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Pressemitteilung: „Deutsche Kooperationsinitiative UFO-Forschung“ – Zusammenarbeit der UFO-Forscher der Organisationen DEGUFO, GEP und MUFON-CES vereinbart

"Deutschen Kooperationsinitiative UFO-Forschung" von DEGUFO MUFON-CES und GEP
“Deutschen Kooperationsinitiative UFO-Forschung”: Marius Kettmann (DEGUFO), Hans-Werner-Peiniger (GEP) und Wolfgang Stelzig ( MUFON-CES) (Bild: DEGUFO/MUFON-CES/GEP)

In Deutschland gibt es drei große Gruppen in der UFO-Forschung, die sich in den letzten Jahren teilweise sehr wandelten. Die UFO-Forschungsorganisationen DEGUFO, GEP und MUFON-CES haben sich dabei auch immer wieder angenäht und gemeinsame Zusammenarbeiten geplant bzw. besprochen. Ende Juni trafen sich nun Vorstandsvertreter aller drei deutschen UFO-Gruppen in Erndtebrück auf einer Luftverteidigungsbasis der NATO um Möglichkeiten und Ziele einer zukünftigen Zusammenarbeit zu diskutieren. Mit vielversprechenden Ergebnissen, die in dieser gemeinsamen Pressemitteilung der Organisationen zusammengefasst sind.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenPRESSEMITTEILUNG der DEGUFO, GEP und MUFON-CES

(Link von mir eingefügt)

Anlässlich eines “Tages der offenen Tür” trafen sich am 27. Juni 2015 in der Hachenberg-Kaserne am Luftwaffenstandort Erndtebrück Vorstandsvertreter der DEGUFO, GEP und MUFON-CES zu einem ersten Kennenlernen. Der Rahmen war perfekt: In Erndtebrück ist eine militärische Luftraumüberwachungszentrale stationiert, ein sogenanntes “Control and Reporting Centre (CRC)”, das Teil des integrierten Luftverteidigungssystems der NATO ist.
In entspannter und harmonischer Atmosphäre wurden nicht nur interessante Fachgespräche geführt, sondern auch Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit abgestimmt. Nachdem sich personelle Änderungen in der MUFON-CES-Spitze ergeben hatten, war nun der Weg für Kooperationsgespräche frei.

Während zwischen der DEGUFO und der GEP bereits konkrete Maßnahmen zur Zusammenarbeit umgesetzt wurden, galt es bei diesem Treffen, Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem Verbund DEGUFO/GEP und der MUFON-CES zu sondieren.

Die Deutschen UFO-Organisationen arbeiten zukünftig zusammnen: DEGUFO, MUFON-CES und GEP (Bild: MUFON-CES/GEP/DEGUFO)
Die deutschen UFO-Organisationen arbeiten zukünftig zusammen: DEGUFO, MUFON-CES und GEP (Bild: MUFON-CES/GEP/DEGUFO)

Aus den konstruktiven Gesprächen zwischen Marius Kettmann (DEGUFO), Hans-Werner Peiniger (GEP), Wolfgang Stelzig (MUFON-CES), Jörg Kiefer (MUFON-CES) und Dr. Johannes Lienert (MUFON-CES) sowie einigen extra hierfür angereisten Mitgliedern der drei Vereine ergaben sich konkrete Vereinbarungen, die wie folgt lauten:

  1. Es wird ein E-Mail-Verteiler eingerichtet, in dem sich die Vorstände austauschen und kurzfristig über organisatorische und andere Dinge absprechen können. (bereits umgesetzt)
  2. MUFON-CES wird sich am Projekt UFO-Datenbank beteiligen und stellt ihre Daten zu gemeldeten und untersuchten UFO-Beobachtungen für eine Erfassung zur Verfügung. (bereits umgesetzt)
  3. MUFON-CES wird sich an der gemeinsamen Fallermittler-Liste beteiligen und den Kreis mit ihren Fallermittlern ergänzen.
  4. Wir werden gemeinsam die „Grundsätze redlicher wissenschaftlicher Praxis in der Erforschung des UFO-Phänomens“ weiterentwickeln, um in Zukunft von allen drei Organisationen unterstützte Versionen veröffentlichen zu können.
  5. Es werden gemeinsame Gespräche aufgenommen, um MUFON-CES in bestehende Projekte und Maßnahmen zu integrieren und um neue gemeinsame Projekte anzustoßen. Themen wären hier u. a. der „gemeinsame Fragebogen“, gemeinsame Tagungen, gemeinsame Besuche bei Behörden u. ä. Einrichtungen, Beitragsermäßigungen für Mitglieder, die in allen drei Vereinen Mitglied sind u. a.
UFOs over Germany & 66 Jahre Roswell-Meldung (Bild: UFO-Datenbank.de / Archiv L.A. Fischinger)
VIDEO: Die “UFO-Datenbank” – ein Forschungs-Projekt mit Zukunft! (Bild: UFO-Datenbank.de / Archiv L.A. Fischinger)

Außerdem verständigten sich die drei beteiligten Gruppen darauf, die Kooperation in o. g. gemeinsamen Projekten im Rahmen einer Forschungskoalition durchzuführen. Über diese sollen dann auch weitere Aktivitäten erfolgen, z. B. Kontakte zu europäischen und internationalen UFO-Forschern und -organisationen aufzubauen und zu pflegen. Dazu wird eine mehrsprachige Webseite eingerichtet, die über die Ziele und gemeinsamen Projekte der „Deutschen Kooperationsinitiative UFO-Forschung“ (German Cooperation Initiative UFO Research) informiert.

Die zukünftige Zusammenarbeit basiert auf vielfältigen Berührungspunkten zwischen den drei Vereinen und dient der Förderung und Abstimmung gemeinsamer Projekte. Zudem werden die Stärken der einzelnen Vereine zusammengeführt und somit das Potenzial zur Erforschung des UFO-Phänomens gebündelt, gestärkt und professionalisiert. Zwischen den Vereinen wird es einen regelmäßigen Austausch geben und damit die Kommunikation untereinander optimiert.

Das von vielen als „historisch“ bezeichnete Treffen zwischen DEGUFO, GEP und MUFON-CES hat gezeigt, dass ungeachtet mancher früherer Vorbehalte eine durchaus nutzbringende und sinnvolle Zusammenarbeit möglich ist. Die Vereine schauen zuversichtlich in eine gemeinsame Zukunft und auf die Chancen, die sich durch gemeinsame Forschungen eröffnen werden.

  • Für die DEGUFO: Marius Kettmann & Christian Czech
  • Für die GEP: Hans-Werner Peiniger & Danny Ammon
  • Für die MUFON-CES: Wolfgang Stelzig & Jörg Kiefer

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Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Video auf YouTube)

Invasion der UFOs? (Bild: L.A. Fischinger)
Invasion der UFOs? (Bild: L.A. Fischinger)

Kommt nun die Invasion der UFOs? Sinngemäß so titeln Boulevardmedien aufgrund interessanter Daten der UFO-Forschungsorganisation MUFON (USA). Was war geschehen? Das „Mutual UFO Network“ (MUFON) gab bekannt, dass sich die Zahl der im Juni 2015 gemeldeten UFOs im Vergleich zum Juni 2014 fast verdoppelt hat. Fast 1200 Meldungen über Unbekannte Flugobjekte kamen im Juni 2015 bei den MUFON-Forschern herein. Doch wie lässt sich das erklären? Alles dazu in einem neuen Video auf meinem YouTube-Kanal.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

601 UFO-Meldungen hat das MUFON im Juni 2014 bekommen – ein Jahr später waren es im selben Monat plötzlich 1179 Meldungen. So berichtete es jüngst der MUFON-Sprecher Roger Marsh im Internet. Aber er führte sogleich auch Gründe an, warum es zu diesem Boom gekommen sein könnte: Die erfolgreiche und auch in Deutschland auf N24 und dem History Channel laufende UFO-Serie „Hangar 1: The UFO Files“ sei der Grund. Eine TV-Serie, die sich mit den UFO-Akten des MUFON befasst.

Doch eventuell könnte auch der UFO-Kongress „Contact in The Desert 2015“ in Kalifornien seinen Anteil an der Explosion der UFO-Meldungen haben …

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und kommentieren oder meinem grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

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Neuerscheinung zum UFO-Phänomen: Illobrand von Ludwiger: “Ergebnisse aus 40 Jahren UFO-Forschung – Wie die Untersuchungen von MUFON-CES zu einem neuen Weltbild führten”

Neues Buch von Illobrand von Ludwiger: "Ergebnisse aus 40 Jahren UFO-Forschung" (Bild: Exopolitik / Kopp-Verlag / MUFON-CES)
Neues Buch von Illobrand von Ludwiger: “Ergebnisse aus 40 Jahren UFO-Forschung” (Bild: Exopolitik / Kopp-Verlag / MUFON-CES)

Literatur zum UFO-Phänomen ist in Deutschland in den letzten Jahren seltener geworden. Umso gespannter war ich, als ich vor einigen Monaten erfuhr, dass Illobrand von Ludwiger, der viele Jahre in der UFO-Forschungsgruppe MUFON-CES aktiv war, ein neues Buch zum Thema veröffentlichen wird. “Ergebnisse aus 40 Jahren UFO-Forschung” werden von dem UFO-Forscher darin vorgelegt, die aus den Untersuchungen der Organisation MUFON-CES stammen.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Unidentifizierte Flugobjekte lassen sich nicht ins Laboratorium und auf den Seziertisch der Wissenschaft zwingen. Sie tauchen unvorhersehbar nur für kurze Zeit im Luftraum oder in greifbarer Nähe vor Zeugen auf und verschwinden plötzlich wieder.

Diese Flüchtigkeit macht es dem Wissenschaftsbetrieb unmöglich, sich mit ihnen zu befassen. Daher haben sich in aller Welt Wissenschaftler aus privatem Interesse zusammengefunden, um diese Phänomene in eigener Initiative zu untersuchen.

 Illobrand v. Ludwiger Ergebnisse aus 40 Jahren UFO-Forschung
Illobrand v. Ludwiger: “Ergebnisse aus 40 Jahren UFO-Forschung”

Illobrand von Ludwiger hat dies seit 1974 gemeinsam mit einer Gruppe von Wissenschaftlern und Raumfahrt-Ingenieuren 40 Jahre lang im deutschsprachigen Raum getan. Dabei konnten rund 600 Objekte nicht identifiziert werden, und die Analyse vieler Fotos, Videos und militärischer Radaraufzeichnungen belegen deren physikalische Existenz.

Untersuchungen von Landeplätzen, Zeugen von Nahsichtungen und Entführte mit Implantaten beweisen die sporadische Anwesenheit und das Wirken einer fremden Intelligenz auf unserer Erde. Eine sechsdimensionale einheitliche Feldtheorie könnte einige der bisher unverständlichen Eigenschaften der unbekannten Objekte erklären: beispielsweise den Gravitationsantrieb, die ,Solid Lights’ das Verschwinden im Nichts, instantane Projektionen von Objekten aus fernen Distanzen und Zeiten.

Das führt zu der Schlussfolgerung, dass wir eine sechsdimensionale Realität akzeptieren müssen, in der die Phänomene der Parapsychologie von der fremden Intelligenz bereits technologisch perfektioniert angewendet werden, und dass auch der Mensch mehr ist als nur ein materielles Wesen in Raum und Zeit.” (Verlagstext)

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“Hangar 1 – The UFO Files”: Der “History Channel” bringt die UFO-Akten des MUFON in die deutschen Haushalte

"Hangar 1 – Rätsel aus dem All" - Neue UFO-Serie auf dem "History Channel" (Bild: L. A. Fischinger / MUFON)
“Hangar 1 – Rätsel aus dem All” – Neue UFO-Serie auf dem “History Channel” (Bild: L. A. Fischinger / MUFON)

Seit dem Mai 1969 widmet sich die weltweit tätige UFO-Gruppe MUFON (“Mutual UFO Network”) der Erforschung des UFO-Phänomens. Dabei hat die Organisation bisher über 70.000 Akten und Dokumente über unerklärliche Phänomene, Außerirdische und UFOs gesammelt und archiviert. Nun kommt ab dem 26. August 2014 auf dem TV-Sender “History Channel” die Doku-Reihe “Hangar 1 – Rätsel aus dem All“, die sich diesem Material der MUFON auf den Spuren des Unbekannten widmen wird, in die heimischen Wohnzimmer.

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UFOBase.de – Neues Projekt UFO-Sichtungsdatenbank in Zusammenarbeit mit MUFON-CES

Zusammen mit MUFON-CES startet das Waechterforum ein neues Großprojekt, dass so in Deutschland einzigartig sein wird: UFOBase – eine freie UFO-Sichtungsdatenbank:

http://ufobase.de

Ich finds “seltsam”, denn es gibt schon lange Jahre die UFO-Datenbank.de … mit der MUFON-CES:
  
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Über 50 Prozent mehr UFO-Meldungen in Kanada im 1. Halbjahr 2020 – Grund: Corona und “Starlink”

Bis zu 50 Prozent mehr UFO-Sichtungen in Kanada 2020 - Grund - Corona und Starlink! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
50 Prozent mehr UFO-Sichtungen in Kanada 2020 – Grund – Corona und Starlink! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wer hätte das gedacht: Während in Kanada die gemeldeten UFOs seit Jahren zurück gehen und 2019 einen Tiefstand erreichten, sind UFO-Meldungen 2020 sprunghaft angestiegen. Bis zu 50 Prozent allein im ersten Halbjahr, wie kanadische UFO-Forscher melden. Zwei Gründe für den Anstieg lieferten die Forscher gleich mit. Die Menschen haben durch Corona (COVID-19) “zu viel Zeit” und das Projekt “Starlink” von Elon Musk. Die Hintergründe erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


UFO-Meldungen und Statistiken

UFO-Forscher und -Organisationen in aller Welt führen selbstverständlich auch Statistiken über ihre UFO-Meldungen. Datensammlungen, in denen nicht nur die Anzahl der gemeldeten “unbekannten Flugobjekte” erfasst werden, sondern zahlreiche weitere Parameter. Diese reichen von der Art der Sichtung bis zur erfolgten oder nicht erfolgten Identifizierung einer Sichtung oder eines Objektes.

In den Massenmedien spielt – wenn überhaupt – dabei fast immer nur der “Grundwert” eine Rolle. Also wie viele UFOs gemeldet wurden und ob diese Meldungen anstiegen oder abnahmen. Zum Beispiel im Vergleich zum Vorjahr. Wirklich aussagekräftig sind diese Daten nicht immer. Das liegt daran, dass in unterschiedlichen Ländern auch unterschiedliche UFO-Forschungsoragansiationen aktiv sind, die nicht immer zusammenarbeiten und ihre Daten miteinander abstimmen.

So kann es sein, dass die eine Organisation mehr UFOs gemeldet bekommt, während die andere einen Rückgang ihrer Meldungen verzeichnet. Das Zeugen ihre Sichtung auch gleichzeitig verschiedenen Gruppen melden, kommt hier noch hinzu.

Eine solche “Gruppe” ist die kanadische “Ufology Research” des UFO-Forschers Chris Rutkowski, der derzeit Schlagzeilen in der englischsprachigen Presse macht.

UFO-Meldungen explodieren

Rutkowski veröffentlichte am 13. Juli die neusten Zahlen von UFO-Sichtungen in der “kanadischen UFO-Umfrage” (PDF) 2019. “Die Anzahl der im Jahr 2019 gemeldeten UFO-Sichtungen ist die niedrigste seit 2009“, so der Bericht. Wobei ein Abwärtstrend schon seit einigen Jahren zu erkennen war So wurden beispielsweise 2018 937 Sichtungen gemeldet, während es 2019 nur noch 849 waren. 2012 war mit 1982 Meldungen ein Höhepunkt.

Drei Prozent der im vergangenen Jahr gemeldeten UFO-Sichtungen blieben übrigens ungeklärt.

Es seine, so schreibt Rutkowski, die “Anzahl der UFO-Sichtungen, die offiziellen Behörden und zivilen Organisationen in Kanada gemeldet wurden”. Und das trotz der enorm gestiegenen “Aufmerksamkeit von UFO-Fans und einer zunehmenden Berichterstattung in den Medien über das Eingeständnis des US-Militärs, dass einige Navy-Piloten” ebenfalls UFOs gesehen haben (mehr dazu in diesen Artikeln und Videos HIER).

Dabei verweist Rutkowski aus seinem Bog uforum.blogspot.com auch auf weitere UFO-Organisationen und deren eingegangen Meldungen. So habe beispielsweise das “Mutual UFO Network” (MUFON) zwischen Januar und Juni 2020 ” einen Anstieg der UFO-Meldungen um etwa 55 Prozent” verzeichnet. Das “National UFO Reporting Center” (NUFORC) in den USA im gleichen Zeitraum sogar um 70 Prozent! Rutkowski:

Die kanadische UFO-Umfrage von 2019 ergab, dass etwa 40 Prozent aller UFO-Sichtungen einfache Lichter am Himmel waren. Vergleichsweise wenige hatten etwas mit Struktur oder endgültigen Formen. Nur 23 Fälle oder etwa 2,8 Prozent wurden als enge Begegnungen eingestuft, von denen die meisten entweder nicht genügend Informationen für die Bewertung enthielten oder auf andere Weise mögliche Erklärungen hatten.

Erklärungen

Rutkowski sieht für dieses Jahr schon jetzt einen Trend der Meldungen nach oben. “In den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Fälle um 30 bis 50 Prozent gestiegen”, schreibt “Global News” am 27. Juli unter Berufung auf den UFO-Forscher.

Gründe dafür seinen die “Starlink”-Satelliten, die das Unternehmen SpaceX von Elon Musk gestartet hat. Tausende von Mini-Satelliten sollen in Zukunft die Erde umrunde und so global für ein schnelles Internet sorgen, was auch hierzulande immer wieder für mediale Aufmerksamkeit sorgte und sorgt. “Wir erhalten Berichte aus ganz Kanada” über diese Satelliten, so Rutkowski.

Ebenfalls werden auch deutschen bzw. europäischen UFO-Organisationen Sichtungen dieser “Starlink”-Satelliten als UFOs gemeldet. Wie Perlen an einer Schnur erscheinen sie als Lichtpunkte am Nachthimmel, was bereits vielfach für Irritationen sorgte. Auch in Sozialen Netzwerken wie Facebook waren vor allem vor einigen Monaten unzählige Postings zu finden, in denen die User fragten, was sie da am Himmel gesehen haben könnten.

Ein weiterer Grund für den enormen Anstieg der UFO-Meldungen sei nach Rutkowski die Corona-Pandemie. Seit COVID-19 grassiert und weltweit für Entlassungen, Zeitarbeit und Homeoffice sorgt, haben viele Menschen mehr Zeit. Sie blicken folglich auch öfter zum Himmel und sehen damit auch öfter etwas.

Der Komet Neowise (a. Artikel HIER), der mit bloßem Auge am Himmel zu beobachten ist, ist ein dritter Auslöser für den Anstieg der gemeldeten UFOs. Nicht Neowise selber, sondern viele Menschen schauen nachts bzw. am frühen Morgen bewusst und vermehrt in den Himmel, um ihn zu sehen. So sehen sie auch mehr UFOs, die daraufhin gemeldet werden.

Wie lange der Trend 2020 noch anhalten wird, ist schwer zu sagen. Naturgemäß wird eine vollständige Statistik für dieses Jahr erst 2021 vorliegen können.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die UFO-Jagd des britischen Verteidigungsministeriums: Skurrile UFO-Zeichnungen und der Alien-Glaube von Winston Churchill (+ Videos)

Die UFO-Jagd des britischen Verteidigungsministeriums - Skurrile UFO-Zeichnungen des MoD in der Mainstreampresse (Bilder MoD/National Archives / Collage: Fischinger-Online)
Die UFO-Jagd des britischen Verteidigungsministeriums – Skurrile UFO-Zeichnungen des MoD in der Mainstreampresse (Bilder MoD/National Archives / Collage: Fischinger-Online)

UFO-Forschung ist in der Hauptsache eine Angelegenheit und Beschäftigung von Privatpersonen. Auch die meisten UFO-Forschungsgruppen weltweit sind keine “staatlichen Organisationen” oder “UFO-Behörden“, sondern privat geführte Gruppen. Trotzdem gab und gibt es  auch mehr oder weniger offizielle Stellen, die sich mit dem UFO-Phänomen beschäftigt haben. Mal im Verborgen – mal ganz offiziell. Viele der UFO-Akten dieser Organisationen sind heute frei zugänglich. So auch die des Jahrzehnte aktiven “UFO-Büro” des britischen Verteidigungsministeriums (MoD), dem aktuell eine deutsche Mainstreamzeitung einen umfangreichen Artikel widmet. Was dahinter steckt und was Kriegspremier Winston Churchill damit zu tun hatte, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Verteidigungsministerium auf UFO-Jagd

“Skurrile UFO-Zeichnungen – Englands ausdauernde Suche im Nichts”, so titelte “Spiegel Online” am 26. Juni 2018 ihren Bericht über “die Geschichte einer seltsamen Jagd” des britischen Verteidigungsministeriums in Sachen UFO-Forschung.

Tatsächlich war die britische UFO-Behörde des “Ministry of Defence” (MoD) eine der am längsten Arbeiteten offiziellen Behörde, die sich UFO-Berichten angenommen hat. Von 1952 bis 2009 existierte “Englands seltsamste Behörde”, wie sie “Spiegel online” nennt. Dann sah der damalige Verteidigungsminister Bob Ainsworth in der Untersuchung von UFO-Meldungen keinen Sinn mehr und schloss das britische UFO-Büro.

Damals, vor rund zehn Jahren, jubelten auch einige deutsche UFO-Skeptiker angesichts der Schließung des UFO-Büros des britischen Verteidigungsministeriums. So sahen diese “Skeptiker” in diesem Schritt doch eine Bestätigung darin, dass an dem UFO-Thema “überhaupt nichts dran sei”. Wenn schon das MoD in Großbritannien nach fast 70 Jahren ihre UFO-Forschung einstellt, dann könne hinter dem Phänomen schlicht nichts stecken. So argumentierten 2009 viele UFO-Gegner.

“Spiegel online” lässt aktuell einige Fallbeispiele aus den britischen UFO-Akten (s. a. Video unten) im dortigen Artikel noch einmal Revue passieren. Und zeigt in einer Fotostrecke “skurrile UFO-Zeichnungen” aus den UFO-Akten des MoD. Das alles soll an dieser Stelle nicht so sehr interessieren, und kann dort nachgelesen werden.

Die “UFO-Task-Force” des Winston Churchill

Interessanter ist der Umstand, warum das britische Verteidigungsministerium überhaupt 67 Jahre lang ein offizielles UFO-Büro betrieben hat. “Spiegel Online” fasst das sehr treffend zusammen:

Denn seit 1952 schon überprüften britische Experten jede noch so abwegige Meldung besorgter Bürger. Manche behaupteten, Außerirdische hätten sie entführt. Andere schwadronierten von Verschwörungen und schwarzgekleideten Agenten, die sie zum Schweigen bringen wollten. Viele beschrieben auf Skizzen die Flugbahnen, Formen, Farben der UFOs und verzeichneten penibel Lichtsäulen und Antennen.

(…) Bis 2009 produzierten die MoD-Spezialisten Aktenberge, ihre Arbeit verschlang wohl mehrere Millionen Pfund.

Als Begründung wird in dem Artikel angeführt, dass der “Zeitgeist” im Zuge des Kalten Krieges für Hysterie am Himmel sorgten. Die Angst vor irgendwelchen dunklen Machenschaften oder Aktivitäten der UdSSR als “Reich des Bösen” habe zur Gründung dieses “UFO-Büro” geführt.

VIDEO: UFO-Boom in Peru: Offizielles UFO-Büro der peruanischen Luftwaffe gegründet (Bild: E. v. Däniken/A.A.S. / Fischinger-Online / WikiCommons)
VIDEO: UFO-Boom in Peru: Offizielles UFO-Büro der peruanischen Luftwaffe gegründet (Bild: E. v. Däniken/A.A.S. / Fischinger-Online / WikiCommons)

UFO-Berichte aus den USA haben einige Jahre nach dem zweiten Weltkrieg den früherer Kriegspremier Winston Churchill dazu veranlasst 1952 eine “UFO-Task-Force” ins Leben zu rufen. Daraus wurde eine Unterabteilung des Luftwaffenministeriums und ab 1964 eine Abteilung des Verteidigungsministeriums.

Auslöser war 1952 vor allem einen UFO-Welle in Washington in den USA. Im Juli des Jahres kam es zu einer ganzen Reihe von UFO-Sichtungen in der US-Hauptstadt und über oder an dem US-Kapitol. Am Anfang des Kalten Krieges, gerade mal sieben Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges und zu Beginn des Atombombenzeitalters waren das weltweit beachtete Vorkommnisse!

Winston Churchill sah sich deshalb geradezu gezwungen in seinem Land eine “UFO-Task-Force” zu gründen, um auch der wachsenden Zahl von UFO-Sichtungen in seinem Land nachzugehen.

Was viele dabei aber nicht wissen, ist der Umstand, dass Churchill schon vor ca. 80 Jahren glaubte, dass es Außerirdische gibt oder geben könnte. In einer einst verschollenen Abhandlung – siehe das Video dazu unten  – beschäftigte er sich mit der Frage nach Leben im All. Seiner Meinung nach sind wir nicht allein im Kosmos!

Die UFO-Akten des britischen MoD

Die heute auch online zur Verfügung stehenden UFO-Akten der Briten beweisen nicht, dass Churchill seine gegründete UFO-Forschung UFOs als “Alien-Fahrzeuge” oder ähnliches belegen konnte. Sie sind spannende Dokumente für jeden UFO-Forscher aber enthalten keine empirischen Beweise für ein Alien-Phänomen. Eigentlich wie ausnahmslos alle weltweit freigegeben UFO-Files.

Für den Autor und UFO-Forscher David Clarke (Sheffield Hallam University) waren die UFO-Akten des MoD aber Grund genau für ein recht außergewöhnliches Buch: “UFO Drawings From The National Archiv” (2018). Darin abgedruckt finden sich auf 128 Seiten unzählige der im Laufe der Jahrzehnten beim britischen Verteidigungsministerium eingegangene UFO-Zeichnungen und -Bilder von Zeugen. Teils sogar auf Doppelseiten wiedergegeben.

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Für Clarke spiegeln diese Zeugen-Skizzen in seinem Bilderbuch “ein soziales Phänomen, das aus dem Kalten Krieg stammt”, wieder. Keine echte UFO-Jagd nach irgendwelchen Aliens. Weiter sagte er “Spiegel Online” gegenüber:

Die Art, wie Menschen UFOs beschreiben und zeichnen, spiegeln immer zeitgenössische Ängste wider. Geschichten von UFOs befeuerten im Kalten Krieg die Sorgen und Wahnvorstellungen der Bürger über Regierungsverschwörungen und einen möglichen Atomkrieg.

95 Prozent der Meldungen kamen von gewöhnlichen Menschen: Schulkindern, Spaziergängern, Postboten, Hausfrauen.

VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Invasion der UFOs? UFO-Meldungen beim MUFON in einem Jahr verdoppelt! Was war da los? (Bild: Fischinger-Online)

Die Art der UFO-Darstellungen in den MoD-UFO-Papieren sind sind aber kein alleiniges Phänomen der Briten. Aus aller Welt kennt man solche Zeugen-Skizzen, die von kunterbunden Gemälden bis einfachen Strichzeichnungen reichen. Clarke aber will in diesen “faszinierenden” und “wertvollen Quellen” vor allem auch ein Abbild der Psyche ganz normaler Menschen in Großbritannien erkannt haben.

Ebenso aber auch, dass sich unter den über 12.000 von ihm gesichteten UFO-Meldungen viele befanden, die man überhaupt nicht genauer untersucht hat. Zum einen, da das “UFO-Büro” aufgrund der Vielzahl der Berichte schlicht überfordert war. Zum anderen aber auch, da einige aufgrund der vollkommen ungenügenden Angaben der Melder gar nicht zu überprüfen waren. “Manche Hinweise waren so banal, dass sie ihnen gar nicht erst nachgingen”, so Clarke zum Inhalt der von ihm gesichteten 60.000 Seiten zu “Spiegel Online” im Interview. Eine mehr als mühsame UFO-Jagd.

“Bad UFO” vs. “Good UFO”

Das klingt auf den ersten Blick etwas seltsam, was in “Spiegel Online” da behauptet wird: Banale Hinweise in UFO-Meldungen, denen die Mitarbeiter des MoD überhaupt nicht erst nachgingen wollten?

In der Tat kennt aber jeder UFO-Forscher oder auch jede private Organisation diese Tatsache bei den Ermittlungen und Recherchen. Meldet jemand ein Licht am Himmel, dass einfach “hell wie ein Stern” ist, kann man damit nicht willkürlich etwas anfangen. Einige UFO-Forscher nutzen hier die Bezeichnung “Bad UFO”, also ein “schlechtes UFO”, um es so zu kategorisieren. Nichts weiter als mangelnde Informationen zu der gemeldeten UFO-Sichtung sind hier gemeint, die eine Aufklärung oder Identifizierung des UFOs unmöglich machen.

Auch das ist ein Grund, warum UFO-Organisationen ihre entsprechenden UFO-Meldebögen sehr umfangreich gestaltet haben. Auch in Deutschland, natürlich. Je mehr der Melden an Informationen mitteilen kann, je besser kann man damit arbeiten. Das ist mehr als einleuchtend. Ein “Bad UFO” ist damit auch keine “ungeklärte UFO-Sichtung” wie ein sogenanntes “Good UFO”. (s. a. HIER, HIER und HIER)

Solche Meldungen sind lediglich nicht geklärt, weil es mangels Informationen, Angaben und Details nicht möglich ist …

Videos zum Thema

YouTube-Video vom 17. Februar 2017 zum Thema

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YouTube-Video vom 17. Mai 2016 zum Thema

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