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Das Steinzeiträtsel: Megalithanlagen und ihre Mysterien – Von Sylt bis Korea +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Das Steinzeiträtsel - Megalithanlagen und ihre Mysterien (Bild: gemeinfrei)
VIDEO: Das Steinzeiträtsel – Megalithanlagen und ihre Mysterien (Bild: gemeinfrei)

Auf der ganzen Welt finden sich hunderttausende Megalithanlagen. Steinbauten aus Vorzeit, die Jahrtausende alt sind und die uns bis heute vor zahlreiche Rätsel stellen. Von Irland über Mitteleuropa bis Israel, Korea und den USA: Weltweit errichten Menschen der Steinzeit vor 5.000, 6.000 oder noch weit mehr Jahren gewaltige Monolithbauten und Steinkreise. Aber warum? In diesem YouTube-Video aus einer Megalithanlage auf Sylt gehen ich diesen Fragen nach.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wozu bauten unsere Vorfahren auf der ganzen Erde vor vielen Jahrtausenden Steinkreise und andere zum Teil  gigantische Megalithanlagen? Waren sie wirklich nur “Kalender für die Landwirtschaft”? War es tatsächlich nötig, dass die ersten Ackerbauern und Viehzüchter für solche Großsteinbauprojekte ihre kostbare Zeit opferten?

Auf der Insel Sylt bin ich in diesem Video innerhalb eines vorzeitlichen Megalithgrabes einmal nachgegangen.

Bleibt neugierig …

Das Steinzeiträtsel: Video vom 20. Sep. 2018 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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5.500 Jahre alt und dutzende Gräber: Bei einem Dorf in Polen wurde ein einmaliger Friedhof der Steinzeit entdeckt

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5500 Jahre alt: In Polen wurde einer der größten Steinzeitfriedhöfe entdeckt (Bilder: J. Bulas/Nauka w Polsce)
5500 Jahre alt: In Polen wurde einer der größten Steinzeitfriedhöfe entdeckt (Bilder: J. Bulas/Nauka w Polsce)

Archäologen haben in der Gemeinde Świętokrzyskie in Działoszyce in Polen zufällig auf Luftbildaufnahmen einen riesigen Grabkomplex aus der Steinzeit entdeckt. Nach ersten Grabungen sind sich die Forscher sicher, dass hier dutzende Gräber verborgen liegen, deren Alter mit 5.500 Jahren angeben wird. Ein systematisch angelegter Friedhof-Kompelx, der bisher beispiellos sei. Nähers über den überraschenden Fund erfahrt Ihr hier.


Überraschende Funde der in Polen

Die Luftbildarchäologie und damit die klassische Archäologie an sich feiert seit dem Anbeginn der Fliegerei einen Erfolg nach dem anderen. Unzählige archäologische Stätten, Gebäude und Spuren wurden seit dem in aller Welt aus einem Flugzeug oder Helikopter heraus entdeckt. Heute nutzt man dazu auch Drohnen und Satelliten im All und jeder Hobbyforscher kann daheim mittels “Google Earth” sich auf die Suche nach uralten, versunkenen Ruinen und Stätten machen. Oftmals sind es nur “Schatten” im Erdreich, die dem geschulten Auge aber weit mehr verraten, als es zuerst den Anschein hat.

Solche Spuren sind für den Archäologen immer klare Hinweise, dass sich an diesen Stellen im Erdreich versunkene Bauten oder andere künstliche Werke finden. Sie können beispielsweise von den Römern stammen. Etwa die Reste von Häusern, Bauernhöfen oder alte Straßen, die heute niemand mehr kennt. Am Boden selber sieht man davon nichts. Je nach Jahreszeit sowie vor allem Größe und Art der Vegetation erkennt man derartige Spuren mal mehr, mal weniger klar aus der Luft. Beispielsweise wurde so auch das berühmte Sonnenobservatorium von Goseck in Sachsen-Anhalt entdeckt. Eine Ringwallanlage aus der Steinzeit, die später als Rekonstruktion wieder aufgebaut wurde. Archäologen datieren die Kreisgrabenanlage auf rund 7.000 Jahre.

Überraschende Funde sind bei solchen Forschungen von oben immer garantiert. Das Erdreich ist voll mit Hinterlassenschaften unserer Ahnen in jedem Teil der Erde, die bis weit in die Steinzeit zurückgehen. Sie alle archäologisch zu erfassen, zu dokumentieren und letztlich auszugraben ist unmöglich. Hier wägen die Archäologen genau ab, was aktuell ein lohnenswertes Ziel für Grabungskampagnen sein könnte, und was hinten anstehen muss. Genau so geschieht es aktuell bei dem Dorf Dębiany in Provinz Świętokrzyskie im Südosten von Polen. Rund 50 Kilometer nordöstlich von Krakau.

5.500 Jahre alter Steinzeit-Friedhof

Hier fanden sich auf Luftbildaufnahmen von Feldern ungewöhnliche Verfärbungen bzw. Strukturen im Boden. Entdeckt hatte sie der Krakauer Archäologe Jan Bulas auf entsprechenden Aufnahmen, wodurch er schnell sicher war, dass diese “Schatten” auf archäologische Stätten im Erdreich zurückzuführen sein könnten. Vor allem eine viereckige Verfärbung ließ darauf schließen. Felduntersuchungen vor Ort mit geophysikalischen Messungen bestätigen die Vermutung, dass hier etwas verborgen liegt. Eine steinzeitliche bzw. megalithische Grabstätte, so die ersten Deutungen.

Verblüfft waren die Ausgräber hingegen von dem Ausmaß der versunkenen Konstruktionen, da im Umfeld dutzende weitere Gräber gefunden wurden. Die folgenden Ausgrabungen des Teams um den Archäologen Marcin M. Przybyła übertrafen daraufhin die Erwartungen der Forscher, wie “Nauka w Polsce” am 2. März in einer Pressemitteilung veröffentlichte. Demnach sei die Anlage nicht nur rund 5.500 Jahre alt, sondern auch recht ungewöhnlich. Anders als in vielen Teilen Polens und Europas wurden die Gräber dort nicht aus Megalithen gebaut, sondern aus Holz.

Jedes Grab wurde mit Holzpfosten ausgekleidet und verstärkt und unter einem Grabhügel in Trapezform verborgen. Um diese Hügel von 40 bis 50 Metern Länge errichteten die Steinzeitmenschen Gräben und eine Palisade aus Holzpfosten, die heute längst verwittert sind. Die Pfostenlöcher selber sind bis heute erhalten und zu erkennen. Nach den ersten Ausgrabungen ist sich Przybyła sicher, dass dieser Friedhof der Steinzeit lange in Gebrauch war, und immer wieder rituell genutzt wurde. Wahrscheinlich sogar bis in das 10. bis 9. Jahrhundert vor Christus, also bis in die späte Bronzezeit.

Eine einmalige Anlage

In dieser Zeit haben die Menschen dort eine quadratische Verteidigungsanlage errichtet, die nach Einschätzung der Archäologen möglicherweise ein vorübergehendes Militärlager war. Ob zu dieser Zeit den dort Bestatteten noch in irgendeiner Art rituellen Kult gedacht wurde, ist natürlich fraglich. Eine solche Anlage an sich sei in Polen aber bisher nicht bekannt, betonen die Forscher:

Es war nicht dauerhaft bewohnt. Vielleicht diente es als Militärlager oder als Gegenstand religiöser oder sozialer Rituale. Es ist erwähnenswert, dass ein ähnlicher Ort in Polen unbekannt ist.”

Wirkliche Grabbeigaben oder wertvolle Artefakte wurden nach Aussage von Marcin M. Przybyła bisher nicht entdeckt. Geplündert seien die Gräber allerdings auch nicht, wie der Forscher betont:

Leider wurden die meisten Überreste des Verstorbenen und die Ausrüstung von diesen Bestattungen entfernt, während der Friedhof in Betrieb war. Es war ein rituelles Verhalten, dem wir auf Friedhöfen aus dieser Zeit häufig begegnen.”

Einige der entdeckten Gräber weichen von den Holzkonstruktionen ab, da sie aus Kalksteinblöcken erbaut wurden. Ebenso würden “die kurzen Ostmauern den Eingang zu einer Art Grabkapelle – einem Vestibül – enthalten”, so Przybyła. Weitere monumentale Grabanlagen wurden bereits vor einigen Jahren nördlich und südlich der Befestigungsanlage nachgewiesen. Bei ersten Ausgrabungen im Sommer 2019 und 2020 mit Geldern des “Landesamtes für Denkmalschutz” in Kielce wurden diese bereits erstmals untersucht.

Marcin M. Przybyła betont, dass diese einmaligen Steinzeit-Funde von hoher archäologischer Bedeutung sind. Deshalb werden auch in den kommenden Jahren hier noch weitere Ausgrabungen folgen. Mit Unterstützung der Einheimischen und des Grundbesitzers, wie er gegenüber “Nauka w Polsce” unterstreicht.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Sensationelle Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien +++ Video +++

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VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)
VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)

Wann bauten Menschen die ersten Kultstätten zu ehren einer überirdischen Macht? Ist die sensationelle Entdeckung von Göbekli Tepe bis bis zu 13.000 Jahren in Anatolien wirklich das älteste Bauwerk der Welt? Die Antworten erstaunen! Denn schon der Neandertaler baute und Rumänien und Frankreich (einfache) Kultstätten, die rund 165.000 Jahre(!) älter sind, als alles, was bisher bekannt war. Unglaubliche Funde, die die Geschichte neu schrieben, wir Ihr hier erfahrt.


Die Neandertaler: Sensationelle Entdeckungen

Wann wurde der Mensch intelligent und vor allem „spirituell“? Wo liegt der Ursprung der menschlichen Kulte und wie alt ist das Verlangen des Menschen Kultstätten zu errichten?
Diese Fragen beschäftigen Wissenschaftler seit Jahrzehnten. Und dabei datieren sie die Anfänge solcher Kulte oder sogar ganzer Kultbauten immer weiter in die Vergangenheit. Damit auch die Anfänge von dem, was man heute Religion nennen würde. Bekanntestes Beispiel ist hier sicher Göbekli Tepe in Anatolien.

Eine riesige Kultstätte, die über 10.000 Jahre alt ist. Von 13.000 Jahren wird hier sogar gerne gesprochen. Gebaut aus gewaltigen Megalithen, die in Steinkreisen errichtet wurde. Eine archäologische Sensation – aber keineswegs die älteste.

Ungleich ältere Kultstätten erbaute schon der Neandertaler. Sie sind aufgrund ihres Alters bei weitem spektakulärer als alle Monumente oder Megalithbauten, die spätere Zivilisationen erbauten. Von Göbekli Tepe über die Pyramiden in Ägypten bis Megalithanlagen aus der Steinzeit wie Stonehenge oder Carnac. Sie alle wurden im Vergleich zu den Kultbauten der Neandertaler ausnahmslos alle erst gestern gebaut! Auch wenn man diese natürlich nicht in ihrer Art und Weise direkt vergleichen kann und darf!

Die ältesten Kultstätten der Erde

Längst ist den Archäologen bekannt, dass vor über 40.000 Jahren unsere Ahnen schon wundervolle Kunstwerke an die Wände zahlreiche Höhlen malten. Galerien der Eiszeit, die vor allem vor 20.000 bis 30.000 Jahren entstanden und den Forschern bis heute Rätsel aufgeben. Irgendeine Art „Kult“ wird dahinter vermutet. Gerne in Form eines „Jagdzaubers“. Was man aber nie fand waren Bauwerke dieser „Höhlenmenschen“.

Das änderte sich durch einen Fund in Rumänien. Hier stieß man tief in einer Höhle auf eine primitive Kultstätte der Neandertaler, die aus bewusst platzierten Knochen bestand. Ein „spiritueller Ort“, der bis zu 85.000 Jahre alt ist! Als sei das nicht erstaunlich genug wurde kurz darauf in Südfrankreich ein weiterer Fund gemacht, über den ich bereits in einem Vortrag 2019 berichtete, den Ihr HIER findet.

Es ist die bisher älteste Kultstätte der Erde – errichtet von Neandertalern in Form von Steinkreise aus Tropfsteinen in einer tiefen, dunklen Höhle. Alter: rund 165.000 Jahre(!) älter als die Steinkreise von Göbekli Tepe. Sensationelle Funde, über die in der Öffentlichkeit praktisch nichts bekannt ist, wie Ihr in diesem Video vom 6. Oktober 2020 erfahrt.

Bleibt neugierig…

Video vom 6. Oktober 2020 auf Mystery Files

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Das Geheimnis von Stonehenge: Ein eins zu eins Nachbau der Megalithanlage in Polen +++ Video +++

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VIDEO: Das Geheimnis von Stonehenge - Ein eins zu eins Nachbau der Megalithanlage in Polen (Bild: Fischinger-Online)
VIDEO: Das Geheimnis von Stonehenge – Ein eins zu eins Nachbau der Megalithanlage in Polen (Bild: Fischinger-Online)

Denkt man an Megalithanlagen aus der Steinzeit wird vielen Menschen als erstes Stonehenge in England einfallen. Auch wenn man sich nicht mit mit dem Thema beschäftigt, kennt man diesen megalithischen Steinkreis in der ganzen Welt. Ein “Wunder der Vorzeit”, mit dessen Bau vor rund 5.000 Jahren begonnen wurde. Heute ist von der einstigen Gesamtanlage nicht mehr viele in Großbritannien über. Doch einen sehr guten Eindruck des einstigen Stonehenge vermittelt ein maßstabsgetreuer Nachbau der Anlage, der in Polen unweit von Danzig steht. Ich war für Euch vor Ort und berichte Euch in diesem Video auf YouTube von dieser Rekonstruktion und den Rätseln von Stonehenge.


Ein Nachbau von Stonehenge

Megalithanlagen wie Steinkreise, Dolmen oder andere Steinsetzungen der Steinzeit stehen weltweit. Auch wenn nicht alle wirklich tausende von Jahren alt sind und damit wirklich aus der Steinzeit stammen, wie wir sie alle kennen.

Die bekannteste Megalithanlage der sog. Megalithkultur oder Megalithiker ist dabei natürlich das rund 5.000 Jahre alte Stonehenge im Süden von England. Ein rätselhaftes Monument, um das sich viele Spekulationen und Thesen ranken.

Auch wenn heute nicht mehr viel von der eigentlichen udn ursprünglichen Megalithanlage über ist. Doch wusste Ihr, dass es maßstabsgetreue Nachbauten von Stonehenge gibt? Eine solche Rekonstruktion in Maßstab 1 zu 1 steht unweit von Danzig in Pommern im Norden von Polen. (Dieses Stonehenge ist nicht aus massiven Steinen.)

Ich war für Euch vor Ort und berichte Euch in diesem Video auf YouTube von den Rätseln von Stonehenge.

Bleibt neugierig …

Video vom 6. August 2020 auf Fischinger-Online

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Erich von Däniken über Beweise für die Ancient Aliens, “Weltraumrassismus” und sein neues Buch 2020 (+Video)

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VIDEO: Erich von Däniken über Beweise für die Ancient Aliens, "Weltraumrassismus" und sein neues Buch (Bild: Screenshot YouTube / Erich von Däniken Official / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Erich von Däniken über Beweise für die Ancient Aliens, “Weltraumrassismus” und sein neues Buch 2020 (Bild: Screenshot YouTube / Erich von Däniken Official / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Erich von Däniken hat sich online wieder zu Wort gemeldet. Mit einem interessanten Video auf seinem offiziellen YouTube-Kanal, das ich Euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte. Zumal von Däniken darin nicht nur von seinen Beweisen für die die Ancient Aliens spricht, sondern auch erstmals umfangreich von seinem kommenden Buch, das noch in diesem Herbst erscheinen wird. Was der Altmeister der Prä-Astronautik noch berichtete und einige Hintergründe dazu, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Neues von Erich von Däniken

Anfang 2019 startete Erich von Däniken mit einem eigenen offiziellen Kanal auf YouTube, den ich in diesem Beitrag HIER bereits vorstellte. Seit dem füllt sich der Channel nach und nach mit Videos von und mit dem Altmeister der Prä-Astronautik.

Nicht nur Dokumentationen bzw. Ausschnitte aus TV-Sendungen, wie etwa aus “Ancient Aliens” des History Channel, gehen dort online. Ebenso erscheinen dort auch Videos, die von Däniken zwischen der Arbeit in seinem Büro aufnimmt. In diesen berichtet er über aktuelle Ereignisse, Projekte und Tätigkeiten, wie Ihr zum Beispiel in diesem Posting HIER sehen könnt. Und so erschien dort nach einigen Monaten der Stille am 30. Juli ein neues Video von ihm:

Erich von Däniken spricht in seinem neuesten Video über schlagkräftige Beweise für den Besuch von Außerirdischen in grauer Vorzeit. Er spricht über sein neustes Buch-Manuskript und die kommende Reise nach Malta.

So die knappe Videobeschreibung auf YouTube. Doch das Video beinhaltet weit mehr, als es diese wenigen Worte in der Beschreibung vermuten lassen.

Beweise für Götter aus dem All

Die Themen des Videos “Erich von Däniken über Beweise für die Paläo-SETI und seine neuesten Projekte”, das Ihr unten eingebunden findet, sind recht zahlreich. Denn, so von Däniken, er wird immer wieder nach Belegen für seine Idee, dass die Götter aus dem Kosmos reale Außerirdische waren, gefragt. So beschreibt er zum Beispiel die Geschichte um den Sirius und den Stamm der Dogon in Mali (Afrika).

Ein bei den “alten Hasen” der Prä-Astronautik sehr gut bekanntes Beispiel. In diesem geht es darum, dass der afrikanische Stamm der Dogon in ihren Mythologien bis heute davon sprechen, dass einst “Götter” vom Sirius kamen, die ihnen eine Art “geheimes Wissen” brachten. Dieses Wissen besteht aus astronomischen Kenntnissen vom Sirius-System, dass die Dogon eigentlich gar nicht wissen konnten. Denn es war in jener Zeit, als es von Ethnologen in Mali aufgezeichnet wurde, überhaupt noch nicht bekannt, wie es heißt.

Erst spätere und neue Forschungen in der Astronomie haben beispielsweise entdeckt, dass es einen weiteren Stern bei Sirius gibt. Man kann ihn mit bloßem Auge nicht sehen. Doch das Volk der Dogon habe dies bereits gewusst und in Mythen weitergegeben, so die Befürworter des Dogon-Rätsels. Was von Däniken nicht erwähnt, ist die Quelle dieses “Sirius-Mysterium”. Es ist das Buch “The Sirius Mystery” von Robert K. G. Temple aus dem Jahr 1976, das unter dem Titel “Das Sirius-Rätsel” bereits 1977 in deutsch erschien.

Bis heute einer der Klassiker der Prä-Astronautik (Artikel HIER), das seit dem für Kontroversen sorgt. Ein aktuelles Nachfolgebuch erschien 1998 von Temple, in dem er “neue wissenschaftliche Beweise für einen Alien-Kontakt vor 5.000 Jahren” präsentierte. Leider erschien dies bisher nicht in deutsch.

Von Stonehenge bis Polynesien

Erich von Däniken nennt noch weitere Beispiele für seine Beweise, dass die Götter aus dem All kamen. Etwa, das die Kreise von Stonehenge in England ein maßstabsgetreues Modell des inneren Sonnensystems darstellen. Da mit dem Bau des sogenannten “Stonehenge 1” (damals nur eine einfache Ringanlage ohne riesige Megalithen) bereits vor über 5.000 Jahren Jahren begonnen wurde, konnte eigentlich niemand den Aufbau des Sonnensystems kennen. Und warum sind zahlreiche Megalithanlagen der Steinzeit offenbar nach geometrischen und mathematischen Modellen erbaut worden? Über Kilometer hinweg!

Woher kam also dieses Wissen, fragt sich von Däniken nicht nur im unten stehenden Video.

Gleiches gilt für die sogenannten Cargo-Kulte, die auf diesem Blog bereits mehrfach Thema waren. Kulte, die aus der Konfrontation technisch entwickelter Menschen mit technologisch primitiven Völkern entstanden. Zum Beispiel im Zweiten Weltkrieg, als Soldaten der USA im Pazifik auf einsamen Inseln landeten, wobei diese mit ihren Flugzeugen von den Einheimischen staunend und argwöhnisch beobachtet wurden. Daraus entstanden teilweise solche Cargo-Kulte.

Hier nennt von Däniken das Beispiel eines solche Kultes auf der Insel Tanna, der in der Tat eine erstaunliche Ausprägung hat. Ein Kult, in dem die USA als “gelobtes Land” verehrt wird und eine Art Gottheit mit Namen “John” die Hauptrolle spielt. Mehr über diesen interessanten Kult erfahrt Ihr in diesem Gastartikel HIER, den der Kollege Walter-Jörg Langbein schrieb. Er war vor Ort im Pazifik um sich diesen Cargo-Kult selber anzusehen.

“Dank Corona”: Neues Däniken-Buch kommt früher

“Dank Corona” ist auch von Däniken derzeit an sein Büro gefesselt. Zahlreiche Vorträge und Reisen wurden abgesagt oder verschoben. So aber hatte der emsige Autor des Phantastischen mehr Zeit für sein neues Buch, das er erstmals in diesem Video konkret vorstellt. An dem Manuskript arbeitete er bereits etwas länger, doch durch “Homeoffice” konnte er es früher beenden und so wird es auch einige Wochen früher erscheinen.

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“Alles Evolution oder was? Argumente für ein radikales Umdenken”, so der Titel seines kommenden Buches, das Ende September oder Anfang Oktober 2020 erscheinen soll. Wie es der Titel unschwer verrät, widmet sich von Däniken in diesem Fragen und ungelösten Rätseln der Evolutionstheorie, wozu er auch einige spannende Beispiele nennt. Ist wirklich alles nur Evolution auf diesem Planeten, oder steckt mehr dahinter? Wenn ja, was?

“Weltraumrassismus”

Das neue Werk erscheint wieder im bekannten Kopp-Verlag. Für von Däniken die Gelegenheit einige Worte zum Verlag zu sagen, da dieser in seiner Gesamtheit so gerne in die rechte Ecke gestellt wird. Die beliebte Nazi-Keule hat den Kopp-Verlag schon lange pauschal getroffen, weshalb für angebliche “Kritiker” sogleich alle dort verlegten Autoren Nazis sind. Gern verwendete “Argumente” in der heutigen Zeit.

Natürlich trifft es dann auch von Däniken, als sicherlich der erfolgreichste Autor des Verlages. Er würde, so heißt es, unsere Ahnen schlicht für “dumm” halten, so dass Wesen aus dem All kommen mussten, die dann entsprechende Monumente usw. erbauten und Wissen brachten. Das sei angeblich “rassistisch”.

Man wirft ihm dabei “Weltraumrassismus” vor, da er in einigen Büchern behauptet (die teilweise erschienen, bevor es den Kopp-Verlag bzw. -Versandt überhaupt gab), dass Außerirdische Sex mit Menschentöchtern gehabt haben. Auch das ein beliebtes “Argumente” von “Kritikern”, die sich zum Teil dabei selber mit blödsinnigen Aussagen um Kopf und Kragen reden! Zurecht verweist von Däniken darauf, dass diese Aussagen nicht seine Erfindung sind, sondern in den alten heiligen Schriften halt tatsächlich stehen.

Detailliert wurden diese in “Rebellion der Astronautenwächter” von mir 2015 analysiert. Denn: Sie sind nun mal da – die alten Texte, die das behaupten.

Versunkene Zivilisationen

Erich von Däniken spricht am Ende eher knapp etwas Erstaunliches an.

Hier geht er auf eine versunkene Zivilisation bzw. versunkene Ruinen ein, die im Meer vor der Küste der Mittelmeerinsel Malta liegen. Hierzu gab es jüngst Tauchexpeditionen und nähere Untersuchungen, da diese Ruinen oder versunkenen Tempel 10.000 oder mehr Jahre alt sein sollen. Und sie liegen in einer Meerestiefe von um die 30 Meter. Damit wären diese Entdeckungen auf dem Meeresgrund, wie in diesem Beitrag HIER geschildert, eine Weltsensation.

Thorsten Morawietz, Taucher und Teilnehmer dieser Expeditionen, veröffentlichte erst kürzlich dazu sein Buch “Das versunkene Königreich“. Noch in diesem Jahr wird auch Erich von Däniken selber eine Leserreise auf die Insel Malta durchführen, die er im Weiteren beschreibt.

Interessant für viele aus der Community meines YouTube-Kanal der “Grenzwissenschaft und Mystery Files” dürfte auch die von Däniken beschriebene A.A.S. sein. Die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI”, die eingefleischte Prä-Astronautiker und treue Leser dieses Blogs natürlich kennen. Dieser “Däniken-Verein” widmet sich vollständig der Prä-Astronautik und gibt dazu das Magazin “Sagenhafte Zeiten” heraus.

Da ich immer wieder von meiner YouTube-Community gefragt werde, wo man den Ansteker oder den Anhänger mit dem “Goldflieger” bekommen kann, den ich in meinem Videos trage: Diese bekommt man (ähnlich) bei der A.A.S. unter diesen Direktlink. auf der Seite SagenhafteZeiten.com. Viele werden diesen “Goldflieger” aus Kolumbien auch von Erich von Däniken selber  oder aus der TV-Serie “Ancient Aliens” kennen.

Für Kritiker ein Fisch, ein Krokodil, reine Phantasie, ein Vogel oder schlicht ein mythologisches Mischwesen. Im Sinne der Prä-Astronautik aber eine primitive Kopie eines Fluggerätes der Götter, das im Sinne der oben genannten Cargo-Kulte entstanden sein könnte.

Video von Erich von Däniken

Video vom 30. Juli 2020 von Erich von Däniken

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Irlands Herrscher der Steinzeit: DNA-Analysen weisen auf Inzest innerhalb der Eliten hin (+ Video)

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Irlands Herrscher der Steinzeit: DNA-Analysen weisen auf Inzest innerhalb der Eliten hin + Video (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
Irlands Herrscher der Steinzeit: DNA-Analysen weisen auf Inzest innerhalb der Eliten hin + Video (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Wie auf Fischinger-Online mehrfach berichtet, haben Genetiker in den letzten Jahren bereits einige male mittels DNA-Analysen versucht den Geheimnissen der Megalithkultur auf die Spur zu kommen. Sei es ihre Ausbreitung und vermeintliche Ur-Heimat/Herkunft oder die Verwandtschaftsverhältnisse der sogenannten Megalithiker in ihren Gräbern. Jetzt haben Forscher eine weitere DNA-Studie vorgelegt, die vorherige Untersuchungen in Irland untermauern. Mehr noch, denn die Ergebnisse deuten darauf hin, dass vor 5.000 Jahren Inzest unter der Herrscherkasten der Steinzeit üblich war.


DNA der Steinzeit

Bereits vor Anfang 2019 haben Genetiker mittels DNA-Analysen aufzeigen können, dass in der Megalithkultur der Steinzeit viele der Megalithanlagen von Familien über Generationen hinweg für Bestattungen genutzt wurden. Nicht nur in Irland, sondern auch in anderen Teilen Europas, wie in diesem Beitrag HIER berichtet.

Wirklich überraschend waren die damaligen Ergebnisse nicht. Denn gleichgültig ob eine Gesellschaft von Landwirten oder Jägern und Sammlern solche Megalithanlagen errichtete, immer war es mit enormen Anstrengungen verbunden. Planung, Zeit, Logistik, Technik und vor allem die Motivation mussten vorhanden sein. Ebenfalls eine ausreichende Anzahl von Arbeitskräften die während der Bauzeit natürlich nicht mehr für andere Aufgaben innerhalb der Gesellschaft zur Verfügung standen.

In einer nur spärlich besiedelten Steinzeit waren derartige Megalithbauten folglich das Privileg der Herrscherfamilien und Eliten. Eine Art Familienangelegenheit. Jahrtausende später war das in anderen Kulturen überall auf der Welt nicht anders. Sie waren Häuptlinge, Könige, Priesterkönige oder schlicht Führer ihre Stämme, die ihre Macht an den Sohn vererbten.

Das bestätigt jetzt eine weitere Studie um den Genetiker Daniel Bradley vom Trinity College Dublin, die in “Nature” veröffentlicht wurde.

Inzest in der Steinzeit

Sein Team untersuchte die DNA von insgesamt 42 Menschen, deren Überreste in den zahlreichen Grabanlagen aus der Megalithkultur von Irland gefunden wurden. Die bekannteste Anlage dieser Art ist dabei sicher Newgrange, die einige sogar mit dem versunkenen Reich Atlantis in Verbindung bringen. Bei den Analysen der aus den sterblichen Überresten gewonnenen DNA stellten die Genetiker fest, dass viele der in den uralten Grabbauten bestatteten Menschen miteinander inzestuös verwandt waren.

Eine Praxis zur Sicherung eines Herrschergeschlechtes, dass man auch von den Pharaonen Ägyptens und anderen Kulturen kennt. In Newgrange fanden die Wissenschaftler ein dort begrabenes Mitglied der Herrscherkaste, dessen Eltern Verwandte ersten Grades waren. Vater und Tochter, Mutter und Sohn oder Geschwister. Für die beteiligten GEN-Forscher ist damit erwiesen, dass die herrschende Elite lieber unter sich blieb und jahrhundertelang die Megalithanlagen für ihre Begräbnisse nutzen konnte:

Das Prestige dieser Bestattungsform spricht für eine extreme Hierarchie, in der die einzigen würdigen Partner der Elite Familienmitglieder waren.

Das sieht nach einer mächtigen, verzweigten Verwandtschaftsgruppe aus, die über mindestens ein halbes Jahrtausend Zugang zu Grabanlagen der Elite in vielen Regionen der Insel hatte.”

Bei Völkern wie den Inka, Maya oder Ägyptern waren solche familiären Beziehungen bereits bekannt. Nun scheint diese Studie einmal mehr zu belegen, dass solche inzestuösen Beziehungen weltweit für den Erhalt einer elitären Geschlechterfolge scheinbar die Regel waren.

Video zum Thema auf Fischinger-Online

YouTube-Video vom 16. Feb. 2019 auf Fischinger-Online

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Neues Buch erschienen: “Das versunkene Königreich: Expedition Malta – Spuren einer vergessenen Zivilisation” (+ Videos)

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"Das versunkene Königreich Expedition Malta – Spuren einer vergessenen Zivilisation" (Bilder: Ancient Mail Verlag & Th. Morawietz)
“Das versunkene Königreich: Expedition Malta – Spuren einer vergessenen Zivilisation” (Bilder: Ancient Mail Verlag & Th. Morawietz)

Die uralten steinernen Relikte, Rätsel, Bauten und Tempel auf der Insel Malta faszinieren alternative Forscher und Archäologen schon seit Jahrzehnten. Hier auf dieser kleinen Insel blühte vor Jahrtausende eine noch immer rätselhafte Zivilisation. Doch wann genau nahm sie ihren Anfang und gibt es tatsächlich Hinterlassen dieser Kultur auf dem Meeresgrund vor der Insel? Wie bereits umfangreich auf Fischinger-Online berichtet glaubt Thorsten Morawietz bei seiner “Expedition Malta” genau dieses Spuren im Meer gefunden zu haben. Bei Tauchgängen in rund 30 Metern Meerestiefe. Diese neuen Erkenntnisse hat der Mystery-Forscher jetzt in einem Buch vorgestellt.


Rätselhaftes Malta!

Seit Jahrzehnten vermuten immer wieder Autoren und Forscher, dass die archäologischen Rätsel von Malta und Gozo die Relikte einer versunkenen Hochkultur sein könnten. Auch das Thema “Atlantis” ist dabei immer wieder im Gespräch, da die Inseln zweifellos ein Teil des großen Steinzeiträtsels sind.

Bereits vor über zwei Jahrzehnten vermutete der Malta-Forscher Hubert Zeitlmair, dass längst nicht alle Tempel und Bauten von Malta der Archäologie bekannt sind. Er war schon 1999 sicher, dass sich auf dem Grund des Meeres vor der Insel weitere Belege für eine versunkene Kultur finden. In Form von Megalithanlagen, die von tausenden von Jahren im Mittelmeer versanken. Gehör fand er, wie in diesem Blog-Artikel HIER berichtet, in der etablierten Archäologie dafür nicht.

Doch was ist hier wann versunken? Was liegt auf den Grund des Meeres vor den Küsten der kleinen Inseln noch verborgen?

Das fragten sich seit dem viele Mystery-Forscher, Autoren und “alternative Historiker”. Einer von ihnen ist Thorsten Morawietz, der unter anderem mit Ramon Zürcher die “Expedition Malta” ins Leben rief. Sie wollten durch Tauchexpeditionen und mit Tauchdrohnen dem Geheimnis der versunkenen Megalithanlagen von Malta auf die Spur kommen. Und wurden nach eigenen Angaben fündig, wie Ihr unter anderem in den unten eingebundenen Videos seht.

Weitere Videos zum Thema Malta findet Ihr auf meinem YouTube-Kanal HIER.

In rund 30 Metern Meerestiefe liegen von Menschen gemachte Megalithen, die nach Meinung der “Expedition Malta” nicht nur über 10.000 Jahre alt sein müssen, sondern zum Teil gewaltige Ausmaße haben. Ein solcher Fund wäre eine Sensation für die Archäologie und eine Erschütterung des etablierten Weltbildes der Megalithkultur.

Malta: Ein “versunkenes Königreich”?

Morawietz kündigte nach der “Expedition Malta” an, dass die Ergebnisse so erstaunlich seien, dass er sie in einem Buch der Öffentlichkeit vorstellen werde. Denn Spuren und Hinweise auf eine versunkene Ur-Kultur finden sich rund um die Welt, wie es Morawietz betont. Nicht nur auf Malta.

Dieses Buch ist nun unter dem Titel “Das versunkene Königreich: Expedition Malta – Spuren einer vergessenen Zivilisation” beim Ancient Mail Verlag erschienen. Dazu heißt es:

Existierte vor über 10.000 Jahren auf der Erde eine technologische Hochzivilisation, die der Ursprung der Legenden von Göttern und Atlantis sein könnte? Erhoben sich vor vielen Jahrtausenden die versklavten Menschen gegen ihre ‘Götter von den Sternen‘ und vernichteten ihre Unterdrücker?

Und liegen noch heute auf dem Meeresgrund vor Malta die gewaltigen Trümmer dieses versunkenen Königreiches?

Der Autor hat diese rätselhaften Ruinen in einer Tauchexpedition erforscht und dabei führte ihn sein Weg zu weiteren Mysterien auf der ganzen Welt.

Ein spannendes Thema, dass sicher nicht nur jene interessieren wird, die sich mit der Prä-Astronautik und den Göttern aus dem Kosmos befassen. Sondern auch alle jene, die sich mit der “Suche nach Atlantis” beschäftigen.

YouTube-Videos zum Thema

Mehr Videos zum Thema Rätsel der Archäologie HIER auf Fischinger-Online bei YouTube.

Video vom Vortrag von Zürcher und Morawietz vom 26. Okt. 2019

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Video-Interview vom 26. Okt. 2019 mit Morawietz

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Video vom 5. Jan. 2020 auf Fischinger-Online

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Hightech der Steinzeit im Museum: Fast 6.000 Jahre alte Messtechnik auf der Insel Malta? +++ Video +++

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VIDEO: Hightech der Steinzeit - Fast 6000 Jahre alte Messtechnik auf der Insel Malta? (Bilder & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Hightech der Steinzeit – Fast 6.000 Jahre alte Messtechnik auf der Insel Malta? (Bilder & Montage: Fischinger-Online)

Viele große Monumente der Vergangenheit faszinieren Menschen heute mehr denn je. Denn noch immer werfen Pyramiden, Tempelanlagen, Megalithbauten und andere Bauwerke und Ruinen Fragen auf. Doch neben diesen unübersehbaren Zeugen der Geschichte und deren Mysterien existieren unzählige kleine Rätsel der Vergangenheit. Sie schlummern oftmals unbemerkt in Vitrinen in Museen in aller Welt. So auch im Archäologischen Nationalmuseum auf der Insel Malta in Valletta. Dort liegen zwischen all den unzähligen kleinen Ausstellungsstücken Artefakte, die irgendwie “modern” aussehen. Zu modern, da sie an fast 6.000 Jahre alten Megalithanlagen auf Malta ausgegraben wurden. Doch was bedeuten und wozu dienten sie? Alles zu diesem “Hightech der Steinzeit” berichte ich Euch in diesem YouTube-Video.


Steinzeit-Hightech auf Malta?

Entdeckungen, Rätsel, Funde und Mysterien der Archäologie stehen quasi überall auf der Welt. Direkt vor unseren Augen: Monumentale Bauten, Pyramiden, Ruinen und uralte Tempel oder Megalithanlagen, die niemand übersehen kann.

Was aber schnell übersehen wird sind die unzähligen kleinen spannenden Funde. Artefakte und Objekte, die weltweit in den unzähligen Vitrinen der Museen schlummern. Nicht selten vollkommen unbeachtet oder übersehen. Und einige dieser archäologischen Relikte sind bei genauerem Hinsehen überaus spannende Artefakte der Vergangenheit.

So auch im Archäologischen Nationalmuseum auf der Insel Malta in Valletta.

Dort schlummern zwischen all den unzähligen Ausstellungsstücken einige sehr kleine Artefakte, die irgendwie “zu modern” aussehen. Obwohl sie an fast 6.000 Jahre alten Megalithanlagen auf Malta ausgegraben wurden …

Alles zu diesem „Hightech der Steinzeit“ berichte ich Euch in diesem Video auf YouTube.

Bleibt neugierig …

Video vom 5. Jan. 2020 auf Fischinger-Online

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Interview: Lars A. Fischinger im Gespräch mit Robert Stein von NuoViso über “Das Rätsel der Megalithkultur” +++ Video +++

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VIDEO: Interview mit Lars A. Fischinger: "Das Rätsel der Megalithiker" (Bilder & Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Interview mit Lars A. Fischinger: “Das Rätsel der Megalithkultur” (Bilder & Montage: Fischinger-Online)

Ende Februar 2019 lud mich NuoViso.tv zu einem Interview für die Sendung “Steinzeit” von und mit Robert Stein ein. Wir nutzen die Gelegenheit und drehten dabei gleich zwei Video-Interviews. Das erste findet Ihr HIER online. In diesem geht es vor allem um meinen persönlichen “Weg in die Grenzwissenschaft” und um die Frage, was für mich bis heute die Faszination an den Mystery Files genau ausmacht. Ab sofort findet Ihr hier aber auch das zweite Video online. Ein Interview mit den Schwerpunkten Mysterien der Megalithkultur und das Steinzeiträtsel. Denn alles ist hierzu mit Sicherheit noch nicht gesagt!


Rätsel Megalithkultur und Megalithiker

Die unbekannten und geheimnisvollen Baumeister der Megalithkultur (oder besser: Kulturen) nennt man allgemein auch schlicht Megalithiker.

Es sind jene Menschen, die in der Steinzeit in vielen Gebieten Europas zum Teil gewaltige Megalithanlagen errichteten. Bauwerte, Grabanlagen, Steinkreise und “Kultplätze” sowie scheinbar sinnlos in der Landschaft stehende riesige einzelne Megalithen. Ein Kult, der auch in anderen Teilen der Welt zu finden ist …

All diese Monumente geben bis heute große und kleine Rätsel auf. Vor allem auch deshalb, da die Megalithiker in der “heidnischen Vorzeit” Europas uns keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen haben. Es sind Steinzeiträtsel, das viele Forscher, Laien und Archäologen faszinieren.

Über diese Rätsel der Vergangenheit sprach ich im Februar 2019 mit Robert Stein in seiner Sendung “Stein-Zeit” beim Onlineportal NuoViso.tv. Wir nutzen die Gelegenheit und drehten dabei auch noch ein zweites Interview. Dieses findet Ihr HIER auf Fischinger-Online bereits online.

Hier findet Ihr nun auch das zweite Interview.

Bleibt neugierig …

Video vom 16. Mai 2019 auf NuoViso.tv

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Lars A. Fischinger

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Das Geheimnis von “Coral Castle” und die Antigravitation +++ Artikel +++

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ARTIKEL: Das Monument "Coral Castle" von Edward Leedskalnin in den USA - Angeblich durch Antigravitation erbaut (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Das Monument “Coral Castle” von Edward Leedskalnin in den USA – Angeblich durch Antigravitation erbaut (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit Jahrhunderten rätseln Menschen darüber, wie unsere Ahnen scheinbar mühelos gigantische Steine transportieren konnten. Etwa die mehrere Dutzend Tonnen schweren Giganten der Megalithkultur oder auch die Granitsteine in der Cheops-Pyramide (Grabkammern). Oder so rätselhaft Steingiganten, die bis/um/über über 1.000 Tonnen wiegen. Aber wie war all das vor zum Teil vielen Jahrtausende möglich? Und hat tatsächlich der Erbauer von “Coral Castle” in den USA Mitte des letzten Jahrhunderts “das Geheimnis der Pyramiden entdeckt”, durch das er allein seine Monolithanlage bauen konnte? Und das angeblich ganz allein? Ein seltsames Mysterium, dem in diesem Blog-Artikel genauer nachgegangen werden soll.


Groß, größer, gigantisch

Archäologen sagen: Unsere Vorfahren waren eben erfinderisch, hatten genügend Arbeiter mit Muskelkraft und natürlich Zeit zur Verfügung. Sie waren nicht minder einfallsreich oder sogar intelligent als die Menschen heute. Und das ist zweifellos richtig. Verschiedene Berechnungen oder auch experimentelle Archäologen versuchen deshalb immer wieder die eine oder andere Methode zu belegen bzw. zu untermauern. Zum Beispiel bei den Monolithen von Stonehenge in England.

Kritiker sagen, dass das alles so nicht sein kann. Sie wiederum legen Berechnungen vor, die belegen sollen, dass diverse Transport-Thesen der Archäologie nur Humbug seien. Vor allem am Beispiel der Cheops-Pyramide wird dies immer wieder versucht.

Die etablierte Wissenschafts-Community – sofern sie reagiert –  legt daraufhin erneut nach. Sie präsentiert nun wieder andere oder verfeinerte Methoden, Berechnungen und Thesen, wie es denn doch in einer entsprechenden Zeit möglich gewesen sein

Es geht hin und her, so dass sich hier ein endloser Streit zwischen „Pro“ und „Kontra“ durch die Literatur zieht. Ebenso in endlosen Debatten im Internet und Sozialen Netzwerken.

Unvoreingenommene Forscher und Autoren sprechen dabei seit langem davon, dass unsere Vorfahren ein heute verlorenes Wissen hatten. Ein Wissen, wie das eine oder andere Mysterium in Stein letztlich „in Wahrheit“ erbaut sein soll. Wirklich handfeste Beweise fehlen prinzipiell beiden Seiten sehr oft.

Einige spekulieren sogar, dass zum Beispiel die alten Ägypter sowie andere Völker rund um die Erde vor Jahrtausenden mit uns fremden Technologien hantierten. Augenscheinlich ist es ja eine Tatsache, dass gigantische Bausteine vor Jahrtausenden verbaut wurden. Selbst Außerirdische werden hier teilweise ins Spiel gebracht, die hier und dort geholfen haben sollen. Oder „magische Kräfte“, die von einem mythischen Ur-Volk wie Atlantis stammen …

Antigravitation vor Jahrtausenden?

Aber was sollen das für Technologien gewesen sein? Ich traf dazu beispielsweise Anfang März 2010 den Ingenieur Dr. Peter Hattwig. Er ist einer jener „alternativen Historiker“, die sich schon seit langem intensiv mit den Transportproblemen der Vergangenheit befassten. Seinen Berechnungen nach sei nämlich der von der Archäologie favorisierte Transport gigantischer Monolithen mit Schlitten, Seilen, zahllosen Arbeitern & Co. schlicht nicht möglich.

Hattwig kommt, wie viele andere auch, zu dem Ergebnis, dass unsere Vorfahren vielleicht das Geheimnis der Antigravitation kannten.

Antigravitation? Das soll eine Kraft sein, die einfach gesagt das Gegenteil der Gravitation ist. Eine Art „Gegenkraft“, die die bekannte und alles durchdringende Gravitation abschirmt oder sogar – aufhebt. Gerne spekulieren Autoren in diesem Zusammenhang auch darüber, dass UFOs mit solchen Antrieben herum fliegen. Die Konsequenz wäre sensationell. Es hieße nämlich, dass man praktisch mühelos fliegen und natürlich auch gewaltige Gewichte praktisch schwerelos machen könne. Ein Transport wäre dann überhaupt kein Problem mehr. Eben wie die gigantischen Monolithen der Vergangenheit.

Es gibt einige Experimente die Antigravitation erzeugt haben sollen. Oder wollen.

Experimente mit der Gravitation

Dr. Jewgeni Nikolajewitsch Podkletnow (= Eugene Podkletnov) vom „Moscow Chemical Scientific Research Centre” zum Beispiel behauptet, das er in Versuchen 1996 Antigravitation an der Universität Tampere, Finnland, erzeugte. Der „Sunday Telegraph“ berichtete damals am 1. September 1996 als eine der ersten Zeitung überaus erstaunt von den Versuchen Podkletnows.

Kritiker bzw. Forscherkollegen, die seine Versuche nachbauten, winken ab: alles Unsinn, denn sie erzielten nicht die entsprechenden Ergebnisse. Auch wenn Podkletnow von seinen Experimenten überzeugt ist und die Namen der daran beteiligen Forscher geheim hält. Angeblich zu ihrem Schutz, wie er behauptet.

Neben Podkletnow gab und gibt es eine Reihe von Forschern, die von sich behaupten, Antigravitation „erzeugt“ zu haben. Sie alle scheiterten an der wissenschaftlichen Reproduzierbarkeit ihrer Experimente. Die etablierte Forschung erkennt sie deshalb nicht an. Denn Antigravitation oder eine Abschirmung der Schwerkraft soll es nach der etablierten Wissenschaft so nicht geben. Folglich hätten natürlich auch unsere Ahnen niemals mit dieser Technik arbeiten können.

Und wem es dennoch gelingen sollte, dem winkt seit rund 15 Jahren ein Preisgeld von einer Millionen Euro von der „Göde-Stiftung“. Dazu am Ende mehr.

“Coral Castle”

Aber wir brauchen nicht Jahrtausende in die Vergangenheit zu gehen oder irgendwelche fragwürdigen Experimente bemühen. Auch ein Mann in Florida hatte scheinbar eine „Wundertechnik“ erfunden um gewaltige Steinmonolithen allein zu bewegen.

Der seltsame Mann war der Lette Edward Leedskalnin (Edvards Liedskalniņš, 1887 bis 1951). Ein Bildhauer und Ingenieur, den sein Leben lang der Liebeskummer plagte, was ihn letztlich zu seinen „wundersamen“ Techniken führte. Seine Verlobte Agnes Scuffs bekam einen Tag vor der Hochzeit kalte Füße und ließ Leedskalnin sitzen. Leedskalnin verließ nach der unerwiderten Liebe 1913 Lettland und kam nach ruhelosen Jahren in Florida an, wo er 1923 ein Grundstück erwarb.

Von Kummer zermürbt machte er sich nun daran, auf seinem Land eine megalithische Anlage aus Korallenfelsen in Homestead, USA, zu errichten. In Erinnerung an seine „Sweet sixteen“, da Scuffs damals 16 Jahre war. Die folgenden 26 bis 28 Jahre (die Angaben variieren) arbeitete der verschmähte Bräutigam wie ein Besessener an der Megalith-Anlage „Rock Gate Park“ zu ehren seiner Exverlobten Agnes. Heute heißt das Monument „Coral Castle“ und inspirierte den Sänger Billy Idol nach einem Besuch der sonderbaren Anlage zu seinem Song „Sweet sixteen“.

Heute ist das Bauwerk es eine Attraktion für Florida-Touristen. Es sei das 8. Weltwunder, da es nur einen einzigen Baumeister hatte …

Doch das Ganze ist sehr seltsam. Leedskalnin baute die gewaltige Anlage immer nachts in der Dunkelheit. Schon das brachte ihm den Ruf eines „Sonderlings“ ein, der irgendwelche unheimliche Dinge auf seinem Grundstück treibe.

Von Mitternacht bis Sonnenaufgang werkelte er angeblich ganz allein und vollkommen ohne nennenswerte technische Hilfsmittel an seinem Mahnmal der Liebe herum. Leedskalnin behauptete bis zu seinem Tode 1951, dass er das Mysterium der Pyramiden Ägyptens gelüftet habe. Mit diesem „Geheimwissen“ sei es ihm möglich gewesen, die zusammen rund 1.100 Tonnen Gestein des „Coral Castle“ zu bearbeiten und vor allem zu bewegen. Hilfe benötige er dabei angeblich nicht.

Der sonderbare Edward Leedskalnin

Keine Zeugen wollen den emsigen Mann jemals bei der Arbeit gesehen haben. Immer, wenn jemand sein Grundstück nachts betrat, hörte er auf zu arbeiten. Doch die, die angeblich etwas gesehen haben wollen, sprachen von phantastischen Erlebnissen. So etwa sollen sich die Steine „wie mit Gas gefüllte Ballons“ von selbst bewegt haben. Und was dabei geschaffen wurde, ist durchaus beeindruckend.

Viel zitiert wird vor allem eine drehbare Felsentür, die ca. neun Tonnen wiegt, sich aber ganz leicht mit einem Finger öffnen lässt. Er errichtete auch eine Art „Tafelrunde“ mit einem Tisch in Herzform von 2,25 Tonnen Gewicht.

Als die Drehtür vor einigen Jahren sich einmal verklemmte, mussten sechs Arbeiter einen Kran heranschaffen um den Stein wieder zu reparieren. „Es ist nicht wirklich schwierig, man muss nur wissen wie“, sagte Leedskalnin zu Lebzeiten immer, wenn man fragte wie er das alles alleine bauen konnte.

Zahlreiche kleine und große Monolithen sind von ihm in all den Jahren verarbeitet und verbaut worden. Heute ist das „Castel“ ein Museum, und auf der Internetseite CoralCastle.com sind die Arbeiten in beeindruckenden Bildern zu bewundern. Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter?

“… das Geheimnis der Pyramiden entdeckt…”

Ein Prospekt für Besucher der Anlage zitiert den seltsamen Erbauer mit den kryptischen Worten:

Ich habe das Geheimnis der Pyramiden entdeckt und weiß, wie die Ägypter und die alten Baumeister in Peru, Yucatan und Asien ihre riesigen Monumente erbauen konnten, unter Verwendung einfachster Werkzeuge“.

Was waren das für Kräfte? Antigravitation oder Levitation? Leedskalnin behauptete zu Lebzeiten, dass er den Magnetismus „sehen“ könne. Lichtpunkte um seine Monolithen würde er wahrnehmen, die ihm verraten, wie das entsprechende Objekt zu bewegen sei. Auch habe er die Naturgesetze der „Heiligen Geometrie“ und des Gewichts wieder entdeckt.

Das glaubten 1936 bestimmt auch jene Männer, die Leedskalnin bei einem Umzug helfen wollten. Damals zog er mit seiner gesamten im Bau befindlichen Anlage rund 15 Kilometer um. Der bestellte LKW-Fahrer durfte dabei nicht helfen oder zusehen. Immer, wenn der Fahrer am Morgen zur Baustelle kam, lagen die Monolithen bereits auf der Ladefläche!

Der Fahrer erzählte auch, dass er Vorbereitungen traf einen 20 Tonnen schweren Koloss auf sein Fahrzeug zu bugsieren. Leedskalnin bat ihn dann jedoch ihn kurz allein zu lassen. Dann plötzlich ein Krachen – und als der Fahrer eilig zu seinem LKW lief lag der 20 Tonnen-Monolith bereist auf der Ladefläche. Er konnte angeblich nur noch sehen, wie Leedskalnin seine Hände vom Stein nahm und sich den Schmutz abklopfte. Wie kam der Monolith auf den LKW? Stimmt die Geschichte überhaupt?

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Wie von Zauberhand

„Coral Castle“ ist durchaus rätselhaft. Wenn man bedenkt, dass hier nur ein Mann arbeitete. Denn trotz der offenkundig geleisteten Arbeit kann man die Anlage natürlich nicht mit diversen Megalithanlagen oder Riesenbauten der Vergangenheit vergleichen. Etwa Pyramiden in Mexiko und Ägypten oder Monumenten der frühen Bewohner von Peru.

Es existieren auch Fotos von einfachen Seilwinden und „Hebegestellen“ auf drei Beinen. Ohne Zweifel Hilfsmittel Leedskalnin, die zum Teil auch im Museum selber online gezeigt werden. Doch mit diesen ist es wohl kaum möglich, die schweren Objekte zu bewegen. Ganz zu schweigen davon, dass einige Monolithen größer als die „Hebegestelle“ von Leedskalnin sind.

Der Autor und Pyramidenforscher Christopher Dunn besuchte mehrfach das „Korallenschloss“. Er vermutete nach seinen Erkundungen, dass der seltsame Erbauer elektromagnetische Felder nutzte und den Magnetismus beeinflussten konnte. Eben eine Art Antigravitation. Eine Reihe elektrotechnischer Gerätschaften, die noch heute vor Ort herumliegen, interpretiert Dunn als elektromagnetische Vorrichtungen.

Dunn selber gehört zu den Forschern der alternativen Ägyptologie und Pyramidenforschung, worüber er auch einige Bücher und Veröffentlichungen publizierte. Der Ingenieur ist sicher, dass schon im alten Ägypten Hochtechnologie und sogar „Spirituelle Technologie“ zum Einsatz kam. Zum Teil sollen seiner Überzeug nach Steinbearbeitungen genutzt worden sein, die im heutigen Bauwesen ihresgleichen suchen. Allerdings kann beim rätselhaften „Coral Castle“ augenscheinlich davon keine Rede sein.

Die hier geleistete Arbeit ist zwar gewaltig, aber alles andere als präziser High-Tech mit feinen Schnitten, Kanten, Fugen und glatten Flächen in hartem Gestein.

Geheimnisse der Antigravitation?

Auch die Autoren Bruce L. Cathie und Peter N. Temm sind von „Coral Castle“ begeistert. Autoren, die sich beispielsweise in ihrem Buch „Harmonic 695 – The UFO an anti-gravity“ (1971) mit dem Phänomen der Antigravitation beschäftigen. Darin und in „The Energy Grid“ (1990) wird Carrol A. Lake, ein Cornel des United States Army Corps of Engineers, mit den Worten zitiert:

Leedskalnin bewies, von aller Welt heute zu sehen, dass er die Baugeheimnisse der Alten kannte. Er brach und setzte, alleine und ohne moderne Maschinen, Steine mit dem doppelten Gewicht der größten Blöcke der Cheops-Pyramide.

Insgesamt  schnitt und verbaute er über 1.000 Tonnen Korallengestein. Die größte Leistung durch einen einzelnen Menschen in der gesamten Geschichte der Menschheit. Hier ist eins der großen Wunder der Welt, in einer Reihe mit den Pyramiden Ägyptens, mit Stonehenge in England, mit dem erstaunlichen Jupitertempel in Baalbek nahe Damaskus in Syrien und mit dem großen steinernen Mysterien der Osterinsel.“

Antigravitation bei den Pharaonen ….

In der Grenzwissenschaft wird beim Thema von „wundersamen“ Steinbearbeitungen und vor Transportmethoden auch die alte Schrift Hitat hin und wieder erwähnt (mehr dazu in diesen Artikeln und Beiträgen HIER). Ein mittelalterlicher Text mit Sammlungen von Legenden und mythischen „Märchen“ rund um die Pyramiden in Ägypten. Vor allem um die Cheops-Pyramide. Wenn Leedskalnin nach eigenen Worten „das Geheimnis der Pyramiden entdeckt“ haben will, lässt eine Stelle im Hitat aufhorchen. Darin heißt es:

Sie (die Pyramidenbauer, Anm. LAF) hatten beschriebene Blätter, und wenn der Stein herausgehauen und seine sachgemäße Bearbeitung erledigt war, so legten sie jene Blätter darauf, gaben ihm einen Stoß, und bewegten ihn durch diesen Stoß um 100 Sahm fort; dann wiederholten sie dies, bis der Stein zu den Pyramiden gelangte.“

Das klingt mehr als phantastisch und klar nach fliegenden oder schwebenden Steinen! Wie durch Zauberhand oder eben – Antigravitation. 100 Sahm (besser: Qașaba) sollen umgerechnet 600 Ellen sein (obwohl es ursprünglich ein ägyptisches Flächenmaß war), was gerundet 300 Metern entspricht. Doch egal wie weit die Bausteine auch immer geflogen oder geschwebt sein sollen: Ägyptologen sehen hier reine Märchen ohne historischen Hintergrund. Wie bei den allermeisten Aussagen im der Sammlung Hitat.

Ist das aber vorstellbar? Und ist es vorstellbar, dass ein Einwanderer in den USA „irgendwie“ dieses Geheimnis ergründen konnte?

Wenn Leedskalnin kein Lügner war, also bei seiner nächtlichen Arbeit doch menschliche und technische Hilfe hatte, bleibt sein Monolithen-Schloss ein Rätsel. Fraglich ist auch, warum sich angebliche Helfer in all den Jahren niemals zu Wort gemeldet haben. Kannte der Mann aus Lettland tatsächlich das Geheimnis der Antigravitation und unserer Vorfahren und nahm dies mit in sein Grab?

Die Aufhebung der Schwerkraft

Trotz vielfacher Behauptungen in der Esoterik und Grenzwissenschaft ist Antigravition nicht belegt. Da es aber eben keinen Beweis in der Wissenschaft gibt, steht auch noch das oben genannte Preisgeld der „Göde-Stiftung“ zur Abholung bereit.

Insbesondere in den ersten Jahren seit ihrem Bestehen hatte es sich die Göde-Stiftung zur Aufgabe gemacht, Experimente, in denen eine Beeinflussung der Gravitation postuliert wurde, nach wissenschaftlichen Standards kritisch zu überprüfen.“

So die Stiftung auf ihrer Webseite. Weiter heißt es dort sehr deutlich:

Seit ihrer Gründung 1998 beschäftigt sich die Göde-Stiftung sowohl mit Anfragen und Experimenten von Hobby-Forschern als auch mit Experimenten von ausgebildeten Wissenschaftlern, die glaubten, eine Beeinflussung der Gravitation aus ihren Versuchsergebnissen herauslesen zu können.

Bislang zeigten von uns replizierte oder überprüfte Experimente keine Effekte, die auf eine Möglichkeit hindeuten, die schwächste aller Grundkräfte irgendwie manipulieren zu können. Alle proklamierten Effekte waren entweder unberücksichtigte Einflüsse von außen, Messfehler oder konnten überhaupt nicht nachgewiesen werden.

Die Vielzahl an Einsendungen, Theorievorschlägen und Ideen zu dieser Fragestellung, die unsere Wissenschaftler erhalten, zeigt uns, wie groß das Interesse und zum Teil auch das Engagement bei vielen Personen ist – egal ob in Deutschland oder international.

Seit 2004 hat die Göde-Stiftung daher den Göde-Preis für Gravitationsforschung ausgeschrieben. Kandidaten, die sich für diesen Preis bewerben, müssen die nachfolgende Aufgabe erfüllen und dabei nachweisen, dass sie diesen Effekt einzig durch Beeinflussung der Schwerkraft erreicht haben. Alle bekannten Phänomene wie beispielsweise magnetische Levitation oder Auftrieb sind dabei ausgeschlossen.“

1 Mio. Euro für den Beweis!

Dies zeigt deutlich, dass das Thema Antigravitation weit verbreitet und mit viel Engagement verfolgt wird. Eine wissenschaftliche Anerkennung steht aus. Und das, obwohl die Voraussetzungen für den Erhalt des Preises sich eher mickrig anhören. Zumindest mit Blick auf „Coral Castle“:

Die Göde-Stiftung schreibt ein Preisgeld von 1.000.000 € aus für die Lösung der folgenden Aufgabenstellung:

Ein Objekt mit einem Gewicht von mind. 20 g soll für eine Dauer von 1 Minute oder mehr ca. 10 cm über einer Auflage schweben.“

Zu Lebzeiten von Leedskalnin gab es diese Ausschreibung noch nicht. Angenommen er hätte – wie auch immer! – das Mysterium entschlüsselt, ist es aufgrund seiner Geheimniskrämerei fraglich, ob er es preisgegeben hätte. Ihm schien es zu genügen sein „Liebes-Castle“ zu bauen und für 10 bzw. 25 Cent Besuchern die Anlage zu zeigen …

Und obwohl das Angebot der “Göde-Stiftung” verlockend klingt, muss man eines bedenken: Eine Million Euro für den Beweis, dass man die Gravitation kontrollieren, manipulieren und steuern kann, ist kaum der Rede wert. Eine solche Technologie wäre unbezahlbar und letztlich die gesamte menschliche Zivilisationen in nahezu allen Bereichen grundlegend verändern. Auch und vor allem wirtschaftliche Interessen wären davon unmittelbar betroffen.

Das Argument all jener, die meinen, dass dies längst möglich ist, aber vertuscht wird, ist von daher überaus nachvollziehbar.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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