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Das Steinzeiträtsel: Megalithanlagen und ihre Mysterien – Von Sylt bis Korea +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Das Steinzeiträtsel - Megalithanlagen und ihre Mysterien (Bild: gemeinfrei)
VIDEO: Das Steinzeiträtsel – Megalithanlagen und ihre Mysterien (Bild: gemeinfrei)

Auf der ganzen Welt finden sich hunderttausende Megalithanlagen. Steinbauten aus Vorzeit, die Jahrtausende alt sind und die uns bis heute vor zahlreiche Rätsel stellen. Von Irland über Mitteleuropa bis Israel, Korea und den USA: Weltweit errichten Menschen der Steinzeit vor 5.000, 6.000 oder noch weit mehr Jahren gewaltige Monolithbauten und Steinkreise. Aber warum? In diesem YouTube-Video aus einer Megalithanlage auf Sylt gehen ich diesen Fragen nach.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wozu bauten unsere Vorfahren auf der ganzen Erde vor vielen Jahrtausenden Steinkreise und andere zum Teil  gigantische Megalithanlagen? Waren sie wirklich nur “Kalender für die Landwirtschaft”? War es tatsächlich nötig, dass die ersten Ackerbauern und Viehzüchter für solche Großsteinbauprojekte ihre kostbare Zeit opferten?

Auf der Insel Sylt bin ich in diesem Video innerhalb eines vorzeitlichen Megalithgrabes einmal nachgegangen.

Bleibt neugierig …

Das Steinzeiträtsel: Video vom 20. Sep. 2018 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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Irlands Herrscher der Steinzeit: DNA-Analysen weisen auf Inzest innerhalb der Eliten hin (+ Video)

Irlands Herrscher der Steinzeit: DNA-Analysen weisen auf Inzest innerhalb der Eliten hin + Video (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
Irlands Herrscher der Steinzeit: DNA-Analysen weisen auf Inzest innerhalb der Eliten hin + Video (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Wie auf Fischinger-Online mehrfach berichtet, haben Genetiker in den letzten Jahren bereits einige male mittels DNA-Analysen versucht den Geheimnissen der Megalithkultur auf die Spur zu kommen. Sei es ihre Ausbreitung und vermeintliche Ur-Heimat/Herkunft oder die Verwandtschaftsverhältnisse der sogenannten Megalithiker in ihren Gräbern. Jetzt haben Forscher eine weitere DNA-Studie vorgelegt, die vorherige Untersuchungen in Irland untermauern. Mehr noch, denn die Ergebnisse deuten darauf hin, dass vor 5.000 Jahren Inzest unter der Herrscherkasten der Steinzeit üblich war.


DNA der Steinzeit

Bereits vor Anfang 2019 haben Genetiker mittels DNA-Analysen aufzeigen können, dass in der Megalithkultur der Steinzeit viele der Megalithanlagen von Familien über Generationen hinweg für Bestattungen genutzt wurden. Nicht nur in Irland, sondern auch in anderen Teilen Europas, wie in diesem Beitrag HIER berichtet.

Wirklich überraschend waren die damaligen Ergebnisse nicht. Denn gleichgültig ob eine Gesellschaft von Landwirten oder Jägern und Sammlern solche Megalithanlagen errichtete, immer war es mit enormen Anstrengungen verbunden. Planung, Zeit, Logistik, Technik und vor allem die Motivation mussten vorhanden sein. Ebenfalls eine ausreichende Anzahl von Arbeitskräften die während der Bauzeit natürlich nicht mehr für andere Aufgaben innerhalb der Gesellschaft zur Verfügung standen.

In einer nur spärlich besiedelten Steinzeit waren derartige Megalithbauten folglich das Privileg der Herrscherfamilien und Eliten. Eine Art Familienangelegenheit. Jahrtausende später war das in anderen Kulturen überall auf der Welt nicht anders. Sie waren Häuptlinge, Könige, Priesterkönige oder schlicht Führer ihre Stämme, die ihre Macht an den Sohn vererbten.

Das bestätigt jetzt eine weitere Studie um den Genetiker Daniel Bradley vom Trinity College Dublin, die in “Nature” veröffentlicht wurde.

Inzest in der Steinzeit

Sein Team untersuchte die DNA von insgesamt 42 Menschen, deren Überreste in den zahlreichen Grabanlagen aus der Megalithkultur von Irland gefunden wurden. Die bekannteste Anlage dieser Art ist dabei sicher Newgrange, die einige sogar mit dem versunkenen Reich Atlantis in Verbindung bringen. Bei den Analysen der aus den sterblichen Überresten gewonnenen DNA stellten die Genetiker fest, dass viele der in den uralten Grabbauten bestatteten Menschen miteinander inzestuös verwandt waren.

Eine Praxis zur Sicherung eines Herrschergeschlechtes, dass man auch von den Pharaonen Ägyptens und anderen Kulturen kennt. In Newgrange fanden die Wissenschaftler ein dort begrabenes Mitglied der Herrscherkaste, dessen Eltern Verwandte ersten Grades waren. Vater und Tochter, Mutter und Sohn oder Geschwister. Für die beteiligten GEN-Forscher ist damit erwiesen, dass die herrschende Elite lieber unter sich blieb und jahrhundertelang die Megalithanlagen für ihre Begräbnisse nutzen konnte:

Das Prestige dieser Bestattungsform spricht für eine extreme Hierarchie, in der die einzigen würdigen Partner der Elite Familienmitglieder waren.

Das sieht nach einer mächtigen, verzweigten Verwandtschaftsgruppe aus, die über mindestens ein halbes Jahrtausend Zugang zu Grabanlagen der Elite in vielen Regionen der Insel hatte.”

Bei Völkern wie den Inka, Maya oder Ägyptern waren solche familiären Beziehungen bereits bekannt. Nun scheint diese Studie einmal mehr zu belegen, dass solche inzestuösen Beziehungen weltweit für den Erhalt einer elitären Geschlechterfolge scheinbar die Regel waren.

Video zum Thema auf Fischinger-Online

YouTube-Video vom 16. Feb. 2019 auf Fischinger-Online

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Neues Buch erschienen: “Das versunkene Königreich: Expedition Malta – Spuren einer vergessenen Zivilisation” (+ Videos)

"Das versunkene Königreich Expedition Malta – Spuren einer vergessenen Zivilisation" (Bilder: Ancient Mail Verlag & Th. Morawietz)
“Das versunkene Königreich: Expedition Malta – Spuren einer vergessenen Zivilisation” (Bilder: Ancient Mail Verlag & Th. Morawietz)

Die uralten steinernen Relikte, Rätsel, Bauten und Tempel auf der Insel Malta faszinieren alternative Forscher und Archäologen schon seit Jahrzehnten. Hier auf dieser kleinen Insel blühte vor Jahrtausende eine noch immer rätselhafte Zivilisation. Doch wann genau nahm sie ihren Anfang und gibt es tatsächlich Hinterlassen dieser Kultur auf dem Meeresgrund vor der Insel? Wie bereits umfangreich auf Fischinger-Online berichtet glaubt Thorsten Morawietz bei seiner “Expedition Malta” genau dieses Spuren im Meer gefunden zu haben. Bei Tauchgängen in rund 30 Metern Meerestiefe. Diese neuen Erkenntnisse hat der Mystery-Forscher jetzt in einem Buch vorgestellt.


Rätselhaftes Malta!

Seit Jahrzehnten vermuten immer wieder Autoren und Forscher, dass die archäologischen Rätsel von Malta und Gozo die Relikte einer versunkenen Hochkultur sein könnten. Auch das Thema “Atlantis” ist dabei immer wieder im Gespräch, da die Inseln zweifellos ein Teil des großen Steinzeiträtsels sind.

Bereits vor über zwei Jahrzehnten vermutete der Malta-Forscher Hubert Zeitlmair, dass längst nicht alle Tempel und Bauten von Malta der Archäologie bekannt sind. Er war schon 1999 sicher, dass sich auf dem Grund des Meeres vor der Insel weitere Belege für eine versunkene Kultur finden. In Form von Megalithanlagen, die von tausenden von Jahren im Mittelmeer versanken. Gehör fand er, wie in diesem Blog-Artikel HIER berichtet, in der etablierten Archäologie dafür nicht.

Doch was ist hier wann versunken? Was liegt auf den Grund des Meeres vor den Küsten der kleinen Inseln noch verborgen?

Das fragten sich seit dem viele Mystery-Forscher, Autoren und “alternative Historiker”. Einer von ihnen ist Thorsten Morawietz, der unter anderem mit Ramon Zürcher die “Expedition Malta” ins Leben rief. Sie wollten durch Tauchexpeditionen und mit Tauchdrohnen dem Geheimnis der versunkenen Megalithanlagen von Malta auf die Spur kommen. Und wurden nach eigenen Angaben fündig, wie Ihr unter anderem in den unten eingebundenen Videos seht.

Weitere Videos zum Thema Malta findet Ihr auf meinem YouTube-Kanal HIER.

In rund 30 Metern Meerestiefe liegen von Menschen gemachte Megalithen, die nach Meinung der “Expedition Malta” nicht nur über 10.000 Jahre alt sein müssen, sondern zum Teil gewaltige Ausmaße haben. Ein solcher Fund wäre eine Sensation für die Archäologie und eine Erschütterung des etablierten Weltbildes der Megalithkultur.

Malta: Ein “versunkenes Königreich”?

Morawietz kündigte nach der “Expedition Malta” an, dass die Ergebnisse so erstaunlich seien, dass er sie in einem Buch der Öffentlichkeit vorstellen werde. Denn Spuren und Hinweise auf eine versunkene Ur-Kultur finden sich rund um die Welt, wie es Morawietz betont. Nicht nur auf Malta.

Dieses Buch ist nun unter dem Titel “Das versunkene Königreich: Expedition Malta – Spuren einer vergessenen Zivilisation” beim Ancient Mail Verlag erschienen. Dazu heißt es:

Existierte vor über 10.000 Jahren auf der Erde eine technologische Hochzivilisation, die der Ursprung der Legenden von Göttern und Atlantis sein könnte? Erhoben sich vor vielen Jahrtausenden die versklavten Menschen gegen ihre ‘Götter von den Sternen‘ und vernichteten ihre Unterdrücker?

Und liegen noch heute auf dem Meeresgrund vor Malta die gewaltigen Trümmer dieses versunkenen Königreiches?

Der Autor hat diese rätselhaften Ruinen in einer Tauchexpedition erforscht und dabei führte ihn sein Weg zu weiteren Mysterien auf der ganzen Welt.

Ein spannendes Thema, dass sicher nicht nur jene interessieren wird, die sich mit der Prä-Astronautik und den Göttern aus dem Kosmos befassen. Sondern auch alle jene, die sich mit der “Suche nach Atlantis” beschäftigen.

YouTube-Videos zum Thema

Mehr Videos zum Thema Rätsel der Archäologie HIER auf Fischinger-Online bei YouTube.

Video vom Vortrag von Zürcher und Morawietz vom 26. Okt. 2019

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Video-Interview vom 26. Okt. 2019 mit Morawietz

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Video vom 5. Jan. 2020 auf Fischinger-Online

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Hightech der Steinzeit im Museum: Fast 6.000 Jahre alte Messtechnik auf der Insel Malta? +++ Video +++

VIDEO: Hightech der Steinzeit - Fast 6000 Jahre alte Messtechnik auf der Insel Malta? (Bilder & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Hightech der Steinzeit – Fast 6.000 Jahre alte Messtechnik auf der Insel Malta? (Bilder & Montage: Fischinger-Online)

Viele große Monumente der Vergangenheit faszinieren Menschen heute mehr denn je. Denn noch immer werfen Pyramiden, Tempelanlagen, Megalithbauten und andere Bauwerke und Ruinen Fragen auf. Doch neben diesen unübersehbaren Zeugen der Geschichte und deren Mysterien existieren unzählige kleine Rätsel der Vergangenheit. Sie schlummern oftmals unbemerkt in Vitrinen in Museen in aller Welt. So auch im Archäologischen Nationalmuseum auf der Insel Malta in Valletta. Dort liegen zwischen all den unzähligen kleinen Ausstellungsstücken Artefakte, die irgendwie “modern” aussehen. Zu modern, da sie an fast 6.000 Jahre alten Megalithanlagen auf Malta ausgegraben wurden. Doch was bedeuten und wozu dienten sie? Alles zu diesem “Hightech der Steinzeit” berichte ich Euch in diesem YouTube-Video.


Steinzeit-Hightech auf Malta?

Entdeckungen, Rätsel, Funde und Mysterien der Archäologie stehen quasi überall auf der Welt. Direkt vor unseren Augen: Monumentale Bauten, Pyramiden, Ruinen und uralte Tempel oder Megalithanlagen, die niemand übersehen kann.

Was aber schnell übersehen wird sind die unzähligen kleinen spannenden Funde. Artefakte und Objekte, die weltweit in den unzähligen Vitrinen der Museen schlummern. Nicht selten vollkommen unbeachtet oder übersehen. Und einige dieser archäologischen Relikte sind bei genauerem Hinsehen überaus spannende Artefakte der Vergangenheit.

So auch im Archäologischen Nationalmuseum auf der Insel Malta in Valletta.

Dort schlummern zwischen all den unzähligen Ausstellungsstücken einige sehr kleine Artefakte, die irgendwie “zu modern” aussehen. Obwohl sie an fast 6.000 Jahre alten Megalithanlagen auf Malta ausgegraben wurden …

Alles zu diesem „Hightech der Steinzeit“ berichte ich Euch in diesem Video auf YouTube.

Bleibt neugierig …

Video vom 5. Jan. 2020 auf Fischinger-Online

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Interview: Lars A. Fischinger im Gespräch mit Robert Stein von NuoViso über “Das Rätsel der Megalithkultur” +++ Video +++

VIDEO: Interview mit Lars A. Fischinger: "Das Rätsel der Megalithiker" (Bilder & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Interview mit Lars A. Fischinger: “Das Rätsel der Megalithkultur” (Bilder & Montage: Fischinger-Online)

Ende Februar 2019 lud mich NuoViso.tv zu einem Interview für die Sendung “Steinzeit” von und mit Robert Stein ein. Wir nutzen die Gelegenheit und drehten dabei gleich zwei Video-Interviews. Das erste findet Ihr HIER online. In diesem geht es vor allem um meinen persönlichen “Weg in die Grenzwissenschaft” und um die Frage, was für mich bis heute die Faszination an den Mystery Files genau ausmacht. Ab sofort findet Ihr hier aber auch das zweite Video online. Ein Interview mit den Schwerpunkten Mysterien der Megalithkultur und das Steinzeiträtsel. Denn alles ist hierzu mit Sicherheit noch nicht gesagt!


Rätsel Megalithkultur und Megalithiker

Die unbekannten und geheimnisvollen Baumeister der Megalithkultur (oder besser: Kulturen) nennt man allgemein auch schlicht Megalithiker.

Es sind jene Menschen, die in der Steinzeit in vielen Gebieten Europas zum Teil gewaltige Megalithanlagen errichteten. Bauwerte, Grabanlagen, Steinkreise und “Kultplätze” sowie scheinbar sinnlos in der Landschaft stehende riesige einzelne Megalithen. Ein Kult, der auch in anderen Teilen der Welt zu finden ist …

All diese Monumente geben bis heute große und kleine Rätsel auf. Vor allem auch deshalb, da die Megalithiker in der “heidnischen Vorzeit” Europas uns keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen haben. Es sind Steinzeiträtsel, das viele Forscher, Laien und Archäologen faszinieren.

Über diese Rätsel der Vergangenheit sprach ich im Februar 2019 mit Robert Stein in seiner Sendung “Stein-Zeit” beim Onlineportal NuoViso.tv. Wir nutzen die Gelegenheit und drehten dabei auch noch ein zweites Interview. Dieses findet Ihr HIER auf Fischinger-Online bereits online.

Hier findet Ihr nun auch das zweite Interview.

Bleibt neugierig …

Video vom 16. Mai 2019 auf NuoViso.tv

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Das Geheimnis von “Coral Castle” und die Antigravitation +++ Artikel +++

ARTIKEL: Das Monument "Coral Castle" von Edward Leedskalnin in den USA - Angeblich durch Antigravitation erbaut (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Das Monument “Coral Castle” von Edward Leedskalnin in den USA – Angeblich durch Antigravitation erbaut (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit Jahrhunderten rätseln Menschen darüber, wie unsere Ahnen scheinbar mühelos gigantische Steine transportieren konnten. Etwa die mehrere Dutzend Tonnen schweren Giganten der Megalithkultur oder auch die Granitsteine in der Cheops-Pyramide (Grabkammern). Oder so rätselhaft Steingiganten, die bis/um/über über 1.000 Tonnen wiegen. Aber wie war all das vor zum Teil vielen Jahrtausende möglich? Und hat tatsächlich der Erbauer von “Coral Castle” in den USA Mitte des letzten Jahrhunderts “das Geheimnis der Pyramiden entdeckt”, durch das er allein seine Monolithanlage bauen konnte? Und das angeblich ganz allein? Ein seltsames Mysterium, dem in diesem Blog-Artikel genauer nachgegangen werden soll.


Groß, größer, gigantisch

Archäologen sagen: Unsere Vorfahren waren eben erfinderisch, hatten genügend Arbeiter mit Muskelkraft und natürlich Zeit zur Verfügung. Sie waren nicht minder einfallsreich oder sogar intelligent als die Menschen heute. Und das ist zweifellos richtig. Verschiedene Berechnungen oder auch experimentelle Archäologen versuchen deshalb immer wieder die eine oder andere Methode zu belegen bzw. zu untermauern. Zum Beispiel bei den Monolithen von Stonehenge in England.

Kritiker sagen, dass das alles so nicht sein kann. Sie wiederum legen Berechnungen vor, die belegen sollen, dass diverse Transport-Thesen der Archäologie nur Humbug seien. Vor allem am Beispiel der Cheops-Pyramide wird dies immer wieder versucht.

Die etablierte Wissenschafts-Community – sofern sie reagiert –  legt daraufhin erneut nach. Sie präsentiert nun wieder andere oder verfeinerte Methoden, Berechnungen und Thesen, wie es denn doch in einer entsprechenden Zeit möglich gewesen sein

Es geht hin und her, so dass sich hier ein endloser Streit zwischen „Pro“ und „Kontra“ durch die Literatur zieht. Ebenso in endlosen Debatten im Internet und Sozialen Netzwerken.

Unvoreingenommene Forscher und Autoren sprechen dabei seit langem davon, dass unsere Vorfahren ein heute verlorenes Wissen hatten. Ein Wissen, wie das eine oder andere Mysterium in Stein letztlich „in Wahrheit“ erbaut sein soll. Wirklich handfeste Beweise fehlen prinzipiell beiden Seiten sehr oft.

Einige spekulieren sogar, dass zum Beispiel die alten Ägypter sowie andere Völker rund um die Erde vor Jahrtausenden mit uns fremden Technologien hantierten. Augenscheinlich ist es ja eine Tatsache, dass gigantische Bausteine vor Jahrtausenden verbaut wurden. Selbst Außerirdische werden hier teilweise ins Spiel gebracht, die hier und dort geholfen haben sollen. Oder „magische Kräfte“, die von einem mythischen Ur-Volk wie Atlantis stammen …

Antigravitation vor Jahrtausenden?

Aber was sollen das für Technologien gewesen sein? Ich traf dazu beispielsweise Anfang März 2010 den Ingenieur Dr. Peter Hattwig. Er ist einer jener „alternativen Historiker“, die sich schon seit langem intensiv mit den Transportproblemen der Vergangenheit befassten. Seinen Berechnungen nach sei nämlich der von der Archäologie favorisierte Transport gigantischer Monolithen mit Schlitten, Seilen, zahllosen Arbeitern & Co. schlicht nicht möglich.

Hattwig kommt, wie viele andere auch, zu dem Ergebnis, dass unsere Vorfahren vielleicht das Geheimnis der Antigravitation kannten.

Antigravitation? Das soll eine Kraft sein, die einfach gesagt das Gegenteil der Gravitation ist. Eine Art „Gegenkraft“, die die bekannte und alles durchdringende Gravitation abschirmt oder sogar – aufhebt. Gerne spekulieren Autoren in diesem Zusammenhang auch darüber, dass UFOs mit solchen Antrieben herum fliegen. Die Konsequenz wäre sensationell. Es hieße nämlich, dass man praktisch mühelos fliegen und natürlich auch gewaltige Gewichte praktisch schwerelos machen könne. Ein Transport wäre dann überhaupt kein Problem mehr. Eben wie die gigantischen Monolithen der Vergangenheit.

Es gibt einige Experimente die Antigravitation erzeugt haben sollen. Oder wollen.

Experimente mit der Gravitation

Dr. Jewgeni Nikolajewitsch Podkletnow (= Eugene Podkletnov) vom „Moscow Chemical Scientific Research Centre” zum Beispiel behauptet, das er in Versuchen 1996 Antigravitation an der Universität Tampere, Finnland, erzeugte. Der „Sunday Telegraph“ berichtete damals am 1. September 1996 als eine der ersten Zeitung überaus erstaunt von den Versuchen Podkletnows.

Kritiker bzw. Forscherkollegen, die seine Versuche nachbauten, winken ab: alles Unsinn, denn sie erzielten nicht die entsprechenden Ergebnisse. Auch wenn Podkletnow von seinen Experimenten überzeugt ist und die Namen der daran beteiligen Forscher geheim hält. Angeblich zu ihrem Schutz, wie er behauptet.

Neben Podkletnow gab und gibt es eine Reihe von Forschern, die von sich behaupten, Antigravitation „erzeugt“ zu haben. Sie alle scheiterten an der wissenschaftlichen Reproduzierbarkeit ihrer Experimente. Die etablierte Forschung erkennt sie deshalb nicht an. Denn Antigravitation oder eine Abschirmung der Schwerkraft soll es nach der etablierten Wissenschaft so nicht geben. Folglich hätten natürlich auch unsere Ahnen niemals mit dieser Technik arbeiten können.

Und wem es dennoch gelingen sollte, dem winkt seit rund 15 Jahren ein Preisgeld von einer Millionen Euro von der „Göde-Stiftung“. Dazu am Ende mehr.

“Coral Castle”

Aber wir brauchen nicht Jahrtausende in die Vergangenheit zu gehen oder irgendwelche fragwürdigen Experimente bemühen. Auch ein Mann in Florida hatte scheinbar eine „Wundertechnik“ erfunden um gewaltige Steinmonolithen allein zu bewegen.

Der seltsame Mann war der Lette Edward Leedskalnin (Edvards Liedskalniņš, 1887 bis 1951). Ein Bildhauer und Ingenieur, den sein Leben lang der Liebeskummer plagte, was ihn letztlich zu seinen „wundersamen“ Techniken führte. Seine Verlobte Agnes Scuffs bekam einen Tag vor der Hochzeit kalte Füße und ließ Leedskalnin sitzen. Leedskalnin verließ nach der unerwiderten Liebe 1913 Lettland und kam nach ruhelosen Jahren in Florida an, wo er 1923 ein Grundstück erwarb.

Von Kummer zermürbt machte er sich nun daran, auf seinem Land eine megalithische Anlage aus Korallenfelsen in Homestead, USA, zu errichten. In Erinnerung an seine „Sweet sixteen“, da Scuffs damals 16 Jahre war. Die folgenden 26 bis 28 Jahre (die Angaben variieren) arbeitete der verschmähte Bräutigam wie ein Besessener an der Megalith-Anlage „Rock Gate Park“ zu ehren seiner Exverlobten Agnes. Heute heißt das Monument „Coral Castle“ und inspirierte den Sänger Billy Idol nach einem Besuch der sonderbaren Anlage zu seinem Song „Sweet sixteen“.

Heute ist das Bauwerk es eine Attraktion für Florida-Touristen. Es sei das 8. Weltwunder, da es nur einen einzigen Baumeister hatte …

Doch das Ganze ist sehr seltsam. Leedskalnin baute die gewaltige Anlage immer nachts in der Dunkelheit. Schon das brachte ihm den Ruf eines „Sonderlings“ ein, der irgendwelche unheimliche Dinge auf seinem Grundstück treibe.

Von Mitternacht bis Sonnenaufgang werkelte er angeblich ganz allein und vollkommen ohne nennenswerte technische Hilfsmittel an seinem Mahnmal der Liebe herum. Leedskalnin behauptete bis zu seinem Tode 1951, dass er das Mysterium der Pyramiden Ägyptens gelüftet habe. Mit diesem „Geheimwissen“ sei es ihm möglich gewesen, die zusammen rund 1.100 Tonnen Gestein des „Coral Castle“ zu bearbeiten und vor allem zu bewegen. Hilfe benötige er dabei angeblich nicht.

Der sonderbare Edward Leedskalnin

Keine Zeugen wollen den emsigen Mann jemals bei der Arbeit gesehen haben. Immer, wenn jemand sein Grundstück nachts betrat, hörte er auf zu arbeiten. Doch die, die angeblich etwas gesehen haben wollen, sprachen von phantastischen Erlebnissen. So etwa sollen sich die Steine „wie mit Gas gefüllte Ballons“ von selbst bewegt haben. Und was dabei geschaffen wurde, ist durchaus beeindruckend.

Viel zitiert wird vor allem eine drehbare Felsentür, die ca. neun Tonnen wiegt, sich aber ganz leicht mit einem Finger öffnen lässt. Er errichtete auch eine Art „Tafelrunde“ mit einem Tisch in Herzform von 2,25 Tonnen Gewicht.

Als die Drehtür vor einigen Jahren sich einmal verklemmte, mussten sechs Arbeiter einen Kran heranschaffen um den Stein wieder zu reparieren. „Es ist nicht wirklich schwierig, man muss nur wissen wie“, sagte Leedskalnin zu Lebzeiten immer, wenn man fragte wie er das alles alleine bauen konnte.

Zahlreiche kleine und große Monolithen sind von ihm in all den Jahren verarbeitet und verbaut worden. Heute ist das „Castel“ ein Museum, und auf der Internetseite CoralCastle.com sind die Arbeiten in beeindruckenden Bildern zu bewundern. Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter?

“… das Geheimnis der Pyramiden entdeckt…”

Ein Prospekt für Besucher der Anlage zitiert den seltsamen Erbauer mit den kryptischen Worten:

Ich habe das Geheimnis der Pyramiden entdeckt und weiß, wie die Ägypter und die alten Baumeister in Peru, Yucatan und Asien ihre riesigen Monumente erbauen konnten, unter Verwendung einfachster Werkzeuge“.

Was waren das für Kräfte? Antigravitation oder Levitation? Leedskalnin behauptete zu Lebzeiten, dass er den Magnetismus „sehen“ könne. Lichtpunkte um seine Monolithen würde er wahrnehmen, die ihm verraten, wie das entsprechende Objekt zu bewegen sei. Auch habe er die Naturgesetze der „Heiligen Geometrie“ und des Gewichts wieder entdeckt.

Das glaubten 1936 bestimmt auch jene Männer, die Leedskalnin bei einem Umzug helfen wollten. Damals zog er mit seiner gesamten im Bau befindlichen Anlage rund 15 Kilometer um. Der bestellte LKW-Fahrer durfte dabei nicht helfen oder zusehen. Immer, wenn der Fahrer am Morgen zur Baustelle kam, lagen die Monolithen bereits auf der Ladefläche!

Der Fahrer erzählte auch, dass er Vorbereitungen traf einen 20 Tonnen schweren Koloss auf sein Fahrzeug zu bugsieren. Leedskalnin bat ihn dann jedoch ihn kurz allein zu lassen. Dann plötzlich ein Krachen – und als der Fahrer eilig zu seinem LKW lief lag der 20 Tonnen-Monolith bereist auf der Ladefläche. Er konnte angeblich nur noch sehen, wie Leedskalnin seine Hände vom Stein nahm und sich den Schmutz abklopfte. Wie kam der Monolith auf den LKW? Stimmt die Geschichte überhaupt?

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Wie von Zauberhand

„Coral Castle“ ist durchaus rätselhaft. Wenn man bedenkt, dass hier nur ein Mann arbeitete. Denn trotz der offenkundig geleisteten Arbeit kann man die Anlage natürlich nicht mit diversen Megalithanlagen oder Riesenbauten der Vergangenheit vergleichen. Etwa Pyramiden in Mexiko und Ägypten oder Monumenten der frühen Bewohner von Peru.

Es existieren auch Fotos von einfachen Seilwinden und „Hebegestellen“ auf drei Beinen. Ohne Zweifel Hilfsmittel Leedskalnin, die zum Teil auch im Museum selber online gezeigt werden. Doch mit diesen ist es wohl kaum möglich, die schweren Objekte zu bewegen. Ganz zu schweigen davon, dass einige Monolithen größer als die „Hebegestelle“ von Leedskalnin sind.

Der Autor und Pyramidenforscher Christopher Dunn besuchte mehrfach das „Korallenschloss“. Er vermutete nach seinen Erkundungen, dass der seltsame Erbauer elektromagnetische Felder nutzte und den Magnetismus beeinflussten konnte. Eben eine Art Antigravitation. Eine Reihe elektrotechnischer Gerätschaften, die noch heute vor Ort herumliegen, interpretiert Dunn als elektromagnetische Vorrichtungen.

Dunn selber gehört zu den Forschern der alternativen Ägyptologie und Pyramidenforschung, worüber er auch einige Bücher und Veröffentlichungen publizierte. Der Ingenieur ist sicher, dass schon im alten Ägypten Hochtechnologie und sogar „Spirituelle Technologie“ zum Einsatz kam. Zum Teil sollen seiner Überzeug nach Steinbearbeitungen genutzt worden sein, die im heutigen Bauwesen ihresgleichen suchen. Allerdings kann beim rätselhaften „Coral Castle“ augenscheinlich davon keine Rede sein.

Die hier geleistete Arbeit ist zwar gewaltig, aber alles andere als präziser High-Tech mit feinen Schnitten, Kanten, Fugen und glatten Flächen in hartem Gestein.

Geheimnisse der Antigravitation?

Auch die Autoren Bruce L. Cathie und Peter N. Temm sind von „Coral Castle“ begeistert. Autoren, die sich beispielsweise in ihrem Buch „Harmonic 695 – The UFO an anti-gravity“ (1971) mit dem Phänomen der Antigravitation beschäftigen. Darin und in „The Energy Grid“ (1990) wird Carrol A. Lake, ein Cornel des United States Army Corps of Engineers, mit den Worten zitiert:

Leedskalnin bewies, von aller Welt heute zu sehen, dass er die Baugeheimnisse der Alten kannte. Er brach und setzte, alleine und ohne moderne Maschinen, Steine mit dem doppelten Gewicht der größten Blöcke der Cheops-Pyramide.

Insgesamt  schnitt und verbaute er über 1.000 Tonnen Korallengestein. Die größte Leistung durch einen einzelnen Menschen in der gesamten Geschichte der Menschheit. Hier ist eins der großen Wunder der Welt, in einer Reihe mit den Pyramiden Ägyptens, mit Stonehenge in England, mit dem erstaunlichen Jupitertempel in Baalbek nahe Damaskus in Syrien und mit dem großen steinernen Mysterien der Osterinsel.“

Antigravitation bei den Pharaonen ….

In der Grenzwissenschaft wird beim Thema von „wundersamen“ Steinbearbeitungen und vor Transportmethoden auch die alte Schrift Hitat hin und wieder erwähnt (mehr dazu in diesen Artikeln und Beiträgen HIER). Ein mittelalterlicher Text mit Sammlungen von Legenden und mythischen „Märchen“ rund um die Pyramiden in Ägypten. Vor allem um die Cheops-Pyramide. Wenn Leedskalnin nach eigenen Worten „das Geheimnis der Pyramiden entdeckt“ haben will, lässt eine Stelle im Hitat aufhorchen. Darin heißt es:

Sie (die Pyramidenbauer, Anm. LAF) hatten beschriebene Blätter, und wenn der Stein herausgehauen und seine sachgemäße Bearbeitung erledigt war, so legten sie jene Blätter darauf, gaben ihm einen Stoß, und bewegten ihn durch diesen Stoß um 100 Sahm fort; dann wiederholten sie dies, bis der Stein zu den Pyramiden gelangte.“

Das klingt mehr als phantastisch und klar nach fliegenden oder schwebenden Steinen! Wie durch Zauberhand oder eben – Antigravitation. 100 Sahm (besser: Qașaba) sollen umgerechnet 600 Ellen sein (obwohl es ursprünglich ein ägyptisches Flächenmaß war), was gerundet 300 Metern entspricht. Doch egal wie weit die Bausteine auch immer geflogen oder geschwebt sein sollen: Ägyptologen sehen hier reine Märchen ohne historischen Hintergrund. Wie bei den allermeisten Aussagen im der Sammlung Hitat.

Ist das aber vorstellbar? Und ist es vorstellbar, dass ein Einwanderer in den USA „irgendwie“ dieses Geheimnis ergründen konnte?

Wenn Leedskalnin kein Lügner war, also bei seiner nächtlichen Arbeit doch menschliche und technische Hilfe hatte, bleibt sein Monolithen-Schloss ein Rätsel. Fraglich ist auch, warum sich angebliche Helfer in all den Jahren niemals zu Wort gemeldet haben. Kannte der Mann aus Lettland tatsächlich das Geheimnis der Antigravitation und unserer Vorfahren und nahm dies mit in sein Grab?

Die Aufhebung der Schwerkraft

Trotz vielfacher Behauptungen in der Esoterik und Grenzwissenschaft ist Antigravition nicht belegt. Da es aber eben keinen Beweis in der Wissenschaft gibt, steht auch noch das oben genannte Preisgeld der „Göde-Stiftung“ zur Abholung bereit.

Insbesondere in den ersten Jahren seit ihrem Bestehen hatte es sich die Göde-Stiftung zur Aufgabe gemacht, Experimente, in denen eine Beeinflussung der Gravitation postuliert wurde, nach wissenschaftlichen Standards kritisch zu überprüfen.“

So die Stiftung auf ihrer Webseite. Weiter heißt es dort sehr deutlich:

Seit ihrer Gründung 1998 beschäftigt sich die Göde-Stiftung sowohl mit Anfragen und Experimenten von Hobby-Forschern als auch mit Experimenten von ausgebildeten Wissenschaftlern, die glaubten, eine Beeinflussung der Gravitation aus ihren Versuchsergebnissen herauslesen zu können.

Bislang zeigten von uns replizierte oder überprüfte Experimente keine Effekte, die auf eine Möglichkeit hindeuten, die schwächste aller Grundkräfte irgendwie manipulieren zu können. Alle proklamierten Effekte waren entweder unberücksichtigte Einflüsse von außen, Messfehler oder konnten überhaupt nicht nachgewiesen werden.

Die Vielzahl an Einsendungen, Theorievorschlägen und Ideen zu dieser Fragestellung, die unsere Wissenschaftler erhalten, zeigt uns, wie groß das Interesse und zum Teil auch das Engagement bei vielen Personen ist – egal ob in Deutschland oder international.

Seit 2004 hat die Göde-Stiftung daher den Göde-Preis für Gravitationsforschung ausgeschrieben. Kandidaten, die sich für diesen Preis bewerben, müssen die nachfolgende Aufgabe erfüllen und dabei nachweisen, dass sie diesen Effekt einzig durch Beeinflussung der Schwerkraft erreicht haben. Alle bekannten Phänomene wie beispielsweise magnetische Levitation oder Auftrieb sind dabei ausgeschlossen.“

1 Mio. Euro für den Beweis!

Dies zeigt deutlich, dass das Thema Antigravitation weit verbreitet und mit viel Engagement verfolgt wird. Eine wissenschaftliche Anerkennung steht aus. Und das, obwohl die Voraussetzungen für den Erhalt des Preises sich eher mickrig anhören. Zumindest mit Blick auf „Coral Castle“:

Die Göde-Stiftung schreibt ein Preisgeld von 1.000.000 € aus für die Lösung der folgenden Aufgabenstellung:

Ein Objekt mit einem Gewicht von mind. 20 g soll für eine Dauer von 1 Minute oder mehr ca. 10 cm über einer Auflage schweben.“

Zu Lebzeiten von Leedskalnin gab es diese Ausschreibung noch nicht. Angenommen er hätte – wie auch immer! – das Mysterium entschlüsselt, ist es aufgrund seiner Geheimniskrämerei fraglich, ob er es preisgegeben hätte. Ihm schien es zu genügen sein „Liebes-Castle“ zu bauen und für 10 bzw. 25 Cent Besuchern die Anlage zu zeigen …

Und obwohl das Angebot der “Göde-Stiftung” verlockend klingt, muss man eines bedenken: Eine Million Euro für den Beweis, dass man die Gravitation kontrollieren, manipulieren und steuern kann, ist kaum der Rede wert. Eine solche Technologie wäre unbezahlbar und letztlich die gesamte menschliche Zivilisationen in nahezu allen Bereichen grundlegend verändern. Auch und vor allem wirtschaftliche Interessen wären davon unmittelbar betroffen.

Das Argument all jener, die meinen, dass dies längst möglich ist, aber vertuscht wird, ist von daher überaus nachvollziehbar.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Entdeckungen in 30 Metern Meerestiefe: Über 10.000 Jahre alte Ruinen und riesige Monolithen vor der Küste Maltas? (+ Videos)

Über 10.000 Jahre alte Ruinen in 30 Metern Tiere vor der Küste Maltas entdeckt? (Bilder: Screenshot YouTube/Th. Morawietz & gemeinfrei)
Über 10.000 Jahre alte Ruinen in 30 Metern Tiere vor der Küste Maltas entdeckt? (Bilder: Screenshot YouTube/Th. Morawietz & gemeinfrei)

Die kleine Mittelmeerinsel Malta (sowie die Nachbarinsel Gozo) sind für “alternative Forscher” und Mystery-Entdecker schon seit Jahrzehnten ein spannendes Betätigungsfeld. Überall auf der Insel finden sich uralte Megalithbauten, die auch nach offizieller Lehrmeinung zum Teil über 7.000 Jahre alt sind. Ebenso ist Malta für die rätselhaften “Curt Ruts” bekannt, die überall auf der Insel zu finden sind. Seltsame parallele Rillen im Gestein, die aussehen wie Eisenbahnschienen. Und teilweise laufen sie direkt ins Meer und auf dem Meeresboden weiter. Jetzt haben neue Nachforschungen und Tauchexpeditionen auf dem Meeresboden vor Malta weitere Hinweise auf versunkene archäologische Stätten ergeben. Offenbar bearbeitete riesige Monolithen und weitere “Cart Ruts” in bis zu über 30 Metern Meerestiefe. Spuren einer versunkenen Welt? Alles zu den ersten Ergebnissen erfahrt Ihr in diesem Beitrag und entsprechenden Videos.


Rätselhaftes Malta

Malta ist den meisten Menschen höchstens als Urlaubsinsel für entspannte Wochen ein Begriff. Etwa eine Millionen Touristen besuchen jährlich die Insel und ca. nochmal so viele Menschen kommen kurzzeitig mit einem Kreuzfahrtschiff hier an.

Weitläufige Sandstände sucht man hier vergeblich. Malta und die Nachbarinsel Gozo sind eher “Felsen im Mittelmeer”, weshalb sonnenhungrige Strandtouristen meist andere Ziele wählen. Und obwohl der Tourismus für Malta ein wichtiger Wirtschaftszweig ist, übersehen die meisten Besucher die unzähligen Rätsel der keinen Insel.

Denn Malta und Gozo gehören trotz oder gerade aufgrund ihrer geringen Größe und Einzigartigkeit zu den großen Mysterien der Welt.

Überall auf den Insel stehen Tempel und Megalithanlagen aus der Steinzeit, die vor allem Grenzwissenschaftler faszinieren. Nicht nur aufgrund der hohen Anzahl derartiger Bauwerke dort, sondern auch aufgrund ihres gewaltigen Alters. Selbst die etablierte Archäologie datiert viele dieser Megalithanlagen auf ein Alter von rund 7.000 Jahren. Auch für Megalith-Tempel aus der Steinzeit ist das enorm. Dazu beeindrucken die dortigen archäologischen Stätten mit verbauten Megalithen, die bis zu einigen Dutzend Tonnen wiegen.

Auf meinem YouTube-Kanal findet Ihr HIER dazu einige entsprechende Videos.

Rätselhaft sind für viele Menschen auch die auf der gesamten Insel verteilten “Curt Ruts”. Parallel im Gestein verlaufene Rillen, die mal kerzengerade über den Boden verlaufen, um dann wieder elegante Kurven einzuschlagen. Selbst Spuren mit Abweichungen und Kreuzungen finden sich im Fels von Malta, weshalb man diese auch “Gleise” nennt. In der Tat haben sie oftmals eine fast schon genormte Spurbreite von über einem Meter und sehen an einigen Orten der Insel aus der Luft wie ein Güterbahnhof aus.

Ein Phänomen der Vorzeit, dass sich auch an anderen Orten der Welt in sehr ähnlicher Form findet, wie zum Beispiel in den Videos HIERHIER und HIER berichtet.

Spuren auf dem Meeresgrund

Seit Jahren vermuten immer wieder Autoren und Forscher, dass die archäologischen Rätsel von Malta und Gozo die Relikte einer versunkenen Hochkultur sein könnten. Auch das Stichwort “Atlantis” ist hierbei immer wieder im Gespräch, da die Insel fraglos Teil des Steinzeiträtsels sind.

Verwiesen wird dabei auch immer wieder auf die Tatsache, dass die “Gleise” von Malta und Gozo an einigen Küsten direkt ins Meer laufen. Hier enden sie allerdings nicht, sondern führen auf dem Meeresboden weiter in die Tiefe. Obwohl der Baumboom unzählige dieser Spuren längst zerstört hat, und diese auch an den Küsten oftmals einfach unter Beton verschwanden, findet man sie immer noch. Selbst mit bloßem Auge von einigen Steilküsten aus sind sie zu sehen, wenn man von dort ins Meer blickt.

Was ist hier wann versunken? – fragen deshalb viele Forscher. Was liegt auf den Grund des Meeres vor den Küsten der kleinen Inseln noch verborgen?

Schon vor Jahren hat hierzu der Autor und Malta-Forscher Hubert Zeitlmair verschiedene Entdeckungen und Berichte veröffentlicht. Zeitlmair, der sich in seinen Publikationen mit der Suche nach einer versunkenen Ur-Kultur befasst, ist sicher, dass Malta ein Zentrum von dieser war. Im Jahr 1999 gab er dazu die Entdeckung eines versunkenen Tempels auf dem Meeresboden vor Maltas Nordost-Küste bekannt, den er auf 12 bis 14.000 Jahren datierte. Nach weiteren Erkundungen der megalithischen Reste im Meer war sich Zeitlmair sicher, dass hier Menschen am Werk gewesen sein müssen.

Die gesamte Anlage muss nach seinen Überlegungen am Ende der letzten Eiszeit im Meer versunken sein, da deren höchste Erhebung heute rund 20 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Er taufte die Anlage “Gebel gol-Bahar” und verwies immer wieder darauf, dass die versunkene Megalithanlage den bekannten Tempeln auf Malta und Gozo ähnelt.

Das untergegangene Plateau, das Zeitlmair mit einer Größe von 900 x 500 Meter bestimmte, wäre folglich bei weitem der älteste Tempel der Mittelmeerinseln. Wenn nicht einer der ersten bekannten Bauten dieser Art der Menschheit überhaupt.

Modern oder uralt?

Gehör fand der Forscher bei den etablierten Archäologen ebenso wenig wie bei den Behörden. Trotz seiner Bemühungen um eine Zusammenarbeit bezweifelten sie den Fund vollständig. Genauer gesagt zweifelten sie an dem fraglos enormen Alter oder an der künstlichen Herstellungen der Monolithen an sich. Kritische Stimmen wandten ein, dass es vielleicht moderne Steine sind, die irgendwer irgendwann einmal illegal ins Meer gekippt habe. Andere Skeptiker meinten, dass es alles nur  Phantasie sei und Beweise fehlen.

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Professor Anthony Bonanno von der Universität Malta glaubte laut “Archaeology” vom 9. November 1999 auch nicht, dass man Maltas Tempel deshalb neu datieren müsse. Selbst wenn “Gebel gol-Bahar” auf dem Meeresgrund von Menschen gebaut sei:

Der archäologische Kurator der maltesischen Museumsabteilung, Ruben Grima, hat die Stätte besucht und war nicht überzeugt, dass die Steine auf dem Meeresboden tatsächlich ein Tempel sind, so der Archäologe Anthony Bonanno von der Universität von Malta. Bonanno selber steht dem Fund skeptisch gegenüber und bemerkte, dass Maltas Tempel nicht neu datiert werden müssen, auch wenn die Struktur untergegangen ist.

Eine etwas verwirrende Aussage von Bonanno nach diesem Bericht. Demnach sei eine Neubewertung der maltesischen Tempelanlagen nicht nötig, selbst wenn die Struktur im Meer von Menschen stammt? So könnte man es zumindest verstehen. Sofern der Fund rein natürlich ist, erübrigt sich selbstredend eine neue Datierung anderer archäologischer Stätten auf den Inseln. Stammt sie allerdings von unbekannten Menschen, sieht das etwas anders aus.

Ob aber deshalb die unzähligen Tempel und archäologischen Stätten auf Malta plötzlich wirklich alle falsch datiert wurden, ist nicht minder fraglich. Immerhin liegen Jahrtausende zwischen den Bauwerken auf den Inseln und dem mutmaßlichen Tempel “Gebel gol-Bahar” auf dem Meeresgrund. Lag die etablierte Archäologie bei ihren Forschungen wirklich bei allen Fundstätten derart daneben? Oder war die versunkene Anlage schlicht und einfach die erste ihrer Art auf Malta? Falls ja: Warum machte man tausende von Jahren Pause, bevor man weitere Tempel baute?

Neue Forschungen und Tauchgänge auf Malta

Der Streit über versunkene Stätten vor Malta (und durchaus auch anderswo) ist seit Jahren im Gange. Selbst Äußerungen sind unlängst laut geworden, die besagten, dass man diese Entdeckungen “unter den Teppich kehren” will …

Neue Tauchexpeditionen und Erkundungen sollen das Geheimnis um Maltas versunkene Welten weiter lüften. Ramon Zürcher kündigte bereits in einem Vortrag im August 2019 (Video des Vortrags findet Ihr HIER) an, das unter anderem er und Thorsten Morawietz auf Malta unter dem Meeresspiegel archäologischen Mysterien nachgehen wollen. Unter anderem durch Tauchgänge und mit einem eigens dafür angeschafften Tauchroboter.

Die ersten Ergebnisse wurden im Oktober 2019 auf dem Kongress der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) vorgestellt. Denn schon jetzt gibt es interessante Ergebnisse bzw. Aussagen, die Morawietz und Zürcher in ihrem Vortrag (s. unten) vorstellen konnten. Demnach fanden sie nicht nur weitere “Cart Cuts” auf dem Meeresboden, sondern auch Spuren von künstlichen Bearbeitungen an Monolithen im Meer:

Immer wieder konnten wir deutliche Spuren von künstlichen Bearbeitungen in Tiefe unter 30 Meter finden. Also ist die gesamte Anlage wohl deutlich älter als 10.000 Jahre.”

Besonderes Augenmerk richteten Zürcher und Morawietz in diesem Video unten auf einen riesigen Gesteinsblock, den sie als “gewaltigen rechtwinkligen Monolithen” bezeichnen. “Scharfe Kanten und überall rechte Winkel” finden sich auf diesem und anderen Steinen in der Umgebung. Der riesige “rechtwinklige Monolith” wiederum habe dazu “auf der Oberfläche überall rechtwinklige Muster eingekerbt” und sei ca. 20 Meter lang.

Ein 10.000 Jahre alter Tempel?

Wie man an den Aufnahmen der Tauchgänge sehen kann, ist der Megalith offenbar auch nicht mit dem Grundgestein verbunden. Zumindest augenscheinlich scheint dieser nachträglich an seinen Platz gekommen zu sein. Ob ihn jemand in der Neuzeit illegal ins Meer kippte – oder er seit 10.000 oder weit mehr Jahren dort liegt, verraten die Bilder natürlich nicht. Klar gegen einen modernen Baustein scheint aber das geschätzte Gewicht des Megalithen zu sein: Fast 2.000 Tonnen soll dieser Gigant wiegen!

In seinem Artikel “Der versunkene Tempel” schreibt Thorsten Morawietz auf seiner Seite dasversunkenekoenigreich.de zum Beispiel dazu:

Ist diese unterseeische Struktur tatsächlich künstlichen Ursprunges, so ist sie auf Gebieten erbaut, welche seit weit über 10.000 Jahren nach dem Ende der letzten Eiszeit unter dem Meeresfluten versunken ist, wäre also geradezu unglaublich alt und Zeugnis eines längst vergessenen Hochkultur auf Malta.”

Würde das stimmen, wäre dies einer der schwersten und auch ältesten Steinblöcke, die jemals von Menschen angefertigt wurden. In der Vergangenheit ebenso wie in der Neuzeit. Auch gäbe es auf Malta und Gozo nichts vergleichbares an den dort vorhandenen und restaurierten Tempelanlagen. Hier wiegen die schwersten Bausteine “nur” etwa 50 Tonnen. Dies ist sehr weit entfernt von den geschätzten fast 2.000 Tonnen.

Auf der Tagung der A.A.S. präsentierte Morawietz in seinem Vortrag aber auch eine erstaunliche Parallele zu Göbekli Tepe in Anatolien. Jene riesigen Ruinenstätte, die von der Archäologie auf ein Alter von fast 13.000 Jahren datiert und als Sensation der Archäologie gefeiert wird. Denn auch im Meer vor Malta fand sich ein scheinbar zerbrochener Monolith, der ursprünglich die Form eines “T” hatte.

Genauso wie die berühmten “T-Pfeiler” in den uralten Anlagen von Göbekli Tepe, wo es mehre hunderte von ihnen in dutzenden Kreisanlagen gibt. Auch wenn sie dort noch lange nicht alle ausgegraben wurden.

Damit bleiben vorerst die versunkenen Anlagen ein Fall für die Unterwasserarchäologie. es könnten Spuren eines “versunkenen Königreich” vor der Eiszeit sein, so Thorsten Morawietz. Anfang kommenden Jahres sollen die Forschungsergebnisse detailliert in dem Buch “Das versunkene Königreich” veröffentlicht werden. Auch weitere Tauchexpeditionen sind geplant. Etwa auf Sri Lanka.

YouTube-Videos zum Thema

Mehr Videos zum Thema Malta HIER auf Fischinger-Online bei YouTube.

Video vom Vortrag von Zürcher und Morawietz vom 26. Okt. 2019

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER
Video-Interview vom 26. Okt. 2019 mit Morawietz

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Lars A. Fischinger

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