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Indianische Mythologie: Eine Sintflut in Kalifornien, seltsame Legenden und unheimliche Monster im Tahoe-See (+ Videos)

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Indianische Mythologie: Eine Sintflut in Kalifornien und das Monster im Tahoe-See (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Indianische Mythologie: Eine Sintflut in Kalifornien und das Monster im Tahoe-See (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Wer als Jäger des Phantastischen die Sagen, Mythen und Legenden verschiedenster Kulturen der Welt durchstöbert, findet immer wieder erstaunliche Ähnlichkeiten und sogar Übereinstimmungen. Egal wo auf der Welt und bei welchen Völkern. Das gilt auch für den Mythos von einer Sintflut, der weltweit in Überlieferungen oft verblüffende Parallelen zeigt. Auch was das Geschehen rund um diese Urkatastrophe der Menschheit betrifft. Eine solche Sintflut-Legende aus Kalifornien soll hier einmal vorgestellt werden, da sie eher weniger bekannt sein dürfte. Dann aber doch wieder einiges darin bekannt erscheint. Und sie der Einstieg in einen Stoff ist, aus dem im wahrsten Sinne des Wortes Legenden sind.


Die Sintflut

Jeder kennt aus der Bibel die phantastische Geschichte von der Sintflut. Einer großen Flut als Katastrophe der Menschheit, die Gott laut dem Buch Genesis als Strafe schickte. Diese Überlieferung ist eine der großen Mythen der Menschheit und fasziniert seit jeher die Menschen. Entweder aus religiösen und theologischen Motiven heraus, oder aber, da sie nach greifbaren Spuren einer solchen Sintflut suchen.

Lange ist bekannt, dass der Mythos von der großen Flut im Alten Testament zum Teil sehr viel älteren Schriften aus dem Mesopotamien entlehnt wurde. Vor allem ist hier das Gilgamesch-Epos zu nennen, das eine recht ähnliche Flut-Geschichte erzählt. Einige Passagen in diesem Epos ähneln oder gleichen der biblischen Geschichte so sehr, dass kein Zweifel bestehen kann, das unter anderem dieses Epos den Autoren des Buch Genesis als Vorlage gedient haben muss.

Als der englische Assyrologe George Smith 1872 den Sintflut-Bericht des Gilgamesch-Epos übersetzte, ging ein Aufschrei durch die bibeltreue Gesellschaft. Schlagzeilen im Sinne von „Ist die Bibel abgeschrieben?“ beherrschten die Zeitungen. Ein Unding für bibelfeste Christen. Ein Beweis für die Wahrheit der Bibel-Erzählung für andere Gläubige. Für Archäologen ganz nüchtern nur ein Beleg, dass die Redakteure und Autoren der Bibel sich bei ihrer Arbeit an älteren Mythen und religiösen Texten benachbarter Völker orientierten. Weltanschauungen von Kulturen aus Mesopotamien wurden von diesen adaptiert. Angepasst an ihre Theologie.

Sintflut und Sintfluten rund um den Erdball

Eigentlich sollte das niemanden wirklich verwundern. Die Kulturen und Zivilisationen im Nahen Osten und damit auch Mesopotamien beeinflussten sich alle untereinander. Direkt oder indirekt durch die Jahrtausende hinweg. Geographisch waren es letztlich auch Nachbarn. Und bekanntlich hielten sich auch Teile der hebräischen Bevölkerung in Babylon auf. Während des sogenannten „Babylonisches Exils“, als auch weite Episoden des Alten Testamentes verfasst worden sein sollen. Inklusive Sintflut-Mythos mit Arche Noah, Rettung auf einem Berg usw. im Buch Genesis.

Solche geschichtlichen Werdegänge von Mythologien und theologischen Weltbildern sind für viele Zweige der Wissenschaft spannend. Ein umfangreiches Betätigungsfeld auf den Spuren der Rätsel der Vergangenheit. Das natürlich auch „alternative Historiker“, Mystery-Jäger und Grenzwissenschaftler in ihren Bann zieht. Hier besteht ein kleiner aber feiner Unterschied darin, dass diese derartige Mythologien global betrachten. Weltweit suchen sie nach Verbindungen in Mythen und alten Überlieferungen. Nicht nur bei der Story der Sintflut. Und immer wieder wird man dabei tatsächlich fündig.

Dass es weltweit Sintflut-Mythen gibt, ist seit Jahrhunderten bekannt. Rund um den Erdball erzählen die Völker solche Geschichten von einer großen Flut und/oder einem Weltenbrand. Erst im 19. Jahrhundert haben einige wenige Forscher ihren Blick genauer auf diese Überlieferungen gerichtet. Es erschienen eine handvoll Bücher, die diese globalen Sintflut-Sagen dokumentierten und diskutierten.

Belegen diese Mythologien aus einer Urzeit der Menschheit rund um den Planeten, dass es ein solche Sintflut gab? Wie sonst sollten man erklären, dass beispielsweise Bewohner des Pazifik (s. a. Artikel HIER) derartigen Stoff überlieferten? Die Autoren der Bibel waren tausende Kilometer entfernt. Gelangte das Wissen erst durch christliche Seefahrer in ihre Mythen? Oder kam es sogar vor tausenden von Jahren durch eine heute vergessene, vorzeitliche Seefahrt in andere Regionen der Erde? Oder sind all diese Überlieferungen auf zahllose unterschiedliche Sintfluten zurückzuführen, die nur lokal zu einem „Weltuntergang“ führten?

Sind es letztlich vielleicht doch Beweise für eine globale Flutkatastrophe vor Jahrtausenden?

Die Washoe-Indianer und die Flut vom „großen Geist“

Diese Fragen sind bis heute unbeantwortet. Doch sie verleiten zu spannenden Spekulationen, Ideen, Thesen und Überlegungen. Nicht nur was die (theologische) Ursache der angeblichen Vernichtung betrifft, die sich in vielen Teilen der Erde erstaunlich ähnelt. Etwa eine Rebellion von Himmelswesen gegen ihren obersten Gott oder Führer, worauf ihre Niederkunft auf die Erde und eine sündige Menschheit folgte. Biblische Motive, die überall zu finden sind!

Eine spannende Legende ist von dem Volk der Washoe (Washo) bekannt. Amerikanische Ureinwohner aus Kalifornien, die im Gebiet des Tahoe-See siedeln. Wiedergegeben hat diese Überlieferung  Prof. Dr. Johannes Riem in seinem beachtenswerten Werk „Die Sintflut in Sage und Wissenschaft“. Ein Buch, das als Band IV der theologischen Reihe „Natur und Bibel in der Harmonie ihrer Offenbarungen“ schon 1925 erschien. Insgesamt 268 Flut- und Katastrophen-Berichte dokumentierte und diskutierte Riem darin. Deren Parallelen ebenso, wie deren Unterschiede.

Über den Flut-Mythos der Washoe schreibt er:

Die dortigen Einwohner wurden von einem fremden Stamme unterjocht und zu Sklaven gemacht. Da kam, vom großen Geist gesandt, eine ungeheure Woge vom Meere über das Land und ertränkte die meisten Menschen, so dass nur wenige übrigblieben.

Schon ist auch hier klar, dass die Flut als Strafe Gottes, des „großen Geist“, gesandt worden sein soll. Interessant ist hier aber, dass die Katastrophe als riesige Welle vom Meer über das Land herein brach. Das klingt sehr nach einem Tsunami. Kalifornien als eine der aktivsten Erdbebengebiete der Welt könnte diese Spekulationen untermauern.

Ein schneller Blick auf die Karte zeigt jedoch, dass das Meer (Pazifik) heute rund 310 Kilometer Richtung Westen vom Tahoe-See entfernt liegt. Zwischen dem Pazifischen Ozean und dem See erstreckt sich noch dazu das Hochgebirge der Sierra Nevada bzw. das Kalifornische Küstengebirge. Über 4.000 Meter reichen hier heute die höchsten Gipfel in den Himmel. Für einen angenommenen Tsunami eine gewaltige Barriere auf dem Weg zum Volk der Washoe. Dazu gleich mehr.

Wobei natürlich nicht zu sagen ist, dass sich diese mythische Flut auch tatsächlich im Gebiet des heutigen Sees ereignete, an dem später die Washoe siedelten.

Ein „amerikanisches Zikkurat“?

Nach dem Mythos der Washoe rafften sich die Überlebenden wieder auf. Eine Verbesserung für ihr Volk gab es aber nicht, sie blieben in der Sklaverei. Riem weiter:

Die Sklaven mussten nun einen großen Tempel bauen, in dem ihre Herren bei Einbruch einer neuen Flut Zuflucht finden konnten. Auf der Spitze des Tempels verehrten sie ein ewiges Feuer.“

So unscheinbar diese Aussage auch klingt, um so interessanter wird sie, wenn man einmal nach Mesopotamien schaut. Jene Region zwischen Euphrat und Tigris, in der die Sintflut-Berichte niedergeschrieben wurden, die den biblischen Autoren als Vorlage dienten. Denn hier, dem heutigen Irak aber auch Iran, bauten die Menschen vor tausenden von Jahren ebenfalls solche Tempel. Sie werden Zikkurat genannt und sind eigentlich nichts weiter als Stufenpyramiden mit einem Tempel an der Spitze. Sehr ähnlich wie jene in Mittelamerika. Der „Turm zu Babel“ ist hierbei sicher jedem ein Begriff.

Archäologen haben für diese in ganz Mesopotamien verstreuten Tempel-Pyramiden eine interessante Deutung ins Spiel gebracht. Diese Bauten könnten einigen Vermutungen nach aus Plattformen entstanden sein, die Menschen zum Schutz vor Fluten errichteten. Vor den immer wiederkehrenden Überschwemmungen der Flüsse Euphrat und Tigris, die teilweise katastrophale Ausmaße annahmen. Zugleich als Sinnbild des „Urhügels“ oder „Himmelshügel“, aus dem die Welt einst entstanden sein soll. Auch so ein weltweit wiederkehrenden Motiv, übrigens …

Dort haben schon vor 100 Jahren Ausgrabungen gezeigt, dass ganze Landstriche von Fluten vernichtetet wurde. Danach bauten die Menschen ihre Siedlungen wieder auf. Ganze Stadtstaaten entstanden und mit ihnen die Zikkurate. Ursprünglich seien dies eher Terrassen mit einem Tempel darauf gewesen, aus denen nach und nach schon ab dem 5. Jahrtausend vor Christus die ersten Stufenpyramiden wuchsen. Die erhöhte Lage bot gleichzeitig Schutz vor Fluten.

Durchaus erkenne ich in dem Washoe-Mythos hier eine Parallele.

Der versunkene Tempel

Die Legende der Washoe geht natürlich noch weiter. Denn während die „Herren“ mit ihrem Tempel fortan einen Schutz vor Wassermassen hatten, waren sie vor einer Katastrophe damit nicht geschützt: Vor Erdbeben. Und die sind in dieser Region nicht gerade selten und können verehrend sein.

So kam es laut Washoe dann auch so, wie es kommen musste. Ein Beben traf die Menschen und ängstlich „flüchteten die Herren in den Tempel“. Die „Erdrevolutuion“, wie sie das Erdbeben nannten, war dabei eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes. Mit nichts zu vergleichen, was wir heute kennen. Es war so stark, „dass die Flammen zum Himmel schlugen und dort die Sterne schmolzen“. Mehr noch, denn im Washoe-Mythos heißt es, „die Sierra erhob sich aus der Ebene“ während dieses Erdbebens.

Geologen werden den Kopf schütteln. Gebirge wachsen in Millionen von Jahren empor. Sie entstehen nicht plötzlich in dieser Größe bei einem Erdbeben, so stark es auch immer sein mag. Zumindest aber haben wir hier eine Art „mythologischer Erklärung“, wie die Sintflut der Washoe als gigantische Welle vom Meer im Westen gekommen sein kann. Die Sierra Nevada des kalifornischen Küstengebirges als Barriere gab es ganz einfach noch nicht.

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Selbstverständlich hatte diese Vernichtung auch Folgen für den Tempel der „Herren“. „Der Tempel versank bis auf seinen Dom im Tahoe-See“, heißt es dazu bei Riem. Auf diesem Dom, die Spitze des von Sklaven erbauten Bauwerkes, kauerten die letzten Überlebenden der „Herren“ zusammen. Ganz zum Missfallen des obersten Gottes, wie es weiter heißt:

„(…) indessen der große Geist war ergrimmt über sie, ergriff sie und warf sie wie Kieselsteine in die Schluchten einer großen Höhle, dort hört man sie noch heulen.“

Damit endet dieser Mythos in der Form, wie ihn Johannes Riem 1925 wiedergegeben hat. Durchaus könnte man ihn mit anderen Indianer-Legenden der Region verglichen, ergänzen und weiter ausbauen. Doch das würde an dieser Stelle zu weit führen. Auch wenn unter anderem Riem selber solche Berichte wiedergibt.

Uralte Spuren

Liegt also im Tahoe-See ein Beweis für diese Erzählung in Form eines versunkenen Bauwerkes? Immerhin soll es in den ganzen USA bzw. Nordamerika in diversen Seen versunkene Ruinen geben, über die auf diesem Blog und auf dem Mystery Files-YouTube-Kanal immer wieder berichtet wurde.

Besiedelt ist dieses Gebiet schon sehr lange. Nur etwas weiter östlich finden sich Felszeichnungen mit einem Alter von bis zu fast 15.000 Jahren. Nahe der Ortschaft Fallon wurde hier auch die älteste bekannte Mumie Amerikas entdeckt. Sie ist als „Spirit-Cave-Mann“ bekannt und wird auf bis zu 10.600 Jahre datiert, so eine am 7. Dezember 2018 in „Science“ (vol. 362, issue 6419) veröffentlichte Untersuchung. Es ist uraltes Land der amerikanischen Ureinwohner in Kalifornien und Nevada, in dem seit Jahrzehnten Archäologen forschen.

Und dieses Land war einst tatsächlich von einer „Flut“ überschwemmt.

Der „Pyramiden-See“

Vor rund 15.000 Jahren bedeckte ein gewaltiger Gletschersee das gesamte Gebiet bis Fallon, der heute Lake Lahontan genannt wird. Nichts als ein paar Seen und erstaunlichen Landschaften blieben von diesem Eiszeit-See übrig. Für heutige Touristen und Indianer-Fans ist das „Große Becken“, wie diese Gegend heißt, ein Highlight jeder USA-Reise. Einer dieser Seen liegt nur rund 80 Kilometer nördlich vom Tahoe-See und heißt heute Pyramiden-See.

Das lässt mit Blick auf die Washoe-Legende aufhorchen. Auch wenn diese klar sagt, dass der Tempel der „Herren“ im Tahoe-See versank. Der „Pyramid Lake“ wiederum hat seinen Namen nicht von archäologischen Spuren, die an seinen Ufern oder sogar auf seinem Grund entdeckt wurden. Namensgeber ist eine sehr auffallende pyramidenförmige Insel im See, die ca. 175 Meter vom Ostufer liegt. Über 100 Meter ragt diese „Pyramide“ aus dem See heraus und misst an der breiteste Stelle mehr als 200 Meter.

Eine mehr als auffällige Formation. Könnte diese Inspiration für den Mythos der Wahsoe von dem versunkenen Tempel gewesen sein, den sie im Tahoe-See lokalisieren?

USOs und ein Seeungeheuer

Der Lake Tahoe lässt sich nicht so einfach nach Beweisen für diesen Flut-Mythos durchsuchen. Er ist bis zu 500 Meter tief (der zweittiefste der USA), rund 500 Quadratkilometer groß und im Durchschnitt geht es dort 300 Meter hinab. Auch nimmt durch eingeschleppte Algen und andere Pflanzen die Sichtweite im See seit vielen Jahren kontinuierlich ab, wie erst im Sommer 2020 Forscher der nahen Universität von Nevada in Reno dokumentierten.

Wo soll man da – wenn man mit einem solchen Gedanken spielt – anfangen nach Belegen für eine indianische Legende suchen?

Ein Problem, dass nicht nur Mythen- und Mystery-Jäger betrifft, sondern auch Kryptozoologen. Denn wie in so vielen Seen der Welt, allen voran Loch Ness in Schottland, soll auch im Tahoe-See ein Monster leben. Dieses Seeungeheuer wird „Tessie“ genannt. Schon Legenden der Wahsoe und der benachbarten Paiute kennen dieses Biest in den Tiefen des Sees. Ähnlich wie Nessie im Loch Ness soll diese Kreatur aussehen und sich in Höhlen verbergen.

Um die Geheimnisse des Sees abzurunden, kursieren hier auch Geschichten über Unbekannten Unterwasserobjekte. Die bekannten USOs als maritimes Gegenstück zu den UFOs am Himmel. Im Januar 2004 wurde deshalb am „Squaw Valley Institute“ unter der Leitung von Dr. Charles Goldman von der „Tahoe Research Group“ eigens eine Konferenz dazu abgehalten. Angeblich hatten sich zu der der Zeit die ungewöhnlichen Sichtungen enorm gehäuft.

Der „Ong“ und der unheimliche Strudel

Die Wahsoe kennen in ihren Mythenschatz aber noch ein weiteres, seltsames Lebewesen, dass in ihrem See hausen soll. Sie nennen es „Ong“. Nach einer Aufzeichnung dieser Legende, die Nonette V. McGlashan am 3. November 1905 im „Sunset Magazine“ veröffentlichte, ist diese Kreatur „ein riesiger Vogel, größer als die Häuser der Weißen“. Er habe den Körper eines Adlers, Flügel länger als Kiefern und das Gesicht eines Indianers. Sein Körper sei „mit harten Schuppen bedeckt, und seine Füße waren mit Schwimmhäuten versehen“.

Sein Nest befindet sich nach dieser Legende „tief unten im Grund des Sees in der Mitte“. Dort stamme auch alles Wasser des Sees her. Alles Leben, dass dem Nest zu nahe kommt, wird hereingezogen und diene dem „Ong“ als Nahrung. Am Liebsten verspeist er dabei Menschen. Legenden berichten davon, wie mutige Krieger den Kampf mit dem Ungeheuer aufgenommen haben sollen:

Hoch am Himmel kreisend wie eine riesige, formlose Donnerwolke, schwarz wie die Nacht, die das Ungeheuer mal hier, mal dort auf der Suche nach Beute fegte.

So sahen die tapferen Indianer laut Sage dieses Fabelwesen aus dem See.

Das „Whirlpool-Loch“ im See

Auch all jene armen Menschen, die im See ertrinken, holt sich der „Ong“ zu sich in die großen, dunklen Tiefen. Wobei sich durchaus die Frage stellt, ob und woher die Wahsoe von der außergewöhnlich großen Tiefe des Sees von bis zu 500 Metern wussten. Maßen sie diesen mit Seilen, an denen Gewichte hingen, einfach aus Neugier aus?

Die Legende, dass ein unheimlicher Strudel Menschen, Tiere und Pflanzen in das Nest des „Ong“ zieht, bekam Mitte des 19. Jahrhunderts neue Nahrung. Ab 1858 brach im nahen Virgina City ein Silberrausch aus und der Bergbau boomte. Lester Williams aus San Francisco fiel dabei eines Tages beim Angeln auf dem mythischen See auf, dass sein Boot sich wie in einem Wirbel zu drehen begann. Ein hineingeworfenes Brett wurde tatsächlich von diesem Wirbel wie durch einen Abfluss in die Tiefe gezogen.

Zusammen mit Williams Speed wollte er diesem „Whirlpool-Loch“ im wahrsten Sinne auf dem Grund gehen. Sie entdeckten, dass der Wirbel mit den nahen „Comstock-Minen“ in Verbindung stand. Diese wurden immer wieder überschwemmt und waren damit eine Gefahr für die Bergleute. Würde es ihnen gelingen, diesen Wassereinbruch zu unterbinden, wären sie reiche Männer geworden. Was sie für einige Zeit auch wurden. Doch sie fanden bei weiteren Versuchen 1869 auf dem See den Tod.

Eine neue Heimat nach der Flut

Kehren wir nochmal zum Sintflut-Mythos der Washoe zurück. Denn die Legende erzählt uns auch, was mit ihnen geschah, als ihre „Herren“ starben und der Rest vom „großen Geist“ vernichtet wurde. Sie hatten damit ihr Dasein als Sklaven überwunden und konnten neu beginnen. Als das Erdbeben kam, flüchteten „die armen Sklaven nach dem Humboldt River“, vermerkt hierzu die Legende.

Dieser gerade mal 483 Kilometer lange Fluss entspringt nahe Wells, rund 500 Kilometer Luftlinie östlich vom Tahoe-See. Er fließt nach Westen in Richtung der „Großen Becken“ und mündest in der „Humboldt Senke“. Einem trockenen Seengebiet, dass einst zum verschwundenen Lahontan-See gehörte. Eine trostlose und öde Gegend heute. Vor 15.000 Jahren jedoch ein Siedlungsgebiet der amerikanischen Ureinwohner, die hier optimale Bedienungen vorfanden.

Die „Humboldt Senke“ liegt nur wenige Kilometer nordöstlich von Fallon mit den dortigen Spuren vorzeitlicher Siedlungen. Und damit keine 130 Kilometer vom Tahoe-See entfernt. Wenn nun aber der Mythos der Washoe sagt, dass ihre Vorfahren nach der Flut und Zerstörung an den Humboldt Fluss wanderten, kann das eine Urerinnerung aus er Eiszeit sein? So wie der gesamte Mythos ans sich? Vor über 10.000 Jahren hätten die Ahnen der Washoe dort ideale und fruchtbare Lebensbedienungen vorgefunden. Mit reichlich Wild, Wasser und Wäldern. Erst der Klimawandel am Ende der letzten Eiszeit zwang sie zur Abwanderung von dort. Ins Gebiet des Tahoe-See, wo sie in alten Legenden ihr Wissen aus der Vorzeit bewahrten.

Der Stoff, aus dem Legenden sind!

Viele Überlegungen, Deutungen und Ideen zu einem einzigen Mythos nur eines Stammes und zu nur einem einzigen See in den USA. Sicher. Würde das Szenario zutreffen, lebte dieses Volk einst in der Sklaverei, wurde von einer Flut heimgesucht, die ihre Peiniger vernichtete (die zuvor einen Tempelturm errichten ließen), und floh dann Richtung Osten. Dort, wo heute Ödnis vorherrscht. Wobei die Legende nicht explizit vom Humboldt Becken als neue Heimat spricht, sondern nur von dem entsprechenden Fluss.

Da der Fluss auch heute weiterhin gemächlich durch Nevada fließt, hätte es aber keinen Grund für die Washoe gegeben, dort wieder zum Tahoe-See zurückzukehren. Wo sie schließlich bei der Ankunft der Europäer bereits (wieder?) lebten. Außer vielleicht aufgrund von kriegerischen Auseinandersetzungen mit anderen Völkern. Auch die genannten Nachbarn der Paiute lagen immer wieder mit ihnen im Konflikt.

Dennoch sehe ich hier ein schönes Beispiel für die Faszination bei der Jagd nach dem Unfassbaren. Uralte Mythen, die in Teilen an biblische Erzählungen und weltweite Legenden erinnern, gepaart mit phantastischen Details. Etwa dem plötzlichen Entstehen der Berge. Hinzu kommen Informationen, die man durchaus in wahre Welt und die Realität der Umgebung übertragen kann. Ob es so oder so ähnlich stimmt, ist natürlich unklar.

Und zu guter Letzt ist dieser „Stoff“ im weiteren Sinn noch mit USOs, einem Seemonster und einem mythologischen Vogelwesen innerhalb dieses mysteriösen Sees gewürzt. Genau der Stoff, aus dem Legenden sind.

Video-Auswahl zum Thema

Video vom 3. April 2020 auf Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Ehemaliger deutscher Astronaut hält UFO-Videos der US-Navy für Fliege! „Erstaunliche“ TV-Berichte über UFOs in deutschen Medien (+ Video)

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Ehemaliger deutscher Astronaut hält UFO-Videos der US-Navy für eine Fliege! (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei / US-Navy / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Ehemaliger deutscher Astronaut hält UFO-Videos der US-Navy für eine Fliege! (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei / US-Navy / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie auf in einem Beitrag auf diesem Blog unlängst vermutet, berichten nach der UFO-Aussage von Barack Obama auch immer mehr deutsche Medien über das UFO-Thema. Nachdem die Entwicklungen in USA dazu hierzulande lieber lange ignoriert wurden. Heraus kommen dabei naturgemäß TV- und Presseberichte ganz unterschiedlicher Qualität. Einen der erstaunlichsten Beiträge sendete ein deutscher Nachrichtensender, der den im TV häufig zu sehenden deutschen Ex-Astronauten Professor Ulrich Walter dazu interviewte. Dem, wie Ihr hier erfahrt, dabei einige haarsträubende Aussagen zu den aktuellen diskutierten UFO-Videos „entglitten“: Es waren Fliegen vor der Linse!


Die Mainstreammedien entdecken UFOs

Viele UFO-Forscher und -Interessierte wundern sich seit einigen Jahren, dass die deutsche Medienlandschaft im Mainstream das UFO-Thema fast vollkommen totschweigt. Obwohl es seit Jahren in den USA auf den höchsten Ebenen immer neue, spannende Aussagen über unerklärliche Sichtungen von UFOs/UAPs gab und gibt. Das hat sich inzwischen schlagartig geändert.

In den letzten 10 Tagen oder zwei Wochen berichten in Deutschland selbst die kleinsten Zeitungen über die aktuellen Vorgänge in den USA in Sachen UFOs. Wie in diesem Mystery Files-Video HIER und diesem Artikel HIER auf diesem Blog „prophezeit“, war vor allem ein Interview mit Ex-Präsident Barack Obama hierfür der Hauptgrund. In diesem sagte er, dass es tatsächlich Objekte gibt, von denen man nicht weiß, was sie sind oder woher sie kommen. Man könne sich diese nicht erklären.

Ein alter Hut! Doch da Obama auch in Deutschland ein beliebter Politik-Popstar ist (warum auch immer!), sprangen die Mainstreammedien auf diese Aussage an. Dabei entdeckten die Medienschaffenden dann plötzlich auch, dass in den USA bis Ende Juni 2021 ein offizieller UFO-Bericht vorlegt werden muss. Dieser soll das Wissen offizieller Stellen, Behörden, Geheimdienste und Militärs in den USA für den US-Kongress zusammenfassen. Und in „abgespeckter Form“ auch für die Öffentlichkeit zugänglichen machen. Auch das für Interessierte ein alter Hut.

Die Mainstreammedien aber entdeckten so das Thema und den neuen Boom für sich. Mehrfach am Tag erscheinen entsprechende Berichte in den Online-News dazu. Heraus kamen dabei schon jetzt zahllose Meldungen und Interviews in Zeitungen und Fernsehen, die häufig mehr absurd als informativ waren. Ebenso viele Interviews mit irgendwelchen Experten, die sich wohl zu Stichworten wie „Weltraum“ oder „außerirdisches Leben“ in den Datenbanken der Redaktionen befinden. Auf diese greifen die Journalisten zum Teil seit Jahrzehnten zurück, weshalb sie oft über die deutschen Bildschirme flimmern. Im GEZ-Fernsehen wie auch bei den privaten Sendern.

UFOs und das „Sommerloch“

Einmal in einer solchen Kartei als „Experte“ für dieses oder jenes, und schon hat ein Redakteur umgehend einen „Fachmann“ zum Thema. Das gilt für alle Bereiche, auch beispielsweise für Sport. Ob die Person wirklich was konkretes dazu sagen kann, ist Nebensache.

Auf dem öffentlich-rechtlichen TV-Sender WDR berichtete die beliebte Sendung „Hier und Heute“ am 11. Juni über „UFO-Sichtungen – Was ist dran?“ (Video bis 11. Juni 2022 HIER online). „Kleine, glibbrige grüne Männchen“ und UFOs, so der Moderator, seien das Thema. Denn auch beim WDR hatte man plötzlich mitbekommen, dass in den USA unter anderem ein Bericht über derartige Phänomene veröffentlicht werden soll. Monate nachdem das bekannt wurde. Und ca. 4 Jahre nachdem das Thema „UFOs und US-Navy“ an Fahrt aufnahm.

Im Studio eingeladen war dazu Dirk Lorenzen, der als Physiker und Weltraumexperte vorgestellt wurde. Was an dieser Stelle niemand bestreiten will. Der Wissenschaftsjournalist arbeitet seit langem für verschiedene TV- und Radiosender der Öffentlich-Rechtlichen, bei denen er unterschiedliche Wissenschaftssendungen realisiert. Bekannt dürfte bei „Deutschlandfunk“ die Sendung „Sternzeit“ sein. Dass er sich „da oben“ auskennt, steht außer Frage.

Albern dann aber die Frage des Moderators, ob UFOs jetzt ein „potentielles Thema fürs Sommerloch“ sind. Auch Lorenzen „scheint“ das fast so. Vollkommen dumme Aussagen, da es in der Medienlandschaft seit Jahrzehnten keine Sommerlöcher gibt. Ein Sommerloch, also eine Zeit, in der die Medien keine wichtigen oder seriösen Themen haben, um darüber zu berichten, und deshalb auf Themen wie UFOs oder Nessie zurück greifen „müssen“, ist Quatsch (Link dazu HIER). Beweis: Das Weltgeschehen.

Der erteile Barack Obama

Das weitere Gespräch an sich ist in dieser WDR-Sendung ein typisches Interview zu UFOs mit einem Experten oder vermeintlichen Experten, wie man es vielfach kennt. Inklusive der Aussage, das es Aliens irgendwo im All sicher gibt, vielleicht sogar unzählige von ihnen, aber sie alle für einen Kontakt viel zu weit entfernt leben. Für Kenner nichts neues, für das uniformierte TV-Publikum der Sendung vielleicht interessant. Schließlich, das muss man bei allen Berichten oder Interviews dieser Art immer im Hinterkopf behalten, sind UFOs ein öffentliches Randthema. Längst nicht alle Menschen interessiert das auch nur im Ansatz. Meiner Meinung auch deshalb, da seit Jahrzehnten das Thema im Mainstream lächerlich gemacht wird.

Warum Barack Obama sich über UFOs so äußerte, wie er sich äußerte, wird allerdings von dem Studiogast Lorenzen dann auch noch „erklärt“. Allerdings mit einer dreisten Lüge! Oder, weniger provokant formuliert, Lorenzen hat das Obama-Interview überhaupt nicht gesehen und erzählt deshalb Falsches. Denn Lorenzen erzählt dem Moderator, dass Obama sich gut erklären kann, „wie man in der Öffentlichkeit bleibt“. Darum sein Statement.

Erzählungen, „wie schön es im Weißen Haus war“ würden niemanden in einer Late Night Show interessieren. Dies würde niemand zur Kenntnis nehmen. „Also erzählen sie lieber was über UFOs, das kommt besser“, so Lorenzen. Hat er so was als Ex-Präsident wirklich nötig, hackt der Moderator vollkommen korrekt nach. Durchaus, meint der Experte – und zwar aufgrund von „Eitelkeit“. Kurz gesagt wollte Obama also mit seinen UFO-Aussagen aufgrund seiner „Eitelkeit“ Aufmerksamkeit erregen und wieder ins Gespräch kommen. So unterstellt es Dirk Lorenzen dem ehemaligen Präsenten.

Damit zeigte er, dass er das Interview nicht gesehen hat. In dem Obama viel aus dem Nähkästchen plaudert und erzählt, was er so macht oder wie es im Weißen Haus so war. Vor allem aber, dass Obama mit seinen UFO-Antworten nur auf Fragen antwortete, die ihm gestellt wurden. Und grundsätzlich nur das offizielle Statement des Pentagon und der US-Navy wiederholte, das seit Jahren bekannt ist: Da ist was, es zeigt erstaunliche Flugeigenschaften, wir wissen nicht, was es ist. Von Aliens sprach keiner. Das streicht aber auch Lorenzen nochmal deutlich heraus.

Aber in diesem Fall sagte es eben Popstar Obama …

„Pentagon auf UFO-Jagd“

Einen ganz erschreckenden Fernsehberichte strahlte das ZDF in dem dortigen „Auslandsjournal“ am 9. Juni aus (Video bis 9. Juni 2022 HIER online): „Pentagon auf UFO-Jagd: Mit Alienforschern durch Nevada“.

Der Bericht geht knapp sechs Minuten und scheint zum Teil zumindest aus der Retorte zusammengeschnitten zu sein. Zumindest nimmt der Großteil des Berichtes ein „Michael of Sedona“ ein, der in den USA UFOs und Aliens jagt. Vor allem im Gebiet der Area 51, wo er als „UFO Tourguide“ tätig wäre, so das ZDF. Dieser erzählt dann auch von zahllosen UFOs, die immer zu sehen sein sollen, da 900 Raumschiffe „immer um die Erde fliegen“ würden. 1200 UFOs gäbe es insgesamt, sie sind jederzeit über unseren Köpfen unterwegs. Er spricht sogar von „Shuttleschiffen“, die „Fracht und Passagiere zu den sieben Raumstationen bringen, die wir da hoben haben, von denen die meisten Leute nichts wissen“. Zufällig sieht er auch bei den Dreharbeiten welche am Nachthimmel …

Weiter berichtet das „Auslandsjournal“ von einer „UFO-Mega-Conference“ in Laughlin, Nevada, und präsentiert den sicher amüsierten ZDF-Zuschauern all den UFO- und Esoterik-Kitsch, der dort vorzufinden ist. Wann dieses Meeting genau stattfand, wurde nicht gesagt. Schaut man genau hin, ist es aber alles andere als eine „Mega-Konferenz“, da kaum Gäste und Publikum anwesend zu sein scheinen. Ein Bob Brown soll sie allerdings jedes Jahr veranstalten und auch online findet man Berichte darüber.

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Das „Auslandsjournal“geht auch auf die UFOs der US-Navy und den kommen UFO-Bericht ein, wozu die bekannten Bilder und Aussagen präsentiert werden. Inklusive Obama, der den Hype „mit befeuerte“, so der Sprecher. Auch die aktuellen Aussagen, die zu dem baldigen UFO-Bericht inzwischen durchsickerten, und in denen es heißt, dass man keine Beweise für oder gegen Außerirdischer hinter den UFOs habe, werden erwähnt. Resümee ist, dass wohl alles natürlich erklärt werden wird.

Wer, wie ich, den Bericht live am TV und nicht später in der ZDF-Mediathek sah, wird noch aus einem anderen Grund Bauchweh bekommen haben. Nicht nur, da in „Pentagon auf UFO-Jagd“ die mit Abstand meiste Zeit von dem UFO-Freak „Michael of Sedona“ und dieser UFO-Konferenz berichtet wurde. Die Moderatorin konnte sich bei der Ankündigung des Filmes von der ersten bis zu letzten Sekunde offensichtlich das Lachen nur schwer verkneifen. Ihr Dauergrinsen sprach Bände! Wohl deshalb wollte sie am Ende „zurück zur Realität“ und kündigte den nächsten Bericht an.

Treue GEZ-Zuschauer dieses Magazins werden angesichts des Berichtes fraglos ebenfalls nur gegrinst und mit dem Kopf geschüttelt haben. Ein Bericht, der nur darauf ausgelegt war, das Thema erneut lächerlich zu machen. Mit „Michael of Sedona“ hatten sie dafür dank unserer TV-Spenden in den USA auch den richtigen Protagonisten gefunden!

Ulrich Walter: Aliens gibt es – aber nicht hier

Ulrich Walter wiederum, ehemalige Astronaut der ESA, ist für Fernsehsender jeder Art längst eine der wichtigsten Personen zum Thema Universum & Co. geworden. Seine Person ist eine der ersten Anlaufadressen für Journalisten, wenn sie irgendwas zu Raumfahrt, Aliens oder dem All wissen und ihren Zuschauern zeigen wollen. Egal ob der Start irgendeiner Raumsonde oder Schwarze Löcher. Walter selber steht dabei nicht nur in der Kartei der Ansprechpartner in den Redaktionen ganz weit oben, sondern hat selber Fernsehreihen zu den Mysterien des Alls. Lohnenswerte Serien bzw. Dokus, wie ich finde.

Beim Thema UFOs hört für Walter aber seit jeher der Spaß auf. Auch wenn er – wie jeder andere Weltraumforscher auch! – an die Existenz von außerirdischen Intelligenzen „irgendwo im All“ durchaus glaubt. Allerdings spielt das für den ehemaligen Astronauten keine Rolle. Denn diese Außerirdischen würden nicht mal in unserer eigenen Milchstraße existierenden, sondern könnten vielleicht sogar Millionen Lichtjahre entfernt leben. Damit werden weder diese Aliens eines Tages uns besuchen können, noch wir sie jemals erreichen (s. Link HIER).

So gab Walter kürzlich auch dem Nachrichtensender WELT einer Interview zu den aktuellen UFO-Geschehnissen in Amerika. Inzwischen ist es auch bei YouTube unter dem Titel „UFO-Akten der USA: ‚Wenn Außerirdische kommen würden, dann gibt es nur einen Grund!“ – Ulrich Walter“ von WELT hochgeladen worden. Dort stößt das Video mit den Aussagen des Wissenschaftler aber offensichtlich auch sehr wenig Gegenliebe, wie die „Daumen-Bewertungen“ zeigen. Knapp die Hälfte der rund 79.000 YouTube-Zuschauer gab dem kleinen Interview einen Daumen nach unten (Strand: 12. Juni). Das ist außergewöhnlich viel. Hingegen ist die Videobeschreibung konkret und sachlich von dem Nachrichtensender verfasst.

Kommentare sind keine vorhanden, da WELT diese Funktion grundsätzlich abgestellt hat.

ESA-UFOloge Ulrich Walter: Nur eine Fliege auf dem Objektiv

Der „eine Grund“, den Walter nennt, weshalb Aliens zur Erde kommen würden, ist übrigens, dass sie für sich einen „neuen Planeten“ suchen. Kurz, sie wollen unsere Heimatwelt für sich haben, also erobern und besiedeln oder ausbeuten. Was in der Tat möglich sein könnte. Andere Optionen schließt Walter aber aus, was ich für extrem engstirnig halte. Auch wenn der ehemalige Weltraumfahrer argumentiert, dass ein solch gigantisches Unterfangen, wie eine interstellare Reise dieser Außerirdischen zu uns (oder sonst wo hin), nur aufgrund einer existenziellen Bedrohung von diesen durchgeführt werden würde …

Walter erklärt in seinen Antworten wie üblich den uninformierten Zuschauern erst mal, was UFO im Sinne von „unbekannt“ eigentlich beutet. Eben nicht Außerirdische, auch wenn es bekanntlich direkt und untrennbar in den Köpfen fast aller Menschen als Eins angesehen wird. Das unterstreichen UFO-Forscher auch immer wieder. Durchaus ganz zu recht, man kann es nicht oft genug betonen. Zu den UFO-Videos der US-Navy, die in den WELT-Beitrag natürlich gezeigt werden, hat er hingegen fast überhaupt nichts zu sagen. Vielmehr faselt er von seinen ganz persönlichen Gefühlen, die er hat, wenn er diese Filmchen sieht:

Also wenn ich mir diese Filme, die wir gerade gesehen habe, so anschaue, dann habe ich das Gefühl, da ist sone Fliege vorne auf dem Objektiv. Die kabbelt da son bisschen rum.

Nach diesem vollkommen irrelevanten, persönlichen Gefühlsausbruch, folgt von Walter auch nicht viel Sachliches. Er verweist korrekt darauf, dass eine Infrarotkamera der US-Navy das dort gezeigte UFO-Video aufnahm, und die Piloten das Ding deshalb nicht mit eigenen Augen sahen. Deshalb sei es wohl nur „im System“ oder „auf der Kamera vielleicht selber“. Vielleicht auch nur ein „Fliegenschiss“, wie es ESA-UFOloge Ulrich Walter in seiner messerscharfen Video-Analyse erklärt.

Ein Insekt im Kampfjet

Solche Videos oder Fotos von vermeintlichen UFOs, die nichts als eine Insekt vor der Linse zeigen, gibt es tatsächlich seit Jahrzehnten immer wieder. Die UFO-Forschung bekommt solche Schnappschüsse immer wieder von erstaunten Laien, die plötzlich etwas seltsames auf ihren Aufnahmen sahen. Auch in diesem Fall? Mehr als zweifelhaft!

Videos von UFOs wären auch, so Walter weiter, eigentlich immer unklar, nicht eindeutig, unscharf oder nachts aufgenommen. Deshalb spreche man so schnell bei diesen von Aliens, da sich eben nichts genaues erkennen lässt. „Wenn man es ganz genau sehen würde, dann wärs die Fliege auf dem Objektiv“, so Walter. Dass es eine Technologie eines anderen Staates sei, schließe er deshalb auch aus. Mit seiner lächerlichen „Erklärung“, dass eine Fliege auf dem Kameraobjektiv des Navy-Kampfjets saß, ist er offenbar selber für sich zufrieden.

Mit dem Interview hat sich Walter selber keinen Gefallen getan. Dazu waren seine Formulierungen zu unglücklich gewählt. Mag sehr gut sein, dass er eigentlich was anders damit darstellen wollte, aber das ging daneben. Heraus kam das absurdeste Interview zum Thema, dass ich im deutschen Fernsehen dazu bisher sah. In dem, ganz nebenbei, die Aussagen der Piloten nicht mal erwähnt wurden. Vielleicht findet sich nach Veröffentlichung des Pentagon-UFO-Berichtes ja die Deutung „Fliege“ oder „Fliegenschiss“ auf den Kameras der Flugzeuge …

Video-Beispiel zum Thema

Video vom 8. Mai 2021 auf Mystery Files

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Das „dreieckige UFO“ der USS Russell und der US-Navy: Stecken wirklich Wladimir Putin und Russland dahinter? +++ Video +++

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VIDEO: Das "dreieckige UFO" der USS Russell und der US-Navy: Stecken wirklich Putin und Russland dahinter? (Bilder: US Navy & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Das „dreieckige UFO“ der USS Russell und der US-Navy: Stecken wirklich Putin und Russland dahinter? (Bilder: US Navy & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Erneut macht in der UFO-Forschung ein Video der US-Navy die Runde. Es zeigt eine dreieckige oder pyramidenartige Form und stammt von dem Schiff „USS Russell“. Was aber hinter diesem neuen UFO-Video steckt, bleibt unklar bzw. ist umstritten. Wie fast immer. Jetzt äußerte sich auch ein einstiger US-Senator zu diesem Filmchen. Er spekuliert, dass Russland bzw. Wladimir Putin als ehemaliger KGB-Agent hinter diesem Phänomen stecken könnte. Alles dazu erfahrt Ihr hier.


Das UFO-Video der „USS Russell“ und Wladimir Putin

Seit einiger Zeit sorgt mal wieder ein neues UFO-Video für hitzige Diskussionen. Es stammt von der „USS Russell“ der US-Navy und zeigt ein dreieckiges oder pyramidenförmiges Etwas am Himmel. Ein Fake ist das Video nicht – aber was sehen wird dort?

Viel erkennen kann man auch an diesem neuen Video der Marine der USA nicht. Zu sehen ist ein dreieckiges Objekt oder ein UAP in Form einer Pyramide, dessen Konturen man mehr oder weniger gut erkennen kann. Sicher ist nur, dass es kein Fake ist und die US-Behörden die Echtheit bestätigt haben.

Was dieses UFO bzw. UAP aber ist, kann bisher keiner sagen. Von Technologie der Chinesen, von Außerirdischen, den USA selber oder den Russen wird hierbei gesprochen. So zum Beispiel von dem bekannten (ehemaligen) britischen „UFO-Jäger“ Nick Pope.

Ein Ballon oder eine Drohne werden dabei heißt diskutiert. Vielleicht auch eine „Hyperschalldrohne“.

Harry Reid, einst Senator von Nevada, sieht die Sache recht nüchtern. Er spekuliert, dass Wladimir Putin hinter dem Phänomen steckt. Immerhin habe Putin in Zeiten der Sowjetunion dem Geheimdienst KGB vorgestanden. Damit meint Reid wohl, dass deshalb Russland alles zuzutrauen sei …

Mehr dazu in diesem Video vom 2. Mai 2021

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Video vom 2. Mai 2021 auf Mystery Files

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Grenzwissenschaft Classics, Folge #30: Dreamland – Das Geheimnis von Area 51 (Video)

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #30: Dreamland - Das Geheimnis von Area 51 (Bilder: PixaBay / Montage: Fischinger-Online)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #30: Dreamland – Das Geheimnis von Area 51 (Bilder: PixaBay / Montage: Fischinger-Online)

Was geht in „Dreamland“, wie man die legendäre Geheimbasis „Area 51“ in den 1990ger Jahren hin und wieder nannte, wirklich vor sich? Befinden sich dort tatsächlich außerirdische UFOs  verborgen? Vielleicht sogar leibhaftige Außerirdische selbst? Oder arbeiten dort sogar Aliens mit irdischen Wissenschaftlern im Geheimen zusammen? Dies sind nur einige der Fragen, die den Mythos um diese Anlage mitten in der Wüste der USA seit Jahrzehnten ausmachen. Die Folge Nr. #30 der Video-Reihe „Grenzwissenschaft Classics Videos“ aus dem Jahre 1999 begibt sich auf die Jagd nach den Geheimnissen der geheime Militäranlage „Area 51“.


Geheimbasis „Area 51“ und die UFOs

Hat die USA in der Basis „Area 51“ in Nevada unweit von Las Vegas UFOs versteckt? Außerirdische Technologien und sogar Aliens selbst – vielleicht sogar noch lebende?

Nahm das alles ihren Anfang mit dem UFO-Absturz von Roswell im Sommer 1947 in New Mexiko? Und forschen die Amerikaner im Geheimen in der „Area“ an diesen Techniken? Erklären diese Geheimoperationen den Umstand, das im Gebiet um die Basis immer wieder UFOs gesehen wurden und werden? Arbeiten vielleicht sogar leibhaftige lebende Aliens mit Menschen dort Hand in Hand?

Was geht in „Dreamland“, wie man die Anlage in den 1990ger Jahren hin und wieder nannte, wirklich vor sich?

Das sind nur einige der Fragen, die den Mythos der „Area 51“ seit Jahrzehnten ausmachen. Eine UFO-Basis mitten in der Wüste der USA, sagen viele UFO-Interessierte und -Forscher. Es ist genau jene Anlage, die vor einiger Zeit einen neuen Boom oder Hype erlebte, als zum „Sturm auf die Area 51“ aufgerufen wurde, wie in mehreren Beiträgen und Videos auf Fischinger-Online berichtet.

Für andere geht es dort ein irdische vor. Und jene Menschen, die behaupteten, dass sie dort (in einem Bezirk mit dem Kürzel „S4“) an außerirdischen Technologien wie UFOs gearbeitet haben, sind für Skeptiker allesamt Schwindler.

Die Folge Nr. #30 der Video-Reihe „Grenzwissenschaft Classics Videos“ aus dem Jahre 1999 begibt sich auf die Jagd nach den Geheimnissen der geheime Militäranlage „Area 51“.

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Umfrage zu UFOs, Außerirdischen & Co.: Die Mehrheit der Amerikaner wollen die vollständige Freigabe von UFO-Akten, aber …

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Umfrage: Die Mehrheit der Amerikaner wollen die vollständige Freigabe von UFO-Akten (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Umfrage: Die Mehrheit der Amerikaner wollen die vollständige Freigabe von UFO-Akten (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Für UFO-Forscher, Grenzwissenschaftler oder einfach UFO-Interessierten sind Umfragen zum Thema UFOs und Außerirdische durchaus sehr interessant. Vor allem dann, wenn die gewonnenen Ergebnisse das eine oder das andere an Interpretationen zulassen. Man sind die Daten sehr eindeutig, ein anders Mal lassen sie Spielraum für Interpretationen. Da unterscheiden sich „UFO-Umfragen“ in nichts von allen anderen Erhebungen, Statistiken und Umfragen. Eine kürzlich in den USA und  Großbritannien durchgeführte Umfrage zu UFOs, Aliens, Verschwörungen und die Freigabe von bisher geheimen UFO-Akten erstaunt dann doch. Denn nur auf den ersten Blick sind die Ergebnis so eindeutig, wie Ihr es in diesem Beitrag lesen werdet.


Umfrage zur Freigabe von UFO-Akten

Statistiken und Umfragen sind eine trockene Angelegenheit. Und vielfach auch eine Sache der Auslegung und Interpretationen der gewonnenen Daten. Für viele Menschen sind sie einfach zu langweilig und sie betrachten diese eher skeptisch. „Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast!“ – ist dabei ein geflügelter Ausspruch.

Zumal häufig mit Argwohn und Misstrauen darauf geschaut wird, wer genau die jeweilige Umfrage wo und bei wem in Auftrag gegeben hat.

Bei Umfragen zu Themen wie außerirdisches Leben, UFOs, andere Zivilisationen im Kosmos, Verschwörungen oder UFO-Geheimhaltung sieht es teilweise ähnlich aus. Nicht so bei einer „UFO-Umfrage“, die kürzlich vom Marktforschungsinstitut „Piplsay“ in Zusammenarbeit mit „Market Cube“ durchgeführt wurde.

Eine einfache Umfrage mit einfachen Antwortmöglichkeiten und wenig Detaildaten zu den Befragten. Zumindest den veröffentlichten Ergebnissen nach. Zehntausende Personen in den USA und einige tausend in Großbritannien wurden befragt, was sie über das UFO-Thema und die UFO-Geheimhaltung denken. Bekanntlich ist in den USA das Thema UFOs seit den Veröffentlichungen der US-Navy dazu wieder in aller Munde (Videos und Postings dazu HIER)

„Piplsay“ schreibt:

Aliens sind seit langem ein fester Bestandteil der amerikanischen Popkultur, weshalb die Entscheidung der britischen Regierung, ihre UFO-Dateien freizugeben, in Amerika wahrscheinlich viel Aufsehen erregen wird. Piplsay führte diese landesweite Studie durch, um sich eingehend mit diesem spannenden Thema zu befassen. Das US-Verteidigungsministerium kann sich sehr gut an diesem Bericht orientieren.

Die Entscheidung Großbritanniens, seine geheimen UFO-Akten zu veröffentlichen, wird unter UFO-Enthusiasten und Verschwörungstheoretikern in Amerika mit Sicherheit für Gesprächsstoff sorgen. Piplsay befragte 30.741 Amerikaner, um herauszufinden, wie aufgeregt sie über diese neuesten Nachrichten sind und was sie über all diese außerirdischen Verschwörungen denken. Wir haben auch 4.161 Menschen in Großbritannien befragt, um ihre Reaktionen zu erhalten.“

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Verwirrende Antworten

Die Resultate sind durchweg erstaunlich. Sofern man sie sich näher ansieht. Denn „Piplsay“ präsentiert als erstes Ergebnis noch vor irgendwelchen Details, dass „61 Prozent der Amerikaner wollen, das die US-Regierung ihre UFO-Akten freigeben.“

Eine klare Mehrheit und neben den Unentschlossenen sind nur 27 Prozent dagegen. Und obwohl 50 Prozent die Entscheidung zur Freigabe der UFO-Akten in Großbritannien mit Spannung erwarten, sagen immerhin 34 Prozent: „Nein, es schafft nur unnötigen Wahnsinn.“

34 Prozent ist beachtlich. Nicht minder beachtlich ist die Antwort der Amerikaner auf die Frage, was man „persönlich über UFOs denkt“. Nur 27 Prozent gaben an, dass sie „real sind“. Womit wahrscheinlich gemeint sein soll, dass UFOs ein außerirdisches Phänomen sind. Immerhin meinten genau ein Viertel der Befragten in den USA, dass sie „fehlgedeutete Objekte“ sind.

Das sind durchaus „verwirrende“ Antworten. Immerhin gab es solche und ähnliche Umfragen bereits in den USA und anderen Ländern der Welt, deren Ergebnisse zum Teil stark abweichen. Wie beispielsweise HIER und HIER berichtet. Es scheint deshalb auch widersprüchlich zu sein, da 58 Prozent der Befragten angaben, dass sie glauben, dass „die US-Regierung aktiv an außerirdischen Leben forscht“.

Was damit aber gemeint ist, bleibt „Piplsay“ schuldig. Schließlich forscht die USA – die NASA – nach außerirdischem Leben seit Jahrzehnten.

„Geheime Alien-Missionen“

Durch Raumsonden zu anderen Himmelskörpern wie dem Mars oder Raumfahrzeuge zu Mondes des Jupiter. Man denke nur an die aktuelle Mission „Mars 2020“, worüber in diesem Video HIER berichtet wurde. Das ist kein Geheimnis. Wenn dann aber 39 Prozent der Probanden angeben, dass sie die „Alien-Verschwörungstheorien“ um die Basis „Area 51“ nicht nur glauben, sondern auch meinen, dass die USA dort „geheime Alien-Missionen durchführt“, ist die Verwirrung komplett.

Immerhin waren sich 27 Prozent „nicht sicher“, was in der „Area 51“ in Nevada in Wahrheit vor sich geht.

Erwartungsgemäß fielen die Umfrageergebnisse unter den Briten etwas anders aus. Denn hier waren genau 60 Prozent erfreut darüber, dass das Vereinigte Königreich ihre UFO-Akten freigeben wird. Auch wenn nur 23 Prozent glauben, dass UFOs „real sind“. Bescheidene 7 Prozent der Befragten in Großbritannien halte UFOs übrigens für Fakes bzw. „Hoaxes“ (9 Prozent in den USA). Und obwohl nicht mal ein Viertel der Briten UFOs für „real“ (hier ist wohl wieder „außerirdisch“ gemeint) halten, wird der Verwirrung hier noch eins oben drauf gesetzt.

Auf die Frage „Glaubst du die Verschwörungstheorien, dass Außerirdische existieren und hier auf der Erde sind“ wurde geantwortet: 38 Prozent mit Nein, 35 Prozent mit Ja und 27 Prozent sind sich „nicht sicher“.

12 Prozent mehr glauben also an eine UFO-Verschwörung und die Präsenz von Aliens auf unseren Planeten, als dass UFO „real sind“ …

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Lars A. Fischinger

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„Sturm auf die Area 51“ und das Festival Alien-Stock: Behörden bereiten sich auf Notstand vor (+ Videos)

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"Sturm auf die Area 51" und das Festival Alien-Stock: Behörden bereiten sich auf Notstand vor (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
„Sturm auf die Area 51“ und das Festival Alien-Stock: Behörden bereiten sich auf Notstand vor (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Der 20. September naht in kapp drei Wochen. Der Tag, an dem Millionen Menschen nach einem Facebook-Aufruf die „Area 51“ in den USA stürme wollen. Eine legendäre Militärbasis im US-Bundesstaate Nevada , in der angeblich UFOs und Aliens vor der Welt versteckt werden. Und obwohl die Veranstaltung als Scherz gemeint war, das US-Militär vor dieser Aktion unlängst warnte, und der „Sturm auf die Area 51“ inzwischen zu einem Festival „umgestaltet“ wurde, sind die Behörden und Bewohner der Region in Sorge. Es werden zwar nicht Millionen Menschen anreisen – doch man befürchtet ein Chaos. Vor allem in dem winzigen Dorf Rachel unweit der Militärbasis. Selbst eine Notstandserklärung wurden von den Behörden bereits für den Tag X formuliert. Alle Neuigkeiten zu diesem fragwürdigen Aufruf erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


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Der Hype um den „Sturm auf die Area 51“

Am 20. September wollen Millionen Menschen die Basis „Area 51“ in Nevada stürmen. Wie in zwei YouTube-Videos (siehe Videos unten) und auf diesem Blog berichtet folgen sie damit einem Facebook-Aufruf, der zum „Sturm auf die Area 51“ aufgerufen hat. Man wolle endlich die Aliens und UFOs sehen, die dort angeblich von den USA versteckt werden. Die US-Air Force hat deshalb bereits klar vor diesem Vorhaben gewarnt, da die Basis eine militärische Anlage sei, die nicht betreten werden darf.

Auch der Ersteller des Aufrufs versuchte zurück zu rudern, und betonte klar, dass er sich das nur als Scherz dachte. Den „Sturm“ auf die Militärbasis plante er in der Folge zu einer Art Alien-Party unweit der Anlage um. Ein Merchandising-Shop wurde ebenso eingerichtet.

Auch wenn die Zusagen alle rein virtuell sind, kann niemand wissen, ob sich nicht doch Menschen auf diesen „Sturm“ einlassen (s. unten). Und auch die lokalen Behörden und Anwohner sind inzwischen alles andere als begeistert. Sie sind zwar mit dem Mythos um die „Area 51“ vor allem seit den 1990ger Jahren bestens vertraut, sehen jedoch auch die alternative Alien-Veranstaltung „Alien-Stock“ in ihrem Landkreis mit großen Bedenken!

Facebook löschte zwar den Aufruf zum Sturm auf die mutmaßliche Alien-Basis (siehe Beitrag HIER), doch nur um ihn kurz darauf wieder freizuschalten. Durch internationale Medienberichte erhielt die „Scherz-Veranstaltung“ dort in den letzten Wochen immer mehr Zulauf. Inzwischen klickten mehr als zwei Millionen Facebook-User auf „Zusagen“ und über 1,5 Millionen auf „Interesse“. Die mit Abstand größte Mehrheit davon sicher nur unbedarft als Spaß, ohne überhaupt wirklich daran zu denken, am 19./20. September dort anzureisen.

Behörden bereiten sich auf Notstand vor

Dennoch sind jetzt auch die Lokalbehörden in Sorge, was das Alternativ-Festival „Alien-Stock“ angeht. Es soll vom 20. Bis 22. September am Örtchen Rachel stattfinden, dass sich unweit der „Area 51“ befindet. Ein winziges Nest mit nur 54 Einwohnern, das in den 1990ger Jahren aufgrund der Nähe zur Basis zu einem Ausgangspunkt für UFO-Interessierte wurde. Vor allem ist Rachel aber überhaupt nicht vorbereitet. Auch wenn niemand mit Millionen anreisenden Gästen rechnet, befürchten die Behörden ein Chaos.

Rachel liegt einsam in der Wüste und hat nicht mal eine Tankstelle, betonen die Bewohner auf der Webseite des Dorfes. Ein Flughafen ist an die 80 Kilometer entfernt, ein Bahnhof gibt es nicht und ausreichend Hotels oder Unterkünfte ebenso wenig. Auch wenn die Teilnehmer von „Alien-Stock“ laut Plan des Veranstalters dort in der Wüste zelten wollen, fehlt es vor Ort quasi an allem. Zumindest wenn plötzlich tausende Menschen in und um Rachel einfallen.

Im schlimmsten Fall könnten plötzlich 20.000 Menschen dort anreisen. So zumindest Varlin Higbee, der stellvertretende Vorsitzende des lokalen Kreisausschusses von Lincoln County, in dem insgesamt nur 5.000 Menschen leben. Verbindliche Angaben über die zu erwartenden Personen kann aber niemand machen, so Higbee.

Für den Fall des Falles bereitet der Landkreis dennoch schon jetzt eine Notstandserklärung vor. Zur reinen Vorsorge, da so schnell Mittel des US-Staates Nevada angefordert werden können.

Festival statt Aliens

Der entsprechende Facebook-Aufruf bzw. Webseite zum „Sturm auf die Area 51“ wurde inzwischen durch eine Webseite zum Festival erweitert. „Sie können uns nicht davon abhalten, und zu versammeln und die Außerirdische zu feiern“, heißt es dort. Im Gegensatz zu vorher, wo es hießt, dass beim Ansturm auf die Basis nicht alle aufgehalten werden können. Auch nicht durch die Kugeln der Soldaten …

Wir wollen hier etwas Einzigartiges schaffen, einen Treffpunkt für alle Gläubigen. Ein Ort, an dem Aliens und das Unbekannte frei diskutiert werden können!

Bei Ihrer Ankunft erwarten Sie Live-Musik, großartiges Essen und ein Camping-Erlebnis!

Tiere, Waffen, Glasflaschen oder auch Drohnen sind untersagt, so die Veranstalter. Und obwohl man laut eigener Aussage mit den Bewohnern von Rachel und der berühmten Bar „Little A’LE’INN“ im Gespräch sei, sind die Informationen zu diesem Alien-Meeting überaus spärlich. Aber, so wird betont, man wolle „die Erde und die Bewohner von Rachel respektieren“. Deshalb sollen alle Teilnehmer am 23. September mithelfen, den Müll der Veranstaltung einzusammeln.

Festivals – auch Alien-Veranstaltungen – in der Wüste der USA gibt es einige. Vor allem in nahen Wüste von Kalifornien. Genau eine solche Party im Zeichen der UFO- und Alien-Thematik soll es nun also werden. Von irgendwelchen Vorträgen zum Thema ist online nichts zu erfahren. Auch nicht wirkliche Details über die Logistik oder was unter Musik während der Tage dort verstanden wird. Welche Künstler dort zum Beispiel auftreten sollen.

Auch wenn der Aufruf, die „Area 51“ zu stürmen, damit man dort endlich Aliens sieht, als Witz gedacht war, bleibt die Sache überaus fragwürdig. Dass jetzt derart kurzfristig dort ein Festival stattfinden soll, bei dem niemand annähernd abschätzen kann, wie viele Gäste kommen werden, macht die Sache nicht besser. Es stellt. Sich vielmehr die Frage, warum hat der Ersteller dieser Facebook-Veranstaltung diese nicht schon vor Monaten wieder entfernt, als der Hype darum durch die Medien ging?

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

YouTube-Videos zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Video vom 15. Juli 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Video vom 9. Juli 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Der geplante „Sturm auf die Area 51“: Facebook löschte „versehentlich“ die Veranstaltung für den „guten Zweck“ (+ Videos)

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Der geplante "Sturm auf die Area 51" am 20. September 2019: Facebook löschte versehentlich die Veranstaltung für den "guten Zweck" (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Der geplante „Sturm auf die Area 51“ am 20. September 2019: Facebook löschte versehentlich die Veranstaltung für den „guten Zweck“ (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie auf  meinem YouTube-Kanal Grenzwissenschaft und Mystery Files vergangenen Monat mehrfach berichtet, schlägt eine „Scherz-Veranstaltung“ bei Facebook sehr hohe Wellen. Unter dem Motto „Sturm auf Area 51“ haben sich dort Millionen Menschen zusammengetan, die am 20. September die legendäre Basis „Area 51“ in Nevada stürmen wollen. „Sie können uns nicht alle stoppen“, so die Veranstalter, und so wolle man ein für allemal dort nach UFOs und Aliens suchen. Das rief auch das US-Militär auf den Plan. Doch jetzt hat Facebook die Veranstaltung gelöscht – um sie nur kurz darauf wieder freizugeben. Was war da los? Alle Hintergründe dazu erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


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„Area 51“ – Wir wollen die Aliens sehen!

Die „Geheimbasis Area 51“ nördlich von Las Vegas in  Nevada ist in ihrer Existenz schon lange nicht mehr geheim. Diese Zeiten sind sind vorbei und jeder auch nur etwas ans Verschwörungen, Kino oder UFOs Interessierte kennt sie. Was aber weiter streng geheim ist, sind die Vorgänge innerhalb der „Area 51“. Sie ist und bleibt eine militärische Anlage und damit eine „Geheimbasis“!

Aber sind dort wirklich abstürzte UFOs und Außerirdische versteckt, wie seit Jahrzehnten behauptet wird (s. Videos unten)? Oder sind diese außerirdischen Dinge und Lebensformen längst in andere geheime Anlagen verbracht worden? Oder gab es sie nie in der „Area 51“?

Genau das wollte bei Facebook ein User endgültig klären, als dieser seine Veranstaltung „Sturm auf Area 51 – Sie können uns nicht alle stoppen!“ erstellte. Grundgedanke dieses „Event“ ist oder war, dass sich am 20. September 2019 so viele Menschen wie möglich unweit der Basis versammelt, um diese dann gemeinsam zu stürmen. Irgendwelche der Beteiligten werden schon durchkommen, so die Überlegung.

Mit dem gewaltigen medialen Echo in der international Presse haben die Einsteller der Facebook-Veranstaltung wohl nicht gerechnet. Denn plötzlich berichteten immer mehr Zeitungen und Online-Portale über diesen geplanten „Sturm“ und so nahm der Hype seinen Lauf. Auch wenn die Veranstalter später erklärten, dass alles nur als ein Scherz gedacht war, wurde es zu einem Selbstläufer. Vor allem die Netzgemeinde macht sich mit zahlreichen Karikaturen, sogenannten „Memes“ und Witzen einen Spaß daraus. Es wurde zu einem viralen Phänomen, das dann wieder erneute Medienberichte nach sich zog …

Selbst das US-Militär sah sich letztlich gezwungen einige deutliche Warnung vor dieser Aktion auszusprechen. Verständlich. Immerhin ist und bleibt die „Area 51“ bzw. die gesamte „Nellis Air Force Range“, zu der die Anlage gehört, militärisches Sperrgebiet.

Facebook „zog Konsequenzen“ – kurz

In den beiden Videos unten fragte ich unter anderem,. warum Facebook die Veranstaltung „Sturm auf Area 51“ noch nicht gelöscht hat. Immerhin sagten Millionen Menschen zu bzw. bekundeten ihr Interesse an einer Teilnahme. Natürlich virtuell, denn nichts ist einfacher, als mal eben mit einem Mausklick von irgendwo auf der Welt zuzusagen. Trotzdem kann es niemand ausschließen, dass allein aus Neugier zahllosen Menschen am 20. September zur Veranstaltung erscheinen.

Und Verrückte gibt es überall – so vielleicht auch unter den dann dort Anwesenden.

Die Idee der Veranstaltung hat groß Fahrt aufgenommen. Zehntausende Kommentare, über 2 Millionen Zusagen und 1,4 Millionen zusätzlich Interessierten sind dort inzwischen virtuell zu finden. Auch einen Online-Shop zu entsprechenden Merchandising-Produkten gibt es bereits.

Plötzlich aber die Meldung: Facebook hat die Veranstaltung entfernt. Ähnliche Nachahmer-Veranstaltungen verschwanden ebenso. Schnell wurde die Vermutung laut, dass dem Sozialen Netzwerk die ganze Sache „zu heikel“ geworden sei, oder das US-Militär eingegriffen habe. Allerdings ist Facebook längst auch dafür bekannt, dass dort offensichtlich sinn- und planlos Löschungen und Sperrungen erfolgen. So auch hier? Scheinbar ja, denn die Veranstaltung ist nach sehr kurzer Zeit wieder online gegangen.

Für den „guten Zweck“

Laut Matty Roberts, einem der „Mitveranstalter“, habe Facebook nur mitgeteilt, dass die Veranstaltung gegen deren „Community Richtlinien“ verstoßen würde. Deshalb habe man sie entfernt. Grund waren mit Sicherheit andere User dort, die diese Veranstaltung gemeldet haben. Aus welchen Grünen auch immer.

Es dauerte aber nicht sehr lange, da war „Sturm auf die Area 51“ wieder in voller Größe wieder da. Einen richtigen Grund für die kurzzeitige Sperre habe Roberts nicht genannt bekommen, wie es unter anderem bei „CNET“ und „BBC“ am 7. Juli berichteten. Lediglich, dass es „versehentlich“ geschehen sei, so Facebook.

Kurz nach der Löschung, so Roberts, wurden aber auch weitere Veranstaltungen, von ihm entfernt, die er nach der 1. Sperre erstellte. Auch sie sind wieder bei Facebook abrufbar. Man könnte meinen, dass die , hier eingegriffen habe. Die Ersteller der Veranstaltung betonen nicht nur, dass alles ein Gag sei, sondern auch, dass sie die dortigen Community dazu nutzen, die Menschen von der Erstürmung abzuhalten.

Etwas spätes Einsehen. Zumindest aber führt Facebook die Veranstaltung als „Guter Zweck“ …

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

YouTube-Videos zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

Video vom 15. Juli 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Video vom 9. Juli 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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„Sturm auf die Area 51“ – Millionen wollen inzwischen „teilnehmen“: Jetzt warnt die US-Air Force alle UFO-Fans +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: "Sturm auf die Area 51": Jetzt warnt die US-Air Force alle UFO-Fans (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: „Sturm auf die Area 51“: Jetzt warnt die US-Air Force alle UFO-Fans (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie in einem YouTube-Video am 10. Juli berichtet, wollen UFO-Fans am 20. September die Basis „Area 51“ in Nevada „stürmen“. So ein Aufruf bzw. eine Veranstaltung, die bei Facebook online gestellt wurde. Inzwischen ging diese Veranstaltung unter dem Motto „Sturm auf die Area 51 – Sie können uns nicht alle stoppen“ durch weltweite Presseberichte viral, so dass nun mehr über eine Millionen User ihre Teilname online „zugesagt“ haben. Hunderttausende haben „Interesse“ mitzumachen. Das hat jetzt auch die US-Air Force auf den Plan gerufen. Eine Sprecherin der Luftwaffe warnt alle UFO-Fans eindringlich vor diesem Vorhaben. Ob ein Spaß oder nicht – alle Details erfahrt Ihr in diesem neuen YouTube-Video auf Fischinger-Online.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 20. September 2019 wollen UFO-Fans die legendäre Basis „Area 51“ stürmen! Das in UFO-Kreisen weltbekannte militärische Gelände nördlich von Las Vegas in Nevada, das zur „Nellis Air Force Range“ gehört – und in dem verschiedenen Spekulationen nach UFOs und echte Außerirdische von den USA versteckt werden.

So zumindest ein Aufruf bei Facebook unter dem Motto „Sturm auf die Area 51 – Sie können uns nicht alle stoppen“, wie in diesem Video HIER am 10. Juli berichtet.

Doch die Facebook-Veranstaltung schlägt durch diverse Medienberichte inzwischen hohe Wellen. Über eine Millionen User haben ihre Teilnahme „zugesagt“ und rund 870.000 weitere sind „interessiert“.

Ob Scherz oder nicht: Immer gibt es Menschen, die die verrücktesten Dinge ernst nehmen. Und so warnt jetzt auch die US-Air Force davor, sich an diesem „Sturm auf die Area 51“ zu beteiligen. Denn die Army wisse schon, wie man sich zu schützen habe …

Mehr dazu in diesem YouTube-Video für Euch.

Bleibt neugierig …

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Aufruf bei Facebook: Hunderttausende UFO-Fans wollen im September die „Area 51“ stürmen +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Aufruf bei Facebook - Hunderttausende UFO-Fans wollen die Area 51 stürmen ... (Bilder: Google Earth & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Aufruf bei Facebook – Hunderttausende UFO-Fans wollen die Area 51 stürmen … (Bilder: Google Earth & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

In der UFO-Forschung und der Community der UFO-Interessierten kennt unlängst jeder die „Geheimbasis Area 51„. Ein militärisches Gelände nördlich von Las Vegas in Nevada, das zur „Nellis Air Force Range“ gehört, und um das sich seit Jahrzehnten Verschwörungstheorien und Spekulationen ranken. Denn hier sollen die USA UFOs und Außerirdische vor der Weltöffentlichkeit versteckt halten – was natürlich die offiziellen Stellen energisch leugnen. Unter dem Motto „Sie können uns nicht alle stoppen“ wollen das jetzt hunderttausende Nutzer bei Facebook endgültig klären. So zumindest laut einer „Veranstaltung“ dort, die zum „Sturm auf die Area 51“ aufruft. Alle Details und was davon überhaupt zu halten ist, erfahrt Ihr in diesem Video auf Fischinger-Online bei YouTube.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Befinden sich in der „Area 51“ jetzt echte – außerirdische – UFOs und reale Aliens, oder nicht? UFO-Fans und –Interessierte wollen das jetzt ein für alle Mal aufklären. Zumindest wenn es nach einem doch sehr fragwürdigen Aufruf bei Facebook geht, der zum „Sturm auf die Area 51“ am 20. September 2019 aufruft.

Unter dem Motto „Sie können uns nicht alle stoppen“ haben bereits hunderttausende Nutzer bei Facebook zugesagt oder sind an einer Teilnahme interessiert.

Vielleicht inspirierte den Ersteller der Facebook-Veranstaltung ja der Spielfilm „Area 51“ von 2015 dazu. Denn darin dringen heimlich drei Neugierige in die Basis ein und „enthüllen schreckliche, unvorstellbare Geheimnisse“ …

Mehr dazu in diesem YouTube-Video für Euch.

Bleibt neugierig …

Video vom 9. Juli 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Spekulationen um die Greys, die „kleinen Grauen“: Sind die angeblichen UFO-Aliens in Wahrheit biologische Roboter? +++ Artikel +++

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Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Greys, die Grauen: sind die angeblichen Aliens der UFO-Forschung in Wahrheit keine biologischen Lebewesen? (Bilder: gemeinfrei/pixabay / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Bereits seit Jahrzehnten ist im Dickicht der UFO-Forschung und Alien-Thematik ein Typus von Außerirdischen überaus weit verbreitet: Die der „kleinen Grauen“ oder auch „Greys“. Kleine menschenähnliche Wesen, die vor allem durch das Thema UFO-Entführungen sowie natürlich durch Kino und TV weltbekannt wurden. Spätestens die US-Erfolgsserie „Akte X“ verhalf diesem Bild der kleinen Aliens mit ihren riesigen Augen und zierlichen Körpern zum Siegeszug. Aber sind diese „kleinen Grauen“ überhaupt biologische Lebensformen, die bei UFO-Entführungen angeblich ihre Hände im Spiel haben? Sind es vielleicht nicht eher eine Art von Bioroboter, die von „echten Aliens“ erschaffen wurden? Obwohl das Thema um diese grauen Zwerge aus dem All selber Spekulation ist, lassen sich dazu noch weit mehr Überlegungen in Betracht ziehen. Interessante Mutmaßungen über die wahre Natur der Greys, die Ihr in diesem Artikel lesen könnt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit Jahrzehnten beschreiben Zeugen einer UFO-Begegnung die mutmaßlich beteiligten Außerirdischen als „kleine Graue“, die Greys. Vor allem bei den so genannten UFO-Entführungen. Aber auch bei schlichten Landungen von unbekannten Flugobjekten, sehen Menschen ihren Angaben nach diese seltsamen Wesen, die heute durch Kino und TV wohl jeder kennt.

Eben die „klassischen Aliens“, die ihren ersten großen Kinoauftritt bereits in „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ von Steven Spielberg 1977 hatten.

Die „kleinen Grauen“: Der Alien-Klassiker

Es handelt sich um kleine, nur etwa 120 bis 150 Zentimeter große und grauhäutige Hominide. Sie sollen sehr lange und dünne Arme und Beine haben, (meistens) nur vier Finger besitzen und einen ungewöhnlich großen Kopf auf ihrem dünnen Hals tragen. Die Augen werden einheitlich als oval, tiefschwarz und groß beschrieben, die leicht schräg im Schädel liegen. Gerne bezeichnet man diese Augen als „mandelförmig“

Die Nase wie auch die Ohren sind nur ansatzweise zu erkennen oder meisten nur als „Löcher“ im Kopf des Wesens. Auch der Mund scheint „verkümmert“, da er keine Lippen und auch keine Zähne habe und eher wie ein einfacher Schlitz im Schädel aussehe. Die Haut der „Greys“ erscheint meist wie Leder. Hin und wieder heißt es aber auch, dass die Haut nicht grau, sondern eher blaugrün, grauschwarz oder grünlich erscheint.

Alles in allem bestimmt genau diese sonderbare Gestalt heute in der UFO-Forschung wie auch in der Öffentlichkeit das Bild, das man von einem „klassischen Alien“ hat. Zwar durchaus mit Variationen, aber im Kern identisch. Selbst der bekannte Handy-Messenger-Dienst „Whatsapp“ nutzt das Gesicht dieses Grey-Alien in seinen Icon-Bildchen. Kaum also jemand, der zumindest diesen medial stark verbreiteten Alien-Kopf nicht schon mal gesehen hat …

Greys und UFO-Menschen

Ganz besonders bei dem Thema UFO-Entführungen treten diese zwergenhaften Alien-Figuren in Erscheinung. Sie sind es, die an den entführten Menschen pseudomedizinische „Versuche“ durchführen und/oder dem Entführten ominöse Dinge innerhalb der UFOs zeigen. Dabei, so die einstimmige Meinung der Betroffenen, sind die Greys ausgesprochen gefühlskalt. Sie verhalten sich vollkommen kühl, es besteht kein Interesse an eventuelle Leiden eines Menschen während einer Entführung.

VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die kleinen Grauen werden aber nicht selten gleichzeitig zusammen mit anderen „außerirdischen Wesen“ beobachtet. Bei diesen handelt es sich meist um echt „normal aussehende Menschen“. Das heißt, sie sehen aus, als sei es der Nachbar von nebenan. Zum Teil jedoch heißt es, dass diese „Menschen“ größer wären als wir und eher eine blasse Hautfarbe haben. Auch werden diese „UFO-Menschen“ dann und wann als haarlos beschrieben.

Diese Figuren der UFO-Forschung sind seit langem in die Kategorie „nordisch“ oder schlicht „humanoid“ eingeordnet worden (wobei aber auch die Greys eigentlich „humanoid“ sind). Es stellt sich aber durchaus die Frage, wer in der „Rangordnung“ oben steht. Sind es die „Menschen“ – oder sind es die Greys? Zumindest glauben UFO-Forscher durch ihre Beschäftigungen mit Entführten hier eine Rangordnung erkennen zu können.

Dass es auch Berichte von UFO-Entführungen gibt, an denen „Militärangehörige“ oder „Uniformierte“ beteiligt gewesen sein sollen, wurde bereits an anderer Stelle in einem YouTube-Video dargelegt …

UFO-Entführungsforscher, die auch den obskuren Bereich der medizinischen Experimente und vor allem der „sexuell“ bezogenen Varianten eines solchen „Experimentes“ diskutieren, sehe sich oftmals durch Entführungsberichte zu der Annahme verleitet, die Außerirdischen züchten eine „neue Rasse“.

Im Klartext: Die Greys kreuzen Alien-DNA mit denen von uns Menschen und erzeugen so Hybridwesen. Ein Projekt, wenn man es so nennen mag, das schon seit unbekannten Zeiten auf der Erde laufen würde.

Alien-Multikulti im UFO

Die Tatsache, dass die Zeugen einer nahen UFO-Begegnung einschließlich Alien-Entführungen Greys, Menschen und verschiedenen Varianten von kleinen Grauen zusammen beschreiben, ist problematisch. Vollkommen unterschiedlich erscheinende Alien-Spezies agieren demnach gemeinsam?

Da das Kürzel „UFO“ umgehend als Synonym für „Außerirdische“ angesehen wird, glauben auch einige UFO-Forscher und UFO-Interessierte, dass die Unterschiede in der Anatomie der vermeintlichen außerirdischen Lebensformen darauf beruhen, dass es Wesen von unterschiedlichen Planten im All sind. Eigentlich ist das sicherlich die einfachste Interpretation dieser seltsamen UFO-Berichte.

VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)
VIDEO: NASA-Chef: Außerirdische existieren und wir finden sie. Doch versteckte Aliens und UFOs in der Basis Area 51 gibt es nicht! (Bild/Montage: Fischinger-Online / Google Earth)

Es handelt sich also bei den UFO-Sichtungen und -Begegnungen nach dieser Deutung um ein multikulti Programm außerirdischer Intelligenzen. Als eines der Indizien für diese Annahme halten deren Befürworter gerne Aussagen der UFO-Piloten hoch, die die Heimat bzw. den Ursprung der Insassen beinhalten.

Denn die Piloten der fliegenden Untertassen antworten auf die Frage nach ihrer Herkunft (wenn) oftmals mit sehr unterschiedlichen Angaben. Der Mond, Saturn oder gewisse Sterne sind ebenso dabei, wie der Mars und undeutbare Aussagen. (Nebenbei: Wenn diese Aliens gewisse Sterne als ihre Heimat bezeichnen, verwenden sie netterweise die uns geläufigen Namen für diese Himmelskörper).

Es würde also bedeuten, dass die Insassen der UFOs ein Zusammengewürfelter Haufen von verschiedenen bewohnten Planten in ebenso verschiedenen Teilen des Universums sind. Und dabei wissen wir nicht einmal, ob diese Berichte rund um Greys, Entführungen, UFOs und Aliens überhaupt auf Außerirdische zurückzuführen sind. Bisher hat noch niemand einen echten Alien vorweisen können

Leben UFO-Greys überhaupt?

Bei dem Thema Greys und ihren Handlungen ist es seltsam, dass sie unseren Vorstellungen von intelligenten Außerirdischen nicht unbedingt entsprechen. Sicher, wir haben keine Ahnung, wie Intelligenzen im All aussehen und nur uns Menschen zum Vergleich. Aber diese kleinen UFO-Wesen entsprechen in gewisser Weise nicht einmal einer biologischen Lebensform. Sind sie also wirklich „normale“ Außerirdische mit einer Biologie und Physiologie?

Folgende Punkte könnten in dem eh schon spekulativen Feld der UFO-Entführungen für diese Spekulation sprechen:

  • Die Greys erscheinen als Kreaturen ohne Gefühl, ohne emotionale Regungen und ohne Anteilnahme an den Vorgängen, die sie nicht interessieren zu scheinen.
  • Diese „Wesen“ haben keine erkennbaren Geschlechtsorgane, obwohl sie meistens ohne Kleidung gesehen werden.
  • Ebenfalls haben sie keine zu erkennenden Ausscheidungssysteme wie einen After.
  • Ihre Augen sind lediglich schwarze Ovale, die keine Pupillen haben, und werden als „tot“ beschrieben.
  • Die Kreaturen wurden nie bei der Nahrungsaufnahme gesehen.
  • Sie sprechen meist nicht, denn ihre Stimmen kommen „von innen“. (Hier wird aber meistens von Telepathie gesprochen.)
  • Sie haben keinen Bauchnabel.
  • Ihre Schädel sind im Vergleich zum dünnen und feinen Körper derart groß, dass eine Geburt durch einen biologischen Geburtskanal nach unserem Verständnis nicht möglich ist.
  • Oft sind sie nackt, scheinen also ein Schamgefühl im unserem Sinne nicht zu haben.
  • Sie agieren auch in Zusammenarbeit mit normal erscheinen Menschen.
  • Ihre Haut wirkt „unecht“, wie Leder oder sogar künstlich.
  • Es gibt scheinbar keine männlichen und weiblichen Greys, sondern sie sind alle asexuell.

Sicher sind diese Punkte ohne Zweifel problematische Details bei der Frage, nach der wahren Natur der kleinen Wesen. Wobei wir, um es nochmals zu unterstreichen, natürlich keine Ahnung haben, wie außerirdische Intelligenz aussieht und funktioniert.

Roboter aus dem Universum?

Nüchtern betrachtet spricht die Auflistung oben für die Annahme, bei den Greys handele es sich nicht um biologische Wesen. Vielmehr verleitet sie zu der Hypothese, die Greys sind eine künstliche Lebensform – also: Roboter.

Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Kommen UFOs aus anderen Dimensionen? Neues E-Book von Lars A. Fischinger bei amazon Kindle erschienen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Heute erscheint die Idee, dass es so perfekte Roboter (oder Bioroboter) wie die Greys geben könnte, fast absurd. Dennoch sei darauf hingewiesen, dass es in der Zukunft mit Sicherheit Roboter geben wird, die sich nicht von biologischen Lebewesen unterscheiden lassen. Eine Reihe von Zukunftsforscher geht sogar soweit zu behaupten, dass es in Zukunft auf der Erde sogar künstliche Intelligenz geben wird. Der Physiker Michio Kaku, sehr bekannt aus diversen TV-Dokus, ist zum Beispiel einer von ihnen.

Wir Menschen werden in absehbarer Zukunft (50 bis 100 Jahre nehmen Optimisten an) künstliche Wesen schaffen, die uns Menschen mehr als nur ähneln. Es ist hier übrigens ganz interessant, dass zum Beispiel die Robotik in Japan festgestellt hat, dass zu menschlich aussehende Roboter die Menschen eher abschrecken als begeistern …

Bei der Betrachtung der Grauen der UFOs ist also die Frage legitim, ob es sich bei diesen eben um solche künstlichen Kreaturen handelt. Sie wären demzufolge „Arbeitsdrohnen“ der „echten“ Außerirdischen, zum Beispiel der „nordischen Typen“ der UFO-Forschung. Tatsache ist, dass gerade die Greys offenbar wirklich die Arbeiter sind, denn sie hantieren an den Menschen im Rahmen einer Entführung herum. Die großen und normal erscheinenden Wesen in den UFOs hingegen nicht/kaum.

Diese normalen Wesen sind es auch, die bei modernen UFO-Entführungen als „Ärzte“ bezeichnet werden. Oder, als Frau, „Krankenschwestern“ oder „Medizinerin“.

Greys und die Alien-Mensch Hybriden

Nun aber stehen wir vor einem ganz anderen Problem:

Jene Menschen, die angeblich von UFOs entführt wurden, berichten teilweise, dass ihnen Sperma oder, bei Frauen, Eier gestohlen wurden. Einige UFO-Forscher haben selbst Entführungsfälle recherchiert, bei denen die Frauen künstliche befruchtet worden sein sollen. Im Rahmen einer weiteren Entführung wurde diesen Frauen dann der Fötus wieder aus dem Mutterleib entnommen.

Hier sprechen eine ganze Reihe Entführungsforscher wie auch Zeugen davon, dass die kleinen grauen Freaks Zwitter aus ihnen und uns Menschen schaffen. Hybridwesen, Zwitter, also. Aktuell hat sich beispielsweise der UFO-Forscher David M. Jacobs in seinem Buch „Alien-Hybriden“ diesem Thema erneut angenommen.

Tatsächlich ist es in der UFO-Forschung hinlänglich bekannt, dass einige Entführte in ihren hypnotischen Rückführungen davon sprachen, dass die in den UFOs (oder wo sie waren) genau solchen Hybriden gesehen haben. Entweder als umherlaufende „Kinder“ – oder aber sogar als noch heranwachsende Föten, die sich in „Brutkästen“ befanden. Zieht man alte Berichte über Begegnungen mit fremden Wesen und Entführen durch diese dabei auch noch heran, scheint es dieses „Zucht-Programm“ schon Jahrhunderte zu geben. Mindestens, wie in diesem YouTube-Video dargelegt (s. z. B. auch HIER, HIER und HIER).

Wären also die Greys Maschinen, Roboter ohne organische Funktionen (vor allem der Fortpflanzung dienend), kann eine Hybridrasse aus diesen nie geschaffen werden. Da aber beispielsweise kein Bauchnabel an den Grauen zu sehen ist, und auch Geschlechtsorgane offenkundig fehlen, möchte man sicher einwenden, dass die Greys sich künstliche Fortpflanzen. Das heißt, alle kleinen Grauen wachsen in Reagenzgläsern heran. Eine geschlechtliche Fortpflanzung ist ihnen unbekannt.

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Das halte ich für unsinnig und falsch.

Wenn es sich bei den grauen Aliens und reale biologische Lebewesen handelt, müssen sie auf ihren Heimatplaneten eine Evolution durchlebt haben. Auch wenn man annimmt, die Greys seien asexuelle Geschöpfe, so müssen sie sich aber dennoch biologisch Fortpflanzen. Doch dazu fehlen ihnen offenkundig die Geschlechtsorgane.

Und wenn diese nun tatsächlich innerhalb ihre kleinen und schmächtigen Körpers liegen sollten, ist es immer noch unmöglich, dass sie einen Geburtskanal haben, durch den ihre großköpfigen Babys geboren werden können (wie sie herauskommen ist ohne äußere Geschlechtsmerkmale eh ein Rätsel).

Alien-Züchtungen aus dem All?

VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Von Aliens entführt? UFO-Entführungen heute und in der Vergangenheit – aber wozu? (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Wenn die kleinen Geschöpfe wirklich biologische Lebewesen sind, wäre die Überlegung legitim, sie wären selber durch eine andere Alien-Spezies gezüchtet worden. Es würde sich also bei ihnen um „biologische Roboter“ handeln. Die medizinische Technologie der Fremden aus dem All wäre demnach soweit fortgeschritten, dass es ihnen möglich ist, Wesen nach dem Typus „Grey“ künstlich zu schaffen.

Auch wenn diese Spekulation mehr als reizvoll klingt, so bleibt der Umstand, dass die Grauen keine Körperöffnungen haben, durch die verarbeitete Nahrung ausgeschieden wird. Zumindest will sie niemand gesehen haben. Wozu dient dann aber der Mund? Immerhin sollen diese Kreaturen mittels Telepathie kommunizieren. Oder ist er doch ein „Überbleibsel“ einer biologischen Evolution?

Erschwerend kommt hinzu, dass sich nach allen bisher vorliegenden Beschreibungen der Brustkorb der Gestalten nicht bewegt. Er hebt und senkt sich nicht, was bei einer Atmung mit Lungen (und Kiemen haben sie nicht) zu erwarten wäre. Zumindest will auch das niemand gesehen haben.

Da den „Wesen“ unsere Atmosphäre nichts ausmacht – auch den anderen beschriebenen Aliens nicht -, wird auch ihr Körper ähnlich wie unser funktionieren. Zwar haben wir auf unserer Erde zum Erstaunen vieler Biologen und auch Astrobiologen Lebewesen an Orten gefunden, die bisher als lebensfeindlich galten, aber diese können dafür nicht in unserer normalen Atmosphäre überleben. Deshalb wäre es irrig zu behaupten, die Greys kämen aus einer so verschiedenen Welt, dass sie hier ohne Atmung leben können …

Da die Idee Greys = Roboter oder sogar Cyborgs meiner Meinung nach durchaus interessant ist, dürfen wir ein anderes Teilproblem bei diesen Spekulationen nicht übergehen: UFO-Abstürze.

UFO-Abstürze und tote Aliens

Befasst man sich nur etwas genauer mit der UFO-Forschung und den entsprechenden Veröffentlichungen, gewinnt man schnell den Eindruck, dass inzwischen unzählige UFOs abgestürzt sind. Allen voran natürlich der UFO-Absturz von Roswell vom Sommer 1947.

Ein Raumfahrt-Ingenieur sorgte für Diskussionen: Er behauptet, dass in der Area 51 Außerirdische mit den USA zusammen arbeiten…und zeigt angebliche Beweise (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Ein Raumfahrt-Ingenieur behauptet, in der Area 51 arbeiten Aliens … und zeigt angebliche Beweise (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Glauben wir den Zeugen und Recherchen, so sollen bei UFO-Abstürzen rund um die Welt auch deren Insassen gefunden worden sein. Ein Umstand, der, wenn ein Absturz tatsächlich erfolgt sein soll, natürlich auch zu erwarten wäre. Zeugen – und jene, die es sein wollen – sagen, dass solche Aliens gefunden wurden, und sie diese dann an diesem oder jenem Ort selber gesehen haben. Im Fall Roswell zum Beispiel in einer Militärbasis. Dabei, und dieser Punkt ist hervorzuheben, wird aber nicht behauptet, man habe Organe gesehen. Lediglich die vermeintlichen „Leichen“.

Nun aber liegen gleichsam Berichte vor, die von Obduktionen der bei einem UFO-Absturz gefunden Körper sprechen. Ebenfalls ein Umstand, der zu erwarten ist, wenn irgendwo auf der Welt ein UFO samt Besatzung gefunden wird. Und gerade in diesem Zusammenhang ist ein nebulöser Film weltweit berühmt geworden, der angeblich die Öffnung einer außerirdischen Leiche zeigt. Der als Santilli-Film bekannte Streifen wurde in der UFO-Forschung viele Jahre hitzig diskutiert und von vielen als schlichte Fälschung angesehen. Letztlich stellte sich auch heraus, dass der ganze Film ein Fake war.

Somit ist auch der Santilli-Film kein Beweis, dass die Greys echte Lebewesen mit einer organischen Biologie sind. Obwohl die Macher des Filmes behaupteten, es gäbe einen echten Alien-Autopsie-Film und ihr Werk stelle diesen nur nach. Als Begründung wurde unter anderem angeführt, dass der angeblich echte Autopsie-Film zu beschädigt gewesen sei …

Neben Berichten über gefundenen Alien-Leichen und natürlich den zweifelhaften Santilli-Fake, liegen aber auch Aussagen vor, die davon sprechen, dass lebendige Außerirdische in gewissen militärischen Anlagen gesehen wurden. Zum Teil gehen diese Aussagen sogar soweit zu behauten, dass diese Aliens mit menschlichen Wissenschaftlern der Erde gemeinsam an diversen Projekten arbeiten.

Wie wir solchen Aussagen gegenüberstehen, ist sicher jedem Interessenten selber überlassen. Immerhin müssen wir uns bei solchen Geschichten auf die Glaubwürdigkeit einzelner „Zeugen“ (oder eben solche, die es sein wollen) verlassen. Definitive Beweise gibt es nicht einen.

Außerirdische im Verhör

Doch auch hier gibt es Einwände.

So zeigte Mitte der 1990ger Jahre die Pro7-Sendung „TAFF“ einen kurzen und undeutlichen Film, der angeblich von einem Angestellten der sagenumwobenen „Area 51“, Nevada, USA, heraus geschmuggelt wurde. Wir sehen dort einen tatsächlich typischen Grey, der von einem Mann in Arztkleidung „verhört“ wird. Deutlich erkennbar ist in dem Farbfilm, dass der vermeintliche kleine Graue lebt.

VIDEO: Die "Alien Autopsie" von Roswell 1947 des Ray Santilli - steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / L. A. Fischinger)
VIDEO: Die „Alien Autopsie“ von Roswell 1947 des Ray Santilli – steckt doch mehr hinter dem UFO-Schwindel-Film? (Bild: Archiv / Fischinger-Online)

Da dieser dunkel gefilmte Streifen äußerst zweifelhaft ist, und einen dokumentarischen Wert für irgendein geheimes Militärarchiv nicht erkennen lässt, sehen die meisten UFO-Forscher und auch ich hier einen Schwindel. Es handelt sich wahrscheinlich lediglich um gewitzte Zeitgenossen, wobei einer eine Grey-Maske trägt.

Interessant am Rande: Im Rahmen des „UFO Day“ 1996 in Berlin gab ich dem Sender Pro7 ein Interview, in dem ich mich (negativ) zu mir dort von Pro7 vorgelegten „UFO-Fotos“ äußerte. Die Quelle der Bilder war, so der Reporter des Senders, dieselbe, wie der Area 51-Film mit dem Alien-Interview. Die mir von dem Reporter gezeigten schwarzweißen Fotos mit „UFOs“ waren als einfache Fälschungen leicht zu erkennen. Meinte ich zumindest auf dem „UFO Day“. Es war auch bemerkenswert, dass man heute noch mit einem schwarz-weiß Film in der Kamera umherläuft … und Pro7 mein und andere negativen Statements zu den Bildern in ihrem Bericht zu dem Kongress nicht sendete. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Heute, 2018, ist das Netz bekanntlich mit Alien-Videos, UFO-Filmen und auch Interviews mit angeblichen Außerirdischen überflutet …

Keine Beweise, nur Spekulationen!

Die Spekulation, die kleinen Grauen seien in Wahrheit (Bio-)Roboter, lässt sich natürlich nicht beweisen. Ausschließlich durch die Berichte von Entführungsopfern und Zeugen einer UFO-Landung einschließlich der Sichtung von Wesen, können Indizien liefern. Denn nicht mal diese Begegnungen lassen sich belegen.

"Missing Time" bei den Gebrüdern Grimm: Ein seltsames Märchen und Männchen (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Astronautengötter und die Gebrüder Grimm: Ein seltsames Zeitreise-Märchen und seltsame “Zwerglein” (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Es ist aber so, dass Greys ein ausgesprochen „seltsames Verhalten“ zeigen, welches sich von den fast normal menschlich aussehenden Wesen stark unterscheidet. Da beide „Rassen“ in Zusammenarbeit beobachtet wurden und werden, könnt man sogar folgendes behaupten:

Die Grauen sind Roboter, die wir Menschen der Erde selber in der Zukunft gebaut haben. Die menschlichen „UFOnauten“ wären dann unsere eigenen Nachfahren von diesem Planeten und die UFOs an sich nichts weiter als Zeitmaschinen irdischen Ursprungs.

Ob nur wir in der Zukunft solchen Roboter erschaffen und sogar Zeitmaschinen erfinden, wissen wir natürlich auch wieder nicht.

Außerirdische Zivilisationen können im Laufe ihrer technischen Evolution solche Roboter sicher problemlos entwickelt haben. Eigentlich geht jeder Vertreter der These, dass UFOs außerirdisch sind, von der Annahme aus, die Aliens kommen von sehr viel älteren Planeten. Damit haben sie eine weitaus längere (technische) Entwicklung hinter sich, und so dürfen wir den bis zur Erde gekommenen Besuchern durchaus die Fähigkeit zum Roboterbau à la Grey zubilligen.

Und wenn die Außerirdischen sich mit mehr als der Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegen, sind es so oder so Zeitreisende. Auch wenn das nach allem was wir wissen nicht möglich sein kann.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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