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Spektakuläre Entdeckung: Millionen Jahre alte Mammut-DNA! +++ Video +++

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Spektakuläre Entdeckung: Millionen Jahre alte Mammut-DNA (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Spektakuläre Entdeckung: Millionen Jahre alte Mammut-DNA (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Vor etwa 4.000 Jahren starb das letzte Mammut im Norden von Sibirien. Seit dem sind die Giganten der Eiszeit ausgestorben und zugleich ein Mythos. Auch Mammut-DNA ist schon länger bekannt, doch jetzt ist es erstmals Gen-Forschern gelungen, uralte DNA dieser Riesen der Eiszeit zu gewinnen. Diese ist zum Teil 1,64 Millionen Jahre alt! Die älteste DNA die Erde, wie die Forscher aus Stockholm in ihrer Studie in der renommierten Fachzeitschrift “Nature” berichtet. Alles weitere dazu in diesem YouTube-Video vom 18. Februar 2021.


Fast 2 Millionen Jahre alte DNA eines Mammut!

In der letzten Eiszeit liefen wunderbare Geschöpfe über unseren Planeten: Das Mammut (Mammuth). In großen Herden zogen diese gewaltigen Tiere durch die Gras- und Steppenlandschaft und wurde dabei oft dicht von unserem Vorfahren verfolgt, die Jagd auf die machten. Heute sind diese Riesen der Urzeit ausgestorben.

So erstaunliches es kling, hat es sie vor rund 4.000 Jahren noch im Norden von Sibirien gegeben. Es waren die letzten. Doch bis heute finden sich immer wieder im Permafrostboden der nördlichen Erdhalbkugel deren Überreste und Kadaver. Teilweise wurden sogar sehr gut erhaltene Mammut-Kadaver im “eigen Eis” gefunden. Mit Fortschreiten der Genforschung reizen solche Funde immer wieder zu Spekulationen: Können wir eines Tages ein Mammut klonen und können wir uralte DNA eines Mammut finden?

Tatsächlich ist solche Mammut-DNA schon lange bekannt. Doch jetzt ist es erstmals Forschern gelungen uralte DNA von Mammuts zu gewinnen. Diese ist teilweise 1,64 Millionen Jahre alt und damit die älteste DNA die Erde. So berichten es die beteiligten Forscher aus Stockholm in ihrer Studie am 17. Februar 2021 in der renommierten Fachzeitschrift “Nature”.

Alles weitere dazu in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 18. Feb. 2021

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Lars A. Fischinger

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Überreste einer seltsamen Kreatur in Russland angespült: Wal-Baby, Ganges-Delfin, eiszeitliches Seemonster oder sogar ein Mammut?

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Wurde ein "Seemonster" in Russland angespült? (Bild: SakhalinMedia / The Siberian Times)
Wurde ein “Seemonster” in Russland angespült? (Bild: SakhalinMedia / The Siberian Times)

Der Pazifik hat an den Stand der russischen Insel Sakhalin nördlich von Japan die Überreste einer scheinbar sonderbaren Kreatur angeschwemmt. Der stark entstellte Kadaver mit Fell gibt derzeit den dortigen Bewohnern Rätsel auf. Während einige ihn für einen Baby-Wal halten, denken andere sogar an die Reste eines Mammut.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seemonster, oder solche, die es sein sollen, werden immer wieder an die Stände in aller Welt gespült. Oftmals sind die Kadaver stark verwehst und auch von Meeresräubern angefressen, so dass auf den ersten Blick die Spezies nicht mehr erkannt werden kann. So jüngst auch ganz im Osten von Russland.

Am Strand der Insel Sakhalin spülten die Wellen einen rund vier Meter langen Kadaver an, der scheinbar einen Schnabel und sogar Fell hat. Russische Medien berichteten, dass erste Gerüchte von einem Delfin aus dem Fluss Ganges in Indien sprachen. Dagegen spricht jedoch, dass der Kadaver Fell habe und Ganges-Delfine nicht im salzigen Ozean überlebten können.

Nikolai Kim, der stellvertretende Leiter des Fischerei- und Ozeonographie-Instituts auf der Insel Sachalin, ist ebenso verwundert. Kim vermutet, dass es vielleicht ein Schwarzwal-Baby sein könne. Diese hätten tatsächlich nach der Geburt Fell, was aber im Laufe ihres Wachstums wieder verschwinden würde:

Wir haben alle Versionen untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass die am Strand gefundenen Überreste zu einem Baby-Wal gehören.

Der Meeresbiologe Professor David Smith (Essex University, Großbritannien) glaubt auch nicht an einen Delfin. Jedoch spekulierte er laut der “Daily Mail” vom 30. Juni 2015, das der Kadaver ein „urgeschichtliches Exemplar ist, das im Permafrost eingefroren war“. Professor Alex Rogers von der britischen Oxford University sieht das recht ähnlich. Sogar von einem “verfaulten Mammut” wird spekuliert

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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SETI und die Suche nach Außerirdischen: “Breakthrough Listen” veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (+ Videos)

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SETI und die Suche nach Außerirdischen: Breakthrough Listen veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (Bilder: gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)
SETI und die Suche nach Außerirdischen: Breakthrough Listen veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (Bilder: gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)

Die Suche nach Leben im All – sie macht gigantische Fortschritte. Nicht nur bei der Suche nach bewohnbaren Exoplaneten (einer “Erde 2.0”) oder bei der Fahndung nach möglichem Leben in unserem eigenen Sonnensystem. Auch bei SETI, der Suche nach außerirdischer Intelligenz mittels Radioteleskopen und anderen Technologien. Wie berichtet, ist das ehrgeizigste SETI-Projekt derzeit die privat finanzierte Forschungsinitiative “Breakthrough Listen“. Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, die systematisch das Universum nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen absuchen. Jetzt hat “Breakthrough Listen” ihre bisher gewonnenen Daten ihrer Suche nach den Außerirdischen öffentlich zugänglich gemacht. Und die Menge der Daten ist gigantisch!


Außerirdische und SETI

Seit Jahrzehnten sucht die Menschheit mit Radioteleskopen nach Signalen aus dem All, die von intelligenten Außerirdischen stammen. Diese Projekte unter dem Kürzel SETI (“Search for Extraterrestrial Intelligence”) gehen dabei von drei ganz einfachen Voraussetzungen aus:

  1. Es gab oder gibt technologische außerirdische Zivilisationen im Universum
  2. Diese Außerirdischen nutzten oder nutzten zumindest zeitweise Radiowellen
  3. Da Radiowellen sich mit Lichtgeschwindigkeit im All ausbreiten, könnte man diese auf der Erde mit Radioteleskopen empfangen

Über 50 Jahre horcht die Menschheit nun ins All und fand – nichts. Absolutes Schweigen im Universum. Kein Signal aus den Tiefen des Kosmos konnte je eindeutig einem intelligenten außerirdischem Absender zugeordnet werden. Doch vielleicht haben haben wir die Signale der Außerirdischen auch nur verpasst. Um 100, 1.000 oder 100.000 Jahre.

Es besteht unter SETI-Astronomen aber ungebremster Optimums, dass doch eines Tages ein derartiger Beweis für Intelligenzen im All empfangen wird. Man muss nur lange und intensiv genug danach suchen. Um so mehr Sterne und Funkfrequenzen man abhört, um so wahrscheinlicher wird es, dass der große Treffer dabei sein wird. Eine Mammutaufgabe angesichts der Größe des Kosmos und der Vielzahl an möglichen Frequenzen.

Hinzu kommt natürlich der Faktor Zeit. Das Signal muss (absichtlich oder unabsichtlich) in Richtung Erde geschickt worden sein, dass es genau jetzt bei der Menschheit ankommt. Eine außerirdische Zivilisation in 100 Lichtjahren Entfernung, die vor 10.000 Jahren Funksignale in das All und vor allem Richtung Erde abstrahlte, finden wird nicht. Deren Signal wäre vor 9.900 Jahre an unserem Planten angekommen …

“Breakthrough Listen”

Breakthrough Listen“, ins Leben gerufen von dem russische Milliardär Milner, soll diese Signale der Aliens finden. Mit mehreren Radioteleskopen sucht das Projekt den Himmel nach diesen ab. Geleitet von der Hoffnung, dass der große Treffer dabei ist, und wir den ersten Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation haben. Dieser “Kontakt” würde zwar recht einseitig ausfallen, da beispielsweise ein Absender in 1.000 Lichtjahren Entfernung unsere Antwort erst in 1.000 Jahren empfangen könnte, doch immer wüsste wir dann, dass wir nicht allein sind.

Die Initiative hat in den letzten vier Jahren bei ihrer intensiven Suche nach diesen Signalen gigantische Datenmengen angesammelt. Dank der fortgeschrittenen Technologie ist SETI heute nicht mehr mit entsprechenden Projekten zu vergleichen, die in den 1960ger oder auch 1990ger Jahren durchgeführt wurden. Die Automatisierung hat hier längst Einzug gehalten.

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Und so hat “Breakthrough Listen” jetzt bekannt gegeben, dass sie die Öffentlichkeit bei der Auswertung der gewonnenen Datenmengen mit einbeziehen will. Nicht nur ein paar Astronomen und “Künstliche Intelligenz” (KI). Unglaubliche zwei Milliarden Megabyte (= zwei Petabyte) gilt es auszuwerten und nach künstlichen Signalen von Außerirdischen hin abzusuchen. Gleichzeitig muss diese Datenmenge auch von Störsignalen “gesäubert” werden. Also jene Daten, die nicht von Aliens stammen können, da sie beispielsweise von Satelliten und astrophysikalischen Phänomenen stammen (s. a. Video unten).

Damit sind die gewonnen Daten auch für die Astrophysik spannend, die darin beispielsweise natürliche Radioquellen nachweisen können. “Fast Radio Burst” zum Beispiel. Sich sehr schnell und periodisch wiederholende “Radioblitze”, die Astronomen noch immer vor ein Rätsel stellen. Über 70 solcher schnellen “Radioblitzen” haben die Forscher bereits gefunden. Systemadministrator Matt Lebfosky dazu:

Seit der ersten Veröffentlichung der Breakthrough Listen-Daten im vergangenen Juni haben wir die Menge der erfassten und öffentlich verfügbaren Daten verdoppelt”, sagte Matt Lebfosky, leitender Systemadministrator von Breakthrough Listen. “Wir sind begeistert von den vielen Anwendungsfällen für diese Informationen und hoffen, dass diese Datensätze letztendlich neue Erkenntnisse liefern – sei es ein Beweis für ein anderes intelligentes Leben im Universum oder noch unentdeckte natürliche astronomische Phänomene.

Der Großteil der Daten stammt von dem Parkes-Observatorium in Australien und dem Radioteleskop von Green-Bank in den USA, wie “Breakthrough Listen” dazu mitteilte. Sie umfassen ein Frenquenzbreite zwischen 1 und 12 Gigahertz.

Riesige Datenmengen aus dem All

Das Green-Bank-Observatorium ist hierbei so was wie eine Legende der SETI-Forschung. Dort fand 1961 der erste Konferenz zum Thema SETI und die Suche nach Leben im All der Geschichte statt. Auf dieser Tage entwickelte der Astronomen Frank Drake die nach ihm bekannte “Drake-Gleichung” oder “Drake-Formel”, mit der man theoretisch die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen berechnen kann. Die Gleichung ist heute ebenso Legende, wie der SETI-Pionier Frank Drake selber (s. a. HIER, HIER & HIER).

“Das ist die größte Veröffentlichung von SETI-Daten in der Geschichte”, so Andrew Siemion von der Universität von Kalifornien und Chefwissenschaftler von “Breakthrough Listen”. Und auch Juli Milner ist begeistert:

Für die gesamte Menschheitsgeschichte hatten wir eine begrenzte Datenmenge, um nach Leben jenseits der Erde zu suchen. Daher konnten wir nur spekulieren. Jetzt, wo wir eine große Menge Daten erhalten, können wir echte Wissenschaft betreiben – und mit der Bereitstellung dieser Daten für die breite Öffentlichkeit auch jeder, der die Antwort auf diese tiefe Frage wissen möchte .

“SETI@home” von der Universität von Kalifornien in Berkeley kann ebenso zur Auswertung der Daten genutzt werden, so Siemion. Dazu bedarf es nur einen Computer mit Internetzugang, der irgendwo auf diesem Planeten steht. Da aber die gewonnenen Datenmassen so umfangreich sind, können diese nicht mehr so einfach online über das Internet an die Nutzer von “SETI@home” verschickt werden. Supercomputer rechnen diese erst herunter, ohne dass die Sensibilität im Signalspektrum verringert würde, wie die “Breakthrough Listen” mitteilte.

Seit der ersten Veröffentlichung der Breakthrough Listen-Daten im Juni letzten Jahres haben wir die Menge der erfassten und öffentlich zugänglichen Daten verdoppelt. Wir sind begeistert von den vielen Anwendungsfällen für diese Informationen und hoffen, dass diese Datensätze letztendlich neue Erkenntnisse liefern – sei es ein Beweis für ein anderes intelligentes Leben im Universum oder noch unentdeckte natürliche astronomische Phänomene.

 “Wir haben noch keine Außerirdischen gefunden, aber wir setzen dem Vorhandensein einer technologisch fähigen Spezies sehr strenge Grenzen, indem wir zum ersten Mal nach Daten zwischen 4 und 8 Gigahertz im Funkspektrum suchen”, so Siemion.

Ob sich jetzt darunter ein Signal von Aliens befindet – wird sich zeigen.

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Video vom 20. Juni 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 29. Jan. 2019 auf Fischinger-Online

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Die unbekannten “glibbrigen braunen Klumpen” an den Ständen der Ostfriesischen Inseln: sie bleiben unbekannt

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Die unbekannten “glibbrigen braunen Klumpen”, die im Mai an den Ostfriesischen Inseln angespült wurden, sie bleiben unbekannt (Bild: Screenshot NDR)
Die unbekannten “glibbrigen braunen Klumpen”, die im Mai an den Ostfriesischen Inseln angespült wurden, sie bleiben unbekannt (Bild: Screenshot NDR)

Wie berichtet, spülte im Mai die Nordsee an den Stränden der Ostfriesischen Inseln Norderney, Baltrum und Langeoog sowie später auch auf dem Festland “glibbrige braune Klumpen” an. Da die Masse unbekannt war, mussten einige Strände gesperrt werden, bevor man mühsam reinigte und wieder betreten konnte. Um eine Gefahr durch die “einfach nur eklige” Substanz auszuschließen, wurden von den Behörden Untersuchungen veranlasst. Ich habe mal nachgefragt, was bei den Analysen der unbekannten Masse herauskam. Erstaunlich wenig, wie Ihr es in diesem Beitrag erfahrt.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Glibber-Strandgut

Die Ozeane und Meere der Welt spülen seit jeher allerlei Dinge an die Strände. Kurioses, Unheimliches, Wertvolles, Rätselhaftes oder – wie in den meisten Fällen – einfach nur Müll unserer Zivilisation.

Wie im Mai verschiedenen Medien wie der NDR berichteten, standen die Bewohner und Besucher der Ostfriesischen Inseln Norderney, Baltrum und Langeoog allerdings vor einem Rätsel, als an den dortigen Stränden über weite Strecke hinweg eine braune Masse angeschwemmt wurde. Sogar von einer “Panik” der Bevölkerung wurde gesprochen, da sich niemand die Herkunft und Natur der später auch auf dem Festlandstränden gefundenen Substanz erklären konnte.

Es war “einfach nur ekelig”, so eine Journalistin des NDR. Wie in diesem Beitrag HIER berichtet, hat “der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hatte Proben gesammelt, die vom BSH in Hamburg analysiert wurden. Dabei kam lediglich heraus, dass darin “Anzeichen für pflanzliche Fettsäuren gefunden” wurden. Öl, Schmierfette oder Schweröl wurden nicht gefunden.

Schnell wurde spekuliert, dass es Abfallstoffe sind, die beim illegalen Reinigen von Containern auf hoher See ins Meer gelangt seien. Ob die in Mengen gefundenen Klumpen tatsächlich daher stammen, ist aber weiterhin unklar.

Die Masse wird unbekannt bleiben

Nachdem die Medien berichteten, dass der Landtag in Schleswig-Holstein auf Antrag der “Grünen” das “Zeug” zum Thema machen wolle (vor allem aufgrund möglicher illegaler Container-Reinigungen auf See), wurde es still darum. Auf Nachfrage beim “Norddeutschen Rundfunk” am 26. Juni teilte mir Christian L. der dortigen Redaktion mit, dass er selber “noch einmal bei den Behörden nachfragen” wolle, ob die glibbrige Masse inzwischen identifiziert worden sei.

Und das wurde sie letztlich nicht, wie Christian L. in in einer weiteren Mail mitteilte. Das zuständigen Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sieht aber auch keinerlei Gefährdung und schreibt:

Die Analyse ergab, dass es sich nicht um mineralölbasierende, sondern um speiseölverwandte Substanzen mit geringer Wassergefährdung handelte. Eine genauere Ermittlung der Zusammensetzung ist aufgrund der Vielzahl heute möglicher Stoffverbindungen nur unter erheblichem Aufwand möglich.

Die ekeligen Klumpen an den norddeutschen Ständen waren folglich eine unbekannte Biomasse und ungefährlich. So, wie es die ersten Untersuchungen vermuten ließen. Da eine exakte Bestimmung zu aufwendig und damit schlicht zu teuer ist, wird die Herkunft wohl unbekannt bleiben. Ebenso der oder die Verursacher der Verschmutzung.

Große und eben kleine Mystery Files sind – letztendlich sind sie immer spannend. Ob sie (angeblich) die Weltgeschichte neu schreiben oder nicht, spielt dabei weniger eine Rolle …

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“Einfach nur ekelig”: Unbekannte “glibbrige braune Klumpen” an den Ostfriesischen Inseln angespült

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"Einfach nur ekelig": Unbekannte "glibbrige braune Klumpen" an den Ostfriesischen Inseln angespült (Bild: Screenshot NDR)
“Einfach nur ekelig”: Unbekannte “glibbrige braune Klumpen” an den Ostfriesischen Inseln angespült (Bild: Screenshot NDR)

Rätselraten herrscht derzeit auf den Ostfriesischen Inseln Norderney, Baltrum und Langeoog. Auf den Inseln wurde in den vergangenen Tagen eine “glibbrige braune” Masse angespült. Sie liegt über Kilometer hinweg im Sand der Stände und soll sogar Bewohner und Touristen “in Panik” versetzten. Die Herkunft kann sich bisher ebenso wenig niemand erklären, wie “die Frage, was das ist”, so der NDR. Auch wenn erste Untersuchungen der Klumpen “Anzeichen für pflanzliche Fettsäuren” ergaben. Mehr dazu in diesem Beitrag.


“Einfach nur ekelig”

Die Meere spülen seit jeher alles Mögliche und Unmögliche an die Strände dieser Welt. Von Seemannsgarn und “Monster” über durchaus wertvolles Strandgut bis hin zu Abfällen unserer Wohlstandsgesellschaft. Gerade Müll hat dabei schon lange den angefochtenen ersten Platz an unseren Stränden. Vorbei die Zeit der romantischen Strandgutsammler, die bei Sonnenaufgang mit ihren Flechtkörben kleine und große Kostbarkeiten und Souvenirs am Strand sammeln, die das Meer angespült.

Zumindest derzeit auf einigen der Ostfriesischen Inseln.

So meldete unter anderem der TV-Sender NDR am 9. Mai in der Sendung “Hallo Niedersachsen”, dass an den Ständen der Insel Norderney rätselhafte Schleimklumpen angeschwemmt worden seien. Über Kilometer hinweg fanden sich “glibbrige, braune Klumpen am Stand von Norderney und Baltrum”, deren Herkunft sich niemand erklären könne. “Die Frage ist: Was ist das?”, so der NDR, denn die braune Substanz, die auch die Insel Langeoog erreichte, sei “einfach nur ekelig”, so die Moderatorin.

Die “rätselhaften Klumpen” würden nun untersucht werden und die Reinigung der Strände von diesem “Zeug” gestalte sich schwierig:

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hatte Proben gesammelt, die vom BSH in Hamburg analysiert wurden. Bei den angeschwemmten Klumpen auf Norderney und Baltrum hat das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) erste Anzeichen für pflanzliche Fettsäuren gefunden. Das teilte der Landkreis Aurich am Freitag mit. Solche Fettsäuren kommen beispielsweise in Palmöl vor. Stoffe wie Schmierfett, Motoren- oder Schweröl schließt das BSH dagegen aus. Ein genaues Ergebnis wird für Montag erwartet.”

Da vollkommen unklar ist, woher diese seltsame Substanz in solchen Mengen stammt und was sie eigentlich genau ist, hat die Wasserschutzpolizei Ermittlungen aufgenommen. “Wir gehen nicht von einer Gefahr für Menschen, Tiere und Umwelt aus”, hieß es in einer weiteren Meldung von dort.

Klebriges Strandgut

In den Berichten heißt es weiter:

Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Aurich koordiniert die Reinigungsarbeiten gemeinsam mit dem Land Niedersachsen als Eigentümer der Strände, der Stadt Norderney und der Inselgemeinde Baltrum. Die Strände von den schwarz-braunen Klumpen zu befreien, sei gar nicht so leicht, sagte ein Sprecher des Landkreises. Das ungewöhnliche Material habe sich mit Sand vermischt und sei so schwer zu erkennen. Es müsse nun entschieden werden, wie die Strände weiter gesäubert werden sollen. Die Frage sei, ob Maschinen eingesetzt werden oder ob die Klumpen mit der Hand eingesammelt werden müssen, so der Sprecher. Mehrere Strandabschnitte sollen gesperrt werden.

Augenscheinlich unterscheidet sich das klebrige Standgut von dem, was das Meer sonst so an die Küsten wirft. Doch von einer “ausgebrochenen Panik” der Bevölkerung, wie es andere Berichten schreiben, kann wohl kaum die Rede sein! Die Hinweise auf “pflanzliche Fettsäuren” sprachen da eine andere Sprache.

So ungewöhnliche und ekelig die angeschwemmten Klumpen auch sind, erste Spekulationen über ihrer Herkunft kursieren bereits. Anders als bei anderen seltsamen Funden am Stand, bei denen an unbekannte Kreaturen des Meeres (HIER) oder sogar etwas Außerirdisches (HIER) gedacht wurde, vermutet man hier eher Reinigungsabfall. “Möglicherweise seien die Fette beim Reinigen von Lebensmittel-Containern auf hoher See ins Meer gelangt”, schrieb etwa der NDR am 10. Mai.

Es könnte sich demnach schlicht und einfach um dreckiges und mit anderen Substanzen vermengtes Pflanzenfett handeln. Interessant sind solchen kleinen Mysterien des Alltags aber immer wieder …

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Tierregen in China: Es regnete Seesterne, Schnecken und Garnelen vom Himmel – Über seltsame “Regenschauer”

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Tierregen in China: Es regnete Seesterne, Schnecken und Garnelen vom Himmel (Bild: Screenshot Twitter)
Tierregen in China: Es regnete Seesterne, Schnecken und Garnelen vom Himmel (Bild: Screenshot Twitter)

“Forteanische Phänomene”, so bezeichnet man verschiedene seltsame und mysteriöse Begebenheiten nach dem Pionier des Unerklärlichen Charles Fort. Zu diesen Erscheinungen gehört auch sonderbare Regenfälle, bei denen es plötzlich Tiere, Pflanzen oder allerlei unerwartete Dinge vom Himmel regnet. Solche “Tierregen” sind weltweit bekannt und es wird immer wieder von diesen berichtet. So auch aktuell aus China, wo es bei einem Unwetter vor einigen Tagen an der Ostküste Meerestiere auf die Stadt Qingdao regnete. Ein uraltes und immer wieder auftretendes Phänomen. Was in China vorgefallen ist und was es sonst noch für ungewöhnliche “Regenarten” in anderen Teilen der Welt gibt, lest Ihr in diesem Beitrag. Ergänzt durch ein Video von 2014 meines YouTube-Kanal zum Thema.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Meeresfrüchte vom Himmel

In diesem Augenblick regnet es in meinem Heimatdorf. Aber es kommt, soweit ich das sehen kann, ganz normales Wasser vom Himmel. Kein Fischregen. Anders war es vor wenigen Tagen in der Küstenstadt Qingdao im Osten von China. Denn dort fielen während eines Gewitters plötzlich verschiedene Meeresbewohner auf die Stadt nieder.

Schnecken, Garnelen (Crevetten) und Seesterne regneten auf die Hafenstadt, die bei diesem Vorfall von einem sehr schweren Unwetter heimgesucht wurde. Begleitet von Hagelkörnern, die so groß wie Golfbälle gewesen sein sollen. Für die Zeugen dieses “Niederschlag” in der riesigen Metropole Qingdao mit ihren fast acht Millionen Einwohnern ein sicherlich unvergessliches Ereignis.

Im Bereich Grenzwissenschaft und Mystery Files sind solche Tierregen bzw. Fischregen oder weitere Regen dieser Art alles andere als fremd und unbekannt. Auch wenn es bis heute vollkommen unklar ist, wie genau diese seltsamen Regen-Phänomene zu erklären sind, kamen und kommen sie weltweit vor. Es wird sicherlich eine natürliche Erscheinung sein, doch alle bisherigen Erklärungen haben ihre Schwächen, wie ich es an anderer Stelle 2009 darlegt habe.

Die gängigste Ursachen-Theorie ist die der Windhosen oder kleine Tornados während eines Unwetters. Diese Winde ziehen oder “saugen” die Tiere, Pflanzen oder Objekte in die Luft und lassen sie an anderer Stelle wieder fallen. In Qingdao scheint das während des schweren Unwetters tatsächlich der Fall gewesen zu sein.

Einleuchtend aber auch nicht einleuchtend

Man kann Mysterien der Welt und Rätsel der Menschheit “erfinden”. Keine Frage. So schrieb schon mein Freund und Autorenkollege Walter-Jörg Langbein 1992 in seinem Bestseller “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre“ treffend

Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Mache Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”

Letzte Aussage von Langbein trifft auf die Erklärung von derartigen Regenfällen als Ergebnis von Windhosen etc. zu (s. dazu Video unten). Immerhin, und Charles Fort hat das in seinen Büchern vor rund 100 Jahren schon belegt, gibt es da feines aber wichtiges Detail: Bei vielen solcher Tierregen & Co. fällt nur eine Art oder Sorte vom Himmel! Das heißt, dass ein kleiner Tornado beispielsweise nur Frösche vom Boden oder aus einem Gewässer “aufsaugt”, dabei aber andere Tiere und Pflanzen quasi liegen lässt. Auch beim Klassiker des Fischregen ist das so wenn nur eine Fischart vom Himmel fällt.

Aufregung und Panik in einem Dorf in Indien über nachts aufgetauchte Fußspuren - waren es Aliens oder der Bigfoot? (Bild: WikiCommons / Archiv / L. A. Fischinger)
VIDEO: Aufregung und Panik in einem Dorf in Indien über nachts aufgetauchte Fußspuren – waren es Aliens oder der Bigfoot? (Bild: WikiCommons / Archiv / Fischinger-Online)

Also nicht wie in aktuell in China, in dem es eine Auswahl ein Meereslebewesen gab. So, wie man es von einer starken Windhose auch erwarten sollte. Ein windiger Sog nach oben trifft auf der Erde keine Auswahl, was er denn nun alles mit sich reisen wird.

Fischregen und Phantastisches

Die Liste solcher “Mono-Regen” ist lang. Es sollen hier ein handvoll außergewöhnlicher Beispiele ausreichen:

In dem Dorf Rákóczifalva in der Puszta von Ungarn regnete es innerhalb einer Woche gleich zweimal Frösche! Am 18. und 20. Juni 2010. Laut der ungarischen Zeitung “Szoljon” vom 21. Juni war es ein “dreckiger gelber Regen”, was auf Sahara-Sand zurückzuführen sei. Es wurde darin auch spekuliert, dass “Tornados und dioe Wolken der letzten Tage” die Frösche in die Luft zogen. Aber zweimal in einer Woche und nur Frösche …?

Anfang Mai 2014 fielen laut “BBC News” vom 6. Mai 2014 hunderte wenn nicht tausende Fische auf der Insel Sri Lanka im Indischen Ozean vom Himmel. Betroffen war der Hafenort Chilaw, dessen Bewohner nach einem Unwetter die Tiere fanden. Das seltsame ist hierbei, dass die meisten der nur 5 bis 8 Zentimeter kleine Tierchen nach dem Fischregen noch lebten.

Eleanor Beal vom Police Department in Jennings im US-Bundesstaat Louisiana wurde am 11. Juli 2007 Zeugin, wie plötzlich Regenwürmer vom Himmel fielen. Erdwürmer die vom Himmel regnen kennt man aber auch in Norwegen, wo dies bereits mehrfach beobachtet wurde. “Ich sah Tausende von Regenwürmern auf der Schneeoberfläche liegen”, zitiert zum Beispiel “Independent” am 16. April 2015 den Zeugen Karstein Erstad.

David Ludlum, Herausgeber des Wettermagazins “Weatherwise” (USA) trug zahlreiche solcher Berichte zusammen. Beispielsweise stieß er auf einen Bericht über gefrorene Enten, die 1933 in Worcester, Massachusetts, plötzlich vom Himmel regneten! Und die Engländerin Sylvia Mowday erlebte am 12. Juni 1954 in einem Park in Sutton Coldfield, Birmingham, etwas Unglaubliches.

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Nachdem ein Gewitter aufzog suchten sie und ihre Kinder Schutz unter den Bäumen des Parks. Mowday berichtete:

Bei genauerem Hinsehen stellten wir erstaunt fest, dass es Frösche regnete. Sie vielen zu Hunderten vom Himmel, lagen auf dem Schirm und auf unseren Schultern, und als wir nach oben blickten, sahen wir sie wie Schneeflocken herunterkommen.

Der Boden ringsum war im Umkreis von etwa 40 Quadratmetern so dicht mit den Tieren bedeckt, dass wir Angst hatten, sie zu zertreten. Es waren lauter winzige, rund 1 bis 2 Zentimeter lange, wie frisch aus dem Laich geschlüpfte sandfarbene Frösche mit kleinen gelben Flecken.“

“It’s raining Men” …

“Es regnet Männer”, trällerten die “Weather Girls” in den 1980er Jahren. Das geschah zwar bisher (soweit bekannt) nicht, aber sehr bekannt ist hierzulande der Ausspruch “Es regnet Katzen und Hunde” für Starkregen und Unwetter. Woher diese Redensart kommt, ist nicht ganz geklärt. Aber in vielen Ländern und Sprachen der Erde gibt es recht kuriose Ausdrücke für starke Regengüsse.

Beispiele:

  • “Es regnet Stuhlbeine” (Griechenland)
  • “Es regnet alte Weiber mit Keulen” (Afrikaans/Afrika)
  • “Es regnet Nägel” (Frankreich)
  • “Es regnet Schubkarren” (Tschechien)
  • “Es regnet Bindfäden” (Deutschland)
  • “Es regnen Schuster-Lehrlinge” (Dänemark)
  • “Es regnet Frösche” – sagt man treffend in Polen und Rumänien

Schon die Historiker Plinius der Ältere (Mitte des 1. Jahrhundert) oder auch Athenäus bzw. Athenaeus (um 200 nach Christus) kennen solche Phänomene des Himmels wie eben Fischregen. Plinius der Ältere, ist unter anderem Autor des Mammutwerkes “Naturgeschichte” in 37 Büchern, das um 77 nach Christus verfasst wurde. Darin schildert der römische Gelehrte neben Fischregen sogar, dass im Jahr 49 vor Christus Wolle vom Himmel regnete. Und, damit nicht genug, selbst Backsteine.

Das fraglos natürlich erklärbare Ereignis in China zeigt uns einmal mehr, dass wird technologischen Menschen noch immer die Natur um uns herum nicht ganz verstehen.

Am 29. Juli 2014 nahm ich Hai-Hype um den Film “Sharknado” zum Anlass, um über “den wahren Kern” hinter dem C-Movie ein Video auf meinem YouTube-Kanal online zu stellen.

Eben ein Video über das Phänomen der Fisch- und Tierregen:

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Hinweise in alten Texten: Gab es schon vor Jahrtausenden Atombomben-Explosionen in Indien? +++Artikel+++

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Hinweise in Alten Texten: Gab es schon vor Jahrtausenden Atombomben-Explosionen im Alten Indien? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Hinweise in Alten Texten: Gab es schon vor Jahrtausenden Atombomben-Explosionen im Alten Indien? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Haben Außerirdische, die Astronautengötter der Vorzeit, vor Jahrtausenden auf unserem Planeten Kriege geführt? Die Mythologien der unterschiedlichsten Völker sagen zumindest eindeutig, dass die “Götter” es taten. Auseinandersetzungen, Kriege und Kämpfe waren in der “glückseligen Welt” der Götter scheinbar an der Tagesordnung, wie es die weltweiten Überlieferungen erzählen. Aber haben diese  Himmelswesen dabei auch mit modernen Waffen ihre Schlachten ausgefochten? Nutzten die mutmaßlichen Ancient Aliens Atombomben auf unserem Planeten? Ein Text aus den alten Schriften Indiens scheint das nahezulegen.  Was sich hinter diesem “Atombomben-Zitat” aus den heiligen Büchern des alten Indien verbirgt, berichte ich in diesem Artikel.


Atombomben und Kriege der Astronautengötter

„Götter sind auch nur Menschen“, pflege ich gerne zu sagen. Warum?

Weil wir in den Mythologien der Erde ein Flut von Überlieferungen haben, die die vermeintlichen „Götter“ als überaus menschlich zeigen. Da gibt es Intrigen, Kriege, Mord, Zwietracht und Verrat sowie ganze (Sex-)Rebellionen der Götterwesen gegen ihren Höchsten. Letzteres finden wir in der jüdischen Mythologie, dem Christentum und sogar weltweit überliefert.

Von Amerika bis nach Asien beweisen die Überlieferungen der Völker, dass deren Götterwelt alles andere als das viel gepriesene „Himmlische Reich des Friedens“ war. Das sind zuerst einmal Fakten.

Angebliche Mythen-Kenner sagen, das alles sei eigentlich auch kein Wunder: Die Menschen haben zu allen Zeiten in allen Teilen der Welt ihre irdische Gesellschaft auf bzw. in den Himmel projiziert. Zornige Götterwesen, die sich bekämpfen etc., haben ihren Ursprung ganz einfach im menschlichen Geist. Damit wären klar: alles Phantasie unserer Ahnen. Keine Realität.

Anhänger der Prä-Astronautik schmunzeln über derartige Erklärungen. Sie sind nicht bereit, Götter-Mythen als pure Erfindungen anzusehen. „Die Götter waren Astronauten!“, titelt denn auch Erich von Däniken in einem Buch.

Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wenn es Kriege der Götter gab, so fragt man sich denn auch, was für Waffen diese eingesetzt haben mögen. Und so kommt man schnell nach Indien und deren umfangreichen Mythenschatz. Deren uralte Texte berichten (wie viele andere auch) von Kriegen am Himmel zwischen Göttern oder auch Dämonen. Selbst mit modernen Waffen, feurigen Geschossen und sogar „Laserstrahlen“ soll hier vor Jahrtausenden gekämpft worden sein.

Im Rahmen der Ancient Aliens-Idee werden diese Schriften aus dem fernen Indien immer wieder ins „moderne Licht“ gerückt. Was geschah hier vor Jahrtausenden am Himmel? Und…gibt es Hinweise auf Atomwaffen, die sich in diesen indischen Texten finden lassen? Atombomben in ferner Vergangenheit?

Atomkrieg in der Steinzeit?

So beispielsweise las ich in einem Prä-Astronautik-Buch von 2007:

An der Tatsache, dass im Mahabharata die Explosion einer Atombombe detailliert beschrieben wird, ist nach menschlichen Maßstäben nicht mehr zu rütteln.“

Stimmt das so?

Seit Jahrzehnten kursiert ein scheinbar sensationeller Bericht aus Indien in der Literatur der Grenzwissenschaft, der nur staunen lässt! Lesen wir diese alte Überlieferung, so kann es eigentlich keinerlei Zweifel darüber geben, dass vor unbekannten Zeiten einmal Wesen aus dem Himmel atomare Waffen benutzt haben.

Ich selber zitierte schon in meinem ersten Buch 1996 diese indische Überlieferung mit den Worten:

„Das Feuer dieser Waffe (der Götter, LAF) zerstörte die Städte, indem es ein Licht verbreitete, das heller war als hun­derttausend Sonnen.

Dann erhob sich ein Wind, und das Feuer der furchtbaren Waffe verbrannte die Elefanten, die Sol­daten, die Kampfwagen und die Pferde ohne dass man es sehen konnte, denn es war unsichtbar. Die­ses Feuer bewirkte es auch, dass den Menschen die Haare und die Nä­gel an den Händen und Füßen ausfielen. Es bleichte das Gefieder der Vögel, färbte ihre ver­krampften Krallen rot.

Um diesen Feuer zu entfliehen, warfen sich die Soldaten in die Flüsse, um sich selbst darin zu wa­schen und alles, was sie berüh­ren mussten.“ (nach Robert Charroux)

VIDEO: “Die Wahrheit über Aliens”: Was passieren kann, wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht (Bildmontage: L. A. Fischinger)
VIDEO: “Die Wahrheit über Aliens”: Was passieren kann, wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht (Bildmontage: Fischinger-Online)

Ein erstaunlicher und rätselhafter Text aus den alten indischen Schriften. Zugleich aber auch dahingehend sehr sonderbar, da es seit Jahrzehnten offenkundig unterschiedliche Versionen dieses angeblichen Textes gibt. Fast alle Veröffentlichungen, die sich in den vergangenen 60 Jahren mit dem Thema Astronautengötter & Co. befassen, scheinen andere „Variationen“ dieser Überlieferungen zu haben. Auch wenn es ein oder derselbe Autor ist.

Atomar verstrahlt – vor Jahrtausenden?

`Zum Beispiel zitierte bereits der Bestsellerautor Charles Berlitz 1973 in seinem Buch “Geheimnisse versunkener Welten” diesen Bericht mit den Worten:

„…einem einzigen Geschoss, das die Kraft des Universums in sich trug. Eine weißglühende Säule aus Rauch und Flammen, heller als zehntausend Sonnen, erhob sich in all ihrem Glanz … Es war eine unbekannte Waffe, ein eiserner Donnerkeil, ein gigantischer Todesbringer, der das ganze Volk der Vrischnis und der Andhakas zu Asche verbrannte … Die Körper waren so verbrannt, dass sie unkenntlich waren. Ihre Haare und Nägel fielen aus. Tongefäße zerbrachen ohne ersichtlichen Grund, und die Vögel waren weiß geworden. Nach ein paar Stunden waren alle Nahrungsmittel vergiftet.

Um diesem Feuer zu entgehen, warfen sich die Soldaten in die Flüsse und versuchten, sich und ihre Ausrüstung abzuwaschen …

Die 2003 verstorbene Mystery-Autor-Legende Berlitz gab 1973 in seinem weniger bekannten Buch an, er habe diese Überlieferungen im Mahābhārata und dem Ramanyana gefunden. Uralte indische Texte mit enormem Umfang.

So umfasst der indische Sanskrittext Mahābhārata etwa 106.000 Verse, die in 18 Büchern gegliedert sind. Meine englische Gesamtausgabe aus dem 19. Jahrhundert ist zum Beispiel fast 5.000 Textseiten lang. Vor allem in der Prä-Astronautik sorgen diese spannenden Texte für hitzige Diskussionen. Denn darin werden auch „fliegende Wagen“ der Götter beschrieben, die „Vimāna“ (Vimana) heißen.

Der Siegeszug der Kernwaffen der Vorzeit

Umfangreich hat der französische Kultautor Robert Charroux in seinem Buch „Phantastische Vergangenheit“ schon 1966 über „Atomkriege im alten Indien“ geschrieben. Jedoch eher von der Öffentlichkeit unbemerkt.

VIDEO & ARTIKEL: Ein Rentner spricht 1969 im britischen TV auf “Venusianisch” – und beherrscht dazu noch 16 weitere Alien-Sprachen (Bild: gemeinfrei/NASA/JPL / YouTube-Screenshot)
VIDEO & ARTIKEL: Ein Rentner spricht 1969 im TV auf “Venusianisch” – und beherrscht dazu noch 16 weitere Alien-Sprachen (Bild: gemeinfrei/NASA/JPL / YouTube-Screenshot)

Von Charroux fand das Kernwaffen-Thema kurz danach Einzug in Erich von Däniken seinem Weltbestseller „Erinnerungen an die Zukunft“ von 1968. Durch dieses weltweit erfolgreiche Buch über die Götter aus dem Weltall begann der Weg des Themas/Zitates in die phantastische Literatur über die Ancient Astronauts.

Der Franzose Charroux gibt wie meistens in seinen Büchern keine Quelle an, wo er den weiter oben zitierten Text in den altindischen Schriften gefunden haben will. Er spekulierte dazu allerdings 1966, dass die Texte „sich auf einen Atomkrieg beziehen, der sich 10.000 oder 20.000 Jahre früher abgespielt hat“. Einen Krieg, in dem Außerirdische gegen Menschen kämpften.

Letztlich hat US-Bestsellerautor Zecharia Sitchin den „Kriegen der Menschen und der Götter“ 1985 ein sehr umfangreiches Buch gewidmet. Auch Sitchin ist darin von atomaren Vernichtungen und Kriegen vor Jahrtausenden überzeugt. Seiner Meinung nach durch die Aliens mit Namen Anunnaki seines Planeten Nibiru …

UFOs von der Venus und die Kräfte des Kosmos

Die älteste Quelle der „Atombomben-Überlieferung“ stammt von George Adamski und seinem Co-Autoren Desmond Leslie aus dem Jahr 1953. Zumindest die älteste Quelle in der Mystery-Literatur, in denen der Text ziert wird, die mir bekannt ist. Adamski gehörte damals zu den sogenannten “Kontaktlern” im Bereich der UFO-Szene. Das waren Menschen, die vor allem in den 50er, 60er und 70er Jahren behaupteten, dass sie mit den Aliens aus den UFOs in direkten Kontakt stünden.

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Eine sehr spezilelle UFO-Szene, die durchaus noch heute besteht.

Damals, vor nun mehr knapp 65 Jahren, erschien das Buch „Flying Soucers have landed“ von Adamski und Leslie in London. Dieses UFO-Buch wurde vor allem ab 1957 durch die (zweite) deutsche Veröffentlichung „Fliegende Untertassen sind gelandet“ zu einem Klassiker. Bis heute. Leslie nimmt darin zahlreiche Themen der Prä-Astronautik vorweg, die teilweise bis heute noch diskutiert werden.

Adamski wiederum berichtet in diesem Buch über UFOs und deren Piloten von der Venus, mit denen er selber angeblich realen Kontakt habe. Ihr habt richtig gelesen: von der Venus…

Leslie will mit einer Vielzahl von Zitaten beweisen, dass unsere Ahnen bereits über die Kräfte des Kosmos und deren Auswirkungen Kenntnis hatten. Anders als die späteren Autoren nennen Leslie und Adamski jedoch eine Quelle für ihre zahlreichen Zitate aus dem alten Indien.

Es handelt sich um die Übersetzung des Mahābhārata und den immer wieder in der Literatur erwähnten (Unter-)Texten wie „Drona Parva“, „Karna Parva“ usw. von Protap Chandra Roy. Erschienen ist sie 1889 in Kalkutta. Auch Erich von Däniken berief sich Jahrzehnte später (1977 und 2001) unter anderem auf diese englische Übersetzung. Auch Berlitz führt diese im Quellenverzeichnis.

Charroux als einer der Pioniere der Prä-Astronautik fügte seinen Büchern fast nie ein Quellenverzeichnis an. Allerdings erwähnte er in seinem Buch „Phantastische Vergangenheit“ von 1966 in einem vollkommen anderen Zusammenhang beiläufig das besagte Buch von Leslie und Adamski. Der Schluss liegt klar auf der Hand, dass Robert Charroux seine Zitate aus dem ihm offensichtlich bekannten Buch hat.

Alles nur erfunden?

Die beiden “Atombomben-Zitate” oben kursieren in vielen Büchern zur Grenzwissenschaft.

Jedoch wird oft (wenn überhaupt) eine andere Quelle der „Atombomben-Überlieferung“ angegeben. Den englischen Originaltext hatte dabei praktisch niemand benutzt, sondern es wurde via „Copy & Past“ der Mythos durch die Literatur übernommen. Auch von mir 1996 in einem meiner Bücher, wie oben erwähnt.

Ein Textvergleich mit den englischen Übersetzungen aus dem 19. Jahrhundert belegt allerdings, dass Leslie 1953 tatsächlich richtig aus den alten Texten zitiert hat. Doch der Zusammenhang der Verse wurde dabei in späteren Jahren missachtet, wie ein Blick in in sein Buch zeigt.

70 Jahre UFOs: Am 24. Juni 1947 wurden die Fliegenden Untertassen geboren (Bilder: gemeinfrei)
70 Jahre UFOs: Wie am 24. Juni 1947  die “Fliegenden Untertassen” geboren wurden (Bilder: gemeinfrei)

Bei einem genaueren Studium der ursprünglichen Übersetzungen von Roy und der Übersetzung von 1883 bis 1896 durch Kisari Mohan Ganguli (die mir vorliegt und die sich praktisch entsprechen) zeigt sich, dass die Aussagen der Zitate oben existieren. Die Aussagen aus den indischen Überlieferungen wurden grundsätzlich nicht einfach erfunden.

Allerdings finden sie diese anderen Zusammenhängen und sogar anderen Büchern des Mahābhārata! Etwa aus den Büchern „Drona Parva“ (Buch XII) und „Mausala Parva“ (Buch XVI).

Atomkrieg der Ancient Aliens

Das bedeutet, dass das Zitat über den Atomkrieg im alten Indien zusammengebaut wurde.

Auch Lutz Gentes, der 1996 eine Mammutarbeit vorlegte, in der er versuchte wissenschaftlich indische Texte modern zu analysieren, kennt keine Atombomben im alten Indien. Er ist auch der einzige Ancient-Aliens-Autor, der in seinem Buch “Die Wirklichkeit der Götter” möglichst genaue Quellen nennt.

Doch die umfassende Pro-Prä-Astronautik-Analyse von Gentes wurde nur wenig beachtet. Das liegt allerdings nicht zuletzt auch an dem großen Umfang und die Seltenheit des Buches sowie den schwierigen Texten darin. Allerdings merkte Gentes bereits 1995 in einer umfangreichen Analyse der alten Inder-Texte für die „Ancient Astronaut Society“ an:

Die von einigen Paläo-SETI-Autoren (…) aufgestellte Behauptung, im alten Indien seien Kernwaffen eingesetzt worden, hält (…) genauer Nachprüfung nicht stand.

Die alten Texte Indiens haben für die Forschung der Astronautengötter eine Vielzahl an spannenden Versen. Daran besteht kein Zweifel. Aber das legendäre Zitat mit Atombomben existiert in dieser Form – nicht.

Was wusste Dr. Robert Oppenheimer, der Vater der Atombombe?

In diesem Zusammenhang kursiert ein weiteres Gerücht:

Lars A. Fischinger: "Verbotene Geschichte: Die großen Geheimnisse der Menschheit und was die Wissenschaft uns verschwiegen hat"
Mehr zum Thema in: Lars A. Fischinger: “Verbotene Geschichte”

Dr. Julius Robert Oppenheimer, der „Vater der Atombombe“ der USA, sagte zur Explosion der ersten Atombombe 1945 in New Mexiko:

Wenn das Licht von tausend Sonnen am Himmel plötzlich bräche hervor, zu gleicher Zeit – das wäre gleich dem Glanze dieses Herrlichen.“

Zu einem „Erschütterer der Welten“ sei er nun geworden und zitierte dabei uralte indische Schriften. Also, so fragen sich einige, war sich Dr. Oppenheimer bewusst, dass am 16. Juli 1945 lediglich die erste Atombombe der Neuzeit detonierte? Hinweise auf atomare Vernichtungen von Jahrtausenden, die er kannte? Oder doch nur eine „Fake-News“ der Mystery-Literatur?

Nein – Dr. Oppenheimer zitierte 1945 soweit richtig. Eine Suche in den alten Texten der Inder zeigt, dass er aus der „Bhagavad-Gῑtā“ zitiert. Darin heißt es:

Wenn hunderttausende von Sonnen gleichzeitig am Himmel aufstiegen, gliche ihr strahlender Glanz vielleicht dem Glanz der Höchsten Person in jener universalen Form.“ (11,12)

Aber: der Zusammenhang der Schrift zeigt, dass hier nichts von „Götterkriegen“ oder Waffen zu finden ist. Das Zitat von Dr. Oppenheimer hat ursprünglich nichts mit (Atom-)Waffen der Astronautengötter zu tun.

Auch das Gerücht von etwa 2000, dass in Indien eine Stadt gefunden wurde, die von auf einer Fläche von fünf Quadratkilometern von radioaktiver Asche bedeckt war, ist fraglich. Angeblich soll dort vor 8.000 bis 12.000 Jahren Atombomben detoniert sein und zahllose Menschen getötet haben.

Wissenschaftliche Fakten hierzu sind nicht aufzufinden.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Weitere Literatur:

  • Berlitz, Charles: Geheimnisse versunkener Welten. Frankfurt a. M. 1973
  • Charroux, Robert: Phantastische Vergangenheit. Berlin 1966
  • Däniken, Erich von. Erinnerungen an die Zukunft. Düsseldorf 1968
  • Däniken, Erich von: Beweise. Düsseldorf 1977
  • Däniken, Erich von: Die Götter waren Astronauten! München 2001
  • Fischinger, Lars A.: Göttliche Zeiten. Münster 1996
  • Ganguli, Kisari Mohan: The Mahabharata of Krishna-Dwaipayana Vyasa. Calcutta 1883 bis 1896
  • Gentes, Lutz: Der Krieg gegen Dwârakâ: Beschreibung eines Luftangriffs im altindischen Mahâbhârata und Bhâgavata-Purâna. In: Scientific Ancient Skies, Band 2, Berlin 1995
  • Gentes, Lutz: Die Wirklichkeit der Götter. München und Essen 1996
  • Gentes, Lutz: Zur Frage der Tatsächlichkeit von Kontakten zu Außerirdischen in Altertum und Vorzeit: Ein neuer Weg zur Beweisführung anhand eines Vergleichsverfahrens zur Psychologie plötzlicher Kontakte sowie altindischer Schriften zur Luft- und Raumfahrt. Ergänzungsband zum Bericht über die Tagung der MUFON – Central European Section. München 1977
  • Jungk, Robert: Heller als tausend Sonnen. Bern und Stuttgart 1962
  • Leslie, Desmond & Adamski, George: Flying Soucers have landed. London 1953
  • A.: Atomexplosion vor 8000 Jahren? In: Sagenhafte Zeiten Nr. 2/2001
  • Roy, Biren: Mahābhārata. München 1995
  • Sitchin, Zecharia: Die Kriege der Menschen und der Götter. München 1991
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Aufbruch in die innere Erde: Deutsche Hohle Erde-Expedition in das Erdinnere wollte “Agartha” finden – doch die Crowdfunding-Finanzierung scheiterte!

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Expedition in das (bewohnte) Innere der Erde scheiterte an der Finanzierung (Bild: Google Earth / gemeinfrei / Montage L. A. Fischinger)
Ist die Erde innen hohl und sogar bewohnt? Eine deutsche Expedition wollte das beweisen (Bild: Google Earth / gemeinfrei / NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

Jules Verne lässt grüßen: Schon seit langer Zeit kursiert immer wieder das Gerücht, dass unser Planet in Wahrheit innen hohl ist. Die Erde sei keine feste Kugel, so die Anhänger der Idee der Theorie der hohlen Erde (Hohlwelttheorie) aus dem 17. und 18. Jahrhundert, sondern ein Hohlkörper. Und diese innere Welt könne man durch Durchgänge in aller Welt und Öffnungen an den Polen erreichen. Das plante auch eine deutsche Expedition für den Sommer 2016 und versuchte durch Crowdfunding die Mittel dafür zu sammeln – und scheitere.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Jede Woche sehen wir am Fernsehen Sendungen über die Entstehung der Erde oder auch über den Aufbau unseres Planten. Davon, dass unsere blaue Kugel im Universum im Inneren hohl ist (und vielleicht sogar bewohnt!), erfahren wir am TV nichts. Für einige Menschen ist das Teil einer Verschwörung, die Wahrheit über das Erdinnere zu verschleiern.

Lediglich einschlägige Internetseiten oder Bücher spekulieren heute noch über die Idee der holen Erde, die erstmals 1692 von dem berühmten Astronomen Edmond Halley ins Gespräch gebracht wurde. Wer meine Autorenvita kennt, der weiß auch, dass meine “erste Expedition” vor langer Zeit in das Innere der Erde führen sollte. Auslöser war ein Spielfilm nach dem legendären Jules Verne und sein Abenteuerroman “Reise zum Mittelpunkt der Erde” von 1864/73.

Der Beweis für die Hohlwelttheorie lässt auf sich warten!

Tatsächlich hat die Idee der innen hohle Erde und der dort vielleicht sogar lebenden Menschen oder sogar einer anderen Menschenart bis heute seine Fans. So stieß ich bereits Ende September 2015 im Netz auf ein scheinbar sonderbares Crowdfunding-Projekt, das ich daraufhin aufmerksam beobachtet hatte. Obwohl es da nicht viel zu beobachten gab und die Unternehmung schlussendlich scheiterte.

Unsere Erde - was bringt die Zukunft unserer Zivilisation? (Bild: NASA/JPL / L.A. Fischinger)
Der Nordpol unsere Erde: Einstieg in eine “Innere Welt”? (Bild: NASA/JPL / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Ziel dieser deutschen Kampagne war eine Expedition inklusive dem erforderlichen Equipment zu finanzieren, um das Innere der Hohlwelt zu erreichen. Geplant war diese Unternehmung für den Sommer 2016 und der Startpunkt wäre Kiel, die Heimat des Projektleiters, gewesen.

Auf der Plattform “Kickstarter.com”  heißt es zu der Expedition vom Projektgründer “The SmokyGod” aus Kiel:

Liebe Unterstützer,

mein Name ist Maximilian ,und ich bin ein Teil einer Gruppe die vorhat die Verlorene Welt in inneren der Erde zu finden.

Was ist eigentlich die Hohl Welt?

Die Theorie der hohlen Erde ist eine wissenschaftliche Theorie, der zufolge die Erde nicht ein massiver Kugelkörper, sondern eine Hohlkugel ist, der Erdkern und (größtenteils) der Erdmantel also nicht existieren. Das Erdinnere soll demnach durch verschiedene Öffnungen, zum Beispiel große Öffnungen im Bereich der Pole, zugänglich sein. Indianerstämme aus dem Amazonas sowie der Segler Olaf Jansen und der Admiral Richard Evelyn Byrd berichten von dieser Welt.

Was wollen wir erreichen?

Unser Ziel ist es die Existenz Agarthas zu beweisen, und diese zu erforschen und ihre Geheimnisse zu entschlüsseln.Nach langen lesen von Büchern, Berichten und einer Reihe Befragungen, haben wir anscheinend die Genauen Koordinaten, die ein Eingang angeben der per Segelboot zu erreichen sein soll. Dazu benötigen wir ein Segelboot was groß genug für 4 bis 6 Mann ist, und die passende Ausrüstung (Für die kalten Regionen) und Proviant für die Reise. Dies haben wir im Sommer 2016 vor da der Sommer die einzige Jahreszeit ist, in der man eine solche Expedition machen kann. Wir wollen von Kiel aus nach Island (Breiðdalsvík) segeln, und von dort in Richtung Nordpol wo sich der Eingang befinden soll.

Was macht euch da so sicher?

Interview mit Lars A. Fischinger Oktober 2015
Aktuelles Interview mit Lars A. Fischinger vom Oktober 2015 (Bild: L. A. Fischinger)

Ganz einfach viele Vögel fliegen im Winter in Richtung der Pole, und warum sollten sie das tun wen es dort noch kälter ist? Genauso wurden Rote Eisberge Gefunden die ihre Färbung Blütenpollen zu verdanken haben und auch treibende Baumstämme wurden am Nordpol entdeckt. An den Küsten Sibiriens Wurden immer wieder Frische Mammut Stoßzähne gefunden, die an die Küste getrieben werden (Wie überraschend! Auch aus Richtung des Nordpols). Auch werden die Koordinaten des Eingangs erwähnt die komischerweise immer übereinstimmen.

Risiken und Herausforderungen

  • Die Reise dauert mehrere Tage.
  • Man ist mehrere Tage auf Seerouten unterwegs.
  • Am Nordpol herrschen extreme Minustemperaturen.
  • Scheitern der Expedition zum Eingang.

Wenn man an eine Hohlwelt tatsächlich glaubt, dann kling ein solches Vorhaben erst einmal ganz vernünftig. Auch gibt es sicher nichts daran auszusetzen die Mittel via Crowdfunding zu organisieren. Diese Form der Unterstützung ist trotz “Hohlwelt-Expedition” ohne Frage eine gute Sache.

  • Auch ich selber hatte bereits 2013/14 ein solche Kampagne geplant, um noch immer erforderliche Übersetzungen, Analysen usw. realisieren zu können (das ist auch weiterhin aktuell …)!

Kein Geld – keine Expedition. Oder nur ein Gag?

Die Expedition in das Erdinnere sollte laut Kampagnen-Beschreibung 32.310 Euro kosten, die aber nicht annähernd zusammen kamen. Nur insgesamt 4 Unterstützer steuerten währen der Laufzeit des Crowdfunding vom 25. September bis 25. Oktober 2015 lediglich 9,66 Euro bei. Die Teilnahme an der Tour selber hätte 6000 Euro und ein reales Treffen mit den Expeditionsleistern 1000 Euro gekostet – was jedoch auch niemand wollte. Selbst irgendwelche Kommentare oder Updates gab es auf der Seite der “Forschungs-Unternehmung” nicht.

Stürzte in der Antarktis ein UFO ab? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)
VIDEO: Stürzte in der Antarktis ein UFO ab? Auch am Südpol soll sich ein “Eingang in die Hohlwelt” befinden … (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)

Es gibt die wildesten Sachen, für die Menschen online um Unterstützung bitten. Meine angedachte Kampagne für Übersetzungskosten, Analysen usw. aus dem Bereich Mystery, Prä-Astronautik und Rätsel der Menschheit erscheint da schon absolut harmlos.

Im gleichen Atemzug muss man aber deutlich klarstellen, dass es zahllose absolut über jeden Zweifel erhabene Crowdfundings gibt. Selbst aus dem Bereichen der “etablierten Wissenschaft”, die dann schon mal in die Millionen Dollar oder Euro gehen können …

Was mich aber an dieser “Expedition in das Innere der Erde” schon von Anfang an stutzig machte, war die benötigte Zielsumme von exakt 32.310 Euro. Sieht man sich solche Projekte des Crowdfunding an, dann sind es immer runde Summe wie etwa 5000, 35.000, 80.0000 Euro/Dollar und mehr, die als Finanzierungsziel angegeben werden. Wieso kann Maximilian aus Kiel die Expeditionskosten auf den Euro genau bestimmen?

Das klingt sehr unwahrscheinlich. Außer er rechnete bei Ankunft mit einer weiteren Versorgung in Agartha im Erdinneren. Und so plante er auch nur das absolute Minimum unter Ausschluss des “Unabsehbaren” ein …

Ich finde es aber schon überaus sonderbar, dass diese Expedition in das Erdinnere mit einem Segelboot von Kiel aus starten sollte. Von Kiel in Norddeutschland wollte man, so die oben zitierte Beschreibung, nach Island segeln. Würde es nicht einfacher, zeitsparender und damit kostengünstiger sein zu fliegen und vor Ort ein Boot et. zu organisieren?

Ob nun tatsächlich geglaubt wurde, dass genug Menschen im Internet ein derart – sagen wir – “sonderbare” Expedition auf den Spuren des Jules Verne unterstützen würden, sei mal dahingestellt. Die vielen Plattformen für Crowdfunding haben in all den Jahren jedoch klar gezeigt, dass es Menschen gibt, die bereit sind, die ungewöhnlichsten Projekte/Dinge zu unterstützen.

Zur Hohlwelt-Idee habe ich Mitte Februar 2015 folgendes Video auf meinen YouTube-Kanal online gestellt. Damals hießt es, dass Whistleblower Edward Snowden mehr darüber weiß. Angeblich:

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Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Ich freue mich über Eure Ansichten, Postings, Kommentare und Meinungen bei YouTube dazu – und wenn Ihr meinen Mystery-Channel abonnieren würdet.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

 

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SETI und Intelligenzen im All: Laut einer Untersuchung ist die Menschheit nicht bereit für den Kontakt mit Außerirdischen

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Ist die Menschheit bereit für den Kontakt mit Außerirdischen? (Bild: WikiCommons, L.A. Fischinger)
Ist die Menschheit bereit für den Kontakt mit Außerirdischen? (Bild: WikiCommons, L.A. Fischinger)

Ein spanischer Forscher warnt davor, den Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation zu suchen, wie es einige Radioastronomen bereits versucht haben (hier) bzw. noch machen wollen. Die Menschheit, so der Wissenschaftler nach einer Umfrageuntersuchung, sei noch lange nicht bereit für einen Kontakt mit Außerirdischen. Der Neuropsychologe ist sich sicher, dass es den Menschen schlicht an Bildung und Wissen rund um den Kosmos fehlt. Doch damit ist es nicht getan.

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