch wenn die jeweiligen Artikel von mir oben eher als Stichpunkte wiedergegeben sind. Und obwohl natürlich in den USA sicher genügend Menschen die Zeitung als Satire ansahen (hoffentlich).

Dennoch waren ausnahmslos alle Artikel in jeder der ca. 45 Seiten umfassenden Ausgaben nach diesem Schema aufgebaut. Der Erfolg des Blattes lag aber auch darin, dass diese „spektakulären Enthüllungen“ so gut wie immer mit Fotos illustriert wurden. Selbstverständlich meistens mit Fotomontagen, die vor allem auch durch den Abdruck in schwarz-weiß echt erschienen. Wenn man es denn gerne glauben wollte. Aber auch dadurch, dass reale Fotos einfach thematisch vollkommen andere Berichte illustrierten …

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UFOs und das US-Militär: Deutsche Mainstreammedien können alles erklären – oder auch nicht (+ Videos)

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UFOs und das US-Militär - Deutsche Mainstreammedien können alles erklären (oder auch nicht)
UFOs und das US-Militär – Deutsche Mainstreammedien können alles erklären (oder auch nicht) (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Während in den USA verschiedene Mainstreammedien oder Leitmedien wie „CNN“, „New York Times“ oder „Washington Post“ ungewohnt offen über UFOs und UFO-Sichtungen von US-Piloten etc. berichten, schweigt die Presse in Deutschland weitestgehend dazu. Es liegt bekanntlich ein Tuch des Unseriösen und Lächerlichen über dem Thema UFO, das damit nichts für die „seriöse“ Mainstreampresse ist. Kürzlich hat dennoch „Der Spiegel“ online darüber in einem kleinen Video berichtet. Darin äußert sich ein Redakteur des „Spiegel“ zu dem aktuellen UFO-Thema und hat auch gleich für scheinbar alles eine Erklärung. Was der „UFO-Forscher“ des Politmagazins berichtete und warum er so angeblich mehr weiß als die US-Army, lest Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wenn Mainstreammedien das Thema UFOs und Sichtungen von unbekannten Objekten oder Erscheinungen annehmen, kommst so gut wie immer nichts Gutes dabei heraus. Das zeigen die letzte Jahrzehnten deutlich. Und das zeigt sich jetzt auch in einem kleinen Video, dass „Der Spiegel“ am 14. Juni 2019 online gestellt hat.

In diesem Video berichtet der Redakteur „Marco Evers über UFO-Berichterstattung der New York Times – und den Umgang mit unerklärlichen Videos im Internet“. Also eine journalistische Reaktion des „Spiegel“ auf die aktuell zahlreichen Presseberichte in den USA über das UFO-Phänomen. Ausgelöst durch die Ankündigung der US-Navy, dass deren Piloten und Angehörige tatsächlich UFOs sehen und das Phänomen vollkommen real sei.

Deshalb, so das Militär weiter, wolle man eine Art „einheitliches UFO-Meldesystem“ bei der Navy einführen. Mehr dazu in diesem Video HIER und unten.

„Der Spiegel“ und die UFOs

Der „Spiegel“-Redakteur Marco Evers ist beim Nachrichtenmagazin als „Science Reporter“ tätig und demnach also für den Bereich Wissenschaft zuständig. Über die aktuelle UFO-Diskussion hat Evers bereits in einem (kostenpflichtigen) Artikel für den „Spiegel“ berichtet, in dem er unter anderem titelt:

Eine Gruppe von Ufologen glaubt, Beweise dafür zu haben, dass Außerirdische die nationale Sicherheit der USA gefährden.

Darin heißt es zu Beginn weiter:

Die ‚New York Times‘ und die ‚Washington Post‘ gelten als beste Tageszeitungen Amerikas, wenn nicht gar der Welt. (…) Umso verblüffender ist, was beide jetzt allen Ernstes berichten: Hoch über den Vereinigen Staaten gingen mysteriöse Dinge vor sich.

Schon hier wird deutlich, dass „Spiegel“-Autor Evers die ganze Thematik und aktuelle UFO-Berichterstattung in den USA alles andere als ernst nimmt. Schon allein gleich „eine Gruppe von Ufologen“ ins Spiel zu bringen, ist meiner Meinung nach eine Frechheit!

Natürlich ist Evers nur ein Redakteur bzw. Journalist. Das UFO-Thema ist mit Sicherheit nicht sein Gebiet und es ist darauf zu wetten, dass er sich nie damit wirklich befasst hat. Warum sollte er auch, wenn es ihn nicht privat interessiert? Besonders aber zeigt sich dieses Desinteresse in seinem oben genannten UFO-Video für den „Spiegel“. Denn in dem kurzen Film suggeriert der Redakteur in wenigen Minuten, dass schon er als vollkommener Laie die UFO-Sichtungen der US-Navy am heimischen PC erklären kann.

Ein Ufologe des „Spiegel“ klärt auf …

Ganz richtig sagt Evers in seinem „Spiegel“-Film allerdings:

Im Internet finden sich Aufnahmen von UFOs, die sich sehr, sehr schnell selbst aufklären.

Dies stimmt ohne Zweifel. Man muss sich nur man die zahnlosen Videos mit „UFOs“ bei YouTube ansehen, die von zahllosen Fakes über Irrtümer und einfach Lichtpunkte bis zu „das ist interessant“ reichen. „Spiegel“-Ufologe Marco Evers allerdings zeigt in seinem Film anhand von Beispielen, dass Aufnahmen im Infrarotbereich aufgrund ihrer Fremdartigkeit schnell wie UFOs aussehen können. Die Technik, in der Wärmeabstrahlungen wie beispielsweise von Flugzeugtriebwerken wie massive Objekte erscheinen können, führe seiner Meinung nach oft zu UFO-Falschmeldungen. Oder zu falschen UFO-Videos, die dann im Netz die Runde machen.

Was das aber mit UFO-Meldungen von Piloten oder Angehörigen der US-Navy zu tun hat, verschweigt Evers. Vielmehr wird der eindeutige Eindruck erweckt, dass die Militärs unfähig seinen solche Infrarotaufnahmen richtig zu deuten. Obwohl solche Technologien Alltag sind und zur Routine der Piloten gehören. Würden die US-Navy-Piloten (oder andere) dieses absolute Grundwissen nicht beherrschen, dürften sie wohl kaum starrten dürfen!

Dennoch erweckt das Video des „Spiegel“ den Anschein, dass es so ist!

Evers bemängelt aber auch die ungenügende Datenlage bei diesen Navy-UFO-Sichtungen. Welche konkret nennt er nicht. Dies ist ein Problem, dass bei vielen UFO-Meldungen vorliegt. Würden mehr Daten vorliegen, so ist Evers überzeugt, „könnte man ein außerirdisches UFO ausschließen“. Woher der „Spiegel“-Redakteur allerdings wissen will, dass die US-Army nicht genügend Daten zu den einzelnen Meldungen vorliegen hat, verrät er nicht. Was den Mangel an zusätzlichen Daten zu UFO-Videos im Internet angeht, hat Evers natürlich vollkommen recht.

Es gibt weitaus schlimmere Berichte zum UFO-Thema in den Medien und der Presse – positive/spekulative und negative/kritische. Doch dieses Video des Journalisten Marco Evers zeigt einmal mehr, dass das UFO-Thema für die Mainstreammedien in Deutschland schlicht nicht ernsthaft genug ist …

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Fliegende Scheibe über Costa Rica 1971: Das Problem mit UFO-Bildern und die spannenden Hintergründe des angeblich besten UFO-Foto aller Zeiten

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Fliegende Scheibe über Costa Rica 1971 (Ausschnitt): Das beste UFO-Foto? (Bild: Instituto Geográfico Nacional de Costa Rica / uapmedia.uk)
Fliegende Scheibe über Costa Rica 1971 (Ausschnitt): Das beste UFO-Foto? (Bild: Instituto Geográfico Nacional de Costa Rica / uapmedia.uk)

Ein rund 50 Jahre altes UFO-Foto sorgt derzeit wieder für Schlagzeilen. Aufgenommen wurde es durch Zufall in Costa Rica 1971 aus einem Flugzeug heraus durch eine automatische Kamera. Jetzt wurde von einem Negativ dieser Aufnahme ein hochauflösender Scan angefertigt, der das Foto wieder in den Fokus des Interesses rückt. Und tatsächlich hebt sich dieses Bild von vielen anderen UFO-Fotos der Vergangenheit ab und hat eine überaus spannende Historie vorzuweisen. Dies betrifft den Umstand der Entstehung ebenso, wie die bisher erfolgten Untersuchungen und einen späteren Vorfall am Ort der Aufnahme, der kaum beachtet wurde. Denn UFO-Fotos sind und waren immer ein Problem, weshalb an dieser Stelle einmal genauer dahinter geschaut werden soll.


Streitfall UFO-Fotos

In den vergangenen Jahrzehnten tauchten immer wieder gestochen scharfe Fotos von UFOs oder unbekannten Objekten am Himmel auf. Viele skeptische UFO-Forscher waren und sind angesichts solcher Aufnahmen immer sehr schnell hellhörig. Der Verdachte auf eine Fälschung liegt sehr schnell auf der Hand. Und das sicherlich aus sehr gutem Grund – wenn man auf die Vergangenheit der UFO-Forschung schaut.

Immer wieder war höchste Aufmerksamkeit geboten, wenn privat jemand „rein zufällig“ plötzlich mit einem UFO-Foto daherkam. Nicht minder auch dann, wenn bestimmte esoterische UFO-Gruppen die UFO-Gemeinde mit erstaunlichen „Bildern von außerirdischen Raumschiffen“ geradezu überfluteten. Etwa die UFO-Sekte FIGU um ihren Anführer Billy Meier aus der Schweiz.

Zweifel bekamen UFO-Ermittler auch sehr schnell, wenn ganz normale Menschen plötzlich mit ganzen Serien von UFO-Fotos aufwarten konnten. Umso mehr dann, wenn diese verblüffenden Bilder über eine längere Zeit immer wieder angefertigt wurden, da die entsprechenden Zeugen vorgaben, sie wären von den fremden Flugobjekten immer wieder besucht worden. So geschehen im schon legendären Fall von Ed und Frances Walters aus dem Örtchen Gulf Breeze in Florida in den USA während der dortigen UFO-Welle ab 1987. Dort folgte ein gewaltiger Ansturm an UFO-Forschern und Schaulustigen, der bis heute beispiellos ist.

Bis heute diskutiert die UFO-Forschung diese UFO-Welle immer mal wieder und hier vor allem die Vielzahl von Walters fraglos beeindruckenden Fotografien. Einst galten sie als die besten UFO-Bilder der Welt – oder als die besten Fakes. Und selbst Außerirdische habe er bei diesen angeblichen Erlebnissen selber gesehen, wie in diesem Mystery Files-Video HIER 2014 berichtet.

Was aber macht ein „gutes UFO-Foto“ letztlich aus? Und gibt es wirklich das „beste UFO-Foto der Welt“? Immerhin hat schon der CIA 1960 seinen Mitarbeitern in einem Papier erläutert, was sie bei einer UFO-Begegnung zu tun haben, um gute Fotos zu schießen. Ein durchaus erstaunliches Dokument, wie HIER berichtet.

UFO-Bilder einst und heute

So wurde beispielsweise im Sommer 2015 ein Handy-UFO-Foto als „das beste UFO-Foto aller Zeiten“ in den Medien bezeichnet, das ein 11järiger Junger in Kampur in Indien schoss. Es war eine Aufnahme, die in 2 Sekunden mittels Handy-Applikation hätte gefertigt werden können, wie damals in diesem Mystery Files-Video HIER berichtet.

Der Nachteil solcher Bilder (oder auch Videos) mit einem Smartphone liegt für interessierte UFO-Forscher auf der Hand: Solche Aufnahmen liegen ausnahmslos nur digital vor. Physisch greifbare Negative gibt es heutzutage praktisch nicht mehr (mehr dazu auch HIER). Doch gerade solche real belichteten Fotos sind in vielen Fällen schwerer zu faken. Digital kann man leicht etwas einfügen (und es auch nachweisen!) oder es kommt zu digitalen Störungen bei der Aufnahme, die dann für ein UFO gehalten werden.

Bei echten, also nicht digitalen Fotos, muss man schon etwas vor die Linse hängen oder werfen oder es sonst wie mit abfotografieren, damit es auch auf dem Negativ sichtbar wird. „Notfalls“ geht auch eine Doppelbelichtung.

Wobei in allen Fällen natürlich ein Irrtum nie ausgeschlossen werden kann. Klassisch ist hier das Beispiel eines nahe am Objektiv vorbei sausenden Insektes oder eines mit abgelichteten Vogels im Flug. Letzteres wurde sogar schon von jemanden als „UFO“ im Hintergrund eines meiner Mystery Files-Videos entdeckt. In Wahrheit waren es Möwen über dem Meer vor Sylt.

Von daher sollte es den Laien nicht wundern, dass auch ältere Fotos von Unbekannten Flugobjekten immer mal wieder in der UFO-Forschung neu diskutiert werden. Ähnlich wie in der „etablierten Wissenschaft“ kommt es oft vor, dass mit neuen Fragen, Ideen und Techniken an alte oder sogar sehr alte Themen neu herangegangen wird. Für die UFO-Forschung gilt das ebenso, wie für andere Bereiche der sogenannten „Grenzwissenschaft“. Im Besonderen übrigens für die Prä-Astronautik.

Costa Rica 1971: Das „überzeugendste UFO-Foto aller Zeiten“

Und durch die oben zusammengefasste, grundlegende Problematik bei UFO-Fotos sollte das auch verständlich sein. Bildanalyseverfahren waren beispielsweise 1960 ganz andere als heute.

Deshalb wird aktuell in der Medienlandschaft und vor allem unter UFO-Interessierten ein Foto diskutiert, dass erneut als „bestes“ oder „überzeugendstes UFO-Foto aller Zeiten“ oder ähnlich gehandelt wird. Obwohl es bereits im Jahr 1971 aufgenommen und in der Vergangenheit mehrfach analysiert wurde. Und zwar entstand es am 4. September über Costa Rica in Mittelamerika aus einem Flugzeug heraus, dass eine automatische Kamera mit an Bord hatte. Deutlich sieht man eine klassische Fliegende Untertasse auf dem beeindruckenden Foto. Dazu aber gleich mehr.

Folglich hat das Bild in der UFO-Forschung bereits eine lange Geschichte hinter sich. Hier ist vor allem der bekannte UFO-Forscher Dr. Jacques Vallée zu nennen, der beispielsweise schon 1990 in seinem Buch „Konfrontationen“ ausführlich über diese Foto aus Costa Rica berichtete. Vallée hielt dieses Foto schon damals für „authentisch“, wie er schreibt. Leider versäumt er es das Bild auch in seinem Buch abzudrucken (zumindest in der deutschen Ausgabe ist es nicht zu finden).

Der deutsche UFO-Forscher Illobrand von Ludwiger holte dies in seinem Standartwerk „Der Stand der UFO-Forschung“ 1992 jedoch nach. Er zeigte darin auf Fotopapier in sehr guter Qualität neben dem besagten UFO-Bild zusätzlich noch eine Ausschnittsvergößerung des „physikalisch realen Gegenstandes“, so Ludwiger.

Erste Analysen

Bereits 1989 veröffentlichte Vallée zusammen mit Dr. Richard F. Haines im „Journal of Scientific Exploration“ (Vol. 3, No. 2, 1989) einen Untersuchungsbericht des Fotos und den Umständen seiner Herkunft und Entstehung. Ihrem umfangreichen Bericht „Fotoanalyse einer Luftscheibe über Costa Rica“ folgte ein Jahr später ein weiter mit „Neuen Beweisen“ im „Journal of Scientific Exploration“ (Vol. 4, No. 1, 1990).

Haines und Vallée kommen in diesen Arbeiten zu dem eindeutigen Ergebnis, dass 1971 ein mehr als ungewöhnliches UFO-Foto durch reinen Zufall entstand, deren Geschichte lückenlos nachweisbar sei. Ihre Untersuchungen begannen schon in den Jahren zuvor und schon 1985 suchte Vallée in Costa Rica die „Zeugen“ selber auf, um mehr zu erfahren und Kopien der Negative der Fotos zu bekommen. Zeugen steht deshalb in Anführungszeichen, da niemand die fliegende Scheibe selber mit eigenen Augen sah. Und gerade diese Tatsache macht die Aufnahme mit der klar erkennbaren Scheibe so besonders.

Sie entstand während eines während eines Fluges über dem See Cote in Costa Rica mit einer automatischen Kamera. Der mehr oder weniger staatliche Auftrag bestand darin, aus dem kleinen Flugzeug heraus das Gebiet für geplante Baumaßnahmen zu fotografieren. Deshalb war unter der Maschine eine (damalige) High-Tech-Kamera vom Typ „R-M-K 15/23“ installiert, die alle 20 Sekunden ein Foto von der Oberfläche schoss. Finanziert sei sie einigen Angaben nach von Deutschland gewesen.

Sämtliche technische Daten waren somit von der Kamera ebenso bekannt, wie von dessen Einstellungen und dem genutzten Film.

Frame 300

Jacques Vallée beziehungsweise Haines und Vallée nennen in ihren Publikationen zum Beispiel eine Belichtungszeit von 1/500 Sekunde, eine Blende von 5.6, den Film Kodak Typ 3665, auf dem die Negative in 23 x 23 Zentimeter gedruckt wurden, den Frame-Zähler (909) und viele weitere Daten. Aufgenommen sei das Bild aus 10.000 Fuß Höhe über dem See, von dem sich das Objekt deutlich abzeichnet. Das „Ding“ selber ist auf den Bild 4,2 Millimeter große und das Foto lichtete ein Gebiet von 11,5 x 11,5 Kilometer Größe ab. Der Stand der Sonne wurde ebenso beachtet, da auf dem Objekt offenbar Reflexionen zu erkennen sind.

Ebenfalls ist bekannt, wer sich an Bord der Maschine im staatlichen Auftrag des „Nationalen Geographischen Institut“ („Instituto Geográfico Nacional de Costa Rica“) befand. Insgesamt waren es mit dem Piloten 4 Personen. Unter ihnen war Sergio L. V. (= Sergio Loaiza), ein Spezialist für Luftbildfotografie, der für die Technik verantwortlich war. Natürlich waren daneben Ort und Zeit (8.25 Uhr) exakt dokumentiert.

Auf den Bildern 299 und 301 ist nichts von einem UFO zu sehen (Bild: Instituto Geográfico Nacional de Costa Rica / uapmedia.uk)
Bilder 299 und 301 der Serie zeigen kein UFO (Bild: Instituto Geográfico Nacional de Costa Rica / uapmedia.uk)

Leider wurde die metallisch schimmernde Fliegende Untertasse nur einmal fotografiert. Der Bildzähler („Frame“) weist für diese Aufnahme die Nummer 300 auf. Auf Nummer 299 und 301, also 20 Sekunden davor und danach, ist indes nichts von einem Objekt über den See zu sehen.

Schon im Jahr 1980 bekam Ricardo Vilchez aus San José Kopien der Negative und vor allem des Bildes Nummer 300 mit dem UFO. Er ist auch die Bildquelle der Fotos in dem oben genannten Buch von Illobrand von Ludwiger. In der Folge kam es zu einer ganzen Reihe Untersuchungen des Bildes. So schrieb schon 1990 Vallée in „Konfrontationen“ zum Beispiel folgendes:

Das Labor in Costa Rica, das die Fotos entwickelte, schätze den Durchmesser des Objektes auf einhundertsiebzig Meter.“

170 Meter Durchmesser?

Mit 170 Meter Durchmesser wäre das UFO riesig. Doch schon Vallée merkte an, dass andere das Objekt auf „nur“ 40 Meter Größe schätzten. Er erwähnt auch eine vierte Analyse vom Dezember 1987, die schon damals von Haines durchgeführt wurde. Nach dieser wurde hier klar ein „dreidimensionales Objekt“ fotografiert. „Die 4,2 mm Länge auf dem Bild entspricht einem Objekt von 210 m Länge oder 683 Fuß“, schrieben Vallée und Haines 1989 in „Journal of Scientific Exploration“.

Dann wurde es still um diese Bild, dass grundsätzlich weiterhin Eigentum des „Instituto Geográfico Nacional de Costa Rica ist. Bis am 10. Mai 2021 „The New Yorker“ einen umfangreichen Bericht darüber brachte „wie das Pentagon begann, UFOs ernst zu nehmen“ und damit „das Tabu überwunden“ habe. In diesem wird ein Besuch bei Leslie Kean in New York geschildert, die in der UFO-Forschung schon seit vielen Jahren ein fester Begriff ist. Dort heißt es:

„An der Wand hinter ihrem Schreibtisch (hängt) ein gerahmtes Schwarzweißbild (…), das wie das Ultraschallbild einer Frisbee aussieht. Das Foto wurde ihr zusammen mit einer Dokumentation über die Aufbewahrungskette von Kontakten in der costaricanischen Regierung übergeben; ihrer Einschätzung nach ist es das beste Bild eines UFOs, das je veröffentlicht wurde.“

Als Herausgeberin eines viel beachteten Buches, in dem „Generäle, Piloten und Regierungsvertreter“ zum Thema UFOs „ihr Schweigen“ brechen, kannte Kean besagtes Foto schon lange. Auch in ihrem Buch ist es zu sehen. Doch durch den Bericht im „New Yorker“ vor ziemlich genau einem Jahr rückte die Aufnahme wieder in den Fokus. Und inzwischen haben in den letzten Tagen zahllose News-Seiten und Medien es aufgegriffen. Vor allen seit dem 8. und 9. Mai boomt das Thema des „besten UFO-Fotos aller Zeiten“ in den Boulevardmedien.

Hochauflösender Scan

Die Gruppe „UAP Media UK“ wurde nach diesem Bericht nämlich auf das Bild aufmerksam und konnte von Esteban Carranza in Costa Rica eine Kopie davon bekommen. Carranza ist im Besitz eines „über 40 Jahre altes 8×10-Negativ“ des UFO-Fotos von 1971, das über seinen Onkel direkt vom „Instituto Geográfico Nacional de Costa Ricastammen soll.

Carranza selber fuhr mit dieser Kopie des Negativ zu Sergio Loaiza, dessen Kamera das Bild damals automatisch schoss. Loaiza ist sicher, dass es um 1975 vom Original-Negativ angefertigt wurde. „Denn als das Negativ in den 80er Jahren berühmt wurde, wies es bereits viele Kratzer auf, die auf seine Bearbeitung zurückzuführen waren“, wie „UAP Media UK“ unter Berufung auf Loaiza schreibt. Und deshalb zeigte er sich auch „ziemlich begeistert“, dass dieses Bildmaterial nun aufgetaucht sei.

Fliegende Scheibe über Costa Rica 1971 - Bild 3
Aus den Untersuchungsberichten von Vallée und Haines 1989 & 1990 (Bilder: Vallée/Haines)

Carranza wiederum nahm das Negativ und schickte es in das Fotolabor „Michael Strickland Photography“ in Kansas in den USA. Hier ließ er mit einem „Tango-Trommelscanner“ einen hochauflösen Scan des Bildes anfertigen, dass letztlich „UAP Media UK“ online stellte. In einer sehr komprimierten Form allerdings, da nach deren Angaben der Spezial-Scan 1,7 GB groß sei. Für ein einzelnes Bild ist das wahrlich gigantisch! Zu diesem Scan schreibt die Gruppe in ihrer Veröffentlichung vom 6. Mai:

Ein Trommelscanner funktioniert im Wesentlichen wie eine Präzisions-Digitalkamera, mit der reflektierende und transparente Materialien mit extrem hoher Auflösung gescannt werden können. Er nimmt das Bild mit analogem Licht auf, wobei er in jedem Farbkanal so viele Details wie möglich erzeugt, und wandelt es dann in eine digitale Datei um.

Ein außergewöhnliches UFO-Foto

Kean zeigte sich nach dem erfolgten Scan ebenfalls begeistert und wird mit folgenden Worten zitiert:

Dieses Foto eines UFOs ist vielleicht das außergewöhnlichste, das jemals von Regierungsbeamten veröffentlicht wurde. Wir haben keine Ahnung, welche vergleichbaren oder noch besseren Bilder in geheimen Akten des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten versteckt sind. Ich bin der Regierung von Costa Rica für ihre Transparenz dankbar. Ich bin auch Esteban dankbar für seine Bemühungen, die bestmögliche Wiedergabe dieses historischen Fotos zu erhalten.“

Auch der „Costa Rica Star“ berichtete über die Foto und schreibt unter anderem:

Der Fotograf Loaiza sagte, dass ihm und seinen Kollegen nach der Entwicklung der Fotos und der Erörterung des Objekts, das auf diesem einen Bild zu sehen war, untersagt wurde, Informationen über das weiterzugeben, was die Wissenschaftler des ICE-Lake Arenal-Projekts für ein UFO hielten.“

Dennoch sei es erstmals 1979 in die Hände der Organisation „Ground Saucer Watch (GSW), die solche Fälle analysiert“, in den USA gekommen. „Es ist eine der überzeugendsten wissenschaftlichen Bestätigungen dafür, dass UFOs real sind“, wird der UFO-Forscher Oscar Sierra aus Costa Rica zitiert. Sehr genau scheint der „Costa Rica Star“ allerdings nicht bei seinen Angaben zu sein, da zum Beispiel auch angeben wurde, dass die Kamera alle 13 Sekunden ein Bild machte. Alle anderen Quellen sprechen ausnahmslos von 20 Sekunden.

Fake oder Fehler?

RTL in Deutschland brachte heute (9. Mai) in deren Online-News ebenso eine Meldung über das UFO-Foto. Anders als viele Boulevardmedien – vor allem aus Großbritannien – nennt RTL aber auch angebliche Erklärungen für das UFO auf dem Bild:

Doch es gibt auch andere Erklärungen dafür, worum es sich bei der ‚Untertasse‘ tatsächlich handeln könnte. Diese reichten von einer zufälligen Reflexion auf der Kameralinse, Doppelbelichtung bis hin zu einer einfachen Fälschung.“

Nichts davon sei bisher belegt, betonten schon UFO-Forscher wie Vallée vor 30 Jahren. Ob der neue und hochauflösende Scan eine Erklärung liefern wird, bleibt zu bezweifeln. Jedoch lassen sich fraglos durch diese Technik weit mehr Details dem Bild entnehmen, als es noch bei den Analysen von Vallée und Haines der Fall war.

Weit weniger bekannt dürfte sein, dass es Jahre nach Entstehung des Fotos laut Zeugen am Cote See zu einer außergewöhnlichen UFO-Sichtung kam. Diese hatten schon Haines und Vallée in ihrer Analyse in „Journal of Scientific Exploration“ 1989 diskutiert. Vallée hatte den Fall vom 25. Oktober 1986 gegen 9 Uhr morgens in seinem Buch „Konfrontationen“ ein Jahr später praktisch identisch erneut aufgegriffen.

Ein zweites Objekt im See?

Demnach gaben vor Ort die beiden Zeugen Joaquin U. A. Ronald-Alberto L. A. zwei Wochen nach dem Vorfall gegenüber Carlos und Ricardo Vilchez an, dass sie zuerst in rund 550 Metern Entfernung „drei oder vier Zylinder, die, Pfählen ähnlich, im Abstand von einem Meter jeweils einen Meter aus dem stillen, spiegelglatten Wasser ragten“, so Vallée. Als die beiden näher kamen, erkannten sie, dass die „Zylinder“ grau oder kaffeefarben waren und konnten sie so einige Minuten aus dem Wasser ragend sehen. Bis sie plötzlich verschwanden:

Nach 5 oder 10 Minuten lösten sich diese Objekte auf, die auftauchenden Teile kippten wieder zusammen, als ob sie an einer einzigen untergetauchten Struktur befestigt wären, und das ganze Objekt verschwand mit erheblichem Aufruhr und Wellen wieder im See.“

Fliegende Scheibe über Costa Rica 1971 - Bild 4
Zeugen-Skizzen der angeblichen Sichtung 1986, wie sie Vallée und Haines 1990 veröffentlichten.

So schilderten es Haines und Vallée 1989, die damals auch zwei entsprechende Skizzen der Zeugen veröffentlichten. Nach den beiden Zeugen sahen sie also kein UFO am Himmel, sondern ein USO – ein „Unbekanntes Unterwasserobjekt“, die der UFO-Forschung ebenfalls nicht fremd sind. Auch wenn sie meistens in den Meeren und Ozeanen gesichtet worden sein sollen, nicht in einem See.

Irgendwelche Beweise, wie etwa Fotos und weitere Zeugen, gab es für diesen USO-Fall von 1986 leider nicht. Ob die Zeugen nur Trittbrettfahrer waren und ihre Sichtung erfanden?

Bis zu 3.199 Stundenkilometer schnell!

Die Geschichte mit dem UFO-Foto von 1971 ist keine UFO-Sichtung im eigentlichen Sinn. Das Objekt hat niemand gesehen. Das Bild von der Scheibe entstand unbemerkt und wurde erst nach der Auswertung der gesamten Fotos entdeckt. So etwas gab und gibt es immer wieder bei Amateuraufnahmen, die später dann „etwas“ auf ihren Fotos finden. Erneut sei hierzu auf den Klassiker eines Insektes verwiesen, dass während der Auslösung vor der Linse her flog.

Da 1971 die belichteten Bilder vor und nach dem eigentlichen UFO-Foto das Objekt nicht zeigten, muss es sehr schnell gewesen sein. Im „Journal of Scientific Exploration“ machten sich Vallée und Haines in ihrem zweiten Bericht von 1990 deshalb auch über die mögliche Geschwindigkeit des Objektes Gedanken.

Da die Flugrichtung auf einem Einzelbild nicht ermittelt werden kann, nahmen sie verschiedene Strecken an, in welche Richtung die Scheibe verschwunden sein könnte, als sie 20 Sekunden später auf dem Folgebild nicht mehr zu sehen war. Im Ergebnis kamen sie auf unglaubliche 3.199 Stundenkilometer (1.988 Meilen pro Stunde). Und wäre es in eine andere Richtung gerast, „so hätte es mindestens 1.425 Meilen pro Stunde zurücklegen müssen“, wie sie schreiben. Also rund 2.293 Stundenkilometer.

Das wäre grob und großzügig als Mittel angenommen doppelte Schallgeschwindigkeit (= 1234,8 Stundenkilometer). Und damit fern jeder Technologie, die damals wie heute von einem solchen runden Objekt bekannt wäre.

Ein UFO-Foto, das ganz anders ist

All die hier nur zusammengefassten und ausgesuchten Einzelheiten machen das „Foto Nr. 300“ so spannend und durchaus zu einem der besten UFO-Bilder, die es gibt. Die lückenlose Historie und die Herkunft beziehungsweise Zufalls-Entstehung im offiziellen Auftrag des Fotos machen den Fall auch Jahrzehnte später interessant. Demnach ist es quasi „ganz anders“ als all jene Aufnahmen, die einleitend erläutert wurden.

Es bleibt nun zu hoffen, das anhand der neuen Digitalisierung neue Erkenntnisse gewonnen werden können. Oder, dass das einzige Original vom „Instituto Geográfico Nacional de Costa Rica“ oder dem Nationalarchiv von Costa Rica für Untersuchungen zur Verfügung gestellt wird. Und sei es auch noch so zerkratzt, wie es Loaiza erwähnte.

Abschließend sei noch erwähnt, dass praktisch niemand behauptet hat, dass hier 1971 Außerirdische in ihrem Raumschiff über den See in Costa Rica rasten …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Den Planeten Nibiru +++ Blog-Serie, Teil #7 +++

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Blog-Serie, Teil #7: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über den Planeten Nibiru (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie, Teil #7: „10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über den Planeten Nibiru (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

„10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss“ – siebter Teil meiner Serie auf dem Mystery Files-Blog für Euch. Teil #7 der erstaunlichen „10 Dinge, die man wissen muss„, widmet sich diesmal dem angeblichen Planeten Nibiru. Dieser angeblich unentdeckte Planet unseres eigenen Sonnensystems kam 1976 in die Welt der Prä-Astronautik, da es dort intelligente Außerirdische geben soll. Wesen, die vor fast einer halben Millionen Jahren bereits erstmals auf der Erde waren. So behauptete es sein Erfinder, der US-Autor Zecharia Sitchin. Und prägte mit seinen oft wilden Spekulationen viele Themen der Prä-Astronautik bis heute.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über Nibiru wissen muss”!


10 (erstaunliche) Dinge, die man über den Planeten Nibiru wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Mit Stand 19. April 2022 sind offiziell 5.014 Exoplaneten bekannt und nachgewiesen. Hinzukommen noch weit mehr sogenannte „Kandidaten“, die das „NASA Exoplanet Archiv“ führt. Planeten außerhalb unseres Sonnensystems also, die noch nicht eindeutig bestätigt sind.

Der Planet Nibiru findet sich in keiner der dortigen, umfangreichen Datenbanken. Denn dieser soll kein Exoplanet sein, der sich außerhalb unseres Sonnensystems befindet. Vielmehr soll es sich bei Nibiru um einen Planeten handeln, der zu unserem eigenen Sonnensystem gehört. Bisher wäre dieser nur noch nicht (offiziell) entdeckt. Immerhin postulierte sein Promoter oder Erfinder ab 1976, dass sich diese Welt in rund 3.600 Jahren in einer starken Ellipse um unsere Sonnen drehen würde.

Dabei führt ihn sein Orbit weit hinaus hinter Neptun und Pluto, weshalb er so leicht nicht zu finden sei. Außerdem und vor allem wäre Nibiru von einer hochstehenden außerirdischen Zivilisation bewohnt. Dies mag ein Grund sein, warum man ihn bisher nicht entdeckt haben will, so glaubte der „Nibiru-Schöpfer“.

2.:

Dieser Nibiru-Erfinder war der US-Autor Zecharia Sitchin. Ein Autor der Prä-Astronautik, der 1976 sein erstes Buch mit dem Titel „The 12th Planet“ vorlegte. Bis heute ist das Buch ein Bestseller, das in dutzenden Sprachen und Auflagen erschien und dem zahlreiche weitere Bücher folgten. Selbst nach seinem Tode 2010 erschienen postum noch Werke von beziehungsweise über ihn.

Sitchin erschuf in seinen Büchern eine überaus komplexe und phantastische Welt. Kern dieser sind raumfahrende Außerirdische namens Anunnaki, die von eben diesem angeblichen Planeten Nibiru stammen und vor rund 450.000 erstmals auf unserer Erde waren. Diese Wesen beeinflussten hier nicht nur die Kultur und Entwicklung der Menschheit, sondern haben uns Menschen durch genetische Kreuzungen sogar erst „erschaffen“.

Die Spekulationen von Sitchin haben maßgeblichen Einfluss auf zahllose Ideen rund um Ancient Aliens, Prä-Astronautik oder allgemein Götter aus dem All gehabt. Zahllose seiner Behauptungen und Spekulationen um die Anunnaki und Nibiru wurden von nachfolgenden Autoren online wie offline übernommen. Sicher zum Bedauern des Autors Sitchin selber wird dabei seine Person als Erfinder und Urheber all dieser phantastischen Aussagen oft vergessen.

Er als Autor ist vielen jüngeren Interessieren nicht mal mehr ein Begriff.

Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)
Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)

3.:

Ebenso oft vergessen ist, dass der Planet Nibiru grundsätzlich dafür verantwortlich sein soll, dass es die Pyramiden von Gizeh überhaupt gibt.

Denn nach den Büchern von Sitchin haben die Bewohner des Nibiru regelmäßig unseren Planeten mit ihren Raumfahrzeugen besucht. Immer, wenn dieser sich während seines 3.600-Jahr-Zyklus der Erde nährte. Damit die außerirdischen Anunnaki hier sicher landen konnten, benötigten sie einen Einflugkorridor. Die Pyramiden dienten als Teil dieser Flugschneise. Als eine Art Leitsystem für die Raumschiffe von Nibiru.

In diesem Kontext war es auch Zecharia Sitchin, der in seinem zweiten Buch „The Stairway to Heaven“ im Jahr 1980 zu belegen versuchte, dass die berühmte Cheops-Kartusche in der Großen Pyramide vom Finder Howard Vyse 1837 gefälscht wurde. Diese Kartusche mit dem Namen des Pharao befindet sich in einer der Entlastungskammern in der Cheops-Pyramide und gilt in der Archäologie als einer der Beweise, dass Pharao Cheops (Khufu) dieses Monument erbaute.

Die These einer Fälschung, die bis heute diskutiert wird, geht demnach ursprünglich auf Sitchin und seinem Nibiru zurück. Sitchin selber wollte sogar einst mit Hammer und Meißen brachial eine Probe der legendären Kartusche nehmen, um seine Idee zu beweisen.

Mehr dazu in diesem Blog-Artikel HIER.

4.:

Als Sitchin erstmals seine Nibiru-Welt in Buchform veröffentlichte, nannte er sein Werk „Der 12. Planet“. Das war 1976, als der kleine Pluto hinter dem Gasplaneten Neptun noch als echter Planet geführt wurde. Heute ist der erst 1930 entdeckte Pluto kein Planet mehr, sondern wird seit August 2006 als „Zwergplanet“ gelistet. Bevor die „Internationale Astronomische Union“ Pluto den Planeten-Status aberkannte und ihn degradierte, galt dieser als 9. Planet unseres Sonnensystems.

Mit Sitchin seiner Welt Nibiru wären das aber dennoch nur 10 und keine 12 Planeten in unserem Sonnensystem. Dies erklärte Sitchin damit, dass einstmals der Mond und die Sonne mitgezählt wurden. Bei seinen außerirdischen Nibiru-Göttern ebenso, wie beim mesopotamischen Volk der Sumerer. Unter anderem von diesen will er seine Informationen aus Jahrtausende alten Texten „übersetzt“ haben.

Daher kam es zu seinem „12. Planeten“.



5.:

Die Erde ist der 3. Planet um unseren Fixstern. Nach Merkur und Venus. Daran hatte Sitchin zum Glück zwar nie Zweifel, aber er führte noch eine andere Zählung ein, die er anhand alter Texte über die Bewohner des Nibiru hergeleitet haben will. Denn diese kosmischen Astronautengötter zählten angeblich von ihrer Position auf Nibiru im Sonnensystem aus bis zur Erde hin.

Denn wenn deren Heimatplanet weit außen hinter Pluto und Neptun seine Bahnen zog, war nach deren Blickrichtung zur Sonne die Erde der 7. Planet. Nach Sitchin zählte man auf Nibiru demnach wie folgt:

  1. Pluto
  2. Neptun
  3. Urnaus
  4. Saturn
  5. Jupiter
  6. Mars
  7. Erde

Dass unser Mond, der ja angeblich bei den 12 Planeten als eben solcher mitgezählt wurde, bei seine Umlauf auch mal zwischen Erde und Mars liegt, spielte dabei scheinbar keine Rolle. Und wenn ja, dann gibt es noch das Problem der Zählweise von Nibiru aus, der eigentlich hierbei die Position 1 haben sollte.

6.:

Zecharia Sitchin war überzeugt: Sein bewohnter Planet Nibiru werde alsbald im Weltraum gefunden!

Zecharia Sitchin:" Der zwölfte Planet" - Cover der deutschen Erstausgabe
Zecharia Sitchin:“ Der zwölfte Planet“ – Cover der deutschen Erstausgabe

Nachdem die „New York Times“ am 30. Januar 1983 über die Suche nach einem „Planeten X“ berichtete, also einem bisher unentdeckten Planeten in unserem Sonnensystem, wollte Sitchin deshalb handeln. Denn die Zeitung zitierte einen Astronomen, der darauf verwies, dass dieser Planet ganz sicher sei und nun „nichts mehr übrig (bleibe), als ihm einen Namen zu geben“. Also schrieb Sitchin am Folgetag der „Planetarischen Gesellschaft“ in Pasadena, Kalifornien, einen entsprechenden Brief.

Denn „dem Entdecker eines neuen Himmelskörpers“ werde normalerweise „das Vorrecht eingeräumt, ihm einen Namen zu geben“, so Sitchin. Und da er „Planet X“ als Nibiru entdeckt habe, teilte er der „Planetarischen Gesellschaft“ unter anderem mit:

Nun, die Alten haben ihn bereits benannt: Nibiru aus sumerisch. Marduk aus babylonisch. Ich glaube, ich bin berichtigt, darauf zu bestehen, dass er so genannt wird.

Über diese Bemühungen um „Planet X“ und seinem Nibiru berichtete Sitchin schon 1990 in seinem Buch „Genesis Revisited“.

Gefunden wurde weder der eine, noch der andere Planet. Auch wenn die Suche nach einem weiteren Planeten im Sonnensystem, aktuell schlicht „Planet 9″/“Planet Nine“ genannt, weiterhin in der Astronomie aktuell ist. Dieser hat aber nichts mit Nibiru zu tun, auch wenn das immer wieder behauptet wird.

Mehr dazu zum Beispiel in diesem Mystery Files-Video HIER.

7.:

Wie viele Planeten Sonnensysteme haben können, ist in der Astronomie unbekannt. Wir haben nach dem Stand der Dinge 8 von ihnen und es ist fraglich, ob es eine Art „Obergrenze“ gibt. Doch vor Milliarden Jahren waren es um unsere Sonnen sogar 100 oder mehr. Dies waren kleine sogenannte „Protoplaneten“, aus denen sich durch Kollisionen erst noch unsere jetzigen Planeten bildeten. Unter ihnen war allerdings nicht der Himmelskörper Nibiru.

Nach der astronomischen Weltanschauung von Sitchin kam Nibiru einstmals von außerhalb des Sonnensystems hierher. Nach einem „kosmischen Billard“ und Kollisionen (unter anderem mit der Erde) vor undenklich lagen Zeiten nahm dieser letztlich seinen elliptischen Orbit von 3.600 Jahren ein.

Als Sitchin das 1976 erstmals in seinem Buch „Der 12. Planet“ publizierte, waren noch nicht mal Exoplaneten bekannt. Erst rund 20 Jahren später wurde der erste von ihnen gefunden, da deren Existenz wohl niemand bezweifelte. Woran kaum jemand dachte, waren Welten, die ohne eine Sonne alleine durch das Universum treiben. Einsame Planeten, die sich nicht in einer festen Bahn um ihren Stern drehen. Genau das also, was der Ur-Nibiru einst gewesen sein soll.

Inzwischen jedoch kennt die Astronomie tatsächlich solche Vagabunden im All.

8.:

Nibiru ist wahrlich ein Planet der Extreme, wie ihn Sitchin sich ausmalte. Denn er behauptete, dass sein Anunnaki-Planet in mehr oder weniger historisch greifbarer Zeit bei seinem Umlauf um die Sonne mit dem Riesenplaneten Uranus kollidierte!

Diese Katastrophe habe nicht nur die Umlaufzeit des Nibiru verändert (verkürzt) und die Achse des Uranus extrem gekippt. Vielmehr sei auch der Uranus-Mond Miranda möglicherweise ein Nibiru-Mond gewesen, den dieser bei der Kollision an Uranus verlor. Zumindest aber wurde Miranda bei diesem Ereignis stark beschädigt, wofür gewaltige „Schleifspuren“ auf seiner Oberfläche sprechen würden.

Die Bewohner des Nibiru, die Anunnaki, überlebten übrigens dieses verehrende Ereignis auf ihrer Welt.

Mehr dazu in diesem Blog-Artikel HIER und diesem Mystery Files-Video HIER.

Der Uranus-Mond Miranda und seine "Narben": Spuren einer Kollision mit Nibiru? (Bilder: NASA/gemeinfrei)
Der Uranus-Mond Miranda und seine „Narben“: Spuren einer Kollision mit Nibiru? (Bilder: NASA/gemeinfrei)

9.:

Da sich Nibiru die meiste Zeit extrem weit in den äußeren Bereichen des Sonnensystems bewegen soll, sind deren Bewohner angeblich in Sachen Raumfahrt bestens organisiert. Diese Außerirdischen konnten zwar angeblich schon vor fast einer halbem Millionen Jahren Raumfahrt betreiben, denn damals seien sie erstmals hier gewesen, aber irgendwelche futuristischen Super-Technologien haben sie dennoch nicht.

Die Raumfahrzeuge der Nibiru-Aliens Anunnaki, wie sie Sitchin in mehr als einem Dutzend Büchern schildert, sind den unseren nicht allzu weit voraus. Auch uralte Technik des Raketenantriebs würden diese Wesen nutzen. Für Flüge zwischen den Planeten ist das auch mehr oder weniger ausreichend. Um aber effizient zu sein, haben die Anunnaki auf dem Mars Basen und Zwischenstationen errichtet. Dort agieren sie im Verborgenen als Außenposten des Nibiru.

Selbst das berühmte „Mars-Gesicht“ zeige in Wahrheit das Antlitz eines Herrschers vom Nibiru, so Sitchin.

10.:

Obwohl Zecharia Sitchin der „Gründer“ der Nibiru-Idee ist, folgten ihm zahlreiche weitere Nibiru-Propheten. Denn so kann man es zum Teil durchaus formulieren. Nicht nur die zahllosen und weiter aktuellen Autoren, die Bücher über Anunnaki schreiben.

Vor allem ist hier Nancy Lieder aus den USA zu nennen, die schon Mitte der 1990er Jahre die Website „Zeta Talk“ ins Leben rief. Sie und ihre Anhänger verbreiten seit dem zahllose Botschaften zu Außerirdischen und Nibiru und vor allem über nahende Katastrophen durch diesen Planeten.

Andere setzten Nibiru mit Himmelskörpern gleich, die sie zum Beispiel „Nemesis“, „Tyche“ oder „Hercolubus“ nennen. Oder eben den auch teilweise von etablierten Astronomen gesuchten und vermuteten „Planet 9“. Einige dieser Nibiru-Alternativen werden dabei als Stern angesehen. Als ein Brauner Zwerg, der zu unserem System gehört und periodisch für Katastrophen wie Massenmaussterben auf der Erde verantwortlich ist. Damit wäre unser Sonnensystem also in Wahrheit ein Doppelsternsystem.

Natürlich kann auf einem Braunen Zwerg kein Leben existieren – es ist ja ein Stern. Mit dem Kern der Nibiru-Idee haben solche Spekulationen kaum mehr etwas gemeinsam.

Schon Sitchin selber wehrte sich bis zu seinem Tod gegen die Vereinnahmung seiner Aussagen in diese Richtungen. Vor allem in den Jahren vor dem 21. Dezember 2012 und dem „Ende“ des Kalenders der Maya. Ein Hochzeit für Phantasien um die Wiederkehr des Nibiru, wie in zahllosen Blog-Beiträgen und Mystery Files-Videos dargelegt. Sogar der Ausbruch des Kilauea auf Hawaii wurde später noch (2018) mit dem Kommen des Nibiru in Verbindung gebracht, wie HIER berichtet.

Denn eigentlich soll, nach dem Urheber Sitchin, der Planet erst im Jahre 2894 wieder in Erdnähe kommen, wie HIER und in diesem Video HIER gezeigt. Wenn es ihn geben würde.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Archäologische Funde in einer südfranzösischen Grotte sollen die Menschheitsgeschichte um 10.000 Jahre umschreiben (+ Videos)

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Archäologische Funde in einer südfranzösischen Grotte sollen die Menschheitsgeschichte umschreiben (Bilder: L. Slimak / Montage: Fischinger-Online)
Archäologische Funde in einer südfranzösischen Grotte sollen die Menschheitsgeschichte umschreiben (Bilder: L. Slimak / Montage: Fischinger-Online)

Erneut schreiben archäologische Funde die Menschheitsgeschichte um, wie Forscher in einer aktuellen Studie berichten. Gefunden wurden sie in der südfranzösischen Grotte „Mandrin“ und weisen darauf hin, dass der modernen Mensch bereits 10.000 Jahren früher als gedacht Westeuropa besiedelte.Für das Forscherteam um Ludovic Slimak eine Sensation – die aber nicht unwidersprochen blieb. Denn echte und falsche Sensationen geben sich gerne die Klinke in die Hand.


Falsche und echte Sensationen

Seit Jahrzehnten berichten „Laienforscher“ immer wieder, dass die Menschheitsgeschichte umgeschrieben werden muss und ähnliches. Hierbei präsentieren sie beispielsweise Funde der Steinzeit oder andere Entdeckungen, die nicht in das gängige Gesichtsbild der Vergangenheit und Menschheit passen. Oder passen sollen. Denn fast alle diese Entdeckungen sind zumindest umstritten.

Solche Funde sind ein mehr als interessantes Feld für einen Mystery-Jäger oder „alternativen Historiker“. Auch wenn diese nicht selten zu wahrhaftigen Sensationen hochgepuscht werden, die sich letztlich aber dann doch nicht wissenschaftlich belegen lassen. Dieser Umstand macht die Welt der Rätsel und Phänomene nicht minder spannend. Eher im Gegenteil, wie zahlreiche auf diesem Blog oder in Mystery Files-Büchern veröffentlichte Beispiele zeigen. Hierbei besteht allerdings kein Zweifel daran, dass viele Fragen in der Entwicklung, Mythologie oder Historie der Menschheit bis heute tatsächlich ungeklärt sind.

Man mag diesen „Lainforschern“ teilweise Sensationsgier vorwerfen. Doch mittlerweile bedarf es nicht mal mehr derartigen Forschern und Autoren, um die Geschichte umzuschreiben. Das machen etablierte Archäologen und andere Forscher heute von ganz allein. Es hat hierbei sogar den Anschein, dass die Abstände, in denen „Mainstream-Wissenschaftler“ entsprechende Entdeckungen machen oder publizieren, immer kürzer werden. Immer wieder werden irgendwo auf der Erde Hinterlassenschaften ausgegraben oder andere Spuren gefunden, die ein neues Bild auf die Vergangenheit werfen.

Und das so schnell und häufig, dass niemand mehr die Schulbücher umschreiben und neu drucken kann! Am Ende sind dazu einige Beispiel-Videos von dem Mystery Files-YouTube-Kanal angehangen.

Homo Sapiens in Europa

Eines der vielen Mysterien der Vergangenheit ist die Frage nach der Besiedlung der Erde durch die Menschen der Vorzeit. Wann kam der Mensch (oder eine uns verwandte Art) zum Beispiel wo auf dem Planeten an und wie kam er dahin, fragen sich unzählige Forscher heute. Hierzu gab es in Fernost erst vor relativer kurzer Zeit Funde, die althergebrachte Ansichten mal wieder über den Haufen warfen (s. 1. Video unten). Ebenso in Mittelamerika (s. 2. Video unten). Und dass der Neandertaler bereits vor 85.000 Jahren Steinkreise in Höhlen errichtete, war bis vor wenigen Jahren auch undenkbar (s. 3. Video unten). Um nur einige Beispiele zu nennen.

Die Lehrmeinung ist auch, dass unsere Vorfahren einst von Afrika über den Nahen Osten vor rund 43.000 bis 45.000 Jahren in Zentraleuropa einwanderten. Hinweise auf anatomisch moderne Menschen sind beispielsweise aus Bulgarien bekannt. Hier fanden sie sich in der Höhle „Batscho-Kiro“ und wurden unter anderem 2020 in „Nature Ecology & Evolution“ (Bd. 4) auf ein Alter von bis zu 45.820 Jahren datiert. Unter Verwendung der Radiokarbondatierung (C14).

Als Zugewanderte trafen sie hier aber auf eine andere Menschenart, die heute als Neandertaler weltbekannt ist. Mit diesen arrangierten sich unsere direkten Vorfahren teilweise, so dass es auch zu Beziehungen und Kindern zwischen ihnen kam. Wir alle haben wenigen Prozent Neandertaler-DNA in uns. Irgendwann aber war es vorbei mit dem Zusammenleben, denn der Neandertaler starb in Europa aus.

Warum das so war, ist bis heute ebenfalls ein Rätsel und Anlass für zahlreiche wissenschaftliche Spekulationen. Vielleicht konnte er sich nicht an einen Klimawandel anpassen, wird ebenso diskutiert, wie die These, dass wir als Homo Sapiens ihn in Europa verdrängten. Vielleicht sogar ausrotteten.

Wann die „Zweisamkeit“ zwischen Neandertalern und uns in Europa begann, ist für das Verständnis ihres Untergangs eine entscheidende Frage. Schließlich gewinnen die Archäologen so auch einen Eindruck und zeitlichen Rahmen, wie lange die Koexistenz der beiden Spezies dauerte. Möglicherweise ließen sich daraus Anhaltspunkte herleiten, warum unser Cousin ausstarb.

Nur 40 Jahre bewohnt

Dieses Thema fasziniert weltweit Wissenschaftler. Ein hartnäckiges Rätsel der Menschheitsgeschichte, das bisher nicht geknackt wurde. Und das nun durch neue Forschungen und Ausgrabungen in der Grotte „Mandrin“ im Süden von Frankreich neue Fragen aufwirft. So berichtet es aktuell ein Wissenschaftler-Team um Ludovic Slimak, Paläoanthropologe an der Universität Toulouse, in einer Untersuchung, die in „Science Advances“ am 9. Februar erschien. 15 Jahre haben die Grabungen des Teams bisher schon in Anspruch genommen, so Slimak.



Ausgrabungen in dieser Grotte oder „Halbhöhle“ sind nicht neu. Schon seit Jahrzehnten graben hier Archäologen nach den Spuren unserer Vorfahren und frühen Verwandten. Denn die Grotte erwies sich als ein Glücksfall für die Forschung. Die Anzahl und der Erhaltungszustand der dort entdeckten Artefakte und Knochen gelten als überaus ungewöhnlich. Ebenso, dass die ältisten Funden dort bis zu 120.000 Jahre in die Vergangenheit reichen.

Deshalb ist die Grotte nicht nur eingezäunt, sondern auch Videoüberwacht. Ein archäologisch überaus wertvoller Fundort.

So alt sind die neuen Funden aus Frankreich längst nicht. In der jetzt veröffentlichen Studie schreiben die mehr 20 beteiligten Forscher, dass der moderne Mensch schon vor bis zu 56.800 Jahren in Südfrankreich in dieser Grotte gelebt haben muss. Folglich also rund 10.000 Jahre früher, als bisher immer angenommen wurde.

Zu diesem Ergebnis kamen die Archäologen unter anderem aufgrund eines Backenzahns, der aus einem Kindergebiss stammen soll. Ein sogenannter „Milchzahn“, den sie in „Mandrin“ in einer Erdschicht ausgruben, die sich zwischen zwei Schichten mit Neandertaler-Spuren befindet. Darum schlussfolgern sie, dass hier Neandertaler lebten, dann eine Zeitlang der moderne Mensch und dann wieder der Neandertaler.

Die Anwesenheit der modernen Menschen war nach den Archäologen aber erstaunlich kurz. Sie sprechen davon, dass dieser nur 40 Jahren in der Grotte gelebt haben soll, bevor er wieder verschwand. Warum, wissen sie nicht. Allerdings ist das Team um Slimak sicher, dass dann wieder der Neandertaler dort einzog. Und zwar für 12.000 Jahre, bis wiederum „anatomisch moderne Menschen“ hier Quartier bezogen. Offenbar war „Mandrin“ einst eine sehr beliebte Immobilie.

Stimmt das alles so?

Es ist durchaus spektakulär, dass bereits 10.000 Jahre früher moderne Menschen von Südosteuropa bis in den Süden von Frankreich wanderten. Zehn Jahrtausende ist ein gewaltig langer Zeitraum, der somit die Besiedlungsgeschichte vollkommen neu schreibt. Auch wenn der Neandertaler sie mutmaßlich zumindest in diesem Gebiet wieder verdrängte.

Wurden aber dieser einzelne Kinderzahn sowie entsprechende Steinwerkzeuge, die dem Homo Sapiens zugeschrieben wurden, vielleicht von den Forschern falsch interpretiert? Denn am 9. Februar erschienen in den Fachmagazinen „Nature“ und „Science“ zeitgleich zu der Studie zwei weitere Artikel, die diese Neuentdeckungen und Interpretationen kritisch sehen. „Ich finde die Beweise nicht sehr überzeugend“, sagt beispielsweise der Archäologe William Banks gegenüber „Nature“.

Der Spezialist für die Epoche der Steinzeit der französischen Universität von Bordeaux glaubt auch, dass die gefunden Steinwerkzeuge eine „lokale Erfindung“ der Neandertaler gewesen sein könnten. Nicht aber unbedingt „Importe von Menschen aus dem Nahen Osten“, so „Nature“. Auch der Zahn überzeugt ihn keineswegs. „Es ist nicht abwegig, dass ein einziger Neandertaler-Zahn Zahnmerkmale aufweisen könnte, die denen moderner Menschen ähneln“, so Banks weiter.

Anders sieht das Kristin Krueger, eine Zahnpaläoanthropologin von der Loyola University Chicago, gegenüber „Science“:

Ich fand diese Arbeit absolut faszinierend. Soweit ich das beurteilen kann, ist dies ein solider Beweis dafür, dass der moderne Mensch früher als angenommen nach Europa kam. Die Autoren liefern überzeugende Argumente für die Datierungen. Sie liefern die stratigraphische Abfolge, die über viele, viele Jahre der Ausgrabung abgeschlossen wurde, (und) verwenden auch mehrere Methoden für die Datierung jeder Schicht.“

„Es wäre so cool, wenn es wahr wäre … aber es ist keine todsichere Sache“, merkt auch die Paläoanthropologin Shara Bailey von der Universität New York an. Todsicher wäre es wohl erst, wenn der Zahn einer DNA-Analyse unterzogen wird. Diese wurde bisher nicht durchgeführt, was wohl mehr als ungewöhnlich ist. Die Forscher haben dafür jedoch eine Erklärung: Der fragile Zahn sei eine solche Kostbarkeit, dass sie erst neuere und zerstörungsfreie Techniken zu Genanalyse abwarten wollen.

Bis dahin wird zumindest diese neuerliche Sensation der Archäologie der Steinzeit weiter ihre Kritiker haben.

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Video vom 26. Oktober 2021 auf Mystery Files

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