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Prä-Astronautik, Mysterien der Vergangenheit und die “Science-Fiction-Archäologie” von “Ancient Aliens”: Immer nur Feinde in den Mainstreammedien?

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Prä-Astronautik, Mysterien der Vergangenheit und "Science-Fiction-Archäologie" in den Mainstreammedien: immer nur Feinde? (Bilder: LAF/E. v. Däniken/Archiv / Montage: Fischinger-Online)
Prä-Astronautik, Mysterien der Vergangenheit und “Science-Fiction-Archäologie” in den Mainstreammedien: immer nur Feinde? (Bilder: LAF/E. v. Däniken/Archiv / Montage: Fischinger-Online)

Die sogenannten Mainstreammedien standen schon vor 50 Jahren der Prä-Astronautik meistens “feindlich” gegenüber. In den Boomjahren der Idee, dass die Götter der Vergangenheit Raumfahrer aus dem All waren, hagelte es Kritik in den Massenmedien an diesen Spekulationen. Das ebbte mit dem Rückgang des öffentlichen Interesses an diesen Ideen ab. Bis vor rund 10 Jahren die TV-Serie “Ancient Aliens” aus den USA ins Fernsehen kam und damit dieser Thematik eine neue Beliebtheit verschaffte. Für die Medien erneut ein gefundenes Fressen, da seit dem die fragwürdige Serie “Ancient Aliens” als “die” Prä-Astronautik gilt. Sind sich also etablierte Medien und Themen aus der Welt der Rätsel der Archäologie erneut spinnefeind? Ja und nein, wie es zwei Beispiele aus ein und derselben Zeitung hier zeigen werden.


Ancient Aliens und der Mainstream

Die Idee, dass irgendwann vor Jahrtausenden Außerirdische auf der Erde waren, ist seit rund 50 Jahren weltweit als Prä-Astronautik bekannt. Seit den 1990ger Jahren auch häufig Paläo-SETI genannt und heute vor allem als „Ancient Aliens“ weithin ein Begriff. Hergeleitet von der erfolgreichen TV-Dokuserie aus den USA.

Gerade die TV-Dokumentationen von „Ancient Aliens“ sind es, die der Prä-Astronautik in den letzten 11 Jahren eine unverhoffte neue Bekanntheit bescherten. In bisher 15 Staffeln mit aktuell 191 Folgen seit dessen Start 2009. Ein neuer Boom, der das Thema für eine neue Generation kostenlos in das TV brachte, die sich dadurch über allerlei Mysterien der Welt und den Raumfahrern der Antike „informieren“ könne. Ohne, dass sie teure Bücher kaufen müssen.

Natürlich geht der Erfolg der Serie nicht unbemerkt an der etablierten Archäologie und den Mainstreammedien vorbei. Mit einem praktisch ausnahmslos kritischen Grundtenor gegenüber der Dokuserie. Vor allem online finden sich deshalb für jeden frei zugänglich diverse Kritiken und Beiträge, die der Fernsehserie mehr als skeptisch gegenüber stehen.

Auch auf diesem Blog war in der Vergangenheit „Ancient Aliens“ immer wieder Thema. (Link dazu HIER)

Innerhalb der „Anhänger“ der Prä-Astronautik sieht wohl die Mehrheit diese US-Serie ebenfalls mehr als kritisch. Zumal sie sich inhaltlich schon sehr lange vom eigentlichen Thema – kamen die Götter au dem All? – entfernt hat. Längst werden dort sämtliche Rätsel und Mysterien der Welt thematisiert. Angereichert mit oftmals nicht mehr nachvollziehbaren Spekulationen, Behauptungen und Aussagen rund um Außerirdische in der Vergangenheit und diverse ungelöste Rätsel der Menschheit.

Prä-Astronautik = „Ancient Aliens“

Für sehr viele „alte Hasen“ und offen an der Thematik interessierte Menschen ist deshalb die US-Dokuserie längst indiskutabel geworden. Befürworter der Überlegungen um Aliens in der Vorgeschichte sahen die 1. Staffel der Reihe (s. Link unten) noch vielfach mit Wohlwollen. Was sich aber im Laufe der Serie schnell änderte, wie man zumindest sehr deutlich im deutschen Sprachraum innerhalb der Interessierten erkennt.

Obwohl sicher Zuschauer der Sendung erst durch diese  ihr Interesse für Prä-Astronautik, UFOs und ähnliche Themen entdecken werden. Denn ein immer wiederkehrender Vorwurf ist, dass „Ancient Aliens“ das gesamte Feld der Grenzwissenschaft und der „Raumfahrt im Altertum?“ nur noch ins Absurde führt. Das heißt, dass dadurch eine sachliche Beschäftigung damit nicht mehr möglich ist. Die Öffentlichkeit und damit vor allem der Mainstream sehen nur noch: Prä-Astronautik = „Ancient Aliens“.

Tatsächlich zeigt sich in den letzten Jahren, dass die sogenannten „etablierten Medien“ ihr „Wissen“ rund um solche Phänomene vielfach aus genau dieser Serie herleiten. Was übrigens im wesentlich stärkerem Maße für die „neue Generation“ der Prä-Astronautiker gilt!

Objektive und neutrale Berichte, Artikel und Meldungen rund um Mythen und Rätsel der Menschheit waren schon immer Mangelware. Hier wird gerne schwarz-weiß gedacht. Entweder ist alles rund weg Quatsch von Phantasten oder eine „sensationelle Enthüllung“, wie es Boulevardmedien gerne anpreisen.

Ausnahmen sucht man meistens vergeblich. Und doch findet man sie – man muss nur lange genug nach ihnen suchen. Umso mehr freut es alles Freunde des Phantastischen, der Grenzwissenschaft und vor allem der Prä-Astronautik, wenn eine solche Ausnahme in den Mainstreammedien gefunden wird.

Rätselhafte Vergangenheit

So wie der Artikel „Rätselhafte Vergangenheit“ der Redakteurin Christina Mondolfo, der am 22. Mai in der „Wiener Zeitung“ erschien. Immerhin eine österreichische Tageszeitung mit einer über 300-jährigen Geschichte.

Offensichtlich ist die Autorin des umfangreichen Beitrages um Neutralität bemüht, während sie diverse Rätsel der Archäologie und Vergangenheit thematisiert. Aufgrund der dort ausgewählten Beispiele lässt sich erkennen, dass hier mehrere Quellen herangezogen wurden. Unter anderem entsprechende Dokus des ZDF, die bereits HIER vorgestellt wurden.

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Doch auf den so oft üblichen Hohn und Spott wurde hier verzichtet. Auch gegen die „Anhänger der Prä-Astronautik“, wie es dort heißt. Eine neutral verfasste Vorstellung großer und kleiner Mysterien, zu denen Mondolfo abschließend schreibt:

Die Liste mit rätselhaften Bauwerken, Artefakten oder Schriftstücken könnte vermutlich eine vielbändige Enzyklopädie füllen und da man vermutet, dass bisher erst ein kleiner Teil aller möglichen archäologischen Funde ausgegraben ist, kann dieses Lexikon des Geheimnisvollen noch viel umfangreicher werden. Doch schon Albert Einstein wusste: ‚Das Schönste, das wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle.‘ So gesehen können wir nur hoffen, dass Wissenschaft und Forschung noch viel Rätselhaftes finden.

Die Science-Fiction-Archäologie

Wer jetzt aber glaubt, dass die „Wiener Zeitung“ die Prä-Astronautik nicht auch ganz anders darstellen kann, der irrt. Geschehen bereits 2014 in dem Artikel „Die Science-Fiction-Archäologie“ von Edwin Baumgartner. Dessen scharfe Kritik an den Ideen der Prä-Astronautik leitet sich augenscheinlich von der Serie „Ancient Aliens“, da er dazu schreibt:

Prinzipiell wäre diese Science-Fiction-Archäologie kein Wort wert, würde sie nicht, nach merklichem Abflauen in den Achtzigerjahren, derzeit wieder an Boden gewinnen. Nicht nur das Internet macht’s möglich, wo ohnedies jede Verschwörung, jede fliegende Untertasse und selbstverständlich auch der Yeti Anhänger findet – die Präastronautik hat es sogar in einen Wissenschaftskanal des Fernsehens geschafft: ‚Ancient Aliens‘ (…)

Die totale Desinformation jenseits aller Wissenschaftlichkeit und Wahrheit ist dem History Channel im Grunde fremd. ‚Ancient Aliens‘ ist die Ausnahme.

Baumgartners Artikel beschreibt in weiten Teilen den Anfang der Prä-Astronautik und einige ihrer Vertreter bzw. Ideengeber um dann direkt festzustellen:

Damit sind wir bei der Gretchenfrage: Was ist dran an der Präastronautik? Die Antwort ist einfach: nichts.

Nicht, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, sondern, weil die gesamte Präastronautik auf einem Konglomerat von ignorierten Fakten und ignorierter Wissenschaft beruht – und auf einer fehlerhaften Erkenntnisfindung: Statt die beim Ansatz unbekannte These aus den Fakten abzuleiten, werden zur als Wahrheit angenommenen These Beweise gesucht.“

Hierzu nennt er einige wenige Beispiele, die er offensichtlich aus der Serie „Ancient Aliens“ hat. Zum Beispiel die Fakes des Autors Zecharia Sitchin, die auf diesem Blog bereits mehrfach zur Sprache kamen. Ebenso angeblich fragwürdige Interpretationen „der Präastronautiker“ von alten Darstellungen als Astronauten oder die Behauptungen um die Ruinenstätte von Puma Punku unweit des Titicacasee in Bolivien.

Alles in einen Topf?

Obwohl der Artikel nur am Ende leicht spezielle Themen der Prä-Astronautik anspricht, steht für den Autor fest, dass „Ancient Aliens“ und damit schlicht und einfach die gesamte Prä-Astronautik nichts als Unsinn ist:

Nicht ein einziger dieser sogenannten Beweise der Präastronautik hält auch nur diesem genauen Hinschauen stand. Unsere Vorfahren waren vielmehr clevere Kerlchen, die zu erstaunlichen Leistungen fähig waren. Sie waren weder eine tumbe Sklavenrasse noch brauchten sie Entwicklungshilfe von Raumfahrern aus hintergalaktischen Gefilden.“

An diesem nunmehr sechs Jahre alten Artikel in der „Wiener Zeitung“ sieht man sehr schön, wie aufgrund einer TV-Serie das gesamte Feld der Astronautengötter samt und sonderst im Mainstream „verteufelt“ wird. Auch wenn in Baumgartners Artikel nur im letzten Drittel auf das eigentliche Thema eingegangen wurde. Schon 2014, als der Artikel von Baumgartner erstmals auf diesem Bog in einem Posting vorgestellt wurde, schrieb ich:

Damit ist leider (zumindest in diesem Zeitungsartikel) genau das passiert, was ich immer mit Argwohn sehe: Die Ancient Aliens-Serie wurde mit der ‘eigentlichen Prä-Astronautik’ in einen Topf geworfen! Somit ist es auch kein Wunder, dass in dem Beitrag auch darauf hingewiesen wird, dass die Prä-Astronautik sehr oft an völlig überholten Ideen festhält. Es dürfte sicherlich ja auch kein Geheimnis sein, dass es wirklich neue große Themen bei den Ancient Astronauts schon lange nicht mehr gibt. Zumindest für all jene Mystery-Freunde, die sich schon lange mit diesen Ideen befassen oder sich intensiv diesem Hobby widmen …

Besser wurde es in den letzten sechs Jahre dabei nicht!

Zwei Veröffentlichungen in ein und derselben Zeitung „des Mainstream“ – und doch mit zwei vollkommen unterschiedlichen Grundaussagen. Und damit ein ausgezeichnetes Beispiel, dass der Mystery-Jäger oder „der“ Prä-Astronautiker immer alle Seiten der Medaille lesen sollte.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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UFOs und das US-Militär: Deutsche Mainstreammedien können alles erklären – oder auch nicht (+ Videos)

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UFOs und das US-Militär - Deutsche Mainstreammedien können alles erklären (oder auch nicht)
UFOs und das US-Militär – Deutsche Mainstreammedien können alles erklären (oder auch nicht) (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Während in den USA verschiedene Mainstreammedien oder Leitmedien wie “CNN”, “New York Times” oder “Washington Post” ungewohnt offen über UFOs und UFO-Sichtungen von US-Piloten etc. berichten, schweigt die Presse in Deutschland weitestgehend dazu. Es liegt bekanntlich ein Tuch des Unseriösen und Lächerlichen über dem Thema UFO, das damit nichts für die “seriöse” Mainstreampresse ist. Kürzlich hat dennoch “Der Spiegel” online darüber in einem kleinen Video berichtet. Darin äußert sich ein Redakteur des “Spiegel” zu dem aktuellen UFO-Thema und hat auch gleich für scheinbar alles eine Erklärung. Was der “UFO-Forscher” des Politmagazins berichtete und warum er so angeblich mehr weiß als die US-Army, lest Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Wenn Mainstreammedien das Thema UFOs und Sichtungen von unbekannten Objekten oder Erscheinungen annehmen, kommst so gut wie immer nichts Gutes dabei heraus. Das zeigen die letzte Jahrzehnten deutlich. Und das zeigt sich jetzt auch in einem kleinen Video, dass “Der Spiegel” am 14. Juni 2019 online gestellt hat.

In diesem Video berichtet der Redakteur “Marco Evers über UFO-Berichterstattung der New York Times – und den Umgang mit unerklärlichen Videos im Internet”. Also eine journalistische Reaktion des “Spiegel” auf die aktuell zahlreichen Presseberichte in den USA über das UFO-Phänomen. Ausgelöst durch die Ankündigung der US-Navy, dass deren Piloten und Angehörige tatsächlich UFOs sehen und das Phänomen vollkommen real sei.

Deshalb, so das Militär weiter, wolle man eine Art “einheitliches UFO-Meldesystem” bei der Navy einführen. Mehr dazu in diesem Video HIER und unten.

“Der Spiegel” und die UFOs

Der “Spiegel”-Redakteur Marco Evers ist beim Nachrichtenmagazin als “Science Reporter” tätig und demnach also für den Bereich Wissenschaft zuständig. Über die aktuelle UFO-Diskussion hat Evers bereits in einem (kostenpflichtigen) Artikel für den “Spiegel” berichtet, in dem er unter anderem titelt:

Eine Gruppe von Ufologen glaubt, Beweise dafür zu haben, dass Außerirdische die nationale Sicherheit der USA gefährden.

Darin heißt es zu Beginn weiter:

Die ‘New York Times’ und die ‘Washington Post’ gelten als beste Tageszeitungen Amerikas, wenn nicht gar der Welt. (…) Umso verblüffender ist, was beide jetzt allen Ernstes berichten: Hoch über den Vereinigen Staaten gingen mysteriöse Dinge vor sich.

Schon hier wird deutlich, dass “Spiegel”-Autor Evers die ganze Thematik und aktuelle UFO-Berichterstattung in den USA alles andere als ernst nimmt. Schon allein gleich “eine Gruppe von Ufologen” ins Spiel zu bringen, ist meiner Meinung nach eine Frechheit!

Natürlich ist Evers nur ein Redakteur bzw. Journalist. Das UFO-Thema ist mit Sicherheit nicht sein Gebiet und es ist darauf zu wetten, dass er sich nie damit wirklich befasst hat. Warum sollte er auch, wenn es ihn nicht privat interessiert? Besonders aber zeigt sich dieses Desinteresse in seinem oben genannten UFO-Video für den “Spiegel”. Denn in dem kurzen Film suggeriert der Redakteur in wenigen Minuten, dass schon er als vollkommener Laie die UFO-Sichtungen der US-Navy am heimischen PC erklären kann.

Ein Ufologe des “Spiegel” klärt auf …

Ganz richtig sagt Evers in seinem “Spiegel”-Film allerdings:

Im Internet finden sich Aufnahmen von UFOs, die sich sehr, sehr schnell selbst aufklären.

Dies stimmt ohne Zweifel. Man muss sich nur man die zahnlosen Videos mit “UFOs” bei YouTube ansehen, die von zahllosen Fakes über Irrtümer und einfach Lichtpunkte bis zu “das ist interessant” reichen. “Spiegel”-Ufologe Marco Evers allerdings zeigt in seinem Film anhand von Beispielen, dass Aufnahmen im Infrarotbereich aufgrund ihrer Fremdartigkeit schnell wie UFOs aussehen können. Die Technik, in der Wärmeabstrahlungen wie beispielsweise von Flugzeugtriebwerken wie massive Objekte erscheinen können, führe seiner Meinung nach oft zu UFO-Falschmeldungen. Oder zu falschen UFO-Videos, die dann im Netz die Runde machen.

Was das aber mit UFO-Meldungen von Piloten oder Angehörigen der US-Navy zu tun hat, verschweigt Evers. Vielmehr wird der eindeutige Eindruck erweckt, dass die Militärs unfähig seinen solche Infrarotaufnahmen richtig zu deuten. Obwohl solche Technologien Alltag sind und zur Routine der Piloten gehören. Würden die US-Navy-Piloten (oder andere) dieses absolute Grundwissen nicht beherrschen, dürften sie wohl kaum starrten dürfen!

Dennoch erweckt das Video des “Spiegel” den Anschein, dass es so ist!

Evers bemängelt aber auch die ungenügende Datenlage bei diesen Navy-UFO-Sichtungen. Welche konkret nennt er nicht. Dies ist ein Problem, dass bei vielen UFO-Meldungen vorliegt. Würden mehr Daten vorliegen, so ist Evers überzeugt, “könnte man ein außerirdisches UFO ausschließen”. Woher der “Spiegel”-Redakteur allerdings wissen will, dass die US-Army nicht genügend Daten zu den einzelnen Meldungen vorliegen hat, verrät er nicht. Was den Mangel an zusätzlichen Daten zu UFO-Videos im Internet angeht, hat Evers natürlich vollkommen recht.

Es gibt weitaus schlimmere Berichte zum UFO-Thema in den Medien und der Presse – positive/spekulative und negative/kritische. Doch dieses Video des Journalisten Marco Evers zeigt einmal mehr, dass das UFO-Thema für die Mainstreammedien in Deutschland schlicht nicht ernsthaft genug ist …

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Video zum Thema bei Grenzwissenschaft & Mystery Files

Video vom 3. Mai 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Video vom 17. Mai 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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+++Video+++ “Der Desinformant” – Vortrag von Lars A. Fischinger: Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens & Co. Desinformationen verbreite.

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VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: "Der Desinformant" Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens, NWO etc. etc. Desinformationen verbreite ...
VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: “Der Desinformant” Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens, NWO etc. etc. Desinformationen verbreite …

“Ich bin ein Desinformant!” – und verbreite auf diesen Webseiten und auf meinem Youtube-Video-Channel Falschdarstellungen, Lügen und irgendwie von CIA, Vatikan, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten & Co. bezahlten Unsinn. Das wirft man mir seit einigen Jahren vor. Trollerei in Reinkultur! Aber bereits im Sommer 1996 wurde nach einem Vortrag von mir “festgestellt”, dass ich in Wahrheit sogar vom Mars komme. Bin ich demnach ein Alien, der Desinformationen verbreitet? Dazu habe ich 2013 einen Vortag gehalten, den Ihr hier nun online als Video findet.

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Vlog: Was soll eigentlich das ganze Mainstreammedien-Gerede, dass am 21. Dezember 2012 die Welt untergeht?!

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Rätsel & Mysterien der Welt – der Channel des Schriftstellers, Journalisten und Phänomene-Jägers Lars A. Fischinger.

Warum sprechen die Mainstream-Medien seit Jahren immer und immer wieder davon, dass am 21. Dezember 2012 die Welt untergehen soll (bzw. eben NICHT)?!

Warum sollen die alten Maya aus Mexiko das angeblich prophezeit haben? Und was steckt eigentlich hinter diesem ganzen Medien-Gerde? Müssen wir nun echt Angst haben?

Links:

Bücher zum Thema “Mythos und Wahrheit hinter 2012”
 

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UFO-Alarm im öffentlich-rechtlichen Fernsehen: „Unbekanntes Flugobjekt bei Duisburg gelandet“ – Der vorweihnachtliche TV-Skandal des ZDF 1982

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"Unbekanntes Flugobjekt bei Duisburg gelandet": Der vorweihnachtliche TV-Skandal des ZDF 1982
“Unbekanntes Flugobjekt bei Duisburg gelandet”: Der vorweihnachtliche TV-Skandal des ZDF 1982

So wirklich kann das Fernsehen heute niemanden mehr “schocken” oder einen “Skandal” hervorrufen. Scheinbar hat heute in der medialen Vielfalt der Sender jeder bereits alles gesehen. Skandale – ob aufgebauscht oder nicht – sind scheinbar sehr selten geworden. Und vieles, das heute der TV-Konsument zu ertragen hat, wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen. Das Publikum ist in dieser Hinsicht abgestumpft. Als Garant für “Qualität” gelten dennoch weiterhin die öffentlich.-rechtlichen Sender. Natürlich haben und hatten auch sie immer mal wieder ihre “Skandale”. Selbst wenn es Pseudo-Skandale waren oder diese in der heutigen Zeit kein Wimpernzucken mehr auslösen würden. So geschehen Anfang Dezember 1982, dass zur besten Sendezeit das ZDF während eines laufenden Krimis via Einblendung verkündetet, dass ein UFO in Duisburg geladen sei! Es folgte ein damaliger Shitstorm in der Presse. Doch was genau war gesehenen?


Skandale, GEZ-TV und die Privaten

Schaltet man den heimischen Fernseher an, vergeht kein Augenblick, in dem nicht irgendwo irgendwelche „Skandale“ in irgendwelchen bizarren Sendungen irgendwelcher Sender zu sehen sind. Aufgebauschte oder erfundene Sensationen, „Promi“-Enthüllungen oder unsägliche TV-Formate überfluten die Konsumenten. Vieles, was heute in die privaten Wohnzimmer via TV-Empfangsgerät gesendet wird, ist schon lange unsäglicher Schrott. „Scriptet Reality“-Shows jeglicher Art und Unart, die sich immer wieder neu erfinden müssen. Der Medienkonsument benötigt Abwechslung. Egal wie bescheuert diese auch letztlich sein mag, Hauptsache ist, dass sie unterhält. Und den TV-Zuschauer am ab- oder umschalten weniges für eine Zeit hindert. Ob er dabei nicht abschalten kann, da dieser starr vor Schock angesichts des gezeigten Blödsinns ist, ist dabei Nebensache. Fremdschämen ist eine Einnahmequelle.

Gut, dass wir auch noch die „Qulitätsmedien“ bzw. “Mainstreammedien” haben. Die GEZ-Sender, die sich dank Gebühren nicht mit Sensationen, Skandalen und immer neuen Sendungen des Absurden abgeben müssen. Wirklich „schocken“ kann heute das TV kaum noch. Vor allem die privaten Sender nicht, die schon jeden Mist auf die Zuschauer losgelassen haben. Wie die letzten Jahrzehnte jedoch zeigen, übertrifft sich das TV dennoch immer wieder selbst. Was heute zu sehen ist – wäre vor Jahren undenkbar gewesen. Ein Aufschrei wäre durch die Republik gegangen!

Der Zuschauer erwartet von dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen so was nicht. Er erwartet Qualität. Anspruchsvolle Unterhaltung, Information und Programmgestaltung, für die wir als Zuschauer schließlich auch mit unseren Gebühren garantieren sollen. Immerhin 8,07 Milliarden Euro allein an Rundfunkgebühren kamen so 2019 in Deutschland zusammen. Dazu kommen noch jährliche Werbeeinahnen und sonstige Einkünfte der Sender, die 2018 beispielsweise 324,1 Millionen Euro betrugen. Kein Wunder also, dass die Bevölkerung gerade bei den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern ganz genau hinsieht, was dort gesendet wird. Die kleinste „Verfehlung“, etwa in einem „Tatort“, und schon hat man einen „Skandal“ dem erboste Zuschauerbriefe folgen. Das werbefinanzierte Privatfernsehen ist dagegen „abgebrüht“ und muss dem Publikum liefern. Egal was, wie es seit Jahrzehnten deutlich zu sehen ist. Schön zu erkennen ist das an der Zeitleiste Talkshow – Gerichtsshow – Polizeishows/„Brennpunkt-Shows“. Als “Assi TV” wird gerne darüber geschimpft.

Es gab eine Zeit vor dem privaten Fernsehen, die rund 35 Jahre zurück liegt. Ein paar GEZ-Sender bestimmten das Fernsehprogramm für alle Deutschen und lieferten verlässlich Unterhaltung und Infos für die Fangemeinde. Krimis standen hoch im Kurs und haben bis heute ihren Kultcharakter behalten. Zum Beispiel „Derrick“, „Der Alte“ und natürlich „Tatort“. Sendungen im Vorabendprogramm, die aus den USA eingekauft wurden, begeisterten ebenso die Zuschauer. Auch wenn diese nicht ohne Skandale über den Bildschirm flimmerten. Die noch heute immer mal wieder im Privat-TV ausgestrahlte Serie „A-Team“ war so eine skandalöse US-Serie. Sie war dem damaligen Publikum der ARD schlicht zu brutal! Wer Ende der 1980er Jahren auf das „Traumschiff“, ein Fußballspiel oder „Die Schwarzwaldklinik“ wartete – stand beim “A-Team” sicher unter Schock. Selbstverständlich bringen “Skandal-Serien” Quote und die bezahlten Fernsehsender lieben es sicher auch, wenn ein Plan funktioniert.

In jener Zeit waren Nacktszenen, „Busenblitzer“ oder auch mal Kraftausdrücke kein Problem mehr für die Zuschauer. Hierzulande konnten die Menschen das schon vertragen (anders als zum Teil in den USA noch heute). Selbstverständlich wurde in damaligen Talksendungen geraucht und sich das ein oder andere geistreiche und alkoholhaltige Erfrischungsgetränkt genehmigt, aber das wäre erst heute ein Skandal. Damals nicht.

Das ZDF verkündet UFO-Landung in Duisburg

Etwas anders hingegen war skandalös, was das ZDF auf die deutsche Bevölkerung los lies.

Es war die Krimiserie „Kottan ermittelt“, die heute wohl kaum mehr jemand kennt. Sie stammt aus den Jahren 1976 bis 1983 aus Österreich und kam ab 1980 auch in das deutsche Fernsehen. Obwohl es schon nach der Erstausstrahlung in Österreich zu hunderten erboster Briefe und Anrufe der Zuschauer bei dem österreichischen Sender ORF aufgrund der neuen Serie kam. Auch die Polizeigewerkschaft lief gegen „Kottan“ Sturm, da diese die Polizei und deren Arbeit verunglimpfen würde. Obwohl die Serie um den Polizisten „Adolf Kottan“ aus Wien als Satire und überspitz-humorvolle Kritik an der Polizeiarbeit konzipiert war. Heute würde bei einer derartigen Krimiserie wohl kein einziger Zuschauer den Hörer in die Hand nehmen, um sich beim entsprechenden Sender zu beschweren. 19 Episoden wurde damals gedreht.

Am 3. Dezember 1982 erlaubte sich das ZDF zur besten Sendezeit aber einen ganz besonderen Scherz, der für den Sender nach hinten los ging.  Es war die Folge 10 mit dem Titel „Kansas City“, in der „Kottan“ den vermeintlichen Unfalltod eines Rennfahrers aufklären muss. Eine Folge, wie jede andere auch. Außer für das deutsche Publikum, das nach nicht ganz 11 Minuten vor dem TV eine sensationelle News-Meldung in großer Laufschrift über den Bildschirm laufen sah:

+++ Unbekanntes Flugobjekt bei Duisburg gelandet. Sonderbericht im Anschluß an diese Sendung. +++

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Eine mehr oder weniger schockierende Meldung für alle Krimi-Fans, unter denen sicher auch einige UFO-Fans waren. Nachrichten, News und Meldungen am Fernsehen waren in dieser schier unendlich lange zurückliegenden Epoche des „Qualitäts-Fernsehens“ noch etwas wert. Kommt es am TV als Neuigkeit, dann wird das auch so sein. Heute – im Zeitalter von „alternativen Medien“ und der vernetzten Welt – nicht minder unvorstellbar. Und wer weiß wer von den Millionen Zuschauern nicht bei dem Thema „UFOs“ durch den damaligen Kassenknüller „E.T. – Der Außerirdische“ sensibilisiert war. Der Film sollte nur sechs Tage später, am 9. Dezember 1982, in den westdeutschen Lichtspielhäusern anlaufen. Aufgeregt warteten in diesen Tagen auch die „Star Wars“-Fans (wie ich) auf den VI. Teil der Saga, der exakt ein Jahr später in die BRD-Kinos kam. Science-Fiction-Freunde konnten sich 1982 im Kino auch an Filmen wie „Star Trek 2: Der Zorn des Khan“ (4. November), „Tron“ (9. Dezember) oder auch, besonders hervorzuheben, „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Raumschiff“ (22. April) erfreuen.

Natürlich war die Einblendung ein Witz der Verantwortlichen. Es landete kein UFO in Duisburg. Man hatte sich für diese Stadt beim „Zweiten Deutschen Fernsehen“ bzw. ORF nur deshalb entschieden, da dort die äußerst erfolgreiche Krimi-Serie „Tatort“ mit dem bis heute beliebte Kommissar „Schimanski“ spielte.

Aufgeregt wartete in der Folge das Publikum nun, dass „Kottan“ den Bösewicht endlich stellt und der Krimi zu Ende ist. Schließlich sollte ein „Sonderbericht im Anschluß“ folgen und jeder ZDF-Zuschauer wusste, dass nach dem 90 Minuten-Krimi so oder so Nachrichten kommen. Was heute noch immer so ist. Doch es geschah nichts. Die Nachrichten kamen und gingen. Kein Wort zu der UFO-Landung von Duisburg von der bezaubernden Ansagerin bzw. in den Nachrichten. Vielmehr gestand man den Gag. Von einer Sondersendung über den Vorfall ganz zu schweigen.

“Unbekanntes Flugobjekt bei Duisburg gelandet“ – Der vorweihnachtliche TV-Skandal 1982

Die Polizei in Duisburg und Umgebung aber war längst informiert. Hunderte besorgte und sicher auch neugierige Zuschauer riefen an, um über die UFO-Landung informiert zu werden. Sie konnten das Ende des Krimis wohl nicht abwarten. Die Folge war eine Überlastung des Telefonnetzes und auch beim ZDF in Mainz selber überfluteten die Zuschauer den Sender mit Anrufen. So wie heute jeder „Tatort“ Medienberichte und Leserbriefe in den einschlägigen TV-Zeitschriften und Tageszeitungen nach sich zieht -, vor allem wenn er mal wieder „zu brutal“ oder „albern“ war – , folgte auch nach diesem „Kottan“ 1982  ein mediales Echo. Eher eine Ohrfeige, denn die Zeitungsredaktionen und die TV-Zuschauer waren sich einig, dass diese einmalige Einblendung in dem Krimi ein Unding war. Ein Skandal ging durch die Presse der Nation und der Sender ORF aus Österreich als Produzent der Serie musste sich im Nachhinein beim deutschen Publikum entschuldigen. Drehbuchautor Helmut Zenker und Regisseur Peter Patzak fanden die Idee witzig. Es war, wie man sich denken kann, eine Anspielung an die 1938er Radioversion von H. G. Wells „Krieg der Welten“ von 1898. In diesem zeitlosen Klassiker, der Vorlage fast aller Alien-UFO-Invasionsfilme von heute, überfallen Marsmenschen die Erde (s. Artikel HIER).

„Helle Empörung über Kottans ,UFO-Scherz‘“, schrieb die „Tagespost“ am 5. Dezember dazu. „Fernsehanstalten und Polizei mit Anrufen bombardiert“ und auch bei Zeitungen wurde sich „nach dem Wahrheitsgehalt der Einblendung erkundigt“. Vor allem vor dem Ende des Krimis, da im Anschluss „eine Fernsehsprecherin die Zuschauer beruhigen und über den Spaß aufklären musste“. Nur einen Tag nach dem „Kottan“ zog laut „Tagespost“ das ZDF die Konsequenz, „Einblendungen nur noch für glaubhafte Informationen einzusetzen und Jux-Texte völlig zu streichen“. Der Sender ORF kam glimpflicher davon. Hier riefen nur 70 Personen an, von denen 40 direkt von einem „dummen Scherz“ sprachen. Sie glaubten demnach nicht wirklich, was ihnen das TV da sensationelles mitteilte.

Erbost zeigte sich ein Fan von Erich von Däniken in einem Leserbrief an die „Hörzu“ (Nr. 49/1982). Heute die wohl älteste TV-Zeitung Deutschlands. „Auf den Arm genommen und für dumm verkauft“ sei er sich mit dieser Einblendung vorgekommen. Was zweifellos viele andere Zuschauer ebenso fühlten. Doch er sei „als echter Däniken-Fan der Meinung, dass man mit so etwas nicht spaßen sollte“. Womit er im Grunde Recht hatte. Für den erzürnten Zuschauer und Däniken-Fan war 1982 aber ein gutes Jahr, denn in diesem erschien Dänikens Buch „Strategie der Götter“, das noch im selben Jahr mehrere Auflagen erreichte.

Am Sonntag, 25. August 1985, lief mit Folge 19 „Mabuse kehrt zurück“ die letzte Folge der Krimiserie. Nach 19 Teilen war Schluss. Entgegen den Beteuerungen „Einblendungen nur noch für glaubhafte Informationen einzusetzen und Jux-Texte völlig zu streichen“, wurde in dieser Sendung erneut eine Einblendung vorgenommen, Aber als eine Art Entschuldigung an all jene (Duisburger), die sich auf den Schlips getreten fühlten:

Dieser Film ist Duisburg und allen anderen von Ufos vernachlässigten Städten gewidmet.

Ein längst vergessener „UFO-Skandal“ der öffentlich-rechtlichen Sender, der heute kaum mehr eine derartige Wirkung haben dürfte. Die TV-Gesellschaft ist dafür längst zu abgestumpft. Sie versteht zum Teil nicht mal mehr den Unterschied zwischen den Knöpfen zum Abstellen, Umstellen und Lauterstellen des TV-Programms an der Fernbedienung …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Grenzwissenschaft Classics, Folge 45: “Morgen geht die Welt unter!” – Die Grenzen des Wachstums (1999) +++ Video +++

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VIDEO: Grenzwissenschaft Classics Folge 45: "Morgen geht die Welt unter!" Die Grenzen des Wachstums (1999) (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Grenzwissenschaft Classics, Folge 45: “Morgen geht die Welt unter!” Die Grenzen des Wachstums (1999) (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“Morgen geht die Welt unter!” war 1999 der durchaus provokante Titel einer kleinen Doku-Serie im deutschen Fernsehen. Und darin war der Titel Programm, denn die Reihe beschäftigte sich nicht nur mit der Lust an dem Weltuntergang, sondern auch mit der Frage, wie lange die Menschheit auf diesem Planeten noch so weiter machen und vor allem überleben kann. Klimawandel, Umweltzerstörung und schwindende Ressourcen waren die Stichwörter. So wie in dieser Folge der “Grenzwissenschaft Classic Videos“, in der es um die “Grenzen des Wachstums” geht. Besonders interessant an der Folge Nr. 45 der “Classic Videos” sind dabei Aussage n von damals, die unsere heutige Zeit betreffen oder ebenso gut erst gestern getätigt worden sein könnten. Doch schaut selbst.


Der Weltuntergang kommt!

“Morgen geht die Welt unter!” – ein sehr provokanter Titel dieser TV-Doku-Reihe von 1999.

In dieser über zwei Jahrzehnte alten Folge der “Grenzwissenschaft Classic Videos” geht es um die “Grenzen des Wachstums”: Wann steht die Erde vor dem Kollaps? Wie lange reichen die Rohstoffe und wie wird die Zukunft mit Klimawandel und Überbevölkerung aussehen? Wird die die Umweltzerstörung aufzuhalten sein oder kommt das Ende der Welt?

Fragen, die damals wie heute aktuell sind. Angesichts des Boom-Themas Weltuntergang 2000 wurden diese Themen auch in den Mainstreammedien sehr viel diskutiert. So auch in Teil Nr. 45 der “Classic Videos” von Fischinger-Online. Eine Folge, die man in weiten Teilen durchaus als “Schwarzmalerei” bezeichnen könnte. Und doch bis heute warnt.

Was diese Folge dabei so interessant macht: Sie stammt aus dem Jahr 1999 – doch viele der dort gefallenen Aussagen können eins zu eins auch in diesem Jahr gefallen sein. Nicht minder interessant sind die teilweise enthaltenen Zukunftsprognosen für die heutige Zeit …

Damit Euch viel Spaß mit Teil Nr. 45 der “Grenzwissenschaft und Mystery Files Classic Videos”.

Bleibt neugierig …

Video auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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Elon Musk: “Aliens bauten die Pyramiden” – und die dazu verbreiteten Fake-News von “RT deutsch” (+ Videos)

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Elon Musk: "Aliens bauten die Pyramiden" - und die dazu verbreiteten Fake-News (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Elon Musk: “Aliens bauten die Pyramiden” – und die dazu verbreiteten Fake-News (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Kombinationen “Pyramiden” und “Aliens” oder “Außerirdische” sorgt immer wieder für Schlagzeilen in der Presse. Vor allem dann, wenn bekannte Persönlichkeiten sich dahingehend äußern. So auch kürzlich, als kein geringerer als Tesla-Chef Elon Musk auf Twitter verbreiterte,  dass Aliens die Pyramiden gebaut hätten. Ein gefundenes Fressen für die Mainstreammedien, worauf auch Archäologen in Ägypten reagierten. Doch das war nicht sein einziger Twitter-Post in diesem Zusammenhang. Nur mit dem Unterschied, dass gewissen Medien seine weiteren Tweets vollkommen falsch wiedergaben – und damit Fake-News verbreiteten.


Elon Musk: “Aliens bauten die Pyramiden”

Elon Musk ist als Chef von Tesla und dem privaten Weltraumunternehmen SpaceX längst eine Legende. Millionen Menschen in aller Welt feiern den “Technologie-Vordenker” als Visionär und Wegbereiter neuer Technologien.

Kein Wunder also, dass Musk allein bei Twitter fast 40 Millionen Follower hat. Ein Mann mit international enormer Reichweite, dessen Tweets Millionen Menschen lesen. So auch seine Nachricht vom 31. Juli 2020, in dem er wie aus heiterem Himmel schrieb: “Aliens bauten die Pyramiden.” Das zog weltweit eine Vielzahl an Presseberichten und Meldungen nach sich. Vor allem aus dem Grund, da unzählige Menschen bei Twitter diese “Botschaft” von Musk nicht nur liketen und kommentierten, sondern auch weiter verbreiteten.

Mit Stand heute (17. August) hatte der Tweet zu Ägypten  rund 28.000 Kommentare, 556.000 “gefällt mir-Angaben” und wurde ca. 90.000-mal weiter geteilt. Auch für einen so bekannten Geschäftsmann wie Elon Musk ist das im Vergleich zu seinen anderen Tweets enorm!

So ließen auch Reaktionen aus Ägypten nicht lange auf sich warten. Archäologen wie Dr. Zahi Hawass und andere luden unter anderem ebenfalls bei Twitter Musk ein, dass er sich selber die Pyramiden und Gräber der Erbauer dort ansehen solle. In Statements aus dem Land der Pyramiden hieß es, das sehr wohl die Pharaonen die Pyramiden erbauten und keine Aliens hier am Werk waren.

Solche Aussagen aus Ägypten verhalfen dem Tweet von Musk sicher noch weit mehr Aufmerksamkeit. Auch in die deutschen Medien und “Promi-News” im Fernsehen schaffte er es so. Dann wurde es sehr schnell still um diesen Spuk von Musk.

Der “Twitter-Ausrutscher” von Musk bei “RT deutsch”

Elon Musk beließ es aber nicht bei diesem einen Tweet über die Pyramiden in Ägypten. Er setzte noch zwei weitere ab, die aber von den Medien geschlossen überlesen wurden. Auch bei Twitter selber weckten sie kein großes Interesse mehr, da sie kaum mehr jemand teilte, kommentierte oder mit einem “Like” versah. Knapp 1.000 bzw. 3.000 sogenannter Retweetes errichten diese. Verschwindet gering zum seiner Aussagen, dass Aliens für Pyramiden bauten (90.000-mal).

Diesen kleinen “Twitter-Ausrutscher” hat jetzt aber “RT deutsch” erneut zum Thema gemacht. Der deutsche Ableger des russischen Staatssenders “Russia Today”, der in der Vergangenheit immer wieder für Kritik sorgte. Hauptvorwürfe sind die angebliche Verbreitung von Fake-News und Auslandspropaganda für die russische Regierung um Wladimir Putin. Und Fake-News verbreitet der Sender auch tatsächlich in der entsprechenden Meldung “Trotz Elon Musks Alien-These: Kein Touristenstrom zu den Pyramiden in Ägypten” vom 17. August.

Eigentlich geht es darin – wie es die Überschrift unschwer erkennen lässt -, dass “dieses fantasiereiche Alleinstellungsmerkmal dem stagnierenden Tourismus vielleicht entgegen” kommen könnte. So könnte die Aussage von Musk also neue Touristen ins Land locken. Denn, so schreibt “RT deutsch”:

Eine Menge Retweets und Likes hat Elon Musks neuester kontroverser Tweet geerntet, in dem er die steile These teilt, Außerirdische hätten die berühmten Pyramiden in Gizeh gebaut. Die ägyptische Bevölkerung und Archäologen des Landes sind entsetzt.

Die eigentliche Meldung bei “RT deutsch” ist dabei aber ein knapp dreiminütiges Video, das der Sender einen Tag zuvor auf YouTube hochgeladen hat. Kern des Videos ist der Tourismus in Ägypten und das die Aussage von Musk ihn bis dato nicht ankurbelte.

Fake-News bei “RT deutsch”

Die Flauten im Tourismus beschränken sich bekanntlich vor allem durch Corona auf die ganze Welt, so dass das nicht weiter verwunderlich ist. Doch “RT deutsch” verbreitet in diesem sehr kurzen Video einige ganz erstaunliche Falschaussagen – Fake-News, die frei erfunden wurden! So etwa heißt es in dem Video schon zu Beginn über den besagten Tweet von Musk:

Hier verbreitet er seine Auffassung, dass die berühmten Pyramiden von Gizeh von Außerirdischen gebaut wurden. Ein möglicher Verdächtiger: Kein anderer als der ägyptische Pharao Ramses der Große.”

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Ramses der Große (Ramses II.) wird hier also als Alien und Pyramidenbauer dargestellt. Es wird sogar suggeriert, dass Musk selber ihn als “möglichen Verdächtigen” und damit auch Außerirdischen angesehen habe. Leider gelogen, denn das einzige was hier stimmt, ist, dass Ramses der Große in der Tat einer der berühmtesten Pharaonen überhaupt ist. Ganz nebenbei lebte Ramses II. über 1.000 Jahre nach dem Bau der Gizeh-Pyramiden in der 19. Dynastie. In einer Zeit, in der in Ägypten längst keine Pyramiden mehr gebaut wurden.

Vielleicht ein Irrtum von “RT deutsch”? Könnte man denken. Doch dann folgt eine Fake-News, deren exakten Inhalt sich “RT deutsch” schlicht ausdachte (oder ihn nicht gelesen hat):

Um seine Theorie zu untermauern, postete der Milliardenschwere Unternehmer nur Stunden später einen BBC-History-Artikel, der, wie er schreibt, eine vernünftige Zusammenfassung gibt, wie dies geschehen ist.”

Dieser Tweet zur BBC vom 1. August wird im Video gezeigt und er ist weiterhin bei Musk auf Twitter zu finden. Es ist dieser Artikel HIER von Dr. Joyce Tyldesley von 2012. Mehr als irreführen ist dabei allerdings die Falschaussage, das Musk damit seine Theorie mit dem Pyramidenbau durch Aliens “untermauern” wolle. Denn wer von den “RT deutsch”-Zuschauern sich die Mühe macht, den von Musk verlinkten BBC-Artikel anzusehen, wird sehr schnell das Gegenteil feststellen.

Von “RT deutsch” übersehen?

In dem Artikel wird recht detailliert beschrieben wo die Menschen lebten, die die Pyramiden in Gizeh erbauten. Wer diese Menschen und Arbeiter waren, woher sie kamen und wie sie lebten. Der Artikel handelt schlicht und einfach von den Siedlungen der Pyramidenarbeiter und dem Heer von weiteren Arbeitern, wie Bäcker und Schlachter für die Versorgung der Bauarbeiter. Es heißt sogar explizit in dem Artikel:

Nach dem Vergleich von DNA-Proben aus den Knochen der Arbeiter mit Proben aus modernen Ägyptern hat Dr. Moamina Kamal von der Medizinischen Fakultät der Universität Kairo vorgeschlagen, dass die Pyramide von Cheops ein wirklich landesweites Projekt ist, bei dem Arbeiter aus ganz Ägypten nach Gizeh zogen. Sie hat keine Spur einer außerirdischen Rasse entdeckt, menschlich oder intergalaktisch, wie in einigen der einfallsreicheren ‘Pyramidentheorien’ vorgeschlagen.

Dieser BBC-Artikel bietet eine sinnvolle Zusammenfassung, wie es gemacht wurde“, schrieb Musk dazu. Kein Wort davon, dass dieser seine Alien-Thesen “untermauert”. Weder im Tweet und schon gar nicht im BBC-Artikel selber. Offensichtlich hat sich niemand bei “Russia Today” bequemt den Link von Musk anzusehen.

Gleiches gilt für einen Tweet, den er direkt nach seinem 1. “Alien-Tweet” zu den Pyramiden am 31. Juli postete. “Die Große Pyramide war 3.800 Jahre lang das höchste Bauwerk, das Menschen gebaut haben”, heißt es in diesem. Menschen.

Dabei verlinkt Musk auf den Eintrag zur Cheops-Pyramide bei der englischen Wikipedia. Dies Nachricht von Musk erwähnt “RT deutsch” erst gar nicht.

Offensichtlich versuchte Musk mit diesen zwei Tweets “zurückrudern”, nachdem er mit seiner “Aliens bauten die Pyramiden“-Nachricht ein derart große Lawine lostrat. Dass er bzw. die von ihm verlinkten Seiten von Menschen als Erbauer sprechen, hat “RT deutsch” bei der “Recherche” versehentlich “übersehen”. So wie auch “übersehen” wurde, dass weder Musk noch jemand anders den ein Jahrtausend nach dem Pyramidenbau lebenden Pharao Ramses II. als Alien oder Bauherren ansieht …

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Video vom 26. Aug. 2019 auf Fischinger-Online

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6. Okt. 2018 auf Fischinger-Online

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