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US-Senator im Interview: “Hoffentlich sind UFOs Außerirdische und nicht aus einem anderen Land” +++ Video +++

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US-Senator im Interview: "Hoffentlich sind UFOs Außerirdische und nicht aus einem anderen Land!" (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
US-Senator im Interview: “Hoffentlich sind UFOs Außerirdische und nicht aus einem anderen Land!” (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Marco Rubio, Senator des Bundesstaates Florida in den USA, ließ sich im Sommer 2020 zu einem ganz erstaunlichen Statement zum Thema UFOs hinreisen: Er hofft, dass UFOs bzw. die heute sogenannten UAP, von Außerirdischen stammen und nicht eine Technologie eines anderen Landes sind! Was er damit meinte, erfahrt Ihr wie immer bei Fischinger-Online in diesem Video hier.


UFOs – aus dem All?

Egal ob private oder staatliche Organisationen: Praktisch alle „kochen ihr eigenes Süppchen“ in Sachen UFOs und UFO-Forschung. Selten zieht man gemeinsam an einem Strang, arbeitet koordiniert zusammen, tauscht sich aus oder arbeitet Hand in Hand. Auch wenn es sehr wenige Ausnahmen gibt.

In den USA, wo seit einigen Jahren das Thema UFOs und unbekannten Flugobjekte wieder stark in die Öffentlichkeit gerückt ist, sieht es nicht anders aus. Auch und vor allem bei den staatlichen Behörden und Institutionen wie Militär (Navy) oder den Geheimdiensten.

Für nicht wenige ist das ein Problem. Sie fordern schon länger, dass die Regierung das Phänomen ernst nehmen und systematisch erforschen soll. Das sieht auch Marco Rubin so, der Senator des Staates Florida. In einem Interview mit CBS Miami unterstrich er erneut die Wichtigkeit ein Zusammenarbeit und betonte. Er hofft sogar, dass UFOs „von außerhalb des Planeten“ kommen und nicht von einem anderen („feindlichen“) Staat der Erde.

Warum sich Senator Rubin, zu dem Ihr in diesem Video HIER noch weitere Hintergründe erfahrt,  dahingehend äußerte und welche Hintergründe diese Aussagen haben, erfahrt Ihr in diesem Video HIER vom 22. Juli 2020.

Beachtet dazu auch weitere Videos zum Thema auf meinem Kanal und diesen Artikel HIER.

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YouTube-Video vom 22. Juli 2020 auf Mystery Files

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“Wir müssen auch im Weltraum wachsam sein!”: NATO will sich für einen Krieg im Weltraum rüsten

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"Wir müssen auch im Weltraum wachsam sein!": NATO will sich für einen Krieg im Weltraum rüsten
“Wir müssen auch im Weltraum wachsam sein!”: NATO will sich für einen Krieg im Weltraum rüsten (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei)

Es klingt wie Science-Fiction, was diese Woche die NATO beschlossen hat: Das Militärbündnis will noch in diesem Jahr den Weltraum zu einem eigenen Gebiet für militärische Operationen erklären. Das hieße, dass nach Luft, See, Boden und dem Cyberraum auch das All zu einem potentiellen Kriegsgebiet für den Verteidigungsfall würde. Mehr denn je sei man auf Technologien im Weltraum angewiesen, hieß es von der NATO. Und diese sind angreifbar und können im Fall der Fälle das Bündnis handlungsunfähig machen. Alles zu den kommenden Plänen und Beschlüssen der NATO, und was für Gefahren im “Kriegsgebiet Weltraum” lauern, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Krieg im Weltraum und “Star Wars”

Heute sind wir mehr denn je auf Technologien im Weltraum angewiesen. Unsere Informations- und vor allem Kommunikationsgesellschaft sowie der Alltag allgemein kommen ohne Satelliten & Co. im All längst nicht mehr aus. Ein Angriff auf diese Satelliten oder sogar Waffensysteme im Erdorbit würden nicht nur die Gesellschaft lahm legen. Er würde auch einzelne Staaten oder sogar die NATO an sich geradezu vernichtend schlagen.

Ein Krieg dieser Art würde nicht Wochen oder Monate dauern, sondern wäre im Ernstfall an nur einem Tag und nach einem Angriff bereits vorbei. Dabei würde man vielleicht sogar nicht einmal wissen, woher und von wem dieser Angriff gekommen wäre. Da sind sich die Militärexperten einig.

In den Tagen des ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan sah dieser Krieg im Weltraum noch anders aus. Er rief während des Kalten Krieges 1983 die “Strategic Defense Initiative” (SDI) ins Leben, mit der ein Abwehrschirm im All von den USA aufgebaut werden sollte. Mit dieser Initiative wollten die USA Atomraketen der UdSSR im Falle eines atomaren Angriffs abwehren. Angedacht waren verschiedene Waffensysteme, die unter anderem auf “Kampf-Satelliten” im All stationiert werden sollten. Darunter auch verschiedene Raketen und Laser.

Kein Wunder, dass SDI in der Öffentlichkeit in Anlehnung an die Science-Fiction-Filme den Namen “Star Wars” bekam. Und auch die Waffensysteme, die die USA unter Reagen für den Weltraum entwickeln wollte, trugen dramatische Bezeichnungen. Etwa “Project Jedi”, “Super Excalibur”, “Project Excalibur” oder auch “Excalibur Plus”. Obwohl fast rund 30 Milliarden US-Dollar bis 1988 in SDI investiert wurden, gilt Reagens “Star Wars” unter Kritikern als gescheitert. Auch die Wiederaufnahmen des Programms unter einem anderen Nahmen durch die US-Präsidenten Bill Clinton und George W. Bush jr. änderte daran nichts.

Die NATO will sich vorbereiten

Im Kalten Krieg war mit der Idee von SDI der Krieg im Weltraum mit einem klaren und vor allem symmetrischen Kriegs- oder Verteidigungsfall definiert. Es galt Interkontinentalraketen der Sowjetunion auf ihren Weg in die USA schon im Erdorbit zu zerstören.  Heute ist das Feinbild nicht mehr so scharf umrissen, so dass unlängst von asymmetrischen Kriegen gesprochen wird. Dies war einer der Gründe, warum die NATO vor wenigen Jahren das Internet bzw. den Cyberraum zu einem (militärischen) Operationsgebiet erklärte.

Angriffe durch Hacker auf technische Anlagen von NATO-Staaten sind eine reale und alltägliche Bedrohung. “Schurken” und “Schurkenstaaten” sind jederzeit in der Lage solche Angriffe durchzuführen. Jetzt jedoch sieht die NATO genau diese Bedrohung auch für technische Anlagen, die sich außerhalb der Erde befinden. Hacker-Angriffe auf Kommunikations-Satelliten oder militärische Satelliten würden im schlimmsten Fall die NATO blind und handlungsunfähig. Ohne eine funktionierende Navigation und Kommunikation wäre das Bündnis kaum zu einem Gegenschlag fähig.

Sofern man weiß, wer einen da genau angegriffen hat.

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Deshalb soll bereits auf der NATO-Konferenz im Dezember in London der Weltraum als neues Operationsgebiet erklärt werden. Bei dem derzeitigen Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel sollen vorerst nur allgemeine Strategien und grundsätzliche Überlegungen zu diesem “Verteidigungsfall Weltraum-Angriff” beraten und beschlossen werden. Ein solcher Beschluss hätte aber weitreichende Konsequenzen.

So wäre ein Angriff auf militärische oder auch zivile Satelliten eines Mitgliedstaates der NATO ein sogenannter “Bündnisfall” nach dem NATO-Vertrag. Die Folgen wären ein Krieg oder militärische Einsätze ganz physisch hier auf der Erde. Es wäre ein “Verteidigungsfall”, die einen Gegenschlag hervorrufen würde. Prinzipiell dasselbe, als würde ein NATO-Staat konventionell durch einen Angriff von Bodentruppen oder Luftangriffe attackiert.

Kampf-Satelliten und Weltraum-Hacker

Die denkbaren Szenarien eines solchen Krieg im Weltraum sind vielschichtig. Anti-Satelliten-Waffen im All gehören ebenso dazu, wie Hacker-Angriffe auf Satelliten. Solche Angriffe müssen dabei die Technologie nicht einmal physisch im All zerstören., Es reicht aus, wenn Hacker sie ganz einfach vollständig lahm legen, deren Funkübertragungen stören oder die Kontrolle übernehmen. Mikrowellen, Laser und elektromagnetische Angriffe sind hierbei denkbar.

Allerdings hat China schon 2007 gezeigt, dass es in der Lage ist, mittels Raketen Satelliten im Weltraum abzuschießen. Zur Demonstration schoss China einen alten Wettersatelliten vom Himmel, der in 860 Kilometern Entfernung die Erde umrundete. Und derzeit kreisen über 2.000 Satelliten um unseren Planeten, von denen bis zu einem Drittel militärische Technologien sein dürfen. Auch wenn der USA mit mehr als 850 Satelliten derzeit den Löwenanteil im All stationiert haben, dürften andere Staaten schnell aufholen. Hier werden vor allem China und Russland genannt.

China ist im All enorm auf dem Vormarsch, denn die Volksrepublik besitzt bereits fast 300 Satelliten. Länder wie Israel, Japan, Italien, Großbritannien, Nordkorea, Iran, Indien oder Frankreich sind beim Run ins All ebenso mit dabei. Welche möglichen Gefahren sich hier in Zukunft lauern könnten, weiß niemand wirklich zu sagen. Allein die Zerstörung von Satelliten durch elektromagnetische Wellen oder einem irdischen Hacker-Angriff könnten einem Staat Milliardenkosten verursachen.

Für solche Fälle will sich die NATO vorbereiten. Auch wenn von einer Stationierung von bewaffneten Satelliten im Orbit bisher keine Rede ist. Wobei man allerdings sagen muss, dass niemand weiß, ob es solche Techniken im Geheimen nicht längst im All gibt. Wenn das Weltall von der NATO zum militärischen Operationsgebiet erklärt wird, wirkt sich das auch auf das Finanzbudget der Militärs aus. Auf diese Weise hätten sie mehr Ressourcen und Finanzmittel für das “Kriegsgebiet Weltraum” zur Verfügung.

Verschiedene Medien zitieren derzeit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg dazu mit den Worten:

Es ist wichtig, dass wir auch im Weltraum wachsam sind!

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

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Das “dreieckige UFO” der USS Russell und der US-Navy: Stecken wirklich Wladimir Putin und Russland dahinter? +++ Video +++

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VIDEO: Das "dreieckige UFO" der USS Russell und der US-Navy: Stecken wirklich Putin und Russland dahinter? (Bilder: US Navy & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Das “dreieckige UFO” der USS Russell und der US-Navy: Stecken wirklich Putin und Russland dahinter? (Bilder: US Navy & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Erneut macht in der UFO-Forschung ein Video der US-Navy die Runde. Es zeigt eine dreieckige oder pyramidenartige Form und stammt von dem Schiff “USS Russell”. Was aber hinter diesem neuen UFO-Video steckt, bleibt unklar bzw. ist umstritten. Wie fast immer. Jetzt äußerte sich auch ein einstiger US-Senator zu diesem Filmchen. Er spekuliert, dass Russland bzw. Wladimir Putin als ehemaliger KGB-Agent hinter diesem Phänomen stecken könnte. Alles dazu erfahrt Ihr hier.


Das UFO-Video der “USS Russell” und Wladimir Putin

Seit einiger Zeit sorgt mal wieder ein neues UFO-Video für hitzige Diskussionen. Es stammt von der “USS Russell” der US-Navy und zeigt ein dreieckiges oder pyramidenförmiges Etwas am Himmel. Ein Fake ist das Video nicht – aber was sehen wird dort?

Viel erkennen kann man auch an diesem neuen Video der Marine der USA nicht. Zu sehen ist ein dreieckiges Objekt oder ein UAP in Form einer Pyramide, dessen Konturen man mehr oder weniger gut erkennen kann. Sicher ist nur, dass es kein Fake ist und die US-Behörden die Echtheit bestätigt haben.

Was dieses UFO bzw. UAP aber ist, kann bisher keiner sagen. Von Technologie der Chinesen, von Außerirdischen, den USA selber oder den Russen wird hierbei gesprochen. So zum Beispiel von dem bekannten (ehemaligen) britischen “UFO-Jäger” Nick Pope.

Ein Ballon oder eine Drohne werden dabei heißt diskutiert. Vielleicht auch eine “Hyperschalldrohne”.

Harry Reid, einst Senator von Nevada, sieht die Sache recht nüchtern. Er spekuliert, dass Wladimir Putin hinter dem Phänomen steckt. Immerhin habe Putin in Zeiten der Sowjetunion dem Geheimdienst KGB vorgestanden. Damit meint Reid wohl, dass deshalb Russland alles zuzutrauen sei …

Mehr dazu in diesem Video vom 2. Mai 2021

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Video vom 2. Mai 2021 auf Mystery Files

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Sensation um die “Goldene Stadt” in Ägypten? Die verlorene Stadt des Dr. Zahi Hawass über 80 Jahre bekannt +++ Video +++

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VIDEO: Die versunkene "goldene Stadt" des Dr. Zahi Hawass: Die verlorene Stadt ist seit über 80 Jahren bekannt (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei /Z. Hawass / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Die versunkene “goldene Stadt” des Dr. Zahi Hawass: Die verlorene Stadt ist seit über 80 Jahren bekannt (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei /Z. Hawass / Montage: Fischinger-Online)

Wie in diesem Video HIER kürzlich berichtet, wurde nahe Luxor in Ägypten eine verlorene oder versunkene Stadt im Wüstensand entdeckt. Unter anderem gab Dr. Zahi Hawass, bekannter Ägyptologe und eine Art Ägyptens letzter Pharao, diese großartige Entdeckung bekannt. Wie sich jedoch schnell herausstellte, ist “sein” Fund gar nicht so neu. Schon vor über 80 Jahren haben Archäologen in diesen Ruinen Ausgrabungen und Dokumentationen durchgeführt, wie Ihr es in diesem Video erfahrt.


Die verlorene Stadt des Zahi Hawass in Ägpten

Kürzlich wurde bekannt, dass in Ägypten nahe Luxor eine “verlorene Stadt” entdeckt wurde. Unter anderem laut dem Archäologen Dr. Zahi Hawass eine Sensation, bei der er sogar von einer “goldenen Stadt” der Pharaonen sprach. Hawass der große Entdecker, wie es scheint.

Dazu hatte ich am 10. April bereits ein Video für Euch online gestellt, das Ihr HIER findet.

Denn so spannend und sensationell die Entdeckung der verlorenen oder (im Sand) versunkenen Stadt in Ägypten bei Luxor für die Ägyptologie auch sein mag, so seltsam erschien deren Ausgrabung. Denn es hieß, dass diese untergegangene Metropole des Pharao Amenophis III. (Amenhotep), dem Vater des legendären Pharao Echnaton, erst im September 2020 gefunden wurde. Seit dem erfolgten dort Ausgrabungen und Forschung.

Das ging merkwürdig schnell, wie ich im besagten Video bereits anmerkte. Und tatsächlich: Die “goldene Stadt” des Dr. Hawass wurde bereits vor über 80 Jahren von Archäologen entdeckt. Schon Mitte der 1930er Jahre erfolgten dort Ausgrabungen. Was mich sehr an “seine” Entdeckung des Osiris-Grab von Gizeh erinnert, über die ich unter anderem HIER ausführlich berichtete.

Was mögen die Hintergründe sein? Mehr dazu in diesem ergänzenden YouTube-Video vom 20. April 2021.

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Video vom 20. April 2021 auf Mystery Files

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Auf den Spuren der Götter aus dem All: Erich von Däniken startet eigenen Podcast mit Gästen auf YouTube (+ Video)

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Auf den Spuren der Götter aus dem All: Erich von Däniken startet eigenen Podcast mit Gästen (Bild: Screenshot E. v. Däniken / YouTube)
Auf den Spuren der Götter aus dem All: Erich von Däniken startet eigenen Podcast mit Gästen (Bild: Screenshot E. v. Däniken / YouTube)

Erich von Däniken hat sich “neu erfunden”. In kürze startet der Altmeister der Prä-Astronautik auf seinem YouTube-Kanal eine eigene Podcast-Reihe. Zum ersten Mal in seinem Leben will von Däniken in dieser selber Gäste interviewen, die thematisch etwas mit seiner Arbeit, Außerirdischen und den Rätsel der Welt zu tun haben. Wann es los geht und was geplant ist, erfahrt Ihr hier.


Erich von Däniken mit eigenem Podcast

Vor zwei Jahren startete Erich von Däniken zusammen mit Medienpartner seinen eigenen, offiziellen YouTube-Kanal “Erich von Däniken Official”. Seit dem erschienen dort bereits dutzende Videos rund um “seine Themen” bzw. der Prä-Astronautik.

Jetzt aber hat sich der Altmeister der Götter aus dem Kosmos wieder “neu erfunden”. In einem seiner Archiv-Räume haben er und seine rechte Hand Ramon Zürcher in den vergangenen Wochen ein Filmstudio eingerichtet. Von hier aus plant von Däniken mit einer eigenen Podcast-Reihe online zu gehen, die auf seinem YouTube-Kanal online gestellt werden soll. Geplant sind  Interviews mit Forschern, Autoren, Wissenschaftlern und all jenen, die bei ihren Arbeiten Themen aus der Welt der Prä-Astronautik und Außerirdische berühren.

Keine stundenlangen Gespräche, so von Däniken in dem Podcast-Trailer, den ich unten eingebunden habe, sondern jeweils etwa eine halbe Stunde. Und “es wird Spaß machen”, wie der ruhe- und rastlose Götterjäger betont. Das er selber Interviews führen wird, sei hierbei “zum ersten Mal in meinem Leben”, so von Däniken. “Spannende Gespräche, eine breite Palette von Themen, brillante Forscher, Autoren, Wissenschaftler und Akademiker” sollen dabei seine Gäste werden. Professor Avi Loeb nennt von Däniken hier als Beispiel.

Loeb ist jener Astrophysiker, der hinter dem interstellaren Objekt Oumuamua eine außerirdische Technologie vermutet, wie mehrfach auf diesem Blog und in Videos auf meinem YouTube-Kanal berichtet. Kürzlich erschien von Loeb dazu auch das Buch “Außerirdisch”, das ich Euch in diesem Video HIER vorgestellt habe.

Diskussionen des Phantastischen

In der aktuellen Ausgabe des Magazin “Sagenhafte Zeiten” (Nr. 2/2021) der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI (A.A.S.) berichtet auch Zürcher von Erich von Dänikens Podcast-Projekt. “Ich möchte hier keinen Namen ‘spoilern'”, so Zürcher in seinem Bericht, “aber wir haben eine Liste von über 70 möglichen und auch ‘unmöglichen’ Namen erarbeitet”. Ein solcher “unmöglicher” Gast sei der Dalai Lama. “Mal schauen, ob er sich für ein nettes Gespräch hinreichen lässt.”

Am 23. April 2021 geht die erste Folge des Podcast online. Zu Gast ist dabei Steve Mera aus Großbritannien. Ein Autor, UFO-Forscher, Filmproduzent und Parapsychologe, der auch für das sehr bekannte “Phenomena Magazine” verantwortlich ist. Ein sehr auflagenstarkes Magazin zur Grenzwissenschaft, das kostenlos in mehreren Sprachen als PDF erschient! Mit ihm wird von Däniken “über altes Mana (auch bekannt als Monatomic Gold), die Bundeslade und die Riesen der Vorzeit” diskutieren, wie es in der Ankündigung heißt.

Wir können also gespannt sein, welche Gäste aus der Welt des Unfassbaren Erich von Däniken in seiner Podcast-Reihe haben wird.

Video

Video von Erich von Däniken vom 20. April 2021

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Sensation in Ägypten: Rund 3500 Jahre alt versunkene Stadt entdeckt – “die größte Entdeckung seit Tutanchamun” +++ Video +++

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VIDEO: Sensation in Ägypten: Versunkene Stadt entdeckt - die größte Entdeckung seit Tutanchamun (Bild: Z. Hawass/Facebook)
VIDEO: Sensation in Ägypten: Versunkene Stadt entdeckt – die größte Entdeckung seit Tutanchamun (Bild: Z. Hawass/Facebook)

Spektakuläre Entdeckung in Ägypten unweit von Luxor: Archäologen fanden dort unter dem Sand der Wüste eine fast 3.500 Jahre alte, versunkene Stadt. Schon jetzt gilt sie als die größte Stadt des alten Ägypten überhaupt und wird sogar mit Pompeji verglichen. Selbst von einer “goldenen Stadt” wurde schon gesprochen. Was diesen zufälligen Fund der Ägyptologen so außergewöhnlich macht und wieso er mit der Bibel in Zusammenhang stehen könnte, erfahrt Ihr in diesem Video.


Ägyptens versunkene Megacity

Im Sand von Ägypten warten noch zahllose Funde auf ihre Entdeckung. Es heißt, dass 95 Prozent ägyptischen Kultur noch immer unentdeckt sind. Schätze und Mumien ebenso wie Tempelanlagen und ganze Städte.

Jetzt wurde eine dieser versunkenen Städte unweit von Luxor im Süden von Ägypten durch Zufall wieder gefunden. Viele haben bereits nach ihr gesucht – jetzt gab die Wüste die einstige Hauptstadt des Pharao Amenophis III. (ca. 1381 bis 1353 vor Christus) wieder frei. Eine Sensation für die Archäologie, denn Amenophis III. ist der Vater des legendären Pharao Echnaton, die wenige Jahre zusammen über Ägypten von dort herrschten.

Bis Echnaton nach dem Tod seines Vaters ganz Ägypten und vor allem die Religion umkrempelte und die Stadt verließ um eine vollkommen neue aus der Wüste zu stampfen! Fortan gab es nur noch einen Gott. Auch der berühmte König Tutanchamun gehört zu dieser Familienlinie. Und vielleicht sogar Moses aus der Bibel.

Was sich die Forscher erhoffen und welche Hintergründe diese Entdeckung hat, erfahrt Ihr in diesem Video.

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Video vom 10. April 2021 auf Mystery Files

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“Baalbek Reborn” veröffentlicht: Die Wiederauferstehung der Ruinenstätte im Libanon mittels moderner 3D-Rekonstruktionen

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"Baalbek Reborn": Die Wiederauferstehung von der Ruinenstätte mittels moderner 3D-Rekonstruktionen (Bild: Screenshot Baalbek Reborn)
“Baalbek Reborn”: Die Wiederauferstehung der Ruinenstätte im Libanon mittels moderner 3D-Rekonstruktionen (Bild: Screenshot Baalbek Reborn)

Die Stätte Baalbek im Libanon ist unter vielen Mystery-Interessieren seit über einem halben Jahrhundert ein Begriff. Ein riesiges Ruinenfeld mit ebensolche Tempelanlagen, die vor fast 2.000 Jahren von den Römern erbaut wurden. Jetzt wurde im Zusammenarbeit mit dem “Deutschen Archäologischen Institut” die Applikation “Baalbek Reborn” fertigt gestellt, die mittels beeindruckender 3D-Grafiken und entsprechenden Erklärungen die Anlage wieder zum Leben erweckt. Heute wurde die Software auf einer internationalen Pressekonferenz offiziell vorgestellt. Ich habe für Euch daran teilgenommen und auch “Baalbek Reborn” bereits getestet. Mit für uns interessanten Ergebnissen, wie Ihr hier lesen könnt.


Baalbek

Die Römer bauten nahezu in der damals bekannten Welt bis heute beeindruckende Monumente, Gebäude und Tempelanlagen. Doch die größte und eindrucksvollste Anlage dieser Art stand nicht etwa im alten Rom, sondern in Baalbek im heutigen Libanon. Hier entstand unter den Römern ab dem späten 1. Jahrhundert nach Christus vor allem das bekannte Heiligtum des Jupiter. Dessen noch stehende Säulen sind das Wappen des Libanon und unzählige Male fotografiert worden.

Dieses Jupiterheiligtum zu Ehren des höchsten aller römischen Götter ist heute nur noch ein Schatten seiner selbst. Wie das gesamte Heiligtum von Baalbek. Der dortige Tempel zu Ehren des Gottes Bacchus, kleiner als der Jupitertempel und ein Stück davon entfernt, beeindruckt indes durch seinen sehr guten Erhaltungszustand. Eine mehr als wechselvolle Geschichte hat dieses einstige Heliopolis der Römer hinter sich. Nicht nur als Heiligtum des Gottes “Jupiter Optimus Maximus Heliopolitanus”, denn bereits vor 10.000 Jahren war dieses Gebiet besiedelt. Baalbek gilt als eine der ältesten, durchgehend besiedelten Orte der Welt.

Die Römer waren schon vor der Zeitenwende an diesem Ort. Wahrscheinlich 63 vor Christus wird diese Stätte erstmals erwähnt. Die emsigen Bauarbeiten begannen jedoch erst später und erreichten zwischen 200 und 300 nach Christus ihren Höhepunkt. Nach und nach folgte der Zerfall des Mega-Heiligtums, bis die ersten Entdecker, Forscher und Archäologen kamen. Mit ihnen rückte Baalbek auch in den Fokus der Grenzwissenschaft, der Prä-Astronautik.

Baalbek – der Flughafen der Ancient Aliens

Es war 1959, als der russische Prä-Astronautik-Pionier Modest Agrest in einem Artikel in “Literaturnaja Gazeta” spekulierte, dass die “Terrasse von Baalbek”, auf der der Jupitertempel der Römer steht, in Wahrheit eine vollkommen andere Herkunft habe. Dieser Unterbau, mit ihren 800 und mehr Tonnen schweren Steingiganten, war einst, so Agrest, ein Startplatz für Raketen der Astronautengötter! Diese Plattform diente den antiken Astronauten eines Tages nicht mehr, wurde verlassen und tausende Jahre später kamen die Römer und nutzte sie für ihre Zwecke.

Heute sind die Pionier-Ideen zu den modernen Ancient Aliens durch Agrest praktisch vergessen. Auch wenn zahlreiche seiner veröffentlichten Spekulationen nach über 60 Jahren noch immer diskutiert werden. Baalbek ist nur eine davon. Zehn Jahre später nahm auch Erich von Däniken in seinem ersten Buch “Erinnerungen an die Zukunft” das Thema auf. Er schrieb zu Baalbek:

Der russische Professor Agrest allerdings hält es für möglich, dass es sich bei den Resten der Terrasse um Überbleibsel einer riesigen Landefläche handeln kann.

“Eine Tanzfläche für Riesen” nannte von Däniken die Anlage schon 1968 und faszinierte Millionen Menschen damit. Wie konnten damals (wann auch immer…) Menschen Steine von 800 bis sogar über 1.000 Tonnen bewegen? Oder wie sollte jener Steinblick, der erst 2014 entdeckt wurde, und bei einer Größe von 19,60 x 6 x 5,5 Metern unglaublichen 1.650 Tonnen wiegt, jemals bewegt werden (mehr dazu HIER)? Dieser liegt neben dem legendären Riesenmonolithen, der zum Beispiel als “Stein des Südens” bekannt ist und ca. 1.000 Tonnen wiegt.

Jahre später übernahm auch der US-Prä-Astronautik-Autor und Nibiru-Erfinder Zecharia Sitchin die Idee eines Startplatzes von Außerirdischen. In zahlreichen seiner Bücher sah er in Baalbek sogar einen ganzen “Raumflughafen” von den außerirdischen Anunnaki. Die Pyramiden von Gizeh in Ägypten hätten hierbei sogar als eine Art Orientierungspunkt für eine Einflugschneise nach Baalbek gedient, so Sitchin in seinen Werken. Wilde Spekulationen, die durchaus noch ihre Fans und Anhänger haben.

Geblieben ist von diesen phantastischen Behauptungen eigentlich nur die “Terrasse” von Baalbek. Also jene riesigen Bausteine, auf denen der Jupitertempel thront. Jeder kann sie sehen. Besuche oder Bilder der weit verteilten Ruinen vermitteln jedoch nur einen Eindruck der einstigen Pracht und Größe der Gesamtanlage in ihrer Blütezeit. Das hat jetzt ein internationales Team von Archäologen und “Technologen” geändert.

“Baalbek Reborn: Temples”: Begeisterte Experten

Heute (31. März) wurde auf einer digitalen Pressekonferenz des “Deutschen Archäologischen Institutes” (DAI) die Applikation bzw. Software “Baalbek Reborn: Temples” vorgestellt.

Experten des Deutschen Archäologischen Instituts stellen die römischen Tempel in Baalbek, Libanon, vor und zeigen Ihnen die Ruinen und eine digitale Rekonstruktion.

So die Kurzbeschreibung der Software, die Ihr HIER findet. Entwickelt wurde sie von der Libanesischen Antikenbehörde, dem DAI und der Sorftwarefirma “Flyover Zone” aus den USA gleich in mehreren Sprachen. “Flyover Zone” hat sich “auf virtuelle Zeitreisen in die Antike spezialisiert”, so das DAI, und die Forscher des DAI, “die seit 1998 an der Stätte arbeiten, stellten die wissenschaftliche Grundlage für die 3D-Rekonstruktionen zur Verfügung”. Geleitet werden diese Ausgrabungen und Forschungen in Baalbek von Margarete van Ess. Die Archäologin ist die Direktorin der Orient-Abteilung des “Deutschen Archäologischen Instituts” und von der Stätte begeistert:

“Das faszinierende an Baalbek sind nicht nur die römischen Tempel, sondern auch die fast 10.000jährige Geschichte. Als Archäologin habe ich anhand von Funden und Forschungsergebnissen häufig ein Bild vom damaligen Zustand dieses besonderen Ortes im Kopf. Dass die Tempel nun auch in der App Gestalt annehmen und so von Menschen in der ganzen Welt betrachtet werden können, ist fantastisch!

Dr. Bernard Frischer, Direktor von “Flyover Zone”:

Für Flyover Zone ist mit diesem Projekt ein Traum wahr geworden. Sowohl die schiere Größe des Baalbek-Heiligtums als auch seine kulturelle Bedeutung sind unübertroffen. In der Antike konsultierten Menschen aus weit entfernten Regionen des Reichs das Orakel von Baalbek, und wir haben sogar Aufzeichnungen darüber, dass auch Kaiser dies taten. Jetzt können wir das, was wir gelernt haben, nutzen, um Baalbek in die Klassen- und Wohnzimmer von Studierenden und der allgemeinen Öffentlichkeit zu bringen. Wir hoffen, dass Tausende von Menschen auf der ganzen Welt die virtuelle Tour herunterladen und sie nutzen, und dass sie angeregt werden, die Stätte zu besuchen (…)”

Testbesuch in “Baalbek”

Ich hatte mich für die heutige Pressekonferenz ebenfalls angemeldet (dazu später mehr) und wollte diese abwarten, bevor ich “Baalbek Reborn: Temples” selber teste und darüber für Euch berichte. Denn immerhin kenne ich als alter Hase der Prä-Astronautik die Spekulationen um Baalbek seit meinen Anfängen 1989.

Mein Testbesuch war auch von Erfolg gekrönt. Jedoch musste ich vorerst eine mir vollkommen unbekannte Software herunterladen, installieren und dort einen Account anlegen. Diese nennt sich “Stream” und scheint so was wie eine Gamingplattform zu sein (Falls ich mich irre, seht es mir nach. Ich habe mich da nicht wirklich umgesehen, da mich nur Baalbek interessierte.). Hier wiederum musste ich die eigentliche Applikation des 3D-Baalbek herunterladen, die immerhin 1,4 GB groß ist.

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Warum diese Datenmenge nötig war, zeigte sich sehr schnell beim Start der Rekonstruktion. Die Bilder und Fotos sowie die in 3D rekonstruierte Stätte mit all ihren wundervollen Einzelheiten ist überaus detailreich und fein ausgearbeitet. Inklusive 360 Grad-Schwenkungen oder auch Sprachausgaben. Der kurzer Software-Trailer HIER der Firma “Flying Zone” vermittelt davon einen Eindruck. Nicht getestet habe ich es mit einem VR-Headset, da “Baalbek Reborn” auch auf eine Betrachtung mittels “virtueller Realität” entwickelt wurde. All das soll Baalbek im Jahr 215 nach Christus zeigen.

Eine beeindruckende Arbeit und Darstellung, bei der auch Phantasie mit ihm Spiel war. Schließlich ist anhand der vorhandenen Ruinen Baalbek nicht mehr bis in jede Einzelheit exakt wieder zu rekonstruieren. Entsprechende Vermerke in dem Programm weisen auch darauf hin, dass es hier auch eigene Vorstellungen mit einflossen. Kein unübliches Verfahren. Man denke hier beispielsweise an die Maya-Stätten oder die Azteken-Stadt Tenochtitlan, wie sie in modernen TV-Dokumentationen als Rekonstruktionen zu sehen sind. Auch hierbei finden sich “Freiheiten” in deren digitalen Neuschöpfungen.

Spannend waren natürlich die riesigen Megalithen, mit denen der Unterbau des Jupitertempels errichtet wurde. Immerhin erklären Texte und Sprachausgaben unzählige Details an insgesamt 38 Stationen der virtuellen Reise. Was man da gerade genau wo sieht und was dies einstmals für eine Bedeutung hatte und ähnliches. Bei den Riesensteinen: Fehlanzeige. Hier wird lediglich auf die Pracht des Jupitertempels und vor allem seiner einstigen Säulen oder auf die Höhe der Gesamtmauern usw. eingegangen. Von den gigantischen Steinen, die natürlich in der Rekonstruktion zu sehen sind, kein exaktes Wort.

Der oben genannte und im Kreise der Grenzwissenschaft überaus bekannte “Stein des Südens” kommt übrigens nicht vor. Wohl auch deshalb, da er weit außerhalb von Baalbek noch im Steinbruch liegt.

Pressevorstellung von “Baalbek Reborn: Temples”

Die heutige Online-Pressekonferenz mit Teilnehmern aus Deutschland, den USA und der Libanesischen Antikenbehörde war für den Laien im Vergleich zur Software selber natürlich langweilig.  Es wurde vor allem die Bedeutung der Stätte unterstrichen. Abbas Mortada, Minister für Kultur und Landwirtschaft der Republik Libanon sowie Sarkis Khoury, Generaldirektor der libanesischen Antikenbehörde betonten hierbei auch den Tourismus. Schließlich wird Baalbek in Hochzeiten von Besuchern geradezu überrannt. Bernard Frischer, der Direktor von “Flyover Zone”, zog dabei Vergleiche zu den Pyramiden von Gizeh, die verglichen mit Baalbek die ganze Welt kennt.

Margarete van Ess in ihrer Funktion als Leiterin des Forschungsprojektes Baalbek am DAI betonte, dass “Millionen Besucher” im 20. Jahrhundert nach Baalbek kamen. Sie würden dabei auch immer wieder über die riesigen Bausteine dort staunen. Mehr jedoch sagte auch sie nicht bei der Pressekonferenz zu diesen Steinriesen. “Kriminalistische Forschung” war laut van Ess für den digitalen Wiederaufbau notwendig. Deshalb könne man stolz über die entwickelte Software sein, wie alle offiziellen Teilnehmer betonen. Zu recht.

Van Ess veröffentlichte übrigens einige Bücher über Baalbek und die dortigen Forschungen, die ich Euch am Ende empfehlen möchte.

Der Koordinator des Baalbek-Projekt, Henning Burwitz vom DAI, präsentierte auch die Funktionen und Funktionsweisen von “Baalbek Reborn”. Sie ist für Mystery-Fans aufgrund der mangelnden Aussagen zu den Riesen-Bausteinen sicherlich eine Enttäuschung.

Nicht erwähnt wurde in der Pressekonferenz, dass die Sofortware oder Applikation auch Quellenangaben enthält. Was mit Sicherheit für den Laien auch vollkommen uninteressant ist, da diese sich an den beeindruckenden Bilder erfreuen und etwas über Baalbek lernen können. Für uns sind diese aber interessant

Baalbek und die Quellen

Als 1959 Professor Modest Agrest seine Idee, dass in Baalbek Raketen von Außerirdischen auf einer “Plattform” starteten, formulierte, fußten diese in Quellen von 1896. Da später sein Artikel auch ab 1962 in französisch (“Des cosmonautes dans I’antiquité”, in: “Plaète”, Nr. 7/1962) und anderen Sprachen erschien, fand sie immer mehr Verbreitung. Bis sie letztlich zum Teil der Geschichte der Prä-Astronautik wurde.

Tatsächlich war es Ende des 19. Jahrhunderts die Meinung, dass hier eine “Terrasse” oder “Plattform” den Unterbau des Haupttempels von Baalbek bildet. Ab 1898 jedoch erfolgten bereits Ausgrabungen in Baalbek und genauere Untersuchungen der Fundamente, die in verschiedenen Kampagnen durchgeführt wurden. Erste Veröffentlichungen dazu folgten 1901 und 1902. Vor allem die Ausgrabungen und Forschungen von Theodor Wiegand in den Jahren 1898 bis 1905 sind hier zu nennen, die in verschieden Bänden ab 1921 in Berlin erschienen.

Wiegand zeigte darin vor allem klar auf, dass es eine zusammenhänge Terrasse von Baalbek nicht gibt. Hier wurde ein Fundament errichtet, das vor allem aus groben Steinen, Bauschutt und natürlichen Steinen aufgebaut wurde. Darum kamen bearbeitete Steine von fast 10 Metern Länge und 4 Metern Höhe, auf denen letztlich die legendären Riesen-Blöcke gelegt wurden. Die Bauweise ist sogar auf Fotos der Anlage teilweise klar zu erkennen. Datiert wurde das gesamte Fundament wie Baalbek an sich von den Archäologen in Zeit der Römer, woran sich heute in der Archäologie nichts änderte.

Unter “alternativen Historikern” wird bis heute bezweifelt, dass Baalbek bzw. die dortigen Riesen-Steine von den Römern stammen. So etwa von dem bekannten Autoren Graham Hancock. Er widmend sich beispielsweise in seinem umfangreichen Buch “Die Magier der Götter” (2018) ausführlich dieser Stätte. Unter anderem in einem ganzen Kapitel.

Agrest kannte in der ehemaligen UdSSR diese Quellen entweder nicht oder hat sie ignoriert. Erstaunlich aber bei der Rekonstruktion der Anlage in “Baalbek Reborn: Temples” ist hier wiederum die Art des Literaturverzeichnisses. Es enthält nur 13 Quellen von 1901 bis 2008, die wohl den wissenschaftlichen Anspruch der Rekonstruktion unterstreichen sollen. Denn alles sind wissenschaftliche Veröffentlichungen. Keine populärwissenschaftliche Arbeit zum Thema Archäologie, in denen Baalbek Thema ist, findet sich darunter. Obwohl schon bei der Pressekonferenz betont wurde, dass diese 3D-Modellierung mit modernen Mitteln Besucher für die Anlage begeistern soll.

Aus diesem Grund vermisse ich persönlich eine moderne Art der “weiterführenden Informationen”. Etwa zu YouTube-Videos, “Google Earth” oder Online-Bildergalerien dazu. Das sind keine Quellen in dem Sinne – aber würden “Baalbek Reborn: Temples” für die jungen Mediennutzer, und an die soll sich die Software richten, vielleicht noch weiter begeistern.

Zumindest ich war von der Arbeit beeindruckt.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Die Juden bauten die Cheops-Pyramide!”: Woher kommt diese Idee – was sind die Fakten dahinter?

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Sollen wirklich die Juden die Cheops-Pyramide gebaut haben? Doch wer kommt warum auf diese Idee? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Sollen wirklich die Juden die Cheops-Pyramide gebaut haben? Doch wer kommt warum auf diese Idee? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Viel, sehr viel, wurde schon über die Pyramiden in Ägypten geschrieben und gesagt. Vor allem zur Cheops-Pyramide in Gizeh. Dabei begegnet man immer wieder der Behauptung, dass “die Juden” einstmals die Große Pyramide gebaut haben sollen. In Variationen kursiert diese Aussage seit Jahrhunderten und wird immer wieder aufgriffen. Woher aber stammt diese Behauptung, was steckt dahinter und weshalb äußerte sich sogar der bekannte Ägyptologe Dr. Zahi Hawass als Ägyptens letzter Pharao dahingehend? Und wie sieht es mit den Datierungen dieser Aussagen bzw. Ereignisse aus?


Sklaven für die Cheops-Pyramide

Wer wann und warum die Pyramiden in Ägypten baute, ist zumindest für die etablierten Archäologen klar. Es waren verschiedene Pharaonen vor zum Teil über 4.600 Jahren, die diese Monumente als Grabmal erbauten ließen. So sei die größte unter ihnen, die Cheops-Pyramide in Gizeh, von Pharao Cheops in der IV. Dynastie errichtet worden. Hier habe der Herrscher etwa 2580 vor Christus seine letzte Ruhe gefunden.

Soweit die gängige Lehrmeinung, die heute fast jeder kennt. Und natürlich haben sich schon die antiken Historiker und Chronisten Gedanken über diese Pyramide gemacht. Allen voran der Grieche Herodot, der um 450 vor Christus das Land am Nil bereiste. Ergebnis waren seine “Historien” in neun Bänden, in dessen Band II er ausführlich auch über die Cheops-Pyramide, ihren Bau und Pharao Cheops selber berichtet.

Eine darin enthaltene Aussage von Herodot wurde über 2.000 Jahre lang geglaubt und immer wieder zitiert. Demnach haben 100.000 Sklavenarbeiter im Dienst des Cheops die Große Pyramide erbaut. In Frondienst zwang sie der Herrscher für ihn zu arbeiten. Bis heute findet sich dies Angabe in unterschiedlichen Publikationen zur Cheops-Pyramide. Auch wenn sie längst durch Archäologen widerlegt wurde, uns keine Sklaven die Pyramide bauten.

Interessanterweise – dies am Rande – erfahren aber schon Kinder, dass hier Sklaven schuften mussten. Zumindest in der bei den Kids bis heute beliebten Buch-Serie “Was ist was?” in dem Band über Pyramiden.

Durch Herodot war das Märchen von den unterjochten und versklavten Arbeitern in der Welt. auch wenn er über 2.000 Jahre nach dem Bau der Cheops-Pyramide erst in Ägypten war und seine Geschichtswerke verfasste. Sklaven in Ägypten, da war doch was? So ist es. In Alten Testament im Buch Exodus lesen wir die phantastischen Geschichten rund um das Volk der Hebräer, dem Propheten Moses und dem Auszug des Volkes aus Ägypten. Denn hier haben die Hebräer unter der Knechtschaft des Pharao als Sklaven arbeiten und Städte bauen müssen.,

“Die Kinder Israels” als Sklaven des Pharao

Viele Jahre zuvor wanderten sie von Osten her in Ägypten ein, wo sie letztlich das Los der Fronarbeit traf. Doch die ersehnte Rettung nahte in Form von Moses. Er habe mit Gottes Hilfe (die legendären “Zehn Plagen”) das Volk der Israeliten bzw. Hebräer aus der Sklaverei in Ägypten befreien und in die Freiheit führen können. “Lass mein Volk ziehen!”, so die wiederholte Forderung von Moses gegenüber dem Herrscher von Ägypten. Und letztlich kapitulierte der Pharao vor der göttlichen Macht des Moses und entließ das Volk. Der Exodus begann. Dieses Volk sind die Vorfahren der heutigen Juden, wie wir sie alle kennen.

Also gab es sehr wohl, zumindest laut Bibel, Sklavenarbeiter im Alten Ägypten. Und im weiteren Sinn waren dies eindeutig Juden. Sie mussten unter den unmenschlichsten Bedingungen für den Pharao auf den Feldern arbeiten und Städte wie Ramses und Pitom hochziehen – immer die Peitsche im Rücken, und die Hoffnung ihr “Gott” würde sie bald erlösen. Irgendwann aber sah der ägyptische Pharao mit argen Bedenken auf die Entwicklung des israelitischen Volkes, denn das Haus Israel wuchs derart an, dass Ägyptens Führung einen Aufstand befürchtete. Laut Bibel wollte der Pharao daraufhin diese Sklaven dezimieren, da dieses Volk in seinem Land ganz einfach zu groß wurde (Ex. 1,15-22). Überlebt hat dabei Moses, der spätere Befreier.

Schaut man im 2. Buch Moses, dem Buch Exodus, nach, so erfahren wir aber an keiner einzigen Stelle auch nur eine Silbe davon, dass diese hebräischen Sklaven dieses Stammes Pyramiden gebaut haben sollen. Es ist konkret von zwei Städten die Rede, die sie als Sklaven mit Lehmziegeln errichtet haben sollen. Konkret heißt es – je nach Übersetzung:

Aber die Kinder Israels waren fruchtbar, regten und mehrten sich und wurden so zahlreich, dass das Land von ihnen voll wurde. Da kam ein neuer König auf über Ägypten, der nichts von Joseph wusste. Der sprach zu seinem Volk: Siehe, das Volk der Kinder Israels ist zahlreicher und stärker als wir. Wohlan, lasst uns kluge Maßnahmen gegen sie ergreifen, dass sie nicht zu viele werden; sie könnten sonst, wenn sich ein Krieg erhebt, womöglich zu unseren Feinden übergehen und gegen uns kämpfen und aus dem Land ziehen!

Darum setzte man Sklaventreiber über sie, um sie durch Lasten zu bedrücken; und sie bauten dem Pharao die Vorratsstädte Pitom und Ramses. Je mehr sie aber das Volk bedrückten, desto zahlreicher wurde es, und desto mehr breitete es sich aus, sodass ihnen vor den Kindern Israels graute. Darum zwangen die Ägypter die Kinder Israels mit Gewalt zum Dienst, und sie machten ihnen das Leben bitter mit harter Zwangsarbeit an Lehm und Ziegeln und mit allerlei Feldarbeit, lauter Arbeiten, zu denen man sie mit Gewalt zwang.” (Ex. 1,7-14)

Die Hebräer in Ägypten

Diese Behauptungen des Alten Testamentes sowie der später erfolgte Exodus sind seit hunderten von Jahren umstritten. Es ist unklar, was hier Wahrheit und was religiöse Propaganda ist. Die eindeutigen Fakten und Beweise für die Aussagen im Buch Exodus fehlen bis heute. Einschließlich der Figur des Moses und des Auszuges an sich. Einig ist man sich aber bei der Datierung der mutmaßlichen Ereignisse. Zwar nicht exakt, aber wenn sie so oder so ähnlich geschahen, dann grob um 1500 vor Christus. Oder 480 Jahre vor dem Bau des Tempel des Salomon in Jerusalem (der ebenso unbelegt ist), wie es das 1. Buch der Könige (6,1) behauptet.

Über 1.000 Jahre stand die Cheops-Pyramide zu diesem Zeitpunkt bereits. Die Bibel spart bekanntlich bei keinen Ereignissen mit Jahresangaben und angeblichen Datierungen. So auch in diesem Fall. In den Büchern des Alten und Neuen Testamentes erfahren wir, dass das Volk zum Zeitpunkt des Exodus 400 Jahre bereits in Ägypten lebte. Andere Angaben der Bibel sprechen von “zehn Generationen”, “vier Generationen”, “430 Jahre” und durch Berechnungen der Lebensalter gewisser Protagonisten kann man sogar von nur 215 Jahren ausgehen. Angefangen mit hebräischen Stammvätern wie Joseph, die im Land der Pyramiden siedelten.

Welche Angaben auch zutreffen mögen, bei allen stand die Cheops-Pyramide schon. Wie auch praktisch alle anderen. Die Hebräer, Israeliten oder Juden können sie also überhaupt nicht gebaut haben. Vor allem nicht als Sklaven, da die Arbeiter, wie man heute weiß, keine Sklaven waren, Vielmehr waren es gut versorgte Fachkräfte, wie die Ausgrabungen deren Siedlung und Gräber bei Gizeh zeigen. Und aus Lehmziegeln, die die “Kinder Israels” herstellen und verbauen mussten, sind sie natürlich auch nicht! Dennoch liest man auch aktuell entsprechende Aussagen, wie dieses Beispiel:

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Die Hebräer waren in Ägypten ohne Rechte. Sie mussten in den Steinbrüchen und auf den Baustellen der riesigen Städte und Pyramiden arbeiten.

Nicht vergessen sollte man auch, dass es in dieser Zeit die Juden als solche überhaupt noch nicht gab. Nichteinmal die Zehn Gebote als eine Art “Grundgesetz” hat es da schon gegeben, da diese erst im Verlauf des Auszuges aus Ägypten dem Volk übergeben wurden (s. auch Link HIER).

Der Jude Henoch als Bauherr der Cheops-Pyramide

Legen wir die Texte der Bibel beiseite, so gibt es noch eine andere Schrift, die “die Juden” mehr oder weniger mit dem Bau der großen Pyramiden von Gizeh in Zusammenhang bringt. Es ist das mittelalterliche Buch “Hitat” von al-Maqrizi, der 1364 bis 1442 nach Christus lebte. Über den spannenden Inhalt des “Hitat” habe ich auf diesem Blog bereits eine ganze Reihe von Beiträgen, eine Artikel-Serie sowie Videos auf YouTube für Euch online gestellt: Link HIER.

Eine der unzähligen Aussagen und Behauptungen in diesem Gesichtswerk überliefert etwas mehr als erstaunliches über die Baumeister der Pyramiden. Auch wenn es bei rund 30 der im “Hitat” enthalten Chronisten eine einmalige Ausnahme ist, da in diesem diverse Baumeister der Pyramiden genannt werden. Am häufigsten Pharao Cheops. Dennoch erfahren wir im “Hitat” von dem Chronisten Abu t-Taijib al-Mutanabbi, der übrigen auch davon berichtet, dass bei der “ersten Öffnung” der Cheops-Pyramide in einem verschlossenen Sarg “morsche Knochen” gefunden wurden, folgende Legende:

Es gibt Leute, die sagen: Der erste Hermes, welcher der ‚dreifache‘ in seiner Eigenschaft als Prophet, König und Weiser genannt wurde (es ist der, den die Hebräer Henoch, den Sohn des Jared, des Sohnes des Mahalalel, des Sohnes des Henan, des Sohnes des Enos, des Sohnes Seths, des Sohnes Abraham – über ihm sei Heil – nennen, und das ist Idris), der las in den Sternen, dass die Sintflut kommen werden. Da ließ er die Pyramiden bauen und in ihnen Schätze, gelehrte Schriften und alles, worum er sich sorgte, dass es verloren gehen und verschwinden könnte, bergen, um die Dinge zu schützen und wohl zu bewahren.”

Ob das so war, weiß der Historiker nicht, da es schon im Folgesatz heißt:

Es heißt, der Erbauer der Pyramiden sei ein König mit Namen Saurid b. Sahluk b. Sarjak gewesen, während andere behaupten, die beiden Pyramiden, die al-Fustat gegenüber liegen, habe Saddad b. Ad infolge eines Traumgesichts erbaut.”

Dr. Zahi Hawass

Henoch habe also mehrere Pyramiden vor der Sintflut gebaut. Eindeutig also ein Hebräer und damit ein jüdischer Urahn aus mythischen Zeiten vor der Flut. Aufgezeichnet wurde diese Legende erst rund 3.900 Jahre(!) nach dem Bau der Pyramiden von Gizeh von den Arabern. Dass die lokalen Araber bzw. Muslime diese Behauptung des “Hitat” heute kennen, ist eher unwahrscheinlich. Einer der sie aber kennen muss, ist Dr. Zahi Hawass. In seiner Funktion als Ägyptens letzter Pharao, wie ich ihn gerne nenne, ließ auch er sich zu einer verstörenden Aussage hinreisen, über die ich in diesem Artikel HIER und auch diesem Artikel HIER berichtete.

Gefallen ist sie vor einigen Jahren im Zuge des “Cheops-Skandals” über die Probeentnahmen in der Großen Pyramide durch Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz. Darüber wurde auf diesem Blog vielfach berichtet. In der ägyptischen Zeitung “Al Masry Al Youm” wiederum behauptete Hawass, dass Robert Bauval, Autor  einer Reihe umstrittener Bücher über die Rätsel der Pyramiden, eine Verschwörung plane. Er wolle Beweise finden, dass die Pyramide vor 15.000 Jahren von den Juden gebaut wurde, weshalb er eine “Umdatierung” des Monumentes plane. Mit “reichen Juden” zusammen und über dunkle Wege.

Verschiedene internationale Medien griffen diese Aussagen aus. So beispielsweise die “Wiener Zeitung”, in der 2014 die Journalistin Liza Ulizka aus Ägypten berichtete, dass Zahi Hawass den Autor Robert Bauval der Anstiftung beschuldigte:

Auch Zahi Hawass mischte sich in den Skandal ein, obwohl er seit zwei Jahren kein Amt mehr in der Antikenverwaltung innehat. Er beschuldigt den Buchautor Robert Bauval, die Deutschen beauftragt zu haben, weil der beweisen wolle, dass die Pyramiden vor 15.000 Jahren von Juden erbaut wurden. Bauval konnte allerdings glaubhaft machen, dass er mit den beiden Deutschen bisher nichts zu tun hatte. (…).

Ob Hawass klar ist oder war, dass es vor 15.000 Jahre keine Juden gab? Zweifelhaft – da er zumindest im Frühjahr 2015 noch nicht mal die sensationellen Bauten von Göbekli Tepe in Anatolien und deren anerkanntes Alter von 12.000 und mehr Jahren kannte, wie in diesem Video HIER damals berichtet.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Sensationelle Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien +++ Video +++

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VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)
VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)

Wann bauten Menschen die ersten Kultstätten zu ehren einer überirdischen Macht? Ist die sensationelle Entdeckung von Göbekli Tepe bis bis zu 13.000 Jahren in Anatolien wirklich das älteste Bauwerk der Welt? Die Antworten erstaunen! Denn schon der Neandertaler baute und Rumänien und Frankreich (einfache) Kultstätten, die rund 165.000 Jahre(!) älter sind, als alles, was bisher bekannt war. Unglaubliche Funde, die die Geschichte neu schrieben, wir Ihr hier erfahrt.


Die Neandertaler: Sensationelle Entdeckungen

Wann wurde der Mensch intelligent und vor allem „spirituell“? Wo liegt der Ursprung der menschlichen Kulte und wie alt ist das Verlangen des Menschen Kultstätten zu errichten?
Diese Fragen beschäftigen Wissenschaftler seit Jahrzehnten. Und dabei datieren sie die Anfänge solcher Kulte oder sogar ganzer Kultbauten immer weiter in die Vergangenheit. Damit auch die Anfänge von dem, was man heute Religion nennen würde. Bekanntestes Beispiel ist hier sicher Göbekli Tepe in Anatolien.

Eine riesige Kultstätte, die über 10.000 Jahre alt ist. Von 13.000 Jahren wird hier sogar gerne gesprochen. Gebaut aus gewaltigen Megalithen, die in Steinkreisen errichtet wurde. Eine archäologische Sensation – aber keineswegs die älteste.

Ungleich ältere Kultstätten erbaute schon der Neandertaler. Sie sind aufgrund ihres Alters bei weitem spektakulärer als alle Monumente oder Megalithbauten, die spätere Zivilisationen erbauten. Von Göbekli Tepe über die Pyramiden in Ägypten bis Megalithanlagen aus der Steinzeit wie Stonehenge oder Carnac. Sie alle wurden im Vergleich zu den Kultbauten der Neandertaler ausnahmslos alle erst gestern gebaut! Auch wenn man diese natürlich nicht in ihrer Art und Weise direkt vergleichen kann und darf!

Die ältesten Kultstätten der Erde

Längst ist den Archäologen bekannt, dass vor über 40.000 Jahren unsere Ahnen schon wundervolle Kunstwerke an die Wände zahlreiche Höhlen malten. Galerien der Eiszeit, die vor allem vor 20.000 bis 30.000 Jahren entstanden und den Forschern bis heute Rätsel aufgeben. Irgendeine Art „Kult“ wird dahinter vermutet. Gerne in Form eines „Jagdzaubers“. Was man aber nie fand waren Bauwerke dieser „Höhlenmenschen“.

Das änderte sich durch einen Fund in Rumänien. Hier stieß man tief in einer Höhle auf eine primitive Kultstätte der Neandertaler, die aus bewusst platzierten Knochen bestand. Ein „spiritueller Ort“, der bis zu 85.000 Jahre alt ist! Als sei das nicht erstaunlich genug wurde kurz darauf in Südfrankreich ein weiterer Fund gemacht, über den ich bereits in einem Vortrag 2019 berichtete, den Ihr HIER findet.

Es ist die bisher älteste Kultstätte der Erde – errichtet von Neandertalern in Form von Steinkreise aus Tropfsteinen in einer tiefen, dunklen Höhle. Alter: rund 165.000 Jahre(!) älter als die Steinkreise von Göbekli Tepe. Sensationelle Funde, über die in der Öffentlichkeit praktisch nichts bekannt ist, wie Ihr in diesem Video vom 6. Oktober 2020 erfahrt.

Bleibt neugierig…

Video vom 6. Oktober 2020 auf Mystery Files

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Thomas Jarzombek von der CDU: DAS ist unser Mann in Deutschland, wenn Außerirdische Kontakt aufnehmen

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Thomas Jarzombek von der CDU: DAS ist unser Mann in Deutschland - wenn Außerirdische Kontakt aufnehmen (Bilder: T. Koch / LAF / Montage: Fischinger-Online)
Thomas Jarzombek von der CDU: DAS ist unser Mann in Deutschland – wenn Außerirdische Kontakt aufnehmen (Bilder: T. Koch / LAF / Montage: Fischinger-Online)

Kürzlich berichte ich auf diesem Blog von einem Podcast der ARD-“Tagesschau”, in dem es um die Frage “Erstkontakt zu Aliens? Was dann?” ging. Alles in allem ein durchaus interessanter Podcast, der sich vor allen an den Laien richtet. Also all jene, die sonst mit irgendwelchen Außerirdischen oder der Suche nach Leben im All nichts zu tun haben. Ein interessantes Detail in der Sendung ist dabei auch die Frage, wer in Deutschland offiziell zuständig wäre, wenn Außerirdische Kontakt zu uns aufnehmen. Und das ist laut ARD-Podcast der Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek. Warum eigentlich und wer ist der Mann, der offiziell im Namen Deutschlands für den Kontakt mit Aliens zuständig wäre?


Wenn Außerirdische Kontakt aufnehmen

Am 2. Juni stellte ich auf diesem Blog den ARD-Podcast “Erstkontakt zu Aliens? Was dann?” in diesem Beitrag HIER vor. In diesem gingen Journalisten der ARD bzw. der “Tagesschau” eben genau dieser Frage nach. Eine durchaus interessante Sendung, die sich aber von Anfang bis Ende an den Laien richtet. Dennoch wird in der kurzen Zeit dieses mehr als komplexe Thema recht gut dargelegt, wie in meinem Posting berichtet.

Spannend wurde es im Podcast bei der Frage, wer eigentlich zuständig ist, wenn Außerirdische “bei uns anklopfen”. Bei uns in Deutschland ebenso, wie in der internationalen Gemeinschaft. Wie werden die Menschen reagieren oder wie genau wird dieser erste Kontakt aussehen, ablaufen und zustande kommen? Was wären die Reaktionen und gibt es Vorbereitungen für den Fall der Fälle? Dies sind spannende Überlegungen, über die ich seit Jahrzehnten berichte. In Büchern ebenso, wie in einer Reihe Online-Beiträge.

So zeigte ich beispielsweise in “Verbotene Geschichte anhand verschiedener offizieller Anfragen und Papiere aus dem deutschen Bundestag: Niemand ist zuständig für einen Kontakt mit Außerirdischen und es gibt keinerlei Pläne oder Richtlinien für diesen Fall. Mehr noch, denn der Bundestag antwortete auf verschiedene Anfragen von Mitgliedern, dass man auch keine entsprechende Vorkehren treffen wolle.

Genau das bestätigte man auch der “Tagesschau” gegenüber. So hieß im Podcast der ARD:

Für einen möglichen Erstkontakt mit außerirdischen Leben gibt es keine Protokolle oder Pläne.”

Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland ist folgerichtig planlos. Zu “unwahrscheinlich” sei es. Wie der Podcast sehr anschaulich zeigte, war bei den Recherchen der ARD-Redakteure nicht mal herauszufinden, welche Behörde eigentlich dafür der Ansprechpartner wäre. Regelrechtes “Ministerium-Hopping” betrieben die Reporter, bis sie überhaupt jemanden fanden, den sie als  “Ansprechpartner” interviewen konnten.

Thomas Jarzombek: Unser Mann für den Alien-Kontakt

Dieser Mann war Thomas Jarzombek. Er wurde als eine Art Ansprechpartner für Außerirdische vorgestellt. Aber wer ist dieser Thomas Jarzombek eigentlich und warum sollte genau er es sein, der für Deutschland mit Aliens sprechen darf?

Thomas Jarzombek (CDU) ist bereits seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2014 Vorsitzender der CDU in Düsseldorf. Seit 2018 ist er zudem “Koordinator der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt” und wurde nur ein Jahr später “Beauftragter des Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Start-ups”. Studiert hat er Betriebswirtschaftslehre in seiner Heimatstadt Düsseldorf. Jedoch ohne Studienabschluss, da Jarzombek sein BWL-Studium 1996 abbrach. Seine Vita beim “Bundesministerium für Wirtschaft und Energie” verrät auch seine Aktivitäten in Sachen Luft- und Raumfahrt:

Als Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt koordiniert und bündelt Thomas Jarzombek die Maßnahmen der Bundesregierung zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luft- und Raumfahrt in den Bereichen Forschung und Entwicklung.”

Ein Abgeordneter mit einem abgebrochenen BWL-Studium aus dem Wirtschaftsministerium ist folglich – nach den Recherchen des “Tagesschau”-Podcast – unser Mann für den Alien-Kontakt. Laut seiner offiziellen Biografie auf der Internetseite des Deutschen Bundestages ist er sogar lediglich “IT-Berater”.

Wer denn sonst?

Der Düsseldorfer CDU-Chef Jarzombek ist in unserer Regierung offiziell also IT-Berater, für die “digitale Wirtschaft und Start-ups” zuständig und kümmert sich um die Koordination von “Forschung und Entwicklung” in Sachen Luft- und Raumfahrt. “Zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit”, wie es heißt. Reicht das als offizieller Ansprechpartner für Außerirdische wirklich aus?

“Somit ist er offiziell zuständig für außerirdische Besucher”, hieß es in einem Artikel in der “Rheinische Post” dazu über ihn. Auch wenn er nicht “mit kleinen grünen Männchen rechnet”. Und er ist von Leben im All inklusive außerirdischen Zivilisationen durchaus überzeugt. Auch wenn er – wie die meisten Astronomen auch – eher die Entdeckung von Mikroorganismen annimmt. So heißt es bei der “Rheinischen Post” unter anderem:

Sollte E.T. jemals hier notlanden, würde, könnte oder müsste er mit Jarzombek sprechen.

(…)

Dass es da draußen so was geben könnte, davon geht der CDU-Mann aus – die Wahrscheinlichkeit von Leben in den unendlichen Weiten sei sehr hoch, sagt er. Nun muss es sich nur noch zu ihm beamen oder sonst wie melden. Für einen Gesprächstermin mit Thomas Jarzombek, solche bilateralen Dialoge gehören zu seinem intergalaktischen Job-Profil.

Kann man das wirklich ernst nehmen? Nein! Wer aber sonst sollte am Tag X aktiv werden? Niemand kann sich dafür qualifizieren.

War das wirklich ernst gemeint? Ja und Nein! Denn der ARD-Podcast hat bei der Suche nach einem Ansprechpartner eindrücklich gezeigt, dass Deutschland in solchen Angelegenheiten ratlos und planlos ist. Genauso wie die internationale Gemeinschaft an sich. Nur international wird es dafür eine “Lösung” geben.

Warten wir es ab …

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